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Fangen wir mal mit Hardcord Fenton Mudd an. Der Darsteller ist eine nette Neuinterpretation der bekannten Figur aus der Originalserie. Und es wird auch neben der Schlitzohrigkeit auch eine gewisse Kaltschnäuzigkeit des Charakters gezeigt. Trotzdem fragt man sich warum er hier war. Das ganze hätte auch mit einem 0815 Schlitzohr der Woche funktioniert. Aber wer weis , vielleicht wird dieser im laufe der Serie wieder auftauchen, denn seine Erklärung, wie er zu den Klingonen gekommen war, erschien mir irgendwie nicht ganz Glaubwürdig.

Dann nehmen wir die Entführung von Lorca. Die lief für meinen Geschmack viel zu einfach, viel zu glatt. Zum einem fragt man sich, warum die Discovery nicht selbst zur Starbase geflogen ist. Zum anderen fragt man sich woher die Klingonen wussten dass sich Lorca zu dieser Zeit harrgenau in dieser Fähre sich befinden musste, denn das würde auch vorraussetzen, dass die Klingonen auch von der Unterredung wussten, also wo und vorallem wann sie stattfinden würde.

Da stellt sich im Nachhinein die Frage: Gibt es einen Maulwurf der die Klingonen darüber in Kenntnis gesetzt hat?

 

Nächster Punkt. Saru scheint die Erkenntnisse seiner Offiziere zu ignorieren, dass das Wesen, dass den Sprungantrieb zum laufen bringt bald sterben wird, dass dies sogar keiene Frage von ob sondern nur noch wann ist, bis der einzig wirkliche Taktische Vorteil gegenüber den Klingonen verlorengeht.

Besonders , da man vorhat in das Teritorium des Gegners zu springen und es abzusehen ist, dass dann der Sprungantrieb für die Rückkehr nicht mehr funktionieren würde.

Trotzdem besteht Saru darauf, man merkt dass er seine Unsicherheit mit Autorität zu kaschieren versucht, auch in dem Wissen dass das Vorhaben scheitern wird und Lorca somit immer noch nicht gerettet wäre. Burnham,  Lt. Stamets sowie der Schiffsarzt erarbeiten inwzischen einen Lösungsansatz, bei der es nicht erforderlich sein würde, das Wesen weiteren Gefahren auszusetzen und den Antrieb dennoch in funktion zu halten. Trotzdem besteht Saru darauf das Wesen wieder in die Kammer zu bringen um den Sprung ausführen zu können.

Wie dem auch sei die Aktion gelingt. Lorca und ein seit monaten von den Klingonen gefangener Sternenflottenoffizier werden an Bord geholt und das Schiff kann wieder in eigenes Teritorium zurückspringen. Als sich Lt. Stamets nicht meldet findet man diesen im Maschinenraum in der Kammer auf dem Boden liegend, Anhand seiner Wunden ist gleich zu erkennen dass er anstelle des Wesens den Sprung ausgeführt hatte, nachdem er sich die DNA des Wesens verabreicht hatte.

Das Wesen selbst wird von Burnham und ihrer Zimmergenossin gemeinsam frei gelassen, kaum im All regeneriert sich das Wesen und setzt seine Reise durch das Universum fort.

Am Ende sehen wir den Arzt und Lt. Stamets  beim gemeinsamen Zähneputzen. Nachdem der Arzt das Bad verlassen hatte sehen wir acuch Lt. Stamets  das selbige verlassen bis man den Spiegel sieht wo er immer noch darauf zu sehen ist wie wenn er immer noch direkt davor stehen würde und erst dann auch den Raum verlässt.

 

Leider ist für mich diese Folge nicht Fisch oder Fleisch. Sämtliche Protagonisten scheinen ab und an Eigenschaften der Anderen an und abzulegen wie unsereins eine Jacke wenn er reinkommt oder rausgehen will. Besonders da die Serie 10 Jahre vor der 5 Jahres Mission von James Kirk spielt wird es in meinen Augen immer schwieriger dann doch noch den Spagat zu der Original Serie hin zu schaffen. Denn alleine die Sternenflotte , wie sie in den 1960er Jahren dargestellt wurde, wirkt gegen die hier gezeigte wie eine vollkommen andere Fraktion.

 

 

bearbeitet von CptJones

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Bei dieser Folge musste man doch einige Male ob der Logik schlucken.

Dennoch fand ich sie gut. Endlich werden moralische Fragen aufgeworfen und die Charaktere tiefgründiger. Was um Himmels Willen hat Lorca mit seiner alten Crew angestellt? Und wieso hat gerade er als Einziger überlebt?

Ash Tyler ist ein hochinteressanter Charakter. Aber ich denke nicht, dass er zur Sternenflotte gehört. Was sagte L'Rell am Ende der letzten Episode zu Voq? "Du musst alles aufgeben...".

 

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vor 6 Stunden schrieb Dobbylein:

Dennoch fand ich sie gut. Endlich werden moralische Fragen aufgeworfen und die Charaktere tiefgründiger. Was um Himmels Willen hat Lorca mit seiner alten Crew angestellt? Und wieso hat gerade er als Einziger überlebt?

Da bin ich echt gespannt - das war schon sehr merkwürdig zu hören, dass so jemand dann auch noch mit einem neuen Schiff nebst weitreichenden Privilegien "belohnt" wird.

  • Thanks 1

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Mich würde interessieren, ob Lorca seine Crew vorher gefragt hat, ob sie es gut finden, wenn er lieber das Schiff in die Luft jagt als sie den Klingonen zu überlassen. (Wohl eher nicht... "Not my crew. Not on my watch." Man beachte das Wort "my". lol)

Ich moc hte die Folge total. Vor allem dass Lorca Mudd einfach mal zurücklässt. Typisch Lorca. :laugh: (Hab ich schon erwähnt dass ich totaler Lorca-Fan bin, ja? Haha.)

Mir gefällt die Serie mit jeder Folge besser, aber mir ist generell auch total wurscht ob und wie die Show irgendwo in einen Canon reinpasst und ob die Leute nun Pike-Ära-Uniformen tragen oder nicht. 

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Hatte die Folge zum Ende vielleicht einen Hinweis auf das Spiegeluniversum? Zu dem Stamets vielleicht mit dem Sporenantrieb eine Verbindung hergestellt hat? Nachdem Stamets fertig ist "im Bad" geht er weg vom Spiegel, sein Spiegelbild bleibt aber noch ein paar Sekunden stehen und geht dann erst...

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vor 26 Minuten schrieb olly:

Hatte die Folge zum Ende vielleicht einen Hinweis auf das Spiegeluniversum? Zu dem Stamets vielleicht mit dem Sporenantrieb eine Verbindung hergestellt hat? Nachdem Stamets fertig ist "im Bad" geht er weg vom Spiegel, sein Spiegelbild bleibt aber noch ein paar Sekunden stehen und geht dann erst...

Meine Vermutung geht eher in Richtung Zeitreise...

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Interessant an der Folge fand ich u.a. die Szene wo Saru den Schiffscomputer nach den erfolgreichen Captains der Sternenflotte befragt. Auf dem Display erschienen dann z.B. die Namen Jonathan Archer und Christopher Pike. :)

Auch insgesamt habe ich mich zumindest teilweise wie in einer klassischen Star Trek Folge gefühlt. Burnham und Tilly scheinen sich nach und nach anzunähern, obwohl die beiden Charaktere doch sehr unterschiedlich sind.

Auch wenn man nicht weiß, was Lorca in seiner Vergangenheit alles ausgefressen hat, so hat er den anderen gefangenen Sternenflotten-Offizier nicht an Bord des klingonischen Schiffes zurückgelassen. Er ist wieder gekommen und hat ihn schließlich auf die Discovery gebracht.

Was mich insgesamt noch am meisten stört ist generell das Aussehen der Klingonen. Unabhängig von der klingonischen Sprache finde ich, dass die Klingonen irgendwie undeutlich sprechen.

Ich weiß auch noch nicht was ich von dem Sporenantrieb halten soll. Ich hoffe, dass im späteren Verlauf der Staffel noch vieles erklärt wird. Was hätte z.B. die Voyager für so eine Technologie im Delta-Quadranten gegeben?

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Nachtrag:

Ich habe noch eine weile Überlegt warum Mudd eingebaut wurde. Ich kam zu dem Schluß dass der Gute durchaus einen raffinierten Informaten abgeben würde. Keiner würde bei dieser geballten Schlitzohrigkeit auf zwei Füßen kommen dass dieser Informationen für die Sternenflotte sammeln könnte und man ( Achtung nur meine Vermutung ) hier lediglich eine Befreiungs oder Übergabe Aktion von Mudd und Lorca beobachten konnte.
Sollte dies der Fall sein, so wäre die Vorstellung für die Klingonen durchaus Überzeugend.
Ich komme deswegen darauf da Mudd selbst sich lange frei in deren Teritorium bewegen konnte und er auch an Informationen rankommt, an die ein Uniformträger nie rankommen würde. Zumindest würde es auch erklären, warum sich Lorca mit dem klingonischen Schiff auskannte, mit dem er und der befreite Offizier gemeinsam geflohen sind.
Es kann also gut möglich sein, dass wir Mudd ein weiteres mal zu sehen bekommen werden. Es würde mich jedenfalls nicht überraschen.


Dann noch ein Zusatz zu der Szene im Bad. Der Blick von Stamets wirkte irgendwie seltsam. So wie wenn es nicht er wäre den man da sah. Einerseits wäre eine Zeitanomalie möglich oder andererseits könnte auch eine Metamorphose des Körpers des Chefingenieurs in gange sein. Denn immerhin hatte er sich die DNA des Wesens verabreicht um damit den Antrieb in Gang zu setzen, was ja auch geklappt hatte.

bearbeitet von CptJones

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