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Zeige Newsmeldungen, Episoden, Alben und Dateien, der letzten 365 Tage.

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  1. Letzte Woche
  2. Das klingt ja schon mehr nach Battlestar Galactica und den Zylonen in Menschengestalt, die nicht wissen, dass sie Zylionen sind. Hmmm.... die Parallele Ex-Borg - menschliche Zylonen ist mir früher nie aufgefallen...
  3. Früher
  4. SnowBo

    Cooles neues Poster zu Star Trek: Picard

    Tante Gugel macht´s möglich!
  5. mrspock

    Picard mit Hund im Garten

    Treknews bzw. scifinews ist einfach aktuell
  6. Daniel Räbiger

    Top Star Trek Angebote zum "Prime Day"

    Ein Paar Beispiele: Star Trek Voyager Complete Boxset: 49,97€ (vorher 59,99€) Star Trek 1-10 auf Blu-Ray: 34,97€ (Vorher 53€) Hier gehts zu einer Übersichts-Seite mit diversen DVDs und Blu-Rays Natürlich muss man Prime Mitglied sein, um die Angebote nutzen zu können - wer es nicht ist kann allerdings auch Prime kostenfrei 30 Tage testen und so an den Angeboten teilhaben. Mit einem Kauf über den obigen Link unterstützt Ihr Scifinews - vielen Dank für Eure Hilfe!
  7. einz1975

    Interview mit Andreas Brandhorst

    Andreas Brandhorst, geboren am 26. Mai 1956 in Sielhorst, zählt seit einigen Jahren und das nicht nur für mich, zu besten Science-Fiction-Autoren Deutschlands. Seit seiner Kantaki-Serie ist er nicht mehr aus dem Genre wegzudenken und selbst für Perry Rhodan hat er schon sein Können bewiesen. In seinem aktuellen Roman „Eklipse“ (Piper Verlag), geht er wieder weit in die Zukunft und schickt das Raumschiff „Eklipse“ zur Erde zurück. Dort findet die Crew jedoch eine völlig veränderte Welt vor, von der fast alle Menschen verschwunden sind. Außerdem stellt sich heraus, dass sich ein blinder Passagier an Bord befand: ein Spike, die gefährlichste bekannte Lebensform der Galaxis. Wir konnten es uns nicht nehmen lassen, diesen Ausnahmeautor zu einem kleinen Interview zu überreden. Wie lange haben Sie an ihrem aktuellen Roman „Eklipse“ gearbeitet? Andreas Brandhorst: Die Arbeit an einem solchen Roman – Länge etwa 650 Manuskriptseiten – dauert ungefähr 8 Monate, Überarbeitung und Korrektur mit eingerechnet. Dass es so lange dauert, hängt mit meiner Arbeitsweise zusammen. Ich schreibe 3 bis 6 Seiten am Tag, was wenig erscheinen mag, aber ich arbeite eben jeden Tag, immer. Ich überlege mir sehr genau, was und wie ich schreibe, ich recherchiere viel und ändere oft. Das Ergebnis sind hoffentlich Romane, die es zu lesen lohnt. :-) Auf den ersten Seiten, als die Crew aus ihrem Schlaf erwacht, erinnern einige atmosphärische Beschreibungen an „Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ - Zufall oder bewusst? Andreas Brandhorst: Wenn es da Parallelen gibt, sind sie rein zufällig und nicht beabsichtigt. Aber ich wollte durchaus eine Atmosphäre schaffen, die dem Leser vermittelt, dass sich Unheil anbahnt. Das Ende scheint recht abgeschlossen, ist vielleicht doch eine Fortsetzung geplant, z.B. Die Reise zu den Tahota? Andreas Brandhorst: Das werde ich bei meinen Romanen oft gefragt, und ehrlich gesagt: Meine Gedanken gehen fast immer über die Romanhandlung hinaus und »schreiben« das Geschehen weiter. Es gäbe also oft die – theoretische - Möglichkeit einer Fortsetzung, aber die ist in diesem Fall nicht geplant. »Eklipse« steht für sich allein. Obwohl, wenn ich genauer darüber nachdenke … :-) Welche Vorlage gab es für das Spike (gefährliches Geschöpf, von den Tahota geschaffen)? Andreas Brandhorst: Keine! Das Spike ist meine Erfindung. Die Crew ist sehr unterschiedlich und individuell - Ein Mensch mit zwei Gehirnen oder verliebt in eine KI. Für was würden Sie sich eher entscheiden? Andreas Brandhorst: Ich schätze, zwei Gehirne wären recht nützlich. Wie auch die Verbindung mit einer KI. Wenn ich wählen könnte, würde ich mich wahrscheinlich für die beiden Gehirne entscheiden, denn die könnte ich beim Schreiben gut gebrauchen – doppelte Kreativität! Gut und Böse spielen auch hier wieder eine Rolle. Marcus wurde von Ihnen als sehr klassischer Halunke dargestellt, warum nicht etwas raffinierter und versteckter oder gab es schon zu viele Rätsel? Andreas Brandhorst: Ach, Marcus hat durchaus seine Tiefen. :-) Aber mit der klaren Rolle als (vielleicht auch ein bisschen tragischer) Bösewicht bildet er einen Gegenpol zur Vielschichtigkeit der »Guten« auf der anderen Seite. All diese verschiedenen Welten, wie haben Sie den Überblick behalten? Andreas Brandhorst: Der Computer ist auch da eine enorme Erleichterung, und ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe meine ersten Romane vor über 40 Jahren noch mit einer elektrischen Schreibmaschine geschrieben. Hinzu kommt, dass ich mit 3 Bildschirmen arbeite, mit Datenblättern und Hintergrundmaterial für den aktuellen Roman auf dem linken Monitor, dem Romantext in der Mitte und aktuellen Recherchen auf der rechten Seite. Auf diese Weise verliert man nicht den Überblick. Manchmal benutze ich auch Textmarkierungen, zwischen denen ich hin und her springen kann. Sie benutzen gern Zeitreisen in Ihren Romanen, was fasziniert sie so daran? Andreas Brandhorst: Zeitreisen sind ein »ewiges« Thema der Science Fiction. Das Phänomen Zeit hat mich schon immer fasziniert, ihre Verknüpfung mit dem Raum, ihre Veränderlichkeit. Das alles hängt auch mit unserer Wahrnehmung der Realität zusammen, bzw. der Dinge, die wir für real halten. In wie weit sind Sie bei der Cover-Gestaltung beteiligt? Andreas Brandhorst: Ich kann dem Künstler (zum Beispiel dem von mir sehr geschätzten Arndt Drechsler) meine Wünsche und Vorlieben mitteilen, die er dann berücksichtigt. Rein theoretisch könnte ich ein Titelbild (oder einen Titelbildentwurf) auch ablehnen, aber das ist bisher noch nie geschehen. Sie mögen zum Schreiben gern Heavy-Metal-Musik. Welche Band lief zum größten Teil beim Schreiben dieses Buches? Andreas Brandhorst: Ich kann das nicht reduzieren auf eine bestimmte Band, da ich meistens Heavy Metal über Internetradio höre, also laufend verschiedene Stücke von verschiedenen Interpreten. Aber wenn ich einige Bands nennen soll: Ich mag insbesondere Rammstein, Korn, Godsmack, Helloween … Es kann aber auch vorkommen, dass ich bei manchen Szenen gern Techno höre, oder vielleicht Musik in der Art von Heilung – die Sängerin Maria Franz hat eine großartige Stimme. Bei all Ihren herausragenden Romanen, sind nicht endlich auch mal Filmemacher darauf aufmerksam geworden? Andreas Brandhorst: Das sind sie tatsächlich, und in diesem Zusammenhang könnte es bald eine sehr interessante Nachricht geben. Welches Buch haben Sie selbst zuletzt gelesen? Vielleicht ein Tipp für Sci-Fi-Fans? Andreas Brandhorst: Zuletzt habe ich die »Neapolitanische Saga« von Elena Ferrante gelesen, 4 Romane, die die Lebensgeschichte von zwei engen Freundinnen erzählen und den Leser dabei auch durch die neuere italienische Geschichte führen. Absolut großartige Literatur, in der ich viel Vertrautes gefunden habe, nach meinen 30 Jahren in Italien. Wer einen SF-Tipp von mir haben möchte: Ich empfehle »Hyperion« von Dan Simmons und »Dune« von Frank Herbert – zwei Romane, die zeigen, was es mit dem Sense-of-wonder der Science Fiction auf sich hat. An was für einem Roman arbeiten Sie aktuell, oder ist das noch Geheimsache? Andreas Brandhorst: Nein, es ist nicht geheim. 2017 erschien »Das Erwachen« von mir, ein Thriller über Künstliche Intelligenz, der es auf die SPIEGEL-Bestsellerliste schaffte. Der Roman, an dem ich derzeit arbeite (und der im Herbst 2020 bei Piper erscheint), erzählt die Geschichte nach dem Erwachen: Was wird aus unserer Welt unter der Herrschaft einer globalen Maschinenintelligenz, wie sieht das Leben der Menschen aus, welche Zukunft erwartet sie? Vielen Dank für das Interview und weiterhin die konzentrierte Kreativität, für unzählige weitere spannende Science-Fiction-Geschichten. Matthias Göbel
  8. Gast

    Michael Chabon Showrunner von Star Trek: Picard

    Iwie hoffe ich natürlich das er das Ruder rumreisst.....aber letztlich müssen wir warten. Warten auf Picard. ;-)
  9. DocSommer

    Showrunner Alex Kurtzman vom Star Trek Franchise gefeuert?

    Es gibt leider wenig Bereitschaft der User/Gäste hinsichtlich der Beisteuerung von Newsbeiträgen. Ich denke nicht, dass Daniel ein Problem damit hat, gut verfasste Artikel von einer anderen Sicht der Dinge zu veröffentlichen. Gleichzeitig muss er seine Meinung nicht hinter einer Fanbrille verstecken und etwas Clickbait muss erlaubt sein, LOL.
  10. Daniel Räbiger

    NASA findet Star Trek Logo auf dem Mars

    Das MRO HiRise Kamerateam an der University of Arizona stellte am Mittwoch eine marsianische Sanddünenformation vor, die wie das Starfleet Logo aussieht: Diese seltsamen Chevronformen auf dem Mars im Südosten von Hellas Planitia sind das Ergebnis einer komplexen Geschichte von Dünen, Lava und Wind. Vor langer Zeit gab es große halbmondförmige (Barchan-)Dünen, die sich über dieses Gebiet bewegten, und irgendwann gab es einen Ausbruch. Die Lava floss über die Ebene und um die Dünen herum, aber nicht über sie hinüber. Die Lava erstarrte, aber diese Dünen ragen nun immer noch wie Inseln heraus. Schließlich wanderten die Sandhügel, die die Dünen waren, weg und hinterließen diese "Fußspuren" in der Lavafläche. Diese werden auch "Dünenwurf" genannt und dokumentieren das Vorhandensein von Dünen, die von Lava umgeben waren. Leider keine Botschaft aus der Zukunft also - leider nur ein höchst amüsanter Zufall. LLAP! Hier die komplette Dünenformation in hoher Auflösung:
  11. Gast

    Teaser Trailer zu Star Trek: Picard

    Glaub ich leider nicht. Dafür hab ich in meinem Leben zu viele Schauspieler kennen gelernt, bekanntere wie unbekanntere. Die sind alle Kontrollfreaks, Narzissten und haben auch nie genug verdient. Die können auch ohne das "Rampenlicht" nicht leben. Ich glaube nicht eine Minute, dass Stewart aus edlen Motiven ("die Figur gut abschließen" oder "für die Fans") sich in seinem Alter einem neuen Dreh aussetzt. Bei Shattner ist das nur offensichter. Wir lachen nicht ohne Grund so über die Figuren in Galaxy Quest: weil es zwar übertrieben genug ist, um komisch zu sein, aber einen wahren Kern hat. Sorry, falls ich mit meiner Meinung echten Stewart-Fans auf die Nerven gehe.
  12. Gast

    Erster Videoclip aus "Star Trek: Picard"

    True, dafür wird die DS9-Doku hier weitestgehend ignoriert, oder?
  13. TheOssi

    Geheime Bilder vom Set der neuen Picard-Serie

    https://www.deviantart.com/jonbromle1/art/Star-Trek-Online-Chimera-Uniform-662860426
  14. Gast

    So sieht Picard in der neuen Serie aus!

    Bei genauem Hinsehen auch das nicht.
  15. Gast

    Picard-Serie bei Amazon

    Irgend etwas gibt es anscheinend immer rumzunörgeln! @Knut85: Wo wird denn die Marke "Star Trek" zerteilt? Anstatt die Toleranz von Gene Roddenberry Vision zu Leben, wird immer nur Kritik (Kurzman (Kotzman)) geübt! Nur weil Star Trek mal im ZDF, Sat 1, Kabel1, und Tele 5 usw. lief und hier und da noch läuft, wird die Marke nicht zerteilt!
  16. 4K Auflösung: Full-HD Auflösung: 3440x1440 UWQHD 21:9 Auflösung: Zum Abspeichern das jeweilige Bild einfach anklicken, wenn es dann vergrößert dargestellt wird einfach nochmal anklicken - dann startet der Download des Bilds! Hinweis: dies ist kein offizielles Wallpaper!
  17. DocSommer

    Dritte Staffel für "The Orville"

    Beste Nachricht für das beste Trostpflaster, dass es für jemanden gibt, der sich aus DISCO ausgeklinkt hat, vielen Dank!!!
  18. Gast

    Such Sweet Sorrow (2)

    @Daniel Räbiger, gerne! Freut mich, dass ich dir mit dem Kommentar auch mal was zu lesen geben konnte. Ich habe mittlerweile übrigens die Reviews auf einigen Seiten zum Vergleich gelesen und bin wirklich erstaunt, wie wenige Rezensenten auf die teils eklatanten Drehbuchmängel eingehen. Dafür mehr bei den diversen Kommentaren, da widerrum überrascht es mich, was für eine umfangreiche Auflistung zusammen kommt, z.B. dass du wieder andere Punkte als ich gefunden hast, dann wieder @Knut85 noch weitere, usw. - und im Prinzip geht das überall so. Dass man dich bzw. deine Reviews irgendwo aussperrt, passt irgendwo ins Gesamtbild. Anderswo werden Kritiker von den Discovery-Fans schnell als "Hater" bezeichnet, und nachvollziehbar ausformulierte Kritikpunkte an der Serie direkt als pseudointellektuelles Geschwurbel abgewatscht, ohne sich auch mal ernsthaft auf eine Diskussion einzu lassen, warum sie es denn eben anders sehen und alles für so grandios gelungen halten. Wobei jeder so genannte "Hater" wohl eher ein enttäuschter Fan ist, der sich lediglich eine bessere Version ohne die teilweise absurden Patzer wünscht. Oder es wird gegengehalten, dass die Serie alleine für ihr "Handwerkliche", womit die Fans ausschließlich die Optik und Effekte meinen, Höchstwertungen verdient. Klar, da bekommt Discovery auch gerne ein Lob von mir. Nie hat Star Trek im TV so gut ausgesehen. Allerdings kann ich dann auch gleich direkt hinterherschieben, dass ich diese Shuttle-Schlacht viel zu störend-wuselig fand. Und durch die Schnitte, Lensflares und Kamera-Kreiselfahrten wird die gute Arbeit an den Sets und Kostümen oft gar nicht richtig sichtbar machen. Ich will da auch mal Zeit bekommen, die Tiefe der Räume zu sehen, irgendwas in Ruhe fokussieren und angucken können. Da bin ich ganz bei Daniels Erklärung mit seinen Videoschnitt-Aufträgen, dass gute Bilder am besten für sich sprechen. Ich bin auch jemand, für den Inhalte wichtiger ist als die Optik, die ja wirklich zu gefallen weiß. Aber auch Schreiberei ist etwas "Handwerkliches" - im Prinzip das Fundament und Grundgerüst, der Rest ist dann Verzierung - und daran richtet sich meine persönliche Star Trek-Skala aus. Wenn es überall blinkt und glitzert und nicht mehr viel Substanz bleibt, wenn man das wegnimmt, kommt mir stets Bill Gates in den Sinn: "If you can't make it good, make it LOOK good." Aber da sind wir halt bei der Discovery-Zielgruppe, in der solche Menschen wie ich vermutlich nur Beifang sind. Es ist wirklich pawlowsche Konditionierung, dass ich bei Star Trek den Kopf nicht abschalten kann. Bei Mission Impossible, den Marvel-Filmen und dem Kaliber geht das nämlich. Hier hoffe ich wirklich noch auf die Picard-Serie (habe aber schlimmste Zweifel und Befürchtungen) und dass es dort "kopfiger" und wirklich "ganz anders" als Discovery wird. Dann kann ich mich gerne auf das "Wir machen für alle Zielgruppen ein Star Trek, das sie wollen" einlassen. Nur ist so eine Segmentierung meiner Meinung nach auch nicht toll - besser wäre es, sie hätten einfach mehr Balance gefunden. Das erklärt dann vielleicht auch, warum es unter den Usern mehr 0 oder 5-Sterne-Bewertungen als irgendwas in der Mitte gibt. Staffel 2 hat ja sogar gezeigt, dass die Verantwortlichen auf viel angesprochenen Punkte der älteren Fan-Generation (Aussehen der Klingonen, Hologramme und Technik, Platz im Kanon) reagieren - die gesamte Season hat ja schließlich nur auf diese eigentlich viel zu extreme "Kurskorrektur" mit dem Zeitsprung am Ende hingearbeitet! Aber wenn letztendlich so gut wie alles mit absurden, viel zu gewollten Verschlimmbesserungen oder lächerlich einfache Erklärungen ("Wir verwenden das nie wieder und reden auch nicht mehr drüber!") gelöst wird, ist das für viele noch ärgerlicher. Das Hauptproblem mit der Serie ist wohl für keinen wirklich, dass die Klingonen jetzt anders aussehen, R2D2s die Hülle der Enterprise reparieren oder das immer alles millimetergenau in den Canon passen muss, sondern dass unter dem Qualitätslabel Star Trek mittlerweile regelmäßig mangelhaft ausgearbeitete Drehbücher und Dialoge zum Fremdschämen erwarten. Offensichtlich kann man sich ja für die Produktion die besten Effekt-Firmen leisten - warum dann nicht auch die besten (oder zumindest bessere) Autoren? Versprochen werden vor der Staffel große Themen wie "Der Konflikt zwischen Wissenschaft und Glaube", was eigentlich nur für 1-2 Folgen dem verwirrten Spock galt und abgesehen vom "Leap of Faith"-Dialog mit Burnham als Figur- oder Staffelentwicklung gar nicht wirklich nennenswert aufgegriffen oder als Thema weiter behandelt wurde. Versprochen waren auch mehr eigenständige Folgen mit dem "Exploration"-Teil, was in der Folgen mit der Kirche und den Kelpians eigentlich schon funktionierte, aber spätestens ab Staffelmitte dann gleich wieder komplett für die wirre Rahmenhandlung aufgegeben und mit Mittelteil-Episoden gefüllt wurde, an deren Handlung ich mich bereits jetzt nicht mehr erinnern kann. Dass gilt leider auch für die Talos IV-Folge, die ich wirklich recht gut fand und mich hier mal erfolgreich mit dem Nostalgie-Faktor abgeholt hat, aber als Zusammenfassung der Handlung reicht im Prinzip: Verwirrter Spock -> Talos IV -> Spock. Die Serie will so vieles auf einmal sein, aber je nach Episode und Autor wird alles so hingebogen, wie es gerade benötigt wird. Themen werden ins Rollen gebracht, aber dann nie aufgelöst. Dann wieder werden plötzlich Dinge aufgelöst, die vorher nie ins Rollen gebracht worden sind. Irgendwie scheint es so, als ob ein der Großteil der Autoren Anfänger sind. Das wäre überhaupt nichts Schlechtes, denn genau dafür gibt es ja normalerweise eigentlich den Writers Room und erfahrenere Schreiber als Showrunner/Mentoren, die solche Mängel aufzeigen, Drehbücher überarbeiten und von denen die Jüngeren das Grundwerk lernen, während sie selbst neue und frische Ideen einbringen. Nur Leute wie z.B. Nicholas Meyer, die so eine Position übernehmen können, sind dann auf einmal nicht mehr an Bord. Hat er zu viel kritisiert? Discovery musste nur aus dem Grund in die Zukunft, weil die Macher entschieden haben, dass die Serie sich dort am besten von den lästigen Canonfesseln befreien kann. Aber unter den Gesichtspunkt der Auflösung der Staffelhandlung selbst? Wenn Burnhum mit dem Anzug überall in der Zeit hinreisen kann, wäre dann nicht ein einziger Zeitsprung zu Sektion 31 vor Beginn der Ausbreitung Controls und Entwicklung zur KI das Mittel zum Zweck gewesen? Dann wäre auch klar, dass die KI nicht auch in 930 Jahren noch irgendwo in den Tiefen des Alls in einem System-Backup schlummert und wieder auf die Jagd nach den Sphärendaten geht. Zumindest diese Punkte mal von den Figuren selbst aufgreifen und diskutieren zu lassen, warum man das Problem nicht beseitigt, bevor es zum Problem wird - Verstoß gegen die "Temporal First Order"? - "In der Vergangenheit kann unser Anzug nur kurz rote Flecken hinterlassen, sonst nichts"?, hätte auf jeden Fall schon einmal geholfen, die Entscheidung auch in der Geschichte auf dem Bildschirm und nicht nur mit den Kontroversen hinter den Kulissen zu erklären. Schließlich wurde die ganze zweite Staffel auf dieses Finale hingearbeitet! Bekommen haben wir dann anstelle davon eine überlange und effekthascherige Sequenz mit Burnham an den Punkten in der Vergangenheit, in der sie als roter Engel die Zeichen setzt und uns sagt "Seht her, Zuschauer, es war alles sorgfältig von Anfang an geplant!", während sich die Autoren gegenseitig auf die Schultern klopfen. :D Dann aber auch: Zuerst wird eine komplette Episode damit verbracht, den Klingonen-Handlungsstrang aus der ersten Staffel aufzulösen. Noch vor kurzem durfte Tyler genau aus dem Grund nicht in das Zeitkristallkloster gehen. Dann steht der geköpfte Verräter ohne weitere Erklärung mit der Kanzlerin auf der Brücke im Schlachtkreuzer. Isso. Ähnlich ist es mit Sarus Schwester. Vor gefühlt drei Stunden noch Priesterin (?) in einer Pre-Warp-Zivilisation, dann mit einer alles ändernden Erkenntnis über ihre Spezies konfrontiert, danach schon in der Folgeepisode - die ja direkt an ihrem Planeten spielt - ohne Auftritt. Aber ohne weitere Erklärung taucht genau diese Figur in einem Fighter auf - das passt nicht wirklich dazu, wie ihr Charakter vorher gezeichnet worden ist und wie sie sich so schnell in die Richtung entwickeln konnte und wirkt wie ein Fremdkörper. Mag ja sein, dass Kelpianer Schnelllerner sind, hätte sich aber ausgezahlt, die Entwicklung auf dem Planeten und die Beziehung zu den Ba'ul zumindest mal kurz anzusprechen, und wenn's eben nur in einem Holophonat von Saru und Schwester gewesen wäre. Jetzt ist sie halt Kampfpiloten. Isso. Es ist offensichtlich, dass das "Wish Fulfillment Writing" der Autoren ist, denn zum Schlußakkord sollen alle Lieben eben noch einmal auftauchen und werden dafür mit dem Brecheisen herbei geschrieben. "Hach, kuck mal, alle sind sie gekommen!" Ein Dialog im Writer's Room nachdem das Skript schon fertig ist? "Ich will, dass Sarek und Amanda sich auch noch von Michael verabschieden! Das fehlt da noch völlig." - "Aber die sind doch gar nicht in der Nähe und spielen in der Geschichte und in der Schlacht gar keine Rolle?" "Naja, dann schauen die halt eben mal kurz rein?" - "Aber warum?" "Mhh, also Sarek ist doch Vulkanier, und die haben doch so Telepathie und so. Der merkt halt, dass was mit Michael nicht stimmt, dass sie was vor hat, und dann kommen die dahin." - "Achso, vielleicht mit einer Starfleet-Flotte, die zur Unterstützung..." "Nee, dann müssten wir ja jetzt alles umschreiben. Die kommen mitm Shuttle oder sowas und fliegen dann auch wieder weg. Dann kann ich die Szenen einfach einfügen." - "Also, ich weiß nicht, das wirkt doch jetzt irgendwie... konstruiert? Und passt das alles zum Timing?" "Ja, aber Michael kann doch nicht einfach in die Zukunft reisen ohne sich von ihren Zieheltern zu verabschieden! Die Szene brauchen wir! Das wird voll emotional." - "Ist das dann nicht irgendwie zu perfekt? Unter Zeitdruck müssen sie ihren Plan umsetzen und trotzdem bleibt Zeit, ausführlich von allen Abschied zu nehmen. Wäre es nicht interessant für ihre Figur, in der Zukunft vielleicht damit zu hadern, dass sie eben nicht mehr direkt mit Sarek und Amanda sprechen konnte? Im echten Leben ist es ja..." "Nö-hö. Ich habe die Szene schon fertig und die ist echt voll gut geworden. Mir kamen schon beim Schreiben total die Tränen. Die kommt da jetzt auch rein! Verstehste, weil nächstes Jahr sind wir ja in der Zukunft, und da soll das jetzt in dieser Zeit auch alles gut abgeschlossen sein." @Alex16 " Insgesamt entwickelt sich DISCOVERY zum „Nischenprodukt“, was schade ist." Deiner Aussage muss ich widersprechen, zumindest unter dem Gesichtspunkt von Discovery als Star Trek. Star Trek war traditionell eigentlich immer ein "Nischenprodukt" mit einer sehr speziellen Fanbase und wurde von vielen, die keine Fans waren, belächelt. Was wir bei Disovery sehen, ist die... "Marvelisierung" des Star-Trek-Landes, oder sowas in der Art. Heißt, die Verantwortlichen sehen, dass sich mit dieser Art von Unterhaltung gut Geld verdienen lässt, man hat zwar keine Comichelden oder Star Wars-Lizenz im Haus, aber da ist ja noch Star Trek in der Mottenkiste, das biegen wir jetzt dazu um - und die Zielgruppe wird's schon richten. Und offensichtlich funktioniert es. Wobei ich selbst auch gerne MCU-Filme schaue, nur da habe ich eben einen reinen Unterhaltungsanspruch, kann den Kopf ausschalten und mich zurücklehnen. Unter dem Label Star Trek fühle ich mich bei den Skripten ein wenig für blöd verkauft. Aber nun gut, das ist wie mit einem Fussballverein, der ständig verliert. Man meckert nach dem Spiel, aber in zwei Wochen geht man sowieso wieder hin. In diesem Sinne - bis Staffel 3!
  19. Knut85

    Such Sweet Sorrow (1)

    Eine schicke Enterprise täuscht über die Handlung auf dem Niveau schlechter Fanfiction nicht hinweg!
  20. Daniel Räbiger

    Through the Valley of Shadows

    @Gast "Alter" Fan Danke für diesen umfangreichen Beitrag! War sehr schön zu lesen. @ Gast Dobby Review zum ersten der beiden Teile ging gerade online, Teil zwei folgt, wenn die Gedanken wieder geordnet sind
  21. Gast

    Perpetual Infinity

    Das in STAR TREK IV waren einfach die Dilithium-Kristalle des Warp-Antriebs.
  22. Yngwie Malmsteen

    The Red Angel

    Also die aktuelle Folge weckt Vorfreude auf die nächste Folge... das konnte ich von der letzten nicht wirklich behaupten. Natürlich gibt es auch hier einige Schwächen, wie z.B. dass ausgerechnet das Logik-Vorbild Spock samt Schwester auf die Falle reingefallen sind, die sowas von offensichtlich war. Sollte Burnham aufgrund ihrer Erfahrungen nicht überaus vorsichtig sein? Man hätte ja noch eine Szene einbauen können, wo sich beide der Falle bewusst sind und sagen "wir müssen dennoch reingehen, um den nächsten Schritt zu machen und zu erfahren, was los ist". Spocks Lösung war ja sowas von Terminator: Genysis geklaut... Spaß gemacht hat es trotzdem und sicher ist die Folge besser als die vorherigen, da die Handlung vorwärts geht. Bis auf die Leland-Verwandlung spielen die Ereignisse der letzten Folgen überhaupt gar keine Rolle...
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