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  3. Das klingt ja schon mehr nach Battlestar Galactica und den Zylonen in Menschengestalt, die nicht wissen, dass sie Zylionen sind. Hmmm.... die Parallele Ex-Borg - menschliche Zylonen ist mir früher nie aufgefallen...
  4. Alles hat seine Ordnung und keiner fällt mehr durch das Raster... solche Zukunftsfantasien gab es schon mehr als einmal und dabei spreche ich nicht nur von 1984. Mia Faber hält sich mit ihrer Version der kommenden Welt auf einem ähnlichen Level. Aubrine ist eine junge Frau, welche plötzlich in einem Zimmer erwacht. Sie kann sich an nichts mehr erinnern, nur spürt sie, dass alles irgendwie anders ist. Sie trägt zu dem eine Maske und kann nicht mehr sprechen, sie hat nur noch ihre Gedanken. Schon diese Szene sind im Buch derart gut beschrieben, dass man ziemlich gebannt vor dem Text sitzt und mit der Frau mitfiebert. Auf der anderen Seite haben wir Robert. Ein ziemlich gelangweilter Angestellter und angehender Senator, welcher vor einigen Jahren so einiges durchmachen musste. Er verlor seine Frau und ihm ist nur noch die gemeinsame Tochter geblieben. Dank der geordnet, geregelten Welt, gibt es nichts wovor er Angst haben müsste. Schon hier hat die Autorin sehr schön beschrieben, wie diese Welt funktioniert und wie sehr der Mensch nur noch verwaltet und kontrolliert wird. Doch zurück zu Aubrine, welche sich langsam erholt und Bekanntschaft mit Alex macht. Ab jetzt erinnert mich ihre Reise durch eine angeblich verlassene Station auf dem Mond an den Film Cube oder Event Horizon. Ziemlich düster und gruselig was hier passiert ist und was noch alles geschehen wird. Bis etwa zur Mitte hält sich auch der Roman in dieser Enge auf und bricht danach weiter auf. Hier kommt der Part der Fantasie mit ins Spiel. Wer oder was Aubrine ist, wird schon auf dem Klappentext verraten. Als Straftäterin soll sie auf der Station Buße tun. Das Robert irgendwie mit ihr zu tun hat, ist auch schnell dem Leser logisch, doch reißen einige Ereignisse Löcher in den Erzählstrang. Sicherlich hat es auch damit zu tun, dass die Hauptfigur ihrer Erinnerungen beraubt wurde und erst nach und nach durch Bilder die vergessene Welt zurückgerufen wird. Heftig ist auch der Bruch der Familie und das die Regierung so viel Macht hat sie zu entzweien. Der Mond scheint im Endeffekt wohl weniger wirklich als Handlungsort zu existieren, aber dafür mehr und mehr der Geist von Aubrine selbst. Wenn man schon in eine derart trostlose Zukunft geboren wurde, hat man nur noch die Möglichkeit sich darin zu verlieren. Zudem kommt eine seltsame, leider zu wenig beschriebene, Kindererscheinung hinzu, welche irgendwie schwer einzuordnen ist. Hier geht es weder um das Verändern einer Gesellschaft, die indoktriniert die Menschen in eine Richtung drängt, noch um den Kampf mit der Waffe als Revolution dagegen. Vielmehr ist es der Kampf einer Frau, gepaart mit dunkler Fantasie, in einer Zukunft ohne Menschlichkeit. Für das Ende, welcher meiner Meinung nach etwas zu vorhersehbar daherkommt, lässt sich Mia Faber viel Zeit, dennoch hängt sie nicht an ihren Figuren. Den ein oder anderen schickt sie doch überraschend ins Jenseits, wobei andere eine Zukunft für sich finden, die man nicht für möglich gehalten hätte. Trotz der sehr guten Ansätze in diesem Buch, fehlen mir hin und wieder die Gründe für die Handlungen einzelner Figuren. Fazit: Düstere Sciencefiction trifft auf eine unmögliche Revolution. Aubrine bringt euch durch einsame düstere Gänge einer toten Station, lässt euch Zuneigung erfahren, wo sie nicht sein sollte und findet eine Zukunft, in der die Gesellschaft dich erdrückt. Die Geschichte fängt unheimlich stark an und man fiebert mit der Hauptperson unweigerlich mit. Dennoch verlieren sich einige Stränge der Story und durch das transparente Ende verzerren die guten Ansätze der Erzählung. Ein für mich dennoch interessanter Roman, mit wunderbaren Ideen, über eine einengende Gesellschaft und dunkle Ecken, in die man nicht schauen möchte. Matthias Göbel Autor: Mia Faber Broschiert: 385 Seiten Verlag: Amrun Verlag Erscheinungsdatum: 15.10.2018 ISBN: 9783958693302
  5. einz1975

    Superman: Der Mann aus Stahl

    Es gab schon so viele Geschichten um den Mann aus Stahl, dass man sie wohl gar nicht mehr alle in einem Leben lesen kann. Diesmal hat sich ein ehemaliger Marvel Autor an den Stählernen gewagt. Brian Michael Bendis hat schon so manch starke Story zu Papier gebracht und jeder darf wirklich gespannt sein, was er hier geschaffen hat. Supermann lebt mit seiner Ehefrau Lois und seinem Sohn Jonathan in Metropolis. Er ist weiterhin Reporter, doch irgendetwas stimmt hier nicht. Neben ein paar bekannten Gegnern wie zum Beispiel den Toyman, gibt es eine Serie von Bandstiftungen, welche die Feuerwehr in Atem hält. Nebenbei wird uns auch ein neuer Gegenspieler vorgestellt, wobei seine Herkunft und sein tiefer Hass gegenüber Krypton dem Leser erst einmal ein Rätsel bleiben. Ein weiter Nebenstrang ist das überraschende Auftauchen von Jor-El. Ab diesem Moment nimmt die Story wirklich Fahrt auf und man darf mehr als einen Kampf von Supermann genießen. Die Tiefe der der Story geht aber weit über wilde Schlägereien hinaus. Supermann verliert nach und nach alles was er liebt. Selbst die Liga muss ihm zur Hilfe kommen und außerdem wird das Geheimnis über die Vernichtung Kryptons gelüftet. So viel mehr kann ich gar nicht sagen, um nicht zu viel von der Story zu verraten. Die Struktur der Erzählung ist ebenfalls etwas anders als sonst. Oft werden viele Wortkästchen eingefügt, mit denen man erst einmal nicht viel anfangen kann, aber im Gesamtkontext doch Sinn ergeben. Bei so vielen Zeichnern und Grafikern, die hier am Werk waren, kann man sich auch wirklich auf ein Fest freuen. Die Mischung auf den Seiten ist sehr gut gelungen. Egal ob Supermann in Action oder allein in seinem Zimmer. Gekonnt gezeichnete Emotionen und interessante neue Perspektiven. Natürlich gibt es auch einige Klassiker und der neue Oberbösewicht hat eine besonders fiese Fratze. Manchmal ein wenig wie Lobo, aber dann doch wieder ganz anders. Batman, Green Lantern, Flash oder Wonder Woman haben auch kurze Auftritte, sind aber diesmal wirklich nur Randfiguren. Das Ende ist schön offen gehalten und macht Spaß auf mehr, denn so fragend hat man ihn schon lange nicht mehr gesehen... Fazit: Schön zu sehen, dass Superman auch in Zukunft noch mit starken Storys überzeugen kann. Der Mann aus Stahl erlebt eine aufwühlende Story und lernt viel über sich, seine Familie und das Ende seiner Heimatwelt. Ein geheimnisvoller neuer Gegner und ein unverhofftes Weidesehen treiben die Story unaufhaltsam voran. Optisch gekonnt auf Papier gebannt, kann ich jedem Fan von Supermann diese Vorgeschichte zur aktuellen Serie von Brian Michael Bendis wirklich empfehlen. Matthias Göbel Autor: Brian Michael Bendis Zeichnung: Adam Hughes, Evan Shaner, Ivan Reis, Jason Fabok, Jim Lee, José Luis García-López, Kevin Maguire, Ryan Sook, Steve Rude Übersetzung: Christian Heiss Softcover: 188 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 05.02.2019 ISBN: 9783741611575
  6. Zur Frage, wer die junge Frau ist: Vielleicht ist ihre Frage "Do you know who I am?" ja auch wörtlich zu verstehen. Diese Frage, in Verbindung mit ihrem "Everything inside me tells me, I'm safe with you." und Picard "If she is, who I think she is...", deutet darauf hin, dass sie vielleicht selbst nicht weiß, wer sie ist. Aber tief in ihrem Inneren weiß sie halt, dass sie bei Picard sicher ist. Und er hat eine Vermutung bezüglich ihrer Identität, welche sich aber offensichtlich nicht so ihne weiteres bestätigen lässt.
  7. Mit „The Ark“ hatte mich Patrick S. Tomlinson wahrlich überrascht und irgendwie schien der Roman auch für sich schlüssig und abgeschlossen. Jedoch hat sich der Autor erneut Zeit genommen und lässt uns weiterverfolgen, was aus den letzten Menschen geworden ist. Wo im ersten Teil noch Detektiv Bryan Benson aktiv einen Fall bearbeitet hat und damit die Erdenbewohner retten konnte, geht es diesmal auf dem Zufluchtsplaneten Gaja weiter. Nach der Landung haben es sich die Menschen langsam gemütlich gemacht und es ist eine kleine Stadt entstanden. Nach und nach wurden Häuser gebaut und Straßen errichtet. Das Leben nahm also die gewohnten Züge an. Von den dort heimischen Aliens haben zwar alle gewusst, aber die letzten drei Jahre kam niemand auf die Idee mit ihnen in Kontakt zu treten. Selbst wenn sie nur wie amerikanische Ureinwohner ihr Leben führen, wäre meiner Meinung nach, dass Interesse der Wissenschaftler doch wohl um einiges höher oder? Benson ist mittlerweile Footballtrainer und kümmert sich um sein Team. Doch eine seltsame Entdeckung, bringt ihn zurück zu seinem alten Job. Er soll sich zu den Aliens begeben und hier den Erstkontakt herstellen. Im Lauf der Geschichte übernimmt er dabei wieder die Rolle als Detektiv und diesmal deutlich auch die Rolle als Soldat. Es gibt viel mehr Kampf und Action-Passagen als im ersten Teil. Selbst die große Verschwörung, welche aufgedeckt wird, verliert zwar hin und wieder an Reiz, fängt sich aber dank kleiner Überraschungen. Die beschrieben technischen Details lassen eine interessante Sci-Fi-Welt entstehen. Wieder wir das augmentierte Implantat für Kommunikation und mehr benutzt. Die Shuttles hätten etwas feiner beschrieben werden können, scheinen aber tadellos zu funktionieren. Etwas enttäuscht war ich allerdings von den Aliens. Hier gibt es den humanoiden Körperbau, von Kopf bis Fuß. Tomlinson war jedoch nicht ganz einfallslos, er beschreibt die Atlanter mit selbstleuchtender Haut und einer amphibischen Abstammung. Damit kann man sich schon recht gut vorstellen, mit wem es Benson diesmal zu tun hat. Neben dem Volk auf dem Planeten, gibt es noch ein zweites, welches in Höhlen lebt. Schade das die Story dann deutlich kippt und es zu unnötigen Reibereien kommt. Sicherlich im Hinblick auf das Komplott im Background notwendig, aber im Endeffekt wäre vielleicht wirklich keiner darauf gekommen, dass hier mehr dahintersteckt, als ein Kampf zwischen zwei unterschiedlichen Völkern. Damit ist die eigentliche Detektivarbeit diesmal etwas anders und wird nebenbei auch von Bensons Frau in der heimischen Stadt geführt. Zwei Schauplätze, ein Fall. Damit lockert der Roman wieder auf und auch die Art der Hauptfigur bringt dem Roman einen schönen Humor. Vielleicht ist der Roman auch eher eine Hommage an die Menschheit selbst. Denn wo all der Hass, die Gier oder der Kampf uns auseinandertreibt, führt auch hier der Mensch dazu, dass sich eine komplett neue Welt durch das Übel Menschheit verändert. Zum Abschluss gibt der Autor noch eine kleine Kurzgeschichte zum Besten und schaut zurück zum Start der Arche, wobei ich fast die Danksagung interessanter fand. Hier sagt er selbst, dass der erste Teil an sich abgeschlossen war und nur durch seinen Agenten erst an einem zweiten Teil gedacht wurde. Wo noch im ersten Teil davon berichtet wurde, dass die Erde nicht unabsichtlich vernichtet wurde, erfährt man diesmal gar nichts mehr von diesen unheimlichen Hintergründen. Fazit: Der Neuanfang der Menschheit, ist fast der Untergang einer neuen Welt. Patrick S. Tomlinson lädt uns auf einen actiongeladenen Sci-Fi-Thriller ein, mit neuen Lebensformen, neuer Technologie und einer detektivischen Meisterleistung. Wer bereits den ersten Teil kennt, wird sich sofort heimisch fühlen und auch die Hauptfigur Bryan Benson wieder lieben. Dennoch ist es schade, dass der Roman zu viel auf Kampf, als auf Köpfchen setzt. Vielleicht muss der Autor noch einen dritten Teil abliefern, damit die Geschichte erst wirklich komplett zu Ende erzählt wird. Matthias Göbel Autor: Patrick S. Tomlinson Übersetzung: Oliver Hoffmann Taschenbuch: 528 Seiten Verlag: Knaur Verlag Erscheinungsdatum: 01.08.2019 ISBN: 978-3-426-52260-8
  8. Früher
  9. einz1975

    Seth Fried - Der Metropolist

    Henry Thompson ist ein im wahrsten Sinn pflichtbewusster Mitarbeiter der Verkehrsbehörde der Zukunft. So richtig beliebt ist er nicht, was wohl auch an seiner sozialen Inkompetenz liegt, aber auch an seiner Vergangenheit. Er ist als Weise aufgewachsen, da seine Eltern bei einem Zugunglück ums Leben kamen. Er war schon immer ein Fan der Eisenbahn, doch verfolgt ihn dieses Ereignis nun sein ganzes Leben. Im Buch wird auch immer wieder explizit darauf hingewiesen, was den Charakter doch irgendwie sympathisch und menschlich macht. In der Zukunft gibt es natürlich keine alten Lokomotiven mehr, vielmehr gibt es selbstfahrende Autos, Bahnen und auch sonst scheint alles in einem prächtigen Glanz zu erstrahlen, wenn man es sich leisten kann. Eines Tages kommt es jedoch zu einem Anschlag auf seinen Arbeitgeber. Nicht nur die KI, welche das Gebäude und seine Arbeit steuert, sondern auch das Gebäude selbst wird fast zerstört. Zu alle dem verschwindet auch der Lieblingspromi - Die Tochter des Bürgermeisters. Henry kommt mit nur leichten Blessuren davon, doch nun beginnt erst sein Abenteuer. Sein Vorgesetzter schickt ihn nach Metropolis, wo ein hochrangiger Kollege von ihm ebenfalls verschwunden ist. Zu seiner Seite seht ihm die Künstliche Intelligenz „OWEN“. In einer Krawattennadel versteckt und als 3D Projektion sichtbar, kann er so einige hilfreiche Dinge für Henry erledigen, welche die Story erst fantastisch machen. Durch unterschiedliche Projektionen entstehen so die seltsamsten Dinge, aber auch kleine Veränderungen in der Umgebung oder an Personen sind möglich. Eine wirklich nette Spielerei und vielleicht helfen sie ja die terroristische Bedrohung zu stoppen? Die Ermittlungen verlaufen relativ harmlos, bis die KI und Henry mitten ins Wespennest stechen. Von Anfang an ist OWEN wirklich anders als man es erwarten würde. Seine Art mit den Menschen zu interagieren ist derart eigen, dass man unweigerlich mehr als einmal auch herzhaft beim Lesen lachen muss. Schon mal von einer betrunkenen KI gehört? Ich bisher nicht und es gibt noch einige weitere sehr schöne Ideen, die ihn fast menschlicher als Henry machen. Dieser schlägt sich allerdings auch nicht schlecht und beide schenken sich in ihren anfänglichen Wortgefechten wenig. Erst zu Ende hin wird der Leser und auch die Hauptfigur auf die Probe gestellt, um herauszufinden was ist wirklich richtig ist und was nicht. Die Verfolgungsjagden oder Actionszenen, haben ein gutes Tempo und es gibt auch überraschend neue Ideen, wie so eine Jagd zu Ende gehen kann. Klar wird hier der Bösewicht nicht verschleiert und auch das Warum ist erst einmal nicht so bedeutend, aber all die Ideen über Metropolen, Städte, Landflucht, Slums und Verkehr, regen wirklich selbst zum Nachdenken an. Ist es wirklich so entscheidend eine Minute schneller an der nächsten Haltestelle zu sein? Eine Stadt ist eben wie ein Lebewesen für sich und man kann viel beeinflussen, aber ob Entscheidungen richtig oder falsch waren, sieht man manchmal erst, wenn es schon zu spät ist. Ein spannendes Thema, dem Henry Thompson nicht nur seine Freizeit, sondern auch sein Leben gewidmet hat. Fazit: Ein erfrischend moderner Zukunftsroman, mit viel Humor und einer spannenden Handlung. Ein gewissenhafter Beamter, trifft auf eine ungehobelte Künstliche Intelligenz und beide erleben ein explosives Abenteuer. Interessante neue Ideen für eine Zukunft und das Leben in einer Welt, in der alles geregelt wird. Die KI ist das unbeschreibliche Highlight in diesem Roman und ich habe selten so viel Witz in einer Sci-Fi-Story wie in „Der Metropolist“ wahrgenommen. Matthias Göbel Autor: Seth Fried Übersetzung: Astrid Finke Klappenbroschur: 320 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 15.07.2019 ISBN: 9783453320147
  10. Der beste Pilot des Wiederstandes gibt niemals auf! Poe Dameron mausert sich nach und nach zu einem waschechten Helden der neuen Star Wars Zeit. Nicht nur sein kleiner Droide BB-8 unterstützt ihn auf Schritt und Tritt, auch seine Freunde aus der Schwarzen Staffel würden ihr Leben für ihn geben. General Leia Organa ist zwar nicht immer mit ihm und seinen Methoden einverstanden, sie ist es eben auch gewohnt von ihrem Ehemann, welcher auch mehr als einmal die Gesetze und Regeln zu seinen Gunsten bog. Aktuell befinden wir uns noch vor den Ereignissen der Filme. Luke ist immer noch verschollen, aber ein Archäologe, welche seit vielen Jahren die Macht studiert, könnte wissen wo er sich befindet. Lor San Tekka befindet aktuell auf dem Planeten Cato Neimoidia. Hier gibt es die sichersten Lager der Galaxis und in einem dieser soll sich ein seltenes Artefakt befinden, welches der Archäologe sucht. Leider gelingt sein Versuch nicht dieses Stück von nahen zu betrachten und er wird verhaftet. Das ruft nach einer Befreiungsaktion und die gibt es auch. Zusammen mit der Schwarzen Staffel begibt sich diesmal Leia Organa selbst zum Einsatzort. Mit einem sehr vielschichtigen Plan versuchen sie die ansässigen Barone auszutricksen, was bis zu einem gewissen Grad auch funktioniert. Leider kommen einige alte Widersacher der Erste Ordnung dazwischen - Terex und Malarus. Beide hatten schon mehr als einmal mit Poe Dameron zu tun und diesmal geht es richtig zur Sache. Am Ende gibt es noch eine kleine Nebengeschichte, hier beweist Poe Dameron, dass er zwar nicht immer auf die Anweisungen hört, aber seine Ergebnisse unbeschreiblich wertvoll sind und sein Herz am richtigen Platz sitzt. Angel Unzueta und Nik Virella haben bei ihren Zeichnungen einen jeweils unterschiedlichen, aber guten Stil verwandt. Wo der eine eher mit kleinen feinen Schatten und sehr getreuen Details der Schauspieler-Gesichter arbeitet, wird es beim anderen etwas grober, aber in Summe bleiben beide auf einem hohen Niveau. Denn Farben und Tusche beleben jedes Bild, egal ob riesige Raumschlachten oder nur BB-8, welcher in dieser Ausgabe beweist, dass zwischen seinen Schaltkreisen vielleicht doch mehr zu finden ist als nur Nullen und Einsen. Fazit: Ein Schlitzohr und ein Held - Poe Dameron. Nicht jede neue Figur bekommt so viel Aufmerksamkeit wie dieses Flieger-Ass und meiner Meinung nach funktioniert die Strategie recht gut. Ohne Macht, aber mit viel Mut und Vertrauen in sein Können, erlebt er spannende Abenteuer, welche wie hier, mit einem sehr interessanten Plan erzählt werden. Ein Comicband mit dem man ihn besser kennenlernt und auch die Vorgeschichte zu Lor San Tekka gut erzählt wird. Matthias Göbel Autor: Charles Soule, Robbie Thompson Zeichnung: Angel Unzueta, Arif Prianto, Nik Virella, Jordan Boyd Übersetzung: Gero Lutz Softcover: 160 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 22.01.2019 ISBN: 9783741610691
  11. einz1975

    Magdas Apokalypse

    ...und plötzlich haben wir weniger Zeit als wir dachten. Magda ist ein junges Mädchen, welches kurz vor ihrem 13. Geburtstag steht und durch den Direktor ihrer Schule erfährt, dass die Welt untergehen wird. Schuld ist eine Verkettung von Naturkatastrophen, welche nach dem Ausbruch eines Vulkans die Erde komplett zerstören werden. Die Nachrichten überschlagen sich mit Expertenmeinungen und alle kommen zum gleichen Ergebnis - In genau einem Jahr ist Weltuntergang. Magda, ihre Freunde und ihre Familie reagieren alle sehr unterschiedlich auf diese Situation. Auf der einen Seite die Mutter und Schwester, welche versuchen das Leben so normal wie vorher zu Leben und auf der anderen Seite ihr Vater, welcher abhaut und mit einer neuen Liebe durchbrennt. Zu alledem entwickelt sich Magda vom Kind zum Teenager. Sie bekommt erstmals ihre Periode, was für jede junge Frau ein mehr als wichtiges Ereignis ist. Ihr Freund ergibt sich fortan Zigaretten, Alkohol und später Schlimmeres. So jung und keine Chance auf das Leben was vor ihnen liegt... beängstigend! Ab jetzt beginnt für das junge Mädchen eine Spirale, aus der sie irgendwie nicht mehr herausfindet. Sie erlebt ihren ersten Sex, trinkt Alkohol und später flüchtet sie von Zuhause, da ihr eh keiner mehr Vorschriften machen kann, da sie zu wenig Zeit hat um zu leben. Was aber ist das Leben? Sex, Party, Anarchie? Gibt es da wirklich nicht mehr, was man mit seiner verbleibenden Zeit abzufangen weiß? Carole Maurel hat für ihre Zeichnungen einen zum Teil vielleicht einfachen Stil benutzt, dennoch spürt man die jeweilige Situation der Figuren in ihrer Mimik und Gestik. Hinzu kommen schöne Einzelbilder wie etwa das Entzünden eines Streichholzes oder das Auffangen von Schneeflocken in einem Handschuh. Ein Hauch der Stimmung gelingt auch durch die Farbwahl, welche oft in Orange oder ähnlich warmen Farben gehalten wurde. Der Hintergrund des Erzählten wird besonders zum Ende hin sehr anschaulich. Die Welt wie sie Magda vor einem Jahr kannte gibt es nicht mehr, weder für sie, noch für alle anderen dieser neuen/alten Welt. Manchmal ist unser Leben vielleicht nicht spannend oder aufregend, aber vielleicht muss man auch nicht alles ausprobieren, um sagen zu können man hat gelebt. Fazit: Erwachsen werden ist nicht leicht und die Welt dabei untergehen zu sehen umso schwieriger. Magdas Apokalypse ist ein starkes Stück Comic-Kunst, aus der Sicht einer heranwachsenden Teenagerin. Mit all ihren Ängsten und Problemen und der Vorstellungskraft, wie das Leben gelebt werden sollte. Ansprechend dargestellt und dramatisch zum Höhepunkt gebracht, beschäftigt den Leser unweigerlich die Frage, was man selbst alles machen würde mit dem Wissen, dass die Welt in einem Jahr unter geht. Matthias Göbel Autor: Chloé Vollmer-Lo Zeichnung: Carole Maurel Hardcover: 192 Seiten Verlag: Spliter Verlag ISBN: 9783962190272
  12. einz1975

    S.L. Huang - Nullsummenspiel

    Wissen kann Macht sein, doch wer Macht über den Menschen selbst hat, der scheint erst wirklich wahre Macht zu besitzen. Cas Russel arbeitet als Wiederbeschafferin. Man könnte auch sagen, dass sie so etwas wie eine inoffizieller Privatdetektivin ist, welche sich nicht wirklich an irgendwelche Gesetze hält. Ihr aktueller Auftrag führt sie mitten zu den Bossen eines Drogenkartells. Hier soll sie eine Person befreien. Dabei stellt uns Autor Huang auch gleich die Hauptprotagonistin anschaulich vor. Ihre ganz besonderen Fähigkeiten erstrecken sich von mathematischen und physikalischen Formeln, welche sie in Windeseile in ihrem Kopf berechnen kann. Somit ist sie jedem ihrer Gegner immer einen Schritt voraus. Egal ob Schüsse, Tritte, Autofahrten... hier ist eine deutliche Superagentin am Werk. So viel auch zur Sciencefiction, denn so wirklich viel mehr kommt da leider nicht. Nach der glücklichen Befreiung der gesuchten Person, nimmt der Roman schon mit einigen seltsamen Zügen seinen Verlauf, denn es stellt sich heraus, dass mehr hinter dieser einfachen Entführung steckt. Der Name "Pithica" fällt erstmalig und ein ehemaliger Polizist als Privatdetektiv nimmt seine Rolle als nächste Figur ein. Als Leser bekommen wir nach und nach noch einige weitere Figuren vorgestellt, wobei besonders Rio und später Checker in Erinnerung bleiben werden. Letzterer ist ein Hacker mit wirklich beeindruckenden Fähigkeiten. Ich gebe zu, dass es zeitweise sehr zweifelhaft klingt, wie er das ein oder andere System in so kurzer Zeit überwindet, aber so sind sie eben die Spezialisten. Rio hingegen ist der Mann für das Grobe. Seine Fähigkeiten sind eher, tja, man muss es sagen wie es im Buch steht - Menschen töten und das im Auftrag Gottes. Da wir schon bei den Stereotypen sind, gesellt sich am Ende auch das Oberhaupt der Organisation hinzu, gegen die nun alle antreten. Im Grunde eine bunte Mischung aus bereits bekannten Elementen und genau so verläuft auch die Story. Geradlinig bis zum Showdown, mit ein paar kleinen Umwegen für die Action, geht es schnurstracks dem Finale entgegen. Auflockerung bringt an vielen Stellen der mathematische Gedankengang von Cas. Wie sie was berechnet und wie sie dabei ihre Umgebung wahrnimmt, sind die kleinen Highlights des Buches. Anschaulich versucht der Autor die Welt der Zahlen in Worte zu fassen und bringt sie dabei in unmöglich lösbare Situationen. Leider ist Cas Russel nicht besonders feinfühlig. Menschenleben spielen bei ihr nicht wirklich eine Rolle. Damit bleibt ihre Figur aber auch dem Leser zum Teil sehr unsympathisch. Ein Kopfschuss hier, eine Leiche da... selbst ein John Wick könnte hier nicht besser treffen. Abgesehen von ihrer Art, sind alle weiteren Figuren auch etwas farblos. Wenig Hintergrundinfos zu ihnen selbst und auch ihr Handeln scheint nicht immer logisch. Unabhängig davon, dass hier von Gedankenmanipulation gesprochen wird, sind Regierungen wohl immer noch so blind und lassen sich von finsteren Mächten beeinflussen. Was diese Vier dann entgegenzusetzen haben, sollte doch dermaßen beeindrucken, dass man am Ende mit einer Überraschung aufwacht, doch dazu kommt es leider nicht. Ein Schluss der nach einem Nachfolger schreit, welcher hoffentlich tiefsinniger ausfällt. Fazit: Zahlen, Mathe, Formeln und Pistolen. "Nullsummenspiel" von S.L. Huang ist ein rasanter Action-Thriller, welcher mit einer übermenschlich denkenden Heldin aufwarten kann. Viel Action wird geboten, wobei auffallend Storytiefe fehlt. Interessante Figuren, leider mit wenig Hintergrund kämpfen und schießen sich von Seite zu Seite. Der Schluss wird zum Gedankenspiel und das Böse findet seinen eigenen Weg. Wenig Sciencefiction, aber beeindruckende Fähigkeiten, schön beschrieben, nur zu wenig im Einsatz. Matthias Göbel Autor: S.L. Huang Übersetzung: Stefanie Adam, Kristof Kurz Taschenbuch: 429 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 08.07.2019 ISBN: 9783453320000
  13. Während wir uns noch über diese Neuigkeiten freuen. Gibt es sogar schon neue, so soll Robert Picardo auch ein Angebot bekommen haben. Desweiteren plant man die Rückkehr auch anderer bekannten Gesichter aus Star Trek es scheint also eine tolle Würdigung an das Alte zu sein plus einer neuen Geschichte.
  14. einz1975

    Georg Klein - Die Zukunft des Mars

    In der Sciencefiction gibt es mannigfaltige Möglichkeiten die Welt und ihre Zukunft zu beschreiben. Georg Klein hat es der Menschheit erlaubt auf den Mars zu gelangen und erzählt im ersten Part der Geschichte, wie das Leben der Nachkommen der ersten Siedler verläuft. Interessanter Weise ist nichts mehr von der damaligen Technik geblieben. Vielmehr rückt eine rückständige strenge Gesellschaft an ihre Stelle, welche dank eines seltsamen Wesens, tief im Innern des Planten überleben kann. Ein junger Arzthelfer beschreibt dabei, wie er und die Überlebenden ihren Tag bestreiten. Vom Sammeln mysteriöser Kugeln, welche als Nahrung dienen, bis hin zu drei Salben, welche bei bestimmtem Verletzungen und Krankheiten helfen. Schon vom ersten Satz an werden euch die üppig gefüllten Sätze doch fremdartig erscheinen. Viele tief wurzelnde Erklärungen sollen dem Leser das geschriebene Wort in umfangreiche Bilder verwandeln, was auf seltsame Weise sogar funktioniert. Manchmal allerdings auch nicht. Es ist wie bei allen Dingen die nicht alltäglich sind. Entweder man lässt sich darauf ein und es werden nie genutzte Worte und Kombinationen zum Lesen offenbart oder man legt es kopfschüttelnd weg. In der nächsten Hälfte des Buches berichtet der Autor von einem alten Techniktüftler auf der Erde, welcher sich um längst ausrangierte Geräte kümmert. Er möchte sein eingerostetes Russisch aufbessern und nimmt dazu häuslichen Unterricht bei einer Lehrerin, welche auch ihre kleine Tochter immer dabei hat. Eine postapokalyptische Welt, in der Alles und Jeder unter Kontrolle steht. Schon jetzt beginnt der eigentliche Inhalt des Romans in unterschiedliche Wege zu gehen. Später nimmt diese Zerrissenheit zu und setzt euch auf eine spannende Leseprobe. Auf dem Mars und auf der Erde geht es plötzlich drunter und drüber. Die Ereignisse überschlagen sich zunehmend und am Ende hat man plötzlich den Eindruck gar nicht mehr zum Ursprung der Geschichte zurückkehren zu können. Der Weg des Erzählten nimmt hier eine eigenartige eigene Position ein, aus der Klein auch kein Hehl macht. Denn Literatur soll nicht einfach nur erzählen, warum nicht den Wortschatz erweitern und einmal mehr eine Seite Lesen? Damit bleibt er sicher einer breiten Masse fern und auch hier scheint es der Autor eher als Herausforderung zu sehen und nicht als Verlust. Unabhängig davon ob wir wirklich in der Zukunft sind oder nicht, schickt Klein den Leser eher auf eine Reise voller Fantasie. Der Geist wird nicht nur durch die Worte und Schreibweise animiert, sondern bekommt schwindende Fetzen von Storyelementen vorgesetzt, welchen man nicht immer einfach, aber fragvoll hinterher denkt. So viel es auch herausfordert, so viel darf man sich auch wundern. Am Ende steht man als Leser erneut vor der Wahl, sich selbst seine Interpretation des Geschehens zusammenzureimen und trifft dabei erneut das Reich der Fantasie und des freien Denkens, ob gewollt oder nicht. Fazit: Die Zukunft des Mars, belebt die menschliche Neugier nach dem Unbekannten und schickt den Leser, gemischt mit der literarischen Macht der Wörter, auf eine herausfordernde Reise der Vorstellungskraft. Verschachtelte Sätze mit ineinander schlüssigen Themen, posieren für die Literatur und Möglichkeit des Schreibens. Kraftvoll und herausfordernd treibt er die Sciencefiction in den Verstand und nicht in die Geschichte selbst. Matthias Göbel Autor: Georg Klein Taschenbuch: 384 Seiten Verlag: Rowohlt Verlag Erscheinungsdatum: 30.01.2015 ISBN: 9783499244865
  15. Data stand direkt neben der Explosionsquelle. Er muss eigentlich Vaporisiert worden sein. Zumindest könnte er niemals so intakt aussehen.
  16. Auf in eine Zukunft, in der viele Krankheiten einen großen Teil von Großbritannien befallen haben. Keiner weiß genau wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte, aber eine Lösung hat die Regierung dennoch paart. Sie bauen eine mehrere Kilometer große Kuppel in der Nähe von London und schicken hier die Kranken hin. An dieser Stelle kurz ein Einwand, denn allein die Logik sträubt sich schon etwas zu glauben, dass dies in so einer kurzen Zeit möglich ist. Dennoch haben die Menschen es in der Zukunft anscheinend irgendwie geschafft und so leben nun zwei Gesellschaften nebeneinander. Habitat Miseria und das London der Zukunft. Rick Thorndyke versucht sein Leben nach dieser Katastrophe irgendwie zu Leben. Ziemlich spät erfährt man als Leser erst, was ihm alles in den letzten Jahren zugestoßen ist. Er verlor vor einiger Zeit seine Freundin oder besser gesagt, wurde sie nach Miseria abtransportiert. Seit dem hat sich alles völlig verändert. Um nicht obdachlos zu sein, muss er arbeiten gehen. Seinen aktuellen Job, könnte man als Kopfgeldjäger bezeichnen. Er soll sich allen Hinweisen aus der Bevölkerung widmeten und nach neuen Erkrankten Ausschau halten. London wurde indessen in mehrere Bezirke, die sogenannten Ringe eingeteilt. Je weiter man nach innen kommt, um so nobler, gesünder und reicher wird es. Man kann sich denken, dass er eher weiter außerhalb sein Zuhause gefunden hat. An seiner Seite steht noch ein Android. Kein neues Modell, aber doch recht menschlich vom Aussehen, nur mit der Sprache und den Emotionen hapert es etwas. Im Verlauf der Geschichte kommt Rick irgendwann selbst ins Habitat. Schön das er gleich nach seiner Freundin sucht und auch seine Fragen, warum, weshalb und was ist hier los sind nachvollziehbar dargestellt. Taucht man aber weiter in den Verlauf ein, kommen doch einige Fragen, denn warum sollte die Regierung kein Interesse mehr an diesem gigantischen und sicher auch unheimlich teuren Bau haben? Warum werden die Menschen dort vergessen? Hier muss ich gestehen, fand ich zu wenig nachvollziehbare Lösungen von der Autorin. Das hier eine kleine eigene Welt entstanden ist, ist hingegen absolut nachvollziehbar. Was wurde aus den Kranken? Gibt es wirklich keine Hilfe? Ich kann nicht viel verraten, ohne das ich die wenigen Rätsel euch schon verrate. Da müsst ihr schon selbst ran, nur so viel noch, die Androiden sind die eigentlichen Stars der Geschichte. Ihr Wille dem Menschen zu ähneln kommt aller Star Trek gleich und da die Autorin selbst Fan ist, sind die Parallelen nicht von ungefähr. Es gibt Spannung und auch eine ordentlichen Jagt am Ende. Nur fehlt zwischendurch manchmal der Biss und selbst wenn ein Umweg kurz die Welt der erdachten Zukunft erklärt, lähmt er irgendwie den Fluss. Der Held selbst hat nicht viel zu verlieren und findet aber erstaunliche Menschen, welche ihn sehr oft in den Schatten stellen. Zum Schluss noch ein Wort zum Bösewicht: Schnell zu erkennen und am Ende genauso schnell verschwunden. Fazit: Eine riesige Kuppel, Androiden, fliegende Autos und eine Seuche in London. Kris Brynn füllt ihren Roman mit allerhand Sciencefiction und lässt den etwas blassen Held der Geschichte ein gehaltvolles Abenteuer erleben. Hinderlich sind allerdings einige Logiklücken. Lässt man sich dennoch darauf ein, funktioniert die Geschichte bis zum Ende. Besonders die Androiden stechen dabei hervor und geben dem Roman eine schönen kleinen Beigeschmack auf eine harte, aber spannende Zukunft. Matthias Göbel Autor: Kris Brynn Taschenbuch: 326 Seiten Erscheinungsdatum: 31.05.2019 Verlag: Bastei Lübbe Verlag ISBN: 9783741301315
  17. Ich freu mich so dermaßen. Bekomme feuchte Augen bei dem Trailer. Picard ist immer noch Picard! Aber wer das Mädchen ist...also vielleicht muss man zur Borg Queen ja iwie Fähigkeiten haben um zur Königin zu werden, wie bei Bienen. Man weiss ja nicht, was aus den Borg wurde, als Admiral Janeway in Endgame die Borg zerstört (Virus) alles explodiert. Queen tot. Zu Data: Also ich könnt mir vorstellen, man sieht oben im Bild Data. Man beachte die Brandspuren. Vermutlich durch die Explosion auf der Scimitar. Zur Thalaronstrahlung: Die zerstört organische Substanzen auf subatomarer Ebene. Date ist aber nicht organisch. Durch die Explosion, könnte er in seine Einzelteile zerlegt worden sein und der Weltraum hat diese durch das Vaakum im Weltraum geschützt. Zu Seven: Da bin ich echt gespannt, ob Sie Ihren richtigen Namen angenommen hat also Annika Hansen oder doch 7 of 9 behalten hat :D Wird ja echt ein Fest. Das ich das noch erleben darf <3
  18. Das stimmt, aber ich glaube es wurde bestätigt das es Hughe ist.
  19. Die Drohne im viertletzten Bild sieht bißchen wie Shinzon aus.
  20. Hier mal meine Theorien: Wer ist die Mysteriöse Frau? Hier gibt es mehrere Möglichkeiten. 1. Lal: Lal ist Datas Tochter. Er hat sie in einer TNG Episode erschaffen. Zum Ende der Folge hin, gab es aber einen vernichtenden Systemausfall und sie konnte nicht gerettet werden. Was aber wenn Data nur wollte das alle denken das Lal stirbt, damit er sie im geheimen weiter entwickeln kann? In der besagten Folge wollten nämlich Diverse Leute Data nicht gestatten eine eigene Kybernetische Lebensform zu erschaffen. Hier gäbe es nun mehrere Möglichkeiten. -Data entwickelt Lal so weit, dass sie Menschlich wirkt und lässt sie irgendwann ihr Leben, leben. Data hat ein Hintertürchen programmiert das Lal weiß, dass Picard sie immer beschützen würde. Deshalb kommt sie zu ihm. -Sektion 31 hat Lal damals zerstört um aber danach weiter an ihr zu arbeiten, damit sie eine eigene Kybernetische Lebensform in ihre Dienste stellen können. Die Person aus dem Trailer ist also nicht direkt Lal, aber sie basiert auf ihr und auch sie hat irgendwo auf ihrem Chip die Info das sie bei Picard sicher ist. Sie wird sich befreit haben und ist nun auf der Flucht vor S31 (Das waren die Typen die sie im Trailer fertig gemacht hat) 2. Borg Queen 2.0 Eine andere Theorie was die Mysteriöse Frau angeht, ist dass sie eine neue Borg Königin ist. Aber sie ist unschuldig und hat nichts böses im Sinn. Dennoch wird sie natürlich von allen gejagt. Evtl. haben die freien Borg (Dazu komme ich später) auch einsehen müssen das es nicht komplett ohne Königin funktioniert und haben sie danach geschaffen, aber sie will keine Königin sein... 3. Tochter Sie könnte ansonsten evtl. auch die Tochter von Locutus und der Borg Königin sein. Deshalb fühlt sie sich zu Picard hingezogen. Ich persönlich mag die Theorie mit Lal lieber, allerdings denke ich das die Borg Zugehörigkeit wahrscheinlicher ist. Data: - Wie viele sicherlich wissen ist Data am Ende von Nemesis gestorben. Er rettet Picard und zerstört das feindliche Schiff. Er steht direkt neben der Explosionsquelle. Viele fragen sich nun wie er zurück kehren kann. Am Ende von Nemesis wird Datas kompletter Speicher, auf B4 transferiert. B4 ist ein weiterer Android, der jedoch weit, weit weniger entwickelt ist als Data. Der Android den wir nun zu beginn im Trailer sehen, kann definitiv nicht Data sein, da Data komplett bei der Zerstörung der Scimitar vernichtet worden sein muss. Es ist also entweder B4 oder Lore (Datas Böser Zwiling). Ich habe gestern nochmals „Angriff Der Borg geschaut“. In dieser Doppelfolge geht es darum das Lore die Außenstehenden Borg gegen die Föderation leitet. Am ende jedenfalls wird gesagt das Lore deaktiviert und ausseinander genommen werden muss.Dies passt sehr mit dem Bild des auseinandergenommenen Androiden aus dem Trailer überein. Ich wüsste gerade keinen Grund warum B4 hätte auseinandergenommen werden sollen. Deswegen vermute ich das der Android im Trailer Lore ist. Für das Ende des Trailers habe ich jedoch eine andere Theorie. Picard sagt hier: „I don’t want the game to end“. Der Data mit dem er spricht ist Data, aber als Hologramm. Ich spreche jetzt nicht von einem normalen Hologramm, sondern von Data als Hologramm. Die Erinnerungen von Data sind immer noch abrufbar. B4 ist aber technologisch nicht in der Lage Data zu sein. Allerdings lässt sich seine Erinnerung und seine Fähigkeiten evtl. in ein Holodeck transferieren. Ich vermute das Data weiter existiert, aber lediglich als Hologramm in Picards Haus. Er wird quasi Picards einziger Freund…Das „I don’t want the game to end“. Könnte sich dann darauf beziehen, dass Picard abwägt ob er dem Ruf des Abenteuers folgen soll, oder weiter mit Data in seinem Haus bleibt für den rest seines Lebens… Und um die „Lal und Data“ Theorien nun noch zu verbinden: Holo Data wird sich an Lal erinnern und er weiß natürlich noch das er bei ihr eine Familiäre Beziehung zu Picard in Lal einprogramiert hat, damit diese Hilfe bei ihm suchen kann. Was ja auch Sinn macht, schließlich hat Picard auch Data immer beschützt, wenn es darum ging das seine Rechte als Lebensform eingeschränkt werden sollten etc. Wie geht es weiter mit Data? Ich vermute das Data wirklich ein reiner Holo Charakter bleibt. Dazu passt auch die Aussage das er lediglich einige Gastauftritte haben wird. Er wird quasi eine Art Mentor Rolle einnehmen. Was ich sehr interessant fände. Es wäre natürlich auch möglich das er doch in Lores Körper übertragen wird. Ich denke auch das Picard dies in Betracht zieht. Dies ist dann die Szene aus dem Trailer am Anfang. Allerdings bin ich nicht sicher ob sowohl Data als auch Picard das wollen würden. Denn es erscheint mir irgendwie unethisch. Sicher, es wäre der einfachste weg und es ist theoretisch nichts anderes als ein Datentransfer von Festplatte zu Festplatte. Aber TNG war ziemlich bemüht zu verdeutlichen das auch Androiden Lebensformen sind. Und Lore (Egal wie Böse er auch war) ist folglich auch eine Lebensform. Diesen einfach zu überspielen wäre streng genommen Mord. Was auch sein könnte und hier kommt 7 of 9 ins Spiel, ist dass Holo Data sich den Holo Emitter vom Doc der Voyager für diese Mission ausleiht. Dann könnte er auch ausserhalb des Holodecks mit mischen. Vielleicht wird auch ein neuer entwickelt. Hier gäbe es aufjedenfall viele Möglichkeiten Data wieder ins Spiel zu bringen. Die Borg Zugeben was den Borg Plot angeht bin ich noch etwas ratlos. Es wird definitiv um die vom Kollektiv losgelösten Borg gehen. Der Borg Hugh aus TNG wird ebenfalls zurück kehren. Dieser wurde der Anführer der freien Borg… Da man in Voyager gesehen hat, dass das Kollektiv zerstört wurde wird es nun vermutlich etliche Borg geben, die frei sind. Dies wird wahrscheinlich eine Welle des Chaos über die Galaxie bringen, denn nicht alle werden damit klar kommen. Vielleicht gibt es hier verschiedene Gruppen. Manche wollen nur zur Ruhe kommen, andere wollen wieder zurück zur Ordnung des Kollektivs… Ob die Borg aber der große Antagonist sein werden, glaube ich nicht. Ich denke eher das sie die ausgestoßenen Flüchtlinge sein werden, die sich nur verteidigen. Ich glaube eher das die Romulaner versuchen werden mit Borg Technologie ihre alte Stärke zurück zu gewinnen und daher gegen die Borg krieg führen. Die Rettungs Armada Vor seinem Austritt aus der Sternenflotte leitete Picard die größte Rettungs Armada in der Geschichte. Vorab dachte man es handelte sich hierbei um eine Rettungsmission nach der Vernichtung von Romulus. Inzwischen ist aber klar das Romulus erst ein paar Jahre später zerstört wird. Diese Rettungsmission widmet sich also wahrscheinlich eher den freien Borg… Was dann aber passiert, weshalb Picard danach die Sternenflotte verlässt, weiß ich nicht. Vielleicht reicht er den Borg die Hand und bietet ihnen Frieden und einen sicheren Hafen im Föderationsraum, doch es gibt unter den Borg Terroristen die ihm in den Rücken fallen. Die Armada wird angegriffen und zum Großteil zerstört. Picard macht sich dann Vorwürfe das er den Borg vertraut hat und dadurch unzählige Sternenflotten Offiziere getötet wurden.
  21. Ich bin der Überzeugung das die fremde Frau Picards Tochter ist. Das ganze geht sicher darum, das die bekannte Geheimorganisation herausfinden möchte, warum Hugh und seine Anhänger Individium sind und trotzdem, wenn es sein muss als einziges Organ funktionieren. Sektion 31 wird mit dem Thai Shiar zusammen arbeiten. Aber werdet ihr (Romulaner) erwischt , wissen wir ( Sektion 31) von nichts. Zu diesem Zweck müssen natürlich auch Forschungen stattfinden, was passt da wohl besser als dies an intelligenten Wesen zu probieren, die nie vorher zu den Borgs gehörten. Zumindest war dies der Inhalt meiner Story als ich noch bei einem Star Trek RS spielte. Tai nasho no karosha Cmdr Crush
  22. Theorie: Die mysteriöse Frau ist sowas wie Picards Tochter. Sie wurde aus seinem Erbgut erschaffen, das Ihm die Borg als Locutus entnommen hatten. Immerhin hat man bei "Zeitsprung mit Q" auch Baby-Borg in Reifungskammern gesehen. Eventuell pflanzen Sie sich doch nicht nur durch Assimilieren fort.
  23. Der Trailer macht echt Lust auf mehr. Viel macht natürlich Sir PatStew aus. Aber auch so erscheint es mir eine interessante Story werden zu können. Ich vermute auch, Patrick Stewart hätte wahrscheinlich nicht zugesagt, wenn es ein absolutes 0815 Skript gewesen wäre. Also muss schon was dahinter stecken (vermute ich mal). Da die Borg eine zentrale Rolle spielen ist es irgendwie logisch, dass 7of9 einen Part hat und verbindet dadurch natürlich gleich zwei Serien. Wenn jetzt noch DS9 irgendwie involviert wird: Chapeau! Das Picard nicht zur Ruhe kommt, kann ich mir irgendwie gut vorstellen. Daher wird das wahrscheinlich auch eine Art Reise/Roadtrip eines unruhigen Rentners Aber positiv gemeint. Der Part Data/B4 wird sicher auch interessant. Da ist die Frage inwieweit bzw. wie viel Data in B4 steckt. Ich wunder mich nur etwas über die Kostüme bzw. Aussehen der Romulaner. Die Romulaner sehen ein wenig aus wie aus der Kelvin-Zeitlinie. Die Romulaner (und evtl. Föderation) scheinen ja irgendwie mit den Borg zu experimentieren. Die Narada von Nero war ja auch durch Borgtechnologie verbessert. Jetzt frage ich mich natürlich inwieweit wird darauf eingegangen oder eventuell "korrigiert"?! Ich frage mich auch, inwieweit wird der Konflikt/Annäherung der Vulkanier und Romulaner aufgegriffen wird. Könnte meines Erachtens auch ein zentraler Punkt sein. Aber jetzt ist halt auch viel Spekulation. Jonathan Frakes übrigens auch
  24. Ziemlich cooler Trailer bis auf die lächerliche Data Gummimaske, hoffentlich muss Spiner die nur vorübergehend tragen Ansonsten hätte ich auch nicht mit so vielen, alten Charakteren gerechnet.
  25. Nach dem ersten Weinberg Trailer war ich eher confused. Dieser zweite Trailer hat mich aber ziemlich angehyped, bin schon fast auf Warp ... All die bekannten Gesichter, Picard, Data, Seven - WOW. Ich denk mal, da hat Discovery keine Chance mehr ...
  26. Hat Sirtis auf Twitter geschrieben, wir machen bald ein Newsupdate
  27. Woher die Info mit Riker und Troi? Hatte gestern bei IMBD geschaut, da meine ich die Namen nicht gesehen zu haben.
  28. Nun ja ...eine Serie ist eine Aneinanderreihung von Filmen. Von daher ist die Bezeichnung Film auch nicht verkehrt...es ist halt nur nicht so üblich. Ich persönlich muss sagen: Ja ich finde den Trailer überraschend gut.... super dass sie Bezug nehmen auf Data (der vielleicht doch wieder kommt? )..und voll cool dass Seven of Nine wieder da ist...sie empfand ich immer als große Bereicherung in Voyager...und natürlich William Riker und Deanna Troi... die Überraschung ist den Machern gelungen.... es fühlt sich diesmal wirklich nach einer echten Fortsetzung von Star Trek an....mit den echten Charakteren (Discovery hasse ich ehrlich gesagt dafür dass sie fremde Schauspieler in altbekannte Rollen massenweise eingesetzt haben sowie den unglaubwürdig veränderten etablierten Raumschiffen). Ich hoffe dass ich Discovery irgendwie ausblenden kann in "Star Trek Picard" . Ich würde mir wünschen dass die gesamten 2 Disco-Staffeln keinen Einfluss auf "Star Trek Picard" haben. Wenn das so wäre dann könnte ich mich richtig freuen auf die Nach-TNG-VOY- Ära.
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