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  1. Letzte Woche
  2. Duncan Jones - Mute

    Mute basiert auf einem Drehbuch von Duncan Jones und Mike Johnson/Michael Robert Johnson. Jones führte ebenfalls auch Regie. Er sagte einmal, dass es ein Herzensprojekt sei und endlich fertig gestellt werden konnte. Mute sei zudem auch der zweite Teil einer geplanten Trilogie. Moon aus dem Jahr 2009 soll demnach der erste Teil sein. Im Jahr 2052 lebt der taubstumme Barkeeper Leo Beiler in den Straßen Berlins. Die Metropole hat sich in den letzten 40 Jahren in einen riesigen Dreckhaufen verwandelt, in dem das pure Chaos herrscht. Du kannst niemanden über den Weg trauen. Doch trotz all dieser Gefahren begibt sich Leo trotzdem jeden Tag aufs Neue in den Großstadtdschungel, auf der Suche nach der Person die er liebt. Doch sie ist verschwunden. Naadirah, seine große Liebe ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Endlich gibt es einen Hinweis. Eine Gruppe amerikanischer Chirurgen scheint eine Lösung zu haben. Mit: Alexander Skarsgård, Paul Rudd, Justin Theroux Regie: Duncan Jones Erscheinungstermin: 23.02.2018 Offizieller Trailer:
  3. Stellaris: Apocalypse

    Neben einer Vielzahl von kostenlosen Verbesserungen für Stellaris, enthält der neue Apokalypse-DLC: ● Der neue "Koloss" - Eine Planet-Killer-Waffe! Ein technologischer Terror, der ganze Welten aus dem Universum eliminiert. ● Neue riesige "Titan" -Kapitalschiffe und welcher unter deinem Kommando enorme Boni bekommen. In der Zwischenzeit kannst du wichtige Systeme mit massiven orbitalen Installationen befestigen und deine Heimatwelt, als eine undurchdringliche Bastion unter den Sternen sichern. ● Pirates of the Constellation: Achte auf Marauders - Weltraum-Nomaden, die festsitzende Imperien überfallen und ihr Leben am Rande der Zivilisation führen. ● In der Erweiterung werden neue Aufstiegs-Vergünstigungen und Civics hinzugefügt Erscheinungstermin: 22. Februar 2018 Offizieller Trailer:
  4. "Australien Skies 2: Contact Of Interest"

    In "Contact Of Interest" begleiten wir Don, als er nach Kiama in New South Wales zurückkehrt, um Liam Freaney zu besuchen, der im ersten Australien Skies-Film auftrat. Mit einer Sammlung von UFO-Material und Behauptungen der Regierung, sorgte Liams Auftritt im ersten Film für große Aufregung und Kontroversen. Doch Don entdeckte noch mehr. In der vergangenen Zeit, haben seine Erfahrungen eine dunklere Wendung genommen. "Contact Of Interest" stellt die Frage: “Is capturing a video of a UFO the end of peoples experiences or could it be only the beginning into the far broader landscapes of this phenomenon?" Ab jetzt auch auf Amazon Prime. Darsteller: Liam Freaney, Mary Rodwell, Attila Kaldy Laufzeit: 1 Stunde, 22 Minuten Offizieller Trailer:
  5. The Station

    Wie würdest du reagieren, wenn wir eine empfindsame außerirdische Zivilisation entdecken und alle Fragen beantwortet bekommen? Aber was, wenn diese empfindsame außerirdische Zivilisation im Bürgerkrieg steckt? Die Menschen schicken deshalb ein kleine dreiköpfige Crew auf eine Raumstation, um die fremde Kultur zu erforschen. Doch diese Crew ist verschollen. Unfähig die Crew zu kontaktieren, wird ein Aufklärungsspezialist geschickt, um herauszufinden was passiert ist. Erhältlich für PC, Xbox One, PS4 Offizieller Trailer:
  6. Star Trek – Titan: Aus der Dunkelheit

    Die U.S.S. Titan konnte schon unter Captain William T. Riker so manches Abenteuer durchstehen. Doch die Zeiten haben sich geändert. Riker ist mittlerweile zum Admiral ernannt worden, er und Diana sind Eltern einer kleinen Tochter und einige Besatzungsmitglieder der Titan sind neu oder bekommen neue Herausforderungen. Captain Vale hat jetzt das Sagen an Bord, auch wenn der Admiral immer noch Anwesend ist. Riker wird ebenfalls befördert und ist nun auch noch Sektor-Kommandant. Doch er will nicht in einem starren Büro versauern, lieber auf einem Schiff seinen Dienst verrichten. Ein Hilferuf ist der Anstoß der ersten gemeinsamen Mission. Zwei Schiffe sind verschwunden. Eines gehört den Dinac, eine fuchsähnliche Rasse und eines der Sternenflotte. Zusammen sollte ein Manöver abgehalten werden, als sich plötzlich ein Riss im Weltall öffnete. Das klingt nicht nur spannend, sondern liest sich auch so. Nach der üblichen Vorgehensweise der Föderation, werden die Sensoren auf die Suche nach den beiden Schiffen geschickt. Gefunden wird allerdings nur eins. Schon bei der Ankunft erkennen die Ingenieure, dass hier etwas Furchtbares passiert sein muss. Nach nicht allzu langer Zeit öffnet sich wieder das Weltall und diesmal steht die U.S.S. Titan unter Beschuss. Die gefundenen Spuren deuten zudem auf eine Rasse hin, welche schon vor vielen Jahren mit den Menschen Kontakt hatte – Die Solanae. Sie besitzen ein eher insektoides Aussehen und können nur im Subraum existieren. Fans sollten sich an die Folge von Star Trek: The Next Generation erinnern, als William Riker, Worf und Geordi La Forge entführt wurden und schlimmste Experimente überleben mussten. Jetzt geht die Geschichte erst richtig los. Eine Krise jagt die nächste und jeder an Bord der U.S.S. Titan weiß was er zu tun hat. Es gibt an keiner Stelle das Gefühl, dass man nicht bei Star Trek wäre. Die Erforschung neuer Technologien, die Beschreibungen neuer Rassen und ihre Eigenarten, die Reise ins Unbekannte und eine Crew, die sich zu helfen weiß. William Riker kommt mir diesmal zwar ein wenig Kleinlaut vor, was an sich gar nicht seine Art ist, dafür haben eben andere Charaktere mehr Zeit um sich zu entfalten. Spannend ist die Entwicklung von Captain Vale, welche endlich zeigen kann was in ihr steckt und selbst gegenüber einem Admiral weiß, was sie zu sagen hat, um ihn wieder auf den Boden der Tatsachen zu bringen. Fazit: Die U.S.S. Titan kommt endlich wieder da an wo sie hingehört. Ein wunderbar klassisches Star Trek Abenteurer wartet hier auf euch. Die Wiederkehr von einem alten Feind ist schön mit einigen neuen Rassen verknüpft und die intelligenten Lösungen der Sternenflottenangehörigen lassen keinen Wunsch offen. Die Spannung ist immer gegenwärtig und die Charaktere bekommen genug Zeit und Platz um sich vorzustellen. Im Endeffekt ein Spaß, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Matthias Göbel Autor: James Swallow Taschenbuch: 425 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 06.11.2017 ISBN: 978-3-95981-501-7
  7. Unity One GrafX

    Hallo Leute, Hab wieder einiges neues für euch mitgebracht. VOLLBILD: https://imageshack.com/a/img923/5841/cwbRwa.jpg https://imageshack.com/a/img922/6513/CKDKJD.jpg https://imageshack.com/a/img922/820/fHhhDn.jpg https://imageshack.com/a/img924/6249/YWPdqE.jpg https://imageshack.com/a/img923/8999/rZJx7f.jpg https://imageshack.com/a/img922/4977/t4GAZg.jpg Gruß J.J.
  8. J.J. Belars Fanfic Ecke

    Hallo Leute, Nun, das Jahr läuft ja schon eine Weile und wie in jedem Jahr hat mein Forum www.SF3DFF.de.einen Kalender mit den besten Artworks unserer User erstellt. Der Kalender hat zwar etwas Verspätung, aber ich hoffe ihr habt dennoch noch Spass daran. Herunterladen könnt ihr ihn auf meinem DeVArt Account: https://joran-belar.deviantart.com/art/SF3DFF-Calendar-2018-730345584 (für Foren ist er leider zu groß) Desweiteren feierten wir Trekkies ja im vergangenen Monat den 1701 Day. Den 17.01. Und zu Ehren dieser Zahl und der Bedeutung, die sie für viele Trekkies hat, hat meine Community auch in diesem, wie in letztem Jahr, einen Bildband mit kleinen Stories in Logbuchform gebastelt und gestern Nacht veröffentlicht. Wir wünschen euch auch hiermit viel Spass damit. Hier gehts zum letztjährigen Werk: https://joran-belar.deviantart.com/art/1701-Day-Picturebook-667280248 Downloadlink: https://joran-belar.deviantart.com/art/1701-Day-Picturebook-II-732157582 Downloadlink II: http://www.sf3dff.de/index.php/topic,4473.msg223850.html#msg223850 Liebe Grüße J.J.
  9. Lost in Space – Aufbruch ins Ungewisse

    Vielen ist die Serie als solches vielleicht kein Begriff, aber "Lost in Space" war eine Sci-Fi-Serie, die zwischen 1965 und 1968 im US-Fernsehen lief. 1998 kam ein eigenständiger Film ins Kino und wieder 20 Jahre später geht die Geschichte nun von vor los. Die Familie Robinson ist Teil eines hochqualifizierten Teams mit der Mission, eine neue Kolonie im Weltraum zu gründen. Dabei geraten sie unerwartet vom Kurs ab und müssen auf einem unbekannten Planeten notlanden. „Lost in Space – Verschollen zwischen fremden Welten“ feiert am 13. April 2018 Premiere. Schauspieler: Toby Stephens, Molly Parker, Taylor Russell, Maxwell Jenkins Regisseur: Neil Marshall Offizieller Trailer:
  10. USS Community Die Pause Teil X

    Es war verboten, diesen Ort bei Nacht zu betreten, doch es war ihnen egal. Das einfache, hölzerne Gatter war kein ernsthaftes Hindernis gewesen und das Schild mit diversen Warnhinweisen hatten sie geflissentlich übersehen. Bei Sturm hätten sie sich sicherlich an die Regeln gehalten, aber es war eine der lauen Sommernächte, die an der windgeplagten irischen Westküste so selten waren. Nur so konnte dieses Naturwunder ohne die tausenden Touristen bewundert werden, die tagsüber auf den ausgetretenen Wegen entlang der Cliffs of Moher unterwegs waren. Der Weg war breit und übersichtlich und so konnten Sam und Assjima die 20 Kilometer Fußmarsch bis nach Liscannor trotz der nur vom Mondlicht nur schwach durchdrungenen Dunkelheit ohne Probleme bewältigen. Bei Hag’s Head legten sie eine längere Pause ein um sich einen Mitternachtsimbiss aus dem Rucksack zu gönnen. Der zusammengesunkene Steinwall von Mothar Uí Ruain - O’Ruans zerfallenes Fort – bot einige moosüberwachsene, recht bequeme Sitzgelegenheiten. Assjima lehnte den Kopf an Sams Schulter und er legte zärtlich den Arm um sie. Ein Weilchen starrten sie beide in die magische Nacht über dem Meer. Der Mond spiegelte sich auf der blanken Meeresoberfläche. Kaum ein Laut war zuhören. Selbst die tausenden von Seevögeln, die unter ihnen in den Klippen lebten, schienen zu schlafen. Es fiel Sam schwer, den Zauber zu brechen, doch irgendwann begann er, den Rucksack zusammen zu packen. „Wenn wir vor Sonnenaufgang in Liscannor sein wollen, müssen wir aufbrechen, Imzadi.“ „Ich weiß …“ Widerstrebend stand Assjima auf. „Auch wenn ich mir wünschte, dass dieser Augenblick nie vorbei gehen würde.“ Sie schob ihre Hand in die seine und sie gingen gemeinsam weiter. Als der Mond hinter dem Horizont versank und sich im Osten das erste Tageslicht erahnen ließ, erreichten sie eine Straße. Sam zog ein Padd aus der Jackentasche und warf einen Blick darauf. „Laut Sid müssen wir hier links abbiegen – bis zur Statue des O'Brien …“ „Da drüben ist sie schon zu sehen!“ Assjima zeigte mit ausgestrecktem Arm nach Norden. „Höchstens noch einen Kilometer. Dann haben wir es geschafft.“ Ein paar Minuten später standen sie vor einer kleinen, gepflegten Parkanlage. In der Mitte thronte eine durch einen Glaskasten geschützte Heiligenfigur. „Das muss die heilige Brigida sein.“ „Hm …“ Sam scrollte durch sein Padd. „Die Skulptur ist ein Relikt aus dem 20. Jahrhundert. Ein gut erhaltenes Beispiel für die damals innerhalb der katholischen Kirche noch weit verbreitete Heiligenverehrung.“ Er umrundete die Figur und betrachtete sie interessiert. „Wie eine Göttin sieht die aber nicht aus. Die hat ja eine Abtskrümme in der Hand.“ Assjima lachte leise. „Das ist die Heilige Brigida von Kildare, nicht die keltische Göttin Brigid. Diese Dame hier hat vor beinahe zweitausend Jahren den Brigittenorden gegründet und wird überall in Irland als Schutzpatronin verehrt. Der Legende nach soll sie von ihrem heidnischen Vater nach der Göttin benannt worden sein. Es gibt aber auch Wissenschaftler, die der Ansicht sind, die Göttin Brigid sei von Christen erfunden worden, um die ungemein populäre Heilige Brigida gegenüber dem Heiligen Patrick als heidnisch und nicht existent zu denunzieren. Andere wiederum vermuten, dass diese Heilige nie wirklich existiert hat und zu einer modernen christlichen Form der Göttin gemacht wurde. So etwas war im frühen Christentum durchaus üblich, um es den Bekehrten jener Zeit leichter zu machen, eine neue, ihnen noch fremde Religion anzunehmen.“ „Was du alles weißt“ brummte Sam kopfschüttelnd. „Schräg ist das trotzdem … schau mal: da drüben muss der Eingang zur Quellhöhle sein!“ Er deutete auf eine schmale Öffnung in der Mauer. „Lass uns hineingehen bevor die Touristenmassen aufschlagen.“ Zügig verschwand er in dem engen Gang. Nach wenigen Augenblicken hörte Assjima seine erstaunte Stimme: „Das hier ist ja noch schräger! Das musst du dir unbedingt anschauen!“ Im Gegensatz zu Sam hatte sich die Deltanerin vorher über ihr Reiseziel informiert und wusste, was sie erwartete. Sie folgte ihm lächelnd. „Alles voller Votivgaben, nicht wahr? Und Stoffstückchen.“ „Woher weißt du das?“ Assjima hatte inzwischen zu Sam aufgeschlossen. Sie standen in einem engen, gemauerten Gang. An Wänden und Decke hingen farbenfrohe Stofffetzten, handgeschriebene Bittzettel mit Bildchen und Fotografien der Bittsteller, Kerzen, Heiligenfigürchen jeder Art und Kruzifixe in allen denkbaren Größen. „Das ist eine sogenannte Clootie Well, eine Lumpenquelle. Während des Gebetes wird ein Stoffstück in die heilige Quelle getaucht. Dann wäscht man das zu heilende Körperteil damit und hängt den Stoff anschließend an einen Baum oder – wie hier – an die Wand. So wie im Laufe der Zeit der Stoff zerfällt, so sollen auch die Leiden verschwinden.“ „Was du alles weißt!“ Sam grinste. „Eine seltsame Religion.“ „Aber phantasievoll, farbenfroh und erdnah. Dieser Ort ist das perfekte Beispiel, wie eine Religion gewaltlos in eine andere übergeht. Einst ein Kultplatz für die heidnische Brigid und nun ein Tempel für die christliche Brigida. Faszinierend!“ Assjima sah sich mit großen Augen in dem engen Gang um. Sie hatte viel über solche Orte gelesen, aber noch nie einen in der Realität betreten. Dann quetschte sie sich an Sam vorbei, um zu der am Ende des Ganges gelegenen Quelle zu gelangen. Auf den ersten Blick konnte sie dem kleinen, in Mauern gefassten Brunnen nichts Mystisches abgewinnen und war fast ein wenig enttäuscht. Aber dann dachte sie daran, welche Emotionen Sid bei seinem Besuch vor vielen Jahren empfunden hatte und setzte sich auf die schmale Stufe vor dem Becken. Plötzlich fiel ihr Blick auf ein paar kleine Figuren auf einem Mauervorsprung direkt gegenüber. Das waren keine Heiligenfigürchen. Das waren kleine – sie schaute genauer hin - Feen! Erneut ließ sie den Blick über die mit Votivgaben überfüllten Wände wandern und entdeckte immer mehr Figuren und Bilder, die nicht zu den katholischen Gaben passten. Kleine Frauenfiguren mit hauchzarten Flügeln auf dem Rücken, Männerfiguren mit langen Bärten und roten Kappen, bar jeglicher Heiligenattribute … auch der alte Glaube hatte seine Spuren hinterlassen. So kitschig wie das alles auf die Deltanerin wirkte, so spürte sie doch die tiefe Frömmigkeit der Menschen, die hier ihre Spuren zurück gelassen hatten. Sam tippte ihr auf die Schulter. „Mir ist es hier drinnen etwas zu eng und zu … na ja … volkstümlich. Ich warte draußen auf dich. Lass dir alle Zeit der Welt. In einer Stunde öffnet das Besucherzentrum unten am Parkplatz.“ Assjima antwortete nicht, lauschte nur auf die sich entfernenden Schritte und starrte in das glasklare Wasser, während sie an die Ereignisse der vergangenen Monate zurück dachte. Dann tauchte sie in ihren inneren Raum ein. Eine gute Stunde später betraten die beiden den in der Nähre befindlichen Pup, wo Sid schon vor einem morgendlichen Guinness saß und die beiden mit einem strahlenden Lachen empfing. „Na, ihr beiden Pilger? Wie war die Tour?“ Assjima beugte sich über den Tisch und begrüßte den Freund mit einem Kuss auf die Wange. „Es war wunderschön. Vielen Dank für den Tipp mit der nächtlichen Wanderung entlang der Klippen.“ Sam winkte dem Kellner und deutete auf Sids Bier, worauf er von Assjima einen verwunderten Blick erntete. „He Imzadi – ich passe mich nur den lokalen Gepflogenheiten an. Genaugenommen ist das auch kein Frühstück, sondern das Abendessen. Da darf man Bier trinken. Zumal die Einheimischen ja auch Bohnen zum Frühstück futtern. Da passt doch Kaffee überhaupt nicht.“ „Ich habe doch gar nichts gesagt. Oder hast du was gehört, Sid?“ „Gehört? Ich? Nööööö … gar nichts hab‘ ich gehört. He Ryan … bringst du der Dame bitte einen Kaffee und ein kontinentales Frühstück? Und für uns beide ein Full Irish Breakfast. Aber jetzt erzähl schon, Doc. Hast du die Anderswelt gesehen?“ „Leider nein. Aber ich kann nachvollziehen, dass du dort gewesen bist. Jeder braucht seine eigene dünne Stelle. Deine ist hier. Meine wäre vermutlich eine Quelle in einem Wald, die nicht über Jahrhunderte von Jahren von Glaubenden eingemauert wurde. Mit freiem Himmel über dem Kopf. Ich werde sie noch finden, auch außerhalb eines Subraumkanals.“ „Da bin ich mir sicher“ antwortete der Meditechniker gutgelaunt und nahm einen tiefen Zug aus seinem Bierglas. „Da fällt mir ein …“ Er bückte sich und wühlte in seiner Tasche herum. „Ich war vorhin noch kurz in dem Souvenirshop um die Ecke und hab‘ euch was mitgebracht.“ Er legte vor Sam ein Pärchen Socken auf den Tisch mit der eingestickten Aufschrift „Beer sucks“ und Assjima reichte er eine kleine, hübsch verzierte Schachtel. „Damit ihr euren kurzen Besuch auf meiner grünen Insel ein wenig in Erinnerung behaltet.“ Die Deltanerin öffnete die Schachtel und hielt einen Moment lang vor Erstaunen die Luft an. Dann zog sie ganz vorsichtig mit spitzen Fingern eine kleine, gläserne Feenfigur mit filigranen Flügeln hervor. „Sid … die ist wunderschön!“ „Versprich mir nur, dass du sie nicht mit auf die Community nimmst. Da geht die zu schnell kaputt. Es gibt hier in der Region eine Glaskünstlerin, die sich auf diese Figuren spezialisiert hat. Aber eine jede ist ein Unikat.“ „Versprochen! Sie kommt mit nach Hause, nach Seyalia. Vielen Dank!“ Währenddessen hatte Sam seine Socken mit großer Begeisterung auseinander gerollt. „Die sind echt cool, Kumpel! Ich werde sie gleich anprobieren.“ „Lass bloß die Wanderstiefel an!“ kam es im Chor von den beiden anderen zurück. „Das Frühstück kommt!“ Während sich die drei mit Heißhunger über das Essen hermachten, bemerkten sie nicht, wie der junge Kellner namens Ryan sie mit unverhohlener Neugierde beobachtete. Erst als er von seinem Chef eins mit dem Geschirrtuch übergezogen bekam, wurde Assjima auf ihn aufmerksam und schenkte ihm ein aufmunterndes Lächeln, das auch dem Wirt nicht entging. Er trat etwas verlegen an den Tisch: „Bitte entschuldigen Sie meinen Sohn. Er hat noch nie eine Außerweltliche gesehen. Die Besucher der Klippen verirren sich selten ins Landesinnere und hierher kommen eigentlich nur katholische Pilger und Neuheiden.“ „Das macht nichts, Mister“ entgegnete Assjima freundlich. „Da kann er froh sein, dass wir nicht von Ferengi Nar stammen. Da hätte der Junge gleich einen Kulturschock bekommen“ scherzte Sam mit vollem Mund. „Das Frühstück ist übrigens hervorragend.“ „Sie sind auch nicht von der Erde?“ hakte der Wirt überrascht nach. „Nein. Ich bin von Betazed. Meine Frau stammt von Seyalia. Hier besser bekannt als Delta IV.“ Ryan hatte sich nun auch ein wenig näher heran getraut. „Sie sind eine Deltanerin? Ich habe schon viel von ihrer Spezies gehört. Und auch von Betazed … ein wenig … noch nicht so viel …“ „Wir sind ja auch nicht besonders auffällig, Junge“ brummte Sam gutmütig. „Zumindest hier auf der Erde. Auf Andor ist das ganz anders.“ „Sie … Sie waren auf Andor?“ stotterte Ryan aufgeregt. „Ja klar. Und auf Kronos, auf Vulkan … auf vielen Welten.“ „Ach … jetzt verstehe ich“ mischte sich der Wirt wieder ein. „Sie müssen beide Kollegen von Sid sein. Auf der USS Community.“ „Nur Assjima. Ich bin selbständiger Frachterkapitän.“ „Aber genauso berühmt wie die Crew der Community!“ warf Sid nun ein. „Der Bursche ist ein richtiger Teufelsflieger. Hat uns schon einige Male aus der Zwickmühle geholt. Darf ich euch vorstellen: meine Chefin Commander Professor Doktor Assjima – die Chefärztin der Community. Der Vogel hier ist Captain Samylax Devimar vom Betazed. Und ihr redet mit Liam O’Brian vom „O’Brians Inn“ und seinem Sohn Ryan.“ „O’Brian?“ mischte sich nun die Deltanerin ein. „Haben Sie etwas mit dieser Säule ein Stück weiter unten zu tun?“ Der Wirt lachte. „Ja. Dieses Monstrum hat einer meiner Vorfahren sich im 19. Jahrhundert selbst spendiert. Er war ein bekannter Politiker und hat viel für den Tourismus in Irland getan. Den Turm auf den Klippen hat er auch errichten lassen.“ „Ich erinnere mich. Da sind wir gestern Abend vorbei gekommen. Wollen Sie sich nicht setzen? Es sind ja noch keine anderen Gäste da.“ Assjima deutete einladend auf die beiden freien Stühle am Tisch. Sie hatte den Mund noch nicht zugemacht und schon saß Ryan ihr gegenüber und starrte sie weiterhin mit großen Augen an. Liam lachte gutmütig und zog den anderen Stuhl heran. „Es ist mir eine Ehre, mit solch berühmten Personen an einem Tisch sitzen zu dürfen.“ „Jetzt tu mal nicht so, Liam. Du hast doch noch nie was von unseren Missionen gehört.“ „Tja … du erzählst ja nichts, Sid.“ „Bin ja viel zu selten hier und will da nicht unbedingt über die Arbeit reden müssen. Doch wenn du hin und wieder mal einen Blick in die Nachrichten werfen würdest – was du ja bekanntlich nicht machst …“ „Ich habe die Doku-Soap damals gesehen“ mischte sich Ryan ein und bekam rote Ohren. „Aber da war ich noch ein Kind. Die war toll!“ „Die war aber nicht immer jugendfrei, mein junger Freund“ Sam kicherte bei dem Gedanken an eine gewisse Szene, in der seine Frau oben ohne vor der Kamera stand. „Die war trotzdem toll … und Sie, Doktor, waren meine Lieblingsheldin. Ich habe Sie eben nur nicht gleich erkannt. Ist schon so lange her.“ „Da musst du aber noch sehr jung gewesen sein, Ryan. Das ist doch bestimmt schon zehn Jahre her.“ „Aber ich kann mich noch an vieles erinnern. Stimmt es wirklich, dass Sie mit Handauflegen heilen können?“ „Ja. Das trifft zu. Eine Eigenart meiner Spezies.“ Assjima bemerkte den fast flehenden Blick des jungen Mannes. „Gib mir deine Hand.“ Etwas zögerlich schob er seine Hand über den Tisch. Assjima nahm sie in die ihre und Ryan riss die Augen auf. „Oh Gott … das ist ja der eine Wahnsinn! Wie machen Sie das?“ Die Männer brachen in lautes Lachen aus, aber Assjima ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. „Wenn du Biochemiker wärest, dann könnte ich es dir genauer erklären. Wir Deltaner sondern diverse Pheromone aus, die unter anderem dieses Prickeln verursachen.“ „Und noch anderes“ warf Sid dazwischen, was wiederum zu herzhaftem Lachen der Männer führte. „Ihr Kerle seid doch alle gleich …“ Die Deltanerin ließ Ryans Hand wieder los, bevor dieser in ernsthafte Gefahr geriet, vom Stuhl zu fallen. „Aber wie können Sie mit den Händen heilen. Das hat doch nichts mit Pheromonen zu tun“ hakte der Junge nach, ohne sich vom Gelächter aus dem Konzept bringen zu lassen. „Weil sie eine Hexe ist. Eine gute, eine deltanische, aber eben doch eine Zauberin.“ Sid meinte ernsthaft, damit eine befriedigende Erklärung geliefert zu haben. Ryan war jedoch nicht dieser Ansicht. „Auch Magie hat einen naturwissenschaftlichen Hintergrund. Sie basiert nur auf einer anderen Methodik“ konterte Ryan und ließ Assjima überrascht aufhorchen. Der Bursche ist doch höchstens 17 Jahre alt. Was kann er schon über Magie wissen? Und überhaupt: so formuliert kein 17jähriger … Sie schlug die Beine übereinander und beugte sich vor, um sein Gesicht genauer zu mustern. Rotbraune Locken umrahmten ein schmales, blasses Gesicht mit den typischen irischen Sommersprossen. Er erinnerte sie ein klein wenig an Aban. Nur hübscher. Und ohne abstehende Ohren. Und dann diese Augen. Sie leuchteten grün. Fast Smaragdfarben. „Wie meinst du das?“ fragte sie in möglichst unverfänglichem Tonfall. „Illusion. Gekonnte Ablenkung, basierend auf spezieller Menschenkenntnis. Sie Doktor, lenken durch das Pheromon-Prickeln ab um nebenher etwas ganz anderes zu machen. Unbemerkt natürlich und alle glauben, es sei durch Handauflegen geschehen. Doch was machen Sie in Wirklichkeit?“ Er knabberte verlegen an seiner Unterlippe. „Ich weiß, kein Magier verrät seine Tricks. Aber es interessiert mich trotzdem. Zumal ich vermutlich selber nicht in der Lage wäre, diesen Trick nachzumachen.“ „Du zauberst?“ „Ja. Ich bin Bühnenmagier. Hier bei meinem Vater helfe ich nur aus. Ich habe noch nicht so viele Auftritte, um davon leben zu können.“ „Er untertreibt mal wieder, mein Junge“ schaltete sich nun Liam ein. „Er ist ein verdammt guter Magier. Ein richtiges Naturtalent! Hat er von seinem Großvater geerbt. Der war ein wirklich großer Illusionist. So wie auch sein Urgroßvater. Die Bühnenzauberei hat eine lange Tradition in meiner Familie. Nur mich hat diese Begabung übersprungen. Mehr als ein paar simple Kartentricks habe ich nie gelernt.“ „Das ist spannend! Ich habe noch nie einen terranischen Illusionisten getroffen.“ Assjimas Müdigkeit von der durchwanderten Nacht war wie weggewischt. Doch bevor sie weiter nachhaken konnte, betraten neue Gäste den Pup. Es mussten Leute aus der Umgebung sein, denn sie begrüßten den Wirt lautstark mit Rufen nach einem sonntäglichen Frühstücksbier um sich dann - ohne zu fragen - nach irischer Tradition mit an den Tisch zu setzen und die Fremden in ein fröhliches Gespräch zu verwickeln. Weitere Grüppchen kamen dazu und der kleine Raum füllte sich. Es war Sonntag und die Leute hatten alle Zeit der Welt. Irgendwann hatte eine Frau eine Fiddel in der Hand und ein großer, bärtiger Typ angelte sich das Banjo von der Wand. Es wurde gesungen, das Bier floss in Strömen, Ryan kam mit dem Servieren kaum noch hinterher, bis erste Rufe nach dem Zauberlehrling laut wurden. Seine Stunde war gekommen: Münzen verschwanden in der Luft und tauchten hinter irgendeinem Ohr wieder auf. Geldbeutel wechselten im ersten Moment unbemerkt den Besitzer, die Saiten der Geige verstimmten sich wie von Zauberhand, Taschentücher hingen plötzlich kunstvoll ineinander verknotet unter den Deckenbalken … und all das auf intelligente und unterhaltsame Art und Weise von Ryan moderiert. Der anfangs so schüchterne Junge war kaum wieder zu erkennen und Assjima kam aus dem Staunen nicht wieder heraus. Natürlich waren das alles nur Taschenspielertricks, die sie selber recht gut kannte. Aber sie hatte diese Tricks noch nie in einer solchen Vollendung vorgeführt gesehen. Dazu kam die Spontanität. Nur ein wahrer Illusionist konnte dies ohne jegliche Vorbereitung derart gekonnt vortragen. Sie beugte sich zu Sam hinüber und flüsterte: „Der Junge ist unglaublich begabt. Ich kann mir kaum vorstellen, was er mit der richtigen Ausrüstung, ausgebildeten Mitarbeitern und entsprechender Vorbereitung auf einer großen Bühne zu leisten vermag.“ Sam nickte. „Nur schade, dass er hier am Ende der Welt hockt und vermutlich gar keine Ahnung hat, welche Möglichkeiten er im Rest des Universums hätte.“ Die Stimmung im Pub erinnerte Assjima sehr an die fröhlichen Gesellschaften auf Seyalia. Nur vermisste sie dabei die Sonne und die grüne Wiese. Als Ryan eine Pause einlegte und die Musiker wieder zu ihren Instrumenten griffen, nutzte sie die Gelegenheit, um für ein paar Minuten nach draußen zu gehen. Sie setzte sich auf die Bank an der Hauswand, schloss die Augen und ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Doch wenige Augenblicke später spürte sie, dass sie nicht alleine war. Also sie die Augen öffnete sah sie Ryan wenige Meter entfernt neben der Türe stehen. „Entschuldigen Sie, Doktor … ich wollte nicht stören.“ Er drehte sich um, um wieder hinein zu gehen, doch Assjima winkte ihn zu sich. „Du störst doch nicht. Komm‘ und setz‘ dich etwas zu mir. Du hast mich eben wahrhaft verzaubert.“ „Es hat Ihnen gefallen?“ Zögernd ließ er sich neben ihr nieder. „Aber das waren eigentlich nur die simpelsten Tricks. Passend für die Leute aus dem Dorf, die sich am Sonntag etwas leichte Unterhaltung wünschen.“ „Das habe ich durchaus erkannt. Aber es reichte aus, zu sehen, dass dies alles für dich nur leichteste Übungen sind. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du sehr viel mehr kannst. Bist du schon mal auf einer Bühne gestanden?“ „Nur in der Schule und hin und wieder im Gemeindehaus. Eine richtig große Bühne gibt es hier nicht. Nur in Dublin. Und da kennen wir niemanden.“ „Du hast keinen Mentor oder Agenten mit den richtigen Kontakten?“ „Nein. Leider nicht. Wir leben auf dem Land. Sehr weit auf dem Land …“ „Hast du schon einmal darüber nachgedacht, weg zu gehen?“ „Nein …ja … manchmal. Aber ich kenne niemanden, der in den entsprechenden Kreisen verkehrt.“ „Was ist mit deinem Großvater?“ „Der ist leider vor ein paar Jahren gestorben. Und mit ihm seine Verbindungen. Er wollte mich immer in die Welt der Illusionisten einführen. Später, wenn ich älter bin … das hat er immer gesagt. Es sollte nie dazu kommen.“ „Das tut mir sehr leid, Ryan. Hat er dir Ausrüstung hinterlassen?“ „Ein paar Geräte. Aber die sind altmodisch. Heute lockt man mit seinen Tricks keinen mehr hinterm Ofen hervor. Sie wurden alle schon tausendfach kopiert. Ich hätte da schon ein paar Ideen, aber die dazu nötigen Maschinen zu bauen wäre extrem aufwendig. Und hier gibt es niemanden, der sie bauen könnte. Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich wirklich auf einer großen Bühne stehen möchte. Weit weg von den wirklichen Menschen, die ich verzaubern möchte.“ „Du fühlst dich also in der Mitte deines Publikums am wohlsten?“ Assjima lächelte, denn das konnte sie nur zu gut nachvollziehen. „Du willst ihnen in die Augen sehen, ihre Reaktion beobachten, ihre Persönlichkeit erkennen um sie ganz individuell zu bezaubern.“ Ryan schaute sie überrascht an. „Ja, genau so ist es, Doktor. Ich will sie sehen, spüren, kennenlernen … und selbst die Traurigen unter ihnen nicht nur in Erstaunen versetzen, sondern für einen – wenn auch nur kurzen - Moment beglücken.“ „Das ist eine wunderbare Einstellung. Vielleicht solltest du einmal in einem Krankenhaus hospitieren. Da gibt es viele, die etwas Zauber gebrauchen könnten.“ „Oh! Das ist eine tolle Idee. In Lahinch gibt es eins. Da könnte ich mal fragen. Aber verraten Sie mir, wie Sie mit den Händen heilen?“ Assjima lachte. „Beherrscht du die Telekinese?“ „Nein. Leider nicht.“ „Dann kann ich es dir verraten: Wir von Seyalia haben ausgeprägt feine Sinne. Ich kann zum Beispiel die Aura eines Menschen spüren und manchmal auch den Astralkörper sehen. Und nicht nur den äußeren. Ich spüre auch den der Organe. Mit meinen Händen ertaste ich mental Unregelmäßigkeiten im Körper, spüre Fehlfunktionen, kann sie lokalisieren und Defekte mit Telekinese beheben, indem ich Zellen, Moleküle und sogar Atome telekinetisch anrege oder verschiebe.“ „Oder abtöten.“ „Ja. Auch abtöten. Tumorzellen zum Beispiel.“ „Das ist faszinierend.“ Ryan starrte auf seine Hände. „Das werde ich nie können.“ „Du bist auch kein Deltaner“ lachte Assjima. „Aber du hast viel Empathie. Damit lässt sich auch Gutes bewirken. Ich kann mit meinen Händen Schmerzen nehmen. Du kannst sie mit Humor und Freude wegzaubern. Die meisten Wesen lassen sich in solchen Situation nur zu gerne verzaubern.“ Der junge Mann zögerte einen Moment, schaute sich dann hastig um und griff in die Jackentasche. „Ich möchte Ihnen etwas zeigen. Es ist ein Geheimnis. Mein Vater weiß nichts davon. Und Sie versprechen mir bitte, dass Sie niemandem davon erzählen?“ Die Ärztin schaut ihn überrascht an und nickte. „Ich werde niemandem etwas sagen – was auch immer du da in deiner Jacke versteckt hältst.“ Er zog ein ordentlich eingewickeltes Päckchen hervor und gab es Assjima. „Das habe ich von meinem Großvater. Er konnte damit nie viel anfangen, weil er eher der große Bühnenillusionist war. Aber er meinte, dass es mir einmal von Nutzen sein könnte, weil ich seiner Meinung nach für diese Art der Magie mehr Talent hätte als er. Es ist seit vielen Generationen im Besitz unserer Familie und wurde immer vom Vater an den Sohn weiter gegeben. Nur meinen Vater hat es übersprungen.“ Ryan lachte leise. „Ich stamme aus einer wirklich sehr alten Familie von Zauberern und Alchimisten. Mein Vater ist irgendwie aus der Art geschlagen. Seine Kunst beschränkt sich auf das Bierbrauen. Aber das kann er ausgesprochen gut.“ Vorsichtig öffnete Assjima das Päckchen und hielt unwillkürlich die Luft an. Das Buch in ihrer Hand war wirklich sehr alt. Sie öffnete es vorsichtig und sah sich plötzlich über einer handschriftlichen Sammlung von Formeln, Sprüchen und Rezepten. Der erste Eintrag war auf das Jahr 1532 datiert, der letzte endete bei 1713 – in einer anderen Handschrift. Sie hatte die Notizen mehrerer Generationen irischer Zauberer in der Hand … leider alles auf Gälisch geschrieben. „Du kannst das lesen?“ „Ja. Es gibt nicht mehr viele, die altes Irisch sprechen, aber mein Großvater hat es mir beigebracht.“ Assjima nickte. „Das ist das Schicksal der Sprachen kleiner Völker. Sie sterben aus und das Volk verliert mit der Sprache seine einzigartige Individualität.“ Sie blätterte mit spitzen Fingern durch das Buch. „Ich erkenne Formeln …“ „Das ist ein Rezeptbuch für den magischen Heiler.“ „Zaubertränke? Wie faszinierend. Ich wünschte, ich könnte lesen, was da steht.“ Ryan schmunzelte. „Da wären Sie sicherlich nicht die Einzige, wenn die Existenz dieses Buches bekannt wäre.“ „Warum zeigst du es gerade mir? Wenn doch nicht einmal deine Eltern davon wissen.“ „Sie würden nicht wissen, was sie damit anfangen sollten. Aber Sie wüssten es vermutlich.“ „Das mag sein … wenn ich die Sprache verstehen würde. Hast du davon schon was ausprobiert.“ „Ja, aber es ist bisher immer danebengegangen. Ich denke, mir fehlen die dazu nötigen Fachkenntnisse. Ich bin nur ein Taschenspieler, kein Heiler. Aber Sie sind eine Heilerin … wenn die Dokumentation nicht ganz frei erfunden war.“ Die Ärztin lachte. „Da war vieles gestellt und gesponnen. Aber es gab auch vieles, was korrekt dargestellt wurde. Hast du mal mit irgendeinem Mediziner, Pharmazeuten oder Biologen über diese Rezepturen gesprochen?“ Der Junge schüttelte den Kopf. „Nicht wirklich. Ich habe mal unseren Apotheker nach der Wirkung einiger darin erwähnter Heilkräuter gefragt und auch das eine oder andere Buch gelesen. Aber das hat nicht weiter geholfen. Es fehlten die Worte dazu …“ „… die wichtigste Zutat … und die funktionieren bei deinen Rezepten nur auf Gälisch. Ich verstehe, dass dir dabei keiner weiterhelfen konnte“ nickte Assjima. „Welche Geräte hast du benutzt?“ „Einen alten Kochtopf von Mutter …“ „Und vermutlich irgendein Schneidebrettchen und einen beliebigen alten Kochlöffel. Und dann hast du das Ganze auf ihrem Herd zusammengerührt?“ Ryan grinste. „Ja … während sie bei der Arbeit war.“ „Bei Tageslicht, unter der Dunstabzugshaube und vermutlich ohne dabei auf den Mondzyklus zu achten.“ „Hätte ich das tun sollen?“ „Unbedingt. Nicht jede Zutat kann zu jedem Zeitpunkt geerntet werden. Alle Pflanzenteile, die oberhalb der Erde wachsen, sollten ausschließlich an Tagen des zunehmenden Mondes gesammelt werden. Eine Ausnahme bilden Blüten und Blütenblätter; diese sollten unbedingt an Vollmond geerntet werden. Pflanzenteile, die unter der Erde wachsen, haben ihren idealen Erntezeitraum in den Tagen des abnehmenden Mondes. Und Tageslicht sowie frische Luft können sich negativ auswirken. Ebenso ein altes Schneidebrett mit Resten von anderen Kräutern in den Poren und Fasern des Holzes. Außerdem ist bei vielen Rezepten die Einhaltung bestimmter Rituale unerlässlich. Die Länge des Kochlöffels, die Umrührrichtung und Geschwindigkeit …“ „Das steht nicht in dem Buch“ seufzte der junge Ire. „Weil das Wissen um diese Dinge zum grundlegenden Handwerkszeug eines jeden Heilers gehört. Für deine Vorfahren waren diese Dinge trivial. Sie mussten nicht erklärt oder gar aufgeschrieben werden.“ „Und woher wissen Sie diese Dinge?“ „Weil ich sie in meiner Jugend von einer alten Meisterin erlernt habe.“ „Nennt man Sie deswegen weiße Hexe?“ Assjima lachte. „Das mit meiner zusätzlichen Ausbildung wissen längst nicht alle. Aber ich arbeite viel mit über Jahrhunderte überlieferten Rezepturen, die nicht zum Standartprogramm der Sternenflottenmedizin gehören.“ „Aber wie befolgen Sie auf einem Raumschiff all diese Vorgaben? Sie haben da doch keinen dunklen Keller, in dem Sie Ihre Tränke in einem Kessel über dem Feuer zusammenrühren können. Und Sie können auch keine Kräuter bei Vollmond ernten.“ „Das stimmt. Da würde mir der Chefingenieur oder gar der Captain den Kopf abreißen. Aber für bestimmte Essenzen habe ich den Replikator entsprechend programmiert. Einiges sammle ich selbst, wenn ich daheim bin, ein paar Pflanzen lasse ich in unserem hydrophonischen Garten oder im Arboretum anbauen, wo sich Mondphasen durchaus simulieren lassen und wieder andere Zutaten kaufe ich in Geschäften, die ich gut kenne. Den Rest muss leider die Schulmedizin abdecken.“ „Puh … das passt auch besser zu Ihnen. Irgendwie kann ich Sie mir nicht in einer Höhle über einem Kessel Zaubersprüche murmelnd vorstellen.“ „Warte ab, bis ich alt und schrumpelig bin“ schmunzelte die Deltanerin. „Aber genau das habe ich in meiner Jugend getan. Ich habe das Grundwissen erlernt und bin deswegen in der Lage, Magie und die traditionelle Medizin mit den Möglichkeiten der modernen Wissenschaft zusammen zu führen.“ „Das würde ich auch gerne können“ seufzte Ryan. „Ich müsste also zuerst eine Ausbildung zum Hexer machen und dann Medizin studieren … und das mit meinen miesen Schulnoten.“ „Schulnoten lassen sich verbessern, ein Medizinstudium ist auch machbar … aber eine Ausbildungsstelle als Zauberlehrling? Das könnte tatsächlich schwierig werden. Ich glaube nicht, dass es auf der Erde noch viele aus dieser Zunft gibt.“ „Das befürchte ich auch … dann bleibt nur die Bühne oder eine Arbeit als Krankenhauszauberclown.“ „Vermutlich findet sich auch unter diesen Neuheiden, die doch so gerne hier her kommen, kein ernst zu nehmender Magier …“ „Nein. Sie sind die erste echte Hexe, die ich getroffen habe. Alles andere sind nur Scharlatane gewesen.“ „Urteile nicht zu schnell. Sie mögen nicht perfekt sein, aber es gibt viele, die sich ernsthaft mit dieser alten Kunst befasst haben. Die meisten mischen die Rezepte durchaus korrekt zusammen aber interpretieren die eigentlichen Rituale und ihre Wirkung falsch. Sie setzen zu sehr auf Show und Ansehen. Sie nehmen sich selbst zu wichtig obwohl ihnen die eigentliche Gabe fehlt. Selbsterkenntnis, Demut, die immerwährende Suche nach wahrer Erkenntnis …Ob mir durch Geistes Kraft und Mund nicht manch Geheimnis würde kund; dass ich nicht mehr mit saurem Schweiß zu sagen brauche, was ich nicht weiß; dass ich erkenne, was die Welt Im Innersten zusammenhält …“ sinnierte Assjima nachdenklich und erntete von Ryan einen fragenden Blick. „Ein Zitat aus einem alten Theaterstück. Ein Suchender … er verkaufte seine Seele um zu verstehen … was auch immer er glaubte verstehen zu wollen. Als ob eigene Erkenntnis…“ Sie winkte ab. „Das würde jetzt zu weit führen. Selbst ein Schwindler hat seine Berechtigung, wenn er seine Kunst der Täuschung benutzt um andere ein wenig glücklicher zu machen. Solange er damit keinen Schaden verursacht.“ Assjima hielt inne und lauschte den Geräuschen, die aus der Schankstube klangen. Musik, Gelächter … „Hörst du das Ryan?“ „Ja. Sie sind laut – wie immer.“ „Ich meine etwas anderes. Hörst du die Freude, das Glück? Da spielt eine Frau leidlich gut auf der Fiddel. Ein Kerl improvisiert auf dem Banjo und die anderen singen mehr schlecht als recht. Keine große Kunst, aber wahre Freude. Ich vermute, dass die Leute, die da so gutgelaunt beisammen sitzen, im Alltag nicht immer so gut aufeinander zu sprechen sind. Es gibt bestimmt Streitigkeiten, Missverständnisse, Unmut und Ärger. Aber trotzdem sitzen sie da drinnen und erfreuen sich an der Anwesenheit des Anderen. Doch wenn sie nachher nach Hause gehen, ist der Ärger von gestern wieder vergessen. Wegen ein paar glücklichen, gemeinsam verbrachten Stunden. Man muss kein Magier sein, um so etwas zu bewirken.“ „Es genügt, eine Fiddel spielen zu können?“ „Oder ein paar gut gemachte Taschenspielertricks. Was auch immer … die damit hervorgerufene Freude ist der Schlüssel. Doch wenn du nach Höherem strebst, wirst du nicht um eine gewisse Perfektion herum kommen. Du würdest sehr hart arbeiten müssen. Und ob du dein Ziel jemals erreichen würdest ist mehr als ungewiss.“ „Hm …“ Ryan starrte nachdenklich auf seine Stiefelspitzen. „Ich kann doch nicht mein Leben lang die Gäste im Pub meines Vaters bespaßen.“ „Ich will damit nur sagen, dass du dir nicht gleich von Anfang an ein zu hohes Ziel setzen solltest. Probiere dich aus. Ein Schritt nach dem anderen. Schaue nach rechts und links. Gehe mit offenen Sinnen und vor allem wachem Verstand durch die Welt. Weiche auch mal von deinem scheinbar vorgegebenen Pfad ab und es werden sich neue Türen auftun.“ Sie deutete auf das Buch in ihrem Schoß: „Verbeiße dich nicht darin, verstehen zu wollen, was deine Vorfahren hier aufgeschrieben haben. Es mag grandios sein, es mag die Lösung zu allem Leid des Universums beinhalten, aber es kann auch Schwachsinn und Scharlatanerie darin stehen. Nur weil es alt ist, muss der Inhalt nicht unbedingt klug sein.“ „Sie raten mir also, das Buch meiner Ahnen zu ignorieren?“ „Nein. Aber vergrabe dich nicht in Geheimnisse, die du jetzt womöglich noch gar nicht lösen kannst, weil du einfach noch zu jung bist. Lebe dein Leben. Genieße es in vollen Zügen. Habe jede Menge Spaß … und lerne dabei. Irgendwann wirst du bereit sein. Und dann verstehst du das Buch womöglich mit wesentlich geringerem Arbeitsaufwand als es nun der Fall wäre.“ Der Junge lachte verzagt. „Doktor … ich liebe es, zu tüfteln, zu grübeln und den Dingen auf den Grund zu gehen. Ich befürchte, dass ich es nicht schaffe, die Finger von diesem Vermächtnis zu lassen. Es macht mich ganz kribbelig, sobald ich nur daran denke.“ „Das verstehe ich nur zu gut. Es ist irgendwie … magisch.“ Sie schmunzelte. „Doch gerade das ist das Gefährliche daran. Ich habe erst gerade eine Mission hinter mir, die mich beinahe um den Verstand gebracht hätte, weil ich so vieles nicht verstehen konnte … und bis heute nicht gelöst habe. Glaube mir, es frisst einen auf.“ „Sie wirken aber nicht besonders verwirrt.“ „Sag das mal meinen Kollegen“ lachte Assjima. „Ich habe das Glück, viele Freunde zu haben, die mich in kritischen Momenten auffangen und wieder auf die Beine stellen. Und genau deswegen ist es mir sehr ernst damit: Vergrabe dich nicht in einem dunklen Keller mit einem Kessel über dem Feuer und diesen geheimnisvollen Schriften auf dem Knie. Dann fangen dich die dunklen Mächte ganz schnell ein. Lebe im Licht, habe Spaß mit deinen Freunden, erfreue andere und lerne von ihnen. Dann wirst du das hier …“ sie drückte ihm das Buch in die Hand „… irgendwann verstehen ohne in Gefahr zu geraten.“ „Sie halten das wirklich für gefährlich?“ „Alles was in Unverstand und Übermaß konsumiert wird, ist gefährlich.“ „Aber …“ Er warf ihr einen verzweifelten Blick zu. „Okay … ich mache dir einen Vorschlag. Hast du Zugang zu einem Kommunikationsterminal?“ „Wir leben zwar auf dem Land, aber nicht in der Wildnis. Meine Eltern haben eins.“ „Sehr gut. Scanne die Texte sauber ein. Mit der höchst möglichen Auflösung. Alles – auch den Umschlag und scheinbare Leerseiten. Ich gebe dir nachher einen Code, auf dem du mich auf Sams Schiff erreichen kannst. Sobald ich wieder auf der Community bin, werde ich versuchen, zusammen mit meinem Kollegen und mit Hilfe der Datenbank, diese Schriften zu analysieren. Vielleicht können wir etwas mehr herausfinden. Und du, mein junger Freund, packst eine Tasche und fährst möglichst bald nach Dublin. Dort schaust du dir alle Zaubershows an, die dir über den Weg laufen. Nicht nur die großen – vor allem die kleinen. Spreche mit den Künstlern, mache dich mit ihnen bekannt, tauscht euch aus, sammle Kontakte. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du so eine Stelle als Assistent finden kannst. Oder einen guten Agenten, der dich vermittelt. Habe keine Angst davor, ganz klein anzufangen. Auf Kindergeburtstagen, bei Firmenfeiern, in Krankenhäusern und Seniorenresidenzen … es ist wichtig, den Weg von Anfang an zu gehen. Aber gehe ihn nicht alleine. Im Team ist alles leichter. Und wir bleiben in Kontakt, okay? Ich möchte unbedingt wissen, wie es bei dir in Zukunft läuft.“ Auf Ryans sommersprossigem Gesicht breitete sich ein breites Grinsen aus. „Das würden Sie machen?“ „Das ist das Geringste. Ich will schließlich auch wissen, was in diesem Buch steht“ lachte die Ärztin. „Außerdem habe ich ein Faible für junge Zauberer.“ „Soso … und nicht länger für alte Frachterkapitäne?“ Assjima blickte überrascht auf. „Hallo Sam! Ich habe dich gar nicht bemerkt.“ „Das sehe ich. Kaum glaubst du dich unbeobachtet, flirtest du mit jungen Kerlen.“ Sam lehnte mit verschränkten Armen am Türrahmen und lachte. „Ryan – nimmt dich bloß in Acht. Deltanerinnen sind schöne, aber sehr gefährliche Wesen.“ Der junge Ire lief dunkelrot an. „Ich … wir haben uns doch nur unterhalten …“ Hastig steckte er das Buch wieder in seine Jackentasche. „Sie sieht aber gar nicht gefährlich aus …“ „Trau schau wem, junger Mann.“ Sam schlug ihm grinsend auf die Schulter. „Aber was immer sie dir erzählt haben mag: folge ihrem Rat. Denn sie ist nicht nur gefährlich, sondern auch verdammt klug. Solange man sie nicht verärgert gibt es keine bessere Mentorin.“ „Mach‘ ihm keine Angst, Sam.“ „Ach was. Ryan ist klug genug, um erkannt zu haben, dass du an einem chronischen Helfersyndrom leidest. Aber im Moment ist dein Vater viel gefährlicher. Er flucht schon seit 10 Minuten vor sich hin, weil sich sein Kellner verdrückt hat. Ich befürchte, er könnte jeden Augenblick explodieren.“ „Mist …“ Ryan sprang auf die Beine … „den alten Herrn habe ich ganz vergessen“ und sauste mit Höchstgeschwindigkeit zurück ins Haus. „Alter Herr? Der ist doch keinen Tag älter als ich“ brummelte der Betazoide. „Ist halt alles eine Frage der Perspektive, Imzadi“ Assjima stand auf und gab Sam einen Kuss. „Mir sind die reifen Männer viel lieber als diese Jungspunte.“ „Das will ich doch schwer hoffen. Zumal wir alten Knacker viel stärker sind.“ Er hob die zappelnde Ärztin hoch und warf sie sich über die Schulter. Dann trat er die Türe auf und stapfte hinein. „Liam … ich glaube, hier ist jemand endlich reif für ein anständiges Bier.“
  11. Starpoint Gemini Warlords: Rise of Numibia

    Die Numibian Stämme, einst groß und rücksichtslos, verloren ihre Macht, nachdem sie eine vernichtende Niederlage im Orion-System erlitten hatten. Jetzt sind sie zu Gemini zurückgekehrt. Mit einer neuen gekrönten Königin planen sie, das vom Krieg zerrüttete Gemini-System zu erobern. Spiele entweder als Numibianer und erobere das Gemini-System in einem neuen Szenario oder verteidigen dich gegen eine numibianische Invasion. Features: - Gemini-Karte um 30% erhöht = mehr Platz zum Erobern - 1 neue spielbare Fraktion (Numibia) mit neuem Hauptquartier - 3 neue zusätzliche Fraktionen (Highland, Eastland, Tswana) - Neue Szenarien - Eroberung mit Numibia oder Verteidigung gegen den Einfall der Numibianer - Neue Botschafter für die neuen Fraktionen - 7 brandneue Raumschiffdesigns mit allen Schiffsklassen (Bonas, Nhoma, Walvis, Okahara, Tantas, Koenos, Aranos) - 4 neue Planeten (Kalahari, New Korkyra, Gladstone, Doma) sowie ein neuer Korkyra-Mond - Neue Asteroidenfelder mit beeindruckenden visuellen und spielerischen Zusätzen Rise of Namibia ist jetzt auf dem PC verfügbar. Die Xbox One-Version kommt auch bald. Außerdem befidnet sich Starpoint Gemini Warlords aktuell auf Steam im Midweek Madness Sale!!! Offizieller Trailer:
  12. Reboot von "Roswell"

    Die 90ger TV-Serien bekommen aktuell viel Aufmerksamkeit. Die Serie "Roswell" (1999 bis 2002) soll nun neu erzählt werden. Es ging um die High-School-Schüler Max, Isabel und Michael, welche in Wirklichkeit Außerirdische waren und damals mit einem Ufo in Rosswell abgestürzt sind. Max verliebt sich in seine Mitschülerin Liz und die Regierung wird auf die Aliens aufmerksam. Die neue Serie erzählt die Geschichte etwas anders. Liz Ortecho muss in ihre Heimatstadt Roswell in New Mexico zurückkehren. Dort entdeckt sie, dass ihr Jugendschwarm ein Alien ist. Er hat seine überirdischen Fähigkeiten sein ganzes Leben geheim gehalten.
  13. Während des Finales von "Star Trek: Discovery" macht sich ein Außenteam im Spiegeluniversum auf den Weg in die Heimatwelt der Klingonen und besucht einen Außenposten der Orions. Dieser Außenposten ist hauptsächlich für den Handel gedacht, aber Händler mögen es auch, ihren Spaß zu haben. Als die Discovery-Crew in der Gegend unterwegs ist, kommen sie in einem heruntergekommenen Teil des Außenpostens. Ein klingonischer Mann, steht hier an der Häuserwand und erleichtert sich. Und hier kommt die große Offenbarung ins Spiel, denn es sind zwei Strahlen zu sehen, nicht nur einer. Die Frage kam damals auf, als in "Star Trek: The Next Generation" daüber gesprochen wurde, dass Klingonen im Kampf hervorragend sind, weil sie für alle wichtigen Organe noch ein zweites haben. "Star Trek: Discovery" Autoren Bo Yeon Kim und Erika Lippoldt haben zuletzt im Alpha Quadrant Webcast genau diese Theorie bestätigt. Episodenregisseur Akiva Goldsman soll sich dafür entschieden haben dies endlich zu zeigen. Yeon Kim sagte: "Das war eine fortdauernde Debatte im Autorenzimmer. Laut Kanon haben Klingonen zwei Organe, sie haben zwei von allem, richtig? Also hatten wir diese Debatte. Wenn wir von allem zwei sagen, schließt das "alles" ein? Ich denke, das war etwas, was [Regisseur Akiva Goldsman] nicht mehr aus dem Kopf ging. Er machte nur Witze, "Klingonen haben zwei..., Klingonen haben zwei...." Am Ende zeigte er es im Fernsehen." Natürlich wirft das mehr Fragen auf, als es beantwortet. Haben weibliche Klingonen auch alles doppelt?
  14. Das Ziel ist es, 3D-gedruckte Star Trek-Raumschiff als Sammelobjekte für die Fangemeinde zur Verfügung zu stellen. Die 12" Zoll Sammelschiffe sind aus Kunstharz und können in drei Stufen bestellt werden: eine einfarbige Version, ein grundiertes Modell oder eine handgemalte Version, die von den Künstlern bei Mixed Dimensions bemalt wurde. Die Spieler können in Star Trek Online ihr eigenes Schiff entwerfen und dann ihr Design zum Drucken auf die Website von Mixed Dimensions GamePrint hochladen. Fans können auch fertige Modelle bestellen, welche die 20 beliebtesten Schiffe von Star Trek Online repräsentieren. Ab März sollen diese Schiffe verfügabr sein.
  15. Sideshow & Quantum Mechanix haben die Khan-Figur im Maßstab 1: 6 herausgebracht, welche auf den Auftritt des Bösewichts basiert, wie er von Ricardo Montalban in der klassischen Serie "Star Trek: The Orignal Series" - in "Space Seed" gespielt wurde. Captain Kirks Erzfeind ist Teil der Quantum Mechanix-Reihe von Sammelfiguren. Khan Noonien Singh aus der klassischen Episode "Space Seed" war ein gentechnisch veränderter Übermensch, der im späten 20. Jahrhundert fast die Erde eroberte. Diese Figur stellt Khan in seiner roten Militäruniform dar, als er versuchte das Kommando über die Enterprise zu übernehmen. Mit einer Größe von etwa 12 Zoll wird jedes Element, von den goldenen Kragenabzeichen bis zu seinen maßgefertigten schwarzen Stiefeln authentisch reproduziert. Die Khanfigur enthält einen vollgelenkigen Körper mit mehr als 30 Gelenkpunkten und ist handbemalt, um eine realistische Ähnlichkeit von Montalban's Khan zu schaffen. Khan kostet 149,95 $ (124.38 €) und ist ab jetzt verfügbar. Hier erhältlich: Sideshow
  16. Das "Star Trek: Discovery" Intro

    Ich finde die Titelsequenz sehr gut. Die Nahaufnahmen von Körperteilen und technischen Geräten erinnern mich sehr an James-Bond-Titelsequenzen. :-)
  17. Enterprise

    Die neue alte Enterprise
  18. Das "Star Trek: Discovery" Intro

    Star Trek: Discovery ist nicht nur inhaltlich anders, auch der Stil des Intros hat zum nachdenken angeregt. "Art of the Title", ein Online-Portal, welches sich auf die Gestaltung und Produktion von Titelsequenzen aus der Unterhaltungsbranche konzentriert, hat sich in die Eröffnungssequenz von Star Trek: Discovery genauer angeschaut. In dem Artikel wurde Star Trek Designer Michael Okudo interviewt. Okuda war zwar nicht an der Gestaltung des Star Trek: Discovery-Intro beteiligt, aber er sieht die Sequenz im Einklang mit Star Trek. "Der Discovery-Vorspann nutzt wunderbar die grafische Ikonographie (Kunstwissenschaft, die sich mit der Deutung von Bildinhalten, Figuren und Symbolen beschäftigt) von Star Trek und taucht den Betrachter so in Gene Roddenberrys Universum ein.", sagte Okuda. Das Production Studio "Prologue" entwickelte den Vorspann für Star Trek: Discovery. Kreativdirektorin und Designerin Ana Criada sagte, dass der erste Schritt darin bestand, die Geschichte des Star Trek-Franchise aus einer Design-Perspektive zu sehen. "Seit ich ein Kind war, war ich immer fasziniert von der Ästhetik von Star Trek, insbesondere von der Technologie, die sie in der Serie verwenden", sagte Criado. "Als wir dieses Projekt bekamen, hatte ich endlich die Gelegenheit, genau hinzuschauen und zu untersuchen, wie all diese Technologie in der Original-Serie und darüber hinaus entworfen wurde." Wer noch genauer wissen will, was sich die Designer bei dem Vorspann dachte haben, sollte sich den Artikel auf "Art of the Title" durchlesen. Offizieller Trailer:
  19. Er meinte, die 'Gute Botschaft' sei auch so schon genug. Gemäß den Regeln seiner Fakultät müssen alle Professoren dem Inhalt zustimmen, damit das Buch veröffentlicht werden kann. Doch Professor Anderson stellt sich quer, er widerspricht Carlisle sogar vehement. Als Carlisle zu Anderson geht, um die Sache zu klären, zeigt ihm dieser ein unglaubliches Gerät - eine Zeitmaschine. Und er schickt den verblüfften Carlisle kurzerhand dann auch noch ins Jahr 2000, damit dieser selbst erlebt, was aus der Welt wird, wenn sie ohne Jesus lebt. Erscheinungstermin: 12. Januar 2018 Regie: Rich Christiano Hauptdarsteller: D. David Morin, Paul Rodriguez, Gavin MacLeod, Hal Linden Offizieller Trailer:
  20. Blackhole: Complete Edition

    Wenn die Crew des Raumschiffs Endera in ein schwarzes Loch gesaugt wird, scheint es wie das Ende zu sein. Glücklicherweise stürzt das Schiff auf Entity - ein unbekanntes Objekt, das einem Planeten ähnelt. Nach dem Crash ist das erste Mitglied, das aufwacht, der Typ, der Kaffee für die Crew macht - Sie! Es gibt niemanden in der Nähe und Ihr einziger Verbündeter ist Auriel, der sarkastische A.I. Gemeinsam müssen Sie einen Plan ausarbeiten, um das Raumschiff zu reparieren, die anderen zu retten und Helden des Planeten Erde zu werden, indem Sie das Schwarze Loch ein für allemal schließen. Es wird keine leichte Aufgabe sein, denn die geheimnisvollen Höhlen, die verlorenen Städte, die hoch aufragenden Berge und die tiefen Wälder sind voller kniffliger Rätsel und tödlicher Fallen. Erscheinungsdatum: 15. Februar 2018 Offizieller Trailer:
  21. Aliens – Kontakt aus dem Weltall

    Viele Menschen betrachten den Weltraum als ein stilles und trostloses Vakuum der Leere, aber neue Beweise zeigen, dass der Weltraum voller Aktivitäten ist, die unser Verständnis übersteigen. So wie wir Voyager- und Pioneer-Sonden über unser Sonnensystem hinaus geschickt haben, haben Aliens eigene Sonden, die bereits im 17. Jahrhundert eingetroffen sein könnten. Während Tesla als erster erfolgreich mit Nachbarwelten über Funkwellen kommunizierte, haben wir aktuelle Signale von intelligenten Quellen erhalten. Wir sind nicht alleine im Weltraum und während die Aliens Kontakt aufnehmen, könnten sie auch schon hier sein. Erstveröffentlichung: Oktober 2017 Länge: 1 Std. 2 Min. Regie: J. Michael Long Untertitel: Niederländisch, Deutsch, Französisch, Englisch, Türkisch
  22. Gab es 1986 schon Rotten Tomatoes?
  23. Früher
  24. Nachdem im Kino Star Wars wieder zu völlig neuem Leben erwacht ist, kann man sich mit dieser Ausgabe noch ein wenig weiter in die Zukunft wagen. 126 Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ befindet sich das Imperium an der Macht und die Rebellen sind Geschichte. Damals waren sie mit den Sith verbunden, doch heute wollen diese selbst nach oben. Darth Kryt befindet sich auf einem Kreuzzug gegen die Jedi und stürzt zudem auch noch Imperator Roan Fel von seinem Thron. Er muss fliehen und zieht sich mit ein paar getreuen Truppen zurück. Indessen muss sich ein Nachfahre von Luke Skywalker gegen eine Scharr von Sith erwehren. Cade Skywalker ist noch kein voll ausgebildeter Jedi, doch ist die Macht in ihm stark. Er soll mit den anderen Jünglingen vom Planeten fliehen, doch er kann seinen Vater und auch seinen Meister nicht im Stich lassen. Mit letzter Kraft rettet er das Leben seines Meisters, muss aber dabei tief an den Rand der Dunklen Seite der Macht. Indessen festigt Darth Kryt seine Position als Imperator und die Jedi werden immer weniger. Cade ist verschwunden und verdient sich verdeckt als Kopfgeldjäger. Doch eine Mission, bringt ihn wieder mit den Jedi zusammen und er muss sich seinem Schicksal stellen. Im Verlauf der Geschichte lernen wir noch einige weitere Charaktere kennen, wie etwa Darth Talon. Als neue rechte Hand von Darth Kryt ist sie auf der Suche nach Imperator Roan Fel und nimmt es dabei auch mit jedem Jedi auf. Die Kämpfe sind die optischen Highlights des Comics, denn egal ob mit dem Laserschwert, der Macht, dem Blaster oder einfach nur mit einem Fußtritt, die Zeichner haben sich ordentlich ins Zeug gelegt um jede Szene gut einzufangen. Der Kurzauftritt von Luke kommt nicht von ungefähr, denn auch Darth Kryt lässt sich von einigen alten Sith besuchen, doch bleibt sein Problem ungelöst. Cade wird von seiner Art her sicherlich nicht gleich jedem gefallen. Durch den Verlust des Vaters und seiner Abkehr von den Jedi, ist er in seiner Verbitterung gut aufgehoben. Doch er findet nach und nach zurück und Imperator Roan Fel steht am Ende tief in seiner Schuld. Ich freue mich das Star Wars: Legacy 1-7 noch einmal zusammen herausgekommen sind und als Bonus gibt es noch eine Kurzgeschichte – „Sturmtruppler gegen Sturmtruppler“. Hier erfährt ein junger Rekrut was es heißt unter einem Sith zu dienen und das es manchmal Wichtigeres gibt, als nur stur Befehle zu befolgen. Fazit: Ein schöner Sammelband, welcher euch noch einmal zeigt, dass es die Jedi auch in der Zukunft nicht leicht haben werden. Cade Skywalker ist etwas unsympathisch, aber aufgrund seiner Vergangenheit, bleibt er dennoch ein Teil der Jedi. Die kleinen Gastauftritte bekannter Figuren bringen schönes Star Wars Feeling und optisch gibt es auch nichts weiter auszusetzten. Matthias Göbel Autor: John Ostrander, Jan Duursema Zeichner: Jan Duursema, Travel Foreman Softcover: 168 Seiten Verlag: Panini Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 05.01.2018 ISBN: 978-3-7416-553-6
  25. Die neue Staffel soll mehr klassische Elemente enthalten. Das fände ich auch besser. Generell müssen wir aber auch beachten, das jede Star Trek Serie bisher anfang zu kämpfen hatte und das die Fans durch ihre Treue, aus einer nach 3 Staffeln abgebrochen Serie, ein SciFi Kosmos von enormer größe gewurden ist. STTNG wurde erst nach Angriffsziel Erde völlig akzeptiert. Davor waren immer noch die Fans zum großenteil der Meinung, was macht ihr mit der Enterprise, wo ist Kirk usw. Diese Serie hat ein schweres Erbe und obwohl ich sehr gerne wieder ein Episodenhafte Serie mit einer Verbindenden Story haben möchte, so hat sich in meinen Augen STD, es verdient eine weitere Staffel zu bekommen, um sich zu bessern. Die erste Staffel der Serie konnte bislang 83 % der Kritiker bei Rotten Tomatoes überzeugen. Die Zuschauerwertung liegt jedoch nur bei 57 %, was momentan die schlechteste Gesamtbewertung einer Star-Trek-Serie darstellt.[24] Allerdings hatten einige der Premierestaffeln früherer Star-Trek-Serien noch schlechtere Zuschauerwertungen bekommen, darunter Raumschiff Enterprise – Das nächste Jahrhundert (56 %),[25]Star Trek: Deep Space Nine (42 %)[26] und Star Trek: Raumschiff Voyager (53 %) (quelle wikipedia.de)
  26. Seit dem 15. Fabruar 2018 startet ein neues Kapitel im Marvel-Cinematic-Universe: Mit Black Panther kommt eine neue Figuren aus der Superhelden-Riege um die Avengers ins Kino. In den USA hat der Film im Vorfeld alle anderen Superhelden-Verfilmungen beim Kartenvorverkauf geschlagen. Das zeigt, dass die Leiwandpräsenz von T’Challa, König des fiktiven afrikanischen Landes Wakanda, der in Fantastic Four #52 (July 1966) von Stan Lee und Jack Kirby erstmals den Fans präsentiert wurde, von vielen sehnlichst erwartet wurde. Auch die ersten Reaktionen auf den Film sind enorm positiv bis begeistert. Für das MCU ist Black Panther ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum kommenden Avengers-Highlight "Infinity War". Panini Comics hat passend zum Film eine ganze Reihe von Black Panther-Abenteuern im Angebot: "Die offizielle Vorgeschichte zum Kinofilm", die laufende Black Panther-Serie, in der mit Ausgabe vier der Start einer neuen Storyline auch Neueinsteigern einen perfekten Startpunkt in die Geschichte liefert, und "Marvel Knights: Black Panther", mit der Neudefinition des Charakters, auf der in Teilen auch der Film-Black Panther basiert. Black Panther: Ab 15. Februar im Kino Offizieller Trailer:
  27. Star Trek Discovery: "Ist das überhaupt Star Trek?" - Teil 2

    Oh man, sieht diese Enterprise geil aus. Ich könnte tiersch..., abgehen. Und das meine ich wirklich so. Denn ich fand J.J.s Enterprise schon von Anfang an, einen hässlichen Pott. Ich hoffe das war jetzt kein Spoiler. Wie ich in meiner Bewertung zur letzten Folge schon schrieb, STD ist einfach ein unfertiger Schnellschuss. Und da sei noch nichtmal von dem Prequel Schatten gesprochen. Sollen sie sich wirklich bis 2019 Zeit lassen !!! Ich bitte sogar fast darum. Denn nur dann, KÖNNEN sie das ganze noch in eine bessere Richtung lenken, als das man wieder schnell, schnell eine belanglose Geschichte wie diese zusammenklebt.
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