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Showing content with the highest reputation since 05.07.2015 in Episode Bewertungen

  1. 3 points
    Hab noch immer Tränen des Abschieds und der Freude in den Augen. Was für eine grandiose 1. Staffel mit genügend Fragen für eine 2. Staffel. Ach was, ich schau mir die Folge nochmal an...
  2. 3 points
    Ich mach's kurz. Habe mich köstlichst amüsiert. Wieder eine Folge mit starkem TNG Bezug, teilweise nur größer, epischer... Die Kulissen des Dorfes, die Kostüme, die Werkzeuge,... man muss mitunter genau hinschauen, aber klassisches TNG. Toll! Die Idee der Pflanzen ist super umgesetzt, Fans von Star Trek wissen natürlich, dass es weitaus schrägere Dinge in den alten Serien gab. Aber das ist hier auch visuell spektakulär umgesetzt. Ich gebe zu, vom Borgkubus hätte ich mehr erfahren, wie er da so auf dem Planeten liegt... hat sogar etwas von Star Wars. Picard wird immer mehr unser Mann von damals, seine Worte hören sich fast wieder wie zu alten Zeiten an. Welch grandiose Charakterentwicklung.
  3. 2 points
    Eine der besseren Foglen von Picard. "Normale" Star Trek Dialoge, die Handlungsfäden werden gut zusammngführt und Picard bleibt der moralische Kompaß, der sein Leben for The greater Good einsetzt. Übliche "Holpereien" bei der Anfangsgeschichte, aber dann. Was dann kommt wird und ist Star Trek Geschichte. Picard stirbt, wird Android und was für ein toller Abschied von Data. Das ist großes Kino. Dafür kann es nur 5 von 5 geben!
  4. 2 points
    Die Folge fand ich insgesamt, auch als Vertreter der „alten“ Trekkie – Generation“, nicht schlecht. Für das „Finale“ hätte ich mehr Spannung oder Action erwartet. Aber mal sehen, wie der zweite Teil ist. Picard zeigt sich wieder sehr menschlich. Er ist eben nicht mehr Captain Picard, sondern „JL“, in Ehren gealtert und ein ganzes Stück „menschlicher“ und ehrlicher zu sich selbst geworden. Das „Unnahbare“ des Vorgesetzten fehlt und das ist gut so. Die ganzen Fragezeichen lösen sich erstaunlich einfach (zu einfach?) auf und steuern auf ein oder zwei Konfrontationen zu. Nach der Informationsvielfalt der letzten Folge erstaunlich. Eben wie bei Star Trek üblich. Die Einstiegsszenen waren richtig gut. Die „bösen“ Frauen bei Picard sind einfach unglaubwürdig gespielt, und Brent Spiner hätte mehr „Raum“ haben können. Dadurch fällt der letzte Teil der Folge etwas ab. Trotzdem eine gute Folge, ich hoffe aber, dass es in der letzten Folge nochmal richtig „kracht“. 3,5 von 5.
  5. 2 points
    O Captain! My Captain! Das Thema ist Picard, dieser gealterte, starrsinnige Mann, der so viel gesehen, erlebt und erreicht hat. Ein Mann, dem seine Überzeugungen mit den Idealen der Föderation kongruent waren. Sein Einfluss, seine Stimme galt etwas. Er war schlichtweg die Verkörperung der Föderation. Seine Stimme wurde immer kleiner, je größer die Zukunft vor ihm stand. Neue Probleme, neue Feinde, neue Zeiten. Er war nicht mehr gefragt. Er, der nunmehr alte, starrsinnige Mann verlor erst seine Kraft, dann den Kampf um das Richtige. Ihm blieb nur der Rückzug und das Warten auf das Ende. Enttäuscht und desillusioniert. Sein Erwachen verdankt er einer Person, und manchmal ist es eben nur eine Person, die all das in einem Wachrufen kann, das einmal war und noch tief verborgen irgendwo steckt. Seine Wiedererweckung ist für mich persönlich das ganz große Highlight der Serie. Man sieht, ja man spürt in jeder Folge, in jeder Szene, in jedem Wort seine Alterung aber auch seine Ideale und das Erstarken seines Kampfgeistes. Natürlich ist das alles nicht entbehrungslos, natürlich kostet das Kraft, natürlich ist er nicht mehr der Captain von vor 20 Jahren. Picard sitzt nicht mehr auf seiner Brücke. Im Gegenteil, Picard ist hilflos, Picard fehlen die Worte, Picard ist zerbrechlich. Die ruhigen Folgen zeigen dies auf so wunderbare Weise, wie man es Dank Streamingdienste produzieren kann. Ein großer Vorteil dieser Welt. Herrlich, ich kann davon nicht genug bekommen. Die 8. Folge war für mich daher so spannend zu sehen. Wie wirkt er, wie geht der Captain mit seiner alten Crew um. Das Treffen mit Troi und Riker war ein auch für mich ein tränenreiches Wiedersehen. Weniger aus dem aktuellen Stoff heraus als vielmehr weil sie einfach sie sind und ich mit ihnen aufgewachsen bin. Picard wirkt auch gegenüber seinen alten Weggefährten als eine alter, zerbrechlicher Mann. Er ist auch hier nicht der ehemalige Captain der Enterprise, sondern ein Freund, die Freunde um Hilfe bittet. Und allein diese Szenen sind so anrührend zu sehen, es lässt einem das Herz höherschlagen. Man hört ganz genau die veränderten Zustände zu TNG Zeiten. Troi macht Picard ja regelrecht runter. Sie gibt quasi den Ton an, sie ist es, die ihm sehr deutlich zu verstehen gibt, dass er nicht mehr der Captain von damals ist und sein Handeln ändern muss. (Das ist für mich insofern noch auf anderer Ebene interessant, da Stewart Sirtis zu Beginn von TNG nicht ausstehen konnte und ihre Rolle nicht mochte.) Riker und Troi haben hier sogar eine ganz eigene Geschichte in der Folge zu erzählen, die uns alten Fans so sehr ans Herz geht, und die vielen Querverweise... Riker ist Riker, er war sicherlich lange Zeit nach der Enterprise Captain auf einem anderen Schiff. Er hat seine Pflicht erfüllt, er ist noch immer pflichtbewusst und hat für seine Familie ein kleines Paradies geschaffen. Seine Verantwortung liegt nun hier. Gleichwohl bietet er Schutz und Hilfe wo immer er kann. Sie alle sind seine Familie in der ein oder anderen Weise. (Man merkt allen an, aber ich meine, insbesondere Frakes, dass der Dreh der Folge ein großer Spaß gewesen sein muss. Ich hoffe auf weitere, logisch passende Auftritte alter Wegbegleiter.) Ich möchte mich jetzt nicht an Einzelheiten aufhängen wo wie was wann welches Gerät nicht das gemacht hat oder komisch aussah etc. das ist mir zu sehr klein klein Erbsenzählerei. Das überlasse ich gerne denen, die seltsamen Spaß und komische Freude dabei empfinden. (Gelacht über den 3D-Drucker-Replikator habe ich natürlich auch, sogar seeehr laut.) Als Fazit bleibt mir, dass ich mich Picard auch morgen wieder mitnimmt auf seine Reise. Es gibt viele offene Fragen und ich bin gespannt. O Captain! My Captain! tr
  6. 2 points
    Beste Folge von Picard. Große Emotionen, viel Gefühl und Freundschaft. Man ist wieder daheim! Soji spielt sehr gut, die Tochter ist sensationell. Picard werden von Deanna die Grenzen aufgezeigt und die Tochter gibt Soji Vertrauen. Weiter so!
  7. 2 points
    Insgesamt ein Highlight. Gute Traumsequenz, Gefühle eher leise, passend und nicht albern dargestellt. Menschliche Schwächen gut in Szene gesetzt. Picrd überragend in seinem Konflikt. Flott und spannend. Borg auch mals als Menschen dargestellt. Beste Star Trek Tradition, 4,5 von 5
  8. 2 points
  9. 1 point
    Die Inkonsequenzen und Logiklücken der ersten Staffel werden im Staffelfinale fortgesetzt. Daniel Räbiger hat das wie immer sehr gut zusammengestellt. Die Anspielungen auf Battlestar Galactica(neuere Version) sind gut zu erkennen(ich erinnere mich, dass im Finale der Serie auch von 300.000 Jahren vor unserer Zeit geredet wurde(die „Mahnung“ ist wohl genauso alt(da haben wohl die Zenturios, welche man davon fliegen ließ, noch schnell 8 Sonnen zusammengezogen und sich gedacht „Wenn wir dann in Star Trek auftauchen ist das bestimmt witzig.“))) Nicht weniger kann man auch bemerken, dass der Autor einen Dialog von Lorien und Captain Sheridan aus Babylon 5 aufgegriffen hat. Lorien erklärt, dass nur die begrenzte Lebenszeit dafür sorgt, dass man glaubt, die Liebe würde ewig währen. Und: „Seit dankbar für diese bemerkenswerte Illusion.“ Die Aussage Datas, dass er sich den Tod praktisch sofort wünscht, halte ich dagegen für unsinnig. John Michael Straczynski, welcher mit seinen perfekt ausgeklügelten Drehbüchern Sience Fiction Geschichte geschrieben hat(welche heute noch an Filmhochschulen in den USA unterrichtet wird), spielt da jedoch in einer ganz eigenen Liga. (Ich würde ihn sofort engagieren. Der könnte den Murks noch irgendwie retten). Man fragt sich schon in der ganzen Zeit während wir uns im „mini Holodeck“ befinden (vergleiche Dr. Moriarti´s Schiff in der Flasche), warum die Androiden und Dr. Soong Data nicht längst einen neuen Körper gebaut haben. Scheint ja jetzt kein Problem mehr zu sein. Zumal Data ja der erste Android war, bei welchem die Sicherungen nicht durchgebrannt sind. Man sollte meinen, dass man ein solches Wesen nicht in einem besch*** Holodeck versauern lässt (Black Mirror lässt grüßen). Da erscheint es um so unglaubwürdiger, dass Picard, der sich seit 20 Jahren nichts sehnlicher wünscht als Data wieder zu haben, nach einer 5-Minuten-Begegnung sagt: „Klar, kein Problem ich zieh sofort den Stecker!“ Sollte ich dem Autor Mal begegnen, hoffe ich, dass ich Daniel Räbigers Fernbedienung dabei habe, damit ich was nach ihm werfen kann. Ich frage mich immer, warum die vom Produktionsteam nicht einfach mal ein paar Trekkies ins Boot holen, die dafür sorgen, dass nicht immer so ein Unfug dabei raus kommt. Pro: Kann nur besser werden. Con: Kann mich aber auch täuschen
  10. 1 point
    Star Trek Picard hat Potenzial, ohne Frage. Leider fehlt der ersten Staffel ein durchgehender roter Faden. Viele Storylinien bleiben Stückwerk. Die Episode 1 und 10 passen nur sehr bedingt zusammen. Star Trek Picard baut ein Kartenhaus auf, das letztlich in sich zusammenfällt. Der Handlungsbogen über die Staffel hinweg ist nicht stringent. Mehrere Handlungsfäden führen ins Leere. Einzig Marek wird als Antagonist entwickelt, die anderen Antagonisten (Commodore Oh und Narissa Rizzo) bleiben unentwickelt, obwohl sie über mehrere Episoden zu sehen sind. Plumpe Anspielungen und Zwei-Satz-Erwähnungen alter Star Trek-Inhalte sollen die Star Trek-Jünger bei der Stange halten. Das ist in Anbetracht des grossen Budgets und der vielen Produzenten zu wenig. Ja, Science-Fiction hat sich weiterentwickelt; ein Vergleich mit TNG ist angsichts der unterschiedlichen Erstausstrahlungszeitpunkte sicherlich problematisch. Wer sich aber the Orville oder the Expanse anschaut, stellt fest, dass es auch besser geht. Und diese Serien sind im Vergleich zum reichen Star Trek-Kanon eigentlich unterlegen. Eine religiöse Verehrung von Star Trek ist fehl am Platz. Die letzten 20 Minuten der 10. Episode zeigen auf, was alles möglich wäre/gewesen wäre und entschädigt nur ungenügend. Es kann nur besser werden.
  11. 1 point
    Ich denke, man sollte die Serie nicht zu früh bewerten und evtl. hoffen, das der Stecker gezogen wird. Es ist noch so vieles möglich. Es könnte z. B. noch einige Wendungen geben. So ist z. B. das eingetreten, das Daniel so sehr an Picard´s Verhalten kritisiert hat. Nämlich das Troi zu Picard gesagt hat, Er soll einfach Picard sein, mitfühlend geduldig und neugierig. Demnach war sein Verhalten nicht unbegründet, doch Troi rückt Picard scheinbar wieder zurecht. Das wird man dann evtl. in den nächsten Folgen merken. Und wenn nicht, finde ich das auch nicht allzu schlimm, weil ich sein Verhalten irgendwie verstehen kann! Im Prinzip gibt es an jeder Serie etwas auszusetzen. Doch warum schimpft man über noch so jede Kleinigkeit. Warum sieht man es nicht als reine Unterhaltung an und freut sich darüber, wieder etwas neues im "Star Trek Universum" sehen zu dürfen. Es gibt nicht perfektes im Leben. Nicht einmal das Universum ist perfekt. Es ist selbstzerstörerisch (Asteroiden und Kometen und vielleicht auch noch andere unbekannte kosmische Ereignisse könnten unseren Planeten verwüsten). Erfreuen wir uns doch lieber daran, das alles und noch viel mehr im Leben erleben zu dürfen!
  12. 1 point
    Nach dem (fast) Totalausfall der letzten Folge (wenigstens wurden wir von der nervigen Narj (oder Darek) Romanze verschont) endlich ein Lichtblick (so dunkel es auf dem Sex-Cubus auch war)! Vor allem: Es geht endlich vorwärts! Ich hatte auch gar keine Lust, mir Ep.5 vorher nochmal anzuschauen, anders als bei den anderen Episoden. Die Narj Romanze und den angedeuteten Koitus von Riognes (oder Agnios) hätte man aus der Folge streichen können. Nett, dass diese Folge über die bisherigen strikten 45 Minuten hinausging, aber das war Füllmaterial und gibt einen Punkt-Abzug.
  13. 1 point
    Ein auf mehreren Ebenen wunderbare Folge. Der alternde Picard spürt immer mehr die Lebensenergie. Er spürt den Funken, etwas bewirken zu können. Der Spaß zwischen P. Stewart und J. Ryan war beiden sichtlich anzumerken. Und wieder so viele Hinweise und Querverweise für Fans. Mot, Quark, Icheb.... toll (auch wenn die Grausamkeit ein heftiger Start ist). Ich bin voll dabei und warte auf Donnerstagnacht.
  14. 1 point
    Eine tolle Folge mit überraschenden Elementen! Für meinen Geschmack im Einstieg zu brutal. Nicht umsonst vergibt Amazon 18+. Klasse, das Seven of Nine so viel Raum erhält. Dadurch kann ihre Geschichte erzählt werden. Auch das Problem des „Menschwerdens“ nachdem man Borg war (Picard und Seven) wird gut dargestellte. Guter Moment, als sich Picard und Seven eingestehen, dass ein Teil der Menschlichkeit verloren ging. Raffi und Picard sind ein gutes Gespann. Der „Captain“ und sein „XO“ oder Nummer 1, überzeugt! Rios spielt seine Rolle gut und bleibt cool. Kann man Rache „stillen“? Die alte Frage. Seven bleibt da kompromisslos. Die Crew findet sich, Elnor muss sich im Leben außerhalb der „Frauenwelt“ zurechtfinden. Seven und Picard, beide zentral und gut in dieser Folge. Weiter so! 4 von 5
  15. 1 point
    Bin durch und durch begeistert von dieser dritten Folge, als Abschluss der „Ortsbestimmung“ von Picard. Der Spannungsbogen wird gehalten, die Charaktere sind glaubwürdig und gut gespielt, tiefsinniges und Action mit dabei. Der Einstieg mit Raffi zeigt das Gespann JL und Raffi. Diese ist wohl die Vertraute des Admirals, jeder gute Führer hat jemand als No. 1 oder eben als „Raffi“. Zeigt aber auch, dass Picard sich wohl auch auf seinem Weingut verkrochen hatte, weil er mit Raffi keinen Kontakt mehr pflegte. Von beiden gut gespielt. Befremdlich für Star Trek das da jemand raucht, eine E-Zigarette?? (aber Kleinigkeit). Soji auf dem Borg Kubus mit Hugh, atmosphärisch gut. Bin gespannt, warum die Romulaner was gegen sie haben. Commander Oh mit Sonnebrille…irgendwie daneben. Dann die „Action“ mit dem Angriff der Romulaner. Gute Choreo. Rios, einfach klasse Charaktere. Natürlich überzeichnet, aber endlich mal wieder ein richtiger Mann….kennt keinen Schmerz, trinkt, ist cool, kann was. Der Klamauk mit seinem Hologramm bringt auch etwas Witz in die Serie, gefällt mir. Ein wohltuender Gegenpool zu den unglaubwürdigen, weinerlichen Figuren in STD. So stell ich mir einen „Abgefackten“ Captain vor, den nichts aus der Ruhe bringt. Die Figur von Dr. Jurati ist auch gut und bringt auch etwas Leichtigkeit in die Serie. Erinnert mich ein bisschen an Lt. Barkley. Alle diese Figuren im Raumschiff versammelt versprechen eine gute Serie: Natürlich Picard, überragend. Ein cooler Raumschiffcaptain mit witzigem Hologramm, Raffi: Bisschen kaputt, hochintelligent mit Grundsätzen (Sicherheitscheck), Dr. Jurati etwas unsicher, Experte. Was mich bei vielen Kommentaren erschüttert, ist das Klein Klein. Uniform, Rangabzeichen, Innenausstattung Raumschiff???? He, das ist ne gute Geschichte, die bisher richtig durchstartet. Und „Energie“ oder „Engage“, das musste sein! 5 von 5
  16. 1 point
    Vorneweg, das Ende hat mich quasi zu Tränen gerührt. So emotional und alle Erinnerungen von damals waren erneut wieder da. Toll. Dazu gehört aber mehr, was auch in den bisherigen Kritiken meiner Meinung nach viel zu kurz kommt. Die genial abgestimmte Musik für einzelne Szenen. Das wird natürlich nur einem Fan schnell klar, aber ich habe so etwas noch nie erlebt. Es ist eben nicht das ständige Auftauchen des einen Main-Themes, wie bei anderen Franchises. Es sind die mitunter auch sehr kurzen musikalischen Stimuli, die kongenial zu den Szenen passen. Ich komme aus meiner Begeisterung gar nicht mehr raus. Star Trek Picard spielt für mich nicht mehr in der 100% Roddenberry-Welt. Man bekommt auch wunderbar erklärt warum. Ideale sind verschwunden, Frust und Intrige entstanden. Wobei man da auch differenzieren muss, auch bei TNG gab es immer wieder Folgen, die die Sternenflotte nicht immer als Paradies gezeigt haben. Das denkt man nur aus positiver Verklärung. Ich kann auch gar nicht ausdrücken wir sehr mir Picard ( "JL" ) gefällt. Seine Entwicklung, Enttäuschung, Verletzung, seine mitunter durchscheinende, ich muss es so sagen, Senilität, ist hervorragend. Er wirkt nicht nur gebrechlich, er ist es auch. Dennoch sind Ideale und die der vergangenen Sternenflotte noch in ihm lebendig. Ich vermute und hoffe, dass sie noch wacher und wichtiger werden. Denn wir wissen ja bisher im Grunde nicht viel. Was ist passiert in den Jahren seit dem Mars-Angriff. Aber auch davor, warum kam ich dazu, wer zog wie die Fäden... Mist, noch eine Woche warten...
  17. 1 point
    Die völlständige Vernichtung Star Treks in schönen Bildern ohne eine einzige Entscheidung, die sich irgendwie aus der Handlung ableiten lässt. Dumm, dümmer ... Kotzman.
  18. 1 point
  19. 1 point
    Die zweite Staffel hat sich redlich bemüht mit einigen Altlasten abzuschließen und "neu" zu starten. Mit Point of Light ist man aber in alter Manier zurück zu den Wurzeln: Logik- und Handlungslöcher, dafür wissenschaftlicher Mist. Worum geht es? Nach dem wir von L'rell und Tyler seit Ende Staffel 1 nichts mehr gehört haben, kehren wir nun zu den Klingonen zurück und erfahren, dass es bei weitem - wenig überraschend - nicht so gut bestellt ist. Der "positive" Unterton der letzten Folge aus Staffel 1, hat sich nicht übertragen und L'rell baut ihre Macht noch immer nur auf der "Bombe" auf und wird dementsprechend bedrängt. Die Klingonen haben ja schon in TNG für "Ränkespiele" hergehalten, so nun auch in dieser Folge. Rasant entwickelt sich die Handlung allerdings nicht, denn es bleibt einfach unglaubwürdig. So erfahren wir, dass L'rell unbemerkt von irgend jemandem, also weder Voq/ Tyler noch dem Zuschauer in Wirklichkeit schwanger gewesen ist und das Kind (ex utero) inzwischen geboren ist - ganz dem Vater nach ein Albino. Ein ziemlicher Schocker. Dank Farbsensoren (der Farbplot kam auch aus dem Nichts, denn dass die Klingonen sich kriegsbemalen wurde bisher nicht gezeigt) erfährt davon auch der Gegenspieler Kol und macht daraus sofort ein Druckmittel, um L'rell zum Abdanken zu zwingen (plötzlich spielt die Bombe gar keine Rolle mehr, muss L'rell vergessen haben). Realistisch hätte ich mir das so vorgestellt: *ring, ring* L'rell nimt das Gespräch an. "Ja?" Kol: "Haha, Du Stinkerin, ich habe deinen Sohn und bringe ihn um, wenn Du mich nicht triffst und mir den Kanzlertitel gibst." L'rell: "Aha, mhhh, also drohst damit meinen Sohn umzubringen, weil wenn er tot ist, habe ich nichts zu verlieren, richtig?" Kol: "Ja, genau!" L'rell: "Was genau hält mich davon ab, Dich und Dein ganzes Haus mit meiner Planetenbombe in die Luft zusprengen? Dann bist Du Kanzler von ein paar Planetenbrocken. Merk'ste selbst, oder?" Kol: "Oh, ja, mhhh, das habe ich nicht bedacht. Dann hab ich mal nix gesagt." Merke: Bombe schlägt Entführung. Aber gut, L'rell ist nicht so nihilistisch, dass sie alle Klingonen für ihren Sohn opfern will, na gut. Also, ohne irgendeine Absicherung lässt sie also ihren Sohn in einer Krippe liegen - Wachen des Hauses scheint es nicht zu geben, denn immerhin kann der Sohn völlig unbemerkt entführt werden. Es kommt also zur Konfrontation: in der zwei Superklingonen von einer Menschenfrau gerettet werden müssen - mal wieder. Und in einem Plottwist, wird aus Voq/ ein vermeintlich Toter und das Kind verschwindet. Hätte man nicht mit der rein-klingonischen DNA des Kindes und Tylers eindeutiger Vaterschaft beweisen können, dass der vemeintlich menschliche Tyler eben doch Klingone ist? Wäre Kol und sein Haus und damit seine "Bewegung" viel mehr dikredidiert gewesen, wenn bekannt geworden wäre, dass er so unehrenhaft war, ein wehrloses Kindo zu entführen, statt sich in einem fairen Kampf zu stellen? Was genau erhofften sich Voq und L'rell von dem Kampf mit Kol? Wie haben sie nach dessen Tod das Kind wiederbekommen? War der wirklich so dumm und hat es mitgebracht? Das macht in Zeiten von Hologramm-Kommunikation und der Möglichkeit direkte Kopien (wie von Tyler und dem Babykopf) zu erstellen, keinen Sinn. Hätte man das Problem nicht anders lösen können? Hätte Kol nicht einfach L'rells Onkel entführen können, um das gleiche zu erreichen, statt eine völlig neue Figur ins Spiel zu bringen? Und dann verschwindet das Baby genauso, wie es aufgetaucht ist. Im Nichts. Wie billig ist das bitte? Auf der Discovery geht es ähnlich weiter. Ominös erfahren wir, dass Michael Spock irgendwie vergrault hat, weil sie wollte, dass er ihr nicht zu nahe ist, weil er dann zum Ziel würde - aber haben die beiden nicht in einem Haus gewohnt? Üblicherweise haben Bomben eine Sprengwirkung, die sich nicht nur auf ein Kinderzimmer bezieht. Aber gut, Logik war ja noch nie Michaels Stärke. Tillys Geheimnis wird mal wieder durch die Sporen erklärt, die nach Stemats Bausteine der Energie sind (von Quanten hat er offenbar noch nie etwas gehört). Es ist aber eine andere Art von Sporen, als wir bisher kannten und diese hat sich zu einem riesigen Parasiten entwickelt, der aber multi-dimensional ist - ob die Macher wissen, dass auch der Mensch vierdimensional ist? (drei Raumdimensionen und eine Zeitdimension). Auch dieses Problem wird einfach weggekuscht mit dem "Superasteroiden" - wieso genau hatte eigentlich Burnham keinerlei Probleme ein kleines Stück davon aufzuheben, aber ein gleich großes Stück zerschmettert einen Wagen von Tilly und kann jetzt einen Parasiten "raussaugen". Wie schon so oft, konzentriert sich diese Folge auf Oberflächlichkeit: Der Halbmarathon findet mit flackerndem Licht und abgedunkelten Korridoren statt. Warum? Ist das ein Nachtlauf? Das macht schlicht keinen Sinn, außer unnötiger Inszenierung. Wir lernen auch, dass die Discovery nicht in der Lage ist, ein vulkanisches Schiff auf 9000 km aufzulösen - müssen tolle Langstreckensensoren sein, dass bis dahin nicht klar ist, dass es sich um ein vulkanisches Schiff handelt. Ein künstlicher und unnötiger Moment von "Spannung". Wäre es nicht subtiler gegangen? Kurzerhand wird auch der vulkanische Weg umgedeutet. Amanda behauptet, dass die Darstellung von Emotionen verpönt ist, wenn in Wirklichkeit die Emotionen unterdrückt werden, im Kolinahr sogar regelrecht entfernt. Vulkanier haben keine Emotionen und stellen sie nicht nur nicht zu Schau. Dementsprechend ist es ihnen unmöglich empathisch zu handeln - da stellt Spock keinen Sonderfall dar. Na gut, nun offenbar schon. Insgesamt fällt an der Folge vor allem der Wechsel des Lichts ab, offenbar sind Lichtquellen sowohl auf Quonos, als auch auf Sektion 31 Schiffen sowie während Marathons knapp. Die Handlung ist bedeutungslos, weil alle Twists, sofort wieder weggenommen werden. Retconning erfolgt ebenso. Schade. Bisher der Schwachpunkt der Staffel - wegen mir braucht man den Klingonenhandlungsbogen nicht weiterverfolgen und ich finde, er hätte gar nicht wieder aufgegriffen werden müssen. Mehr Exploration bitte! Fremde Welten und so.
  20. 1 point
    Fand die Folge im O Ton auch anstrengend mitzuverfolgen. Der Filter auf den Klingonenstimmen klingt schlimmer als ne 32kbs MP3 und das Setting auf Klingon beinhaltete etwas viel Brennpaste. Mal schauen wie sich die Lederjacken Sektion 31 entwickeln. Soweit sehe ich da nur, dass auf dicke Hose gemacht wird. Für einen kommenden Serienableger ist das noch nicht viel Substanz. Der Plot um Tilly war noch die beste Idee, die allerdings schamlos stumpf umgesetzt wurde. Die imaginäre Freundin (noch anstrengender als Tilly) hätte doch gerne viel subtiler am nervlichen Zerfall beitragen können, was Potential für einen episodenübergreifenden Arc hätte, statt dessen würde das nach dem kurzen Gespräch mit Burnham zwischen Tür und Angel abgehandelt. An der Stelle hätte Burnham z.B. gerne mal nicht den richtigen Riecher haben können. Dies hätte natürlich eine anders eingeleitete Vorgeschichte vorausgesetzt.
  21. 1 point
    Die Folge habe ich so richtig gefeiert! Genau was ich von guter SciFi erwarte: Uns einen Spiegel vorhalten und ein bisschen warnen, wohin etwas führen könnte. Da ich der "gefällt mir" Gesellschaft auch nichts abgewinnen kann war das mein Highlight.
  22. 1 point
    Man nehme eine NX-Klasse, eine Kino-Enterprise und eine TOS-Enterprise, schüttelt kräftig und raus kommt eine STD-Enterprise. Gemessen an den optischen Verfehlungen von STD gegenüber der praktisch zur selben Zeit angesiedelten TOS-Ära ist diese Version der alten Enterprise doch die bessere, verglichen mit der sogenannten J.J.-Enterprise. Da die Erzählstruktur von STD derart dünn war, war dies das einzige auf das ich von Anfang an gewartet habe. Und von Anfang an war klar, dass wenn die Enterprise auftaucht, dann im Finale und in der letzten Minute. Da bin ich wirklich mal gespannt wer Captain Pike spielen wird. Angesichts der "neuen" Filme müsste man eigentlich Bruce Greenwood hinzuziehen. Aber einfach mal abwarten. Fiiinale !!! Als Finale, nur ein Staffelfinale aber ein Finale war es relativ unspektakulär. Natürlich sind wilde Weltraumschlachten nicht der Sinn von Star Trek. Doch angesichts eines Krieges der erzählt wird, war dieses Finale eines Krieges etwas mau. Vielleicht habe ich auch einfach zuviel erwartet, so wie bei jeder Folge. Denn von Anfang an war die gesammte Art von STD ziemlich oberflächlich und nicht wirklich tiefgreifend. Wie eben eine TOS-Folge über fünfzehn Episoden gezerrt. Und die ganze Staffel lang fragte ich mich, was will man uns eigentlich erzählen? Genauso auch in dieser letzten Folge. Ich will den Zeitrahmen jetzt mal außen vor lassen. Die Erzählweise der bisherigen gesamten Serie war bisher die schlechteste aller Star Trek Serien überhaupt. Die beste Erzählwiese hatte ENT, schade dass es ein Prequel war und letztlich scheitern musste. TOS und TNG, waren ihrer Zeit auch nicht zu verachten, haben stets ihren Kurs verfolgt und haben ihren Erfolgs- und Kultstatus in der Film und Fernsehgeschichte. DS9 war nach ENT meine Nummer zwei. Viele unterschiedliche Rassen, Eine Rahmenhandlung die nicht am Anfang begann, dann neben den Einzelepisoden immer dichter wurde und schließlich ein grandioses Finale lieferte. VOY hätte ein LOST im Weltraum werden können. Doch die vielen Umschwünge der Serien und dem Quotenkampf, wurden Ideen verworfen, Handlungsstänge zerstört usw. Am Ende wollte man nur noch fertig werden und schnippste das Schiff per Gummizug zur Erde. Zurück zu STD. Jede der Serien hatte ihre Identität und ihren Platz im Star Trek Universum. Star Trek Discovery versuchte eine Sternenflotte darzustellen, wie in TNG, die in einem Krieg gerät. Dennoch mit Anleihen der flappsigen Art von TOS. Desweiteren sollte sie als Fortsetzung von ENT funktionieren und man wollte mit der unpasend modernen Optik eine neue Seite zeigen. Doch bei all diesen Versuchen, seine Identität aus dem bisherigen Star Trek zusammen zu mixen, blieb die angestrebte moderne tiefgründige und logische Erzählweise leider auf der Strecke und hat leider nicht mehr Charackter als eine Fan-Serie. Das was Star Trek Discovery in fünfzehn Folgen versucht, hat DS9 in 176 Folgen geschafft. Denn wie Captain Lorca im Spiegeluniversum, macht die Klingonendame hier das gleiche, hallo da bin ich folgt mir! Das erinnert mich an Mister Pine alias Kirk vom Kadett zum Captain. Das sind Schnellschüsse die treffenderweise in eine Einzelepisode von TOS passen aber nicht in eine moderne Rahmenhandlung. Ich sehe mir moderne Rahmenhandlungen wie The Walking Dead oder Game of Thrones an. Dann kommt STD und verspricht mir eine ähnliche erzählte Geschichte im originalen Star Trek Universum. Dann sehe ich STD und bin schwer enttäuscht. Keine Entdeckungen fremder Welten, keine tiefgängigen Figuren usw. Ich könnte ewig so weiter machen. Ich hatte auch an ENT meine Zweifel aber ENT war einfach nur geil. Das hier, STD ist es nicht. Und die Figur die mich persönlich am meisten Nervt, ist Michael Burnham. Das Finale noch einmal Stück für Stück zu zerpflücken halte ich für überflüssig, denn ich kann Mister Räbiger nur zustimmen. Denn eines habe ich in der Film und Fernsehwelt als auch in der Videospielszene gelernt: Gutes, braucht Zeit. STD zeigt das was es ist, schnell zusammengeschustert. Und so darf eine moderne Serie, die ein 50 Jahre am Markt gehaltenes Franchsie retten oder neu beleben will, einfach nicht sein. Und das schreibe ich nicht als Fan von Star Trek, sondern als jemand, der selbst Geschichten schreibt und inzwischen sehr viel gelernt hat was die Ausarbeitung von Figuren etc. angeht. Und von einer Proudktion von Hollywood selbst, erwarte ich in der heutigen Zeit einfach mehr. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Daher hoffe ich inständig, das die Enterprise, Pike und Staffel 2 den wirklich allerletzten Strohhalm ergreifen, und das Franchise doch noch ins neue Jahrtausend retten. Keine Schnellschüsse mehr, einfach nur Star Trek, erzählt im Jahr 2018. Danke und gute Nacht. p.s.: Der zweite Stern ist für die Enterprise.
  23. 1 point
    Beste Folge von allen bislang! Mehr davon bitte!
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