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einz1975

Alien: Covenant - Der Roman zum Film

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Der Anfang oder das Ende? Als erstes muss ich gestehen, dass ich wirklich froh war den Namen des Autors zu lesen - Alan Dean Foster. Er hat schon bei Star Trek den Filmen von J. J. Abrams einen rundum passenden Roman verpassen können. Mit Alien kennt er sich ebenfalls bestens aus, denn er schrieb schon Aliens: The Official Movie Novelization und Bücher zu den vorangegangenen Filmen. Für Alien: Covenant konnte man demnach keinen besseren finden. Die Crew der Covenant befindet sich auf dem Flug zu ihrem Ziel - Ein Planet welcher unter vielen tausend auserwählt wurde, um kolonisiert zu werden. Wach an Bord gibt es nur Mutter (die KI des Raumschiffes) und Walter (Der Androide). Alles scheint gut zu laufen und die ersten Jahre sind gemeistert, als plötzlich eine Schockwelle das Schiff aus seiner Bahn wirft.

Die Crew muss geweckt werden, doch schon hier geschieht schon das erste Unglück und der Captain stirbt auf tragische Weise beim Wecken aus dem Cryo-Schlaf. Ein schier unglaublicher Verlust und kein gutes Zeichen für die Reise. Es wird getrauert und vermisst, was mir persönlich später in der Story zu kurz vorkam. Das Schiff wird repariert und wieder fit gemacht für die weitere Reise. Doch dann wird ein seltsames Signal empfangen. So weit draußen dürfte das nicht der Fall sein. Bei genauer Untersuchung stellt sich heraus, dass es sich um eine Projektion einer Frau handelt, welche ein Lied singt. Bei noch genauerer Analyse stellt die Crew fest, dass dieses Signal von einem bewohnbaren Planeten ganz in der Nähe stammt.

Kurzerhand entscheidet der neue Captain dort zu landen, denn vielleicht ist diese Welt eine bessere neue Heimat. Bis hier hin hat man wirklich Spaß als Leser und kann wunderbar die Geschichte genießen. Doch dann kommen die ersten Fragen über manch Entscheidung. Da hätten wir den Sturm welcher über dem Landegebiet tobt - Warum wartet man nicht einfach? Auch später ist die Naivität mit welcher sich manch Charakter auf dem Planeten bewegt schon erschreckend hoch. Doch dafür stimmt die Spannung und die mehr als drückende Düsternis in diesem unwirklichen Paradies. Sobald das erste Alien sich blicken lässt, hat man die gewünschte Stimmung, welche man nur in dieser Reihe wiederfinden kann.

Der Geruch von Tod und Eingeweiden ist irgendwie allgegenwärtig. Der Story fehlen im Endeffekt nur Kleinigkeiten und man erfährt viel zu wenig über die Lebewesen dieser verschollenen Welt. Am interessantesten bleibt dann noch der Androide David, welcher mit seinem „Bruder“ Walter ein schönes Beispiel dafür ist, wie unperfekt wir Menschen doch eigentlich sind in dem was wir selber schaffen. Beide erinnern mich auch sehr stark an Data und Lore, welche sich in der Serie auch immer wieder begegnen und der eine die Menschen versucht zu verstehen und der andere sich nach Perfektion sehnt. Als Vorgeschichte zum allerersten Alien-Film fehlt vielleicht ein runderes Ende und auch manch Figur erlebt leider nur Randerscheinung, doch das Alien bleibt und ist in einzigartig und wird noch immer einigen Lesern in Alpträumen begegnen.

Fazit:
Alien schrieb schon Geschichte, da war ich noch ein kleines Kind. Mittlerweile dachten wir alle die Geschichte dahinter zu kennen, doch erst mit Alien: Covenant offenbart sich der eigentliche Teufel dahinter. Alan Dean Foster schafft es die Bildgewalt und das Unbehagen der Crew gut aufzufangen. Auch wenn die Story nicht viel Überraschungen hergibt, war es wieder einmal herrlich mit dem Alien einen Streifzug durch die Geschichte zu erleben und ich wäre immer wieder für ein neun Trip bereit!

Matthias Göbel
 

Autor: Alan Dean Foster
Klappenbroschur: 396 Seiten
Verlag: Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 19.05.2017
ISBN: 978-3-95835-222-3

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bearbeitet von einz1975

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