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mit dem Gütesiegel des Würgers von Wolfenbüttel.

Stimme gegen Armut


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Hallo!

Mich würde mal interessieren ob es hier außer mir noch jemanden gibt der sich daran beteiligt oder ab und zu mal spendet.

Ich spende regelmäßig für notleidende Kinder (Brot für die Welt, welthungerhilfe, etc.) Ich würde mich riesig freuen hier auf Gleichgesinnte zu treffen. In meinem Umfeld sind leider viele der Meinung die sollen sich selbst helfen, ich brauch mein Geld selbst. Ich versteh das auch hier das Geld knapp ist. Aber wir haben wenigstens was zu essen. Ich habe einen kleinen Sohn. Es ist für mich unvorstellbar und zerreist mich fast vor traurigkeit, das es Mütter gibt, die ihre weinenden und hungrigen Kinder den ganzen tag sehen müssen und nichts tun können. Das ist doch Furchtbar, oder?

Tschüß Steffi

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Ich denke da eigentlich ähnlich wie du!

Leider muss man sich ab und an in Erinnerung rufen, wieviel besser man es eigentlich als 90 Prozent der Weltbevölkerung hat und dass manche Probleme, über die wir jammern, nur Kleinigkeiten sind.

Daher spende auch ich regelmäßig an einige Organisationen meines Vertrauens. Sicher, Geld allein ist nicht alles, aber es ist ein Anfang.

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Also ich habe eine teilweise andere Begründung dafür, dass ich so jedes Jahr ca. etwas für "Brot für die Welt" oder wie die Aktion heißt, spende.

Und zwar die, dass die westliche Welt praktisch an den Verhältnissen in vor allem Afrika schuld ist... sei es früher durch den Imperialismus oder heute durch irgendwelche Schutzzölle gegen Produkte aus Afrika bzw. Subventionen von Westlichen Bauern, damit es sich nicht lohnt, die teueren Produkte aus den dritte-welt-ländern zu kaufen.

Das ist für mich der wesentliche Grund... praktisch ne Art Wiedergutmachung.

Dann spielt es natürlich noch ne Rolle, dass ich es nicht gerade menschlich finde, bei allzu großem Elend wegzuschauen.

Auf was man aber immer achten muss, ist, dass auch kontrolliert wird, dass das Geld richtig verwendet wird und nicht irgendwo zwischendurch "abgezweigt".

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Das ist ja beruhigend. Es gibt doch noch Menschen die sich um andere sorgen. Meiner Meinung nach geht es auch nicht um die Menge die man spendet, sondern das man es überhaupt tut. Man kann ja mit wenig Geld da schon sehr viel erreichen.

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Hmm, ich denke mal, dass dieser Thread u.a. wegen der aktuellen Live-8 Konzerte entstanden ist.

Haben Live-8 und Deine-Stimme-gegen-Armut was miteinander zu tun? Mir ist aufgefallen, dass alle Musiker bei den Konzerten das weiße Band trugen.

Zudem möchte ich sagen, dass ich von solchen Aktionen von schwerreichen Popstars nichts halte. Was soll das bringen? Die Länder lassen sich davon nicht beeindrucken. Die Künstler sollten lieber einen Teil ihres Privatvermögens spenden, anstatt bei solchen Konzerten aufzutreten.

Ich hab' bisher nur für Greenpeace oder bei Katastrophen wie beim Tsunami gespendet. Ich weiß, dass es eigentlich vielen Menschen in Afrika andauernd so schlecht geht, wie den Bewohnern der Tsunami Katastrophe, aber es ist einfach zu undursichtig, wohin das Geld fließt.

Es ist schon oft genug vorgekommen, dass die Hilsmittel irgendwelchen Milizen zu Gute gekommen ist, und die Bevölkerung dann noch mehr leiden musste.

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Ich denke auch, dass der Kosten/Nutzen Effekt dieser Live8 Aktion nicht viel gebracht hat. Es mag sein, dass man mal über die Thematik nachdenkt, aber nach 2 Wochen (die meisten Leute wohl schon am Montag) steckt doch wieder jeder in seinem Alltag. Und auch wenn es sich recht unverblümt anhört, ist die Tatsache, dass es anderen Menschen deutlich schlechter geht für mich kein Grund, meine oder die Probleme unserer Länder als Kleinigkeiten abzustufen. Das mag in der Relation zwar stimmen, jedoch vergleicht man unterschiedliche Maßstäbe, in denen man teileise gar nicht nicht drin steckt.

Es würde mehr bringen, wenn man solche Aktionen (Live8 u.ä.) entweder deutlich häufiger aufzieht oder es bleiben lässt und sich die Aufwendungen erspart bzw. die nötigen Mittel direkt spendet. Andersartige Zwischenlösungen wirken auf mich immer recht heuchlerisch, als müssten die Menschen von Zeit zu Zeit ihr Gewissen reinwaschen, obwohl sie sich im Grunde genommen auch nur für ihr eigenes Umfeld interessieren.

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Andersartige Zwischenlösungen wirken auf mich immer recht heuchlerisch...

...was eine solche Veranstaltung schon von daher ist, das Personen wie Madonna, die mit das Geld sonst nur verschwenden daran teilnehmen.

Leute wie Bono Vox oder Coldplay hingegen sind in der Beziehung noch glaubwürdig, da sie sich seit Jahren für diverse Organisationen einsetzen. Nichtsdestotrotz frag ich mich, wie die Leute, die an den Live8 Konzerten teilgenommen haben (als Künstler), zu ihren, im Vergleich mit den Zuschauern, höheren Lebenstandard stehen, da die Kluft zwischen ihnen und denen, für die die Konzerte waren noch größer ist.

Wenn ein Popstar mit Plattenverkäufen Millionen abgreift und sich ne protzige Villa in London oder sonstwo kauft, ist es absolut heuchlerisch sich dann bei Live8 auf die Bühne zu stellen. Meine Meinung...

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Ich bin auch der Meinung, das Prominente, egal welche Sparte (Musik, Politik, Sport, Schauspieler,etc) etwas von ihrem privat Vermögen abgegen sollten.

Ja. Live8 und Stimme gegen Armut ist das gleiche.

Ich bin aber auch der Meinung das man mit solchen Konzerten, die Mißstände der anderen Länder wieder ins Bewußtsein der Menschen holt. Und das finde ich sehr wichtig. Ich glaube und hoffe das von denen die auf den Konzerten waren, wenigsten ein kleiner Teil sich darum bemüht ab jetzt etwas zu verändern. In welcher Form auch immer.

Die Tatsache das Gelder nicht immer da ankommen wo sie hinsollen, mag richtig sein. Aber auch für solche Vereine gibt es Prüfsiegel. Und wer so einen hat, ist schon ziemlich zuverlässig. Bei denen kann man also getrost was spenden.

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Da wäre ich mir nicht so sicher... staatliche Gelder versanden auch oftmals, weil die örtlichen Regierungen ihren Teil abzweigen... aus dem Grund kommt von den staatlichen Hilfen oftmals nichts an, siehe Dafur und anderswo. Bei Vereinen etc. hilft es auch ein Prüfsiegel nicht, wenn da die örtliche Regierung nicht mitspielt. Abgesehen davon bin ich GEGEN Entwicklungshilfe etc in Form von Geld und/oder Nahrung. Hilfe zu Selbsthilfe muss der Schlüssel sein, wenn man die Abhängigkeiten nicht verstärken will. Sprich den Leuten zeigen, wie sie für ihre Felder zu sorgen haben, damit sie mehr anbauen können. Das sie mehr darauf achten, dass die Steppe nicht überweidet wird, damit die Verwüstung nicht fortschreitet (Sahel) und und und... das muss der Weg sein...

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Ich glaube nicht das es was bringt Afrika die schulden zu erlassen die Probleme in Afrika liegen viel Tiefer ! So lange dort immer wieder Irgendwelche Stämme lieber Krieg gegen einander führen als Lebensmittel anzubauen hat es keinen sinn gelder nach Afrika zu Pumpen. Die Armut dort kommt nicht von Ungefär sicher die Industrie Nationen sind nicht Unschuldig an dem Elend dort aber die Länder in Afrika auch nicht.

Ständig werden läute in Afrika von a nach b nach c und wieder nach a vertrieben. Hilfsgüter verschwinden in Dubiosen Kanälen oder verrotten irgendwo weil niemand geschmiert wurde :angry:

Keiner hat was zu essen aber jeder hat eine Kalaschnikow warum ist das so ??

Ich glaube selbst wenn wir alle schulden erlassen und alles an Lebensmittel rüberschicken die wir sonst vernichten wie sonst die Überproduktionen an Milch usw. würde sich nicht viel Ändern.

Womit ich ich nicht sage das wir alles lassen solten wie es ist nur müsste mann einen Anderen Ansatz finden

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Ich glaube nicht das es was bringt Afrika die schulden zu erlassen die Probleme in Afrika liegen viel Tiefer ! So lange dort immer wieder Irgendwelche Stämme lieber Krieg gegen einander führen als Lebensmittel anzubauen hat es keinen sinn gelder nach Afrika zu Pumpen. Die Armut dort kommt nicht von Ungefär sicher die Industrie Nationen sind nicht Unschuldig an dem Elend dort aber die Länder in Afrika auch nicht.

Ständig werden läute in Afrika von a nach b nach c und wieder nach a vertrieben. Hilfsgüter verschwinden in Dubiosen Kanälen oder verrotten irgendwo weil niemand geschmiert wurde :angry:

Keiner hat was zu essen aber jeder hat eine Kalaschnikow warum ist das so ??

Ich glaube selbst wenn wir alle schulden erlassen und alles an Lebensmittel rüberschicken die wir sonst vernichten wie sonst die Überproduktionen an Milch usw. würde sich nicht viel Ändern.

Womit ich ich nicht sage das wir alles lassen solten wie es ist nur müsste mann einen Anderen Ansatz finden

Ich finde das Erlassen oder nicht Erlassen der Schulden eigentlich quatsch, bzw. die Gelder an diese Länder als "Schulden" zu "buchen".

Wo es nichts zu holen gibt, kann man auch keine Schulden erlassen oder eintreiben.

Greif mal einem nackten Mann in die Tasche.

Nur ist die westliche Welt auch nicht ganz unschuldig an der Situation.

Jahrhundertelange Ausbeutung durch Kolonisation sprechen für sich.

Mir ist es unverständlich das Portugal und Frankreich noch bis vor 30 Jahren! ihre Kolonien hatten, bzw. noch Krieg gegen deren Unabhängigkeit geführt haben.

Ein Onkel von mir war damals selber an der Front in Angola dabei.

Insofern darf man sich auch nicht über die Flüchtlinge aus diesen Ländern beklagen, die es nach Europa zu den ehemaligen Kolonialmächten schlägt.

Die Skepsis bezüglich der Spendenaktionen kann ich gut nachvollziehen.

Zum einen geht ein Teil hier für die Verwaltung drauf, und es ist nicht gesagt ob oder wo es drüben ankommt.

Ich kann mich an einen Bericht erinnern, in der die Kleiderspenden an die Kaukasusregion (in den 80ern gab es ein schweres Erdbeben, was hier zu einer grossen Hilfsaktion führte)

angeblich zu Stoff-Fetzen verarbeitet wurden, bevor diese ankamen.

Und was das Live Aid/Live8 Konzert angeht, auch da ging mir durch den Kopf das man das Geld für die Veranstaltung dafür lieber direkt hätte spenden sollen.

Ich glaube nicht, das diese Aktionen die Grösse der "legendären" Live Aid Veranstaltung von 1985 erreichen werden.

Damals war das immerhin mit Spenden verbunden.

Auch kann ich mir nicht vorstellen, das 3 Milliarden Menschen! das am Bildschrim verfolgt haben sollen.

Da müsste ja jeder Haushalt eingeschaltet, bzw. jeder 2. Mensch das gesehen haben.

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@Yngwie: Ich hab 1985 LiveAid teilweise geguckt und viele andere auch. War aber auch mehr im Blickpunkt der Öffentlichkeit und es gab die Platte, von deren Erlös ein Teil nach Afrika ging. Von der jetzigen Neuauflage habe ich selber erst kurz vorher gehört,...in der Tagesschau.

Zu Afrika: Was hat sich eigentlich geändert in den letzten 20 Jahren nach ich-weiß-nicht-wievielen-Milliarden ??? Munition und Waffen hat fast jeder Buschmann?

Oder Simbabwe (ehemals Rhodesien), das Land galt mal als wohlhabend. Dann kam Robert Gabriel Mugabe, seines Zeichens Diktator, 2003 auf die glorreiche Idee der Landenteignung. Wie die weißen Farmer an das Land kamen, über die Art und Weise kann man streiten. Nur erwirtschafteten sie damit 80% der landwirstschaftlichen Erzeugnisse Simbabwes und waren für über 50% der Deviseneinnahmen des Landes verantwortlich. Viele wurden enteignet, manche sogar ermordet und viele verlassen das Land, da sie in den Nachbarländern Simbabwes gern gesehen sind,....sie sind nämlich Fachleute, was die Agrawirtschaft angeht. Aber was passiert mit dem enteigneten Land, was man den Schwarzen gegeben hat. Größtenteils verringert sich der Ertrag so dramatisch, daß in Simbabwe die Menschen wieder Hunger leiden. Es fehlt an Know-How und Geld, um die richtigen Dünger und Pflanzenschutzmittel einzusetzen. Man kann es sich natürlich einfach machen und die Schuld wieder in der Vergangenheit der Kolonialmächte suchen, aber meiner Meinung nach wird es allmählich Zeit, daß die Afrikaner für ihr Tun langsam mal verantwortlich zeichnen.

Natürlich sind die Zustände in Afrika nicht beglückend, aber ich mit meinem begrenzten Verstand hab' keine passende Lösung. Oder, vielleicht sollten die Herrn der G8 sich darauf einigen, keine Waffen mehr nach Afrika, dafür mehr Demokratie wagen. Der Experte aus Texas für Auslandsfragen und Demokratie ist doch auch vorort.

Ach übrigens, ich habe auch für die Tsunami-Opfer gespendet, einen Teil meines Honorars

Gruß

C.Seavers

Bearbeitet von ColtSeavers
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Hallo Colt,

ich habe mich natürlich falsch ausgedrückt.

Ich meinte das ich mir das nicht vorstellen kann, das 3 Milliarden Menschen DIESES Live8 Konzert am Fernsehen gesehen haben sollen.

Wieviele Zuschauer es 1985 gewesen sein sollen weiss ich nicht, aber es war sicher "grösser" als das, was jetzt gewesen ist.

Ich glaube auch nicht, das man auf Live8 in 20 jahren genauso zuück blicken wird wie af Live AID 1985.

Die "Fortschritte" in der Situation in Afrika erinnern mich genauso an die "Fortschritte" in der globalen Umweltpolitik.

In den 80ern wurde noch gross über das Ozonloch gesprochen, dann gab es 1990 (oder 1992?) diesen Klimagipfel in Brasilien. Das Resultat? Nicht gleich Null, aber die Ziele wurden nicht erreicht, da sich besonders eine wichtige Nation weigert diese umzusetzen.

Dass die derzeitige Entwicklungshilfe eher schlecht ist sehen mittlerweile sogar schon die Afrikaner selbst ein:

aber meiner Meinung nach wird es allmählich Zeit, daß die Afrikaner für ihr Tun langsam mal verantwortlich zeichnen.

Das ist vom Prinzip der derzeitigen Situation in Deutschland (soziale Sicherungssysteme) auch nicht ganz unähnlich.

Was früher zur Unterstützung gedacht war, hat sich zur Abhängigkeit entwickelt:

Früher hat sich die Familie unterstützt, und im Notfall ist der Staat eigesprungen.

Heutzutage hat sich dieser Notfall zur Selbstverständlichkeit entwickelt.

Das Resultat? Die Sozialsicherungssysteme werden unbezahlbarer, somit die Arbeit, somit gibt es mehr Arbeitslose.

Das hat wiederum zur Folge das der Staat noch mehr eingreifen muss, damit die Menschen sich den gestiegenen "Wohlstand" leisten können.

Gruss,

Yngwie

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@Yngwie,....in Kürze habe ich folgendes gefunden:

Aus der Amazon.de-Redaktion

1,5 Milliarden Menschen saßen am 13. Juli 1985 vor dem Fernseher, um das größte Benefiz-Festival aller Zeiten live mitzuverfolgen. Fast zwei Jahrzehnte später erscheint die definitive Retrospektive dieses gigantischen Events in Form einer 4-DVD-Box mit einer Gesamtspielzeit von über 10 Stunden.

Der 1.325.468.321 ste war ich :D

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Ich spenden regelmaessig. Man muss halt etwas finden, dem man vertraut.

Bei solchen Konzerten wie den Live-8 Konzerten fraegt man sich schon, ob die nicht eher zum Image-polieren der Kuenstler dienen. Ich denke wer wirklich ernsthaft was tun will, der spendet grosse Summen OHNE es gross publik zu machen. Oder er wird UN-Botschafter und reist vor Ort um da etwas zu erreichen. Aber das ist alles irgendwie unangenehm: also lieber einmal auftreten (quasi das machen was man immer macht, man will sich ja nicht irgendwie anstrengen) und bejublen lassen. Dann noch ein paar warme Worte und schon ist man wieder populaer und im Gespraech.

Oft kommt das Argument, man muesse an die Armut in der Dritten Welt erinnern - also ich denke das ist schon lange nicht mehr das Problem der Dritten Welt.

Ich bin auch der Meinung, das Prominente, egal welche Sparte (Musik, Politik, Sport, Schauspieler,etc) etwas von ihrem privat Vermögen abgegen sollten.
Nicht unbedenktliche Aussagen. Wer bestimmt denn, wer 'reich' ist? Es gibt eine ganze Menge Leute die unheimlich reich sind aber nicht dauernd in den Medien auftauchen, was ist denn mit denen? Also egal wieviel Geld ich mal besitzte, zumindest ich ziehe es vor selbst zu entscheiden wann ich wieviel an wen spende.
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Hallo Kurn

Man hätte das Konzert auch "Lebt denn der alte Bob Geldof noch? Jaaaaaaaaa, er lebt noch, er lebt noch"-Konzert nennen können. Ich möchte dem Mann ja nicht zu nahe treten, nur ist mir nicht verständlich, was hat es mit Bob eigentlich auf sich? Nun gut, Boomtown Rats mit "I don't like Mondays" und halt das Band Aid-Konzert, aber die 80er sind lange her. Hat der eigentlich sonstnochwas gemacht die letzten Jahre? Oder ist er nur in England noch eine lokale Größe?

Gruß

Colt

Bearbeitet von ColtSeavers
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  • 2 Wochen später...

finde ihr habt (fast) alle recht.

Das Problem ist für mich vor allem wie man das Problem Armut angehen soll.

Spenden ist tatsächlich nicht ganz unproblematisch: Vor einigen Jahren setzte sich n Lehrer dafür ein, dass meine Klasse monatlich 50 DM für n Patenkind in Ecuador spendet. Damit musste jeder Schüler nur n paar Pfennig bezahlen. Er sagte auch, dass die Organisation schon auf ihre Glaubwürdigkeit geprüft wurde. So ging das circa n halbes Jahr bis ne andere Lehrerin davon Wind bekam und uns fragte ob wir wissen an wen wir überhaupt spenden. Nach ihrer Meinung war das die koruppteste Organisation überhaupt und auch sie stützte sich auf ne Kontrollorganisation.

Wem sollte man glauben.

Apropos Live 8:

Es kommt halt oft vor, dass man sagt "ohhh die armen Kinder. Da muss was getan werden." Und am Ende der Sendung hat man die Armut schon vergessen und kauft sich lieber ne Biographie von Madonna.

Die Frage ist halt auch wieviel wir von unserem Reichtum abgeben sollen/sollten/müssen/dürfen. Ich könnte z. B. jetzt nie wieder in dieses Forum. Dann spare ich Stromgebühren und könnte Spenden. Die 2 mal Episode III hätten auch nicht sein müssen. Davon hätten einige Kinder n paar Tage länger überlebt.

Wenn ich spende (was leider eher selten vorkommt, da ich kein eigenes, regelmäßiges Einkommen habe [ich weis, dass es schlecht ist aber ich sage mir immer: Wenn ich mal mehr Geld hab, dann...]) dann meist an Umweltorganisationen. Denn der falsche Umgang mit unserer Umwelt ist meiner meinung nach eine der Ursachen von Armut etc.

Was mich auch nervt: Vor 1 Jahr oder so hab ich mal 20€ an ne Umweltorganisation gespendet. Seit dem bekomm ich jedes viertel Jahr n Brief der auf neue Projekte aufmerksam macht. Wenn die so weiter machen geben sie den Betrag meiner Spende für Briefe an mich selbst aus.

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  • 3 Wochen später...

zu live8: also leute... schuat mal in euer innerstes und sagt mir ob ihr wirklich das machen würdet was ihr da sagt? also ich nenns mal "kein spaß mehr haben"... erlich gesacht ist es doch dem größten teil von uns scheiß egal was da passiert... da werden stündlich an die paar 1000 kinder geboren... und familien mit 9 oder mehr kindern is da keine seltenheit... auserdem ist die erde nicht auf so eine große überbevölkerung ausgeleg... ok... haufen wird verschwendet... liegt aba an dem is mir scheiß egal denken... nicht das ich jetzt nich so denke... ich hab auch noch nie was gespendet und mich interessierts auch nich weill ich mit meinem eigenen leben zu tun habe... sicher ist es scheiße das andere leiden aba die frage müsste sein warum leiden sie überhaupt und nicht einfach "sinnlos" geld reinstecken... ich mein damit nicht die kinder oder so verhungern lassen... nein... die da sind sollen volle unterstützung bekommen aba es muss ihnen klar werden das sie ihre probleme nur selbst lösen können wenn sie nicht den bevölkerungswachstum stoppen... max ein kind pro familie oder so...dann geht das wachstum zurück... das heisst mehr futter und es müssen keine kinder mehr leiden. aba da unmengen an geld reinzustecken nur damit die da unten rumvögeln können wie die bekloppten und dann wollen das ihre 9 kinder heile bleiben unterstütze ich devinitiv nicht!

edit: achso... und jeder der was macht will sich mit seinen taten rümen... das war so und wird auch immer so bleiben...

edit2: zu dem "reiche mussen was abgeben" schwachsinn: seit ihr noch zu retten? was denkt ihr eigendlich? immer sind die anderen schuld... die reichen sollen spenden... die habens ja... habt ihr denn ne make?!?! 1.: die haben hart dafür gearbeitet (studiert, geforscht, seine leidenschaft oder sogar leben in ein projekt gesteckt)... jedenfalls die die nicht so prominent sind... 2.: warum sollen musiker und sonstigen schwachköppe denn spenden? weill sie die kohle haben? frag euch mal woher! nein... die haben keinen baum wo die kohle dran wächst oder nen esel der gold scheißt... die verkaufen cd's an kleine pubatären kids die die kohle von ihren eltern in den arsch geschoben bekommen um sich dann jeden aben die nutten, coc, und den alk zu finanzieren...also kommt nich damit das die spenden sollen!fangt an selber was zu tun und schiebt solchen kaputten leuten nich das geld hinten rein um euch dann aufzuregen das die nich spenden! man... lehrnt verdammt noch mal das nicht die anderen schuld haben sondern wir selber!

Bearbeitet von Der Fürsorger
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"kein spaß mehr haben"...

Ich hätte da einen besseren Vorschlag, wie wäre es denn auf einen kleinen Teil des Spaßes zu verzichten. (Um das mal so zu formulieren wie)

Und ich glaube auch nicht das die Probleme, wie du sagtest, "da unten" nur davon kommen das die Familien dort viele Kinder haben. Kinder bedeuten dort zum teil auch Altersvorsorge und dann ist auch klar warum diese Menschen viele Kinder zur Welt bringen, bei 5 Kindern ist die Chance halt größer das man im Alter noch genug Essen hat, als wenn man nur eins hat.

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Ich meinte das ehr im sinne von:

Die Kindern geben ihren Eltern etwas Essen ab wenn diese nicht mehr fähig sind sich die Nahrung selbst zu beschafen. Und eben wegen der hohen sterblichkeitsrate dort ist es dann für diese besser viele Kinder zu haben.

Edit: Und dann denken die sich halt wenn man 3 Kinder hat muss jedes Einzelne auch weniger Nahrung abgeben, da der Bedarf ja durch diese 3 gemeinsam gedeckt wird

Das sie aufgeklärt werden müssen bestreite ich auch nicht.

Natürlich sind 6, 7, 8 oder 9 Kinder schlecht da es dann rein rechnerisch weniger Nahrung für jeden Einzelnen gibt. Aber wer denkt heute schon noch an den rest der Menschheit, leider nur ganz wenige, wenn überhaubt.

Bearbeitet von Captain Ritzus
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@Fürsorger: Dein Weltverständnis und deine Sicht der Dinge sind so holprig wie deine Rechtschreibung. PISA läßt grüßen?

Ach übrigens, als in Europa das Gesundheitswesen und Rentensystem noch nicht existierten oder noch in den Kinderschuhen steckten, waren Großfamilien auch hier üblich, da sie garantierten, daß Menschen im Alter und Krankheit abgesichert waren. Und sollte man nun von den Afrikanern verlangen nur noch ein Kind zu haben, sollten diese Maulhelden sich mal Gedanken darum machen, wie sie die Menschen dort im Alter versorgt bekommen. Mit so einfachen Statements wie "weniger Kinder, mehr Nahrung für alle" drückt man nur seine Überheblichkeit und Dummheit aus. Daß die afrikanische Frage mit europäischen Lösungen seit über 100 jahren versucht wird zu beantworten, ist doch wohl nachweislich gescheitert.

Vielleicht sinkt die Bevölkerungszahl in Afrika ja auch, wenn die "zivilisierte" Welt ihren Waffenexport nach Afrika verdoppelt? Freie Munition für frei, aber tote Afrikaner? Oder wenn die UNO diverse Gesundheitsprogramme stoppt?

"Holy moly" wie Walter Matthau zu sagen pflegte.

C.S.

Bearbeitet von ColtSeavers
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Leute eins sollte hier mal Klar sein. Die Welt verbessert ihr bestimmt nicht, und schon gar nicht Heute. Und hier auf andere einzuhaken nur weil sie eine andere Meinung haben bringt es auch nicht.

Wer Spenden will soll es tun, wer nicht auch gut. Aber nicht in Weltbverbessermanier anderen etwas Aufschwatzen wollen nur weil man selbst meint es wäre gut.

Dadurch Fühlen sich andere Überrumpelt und schon geht die Keilerei hier los.

@Fürsorger: Dein Weltverständnis und deine Sicht der Dinge sind so holprig wie deine Rechtschreibung. PISA läßt grüßen?

Da haben wirs. Kaum ist eine Andere Meinung zu dem Thema da werden schon Beleidigungen ausgeteilt, wie beim Fastnachtsumzug mit Kamelle um sich geschmissen wird.

Was der Fürsorger gepostet hat Trifft zu. Ob es einem Gefällt oder nicht sei dahingestellt. Ist aber noch lange kein Grund hier wieder in einem Streit Eskalieren zu lassen.

Aber ich weiß jetzt schon das dieses Wort zum Sonntag bei den meisten hier zu dem einen Ohr rein und auch gleich auf dem anderen wieder raus Flitzt.

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Ich kann dem Fürsorger (Wie krass der Name der Meinung widerspricht :P) nur bedingt zustimmen.

warum leiden sie überhaupt und nicht einfach "sinnlos" geld reinstecken...
exactly

auserdem ist die erde nicht auf so eine große überbevölkerung ausgeleg...

1. Die Erde ist auf so vieles nicht eingerichtet, was die Menschen fabrizieren

2. Die Überbevölkerung ist in China bzw. Indien viel gravierender

3. Hast du nicht grade was von PISA geschrieben?

max ein kind pro familie oder so...dann geht das wachstum zurück... das heisst mehr futter und es müssen keine kinder mehr leiden. aba da unmengen an geld reinzustecken nur damit die da unten rumvögeln können wie die bekloppten und dann wollen das ihre 9 kinder heile bleiben unterstütze ich devinitiv nicht!
Wie schon erwähnt wurde, ist das die einzige Altersversorgung, die die Leute da unten haben. Zudem ist die Kindersterblichkeitsrate extrem hoch, so dass nur den glücklichsten 9 Kinder bleiben.

Sag' doch mal dem Papst, dass er die Verhütung in Afrika erlauben solle, denn solange das nicht geschiet, wird dort auch kaum jemand verhüten.

Sag doch mal den Amerikanern, dass sie die Einfuhr von billigen Medikamenten erlauben sollen.

die haben hart dafür gearbeitet (studiert, geforscht, seine leidenschaft oder sogar leben in ein projekt gesteckt)

Ebend, und wer kann das schon in Afrika, da fehlt so ziemlich alles dafür.

Außerdem geht es den Menschen hier auch nur so gut, da hier das Klima ein ganz anderes ist. Seit Jahrhunderten kann man hier die Bevölkerung versorgen, da das Land viel fruchtbarer ist als in Afrika.

warum sollen musiker und sonstigen schwachköppe denn spenden? weill sie die kohle haben? frag euch mal woher!

Ja, die Leute die (zu) viel haben, können ruhig was spenden, und da ist es völlig sekundär, woher sie das Geld haben.

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