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  1. 2 points
    Die Anwälte des Klägers, der Spieleentwickler Anas Abdin, trafen sich zum ersten Mal vor der US-Bezirksrichterin Lorna G. Schofield mit ihren Gegnern, die CBS und Netflix vertreten. Pre-Motion Treffen Die Richterin forderte die Anhörung um zu hören, warum sie einen Antrag auf Abweisung des Falles beachten sollte, der voraussichtlich von den Angeklagten eingereicht wird. Dritte Ergänzung der Klage Nach dieser Sitzung in ihren Kammern genehmigte Schofield einen Antrag von Abdins Anwälten, eine dritte geänderte Rechtsbeschwerde gegen CBS und Netflix einzureichen, die dem Kläger eine weitere Chance gibt, mögliche Schwächen in seinem Fall zu beheben. Diese Beschwerde sollte innerhalb einer Woche, spätestens am 15. Januar, eingereicht werden. Schofield setzte anschließend - mit strengen Seitenbeschränkungen - Fristen für die Einreichung des erwarteten Kündigungsantrags und seiner Antworten. Im Dienste von Wahrheit und Gerechtigkeit In seinem Blog beschrieb Abdin das Treffen mit den Worten: "sehr positive Ergebnisse, die helfen, die Wahrheit zu finden und der Gerechtigkeit zu dienen". Er sagte: "Der Antrag der Beklagten, die Klage abzuweisen, weil es sich um eine "leichtfertige Klage" handelte, wurde vom Richter nicht berücksichtigt. Obwohl dieser Begriff in der Sitzung verwendet worden sein mag, war er in keinem der bisher eingereichten Rechtsdokumente der CBS erschienen, sondern ihr Anwalt beschrieb die Klage lieber als "wertlos". Der Richter ordnete auch eine sofortige, aber begrenzte Beweisaufnahme an, um mit dem Fall zu beginnen, der sich auf die Behauptung des Klägers konzentrierte, dass die Schaffer von Discovery vor oder während der Entwicklung der neuen Star Trek-Serie von dem Tardigrades-Spiel wussten. Was ist STEAM? Steam ist eine von der Valve Corporation entwickelte digitale Vertriebsplattform für den Kauf und das Spielen von Videospielen. Steam bietet Video-Streaming und soziale Netzwerkdienste an. Steam installiert und aktualisiert seine Spiele automatisch und bietet den Benutzern die Installation und automatische Aktualisierung von Spielen sowie Community-Funktionen wie Freundeslisten und -gruppen, Cloud-Speicherung sowie Sprach- und Chatfunktionen im Spiel. In seiner Klage behauptete Abdin, dass, weil Details über sein noch unveröffentlichtes Videospiel ab 2014 auf der beliebten Spieleentwicklungs-Website Steam veröffentlicht wurden, die Produzenten von Discovery davon erfahren und Elemente für die Verwendung in der Fernsehserie, die im September 2017 debütierte, kopiert haben müssen. Im Jahr 2015 war das Interesse an der Steam-Community über Abdins Spiel so weit gewachsen, dass die Mitglieder dafür stimmten, dass es "greenlit" wurde - genehmigt für die Verteilung auf der Website, sobald es fertig gestellt war: Feststellung des Zugriffs der Beklagten Die Zeitachse zur Klage wie von der Richterin vorgegeben: Seit 8. JANUAR: Beweisaufnahme beginnt um Beweise zu finden, die belegen, dass die Schaffer von Discovery über das Tardigrades-Spiel wussten. 15. JANUAR: Die dritte geänderte Rechtsbeschwerde des Klägers ist fällig. 12. FEBRUAR: Abwehrantrag auf von Beklagtenseite ist fällig. Auch ein gemeinsames Statusschreiben der Beklagten ist fällig. 5. MÄRZ: Der Kläger muss einen Antrag einreichen, um dem Abwehrantrag zu widersprechen. 12. MÄRZ: CBS/Netflix kann ein Schreiben eeinreichen, um Abdins Widerspruch zu beantworten. 19. MÄRZ: Ende der vorläufigen Beweisaufnahme In einem Schreiben an die Richterin, in dem er gegen die Absicht der Verteidigung argumentierte, den Fall abzubrechen, behauptete Abdins Anwalt John Johnson: Keine Beweise Allerdings boten weder Abdins Klage noch dieser Brief Beweise, die seine Behauptung zu den hunderttausenden Fans untermauern, was CBS-Anwalt Hook Wang Hwang dazu veranlasste, Abdins "nackte und spekulativen Behauptungen" zu kritisieren, dass einer der Angeklagten Zugang dazu hatte, Abdins Werk tatsächlich zu kopieren. Anforderungen an Anas Abdin Es war dieser Mangel an Beweisen, den Schofield bei der Anordnung der vorgerichtlichen Beweisaufnahme in Frage zu stellen schien, und der den Kläger im Wesentlichen herausforderte, mit Beweisen zu belegen, dass die Schöpfer von Discovery auf den Tardigrades-Auftritt auf Steam zugegriffen, ihn angesehen oder abgestimmt hatten. Ein mächtiges großes "Wenn". In ihrem Statusschreiben vom 2. Januar an die Richterin hatten Abdins Anwälte behauptet, "die Angeklagten seien seit 2010 Teil der Steam-Community[und].... erhielten Anfragen, das Spiel des Klägers in die STEAM-Community aufzunehmen, was wiederum eine Überprüfung und Abstimmung für das Spiel zur Folge hatte um bei Steam aufgenommen zu werden. Die Überprüfung und Abstimmung erfolgte[2015]. Wenn es während der Beweisaufnahme belegt wird, wird der Nachweis des direkten Zugangs [durch CBS/Netflix] fest hergeleitet sein. Natürlich umfassen die Beklagten (CBS und Netflix) zehntausende von Mitarbeitern auf der ganzen Welt. Abdin wird CBS-Mitarbeiter finden müssen, die auch Steam-Mitglieder sind, die auch an der Entwicklung von DSC gearbeitet haben und die auch über das Tardigrades-Spiel im Jahr 2015 abgestimmt haben. Abdins Anwalt schien auch zu unterstellen, dass alle Mitglieder der Steam-Community beauftragt waren, jedes einzelne der 4.000 Spiele, die zur Überprüfung anstehen, zu überprüfen und abzustimmen. Steam-Mitglieder haben keine solche Verpflichtung. Grünes Licht, rotes Licht Tatsächlich hat Steam das Greenlight-Programm 2017 eingestellt, weil es von so vielen Spielvorschlägen überwältigt wurde: Eingeschränkte Beweisaufnahme Der Wortlaut des Richterbeschlusses machte deutlich, dass Abdins Anwälte Beweise an Orten wie Computerprotokollen, E-Mails oder anderen Arten von Dokumenten finden muss. Abdin seinerseits versuchte, die Anordnung der Beweisaufnahme des Richters und die neue geänderte Beschwerde als positive Schritte zu charakterisieren, die es ihm ermöglichen würden, seinen Fall zu vertiefen: Der Die Richterin gewährte die Beweisaufnahme, da wenn Abdin nicht darlegen kann, dass Discovery's Schöpfer von seinem Spiel wussten, macht es keinen Sinn, mit dem Fall fortzufahren und würde nur den erwarteten Antrag der Beklagten auf Ablehnung der Klage verstärken. Sie schränkte auch streng ein, wie die Beweisaufnahme durchgeführt werden kann. Als No-Go wurden beispielsweise Befragungen bzw. Aussagen von Personen in Bezug auf den Fall angegeben. Abdins Anwälte haben nun 10 Wochen Zeit, nach Beweisen zu suchen, um Schofield zu überzeugen. Antrag auf Ablehnung der Klage Gleichzeitig mit der begrenzten Beweisaufnahme legte Schofield einen Zeitplan (siehe weiter oben) für die Prüfung des erwarteten Antrags der Beklagten auf Abweisung des Falles fest. Nach Einreichung der dritten geänderten Klage am 15. Januar musste die Verteidigung bis zum 12. Februar die Abweisung beantragen. Abdins Antwort gegen den Antrag muss spätestens am 5. März erfolgen. Der Richter verhängte für beide Schriftsätze ein Limit von 25 Seiten. Wenn CBS und Netflix auf den Widerspruch des Klägers antworten wollen, sagte Schofield, dass sie dies innerhalb einer Woche, bis zum 12. März, tun können. Die Beweisführung für die Frage des Zugriffs/Kenntniss durch CBS/Netflix wurde für eine Woche später festgelegt. Vermutlich würde ihre Entscheidung über die Klage kurz danach fallen. Harte Aufgabe für Anas Abdin Die Obige Entscheidung der Richterin dürfte, obwohl Abdin dies positiv Darzustellen versucht, ein herber Rückschlag sein. Die Richterin entscheidet nicht etwa darüber, ob die in Discovery gezeigten Elemente ausreichend ähnlich zum Computerspiel sind, sondern nur darüber, ob CBS/Netflix von der Spiele-Entwicklung wussten. Obgleich jedem Kläger immer die Nachweispflicht obliegt (auch im Deutschen Recht), ist gerade die Einrschänkung der Beweisführung, die explizit das Vernehmen von Zeugen untersagt, ein schwerer Stein im Weg von Anas Abdin. Überspitzt ausgedrückt: Selbst wenn CBS/Netflix eine nahezu 1:1 Kopie des Computerspiels in Form von Star Trek: Discovery veröffntlicht hätten, würde die Klage abgelehnt weil der Kläger nicht beweisen kann, dass CBS vom Computerspiel wusste. Dass diese (rechtlich allerdings mögliche) Herangehensweise ein herber Rückschlag ist, liegt auf der Hand. Reger Sinneswandel im Verteidigungsprozess Als direkte Reaktion auf die zweite Klageerweiterung aus dem letzten Jahr (siehe dazu unser exklusives Interview mit Anas Abdin) seitens CBS/Netflix wurde eine ganz andere Verteidigungsstrategie gewählt: Die Anwälte der Beklagten argumentierten hier, dass ein Bärtierchen im Weltall sogenannte "Scénes à faire" seien, also Genre-typische Stilelemente wie z.B. Raumschiffe im Weltraum. Abdin schreibt in seinem Blog: Zuvor jedoch wurde als Verteidigung behauptet, Abdin würde versuchen, ein Copyright auf einen lebenden Organismus zu erlangen. So Abdin in seinem Blog. Kommentar zur Klageentwicklung (Von @Daniel Räbiger) Vermutlich hat CBS/Netflix durch diese Entscheidung der Richterin ein goldenes Ticket gezogen. Abdin wird nur schwer darlegen können, dass ein Mitarbeiter von CBS der an Disovery gearbeitet hat gleichzeitig für sein Spiel auf Steam abgestimmt oder anderweitig damit zu tun hat. Da die Richterin auch explizit die Vernehmung von Personen untersagte bleiben Abdin hier nur Forenpostings, E-Mail-Protokolle und ähnliches. Dass er keinen Kontakt zu so einer Person hat und dies auch nicht belegen kann liegt auf der Hand - sonst hätten Abdins Anwälte dies längst im Rahmen der Klageerhebung benannt und beschuldigt. Die Einzige Chance hier: Den Nachweis erbringen, dass das Spiel "Tardigrades" eine derartige Verbreitung hatte, dass CBS/Netflix einfach davon wissen mussten. Abdin wird sich sich hier auf seine 3,2 Millionen Youtube-Aufrufe und Blogbesucher stützen wollen. Dies hat er in seinem Blog auch schon angedeutet. Es bleibt abzuwarten, ob eine derartige Menge die Richterin überzeugen dürfte. Wäre ich an Stelle von CBS/Netflix würde ich hier argumentieren, dass dies eine zu vernachlässigend geringe Anzahl an Aufrufen sei. Dinge die wirklich "viral gehen" benötigen hunderte von Millionen, wenn nicht gar Milliarden Aufrufe auf Youbtube um tatsächlich zu argumentieren, dass diese "jeder kennt". Insbesondere bitter empfinde ich dies in Anbetracht dessen, dass CBS/Netflix offenbar sehr genau wissen, was hier Sache ist. Dies zeigt die Klageerwiederung, die blau leuchtende, riesengroße Bärtierchen mit blauen Partikeln im Weltraum als "übliches Element" in einer Science Fiction Serie darstellen wollen. Dass dies gänzlich absurd ist ist offensichtlich. Gerade mit dieser neuartigen, ganz besonderen Art des Reisens warb die Serie schließlich um Zuschauer. Weil ein Standard-Element wie der Überlicht-Antrieb (Warp/Slipstream/Hyperdrive) eben nicht genug war. Ebenso der Versuch zu unterstellen, Abdin würde das Copyright am lebenden Organismus argumentieren. Diese Art von Wechsel der Verteidigung sollte bei einem Richter nicht auf taube Ohren stoßen. Wer seine Verteidigungsstrategie (oder auch Klagestrategie) derart ändert hat entweder einen mieserablen Anwalt oder sucht händeringend nach etwas, das nicht auf taube Ohren stößt. Ersteres kann man bei einem Weltkonzern wie CBS sicherlich ausschließen.
  2. 2 points
    Hier ist das Video: Der allgemein Stil des Intros ist gleich geblieben - es gab jedoch einige interessante Veränderungen: Ein Captains-Chair wie aus TOS Der Rote Engel - einer der zentralen Mysterien der zweiten Staffel Der Vulkanische Gruß mit dem vulkanischen Insignia Das schwarze Section 31 Emblem Badges im Stile der USS Enterprise Ein kleiner, netter versteckter Hinweis auf Emory Erickson, dem Erfinder des Transporters
  3. 2 points
    Das ist für mich aktuell auch das KO-Kriterium. Das ganze Universum aus Discovery ist völlig unanschaubar wenn Adolfina eine eigene Serie bekommt. Ich kann mir nicht vorstellen wie man es legitimieren möchte oder könnte, eine Figur mit Ihrer Vorgeschichte auch nur ansatzweise frei herum laufen zu lassen. Aber gut... vielleicht fällt den Autoren da ja irgendetwas ein.
  4. 2 points
    Der Vorwurf: Im Oktober 2017 machte Anas Abdin, Entwickler des Indie-Adventures "Tardigrades" (zu finden bei Steam Greenlit) in einem Blog-Posting publik, dass weite Teile des Konzepts der Tardigrades aus Star Trek: Discovery sowie Figuren und Story-Konzepte von seinem Videospiel gestohlen sein sollen. Seine Argumentation: "Tardigrades" wurde im Mai 2014 mit Inhaltsangabe und Screenshots öffentlich bekannt gemacht. Ein Trailer für das Steam Greenlit Projekt vom 30.08.2015 zeigt ebenfalls zahlreiche optische Gemeinsamkeiten mit Star Trek: Discovery. Weitere Gemeinsamheiten stellte er im August 2018 via Twitter bereit. Wir berichteten. Er klagt nun nach US-Copyright Gesetz auf Unterlassung. Wir sprachen mit Anas Abdin was zur Klage führte, was er erreichen möchte und worin seine Motivation liegt. Das Interview wurde via Facebook Messenger auf Englisch geführt. Enthaltene Emoticons wurden wie gezeigt verwendet. Anas, danke, dass du dir die Zeit nimmst um mit uns über die Klage zu sprechen. Bitte gib uns ein paar Infos zu dir. Woher kommst du und was machst du? Anas, thanks for talking to us about the ongoing lawsuit. Please provide a bit of a background about yourself. Where are you from and what do you do? Wie lange entwickelst Du schon Spiele? For how long have you been developing games? Aktuell arbeitest du am Adventure "Tardigrades" - worum gehts da? Currently you're working on the the adventure "Tardigrades" - what's the game all about? Ich habe Leisure-Suit Larry geliebt! I loved playing Leisure Suit Larray Als ich zum ersten mal von deinen Behauptungen, dass CBS große Teile deines Spielkonzepts genommen hat hörte, dachte ich, - um ehrlich zu sein - dass es genau anders herum sei. Wie hast du anfänglich von den Gemeinsamkeiten zwischen deinem Spiel und Star Trek: Discovery erfahren? When I first read about your claims that CBS took large parts of that concept from your game, to be honest, I thought it would be the other way around. How did you initially find out about the similarities between your game and Star Trek: Discovery? Im Oktober 2017 hast du einen Artikel auf deinem Entwickler-Blog veröffentlicht um die Gemeinsamkeiten aufzudecken und Vergleiche zwischen deinem Spiel und Star Trek: Discovery zu zeigen. Dies nicht nur in visueller Hinsicht sonder auch in Sachen Story-Konzept. Bitte erzähle uns vom Feedback welches du von deiner Community und Außenstehenden bekommen hast, als diese Meldung die größeren News-Kanäle erreichte. In October 2017 you published an article on your development blog to make the similarities public and provided lots of comparisons between your game and Star Trek: Discovery. Not only in visuals but also in terms of story concepts. Please talk about the response you got from within your community and outsiders after your post made it to larger news outlets. Abgesehen davon, dass du richtigstellen wolltest, dass du nicht von CBS geklaut hast - hattest du Hoffnung dass CBS Kontakt aufnimmt und einfach mal mit dir über die Situation spricht? Besides clarifying that you did not steal from CBS - did you had hopes that CBS would contact you and simply talk about the situation when bringing this to the public? Nur um das klar zu stellen: Sie haben dich kontaktiert und dir angeboten, dass sie dich nicht verklagen werden? Hast du dazu mehr Details? Wer hat den Anruf beendet? So to get this clear: They approached you and offerd that they would not sue you? Can you go into more detail on this? Who ended the call? Hast du an den Anruf mit irgendeiner Forderung deinerseits angegangen? Gab es am Ende des Gesprächs eine mündliche Vereinbarung? Did you approach the call with any kind of demands from your end? Did the call concluded with any sort of verbal agreement? Irgendwann nach dem Telefonat hast du dann beschlossen, die Sache vor Gericht zu bringen. Wie kamst du zu dieser Entscheidung? At some point in time after the call you've decided to take this matter to court. How did you reach this decision? Kann man sagen, dass du keinen anderen Weg gesehen hast um an Antworten zu kommen? Is it safe to say that you did not saw any other way to get answers? Man kann ja nun nicht auf "ich hätte gerne Antworten" klagen - Was ist das niedergeschriebene Ziel der Klage zum heutigen Tag? Was sind deine Forderungen an CBS? Since "Getting answers" is not something that you can sue for - What's the written gloal of the lawsuit as of now? What do you demand from CBS at this point in time? Das könnte ja im Extremfall bedeuten, dass der Verkauf bzw. die Verbreitung weiter Teile der ersten Staffel von Star Trek: Discovery gestoppt werden müsste. This could, in an extreme case, meaning to stop the distribution and sale of large portions of season 1 of Star Trek: Discovery. Gibt es noch Spielraum für Verhandlungen oder eine Einigung? Do you still see room for negotiations or settlement? Was ist der aktuelle Stand der Klage? Welche zusätzlichen Beklagten neben CBS hast du mit deiner Klage benannt? What's the current state of the lawsuit? What additional parties besides CBS have you named with your complaint? Kannst du hier noch mehr Details nennen? Can you elaborate any further on this? Du hast mir erzählt, dass CBS angedroht hat dich zu verklagen. Hast du Angst, dass das passieren könnte? You told me before CBS offered not to sue you instead. Do you fear this could happen? Gegen einen Großkonzern vor Gericht zu bestehen ist keine leichte Aufgaben. Wie gehst du damit in finanzieller und emotionaler Hinsicht um? Standing your ground against a multi billion company like CBS is not for the faint of heart. How do you handle this both financially and emotionally? Was sind die nächsten Schritte der Klage und was ist das bestmögliche und schlimmstmögliche Ergebnis für dich? What's the next step for the lawsuit and the possible best and possible worst outcome? Klingt danach, dass das für dich immer noch sehr persönlich ist. So sehen das auch einige Star Trek Fans die in Foren sehr negatives Feedback zur Sache geben. Was möchtest du den Star Trek Fans sagen, die dich dafür hassen, dass du es auf die Sache die sie lieben abgesehen hast? Sounds like its still very personal. Speaking about being personal: Reading through the forums there's quite some negative feedback from Trek fans. What do you want to tell Star Trek Fans who resent you for going after what they love? Na ja es läuft doch darauf raus, dass viele Trek Fans sagen, dass es dir da nur ums Geld geht, oder? Well it boils down to many Trek fans claiming that you're all just in "for the money". Man kann also sagen, dass dieses Adventure-Spiel eine Herzensangelegenheit ist in der viel Schweiß und Tränen gesteckt wurde und die du mit allen Mitteln verteidigen möchtest? So is it safe to say that this adventure game is a labour of love, sweat and tears you want to protect at all cost? Wie geht es jetzt mit "Tardigrades" weiter? Wird das Spiel während der Klage weiter entwickelt und wirst du etwas am Spiel ändern? What's next in line for "Tardigrades" - is developemt still ongoing during the lawsuit? Do you plan on changing anything because of the lawsuit? Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast all unsere Fragen zu beantworten. Thank you very much for your time and answering all those questions! Das Gespräch führte Daniel Räbiger am 27.11.2018
  5. 2 points
    Orville flasht mich auch immer mehr, ich hoffe die positive Entwicklung bleibt in der Spur und die Quoten ausreichend für eine zweite Staffel. Derzeit liefert die Serie mehr ST Feeling als Discovery, was natürlich auch damit zusammen hängt, dass Orville wie eine Hommage an TNG wirkt, inklusive Drehbüchern, die man so auch in den damaligen Jahren geschrieben hätte.
  6. 1 point
    Die zweite Staffel hat sich redlich bemüht mit einigen Altlasten abzuschließen und "neu" zu starten. Mit Point of Light ist man aber in alter Manier zurück zu den Wurzeln: Logik- und Handlungslöcher, dafür wissenschaftlicher Mist. Worum geht es? Nach dem wir von L'rell und Tyler seit Ende Staffel 1 nichts mehr gehört haben, kehren wir nun zu den Klingonen zurück und erfahren, dass es bei weitem - wenig überraschend - nicht so gut bestellt ist. Der "positive" Unterton der letzten Folge aus Staffel 1, hat sich nicht übertragen und L'rell baut ihre Macht noch immer nur auf der "Bombe" auf und wird dementsprechend bedrängt. Die Klingonen haben ja schon in TNG für "Ränkespiele" hergehalten, so nun auch in dieser Folge. Rasant entwickelt sich die Handlung allerdings nicht, denn es bleibt einfach unglaubwürdig. So erfahren wir, dass L'rell unbemerkt von irgend jemandem, also weder Voq/ Tyler noch dem Zuschauer in Wirklichkeit schwanger gewesen ist und das Kind (ex utero) inzwischen geboren ist - ganz dem Vater nach ein Albino. Ein ziemlicher Schocker. Dank Farbsensoren (der Farbplot kam auch aus dem Nichts, denn dass die Klingonen sich kriegsbemalen wurde bisher nicht gezeigt) erfährt davon auch der Gegenspieler Kol und macht daraus sofort ein Druckmittel, um L'rell zum Abdanken zu zwingen (plötzlich spielt die Bombe gar keine Rolle mehr, muss L'rell vergessen haben). Realistisch hätte ich mir das so vorgestellt: *ring, ring* L'rell nimt das Gespräch an. "Ja?" Kol: "Haha, Du Stinkerin, ich habe deinen Sohn und bringe ihn um, wenn Du mich nicht triffst und mir den Kanzlertitel gibst." L'rell: "Aha, mhhh, also drohst damit meinen Sohn umzubringen, weil wenn er tot ist, habe ich nichts zu verlieren, richtig?" Kol: "Ja, genau!" L'rell: "Was genau hält mich davon ab, Dich und Dein ganzes Haus mit meiner Planetenbombe in die Luft zusprengen? Dann bist Du Kanzler von ein paar Planetenbrocken. Merk'ste selbst, oder?" Kol: "Oh, ja, mhhh, das habe ich nicht bedacht. Dann hab ich mal nix gesagt." Merke: Bombe schlägt Entführung. Aber gut, L'rell ist nicht so nihilistisch, dass sie alle Klingonen für ihren Sohn opfern will, na gut. Also, ohne irgendeine Absicherung lässt sie also ihren Sohn in einer Krippe liegen - Wachen des Hauses scheint es nicht zu geben, denn immerhin kann der Sohn völlig unbemerkt entführt werden. Es kommt also zur Konfrontation: in der zwei Superklingonen von einer Menschenfrau gerettet werden müssen - mal wieder. Und in einem Plottwist, wird aus Voq/ ein vermeintlich Toter und das Kind verschwindet. Hätte man nicht mit der rein-klingonischen DNA des Kindes und Tylers eindeutiger Vaterschaft beweisen können, dass der vemeintlich menschliche Tyler eben doch Klingone ist? Wäre Kol und sein Haus und damit seine "Bewegung" viel mehr dikredidiert gewesen, wenn bekannt geworden wäre, dass er so unehrenhaft war, ein wehrloses Kindo zu entführen, statt sich in einem fairen Kampf zu stellen? Was genau erhofften sich Voq und L'rell von dem Kampf mit Kol? Wie haben sie nach dessen Tod das Kind wiederbekommen? War der wirklich so dumm und hat es mitgebracht? Das macht in Zeiten von Hologramm-Kommunikation und der Möglichkeit direkte Kopien (wie von Tyler und dem Babykopf) zu erstellen, keinen Sinn. Hätte man das Problem nicht anders lösen können? Hätte Kol nicht einfach L'rells Onkel entführen können, um das gleiche zu erreichen, statt eine völlig neue Figur ins Spiel zu bringen? Und dann verschwindet das Baby genauso, wie es aufgetaucht ist. Im Nichts. Wie billig ist das bitte? Auf der Discovery geht es ähnlich weiter. Ominös erfahren wir, dass Michael Spock irgendwie vergrault hat, weil sie wollte, dass er ihr nicht zu nahe ist, weil er dann zum Ziel würde - aber haben die beiden nicht in einem Haus gewohnt? Üblicherweise haben Bomben eine Sprengwirkung, die sich nicht nur auf ein Kinderzimmer bezieht. Aber gut, Logik war ja noch nie Michaels Stärke. Tillys Geheimnis wird mal wieder durch die Sporen erklärt, die nach Stemats Bausteine der Energie sind (von Quanten hat er offenbar noch nie etwas gehört). Es ist aber eine andere Art von Sporen, als wir bisher kannten und diese hat sich zu einem riesigen Parasiten entwickelt, der aber multi-dimensional ist - ob die Macher wissen, dass auch der Mensch vierdimensional ist? (drei Raumdimensionen und eine Zeitdimension). Auch dieses Problem wird einfach weggekuscht mit dem "Superasteroiden" - wieso genau hatte eigentlich Burnham keinerlei Probleme ein kleines Stück davon aufzuheben, aber ein gleich großes Stück zerschmettert einen Wagen von Tilly und kann jetzt einen Parasiten "raussaugen". Wie schon so oft, konzentriert sich diese Folge auf Oberflächlichkeit: Der Halbmarathon findet mit flackerndem Licht und abgedunkelten Korridoren statt. Warum? Ist das ein Nachtlauf? Das macht schlicht keinen Sinn, außer unnötiger Inszenierung. Wir lernen auch, dass die Discovery nicht in der Lage ist, ein vulkanisches Schiff auf 9000 km aufzulösen - müssen tolle Langstreckensensoren sein, dass bis dahin nicht klar ist, dass es sich um ein vulkanisches Schiff handelt. Ein künstlicher und unnötiger Moment von "Spannung". Wäre es nicht subtiler gegangen? Kurzerhand wird auch der vulkanische Weg umgedeutet. Amanda behauptet, dass die Darstellung von Emotionen verpönt ist, wenn in Wirklichkeit die Emotionen unterdrückt werden, im Kolinahr sogar regelrecht entfernt. Vulkanier haben keine Emotionen und stellen sie nicht nur nicht zu Schau. Dementsprechend ist es ihnen unmöglich empathisch zu handeln - da stellt Spock keinen Sonderfall dar. Na gut, nun offenbar schon. Insgesamt fällt an der Folge vor allem der Wechsel des Lichts ab, offenbar sind Lichtquellen sowohl auf Quonos, als auch auf Sektion 31 Schiffen sowie während Marathons knapp. Die Handlung ist bedeutungslos, weil alle Twists, sofort wieder weggenommen werden. Retconning erfolgt ebenso. Schade. Bisher der Schwachpunkt der Staffel - wegen mir braucht man den Klingonenhandlungsbogen nicht weiterverfolgen und ich finde, er hätte gar nicht wieder aufgegriffen werden müssen. Mehr Exploration bitte! Fremde Welten und so.
  7. 1 point
    Nach sieben Staffeln und vier Filmen, die als Captain der renommierten Enterprise als Jean-Luc Picard, trat Patrick Stewart nach der Veröffentlichung von Star Trek: Nemesis 2002 offiziell von der Sternenflotte zurück. Damals hatte er nicht die Absicht, jemals wieder eine Tasse "Earl Grey, heiß" von einem Bordcomputer anzufordern. "Obwohl ich es liebte, Picard zu sein.... hatte ich nicht realisiert, dass es auch einen Nachteil geben würde", gestand er Yahoo Entertainment gegenüber. Dieser Nachteil war, dass er die Filmindustrie davon überzeugte, dass er etwas anderes als einen Raumschiffkapitän spielen konnte. Es war egal, dass Stewarts Bühnen- und Filmkredite vor der Next Generation von Shakespeare bis Frank Herbert reichten - wenn er sich mit Regisseuren traf, sahen sie nur Picard. Und so traf er die schwierige Entscheidung, sein Alter Ego dauerhaft in den Ruhestand zu schicken, und lehnte alle Bitten ab, die Sternenflottenuniform zu tragen mit einem festen "Ich bin damit fertig" ab. Mit der neuen Serie hat sich das grundlegend geändert. Im vergangenen August schockierte Stewart die Welt, als er ankündigte, dass Picard in einer brandneuen Star Trek-Serie für CBS All-Access zurückkehren wird. "Es ist eine unerwartete, aber erfreuliche Überraschung - ich bin aufgeregt und belebt davon als Jean-Luc Picard zurückzukehren", schrieb er in seinem Twitter-Statement. Stewart erläuterte im Interview mit Yahoo nochmals, warum er bereit ist, zu Star Trek zurückzukehren. Natürlich lehnte Stewart es ab, eine dieser Antworten mit Yahoo zu teilen. Aber er enthüllte ein paar verlockende Details. Zunächst einmal wird diese neue Serie eine lange Geschichte erzählen, anstatt die episodische Struktur von Next Generation wieder aufzugreifen. "Sie schreiben einen 10-Stunden-Film", gab Stewart zu Protokoll und bezog sich damit auf die Ansammlung von Autoren, welcher von Discovery-Showrunner Alex Krutzman geführt wird. Anfang des Jahres teilte Kurtzman mit, dass die noch unbetitelte Picard-Serie nach der Zerstörung des Romulanischen Reiches stattfinden wird - ein Ereignis, das Picards Leben in Aufruhr versetzt. Und dieser "Aufruhr" kann mehr als 10 Episoden dauern, bis er behoben ist: "Wir hoffen auf mehr als eine Staffel", so Stewart. Stewart sagt auch, dass das Publikum nicht erwarten sollte, dass der ältere Picard einen grauen Bart trägt, wie er es im Finale der TNG-Serie "All Good Things" tut. Diese Episode - die im Mai ihr 25-jähriges Bestehen feiert - sprang eindrucksvoll zwischen den Zeitlinien und zeigt Jean-Luc in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. "Ich erinnere mich lebhaft an diese Szenen[in der Zukunft]", sagt Stewart. "Ich hatte einen Bart und sie haben mich total geschminkt. Ich sah älter aus als in der kommenden Serie!" Die neue Serie soll noch in 2019 Ihre Premiere auf CBS All Access feiern.
  8. 1 point
    Zum Thema, wie man den Azubi alleine auf etwas loslassen kann, das das gesamte Schiff vernichten könnte, und dass eben dieser Azubi dann am Ende den Tag rettet, möchte ich nur zwei Worte sagen: Wesley Crusher.
  9. 1 point
    Alex Kurtzman kann sie ja gerne weiteranbeten... solange er nicht ihre Rolle anbetet.... Für mich ist Star Trek seit 2009 auf eine falsche Spur gekommen....und A. Kurtzmann beschleunigt diesen Sternen-Zug-Kurs mit Karacho bis es crasht.... neue Schauspieler für alte Charaktere....verändertes Design....eine Remake-Enterprise....dämliche Storys...unsympathische Charaktere....eine skrupellose Massenmörderin als Titelheldin für eine neue Star Trek -Serie...diverse Kinderzeichentrickserien ...das ist für mich Trash Trek bis zum Abwinken... Die beiden Disco-Mitproduzentinnen hier auf dem Foto sehen ganz hübsch aus.... wer weiß....vielleicht basteln sie eine Saulus zu Paulus-Story mit der Imperatorin... Es ist dann halt so wie wenn man Adolf zu einem netten freundlichen Menschen umerziehen würde..... Also ich finde es ehrlich gesagt einfach nur schrecklich
  10. 1 point
    Oh je, dabei war Sylvester gar nicht so schlimm^^ kann es leider nicht selbst fixen, aber Daniel macht das schon.
  11. 1 point
    Die Folge habe ich so richtig gefeiert! Genau was ich von guter SciFi erwarte: Uns einen Spiegel vorhalten und ein bisschen warnen, wohin etwas führen könnte. Da ich der "gefällt mir" Gesellschaft auch nichts abgewinnen kann war das mein Highlight.
  12. 1 point
    Wir schreiben das Jahr 2256 — hundert Jahre nach den Abenteuern von Captain Archer und zehn Jahre vor Captain Kirk bricht zwischen der Föderation und dem Klingonischen Reich ein Krieg aus, in dessen Zentrum eine entehrte Offizierin der Sternenflotte steht. Die neue Serie aus dem STAR TREK Universum erwartet Dich mit über 2 Stunden bisher unveröffentlichtem Bonusmaterial auf Blu-Ray und DVD. Freund und Partner Amazon.de legt mit der exklusiven Steelbook-Edition noch optisch einiges drauf. Gewinnspiel: Wir verlosen je einmal eine Blu-Ray und DVD-Edition der 1. Staffel Star Trek Disovery. Der Gewinner wird am 23.11.2018 gezogen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. GEWONNEN HABEN: Blu-Ray Version: Hans Jürgen D. DVD-Version: @Uwe Wirl Die Gewinner werden via PN auf scifinews.de bzw. Facebook benachrichtigt. Herzlichen Glückwunsch! Das Mitmachen ist einfach - einfach eines der folgenden Dinge tun: Hinterlasse ein "Gefällt mir" oder einen Kommetar auf Facebook zum Gewinnspiel dort Hinterlasse einen Kommentar mit Deinem scifinews.de Benutzerkonto hier unter der Meldung Hinterlasse einen Kommentar mit deiner Mail-Adresse hier unter der Meldung. (Achtung: Deine Mailadresse wird dadurch für alle zugänglich) Die erste Staffel Discovery erscheint in drei Varianten: Standard DVD-Edition 645 Minuten Laufzeit Standard Blu-Ray Edition 671 Minuten Laufzeit Limitierte Steelbook-Edition 671 Minuten Laufzeit Hier die Bonus-Features im Überblick: Deleted und Extened Scenes Entdecke die Discovery: Die Konzepte und das Casting von Star Trek: Discovery Im Schatten von Giganten: Die Erschaffung des Discovery-Sounds Annehmlichkeiten Das Design der Discovery Die Erschaffung des Weltalls Beam die Requisiten hoch Fresssucht Die Abenteuer einer Frau Kleider Machen Leute Star Trek: Discovery: Die Reise der ersten Staffel
  13. 1 point
    Für mich ist Discovery gar nix.... aber ich finde es cool dass hier so viele Leute schreiben ..... Ich persönlich finde Foren (wie dieses hier )viel besser als die schnellebige Kommentar Social Media- Nutzung.... Foren finde ich übersichtlicher und man kann auch besser nachschauen über vergangenes.
  14. 1 point
    Hi Scifinews.de, Ich bin ebenfalls seit Jahrzehnten ein großer Star-Trek Fan und würde mich über die Discovery BluRays sehr freuen! Ich kenmn die Serie nämlich noch gar nicht... LG
  15. 1 point
    Es heißt zwar, man solle alten Zeiten nicht hinterher trauern. Aber gerade jetzt, als ich erfahre, dass Patrick Stewart als Jean-Luc Picard zurückkehren wird, merke ich was mir all die Jahre gefehlt hat. Meine Gefühlswelt heute morgen lässt sich als manische Euphorie bezeichnen. Erstmal meinem Arzt Bescheid sagen, dass ich die Medikamente absetzen kann. Aber natürlich ist es wichtig, jetzt nicht zu hohe Erwartungen zu entwickeln, was natürlich sehr, sehr schwer werden wird. Für uns, die mit Patrick Stewart in dieser Rolle aufgewachsen sind, kommen viel zu schnell Erinnerungen an alte Zeiten hoch. Aber diese Erinnerungen sind immer verklärt. Ein Mitbewohner zum Beispiel schaut immer noch gerne TNG auf Tele 5 wenn er nach Hause kommt. Viel zu oft habe ich beim anschauen der alten Folgen, die mich früher so unendlich begeistert haben, inzwischen den Eindruck, dass sie erzählerisch und inhaltlich eher mangelhaft sind. Oder liegt es daran, dass ich jede Folge bereits in der fünfzigsten Wiederholung gesehen habe? Das wird sich zeigen. Einer Sache bin ich mir jedenfalls sehr sicher: die alte kindliche Begeisterung wird so wie früher nicht mehr aufkommen. Ich denke nur an die flammenden Verteidigungen die ich seinerzeit für die zweite Staffel von Enterprise ausgesprochen habe: Hauptsache irgendwas wo ST drauf steht! Ganz wie der Fixer dem es ganz egal ist wie die Qualität des Stoffes ist, es zählt nur, dass es Stoff ist. Diesmal sieht es anders aus. Wir schreiben nicht mehr das Jahr 2002. Scheiße ist das lange her. Nein, wir sind im Jahr 2018 und das Franchise hat sich so verändert wie unsere Konsumgewohnheiten und gesellschaftlichen Vorstellungen. Wir scheinen übersättigt von Moral und guten Visionen und freuen uns viel mehr über Bauer sucht Frau in space als über Serienhelden die bessere Menschen sind als wir. Ob Patrick Stewart da mithalten kann? Zumindest können wir uns sicher sein, dass die alte Klasse dieses Schauspielers uns immer noch überzeugen kann. Und auch die Autoren haben inzwischen gelernt, dass ein Spawnpoint von redshirts direkt neben dem Transporterraum nicht mehr überzeugen kann. Es bleibt abzuwarten, wie genau sich die Serie ausgestalten und entwickeln wird. Und natürlich werden wir alten Fanboys uns wieder über Monate und Jahre über das Design von Tricordern und PDAs aufregen (Achtung Freunde, bei manch einem besteht inzwischen die ernsthafte Gefahr von Bluthochdruck!). Es ist schon zu lange her, dass aus dem ST-Universum eine wirklich revolutionäre Entwicklung kam. Und Abrams und Co haben sich den Hass vieler alter Fans einghandelt als sie das Richtige taten, um dieses Franchise zu retten. Wie genau das bei TNG nachher aussieht bleibt abzuwarten, aber Ich denke denke, dass Picard definitiv nachher keine weiße Weste mehr tragen kann. Oder wer soll heute noch von einem Serienhelden überzeugt werden, dessen einziger Fehler in der Vergangenheit es war, einmal in diese eine Schlägerei gekommen zu sein? Good guys in space die Woche für Woche Subraumwesen retten. 60 Minuten Fernsehunterhaltung bei denen in diplomatischen Traktierereien und strategischen Auseinandersetzungen Konflikte zwischen zwei Aliens of the week gelöst werden. Bunte Plastikscheiben die "kalibriert" werden indem man mit einer Lampe darüber fährt. Lebewesen, die einfach eine Leuchtkugel sein können. Mechanische, bionische Wesen die sich bewegen als würden sie aus purem Blei bestehen. Transporterunfälle. Technisches Geschwätz das geil klingt aber nichts mit der heutigen Realität zu tun hat. KEIN SEX. All diese Dinge wird der Fan von TNG jetzt erwarten. Und ich fürchte, dass auch die konservativen Skeptiker nun immer noch glauben, dass lense flares die einzige Grauenhaftigkeit für das Fanherz sein werden. Aber soll das heißen, dass wir uns nun alles in den schlimmsten Farben ausmalen sollten? Nein! Schließlich sind die pastellrosanen und - orangenen Zeiten der frühen 90er vorbei. Zum anderen wird es nur anders als wir es nun erwarten. Und dass hoffe ich sehr. Schließlich war das letzte Erwartbare eine Serie die zum Anfang dieses Jahrtausends dafür sorgte, dass selbst die härtesten Fans ihr Franchise zu Grabe tragen wollten. Tatsächlich hoffe ich deshalb darauf, dass der neue Picard ein richtiges Arschloch wird: die alten Fans erkennen ihren Helden wieder und die neuen Fans bekommen ihren Walter White der eine wirkliche Tragik verkörpern kann. Nun komme ich doch nicht drumherum, in die alte TNG-Trekkie-Moralisten-Schiene zu kommen. Aber unsere heutige Zeit ist so zerrissen und zerrüttet wie schon lange nicht mehr (bla bla bla und Gesellschaft und so). In den 80ern war der Franzose mit dem Weingut in Südfrankreich genau der Typ, der die Sehnsucht nach einem guten Chef mit gesellschaftlicher Verantwortung verkörpern konnte, sodass niemand sagen konnte, dass er irgendetwas unsympathisches hatte. Brauchen wir das wieder? Den Gegenentwurf zu Gauland und Konsorten? Der alte Trekkie in mir schreit ja. Aber ist eine solch väterliche, manchmal gängelnd-moralische Instanz wie der alte Picard nicht auch etwas das sich viel zu sehr am Archetypus unserer modernen Debatten aufreiben wird? Oder anders gesagt: transportiert man den alten Picard, der immer auf die Regeln pfiff wenn es für ihn das richtige war, ins Jahr 2018 - eben 24 Jahre und damit eine Generation später - schüfe man damit nicht den Raumschiffcaptain der aufstünde, sein Uniform glatt zöge und sich von seinem Gefolge mit den Worten "Ich bin in meinem Büro" verabschiedete, nur um dort bei einer genüsslichen Tasse heißem Earl Grey bei SPON über Cardassianer Hasskommentare zu verfassen? All diese Fragen können wir nicht beantworten (vorerst), aber ich glaube eines zeigt dieser Kommentar nach über fünf Jahren Abstinenz vom STB (muhahaha): nicht nur Picard ist wieder da, sondern auch eine alte Liebe vieler Menschen die sich hier über viele Jahre hinweg versammelt und ausgetauscht haben. Bestimmt werden auch andere durch diese Nachricht wieder motiviert sein, sich mit den alten Zeiten auseinander zu setzen. Und ich bin sehr gespannt darauf, wo die Reise diesmal hingehen wird. Die Zukunft schmeckt nach Earl Grey.
  16. 1 point
    Man nehme eine NX-Klasse, eine Kino-Enterprise und eine TOS-Enterprise, schüttelt kräftig und raus kommt eine STD-Enterprise. Gemessen an den optischen Verfehlungen von STD gegenüber der praktisch zur selben Zeit angesiedelten TOS-Ära ist diese Version der alten Enterprise doch die bessere, verglichen mit der sogenannten J.J.-Enterprise. Da die Erzählstruktur von STD derart dünn war, war dies das einzige auf das ich von Anfang an gewartet habe. Und von Anfang an war klar, dass wenn die Enterprise auftaucht, dann im Finale und in der letzten Minute. Da bin ich wirklich mal gespannt wer Captain Pike spielen wird. Angesichts der "neuen" Filme müsste man eigentlich Bruce Greenwood hinzuziehen. Aber einfach mal abwarten. Fiiinale !!! Als Finale, nur ein Staffelfinale aber ein Finale war es relativ unspektakulär. Natürlich sind wilde Weltraumschlachten nicht der Sinn von Star Trek. Doch angesichts eines Krieges der erzählt wird, war dieses Finale eines Krieges etwas mau. Vielleicht habe ich auch einfach zuviel erwartet, so wie bei jeder Folge. Denn von Anfang an war die gesammte Art von STD ziemlich oberflächlich und nicht wirklich tiefgreifend. Wie eben eine TOS-Folge über fünfzehn Episoden gezerrt. Und die ganze Staffel lang fragte ich mich, was will man uns eigentlich erzählen? Genauso auch in dieser letzten Folge. Ich will den Zeitrahmen jetzt mal außen vor lassen. Die Erzählweise der bisherigen gesamten Serie war bisher die schlechteste aller Star Trek Serien überhaupt. Die beste Erzählwiese hatte ENT, schade dass es ein Prequel war und letztlich scheitern musste. TOS und TNG, waren ihrer Zeit auch nicht zu verachten, haben stets ihren Kurs verfolgt und haben ihren Erfolgs- und Kultstatus in der Film und Fernsehgeschichte. DS9 war nach ENT meine Nummer zwei. Viele unterschiedliche Rassen, Eine Rahmenhandlung die nicht am Anfang begann, dann neben den Einzelepisoden immer dichter wurde und schließlich ein grandioses Finale lieferte. VOY hätte ein LOST im Weltraum werden können. Doch die vielen Umschwünge der Serien und dem Quotenkampf, wurden Ideen verworfen, Handlungsstänge zerstört usw. Am Ende wollte man nur noch fertig werden und schnippste das Schiff per Gummizug zur Erde. Zurück zu STD. Jede der Serien hatte ihre Identität und ihren Platz im Star Trek Universum. Star Trek Discovery versuchte eine Sternenflotte darzustellen, wie in TNG, die in einem Krieg gerät. Dennoch mit Anleihen der flappsigen Art von TOS. Desweiteren sollte sie als Fortsetzung von ENT funktionieren und man wollte mit der unpasend modernen Optik eine neue Seite zeigen. Doch bei all diesen Versuchen, seine Identität aus dem bisherigen Star Trek zusammen zu mixen, blieb die angestrebte moderne tiefgründige und logische Erzählweise leider auf der Strecke und hat leider nicht mehr Charackter als eine Fan-Serie. Das was Star Trek Discovery in fünfzehn Folgen versucht, hat DS9 in 176 Folgen geschafft. Denn wie Captain Lorca im Spiegeluniversum, macht die Klingonendame hier das gleiche, hallo da bin ich folgt mir! Das erinnert mich an Mister Pine alias Kirk vom Kadett zum Captain. Das sind Schnellschüsse die treffenderweise in eine Einzelepisode von TOS passen aber nicht in eine moderne Rahmenhandlung. Ich sehe mir moderne Rahmenhandlungen wie The Walking Dead oder Game of Thrones an. Dann kommt STD und verspricht mir eine ähnliche erzählte Geschichte im originalen Star Trek Universum. Dann sehe ich STD und bin schwer enttäuscht. Keine Entdeckungen fremder Welten, keine tiefgängigen Figuren usw. Ich könnte ewig so weiter machen. Ich hatte auch an ENT meine Zweifel aber ENT war einfach nur geil. Das hier, STD ist es nicht. Und die Figur die mich persönlich am meisten Nervt, ist Michael Burnham. Das Finale noch einmal Stück für Stück zu zerpflücken halte ich für überflüssig, denn ich kann Mister Räbiger nur zustimmen. Denn eines habe ich in der Film und Fernsehwelt als auch in der Videospielszene gelernt: Gutes, braucht Zeit. STD zeigt das was es ist, schnell zusammengeschustert. Und so darf eine moderne Serie, die ein 50 Jahre am Markt gehaltenes Franchsie retten oder neu beleben will, einfach nicht sein. Und das schreibe ich nicht als Fan von Star Trek, sondern als jemand, der selbst Geschichten schreibt und inzwischen sehr viel gelernt hat was die Ausarbeitung von Figuren etc. angeht. Und von einer Proudktion von Hollywood selbst, erwarte ich in der heutigen Zeit einfach mehr. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Daher hoffe ich inständig, das die Enterprise, Pike und Staffel 2 den wirklich allerletzten Strohhalm ergreifen, und das Franchise doch noch ins neue Jahrtausend retten. Keine Schnellschüsse mehr, einfach nur Star Trek, erzählt im Jahr 2018. Danke und gute Nacht. p.s.: Der zweite Stern ist für die Enterprise.
  17. 1 point
    Beste Folge von allen bislang! Mehr davon bitte!
  18. 1 point
    :D Ich frage die Möbel Biller Erlebniswelt an der B11 zwischen Landshut und Moosburg Puh um das dann aber für neue Zuschauer zugänglich zu machen ist dann noch einiges an Arbeit notwendig. Ich musste da jetzt auch erstmal nachlesen... Der Serie als solches habe ich natürlich noch lange nicht abgeschworen. Die Episoden kann ich aber leider halt nur immer einzeln bewerten.
  19. 1 point
    Quoten sind für alle Wichtig: Für die Studios die beurteilen müssen, ob eine Serie funktioniert, für die Networks die damit Werbung verkaufen und auch für die Schauspieler, die damit Ihre Verträge verhandeln. Alle Streaming-Portale halten ihre tatsächlichen Quoten sehr genau unter Verschluss. Jeder Analyse-Dienstleister der bisher angab, die korrekten Zahlen zu den Streaming-Serien zu kennen, wurde unmittelbar nach der Veröffentlichung seitens der Streaming-Portale darauf hingewiesen, dass die ermittelten Werte alles andere als korrekt seien. Nun schickt sich Parrot Analytics zumindest korrekte Trend-Daten anhand eines sogenannten "Demand-Expressions" zu ermitteln. Demand-Expressions messen die "Nachfrage" nach einem bestimmten Titel. Darin fließen ein: Streaming, Social Media, Blogs, File Sharing, Kommentare und diverse andere Quellen. Mehr oder weniger scheint das Rating nach dem Prinzip "Je mehr drüber von Nicht-Journalisten zu lesen ist, desto größer ist das Rating / Nachfrage". Die folgenden Zahlen sind daher definitiv keine Zuschauerzahlen, sondern ein Trend-Baromenter im Verhältnis zu anderen Shows. Hier das Rating für den Zeitraum vom 14. Juli bis 11 Oktober: Und hier die Auswertung von 5. bis 11. Oktober Man sieht also, dass nach dem Start der wöchentlichen Ausstrahlung von Star Trek: Discovery das Interesse an der Serie stark zugenommen hat.
  20. 1 point
    Ich fand die Episode bislang von der Logik her am schwächsten. Gerade die Geschichte zu Anfang mit dem Schuttle und Lorca ist mir direkt aufgefallen. Eigentlich genieße ich auch schwächere Folgen und lasse mich gerne berieseln. Aber hier war das echt teilweise wie Daniel beschreibt ZU herbeigezaubert. Dennoch bin ich über jede Folge froh, die gedreht wird. Denn die Serie muss sich sicherlich erst noch finden. Und da möchte ich ihr eine erste Staffel gönnen, um den Weg zu finden. Was Daniel allerdings bezüglich der Einstellung des Admirals als negativ ansieht, finde ich eher positiv. Dieses immer korrekte Gehabe der Führung hat es auch vorher nicht gegeben. (Siehe Star Trek: Der Aufstand) Denn die Menschen waren zu allen Zeiten auf ihren Vorteil bedacht, warum sollte es in der Zukunft anders sein. Ich mag Charaktere, die auch mal eine böse Entscheidung treffen. Und die Admiralin passt super zu Lorca. Sie sind ja auch befreundet, wie man sieht. (Mal abgesehen davon, dass ich Lorca und seinen Schauspieler grandios besetzt finde). Bleibt abzuwarten, wie es weiter geht....
  21. 1 point
    Ich finde die Episodentitel wirklich interessant. Erinnert mich an einige der gelungenen Episodentitel von DS9. Wenn die Folgen jetzt auch noch einen guten Bezug zu den Titeln haben, dann merkt man, dass die sich echt Mühe geben. Schauen wir mal...
  22. 1 point
    Hat der Klingone sie nicht gegessen? Vielleicht kommt sie als Reinkarnation mit klingonischer Stirnplatte zurück und wird die Urmutter der neuen Klingonen (mit dem netteren klingonischen Aussehen, wie wir sie kennen?)
  23. 1 point
    Und wieder zelebrieren wir die "Tage des Ventilators"!
  24. 1 point
    Was haben Michael Dorn und Wil Wehaton gemeinsam? Sie haben Charakteren in "Code Name S.T.E.A.M." ihre Stimmen verliehen. Wir verlosen das neue Strategie-Spiel und tolle Figuren an Euch. Mitmachen lohnt sich! Als Wil Wheaton würde ich mich über eure Schreibweise ärgern :-)
  25. 1 point
    Wann wird endlich das Wetterkontrollsystem erfunden?
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