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...mit dem bekloppten Merkmal der Sensation

Star Trek - Rise of the Federation 4: Prinzipientreue


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Man möge es kaum glauben, aber selbst nach den ersten Schwierigkeiten, welche die Föderation bei ihrer Gründung hatte, kommen immer wieder neue hinzu. Bereits in Teil drei ging es schon um die Technologie der sogenannten "Ware". Automatisierte Stationen, welche hilfsbereit jedem zur Seite stehen. Die Bezahlung als Gegenleistung, ist hingegen alles andere als normal. Im Kern dieser Stationen werden lebende Personen benötigt, denn nur ihre Gehirne erlauben dieser Technologie ihre Funktion. Über viele hundert Jahre hat sich die Ware in einem bestimmten Gebiet verbreitet. Einige Völker gelangten so zu einem Fortschritt, den sie noch viele Generationen hätten überstehen müssen. Der nächsten Nebenschauplatz ist die Hochzeit der Tochter von Doktor Phlox.

Sie als Denobulanerin heiratet einen Mann aus einem verfeindeten Volk, was unweigerlich alten Hass bei bestimmten Personengruppen hervorruft. Sehr ausführlich beschäftigt sich der Autor mit dem Thema der Vergebung und das man nicht immer nur blind jemanden folgen, sondern sich selbst sein Bild machen sollte. Als Bindeglied zwischen den Ereignissen dienen diesmal erneut die Klingonen. Die durch den Virus veränderten Klingonen, welche jetzt mehr menschlich als außerirdisch aussehen, werden gejagt und ihre Vernichtung wird eingeläutet. Bennett bleibt somit seinen Vorgängern treu und schickt die ehemalige komplette Crew der Enterprise auf eine heikle Mission.

Sie wollen egal wie die "Ware" stoppen, vergessen dabei aber völlig, dass manche Völker damit vielleicht sogar ganz gut klar kommen. Die Idee der "Obersten Direktive" und die dazugehörige Nichteinmischung wird erneut in die Diskussion eingebracht, wobei es wohl noch eine Weile dauern wird, bis alle Fehler begangen sind und man daraus gelernt hat. Vielleicht konzentriert sich der Autor an manchen Stellen etwas zu sehr um Nebensächlichkeiten, was unweigerlich das Thema in die Länge zieht. Durch wiederholte ähnliche Inhalte wird man zwar als Leser kräftig an das Thema gebunden, dennoch kommt er zu langsam für meinen Geschmack auf den Punkt.

Inhaltlich belohnt er dennoch zurückdenkend alle die sich bereits gut in Star Trek auskennen. Der Ausblick auf das nächste Ziel ist ebenfalls im Epilog enthaltenen und ich bin gespannt, wie Tripp sich aus seiner Zugehörigkeit erneut befreien wird. Ob die "Ware" wirklich als der große Feind anzusehen ist, muss ebenfalls jeder für sich beantworten. Interessant fand ich dabei die Analogie mit unserer eigenen Geschichte. Was unsere Vorfahren bei einigen Völkern, mit manch technologischen Fortschritten angerichtet haben, welche so nie Zugang dazu gehabt hätten und heute noch darunter leiden, wird man wohl nie endgültig erklären können.

Fazit:
Der Roman enthält so viel Star Trek wie man sich nur wünschen kann: Neue Technologien, Raumschiffe, neue Völker, Diplomatie, Kämpfe und Klingonen. Christopher L. Bennett schickt wenig Admiral Archer, dafür mehr den Rest seiner Crew in eine undurchsichtige Situation. Hilfe ja, doch ist sie wirklich notwendig? Ein klein wenig zu detailliert, dafür stark in der Moral. Danke für den Einblick in diese wilde Zeit der Föderation und es darf ruhig weitergehen...

Matthias Göbel

Autor: Christopher L. Bennett
Übersetzer: Bernd Perplies
Taschenbuch: 464 Seiten
Verlag: Cross Cult
Erscheinungsdatum: 06.03.2019
ISBN: 9783959816885

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Bearbeitet von einz1975
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  • Hallo Gast - Aufgrund des vielen Spams müssen leider ein paar Fragen beantwortet werden.

    Bitte der Reihe nach durchführen, sonst kann das Captcha nicht erfolgreich abgeschlossen werden...
    Schritt 1: Wenn Picard ein Captain ist, sollte hier ein Haken rein...
    Schritt 2: und wenn es in der Nacht nicht hell ist, sollte hier der Haken raus!
    Schritt 3:
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