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  1. Today
  2. Gast

    The Impossible Box

    Erst einmal danke für das ausführlich Review! Ich schätze Deinen wie immer kritischen Blick. Ich mochte die Folge persönlich sehr - ich fand sie nicht nur ebenfalls unterhaltsam, sondern auch Star Trek im besten Sinne. In einem Punkt sehe ich es nämlich anders: Für viele ist die Charaktermotivation/-zeichnung oft ein Kritikpunkt, vor allem im Vergleich zu den älteren Serien, das habe ich jedenfalls schon häufiger gelesen. Dabei ist aber nicht zu vergessen, dass Discovery und Picard nicht nur „nicht-episodisch“, sondern auch „character-driven“ geschrieben sind, nicht mehr „plot-driven“ wie noch bei TNG bis Enterprise. Das Schreiben für TV-Serien funktionierte bis vor zehn Jahren meist so: Festes Set an Charakteren/Archetypen, die vor Beginn der Serie ausgewogen zusammengestellt werden und in ihren Charakteren nicht bis kaum ändern. Früher galt es als Todsünde, Protagonisten wesentlich zu verändern, weil dann das Serienrezept nicht mehr aufging. Das war Spielfilmen vorbehalten. Bei Trek war das feste Set an Charakteren Teil der Erfolgsformel und wurde auch als „das“ Rezept von Trek angesehen - so sehr, dass man die Konstellation Spock, Kirk, Pille usw. immer und immer und immer wieder kopiert hat. Neue Premium-Serien basieren nun nicht mehr darauf, dass Plot auf eine Gruppe an Menschen zukommt, die alleine daher interessant sind, weil sie so sehr kontrastieren und sich archetypisch ergänzen. Nein, heute ist die Veränderung der Charaktere selbst der wesentliche Motor. Für eine Trek-Serie hätte diese andere Art des Drehbuchschreibens tödlich sein können, zumal man ja noch nicht einmal ein traditionelles Sternenflottenschiff hatte. Bei aller Diskussion um Utopie versus Dystopie (meiner Meinung nach irrtümlich, denn die Föderation wurden seit den 90ern immer wieder dystopisch gezeichnet, spätestens ab dem sechsten Kinofilm) - die Charakterzeichnung ist der größte Unterschied zu den alten Serien. Dass es dennoch funktioniert (zumindest bei „Picard“), ist meiner Ansicht nach ein großer Verdienst der Autoren um Chabon. Darauf muss man sich allerdings einlassen, d.h. z.B. akzeptieren, dass sich Seven nicht weiter zum Positiven verändert hat, sondern es in die andere Richtung ging. Oder dass man keine archetypischen Starfleet-Leute hat, die professionell funktionieren. Sondern dass man Charaktere hat, die jeweils eigene Probleme bewältigen müssen. Belohnt wird man dann damit, dass die Charaktere nicht mehr so fürchterlich austauschbar sind, denn das war bei den alten Serien echt ein Schwachpunkt. Kurzum: Ich find die Charaktere jetzt viel interessanter und besser geschrieben. Ob das für einen noch Star Trek ist, wenn es so stark von der alten Serien-Drehbuch-Erfolgsformel abweicht, muss man halt für sich entscheiden. Für mich ist es Trek.
  3. Insgesamt ein Highlight. Gute Traumsequenz, Gefühle eher leise, passend und nicht albern dargestellt. Menschliche Schwächen gut in Szene gesetzt. Picrd überragend in seinem Konflikt. Flott und spannend. Borg auch mals als Menschen dargestellt. Beste Star Trek Tradition, 4,5 von 5
  4. Insgesamt eine sehr gute Folge mit Highlights. Traumsequenz a la Data für Soji, bei der Sie erkennt, wer sie ist. „Liebesgeflüster“ auf dem Borg Kubus, diesmal nicht so albern. Rios gefällt mir immer mehr. Er ist „da“ für die Besatzung, auch mal „hormonell“. Alles sehr ruhig und durchaus gefühlvoll erzählt. Das Spiel von Narek mit seiner Schwester überzeugt mehr, weil Narek stärker wird. Picard zeigt eben auch die schwache Seite der Menschen. Highlight ist der alte Konflikt Picard mit seiner Assimilierung, toll dargestellt und gespielt Sir Patrick ist spitze! Und auch bei den Borg gibt es Licht. Sie können wieder menschlich werden! Picard hat seinen Stil gefunden, Klasse. Ich genieße es einfach. Star Trek lebt weiter!!! Die Kritik ist mir etwas zu kritisch in sog. Ungereimtheiten, der Autor will gar selbst das Skript schreiben. Beispiel Hugh, als Direktor, lässt Picard in einen einsamen Bereich des Kubus beamen. Klar, denn er weiß dass Picard Zeit braucht um „klar“ zu kommen. Deshalb sind ja auch zwei XBorg da, die ihm helfen und Hugh ist auch gleich da. Wer hat dabei schon gerne Publikum. Das Raffi, als Ex Alkoholikerin, einen Rückfall nach der Zurückweisung durch ihren Sohn hat, ist verständlich. Und Applaudiert wird Raffi als Anerkennung, durch die Crew um sie aufzubauen. Elnor hat sicherlich den Beamer des Schiffes genutzt und wie man Soji vergiftet weiß nur der Konstrukteur.
  5. Ein Extra-Stern dafür, dass uns die nervige Narek-Daj-Schmonzette erspart wurde!
  6. Nach dem (fast) Totalausfall der letzten Folge (wenigstens wurden wir von der nervigen Narj (oder Darek) Romanze verschont) endlich ein Lichtblick (so dunkel es auf dem Sex-Cubus auch war)! Vor allem: Es geht endlich vorwärts! Ich hatte auch gar keine Lust, mir Ep.5 vorher nochmal anzuschauen, anders als bei den anderen Episoden. Die Narj Romanze und den angedeuteten Koitus von Riognes (oder Agnios) hätte man aus der Folge streichen können. Nett, dass diese Folge über die bisherigen strikten 45 Minuten hinausging, aber das war Füllmaterial und gibt einen Punkt-Abzug.
  7. Gestern
  8. Daniel Räbiger

    The Impossible Box

    Picard und die Besatzung verfolgen Soji bis zum Borg-Würfel im romulanischen Raum und wecken dabei schlimme Erinnerungen in Picard. Inzwischen glaubt Narek, dass er endlich einen Weg gefunden hat, Soji sicher für Informationen zu nutzen.
  9. Gast

    Stardust City Rag

    Ehrlich gesagt, kann ich euren Pessimismus nicht nachvollziehen. Ist Picard düsterer als TNG? Klar. Aber das war doch auch der Sinn der Sache, oder? Ich persönlich finde es gut, Picard gewandelt zu sehen und nicht zuletzt damit konfrontiert, dass sein eigener Idealismus sich in Stolz gewandelt hat, welcher letztlich dazu führte, dass er die im Stich gelassen hat, für die er sorgen wollte. Es ist ja auch nicht so, dass wir in TNG nicht schon erlebt haben, dass es düster werden kann oder es kriminelle Machenschaften gibt. Es gibt Schwarzmarkt, Schmuggel, etc. In Reunification haben Kriminelle alte Föderationsschiffe gestohlen und sie den Romulanern übergeben. In Gambit sehen wir nicht nur, dass es auch zwielichtigere Orte gibt, sondern auch, dass Verbrechen keineswegs ausgerottet ist - eine Crew von Schmugglern/ Dieben/ Mördern. Dass die Föderation nicht perfekt ist, sehen wir z.B. in the First Duty, in The Conspiracy, aber auch in the Drumhead oder in Insurrection. Ich denke es wäre ein Fehler anzunehmen, dass man - wenn man einmal der "Advanced Human" ist, nicht mehr in altes Verhalten zurückfallen kann und man dann eben doch Fehler macht - genauso, wie Picard Fehler gemacht hat, die ihn haben arrogant werden lassen, was zu dem Leid führte, das wir in Episode 4 gesehen haben. Es war klar, dass es nicht einfach nur eine Fortführung von TNG werden würde, denn die braucht es nicht. TNG ist erzählt. Zu zeigen, dass dies keineswegs das Ende ist, weil man eben nicht "sicher" ist, finde ich nicht schlecht. Es ist ja auch nicht so, dass wir nicht anders herum Ansätze von der alten Sternenflotte, etc. sehen - z.B. in der Form von Icheb. Nur der Fokus liegt nun eben woanders. Gebt der Serie eine Chance. Star Trek behandelt vor allem die "Human Condition" und das finde ich macht Picard sehr gut bisher.
  10. Letzte Woche
  11. Ich glaube inzwischen ja, dass sich die Serie nicht um die Imperatorin drehen wird. Immerhin ist diese 930 Jahre in der Zukunft. Außer sie verlässt die Discovery und Section 31 spielt auch in der Zukunft. Ich halte es fast für wahrscheinlicher, dass unsere Philippa von Section 31 gerettet wurde und am Ende des Pilotfilms nicht starb... Wir werden sehen ...
  12. Wenn wir in den Himmel schauen und die Sonne sehen, wissen wir Dank der Wissenschaft, dass sie rund ist und ein gigantischer Stern. Was aber, wenn Teile dieses Wissens verloren gegangen sind? Helward Mann lebt schon immer in der Stadt. Er hat sie auch nie verlassen, bis zu dem Tag, an dem er in die Gilde seines Vaters aufgenommen wird. Ab jetzt beginnt das eigentliche Leben für ihn. Er muss zuerst körperlich schwere Arbeit leisten und hilft beim verlegenen von Bahnschienen. Auf diese wird die gesamte Stadt gezogen, immer Richtung Norden, dem Optimum entgegen. Eine Stadt auf Rädern? Warum das denn? Bevor diese Frage beantwortet wird, erzählt Priest erst einmal wie diese Welt funktioniert. Es gibt ein strenges Gilden-System, Ehen werden vereinbart und Fragen sollte man besser nicht stellen. Helward durchlebt jetzt jede Phase der Stadt und verstehst nach und nach warum sie sich bewegen muss. Nach Norden, um in der richtigen Zeit und Geschwindigkeit zu sein, denn im Süden ist alles andersherum. Hier vergeht die Zeit rasend schnell und der Boden wird tief in einen Abgrund gezogen - Das Ende der Welt! Gibt es das wirklich? Sind wir immer noch auf der Erde oder auf einem anderen Planeten? Keine Angst, so weit weg sind wir gar nicht, nur das Wann und das Wie ist diesmal entscheidend. Der Autor hat eine überraschende Art und Weise die Dinge zu erklären. Physikalische Gesetze werden hier auf den Kopf gestellt und mit diesem Geheimnis lässt er den Leser bis zum Schluss zappeln. Es ist anfänglich auch gar nicht so einfach sich diese Welt vorzustellen. Das gleiche gilt für die gesellschaftlichen Zwänge, in der die Figuren stecken, sowie ihre Ängste und Entdeckungen. Das führt auch beim Leser zum abschweifen der Gedanken. Anfänglich bleibt man gut am Wort hängen, doch später liest man zeitweise einfach nur weiter. Vielleicht ist es auch der Zeit geschuldet. Als Priest dieses Buch schrieb, waren wir mitten in den 70er Jahren. Die Welt war erneut im Wandel. Kriege gab es immer noch und dem Menschen wurde langsam bewusst, dass alles endlich ist. Zukunft ist auch hier ein Wort, welches man mit Unsicherheit in Verbindung bringt. Genauso Leben auch die Bewohner in der Stadt. Immer in Hetze das Optimum zu erreichen, nicht mehr zurückschauen, kein Stopp, es muss weiter gehen. Wohl einer der seltenen Ansätze, sich tiefgründiger mit dem Leben in der Gesellschaft auseinanderzusetzen, mit dem Wink der Technik und den Sprung in das Morgen. Fazit: Eine unvergleichliche Idee! In starken Zeilen verpackt, bekommt man hier eine Geschichte, welche von der Idee her so noch nicht dagewesen ist. Allein die fahrende Stadt ist schon faszinierend und erfährt man wie die Welt dazu funktioniert, findet man Bewunderung für den Autor. Es gibt sicherlich auch Passagen, welche nicht mehr zeitgemäß sind, aber dann gibt es wieder diese Momente, in denen man wundervoll vor dem Kopf gestoßen wird. Nicht immer leicht zu folgen, aber interessant und ungewöhnlich. Matthias Göbel Autor: Christopher Priest Übersetzung: Yoma Cap, Kristof Kurz Taschenbuch: 416 Seiten Verlag: Heyne Verlag ISBN: 9783453320659
  13. Ein neues Interview mit Sir Patrick: Hier.
  14. Für alle, die Trivia lieben: Sir Patrick beantwortet die am meisten über ihn gegoogelten Fragen
  15. @Gast H3nK: Ganz abgeschrieben habe ich die Serie auch nicht, aber leider schon zu einem sehr großen Teil. Mein Sohn ist ganz raus. Das roddenberrysche Menschenbild wird nach und nach demontiert. Warum? Steckt da eine Agenda hintendran? Falls du jetzt sagen willst, das sei nicht mehr zeitgemäß oder nicht realistisch verweise ich auf die Diskussion zu meiner Rezension: https://www.scifinews.de/serien/star-trek-picard-2020/376_staffel-1/stardust-city-rag-r536/?tab=comments „Mag sein, dass die Menschen wirklich zu dumm und zu Trieb gesteuert sind, um eine Gesellschaft, wie im alten STAR TREK hinzubekommen, aber dann werden wir eher untergehen, als dass es unsere Gesellschaft in dreihundert Jahren noch gibt.“
  16. Gast

    Stardust City Rag

    Das mit den Geld-Hinweisen sollte von der Serie noch Mal näher erklärt werden. Keine Frage. Glaube aber nicht dass dazu was kommt. Und den Punkt aus der syfy Kritik bezüglich der kaputten Charaktere kann ich nachvollziehen. Trotzdem schreibe ich die Serie nicht schon ab. Und glaube auch, dass man innerhalb der Serie nicht alles automatisch verallgemeinern darf.
  17. Wenn du dir die ersten drei Folgen aufmerksam anschaust, wirst dort immer wieder Hinweise darauf finden, dass der Kapitalismus auch in der Föderation wieder Einzug gehalten zu haben scheint. Ansonsten bringt es der von SyFy kopierte Text sehr schön auf den Punkt. " (...) In Star Trek: Picard sind nun irgendwie alle kaputt. Was sagt uns das über die Ideale, auf denen Star Trek basiert? Sind sie in den Augen der Macher endgültig irrelevant geworden? Es scheint fast so. (...)" Ja, warten wir mal ab.
  18. Gast

    Stardust City Rag

    *bisschen abwarten
  19. Gast

    Stardust City Rag

    Wie man von den Zuständen in einem von der Föderation verlassenen (!) Sektor gleich automatisch auf die ganze Föderation schließen kann verstehe ich nicht. Die Logik muss man Mal erklären. Ich behaupte solche Ecken hat es in Gebieten mit Machtvakuum, und außerhalb der Föderation sowieso, schon immer gegeben. Klar hat sich was zum negativen in Föderation verändert aber muss jetzt erst Mal noch ein bisschen und auch die Kirche Mal im Dorf lassen und nicht morgen vor dem Abend verdammen!
  20. @TheOssi: Die gesamte Stimmung und viele, viele kleine Details sagen etwas anderes. Klar kann man das immer wieder versuchen zurecht zu interpretieren, aber seit 2008 bin ich es echt leid am Kurtzmann-STAR-TREK ständig etwas zurechtinterpretieren zu müssen. Ich Zitiere mal einen Artikel von SyFy: "(...) Die Crew der La Sirena versammelt also Selbstmitleid, Narzissmus, Selbstjustiz, Mord, Selbstaufgabe, das im Stich lassen von Freunden und viele Lügen und Geheimnisse. Als Vorbild taugt von dieser Gruppe genaugenommen niemand mehr. Nun muss man wissen, dass die Weltsicht von Showrunner Michael Chabon eine andere ist, als die von Gene Roddenberry. Chabon glaubt nicht an den Advanced Human. Seiner Meinung nach werden wir immer unsere Fehler behalten. Das mag realistisch sein, entspricht aber eben überhaupt nicht dem Fundament, auf dem Star Trek errichtet wurde. Und selbst wenn wir akzeptieren, dass in einer modernen Form von Star Trek die Figuren auch in größerem Maße als früher fehlerbehaftet sind, muss es doch bitte nicht alle Hauptfiguren betreffen. Es ist alles immer eine Frage der Balance. Denken wir wieder an DS9 und Siskos Versuche, die Romulaner durch einen Trick in den Krieg zu holen. Der Captain überschritt an dieser Stelle diverse rote Linien. Aus seinem Verhalten wurde jedoch auch überdeutlich, wie er mit seinen Entscheidungen kämpfte. Außerdem hatten wir neben ihm immer noch ausreichend moralische Instanzen (Bashir, Dax, Worf, O'Brien, Odo) an Bord, die uns an den rechten Weg erinnerten. So funktioniert der Spagat zwischen der Roddenberry-Utopie und einer realistischen Darstellung menschlichen Versagens im Einzelfall. In der Classic-Serie und Star Trek: The Next Generation bestanden die Crews aus Advanced Humans, die im Weltall forschen und helfen wollten. In Star Trek: Deep Space Nine trafen wir auf Advanced Humans, die unter erheblichem Druck und in schwierigsten Zeiten die Ideale zu erhalten versuchten. In Star Trek: Voyager musste eine Crew von Advanced Humans in einem fernen Raumsektor eben diese Ideale unter Extrembedingungen bewahren. Star Trek: Enterprise präsentierte uns als Prequel dann eine Crew auf dem Weg dazu, Advanced Humans zu werden. Das Muster wird deutlich, oder? In Star Trek: Picard sind nun irgendwie alle kaputt. Was sagt uns das über die Ideale, auf denen Star Trek basiert? Sind sie in den Augen der Macher endgültig irrelevant geworden? Es scheint fast so. Es sei denn, die Autoren wollten uns erst so weit in die Tiefe führen, um später dann noch irgendeine spannende Aussage zu treffen. Wir werden das abwarten müssen, sollten diese drastische Abkehr von den Trek-Werten aber auch im Auge behalten. Eine Frage bleibt allerdings noch: Was sagt uns das alles über das viel kritisierte Star Trek: Discovery? Genau genommen muss man der Serie ein wenig Abbitte leisten. Mit Burnham, Stamets, Tilly, Culber, Saru (sowie auch Pike, Spock und Number One) haben wir es dort mit wunderbar positiven Figuren im besten Trek-Sinne zu tun, die forschen und lernen wollen und die die Ideale der Sternenflotte und der Föderation hochhalten. Man mag über die Qualität der Drehbücher bestimmt diskutieren, dennoch ist Star Trek: Discovery bisher definitiv Star Trek. Über Star Trek: Picard kann man das hingegen zur Zeit leider nur sehr bedingt sagen. (...)" Wow, jetzt bin ich plötzlich Discovery-Fan. Und das will schon was heißen. Quelle: https://www.syfy.de/news/kritik-zu-star-trek-picard-105-stardust-city-rag-keine-gnade
  21. TheOssi

    Stardust City Rag

    Aber wir haben doch überhaupt nichts von der Erde oder der Menschheit gesehen, außer Raffi. Eine dunkle Straße in Paris macht doch die Utopie nicht kaputt. Die Sternenflotte war achon immer zeitweise böse/fehlgeleitet/unterwandert. Wirklich katastrophale und gierige Zustände haben wir soweit nur im Bereich der kollabieren Neutralen Zone gesehen. Bisher sind alle distopischen Befürchtungen nur auf diese kleine Ecke des Universums begründet.
  22. @TheOssi: Bei DS9 (auch meine Lieblingsserie) blieb aber das Bild der positiven zukunft der Erde erhalten und auch im Dominion-Krieg kehrte nicht plötzlich der neoliberale (Raubtier-) Kapitalismus zurück. Die Bürger der Föderation versuchen sich ihre Werte zu erhalten, was nicht immer einfach ist und hin und wieder auch schief geht. Aber bei PICARD scheinen fast alle nur noch von Missgunst und Gier getrieben zu sein (übertrieben ausgedrückt). Ja, abwarten, ob sie die Kurve noch kriegen. Ich glaube aber eher nicht, dass sie die Kurve kriegen und wieder zur (anti-kapitalistischen) positiven Vision der Menschheit zurückkehren werden, wie wir sie (auch aus DS9) kannten. Das traue ich Kurtzman und Co. nicht mehr zu. Zu groß ist die Versuchung, in Zukunft Product-Placement unterbringen zu können. Zu leicht ist es, einfach unserer heutige Gesellschaft zu "futurisieren" und mit ein paar Gesichtern, Symbolen und Namen zu Star Trek zu erklären.
  23. Kann ja aber keiner behaupten, das hätte man nicht gewusst. Sir Patrick hat gebetsmühlenartig immer wieder betont, dass die Serie so ziemlich gar nicht wie TNG ist UND dass die Serie nicht für Kinder gedacht ist. (Ob man das nun gut findet oder nicht ist natürlich Geschmackssache.)
  24. timur

    Stardust City Rag

    Ein auf mehreren Ebenen wunderbare Folge. Der alternde Picard spürt immer mehr die Lebensenergie. Er spürt den Funken, etwas bewirken zu können. Der Spaß zwischen P. Stewart und J. Ryan war beiden sichtlich anzumerken. Und wieder so viele Hinweise und Querverweise für Fans. Mot, Quark, Icheb.... toll (auch wenn die Grausamkeit ein heftiger Start ist). Ich bin voll dabei und warte auf Donnerstagnacht.
  25. Ganz auf deiner Seite. Das hatte Tasha Yar auch, dennoch wurde sie sinnlos getötet. Das ist aber nur real, nicht jeder kann als Held abtreten.
  26. TheOssi

    Stardust City Rag

    Dennoch kann es Ereignisse geben, die eine Zivilisation erschüttern und die Utopie in Frage stellen. Es geht dann darum, dass die Leute dafür kämpfen, dass es wieder besser wird. DS9 - meines Erachtens nach, die beste Star Trek Serie - war auch in weiten Teilen wenig utopisch, aber am Ende (wenn man nicht gerade Cardassianer war) war alles wieder in die richtigen Bahnen gelenkt, weil man sich durch die düsteren Zeiten hindurch gekämpft hat. Und ich denke, das ist auch etwas, das wir PICARD zugestehen sollten. Ich meine, ja, die halbe Staffel ist um, aber das waren früher 13 Episoden und hier sind es eben "nur" fünf. Oder anders ansgedrückt: es waren gerade mal fünf Folgen. Ich für meinen Teil wäre enttäuscht, wenn man die Zerstörung Romulus, sowie die Aufgabe der Rettungsmission, einfach so weggesteckt hätte, bzw. wenn nach fünf Episoden alles schon wieder Friede, Freude, Eierkuchen wäre.
  27. Gast

    Stardust City Rag

    das ist also aus Star Trek geworden. Gewaltdarstellung und Ausweiderei um die anspruchslose und verblödete Generation "Game of Perverts" zu befriedigen. Solche Darstellungen will ich in Star Trek nicht sehen und icheb hat weitaus besseres verdient gehabt, als zum Versuchsobjekt auf der Schlachtbank zu enden. Da sieht man wohin uns die perversen G.R.R. Lutscher und Jar Jar Abrams gebracht haben. Abgestumpfte Gewaltdarstellung wird zur Normalkultur auch in Star Trek. Damit kann - und will - ich mich nicht mehr identifizieren. Abscheulich und krank
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