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    Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins neue Jahr!

    Wie geht's weiter mit Scifinews?
    Jedes Jahr blicke ich zurück auf das, was vor über 20 Jahren als "Star Trek Starfire official Homepage", später treknews.de 1998 begann. Dieses Jahr stellt sich mehr als je zuvor die Frage: Wie geht es weiter?

    weihnachtsbrief2018.jpg

    bearbeitet von Daniel Räbiger

    Rückmeldungen von Benutzern

    Empfohlene Kommentare

    Der Betrieb einer Seite ist ja bestimmt mit Aufwand und Ausgaben verbunden. Wieso nicht mit anderen Projekten auf einem gemeinsamen Auftritt zusammenarbeiten, z.B. mit Stargate-project. Die füllen ihre Seite ja auch nur mit Geburtstagsmeldungen. Gemeinsam würde man vlt. eine nennenswerte Anzahl an Beiträgen zusammenbekommen.

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    Schade, dass das vorgesehene Konzept von scifinews.de nicht so aufgegangen ist, wie gewünscht. Aber leider sind die goldenen Zeiten von Star Trek, wie wir Kinder der 1990er und Nullerjahre sie erlebt haben, vorbei. Diese Generation von Fans sind wohl nicht mehr so einfach zu erreichen, einfach weil der Content fehlt, der sie begeistern kann, Discovery hin oder her. Oder weil sie einfach ihre Zeit mit dem Internet hatten, und die Faszination des Neuen fehlt (so wie für mich treknews.de Anfang der 2000er faszinierend war, als ich das Internet endlich "entdecken" durfte). Ich glaube, diese Seite könnte wirklich einen guten Beitrag leisten, wenn der Fokus endgültig nur auf Meinung und Background gelegt wird. Und vielleicht der Fokus auf die klassischen Fans gelegt wird, mit Hintergrund-Artikeln, welche die Begeisterung vergangener Zeiten wieder ein wenig aufflammen lassen. Wer nun darauf wartet, welcher Charakter im Stile von "Game of Thrones" als nächstes bei Discovery abkratzt, findet auch woanders seine Informationen...

    In diesem Sinne: Allen eine besinnliche Zeit und (trotzdem) Danke für das Engagement hier!

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    Ich habe hier relativ regelmäßig reingeschaut, mich aber nie über "Disco" oder J.J.-Trek informiert, weil mich das generell nicht interessiert. Andere Neuigkeiten habe ich jedoch mit Interesse verfolgt, wie kürzlich z.B. das Klageverfahren gegen "Disco". Informationen dazu fand ich fast nur hier, weil die meisten anderen Trek-Seiten das unterschlagen (soviel zur "Meinungsfreiheit und Toleranz" diverser Trekkies).  Auch andere Sci-Fi Neuigkeiten fand ich interessant, z.B. Berichte über Projekte diverser Trek-Altstars u.a.. Wenn die Seite aber nur noch Rezensionen und so etwas bringt, wäre das schade, weil ich Rezensionen nie lese, denn ich bin schließlich ausschlaggebend dafür, ob mir etwas gefällt und niemand sonst.

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    News im deutschsprachigen Raum sind schwierig. Gerade was Film/Serie anbelangt ist es ja hauptsächlich ein Übersetzen und Abschreiben von Seiten aus dem englischsprachigen Raum. Und da informiere ich mich lieber bei der Quelle selbst bzw. Seiten, die rascher sind (in beiden Fällen trekmovie). 

    Wenige Ausnahmen (zB serienjunkies) schafffen es, aufgrund ihrer Breite, eine nennenswerte Masse zu bekommen. 

    Die Idee, sich auf Rezensionen, Meinungen, Kommentare etc zu beschränken, finde ich gut. Sobald Disco wieder los geht freue ich mich, wieder Einschätzungen zu lesen, Spekulationen und Vergleiche. 

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    Am 23.12.2018 um 14:15 schrieb Gast Gast:

    Der Betrieb einer Seite ist ja bestimmt mit Aufwand und Ausgaben verbunden. Wieso nicht mit anderen Projekten auf einem gemeinsamen Auftritt zusammenarbeiten, z.B. mit Stargate-project. Die füllen ihre Seite ja auch nur mit Geburtstagsmeldungen. Gemeinsam würde man vlt. eine nennenswerte Anzahl an Beiträgen zusammenbekommen.

    Durchaus - der Server kostet, die Domains, die Lizenz für die Software usw. Eine Zusammenarbeit ist insofern immer schwierig, da natürlich jede Webseite die es scho Dekaden lang gibt mit einem großen emotionalen Investment geführt wird. Da erscheint es oft als "Nachteil", wenn man den eigenen Auftritt quasi aufgeben muss. So natürlich auch bei mir ;-) Aber Du hast Recht - darüber sollte man definitiv nochmals nachdenken. Danke, dass du dies nochmal zur Sprache gebracht hast!

    Am 24.12.2018 um 00:09 schrieb Gast h!story85:

    Schade, dass das vorgesehene Konzept von scifinews.de nicht so aufgegangen ist, wie gewünscht. Aber leider sind die goldenen Zeiten von Star Trek, wie wir Kinder der 1990er und Nullerjahre sie erlebt haben, vorbei. Diese Generation von Fans sind wohl nicht mehr so einfach zu erreichen, einfach weil der Content fehlt, der sie begeistern kann, Discovery hin oder her. Oder weil sie einfach ihre Zeit mit dem Internet hatten, und die Faszination des Neuen fehlt (so wie für mich treknews.de Anfang der 2000er faszinierend war, als ich das Internet endlich "entdecken" durfte). Ich glaube, diese Seite könnte wirklich einen guten Beitrag leisten, wenn der Fokus endgültig nur auf Meinung und Background gelegt wird. Und vielleicht der Fokus auf die klassischen Fans gelegt wird, mit Hintergrund-Artikeln, welche die Begeisterung vergangener Zeiten wieder ein wenig aufflammen lassen. Wer nun darauf wartet, welcher Charakter im Stile von "Game of Thrones" als nächstes bei Discovery abkratzt, findet auch woanders seine Informationen...

    In diesem Sinne: Allen eine besinnliche Zeit und (trotzdem) Danke für das Engagement hier!

    Danke für die netten Worte! :)

    Am 27.12.2018 um 17:16 schrieb Gast Weyoun 5:

    Ich habe hier relativ regelmäßig reingeschaut, mich aber nie über "Disco" oder J.J.-Trek informiert, weil mich das generell nicht interessiert. Andere Neuigkeiten habe ich jedoch mit Interesse verfolgt, wie kürzlich z.B. das Klageverfahren gegen "Disco". Informationen dazu fand ich fast nur hier, weil die meisten anderen Trek-Seiten das unterschlagen (soviel zur "Meinungsfreiheit und Toleranz" diverser Trekkies).  Auch andere Sci-Fi Neuigkeiten fand ich interessant, z.B. Berichte über Projekte diverser Trek-Altstars u.a.. Wenn die Seite aber nur noch Rezensionen und so etwas bringt, wäre das schade, weil ich Rezensionen nie lese, denn ich bin schließlich ausschlaggebend dafür, ob mir etwas gefällt und niemand sonst.

    Freut mich, dass dir unser Inhalt gefällt! Gerade in Bezug auf das Klageverfahren stelle ich in der Tat fest, dass dies quasi nirgends in dem eigentlich notwendigen Umfang aufgegriffen wird. Wer z.B. nur trekmovie.com besucht lebt in vielerlei Hinsicht tatsächlich in einer Art Filterblase.
    Rezensionen sind für mich oft auch ein Anstoß um über aktuelle Serien-Erlebnisse zu diskutieren, ich persönlich finds auch spannend andere Standpunkte zu sehen und darüber zu diskutieren. Wie stehst Du da zum Thema Buchbesprechung? Würdest Du ein Buch kaufen, wenn der Rezensent es gut bewertet?

    Am 27.12.2018 um 20:13 schrieb Gast Sybok:

    News im deutschsprachigen Raum sind schwierig. Gerade was Film/Serie anbelangt ist es ja hauptsächlich ein Übersetzen und Abschreiben von Seiten aus dem englischsprachigen Raum. Und da informiere ich mich lieber bei der Quelle selbst bzw. Seiten, die rascher sind (in beiden Fällen trekmovie). 

    Wenige Ausnahmen (zB serienjunkies) schafffen es, aufgrund ihrer Breite, eine nennenswerte Masse zu bekommen. 

    Die Idee, sich auf Rezensionen, Meinungen, Kommentare etc zu beschränken, finde ich gut. Sobald Disco wieder los geht freue ich mich, wieder Einschätzungen zu lesen, Spekulationen und Vergleiche. 

    Da hast du Recht - wir haben, bis auf wenige Ausnahmen, tatsächlich primär übersetzte bzw. zusammengefasste Meldungen ausländischer Quellen. Hier ist aber auch ein Gewisses Problem: nicht jeder ist gut in Englisch. Daher war mein Anspruch, durchaus, die wichtigen Meldungen auch auf Deutsch zu bringen. Die Rezensionen gehen auf jeden Fall weiter! :)

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    Ich habe auch lange Jahre Treknews verfolgt und mit täglich die neuesten Meldungen gelesen. Gut fand ich schon immer, dass es eben nicht nur um Star Trek ging, sondern auch um andere Sci-Fi Serien und teils auch Mysteryserien-News gab. Treknews war für mich so eine Art Newsportal für den Zeitgeist der 2000er Jahre. Wie meine Vorredner schon geschrieben haben, ist die große Zeit des Treks aber sicherlich vorbei. Das Gemeinschaftsgefühl von damals wird wohl so nicht wieder aufkommen. Ich sag mal Samstags 15 Uhr DS9 auf Sat.1 schauen, oder Freitag abends um 20.15 Voyager....da wusste man, das sehen jetzt auch andere. Im Netflixzeitalter ist alles individueller geworden. Es gibt für mich dieses Erlebnis des "Hypes" nicht mehr so. Das Fernsehen erlebt hier etwas, dass Kinos schon länger trifft. Abwanderung. Hinzu kommt, dass News-Seiten im Allgemeinen heute oft durch etwaiige Youtube-Formate ersetzt werden. Vielleicht ist das ja auch ein Weg für Scifi-News? ....Ich habe damals auch Treknews auch immer die großartig von Daniel produzierten Videos geliebt, sei es über die ein oder andere Fedcon, Interviews mit Stars und ähnliches. Letztenendes, ob nun eine Videoproduktion, News-Recherche...Seitenbetreiber....Es ist viel Arbeit. Ich denke Daniel hat hier großartiges geleistet. Man muss eben auch die Zeit haben die Energien hier hereinzustecken. Und Zeit ist ja leider ein knappes Gut heutzutage. Es wäre schön, wenn sich mehr Leute finden, die ihn unterstützen.

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    Ich schaue ab und an hier vorbei und das schon seit Jahren. Was mich herbringt sind die News, und manchmal ist wirklich etwas neues dabei.

    Leider war und ist mein Eindruck, dass die gedachte Motivation hinter diesem Projekt das Geld verdienen ist. Der Rückzug auf Reviews und Buchbesprechungen passt da entsprechend ins Bild. Serverkosten als Rechtfertigung nehme ich nicht ab. Der Betrieb dieses Servers hier kostet max. 12€ im Monat inklusive Software und Blabla. Sowas kann man als echter Fan auch einfach bezahlen, falls es einem um das Projekt geht.

    Das in Kombination mit der Auffassung man könne eine derartige Seite ohne persönlichen Aufwand betreiben und die Contenterstellung an die Leser outsourcen, muss scheitern.

    Was braucht es also? 1. Die Erkenntnis, das von den Usern nix kommt. 2. Den Willen viel Zeit Reinzuhängen und guten Content zu erstellen. 3. Geld verdienen ist höchstens ein erfreulicher Nebeneffekt. Sonst nix.

    Dennoch danke für die Arbeit soweit.

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    @ Daniel: Was Buchbesprechungen betrifft, da würde es mir allenfalls helfen, was die Star Trek Sachbücher angeht. Jetzt ist ja z.B. vor kurzem wieder ein neues Buch von, glaube ich, Björn Sülter verfaßt worden und ich überlege schon seit einiger Zeit "Brauchst Du das oder nicht?" Wenn dort im Großen und Ganzen nur das drinsteht, was z.B. Hillenbrand und Höhl in "40 Jahre Star Trek" geschrieben haben, nützt mir das nichts. Aber genau das weiß ich nicht. Wenn mir die Rezension sagen würde, daß viel Neues von TOS bis ENT enthalten ist, dann würde ich es kaufen. Aber wenn Sülter in die Richtung geht, daß das Buch für Neulinge ist, dann braucht es meinereiner nicht. In diese Richtungen müßten dann m. E. die Rezensionen gehen, ob sie also mehr etwas für "Newbies" sind oder auch für Leute wie mich, die glauben, schon alles zu wissen. Was die Romane angeht, da hatte ich doch mal ein paar Rezensionen zu den ersten Büchern zur achten Staffel von "Deep Space Nine" kurz überflogen. Da waren ja die meisten begeistert. Ich hatte da Band 1 - 5 kurz zuvor gelesen und während ich 1 - 4 ganz gut fand, war "Mission Gamma 1" ein öder hanebüchener Quark, den ich nur mit Mühe durchstand. Bei "Mission Gamma 2" habe ich dann nach 100 Seiten kapituliert, weil das noch abstruser daherkam. Rezensionen zu Serien habe ich auch mal gelesen, fiel mir gestern ein. "Stargate Universe" war da der Grund. Ich wollte wissen, ob ich der Einzige bin, der die Serie so bescheuert fand, aber auf "zukunftia.de" u.a. Seiten wurde die Serie ebenfalls total zerissen. Dagegen ist "Disco" noch richtig gut und da bin ich gerade dabei diverse Rezensionen zur ersten Staffel zu lesen (auf zukunftia, scifinews u.a.). Die Serie wird wohl auch ziemlich verrissen, und obwohl m.E. viel, was "Star Trek" ausmachte durch die Luftschleuse geschossen wurde, hat es die Serie bisher nicht geschafft, mich zu langweilen. Voy und ENT haben das zur genüge hinbekommen, obwohl sie umgekehrt vielleicht das bessere Trek sind.  Was ich an "SciFiNews" noch gut finde ist, daß eben über alles, was Sci Fi ist, berichtet wird, nicht nur Trek. Ich bin da ziemlich tolerant und freue mich auch über Neuigkeiten von "Stargate", "Doctor Who", "The Orville" usw..

    Das war es erst einmal von mir. Die Diskussion, was man ändern/verbessern könnte setzen wir dann nächstes Jahr fort. Ich muß jetzt "Silvesterpunsch" gucken, was hoffentlich noch irgendwo heute läuft.

    Gesundes neues Jahr  Euch fröhlichen Trekkies!

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    Am 31.12.2018 um 17:20 schrieb Gast Wehmut:

    Leider war und ist mein Eindruck, dass die gedachte Motivation hinter diesem Projekt das Geld verdienen ist

    Ich schätze diese Rechnung geht schon lange vor dem Relaunch nicht auf, da kannst du dem Betreiber schon etwas mehr Ideologie zuschreiben. 

    Heute ist halt die Kultur im Netz größtenteils kurzweilig und oberflächlich geworden und viele Foren, auch zu anderen Themen, dümpeln vor sich hin. Ich selbst kann mich da auch nicht ausklammern, aber es ist zu einfach, mit dem Finger auf die Kaffeekasse des Betreibers zu zeigen. 

    Ich habe hier über 7000 Forenposts auf dem Buckel und bin mit Anfang 20 und viel Freizeit eingestiegen. Zuvor gab es im Netz kaum einfach zugängliche Möglichkeiten mit anderen Fans zu schreiben (kennt noch wer den Star Chat?).

    Mittlerweile hapert es mit der Freizeit und durch Arbeit, Smartphone und diverses Rumgetexte fehlt einem oft der Antrieb - was eigentlich schade ist. Habe es vor 1,5 Jahren immerhin geschafft, meinen FB Account in die Tonne zu kloppen^^

     

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    Am 29.12.2018 um 17:10 schrieb Gast Damar:

    Allgemeinen heute oft durch etwaiige Youtube-Formate ersetzt werden. Vielleicht ist das ja auch ein Weg für Scifi-News? ....Ich habe damals auch Treknews auch immer die großartig von Daniel produzierten Videos geliebt, sei es über die ein oder andere Fedcon, Interviews mit Stars und ähnliches. Letztenendes, ob nun eine Videoproduktion, News-Recherche...Seitenbetreiber....Es ist viel Arbeit. Ich denke Daniel hat hier großartiges geleistet.

    Danke für die netten Worte! Aber auf keinen Fall darf man das herrausragenede Engagement aller noch aktiven und ehemaligen Redakteure vergessen. Nadir, Jan-Hendrik, Oliver-Daniel, Matthias, Jens und und und und und :)

    Das Videoformat ändert wie du schon sagtest leider nichts am zeitlichen Faktor. Früher haben sich zahllose Fans engagiert um die Seite mit Content zu füllen. Das gibts leider inzwischen einfach nicht mehr. Ich weiß nicht wie oft wir neue Redakteure gesucht haben in den letzten 10 Jahren. Das alte Redaktionssystem war natürlich auch alles andere als einfach - jetzt kann jeder der eine Mail schreiben kann hier News einreichen, daher auch meine Hoffnung, dass wieder diverse Freiwillige an der Seite mitmachen.

    Bei einer Videoproduktion geht gerade das mit dem "mal eben etwas beitragen" noch viel weniger. Der Anspruch in Sachen Produktionsqualität auf Youtube und bei den Zuschauern ist hoch. Ich werde dies aber auf jeden Fall nochmals evaluieren.

    Am 31.12.2018 um 17:20 schrieb Gast Wehmut:

    Leider war und ist mein Eindruck, dass die gedachte Motivation hinter diesem Projekt das Geld verdienen ist. Der Rückzug auf Reviews und Buchbesprechungen passt da entsprechend ins Bild. Serverkosten als Rechtfertigung nehme ich nicht ab. Der Betrieb dieses Servers hier kostet max. 12€ im Monat inklusive Software und Blabla. Sowas kann man als echter Fan auch einfach bezahlen, falls es einem um das Projekt geht.

    Das in Kombination mit der Auffassung man könne eine derartige Seite ohne persönlichen Aufwand betreiben und die Contenterstellung an die Leser outsourcen, muss scheitern.

    Was braucht es also? 1. Die Erkenntnis, das von den Usern nix kommt. 2. Den Willen viel Zeit Reinzuhängen und guten Content zu erstellen. 3. Geld verdienen ist höchstens ein erfreulicher Nebeneffekt. Sonst nix.

    Der Eindruck trügt. Es gab früher, so etwa vor 10 Jahren eine Phase über etwa zwei Jahre hinweg wo es MANCHMAL Monate gab, wo ein Plus übrig blieb. Wir reden von ein paar hundert Euro. Dann sind wir z.B. auf die FedCon gefahren und allein durch die Sprit und Verpflegungskosten war jegliches Plus wieder zum Fenster raus. Von den Kosten die z.B. durch den Aufbau eines Internet Cafes auf der Galileo7 oder durch das Anmieten von Profi-Kamera-Equipment oder auch einem Auto für die Fahrt entstanden sind will ich gar nicht erst reden.

    Treknews unterhielt in Zeiten wo man richtig hart für Traffic bezahlt hat bis zu vier eigene Server für jeweils 150-200€ im Monat, damit man aus dem Download-Archiv jederzeit mit voller Geschwindigkeit den Episode 1 Trailer runterladen konnte. Aktuell sind die monatlichen Serverkosten bei rund 60€, die Software kostet etwa 15€ pro Monat.

    Die GESAMT-Einnahmen des letzten Jahres durch das Amazon Partnerprogramm das hier immer wieder mal als einzige verbliebene Werbung noch vorhanden ist waren:

    image.png

    Der finanzielle Aspekt steht da seit Anbeginn immer schon im Hintergrund. Ich bin mittlerweile deutlich über 30, stehe voll im Berufsleben. Da bleibt wenig Zeit - und eine Seite wie diese ist unweigerlich auf viel Content angewiesen. Der kann also nur von Redakteuren oder Nutzern kommen.

    Früher meldeten sich die Fans von sich aus direkt bei mir und wollten an der Homepage mitarbeiten. Daher auch meine Hoffnung, dass es wie bei Wikipedia funktionieren könnte, wenn nur die Möglichkeit zum Mitmachen einfach genug wäre.

    Das alte Redaktionssystem war über lange Zeit hinweg ziemlich unbedienbar - das einreichen von News jetzt ist einfach wie Mailschreiben.

    Fakt ist aber leider auch, dass die Welt kurzlebiger geworden ist. Eine längerfristige Investition in eine Sache sehe ich - sei das nun Online oder im echten Leben - gerade bei jungen Menschen immer und immer weniger. Während man früher Termine einmal besprochen hat ist es mittlerweile Standard kurz vorm Termin nochmal nachzufragen "ob er auch wirklich stattfindet".

    Andersrum wärs ja auch so, dass, wenn es zehn Redakteure gäbe, von denen jeder jeden Tag auch nur eine einzige Meldung schreiben würde, die Menge an News auf scifinews.de hervorragend wäre. Aber selbst für dieses geringe Pensum bleibt bei Personen mit Job und Familie oftmals kaum Zeit.

    Am 31.12.2018 um 21:24 schrieb Gast Weyoun 5:

    Was Buchbesprechungen betrifft, da würde es mir allenfalls helfen, was die Star Trek Sachbücher angeht. Jetzt ist ja z.B. vor kurzem wieder ein neues Buch von, glaube ich, Björn Sülter verfaßt worden und ich überlege schon seit einiger Zeit "Brauchst Du das oder nicht?" Wenn dort im Großen und Ganzen nur das drinsteht, was z.B. Hillenbrand und Höhl in "40 Jahre Star Trek" geschrieben haben, nützt mir das nichts. Aber genau das weiß ich nicht. Wenn mir die Rezension sagen würde, daß viel Neues von TOS bis ENT enthalten ist, dann würde ich es kaufen.

    Interessant - danke für den Beitrag! Ich mache Matthias darauf aufmerksam, der die Bücherrezensionen schreibt :)

     

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    Hallo Daniel,

    ich schätze deine gezeigte Transparenz und bin überrascht, ich hätte nicht gedacht, dass überhaupt Umsätze generiert werden. Niemand kann von dir erwarten, dass du alles offenlegst und so kann ich dir nur raten, die Serverkosten auf unter 12€ pro Monat zu drücken - ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass die Leistung eines derartigen virtuellen Servers für den Traffic von scifinews.de reichen würde. Dann würdest du jedes Jahr nur noch 50€ drauflegen anstatt die Unsummen, die du aktuell investierst. Ich selbst betreibe (noch) einen kostenlosen Teamspeak-Server, den ich zwar selbst so gut wie nie nutze, aber eben zahlreiche andere Spieler. Ab und an tauche ich dann gerne ein in diese Spielergruppen, hör zu was sie so zocken und an manchem Abend am Wochenende klinke ich mich dann da auch ein. Denn als Berufstätiger, wie du auch, habe ich keine Zeit täglich meine soziale Gruppe zu pflegen, sondern ich brauch einen Ort wo ich hin kann und eintauchen kann. Das ist schön und mir die knapp 150€ pro Jahr wert.

    Ich denke, dass in so einem Format vielleicht auch eher die Zukunft von Star Trek Fans liegt. Statt eines Ortes, wo ich die News über Star Trek alleine lesen kann, wäre es schöner, einen Ort zu haben, wo ich mich einklinken kann und dann dort Gleichgesinnte treffe und mit denen über Star Trek/SciFi/Gott und die Welt reden kann. Und wenns nur 5 Minuten sind. Oder man spielt zusammen etwas. Mein Vorschlag daher: starte doch einen offiziellen SciFi Discord Server. Das Ding ist kostenlos, vereint Text-Chat und Sprachchat. Du könntest dort einen News-Channel befüttern und wenn ich abends bock hab, dann log ich mich da ein (die meisten Spieler brauchen das Ding eh für irgendein Game) , lies die News, und falls noch wer da ist, quatsch ich ein bischen mit. Ich weiß nicht genau was das Ding alles kann, aber man kann damit auch Mails an alle Channel-Abonnenten verschicken etc.

    Gruß

    Wehmut

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    Für mich war SciFiNews seiner Zeit eine großartige Inforamtionsquelle. Aber die Zeiten haben sich geändert? Ich habe sogar die News-Mail zur Weihnacht erst jetzt bekommen. Ich bin mir wohl selber schuld, schaue in der letzten Zeit selten vorbei. Es ist mir alles ziemlich gleich geworden, seit ich allein bin. Ich habe damals versucht - errinere ich mich - mein Posteingang leer zu bekommen. Habe mich aus Facebook verabschiedet usw. Aber Sci-Fi hat mich dann wieder aufgebaut. Nach dem durchlesen der Kommentare bin ich mir nicht sicher, ob ich überhaupt Recht habe, mich einzumischen. Warum? Es ist so, dass sich meine Perspektive deutlich geändert hat. Ich fand immer Comic-Bücher mit stereotypischen strukturen belastet sind. Sogar typische Unterschriften der einzelnen Zellen habe ich entdeckt. Wenn man etwas darüber nachdenkt, macht es sogar Sinn, dass die Autoren so etwas machen. Aber dass die Star-Trek-Romane mehr oder weniger wie Comic klingeln, stimmt mich traurig. Ich Vermisse heute wirklich gute Science Fiction. Man muss schon der Klassik eine Chance geben? Über Sachfehler hinwegsehen und dann ist das Buch auf jeden Fall besser, oder? Heute hält nicht einmal eine Space Opera das was sie verspricht und vor "anspruchsvoller" Science Fiction habe ich mittlerweile angst. Wäre dass nicht ein Lücke, in die man springen könnte? Es geht ja nicht nur um Filme und Serien... Und da gibt es auch Unterstellungen - Gott bewahre...  (https://www.heise.de/tp/features/Haben-Konsumenten-von-Science-Fiction-einen-Vorsprung-4259827.html)

    Wenn ich irgendwie helfen könnte, kann ich es getne machen. Ich müsste die Zeit haben. Bin normalerweise nicht der dümmste aber man müsste mich am Anfang deutlich einweisen.

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