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...wir sind die Coolsten, denn wir cruisen!

Glaube vs. Star Trek ?


Empfohlene Beiträge

Eine sehr fesselnde und interessante Diskussion die ihr da führt!

Zur Sache mit den Weisheitszähnen: Ich habe von Geburt an nur 3!  ;)

Zur Entstehung der Menschheit: Da gibt es ein interessantes Buch über den 13. Planeten Phaeton. Auch eine Möglichkeit der Entstehung der Menschen.

Dann hätte ich ne Frage zu Gott: Es heißt doch er hätte den Menschen nach seinem Abbild geschaffen (Werewolf, steht das auch so im Koran?), falls ja, muss er ein ziemliches A****loch sein. Sorry für den Ausdruck.  ;)

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ok leute ihr spinnt doch!! ich les mich durch 9 verdammte seiten um meine meinung abzulassen..  genau darauf hab ich gewartet, gute diskussionen, auch zu schlechten themen.

ja also es gibt religionsanhänger und anhänger wissenschaftlicher ansätze, die einen denken gott habe alles erschaffen, die anderen erklären die welt als geblide aus unzählbar vielen bausteinen. darauf würde ein religionsanhänger vermutlich antworten: "... die alle gott entwickelt hat."

also ist die evolution wohl eher wie ein dominospiel, erst baue ich tausende, millionen von steinen auf und überlege mir witzige oder waghalsige exkurse und dann gibts den urknall! ich stoße den ersten stein um. danach sehe ich nur noch hilflos zu wie manche reihen erfolgreich sind und andere kläglich scheitern....

das klingt einigermaßen erbärmlich oder? wenn man jetzt das bild noch verschärft könnte man sagen: gott lenkt alle unsere handlungen: sprich-> er schmeißt jeden stein einzeln um!

logisch! das muss ein spass sein! (und nebenbei erklärt es auch noch die dauer der evolution)

viele von den vorangegangenen kommentaren waren unüberlegt und auch unqualifiziert: insbesondere die stellungnahmen von religiösen postern die zweifelsfrei behaupten können: gott mag dich wenn du brav bist, gott bestraft dich wenn du böse bist, gott hört es gerne wenn ihr betet, usw...

alleine dieser punkt bringt die religion in schwierigkeiten, wie kann einer der offen zugibt: "nein ich habe keine beweise für gottes existenz" trotzdem behaupten er wisse wie gott dieses und jenes beurteilt, das ihm dieses gefällt und jenes missfällt, wenn er ihn doch gar nicht kennt! woher weiß der betreffende, daß nicht gerade seine behauptungen die sind die gott missfallen? steht der gläubige über den dingen? gibt es eine "erhebung" über den "ungläubigen"? wenn ja, dann keine offizielle, denn auch dieser hochmut steht nirgends geschrieben, und kein ökomenischer staubbuddler wird ihn je aus irgendeinem felsen kratzen.

religion = hierarchie

glaube = bedingungslose unterordung

gläubige = häscher und denunzianten

ungläubige = der feind

das gespräch über den glauben = der kampf, die schlacht

das "gottgefällige" leben = der weg zur macht

kirche = propaganda, eine dauerwerbeveranstaltung

nun, dieser post ist voller behauptungen die nicht mit: "gott ist groß", "gott ist unfehlbar", oder anderen plakativen sprüchen widerlegt werden können. die last der beweise wiegt zu schwer!

mfg apogee  ;)

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Man, ihr habt ja gestern noch wie wild weitergemacht. Leider musste ich abbrechen (hab ja noch andere Sachen zu tun)

Einige Dinge möchte ich dennoch kommentieren:

@Locutus

Nicht alle Christen katholisch und manche haben sogar nix gegen Kondome.

@Raziel

hin und wieder gewaltig selbst widerspricht. Man lese nur mal die Evangelien zu diesem Thema ...  

Wo wiederspricht sich die Bibel ? Beweisen, nicht einfach so behaupten !

@DReffects

Mir ist nicht so klar, was das Zitat aus der Offenbarung sollte.

@idic vulcan

Zum Birkenspanner:

Die Anpassung innerhalb einer art (Makroevolution) widerspricht nicht der Schöpfungslehre. Ist aber kein Beweis zur Evolutionstheorie (Mikroevolution). Danach würde dann aus dem Birkenspanner irgendwann ein anderes Tier werden.

@Kryxos

Es ist glasklar nachweisbar, dass es zich Millionen Jahre gedauert hat, bis die Alpen standen.

Klasklar ? Warst du dabei ? Hat jemand einen solchen Zeitraum schon mal beobachtet. Das sind nur Hochrechnungen, bei denen man von bestimmten Werten „ausgeht“

Daher sind die Geschichten in der Bibel, in denen Gott sich zeigte, allesamt falsch.

Reine Behauptung, die ich wiederum als falsch bezeichne.

Nur dienen all diese Strafandrohungen nur dazu, damit sich die Menschen auch an die Regeln halten. Ein realer Gott, so denn es ihn geben sollte, würde nicht mit solchen Mitteln arbeiten.

Er arbeitet schon lange nicht mehr mit Strafe (Glück gehabt, was ?)

Die Bibel kann man für diese Entscheidung ebensowenig zu Rate ziehen, wie eine Wissenschaft.

Ob „man“ das nicht kann weis ich nicht, ich kann es.

@surak

Ob es nun 3000 oder 6000 oder mehr waren. Das mit den genauen Zahlen überlasse ich den „ernsthaften“ Naturwissenschaften.

@M1Labbe

Warum zeigt sich Gott nicht mehr?

Tut er, aber vielleicht will ihn nicht jeder wahrnehmen. Ich denke selbst wenn er mit wehenden Fahnen in Jerusalem erscheinen würde würden die Menschen ihn trotzdem nicht an ihn glauben.

@Hoshi_Sato

Bist du ein A****loch (Zitat von dir) nur weil dein Kind Mist gebaut hat ?

@Apogee

Nett mich als „häscher“ und „denunzianten“ (die schreibt man übrigens groß) zu bezeichnen.

Wenn die das Thema nicht gefällt dann gibt es sicherlich einen anderen Thread, der dir mehr zusagt. :angry:

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@kurn

Apogee ist ein seriöser Disskutierer. Seine Ausführungen haben durchaus Sinn: Dass das Christentum im Grunde nix anderes als eine Partei (wie auch Islam, Judentum etc.) in einem internationalen Religionsstaat ist. Wie in der richtigen Politik erzählen die Dir was von Göttern und Erleuchtung und wenn Du daran glaubst, "wählst" Du sie. Also alles Wahlpropaganda...

@Apogee

Sorry, wenn ich Deine Aussagen etwas umgebaut habe. :D

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wisst ihr was mir eben gerade in den sinn kam als ich all die diskussionen zu verschiedenen göttern usw gelesen hab...?

es ist doch genauso sinnlos danach zu fragen ob es mehrere wahrheiten gäbe... weil es keine einzig richtige wahrheit gibt... jeder muss für sich selbst entscheiden - und für jeden ist das woran er glaubt soz. DER gott...

@kurn

das zitat aus der offenbarung des johannes sollte eigentlich nur darauf hinweisen wie viel müll in jeden x-beliebigen satz interpretiert werden kann...

abgesehen davon ist es lustig zu lesen ;)

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Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe halten die religiös Gläubigen den Urknall ebenso für einen Unsinn wie die Evolutions- und Entwicklungsgeschichte.

Alles klar, was in der Bibel steht sind allesamt Tatsachenberichte, die Erde wurde vor 3- 6000 Jahren erschaffen und alles, was uns ein höheres Alter vorgaukelt sind entweder Halluzinationen oder falsche Messergebnisse und Gott hat all die schönen Fosslilien vor sagen wir mal 500 Jahren in den Sand gezaubert, damit die wissenschaftlich aufgeklärten Menschen schön was zum spielen haben. Ein netter Gott, muss ich sagen, aber erwartet jetzt bloß nicht von mir, dass ich all dies jetzt so wortwörtlich glaube!

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@Surak

So seriös fand ich das aber nicht. Und wenn du das Christentum für eine bessere Partei hälst, ist das deine Meinung. Wenn man sich wirklich mit den Religionen beschäftigt, kann man das Christentum nicht mit Islam und Judentum oder den anderen gleichsetzten.

@DReffects

jaja die Offenbarung, oft zitiert und nie verstanden...

Aber du hast recht, jeder muss selbst entscheiden, was er glaubt. Gott zwingt niemanden, an ihn zu glauben.

Irgendwann wissen wir alle mehr...

(...aber dann nicht kommen mit "ich habe davon nix gewusst" :) )

@Tolayon

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe halten die religiös Gläubigen den Urknall ebenso für einen Unsinn wie die Evolutions- und Entwicklungsgeschichte.

Ich kann nicth für alle sprechen: Urknall/EvolutionsTHEORIE ja.

Das sich Menschen ud Tiere weiterentwickeln, das habe ich nie angezweifelt, wurden halt nur geschaffen und sind nicht auseinender entstanden.

Alles klar, was in der Bibel steht sind allesamt Tatsachenberichte

Manche glauben alles was in den Nachrichten kommt...

Wieso nicht, beweis doch mal das Gegenteil :)

Wie alt die Erde ist finde ich gar nicht so ausschlaggebend.

Wie alt die Fossilien wirklich sind, kann man nur schätzen und hochrechnen, aber nicht wissen.

Hast du mal ein Buch eines "wissenschaftlich aufgeklärten Menschen" aus dem 19 Jhrt gelesen, toll...

Aber heute wissen wir ja alles...

Ein netter Gott, muss ich sagen, aber erwartet jetzt bloß nicht von mir, dass ich all dies jetzt so wortwörtlich glaube!

Ich erwarte gar nichts von dir.

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@ kurn: Ich gebe zu, ich habe schon lange keine Bibel mehr im Haus. Sie ist für mich bedeutungslos geworden, was früher mal ganz anders war, als ich jahrelang Kindern dieses Buch näher gebracht habe. Irgendwann hab' ich das nur noch gemacht, weil ich einfach gerne mit Kindern arbeite ... und dann kam der Punkt wo ich es nicht mehr mit mir vereinbaren konnte, den Kindern etwas zu erzählen, an das ich selbst nicht glauben konnte. So ganz konkrete Beispiele hab ich da jetzt nicht für. Aber ich führe wieder die Evangelien an. Ich bin mir nicht mehr 100% sicher, aber ich meine es waren Lukas und Matthäus, die sich in einigen Punkten ihrer Erzählungen über Jesus' Leben widersprochen haben. Dazu kommt natürlich noch die starke Diskrepanz zwischen AT und NT. In beiden werden doch recht unterschiedliche Botschaften propagiert.

Noch mal zu den Birkenspannern: Erstens scheinst Du Makro- und Mikroevolution zu vertauschen. Mal ganz abgesehen davon, daß die Begriffe nicht so wirklich angebracht sind, wie Du sie benutzt. Das kann ein Tippfehler sein. Aber die Verfärbung der Falter ist doch der mögliche Beginn einer Artaufspaltung! Das ist doch der Trick an der Evolution, daß sie nicht punktuell sondern graduell ist. Wenn sich in unterschiedlichen Gebieten unterschiedlich gefärbte Birkenspanner durchsetzen, kommt es irgendwann zu einer Fortpflanzungsbarriere, die Genpools der Populationen entfernen sich voneinander. Und dann sind wir auf dem besten Weg der Artaufspaltung. So funktioniert das Prinzip überall und ist in sich auch völlig logisch und nachvollziehbar, wenn man mit einem klaren Kopf daran geht. Bestes Modellbeispiel dafür ist in jedem Lehrbuch nachzulesen: Die Darwinfinken.

Zusätzlich zu den Theorien gibt es ja heute auch genetische und molekularbiologische Methoden, diese Dinge nicht zu Beweisen, aber mit weiteren Indizien zu versehen.

Ich glaube DR wollte mit seinem Offenbarungszitat (und ich mit meinem darauffolgenden Kommentar) zeigen, daß es vielleicht etwas ... naja ... man sollte nicht alles was in der Bibel steht unreflektiert als Wahrheit für sich nehmen. Was bedeutet denn für dich die Offenbarung? Da sind wir auch an einem Problem, mit dem alle Religionen zu kämpfen haben. Man kann sich aus dem geschriebenen Wort alles rausziehen, wenn man nur will und kreativ genug ist.

Sehr witzig finde ich, daß Du es plötzlich den "ernsthaften" Naturwissenschaften überlassen willst, zu bestimmen, ob die Welt nun 3000 oder 6000 Jahre alt ist ... nun, die Wissenschaften haben schon längst daran gearbeitet. Und ihre Ergebnisse zweifelst Du doch an! Weil sie ja anscheinend eh nur das messen, was Gott von ihnen möchte! Wobei das auch wieder überhaupt keinen Sinn macht. Warum sollte er uns glauben lassen, die Erde ist so alt, daß mit Fossilien, Formationen etc belegen ... und gleichzeitig verlangen, daß wir glauben, die Welt sei erst 6000 Jahre alt? Völliger widersprüchlicher Unsinn!

So, daß war's erstmal zu dem Thema. Ich will noch mal betonen, daß ich Dich hier nicht angreifen will. Aber Du hängst so verbissen daran, entkräftest jedes andere Argument, mit Argumenten die mir und einigen anderen als völlig unbefriedigend erscheinen ... das ist Standpunktvermittlung, aber keine Diskussion.

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@Surak

So steht es in der Bibel. Ich hab's mir nicht ausgedacht.

Aber daran glaub ich.

@Raziel

Also entweder man hat einen konkreten Beweis (Beispiel) für Fehler in der Bibel oder man lässt solche Behauptungen. Ich kenne bisher keinen Fehler.

Ich bin kein Biologe, aber ich denke ich habe Makro- und Mikroevolution nicht vertauscht.

Artaufspaltung ist wohl etwas anderes wie das entstehen einer ganz neuen Art aus einer anderen, aber ich denke hier solltest du dich eher mit einem gläubigen Biologen unterhalten (so was gibt'S wirklich).

Die Offenbarung ist dass, was einer vor 2000 Jahren in einer Vision über die Zukunft gesehen hat und das damals mit seinen Worten beschrieben hat. (sollte man im Hinterkopf behalten)

Ich halte nicht viel von Spekulationen darüber, es gibt wirklich interessantere Bücher in der Bibel.

Zum Alter der Erde: Wieso gibt es dann so viele verschiedenen Meinungen, wie alte die Erde denn jetzt ist die dazu eh bald wieder umgeworfen werden ? Ich erwarte von niemanden, das er irgendwas glaubt. Ich beschriebe nur was ich glaube. (so wie das jeder hier kann)

„Standpunktvermittlung, aber keine Diskussion“ ?

Wieso, ich hab doch schon ein paar mal gesagt, das jeder glauben soll was er will. Stört es dich  das ich eine Meinung habe und die auch verteidige ? Du beharrst ja auch auf deinem Standpunkt.

Ich habe schon gesagt, Glaube ist nicht  Wissen, also erwarte keine "befriedigenden" Argumente von mir.  (Wenn man ncith glauben will, dann sind keine Argumente befriedigend)

Ich fühlte mich übrigens hier noch nie angegriffen  :)

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ich finde es gut das die gegen argumente alle sachlich geblieben sind. ich möchte dich, kurn, darauf hinweisen das wir zu jedem zeitpunkt ebenfalls mit irgendwelchen obstrusen argumenten kommen könnten um sie dann einfach mit dem satz: beweis mal das gegenteil zu versiegeln.

man merkt deutlich das du dich durch deine gläubigkeit "erhoben" fühlst.

es sind so viele argumente und auch beweise gegen religionen und ihre ansichten grade zum thema evolution gekommen aber praktisch nicht ein einziger echter erklärungsversuch dafür! das ist eine sehr schwacher standpunkt in einer diskussion.

auch deine leicht aggressive haltung im bezug auf meinen post zeigt deine hilflosigkeit beim verarbeiten von kritik an der religion.

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Zum Alter der Erde: Wieso gibt es dann so viele verschiedenen Meinungen, wie alte die Erde denn jetzt ist die dazu eh bald wieder umgeworfen werden ? Ich erwarte von niemanden, das er irgendwas glaubt. Ich beschriebe nur was ich glaube. (so wie das jeder hier kann)

dazu möcht ich noch anmerken, daß das alter der erde immer nach oben korrigiert wird, zb: 9 mrd statt 6 mrd jahre.

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@kurn

Im Grunde ist Religion, welche auch immer, gut, um nicht zu sagen sehr gut - "Liebe Deinen Nächsten" usw. (ihr wisst worauf ich hinaus will). Eine wunderbare Philosophie. Auch als Geschichtschronik lässt sich die Bibel durchaus heranziehen.

Sie allerdings in den Stand eines wissenschaftlich-seriösen Buches zu erheben, welches auf alles eine Antwort kennt, ist Schwachsinn.

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@Apogee

Wieso, ich brauch nicht alles beweisen zu können. Von mir werden doch dauernd Beweise gefordert. Ich wollte damit ausdrücken, dass die Wissenschaft nur halb so viel beweisen kann wie sie gerne behauptet/möchte.

Meine "agressive" Haltung kam daher, wie du diene ersten Beitrag eingeleitet hast.

ok leute ihr spinnt doch!! ich les mich durch 9 verdammte seiten um meine meinung abzulassen..  genau darauf hab ich gewartet, gute diskussionen, auch zu schlechten themen.

Fand ich nicht sehr seriös.

Ich schätze übrigens die Beiträge der anderen sehr und versuche ihnen ernsthafte Antworten dazu zu geben. Es wäre sicherlich leichter nix zu schreiben.

Ich bewundere jeden, der eine eigene Meinung hat und diese auch WIRKLICH vertritt. Wenn du mich für "gläubig erhoben" hältst, dann ist das schade.

@Surak

Ich habe die Bibel nie zu einem wissenschaftlich-seriösen Buches erhoben. Ich wollte nur Zeigen, das sie der modernen Wissenschaft nicht nur wiederspricht. Sie ist weder ein Lexikon noch eine Biologiebuch. Aber man kann auch anderst an die Biologie herangehen wie Herr Darwin.

Trotzdem kenne ich genug Leute, die auf ihrer Basis leben und Entscheidungen treffen und trotzdem ganz normale Leute sind. Aber wenn du sie alle (inklusive mir) für Schwachsinnig häst ist das deine Meinung.

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Ich halte nicht die Leute die nach der Bibel leben für schwachsinnig. Wie gesagt, der philosphische Ansatz ist nicht schlecht. Ich halte es für Blödsinn zu behaupten die Erde sei 3000 Jahre alt, weil es in der Bibel steht.

Ich wollte damit ausdrücken, dass die Wissenschaft nur halb so viel beweisen kann wie sie gerne behauptet/möchte.

Die Wissenschaft beruht ausschliesslich auf Beweisen. Dass heißt, so lange etwas nicht bewiesen ist, ist es nicht sicher, ob es wahr ist oder nicht. Deswegen behauptet sie ja auch viel mehr als sie beweisen kann, da (Gegen)Beweise immer einer Behauptung folgen. Allerdings hebt sie diese Behauptungen nicht auf gleiche Höhe wie die Beweise. Das ist auch der Vorteil gegenüber der Bibel - diese sagt das, das und das, also ist das, das und das so und wird sich nie ändern. Hier leistet die Wissenschaft haargenaue Arbeit und gesteht sich auch gern selbst mal einen Fehler ein.

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@Kurn:

Nun gut. Da ich keine Bibel zur Hand habe, um schlagkräftige Beweise anzuführen, nehme ich mein Bibel-Widerspruchs-Argument aus dem Rennen.

Im Gegenzug solltest Du aber auch noch mal Deine wissenschaftlichen Gegenargumente überdenken.

Zu Makro/Mikro: Das sind Maßstäbe. Makro=Großer Maßstab, Mikro kleiner Maßstab. Du hattest die Evolution selbst als Mikro- und die Birkenspannergeschichte als Makroevolution bezeichnet. Ist aber jetzt auch egal.

Aber was muß ich da lesen? Artaufspaltung ist was anderes als die Entwicklung einer Art zur nächsten, was dann Evolution ist? Wie bitte? Das sind dann eben solche Argumente, wo Du vielleicht besser noch mal vorher nachlesen solltest. Aber Du hast auch gesagt, Du bist kein Biologe, also gut.

Die Evolution ( im Sinne von Bildung neuer Arten) geschieht eigentlich immer nach dem Prinzip der Artaufspaltung! Am Beginn einer solchen steht immer eine Separierung, die unterschiedlichster Art sein kann, und immer eine Fortpflanzung zwischen Populationen verhindert. Dadurch, hier kommen dann die Mutationen zum Greifen, ändern sich die Genpoole der Populationen mit der Zeit immer mehr, und sind irgendwann nicht mehr kompatibel genug, um eine Fortpflanzung zwischen Individuen der beiden Populationen zu ermöglichen (bzw keine fertilen Nachkommen sind möglich). Damit haben wir zwei Arten. Das Entstehen einer Art aus einer anderen, wie du meintest, setzt voraus, wenn es sich dabei nicht um eine Artaufspaltung handeln soll, daß es nachher die Ursprungsart nicht mehr gibt ... das ist Entwicklung innerhalb einer Art, natürlich. Die gibt es immer. Nennt sich Anpassung. Aber eine neue Art gibt es dadurch nicht. Sie mag sich ändern, aber eine neue Art kann per Definition auch nur da sein, wenn es eine andere Gruppe, der Ursprungsart, die sich natürlich auch weiterentwickelt, gibt, mit der man dann keine fertilen Nachkommen mehr zeugen kann. Arten müssen sich in diesem Sinne von anderen verwandten abgrenzen, um eine eigene Art zu sein.

Zum Punkt: Standpuntvermittlung hat Apogee schon näher erläutert was ich meine.

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Hehe, wartet doch auf mich!

Haargenaue Antwort leistet die Wissenschaft auch nicht.

Nehmen wir z.B die Ausgrabung von Neandertalern. Da werden Schädelstücke und andere Knochen gefunden und dann werden gleich Zeichnungen angefertigt, wie der Mensch damals ausgesehen haben soll--> auffälligstes Merkmal hierbei ist eine sehr starke Körperbehaarung, die fast schon einem fell gleicht. Dabei frage ich mich jedoch, wie man die Hautbeschaffenheit und ihre Merkmale feststellen will, nur anhand von Knochenstücken, die man gefunden hat?

Mag sein, daß ich in diesem Punkt naturwissenschaftlich hinterher bin ( wie gesagt, ich bin da in keinem Fach richtig gut ), also wäre ich für eine Klärung, wenn sie denn möglich wäre, dankbar.

Leider werfen sich hier jetzt manche gegenseitig Polemik vor. Finde ich irgendwie schade. Ohne jemand jetzt irgendwie direkt beschuldigen zu wollen ( die folgende Meinung ist mehr an die allgemeine Bevölkerung gerichtet ), kommt es mir so vor, als haben wir eine Dialektik in der Gesellschaft: auf der einen Seite behaupten viele Atheisten ( wie gesagt, nicht hier in diesem Board ) religiöse Menschen wären intolerant, dabei habe ich oftmals den Eindruck, daß es gerade die "Nicht-Gläubigen" sind, die am radikalsten mit den Religiösen umgehen.

Zitate wie "Ihr seid doch arm" oder "Schwachsinn!" habe ich auch zu oft hören müssen.

Wenn jemand nicht glaubt, kein Problem, aber mich für einen Spinner zu halten finde ich doch sehr ungerecht. Immerhin halte ich ja auch keinen für blöd, weil er z.B. grün wählt?

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@Surak

Man kann ja auch der modernen Wissenschaft glauben. Hab' ich keine Probleme. Ich denke es schadet nie, wenn man immer wieder die eigenen Ansichten überprüft.  Und ich wollte nur aufzeigen, dass die Bibel nicht irgend ein langweiliges, doofes Buch ist, sondern dass es wirklich Leute gibt, die danach leben. Und die sind nicht alle so langweilig und bescheuert und weltfremd wie oft behauptet wird.

(schließlich gibt's auch gläubge Trekkies :) )

@Raziel

Also wenn’s zu biologisch wird kann ich dir leider nicht weiterhelfen, wie schon gesagt. Aber sorry, überzeugt hat mich das ganze nicht.

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Du hast natürlich recht, Werewolf. Auch ich bin nicht der Meinung, daß der derzeitige Stand der Wissenschaft die letzte Wahrheit ist, aber auch sie entwickelt sich. Und es mag sein, daß ich, wo wir uns auf meinem speziellen Arbeitsgebiet bewegen, auch etwas zu enthusiastisch war. Ich bin nur der Meinung, daß wenn ich Dinge, die ich nicht belegen kann, zurücknehmen soll (hab ich ja auch getan, obwohl ich noch immer der Meinung bin), nicht mit Halbwissen geantwortet werden sollte, die als Argumente dienen sollen. Naja. Ich muß jetzt zur Arbeit. Bin gespannt, wieviele Seiten ich heute Abend nachzuholen habe!  :)

Auf jeden Fall eine spannende Diskussion. Gefällt mir gut. :)

@ Kurn: Klar, ich hör ja auch schon auf. :) Überzeugen will ich Dich ja auch garnicht, ebensowenig, wie Du mich von Deinem Standpunkt überzeugen kannst. Will nur ein paar Argumente geraderücken.   :)

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@Werewolf

Richtig. Manchmal kommt es mir so vor, als fühlen sich die Leute direkt angegriffen, wenn man zu seinem Glauben steht. Und wenn man sich dann noch wagt, die aktuelle Wissenschaft anzuzweifeln, oder andere Philosophien zu hinterfragen, dann gibt’s ärger. Das schlimmste ist dann, wenn man sich nicht direkt umstimmen lässt, dann diskutiert man nicht richtig und ist intolerant usw.

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