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  1. Gestern
  2. (Achtung: Spoiler!) Die Entwicklung von Star Trek seit dem Ende von Star Trek Enterprise hat mich gefühlt in einen alten Mann verwandelt. Egal ob im Kino oder zuletzt in Star Trek Discovery, die Enttäuschung war mein stetiger Begleiter und ich habe mich zunehmend in einen Greis verwandelt, der von den guten alten Tagen schwärmt, verwandelt. Entsprechend groß war meine Sorge im Vorfeld von Star Trek Picard. Würde das aktuelle Schreiberteam von Star Trek nun auch noch das Vermächtnis von Captain Picard beflecken? Oder kann Star Trek Picard wenigstens als nostalgischer Fanservice unterhalten? Über den Autor Sebastian Küpper aka @Yoshi Sebastian ist seit früher Kindheit Science-Fiction-Fan und ist in der Schule mit nachmittäglichen Wiederholungen aller Star Trek-Serien zum Trekkie sozialisiert worden. Mit einem nostalgischen Pokerspiel zwischen Picard und Data gelingt der Pilotfolge ein in den letzten Jahren ungewohnt ruhiger Einstieg, der es langjährigen Fans ermöglicht, sich zunächst einmal wieder in die Welt des 24. Jahrhunderts einzufinden. Wir erleben einen Picard, der am liebsten in der Zeit stehen geblieben wäre, der sich in seiner eigenen Traumwelt wohler fühlt, als in der Realität. Zurückgezogen auf dem Picardschen Weingut, das uns noch aus der Folge Familienbegegnung der vierten Staffel von Star Trek – Das nächste Jahrhundert bekannt ist, hat Admiral Picard seinen Ruhestand fernab der Öffentlichkeit verbracht. Patrick Stewart mag bereits deutlich über das Renteneintrittsalter hinaus sein, aber seine schauspielerische Leistung wird mit dem Alter nur noch besser. Es gelingt Stewart auf überzeugende Weise einen enttäuschten, ja, beinahe gebrochenen Mann zu spielen, der seine Ideale verraten fühlt und sich von der Welt und dem Leben verabschiedet hat. Zwei Ereignisse schaffen es aber, Picards Lebensmut wieder zu wecken. Da wäre einerseits eine junge Frau namens Dahj, die Picard um Hilfe bittet und Picard an einen besonderen Freund erinnert, andererseits ein Interview, das eine Doppelfunktion erfüllt. Es klärt uns als Zuschauer auf, was zwischen Star Trek Nemesis und Star Trek Picard passiert ist und ortet Picards Haltung zur Sternenflotte ein. In dem Interview werden zwei tragische Ereignisse rekapituliert, die die Föderation nachhaltig geändert und Picard in den Ruhestand getrieben haben. Da wäre einerseits die bereits in Star Trek (11) angesprochene Zerstörung Romulus, die zunächst zu einer großen Solidaritätswelle und einer enormen Rettungsaktion geführt hat, dann aber schnell mit einer Abschottung und Ablehnung der ehemaligen Feinde der Föderation geendet ist. Eng verzahnt damit ist die Zerstörung der Mars-Kolonie durch künstliche Lebensformen, die zu einer großen Furcht vor künstlichem Leben geführt haben. Beide Entwicklungen gehen Picard sichtlich an die Substanz und haben aus einem meinungsstarken und aufrechten Sternenflottenadmiral einen zurückgezogenen alten Mann gemacht, der sich von der Sternenflotte entfremdet hat und sich in einen ruhigen Alltag und eine in die Vergangenheit gerichtete Traumwelt flieht. Im Zuge des Interviews findet sich auch ein Moment, wie man ihn in Star Trek seit nunmehr zwanzig Jahren vergebens sucht. Eine flammende Rede Picards für Offenheit, dafür Schwächeren zu helfen und Menschen nicht auf Grund ihrer Herkunft - sei es ein anderer Planet oder ein künstlicher Ursprung – zu verurteilen. Gerade in Anbetracht aktueller politischer Entwicklungen hat diese Rede natürlich eine besondere Brisanz und Wirkungskraft. Dennoch gelingt es den Schreibern, die Rede abstrakt genug zu halten, dass sie zeitlos ist und die Grundwerte der Star Trek Reihe gekonnt betont. Es ist auch just diese Szene, die zeigt, welches Potential in Star Trek Picard steckt. Die Frage nach der Menschlichkeit, in interessante inhaltliche Kontexte verwoben, die perfekt mit dem Star Trek Kanon harmonieren und in einem Zukunftssetting auf angemessen abstrakte Weise besprochen werden kann, wird zur Grundlage der Gesamtgeschichte gemacht. So ist es nur natürlich, dass Star Trek Picard gemessen an vielen aktuellen Serien im Streaming-Kosmos eine niedrigere Schlagzahl fährt und den Charakteren und Situationen die Zeit gibt, zu wirken und sich zu entfalten. Es gibt zwar zwei schnelle Action-Szenen, doch das Gros der Folge ist bodenständig, durchdacht, fein abgestimmt und vor allem exzellent gespielt. Die weitere Geschichte führt Picard an das Daystrom Institut, zeigt den ernüchternden Zustand der Forschung am künstlichen Leben in der Föderation und schickt Picard schließlich auf eine abenteuerliche Reise nach Datas Tochter – sowie der Essenz seines verloren geglaubten Freundes. Auch abseits der politisch-philosophischen Gedankenspiele wird die Geschichte sorgfältig und in einem überschaubaren Tempo erzählt, das näher an der Erzählweise klassischer Star Trek-Serien als an dem Effektfeuerwerk in Star Trek Discovery ist. Dennoch wurden natürlich einige Konzessionen an die veränderte Zuschauerschaft gemacht, die dem Unterhaltungswert für langjährige Fans aber keinen Abbruch tut. Es ist geradewegs erstaunlich, welches Fingerspitzengefühl die Schreiber bewiesen haben, um die philosophischen Aspekte von Star Trek: Das nächste Jahrhundert auf angemessene Weise in ein moderneres Gewand zu packen. Die Pilotfolge von Star Trek Picard ist meines Erachtens die beste Pilotfolge einer Star Trek-Serie überhaupt und steckt voller Ideen, Liebe zum Detail und vor allem Potential für die weitere Entwicklung der Serie. Ich traue es mich kaum zu sagen, aber mit Star Trek Picard stehen alle Zeichen auf Grün für eine Rückkehr zur alten Form für Star Trek. Kein Star Trek- oder Science-Fiction-Fan sollte sich die erste Folge von Star Trek Picard entgehen lassen.
  3. Ja, aber das ist Star Wars. Bei Star Trek ging's immer um die Guten.
  4. mrspock

    Donald Trump enthüllt "US Space Force" Logo

    Ich habe einen Kapuzen-Pullover und der sieht fast so aus wie das NASA-Logo nur mit dem Unterschied dass da anstelle von NASA NESSIE drauf steht und das rote zu einer Art Meeressaurierform dargestellt ist . Das Kleidungsstück habe ich in Schottland gekauft.
  5. Gast

    Remembrance

    Bin auch nicht enttäuscht worden. Die 44 min oder wie lang die Folge war, vergingen wie im Flug. Es kamen viele schöne Anspielungen auf. Wie zb. auch bei den Sound Effekten (Sound der Waffen klangen remanisch, wie aus Nemesis, LCARS Sounds) auch die Musik war perfekt, mit kleinen Nuancen aus vergangen Zeiten :D Data ist leider nicht wirklich dabei, der im Trailer dort demontiert im Fach lag, ist also doch B-4 aber richtig gut erklärt das ganze. Bisher hatte sich niemand getraut NACH Vogager/Star Trek Nemesis, daas Star Trek Universum in die Zukunft zu tragen aber es ist den Verantwortlichen echt gut gelungen. Würde 100/100 Sternen vergeben, da Discovery echt kacke ist D
  6. Gast

    Gewinne einen Picard Eierbecher!

    Wie g(EI)l ist das denn bitte? Eine tolle Idee: "Mister Old Boldy" beim Frühstück! DANKE. Sarah_Goehl@gmx.de
  7. TheOssi

    Remembrance

    "Die Show heißt 'Star Trek: Picard'", sagte Patrick Stewart in einem Interview und fuhr fort: "Es ist NICHT 'The Next Generation'." Das trifft es ziemlich genau.
  8. Letzte Woche
  9. War bei discovery genauso. Da gabs auf cbs immer nen trailer zur nächsten folge. Auf netflix fehlte das aber immer
  10. Andererseits leben wir in einer Zeit, in der die 20:15 Ausstrahlung von "Independence Day", seines Zeichens FSK 12 (!!!), geschnitten gesendet wird. Und da werden dann solche "schlimmen" Szenen rausgeschnitten, wie die, in der Bill Pullman sich an den Kopf fasst, während im Nachmittagsprogramm blanke Brüste gezeigt werden. Soll heißen: mach dir nen Eindruck und entscheide dann lieber selbst. Letztlich steht das F in FSK ja auch für "freiwillig(e)".
  11. Yoshi

    Picard Teaser mit Galaxy Class

    Mit einer Discovery Ästhetik (die ja auch eindeutig dem Intro zu Grunde liegt) kann ich leben - solange die Geschichte nicht auf diesem Niveau herumdümpelt. Meine Frau und ich schauen derzeit noch einmal TNG komplett und es ist so eine Schande, was Discovery mit Star Trek angestellt hat...
  12. In der Sendung "The View" machte Patrick Stewart seiner ehemaligen Star Trek Kollegin Whoopi Goldberg (Guinan) das Angebot, in der zweiten Staffel von Star Trek Picard zurückzukehren. Ihre Reaktion darauf findet sich im Video:
  13. Und grade kam die Meldung das Whoppi Goldberg als Gunian auch in der 2ten Staffel vielleicht zubesuch kommt. Naja was Kurtzmann angeht, ich bin gespannt zumindest die Enterprise D sieht immer noch wie die D aus, auch wen sie grafisch naja schärfer aussieht. Zur Story vielleicht ist Picard als Serie der Abschied des Berman und Co Star Trek. Mit dem Sinn Star Trek Discovery mit ihrem Zeit sprung als neue positive Version zu platzieren. Quasi mit dem Zweck eines Rebirth der Föderation aber das wird man erst am Ende der 3ten Staffel erfahren. So oder so für trekkies ist es doch der Beginn eines neuen und hoffentlich golden zeitalters☺️
  14. Picard Facepalm reloaded
  15. So ganz spontan erinnert mich das mit dem Spoiler etwas an den Xindi -Angriff auf Florida.... Falls ich Star Trek Picard anschauen sollte vielleicht stehe ich auch etwas an der Seite der veränderten Föderation....nun ich hab keine Ahnung....aber wie man gelesen hat umgibt sich der alte Picard ja auch mit Kriminellen die seine Weggefährten sein sollen.... also da weiß ich dann auch nicht ob Picard dann der mit den moralisch besseren Werten sein soll wenn er sich so verändert hat.... Aber das sind jetzt nur spekulative Gedankengänge.... ich werde die Serie vermutlich erst etwas später anschauen... Ich hoffe vor allen Dingen dass nicht allzuviel Discovery-Optik vorherrscht....
  16. Daniel Räbiger

    Neuer Picard-Clip mit Data!

    Klapp den Spoiler aus:
  17. In diesem Clip sind möglicherweise wieder Spoiler enthalten. Zwei weitere Clips aus Star Trek Picard, vermutlich aus der Pilotfolge, haben in den vergangenen zwei Tagen den Weg an die Öffentlichkeit gefunden. Sie sagen nicht wirklich für über die Handlung aus, anschauen trotzdem auf eigene Gefahr!
  18. TheOssi

    STP - Data Promo (SPOILER!)

    Version 1.0.0

    4 Downloads

    21.01.2020
  19. TheOssi

    Picard Teaser Trailer "Blue Skies Extended"

    Version 1.0.0

    2 Downloads

    20.01.2020
  20. Früher
  21. TheOssi

    Ein neues Kapitel beginnt...

    Das Video zeigt Interviews mit verschiedenen Beteiligten der Show, immer wieder unterbrochen von bislang unveröffentlichten, eher persönlichen Szenen aus der Pilotfolge von Star Trek Picard. "Die Show heißt 'Star Trek Picard'... nicht 'The Next Generation'", erzählt Patrick Stewart im CBS All Access Interview. "Es sind fast 20 Jahre vergangen, seit wir Jean-Luc Picard das letzte mal in dieser Welt gesehen haben. Sie ist anders und es ist nicht alles gut." "Eines der ersten Dinge, die Patrick klar machen wollte, ist, dass wir eine Hommage an das machten, was zuvor kam, und dass wir es respektieren, aber es sollte dennoch etwas vollkommen anderes sein", weiß Show-Runner Alex Kurtzman zu berichten. "Unsere Aufgabe war es wirklich herauszufinden, wie wir eine Show machen konnten, die The Next Generation ehrt und die anderen Trek-Serien, das aber seine eigene, einmalige Identität hat." Für Regisseurin Hanelle M. Culpepper war es wichtig, "diese andere Schattierung von Picard zu etablieren, denn wir bauen im Grunde diese ganze Serie um seinen Charakter herum auf." "Was können wir also mit diesem Charakter anstellen?", fragt sich die ausführende Produzentin Heather Kadin. "Es sind 20 Jahre vergangen. Wir fokussieren uns um seine Emotionen, was wirklich in ihm vorgeht und was er durchmacht." "Die Chance, mit der Figur des großartigsten Captains und Schauspieler in Star Trek zu arbeiten, war wirklich eine großartige Möglichkeit", freut sich Akiva Goldsman, ausführender Produzent. "Ich meine, wessen innere und äußere Kämpfe würde man lieber sehen wollen, als Captain Picards, 20 Jahre nach Nemesis?" ""Was so wunderbar daran ist, dass ich diese Figur jetzt wieder spielen kann", fährt Stewart fort, "ist, dass ich mein eigenes Altern, meine Erfahrung und die Richtung, die mein Leben genommen hat, einsetzen kann, um die Figur Jean-Luc zu verändern und wachsen zu lassen." "Es ist die Geschichte von Picard. Das ist der Titel der Show", schließt Goldsman an. "Ich verrate ein wenig, wenn ich sage, es ist die Reise der Figur, die die eigentliche Reise (der Show) darstellt. Und wir bekommen die Zeit, um diese zu zeigen. Das soll nicht heißen, dass es sonst keine Handlung gibt, oder das nicht hin und wieder einiges in die Luft gejagt wird. Aber es geht um die Geschichte dieses Mannes und dieses Kapitel seines Lebens."
  22. Version 1.0.0

    4 Downloads

    17.01.2020
  23. Version 1.0.0

    3 Downloads

    Der Trailer vom 10.01.2020
  24. Version 1.0.0

    4 Downloads

    Der Trailer vom 10.01.2020
  25. TheOssi

    Clip aus erster Picard-Episode

    Von einer ruhigen Erzählweise würde ich nicht unbedingt ausgehen. Nicht bei dem, was bisweilen bekannt ist, u.a. aus dem Jeri Ryan Interview. Abgesehen davon, ist ne ruhige Erzählweise nicht mehr modern. Heute muss es ja (leider) immer PAMM! PAMM! PAMM! gehen. Was ja nicht schlecht sein muss. Man kann ja trotzdem eine gute, spannende Geschichte erzählen. Ich bin aber zuversichtlich, dass es zumindest ein paar ruhige Momente geben wird. Zumindest zu Beginn...
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