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  1. 1 point
    Die zweite Staffel hat sich redlich bemüht mit einigen Altlasten abzuschließen und "neu" zu starten. Mit Point of Light ist man aber in alter Manier zurück zu den Wurzeln: Logik- und Handlungslöcher, dafür wissenschaftlicher Mist. Worum geht es? Nach dem wir von L'rell und Tyler seit Ende Staffel 1 nichts mehr gehört haben, kehren wir nun zu den Klingonen zurück und erfahren, dass es bei weitem - wenig überraschend - nicht so gut bestellt ist. Der "positive" Unterton der letzten Folge aus Staffel 1, hat sich nicht übertragen und L'rell baut ihre Macht noch immer nur auf der "Bombe" auf und wird dementsprechend bedrängt. Die Klingonen haben ja schon in TNG für "Ränkespiele" hergehalten, so nun auch in dieser Folge. Rasant entwickelt sich die Handlung allerdings nicht, denn es bleibt einfach unglaubwürdig. So erfahren wir, dass L'rell unbemerkt von irgend jemandem, also weder Voq/ Tyler noch dem Zuschauer in Wirklichkeit schwanger gewesen ist und das Kind (ex utero) inzwischen geboren ist - ganz dem Vater nach ein Albino. Ein ziemlicher Schocker. Dank Farbsensoren (der Farbplot kam auch aus dem Nichts, denn dass die Klingonen sich kriegsbemalen wurde bisher nicht gezeigt) erfährt davon auch der Gegenspieler Kol und macht daraus sofort ein Druckmittel, um L'rell zum Abdanken zu zwingen (plötzlich spielt die Bombe gar keine Rolle mehr, muss L'rell vergessen haben). Realistisch hätte ich mir das so vorgestellt: *ring, ring* L'rell nimt das Gespräch an. "Ja?" Kol: "Haha, Du Stinkerin, ich habe deinen Sohn und bringe ihn um, wenn Du mich nicht triffst und mir den Kanzlertitel gibst." L'rell: "Aha, mhhh, also drohst damit meinen Sohn umzubringen, weil wenn er tot ist, habe ich nichts zu verlieren, richtig?" Kol: "Ja, genau!" L'rell: "Was genau hält mich davon ab, Dich und Dein ganzes Haus mit meiner Planetenbombe in die Luft zusprengen? Dann bist Du Kanzler von ein paar Planetenbrocken. Merk'ste selbst, oder?" Kol: "Oh, ja, mhhh, das habe ich nicht bedacht. Dann hab ich mal nix gesagt." Merke: Bombe schlägt Entführung. Aber gut, L'rell ist nicht so nihilistisch, dass sie alle Klingonen für ihren Sohn opfern will, na gut. Also, ohne irgendeine Absicherung lässt sie also ihren Sohn in einer Krippe liegen - Wachen des Hauses scheint es nicht zu geben, denn immerhin kann der Sohn völlig unbemerkt entführt werden. Es kommt also zur Konfrontation: in der zwei Superklingonen von einer Menschenfrau gerettet werden müssen - mal wieder. Und in einem Plottwist, wird aus Voq/ ein vermeintlich Toter und das Kind verschwindet. Hätte man nicht mit der rein-klingonischen DNA des Kindes und Tylers eindeutiger Vaterschaft beweisen können, dass der vemeintlich menschliche Tyler eben doch Klingone ist? Wäre Kol und sein Haus und damit seine "Bewegung" viel mehr dikredidiert gewesen, wenn bekannt geworden wäre, dass er so unehrenhaft war, ein wehrloses Kindo zu entführen, statt sich in einem fairen Kampf zu stellen? Was genau erhofften sich Voq und L'rell von dem Kampf mit Kol? Wie haben sie nach dessen Tod das Kind wiederbekommen? War der wirklich so dumm und hat es mitgebracht? Das macht in Zeiten von Hologramm-Kommunikation und der Möglichkeit direkte Kopien (wie von Tyler und dem Babykopf) zu erstellen, keinen Sinn. Hätte man das Problem nicht anders lösen können? Hätte Kol nicht einfach L'rells Onkel entführen können, um das gleiche zu erreichen, statt eine völlig neue Figur ins Spiel zu bringen? Und dann verschwindet das Baby genauso, wie es aufgetaucht ist. Im Nichts. Wie billig ist das bitte? Auf der Discovery geht es ähnlich weiter. Ominös erfahren wir, dass Michael Spock irgendwie vergrault hat, weil sie wollte, dass er ihr nicht zu nahe ist, weil er dann zum Ziel würde - aber haben die beiden nicht in einem Haus gewohnt? Üblicherweise haben Bomben eine Sprengwirkung, die sich nicht nur auf ein Kinderzimmer bezieht. Aber gut, Logik war ja noch nie Michaels Stärke. Tillys Geheimnis wird mal wieder durch die Sporen erklärt, die nach Stemats Bausteine der Energie sind (von Quanten hat er offenbar noch nie etwas gehört). Es ist aber eine andere Art von Sporen, als wir bisher kannten und diese hat sich zu einem riesigen Parasiten entwickelt, der aber multi-dimensional ist - ob die Macher wissen, dass auch der Mensch vierdimensional ist? (drei Raumdimensionen und eine Zeitdimension). Auch dieses Problem wird einfach weggekuscht mit dem "Superasteroiden" - wieso genau hatte eigentlich Burnham keinerlei Probleme ein kleines Stück davon aufzuheben, aber ein gleich großes Stück zerschmettert einen Wagen von Tilly und kann jetzt einen Parasiten "raussaugen". Wie schon so oft, konzentriert sich diese Folge auf Oberflächlichkeit: Der Halbmarathon findet mit flackerndem Licht und abgedunkelten Korridoren statt. Warum? Ist das ein Nachtlauf? Das macht schlicht keinen Sinn, außer unnötiger Inszenierung. Wir lernen auch, dass die Discovery nicht in der Lage ist, ein vulkanisches Schiff auf 9000 km aufzulösen - müssen tolle Langstreckensensoren sein, dass bis dahin nicht klar ist, dass es sich um ein vulkanisches Schiff handelt. Ein künstlicher und unnötiger Moment von "Spannung". Wäre es nicht subtiler gegangen? Kurzerhand wird auch der vulkanische Weg umgedeutet. Amanda behauptet, dass die Darstellung von Emotionen verpönt ist, wenn in Wirklichkeit die Emotionen unterdrückt werden, im Kolinahr sogar regelrecht entfernt. Vulkanier haben keine Emotionen und stellen sie nicht nur nicht zu Schau. Dementsprechend ist es ihnen unmöglich empathisch zu handeln - da stellt Spock keinen Sonderfall dar. Na gut, nun offenbar schon. Insgesamt fällt an der Folge vor allem der Wechsel des Lichts ab, offenbar sind Lichtquellen sowohl auf Quonos, als auch auf Sektion 31 Schiffen sowie während Marathons knapp. Die Handlung ist bedeutungslos, weil alle Twists, sofort wieder weggenommen werden. Retconning erfolgt ebenso. Schade. Bisher der Schwachpunkt der Staffel - wegen mir braucht man den Klingonenhandlungsbogen nicht weiterverfolgen und ich finde, er hätte gar nicht wieder aufgegriffen werden müssen. Mehr Exploration bitte! Fremde Welten und so.
  2. 1 point
    Hm also Star Trek 9 ist für mich der beste Star Trek Film überhaupt. Perfekte Symbiose aus der Star Trek Grundbotschaft, gutem Schauspiel, toller Musik uvm. Eine Nuance besser als First Contact. Tja, nicht von mir. Eventuell verwechselst du da was... der 2009er Star Trek wurde von uns gleich dreifach bewertet: Von mir gabs einen mittleren Daumen und das Fazit "Solides Fundament ist gelegt" (Der Esel nennt sich IMMER zuerst) Christian hat unter dem Fazit "und es hat geklappt" einen Daumen fast nach oben vergeben Alessandro hat einen Daumen nach oben vergeben und fasste mit "Star Trek ist tot, lang lebe Star Trek" zusammen Wir haben damals sogar eine extra blöde Sondersendung von Scifinews-TV produziert wo auf meinem heimischen Sofa von Markus, Nadir und mir die besten Internet-Trolle vorgestellt wurde. Star Trek into Darkness bekam von mir 70%, von Markus 80%, Beyond von mir 4/5 und von Markus ebenfalls 4/5 Oder meinst Du etwas völlig anderes? Geschmäcker sind eben verschieden. Ich fand dafür die Auftakt-Episode Brother deutlich besser als viele anderen im Netz... und die aktuelle Folge erreicht mit 3,5/5 70% der maximalen Punktzahl. Das ist ein sehr solides Ergebnis. 2,5/5 wäre schließlich eine Episode bei welcher die positiven und negativen Dinge ausgewogen sind (==50%) - bei einer 3,5/5 Wertung überwiegen die positiven Dinge deutlich. Da hast du sowas von recht... Mir wäre nichts lieber, als dass sich jeder Leser Woche für Woche mit den Folgen intensiv auseinandersetzt und ein Review dazu schreibt - dafür gibts die Review-Funktion, dadurch wird das Stimmungsbild viel besser und man hat vieeeel mal mehr Diskussionsgrundlage Natürlich darfst du So ein Review ist doch kein persönlicher Angriff auf einen jeden, der anderer Meinung ist. Darum gehts ja doch... eine Meinung. Für jeden ist Star Trek was anderes, für jeden repräsentiert es andere Werte, Hoffnungen und Unterhaltungsaspekte. "Mein Star Trek" ist ein anderes - deins eventuell nicht.
  3. 1 point
    Fand die Folge im O Ton auch anstrengend mitzuverfolgen. Der Filter auf den Klingonenstimmen klingt schlimmer als ne 32kbs MP3 und das Setting auf Klingon beinhaltete etwas viel Brennpaste. Mal schauen wie sich die Lederjacken Sektion 31 entwickeln. Soweit sehe ich da nur, dass auf dicke Hose gemacht wird. Für einen kommenden Serienableger ist das noch nicht viel Substanz. Der Plot um Tilly war noch die beste Idee, die allerdings schamlos stumpf umgesetzt wurde. Die imaginäre Freundin (noch anstrengender als Tilly) hätte doch gerne viel subtiler am nervlichen Zerfall beitragen können, was Potential für einen episodenübergreifenden Arc hätte, statt dessen würde das nach dem kurzen Gespräch mit Burnham zwischen Tür und Angel abgehandelt. An der Stelle hätte Burnham z.B. gerne mal nicht den richtigen Riecher haben können. Dies hätte natürlich eine anders eingeleitete Vorgeschichte vorausgesetzt.
  4. 1 point
    GRÖÖÖHL!!!!!!!!! "Mutti" Angie ist mir bei der Aufforderung "nennt mich Mutter" sofort in den Sinn gekommen. (Neben dem bekannten "Mutter" von Normal Bates, wo ich gerade "Bates Motel" schaue) Die Macher wissen gar nicht, welchen unfreiwilligen Gag sie damit bei den deutschsprachigen Zuschauern auslösen... Wahrscheinlich so ähnlich wie die Niederländer bei dieser legendären Szene mit Darth Vader Abraham auch nicht überrascht geewesen sein dürften... Das ist jetzt zwar offtopic, aber das konnte ich mir nicht verkneifen...ich find das einfach komisch!
  5. 1 point
    Nach sieben Staffeln und vier Filmen, die als Captain der renommierten Enterprise als Jean-Luc Picard, trat Patrick Stewart nach der Veröffentlichung von Star Trek: Nemesis 2002 offiziell von der Sternenflotte zurück. Damals hatte er nicht die Absicht, jemals wieder eine Tasse "Earl Grey, heiß" von einem Bordcomputer anzufordern. "Obwohl ich es liebte, Picard zu sein.... hatte ich nicht realisiert, dass es auch einen Nachteil geben würde", gestand er Yahoo Entertainment gegenüber. Dieser Nachteil war, dass er die Filmindustrie davon überzeugte, dass er etwas anderes als einen Raumschiffkapitän spielen konnte. Es war egal, dass Stewarts Bühnen- und Filmkredite vor der Next Generation von Shakespeare bis Frank Herbert reichten - wenn er sich mit Regisseuren traf, sahen sie nur Picard. Und so traf er die schwierige Entscheidung, sein Alter Ego dauerhaft in den Ruhestand zu schicken, und lehnte alle Bitten ab, die Sternenflottenuniform zu tragen mit einem festen "Ich bin damit fertig" ab. Mit der neuen Serie hat sich das grundlegend geändert. Im vergangenen August schockierte Stewart die Welt, als er ankündigte, dass Picard in einer brandneuen Star Trek-Serie für CBS All-Access zurückkehren wird. "Es ist eine unerwartete, aber erfreuliche Überraschung - ich bin aufgeregt und belebt davon als Jean-Luc Picard zurückzukehren", schrieb er in seinem Twitter-Statement. Stewart erläuterte im Interview mit Yahoo nochmals, warum er bereit ist, zu Star Trek zurückzukehren. Natürlich lehnte Stewart es ab, eine dieser Antworten mit Yahoo zu teilen. Aber er enthüllte ein paar verlockende Details. Zunächst einmal wird diese neue Serie eine lange Geschichte erzählen, anstatt die episodische Struktur von Next Generation wieder aufzugreifen. "Sie schreiben einen 10-Stunden-Film", gab Stewart zu Protokoll und bezog sich damit auf die Ansammlung von Autoren, welcher von Discovery-Showrunner Alex Krutzman geführt wird. Anfang des Jahres teilte Kurtzman mit, dass die noch unbetitelte Picard-Serie nach der Zerstörung des Romulanischen Reiches stattfinden wird - ein Ereignis, das Picards Leben in Aufruhr versetzt. Und dieser "Aufruhr" kann mehr als 10 Episoden dauern, bis er behoben ist: "Wir hoffen auf mehr als eine Staffel", so Stewart. Stewart sagt auch, dass das Publikum nicht erwarten sollte, dass der ältere Picard einen grauen Bart trägt, wie er es im Finale der TNG-Serie "All Good Things" tut. Diese Episode - die im Mai ihr 25-jähriges Bestehen feiert - sprang eindrucksvoll zwischen den Zeitlinien und zeigt Jean-Luc in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. "Ich erinnere mich lebhaft an diese Szenen[in der Zukunft]", sagt Stewart. "Ich hatte einen Bart und sie haben mich total geschminkt. Ich sah älter aus als in der kommenden Serie!" Die neue Serie soll noch in 2019 Ihre Premiere auf CBS All Access feiern.
  6. 1 point
    Zum Thema, wie man den Azubi alleine auf etwas loslassen kann, das das gesamte Schiff vernichten könnte, und dass eben dieser Azubi dann am Ende den Tag rettet, möchte ich nur zwei Worte sagen: Wesley Crusher.
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