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...aus sonnengereiften Haselnüssen

Star Trek - TNG: Doppelhelix - 4: Quarantäne


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Riker und der Maquis? Richtig, da gab es doch einmal die verhängnisvolle Zusammenkunft auf Deep Space Nine und für alle die wissen wollen, wie es dazu kam, dass Thomas Riker sich dem Maquis angeschlossen hat, der sollte diesen Roman lesen. Der Anfang ist relativ harmlos, man erfährt ein wenig über das Duplikat des Ersten Offiziers der Enterprise, wie er im Dienst der Sternenflotte seinen Weg sucht. Nach einer Weile entscheidet er sich als medizinischer Kurier zu arbeiten und begibt sich in die „Entmilitarisierte Zone“ um dort Versorgungsgüter abzuliefern und den Bewonern so gut es geht zu helfen.

Natürlich nicht in offizieller Form, aber immerhin kann er Gutes tun. Das der Maquis dies auch nur leisten will versteht sich von selbst, nur sind sie dabei nicht gerade zimperlich und greifen den Feind – Die Cardassianer – wo es geht an. Captain Chakotay und sein Schiff begeben sich auf einen Planeten von dem er hörte, dass dort eine Seuche wütet. Schnell wird klar, dass diese Seuche nicht einfacher Herkunft ist, es scheint, dass sie künstlich erzeugt wurde und schon damals auf Bajor ausgebrochen ist. Riker wird ebenfalls zu diesem Planeten geschickt und das erste Zusammentreffen mit dem Maquis nimmt seinen Lauf. All das Leiden und die Toten, hier muss dringend etwas passieren.

Nach und nach erforschen der Maquis und Riker zusammen was auf dem Planeten im Hintergrund geschieht und geraten dabei selbst in Lebensgefahr. Nicht nur die Cardassianer scheinen es auf das Leben der Einwohner abgesehen zu haben, hier spielt eine weitere Macht ihr Spiel. Leider gibt es viele Sprünge in der Geschichte und der Lesefluss wird ständig unterbrochen. All die Umstände und Kampfszenen sind nicht zwingend förderlich für den Fortschritt. So wird Riker auf einer Insel festgehalten, seine Begleitung stirbt, er flieht und wird wieder gefangen. Genau hier hätte der Autor doch etwas einfacher das Abenteuer stricken sollen.

Selbst Chakotay, Tuvok und B`Elanna haben zwar ihren typischen Charme, spielen sich aber in ihren Rollen nicht fest. B`Elanna soll sich mit einem Führer des Planeten einlassen, um zu erfahren was er weiß. Er steckt natürlich auch mitten drin und sie ist nur geblendet von seiner Schönheit und seinen Schmeicheleien, klingt für mich nicht zwingend nach der B`Elanna die ich von der Voyager kenne. Selbst Chakotay als Captain hält nicht alle Zügel straff in der Hand und wundert sich viel zu spät über das Verschwinden seines Außenteams.

Fazit:
Leider erstreckt sich die Geschichte über weite Teile zu holprig von Seite zu Seite. Die Zusammenkunft von Voyager und Next Generation ist allerdings zeitlich gesehen absolut gelungen und es wurde penibel darauf geachtet, dass alle vorausgegangenen Geschichten zusammenpassen. Als Ergänzung der Großen Ganzen Geschichte um Star Trek sicherlich ein guter Lückenfüller, zum Lesen jedoch anstrengend und nicht alles nachvollziehbar. Dennoch bleibt die Doppelhelix spannend und geheimnisvoll.

Matthias Göbel

Autor: John Vornholt
Taschenbuch: 270 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 01.10.2012
ISBN: 978-3-86425-014-9

 

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Bearbeitet von einz1975
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  • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

    Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
    Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
    Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
    Schritt 3:
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