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  1. Today
  2. mrspock

    Säkularisierung und Humanismus

    Historiker bezeichnen die ersten Christen ja tatsächlich als Sekte...erst als es mehr wurden wurde es dann irgendwann Religion genannt. Bei uns werden auch Scientologen als Sekte (im negativen Sinne) bezeichnet. In den USA hingegen ist es eine Religion. Der Islam wird auch als Religion bezeichnet obwohl in den letzten Jahrzehnten im Namen dieser Religion Unmengen an Menschen getötet wurden und immer noch fast keine Woche vergeht indem nicht im Namen dieser Religion getötet wird. Ich denke mal wenn Scientology so eine große Verbreitung hätte wie so manche "Weltreligion" dann wäre es genauso verpönnt von den Eliten, Medien etc... diese Religion zu kritisieren. Es kommt also scheinbar nur auf die Menge an Menschen die an etwas bestimmtes glauben...dann ist Kritik ziemlich verpönnt und man wird in eine schmutzige politische Richtung "in die Schublade gesteckt". Ich finde diese Einteilung einfach ver-rückt. Und es kommt wohl auch darauf an in welchem Land man wohnt. Ich war vorletztes Jahr mal in einem Freizeitpark in Nordrhein-Westfalen und war schon überrascht wie da auf der Parkkarte draufstand wo überall das Essen "Halal" ist. Und im Bahnhof habe ich noch nie zuvor soviele Kopftuchmädchen gesehen. Da hatte ich schon das Gefühl dass sich unsere Gesellschaft verändert.(und ich finde diese Richtung eher rückwärtsgewandt)Zu meiner Schulzeit hatte niemand Kopftücher auf. Ich möchte hier aber auch klar stellen dass ich nichts gegen diese Menschen habe.Ich mag alle Menschen...egal wo jemand herkommt. Aber ich halte es für ein Gebot der Stunde frei sprechen zu können ohne Denkverbote(und der Islamismus kommt eben vom Islam).
  3. Vulkan-Elf

    Selber SciFi schreiben?

    An einigen Volkshochschulen, vor allem wohl in größeren Städten, gibt es kostenpflichtige Schreibkurse, die meistens über einige Monate hinweg alle paar Wochen Termine setzen, sodass Zeit für Hausaufgaben dazwischen ist. In Köln habe ich letztes Jahr mal einen Tageskurs speziell zu Science Fiction gesehen, aber ich habe den nicht besucht. Auf YouTube gibt es allerlei Videos von Amateuren und auch Profis mit Anregungen und methodischen Hinweisen, wie man an die Sache herangehen kann. Es gibt auch einen ganzen Kurs des Fantasy-Autors Brandon Sanderson anzusehen:
  4. Knut85

    Säkularisierung und Humanismus

    Mal abgesehen davon, dass man Bertelsmann-Studien methodisch generell vergessen kann - notfalls schreiben sie auch schon mal ein Fazit, das mit den Ergebnissen gar nicht zusammenpasst, aber sich gut in der Presse macht, den Rest liest ja keiner - gehe ich mit Vulkan-Elf konform. Mir ist es ziemlich egal, welche Hautfarbe jemand hat. Entschiedend ist für mich der Zivilisationsgrad und der ist nicht nur in sämtlichen islamischen Ländern eine Katastrophe. Auch die hierzulande mittlerweile zur "Normalität" gehörenden Parallelkulturen stoßen mir sauer auf. Ich meide deswegen inzwischen schon bestimmte Viertel und gehe auch nicht mehr in die Stadt zum Einkaufen. Als ich letzte Woche doch einmal da war, weil ich bei Saturn eine Tastatur testen wollte, hatten Muslime dort einen Riesenstand aufgebaut und plärrten mit Megaphon irgendwas auf Arabisch, das sich wie eine Hasstirade anhörte. Ich finde es erschreckend, dass ein Großteil der Moscheen in Deutschland von der islamischen Diktatur Türkei betrieben wird. Das Stichwort lautet hier Ditib. Die unterstehen direkt dem türkischen Religionsministerium. Es gibt aber noch sehr viel schlimmere Verbände. Selbst der in Dauerschleife durch alle Talshows tingelnde Ayman Mazyek versammelt in seinem selbsternannten Zentralrat de facto Rechtsfaschisten. Darunter Anhänger der Grauen Wölfe und Muslimbrüder. Unsere Politelite bieten sich solchen Leuten auch noch untertänigst an. Im Kindergarten meines Neffens war es sogar untersagt, Schweinefleisch mitzubringen. Könnte ja das falsche Kind vom Butterbrot abbeißen. Zu meiner Schulzeit haben türkische Jungs Mädchen mit Kopftuch ausgelacht. Dank der Instrumentalisierung in Ditib-Moscheen, unter Beifall der Politik, prägt das Kopftuch bei uns im Ruhrgebiet inzwischen ganze Stadtteile. Und das in einem säkularen Land. Wie mrspock schon anmerkte, leben wir inzwischen im 21. Jahrhundert. Ich finde es einfach nur furchtbar, dass religiöser Firlefanz wieder unseren Alltag bestimmt. Ich kann Leute, die sich verhüllen, weil ein Pädophiler das vor 1400 Jahren empfohlen haben soll als Schutz vor Vergewaltigungen, auch überhaupt nicht ernstnehmen. Genauso wenig wie ich es bei Zeugen oder Reichsbürgern tue. Warum man das alles ausgerechnet beim Islam supertoll finden soll, erschließt sich mir einfach nicht. Ich habe auch keine Hemmungen, die Kirche als Kindersexsekte abzutun. Da werde ich von Linken sogar noch für beklatscht. Mache ich das Gleiche bei einer Religion, die noch sehr viel rückständiger auftritt, ist man plötzlich rechtsextrem. Nicht Islamkritiker sind rechtsextrem, sondern der Islam ist es. Autoritäter Müll, nichts weiter. Jeder Linke und Freidenker müsste dagegen aufbegehren. Aber klar, schuld ist natürlich die deutsche Jubelberichterstattung. Nicht die Parallelkulturen, die schechte Arbeitsmarktbilanz, die Entmenschlichung der Frau, der zunehmende Antisemitismus, die Zustände in der islamischen Welt und so weiter und sofort.
  5. Gestern
  6. Daniel Räbiger

    Top Star Trek Angebote zum "Prime Day"

    Ein Paar Beispiele: Star Trek Voyager Complete Boxset: 49,97€ (vorher 59,99€) Star Trek 1-10 auf Blu-Ray: 34,97€ (Vorher 53€) Hier gehts zu einer Übersichts-Seite mit diversen DVDs und Blu-Rays Natürlich muss man Prime Mitglied sein, um die Angebote nutzen zu können - wer es nicht ist kann allerdings auch Prime kostenfrei 30 Tage testen und so an den Angeboten teilhaben. Mit einem Kauf über den obigen Link unterstützt Ihr Scifinews - vielen Dank für Eure Hilfe!
  7. Gast

    Cooles neues Poster zu Star Trek: Picard

    Je öfter ich das Bild anschaue, umso mehr denke ich: „Würde da nicht STAR TREK stehen, könnte das auch Stewart als KZ-Aufseher sein.“ Vielleicht spielt die neue Serie ja in einer Variante des Spiegeluniversums, in der das terranische Imperium nicht untergegangen ist. Ich weiß ja, um Stewarts Engagement für heimatlose Hunde, aber muss der Kampf-Hund auf dem Bild auch noch kupierte Ohren haben? Das gilt allgemein als Tierquälerei. Soll es diese Praxis im Jahr 2399 immer noch auf der Erde geben?
  8. Letzte Woche
  9. Shitting Bull

    Cooles neues Poster zu Star Trek: Picard

    Der Weinberg... Unendliche Reben ... Dies sind die Abenteuer des Sommeliers Picard.
  10. Gast

    Cooles neues Poster zu Star Trek: Picard

    John äähhhh Jean Wick....
  11. Vulkan-Elf

    Säkularisierung und Humanismus

    Vorgestern sind in mehreren Tageszeitungen Berichte über eine Studie der Bertelsmann-Stiftung erschienen, worin eine überwiegend ablehnende Haltung der Deutschen gegenüber dem Islam festgestellt und von einer Bearbeiterin, Yasemin el-Menouar, die negative Berichterstattung dafür mitverantwortlich sei. Allerdings frage ich mich, ob nicht eher die negativen Anlässe und Ursachen zu der negativen Berichterstattung geführt haben. Käme mir logischer vor. Nun bin ich natürlich kein Freund der chauvinistischen Ideologie, als die ich den Islam sehe, sondern gehöre zu den Kritikern, die das Grundgesetz und Freiheit von Glauben lieber mögen als einen Leitfaden aus Engelszungen, die das unverfälschte Wort eines Gottes darstellen sollen, das aber ein Bisschen später erst von einer Redaktion zusammengestellt und verschriftlicht wurde. Artikel in der Zeit über die Studie: https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-07/religio-islam-umfrage-bertelsmann-stiftung Ferda Ataman beklagt einseitig einen antimuslimischen Rassismus: https://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/muslime-in-deutschland-es-passiert-einfach-nichts-kolumne-a-1276628.html Ach ja: mir fällt kein islamisch geprägtes Land ein, in dem ich leben wollen würde, oder das mich langfristig frei leben lassen würde.
  12. Gast

    Cooles neues Poster zu Star Trek: Picard

    Sieht ein bisschen so aus wie ein Kampfhunf mit kupierten Ohren. Und das neben einem Mann mir Glatze im Frankreich des späten 24. Jahrhunderts.
  13. einz1975

    Der zweite Mann - 1: Der Adler landet

    2019 feiern nicht nur die USA, sondern die gesamte Menschheit das 50jähige Jubiläum der Mondlandung. Damals mitten im Kalten Krieg als die heimliche Front, entwickelte das Programm der jeweiligen Nation einen ungeheuren Sog, welchen Jung und Alt zusammen zu den Sternen aufschauen ließ. Nach all den Jahren ist vielleicht nicht mehr so viel geblieben und viele der Teilnehmer geraten vielleicht langsam ins Vergessen. Doch hat Autor und Zeichner Peter Eickmeyer diese Gelegenheit genutzt und zeigt noch einmal in Form eines Comics, was Damals alles passiert ist. Nicht wie man vermuten würde steht hier Neil Armstrong im Vordergrund des Geschehens, vielmehr sein Kollege Buzz Aldrin. Das dieser auch alle Tests und vorangegangenen Programme absolviert hat, sollte so ziemlich jedem bekannt sein. Selbst das er sich, wie auch andere seiner Mitraumfahrer, oft der Presse und den Verschwörungstheoretikern stellen musste, zeigt noch einmal, wie brisant das Thema damals war und zum Teil auch heute noch ist. Aldrin lebt in einer Zeit, in der für den Weltraum eigentlich kein Platz in der Haushaltskasse war, doch irgendwie hat die NASA damals die Gelder bekommen. Peter Eickmeyer stellt dabei die Theorie auf, dass z.B. Marilyn Monroe damals John F. Kennedy davon überzeugt hat, diese Reise Wirklichkeit werden zu lassen. Während die Vorbereitungen für das Apollo-Programm ihren Lauf nehmen, passieren in der Welt und auch in den USA unterschiedliche wichtige Schlüsselmomente, welche Eickmeyer in einzelnen Bildern zusammenfasst. Damit erinnert dieser Comic an eine gute Vorlage für einen Geschichtsunterricht, welcher mehr in Bildern unterhält, als im Text. Kurz bevor der erste Mensch der Welt seinen Fuß auf den Mond setzt, endet der Comic. Davor erleben wir in Skizzen den Start und den glücklichen Flug zu unserem Erd-Trabanten. Peter Eickmeyers Zeichnungen sind zum Teil sehr grob gehalten. Es ging ihm nicht darum jedes einzelne Detail eines Raumanzuges darzustellen oder die Rakete in ihren technischen Kleinteilen abzubilden, vielmehr kompensiert er diese unheimliche Meisterleistung der Menschen von damals und bringt diese Aufbruchstimmung gut zu Papier. Wer es filigraner mag, wird hier etwas enttäuscht sein, aber es geht schließlich auch nicht um eine ausgedachte Action-Geschichte, sondern um den Versuch in kurzen Bildern das historische Ereignis festzuhalten. Fazit: Einmal Mond und wieder zurück! Buzz Aldrin hat es geschafft und wird in dieser Graphic Novel von Peter Eickmeyers hingebungsvoll porträtiert. Als zweiter Mann war er genauso wie Neil Armstrong an dieser unglaublichen Meisterleitung der Menschen beteiligt und jeder darf hier die Geschichte noch einmal in Bildern nachempfinden. Grafisch schwungvoll und im kantig groben Strichstil, hält der erste Band die Spannung für Teil zwei offen. Gelungener bildreicher Geschichtsunterricht, mit Hintergrundinfos, welche vielleicht nicht in allen Büchern stehen. Fans von Mond & Raumfahrt sollten sich zum Feiertag diesen Band gönnen. Matthias Göbel Autor: Peter Eickmeyer Zeichnung: Peter Eickmeyer Hardcover: 56 Seiten Verlag: Splitter Verlag Erscheinungsdatum: 21.09.2015 ISBN: 9783962193706
  14. Es scheint fast so, als könnte man Star Trek in so ziemlich jedem Universum wiederfinden. In diesem Fall findet sich die Crew der Enterprise zu einem Besuch bei dem wohl bekanntesten Vertreter der Science Fiction wieder - Planet der Affen. Bevor es mit der Geschichte losgeht, es ist schön zu sehen, dass die Zeichner und auch die Story selbst, sich komplett auf die Enterprise aus Kirk-Zeiten bezieht. Somit haben wir neben dem Original-Captain auch, Spock, Pille, Scotty, Sulu und Uhura mit von der Partie. Der Sternenflotte ist zu Ohren gekommen, dass die Klingonen einen neuen Weg gefunden haben, ihre Expansion doch weiterzuführen. Kirk findet ein seltsames Portal, welches dafür verantwortlich ist und es führt die Crew der Enterprise eben genau zu dieser seltsamen Parallel-Erde und somit zum Planet der Affen. Wie auch schon bei der Crew, wurde darauf geachtet, dass die Affen und auch die beteiligten Menschen den Originalen aus den 60ern ähneln. So hat George Taylor eben unverwechselbar den Blick von Charlton Heston. Doch damit noch nicht genug, denn die gesuchten Klingonen führen auch hier wieder nichts Gutes im Schilde. Sie geben den Gorillas Schnellfeuerwaffen und wollen, dass sie sich den Planet Untertan machen. Kein geringerer als der klingonische Schurke Kor zieht hierbei die Fäden. Sehr ähnliches dem was auch in den Filmen geschehen ist, verfolgen Kirk & Co. das Geschehen und versuchen sich so gut es geht herauszuhalten, was mehr oder minder gut funktioniert. Besonders Taylor scheint nicht mit seinem Schicksal spielen zu wollen und nimmt den Verlauf selbst in die Hand. Die Gemeinsamkeiten zu den Originalen sind schön miteinander verwoben worden, auch wenn es hin und wieder doch etwas zu sehr nach dem klassischen Enterprise Prozedere abläuft. Kämpfe gibt zu Hauf und das nicht nur gegen die Primaten, sondern auch untereinander greift Affe, Affe an. Hier hatte Rachael Stott absolute Freiheit gehabt und konnte zeigen was alles in ihrem Stift steckt. Passende Posen, gute Bewegungen und gelungene Szenenbilder erzählen den Comic schon fast von ganz allein. Nur bei den Raumschiffen fehlen mir manchmal die Feinheiten. Ob die Klingonen es schaffen diese Erde auszubeuten und wie die Affen miteinander klarkommen oder nicht, dass solltet ihr selbst herausfinden, interessant ist dieses Aufeinandertreffen auf jeden Fall. Fazit: Ein affenstarkes Crossover! Krik trifft mit seiner Enterprise auf eine Parallel-Welt, auf der der Planet der Affen seinen Lauf nimmt. Schön zusammengewürfelte Story-Elemente aus den ursprünglichen Universen kommen zusammen und es fühlt sich so an, als ob es nie anders gewesen wäre. Hinzu kommen die gekonnt umgesetzten Zeichnungen von Rachael Stott, welche den Fan der jeweiligen Seite mehr als zufriedenstellen. Ich bin gespannt, mit wem es die Crew der Enterprise noch so alles aufnehmen darf... Matthias Göbel Autor: Scott Tipton, David Tipton Zeichnung: Rachael Stott, Charlie Kirchoff Übersetzung: Andreas Kasprzak Softcover: 128 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 21.09.2015 ISBN: 9783864256851
  15. Daniel Räbiger

    Cooles neues Poster zu Star Trek: Picard

    Hier der Beitrag bei Facebook:
  16. Irgendwie haben wir Menschen nicht wirklich viel Glück, denn oft wird in der Zukunft unsere Erde zerstört oder unbewohnbar. In diesem Fall ist es auch so und doch haben es 50.000 Menschen geschafft und sind auf dem Weg in einem Raumschiff zu einem weit entfernten Planeten. Diese Arche ist mittlerweile über zweihundert Jahre unterwegs und nur noch wenige Wochen, bis das Ziel erreicht ist. Detektive Bryan Benson bekommt eines Tages einen Auftrag eine verschwundene Person zu finden. Der junge Wissenschaftler Edmond Laraby ist über sein Implantat nicht mehr zu lokalisieren und Bensons Nachforschungen sind anfänglich etwas ruhig und nicht sonderlich tiefgründig, doch das soll sich im Verlauf des Abenteuers noch ändern. In bester Noir-Form bleibt der Held der Geschichte am Ermitteln und findet dabei Stück für Stück die Lösung des Problems. Der Autor hat dabei eine interessante Erzählweise benutzt. Zwischen der eigentlichen Ermittlung lässt er auch die Geschichte der Erde oder besser gesagt der Menschheit nicht außer Acht. Als Leser erfährt man so ziemlich alle Details, um sich am Ende ein Bild davon machen zu können, was damals passiert ist und vor allem, wie der Flug die letzten Jahrzehnte war. Selbst über den Antrieb hat er sich wissenschaftliche Gedanken gemacht. Mit Atombomben angetrieben, erreicht das kilometerlange Raumschiff unglaubliche Geschwindigkeiten. Das Leben auf dem Schiff spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Hier wird vom Lebensmittel, bis hin zur Unterhaltung alles beleuchtet. Nett war auch immer wieder das Einbinden einer Sportmeisterschaft, welche seit vielen Jahren die Menschen begeistert. Da Bryan Benson selbst einmal aktiv dabei war, hängt sein Herz besonders an diesem Sport. Eine kleine Liebesgeschichte bringt uns den Helden auch von seiner sanften Seite näher. Die Ermittlungen selbst führen ihn durch das gesamte Schiff und darüber hinaus, denn er ist seit vielen Jahren der erste, welcher sich außerhalb des Raumschiffes bewegt. Dass Ende beherbergt wunderbare Überraschungen, denn man hungert regelrecht um endlich die Auflösung zu erfahren. Kleine Andeutungen sind vorhanden, aber das ganze Bild gibt es wirklich erst zum Schluss. Der neue Planet, zudem das Schiff unterwegs ist, klingt schon fast zu perfekt, um wahr zu sein. Doch bleibt in der Geschichte immer noch genug Platz, um mehr als ein Geheimnis zu verstecken. Der Mord an dem jungen Wissenschaftler dient im Endeffekt als zweiter Rahmen und bekommt einige Wendungen, mit denen man nicht wirklich rechnet. Der Zufall gehört auch hier zum guten Ton. Er bringt die Geschichte voran und kann sogar für einige Actionszenen sorgen, welche kurzweilig und nicht zu ausufernd beschrieben werden. Da sich keine Waffen an Bord befinden (sollten), bleibt wilde Schießerei aus, aber dafür gibt es Verfolgungsjagden und handgreiflich darf Benson dennoch austeilen. Ich wünsche den Menschen viel Glück... falls sie ankommen... Fazit: Ein herrlicher Sci-Fi-Noir-Roman, welchen man nicht besser hätte umsetzten können. Ein charismatischer Detektiv, eine düstere Zukunft, interessante Science-Fiction-Technik und eine Verschwörung, welche bis Mark des Raumschiffes reicht. Nahtlos schließt sich die Schlinge zur Lösung des Komplotts und dank vieler kleiner gut überlegter Umwege, baut sich eine inhaltlich reiche Grundstimmung auf. Für mich mehr als nur eine Detektivgeschichte... Matthias Göbel Autor: Patrick S. Tomlinson Taschenbuch: 417 Seiten Verlag: Knaur Verlag Erscheinungsdatum: 03.04.2017 ISBN: 9783426520482
  17. Früher
  18. In den vorangegangenen Geschichten der Legacy-Reihe, konnten wir Cade Skywalker schon sehr gut kennenlernen. Ständig am Rand zur dunklen Seite, hat er sich im Lauf seines Lebens mehr Feinde als Freunde gemacht. Dennoch halten seine Schiffskameraden zu ihm und besonders Blue. Es ist unübersehbar, dass sie ihr Herz an ihn verloren hat, doch will er es einfach nicht sehen. Ein Auftrag führt sie nach Wayland, ein Planet mit einer schrecklichen Vergangenheit. Hier wollte Cades Vater, Kol Skywalker, den Planeten heilen, jedoch haben sich auch hier die Sith eingemischt und sein Projekt ist gescheitert. Um seine Freunde von dem sicheren Tod zu bewahren, muss Cade hier erneut beweisen, auf welcher Seite er nun stehen wird - Sith oder Jedi. Indessen wird auch der Kampf den Thron des Imperiums weitergeführt. Die Sith spüren, das mit ihrem Anführer Lord Krayt etwas nicht stimmt und der geflohene Imperator Roan Fel verbündet sich mit den Jedi. Allerdings werden sie bei ihren Verhandlungen heftig zu Schwert und Blaster greifen müssen. Der Planet Wayland ist jedoch die Hauptartaktion in diesem Comic. Nicht nur die titelgebenden Monster findet man hier, auch der Kampf von Cade nimmt diesmal einen etwas anderen Verlauf als sonst. Das Wort Liebe, welches in seinem Wortschatz bisher nicht vorkam, findet plötzlich Zugang und das Jedi mehr als nur mit dem Lichtschwert umgehen können, kann man hier auch noch einmal deutlich sehen. Da grafisch alles wie gewohnt behandelt wird, kommt man sehr schnell in den Comic und muss sich nicht umgewöhnen. Dank Wayland können diesmal auch sehr ausgefallene Kreaturen das Licht der Comicwelt erblicken. Oft erinnern sie zwar „nur“ an schlangenartige Drachen und der Rest der Welt scheint unter einem Wald aus Dornen unterzugehen, doch dafür ist diesmal so viel Düsternis zu sehen, wie schon lange nicht mehr. Die Kämpfe sind ebenfalls sehr üppig, egal ob auf dem Boden oder im All, denn auch die Flotten der jeweiligen Seite bereiten sich auf eine mächtige Schlacht vor. Mit diesem sehr spannenden offenen Ende, kann man nur hoffen, dass Cade sein Versprechen hält und er endlich den Krieg zu den Sith bringt. Fazit: Es wurde lange und viel geredet, doch endlich folgen auch Taten. Cade Skywalker muss sich dem Licht stellen und die Stih erwachen aus ihrer erzwungenen Führung. Der Imperator verbündet sich mit den Jedi und der endgültige Krieg, scheint unausweichlich. Die Zeichnungen haben passende neue Einflüsse, dank des verseuchten Planeten Wayland und schön zu sehen, dass die Geschichte wieder Stärke beweist und das die Macht es sich nicht nehmen lässt, ihren eigenen Weg zu gehen. Matthias Göbel Autor: John Ostrander, Jan Duursema Zeichnung: Dave Ross, Jan Duursema, Dan Parsons, Jesus Aburto, Brad Anderson Übersetzung: Michal Nagula Taschenbuch: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 04.01.2019 ISBN: 9783741610431
  19. einz1975

    Doctor Strange: Verdammnis

    Nachdem Hydra in der Secret Empire Story Las Vegas gänzlich vernichtet hat, wurmt es besonders Dr. Strange, dass die Helden immer zu spät kommen, um Schlimmeres zu verhindern. Als oberster Zauberer hat er jedoch Mächte, dich weit über das normale Verständnis hinausgehen und so holt er die Stadt aus der Verdammnis zurück. Familien finden sich wieder, Gebäude bauen sich wieder zusammen und Straßen sind wieder befahrbar. Eine trügerische Ruhe liegt über der Stadt, als plötzlich ein dunkler Turm aus dem Boden emporsteigt. Kein geringerer als Mephisto selbst lässt sich blicken und fordert von Strange seine Stadt und seine Seelen zurück. Der Doctor geht auf eine Wette ein und schickt damit auch die neuen Avengers direkt in die Hölle. Jedoch sind sie nicht die Hauptakteure in diesem Comic, vielmehr schart Wong eine interessante magische Truppe um sich - unter anderem mit Blade, Iron Fist, Moon Knight und dem Ghost Rider. Besonders letzter ist der Schlüssel für das aktuelle Problem, denn auch die Avengers bekommen den gleichen Fluch wie Johnny Balze verpasst. Damit sind die Karten wahrlich bunt gemischt und am Ende steht Dr. Stephen Strange nicht mehr allein vor dem Teufel. Die zu dieser Story zugehörigen Extra-Ausgaben ergeben zwar erst das Gesamtbild, jedoch ist dieser Auszug hier schon eine komplette Geschichte für sich. Ganz nach Ghost Rider Manier wird hier das Feuer der toten Schädel entfacht und man lässt die Seelen der Unschuldigen gehen und die mit Schuld beladen sind, wandern durch die Augen des Riders in die Verdammnis. Hin und wieder erinnerte mich Mephisto sehr stark an den Joker. Nicht nur von den Zeichnungen her, auch von seiner Art zu reden und ganz zu schweigen von seinem Höllencasino. Damit sind auch die restlichen bildlichen Mittel oft in Rot, Orange oder Gelb gehalten, dass Feuer wie wir es kennen, brennt dort unten eben ganz genauso. Schöne Farbspielereien können dann manchmal über die doch recht groben Zeichnungen hinwegtrösten, wobei der Stil selbst absolut passend ist. Ob Mephisto Dr. Stephen Strange besiegt oder wie der Ghost Rider einen neuen Platz in der Rangfolge der dunklen Fürsten einnimmt, erfahrt ihr nur hier. Fazit: Magische Zauberei trifft auf die lechzenden Flammenzungen der Hölle. Dr. Strange Stephen erlebt ein sehr unwirkliches Abenteuer, in dem auch altbekannte Helden der zweiten Liga endlich ein Wiedersehen feiern und dank dem Ghost Rider ordentlich mitmischen. Marvel hatte schon immer den gekonnten Finger für Crossover-Storys. Schön in Farbe eingefangen, kämpfen hier Helden und Dämonen, um die Zukunft von Las Vegas und am Ende gewinnt, wer auf dem Thron des Höllenfürsten sitzt. Matthias Göbel Autor: Donny Cates, Nick Spencer, Chistopher Sebela Zeichnung: Rod Reis, Szymon Kudranski, Phil Noto, Übersetzung: Marc-Oliver Frisch Softcover: 132 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 08.01.2019 ISBN: 4192576615996
  20. mrspock

    Säkularisierung und Humanismus

    Ich glaube dass eine säkularere Welt eine bessere Welt ist . Das wir uns im 21. Jahrhundert befinden und mit so viel "religiösen" Scheusslichkeiten abfinden sollen dafür habe ich nur Kopfschütteln. Selbstverständlich gehören auch Staat und Religion getrennt...ich denke hier an Länder wie Iran oder Saudi-Arabien die noch immer mittelalterlich-barbarische Strafen in ihrem Gesetz haben mitsamt Religionspolizei...aber da ändert sich nix.... Gene Roddenberry der Erfinder von Star Trek war auch Atheist und das findet man auch vielfach in seiner Science Fiction-Saga wieder. Zum Beispiel gibt es eine TOS-Folge (Epigonen) wo eine Gesellschaft nach einem einzigen Buch aufgebaut wurde. Da ist es mir später so eingefallen dass es hier auf der Erde in den islamischen Ländern nicht anders ist...die bauen ihr ganzes Leben aufgrund eines Buches auf. Ich finde dass wir mehr Leute wie Hamed Abdel Samad brauchen....ein echter Freidenker
  21. MrPicard

    TNG 1x08 "Das Gesetz der Edo"

    Die ganze Folge dürfte es eben deswegen eigentlich tatsächlich nicht geben - die Prime Directive gilt für die Edo und somit hätte man auch kein Away Team schicken dürfen, Swingerclub-Planet hin oder her. Aber es ist die erste TNG-Staffel, da waren alle etwas planlos... die Episoden-Schreiber eingeschlossen.
  22. Die Geschichten um Star Wars sind mittlerweile so vielzählig, dass vielleicht einige davon langsam in Vergessenheit geraten sind. Irgendwie schade, denn besonders in Comic-Form wurden damals wahre kleine Wunder geschaffen, welche auch heute noch, trotz optischer Schwächen, typischer nicht erzählt werden könnten. Wir schreiben sechs Jahre nach die „Rückkehr der Jedi-Ritter“. Das Imperium wurde zerschlagen und der Imperator getötet. Damit sollte eigentlich Ruhe für die Neue Republik herrschen, doch erneut haben sich imperiale Splittergruppen zusammengetan und greifen erneut an. Han Solo und Leia Organa sind mittlerweile ein Paar und kämpfen auch zusammen an der Front. Leia hat indessen auch ihre Jedi-Fähigkeiten entdeckt, auch wenn sie noch lange nicht so mächtig sind wie bei Luke. Dieser hat sich derweil auf die Suche nach der dunklen Seite begeben. Denn irgendwie ist er sich sicher, dass da ein neuer düsterer Schatten die Fäden zieht. Er verfolgt seine Spur und findet auch was er sucht. Da sie ihren Bruder nicht im Stich lassen will, muss Leia mehr als einmal über ihre Angst springen und der Macht vertrauen. Darauf baut auch der gesamte Comic auf. Die Macht ist nicht nur allgegenwärtig, sie fließt auch durch die Zeit. Das man Palpatine irgendwann noch einmal zu Gesicht bekommt, war irgendwie abzusehen und auch die Lösung dahinter klingt so einfach, dass es schon verwunderlich ist, warum man diese Lösung nicht für die offiziellen neuen Filme mit verwandt hat. Luke darf erneut einiges lernen, denn die dunkle Seite scheint ihn diesmal wirklich aufzufressen. Er begibt sich derart weit in die Höhle des Löwen, dass er von ihm fast verschlungen wird. Ein nettes Zwischenspiel bildet der Abstecher von Leia und Han auf der Heimatwelt der Hutt – Nal Hutta. Schöne viele alte Anspielungen auf das Leben als Schurke mit dem Herzen eines Helden werden hier aufgezeigt. Leider sind die Zeichnungen zum Teil sehr farblos und auch das Schwarz ist an vielen Stellen so matt, dass man am liebsten selbst nachmalen würde wollen. Dennoch sehen die neuen Kriegsmaschinen des Imperiums wieder sehr beeindruckend aus, egal ob Größe oder Detail und all die vielen Schlachten in dem Comic, bringen euch so viele kleine Feinheiten ins Bild, dass ihr ruhig etwas länger hinschauen könnt. Fazit: Diese Geschichte beschreibt eindrucksvoll, wie es hätte eigentlich weitergehen sollen mit den Helden aus Star Wars. Viele neue alte Gegner lassen sich blicken, mächtiges neues Kriegsmaterial kommt zum Einsatz und das Herz der Republik steht kurzzeitig still. Dunkelheit lässt sich nur mit Licht besiegen und genau aus diesem Grund versucht Luke allein sich dieser Bedrohung zu stellen, muss aber erkennen, dass man Hilfe nie ausschlagen sollte, denn darauf erwächst Stärke, welche man selbst nicht aufbringen kann. Schade das die Zeichnungen nicht aufgewertet wurden, den grundlegend sind sie großartig, nur die Farben sind oft zu schwach umgesetzt worden. Matthias Göbel Autor: Tom Veitch Zeichnung: Cam Kennedy Übersetzung: Uwe Anton Taschenbuch: 160 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 18.01.2019 ISBN: 9783741610448
  23. einz1975

    Interview mit Andreas Brandhorst

    Andreas Brandhorst, geboren am 26. Mai 1956 in Sielhorst, zählt seit einigen Jahren und das nicht nur für mich, zu besten Science-Fiction-Autoren Deutschlands. Seit seiner Kantaki-Serie ist er nicht mehr aus dem Genre wegzudenken und selbst für Perry Rhodan hat er schon sein Können bewiesen. In seinem aktuellen Roman „Eklipse“ (Piper Verlag), geht er wieder weit in die Zukunft und schickt das Raumschiff „Eklipse“ zur Erde zurück. Dort findet die Crew jedoch eine völlig veränderte Welt vor, von der fast alle Menschen verschwunden sind. Außerdem stellt sich heraus, dass sich ein blinder Passagier an Bord befand: ein Spike, die gefährlichste bekannte Lebensform der Galaxis. Wir konnten es uns nicht nehmen lassen, diesen Ausnahmeautor zu einem kleinen Interview zu überreden. Wie lange haben Sie an ihrem aktuellen Roman „Eklipse“ gearbeitet? Andreas Brandhorst: Die Arbeit an einem solchen Roman – Länge etwa 650 Manuskriptseiten – dauert ungefähr 8 Monate, Überarbeitung und Korrektur mit eingerechnet. Dass es so lange dauert, hängt mit meiner Arbeitsweise zusammen. Ich schreibe 3 bis 6 Seiten am Tag, was wenig erscheinen mag, aber ich arbeite eben jeden Tag, immer. Ich überlege mir sehr genau, was und wie ich schreibe, ich recherchiere viel und ändere oft. Das Ergebnis sind hoffentlich Romane, die es zu lesen lohnt. :-) Auf den ersten Seiten, als die Crew aus ihrem Schlaf erwacht, erinnern einige atmosphärische Beschreibungen an „Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ - Zufall oder bewusst? Andreas Brandhorst: Wenn es da Parallelen gibt, sind sie rein zufällig und nicht beabsichtigt. Aber ich wollte durchaus eine Atmosphäre schaffen, die dem Leser vermittelt, dass sich Unheil anbahnt. Das Ende scheint recht abgeschlossen, ist vielleicht doch eine Fortsetzung geplant, z.B. Die Reise zu den Tahota? Andreas Brandhorst: Das werde ich bei meinen Romanen oft gefragt, und ehrlich gesagt: Meine Gedanken gehen fast immer über die Romanhandlung hinaus und »schreiben« das Geschehen weiter. Es gäbe also oft die – theoretische - Möglichkeit einer Fortsetzung, aber die ist in diesem Fall nicht geplant. »Eklipse« steht für sich allein. Obwohl, wenn ich genauer darüber nachdenke … :-) Welche Vorlage gab es für das Spike (gefährliches Geschöpf, von den Tahota geschaffen)? Andreas Brandhorst: Keine! Das Spike ist meine Erfindung. Die Crew ist sehr unterschiedlich und individuell - Ein Mensch mit zwei Gehirnen oder verliebt in eine KI. Für was würden Sie sich eher entscheiden? Andreas Brandhorst: Ich schätze, zwei Gehirne wären recht nützlich. Wie auch die Verbindung mit einer KI. Wenn ich wählen könnte, würde ich mich wahrscheinlich für die beiden Gehirne entscheiden, denn die könnte ich beim Schreiben gut gebrauchen – doppelte Kreativität! Gut und Böse spielen auch hier wieder eine Rolle. Marcus wurde von Ihnen als sehr klassischer Halunke dargestellt, warum nicht etwas raffinierter und versteckter oder gab es schon zu viele Rätsel? Andreas Brandhorst: Ach, Marcus hat durchaus seine Tiefen. :-) Aber mit der klaren Rolle als (vielleicht auch ein bisschen tragischer) Bösewicht bildet er einen Gegenpol zur Vielschichtigkeit der »Guten« auf der anderen Seite. All diese verschiedenen Welten, wie haben Sie den Überblick behalten? Andreas Brandhorst: Der Computer ist auch da eine enorme Erleichterung, und ich weiß, wovon ich rede, denn ich habe meine ersten Romane vor über 40 Jahren noch mit einer elektrischen Schreibmaschine geschrieben. Hinzu kommt, dass ich mit 3 Bildschirmen arbeite, mit Datenblättern und Hintergrundmaterial für den aktuellen Roman auf dem linken Monitor, dem Romantext in der Mitte und aktuellen Recherchen auf der rechten Seite. Auf diese Weise verliert man nicht den Überblick. Manchmal benutze ich auch Textmarkierungen, zwischen denen ich hin und her springen kann. Sie benutzen gern Zeitreisen in Ihren Romanen, was fasziniert sie so daran? Andreas Brandhorst: Zeitreisen sind ein »ewiges« Thema der Science Fiction. Das Phänomen Zeit hat mich schon immer fasziniert, ihre Verknüpfung mit dem Raum, ihre Veränderlichkeit. Das alles hängt auch mit unserer Wahrnehmung der Realität zusammen, bzw. der Dinge, die wir für real halten. In wie weit sind Sie bei der Cover-Gestaltung beteiligt? Andreas Brandhorst: Ich kann dem Künstler (zum Beispiel dem von mir sehr geschätzten Arndt Drechsler) meine Wünsche und Vorlieben mitteilen, die er dann berücksichtigt. Rein theoretisch könnte ich ein Titelbild (oder einen Titelbildentwurf) auch ablehnen, aber das ist bisher noch nie geschehen. Sie mögen zum Schreiben gern Heavy-Metal-Musik. Welche Band lief zum größten Teil beim Schreiben dieses Buches? Andreas Brandhorst: Ich kann das nicht reduzieren auf eine bestimmte Band, da ich meistens Heavy Metal über Internetradio höre, also laufend verschiedene Stücke von verschiedenen Interpreten. Aber wenn ich einige Bands nennen soll: Ich mag insbesondere Rammstein, Korn, Godsmack, Helloween … Es kann aber auch vorkommen, dass ich bei manchen Szenen gern Techno höre, oder vielleicht Musik in der Art von Heilung – die Sängerin Maria Franz hat eine großartige Stimme. Bei all Ihren herausragenden Romanen, sind nicht endlich auch mal Filmemacher darauf aufmerksam geworden? Andreas Brandhorst: Das sind sie tatsächlich, und in diesem Zusammenhang könnte es bald eine sehr interessante Nachricht geben. Welches Buch haben Sie selbst zuletzt gelesen? Vielleicht ein Tipp für Sci-Fi-Fans? Andreas Brandhorst: Zuletzt habe ich die »Neapolitanische Saga« von Elena Ferrante gelesen, 4 Romane, die die Lebensgeschichte von zwei engen Freundinnen erzählen und den Leser dabei auch durch die neuere italienische Geschichte führen. Absolut großartige Literatur, in der ich viel Vertrautes gefunden habe, nach meinen 30 Jahren in Italien. Wer einen SF-Tipp von mir haben möchte: Ich empfehle »Hyperion« von Dan Simmons und »Dune« von Frank Herbert – zwei Romane, die zeigen, was es mit dem Sense-of-wonder der Science Fiction auf sich hat. An was für einem Roman arbeiten Sie aktuell, oder ist das noch Geheimsache? Andreas Brandhorst: Nein, es ist nicht geheim. 2017 erschien »Das Erwachen« von mir, ein Thriller über Künstliche Intelligenz, der es auf die SPIEGEL-Bestsellerliste schaffte. Der Roman, an dem ich derzeit arbeite (und der im Herbst 2020 bei Piper erscheint), erzählt die Geschichte nach dem Erwachen: Was wird aus unserer Welt unter der Herrschaft einer globalen Maschinenintelligenz, wie sieht das Leben der Menschen aus, welche Zukunft erwartet sie? Vielen Dank für das Interview und weiterhin die konzentrierte Kreativität, für unzählige weitere spannende Science-Fiction-Geschichten. Matthias Göbel
  24. einz1975

    Andreas Brandhorst - Eklipse

    Erst einmal durchatmen... denn wenn ihr diese gewaltige Geschichte hinter euch habt, dann schwirren euch noch eine ganze Weile die Gedanken. Andreas Brandhorst nimmt uns diesmal mit auf eine erneut sehr fantastische Reise. Alles fängt mit dem Raumschiff Eklipse an. Nach einer fünfzigjährigen Mission kann es endlich zur Erde zurückkehren. Die Aufgabe der Crew lag in der Bergung seltener Artefakte. Sie stammen von Aliens, welche vor über eintausend Jahren verschwunden sind. Ein Institut erforscht seit vielen Jahren diese Artefakte und konnte damit unter anderem den Antrieb der Eklipse bauen, um noch tiefer in den Weltraum vorzudringen. Bis hier hin hört sich die Geschichte noch recht normal an, auch wenn schon klar wird, dass der Autor schon seine Fühler nach einem zweiten Strang der Story ausstreckt. Da haben wir ein junges Mädchen, welches sich der Flucht befindet. Wer oder was hinter ihr her ist, wird erst im Lauf ihres Abenteuers dem Leser bewusst, doch zeigt Brandhorst schon, dass er diesmal viel mystischer hinter der Wahrheit hält. Die ersten Situationen auf dem Schiff klingen fast wie eine Episode aus Alien. Denn irgendwie hat sich zwischen all den gesammelten Schätzen auch eine unheimliche Kreatur auf das Schiff eingeschlichen. Es ist zwar verschwunden, doch so ausgefallen gefährlich, dass schon die kleinste Berührung den Menschen verändern kann. Noch interessanter wird es, als sie in die Reichweite der Erde gelangen. Erst antwortet niemand nicht und später... Genau hier packt der Autor den Leser bei seinen Augen. Ein Geheimnis jagt das nächste, wobei er nicht seine Figuren vergisst. Angefangen von der Crew der Eklipse, kommen später noch einige mehrere Personen hinzu, welche die Geschichte erst komplettieren. Der Bösewicht ist meiner Meinung nach an einigen Stellen etwas zu stereotypisch dargestellt worden, da wären mir ein paar Raffinessen lieber gewesen, dafür bekommt aber ein anderes außerirdisches Crewmitglied besonders viel Aufmerksamkeit und das zurecht. „Kralle“ ist ein katzenähnliches Wesen, welche mit den Menschen unterwegs ist, um mehr über die verschwundenen Aliens zu erfahren, denn ihr Volk und die Tahota verbindet eine schreckliche Vergangenheit. Was auf der Erde selbst passiert ist und wie die Welt sich verändert hat, ist zwar das große Geheimnis dieses Buches, doch werdet ihr immer wieder auf Wege gestoßen und Rätzel stoßen. Portale, Zeitreisen, mächtige Artefakte, unheimliche Wesen, Raumschiffe und Printer, welches alles herstellen…. Im Endeffekt alles für den Science-Fiction-Fan perfekt zusammengestellt und wer noch eine ordentliche Prise Mystik dazu verträgt, darf sich mehr als eingeladen fühlen in die Zeilen zu springen. Vielleicht sind einige Passagen nicht immer voll mit tiefer Spannung, doch erklären sie mehr das Tun und Handeln einzelner Personen oder erklären dem Leser diese unwirkliche Erde. Zum Ende hin übernimmt Brandhorst dann völlig das Ruder und lässt den Leser nicht mehr los. Die Auflösung aller Rätsel liegen endlich auf dem Tisch und all die verworrenen Scherben bilden ein Spiegelbild einer Zeit, die vielleicht nie existiert hat oder vielleicht existieren wird oder... Fazit: Science-Fiction-Geschichten bieten immer multiple Möglichkeiten und Andreas Brandhorst hat erneut den passenden Faden gefunden, um ein schier ungreifbares Universum zusammenzufügen. Die handelnden Figuren werden zu Monumenten ihrer selbst, denn die Neugier des Lesers treibt den Roman unaufhörlich voran. Ruhige Passagen werden mit Wissen und Tiefe gefüllt, wobei die Szenen mit Kampf und Action kurzgehalten werden. Die Zeit dient zwar als Rahmen, doch ist dieser so unendlich, dass die Vorstellungskraft manchmal fast zur Erschöpfung neigt. Andreas Brandhorst hat mit der Eklipse eine Fahrt aufgenommen, die eure Fantasie beflügeln wird. Matthias Göbel Autor: Andreas Brandhorst Klappenbroschur: 496 Seiten Verlag: Piper Verlag Erscheinungsdatum: 04.06.2019 ISBN: 9783492705110
  25. Admiral J.J. Belar

    Unity One GrafX

    Hallo Leute, ja es gibt mich noch. Ich bin momentan stark von der Arbeit her eingespannt, sodass ich nicht mehr so oft zum Bilder machen komme. VOLLBILD: https://imagizer.imageshack.com/img923/992/hDKE72.jpg https://imagizer.imageshack.com/img923/2733/1EH9aV.jpg https://imagizer.imageshack.com/img924/7271/LcYG7F.jpg https://imagizer.imageshack.com/img921/4129/9Jio0D.jpg https://imagizer.imageshack.com/img922/7266/iu30CO.jpg https://imagizer.imageshack.com/img921/6170/tI2UrF.jpg https://imagizer.imageshack.com/img924/7135/YqpMaG.jpg https://imagizer.imageshack.com/img921/5821/XhZaFd.jpg https://imagizer.imageshack.com/img924/593/H702CE.jpg https://imagizer.imageshack.com/img923/4551/LvMNI1.jpg https://imagizer.imageshack.com/img923/3880/UPijyV.jpg https://imagizer.imageshack.com/img924/9825/ORdvWQ.jpg https://imagizer.imageshack.com/img921/5180/7q87Sj.jpg https://imagizer.imageshack.com/img922/5167/JbDQ1u.jpg https://imagizer.imageshack.com/img924/3638/kmKzZS.jpg https://imagizer.imageshack.com/img923/6420/ngW8OV.jpg https://imagizer.imageshack.com/img923/5149/JHXfBe.jpg https://imagizer.imageshack.com/img921/4687/OvH1js.jpg https://imagizer.imageshack.com/img922/5353/tTTWj7.jpg https://imagizer.imageshack.com/img921/3659/LvdE48.jpg https://imagizer.imageshack.com/img921/7683/N6z7jN.jpg https://imagizer.imageshack.com/img924/2174/kiABy5.jpg https://imagizer.imageshack.com/img922/6059/wt0NH0.jpg https://imagizer.imageshack.com/img922/551/91nGHy.jpg https://imagizer.imageshack.com/img924/3388/ooVDhU.jpg https://imagizer.imageshack.com/img922/1170/Mu46Rp.jpg Gruß J.J.
  26. Julian2380

    "Blade Runner"-Fortsetzung

    Hallo zusammen, wenn sich jemand für "Blade Runner" interessiert, möchte ich an dieser Stelle gerne auf eine große Romanfortsetzung aufmerksam machen, an der ich seit einer Weile schreibe. Unter www.bladerunner2.de findet Ihr die Internetpräsenz und sämtliche Romanepisoden, die bislang erschienen sind. Die Geschichte von Deckards und Rachaels Flucht aus Los Angeles wird in direkter Weise fortgesetzt. Rick Deckard befindet sich auf der Flucht. Diesmal ist er es, der gejagt wird, und zwar von seinen ehemaligen Kollegen des Rep-Detect-Departements. Im Zuge seines letzten Einsatzes geriet der desillusionierte Blade Runner zwischen die Fronten. Spätestens mit dem Tod Roy Battys veränderte sich seine Sicht der Dinge für immer. Mensch und Replikant - kann man das überhaupt noch trennen? Diese Frage hat Deckard für sich bereits beantwortet. Vor kurzem verliebte er sich unsterblich in die künstliche Frau Rachael, ein Abbild der Nichte Eldon Tyrells und Prototyp einer neuen Generation empfindungsfähiger, mit menschlichen Erinnerungen ausgestatteter Replikanten. 'Menschlicher als der Mensch', wie das Motto der profitgierigen Tyrell Corporation besagt, ist Rachael für ihn realer als die verkommene Art der Menschen. Deckard ist bereit, mit ihr einen neuen Anfang zu machen und kehrt L.A. den Rücken. Doch so, wie die Dinge stehen, wird ihm und Rachael kein Glück vergönnt sein. Die begrenzte Lebenszeit der Replikantin zwingt Deckard zu einer verzweifelten Suche nach einer Möglichkeit, ihre Existenz zu verlängern. Während ihm Blade Runner an den Fersen hängen, die den Zorn seines ehemaligen Chefs Bryant transportieren, begibt sich Deckard auf eine Reise ohne Wiederkehr, auf der ihm befremdliche Mysterien, tödliche Gefahren, große Gefühle und die Wunder der Schöpfung begegnen... Bislang erschienen: PROLOG (Vorgeschichte und ergänzende Szenen zum Film) Prolog A (2016, 150 S.) Prolog B (2016, 140 S.) Akt 1 - Abschied Episode 1 (2015/16, 115 S.) Episode 2 (2015/16, 110 S.) Episode 3 (2016, 120 S.) Episode 4 (2016, 125 S.) Akt 2 - Offenbarung Episode 1 (2016/17, 145 S.) Episode 2 (2017, 130 S.) Episode 3 (2017, 120 S.) Episode 4 (2017, 125 S.) Akt 3 - Erfüllung Episode 1 (2019, 145 S.) [wird fortgesetzt]
  27. Gast

    Michael Chabon Showrunner von Star Trek: Picard

    Iwie hoffe ich natürlich das er das Ruder rumreisst.....aber letztlich müssen wir warten. Warten auf Picard. ;-)
  28. Daniel Räbiger

    Michael Chabon Showrunner von Star Trek: Picard

    In der Ankündigung heißt es, dass Chabon eng mit den Produzenten Akiva Goldsman und Alex Kurtzman an der täglichen Produktion der Serie arbeiten. Das sagt Chabon zu seiner neuen Aufgabe: Alex Kurtzman, der das CBS Trek Franchise leitet, sprach sich für Chabon aus: Während dies Chabon's erster Job als Showrunner ist und er vor allem für seine literarischen Werke bekannt ist, ist er in Hollywood kein völliger Fremder. Am interessantesten für Trek-Fans ist, dass er die Short Treks-Folge "Calypso" geschrieben hat. Er schrieb auch eine Version von Sam Ramis Spider-Man 2 und das Drehbuch zu Disneys John Carter. Er ist auch Co-Creator und Produzent der kommenden Netflix-Serie "Unbelieveable", die von seiner Frau Ayelet Waldman erfunden wurde.
  29. einz1975

    Tyler R. Parsons – Der Besucher

    Stelle dir vor du bist ein Raumschiff-Techniker und arbeitest gerade außerhalb des Schiffes, als plötzlich eine Explosion das Schiff erschüttert. Schon auf den ersten Seiten des Buches bekommt man als Leser ziemlich arge Beklemmungen und das soll sich noch im Lauf der Geschichte um einiges steigern, denn Roman Briggs hat zwar die Explosion außerhalb überlebt, nur schwebt er jetzt mutterseelenallein im All und mit seinem Anzug hat er gerade mal acht Tage Zeit, dass ihn jemand findet oder er das zeitliche segnet. Schon diese kurzen Seiten bringen die Hauptfigur ganz nah an den Leser und man versucht sich vorzustellen, wie es ihm mit seinen Ängsten, der Kälte und dem Hunger geht. Es wird nicht genau gesagt in welcher Zeit wir uns befinden, aber eines ist schon einmal sicher – Wir sind nicht allein. Der Name des Buches nimmt jetzt auch Gestalt an, denn was zuerst aussah, als das wir Menschen einen seltsamen Besucher bekommen, entpuppt sich als genau das Gegenteil, denn Briggs wird von den Manti, eine geheimnisvolle außerirdische Rasse gefunden. Man könnte sagen in letzte Minute, denn allzu lange hätte er seine Situation nicht mehr ertragen. Doch wie es kommen musste, ist dieses Volk so anders, dass er nicht an Bord ihres Schiffes kommen kann. Dank des Schutzschirms kann er sich mit seinem Anzug direkt an der Schiffshülle befestigen und den Flug direkt mit Sicht zu den Sternen genießen. Der Autor lässt ab jetzt seine Figur nicht mehr aus den Augen. Unser gestrandeter Techniker versucht nun seinen Alltag so gut es geht zu meistern. Wer jetzt denkt, dass alles trübe und traurig wird, der wird definitiv überrascht sein, denn Tyler R. Parsons lässt selbst in so einer ausweglosen Situation eine gewissen Komik entstehen, der jeden Leser anstecken wird. Roman Briggs kann sich auf der Hülle des Schiffes immerhin ein wenig bewegen und kann dabei auch durch so manches Fenster schauen. Dabei entstehen sehr unterschiedliche Situationen. Selbst die anfängliche Action bekommt immer wieder Auftrieb, denn nicht nur einmal muss Briggs auch um sein Leben bangen. Damit wir auch die Aliens ein wenig besser verstehen, bekommt man nach und nach Informationen zu ihrem sozialen Verhalten und ihrer Art. Nicht nur hier sind die Unterschiede gewaltig. Allein die Sprache scheint so fremdartig, dass selbst der beste elektronische Übersetzer einige Worte nicht versteht. Abgesehen von der eigentlichen Story, findet noch eine andere statt und auch hier schafft der Autor ungewohnt gute Spannung zu erzeugen. Wer den Film „Enemy Mine - Geliebter Feind“ schon einmal gesehen hat, der wird auch hier kleine Parallelen finden, auch wenn die Menschen in diesem Fall ein wenig friedlicher gegenüber dieser fremden Rasse sind. Das Leben in einem Raumanzug scheint auch in der Zukunft nicht sonderlich komfortabel, dafür sind die Lösungen, welche uns der Autor präsentiert umso unglaublicher. Das Leben bietet immer wieder Überraschungen und genau das findet man zwischen diesen Zeilen. Fazit: Eine außerordentlich fantastische Sci-Fi-Kurzgeschichte, mit allerhand Tiefgang und einer durchweg anhaltenden Spannung. Selten gelingt es einem Autor sich so tief in die Psyche seiner Figur hineinzuversetzen. Fesselnd beschreibt Tyler R. Parsons das Leben auf und in dem Raumschiff und schafft es sogar einen kleinen Krimi daraus zu machen. Mit diesem Buch, kommt weder die Unterhaltung noch die Science-Fiction zu kurz. Matthias Göbel Autor: Tyler R. Parsons Klappenbroschur: 208 Seiten Übersetzung: Jürgen Langowski Verlag: Piper Verlag Erscheinungsdatum: 02.05.2019 ISBN: 9783492705349
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