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Beliebteste Inhalte seit dem 25.01.2018 in allen Bereichen

  1. 1 point
    Man nehme eine NX-Klasse, eine Kino-Enterprise und eine TOS-Enterprise, schüttelt kräftig und raus kommt eine STD-Enterprise. Gemessen an den optischen Verfehlungen von STD gegenüber der praktisch zur selben Zeit angesiedelten TOS-Ära ist diese Version der alten Enterprise doch die bessere, verglichen mit der sogenannten J.J.-Enterprise. Da die Erzählstruktur von STD derart dünn war, war dies das einzige auf das ich von Anfang an gewartet habe. Und von Anfang an war klar, dass wenn die Enterprise auftaucht, dann im Finale und in der letzten Minute. Da bin ich wirklich mal gespannt wer Captain Pike spielen wird. Angesichts der "neuen" Filme müsste man eigentlich Bruce Greenwood hinzuziehen. Aber einfach mal abwarten. Fiiinale !!! Als Finale, nur ein Staffelfinale aber ein Finale war es relativ unspektakulär. Natürlich sind wilde Weltraumschlachten nicht der Sinn von Star Trek. Doch angesichts eines Krieges der erzählt wird, war dieses Finale eines Krieges etwas mau. Vielleicht habe ich auch einfach zuviel erwartet, so wie bei jeder Folge. Denn von Anfang an war die gesammte Art von STD ziemlich oberflächlich und nicht wirklich tiefgreifend. Wie eben eine TOS-Folge über fünfzehn Episoden gezerrt. Und die ganze Staffel lang fragte ich mich, was will man uns eigentlich erzählen? Genauso auch in dieser letzten Folge. Ich will den Zeitrahmen jetzt mal außen vor lassen. Die Erzählweise der bisherigen gesamten Serie war bisher die schlechteste aller Star Trek Serien überhaupt. Die beste Erzählwiese hatte ENT, schade dass es ein Prequel war und letztlich scheitern musste. TOS und TNG, waren ihrer Zeit auch nicht zu verachten, haben stets ihren Kurs verfolgt und haben ihren Erfolgs- und Kultstatus in der Film und Fernsehgeschichte. DS9 war nach ENT meine Nummer zwei. Viele unterschiedliche Rassen, Eine Rahmenhandlung die nicht am Anfang begann, dann neben den Einzelepisoden immer dichter wurde und schließlich ein grandioses Finale lieferte. VOY hätte ein LOST im Weltraum werden können. Doch die vielen Umschwünge der Serien und dem Quotenkampf, wurden Ideen verworfen, Handlungsstänge zerstört usw. Am Ende wollte man nur noch fertig werden und schnippste das Schiff per Gummizug zur Erde. Zurück zu STD. Jede der Serien hatte ihre Identität und ihren Platz im Star Trek Universum. Star Trek Discovery versuchte eine Sternenflotte darzustellen, wie in TNG, die in einem Krieg gerät. Dennoch mit Anleihen der flappsigen Art von TOS. Desweiteren sollte sie als Fortsetzung von ENT funktionieren und man wollte mit der unpasend modernen Optik eine neue Seite zeigen. Doch bei all diesen Versuchen, seine Identität aus dem bisherigen Star Trek zusammen zu mixen, blieb die angestrebte moderne tiefgründige und logische Erzählweise leider auf der Strecke und hat leider nicht mehr Charackter als eine Fan-Serie. Das was Star Trek Discovery in fünfzehn Folgen versucht, hat DS9 in 176 Folgen geschafft. Denn wie Captain Lorca im Spiegeluniversum, macht die Klingonendame hier das gleiche, hallo da bin ich folgt mir! Das erinnert mich an Mister Pine alias Kirk vom Kadett zum Captain. Das sind Schnellschüsse die treffenderweise in eine Einzelepisode von TOS passen aber nicht in eine moderne Rahmenhandlung. Ich sehe mir moderne Rahmenhandlungen wie The Walking Dead oder Game of Thrones an. Dann kommt STD und verspricht mir eine ähnliche erzählte Geschichte im originalen Star Trek Universum. Dann sehe ich STD und bin schwer enttäuscht. Keine Entdeckungen fremder Welten, keine tiefgängigen Figuren usw. Ich könnte ewig so weiter machen. Ich hatte auch an ENT meine Zweifel aber ENT war einfach nur geil. Das hier, STD ist es nicht. Und die Figur die mich persönlich am meisten Nervt, ist Michael Burnham. Das Finale noch einmal Stück für Stück zu zerpflücken halte ich für überflüssig, denn ich kann Mister Räbiger nur zustimmen. Denn eines habe ich in der Film und Fernsehwelt als auch in der Videospielszene gelernt: Gutes, braucht Zeit. STD zeigt das was es ist, schnell zusammengeschustert. Und so darf eine moderne Serie, die ein 50 Jahre am Markt gehaltenes Franchsie retten oder neu beleben will, einfach nicht sein. Und das schreibe ich nicht als Fan von Star Trek, sondern als jemand, der selbst Geschichten schreibt und inzwischen sehr viel gelernt hat was die Ausarbeitung von Figuren etc. angeht. Und von einer Proudktion von Hollywood selbst, erwarte ich in der heutigen Zeit einfach mehr. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Daher hoffe ich inständig, das die Enterprise, Pike und Staffel 2 den wirklich allerletzten Strohhalm ergreifen, und das Franchise doch noch ins neue Jahrtausend retten. Keine Schnellschüsse mehr, einfach nur Star Trek, erzählt im Jahr 2018. Danke und gute Nacht. p.s.: Der zweite Stern ist für die Enterprise.
  2. 1 point
    Unter dem Kommando von Führerin Georgiou aus dem Spiegeluniversum bricht die U.S.S. Discovery zur Heimatwelt der Klingonen, Qo'nos, auf um dort einen geheime Mission durchzuführen, die den Krieg gegen die Klingonen entscheiden soll.
  3. 1 point
    Und wo Du recht hast, lieber Daniel, hast Du (leider) absolut recht. Ich finde Du hast es ausführlichst auf den Punkt gebracht! Und, als Optimist, teile cih die Hoffnung das das Ding sich irgendwann nochmal rumreißt. Dein Einwand bezüglich "Orville" fällt nicht unter die Kategorie "nicht schon wieder" sondern "Gott sei Dank". Pickhan out!
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