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...mehr krass als man denkt

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Admiral Kathryn Janeway ist zurück und befindet sich wieder mitten in dem Quadraten, den sie eigentlich nie wieder betreten wollte. Doch ihre Neugier und zum Ende hin, auch ihre Vergangenheit führt sie immer wieder zurück. Die in dem letzten Roman kennengelernte Spezies "Die Konföderation der Welten" sind an Verhandlungen interessiert, so dass sie ein Teil der Föderation werden könnten. Doch zuvor müssen sie sich beweisen. Janeway schickt alle Mitglieder der Flotte zu unterschiedlichen Planeten, um auch wirklich ein gutes durchschnittliches Bild von diesem Volk zu bekommen.

Das zieht sich dann schon mal ordentlich und man weiß nicht wirklich als Leser, worauf die Autorin eigentlich hinaus will. Eine weitere Geschichte ist der Sorgerechtsstreit zwischen Tom und B'Elannas Kind und der Mutter von Tom. Sie will beweisen, dass er als Vater völlig ungeeignet ist und dem Kind nur Gutes will. Wenn man als Leser die Anhörung so miterlebt, muss man sich unweigerlich die Frage stellen, warum kann seine Mutter nur? Was genau treibt sie an? Es wird zwar versucht auch das genau zu erklären, aber selbst das, ist meiner Meinung nach viel zu umfangreich ausgefallen und trifft bei weitem nicht den Punkt. Wenn man schon mehr als einmal betont, dass man als Mutter seinen Sohn liebt, warum dann all der Zank und Streit?

Zu guter Letzt geht es dann auch noch um die Borgseuche, welche immer noch tausende Menschen dahinrafft. Die Sternenflotte ruft Seven von der Voyager zurück ins Hauptquartier. Hier kümmert sich eine Spezialabteilung um dieses Thema und sie kann mit ihren Forschungen und ihren eigenen Catomen vielleicht weiterhelfen. Außerdem trifft sie ihn wieder, Axum, ihre große erste Liebe aus der Unimatrix Zero. Schon wenige Augenblicke reichen allerdings dem Leser aus, dass er schnell feststellen kann, das hier etwas ganz und gar nicht stimmt. Kirsten Beyer ist sicherlich nicht umsonst manch sehr umständliche Wege gegangen.

Sie wollte mehr Verständnis für die Figuren finden und auch mehr ins private Leben dabei abtauchen. Hin und wieder trifft sie dabei sogar gut den Punkt, aber manchmal ist es doch etwas zu viel des Guten. Das sich Janeway am Ende ihrer eigenen Vergangenheit stellen muss, finde ich passend und greift viele Fragen der Fans auf, welche es schon seit der ersten Folge gab. Manch Entscheidung hätte sie damals sicherlich anders lösen können und nicht alles zu oft im Kampf enden lassen sollen. Da sie nicht nur eine zweite Chance für ihr Leben bekommen hat, scheint sie jetzt die Chance zu haben, einiges an Fehler noch einmal geraderücken zu können.

Fazit:
Egal was du in der Zukunft alles erleben wirst, räume immer gut in deiner Vergangenheit auf. Nach diesem Motto nimmt sich Kirsten Beyer das neue Abenteuer für Janeway und den restlichen Mitglieder der Voyager vor. Es wird viel debattiert, beobachtet, geforscht,  diskutiert und natürlich auch ein klein wenig gekämpft. Fans werden viele alte Gesichter wiedererkennen und manch neues Geheimnis wird gelüftet. Mit Spannung geht dieser Roman sehr ungewiss zu ende, was hoffen lässt, dass die nächste Ausgabe genau dort weitergeht und wieder mehr Fahrt aufnimmt.

Matthias Göbel

Autor: Kirsten Beyer
Taschenbuch: 510 Seiten
Verlag: Cross Cult
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 03.04.2017
ISBN: 978-3-95981-204-7

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Bearbeitet von einz1975
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  • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

    Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
    Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
    Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
    Schritt 3:
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