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Showing content with the highest reputation since 05.07.2015 in Episode Bewertungen

  1. 1 point
    Die völlständige Vernichtung Star Treks in schönen Bildern ohne eine einzige Entscheidung, die sich irgendwie aus der Handlung ableiten lässt. Dumm, dümmer ... Kotzman.
  2. 1 point
  3. 1 point
    Die zweite Staffel hat sich redlich bemüht mit einigen Altlasten abzuschließen und "neu" zu starten. Mit Point of Light ist man aber in alter Manier zurück zu den Wurzeln: Logik- und Handlungslöcher, dafür wissenschaftlicher Mist. Worum geht es? Nach dem wir von L'rell und Tyler seit Ende Staffel 1 nichts mehr gehört haben, kehren wir nun zu den Klingonen zurück und erfahren, dass es bei weitem - wenig überraschend - nicht so gut bestellt ist. Der "positive" Unterton der letzten Folge aus Staffel 1, hat sich nicht übertragen und L'rell baut ihre Macht noch immer nur auf der "Bombe" auf und wird dementsprechend bedrängt. Die Klingonen haben ja schon in TNG für "Ränkespiele" hergehalten, so nun auch in dieser Folge. Rasant entwickelt sich die Handlung allerdings nicht, denn es bleibt einfach unglaubwürdig. So erfahren wir, dass L'rell unbemerkt von irgend jemandem, also weder Voq/ Tyler noch dem Zuschauer in Wirklichkeit schwanger gewesen ist und das Kind (ex utero) inzwischen geboren ist - ganz dem Vater nach ein Albino. Ein ziemlicher Schocker. Dank Farbsensoren (der Farbplot kam auch aus dem Nichts, denn dass die Klingonen sich kriegsbemalen wurde bisher nicht gezeigt) erfährt davon auch der Gegenspieler Kol und macht daraus sofort ein Druckmittel, um L'rell zum Abdanken zu zwingen (plötzlich spielt die Bombe gar keine Rolle mehr, muss L'rell vergessen haben). Realistisch hätte ich mir das so vorgestellt: *ring, ring* L'rell nimt das Gespräch an. "Ja?" Kol: "Haha, Du Stinkerin, ich habe deinen Sohn und bringe ihn um, wenn Du mich nicht triffst und mir den Kanzlertitel gibst." L'rell: "Aha, mhhh, also drohst damit meinen Sohn umzubringen, weil wenn er tot ist, habe ich nichts zu verlieren, richtig?" Kol: "Ja, genau!" L'rell: "Was genau hält mich davon ab, Dich und Dein ganzes Haus mit meiner Planetenbombe in die Luft zusprengen? Dann bist Du Kanzler von ein paar Planetenbrocken. Merk'ste selbst, oder?" Kol: "Oh, ja, mhhh, das habe ich nicht bedacht. Dann hab ich mal nix gesagt." Merke: Bombe schlägt Entführung. Aber gut, L'rell ist nicht so nihilistisch, dass sie alle Klingonen für ihren Sohn opfern will, na gut. Also, ohne irgendeine Absicherung lässt sie also ihren Sohn in einer Krippe liegen - Wachen des Hauses scheint es nicht zu geben, denn immerhin kann der Sohn völlig unbemerkt entführt werden. Es kommt also zur Konfrontation: in der zwei Superklingonen von einer Menschenfrau gerettet werden müssen - mal wieder. Und in einem Plottwist, wird aus Voq/ ein vermeintlich Toter und das Kind verschwindet. Hätte man nicht mit der rein-klingonischen DNA des Kindes und Tylers eindeutiger Vaterschaft beweisen können, dass der vemeintlich menschliche Tyler eben doch Klingone ist? Wäre Kol und sein Haus und damit seine "Bewegung" viel mehr dikredidiert gewesen, wenn bekannt geworden wäre, dass er so unehrenhaft war, ein wehrloses Kindo zu entführen, statt sich in einem fairen Kampf zu stellen? Was genau erhofften sich Voq und L'rell von dem Kampf mit Kol? Wie haben sie nach dessen Tod das Kind wiederbekommen? War der wirklich so dumm und hat es mitgebracht? Das macht in Zeiten von Hologramm-Kommunikation und der Möglichkeit direkte Kopien (wie von Tyler und dem Babykopf) zu erstellen, keinen Sinn. Hätte man das Problem nicht anders lösen können? Hätte Kol nicht einfach L'rells Onkel entführen können, um das gleiche zu erreichen, statt eine völlig neue Figur ins Spiel zu bringen? Und dann verschwindet das Baby genauso, wie es aufgetaucht ist. Im Nichts. Wie billig ist das bitte? Auf der Discovery geht es ähnlich weiter. Ominös erfahren wir, dass Michael Spock irgendwie vergrault hat, weil sie wollte, dass er ihr nicht zu nahe ist, weil er dann zum Ziel würde - aber haben die beiden nicht in einem Haus gewohnt? Üblicherweise haben Bomben eine Sprengwirkung, die sich nicht nur auf ein Kinderzimmer bezieht. Aber gut, Logik war ja noch nie Michaels Stärke. Tillys Geheimnis wird mal wieder durch die Sporen erklärt, die nach Stemats Bausteine der Energie sind (von Quanten hat er offenbar noch nie etwas gehört). Es ist aber eine andere Art von Sporen, als wir bisher kannten und diese hat sich zu einem riesigen Parasiten entwickelt, der aber multi-dimensional ist - ob die Macher wissen, dass auch der Mensch vierdimensional ist? (drei Raumdimensionen und eine Zeitdimension). Auch dieses Problem wird einfach weggekuscht mit dem "Superasteroiden" - wieso genau hatte eigentlich Burnham keinerlei Probleme ein kleines Stück davon aufzuheben, aber ein gleich großes Stück zerschmettert einen Wagen von Tilly und kann jetzt einen Parasiten "raussaugen". Wie schon so oft, konzentriert sich diese Folge auf Oberflächlichkeit: Der Halbmarathon findet mit flackerndem Licht und abgedunkelten Korridoren statt. Warum? Ist das ein Nachtlauf? Das macht schlicht keinen Sinn, außer unnötiger Inszenierung. Wir lernen auch, dass die Discovery nicht in der Lage ist, ein vulkanisches Schiff auf 9000 km aufzulösen - müssen tolle Langstreckensensoren sein, dass bis dahin nicht klar ist, dass es sich um ein vulkanisches Schiff handelt. Ein künstlicher und unnötiger Moment von "Spannung". Wäre es nicht subtiler gegangen? Kurzerhand wird auch der vulkanische Weg umgedeutet. Amanda behauptet, dass die Darstellung von Emotionen verpönt ist, wenn in Wirklichkeit die Emotionen unterdrückt werden, im Kolinahr sogar regelrecht entfernt. Vulkanier haben keine Emotionen und stellen sie nicht nur nicht zu Schau. Dementsprechend ist es ihnen unmöglich empathisch zu handeln - da stellt Spock keinen Sonderfall dar. Na gut, nun offenbar schon. Insgesamt fällt an der Folge vor allem der Wechsel des Lichts ab, offenbar sind Lichtquellen sowohl auf Quonos, als auch auf Sektion 31 Schiffen sowie während Marathons knapp. Die Handlung ist bedeutungslos, weil alle Twists, sofort wieder weggenommen werden. Retconning erfolgt ebenso. Schade. Bisher der Schwachpunkt der Staffel - wegen mir braucht man den Klingonenhandlungsbogen nicht weiterverfolgen und ich finde, er hätte gar nicht wieder aufgegriffen werden müssen. Mehr Exploration bitte! Fremde Welten und so.
  4. 1 point
    Fand die Folge im O Ton auch anstrengend mitzuverfolgen. Der Filter auf den Klingonenstimmen klingt schlimmer als ne 32kbs MP3 und das Setting auf Klingon beinhaltete etwas viel Brennpaste. Mal schauen wie sich die Lederjacken Sektion 31 entwickeln. Soweit sehe ich da nur, dass auf dicke Hose gemacht wird. Für einen kommenden Serienableger ist das noch nicht viel Substanz. Der Plot um Tilly war noch die beste Idee, die allerdings schamlos stumpf umgesetzt wurde. Die imaginäre Freundin (noch anstrengender als Tilly) hätte doch gerne viel subtiler am nervlichen Zerfall beitragen können, was Potential für einen episodenübergreifenden Arc hätte, statt dessen würde das nach dem kurzen Gespräch mit Burnham zwischen Tür und Angel abgehandelt. An der Stelle hätte Burnham z.B. gerne mal nicht den richtigen Riecher haben können. Dies hätte natürlich eine anders eingeleitete Vorgeschichte vorausgesetzt.
  5. 1 point
    Die Folge habe ich so richtig gefeiert! Genau was ich von guter SciFi erwarte: Uns einen Spiegel vorhalten und ein bisschen warnen, wohin etwas führen könnte. Da ich der "gefällt mir" Gesellschaft auch nichts abgewinnen kann war das mein Highlight.
  6. 1 point
    Man nehme eine NX-Klasse, eine Kino-Enterprise und eine TOS-Enterprise, schüttelt kräftig und raus kommt eine STD-Enterprise. Gemessen an den optischen Verfehlungen von STD gegenüber der praktisch zur selben Zeit angesiedelten TOS-Ära ist diese Version der alten Enterprise doch die bessere, verglichen mit der sogenannten J.J.-Enterprise. Da die Erzählstruktur von STD derart dünn war, war dies das einzige auf das ich von Anfang an gewartet habe. Und von Anfang an war klar, dass wenn die Enterprise auftaucht, dann im Finale und in der letzten Minute. Da bin ich wirklich mal gespannt wer Captain Pike spielen wird. Angesichts der "neuen" Filme müsste man eigentlich Bruce Greenwood hinzuziehen. Aber einfach mal abwarten. Fiiinale !!! Als Finale, nur ein Staffelfinale aber ein Finale war es relativ unspektakulär. Natürlich sind wilde Weltraumschlachten nicht der Sinn von Star Trek. Doch angesichts eines Krieges der erzählt wird, war dieses Finale eines Krieges etwas mau. Vielleicht habe ich auch einfach zuviel erwartet, so wie bei jeder Folge. Denn von Anfang an war die gesammte Art von STD ziemlich oberflächlich und nicht wirklich tiefgreifend. Wie eben eine TOS-Folge über fünfzehn Episoden gezerrt. Und die ganze Staffel lang fragte ich mich, was will man uns eigentlich erzählen? Genauso auch in dieser letzten Folge. Ich will den Zeitrahmen jetzt mal außen vor lassen. Die Erzählweise der bisherigen gesamten Serie war bisher die schlechteste aller Star Trek Serien überhaupt. Die beste Erzählwiese hatte ENT, schade dass es ein Prequel war und letztlich scheitern musste. TOS und TNG, waren ihrer Zeit auch nicht zu verachten, haben stets ihren Kurs verfolgt und haben ihren Erfolgs- und Kultstatus in der Film und Fernsehgeschichte. DS9 war nach ENT meine Nummer zwei. Viele unterschiedliche Rassen, Eine Rahmenhandlung die nicht am Anfang begann, dann neben den Einzelepisoden immer dichter wurde und schließlich ein grandioses Finale lieferte. VOY hätte ein LOST im Weltraum werden können. Doch die vielen Umschwünge der Serien und dem Quotenkampf, wurden Ideen verworfen, Handlungsstänge zerstört usw. Am Ende wollte man nur noch fertig werden und schnippste das Schiff per Gummizug zur Erde. Zurück zu STD. Jede der Serien hatte ihre Identität und ihren Platz im Star Trek Universum. Star Trek Discovery versuchte eine Sternenflotte darzustellen, wie in TNG, die in einem Krieg gerät. Dennoch mit Anleihen der flappsigen Art von TOS. Desweiteren sollte sie als Fortsetzung von ENT funktionieren und man wollte mit der unpasend modernen Optik eine neue Seite zeigen. Doch bei all diesen Versuchen, seine Identität aus dem bisherigen Star Trek zusammen zu mixen, blieb die angestrebte moderne tiefgründige und logische Erzählweise leider auf der Strecke und hat leider nicht mehr Charackter als eine Fan-Serie. Das was Star Trek Discovery in fünfzehn Folgen versucht, hat DS9 in 176 Folgen geschafft. Denn wie Captain Lorca im Spiegeluniversum, macht die Klingonendame hier das gleiche, hallo da bin ich folgt mir! Das erinnert mich an Mister Pine alias Kirk vom Kadett zum Captain. Das sind Schnellschüsse die treffenderweise in eine Einzelepisode von TOS passen aber nicht in eine moderne Rahmenhandlung. Ich sehe mir moderne Rahmenhandlungen wie The Walking Dead oder Game of Thrones an. Dann kommt STD und verspricht mir eine ähnliche erzählte Geschichte im originalen Star Trek Universum. Dann sehe ich STD und bin schwer enttäuscht. Keine Entdeckungen fremder Welten, keine tiefgängigen Figuren usw. Ich könnte ewig so weiter machen. Ich hatte auch an ENT meine Zweifel aber ENT war einfach nur geil. Das hier, STD ist es nicht. Und die Figur die mich persönlich am meisten Nervt, ist Michael Burnham. Das Finale noch einmal Stück für Stück zu zerpflücken halte ich für überflüssig, denn ich kann Mister Räbiger nur zustimmen. Denn eines habe ich in der Film und Fernsehwelt als auch in der Videospielszene gelernt: Gutes, braucht Zeit. STD zeigt das was es ist, schnell zusammengeschustert. Und so darf eine moderne Serie, die ein 50 Jahre am Markt gehaltenes Franchsie retten oder neu beleben will, einfach nicht sein. Und das schreibe ich nicht als Fan von Star Trek, sondern als jemand, der selbst Geschichten schreibt und inzwischen sehr viel gelernt hat was die Ausarbeitung von Figuren etc. angeht. Und von einer Proudktion von Hollywood selbst, erwarte ich in der heutigen Zeit einfach mehr. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Daher hoffe ich inständig, das die Enterprise, Pike und Staffel 2 den wirklich allerletzten Strohhalm ergreifen, und das Franchise doch noch ins neue Jahrtausend retten. Keine Schnellschüsse mehr, einfach nur Star Trek, erzählt im Jahr 2018. Danke und gute Nacht. p.s.: Der zweite Stern ist für die Enterprise.
  7. 1 point
    Beste Folge von allen bislang! Mehr davon bitte!
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