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    Through the Valley of Shadows

    Keine Kritik zu den letzten beiden Folgen?
  5. Gast

    Through the Valley of Shadows

    Season 2 ist durch. Meine Güte, war das enttäuschend. Ich war ja mal der Meinung, dass Daniels Bewertungen zu sehr mit der Negativbrille geschrieben worden sind. Und jetzt habe ich kürzlich seine Reviews zum Serienauftakt gelesen und war überrascht, wie gut er den noch bewertet hat, und konnte die Entwicklung besser nachvollziehen. Ich *wollte* die Serie mögen, will es irgendwie immer noch - wirklich! - und auch über die visuellen Abweichungen und kleinere Probleme mit der Canon-Logik hinwegsehen. Auch wenn das nicht mehr geht weil der Gesamteindruck nicht stimmt, möchte ich diese so genannten "MIMIMI-Punkte" zuerst mal außen vor lassen. Mein Hauptkritikpunkt ist noch immer, dass diese Serie leider einfach richtig schlecht geschrieben ist. Ich habe mich kürzlich für ein Masterstudium in Screenwriting beworben, bin aber mit meinen "unverkaufbaren" Filmideen und nur 9 von 50 möglichen Punkten rasselnd durch die Aufnahmeprüfung gefallen. Jetzt muss ich mich fragen, ob dann für den Star Trek Writing Room die Kandidaten mit noch weniger Punkten, oder gar die Absolventen mit Höchstwertung eingekauft worden sind. Ich will wirklich nicht behaupten, dass ich bahnbrechende neue Storyideen oder ausgeklügelte Hintergründe für die Protagonisten entwickelt hätte. Aber mir wäre daran gelegen, zumindest solide, Star Trek-gerechte, handwerkliche Arbeit abzuliefern, vor allem mit dem Augenmerk darauf, dass alles einigermaßen schlüssig ist. Die Discovery-eigenen Charaktere sind weitgehend eindimensional und die Twists zu vorhersehbar. Ich muss zugeben, dass ich den Ansatz mit dem ambivalenten und undurchsichtigen Captain Lorca eigentlich ganz reizvoll fand, aber dieser ganze Aufbau dann durch seine Herkunft aus dem Spiegeluniversum, aber in der Linie der Offenbarung als flacher Cartoon-Halunken innerhalb von nur einer (?) Folge zerstört wurde. Richtig geschrieben hätte das auf jeden Fall viel Potential und das Element gehabt, in einer vermeintlich utopischen Zukunft einen grauen, vielschichtigen Charakter zu haben, über den das Publikum wöchentlich diskutieren könnte, ob er nun gut, böse, oder irgendwas zwischendrin ist. Das wäre "Game of Thrones in Space" gewesen wie es damals vollmundig angekündigt wurde. Es hätte auch besser für den ganzen Sektion 31-Plot in dieser Staffel getaugt, da ein gut ausgearbeiteter Lorca im Gegensatz zur Hitlerin Substanz gehabt hätte. Auch wenn die Autoren sich sichtlich bemüht haben, aus Mirror-Georgiou eine "Person" zu machen - als reine Verkörperung des Bösen und Massenmörderin eingeführt, ist das ein Ballast, der sich auch mit dem besten Willen für mich nicht mehr glaubhaft wegschreiben lässt. Es war vermutlich auch nicht so geplant. Was unerwartete Figurentode angeht wurde die sichere Schiene gefahren, die Figuren vorher auch bloß nicht zu positiv aufzubauen. Die unsympathische Sicherheitschefin in Staffel 1, der vollmundige Macho-Typ in der Staffelpremiere. Airiams Tod hätte dramaturgisch und emotional funktioniert, wenn ihre Backstory schon wesentlich früher und beiläufiger etabliert worden wäre und nicht komplett in einer einzigen Folge abgearbeitet worden wäre. Die pathetische, eigentlich schon zum fremdschämende Beerdigungsszene am Anfang der folgende Episoden war aber noch schlimmer als dieser rein klassisch episodische Fokus auf Airiams Figur. Denn die große emotionale Verabschiedung in Reden ihrer Kameraden hätte es nicht gebraucht, wenn das dort vorgetragene vorher ganz einfach nur mal gezeigt worden wäre. Schon solche einfachen Grundsätze machen gutes, durchdachtes Drehbuchschreiben mit rotem Faden aus, gerade weil das moderne Serial Storytelling zur Vertiefung ja die Möglichkeiten bietet. Aber dafür gibt es bei Discovery trotzdem keine Zeit, zumal viele Episoden auch einfach nur überladen wirkten, aber unter dem Strich die eigentliche Geschichte nicht wirklich vorwärts bringen. Es wird gerade von den Discovery-Fans und Machern gerne angeführt, dass sich die Serie von den bisherigen episodenhaften "Planet-of-the-Week"-Star Trek abheben soll. Nur wie, wenn sich die Autoren die fortlaufende Erzählung in solchen Schlüsselmomenten gar nicht zu Nutzen machen? Es stehen für meinen Geschmack auch viele Episoden als reiner Mittelteil ohne dramaturgischen Anfang und Ende in der Episoden da. Natürlich sind Cliffhanger-Enden ein schönes Mittel um die Spannung hoch zu halten, nur sollten dieses Stilmittel dann auch in einer fortlaufenden Handlung nicht in jeder Folge überstrapaziert werden - auch das ist nämlich kein gutes Schreiben, sondern in der tat soap-haft. Mir fällt da gerade die zweite Hälfte der ersten Staffel ein, als es schon klar war, dass uns in der letzten Minute noch irgendein Twist bevorsteht - und nach dem Schocker bitte die dramatische Abspannmusik aus der Lindenstraße. Trotzdem haben viele die Serie dafür gefeiert. Pike - von Anson Mount wirklich gut verkörpert und ein Charakter, den man irgendwie einfach mögen muss, aber leider weitgehend je nach Bedarf vom Captain zum Stichwortgeber degradiert. Spock? Wurde zuerst als MacGuffin mehr als ausgereizt. Leonard Nimoy hat seinerzeit abgelehnt, in "Generations" mitzuwirken, weil seine vorgesehene Rolle dort nichts gesagt oder getan hätte, was nicht auch jeder andere Charakter hätte können. In einigen Discovery-Episoden wirkt das genau so, und es tut einem solch etablierten Charakter einfach nicht gut. Ob es nun eine Entscheidung der Macher war, um mit dem großen monumentalen Namen Pike, Spock und Enterprise mehr Zuschauer an Bord zu holen oder einfach die Tatsache, dass die Autoren der Versuchung nicht widerstehen konnten, sie zu schreiben (...was ich ehrlich gesagt sogar nachvollziehen kann), es war großteils unglücklich umgesetzt. Oft wird angeführt, dass die TNG-Erä-Serien in den ersten Staffeln auch noch nichts waren. Das stimmt natürlich absolut. TNG Season 1 und auch Teile von 2 haben für mich auch einen großen Fremdschäm-Faktor und lassen sich außer einer Handvoll auserwählter Episoden sehr schwer ertragen. Nur hat die Serie von Anfang an versucht, auf eigenen Beinen zu stehen und deshalb so wenig wie möglich von Kirk, Spock und dem vorherigen aufzugreifen und sich erst nach der eigenen Etablierung an die Gastauftritte (abgesehen von DeForrest Kelleys Cameo im Piloten) zu wagen. Das hier schon zum Ende der ersten Staffel, und mit einer solchen Verflechtung von Burnham in Spocks Hintergrundgeschichte gearbeitet wurde, gibt mir mehr den Eindruck, als wollten die Macher die Daseinsberechtigung ihrer Serie damit erzwingen, dass sie alles in den vorhandenen Canon hereinmeißeln als tatsächlich ihre eigene Sache durchzuziehen. Wenn schon nach "neuen" und "alten" Fans unterschieden wird, dann frage ich mich, ob gerade für die reinen Discovery-Fans diese Elemente nicht ohnehin nur "meh" sind und es nicht auch ein beliebiger Vulkanier oder Starfleet-Kapitän getan hätten. Die Kritik am Umgang mit den Canon muss dann auch folglichermaßen erlaubt sein. Es ist schon paradox, wie glücklich die Verantwortlichen jetzt sind, sich mit der Zeitreise von den Fesseln des Canons befreit zu haben, wenn es zu Beginn eine absolut strategisch getroffene Entscheidung gewesen sein muss, Burnham als Spocks Halbschwester und die Serie in der TOS-Erä zu schreiben. Es kann also nur eine Reaktion auf die Kritik der "alten" (Nochmal, ich bin zwar stark über 30, aber "alt"?) Fans sein. Nur dann der Meinung zu sein, der etablierte Canon wäre gerettet, wenn zwei Mal gesagt wird "Wir werden nie wieder Hologramme verwenden" und alle zu zwingen über die Ereignisse zu schweigen (klar!), ist dann wieder mal "lazy writing at its best", erstbeste Erklärung gefunden - Häckchen setzen. Selbstverständlich werden gleichzeitig noch andere nie gesehene Technologien wie die putzigen Reparaturroboter eingeführt, die zwar genau so wenig in die Kontinuität passen, obwohl den Autoren das durch die andere Zurechtbiegerei der Hologramme eigentlich schon klar gewesen sein muss. Wie wäre es denn gewesen, wenn sämtliche "fortschrittliche" Starfleet-Technologie schon von den Nanobots befallen gewesen wäre und genau das letztlich dazu führt, dass bei TOS wieder alles nach Pappe mit Knöpfen aussieht? Auch nicht toll, aber besser als "Wir verwenden das nie wieder". Oder wenn die Infestation so weit fortgeschritten wäre, dass nur noch durch einen Eingriff in der Vergangenheit der technische Entwicklungsstand niedriger gehalten werden müssen, um die reine Existenz Controls zu unterbinden? Aber das würde ja die Discovery-eigene Kontinuität verändern. Insofern macht auch der "Kniff" mit der Reise in die Zukunft unter dem Gesichtspunkt der fortlaufenden Geschichte gar keinen Sinn. Control hatte sich ja trotz des "Löschens" am Ende der Folge schon verbreitet, also könnte er/es ja auch locker irgendwo im System die 930 Jahre warten und dann versuchen, an die Sphärendaten zu gelangen. Wenn ich überall in der Zeit hinreisen kann, warum dann nicht einfacherweise direkt zu Sektion 31 und eingreifen, bevor sich die KI so weit entwickelt und ausbreitet? Überspitzt gesagt, Star Trek First Contact: "Captain, die ganze Erde ist von den Borg assimiliert!" Picard: "Tja, schade drum - können wir 1000 Jahre in die Zukunft reisen, vielleicht sind sie dann ja wieder weg?" Gibt es tatsächlich niemanden im Star Trek Writers Room, der sich im entferntesten über solche Details Gedanken macht und es zur Diskussion mit den Kollegen stellt, oder wird da immer der Weg des geringsten Widerstands gegangen? Schon einmal Star Trek online gespielt? Da ist zwar auch nicht alles hochqualitativ und mir persönlich ist der Schieß-Anteil für Star Trek zu sehr im Mittelpunkt, aber die Autoren dort haben einen guten Weg gefunden, das Universum glaubhaft zu präsentieren, die vorhandenen Figuren und den Canon zu verknüpfen und daraus eigene, zum Teil wirklich gelungene Stories zu entwicklen. Dort habe ich mehr das Gefühl, dass die Verantwortlichen Kenner und auch stolz sind, dass sie Zugang zu dieser Welt und dem im Fülle vorhandenen Material und Canon haben, und mit Spaß, aber auch Respekt an die Sache gehen. Und letztendlich war es am Schluß keine Synchronisierung mit dem Canon, sondern reinstes Retconning. Das muss ich den J.J.-Filmen lassen und das sollte auch Kurtzman bemerken, da er das im Interview selbstanspricht: die Sache mit der alternativen Kelvin-Zeitlinie gewinnt zwar auch keinen Kreativpreis, erklärt aber zumindest sämtliche Abweichungen plausibel und einfach genug, dass sich sowohl neue als auch alte Fans darauf einlassen können, dass die Optik anders ist und die Protagonisten anders als gewohnt verhalten, während das bekannte Prime-Universe so bleibt, wie es war. Dann kann auch ich als alter Mimimi-Trekkie mich mal davon mal berieseln lassen, das als stark von Star Trek inspiriertes SciFi akzeptieren, ohne zu hinterfragen, wie es ins Gesamtgefüge. Gerade Into Darkness ist zwar auch nicht gut geschrieben, aber das haben diese Filme Discovery voraus. Und was gelungene folgenübergreifende Geschichten angeht, kam Deep Space 9 damals leider zu früh, denn dort wurden gekonnt auch mal eigenständige Episoden in die Storyline eingefügt, was hier wirklich fehlt. Sogar die dritte, vor allem vierte Staffel von Enterprise konnten das besser. Aber bei Enterprise wurde ja auch 2005 noch die Brücke von 1966 originalgetreu nachgebaut, obwohl das damals auch schon nicht mehr modern war. Denkt mal darüber nach.
  6. Aron74

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    Hallo liebe Leser, Ich verkaufe mein Fedcon Economy Ticket für 2019 mit der Nummer 299. Leider kann ich dieses Jahr nicht selber zur Fedcon kommen. Verkaufe das Ticket für 125,00€ es kommt noch eine Umschreibegühr an den Veranstalter dazu. Ticket könnt ihr unter eBay Artikelnummer 113718331497 finden. Vielen lieben Dank für Eure Zeit. Wünsche schöne Ostern
  7. Manchmal entscheiden ganz kleine Details wie eine Geschichte verläuft oder eben nicht mehr so verläuft, wie wir sie gekannt haben. Ihr erinnert euch sicherlich noch daran, dass Leia verkleidet als Kopfgeldjäger in Jabbas Palast eilt, um den eingefrorenen Han Solo zu befreien. Doch diesmal geht einiges schief. Nicht nur das Boba Fett mit Han Solo flieht, auch der Rest der Geschichte nimmt einen ganz andren Verlauf. Luke sollte sich mittlerweile auf dem Weg zu Yoda befinden, damit er seine Ausbildung zum Jedi-Ritter abschließen kann, doch durch all den aktuellen Schlamassel, kommt er zu spät. Indessen treiben Leia und Lando das Versteck von Boba Fett auf und schaffen es Han zu befreien. Luke muss sich jetzt als nicht voll ausgebildeter Jedi seinem Erzfeind stellen – Darth Vader. Selbst hier ist das Ende überraschender als ihr es euch vorstellen könnt. Allerdings muss sich gestehen, dass die Geschichte etwas holpriger daherkommt und vielleicht ist das auch der Grund, warum noch als Bonus „Tag und Bink – Die dunkle Rache der Klon-Bedrohung“ mit beigelegt wurde. Hier haben wir wieder diese beiden Ausnahme-Charaktere, welche dank ihres Glücks durch verschiedene Comics schon gestolpert sind und immer wieder hautnah am Hauptgeschehen beteiligt waren. Aktuell befinden sie sich im Tempel der Jedi und auch als Padawane leisten sie nicht immer sonderlich gute Arbeit. Im Gegenteil, ihnen kommt ein Sternensystem abhanden… ja, hier sollten Fans auch wieder Erinnerungen an Anakin und Obi Wan haben. Mit netten kleinen verstecken Zeichnungen aus anderen Universen oder der Popkultur, erleben sie wieder ein passend witziges Abenteuer. Nicht zwingen für den Erwachsenden, denn das ist schon im Zeichenstil zu erkennen. Die Geschichte zuvor glänzt schon eher mit manch netten Details, hat aber auch ein paar Schnitzer dabei. Fazit: Die Unendlichkeit des Möglichen, bringt euch eine ganz andere Version, wie Luke und sein Vater in die Zukunft schauen. Vielleicht eine bessere Variante, allerdings nicht so heldenhaft und düster erzählt wie das Original. Tag und Bink als Bonus bringen noch etwas Witz für Zwischendurch, so dass man eben nur Fan sein muss und der Comic gefällt, ansonsten schenkt er euch eine Person in weiß, welche nie dunkler in Star Wars war. Matthias Göbel Autor: Adam Gallardo, Kevin Rubio Zeichner: Ryan Benjamin, Lucas Marangon, Saleem Crawford, Joel Benjamin Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 23.11.2018
  8. einz1975

    John Scalzi - Frontal

    Auf geht’s in die nächste Runde. John Scalzi gilt nach seinen Romanen „Krieg der Klone“ und „Kollaps“ als aktueller Star in der Sci-Fi--Autoren-Szene. Diesmal nimmt er sich jedoch einem ganz anderen Thema an. „Frontal“ beginnt mit dem Besuch bei einem Sportevent. In einer entfernten Zukunft verbringen die Menschen zum Teil ihre Freizeit damit, dass sie sich anschauen, wie menschenähnliche Roboter, gesteuert von Menschen, sich gegenseitig versuchen den Kopf abzuschlagen, um damit ein Tor zu erzielen. Schon hier kann man bemerken, dass es ähnliche zukünftige Spielideen schon gab, nur muss man wissen, dass die Menschen, die diese Roboter steuern, einer Krankheit unterlegen sind. Sie liegen in einer Art Koma, können aber durch die Verbindung mit einer virtuellen Welt kommunizieren und sich in den Robotern frei in unserer Realität bewegen. Genau hier wird man sich ebenfalls an „Surrogates - Mein zweites Ich“ erinnern, in dem es ähnlich lief, nur das hier eben keine „normalen“ Menschen den Zugang zu diesen Robotern haben – Noch nicht. Kommen wir zurück zu dem Spiel. Hier besucht FBI-Agent Chris Shane, ebenfalls ein Roboter, dieses Spiel, als plötzlich ein Spieler nach mehrmaligem Kopf ab, tödlich zusammenbricht. Die Frage ist jetzt, war es ein Unfall oder Mord? Chris beginnt mit seiner Partnerin Leslie Vann, eine normale menschliche Frau, mit den Untersuchungen. Dabei hat sich Scalzi ein ausgehecktes Motiv ausgedacht, welches wirklich erst zum Ende des Romans aufgedeckt wird, davor werden wir als Leser und auch unsere beiden Agenten, immer wieder auf die falsche Spur gelockt. Wo es einmal danach aussieht, dass es wirklich nur ein Unfall war, fragt man sich später, ob es vielleicht doch die Rache einer Ehefrau ist oder steckten vielleicht die Funktionäre der Liga des Spiel Hilketa dahinter? Besonders auf den letzten Seiten versucht der Autor sehr nahtlos durch die gesammelten kleine Puzzleteile das Komplott aufzudecken. Ohne großartig in Action zu versinken, lässt er eher gute alte Polizeiarbeit walten und da geht es von Befragungen bis hin zu Tatrotanalyse und Informationsrecherche. Doch allein damit landen wir nicht zwingend in der Zukunft. Um das Verständnis für diese Zeit zu bekommen, erklärt er viele Einzelheiten, wie etwa das Leben eines Menschen mit dieser Krankheit abläuft, wie er sich in diesen Robotern fühlt oder wie er sich in der realen und in der virtuellen Welt zurechtfinden muss. Dennoch entstanden bei mir viele Fragen, welche nicht beantwortet wurden. Ist man als Roboter nicht doch stärker und schneller als „normale Menschen“? Warum nutzen die anderen nicht auch diese Technik? Warum gibt es noch Auto, wenn man sich egal wo einen „Threep“ mieten kann und von der einen zur anderen Sekunde, von der einen, zur nächsten Stadt reisen kann? Sicherlich kommen noch mehr Fragen auf, wie etwa die Frage nach dem Spiel und warum es trotz Zukunft so alt-backend erscheint? Egal in welche der Fragen man sich einreihen möchte, der Krimi dahinter ist dennoch mit schönen Umwegen bis zum Ende hin durchdacht. Die Zukunft möchte schon anders aussehen als das was wir jetzt vor unseren Augen haben und ich bin froh, dass es auch da immer noch Gesetzeshüter gibt, welche einen Mord nicht einfach hinnehmen, sondern den wahren Grund bis zum Ende hin untersuchen. Fazit: Sport frei und Kopf ab! John Scalzi hat sich in seinem Sci-Fi-Thriller mit dem Entertainment der Zukunft auseinandergesetzt. Er schenkt den Menschen mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten neue Wege und nimmt als Rahmen seiner Handlung einen Mord als Grundlage. Obwohl nicht alle Fragen dem Leser beantwortet werden, zieht der Krimi sich gnadenlos ohne große Action, aber mit vielen Opfern durch. Vielleicht nicht der stärkste Scalzi, dafür mit netten Charakteren und einer, zwar nicht ganz Neuen, aber dennoch interessanten Zukunft. Matthias Göbel Autor: John Scalzi Broschur: 368 Seiten Verlag: Fischer Tor Verlag Erscheinungsdatum: 24.10.2018 ISBN: 9783596299799
  9. Früher
  10. Was passierte mit unseren Rebellen wohl zwischen vier und fünf? Es gibt unzählige Geschichten und einige davon bekommt ihr hier zu sehen. In der ersten Story müssen Luke und Leia auf einem Planeten nach einer geheimen Mission notlanden. Für beide auch mal eine kleine Auszeit, doch diese nutzen sie nicht etwa um sich auszuruhen, vielmehr lernen sie ein fremdes Wasservolk kennen und treten zu zweit gegen eine halbe Sturmtruppenarmee an. Danach bekommt es Lando Calrissian mit einer Meisterin in Sachen „Kaufen und Verkaufen“ zu tun. Er soll sie eigentlich nur begleiten, doch dass er dabei in höchster Gefahr schwebt, bekommt er nach und nach mit jedem einzelnen Coup von Sana mit. Han und Chewie dürfen ebenfalls wieder als Schmuggler arbeiten und bekommen dabei enge Gesellschaft mit einem Hutt. Nicht ganz verwunderlich, schließlich hatte er ja schon einmal recht nah das Vergnügen. Doch warum soll unbedingt Solo diese Mission durchführen? R2-D2 präsentiert sich in seiner Story auch von seiner kämpferischen Seite und man erinnert sich an manch Kampf, den er allein oder mit seinem alten Freund C-3PO bestritten hat. Es folgt noch eine Geschichte aus der Sicht eines treu ergebenen Sturmtruppler, ein kurzer Einblick in das Leben eines Tusken-Räubers und zum Ende hin dürfen Han und Leia noch zusammen eine Mission überleben. Egal welcher der Charaktere sich gerade mit dem Imperium herumschlägt, alle sehen gut getuscht und gezeichnet aus. Die letzte Story etwas weniger mit Details, aber manchmal reichen auch die passenden Umrisse. Optisch also ganz nett und auch inhaltlich machen die Protagonisten nicht viel falsch. Irgendwie schade, dass es nicht ein wenig zusammenhängender geworden ist und auch der Verlauf geht bei einigen der Story zu schnell vorbei. Doch dafür kann man diesmal nicht nur den Verlauf des Krieges von der Rebellenseite, sondern auch hautnah aus der Sicht des Imperiums miterleben. Fazit: In Summe erzählen die Geschichten vielleicht nicht wirklich etwas Neues oder bringen einen sich lange danach noch einmal Gedanken darüber zu machen was geschehen ist, aber die Lebensfreude der alten Charaktere und insbesondere Han Solo und R2-D2, bringen den eigentlichen Charme des Comics. Als deutsche Erstveröffentlichung enthält der Band viele Geschichten, welche bis dato nur in Heftform erschienen sind und damit vielleicht dem ein oder anderen in seiner Sammlung fehlen. Matthias Göbel Autor: Jason Aaron, Dash Aaron, Jason Latour Zeichner: Salvador Larroca, Edgar Delgado, Andrea Sorrentino, Lee Loughridge, Michael Walsch Übersetzer: Michael Nagula, Justin Aardvark Hardcover: 160 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 23.10.2018 ISBN: 9783741607608
  11. Gast

    Perpetual Infinity

    Das in STAR TREK IV waren einfach die Dilithium-Kristalle des Warp-Antriebs.
  12. Daniel Räbiger

    Through the Valley of Shadows

    Ja, da hast du recht. Mittlerweile ist das echt schwer überhaupt noch einzuschalten. Deine Ausführung ist schon richtig - der Optikklau ist eigentlich nix dramatisches. The Elder Scrolls - Skyrim bedient sich ja selbst bei historischen Mönchen. Was mich da an Discovery insgsamt viel mehr stört ist, dass die es nicht schaffen überhaupt irgendetwas eigenständiges auf die Beine zu stellen. Dass mich das ganze Setting auf Boreth nun an Skyrim erinnert hat ist nur die Spitze des Eisbergs. Der ganze Fantasy-Aspekt stört mich massiv. Nicht auszudenken, wenn die z.B. bei "The Expanse" mit derartigem Hokus-Pokus arbeiten würden. Klar könnte das System das mittels gesteuertem Druckabfall so hinbekommen, dass sich die Crew nach und nach in Richtung Shuttle-Hangar bewegt. Das fänd ich sogar super als Flash-Back-Sequenz. Es passt halt null dazu, dass Burnham und Spock dann einfach munter aufs Schiff spazieren und annehmen, die KI merkt das eben nicht. Da muss ich dir doch etwas widersprechen. Gerade das macht einen guten Gegenspieler aus: kein Gerde, nur die Tat. Darum waren die Borg in TNG ja so großartig, in Voyager später dann umso schwächer. Dieses "ich erklär die mal eben meinen Masterplan" von Bösewichten stört mich ja nicht nur bei Discovery ;-) Bei dieser Folge: nein, mir hat hier kaum was gefallen. Lies mal mein Review zu 2x09 - die fand ich echt gut. Weil die Folge daramturgisch gut insziniert war. Im gegensatz dazu war diese Folge für mich fast unanschaubar weil sie vor lauter unsinnigen Handlungslöchern nur so strozt. Da tue ich mir schwer davon unterhalten zu werden. Betrachtet man die Sequenz vom Strahlenunfall völlig eigenständig: Ja, das war cool gemacht. Aber unter welchem Kontext das in der Folge passierte war so hochgradig absurd ("brech mal den Kristall raus, dann ist das festgeschrieben"), dass da auch keine coole Optik mehr hilft... Star Trek -> Sternen Reise... Discovery -> Entdeckung... du bringst es schön auf den Punkt. DAS würd ich auch gern mal wieder sehen.
  13. olly

    Through the Valley of Shadows

    +1
  14. Immo

    Through the Valley of Shadows

    YOLO!
  15. einz1975

    Devolution

    Da präsentiert uns Rick Remender mal eine richtig düstere Zukunft. Der ursprüngliche Grund, warum all dies geschieht, ist eigentlich gar nicht mal so weit hergeholt. Die Menschen streiten und töten sich seit Jahrhunderten aufgrund ihres Glaubens. Schaut man heutzutage in die Zeitungen, gibt es kein Tag, an dem nicht irgendwo in der Welt, irgendein Anschlag im Namen eines Gottes begannen wird. Selbst in der Vergangenheit wurden Kriege geführt oder Menschen aufgrund ihres Glaubens hingerichtet. Findige Wissenschaftler wollten aus diesem Grund diesen Glauben aus dem Genpool der Menschen treiben. DVO-8 war das Ergebnis und leider ein verehrendes, wie sich am Ende herausstellen sollte. Es führte definitiv dazu, dass keiner mehr an einen Gott glaubte, denn alles Leben degenerierte sich zurück und wir befinden uns in einer grauen Vorzeit, als das Leben auf der Erde erst erwachte. Neben Neandertaler, Riesenspinnen oder Mammuts, gibt es nur noch wenige kleine Camps des Homo Sapiens. In einem dieser Camps herrscht Gil, ein riesiger, fieser Nazityp, dessen Lebensaufgabe Gewalt und Fortpflanzung ist. Unsere Hauptprotagonistin Raja, gerät nun in seine Finger und eine Flucht wird schwer. Allein wird sie es nicht schaffen nach San Francisco zu kommen, wo ein Wissenschaftler ein Gegenmittel entwickelt hatte, es aber nicht mehr rechtzeitig freisetzten konnte – Ihr Vater. Im Lauf der Geschichte erfahren wir noch einige Details mehr und treffen dabei auf einige urtümliche Viecher. Gil als Gegenspieler schenkt dem Comic den herrlich dreckigen und ekelhaften Bodensatz, den die Menschheit übrig gelassen hat. Rajas Flucht auf der Suche nach dem Gegenmittel, lässt viele Opfer folgen. Mehr als ein Kopf wird gespalten, Blut verteilt sich seitenweise über den Comic und Gliedmaßen fliegen im hohen Bogen durch die Reste unserer Zivilisation. Jonathan Wayshak hat dank seines außergewöhnlichen Zeichentalents die Szenerie sehr passend eingefangen. Er rückt die fiesen Fratzen und lüsternen Leiber der Zukunft ins rechte Licht und vergisst dabei nicht den Inhalt zu transportieren. Schön zu sehen, dass es auch noch ohne Computer gelingt, Zeichnungen in Comicform zu bringen und am Ende erfährt man auch noch einmal, wie einzelne Passagen entstanden sind oder wie die Charaktere entwickelt wurden. Fazit: Heftig, dreckig, düster und ein entzückender Schlag in die Fresse unserer aktuellen Gesellschaft. Neben dem eigentlichen Problem der Vergötterung, geht es auch auf die Verschwendungssucht und dem „Scheiß-Egal-Gefühl“ nach und findet dabei die passende Antwort. Egal was wir machen, wir Menschen haben es eben doch selbst in der Hand wie wir untergehen. Wer mal kein Hochglanz mag, sondern auch mal in der Asche der Zukunft wühlen will, findet hier ein passend abgefahrenen Comic-Band für Erwachsene. Matthias Göbel Autor: Rick Remender Zeichner: Jonathan Wayshak, Jordan Boyd, Jae Lee Übersetzer: Bernd Kronsbein Hardcover: 160 Seiten Verlag: Splitter Verlag Erscheinungsdatum: 01.08.2017 ISBN: 9783958391390
  16. Gast

    Through the Valley of Shadows

    Ich find schon, dass du recht hast. Kann mich noch an die eine Szene in der ersten Staffel erinnern, wo Lorca verspricht, dass man nach dem Krieg endlich mit dem Sporenantrieb fremde Universen erforschen kann. Das hat mich irgendwie hoffen lassen für die zweite Staffel - stattdessen gibts nur hohle Story ohne eine Spur des Gefühls, dass es im Weltraum irgendetwas interessantes/komplexes zu entdecken gäbe...
  17. Gast

    Through the Valley of Shadows

    Du meine Güte. Es macht zwar immer wieder Spaß, Deine Reviews zu lesen. Aber mir scheint, Deine Enttäuschung lässt Dich überhaupt nichts positives in der Serie erkennen. Ich habe auch so meine Schwierigkeiten mit einigen Storyentwicklungen und Logiklöchern. Vieles lässt sich doch aber hinnehmen, ohne gleich die ganze Serie in Frage zu stellen. Ich widerspreche mal in einigen genannten Punkten: – Optikklau bei The Elder Scrolls IV: Skyrim: Mal ehrlich, who cares? Haben sie sich halt von nem Spiel inspirieren lassen. Was ist daran verkehrt? – L'Rells und Vok's Sohn ist erwachsen: Es wird gesagt, die Zeit verläuft anders in der Nähe der Kristalle. Es wird nicht behauptet, dass sie linear oder beschleunigt funktioniert. Ich nehme es einfach hin, dass sie ANDERS verläuft und brauche (erstmal) auch keine Erklärung dafür. Und wenn ich doch unbedingt wissenschaftlich erklärt haben muss, dann rufe ich mir ins Gedächtnis, dass es Orte in unserem Universum gibt, an denen unsere physikalischen Gesetze ungültig sind. Das sollte doch der Fantasie hinreichend auf die Sprünge helfen. – Zeitkristall etc. zu sehr fantasymäßig: Ehrlich gesagt auch nicht mein Ding. Aber ich fand die Pah-Geister stark. War auch ganz schön fantasy, wenn ich drüber nachdenke. Und hat mir ein paar meine Lieblingsfolgen DS9 beschert. – Luftschleusen überall auf dem Schiff: Auch hier brauch ich nur etwas Fantasy, um mir auszumalen, dass Control mittels Fehlfunktionen o.ä. die Crew in bestimmte Räume mit Luftschleusen gelockt hat. Irgendwie hat es das System halt hinbekommen, ist doch nicht total unmöglich, oder? – Herumgerede um heißen Brei, statt gleich zu töten: kältester Kaffee der Filmgeschichte. Hat wohl dramaturgische Gründe ist aber nicht die Erfindung der Discovery-Macher. Nicht falsch verstehen, ich finds cool, dass Du immer Reviews schreibst und auf jede Folge eingehst, ich wünschte nur, es wäre nicht so einseitig negativ. Hat Dir denn rein gar nichts gefallen, oder wie kommt so eine schlechte Wertung zustande? Ich fand die Vision von Pike um seinen Deltastrahlen-Unfall ziemlich gelungen. Das könnte man nun auch als Fanservice schlecht reden, wenn man wollte. Vielleicht bin ich auch zu anspruchslos, wobei ich mich wie gesagt auch an (extremeren) Logiklöchern störe – das macht Abstriche im Storytelling. Aber die Serie ist doch nicht in allen Facetten so mies, dass man sie dermaßen hinrichten muss. Behaupte ich mal in aller Subjektivität.
  18. Daniel Räbiger

    Through the Valley of Shadows

    Ein weiteres Signal bringt die Discovery zum Klingonenmond Boreth. Dort gewährt eine wertvolle Ressource Pike einen schockierenden Einblick in seine Zukunft.
  19. Willkommen zu den Ereignissen, knapp zehn Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“. In der Version des Crimson Empires hat ebenfalls Leia Organa Solo die Führung der neuen Republik übernommen. An ihrer Seite ihr Ehemann Han Solo und ihre drei Kinder. Wie man sieht, geht es auch hier immer wieder darum, dass die alten Helden nicht ganz von der Bildfläche verschwunden sind. Luke Skywalker fehlt genauso wenig und da fragt man sich schon, was diesen Comic so anders macht? Im Endeffekt ist es Kir Kanos, der letzte Vertreter der Imperialen Ehrengarde des Imperators Palpatine. In den beiden vorangegangenen Geschichten, schwor er Rache und setzte diese auch in die Tat um. In all der Zeit hat er jedoch so viel Tod und Leid gesehen, dass er wohl langsam einen anderen Weg zu suchen scheint. Er wird dennoch als Symbolfigur gern gesehen und das angeschlagene Imperium versucht immer noch, Ordnung in den eigenen Reihen zu finden. Ein Drahtzieher ist unter anderem Ennix Devian. Ein ebenfalls ehemaliger Auftragskiller des Imperators Palpatine. Seine Methoden sind jedoch derart brutal und rücksichtslos, dass selbst ein Darth Vader staunen würde. Devian versucht nun mit seinem Plan an die Macht zu gelangen und egal wie viele Opfer es dabei geben wird, er will an die Spitze des Imperiums. Der Kampf Kir Kanos mit seiner eigenen Vergangenheit und der aktuellen Zukunft des Imperiums ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Ob er seine Rache wirklich vollendet oder einen anderen Weg gehen wird, erfahrt ihr genau hier. Übrigens, ein interessanter Nebenfakt: Wer die ersten beiden Teile von Crimson Empire damals Anfang der neunziger Jahre gelesen hat, musste sage und schreibe zwölf Jahre auf das Ende der Geschichte warten. Paul Gulacy nahm sich bei den Zeichnungen sehr viel Zeit, als es um die rote Rüstung der Ehrengarde ging und Michael Bartolo brachte die Farben dazu perfekt in Einklang. Ansonsten sind die Gesichter hin und wieder etwas starr, doch dafür stimmen Raumschiffe und Umgebungen. Fazit: Ein langersehntes Wiedersehen, mit einem offenen Ende. Crimson Empire schlug damals schon mit einigen Ideen recht gute Wellen, doch die lange Wartezeit auf eine Fortsetzung, tat der Geschichte nicht an jeder Stelle gut. Viele Passagen passen nicht ganz zu den vorangegangenen Ausgaben, dennoch ist der Verlauf schlüssig und nachvollziehbar. Als Abschluss nicht für jeden zu erkennen, dennoch gut in Szene gesetzt und zeigt deutlich, wie zerrissen das Imperium, auch nach so vielen Jahren nach Palpatines Tod noch ist. Matthias Göbel Autor: Mike Richardson, Randy Stradley Zeichner: Paul Gulacy, Michael Bartolo Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 26.10.2018 ISBN: 9783741609084
  20. Alles begann mit einer seltsamen Sphäre, welche durch das Universum reiste. In all den Jahrhunderten sammelte sie dabei viele verschiedene Spezies ein und flog stets weiter. Ein klares Ziel war nicht zu erkennen und doch irgendwann kam sie an. Währenddessen ist viel innerhalb der Sphäre passiert, denn die unterschiedlichen Wesen mussten ihr Leben zusammen neu organisieren. Der Polizeikreuzers Scythe war nur auf der Suche nach einem unheimlich schlauen Verbrecher und gelangte in die Sphäre und dabei verändert diese Crew alles. Dirk van den Boom schrieb den ersten Teil der Trilogie eher klassisch, so dass man sich in einer schönen interessanten Sci-Fi-Welt wiederfand. In Teil zwei ging er einen ähnlichen Weg, wobei hier schon Anzeichen erkennbar waren, dass es mehr als nur fantastisch wird. Vielmehr lässt der Autor in Teil drei fast ausschließlich die Fantasie sprechen. Die Rede ist irgendwann von Paralleluniversen, Zeitreisen und nicht realen Welten. Er versucht mit Gleichnissen und Dialogen die Geschehnisse für den Leser vorstellbar zu machen, was aufgrund des Themas doch recht gut funktioniert. Er bezieht dabei wieder alle Figuren mit ein und verhilft so dem aktuellen Universum zu einem Neustart. Anfänglich steuert er noch durch vier Einzelgeschichten und man muss sich immer wieder neu darauf einstellen. Doch nach und nach kommen sich alle Protagonisten näher und der Sonnenkönig wird der Endschauplatz. Zeitweise haben mich einige Dialoge oder auch Vorkommnisse an Q aus Star Trek erinnert. Die Entdeckungen aus dem zweiten Teil werden nahtlos fortgeführt. Nachdem Ellisi so zaghaft ihr Leben entdeckt hat und Jordan ihr stets zur Seite stand, so unfassbar weitsichtig löst sie ein Problem, welches schon so viele Male aufgetreten ist. Der Verbrecher Gracen und seine Gegenspielerin, die Polizistin Apostol, finden auch eine erschreckende Gemeinsamkeit, allerdings wird für einen der beiden das Ende anders ausfallen, als man es anfänglich dachte. Im Grunde schließt van den Boom die Trilogie mit diesem Roman wirklich grenzenlos ab. Er hinterlässt uns eine Welt, in der Möglichkeiten für jeden wieder neu geboren werden. Zwischendurch analysiert er einige Komponenten des Lebens wie: Liebe, Eltern, Pubertät, Hass, Angst, Nazismus oder auch das Leben selbst. Nichts im Universum ist vielleicht wirklich so, wie wir es aktuell wahrnehmen. Der Endkampf beweist übrigens auch, dass der Autor es sich nicht hat nehmen lassen ein wenig Action mit hineinzubringen, dennoch will er es nicht nur darauf beruhen lassen. Die Gedanken des Lesers sollen durch die Bilder, die in seinem Kopf entstehen, erst wirklich zeigen, wie unglaublich diese Welt ist, welche er in seinem Buch geschaffen hat. Fazit: Genie und Wahnsinn treffen auf Fantasie und Science-Fiction. Dirk van den Boom bringt euch an den Rand eurer Vorstellungskraft und schließt seine Scythe-Trilogie mit einem ordentlichen Gedankenfeuerwerk ab. Die Größe des Alls, die unendlichen Weiten und die unmöglichen Möglichkeiten, alles trifft hier auf eine kleine Gruppe von Lebewesen, welche das Universum endgültig für sich zurechtrücken. Ich bin überrascht und fasziniert zugleich... Matthias Göbel Autor: Dirk van den Boom Taschenbuch: 426 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 04.03.2019 ISBN: 9783959815314
  21. Daniel Räbiger

    Perpetual Infinity

    Das war damals ein "Chronopartikel-Deflektor" sofern ich mich recht erinnere. Mich stört da allerdings der Fantasy-Faktor in einer Science Fiction Serie mehr als der Name der Dinge ;-)
  22. Timojo

    Perpetual Infinity

    Gab es die zeitkristalle der klingonen nicht schon bei voyager Endspiel. Da besorgt sich Zukunfst Janeway doch mit Hilfe von der Tochter von Tom und belana einen. Oder hab ich das falsch im Kopf? Und auch der antrieb der klingenden wirdie doch von irgendwelchen Kristallen betrieben in zurück in die Gegenwart. Die haben doch irgendwirgendwie keine Energie mehr.
  23. Daniel Räbiger

    Perpetual Infinity

    Das ists doch grad was ich unsinnig finde: Leland ist ja auch tot und dennoch für die KI tätig. In der aktuellen Folge wird das sogar noch deutlicher gesagt: Die Fleischhülle ist tot, es gibt nur noch die Nanobots. Darum ganz klar: Umbringen. Alles andere ist völlig Hahnebüchen. ;-)
  24. JungHans

    Perpetual Infinity

    Was sehn ich mich nach gutem alten Episoden Trek zurück.
  25. Yngwie Malmsteen

    Perpetual Infinity

    Eine interessante Hintergrundgeschichte, aber das hätte man auch in der ersten Staffel oder am Anfang der 2. Staffel einbauen können. Dann wäre der Wow-Effekt oder zumindest die Sorge um den Mummy-Charakter größer. Würde ich so nicht sehen... Ich war am Ende überzeugt, dass es ER ein verwandelter T-1000/Leland war. Das wäre ein tolles Hintertürchen geworden. Wundere mich, dass dies nirgendwo diskutiert wird. Hätte es ja noch werden können, aber da Tyler ja über seinen Sohn in der neuesten Folge spricht, fällt dieser Verdacht weg... Schade... das hätte einiges an Potenzial gehabt...
  26. Yngwie Malmsteen

    The Red Angel

    Also die aktuelle Folge weckt Vorfreude auf die nächste Folge... das konnte ich von der letzten nicht wirklich behaupten. Natürlich gibt es auch hier einige Schwächen, wie z.B. dass ausgerechnet das Logik-Vorbild Spock samt Schwester auf die Falle reingefallen sind, die sowas von offensichtlich war. Sollte Burnham aufgrund ihrer Erfahrungen nicht überaus vorsichtig sein? Man hätte ja noch eine Szene einbauen können, wo sich beide der Falle bewusst sind und sagen "wir müssen dennoch reingehen, um den nächsten Schritt zu machen und zu erfahren, was los ist". Spocks Lösung war ja sowas von Terminator: Genysis geklaut... Spaß gemacht hat es trotzdem und sicher ist die Folge besser als die vorherigen, da die Handlung vorwärts geht. Bis auf die Leland-Verwandlung spielen die Ereignisse der letzten Folgen überhaupt gar keine Rolle...
  27. Daniel Räbiger

    The Red Angel

    LOL schön zusammengefasst. Ich muss allerdings sagen, dass ich auch die heutige Folge erneut sehr schwach fand. Allerdings glaube ich etwas besser als dieses Teil hier... mal sehen. Ist jetzt online - ich war unterwegs am arbeiten... :D GIB. IHN. DIR.
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