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Lt.Cmdr. Carl F. Gatlin

Folge 1 & 2 Das Vulkanische "Hallo" & Kampf beim Doppelstern

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Eben die erste Doppelfolge auf Netflix gesehen und ich bin weitgehend positiv überrascht, wenn auch mit einem etwas bitteren Nachgeschmack, aber erfüllt von Neugier, wie es nun weitergehen mag.

Man hat hier versucht, endlich wieder einmal moralische Themen, oder sagen wir besser ein moralisches Dilemma, aufzugreifen mit dem Zusammentreffen zwischen einer friedlichen Kultur und einer Kriegerkultur unter einem fanatischen Anführer (reflektiert für mich ein durchaus aktuelles Thema, auf das ich hier aber jetzt nicht weiter eingehen möchte). Die Aussage, sich gegenüber einer gewalttätigen Kultur nur behaupten zu können, indem man Stärke zeigt, mag viele Trekkies vielleicht verschrecken, deckt sich aber durchaus mit meinen Ansichten! 

Michelle Yeoh, mir bekannt aus verschiedenen asiatischen Martial Arts Filmen und natürlich auch aus James Bond, wirkte als Captain Georigiou sehr sympathisch und professionell, hat aber leider die erste Folge nicht überlebt. Den Plan des Captains zu einer Selbstmordmission, die dann ohnehin nicht stattfand, zu einem Zeitpunkt, als die Klingonen die Kampfhandlungen schon eingestellt hatten und für die USS Shenzou keine Bedrohung mehr darstellten, um es ihnen heim zu zahlen fand ich irgendwie unnötig und nicht sehr ehrenhaft für einen Sternenflotten Offizier. Sie hätte besser bei Beginn des Konfliktes auf ihren Ersten Offizier hören sollen, als am Ende Rachegedanken zu hegen.

Commander Burnham, wohl mehr als Hauptfigur der neuen Serie gedacht, als der Captain, den wir erst kennenlernen werden, wird von Sonequa Martin-Green überzeugend und gut gespielt! Zum Charakter selbst möchte ich sagen, dass Burnham mit der Einschätzung der Klingonen am Anfang richtig lag und auch ihre Handlungen bis zu einem gewissen Punkt nachvollziehbar waren. Sehr gut gefiel mir ihr Zitat: "Es wäre unklug, Rasse und Kultur zu verwechseln!" Da ist schon was Wahres dran. Burnhams Erkenntnis, dass der Tod des klingonischen Anführers ihn nur zum Märtyrer machen würde war weise! Umso mehr hat sie es dann aber damit verbockt, dass sie den fanatischen Anführer (aus Rache?) getötet hat, weil er Captain Georgiou im Kampf tödlich verwundet hat. Mein erster Eindruck von Burnham ist daher auch jener, dass ich sie lieber im Gefängnis, als auf der Brücke eines Sternenflotten Schiffes als Offizier sehen möchte!

Alles in allem ein guter und fesselnder Pilot mit einem durchaus trekkigem Inhalt. In weiterer Folge wünsche ich mir aber, dass sich die Serie nicht bloß auf den Krieg gegen die Klingonen konzentriert (ähnlich wie bei DS9 der Dominion Krieg als zentrales Thema ab Staffel 3), sondern dass auch wieder das Erforschen, Kennenlernen, Lernen und Kontakt aufnehmen berücksichtigt wird. Und in diesem Geiste möchte ich Ensign Connor zitieren, der die erste Folge auch nicht überlebt hat: "Warum kämpfen wir? Wir sind die Sternenflotte. Wir sind Forscher, keine Soldaten..."

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Offen bleibt für mich eigentlich die Frage: WARUM sehen die Klingonen SO aus??? Die Serie spielt 10 Jahre vor TOS und lt. Angaben der Produzenten nicht in der Kelvin Zeitlinie.....

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bearbeitet von Lt.Cmdr. Carl F. Gatlin

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Meine mal gelesen zu haben, dass die Klingonen, auf die man im Pilot trifft zu einer Isoliert lebenden Sekte gehören sollen. Kann gut sein, dass diese sich mit einer anderen Rasse vermischt haben wie die Romulaner, als sich diese von den Vulkaniern getrennt haben. Zumindest wäre dies eine im Ansatz plausible Erklärung.

 

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Kommt nicht hin, denn gerade die sind stolz auf ihr reines Blut und man sieht in einer Holokommunikation auch die Führer aller klingonischen Häuser und die sehen alle so reptilienartig aus.

Die Klingonen sind wohl eine Rasse, die ständiger rascher genetischer Veränderung unterworfen ist, denn in ENT sehen die aus wie TNG Klingonen, 90 Jahre später in STD wie Reptilien, 10 Jahre danach in TOS wie Menschen, ein paar Jahre später in ST Der Film sehen sie wieder anders aus und im 24 Jhdt. wieder wie TNG/DS9 Klingonen.... Von der Kelvin Zeitlinie will ich jetzt gar nicht reden. Um das alles erklären zu können, müssen wir Trekkies uns wohl was einfallen lassen, denn (Zitat aus DS9 Immer die Last mit den Tribbles), die Klingonen sprechen nicht darüber....

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Also mir hat heute der Pilotfilm ganz gut gefallen. Auch wenn es ein wenig den Eindruck von einer Fanfiction Folge hatte.. Inklusive den CGI.

bearbeitet von Mountain

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Ich werde wohl mich erst mal zwingen müssen, zunächst ein paar Folgen anzuschauen. In meinem Kopf, meinen Gedanken werde ich von der Serie gerade irgendwie durch den schleudergang einer Waschmaschine gedreht. Anders kann ich es nicht erklaeren. Ich versuche gerade zwanghaft mich davon zu distanzieren,  was bei mir an Eindrueken von J.J. (Zerstörer von zwei Universen) übrig geblieben ist. Auch das alles so shiny aussieht (das erinnert mich besonders an J.J.s kram) macht mir sorgen. Bei den Holouebertragungen fand ich mich sogar bei Star Wars wieder. Ich dachte die ganze Zeit. Guck eeeinfach weiter alter, guck eeeinfach weiter. Nun muss ich feststellen, dass ich die erste Folge erstmal nochmal anschauen muss lol

 

 

 

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Die Holos gab es ja schon bei DS9, deswegen find ich es sogar kanonisch, dass sie technisch deutlich schlechter dargestellt werden, als im 24. Jahrhundert. Referenz: "Doctor Bashir, I Presume?"

Die neue Serie gibt deutlich mehr das Gefühl, im alten Kanon angesiedelt zu sein, als ENT und J.J. Trek. Man merkt deutlich das Nicholas Meyer die Drehbücher schreibt. 

Star Trek war immer Science-Fiction, und nicht Retro-Fiction, deswegen ist das neue High-Tech Design zwangsläufig. Man kann nicht erwarten, dass eine Serie sich Science-Fiction schimpft, wenn sie Knöpfe und Mini-Display und all das, aus den 60er Jahre beinhaltet. 

Ich habe StarTrek Beyond,  einmal nebenbei angeschaut und das hat mir schon gereicht, Discovery schau ich mir der Nostalgie zu den alten Trek Serien, heute nun das 2 mal aufmerksam an!

Ich hoffe Discovery wird ein Erfolg!

Auch finde ich es schön das Discovery design-technisch die Sovereign-Klasse weiterführt. Ist doch völlig egal, in welchem Jahrhundert das nun effektiv sein soll.. :D 

bearbeitet von Mountain

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Noch eine kurze Anmerkung: Wenn wir wirklich kanonisch weitermachen, dann geht es auch nach Nemesis nicht wirklich weiter, das haben die Voyager Autoren mit den unsäglichen USS Relativity Folgen zerstört, da wurden eben mal 400 Jahre in die Zukunft "herausgespawnt". Das hat sich TNG und DS9 nie so deutlich getraut, die Zukunft soweit zu beschreiben, da hieß es noch Die Zukunft, das unentdeckte Land! 

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Ich bin erst mal ganz positiv überrascht. Das Erzähltempo fand ich wahnsinnig schnell, oder vielleicht werde ich einfach alt und langsam^^. Ich bin jedenfalls gespannt wie es weitergeht. Für mich war das ein guter Mix aus bekanntem Star Trek und neuen Einflüssen, sowohl technisch als auch inhaltlich. Ich hoffe man nimmt sich bei dem Tempo auch ein bisschen die Zeit für eine Entwicklung der Charaktere. Das war für mich bei Star Trek -zumindest in den Serien- immer ein tragendes Element. Alles in allem kann ich mich damit gut anfreunden. Besser jedenfalls als mit dem Film-Reboot, obwohl ich da auch nicht zur totalen Anti-Fraktion gehöre.

Btw: Nett euch alle mal wieder schreiben zu sehen ;) Vielleicht ist hier ja mal wieder etwas mehr los in der Zukunft.

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Habe mich auch letztlich breitklopfen lassen ein Abo abzuschließen.

Vorhin die erste Folge reingezogen.

Handwerklich was Effekte angeht ist diese durch und durch erste Sahne. Die Rasse auf dem von Dürre heimgesuchten Planeten erinnerte mich leicht an diese Aliens aus District 9^^.

Für mich ist es auch nicht zu begreiflich warum man nicht eine Sonde mit einem festgelegten Kurs programmiert hinschickt und nach der Rückkehr einfach den Speicher mit den gesammelten Daten sichert und auswertet. Denn die Sonde hätte mehr als 20 Minuten dort verweilen und somit auch mehr Daten sammeln können.
Aber dann wäre es auch nicht zu diesem unglücklichen aufeinandertreffen mit dem Klingonen und Burnham gekommen. Und die Lösung dieser Situation hätte auch nicht zwingend in einem Konflikt enden müssen ( ok war vorgabe des Drehbuches ), sondern wenn man so weit einen Einblick in die Gesesllschaftsstruktur der Klingonen hat, so hätte man Argumentieren können dass Burnham den Tod ihrer Eltern in einem Ehrenvollen ( etwas dick muss man da immer auftragen ) Kampf gerächt hat.
Das wäre nach Klingonischen Recht sogar konform, wenn mich meine alten grauen Zellen nicht täuschen.
Allerdings sind da auch die Ambitionen des Anführers der Klingonen zu sehen, dem dieses Begegnung gerade zu pass kommen scheint, zumindest macht er daraus vor seinen eigenen Leuten offenbar keinen Hehl daraus.
All das zusammengenommen lassen einen freidlichen Ausgang eher unwahrscheinlich erscheinen. Für weiteres muss man noch die beiden anderen Folgen anschauen.

Nachtrag zu Folge 2

 

In dieser Folge wird sehr deutlich , dass die Begegnung von Burnham und dem Krieger auf dem Artefakt von T´Kuvma als beschleuniger für dessen Pläne dient. Man sieht deutlich dass die Föderation nur als Vehikel für den internen Machtkampf des Reiches dient. Als gemeinsamen Gegner den man nur bezwingen kann, wenn man die Internen Konflikte beendet und man als ein Reich agiert.
Wie aufs Stichwort erscheint die Einheit der Sternenflotte, als zuvor die Mitglieder des Hohen Rates über Konferenzschaltungfeststellten, dass die Shenzou alleine keine wirkliche Gefahr darstelle. Ab da war es endgültig vorbei um diese Sache noch ohne einen Schuss abzugeben zu beenden.

Dummerweise wurde auch T´Kuvma bei dem Versuch getötet, ihn Gefangen zu nehmen wodurch er wie von Burnham prophezeit zu einem Märtyrer wurde und somit der Konflikt für die Klingonen endgültig seine Legitimation erhalten hatte.


Zu einem vorzeitigen Fazit werde ich kommen wenn ich noch die dirtte Folge angeschaut habe.

bearbeitet von CptJones

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