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einz1975

Star Trek - Deep Space Nine 3: Der Abgrund

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Die Geschichte um Deep Space Nine bekam vom Cross Cult Verlag eine Wiederauferstehung, für welche alle Fans sehr dankbar sind. Im Mai 2010 geht die Geschichte um die Besatzung von DS9 endlich weiter. Doch vorweg gesagt, Sektion 31 - Der Abgrund – halt Mal, dass gab es doch schon als Buch - Richtig! Denn im Jahr 2002 erschien bereits ein Roman mit der gleichen Titel und man staune, auch mit ähnlichem Inhalt. Ist es nur ein Neuaufguss auf Altbekanntes? Alles fängt genau da an, wo der letzte Roman aufhörte. Deep Space Nine befindet sich in einem äußerst kritischen Zustand. Der Stationskern musste entfernt werden und auch sonst spielen die Systeme verrückt. Kira, die neue Kommandantin, hat jedoch viele kreative und fähige Mitarbeiter und so gelingt es Nog einen anderen Kern zu besorgen. Natürlich, da gab es doch noch Empok Nor. Eine glorreiche, aber auch riskante Idee. Doch das ist eigentlich nicht die wichtige Geschichte, um die es hier gehen soll.

Vielmehr Dr. Julian Bashir bekommt es erneut mit der Sektion 31 zu tun. Eigentlich wollte sich Bashir mit Ezri auf eine Urlaubsreise Richtung Erde geben, doch ein Besucher in seinem Quartier hält ihn nun davon ab. Ein gewisser Cole erzählt ihm eine doch erschreckende Geschichte über ein gewissen Dr. Ethan Locken. Ein ebenfalls, wie Bashir, genetisch verbesserter Mensch, der im Namen von Sektion 31 auf eine Mission geschickt wurde. Doch wie das so mit superintelligenten Menschen sein kann, irgendeiner dreht doch durch, leider auch in diesem Fall. Ähnlich wie Khan Noonien Singh, schwingt sich Locken nun auf seine eigene Föderation, auf einem weit entfernten Planeten, zu gründen. Als Basis nimmt er einen verlassenen Jem'Hadar Außenposten in den Badlands und erschafft dort seine eigenen Krieger. Keine Frage, dass er gestoppt werden muss. Das sieht nicht nur Bashir so, sondern auch Kira und lässt ihn mit Ezri, einem Jem'Hadar und Ro zu diesem Planeten fliegen.

Schon hier fragt man sich jedoch, warum die Föderation nicht eingeweiht wird, denn diese hätte viel bessere Agenten und Möglichkeiten. So machen sich die vier auf den Weg, um den „Neuen Khan“ zu stoppen. Schon auf dem Weg dorthin finden sie ein Wrack eines Schiffes, was zeigt, dass diese Mission weniger leicht wird, als vielleicht angenommen. Es kommt, wie es kommen musste und sie werden abgeschossen, können jedoch überleben, werden aber getrennt. Das eine Team besteht aus dem Jem'Hadar und Ro und auf der anderen Ezri und Julian. Das erste Team findet bei der Suche nach den anderen Beiden eine einheimische Rasse. Ro war vor vielen Jahren schon einmal hier und lernte dabei einige Einheimische kennen, doch die anwesenden Jem'Hadar haben ihre Anzahl erheblich minimiert. Bashir muss sich mit dem verrückt gewordenen Locken auseinandersetzten.

Er bekommt von ihm bereitwillig alles erzählt was er hören muss. Warum er was macht und vor allem, was seine Pläne für die Zukunft sind. Erschreckend muss er feststellen, dass es fast schon zu spät ist. Der Kampf um die Zukunft der Föderation beginnt… Wie auch immer sich Jeffrey Lang und David Weddle die Geschichte gedacht haben, ich finde, dass Bashir und der Rest der Crew oft viel zu leichtes Spiel haben. Allein schon die Tatsache, dass Jem'Hadar als Krieger eingesetzt werden, so unerbittlich und brutal wie sonst beschrieben, kommen sie hier nicht zum Einsatz. Selbst das Sektion 31 noch immer derart stark die Fäden zieht... Doch eines muss man der Geschichte gutheißen, auch wenn schon einmal veröffentlicht, passt sie sich gut in das aktuelle Geschehen.

Fazit:
Deep Space Nine war für mich nicht nur als Serie interessant, auch die Romane fanden immer wieder mein Interesse. Die Fortsetzungen sind zwar noch nicht auf dem Stand, dass man als Fan bedingungslos zugreifen müsste, aber zumindest kann man weiter an seinen Charakteren hängen bleiben. Die Story liest sich schnell weg, auch wenn einige Ungereimtheiten hin und wieder stören. Das Ende erscheint leider auch nicht sonderlich überraschend. Wer bereits DS9 Sektion 31 - Der Abgrund gelesen hat, muss nicht noch einmal zugreifen, auch wenn es inhaltlich etwas anders umgeschrieben oder besser gesagt übersetzt wurde.

Matthias Göbel

Autor: Jeffrey Lang und David Weddle
Taschenbuch: 320 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 30.04.2010
 

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bearbeitet von einz1975

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