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  1. Gestern
  2. Hi, ich muss sagen Thor gefiel mir richtig gut, was meint ihr zu der Reihe?
  3. Starlordd

    Stirbt Fernsehen aus?

    Die Gedanken kann ich gut nachvollziehen. Ich habe jetzt den Telefonanbieter zu Hause gewechselt, von O2 zur Telekom und weil wir eben eh nur noch über Wlan Zugang zum Fernsehen hatten, habe ich probeweise Entertain nicht mit bestellt. Das heißt jetzt erstmal kein reguläres Fernsehprogramm und zappen mehr für mich. Da ich eh schon einen Account bei Amazon Prime habe, kann ich da vielleicht endlich mal alle Serien und Filme anschauen. Zumal mittlerweile die Öffentlich Rechtlichen auch ihre Mediatheken gut ausgebaut haben. Laut: https://www.homeandsmart.de/amazon-channels-prime-video kostet die Prime-Mitgliedschaft derzeit 69 Euro im Jahr. Das wären 5,75Euro im Monat. Das ist ganz oke. Klar, die GEZ zahlt man trotzdem, aber ja eben auch für die Onlineangebote. Und genau da merkt man auch, dass die Öffies eben auch das junge Publikum erreichen wollen.
  4. Gast

    Nokia 9 PureView im Test: Wird das ein Epic Fail?

    das HTC U12+ macht äußerst detaillierte, natürliche Fotos und Videos. Halte es für das derzeit beste Kameraphone
  5. Daniel Räbiger

    Nokia 9 PureView im Test: Wird das ein Epic Fail?

    Danke! Gerne. Habe selbst ein Lumia 950 als Alltagsgerät - Ersatz-Akkus gibt es für wenige Euro und der Support läuft noch bis Ende des Jahres. Meine Hoffnungsträger aktuell sind das Xiaomi Mi 9 und das kommende Huawei P30 Pro. Vorgänger P20 Pro hatte ich hier, war in Sachen Abbildungsqualität dem Lumia krachend unterlegen... Auch in Sachen Preis: 800-900€ bin ich persönlich nicht bereits für ein Smartphone auszugeben, dass maximal zwei Jahre unterstützt wird. Das Lumia 950 lag nach rund 6 Monaten damals bei 350€... Allerdings...
  6. DocSommer

    Nokia 9 PureView im Test: Wird das ein Epic Fail?

    Ja geil, 650 Takken um Betatester zu werden. Dann lieber Xiaomi^^
  7. Gast

    Nokia 9 PureView im Test: Wird das ein Epic Fail?

    vielen Dank für diesen umfangreichen Bericht. Meine Enttäuschung ist gewaltig, hatte ich mich doch seit Wochen auf dieses Gerät gefreut. Mein L950DS läuft noch tip-top, aber ist nun bald 3 Jahre (!) in meinem Besitz und der Akku wird immer schwächer. Gerüchten zu folge, soll das Nokia 9.1 mit SD 855 im Herbst auf den Markt kommen...?
  8. Gast

    Nokia 9 PureView im Test: Wird das ein Epic Fail?

    Off Topic, aber damit entspreche ich ja dem ganzen Bericht: Schön da, wo Du wohnst!!!! ;-)
  9. Daniel Räbiger

    Nokia 9 PureView im Test: Wird das ein Epic Fail?

    Eins vorweg: Als Android Telefon ist das Nokia 9 ein brauchbares Gerät - wie auch alle anderen Telefone in diesem Preis-Segment. Größtes Problem hier sind lediglich einige Ausstattungs-Merkmale die für den einen oder Anderen eventuelle KO-Kriterien sind: Fingerabdruckscanner unter dem Display funktioniert nur in den seltensten Fällen Keine Kopfhörerbuchse Keine SD-Karten-Erweiterung möglich Kein WifiCalling/VoLTE Keine eigene Kamera-Taste -> Nokia 9 jetzt bei Amazon bestellen Da sonstige Ausstattung, Verarbeitung und dergleichen auf einem dem Preisniveau entsprechendem Maßstab sind konzentrieren wir uns in diesem Test auf das vorgebliche Alleinstellungsmerkmal des Telefons: Die fünf Kamera-Linsen auf der Rückseite. Einen anderen Grund gibt es ohnehin nicht, dieses Telefon im Speziellen zu kaufen. Andere Android Telefone für rund 650€ bieten ähnliche Leistung und Funktion. HMD Global, der Markenrechtsinhaber von Nokia hat nichts geringeres als die Revolution der mobilen Fotografie angekündigt. Einige der wesentlichen Versprechen waren: "10 mal mehr Licht dank 5 Kameras" - das Telefon sollte also bei schwierigen Lichtsituationen gute Ergebnisse liefern Ein Tiefensensor mit 1200 Ebenen, der ein nachträgliches Freistellen von Objekten mit Tiefenschärfe auf nahezu DSLR-Niveau ermöglichen soll Hervorragender Dynamik-Umfang dank mehrerer Monochrom-Linsen für Lichtinformationen In unserem Kamera-Vergleich muss sich das Nokia 9 mit dem Klassiker Nokia 808 und dem seit 2015 ungeschlagenen Kamera-König Microsoft Lumia 950 messen. Das Lumia 950 ist trotz Geräten wie dem Huawei P20 Pro nach wie vor die Foto-Referenz bei Smartphones. Warum: Kein anderes Telefon hat eine derart hohe Abbildungsqualität und Detailtreue. Während das Huawei P20 Pro zwar mit Zoom und gutem Dynamikumfang punktet, ist die Abbildungsqualität der Linsen auf extrem schlechten Niveau. Außer in sehr speziellen Situationen, wo die Merkmale des P20 Pro überwiegen ist daher das Lumia 950 nach wie vor die Bild-Referenz wenn es um reine Abbildungsqualität geht. Dynamikumfang Was manche Telefone mit einer eigenen HDR-Funktion bewerkstelligen, bei welcher mehrere Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung in Folge geschossen und anschließend kombiniert werden, macht das Nokia 9 mit einem einzigen Klick auf den Auflöser. Heraus kommt ein Foto mit HDR-Qualitäten. Das Nokia 9 erzeugt herrausragende Aufnahmen in Sachen Dynamikumfang. Problematisch ist allerdings, dass sich dieser quasi integrierte HDR-Modus nicht abschalten oder in seiner Stärke modifizieren lässt. Wer also mit dem was das Handy für gut hält nicht zufrieden ist hat nur die Option den Pro-Modus zu verwenden in welchem das HDR-Toning jedoch vollständig abgeschaltet ist. In folgendem Beispiel schießt das Nokia 9 weit übers Ziel hinaus: (Nokia 9 - Automatikmodus JPEG) Während der Vordergrund mit Garten und Straße erfreulich aufgehellt ist und es auch im Bereich des Sonnenuntergangs keinen Blowout gibt wirkt der große Baum höchst surreal. Dazu im Vergleich das Lumia 950: (Lumia 950 HDR Modus) Während das Lumia intensiver von der Farbegbung ist passt hier die Tonierung des Baums deutlich besser. Auffällig ist auch, dass das Bild im Vergleich zum Nokia 9 aufgrund der weniger starken Kantenschärfung viel natürlicher wirkt. Grundsätzlich kann man sagen: Das Nokia 9 schafft es - ausreichend Licht vorrausgesetz - einen beeindruckenden Dynamikumfang mit nur einem Auslösen einzufangen. Im Gegenzug zu einer HDR-Funktion bietet dies den Vorteil, dass dies auch für bewegte Objekte funktioniert. Wesentlicher Nachteil ist jedoch, dass man hier keine Kontrolle über die Funktion hat und so teils auch ungewollte da zu surreale Ergebnisse zustande kommen. Einzige Möglichkeit: Fotografie mit aktiviertem RAW-Modus. Über die DNG-Datei in kann man hier manuell die Lichter und Schatten bearbeiten. Nach Bearbeitung der obigen Szene kann man die tonierung des Baums zurückfahren und gewinnt auch noch einiges an Sonnenuntergang: (Nokia 9 manuelle RAW Entwicklung) Durch die Verwendung der RAW Datei werden gleich zwei Probleme angegangen: Der überstarke HDR Effekt kann zurückgefahren werden Die RAW Datei zeigt die starke Scharfzeichnung nicht und wirkt deutlich natürlicher Für Schnappschüsse und auch aufgrund der Größe der RAW-Dateien (15-35 Megabyte je nach Motiv) ist dies natürlich nur für geplante aufnahmen sinnvoll, da sonst schnellstens der nicht erweiterbare Telefonspeicher voll läuft. Während man einem professionellen Fotograf es durchaus zumuten kann RAW Dateien zu bearbeiten ist für den Foto-Affinen Privatnutzer ein derartiges Vorgehen für jedes einzelne Bild nicht wirklich zumutbar. Es bleibt zu hoffen, dass Nokia mit einem Softwareupdate nachbessert und die Bilder auch als JPEG natürlicher ausgibt. Rohes Bildmaterial Im RAW Format zeigt sich auch: Die Aufnahmen bieten enormes Korrekturpotential. Toll, was die fünf Kameras hier an Informationen erfassen können. Über eines kann jedoch auch die DNG Datei nich hinwegtäuschen: Die optische Abbildungsqualität bleibt deutlich hinter dem Lumia 950 zurück. Insgesamt sind Fotos des Nokia 9 im direkten Vergleich mit Lumia 950 und auch bei guten Lichtverhältnissen mit dem alten Nokia 808 viel detailärmer. Vergleichsbilder: Klarer Gewinner im Tageslicht mit den meistne Details: Das betagte Nokia 808 Rang 2 für das Lumia 950 Entfernter 3. Platz in dieser Szene: das Nokia 9 im 8MP 16:9 Modus Unbrauchbar: Das Nokia 9 im 12MP 4:3 Modus Hier ein weiteres Beispiel - ein Ausschnitt aus folgender Szene (Nokia 9 Gesamtansicht - angenehme Dynamik) Detailausschnitte aus RAW-Dateien entwickelt (bis auf Nokia 808) Das Lumia 950 als klarer Sieger: guter Dynamik-Umfang auch ohne HDR Modus, scharfe Details, geringes Bildrauschen Das Nokia 9 PureView zeigt erneut großen Dynamikumfang und kein Rauschen allerdings auch kaum Details. Die gesamte Szene wirkt insgesamt unscharf. Wichtig zu wissen: Was nicht im RAW ist kann auch nicht hervorgeholt werden. Das JPEG zu dieser Aufnahme ist softwareseitig erneut deutlich nachgeschärft, dies bringt allerdings natürlich auch keine echten Details hervor. Darum trotz toller Farben letzter Platz. Das Nokia 808 aus 2012 bietet ebenfalls hervorragende Schärfe, kann in Sachen Dynamik allerdings nicht mithalten. Das 808 muss sich so auf einem schlechten zweiten Platz niederlassen. Detail-Test Nahbereich Im Nahbereich kommt als Test unser vertrauenswürdiger Creative Labs Lautsprecher zum Einsatz. Für alle beteiligten Anspruchsvoll, da der Fokus perfekt sitzen muss, um das feine Stoff-Gittermuster zu erfassen, für die Linse ebenfalls, da sich hier selbst kleinste Abbilungsschwächen, Chromatische Abberationen uvm. sofort deutlich zeigen. Die Aufnahmen wurden in zwei Lichtsituationen durchgeführt: Kunstlicht 650 Lux (Büro) Kunstlicht 140 Lux (Gedimmtes Licht) Hier die Szene aus dem Nokia 9 im JPEG Modus: Auffällig auch hier ist, dass das HDR-Toning viel zu intensiv stattfindet. Die Aufnahme passt weder zur Lichtstimmung im Raum bei 140 Lux noch spiegelt die Farbgebung des Stoffs die Realität wieder. Das Nokia 9 fährt hier bereits mit über 3.200 ISO auf und hat offensichtliche Probleme mit Bildrauschen. Doch dazu später mehr: Vergleichsbilder bei 140 Lux (200%): Das Nokia 9 (3431 ISO 1/30 Shutter) zeigt neben den völlig überzogenen Lichtern und Farben deutliche Artefakte insbesondere am rechten Rand. Der eigentlich schwarze Lautsprecher-Stoff ist durch das überzogene Scharfzeichnen nahezu zu einer weiß-schwarzen Masche geworden. Das altehrwürdige Nokia 808 (ISO 400 1/10 Shutter) gibt sich auch bei weniger Licht noch keine Blöße. Leichtes Bildrauschen allerdings perfekte Farbwiedergabe und gute Details. Das Lumia 950 (ISO 250 1/10 Shutter) zeigt erneut, dass es weiß wo der Barthel den Most holt: Kein Bildrauschen trotz schummrigem Licht und hervorragende Details. Insgesamt allerdings mit einem kleinen Rotstich. Vergleichsbilder bei 650 Lux (200%) Das Lumia 950 legt mit ISO 125 und 1/25 Shutter gut vor. Kein Bildrauschen, keine Artefakte, hervorragende Details. Farblich leider wieder etwas daneben. Gibt man dem Nokia 9 mehr Licht kann es nachziehen. Mit 823 ISO und 1/40 Shutter sieht mankaum noch Artefakte. Hier teilt sich das Nokia 9 den ersten Platz mit dem Lumia 950. Würde die Software nur nicht derart stark nachschärfen... Das Nokia 808 erreicht erneut die besten Farben und den neutralsten Bildeindruck. Kein unnötiges Nachschärfen und gute Abbildungsleistung. Knapper zweiter Platz. Problemzone Low-Light und Nachtaufnahmen. Eines muss man über das Lumia 950 wissen: Es macht sensationelle Aufnahmen selbst bei nahezu völlig Dunkelheit. Die Erwartungen an das Nokia 9 mit seinen fünf Linsen sind daher hoch. Die Enttäuschung folgt promt: Das Nokia 9 ist für Aufnahmen bei schwächeren Lichtbedingungen nicht mehr zu gebrauchen. Fehlt dem Telefon die notwendige Mindestmenge an Licht bricht auch die gesamte Arithmetik der fünf Linsen in sich zusammen. Heraus kommen Bilder, die selbst vor fünf Jahren schon schwach gewesen wären. Der Fokus versagt ziemlich zielsicher und das Bildrauschen erreicht Niveaus die kein Filter mehr kompensieren kann. Größtes Problem ist, dass das Telefon in Situationen wo selbst ein fast acht Jahre altes Nokia 808 noch teilweise brauchbare Ergebnisse liefern kann gar kein sinnvolles Bild mehr zustande bringt. Auch der RAW Modus bringt hier nichts mehr - ganz im Gegenteil: Dort wird sehr deutlich sichtbar, wie eine Aufnahme aus mehreren Informationsquellen (Linsen) offenbar zusammengerechnet wird. Hier ein besonders misslungenes Beispiel mit 6400 ISO bei 1/30 Shutter des Nokia 9 (Automatikmodus): Dazu im Vergleich die gleiche Szene aus dem Lumia 950 von 2012 mit ISO 800 und 1/5 Shutter (Automatikmodus): Es folgt nun eine der noch besseren Aufnahmen im Licht einer Carport-Beleuchtung: Oben: Das Nokia 9 kann kaum noch abbilden und reduziert das Bild auf die Bestandteile die der Sensor noch erfassen kann. Unten: Das Lumia 950 holt selbst bei diesen Bedingungen noch eine farbgetreue Aufnahme auf die SD-Karte. Der PKW ist nämlich Dunkelbraun und nicht schwarz. Jetzt wird es peinlich... Ein Blick in die im Laternenlicht beleuchtete Straße vereißt für das Nokia 9 nichts gutes. Bild kann man das eigentlich nicht mehr nennen: Oben: Das Nokia 9 ist hier eindeutig überfordert. Dieses Bild ist nicht mehr zu gebrauchen. Unten: Das Lumia 950 hat da noch etwas Licht gefunden... Tolle Depth-Map auf 1200 Ebenen für Tiefenunschärfe? Als letztes Alleinstellungsmerkmal will das Nokia 9 noch mit einem Bokeh-Modus mit eigenem Tiefensensor der 1200 Ebenen abbildet auftrumpfen und so Fotos auf Spiegelreflex-Niveau bieten. Kurz gesagt: Die Ergebnisse sind in jeder Hinsicht unbrauchbar. Es ist gänzlich unklar was der angeblich verbaute Sensor hier misst oder tut. Ausgehend vom Ergebnis möchte man fast Mutmaßen, dass es gar keinen derartigen Sensor gibt sondern nur eine Software versucht, irgendwelche Kanten im Bild zu finden. Zu skurril sind die Ergebnisse: Ansich schöne Aufnahme. Der Tiefensensor hat aber offenbar nicht kapiert, dass unter der Bank die Welt weiter geht... Auch die Kante oben an der Bank ist ausgefranst. Das Ergebnis ist so höchstens auf dem Handy-Display brauchbar. Dieses Bild ist ein regelrechter Mind-Fuck wenn man es länger betrachtet. Wir sehen eine langsam ansteigende Unschärfe am Gartenzaun nach hinten. Komisch ist allerdings, dass der komplette Weg scharf ist. Warum ich vorhin vermutet hatte, dass es gar keinen Tiefensensor gibt: Auf diesem Bild sieht man im rechten oberen Bereich an der Gartenlaube einen unscharfen runden Fleck, ebenso einen kleineren am hinteren Teil des Wegs. Was macht der angebliche Sensor hier?! Die Welt nicht kapiert: Links ist der Rasen scharf, rechts nicht. Außerdem: Unschärfe beginnt völlig unsinnig am Fundament des Gebäudes im Hintergrund. Dass das Telefon die feinen Äste nicht 100%ig freistellen kann hatte ich nicht erwartet - es scheitert aber offenbar selbst an freien Flächen. Warum ist der Baum im Hintergrund plötzlich eine Treppenstufe? Selbiges an der Kirche - ein Stairway to heaven? Merke: Tiefe gibt es nicht im Mülleimer - hinter dem ist immer alles scharf. Sicher - eine anspruchsvolle Szene für einen Sensor. Aber er scheint es nicht einmal zu versuchen - auch der Laternenpfahl ist matschig. Die Tiefen-Funktion funktioniert zudem nicht wie in den Präsentationen suggeriert. Es war davon auszugehen, dass sich der Fokuspunkt der Aufnahme nachträglich beliebig verändern lässt. Dem ist nicht so. Das in der Aufnahme scharfgestellte Motiv ist immer der einzige Bereich im Bild der auch nachträglich scharf dargestellt werden kann. Wer sich an Lumia ReFocus erinnert, wo man alle Tiefenebenen scharf abbilden konnte wird keine derartige Funktion finden. Es ist lediglich möglich das ursprüngliche Objekt im Fokus noch etwas mehr "freizustellen" und alles darum herum weichzuzeichnen. Dies ist insofern schade, da wenn der der Autofokus daneben liegen sollte, kein brauchbares Bild mehr erzeugbar ist. Auch schränkt es die gestalterische Freiheit ein und ist somit nicht wirklich so wie beworben Es ist nicht möglich zwischen Hintergrund und Vordergrund sinnvoll hin und her zu wechseln. Durchgefallen bis auf ein Fach In allen Disziplinen die das Nokia 9 auszeichnen sollen fällt der Probant wirklich krachend durch den Test. Sei es bei der allgemeinen Bildschärfe oder der Low-Light Fähigkeit bis hin zur mehr als peinlichen Tiefen-Funktion die in meinem Test wirklich kein einziges vorzeigbares Ergebnis produzierte. Der einzige Lichtblick (Ha, Gag!) ist der immense Dynamikumfang der Aufnahmen. Hier kann das Nokia 9 PureView wirklich Akzente setzen. Ob dies als ausreicht um Foto-Affine Käufer zu gewinnen wage ich zu bezweifeln. Ich selbst warte seit Jahren auf ein Telefon dass die Abbildungsqualität des Lumia 950 bietet - und muss dies offenbar weiter tun. Fraglich ist auch, ob HMD Global hier mit Software noch etwas verbessern kann, da die Details auch im RAW-Modus nicht vorhanden sind und der Sensor oder die Optiken offenbar nicht mehr leisten können. Wo ich Verbesserungsmöglichkeiten in Sachen Software sehe ist im Low-Light-Bereich. Hier hat Google mit seiner gCam Software gezeigt, dass es hier oft Optimierungspotential gibt. Ob allerdings eine derartig große Diskrepanz noch wegzuprogrammieren ist wird man abwarten müssen. Stetiger Begleiter: Die abgestürzte Kamera-App Das Telefon hat aktuell auch noch einige weitere Probleme: Die Kamera-Software stürzt wirklich ständig ab Vom machen eines Fotos bis zur Betrachtungsmöglichkeit vergehen zwischen 10 und 30 Sekunden - das ist extrem störend Die Kamera-Oberfläche selbst ist brechend langsam. Das Wechseln von Modus zu Modus dauert sehr lange Fingerabdrucksensor ist unbrauchbar - Erkennungsquote ~3/10 Durchblättern in der Foto-App ist sehr langsam - insbesondere nach dem Aufnehmen einiger Fotos in Folge Lightroom lässt sich nicht aus der Foto-Galerie heraus starten Die Regler für die Tiefen-Einstellung sind bei manchen der Fotos nicht vorhanden, obwohl das Foto mit Tiefeninformationen geschossen wurde Die Panorama-Funktion hat einen grauenhaften Dynamik-Umfang Sobald man mit der Tiefen-Funktion ein Bild verändert hat und auf "Kopie speichern" klickt ist das Original auf dem Telefon nicht mehr aufrufbar obwohl die Datei sehr wohl noch auf dem Dateisystem liegt. Mit "Pureview" haben die JPEGs wenig zu tun - alle Aufnahmen sind massiv überschärft. Das RAW hingegen ist in dieser hinsicht in Ordnung. Der 12MP 4:3 Modus ist in Sachen Schärfe und Details insgesamt massiv schlechter als der 8MP 16:9 Modus Fazit Das Nokia 9 PureView ist eine unreife Banane - ob diese beim Kunden reift ist ungewiss. Seitens HMD Global wurde bislang nur ein Update für einige Abstürze bei niedrigem Batteriestand angekündigt. Das Konzept finde ich nach wie vor großartig - die RAW Ausgabe der Aufnahmen hat unglaublich viel Potential. Es fehlt hier im ersten Schritt an einer stabilen Software und einer deutlichen Optimierung was die performance in etwas schwächeren Licht angeht. Empfehlung: abwarten und noch nicht kaufen - so ist das Nokia 9 keinem zumutbar. DasNokia 9 ist aktuell für 649 Euro bei unserem Freund und Partner Amazon.de erhältlich.
  10. Letzte Woche
  11. Eywo

    Stirbt Fernsehen aus?

    Man hört ja immer wieder, die jungen Leute schauen alle gar kein Fernsehen mehr. Alles was man mit Rundfunk zahlt, schauen auch gefühlt nur menschen 60+ und, naja, das ist sicher nicht die Gruppe, an denen man die Zukunft messen sollte, mal so gesagt. Stirbt Fernsehen also wirklich aus? Andererseits habe ich nämlich das Gefühl, dass RTL und ProSieben seit Jahren konstant das gleiche senden und konstant Zuschauer haben...
  12. Wer die Geschichte um den Muur Talisman verfolgt hat, der wird ähnlich wie ich gedacht haben, dass die Story um Cade Skywalker nun endlich auch ein Ende gefunden hat, aber dem ist nicht so. Cade konnte in einem Kampf Darth Krayt besiegen, wobei erst Darth Wyyrlok im endgültig das Leben nahm. Jetzt muss Wyyrlok die Tarnung aufrechterhalten, denn der Machtkampf, welcher jetzt in den Reihen der Sith stattfinden würde, wäre das Ende des Imperiums. Doch zunächst erleben wir die Vernichtung der Mon Calamari. Durch den Verrat an die Sith, soll ihr Volk ausgelöscht werden, doch ein imperialer Ritter Namens Sinde unterstützt sie im Kampf. Der gefallene Imperator Roan Fel möchte zwar das er zurückkehrt, aber Sinde kann den Völkermord einfach nicht mit ansehen. Im eindrucksvollen Finale gegen den Meeresleviathan der Sith, bekommt ihr optisch noch einmal schönste Comickunst. Danach geht es mit Cade Skywalker weiter, welcher seine verletzte Freundin Azlyn Rae retten will. Dazu begibt er sich in die Hände zweier bekannter Heiler, welche schon damals Darth Vader retten konnten. Cade hingegen kann nicht still ausharren und zettelt ein Kampf nach dem anderen an. Bis Azlyn erwacht und aus ihr etwas anderes geworden ist, als sie es sich je vorstellen hätten können/wollen. Skywalker und seine Crew müssen erneut fliehen... Am Ende erleben wir noch eine gewaltige Raumschlacht mit General Gar Stazi. Er hatte sich bisher zwar mit dem Imperator Roan Fel verbündet, doch möchte er keine Marionette des Imperiums sein. Die Sith unterliegen zwar der Übermacht dieser Flotte, aber ob dieses Bündnis von Dauer ist, möchte man doch bezweifeln. Wie man sieht, geht es munter weiter in der Geschichte um Star Wars nach die „Rückkehr der Jedi-Ritter“. Diesmal gibt es einige schöne Großformatbilder, in den die Details der Raumschiffe oder zu Beginn auch der Meeresungeheuer, herrlich zu sehen sind. Farblich wieder bunter und sonst alles in gewohnt guter Qualität. Fazit: Darth Krayt ist Geschichte, doch Cade Skywalker schreibt weiter an seiner Zukunft. Ob Jedi oder Sith, diesmal haben imperiale Ritter und Generäle auch das Wort, denn ein Imperium ist immer nur so stark, wie die Mannschaft, welche die Befehle ausführt. Der Band ist eine schöne Fortführung zu den vorangegangenen Ereignissen und die Zukunft der Sith bewegt sich aktuell auf einer hauchdünnen Klinge, welche jederzeit zu zerbrechen droht. Matthias Göbel Autor: John Ostrander Zeichner: Jan Duursema, Omar Francia, Dan Parsons, Brad Anderson Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 28.09.2018 ISBN: 9783741609060
  13. Gast

    Trailer zu Star Trek: Discovery 2x10

    Die 2. Staffel wird 14 Folgen haben.
  14. Wer den Namen des Autors kennt und ihn mit all seinen Geschichten zu schätzen gelernt hat, der wird sich auch mit seinen nicht viele Seiten füllenden Erzählungen beschäftigt haben. Kurzgeschichten bieten Autoren die Möglichkeit eine Idee in ihrer Grundform schnell niederzuschreiben und manchmal reichen auch ganz wenige Worte aus, um den Leser zu faszinieren. In diesem Band finden sich insgesamt sechs Geschichten wieder, welche nicht zwingend mit Science-Fiction zu tun haben, aber dennoch voller Fiktion und Wunder sind. Ein kleines Meisterwerk verbirgt sich gleich in der ersten Geschichte. Denn hier beschreibt der Autor einen Detektiv, der einen Auftrag bekommt, welcher ihn fast um den Verstand bringt. Ein Mann kommt zu ihm und möchte das er beschattet wird, da er sich nicht daran erinnern kann was seine Arbeit ist. Klingt nach leicht verdientem Geld, doch nach einer Weile weiß der Detektiv nicht mehr was er davon halten soll. Er sieht andere Sachen als seine Frau und Männer steigen durch einen Spiegel? Ja, das klingt schon abgefahren und ich muss auch sagen, dass das Ende noch eine kleine Überraschung mehr parat hält. Nach dieser Story geht es um einen Witwer, der um die Welt reist und dabei von imaginären Tieren begleitet wird, denn er ist „Der Mann, der in Elefanten reist“. Schon die Überschrift ist nicht ganz durchsichtig, wie die Geschichte später selbst. Doch dafür kommt danach für mich das eigentliche Highlight dieser Ausgabe. „Entführung in die Zeit“ erzählt von einem Zeitagenten, welcher nebenbei in einer Bar arbeitet und eines Tages einen jungen Mann zur Mitarbeit überredet. Schon als ich angefangen habe zu lesen, erinnerte ich mich an einen Film „Predestination“ und Bingo, diese Kurzgeschichte lieferte die Grundlage für die Story. Eine schön verworrene Geschichte mit Zeitreisen und ihren Folgen. Die darauffolgende Geschichte „Sie“ ist auch mehr ein Selbstfindungstrip und „Unsere schöne Stadt“ hat wieder fantastische Wesen an Bord, von Katzen, welche sich in Wirbelwinden verwandeln können. Zum Schluss betreten wir noch das „Das 4-D Haus“, aus dem keiner wirklich entkommen wird. Nimmt man alle Geschichten zusammen, hat man einen sehr kleinen, aber für alle welche den Autor noch nicht kennen, guten Querschnitt seiner Denkweise. Hier ein wenig Fabelwesen, da fantastische Zeitreisen und wieder eine Gedankenwelt, in die man gar nicht oder nur schwer vordringen kann. So ist nun einmal Robert A. Heinlein gewesen und ich finde gut, dass sein Schaffen nicht vergessen wird, sondern immer wieder auch andere beflügeln kann. Sei es wie bei „Entführung in die Zeit“ einen Film oder wie bei „Das unerfreuliche Gewerbe des Jonathan Hoag“, dass man sich selbst die Frage stellt, was hätte ich anders designt an unserer Welt. Fazit: Eine bunte Reise durch Robert A. Heinleins kleine Werke. Die Geschichten gestalten sich wunderlich und fantastisch, so dass man nicht nur in der Science-Fiction landet, sondern auch in die Psyche verschiedener Menschen. Seine Ideen sind abwechslungsreich und selbst wenn die Dokumente dazu schon mehrere Jahrzehnte alt sind, hat er einen sehr eigenen Stil gefunden, welcher auch heute noch für Denkanstöße sorgt. Fans finden seltene Geschichten zusammengefasst in einem Band und wer einfach mal Robert A. Heinlein kennenlernen will, findet hier einen guten Einstieg. Matthias Göbel Autor: Robert A. Heinlein Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 11.03.2019 ISBN: 9783453316300
  15. Daniel Räbiger

    Project Daedalus

    Ich lag leider mit Grippe flach. Letzte Folge so etwa 3,5 bis 4 von 5
  16. Gast

    Project Daedalus

    Warum gab es keine Rezension zur vorhergehenden Folge?
  17. Daniel Räbiger

    Light and Shadow

    War leider die letzte Woche mit Grippe flach gelegen. Kurzgesagt: ich fand sie ganz gut 3,5bis 4/5.
  18. Daniel Räbiger

    Trailer zu Star Trek: Discovery 2x10

    Hier ist der Trailer:
  19. Gast

    Jean-Luc Picard Serie über drei Staffeln?

    Also, ich finde Star Trek Discovery sehr gelungen. Trotzdem ist eine Serie mit Patrick Stewart als Picard klasse.
  20. Daniel Räbiger

    Project Daedalus

    Admiral Cornwell beauftragt die Discovery, einen Anführer von Sektion 31 zu verhaften. Spock versucht zu verstehen, warum es der rote Engel gerade auf ihn abgesehen hat.
  21. Anfang der neunziger Jahre erfreute Timothy Zahn die Star Wars Fans mit seiner Thrawn-Trilogie. Die dazugehörige Comic-Umsetzung endet mit dieser Ausgabe und schließt somit den Kreis, welcher sich über einige verschlungene Abenteuer hingezogen hat. Nicht nur Luke Skywalker stellt sich einem waschechten Imperatornachfolger, auch Prinzessin Leia und Han Solo müssen sich um ihren Nachwuchs Sorgen machen. Denn diese beiden sind für Großadmiral Thrawn der Schlüssel für seine Zukunft. Aktuell hat er immer noch die volle Kontrolle über Palpatines ehemalige Truppen, welche er mit den Noghi verstärkt hat und jetzt sogar noch eine Klon-Produktion starten will. Selbst die verschollene Katana-Flotte viel nun in seine Hände. Jedi-Meister C`baoth führt weiterhin seinen eigenen Plan aus und versucht als Nachfolger des Imperators an die Macht zu kommen. Luke und Leia sollen ihn dabei zur Seite stehen. Einzig Mara Jade stellt sich zu den Rebellen, obwohl sie damals als rechte Hand des Imperators galt, verrät sie nun die Lage der Klon-Anlage. Im Kopf immer noch die Worte ihres Meisters, soll sie Luke töten. Ich war überrascht, wie viel Text diesmal für den Comic benutzt wurde. Inhaltich erfährt man so viel tiefer, wer mit wem ein Spielchen treibt. Denn jeder scheint hier eigene Pläne zu verfolgen, welche dank der Macht, nicht immer ganz aufgehen. Luke führt dennoch das Happyend herbei und schaut man auf die aktuelle Entwicklung von Star Wars, spielen die Kinder von Leia und Han schon jetzt eine Rolle und vielleicht ist die Idee mit den Klonen gar nicht mal so weit hergeholt. Edvin Biukovic schuf mit seinen Zeichnungen schnelle Szenen und verband so die komplexe Story von Mike Baron & Timothy Zahn mit seinen Bildern. Nicht immer so farbenfroh wie heute und manchmal auch fast erschlagen vom Text, aber in Summe gelungen und im Stil der Charaktere sehr treu unterwegs. Ein Fact noch am Ende, Edvin Biukovic starb knapp ein Jahr nach Vollendung des Bandes an den Folgen eines Gehirntumors. Fazit: Thrawn-Trilogie findet auch optisch ihr Ende und gibt der Neue Republik eine neue Hoffnung. Leia und Han´s Kinder sind bei bester Gesundheit und Luke Skywalker findet sein Schicksal im Kampf gegen Jedi-Meister C`baoth. Thrawn hingegen spielt alle seine Karten aus und versucht seinen lang geschmiedeten Plan endlich mit Ergebnissen zur krönen. Grafisch gelungen und passend in den 90ern anzusiedeln, ist vielleicht der Text nur etwas zu viel, aber aufgrund der Tiefe der Story notwendig. Matthias Göbel Autor: Mike Baron, Timothy Zahn Zeichner: Edvin Biukovic, Eric Shanower, Pamela Rambo Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 14.09.2018 ISBN: 9783741609053
  22. Früher
  23. Gast

    Light and Shadow

    Kommt noch ein Review zur letzten Folge? Talos IV
  24. Daniel Räbiger

    Light and Shadow

    :D DAS erklärt dann aber auch alles!
  25. Springen wir als erstes in das Jahr 1938, denn hier veröffentlichte John W. Campbell die Novelle „Who Goes There?“. Bereits 13 Jahre später war das Thema so interessant, dass der Roman mit dem Namen „Das Ding aus einer anderen Welt“ unter der Regie von Christian Nyby erstmals verfilmt wurde. Damals sorgte der Film für Aufsehen in den Kinos und 30 Jahre später nahm sich John Carpenter noch einmal der Geschichte an und präsentierte seine Version des Sci-Fi-Horror-Klassikers. Damals mit bahnbrechenden Spezialeffekten, konnte er nicht nur Kinogeschichte schreiben, auch das dazugehörige Buch von Alan Dean Foster, welches den Film in Zeilen verpackte, fand seine Leser. Dank des Apex-Verlages kann man erneut in die Tiefe der Arktis eintauchen und das Grauen hautnah miterleben. Schon der Anfang liest sich sehr ungewöhnlich, denn in einer amerikanischen Forschungsmission landet ein Helikopter und die Insassen ballern wild um sich. Für alle beteiligten ist das mehr als verwirrend, denn das Ziel ist ein Hund. Schon hier weicht der Film etwas weiter vom eigentlichen Buch ab, aber der Spannung wird damit trotzdem mehr als Genüge getan. Einzig der beschossene Hund überlebt. Die Mannschaft macht sich auf in das Lager der einige Kilometer entfernten Kollegen aus Norwegen. Hier finden sie nur brennende Gebäudereste, Leichen, aber auch einige Videobänder, welche mitgenommen werden, denn vielleicht lässt sich so erahnen, was hier passiert ist. Ein einfacher „Lagerkoller“ kann es definitiv nicht sein, dafür waren sie nicht lange genug allein. Ab jetzt beginnt der Roman auch sein Horror langsam aufzubauen. Zuerst die Entdeckung der Norweger und die plötzlichen Verwandlungen der Hunde sind nur ein Vorgeschmack auf das, was noch kommen wird. Die Angst jeder einzelnen Person wird immer spürbarer und selbst wenn man den Film vor vielen Jahren das letzte Mal gesehen hat, die Bilder werden wieder zurückgeholt. Dazu auch noch die eisige Kälte, der Wind und die Leere der Region. In einer derart ausweglosen Situation festzuhängen und dem ausgesprochenen Teufel zu begegnen, wünscht man sicherlich nicht einmal seinem ärgsten Feind. Interessant sind auch die kleinen Zwischengedanken, welche im Film nicht so deutlich umzusetzen sind. Da träumt einer von der Wärme der Karibik und einem Cocktail oder ein anderer erinnert sich an seine Vergangenheit, welche auch im Film nicht so herausgeschält wurde. Damit bekommen die Personen einen ordentlichen Hintergrund, auch wenn einige etwas zu schnell Lösungen präsentieren, was aber wiederum kaum Pause zum Ausruhen lässt und man sich als Leser sehr gut unterhalten fühlt. Die Kampfszenen, besonders zum Ende hin, sind gewaltig und können locker mit jedem aktuellen Skript mithalten. Der Tod ist hier so allgegenwärtig, dass man fast vermuten möchte, dass keiner hier lebend das Lager verlassen wird. Vielleicht wäre es auch das bessere Ende gewesen, denn wo dieses Ding herkommt und was es eigentlich ist, wird bis zum Ende nicht wirklich erklärt und vielleicht gibt es doch noch einmal irgendwann eine weitere Fortsetzung. Fazit: Horror, Angst und eisige Kälte - Alan Dean Foster bringt euch John Carpenters Film noch einmal eindrucksvoll nach Hause. Die klaustrophobische Enge, in der die Bedrohung für jeden so deutlich erwacht wie selten zuvor, bringt dem Leser eine beklemmende Spannung und vertraute Nähe zu den Figuren. Ein Roman, welcher mit den Bildern des Films bemerkenswert beweist, dass Geschichten, egal wie alt sie sind, immer noch fesseln und begeistern können. Matthias Göbel Autor: Alan Dean Foster Übersetzer: Heinz Nagel, Christian Dörge E-Book: 236 Seiten Verlag: Apex Verlag Erscheinungsdatum: 06.11.2018 ISBN: 9783743885288
  26. Gast

    Light and Shadow

    Ich sehr das anders. In Folge 2x7 ist eine Sonde der FED aus der Gegenwart, durch eine Rasse aus der Zukunft aufgerüstet worden und greift ein Shuttle der FED an. Und genau diese Technik wird in Folge 2x8 im Traum von Spok gesehen, wie sie die FED angreift und Planeten zerstören. Ich denke der "Rote Engel" ist ein Zeitreisender (evtl. der gleichen Rasse), der genau diese Vernichtung verhindern will. Aber damit er glaubhaft rüberkommt und man ihm glaubt das er nur Helfen will, zeigt er einigen Personen gefährliche Ereignisse (hier: sieben Stück) und beseitigt diese. Anzumerken ist auch, das der Android auf der Brücke der Discovery durch ein Computersignal infiltriert wurde und nun gegen die Discovery arbeitet.
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