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einz1975

Feuer und Stein - Prometheus

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Ich habe mich damals wirklich gefreut, als Prometheus die Geschichte um Alien weiter vertiefen konnte. Dennoch wurden mehr Fragen, als Antworten aufgerufen und allein deswegen lohnt sich schon ein Blick in diesen Comic. Der Weyland Yutani Konzern hat seit je her keine Kosten und Mühen gescheut, um das Weltall und vor allem die dort lebenden Aliens zu untersuchen. Aktuell schickt er ein Bergungsteam zum Planetenmond LV-223. Nicht das allen wirklich klar ist, auf was sie hier treffen werden. Vielmehr ist die Rede von einer ganz normalen Bergungsmission. Die Truppe selbst ist entspannt und freut sich sogar schon auf den Einsatz. Auf den ersten Seiten lernen wir das Team und auch die jeweiligen Spezialgebiete kennen. 

Schon bei der Ankunft wird der Trupp völlig überrascht, denn der eigentlich wüstenähnliche Mond, scheint plötzlich in einen tiefen Dschungel gehüllt zu sein. Die ersten Kreaturen auf, die sie treffen sehen auch mehr als ungewöhnlich aus. Als das verschollene Schiff gefunden wird, ergießt sich die Hölle über die Crew. Der Kampf ums Überleben hält ab jetzt auf jeder Seite an. Egal ob im Dschungel, auf dem Schiff oder in einem alten Wacks eines Alien-Raumschiffes. Ja, die Crew trifft auch auf die Konstrukteure, welche man aus Prometheus kennt und ja, es gibt mehr als einen Xenomorph, der sich den Weg durch Fleisch, Knochen und Maschinengewehrsalven bahnt. Wenn man genau hineinliest, wird hier auch noch einmal der Ursprung unseres eigenen Lebens erklärt.

Es fehlen natürlich auch nicht die Androiden. Elden übernimmt dabei eine Aufgabe, welche wohl erst im nächsten Band sein Ende nimmt. Durch die Infizierung mit dem Alien-Schleim, verändert er sich deutlich in seinem Aussehen und Taten. Kämpfen können die Jungs und Mädels optisch anschaulich, nur sollten sie manchmal einfach die Klappe halten. Einige Dialoge sind doch recht derb und führen den Comic nicht wirklich voran. Zeichner Juan Ferreyra nahm sich bei den Xenomorphs sehr viel Zeit und traf sie gut mit Stift und Farbe. Er erschuf sogar noch einige neue Monster, welche es bis dato nicht gab, wie etwa Haie oder Alien-Affen. Die einzelnen Cover von David Palumbo sind übrigens auch eine Augenweide und lassen euch in schaurig düsteren Bildern das Erlebnis deutlich verinnerlichen.

Fazit:
Feuer und Stein – Prometheus ist ein gekonnter Anfang, um hinter die Konstrukteure der Xenomorphs zu schauen. Ein düster gehaltener Comic, mit ordentlich Action, einer sich wehrenden Crew und einem unheilvollen Geheimnis. Neben dem recht klassischen Ablauf der Geschichte, warten noch einige neuen Bestien auf euch, sowie kommentierte Skizzenseiten. Der Alien-Fan freut sich und ist definitiv gespannt auf mehr!

Matthias Göbel

Autor: Paul Tobin
Zeichner: Juan Ferreyra, Eduardo Ferreyra, David Palumbo
Übersetzer: Hudson Hicks
Softcover: 114 Seiten
Verlag: Cross Cult
Erscheinungsdatum: 22.06.2015
ISBN: 9783864856806

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bearbeitet von einz1975

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