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...der Unterschied im Unterschied

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Habe den Film gerade eben auch gesehen - allerdings nicht 3D sondern nur 2D und in mieser Quali. Ihr wisst schon ;)

Vieles von dem, was hier gesagt wird kann ich nun besser verstehen. Ist schon echt hart, dass sich Menschen wegen einem Film das Leben nehmen. Aber schließlich ist der Film genau das, was die menschliche Schaffenskraft schon immer war: Die eigene Phantasie hat es uns immer wieder ermöglicht hinter die Grenzen des für uns Wahrnehmbaren zu schauen und uns eine andere Wirklichkeit zu denken. Darin erkennen wir Missstände in der wirklichen Welt. Leider bleibt die Science Fiction viel zu oft nur Phantasie, aber sie kann jedem helfen zu entdecken, was uns stört. Früher war es die geteilte Welt die die menschliche Phantasie beflügelte (man denke da nur an Star Trek in den westlichen Staaten und als Gegenstück zum Beispiel "Menschen wie Götter" aus den Ländern des Ostblocks). Heute ist sie das oftmals auch noch - aber die Wahrnehmung einer Geschichte, in der eine geteilte Erde der Schauplatz ist hat sich doch geändert. Immer wieder wurde die Science Fiction von realen Ereignissen beeinflusst. Aber nicht nur der Inhalt, sondern sehr oft auch die Wirkung auf den Zuschauer/Leser wird durch mediale und andere Einflüsse "gelenkt". Hätte man die selbe Geschichte vor 30 Jahren verfilmt, oder würde man sie in 30 Jahren erneut verfilmen - es würde keinen Unterschied machen. Trotz identischer Dialoge und gleicher Handlung würden die Zuschauer in den einzelnen Jahrzehnten den Film als ganz andere Mahnung verstehen. Und heute werden die Menschen eben von Frustration im Alltag beherrscht. Woher auch immer dieser Unmut kommt, aber vor der grauen verlorenen Erde aus dem Film sehe ich die Menschheit leider auch. Und wovor ich die Menschheit auch sehe: dass sie auch wenn es soweit sein wird wie im Film nichts daraus gelernt haben wird. Mit genau diesen Ängsten habe ich mich beim Anschauen des Filmes konfrontiert gesehen. Das hat mich schon schockiert. Und ich schließe mich damit wohl auch jedem meiner Vorredner an.

Lairis hat ihn ja schon automatisch in die Top 10 der Filmgeschichte eingeordnet. Da sehe ich ihn nicht. Avatar ist nur verdammt schwer mit anderen Filmen zu vergleichen. Für mich zählt er eher in die Reihe zu "2001" und einigen anderen Wenigen. Dieser Film hat Geschichte geschrieben! Endlich wieder richtige Science Fiction!!

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Avatar ist nun der erfolgreichste Film, der mich persönlich nur im technischen überzeugt hat. Die Zuschauerzahlen sind trotzdem noch hinter Titanic.

Wer von euch ist mehrfach reingegangen? Ist wirklich erstaunlich das ein SciFi Film so abräumen kann, ist ja fast nen 2 StarWars. Damit hat Cameron es geschafft ein Genre ein gutes Comeback zu ermöglichen. Ich meine damit nicht SciFi alla Surrogates, Insel oder Minority, sondern das gute alte Space-SciFi.

Vielleicht haben wir damit in der Zukunft wieder Aussicht auf gute SciFi Formate, vielleicht auch mal wieder Space-Serien.

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Gestern bin ich über DevArt auf einen krassen Artikel gestoßen:

http://www.20min.ch/unterhaltung/kino/story/11714677

Es sieht so aus, als ob einige Leute - vor allem Jugendliche - depressiv werden oder sich sogar umbringen, nachdem sie Avatar gesehen haben!

Das mag aus unserer Sicht bekloppt sein, zeigt IMO aber auch, dass es vielen Menschen an Sinn im Leben fehlt.

Natürlich muss man schon vorher psychisch labil gewesen sein, um wegen einem Film depressiv zu werden. Doch schon die Tatsache, dass scheinbar doch recht viele Leute "erwischt", find ich bedenklich.

Klar gibt es immer wieder Nerds, die sich (aus mehr oder weniger Verständlichen Gründen) in ihrer Fantasiewelt verlieren und Reallife vernachlässigen.

Wir alle tauchen schließlich gerne mal für ein paar Stunden ab, um den Alltag zu vergessen. Bisher war ich der Ansicht, genau das verhindert, dass wir depressiv werden, wenn im RL alles nervt.

Merkwürdig, dass der Effekt bei Avatar scheinbar nach hinten losgeht.

ach herje ... ich bin depresiv und hab danach nicht mal im Ansatz in die Richtung gedacht oO

Wer von euch ist mehrfach reingegangen?

Ich bin zwei mal reingegangen (ok weniger wegen dem Film und mehr wegen der Begleitung ...)

Zur Story: es ist eben eher eine ganz klassische Heldengeschichte

Troja war ohne Flugzeug ja auch nicht mehr zu verkaufen =D

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Ich hab jetzt mal ein paar Wochen gewartet bis ich hier meinen Senf dazu abgeben wollte. Es hätte ja sein können, dass sich meine Begeisterung mit der Zeit legt und ich die Sache etwas nüchterner betrachten kann.

An meiner Meinung hat sich allerdings seitdem absolut Nichts geändert.

Ich finde nach wie vor, dass dieser Film nicht nur rein technisch das Beste ist, was ich je gesehen habe (ok - so viele 3D-Filme hab ich aber auch noch nicht gesehen) sondern mich hat auch die Story beeindruckt! Längen konnte ich darin nicht feststellen - dafür war es ein zu bildgewaltiges Erlebnis. Ich finde es gut, ab und zu an die Vertreibung der Indianer zu erinnern. Ich habe nämlich nicht das Gefühl, dass sich die U.S.A. in Sachen Reue und Wiedergutmachung so engagieren, wie sie es sollten. Aber das ist ein anderes Thema. Ich hab auch nicht schlecht gestaunt, als die Hauptfigur im Rollstuhl über die Rampe auf Pandora runtergerollt kam. Genau das finde ich an Avatar durchaus als bemerkenswerten Part!

Und als Jemand, für den ein gelungener Film ein Happy End braucht, kam ich natürlich voll auf meine Kosten. Ich liebe es einfach, über Film und Fernsehen dem Alltag zu entfliehen und deshalb dürfte klar sein, was ich von Avatar halte. Als 3D-Kinoerlebnis ist er ein absolutes Must-see!

Im Nachhinein hat man nicht den Eindruck, sich einen Kinofilm angesehen zu haben, sondern mehr das Gefühl, geträumt zu haben. Einfach schön! :sleep:

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  • 3 Wochen später...

Ich hab jetzt mal ein paar Wochen gewartet bis ich hier meinen Senf dazu abgeben wollte. Es hätte ja sein können, dass sich meine Begeisterung mit der Zeit legt und ich die Sache etwas nüchterner betrachten kann.

An meiner Meinung hat sich allerdings seitdem absolut Nichts geändert.

Geht mir genauso. Außerdem inspiriert mich der Film mehr, als gut ist ;).

Also, für alle, die es interessiert - hier sind sie, meine Opfer an Lebenszeit auf dem James-Cameron-Altar ^^.

Darf ich zunächst vorstellen - Mein Avatar :D:

avatar1440.th.jpg

Weiter geht's zum Aufbruch nach Pandora ;):

pandoraspace.th.jpg

Die schwebenden Berge (ich halte das immer noch für Quatsch, aber geil anzuschauen):

pandora1440.th.jpg

Last but not least: Wenn es Nacht wird auf Pandora ...

pandoranight1280.th.jpg

:dumdiedum:

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i know i know ..alltag entfliehen und einfach ma 2 std abschalten, dafür soll das kino auch mal sein..aber muss abschalten immer = ABSCHALTEN sein? so gehirn und so? vermutlich schon..

Hatte wirklich gehofft, das der film letztendlich doch anders ist, als ich vermutet hatte, zumal cameron schon öfters bewiesen hat, das er es kann, entweder spannende (aliens) smarte actionkracher (terminator) scifi (abyss) oder auch seichte selbstironische (true lies) filme zu drehen

avatar war mmn optisch top inhaltich, dramaturgisch sowie dialog technisch imho schwach-peinlich=\

Erinnerte ein bisschen an computerspiel meets jurrasic park auf lsd meets pocahontas..eher was für die kleineren mmn.

Am besten haben mir noch die total überzeichneten menschen gefallen=) wenn so sätze fallen wie "ich will zum kaffe wieder zu hause sein" oder "bringen wir es zuende" fühlt man sich einfach heimisch.

Wie auch immer..der Film regt nicht zum nachdenken sondern eher zum kopfschütteln an=\

konnte mir das lachen nicht verkneifen, als die "geister der erde" quasi alle lebewesen des waldes losgeschickt hat, nachdem mr avatar ma eben chillig zum geistergedöns gegeangen is und bissl gebettelt hat...das war supi=) kitsch wird in diesem film jedenfalls gross geschrieben. von den logiklöchern ganz zu schweigen...

Naja man muss sich wohl damit abfinden, das der mainstream film (und mainstream bedeutet ja, das is das was die meisten leute gut finden/gefällt) leider so ist wie avatar..nämlich tausend x durchgelutscht ohne mut zu irgendwas immer runterrattern die leier blah blah..blos die verpackung wird immer pompöser. ich lebe wohl immernoch in dem irrglauben, das man pure unterhaltungsfilme oder auch "blockbuster" genannt auch anspruchsvoll umsetzen kann=\ wo wir dann wieder beim mainstream währen hmm?!? momentmal erkenne ich da einen zusammenhang? ka

jedem seine meinung..

ich gebe dem film 4/10 punkten

in diesem sinne

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  • 4 Wochen später...

So und jetzt hatte ich endlich auch noch die Möglichkeit den erfolgreichsten Film aller Zeiten zu sehen(der Kinosaal war übrigens voll besetzt und das nach 3 Monaten Laufzeit). Und es hat sich voll gelohnt. :thumbup: Avatar ist ein Meisterwerk!

Diese liebevolle gestaltete Natur ist einfach ein Traum. Pandora ist wirklich sehr detailreich gestaltet und ja man möchte am liebsten auch dort sein. ;)

Es ist wie geschaffen für 3 D

Das ist wirklich nicht nur ein Film, sondern ein Erlebnis.

Die Geschichte fand ich auch in Ordnung. Was will man denn auch immer soviel Neues; irgendwie war eh das meiste schon irgendwo mal zu sehen; nur die Verpackung ist anders. Und die Verpackung ist hier perfekt gelungen. Der Film wirkte auf mich nicht wie ein Computerspiel, denn die Kreaturen wirkten allesamt sehr echt und lebendig. Und wenn man heutzutage auf dem Meeresboden immer wieder neue Arten entdeckt, dann wirken diese Tiere auch wie wenn sie aus einer anderen Welt stammen. Die Botschaft, dass alle Lebewesen eine gemeinsame Verbindung haben spricht mich auch sehr an. In der Realität ist es übrigens tatsächlich so, dass viele Pflanzen untereinander quasi "kommunizieren" können. Dies geschieht über die Wurzeln, wo Botenstoffe unter dem Erdreich zwischen den verschiedenen Individueen ausgetauscht werden. So kann manchesmal ein Fressfeind registriert werden und die Pflanzen schütten Giftstoffe aus um nicht gefressen zu werden.

Aber nochmal zum Film: ich möchte damit sagen, dass dieses Gewächs, dass quasi alle Lebewesen zum Grossangriff mobilisiert durchaus eine sehr interessante Idee ist.

Und ich glaube wenn wir Menschen wirklich die Möglichkeit hätten einen bewohnbaren Planeten zu besuchen, da kämen wir garantiert nicht mehr aus dem Staunen heraus.

Bearbeitet von mrspock
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  • 1 Monat später...

Ich habe mir den Film jetzt mal auf BlueRay angesehen. Diesen ganzen Hype kann ich nicht verstehen. Auch damals bei Titanic bin ich lieber in Star Ship Troopers gegangen der zur gleichen Zeit raus kam. Die Geschichte hat sich sehr nach Pocahontas in der heutigen Zeit angehört, oder ich glaube auch der mit dem Wolf tanzt thematisiert das gleiche Thema. So ein NoBrain Buster ist ab und zu schon was nettes aber deshalb so einen Hype zu machen? Als sehr gute Filme sehe ich da lieber Moon (für mich der Film 2009) oder "Die üblichen Verdächtigen" oder "Lucky Number Slevin". Filme die einen überraschen und fesseln können. Bei Avatar wusste man von Minute eins an wie der Film ausgehen würde, da helfen auch keine 3D Effekte um die Spannung zu halten.

Gut ist die Story schon mal sehr bescheiden, dann wenden wir uns mal der "Technik" zu. Auch wohl ein Grund des Hypes. Da kann ich nicht verstehen wie man wieder und wieder für sowas ins Kino gehen kann. Die Effekte und die Welt welche ja so liebevoll gestaltet ist, haben mich überhaupt nicht vom Hocker gehauen. Eine solche gute Technik was die CGI Animationen angeht konnte man schon vor 8 Jahren bei Golum in Herrn der Ringe sehen. Auch bei Star Wars mit Yoda und Co, hat man solche guten Animationen gesehen und da musste man genau so wie bei HdR nicht alles mit Neon Farben zu kleistern um irgend etwas zu Kaschieren. King Kong, Fluch der Karibik 2 (die Untote Mannschaft), I Robot, die Chroniken von Narnia, Final Fantasy und Beowulf sind nur weitere Beispiele für gute visuelle Effekte aus der Vergangenheit. Daher waren die Effekte zwar sehr gut aber keine Revolution gewesen.

Ich hatte mir einen mehr Bild gewaltigen Film erwartet. Szenen wo man aus dem staunen nicht mehr aus kommt. Ich kann man ein paar Filme aufzählen die für mich viel eher dazu zählen:

2001 Odyssee im Weltraum

Independence Day (gerade wenn man das Raumschiff über L.A. schweben sieht [als Will die Zeitung runter nimmt])

Gladiator (besonders die Szene wo sie mit dem Fahrstuhl ins Kolosseum hoch fahren)

Braveheart

Amagendon (als man auf dem Asteroiden die Erde sehen kann)

Metropolis (kennen wohl leider nur die Wenigsten)

Sunshine

Troja

Gerade durch die ganzen Neonfarben wirkte Pandora doch etwas gekünzelt. Was mir bei Film auch nicht gefällt waren die vielen unlogischen Szenen. Aber Logik darf man wohl bei so einem Film nicht erwarten. Warum können riesen große Felsbrocken schweben? Wie ist der Controller mit seinem Avatar verbunden (der Avatar hatte keine Art von Technik aber der Controller musste in der Box sein). Wenn man die Techniker nicht erklärt dann kann man sich auch nicht angreifen (also nicht im Film sondern als Film Kritik). Man sagt nur der Controller muss in der Box sein und gut ist. Das Gaia oder wie der Gott dort heißt (sorry aber erinnert mich doch stark an Final Fantasy) dann alle Tiere des Waldes steuern kann ist dann natürlich die Krönung ähhhhhh ich meine Rettung.

Ansonsten sind die Menschen mal wieder die Bösen. Warum aber die ganze Zeit von den Menschen gesprochen wird habe ich auch nicht verstanden. Den hierbei handelt es sich um eine Privatfirma (keine Regierung oder die Menschheit als solches hat Aktionäre von dehnen gesprochen wurde). Warum dann das Militär dort rumhängt statt einer privaten Sicherheitsfirma wird auch nicht erklärt (wie so vieles). Ich frage mich warum sowas immer nur in Filmen funktioniert. Die Amerikaner vertreibt niemand, obwohl die nur wegen dem Öl einen Abstecher in den Iraq gemacht haben. In der Realität gewinnen die Bösen doch viel öfters als man denkt *g*

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Ich hatte mir einen mehr Bild gewaltigen Film erwartet. Szenen wo man aus dem staunen nicht mehr aus kommt. Ich kann man ein paar Filme aufzählen die für mich viel eher dazu zählen:

Independence Day (gerade wenn man das Raumschiff über L.A. schweben sieht [als Will die Zeitung runter nimmt])

Amagendon (als man auf dem Asteroiden die Erde sehen kann)

Was mir bei Film auch nicht gefällt waren die vielen unlogischen Szenen. Aber Logik darf man wohl bei so einem Film nicht erwarten. Warum können riesen große Felsbrocken schweben?

Sorry, erster Post. Aber konnte nicht anders.

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@Telencephalon

Hat sich ja richtig gelohnt, sich für einen Einzeiler hier anzumelden statt mal ein eigenes Review zu schreiben. Zudem ist Independence Day natürlich genau so logisch/unlogisch wie Avatar man erklärt nirgendswo was die Schiffe für einen Antrieb nutzen, also kann man auch nie behaupten dass es unmöglich ist. Was bei Armageddon an der von mir beschriebenen Szene (und auch ansonsten am Film) unlogisch sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Space Shuttles gibt es schon seit 20 Jahren die im Film waren nur etwas größer. Zudem kam auch die MIR vor also eigentlich alles sehr bodenständig.

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Ich hab Avatar jetzt nicht gesehen, aber ich könnte mir vorstellen, dass der Film daheim als DVD/Blu-Ray nicht so wirkt wie im Kino. Mir fällt das immer wieder auf das Filme wie Transformers oder auch Fluch der Karibik im Kino wirklich fesselnd sind aber daheim nicht mehr ganz so.

Bei Avatar stelle ich mir das noch extremer vor, da die 3d Technik für daheim ja noch nicht so ausgereift ist bzw. 3d Fernseher noch eher selten sind.

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Aber macht eine gute Technik auch einen guten Film? Ich finde nicht. 2001 als Beispiel oder viele schwarz/weiß Filme sind auch heute noch sehr gut und haben an Ihrer Qualität nichts verloren obwohl man zu Zeiten von 2001 nicht mal wusste wie man CGI schreibt. Anderes Beispiel ist der Film "Moon" vom letzten Jahr. Die Macher hatten vielleicht das Budget in der Höhe die bei Avatar das Catering verschlungen hat und haben einen wunderbaren Film daraus gemacht. Teuer + Technik bedeutet für mich nicht gleich ein guter Film.

Das ist nur ein gehypter Film, dass ist nicht anders als DSDS und Co. Alle sagen die du musst es dir anschauen und dann schaust du es dir unweigerlich an. Dabei gibt es 1000000 Casting Show und die "Stars" verschwinden schon nach 2-3 Monaten von der Bildfläche. Mal im Ernst wer kennt den heute noch Bro'Sis, Overground, Nu Pagadi, Room 2012, Some and Any (was für niveauvolle Namen), Elli Erl oder Daniel Schuhmacher?

Den gleichen wenn auch kleineren Hype konnte ich auch per Transformers nie verstehen. Ja gut schönes Popcorn Kino (genau so wie Avatar) aber das war es dann auch schon ....

Bloß war Transformers noch kindischer. Auf der einen Seite werden die Soldaten in der Wüste voll abgeschlachtet, auf der anderen Seite bewegen sich die Transformers im Garten der Eltern total Infantil und haben Angst die Blumen zu zerstören.

Und dann wundert man sich auch noch, dass Avatar so "wenige" Oscars bekommt und ein doch eher unbekannter Film so viele.

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@Telencephalon

Hat sich ja richtig gelohnt, sich für einen Einzeiler hier anzumelden statt mal ein eigenes Review zu schreiben. Zudem ist Independence Day natürlich genau so logisch/unlogisch wie Avatar man erklärt nirgendswo was die Schiffe für einen Antrieb nutzen, also kann man auch nie behaupten dass es unmöglich ist. Was bei Armageddon an der von mir beschriebenen Szene (und auch ansonsten am Film) unlogisch sein soll, entzieht sich meiner Kenntnis. Space Shuttles gibt es schon seit 20 Jahren die im Film waren nur etwas größer. Zudem kam auch die MIR vor also eigentlich alles sehr bodenständig.

Angemeldet war ich schon laenger und ich entschuldige mich hier fuer den faux pas einen Einzeiler gerschrieben zu haben.

Worauf ich hinweisen wollte ist, dass ich es fuer absolut fahrlaessig halte Realismus als ein Kriterium fuer einen Sci-Fi Film in einem Sci-Fi Forum zu nehmen. Und ja, es ist absolut unrealistisch dass ein Spaceshuttle auf einen sich der Erde naehernden Meteoriten Landen koennte, auch wenn das Shuttle noch 10-mal so aussehen wuerde wie ein "realistisches" Spaceshuttle.

Mir stellt sich auch die frage ob es irgendeinen Sinn gemacht haette das schwebende Gebirge bei Avatar zu erklaeren. Haette das deine Meinung ueber den Film geaendert, wenn man (ala Peter Pan) behauptet haette, der Grund sei Zauberstaub und ein guter Gedanke? Bin ich doch der Meinung, dass gerade das den Film ausmacht. Sicher hat er ne Story, die man schon 1000-mal gehoert hat; allerdings hat der Film mich wirklich gefesselt. Hype hin oder her, im Endeffekt ist der Kinogaenger, der sich eine Meinung bildet. Und meine war positiv.

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@Telencephalon

Dann haben wir wohl verschiedene Vorstellungen von SciFi. Ich war immer der Ansicht SciFi Filem zeigen uns eine mögliche (meist bessere Zukunft). Natürlich muss man die Physik im Film und die Technik nicht so genau erklären wie bei StarTrek wo es etliche technische Bücher gibt, aber bodenständig sollte Sie schon sein. So etwas wie die schwebenden Berge ist doch nur Effekthascherei (wobei ich noch nicht einmal bei diesen Bildern eine Gänsehaut bekommen habe).

Sowas geht auch anders. Ich weiß nicht ob du die Seismische Bombe aus Episode 2 kennst, welche Boba Fett im Asteroidenfeld abwirft. Das war etwas fürs Auge und für das Ohr und in Relation zu der Technik in Star Wars auch nicht unlogisch. Ich finde man darf schon von einer Art Logik bei SciFi Filmen sprechen und zwar Logik des eigenen erstellten SciFi Universums. Kleines Beispiel, bei Star Gate gibt es diese Zed Waffe. Die betäubt beim ersten Schuss, tötet beim zweiten Schuss und löst den Gegner beim dritten Schuss auf. Wenn sich im Laufe der Serie ein Gegner beim ersten Schuss auflöst ohne das eine Erklärung gebracht wird (z.B. Überlastung der Waffe) dann ist dies Unlogisch SciFi hin oder her. Weil man hat die eigenen erstellten Regeln gebrochen.

Vor allem dachte ich bevor ich den Film gesehen habe, der Marine infiltriert die Narvi und deshalb wäre es auch ein Problem, dass er nicht die Sprache spricht. Pustekuchen die Narvi wussten schon lange von den Avatars (warum die auch immer Kleidung getragen haben verstehe ich auch nicht, ist wohl wie bei den Rückblicken in allen Kinofilmen wo der Darsteller dann einen Bart hat damit der dumme Kino Zuschauer auch ja versteht wann es sich um einen Rückblick handelt und wann nicht).

Natürlich waren auch alle anderen Soldaten böse (der General, der Marine in dem Mech den man ein paar mal sieht) damit man auch bloß nicht sauern ist wenn die abgeschlachtet werden.

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@Telencephalon

Dann haben wir wohl verschiedene Vorstellungen von SciFi. Ich war immer der Ansicht SciFi Filem zeigen uns eine mögliche (meist bessere Zukunft). Natürlich muss man die Physik im Film und die Technik nicht so genau erklären wie bei StarTrek wo es etliche technische Bücher gibt, aber bodenständig sollte Sie schon sein.

Ich stimme dir da zu. Ja, Sci-Fi sollte uns eine moegliche Zukunft (oder Entwicklung) zeigen. Ob man nun gut oder schlecht bevorzugt bleibt jedem selbst ueberlassen.

So etwas wie die schwebenden Berge ist doch nur Effekthascherei (wobei ich noch nicht einmal bei diesen Bildern eine Gänsehaut bekommen habe).

Ich denke, es waere nun zu viel des Guten hier zu versuchen zu unterscheiden ob es sich im Falle der Berge nun um Sci-Fi oder eher um Fantasy handelt und wie wichtig bzw. unwichtig diese Unterscheidung ist, allerdings moechte ich anmerken, dass es sich bei diesen Planeten aus der Sicht der menschlichen Charaktere um eine relative fremde Welt handelt, die offenbar eigene Gesetze und Regeln hat. Ob diese nun aber abweichen von den Naturgesetzten wird ja nicht erklaert. Aber ist das noetig?

Und ob es sich nun um Effekthascherei handelt kann ich nicht sagen. Bei mir hat es gewirkt. Das ist ja wieder so eine Geschmackssache.

Sowas geht auch anders. Ich weiß nicht ob du die Seismische Bombe aus Episode 2 kennst, welche Boba Fett im Asteroidenfeld abwirft. Das war etwas fürs Auge und für das Ohr und in Relation zu der Technik in Star Wars auch nicht unlogisch. Ich finde man darf schon von einer Art Logik bei SciFi Filmen sprechen und zwar Logik des eigenen erstellten SciFi Universums.

Kenn ich. Letzte Woche erst wieder gesehen. Alle 6. Natuerlich in der richtigen Reihenfolge. 4,5,6,1,2 und 3.

Ich bin mir aber nicht sicher womit du ein logisch oder unlogisch im bezug auf Star Wars-Technik und der seismischen Bombe begruendest. Das Vakuum wird doch eh in so gut wie jeden Weltraumfilm ignoriert in Bezug auf Gerauesche (ich schrob "fast"). In Star wars sogar im bezug auf Schwerkraft. Obwohl, so ein Sternzerstoerer ist aber auch scheisse schwer.

Alles in allem sehe ich, dass dir der film nicht sonderlich gefallen hat. Muss er auch nicht. Ich mag zum Beispiel keine Uwe Boll Filme und stehe damit irgendwie alleine da.

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Wo ist das Problem, wenn ein fiktives außerirdisches Gestein in einem SF-Fantasie-Film besondere magnetische Eigenschaften hat. Wurde sogar in einer Szene drauf hingewiesen, wo son Steinchen in nem Schaukasten schwebt und als wertvoll angepriesen wurde. Logiklöcher sind doch vielmehr unglaubwürdige Zufälle, nicht nachvollziehbares Verhalten oder das Zurechtbiegen bekannter wissenschaftliche Phänomene bzw. Technologien, etwa Objekte, die beim Eintreten in die Atmosphäre keine Reibungsenergie erzeugen, gerne auch Inkonsistenzen. Spontan fällt mir da der Transporter in Abrams No Trek ein, der Lichtjahre weit auf ein Objekt beamen kann, das mit mehreren Milliarden Metern pro Sekunde durchs all rauscht, während Personen, die dem freien Fall unter popeliger Erd- bzw. Vulkanbeschleunigung ausgesetzt sind, kaum bis gar nicht erfasst werden können. Es hängt immer alles vom Genre und den Gegebenheiten ab. Harry Potters Zauberstab sieht auch niemand als Logikloch an. Wobei, wenn Dietmar Bär im Tatort damit zaubern könnte, wäre es sicher einer.

Bearbeitet von Knut85
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@Knut85

Jetzt wirfst du aber Fantasy und SciFi Filme in einen Topf. Das Fantasy Filme meistens zu tiefst unlogisch sind liegt in der Natur des Genre. Wenn ich bei Star Trek 11 anfange die Logiklöscher auf zu zählen, dann sprengt es die Datenbank Größe dieses Forums. Wo ich wieder beim Punkt bin, man kann bei SciFi Filmen von Logik sprechen. Wenn die USS Kelvin gut 15min gegen Neros Schiff aushält, eine Flotte aus 13 Schiffe die teils 25 Jahre jünger (somit bessere Technik haben) sind, dann aber nur wenige Sekunden überleben fragt man sich wirklich ob es bei Paramount keine Qualitätskontrolle gibt.

Was du mit dem Beamen meinst. Da hat Spock ja sein Zukunftswissen mit gebracht mit Scottys super duper Beamtechnik. Was aber auch absoluter Schwachsinn ist. Wenn ich heute mit einer Zeitmaschine 400 Jahre zurück reisen würde (oder auch nur 100 Jahre) und die Baupläne für ein aktuelles Auto mitnehmen, dann könnte man in der Vergangenheit auch das Auto nicht zusammen bauen.

Bei den Bergen kann ich nur sagen, von mir aus waren die aus purem Metall und wurden von der Planetenkruste abgestoßen, aber das hatte wohl keine Auswirkungen auf die Flugeinheiten welche ja auch aus Metall sind. Solche auffälligen Merkmale in einem Film muss man doch erklären. Das wäre so als würde man in Matrix nicht erklären, dass sich alle Menschen in einer Simulation befinden. Für den Zuschauer sieht das natürlich toll aus, wenn die Menschen von Haus zu Haus springen, wenn Sie Schüssen ausweichen können, wenn Sie wie Bruce Lee auf Speed kämpfen, aber man möchte doch dann auch eine Antwort auf das WIE. In einem guten SciFi Film bekommt man diese Antwort auch.

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@Captain Sisko und Knut85

Dann erkläre ich euch kurz mal ST 11 hätte nicht gedacht das das nötig ist ;)

Das das Beamen auf ein Schiff unter Warp erstmal unlogisch ist ist klar, da geb ich Knut recht. Aber das hat mit dem Erfassen von Sulu und Kirk nix zutun. Kirk und Sulu werden von CHekov mit dem "normalen" Transporter erfasst während Kirk und Scotty mit einer neuen Formel aus der Zukunft beamen. Kurzum hier ist alles komplett logisch bis halt auf das Beamen unter Warp.

Das die Kelvin gegen die Naraada so lange ausgehalten hat könnte daran gelegen haben, dass sie im Gegensatz zur Flotte den Angriff erwartet haben. Die Flotte kam aus dem Hyperraum und wurde sofort angegriffen, sprich sie wurden überrascht und konnten nicht mehr reagieren. Die Kelvin konnte das einigermaßen. ST 11 hat gar nicht so viele Logiklöcher wie viele denken bzw. wie andere ST-Filme ;)

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Ja, sehr logisch. Man tippe flugs ein paar Variablen aus "der Zukunft" ein und voilà: man erhält eine völlig neue Technologie.

Das mit der Kelvin sehe ich tatsächlich nicht als Logikfehler an. Allerdings finde ich die "Vorbereitungs"-Erklärung nicht gerade schlüssig - da ist mir die Flotte zu groß für. Ich nehme einfach mal an, dass die "Fahrt" durch das schwarze Loch die taktischen Systeme beeinflusst haben könnte, auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass Orci und Kurtzman soweit gar nicht gedacht haben.

Aber nun Back to Topic:

@Sisko: Ich sehe Avatar nicht als reine SF, sondern schon als Kreuzung aus Fatasie und SF.

Bearbeitet von Knut85
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@Knut

Ich würde auch sagen AVATAR ist eine Mischung aus beiden genres. Ich habe auf der Con nun auch mal ca. 20 Minuten in 2D gesehen und muss sagen, auch so kommt der Film visuell sehr gut rüber.

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Habe mir letztens Avatar auf Blu Ray zugelegt. Alleine die Bildqualität schlägt die vom Kino um Lichtjahre. In meinen Augen ist da 3 D nicht unbedingt ein Muss. Ich kann nur Empfehlen den Film nur auf Blu Ray zu holen, Das DvD Format würde dem Film nicht gerecht werden.

Aber das hat mit dem Erfassen von Sulu und Kirk nix zutun. Kirk und Sulu werden von CHekov mit dem "normalen" Transporter erfasst während Kirk und Scotty mit einer neuen Formel aus der Zukunft beamen. Kurzum hier ist alles komplett logisch bis halt auf das Beamen unter Warp.

Und wenn Abrams sagen würde dass das gamze mir Senf und Eier funktioniert würdest Du das auch als Logisch hinnehmen? :lol:

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  • 4 Monate später...

Hab mir Avatar jetzt auch angesehen und fand ihn ganz okay. Optisch ist er natürlich ganz groß, doch die Story ist dafür, sagen wir mal "überschaulich". Das muss sie natürlich auch sein, damit Zuschauer auf der ganzen Welt während der 2 1/2 Stunden am Ball bleiben.

Hier mal meine Pros...

Beeindruckt haben mich vor allem die Gesichtsanimationen der Na'vi. Während Sam Worthingtons Avatar eher normal aussah, (dafür ist Sam Worthingtons eigenes Gesicht einfach zu "normal"), konnte man bei Weavers Avatar auf den ersten Blick die Schauspielerin erkennen (vor allem an ihrem Lächeln).

Das man die Figuren jederzeit als computeranimiert erkennt liegt daran, dass es sich nun mal um Außerirdische handelt, und die sind uns einfach nicht vertraut genug.

Gollum zum Beispiel IST fotorealistischer, da er im Grunde genommen nur ein nackter kleiner Mensch ist, weshalb unsere Augen ihn eher als echt empfinden.

Die Tierwelt sieht beeindruckend aus, allerdings sind einige Details etwas unrealistisch (Atemöffnungen auf der Brust von Pferd und Flugdrachen, obwohl die Tiere durch ihre Münder/Schnäbel auf ihrem Hals kreischen).

Auch die Flugmaschinen der Marines sehen sehr realistisch aus und die ganzen Computer-Interfaces wird es wohl in spätestens einem Jahrzehnt tatsächlich geben.

Ich mußte auch lachen, als man Sigourneys sterbenden Körper zum Seelenbaum trug. Das dürfte das erste mal gewesen sein, das Weaver inmitten von Schauspielern winzig erscheint (die Dame ist über 1,80 groß).

und Contras:

Die Story ist einfach zu schablonenhaft und kann in einem Satz zusammengefasst werden: Böse Erdenmenschen wollen Raubbau an der Natur eines fremden Planeten treiben und werden dabei von den Einheimischen und der Lebenskraft des Planeten zurückgeschlagen.

Die plakative Nutzung von 9/11-Symbolik (Heimat-Baum stürzt um, die Na'vi flüchten vor den Trümmern und Jake schreitet durch Ascheregen).

Offenbar war Cameron das Geld für den ein oder anderen Soundeffekt ausgegangen: die Pferde benutzen exakt den gleichen Ruf wie die Raptoren aus Jurassic Park und das Tier auf dem Neytiri am Ende den Mech mit dem Oberbösewicht angreift brüllt genauso wie die 78er Version von King Kong. Das ist vielleicht ein kleiner Insider für die Nerds, aber in einem 300 Mio.-Film, der einem ja eine total fremde Welt eröffnen soll, stört das doch sehr.

Jake und Neytiri küssen sich. Ich hatte während der ganzen Szene darauf gewartet, das Neytiri verwirrt darauf reagiert.

Die Schwarzweiß-Malerei des Films. Die Company IST böse und tut alles, um an das Unobtanium zu kommen. Einerseits entspricht das der menschlichen Geschichte, andererseits hatte ich während des ganzen Films den Drang zu rufen: "Hallo, schon mal was von den Indianern gehört? Schon mal nen Film gesehen oder ein Buch gelesen". Wie nicht mal ansatzweise versucht wird, die Personen über dass was sie vorhaben und die Geschichte der Menschheit bis hierher reflektieren zu lassen ist einfach ärgerlich. Da muss zwischen jetzt und 2154 ja so einiges passiert sein, dass so etwas aus dem kollektiven Gedächtnis der Menschheit offenbar ausradiert worden ist.

Langs Spruch: "Wir beantworten Terror mit Terror" und die dazu grunzenden Marines sind an (unrealistischer) Dummheit kaum zu überbieten. Selbst dem einfachst gestrickten Marine müsste doch klar sein, dass es sich dabei zumindest nur um einen Gegenangriff für die Vernichtung des Heimatbaumes handelt.

Überhaupt sind Menschen in Avatar im Grunde genommen wertlos und können nach belieben abgeschlachtet werden (vor allem schön zu sehen, wenn Marines von Meterlangen Pfeilen regelrecht gepfählt werden). Ein großes Ohhh für jeden On-Screen-Death eines Na'vi und ein Yes! für einen toten Marine? Das kann es irgendwie nicht sein. Keine Differenzierungen, keine "Was mache ich hier eigentlich?"-Momente (Michelle Rodriguez ausgenommen).

Fazit: Avatar ist nicht der beste Film aller Zeiten, aber ein gut gemachter Eye-Opener. Dass er zum erfolgreichsten Film wurde liegt meines erachtes jedoch nur daran, dass die Ticketpreise für die favorisierten 3D-Vorstellungen das Einspiel um etwa ein Drittel erhöht haben. Wäre er (nur) auf regulärem 2D rausgekommen, wären bei gleicher Zuschaueranzahl nur etwa 1.827.165.760 Mrd eingespielt worden. Damit wäre er auf Platz zwei hinter Titanic gelandet.

Das schlechte Abschneiden von Avatar bei den Oscars (er bekam nur die Technik-Oscars), während die 15 Mio. Produktion Hurt-Locker" von Camerons Ex Kathryn Bigelow die wichtigsten Oscars abräumte, spricht da Bände.

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  • 5 Monate später...

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