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Joseph Laribeau, ein ehemaliger Marine der Galaktischen Flotte. Bestens ausgebildet und an der Front steht er seinen Kameraden bis zum bitteren Ende an der Seite. Er verlor dabei sogar seine beiden Beine, welche durch kybernetische Prothesen ersetzt wurden. Doch der Krieg ist nun vorbei und was soll ein derart gut ausgebildeter Soldat jetzt machen? - Er heuert als Söldner an! Das SMC - Salvage Merc Corp dient ihm dabei als neuer Auftraggeber. „Eingeladen“ wurde er von einer geheimnisvollen Außerirdischen, welche ihm später noch mehr als zur Seite stehen wird. Doch zurück zu Joe. Er macht sich auf, seine ersten Aufträge zu erledigen. Immer mit dabei sein Partner Mgurn.

Der Name klingt nicht nur seltsam, er ist ein Alien, was eher an einen Käfer erinnert, aber herzensgut ist, hoch intelligent und immer bei der Sache. Zwar etwas geschwätzig, aber bei solch einem Vorgesetzten wie Joe, hilft das manchmal und bringt etwas Stimmung. Joe selbst, nun, wie soll man ihn bezeichnen, er ist im Wortlaut eher sehr grob, rau und ungehobelt unterwegs. Oft muss er wohl auch mehr über seine eigenen Witze lachen als alle anderen. Genau das bringt leider Minuspunkte und ja, er nervt an einigen Stellen ungemein. Im Verlauf der Story trifft er dabei mehr als einmal die falschen Leute und bekommt dank seiner Art auch mal Redeverbot.

Ihr seht, unser Held ist gar nicht so einer, wie man ihn sich vorstellen würde. Joe hat aber eine ganz besondere Gabe, er kann sich in den schlimmsten Situationen voll und ganz konzentrieren und weiß immer was zu tun ist. Genau deshalb ist er beim SMC gelandet und als Salvage Merc 1-84 soll er nun Salvage Merc One finden. Hier trifft die Geschichte auf den Kern. Nach und nach schlüsselt sich das Geheimnis hinter mancher Intrige auf und egal ob Mordanschlag, Gefangenahme oder Jagd, man bekommt als Leser nur kleine Bruchstücke vorgesetzt und schaut oft verdutzt wie Joe, was hier passiert. Damit hat Autor Jake Bible im Grunde einen ordentlichen Thriller abgeliefert.

Hier und da ein Raumschiff, mal ein Planet mit Sümpfen oder Höhlen in denen finstere Aliens hausen, eigentlich alles da, um Science-Fiction genießen zu können, wenn da nicht Joseph Laribeau wäre. Irgendwie kann er einem einfach nicht ans Herz wachsen, egal wie viel Prügel er einsteckt und wie hartgesotten er ist, alles wirkt manchmal einfach zu viel. Salvage Merc One hingegen hat schon eher den Charme, den Joe mitbringen sollte. Die Geschichte selbst entpuppt sich als ein schöner Kreislauf des Lebens, in einer doch recht düsteren Zukunft.

Fazit:
Knallharte Typen, viel Action, ein großes Mundwerk und ein Held, dem man gern mal jenes welches verbieten würde. Jake Bible versucht erst gar nicht um den heißen Brei herumzureden. Joe säuft, schlägt und schießt sich durch die Seiten, wie es ein echter Marine wohl machen muss. Die Sci-Fi-Elemente sind anschaulich beschrieben, machen wirklich Spaß und einige der Aliens, würde man wirklich nicht gern in Echt begegnen wollen. Wer auf Militär-Action steht und dazu noch einen gut verpackten Thriller lesen will, ist hier genau richtig.

Matthias Göbel

Autor: Jake Bible
Klappbroschur: 312 Seiten
Verlag: Luzifer Verlag
Sprache: Deutsch
Erscheinungsdatum: 30.04.2017
ISBN: 978-3-95835-206-3

Salvage-Merc-One-600.jpg

bearbeitet von einz1975

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