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Star Trek – Discovery 1: Das Licht von Kahless

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Es hat knapp ein Jahr gedauert, bis die US-Version des ersten Discovery Comics auch nach Deutschland gekommen ist. Pünktlich zum Auftakt in die zweite Staffel, schickt uns der Cross Cult Verlag noch einmal zum Anfang allen Übels - Der Aufstieg von T’Kuvma. Während Voq zusammen mit L´Rell auf dem Schiff von T’Kuvma gestrandet ist, erzählt sie ihm die Geschichte des großen Anführers. Vorab gönnen sie aber alle noch einen Happen von Philippa Georgiou, welche, wie wir wissen, auf dem Schiff ums Leben kam. Schon hier sieht man den engen Zusammenhang zur Serie und auch die Charaktere verhalten sich wie gewohnt. Kommen wir jetzt erst einmal zur Geschichte von T’Kuvma. Seine Vergangenheit bestimmt seine Zukunft, denn schon als kleiner Junge wird er von seinen Brüdern verachtet und muss oft Prügel einstecken.

Irgendwann flüchtet er durch einen dunkeln Wald und entdeckt ein riesiges altes klingonisches Schiff. Als er es untersucht, trifft er auf seine Schwester, welche ihm von der Zukunft der Klingonen erzählt. Nur zusammen können sie es schaffen, wieder das Volk zu werden, was sie einmal waren. Er wird zum Kloster nach Boreth geschickt, um hier die Lehren des Kahless zu lernen. Die Jahre vergehen und kein anderer Schüler nimmt so viel theologische Ideologien in sich auf wie T’Kuvma. Er findet das Licht des Kahless in sich und mit der Zeit, wird sein Name unter den gläubigen Klingonen ein Begriff. Zuhause wird er hingegen weiterhin ausgestoßen und er verliert sogar sein Haus, seinen Namen und seine Ehre. Diese jedoch will er jedem Klingonen wiedergeben. Die Ehre des Volkes ging verloren und er will mit der Entzündung des Lichts die Ehre endlich wiederherstellen.

Es wird weder einfach für ihn, noch ist er wirklich der starke Anführer, für den ihn alle halten. Er verliert sich in Zweifel und hofft, noch zu Lebzeiten das Licht zu finden. Alles eben eine Frage der Interpretation und genau das ist auch der Grund, warum Star Trek – Discovery für viele alte Fans nicht das Star Trek ist, was sie bis dato kannten. Das Kirsten Beyer an der Story mitgeschrieben hat, zeigt noch einmal deutlich wie viel Hilfe sich die Macher von Star Trek-Kennern geholt haben. Als führende Autorin der Star Trek – Voyager Romane und vor allem als Mitautorin von Star Trek – Discovery, wird hier nichts dem Zufall überlassen. Grafisch wird es sehr düster und dunkel. Schwarz ist die vorherrschende Grundstimmung. Nebenbei gesagt, es gibt überraschend wenig Kämpfe bei diesen gefürchteten Kriegern des Alls.

Fazit:
Die Vorgeschichte des klingonischen Messias T’Kuvma, zeigt die starke mythologische Verbindung seiner Ideale und den Grund, warum der Krieg mit den Menschen kommen musste. Um die Ehre seines Volkes wiederherzustellen, wurde das Licht von Kahless geboren. Ein finsterer Comicband mit seltenen Einblicken, in die neue klingonische Seele. Für Star Trek – Discovery-Fans lohnt sich auf jeden Fall ein Blick.

Matthias Göbel

Autor: Kirsten Beyer, Mike Johnson
Zeichner: Tony Shasteen, J.O. Mettler,
Übersetzer: Helga Parmiter
Paperback: 144 Seiten
Verlag: Cross Cult
Erscheinungsdatum: 15.01.2019
ISBN: 9783864256813

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