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CptJones

1x06 - "Lethe"

Empfohlene Beiträge

Die heutige Folge war absolut Interessant. Insbesondere dass man auch ein paar neue Facetten von Sarek zu sehen bekam, der Michael nicht nur Großgezogen hat, sondern in ihr wirklich seine Tochter sieht, auch wenn dies auf sehr vulkanische Weise stattfindet. Interessant ist, dass auch im 23 Jahrhundert die Vulkanier ihre recht rassistischen Ansichten wie man sie aus ENT kannte immer noch nicht wirklich abgelegt hatte.

Besonders als der - Akademieleiter? - Sarek vor die Wahl stellte ob Spock oder Michael an die Akademie sollten, war das in meinen Augen selbst für Vulkanier daneben. Denn dies würde dem UMUK Grundsatz widersprechen. Aber machen wir uns nichts vor, auch bei uns sind die einen oder anderen Vorurteile immer noch voll präsent.

Wie dem auch sei, zwischen Sarek und Michael findet auf Umwegen eine Art Aussprache statt. Dies hat auch zur Folge, dass sie selbst gelöster wirkt. Und es zeigt sich auch dass sie Frieden geschlossen zu haben scheint, als sie Sarek als - Vater - bezeichnete bevor sie die Krankenstation gegen Ende der Folge verließ.

 

Im B Plot sehen wir Lorca und Tyler wieder, wie sie sich durch ein klingonisches Schiff den Weg frei schießen. Kurz darauf ist zu erkennen, dass sich die Beiden in einem Vorläufer des Holodecks befunden haben, nur dass diese Ausführung mehr zum Training eingesetzt wird als auch zu privaten Zwecken.

Als Lorca und Tyler die Ergebnisse sich ansehen kommt Lorca schnell dahinter, dass Tyler tiefgestapelt hatte was seine Treffsicherheit anging. Lorca stellt ihm klar, dass er erwartet, dass sein Sicherheitschef besser schießen können soll als er selbst, womit er Tyler auch gleichzeitig zum Sicherheitschef der Discovery befördert.

Auch im weiteren Verlauf merkt man ansatzweise welche Abgründe sich in Lorcas Psyche sich auftun, die offenkundig mit dem Buran Vorfall ihren Anfang nahmen. Man könnte vielleicht auch von einer Variante von Dr. Jeckle und Mr Hyde sprechen. Und zwischen beiden versteht es Lorca gut hin und her zu schalten.

Als seine Vorgesetzte und Freundin zur Rede stellte, nachdem er sie im Bett mit einem Phaser bedrohte (was soll man da von James Bond halten der ebenfalls mit seiner Walther PPK unterm Kopfkissen schlummert),  droht sie ihm das Kommando zu entziehen, weil sie sonst die Gefahr sieht die Discovery möglicherweise an die Klingonen zu verlieren.

 

Dann trifft die Meldung ein das Sareks Schiff sabotiert wurde und dieses mit ihm verloren ging, als es zu einem treffen mit Klingonen auf neutralen Boden unterwegs war. Da man nicht will, dass diese Gelegenheit verstreicht, macht sich die Admiralin auf den Weg dorthin. Beim Abschied verdeutlicht sie nochmals ihre Absicht ihn vorerst vom Kommando des Schiffes entbinden zu lassen, damit er behandelt werden kann.

Doch Lorca klammert sich an das Kommando, es ist praktisch der Letzte Strohhalm, der aus seiner Sicht verhindert, dass er endgültig in den Wahnsinn abdriften würde. Man kann ihm ansehen, dass er schon was sich in Gedanken zurecht legt um die Abgabe seines Kommandos zu verhindern.

Als später die Nachricht von der Entführung der selbigen eintrifft, da sich das Gesprächsangebot als eine Falle erwies - mit der man ursprünglich Sarek als Geisel nehmen wollte -, trägt er Saru auf sich mit dem Flottenkommando in Verbindung zu setzen und um Instruktionen zu bitten, also das pure Gegenteil von dem wie er bei der Rettung von Sarek vorgegangen war. Saru ist hierbei sehr überrascht über den "Sinneswandel" seines Kommandanten, führt dennoch die Anweisung aus.

Lorca sieht man an das ihm dieser Umstand zu pass zu kommen scheint. Aber er legt auch auf der anderen Seite nicht die Hände in den Schoß. Er will auf diese Weise Zeit gewinnen. Denn die Chancen sind hoch, dass die Flotte es Lorca untersagen würde die Discovery für eine Rettungsaktion zu riskieren. Sollte dies der Fall sein, so wäre sein Kommando - so kaltblütig wie es klingt - wieder sicher. In dieser Hinsicht macht Lorca sogar einem Romulaner schon alle Ehre.

 

Alles in allem eine sehr gute Folge.

bearbeitet von CptJones

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Mich interessierte an der Folge eigentlich nur Lorca (an mir geht dieser Michael Burnham Plot völlig vorbei), und er lieferte natürlich mal wieder einen absoluten Hammer am Ende der Folge. Ganz nach meinem Geschmack - wissentlich (ich glaube für keine Sekunde dass er nicht WUSSTE was sie erwartet) die liebe Admirals-Dame in eine Klingonen-Falle rennen lassen, damit sie nichts unternehmen kann, um ihm sein Kommando wegzunehmen... hach, JR Ewing wäre stolz. ;)

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vor 3 Stunden schrieb MrPicard:

Mich interessierte an der Folge eigentlich nur Lorca (an mir geht dieser Michael Burnham Plot völlig vorbei), und er lieferte natürlich mal wieder einen absoluten Hammer am Ende der Folge. Ganz nach meinem Geschmack - wissentlich (ich glaube für keine Sekunde dass er nicht WUSSTE was sie erwartet) die liebe Admirals-Dame in eine Klingonen-Falle rennen lassen, damit sie nichts unternehmen kann, um ihm sein Kommando wegzunehmen... hach, JR Ewing wäre stolz. ;)

Das mit Lorca hab ich mir auch so gedacht. Coole Brezn. Bis jetzt bin ich nur ein bißchen enttäuscht, dass man nicht mehr vom Krieg gegen die Klingonen sieht. Es müssten sich doch ein paar Schlachten mehr als in der Pilotfolge abgespielt haben. Dort müssten auch einige Schiffe der Constituion-Klasse zu sehen sein. Die Enterprise steht doch zur Zeit unter dem Kommando von Robert April, wenn ich mich nicht irre. Da könnte man so coole Geschichten daraus machen oder den jungen Kirk irgendwo den Arsch retten.

So fand ich die Folge nicht schlecht. Man wusste ja, dass Sarek gerettet wird. Man erfuhr aber auch, warum er sich mit Spock dann überworfen hat, weil dieser den freigehaltenen Platz im vulkansichen Expeditionsteam nicht annahm und zur Sternenflotte ging. So war Sarek doppelt angeschmiert. Die Effekte wie immer toll. Leider hatte Saru nur einen Kurzauftritt. Freu mich schon auf die nächste Folge.

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Lorca ist mein absoluter Liebling -  wer im Weg steht, der wird entweder zurückgelassen oder eben aus dem Weg geräumt. :laugh: Von mir aus könnten sie ihn gerne zum Mittelpunkt der Serie machen.

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