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<rss version="2.0"><channel><title>Newsmeldungen: Newsmeldungen</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/?d=6</link><description>Newsmeldungen: Newsmeldungen</description><language>de</language><item><title>Deadpool - Filmkritik</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/deadpool-filmkritik-r12850/</link><description><![CDATA[<p>Deadpool ist der etwas andere Superheld. Das dürfte jedem Superhelden-Interessierten schon seit dem ersten Trailer zum neuen Kinofilm klar sein. Wie waren für Euch im Kino und haben uns den Streifen ganz unvoreingenommen angeguckt.</p><p><em>Filmkritik von Daniel Räbiger</em></p><p>Vorausschickend ist sicherlich zu sagen: der Rezensent kennt die Comics nicht und hat abgesehen von den Trailern auch noch nie etwas von Deadpool gehört. Aber alles der Reihe nach…</p><p style="text-align: center"><img src="http://s3.foxfilm.com/foxmovies/production/films/103/images/gallery/deadpool1-gallery-image.jpg" width="100%"></p><p>Die gute Botschaft vorweg: der Film funktioniert auch für jeden der die Comics nicht kennt erstaunlich gut. Dies liegt an zwei Dingen: dem wirklich gewagten Drehbuch und einer absolut treffenden Besetzung.<br>Ryan Reynolds, selbst bekennender Deadpool Fan, haucht der Hauptfigur, in einer für heutiges Kino ungewöhnlichen Härte, Leben ein. Die FSK 16 Freigabe hat sich der Film sicher verdient - eigentlich halten wir eine 18 Freigabe für passender. </p><p>Dies ist allerdings auch einer meiner stärksten Kritikpunkte: der Film erschlägt den Zuschauer wahrlich ab der ersten Minute mit derart abgedrehten Dingen, die ohne den Kontext und die Hintergründe zur Figur des Deadpool erst einmal etwas befremdlich wirken. Glücklicherweise schafft es der Streifen jedoch in den darauffolgenden 45 Minuten diese Wissenslücke beim Zuschauer zu schließen. Somit schafft er das größte Problem solchen Humors zumindest teilweise aus dem Weg: jegliche Gags die auf der für die Autoren selbstverständlichen Coolness der Hauptfigur beruhen sind für neue Zuschauer des Franchise kaum zugänglich. Ähnlich, wie wenn man den zweiten Teil von Fluch der Karibik als erstes sehen würde.</p><p>Und sicherlich, man muss einen derartigen Humor generell mögen. Ständig schießt der Film über die Grenzen des guten Geschmacks nicht nur einige Meter, sondern gleich kilometerweit hinaus und lässt einen mit verblüfften Staunen, Entsetzen und teils schon schützendem Lachen im Kinosessel zurück. Deadpool ist ein Film, den man sicherlich so schnell nicht vergisst.</p><p>Zu schade, dass viele der besten Szenen in der mehr als ausgeprägten Marketing-Kampagne bereits tausendfach zelebriert wurden. So ist die eine oder andere Sequenz auf der Kinoleinwand völlig vorhersehbar und die Pointe bereits bekannt. Allerdings, und hier muss man wirklich loben, schafft es der Film das hohe Tempo bis zum Ende durchzuhalten und enttäuscht auch mit einem actiongeladenen Climax den Besuchern nicht. Er ist voller absurder Ideen, Blut, Gewalt, Sex und Absurdität und liegt somit voll auf der Höhe der Erwartungen.</p><p>Es ist eine Freude zuzusehen, wie die Macher auch das X-Men Franchise auf humorvolle Art und Weise in den Streifen mit einbeziehen. Hier sorgt selbst die Namensgebung der auftretenden Mutanten für wiederholte Lacher... Aber ich möchte nicht zu viel verraten!</p><p>Selbst Captain Picard hätte seine wahre Freude an einem ganz besonders schönen Dialog in der Mitte des Films: „Ich würd dir ja echt gerne helfen… ich mag aber nicht!“. Gut, zumindest der Picard aus ‚Sinnlos im Weltraum.‘</p><p>Morena Baccarin, die man als Science-Fiction Fan sicherlich noch aus Serenity und Firefly kennt, spielt an der Seite von Ryan Reynolds ihren Part hervorragend. Ihr dürfte, sollte es eine Fortsetzung geben, auch in den nächsten Teilen der Reihe als „Copycat“ ein sexy Plätzchen offen sein.</p><p><em>Fazit</em></p><p>für alle die die Trailer schon klasse fanden ist der kommende Donnerstag sicherlich ein Pflichttermin im Kino. Vorkenntnisse sind von Vorteil aber nicht notwendig. Und für alle Firefly-Fans lohnt es sich ohnehin. An dieser Stelle denkt euch nun bitte ein dreckiges Lachen...</p>]]></description><guid isPermaLink="false">12850</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Terminator Genisys - Filmkritik</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/terminator-genisys-filmkritik-r12771/</link><description><![CDATA[<p><strong>Über den Film</strong></p><p>Die Erde im Jahr 2029: John Connor (Jason Clarke), Anführer der Rebellion des menschlichen Widerstands, führt einen erbitterten Krieg gegen das übermächtige Maschinen-Imperium von Skynet. Um seine Mutter Sarah Connor (Emilia Clarke) vor einem Killer-Cyborg zu schützen und damit seine eigene Existenz sowie die Zukunft der Menschheit zu retten, schickt John seinen loyalen Freund und Mitstreiter Kyle Reese (Jai Courtney) zurück ins Jahr 1984. Auf das, was ihn im Los Angeles der Vergangenheit erwartet, ist dieser jedoch nicht im Geringsten vorbereitet: Ein unvorhergesehenes Ereignis hat alles verändert und die Zeit, in die er von Connor zurückgeschickt wurde, existiert nicht mehr. Der Kampf zwischen Mensch und Maschine, Gut und Böse steht unaufhaltsam bevor - kann er mithilfe eines unverhofften Verbündeten (Arnold Schwarzenegger) den Tag der Abrechnung verhindern? </p><p>He is back! Nicht zuletzt dank der hochkarätigen Besetzung ist TERMINATOR: GENISYS schon jetzt das meisterwartete Kinoevent des Sommers 2015. Neben Actionlegende und einzig wahrem „Terminator" Arnold Schwarzenegger („The Expendables", „Sabotage") beweist Emilia Clarke („Game of Thrones") als starke Actionheldin Sarah Connor sehr eindrucksvoll, dass sie auch auf der großen Leinwand zu Hause ist. Zusammen mit Shootingstar Jai Courtney als Kyle Reese („Jack Reacher", „Die Bestimmung - Divergent") und dem australischen Schauspieltalent Jason Clarke („Zero Dark Thirty", „Planet der Affen: Revolution") in der Rolle des John Connor lassen sie das TERMINATOR-Vermächtnis der ersten beiden Teile neu aufleben. Der smarte britische Jungschauspieler Matt Smith („Doctor Who") und Südkoreas Superstar Byung-Hun Lee („G.I. Joe", „R.E.D. 2") vervollständigen das aufregende neue Cast. Fans können sich bei dem „Reset" einer der erfolgreichsten Filmreihen der Kinogeschichte nicht nur auf die Neuinterpretation und Weiterentwicklung der bekannten „Terminatoren" T-800 und T-1000 freuen, sondern auch auf brandneue, hochentwickelte Maschinen der nächsten Generation. Dass TERMINATOR: GENISYS auch die Messlatte in Sachen anspruchsvolle und mitreißende Actionunterhaltung noch mal um einiges höher legen wird, verspricht die Verpflichtung des Visionärs anspruchsvoller und düsterer Unterhaltung Alan Taylor („Thor - The Dark Kingdom", „Game of Thrones", „Boardwalk Empire") für den Platz auf dem Regiestuhl. Ab dem 9. Juli 2015 kommt mit TERMINATOR: GENISYS der Blockbuster der Superlative mit augenzwinkerndem Humor und atemberaubenden Spezialeffekten endlich zurück auf die große Leinwand - und das in bildgewaltigem 3D! </p><p><strong>Kritik</strong></p><p>Arnold Schwarzenegger ist zurück in seiner Paraderolle. Als Terminator steht er nun bereits zum vierten Mal auf der großen Leinwand. Wir waren für euch in Terminator Genisys und haben uns die Apokalypse angesehen.</p><p>Zugegeben, ich bin als Bayer natürlich großer Fan von Arnold Schwarzenegger. Umso mehr freut es mich, dass die österreichische Eiche nun nach vielen Jahren Kinoabstinenz wieder auf der großen Leinwand zu sehen ist. Nur wenigen Schauspielern gelingt es mit ihren Paraderollen in Würde zu altern. Schwarzenegger ist einer davon. Aber fangen wir von vorne an...</p><p>Der Prolog des Films macht fast alles richtig. Ausgehend mit der Handlung im Jahre 2029 führt Terminator Genisys den Zuschauer an die bisher bekannten Ereignisse heran. Der Film hält sich dabei sehr genau an den ersten Terminator Teil, ignoriert aber die Handlungen der Nachfolger komplett.</p><p>Und das ist in gewisser Weise auch gut so. Zu kompliziert und verworren ist das Terminator Universum ohnehin schon geworden. Canon Fans können also zugleich beruhigt aber auch entsetzt sein. Während ältere Fans die Vorlagentreue zum ersten Teil zu schätzen wissen, sind jüngere Fans, die zum Beispiel mit Terminator Salvation ihren Einstieg in das Franchise gemacht haben, zurecht sicherlich etwas verwirrt.</p><p>Neu ist auch: Terminator Genisys wurde als erster Film der Terminator Reihe mit der FSK 12 Freigabe versehen und ist damit der Film mit der niedrigsten Altersfreigabestufe im gesamten Franchise. Der Action tut dies aber sicherlich keinen Abbruch. Der Unterschied zu den bisherigen Filmen ist hier einfach, dass sich Gewalt lediglich gegen Maschinen und Cyborgs richtet. Fans großer Action und Zerstörungsorgien kommen dennoch auf ihre Kosten. In allen drei Zeit Epochen kracht und explodiert so einiges.</p><p>Sprechen wir ein bisschen über die Besetzung des Films. Wer Arnold Schwarzenegger ist und wieder verkörpert dürfte jedem klar sein. Mit viel Witz und netten Anspielungen, insbesondere auf sein nun doch etwas fortgeschrittenes Alter, spielt er die Rolle die ihn international zum Superstar machte. Dabei bleibt er seinem schauspielerischen Credo „weniger ist mehr“ bis zur letzten Minute treu.</p><p>Jason Clarke als John Connor ist eine der hervorragenden Neubesetzungen im Terminator Franchise. Seine Darstellung des Rebellenführers im Krieg gegen die Maschinen ist die bislang glaubwürdigste und nachvollziehbarste Variante dieser Figur. Genau so hat man sich John Connor immer vorgestellt.</p><p>Game of Thrones Fans werden sie ganz besonders gut kennen und schätzen: Emilia Clarke gibt in der Rolle des Sarah Connor in Terminator Genisys ihr Leinwanddebüt in einem wirklichen Hollywood Blockbuster. Und das macht sie gar nicht schlecht. Während bisherige Verkörperungen des Sarah Connor immer doch sehr eindimensional und klischeehaft gezeichnet waren, vermag Emilia Clarke in ihrer Darbietung als Mutter von John Connor mehr als nur überzeugen. Mit überzeugender Dramatik und passenden Dialogen gibt sie die Figur eine neue Ebene der Tiefe. Selbst die eigentliche Absurdität der ganzen Terminator Storyline - ein aus der Zeit zurück gereister Retter zeugt den Rebellenführer - wird so zumindest etwas besser nachvollziehbar. Im Wechselspiel mit Schwarzenegger sorgt diese erfrischend unverbrauchte Leinwandpaarung für viel Unterhaltung.</p><p>Jai Courtney als Kyle Reese verbleibt nun ist das tatsächlich schwächste Glied in der Besetzungskette. Aber auch hier: das ist lediglich Jammern auf hohem Niveau, auch er leistet gute Arbeit.</p><p>Die beiden Drehbuchautoren haben das wohl bestmögliche aus dem Terminator Franchise herausgeholt. Der Film ist frei von Peinlichkeiten, die bei derartigen Reboot-Szenarien oft zu finden sind und er kann sich auch ohne seine Vorgänger voll als eigenständiger Film behaupten.</p><p>Der einzige Wehmutstropfen ist die stark gestiegene Verwendung von CGI-Effekte zu Lasten von echter Zerstörung. Das relativ geringe Budget von nur rund 150 Millionen US-Dollar sind in dieser Hinsicht schon etwas zu spühren. Unvergessen wie in Terminator 3: Rise of the Machines ein ganzer echter Straßenzug von Arnold und Verfolgerin Kristana Lokken vernichtet wurde. Diese harte echte Action ist in Terminator Genisys nur an sehr wenigen stellen zu sehen - vorrangig explodieren hier Computereffekte.</p><p><strong>Fazit</strong></p><p>Fans des Franchises sollten sich diesen Film unbedingt ansehen. Aber auch für andere Sci-Fi-Action-Interessierte lohnt sich ein Gang zur Kinokasse!</p>]]></description><guid isPermaLink="false">12771</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>X-Men: Days of Future Past - Filmkritik</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/x-men-days-of-future-past-filmkritik-r12591/</link><description><![CDATA[<p style="text-align: right; font-size: 9px">Hinweis: Teile dieses Artikels stammen aus den offiziellen Presseinformationen zum Film.</p><p><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84508.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/files_prerender/84508_RZ_XMenZIV_Poster_Launch_neu_A4.jpg" style="float: right; border-style: solid; border-width: 0; margin-left: 6px; margin-right: 6px" width="360"></a>Die ultimative „X-Men“-Truppe schließt sich in X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST („X-Men: Zukunft ist Vergangenheit”, 2014) zusammen, um in zwei Zeitperioden das Überleben ihrer Spezies zu sichern.</p><p>Die beliebten Charaktere der ursprünglichen „X-Men”-Filmtrilogie gehen mit ihren eigenen jüngeren Ausgaben aus X-MEN: FIRST CLASS („X-Men: Erste Entscheidung“, 2011) auf Schulterschluss.</p><p>Ziel ist es, ein wichtiges historisches Ereignis zu verändern und eine epische Schlacht zu schlagen, die die Zukunft retten könnte.</p><p>Am Donnerstag den 22. Mai startet das neue Abenteuer in 2D und 3D in den deutschen Kinos - wir verraten Euch, ob sich ein Besuch lohnt:</p><p>Die Treknews.de Redakteure Daniel Räbiger und Markus Sampl waren vorab für Euch im Kino und haben ein umfangreiches Video-Review für Euch im Gepäck.</p><p>Außerdem ein großes Special zu Film - viel Spaß beim Lesen!</p><p style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84509.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84509"></a></span> <span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84510.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84510"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84473.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84473"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84474.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84474"></a></span></p><p style="text-align: center"><iframe width="640" height="480" src="https://www.youtube.com/embed/CxrcnLVi7ss" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84454.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84454"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84455.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84455"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84456.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84456"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84458.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84458"></a> </p><p></p><table cellpadding="6" cellspacing="6" style="width: 315px; float: right"><tr><td style="text-align: center"><strong>Fotos von der Weltpremiere </strong></td></tr><tr><td><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84425.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84425"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84426.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84426"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84427.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84427"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84428.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84428"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84416.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84416"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84417.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84417"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84418.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84418"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84419.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84419"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84420.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84420"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84421.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84421"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84422.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84422"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84423.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84423"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84424.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84424"></a> <a 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Mit X-MEN („X-Men– Der Film“) gelang ihm im Sommer 2000 eine Comicverfilmung, die in Sachen Ästhetik und Figurenzeichnung neue Maßstäbe setzte. Diesem Film ließ er 2003 das noch erfolgreichere Sequel X-MEN 2 („X-Men 2”) folgen. <p style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84476.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84476"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84477.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84477"></a> </span></p><p>Für X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST nimmt Singer wieder auf dem Regiestuhl Platz, um das „X-Men“-Universum weiter auszubauen. Er erzählt eine gewaltige, provozierende Geschichte mit überaus komplexen Charakteren. Produzent Hutch Parker ist davon überzeugt, dass die „X-Men“-Filme deshalb so faszinierend sind, weil Bryan seine Figuren so „liebt und respektiert und sich so sorgfältig mit ihnen auseinandersetzt“.</p><p style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84478.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84478"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84479.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84479"></a></span></p><p>Singer, der bei dem Erfolgsfranchise von Beginn an mit an Bord war, hat über die Jahre enge Kontakte zu Stab und Schauspielern geknüpft und auch diesmal auf bewährte Mitarbeiter zurückgegriffen. So sind wieder viele gute Bekannte mit an Bord. Die Produzentin Lauren Shuler Donner war beispielsweise bei allen „X-Men“-Filmen beteiligt, der Autor und Produzent Simon Kinberg produzierte X-MEN: FIRST CLASS, der vielfach prämierte Chefkameramann Newton Thomas Sigel, ASC, hat schon sieben Mal mit Singer kooperiert, der Oscar-Gewinner John Myhre kreierte als Produktionsdesigner schon die erste „X-Men“-Welt und auch Komponist und Cutter John Ottman ist ein alter Wegbegleiter.</p><p style="text-align: center"> <span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84480.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84480"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84481.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84481"></a></span></p><p>Darüber hinaus vereint Singer auch die Schauspieler der ersten „X-Men“-Trilogie mit denen aus X-MEN: FIRST CLASS, wo er als Produzent fungierte und die Story geliefert hatte. </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84459.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84459"></a> <span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84475.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84475"></a></span></p><p>Von der „X-Men“-Urbesetzung sind Hugh Jackman, <font>Patrick Stewart</font>, Ian McKellen und Halle Berry bei X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST dabei, aus X-MEN: FIRST CLASS kennt man Jennifer Lawrence, James McAvoy, Michael Fassbender und Nicholas Hoult. „Es war toll, all diese Leute in X-MEN bzw. X-MEN: FIRST CLASS zu besetzen“, erinnert sich Singer, „viele hatten damals in Filmen dieser Größenordnung noch nicht mitgewirkt. Hugh kam vom Musical, Jennifer war nur in kleinen Independent-Produktionen wie WINTER’S BONE („Winter’s Bone“, 2010) aufgetreten. Über die Jahre haben sie sich einen Namen gemacht, inzwischen sind sie große Stars. Diese Familienzusammenkunft war für uns alle eine tolle Sache.” </p><p style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84482.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84482"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84483.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84483"></a></span></p><p>Shuler Donner meint, dass die üppigen Geschichten und provokanten Themen Singers Interesse am „X-Men“-Universum geweckt haben. „Bryan wird sehr ernst, wenn es um die „X-Men“ geht. Er hat immer verstanden, dass der Subtext der verschiedenen Geschichten realistisch und mit Fingerspitzengefühl gehandhabt werden muss. Die Figuren besitzen Schwächen, mit denen sich das Publikum identifizieren kann. Mystique etwa will einfach auf sich und das, was sie ist, stolz sein, während Beast sich seiner Mutanten-Fähigkeiten schämt und diese entsprechend verbergen will. Wenn man die Figuren in der Realität verankert, glaubt man auch, dass sie fliegen können oder über außergewöhnliche Fähigkeiten verfügen. All die Elemente, die die so genannten Eventfilme ausmachen, sind vorhanden – Action, Komödie, visuelle Effekte –, aber zusammengehalten werden die „X-Men“-Filme durch die menschlichen Konflikte. Bryan ist ein Meister darin, die Tiefe und den Subtext dieser Comics auszuloten. Er geht tief in sich und findet so heraus, was seine Charaktere treibt und wie sie sich und das Ethos bzw. Pathos der Welt, in der sie leben, sehen”.</p><p style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84484.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84484"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84485.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84485"></a></span></p><p>„Der Hauptgrund, warum ich ins ‚X-Men‘-Universum zurückkehren wollte, ist weder die Ausnahmebesetzung noch die gewaltige Story. Beides ist natürlich toll“, gesteht Singer gerne, „aber ich wollte mich hier mit etwas beschäftigen, womit ich mich bei den ‚X-Men‘-Filmen noch nicht auseinandergesetzt habe: Zeitreise. </p><p>In den Comicvorlagen ist das längst ein wichtiges Thema. Ich denke, dass man bei jedem Film etwas Neues ausprobieren muss. Und ich garantiere, dass es in X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST jede Menge neue Dinge zu bestaunen gibt”.</p><p><strong>VOM DREHBUCH AUF DIE LEINWAND</strong></p><p>Schon während er 2011 X-MEN: FIRST CLASS produzierte, fing Simon Kinberg gemeinsam mit Regisseur Matthew Vaughn mit der Konzeption des nächsten „X-Men”-Abenteuers an und dabei tendierten die beiden immer mehr dazu, zwei Generationen von „X-Men“ miteinander in Verbindung zu setzen. </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84486.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84486"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84487.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84487"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84488.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84488"></a></p><p>Inspirationsquelle zu dieser Idee war Days of Future Past, ein Comic von Chris Claremont, der im Film auch einen Cameoauftritt absolviert. „Ich finde, es macht absolut Sinn, die Vergangenheit des Films in den frühen Siebzigerjahren anzusiedeln. Die Welt veränderte sich da gerade gewaltig. Alles war in Aufruhr”, weiß die Comiclegende. „Es war zudem logisch, spielte doch FIRST CLASS in den Sechzigern“.</p><p>Für Claremont besteht der wichtigste Bestandteil des Geschichtenerzählens darin, die Leser zu überraschen. Er findet, dass es eine großartige Idee war, Days of Future Past für die Leinwand aufzubereiten. „Es ist eine der nachhaltigsten Storys, der gesamten Reihe“, weiß Claremont. „Das Gesamtpaket – Bryan Singers Vision, die vielfältige Besetzung und die Tiefe der Story – ist einfach cool”. </p><p>Im Mittelpunkt steht, sowohl beim Comic wie auch beim Film, die Zeitreise. Und das obwohl, wie Singer sagt, sich X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST „dem Thema auf höchst ungewöhnliche Weise annähert. Der Unterschied besteht darin, dass wir niemanden physisch in der Zeit zurückschicken. Vielmehr versetzen wir die Charaktere jeweils in ihr jüngeres Ich. <br>Für die Zeitspanne, in der Logan in der Vergangenheit weilt, existieren Vergangenheit und Zukunft nebeneinander. So waren Action-Elemente in beiden Zeitperioden gleichzeitig möglich“.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84489.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84489"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84490.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84490"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84491.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84491"></a> </p><p>„Es gibt in der Quantenphysik sogar eine Theorie, die dieses Phänomen beschreibt“, fährt er fort. „Es nennt sich ‚Superposition’. Hier wird behauptet, dass etwas nicht wirklich passiert ist, wenn wir den Ausgang des Ereignisses noch nicht kennen. Das heißt, dass unser Beobachter Wolverine diese Superposition beeinflusst. Alles, was er auf seiner Reise in die Vergangenheit verändert hat, wird Folgen für die Zukunft haben”.</p><p>Während Singer die Logik und Physik der Zeitreise erforschte, beschäftigte sich Kinberg, als er am Skript arbeitete, mit Zeitreiseliteratur und -filmen. „Ein großer Teil des Reizes von X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST sind die Schnittstellen sowie die Wechselwirkung von Vergangenheit und Zukunft”, weiß Kinberg. „Die größten Herausforderungen des Projekts bestanden darin, die Logik und die emotionale Ausrichtung der Figuren aufrecht zu erhalten. Die junge Version eines Charakters mit seinem älteren Ich zu synchronisieren, stellte uns vor neue Aufgaben. Die Figuren mussten sich emotional und rational entsprechen, das war fast ebenso schwierig wie die Umsetzung der Physik und Psychologie der Zeitreise”.</p><p>Kinberg genoss es, mit Singer an einem Film zu arbeiten, der die Möglichkeit bot, die Schauspieler der „X-Men“-Trilogie mit denen aus X-Men: FIRST CLASS zu vereinen. „In diesen Filmen geht es um Außenseiter, die versuchen, eine Ersatzfamilie zu finden, weil die leibliche Familie sie nicht akzeptiert. Dieses Thema beschäftigt Bryan”, sagt Kinberg.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84492.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84492"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84493.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84493"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84494.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84494"></a></p><p>Kinberg meint, dass ein Großteil des Erfolgs von Singers „X-Men”-Filmen daher rührt, dass der Regisseur Charakterdarsteller verpflichtete. „Bryan hat nicht auf Genre- oder Actionstars zurückgegriffen, sondern bewusst Schauspieler mit Bühnenhintergrund besetzt, darunter Ian McKellen, <font>Patrick Stewart</font> und Hugh Jackman. </p><p>Genauso wählte er dann auch seine Darsteller für die nächste „X-Men“-Generation aus – siehe Jennifer Lawrence, James McAvoy, Michael Fassbender und Nicholas Hoult. Ich weiß nicht, ob es im Kino in Bezug auf Qualität, Erfahrung, Bandbreite und Bekanntheit schon jemals so eine Besetzung gegeben hat”.</p><p><strong>DIE X-MEN: VERGANGENHEIT UND ZUKUNFT</strong></p><p>Hugh Jackman ist das Verbindungsglied zwischen Vergangenheit und Zukunft. Er hat Wolverine in den vergangenen 14 Jahren insgesamt sieben Mal gespielt – „ein unglaubliches und seltenes Geschenk”, wie er selbst sagt. Diese Rolle ist maßgeblich für seine Karriere, sie hat ihn als Schauspieler aber nie eingeschränkt. Niemand kennt Wolverine besser als Jackman, der seine Rückkehr als Logan ins „X-Men“-Universum als eine Art „Wiedergeburt“ beschreibt. </p><p>„Logan sieht sich, zum ersten Mal seit vielen Jahren, als Teil des ‚X-Men‘-Teams“, sagt Jackman. „Er hat sich damit arrangiert, dass Wut seine größte Waffe ist. Er ist nun ein Krieger des Friedens. Da er der einzige Mutant ist, der dazu in der Lage ist, sich selbst zu heilen, bietet er sich freiwillig an, in die Vergangenheit zu reisen. So kann er vielleicht die Apokalypse, die den Mutanten in der Zukunft droht, verhindern”.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84495.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84495"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84496.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84496"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84497.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84497"></a></p><p>Wolverines Fähigkeiten machen ihn zum einzigen „X-Man“, der diese Reise antreten kann. Singer erklärt: „Jeder, der so weit in die Vergangenheit zurückreist, würde verrückt werden. Dank seiner regenerativen Fähigkeiten ist Wolverine also der Richtige, um diesen Trip anzutreten. Da Wolverine nicht altert und so auch in seiner Jugend gleich aussieht, war Jackman in der Lage, beide Parts zu spielen. Es war für Hugh und mich einfach eine einzigartige Gelegenheit”.</p><p>Im Verlauf ihrer gemeinsamen Geschichte hat Charles Xavier stets versucht, Logan seine „X-Men“-Philosophie zu vermitteln und ihn zu beruhigen. In X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST kehren sich nun ihre Rollen um. Logan ist es jetzt, der den jüngeren Charles davon zu überzeugen versucht, doch seinen Glauben zu bewahren.</p><p>„Es ist ein sehr spannendes, fast poetisches Wechselspiel, das sich da zwischen den beiden entspinnt”, weiß Singer.<br>„In X-MEN hilft Xavier Logan, seinen Platz in der ‚X-Men‘-Welt zu finden, in X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST reist Wolverine in die Vergangenheit, um Xavier zu helfen und sein Leben auf die Reihe zu bekommen, damit er dann die Zukunft retten kann”.</p><p>Das dürfte eine der schwierigsten Missionen sein, die Wolverine bislang zu bewältigen hatte, denn Geduld ist nicht gerade seine herausragende Eigenschaft.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84498.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84498"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84499.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84499"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84500.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84500"></a></p><p>Jackman freute sich, bei X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST wieder an Bord sein zu dürfen, obwohl er erst wenige Monate zuvor die Dreharbeiten zu WOLVERINE („Wolverine – Weg des Kriegers“, 2013) abgeschlossen hatte. Das hieß für ihn, dass er sich für die Dreharbeiten in Montreal nicht extra wieder in Form bringen musste – er musste „nur” seine Form bewahren. Und das allein war schon schwierig genug. 45 bis 90 Minuten trainierte er täglich, ehe er sich in die Maske begab. Seine Diät war streng, primär nahm er gekochtes Huhn und gedämpftes Gemüse zu sich. Er aß alle zwei Stunden, oft zwischen zwei Takes oder den Proben. Vor besonders fordernden Szenen legte er eine 15-minütige Extra-Trainingseinheit ein, den Arbeitstag beendete er mit einer Dreiviertelstunde im Fitnessstudio. </p><p>Jackman freute sich über die Möglichkeit, wieder mit Berry, McKellen und Stewart zusammenzuarbeiten, nachdem man sich beim ersten „X-Men“-Dreh angefreundet hatte. Ebenso genoss er die erneute Kooperation mit Singer, dem er seiner Meinung nach seinen Durchbruch in Hollywood verdankt. Zudem gefiel es ihm, an der Seite der jungen Schauspieler zu agieren. Ein Moment des Drehs hat sich Jackman besonders eingeprägt. Er spazierte neben Nicholas Hoult durch den Blue-Hallway-Set, als dieser zu ihm sagte: „Ich erinnere mich gut daran, als ich als ungefähr Achtjähriger X-MEN gesehen habe“. Da wurde dem australischen Schauspieler plötzlich klar, wie einflussreich das „X-Men“-Universum geworden ist. </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84501.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84501"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84502.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84502"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84503.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84503"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84504.html"></a></p><p>Ein anderer Veteran am Set war Ian McKellen. Seine Zusammenarbeit mit Singer begann bei APT PUPIL („Der Musterschüler“, 1998), den dieser produziert und inszeniert hat. Seit jenen Tagen ist McKellen davon begeistert, wie viel Herzblut Singer in seine Projekte steckt und wie sehr er sich dem Publikum verpflichtet fühlt. Als klassisch ausgebildeter Bühnenschauspieler zieht Ian seine Kraft aus der Hingabe und Begeisterungsfähigkeit seiner Zuschauer.</p><p>Der Schauspieler erkennt in Magneto einen Mann mit Gewissen, einen Mann, den eine tragische Vergangenheit plagt und dessen Trauer dazu führt, dass er seine übermenschlichen Fähigkeiten erkennt – er kann Metall anziehen und kontrollieren. Glaubt man McKellen, ist Magneto der Stärkste der Mutanten – zumindest in physischer Hinsicht. Seine Trauer und seine Wut entfremden ihn von der „X-Men“-Gesellschaft, aber in DAYS OF FUTURE PAST tut er sich mit seinen Gegnern zusammen, um das Überleben der Mutanten zu gewährleisten. Dank seines neuen Kostüms sieht Magneto, nach McKellens Meinung, jetzt auch so aus, als „würde er es ernst meinen“. Als ob es daran jemals Zweifel gegeben hätte... </p><p><font>Patrick Stewart</font>, der Charles Xavier/Professor X nun auch schon für über 14 Jahre gespielt hat, wunderte sich nicht, dass seine Figur in DAYS OF FUTURE PAST wieder auftauchte. Der Erfolg des Franchise war gewaltig und Stewart konnte sich gut vorstellen, in welche Richtung sich die Geschichte weiterentwickelt. „Und außerdem“, witzelt er, „wird James McAvoy noch ein, zwei Jahre brauchen, ehe er so aussieht wie ich”. </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84504.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84504"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84505.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84505"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84506.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84506"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84507.html"> </a></p><p>Stewart freute sich über die erneute Zusammenarbeit mit Singer, dessen Visionen und Ambitionen maßgeblich zum Erfolg der Reihe beitrugen. Besonders ist Stewart ins Auge gestochen, wie sich im Lauf der Jahre die Herangehensweise an Filme dieser Größenordnung verändert hat. Noch nie hatte er in einen 3D-Film mitgespielt, noch nie hatte er im Vorfeld animierte Szenen seiner Auftritte gesehen. Der Drehprozess ist immer komplexer geworden, aber auch immer präziser, ein Umstand, der Stewart fast ebenso begeisterte wie die Tatsache, dass er diesmal endlich den „X-Jet“ fliegen darf. Richtiggehend begeistert war er jedoch von dem Rollstuhl, den er als Xavier benutzt: „Er schwebt wie ein Luftkissenfahrzeug!“ </p><p>Der schottische Schauspieler James McAvoy schlüpft erneut in die Rolle des jungen Charles, der in dieser Geschichte seinen Glauben vollkommen verloren hat und verletzlicher ist denn je. Shuler Donner beschreibt seinen Zustand so: „DAYS OF FUTURE PAST bringt ihn dazu zu werden, wie er schließlich ist.” McAvoy weiß, dass seine Figur immer schon ein riesiges „Empathie-Potenzial” besessen hat. „Charles kann auf Leute zugehen, spürt ihr Leid und vermag ihnen zu helfen. So werden sie bessere und größere Menschen.” <br>Aber in dieser Phase seines Lebens hat Charles beschlossen, sich zurückzuziehen. Er ist innerlich zutiefst verletzt, weil er seine nahe Freundin Raven (Mystique) verloren hat und eine Verletzung ihn zwingt, von nun an einen Rollstuhl zu benutzen. McAvoy legt diese Version des Charles völlig neu an. „James nimmt diese Rolle total ernst. Er interpretiert sie von einer absolut menschlichen Seite und vergisst alles Übernatürliche”, erläutert Kinberg. „Was auch logisch ist, denn der junge Charles ist ein Mensch und das Ungemach, das ihm widerfährt, ist ganz real und nachvollziehbar”.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84461.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84461"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84462.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84462"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84463.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84463"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84464.html"></a></p><p>Eine der Schlüsselszenen McAvoys war die, in der er auf sein älteres Ich in Person von <font>Patrick Stewart</font> trifft. Es war McAvoys erster Tag am Set und Stewarts letzter. Der junge Schauspieler war ein wenig nervös. „Dies ist einer der wichtigsten Momente im Leben des jungen Charles“, führt er aus. „Und diese Szene mit jemandem zu spielen, der den Part schon über 14 Jahre inne hatte, machte mich doch ein wenig unruhig”. Die beiden Schauspieler hatten sich noch nie getroffen und kaum Zeit, um zu proben. McAvoy schlug vor, dass man die Szene doch Gesicht an Gesicht drehen sollte. Das gefiel Stewart, denn so würde die Intimität der Szene unterstrichen werden.</p><p>„James kam einfach rein und zog sein Ding durch“, erinnert sich Singer, „es war einfach unglaublich wie zwei Schauspieler aus verschiedenen Generationen so perfekt miteinander harmonierten. Das war für alle ein unvergesslicher Moment”. </p><p>Michael Fassbender übernimmt wieder den Part des jungen Erik Lehnsherr/Magneto, den er schon in X-MEN: FIRST CLASS gespielt hatte. „Diesmal“, so Kinberg, „findet er seine Strategien. Er wird der Magneto, wie ihn Ian McKellen gibt. Er findet seinen politischen Standpunkt und überlegt, wie er die Welt verändern kann”.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84464.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84464"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84465.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84465"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84466.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84466"></a></p><p>Wie die meisten seiner Kollegen zieht es auch Fassbender vor, auf einem richtigen Set und nicht vor einer Green Screen zu agieren. Er war überwältigt wie sorgfältig und detailreich die Produktionsabteilung die Sets entworfen hatte. Sein Lieblingsset war die Gefängniszelle im Pentagon, in die er in den ersten Szenen des Films eingesperrt ist. Sie half ihm, seinen Charakter zu finden. „Diese Zelle gab mir die Idee, wie mein früheres Leben ausgesehen haben muss”, sagt Fassbender. <br>„Diese zehn Jahre Einzelhaft hat Magneto nur mit Hilfe der ‚Lotus’-Technik überstanden. Sie ist eine Meditationsübung, Eriks Form von Zen, in der er stundenlang schwebend und mit gekreuzten Beinen seine Kräfte sammelt“.</p><p>Ein weiterer Quell des Konflikts zwischen Fassbenders Magneto und McAvoys Xavier ist Raven/Mystique. Erneut ist die Academy-Award-Gewinnerin Jennifer Lawrence in dieser Rolle zu sehen. In X-MEN: FIRST CLASS war sie eine der vielversprechenden Studentinnen von Xavier, ehe sie sich Magneto und dessen dunklerer Weltsicht zuwandte. Nun hat Raven die Identität von Mystique angenommen und stellt sich gegen die Menschen. </p><p>„Raven war in den zehn Jahren, die seit X-MEN: FIRST CLASS vergangen sind, auf sich alleine gestellt”, führt Singer aus. „Sie ist jetzt weder das Mädchen, das mit Charles aufwuchs, noch eine Jüngerin von Erik. Sie hat ihren eigenen Weg gefunden. Sie ist auf Rachefeldzug, jagt all die Menschen, die für die Entführung und Tötung von Mutanten verantwortlich sind, bzw. mit ihnen experimentieren. Gleichzeitig will sie sich an Trask rächen. Das bricht Charles das Herz, denn er weiß, dass diese Tat böse Folgen haben und zum Untergang der Mutanten führen wird. Der Kampf um die Zukunft ist also auch einer um Ravens Seele”.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84467.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84467"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84468.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84468"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84469.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84469"></a></p><p>Eine Figur, die vollkommen der dunklen Seite zuzuordnen ist, ist Dr. Bolivar Trask, den Peter Dinklage spielt. Trask hat die Sentinels, die riesigen Roboterwaffen, entwickelt. Er möchte die Menschheit im Kampf gegen die Mutanten vereinen und diese auslöschen. Singer und Kinberg gaben, so der Regisseur, der Figur „emotional logische Gründe“ für ihr bedingungsloses Vorgehen gegen die Mutanten. Trask sollte nicht einfach ein klassischer, eindimensionaler Schurke sein.</p><p>„Auf seine ganz verquere Art sehnt sich Trask nach Frieden”, führt Singer aus. „Er glaubt, dass die Mutanten so mächtig sind, dass sie zu einer Gefahr für die Menschheit werden könnten. Für ihn verhält es sich zwischen den Mutanten und den modernen Menschen so wie zwischen den modernen Menschen und den Neandertalern – und das hat zur Ausrottung der letztgenannten Spezies geführt. „Welchen besseren Grund gibt es also für die Menschen, sich zusammen zu tun als gegen einen Feind vorzugehen, der das Ende der Menschheit sein könnte?” <br>Der Wunsch, einen vielschichtigen Schurken zu haben, führte zur Besetzung von Dinklage. „Nicht nur transportiert Peter durch seine physische Erscheinung dieses ‚Anderssein’, er verfügt auch über das emotionale Rüstzeug und die Menschlichkeit, dass man ihm die Figur abnimmt”, ist Kinberg überzeugt. „Dank Peter wird Trask verständlich. Die Zuschauer sorgen sich um ihn – auch wenn sie gegen ihn sind”. </p><p>Der Schauspieler wiederum lobt Singer und Kinberg, weil es ihnen gelingt, eine in sich logische Geschichte auf zwei verschiedenen Zeitebenen zu erzählen. Dinklage war besonders von den vielschichtigen Figuren angetan, ihren inneren Kämpfen, ihren emotionalen und psychologischen Überzeugungen sowie deren wechselseitigen Beziehungen. „Das Verhältnis zwischen Charles und Erik ist unglaublich”, sagt Dinklage. „Die beiden sind voneinander abhängig. Es gibt da diese Loyalität, die ihrer alten Freundschaft entstammt. Das ist hier alles sehr klug durchdacht und gut gemacht”.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_84470.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84470"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84471.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84471"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_84472.html"><img border="0" src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=84472"></a></p><p>Oscar-Preisträgerin Halle Berry ist inzwischen zum vierten Mal als Storm zu sehen. Sie fühlt sich ihrem Mutanten verwandt und sieht die Rolle wie eine Rückkehr zu einem alten Freund. Berry definiert ihren Part als Lehrerin – ganz so wie Singer die Rolle erstmals in X-MEN angelegt hat.</p><p>Und doch, so weiß Berry, ist Storm mehr als nur Bücher und Bleistifte. Storm ist eine der mächtigeren Mutanten, sie spielt eine wichtige Rolle bei der Verteidigung ihrer Spezies vor den Sentinels. „Storm beherrscht das Wetter und wenn Kampf angesagt ist, ist sie die Erste, die aufs Feld geschickt wird“, erklärt sie. </p><p>Die für den Oscar nominierte Ellen Page kehrt ebenfalls wieder ins „X-Men“-Universum zurück. Sie ist als Kitty Pryde zu sehen, eine Figur, die sie erstmals in X-MEN: THE LAST STAND („X-Men: Der letzte Widerstand“, 2006) verkörperte. In DAYS OF FUTURE PAST sind es Kittys Fähigkeiten, die es erlauben, Wolverines Bewusstsein in die Vergangenheit zu schicken. Nur so ist es möglich, dass dieser die Mutanten vor der Ausrottung durch die Sentinels schützen kann. </p><p>Page sieht Kitty als starke, „krasse“ weibliche Heldin, und ist sich sicher, dass die „X-Men“-Fans vom neuen Abenteuer, das sie als „episch“ bezeichnet, nicht enttäuscht sein werden. Page genoss jeden Drehtag, die Arbeit mit den „unglaublichen Kollegen, tollen Kostümen und sensationellen Sets“ war einfach umwerfend. Sie bewundert Singer dafür, dass er ein solches Monsterprojekt so meisterlich zu stemmen versteht, Kinberg lobt sie für dessen kluges, präzise ausformuliertes Skript. Und über die Besetzung gefragt, sieht Page in ihren Kollegen „Legenden. Es war einfach toll dazusitzen und ihnen beim Spielen zuzusehen”. </p><p>Auch Nicholas Hoult nimmt seinen Part aus FIRST CLASS wieder auf. Er ist als Hank McCoy/Beast zu sehen. Diesmal hat man den Fokus stärker auf die emotionale Zerrissenheit seiner Figur gerichtet. Hank fühlt sich in seiner blauen Haut nicht wohl, er ist unsicher und geniert sich, ein Mutant zu sein. Während der zehn Jahre, die seit der Handlung von FIRST CLASS vergangen sind, hat er mit Charles im „X-Men“-Anwesen gelebt und ein Serum entwickelt, das seine und Charles’ Mutation unterdrückt. Charles benutzt es, um wieder gehen zu können. Doch das Medikament hat Nebenwirkungen, es schränkt die mentalen Kapazitäten ein. Zudem wird im neuen Film Hanks Verbindung zu Raven genauer untersucht. Obwohl er ihre blaue Haut akzeptieren kann, fühlt er sich in seiner nicht wohl. </p><p>Hoult war dankbar für die Möglichkeit, so eng mit McAvoy zusammenarbeiten zu können, den er für einen perfekten Schauspieler hält. Die beiden analysierten ihre gemeinsamen Szenen sorgfältig und McAvoys Ideen führten dazu, dass Hoult die Tiefe der Verbindung ihrer beiden Figuren besser verstand. Der Dreh zu DAYS OF FUTURE PAST hat mich nachhaltig beeinflusst“, weiß er. „Es war ein kolossales Projekt, das auf zwei Zeitebenen spielt. Hinzu kommt die Vielzahl an Figuren, die alle eine ganz persönliche Geschichte und ein differenziertes Gefühlsleben haben”. </p><p>Quicksilver ist ein weiterer wichtiger Mutant in den Szenen der Siebzigerjahre. Der junge Charles, Logan und Hank bitten ihn um Hilfe, damit sie Magneto aus seinem Gefängnis im Pentagon befreien können. Quicksilvers Superkraft, der Name verrät es schon, besteht in seiner Geschwindigkeit. Diese hat er, bis er die „X-Men“ trifft, für kleinere Diebstähle und Teenager-Unsinn genutzt. „Wolverine kennt Quicksilver in der Zukunft”, erläutert Singer. <br>„In der Vergangenheit ist dieser ein kleptomanisch veranlagter Jugendlicher, der sich gerne in Szene setzt. Um ihn und seine Fähigkeit für seine Zwecke einspannen zu können, muss er sich Quicksilvers Freude am Unruhestiften zunutze machen. Also bittet er ihn, ihm dabei zu helfen, jemanden aus dem Pentagon zu befreien”. </p><p>Singer und Chefkameramann Newton Thomas Sigel benutzten Phantom-Hochgeschwindigkeitskameras und foto-akustische Technologie, um die Ein- und Ausbruchsszenen zu filmen. Dies sind sicherlich die technisch kompliziertesten und optisch verblüffendsten Szenen des gesamten Films. Die Sequenz wurde mit 3.000 Bildern pro Sekunde aufgenommen, man sieht Quicksilver wie er die Wände des Pentagons parallel zum Boden entlang läuft. „Das hat’s im Kino noch nie gegeben“, freut sich Singer. </p><p>Diese Technologie bedingt enorm viel Licht. Also brachte man über dem Set Lampen mit einer Strahlkraft von 40.000 Watt an. „Der Set war so hell, dass wir während des Drehs Sonnenbrillen tragen mussten“, fügt Singer hinzu. „Die Schauspieler schlossen ihre Augen und machten diese erst auf, als die Kameras liefen”.</p><p>Shawn Ashmore kehrt als Bobby/Iceman ins „X-Men“-Universum zurück. In DAYS OF FUTURE PAST tut er sich mit Kitty, Bishop und Colossus zusammen, die sich alle in der dunklen Zukunft auf der Flucht befinden. Ashmore weiß, dass die Umstände die Figuren allesamt hart gemacht haben. „Tag für Tag sind sie in Lebensgefahr”, sagt Ashmore, „und nur dank Kittys Fähigkeit, in die Vergangenheit zu reisen, überleben sie”.</p><p>Ashmore war absolut davon begeistert, dass er diesmal seine Fähigkeiten in einer einzigartigen Actionsequenz unter Beweis stellen durfte. Eine Eisrutsche war Teil der Szene und er erinnert sich, dass dies für ihn der „ultimative Superheldenmoment“ war.<br>Der kanadische Schauspieler Daniel Cudmore war auch sehr froh darüber, ins „X-Men“-Universum zurückkehren zu dürfen. Sein Charakter ist dazu in der Lage, seine Haut in organischen Stahl umzuwandeln, was ihn gleichermaßen stark und fast unverwundbar macht.</p><p>Der Franzose Omar Sy (INTOUCHABLES, „Ziemlich beste Freunde“, 2011) spielt Bishop, einen der neuen Mutanten in der „X-Men“-Welt. Bishop, der in der Zukunft auftaucht, ist wild und furchteinflößend. Er kann strahlende und leitfähige Energie aufzunehmen und nutzt diese, um seine Plasmawaffe zu befeuern. Mit Kittys Unterstützung vermag er auch in der Zeit zu reisen. So ist er eine Schlüsselfigur, die dazu in der Lage ist herauszufinden, welch schlimmes Schicksal den Mutanten in der finsteren Zukunft droht. Bishops Lebensgeschichte ist turbulent und schmerzhaft. Über einem Auge erkennt man eine „M“-förmige Narbe – das heißt, dass er Gefangener in einem Mutanten-Lager war. </p><p>Die Figur Sunspot, die Adan Canto spielt, kann Solarblitze abschießen. Um sich in seinen Part hineinzufinden, beschäftigte sich Canto mit Sunspots Geschichte. Er erklärt: „Er ist loyal und leidenschaftlich, aber seit dem Tod seiner großen Liebe neigt er zu Wut und Rebellion”. </p><p>Ein weiterer neuer Mutant des „X-Men“-Franchise ist Warpath, in dessen Part Booboo Stewart schlüpft. Warpath, den man auch als James Proudstar kennt, besitzt überaus feine Sinne – er riecht, sieht und hört übernatürlich gut. Warpath ist einer der Mutanten aus der Zukunft, der den „X-Men“ hilft, als sie von den Sentinels angegriffen werden. Als Zufluchtsort dient den Mutanten in der Zukunft ein Kloster, in das sie sich zurückgezogen haben, während sie um ihr Überleben kämpfen. Warpath ist ein Meister im Umgang mit Waffen und schwingt Schwerter mit 45 Zentimeter langen Klingen. Für Stewart, der bereits als Dreijähriger anfing, sich mit Martial Arts zu beschäftigen, war diese Rolle maßgeschneidert.</p><p>Der dritte neue Mutant in den „X-Men“-Reihen wird Blink gerufen und von Fan Bingbing gespielt. Blink beherrscht die Kunst der Teleportation und kann sich, andere und auch große Gegenstände durch Raum und Zeit bewegen. Sie nutzt ihre Fähigkeiten, Sachen zu „verlegen“, speziell ihre Feinde oder riesige Projektile. Das SFX-Team war dafür zuständig, dass Blinks Fähigkeiten auf der Leinwand richtig zur Geltung kamen. Sie sprengten und warfen riesige Säulen um, beispielsweise im Kloster, wo die spektakulärsten Effekte des Films zu sehen sind. </p><p>Der australische Schauspieler Josh Helman ist bereits die vierte Inkarnation der Figur namens Bill Stryker, die auch in in X-MEN 2, X-MEN ORIGINS: WOLVERINE („X-Men Origins: Wolverine”, 2009) und X-MEN: FIRST CLASS aufgetreten ist und jedes Mal von einem anderen Schauspieler verkörpert wurde. Helman empfand, dass mit der Rolle eine große Verantwortung einherging, obwohl sie nicht unbedingt groß ist. „Bill Stryker ist deswegen ein so komplexer Charakter, weil er, obwohl er keine Superkräfte besitzt, so furchteinflößend ist“, weiß er.</p><p>Lucas Till, der schon in FIRST CLASS mitwirkte, kehrt als Alex Summers zurück. Als Mutant heißt er Havok und kann aus seinem Körper kosmische Energie schießen. In X-MEN - ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT wird Havok, der in einer speziellen Mutanten-Einheit in Vietnam dient, von Mystique, mit der ihn eine verspielte Kameradschaft verbindet, gerettet.</p><p><strong>ÜBER DIE PRODUKTION </strong></p><p>Die Dreharbeiten zu X-MEN - DAYS OF FUTURE PAST begannen am 15. April 2013 in Montréal, Quebec, Kanada. Das Hauptquartier der Produktion lag in Mel’s Cité du Cinema, das kurz Mel’s genannt wird, einem rund 14 Hektar großen Studiogelände, das auf der Île de Montréal liegt und den St. Lawrence River überblickt. Es besteht aus sieben Hallen, insgesamt 40.000 Quadratmeter groß, sowie einem Bürokomplex, der sich über rund 48.000 Quadratmeter ausdehnt. Für X-MEN -DAYS OF FUTURE PAST wurde jeder Zentimeter des Areals genutzt.</p><p>John Myhre (MEMOIRS OF A GEISHA („Die Geisha“, 2005), CHICAGO („Chicago”, 2002)), zweifacher Oscar-Gewinner, und sein talentiertes Team waren fürs Produktionsdesign zuständig, als Art Direktorin verpflichtete man Michele Laliberte (THE CURIOUS CASE OF BENJAMIN BUTTON („Der seltsame Fall des Benjamin Button”, 2008), THE DAY AFTER TOMORROW („The Day After Tomorrow”, 2004)) und als Ausstatter konnte man den Oscar-Preisträger Gordon Sim (CHICAGO) gewinnen, dem die Aufgabe zufiel, das Design und die Konstruktion der 40 Sets des Films zu überwachen. Zudem war er für das Produktionsdesign und die Art Direktion der 36 Locations in und um Montréal verantwortlich. </p><p>Myhre, der schon der Produktionsdesigner bei Singers X-MEN gewesen war, übernahm hier nochmals diese Funktion – beim aufwändigsten aller bisherigen „X-Men”-Filme, der in zwei Zeitperioden, den Siebzigern und der nicht allzu fernen Zukunft, spielt. Myhre sah seine Aufgabe darin, zwei komplett verschiedene Filmlooks zu entwerfen – dabei musste er aber auch ein einheitliches Gesamtkonzept im Auge behalten. Er musste herausarbeiten, wie Vergangenheit und Zukunft sich unterschieden, dabei aber die ästhetischen Schnittstellen finden. </p><p>Einer der größten Sets, den es zu errichten galt, war das uralte Kloster in der Zukunft, das man in einen Berghang hineinbaute. Singer erzählt, dass die Kapelle, in der Wolverine verharrt, während sein Geist in der Zeit zurückreist, nach Bildern rekonstruiert wurde, die er gesehen hatte. „Die Buntglasfester geben dem Raum“, so sagt er, „eine ätherische, fast magische Qualität. Ich wollte kein düsteres, tristes Kloster. Der Raum sollte eine gewisse Heiligkeit ausstrahlen, weil hier etwas irgendwie Magisches passiert“.</p><p>Myhre und die Firma nutzten jeden Zentimeter der 12.000 Quadratmeter großen Bühne H von Mel’s, um das Set zu bauen, in dem sich Hugh Jackman, Halle Berry, <font>Patrick Stewart</font> und Ian McKellen für diese Geschichte wieder treffen. Hier stellen sich die Mutanten auch ihrem größten Feind der Zukunft. </p><p>Wie auch Singer war Myhre der Meinung, dass man für ein so außergewöhnliches Team von Schauspielern ein ebenso außergewöhnliches Set errichten musste. „Bryan bat mich, wenn möglich, immer besonders praktische und realistische Sets zu bauen“, erinnert sich Myhre. „Im Fall des Klosters hieß das, dass man sogar den Weihrauch riechen konnte”.</p><p>„Das Kloster ist ein echtes Mash-up. Klassische Elemente wurden hier mit Science-Fiction-Ästhetik kombiniert”, sagt Kinberg. „Es war ein wunderbarer Gegensatz – einerseits dieses uralte Kloster, andererseits diese hypermodernen Elemente wie der neue X-Jet und die Sentinel-Roboter”. </p><p>Myhre ließ sich fürs Kloster von der asiatischen Architektur inspirieren, sei sie nun chinesisch, japanisch, indisch oder indonesisch.<br>Sein Gebäude besaß die Anmutung, als sei es von Mönchen aus einem einzigen Stein herausgemeißelt worden. Es besteht aus drei Sektionen. Die „große Mauer“, die zum Schutz errichtet wurde, der „Innenhof“, in dem Pagoden stehen, in denen man betet oder sich versammelt, sowie der „Kolonnade“, ein Säulengang, der als letzter Schutzwall und zugleich als Eingang zum Allerheiligsten des Klosters dient.</p><p>Für Myhre stellte das Allerheiligste auch das Herz des Films dar. Dieses Set sollte sich ganz speziell anfühlen und Heiligkeit ausstrahlen. Hier arbeitete er besonders eng mit Chefkameramann Newton Thomas Sigel zusammen, brachte Spiegel an rotierenden Säulen an und baute verschiebbare Wandpaneele So konnte Sigel mit seiner Kamera ganz ungewöhnliche Positionen einnehmen und mit optischen Illusionen arbeiten – wie in einem Spiegelkabinett auf dem Jahrmarkt. Sigel und Myhre sprachen sich in Sachen Licht und Sets überaus sorgfältig ab. Sigel gesteht freimütig, dass er hier das Gefühl hatte, zwei unterschiedliche Filme gleich hintereinander zu fotografieren. „Das machte mir extrem viel Spaß”, sagt er. „Ich habe die Siebzigerjahre miterlebt, also kannte ich sämtliche kulturellen Referenzen für die ‚Vergangenheit’. Für der ‚Zukunft’ hingegen gibt es keine Anhaltspunkte. Hier war meine visuelle Vorstellungskraft gefragt. Die Vergangenheit ist bei mir wärmer, grobkörniger und fast schlammig, die Zukunft kühl, dunkel und nüchtern“.</p><p>Das zweite große Set, das es zu bauen galt, war die Außenansicht des Weißen Hauses nebst der davorliegenden Rasenfläche, auf der 1973 die gewaltige finale Schlacht stattfindet. Hierzu nutzte man den Parkplatz von Mel’s, eine große Schotterfläche, und Myhre entschloss sich dabei, unkonventionelle Wege einzuschlagen. Er und sein Team errichteten eine „Kiste“, die aus 100 Schiffscontainern bestand. Man stellte jeweils fünf Container rechteckig hinter- und aufeinander, so entstand eine rund 14.000 Quadratmeter große Arena, die man besäte und landschaftlich gestaltete. Fertig war die Rasenfläche von 1600 Pennsylvania Avenue! Über die Container spannte man rund 10.000 Quadratmeter grünes Tuch, das als Leinwand diente. Auf dieses konnte man via Simul-Cam-Technologie die Außenansicht des Weißen Hauses projizieren, während die Schauspieler mit 3D-Kameras bei ihren Aktionen aufgenommen wurden.</p><p>Weitere wichtige Sets waren das längst ikonische Cerebro und die sich daran anschließenden Blue Hallways, die im 10.000 Quadratmeter großen Alstom-Studio in Montréal errichtet wurden. Für diese Sets entstaubte Myhre die alten Baupläne und ließ Kopien der Originale aus X-MEN fertigen. Jackman merkt an: „Wenn ich, Halle oder Patrick durch diese Räume gingen, hatten wir ein echtes Déjà-vu-Erlebnis – so als hätte man uns 14 Jahre in der Zeit zurückversetzt”. </p><p>Xaviers Anwesen errichtete man in einem der Studios von Mel’s. Weil der Film ständig zwischen den Zeiten pendelt, mussten sowohl Cerebro als auch Xaviers Haus laufend umgebaut und -gestaltet werden. Dies hing mit dem komplizierten Drehplan zusammen. Manche Szenen konnten mit bestimmten Schauspielern nur an ganz gewissen Tagen gedreht werden. In den vorangegangenen Filmen hatte man Xaviers Anwesen an unterschiedlichen Locations gefilmt, in Montréal wurde aber kein geeignetes Gebäude gefunden. Also nutzte Myhre nochmals das Haus, das er schon für X-MEN benutzt hatte, das Casa Loma in Toronto. </p><p>Zu den weiteren Sets, die gebaut werden mussten, zählte das Kellerschlafzimmer, in dem wir Quicksilver im Jahr 1973 kennenlernen. Ein anderes Set war das Oval Office, in dem damals Richard Nixon residierte, dessen Führungsstil sich stark in der Geschichte widerspiegelt und der auch in persona auftritt. Myhre hielt sich bei seinen Nachbauten ganz an die historischen Gegebenheiten – bis hin zu den Zahnkronen des Präsidenten. </p><p>In Bezug auf technische Herausforderungen und Bau war der X-Jet, den Myhre als „gepanzertes Kriegsschiff“ bezeichnet, die größte Herausforderung. „Der X-Jet entspricht dem X-Jet der früheren Filme und der Comics und doch ist er hier vollkommen neu und anders”, weiß Kinberg. „Das Team wollte ein schnittiges, futuristisches Gefährt bauen, das ohne sichtbare Verbindungselemente auskommt, und dabei verschiedene Formen, Maße und Schichten nutzen”.</p><p>Es gab einen Zeitpunkt während der Produktion, in dem Myhres Team rund 300 Mitarbeiter umfasste, darunter Zimmerleute, Maler, Stuckateure, Bildhauer, Setdesigner und Ausstatter. Diese Zahl spiegelte die Größe der Produktion. </p><p>Für Ausstattungsstücke wie etwa den Cerebro-Helm mussten, sobald das Design feststand, zig Dinge bedacht werden: Welche Materialen sollten verwendet werden, was würde sich gut und leicht tragen lassen, wie stabil waren die Bauteile? Wie konnte man ihn McAvoys Kopfform anpassen, würde er Licht reflektieren – und wenn ja, wie – und wie würde er im Film aussehen? Der Cerebro des Jahres 1973 wurde so entworfen, dass man die technischen Fortschritte erkannte, die er seit X-MEN: FIRST CLASS durchlaufen hatte. Der modernere Cerebro ist schlichter, kompakter, stromlinienförmig und sehr leicht.</p><p>Die Filmemacher entwarfen Xaviers Rollstuhl so, dass er an die, die es im „X-Men“-Universum schon gegeben hat, erinnert. Der Rollstuhl der Zukunft sollte jedoch einzigartig aussehen. So kamen Myhre und die Crew auf den Gedanken, einen Rollstuhl ohne Räder zu „erfinden“, einen „Rolli“, der dank elektromagnetischer Kräfte schwebt.</p><p>Fünf Monate vor Drehbeginn begannen Kostümdesignerin Louise Mingenbach (THE USUAL SUSPECTS („Die üblichen Verdächtigen“), X-MEN, X-MEN 2) und ihr Team mit den Vorbereitungsarbeiten. Dabei entwarfen und schneiderten sie die Kostüme der Superhelden – darunter die, die von der Mode der Siebzigerjahre inspiriert waren – nicht nur nach eigenen Entwürfen, sie nutzten auch die Dienste von zehn verschiedenen Kostümverleihern in den USA sowie Montréal und kauften zudem gewisse Stücke in Second-Hand-Geschäften und bei Vintage-Modenschauen zu.</p><p>Mingenbach und Singer überlegten sich wie ihr Superhelden-Look der nahen Zukunft aussehen sollte und berücksichtigten dabei die Situation, in der sich die Mutanten befinden. „Sie sind Gejagte. Saubere, glänzende und schnittige Outfits kamen demnach nicht in Frage”, erläutert Mingenbach. „Es war nicht leicht, die zunächst sorgfältig geschneiderten, guten Kleidungsstücke wegzugeben, damit sie zerschlissen und verschmutzt werden konnten. Aber die Sache erfüllte ihren Zweck, die Outfits sahen nach entsprechender Behandlung richtig gebraucht aus – so als hätten die Mutanten schon einige Kämpfe hinter sich”. </p><p>Mingenbach fertigte alle Stücke für die Hauptdarsteller nach Maß. Liebevoll kümmerte man sich um die jeweiligen Details der Kleidung für die verschiedenen Schauspieler. Viele der Outfits wogen mehr als die üblichen Jeans, die man einfach überstreift. Manche Kostüme wogen mit Waffen und zusätzlichen Ausstattungsgegenständen Dutzende von Kilos. Jeder Schauspieler brauchte beim An- bzw. Ausziehen individuelle Hilfe. Aus den gut zwanzig jeweils höchst individuellen Superheldenkostümen, die für den Film speziell angefertigt werden mussten, gab es eines, das besonderes Kopfzerbrechen bereitete – das von Professor X, der in keinem der bisherigen Filme ein eigenständiges Outfit gehabt hatte. </p><p>Bevor man mit der Bereitstellung der Kostüme aus dem 1970ern begann, tauschten Mingenbach und Myhre lange Ideen aus. Sie kamen überein, dass es wichtig war, die Muster, Texturen und Farben zu finden, die jene Dekade definierten. Man entschloss sich letztlich, eine Farbpalette zu nutzen, die aus rostigen Brauntönen, Orange und diversen Grünschattierungen bestand. Mingenbach und ihre Crew verbrachten Monate beim Sammeln der entsprechenden Kleidungsstücke, die sie bei Kostümverleihern, Second-Hand-Läden und im Internet fanden. Lastwagenweise wurden Klamotten von den USA und sogar aus Europa nach Montréal transportiert. Die Kostümabteilung hatte auf einem der Parkplätze neben den Studios ein riesiges Zelt aufgestellt, das die gesamte Garderobe – mit der man ein Warenhaus hätte bestücken können – beherbergte. An manchen Tagen oblag es der Abteilung, bis zu 600 Statisten in ihrem „Basislager“ entsprechend einzukleiden. Diese Aufgabe musste minutiös geplant werden – und das in Zusammenarbeit mit der Maske, den zig Friseuren und der Ausstattungsabteilung.</p><p>„Beim Entwurf der Kostüme für DAYS OF FUTURE PAST ging es eher darum, die jeweilige spezielle Kraft des entsprechenden Mutanten zu betonen als einen einheitlichen Superhelden-Look zu kreieren”, sagt Mingenbach. „Bryan hat von jeher verstanden, dass Film ein anderes Medium ist als die Comics. Entsprechend hat er stets darauf geachtet, dass die Kostüme echt und praktisch aussehen. Es gilt, bei den Outfits der Superhelden immer eine feine Balance zu finden – man muss Kleidungsstücke fertigen, die den Charakteren entsprechen und gleichzeitig dem Publikum etwas Neues und Aufregendes bieten”.</p><p><strong>DIE SENTINELS</strong></p><p>Im Jahr 2000, als X-MEN in die Kinos kam, gab es gewisse Technologien, die sich die Filmemacher wünschten, noch nicht. Nun, 14 Jahre später, sind glaubwürdige, realistische Effekte kein Problem mehr. So hätte man beispielsweise die Sentinels, jene sechs Meter großen Roboter, die die Mutanten ausschalten und von den „X-Men”-Fans so geliebt werden, mit den alten technische Gegebenheiten nicht entsprechend realisieren können. Es gab zwar in der Vergangenheit schon zahlreiche Filme, in denen Roboter vorkamen, aber die entsprachen Singers Vorstellungen nicht. Nun in DAYS OF FUTURE PAST ist es aber so weit, Singer stellt zwei Arten von Sentinels vor – die aus der Vergangenheit sowie die für die nahe Zukunft verbesserten Modelle.</p><p>„Die Sentinels sind Roboter, die Mutanten töten und das Programm, sie zu bauen, begann in den frühen Siebzigerjahren”, erklärt der Regisseur. „Sie sind dazu in der Lage, Mutanten-Gene zu entschlüsseln, diese zu isolieren und können dann die Mutanten ausschalten. Die Sentinels der Zukunft sind verbesserte und überarbeitete Versionen ihrer Vorgänger aus den 1970ern. Die Sentinels der Zukunft sind besonders gefährlich, weil sie über eine biomechanische Technologie verfügen. Sie passen sich den Superkräften der Mutanten und ihrer Form an und zerstören sie dann. Abertausende von ihnen sind unterwegs”.</p><p>Während Myhre für das Design der Sentinels aus der Zukunft zuständig war, verantworteten der Spezialeffekte-Überwacher Cameron Waldbauer und seine Crew den Bau der Sentinels, die fürs Jahr 1973 benötigt wurden. Hergestellt wurden diese Sentinels von Legacy Effects in Los Angeles. Acht Wochen baute man an dem 70er-Jahre Sentinel, dessen Teile alle beweglich sind. Obwohl es sowohl in der Vergangenheit wie auch in der Zukunft zahllose Sentinels gibt, erstellte man für die Siebziger nur ein Modell. Dies geschah hauptsächlich aus Kostengründen. Der knapp sieben Meter große Sentinel half Kameramann Sigel in Sachen Größenverhältnisse, an ihm orientierte er sich bei seinen Kadrierungen. Nachdem man sich über die Proportionen im Klaren war, fing das VFX-Team damit an, den Roboter in der Postproduktion zu „vervielfältigen“. </p><p>X-MEN: DAYS OF FUTURE PAST ist der bislang aufwändigste „X-Men“-Film, der Beweis für den Erfolg des Franchise. Viel wichtiger ist aber, dass man hier die gebündelte kreative Energie von Schauspielern und Filmemachern erkennt – in einer grenzüberschreitenden Geschichte, die alle Zuschauerschichten anspricht.</p><p>Auf der vergangenen Comic-Con stellte sich fast die gesamte Besetzung unter tosendem Applaus ihren Fans vor. Die den Schauspielern entgegengebrachten Emotionen waren überwältigend. Singer kennt diese Art von Gefühlsausbrüchen. „Wäre ich vor 25 Jahren auf der Comic-Con gewesen und Han Solo, Luke Skywalker und Prinzessin Leia wären vor mir auf der Bühne gestanden, wäre ich auch ausgeflippt“, gesteht der Regisseur. Für Singer sind die „X-Men“-Geschichten moderne Mythologien. „Ich fühle mich in diesem Universum richtig zu Hause. Ich liebe es, mich darin zu bewegen, es zu erforschen und Spaß damit zu haben”. Seine Fähigkeiten, diese Storys als Filmemacher aufzubereiten, sind unerreicht. </p><p>Und das heißt, dass es für die „X-Men“ eine hoffnungsfrohe Zukunft gibt.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">12591</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Django Unchained</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/django-unchained-r12179/</link><description><![CDATA[<p>Inhalt des Films (Pressetext)</p><p>Angesiedelt in den Südstaaten, zwei Jahre vor dem Bürgerkrieg, erzählt DJANGO UNCHAINED die Geschichte von Django (Oscar®-Preisträger JAMIE FOXX), einem Sklaven, dessen brutale Vergangenheit mit seinen Vorbesitzern dazu führt, dass er dem deutschstämmigen Kopfgeldjäger Dr. King Schultz (Oscar®-Preisträger CHRISTOPH WALTZ) Auge in Auge gegenübersteht. Schultz verfolgt gerade die Spur der mordenden Brittle-Brüder und nur Django kann ihn ans Ziel führen. Der unorthodoxe Schultz sichert sich daher Djangos Hilfe, indem er ihm verspricht, ihn zu befreien, nachdem er die Brittles gefangen genommen hat – tot oder lebendig. Nach erfolgreicher Tat löst Schultz sein Versprechen ein und setzt Django auf freien Fuß. Dennoch gehen die beiden Männer ab jetzt nicht getrennte Wege. Stattdessen nehmen sie gemeinsam die meistgesuchten Verbrecher des Südens ins Visier. Während Django seine überlebensnotwendigen Jagdkünste weiter verfeinert, verliert er dabei sein größtes Ziel nicht aus den Augen: Er will seine Frau Broomhilda (KERRY WASHINGTON) finden und retten, die er einst vor langer Zeit an einen Sklavenhändler verloren hat. Ihre Suche führt Django und Schultz zu Calvin Candie (der für einen Oscar® nominierte LEONARDO DICAPRIO). Candie ist der Eigentümer von „Candyland“, einer berüchtigten Plantage. Als Django und Schultz das Gelände der Plantage unter Vorgabe falscher Identitäten auskundschaften, wecken sie das Misstrauen von Candies Haussklaven und rechter Hand Stephen (der für einen Oscar® nominierte SAMUEL L. JACKSON). Jede ihrer Bewegungen wird fortan genau überwacht und eine heimtückische Organisation ist ihnen bald dicht auf den Fersen. Wenn Django und Schultz mit Broomhilda entkommen wollen, müssen sie sich zwischen Unabhängigkeit und Solidarität, zwischen Aufopferung und Überleben entscheiden…</p><p>Oscar®-Preisträger Quentin Tarantino schrieb das Drehbuch und führte Regie bei DJANGO UNCHAINED. Der hochkarätig besetzte Film wurde produziert von Stacey Sher, Reginald Hudlin und Pilar Savone. Executive Producers sind Harvey und Bob Weinstein, Michael Shamberg, Shannon McIntosh und James Skotchdopole. DJANGO UNCHAINED wird in den USA von The Weinstein Company und international von Sony Pictures herausgebracht.</p><p style="text-align: center"><strong>Hier ist unsere Filmkritik:</strong></p><p style="text-align: center"><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/pvFhhq1pliE" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p><p style="text-align: center"><strong>Trailer:</strong></p><p style="text-align: center"><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/0RjoVdtE2nk" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>]]></description><guid isPermaLink="false">12179</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Super 8</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/super-8-r11529/</link><description><![CDATA[<table id="table48" align="right" border="0" cellpadding="8" cellspacing="8"><tr><td style="text-align: center" bgcolor="#000000"><p style="font-size: large; color: #FF6600" align="center"><strong>SUPER 8</strong></p></td></tr><tr><td style="text-align: center;" bgcolor="#000000" valign="top"><div class="album_primary"><p class="row2 featured"><a title="S8 Legals_type" href="http://www.scifinews.de/RC1/forum/gallery/image/2814-s8-legals-type/"><img src="http://www.scifinews.de/RC1/forum/uploads/gallery/album_46/sml_gallery_481_46_106083.jpg" class="galsmall" title="S8 Legals_type" alt="S8 Legals_type" id="image_view_2814" height="240" width="170" style="border-width: 0"></a> </p></div><p align="center"><b>REGIE &amp; STORY</b><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0009190/">J.J. Abrams</a></p><p align="center"><b>» <a href="http://www.imdb.com/title/tt1650062/">BESETZUNG</a></b></p><p align="center"><strong>» <a href="http://www.scifinews.de/RC1/forum/files/category/18-super-8-2011/">FEATURETTE &amp; TRAILER</a></strong></p><p align="center"><strong>» <a href="http://www.scifinews.de/RC1/forum/gallery/album/45-super-8-2011/">BILDER AUS DEM FILM</a></strong></p></td></tr></table><p>Das Jahr 1979. In einer US-Kleinstadt ist der 13-jährige Joe nach dem tragischen Tod seiner Mutter allein mit sich und seiner Trauer. Um sich abzulenken, vertiefen sich er und sein bester Freund Charles in den Dreh eines Zombiefilms, den sie im Format Super 8 realisieren wollen. Während des Drehs werden die Heranwachsenden Zeugen eines Zugunglücks, bei dem eine mysteriöse Kreatur aus einem geheimen Militärgefängnis entfliehen kann…</p><p style="color: #FFFF00"><strong>Filmkritk von Nadir Attar</strong></p><p>Das ist es also, das filmische Werk, wegen dem sich die Realisierung von <em>Star Trek 12</em> leider verzögern wird. Hat sich das Ganze aber gelohnt?<br>Die Antwort muss hier ganz klar <em>Ja</em> lauten und sowohl die US-amerikanische Fachpresse als auch das Publikum sind zufrieden. Der Film kostete in der Realisierung ca. 50 Millionen $, inzwischen sind schon knapp 122 Millionen $ allein in den Vereinigten Staaten eingespielt worden und der Release in den meisten europäischen Staaten steht ja erst noch an.<br>Der Film weiß durchweg zu gefallen. Das Setting Ende der 70er Jahre ist eine angenehme Abwechslung, wirkt jedoch niemals aufgesetzt. Mode und Gestus jener Zeit werden nicht persifliert, sondern man lebt einfach in jener Zeit und kann so auf angenehme Art in die Vergangenheit eintauchen. Die Ausstattung ist makellos, das ganze Szenario wirkt authentisch und ist bewusst als Reminiszenz an die klassischen Alien-/Horrorfilme jener Zeit angelehnt. Aus diesen Umständen lassen sich auch die verschwörerischen Handlungen des US-Militärs erklären.<br>Die Handlung beginnt überraschend langsam, äußerst feinfühlig und emotional. Nach einer gewissen Zeit nimmt jedoch die Geschichte Fahrt auf, weist eindeutige Thriller- und Horrorelemente auf, die schließlich wieder von versöhnlichen Tönen abgelöst werden. Was hier nach einem außerordentlich wilden Stilmix wirkt, funktioniert im Ergebnis außerordentlich gut, da J.J. Abrams und seine Mannen ganze Arbeit geleistet haben.</p><p>Obwohl ich eine natürliche Abneigung gegenüber Kindern in Filmen entwickelt habe, wissen die größtenteils heranwachsenden Darsteller durchweg zu überzeugen. Vor allem Elle Fanning beeindruckt schon jetzt mit großem Talent, mit etwas Rollenglück sollte ihr eine große Schauspielkarriere bevorstehen. Auch die anderen Kinderrollen wissen zu überzeugen. Interessant zu sehen, dass der dicke Nerd mal nicht der unfähige Trottel ist, sondern durchaus versiert zum Überleben beiträgt.<br>Die Effekte wissen ebenfalls zu gefallen und sind durchweg hochwertig. Das außerirdische Wesen sieht man, wie auch schon bei <em>Cloverfield</em>, sehr selten, was ungemein zur Atmosphäre beiträgt. An Abrams´ häufigem Einsatz seines Stilmittels der Lensflares werden sich zwar die Geister scheiden, ich persönlich akzeptiere sie jedoch als Markenzeichen des aktuellen Star Trek Verantwortlichen.</p><table style="width: 640px; background-color: #000000" align="center" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="text-align: center" colspan="2"><table style="width: 100%" cellspacing="1"><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333;"><em><strong>"Abrams Bester"</strong></em></td></tr></table></td></tr><tr><td style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showuser=895"><img src="http://www.treknews.de/stuff/avatar_nadir01.jpg" border="0" height="205" width="150"></a></span><br></td><td><table style="width: 100%" cellpadding="4" cellspacing="4"><tr><td style="text-align: justify"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" style="float: right" width="160" height="160">Unterm Strich bleibt ein überraschend gelungener Film, der mehrere Genres miteinander verbindet und ein angenehm subtiles Drehbuch aufweist. Für den Sommer genau der richtige Film, vielleicht sogar der derzeit beste aus der Schmiede von J.J. Abrams´ <em>Bad Robot</em> Produktionsstudio.</td></tr></table></td></tr><tr><td colspan="2"><table style="width: 100%; background-color: #333333"><tr><td style="text-align: center"><strong>Spannung</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Action</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Humor</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Erotik</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Charaktere</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Kontiunität</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Anspruch</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" height="5" width="31"></td></tr></table></td></tr></table><p>PS: Es lohnt sich, noch etwas nach Einsetzen des Abspanns im Kinosaal zu verbleiben, da man so eine wundervolle Hommage an George Romeros <em>Dawn of the Dead</em> erleben kann.<br></p>]]></description><guid isPermaLink="false">11529</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Transformers 3: Dark of the Moon</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/transformers-3-dark-of-the-moon-r11490/</link><description><![CDATA[<p>Am 20. Juli 1969 landet Apollo 11 auf dem Mond: Neil Armstrong schreibt Geschichte, als er als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzt. „Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit&quot; - doch das ist nur die halbe Wahrheit: Auf der dunklen Seite des Mondes stoßen die Astronauten auf das Wrack eines Raumschiffs... kein Leben an Bord... oder scheint es nur so?! 40 Jahre lang hält die Regierung die Entdeckung geheim. Dann überschlagen sich die Ereignisse: Ein bislang unentdeckter Transformer wird an Bord des Raumschiffs reaktiviert, es ist der verschollen geglaubte Herrscher von Cybertron, Shockwave. Seine Rückkehr entfacht den erbitterten Krieg zwischen den Autobots und den Decepticons aufs Neue. Jetzt geht es nicht mehr nur um die Zukunft und das Überleben der Erde, sondern des ganzen Universums... damit hatten weder Sam Witwicky (Shia LaBeouf) noch die Autobots gerechnet...</p><p>Bei einer deftigen Pizza-Innovation von Pizza Hut sprechen Daniel Räbiger und Markus Sampl über Michael Bays neusten Film, Transformers: Dark of the Moon (2011).</p><p>Wie schneidet der Streifen mit den Rekord-Einspielergebnissen im Video-Review ab, wie schmeckt die Pizza-Innovation und wie episch ist die Kameraführung? </p><p style="text-align: center; font-size: 20px"><strong>-&gt; <a href="http://www.scifinews.de/RC1/forum/files/category/15-transformers-dark-of-the-moon-2011/">Hier gehts zum Video-Review &amp; den Trailern</a></strong></p><p style="text-align: center; font-size: 20px"><strong>-&gt; <a href="http://www.scifinews.de/RC1/forum/gallery/album/12-transformers-dark-of-the-moon-2011/">Hier findet ihr tonnenweise Bilder aus dem Film</a></strong></p>]]></description><guid isPermaLink="false">11490</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>X-Men: Erste Entscheidung (X-Men: First Class)</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/x-men-erste-entscheidung-x-men-first-class-r11420/</link><description><![CDATA[<table style="width: 320px" cellspacing="4" cellpadding="4" align="right"><tr><td style="text-align: center; color: #FF6600; background-color: #333333">X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG<br>(X-MEN: FIRST CLASS)</td></tr><tr><td style="text-align: center; font-size: 10px; background-color: #333333">Kinostart: 09. Juni 2011</td></tr><tr><td style="text-align: center; font-size: 10px; background-color: #333333"><object classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" codebase="http://fpdownload.macromedia.com/get/flashplayer/current/swflash.cab" id="Player_7d8bb7a9-b478-4a0e-b096-999a1b55bc8b" width="300px" height="250px"><param name="movie" value="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_ssw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Ftrekndedassta-21%2F8003%2F7d8bb7a9-b478-4a0e-b096-999a1b55bc8b&amp;Operation=GetDisplayTemplate"><param name="quality" value="high"><param name="bgcolor" value="#FFFFFF"><param name="allowscriptaccess" value="always"><embed src="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_ssw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Ftrekndedassta-21%2F8003%2F7d8bb7a9-b478-4a0e-b096-999a1b55bc8b&amp;Operation=GetDisplayTemplate" id="Player_7d8bb7a9-b478-4a0e-b096-999a1b55bc8b" quality="high" bgcolor="#ffffff" name="Player_7d8bb7a9-b478-4a0e-b096-999a1b55bc8b" allowscriptaccess="always" type="application/x-shockwave-flash" align="middle" height="250px" width="300px"></embed></object><noscript><a href="http://ws.amazon.de/widgets/q?rt=tf_ssw&amp;ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Ftrekndedassta-21%2F8003%2F7d8bb7a9-b478-4a0e-b096-999a1b55bc8b&amp;Operation=NoScript"></a><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect-home?tag=trekndedassta-21&amp;site=home">Amazon.de</a> Widgets</noscript></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333"><strong>Inhalt des Artikels:</strong></td></tr><tr><td style="background-color: #333333"><ul><li><a href="#ENTSCHEIDUNG_">Story zu X-Men: Erste Entscheidung</a></li><li><a href="#Filmkritik_">Filmkritik von Daniel Räbiger &amp; Markus Sampl</a></li><li><a href="#wie_alles_begann">X-Men - wie alles begann</a></li><li><a href="#Charles_trifft_Erik">Charles trifft Erik</a></li><li><a href="#Die_X-Men_formen_sich">Die X-Men formen sich</a></li><li><a href="#Hellfire">Hellfire!</a></li><li><a href="#X_trifft_MiB">X trifft MiB</a></li><li><a href="#%C3%9Cber_die_Produktion">Über die Produktion</a></li><li><a href="#%C3%9Cber_Regisseur_Matthew_Vaugh">Über Regisseur Matthew Vaughn</a></li></ul></td></tr><tr><td style="background-color: #333333; text-align: center;"><strong>Szenenbilder</strong></td></tr><tr><td style="background-color: #333333; text-align: center;"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82171.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82171" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81808.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81808" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81809.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81809" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82172.html"><img 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href="http://downloads.scifinews.de/file_82175.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82175" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82054.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82054" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82176.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82176" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82177.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82177" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82178.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82178" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82179.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82179" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82180.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82180" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82181.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82181" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82182.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82182" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82183.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82183" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82184.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82184" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82185.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82185" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82186.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82186" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82187.html"><img 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href="http://downloads.scifinews.de/file_82194.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82194" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82195.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82195" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82196.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82196" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82197.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82197" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82198.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82198" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82199.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82199" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82200.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82200" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82201.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82201" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82202.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82202" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82203.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82203" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82204.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82204" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82205.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82205" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82206.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82206" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82207.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82207" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82208.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82208" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82209.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82209" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82210.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82210" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82211.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82211" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82212.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82212" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_82170.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82170" border="0"></a></td></tr><tr><td style="background-color: #333333; text-align: center;"><strong>Charakter-Videos</strong></td></tr><tr><td style="background-color: #333333; text-align: center;"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82214.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82214" border="0"><br>X-Men Figuren: Havok</a></span><br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82215.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82215" border="0"><br>X-Men Figuren: Banshee</a></span><br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82216.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82216" border="0"><br>X-Men Figuren: Beast</a></span><br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82217.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82217" border="0"><br>X-Men Figuren: Mystique</a></span></td></tr></table><p><strong>X-MEN: ERSTE <a name="ENTSCHEIDUNG_">ENTSCHEIDUNG</a> (X-MEN: First Class, 2011)</strong></p><p><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82057.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82057" border="0" style="float: right; margin-left: 8px; margin-right: 8px"></a></span>ist der spannende Blockbuster des Sommers, der zu den Anfängen der X-Men Saga zurückkehrt. Er besticht einerseits durch seine Action-Sequenzen, aber vor allem auch durch die starke Figurenzeichnung der einzelnen Charaktere. Der Film handelt auch von einer geheim gehaltenen Episode des Kalten Krieges, die unsere Welt fast an den Rand einer nuklearen Katastrophe brachte. Die erste Generation der X-MEN entdeckt hier ihre Fähigkeiten, lernt sie zu beherrschen und rüstet sich für den Kampf. Allianzen werden geschmiedet, die „Guten” und die „Bösen” formieren sich, hier wurzelt der ewige Krieg im X-MEN-Universum. Und wie bei allen vorangegangenen X-MEN-Geschichten werden auch bei X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG heiße Themen angepackt und heikle Fragen gestellt, während einem ein ganz persönlicher Einblick ins Team dieser außergewöhnlichen Superhelden gewährt wird.</p><p><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82213.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82213" border="0" style="float: right; margin-left: 8px; margin-right: 8px"></a></span>Der Film spielt in den 1960ern, zu Beginn des Weltraumzeitalters. John F. Kennedys Stern strahlte, das Volk liebte seinen Präsidenten und vertraute ihm. Gleichzeitig befand man sich aber auch auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges, die Streitigkeiten zwischen den beiden Großmächten, der USA und der UdSSR, eskalierten, die Spannungen wurden immer größer. Diese Feindschaft bedrohte die gesamte Menschheit – und in diesem Moment erfährt die Welt von der Existenz der Mutanten.</p><p><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82056.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82056" border="0" style="float: right; margin-left: 8px; margin-right: 8px"></a></span>Genau zu dieser Zeit treffen sich Charles Xavier und Erik Lehnsherr. Doch ehe Charles (James McAvoy) und Erik (Michael Fassbender) die Namen und Identitäten Professor X bzw. Magneto annahmen, waren sie zwei junge Männer, die ihre Superkräfte entdeckten. Bevor sie zu Erzfeinden wurden, waren sie beste Freunde. Sie kooperierten und arbeiteten mit anderen Mutanten daran, die größte Bedrohung der Menschheitsgeschichte abzuwenden. Einige dieser jungen Mutanten sind bei Fans aus vorangegangenen X-MEN-Filmen sehr beliebt, andere klassische Helden kennt man aus den Comics, sie waren aber noch nie auf der Leinwand zu sehen. X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG hält Antworten auf Fragen bereit, die X-MEN-Adepten seit langem beschäftigen: Wie sind die X-MEN zusammen gekommen? Warum sitzt Charles im Rollstuhl? Woher stammt das noble Anwesen der X-MEN, wie entstand der Cerebro, die Maschine mittels deren Hilfe man Mutanten ausfindig machen kann?</p><p>Darüber hinaus hat man aber natürlich auch an all jene Zuschauer gedacht, die sich im X-MEN-Universum noch nicht auskennen – für sie ist der Film genauso spannend und überraschend wie für eingefleischte Fans. </p><table style="background-color: #333333" cellspacing="4" cellpadding="8" align="center"><tr><td><p style="text-align: center"><strong><span style="color: #FFFF00"><a name="Filmkritik_">Filmkritik</a> von Daniel Räbiger und Markus Sampl</span></strong></p><p style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82222.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82222" border="0"><br>Filmkritik zu X-Men: Erste Entscheidung</a> (Stream)</span><br>Dateityp: mp4<br>Größe: 174.41 MB</p></td></tr></table><p style="text-align: center"><strong>Trailer zum Film</strong></p><table cellspacing="4" cellpadding="4" align="center"><tr><td colspan="2" style="text-align: center"><strong>Trailer 1</strong></td></tr><tr><td colspan="2" style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82060.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82060" border="0"><br>X-Men: First Class - Trailer 1 (Deutsch)</a></span></td></tr><tr><td colspan="2" style="text-align: center"><strong>Trailer 2</strong></td></tr><tr><td style="width: 50%; text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82219.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82219" border="0"><br>X-Men: First Class - Trailer 2 (Deutsch) - 720p HDTV</a></span><br>Dateityp: wmv<br>Größe: 42.87 MB</td><td style="width: 50%; text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82218.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82218" border="0"><br>X-Men: First Class - Trailer 2 (Deutsch) - Stream</a></span><br>Dateityp: mp4<br>Größe: 9.99 MB</td></tr><tr><td colspan="2" style="text-align: center"><strong>Trailer 3</strong></td></tr><tr><td style="width: 50%; text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82221.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82221" border="0"><br>X-Men: First Class - Trailer 3 (Deutsch) - 720p HDTV</a></span><br>Dateityp: wmv<br>Größe: 75.94 MB</td><td style="width: 50%; text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_82220.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=82220" border="0"><br>X-Men: First Class - Trailer 3 (Deutsch) - Stream</a></span><br>Dateityp: mp4<br>Größe: 15.43 MB</td></tr></table><p> </p><p><strong>X-Men - <a name="wie_alles_begann">wie alles begann</a></strong></p><p>X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG ist für die X-MEN ein Neuanfang. Die Story stammt von Sheldon Turner, der für sein Ko-Skript zu UP IN THE AIR („Up in the Air“, 2009) für einen Oscar nominiert wurde und von Bryan Singer. Singer war der Regisseur der beiden ersten X-MEN-Filme, X-MEN („X-MEN – Der Film“, 2000) und X2: X-MEN UNITED („X-MEN 2“, 2003) und wurde von Kritikern wie Publikum gleichermaßen gelobt, da es ihm meisterhaft gelang, Drama, Action, Effekte und gesellschaftspolitische Themen miteinander zu verquicken. Singers X-MEN-Filme waren Vorlage für all die modernen Comic-Adaptionen, die im Kino eine neue Ära der Superhelden einläuteten.</p><p>Ein Großteil von X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG spielt in den 1960er Jahren, ein gut gewählter und geeigneter Zeitpunkt, denn das ist genau die Zeit, in der der Marvel Comic-Redakteur, Chefschreiber und Art Director Stan Lee gemeinsam mit Jack Kirby die X-MEN-Comics ins Leben rief. Wie viele ihrer Vorgänger bei Marvel sind die X-MEN eine ungewöhnliche Gruppe von Superhelden – manchmal sarkastisch, häufig unsozial, mit Mängeln und Fehlern behaftet. Gleichzeitig sind sie aber auch sympathisch, wenn sie mit ihren inneren Dämonen ringen, mit ihrem Liebesleben nicht zu Recht kommen, an mangelndem Selbstwertgefühl leiden und überaus mächtige, ebenfalls mit Superkräften ausgestattete Bösewichte bekämpfen. Sie sind Kinder des Atomzeitalters, nicht Homo Sapiens, sondern Homo Superiors, sprich, unserer Evolution bereits einen Schritt voraus. Jeder Mutant ist mit einer genetischen Veränderung geboren worden und in der Pubertät kommen die jeweiligen Superkräfte zum Tragen. In einer Welt, die mit Hass, Vorurteilen und Angst zu kämpfen hat, gelten sie als wissenschaftliche Abnormalitäten, als Freaks der Natur, Außenseiter, die von all jenen verachtet und geächtet werden, die ihr Anderssein nicht akzeptieren können bzw. wollen. </p><p>„Zunächst einmal galt es das Jahrzehnt festzulegen, in dem sich Charles und Erik treffen, als sie circa Mitte 20 sind”, erläutert Singer. „Wir beschlossen, dass dies die frühen 1960er Jahre sein sollten – die Bürgerrechtsbewegung war auf dem Vormarsch, der Kalte Krieg bewegte sich auf seinen Höhepunkt zu. Die beiden Aspekte boten den idealen Hintergrund, um zu erforschen, wie unsere moderne Welt von diesen Ereignissen beeinflusst werden würde.“ <br>Einerseits gab es die Kuba-Krise, bei der die Welt plötzlich am Rande eines Atomkriegs stand. Ein idealer Boden für die Mutanten, um sich zu offenbaren, sich zu zeigen und die Erde vor dem Untergang zu retten. Andererseits, und in diesem Kontext ebenso wichtig, entstand die Bürgerrechtsbewegung. Wird die Menschheit die Mutanten akzeptieren und sie in ihrer Mitte aufnehmen oder wird man sie jagen, einsperren und vernichten? Sollen die Mutanten auf ihre Stärken stolz sein und als eine Art Übermenschen die Welt regieren oder sollen sie einfach Teil der Gesellschaft sein und sich integrieren? Singer dazu: „Assimilierung oder Aggression, diese Frage hat mich immer schon beschäftigt. Wird aus der Bürgerrechtsbewegung von heute, die Mutantenrechtsbewegung von morgen? “</p><p>Das Verhältnis von Charles und Erik fußt genau auf diesen Fragen, auf diesen ideologischen und philosophischen Unterschieden, die auch während dieser Ära debattiert wurden. Beide haben im Prinzip dieselben Wurzeln, beide erkennen, dass Mutanten potenzielle Opfer sind. Nur wie sie reagieren, darin liegt der Unterschied. Charles lebt dafür, jene zu schützen, die ihn fürchten. Erik setzt alles daran, sie zu zerstören. Jede der beiden Parteien glaubt, im Recht zu sein. Niemand will klein beigeben. Regisseur Matthew Vaughn weiß warum: „Erik misstraut den Menschen zutiefst. Charles glaubt, dass alles ins Lot kommen wird, und die Menschen auf lange Sicht die Mutanten akzeptieren werden. Erik glaubt das nicht, er ist überzeugt, dass die Menschen seine Spezies verfolgen werden. Und er behält recht.”</p><p>X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG mit lebendigen Figuren zu besetzen und deren Schicksal nachvollziehbar zu erzählen, war für Vaughn und Singer von größter Wichtigkeit. „Das Tolle an einem Genrefilm ist, dass man zutiefst menschliche Storys aus einer ganz ungewöhnlichen Perspektive erzählen kann. Man kann Spektakel einbauen, die Zuschauer in Erstaunen versetzen“, führt Singer aus. „Gerade bei den X-MEN-Filmen ist dieser menschliche Aspekt so wichtig, weil die Mutanten auch mit ihren inneren, menschlichen Dämonen zu kämpfen haben. Das erlaubt uns, sehr differenziert zu erzählen – und genau das wollten wir hier.”</p><p>„Bei jedem Film, den ich drehe”, fügt Vaughn hinzu, „frage ich mich, ‚Wo ist der humanistische Ansatz des Plots?’. Das war bei LAYER CAKE („Layer Cake“, 2004) so und auch bei KICK-ASS („Kick Ass“, 2010).“ Jede Handlung, jedes Actionmoment muss in der Figur begründet liegen. Ich tue alles, damit das Publikum mit meinen Figuren sympathisiert und deren Handlungen nachvollziehen kann. Das macht den Kinobesuch einfach spannender. Wenn man sich nicht mit den Helden fürchtet, was hat ein Film dann überhaupt für einen Sinn?“</p><p>„X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG basiert auf einer großen Idee und hat große Momente”, so Vaughn weiter. „Wir verlassen uns nicht ausschließlich darauf, dass unser Film wegen der spektakulären Effekte gut ankommt. Die Effekte sind dazu da, die Figuren zu unterstützen. Der Film ist eine Charakterstudie mit fulminanten Actionszenen.”</p><p>Singer machte sich bereits über die Anfänge seiner Story Gedanken, als er die beiden ersten X-MEN-Filme drehte: „Ich hatte immer schon die Hintergrundgeschichte meiner Helden im Kopf, als ich meinen Schauspielern erklärte, wie sie ihre Figuren anlegen sollten. Und ich habe mich wirklich gefreut, nun endlich auch die Story ihrer Entstehung auf der Leinwand erzählen zu dürfen.” </p><p>Einer der Schauspieler, der Singer über den „Lebenslauf” seiner Figur ausfragte, war <font>Patrick Stewart</font>, der in den ersten drei X-MEN-Filmen in den Part des Charles Xavier geschlüpft war. „Patrick wollte wissen, woher Charles kam. Ich war mir damals schon darüber ganz im Klaren – und meine Geschichte unterschied sich stark von der der Comics”, erinnert sich Singer. „In den Comics nimmt die Story in Tibet ihren Anfang und ein Alien-Agent namens Lucifer spielt eine entscheidende Rolle. Ich hatte über die Ursprünge andere Vorstellungen. Die legte ich Patrick dar. Und er sagte: ‚Deine Herangehensweise gefällt mir besser!’”</p><p>Produzentin Lauren Shuler Donner, die von Beginn an bei der X-MEN-Franchise mit von der Partie ist, erinnert sich daran, dass die Wurzeln von X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG zur Produktion der ersten beiden X-MEN-Filme zurückreichen: „Während der Drehpausen am Set von X2 redeten wir darüber, dass es doch toll wäre, Professor X oder Magneto einmal in jungen Jahren auf der Leinwand zu zeigen. Jeder sagte, ‚Ja, klasse Idee.’ Wird tauschten uns länger darüber aus und gingen dann wieder an die Arbeit.”</p><p>Singer tritt bei X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG nicht nur als Ko-Autor in Erscheinung, er ist neben Shuler Donner und Simon Kinberg auch einer der Produzenten. Kinberg wiederum ist selbst auch ein versierter Autor, der unter anderem MR. AND MRS. SMITH („Mr. &amp; Mrs. Smith“, 2005) und THIS MEANS WAR (2011) geschrieben hat, der demnächst in die Kinos kommt. Aber eine Frage war noch offen: Wer sollte auf dem Regiestuhl Platz nehmen? Singer stand nicht zur Disposition, denn er war als Regisseur in ein anderes Projekt involviert. Die Wahl fiel schließlich auf Vaughn, den Singer zufällig in London traf und der sich bereit erklärte, die Inszenierung zu übernehmen.<br>X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG ist nicht das erste Mal, dass Vaughn mit der Film-Franchise in Kontakt kam. Nachdem er mit der von der Kritik gepriesenen Independent-Produktion LAYER CAKE sein Regiedebüt gegeben hatte, war er schon in die engere Auswahl gekommen, X-MEN: THE LAST STAND („X-MEN: Der letzte Widerstand“, 2006) zu inszenieren, führte dann aber stattdessen beim fulminanten Fantasy-Epos STARDUST („Der Sternwanderer“, 2007) und anschließend bei der Adaption der Graphic Novel KICK-ASS Regie.</p><p>Vaughn erklärt, dass er bei X-MEN: FERSTE ENTSCHEIDUNG die Regie übernahm, weil ihm gefiel, dass der Film während des Kalten Krieges spielte. „Bryans Idee den Film während dieser brisanten historischen Periode anzusiedeln, hat mir gleich gut gefallen. Ich fand es spannend, die Charaktere in der jüngeren Geschichte zu verankern”, erinnert sich Vaughn. Die Ko-Autorin des Regisseurs, Jane Goldman, fügt hinzu: „Einer der aufregendsten Aspekte des Projekts war sein politischer Hintergrund – Zeitgeschichte im X-MEN-Universum zu verankern, hat unsere Fantasie wirklich beflügelt. (Neben Vaughn &amp; Goldman werden auch Ashley Edward Miller &amp; Zack Stentz, die jüngst an THOR („Thor“, 2011) mitgeschrieben haben, als Skripter genannt).</p><p>Den humanistischen und politischen Themen fügten Vaughn und Goldman aber noch ein weiteres Element hinzu. Vaughn erläutert: „Der Film verbindet die X-MEN, die Kuba-Krise und James Bond. Wir haben typische 007-Elemente der 1960er-Jahre eingebaut. Stilelemente aus den Filmen mit Sean Connery – die Coolness, die Action, die Gefahr. Wir haben drei Genres ineinander verwoben.”<br>Dieser Genre-Mix des Autors Vaughn hat es dem Regisseur Vaughn nicht gerade leicht gemacht: „Wir mussten jede Rolle neu besetzen, die 60er wieder auf der Leinwand aufleben lassen, das X-MEN-Design überarbeiten und neue Kostüme entwerfen,” erklärt er. „Die größte Herausforderung bestand jedoch darin, die geeigneten Schauspieler zu finden, die Charles und Erik in jungen Jahren spielen sollten. Wir mussten die Darsteller finden, die zu Professor X und Magneto werden, zu den Leitfiguren des komplexen X-MEN-Universums – sowohl in den Comics wie auch in den Filmen. Freunde, die zu erbitterten Feinden mit gegensätzlichen Standpunkten werden.“</p><p><strong><a name="Charles_trifft_Erik">Charles trifft Erik</a></strong></p><p>Bei der Besetzung der Rollen von Charles, einem hochbegabten Oxford-Absolventen und Genetiker, der der beste Telepath der Welt ist, und Erik, der sich als junger Mann unter schrecklichsten Umständen seiner Fähigkeit, den Magnetismus zu kontrollieren, bewusst wird, gingen die Filmemacher mit höchster Sorgfalt vor. Sie wussten, dass vor allem die Zuschauer die Nachfolger bzw. Vorgänger von <font>Patrick Stewart</font> und Ian McKellen akzeptieren mussten.<br>James McAvoy, der problemlos zwischen Parts in Independent-Produktionen wie ATONEMENT („Abbitte“, 2007) oder THE LAST KING OF SCOTLAND („Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht“, 2006) und Blockbustern wie THE CHRONICLES OF NARNIA: THE LION, THE WITCH AND THE WARDROBE („Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia“, 2005) oder WANTED („Wanted“, 2008) hin und her wechselt, wurde als Charles besetzt. McAvoy freute sich, den Part in diesem entscheidenden Moment, in dem sich die Figur Xaviers nachhaltig entwickelt und verändert, spielen zu dürfen. Sein Xavier unterscheidet sich grundlegend von dem selbstsicheren, patriarchalischen Xavier der Originaltrilogie. „In den vorangegangenen Filmen”, erklärt McAvoy, „ist Professor X völlig selbstlos. Er ist in tiefstem Herzen ein Humanist, er ist für die Welt da und hilft anderen. Wenn wir ihn hier in unserem Film kennen lernen, kreist er noch um sich selbst, er ist auch egoistisch und ein klein wenig verloren. In X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG geht es darum, wie Charles seine Berufung findet – und genau das hat mich an der Rolle so gereizt. Ich konnte herausfinden, wer Charles war, warum er zur Person geworden ist, die er jetzt ist. Matthew hat von Anfang an klargestellt, dass sowohl ich als auch Michael (Fassbender, in der Rolle des Erik) unseren ganz eigenen Stil verfolgen und unsere Parts nicht als jüngere Versionen von <font>Patrick Stewart</font> und Ian McKellen anlegen sollen.” <br><br>„Ich glaube, James hat alles, was man für die Rolle braucht”, sagt Vaughn. „In den vorausgegangenen Filmen war Charles eine Art Über-Lehrer und hatte so etwas wie eine buddhistische Zen-Ausstrahlung. Unser junger Charles ist etwas lustiger, etwas leichtlebiger. Er ist ständig in Bewegung, er provoziert. Charles ist noch mit sich selbst beschäftigt. Er genießt seinen Erfolg und ist auch stolz auf sich.” Jane Goldman fügt hinzu: „Die große Herausforderung bestand darin, Charles richtig zu zeichnen, seine Fehler zu finden und ihn so zum vielschichtigen Charakter zu machen. James McAvoy steuerte in diesem Punkt einige hervorragende Ideen bei, denn er verstand Charles voll und ganz.”<br>Wenn wir Charles in X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG das erste Mal treffen, haben die Mutanten sich der Welt noch nicht zu erkennen gegeben. Es ist sogar so, dass Charles sich überhaupt nicht sicher ist, ob es außer ihm und einer jungen Frau namens Raven, mit der er sich vor Jahren angefreundet hat, noch andere Mutanten gibt. „Soweit Charles weiß”, sagt McAvoy, „ist er eigentlich nur ein Kerl, der Gedanken lesen kann. Er hofft, noch auf andere Mutanten zu treffen, aber der Weg, den er später gehen wird, ist noch nicht vorgezeichnet. Noch weiß er nicht, dass er sich später für die Mutanten einsetzen und darum kämpfen wird, dass diese von den Menschen akzeptiert werden.”</p><p>Charles erkennt den Sinn und die Bestimmung seiner außergewöhnlichen Fähigkeiten, als er telepathisch mit anderen Mutanten dieser Welt Kontakt aufnimmt. Er tut dies mit Hilfe einer Apparatur, die allen X-MEN-Fans bestens bekannt ist: der Cerebro, ein High-Tech-Verstärker, den er aufsetzt und so seine telepathischen Kräfte verstärkt. Der Cerebro in X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG ist ein früher Prototyp jenes stromlinienförmigen, modernen Apparats, den man aus den vorangegangenen Filmen kennt. Der aktuelle Cerebro sieht aus wie die Zeit, in der der Film spielt: ganz 1960er Jahre. Er besteht aus Materialien dieser Zeit, besitzt Kippschalter, Kathodenstrahlröhren und eine alte Antenne. Für dessen Konstruktion war Produktionsdesigner Chris Seagers verantwortlich, der den Cerebro der Originalfilme „zurückentwickelte”. Der Techniker erläutert: „Er besitzt eine ganz einfache Struktur, das Design haben wir seinem ‚Nachfahren’ entsprechend angepasst. Die Form basiert auf den kuppelartigen Observatorien, die man auf dem Land in England überall sieht.”</p><p>Durch den Cerebro hat Charles so etwas wie eine Erleuchtung. „Er erkennt zum ersten Mal, dass Tausende, wenn nicht Millionen von Mutanten auf der Welt leben. Das macht ihn demütig”, weiß McAvoy. „Er erkennt seine Aufgabe, findet seinen Sinn im Leben: Er muss andere Mutanten finden und ihnen helfen.”</p><p>Charles ist bereits zwischen die Fronten des drohenden Krieges zwischen den USA und der UdSSR geraten, als er einem anderen Mutanten mit Superkräften das Leben rettete. Dieser Mutant heißt Erik Lehnsherr und dessen tragische Vergangenheit hat ihn schon zum Feind der Menschen werden lassen – und das wird ihn letztendlich auch zu Charles’ Feind machen. Aber im Augenblick sind die beiden noch Freunde, verwandte Seelen. „Es ist das erste Mal in ihrem Leben, dass sie jemanden gleichwertigen getroffen haben, jemanden, der sie versteht und auch fordert”, führt McAvoy aus. „Charles ist von Eriks Potenzial begeistert.”</p><p>Tatsache ist, dass Charles die erste Person ist, mit der Erik sich jemals verstanden hat. Michael Fassbender, der Erik spielt, erklärt: „Es gibt sehr starke Bande zwischen Charles und Erik – und auch einen tiefen Respekt. Aber von Beginn an unterscheiden sie sich in ihren Ideologien. Erik misstraut allem Neuen, hat Probleme mit Nähe, damit, sich mit jemandem anzufreunden. Und so klappt im Endeffekt auch die Freundschaft mit Charles nicht. Das wollten wir so glaubwürdig wie nur möglich vermitteln. Wir wollten diese Reise zeigen, auf die sich die beiden begeben, vorführen, wo es zum Bruch kommt und wann die Katastrophe beginnt. Wenn Erik und Charles’ Wege sich dann trennen, muss das Publikum spüren, was da verloren geht. Was hätten die beiden nur erreichen können, wenn sie sich für immer zusammen getan hätten.”</p><p>Erik zögert, Charles dabei zu helfen, die Welt vor sich selbst zu retten. Warum, fragt Erik, soll man die Menschheit überhaupt retten. Ist sie es wert? „Erik ist im Grunde ein Machtmensch, er glaubt, dass der Zweck die Mittel heiligt”, erklärt Fassbender. „Er hat für die Menschen nichts übrig und empfindet sie als minderwertig.“</p><p>Eriks überhebliche Art den Menschen gegenüber wurzelt in dessen Jugend, die hart im Kontrast steht zu Charles’ privilegiertem Leben. Erik musste ohne Eltern aufwachsen, war gezwungen, schlimmste Entbehrungen und Not zu ertragen. X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG führt Erik in jener Szenerie ein, mit der auch X-MEN eröffnete: im Konzentrationslager Auschwitz zu Beginn der 1940er Jahre. Dort zeigt Erik erstmals seine erstaunlichen Fähigkeiten, als die nationalsozialistischen Schergen ihn von seinen Eltern trennen. Er verbiegt mit schierer Willenskraft die Eisentore des Lagers. X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG steigt nach dieser Szene in die Handlung ein. Erik, noch Jugendlicher, wird von einem gewissen Dr. Schmidt als menschliches Versuchskaninchen missbraucht. Der rücksichtslose Wissenschaftler will dessen Superkräfte ergründen, sie für finstere Zwecke nutzen. „Matthew und mich hatte die Wucht der KZ-Szene aus X-MEN nachhaltig beeindruckt. Sie sagt so viel über den Charakter Eriks aus”, betont Ko-Autorin Jane Goldman. „Und Matthew wollte nun wissen, was als nächstes mit Eric passiert. Was man dann zu sehen bekommt, wirft ein ganz neues Licht auf Erik. Man sieht ihn ab sofort mit ganz anderen Augen.”</p><p>20 Jahre später, Erik ist nun ein erwachsener Mann, kennt er nur noch ein Ziel: Er will Dr. Schmidt – den wir nun als ganz veränderte Person kennen lernen – aufspüren und töten. Erik ist eine Naturgewalt, getrieben vom Hass auf Schmidt und die anderen Nazi-Ärzte, denen er die Schuld dafür gibt, dass sie ihn in eine Art Frankenstein-Monster verwandelt haben. Sogar als er sich mit Charles anfreundet und in der Gruppe der Mutanten, die später die X-MEN werden, freundlich aufgenommen wird, verliert er seine Rachepläne nie aus den Augen. Erik ist ein Getriebener; sollte sich Charles oder irgendein anderer ihm in den Weg stellen, würde er nicht zögern, ihn auszuschalten”, weiß Fassbender. </p><p>Vaughn hatte Fassbender in dessen von der Kritik hochgelobten Auftritten in 300 („300“, 2007), HUNGER („Hunger“, 2008) und INGLOURIOUS BASTERDS („Inglourious Basterds“, 2009) gesehen und ihn nach dessen imposantem Vorsprechen auf der Stelle verpflichtet, den Erik zu spielen. „Michael versieht Erik mit einer interessanten Attitüde und zudem ist sein Erik echt cool“, freut sich der Regisseur. „Michaels Spiel in diesem Film erinnert an Sean Connerys Interpretation von James Bond. Erik ist so etwas wie der ultimative Spion – denken Sie an Bond…aber mit Superkräften.”</p><p>Fassbender, der diese komplexe Figur unbedingt spielen wollte, erinnert sich, dass er, als er das Skript bekam, dieses sehr „clever“ fand. „Jede Aktion, die hier im Film passiert, zieht echte Konsequenzen nach sich. Die Action passiert nicht um ihrer selbst willen. Das Drehbuch war äußerst vielschichtig, das hat mich wirklich beeindruckt.” Fassbender betont außerdem, dass er sich nicht von den Vorgängerfilmen zu seinem Spiel beeinflussen ließ. „Die ursprüngliche Quelle unseres Materials sind die Comics. Wir haben für unsere Interpretation der Story und der Figuren noch einmal ganz von vorne angefangen.”</p><p><strong><a name="Die_X-Men_formen_sich">Die X-Men formen sich</a></strong></p><p>Nachdem Charles, gemeinsam mit Erik, die „erste Klasse” der jungen Mutanten rekrutiert hat, lernen die begabten jungen Studenten, ihre Kräfte zu kontrollieren und zum Nutzen der Menschheit einzusetzen. Aber ihre übernatürlichen Fähigkeiten zu beherrschen, erweist sich als ebenso schwierig wie als Team zusammenzuwachsen. </p><p>In der vorangegangenen X-MEN-Trilogie haben die Mutanten längst gelernt, ihre Kräfte zu beherrschen und funktionieren auch als Team (meist) gut. Bei X-MEN: ERSTE ENTSCHEIUNG ist das noch ganz anders, die Kräfte sind noch ungebündelt und wenig zweckgerichtet. Darüber hinaus, so Bryan Singer, stört die Mutanten, wie alle anderen Teenager auch, dass sie anders sind als ihre Zeitgenossen. „Die gesamte Situation ist eine Metapher dafür, wie unwohl Teenager sich in ihrer Haut fühlen und wie schwierig es ist, wenn man ‚anders’ ist als dies die Gesellschaft erwartet.”</p><p>Charles' erste Verbündete ist Raven, eine blauhäutige Formwandlerin mit übernatürlichem Bewegungstalent. Die beiden Mutanten haben sich schon als Jugendliche kennen gelernt. Raven durchstöberte die Küche des Anwesens von Charles' Eltern und er ertappte sie dabei. (Diese Szene etabliert nicht nur das schwierige Verhältnis zwischen Raven und Charles, der im Luxus aufwuchs, es zeigt auch wie unterschiedlich Xavier und Erik aufwuchsen.)</p><p>Charles macht Raven zum Mitglied seiner Familie, die beiden wachsen wie Bruder und Schwester auf. Aber wie wir von den ersten Filmen wissen, ändert sich deren Verhältnis schlagartig. Bryan Singer erklärt: „Weil Charles jung ist und manchmal zudem naiv, passt er nicht so gut auf Raven auf, und das nimmt sie ihm übel. Und so landet sie, in der Original-Trilogie von Rebecca Romijn gespielt, letztendlich in Magnetos Bruderschaft.”</p><p>Jennifer Lawrence, für ihre sensationelle schauspielerische Leistung in dem Drama WINTER’S BONE („Winter’s Bone“, 2010) für einen Oscar nominiert, schlüpft in den Part der Raven, die sich als Mutant Mystique nennt. „Raven hat gelernt, mit ihrem Geheimnis zu leben, aber wie viele Teenager, die merken, dass sie ‚anders’ sind, fühlt sie sich in ihrer Haut nicht wohl und kommt mit ihren übernatürlichen Fähigkeiten nicht zu Rande”, erklärt sie. „Raven schämt sich fast für sie. Aber langsam beginnt sie sich zu akzeptieren und ihr Stolz auf ihre übernatürlichen Fähigkeiten wächst. Genauso ergeht es den anderen jungen Mutanten. Am Anfang sind wir alle alleine und isoliert, durchlaufen eine große Verwandlung. Dann schließen wir uns zusammen und werden dieses kultige X-MEN-Team. Nur um uns dann wieder zu trennen. Es ist toll, die Entwicklung der einzelnen Mitglieder zu beobachten, zu sehen, auf welche Seite sie sich letztendlich schlagen.”</p><p>Zum selben Zeitpunkt, zu dem Charles und Erik von der Existenz anderer Mutanten erfahren, entdecken sie auch ein Komplott, das sie zwischen die sich verhärtenden Fronten von USA und UdSSR geraten lässt. Die Feindseligkeiten dieser beiden Machtblöcke eskalieren, eine Katastrophe steht kurz bevor. Das wiederum führt zu einer wackeligen Allianz zwischen den Mutanten und einer verdeckt arbeitenden US-Regierungsbehörde. Hier lernen Charles und Erik Hank kennen, einen brillanten Wissenschaftler mit wenigen Mutanteneigenschaften – bis ein Serum ganz unerwartet das Biest in ihm weckt. </p><p>Hank, dessen Mutantenkräfte zunächst noch nicht bekannt sind, arbeitet in einer streng geheimen Abteilung, wo man weltverändernde Technologien entwickelt, etwa den Cerebro oder den X-Jet. Hank hat den Großteil seines Lebens alleine verbracht, sich versteckt, weil er sich für seine affengleichen Füße und seine Superkräfte schämt. Als er Charles und Erik trifft, wandelt sich Hanks Leben schlagartig. Nicholas Hoult, auf dem Weg zum Star, übernimmt den Part des Mutanten, den die Fans als Beast lieben werden: „Charles erklärt Hank, dass er seinen Kräften freien Lauf lassen muss. Hank hat sich dies noch nie zu tun getraut. Er hat sie vielmehr unterdrückt, sich vorgegaukelt, dass sie überhaupt nicht existieren. Er fürchtet sich vor seinen Superkräften, hat Angst davor, was er mit ihnen anrichten könnte. Charles zwingt Hank, sich mit seinen übernatürlichen Fähigkeiten auseinander zu setzen. Nur so kann er lernen, sie zu kontrollieren und zum Nutzen von Menschen und Mutanten einsetzen. ” </p><p>Hoult steht zurzeit für Bryan Singer in dessen Abenteuerfilm JACK THE GIANT KILLER vor der Kamera. Er versteht ganz genau, wie peinlich und unangenehm Hank dessen ungewohnte Kräfte sind: „Jedem von uns war schon mal etwas peinlich, jeder von uns hat sich schon einmal ausgegrenzt gefühlt. Beim Seelenhaushalt der Mutanten ist dies nicht anders. Erst als sie einander finden, sich über ihre Kräfte austauschen können und zu einer Gruppe zusammen wachsen, lernen sie stolz darauf sein, wer sie sind.”</p><p>Komplettiert wird die „erste Klasse” des X-MEN-Teams von drei Superhelden-Newcomern. Zunächst Lucas Till als Alex Summers, bekannt als Havok, der konzentrische Ringe ultraheißer Energie abgeben und so seine Ziele in Flammen aufgehen lassen kann. Ihn befreien Charles und Erik aus der Einzelhaft. Dann Caleb Landry Jones als Sean Cassidy aka Banshee, der durch die von ihm erzeugten Schallwellen fliegen kann und schließlich Edi Gathegi als Armondo Munoz, alias Darwin, dessen „rückwirkende Evolution” es ihm ermöglicht, sich jeder Situation und jeder Umgebung anzupassen.</p><p><strong><a name="Hellfire">Hellfire</a>!</strong></p><p>Charles und Erik führen diese Mutanten in eine epische Schlacht gegen Sebastian Shaw, einen überaus mächtigen Mutanten, der Energie absorbieren kann und diese in Superstärke umzuwandeln versteht. Shaw bewegt sich im Verborgenen und verfolgt einen geheimen Plan, der den gesamten Erdball bedroht. Er lässt sich von nichts zurückhalten, verfolgt unbeirrt das Ziel, einen Krieg zu entfachen, der das Ende der Menschheit bedeuten würde. </p><p>X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG präsentiert Shaw als den heimlichen Strippenzieher im kubanischen Raketenkonflikt. Die Sowjetunion hatte damit begonnen, auf Kuba Startrampen für Mittelstreckenraketen mit Atomsprengköpfen zu errichten, mit denen sie die USA hätten angreifen können. Die USA reagierten sofort und forderten den Abbau dieser Anlagen. Dieses Kräftemessen der beiden Großmächte, die zunächst nicht gewillt waren, von ihrem Vorhaben bzw. ihren Forderungen Abstand zu nehmen, brachte die Welt damals an den Rande des Abgrunds. „Shaws Plan”, sagt Kevin Bacon, der die Rolle des Bösewichts spielt“, besteht darin, die Kubakrise eskalieren zu lassen. Er möchte, dass die Russen mit U-Booten und Zerstörern in die Schweinebucht vordringen und sich dort mit den Amerikanern bekämpfen. Das soll in der Folge zu einem Nuklearkrieg führen, der das Ende der Menschheit bedeuten und den Mutanten erlauben würde, die Herrschaft auf unserem Planeten zu übernehmen. Das ganze Szenario ist in Bezug auf den Plot ein überaus kluger Schachzug. Die Weltgeschichte hätte damals fast neu geschrieben werden müssen, und die Behauptung, dass Shaw hinter diesen finsteren Machenschaften steckt, ist eine echt coole Art, die X-Men einzuführen.“</p><p>„Shaw ist ein überaus mächtiger Mann und ein echter Soziopath”, fährt Bacon fort. „Aber er glaubt wirklich, dass er so eine bessere Welt schaffen kann. Eine Welt ohne Menschen, in der die Mutanten das Sagen haben. Herkömmliche Moral ist für Shaw vollkommen ohne Belang. In seiner Weltvorstellung werden Mutanten und Menschen nie nebeneinander existieren können. Bei ihm geht es ums Überleben des Stärkeren – und Shaw setzt alles daran, seine Spezies zu erhalten. Er ist vom festen Glauben getrieben, dass er der richtige Führer für die neue Welt ist.”</p><p>Shaws rechte Hand, natürlich eine Mutantin und zudem seine Geliebte, heißt Emma Frost, die lange als die verführerischste der Comic-Heldinnen galt – weit vor anderen femmes fatales wie Catwoman oder Elektra. Als Emma, eine Telepathin mit diamantharter, unzerstörbarer Haut, glänzt January Jones. Jones nahm die Möglichkeit, diese Kultfrau zu spielen, natürlich gerne wahr. Dies gab ihr die Möglichkeit, aus der 1960er-Jahre-Welt der viel gepriesenen Serie „Mad Men” auszubrechen, in der sie als Betty Draper eine der Hauptrollen inne hat. Zu sagen, dass sie überrascht war, als sie im Drehbuch las, dass X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG auch in den 1960er Jahren angesiedelt ist, wäre eine Untertreibung. „Oh, Gott, ihr wollt mich wohl auf den Arm nehmen!”, war im Rückblick ihre erste Reaktion. Aber es dauerte nicht lange, bis Jones erkannte, dass Emma und Betty zwei grundverschiedene Personen sind. „Ich freue mich aufrichtig, dass ich Teil dieses unglaublichen X-MEN-Universums sein darf”, sagt sie. „Ich betrete mit diesen ganzen körperlichen Herausforderungen, die meine Rolle an mich stellt, absolutes Neuland – und auch die dramatischen Aspekte sind hier ganz anders. Im Prinzip ist Emma natürlich eine schlimme Person, aber ihre Motive sind gut. Sie handelt eigentlich mit dem Herzen. Sie glaubt, dass sie das Beste für ihre Art tut und so setzt sie auch alles daran, um die Mutanten als stärkere Spezies am Leben zu erhalten.”</p><p>Die Tatsache, dass die Comic-Figur Emma besonders durch einen tiefen Ausschnitt ins Auge sticht – und auch sonst eher spärlich bekleidet ist – schreckte Jones wenig. Sie war von den Kostümen, die Sammy Sheldon für sie entwarf, begeistert: „In den Comics sehen die Kleider Emmas wie aufgemalt aus”, lacht Jones, „aber Sammy ist das Kunststück gelungen, dass sie nicht nur wie in der Vorlage aussehen, sondern dass man sich in ihnen auch bewegen kann.” Sheldon ergänzt: „Wir wollten Emma der Zeit entsprechend ‚cool’ aussehen lassen. Ob im Bikini, im abgefahrenen Cape, im Catsuit, in ihrer Kristallunterwäsche und in den enganliegenden Stiefeln, die in die Kleidung übergehen.”<br>Zum Hellfire-Club von Shaw und Emma gehören noch Azazel (Jason Flemyng), eine dämonische Figur, die sich auf Teleportation versteht, Angel (Zoe Kravitz), deren Flügel-Tattoos sich in echte Flügel verwandeln können und ihr so erlauben zu fliegen, sowie Riptide (Alex Gonzalez), der Wirbelstürme verursachen kann, die jeden noch so starken Gegner von den Füßen wehen.</p><p><strong><a name="X_trifft_MiB">X trifft MiB</a></strong></p><p>Um Shaw und sein Team davon abzuhalten, die Weltherrschaft an sich zu reißen, lassen sich Charles, Erik und ihre jungen Mutanten von einer geheimen Gruppe innerhalb der CIA anstellen, die unter dem Namen Division X firmiert. Diese Abteilung ist damit befasst, Telepathie und paranormale Kräfte für militärische Verteidigungszwecke zu nutzen. Hauptkontaktperson der Mutanten ist ein Agent, den man unter dem Namen MIB kennt und der von Oliver Platt gespielt wird. „MIB war lange Jahre die Witzfigur der Einheit, weil man ihn wegen seiner merkwürdigen Untersuchungen verlachte”, erläutert der ewig rastlose, Oscar-prämierte Schauspieler. „Als Charles und Mystique ihr Interesse bekunden, in der Abteilung mitzuarbeiten, schafft es MIB überaus geschickt und mit einer guten Nase für die Fallstricke der Bürokratie, sie in seine Abteilung zu integrieren. Erik schließt sich der Truppe bald an und die X-MEN erblühen unter dem Schutz von MIB.”</p><p>Die Mutanten und MIB kooperieren mit Moira MacTaggert, der Rose Byrne ihr Gesicht leiht. Sie spielt eine Agentin zu einer Zeit, da nur wenige Frauen vom CIA beschäftigt wurden. Moira ist eine der ersten Menschen weltweit, die mit eigenen Augen sieht, welche Kräfte die Mutanten besitzen. Sie findet Charles, der Moira hilft, ihre Vorgesetzten von der Existenz der Mutanten zu überzeugen. Mehr noch, sie will, dass die Agenten sich mit den Mutanten zusammen tun, um Shaw aufzuhalten. „Moira ist hartnäckig, ambitioniert und getrieben – und das muss sie auch sein, um sich in einer von Männern dominierten Welt zu behaupten”, weiß Rose Byrne, die unter anderem in GET HIM TO THE GREEK („Männertrip“, 2010) und dem Horror-Hit INSIDIOUS („Insidious, 2010) auf der Leinwand zu sehen war. „Moira ist innovativ und inspirierend – und obendrein überaus mutig.”</p><p><strong><a name="%C3%9Cber_die_Produktion">Über die Produktion</a></strong></p><p>Die Dreharbeiten begannen im August 2010 in den Londoner Pinewood Studios. Produktionsdesigner Chris Seagers baute mehr als 80 Sets – darunter 20 komplexe Kombinationssets, einige in Pinewood, andere in den USA und Großbritannien. </p><p>Seagers’ Arbeit spiegelt den Optimismus der 1960er Jahre wider. „Diese Ära war im Bezug aufs Design revolutionär”, erklärt Seagers. „Alles war neu. Die Farben, die Formen, leichtes Material in Form von Plastik. Diese neuen Materialien hielten auch Einzug in die Architektur. Matthew war begeistert, den damaligen James-Bond-Look in den Film integrieren zu können, achtete dabei aber streng darauf, dass der Charakter der X-MEN-Welt dabei nicht verloren ging. ”</p><p>Um den Look den früheren X-MEN-Filmen anzupassen, entwickelte man die Designs sozusagen zurück. „Wir schauten uns genau an, wie wichtige Utensilien, etwa der Cerebro, der X-Jet oder Magnetos Helm und die Personen in den vorangegangenen drei Filmen ausgesehen hatten und überlegten uns dann, wie die Prototypen wohl ausgesehen hätten”, erklärt Russell de Rozario, Berater in Sachen visuelle Effekte. „Wir fühlten uns dafür verantwortlich, dass die Evolution des Designs glaubhaft nachvollzogen werden konnte.”</p><p>Eines der heiß erwarteten Sets war das des X-Jet, den man in den Longcross Studios in Surrey baute. Seine Form basiert auf dem XB-70, dem Prototypen eines Überschalllangstreckenbombers, der in den späten 1950er Jahren in den USA entwickelt worden war. Der riesige Aufbau war gut 25 Meter lang. Ein anderes wichtiges Set ist Charles’ Villa, die sich in Westchester, New York, befindet. Hier richtet Xavier seine Schule für die Gifted Youngsters (= begabten Jugendlichen) ein, hier lernen sie, den Platz in jener Gesellschaft zu finden, die sie so gnadenlos ausschließt. Hierfür ein geeignetes Haus in England zu finden – das „Original” stand in Kanada – erwies sich als große Herausforderung, weil Häuser in Großbritannien tendenziell viel älter sind als ihre Gegenstücke in Kanada. Letztendlich entschlossen sich die Filmemacher, in Englefield House zu drehen, einem wunderschönen Tudorhaus in Berkshire, das eine traditionsreiche und wechselvolle Vergangenheit besitzt und von dem man einen herrlichen Ausblick auf die englische Landschaft genießen kann. </p><p>Andere wichtige Sets errichtete man in Pinewood, darunter das MIB-Hauptquartier und ein riesiges U-Boot. Ebenfalls in Pinewood entstand das Konzentrationslager, das genau dem aus X-MEN entsprechen musste. „Es war schier unglaublich, wie es dem Team gelang, dieses KZ nachzubauen”, lobt Bryan Singer. „Ich dachte wirklich, dass am Monitor alte Dailys von X-MEN liefen, dabei schaute ich zu, wie X-MEN: ERSTE ETSCHEIUNG gedreht wurde.”<br>Dann ist da noch der Hellfire-Club, der In-Spot der Swinging Sixties, der Sebastian Shaw und seinen Helfershelfern als Hauptquartier dient. Die Club-Szenen wurden an verschiedenen Orten realisiert. Der Eingang im Las-Vegas-Casino-Stil wurde in den USA errichtet, Innenaufnahmen entstanden im Londoner Café de Paris, wo Hunderte weibliche Statisten in sexy Dessous mit dabei waren und da ist schließlich noch Shaws Heiligtum, ein runder Raum, der in Pinewood gebaut wurde. Der Club ist in kräftigen und grellen Farben gehalten, die reichlich vorhandene Pop Art gibt dem Ganzen das richtige Sixties Gefühl.</p><p>Um das internationale Format ihrer Produktion zu betonen, reisten die Filmemacher rund um die Welt, drehten in Argentinien, London, der Schweiz und in Russland. Anfang Dezember kehrte man dann mit verkleinertem Team in die USA zurück, um die kubanischen Strandszenen zu realisieren, die man auf Jekyll Island am südlichsten Ende von Georgia drehte. </p><p>Der legendäre Effektüberwacher John Dykstra, dessen Kunst unter anderem in Filmen wie STAR WARS EPISODE IV- A NEW HOPE („Krieg der Sterne“, 1977) oder SPIDER-MAN 2 („Spider-Man 2“, 2004) zu bewundern ist, wurde engagiert, um die Superkräfte der Mutanten auf der Leinwand sichtbar werden zu lassen – und zwar so, wie man sie in der Franchise noch nicht gesehen hat. „Wir hatten neue Mutanten in unserem Film und deren Fähigkeiten sollten überwältigend sein”, sagt Dykstra. „Eine zusätzliche Herausforderung bestand darin, die Verbindung zwischen der Natur des Mutanten und seiner besonderen Fähigkeit zu finden. Die Effekte und die Superkräfte der Mutanten sollten nicht nur visuell gut aussehen und kraftvoll sein, sie sollten in Verbindung mit dem jeweiligen Charakter Sinn machen. Man sollte auch ihren Verstand und ihre Intelligenz hinter ihrer Verhaltensweise und ihre Taktik erkennen.” </p><p>Dykstra selbst ist ein großer Fan der X-MEN-Filme. Besonders der neue gefällt ihm: „Allein den Ansatz zu hinterfragen, ob Superkräfte immer gut sind, finde ich spannend. Die X-MEN-Serie behandelt die Mutanten, als ob sie etwas ganz besonderes wären – und das macht sie dann gleichzeitig wieder zu Außenseitern”, räsoniert er.</p><p>Dykstras Digitalarbeit wird ideal ergänzt durch die analogen Effekte von Oscar-Gewinner Chris Corbould, der unter anderem bei THE DARK KNIGHT („The Dark Knight“, 2008), INCEPTION („Inception“, 2011) und CASINO ROYALE („Casino Royale“, 2006) mitwirkte. Corboulds packende Effekte sind in X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG beispielsweise in der KZ-Szene, beim X-Jet und bei Shaws Unterseeboot zu bewundern.</p><p>Nicht weniger wichtig für den ausgewöhnlichen Look des Films waren die phänomenalen Kostümkreationen von Sammy Sheldon, deren Aufgabe darin bestand, die „Coolness“ der 1960er Jahre mit dem typischen Bond-Flair zu kombinieren. Sheldons größte Herausforderung war, die X-Kampfanzüge von Charles, Erik und deren jungen Rekruten zu schneidern, mit denen sie im furiosen Finale gegen Shaw und dessen Höllenfeuer-Club antreten. Vaughn wollte bei seinem Film dem Cover des ersten X-MEN-Comics Tribut zollen, auf dem die Mutanten in blauen und gelben Anzügen zu sehen sind. „Matthew und ich legten großen Wert darauf, dass die Kleidungsstücke auch funktional waren – gestaltet mit den Technologien und Materialien der 1960er Jahre”, erklärt Sheldon. „Dabei stellte sich heraus, dass Kevlar, eine kugelsichere Substanz, zu Beginn der 1960er entwickelt wurde – und dieses Material wurde in der Farbe Gelb hergestellt. (Das Blau applizierte Sheldon erst, als die Kostüme alle fertig waren.) </p><p>Als die Postproduktion sich dem Ende näherte – dazu zählte Henry Jackmans Soundtrack, der neue X-MEN- und Magneto-Themen enthält –, fand Vaughn ein paar Minuten, um über Hoffnungen und Erwartungen für seinen Film zu räsonieren, der im Juni weltweit anläuft: „Was X-MEN: ERSTE ENTSCHEIDUNG meiner Ansicht nach von anderen Comic-Verfilmungen unterscheidet ist, dass wir viele unterschiedliche Charaktere haben”, betont er. „Und jede unserer Figuren hat spezielle Kräfte, eine eigene Persönlichkeit, eine eigene Ideologie, eigene Moralvorstellungen und Beziehungen – all das macht das X-MEN-Universum unvergleichlich.”</p><p><strong><a name="%C3%9Cber_Regisseur_Matthew_Vaugh">Über Regisseur Matthew Vaugh</a></strong></p><p>Der Engländer wurde am 7 März 1971 geboren. Er besuchte die Stowe School in Buckingham und sammelte bevor er am University College London Anthropologie und Frühgeschichte studierte erste Filmerfahrungen als Regie Assistent in Los Angeles. Vaugh brach sein Studium ab, nachdem er vom Film-Virus befallen war, um sein Durchbruch in diesem Geschäft zu schaffen. </p><p>Danach trat er vor allem als Produzent in Erscheinung angefangen 1995 mit dem Thriller „The Innocent Sleep“ mit Michael Gambon (bekannt als Dumbledor aus den Harry Potter Filmen). </p><p>Mit seinem guten Freund Guy Ritchie als Regisseur produzierte er die Kultgangster Komödie „Lock, Stock and Two Smoking Barrels (für den er auch dem Ex-Schwimmer Jason Statham sowie den walisischen Ex-Fußballspieler Vinnie Jones als Schauspieler entdeckte) , Snatch (mit Brad Pitt in einer Nebenrolle) und Swept Away (mit Richies damaliger Ehefrau Madonna in der Hauptrolle). </p><p>Dem Gangster Genre blieb er auch 2004 mit seinem Regiedebüt „Layer Cake“ treu , in dem der zu dem Zeitpunkt noch recht unbekannte Daniel Craig (Casino Royal) brillierte und eine erste Visitenkarte abgeben konnte. </p><p>Der Erfolg von „Layer Cake“ führte auch zu der ersten Berührung mit dem X-Men Universum für Vaughn, dem die Regie für dem dritten Teil der Reihe „X-Men: The Stand“ angeboten wurde. Zwei Wochen vor Drehbeginn stieg Vaughn aus dem Projekt aus. Im fertigen Film, den dann Brett Ratner drehte, sind noch Vaughns Casting Entscheidungen als seine Handschrift zu erkennen (zum Beispiel Vinnie Jones als Juggernaut ). Die Regie bei einem X-Men Film war also laut Vaughn „very unfinished business“, die ihn später wieder einholen sollte. </p><p>Sein Talent für ein großen Effekt Film zeigte er mit der Regie des Fantasy Epos „Stardust“ aus der Feder von Comic Autor Neil Gaiman (Sandman, Beowulf) in dem u.a Robert Deniro als Pirat zu sehen war. </p><p>Noch weiter in die Welt der Superhelden führte ihn die Regie zu „Kick-Ass“ nach dem Comic des Schotten Mark Millar (Wanted) , eine Parodie auf klassische Comic Helden Konventionen im Zeitalter von Youtube und Facebook. In dem Film setzte Vaughn auch seiner Ehefrau , dem Ex-Supermodel Claudia Schiffer mit der er drei Kinder hat ein Denkmal, die in einer Szene überlebensgroß auf einem Billboard zu sehen ist. Der Film war auch ein Comeback für Nicholas Cage (The Rock, Leaving Las Vegas) der als durchgeknallter Superhelden Vater und als Batman-Kopie in der Tradition von Adam West genial aufspielt. </p><p>Nachdem Erfolg von Kick Ass, der unabhängig mit einem relativ kleinen Budget von 30 Millionen gedreht wurde, ging Vaughn (diesmal mit seinem Vorgänger Bryan Singer (Regisseur von X-Men und X-Men 2) als Produzent) seinen zweiten Anlauf an, ein X-Men Film zu drehen. Diesmal erzählt der Film aber die Vorgeschichte der X-Men, wie die Schule entstand und wie es zu dem ersten Treffen zwischen Professor X und Magneto kam. Vaughn konnte also sein eigenen Stempel aufsetzen, ohne in das Korsett der bestehenden Figurenkonstellation gepresst zu sein wie es bei seinem ersten Versuch mit diesem Universum zu spielen der Fall war. Der Film spielt außerdem in den Sechziger Jahren und wird reale historische Ereignisse wie die Kuba Krise mit dem phantastischen X-Men Universum verbinden. Für Vaughn ebenfalls die Erfüllung eines Traum, da er nach Layer Cake versucht hat eine Film Version der Sixties Serie „The Man From U.N.C.L.E“ zu realisieren und auch einen Bond Filmen drehen wollte, der in dieser Zeit spielt. Für Vaughn schließt sich also mit diesem Film in mehrerlei Hinsicht ein Kreis : „ Es war sehr aufregend und ich hab viel gelernt. Ich fühlt mich als ob man von uns wollte, dass wir den Mount Everest ohne Sauerstoffmaske besteigen und nun sind wir fast auf dem Gipfel und dabei die Flagge reinzusetzen. Nun müssen wir bloß auf der anderen Seite wieder runter klettern“. „Worauf ich am stolzesten bin ? Dass ich das Ganze überlebt hab“ …</p>]]></description><guid isPermaLink="false">11420</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Tron Legacy - Gro&#xDF;es Special</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/tron-legacy-gro%C3%9Fes-special-r11167/</link><description><![CDATA[<table id="table48" align="right" border="0" cellpadding="8" cellspacing="8"><tr><td style="text-align: center;" colspan="2" bgcolor="#000000"><p style="font-size: large; color: rgb(255, 102, 0);" align="center"><strong>TRON LEGACY</strong><br><span style="font-size: 9px; ">  125 min  -  </span><a onclick="(new Image()).src='/rg/title-overview/genre/images/b.gif?link=%2Fgenre%2FAction';" href="http://www.imdb.com/genre/Action"><span style="font-size: 9px">Action</span></a> <span style="font-size: 9px; ">|</span> <a onclick="(new Image()).src='/rg/title-overview/genre/images/b.gif?link=%2Fgenre%2FAdventure';" href="http://www.imdb.com/genre/Adventure"><span style="font-size: 9px">Adventure</span></a> <span style="font-size: 9px; ">|</span> <a onclick="(new Image()).src='/rg/title-overview/genre/images/b.gif?link=%2Fgenre%2FSci-Fi';" href="http://www.imdb.com/genre/Sci-Fi"><span style="font-size: 9px">Sci-Fi</span></a><span style="font-size: 9px; ">   -  </span><span class="nobr" style="font-size: 9px"> <a onclick="(new Image()).src='/rg/title-overview/releaseinfo/images/b.gif?link=%2Ftitle%2Ftt1104001%2Freleaseinfo';" title="See all release dates" href="http://www.imdb.com/title/tt1104001/releaseinfo">27 January 2011</a></span><br><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/20110124_imdbratingtron.gif" width="284" height="31"> <br><span style="font-size: 9px">Benutzer: </span><span style="display: none;" id="star-bar-user-rate"><b><span style="font-size: 9px">7.3</span></b><span class="mellow" style="font-size: 9px">/10</span></span><span style="font-size: 9px"> (</span><a onclick="(new Image()).src='/rg/title-starbar/votes/images/b.gif?link=ratings';" title="32,722 IMDb users have given an average vote of 7.3/10" href="http://www.imdb.com/title/tt1104001/ratings"><span style="font-size: 9px">32,722 S</span></a><a href="http://www.imdb.com/title/tt1104001/ratings"><span style="font-size: 9px">timmen</span></a><span style="font-size: 9px">) </span><a onclick="(new Image()).src='/rg/title-starbar/user-reviews/images/b.gif?link=usercomments';" title="433 IMDb user reviews" href="http://www.imdb.com/title/tt1104001/usercomments"><span style="font-size: 9px">433 K</span></a><a href="http://www.imdb.com/title/tt1104001/usercomments"><span style="font-size: 9px">ritiken</span></a> <span class="ghost" style="font-size: 9px">|</span><span style="font-size: 9px"> Kritiker</span><span class="nobr"><span style="font-size: 9px">: </span><a onclick="(new Image()).src='/rg/title-starbar/external-reviews/images/b.gif?link=externalreviews';" title="265 external critic reviews" href="http://www.imdb.com/title/tt1104001/externalreviews"><span style="font-size: 9px">265 Kritiken</span></a></span> <span class="nobr"><span style="font-size: 9px">Metascore: </span><strong><span style="font-size: 9px">49</span></strong><span class="mellow" style="font-size: 9px">/100</span><span style="font-size: 9px"> (basierend auf </span><a onclick="(new Image()).src='/rg/title-starbar/critics-reviews/images/b.gif?link=criticreviews';" title="40 review excerpts provided by Metacritic.com" href="http://www.imdb.com/title/tt1104001/criticreviews"><span style="font-size: 9px">40 Kritken</span></a><span style="font-size: 9px"> von </span><a onclick="(new Image()).src='/rg/title-starbar/metacritic-link/images/b.gif?link=http%3A%2F%2Fwww.metacritic.com';" target="_blank" href="http://www.metacritic.com"><span style="font-size: 9px">Metacritic.com</span></a>)</span></p></td></tr><tr><td style="text-align: center;" colspan="2" bgcolor="#000000"><script charset="utf-8" type="text/javascript" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822/DE/trekndedassta-21/8002/bcbd9e4d-a96f-4b3c-bcb5-2bfdb1b32294"> </script> <noscript><a href="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Ftrekndedassta-21%2F8002%2Fbcbd9e4d-a96f-4b3c-bcb5-2bfdb1b32294&amp;Operation=NoScript"></a><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect-home?tag=trekndedassta-21&amp;site=home">Amazon.de</a> Widgets</noscript></td></tr><tr><td rowspan="8" style="text-align: center; width: 150px;" bgcolor="#000000" valign="top"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81911.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81911" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81861.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81861" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81862.html"><img 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border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81876.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81876" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81877.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81877" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81878.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81878" border="0"></a> </td><td style="width: 170px; text-align: center;" bgcolor="#000000" valign="top"><p align="center" style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81816.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81816" border="0"></a></span></p><p align="center" style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81817.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81817" border="0"></a></span></p></td></tr><tr><td style="width: 170px; text-align: center;" bgcolor="#000000" valign="top"><p align="center" style="text-align: center"><b>REGIE &amp; STORY</b></p></td></tr><tr><td style="width: 170px; text-align: center;" bgcolor="#000000" valign="top"><p align="center" style="text-align: center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm2676052/">Joseph Kosinski</a> (Regie)</p><p align="center" style="text-align: center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0457736/">Edward Kitsis</a>, <a href="http://www.imdb.com/name/nm0395271/">Adam Horowitz</a> (Story)</p></td></tr><tr><td style="width: 170px; text-align: center;" bgcolor="#000000" valign="top"><b>BESETZUNG</b></td></tr><tr><td style="width: 170px; text-align: center;" bgcolor="#000000" valign="top"><table class="cast_list"><tr class="odd"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000313/"><span style="font-size: 9px">Jeff Bridges</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div><a href="http://www.imdb.com/character/ch0014019/"><span style="font-size: 9px">Kevin Flynn</span></a><span style="font-size: 9px"> / </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0194201/"><span style="font-size: 9px">Clu</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></div></td></tr><tr class="even"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1330560/"><span style="font-size: 9px">Garrett Hedlund</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div><a href="http://www.imdb.com/character/ch0154119/"><span style="font-size: 9px">Sam Flynn</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></div></td></tr><tr class="odd"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1312575/"><span style="font-size: 9px">Olivia Wilde</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div><a href="http://www.imdb.com/character/ch0176020/"><span style="font-size: 9px">Quorra</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></div></td></tr><tr class="even"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000310/"><span style="font-size: 9px">Bruce Boxleitner</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div><a href="http://www.imdb.com/character/ch0014020/"><span style="font-size: 9px">Alan Bradley</span></a><span style="font-size: 9px"> / </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0028771/"><span style="font-size: 9px">Tron</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></div></td></tr><tr class="odd"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0289656/"><span style="font-size: 9px">James Frain</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div><a href="http://www.imdb.com/character/ch0185269/"><span style="font-size: 9px">Jarvis</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></div></td></tr><tr class="even"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1683768/"><span style="font-size: 9px">Beau Garrett</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div><a href="http://www.imdb.com/character/ch0232968/"><span style="font-size: 9px">Gem - Siren #1</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></div></td></tr><tr class="odd"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0790688/"><span style="font-size: 9px">Michael Sheen</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div><a href="http://www.imdb.com/character/ch0209988/"><span style="font-size: 9px">Castor</span></a><span style="font-size: 9px"> / </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0209988/"><span style="font-size: 9px">Zuse</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></div></td></tr><tr class="even"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm2832723/"><span style="font-size: 9px">Anis Cheurfa</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div><a href="http://www.imdb.com/character/ch0028771/"><span style="font-size: 9px">Rinzler</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></div></td></tr><tr class="odd"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm2100657/"><span style="font-size: 9px">Serinda Swan</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div><a href="http://www.imdb.com/character/ch0232968/"><span style="font-size: 9px">Gem</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></div></td></tr><tr class="even"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1861624/"><span style="font-size: 9px">Yaya DaCosta</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div><a href="http://www.imdb.com/character/ch0234070/"><span style="font-size: 9px">Siren #3</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></div></td></tr><tr class="odd"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1875044/"><span style="font-size: 9px">Elizabeth Mathis</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div><a href="http://www.imdb.com/character/ch0234070/"><span style="font-size: 9px">Siren #4</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></div></td></tr><tr class="even"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1572574/"><span style="font-size: 9px">Kis Yurij</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div style="font-size: 9px">Half Faced Man (as Yurij Kis) </div></td></tr><tr class="odd"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0167626/"><span style="font-size: 9px">Conrad Coates</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div style="font-size: 9px">Bartik </div></td></tr><tr class="even"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1386916/"><span style="font-size: 9px">Daft Punk</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div><a href="http://www.imdb.com/character/ch0235640/"><span style="font-size: 9px">Masked DJ's</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></div></td></tr><tr class="odd"><td class="name" style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0783498/"><span style="font-size: 9px">Ron Selmour</span></a><span style="font-size: 9px"> </span></td><td class="ellipsis" style="font-size: 9px">... </td><td class="character"><div style="font-size: 9px">Chattering Homeless Man </div></td></tr></table></td></tr><tr><td style="width: 170px; text-align: center;" bgcolor="#000000" valign="top"><p style="color: rgb(255, 255, 0); text-align: center;" align="center"><strong>TRAILER</strong></p></td></tr><tr><td style="width: 170px; text-align: center;" bgcolor="#000000" valign="top"><div style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81820.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81820" border="0"><br>Tron Legacy Teaser Trailer - HDTV 1080p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 153.62 MB<br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81819.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81819" border="0"><br>Tron Legacy Teaser Trailer - HDTV 720p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 97.60 MB<br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81818.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81818" border="0"><br>Tron Legacy Teaser Trailer - HDTV 480p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 42.21 MB<br></div><hr><div style="text-align: center"><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81822.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81822" border="0"><br>Tron Legacy Trailer 1 - HDTV 1080p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 176.08 MB<br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81823.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81823" border="0"><br>Tron Legacy Trailer 1 - HDTV 720p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 98.34 MB<br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81821.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81821" border="0"><br>Tron Legacy Trailer 1 - HDTV 480p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 42.69 MB<br></div><hr><div style="text-align: center"><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81825.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81825" border="0"><br>Tron Legacy Trailer 2 - HDTV 1080p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 166.94 MB<br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81826.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81826" border="0"><br>Tron Legacy Trailer 2 - HDTV 720p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 101.10 MB<br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81824.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81824" border="0"><br>Tron Legacy Trailer 2 - HDTV 480p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 44.32 MB<br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81827.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81827" border="0"><br>Tron Legacy Trailer 2 (Deutsch) - Flash Stream</a></span><br>Dateityp: flv<br>Größe: 47.02 MB</div></td></tr><tr><td style="width: 170px; text-align: center;" bgcolor="#000000" valign="top"><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1955.html"><strong>Bilder der Deutschlandpremiere</strong></a></td></tr></table><p style="color: #FFFF00"><strong>Kurzinhalt</strong></p><p>Sam Flynn (GARRETT HEDLUND) ist 27, ein Computerspezialist und charmanter Draufgänger wie sein Vater, der vor langer Zeit spurlos aus seinem Leben verschwand. Seit 1989 ist Kevin Flynn (JEFF BRIDGES), einst der weltweit führende Entwickler von Videospielen, verschollen. Bis Kevins alter Freund Alan Bradley (BRUCE BOXLEITNER) eine Nachricht erhält aus dessen früherem Büro in einer aufgegebenen Spielhalle, in der die Zeit stehen geblieben scheint. Was Sam dort findet, übersteigt seine Vorstellungskraft. Als er unabsichtlich in ein virtuelles Parallel-Universum hineingezogen wird, entdeckt er dort seinen Vater und dessen treue Gefährtin Quorra (OLIVA WILDE) – aber auch, dass hier Spiel tödlicher Ernst ist. Denn in dieser faszinierenden Welt geht es für Kevin, Sam und Quorra ums Überleben...</p><p style="color: rgb(255, 255, 0);"><strong>Produktionsnotitzen</strong></p><p>Walt Disney Pictures präsentiert mit TRON: LEGACY ein Hightech-Abenteuer in einer digitalen Welt, die es so im Kino noch nie zu sehen gab. TRON: LEGACY entstand unter der Regie von Joseph Kosinski mit Jeff Bridges, Garrett Hedlund, Olivia Wilde, Bruce Boxleitner, James Frain, Beau Garrett und Michael Sheen in den Hauptrollen. Sean Bailey, Jeffrey Silver und Steven Lisberger sind die Produzenten des Films, unterstützt vom Ausführenden Produzenten Donald Kushner und den Koproduzenten Justin Springer und Steve Gaub. Das Drehbuch zu TRON: LEGACY schrieben Eddy Kitsis und Adam Horowitz.</p><p>TRON: LEGACY kommt in Disney Digital 3D™ und IMAX® 3D in die Kinos. Den Originalsoundtrack schrieb das mit einem Grammy® ausgezeichnete französische Elektronik-Duo Daft Punk. Dank innovativer und hochmoderner Technik, Effekte und Ausstattung erzählt TRON: LEGACY eine epische, abenteuerliche Jagd durch einen digitalen Raster, der so faszinierend und erstaunlich wie auch jenseits aller Vorstellung ist. </p><p>Im Mittelpunkt dieses Abenteuers steht eine Vater-und-Sohn-Geschichte, deren Auswirkungen sowohl im Raster wie auch in der realen Welt spürbar sind. Sam Flynn (Garrett Hedlund), ein 27-jähriger Rebell, wird von den Erinnerungen an das mysteriöse Verschwinden seines Vaters Kevin Flynn verfolgt und gequält. Oscar®- und Golden Globe®-Preisträger Jeff Bridges spielt diesen Mann, der einst weltweit als größter Computervisionär galt.</p><p>Als Sam den Ursprung eines merkwürdigen Signals untersucht, das aus der alten Spielhalle seines Vaters kommt und nur von ihm stammen kann, wird er plötzlich in eine digitale Welt hineingezogen, deren Gefangener sein Vater seit zwei Jahrzehnten ist. Unterstützt von der furchtlosen Kriegerin Quorra (Olivia Wilde), begeben sich Vater und Sohn auf eine Reise, die beide in Lebensgefahr bringt und sie durch eine visuell verblüffende digitale Welt führt, eine Welt, die von Kevin Flynn selbst erschaffen wurde und sich enorm weiterentwickelt hat – mit bisher unvorstellbaren Fahrzeugen, Waffen, Landschaften und einem skrupellosen Bösewicht, der nichts unversucht lässt, um ihre Flucht zu verhindern.</p><p><strong>VISIONÄRE</strong></p><p>TRON, der 1982 von den Walt Disney Studios in die Kinos gebracht wurde, war ein bahnbrechender Science-Fiction-Film, inszeniert von Regie-Visionär Steven Lisberger, der jetzt zu den Produzenten von TRON: LEGACY gehört. TRON leistete Pionierarbeit im Einsatz von Computergrafiken, virtuellen Sets und Leuchteffekten. Eine so einzigartige Verschmelzung von real gedrehten Szenen, digitaler und manuell am Zeichenbrett realisierter Animation hatte es zuvor bei einer großen Studioproduktion noch nicht gegeben. So wurde TRON ein klassischer Kultfilm, der seinen Platz in der Populärkultur mehr als 25 Jahre lang festigen konnte und heute im Hinblick auf die Entwicklung von Special-Effects-Filmen als Meilenstein und Wendepunkt gilt. </p><p>Die aufregenden technologischen Fortschritte von heute machten neue fantastische Wege möglich, sich einen Nachfolger für TRON vorzustellen, der einzigartig wäre, für sich selbst stünde und den Zuschauer von heute ansprechen würde. Denn die Welt, in der wir heute leben, in der das Internet für die mit der Xbox aufgewachsene Generation zum Alltag gehört, in der Handys kleine Computer sind und jeder mit drahtlosen Konsolen spielen kann, war noch ein ferner Traum, als TRON inszeniert wurde.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81880.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81880" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81881.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81881" border="0"></a></p><p>Steven Lisberger hatte entscheidenden Anteil daran, dass TRON: LEGACY überhaupt in Produktion gehen konnte. „Vor etwa zehn Jahren begannen wir unsere Gespräche mit Disney“, erzählt Lisberger. „Zahllose Führungskräfte von Disney sind in diesen Jahren vor meinen Augen ergraut. Auch der Film selbst hat sich in dieser Zeit verändert, durchlief viele unterschiedliche Phasen. Als das Projekt in den letzten Jahren wieder ein Thema wurde, spürte man meiner Ansicht nach, dass jetzt irgendwie die richtigen Leute auf den richtigen Posten angekommen waren. Wir hatten bereits in früheren Phasen der Stoffentwicklung verschiedene Wege beschritten, aber nach einiger Zeit erkannt, dass sie zur heutigen Zeit einfach nicht passten. Aber diese Story tat es.“</p><p>Produzent Sean Bailey, damals Präsident seiner Produktionsgesellschaft Idealogy, Inc., führt Lisbergers Ausführungen weiter, verrät, dass er und sein Team vor vier Jahren hinzugezogen wurden, um den Entwicklungsprozess zu beschleunigen. „Disney hatte mehrere Drehbuchentwürfe aus den 1990er Jahren als Grundlage in Erwägung gezogen, aber nichts wirklich Zufriedenstellendes dabei gefunden. Deshalb wurden wir engagiert. Man wollte sehen, was uns dazu einfallen würde. Offen gesagt, wir entwickelten nur Ideen und trafen uns mit Autoren.“</p><p style="margin-left: 40px"><em>„TRON: LEGACY ist eigentlich ein Film, der für sich selbst steht. Deshalb kann man sich diesen Film ohne Vorkenntnisse anschauen und Spaß daran haben – und die Geschichte allein wird den Film tragen und funktionieren.“</em><br>Sean Bailey, Produzent</p><p>Während das Projekt in seinen frühen Entwicklungsphasen vor sich hin plätscherte, entdeckte Koproduzent Justin Springer fast zufällig das Demoreel von Regisseur Joseph Kosinski – und das erwies sich als Glücksfall. Obwohl Kosinski keine Spielfilmerfahrung mitbrachte, hatte er sein großes Talent bereits bewiesen – mit seinem einzigartigen, optisch visionären Stil bei diversen Werbespots, die er im Rahmen von Kampagnen für die Computerspiele „Halo“ und „Gears of War“ sowie für Nike inszeniert hatte.</p><p>Kosinski, der an der Columbia University ein Architekturstudium absolvierte, hat ein Gespür für Design und Ästhetik und fühlt sich in der Welt der digitalen Technologie zuhause. Und das zeigt sich auch in seiner Arbeit. „Das Filmemachen verändert sich vollständig, und ich bin davon überzeugt, dass Joe [Kosinski] einer der Vorreiter dieser Revolution ist“, sagt Sean Bailey. </p><p>Bailey erinnert sich an die ersten Tage seiner Zusammenarbeit mit Regiedebütant Joseph Kosinski: „Als ich Joe kennen lernte, war ich sofort von seiner Vorstellungskraft, seinem Gefühl für eine Story und seinem Selbstvertrauen beeindruckt. Dann unterhielten wir uns im Studio darüber, wie wir den Entwicklungsprozess beschleunigen und verbessern wollten. Joes Zuversicht war sehr inspirierend und führte uns schließlich zu diesem ersten Special-Effects-Test.“ <br><br>Kosinski, Produzent Bailey und die anderen Teammitglieder überzeugten die Verantwortlichen bei Disney, einen Test zu genehmigen, der die visuelle Machbarkeit des Projekts beweisen würde. Dieser Test war ein Kurzfilm, der zeigen sollte, was bei den Kultelementen der digitalen Welt von TRON, darunter Lichtrenner und Disken-Kämpfe, mit der heutigen Technik visuell erreicht werden konnte. Das Resultat war ein Kurzfilm mit erstaunlichen Bildern, der die Besucher der Comic-Con 2008 in San Diego begeisterte. Danach bekamen die Filmemacher grünes Licht, die Arbeit am Film selbst aufzunehmen. </p><p>Auch für die Produktion der elektronischen Musik beschritt man neue Wege – mit Hilfe von Daft Punk, den visionären Pionieren dieser Kunstform. Von ihrer ersten Single aus dem Jahr 1993 an wurden die DJs Guy-Manuel de Homem-Christo und Thomas Bangalter als neue Innovatoren der elektronischen Musik gefeiert. Der Sound von Daft Punk ist eine kühne Dancefloor-orientierte Mischung verschiedener Musikstile – ein Mix von Progressive House, Funk, Electro und Techno. Nach ihrem brillanten Debütalbum „Homework“ (1997) veröffentlichte die Band mit „Discovery“ (2001) und „Human After All“ (2005) zwei weitere Studioalben sowie mit „Alive 1997“ (2001) und „Alive 2007“ (2007) zwei Livealben.<br><br>Nachdem er für die Regie von TRON: LEGACY verpflichtet worden war, erfuhr Joseph Kosinski, dass Daft Punk, die TRON künstlerisch und stilistisch beeinflusst hatte, an dem Projekt Interesse zeigten. Kurz danach trafen sich die drei Kreativen zum Pfannkuchen-Frühstück in Hollywood und unterhielten sich über die Vision, die Kosinski für den Film hatte. Es stellte sich heraus, dass die drei Künstler kreativ auf der gleichen Welle lagen. Schon sehr früh im Produktionsprozess begannen sie, am Soundtrack zu arbeiten, der schließlich im Laufe von drei Jahren musikalisch Gestalt annahm und orchestrale Töne auf einzigartige Weise mit elektronischen und granularen Tönen verbindet. </p><table id="table49" align="right" border="0" cellpadding="8" cellspacing="8" style="width: 150px"><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81889.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81889" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81890.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81890" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81891.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81891" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81892.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81892" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81893.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81893" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81894.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81894" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81895.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81895" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81896.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81896" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81897.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81897" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81898.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81898" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81899.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81899" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81900.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81900" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81901.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81901" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81902.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81902" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81903.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81903" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81904.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81904" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81905.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81905" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81906.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81906" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81907.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81907" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81908.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81908" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81909.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81909" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81910.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81910" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81912.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81912" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81913.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81913" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81914.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81914" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81915.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81915" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81916.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81916" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81917.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81917" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81918.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81918" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81919.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81919" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81920.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81920" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81921.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81921" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81841.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81841" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81844.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81844" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81845.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81845" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81842.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81842" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81843.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81843" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81847.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81847" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81848.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81848" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81849.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81849" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81846.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81846" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81850.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81850" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81851.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81851" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81852.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81852" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81853.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81853" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81854.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81854" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81855.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81855" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81856.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81856" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81857.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81857" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81858.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81858" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81859.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81859" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81860.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81860" border="0"></a></td></tr></table><p>Dabei arbeitete Daft Punk nicht nur beim Soundtrack eng mit den Filmemachern zusammen, sondern auch beim Sound-Design – ganz besonders bei den Momenten, in denen Sound-Design und Raumtöne in komponierte Soundtrack-Passagen übergehen. Musikalisch war das ein sehr komplexer und anspruchsvoller Ansatz – diese Verschmelzung von mehreren sich überlagernden tonalen Schichten, die auf sehr interessante Weise die Grenze zwischen Musik und Sound-Design gelegentlich verschwimmen lässt. „Wir haben über 100 Minuten Musik in unserem Film“, erzählt Kosinski. „Und weil wir so früh darauf zurückgreifen konnten, ist sie so stark mit den Bildern verknüpft, dass ich mir den Film ohne sie nicht mehr vorstellen kann.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81882.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81882" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81883.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81883" border="0"></a></p><p>Die neuesten Technologien ermöglichten den innovativen Look und die Atmosphäre von TRON: LEGACY. Im Unterschied zum Vorgänger standen den Filmemachern Computer zur Verfügung, deren Leistungsfähigkeit kaum noch Grenzen gesetzt waren. Aber trotz dieser offensichtlichen Vorteile in der visuellen Gestaltung bemühten sich die Filmemacher, dem Geist von Lisbergers Traum treu zu bleiben.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81884.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81884" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81885.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81885" border="0"></a></p><p>Um das zu erreichen, griff man auf einige der höchstentwickelten Technologien zurück, die Filmemachern heute zur Verfügung stehen. Dazu gehören Kameras, die technisch sogar noch weiter entwickelt sind als die, die man für AVATAR – AUFBRUCH NACH PANDORA verwendete, und ein Prozess, der Computeranimation und gebaute Sets verschmelzen ließ.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81886.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81886" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81887.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81887" border="0"></a> </p><p>Weil diese Technologien von talentierten, kreativen Designern und visionären Filmemachern angewendet wurden, zeigt TRON: LEGACY innovatives Design und verblüffende visuelle Effekte, deren Wirkung durch hochmoderne 3D-Technologie noch verstärkt wird. Im Film verschmelzen real gedrehte Szenen und fotorealistische Computeranimationen auf eine Weise, wie man es sich in der Vergangenheit allenfalls hätte erträumen können. Mit den Worten von Produzent Jeffrey Silver: „Es schien naheliegend, dass auf TRON, der in den 1980er Jahren ein bahnbrechender Film war, ein Film folgen musste, der auch im 21. Jahrhundert diese wegweisende Wirkung haben würde. Wir wussten, wenn wir TRON: LEGACY drehen wollten, würden wir Grenzen überschreiten müssen. Und genau das haben wir getan.“ </p><p><strong>DIE ENTWICKLUNG DER GESCHICHTE</strong></p><p>Nachdem Kevin Flynn 1982 lebend aus Tron herausgekommen war und wieder die Kontrolle über Encom – den Konzern, den er mit seinem langjährigen Freund und Teilhaber Alan Bradley gegründet hatte – übernommen hatte, war jeder davon ausgegangen, dass sich Kevin fortan damit begnügen würde, populäre Computerspiele zu entwickeln und zu produzieren. Von außen betrachtet, schien sich das auch zu bestätigen. Flynn heiratete und wurde Vater eines Sohns, während er und Alan Bradley Encom zum mächtigen Marktführer in der Entwicklung von Computerspielen machten. Ohne das Wissen von Außenstehenden experimentierte Kevin jedoch noch immer mit Teleportation und kehrte von seinem unter der Spielhalle verborgenen Geheimlabor aus regelmäßig zurück in den Raster. Aber eines Tages verschwand Kevin einfach und ließ Sam zurück – allein, ohne Vater und ohne Antworten.</p><p> 20 Jahre danach setzt die Handlung von TRON: LEGACY ein.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81879.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81879" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81888.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81888" border="0"></a> </p><p>Als ein Pagersignal den jetzt erwachsenen Sam in die Spielhalle seines Vaters lockt, wird er in den Raster hineingezogen, in dem sein Vater seit 20 Jahren gefangen ist. Dort beginnt eine Reise, die Sams Leben verändern wird – und das Leben seines lange abwesenden Vaters.</p><p style="margin-left: 40px"><em>„Von Beginn an sagten Sean [Bailey] und ich dem Studio, dass dieser Film eine Vater-und-Sohn-Geschichte erzählen sollte. Und genau das ist TRON: LEGACY im Kern.“ </em><br>Joseph Kosinski, Regisseur </p><p>„Für uns war es sehr wichtig“, so Produzent Sean Bailey, „dass wir inmitten dieses visuellen Spektakels unseren Fokus auf eine Vater-und-Sohn-Geschichte richteten. In diesem Film geht es um einen Jungen, der seinen Vater verlor, der jetzt zwar erwachsen, aber immer noch seelisch verwundet ist. Dann erfährt er, dass es für das Verschwinden seines Vaters vielleicht andere Gründe gibt, als die, an die er gedacht hatte – und dass es für beide eine Chance gibt, ihre Beziehung wieder aufzubauen. Unser Ziel ist es, sicherzustellen, dass wir unserer Geschichte auf bestmögliche Weise dienen. Und die Bilder, die Spezialeffekte, die Musik, die Leistung der Darsteller und der Stil des Films tragen dazu bei.“<br><br>Die Entfremdung zwischen Vater und Sohn sowie die folgende Wiederannäherung bilden den emotionalen Startpunkt der Geschichte. „Man gelangt in diese spektakuläre Welt und braucht jemanden, durch den man sie erleben kann. Von einer solchen Prämisse ausgehend, entwickelten wir Sam und seine Persönlichkeit. Man entdeckt den Raster, aber auch Kevin Flynn durch Sam“, erklärt Adam Horowitz, der mit Eddy Kitsis das Drehbuch des Films schrieb (nach einer Story von Kitsis, Horowitz, Brian Klugman und Lee Sternthal sowie auf der Grundlage von Charakteren, die Steven Lisberger und Bonnie MacBird entwickelt hatten).<br><br>Steven Lisberger hält eine gute Story für ebenso wichtig wie all die technischen Aspekte, die dem Film zugutekommen. „Story und Charaktere interessieren mich genauso wie die visuelle Gestaltung. Die Handlungswende, dass nämlich Flynn noch am Leben ist, und die sich dadurch ergebende Vater-und-Sohn-Geschichte sind wirklich faszinierend in TRON: LEGACY. Den eingefleischten Fans wird das gefallen, aber es spielt auch keine Rolle, wenn man den Vorgängerfilm nicht kennt – auch für Neueinsteiger wird die Geschichte funktionieren.“<br><br>„Einer der zugrunde liegenden Aspekte der erzählten Geschichte ist die Technologie“, erklärt Jeff Bridges, der wie in TRON Kevin Flynn verkörpert. „Es ist so aufregend, sich all dieser Dinge bewusst zu werden, die heute möglich sind. Moderne Technologien haben sich so rasant entwickelt, dass wir noch keinen moralischen Kompass dafür erschaffen haben, an dem wir uns orientieren können, so dass wir auch die Auswirkungen dieser Technologien noch nicht kennen. Auch diese Aspekte werden in TRON: LEGACY thematisiert.“</p><p><strong>WIE TRON: LEGACY ENTSTAND</strong></p><p><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81840.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81840" border="0" style="float: right; margin: 8px"></a>Joseph Kosinskis Ansatz für die Inszenierung von TRON: LEGACY ist eindeutig: „Mein Ziel war es, dass alles absolut realistisch wirken musste. Man sollte das Gefühl haben, als hätten wir unsere Kameras in die TRON-Welt mitgenommen und dort dann gedreht. Deshalb wollte ich möglichst viele Sets tatsächlich bauen, wollte echte Materialien wie Glas, Beton, Stahl, damit man alles fast fühlen und spüren können würde.“<br><br>Um für TRON: LEGACY den aufregenden ikonischen Look kreieren zu können, umgab sich Kosinski mit Künstlern aus unterschiedlichsten Bereichen. „Wir engagierten Mitarbeiter aus der Welt der Architektur, aus dem Automobildesign, Menschen, die noch nie an einem Film mitgearbeitet hatten“, erzählt Kosinski. „Wir ließen Mitarbeiter aus dem ganzen Land und aus Europa einfliegen.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81828.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81828" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81829.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81829" border="0"></a></p><p>Kosinski und seine Mitarbeiter wussten, dass sie bei den heute gebräuchlichen Special-Effects-Techniken Grenzen überschreiten mussten, um den Geist von TRON in TRON: LEGACY fortleben lassen zu können. Das Ergebnis ist eine komplexe Mischung verschiedener Techniken – von der Arbeit mit dem Blue Screen bis hin zum Einsatz von 3D-Kameras. Techniken, die Kosinski und sein Team für diesen Film in der Anwendung verschmolzen. „Ich verlasse mich mehr auf meinen Instinkt als auf Erfahrungen“, erläutert Kosinski, „aber viel von dem, was wir an Technologie hier einsetzen, habe ich teilweise bereits bei meinen Werbespots verwendet. Jedoch setzen wir bei diesem Film das alles zum ersten Mal gleichzeitig und im großem Stil ein.“</p><p style="text-align: center">  <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81830.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81830" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81831.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81831" border="0"></a></p><p>Trotzdem hält Produzent Sean Bailey den Plot für die treibende Kraft des Films: „Wir haben alle innovativen und hochmodernen Technologien, die es derzeit gibt, eingesetzt, aber meiner Ansicht nach haben wir nie Technologie um der Technologie willen verwendet. Stattdessen ermöglichte sie es uns, unsere Geschichte auf eine völlig neue Weise zu erzählen und in den Film einige überraschende Wendungen einzubauen. Ich glaube, unser Film ist der erste, in dem ein Schauspieler gegen sich selbst kämpft und dabei zwei sehr unterschiedliche Generationen beteiligt sind. Ich hoffe, wir können die Zuschauer nicht nur auf die Art begeistern: ‚Oh, das ist ein cooler, grandioser Effekt’, sondern auch so: ‚Oh, damit habe ich jetzt nicht gerechnet.’“</p><p style="text-align: center"> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81832.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81832" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81833.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81833" border="0"></a></p><p>Zu den komplexen technologischen Herausforderungen kommt noch hinzu, dass TRON: LEGACY in 3D gedreht wird. „3D ist ganz sicher technisch eine echte Herausforderung“, gibt Bailey zu. „Die Kameras sind größer und schwerer, und es gibt viele zusätzliche Variablen, die man einkalkulieren muss. Natürlich verlangsamt das alles den Produktionsprozess. Meiner Ansicht nach ist 3D aber ein großartiger Anreiz, ins Kino zu gehen, denn diese Erfahrung lässt sich auf einem iPhone, einem Laptop oder am Fernseher zuhause nicht reproduzieren.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81834.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81834" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81835.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81835" border="0"></a></p><p>„Für mich war es wichtig, dass TRON: LEGACY ein echter 3D-Film ist“, führt Joseph Kosinski aus. „Es gibt gerade eine Menge Filme, die zweidimensional gedreht und nachträglich in 3D konvertiert werden. Aber mit der Welt und den Szenerien, die wir kreiert haben, und angesichts der Tatsache, dass wir versuchten, Atmosphäre aufzubauen und diese großen Ausblicke und Totalen bis weit in den Bildhintergrund hinein zu realisieren, gab es für uns gar keine andere Möglichkeit als den Film mit echten 3D-Kameras zu drehen.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81836.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81836" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81837.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81837" border="0"></a> </p><p>„In 3D zu drehen, bedeutet sehr viel mehr Arbeit“, fügt Kosinski hinzu. „Und auch die Effekte werden in 3D realisiert, was ebenfalls eine Herausforderung darstellt. Man muss viel mehr Arbeit investieren, wenn man für jedes Auge unterschiedliche Bilder kreieren muss.“</p><p>Um TRON: LEGACY in 3D drehen zu können, setzten die Filmemacher Kameras der neuesten Generation ein, die speziell für sie gebaut worden waren. Und sie verwendeten eine 3D-Technik, die verschiedene Technologien kombiniert – das Motion-Capture-Verfahren, mit dem eine Figur komplett digital realisiert wurde, in Verbindung mit Kamerasystemen, die bei den real gedrehten Szenen zum Einsatz kamen.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81838.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81838" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81839.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81839" border="0"></a></p><p><strong>DIE BESETZUNG VON TRON: LEGACY </strong></p><p>Jeff Bridges ist wieder in der Rolle zu sehen, die er vor 28 Jahren in TRON erstmals spielte. Wahrscheinlich ist das für einen Schauspieler die längste Zeit, die je zwischen der erstmaligen und erneuten Darstellung einer Figur verstrich.<br><br>Die Filmemacher suchten nach Schauspielern, die die Vision von TRON: LEGACY mit Leben füllen konnten – unabhängig davon, ob sie nun „User“ oder „Programme“ verkörpern. Die erste Aufgabe bestand darin, Jeff Bridges dafür zu gewinnen, erneut Kevin Flynn, den genialen Computerspiel-Designer, zu verkörpern und dabei neben Clu, der jüngeren Ausgabe von sich selbst, zu spielen. Wie Oscar®-Preisträger Bridges zugibt, war es nicht schwer, ihn zu überreden: „Regisseur Joe Kosinski machte mir das Projekt schmackhaft. Das muss man den Verantwortlichen bei Disney hoch anrechnen, dass sie sein Potenzial erkannt haben. Das war ein smarter Zug von ihnen, denn Joe geht alles so ruhig an, vermittelt dabei den Eindruck, alles bewältigen zu können. Joe hat mich wunderbar in die Geschichte eingeführt, mir erzählt, welche Richtung sie schließlich einschlägt, und das hat mich fasziniert. Dann zeigte er mir sein Demoreel, und ich konnte etwas von der Technologie sehen, die ihm zur Verfügung stand. Im Prinzip mache ich diesen Film aus dem gleichen Grund wie schon den ersten. Die damals eingesetzte Technologie galt als hochmodern und innovativ, und das trifft ganz sicher auch auf den Nachfolgefilm zu. Außerdem hat sich dadurch das Filmemachen total verändert und diese neue Art des Filmemachens kenne ich noch nicht.“</p><p>Als Nächstes suchte man den richtigen Schauspieler, der an der Seite von Jeff Bridges Kevin Flynns Sohn Sam spielen sollte. Hunderte von Kandidaten machten sich Hoffnung und sprachen für die Rolle vor, die am Ende an Newcomer Garrett Hedlund ging, den man aus FRIDAY NIGHT LIGHTS („Friday Night Lights – Touchdown am Freitag“) und FOUR BROTHERS („Vier Brüder“) kennt.</p><p>Hedlund war schon immer ein Fan von Jeff Bridges, hatte immer diese merkwürdige Vorahnung, dass er irgendwann mit ihm zusammenarbeiten würde. Als sich dann die Gelegenheit bot, seinen Sohn zu spielen, war das für ihn „eine äußerst surreale Erfahrung“, wie Hedlund zugibt.<br><br>Garrett Hedlund musste Motorradfahren, Nahkampf, den Umgang mit Stützdrähten, die Kampfkunst Capoeira und Parkour trainieren, um sich auf die Rolle des Extremsportlers Sam Flynn vorzubereiten. Jeff Bridges nahm Hedlund unter seine Fittiche, half dem jungen Schauspieler bei seiner Vorbereitung für einen Film, der mit seinen vielen Spezialeffekten so hohe Anforderungen an ihn stellte. „Ich habe in ihm immer die Art Vater gesehen, die jedes Kind gern haben würde. Denn er hat diese verspielte Seite an sich, ist aber auch unglaublich weise.“<br>Olivia Wilde und Filmpartner Garrett Hedlund wollten schon immer zusammenarbeiten, seit sie sich vor sieben Jahren kennen lernten – als beide gerade ihre Filmdebüts drehten.<br><br>Olivia Wilde, bekannt aus der Hitserie „House M.D.“ („Dr. House“) und dem Horror-Abenteuer TURISTAS („Turistas“, 2006), schloss sich als Quorra, eine erfahrene, geschickte Kriegerin und Vertraute von Kevin Flynn, der Besetzung an. Wilde hatte noch nie eine körperlich so anspruchsvolle Rolle gespielt, war aber mehr als bereit für das Training, dem sie und Hedlund sich als Vorbereitung für ihre Rollen unterziehen mussten. „Eine körperlich so anspruchsvolle Rolle wie in diesem Film habe ich noch nie gespielt“, gibt Wilde zu. „Und sie forderte mehr von mir, als ich es mir je hätte vorstellen können, was aber großartig ist. Zum Glück war unser Trainerteam unglaublich.“<br><br>Wilde genoss es, die starke und mutige Quorra darzustellen: „Es ist einfach fantastisch, eine so starke und kompetente Frau verkörpern zu können – in einem Film, in dem Männer im Mittelpunkt stehen. So nämlich könnte man ihn verstehen. Quorra spielt in der Geschichte eine sehr wichtige Rolle, eine solche Rolle für eine Frau habe ich bislang in keinem Film gesehen.“<br><br>„Ich glaube wirklich, dass dieser Film auch Frauen gefallen wird – und jungen Mädchen“, fügt Olivia Wilde hinzu. „Und ich will, dass diese jungen Mädchen sich zu Halloween als Quorra verkleiden. Sie sollen spüren, dass sie sich mit dieser Figur identifizieren können, dass diese Figur sie auch inspirieren kann, stark zu sein.“<br><br>Michael Sheen ließ sich für seine Darstellung des Castor von vielen berühmten „Entertainern“ inspirieren – das Spektrum reicht dabei von Mae West bis zu Ziggy Stardust.<br><br>Michael Sheen war mit der Welt großer Effektfilme bereits vertraut, da er in den UNDERWORLD-Filmen Lucian gespielt hatte. In TRON: LEGACY verkörpert Sheen den geschniegelten Nachtclubbesitzer Castor.</p><p>Für Sheen bot die Rolle des Castor durch ihre Gratwanderung zwischen Dunkelheit und Licht interessante Möglichkeiten: „Ich bin ein Programm und eigentlich keine Person. Weil aber in der digitalen Welt des Rasters alle Programme mit einer Persönlichkeit versehen sind, ist es ziemlich interessant, sich die Frage zu stellen, was für eine Art Programm Castor eigentlich ist. Meine Figur gibt es bereits seit den frühesten Anfängen dieser Welt. Das behauptet sie zumindest. Deshalb musste ich mir ausmalen, welchen Platz sie in der Geschichte der TRON-Welt einnimmt.“</p><p>In weiteren Rollen sind in TRON: LEGACY Bruce Boxleitner zu sehen, der aus den Serien „Heroes“ („Heroes“) und „Babylon 5“ („Babylon 5“) bekannt ist und wie schon in TRON Alan Bradley verkörpert, außerdem James Frain, der unter anderem in den TV-Hits „True Blood“ und „The Tudors“ („Die Tudors“) mitwirkte und nun Clus Gefolgsmann spielt, und schließlich als Sirenenanführerin Beau Garrett, die man aus den Serien „Criminal Minds“ („Criminal Minds“) und „Entourage“ („Entourage“) kennt. </p><p style="color: #FFFF00"><strong>Fun-Facts zur Produktion</strong></p><ul><li>TRON: LEGACY ist das Spielfilmdebüt von Joseph Kosinski, der seinen einzigartigen optisch visionären Stil bereits als Regisseur diverser Werbespots unter Beweis gestellt hat – im Rahmen von Kampagnen für die Computerspiele „Halo“ und „Gears of War“ sowie für Nike.</li><li>Steven Lisberger, Autor und Regisseur von TRON („Tron“, 1982), gehört mit Sean Bailey und Jeffrey Silver auch zu den Produzenten von TRON: LEGACY.</li><li>Jeff Bridges, der für seine Hauptrolle in CRAZY HEART („Crazy Heart“, 2009) mit dem Oscar® und dem Golden Globe® ausgezeichnet wurde, schlüpft wieder in die Rolle von Kevin Flynn - wie auch Bruce Boxleitner in die von Alan Bradley. Es sind Figuren, die beide Darsteller erstmals in TRON (Tron“, 1982) verkörpert hatten.</li><li>Das Drehbuch von TRON: LEGACY stammt von Eddy Kitsis und Adam Horowitz, den Autoren vieler Folgen des Serienhits „Lost“ („Lost“), und zeichnet sich durch stark entwickelte Charaktere und eine faszinierende Geschichte aus. Qualitäten, die im nachempfindbaren Zentralthema zum Ausdruck kommen: Der Suche eines Sohnes nach seinem Vater. </li><li>TRON: LEGACY ist der erste 3D-Film, bei dem ein komplett digital erstellter Kopf und Körper mit einem realen Darsteller verschmolzen wurden, um eine jüngere Ausgabe von Jeff Bridges’ Figur Kevin Flynn auf die Leinwand bringen zu können. Möglich wurde das durch Emotion Capture, eine von Digital Domain weiterentwickelte Technologie.</li><li>TRON: LEGACY ist der erste Live-Action-Film, bei dem eine Helmet Mounted Camera (HMC) - eine am Helm angebrachte Kamera - verwendet wurde, was dem Schauspieler erlaubt in einer Szene mit anderen zu interagieren.</li><li>TRON: LEGACY ist der erste Film, bei dem in großem Maße selbstleuchtende Kostüme verwendet und Kostüme nach digital erstellten Vorlagen angefertigt wurden.</li><li>TRON: LEGACY ist der erste Film, der digital mit 35mm-Objektiven und 35mm-Chip-Kameras gedreht wurde. </li><li>Jeff Bridges ist der erste Schauspieler der Filmgeschichte, der auf der Leinwand an der Seite einer jüngeren Ausgabe von sich selbst zu sehen ist.</li><li>Daft Punk, das mit dem Grammy® ausgezeichnete französische Elektronik-Duo, schrieb den Soundtrack für TRON: LEGACY, komponierte dafür 24 Titel und ist im Film auch in einem kurzen Gastauftritt zu sehen.</li><li>Michael Sheen ließ sich für seine Darstellung des extravaganten Nachtclubbesitzers Castor von vielen berühmten „Entertainern“ inspirieren – das Spektrum reicht dabei von Mae West bis zu Ziggy Stardust. </li><li>Für die Leuchtanzüge des Films wurden elektrolumineszierende Lichtquellen verwendet, die aus einem dehnbaren Polymerfilm hergestellt wurden. </li><li>Das Design der Lichtrenner wurde von den Originalentwürfen inspiriert, die Syd Mead für TRON („Tron“, 1982) entwickelt hatte. Für Daniel Simon und sein für das Design der Fahrzeuge verantwortliches Team erwies es sich bei TRON: LEGACY als große Herausforderung, Lichtrenner zu konstruieren, die mit ihren Fahrern zu einer visuellen Einheit verschmelzen, ihnen aber noch genügend Bewegungsfreiheit lassen.</li><li>Sowohl Garrett Hedlund, Darsteller von Sam Flynn, als auch Olivia Wilde, die Quorra spielt, unterzogen sich für ihre Rollen einem Parkour- und Martial-Arts-Training. </li><li>Um der Welt des Rasters in TRON: LEGACY, einen realistischen Anstrich zu geben, wurden viele Sets ganz traditionell im Studio errichtet. Dazu gehören Flynns Spielhalle, Kevin Flynns sicheres Haus, der Nachtclub End of Line sowie ganze Straßenzüge, die größer waren als die meisten in der Realwelt. </li><li>Die 3D-Technologie von TRON: LEGACY wurde nach AVATAR („Avatar – Aufbruch nach Pandora“, 2009) entwickelt und ist derzeit die weltweit fortschrittlichste. </li><li>TRON: LEGACY wurde in 3D gedreht. Um dem Zuschauer allerdings eine eindringliche Erfahrung der Welt des Rasters zu vermitteln, sind die Eröffnungsszenen in der Realwelt in 2D. Sobald Sam den Raster betritt, kommt 3D zum Einsatz.</li><li>Zu den Waffen in TRON: LEGACY zählen Disken und Stäbe. In den Disken, die jedes Programm im Raster bei sich trägt, sind alle Daten über das Programm und das, was es ausmacht, gespeichert. Aber wenn sie geworfen werden, werden die Disken zur tödlichen Waffe, die immer zu ihren Besitzern zurückkehren. Mit Hilfe der Stäbe lassen sich, abhängig von der Codierung, Fahrzeuge wie auch spezielle Waffen formen. Darüber hinaus sind auch sie große Datenspeicher.</li><li>Zu den Fahrzeugen von TRON: LEGACY gehören der schnittige und schnelle Lichtrenner, das Lichtmobil, das im Raster ein Rennwagen mit enormer Power, in den Outlands aber ein extrem belastbares Geländefahrzeug ist, der Deaktivierer, ein riesiges U-förmiges Fluggerät, das auf der Suche nach eigensinnigen Programmen die Straßen durchstreift, die Solarsegler, fliegende Transportschiffe, und der Regulierer, Clus fliegendes Schlachtschiff, das dreimal größer ist als jeder Flugzeugträger in der Realwelt und Clus gesamte Armee beherbergt.</li><li>Weil es sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv war, die Darsteller in ihre Leuchtanzüge zu stecken, wurden spezielle Inversionsbänke bereitgestellt. Diese erlaubten es den Schauspielern, ihre Füße hochzulegen und sich zurückzulehnen, ohne die Anzüge zu beschädigen.</li><li>Die von den Schauspielern getragenen Helme wurden von den Kostümdesignern im Einklang mit den Charakteren und dem Look von TRON: LEGACY entworfen – Helme aus der Requisite wurden nicht verwendet. </li><li>Programme, die loyal zu Clu sind, tragen Anzüge und steuern Fahrzeuge, die in den Farben Orange, Rot und Gelb, den Farben von Clus Herrschaftsbereich, leuchten. Dagegen sind die Bewohner des Rasters und ihr gesamtes Umfeld durch kühle Weiß-, Blau- und Silbertöne gekennzeichnet. </li><li>Um wissenschaftlich korrekt zu bleiben und sich abzusichern, dass die Ideen und Konzepte des Films auch von naturwissenschaftlichen Gesetzen gestützt würden, ließen sich die Filmemacher von der National Academy of Sciences beraten – selbst wenn es die Möglichkeiten, diese Ideen auch zu verwirklichen, bis jetzt noch nicht gibt. </li><li>Die für den Film kreierten Disken bestanden aus 134 LED-Lichtquellen, wurden über Funk gesteuert und mit Magneten an den Anzügen befestigt. Darüber hinaus befanden sich in ihnen auch die Batterien, die die Lichtquellen des Anzugs mit Energie versorgten. Weil die Disken schwer waren, ließ man große Vorsicht walten, wenn sie am Set geworfen wurden. </li><li>Mehrere der Fahrzeuge für TRON: LEGACY wurden nicht digital im Computer realisiert, sondern für bestimmte Szenen komplett gebaut. Das stand im Einklang mit der Vision Kosinskis, die Grenzen zwischen Digitalanimation und Realität zu verwischen. </li><li>Flynns Spielhalle ist für alle Fans von TRON eine Fundgrube für Kultobjekte. Man findet dort das Master Control Program Schreibtischutensilienset aus dem Originalfilm, den Tischcomputer mit dem Interface und eine verdichtete Version des Shiva-Lasers, der Sam einscannt und in den Raster zieht, schließlich auch eine Karte des Rasters, die im Code eines Hintergrundbildes eingebettet ist, und darüber hinaus an der Wand die Zeichnungen aus Sams Kindheit. </li><li>Für TRON: LEGACY realisierten Visual Effects Supervisor Eric Barba und sein Team über 1.400 Einstellungen mit visuellen Effekten.</li><li>Regisseur Joseph Kosinski realisierte die extrem detailreiche Welt von TRON: LEGACY mit einem Team von Künstlern, die in ihren Arbeitsbereichen großes Ansehen genießen: Fahrzeugdesigner, Architekten, Wirtschaftsingenieure, Grafikdesigner und Illustratoren.</li><li>Licht durchdringt das Leben im Raster – von innovativer illuminierter Mode bis hin zu den Lichtrennern und Disken. Licht zieht sich als verbindendes Element nahtlos durch Architektur, Fahrzeuge und Kleidung. </li><li>Die Welt von TRON: LEGACY ist geprägt von minimalistischer Inneneinrichtung und moderner, lichtbasierter Architektur. Außerdem sieht man sehr häufig das Element der Unterbeleuchtung und im Boden eingelassene Leuchtschienen.</li><li>In Kevin Flynns sicherem Haus findet man in der minimalistischen Inneneinrichtung neo-viktorianische Möbel. So entsteht ein Look, der Altes und Neues auf provokative Weise miteinander vermischt. </li><li>Die der Körperform angepassten Anzüge und ihre ausgeprägten Leuchtmuster inspirierten bereits Mode- und Schuhdesigner. In der Folge tauchten modische Elemente aus TRON: LEGACY auf dem Laufsteg und in Modemagazinen auf.</li><li>TRON: LEGACY führt Jeff Bridges wieder mit Bruce Boxleitner, der wie schon in TRON („Tron“, 1982) Alan Bradley spielt, und Steven Lisberger zusammen, den Autor-Regisseur von TRON, der jetzt zu den Produzenten von TRON: LEGACY zählt. </li><li>Jeff Bridges ist wieder in der Rolle zu sehen, die er vor 28 Jahren in TRON erstmals spielte. Wahrscheinlich ist das für einen Schauspieler der längste Zeitraum, der je zwischen der erstmaligen und erneuten Darstellung einer Figur verstrich. </li><li>Kevin Flynn, den Jeff Bridges darstellt, lebt in den Outlands, einem düsteren und gefährlichem Gebiet jenseits des Rasters. Von seinem sicheren Haus aus kann er weit entfernt das leuchtende Stadtbild des Rasters sehen. </li><li>Garrett Hedlund, der Sam Flynn verkörpert, und Olivia Wilde, Darstellerin von Quorra, wollten schon immer zusammenarbeiten, seit sie sich vor sieben Jahren kennen lernten – als sie beide gerade ihre Filmdebüts drehten.</li><li>Garrett Hedlund trainierte Motorradfahren, Nahkampf, den Umgang mit Stützdrähten, die Kampfkunst Capoeira und Parkour, um sich auf die Rolle des Extremsportlers Sam Flynn vorzubereiten.</li><li>Olivia Wilde liebte ihre Rolle und deren körperliche Herausforderungen, trat in Kampfsequenzen zum Angriff an und war Garrett Hedlund bei jedem Stunt ebenbürtig. Weil sie aber vor ihrer Einkleidung durch die Kostümdesigner in flachen Schuhen trainiert hatte, musste sie ihr Training von vorn beginnen, weil Quorra Schuhe mit 10 Zentimeter hohen Absätzen trägt.</li><li>Für die Rückblenden wurde Bruce Boxleitner als Alan Bradley mit Hilfe der Hairstylisten, Make-up-Spezialisten und der digitalen Effektzauberer verjüngt.</li><li>Michael Sheen, Darsteller von Castor, sah TRON erstmals mit 12 Jahren in seinem Heimatland Wales und wurde sofort ein Fan. Niemals hätte er sich vorstellen können, dass sich ihm später die Gelegenheit bieten würde, eine Rolle im Hi-Tech-Abenteuer TRON: LEGACY zu übernehmen. </li><li>Die extrem hohen und angewinkelten Absätze, die die Sirenen tragen müssen, stellten für Beau Garrett in der Rolle der Gem eine große Herausforderung dar. Bevor sie ihre Szenen drehte, konnte man sie deshalb dabei beobachten, wie sie auf der Treppe des Sets für den Nachtclub End of Line das Gehen übte. </li><li>Die Darstellerinnen der Sirenen arbeiteten mit einem Choreographen zusammen, um Gang und Gestik zu synchronisieren, damit ihre Bewegungen absolut gleich aussehen. Ein Team von Hairstylisten und Make-up-Spezialisten brauchte in Zusammenarbeit mit zwei Ankleidern für die „Anzüge“ drei Stunden, um die Schauspielerinnen in Sirenen zu verwandeln. </li><li>James Frain verkörpert Jarvis, den wichtigsten Gefolgsmann des Bösewichts Clu. Frain kennt sich aus mit der Darstellung von Männern, die mächtigen Herrschern dienen. In ELIZABETH („Elizabeth“, 1998) spielte er Alvaro de la Quadra, den spanischen Botschafter am Hofe von Königin Elizabeth I, außerdem Thomas Cromwell, der in der Serie „The Tudors“ („Die Tudors“) seinem König Heinrich VIII ergeben war, und schließlich auch Mott, der in der Serie „True Blood“ („True Blood“) dem Vampirkönig dient. </li><li>Anis Cheurfa, der Rinzler spielt, ist ein weltbekannter Martial-Arts-Kämpfer, der als Pionier im Martial-Arts-Tricking gilt. Rinzler ist der beste Spieler bei den Wettbewerben im Raster und besitzt die Fähigkeit, seinen Diskus in zwei Waffen zu teilen. </li><li>Der Raster ist konzipiert als eine von Licht durchflutete Stadt, in der über eine Million Programme leben. Ein Wolkenkratzer thront mit einer Höhe von 1,6 Kilometern über der Stadt, in seiner Spitze befindet sich der Nachtclub End of Line. Die Outlands, ein düsteres und gefährliches Gebiet, liegen jenseits der Grenzen des Rasters. </li><li>Die Bewohner des Rasters unterhalten sich mit Turnieren, die alten Gladiatorenkämpfen ähneln. Dabei treten die Spieler mit Disken und Stäben gegeneinander an. Außerdem sehen die Bewohner des Rasters gerne tödlichen Lichtrenner-Wettkämpfen zu, die in riesigen Stadien ausgetragen werden auf Strecken mit mehreren Ebenen. </li></ul><p><strong>Tron Legacy startet am 27.01.2011 in den Kinos!</strong></p>]]></description><guid isPermaLink="false">11167</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>The Green Hornet 3D</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/the-green-hornet-3d-r11125/</link><description><![CDATA[<table id="table48" align="right" border="0" cellpadding="8" cellspacing="8"><tr><td bgcolor="#000000" style="text-align: center" colspan="2"><p align="center" style="font-size: large; color: #FF6600"><strong>T</strong><font size="4"><strong>he Green Hornet 3D</strong></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" rowspan="8" valign="top" style="text-align: center; width: 150px"> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81768.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81768" border="0"></a>  <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81769.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81769" border="0"></a>  <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81771.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81771" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81772.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81772" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81773.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81773" border="0"></a> <span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81774.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81774" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81776.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81776" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_81781.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81781" border="0"></a></span><br><strong><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1939.html">-&gt; Alle Szenenbilder</a></strong></td><td bgcolor="#000000" style="width: 170px"><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81760.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81760" border="0"></a></span>    </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" style="width: 170px"><p align="center"><b>REGIE &amp; STORY</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" style="width: 170px"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0327273/">Michel Gondry</a> (Regie)<br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0736622/">Seth Rogen</a>, <a href="http://www.imdb.com/name/nm1698571/">Evan Goldberg</a> (Story)</p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" style="width: 170px"><p align="center"><b><a href="http://www.imdb.com/title/tt0990407/">BESETZUNG</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" style="width: 170px"><p align="center" style="color: #FFFF00"><strong>TRAILER</strong></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" style="width: 170px"><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81789.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81789" border="0"><br>The Green Hornet Trailer 1 (Deutsch) - Flash Stream</a></span></p><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81786.html">The Green Hornet Trailer 1 (Englisch) - HDTV 480p</a></span></p><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81787.html">The Green Hornet Trailer 1 (Englisch) - HDTV 720p</a></span></p><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81788.html">The Green Hornet Trailer 1 (Englisch) - HDTV 1080p</a></span></p><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81790.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=81790" border="0"><br>The Green Hornet Trailer 2 (Deutsch) - Flash Stream</a></span></p><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81792.html">The Green Hornet Trailer 2 (Englisch) - HDTV 480p</a></span></p><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81793.html">The Green Hornet Trailer 2 (Englisch) - HDTV 720p</a></span></p><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81791.html">The Green Hornet Trailer 2 (Englisch) - HDTV 1080p</a></span></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" style="width: 170px"><p align="center"><strong>FEATURETTEN</strong></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" style="width: 170px"><p style="font-size: small;" align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81794.html">The Green Hornet Featurette</a></span></p><p style="font-size: small;" align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_81795.html">The Green Hornet B-Roll</a></span></p></td></tr></table><p>Britt Reid (SETH ROGEN) ist der Sohn des prominentesten und mächtigsten Medienmagnaten von LA – und vollauf damit zufrieden, die örtliche Party-Szene aufzumischen und auch weiterhin ein planloses Leben zu führen. Doch als sein Vater (TOM WILKINSON) plötzlich auf mysteriöse Weise stirbt und Britt sein gewaltiges Medienimperium erbt, ändert sich alles. Britt geht eine ungewöhnliche Freundschaft mit Kato (JAY CHOU), einem der fleißigsten und erfinderischsten Angestellten seines Vaters, ein. Gemeinsam sehen sie ihre Chance gekommen, zum ersten Mal in ihrem Leben etwas Sinnvolles zu tun: Verbrechen bekämpfen. Doch um das tun zu können, beschließen sie, selbst zu Verbrechern zu werden. Sie schützen das Gesetz, indem sie es brechen. Als The Green Hornet streift Britt gemeinsam mit Kato nachts durch die Straßen von LA. Dank seiner genialen Einfälle und Fähigkeiten, konstruiert Kato die ultimative, technisch allem bisher Dagewesenem überlegene Retro-Waffe: The Black Beauty, ein unzerstörbares Auto, das über genauso viel PS wie Feuerkraft verfügt. The Green Hornet und Kato sorgen schnell für einiges Aufsehen mit ihrer rollenden, mobilen Festung auf Rädern. Mit Katos cleveren Gadgets bekämpfen sie die bösen Jungs und mit Hilfe von Britts neuer Sekretärin, Lenore Case (CAMERON DIAZ), beginnen sie mit der Jagd auf den Mann, der die ganze Unterwelt von LA kontrolliert: Benjamin Chudnofsky (CHRISTOPH WALTZ). Doch Chudnofsky hat bereits seinen eigenen Plan, wie er The Green Hornet ein und für alle mal aus dem Weg räumen will.<br><br>Basierend auf einer der erfolgreichsten Radio-Serien der dreißiger Jahre, kehrt im Winter 2011 unter der Regie von Michel Gondry ("Vergiss mein nicht!") ein weiterer klassischer Comic-Held spektakulär in 3D zurück auf die große Leinwand: The Green Hornet. Die Hauptrollen spielen Seth Rogen ("Beim ersten Mal", "Superbad") sowie Cameron Diaz ("3 Engel für Charlie") und Oscar®-Preisträger Christoph Waltz ("Inglourious Basterds") in einer neuen Paraderolle als schillernder Unterweltboss von LA. </p><p style="color: #FFFF00"><strong>Kritik von Daniel Räbiger</strong></p><p>Die Grüne Hornisse ist eine Überraschung. Während der Trailer noch oberflächliche Unterhaltung auf Fantastic Four Niveau vermuten lies, überzeugt der Film durch treffende Besetzung, ein durchdachtes Drehbuch und einer gut dosierten Portion Humor und Selbstironie. Seth Rogen, Drehbuchautor, Hauptdarsteller und ausführender Produzent liefert mit The Green Hornet ein überzeugendes Superhelden-Debut mit großartiger Besetzung. Regisseur Michel Gondry setzte gerade dem Oscar-Prämierten Christoph Waltz in seiner Rolle als Bösewicht Chudnofsky hervorragend in Szene. Die Figur des Widersachers ist auch die, die dem Film seine Besondere Note gibt: Kein Franchise nimmt sich so überzeugend selbst auf die Schippe wie bei The Green Hornet.</p><p>Auch auf den 3D Trend ist der grüne Rächer aufgesprungen - dies jedoch nur mäßig überzeugend. Zahllose Szenen im Film sind auch in der 3D Variante noch zweidimensional, oft kann man mangelnde Bildqualität bemerken, gerade in den ersten Szenen des Films. Besonders störend fällt die schlechte Tiefen-Bildregie und der Schnitt auf, der oft Bilder mit völlig unterschiedlichen Tiefenebenen kombiniert und so für den einen oder anderen Migräneschub sorgen dürfte. Der Großteil der 90 Millionen Euro Budget floss sicherlich in die Ausstattung und nicht in die 3D Technik. Aber das kommt dem Streifen auf ganz anderer Ebene zu Gute. Während aktuelle Produktionen oft mit einem CGI-Overkill langweiligen gibt es in The Green Hornet erfreulicherweise wieder echte Autos, Bezinexplosionen und Sets. Es ist einfach ein großer Spaß wenn tatsächlich ein LKW geschrottet wird und nicht ein CGI-Tanklaster. Hier fühlt man sich an manchen Stellen an die famose Verfolgungsjagd in Terminator 3 - Rise of the Machines erinnert, wo Arnold einen echten Straßenzug verwüstet.</p><p>Während Humor, Besetzung und Ausstattung des Films erhaben sind, hat das Drehbuch einige schwächen. Gerade im Mittelteil wirkt der Split zwischen Green Hornet und Kato mehr als aufgesetzt und erzwungen. Klar, man musste einen solchen Bruch irgendwie einbauen - kein Film dieser Art funktioniert ohne. Aber einen derart lieblosen und heruntergespielten gab es schon lange nicht mehr zu sehen. Es ist klar, dass die Produzenten sich lieber auf fulminante Action konzentrieren wollten, als auf den Aufbau einer glaubwürdigen Beziehung. So muss der Zuschauer sehr viel selbst in die Beziehung zwischen Green Hornet und Kato hineininterpretieren, was dem Film ein deutliches Maß an Spannung und Möglichkeit zum mit fiebern nimmt. </p><p>The Green Hornet startet am 13.01.2011 in den Kinos.</p><table style="width: 640px; background-color: rgb(0, 0, 0);" align="center" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="text-align: center;" colspan="2"><table style="width: 100%;" cellspacing="1"><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(51, 51, 51);"><em><strong>"Überraschungsfilm 2011"</strong></em></td></tr></table></td></tr><tr><td style="text-align: center;"><span class="caption_thumb"><a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showuser=481"><img src="http://www.treknews.de/stuff/avatar_dreffects07b.jpg" border="0" width="150" height="205"></a></span><br><span style="font-size: 11px"><a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showuser=481">Daniel Räbiger</a></span></td><td><table style="width: 100%;" cellpadding="4" cellspacing="4"><tr><td style="text-align: justify;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" style="float: right;" width="160" height="160">Wer Lust auf eine neue Art von Superheld hat sollte sich "The Green Hornet" ansehen. Wie schon bei Kassenschlager Iron Man wird die Geschichte mit viel Humor erzählt. Hinzu kommt die fantastische Besetzung.<br>The Green Hornet macht fast alles richtig - die Schwächen der Handlung werden durch die waghalsigen Materialschlachten, den passenden Figuren und Cameron Diaz zu genüge ausgeglichen. Und auch für Battlestar Galactica Fans ist etwas dabei: Edward James Olmos spielt die Vaterfigur Axford, der leitende Redakteur von Green Hornets Medien-Imperium 'The Daily Sentinel".</td></tr></table></td></tr><tr><td colspan="2"><table style="width: 100%; background-color: rgb(51, 51, 51);"><tr><td style="text-align: center;"><strong>Spannung</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Action</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Humor</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Erotik</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Charaktere</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Kontiunität</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Anspruch</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">11125</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>The Wolfman</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/the-wolfman-r10401/</link><description><![CDATA[<table style="width: 310px; float: right" cellspacing="6" cellpadding="6"><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333"><strong><span style="font-size: 15px"><span style="color: #FF6600">THE WOLFMAN<br></span></span>Deutschlandstart: 11. Februar 2010</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76721.html"><strong><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76721" border="0"><br>Wolfman Filmplakat Deutsch</strong></a></span></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333"><strong>Cast &amp; Crew</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333"><strong>Regie: </strong><a onclick="(new Image()).src='/rg/directorlist/position-1/images/b.gif?link=name/nm0002653/';" href="http://www.imdb.com/name/nm0002653/"><strong>Joe Johnston</strong></a><strong><br>Autoren: </strong><a onclick="(new Image()).src='/rg/writerlist/position-1/images/b.gif?link=name/nm0001825/';" href="http://www.imdb.com/name/nm0001825/"><strong>Andrew Kevin Walker</strong></a> <a onclick="(new Image()).src='/rg/writerlist/position-2/images/b.gif?link=name/nm0783100/';" href="http://www.imdb.com/name/nm0783100/"><strong>David Self</strong></a> <strong><br><br></strong><a onclick="(new Image()).src='/rg/castlist/position-1/images/b.gif?link=/name/nm1289434/';" href="http://www.imdb.com/name/nm1289434/"><strong>Emily Blunt</strong></a><strong> ... </strong><a href="http://www.imdb.com/character/ch0002586/"><strong>Gwen Conliffe</strong></a><strong><br></strong><a onclick="(new Image()).src='/rg/castlist/position-2/images/b.gif?link=/name/nm0001125/';" href="http://www.imdb.com/name/nm0001125/"><strong>Benicio Del Toro</strong></a><strong> ... </strong><a href="http://www.imdb.com/character/ch0002574/"><strong>Lawrence Talbot</strong></a><strong><br></strong><a onclick="(new Image()).src='/rg/castlist/position-3/images/b.gif?link=/name/nm0000164/';" href="http://www.imdb.com/name/nm0000164/"><strong>Anthony Hopkins</strong></a><strong> ... </strong><a href="http://www.imdb.com/character/ch0002570/"><strong>Sir John Talbot</strong></a><strong><br></strong><a onclick="(new Image()).src='/rg/castlist/position-4/images/b.gif?link=/name/nm0915989/';" href="http://www.imdb.com/name/nm0915989/"><strong>Hugo Weaving</strong></a><strong> ... </strong><a href="http://www.imdb.com/character/ch0172754/"><strong>Inspector Francis Abberline</strong></a></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333"><strong><span style="color: #FF6600">Benicio Del Toro<br>(Lawrence Talbot / Produzent)</span></strong></td></tr><tr><td style="text-align: justify; background-color: #333333">Zu den zahlreichen Auszeichnungen in seiner Karriere gehören ein Academy Award® für die Beste Nebenrolle in „Traffic – Die Macht des Kartells“ von Steven Soderbergh sowie eine Oscar®-Nominierung für seine Rolle in „21 Gramm“ von Alejandro González Iñárritu. Ebenfalls für Soderbergh übernahm er die Titelrolle in „Che: Part One“ und „Che: Part Two“, der Biografie von Ernesto „Che“ Guevara, wofür er 2008 beim Cannes Film Festival als Bester Schauspieler ausgezeichnet wurde und 2009 einen spanischen Goya Award bekam.<span style="background-color: #333333"><br></span>Zu seinen jüngsten Filmen gehört „Things We Lost in the Fire“ von Susanne Bier mit Halle Berry. Davor spielte er in der Frank Miller-Verfilmung „Sin City“ von Robert Rodriquez; „Fearless – Jenseits der Angst“ von Peter Weir, „Unter Haien in Hollywood“ von George Huang, „Das Begräbnis“ von Abel Ferrara, „Snatch – Schweine und Diamanten“ von Guy Ritchie, „The Indian Runner“ und „Das Versprechen“ von Sean Penn, „The Way of the Gun“ von Christopher McQuarrie, „Die Stunde des Jägers“ von William Friedkin und Terry Gilliams „Fear and Loathing in Las Vegas”, wo er die Rolle des Dr. Gonzo übernahm.<span style="background-color: #333333"><br></span>Sein Kinodebüt gab Del Toro an der Seite von Timothy Dalton in „James Bond 007 - Lizenz zum Töten“ von John Glen. Fortan bekam er regelmäßig glänzende Kritiken für seine Arbeit. Neben seinem Academy Award® als Bester Nebendarsteller in „Traffic” von Steven Soderbergh erhielt er einen Golden Globe, einen Screen Actors Guild Award, einen BAFTA Award, den Silbernen Bären der Berlinale sowie Auszeichnungen des New York Film Critics Circle, der National Society of Film Critics und der Chicago Film Critics Association. Für seine Leistung in „21 Gramm” bekam Del Toro 2003 den Publikumspreis als Bester Schauspieler in Venedig. Einen Independent Spirit Award erhielt er für seine Rolle des Fred Fenster in Bryan Singers „Die üblichen Verdächtigen“ und als Benny Dalmau in Julian Schnabels „Basquiat”. <span style="background-color: #333333"><br></span>Del Toro wurde in Puerto Rico geboren und wuchs in Pennsylvania auf. Er besuchte die University of California in San Diego, wo er in etlichen studentischen Theateraufführungen spielte. Mit einer dieser Produktionen trat er beim Theaterfestival am Lafayette Theater in New York auf. Del Toro studierte am Stella Adler Conservatory unter Arthur Mendoza. </td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333"><span style="background-color: #333333; color: #FF6600;"><strong>A</strong></span><span style="color: #FF6600"><strong>nthony Hopkins (Sir John Talbot)</strong></span></td></tr><tr><td style="text-align: justify; background-color: #333333">Er bekam 1991 einen Academy Award® als Bester Schauspieler für seine Leistung in „Das Schweigen der Lämmer“. In dieser Kategorie wurde er anschließend nominiert für seine Darstellung in „Was vom Tage übrig blieb“ (1993) und „Nixon“ (1995). Zudem erhielt er einen BAFTA als Bester Schauspieler für „Was vom Tage übrig blieb“. 1993 spielte er mit Debra Winger in „Shadowlands – Ein Geschenk des Augenblicks“ von Richard Attenborough, wofür er mit zahlreichen Kritikerpreisen geehrt wurde und einen weiteren BAFTA als Bester Schauspieler bekam. 1998 wurde er für einen Oscar® für die Beste Nebenrolle in „Amistad – Das Sklavenschiff“ von Steven Spielberg nominiert. <span style="background-color: #333333"><br></span>Demnächst ist Hopkins an der Seite von Josh Brolin und Naomi Watts in „You Will Meet a Tall Dark Stranger“ von Woody Allen zu erleben. Außerdem spielt er für Marvel Studios in „Thor“, den Kenneth Branagh inszeniert. Hopkins übernimmt dort die Rolle von Thors Vater Odin, dem Gott des Donners. <span style="background-color: #333333"><br></span>Zu seinen jüngsten Filmen gehören „Das perfekte Verbrechen“ mit Ryan Gosling; „Das Spiel der Macht“ von Steven Zaillian mit Sean Penn, Jude Law und Kate Winslet; „Mit Herz und Hand“, geschrieben und inszeniert von Roger Donaldson; „Der Beweis“ von John Madden mit Jake Gyllenhaal und Gwyneth Paltrow sowie „Alexander“ von Oliver Stone mit Colin Farrell und Angelina Jolie. <span style="background-color: #333333"><br></span>2001 trat Hopkins an der Seite von Julianne Moore in Ridley Scotts „Hannibal“ auf, der Fortsetzung von „Das Schweigen der Lämmer“. Ende der 90er Jahre spielte er mit Brad Pitt in „Rendezvous mit Joe Black“ von Martin Brest; in „Die Maske des Zorro“ von Martin Campbell mit Antonio Banderas und Catherine Zeta-Jones; in „Instinkt“ von Jon Turletaub; in „Titus“ von Julie Taymor mit Jessica Lange, einer Verfilmung von Shakespeares „Titus Andronicus“. Im Jahr 2000 übernahm er außerdem die Rolle des Erzählers im Erfolgsfilm „Der Grinch“. <span style="background-color: #333333"><br></span>Zu seinen weiteren Filmen gehören Stephen Kings „Hearts in Atlantis” von Scott Hicks; die Action-Komödie „Bad Company“ mit Chris Rock; der Vorläufer von „Das Schweigen der Lämmer“ und Kassenknüller „Roter Drache” mit Edward Norton, Ralph Fiennes und Emily Watson sowie für Miramax Films „Der menschliche Makel”, die Adaption des Romans von Phillip Roth mit Nicole Kidman.<span style="background-color: #333333"><br></span>Zuvor spielte er an der Seite von Julianne Moore die Titelrolle in „Mein Mann Picasso“, in „Auf Messers Schneide – Rivalen am Abgrund“ nach dem Drehbuch von David Mamet, in „Wiedersehen in Howards End“, in „Bram Stokers Dracula” sowie in „Legenden der Leidenschaft“. Zu den früheren Filmen gehören „Der Elefantenmensch“, „Magic – Die Puppe des Grauens“ und „Die Brücke von Arnheim“. Emmy Awards bekam er für die Rolle des Bruno Hauptmann in „Die Entführung des Lindberg-Babys” sowie für sein Porträt von Adolf Hitler in „Der Bunker“. <span style="background-color: #333333"><br></span>Hopkins lebt mit seiner Frau Stella in Los Angeles, wo er sich auch als Komponist und Maler betätigt. </td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333; color: #FF6600;"><strong>Emily Blunt (Gwen)</strong></td></tr><tr><td style="text-align: justify; background-color: #333333">Sie schaffte 2003 den internationalen Durchbruch mit ihrer Titelrolle in dem mehrfach preisgekrönten britischen Film „My Summer of Love“ von Pawel Pawlikowski. Darin spielt Blunt die geheimnisvolle, wohlhabende Tamsin, die zur Obsession eines lokalen Mädchens wird. „The Independent” lobte ihre „authentische Würde und das verführerische Charisma”. „The Scotsman” schrieb: „Blunt überzeugt als launischer Teenager mit gefährlicher Erotik”. Und „Harper’s Bazaar“ schwärmte vom „eindrucksvollsten Debüt seit Kate Winslet in ‚Heavenly Creatures’“. 2005 wurde Blunt bei den Evening Standard British Film Awards zum Most Promising Newcomer gekürt, ein Jahr zuvor wurde sie in dieser Kategorie für den BAFTA nominiert. „My Summer of Love“ bekam 2005 den BAFTA als Bester britischer Film. <span style="background-color: #333333"><br></span>Blunt begann ihre Karriere 2002 beim Chichester Festival, wo sie die Julia in „Romeo und Julia“ spielte. Ihr Debüt auf der Londoner Bühne gab sie an der Seite von Dame Judi Dench als Gwen Cavendish in „The Royal Family“. 2003 spielte sie die Prinzessin Isolda im TV-Drama „Boudica“ sowie in der Fernsehversion von Agatha Christies „Tod auf dem Nil“. Es folgte eine Rolle in „Henry VIII“, einem zweiteiligen Drama über die 38jährige Herrschaft des Königs. Darin spielt Blunt an der Seite von Ray Winstone, Helena Bonham Carter und Michael Gambon Henrys fünfte Ehefrau, die junge Queen Catherine. 2003 gewann die Serie den Emmy in der Kategorie Best Television Movie/Miniseries.<span style="background-color: #333333"><br></span>2004 folgte der hochgelobte Film „Gideon’s Daughter“ von Stephen Poliakoff mit Bill Nighy und Miranda Richardson. Als Natasha spielt Blunt darin die vernachlässigte Tochter eines Geschäftsmanns, der sich nur um seine Karriere und Freundin kümmert. Für ihre Leistung gewann Blunt den Golden Globe in der Kategorie Beste Nebenrolle in einer Serie, Miniserie oder TV-Film. <span style="background-color: #333333"><br></span>2005 drehte Blunt in New York „Der Teufel trägt Prada” von David Frankel mit Anne Hathaway, Meryl Streep und Stanley Tucci. In dieser Verfilmung des erfolgreichen Romans von Lauren Weisberger verkörpert Blunt die neurotische Emily Chalton, eine Assistentin des „Runway Magazine”, die sich ständig am Rande des Nervenzusammenbruchs befindet. Der Film bekam glänzende Kritiken und spielte in den US-Kinos über 125 Millionen Dollar ein. <span style="background-color: #333333"><br></span>„The New York Times“ beschrieb die Leistung von Blunt als „tour de force von lächelnder Bösartigkeit“. „Sie stiehlt jede Szene“ bescheinigte ihr die „Los Angeles Times”. „Ein komisches Talent“ lobte „The Washington Post” und das „New York Magazine” schrieb, dass „die brillante britische Schauspielerin Emily Blunt den Schrecken unter wahrer Größe verkörpert“. Die britischen Medien waren ähnlich begeistert. „The Observer“ nannte sie „großartig“, der „Telegraph“ lobte sie als „Offenbarung“ und „The Daily Mail“ schrieb, „es wäre ein großes Unrecht, wenn Emily Blunt für diese Rolle keinen Preis bekommt. Diese großartige junge Schauspielerin ist ein Gewinn für jeden Film“. 2006 wurde Blunt bei den Teen Choice Awards in der Kategorie Breakout Female nominiert und sie bekam den <span style="background-color: #333333"><br></span>Breakthrough Award bei den Movieline Young Hollywood Awards. Es folgten Nominierungen für die Beste Nebenrolle bei den Golden Globes und den BAFTAs. Der Film kam im Oktober 2006 in die Kinos und spielte über 320 Millionen Dollar ein. 2007 wurde Blunt zudem bei den BAFTAs für den Rising Star Award nominiert. <span style="background-color: #333333"><br></span>Im August 2006 drehte Blunt mit Tom Hanks, John Malkovich und Colin Hanks „The Great Buck Howard”, geschrieben und inszeniert von Sean McGinly. Darin spielt Blunt die Presseagentin Valerie, die von einem glücklosen Magier engagiert wird, um dessen Karriere in Schwung zu bringen. Der Film feierte 2008 seine Premiere auf dem Sundance Film Festival. Anschließend drehte Blunt „Dan – Mitten im Leben“ mit <span style="background-color: #333333"><br></span>Steve Carell, Juliette Binoche und Dane Cook. <span style="background-color: #333333"><br></span>2007 folgte „Der Jane Austen Club“ mit Maria Bello, Frances McDormand, Kevin Zegers und Hugh Dancy. Darin spielt Blunt eine unglückliche Lehrerin, die sich mehr vom Leben wünscht. Dazu schrieb die „Daily Mail“: „Blunts komische und bewegende Darstellung war so überzeugend, dass man gerne noch viel mehr von ihr gesehen hätte.“ Die amerikanischen Medien waren gleichermaßen begeistert: „Blunt überragt dieses grandiose Ensemble“, schrieb „Washington City Paper“ und Ann Hornaday von „The Washington Post“ prophezeite: „Blunt wird eine der besten komischen Schauspielerinnen im Kino werden. Und sie ist definitiv die köstlichste Version einer bitteren Pille.“<span style="background-color: #333333"><br></span>Anschließend drehte Blunt mit Amy Adams und Alan Arkin in Albuquerque, New Mexico, „Sunshine Cleaning” von Christine Jeffs. Erzählt wird die Geschichte von zwei Schwestern, die mit der Reinigung von Tatorten eine erfolgreiche Geschäftsidee entwickeln. Der Film von den Machern von „Little Miss Sunshine“ feierte 2008 seine Premiere auf dem Sundance Film Festival, für Blunt der zweite Auftritt auf dem renommierten Filmfest. Der US-Kinostart im März 2009 erzielte den höchsten Besucherschnitt pro Kopie des gesamten Jahres. <span style="background-color: #333333"><br></span>2007 folgte „Der Krieg des Charlie Wilson” von Mike Nichols mit Tom Hanks, Julia Roberts und Philip Seymour Hoffman. <span style="background-color: #333333"><br></span>Anschließend drehte Blunt mit Miranda Richardson, Jim Broadbent und Rupert Friend das von Martin Scorsese produzierte Biopic „The Young Victoria“ von Jean-Marc Vallée nach dem Drehbuch von Julian Fellowes. Für ihre Rolle der jungen Queen Victoria bekam Blunt glänzende Kritiken. Wendy Ide schrieb in „The Times”: „Der kommende Star Emily Blunt spielt die junge, abgeschiedene Monarchin mit Spielfreude und Leichtigkeit.“ Der Journalist Baz Bamigboye erklärte, er „liebe Blunts Darstellung“ und der „Sunday Express” lobte, „Blunt gelingt die Balance zwischen Borniertheit und Naivität der Victoria“. Das Drama war 2009 der Abschlussfilm beim <span style="background-color: #333333"><br></span>Toronto International Film Festival. <span style="background-color: #333333"><br></span>Im September 2009 begann Blunt in New York an der Seite von Matt Damon mit den Dreharbeiten von „The Adjustment Bureau” von George Nolfi. Darin spielt Blunt eine rätselhafte Ballerina, die das Leben eines ambitionierten Kongress-Abgeordneten auf den Kopf stellt. </td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333; color: #FF6600;"><strong>Hugo Weaving (Aberline)</strong></td></tr><tr><td style="text-align: justify; background-color: #333333">Der australische Schauspieler spielte in zwei der größten Trilogien der Filmgeschichte mit: In „Herr der Ringe“ war er der Elben-Führer Elrond, in „Matrix“ sah man ihn als Agent Smith. <span style="background-color: #333333"><br></span>Weaving wurde dreifach mit dem Preis als Bester Darsteller vom AFI (Australien Film Institute) ausgezeichnet. Seinen ersten Preis bekam er 1991 für die Rolle eines blinden Fotografen in „Proof – Blindes Vertrauen“ von Jocelyn Moorhouse. Eine Nominierung in der gleichen Kategorie folgte 1994 für seine Rolle der drag queen <span style="background-color: #333333"><br></span>Mitzi Del Bra in „Priscilla – Königin der Wüste” von Stephan Elliott. Seinen zweiten AFI Award bekam er 1988 für „Das Interview“, geschrieben und inszeniert von Craig Monahan. Für diese Rolle wurde er zudem als Bester Darsteller beim Montréal World Film Festival ausgezeichnet. Der dritte AFI Award folgte 2005 für den hochgelobten „Little Fish“ von Rowan Woods, wo er an der Seite von Cate Blanchett und Sam Neill zu sehen war. Für diese Rolle wurde er zudem mit dem IF (Inside Film) Award als Bester Darsteller geehrt. <span style="background-color: #333333"><br></span>Zu seinen weiteren Filmen gehören „The Tender Hook”, „Transformers – Die Rache”, „Last Ride”, „V for Vendetta”, „Happy Feet”, „Peaches”, „Russian Doll”, „The Magic Pudding“, „Strange Planet”, „Schweinchen Babe in der großen Stadt“, „True Love and Chaos“ und „Exile“. Zu seinen internationalen Filmen gehören „The Old Man Who Read Love Stories” von Rolf de Heer und der britische „Kreuz und queer“ von Rose Troche. <span style="background-color: #333333"><br></span>Weaving verfügt zudem über reichhaltige Theatererfahrung. 2006 spielte er mit Cate Blanchett in der Sydney Theatre Company Produktion von „Hedda Gabler” an der Brooklyn Academy of Music. 2007 spielte er in der Sydney Theatre Company Produktion von „Rifelmind” unter der Regie von Philip Seymour Hoffman. 2009 folgte die Melbourne Theatre Company Produktion von „God of Carnage”.</td></tr></table><p><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76768.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76768" border="0" style="float: right; margin: 6px"></a>Der Werwolf feiert ein epochales Comeback - mit den Oscar®-Preisträgern Benicio Del Toro und Anthony Hopkins in den Hauptrollen sowie den virtuosen Effekten des sechsfach oscar®gekrönten Make-up-Designers Rick Baker. Inspiriert vom legendären Universal-Klassiker „Der Wolfsmensch“ bringt Actionspezialist Joe Johnston („Jurassic Park III“) den Horrormythos in neuem düsterem Glanz auf die Leinwand.</p><table cellspacing="6" cellpadding="6" align="center"><tr><td colspan="3" style="text-align: center; color: #FF6600; background-color: #333333"><strong>Trailer 1</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76790.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76790" border="0"><br>Wolfman Trailer 1 (Englisch) - HDTV 1080p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 167.05 MB</td><td style="text-align: center; background-color: #333333"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76791.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76791" border="0"><br>Wolfman Trailer 1 (Englisch) - HDTV 720p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 108.30 MB</td><td style="text-align: center; background-color: #333333"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76792.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76792" border="0"><br>Wolfman Trailer 1 (Deutsch) - HDTV 720p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 57.28 MB</td></tr><tr><td colspan="3" style="text-align: center; color: #FF6600; background-color: #333333"><strong>Trailer 2</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76794.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76794" border="0"><br>Wolfman Trailer 2 (Englisch) - HDTV 1080p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 112.82 MB</td><td style="text-align: center; background-color: #333333"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76795.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76795" border="0"><br>Wolfman Trailer 2 (Englisch) - HDTV 720p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 70.61 MB</td><td style="text-align: center; background-color: #333333"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76793.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76793" border="0"><br>Wolfman Trailer 2 (Deutsch) - HDTV 720p</a></span><br>Dateityp: wmv<br>Größe: 43.31 MB</td></tr></table><p>Um bei der Suche nach seinem vermissten Bruder zu helfen, kehrt Lawrence Talbot (Benicio Del Toro) in seine Heimat Blackmoor im viktorianischen England zurück, wo eine mysteriöse Serie blutiger Todesfälle die Menschen in Atem hält. Es kommt zum Wiedersehen mit seinem von ihm entfremdeten Vater (Anthony Hopkins). Zusammen mit der Verlobten seines Bruders (Emily Blunt) begibt sich Talbot auf eine Spurensuche, die ihn tief in seine eigene, längst verdrängte Vergangenheit führt. Doch nachdem er selbst von der Bestie gebissen wird, muss er am eigenen Leibe erfahren, dass die Gerüchte von einem uralten Fluch, der einen Menschen bei Vollmond in ein mörderisches Wolfswesen verwandelt, blutige Realität sind. Um dem Morden ein Ende zu bereiten und seine neue Liebe zu retten, muss er die teuflische Kreatur in den Wäldern Blackmoors jagen und sich dem wilden Biest stellen, das in ihm selbst lauert. <br>Mit unbändiger Action, bahnbrechenden Effekten und leidenschaftlicher Energie erwacht die Werwolf-Legende zu neuem, aufregendem Leben. Del Toro und Hopkins machen das Duell zwischen Vater und Sohn, zwischen Tier und Mensch zu einem unvergesslichen Erlebnis und furiosem Horror-Epos. „Wolfman“ ist ein nachtschwarzer Suspense-Thriller von schicksalhafter Größe und ein wildes Kinoereignis voll ungezügelter Kraft.</p><table cellspacing="6" cellpadding="6" align="center"><tr><td style="text-align: center; color: #FF6600; background-color: #333333"><strong>Photocall Berlin</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; color: #FF6600; background-color: #333333"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76722.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76722" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76723.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76723" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76724.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76724" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76725.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76725" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76726.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76726" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76727.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76727" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76728.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76728" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76729.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76729" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76730.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76730" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76731.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76731" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76732.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76732" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76733.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76733" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76734.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76734" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76735.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76735" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76736.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76736" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76737.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76737" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76738.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76738" border="0"></a></td></tr></table><p style="text-align: center"><strong>Produktionsnotizen</strong></p><p style="text-align: right"><em><span style="font-size: 10px">„Auch ein Mann von reinem Herzen, der jeden Abend betet,<br>kann zum Wolf werden, wenn der Eisenhut blüht und der Herbstmond leuchtet…“ <br>Zigeunerweisheit</span></em></p><p>In den 30er und 40er Jahren präsentierte Universal Pictures eine Serie von Horrorfilmen, die ein neues Genre schufen: den Monsterfilm. Schauspiel-Legenden wie Bela Lugosi, Boris Karloff und Claude Rains erweckten Ikonen wie Dracula, Frankenstein, die Mumie und den Unsichtbaren Mann zu Albträumen auf der Leinwand, die zuvor nur in der Fantasie von Lesern existierten. <br>Eine der schauerlichsten Kreaturen wurde 1941 von Lon Chaney, Jr. geschaffen. Ein einsamer Mensch verwandelte sich in ein unheimliches Wesen, das dem Kinopublikum den Atem nahm. Bei Vollmond kam eine archaische Wut zum Vorschein, die aus den dunkelsten Abgründen der Psyche stammt. Halb Mensch und halb Dämon – ein Fluch für alle Zeiten. /p&gt; </p><p><strong>Der Wolf heult wieder - Die Neuauflage eines Klassikers </strong></p><p>Seit vielen tausend Jahren sind Legenden über Verwandlungen zwischen Mensch und Tier in den verschiedenen Kulturen zu finden. Eine besondere Faszination gilt einer mythologischen Kreatur, die als Lykanthrop bekannt ist – ein Mensch, der sich bei Vollmond zu einer Wolfskreatur verwandelt. Der Mythos Werwolf reicht von der griechischen Antike über die „Otia Imperialia“ von Gervasius von Tilbury aus dem 13ten Jahrhundert bis zu modernen Horrorgeschichten.<br>Vor sieben Jahrzehnten fand der Werwolf auch den Weg auf die Leinwand. 1935 veröffentlichte Universal „Der Werwolf von London“ von Stuart Walker. Doch erst 1941 wurde mit dem Klassiker „Der Wolfsmensch“ von George Waggner nach dem Originaldrehbuch von Curt Siodmak der Mythos für das Kino etabliert. Die tragische Figur des Lawrence Talbot wird von Lon Cheney, Jr. gespielt, dem Sohn der Stummfilm-Ikone Lon Cheney („Das Phantom der Oper”, „Der Glöckner von Notre Dame”).</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76739.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76739" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76748.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76748" border="0"></a> </p><p>Die Figur des Talbot taucht später in weiteren Universal-Filmen auf, so in „Frankenstein trifft den Wolfsmenschen“, „Frankensteins Haus“, „House of Dracula“ und „Abbott und Costello treffen Frankenstein“.<br>Trotz seiner Laufzeit von nur 70 Minuten wurde „Der Wolfsmensch“ zum sofortigen Erfolg und machte Lon Cheney, Jr. zum Star. Andere Helden aus der Monster-Familie von Universal haben hier ebenfalls Auftritte. Claude Rains aus „Der Unsichtbare“ spielt den Sir John Talbot und „Dracula“ Bela Lugosi verkörpert den Zigeuner Bela, der den Fluch erkennt, der auf Lawrence liegt. </p><p>Der Schauspieler und Produzent Benicio Del Toro ist seit langem ein Fan dieses Genres und unterhielt sich bereits vor etlichen Jahren mit seinem Manager und Produzenten Rick Yorn über die Idee zu einer Hommage. Über seine Faszination an dem Projekt sagt Yorn: „Als Jugendlicher machten diese Monsterfilme einen großen Eindruck auf mich und meine Brüder. Schon seit meinen Anfängen in Hollywood wollte ich ein Remake von einem alten Horrorfilm machen. Vor ein paar Jahren besuchte ich Benicio in seinem Haus und mir fiel ein Poster von ‚Der Wolfsmensch’ auf, das eine Großaufnahme von Lon Cheney, Jr. als Monster zeigt. Ich schaute auf das Plakat und dann auf Benicio, der damals einen Vollbart trug, und fragte: ‚Was würdest du von einem Remake von ‚Der Wolfsmensch’ halten?’“ </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76749.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76749" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76750.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76750" border="0"></a></p><p>Del Toro war sofort fasziniert von der Idee zu einer Hommage, schließlich ist er seit seiner Jugend ein großer Fan dieser Filme. „Frankenstein, Dracula und die Mumie kenne ich seit meiner Kindheit”, erläutert Del Toro. „Meine früheste Erinnerung an einen Schauspieler ist Lon Cheney, Jr. als Wolfsmensch. Wir wollten diesem Klassiker und Henry Hulls ‚Werwolf von London’ die Ehre erweisen und zwar auf eine klassische, handwerkliche Weise.“ <br>Del Toro wollte mit dem Remake keine bloße Kopie des Originals liefern, sondern eine Neufassung für das heutige Publikum. Deshalb haben die beiden Drehbuchautoren Andrew Kevin Walker und David Self dem Film „einige Wendungen gegeben und moderne Elemente eingefügt, dennoch bleiben sie dem Original treu.“</p><p>Del Toro und Yorn machten sich an die Umsetzung des Projekts und bei einem Essen mit Produzent Scott Stuber wurde das Update des Originals beschlossen. „Wir haben ein paar Wendungen eingebaut, aber wir wollten dem Original treu bleiben“, erläutert Stuber. „‚Der Wolfsmensch’ ist deshalb solch eine Ikone, weil er auf gewisse Weise in jedem von uns steckt. Wir alle kennen dieses Gefühl der Wut. Jeder erinnert sich an Situationen, in denen er zu weit ging, zu wütend war und Dinge tat, die er bereut. Es gibt etwas Archaisches in jedem von uns, das wir unter Kontrolle halten müssen, um nicht unterzugehen.“<br>Es gab nie einen Zweifel für den Produzenten, dass Del Toro die perfekte Wahl für die Titelrolle war. Über den Oscar®-Preisträger sagt Stuber: „Benicio hat sehr ausdrucksstarke Augen, die auch noch unter einer Maske große Wirkung entfalten. Wir wollten den Schauspieler nicht vom Wolfsmenschen trennen. Am Ende hatten wir Benicio auf der einen und das Biest auf der anderen Seite. Um Gefühle für eine Figur zu entwickeln, ist die Darstellung entscheidend. Die Spezialeffekte sind großartig, sie verstärken die Darstellung – aber sie erschaffen sie nicht.“ <br>Die drei Filmemacher bekamen Verstärkung durch den Produzenten Sean Daniel, der durch seine Arbeit an „Die Mumie“ für Universal Pictures bereits über Erfahrung mit der Neuauflage von Monsterfilmen besitzt. Über seine Beteiligung an dem Projekt sagt Daniel: „Es war wirklich aufregend dabei zu sein, wenn ein weiteres klassisches Universal Monster, das mich schon als Kind sehr begeistert hat, zu neuem Leben erweckt wird.“ <br>Gemeinsam machten sich die Produzenten auf die Suche nach einem Regisseur, der nicht nur das Drama der Geschichte umsetzen, sondern einen Horrorfilm inszenieren konnte, bei dem visuelle Effekte, Kreaturen und CGI mühelos verbunden sind. </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76751.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76751" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76752.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76752" border="0"></a></p><p>Als Mark Romanek das Projekt nach der Vorproduktion verließ, übernahm Regisseur Joe Johnston das Ruder. Als art director bekam Johnston einen Academy Award® für seine Arbeit an „Jäger des verlorenen Schatzes“, als Regisseur stellte er sein Können als Geschichtenerzähler mit Filmen wie „October Sky“ unter Beweis und bewies mit Filmen wie „Jurassic Park III“ und „Hidalgo – 3000 Meilen zum Ruhm” sein großes Talent für den Umgang mit visuellen Effekten. <br>Wie bei all seinen Projekten stand für den Regisseur vor allem die Geschichte im Mittelpunkt. Über die Story der Drehbuchautoren Walker und Self sagt er: „Unter der Oberfläche von Action, Blut und Angst gibt es eine Liebesgeschichte zwischen Lawrence Talbot und Gwen, der Verlobten seines toten Bruders. Ich wollte, dass diese Beziehung die Geschichte zusammenhält. Sie ist der Schlüssel, damit das Publikum versteht, welche schrecklichen Dinge mit Lawrence geschehen.“<br>Der ehemalige art director war begeistert von den visuellen Herausforderungen, die dieser Action-Horrorfilm bot. „Ich wollte dem Publikum etwas zeigen, was es so noch nie zuvor bei einer Verwandlung zum Werwolf gesehen hat“, erläutert Johnston. „Bei allen bisherigen Werwolf-Filmen geschieht die Umwandlung mehr oder weniger durch die gleichen visuellen Elemente: Knochen werden gestreckt und auf dem Gesicht wachsen Haare. Die Art, wie wir die Verwandlung zeigen, wurde erst durch den Einsatz von computergenerierter Animation möglich. Mit Benicio Del Toro haben wir einen großartigen Ausgangspunkt für die Verwandlung, die mit dem Make-up von Rick Baker vollendet wird.“ <br>Den Filmemachern war klar, dass sie für die spektakulären Sequenzen ein perfektes Gleichgewicht zwischen realen Effekten und Spezialeffekten schaffen mussten. Bevor diese Arbeit in Angriff genommen werden konnte, mussten erst noch die Schauspieler gefunden werden, die Del Toro dabei unterstützen, diese berüchtigte Kreatur noch einmal zum Leben zu erwecken. </p><p style="text-align: center"> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76753.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76753" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76754.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76754" border="0"></a></p><p><strong>Adlige, Detektive und junge Viktorianer - Die Besetzung von „Wolfman“ </strong></p><p>Den Filmemachern war wichtig, die klassischen Figuren des Originals beizubehalten. Zugleich sollte eine moderne Version entstehen. Ausgebaut wurde deshalb die Figur von John, dem Vater von Lawrence, der 1941 von Claude Rains verkörpert wurde. Ebenfalls mehr Raum bekamen Gwen Conliffe, das Objekt der Begierde von Lawrence, sowie Maleva, die Anführerin der Zigeuner. Über seine Darsteller sagt Produzent Stuber: „Benicio, Anthony, Emily und Hugo verleihen der Geschichte gemeinsam eine unglaubliche Tiefe und bringen zugleich die Horrorelemente zum Leben.“ </p><p>Die Geschichte des Originals wurde um zusätzliche Elemente erweitert. So kehrt der junge Talbot nicht nur nach Blackmoor zurück, um das Schicksal seines geliebten Bruders zu klären, sondern er will sich auch mit seinem Vater versöhnen, der ihn vor vielen Jahren abgeschoben hatte. Als er von einem Werwolf gebissen wird, muss er erkennen, dass er selbst zu einem Monster wird. Für die neue Qualität der Beziehungen bekam die Figur des Sir John Talbot ein größeres Gewicht. <br>Besetzt wurde Benicio Del Toros exzentrischer Filmvater mit dem legendären Schauspieler Sir Anthony Hopkins. Seit Jahren hatten Vater und Sohn keinen Kontakt mehr miteinander, entsprechend gespannt ist das Verhältnis zwischen den beiden. Del Toro fiel es nicht schwer, diesen Aspekt der Rolle zu spielen, da er ohnehin mit großer Nervosität der Zusammenarbeit mit Sir Antony Hopkins entgegen sah. „Zu Beginn hatte ich mehr Ehrfurcht als Vergnügen“, lacht Del Toro. „Aber Anthony hat mir wunderbar geholfen und gab mir immer wieder gute Ratschläge. Es ist sehr schön, wenn man Tipps von den Kollegen bekommt. Anthony ist präzise und erledigt seine Szenen in zwei Einstellungen. Es war wunderbar, mit ihm zu arbeiten.“</p><p style="text-align: center"> </p><p style="text-align: center"> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76755.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76755" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76756.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76756" border="0"></a> </p><p> </p><p>Über das Verhältnis der beiden Figuren sagt Hopkins: „Die Beziehung ist von Kälte und Verlassenheit bestimmt. Lawrence hat seinen Vater nie kennengelernt, er wurde als Kind fortgeschickt, nachdem er Zeuge einer schrecklichen Tat wurde: dem Tod seiner Mutter. Sir John schickte ihn nach Amerika, als berühmter Schauspieler kehrt er nach England zurück und erlebt, dass sein Bruder in Schwierigkeiten steckt.“<br>Über seine Faszination an der Rolle sagt Hopkins: „Psychologisch gesehen betrachten die Menschen gerne die düsteren Seiten des Lebens. Transformation, Auferstehung, Rettung – diese Story bietet alles.“ Den Schauspieler interessierte vor allem, wie sich die Beziehung zwischen Vater und Sohn entwickelt. „Sir John ist eiskalt, er zeigt keinerlei Zuneigung und Mitgefühl für seinen Sohn“, erläutert Hopkins. „Er manipuliert und quält ihn mit Bemerkungen, die zwar nie offen grausam sind, aber immer voller Andeutungen stecken.“ </p><p>Mit dreckigen Fingernägeln, schmutziger Kleidung und ungepflegten Haaren lebt Sir John in einem großen Haus, das zur Ruine verkommen ist. Johnston gefiel es, den Wahnsinn von Sir John anwachsen zu lassen und die Spannungen mit seinem Sohn zu steigern. „Sir John ist vollkommen wahnsinnig, aber er sieht diesen Wahnsinn als die normalste Sache von der Welt“, erläutert der Regisseur. Anthony hat in der Vergangenheit ähnliche Rollen gespielt, aber in ‚Wolfman’ ahnen wir bis zur Hälfte des Films nichts von seinem Wahnsinn. Bis dahin gibt uns Anthony immer kleine Hinweise auf den Wahnsinn von Sir John, doch dann schließt sich das Fenster und wir warten, bis es wieder aufgeht. Mit dieser Methode macht er den Zuschauer ständig neugierig darauf, was als nächstes passiert.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76757.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76757" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76740.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76740" border="0"></a></p><p>Über seinen Regisseur sagt Hopkins: „Joe ist erfolgreich, er ist zugänglich, er ist freundlich und absolut jeder kann mit ihm reden. Er hat es für alle sehr leicht gemacht, was gewiss nicht immer einfach ist, bei dieser großen Verantwortung.“<br>Die Rolle der Gwen Conliffe, die im Original von der zeitlosen Evelyn Ankers gespielt wird, wurde mit Emily Blunt besetzt. Seit ihrem Durchbruch als scharfzüngige Assistentin von Meryl Streep in „Der Teufel trägt Prada“, hat sie mit ihrer Arbeit bei Presse und Publikum gleichermaßen für Furore gesorgt.</p><p>Als Gwen spielt sie die Verlobte von Ben, dem Bruder von Lawrence. Sie kommt nach London, um ihren künftigen Schwager um Hilfe bei der Suche nach ihm zu bitten. Als beide entdecken, dass Ben tot ist, verliebt sich Gwen in Blackmoor langsam in Lawrence. Über Blunt sagt ihr Regisseur: „Emily kann alleine mit ihrem Gesicht eine ganze Geschichte ohne Worte erzählen. Jeden überflüssigen Dialog, den wir gefunden haben, haben wir gestrichen. Emily erzählt die Geschichte von Gwen so überzeugend mit Gefühlen und benötigt dazu nicht viele Worte.“</p><p>Über ihre Faszination an der Rolle sagt Blunt: „Mir gefiel die Aussicht, mit diesen Kollegen zu arbeiten und ich fand das Drehbuch sehr bewegend. Es hat mich gereizt, dass es nicht nur um den Horror geht, sondern um eine Liebesgeschichte und um menschliche Konflikte. Joe hatte von Anfang an die Absicht, einen klassischen, mitreißenden und großen Monster-Film zu machen und er hat diese Vision bei den Dreharbeiten durchgehalten.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76758.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76758" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76759.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76759" border="0"></a></p><p>Blunt, die im Unterschied zu ihren Kollegen nicht stundenlang in der Maske verbringen musste, entwickelte eine intensive Beziehung zu der Kreatur und zu den Gefühlen von Gwen gegenüber dem Werwolf. Übereinstimmend mit Hopkins sagt sie: „Ich glaube, wir mögen diesen Verlust von Kontrolle und die Fähigkeit, die düsteren Seiten in uns zu verstehen. Wenn Tiere angreifen, funktioniert das nach einfachen Regeln. Was Menschen einander antun, ist viel furchterregender, da gibt es Berechnung und Bösartigkeit.“</p><p>Gwen erkennt schnell, dass Lawrence eine dunkle Seite und eine Wildheit besitzt, die sie so in ihrem Leben bislang noch nie erlebt hat. Es lauert ständig eine Gefahr in ihm, und sie ahnt, dass diese Gefahr mit ihrer eigenen Person verbunden ist. Wegen ihrer Stärke sieht Blunt in Gwen ein „Fanal der Hoffnung“. Ergänzend erläutert sie: „Mir gefällt besonders, dass Gwen trotz aller Not, aller Angst und aller Verluste die Fähigkeit besitzt, an eine Veränderung zu glauben. Sie gibt die Hoffnung nie auf.“</p><p>Der Mord am Bruder von Lawrence erregt die Aufmerksamkeit von Inspector Aberline von Scotland Yard, der von Hugo Weaving gespielt wird. Die Figur basiert auf dem echten Inspector Frederick George Aberline, der die Ermittlungen bei den Morden von Jack the Ripper übernahm, nachdem das London Whitechapel Criminal Investigation Department mit dem Fall überfordert war. <br>Über die Besetzung von Weaving sagt Produzent Stuber: „Hugo vermittelt eine Intensität, die sehr glaubwürdig wirkt. Für einen Monsterfilm ist das sehr wichtig, damit das Publikum diesen Mythos als sehr real erlebt. Je mehr Realismus eine Story bekommt, umso wirkungsvoller und größer fällt der Schrecken aus.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76760.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76760" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76761.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76761" border="0"></a></p><p>Weaving, der von „Priscilla - Königin der Wüste“ bis zur „Matrix“-Trilogie überzeugende Leistungen bot, sagt über seine Rolle: „Ich habe sofort zugesagt. Ich las das Drehbuch und war begeistert. Es war eine instinktive Entscheidung, aber ich mochte den Stoff und fand Aberline eine faszinierende Figur.“ Er führt fort: „Aberline ist eine reale Figur, aber die Autoren und Joe haben ihn neu interpretiert. Er ist ein intelligenter Typ, der bei den Ripper Morden viel durchgemacht hat. Er ist clever, umsichtig und kann charmant sein. Zugleich ist er unglaublich misstrauisch und fest davon überzeugt, dass nur ein Mensch für die Morde in Blackmoor verantwortlich sein kann.“</p><p>Aberline hält Lawrence für den Mörder, doch als er für weitere Ermittlungen in das Dorf reist, muss er erkennen, wie sehr er dort selbst zum großen Außenseiter wird. „In diesem kleinen Dorf auf dem Land reden alle über Werwölfe und Dämonen“, erläutert Weaving. „Bei Vollmond verriegeln die Bewohner ihre Türen. Aberline kommt aus London und er glaubt kein Wort von dem, was ihm erzählt wird.“<br>Doch schließlich wird er persönlich Zeuge, wie sich Lawrence verwandelt. </p><p>Zu den weiteren Schauspielen gehören Geraldine Chaplin („Nashville“) als Maleva, die Zigeunerin, die den Fluch von Lawrence erkennt; Art Malik („The Path to 9/11”) als Singh, der Vertraute von Sir John; Anthony Sher („Shakespeare in Love“) als wahnsinniger Bösewicht Dr. Hoenneger und David Schofield („Operation Walküre - Das Stauffenberg-Attentat“) als verhexter Constable Nye von Blackmoor.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76763.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76763" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76764.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76764" border="0"></a></p><p><strong>Der Höllenhund kommt von der Kette - Kreaturen und Effekte </strong></p><p>Für die Effekte konnte der creature effects designer und sechsfache Academy Award®-Gewinner Rick Baker gewonnen werden, der mit seiner Verwandlung von David Naughton im John Landis-Klassiker „American Werewolf“ für Furore sorgte. Baker wollte dem Aussehen des „Wolfsmensch“-Originals von 1941 möglichst treu bleiben und so der Kreatur von Jack Pierce seinen Respekt erweisen. „Jack Pierce war mein Idol“, sagt Baker. „Ich habe ihn sehr bewundert und wollte seiner Arbeit mit Respekt begegnen, ohne dabei auf eine Modernisierung zu verzichten. Es ist noch immer der Wolfmensch von Jack Pierce, mit einer kleinen Prise Rick Baker. Mein Wolfsmensch sollte etwas böser ausfallen, man sollte ihm mehr Zerstörungskraft zutrauen als damals Lon Chaney, Jr.”</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76765.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76765" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76762.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76762" border="0"></a></p><p>Für Produzent Rick Yorn war es unerlässlich, dass einer der besten Make-up-Künstler die Verwandlung von Del Toro übernahm. „Rick war unsere erste Wahl, er ist eine Legende“, sagt Yorn. „Wenn man in sein Atelier geht, sieht man all die Filme, für die er gearbeitet hat. Es ist ein echtes Museum. Für uns hat er ganz großartige Arbeit geleistet.“</p><p>Unterstützt wird Baker von dem für den Academy Award® nominierten Dave Elsey, der sich an die ersten Tage der Vorproduktion erinnert: „Unsere Vorgaben für das Aussehen des Werwolfs waren sehr offen, wir konnten also fast alles tun, was wir wollten. Wir saßen im Atelier von Rick und je länger wir über die Konzepte sprachen, desto klarer wurde, dass wir eine frische Version wollten von dem, was die Leute als Wolfsmenschen erkennen. Rick hat enorm viele Ideen und eine große Leidenschaft für diese Art von Film. Es war ein Traum, gemeinsam diese klassische Kreatur neu zu erschaffen.“ <br>Den Produzenten und Regisseur Johnston war klar, dass die Verwandlung eines Menschen in den titelgebenden Werwolf beim Publikum die größte Neugier auslöst. „Wolfman“ geht dabei einen Schritt weiter und nutzt die Möglichkeiten der visual effects, eine Technologie, die Johnston bestens vertraut ist. </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76741.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76741" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76769.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76769" border="0"></a> </p><p>Der Regisseur sagt über den Synergieeffekt: „Das Make-up besteht aus unterschiedlichen Elementen und wird individuell angewendet. Weil es keine Maske ist, konnte Benicio sich bewegen und ausdrücken. Wir wollten nicht völlig auf Computeranimation setzen, denn damit überschreitet man leicht die Grenzen der Glaubwürdigkeit oder die Gesetze der Physik. Unser Ziel war es, die Verwandlung so realistisch wie möglich zu gestalten. Die digitalen Effekte waren dabei ein Werkzeug, um die Möglichkeiten des Make-up zu vergrößern.“ </p><p>Baker testete das aufwändige Make-up zunächst an sich selbst, bevor er Del Toro zum ersten Mal auf seinen Schminksessel bat, worin er drei Stunden verbringen musste. Baker wollte die Maske aus der Sicht des Schauspielers sehen, er schmierte sich Leim in die Haare, schminkte sein Gesicht, trank Theaterblut und fotografierte sich dann als Wolf. „Als Maskenbildner bist du ständig im Wettlauf gegen die Zeit, um das Aussehen der Schauspieler rechtzeitig fertig zu stellen. Und die Uhr tickt immer schneller“, erläutert Baker. „Wenn du hingegen selbst in diesem Sessel sitzt, bekommt die Zeit eine ganz andere Qualität.“</p><p>Er ergänzt, dass er oft vertrauter mit seinen Kreaturen ist als mit den Schauspielern dahinter. „Ich verbringe viel Zeit mit Schauspielern, die hinter der Maske sitzen, die ich für sie entworfen habe“, erzählt er. „Wenn sie morgens zu mir kommen, klebe ich ihnen meist sofort die ersten Teile der Maske auf das Gesicht und sehe nur noch die entstehende Kreatur und nicht den Schauspieler. Ich kenne Benicio als Wolf, ich habe ihn kaum in echt erlebt.“<br>Für Del Toro entwarf das Team von Baker eine Maske aus Schaum und Latex, die Augenbrauen und Nase abdeckte. Die Ränder waren sehr dünn, damit sie nahtlos auf die Haut des Schauspielers übergingen. Anschließend bekam Del Toro eine Kinnprothese, ein Gebiss mit scharfen Reißzähnen, eine Echthaar-Perücke sowie einen Bart, womit er zum furchteinflößenden Wolfsmenschen wurde. </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76762.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76762" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76741.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76741" border="0"></a></p><p>Wenngleich die Maske mehrere Stunden dauerte, war Del Toro von seiner Verwandlung begeistert. „Als Kind wollte ich schon immer so große Zähne haben“, lacht der Schauspieler. „Es ist egal, wie lange du in diesem Schminksessel verbringen musst, bei Rick passiert die Magie Stück für Stück. Du schließt für fünf Minuten die Augen und wenn du sie öffnest, ist etwas passiert. So ein Prozess fällt leicht, wenn du mit einem großartigen Team arbeitest, das sein Handwerk perfekt beherrscht.“ </p><p>Nachdem Baker für seine Entwürfe von den Produzenten grünes Licht bekommen hatte, machte sich sein Team daran, das Werwolf-Kostüm dem neuen Gesicht von Del Toro anzupassen. Ursprünglich sollte der Werwolf Kleidung tragen, die Baker nicht zu üppig ausfallen lassen wollte. Mit vier Jahrzehnten Erfahrung im Make-up-Geschäft wusste er allerdings, dass es bei einem Film immer neuer Entwicklungen geben kann. „Wir planten ein Ganzkörperkostüm aus Haaren, ein bisschen wie eine gigantische Perücke“, erläutert er. „Aber ein Kostüm allein genügt nicht, man benötigt mindestens drei für den Schauspieler und weitere drei für die stunt doubles, die auf Dächer klettern oder in echtem Feuer kämpfen. Dazu sind viele Haare notwendig!“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76742.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76742" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76743.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76743" border="0"></a></p><p>Die Wolfskostüme wurden aus Yak-Haaren gefertigt, einem Material, das von Maskenbildnern gerne verwendet wird, um Bärte zu machen. Baker benutzte bei Del Toro das gleiche Material, mit dem Jack Pierce im Originalfilm Lon Chaney, Jr. verwandelt hatte. „Ich verwendete zudem viel Kreppwolle, mit der ich schon als Kind gerne Masken gemacht habe“, erläutert Baker. „Kreppwolle ist viel weicher als Yak-Haare, deshalb benutzten wir es für die Ränder, um nahtlose Übergänge zu Benicios Gesicht zu schaffen.“</p><p>Für die Herstellung der Wolfskostüme war die Textilexpertin Lou Elsey zuständig. „Es gibt so viele unterschiedliche Elemente bei Kreatureffekten und ganz verschiedene Spezialisten“, erläutert Elsey. „Unsere Textilabteilung berücksichtigte jede Körperform der Kreatur, wodurch unser Wolfsmensch gut erkennbare Muskeln bekam. Über diese Muskeln kam das Haarkostüm, dessen Grundlage aus einem fleischfarbenen Gummianzug bestand. Für Brust und Arme modellierten wir eigens zusätzliche Elemente.“ Lachend fährt sie fort: „Es müsste inzwischen sehr viele rasierte Yaks in der Welt geben, denn unser Bedarf war ganz enorm.“ <br>Damit der Wolfsmensch seine zerstörerische Kraft bereits optisch demonstrieren konnte, bekam das Kostüm eindrucksvolle Krallen. „Wir arbeiteten eng mit Benicio zusammen, um ihn bei seiner Darstellung der Kreatur zu unterstützen“, erläutert Elsey. „Selbst die Art, wie Benicio seine Hand mit den Krallen hält, bekommt eine eigene Dynamik und macht die Figur lebendig.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76744.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76744" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76745.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76745" border="0"></a></p><p>Für die Verwandlung von Del Toro vom ruhigen Zeitgenossen zum Höllenhund mussten sich nicht nur seine Haare an Gesicht und Körper verändern. Um den ohnehin großen Schauspieler noch größer erscheinen zu lassen, bekam er von Bakers Team eine Beinverlängerung, die auf der Technik von Prothesen beruht. Diese sehr leichten künstlichen Beine kamen bei langsamen Bewegungen zum Einsatz, für die Actionsequenzen, bei denen der Wolf rennt oder springt, wurden andere Füße konstruiert. </p><p>So, wie Chaney im Originalfilm immer als Wolfsmensch erkennbar war, sollte es auch bei Del Toro sein. „Trotz Maske und Haaren kann man Benicio immer erkennen“, erläutert Elsey. „Andere Werwölfe sehen viel animalischer aus, wir wollten ihm sehr menschliche Elemente verleihen. Auch hinter dem Make-up gelingt Benicio, was nicht viele können: er hat ein großartiges Gesicht mit sehr ausdrucksstarken Augen.“<br>Del Toro nahm seine Verwandlung sehr ernst. So sehr, dass die Maskenbildner oft Mühe hatten, das Make-up nach wenigen Szenen seiner intensiven Angriffe wieder zu restaurieren. Häufig war die Kinnprothese nach seinen heftigen Attacken lädiert. </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76746.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76746" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76747.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76747" border="0"></a></p><p>Die Bewegungen des Wolfsmenschen erforderten von Regisseur Johnston und Kameramann Johnson eine sorgfältige Planung. „Wir wollten den Wolf mit seinen Hundebeinen zeigen“, erläutert Johnston. „Diese Füße fühlten sich für stuntmen fast wie high heels an. Damit sie damit laufen, rennen oder angreifen konnten, sicherten wir sie mit Seilen von der Decke.“</p><p>Für andere Szenen wurden die Beine von Del Toro digital darstellt. „Wir benutzen Computeranimation, wenn die Zehen des Wolfsmenschen in den Boden greifen, wenn er springt oder seine Muskeln anspannt. Dadurch wirkt die Transformation noch glaubwürdiger“, erläutert Johnston. „Die besten visuellen Effekte sind diejenigen, die man nicht sieht. Die man nicht erkennt und die sich nicht in den Vordergrund bringen.“<br>Das Team um den VFX supervisor Steve Begg hatte die Aufgabe, die Effekte von Rick Baker je nach Bedarf zu erweitern. Wenn Johnston ein hängendes Kinn oder eine mutierte Augenbraue benötigte, brachte Begg die realen, atemberaubenden Effekte von Baker auf ein neues Level. „Einer der eindrucksvollsten Effekte des Films ist die Verwandlung zum Wolfsmenschen“, erläutert Begg. „Mit unserer Verbindung aus Computereffekten, Prothesen und Make-up wollen wir erreichen, dass die Zuschauer nicht wissen, wie diese Effekte gemacht wurden.“</p><p>Das Team war stolz darauf, beide Effekt-Schulen zu verbinden. „Der heutige Trend setzt auf völlige Computereffekte und es gibt eine Menge CG“, erläutert Begg. „Aber darin liegt letztlich nicht die Lösung, es ist schön, wenn man die traditionellen Effekte mit Hightech-Einsatz verbindet. Zum Beispiel in jener Szene, wo Joe die Muskeln des Werwolfs noch größer haben wollte. Das haben wir mit digitalen Mitteln erreicht, mit einer Verschmelzung der Effekte, die hoffentlich mühelos wirkt.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76770.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76770" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76771.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76771" border="0"></a></p><p><strong>Von London zum Castle Coombe - Design und Schauplätze </strong></p><p>Weil Werwölfe nur bei Vollmond heulen, wurden etliche Nachtdrehs für die Produktion erforderlich. Von Anfang an wussten die Filmemacher, dass der Crew anstrengende Dreharbeiten bevorstanden. Die ersten sechs Wochen verbrachten sie in wasserdichten Zelten, in denen sie ihre nasse Kleidung trockneten.</p><p>Ein grundlegender Unterschied zwischen den Versionen von 1941 und 2010 liegt in der Zeit, in der sie spielen. Als Schauplatz des Originals diente das Wales der Gegenwart, während die Neufassung im viktorianischen England von 1890 handelt. </p><p>Einer der Gründe liegt darin, dass ein dreckiges, nebliges London im Licht von Gaslampen und ein verschlafenes Dorf eine düstere Atmosphäre schaffen, die für einen klassischen Horrorfilm ideal sind.<br>„Wir müssen alle den selben Film machen“, gab Johnston seinem Team als Vorgabe. „Die Crew hat sehr sorgfältig darauf geachtet, wie die Dinge in jener Zeit ausgesehen haben. Visuell wollte ich flexibel bleiben, um die Story zu erzählen. Ich bin sehr zufrieden, wie alles aussieht: kalt, düster und trostlos.“ </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76772.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76772" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76773.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76773" border="0"></a></p><p>Produktionsdesigner Rick Heinrichs, der für die Ausstattung von „Sleepy Hollow“ einen Academy Award® bekam, erzählt über seine Arbeit: „Die Dreharbeiten in England waren eine wunderbare Erfahrung, zugleich war es eine Herausforderung, das viktorianische London nachzubilden. Durch die Bombardierungen im Zweiten Weltkrieg wurden auch viele Gebäude aus dem 19ten Jahrhundert zerstört.“ Heinrichs suchte nach Stadtvierteln, die noch erhalten waren, und erbaute dort mit Hilfe von Kulissen und visuellen Effekten sein viktorianisches London. </p><p>Von großer Bedeutung war es, den richtigen Schauplatz für das Familienhaus der Talbots zu finden. „Dieses Haus ist so wichtig für die Geschichte, dass wir bei der Suche danach sehr sorgfältig vorgingen“, erläutert Heinrichs. „Die Architektur sollte zum visuellen Stil der Geschichte passen. In vielen Horrorfilmen gehört ein gotisches Haus zum Standard. Dieses Klischee wollten wir vermeiden, statt der gängigen Gruselfassade sollte unser Haus durch das Design seine ganz eigene Ausstrahlung bekommen.“ </p><p>Nach langer Suche in ganz England, fand die Crew das Chatsworth House in Derbyshire, das vom Duke und der Duchess of Devonshire bewohnt wird und als „Palace of the Peak” bekannt ist. Das eindrucksvolle Gebäude wurde im Jahr 1500 erbaut, Andrew Robert Buxton Cavendish ist der elfte Duke, der darin residiert.</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76774.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76774" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76775.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76775" border="0"></a></p><p>Die verschiedenen Fassaden von Chatsworth House ermöglichten die vier unterschiedlichen Ansichten, die Heinrichs und Johnston für den Film vorschwebten. Glücklicherweise erlaubten der Duke und die Duchess dem art department, die Außenansicht vorübergehend zu verändern. So wurde der Garten überwuchert und die Eingangsfront umgebaut, um den Eindruck eines verlassenen, ungepflegten Anwesens zu erzeugen, in das niemand gerne zurückkehrt. <br>„Unsere Geschichte handelt von einem Menschen, der gegen zwei Seiten ankämpft: Die zivilisierte Seite, die von der Gesellschaft bestimmt wird und die animalische Seite, die in ihm steckt“, erläutert Heinrichs die Dualität, die Johnston für den ganzen Film wichtig war. „Wir fanden es eine gute Idee, dass diese beiden Seiten sich visuell im Anwesen der Familie widerspiegeln. Die sehr saubere, klassische Fassade versahen wir mit Gras und Pflanzen, damit alles vernachlässigt und unbenutzt erscheint. Vieles wirkt wie verfilzte Wolle, was die animalische Seite von Lawrence widerspiegelt.“</p><p>Das Szenenbild sollte dem Leben der Talbots entsprechen, die Außenfassaden stehen in Kontrast zur Inneneinrichtung: „Wir zeigen den Heiligen und den Sünder”, erläutert Heinrichs, dessen Entwürfe das Publikum auf eine Reise von Ordnung und Zivilisation in wilde, animalische Abgründe führen. </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76776.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76776" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76777.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76777" border="0"></a></p><p>Neben den 13 großen Schauplätzen errichtete Heinrichs mit seinem Team weitere 90 bis 95 Kulissen, um die Welt von „Wolfman“ eindrucksvoll zum Leben zu erwecken. Mit Hilfe von visuellen Effekten wurde für die notwendige Stimmigkeit gesorgt, so wurden die modernen Pflastersteine nachträglich digital von den Straßen entfernt. </p><p>Als Double für das viktorianische Dorf Blackmoor diente das 900 Jahre alte Castle Coombe mit seinen mittelalterlichen Gebäuden, die auf die frühste britische Architektur zurückgehen und vielfach als historisch bedeutsam eingestuft sind. Für den Film verwandelte sich Castle Coombe in ein grusliges Dorf mit abergläubischen Bewohnern, die in düsteren Häusern leben und sich gegenseitig mit ihrem Irrglauben anstacheln. Um die notwendigen Drehgenehmigungen der Einwohner von Castle Coombe kümmerte sich location manager Emma Pill. In enger Zusammenarbeit mit Heinrichs und dem art department sorgte Pill dafür, dass die modernen Pflastersteine der Straßen für die Dreharbeiten entfernt oder abgedeckt wurden. Außerdem mussten Stromkabel, Antennen, Alarmanlagen und moderne Türen von den Häusern verschwinden. Nur die Briefkästen der Royal Mail, die sich im Besitz der Queen befinden, durften nicht versetzt werden. Deshalb entwickelte das art department eigens eine raffinierte Abdeckung, die nach jedem Dreh wieder abgenommen werden konnten, damit der Briefkasten weiter in Betrieb blieb. </p><p>Als Lawrence Talbot zum zweiten Mal in seinem Leben in die Irrenanstalt geschickt werden soll, beginnt der Wolfsmensch seinen Vernichtungszug durch London. Dafür einen geeigneten Schauplatz in der richtigen Größe zu finden, gestaltete sich als nicht ganz einfach. Die Wahl der Filmemacher fiel auf das Old Royal Naval College in Greenwich, das von Sir Christopher Wren geplant und den Architekten Nicholas Hawksmoor, Sir John Vanbrugh und James „Athenian” Stuart erbaut wurde. Ursprünglich sollte das Gebäude am Ufer der Themse als Krankenhaus für Seeleute dienen, schließlich wurde daraus ein maritimes Ausbildungszentrum für Schiffsoffiziere aus der ganzen Welt. Über die Dreharbeiten sagt Heinrichs: „Es war eine große Herausforderung für unser Team, in London Schauplätze zu finden, die das richtige Aussehen boten und über ausreichend Platz verfügten. Einer dieser Orte ist Greenwich, wo schon viele Filme gedreht wurden und wo wir unsere Vorstellungen perfekt umsetzen konnten. Mit Hilfe einiger visueller Effekte haben wir daraus unsere eigenen Stadt gemacht.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76778.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76778" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76779.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76779" border="0"></a></p><p>Greenwich erlaubte den Filmemachern die langen Vorbereitungen und Dreharbeiten, außerdem ermöglichte es acht Nachtdrehs, bei denen zwei Drehteams ideale Bedingungen für die Stuntszenen nutzen konnten. Erweitert wurden die Schauplätze durch visuelle Effekte, die unter Leitung von VFX supervisor Begg entstanden. „Im Verlauf des Films haben wir viele Schauplätze geschaffen, wie etwa den Panoramablick auf London“, erläutet Begg. „Wir waren nicht nur für den Werwolf zuständig, sondern haben bei den verschiedensten Drehorten für die richtige Atmosphäre gesorgt.“ </p><p>VFX-Produzentin Karen Murphy ergänzt: „Wir haben sehr viel mit matte painting gearbeitet. Es müssen erst viele störende Dinge beseitigt werden, damit in einem Historienfilm jemand über eine nächtliche Straße laufen kann.“ </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76780.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76780" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76781.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76781" border="0"></a></p><p><strong>Das einsame Heulen - Der Schrei des Wolfes </strong></p><p>VFX, SFX, Make-up, Schauplätze oder Drehpläne waren nichts im Vergleich zur größten Herausforderung, der sich Regisseur Johnston bei dieser Produktion stellen musste. So überraschend es klingen mag, war es ein enormes Problem, das perfekte Heulen der Titelfigur zu finden. Dazu erläutert Johnston: „Für den Sound des Wolfsgeheuls haben wir alles probiert, von Tier-Imitatoren über ein schreiendes Baby bis zu künstlichen Klängen. Wir haben den Sound digital bearbeitet und mit verschiedenen Kombinationen das perfekte Heulen gesucht – aber vergeblich. Wir wollten etwas Einzigartiges schaffen, einen Sound, den die Zuschauer noch nie gehört haben“.<br>DDer Durchbruch gelang mit einer einzigartigen Idee der Sounddesigner, wie Johnston berichtet: „Howell Gibbens fragte: ‚Wo findet man die reinste und kontrollierteste Stimme, die es gibt? Bei einem Opernsänger!’ Also hörten wir uns etliche Opernsänger aus Los Angeles an und wählten die perfekte Stimme aus: einen Bassbariton.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76782.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76782" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76783.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76783" border="0"></a></p><p>Nachdem Johnston und seine Sounddesigner Aufnahmen von einem Dutzend Wolfsstimmen gemacht hatten, fanden sie ihr perfektes Geheul. Dazu sagt der Regisseur: „Der Heulen von Wölfen entspricht unterschiedlichen Stimmungen, von Angst über Triumph bis Trauer. Wir regelten die Klänge um 40 Prozent herunter, wodurch sie wirklich furchteinflößend wurden. Wir bekamen so gespenstische Tierklänge, dass wir im Studio eine Gänsehaut hatten - das war genau, wonach wir gesucht hatten.“ </p><p>„Ich erinnere mich noch daran, wie Joe uns zum ersten Mal das Heulen des Wolfsmenschen vorspielte“, sagt Stuber. „Es dreht dir den Magen um und bricht dir das Herz. Es lässt dich erschaudern und zittern, aber zugleich fühlt man Mitleid mit dieser fluchbeladenen Figur Lawrence. Neben der Verwandlungssequenz ist dieses Heulen mein liebster Moment des Films.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76784.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76784" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76785.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76785" border="0"></a></p><p><strong>Viktorianische Kostüme - Die Entwürfe von Milena Canonero</strong></p><p>Die dreifache Oscar®-Gewinnerin Milena Canonero, die zuletzt die atemberaubenden Kostüme für „Maria Antoinette“ entwarf, verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit Historienfilmen. Johnston wollte die Kostüme für „Wolfman“ sehr gotisch und mit kantigen Formen, wie sie 1890 üblich waren. Dazu verwendete Canonero dunkle, gedeckte Farben, die sich von den frischen Tönen unterschieden, die man Ende des 19ten Jahrhunderts in England oft findet. <br>Perfektionistisch bis ins Detail, wollte Canonero die Unterschiede zwischen Oberschicht und Arbeiterklasse deutlich machen. Die Kostüme der Oberschicht bekamen klare Silhouetten und lange, elegante Linien. Die Stoffe aus Seide, Samt und Pelz lassen den sozialen Status erkennen. Für die Kleidung der Arbeiterklasse wurden Wolle, Leinen und Baumwolle verwendet. Während die Oberschicht elegante Zylinder und Bowler-Hüte trägt, bekamen die Männer aus der Unterschicht schlichte Mützen. </p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76788.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76788" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76789.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76789" border="0"></a></p><p>Die meisten Kostüme für die Schauspieler wurden von Hand gefertigt. Wegen des Verschleißes bei den Verwandlungs- und Actionszenen, mussten einige Kostüme bis zu zwanzig Mal erneuert werden. Viele Kleidungsteile wurden mehrfach angefertigt, insbesondere für die Szenen mit Blut und Feuer, wobei die Stoffe für die Stuntleute besonders gegen Flammen imprägniert wurden. Für die Massenszenen stattete das Team von Canonero die Darsteller im Hintergrund mit Kostümen aus, die in Frankreich, Italien und ganz England gefunden wurden. <br>Die Kleidung von Gwen Conliffe, die während des Films meist trauert, ist vornehmlich schwarz gehalten. Als Mitglied der Oberklasse trägt sie ein Korsett aus verschiedenen schwarzen Materialien. Als Farbtupfer wurde der Kragen des Kleides der trauernden Verlobten mit grüner Seide versehen. Nachdem Gwen ihre Trauer überwindet und die unerwartete Liebe zu Lawrence entdeckt, trägt Emily Blunt dunkles Violett und Lila. Über ihr Korsett amüsiert sich Blunt: „In dieser Zeit drehte sich alles um die Hüftweite, was bedeutet, dass mich meine inneren Organe nun hassen.“</p><p style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76786.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76786" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76787.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76787" border="0"></a></p><p>Wenngleich Sir John Talbot sehr aristokratisch ist, hat er sein heruntergekommenes Haus in den letzten Jahrzehnten kaum verlassen und kümmert sich nicht um sein Aussehen. Inspiriert von einer Zeichnung von Edward Gorey, entwarf das Team von Canonero die Kleidung für Talbot mit Elementen, die ihre einstige Schönheit ahnen ließen, aber nun völlig abgenutzt sind. Das Ergebnis war eine Kreation der untergegangenen Eleganz. Als ehemaliger Jäger, der gefährliche Expeditionen in Indien machte, besitzt Sir John zahlreiche Trophäen und Souvenirs, die er teilweise als Accessoire benutzt, wie etwa Pelze, die er zu seinem Mantel trägt. <br>Als Lawrence von Amerika nach England zurückkehrt, tritt er als Star von Shakespeares „Hamlet“ vor das Publikum. Da er lange in Amerika gelebt hat, entwarf das Team von Canonero seine Kleidung großzügiger als die eines britischen Gentleman aus der Oberschicht. </p><p>Für die Verwandlungssequenzen wurde der Anzug von Del Toro so präpariert, dass die Nähte platzen und der Stoff zerreißt, wenn seine Muskeln wachsen. Dafür wurden dehnbare Stoffe und Fäden verwendet, die den Anschein erweckten, als könnten sie jederzeit zerfetzen. Die größte Ähnlichkeiten zu den Tweed-Anzügen, die Del Toro sonst meist trägt, fand man in dehnbarem Nylon. Das letzte Ausstattungsstück, das man für Lawrence Talbot entwarf, war zugleich der Liebling der Produktion: Eine Nachbildung des Stocks mit Wolfskopf, den Lon Cheney, Jr. im Film von 1941 trug. </p><p style="text-align: right; font-size: 10px"><em>Text: Universal Pictures</em></p>]]></description><guid isPermaLink="false">10401</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>24 Season 7 - "Der Halbzeitbericht"</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/24-season-7-der-halbzeitbericht-r10102/</link><description><![CDATA[<table cellpadding="4" cellspacing="0" width="450" align="center"><tr><td bgcolor="#333333"><font color="#ffffff"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font>Season 7</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#ffffff">DE Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"> </td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#ffffff">US Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">11.01.2009</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#ffffff">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">Robert Cochran<br>Joel Surnow u.A.</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#ffffff">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">Jon Cassar u.A.</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><b><font color="#ffffff">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">Kiefer Sutherland als Jack Bauer <br>Cherry Jones als President Allison Taylor<br>Colm Feore als Henry Taylor <br>Annie Wersching als Renee Walker <br>Bob Gunton als Ethan Kanin <br>Rhys Coiro als Sean Hillinger <br>Jeffrey Nordling als Larry Moss <br>Maximiliano Hernández als Donnie Fox <br>Ryan Cutrona als Admiral Smith <br>Warren Kole als Agent Brian Gedge <br><font><font>John Billingsley</font></font> als Michael Latham <br>Tommy Flanagan als Gabriel Schecter </font></td></tr><tr><td colspan="2" bgcolor="#333333"><p align="center"> <b><font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1685.html">Bildergallery zur Episode</a>    <font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=3886">Hier ist eure Meinung gefragt</a></b></p></td></tr></table><table bordercolorlight="#000000" bordercolordark="#000000" border="0" bordercolor="#000000" cellspacing="4" cellpadding="4" style="float: right"><tr><td rowspan="4" valign="top" width="300"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_71739.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71739" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71740.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71740" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71741.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71741" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71742.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71742" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71743.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71743" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71744.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71744" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71745.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71745" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71746.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71746" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71747.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71747" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71748.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71748" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71749.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71749" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71750.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71750" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71751.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71751" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71752.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71752" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71753.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71753" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71754.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71754" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71755.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71755" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71756.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71756" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71757.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71757" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71758.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71758" border="0"></a></p></td></tr></table><p align="justify"><font><b>INHALT</b></font></p><p align="justify">Jack Bauer, inzwischen wieder in die USA zurückgekehrt, muss sich wegen seiner Tätigkeiten bei der CTU vor einem Untersuchungssausschuss des Senats verantworten. Jedoch muss diese unterbrochen werden, als das FBI Bauers Mithilfe benötigt. Scheinbar ist ein alter Bekannter zurückgekehrt und plant eine größere Tat in den Vereinigten Staaten.</p><p align="justify">Die neue Präsidentin Taylor muss sich derweil mit der ausgeweiteten Krise in Sengala befassen. Sie befürwortet einen intervenierenden Militäreinsatz, stößt dabei jedoch auf Widerstände. Überschattet wird ihre Amtszeit vom Tod ihres Sohnes. Zwar gehen die Behörden von Selbstmord aus, doch die trauernden Eltern glauben nicht an diese Erklärung.</p><p align="justify"><font><b>KRITIK</b></font></p><p align="justify">Halbzeit! Zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Artikels sind in den Vereinigten Staaten nun die ersten zwölf Episoden der siebten Staffel der Echtzeitserie <i>24</i> über den Bildschirm geflimmert. Seit zwei Monaten versucht Jack Bauer, der ehemalige CTU-Agent, nicht nur sein Heimatland, sondern auch noch den fiktiven afrikanischen Staat Sangala zu retten. Zeit also für eine kritische Bestandsaufnahme.<br><br>Was sollte nicht alles mit dieser neuen Staffel passieren? Ein Neuanfang sollte geschehen, ein kritisches Aufarbeiten der US-amerikanischen Politik der vergangenen Jahre und die Serie sollte nach der kritisierten sechsten Staffel neubelebt werden. Einiges davon mag funktioniert haben, anderes jedoch nicht. So ist das neue Setting in Form von Washington D.C. mehr als gelungen. Die Schauplätze in Los Angeles hatten sich verbraucht und ohnehin war es wenig glaubwürdig, dass alle Katastrophen der Welt in der größten Stadt Kaliforniens kulminierten. Washington D.C. stellt eine schöne Abwechslung dar, welche durch den sparsamen Einsatz eines bläulichen Farbfilters auch noch optisch unterstrichen wird. Ohnehin wird die Hauptstadt durch US-Serien relativ stiefmütterlich behandelt, wodurch gerade der deutsche Zuschauer einige neue Einblicke in diese im übrigen für Touristen sehr lohnenswerte Stadt bekommt.<br><br>Doch ein Neuanfang hat dennoch nicht gänzlich stattgefunden. Klar, es gibt neue Figuren und die gefallen mir sogar richtig gut. Ob Larry Moss, Renee Walker, Präsident Taylor oder Henry Taylor, alle werden durch versierte Schauspieler dargestellt und werden sofort zu Identifikationsfiguren. Vor allem Anne Wersching als Special Agent Walker gefällt mir richtig gut, steht sie doch sinnbildlich am Scheideweg des neuen Amerikas. Immer deutlicher sieht man ihr die innere Zerrissenheit an, während sie sich die Frage stellt, ob der Zweck die Mittel heiligt oder nicht. Wie schnell die so stark wirkende Frau ins Emotionale abdriftet, ist schauspielerisch beeindruckend. <br><br>Was den Neuanfang erschwert, sind jedoch zwei Dinge. Erstens hat man den Fehler gemacht, das FBI Antiterrorteam nach Vorbild der alten CTU zu kreieren. Larry Moss erinnert an den frühen Bill Buchanan aus Season 4 &amp; 5 und Janice Gold ist eine unfassbare einfallslose Kopie von Chloe O´Brian. <br><br>Zweitens schafft man es trotz guter Absichten nicht, sich doch gänzlich von der Vergangenheit zu lösen. Natürlich erfreut es den Serienkenner, wenn Figuren wie Bill, Tony oder Chloe wieder auftauchen. Auch Gastauftritte von Aaron Pierce oder Morris O´Brian sind mehr als gern gesehen. Gleichzeitig machen diese Auftritte deutlich, dass ein harter Schnitt in Form eines Neuanfangs nicht gelungen ist. Hier fühle ich mich hin und hergerissen zwischen Akzeptanz und Ablehnung. Dabei bleibt weiterhin das Manko, dass die Rückkehr von Tony Almeida harter Tobak ist. Oder härter ausgedrückt: sein Überleben ist absolut hanebüchen! Ob am Ende auch noch Michelle Dessler oder Edgar Stiles von den Toten wiederauferstehen werden? Ich hoffe nicht!<br><br>Aber auch die Gastrollen sind toll besetzt. Kurtwood Smith, Tony Todd (der in der dritten Staffel schon einmal als Polizist zu sehen gewesen ist) und Jon Voight sind hochkarätig und zeigen, dass die Serie für etablierte Schauspieler immer noch Renomée besitzt.<br><br>Das größte Manko der gesamten Staffel ist jedoch die Überraschungsarmut, die sich für Serienkenner einstellt, die wie ich alle Staffeln im Regal stehen haben. Klar, eine Serie mit einem solch limitierten Konzept kann sich inzwischen nicht mehr neu erfinden. Und man muss der ganzen Sache zugute halten, dass Neueinsteiger ohne viele Vorkenntnisse in jeder Staffel einsteigen können. Aber für Langzeitkenner schleichen sich inzwischen vertraute Muster ein, welche die Serie nicht mehr durchbrechen kann. Mal wieder gibt es einen Verräter, mal wieder kämpft Jack allein gegen alle, mal wieder gibt es eine Verschwörung in der Regierung. Inzwischen ist alles soweit bekannt, dass nur noch wenige Cliffhanger mich so richtig überraschen können. Vieles wirkt vorhersehbar, bemüht und verpufft dadurch trotz der guten Absichten. <br><br>Wieso floppt die siebte Staffel dann nicht in meinen Augen? Weil <i>24</i> immer noch besser ist als 90% des Einheitsbreis, der uns von US-amerikanischen Sendern präsentiert wird und wahrscheinlich besser als 98% der deutschen Sendungen (mal abgesehen vom Tatort). Weil Kiefer Sutherland auch im siebten Jahr der Serie immer noch motiviert genug scheint, all seine Energie in diese Figur namens Jack Bauer zu stecken, welche inzwischen zu einem Alter Ego geworden ist. Weil die Action, die Regie und die musikalische Untermalung immer noch auf allerhöchsten Niveau sind. Und weil die Serie am Ende doch die eigenen Motive kritisch hinterfragt und immer wieder das schwierige Thema der Folter aufgreift. Sie zeigt, wie schnell man trotz guter Absichten wieder in vertraute Muster zurückfallen kann, denn die Geister, welche man einmal rief, wird man so schnell nicht wieder los. In beinahe jeder Episode muss der Zuschauer selbst entscheiden, wie weit er selbst zu gehen bereit wäre.<br><br>Deswegen ist <i>24</i> immer noch eine Serie, die sich vom Mittelmaß abhebt. Gleichzeitig hat sie ihren Zenit schon überschritten und sollte langsam auf ein verdientes, würdevolles Ende zusteuern. Vielleicht wäre es in der Tat besser, wenn die Serie nach der achten Staffel endet, sofern nicht in den nächsten 12 Episoden die Serienrevolution einsetzt, was ich jedoch für sehr unwahrscheinlich halte. Damit man später einmal mit Wehmut auf eine Zeit zurückblicken kann, in der Kiefer Sutherland und Produzenten uns gezeigt haben, was in Sachen Action im Fernsehen möglich gewesen ist.</p><table cellpadding="4" cellspacing="0" align="center"><tr><td colspan="2" bgcolor="#333333"><p align="center"><b><font>Nadir Attars Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_70508.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70508" border="0"></a></span></td><td bgcolor="#000000" style="text-align: center"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen3.gif" border="0" height="160" width="160"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" colspan="2" style="text-align: center"><font color="#ffffff">Action </font><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" border="0" height="5" width="31"><font color="#ffffff">  Humor </font><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" border="0" height="5" width="31"><font color="#ffffff">  Spannung </font><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" border="0" height="5" width="31"><font color="#ffffff">  Erotik </font><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" border="0" height="5" width="31"><font color="#ffffff">  Anspruch </font><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" border="0" height="5" width="31"></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">10102</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Heroes: 3x01 - "Die Wiederkunft"</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/heroes-3x01-die-wiederkunft-r9977/</link><description><![CDATA[<table cellpadding="4" cellspacing="0" align="center" width="400"><tbody bgcolor="#333333"><tr><td bgcolor=""><font color="#ffffff"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font> The Second Coming / Die Wiederkunft</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#ffffff">Episode</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">35 - 3x01</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#ffffff">DE Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">02.09.2009</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#ffffff">US Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">22.09.2008</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#ffffff">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">Tim Kring</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#ffffff">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">Allan Arkush</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#ffffff">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">Greg Grunberg als Matt Parkman<br>Masi Oka als Hiro Nakamura<br>James Kyson Lee als Ando Masahashi<br><font>George Takei</font> als Kaito Nakamura<br>Brea Grant als Daphne Millbrook<br>Hayden Panettiere als Claire Bennet<br>Jack Coleman als Noah Bennet<br>Ashley Crow als Sandra Bennet<br>Randall Bentley als Lyle Bennett<br>Sendil Ramamurthy als Mohinder Suresh<br>Dania Ramirez als Maya Herrera<br>Zachary Quinto als Sylar<br>Adrian Pasdar als Nathan Petrelli<br>Milo Ventimiglia als Peter Petrelli<br>Cristine Rose als Angela Petrelli<br>Ali Larter als Tracy Strauss<br>Bruce Boxleitner als Gouverneur Malden<br>Malcolm McDowell als Daniel Linderman</font></td></tr></tbody></table><br><table cellpadding="4" cellspacing="0" width="100%"><tbody><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr></tbody></table>Vier Jahre in der Zukunft versucht eine sichtbar veränderte Claire ihren Onkel Peter Petrelli umzubringen. Mit Hiros Fähigkeit die Zeit anzuhalten kann Peter im letzten Moment Claire aufhalten und reist mir ihrer Waffe in die Vergangenheit. Er befindet sich auf der Pressekonferenz, in der Nathan der Öffentlichkeit von seinen Fähigkeiten erzählen will, doch Future Peter erschießt seinen Bruder Nathan im entscheidenden Moment. Nathan wird sofort ins Krankenhaus gebracht, doch jede Hilfe kommt zu spät. Er ist tot – doch dann lebt er wieder. Ob das mit dem Auftauchen des totgeglaubten Mr. Linderman zusammenhängt? <br><br>In Japan hat Hiro mit ganz anderen Problemen zu kämpfen: mit der Langeweile. Das ändert sich schlagartig, als er einen Auftrag von seinem Vater bekommt. Er soll einen Zettel mit einer Formel beschützen, doch kaum hat er den Zettel in der Hand, wird ihm die Formel von seinem neuen Nemesis Speedster gestohlen. <br><br>In Kalifornien muss sich auch Claire ihrem Widersacher stellen. Sylar ist gekommen um ihre Fähigkeit zu 'erlernen'. Nach einem langen Katz und Maus Spiel steht der Sieger fest: Sylar. Claire landet auf dem Wohnzimmertisch und Sylar macht sich an ihrem Gehirn zu schaffen, damit er ihre Fähigkeiten erlernen kann. Nach seinem Werk gibt er ihr wieder die abgetrennte Schädeldecke zurück und verrät ihr, dass sie, und nun er auch, unsterblich ist.<br><br>Mohinder Suresh hat endlich ein Mittel gefunden, das jeden Menschen zu einem Hero machen kann. Maya ist davon wenig begeistert und verlangt von ihm, dass er das Mittel zerstört. Mohinder ist aber dazu nicht bereit und spritzt sich das Mittel schließlich selbst. Nun hat auch er besondere Fähigkeiten.<br><br>Matt Parkman findet heraus, dass Future Peter die Identität von Peter angenommen hat. Doch bevor auch nur etwas unternehmen kann, wird er von Future Peter in eine Wüste teleportiert. Währenddessen werden Gouverneur Malden und Tracy Strauss auf Peters Bruder Nathan aufmerksam. <br><br>Hiro versucht herauszufinden, welche Folgen aus dem Verlust der Formel resultieren. Dazu reist er in die Zukunft  und muss mit ansehen, wie sein älteres Ich von seinem Freund Ando, der nun auch über Fähigkeiten verfügt, getötet wird. Bevor er in die Gegenwart zurückkehrt, sieht er noch die Zerstörung  Tokios.<br><br><table cellpadding="4" cellspacing="0" width="100%"><tbody><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>KRITIK</b></font></td></tr></tbody></table>Ganze neun Monate (US-Ausstrahlung) mussten wir seit dem Ende von <i>Generations</i> auf das neue Buch <i>Villains</i> warten. Schöpfer Tim Kring hat den Fans nach der schwachen zweiten Staffel eine bessere und spannendere Season versprochen. Halten konnte er es in dieser Folge aber nicht. Das ist jedoch nicht weiter verwunderlich,  befinden wir uns doch gerade erst am Anfang einer neuen Geschichte. Nach und nach bekommen die Heroes neue Aufgaben. Hiro steht nach der ersten Episode gleich zwei Herausforderungen gegenüber. Zum einen muss er die Formel von Speedster zurück bekommen und zum anderen muss er seine Freundschaft zu Ando neu überdenken. Er und auch die Zuschauer fragen sich, wie konnte es so weit kommen, dass Hiro und Ando sich in der Zukunft als Feinde gegenüberstehen? Ein genialer Schachzug, besonders, weil nicht deutlich wird, wer nun in der Zukunft zum Bösewicht geworden ist. <br><br>Mit einer ähnlichen Problematik wird man schon zu Beginn der Folge konfrontiert. Warum versucht Claire Peter umzubringen? Die Produzenten hatten es bereits im Vorfeld angekündigt: Jeder Hero könnte zu einem Bösewicht werden. Und auch bei Nathan muss man mit Lindermans Auftauchen ernsthaft in Erwägung ziehen, dass er zur bösen Seite wechselt. Hat man doch in der letzten Season erfahren, dass Linderman zum Gefolge von Adam Monroe gehörte. Kein gutes Zeichen. <br><br>Auch auf Mohinder wird man in Zukunft ein Auge werfen müssen. Sein Körper hat sich verändert, trifft dies wohlmöglich auch auf seine Seele zu? In der Szene, in der er sich gegen die Räuber zur Wehr setzt, sieht man ein Bild einer entzweiten Erde. Was hat dieses Bild zu bedeuteten? Und warum ist es sowohl in Amerika als auch bei Matt in der Wüste? Und wie sieht Matts Aufgabe dort aus? Man fühlt sich an den Hiro Handlungsstrang der zweiten Staffel erinnert. Wieder wird ein Charakter vom Hauptcast komplett isoliert, ein sehr gewagter Schritt. Es bleibt zu hoffen, dass Matts Geschichte nicht die Dynamik bremst, wie es Hiros Alleingang in der zweiten Staffel getan hat.<br><br>Der Cast ist zum Staffelbeginn wieder einmal gewachsen und viele neue Charaktere stehen noch in den Startlöchern. Die Produzenten werden darauf achten müssen, die Zuschauer damit nicht zu überfordern. Aus dem jetzigen Cast könnte man locker drei Serien machen. Es ist also dringend zu wünschen, dass Sylar wieder zum Zuge kommt, denn sonst bleibt nur wenig Platz für all die Charaktere. Trotzdem kann man auch dieses Mal dem gesamten Cast nur ein Lob aussprechen. Es gibt nur wenige Serien, die bis in die kleinsten Nebenrollen so hervorragend besetzt sind. Neben der Videobotschaft von <font>George Takei</font> als Kaito Nakamura ist an dieser Stelle insbesondere Malcolm McDowells Rückkehr zu nennen. Auch wenn seine Szene nicht die längste war, so wirft sein Auftauchen viele Fragen auf. Dass er für Nathans 'Rettung' verantwortlich ist, scheint einleuchtend (wobei auch Adams Blut dafür verantwortlich sein kann). Weniger offensichtlich ist, warum er Nathan gerettet hat und wie er überhaupt wieder am Leben sein kann.  Spannend dürfte auch ein Zusammentreffen von Nathan, Linderman und Tracy Strauss werden. Tracy wird gespielt von Ali Larter, von der man sich offensichtlich nicht trennen wollte – spielte sie doch in den ersten zwei Seasons den Charakter Niki Sanders. Mit ihrer neuen Rolle als Tracy Strauss hat sie endlich einen starken Charakter bekommen, der auf den ersten Blick besser zu ihr passt. An ihrer Seite spielt der Babylon 5 Veteran Bruce Boxleitner, der sich aber bislang nicht richtig profilieren konnte. <br><br>Dagegen konnte Brea Grant als Speedster direkt ab der ersten Szene überzeugen. Eine freche, schlagfertige und zugleich süße Gegenspielerin scheint für Hiro genau das richtige zu sein. Dramatik und Leid hatte Hiro in der letzten Staffel genug, jetzt wird es wieder Zeit, sich mehr auf die Komik zu konzentrieren. Mit der Einführung von Speedster steht dem nichts mehr im Wege. <br><br>Das beeindruckendste in der Episode war der Kampf zwischen Claire und Sylar. Eine perfekte Inszenierung, in der einfach alles stimmte. Dank Sylars Fähigkeitsverluste war das Ende nicht gänzlich vorhersehbar, so dass die Szene durchaus spannend war. Sylar hat nun Claires Selbstheilungskräfte, also etwas, was man in der ersten Season versucht hat zu verhindern ("Save the Cheerleader, save the world"). Doch seltsam, mit dieser Fähigkeit ausgestattet müsste er auf den Zuschauer viel gefährlicher und bedrohlicher wirken. Aber das Gegenteil war der Fall. Konnte man in Sylar tatsächlich eine gute Seite aufblitzen sehen?<br><br>Handwerklich ist <i>Heroes</i> so gut wie eh und je. Man fühlt sich noch immer jedes Mal wie in einer Comic-Welt versetzt. Die Effektschlachten lassen auch so manch einen Kinofilm blass aussehen. Storytechnisch ist noch viel Luft nach oben, doch alles andere wäre bei einem Eröffnungskapitel auch verwunderlich. Die Vorarbeit ist geleistet, die Charaktere sind in Position – jetzt fehlen nur noch die Gegner. Aber mit dem Buchtitel <i>Villains</i> sind die ja garantiert.  Auch wenn man noch von der einstigen Qualität weit entfernt ist, so ist die Folge doch ein <i>guter</i> Einstieg in ein neues Buch. Es bleibt zu hoffen, dass die Autoren das Potenzial nutzen.<br><br><center><table cellpadding="4" cellspacing="0" bgcolor="#333333"><tbody bgcolor="#333333"><tr><td colspan="4" bgcolor="#333333"><p align="center" valign="center"><b><font>Alessandro Hüttermanns Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td colspan="4" bgcolor="#000000"><p align="center"><font color="#ffffff"><b><span id="intelliTXT">Fazit:            </span><span name="intelliTxt" id="intelliTXT"> Ein zufriedenstellender Anfang<br></span></b></font></p></td></tr><tr><td rowspan="6" bgcolor="#000000"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" width="160" border="0" height="160"></td><td align="right" bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">Action</font></td><td align="center" bgcolor="#000000"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" border="0" height="5"></td></tr><tr><td align="right" bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">Humor</font></td><td align="center" bgcolor="#000000"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" border="0" height="5"></td></tr><tr><td align="right" bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">Spannung</font></td><td align="center" bgcolor="#000000"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" border="0" height="5"></td></tr><tr><td align="right" bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">Erotik</font></td><td align="center" bgcolor="#000000"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" border="0" height="5"></td></tr><tr><td align="right" bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">Anspruch</font></td><td align="center" bgcolor="#000000"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" border="0" height="5"></td></tr><tr><td align="right" bgcolor="#000000"><font color="#ffffff">Kontinuität</font></td><td align="center" bgcolor="#000000"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" border="0" height="5"></td></tr></tbody></table></center>]]></description><guid isPermaLink="false">9977</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Br&#xFC;no</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/br%C3%BCno-r9795/</link><description><![CDATA[<table id="table48" align="right" border="0" cellpadding="8" cellspacing="8" style="width: 220px"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center" style="font-size: medium; color: #FF6600"><strong>B</strong><font size="4"><strong>RÜNO</strong></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center">		<img alt="" src="http://dietrichthrall.files.wordpress.com/2009/04/bruno_poster_hr.jpg" width="180" height="266"><br><span style="font-size: 9px">Regie: </span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0153078/"><span style="font-size: 9px">Larry Charles</span></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>STORY</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0056187/"><span style="font-size: 9px">Sacha Baron Cohen</span></a><span style="font-size: 9px"> (screenplay)<br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0385630/"><span style="font-size: 9px">Anthony Hines</span></a><span style="font-size: 9px"> (screenplay)<br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0563243/"><span style="font-size: 9px">Dan Mazer</span></a><span style="font-size: 9px"> (screenplay)</span><br><span style="font-size: 9px"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0769840/">Jeff Schaffer</a> (screenplay)<br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0056187/"><span style="font-size: 9px">Sacha Baron Cohen</span></a><span style="font-size: 9px"> (story)<br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0063165/"><span style="font-size: 9px">Peter Baynham</span></a><span style="font-size: 9px"> (story)<br> </span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0385630/"><span style="font-size: 9px">Anthony Hines</span></a><span style="font-size: 9px"> (story)<br> </span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0563243/"><span style="font-size: 9px">Dan Mazer</span></a><span style="font-size: 9px"> (story)</span></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>BESETZUNG</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><div align="center"><p><a onclick="(new Image()).src='/rg/castlist/position-1/images/b.gif?link=/name/nm0056187/';" href="http://www.imdb.com/name/nm0056187/"><span style="font-size: 9px">Sacha Baron Cohen</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0048600/"><span style="font-size: 9px">Brüno</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a onclick="(new Image()).src='/rg/castlist/position-2/images/b.gif?link=/name/nm0358390/';" href="http://www.imdb.com/name/nm0358390/"><span style="font-size: 9px">Gustaf Hammarsten</span></a><span style="font-size: 9px"> ... Lutz<br></span><a onclick="(new Image()).src='/rg/castlist/position-3/images/b.gif?link=/name/nm3042403/';" href="http://www.imdb.com/name/nm3042403/"><span style="font-size: 9px">Clifford Bañagale</span></a><span style="font-size: 9px"> ... Diesel</span></p></div></td></tr></table><p style="text-align: justify">Sasha Baron Cohen macht keine halben Sachen. Sowohl als weißer schwarzer Rapper Ali G oder als kasachischer Reporter Borat legte er mit seinen Filmen die Messlatte für Realsatire deutlich höher. Nun zeigt er mit seiner Figur 'Brüno' dass noch deutlich mehr geht.</p><p style="text-align: justify">Der schwule Österreichische Reporter und Model möchte berühmter als Schwarzenegger und Hilter - die laut Brüno beliebtesten Österreicher - werden. Dazu begibt sich das einstige männliche Model nach Amerika und stellt damit sowohl die heuchlerische Allgemeinheit als auch die Lachmuskeln der Kinozuschauer auf eine Zerreißprobe. Zusammen mit seinem ihm treu ergebenen Assistenten Lutz zieht er durch Talkshows, Boot-Camps und spricht mit Hollywood-Schauspielerinnen über die Wichtigkeit von Rassengleichheit und Toleranz. Natürlich während sie auf den Rücken von mexikanischen Arbeitskräften sitzen. </p><p style="text-align: justify">Als jedoch sein Showkonzept bei einem Testpublikum gnadenlos durchfällt fasst er einen ehrgeizigen Plan: durch die Adoption eines Schwarzen Babys will er wie Madonna seine Beliebtheit steigern.</p><p style="text-align: justify"><strong>Kritik von Daniel Räbiger</strong></p><p style="text-align: justify">Wer einst dachte Borat sei an der Grenze des guten Geschmacks der bekommt mit Brüno ein ganz anderes Kaliber serviert. Klar, der Film weiß vom Aufbau her kaum neues zu bieten. Letztendlich erzählt Cohen wie schon mit Borat im Prinzip die gleiche Story. Dies funktioniert jedoch gerade was die subtilen Pointen angeht derart gut dass Spaß garantiert ist.</p><p style="text-align: justify">Cohen schafft hierbei auch eine völlig neue Komponente im Kinoerlebnis. Das entsetzte Staunen.</p><p style="text-align: justify">Wie bei einem widerlichen, abscheulichen Horrorfilm fragt sich der Zuschauer 'WTF!!??' und kann gar nicht fassen was er da zu sehen bekommt. Im Gegensatz zum Horrorfilm ist dies aber bei Brüno durchaus positiv zu bewerten. Es ist einfach unfassbar was hier geboten wird. Gefühlte minutenlange Sequenzen die einfach nur einen großen Penis zeigen. Eine Swingerparty auf der sich Brüno an diverse männliche Teilnehmer heranmacht. Von Hinten und schonungslos.</p><p style="text-align: justify">Schauspielerisch ist Sasha Baron Cohen erneut sehr überzeugend. Unterstützt wird er diesmal durch deutlich mehr gecastete Schauspieler und gestellte Situationen. Dies ist fürs erste etwas enttäuschend, jedoch sehr der Handlung zuträglich die deutlich geschlossener wie noch in Borat wirkt. Entschädigt wird man dafür durch Szenen im Nahen Osten wo Brüno von einem Aufgebrachten Mob verfolgt wird. Hier war wohl definitiv kein Inszenieren möglich und Cohen kann froh sein, mit dem Leben davon gekommen zu sein.</p><p style="text-align: justify">Auch sprachlich beweist Cohen erneut ein hervorragendes Gespür. Seine Mischung aus Englisch und Deutsch ist hervorragend umgesetzt - etwa 10% des Films sind gar komplett auf Deutsch. Und wie schon bei Borat gilt auch bei Brüno: dieser Film MUSS im Originalton gesehen werden. Anders ist er weder authentisch noch wird er so viel Spaß machen.</p><table style="width: 640px; background-color: #000000" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center"><tr><td style="text-align: center" colspan="2"><table style="width: 100%" cellspacing="1"><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333;"><em><strong>"Ein Film den man gesehen haben muss."</strong></em></td></tr></table></td></tr><tr><td style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showuser=481"><img src="http://www.treknews.de/stuff/avatar_dreffects07b.jpg" border="0" width="150" height="205"></a></span><br><a href="mailto:d.raebiger@treknews.de">Daniel Räbiger</a></td><td><table style="width: 100%" cellspacing="4" cellpadding="4"><tr><td style="text-align: justify"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif" width="160" height="160" style="float: right">Wie schon auch der Trailer dem Film in keinster Weise gerecht wird so verhält es sich auch mit dieser Kritik. Brüno ist ein Film den man gesehen haben muss - egal wie abschreckend, schlecht, niveaulos oder unverständlich der Trailer oder dieses Review auch erscheinen müssen. Ein Film den man gesehen haben muss.</td></tr></table></td></tr><tr><td colspan="2"><table style="width: 100%; background-color: #333333"><tr><td style="text-align: center"><strong>Spannung</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Action</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Humor</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Erotik</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Charaktere</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Kontiunität</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Anspruch</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table><div><div style="text-align: center"><br></div></div>]]></description><guid isPermaLink="false">9795</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Terminator Salvation - Terminator die Erl&#xF6;sung</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/terminator-salvation-terminator-die-erl%C3%B6sung-r9672/</link><description><![CDATA[<table style="width: 300px;" align="right" cellpadding="6"><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><span style="color: #FF6600"><strong>TERMINATOR SALVATION</strong></span><strong><span style="color: rgb(255, 102, 0);"><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_72718.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72718" border="0"></a></span></span></strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>Regie</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0629334/">McG</a></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>Autoren</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0104336/">John D. Brancato</a> (written by) &amp;<br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0274905/">Michael Ferris</a> (written by)</td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>Darsteller</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000288/"><span style="font-size: 9px">Christian Bale</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0000933/"><span style="font-size: 9px">John Connor</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0941777/"><span style="font-size: 9px">Sam Worthington</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0133042/"><span style="font-size: 9px">Marcus Wright</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm1291227/"><span style="font-size: 9px">Moon Bloodgood</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0093993/"><span style="font-size: 9px">Blair Williams</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000307/"><span style="font-size: 9px">Helena Bonham Carter</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0143829/"><span style="font-size: 9px">Dr. Serena Kogan</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0947338/"><span style="font-size: 9px">Anton Yelchin</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0000934/"><span style="font-size: 9px">Kyle Reese</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm3020026/"><span style="font-size: 9px">Jadagrace</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0094014/"><span style="font-size: 9px">Star</span></a><span style="font-size: 9px"> (as Jadagrace Berry)<br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0397171/"><span style="font-size: 9px">Bryce Dallas Howard</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0000930/"><span style="font-size: 9px">Kate Connor</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0996669/"><span style="font-size: 9px">Common</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0093998/"><span style="font-size: 9px">Barnes</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000737/"><span style="font-size: 9px">Jane Alexander</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0135900/"><span style="font-size: 9px">Virginia</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000461/"><span style="font-size: 9px">Michael Ironside</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0106496/"><span style="font-size: 9px">General Ashdown</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0299848/"><span style="font-size: 9px">Ivan G'Vera</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0143836/"><span style="font-size: 9px">General Losenko</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0115152/"><span style="font-size: 9px">Chris Browning</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0094006/"><span style="font-size: 9px">Morrison</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0631962/"><span style="font-size: 9px">Dorian Nkono</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0144510/"><span style="font-size: 9px">David</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm1544010/"><span style="font-size: 9px">Beth Bailey</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0144511/"><span style="font-size: 9px">Lisa</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm2664139/"><span style="font-size: 9px">Victor J. Ho</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0144513/"><span style="font-size: 9px">Mark</span></a> </td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>Trailer / Videos</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_74713.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74713" border="0"><br>Terminator 4 Trailer 2 - Deutsch<br>HDTV Quicktime</a></span><br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_74377.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74377" border="0"><br>Terminator 4 Trailer 2<br>HDTV 1080p</a></span><br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_74435.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74435" border="0"><br>Terminator 4 Trailer 2<br>SD Flash Stream</a></span><br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_71437.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71437" border="0"><br>Terminator: Salvation Trailer 1 (US-Version)<br>Quicktime HDTV 1080p</a></span><br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_71440.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71440" border="0"><br>Terminator: Salvation Trailer 1 (US-Version)<br>SD Flash Stream</a></span><br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_74381.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74381" border="0"><br>Terminator: Salvation Trailer 1 (Deutsch)<br>Flash Stream</a></span><br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76059.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76059" border="0"><br>Terminator 4 TV Spot mit Arni</a></span><br></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>Szenenbilder</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_71707.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71707" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71708.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71708" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72636.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72636" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72785.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72785" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72786.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72786" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72787.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72787" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72788.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72788" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_74731.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74731" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_74732.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74732" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_74733.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74733" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_71435.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71435" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72720.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72720" border="0"></a></span></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>-&gt; <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1639.html">Alle Downloads zu Terminator Salvation</a></strong></td></tr></table><p>Die Welt steht am Abgrund. Armeen von kybernetischen Organismen – die Terminatoren – streifen im Jahr 2018 durch die postapokalyptische Landschaft, löschen unbarmherzig die menschlichen Überlebenden nach dem „Tag der Abrechnung“ aus oder nehmen sie gefangen. John Connor (CHRISTIAN BALE) führt den Widerstand der Menschen gegen die künstliche Intelligenz des Netzwerks Skynet und die Terminatoren an. </p><p>Aber dann geschieht etwas, das Connor nicht vorhersehen konnte – selbst wenn er seit Kindesbeinen an auf diesen schicksalhaften Kampf vorbereitet wurde: die Ankunft des geheimnisvollen Marcus Wright (SAM WORTHINGTON). Das Einzige, an das dieser sich erinnern kann, ist, dass er zum Tode verurteilt wurde – danach fehlt Marcus jegliche Erinnerung, bis er in dieser fremden, lebensfeindlichen Welt aufwachte. Ist Marcus aus der Zukunft gesandt worden, um den Widerstand zu infiltrieren? Oder ist er aus der Vergangenheit gerettet worden? Connor muss sich entscheiden, ob er dem geheimnisvollen Fremden vertrauen kann. </p><p>In der Zwischenzeit entwickelt Skynet neue Strategien und bereitet den finalen Vernichtungsschlag vor. Zusammen mit Marcus muss sich John Connor im direkten Kampf gegen Skynet stellen – und dabei decken sie jenes schreckliche Geheimnis auf, das hinter dem möglichen Ende der gesamten Menschheit steht… </p><p><strong>Filmkritik von Daniel Räbiger</strong></p><p>"Komm mit mir wenn du leben willst" - diesen Satz dürfte ja wohl fast jeder kennen der sich auch nur im entferntesten mit dem Terminator Franchise auseinandergesetzt hat. Terminator Salvation (Terminator - die Erlösung) macht da keine Ausnahme und zelebriert in seinen 115 Minuten Laufzeit einiges an alten Sprüchen. Doch neben dem offensichtlichen - wie schneidet der Film in Sachen Unterhaltung ab? Chefredakteur Daniel Räbiger hat sich den Streifen von McG angesehen.</p><p>Als bekennender Fan der Terminator-Filme (Teil zwei geht immer. Und ich meine IMMER!) waren meine Erwartungen an Terminator Salvation durchaus hoch. Haben Teil eins und zwei schließlich ein ganzes Genre definiert und den modernen Actionfilm geschaffen. Auf der einen Seite mit der Terminator-Typischen harten, direkten und vor allem echten Action, auf der anderen Seite mit bahnbrechenden Special-Effects. Erst an dritter Stelle möchte ich hier die Story anführen. Während manch anderer Rezensent den ersten beiden Filmen die Faust von Arnold mit der von Goethe verglich war für mich die Handlung lediglich nettes Beiwerk.</p><p>So war dies auch in Teil drei und ist es ebenfalls in Terminator Salvation. Die Zukunft ist grau, kaputt und die Maschinen sind Böse. Mehr ist da nicht. Mehr braucht es aber eigentlich auch nicht.</p><p><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_71706.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71706" border="0" style="float: right; margin: 4px"></a></span>In Sachen Special Effects machte McG hier alles richtig: Neben George Lucas' Industrial Light &amp; Magic holte er sich gleich sieben weitere Special Effects Firmen mit an Bord um eine überzeugende und echte Vision der Zukunft zu schaffen. Dies gelingt auch über große Teile des Film, lediglich manchmal wirkt einiges in dem doch schon 2018 spielenden Action-Thriller unpassend.</p><p>Auf der anderen Seite ist der Special Effects Supervisor Charles Gibson gleichzeitig auch der Second Unit Director und somit für die meisten Action-Aufnahmen zuständig. Und - Gott sei Dank muss man sagen - setzte auch er nicht zu stark auf Computergenerierte Effekte. Unvergessen bleibt z.B. die Szene aus Terminator 3 in welcher Arnold, hängend an einem schweren Kran, durch einen Häuserzug geschleudert wird. So eine Szene ist nur deshalb cool gewesen weil sie mit einem echten Haus gedreht wurde. Dies hat man sich auch bei Salvation zu Herzen genommen und zündet zahlreiche echte Explosionen. Besonders spektakulär ist sicherlich der Napalm-Angriff und die Sprengung eines Tanklasters samt Tankstelle.</p><p><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_71436.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71436" border="0" style="float: right; margin: 4px"></a></span>Schauspielerisch zeigt Christian Bale als John Connor solides. Für mich ist Bale jedoch durch seine Zahlreichen Rollen im Kino mittlerweile sehr verbraucht. Und mehr als Durchschnittskost kann er auf Basis des Drehbuchs ohnehin nicht liefern. Hier hätte ich mir einen neuen, unverbrauchten Schauspieler mit deutlich mehr natürlichem Charisma gewünscht. Wie zum Beispiel Anton Yelchin der in Terminator Salvation als Kyle Reese brilliert. Ganz im Kontrast zu seiner eher kindlichen Rolle in Star Trek 11 zeigt Yelchin hier dass er viel mehr kann als nur einen überzogenen russischen Akzent sprechen. An dieser Stelle vergeudet der Film allerdings viel Potential da er sich ständig auf John Connor - wohl auf Christian Bales Wunsch hin- konzentriert. In der neuen Zukunft ist Kyle Reese zusammen mit einem jungen Mädchen einer der letzten Menschen in einem zerstörten Los Angeles. Er scheint alles verloren zu haben. Darum hätte man durchaus noch einen Story-Arc spinnen können der dem Film sicher gut getan hätte.</p><p><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_71709.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71709" border="0" style="float: right; margin: 4px"></a></span>Was mich zu Sam Worthington alias Marcus Wright bringt. Wright ist eine Maschine. Ein Terminator. Jedoch mit einem menschlichen Herz - sowohl im technischen als auch gefühlten Sinne. Er sucht aus ungeklärten Gründen John Connor. Als dieser Ihn findet wird er gebrandmarkt - als Maschine. Große Überraschung. Es gibt aber jemanden der an Marcus glaubt und ihm zur Flucht verhilft. So weit so vorhersehbar. Das Hauptproblem daran ist jedoch, dass Terminator Salvation damit der Figur des <span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_74734.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74734" border="0" style="float: left; margin: 4px"></a></span>Terminators allen Schrecken nimmt. Im Film gibt es ausschließlich große Kampfmaschinen wie den neuen, monströsen T-600, den Vorgänger des Terminator 1 T-800. Diese Roboter sind wirklich nur Roboter ohne lebendes Gewebe. Und sie stehen überall rum und werden platt gemacht. In Kombination mit dem ohnehin bereits guten Terminator Marcus Wright bleibt dem Film damit kein mysteriöses, beängstigendes Element mehr. Kein Arnold in Terminator 3 der jederzeit die Seiten wechseln kann, keine unbekannte Gefahr mehr wie in Terminator 2 mit dem formwandelnden T-1000. Nur plumpe Maschinen. Zack Peng. Explosion. HA!</p><p>Während Terminator Salvation ein durchaus sehenswertes Actionspektakel ist fehlt ihm somit eins der wichtigsten Elemente die ein Film braucht: die Spannung. </p><p><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_70329.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70329" border="0" style="float: left; margin: 4px"></a></span>Einzig in den letzten Minuten wird es nochmals brenzlig als das erste Modell des T-800 sozusagen fertig ist. Und der sieht aus wie Arni damals 1984. Das ist geil. Da dachte ich mir 'jetzt gehts loohoos, Spätzle mit Sooooß'. Das Publikum applaudierte im Saal. Arnis computergenerierte Rückkehr sieht großartig aus. Seinen Kopf hat man auf den trainierten Körper des Österreichers Roland Kickinger montiert. So schnell er gekommen war ist es leider auch schon wieder vorbei und der Film endet Hollywoodtypisch mit einer Art Happy End. Warum nicht den Mut haben und ein offenes, tragisches Ende wie in Terminator 3? Warum baut man einen ganzen Film eine Figur mit Zukunft auf nur um Sie am Ende zu Opfern?</p><table style="width: 640px; background-color: rgb(0, 0, 0);" align="center" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="text-align: center;" colspan="2"><table style="width: 100%;" cellspacing="1"><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(51, 51, 51);"><em><strong>„durchaus sehenswertes Actionspektakel"</strong></em></td></tr></table></td></tr><tr><td style="text-align: center; width: 150px;"><a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showuser=481"><span class="caption_thumb"><img src="http://www.treknews.de/stuff/avatar_dreffects07b.jpg" border="0" height="205" width="150"></span><br>Daniel Räbiger</a><br>Chefredakteur</td><td valign="top"><table style="width: 100%;" cellpadding="4" cellspacing="4"><tr><td style="text-align: justify;" valign="top"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen3.gif" style="float: right; margin-left: 8px; margin-right: 8px;" align="top" height="160" width="160">Terminator Salvation ist ein Film mit verschenktem Potential.<br><br>Terminator Salvation ist ein netter Actionfilm dem an vielen Stellen die Spannung fehlt.<br><br>Terminator Salvation ist nicht die erhoffte, würdige Fortsetzung aber dennoch mit Einschränkungen sehenswert.<br><br><strong>Allein schon wegen Arnold!</strong></td></tr></table></td></tr><tr><td colspan="2"><table style="width: 100%; background-color: rgb(51, 51, 51);"><tr><td style="text-align: center;"><strong>Spannung</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Action</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Humor</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Erotik</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Charaktere</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Kontiunität</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Anspruch</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table><p style="text-align: center"><strong>Produktionsnotizen</strong></p><p><strong>„Das Schicksal liegt allein in unserer Hand“: Das Ende beginnt</strong></p><table style="width: 300px;" align="right" cellpadding="6"><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>Premierenbilder</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_76060.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76060" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76061.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76061" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76062.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76062" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76063.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76063" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76064.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76064" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76065.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76065" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76066.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76066" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76067.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76067" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76068.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76068" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76069.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76069" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_76070.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=76070" border="0"></a></td></tr></table><p>Das menschliche Drama von TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG entfaltet sich in einem ausgebombten, postapokalyptischen Amerika, das an den Folgen des „Tags der Abrechnung“ leidet. <br><br>„Wir erzählen die Geschichte der Welt nach dem Tag der Abrechnung“, sagt McG. „Es ist die Geschichte von John Connor, Kyle Reese, der Stärkung von Skynet und der Frage, wo die Menschheit letztendlich steht. Es ist der Moment, an dem die Menschheit sich gegen die Maschinen erhebt.“ <br><br>Bei der Umsetzung der lange versprochenen Zukunft des Terminator wollte McG eine Vision erschaffen, die nichts weniger als real ist. „Ich wollte nicht einfach Schauspieler vor einer Green Screen filmen, ich wollte, dass sie auf wahrhaftige Terminatoren reagieren“, sagt der Regisseur. „Ich wollte den verwüsteten amerikanischen Westen – eine weite Fläche, die ein Leben voller Härte suggeriert, das man fühlen und schmecken kann. Weil die Bomben explodiert sind und die Ozonschicht geschädigt haben, hat der Himmel eine andere Farbe bekommen. Die Erde hat sich verändert und man bemerkt sofort, dass etwas nicht stimmt.“ <br><br>Der Produzent Derek Anderson, der zusammen mit seinem Partner Victor Kubicek und der gemeinsamen Firma Halcyon Company die Terminator-Rechte besitzt, erinnert sich: „Als wir uns mit McG trafen, war seine Vision so klar, dass wir sie vor unserem inneren Auge erkennen konnten.“ <br><br>„Er hat das Talent, den Enthusiasmus und die Leidenschaft der Geschichte – es war klar, dass er der richtige Regisseur für diesen Film ist“, pflichtet ihm Kubicek bei. „Wir wussten von Anfang an, dass er es schaffen würde.“ <br><br>McG führte bei TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG die Regie, nachdem er sein halbes Leben lang ein Fan der Kinoserie war. The Terminator (Terminator, 1984), geschrieben und inszeniert von James Cameron, kam 1984 in die Kinos und machte die Welt mit dem Cyberdyne-Systems- Modell 101 T-800 bekannt – das von Arnold Schwarzenegger verkörpert wurde. Der T-800 wird von seinem Schöpfer, dem künstlich intelligenten Netzwerk Skynet, in der Zeit zurückgesandt, um zu verhindern, dass der zukünftige Anführer des Widerstands überhaupt zur Welt kommt. Aber genau dieser Anführer sendet einen menschlichen Soldaten zurück in der Zeit: Kyle Reese (Michael Biehn). Er soll Sarah Connor (Linda Hamilton) schützen und wird schließlich der Vater ihres Kindes – ein Kind, das zum größten Feind von Skynet heranwachsen wird. <br><br>„Das, was man in dem ersten Film über den Terminator erfährt, ist, dass er ein unaufhaltsames Biest ist – er steht immer wieder auf“, erklärt McG. „Er ist eine Maschine, die ihr Opfer bis zum Ende jagt. Und selbst, wenn er schon in Stücke geschossen ist: Er wird nicht aufhören, bis sein Opfer tot ist.“ <br><br>James Camerons Fortsetzung Terminator 2: Judgment Day (Terminator 2 – Tag der Abrechnung, 1991) avancierte weltweit zu einem Box-Office-Phänomen. Die Geschichte setzt ein, nachdem Sarah Connor in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen wurde und ihr halbwüchsiger Sohn John (Edward Furlong) sich gegen einen hochentwickelten T-1000- Terminator (Robert Patrick) verteidigen muss, den Skynet aus der Zukunft geschickt hat, um John zu töten. Aber der zukünftige Connor schickt ein reprogrammiertes Modell des T-800 (Schwarzenegger) zurück, um sein jüngeres Selbst zu schützen. Zusammen versuchen Sarah, John und ihr neuer Verbündeter, dem T-1000 zu entkommen und den Tag der Abrechnung zu verhindern. <br><br>„Ich war 17 Jahre alt und gerade in den USA angekommen, als T2 in die Kinos kam“, erinnert sich Christian Bale, der nun in TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG die Rolle des John Connor übernimmt. „Diese Begeisterung im Kino - so etwas hatte ich noch nie vorher erlebt. Man konnte den ganzen Film über nichts verstehen, weil die Zuschauer alle so laut schrieen.“ <br><br>Der Regisseur Jonathan Mostow schloss mit Terminator 3: Rise of the Machines (Terminator 3 – Rebellion der Maschinen, 2003) die erste Trilogie: Am Ende geschieht das Schreckliche – der Tag der Abrechnung, den John Connor (Nick Stahl) und seine Mutter ein Leben lang verhindern wollten, bringt auf das Kommando von Skynet den nuklearen Krieg über die Welt. <br><br>Terminator 3 wurde von John Brancato und Michael Ferris geschrieben, die mit ihrem Drehbuch für TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG nun zu der Serie zurückkehren. „Seitdem wir die erste Terminator-Trilogie beendet und die Erde verwüstet hatten, wussten wir, dass die zeitreisenden Terminatoren ausgedient hatten“, bemerkt Brancato. „Der neue Film musste von den Ereignissen nach dem Fall der Bomben handeln.“ <br><br>„Wir wollten über den lange vorhergesagten Kampf zwischen Mensch und Maschine schreiben“, ergänzt Ferris. „Das gab uns die Möglichkeit, den gesamten Ansatz der Serie zu verändern. Die ersten drei Filme spielen in einer bekannten, zeitgenössischen Welt. Dieser Film ist ein Kriegsfilm – er spielt in einer düsteren, postapokalyptischen Zukunft.“ <br><br>TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG findet im Jahr 2018 statt, vierzehn Jahre nach der nuklearen Attacke am Ende der ersten Terminator-Trilogie. Produzent Moritz Borman, der schon als Ausführender Produzent an Terminator 3 beteiligt war, erläutert: „Am Anfang haben wir die bewusste Entscheidung getroffen, dass – so, wie die ersten drei Filme in einem uns bekannten Zeitfenster spielen – TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG eine Zukunft enthüllen sollte, von der wir in den ersten Filmen immer nur eine kleine Ahnung bekommen haben. Also springen wir in die Zeit, in der Kyle Reese noch ein Teenager war und die Menschen noch nicht herausgefunden haben, was geschehen wird – vor allem die Zeitreisen, die die Geschichte in Bewegung gebracht haben. Mit diesem Film befinden wir uns mitten in jenem Krieg, vor dem so lange gewarnt wurde und wir werden Zeugen von John Connors Aufstieg zum Anführer des Widerstands.“ <br><br>„In TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG ist Skynet bereits dominant, aber noch in einem Zustand der Evolution“, fährt Christian Bale fort. „Die Menschen sind definitiv in der Falle. Sie stehen mit dem Rücken zur Wand und ihre Lage ist verzweifelt. Dies ist der letzte, ultimative Kampf um das Überleben der Menschheit.“ <br><br>„Alles ist schwierig geworden für die Menschen“, stellt auch McG fest. „Es ist schwierig, an Lebensmittel zu gelangen, es ist schwierig, Energie zu bekommen. Alles ist aufgebraucht. Und die Menschen werden ständig gejagt.“ <br>„Aber dennoch besteht Hoffnung für die Menschheit“, bemerkt Borman. „Es gibt etwas in ihrer neuen Lebensweise, das ihren Glauben an die Zukunft nach den Maschinen zeigt – dass sich die Welt wieder aus der Asche erhebt. Und diese Hoffnung wird – natürlich – verkörpert von John Connor.“ </p><p><strong>„Wenn Sie das hören, gehören Sie zum Widerstand“: <br>Ein alter Feind in einer neuen Zukunft </strong></p><p>Als Darsteller der Figur, die Dreh- und Angelpunkt der gewaltigen Terminator-Saga ist, besetzte McG Christian Bale, der darüber hinaus zu einer sehr kritischen Komponente für McGs Vision des Films wurde. „Christian ist ein unfassbar talentierter Schauspieler und ein echter Mitarbeiter“, sagt der Regisseur. „Nur wenige Schauspieler bringen so viel Tiefe und Gewicht auf die Leinwand wie Christian.“ <br><br>Die Filmemacher suchten Bale auf, als er in London gerade The Dark Knight (The Dark Knight, 2008) drehte. „Wir haben ein Treffen zwischen McG und Christian arrangiert“, erinnert sich die Ausführende Produzentin Jeanne Allgood. „Christian war am Anfang zurückhaltend, denn er wollte sichergehen, dass es sich hier um mehr als nur einen Actionfilm handelte.“ <br><br>Schon früh im Entwicklungsprozess schärfte sich eine neue Vision für die Figur des John Connor. „Er ist älter geworden und hat den Tag der Abrechnung erlebt“, sagt Bale. „Ein Ereignis wie dieses zu überleben, verändert jeden auf jede mögliche Weise. Er ist ein völlig anderer Mensch geworden“. <br><br>Connor kämpft an vorderster Front des Widerstands, aber er ist noch nicht ihr Anführer. Die neuen Entwicklungen von Skynet haben seine Vision von der Zukunft erschüttert, von der ihm seine Mutter sein Leben lang erzählt hat. Sie hat immer daran geglaubt, dass die Zukunft noch nicht fest steht, aber seine Zweifel wachsen und er glaubt, dass er nicht so lange überleben wird, um die Ereignisse in Gang zu setzen, die zu seiner eigenen Zeugung führen werden – nämlich Kyle Reese in der Zeit zurückzuschicken, um seine Mutter zu schützen. <br><br>„John Connor hat keine Ahnung, wie er zu dem werden soll, von dem ihm seine Mutter erzählt hat“, sagt der Produzent Jeffrey Silver, „denn er weiß, dass es verschiedene Möglichkeiten einer Zukunft gibt. Er ist eine sehr komplexe, unglaublich couragierte Figur und nur Christian war in der Lage, ein so vielschichtiges Porträt abzuliefern, nach dem diese Rolle verlangt.“ <br><br>Der Mann, zu dem Connor sich entwickelt, ist einerseits eine Weiterentwicklung seines jüngeren Selbst und gleichzeitig jemand völlig anderer. „Er ist definitiv jemand, der viel mit sich herumschleppt“, bringt es Christian Bale auf den Punkt. „Er ist jemand, dem sein ganzes Leben lang von der Zukunft erzählt wurde und der die Bürde dieses Wissens nun auf seinen Schultern trägt. Aber seine Mutter hat ihm auch beigebracht, dass das Schicksal allein in unseren Händen liegt, also weiß er, dass er sich nicht einfach verstecken und darauf hoffen kann, dass alles gut wird. Er muss rausgehen und kämpfen. Und er ist ein Kämpfer! Ich sehe ihn als einen Charakter wie Achilles. Er ist jemand, der die Auseinandersetzung liebt. Aber er kämpft auch mit dem, mit dem alle Soldaten tagtäglich umgehen müssen: dem Verlust guter Freunde. Und er hat Angst, dass er nicht der Führer ist, den die Menschen zu diesem Zeitpunkt erwarten.“ <br><br>Neben seinen Zusammenstößen mit den Anführern des Widerstands und seinen Ängsten vor der Stärke und der Evolution von Skynet erschüttert ein weiteres Ereignis die Vision der Zukunft, an die Connor von Kindheit an geglaubt hat: das Erscheinen eines Mannes, dessen Existenz niemals erwähnt wurde – ein Mensch-Maschinen-Hybrid namens Marcus Wright. John Brancato erläutert: „Der Schlüssel zu der Geschichte war die Figur von Marcus, dessen innere Kämpfe einen größeren Konflikt reflektieren.“ <br><br>Für die Besetzung dieses starken Anti-Helden an der Seite von John Connor wandten sich die Filmemacher an Sam Worthington, der gerade frisch von der Arbeit mit dem Terminator-Schöpfer James Cameron an dessen Science-Fiction-Film Avatar (Avatar, 2009) kam. „Sam ist ein echt harter Typ, aber gleichzeitig zeigt er eine sehr große angeborene menschliche Sensibilität“, sagt McG. „Er kann mit Christian mithalten und das ist eine gewaltige Leistung, wenn man bedenkt, was für ein grandioser Schauspieler Christian ist. Es war von Anfang an klar, dass Sam unser Mann ist.“ <br><br>Die letzte Erinnerung von Marcus Wright ist die an sein Todesurteil, nachdem er ein Verbrechen begangen hatte. Er hat ansonsten keine Erinnerung daran, wie er in diese Welt kam und worin seine Aufgabe besteht. „Marcus saß in der Todeszelle“, sagt Sam Worthington. „Er war zum Tode verurteilt. Aber dann wacht er in dieser postapokalyptischen Welt auf und geht auf eine surreale Reise, in deren Verlauf er herausfinden will, warum er nicht tot ist.“ <br><br>„Niemand weiß, wer Marcus wirklich ist“, fährt Bale fort. „Er hat eine Vergangenheit und er bedauert eine ganze Menge. Das passt zum Thema des Films, denn es geht um die Sehnsucht nach einer zweiten Chance.“ <br><br>Die Vorstellung einer zweiten Chance ist es auch, die Dr. Serena Kogen antreibt, Marcus im Todestrakt aufzuspüren. Die Wissenschaftlerin aus der Abteilung für Genetik bei Cyberdyne Systems wird von Helena Bonham Carter gespielt. „Helena verkörpert eine sehr kompetente Wissenschaftlerin, die an den modernsten Entwicklungen der Technologie arbeitet“, sagt McG. „Die Tatsache, dass sie an einer tödlichen Krebserkrankung leidet, motiviert sie nur noch mehr. Sie glaubt fest daran, dass ihre Forschung Menschen wie ihr eine zweite Chance gibt. Aber ihre Ergebnisse fallen Skynet in die Hände und die Konsequenzen sind für die Maschinen geradezu revolutionär. Sie ist allerdings diejenige, die Marcus dazu bringt, seinen Körper ihrer ,Forschung‘ zur Verfügung zu stellen… und ihr Gesicht ist das letzte menschliche Antlitz, das Marcus sieht, bevor er stirbt.“ <br><br>Dahintreibend durch diese feindliche neue Welt, gestohlene Kleidung tragend und einen heftigen inneren Kampf ausfechtend mit der Frage, was nach seinem „Tod“ geschehen ist, wird Marcus von einem jungen Mann vor einem Terminator gerettet. Dieser – von Anton Yelchin gespielte – junge Mann stellt sich als Kyle Reese heraus. „Marcus verschanzt sich in einem verlassenen Gebäude, wo er von einem T-600 beschossen wird“, beschreibt Yelchin. „Und aus heiterem Himmel stürmt dieser Junge herein, schnappt ihn und rettet ihn. Dieser Junge ist Kyle Reese. Wir hören ihn sagen: ,Komm mit, wenn du am Leben bleiben willst!‘ – wie im ersten Film.“ <br><br>Kyle, der später in der Zeit zurückreisen und Sarah Connor retten wird, ist zu diesem Zeitpunkt noch ein Teenager, der um sein eigenes Überleben kämpft. „Er ist rauflustig, ein grimmiger Überlebender“, beschreibt ihn McG. „Ich brauchte jemanden, der diese Qualitäten verkörpert und sozusagen eine jüngere Version von Michael Biehn ist, der den älteren Kyle Reese in The Terminator spielte. Denn unsere Geschichte findet über zehn Jahre vor seiner Mission in der Vergangenheit statt.“ <br>Yelchin ist Terminator-Fan, solange er denken kann – und er war begeistert von der Aussicht, Kyle Reese in dessen Jahren als Teenager spielen zu können. „McG und ich sprachen darüber, was er als Kind wohl durchmachen musste, damit er zu dem knallharten Typen aus dem ersten Film heranwächst“, sagt er. „Warum ist er als Mann so hart und stark? Man erkennt diese Elemente bereits in dem Jungen. Kyle überlebt von einem Tag zum nächsten, er isst das, was er finden kann. Er ist da draußen, umgeben von T-600s und vielen menschlichen Gaunern, die längst nicht alle freundlich gesinnt sind.“ <br><br>Immer wenn Kyle die Kurzwellen-Radiobotschaften von John Connor hört, träumt er davon, sich dessen Widerstand anzuschließen. Und Connor seinerseits ist auf der Suche nach Kyle. „Connor fahndet nach Kyle Reese, der sein Vater ist und andererseits zu diesem Zeitpunkt noch ein junger Bursche“, erläutert Bale. „Kyle hat noch keine Ahnung davon, welche zentrale Rolle er in der Zukunft spielen wird, und Connor kann es ihm nicht sagen. Zeitreisen können einen ganz schön verwirren“, grinst er. <br><br>Aber Kyle ist nicht allein auf seiner Reise. Er ist in Gesellschaft von Star, einem neunjährigen Mädchen, das durch das Trauma des Kriegs und der Vertreibung von zu Hause stumm geworden ist. Die von Jadagrace Berry gespielte Star hat außerdem die Gabe, die Anwesenheit von Terminatoren zu spüren, bevor sie zu sehen sind. Wichtiger als das ist jedoch, dass sie Kyle eine Aufgabe gibt: „Sie macht Kyle sehr verwundbar, denn er fühlt sich für sie verantwortlich“, sagt Yelchin. „Ich glaube, wenn er sich nicht um sie kümmern würde, würde er sich nicht so viel Mühe geben – Widerstand hin oder her.“ <br><br>„Star verkörpert die Unschuld in diesem Film“, stellt McG fest. „Sie verkörpert Hoffnung. Man schaut sie an und sagt: ,Das ist es, wofür wir kämpfen. Wir wollen, dass Menschen wie sie überleben. Sie ist die Zukunft.‘ Anders als die Menschen, die sich an die Welt vor dem Tag der Abrechnung erinnern, ist sie in dieser Welt aufgewachsen, die von der Brutalität der Maschinen beherrscht wird. Das hat ihr die Fähigkeit gegeben, ihr Auftreten zu spüren und so kann sie den Helden ab und zu eine große Hilfe sein.“ <br><br>Von Tag zu Tag ums Überleben kämpfend, werden Kyle, Star und auch Marcus von anderen menschlichen Flüchtlingen, die sie auf ihrer Odyssee treffen, bedroht oder unterstützt– unter anderem von Virginia, die von Jane Alexander gespielt wird. Während die anderen aus ihrer Gruppe das Trio ignorieren wollen, besteht Virginia darauf, die wenigen Vorräte mit ihnen zu teilen. „Die Ironie dieser Szene besteht darin, dass nur hier, wo das Leben selbst eine Herausforderung ist, Marcus wahre Menschlichkeit, Freundlichkeit und Mitgefühl erfährt“, bemerkt Worthington. <br><br>Marcus, Kyle und Star werden plötzlich getrennt, als sie von einem Harvester attackiert werden – einer riesigen insektenartigen Maschine mit vielen Armen und Beinen, mit denen sie nach ihren Opfern greift, sie in einen Transporter lädt und sie zu Skynet schafft. Kyle und Star werden von einer Armee von Terminatoren kilometerweit über Straßen, Brücken und Flüsse hinweg verfolgt – von den massiven Hunter-Killers bis hin zu den geschmeidigen, zweirädrigen Moto-Terminatoren – und am Ende doch von dem Harvester gefangengenommen und in dem Transporter einem ungewissen Schicksal entgegengeführt. <br><br>„Das ist ein Teil des großen Leids in dieser Maschinenwelt“, kommentiert McG. „Du tust alles, zu dem du als Mensch imstande bist, aber es reicht einfach nicht. Du kannst diese Maschinen nicht besiegen. Alles, was ihnen Kyle und Marcus entgegen schleudern, ist nutzlos. Sie sind unaufhaltsam.“ <br><br>Marcus dagegen kann der Gefangenschaft entkommen und rettet das Leben eines abgestürzten A-10-Piloten, der bei dem Versuch, die Menschen vor dem Harvester zu beschützen, seinen Schleudersitz betätigen musste. Der Pilot stellt sich als die atemberaubende Blair Williams heraus, die Marcus mit in das Hauptquartier des Widerstands nimmt. „Blair ist eine großartige Kampfpilotin und eine echte Überlebenskünstlerin“, erläutert McG. „Sie weiß, wie sie manövrieren muss, wie sie Maschinen zerstören kann und vor allem, wie sie überleben kann. Marcus rettet ihr das Leben, also fühlt sie sich in seiner Schuld.“ <br><br>Moon Bloodgood verkörpert Blair Williams und personifiziert die Qualitäten, die die Filmemacher in dieser selbstbewussten Widerstandskämpferin sahen. Gleichzeitig bringt sie auch jene Art weiblicher Stärke mit, die auch schon die vorigen Terminator-Filme ausgezeichnet hat. „Wenn eine Atombombe in Los Angeles explodiert, wäre Moon bestimmt die letzte Frau, die noch am Leben wäre“, scherzt McG. „Also gab ich ihr den Job.“ <br><br>Auf ihrem Weg zur Basis des Widerstands wird Marcus durch eine Landmine verletzt. Bei der Ankunft im Außenposten der Rebellen wird er sofort von Johns Frau Kate Connor versorgt, die von Bryce Dallas Howard gespielt wird. „In den Jahren seit dem Tag der Abrechnung ist Kate Ärztin geworden und hat, so gut sie unter diesen Umständen konnte, ihre Fähigkeiten trainiert“, erläutert Howard. „Sie hat Bücher gefunden und mit so vielen Überlebenden wie möglich gesprochen, um sich so verschiedene Techniken anzueignen, mit denen sie Leben retten kann.“ <br><br>KKate ist außerdem die Partnerin von John in dem tobenden Kampf. „John ist ein Soldat, Kate ist eine Ärztin – die beiden verbindet ein starkes Band und sie sind ein großartiges Team“, fährt McG fort. „Sie verfügen beide über eine ausgeprägte Intelligenz und einen starken Führungswillen. Es war unerlässlich, dass wir eine Kate Connor finden mussten, die es Wert ist, den Widerstand anzuführen – und ich wusste, dass Bryce über die Eleganz und die Intelligenz verfügt, das Kommando zu übernehmen, wenn John irgendetwas zustoßen sollte. Kate und Blair führen die Tradition der starken Frauenfiguren in den Terminator-Filmen fort.“ <br><br>Kate ist darüber hinaus die Erste, die bemerkt, dass der Körper von Marcus in ein neues, bisher unbekanntes Terminator-Modell modifiziert wurde – einen Hybrid mit menschlichem Herz, Hirn und Äußeren, aber mit dem sonstigen Innenleben eines Roboters. br&gt; <br>MMarcus, bislang komplett ahnungslos von dieser Verwandlung, wird von der Tatsache überwältigt, dass seine Exekution nur das Vorspiel für seinen derzeitigen Zustand war. „Marcus hat Arme und Beine aus Metall, aber immer noch das Herz und das Gehirn eines Menschen“, erklärt Worthington, „und darin liegt der Haken. Ist das genug, um seine Menschlichkeit zu wahren? Er glaubt, dass er ein Mensch ist, aber alle um ihn herum außer Blair sehen ihn als Feind an – darunter auch Skynet. Aber ich glaube, der Film erforscht anhand dieser Figur die Macht der menschlichen Entscheidungsgewalt und des freien Willens. Obwohl er mit Maschinenteilen verbessert wurde, ist sein menschliches Herz noch real.“ <br><br>„Sobald feststeht, dass Marcus ein Hybrid ist, gibt es kein Vertrauen mehr“, sagt Moon Bloodgood. „Aber Blair bemerkt seine Courage und seinen inneren Kampf. Sie kennt einen Teil von ihm, der den anderen verborgen geblieben ist. Er hat ihr Leben gerettet und sich ihr geöffnet. Und Blair fürchtet sich nicht, sich gegen John Connor zu erheben, weil ihr ihre Werte wichtiger sind als er – und sogar wichtiger als der Kampf gegen Skynet.“ <br>Barnes ist der Stellvertreter von John Connor – er ist Auge und Ohr seines Anführers und wacht über Marcus, bis die Menschen ihn studieren können. Barnes wird von dem Schauspieler und Musiker Common gespielt, den Bale als „fantastisch“ bezeichnet: „Er ist einer der coolsten Typen, die ich kenne. Er ist locker und entspannt und ein exzellenter Schauspieler. Sein Part ist der Lieutenant von Connor und er macht diesen Job großartig.“ <br><br>„Barnes ist auf vielerlei Art ein spiritueller Krieger, der an der Seite von Connor um die Zukunft der Menschheit kämpft. Und er sieht Marcus als Bedrohung an“, sagt Common. „Aber gleichzeitig hat er eine Menge durchgemacht, das ihn zu einem spirituellen Verständnis gezwungen hat - über seinen Kampf und das Schicksal von John Connor. Und viel davon hat mit Marcus zu tun.“ br&gt; <br>AAls sich die Lage drastisch verändert, glaubt Connor, dass auch er seine Strategie radikal ändern muss – was ihn in einen Konflikt mit General Ashdown, dem angesehenen Anführer des Widerstands stürzt. Ashdown wird von dem Science-Fiction-Veteranen Michael Ironside gespielt. „Michael Ironside, mit dem ich schon bei The Machinist (Der Maschinist, 2003) zusammengearbeitet habe, spielt den Anführer des Widerstands und wir stehen im Laufe des Films miteinander auf Kriegsfuß. Aber er ist definitiv jemand, dem man abnimmt, dass er der Anführer einer neuen Untergrund-Miliz ist“, erläutert Bale. <br><br>John Connor realisiert, dass es nur einen Weg gibt, wie er die sich immer mehr entfaltenden Schlachtstrategien von Skynet wirksam bekämpfen kann: im Inneren von Skynet selbst. Und Marcus könnte der Schlüssel sein, durch den er das Netzwerk infiltrieren kann. „Connor steht vor einer schier hoffnungslosen Aufgabe“, sagt Bale. „Natürlich hat er – abgesehen von Marcus – Waffen, aber es ist so, als würde man eine Festung mit ein paar Steinen und Stöcken bewerfen. Also muss Connor einen gewaltigen Vertrauensvorschuss leisten und alle Regeln brechen, die er sich selbst aufgestellt hat. Er weiß, dass die Maschinen die besten Teile der Menschlichkeit gegen uns verwenden. Wie soll er also Vertrauen in jemanden fassen, von dem er weiß, dass er eine Maschine ist?“ <br><br>Die einzige Hoffnung für die beiden ist, einander zu vertrauen – allein dieses Vertrauen kann schon ausreichen. „Wo steht die Menschheit wirklich?“, fragt McG. „In der Stärke des menschlichen Herzens? Was bringt uns dazu, unser Leben für jemand anderen zu opfern? Das ist es, was Maschinen niemals erfassen können.“ </p><p><strong>„Die Hände des Teufels waren sehr feißig“: <br>Eine Armee von Terminatoren wird gebaut </strong></p><p>„Das Tolle an diesem Film ist, dass man sämtliche Maschinen von Skynet zu sehen bekommt“, sagt McG. „Das ist wie beim aktuellen Militär: Man hat Kampffahrzeuge im Wasser, auf dem Land, in der Luft… Es war schon ein gewaltiges Abenteuer, allein die verschiedenen Terminatoren dieser Welt zu beobachten, weil man wissen will, wobei Skynet Erfolge und Fehlschläge zu verbuchen hatte, als es auf dem Weg zum T-800 – dieser wahnsinnig effizienten Tötungsmaschine – experimentierte.“ <br><br>Die Armee der Maschinen, die ihren Vernichtungszug durch TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG antreten, wurde aufgrund der Zeichnungen von Produktionsdesigner Martin Laing und seinem Team von Art Directors unter der Regie von Stan Winston angefertigt, dem legendären „creature creator“, der schon den Original-T-800 designt hatte. Leider verstarb Winston während der Arbeit an dem Film. „Stan erzählte mir, dass er schon als Kind Monster erfunden hatte, die ihm Gesellschaft leisten konnten“, erinnert sich McG. „Er dachte, er sei das einzige Kind auf der Welt, das dies tat. Er konnte nicht ahnen, dass die Freunde aus seiner Kindheit später die Helden von Millionen werden würden. Aber vor allem war Stan ein prima Kerl, der das geliebt hat, was er tat. Es war für mich eine große Ehre, mit Stan Winston arbeiten zu können. Ich werde diesen Film seinem Andenken widmen.“ <br><br>John Rosengrant, ein Effects Supervisor des Stan Winston Studios, führte das 60-köpfige Team bei der Erschaffung dieser Generation von Terminatoren und überwachte außerdem das Special-Effects-Make-up. Winston engagierte Rosengrant damals für die Arbeit an The Terminator und wurde zum Mentor des Künstlers. Es war der Beginn einer unglaublichen Reise, in deren Verlauf das Duo phänomenale Fortschritte bei der Konstruktion von Animatronics und Special-Effects erzielte. <br><br>Für Rosengrant bedeutete das schiere Arbeitsvolumen, das diese Produktion erforderte, schon die Einführung einiger Neuerungen. „Die Herausforderung bei TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG war es, ein leichteres Material zu finden, das dem Look von Metall gleicht“, sagt Rosengrant. „Wir haben eine Mischung aus Urethan und Plastik ausprobiert, die mit Hilfe von völlig neuen Techniken angemalt wurde, so dass sie wie Metall aussieht.“ <br><br>Eine weitere gewaltige Herausforderung von TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG war es, Terminatoren zu erschaffen, die im Universum der Saga eine logische Ergänzung sein könnten. „Wir befinden uns in einem Zeitrahmen, der vor den Ereignissen der ersten drei Filme spielt“, erläutert Laing. „Also mussten wir sozusagen rückwirkend konstruieren. Vergleichen wir das mal mit einem Laptop: Der war vor zehn Jahren noch so dick wie ein Ziegelstein und wurde im Lauf der Zeit immer kleiner und schmaler. Die uns bekannten Terminatoren sind nun die dünnen Laptops – und die, die wir für diesen Film designt haben, sind die Ziegelsteine. Sie sind in ihrer Brutalität primitiver und in ihrem Design größer.“ <br><br>Darüber hinaus hatte McG eine ganz besondere Ästhetik im Sinn, die den ganzen Film bestimmen sollte, aber ganz besonders die Maschinen. „Ich wollte keine glänzende Roboter-Welt“, sagt er. „Ich wollte keine saubere, sondern eine echt verstörende Zukunft. Ich wollte Dreck und Patina auf dem Metall der Maschinen sehen, so, wie auf den Panzern aus der Zeit der Sowjetunion, die eine lange Zeit nicht neu gestrichen wurden.“ <br><br>Und weil der Film in der postapokalyptischen Zeit nach dem Tag der Abrechnung spielt, enthüllt er eine ganze Palette von Terminatoren, auf die in den ersten Filmen nur hingewiesen wurde. „Wir befinden uns in einer Übergangszeit“, sagt Christian Bale. „In den Ausblicken auf das Jahr 2029, die wir in den vorigen Filmen sehen, beherrscht Skynet die Armeen von T-880 und den Hunter-Killers. Aber hier werden wir Zeuge der Geburt des T-800. In unserer Gegenwart dominieren die T-600, primitive Vorgänger des T-800, und ein gewaltiges Aufgebot an anderen Maschinen.“ <br><br>Skynets hervorstechender Fußsoldat ist der T-600, den McG als „größer und fieser als den T-800“ beschreibt, „ein 57er-Buick im Vergleich zu einem Mercedes Benz von 2009.“ <br><br>Die massige, 2,20 Meter große rudimentäre Version dessen, was in absehbarer Zeit zum T-800 werden wird, die eine einfache Gummihaut über dem Gesicht trägt und in zerschlissene Kleidung gesteckt wurde, um das Endoskelett zu verbergen, „streunt durch das Ödland und sucht nach allem mit einem Herzschlag. Es ist eine gnadenlose Maschine, die allein das Töten im Sinn hat“, fährt McG fort. <br><br>Die Terminatoren tragen ein Mini-Gewehr, eine M203-Einheit, die pro Minute 3.000 bis 6.000 Schüsse abfeuern kann, sowie einen Rucksack voller Munition. Die Filmemacher wollten ihr Design der Maschinen so gestalten, als würden sie nicht mehr hergestellt, aber weiterhin ihre Patrouillenarbeit auf dem Schlachtfeld leisten – sie sollten heruntergekommen aussehen, ihre Tarnung sollte weitgehend verloren, beschädigt oder von den Elementen zerfressen sein. Oder wie es Kyle Reese im ersten Terminator-Film formuliert: „Die Ersten waren leicht zu erkennen“. <br><br>Der T-600 tritt in dem Film in verschiedenen Stadien der Baufälligkeit auf, was mithilfe von bemannten und drahtgesteuerten Puppen in Kombination mit computergenerierten Effekten erzeugt wurde. „Es verleiht ihnen einen gruseligen, Zombie-artigen Look, wenn zum Beispiel ihr Unterkiefer oder Teile ihres Gesichts fehlen“, sagt Rosengrant. <br><br>In den Zukunftsvisionen der ersten Filme wurde bereits das Flugzeug der Terminatoren gezeigt – der Hunter-Killer, abgekürzt H-K. Die H-Ks patrouillieren durch die Luft und suchen den Erdboden mit gewaltigen Scheinwerfern ab. Wie die T-600 sind die H-K-Versionen aus TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG rudimentärere Ausgaben des mechanischen Biests, das Skynet schließlich entwickelt. <br><br>Die Dronen, die nach menschlichen Überlebenden suchen, sind kleine technische Geräte namens Aerostats. Die 1,20 Meter langen fliegenden Wachposten schwirren über das Land und suchen nach Anzeichen menschlichen Lebens. Ausgestattet mit digitalen Kameras und lasergestützter Technologie, schicken sie drahtlos Berichte an Skynet, das schließlich den Harvester aktiviert. <br><br>„Einer meiner Lieblings-Terminatoren ist der Harvester, der die Menschen einsammelt“, sagt McG. Der Harvester ist ca. 24 Meter hoch und mutet mit seinen vielen stählernen Armen und Beinen, die mit scharfen krallenähnlichen Enden aus seinem Thorax-ähnlichen Torso hervorstehen, wie eine Spinne an. Er fängt die Beute ein, die seine Vielzahl von Kameraaugen lange vorher bereits fixiert haben. „Sein Job ist es, in jedes Gebäude vorzustoßen, in denen sich Menschen verschanzt haben, seine Beute einzufangen und sie im Transporter zu Skynet zu bringen“, erklärt McG. <br><br>Wenn diese Strategie jedoch fehlschlägt, entfesselt der Harvester die Moto-Terminatoren. „Weil der Harvester so ein riesiges Ding ist, gibt es immer wieder ein paar Menschen, die flüchten können“, fährt Laing fort. „Und wie ein Schäfer seine Schäferhunde losschickt, nutzt der Harvester die Moto-Terminatoren, die Motorrädern ähneln, hinter den Menschen her rasen und sie wieder einfangen. Diese Maschinen verfügen ebenfalls über Kanonen und die Fähigkeit zu töten, aber ihre Aufgabe ist es, die Flüchtigen wieder einzufangen und sie zurück zu dem Harvester zu bringen, der sie dann wiederum in den Transporter verfrachtet.“ <br><br>Diese glänzenden Terminatoren basieren auf den Maschinen von Ducati, McGs persönlichen Lieblings-Motorrädern. Die Filmemacher wandten sich an das italienische Unternehmen, das begeistert war, an dem Film mitzuwirken: Es stellte der Produktion vier hyper-moderne Motorräder zur Verfügung. <br><br>„Wir brauchten glaubwürdig aussehende Moto-Terminatoren in dem Film, also wandten wir uns an die Designer und das Team von Ducati“, erinnert sich McG. „Ducatis sind geschmeidige, kraftvolle, agile Maschinen und das war ein guter Start, als wir begannen, den Look der Moto-Terminatoren zu erschaffen.“ <br><br>Das Visual-Effects-Team war in der Lage, die echten Ducatis mit dem Look der Moto-Terminatoren zu versehen. Die Produktion verfügte darüber hinaus über einen funktionstüchtigen Moto-Terminator, der in Los Angeles hergestellt und im Film benutzt werden konnte. <br><br>Mit diesen Maschinen beherrscht Skynet das Land. Aber für die Seen, Teiche und Flüsse hat es einen einzigartigen Unterwasser-Terminator entwickelt: den Hydrobot. Mit seinen 1,20 Meter langen schlangenartigen Tentakeln und deren augenlosen, aber rasiermesserscharfen Köpfen, die sich in seine Opfer bohren können, reagiert der Hydrobot auf Geräusche und Vibrationen in den Gewässern, die er durchstreift. „Die Hydrobots stellten sich als ziemlich witzige, interessante Figuren heraus“, sagt Rosengrant, „eine Art Kreuzung zwischen einer psychotischen Krabbe und einer Seeschlange. Es sind wilde, boshafte Dinger mit diesen gemeinen Krallen vorne und diesem Stangenbohrer. Wenn sie dich damit zu fassen kriegen, bist du erledigt.“ <br><br>Diese Maschinen stellten Rosengrant und sein Team vor eine besondere Herausforderung, „nicht nur, weil sie so detailliert sind, sondern weil sie auch unter Wasser funktionieren und dabei ziemlich hart rangenommen werden mussten“, fährt er fort. „Wenn man im Wasser arbeitet, kann man keine Funkfernsteuerungen benutzen, sondern muss mit Kabeln oder pneumatischen Mechanismen arbeiten. Und der Hydrobot musste so haltbar sein, dass man mit ihm ringen, ihn herumschleudern, aus Helikoptern abwerfen und durch Dinge hindurchprügeln konnte. Dabei durfte er aber auch nicht so sperrig und schwerfällig sein, dass wir ihn nicht mehr manövrieren konnten.“ <br><br>Am Ende benutzte das Team eine Kombination aus stählernen Strukturen, die so leicht wie möglich konstruiert wurden, und leichte Urethan-Teile, die wie Metall lackiert wurden. „Wir haben etliche Extra-Aufnahmen gemacht, von denen niemand dachte, dass wir sie je mit einem tatsächlichen Modell zustande bekommen würden“, sagt Rosengrant stolz. „Wir dachten, dass wir mehr mit computeranimierten Bildern arbeiten müssten, also waren wir ganz überrascht, wie gut unser Modell funktionierte.“ <br><br>Die Puppenspieler von Stan Winston bei der Arbeit mit den verschiedenen Takelagen zu beobachteten, war für Christian Bale eine echte Inspiration. „Sie haben über einen so langen Zeitraum hinweg geübt, bis ihnen die Bewegungen in Fleisch und Blut übergegangen sind“, sagt Bale. „Es ist unglaublich, wie viel Sorgfalt Stan Winstons Mitarbeiter bei den Details in ihrer Arbeit walten lassen, ihre unglaubliche Geduld und die bedingungslose Liebe für das, was sie tun. Ich liebe es, Menschen bei etwas zuzusehen, von dem sie besessen sind. Und diese Jungs sind davon besessen, Modelle zu bauen. Sie wollten es perfekt haben, wie der T-600 aussieht, wenn er seinen Kopf dreht und jemanden attackiert. Sie nahmen das sehr, sehr ernst und ich finde, das Ergebnis ist fantastisch.“ <br><br>Allerdings besteht die bei weitem größte Innovation von Skynet nicht ausschließlich aus Metall: Marcus, der menschliche Terminator-Hybrid, der erst im Verlauf des Films von seiner Umarbeitung in einen Cyborg erfährt. <br><br>Das Special-Effects-Make-up und die Prothesen für Marcus wurden von Rosengrant geschaffen, dessen Team mehrere Variationen entwickelte, um die verschiedenen Zustände, in denen sich Marcus befindet, darstellen zu können, darunter der Anblick auf sein komplettes Endoskelett, nachdem er von dem Widerstand untersucht wird. <br><br>Die Kombination von großen Prothesen-Teilen, die mit Hilfe modernster Technik geformt wurden, Make-up und CGI war bei der Kreation von Marcus ein kompliziertes Verfahren, das ein Höchstmaß an Kreativität und Geduld erforderte – vor allem von Sam Worthington, der über sechs Stunden in seinem Make-up-Stuhl verbrachte und von einem dreiköpfigen Team bearbeitet wurde. <br><br>So erreichte McG mit Hilfe des kreativen Teams von Handwerkern aus jedem Bereich der Produktion eine ikonische Vision, die ein wahrhaft neues Kapitel in der Terminator-Saga aufschlägt. „Jeder Film aus der Reihe spielt in der heutigen Zeit“, bemerkt der Regisseur. „Unser Film ist ein neuer Anfang. Wir zeigen die Genesis dieser schrecklichen Maschinen, wir dringen in Skynet ein. Wir zeigen den Prozessor, der die Rebellion der Maschinen und ihre spätere Schreckensherrschaft repräsentiert. Es war ein grandioser Thrill für mich, eine Rolle in der Fortsetzung dieser unglaublichen Geschichte zu spielen, die mich mein ganzes Leben hindurch immer wieder inspiriert hat und auch heute noch so visionär und relevant ist.“ <br><br>Für Christian Bale, der im Verlauf der Produktion das Material sehen konnte, in dem die Terminatoren in Aktion sind, war der Thrill ähnlich aufregend. „Wir haben die Dreharbeiten absolviert und dachten, wir seien die Hauptdarsteller“, bemerkt er mit einem ironischen Lächeln. „Natürlich ist das nicht der Fall. Die Leute kommen nicht ins Kino, um uns zu sehen. Wir müssen eine schlüssige Geschichte abliefern, denn – egal, wie cool die Terminatoren und die Explosionen sind – man muss eine gute Geschichte erzählen, sonst hat ein Film keinen Zweck. Aber mal ehrlich: Die Terminatoren sind die wahren Stars dieses Films. Und sie werden die Zuschauer aus den Sitzen fegen.“ </p><p><strong><br>„Der Tag der Abrechnung ist eingetroffen“: <br>Die Welt von TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG wird geschaffen </strong></p><p>Eine weitere große Herausforderung für die Filmemacher von TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG war es, das Amerika des Jahres 2018 zum Leben zu erwecken – ein Land mit sonnenverstrahlten Flächen, skelettierten Städten sowie menschlichen und metallenen Bewohnern. Von der Suche nach idealen Schauplätzen und Drehorten über die Herstellung aller physischen Elemente bis hin zu dem Filmmaterial, das die unwirtlichen Ansichten, die sich der Regisseur vorstellte, am besten einfangen kann, arbeitete McG eng mit seinem Team zusammen. Das Ziel war es, eine einheitliche und absolut neue Vision einer postapokalyptischen Realität für diese Geschichte zu schaffen. <br><br>Um die Bilder mit einer Nachkriegsatmosphäre anzureichern, drehten McG und sein Chefkameramann Shane Hurlbut den Film mit Hilfe einer experimentellen Version des sogenannten „Oz process“ bei der Filmbelichtung. „Wir haben altes Filmmaterial von Kodak lange in die Sonne gelegt und damit seine Beschaffenheiten geschwächt“, erläutert McG. „Danach haben wir es belichtet und dabei mehr Silber hinzugefügt als traditionell bei Farbfilmmaterial üblich. Und im anschließenden digitalen Bearbeitungsprozess haben wir das Material noch mehr manipuliert, um dem Film einen unwirtlichen Look zu verleihen – so bekommt man gleich den Eindruck, dass etwas nicht stimmt mit dieser Welt. Und das bestimmt die Stimmung den ganzen Film hindurch.“ <br><br>Die Locations spielten ebenfalls eine zentrale Rolle bei der Verankerung des Films in einer beinahe spürbaren Realität. „Wir wollten eine gewaltige, verwüstete Welt zeigen“, bestätigt McG weiter. „Um das zu erreichen, benötigten wir eine riesige Bandbreite an Schauplätzen. In diesem Film fahren wir aufs Meer, klettern auf Bergspitzen, reisen in die Wüste und in den Dschungel. Außerdem wollten wir natürlich eine Welt im Kriegszustand einfangen. Die ganze Welt ist in diesen Konflikt eingebunden, und schon bei der Eröffnung wollten wir dies mit einer gewaltigen kinetischen Erfahrung klarstellen.“ <br><br>Das Team erreichte all das an einem einzigen Drehort – es wählte Albuquerque in New Mexico aus, wo den Filmemachern weitläufige Wüstenflächen und Berglandschaften sowie die modernen Hallen der Albuquerque Studios zur Verfügung standen. <br><br>„Wenn man einen Film über eine amerikanische Ikone dreht und der Odyssee von John Connor auf seiner Jagd nach Terminatoren folgt, muss man das vor einem amerikanischen Hintergrund tun“, erläutert Produktionsdesigner Laing. „Der Tag der Abrechnung ist eingetroffen, also brauchten wir ein verwüstetes Land. Hier war es buchstäblich so, dass wir nur die Tür der Halle öffnen mussten und in diese fantastische Wüste blickten. Und abgesehen davon, dass die Albuquerque Studios ein modernes und vielseitiges Filmstudio bieten, liegen sie inmitten einer riesigen Fläche Land, auf dem wir unsere Sets bauen konnten.“ <br><br>Weil die ehemals mächtige militärische Kraft des Widerstands eine zentrale Rolle in TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG spielt und die Filmemacher dafür Anleitung, Unterstützung und nicht zuletzt die entsprechende Hardware benötigten, wandten sie sich an das US-Verteidigungsministerium in der nahegelegenen Kirtland Air Force Base. „TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG spielt in einer Zeit nach der Air Force und nach der Armee… hier kämpft allein der Widerstand“, erklärt Produzent Jeffrey Silver. „Aber wir waren der Ansicht, wir sollten den Widerstand aufgrund der Disziplin und der Organisation der aktuellen Armee modellieren. Also sprachen wir mit Chuck Davis, dem Koordinator des Verteidigungsministeriums in Los Angeles, und seinem Verbindungsoffizier zur Filmindustrie. Er machte uns mit der Air Force bekannt und da öffnete man uns alle Türen. Sie stellten uns alle Hardware zur Verfügung, die wir brauchten, wir durften auf dem Gelände der Air Force drehen. Es war eine fantastische Zusammenarbeit, denn sie begriffen, dass in diesem Film die Zukunft dargestellt wird, und dass dort das Militär immer noch aus Männern und Frauen besteht, die uns schützen – egal, was geschehen mag.“ <br><br>Die Produktion nutzte auch Flugzeuge und Waffen, um das Material zu zeigen, bei dem es denkbar war, dass die Menschen im Kontext der Geschichte Zugang haben könnten. „Der Widerstand verfügt über Waffen und technisches Gerät, sie kämpfen nicht mit Stöcken und Steinen gegen die Maschinen“, sagt McG. „Sie haben A-10-Flugzeuge und einige andere ältere mechanische Geräte, mit denen sie zurückschlagen.“ <br><br>Ein besonderer Jet, der exzellent in die Geschichte passte, war der A-10 Thunderbolt Two – auch bekannt als Mighty Warthog, Flying Gun oder Tankbuster. Die A-10 wird von Blair Williams geflogen und ist die beste Luftunterstützung, die sich der Widerstand im Kampf gegen Skynets massive Maschinen wünschen kann. Air Force Captain Jennifer Shoeck, ihres Zeichens selbst A-10-Pilotin, war die Frau, die Moon Bloodgood für diesen Part ihrer Rolle anleitete. Sie erklärt: „Die A-10 geht tief runter bis ins Unkraut, sie wird dreckig, weil sie bei ihrer hauptsächlichen Mission tief und langsam fliegt. Sie ist ein Flugzeug für die unmittelbare Luftunterstützung, das den Bodentruppen zu Hilfe kommt.“ <br><br>Weitere Flugzeuge, die die Produktion mit Hilfe der Air Force und ihrer Piloten nutzen konnten, waren die CV-22 Osprey, die mit der Geschwindigkeit eines Starrflüglers fliegen kann, aber über Rotoren verfügt und somit wie ein Helikopter starten und landen kann, eine massive C-130 Hercules Transportmaschine und der HH-60 Pave Hawk Helikopter, ein modifizierter Blackhawk-Hubschrauber mit externem Waffenanbau. <br><br>Weil nicht für sämtliche Sequenzen funktionstüchtige Flugzeuge benötigt wurden, baute das Produktionsteam auch Attrappen und kaufte ausgemusterte Exemplare auf, die auf Bewegungssimulatoren befestigt wurden, um die Flugdynamik der Maschinen künstlich herzustellen. Die Special-Effects-Crew unter Leitung von Special Effects Supervisor Mike Meinardus errichtete einen Tragrahmen und hängte einen Helikopter von einem Kran herab, der auf glaubwürdige Art von oben bedienbar war. McG konnte so das Flugzeug von unten filmen, wie es sich vom Boden entfernte – allerdings ohne den wirbelnden Rotor. <br><br>Die Kirtland Air Force Base, die sich eine Start- und Landebahn mit dem kommerziellen Flughafen Albuquerque Sunport teilt, stellte der Produktion einen ungenutzten Hangar als Dreh-Halle zur Verfügung, die unter anderem zur Festung des Widerstands umgebaut wurde. <br><br>Im Film besteht dieser Vorposten aus einer ganzen Reihe Raketensilos aus den sechziger Jahren, die durch ein großes unterirdisches Tunnelsystem miteinander verbunden sind. „Alles, was man in dem Vorposten zu sehen bekommt, haben die Kämpfer des Widerstands aufgebaut – sie erzeugen Energie, bauen ihre Nahrung an, haben ein Filtersystem für das Wasser konstruiert und ein Krankenhaus eingerichtet. Und zwar mit dem Zeug, das sie von ihren Erkundungs-Expeditionen mitgebracht und dann zusammengebastelt haben, damit sie über eine funktionierende Basis verfügen können“, sagt Laing. <br><br>Um den Look der Widerstands-Basis zu recherchieren, besuchte Laing die Schutzbunker für Nuklearstörfälle im ungarischen Budapest und schaute sich auch andere Katastrophenschutz-Gebäude an. „Ich habe jede Menge Fotos gemacht und konnte aufgrund dessen eine Umgebung gestalten, in der der Widerstand lebt und plant“, sagt er. „Diese Männer und Frauen kämpfen nicht nur gegen Skynet. Sie kämpfen auch mit der Umgebung, in der sie leben müssen. Fast alle Rohstoffe sind so gut wie aufgebraucht, sie müssen mit dem leben, was sie haben.“ <br><br>Die Filmemacher sprachen weiterhin mit Zukunftsforschern darüber, was im Falle der Prämisse des Films mit der Flora und Fauna und mit von Menschen hergestellten Objekten geschehen würde. „Wir wollten all diese realistischen Details in unseren Film einbauen“, sagt der Kostümdesigner Michael Wilkinson. „Wir haben die Fragen gestellt: ,Was wäre übrig, wenn vor ungefähr 14 Jahren die Bomben explodiert wären und den größten Teil Nordamerikas zerstört hätten? Was würden die Menschen aufsammeln und zusammenflicken, um zu kämpfen und zu überleben?‘“ <br><br>Veraltete, aber funktionstüchtige Waffen, wiederverwendete Kleidung, elektronisches Equipment, das aus dem Schutt ausgegraben und wieder zusammengebastelt wurde, vom Feind erbeutete oder gefundene Munition – das sind die limitierten Mittel, die dem Widerstand zur Verfügung stehen. Das Design-Team suchte in ganz New Mexico – in dem lange eine sehr große militärische Präsenz herrschte – ausgiebig auf ehemaligen Militärgeländen und bei privaten Sammlern nach authentischen Stücken. <br><br>Wilkinson erinnert sich: „McG wollte nicht, dass der Film wie ein an den Haaren herbeigezogener Fantasy-Science-Fiction-Film aussieht. Er spielt im Jahr 2018, in einer nicht allzu weit entfernten Zukunft also. Also haben wir in Bezug auf Momente, die eine unglaubliche Bedeutung für die menschliche Psyche haben, sehr viel Recherchearbeit geleistet – bei Geschichten über vertriebene Menschen und apokalyptische Erzählungen.“ <br><br>Bei der Gestaltung der Garderobe für die Schlüsselcharaktere des Films arbeitete Wilkinson eng mit McG, Laing und den Darstellern selbst zusammen. Jedes Kostüm sollte bestimmte Anforderungen erfüllen – an erster Stelle sollte es authentisch sein. „Wir haben ein ganzes Arsenal an Kleidung aus verschiedenen Quellen geschaffen – Uniformen von verschiedenen Armeen aus Nordamerika, Kampf- und Polizeikleidung, technische Klamotten oder reguläre Straßenkleidung. Dabei haben wir uns überlegt, welche Kleidung die Menschen nach einem nuklearen Krieg noch tragen würden“, erläutert er. „Was hat überlebt? Was haben die Soldaten zusammengeflickt, um es als Uniform nutzen zu können? Wir haben einerseits versucht, dem Realismus und der Authentizität, die wir angestrebt haben, gerecht zu werden, und andererseits die Dinge künstlerisch überhöht, um interessante und innovative visuelle Eindrücke zu schaffen.“ <br><br>Der Anschluss an die ersten drei Filme war ein weiterer Faktor, den Wilkinson beim Design der Kostüme berücksichtigen musste. Für die Garderobe von John Connor arbeitete Wilkinson die tigergestreiften Armeehosen ein, die an die Kleidung von dem jungen Connor in Terminator 2 erinnern. Aber darüber hinaus wollte er die Silhouette von Connor sachlich halten. „Bei Christian ist weniger mehr“, gibt er zu Protokoll. „Die Intensität seiner Performance und seine dominierende Präsenz vermitteln einem, wer John Connor ist. Sein Look hat eine gewisse Neutralität, und die hilft dem Zuschauer, den echten John Connor zu erkennen.“ <br><br>Ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl besteht in den Sneakers von Kyle Reese – eine Anspielung auf die Schuhe, die er als Erwachsener in The Terminator trägt. Dies adaptierten die Kostümdesigner in dem gefütterten Inneren und in den Cord-Senkeln der Schuhe. „Es war ein Spaß, mit diesen fantastischen, ikonischen Figuren zu beginnen und sie in das zu stecken, was unserer eigenen Vision dieses Films entsprach“, lächelt Wilkinson. <br><br>Das Kostüm von Marcus, dem Terminator-Hybrid aus dem 21. Jahrhundert, fertigten die Designer aus Lederstoffen an, die an die Garderobe des T-800 erinnert. „Wir hatten eine Biker-Hose aus Leder und haben sie im Grunde kaputtgemacht – wir ließen sie künstlich altern, so dass sie richtig abgewetzt war. Und dann haben wir aus zwei verschiedenen Lederjacken eine neue geschneidert“, führt Wilkinson weiter aus. <br><br>Darüber hinaus koordinierte Wilkinson seine Arbeit mit der von den Künstlern aus dem Stan Winston Studio, damit die Kostüme und die Haut der Figur im Verlauf des Films den Blick auf das mechanische Endoskelett freigeben konnten. „Wir besprachen genau, was wir wann und in welcher Form zeigen wollten“, sagt er. „Marcus hat drei Looks in dem Film und jeder Look erforderte zehn bis zwanzig verschiedene Versionen des Kostüms in verschiedenen Stadien: sauber, zerrissen, in Fetzen, verfilzt, angekokelt, durchschossen und so weiter.“ <br><br>Auch für die Frauen in TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG gestaltete Wilkinson Kostüme mit individuell eingearbeiteten Details. Darunter waren die eigens angepasste, hautenge Fluguniform von Blair und Stars übergroßes Outfit. „McG und ich mochten die Idee, dass die Menschen allesamt anders aussehen – dank ihrer Kleidung, mit denen sie ihr Wesen ausdrücken. Damit stehen sie im kompletten Gegensatz zu den Maschinen, die alle gleich aussehen“, bemerkt er. „Wir besuchten die amerikanischen Ureinwohner in der Gegend und schauten uns an, wie sie ihre Ornamente in die Nutzkleidung eingearbeitet haben. Neben den sehr militärischen Kampf-Kostümen haben wir so noch eine Schicht sehr ausdrucksstarker, handgemachter Elemente. Star trägt zum Beispiel an ihrer Kopfbedeckung einen Polizeistern, und Blair trägt eine Handvoll Ketten, Medaillons, Federn und andere Objekte als Schmuckstücke.“ <br><br>Die Bewaffnung der Figuren erforderte ebenfalls eine Mischung aus Kreativität und praktischem Realismus. Das Design-Team stattete John Connor mit einem HK 416D-Gewehr aus, der deutschen Version des amerikanischen M4. Barnes, Connors rechte Hand, trägt ein gigantisches Grizzly 50, Blair ist mit einer handlichen Desert Eagle 50 bewaffnet. <br><br>Bei den umfangreichen Schusswechseln, Verfolgungsjagden und Explosionen mussten die Filmemacher auf eine gewaltige Feuerkraft zugreifen, die sie so effizient und sicher wie menschenmöglich einsetzen konnten. „Wir wollten alles vor der Kamera drehen“, sagt McG. „Wir haben natürlich CGI eingesetzt, wenn es erforderlich war. Aber wir wollten die Dinge physisch bauen, wieder in die Luft jagen und die Autos zertrümmern. Es ist großartig, wenn die Druckwelle einer richtigen Explosion zusätzlich ein gewisses Maß an Realität in eine Szene bringt. Man sieht die Aufregung in den Augen der Beteiligten, man spürt, wie der Adrenalinspiegel steigt. Natürlich haben wir alles so sicher wie möglich durchgeführt, aber wir wollten dabei wirklich an die Grenzen gehen. Nur so konnten wir einen Film schaffen, der im Kern ein Kriegsfilm ist und die Realität dieses enormen Drucks widerspiegelt.“ <br><br>Fotorealismus war auch das erklärte Ziel für die Künstler, die die physischen und visuellen Effekte herstellten. Der Visual Effects Supervisor (und Second Unit Regisseur) Charles Gibson erläutert: „McG wollte echte Pyro-Effekte, Explosionen und Action in einem Eins-zu-eins-Maßstab, keine Miniaturen oder Computereffekte. Darum ist dies ein Actionfilm im wahrsten Sinne des Wortes. Also haben wir uns entschlossen, die visuellen Effekte so intelligent wie möglich einzubauen und es dabei nicht zu übertreiben. Und immer, wenn es ging, haben wir echte Effekte erzeugt.“ Gibson arbeitete für den Film mit nicht weniger als acht Firmen zusammen, darunter Industrial Light &amp; Magic, Asylum, Kerner Studios, Whiskey Tree und Rising Sun Studios. <br>Eine der potentesten Herausforderungen bei den Special-Effects war die Zerstörung einer Tankstelle im Verlauf des Kampfs zwischen Marcus, Kyle und dem Harvester: Marcus erblickt einen Tanklaster und jagt ihn unterhalb des Harvester in die Luft, um weitere Angriffe zu verhindern. Dafür wurde ein Tanklaster mit rund 950 Litern Benzin gefüllt – der Feuerball hatte einen Radius von 48 Metern und war 60 Meter hoch. Die Explosion setzt sich an der Tankstelle selbst fort, gefolgt von einer Detonation der Zapfsäulen. Dieser Effekt erforderte eine Vorbereitungszeit von zwölf Wochen und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen am Tag des Drehs. <br><br>Die Produktion hatte dabei natürlich nur einen einzigen Versuch, diese Szene zu drehen. McG ging auf Nummer sicher und filmte die Szene aus etlichen Perspektiven mit ferngesteuerten Kameras: nah positionierten Kameras, Kameras, die in drucksicheren Gehäusen gesichert waren, von Kameramännern bediente Kameras hinter Bunkern und sogar Kameras, die mit Weitwinkelobjektiven aus Helikoptern heraus filmten. <br><br>Spektakulärer noch als diese Szene waren allerdings der Abwurf der Napalmbomben und die Bruchlandung von Connors Helikopter im Fluss. Für diese Sequenz hob die Crew mitten in der Wüste ein über 60 Meter langes künstliches Flussbett aus, in dem ein fünf Meter tiefes Becken mit einem hydraulischen Scherenlift eingelassen war, der den Helikopter auf und ab bewegen konnte und so konstruiert war, dass der Hubschrauber ins Wasser stürzen und dort wieder hochgekurbelt werden konnte. Am Rand des „Flussbetts“ standen echte und künstliche Bäume, die mit Benzinleitungen präpariert wurden, um später ein kontrolliertes Feuer erzeugen zu können. Dahinter brannte ein Ring aus Schutzfeuern, die von einem Schwadron Feuerwehrmänner im Auge behalten wurden. <br><br>Das „Napalm“ wurde durch eine Reihe von Explosionen über eine Länge von gut 90 Metern am Fluss entlang abgeworfen. Jede Explosion jagte über 375 Liter Benzin in die Luft und erreichte eine Höhe von Dutzenden Metern. Der Effekt dauerte nur sieben Sekunden und mutete an wie der Trommelfeuerbeschuss eines Maschinengewehrs, bei dem eine große Hitzewelle generiert wurde – „und glücklicherweise nicht mehr als das“, schmunzelt Gibson. <br><br>„Dabei sprudelte das Adrenalin geradezu“, erinnert sich Moon Bloodgood. „Wir hatten ein paar ziemlich verrückte Stunts – wir liefen los, und auf einmal standen wir mitten in einer Staubwolke, um uns herum explodierten Dinge und ich hatte keine Ahnung, was mir gerade um die Ohren flog. Wir hatten eine solche Angst, dass wir immer wieder hysterische Lachanfälle hatten. Aber ich habe es geliebt!“ <br><br>„Meine Figur wird richtig in die Mangel genommen“, lacht Worthington. „Er wird gefesselt, geschnitten, in die Luft gejagt, und das bedeutete, dass ich selbst gefesselt, geschnitten und in die Luft gejagt wurde. Wir haben alle Beulen und blaue Flecken davon getragen, aber hey: Wir haben TERMINATOR gedreht und nicht Pride and Prejudice (Stolz und Vorurteil, 2005)!“ <br><br>Hunderte von Menschen arbeiteten täglich auf dem 7,5 Quadratkilometer großen Gelände und in der Wüste um die Albuquerque Film Studios. TERMINATOR – DIE ERLÖSUNG war, laut Jeffrey Silver, „ein unfassbar gewaltiges Unterfangen. Dafür benötigten wir jeden denkbaren Trick aus dem Lehrbuch: Animatronics, Spezialeffekte, visuelle Effekte, Stunts… alles was man sich vorstellen kann – der Film bietet es.“ <br><br>Und McG bringt es abschließend auf den Punkt: „Es war heftig… aber wir hatten unglaublich viel Spaß.“ </p><p style="font-size: 9px"><em>(Pressetext)</em></p><p style="text-align: center"><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/MxstE0dnGqw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowscriptaccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/MxstE0dnGqw&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>]]></description><guid isPermaLink="false">9672</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>X-Men Origins: Wolverine</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/x-men-origins-wolverine-r9604/</link><description><![CDATA[<table style="width: 300px;" align="right" cellpadding="6"><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong><span style="color: rgb(255, 102, 0);">X-MEN ORIGINS: WOLVERINE<br></span></strong><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_72641.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72641" border="0"></a></span></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>Regie</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0004303/">Gavin Hood</a></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>Autoren</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1125275/">David Benioff</a> (screenplay) and<br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0940790/">Skip Woods</a> (screenplay)</td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>Darsteller</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0413168/"><span style="font-size: 9px">Hugh Jackman</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0001095/"><span style="font-size: 9px">Logan</span></a><span style="font-size: 9px"> / </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0001095/"><span style="font-size: 9px">Wolverine</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000630/"><span style="font-size: 9px">Liev Schreiber</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0001103/"><span style="font-size: 9px">Victor Creed</span></a><span style="font-size: 9px"> / </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0001103/"><span style="font-size: 9px">Sabretooth</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0404111/"><span style="font-size: 9px">Danny Huston</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0001108/"><span style="font-size: 9px">William Stryker</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm1443238/"><span style="font-size: 9px">Will i Am</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0060817/"><span style="font-size: 9px">John Wraith</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm1211488/"><span style="font-size: 9px">Lynn Collins</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0141407/"><span style="font-size: 9px">Kayla Silverfox</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0243806/"><span style="font-size: 9px">Kevin Durand</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0001160/"><span style="font-size: 9px">Frederick J. Dukes</span></a><span style="font-size: 9px"> / </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0001160/"><span style="font-size: 9px">The Blob</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0597480/"><span style="font-size: 9px">Dominic Monaghan</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0141347/"><span style="font-size: 9px">Chris Bradley</span></a><span style="font-size: 9px"> / </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0141347/"><span style="font-size: 9px">Bolt</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm2018237/"><span style="font-size: 9px">Taylor Kitsch</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0001141/"><span style="font-size: 9px">Remy LeBeau</span></a><span style="font-size: 9px"> / </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0001141/"><span style="font-size: 9px">Gambit</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm2024644/"><span style="font-size: 9px">Daniel Henney</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0060818/"><span style="font-size: 9px">David North</span></a><span style="font-size: 9px"> / </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0060818/"><span style="font-size: 9px">Agent Zero</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0005351/"><span style="font-size: 9px">Ryan Reynolds</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0027050/"><span style="font-size: 9px">Wade Wilson</span></a><span style="font-size: 9px"> / </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0027050/"><span style="font-size: 9px">Deadpool</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0012078/"><span style="font-size: 9px">Scott Adkins</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0075039/"><span style="font-size: 9px">Weapon XI</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm2992710/"><span style="font-size: 9px">Tim Pocock</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0001144/"><span style="font-size: 9px">Scott Summers</span></a></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>Trailer / Videos</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_75434.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75434" border="0"><br>X-Men Origins Photocall Video</a></span><br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_71444.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71444" border="0"><br>X-Men Origins: Wolverine Trailer 1 (Englisch)<br>Quicktime HDTV 1080p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 257.39 MB<br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_74714.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74714" border="0"><br>X-Men Origins: Wolverine Trailer 2<br>HDTV Quicktime 1080p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 189.64 MB</td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>Szenenbilder</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_71449.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71449" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72704.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72704" border="0"></a></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(0, 0, 0);"><strong>-&gt; <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1679.html">Alle Downloads zu X-Men Origins</a></strong></td></tr></table><p>Der Inhalt sollte Comicliebhabern altbekannt sein und wird daher hier nur noch einmal kurz dargestellt: die ungleichen Brüder Victor und James sind nicht nur mit außerordentlichen Kräften, sondern auch mit extremer Langlebigkeit und nahezu Unverwundbarkeit gesegnet. Beide werden von Col. Stryker für ein besonderes Team rekrutiert, ohne dabei zu wissen, dass sie damit nur dem Mutantenhasser in die Hände spielen. Doch während sich Victor, Kennern als Sabretooth bekannt, immer mehr vom Menschsein entfernt, versucht sich James Logan einige Werte zu bewahren. Es kommt zum Bruch zwischen den Brüdern und Logan lässt sich nach einem schweren Schicksalsschlag darauf ein, zu Wolverine zu werden.</p><p><strong>Kritik</strong></p><p>Hugh Jackmann ist Wolverine. Daran bestand schon nach den ersten X-Men Filmen kein Zweifel und auch das neueste Werk aus dem Hause Marvel bestätigt diesen Eindruck. Es fiel mir schwer, die beiden Personen voneinander zu trennen, oftmals wirkte es auf mich schon so, als spiele Jackmann sich selbst. Dass er derzeit eine der angesagtesten Schauspieler weltweit ist, bewies er zuletzt mit zahlreichen anderen Filmen. Comicfans werden ihn aber wohl noch für lange Zeit mit der Rolle des coolen Wolverine, eine der beliebtesten Figuren aus dem Hause Marvel, verbinden. </p><p>Dabei gibt es zum neuen Film eigentlich kaum etwas zu sagen, denn die Fortsetzung, die eher ein Prequel darstellt, ist ungemein stimmig und macht einfach Spaß. Allein die furiose Eingangssequenz, in der man die verschiedenen Kriegsaktivitäten von James und Victor betrachten kann, war schon das Eintrittsgeld wert. </p><p>Doch das Niveau des Films bleibt weiterhin hoch, der geneigte Kinogänger erhält genau das, was er erwartet hat. Auch wenn es leichte Abweichungen vom Canon gibt, so geschieht doch das, was der Fan erwartet: coole Sprüche, krachende Action und eine leichte Erweiterung der Figurenmythen. Dass dies ganze so gut funktioniert, liegt vor allem an dem sehr guten Schauspielerensemble. Neben Jackmann brilliert vor allem Liev Schreiber in seiner Rolle als Sabretooth, der sich scheinbar immer mehr seinen tierischen Instinkten und der Lust am Töten hingibt. Danny Houston spielt die Figur des Colonel Stryker gewohnt sinister, vielleicht jedoch etwas zu vorhersehbar. Gerne hätte ich mehr von seiner familiären Situation gesehen, damit auch dem Nichtcomickenner seine innere Motivation deutlicher wird. </p><p>Will.I.Ams Auftritt ist da wohl eher unter PR zu verbuchen und sein Ableben für mich eher einer der wenigen Schwachpunkte des Films. Ein Mutant mit einer solchen Fähigkeit könnte sich sonst wohin teleportieren und jedem Kampf aus dem Weg gehen. So stirbt er jedoch meines Erachtens viel zu schnell. Ryan Reynolds wiederum schien seine Rolle aus Blade: Trinity eins zu eins transferiert zu haben. Seine wenigen Kampfszenen mit den Katanas sind spektakulär, nichtsdestotrotz spielt er im Film eine genauso geringe Rolle wie Dominic Monaghan. Die Kurzauftritte sollen jedoch nicht die größtenteils guten Leistungen schmälern.</p><p>Im Mittelpunkt steht ohnehin die Figur des Wolverine, den mal wieder die Leidenschaft in die Rache treibt. Die Liebe zu einer Frau machte ihn also zu dem, was er ist. Kein neues Motiv in der Filmbranche, dennoch wurde dies im Film gut dargestellt, denn Logan war ,ist und bleibt ein Mann, der sich nach all den Jahrzehnten des Kampfes inzwischen nur noch nach einem normalen Leben sehnt. Daher kann man seinen Schmerz sehr deutlich nachempfinden, als ihm offenbart wird, dass angeblich alles nur eine Lüge gewesen sei. </p><p>Die Kampfszenen und sonstigen Effekte sind auf Höhe der Zeit, auch wenn der ansonsten gelungene Auftritt von <font>Patrick Stewart</font> etwas zu sehr nach CGI aussieht. Loben muss man jedoch, wie sehr sich der Film in das bekannte X-Men Universum einfügt. Wir erkennen zahlreiche Figuren sowie Orte aus den Filmen wieder und müssen erkennen, dass Wolverine deutlich älter ist, als viele von uns angenommen haben. So passt am Ende dieses Prequel vorzüglich in die bereits bekannte Filmtrilogie. Vermisst habe ich nur einen Auftritt von Jean Grey, ihr Fehlen ist jedoch nicht weiter tragisch. </p><table style="width: 640px; background-color: rgb(0, 0, 0);" align="center" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="text-align: center;" colspan="2"><table style="width: 100%;" cellspacing="1"><tr><td style="text-align: center; background-color: rgb(51, 51, 51);"><em><strong>„X-Men Origins: Wolverine hat Lust auf mehr gemacht!"</strong></em></td></tr></table></td></tr><tr><td style="text-align: center; width: 150px;"><span class="caption_thumb"><a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showuser=895"><img src="http://www.treknews.de/stuff/avatar_nadir01.jpg" border="0" width="150" height="205"></a></span><a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showuser=895"><br>Nadir Attar</a><br>Chefredakteur</td><td valign="top"><table style="width: 100%;" cellpadding="4" cellspacing="4"><tr><td style="text-align: justify;" valign="top"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" style="float: right; margin-left: 8px; margin-right: 8px;" align="top" width="160" height="160">Natürlich haben wir es nicht mit einem hochgradig intelligenten Meisterwerk zu tun und sicherlich hat der Film, gerade für Canonfanatiker (Wolverine am Anfang mit Knochenklauen? Wieso erkennt Cyclops ihn später nicht wieder), einige Schwächen. Doch wenn dieses Niveau gehalten werden kann, so kann es ruhig mit dem nächsten Projekt Magneto weitergehen. X-Men Orgins: Wolverine hat Lust auf mehr gemacht!</td></tr></table></td></tr><tr><td colspan="2"><table style="width: 100%; background-color: rgb(51, 51, 51);"><tr><td style="text-align: center;"><strong>Spannung</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Action</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Humor</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Erotik</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Charaktere</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Kontiunität</strong></td><td style="text-align: center;"><strong>Anspruch</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" height="5" width="31"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center;"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table>  <p><br></p><table border="0" cellpadding="4" cellspacing="0" style="width: 300px"><tr><td width="100%"><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" style="width: 300px"><tr><td colspan="2" width="100%"><b><font size="2"><a href="/_legacy_inhalte/static/124093872246193.php">X-Men Origins: Wolverine</a></font> [<a href="/_legacy_inhalte/static/124093872246193.php#commenter"><span style="color: rgb(204, 204, 204);">6</span></a>] </b></td></tr><tr><td nowrap valign="top"><b><img src="http://www.treknews.de/treknews/images/layout/news_tagspacerbg.gif" align="absmiddle" border="0" height="18" width="10"> Special zum Filmstart   </b></td><td background="http://www.treknews.de/treknews/images/layout/news_tagspacerbg.gif" width="100%"> </td></tr></table></td></tr><tr><td><a href="/_legacy_inhalte/static/124093872246193.php"><img src="/_legacy_inhalte/upload/images/featuresbox_smallspecial_wolverine01.gif" align="right" border="0" hspace="10"></a> <div align="justify">X-Men Origins: Wolverine, das erste Kapitel der „X-Men“-Saga, verbindet Wolverine mit einigen anderen Legenden des „X-Men“-Universums. Die Mutanten müssen sich in einem großen Aufstand kampfstarker Mächte erwehren, die entschlossen sind, sie zu eliminieren. Worum genau es im Film geht und wie die Produktion abgelaufen ist erfahrt Ihr in unserem Special!</div></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">9604</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title><![CDATA[Illuminati - Angels & Demons]]></title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/illuminati-angels-demons-r9540/</link><description><![CDATA[<table id="table48" align="right" border="0" cellpadding="8" cellspacing="4" style="width: 320px"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center" style="font-size: large; color: #FF6600"><strong>I</strong><font size="4"><strong>LLUMINATI</strong></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>REGIE &amp; STORY</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0462895/"><span style="font-size: 10px">David Koepp</span></a><span style="font-size: 10px"> (screenplay) and </span><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0326040/"><span style="font-size: 10px">Akiva Goldsman</span></a><span style="font-size: 10px"> (screenplay)<br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm1467010/"><span style="font-size: 10px">Dan Brown</span></a><span style="font-size: 10px"> (novel)</span></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>BESETZUNG</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><div align="center"><p><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000158/"><span style="font-size: 10px">Tom Hanks</span></a><span style="font-size: 10px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0004644/"><span style="font-size: 10px">Robert Langdon</span></a><span style="font-size: 10px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000191/"><span style="font-size: 10px">Ewan McGregor</span></a><span style="font-size: 10px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0141448/"><span style="font-size: 10px">Camerlengo Patrick McKenna</span></a><span style="font-size: 10px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0957909/"><span style="font-size: 10px">Ayelet Zurer</span></a><span style="font-size: 10px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0048814/"><span style="font-size: 10px">Vittoria Vetra</span></a><span style="font-size: 10px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0001745/"><span style="font-size: 10px">Stellan Skarsgård</span></a><span style="font-size: 10px"> ... Commander Richter<br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0269419/"><span style="font-size: 10px">Pierfrancesco Favino</span></a><span style="font-size: 10px"> ... Inspector Olivetti<br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0509263/"><span style="font-size: 10px">Nikolaj Lie Kaas</span></a><span style="font-size: 10px"> ... Assassin<br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000090/"><span style="font-size: 10px">Armin Mueller-Stahl</span></a><span style="font-size: 10px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0143633/"><span style="font-size: 10px">Cardinal Strauss</span></a><span style="font-size: 10px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0511892/"><span style="font-size: 10px">Thure Lindhardt</span></a><span style="font-size: 10px"> ... Chartrand<br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0664727/"><span style="font-size: 10px">David Pasquesi</span></a><span style="font-size: 10px"> ... Claudio Vincenzi<br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0299289/"><span style="font-size: 10px">Cosimo Fusco</span></a><span style="font-size: 10px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0107049/"><span style="font-size: 10px">Father Simeon</span></a><span style="font-size: 10px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0019133/"><span style="font-size: 10px">Victor Alfieri</span></a><span style="font-size: 10px"> ... Lieutenant Valenti</span></p></div></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><strong>VIDEOS UND TRAILER</strong></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_73686.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73686" border="0"><br>Illuminati - Angels And Demons Trailer 1 (Deutsch) Quicktime</a></span><br></p><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_73680.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73680" border="0"><br>Illuminati - Angels And Demons Superbowl Trailer HDTV 1080p</a></span><br></p><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_73675.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73675" border="0"><br>Illuminati - Angels And Demons Teaser Trailer (Englisch) HDTV 1080p</a></span><br></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>SZENENBILDER</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_73663.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73663" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_73664.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73664" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_73665.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73665" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_73666.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73666" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_73667.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73667" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_73668.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73668" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_73669.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73669" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_73670.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73670" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_73671.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73671" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_73672.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73672" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_73673.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73673" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_73674.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73674" border="0"></a></td></tr></table><p style="text-align: center"><strong>HINWEIS: Dies ist ein Leser-Review</strong></p><p><strong>Tom Hanks im alten Gewand</strong></p><p><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_73662.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=73662" border="0" style="float: right; margin: 6px"></a></span>Trotz, oder vielleicht gerade wegen der Vehemenz, mit der die katholische Kirche vor drei Jahren gegen "The Da Vinci Code - Das Sakrileg" agitierte, erreichte die Verfilmung des gleichnamigen Dan Brown Bestsellers ein Einspielergebnis von 757 Millionen Doller und eroberte damit den 24. Platz im Olymp der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Der Erfolg gab den Machern recht und man machte sich prompt an den zweiten Bestsellerroman um den distinguierten Harvardprofessor Robert Langdon, der im belletristischen Vorgänger „Illuminati“ Vatikanstadt im Kampf gegen gleichnamigen Todfeind unterstützt.<br>Wie schon beim Sakrileg zeichnete sich der Oscar® prämierte Erfolgsregisseur Ron Howard für die filmische Umsetzung verantwortlich. Robert Langdon wird erneut von Tom Hanks zum Leben erweckt, der für die Darstellung des Symbologen die Rekordgage von 100 Millionen Doller erhalten haben soll. Dieses Mal an Hanks Seite: Der israelische Exportschlager Ayelet Zurer als anmutige CERN-Wissenschaftlerin Vittoria Vetra.</p><p><strong>Handlung</strong></p><p>Vittoria Vetra und einem Team europäischer Wissenschaftler geling es erstmals, nennenswerte Mengen an Antimaterie zu generieren. Kaum hat man seine Meisterleistung richtig realisiert, ist die erste Leiche im Keller und eine Antimaterieeinheit verschwunden. Als wäre das noch nicht genug, scheint ein alter Todfeind der katholischen Kirche zum Leben erweckt und droht dem Vatikan mitten in der Konklave mit der Ermordung der vier aussichtsreichsten Bewerber auf den Papstposten im Stundentakt, gleichzeitig mit der Vernichtung des Vatikan als abschließenden Höhepunkt durch eine Antimaterieexplosion.<br>Aus Verzweiflung beordert die Kirche den in katholischen Kreisen ungeliebten Harvardprofessor und Illuminati-Experten Robert Langdon nach Rom, der zusammen mit Vittoria Vetra alles daran setzt, mithilfe über ganz Rom verteilter Symbolik die Tatorte vorauszusagen und die Antimaterie aufzuspüren.</p><p><strong>Kritik</strong></p><p>In letzter Zeit erobern immer mehr seelenlose Machwerke die Kinoleinwand. Gleichförmiger Brei, der von fader Action lebt und austauschbare Schablonencharaktere unbeholfen durch die Handlungsattrappe mogelt. Das ist eine unschöne Entwicklung, die ich mit Bedauernd und einem Gefühl von Erhabenheit zugleich verfolge. Namen wie Tom Hanks und Ron Howard strahlen dafür um so greller wie Leuchtfeuer in der Einheitsgrütze und sind ob ihres Könnens ein Garant für einen qualitativen Streifen. Angesichts dessen bin ich mit großen Erwartungen in den vermeintlichen Qualitätsstreifen gegangen und wurde anschließend in keinster Weise enttäuscht. Zugegeben, wenn man mit naiver Erwartung, eine 1:1-Umsetzung des Buches zu erleben, die Kinosäle stürmt, dürfte man das anders sehen. Dazu hat Howard die Handlung dieses Mal zu radikal gestrafft. Wichtige Figuren wurden rücksichtslos gestrichen, Zusammenhänge anders dargestellt, Rollen umgeschrieben und eminente Eckpfeiler im Buch überraschend modifiziert. Wer die filmische Umsetzung des Sakrilegs schon als solches empfand, sollte den Kinogang nun lieber von vornherein vergessen. Ich nehme es bei Buchverfilmungen nicht so genau und bin mir darüber im Klaren, dass man Bücher generell nicht unverändert verfilmen kann. Sinnlose Veränderungen können auch mich zur Weißglut treiben, von denen bleiben wir aber im neuen Brown Abenteuer Gott sei Dank verschont. Ron Howard mag bei seinen Änderungen ja radikal gewesen sein, Willkür kann man ihm jedoch nicht bescheinigen, was man an der umstrittensten Szene des Buches besonders eindrucksvoll erkennen kann. Im Film erscheint sie jetzt um ein Vielfaches realistischer, man möchte beinahe sagen, sie wurde um ihre peinliche Idiotie gekürzt. Dramaturgisch verfolgt die Buchverfilmung dagegen ein konservatives Muster. Die Charaktere werden nachvollziehbar in die Handlung eingeführt, der Spannungsfaden steigt stetig an und die Abstände zwischen Entspannung und Spannung verkürzen sich zunehmen und münden in einem monumentalen Showdown, der einem die Kinnlade entkoppelt. Dabei verzichtet der Oscarpreisträger größtenteils auf Stilmittel wie Wackelkamera oder Lensflares und würzt seine größtenteils nicht hektischen Kamerafahrten mit einem sehr präsenten Soundtrack, der einerseits vertraute Sakrilegmelodien serviert, andererseits mit neuen und innovativen Tönen aus dem Hause Zimmer daherkommt.</p><p>Wie schon im filmischen Vorgänger, der im Gegensatz zum Buch chronologisch vor Illuminati ansiedelt, merkt man den Darstellern an, dass ihnen die Arbeit verdammt viel Spaß gemacht haben muss. Hanks und seine Weggefährten überzeugen auf ganzer Linie, durch die unzähligen Dialekte und Akzente wirkt der Film unheimlich authentisch – und das hat sogar die Synchro richtig gemacht. Schön anzusehen ist übrigens nicht nur die israelische Schönheit Ayelet Zurer, sondern auch die zahlreichen Kulissen und Computerbauten, die teilweise real existierende Gebilde imitieren mussten, weil sich der Vatikan in gewohnter Borniertheit der Zusammenarbeit verweigerte und Drehgenehmigungen nicht erteilte. Wer den Film gesehen hat, kann über derlei Engstirnigkeit bestenfalls den Kopf schütteln. Die heutige Inkarnation der vatikanischen Kirche kommt in Illuminati erstaunlich gut weg, mir als Atheist ist das schon beinahe zu viel des Guten. Insgesamt versteht sich der Film sogar als kleine Ehrerweisung an den Glauben und verfügt damit über jene moralische Komponente, mit der viele Blockbuster heute nicht mehr aufwarten.</p><table style="width: 640px; background-color: #000000" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center"><tr><td style="text-align: center" colspan="2"><table style="width: 100%" cellspacing="1"><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333;"><em><strong>„Hanks und seine Weggefährten überzeugen auf ganzer Linie."</strong></em></td></tr></table></td></tr><tr><td style="text-align: center"><a title="Profil ansehen" href="http://forum.scifinews.de/index.php?showuser=7968"><img src="http://forum.scifinews.de/uploads/av-7968.jpg" alt="" border="0" height="113" width="120"><br><span style="font-size: 11px">Knut85</span></a></td><td><table style="width: 100%" cellspacing="4" cellpadding="4"><tr><td style="text-align: justify"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif" width="160" height="160" style="float: right">Tolle Schauspieler, intelligente Handlung, ein mitreißender Soundrack, überzeugende Optik und die solide Regiearbeit machen aus Illuminati einen sehenswerten Blockbuster, den man unbedingt im Kino erleben sollte. Wer eine 1:1-Kopie des Buches erwartet, sollte seiner Gesundheit willen dem Kino fernbleiben. </td></tr></table></td></tr><tr><td colspan="2"><table style="width: 100%; background-color: #333333"><tr><td style="text-align: center"><strong>Spannung</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Action</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Humor</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Erotik</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Charaktere</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Kontiunität</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Anspruch</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">9540</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>X-Men Origins: Wolverine</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/x-men-origins-wolverine-r9464/</link><description><![CDATA[<p>Passend zum Kinostart hier ein Special zum Film von 20th Century Fox:</p><table style="width: 300px" cellpadding="6" align="right"><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"><strong><span style="color: #FF6600">X-MEN ORIGINS: WOLVERINE<br></span></strong><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_72641.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72641" border="0"></a></span></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"><strong>Regie</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0004303/">Gavin Hood</a></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"><strong>Autoren</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1125275/">David Benioff</a> (screenplay) and<br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0940790/">Skip Woods</a> (screenplay)</td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"><strong>Darsteller</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0413168/">Hugh Jackman</a> ... <a href="http://www.imdb.com/character/ch0001095/">Logan</a> / <a href="http://www.imdb.com/character/ch0001095/">Wolverine</a><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000630/">Liev Schreiber</a> ... <a href="http://www.imdb.com/character/ch0001103/">Victor Creed</a> / <a href="http://www.imdb.com/character/ch0001103/">Sabretooth</a><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0404111/">Danny Huston</a> ... <a href="http://www.imdb.com/character/ch0001108/">William Stryker</a><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm1443238/">Will i Am</a> ... <a href="http://www.imdb.com/character/ch0060817/">John Wraith</a><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm1211488/">Lynn Collins</a> ... <a href="http://www.imdb.com/character/ch0141407/">Kayla Silverfox</a><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0243806/">Kevin Durand</a> ... <a href="http://www.imdb.com/character/ch0001160/">Frederick J. Dukes</a> / <a href="http://www.imdb.com/character/ch0001160/">The Blob</a><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0597480/">Dominic Monaghan</a> ... <a href="http://www.imdb.com/character/ch0141347/">Chris Bradley</a> / <a href="http://www.imdb.com/character/ch0141347/">Bolt</a><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm2018237/">Taylor Kitsch</a> ... <a href="http://www.imdb.com/character/ch0001141/">Remy LeBeau</a> / <a href="http://www.imdb.com/character/ch0001141/">Gambit</a><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm2024644/">Daniel Henney</a> ... <a href="http://www.imdb.com/character/ch0060818/">David North</a> / <a href="http://www.imdb.com/character/ch0060818/">Agent Zero</a><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0005351/">Ryan Reynolds</a> ... <a href="http://www.imdb.com/character/ch0027050/">Wade Wilson</a> / <a href="http://www.imdb.com/character/ch0027050/">Deadpool</a><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0012078/">Scott Adkins</a> ... <a href="http://www.imdb.com/character/ch0075039/">Weapon XI</a><br><a href="http://www.imdb.com/name/nm2992710/">Tim Pocock</a> ... <a href="http://www.imdb.com/character/ch0001144/">Scott Summers</a></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"><strong>Trailer / Videos</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_75434.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75434" border="0"><br>X-Men Origins Photocall Video</a></span><br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_71444.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71444" border="0"><br>X-Men Origins: Wolverine Trailer 1 (Englisch)<br>Quicktime HDTV 1080p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 257.39 MB<br><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_74714.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74714" border="0"><br>X-Men Origins: Wolverine Trailer 2<br>HDTV Quicktime 1080p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 189.64 MB</td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"><strong>Szenenbilder</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_71449.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=71449" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72704.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72704" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72705.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72705" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72706.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72706" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72707.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72707" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72708.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72708" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72709.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72709" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72710.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72710" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_72711.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=72711" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_74602.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74602" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_74603.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74603" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_74604.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74604" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_74605.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74605" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75417.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75417" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75418.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75418" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75419.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75419" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75420.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75420" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75421.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75421" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75422.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75422" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75423.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75423" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75424.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75424" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75425.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75425" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75426.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75426" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75427.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75427" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75428.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75428" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75429.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75429" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75430.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75430" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75431.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75431" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_75432.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=75432" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_74356.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74356" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_74609.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74609" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_74606.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74606" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_74607.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74607" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_74608.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=74608" border="0"></a></td></tr><tr><td style="text-align: center; background-color: #000000"><strong>-&gt; <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1679.html">Alle Downloads zu X-Men Origins</a></strong></td></tr></table><p>X-MEN ORIGINS: WOLVERINE („X-Men Origins: Wolverine“, 2009), das erste Kapitel der „X-Men“-Saga, verbindet Wolverine mit einigen anderen Legenden des „X-Men“-Universums. Die Mutanten müssen sich in einem großen Aufstand kampfstarker Mächte erwehren, die entschlossen sind, sie zu eliminieren.</p><p>Hugh Jackman schlüpft einmal mehr in die Rolle, die ihn zum Superstar gemacht hat. Als Logan/Wolverine ist er eine furchterregende Kampfmaschine, mit unglaublichen Selbstheilungskräften, Klingen aus Adamantium und unberechenbarem Temperament.<br>X-MEN ORIGINS: WOLVERINE orientiert sich in Stil und Tonalität an der beliebten „X-Men“-Franchise, tariert Actionelemente und Realitätsnähe sorgfältig aus, setzt dieses Mal aber noch mehr auf Emotionen und die Beziehungen der einzelnen Figuren zueinander.</p><p>Der Film führt auch ein neues Team von Mutanten ein, darunter einige, auf die die Fans lange gewartet haben. Die Zuschauer werden das „Team X“ kennen lernen, eine geheime Militäreinheit, die ausschließlich aus Mutanten besteht. Zu ihren Mitgliedern gehören: Wolverine; sein Bruder Victor Creed alias Sabretooth, ein wildes Geschöpf mit schier unglaublichen Kräften; Wade Wilson, der als Söldner Deadpool bestens mit dem Schwert umzugehen versteht; Agent Zero, ein ausgezeichneter Spurenleser und Scharfschütze; der Teleporter Wraith; Fred J. Dukes, ein extrem starker, monströser Koloss, auch bekannt als The Blob; und Bradley, der Strom manipulieren kann. Angeführt wird die Truppe von William Stryker, der bereits in X2 („X-Men 2“, 2003) vorgestellt wurde. Diesmal werden seine Ursprünge und Motivationen vollständig offengelegt und auch seine komplexe Beziehung zu Wolverine, die mit Logans Vergangenheit – und auch dessen Zukunft – zu tun hat.</p><p>X-MEN ORIGINS: WOLVERINE zeigt außerdem Wolverines tragische Romanze mit Kayla Silverfox. Kaylas Schicksal trägt maßgeblich dazu bei, dass Logan mit dem ominösen, höchst geheimen und sündhaft teuren „Weapon X“-Programm in Berührung kommt. Neben Wolverine sind auch andere Mutanten in das Experiment eingebunden, u.a. Gambit, der junge Scott Summers, (später bekannt als Cyclops), die junge hübsche Emma Frost und der bereits erwähnte Deadpool, der Wolverine letztendlich vor seine größte Herausforderung stellen wird.</p><p>Während die drei bisherigen „X-Men“-Filme in der nicht allzu fernen Zukunft angesiedelt waren, spielt die Hauptgeschichte von X-MEN ORIGINS: WOLVERINE – als erstes Kapitel der Saga – vor den Ereignissen, die in der Trilogie geschildert wurden. Der aktuelle Film in den 70iger Jahren, beinhaltet aber auch Rückblicke, die 150 Jahre in der Geschichte zurückgehen. Der Film ist in Sachen Anspruch und Umsetzung aber sicherlich das bisherige Highlight der ohnehin schon überaus ambitionierten Serie. „Wir wollten alle Erwartungen in jeder erdenklichen Art übertreffen“, sagt Hauptdarsteller Jackman, der auch als Produzent fungiert: „Wir wollten nicht nur einen sehr guten Film machen, er sollte noch viel besser sein.“</p><p>Entsprechend dieser Vorgabe ist X-MEN ORIGINS: WOLVERINE eine wahre Achterbahnfahrt der Gefühle geworden mit spektakulärer Action und jede Menge Abenteuer. Darüber hinaus wurde viel Wert auf die Ausarbeitung der Gefühlswelt der einzelnen Charaktere sowie auf deren komplexe Interaktion gelegt, ein Punkt, der bei den „X-Men“-Filmen immer schon eine maßgebliche Rolle gespielt hat. „Natürlich musste der Film spektakulär aussehen und einen förmlich überrumpeln“, sagt Regisseur Gavin Hood, dessen TSOTSI („Tsotsi“) 2005 mit dem Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet wurde. „Aber auch die Geschichte und die Figuren mussten glaubwürdig sein. Im Kern erzählen wir von jemandem, der nicht damit zufrieden ist, wer er ist und der gegen seine eigene Natur ankämpft. So eine Figur zu erforschen, ist interessant. Das Thema des „im inneren Kampf mit sich selbst Liegens“ gibt dem Film eine zusätzliche Komponente und die Action passiert nicht nur um ihrer selbst willen.“ </p><p>Jackman war überzeugt davon, dass Hood der ideale Regisseur für X-MEN ORIGINS: WOLVERINE ist, nachdem er dessen preiswert produziertes Drama TSOTSI gesehen hatte. Der in Johannesburg angesiedelte Film handelt von einem jugendlichen Kriminellen, dessen Leben sich vollkommen ändert, als er auf dem Rücksitz eines von ihm gestohlenen Autos ein Baby findet. „Tsotsi liegt genauso mit sich selbst im Kampf wie Wolverine“, sagt Jackman. „Tsotsis Reise hat mich emotional sofort mitgerissen – ebenso wie Gavins einfühlsame Annäherung an seinen Helden und dessen Geschichte.“</p><p>„Die einzelnen Figuren waren immer schon das Herz der „X-Men“-Comics und - Filme“, fährt Jackman fort. „Die Leute können sich mit ihnen identifizieren.“</p><p>In der Tat ist es so, dass die Comic-Legenden Stan Lee und Jack Kirby, die die X-Men vor über 40 Jahren kreierten, schon damals die Figuren und Geschichten mit einem bewegten Innenleben ausstatteten. Die X-Men waren eine höchst ungewöhnliche Heldentruppe - manchmal sarkastisch, unsozial und definitiv auch mit Mankos behaftet – dennoch waren sie höchst sympathisch, wenn sie ihre eigenen Dämonen zu bekämpfen hatten oder den Kampf mit mächtigen Schurken aufnahmen. </p><p>Der Charakter des Wolverine entstand viele Jahre nach denen seiner X-Men-Kollegen. 1974 schufen ihn Autor Len Wein und Art Director John Romita Sr. zunächst als Nebenfigur, ehe er Mitglied der X-Men und schließlich gar Held seiner eigenen Comic-Serie wurde. In der Welt der Pop-Kultur hat die Figur einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. So wählte das Magazin Wizard ihn auf Platz eins der „200 wichtigsten Comic-Figuren aller Zeiten“, während Wolverine beim Empire Magazine den Rang vier in der Liste „der 50 besten Comic-Figuren“ belegte.</p><p>Der erste „X-Men“-Film, in dem der damalige Hollywood-Neuling Hugh Jackman die Schlüsselrolle des Wolverine übernahm, war X-MEN („X-Men – Der Film“) und kam 2000 in die Kinos. Das Abenteuer begeisterte Kritik und Publikum gleichermaßen und verhalf dem damals schwächelenden Comic-Helden-Genre zu neuer Stärke. X2 („X-Men 2“, 2003) und X-MEN: THE LAST STAND („X-Men – Der letzte Widerstand”, 2006) erzielten ebenfalls große Erfolge. Bis 2009 hatten 70 Prozent aller US-Kinogänger mindestens einen der „X-Men“-Filme gesehen.</p><p>Für Jackman, der hier zum vierten Mal in die Rolle des Wolverine schlüpft, war es die Gelegenheit, noch tiefer in den Charakter seiner Figur einzudringen. „Wir begleiten Logan nun auf der Reise, die erzählt, wie er zu dem geworden ist, der er ist und welche inneren Kämpfe er dabei durchzustehen hatte“, sagt Jackman. „Wolverine besitzt einige fast sakrale Qualitäten, die Wichtigste ist , dass er ein knallharter Typ ist. Um es mit seinen eigenen Worten zu sagen: ’Wolverine ist in den Dingen, die er tut, der Beste – und das was er tut, ist nicht sehr nett’.“ Dazu fügt Lauren Shuler Donner, die schon Produzentin der ersten drei „X-Men“-Filme war, hinzu: „Logan hat eine gewisse Einstellung, Humor und Ausstrahlung. Er schert sich um nichts – und genau aus diesem Grund liebt ihn das Publikum.“</p><p>Der zentrale Plot von X-MEN ORIGINS: WOLVERINE beginnt in einem entfernten, in den kanadischen Rocky Mountains gelegenen Holzfällercamp, wo Logan Ruhe vor seiner dunklen turbulenten Vergangenheit sucht. Das erste Mal in seinem langen Leben verspürt er Zufriedenheit und führt gemeinsam mit Lehrerin Kayla Silverfox, in welcher er die Liebe seines Lebens gefunden hat, eine scheinbar idyllische Existenz. „So weit wie hier war er noch nie von seiner Vergangenheit, der er immer zu entfliehen suchte, entfernt“, sagt Jackman. „Kayla ist der Auslöser für die größten Veränderungen, denen sich Logan je stellen musste,“ sagt Lynn Collins, die das Angebot für die Rolle bekam, nachdem Jackman sie auf der Bühne als Partnerin von Al Pacino in „Der Kaufmann von Venedig“ gesehen hatte. „Sie bringt ihn dazu, anderes über den Konflikt¸ Mensch und Mutant zu sein, nachzudenken. Ihre Beziehung läßt Logans alte Wunden heilen und ihn, die Risiken und Konsequenzen zu lieben, erfahren.</p><p>Aber während Logan nach dem Frieden sucht, der ihm über ein Jahrhundert lang verwährt geblieben ist, „holt ihn die Welt, der er zu entfliehen versucht, wieder ein“, sagt Jackman. „Es ist hier genauso wie mit allen anderen Problemen des Lebens. Wenn man sich nicht wirklich mit ihnen auseinandersetzt und sie löst, werden sie immer wieder auftauchen. Und es ist von Anfang an klar, dass Wolverine vor Problemen weggelaufen ist, mit denen er sich auseinander setzen muss. Und eines dieser Probleme ist Victor , sein Bruder.“</p><p>Victor Creed, der auch als Sabretooth bekannt ist, besitzt ähnliche Kräfte wie Logan. Beide sind quasi unzerstörbar und verfügen über immense übernatürliche Kräfte. Zu Victors besonderen Fähigkeiten gehören ein katzenartiger Kampfstil und Sprungkraft; manchmal greift er auf allen Vieren an.</p><p>In Rückblicken erfahren wir, dass Logan als James Howlett geboren wurde und bis ins Teenageralter nicht wusste, dass er und Victor Brüder sind. Eine Familientragödie rufen bei Logan erstmals seinen unglaublichen Zorn und rasiermesserscharfe Klingen hervor, die ihn zu einem übernatürlichen Wesen werden lassen. Logan und Victor fliehen von Zuhause und schließen einen Bund, der über Brüderschaft hinausgeht. Als unbesiegbare Krieger nehmen sie im Verlauf von zwei Jahrzehnten an zahllosen kriegerischen Auseinandersetzungen teil, darunter der Amerikanische Bürgerkrieg, die beiden Weltkriege und der Vietnam-Konflikt. „Logan und Victor sind ein Team“, sagt Jackman. „Sie gehen gemeinsam auf eine Reise“.</p><p>Dabei genießt Victor das Kämpfen mehr als Logan. „Victor ist unglaublich brutal und verfügt über einen Morddurst, anders als jeder Charakter, den ich bislang gespielt habe“, sagt Liev Schreiber. „Dieser Kerl ist ein echter Killer.“ Victors Brutalität führt dazu, dass die beiden vor einem Erschießungskommando landen – aber natürlich können Kugeln ihnen nichts anhaben. So wird ein Oberst namens William Stryker auf die einzigartigen Fähigkeiten der beiden aufmerksam und fragt sie, ob sie einem Spezialteam anschließen wollen, das er gerade zusammenstellt. Die geheime Truppe für Spezialaufträge heißt laut Comic-Überlieferung „Team X“ und besteht aus Mutanten mit übernatürlichen Kräften – was sie unbezwingbar macht.</p><p>Das Kinopublikum kennt Stryker schon aus X2, wo er versucht, alle Mutanten der Welt auszulöschen. In diesem Teil wurde bereits auf die lange Vorgeschichte zwischen Logan und Stryker hingedeutet, jedoch nur mittels kurzer Gedankenblitze Logans verlorener Erinnerungen. In X-MEN ORIGINS: WOLVERINE erfährt man nun die ganze Geschichte, die sich zwischen Stryker, Logan, Victor und den anderen Mutanten ereignete. </p><p>Da der neue Film Jahre vor den in X2 gezeigten Ereignissen spielt, brauchte man für den Part des Stryker, den zuletzt Brian Cox verkörperte, einen jüngeren Darsteller. Die Filmemacher kontaktierten Danny Huston. „Danny versteht es, jede Rolle die er spielt, mit Leben zu füllen“, sagt Hauptdarsteller und Produzent Jackman, der Hustons komplexen Part als Bösewicht in THE CONSTANT GARDENER („Der ewige Gärtner“, 2005) besonders hervorhebt.</p><p>Huston sieht in Stryker eine Art Dr. Frankenstein: „Er hat in gewisser Weise dazu beigetragen, Wolverine zu erschaffen. Stryker liebt und hasst Logan und will ihn und die anderen Mutanten kontrollieren. Er sieht die Mutanten als Kinder bzw. wilde Tiere. Indem er sie kontrolliert, kann er sie als Waffen benutzen, als Waffen, mit deren Hilfe er die Sicherheit der Menschheit garantieren will. Er liebt Wolverine wie einen Sohn. Aber er muss ihn manipulieren, vielleicht sogar töten. Denn für ihn ist sein persönlicher Kreuzzug wichtiger als das Leben eines einzelnen Menschen – oder das eines Mutanten.</p><p>Eine Schlüsselfigur im „Team X“ ist Wade Wilson, der später als Deadpool bekannt wird. Wade ist eine höchst effiziente Killermaschine, die den Spitznamen „Merc with the Mouth“ (Söldner mit Mundwerk) trägt, da er dauernd witzige Bemerkungen macht. Es war für Ryan Reynolds geradezu schicksalhaft, dass er als lebenslanger Fan des Marvel-Comics Deadpool die Rolle übertragen bekam. Er ist sogar schon einmal in einem der Comics erwähnt worden. „Mein ganzes Leben lang wollte ich schon Deadpool spielen“, sagt Reynolds. „Die Comic-Fans lieben diese Figur, also habe ich mich bemüht, diesen Part so gut wie möglich zu spielen.“<br>Die Waffen von Wade/Deadpool sind japanische Langschwerter, sogenannte Katanas. Mit ihnen übte Reynolds ausgiebig, um auf der Leinwand entsprechend zu überzeugen. „Ich lebte, aß und atmete diese Schwerter“, erinnert er sich.</p><p>Ein weiteres Team X-Mitglied ist Bradley, in dessen Rolle Dominic Monaghan, bekannt aus der Serie „Lost“ und der „Herr der Ringe“-Trilogie schlüpft. Bradley, der Elektrizität kontrollieren und manipulieren kann, ist eine bewegende Figur, die als Mitglied einer Zirkustruppe ein verstecktes Dasein führt. „Wenn wir Bradley im Film treffen, ist er irgendwie durch alle Raster gefallen“, erzählt Monaghan. „Im Team X war er ein Guerilla-Kämpfer. Als aber alles außer Kontrolle geriet und er Dinge sah, die ihm nicht gefielen, verlies er das Team“</p><p>Das Team X-Mitglied John Wraith, das Wolverines engster Freund wird, ist ein Teleporter, der verschwinden und auftauchen kann wann, wo und wie er will. „Mit ihm legt man sich besser nicht an“, sagt Darsteller und Musiker Will.i.am, Mitglied der bekannten Hip-Hop-Band The Black Eyed Peas, der hier sein Debüt in einem Spielfilm gibt. Obwohl er schon lange das Team X verlassen hat, bleibt er in engem Kontakt mit Fred J. Dukes, einem exzellenten Kämpfer, der sich hat gehen lassen und nun zum 350-Kilo-Koloss - bekannt als The Blob und gemeinster Kerl, den man kennt - mutiert ist. Kevin Durand, der in „Lost“ einen furchtlosen Söldner porträtierte, trägt in dieser Rolle einen der gewaltigsten und ausgeklügeltesten Fettanzüge der Filmgeschichte. Sein Kostüm wird von einem extra für die NASA entwickelten System gekühlt. </p><p>Ein gleichermaßen furchteinflößender Krieger ist auch Agent Zero, ein ausgezeichneter Fährtensucher und höchst effizienter Scharfschütze, der von Daniel Henney gespielt wird. Der in Amerika geborene Schauspieler, der in Südkorea zum Mega-Star avancierte, merkt an, dass Zero und Logan, obwohl Mitglieder der gleichen Truppe, Widersacher sind. „Er war immer schon auf Logan eifersüchtig“, sagt Henney, „und nun setzt er alles daran, ihn zu stoppen.“</p><p>Der Mutant mit dem Namen Gambit war nie Mitglied des Team X – Logan trifft erst viel spät während seiner Reise auf ihn. Dennoch fällt ihm in Logans Rachefeldzug eine entscheidende Rolle zu. Die Fans der „X-Men“-Comics haben schon lange seinem erstem Auftritt im Kino entgegengefiebert. Gambit, der auch auf den Namen Remy LeBeau hört, ist ein Meister mit dem Bo-Stab und in Sachen kinetischer Energie. Er kann mit bloßer Willenskraft Dinge bewegen und zu explosiven Waffen machen – besonders gut ist er dann, wenn ein Satz Karten ins Spiel kommt. Da kann ein Ass schon mal wirklich tödlich werden.</p><p>Das erste Erscheinen von Gambit in X-MEN ORIGINS: WOLVERINE wird sicherlich von den Fans gefeiert und für aufgeregte Diskussionen sorgen, darüber sind sich die Filmemacher im Klaren. Produzent Ralph Winter, der an allen „X-Men“-Abenteuern beteiligt war, merkt dazu an: „Vor dem Start jedes ‚X-Men’-Films kamen die Leute zu mir und fragten mich, ob Gambit im neuen Film mit von der Partie sei. ’Wird er Karten werfen?’ hieß es oft. Ich antwortete dann: ’Nur mit der Ruhe, er wird seinen Auftritt bekommen.’“</p><p>Taylor Kitsch, der gerade eine Staffel der hochgelobten Serie „Friday Night Lights“ abgedreht hatte, bekam den Zuschlag für den Part. Er weiß, „dass die Fans schon lange Gambits Kinodebüt entgegenfiebern“ und hat sich entsprechend bemüht, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. „Als ich in Sydney ankam und mit den Proben anfing, ging ich zu den Produzenten und versicherte ihnen, dass ich hier sei, um zu lernen und hart zu arbeiten.“ Besonders ausgiebig und intensiv trainierte er mit dem Bo-Stab sowie japanischen Kampfstöcken und übte stundenlang den Umgang mit Spielkarten, um möglichst glaubwürdig als Gambit zu wirken. „Als die Kameras zu laufen begannen, konnte ich schon recht gut mit Karten umgehen“, sagt er.</p><p>Wenn es aber um die „Ursprünge“ Logans und seine Geschichte geht, gibt es keine wichitgere Figur als die seines Bruders Victor Creed. Zutiefst angewidert von Strykers unethischer Vorgehensweise, hat Logan Victor und dem „Team X“ einst den Rücken gekehrt. Aber die zwei Brüder können weder Zeit noch Raum trennen, sind sie doch beide zwei Seiten ein und derselben Person. „Ich sehe Victor als Logans Doppelgänger, als dessen dunklere Seite“, sagt Liev Schreiber. „Was beide antreibt, ist die Suche nach ihrem richtigen Platz im Leben. Sie wollen irgendwo dazugehören. Und Victor gehört nun einmal zu Logan. Als ihr Bund zerbricht, will Victor ihn wieder kitten – mit allen Mitteln, seien sie nun gut oder schlecht.“</p><p>Victors brutaler Mord an Kayla weckt Logans Rachedurst. Als die beiden wieder aufeinander treffen, kommt es zu einem erbitterten Kampf, in dem Logan schwer verletzt wird. Nun tritt Stryker erneut in Logans Leben und verändert es entscheidend. Er bietet die einzige Lösung für Logans Genesung. Diese liegt, so behauptet er, ausschließlich im geheimen „Weapon X“-Programm, dessen Buchstabe „X“ für die römische Ziffer zehn steht. Logans Skelett soll mit Adamantium verstärkt werden, mittels einer Metalllegierung quasi unzerstörbar gemacht werden. So wird Logan zu Wolverine, den man aus den früheren „X-Men“-Filmen kennt. „Um Victor schlagen zu können“, so Stryker zu Logan, „musst du deine dunkle Seite umarmen. Du musst zum Tier werden.“</p><p>Um diese Verwandlung durchzustehen, muss Logan mehr leiden, als es jeder andere Mensch ertragen könnte. Die Zuschauer haben in X2 schon Momentaufnahmen dieser „Weapon X“-Prozedur gesehen. Jetzt wird jedoch die gesamte Grausamkeit dieser schmerzhaften Transformation enthüllt. Logan liegt in einem wassergefüllten Plexiglastank von der Größe eines Sarges. Roboterarme mit applizierten 30-Zentimeter-Nadeln dringen mit unglaublicher Geschwindigkeit überall in seinen Körper ein und stählen seine Knochen. Mit Adamantium. Wolverine, der schon mehrfach angeschossen und vielfach mit Messern verletzt wurde, der Autounfälle, Explosionen und Hinrichtungen überlebt hat, musste noch nie so leiden wie bei dieser Operation.</p><p>Kaum hat Wolverine diese Tortur überlebt, sieht er sich erneut betrogen und es kommt zu einem weiteren Kampf mit Victor und der neuen Generation von Strykers Militärexperimenten. Unbeeindruckt von Logans Flucht als nun unzerstörbarer Wolverine, missbraucht Stryker weiterhin die Mutanten, um sie ihn Waffen umzuwandeln. Zu seinen unfreiwilligen Helfern gehören die Teenager Scott Summers (Tim Pocock) und Emma Frost (Tahyna Tozzi). Scott, der als Erwachsener Cyclops, Führer der „X-Men“ sein wird, kann mit seinen Augen tödliche Strahlen abschießen; Emma, eine weitere beliebte Figur aus der „X-Men“-Comicwelt, besitzt telepathische Fähigkeiten und eine diamantartige Haut, die unzerstörbar ist.</p><p>Jetzt sehen sich die Mutanten einem Feind gegenüber, der geschworen hat, sie zu zerstören, in einem Aufstand, der erahnen lässt, welch große Schlacht nun bevorsteht.</p><p style="text-align: center; color: #FFFF00"><strong>ÜBER DIE PRODUKTION</strong></p><table cellpadding="6" align="right"><tr><td><script charset="utf-8" type="text/javascript" src="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822/DE/trekndedassta-21/8001/08a70939-7428-4f6d-b5dd-6c76f23004bf"> </script> <noscript><a href="http://ws.amazon.de/widgets/q?ServiceVersion=20070822&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=V20070822%2FDE%2Ftrekndedassta-21%2F8001%2F08a70939-7428-4f6d-b5dd-6c76f23004bf&amp;Operation=NoScript"></a><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect-home?tag=trekndedassta-21&amp;site=home">Amazon.de</a> Widgets</noscript></td></tr></table><p>„Ich hatte bei diesem Film mehr Spaß, den Wolverine zu spielen, als jemals zuvor“, sagt Hugh Jackman. Sicher trug zu diesem grenzenlosen Enthusiasmus für seine Rolle und das gesamte X-Men-Universum die Tatsache bei, dass Jackman hier auch als Produzent verantwortlich zeichnet. Zusammen mit Regisseur Gavin Hood sowie John Palermo, Jackmans Partner bei Seed Productions, und den beiden anderen Produzenten, Lauren Shuler Donner und Ralph Winter, war Jackman in jedes Stadium des Produktionsprozesses voll eingebunden. Dabei genoss er seine neue Verantwortung in vollen Zügen. „Ich komme vom Theater, wo man an jedem Entscheidungsprozess beteiligt ist“, erklärt er. „Wenn man schließlich am Premierenabend auf der Bühne steht, weiß man nicht nur alles über seine Rolle, sondern auch alles über die Bühnendekoration, die Kostüme, die Entwicklung des Plots – einfach alles. Diese Verbindung von Aufregung, Wissen und Vorbereitung ist es, was einem letztendlich große Befriedigung verschafft.“</p><p>Am meisten Spaß im gesamten Entstehungsprozess hatte Jackman beim Besetzen der einzelnen Rollen. „Dieser Film hat jede Menge neue ‚X-Men‘-Charaktere“, sagt Jackman. „Es hat besonders viel Spaß gemacht, diese Figuren einzuführen und dafür die richtigen Schauspieler zu finden.“</p><p>Jackman, der Produzent, schonte Jackman, den Schauspieler, in keinster Weise. So durchlief er ein Fitnesstraining, wie er es noch nie zuvor absolviert hatte – mit dem Ergebnis, dass er in seinem Leben auch noch nie fitter gewesen ist. Jackman wollte für X-MEN ORIGINS: WOLVERINE noch besser, noch durchtrainierter dastehen als bei den drei vorhergegangenen Abenteuern. „In den drei bisherigen „X-Men“- Filmen sah ich als Logan nie so aus, wie ich mir das vorgestellt hatte“, erklärt Jackman. „Hier wollte ich meinen Vorstellungen ganz entsprechen, ich wollte als Logan wie ein Tier aussehen, mit hervortretenden Adern und gespannt wie eine Feder. Ich wollte beim Publikum glaubhaft rüberkommen. Es sollte denken: ‚Okay, der Typ ist wahrlich Furcht einflößend. Der könnte einem locker den Kopf abreißen’.“</p><p>Neben den endlosen Stunden im Fitnessraum erhöhte Jackman auch seine Protein- und Kalorienzufuhr auf die eines professionellen Athleten. Ein typischer Tag sah für ihn folgendermaßen aus: Um Vier Uhr kurz aufstehen und einen speziellen Proteinshake trinken. Dann, um sechs Uhr, endgültig das Bett verlassen und mit dem Gewichttraining beginnen. Dabei versetzte er sich, um mehr Kilos zu stemmen, gedanklich schon in den Part des Wolverine. Jackman führt lachend aus: „Als Wolverine konnte ich rund zwanzig Prozent mehr Gewichte auflegen, zwanzig Prozent härter und länger trainieren. Wenn ich nämlich für mich selbst trainiere, denke ich mir: ‚So, das reicht. Mehr muss ich mich wirklich nicht anstrengen‘. Als Wolverine geht das nicht, da muss ich dessen Kräften entsprechend auch härter zulegen, strenger mit mir selbst sein.“ </p><p>Trotz all der Muskeln, die Jackman zulegte, verlor er nie seine Athletik, die ihn nicht nur bei seinen Actionfilmrollen sondern auch bei der Bühnenarbeit auszeichnet. „Die Kamera liebt Hugh“, weiß Lauren Shuler Donner, die Produzentin. „Er besitzt die Grazie eines Tänzers – und würde er sich für einen Part nie einfach nur ‚aufpumpen‘.“</p><p>Jackmans Arbeitsethos und sein strenges Fitnessprogramm beeindruckte das gesamte Team, besonders Liev Schreiber, der als Victor Creed auf der Leinwand mehrfach die Kräfte mit seiner Nemesis, Jackmans Logan, messen muss. „Hugh hat sicherlich entscheidend dazu beigetragen, dass ich hier kräftiger und besser aussehe als sonst“, sagt Schreiber, der sich für seinen Part zwanzig Kilo zusätzliche Muskelmasse antrainierte. „Zwischen uns hat die Chemie definitiv gestimmt, aber in Sachen Training und Stunts haben wir schon gewetteifert. Schon allein eine Kampfszene mit Hugh zu absolvieren war toll, weil er als Tänzer eine unglaubliche Körperbeherrschung besitzt und Choreographien intuitiv versteht. Ja, wir haben wirklich bemerkenswerte Kampfszenen zusammen.“</p><p>Die Filmemacher wollten mehr Action, es gab neue X-Men Charaktere und um den Einsatz noch zu erhöhen, entschieden sie sich, auch noch die Drehorte zu wechseln. Während X-MEN primär in Toronto entstanden war, die Bühnen, Studios und Örtlichkeiten von Vancouver für X2 und X-MEN: THE LAST STAND genutzt wurden, siedelte man für X-MEN ORIGINS: WOLVERINE nach Neuseeland und Australien um und filmte nur einige Schlüsselsequenzen in Vancouver. „Eine weitere Herausforderung für mich bestand hier darin, für dieses Abenteuer eine neue Heimat zu finden, einen neuen Produktionsort“, berichtet Jackman. „Obwohl ich mich dem Stil der Vorgängerfilme verpflichtet fühle, wollte ich auch, dass unsere Produktion imposanter und anders aussieht. Und Neuseeland hat etwas Unwirkliches. Es ist irgendwie magisch. Das half uns, unsere Welt zu kreieren und dem Film seine Realität zu geben.“ Produzent John Palermo fügt hinzu: „In Australien und Neuseeland zu drehen, hat das ‚X-Men‘-Universum erweitert. Das Publikum wird vom Look des Films begeistert sein. Wir hatten Glück, dass wir in diesen beiden Ländern drehen und deren herrliche Landschaften als Hintergrund nutzen durften.“</p><p>Jackman, Regisseur Gavin Hood, Chefkameramann Donald McAlpine (MOULIN ROUGE, „Moulin Rouge“, 2001) und Produktionsdesigner Barry Robison nutzten zahlreiche Schauplätze dieser Länder um die Orte für die vier Kriege nachzubilden, die Stadt New Orleans, Hochschulen in den USA und die kanadische Wildnis. Glaubt man McAlpine, waren die herrlichen Landschaften Neuseelands besonders wichtig. Zum einen für den fiktionalen kanadischen Ort Alkali Lake, Basis des geheimen „Weapon X“-Programms, zum anderen – hierfür siedelte man auf Neuseelands South Island um – für das ländliche Paradies, in das sich Logan leider viel zu kurz mit seiner großen Liebe Kayla Silverfox zurückziehen kann. McAlpine führt aus: „Er lebt in höchst idyllischer Umgebung in einer (von Robison entworfenen) Hütte, die auf einem Berggipfel steht, der von zig anderen Bergen umgeben ist“.</p><p>Neuseelands South Island war zudem Drehort für eine der größten Actionsequenzen des Films, einer Hubschrauberjagd mit abschließendem spektakulärem Absturz. Hier arbeitete der Regisseur des zweiten Stabs Peter MacDonald (THE BOURNE ULTIMATUM, „Das Bourne Ultimatum“, 2007) eng mit Hood zusammen, während sie unter anderem eine Farm in die Luft sprengten und eine spektakuläre Motorradfahrt Logans filmten – und zwar auf der Harley Davidson, die zu seinem Markenzeichen wird.</p><p>Anschließend zog die Produktion nach Sydney, Australien um, wo man an verschiedensten Orten der Stadt drehte, u.a. in einem verlassenen Krankenhaus, einem seit langem nicht mehr bespielten Theater der 20er Jahre – welches zum Boxring umfunktioniert wurde, in dem Logan mit dem 350-Kilo-Koloss Blob kämpft –, im Centennial Park, an den wunderschönen Stränden der North Shore und einem Fußballfeld, das man zu einem Rummelplatz umfunktionierte. Der bemerkenswerteste Drehort war aber Cockatoo Island, das die Bauabteilung in ein still gelegtes Atomkraftwerk umgestaltete – das Zuhause von Strykers Laboratorien und „Aufbewahrungsort für Mutanten“. Die Insel beherbergte einst die größte Werft Australiens mit einem Trockendock, das 1857 von Sträflingen errichtet worden war, und gleichzeitig auch ein königliches Gefängnis. Dieser Drehort drängte sich geradezu auf, um jene isolierte, finstere Welt Strykers auferstehen zu lassen, in der er seine Experimente mit Mutanten durchführt.</p><p>Um den lang erwarteten Auftritt Gambits richtig in Szene zu setzen, zog man in die Fox Studios in Sydney. Hier wurden Teile von New Orleans rekonstruiert, der Heimat Gambits. Unter anderem baute das Setdesign-Team eine für New Orleans typische Gasse, wo es zu einem höchst explosiven Kampf zwischen Logan, Gambit und Wraith kommt. Hier, in bestens zu kontrollierender Umgebung und ausgestattet mit den modernsten technischen Möglichkeiten, konnte man Action vom Feinsten in Szene setzen. Die Schauspieler und ihre Stuntdoubles kletterten Wände hoch, sprangen von Dach zu Dach und bekamen die volle Wucht von Gambits Spielkarten und des Bo-Stab zu spüren. </p><p>Und dann waren da schließlich noch die Szenen, in denen sich Logan und Victor durch die verschiedenen Schlachtfelder der vier Kriege, an denen sie teilnehmen, kämpfen. Während des Amerikanischen Bürgerkrieges ziehen sie gegen die Konföderierten ins Feld, im Ersten Weltkrieg verhandeln sie in Schützengräben, im Zweiten Weltkrieg landen sie in der Normandie und schließlich sind sie auch im verheerenden Vietnam-Konflikt im Einsatz. Für die zahllosen Uniformen der Hunderten von Soldaten der verschiedenen Epochen war die Kostümdesignerin Louise Mingenbach verantwortlich, Rüstungs- und Waffenspezialisten wiederum unterwiesen die Statisten in Sachen Schießen und korrekter Kleidung.</p><p>Nachdem die schwierigen Kriegsszenen zu Ende gebracht waren, schloss man die Hauptdreharbeiten in Australien und Neuseeland ab. Nun blieben nur noch ein paar komplizierte Außenaufnahmen, die aus wetter- und kulissentechnischen Gründen ausschließlich in Kanada realisiert werden konnten. In dem Moment, in dem man auch diese erfolgreich abgeschlossen hatte, setzte der Postproduktionsprozess ein und nahm augenblicklich Geschwindigkeit auf. Ohne auszuruhen, arbeitete Jackman an dem Projekt weiter, erinnerte sich derweilen aber auch an seine eigenen „Ursprünge“ als Wolverine. Wie viele wissen, wurde er im Jahr 2000 – bei seinem Hollywood-Debüt – nur wenige Tage vor Drehbeginn von X-MEN als Wolverine besetzt. Zunächst hatte Jackman Bedenken, den Part überhaupt zu übernehmen, kannte er seinen Charakter und die gesamte „X-Men“-Mythologie doch nicht. „Ich hielt es für äußerst ungewöhnlich, dass man aus ‚X-Men‘ einen Film machen wollte. Und ein Typ, dem Klingen aus der Hand wachsen… Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nichts über die Figur, geschweige denn von der unglaublich vielschichtigen X-Men-Historie. Und wenn ich das alles gewusst hätte, dann hätte ich mich wahrscheinlich gar nicht getraut, die Rolle wegen des zu erwartenden Drucks zu übernehmen“. </p><p>„Wenn mir jemand früher gesagt hätte, dass es eines Tages einen Wolverine-Film geben wird, hätte ich nur gelacht“, fährt Jackman fort. „Ich hatte überhaupt keine Vorstellung davon, wie erfolgreich die X-Men-Filme sein und was für einen Hype sie auslösen würden. Ich kann gar nicht sagen, wie dankbar ich den Fans und den Zuschauern bin.“ </p>]]></description><guid isPermaLink="false">9464</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>The Dark Knight</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/the-dark-knight-r8487/</link><description><![CDATA[<table style="width: 640px" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center"><tr><td><table id="table48" align="right" border="0" cellpadding="8" cellspacing="8" style="width: 220px"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font size="4" color="#ff6600">THE DARK KNIGHT</font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_70442.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70442" border="0"></a></span>    </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>REGIE &amp; STORY</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0634300/">Jonathan Nolan</a> (Screenplay/Regie)<br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0634240/">Christopher Nolan</a> (screenplay)<br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0634240/">Christopher Nolan</a> (story)<br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0333060/">David S. Goyer</a> (story)</p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>BESETZUNG</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><div align="center"><p><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000288/"><span style="font-size: 9px">Christian Bale</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0000177/"><span style="font-size: 9px">Bruce Wayne</span></a><span style="font-size: 9px"> / </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0000177/"><span style="font-size: 9px">Batman</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0005132/"><span style="font-size: 9px">Heath Ledger</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0000180/"><span style="font-size: 9px">The Joker</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0001173/"><span style="font-size: 9px">Aaron Eckhart</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0000190/"><span style="font-size: 9px">Harvey Dent</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000323/"><span style="font-size: 9px">Michael Caine</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0000204/"><span style="font-size: 9px">Alfred Pennyworth</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0350454/"><span style="font-size: 9px">Maggie Gyllenhaal</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0000182/"><span style="font-size: 9px">Rachel Dawes</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000198/"><span style="font-size: 9px">Gary Oldman</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0000248/"><span style="font-size: 9px">Lt. James Gordon</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000151/"><span style="font-size: 9px">Morgan Freeman</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0000187/"><span style="font-size: 9px">Lucius Fox</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm1010931/"><span style="font-size: 9px">Monique Curnen</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0056993/"><span style="font-size: 9px">Det. Ramirez</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0212939/"><span style="font-size: 9px">Ron Dean</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0093489/"><span style="font-size: 9px">Detective Wuertz</span></a><span style="font-size: 9px"><br></span><a href="http://www.imdb.com/name/nm0614165/"><span style="font-size: 9px">Cillian Murphy</span></a><span style="font-size: 9px"> ... </span><a href="http://www.imdb.com/character/ch0000186/"><span style="font-size: 9px">Dr. Jonathan Crane</span></a></p></div></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font><b>TWO FACE RETURNS</b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_70492.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70492" border="0"><br>The Dark Knight Two Face Clip -"Half Alive"</a></span></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><strong>TRAILER</strong></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center" style="font-size: small"><strong>» </strong><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1649.html"><strong>Teaser Trailer</strong></a><strong><br>» </strong><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1650.html"><strong>Trailer 1</strong></a><strong><br>» </strong><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1651.html"><strong>Trailer 2</strong></a><strong><br>» </strong><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1652.html"><strong>Trailer 3</strong></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>SZENENBILDER</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_70440.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70440" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70441.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70441" border="0"></a>  <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70443.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70443" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70444.html"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_70446.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70446" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70447.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70447" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70448.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70448" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70449.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70449" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70450.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70450" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70451.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70451" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70452.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70452" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70453.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70453" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70454.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70454" border="0"></a></td></tr></table><p style="text-align: justify"><em>„Why so serious…?“</em><br><br>Eine Spielkarte mit der Abbildung eines Jokers darauf machte bereits am Ende von „Batman Begins” Appetit auf einen zweiten Teil. Die meisten Kinogänger hatten zu diesem Zeitpunkt noch die überragende Darstellung des Jokers durch Jack Nicholson aus dem Batmanfilm von 1989 im Hinterkopf, und waren schon allein dadurch sofort eingestimmt auf Batmans größten Widersacher.<br>Der Trailer zu „The Dark Knight“ steigerte den Hunger auf die Fortsetzung noch weiter – vor allem, weil sich bereits dort abzeichnete, dass der neue Jokerdarsteller Heath Ledger sich scheinbar keineswegs vor der Nicholsondarbietung zu verstecken brauchte.<br>Mit dem unglücklichen Tod von Ledger durch eine falsch dosierte Mischung von Medikamenten im Januar diesen Jahres gewann der „Dark Knight“-Hype dann aber plötzlich eine völlig neue Tiefe. Nun erwartete den Zuschauer nicht nur eine möglicherweise spannende Geschichte vom Kampf Gut gegen Böse, sondern zugleich auch das schauspielerische Vermächtnis eines Darstellers, der in der Blüte seines Schaffens verblichen ist. So bitter es klingen mag: Die Gewissheit, dass man mit dem Besuch von „The Dark Knight“ ein einmaliges Kinoerlebnis haben wird, da Heath Ledger definitiv für keine weiteren Rollen mehr vor der Kamera stehen kann, ist gewiss ein zusätzliches unausgesprochenes Verkaufsargument für die Kinokarte. Aber: Es wäre absolut falsch, den schon jetzt enormen Erfolg von „The Dark Knight“ darauf reduzieren zu wollen.<br>Der Film hat sehr viel mehr zu bieten.<br>Um nicht zu viel zu verraten, soll die der Kritik vorangehende inhaltliche Darstellung nur knapp sein.<br><br><em>„It´s all part of the plan.“</em><br><br><strong>Inhalt</strong>:<br>Gotham City hat mit Batman einen starken Kämpfer für die Ordnung in der Stadt gefunden – doch dies hat nicht nur positive Folgen: Die Verbrechersyndikate wollen sich keineswegs geschlagen geben und schmieden Pläne gegen den dunklen Rächer. Und auch Bürger, die sich von Batman inspiriert selbst in ein Fledermauskostüm werfen sind eigentlich eher ein Hindernis als eine Hilfe beim Kampf Batmans gegen das Verbrechen. Wirklich nützlich sind für Batman vor allem Lieutenant Gordon und der ambitionierte Staatsanwalt Harvey Dent.<br>Dent gelingt eine ganze Reihe von Verhaftungen und Batman alias Bruce Wayne erkennt, dass nicht der Mann versteckt hinter der Maske es sein kann, der für Gotham als Vorbild dient, es muss ein Mann aus dem Volk sein, der den Bürgern als moralisches Leitbild und Lichtfigur Hoffnung und Kraft gibt. Batmans Rolle bleibt die im Verborgenen, um auch solche Kämpfe für das Gute auszufechten, bei denen man sich die Hände schmutzig machen muss – und die einen Mann wie Harvey Dent beschädigen würden, wenn er selbst zu solchen Mitteln griffe.<br>Doch der Kampf gegen das Verbrechen nimmt ungeahnte Wendungen an – denn der Joker tritt auf die Spielfläche und gestaltet sie nach seinen eigenen Regeln um. Und das heißt vor allen Dingen: Keine Regeln. Nicht Geld ist es, was den Joker bei seinem Treiben motiviert – er möchte Chaos verbreiten, die Ordnung zerstören und ihm ist dabei jedes Mittel Recht, Gotham City in die Anarchie zu stürzen. Und das nicht einfach nur, indem er Zerstörungen an Menschen und Material anrichtet – er will die moralische Grundlage der Stadt und der Bürger, die in ihrer leben, vernichten. Der Joker kreiert dafür immer wieder Situationen, die die Bürger der Stadt, ihre strahlenden Repräsentanten und nicht zuletzt Batman selbst desavouieren und vor schwerwiegende Entscheidungen stellen…<br><br><em>„Let´s put a smile on that face…“</em></p><p style="text-align: justify"><strong>Kritik:</strong><br>Man möchte eigentlich meinen, dass ein Film von 152 Minuten Länge die Geduld des Zuschauers auf eine harte Probe stellt und die große Gefahr birgt, dass sich an der ein oder anderen Stelle etwas Langeweile breit macht. Und in der Tat hat „The Dark Knight“ das Problem, anfangs etwas schwer in die Gänge zu kommen. Zwar sind auch zu Beginn einige interessante Szenen enthalten, die Handlung selbst braucht aber etwas Zeit um sich zu entfalten – angesichts dessen, welche Inhalte mit den verschiedenen Schichten, die in dem Film enthalten sind, vermittelt werden, ist dies aber auch nicht unverständlich. Gut Ding will schließlich Weile haben.<br>Und spätestens, wenn der Joker erstmals so richtig vor dem Verbrechersyndikat Gothams in Erscheinung tritt, beginnt sich ein Spannungsbogen aufzubauen, der einen eigentlich bis zum Ende des Films nicht mehr loslässt. Selbst in Phasen, in denen nicht recht klar ist, was einen nun als nächstes erwartet, verliert die Handlung kaum an Fahrt. Beispielsweise als der Joker zunächst hinter Gittern landet, stellt man sich dennoch die Frage, welche Asse er noch auf der Hinterhand hält, die auch ohne, dass er sie persönlich ausspielt, der Stadt und ihrem dunklen Ritter die Initiative aus der Hand winden.<br>Überhaupt ist der Joker der Dreh- und Angelpunkt des gesamten Films – der Anarchist bestimmt den Takt, er ist es, der zum Prüfstein wird, denn er ist die ultimative moralische Herausforderung. Für ihn gibt es keine Regeln – er unterwirft sich nicht dem Diktat des Kapitals, Geld spielt für ihn keine Rolle, moralische wie materielle Wertvorstellungen sind für ihn nur Spielbälle, die er einzusetzen weiß, um andere zu erpressen. Von besonderer Bedeutung ist für ihn aber die Wahrheit der menschlichen Natur – der Joker stößt gerne auf den Wesensgrund jedes einzelnen hinab, um dort mit scharfen Messern zu entdecken, wer der Mensch wirklich ist. Er erwartet dabei geradezu, Schwäche und Feigheit vorzufinden, Egoismus und den nackten Selbsterhaltungstrieb – er setzt darauf sogar. Darin unterscheidet er sich diametral von Batman, der bei aller Härte immer noch auf das Gute im Menschen setzt; setzen muss, da er alleine schließlich nicht die ganze Stadt retten kann.<br>Moralische Stärke und Werte sind es, auf die Batman baut – und genau das ist der Punkt, an dem der Joker ansetzt: Er will dieses Fundament vernichten, um die ganze Stadt damit zu Fall zu bringen. Das erschöpft sich nicht einfach nur in Akten von Terrorismus und Zerstörung – er bricht auch die Spitzen Gothams ab, will der Stadt ihre strahlenden Vorbilder, ihre Hoffnungen nehmen. In dem Versuch, dies zu verhindern, wird Batman selbst bis an und über die Grenzen des moralisch vertretbaren hinaus getrieben und zu einigen extremen Entscheidungen gezwungen. Dennoch überschreitet er bestimmte Grenzen nicht, hält sich beinhart an Regeln, die für den nihilistischen Joker bedeutungslos sind – was diesen unterhält:</p><p style="text-align: justify"><em>„You´re just too much fun!“</em></p><p style="text-align: justify">Bei „The Dark Knight“ wird ein Konflikt zwischen Gut und Böse dargestellt, der ganz offensichtliche Bezüge zu unserer Gegenwart aufweist. Auch unsere realen Gesellschaften haben mit der Bedrohung durch einen Terrorismus zu kämpfen, dessen politische Ziele kaum noch im Vordergrund stehen, sondern der in blankem Nihilismus danach trachtet, möglichst viele Menschenleben auszulöschen und Gesellschaftsordnungen ins Wanken zu bringen – auch und gerade in den Reaktionen der Gesellschaften auf diese Bedrohung.<br>Auch Batmans Art des Kampfes gegen den Joker nimmt Formen an, die nicht mehr mit der Achtung bürgerlicher Freiheiten in Einklang zu bringen sind – weshalb der dunkle Ritter nun mal dunkel ist. Leider lässt sich aus diesem schmutzigen Kampf für das Gute durchaus auch eine gewisse Legitimation für Folter ableiten – die Parallelen zur Gegenwart und dem Umgang mit diesem Thema gerade in den USA drängen sich dabei geradezu auf.<br>Um Gotham (wie auch Amerika) jedoch eine lebensfähige Perspektive zu geben, braucht es eines hellen Ritters, eines „White Knight“, an den die Bürger glauben und an dem sie sich erbauen können. Dies kann nicht Batman sein – aber Harvey Dent, dieser Barack Obama Gotham Citys, scheint der richtige Mann dafür zu sein. Kein Wunder also, dass der Joker besonders versucht, Dent zu Fall zu bringen.<br>Welche Wendungen dieses Ringen um die Seele Gotham Citys zwischen Batman und dem Joker nimmt, sei hier verschwiegen – faszinierend ist diese Geschichte allemal.</p><p style="text-align: justify">Doch nicht nur das großartige Drehbuch weiß zu überzeugen – auch die Darsteller dieses absolut hochkarätig besetzen Films transportieren die Story überzeugend, am beeindruckendsten ist jedoch die Darstellung des Joker durch Heath Ledger.<br>Nun ist für jeden, der den Batman des Jahres 1989 kennt, natürlich Jack Nicholson das Gesicht des Jokers – hatte der doch damals einen wirklich nachhaltig beeindruckenden Bösewicht abgegeben. Wer hätte schon gedacht, dass dieser Joker noch übertroffen werden könnte?<br>Ledgers Joker ist noch schockierender, da er in seiner anarchistisch-nihilistischen Grundeinstellung, versehen mit einer zynischen Freude am Zerbrechen der Menschen und dem Spott gegenüber ihrem Anklammern an Regeln und Werten äußerst konsequent ist und er darüber hinaus mit seinem Hang dazu, mit scharfen Messern zu morden eine sehr rohe und direkte Brutalität auslebt. Und das zeigt sich in praktisch jeder einzelnen Bewegung, in der Betonung jedes Wortes. Um nur ein winziges Detail herauszupicken:<br>Als der Joker auf der Suche nach Harvey Dent auf einem Ball die schöne Rachel antrifft, streicht er sich die Haare aus dem Gesicht. – Als ob er sich für die schöne Frau zu Recht machen wollte, er sich also einer gesellschaftlichen Regel unterwerfen würde. Die Handbewegung und das Spiel mit seiner Zunge dabei sind aber genau so gespielt, dass absolut klar ist, dass er mit dieser Regel nur spielt, sie karikiert, weil es ihm in Wahrheit völlig egal ist, ob Rachel ihn nun hübsch findet oder nicht, während er sich ihr mit gezücktem Messer nähert.<br>Diese darstellerische Leistung ist beeindruckend, und man darf Christian Bale nur zustimmen, wenn er meint, dass Ledgers Joker noch lange im Gedächtnis bleiben wird.</p><p style="text-align: justify">Die Inszenierung der Actionszenen ist ebenfalls hervorragend gelungen und bewegt sich auf dem Niveau von „Batman Begins“, auch der Soundtrack ist bereits vom ersten Hans-Zimmer-Batman wohl bekannt. Der Track bietet dadurch kaum Innovationen, was allerdings bei dieser Art von Soundtrack nicht wesentlich ins Gewicht fällt – der Batmantrack ist schließlich kein klassischer Soundtrack wie man ihn von John Williams kennt, sondern dient einzig und allein zur Untermalung des Films. Wie schon beim ersten Batmansoundtrack ist auch dieser ohne den Film kaum denkbar und kann eigentlich nicht alleine stehen. Muss er auch nicht – sein einziger Zweck ist es, den Film zu unterstreichen, und das gelingt ihm auch hervorragend.</p><p style="text-align: justify"><em>„Kill the Batman“</em></p><table style="width: 640px; background-color: #000000" cellspacing="0" cellpadding="0" align="center"><tr><td style="text-align: center" colspan="2"><table style="width: 100%" cellspacing="1"><tr><td style="text-align: center; background-color: #333333;"><em><strong>„The Dark Knight“ dürfte vermutlich einer der besten Filme des Kinojahres 2008 sein.</strong></em></td></tr></table></td></tr><tr><td style="text-align: center"><span class="caption_thumb"><a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showuser=788"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70523" border="0" width="140" height="105"></a></span><br><span style="font-size: 11px"><a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showuser=788">Markus Sampl</a></span></td><td><table style="width: 100%" cellspacing="4" cellpadding="4"><tr><td style="text-align: justify"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif" width="160" height="160" style="float: right">Nein! Es ist nicht der Tod von Heath Ledger – der Film „The Dark Knight“ hat sich den Erfolg nicht einfach wegen des Hypes durch Ledgers Tod verdient, sondern, weil er wirklich verdammt gut ist. Man kann zwar gerne an der einen oder anderen Sache mäkeln, wie etwa dem etwas langsamen Anfangsteil des Films, nichtsdestotrotz zeichnet sich der Batmanstreifen durch ein hervorragendes Drehbuch aus, das zu vielfältigen Interpretationen einlädt, wie ich sie hier in Grundzügen angerissen habe. Der Cast ist insgesamt sehr gut, und Heath Ledger legt in seiner Rolle als Joker einen Meilenstein in der Reihe berühmter Filmbösewichte, den man gesehen haben MUSS, gerade im englischen Original. </td></tr></table></td></tr><tr><td colspan="2"><table style="width: 100%; background-color: #333333"><tr><td style="text-align: center"><strong>Spannung</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Action</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Humor</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Erotik</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Charaktere</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Kontiunität</strong></td><td style="text-align: center"><strong>Anspruch</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td><td style="text-align: center"><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table><div><div style="text-align: center"><br><strong>ÜBER DIE PRODUKTION<br></strong></div><table id="table49" align="right" border="0" cellpadding="8" cellspacing="8" style="width: 220px"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>SZENENBILDER</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_70467.html"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70455.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70455" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70456.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70456" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70457.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70457" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70458.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70458" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70459.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70459" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70460.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70460" border="0"></a>  <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70461.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70461" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70462.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70462" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70463.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70463" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70464.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70464" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70465.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70465" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70466.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70466" border="0"></a> <img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70467" border="0"> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70468.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70468" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70469.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70469" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70470.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70470" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70471.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70471" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70472.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70472" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70473.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70473" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70474.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70474" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70475.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70475" border="0"></a></td></tr></table><p style="text-align: justify">„Manchen Menschen sind logische Motive wie etwa Geld absolut fremd. Man kann sie weder kaufen, einschüchtern, durch Argumente überzeugen noch mit ihnen verhandeln. Manche Menschen wollen einfach zusehen, wie die Welt in Flammen aufgeht.“</p><p style="text-align: justify">Mit „Batman Begins“ schrieb der Autor/Regisseur Christopher Nolan ein neues Kapitel der Batman-Filmserie, indem er den legendären Helden zu seinen Ursprüngen zurückführte: Er malte sich aus, warum und wie sich der milliardenschwere Industrielle Bruce Wayne in den rätselhaften Kämpfer für Recht und Ordnung verwandelte, der heute als Batman bekannt ist. „The Dark Knight“ nimmt die Motive der Batman-Saga wieder auf, wobei die Figur laut Regisseur Nolan inzwischen „voll ausgereift“ ist.<br>Nolan weiter: „Wir haben Batmans Welt im ersten Film in einer interessanten Situation verlassen: Der Schluss deutete an, dass die Story sehr spannend weitergehen könnte.“ Nolan entwickelte die Story mit David S. Goyer, mit dem er bereits beim Drehbuch zu „Batman Begins“ zusammengearbeitet hatte. Nolan schrieb dann das Drehbuch zu „The Dark Knight“ zusammen mit seinem Bruder Jonathan.<br>In „The Dark Knight“ geht es laut Nolan vor allem darum, wie Batmans Existenz Gotham City verändert… und zumindest zu Anfang ist das nicht in jedem Fall eine positive Entwicklung. „Am Ende von ,Batman Begins‘ haben wir angedeutet, dass die Situation eskalieren könnte: Wenn Batman mit seinen Aktionen den Verbrechersyndikaten der Stadt ins Gehege kommt, könnte das organisierte Verbrechen umso heftiger zurückschlagen. Genau das geschieht jetzt. Sein Kreuzzug hat für Gotham City einige äußerst negative Konsequenzen.“<br>Produzent Charles Roven fügt hinzu, dass das Problem weit über die lokalen Gangster von Gotham hinausgeht: „Einerseits hat Batman angefangen, mit der Kriminalität und Korruption aufzuräumen, die Gotham lähmt. Doch ironischerweise entsteht dadurch ein Vakuum, das noch viel mächtigere Kriminelle anzieht, die jetzt ihre Chance sehen, die gesamte Stadt zu vereinnahmen.“<br>Produzentin Emma Thomas stellt fest: „In ,Batman Begins‘ haben wir uns vor allem auf die Ursprünge der Figur konzentriert: wie Batman sich aus Bruce Waynes Kindheitstrauma, aus seinen Ängsten, seiner Wut entwickelt hat, die dann zu dem Entschluss führen, Kriminalität und Korruption zu bekämpfen. In ,The Dark Knight‘ ist Batman der Polizei und den Bürgern von Gotham City bereits sehr vertraut. Doch während ihn die einen als Helden verehren, fragen sich die anderen, ob die schädlichen Aspekte seiner guten Taten nicht letztlich überwiegen. Diese Debatte erreicht ihren Höhepunkt, als ein ganz neuer Typ von Verbrecher auftaucht. Interessanterweise entspricht das Image des sorglos in den Tag hineinlebenden Milliardärs Bruce Wayne mit seinen schicken Autos, an jedem Arm eine schöne Frau, so gar nicht seinem wahren Charakter. Während also Bruce Wayne im Grunde eine Maske trägt, um seine Identität als Batman zu verbergen, ist es eigentlich Batman, durch den Bruces Identität am besten definiert wird – seine öffentlichen Auftritte als Bruce Wayne dienen ihm als ,Maske‘, die er trägt, um in der Welt existieren zu können.“<br>Das war nicht immer so. Christian Bale, der wieder als Bruce Wayne/Batman zu sehen ist, behauptet: „Wahrscheinlich hat Bruce geglaubt, dass die Aktion eines Tages abgeschlossen sein wird, dass Batman der Stadt als Vorbild dienen würde und dass er die von ihm entwickelte Figur irgendwann nicht mehr benötigen würde. Aber im Lauf der Zeit wird ihm klar, dass er nicht mehr einfach damit aufhören kann… vielleicht sogar nie mehr. Denn er muss die Stadt vor neuen Feinden schützen.“<br>Der gefährlichste Gegner ist Batmans berüchtigtster Erzfeind, der manische, gnadenlose Schurke, den man Joker nennt. „Der Joker ist der Superbösewicht des Kinos schlechthin“, bestätigt Nolan. „Auf seine Art stellt er ebenso eine Ikone dar wie der Dunkle Ritter – was wir als Chance, aber auch als Herausforderung begriffen, denn es gilt natürlich, der verdrehten Weltsicht dieses Typen auf den Grund zu gehen. Wir wollten also einen Bösewicht gestalten, der ebenso schillernd und ausgeflippt ist, wie man ihn sich vorstellt, der aber trotzdem einen realistischen Hintergrund haben soll. Im Einklang mit dem Konzept, das wir für ,Batman Begins‘ entwickelt haben, sehen wir ihn als recht ernsthaften Typen, obwohl er Joker genannt wird. Wir gingen also davon aus, dass der Joker die extremste Variante eines Anarchisten ist: eine chaotische Naturgewalt, ein Krimineller ohne Konzept, der nichts erreichen will und den man daher auch nicht verstehen kann. Er hat nicht nur ein gewaltiges zerstörerisches Potenzial, sondern lebt seine mörderische Natur mit Wonne aus: ein richtig furchteinflößendes Schauspiel.“<br>„Bei der Entwicklung des Skripts spielten wir durch, welche Auswirkungen ein solcher Typ auf die gesamte Bevölkerung haben könnte“, fährt Nolan fort. „Er verunsichert die Menschen, stellt ihre Alltagsregeln, ihre Ethik, ihre Überzeugungen, ihre Menschlichkeit auf den Kopf. Man könnte sagen, dass es ähnliche Phänomene auch in unserer realen Welt gibt, was mich zu der Überzeugung bringt, dass Anarchie und Chaos – auch schon die Androhung von Anarchie und Chaos – das Schrecklichste ist, was einer Gesellschaft passieren kann, und das gilt heute mehr denn je.“<br>„Der Joker akzeptiert keinerlei Regeln“, sagt Bale. „Wie soll man jemanden bekämpfen, der nur zerstören will, selbst wenn die Selbstzerstörung die Konsequenz ist? Einen solchen Gegner sollte man nicht unterschätzen.“ Der Schauspieler sagt weiter, dass der völlig amoralische Joker damit seine gefährlichste Waffe im Krieg gegen Batman in der Hand hat, denn Batman seinerseits vertritt „einen sehr strengen Moralkodex: Bestimmte Dinge tut er, andere nicht – und das kann der Joker zu seinem Vorteil nutzen. Batman ist immer noch traumatisiert und weiß sehr wohl, dass er in seiner Wut leicht zu weit gehen könnte, darf also eine gewisse Grenze nicht überschreiten. Er muss aufpassen, dass er bei seinem Kampf mit dem Monster nicht selbst zum Monster mutiert. Dabei wirft Chris Nolan in diesem Film interessante ethische Fragen auf: Es geht um die komplizierten Unterschiede zwischen Machtausübung und dem Streben nach Macht.“<br>Bale, der in „The Dark Knight“ bereits zum dritten Mal mit Nolan arbeitet, fährt fort: „Chris’ große Begabung besteht darin, das Action-Publikum zu seinem Recht kommen zu lassen, also reine Unterhaltung zu liefern, ohne dabei auf Momente mit schwerwiegenden persönlichen Konflikten oder die Widersprüche der Figuren zu verzichten. Er bringt beides unter einen Hut, ohne Kompromisse einzugehen.“<br>Während der Joker Chaos und Angst verbreitet, startet der neue Staatsanwalt Harvey Dent in Gotham City seinen Kreuzzug für Recht und Ordnung. „Harvey ist ein Mann aus dem Volk. Er ist ein typischer amerikanischer Held, aber ein ganz anderer als Batman“, sagt Nolan. „Daraus ergibt sich ein Triumvirat aus Batman, Harvey Dent und Lieutenant Gordon – die Justiz, die Polizei und der Selbstjustizler: Sie bilden eine Allianz, um das Verbrechen auszumerzen. Mit Batman an ihrer Seite sind sie den Kriminellen gegenüber im Vorteil, aber diese werden weiterhin von der Polizei verhaftet und dann dem Richter vorgeführt. Dennoch ergibt sich die Frage, ob man die Regeln freier interpretieren kann, ohne sie zu brechen. Das ist der rote Faden, der sich durch die Geschichte zieht.“<br>Die Dynamik der drei Gesetzeshüter verändert sich abrupt, als unvorhergesehene Entwicklungen die Existenz des unermüdlichen Staatsanwalts vernichten, der dann zum rachelüsternen Schurken Two-Face mutiert. Dazu Nolan: „Harvey ist der Hoffnungsträger von Gotham City, doch durch eine Tragödie verwandelt er sich in Two-Face… wirklich eine außergewöhnliche Story. Der Joker ist der eher extravagante Bösewicht, der sich in den Vordergrund drängt. Aber in gewisser Hinsicht reißt uns Harvey Dent/Two Face noch mehr mit, weil er eine so verblüffende Entwicklung durchmacht. Der Joker kann sich per Definition nicht entwickeln – er ist und bleibt auf Krawall gebürstet. Der Joker und Harvey Dent gehören jedenfalls zu den faszinierendsten Figuren der ,Batman‘-Bücher. Sie entwickeln fast mythische Qualitäten – es war also sehr spannend, sie durch das Prisma der von uns geschaffenen Welt zu betrachten.“<br>Mit einem innovativen, hier erstmals angewendeten Konzept erweiterte Nolan den Rahmen dieser Welt: Sechs wichtige Action-Sequenzen drehte er mit IMAX-Kameras – damit ist er der erste Regisseur, der die Großbild-Kameras beim Dreh eines traditionellen Spielfilms einsetzt. „Bei der Fortführung von Batmans Geschichte stellten wir uns der Aufgabe, die Dimensionen zu erweitern und zu verbessern. Wir expandieren die Welt, die wir im ersten Film geschaffen haben – nicht nur durch die Story, sondern auch durch ihre Präsentation. Ich bin regelrecht begeistert von der Qualität der IMAX-Bilder. Das Publikum wird dadurch so unmittelbar in die Action hineingesogen, wie es kein anderes Filmformat könnte. Ich fühle mich in meine Kindheit zurückversetzt, als ich auf der Leinwand die großen Bildformate in all ihrer Pracht genießen durfte, wie nur großes Kino sie bieten kann. Wahrscheinlich versucht sich jeder Filmemacher auf solche Erfahrungen zu besinnen, und uns schien es nur angemessen, die Dimension unserer Geschichte mit IMAX zu sprengen.“<br>Außerdem gibt es in Batmans Welt einige Veränderungen: Bruce Waynes Wohnsitz Wayne Manor ist am Ende von „Batman Begins“ abgebrannt – inzwischen wohnt Bruce in einem modernen Penthouse mit Blick über die Stadt. Batman trägt außerdem einen neu gestylten Anzug, der ihn beweglicher macht und sein Gesichtsfeld erweitert: „Jetzt kann ich den Kopf drehen“, grinst Bale. Und der agile, pfeilschnelle Bat-Pod gibt in „The Dark Knight“ sein mit Spannung erwartetes Debüt, wenn Batman in einer atemlosen Verfolgungsjagd durch den Verkehr von Gotham City prescht. Gedreht wurden diese Szenen in Chicago.<br>In seinem Bemühen, für Recht und Ordnung zu sorgen, begibt sich Batman auf eine Odyssee um die halbe Welt bis nach Hongkong – erstmals verlässt damit der maskierte Kreuzritter auf der Leinwand die Stadtgrenzen von Gotham City.<br>„Chris entwickelte ein traumhaftes Konzept zu diesem Film – und er hat sich bei der Umsetzung selbst übertroffen“, sagt Roven. „Er gehört zu den seltenen Regisseuren, bei denen man sich darauf verlassen kann, dass sie ihre Visionen – egal wie ehrgeizig sie sind – nicht nur vollständig umsetzen, sondern meist auch noch besser, als man sich das vorgestellt hat.“</p><p><em>„Entweder stirbt man als Held…<br>oder man lebt lange genug, um Bösewicht zu werden.“</em></p><p style="text-align: justify">In „The Dark Knight“ kommen etliche Darsteller wieder zusammen, die bereits bei „Batman Begins“ dabei waren – allen voran Christian Bale in der Titelrolle. Bale freut sich über die Chance, wieder den einsamen Helden spielen zu dürfen, der zum Wohl der Gemeinschaft auf einen Großteil seiner Persönlichkeit verzichtet: „Bruce bringt natürlich Opfer, mental und auch körperlich, denn dass er die Batman-Figur geschaffen hat, bringt Konsequenzen mit sich – er hat das nicht mehr unter Kontrolle. Damit kreiert er keine neue Identität, sondern eher ein Symbol, und dieses Symbol kennt keine Grenzen. Er darf niemals Schwäche zeigen. Daraus ergibt sich der Konflikt: Was nützt Bruce Wayne, und was ist für Batman der richtige Weg? Denn die beiden sind nicht immer kompatibel.“<br>„Die Arbeit mit Christian bringt richtig Spaß. Er bereichert den Dreh mit seiner Persönlichkeit“, sagt Nolan. „Er arbeitet sehr intensiv, unglaublich konzentriert, wenn er sich in die Psychologie seiner jeweiligen Rolle einfühlt. Er erarbeitet sich den Charakter der Figur und wendet seine Vorarbeit auf das Spiel an. Das hilft mir als Filmemacher sehr, weil ich weiß, dass er bestens vorbereitet ist. Er hat ein eigenes Konzept, mit dem er seine Figur in ihrer Entwicklung gestaltet. Im Grunde ähnelt er darin Bruce Wayne: Beide verwandeln sich von einem normalen Menschen in einen außergewöhnlichen Gesetzeshüter.“<br>„Christian repräsentiert mit seiner Darstellung alles, was man sich für diese Rolle nur wünschen kann: Präsenz, emotionale Tiefgründigkeit, Komplexität“, stellt Roven fest. „Man staunt immer wieder, wenn man ihn am Set beobachtet. In diesem Film eröffnet er seiner Rolle eine ganz neue Dimension.“<br>Nolan fügt hinzu, dass Bale in „The Dark Knight“ zwar dieselbe Rolle spielt wie in „Batman Begins“, trotzdem aber vor einer ganz neuen Aufgabe stand: „In ,Batman Begins‘ wurde ihm körperlich eine Menge abverlangt: Er musste hart trainieren und jede Menge Techniken lernen – wie Batman kämpft, wie er sich bewegt. Bei diesem Film würde ich das eher als inneren Prozess bezeichnen, denn Bruce merkt, welche persönlichen Auswirkungen sein Doppelleben hat. Er stellt seine eigenen Entscheidungen infrage. Diesen emotionalen Konflikt drückt Christian absolut überzeugend aus – und oft ganz ohne Worte.“<br>Dennoch wird ein Batman-Darsteller immer auch körperlich gefordert. Also frischte Bale seine Fertigkeiten in der Keysi Fighting Method (KFM) auf, jener Kampfkunst, die Batman bei der Auseinandersetzung mit seinen Gegnern anwendet. Diese relativ junge Technik ist als Disziplin der Martial Arts eine intuitive Kampfmethode, bei der es vor allem auf mentale Konzentration ankommt, aber Voraussetzung war gleichzeitig, dass Bale sich eine Spitzenkondition antrainierte. Jeden Tag übte er zwei bis drei Stunden mit den Keysi-Kampf-Experten Andy Norman und Justo Dieguez. „Bei KFM lernt man, jeden Körperteil als Waffe einzusetzen – das ist gar nicht so einfach“, berichtet Norman. „Wir haben Christian extrem gefordert, und es war fantastisch zu sehen, wie schnell er das in sich aufnimmt. Er hat sich seit dem ersten Film deutlich weiterentwickelt. Inzwischen versteht er das KFM-Prinzip viel besser, kann es also viel präziser anwenden und unglaubliche Bewegungen ausführen.“<br>„Eine faszinierende Kampfmethode“, sagt Bale. „Denn das Adrenalin, das jedermann in einer bedrohlichen oder gewalttätigen Situation spürt, wird hier zum Vorteil genutzt. Das kommt ganz aus dem Bauch heraus. Im Gegensatz zu der Zen-Gelassenheit, auf die sich manche Martial Arts berufen, gründet sich KFM auf tierische Instinkte, und wer diese Instinkte in den Griff bekommt, verfügt über eine tödliche Waffe – für Batman also genau das Richtige.“<br>Doch nun muss sich der Dunkle Ritter einem einzigartigen Verbrecher namens Joker stellen, der sich um Keysi oder sonstige Kampftechniken herzlich wenig kümmert. In einem fairen Kampf „könnte Batman ihn leicht überwinden“, berichtet Bale. „Aber der Joker kämpft eben nicht fair. Er hat jede Menge Tricks auf Lager – das Duell ist also eher mental. Doch er erlebt Batman als ebenbürtigen Gegner, und das macht ihm offensichtlich Spaß.“<br>Den Joker spielt Heath Ledger als boshaften Clown, der wohl der bekannteste von Batmans Erzfeinden ist. Bei der Besetzung ging es Nolan vor allem um die Eigenschaft „Furchtlosigkeit. Ich brauchte also einen phänomenalen Schauspieler, der aber keinerlei Angst haben durfte, eine so legendäre Rolle zu übernehmen. Heath hat etwas absolut Originelles geschaffen. Überwältigend, einfach mitreißend… die Leute werden ihren Augen nicht trauen.“<br>Der Regisseur erinnert sich, dass er sich bereits mit Ledger zusammensetzte, als das Drehbuch noch gar nicht existierte. „Wir sprachen darüber, wie er die Rolle sah, und stellten fest, dass sich unsere Konzepte völlig deckten: Der Joker stellt durch seine anarchische Haltung eine massive Bedrohung dar, er schwelgt im Chaos, verunsichert uns und macht uns Angst. Instinktiv erfasste Heath, wie er diese Figur von allen bisherigen Darstellungen absetzen konnte.“<br>Roven fügt hinzu: „Der Joker ist einer der berühmtesten Schurken der Comic-Welt – ein rätselhafter Psychopath, clever, diabolisch, charmant, komisch und in jeder Phase ein Fest fürs Auge. Natürlich war dafür ein ganz außergewöhnlicher Schauspieler nötig – und Heath hat jeden unserer Ansprüche voll erfüllt. Jede körperliche Nuance, jede sprachliche Phrasierung trägt zu seiner unvergesslichen Leistung bei.“<br>In „The Dark Knight“ erscheint der Joker ohne Vorwarnung und nimmt skrupellos seinen Platz an der Spitze der Unterwelt-Hierarchie von Gotham City ein. „In diesem Film wollten wir uns zwar nicht über die Herkunft des Jokers auslassen, aber doch zeigen, wie er in der Unterwelt aufsteigt“, berichtet Nolan. „In gewisser Weise ist der Joker die logische Antwort auf Batman, der mit dieser Art Extremverhalten in Gotham angefangen hat.“<br>Dazu Bale: „Der Joker will Batman das Rückgrat brechen: Er will beweisen, dass jedermann käuflich ist, dass man sogar bei Batman den Hebel ansetzen kann, sodass er seine Prinzipien verrät. Wahrscheinlich freut es ihn im Grunde, dass Batman nicht nachgibt, denn dadurch wächst die Bedeutung seines Gegners in dem von ihm angezettelten Spiel. Eine faszinierende Figur, und Heath zeigt darin eine außergewöhnliche Leistung. Der Film würde längst nicht so gut funktionieren, wenn wir uns nicht auf einen Darsteller von Heath Ledgers Kaliber hätten verlassen können: Er legte die Messlatte deutlich höher – genau wie der Joker es in Gotham tut.“<br>Nolan bringt es auf einen einfachen Nenner: „Der Joker soll das reine, unverfälschte Böse verkörpern, das heißt: Es gibt kein logisches Motiv für sein Verhalten. Genau das wollten wir auf Gotham loslassen: Er ist etwas Absolutes.“<br>Doch Emma Thomas stellt gleichzeitig fest: „Er ist richtig komisch. Klar, das klingt jetzt etwas bizarr, denn wie kann ein so schrecklicher Mensch lustig sein? Heath spielt ihn überhaupt nicht kitschig, aber man lacht sich weg – wegen seiner Körperlichkeit, wegen seiner trockenen, hämischen Art. Der Joker versetzt die Zuschauer in Angst und Schrecken, und gleichzeitig amüsieren sie sich köstlich über ihn.“<br>Auch auf der Seite der Rechtschaffenheit gibt es in Gotham City einen neuen Prominenten: Harvey Dent, der frisch gewählte Staatsanwalt, startet einen Kreuzzug gegen das organisierte Verbrechen, das die Stadt zu ersticken droht. Die Rolle des Harvey Dent übernimmt Aaron Eckhart: „Harvey stellt sich selbst die Aufgabe, in der Unterwelt kräftig aufzuräumen. Er ist der Hoffnungsträger in Gotham City, der ,Weiße Ritter‘, wie man ihn nennt. Er geht optimistisch und mit großem Enthusiasmus ans Werk… um bald eine totale Kehrtwendung zu machen“, meint Eckhart vielsagend. „Das ist eine tolle Rolle, zumal ich Chris Nolan sehr schätze. Als er mich wegen des Films ansprach, musste ich keine Sekunde überlegen.“<br>Laut Nolan sieht Eckhart einerseits genauso aus, wie er sich einen attraktiven und charismatischen Staatsanwalt vorstellt, aber er hatte noch weitere Gründe, um gerade diesen Schauspieler zu besetzen: „Uns schwebte jemand vor, der den typischen amerikanischen Charme verkörpert, denn wir müssen ihn am Anfang des Films als sehr gut aussehenden Helden ernst nehmen. Aber in der Figur steckt noch mehr: Unser Schauspieler musste auch ausdrücken können, dass Harvey Dent eine unterschwellige Dimension hat, dass düsterer Zorn in ihm schlummert – nur so kann er uns in seiner späteren Entwicklung überzeugen. Eine solche Figur kann man nicht als simplen Helden präsentieren, die keine Fehler, keine negativen Seiten hat. All diese Facetten drückt Aaron äußerst überzeugend aus.“<br>Als neuer Staatsanwalt von Gotham City muss sich Harvey Dent nicht nur mit der steigenden Kriminalität auseinandersetzen, sondern auch mit dem maskierten Batman, der das Gesetz in die eigene Hand nimmt. „Das ergibt eine interessante Dynamik“, stellt Eckhart fest. „Denn Harvey erlebt, wie Batman gegen Verbrecher vorgeht – er selbst würde gern ähnlich handeln, darf es aber nicht. Harvey muss sich immer im Rahmen der Gesetze bewegen. Er muss öffentlich das tun, was Batman heimlich tut. Er bewundert Batman für sein Engagement, auch wenn er ihn in der Öffentlichkeit nicht unterstützen kann. Was er von Bruce Wayne hält, ist wiederum eine andere Sache. Bruce erlebt er nur als einen leichtlebigen Playboy – er kann ihn nicht ernst nehmen.“<br>„Harvey hält Bruce für einen High-Society-Deppen“, bestätigt Nolan. „Er wäre sehr überrascht, wenn er wüsste, wer hinter der Maske steckt.“<br>Doch egal was Dent von Bruce Waynes öffentlichen Auftritten hält – Bruce seinerseits weiß zu schätzen, wie der Staatsanwalt sich um seine Stadt bemüht. Nolan kommentiert: „Wir fanden es logisch, dass Bruce Batmans Kreuzzug ursprünglich nur als kurzfristig geplant hat, als Symbol, um die Aufrechten in Gotham aufzufordern, in ihrer Stadt aufzuräumen. Harvey Dent ist endlich die Reaktion, auf die er gewartet hat. Harvey ist der Held, den Gotham braucht – ein Held mit einem Gesicht, ohne Maske.“<br>Dagegen sagt Thomas: „Da ist aber auch ein gewisser Opportunismus im Spiel, denn wenn Harvey Dent Erfolg hat, braucht Bruce vielleicht nicht mehr als Batman einzuschreiten. Vielleicht wird es ihm doch noch vergönnt sein, ein normales Leben zu führen. Denn er wünscht sich durchaus, sein Cape an den Nagel zu hängen. Ob Bruce zu diesem Zeitpunkt glücklich werden würde, wenn er Batmans Cape ablegt, weiß ich nicht. Wahrscheinlich weiß er es selbst nicht. Aber im Grunde seines Wesens merkt er, dass ihm sein Konzept entgleitet, und vielleicht ist Harvey Dent der Einzige, der das Dilemma beenden kann.“<br>Ein normales Leben für Bruce Wayne würde auch eine gemeinsame Zukunft mit seiner großen Liebe Rachel Dawes einschließen, die inzwischen als stellvertretende Staatsanwältin für Dent arbeitet. So gesehen ist der Staatsanwalt allerdings keine Hoffnung für Bruce, sondern ein Stolperstein, denn Rachel arbeitet nicht nur für ihn, sondern ist auch in ihn verliebt. „In Bezug auf Rachel ist Bruces Haltung Dent gegenüber widersprüchlich. Er respektiert Dent zwar, möchte ihm andererseits aber am liebsten an die Gurgel gehen“, sagt Bale augenzwinkernd. „In Bruce streiten sich also seine ideologischen Überlegungen mit seinen sehr menschlichen Regungen.“<br>Die Rolle der Rachel übernimmt Maggie Gyllenhaal – sie berichtet: „Rachel hat mit blutendem Herzen beschlossen, dass sie unmöglich mit Bruce zusammenleben kann, solange er Batman ist. Dann lernt sie Harvey Dent kennen und verliebt sich in ihn. Wahrscheinlich bewundert sie an Harvey das, was ihn von Batman unterscheidet – oder das, was Bruce Wayne als Batman tut: Harvey übt keine Selbstjustiz. Er stellt sich nicht über das Gesetz, wenn er sich für die Bewohner von Gotham City einsetzt. Vielmehr glaubt Harvey an das System, auch wenn es nicht mehr funktioniert, und er will die Korruption innerhalb des Systems bekämpfen. Deswegen liebt ihn Rachel und hält ihn für einen Helden. Gleichzeitig liebt sie Bruce immer noch, und natürlich weiß sie auch, dass er sie liebt – sie steckt also in der Zwickmühle. Für mich persönlich ist das allerdings egal, denn entweder bekomme ich Christian Bale oder Aaron Eckhart, beides echt großartige Typen. Als Schauspielerin will ich also mit dieser Zwickmühle gerne leben“, lacht Gyllenhaal. „Dass ich unbedingt dabei sein wollte, liegt vor allem an Chris Nolan und den übrigen Darstellern. Von Anfang an hat sich Chris aufrichtig für meine eigenen Ideen zur Rolle interessiert. Er will Rachel als clevere und fähige Frau zeigen – sie ist durchaus nicht das Klischee-Fräulein in Nöten, obwohl sie manchmal durchaus in Nöten ist. Dadurch ergänzten wir uns wunderbar, denn genauso sehe ich Rachel auch, und wir haben uns gegenseitig inspiriert, um daraus die Rachel des Films zu gestalten.“<br>„Maggie ist ganz einfach eine fantastische Schauspielerin“, stellt Nolan fest. „Ich schätzte ihre Leistungen auch schon in ihren früheren Filmen und habe mir seitdem gewünscht, mit ihr zu arbeiten. Die Rolle der Rachel schien mir die ideale Gelegenheit. Maggie ist sehr intelligent und sehr reif, aber auch sehr gefühlsbetont und natürlich eine Augenweide. Man nimmt ihr die Rolle in jeder Phase ab. Ganz wunderbar stellt sie Rachels Konflikt zwischen den beiden Männern dar, und wir verstehen sofort, warum sich beide Männer zu ihr hingezogen fühlen. Mit Bruce hat Rachel viel gemeinsam erlebt, er hat einen festen Platz in ihrem Herzen, aber Harvey liebt sie ebenfalls – sie kann sich durchaus ein gemeinsames Leben mit ihm vorstellen.“<br>Das alles spielt plötzlich keine Rolle mehr, als ein schreckliches Ereignis den einst unermüdlichen Harvey Dent in den grausig entstellten Two-Face verwandelt, der fortan nur noch an Rache denken kann. „Aufgrund fürchterlicher Ereignisse wird sein Leben auf den Kopf gestellt – jetzt ist er nur noch von Wut erfüllt“, sagt Eckhart. „Seine Trauer, sein Leid geben ihm Kraft, er will die Bösewichte umbringen… oder eben jene, die er für die Bösewichte hält. Er fordert immer noch sein Recht, nun aber außerhalb der Gesetze, für die er zuvor eingetreten ist. Ich sehe ihn nicht als eindeutigen Schurken, wie der Joker einer ist. Aber Harvey hat sich jetzt in Two-Face verwandelt, seine Weltsicht hat sich derart verzerrt, dass er den Joker als Seelenverwandten wahrnimmt… und der Joker begreift, dass Harvey jetzt genauso reagiert, wie er es sich gewünscht hat. Das ist eine tolle Szene, und Heath zeigt darin eine wunderbare Leistung. Als Schauspieler fand ich es sehr spannend, mit ihm zu arbeiten. Durch Heaths Darstellung wird der Joker eine unvergessliche Kinofigur. Er bietet alles, was man von einem berüchtigten Erzgegner wie dem Joker erwartet, und trotzdem drückt er ihm seinen ureigenen Stempel auf.“<br>Dazu Nolan: „Der Joker verstört uns so sehr, weil seine Haltung offenbar von keinerlei Logik geleitet wird. Er bricht sich Bahn wie eine Naturgewalt. Bei Two-Face erleben wir die Verwandlung mit, wir verstehen seinen Zorn, wissen, warum er leidet. Aaron liefert eine Spitzenleistung als Harvey Dent, der das traurige Schicksal von Two-Face erdulden muss – er lässt uns diese emotionale Achterbahnfahrt hautnah miterleben.“<br>Neben der augenfälligen Entwicklung von Harvey Dent/Two-Face gibt es im Film laut Nolan „eine Reihe weiterer Gegensätzlichkeiten, und auch in den Beziehungen gibt es etliche Spiegelungen. Die Beziehung zwischen Batman und dem Joker ist in dieser Hinsicht interessant, aber auch die Beziehung zwischen Harvey Dent/Two-Face und Lieutenant Gordon.“<br>Lieutenant Jim Gordon wird wie in „Batman Begins“ von Gary Oldman dargestellt. Gordon leitet bei der Gotham City Police die Major Crime Unit (MCU). „Gary ist ein wirklich bemerkenswerter Darsteller“, sagt Roven. „Gordon könnte man leicht als ganz geradlinige Rolle auffassen, vor allem wenn man sie mit all den exzentrischen und bizarren Figuren vergleicht, die ihn umgeben. Aber durch Gary wird auch er zu einer sehr schillernden Figur.“<br>Nolan kommentiert: „Im ersten Film trat Gordon sehr zurückhaltend auf. Dafür brauchten wir einen Schauspieler, der eine bedeutende Rolle ausfüllen kann, aber gleichzeitig sehr subtil und zurückgenommen agiert. Umso mehr freue ich mich, dass Gary den Gordon auch im neuen Film spielt, denn die Story fordert Gordon diesmal sehr viel mehr – Gary kann richtig vom Leder ziehen und zeigen, was er kann.“<br>In „The Dark Knight“ steht Lieutenant Gordon zunehmend unter Druck von allen Seiten, weil die Kriminalität beängstigend zunimmt. Als erfahrener Cop weiß er, dass er sich auf seine Instinkte verlassen kann, und die sagen ihm: Verlass dich auf Batman. Er begreift zwar, dass Batman zur Gefahr für Gotham wird, glaubt aber, dass nur Batman die Stadt retten kann, vor allem, wenn der Joker mitmischt. „Gegen den Joker ist die Polizei machtlos“, sagt Oldman. „Geld interessiert ihn nicht, auch nicht die Macht im landläufigen Sinn. Der Joker steht für Chaos und handelt nur nach dem Lustprinzip. Wie soll man als Polizist in solch einem Fall vorgehen?“<br>Thomas fügt hinzu, dass Gordon nicht nur unter Druck steht, weil Batmans Aktionen ungeahnte Konsequenzen für die Stadt haben, sondern „auch Harvey Dent ist in Gordons Augen nicht recht vertrauenswürdig, denn bisher hat es in Gotham City noch nie einen Politiker gegeben, der nicht mehr oder weniger korrupt war. Gordon weiß, dass etwas geschehen muss, hält aber Batman für den geeigneten Mann, weil er weiß, wie Batman motiviert ist: Er vertraut einfach darauf, dass Batman die Sache langfristig in den Griff bekommt.“<br>Bruce Wayne kann außerdem auf zwei weitere Verbündete zählen: seinen treuen Butler Alfred Pennyworth, der nach dem Mord an Bruces Eltern zum Ersatzvater des Jungen wurde; und den genialen Lucius Fox, der inzwischen Wayne Enterprises leitet und weiterhin Batmans High-Tech-Ausrüstung entwickelt. Die Oscar-Preisträger Michael Caine und Morgan Freeman sind wie in „Batman Begins“ als Alfred und Lucius zu sehen. <br>Als Bruce Waynes engste Vertraute kennen Alfred und Lucius Batmans wahre Identität – aber mit diesem Wissen ist auch Verantwortung verbunden. Beide dienen ihm auf ihre Art als Mentor, Anwalt und manchmal auch als Bruces Gewissen. „Was sie zusammenhält, ist überdeutlich, aber man entdeckt durchaus Unterschiede in den Beziehungen“, sagt Nolan. „Lucius Fox weiß ganz genau, was Bruce als Batman tut, größtenteils ist er damit einverstanden. Aber im Handlungsverlauf wird Lucius’ Akzeptanz von Bruces/Batmans Aktionen auf eine harte Probe gestellt.“<br>Freeman meint: „Ich sehe Lucius als Praktiker – er tut alles, um die Mission dieses Mannes zu erleichtern. Batman erklärt sich selbst zum Kämpfer für das Recht, und sobald er sich einen Namen gemacht hat und die Welt auf ihn zählt, muss er diesem Anspruch auch gerecht werden. Aber Lucius fragt sich auch, ob es Grenzen gibt, ob er sich in bestimmten Situationen weigern würde, Bruce bei seiner Aufgabe zu unterstützen.“<br>Dagegen ist Alfred laut Nolan „unbedingt von dem überzeugt, was Bruce tut. Er macht ihm sogar Mut, einen Schritt weiter zu gehen, wenn es nötig sein sollte. Natürlich macht sich Alfred um den Menschen Bruce Sorgen – Alfred hat ihn immerhin großgezogen. Aber er lässt sich nie von seinen eigenen Ängsten leiten, wenn es um Bruces persönliche Sicherheit geht: Immer ermuntert er ihn, seine Mission weiterzuführen.“<br>Bruce Wayne behauptet Alfred gegenüber, dass Batman als Symbol keine Grenzen kennt, doch „Alfred sieht den Menschen in Bruce, und der stößt durchaus an seine Grenzen“, sagt Caine. „Bruce ist praktisch sein Sohn, und für die Eltern bleiben die Kinder immer die Kleinen, selbst als Erwachsene noch. Also macht sich Alfred natürlich Sorgen. Ich sehe Alfred als Bruces Schutzengel, nicht nur physisch, sondern auch psychologisch und moralisch. Es geht um ganz handfeste Probleme, über die Alfred und Bruce öfter streiten. Die beiden haben eine sehr menschliche Beziehung, aber auch eine sehr humorvolle“, grinst Caine.<br>Laut Nolan ist Alfreds Humor naturgegeben: „Michael ist ein sehr lustiger Mensch – ich habe noch nie mit einem Schauspieler gearbeitet, der das Comedy-Timing derart spielend beherrscht. Er weiß genau, wie man aus einer Dialogzeile den größtmöglichen Lacher herausholt. Bei der Arbeit mit bewährten Stars wie Michael Caine und Morgan Freeman profitiere ich ungeheuer von ihrer Erfahrung. Sie prägen den Set mit ihrer Gelassenheit, die sich auf alle Beteiligten positiv auswirkt, und sie spornen alle zu Höchstleistungen an. Es war ein Privileg für mich, den ersten Film mit ihnen zu machen, und ich fühle mich geehrt, weil sie auch in ,The Dark Knight‘ wieder mitwirken.“<br>Zur Besetzung zählen außerdem Eric Roberts als Maroni, einer der Gangsterbosse in Gotham City; Chin Han als Lau, ein asiatischer Geschäftsmogul, der dem Verbrechersyndikat von Gotham ein Angebot macht, das es nicht ablehnen kann; Nestor Carbonell als Bürgermeister von Gotham City; und Anthony Michael Hall als Fernsehreporter. Cillian Murphy ist in einem Gastauftritt erneut als Scarecrow zu sehen.<br>Insgesamt freut sich Nolan über sein „hervorragendes Ensemble, darunter einige der außergewöhnlichsten Begabungen in der heutigen Filmbranche. Deshalb war dies für alle Beteiligten ein äußerst spannendes Unternehmen, wir genossen die tolle Atmosphäre am Set. Wie durch einen Zauber erlebten wir, dass die Schauspieler mit ihren sehr unterschiedlichen Ansätzen zu einer Einheit zusammenwuchsen und auf das gemeinsame Ziel hinarbeiteten.“</p><p><em>„Brauchen Sie den Bat-Pod, Sir?“<br>„Mitten am Tag, Alfred? Nicht gerade unauffällig.“</em></p><p style="text-align: justify">Auf der Leinwand ist Lucius Fox für die Ausrüstung verantwortlich, die Batman mit technisch ausgeklügelten Innovationen in die Lage versetzen, den Schurken das Handwerk zu legen: von seinem neuen, verbesserten Anzug über die Waffen bis zu seinen verschiedenen Fahrzeugen. Tatsächlich aber sind Chris Nolan und sein Design-Team dafür verantwortlich, allen voran Produktionsdesigner Nathan Crowley und Kostümbildnerin Lindy Hemming, aber auch der für die Spezialeffekte zuständige Chris Corbould mit seinem Team, das die Entwürfe praktisch umsetzt.<br>Dazu Nolan: „In ,Batman Begins‘ konnten wir zeigen, wie das Batmobil und der Batman-Anzug entwickelt wurden. Aber wir haben die technischen Geräte durchaus nicht in allen Einzelheiten vorgestellt. In der Fortführung der Geschichte können wir nun also demonstrieren, wie Batman sich weiter technisch aufrüstet, ohne dass das unglaubwürdig wirkt. Was mir an ihm besonders gefällt: Er verfügt ja über keinerlei Superkräfte – nur über sehr großen Reichtum. Von dieser Warte aus betrachtet stellt sich die Frage: Wenn mir unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, ich materiell also über eine Menge Macht verfüge, wie kann ich die einsetzen, um verblüffende technische Vorrichtungen und Techniken für die Verbrechensbekämpfung zu entwickeln, die aber auf wissenschaftlicher Grundlage immer einer logischen Überprüfung standhalten müssen?“<br>Nolan und Crowley hatten bereits für „Batman Begins“ das berühmte Batmobil neu entworfen – es entstand eine Mischung aus Lamborghini und Humvee-Jeep. Das unübertreffliche Batmobil trägt den Spitznamen Tumbler, es ist eine Kombination aus der Spurtstärke und Wendigkeit eines Sportwagens und einem Chassis, das eher an einen Panzerwagen erinnert. Das Batmobil hat sechs mit Monsterreifen bestückte Räder, aber keine Frontachse, was den Kurvenradius erheblich verringert. Obwohl es 2,5 Tonnen wiegt, kann es Sätze von zwei Meter Höhe und 20 Meter Länge machen und beim Aufsetzen sofort abdrehen. Die Beschleunigung von null auf 100 beträgt fünf Sekunden.<br>In „The Dark Knight“ hat das Batmobil wieder starke Auftritte, aber auch Batmans neuestes Gefährt kommt zum Einsatz: der Bat-Pod mit Turboantrieb, schwerer Bewaffnung und doppelrädriger Maschine. „Natürlich verwenden wir das Batmobil wieder“, berichtet Nolan. „Aber wir wollten Batman auch etwas Neues zur Verfügung stellen, ein aktuelles Transportmittel, sehr exotisch und sehr dynamisch. Ein Zweirad, das aber eindeutig kein Motorrad ist. Im Grunde stellt der Bat-Pod im Motorradbereich das dar, was der Tumbler im Autobereich leistet.“<br>Mit dem Bat-Pod kann Batman flexibel durch die Straßen von Gotham City manövrieren, aber auch jedes andere Terrain befahren. Er verfügt über die gleichen Monster-Reifen wie das Batmobil und kann ohne Ständer von selbst stehen. Für etwaige Angriffe ist er bestens gerüstet – an beiden Seiten befinden sich Waffen: 40mm-Kanonen, Maschinengewehre Kaliber 50 und Enterhaken-Werfer.<br>Ausgedacht haben sich den Bat-Pod Crowley und Nolan. Mehr als eine vage Idee hatten sie nicht, als sie sich in ihr liebstes Design-Hauptquartier zurückzogen: Nolans Garage. Dort wurden die Details ausgearbeitet. Crowley erinnert sich: „Wir überlegten: ,Wir bauen das ganz einfach in Originalgröße.‘ Und genau das haben wir getan. Wir besorgten uns Werkzeug und schraubten einen originalgroßen Prototyp zusammen – mit allem drum und dran, was wir für geeignet hielten.“<br>Natürlich hatten Nolan und Crowley keine Ahnung, ob ihre Erfindung auch funktionieren würde. Dafür war das Spezialeffekte-Team unter Leitung von Chris Corbould zuständig. Corbould berichtet: „Ich erinnerte mich, wie Chris Nolan mir sein Konzept für das Batmobil zeigte. Ich hatte keine Ahnung, wie wir das umsetzen sollten, aber es wurde ein großer Erfolg. Jetzt rief er wieder an und bat mich vorbeizukommen und seinen sogenannten Bat-Pod anzuschauen. Da dachte ich: ,Au weia, was hat er sich jetzt wieder ausgedacht?“<br>Corbould flog nach L.A., betrat Nolans Garage und warf einen ersten Blick auf Nolans und Crowleys Prototypen des Bat-Pod. „Ich bin fast in Tränen ausgebrochen“, lacht Crowley. „Er war total entsetzt von der Vorstellung, das Ding irgendwie zum Laufen zu bringen. Wir schenkten ihm ständig Tee nach, aber er starrte nur auf das Gefährt und machte ein Gesicht, als ob er dachte: ,O mein Gott, wann geht mein Rückflug?‘ Es war die übliche Kollision von Design und Ingenieurtechnik.“<br>Tatsächlich hat Crowley Corboulds geistige Verfassung recht gut eingeschätzt. „Ich war wie vor den Kopf gestoßen“, gibt Corbould zu. „Ich sagte gar nichts und tat so, als ob ich darüber nachdachte, aber mir ging nur durch den Kopf, dass die beiden total durchgedreht waren. Wo sollte ich die Kraftübertragung unterbringen? Und wie sollte sich das Ding bei so gewaltigen Reifen lenken lassen? Es gab jede Menge Probleme.“<br>Trotz seiner Bedenken kehrte Corbould nach London zurück, um mit seinem Team Ideen zusammenzutragen, wie man den Bat-Pod zum Fahren bringen könnte. Nach etlichen erfolglosen Versuchen entwickelten sie tatsächlich einen funktionierenden Bat-Pod, der dem von Nolan und Crowley ursprünglich gebauten Modell überraschend ähnlich sieht. Nolan gibt zu: „Im Grunde kann er gar nicht funktionieren, aber irgendwie haben Chris und sein Team es trotzdem geschafft.“<br>Corbould weiter: „Witzigerweise haben weder Chris noch Nathan jemals auf einem Motorrad gesessen. Sie waren also völlig blauäugig, was die Mechanik für den Antrieb angeht. Letztlich war das sogar ein Vorteil, denn dadurch ließen sie sich nicht mal unbewusst vom Konzept orthodoxer Motorräder leiten. Weil sie von der Mechanik keine Ahnung haben, gelang es ihnen viel leichter, dieses total abgedrehte, wunderbare Gefährt zu entwerfen.“<br>Eine ganz andere Sache war es dann, den Bat-Pod tatsächlich zu fahren. Nolan bestätigt: „Was Chris und sein Team letztendlich konstruiert haben, war ein sehr beeindruckendes, äußerst effektives Gefährt, was sehr gut funktioniert, sich aber unglaublich schwer fahren und lenken lässt.“<br>Um den Bat-Pod zu manövrieren, muss sich der Fahrer fast horizontal nach vorn lehnen und eher mit seinen Ellbogen als mit seinen Händen lenken. Tatsächlich gelang es nur einer Person, den Bat-Pod unter Kontrolle zu bringen: dem professionellen Stuntfahrer Jean-Pierre Goy. Dazu Corbould: „Ich habe mit Jean-Pierre schon mehrfach gearbeitet – er ist einer der besten Fahrer der Welt, wenn nicht gar der beste. Er hat sich sofort voll darauf konzentriert, sich die Maschine anzueignen. Er sagte: ,Ich steige auf kein anderes Motorrad, bevor ich diese Sequenz im Kasten habe.‘ Denn er musste sich ganz auf die ungewöhnliche Handhabung des Bat-Pod einstellen. Ich müsste lügen, wenn ich behaupten würde, dass ihm das leicht gefallen wäre. Aber er tat es und lieferte spektakuläre Bilder – es hat sich also gelohnt.“</p><p><em>„Ich brauche einen neuen Anzug. Dabei geht es nicht um Mode, Mr. Fox, sondern um Funktionalität.“<br>„Sie wollen den Kopf drehen können…“</em></p><p style="text-align: justify">Batmans Silhouette ist zur Ikone geworden, die selbst dem flüchtigen Betrachter sofort ins Auge fällt. Chris Nolan und Kostümbildnerin Lindy Hemming wollten also dieses Image unbedingt bewahren, als sie ihre Entwürfe für Batmans neuen Anzug in „The Dark Knight“ diskutierten.<br>Hemming und ihr Team konzentrierten sich vor allem auf größere Flexibilität und höheren Tragekomfort. Sie recherchierten, welche Schutzanzüge Motocross-Fahrer tragen und welche Panzeranzüge fürs Militär entwickelt wurden. „Der neue Batsuit sollte geschmeidiger, praktischer sein und Batman mehr Raum zum Atmen geben, also kein Gummianzug, sondern eine moderne Rüstung“, sagt Hemming, wobei sie auf das Neopren-Material anspielt, das für den Anzug in „Batman Begins“ verwendet wurde.<br>Der neue Anzug besteht aus 110 Einzelteilen. Die Basis bildet ein Polyestergewebe, das beim Militär und bei High-Tech-Sportherstellern zum Einsatz kommt, weil es Feuchtigkeit aufsaugen kann. Darauf brachte man einzeln gegossene Teile aus biegsamem Urethan an, die zusammen die Rüstung ergeben. Als zusätzlicher Schutz wurden Kohlefaserplatten, die leicht, aber unglaublich widerstandsfähig sind, in bestimmte Urethan-Elemente an den Beinen, auf Brust und Bauch integriert.<br>Um die Veränderungen des Anzugs zwischen „Batman Begins“ und „The Dark Knight“ zu beschreiben, sagt der für die Kostümeffekte zuständige Graham Churchyard: „In ,Batman Begins‘ bestand der Anzug aus drei Hauptteilen – im neuen Film sind es über 100: Es war also ein sehr komplizierter Anzug. Jedes Einzelstück musste geformt werden, um daraus eine Gussform zu erstellen, in der das endgültige Teilstück entstand. Jedes Teil stand dutzendfach zur Verfügung, weil für die Produktion etlich Batsuits erforderlich waren. Wir haben richtig hart gearbeitet.“<br>Sowohl Nolan als auch Bale baten Hemming, sich vor allem um eine flexiblere Halspartie zu kümmern, die das Drehen des Kopfes erlaubt. „Früher musste Batman immer seine Schultern drehen, wenn er zur Seite blicken wollte – diese Neuerung war uns also sehr wichtig“, bestätigt Bale. Eine naheliegende Lösung war, die Kappe vom Anzug zu trennen, doch der Übergang musste nahtlos sein, um die beeindruckende Silhouette des Dunklen Ritters nicht zu verändern.<br>Christian Bale war mit dem völlig überarbeiteten Design rundum zufrieden: „Der Anzug ist viel bequemer, man bekommt keine klaustrophobischen Gefühle wie im ersten Anzug. Er ist auch viel flexibler und erlaubt größere Bewegungsfreiheit, was besonders für die Action- und Kampfsequenzen wichtig ist. Doch ich fühle mich nach wie vor unbesiegbar“, bestätigt er. „Man kommt sich absolut sicher und sehr mächtig vor, wenn man den Batsuit trägt. Er funktioniert!“<br>Was Kampfeinsatz und Schutz angeht, bot der neue, verbesserte Anzug nicht nur zusätzliche Flexibilität. Er wurde auch mit etlichen technischen Finessen ausgestattet, die Batman bei seinen Einsätzen helfen. Dazu gehören rasiermesserscharfe Flossen, die ausgefahren und von den Stulpen seiner Handschuhe abgefeuert werden können; Linsen mit dreidimensionalen Radarbildern, die innerhalb der Batman-Maske heruntergeklappt werden, wobei seine Augen von glänzend weißen Schilden verdeckt werden.<br>Nur ein Design-Element des Anzugs aus „Batman Begins“ wurde für „The Dark Knight“ unverändert übernommen: Das Cape. Hemming sagt: „Wir haben uns viel Zeit genommen, um das Cape für den ersten Film richtig hinzubekommen – das sollte so bleiben. Eine zusätzliche Eigenschaft hat das Cape aber doch: Es lässt sich zu einer Art Rucksack zusammenschnüren und auf Kommando entfalten, was mit digitalen Effekten bewerkstelligt wird.“<br>Bruce Waynes Image hat nicht den Ikonencharakter seines Alter Ego, aber er pflegt ebenfalls seinen persönlichen, maßgeschneiderten Stil, mit dem er seinen Wohlstand und sozialen Status ausdrückt. Um den Mann hinter der Maske einzukleiden, arbeitete Hemming mit dem legedären Couturier Giorgio Armani zusammen. „Chris Nolan und ich stellten uns Bruce Wayne in eleganten Maßanzügen vor“, berichtet Hemming. „Giorgio Armani ist das Sinnbild für den klassisch-modernen Look, der uns vorschwebte. Wir suchten die Stoffe aus und arbeiteten dann direkt mit Mr. Armani und seinen Leuten zusammen, die Christian mit einer kompletten, ganz auf die Rolle zugeschnittenen Garderobe ausstaffierten.“ Als Bruce Wayne trägt Bale Armanis neueste Kollektion: Giorgio Armani Hand Made-to-Measure. In jedem Anzug findet sich Armanis traditionelles, extra für den Besitzer angefertigtes Label – in diesem Fall also Giorgio Armani for Bruce Wayne.<br>Harvey Dent hat natürlich nicht die Mittel eines Bruce Wayne, doch Hemming sagt, dass er mit seiner Kleidung trotzdem Autorität und Zuversicht ausdrücken muss. „Wir kleiden ihn einfach, aber tadellos in Anzüge von (Ermenegildo) Zegna.“<br>Bei den Outfits für den Joker konnte die Kostümdesignerin dagegen aus dem Vollen schöpfen – sie veränderte den bekannten Look der Figur und passte ihn Heath Ledgers Generation an. Dazu Hemming: „Als feststand, dass Heath die Rolle spielen würde, beschloss ich, dem Kostüm einen jüngeren, trendgerechten Look zu verpassen. Meine Recherchen umfassten Vivienne Westwood, Johnny Rotten, Iggy Pop, Pete Doherty und Alexander McQueen. Ich habe regelrecht Images gesammelt.“<br>Der endgültige Entwurf ist laut Hemming ein Ensemble, das „das Geckenhafte des Jokers betont, und ein Touch Grunge ist auch dabei“. Das Outfit betont die traditionelle Farbpalette des Jokers: Er trägt einen violetten Mantel über einer grünen Weste. Doch dann wechselt er den Look und trägt ein leichteres Jackett, das sich am Carnaby-Street-Mod-Look orientiert. Das Hemdmuster wurde einem Hemd nachempfunden, das Hemming auf einem Flohmarkt aufstöberte.<br>Der Joker trägt Schuhe aus Mailand, die die Kostümbildnerin auswählte, weil die Spitzen nach oben gebogen sind – dadurch fühlte sie sich an Clown-Schuhe erinnert. Seine Krawatte wurde aus einem Stoff geschneidert, der nach Hemmings genauen Anweisungen bei Turnbull &amp; Asser extra gewebt wurde: Bei diesem Londoner Ausstatter kleidet sich auch das britische Königshaus ein. „Heath wollte sie schmal halten, es ist also ein Schlips im Stil der 60er-Jahre, aber aus dem Stoff von Turnbull &amp; Asser. Ich darf wohl mit Recht annehmen, dass Turnbull &amp; Asser noch nie einen so verrückten Schlips angefertigt haben“, lacht Hemming. „Als Heath hereinkam und wir ihm all die Einzelheiten des Kostüms präsentierten, fand er sie äußerst originell und hat sie sofort akzeptiert.“<br>Auch das Makeup des Jokers weicht von den bisherigen Darstellungen ab. Zwar wird das weiß getünchte Gesicht und die spöttische Grimasse beibehalten, aber das Makeup in „The Dark Knight“ lässt ihn fanatischer aussehen, um die Schockwirkung zu unterstreichen. Das Gesicht des Jokers ist unter einer dicken Schicht Schminke verborgen, die teilweise Risse zeigt und zerläuft. Die Augen sind dick schwarz umrahmt, das rote Grinsen ist schlampig aufgemalt und zieht sich von den Mundwinkeln über die Wangen, verbirgt aber nicht ganz die darunter liegenden schrecklichen Narben. Seine Haare sind eher unauffällig, aber deutlich grün gefärbt.<br>Der für das Makeup und die Frisuren verantwortliche Peter Robb-King stellt fest: „Natürlich haben die Zuschauer bereits eine gewisse Erwartungshaltung, was das Aussehen des Jokers angeht. Aber wir wollten sozusagen unter seine Haut, um seiner Funktion in der Story näherzukommen. Er hat als Persönlichkeit Schaden genommen – in jeder Bedeutung des Wortes. Es lag uns also viel daran, ihm einen Look zu verpassen, der eben ganz und gar nicht zum Lachen ist.“<br>Heath Ledgers Maskenbildner John Caglione, Jr., bezeichnet das Makeup des Schauspielers als „einen Tanz“. Dazu sagt er: „Heath verzog sein Gesicht zu bestimmen Grimassen, runzelte die Stirn, kniff die Augen zusammen, und ich pinselte die Schminke über dieses verzerrte Gesicht. Durch diese Technik entstand eine Struktur, ein Ausdruck, wie man ihn durch das einfache Bemalen des Gesichts mit normalem Weiß nicht hätte erreichen können. Dann verwendete ich schwarzes Makeup für Heaths Augen, wobei er sie fest zukniff – auch dadurch ergaben sich entsprechende, dazu passende Strukturen. Nach dem Auftragen der schwarzen Farbe sprühte ich Wasser über seine Augen, und er kniff die Augen zusammen und schüttelte den Kopf, sodass das Schwarz zerlief und verschmierte.“<br>Das Makeup des Jokers umfasst auch eine revolutionäre Weiterentwicklung bei der Verwendung von Maskenteilen, die der für die Masken verantwortliche Conor O’Sullivan und der Masken-Makeup-Experte Robert Trenton entwarfen und anbrachten. „Sie benutzten ein ganz neues Verfahren auf Silikonbasis, mit dem man Maskenteile nahtlos auf der Haut anbringen kann“, berichtet Robb-King. „Das wirkt absolut verblüffend, weil man mit der Kamera ganz nah ans Gesicht fahren kann – sogar mit der IMAX-Kamera. Es gibt keinerlei Probleme.“<br>O’Sullivan verrät: „Wir haben für die Entwicklung dieser Technik etwa zwei Jahre gebraucht, doch nach ein paar Pannen haben wir es geschafft. Damit können wir Silikon-Teile herstellen, die direkt auf die Haut aufgetragen werden. Sie fügen sich perfekt in die Gesichtshaut ein – wenn man von ihrer Existenz nichts wüsste, könnte man sie überhaupt nicht erkennen.“<br>Außerdem verkürzte das neue Verfahren das Auftragen der Maske auf ein Bruchteil der üblichen Zeit. O’Sullivan bestätigt: „Die Maske des Jokers hätte früher mindestens drei bis vier Stunden erfordert. Jetzt brauchten sie nur noch 25 Minuten, und es sah sogar viel besser aus – einfach toll.“<br>Die Clown-Masken der Joker-Bande wurden individuell gestaltet, geformt und dann per Hand bemalt. Interessanterweise erfuhren die Filmemacher, dass jedes Clownsgesicht registriert ist – die Person, die es erstmals verwendet hat, besitzt das Copyright. Entsprechend mussten die Clownsmasken des Films zunächst abgenommen werden – keine durfte bereits existierenden Clownsgesichtern entsprechen.<br>Die drastischeren Makeup-Effekte für Two-Face bestanden aus einer Mischung von Maskenteilen und visuellen Effekten. Robb-King und sein Team arbeiteten dabei eng mit dem für die visuellen Effekte verantwortlichen Nick Davis zusammen, um festzulegen, in welcher Form Harvey Dents Gesicht entstellt wird – die Schäden sind derart massiv, dass sie sich allein durch eine Maske nicht darstellen ließen. Eckhart erinnert sich: „Für mich war das in Bezug auf die Technik interessant, denn ich musste nicht täglich stundenlang im Schminkstuhl verbringen. Das ganze Verfahren verlief völlig problemlos… wenigstens für mich“, grinst er.</p><p style="text-align: justify"><em>„Weil wir für einige Action-Sequenzen die IMAX-Technik verwenden, dehnen wir beim Erzählen der Story unseren Aktionsradius buchstäblich bis zum Anschlag aus. So entsteht ein unglaubliches Filmerlebnis, das uns mitten ins Bild eintauchen lässt.“</em><br>- Christopher Nolan</p><p style="text-align: justify">Die Produktion von „The Dark Knight“ begann im Grunde schon einige Wochen vor dem offiziellen Drehstart. Darsteller und Team reisten nach Chicago, um die Eröffnungssequenz des Films zu drehen: einen dramatischen Banküberfall, der den kriminellen Amoklauf des Jokers in Gang setzt. Diese vorab gedrehten Szenen waren ein Meilenstein der Filmgeschichte, weil Christopher Nolan als erster Regisseur IMAX-Kameras für Szenen eines traditionellen Spielfilms einsetzte. „Mich interessierte seit jeher, mit IMAX-Kameras zu filmen“, berichtet Nolan. „Ich habe IMAX-Präsentationen in Museen miterlebt und finde das Format absolut überwältigend. Die Klarheit und Schärfe der Bilder ist beispiellos, und ich war überzeugt: Wenn man einen dramatischen Film mit IMAX-Kameras drehen könnte (statt das 35mm-Format zu vergrößern und dann auf die IMAX-Leinwand zu projizieren), dann könnte man die Zuschauer wirklich in die Action mit einbeziehen.“<br>Emma Thomas stellt fest: „An welche IMAX-Filme erinnern wir uns? Sie haben die Kameras den Mount Everest hinaufgeschleppt, haben im Meer gefilmt, die Astronauten haben sie ins All mitgenommen… wenn das möglich ist, dann können wir doch auch in den Straßen von Chicago mit der IMAX-Kamera drehen.“<br>Wie es bei solchen Pioniertaten üblich ist – das wussten auch Nolan und sein langjähriger Kameramann Wally Pfister –, waren auch die Dreharbeiten in den Straßen von Chicago kompliziert, weil die IMAX-Kameras sehr groß sind. „Die Kameras sind riesig und viel schwerer als 35mm-Kameras“, bestätigt Pfister. „Wir mussten also völlig umdenken. Aber man darf sich von solchen Herausforderungen nicht einschüchtern lassen. Man arbeitet die Probleme Stück für Stück ab, bis es irgendwann klappt.“<br>Das erste „Stück“ für Nolan und sein Team war die Eröffnungssequenz des Films. Pfister erinnert sich: „Die Woche, die wir für den Bankeinbruch brauchten, war unsere IMAX-Ausbildung.“ Den Kurs haben sie mit Auszeichnung abgeschlossen: Die Arbeit mit den IMAX-Kameras übertraf alle Erwartungen, sodass die Filmemacher beschlossen, noch etliche weitere Szenen mit IMAX-Kameras aufzunehmen, vor allem einen Großteil der wichtigsten Action-Sequenzen.<br>Pfisters Team musste den Umgang mit den sperrigen Kameras lernen, die die Action nicht nur aufnehmen, sondern sich hautnah auf sie einstellen sollten. Deshalb baten sie das Team der Firma Ultimate Arm um Hilfe: Es hat mit der Entwicklung von kardanisch stabilisierten, ferngesteuerten Kamerakränen Preise gewonnen. Den Technikern von Ultimate Arm gelang es, die Spitze des Krans so zu verstärken, dass man die schwere IMAX-Kamera darauf montieren konnte. Pfister verrät: „Die meisten Bat-Pod-Sequenzen haben wir mit Ultimate Arm gedreht – so konnten wir die Kamera nach oben oder nach unten schwenken und den Bat-Pod umkreisen: Dadurch haben wir umwerfende Bilder bekommen.“<br>Kamerabühnenmann Mike Lewis baute außerdem robuste Gestelle, mit denen man die schweren IMAX-Kameras auf der Kühlerhaube eines Wagens, außen an einem Lkw oder je nach Bedarf überall anbringen konnte. Begeistert reagierten Nolan und Pfister auch auf die Arbeit des Steadicam-Kameramanns Bob Gorelick, der laut Pfister „außergewöhnliche Leistungen zeigte, weil es ihm gelang, die riesige Kamera immer korrekt auszurichten.“<br>Pfister ging davon aus, dass das große Gewicht der IMAX-Kamera jeden Versuch, aus der Hand zu filmen, unmöglich machen würde. Aber Nolan dachte bereits weiter. Pfister erinnert sich: „Schon zu Anfang der Vorbereitungsphase sagte Chris: ,Irgendwann musst du die IMAX-Kamera auch mal in die Hand nehmen – nur um sagen zu können, dass du das gemacht hast.‘ Darauf sagte ich: ,Kommt gar nicht in Frage! Das Ding lade ich mir nicht auf die Schulter.‘ Aber er fing immer wieder damit an, ich sollte es doch versuchen, und schließlich gab ich nach. Tatsächlich habe ich eine Einstellung mit der Hand gedreht: Ich laufe vor dem Einsatzteam ins Gebäude. Die Einstellung selbst war wohl gar nicht entscheidend, aber Chris war schon deswegen stolz auf sich, weil er mich dazu gebracht hatte, die Aufnahme zu machen“, gibt er zu.<br>„Wir konnten die IMAX-Kameras genau wie die üblichen Kameras einsetzen, ohne dass dadurch die Dreharbeiten eingeschränkt wurden. Auch zeitlich gab es keinerlei Probleme – es war äußerst spannend, mitzuerleben, wie alles zusammenpasste“, sagt Nolan.<br>Doch nicht nur mit der Größe und dem Gewicht der Kameras musste die Crew umgehen lernen – es gab bei dem größeren Filmformat auch andere Faktoren zu bedenken. „Der Bildaufbau solcher Einstellungen ist völlig anders, weil das Bild viel riesiger ist. Man muss die Handlung also mehr ins Zentrum rücken. Und die Schärfe spielt eine größere Rolle, weil das Bild flacher wirkt“, erklärt Pfister und fügt hinzu, dass das größere Bild auch Auswirkungen auf die Beleuchtung hat. „Eines der größten Probleme beim Filmen mit IMAX besteht darin, dass man die Scheinwerfer verstecken muss. Mit dem größeren Bildausschnitt sieht man viel mehr auf beiden Seiten, auch unten und oben. Man kann die Scheinwerfer also nicht hinstellen, wo sie normalerweise stehen würden. Man muss sie hinter Gegenständen oder sonstwo verstecken.“<br>Weil das IMAX-Material ein derart riesiges und klares Bild liefert, waren auch andere Filmabteilungen betroffen. Dazu Nathan Crowley: „Für den Produktionsdesigner bringt IMAX den Vorteil, dass der Zuschauer Dinge erkennen kann, die er normalerweise nicht sieht. Die Perspektive ist gewaltig. Das heißt, wir haben die Decken niedrig gehalten und die Fußböden gewienert, weil sie ins Bild kommen. Alles musste blitzsauber sein, denn man sieht auf dem Boden jedes Staubkorn“, lacht er.<br>Alle waren sich am Ende einig: Der Aufwand der Lektion hatte sich mehr als gelohnt. „Der Unterschied ist deutlich sichtbar“, bestätigt Pfister. „Das Bild ist schärfer, hat eine höhere Auflösung, mehr Kontrast und sattere Farben. Das Bild wird auf ganzer Linie verbessert, ob man es nun auf einer IMAX- oder einer normalen Leinwand sieht. Und in jedem Kino springt uns die Action direkt ins Gesicht.“</p><p style="text-align: justify"><em>„Bei der Fortführung der Batman-Story geht es uns darum, die vertraute Umgebung zu verlassen und Gotham als eine Weltstadt zu zeigen.“</em><br>- Christopher Nolan</p><p style="text-align: justify">Mit „The Dark Knight“ will Christopher Nolan Batmans Welt buchstäblich erweitern: Er befreit die Handlung aus dem Rahmen der Studiohallen und siedelt sie an ausgedehnten Originalschauplätzen an. „Wir wollten das Panorama des Films expandieren – mir lag viel daran, die Außendrehs noch viel intensiver einzusetzen als bei ,Batman Begins‘“, sagt der Regisseur. „Denn die richtige Welt hat einen Maßstab, den man im Studio unmöglich nachbauen kann.“<br>Wie in „Batman Begins“ dient Chicago wieder als Gotham City. „Ich habe als Kind einige Jahre in Chicago gewohnt“, berichtet Nolan. „Ich kenne und liebe die Stadt. Die Architektur ist berühmt, und als Filmemacher wird man sehr zuvorkommend empfangen. Schon für ,Batman Begins‘ haben wir wochenlang dort gedreht, aber diesmal haben wir Monate dort verbracht – mit außergewöhnlicher Unterstützung der Stadt.“<br>Chuck Roven bestätigt: „Ich muss Bürgermeister Daley, das Filmbüro Chicago und vor allem die Bürger der Stadt ausdrücklich loben, denn sie haben uns wirklich begeistert und gastfreundlich aufgenommen. Sie haben äußerst intensiv mit uns zusammengearbeitet und uns wirklich unglaubliche Straßendrehs ermöglicht. Das wissen wir zu schätzen – in jeder Phase haben wir versucht, diesem Privileg auch gerecht zu werden.“<br>Die unglaublichste Szene war zweifellos ein Stunt, wie ihn die Stadt bisher noch nie genehmigt hat: Ein zwölf Meter langer Lastzug überschlug sich im Herzen der Stadt, im Bankenviertel, mitten auf der LaSalle Street. Als Chris Corbould die Szene mit dem Truck im Skript las, „versuchte ich Chris davon zu überzeugen, dass hier wohl Kompromisse angebracht wären – vielleicht überschlägt sich nicht der ganze Truck, oder wir nehmen einen kleineren Truck – aber er ließ sich nicht davon abbringen.“<br>Dazu Nolan: „Eines Tages sagte ich zu ihm: ,Chris, wir brauchen wirklich einen Lastzug mit neun Achsen. Und ich weiß, dass du das hinbekommst, denn das ist dein Fachgebiet, das ist dein Job.‘“<br>Zunächst musste festgestellt werden, ob sich solch ein Stunt überhaupt realisieren lässt. „Sechs Wochen lang haben wir kalkuliert, erst dann haben wir einen realen Test gemacht“, erinnert sich Corbould. „Auf einem freien Gelände brachten wir den Truck auf Tempo, drückten auf den Knopf, und er überschlug sich. Ich musste Chris Nolan gestehen, dass es perfekt funktioniert.“<br>Trotzdem war den Filmemachern klar, dass der Überschlag auf freiem Gelände eine ganz andere Sache ist, als wenn man das mitten in der Stadt probiert. Bevor der Stunt ausgeführt werden konnte, wurden die bei der Stadt angestellten Ingenieure befragt, um sicherzustellen, dass der viele Tonnen schwere Truck beim Überschlag nicht die Infrastruktur der LaSalle Street beschädigen würde, denn unter dem Straßenpflaster laufen etliche Versorgungsleitungen. Als ein sicherer Sektor abgesteckt war, bekam die Produktion grünes Licht.<br>In der Nacht des Stunts überschlug sich der Truck mit der Präzision eines Uhrwerks und bekam Applaus von den versammelten Darstellern und Crew-Mitgliedern. „Es war beeindruckend, den Truck durch die Luft fliegen zu sehen – er landete genau so, wie Chris es vorausgesagt hatte“, berichtet Nolan. „Auf dem Höhepunkt der Flugbahn sah er fast wie ein in den Himmel ragender Wolkenkratzer aus, und dann neigte er sich anmutig zu Boden. So etwas habe ich noch nie gesehen.“<br>Die explosivste Szene des Films zeigt, wie ein ganzes Gebäude zusammenstürzt – diese Sequenz entstand in der nicht mehr benutzten Brach-Süßwarenfabrik. Corbould und seine Crew arbeiteten bei der Explosion mit der Firma Controlled Demolition, Inc. unter Leitung von Doug Loizeaux zusammen. Corbould berichtet: „Chris lehnte einen konventionellen Kollaps ab, bei dem das Gebäude wie ein Kartenhaus zusammenfällt. Ich entwickelte mit Doug ein System, das das Haus eher in Wellen, in einer Sequenz kollabieren lässt. Außerdem bauten wir noch ein paar Spezialeffekte ein, um das Ganze spektakulärer zu gestalten.“<br>Für die Filmemacher war die Sicherheit oberste Priorität. Man musste vor allem den Verkehr auf den angrenzenden Straßen berücksichtigen, und auch eine Bahnlinie führt an dem Gebäude vorbei. In Absprache mit der Eisenbahngesellschaft wurden die Fahrpläne berücksichtigt, um sicherzustellen, dass im Moment der Explosion kein Zug passierte. Auch die umliegenden Straßen wurden gesperrt, um Schaulustige und Passanten von der Explosion fernzuhalten. Laut Drehbuch befindet sich ein Bus ganz in der Nähe der Explosion. Deshalb wurden die Scheiben mit Folie beklebt, um zu verhindern, dass eventuell Glassplitter durch den Bus flogen, in dem sich die Schauspieler befanden.<br>Bei den Dreharbeiten in Chicago nutzten die Filmemacher auch einige Wahrzeichen der Stadt, darunter weltberühmte Gebäude und Straßen auf mehreren Ebenen. Geschickt setzte Nolan die übereinander angebrachten Fahrspuren für eine entscheidende Autojagd ein, die sich der Joker, die Polizei und Batman liefern. Bei der halsbrecherischen Verfolgung rasten zahlreiche Autos, Panzerwagen und der unter einem schlechten Stern stehende Neunachser über den Upper und Lower Wacker Drive, Lower Lower Randolph, Lower Lower Columbus und LaSalle Street. Bei der Verfolgung nimmt der Bat-Pod eine Abkürzung und rast durch den gerade neu gestalteten Bahnhof unter dem Millennium Park.<br>„The Dark Knight“ ist bereits der vierte Film, den Nathan Crowley in der Stadt am Michigan-See dreht. Dazu der Produktionsdesigner: „Chicago hat eine phänomenale Architektur; alle großen Architekten des vergangenen Jahrhunderts haben dort gebaut. Für Filmemacher ist das ein Fest.“<br>Crowley wählte zwei Gebäude aus, die der berühmte Architekt Mies van der Rohe entworfen hat, und nutzte sie für etliche Sets. Das IBM Building stellte den Konferenzraum von Wayne Enterprises, Harvey Dents Büro, das Büro des Bürgermeisters und das Büro des Polizeichefs. Der Eingangsbereich des Gebäudes mit der Adresse One Illinois Plaza diente als Wohnzimmer in Bruce Waynes neuem Penthouse. Da sich dieses „Penthouse“ im Erdgeschoss befindet, mussten visuelle Effekte dafür sorgen, den Dachgeschoss-Blick über die Stadt aus den vom Fußboden bis zur Decke reichenden Fenstern zu gewährleisten. Bruces Schlafzimmer wurde getrennt davon im 39. Stock des Hotel 71 am East Wacker Drive eingerichtet.<br>Bruce und Alfred ziehen in das Penthouse, weil Wayne Manor nach dem verheerenden Brand noch nicht ganz wieder aufgebaut ist. Dazu Nolan: „Am Ende von ,Batman Begins‘ sagt Bruce, er werde Wayne Manor Stein für Stein wieder aufbauen. Das dauert natürlich seine Zeit – es wäre also recht unwahrscheinlich, dass er bereits wieder dort wohnen könnte. Und es gibt in den Comics tatsächlich eine Periode, in der Bruce Wayne in einem Penthouse mitten in der Stadt wohnte – das haben wir als Aufhänger benutzt. Wir wollten ihn mitten in der Stadt ansiedeln, weil es in dieser Story um die Stadt selbst geht – uns war es daher wichtig, dass Bruce mitten im Geschehen ist.“<br>Das Penthouse wirkt erheblich moderner als Wayne Manor. Crowley erklärt: „Wir durften in den wunderbar modernistischen Stockwerken drehen und hatten das deutliche Gefühl, dass diese Architektur traumhaft zu dem passt, was wir emotional ausdrücken wollen: Sie wirkt kalt und leer; dieses Ambiente strahlt keinerlei Wärme aus.“<br>Nolan fügt hinzu: „Bruce führt eigentlich ein sehr einsames Leben – das karge Penthouse-Design ist also eine Spiegelung seiner inneren Verfassung.“<br>Zu den Schauplätzen in Chicago zählen auch die Kongresshalle am McCormick Place West, in der das riesige Lagerhaus der Abteilung für angewandte Wissenschaft von Wayne Enterprises eingerichtet wurde; der Marine-Kai, auf dem es zu einer dramatischen Szene mit völlig panischen Bürgern in Gotham City kommt; und das alte Postamt von Chicago, das mehrfach zum Einsatz kam, darunter auch bei dem Banküberfall in der Eingangssequenz. Und außen am Trump Tower von Chicago, der sich zu diesem Zeitpunkt in einem frühen Baustadium befand, kam es zu einer entscheidenden Konfrontation zwischen Batman und dem Joker. Die Innenansicht dieses Rohbaus wurde im englischen Cardington sorgfältig nachgebaut – in einem ehemaligen Zeppelin-Hangar, den man zu einer Studiohalle umgerüstet hatte. Dort enstanden die eigentlichen Kampfszenen.<br>Der aus dem Stadtbild von Chicago ragende Sears Tower war der Schauplatz einer luftigen Außenaufnahme, und Christian Bale ließ es sich nicht nehmen, auf dem höchsten Gebäude der Vereinigten Staaten zu stehen. Der Schauspieler berichtet: „Ich hörte, wie mein Stunt-Double Buster Reeves sagte, dass er auf dem Weg zum Sears Tower war, um die Szene zu drehen, und sagte ihm: ,Sorry, Kumpel, aber so läuft das nicht. Das muss ich wirklich selbst machen.‘ Denn wie oft bekommt man schon die Gelegenheit, vom 110. Stockwerk auf Chicago hinabzuschauen? Merkwürdig und wohl auch richtig gefährlich war es, dass ich mich da oben sehr schnell wie zu Hause fühlte, bald auch auf der Dachkante herumging und in den Abgrund blickte“, lacht er.<br>Nolan machte sich allerdings keinerlei Sorgen und unterstützte seinen Hauptdarsteller, der die einmalige Gelegenheit unbedingt nutzten sollte. „Christian stellt sich solchen Herausforderungen gern, und mir war natürlich klar, dass er keiner greifbaren Gefahr ausgesetzt sein würde. Das war alles sehr sicher; aber es gehört durchaus Mut dazu, sich dort hinzustellen. Ich persönlich verzichte gern darauf, aber ihm machte es offensichtlich Spaß, und wir bekamen eine wunderbare Einstellung. Nach dieser Erfahrung war der Blick von der Dachkante eines Gebäudes in Hongkong sicher ein Kinderspiel.“<br>In „The Dark Knight“ reist Batman in den Fernen Osten, um einen internationalen Finanz-Magnaten dingfest zu machen, der die mächtigsten Verbrechersyndikate von Gotham City manipuliert. Diese Szenen entstanden vor Ort in Hongkong, vor allem auf dem prachtvollen IFC2 Building, dem höchsten Gebäude der Stadt. „Mir gefiel die Idee, Batman in eine exotische Umgebung zu schicken“, sagt Nolan. „Mit Bruce Wayne hatten wir das schon im ersten Film gemacht, bevor er Batman wurde, aber ich wollte jetzt auch Batman selbst außerhalb von Gotham City zeigen. Ich habe vor vielen Jahren ein Filmfestival in Hongkong besucht und erinnerte mich, wie wunderbar die Stadt für einen Film geeignet ist. Sie hat eine unglaubliche Optik – fürs Kino ist sie einfach ideal.“<br>Für einige Innenaufnahmen kehrte das Filmteam nach Cardington zurück, wo ein wesentlicher Set gebaut wurde: Der Bat-Bunker, der als Ersatz für die Bat-Höhle dient, während Bruce und Alfred im Penthouse wohnen. Weil die gesamte Decke aus Leuchtstoffröhren besteht, wirkt der Bat-Bunker „wie ein gigantischer Leuchttisch“, berichtet Wally Pfister, „was mir die Ausleuchtung natürlich wesentlich erleichtert hat.“<br>Crowley berichtet, dass Batman ein neues Hauptquartier benötigt, während er in der Stadt wohnt: „Er kann nicht bis zur Bat-Höhle fahren. Deswegen dachten wir uns den Bunker aus, der das architektonische Motiv des Penthouses aufnimmt: Er ist riesig, aber ganz einfach gestaltet. Im Grunde handelt es sich um einen Betonkasten, in dem alles in den Wänden untergebracht ist und dort auch wieder verschwindet. Dennoch soll er optisch reizvoll wirken. Es geht um Proportionen und Perspektiven, was großen Spaß macht.“<br>Christopher Nolan überlegt: „Jede Phase eines so gewaltigen Filmprojekts bringt ihre eigenen Probleme mit sich, ist aber auch sehr erfüllend. Es ist echt spannend, um die Welt zu reisen, in Helikoptern herumzusausen und mit dem Batmobil durch die Straßen von Chicago zu rasen. Manchmal muss ich mir bewusst machen, wie außerordentlich privilegiert ich bin, an einem derartigen Projekt mitwirken zu dürfen.“<br>Ein weiteres wesentliches Design-Element in „The Dark Knight“ sieht man nicht – man hört es. „Das Sound-Design des Films war extrem kompliziert“, berichtet Nolan. „Bei der Mischung kamen enorme Mengen von Elementen zusammen, und manchmal war kaum auseinanderzuhalten, ob es sich um Geräusche oder Musik handelte. Lange Segmente des Films enthalten kaum oder gar keine Musik. Dadurch werden unser Sounddesigner Richard King und sein Team besonders gefordert, denn sie müssen eine Bandbreite von Geräuschen liefern, die den Zuschauern unter die Haut gehen – genauso, wie es üblicherweise die Musik tun würde. Am Ende des Films kommt eine Menge Musik zum Einsatz – das hängt direkt von der Entwicklung der Handlung ab.“<br>Die Komponisten Hans Zimmer und James Newton Howard haben bereits gemeinsam an „Batman Begins“ gearbeitet und liefern jetzt auch die Musik zu „The Dark Knight“. Dazu Nolan: „Mir gefällt Filmmusik, die eine Entwicklung parallel zum Filmschnitt aufzeigt. Hans und James verstehen es hervorragend, diese Idee umzusetzen. Ohne überhaupt den Endschnitt zu sehen, liefern sie mir Musiksequenzen, die mein Cutter und ich im Schneideraum verwenden können. Das ist ein sehr organisches Verfahren, das den Komponisten sehr viel mehr Einsatz als üblich abverlangt, aber sie haben das fantastisch gemeistert.“<br>Wie bei „Batman Begins“ teilten sich Zimmer und Howard die Arbeit an „The Dark Knight“: Zimmer schrieb das Joker-Thema, und Howard übernahm die Gestaltung der gespaltenen Persönlichkeit von Harvey Dent/Two-Face. Auch die allgemeine Filmmusik fällt anders aus – heldenhafte Fanfaren sind kaum zu hören. Dazu Zimmer: „Ich sehe Batman nicht als typischen Superhelden, also vermeide ich auch alles, was in der Musik nach ,super‘ klingt. Ständig hatte ich das Fledermaus-Symbol vor Augen. Es ist die Ikone, die Batman repräsentiert, aber gleichzeitig wirkt sie düster und schlicht.“<br>„Batman ist eine sehr komplexe Figur“, fügt Howard hinzu. „Wir kennen ihn immer noch nicht richtig – wenn man also versuchen würde, ihm ein Musikthema zuzuordnen, das ihn näher definiert, wäre das der falsche Weg.“<br>Abschließend sagt Nolan: „Für mich übt Batman eine nachhaltige Faszination aus, weil wir uns in seine Lage versetzen können. Man bezeichnet ihn zwar als Superhelden, aber eigentlich ist er ein selbsterfundener Superheld. Und die Vorstellung von einem Mann, der durch schiere Willenskraft und Selbstdisziplin über sich hinauswächst und in eine Heldengestalt verwandelt… das ist wirklich ein unwiderstehlicher Mythos.“</p><p style="text-align: center"><strong>DARSTELLER</strong></p><p style="text-align: center"><strong>CHRISTIAN BALE<br>Bruce Wayne/Batman</strong></p><p style="text-align: justify">Der gebürtige Waliser wuchs in England und den USA auf. Sein Debüt gab er in Steven Spielbergs Weltkriegs-Drama „Empire of the Sun“ (Das Reich der Sonne).<br>Zu Bales Filmen zählen „Henry V“ (Heinrich V.), „The Portrait of a Lady“ (Portrait of a Lady; auch: Das Porträt einer Lady), „The Secret Agent“ (Der Geheimagent), „Metroland“ (Metroland), „Velvet Goldmine“ (Velvet Goldmine), „All the Little Animals“, „American Psycho“ (American Psycho), „Shaft“ (Shaft – Noch Fragen?), „Captain Corelli’s Mandolin“ (Corellis Mandoline), „Reign of Fire“ (Die Herrschaft des Feuers), „Laurel Canyon“ (Laurel Canyon), „El maquinista“ (The Machinist), „Batman Begins“ (Batman Begins), „The New World“ (The New World), „The Prestige“ (Prestige – Die Meister der Magie), „Harsh Times“ (Harsh Times – Leben am Limit), „Rescue Dawn“ (Rescue Dawn) und „3:10 to Yuma“ (Todeszug nach Yuma).<br>Inzwischen hat Bale Michael Manns „Public Enemies“ (Public Enemies) abgedreht. Derzeit arbeitet er an „Terminator Salvation“ (Terminator Salvation: The Future Begins) unter der Regie von McG.</p><p style="text-align: center"><strong>MICHAEL CAINE <br>Alfred</strong></p><p style="text-align: justify">Caine zählt zu den angesehensten Darstellern der Filmbranche – seine Karriere umfasst über ein halbes Jahrhundert, mehr als hundert Filme und unzählige Filmpreise. Zweimal gewann er den Oscar: als Bester Nebendarsteller mit „Hannah and Her Sisters“ (Hannah und ihre Schwestern), der ihm auch Nominierungen für den Golden Globe und den British Academy Award (BAFTA) einbrachte. Den zweiten Oscar erhielt er als Bester Nebendarsteller für „The Cider House Rules“ (Gottes Werk und Teufels Beitrag), mit dem er auch den Preis der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler; SAG) gewann und für den Golden Globe und den BAFTA nominiert wurde.<br>In der Kategorie Bester Darsteller wurde Caine viermal für den Oscar nominiert, erstmals 1966 für seine Titelrolle in „Alfie“ (Der Verführer lässt schön grüßen), mit der er auch für den Golden Globe und den Preis der New Yorker Filmkritiker nominiert wurde.<br>Die zweite Oscar-Nominierung folgte zusammen mit einer Golden-Globe-Nominierung und dem Preis der Tageszeitung Evening Standard für seine Darstellung des Milo Tindle in „Sleuth“ (Mord mit kleinen Fehlern; 1972). „Educating Rita“ (Rita will es endlich wissen) brachte ihm die dritte Oscar-Nominierung sowie den Golden Globe und den BAFTA ein. –Nominierungen für den Oscar, den Golden-Globe und den BAFTA erhielt er zuletzt für „The Quiet American“ (Der stille Amerikaner; 2002), für den er auch von den Londoner Filmkritikern ausgezeichnet wurde. Zuvor bekam er den Golden Globe und den Preis der Londoner Filmkritiker sowie eine BAFTA-Nomierung als Nebendarsteller in „Little Voice“ (Little Voice; auch: Die Stimme ihres Lebens).<br>Aktuell gewann Caine abermals den Preis der Londoner Filmkritiker – diesmal für seine Leistung in „The Prestige“ (Prestige – Die Meister der Magie; 2006), bei dem er nach dem Blockbuster „Batman Begins“ (Batman Begins; 2005) ein zweites Mal mit Regisseur Christopher Nolan zusammenarbeitete. Zu Caines neuesten Filmen zählen Gore Verbinskis „The Weather Man“ (The Weather Man), Alfonso Cuaróns „Children of Men“ (Children of Men) und das Remake von „Sleuth“ (1 Mord für 2; 2007), in dem er die Seiten wechselt und statt wie 1972 den Milo diesmal seinen Widersacher Andrew spielt.<br>Caine wurde 1933 als Maurice Micklewhite in South London geboren. Sein Vater war Packer auf dem Fischmarkt und seine Mutter Putzfrau. Schon früh begann er sich für die Schauspielerei zu interessieren. Mit 16 verließ er die Schule, nahm Gelegenheitsjobs bei örtlichen Filmproduktionen an und hoffte, entdeckt zu werden. Mit 18 wurde er zum Wehrdienst zum Queen’s Royal Regiment und den Royal Fusiliers eingezogen. 1953 wurde er entlassen und begann seine Schauspielkarriere, wobei er sich seinen Künstlernamen vom Titel „The Caine Mutiny“ (Die Caine war ihr Schicksal) auslieh. Als Bühnendarsteller ging er mit etlichen Stücken auf Tournee und bekam bald auch zunehmend interessantere Rollen bei Film und Fernsehen.<br>1964 ergatterte Caine seine erste bedeutende Filmrolle als Lieutenant Gonville Bromhead in „Zulu“ (Zulu). Ein Jahr später spielte er die Hauptrolle in dem erfolgreichen Thriller „The Ipcress File“ (Ipcress – Streng geheim), die ihm für seine Darstellung des Geheimagenten Harry Palmer eine erste BAFTA-Nominierung einbrachte. Doch zum internationalen Star stieg er mit einem Schlüsselfilm der 60er-Jahre auf: „Der Verführer lässt schön grüßen“. Ende der 1960er-Jahre trat er in elf Filmen auf, darunter in den „Ipcress“-Sequels „Funeral in Berlin“ (Finale in Berlin) und „Billion Dollar Brain“ (Das Milliarden-Dollar-Gehirn); in „Gambit“ (Das Mädchen aus der Cherry-Bar), der ihm eine Golden-Globe-Nominierung einbrachte; „Hurry Sundown“ (Morgen ist ein neuer Tag); „Woman Times Seven“ (Siebenmal lockt das Weib); „Deadfall“ (Todesfalle); „The Magus“ (Teuflische Spiele); „The Italian Job“ (Charlie staubt Millionen ab) und „Battle of Britain“ (Luftschlacht um England).<br>In den folgenden beiden Jahrzehnten spielte Caine Hauptrollen in über 40 Filmen, zum Beispiel in Robert Aldrichs „Too Late the Hero“ (Himmelfahrtskommando Okinawa); „X, Y and Zee“ (X, Y &amp; Zee) neben Elizabeth Taylor; „Mord mit kleinen Fehlern“ mit Laurence Olivier; John Hustons „The Man Who Would Be King“ (Der Mann, der König sein wollte); „Harry and Walter Go to New York“ (Und morgen wird ein Ding gedreht); Richard Attenboroughs „A Bridge Too Far“ (Die Brücke von Arnheim); in Neil Simons Komödie „California Suite“ (Das verrückte California-Hotel); Woody Allens „Hannah und ihre Schwestern“, mit dem er seinen ersten Oscar gewann; Brian De Palmas „Dressed to Kill“ (Dressed to Kill); John Hustons „Victory“ (Flucht oder Sieg); Sidney Lumets „Deathtrap“ (Das Mörderspiel); „Rita will es endlich wissen“; Stanley Donens „Blame It on Rio“ (Schuld daran ist Rio); John Frankenheimers „The Holcroft Covenant“ (Der 4 1/2-Billionen-Dollar-Vertrag); Neil Jordans „Mona Lisa“ (Mona Lisa) und „Dirty Rotten Scoundrels“ (Zwei hinreißend verdorbene Schurken), mit dem er für den Golden Globe nominiert wurde.<br>In den anschließenden 15 Jahren war Caine in folgenden Filmen zu sehen: in der Komödie „Noises Off…“ (Noises Off – Der nackte Wahnsinn); in „Blood &amp; Wine“ (Blood &amp; Wine – Ein tödlicher Cocktail); „Little Voice“; „Quills“ (Quills – Macht der Besessenheit); „Miss Congeniality“ (Miss Undercover); „Austin Powers: Goldmember“ (Austin Powers in Goldständer); „Der stille Amerikaner“; und in den Lasse-Hallström-Filmen „Secondhand Lions“ (Löwen aus zweiter Hand) und „Gottes Werk und Teufels Beitrag“, mit dem er seinen zweiten Oscar verbuchte.<br>Auf dem Bildschirm verdiente sich Caine Emmy- und Golden-Globe-Nominierungen für die doppelte Titelrolle in dem TV-Film „Jekyll &amp; Hyde“ (Jekyll und Hyde) und für seine Darstellung des südafrikanischen Präsidenten F.W. de Klerk in dem Historienfilm „Mandela and de Klerk“ (Mandela und de Klerk – Zeitenwende). Für den Golden Globe wurde er außerdem mit dem TV-Film „Jack the Ripper“ (Jack the Ripper – Das Ungeheuer von London) nominiert, und eine Emmy-Nominierung folgte mit dem dokumentarischen Film „World War II: When Lions Roared“.<br>Als Autor veröffentlichte Caine seine Autobiografie unter dem Titel „What’s It All About?“ sowie das Buch „Acting on Film“, das sich auf eine Reihe von Vorlesungen beruft, die er für BBC Television aufnahm.<br>1992 wurde Caine während der Feierlichkeiten zum Geburtstag der Queen mit dem Orden „Commander of the British Empire“ ausgezeichnet. 2000 schlug die Queen ihn zum Ritter.</p><p style="text-align: center"><strong>HEATH LEDGER<br>Joker</strong></p><p style="text-align: justify">Ledger wurde mit seiner Leistung in Ang Lees „Brokeback Mountain“ (Brokeback Mountain) für den Oscar nominiert. Seine Darstellung des Ennis Del Mar brachte Ledger außerdem Nominierungen für den Golden Globe, den Independent Spirit Award, den British Academy Award (BAFTA) und den Preis der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) ein. Außerdem gewann er damit etliche Preise der Kritikerverbände.<br>2007 sah man Ledger in Todd Haynes’ „I’m Not There“ (I’m Not There), der ihm zusammen mit dem Ensemble den Robert Altman Award bei der Verleihung der Independent Spirit Awards 2008 einbrachte.<br>Zu seinen Filmen zählen außerdem „Candy“ (Candy – Reise der Engel), „Casanova“ (Casanova), „The Brothers Grimm“ (Brothers Grimm), „Lords of Dogtown“ (Dogtown Boys), „The Order“ (Sin Eater – Die Seele des Bösen), „Ned Kelly“ (Gesetzlos – Die Geschichte des Ned Kelly), „The Four Feathers“ (Die vier Federn), „Monster’s Ball“ (Monster’s Ball – Zwei Welten – Eine Liebe), „A Knight’s Tale“ (Ritter aus Leidenschaft), „The Patriot“ (Der Patriot) und „10 Things I Hate About You“ (Zehn Dinge, die ich an dir hasse), mit dem sich der aus Australien stammende Schauspieler dem amerikanischen Publikum vorstellte.</p><p style="text-align: center"><strong>GARY OLDMAN<br>James Gordon</strong></p><p style="text-align: justify">Oldman spielte Gotham Police Lieutenant James Gordon bereits in „Batman Begins“ (Batman Begins). Außerdem verkörperte er den Sirius Black in „Harry Potter and the Prisoner of Azkaban“ (Harry Potter und der Gefangene von Askaban) und spielte diese Rolle auch in „Harry Potter and the Goblet of Fire“ (Harry Potter und der Feuerkelch) und „Harry Potter and the Order of the Phoenix“ (Harry Potter und der Orden des Phönix). <br>Oldman begann seine Karriere 1979 mit zahlreichen Auftritten auf Londoner Bühnen. Zwischen 1985 und 1989 trat er ausschließlich am Royal Court Theatre auf. 1985 wurde er mit seiner Darstellung in „The Pope’s Wedding“ vom Londoner Magazin Time Out mit dem Preis für den Besten Nachwuchsdarsteller ausgezeichnet. Im selben Jahr teilte er sich den Darstellerpreis der Londoner Theaterkritiker mit Sir Anthony Hopkins.<br>1986 spielte Oldman seine erste bedeutende Filmrolle in „Sid and Nancy“ (Sid &amp; Nancy): Die Darstellung der Punk-Rock-Legende Sid Vicious brachte ihm den Nachwuchsdarstellerpreis der Tageszeitung Evening Standard ein. Ein Jahr später übernahm er die Hauptrolle in Stephen Frears’ „Prick Up Your Ears“ (Prick Up Your Ears) und wurde für seine Leistung als todgeweihter britischer Theaterautor Joe Orton von den Londoner Filmkritikern als Bester Darsteller ausgezeichnet. Damit etablierte er sich als einer der renommiertesten Schauspieler der Branche und trat sowohl in Mainstream-Hits als auch in gefeierten Independent-Filmen auf. Zu Oldmans frühen Filmen zählen Nicolas Roegs „Track 29“ (Track 29 – Ein gefährliches Spiel); „Criminal Law“ (Der Frauenmörder); „Chattahoochee“ (Chattahoochee); Tom Stoppards „Rosencrantz &amp; Guildenstern Are Dead“ (Rosenkranz &amp; Güldenstern), der ihm in der Kategorie Bester Darsteller eine Nominierung für den Independent Spirit Award einbrachte; „State of Grace“ (Im Vorhof der Hölle); „Henry &amp; June“ (Henry &amp; June); Oliver Stones „JFK“ (John F. Kennedy – Tatort Dallas), als Lee Harvey Oswald; und die Titelrolle in Francis Ford Coppolas „Dracula“ (Bram Stoker’s Dracula).<br>Es folgten wichtige Rollen in Tony Scotts „True Romance“ (True Romance); „Romeo Is Bleeding“ (Romeo Is Bleeding); in Luc Bessons Filmen „Léon“ (Léon – Der Profi) und „The Fifth Element“ (Das fünfte Element); in „Immortal Beloved“ (Ludwig van B. – Meine unsterbliche Geliebte); „Murder in the First“ (Murder in the First); Roland Joffes „The Scarlet Letter“ (Der scharlachrote Buchstabe); Julian Schnabels „Basquiat“ (Basquiat); Wolfgang Petersens „Air Force One“ (Air Force One); in der Kinoversion von „Lost in Space“ (Lost in Space) und in Ridley Scotts „Hannibal“ (Hannibal).<br>1995 gründete Oldman mit seinem Manager/Produktionspartner Douglas Urbanski die Produktionsfirma The SE8 Group, die Oldmans Regiedebüt „Nil by Mouth“ produzierte (Oldman schrieb außerdem das Drehbuch). Der Film lief als Eröffnungsfilm im Wettbewerb der 50. Filmfestspiele in Cannes, Kathy Burke wurde mit ihrer Rolle als Beste Darstellerin ausgezeichnet. Außerdem gewann der Film zwei BAFTAs – für den Besten britischen Film und das Beste Drehbuch sowie den Channel-4-Regiepreis auf dem Edinburgh International Film Festival 1997; und den Empire Award für den Besten Debütfilm. Für die SE8 Group produzierte Oldman außerdem „The Contender“ (Rufmord – Jenseits der Moral), in dem er auch eine Hauptrolle übernahm. Der Film erhielt zwei Oscar-Nominierungen und brachte Oldman als Nebendarsteller eine Nominierung der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler) ein.<br>Auf dem Bildschirm verdiente sich Oldman eine Emmy-Nominierung mit seiner Gastrolle als alkoholkranker Schauspieler in der erfolgreichen Komödienserie „Friends“ (Friends). Zu seinen früheren TV-Auftritten zählen Mike Leighs „Meantime“ (Meantime) und Alan Clarkes „The Firm“.</p><p style="text-align: center"><strong>AARON ECKHART<br>Harvey Dent</strong></p><p style="text-align: justify">Mit seiner Darstellung eines selbstbewussten Tabak-Lobbyisten in „Thank You for Smoking“ (Thank You for Smoking; 2005), mit dem Jason Reitman sein Regiedebüt gab, wurde Eckhart für den Golden Globe und den Independent Spirit Award nominiert. Seitdem übernahm er Hauptrollen in Brian De Palmas authentischer Mordfall-Verfilmung „The Black Dahlia“ (The Black Dahlia); in der romantischen Komödie „No Reservations“ (Rezept zum Verlieben) mit Catherine Zeta-Jones; und in dem Independent-Film „Meet Bill“. Demnächst ist er in Alan Balls „Towelhead“ zu sehen, der im Herbst 2008 mit begrenzter Kopienzahl in den Kinos startet, und außerdem in „Traveling“ mit Jennifer Aniston.<br>Eckhart studierte Theaterwissenschaften und Film an der Brigham Young University in Provo/Utah. Dort lernte er Autor/Regisseur Neil LaBute kennen und trat in mehreren von LaButes Theaterstücken auf. 1997 machte Eckhart die Filmkritiker auf sich aufmerksam, als er die Hauptrolle in LaButes erstem Spielfilm „In the Company of Men“ (In the Company of Men) übernahm. Der viel diskutierte Film wurde von der Kritik gefeiert und gewann etliche Preise, darunter den Independent Spirit Award für Eckhart als Nachwuchsdarsteller.<br>In den folgenden fünf Jahren trat er in drei weiteren LaBute-Filmen auf: „Your Friends and Neighbors“ (Männer, Frauen und die Wahrheit über Sex) mit Ben Stiller und Catherine Keener; „Nurse Betty“ (Nurse Betty) mit Renée Zellweger; sowie „Possession“ (Besessen) mit Gwyneth Paltrow. Gleichzeitig begeisterte Eckhart die Kritiker mit seinem unvergesslichen Auftritt als Freund der Titelheldin in Steven Soderberghs berühmter Filmbiografie „Erin Brockovich“ (Erin Brockovich; 2000) mit Julia Roberts.<br>Weitere Filme: „Conversations With Other Women“ neben Helena Bonham Carter; John Woos Action-Film „Paycheck“ (Paycheck) mit Ben Affleck und Uma Thurman; Ron Howards „The Missing“ (The Missing) mit Tommy Lee Jones und Cate Blanchett; Jon Amiels „The Core“ (The Core – Der innere Kern) neben Hilary Swank; Sean Penns „The Pledge“ (Das Versprechen) mit hochkarätigen Kollegen wie Jack Nicholson und Vanessa Redgrave; Oliver Stones „Any Given Sunday“ (Jeden verdammten Sonntag); und John Duigans „Molly“ (Molly) neben Elisabeth Shue. <br>Zu Eckharts Bühnenauftritten zählt Michael Cristofers „Amazing Grace“ mit Marsha Mason.</p><p style="text-align: center"><strong>MAGGIE GYLLENHAAL<br>Rachel Dawes</strong></p><p style="text-align: justify">In nur wenigen Jahren hat sich Maggie Gyllenhaal als eine der meistgefragten Hauptdarstellerinnen der Filmbranche etabliert. Ihre Aufritte in großen Studiofilmen wie in unabhängigen Produktionen werden gleichermaßen hoch gelobt. 2002 trat sie neben James Spader in dem provokanten „Secretary“ (Secretary – Womit kann ich dienen?) auf, der bei der Premiere auf dem Sundance Film Festival begeisterte Kritiken bekam. Als Hauptdarstellerin wurde Gyllenhaal mehrfach ausgezeichnet, sie erhielt Nominierungen für den Golden Globe und den Independent Spirit Award und gewann den Preis der Bostoner Filmkritiker sowie den Preis des National Board of Review (branchenunabhängige Institution zur Förderung der Filmkunst). Außerdem zeichneten sie die Filmkritiker von Chicago als Nachwuchsdarstellerin aus – dieser Preis bezog sich auch auf ihre weiteren Leistungen des Jahres 2002: Spike Jonzes „Adaptation“ (Adaption – Der Orchideen-Dieb) und George Clooneys „Confessions of a Dangerous Mind“ (Geständnisse – Confessions of a Dangerous Mind). <br>Ihre zweite Golden-Globe-Nominierung bekam Gyllenhaal neben etlichen weiteren internationalen Filmfestivalpreisen für ihre Hauptrolle in dem unabhängig produzierten „SherryBaby“ (2006). Im selben Jahr übernahm sie Hauptrollen in Marc Forsters berühmter Komödie „Stranger Than Fiction“ (Schräger als Fiktion) mit Will Ferrell, Emma Thompson, Queen Latifah und Dustin Hoffman; in Oliver Stones Doku-Drama „World Trade Center“ (World Trade Center); und in einem Segment des Episodenfilms „Paris, je t’aime“ (Paris, je t’aime). Als Sprecherin wirkte Gyllenhaal im Animationsfilm „Monster House“ (Monster House) mit, der Oscar-Nominierungen verbuchte.<br>Weitere aktuelle Rollen spielte sie in Bart Freundlichs „Trust the Man“ (Liebe ist Nervensache) mit David Duchovny und Julianne Moore; Don Roos’ „Happy Endings“ mit Lisa Kudrow; John Sayles’ „Casa de los babys“ (Casa de los babys); und „Mona Lisa Smile“ (Mona Lisa Lächeln), in dem sie neben Julia Roberts, Kirsten Dunst und Julia Stiles unter der Regie von Mike Newell zu sehen war.<br>Als renommierte Bühnendarstellerin trat Gyllenhaal in Tony Kushners Stück „Homebody/Kabul“ (Homebody/Kabul) auf, das in Los Angeles und an der Brooklyn Academy of Music gezeigt wurde. Zuvor spielte sie die Alice in Patrick Marbers preisgekröntem Stück „Closer“ (Hautnah), zunächst am Berkeley Repertory Theatre und dann am Mark Taper Forum in Los Angeles. Zu ihren Theaterauftritten gehört außerdem „Antony and Cleopatra“ (Antonius und Cleopatra) am Vanborough Theatre in London.<br>Bereits als Teenager gab Gyllenhaal ihr Spielfilmdebüt in „Waterland“ (Das Geheimnis der Liebe) neben Jeremy Irons und Ethan Hawke. Es folgte John Waters’ schrullige Hollywood-Satire „Cecil B. Demented“ (Cecil B.), die ihr eine Hauptrolle in dem Fantasy-Thriller „Donnie Darko“ (Donnie Darko) einbrachte.<br>1999 machte Gyllenhaal neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ihren College-Abschluss in Literatur an der Columbia University.</p><p style="text-align: center"><strong>MORGAN FREEMAN<br>Lucius Fox</strong></p><p style="text-align: justify">Morgan Freeman gewann den Oscar als Bester Nebendarsteller für seine Rolle in Clint Eastwoods „Million Dollar Baby“ (Million Dollar Baby), mit der er außerdem von der Screen Actors Guild (US-Gewerkschaft der Film- und TV-Schauspieler; SAG) ausgezeichnet und für den Golden Globe nominiert wurde. Drei weitere Male wurde er für den Oscar nominiert: 1987 für seine eiskalte Darstellung eines mörderischen Zuhälters in „Street Smart“ (Glitzernder Asphalt), für die er auch von den US-Filmkritikern sowie den Kritikern in Los Angeles und New York geehrt wurde. Außerdem erhielt er den Independent Spirit Award als Bester Nebendarsteller und seine erste Golden-Globe-Nominierung. 1989 wurde er mit der Kinofassung seiner ursprünglichen Bühnenrolle in „Driving Miss Daisy“ (Miss Daisy und ihr Chauffeur) wieder für den Oscar nominiert und gewann den Golden Globe sowie den Preis des National Board of Review (branchenunabhängige Institution zur Förderung der Filmkunst). Ein drittes Mal wurde er 1994 mit Frank Darabonts „The Shawshank Redemption“ (Die Verurteilten) nominiert, der Freeman auch Nominierungen für den Golden Globe und den Preis der SAG einbrachte.<br>Neben „The Dark Knight“ ist Freeman im Sommer 2008 auch in dem Action-Thriller „Wanted“ (Wanted) zu sehen. Etliche weitere Filme befinden sich in Vorbereitung: „The Code“; „The Lonely Maiden“, den er auch produziert; und „The Human Factor“, an dem er als Co-Produzent und Hauptdarsteller beteiligt ist: Neben Matt Damon tritt er als Nelson Mandela auf.<br>Zu Freemans Filmen der letzten Jahre zählen Rob Reiners „The Bucket List“ (Das Beste kommt zum Schluss) mit Jack Nicholson; Robert Bentons „Feast of Love“ (Fest der Liebe); Ben Afflecks „Gone Baby Gone“ (Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel); „Lucky Number Slevin“ (Lucky # Slevin); Lasse Hallströms „An Unfinished Life“ (Ein ungezähmtes Leben) mit Robert Redford und Jennifer Lopez; Christopher Nolans „Batman Begins“ (Batman Begins); der von Luc Besson geschriebene Action-Film „Unleashed/Danny the Dog“ (Unleashed – Entfesselt) mit Jet Li; sowie die Komödie „Bruce Almighty“ (Bruce Allmächtig) und das Sequel „Evan Almighty“ (Evan Allmächtig). Daneben war seine unverkennbare Stimme in Steven Spielbergs „War of the Worlds“ (Krieg der Welten) und in der Oscar-preisgekrönten Dokumentation „March of the Penguins“ (französischer Originaltitel: La marche l’empereur; Die Reise der Pinguine) zu hören.<br>Zuvor drehte er „The Sum of All Fears“ (Der Anschlag), „High Crimes“ (High Crimes – Im Netz der Lügen), „Along Came a Spider“ (Im Netz der Spinne), „Nurse Betty“ (Nurse Betty), „Deep Impact“ (Deep Impact), „Hard Rain“ (Hard Rain), Steven Spielbergs „Amistad“ (Amistad), „Kiss the Girls“ (…denn zum Küssen sind sie da), „Se7en“ (Sieben), Clint Eastwoods „Unforgiven“ (Erbarmungslos), „Glory“ (Glory), „Lean on Me“ (Der knallharte Prinzipal), „Clean and Sober“ (Süchtig), „Marie“ (Marie – Eine wahre Geschichte; auch: Marie – Die Unbestechliche; auch: Marie – Eine Mutter in Angst), „Teachers“ (Die Aufsässigen), „Harry &amp; Son“ (Harry &amp; Sohn) und „Brubaker“ (Brubaker). <br>Sein Regiedebüt gab Morgan Freeman 1993 mit „Bopha!“ (Bopha!). Bald darauf gründete er seine eigene Produktionsfirma Revelations Entertainment. Zuletzt produzierte die Firma Brad Silberlings Komödie „10 Items or Less“ (10 Items or Less – Du bist wen du triffst), in der Freeman neben Paz Vega zu sehen war.<br>Freeman stammt aus Memphis/Tennessee. Seine Laufbahn begann er Anfang der 1960er-Jahre auf New Yorker Bühnen, nachdem er seinen Militärdienst als Mechaniker bei der Air Force geleistet hatte. Zehn Jahre später machte er sich landesweit durch seine TV-Auftritte als Easy Reader in der beliebten Kindersendung „The Electric Company“ einen Namen.<br>In den 1970er-Jahren spielte er weiterhin regelmäßig Theater. 1978 gewann er den Drama Desk Award und den Clarence Derwent Award für seine herausragende Leistung in „The Mighty Gents“, die ihm auch eine Tony-Nominierung einbrachte. Den Obie Award gewann er 1980 als Shakespeares Anti-Held „Coriolanus“ (Coriolan) auf dem New York Shakespeare Festival sowie für seine Rolle in „Mother Courage and Her Children“ (Mutter Courage und ihre Kinder). Einen weiteren Obie erhielt Freeman 1984 für die Rolle des Boten in Lee Breuers berühmter Inszenierung von „The Gospel at Colonus“ an der Brooklyn Academy (für die er 1985 auch den Dramalogue Award erhielt). 1987 spielte Freeman die Rolle des Hoke Coleburn in Alfred Uhrys mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Stück „Driving Miss Daisy“, das ihm seinen vierten Obie einbrachte. 1990 war Freeman als Petruchio in „The Taming of the Shrew“ (Der Widerspenstigen Zähmung) im Rahmen des New York Shakespeare Festivals neben Tracey Ullman zu sehen. <br>Vor kurzem ist Freeman auf die Bühne zurückgekehrt und tritt am Broadway neben Frances McDormand und Peter Gallagher in Clifford Odets Drama „The Country Girl“ (Come back) unter der Regie von Mike Nichols auf.<br></p></div></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">8487</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Serenity - Flucht in neue Welten</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/serenity-flucht-in-neue-welten-r8329/</link><description><![CDATA[<table id="table48" align="right" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="250"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font color="#FF6600"><b><font size="4">S E R E N I T Y<br></font>FLUCHT IN NEUE WELTEN</b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49838.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49838" border="0"></a>    </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>REGIE &amp; STORY</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0923736/">Joss Whedon</a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>BESETZUNG</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><div align="center"><table cellspacing="1" cellpadding="1" id="table56"><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0277213/"><font size="1">Nathan Fillion</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Mal</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0868659/"><font size="1">Gina Torres</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Zoe</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0876138/"><font size="1">Alan Tudyk</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Wash</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1072555/"><font size="1">Morena Baccarin</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Inara</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000284/"><font size="1">Adam Baldwin</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Jayne</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0821612/"><font size="1">Jewel Staite</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Kaylee</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0536883/"><font size="1">Sean Maher</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Simon</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1132359/"><font size="1">Summer Glau</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">River</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0322002/"><font size="1">Ron Glass</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Shepherd Book</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0252230/"><font size="1">Chiwetel Ejiofor</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">The Operative</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0472710/"><font size="1">David Krumholtz</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Mr. Universe</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0386871/"><font size="1">Michael Hitchcock</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Dr. Mathias</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0005299/"><font size="1">Sarah Paulson</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Dr. Caron</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0271134/"><font size="1">Yan Feldman</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Mingo</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0271096/"><font size="1">Rafael Feldman</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Fanty</font></td></tr></table></div></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font><b>EXKLUSIVE FEATURETTE</b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49630.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49630" border="0"></a><br><font><b><span class="caption_thumb">TN-Exklusiv: Serenity Featurette mit Behind the Scenes Material, Interviews uvm.</span></b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>SZENENAUSSCHNITTE</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49624.html"><font size="1"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49624" border="0"></font></a><font size="1"><br><span class="caption_thumb">Serenity Szenenausschnitt - Reaver!</span> </font></b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49625.html"><font size="1"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49625" border="0"></font></a><font size="1"><br><span class="caption_thumb">Serenity Szenenausschnitt - Barschlägerei</span> </font></b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49626.html"><font size="1"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49626" border="0"></font></a><font size="1"><br><span class="caption_thumb">Serenity Szenenausschnitt - Buddha, bitte bring mit ein Pony!</span> </font></b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49627.html"><font size="1"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49627" border="0"></font></a><font size="1"><br><span class="caption_thumb">Serenity Szenenausschnitt - Konfrontation mit The Operative</span> </font></b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49628.html"><font size="1"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49628" border="0"></font></a><font size="1"><br><span class="caption_thumb">Serenity Szenenausschnitt - River übernimmt die Kontrolle</span> </font></b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49629.html"><font size="1"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49629" border="0"></font></a><font size="1"><br><span class="caption_thumb">Serenity Szenenausschnitt - Ein Blatt im Wind</span> </font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>TRAILER</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_982.html">Teaser Trailer</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_980.html">Trailer 1</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_981.html">Trailer 2</a> </b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>RIVER TAM SESSIONS</b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49620.html"><span class="caption_thumb"><font size="1"> R. Tam Session 1</font></span><font size="1"> </font></a><br><font size="1"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49621.html">R. Tam Session 22</a></span><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49621.html"> </a><br><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49622.html">R. Tam Session 165</a></span><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49622.html"> </a><br><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49623.html"><span class="caption_thumb">R. Tam Session 416 First Excerpt</span> </a><br><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49619.html"><span class="caption_thumb">R. Tam Session 416 Second Excerpt</span> </a></font></b></p></td></tr></table><p align="justify">Wer <a href="http://www.treknews.de">TREKNews</a> ließt weis: wir hypen nicht - nein, wir sind in den Augen mancher Fans aufgrund der angeblich zu harten Kritiken für den Untergang von Star Trek Enterprise verantwortlich. Umso wichtiger ist für uns folgendes Special zu Joss Whedons neuem Kinofilm SERENITY - FLUCHT IN NEUE WELTEN. Warum? Ganz einfach: Serenity ist all das, was Star Trek hätte sein können: Tiefgründig, unterhaltsam, humorvoll, spannend und auch die Action kommt nicht zu kurz. Kurz gesagt: Der perfekte Science-Fiction Film. Warum dies so ist erfahrt ihr in unserem umfangreichen Special!</p><p align="center"><font><b>INHALT</b></font></p><p align="justify">500 Jahre in der Zukunft, wir schreiben das Jahr 2507 in den neuen Welten eines Sonnensystems fern von der alten Erde: Die Besatzung des Raumfrachters „Serenity“ durchstreift den äußeren Rand der von der Menschheit kolonialisierten neuen Galaxie. Diese wird von der übermächtigen Koalition, der sogenannten Allianz, beherrscht.</p><p align="justify"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_38047.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=38047" border="0" align="left"></a> Captain Malcolm Reynolds, ein desillusionierter Veteran, kämpfte im galaktischen Bürgerkrieg auf der Verliererseite und verdient sich seinen Lebensunterhalt nun mit kleinen Gesetzesübertretungen und dem Transport von Passagieren und Fracht auf der „Serenity“, einem Schiff der Firefly-Klasse. Dabei führt er eine kleine, gut ausgewählte Crew an, die für ihn fast wie eine Familie ist – die sich zankt, aufmüpfig ist, aber auch hundertprozentig loyal. Keiner von ihnen ist ein Fan der Allianz, und so versuchen sie möglichst unauffällig an den Rändern des Universums ihren Geschäften nachzugehen.</p><p align="justify"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_38049.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=38049" border="0" align="right"></a> Aber als Mal einen jungen Arzt und seine labile, telepathische Schwester an Bord nimmt, lässt er sich auf mehr ein, als er ahnt. Die beiden sind auf der Flucht vor der Allianz – die vor nichts zurückschreckt, die junge Frau zurückzubekommen, denn sie birgt ein dunkles Geheimnis. Und die Besatzung steckt plötzlich mittendrin in einer Auseinandersetzung mit der scheinbar unbezwingbaren militärischen Macht der Allianz und den sogenannten Reavers, einer Gruppe kannibalistischer Wilder, die sich am Rande des Weltraumes herumtreiben.</p><p align="justify">Aber Mal sieht sich nicht nur von zwei ganz unterschiedlichen aber gleichermaßen todbringenden Feinden gejagt – schon bald müssen er und seine Crew feststellen, dass die größte Gefahr für sie an Bord der „Serenity“ selbst lauern könnte...</p><p align="center"><font><b>KRITIK VON MARKUS SAMPL UND DANIEL RÄBIGER</b></font></p><p align="justify"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_42338.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42338" border="0" align="left"></a> Mit Chinesische Flüche und höchst ausgefallene Sprüche sind eine der vielen markanten Ecken an Serenity - der Kinofilm, der aus der kultigen, aber viel zu kurzen Firefly-Serie (nur 14 Folgen) geboren wurde, lässt sich einfach nicht recht in eine klassische Kategorie einordnen. Die Sci-Fi-Wildwestmischung wirkt wie eine Frischzellenkur für Episode I bis X-geschädigte, die schon seit langem einen Weltraumcowboy im Stile eines Han Solo vermissen.</p><p align="justify"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_42884.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42884" border="0" align="right"></a> Nathan Fillion, der die Rolle des Serenity-Captains Mal Reynolds spielt, bedient diese Sehnsucht aufs trefflichste. Es klappt halt alles einfach nicht so, wie man es gerne hätte. Die Pläne des Captains laufen oft einfach nicht so ab, wie sie sollten, an seinem Schiff brechen immer wieder Teile ab, die vielleicht wichtig gewesen sind, und es beim Wiedereintritt in die Atmosphäre hoffentlich nicht werden, und die Crew spurt einfach nicht auf Kommando, sondern zeichnet sich durch ein hohes Maß an Individualität und Eigenwilligkeit aus.</p><p align="justify"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_42345.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42345" border="0" align="left"></a> Und genau diese Imperfektheit, die dem Leben nun mal eigen ist, wird auf eine sehr perfekte und überaus unterhaltsame Weise in Firefly und auch Serenity gekonnt zusammengesetzt. Der Kinofilm Serenity bietet eine wundervolle Abwechslung zum üblichen Sci-Fi-Einheitsbrei - auch wenn Fireflypuristen sich an den Film erst ein wenig gewöhnen müssen: Serenity wirkt nicht mehr ganz so wildwestmäßig und ist auch nicht ganz so pointenreich wie die Serie - der Plot mit den Reavern lässt den Film etwas weit in das Genre eines Vampirfilms abgleiten, dafür gibt es jedoch einen netten Endkampf nach dem altbewährten "hack´n´slay"-Prinzip.</p><p align="justify"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_42340.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42340" border="0" align="right"></a> Und auch das ist wieder ein Beweis dafür, wie variabel Serenity ist - dem kreativen Schaffen werden nicht die üblichen Grenzen gesetzt, Serenity basiert inhaltlich und konzeptionell stark auf dem Gedanken von Freiheit und Vielfalt. Und dies führte bereits in der Serie zu zahlreichen Überraschungen, sowohl im Storybogen als auch in den einzelnen Dialogen - im Kinofilm Serenity findet dieses Fireflyfeeling seine auf die Kinoleinwand ausgebreitete Fortsetzung - bleibt nur zu hoffen, dass der Serenity den Erfolg haben wird, der Firefly leider verwehrt blieb.</p><p align="justify">Regisseur Joss Whedon, bereits mit einer Oskar-Nominierung für das Drehbuch zu Toy Story ausgezeichnet, vollbringt mit Serenity das, was man im Sci-Fi Genre schon lange vermisst hat: eine anspruchsvolle Story die dennoch unterhaltsam ist. Der gelungene Mix aus Anspruch, Humor und Action wird perfekt von den zum Großteil unbekannten Schauspielern auf die Leinwand portiert. Auch musikalisch weiß der Score von David Newman zu überzeugen. Einziges Manko: wer die spanischen Gitarren der Serie erhofft wird enttäuscht sein - Newman komponierte bis auf wenige Passagen einen klassischen Soundtrack.</p><p align="justify">Schauspielerisch hat keiner der Besetzung, sieht man von Adam Baldwin einmal ab, eine große Referenzliste vorzuweißen. Besonders Summer Glau ist eine absolute Newcomerin - lediglich ein Gastauftritt in Buffy/Angel gingen ihrer Arbeit an Serenity voraus. Umso beeindruckender sind ihre Schauspielerischen Fähigkeiten. Sie weint, sie lacht - sie ist genau das was man von einem traumatisierten Mädchen erwartet. Auch Nathan Fillion (der 'falsche' Private Ryan in Saving Private Ryan) und der Rest der Besetzung weiß zu überzeugen.</p><p align="justify">"Wie könnt ihr so einen Film eigentlich so in den Himmel loben?" mag sich manch einer Fragen. Nun ja - nach sechs Kinobesuchen innerhalb von 8 Wochen (Zweimal England, Viermal Deutschland) und immer noch andauernder Begeisterung ist für mich eins sicher:<br>Dieser Film wird mindestens weitere sechs mal angeschaut. Hier stimmt Regie, Story und Schauspielerleistung. Besonders hervorzuheben ist auch der unvergleichliche Humor der Serie der gekonnt in den Film portiert wurde. Neben der Haupthandlung schwingt sehr gekonnt eine zentrale Frage des Lebens mit: Was ist Glauben, wohin kann er führen, was ist die Essenz des Glaubens. Für mich ist Serenity die Wiederbelebung des Glaubens in das SciFi Genre. Film ab!</p><center><table id="table50" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="1"><tr><td><table id="table51" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="4" cellspacing="0" width="600"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><p align="center"><font color="#ffffff"><b>DANIEL RÄBIGER</b></font></p></td><td bgcolor="#333333"> </td><td bgcolor="#333333" width="160"><p align="center"><a href="mailto:d.raebiger@treknews.de">d.raebiger@treknews.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table id="table52" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="600"><tr><td width="160"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_danielraebiger02.jpg" border="0" height="180" width="160"></td><td><table id="table53" border="0" cellpadding="5" cellspacing="0" width="100%"><tr><td><p align="center"><b><font color="#ffffff">»</font>Dieser Film bewegt einen. Man lacht, man weint, man fiebert mit. Dieser film zeigt, dass unbekannte Schauspieler nicht schlecht sein müssen. Dieser Film ist mit Summer Glau. Dieser Film ist das, worauf Science-Fiction Fans seit Jahrzehnten warten!<font color="#ffffff">«</font></b></p></td></tr></table></td><td valign="top" width="160"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif" border="0" height="160" width="160"></td></tr></table></td></tr><tr><td><table id="table54" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="600"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table id="table55" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" width="600"><tr><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></center><p align="center"><font><b>INTERVIEWS MIT DER CAST</b></font> </p><p>Chefredakteur Daniel Räbiger flog nach England um mit Joss Whedon, Nathan Fillion, Morena Baccarin und der unglaublichen Summer Glau über den Film zu sprechen - hier die Ergebnisse:</p><div align="center"><table border="0" id="table57" cellspacing="4" cellpadding="4" width="0"><tr><td align="center" valign="top" width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49691.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49691" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">Interview mit Joss Whedon <br>über Serenity</span> </b></td><td align="center" valign="top" width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49695.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49695" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">Interview mit der <br>unglaublichen Summer Glau <br>über Serenity</span> </b></td></tr><tr><td align="center" valign="top" width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49693.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49693" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">Interview mit Morena Baccarin <br>über Serenity</span> </b></td><td align="center" valign="top" width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49694.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49694" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">Interview mit Nathan Fillion <br>über Serenity</span> </b></td></tr><tr><td align="center" valign="top" width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49697.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49697" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">Reel Life with Joss Whedon - <br>Paneldiskussion vom <br>Edinburger Filmfestival</span> </b></td><td align="center" width="50%"><b>&gt; <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1068.html">Weitere Interviews</a></b></td></tr></table></div><p align="center"><font><b>ÜBER DIE PRODUKTION</b></font></p><p align="justify">Joss Whedon, der Oscar- und Emmy-nominierte Drehbuchautor und Regis-seur der internationalen Fernseherfolge „Buffy – Im Bann der Dämonen“ und „Angel – Jäger der Finsternis“ und Ko-Autor von „Toy Story“ – gibt mit dem Science Fiction Westernabenteuer „Serenity - Flucht in neue Welten“ sein Spielfilmdebüt.</p><p align="justify"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_42344.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42344" border="0" align="left"></a> Der Film basiert auf Whedons vielfach gelobter, aber kurzlebiger Fernsehserie „Firefly“, die in den USA im Herbst 2002 bei FOX TV Network ausgestrahlt wurde. Die Geschichte spielt in einem futuristischen, nach-erdgeschichtlichen Universum, das von einer planetarischen Allianz beherrscht wird, und erzählt von den Abenteuern des abgehalfterten Raumschiffs ‚Serenity’ und seiner bunten Crew von Außenseitern, angeführt von Captain Malcolm „Mal“ Reynolds, den Nathan Fillion verkörpert. Obwohl FOX TV die Serie nach der Ausstrah-lung von 11 der bis dahin 14 produzier-ten Episoden absetzte, hatte sich die mit ihrer ganz eigenen Mischung aus Hu-mor, vielschichtigen Charakteren und Sci-Fi bereits eine loyale und leidenschaftliche Fanbasis geschaffen.</p><p align="justify"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_42336.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42336" border="0" align="right"></a> Die untröstlichen Fans, die Besetzung und Whedon selbst wollten das Ende der Serie nicht mit dem Ende ihres Universums gleichsetzen. Für Whedon war „diese Geschichte noch ganz und gar nicht zu Ende erzählt. Ich hatte noch nicht damit abgeschlossen... und die Darsteller hatten ebenfalls noch nicht damit abgeschlossen“. Obwohl sich die Suche nach einem neuen Zuhause der Serie bei einem anderen Fernsehsender oder Kabelkanal als ergebnislos erwies, waren alle Beteiligten fest entschlossen, die Kampagne am Leben zu erhalten. Der Einsatz für eine Veröffentlichung der Serie auf DVD schien sich auszuzahlen, als man nach Verkaufsstart die Anzahl der Fans erheblich steigern konnte – fast exakt ein Jahr später, nachdem die letzte Folge bei FOX ausgestrahlt worden war. Die Verkaufszahlen von „Firefly“ zeigten auf beeindruckende Weise sowohl die Treue der Fans als auch das Potenzial, mit der Serie neue Zuschauer zu gewinnen.</p><p align="justify"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_42343.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42343" border="0" align="left"></a> So sehr allerdings alle sich weigerten, ihren gutgemeinten Kampf aufzugeben, so sehr war doch jedem, der in die Serie involviert war, klar, dass nur ein Wunder die Show würde wiederbeleben können.</p><p align="justify">Dieses Wunder passierte Anfang 2004. Bei Universal Pictures, wo man ganz begeistert über eine Zusammenarbeit mit Whedon und beeindruckt von den Nachwirkungen der Serie, sah man eine Gelegenheit, die bevorstehende Leere für Science Fiction-Enthusiasten zu füllen, die das Ende der „Star Wars“ und „Star Trek“-Sagas hinterließen. Das Studio stimmte der Entwicklung eines Spielfilms auf Basis der „Firefly“ Serie zu – die von Whedon selbst als sein Spielfilmdebüt geschrieben und inszeniert werden sollte. Der Film mit dem Titel „Serenity - Flucht in neue Welten“ sollte eine Mischung aus der Fortsetzung der Abenteuer der „Serenity“-Crew und einer eigenständigen Story sein, die auch Kinogänger ansprechen sollte, welche bisher keine Berührungspunkte mit „Firefly“ gehabt hatten.</p><p align="justify">Während einige Analysten in der Filmbranche und die Medien über die Absicht verwundert waren, dass man einen Film nach einer missratenen Fernsehserie machen wollte, waren die „Firefly“ Fans – auch „Browncoats“ genannt nach den gegen die Allianz aufstehenden Freiheitskämpfern – ganz aus dem Häuschen. Sie mobilisierten ihre Kräfte, um sicherzustellen, dass das Studio an dem Vorhaben festhielt, grünes Licht für das Projekt gab und die notwendige volle Marketingunterstützung bereitstellte, die ein großer Spielfilm zum Erfolg benötigt.</p><p><font><b>Firefly: Ein Hoffnungschimmer</b></font></p><p align="justify"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_42346.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42346" border="0" align="left"></a></p><table border="0" width="315" id="table61" cellpadding="6" cellspacing="6" align="right"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>BILDERGALERIEN</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1061.html">Die unglaubliche Summer Glau</a> </b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49594.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49594" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49595.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49595" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49596.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49596" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49597.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49597" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49598.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49598" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49599.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49599" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49600.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49600" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49601.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49601" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49602.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49602" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49603.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49603" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49604.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49604" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49605.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49605" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49606.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49606" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49607.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49607" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49608.html"><img 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src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49509" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49510.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49510" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1051.html">Chiwetel Ejiofor</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49511.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49511" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49512.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49512" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1056.html">Jewel Staite</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49544.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49544" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49545.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49545" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49546.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49546" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1059.html">Nathan Fillion</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49574.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49574" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49575.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49575" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49576.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49576" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49577.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49577" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49578.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49578" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49579.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49579" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49580.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49580" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49581.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49581" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49582.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49582" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49583.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49583" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49584.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49584" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49585.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49585" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49586.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49586" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49587.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49587" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49588.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49588" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49589.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49589" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1057.html">Joss Whedon</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49547.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49547" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49548.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49548" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49549.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49549" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49550.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49550" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49551.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49551" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49552.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49552" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49553.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49553" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49554.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49554" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49555.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49555" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49556.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49556" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49557.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49557" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49558.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49558" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49559.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49559" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49560.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49560" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49561.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49561" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49562.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49562" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49563.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49563" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49564.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49564" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49565.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49565" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49566.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49566" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1058.html">Morena Baccarin</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49567.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49567" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49568.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49568" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49569.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49569" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49570.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49570" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49571.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49571" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49572.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49572" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49573.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49573" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1060.html">Sean Maher</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49590.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49590" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49591.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49591" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49592.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49592" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49593.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49593" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1053.html">Fans</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49515.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49515" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49516.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49516" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49517.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49517" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49518.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49518" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49519.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49519" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49520.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49520" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49521.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49521" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49522.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49522" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49523.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49523" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49524.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49524" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49525.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49525" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49526.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49526" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49527.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49527" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49528.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49528" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1054.html">Gina Torres</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49529.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49529" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49530.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49530" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49531.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49531" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1055.html">Gruppenfotos</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49532.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49532" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49533.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49533" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49534.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49534" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49535.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49535" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49536.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49536" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49537.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49537" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49538.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49538" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49539.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49539" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49540.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49540" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49541.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49541" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49542.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49542" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49543.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49543" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1052.html">Christopher Buchanan</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_49513.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49513" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_49514.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=49514" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_985.html">Fotoshooting</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_42869.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42869" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_42870.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42870" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_42871.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42871" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_42872.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42872" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_42873.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42873" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_42874.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42874" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_42875.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42875" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_42876.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42876" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_42877.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42877" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_42878.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42878" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_42879.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42879" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_42880.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42880" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>ÜBERBLICK</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1050.html">Adam Baldwin</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1051.html">Chiwetel Ejiofor</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1052.html">Christopher Buchanan</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1053.html">Fans</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_985.html">Fotoshooting</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1054.html">Gina Torres</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1055.html">Gruppenfotos</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1056.html">Jewel Staite</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1057.html">Joss Whedon</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1058.html">Morena Baccarin</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1059.html">Nathan Fillion</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1060.html">Sean Maher</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1061.html">Summer Glau</a> </b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b><font size="3"><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_931.html">» Alle Serenity Downloads</a></font></b></p></td></tr></table><p align="justify">Joss Whedons Fähigkeit, eine in sich schlüssige Welt voller mitreißender Figuren, unerwartetem Humor und phantasievoller Geschichten zu erschaffen, haben in seiner Karriere bereits einer Unzahl von Projekten einen eigenen Stempel aufgedrückt. Neben seiner Arbeit als „Creator“ und ausführender Produzent seiner Serien „Buffy – Im Bann der Dämonen“, „Angel – Jäger der Finsternis“ und „Firefly“ (von denen er auch zahlreiche Folgen geschrieben und inszenierte hat), war er als Drehbuchautor bei vielen Filmen beteiligt, darunter „Speed“, „Alien – Die Wiedergeburt“ und „Toy Story“, für den er eine Oscar-Nominierung erhielt.</p><p align="justify">Die TV-Serie „Firefly“ erschuf Whedon, nachdem er Michael Shaaras Bürgerkriegsroman „The Killer Angels“ gelesen hatte. Die Idee von Überlebenden eines Krieges, die sich am Außenrand der Gesellschaft herumdrücken – in ei-nem Science Fiction-Kontext – sprachen Whedon an. „Ich beschäftigte mich mit der Idee eines Bürgerkrieges und dem Wiederaufbau aus dem Blickwinkel der Leute, die den Krieg verloren haben“, erzählt er. „Nach dem Krieg gab es Leu-te, die das Geschehen so furchtbar verinnerlicht hatten, dass es sie völlig zerstörte.“</p><p align="justify"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_42345.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42345" border="0" align="right"></a> Whedon fing an, sich die verschiedenen Charaktere auszumalen und entwarf dann eine humanistische Geschichte, die anstatt in weiten Ebenen in den Grenzbereichen der Planeten spielt. „Ich wollte eine Story erzählen über Leute, die im Weltraum leben, aber nicht in voller Pracht und Herrlichkeit“, erklärt er.</p><p align="justify">„Wir haben die Erde verbraucht und sind deshalb in ein neues Sonnensystem vorgestoßen“, fährt er fort. „Das, was früher die Entdeckung neuer Länder war ist heute die Entdeckung der Planeten. Wir haben kein außerirdisches Leben irgendeiner Art entdeckt. Noch immer sind nur wir da. Es ist eine Vision der Welt, wie sie mehr oder weniger heute schon existiert.“</p><p align="justify">„Der Ansatz der Serie war, dass sich in der Zukunft nichts geändert hat“, so Whedon weiter. „Wir haben mehr Technologie. Es gibt mehr Menschen. Aber wir haben noch genau die gleichen Probleme: persönliche, politische und ethische.“</p><p align="justify"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_42883.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=42883" border="0" align="left"></a> In dieser Welt begegnen wir Mal (Nathan Fillion), einem Soldaten, der im galaktischen Bürgerkrieg auf der Verliererseite kämpfte. Er verdient sich seinen Lebensunterhalt mit kleinen Gesetzesübertretungen und dem Transportschiff „Serenity“. Er führt eine kleine Crew an, die für ihn eine Art Familie ist: Da ist seine Stellvertreterin Zoe (Gina Torres), Zoes Ehemann und Pilot Wash (Alan Tudy), der Söldner Jayne (Adam Baldwin) und die Schiffsmechanikerin Kaylee (Jewel Staite). Sie sind die eigensinnigen, aufmüpfigen und letztlich hundertprozentig loyalen Freunde, die Mal braucht, um in den Außenbezirken des Alls zu überleben.</p><p align="justify">Ihr Überleben wird bedroht durch zwei ganz außergewöhnliche Gegner: zum einen die universelle Allianz (die als Sieger aus dem Krieg hervorgegangen ist), zum anderen die grauenhaften, kannibalistischen Reavers – eine Gruppe Wilder, die sich am Rande des Weltraumes herumtreibt. Zwischen diesen beiden Fronten findet sich die Crew wieder; zwischen der Allianz, deren Ziel es ist, den verschiedenen Planeten Ordnung zu bringen – ob von den Bewohnern gewollt oder ungewollt – und den Reavers, die nach willkürlichem Chaos und Zerstörung streben.</p><p align="justify">Für Mal verkomplizieren sich die Dinge zusätzlich durch die schöne Kurtisane Inara (Morena Baccarin), einer Frau, die ihn abwechselnd inspiriert und wütend macht, Shepherd Book (Ron Glass), einem Prediger, der Mal immer wieder aufs Ganze herausfordert sowie zwei mysteriöse Passagiere: der junge Arzt Simon (Sean Maher) und seine labile, telepathische Schwester River (Summer Glau). Ihre Talente wurden lange von der Allianz eingesetzt, wodurch sie im Besitz gefährlicher Geheimnisse ist, die so tief verschüttet sind, dass nicht einmal sie selbst weiß, um was es dabei geht.</p><p align="justify">Die Fernsehserie, die viel Kritikerlob bekam und schnell eine breite Fanbasis aufbauen konnte, überdauerte dennoch nur 11 Folgen, bevor sie eingestellt wurde, nicht zuletzt aufgrund der schlechten Ausstrahlungszeiten und –taktik und dem ganz eigenen Ton und Inhalt der Serie, die schlecht in eine Schublade passte.</p><p align="justify">„Alle fühlten sich wie in einer großen Familie“, erinnert sich Christopher Buchanan, der ausführende Produzent von „Serenity - Flucht in neue Welten“. „Insofern hatten wir großes Glück. Aber als die Serie dann abgesetzt wurde, war das für alle Beteiligten ein echter Schlag in die Magengrube“.</p><p align="justify">Aber Whedon sah dies eher als ein Aufschieben als ein Ende. Er schwor seiner „Firefly“ Besetzung und Crew, dass er nicht ruhen würde, bis er eine neue Heimat für das Projekt finden würde. „Ich habe an alle neun Darsteller Weihnachtskarten verschickt, in denen ich ihnen mitteilte, welche Fortschritte ich gemacht hatte, und sie hielten mich auf dem Laufenden darüber, was für sie an Projekten anstand“, sagt Whedon. „Ich glaubte einfach so fest an diese Charaktere und besonders an diese Schauspieler, dass ich mich weigerte zu glauben, dass die Serie abgesetzt war. Ich habe das einfach ernsthaft verleugnet.“</p><p align="justify">Als die Sets der Serie abgebaut wurden, rettete Schauspieler Alan Tudyk ein Requisit aus einer zentralen Episode für Whedon. „Das Schiff stirbt, und die einzige Chance für die Crew ist, auf anderen Schiffen anzuheuern und Hilfe zu suchen, und Mal zurückzulassen“, erläutert Tudyk. „In dieser Folge installiert Wash diesen besonderen Schalter und sagt ‚Wenn dein Wunder war wird, dann drücke einmal auf diesen Knopf und es wird uns alle zurückbringen’.“</p><p align="justify">„Diesen Schalter habe ich noch immer in meinem Büro“, sagt Whedon liebevoll.</p><p align="justify">Whedons Glaube, „Firefly“ am Leben zu halten, war ansteckend. „Jedes Mal, wenn ich kurz davor stand, aufzugeben, rief einer der Schauspieler an und sagte, ‚Wir warten immer noch. Wir glauben noch daran’“, erinnert er sich.</p><p align="justify">„Als die Show vor der Absetzung stand, taten sich die Fans zusammen und schalteten mit eigenem Geld eine Anzeige in ‚Variety’.“</p><p align="justify"><font><b>Einmal ein Browncoat... </b></font></p><p align="justify">Whedons Fans wussten noch aus den Tagen von „Buffy – Im Bann der Dämonen“ und „Angel – Jäger der Finsternis“, dass der Regisseur die Tendenz hatte, eine Niederlage nicht einfach hinzunehmen. 1992 schrieb Whedon das Originaldrehbuch für den Spielfilm „Buffy, die Vampirjägerin“, nur um dann mitzuerleben, wie die Schlüsselelemente für den Film verändert wurden. Daraufhin adaptierte er den Stoff fürs Fernsehen – und machte daraus eine der erfolgreichsten Serien aller Zeiten. Er ist niemand, der schnell aufgibt.</p><p align="justify">Und das tun auch seine ihm ergebenen Fans nicht. Ein Online-Kampagne, gepaart mit guten DVD-Verkäufen und Unterstützung der Kritiker, gaben Whedon die Argumente an die Hand, die er brauchte, um seine Sci-Fi-Vision einer breiten Publikumsschicht zu präsentieren. Die „Browncoats“ identifizierten sich mit dem alltäglichen Kampf der „Firefly“ Crew – Außenseiter, die sich weigerten, sich in einem von der Allianz beherrschten Universum anzupassen. Online-Portale wurden überschwemmt mit Rufen der Fans nach einer Rückkehr von „Firefly“. Hoffnungsvolle Fanpost erreichte die Studioführung. Anzeigen erschienen in ‚Variety’, um die Serie am Leben zu halten. Die Browncoats hatten eine gemeinsame Heimat auf diesem angeschlagenen Raumfrachter gefunden und gemeinsam waren sie stark.</p><p align="justify">Und da war jemand, dem das alles nicht entging... </p><p align="justify"><font><b>Die „Serenity“ hebt ab </b></font></p><p align="justify">Die Wiedergeburt begann, als Whedon und Produzent Barry Mendel („The Sixth Sense“, „Die Royal Tenenbaums“) mit der Idee für eine Spielfilmversion zu Mary Parent gingen, die zu der Zeit Vizepräsidentin der Abteilung Worldwide Production bei Universal Pictures war. „Viele Leute haben gefragt, wie schwer es war, das Studio von dem Projekt zu überzeugen, und es ist seltsam... das war es überhaupt nicht“, erklärt Mendel. „Mary war ein Fan von Joss und blieb mit ihm und mir in Verbindung. Und man muss Universal lassen, dass sie begriffen, dass Joss eine Leidenschaft für dieses Projekt hatte.“</p><p align="justify">Das Studio glaubte sowohl an Whedons Vision als auch an diese Story und kaufte die Rechte für einen großen Kinofilm, basierend auf seiner einzigartigen Fernsehserie. Die „Browncoats“, die weltweit loyale und aktive Fangemeinde von „Firefly“, jubelte. „Diese Leute haben eine irre Leidenschaft für die Dinge, die sie mögen“, kommentiert Fillion. „Und Joss schafft es auf unkomplizierte Art, sie für die Figuren und deren Beziehungen untereinander zu begeistern.“</p><p align="justify">Nachdem grünes Licht für den Film gegeben worden war, stand Whedon vor einer ganz neuen Herausforderung. Er erzählt: „All diese Charaktere und verschiedenen Welten zum Leben zu erwecken mit der Art von Erzählweise, die man beim Film benutzt... ich musste ihnen eine epische Geschichte geben, die nicht nur einfach eine weitere Episode im Leben dieser Figuren war, sondern eine Reise, die sie für immer verändern würde.“</p><p align="justify">Gut zweihundert Seiten später hatte Whedon einen Entwurf, aus dem das Drehbuch für „Serenity - Flucht in neue Welten“ werden sollte – und das er die „Version aus dem Küchenspülbecken“ nannte – und die er zu einer machbaren und nicht zu langen Fassung abschlacken musste. „Wenn es um das große Tamtam geht, ja, das haben wir alles: ein Hovercraft, Action, Schießereien, Faustkämpfe, Kannibalen – alles, was man sich in einem Film wünschen kann“, sagt er. Aber noch wichtiger war ihm, das ungenutzte Potenzial seiner Crew und dieser Story zu erforschen... Potenzial, das sich nur auf Spielfilmlänge verwirklichen ließ.</p><p align="justify">Er entschied, einen Großteil der Filmhandlung um die geheimnisvolle Figur der River Tam herum aufzubauen, das mädchenhafte Wunderkind, das die Allianz unter ihre Fittiche genommen und für geheime Zwecke mit ihr experimentiert hatte – bis sie von ihrem Bruder gerettet und an Bord der „Serenity“ geschmuggelt wurde. Die Allianz schickt einen todbringenden „Operative“, der sich durch nichts aufhalten lässt, um das Mädchen zurückzuholen. Als River in einer vollen Bar scheinbar aus dem nichts heraus anfängt, die Anwesenden mit dem Können einer ausgebildeten Killerin anzugreifen, wird Mal und seiner Mannschaft klar, dass sich eine Gefahr, die größer für sie sein könnte als die Allianz oder die Reavers, an Bord der „Serenity“ selbst befinden könnte.</p><p align="justify">„Die TV-Serie hatte neun Hauptfiguren, die alle auch im Film auftauchen“, so Whedon. „Obwohl man sagen könnte, dass Mal der Held ist, ist jeder einzelne der Held seiner eigenen Geschichte, und sie sind mir alle gleich wichtig. Wichtiger als alles andere war mir, dass das Publikum aus dem Film gehen sollte mit dem Gefühl, dass sie gerade ein Abenteuer erlebt hatten mit Leuten, die ihnen etwas bedeuten. Wir haben hier neun Menschen an Bord eines kleinen Raumfrachters, die an den Rändern des Universums leben, und die Art von Arbeit machen, die man normalerweise nicht in Science Fiction-Filmen sieht: die Gelegenheitsjobs, die Drecksarbeiten. Ich liebe diese Crew – es sind außergewöhnliche Charaktere. Das beste für mich ist, dass auch die Darsteller, die sie spielen, außergewöhnliche Schauspieler, außer-gewöhnliche Menschen sind, und ich mich ungeheuer glücklich schätzen kann, wieder mit ihnen zu arbeiten.“</p><p align="justify">Wenngleich die Besetzung miteinander in Kontakt geblieben war nachdem „Firefly“ abgesetzt wurde, war das Treffen für ein erstes gemeinsames Lesen des Drehbuchs eine emotionale Erfahrung für alle. „Einige dieser Leute sehe ich regelmäßig, aber sie dabei zu sehen, wie sie ihre Figuren spielten, das war, als würde man Freunde sehen, die man lange nicht mehr getroffen hat“, erklärt Fillion.</p><p align="justify">„Joss sagte, er habe damit noch nicht abgeschlossen“, erinnert sich Glass. „Er sagte, wir sollten nicht überrascht sein, wenn wir uns eines Tages an einem anderem Ort wieder zusammenfinden würden, oder in einer anderen Ausdrucksweise.“</p><p align="justify">Baldwin beschreibt Whedon als „Held, denn dieses Projekt musste fortgeführt werden, und hier sind wir“. „Es ist, als ob man nach Hause  kommt“, so Torres.</p><p align="justify">Zusätzlich zu den neun Hauptfiguren aus der Serie gab es ein paar Schlüsselrollen, die von Newcomern in der Truppe gespielt werden mussten, an vorderster Front die Rolle des „Operative“. Whedon wollte, dass „die Allianz eine Präsenz bekam, die unseren Figuren wirklich Angst machte“. Und er fährt fort: „Ich wollte, dass der „Operative“ nobel und ehrbar und freundlich sein sollte, und einem dennoch das Blut in den Adern gefrieren ließ.“ Whedon besetzte Chiwetel Ejiofor, der für seine darstellerische Leistung in dem hoch gelobten Independent-Film „Schmutzige kleine Geschäfte“ begeisterte Kritiken und für das Drama „Vier Brüder“ vor der Kame-ra stand. Whedon merkt an: „Chiwetel gelang es, die Figur des „Operative“ völlig zu verinnerlichen, und ihn als eine reale Person darzustellen. Ehrbar, nachdenklich und doch ein Massenmörder.“</p><p align="justify">Vervollständigt wurden die Hauptrollen mit der Besetzung von David Krumholtz (bekannt aus der CBS-Serie „Numbers“) als Mr. Universe, dem geheimnisvollen Mann, der über die gesamte Kommunikation des Universums wacht.</p><p align="justify">Noch bevor die Dreharbeiten anfingen waren sich alle einig, unbedingt die begierigen „Firefly“ Fans während des gesamten Produktionsprozesses mit einzubeziehen. Im Juli 2004 – nur einen Monat, nachdem die Hauptdreharbeiten begonnen hatten – traten Whedon und seine Schauspieler auf der jährlichen Comic-Convention in San Diego auf, wo ihnen (und einigen sehr frühen Filmausschnitten) ein umwerfender Empfang von den über 5000 Zuschauern bereitet wurde.</p><p align="justify">Im Dezember 2004, nur wenige Monate nachdem die Dreharbeiten abgeschlossen wurden, waren die Entscheidungsträger von Universal Pictures nicht wirklich auf das vorbereitet, was sie bei einer ohne Filmtitelnennung angesetzten Sneak Preview mit dem Publikum erlebten. Irgendwie sickerte an die „Browncoats“ durch, dass es eine Vorführung von „Serenity - Flucht in neue Welten“ geben würde, und der ganze Saal war voll von ihnen. Das Kinoerlebnis mit 300 absolut begeisterten Fans, die – obwohl es sich bei der Version um eine sehr frühe und unfertige Kopie handelte – während des gesamten Geschehens lachten, johlten und applaudierten, veranlasste das Studio, die Pläne zur Veröffentlichung des Films noch einmal zu überdenken. „Browncoat“ Denise Gribe, ein 40jähriger Fan aus dem kalifornischen Silverlake, fasste die Begeisterung des Publikums so zusammen: „Ich denke, die Fans haben das möglich gemacht. Cowboys mit Waffen im Weltall... die chinesisch reden. Das ist unsere kleine Show da oben auf der Leinwand!“</p><p align="justify">Der Kinostart wurde vom Frühjahr auf den Herbst 2005 verschoben, um mehr Zeit sowohl für die Nachbearbeitung zu bekommen als auch innovatives Marketing weiterzuentwickeln. Der US-Start wurde für den 30. September 2005 angesetzt. Um einer Enttäuschung darüber, dass sie noch sechs Monate länger auf den Film warten mussten, bei den Fans vorzubeugen, entwarfen die Filmemacher und das Studio einen ausgeklügelten Plan, um die Treue und Ausdauer der „Browncoats“ zu belohnen und sie bei der Stange zu halten.</p><p align="justify">Zuerst waren Whedon und die Schauspieler zu Gast auf den Wonder-Con und Wizard-Con Fan Conventions Anfang 2005, wo sie dem Publikum Ausschnitte von unfertigen Sequenzen aus dem Film präsentierten. Im April dann postete Whedon für die „Browncoats“ eine Online-Einladung zu einer besonderen Preview des sich noch in der Arbeit befindlichen Films, die angesetzt war für Donnerstag, den 6. Mai, in zehn amerikanischen Städten. Er gab den Fans links zu Webseiten, wo sie im Vorverkauf Karten kaufen konnten. In dem für ihn typischen Stil schrieb Whedon an die Fans: „Als ich über das verschobene Startdatum jammerte und jeder schrieb ‚was machen wir denn bis September’, da hat das Studio zugestimmt, eine Sneak Preview zu machen.“</p><p align="justify">Die Vorstellungen waren innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Einige „Browncoats“ kamen aus anderen US-Staaten und eine studentische Gemeinschaft mietete sogar einen Bus für seine Mitglieder, damit sie zu der Preview fahren konnten. Auf Ebay wurden Tickets für 300 Dollar pro Stück verkauft. Einige Leute erschienen schon am Tag vorher und campierten über Nacht auf den Gehweg vor den Kinos, obwohl sie ihre Tickets schon in der Tasche hatten. Whedon und seine Schauspieler traten in fünf der Städte live vors Publikum, und der Regisseur und Autor nahm eine eigens an die Zuschauer gerichtete Botschaft auf, die zu Beginn der Vorführung abgespielt wurde. Diese Botschaft lautete:</p><blockquote><blockquote><p align="justify">„Hi, ich bin Joss Whedon. Bevor wir mit dieser Sondervorführung anfangen, möchte ich Euch eine kleine Geschichte erzählen. Es geht um eine TV-Serie mit dem Titel ‚Firefly’. Vor ein paar Jahren startete ‚Firefly’ im Fernsehen und umgehend bejubelten die Kritiker sie als eine der besten abgesetzten Sendungen des Jahres. Sie wurde ignoriert und aufgegeben, und hier sollte die Geschichte dann eigentlich enden. Aber das tut sie nicht, denn die Leute, die die Serie gemacht haben und die Leute, die sie gesehen haben – was in etwa dieselbe Größenordnung hatte – hatten sich ein bisschen zu sehr darin verliebt, um einfach so loszulassen, zu sehr, um die Waffen niederzulegen, obwohl der Kampf ziemlich verloren aussah. <br>In Hollywood nennt man solche Leute unrealistisch, idealistisch, besessen. In meiner Welt nennt man sie „Browncoats“. Also egal, ob Ihr die Serie im Fernsehen gesehen habt oder auf DVD – oder noch nie zuvor im ‚Firefly’ Universum unterwegs wart – die Tatsache, dass Ihr jetzt hier seid, heißt, Ihr seid Teil von etwas, was ein klein bisschen bemerkenswert ist. Diesen Film dürfte es eigentlich nicht geben. Aus abgesetzten Fernsehserien macht man keinen großen Kinofilm – es sei denn, der Macher, die Schauspieler und die Fans glauben daran jenseits aller Vernunft. Das habe ich gespürt, und habe es an den DVD-Verkäufen gesehen, an den Verkaufsständen der Fans auf den Conventions, den Webseiten und den Fundraisern – die ganze Arbeit, die die Fans geleistet haben, hat dabei geholfen, diesen Film zu realisieren.</p><p align="justify">Es ist auf eine bisher nie da gewesene Weise Euer Film. Das heißt wenn er schlecht ist, dann seid Ihr schuld. Ihr habt es vermasselt. Ihr habt uns enttäuscht. Aber lasst uns nicht über mögliches Versagen nachdenken, denn die Arbeit ist noch nicht vorbei. Ich muss den Film noch fertig stellen. Das hier heute ist noch nicht ganz die endgültige Fassung, und Ihr werdet an einigen Stellen Platzhalter für die Musik und die Spezialeffekte bemerken. Aber wir sind sehr nahe dran, und wenn wir dann fertig sind... dann müsst Ihr die Leute dazu bringen, sich den Film anzusehen.</p><p align="justify">Natürlich wird das Studio sein eigenes Ding machen. Es wird Anzeigen geben und Trailer und all das Trara, aber dieser Film hat keine Stars. Er hat kein riesiges Mega-Budget. Er hat noch nicht einmal die Voraussetzungen, ihn auf einfache Weise mit einem Satz an den Mann zu bringen. Was er hat, sind wir – diejenigen, die entgegen aller Vernunft geglaubt haben. Wenn Euch dieser Film etwas bedeutet, dann sagt das jemandem. Sagt es allen. Macht Euch bemerkbar.</p><p align="justify">Wenn Ihr den Film nicht mögt... dann ist das die Zeit des Schweigens, für einige Monate still nachzudenken. Aber wenn heute der noch unfertige Abspann rollt, und Ihr Euch selbst noch „Browncoats“ nennt – dann denkt an die Millionen von Menschen, die das nicht von sich behaupten... aber es vielleicht eines Tages tun. Ich will, dass wir das zusammen durchziehen. Die Schauspieler werden auftreten wo immer es möglich ist. Ich selbst werde im Internet aktiv sein und mir den Mund fusselig reden und was mir sonst noch einfällt. Unsere Webseite „cantstopthesignal.com“ steht im Netz.</p><p align="justify">Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir alle alles tun werden, um hieraus den Event zu machen, den der Film verdient. Denn denkt daran: Sie haben versucht, uns umzubringen. Sie haben uns umgebracht, und hier sind wir. Wir haben das Unmögliche geschafft, und das macht uns mächtig. Vielen Dank dafür, dass Ihr uns geholfen habt, diesen Film dahin zu bringen, wo er jetzt ist. Willkommen auf der ‚Serenity’.“</p></blockquote></blockquote><p align="justify">Aufgrund der umwerfenden Reaktionen setzten Whedon und das Studio für den unfertigen Film drei Wochen später eine zweite Serie dieser Previews an, am Donnerstag, dem 26. Mai. Diesmal wurde „Serenity - Flucht in neue Welten“ in 20 Städten gezeigt – in den ursprünglichen zehn und in zehn weiteren. Wieder waren alle Karten wenige Stunden vergriffen, nachdem Whedon im Internet darüber berichtet hatte. Ein großer Prozentsatz der Leute sah den Film dabei bereits zum zweiten Mal. Begeisterte Fans verlangten nach weiteren Screenings und überschwemmten die Filmemacher prompt mit Emails, Telefonanrufen und Internet Postings. Vier Wochen später, am Donnerstag, 23. Juni, gab es wieder mit großem Erfolg zum dritten Mal Sneak Previews, diesmal lief der Film vor ausverkauften Häusern in 35 Städten – den vorhergegangenen 20 und 15 weiteren Orten. „Browncoat“ Clayton Dilts, 28, aus dem südlichen Kalifornien, verlangte mit stolzgeschwellter Brust von Whedon: „Kämpfe mit Zähnen und Klauen und gib mir mehr!“</p><p align="justify">Neben den eingeschworenen Fans saßen bei den zweiten und dritten Screenings auch neue Interessierte und solche, die das Phänomen neugierig betrachteten, im Kino. Die Veranstaltungen hatten ein Presseecho auf lokaler Ebene zur Folge und schon bald auch in den nationalen Publikationen wie „Entertainment Weekly“, „Wired“ und „The Hollywood Reporter“.</p><p align="justify">Als Whedon und die Schauspieler aus „Serenity - Flucht in neue Welten“ im darauf folgenden Juli wieder auf der Co-mic-Con auftraten, wurden sie von den 6500 Fans mit stehenden Ovationen empfangen. Die ganze Convention war voller Spannung und Erwartung über die Weltpremiere des inzwischen fertig gestellten Films. 200 „Browncoats“ durften die Vorführung miterleben, bei der Whedon persönlich den Film ankündigte und im Anschluss Fragen beantwortete und Autogramme schrieb. Zu den zur endgültigen Fertigstellung hinzugefügten Komponenten gehörte eine wunderbare Filmmusik von David Newman. Die Zuschauer in San Diego waren einfach begeistert von dem Film. Die Musik von Newman bewegte die Zuschauer ganz besonders und veranlasste Joss zu der Bemerkung: „Er gab mir meinen Western, meinen multikulturellen Mischmasch. Ich mag die „Serenity“ entworfen haben, aber es war David Newman, der sie zum Fliegen brachte.“</p><p align="justify">Am 22. August 2005 trat die „Serenity“ dann auf dem Edinburgh Film Festival in Schottland sozusagen ihren Jungfernflug an. Das Publikum sprang auf, als Joss und seine Crew die Bühne betraten. Dank überschäumender Kritiken in den Festivalbesprechungen, extrem hohen Zuschauerbewertungen und dem Lob von Insidern des Filmgeschäfts, schien nichts ihren Flug aufhalten zu können.</p><p align="justify">Das Publikum auf der Comic-Con und in Edinburgh, die Fans von „Firefly“, Leute, die die Serie erst auf DVD entdeckten, und jene, die völlig unvoreingenommen den Film gesehen hatten, hatten eines gemeinsam: Sie hatten das Gefühl, mitreißende Figuren in einer spannenden und unterhaltsamen Story zu sehen – etwas, was sie seit langem in keinem Science Fiction Film mehr gesehen hatten. Und nicht nur die eingeschworene „Serenity“ Fangemeinde feierte, sondern auch neue Fans kamen an Bord, um mit zufliegen.</p><p align="center"><font><b>ÜBER DIE WELT DER „SERENITY“</b></font></p><p><font><b>Crew und Passagiere</b></font></p><p align="justify">Im Jahr 2507 nach Christus, 500 Jahre in der Zukunft, ist die Erde, wie wir sie heute kennen, nicht länger bewohnbar und die Menschheit hat eine entfernte Galaxie kolonisiert. Die zentralen Plane-ten in diesem neuen Sonnensystem sind durch ein Gesetz, eine Allianz verbunden. „Für jede Aktion gibt es eine Reaktion, und die Bildung einer Allianz erschafft kein böses Imperium oder einen totalitären Staat“, erklärte Whedon, „aber es entsteht eine Macht, die so groß ist, dass sie einfach nicht gerecht über das ganze Universum herrschen kann. Wann immer man eine Art Utopie erschafft, findet man unter der Oberfläche auch etwas hässliches.“</p><p align="justify">Captain Mal Reynolds (Nathan Fillion) war einer derjenigen, die sich auf der Verliererseite des großen Krieges der Vereinigung wieder fanden, in dessen Verlauf die Allianz anstrebte, die äußeren Planeten unter ihre Kontrolle zu bringen. „Mal ist jemand, der zu einer Zeit kämpfte, in der ihm die gegnerische Seite einfach haushoch überlegen war“, sagt Whedon. „Er hatte keine Chance, den Gang der Geschichte aufhalten zu können. Und diese Erfahrung hat ihn verändert.“</p><p align="justify">„Er ist kein böser Mensch“, befindet Whedon. „Er hat seinen moralischen Kompass nicht gänzlich verloren. Er hat nur die Idee aufgegeben, dass der Mensch von Natur aus anständig ist. Oder dass es sich lohnt, um irgendetwas zu kämpfen außer um die nächste Mahlzeit und die Menschen um ihn herum.“ Nathan Fillion fügt hinzu: „So leer er auch ist, so hart gesotten, er hält mit aller Macht an dem fest und beschützt das, was ihn ausmacht, und das ist das Schiff und jeder darauf.“</p><p align="justify">Seine Stellvertreterin, Zoe Alleyne (Gina Torres), hat in mehr als einem Dutzend Kämpfen an Mals Seite gestanden, darunter bei dem letzten Kampf ihres Planeten um die Unabhängigkeit von der Allianz. Neben ihm war sie die einzige weitere Überlebende der 57. Einheit nach dem blutigen Kampf um das Serenity Valley. Zoes Ehemann, Hoban Washburn – Wash – (Alan Tudyk) ist das genaue Gegenteil von ihr: ein gutgelaunter Pilot, der es liebt zu fliegen, aber hasst zu kämpfen. „Zoes große Leidenschaft ist es, das Schiff vor dem Untergang zu bewahren“, sagt Torres. „Sie hat eine militärische Karriere hinter sich, und ist absolut loyal Mal gegenüber, was manchmal zu Spannungen mit ihrem Ehemann führt.“</p><p align="justify">„Zoe ist eine Killerin... und das ist weit weg von dem, was Wash ist“, erklärt Tudyk. „Er will einfach nur das Schiff fliegen und ein bisschen Geld machen. Und dann, wenn sie ein bisschen Geld zusammen haben, dann will er Urlaub machen. Er liebt das Verbrechen nicht, aber seine Künste als Pilot kommen gelegen, wenn es darum geht, dass er sozusagen der Fahrer des Fluchtfahrzeuges ist.“</p><p align="justify">Kaylee (Jewel Staite) ist ein Bauernmädchen mit einem genialen Händchen für Maschinen. „Kaylee ist eigentlich die Seele des Schiffes“, erläutert Whedon. „Sie glaubt daran, dass das Leben anständig sein kann. Sie liebt Maschinen. Sie liebt es, auf diesem Raumschiff zu sein, es am Laufen zu halten. Sie hält das für ein großartiges Leben.“ Und Jewel Staite erklärt: „Da draußen gibt es so viele schöne, höherwertige Schiffe mit viel mehr technischem Schnickschnack. Aber die Schiffe der ‚Firefly’ Klasse sind etwas besonderes, denn sie sind schnell, sie lassen sich leicht manövrieren, und sie haben alle möglichen Verstecke, in denen sich Schmuggelware lagern lässt. Die „Serenity“ ist wie eine Art Oldtimer... sie ist Ausschuss, sie hat andauernd eine Panne, aber man repariert sie immer wieder.“</p><p align="justify">Wo Kaylee ein großes Herz hat, da hat der Söldner Jayne Cobb (Adam Baldwin) Muskeln. „Jayne ist ein großer Kerl voller Eigeninteresse“, sagt Whedon. „Er hatte nichts mit dem Krieg zu tun. Er erschießt Leute, weil er dafür bezahlt wird. Er ist nicht unbedingt jemand, den man bei einer Schießerei im Rücken haben will, denn wenn die andere Seite mehr bezahlt, dann kommt er dir wo-möglich näher, als du möchtest.“</p><p align="justify">Während ihrer Reisen zwischen Planeten, die primitiv oder auch zivilisiert sind, fliegt die Crew unter dem Radar, so weit weg von der erzwungenen Ordnung der Allianz wie das Schiff und eine Reihe kleiner Gelegenheitsüberfälle sie bringen können. Ihre Freiheit bezahlen sie damit „nicht genug Essen zu haben, pleite zu sein, Probleme mit dem Schiff zu haben“, erklärt Alan Tudyk. Aber ohne dass sie es wissen, wird sich ihr Schicksal eng mit dem der zwei neuen Passagiere verknüpfen, die sie an Bord nehmen. Simon Tam (Sean Maher), ein junger Arzt, und seine labile Schwester River (Summer Glau).<br>„Malcolm Reynolds und seine Abtrünnigen haben ein junges Mädchen und ihren Bruder aufgenommen, die nicht ganz das sind, was sie auf den ersten Blick scheinen“, sagt Whedon. „Sie sind auf der Flucht vor der Allianz, und Mal neigt dazu, denen ans Schienbein zu treten, wenn er die Möglichkeit hat. Aber dieses hilflos erscheinende Mädchen, das er an Bord genommen hat, stellt sich weder als so hilflos, noch als bestmögliche Wahl für einen Passagier heraus.“</p><p align="justify">River, eine natürliche Telepathin, verbrachte Jahre bei Experimenten in den Laboren der Allianz, was sie für immer verändert und möglicherweise sogar gefährlich gemacht hat. Ohne Absicht kam sie in Berührung mit dem dunklen Geheimnis, das die Ordnung aufrechterhält, die die Allianz zu bewahren sucht. „Sie steckt voller Geheimnisse, von denen sie lieber nichts wissen möchte... denn selbst die besten Gesellschaftsformen haben Wege, ihre eigene Macht zu erhalten“, erläutert Whedon.</p><p align="justify"><font><b>Die Spieler im „Serenity“ Universum</b></font></p><p align="justify">Die Allianz schickt einen geschulten und tödlichen „Operative“, der River zurückholen soll – und die Geheimnisse, die in ihrer kaputten Psyche eingesperrt sind. Der „Operative“ glaubt daran, dass es seine Mission ist, die Allianz um jeden Preis zu schützen, was ihn viel gefährlicher macht als einen bezahlten Killer. „Der ‚Operative’ hält sich selbst für ein Instrument“, so Whedon. „Die Tatsache, dass er keinen Namen hat, finde ich gruselig und zugleich auf eine seltsame Weise adelnd.“</p><p align="justify">Wenn er tötet, dann mit einer Absicht. „Seine Mission ist es, eine Welt zu schaffen, in der nichts Schlechtes geschieht“, sagt Whedon. „Er sieht, was böse ist, und er hasst es. Er weiß, dass er Böses tut, aber er gestattet es sich, aus seiner eigenen moralischen Struktur herauszutreten, um das zu erreichen, was er erreichen muss, und das hat ihn zu etwas weniger menschlichem gemacht. Und das ist zugleich eigenartig und krank und irgendwie schön.“</p><p align="justify">Der „Operative“ gibt der Allianz das Versprechen, egal wie weit und schnell die Crew der „Serenity“ davonfliegt, er einen Weg finden wird, sie aufzustöbern und River zurückzubringen. Keine einfache Aufgabe, wie Chiwetel Ejiofor erklärt. „Der ‚Operative’ erkennt einen Wesenszug in Mal, und zwar, dass dieser nicht klein beigeben wird.“</p><p align="justify">Whedon erklärt: „River bringt all die Schwierigkeiten innerhalb der Crew und die Löcher im Schiff sozusagen an die Oberfläche... denn durch sie bekommen sie in Form des „Operative“ die ganze Macht der Allianz zu spüren, und auch weil River ohne ihr Wissen eine Agentin der Allianz ist – eine Waffe – und sie letztlich jeden an Bord töten könnte, wenn man entscheidet, es ihr zu befehlen. Und somit hat Mal, auf seine eigene Art, sich und das Schiff in exakt die Gefahrenlage gebracht, die er in den letzten Jahren zu vermeiden suchte.“</p><p align="justify">Mals Widerstand der Allianz gegenüber und die Menschenjagd des „Operative“ haben seine Freunde in Gefahr gebracht. Dabei hegt der Captain eine tiefe Zuneigung für eine schöne Gefährtin namens Inara Serra (Morena Baccarin), die der „Operative“ benutzt, um Mal aus seiner Deckung zu locken. „Eine Gefährtin ist im Grunde eine futuristische Geisha“, erklärt Baccarin. „Sie leben in einer Zeit, in der Prostitution legal ist, und man betrachtet es als hochwertigen Berufsstand aufgrund dessen, was die Gefährtinnen lernen und was sie wissen. Inara hat viele verschiedene Sprachen gelernt und Tanz und Bogenschießen. Sie kann kämpfen und ist zugleich äußerst gebildet und kultiviert.“</p><p align="justify">„Man sieht Inara und ihre Kultiviertheit, und man sieht sofort, warum sie und Mal nie zusammengekommen sind“, sagt Whedon. „Sie haben beide einen starken Willen, sind völlig unterschiedlich und perfekt füreinander geschaffen.“</p><p align="justify">Zwei weitere Überbleibsel aus Mals bunter Vergangenheit geben ihm eine Führungshilfe. Shepherd Book (Ron Glass) ist ein Mann des Glaubens mit geheimnisvollem Wissen über die Alli-anz und die Wege des „Operative“. Und schließlich ist da Mr. Universe (David Krumholtz), der in einem entlegenen Versteck – das er mit seinem weiblichen „Liebesroboter“ teilt – die Signale überwacht, die durch die Galaxie rasen.</p><p align="justify">Weitere große Gefahr erwartet die „Serenity“ am äußeren Rand des Sonnensystems – die Reavers, bösartige Kreaturen, die sich am Rande des Weltraums herumdrücken. „Auf der einen Seite haben wir die Allianz, verkörpert durch den „Operative“, der moralisch völlig unangreifbar ist und jeden töten wird“, erläutert Whedon. „Und auf der anderen Seite haben wir die Reavers.“</p><p align="justify">„Wenn man auf einen Reaver trifft, dann war’s das“, erzählt Nathan Fillion. „Man kann sich abschreiben. So schlimm sind sie. Sie wollen dich nicht umbringen; sie wollen dich langsam umbringen. Sie wollen dich auffressen; sie wollen dich häuten. Ihre teuflische Boshaftigkeit kennt keine Grenzen.“</p><p align="justify">„Sie sind so abgedreht, dass sie nicht bemerken, welche Gewalt sie ausüben – es ist einfach ihre Art zu leben“, fügt Jewel Staite hinzu. „Dadurch sind sie schlimmer als Monster oder Außerirdische, denn hinter all diesem Irrsinn stecken menschliche Wesen.“</p><p align="justify">Aber die wahre Bedrohung für die Crew befindet sich womöglich an Bord der „Serenity“ selbst. „Mals ganze Motivation ist es, den Tag zu überleben, und dann kommt da dieses Mädchen, mit dem er keinerlei Verbindung hat, keinen Grund, sich um sie zu kümmern“, sagt Summer Glau. „Im Gegenteil, eigentlich müsste er sie aus seinem Leben verbannen, denn sie wird nur Schwierigkeiten machen. Aber irgendwie kann er das einfach nicht.“</p><p align="justify">Von allen Seiten unter Beschuss, steht Mal vor der Wahl, seine problembelastende, möglicherweise tödliche Passagierin aufzugeben, oder Stellung zu beziehen und das Geheimnis, um dessen Wahrung die Allianz so hart kämpft, aufzudecken. „Für sie alle geht es um Freiheit“, so Whedon. „In diesem Film geht es eigentlich darum, dass Mal herausfinden muss, ob es doch etwas gibt, das es Wert ist, daran zu glauben und wieder dafür zu kämpfen.“</p><p align="justify"><font><b>Das Entwerfen der neuen Welten</b></font></p><p align="justify">Als Universal grünes Licht für den Film gab, war allen Beteiligten klar, dass das Projekt für einen vernünftigen Preis gemacht werden musste. Produzent Barry Mendel beschreibt „Serenity“ als „ein ‚Underdog Movie’ – wir sind rank und schlank“, sagt er. „Bei diesem Film wurde nichts aufgebläht. Sie gaben uns eine bestimmte Menge Geld und sagten, ‚seid kreativ, seid schlau... seht, wie ihr es hinbekommt’.“</p><p align="justify">Bei seinem Spielfilmdebüt als Regisseur entschied sich Whedon, sich mit einer Mischung aus langjährigen, vertrauten Weggefährten und einigen der meistbegehrten Könner hinter der Kamera zusammenzutun. Cutterin Lisa Lassek hatte bereits bei einer Reihe von Episoden von „Buffy – Im Bann der Dämonen“ mit ihm gearbeitet. Für Whedon ist sie ein Naturtalent, er prahlt damit, dass „sie auf der Avid-Schnittmaschine spielen kann wie Vladimir Horowitz“.</p><p align="justify">Da er des Öfteren Filme von Clint Eastwood zur Beschreibung des physischen und emotionalen Terrains von „Serenity“ herangezogen hatte, ergriff Whedon ohne zu zögern die Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit dem Oscarnominierten Kameramann Jack N. Green, ASC, der unter anderem bei Eastwoods „Erbarmungslos“, „Die Brücken am Fluss“ und „Bird“ auf dem Kamerastuhl saß.</p><p align="justify">„Für den Film musste alles ein bisschen größer sein“, sagt Whedon. „Wir mussten alles, was wir vorher getan hatten, auf ein höheres Level bringen. Ich wollte unbedingt, dass dieser Film in Cinemascope entstand, denn es ist ein Drama mit vielen Darstellern, es ist ein Raumepos und ein bisschen Western. All das schrie nach dem Cinemascope-Format. Aber man muss das dann auch mit etwas angemessen Epischem ausfüllen.“</p><p align="justify">Um das Universum der „Serenity“ zu entwerfen, engagierten die Filmemacher den Produktionsdesigner Barry Chusid, der zuvor für einen der Kinohits des Jahres 2004, „The Day After Tomorrow“, die Zerstörung der Erde überwacht hatte. Seine Hauptaufgabe bestand darin, ein Gefühl einzubeziehen und zu erhalten, dass die Fans der Serie sofort wieder erkennen würden, aber gleichzeitig eine Welt zu entwerfen, die auch diejenigen gefangen nahm, die sich noch nie zuvor damit beschäftigt hatten.“</p><p align="justify">Alisa Tager, die für die ausführende Produktion mitverantwortlich war, sagt dazu: „Barry verlieh dam ganzen eine Vielschichtigkeit und Textur. Er machte einen tollen Job mit dem Schiff – der einen Sache, die so gut wie perfekt kopiert sein musste. Jeder, der den Raumfrachter aus der Serie kannte, würde ihn sofort wieder erkennen. Als die Schauspieler ankamen, hatten sie sofort eine emotionale Reaktion... ein Gefühl, dass sie wieder zu Hause waren.“</p><p align="justify">Chusid baute die Innenräume der „Serenity“ in den Studiohallen auf dem Gelände von Universal. Er stattete viele der Sets mit beweglichen Wänden aus, um so eine Umgebung zu schaffen, die eine Umsetzung von Whedons Vision für eine lange Eröffnungssequenz ermöglichte. Er hielt es für äußerst wichtig, dem Kinozuschauer das Schiff vorzustellen, in dem er sie in einer einzigen Einstellung durch den Frachter führte.</p><p align="justify">Whedons Auftrag an Chusid und die anderen Produktionsleiter war es, die von ihm erdachte Welt, in der die chine-sische und die amerikanische Kultur dominieren, absolut realistisch zu machen. „Diese Zukunft ist anders als die, die wir uns normalerweise ausmalen“, bemerkt dazu die Kostümdesignerin und zweifach Oscarnominierte Ruth Carter („Amistad“, „Malcolm X“), die Wege finden musste, die visuellen Themen der Serie einzubeziehen, aber auch neue Ausdrucksmöglichkeiten suchte. „Ich glaube, wir gehen immer davon aus, dass es etwas in der Art wie Matrix ist, wo alles ganz original und neu ist. Aber diese Science Fiction greift zurück auf verfallene Zivilisationen ebenso wie auf jene Welten und Kulturen, die sich weiterentwickelt haben.“</p><p align="justify"><font><b>Die Meister der Spezialeffekte</b></font></p><p align="justify">Für die visuellen Effekte des Films wandte sich Whedon an Loni Peristere (der für seine Arbeit an „Firefly“ mit dem Emmy in der Kategorie Best Visual Effects ausgezeichnet worden war) und das Team von Zoic, mit dem er in den vergangenen sieben Jahren bei „Buffy – Im Bann der Dämonen“ und „Angel – Jäger der Finsternis“ zusammengearbeitet hatte. „‚Serenity’ wurde einer sechsmonatigen Bearbeitung unterzogen, in Bezug darauf, wie das Schiff modelliert, bemalt und beleuchtet werden sollte“, erklärt Peristere. „Es gab Dinge, die wir während der Fernsehzeit nicht machen konnten, die wir jetzt für den Film umzusetzen imstande waren.“<br>Mit der Leitung der Spezialeffekte am Set beauftragte Whedon den Experten Dan Sudick, der für seine Arbeit an „Master &amp; Commander: Am anderen Ende der Welt“ für einen Oscar nominiert worden war.</p><p align="justify">Eine der großen Set-Sequenzen findet sehr früh im Film statt, wenn Mal und drei andere versuchen, in einer Art „Hovercraft“ Gefährt zur „Serenity“ zurückzukommen, während sie von den Reavers verfolgt werden. „Ich wollte das mit unseren Schauspielern vor dem tatsächlichen Hintergrund drehen – mit echter Luft, die ihnen durch die Haare fährt, und ohne diese digitale Künstlichkeit, die mir immer so unangenehm auffällt“, bemerkt Whedon.</p><p align="justify">Um dies zu erreichen, choreographierten Peristere und sein Team die gesamte Sequenz in einer animierten Pre-Visualisierung („pre-vis“ genannt), um so ein bewegliches Storyboard nicht nur der Action sondern auch der Positionierung jedes Crewmitgliedes oder Fahrzeuges zu bekommen, die an der Sequenz beteiligt waren.</p><p align="justify">Währenddessen entwarf und baute der Special Effects Supervisor Sudick eine Art Hovercraft – in Wirklichkeit ein Aufbau, der von einem Truck gezogen werden konnte. Er fertigte vier verschiedene Versionen des Gefährts – von denen eine sogar scharfe Kurven in Echtzeit fahren konnte – um das Drehen aus unterschiedlichen Winkeln und Entfernungen zu ermöglichen.</p><p align="justify">Für die Reavers, die in der Fernsehserie nie gezeigt worden waren, wollte Whedon Kreaturen erschaffen, die eine wirkliche Verkörperung von Angst darstellten. „Der Gedanke hinter dem Design der Reavers war, dass sie entstellte Gesichter haben würden“, erläutert Whedon. „Es geht um Aggression. Es geht darum, was beim Gegenüber am meisten Furcht einflößt.“</p><p align="justify">Die Abteilung für die künstlerische Leitung lieferte Konzeptillustrationen des legendären Künstlers Bernie Wrightson, die Whedons albtraumhaftes Konzept für die Reavers in grausigem Detail einfingen. Dann überlegten sich Whedon und Kameramann Green Weg, wie die Zuschauer flüchtige Blicke auf die Reavers würden erhaschen können, aber sie nie richtig sehen würden. „An die Tür zu klopfen ist immer ein klein bisschen furchteinflößender als das, was dann durch die Tür kommt“, so Whedon. „Wir wollten sie einfach ein bisschen außen vor halten. Sie sollten eine riesige Präsenz sein, aber wir wollten keine langen, verweilenden Einstellungen eines einzelnen Reavers, es sei denn, Rivers Faust kommt einige Einzelbilder später ins Bild.“</p><p align="justify"><font><b>„Kicking Ass“ im 26. Jahrhundert</b></font></p><p align="justify">Das Drehbuch beinhaltete mehrere Kampfsequenzen, für die ausgedehntes körperliches Training notwendig war. Allein River hatte zwei Szenen, in denen sie sich gegen mehrere Dutzend Männer behaupten musste.</p><p align="justify">Als gelernte Tänzerin war es Summer Glau dank ihrer Stärke, Ausdauer und Flexibilität möglich, einen nahtlosen Übergang zu Kampfbewegungen zu machen. „Sie erscheint sehr zerbrechlich“, sagt Whedon. „Aber sie hat versteckte Vorräte an Kraft und Entschlossenheit in sich, die man auf den ersten Blick nicht wahrnimmt. Man entdeckt, dass sie in Wahrheit unglaublich stark ist. Die Tatsache, dass sie eine Menge Martial Arts gegen eine Menge großer Kerle anwenden konnte, war da besonders erfreulich.“</p><p align="justify">Summer Glau arbeitete mit der legendären Hong Kong Stuntfrau Ming Lu, bevor sie einen intensiven Workshop mit den Stuntkoordinatoren Chad Stahelski und Hiro Koda (die beide an Actionfilmen wie „Matrix Reloaded“, „Matrix Revolutions“ und „Van Helsing“ beteiligt waren) und deren fünfköpfige Stunt-Team absolvierte.</p><p align="justify">„Wir versuchten, einfach unmögliche Bewegungen zu kreieren, die sie alleine ausführen, und bei denen man sie dann als Heldin filmen konnte“, erzählt Koda. „Am Ende machte sie 98 Prozent des Kampfes in der Maidenhead ohne Double.“</p><p align="justify">Und was für eine Kämpferin sie war. Summer Glaus schonungsloses Trainingsprogramm spiegelte den Einsatz der gesamten Darsteller- und Filmcrew, die mit ganzem Herzen bei der Arbeit waren, wieder. Dank der Kombination der talentierten Darsteller, der Intelligenz und dem Können der Crew und der unermüdlichen Unterstützung der Fans hatte Joss Whedon am Ende eine Spielfilmversion der „Serenity“ (deren Schiffsname übersetzt soviel wie Klarheit oder Gelassenheit bedeutet), die sich mutig in die neuen Welten der äußeren Planeten aufschwang.<br>Am besten beschreiben es die Fans. Danielle Nikolosi, eine 20jährige „Brown-coat“ aus dem kalifornischen Glendale, sagte kurz nach dem Screening im Früh-jahr: „Danke, dass sie uns „Serenity“ gegeben haben, und die Möglichkeit, Klarheit und Gelassenheit zu erhalten.“ </p>]]></description><guid isPermaLink="false">8329</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Hancock - kein gew&#xF6;hnlicher Superheld</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/hancock-kein-gew%C3%B6hnlicher-superheld-r8192/</link><description><![CDATA[<p>Es gibt Helden. Es gibt Superhelden. Und dann gibt es noch Hancock (WILL SMITH). Mit großer Macht kommt auch große Verantwortung – das weiß jeder – genauer gesagt jeder, außer Hancock. Denn als Superheld hat er es nicht leicht. Wegen seiner unkonventionellen Methoden und nach einigen "Missgeschicken" ist die Bevölkerung von Los Angeles nicht mehr besonders gut auf ihn zu sprechen. Alle lieben es, ihn zu hassen. Doch ein PR-Berater (JASON BATEMAN) will ihm dabei helfen, sein ramponiertes Image wieder auf Vordermann zu bringen...</p><span id="intelliTXT"><p style="text-align: center;"><strong>Daniel Räbiger und Markus Sampl präsentieren das Video Review zu "Hancock".<br>In HD runterladen oder via Flash-Video streamen: Deine Entscheidung!</strong></p><table style="width: 640px; background-color: rgb(0, 0, 0);" align="center" cellpadding="4" cellspacing="4"><tr><td style="text-align: center; font-size: 18px; font-variant: small-caps; background-color: rgb(51, 51, 51);" colspan="2"><strong>HANCOCK Video-Review</strong></td></tr><tr><td style="width: 50%; text-align: center; font-size: 18px; font-variant: small-caps;"><strong> » <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70189.html">Jetzt anschauen</a></strong></td><td style="width: 50%; text-align: center; font-size: 18px; font-variant: small-caps;"><strong> » <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70188.html">Jetzt in HDTV runterladen</a></strong></td></tr></table><p style="text-align: center;">Gefällt Euch die Idee des Video Reviews? Lasst es uns in den Kommentaren oder <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7891">hier im Forum</a> wissen!</p></span><table style="width: 640px" cellspacing="4" cellpadding="4" align="center"><tr><td style="text-align: center"><strong>SZENENBILDER</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_70128.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70128" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70129.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70129" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70130.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70130" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70131.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70131" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70132.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70132" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70133.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70133" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70134.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70134" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70135.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70135" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70136.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70136" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70137.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70137" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70138.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70138" border="0"></a></td></tr><tr><td style="text-align: center"><strong>PREMIERENBILDER</strong></td></tr><tr><td style="text-align: center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_70154.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70154" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70155.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70155" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70156.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70156" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70157.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70157" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70158.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70158" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70159.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70159" border="0"></a> <a 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border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_70187.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=70187" border="0"></a></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">8192</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Threshold - 1x03 "Blood of the Chlidren"</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/threshold-1x03-blood-of-the-chlidren-r7780/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font>BLOOD        OF THE CHILDREN / Von Ratten und Menschen</font></b></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">3        - 1x03</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">17.03.2008</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">23.09.2005</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Buch</b></font></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Anne        McGrail</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Bill        Eagles</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Besetzung</b></font></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Carla Gugino als Dr. Molly Anne Caffrey<br>        Brian Van Holt als Cavennaugh<br>        <font>Brent Spiner</font> als Nigel Fenway<br>        Robert Benedict als Lucas Pegg<br>        Peter Dinklage als Arthur Ramsey<br>        Charles S. Dutton als J.T. Baylock</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Jake Abel als Brian Janklow<br>        Julie Berman als Kristy<br>        Richard Cox als Captain Hank Mancini<br>        Seamus Dever als Agent Detoro<br>        D.J. Evans als Kemper<br>        David Gautreaux als Commander Fox<br>        Steven R. McQueen als Jordan Peters<br>        Cameron Monaghan als Josh Foster<br>        Arthur Santiago als David Arroyo</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2">        <p align="center"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <font color="#FFFFFF">        <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_992.html">Bildergalerie zur Episode</a></font></b></p>      </td></tr></table></div><p> </p><div align="justify">  <table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify"></p><table align="right" width="300"><tr><td bgcolor="#000000">            <p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_47097.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47097" border="0"></a>            <a href="http://downloads.scifinews.de/file_47103.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47103" border="0"></a> </p></td></tr></table>In einem Fast Food Restaurant randaliert ein Mann, der übermenschliche Kräfte aufzuweisen scheint. Als er die sanitären Anlagen aufsucht implodiert sein Kopf...<p align="justify">Das Threshold Team wird gerufen und muss feststellen, dass es sich bei dem Mann um kein Crewmitglied der Bighorn ist. Molly Caffrey wird als einzige aus dem Team von neunen Träumen heimgesucht. Ein Jugendlicher mit Maske scheint ihr etwas mitteilen zu wollen, doch Fenway schiebt das Ganze auf ihre tickende biologische Uhr.</p><p align="justify">Die Spur der Mutation führt auf eine Militärschule auf der, wie schnell klar wird, längst nicht alles so ist, wie es scheint...</p>            </td></tr></table></div><div align="justify"><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0">  <tr>    <td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td>  </tr>  <tr>    <td valign="top" width="50%"><p align="justify"></p><table align="right" width="300"><tr><td bgcolor="#000000">    <p align="center"> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_47143.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47143" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_47154.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47154" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_47165.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47165" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_47168.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47168" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_47202.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47202" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_47208.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47208" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_47217.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47217" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_47237.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47237" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_47250.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47250" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_47259.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47259" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_47263.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47263" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_47280.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=47280" border="0"></a>     </p></td></tr></table>Oh mein Gott. Ich hatte mir für die erste reguläre Folge Antworten erhofft, nicht viele, aber doch wenigstens ein paar. Doch sie macht die gesamte Situation für das Treshold Team noch komplizierter. Sagte <font>Brannon Braga</font> in aktuellen Interviews (die Review stammt aus dem Jahr 2005, Anm. d. Red.) noch, dass sie die Serie auch für Gelegenheitszuschauer eignen würde, so wird meiner Meinung nach bereits hier klar, dass dem nicht so ist. Ich möchte das keinesfalls kritisieren, denn ich habe nichts gegen Kontinuität, aber ich möchte bezweifeln, dass diese Vorgehensweise für eine Serie in ihrer ersten Staffel förderlich ist. Statt sich erst einmal einen festen Zuschauerstamm zu schaffen, versucht man das Publikum durch die, von der      Kontinuität erzeugte, Spannung zu halten. Wenn es klappt, dann ist das sicherlich erfreulich, aber die letzten Jahr zeigten, dass ein solches Konzept nur in Ausnahmen (z.B. <i>24</i>) mit Erfolg      gekrönt ist.<p align="justify">Braga versprach auch dem Publikum Angst einzujagen. Nun, ich kann nur für mich sprechen und bei mir gelingt es ihm. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich nicht der Fan von Horror und Schockelementen bin. Genau mit einem solchen Schockelement beginnt die Episode nun auch gleich, was meiner Meinung nach die Handlung aber keineswegs stützt. Die Konferenz des Teams allein hätte auch gereicht. Von Gunneson sieht man in der Episode nur kurz etwas, leider spielt er kaum noch eine Rolle. Auch die Träume der gläsernen Wälder werden nicht mehr aufgegriffen. Statt dessen erfährt nur Caffrey eine neue Art von Traum, in der ein Jugendlicher mit Maske ihr etwas zu zeigen versucht. Erklärungen dafür, dass nur sie die Träume sind mehr als dürftig. Gut, sie ist eine Frau... na und? Aber anscheinend haben die Aliens keinerlei Sinn für Gleichberechtigung... Was versucht der Jugenliche ihr zu zeigen? Auch das wird nicht wirklich klar. Foster wird sie kaum darauf hinweisen wollen, dass er einen Virus ins Internet einspeisen will.</p><p align="justify">Wie kommt es überhaupt zu diesem Virus? Die Idee ist gar nicht mal schlecht. Einer der College Studenten saß ich einem Flugzeug, dass von der Sonde betroffen wurde. Der Pilot leugnet, doch er kann Ramsey nicht täuschen. Die beste Theorie für die Verbreitung der Mutation hat Pegg: Mutierter Thunfisch aus der Nähe der Bighorn. Wunderbar! Mir wird wieder einmal klar, warum ich keinen Thunfisch esse... ;) <font>Brent Spiner</font> mimt wunderbar den Part, den in der <i>Next Generation</i> <font>Gates McFadden</font> inne hatte: "Als ihr Arzt befehle ich ihnen etwas zu schlafen." Schade nur das Molly Caffrey keinerlei Ähnlichkeit mit Jean-Luc Picard hat. Doch weiter im Text. Das Fast Food Restaurant stellt sich recht bald als Nebenschauplatz heraus und die Ermittlungen konzentrieren sich auf eine Militärschule. Der Drill der Kinder ist klar erkennbar, schade ist nur wie leicht sie den Anordnungen von Foster folgen und schließlich auch die von Cavennaugh geführte Einheit mit Waffen bedrohen. Ein super Satz, daraufhin aus Cavennaugh Mund: "Wir wollen Männer die denken und nicht blind folgen." Irgendwie komisch diese Worte aus dem Mund des Mannes zu hören, der die Bighorn zerstörte, statt sie für weitere Untersuchungen zu retten. Aber zurück zu den Kindern: Gut, dass sie alle noch so jung waren, dass sie sich nicht infizieren konnten... Die Erklärung mit dem Immunsystem scheint immerhin einigermaßen plausibel.</p><p align="justify">Die übermenschlichen Kräfte, die die Mutierten entwickeln, werden dem Team voraussichtlich weiterhin Probleme bereiten, insbesondere, wenn man betrachtet, wie mühelos Foster den Leiter der Schule mit zwei Händen den Kopf zermalmte. Immerhin sind die Mutierten nicht kugelfest. Aber Moment... war da nicht etwas? Aber ja! Wie war das im Pilotfilm mit Gunneson? Oh, der war ja kugelfest... Hm... Mist, das hat schon in der ersten regulären Episode der Fehlerteufel zugeschlagen, Mr. Braga! Dem Vater am Ende zu erzählen sein Sohn wäre bei der Verteidigung eines Mitschülers gestorben ist zwar die eine Sache, die andere aber, was sie dem Vater für einen Leichnam vorgesetzt haben. "Sie sind nicht sie selbst", so sagte Caffrey. "Nein, ich bin besser", so die Antwort. Nein, besser war es diesmal nicht, zumal der Pilotfilmbonus verbraucht ist. Mal sehen wann wir Foster wieder sehen werden, sein Blick ließ auf einiges schließen.</p>    <center><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="600" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">STEFFEN                HENKEL</font></b></p></td><td bgcolor="#333333"> </td><td bgcolor="#333333" width="160"><p align="center"><a href="mailto:obsidian_order@gmx.de">obsidian_order@gmx.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_steffenhenkel02.jpg"></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Eine                      gute Episode, die einige Schwächen aufweist.«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" width="160" height="160"></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3" height="41"><tr><td align="center" width="14%" height="20"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%" height="20"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%" height="20"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="7%" height="20"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td><td align="center" width="7%" height="20"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Humor</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%" height="21"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%" height="21"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%" height="21"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="7%" height="21"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="7%" height="21"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></center></td>  </tr></table></div>]]></description><guid isPermaLink="false">7780</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Threshold - 1x01/02 "Trees Made Of Glass"</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/threshold-1x0102-trees-made-of-glass-r7727/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="0" cellpadding="4" bgcolor="#000000" border="0" width="450"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font>TREES        MADE OF GLASS        / Bäume aus Glas</font></b></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">1/2        - 1x01/1x02</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">03.03.2008</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">16.09.2005</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Buch</b></font></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Bragi        Schut (Teil        I)        <br><font>Brannon Braga</font>, David S. Goyer (beide Teil II)</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">David        S. Goyer (Teil        I)        <br>Peter Hyams (Teil II)</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Besetzung</b></font></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Carla Gugino als Dr. Molly Anne Caffrey        <br>Brian Van Holt als Cavennaugh         <br>        <font>Brent Spiner</font> als Nigel Fenway        <br>Robert Benedict als Lucas Pegg        <br>Peter Dinklage als Arthur Ramsey        <br>Charles S. Dutton als J.T. Baylock</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Traber Burns als Chef        <br>Colin Campbell als Grady        <br>Mitchell Edmonds als Chief of Naval Operations        <br>Charles Emmett als Navy Pilot        <br>Lucas Ford  als Navy Seal #3        <br>Charles Howerton als Military Official        <br>Scott MacDonald als Captain        <br>William Mapother als Gunneson        <br>Matt Sigloch als Seal Commander        <br>Joel Steingold als Fry        <br>Diane Venora als Angela Hatten        <br>Raymond T. Williams als Navy Seal #1        <br>Mark Berry als Agent Hargrave        <br>Seamus Dever als Agent Detoro        <br>Kevin Durand als Crewman Sonntag        <br>Alice Lo als Chinese Woman        <br>Zale Morris als Skittish Man        <br>Larnell Stovall als Tattooed Street Thug</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2">        <p align="center"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <font color="#FFFFFF">        <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_990.html">        Bildergallery zu Teil I</a>     </font></b><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <font color="#FFFFFF">        <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_991.html">        Bildergallery zu Teil II</a></font></b></p>      </td></tr></table></div><p> </p><div align="justify">  <table cellpadding="4" border="0" cellspacing="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td><td width="300" rowspan="4" bgcolor="#000000" valign="top"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_46542.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46542" border="0"></a>            <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46543.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46543" border="0"></a>            <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46544.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46544" border="0"></a>            <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46545.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46545" border="0"></a>        <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46786.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46786" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46787.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46787" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46788.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46788" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46789.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46789" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46790.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46790" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46791.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46791" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46792.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46792" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46793.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46793" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46794.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46794" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46795.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46795" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46796.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46796" border="0"></a>    <a href="http://downloads.scifinews.de/file_46797.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=46797" border="0"></a>     </p></td></tr><tr><td valign="top"><p align="justify">Der Atlantische Ozean. Ein Schiff trifft auf ein seltsames Gebilde, dass sich einige Meter über der Wasseroberfläche hält. Kurze Zeit später in Washington, D.C.: Dr. Molly Anne Caffrey, Spezialistin für Worst Case Szenarien wird beim Spaziergang mit ihrem Hund Monster von einem Hubschrauber aufgegriffen. Sie wird davon in Kenntnis gesetzt, dass ihr Plan in Aktion getreten sein: Threshold.</p><p align="justify">Auf Caffrey's Anforderung werden die Spezialisten Nigel Fenway, Lucas Pegg und Arthur Ramsey aufgegriffen und in den Hochsicherheitstrakt der Threshold Mission gebracht. Über ihr "freiwilliges" Erscheinen sind sie nicht sonderlich erbaut, doch erkennen sie bald die Lage: Das Militär hat etwas entdeckt, das man für einen Kometen hielt - bis er seinen Kurs änderte...</p><p align="justify">Mit einer Einheit der US Navy Seals bricht das Team des Projekts Threshold zu dem Schiff auf, dass in der Nähe diese Unbekannten Flugobjektes verschwand. Dort warten auf sie erschreckende Erkenntnisse: Ein Teil der Crew brachte sich selbst um, ein anderer Teil starb mit schweren Deformationen und einige Crewmitglieder sind schlichtweg verschwunden...</p><p align="justify">Auch der einzige Überlebende kann keine Auskunft geben. Die Ereignisse werden immer unerklärlicher, bis schließlich der überlebende Crewman durchzudrehenscheint: Eine Jagd auf Antworten beginnt...</p>           </td></tr><tr>    <td valign="top" align="justify" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td>  </tr>  <tr>    <td valign="top">Hmm... nun soll und will ich etwas zu einer Serie schreiben, deren Pilotfilm ich gerade gesehen habe. Wo fangen wir an? Augenscheinlich ist es, dass <font>Brannon Braga</font> einen ganzen Haufen von Leuten mitgenommen hat, mit denen er bereits zuvor gearbeitet hat. So entdeckt man bereits im Vorspann neben <font>Brent Spiner</font> die Namen von David        Livingston, Mike Sussman und <font>Andre Bormanis</font>, die alle lange Jahre für <i>Star Trek</i> arbeiteten.<p align="justify">Verlieren wir erst einmal ein paar Worte über das Team des Project "Threshold". Dr. Molly Anne Caffrey, Expertin in Sachen Worst Case Szenarien, macht im Piloten eine gute Figur. Carla Gugino scheint sich in der Rolle wohlzufühlen, aber wie bei den        anderen Charakteren wird die Entwicklung abzuwarten sein. Brian Van Hult als FBI Agent Cavennaugh ist für die groben Sachen zuständig,        hat aber durchaus ein Interesse an den Personen in seinem Umfeld. <font>Brent Spiner</font> als Nigel Fenway spielt einen leicht verschrobenen Arzt, mit einer Vorliebe für Babymöhren. Robert Benedikt als Technologie Experte Lucas Pegg und Peter Dinklage als Mathegenie Arthur Ramsey machen im Piloten auch eine gute Figur. Charles S. Dutton spielt den Zuständigen für das Projektes J.T. Baylock. Insgesamt erscheint mir das Team eine recht gute Mischung darzustellen, auch wenn die Damenwelt momentan recht unterrepräsentiert scheint. Nun aber zur Handlung.</p><p align="justify">Tja... und damit stehe ich vor einem Problem. Was soll ich hier schreiben, denn wirklich klären tut der Pilotfilm nichts. Eigentlich sollte ich jetzt Brecht zitieren: "Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen, den        Vorhang auf und alle Fragen offen..." Enttäuscht wäre allerdings übertrieben, denn der Pilot gefällt mir gut und lässt auf eine gute Serie hoffen. Ob <i>Threshold</i> dies auch wird, bleibt abzuwarten. Betroffen... nun, irgendwie schon, denn zumindest bei mir hat Braga seine Vorhersage die Leute zu schocken in die Tat umgesetzt, wenn vielleicht auch nicht durchgängig, so doch in einigen Szenen. Aber ich will natürlich auch kritisieren: Was macht der Mann vom Schiff in der Fabrik? Was für ein FBI Agent will Cavennaugh sein, wenn er nicht mal erkennt, dass es sich um einen der        Gesuchten handelt, der sich nur rasiert hat? Auch das sich am Ende die Zivilisten von dem Signal angelockt werden... nun ja, die Erklärung halte ich doch für etwas dürftig. Genetische Veranlagung? Es gibt also Menschen mit der Veranlagung auf ein extraterrestrisches Signal zu reagieren... Hmm... das will mir nicht ganz einleuchten, aber wir befinden uns auch in der Science <b>Fiction</b>, also schlucken wir das einfach mal.</p><p align="justify">Mit Spannung kann man nun die erste reguläre Episode erwarten, denn es gibt noch        so viele Fragen: Wo ist die Crew hin? Was war das für ein Objekt? Was passierte mit Cavennaugh, Caffey und Pegg? Wie stark sind sie von den Ereignissen beeinflusst? Was hat es mit dem gläsernen Wald in ihren Träumen auf sich? Was für ein Wesen sahen sie in ihrem Traum? Es bleibt auch die Frage, wie gut der Plan "Threshold" ist, denn die Luftansicht der Stadt zeigt schließlich das gleiche fraktale Zeichen, wie eigentlich alles, das irgendwie "infiziert" wurde. Bei all den offenen Fragen die der Pilot dem Zuschauer lässt, scheint es so, dass <font>Brannon Braga</font> mit der vierten Staffel von <i>Enterprise</i> auf den Geschmack von fortlaufenden Handlungen gekommen        ist.</p><p align="justify">Auch für <i>Star Trek</i> Fans gibt es einen kleinen Insider. Während Pegg den ersten Brief von Paulus an die Korinther liest, scherzt Ramsey, dass Gott am achten Tag die Klingonen erschuf. Ein Kameraschwenk zeigt <font>Brent Spiner</font>, der Ramsey wissend angrinst. Wie kann man abschließend den Piloten für jemanden beschreiben, der ihn nicht gesehen hat? Man nehme eine Prise <i>J.A.G.</i>, mische sie mit einem Esslöffel <i>Akte X</i>. Füge noch eine Messerspitze Zombies hinzu, rühre etwas <i>Star Trek</i> unter, lasse das ganze etwas ziehen und siedle das Ganze in der Gegenwart an: Fertig ist <i>Threshold</i>.</p>    <center><table border="0" id="table33" cellspacing="0" cellpadding="4" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="600" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">STEFFEN                HENKEL</font></b></p></td><td bgcolor="#333333"> </td><td bgcolor="#333333" width="160"><p align="center"><a href="mailto:obsidian_order@gmx.de">obsidian_order@gmx.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160">                    <p align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_steffenhenkel02.jpg" width="135" height="180"></p>                  </td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Ein                      fulminanter Start, der auf mehr hoffen lässt!«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif" width="160" height="160"></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3" height="41"><tr><td align="center" width="14%" height="20"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%" height="20"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%" height="20"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="7%" height="20"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td><td align="center" width="7%" height="20"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Humor</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%" height="21"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%" height="21"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%" height="21"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="7%" height="21"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="7%" height="21"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></center></td>  </tr></table></div>]]></description><guid isPermaLink="false">7727</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Heroes 1x11 - "Ausgel&#xF6;scht" </title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/heroes-1x11-ausgel%C3%B6scht-r7655/</link><description><![CDATA[<center><table width="450" cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font>Fallout / Ausgelöscht</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">11 - 1x11</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">12.12.2007</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">04.12.2006</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Tim Kring / Joe Pokaski</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">John Badham</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><b><font color="#FFFFFF">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Santiago Cabrera als Isaac Mendez<br>Greg Grunberg als Matt Parkman<br>Masi Oka als Hiro Nakamura<br>Hayden Panettiere als Claire Bennet<br>Sendil Ramamurthy als Mohinder Suresh<br>Clea DuVall als FBI Agent Audrey Hanson<br>Nora Zehetner als Eden McCain<br>James Kyson Lee als Ando Masahashi<br>Erick Avari als Chandra Suresh<br>Jayma Mays als Charlie Andrews<br>Matthew John Armstrong als Ted Sprague<br>Elizabeth Lackey als Janice Parkman<br>Stacy Haiduk als FBI Agent Elisa Thayer<br>Shishir Kurup als Nirand<br>Sakina Jaffrey als Mrs. Suresh<br>Kavi Ladnier als Miira Shenoy<br>Zachary Quinto als Sylar<br>Karri Turner als Lisa<br>Jack Coleman als Noah Bennet<br>Josh Clark als Sheriff<br>Michael Maury als Deputy Lloyd<br>Javin Reid als Sanjog Iyer<br>Ben Murray als Rufus - Primatech Guard<br>Peyton Hinson als Waitress</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" colspan="2"> <p align="center"> <span id="intelliTXT"><b><font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1561.html">Bildergallery zur Episode</a>    <font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7721">Hier ist eure Meinung gefragt</a></b></span></p> </td></tr></table></center><p></p><table width="100%" cellspacing="0" bordercolor="#000000" border="0" bordercolorlight="#000000" bordercolordark="#000000"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td><td width="300" rowspan="4" bgcolor="#000000" valign="top"> <p align="center"><font color="#FFFFFF">Bilder folgen später!</font></p></td></tr><tr><td><p align="justify">Nach dem kurzen Rückblick in der letzten Folge geht es nun endlich wieder weiter - und man erfährt, ob Jessica ihren Mann D.L. erschießt. Sie trifft ihn zwar mit ihrem Scharfschützengewehr, aber er ist nur verletzt und flüchtet mit Micah. Bei einer Berghütte setzt sich der Kampf zwischen Jessica und D.L. fort, doch als sie währenddessen auch Micah wegschleudert, so dass dieser schmerzverzerrt aufruft, gewinnt Niki wieder die Kontrolle über ihren Körper. Sie entschuldigt sich bei Micah und D.L., doch gleichzeitig sieht sie immer noch die Bedrohung, die von Jessica ausgeht, und die sie nicht kontrollieren kann. Daher stellt sie sich schließlich entgegen der Wünsche ihrer Familie der Polizei, und lässt sich gefangen nehmen. <br><br>Hiro, der nun auch wieder in der Gegenwart angekommen ist, zeigt sich enttäuscht über sein versagen. Er fürchtet, dass nun, da er die Cheerleaderin nicht retten konnte, auch die Welt nicht mehr gerettet werden könnte. Dennoch will er sich aufmachen, zusammen mit Ando alles nötige zu tun, um die Atomexplosion in New York zu verhindern. Da kommt ein Telefonanruf von Isaac Mendez wie gerufen - er will sich mit den beiden treffen. Dabei erfährt Isaac von Hiro, dass der Japaner bei einer Reise in die Zukunft den Maler tot am Boden seines Ateliers hat liegen gesehen - mit aufgeschnittenem Kopf. <br><br>Doch momentan scheint diese Gefahr gebannt, denn Sylar, der auf die Gehirne von Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten Jagd macht, ist von Mr. Bennets Heroes gefangen worden. Doch nicht nur Sylar sitzt fest - auch Peter wird zunächst festgenommen und verhört. Audrey und Matt versuchen mehr in Erfahrung zu bringen, doch als Matt Peters Gedanken lesen möchte, übernimmt Peter diese Fähigkeit ebenfalls. Das gegenseitige Gedankenlesen erzeugt eine schmerzhafte Feedbackschleife, die sowohl für Peter als auch Matt höchst unangenehm ist. Später nach dem Verhör bekommt Peter Besuch von Claire, die froh ist, jemanden getroffen zu haben, der ebenfalls die Fähigkeit zur Regeneration hat. Allerdings ist diese Fähigkeit für Peter neu - und obwohl Claire gerade bei ihm ist, wird sein Gesundheitszustand zunehmend schlechter. Nachdem Peter entlassen wurde und ihn Nathan abholt, wird es immer schlimmer: Die vielen neuen Fähigkeiten überfordern Peter, und als er in seinen Träumen mit Schrecken festzustellen glaubt, dass er die Explosion in New York verursachen wird, bricht er bewusstlos zusammen. <br>Claire dagegen hat andere Probleme: Sie outet sich ihrem Vater gegenüber, der allerdings zugibt, schon länger gewusst zu haben, dass sie besondere Kräfte hat. Dabei erzählt sie ihm, dass auch Zach und ihr Bruder davon wüssten, was Mr. Bennet dazu veranlasst, ohne Claires Wissen den Haitianer mit einer umfangreichen Löschaktion zu beauftragen: Jede Erinnerung an Claires Fähigkeiten wird bei ihrem Bruder entfernt und sogar die gesamte Freundschaft zwischen Claire und Zach hat in der Erinnerung von Zach nie existiert. Als der Haitianer auch Claire besucht, erklärt er ihr, dass er einen speziellen Auftrag habe - und dass es wichtig ist, dass sie ihre Erinnerungen behält. Allerdings darf ihr Vater nichts davon wissen, und sie müsse ihm gegenüber so tun, als hätte sie keine Ahnung mehr von dem Geschehenen. <br><br>Ihr Vater ist derweil ohnehin recht stark beschäftigt: Mit Sylar, der in einem Raum gefangen ist, in dem ihm seine Kräfte nichts nutzen, kommt es zu Streitereien, da Mr. Bennet ihn immer wieder Gabriel nennt. Doch Mr. Bennet will Sylar am Leben lassen, um mehr über ihn herauszufinden, was Eden stark kritisiert. Sie entschließt sich, zu handeln, hinterlässt eine Nachricht für den zurückgekehrten Mohinder und begibt sich zu Sylar. Mit ihrer Fähigkeit, Menschen Kraft ihrer Worte das tun zu lassen, was sie will, erklärt sie Sylar, dass sie ihm eine Waffe geben werde, damit er sich selbst erschießt. Doch bevor sie dies mittels ihrer Kraft sagt, zieht Sylar sie mit Telekinese durch die zerbrechende Glasscheibe seines Gefängnisses, und packt sie am Hals. Sie schafft es nicht, ihn mit der Waffe zu erschießen, und Sylar freut sich schon darauf, ihre Fähigkeit zu übernehmen. Im letzten Moment gelingt es Eden, die Waffen gegen ihren eigenen Kopf zu richten und abzudrücken, wodurch sie zumindest verhindern konnte, dass Sylar ihre Kräfte erhält.</p><p></p></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>KRITIK</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify"> Das ist einfach das Besondere an Heroes: Man denkt gerade an nichts Böses, hat sich schon mit der Stammbesetzung vertraut gemacht - und peng! Auf einmal ist ein bislang recht wichtiger Charakter dahingeschieden. Edens Tod kommt sehr plötzlich, besonders, weil in der vorhergehenden Folge ihre Hintergrundgeschichte gezeigt wurde, weshalb man umso stärker darauf vertrauen konnte oder vielmehr wollte, dass sie weiterhin ein Rolle spielen würde. Doch diese Fährte ist wohl absichtlich falsch gelegt worden - und zeigt damit, dass "Heroes" sich unberechenbar verhält und nicht so leicht durchschaubar ist wie viele andere Serien. <br>Auch ein interessanter Handlungsstrang ist die Entwicklung von Peter, der mit seinen Kräften immer weniger klar kommt - man fragt sich beständig, wohin das nur führen mag. Wird er es sein, der am Ende explodiert?<br><br>Und schließlich die groß angelegte Löschaktion, der lediglich Claire nicht zum Opfer fällt. Weshalb der Haitianer sie verschont, bleibt auch ein Rätsel. <br><br>Kurzum: Es werden eine Reihe neuer Fragen aufgeworfen und zugleich eine sympathische (und überaus hübsche) Figur überraschend getötet. Eine Folge, die deutlich spannender ist als die vorhergehende. <br></p><p align="center"></p><table cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" colspan="4"> <p align="center"><b><font>Markus Sampls Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_64820.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=64820" border="0"></a></span></td><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" width="160" height="160"></td><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Action</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Humor</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Spannung</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr> <tr> <td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Erotik</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" height="5"></td> </tr> <tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Anspruch</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table><br>]]></description><guid isPermaLink="false">7655</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Heroes 1x10 - "Sechs Monate zuvor" </title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/heroes-1x10-sechs-monate-zuvor-r7583/</link><description><![CDATA[<center><table width="450" cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font>Six Months Ago / Sechs Monate zuvor</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">10 - 1x10</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">05.12.2007</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">27.11.2006</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Tim Kring, Aron Eli Coleite</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Allan Arkush</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><b><font color="#FFFFFF">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Santiago Cabrera als Isaac Mendez<br>Greg Grunberg als Matt Parkman<br>Masi Oka als Hiro Nakamura<br>Hayden Panettiere als Claire Bennet<br>Sendil Ramamurthy als Mohinder Suresh<br>Clea DuVall als FBI Agent Audrey Hanson<br>Nora Zehetner als Eden McCain<br>James Kyson Lee als Ando Masahashi<br>Erick Avari als Chandra Suresh<br>Jayma Mays als Charlie Andrews<br>Matthew John Armstrong als Ted Sprague<br>Elizabeth Lackey als Janice Parkman<br>Stacy Haiduk als FBI Agent Elisa Thayer<br>Shishir Kurup als Nirand<br>Sakina Jaffrey als Mrs. Suresh<br>Kavi Ladnier als Miira Shenoy<br>Zachary Quinto als Sylar<br>Karri Turner als Lisa<br>Jack Coleman als Noah Bennet<br>Josh Clark als Sheriff<br>Michael Maury als Deputy Lloyd<br>Javin Reid als Sanjog Iyer<br>Ben Murray als Rufus - Primatech Guard<br>Peyton Hinson als Waitress</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" colspan="2"> <p align="center"> <span id="intelliTXT"><b><font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1558.html">Bildergallery zur Episode</a>    <font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7300">Hier ist eure Meinung gefragt</a></b></span></p> </td></tr></table></center><p></p><table width="100%" cellspacing="0" bordercolor="#000000" border="0" bordercolorlight="#000000" bordercolordark="#000000"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td><td width="300" rowspan="4" bgcolor="#000000" valign="top"> <p align="center"> <span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69185.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69185" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69186.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69186" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69187.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69187" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69188.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69188" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69189.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69189" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69190.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69190" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69191.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69191" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69192.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69192" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69193.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69193" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69194.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69194" border="0"> </a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69195.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69195" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69196.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69196" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69197.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69197" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69198.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69198" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69199.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69199" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69200.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69200" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69201.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69201" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69202.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69202" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69203.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69203" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69204.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69204" border="0"></a></span></p></td></tr><tr><td><p align="justify">Claire ist gerettet - aber was ist eigentlich mit der hübschen und cleveren Charlie aus dem Diner?<br>Hiro hat sich in der Zeit zurückversetzt, um sie zu retten, doch sein Zeitsprung war etwas großzügiger als geplant: Gleich ein halbes Jahr ist Hiro in die Vergangenheit gereist.<br>Doch auch in dieser Zeitlinie verstehen sich er und Charlie auf Anhieb, die bereits in dieser Phase ein außergewöhnliches Erinnerungsvermögen aufweist. Mehr noch: Es knistert so richtig zwischen ihnen, und Hiro versucht sie dazu zu überreden, mit ihm wegzureisen, um sie vor Sylar zu retten. Eigentlich wollte sie niemanden mehr emotional so wirklich an sich heranlassen, da sie ein trauriges Geheimnis hütet. Trotzdem würde sie gerne mit Hiro nach Japan fliegen, doch sie muss ihm gestehen, dass sie nicht mehr allzu lange zu leben hat auf Grund eines Gehirntumors. Als die beiden sich küssen wollen, macht Hiro einen ungeplanten Zeitsprung und landet auf dem Dach seiner Firma.<br>Auch die anderen Heroes sind noch ein halbes Jahr jünger als man sie aus der letzten Folge kennt. Und Mohinder Sureshs Vater, Chandra, ist auch noch am Leben. Er macht sich auf die Suche nach den Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und findet dabei den Uhrmacher Gabriel Gray. Sein besonderes Talent ist es, intuitiv zu begreifen, wie Dinge funktionieren - was ihn in seinem Job wirklich brillant macht. Doch er hat das Gefühl, zu mehr berufen zu sein und will aus der Masse herausragen. Professor Sureshs Vermutung, er könnte eine besondere Gabe haben, beflügelt ihn daher - und umso größer ist die Enttäuschung, als der Professor nichts zu finden glaubt. Bei Suresh entdeckt Gabriel zufällig den Namen Brian Davis und aus Wut und Geltungsbedürfnis heraus sucht er den Mann auf. Er stellt sich ihm als Gabriel Sylar vor, erschlägt Davis und schafft es, sich dessen telekinetische Fähigkeiten anzueignen. Das neue Talent führt er sogleich Chandra Suresh vor, und bietet ihm an, sich an der Suche nach anderen Heroes zu beteiligen.<br>Etwas ziellos dagegen fährt Eden mit einem Lamborghini durch die Straßen. Sie wird vom Polizisten Matt Parkman angehalten, der sich seiner verborgenen Fähigkeit noch nicht bewusst ist - im Gegensatz zu Eden. Als er sie auffordert, auszusteigen, befiehlt sie ihm, er solle Donuts essen gehen, was Matt auch macht, da er sich ihrer Gabe zur Überzeugung nicht widersetzen kann. Fast verpasst er durch das Donutessen sogar seine Prüfung zum Detective, die er aber ohnehin nicht besteht. Er kennt zwar alle Antworten, doch da er Legastheniker ist, scheitert er dennoch an den Aufgaben und ist sehr enttäuscht.<br>Eden ist zwar den lästigen Polizisten Parkman los - doch gegen den Haitianer hat sie schlechte Karten. Sie wird von ihm und Mr. Bennet gefangen genommen, und bekommt ein neues Leben in Aussicht gestellt - eines, mit einer sinnvollen Perspektive, in Diensten von Mr. Bennet.<br>Dessen Tochter Claire erlebt auch einige Neuerungen: Sie wird ins Cheerleaderteam aufgenommen. Zugleich wird Mr. Bennet allmählich klar, welche besondere Fähigkeit Claire besitzt, und möchte dafür sorgen, dass Claires Name von der Heroesliste Chandra Sureshs entfernt wird.<br>Ein richtiger Antiheld ist dagegen Nikis Erzeuger. Ein echter Rabenvater, der aber durch Geld einige seiner Fehler wiedergutmachen will. Er schenkt seinem Enkel Micah einen Laptop, wird aber auf Grund seines Jähzorns mehr oder weniger aus der Wohnung geworfen. Doch seine Fehler haben auch mit dem frühzeitigen Tod von Jessica, Nikis Zwillingsschwester zu tun, die offenbar in Niki weiterexistiert. Es kommt zum ersten Mal vor, dass Jessica nun die Kontrolle über Niki übernimmt und ihren Vater aufsucht. Sie setzt ihm massiv zu und warnt ihn, sich nie wieder in Nikis Leben blicken zu lassen.<br>Die Petrellibrüder pflegen sechs Monate zuvor noch ein recht harmonisches Miteinander. Peter schafft seine Prüfung als Pfleger und Nathan beabsichtigt eine Klageerhebung gegen eine gewissen Mr. Linderman, der gleichzeitig ein wichtiger Kunde ihres Vaters ist. Linderman scheint davon jedoch zu wissen - es kommt zu einem Angriff auf Nathan, während er mit seiner Frau im Auto unterwegs ist. Als ihr Fahrzeug gerammt wird, beginnt Nathan unwillkürlich zu fliegen, und befindet sich plötzlich hoch in der Luft über dem nun führerlosen Fahrzeug, in dem seine hilflose Frau sitzt. Es kommt zu einem furchtbaren Crash, und Nathans Frau ist fortan querschnittsgelähmt. Und es kommt noch schlimmer: Der Vater der Petrellibrüder stirbt ebenfalls, wodurch eine Klageerhebung gegen Linderman endgültig hinfällig wird.</p><p></p></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>KRITIK</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Nachdem es in "Heimkehr" einen großen Schritt nach vorne ging, macht "Sechs Monate zuvor" einen Sprung zurück, um ein paar Hintergrundgeschichten zu den verschiedenen Heroes zu erzählen, und etwas Schwung zu holen für die nächsten Folgen. Es ist natürlich recht interessant, ein bisschen mehr über die verschiedenen Charaktere zu erfahren - wobei es bei einer Figur (es sei nicht verraten, welche) etwas merkwürdig ist, Hintergrundarbeit zu leisten, angesichts dessen, dass dieser Held/ diese Heldin in der nächsten Folge stirbt. Andererseits verstärkt das natürlich den Überraschungseffekt.<br>Nicht alle Vorgeschichten sind wirklich so wichtig, dass man sie wissen müsste. Allerdings ist es auf jeden Fall lohneswert, zu sehen, wie aus Gabriel Gray der Bösewicht Sylar wird. Besonders, weil man dabei auch ein wenig sehen kann, wie sich die Rädchen in seinem eigenen Uhrwerk drehen, und dass Sylar offenbar an einer ziemlichen Profilneurose leidet, weil er sich durch das Fähigkeitensammeln selbst beweisen muss, wie außergewöhnlich er ist.<br>Und auch die Zusammenhänge zwischen Mohinders Vater Chandra Suresh mit Sylar und Mr. Bennet sind als Hintergrundinformation durchaus hilfreich.<br>Das einzige, was diese Folge beinhaltet, das für die Gesamthandlung von Wert ist, findet sich in der Geschichte um Hiro und Charlie wieder. Ansonsten befasst sich "Sechs Monate zuvor" praktisch nur mit Nebenhandlungen, was einerseits den Reiz dieser Episode ausmacht, sie aber andererseits auch recht unwichtig werden lässt.<br>Sehenswert ist sie allemal, aber eigentlich wartet man die ganze Zeit über auf den Beginn der nächsten Folge - und daher gibt es diesmal nur ein "durchschnittlich" in der Wertung.</p><p align="center"></p><table cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" colspan="4"> <p align="center"><b><font>Markus Sampls Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_64820.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=64820" border="0"></a></span></td><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen3.gif" width="160" height="160"></td><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Action</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Humor</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Spannung</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr> <tr> <td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Erotik</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td> </tr> <tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Anspruch</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table><br>]]></description><guid isPermaLink="false">7583</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Cloverfield</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/cloverfield-r7571/</link><description><![CDATA[<p><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69461.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69461" border="0" style="float: right"></a></span>Um zwölf Uhr nachts ist die Welt noch in Ordnung. Eine ausgelassene Abschiedsparty in Manhattan, Freunde unter sich, gute Laune und reichlich Drinks. Nur eine halbe Stunde später nähern sich Explosionen, und das Unheil zieht eine Schneise der Verwüstung durch Manhattan. Um ein Uhr morgens liegt die Welt in Trümmern. Etwas ist dem Meer entstiegen - etwas Großes, etwas Gefährliches, hat der Freiheitsstatue den Kopf abgerissen und sich auf die Menschheit gestürzt. Dieses Etwas wird unter dem Codenamen „Cloverfield" geführt, und dies ist gleichzeitig der Titel für das wahrscheinlich bestgehütete Kinogeheimnis aller Zeiten, das derzeit Kinofans aus der ganzen Welt zu leidenschaftlichen Spekulationen verführt. Von der Besetzung bis zur Story wurden alle Informationen unter Verschluss gehalten, und nur wenige Bilder und ein paar verschlüsselte Anhaltspunkte im Internet lieferten einige Hinweise. Lange Zeit war nicht einmal der Titel des gigantischen Actionspektakels bekannt - nur das Startdatum, an dem das Geheimnis endlich gelüftet wird, wer oder was es auf unsere Zivilisation abgesehen hat und wie es den Helden dieser Geschichte ergehen wird.</p><p style="text-align: center"><strong>Daniel Räbiger und Markus Sampl präsentieren das erste SFN Video Review zu "Cloverfield."<br>In HD runterladen oder via Flash-Video streamen: Deine Entscheidung!</strong></p><table style="width: 640px; background-color: #000000" cellspacing="4" cellpadding="4" align="center"><tr><td style="text-align: center; font-size: 18px; font-variant: small-caps; background-color: #333333;" colspan="2"><strong>Cloverfield Video-Review</strong></td></tr><tr><td style="width: 50%; text-align: center; font-size: 18px; font-variant: small-caps"><strong> » <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69471.html">Jetzt anschauen</a></strong></td><td style="width: 50%; text-align: center; font-size: 18px; font-variant: small-caps"><strong> » <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69472.html">Jetzt in HDTV runterladen</a></strong></td></tr></table><p style="text-align: center">Gefällt Euch die Idee des Video Reviews? Lasst es uns in den Kommentaren oder <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7701">hier im Forum</a> wissen!</p><p style="text-align: center"><strong>Kurzinhalt</strong></p><p>New York. In der Nacht vor seiner Abreise nach Japan feiert Rob (Michael Stahl-David) mit seinen Freunden eine große Abschiedsparty. Die Stimmung ist ausgelassen, die Freunde genießen den Abend und höchstens ein paar verpasste Chancen und emotionale Eingeständnisse trüben die gute Laune mit einem Hauch von Melancholie. Doch dann werden die Feiernden plötzlich von einem Beben durchgeschüttelt und in den Nachrichten ist zunächst tatsächlich von einem Erdbeben die Rede. <br>Um sich einen Überblick zu verschaffen, rennen Rob und seine Freunde aufs Dach und sehen am Horizont den gewaltigen Feuerball einer Explosion. Ein Stromausfall löscht die Lichter Manhattans und aus Staunen und Verwirrung wird schnell Panik während die Partybesucher die dunklen Treppen hinunter auf die Straße rennen. Spätestens als ihnen der abgerissene Kopf der Freiheitsstatue vor die Füße fliegt und sie ein tosendes, gewaltiges Brüllen hören, ist klar, dass sie es nicht mit einer Naturkatastrophe zu haben, sondern mit etwas Großem, etwas Zornigem, das in der Lage ist, die gesamte Stadt in Schutt und Asche zu legen. <br>Wie in einem Videotagebuch filmt einer von Robs Freunden alles, was ihm vor die Linse kommt: vom Partybeginn bis zur Flucht durch die zerstörte Stadt, von der heilen Welt bis zum zertrümmerten Straßenlabyrinth, in dem nur noch Angst, Schrecken und ein gigantisches Monster herrschen. </p><table style="width: 640px" cellspacing="4" cellpadding="4" align="center"><tr><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"><strong>Teaser Trailer</strong></td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td></tr><tr><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td></tr><tr><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69464.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69464" border="0"><br>Cloverfield Teaser Trailer (Englisch) - Quicktime HDTV 1080p</a></span><br>Größe: 121.41 MB</td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69463.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69463" border="0"><br>Cloverfield Teaser Trailer (Englisch) - Quicktime HDTV 720p</a></span><br>Größe: 68.98 MB</td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69466.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69466" border="0"><br>Cloverfield Teaser Trailer (Deutsch) - Quicktime HDTV 480p</a></span><br>Größe: 12.75 MB</td></tr><tr><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69465.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69465" border="0"><br>Cloverfield Teaser Trailer (Deutsch) - Quicktime HDTV 720p</a></span><br>Größe: 132.94 MB</td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69466.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69466" border="0"><br>Cloverfield Teaser Trailer (Deutsch) - Quicktime HDTV 480p</a></span><br>Größe: 12.75 MB</td></tr><tr><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td></tr><tr><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"><strong>Theatrical Trailer</strong></td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td></tr><tr><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69467.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69467" border="0"><br>Cloverfield Trailer 1 (Englisch) - Quicktime HDTV 1080p</a></span><br>Größe: 161.23 MB</td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69468.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69468" border="0"><br>Cloverfield Trailer 1 (Englisch) - Quicktime HDTV 720p</a></span><br>Größe: 104.11 MB</td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69469.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69469" border="0"><br>Cloverfield Trailer 1 (Englisch) - Quicktime HDTV 480p</a></span><br>Größe: 31.60 MB</td></tr><tr><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69470.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69470" border="0"><br>Cloverfield Trailer 1 (Deutsch) - Quicktime HDTV 480p</a></span><br>Größe: 47.03 MB</td><td style="width: 33%; text-align: center" valign="top"> </td></tr></table><p style="text-align: center; color: #FFFF00;"><strong>Die Entstehung von „Cloverfield”</strong></p><table style="width: 300px; float: right" cellspacing="4" cellpadding="4"><tr><td><a href="http://downloads.scifinews.de/file_69435.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69435" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69436.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69436" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69437.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69437" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69438.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69438" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69439.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69439" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69440.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69440" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69441.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69441" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69442.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69442" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69443.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69443" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69444.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69444" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69445.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69445" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69446.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69446" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69447.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69447" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69448.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69448" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69449.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69449" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69450.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69450" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69451.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69451" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69452.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69452" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69453.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69453" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69454.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69454" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69455.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69455" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69456.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69456" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69458.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69458" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69459.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69459" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69460.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69460" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_69457.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=69457" border="0"></a></td></tr></table><p>„Wir leben in einer Zeit großer Angst. Ein Film über etwas so Abwegiges wie eine riesige Kreatur, die eine unserer Metropolen angreift, erlaubt den Menschen diese Angst auf eine unglaublich unterhaltsame und sichere Art zu durchleben. Genau danach sehne ich mich auch als Kinogänger – einen Film zu sehen, der größer als das Leben ist und dabei hyper-real. ‚Cloverfield’ erfüllt genau diesen Anspruch.” - J.J. Abrams, Produzent von „Cloverfield”</p><p>Der erste Keim von „Cloverfield” bildete sich im Juni 2006 während J. J. Abrams Publicity-Tour für die Paramount-Produktion „Mission: Impossible III” in Japan. Mit seinem Sohn Henry besuchte er einen Spielzeugladen in Tokio und war erstaunt über eine Unmenge an Godzilla-Spielzeugen. „Mir wurde klar, dass wir es hier mit einem Monster zu tun haben, das tatsächlich die Jahrzehnte überlebt hat. In unserer amerikanischen Kultur fehlt uns das”, erklärt Abrams. Bald darauf hatte Abrams die Idee, einen Film über ein neues Monster zu machen - in der Tradition von „Godzilla” und seiner zahlreichen Fortsetzungen und Remakes - aber mit einem deutlich anderen Ansatz. <br>„Was wäre, wenn man ein Monster von der Größe eines Wolkenkratzers durch die Augen eines Wesens sieht, das eben im Verhältnis nur die Größe eines Sandkorns hat? Was wäre, wenn man dieses Monster eben nicht durch Gottes Auge oder aus der allmächtigen Perspektive eines Regisseurs wahrnimmt?”, fragt sich der Erfolgsproduzent.<br>Abrams kontaktierte Drehbuchautor Drew Goddard, mit dem er schon bei „Alias - Die Agentin” und „Lost” zusammengearbeitet hatte. „J.J. rief mich an und sagte, es ginge um etwas Riesiges”, erinnert sich Goddard. „Die Eckpunkte seiner Idee waren: ein Film über ein gigantisches Monster, der aussieht als wäre er mit einer kleinen Videokamera gedreht. Ich habe sofort zugesagt.” <br>„Drew war der Erste, der mir in den Sinn kam, weil er ganz genau weiß wie man Spektakel, Genre und Monster mit menschlichen und komischen Momenten kombiniert”, sagt Abrams. <br>Produzent Bryan Burk fügt hinzu: „Es sollte definitive ein Genrefilm werden, aber wir wollten, dass er von den Menschen erzählt, die diese Katastrophe erleben, und dass er wirklich emotional ist. Für diese Aufgabe konnten wir uns keinen Besseren als Drew vorstellen.” <br>Abrams und Goddard trafen sich eine Woche später und erarbeiteten ein fünfseitiges Treatment für den ersten Akt des Filmes. Über die Weihnachtsfeiertage 2006 erweiterte Goddard das Treatment zu einem 58-seitigen Story-Umriss. Die Idee, die Abrams als „ein Cameron Crowe Film trifft auf ‚Godzilla’ und begegnet dem ‚Blair Witch Project’” beschreibt, wurde dann den erfahrenen Paramount-Managern Brad Weston und Brad Grey vorgestellt. Beide waren sofort begeistert und gaben grünes Licht. „Die Leute bei Paramount sagten: ‚Wir verstehen, wo ihr hin wollt, aber bekommt ihr das auch wirklich hin?’, und wir haben ‚Ja’ gesagt”, erinnert sich Burk. <br>„Es war das genaue Gegenteil von dem, was man immer über Hollywood hört. Alle waren sofort bereit mitzumachen. Es war eine traumhafte Erfahrung.”<br>Während Goddard das Drehbuch weiter entwickelte überlegten sich die Produzenten, wer Regie führen könnte, und einigten sich schließlich auf Matt Reeves. Abrams und Reeves sind seit ihrer Kindheit Freunde und Partner als Filmemacher. Sie trafen sich im Alter von 13 Jahren als Teilnehmer bei einem 8mm-Filmfestival. 1998 schufen sie gemeinsam den Fernseherfolg „Felicity” und arbeiten seitdem eng zusammen. <br>Da er keine Genre- und Effekt-Erfahrung hatte, erschien Reeves auf den ersten Blick als ungewöhnliche Wahl, aber Abrams wusste, dass er der richtige Mann für den Job war. „Dieser Film ist das genaue Gegenteil von dem, was ich von Matt je gesehen habe”, sagt Abrams. „Aber ich wusste, dass er sich um das Herz jedes einzelnen Charakters kümmern würde und das hätten viele kommerzielle Regisseure oder Werbeclip-Regisseure vielleicht nicht getan. So viele Horrorfilme sind heutzutage nur Folter-Pornographie. Sie sind ultra-brutal, aber es gibt nichts mehr, mit dem man sich identifizieren kann. Ich wusste, dass Matt dafür sorgen würde, dass wir uns um die Charaktere sorgen und ihnen nahe sind.” <br>Tatsächlich liegt der Fokus des Filmes nicht auf einem gigantischen Monster, das New York in Schutt und Asche legt, sondern auf einer Gruppe von jungen Menschen, die eine extreme Krise durchleben. Im Mittelpunkt von „Cloverfield” stehen ein paar Freunde, die eine Abschiedsparty für Rob (Michael Stahl-David), feiern, weil er nach Japan zieht. Einer der Freunde, Hud (T.J. Miller), soll den Abend mit einem Camcorder aufzeichnen, wobei er eigentlich ziemlich unqualifiziert für diese Aufgabe ist.<br>„Das Faszinierende an diesem Projekt”, so Reeves, „war für mich, etwas so Gigantisches auf einem intimen Level herunterzubrechen. Die Stimmung des Filmes entwickelt sich dadurch, dass man die Situation mit diesen Charakteren erlebt. Es wurde zu unserer Herausforderung, etwas so Außergewöhnliches und fast schon Absurdes wie einen Monsterangriff zu haben, ihn aber auf eine sehr reale Art und Weise zu behandeln und zu zeigen.“ <br>Die Lösung dieser Aufgabe lag schon in Abrams Originalkonzept, den Film aus der Perspektive von Huds Camcorder zu drehen und so sowohl die komplizierten Beziehungen der Charaktere untereinander zu zeigen als auch ihre Reaktion auf den Angriff des Monsters. <br>Der erste Teil des Filmes ist eine 20minütige Partysequenz, in der diese Beziehungen der Charaktere untereinander deutlich werden. „Wenn man einen Film so anfängt, vergisst das Publikum, dass es um etwas völlig anderes gehen könnte, oder denkt gar nicht daran. Das war die Idee“, so Reeves. „Auf einmal, nachdem man dieses komplexe Beziehungsgeflecht etabliert hat – welche Verbindungen haben sie, was ist diesen Menschen wichtig – verwandelt sich der Film in einen verrückten Monsterangriff und erhöht damit den Einsatz um ein Vielfaches.“<br>„Wenn der Kopf der Freiheitsstatue erstmal ab ist, bekommt man keine Zeit mehr, kurz innezuhalten und Charakterstudien zu machen“, fügt Goddard hinzu. „Es war uns also wichtig, all das, was wir über die Charaktere erzählen wollten, schon vorher zu zeigen. Bevor die Welt in sich zusammenbricht.“ <br>Darüber hinaus hat Reeves geschickt die frühere Beziehung zwischen Rob und Beth (Odette Yustman) als Storyline eingeflochten. Hud löscht aus Versehen frühere Aufnahmen auf dem Videotape, die Rob und Beth in einer sehr ruhigen und intimen Situation zeigen. „Man kann ihre verliebten Blicke sehen. Es ist eine kleine Liebesgeschichte“, sagt Reeves.<br>Es ist eine parallele Geschichte. Immer wieder, wenn Hud die Kamera kurz anhält, kann das Publikum Bilder der ursprünglichen Aufnahme auf dem Tape sehen bevor Hud wieder die nächste Action filmt. <br>„In diesen Aufnahmen sehen wir zwei Menschen und ihre Sehnsucht füreinander, und dann sehen wir, wie diese beiden im Angesicht dieses Schreckens dann doch zusammen kommen“, erklärt der Regisseur. „Durch das hin und her springen zwischen diesen beiden Teilen wird das Drama kraftvoller. Durch das Zurückschauen auf diese Beziehung und darauf, wie sie hätte sein können, wird dem Zuschauer erst wirklich klar, warum es Rob so wichtig ist, sie zu retten.“ <br>„In einem Film, der so viel Action und Bewegung hat, war es einfach wichtig, Orte und Momente zu finden, sich wieder den Charakteren zu nähern“ so Reeves. „Und wir mussten auch den Charakteren die Möglichkeit geben, diese extremen Erlebnisse zu verdauen. Diese dramatischen, ruhigen Zwischenspiele sind sehr wichtig für den Film. Ohne sie würde man nur einem Videospiel zuschauen.“</p><p style="text-align: center; color: #FFFF00;"><strong>Ein besonderer Blick auf das Monster</strong></p><p>Das Resultat aus der Mischung eines überlebensgroßen Monsterangriffs und intimen, ‚kleinen’ Bildern einer Handkamera ist eine adrenalingeladene Achterbahnfahrt, bei der die Verbindung des Zuschauers zu den Charakteren durch eine einzige Kamera aufrechterhalten wird. Dass persönliche Geschichten und Erlebnisse mit einem Camcorder aufgezeichnet werden, ist in den letzten Jahren zum Alltag geworden. <br>„Als mir die Idee zu diesem Film kam, habe ich auch über die ‚YouTubisierung’ unserer Welt nachgedacht“, sagt Abrams. „Wenn man heute nur zwei Minuten online ist, findet man Videos aus dem Irak, aus London, Spanien oder Manhattan, in denen sich Leute in Läden oder unter Autos verstecken und die Reaktionen der Menschen filmen.“ <br>„Es gibt heute kein Ereignis mehr, das nicht eingefangen wird“, fügt Burk hinzu. „Wenn also ein gigantisches Monster eine Stadt angreift... würden die Leute das dann nicht auch mit der Kamera dokumentieren?“<br>Solche Aufnahmen, wie man sie in zahllosen hausgemachten Katastrophenfilmchen sehen kann, haben einen ungewöhnlichen Effekt auf den Zuschauer. „Diese Videos sprechen den Voyeur in uns an, auch wenn nur die alltäglichsten Dinge gezeigt werden“, bemerkt Goddard. „Aus irgendeinem Grund kann man sich das ewig anschauen – es ist als würde man in das Leben von Menschen eindringen können. Wir wussten, dass der Film real wirken muss, damit es funktioniert, so als würde man eben heimlich irgendeine Party beobachten. Wenn dann das Chaos ausbricht überträgt sich diese Realität auch auf das Monster.“ <br>Die Herausforderung war nun, diese Art der Videobilder für eine Kinogeschichte zu erschaffen. „Wir haben uns gefragt, wie es aussieht, wenn Leute ein plötzlich auftretendes schreckliches Ereignis filmen“, erklärt Abrams. <br>„Es war eine unglaubliche Umstellung“, sagt Reeves. „Um die Illusion zu erzeugen, dass wir nur mit einer einzelnen Kamera filmen, mussten wir auf alle gewohnten Erzählinstrumente verzichten. Es gibt keine große Totale, keinen Gegenschuss, um zu zeigen, wie eine andere Person zuhört und zuschaut. Alles, was man sieht sind Bilder aus Huds Kamera und dementsprechend aus seiner Perspektive.“ <br>Diese extreme Einschränkung der möglichen Einstellungen wurde zu einem Schlüsselelement für den authentischen Look des Films. „Es musste sich so anfühlen, als hätte eben kein erfahrener Filmemacher diesen Film gemacht“, führt Reeves weiter aus, „sondern Leute, die gerade mitten in dieser Situation stecken.“<br>Burk sagt dazu: „Wir wollten, dass der Film wie echtes Leben aussieht. Als würde ein riesiges Monster meine Stadt angreifen und ich hätte mir einfach meine Kamera geschnappt, wäre runter auf die Straße gerannt und hätte drauf gehalten – genau solche Bilder wollten wir.“ <br>Ein wichtiger Aspekt dieser Technik, der für Spannung und Schrecken sorgt, ist die Tatsache, dass der ‚Kameramann’ die Action, die Sichtungen des Monsters oft gerade so verpasst. „Viel vom Reiz amateurhafter Videos liegt in dem, was man hört aber nicht sieht – die Panik, die Reaktionen auf das, was man nicht sieht, und die Geräusche der Dinge, die man nicht sieht“, erklärt Abrams. <br>„Was man nicht sehen kann, ist Angst einflößend”, fügt Reeves hinzu. „Jeder Moment ist geladen mit der Vorstellung dessen, was vielleicht passieren könnte oder was gerade außerhalb des Blickfelds passiert. Man malt sich einfach aus, was man nicht sieht und das sorgt für einen ordentlichen Nervenkitzel.“ <br>„Die Idee ist, dass alles fast willkürlich erscheint. Im Augenwinkel nimmt man etwas war, aber man ist sich nicht ganz sicher, was es ist“, erklärt Visual Effects Supervisor Michael Ellis. „Was Hud filmt, wird oft dadurch bestimmt, in welche Richtung ihn die anderen lenken. Sie sehen das normalerweise vor ihm, er versucht es zu finden und oft ist es dann schon wieder weg oder vorbei. Er hat es gerade verpasst und seine Freunde rennen weg.“<br>Eine der Schwierigkeiten dieser amateurhaften Aufnahmen lag darin, dass erfahrene Profis wie Chris Hayes diese Aufnahmen machen mussten. „Chris ist ein toller Kameramann“, so Reeves, „nur musste ich ihn manchmal darauf hinweisen, dass er etwas zu toll arbeitet. Es sollte eben alles ziemlich versehentlich wirken, so als hätte jeder Mensch mit einer Kamera diesen Film machen können.“<br>Eine ebenso wirkungsvolle wie offensichtliche Methode, diesen Eindruck zu erzeugen, war, T.J. Miller für eine ganze Reihe von Sequenzen die Kamera in die Hand zu drücken und ihn genau das tun zu lassen, was seine Rolle Hud in dieser Szene macht. „T.J. hat tatsächlich ziemlich viel gedreht”, so Bonvillain. „Er hat die ganze Zeit gewitzelt, dass er dafür normalerweise schon längst seinen Gewerkschaftsausweis als Kameramann bekommen hätte.“ <br>Die Szenen mit teilweise extrem langen Einstellungen für nur „eine“ Kamera zu orchestrieren, brauchte viel Erfahrung und Planung. In einem eher genretypischen Film wären solche Szenen mit vielen verschiedenen Einstellungen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven gefilmt worden und jede Einstellung hätte eine bestimmte wichtige Information oder einen Eindruck transportiert. In „Cloverfield” mussten die frenetischen Kamerabewegungen sorgfältig geplant werden, um jede Aktion, jedes Bild, jede Information und jede Stimmung einzufangen, die Reeves den Zuschauer sehen lassen wollte. <br>Die Szenen mit dem Monster brauchten eine ausgeklügelte Strategie, um die Sichtungen am Anfang des Filmes auf ‚flüchtige Eindrücke’ zu reduzieren und erst später frontale Sichtungen zu erlauben. Meistens kann man das Monster nur vom Erdboden aus sehen, da sich Hud dort die meiste Zeit des Filmes bewegt. „Das sorgt für eine einzigartige Perspektive“, merkt Reeves an. <br>„Schließlich aber wurde uns klar“, so Goddard, „dass wir dem Publikum ein Bild des Monsters schulden.“ Die Luftaufnahmen aus der „Gott-Perspektive“ eines traditionalen Genrefilms gibt es hier nicht, abgesehen von zwei sorgfältig geplanten Sequenzen wie zum Beispiel einem Helikopterflug, den Reeves in den Film eingebaut hatte. „Als sie in einem Elektronikladen sind, sehen sie einen Fernsehbericht in den laufenden TV-Geräten und eine Helikopteraufnahme des Monsters, wie es mit seinem Schwanz ein Stück der Brooklyn Bridge herausschlägt“, erläutert der Regisseur. <br>Einen intimen Blick auf das Monster gibt es dafür, wenn unser Kameramann Hud von dem Monster angegriffen wird und die Kamera kurz das Innere des Monsterschlunds zeigt, bevor sie auf die Straße gespuckt wird. „Für einen Monsterfilm-Fan gibt es nichts, das cooler wäre, als von einem Monster aufgefressen zu werden“, schmunzelt Reeves. </p><p style="text-align: center; color: #FFFF00;"><strong>Ein besseres Monster</strong></p><p>Die visuellen Effekte für „Cloverfield” entstanden unter der Leitung der Visual Effects Supervisors Kevin Blank, Eric Leven von Tippett Studio und Michael Ellis von der in London ansässigen Effektschmiede Double Negative. Tippett schuf alle Aufnahmen mit dem Monster während Double Negative für alle anderen Zerstörungsszenen und Sequenzen verantwortlich war, in denen das Monster nicht zu sehen ist. <br>Das Konzept für das Monster (vom Team zärtlich „Clover“ genannt) ist simpel, sagt Abrams: „Er ist ein Baby. Er ist brandneu. Er ist verwirrt, desorientiert und gereizt. Und er war tausende Jahre unten im Wasser.”<br>Und woher stammt er? „Das sagen wir ganz bewusst nicht,“ antwortet Goddard. „In unserem Film gibt es keine Wissenschaftler in weißen Kitteln, die uns solche Dinge erklären.“ <br>Die Kreatur ist nicht nur desorientiert, sondern schlichtweg zornig. „Da gibt es diese kleinen Dinger – Menschen – die es ärgern auf ihn schießen, in etwa so nervig wie ein Schwarm Bienen“, so Reeves. „Keines dieser Dinger ist in der Lage, es zu töten, aber sie tun weh und verwirren es. Es ist diese neue Umgebung, die es beängstigend findet.“ <br>Für das Monsterdesign engagierte Abrams den erfahrenen Kreatur-Designer Neville Page, der gerade mit seinen Charakter-Entwürfen für James Camerons kommenden „Avatar” fertig war (und im Augenblick arbeitet er an Abrams’ „Star Trek”).<br>„Es wurden schon so viele riesige Kreaturen in so vielen verschiedenen Filmen gezeigt, dass der schwierigste Trick war, einen einzigartigen neuen Charakter zu erschaffen“, erklärt Abrams. Abrams machte sich zunächst mit Pages Arbeit vertraut über die ‚The Gnoman Workshop’-Reihe von Bildungs-DVDs für Designer. „Was mir besonders auffiel, war die Art wie er sich Allem von einem sehr realistischen Standpunkt aus nähert. Er entwirft zwar nichtexistierende Wesen, aber kann ihre Beschaffenheit, ihre Knochenstruktur und ihren Muskelaufbau ganz genau erklären.“ <br>Nachdem Pages Entwürfe fertig waren, mussten sie von Tippet Studio ausgearbeitet und in die wenigen, aber entscheidenden Aufnahmen, in denen das Monster zu sehen ist, eingefügt werden. <br>Nach seiner Geburt sieht man wie das Monster sich den Rücken an einem Gebäude kratzt (und es dabei zerstört), um eine Schicht Parasiten loszuwerden, die dann ebenfalls einen ziemlichen Schaden in der Stadt anrichten. <br>„Drew und ich hatten uns mit dem Problem befasst, dass man als Mensch angesichts eines solchen Monsters völlig irrelevant erscheinen kann“, sagt Abrams. „Wie bekommt man so das Gefühl ‚Mann-gegen-Mann’ hin, das wichtig für so einen Film ist?“<br>„Weil es so groß ist, wussten wir, dass es unmöglich ist, nahe und eindringliche Monster-Szenen zu haben. Es ist ja nicht so, dass irgendeiner der Charaktere es bekämpfen oder irgendwie verletzten könnte.“ <br>Aus dieser Schwierigkeit heraus wurde die Idee mit den Parasiten geboren: „Es sind erschreckende, hundegroße Wesen, die der Nacht ein zusätzliches Grauen verleihen“ so Abrams. <br>„Die Parasiten sind gefräßig, wild und sprunghaft, und auf der anderen Seite sind sie wie Krebse“, erklärt Reeves. „Sie haben die Boshaftigkeit tollwütiger Hunde, können aber auch an Wänden hochklettern und sich an Dinge heften.“ <br>Zudem bewegen sich die Parasiten deutlich schneller als ihr Wirt. „Tippett Studio hat sehr viel Erfahrung mit solchen superschnellen Kreaturen, die Menschen in Stücke reißen können. Solche Kreaturen machen immer sehr viel Spaß“, so Leven. „Es sind kleine Wirbelwinde, die alles zerstören, was ihnen in den Weg kommt. Sie sind absolut tödlich.“ </p><p style="text-align: center; color: #FFFF00;"><strong>Der Big Apple wird zerquetscht</strong></p><p>Eines der ersten Anzeichen der zerstörerischen Kraft des Monsters gibt es am Anfang des Filmes. Die jungen Freunde verlassen Robs Party, um zu schauen, was die Unruhe draußen zu bedeuten hat, und werden vom Kopf der Freiheitsstatue begrüßt, der ihnen buchstäblich vor die Füße fliegt. <br>Diese Einstellung beendete schon den zweiminütigen Teaser, der 2007 seine Premiere vor Michael Bays Blockbuster „Transformers” hatte. Der Trailer zeigt Partyszenen, den Kopf der Freiheitsstatue und andere Bilder der Zerstörung, die alle noch vor den eigentlichen Dreharbeiten aufgenommen wurden. <br>„Die Sequenz mit dem Kopf der Freiheitsstatue war eine mutige Entscheidung des Studios”, erklärt Burk, aber der Trailer hinterließ tatsächlich sofort einen bleibenden Eindruck bei Genrefans. „Die Reaktionen waren genau so, wie wir sie uns erhofft hatten”, erinnert sich Abrams. „Niemand hatte von dem Film gehört. Wir haben noch nicht einmal den Titel eingeblendet. So etwas hatte die MPAA noch nie erlebt.”<br>Der Titel des Filmes entstand aus dem Decknamen für das Projekt. Die Produzenten wollten nicht, dass Informationen über den Film zu früh veröffentlicht werden. „Wir wollten einen Film machen, über den man eben nicht schon früh alles weiß und den man noch entdecken kann, so wie wir Filme während unserer Jugend noch entdecken konnten”, sagt Abrams.<br>Das Interesse am Film – basierend ausschließlich auf dem Trailer und ein paar Gerüchten – war bemerkenswert, um es vorsichtig auszudrücken. <br>„Ich hätte nicht mit diesem Ausmaß an Neugier und intensiver Spekulationen gerechnet”, sagt der ausführende Produzent Clark. „Die Fans versuchten mit allen Mitteln, sich an den Set zu schmuggeln und Fotos zu schießen oder Videos aufzunehmen. Es war eine intensive Zeit. Die Leute scheinen wirklich ziemlich interessiert an J.J. und Allem, was er macht.” <br>Es war John Fogelman, einer von Abrams’ und Burks Agenten, der den Vorschlag machte, das Projekt „Cloverfield” zu nennen, weil er das Wort „Monster” einfach in zu vielen Mail-Korrespondenzen gelesen hatte. „Cloverfield”, nach einer Straße in der Nähe von Abrams Büro in Los Angeles benannt, wurde zum Spitznamen für das Projekt. „Wir hätten allerdings nicht gedacht, dass dieser Spitzname tatsächlich zum Titel werden würde”, erinnert sich Abrams. „Wir hatten sogar einen anderen Titel: ‚Greyshot’. Das ist Name der Brücke, unter der sich Rob und Beth am Ende des Filmes im Central Park verstecken, und diesen Titel wollten wir auf der Comic-Con bekannt geben. Zu dieser Zeit war aber ‚Cloverfield’ schon durchgesickert und die Fans kannten den Film unter diesem Namen. Also entschieden wir uns, es bei ‚Cloverfield’ zu belassen.”<br>Die schockierenden Aufnahmen vom Kopf der Freiheitsstatue wurden auf dem Studiogelände von Paramount gedreht und von Hammerhead Productions mit Spezialeffekten versehen. Diese Einstellung, die auch im Film verwendet wurde, erhielt noch Detailverbesserungen durch Double Negative. Die Szene ist Abrams’ Hommage an John Carpenters „Die Klapperschlange” von 1981, der auf seinem Originalposter ein ähnliches Motiv zeigte. „Ich war als Kind völlig begeistert von dem Film”, sagt er, „aber mich hat es damals wirklich geärgert, dass die Posterszene mit dem Kopf der Freiheitsstatue mitten in New York im Film nicht zu sehen ist. Das war für mich immer eines der verrücktesten und erschreckendsten Bilder. Ich wollte es unbedingt in unserem Film haben.” <br>So schwer es war, einem fiktionalen 25 Stockwerke hohen Monster ein reales Aussehen zu verleihen (was für Reeves entscheidend für den Erfolg es Filmes war), so viel größer war die Herausforderung für Tippett Studio und Double Negative, realistisch aussehende Szenen der Zerstörung für ein Publikum zu erschaffen, dem die sich die Wirklichkeit der einbrechenden Türme des World Trade Centers fest ins Bewusstsein gebrannt hat.<br>Vor einigen Jahren hatten nur wenige Menschen eine Vorstellung davon, wie ein in sich zusammenfallendes Gebäude wirklich aussieht. „Heute”, so Michael Ellis, „haben fast alle Menschen eine ziemlich genaue Vorstellung davon.” <br>„YouTube”, merkt Leven an, „hat auch in dieser Hinsicht der visuellen Referenzen die Anforderungen an unsere Arbeit verändert.” <br>Für das Zusammenfallen der Gebäude arbeiteten die beiden Effektteams unermüdlich daran, Reeves ‚realistische’ Vorstellungen zu verwirklichen. „Wir haben einzelne Etagen als Modell errichtet und dann das Gebäude Schicht für Schicht zerstört”, erklärt Leven. „Angefangen haben wir mit der Glasfront außen und sind dann weiter ins Innere vorgedrungen. Wir haben teilweise sogar Inneneinrichtungen gebaut, um zu sehen, wie sich diese Form der Zerstörung auf sie auswirken würde. Es war extrem zeitaufwändig, aber wir habe es alle geliebt. Es ist der Traum eines jeden kleinen Jungen – Dinge in die Luft jagen!” <br>Besonders schwierig waren die „verwackelten” visuellen Effekte, die aussehen als hätte man sie mit einem simplen Camcorder im Rennen aufgenommen. Durch die sprunghaften Bewegungen wurde die korrekte Platzierung der Effekte oder der CGI-Charaktere zu einer Herausforderung. „Normalerweise passiert die Anpassung der Effekte an die Frame-Sprünge bis zu einem gewissen Grad automatisch”, sagt Ellis. „Aber viele der Einstellungen waren einfach zu komplex. Es war eine gigantische Aufgabe. Wir hatten Leute, die die einzelnen Einstellungen Frame für Frame angepasst haben. Zoom-Einstellungen sind immer schwierig anzupassen, aber diese teilweise wild zuckenden Aufnahmen waren extrem schwierig – keine sanften vorhersehbaren Bewegungen, sondern die Kamera war gleichzeitig überall.”<br>Zu den bekannten Sehenswürdigkeiten, die vom Monster zerstört werden, gehört die 125 Jahre alte Brooklyn Bridge, die vom Schwanz des Monsters zerschlagen wird. Eine 15-Meter lange Sektion der Brück wurde in den Downey Stages in Downey, Kalifornien, aufgebaut, umgeben von einem 360-Grad Green Screen, der als Platzhalter für die Hintergrundaufnahmen von der echten Brücke diente. Eine Horde von Statisten, die die New Yorker darstellten, die in Panik versuchen zwischen den abgestellten Autos vor dem Monster zu flüchten, hatten ihre eigenen Autos auf der „Deck”-Ebene der nachgebauten Brücke geparkt, um das „Blickfeld” auszufüllen. <br>Während die Filmemacher für so viel Spannung und Realismus wie möglich sorgen wollten, war ihnen natürlich trotzdem bewusst, welche Erinnerungen diese Bilder wachrufen könnten. „In vielerlei Hinsicht”, so Reeves, „ist das Monster vielleicht auch eine Metapher für die Zeit in der wir leben und den Terror, dem wir überall begegnen. Es war wichtig, diese Gefühle anzusprechen, ohne sie auszuschlachten oder sie nicht Ernst genug zu nehmen. Es war wichtig, diesen Gefühlen mit Respekt zu begegnen.” </p>]]></description><guid isPermaLink="false">7571</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Heroes 1x09 - "Heimkehr" </title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/heroes-1x09-heimkehr-r7555/</link><description><![CDATA[<center><table width="450" cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font>HOMECOMING / Heimkehr</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">9 - 1x09</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">26.11.2007</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">20.11.2006</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Kay Foster, Adam Armus</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Greg Beeman</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><b><font color="#FFFFFF">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Santiago Cabrera als Isaac Mendez<br>Tawny Cypress als Simone Deveaux<br>Noah Gray-Cabey als Micah Sanders<br>Ali Larter als Jessica Sanders / Niki Sanders<br>Masi Oka als Hiro Nakamura<br>Hayden Panettiere als Claire Bennet<br>Adrian Pasdar als Nathan Petrelli<br>Sendhil Ramamurthy als Mohinder Suresh<br>Leonard Roberts als D.L. Hawkins<br>Milo Ventimiglia als Peter Petrelli<br>Nora Zehetner als Eden McCain<br>James Kyson Lee als Ando Masahashi<br>Ashley Crow als Sandra Bennet<br>Zachary Quinto als Sylar<br>Erick Avari als Chandra Suresh<br>Jayma Mays als Charlie Andrews<br>Thomas Dekker als Zach<br>Sakina Jaffrey als Mrs. Suresh<br>Shishir Kurup als Nirand<br>Matt Lanter als Brody Mitchum<br>Clay Wilcox als Sharpshooter<br>Jimmy Jean-Louis als The Haitian<br>Danielle Savre als Jackie Wilcox<br>Jack Coleman als Noah Bennet<br>Karl T. Wright als Principal Marks<br>Danielle Morrow als Everyday Girl<br>Brent Tarnol als Male Student<br>Ossie Mair als Vendor<br>Sally Champlin als Waitress Lynette<br>Josh Clark als Sheriff<br>Tiffany Hines als Cheerleader<br>Ryan Smith als Deputy<br>Javin Reid als Sanjog Iyer<br>Alan Evrard als Utah Highway Patrol<br>Prateek Saxena als Vendor 2</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" colspan="2"><p align="center"> <span id="intelliTXT"><b><font color="#ffffff">-&gt;</font><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1559.html">Bildergallery zur Episode</a>    <font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7300">Hier ist eure Meinung gefragt</a></b></span></p></td></tr></table></center><p></p><table width="100%" cellspacing="0" bordercolor="#000000" border="0" bordercolorlight="#000000" bordercolordark="#000000"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td><td width="300" rowspan="4" bgcolor="#000000" valign="top"><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_68940.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68940" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68941.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68941" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68942.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68942" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68943.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68943" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_68944.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68944" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_68945.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68945" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68946.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68946" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68947.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68947" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68948.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68948" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68949.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68949" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68950.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68950" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68951.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68951" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68952.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68952" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68953.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68953" border="0"></a></span></p></td></tr><tr><td><p align="justify">Es ist soweit! Der Schulball steht vor der Tür, und es wird höchste Zeit, die Ballkönigin zu küren. Für Claire vollkommen überraschend gewinnt sie diese Wahl noch vor ihrer schärfsten Konkurrentin Jackie, dank der Stimmen der Schulaußenseiter. Doch so sehr sie sich auf diesen Ball freut - zu Hause angekommen wird ihr von ihrem Vater Hausarrest erteilt: Sie darf nicht auf den Ball. Claire versteht nicht, weshalb sie nicht auf den Ball darf und reagiert sehr verärgert.</p><p align="justify">Ihr Vater, Mr. Bennet, hat allerdings gute Gründe für sein Verhalten - er weiß nämlich immer noch nicht, was genau am Abend des Schulballs passieren wird und fürchtet um Claires Leben. In seiner Sorge möchte er, dass Isaac weitere Bilder von der Zukunft malt, doch der hat gerade erst seinen Drogenentzug hinter sich und ist momentan außer Stande ´clean´ die Zukunft zu malen. Daher befiehlt er Eden, ihre Fähigkeit zur Überredung einzusetzen, um Isaac dazu zu bringen, sich wieder einen Schuss zu setzen, um in diesem Zustand wieder Bilder von der Zukunft anzufertigen</p><p align="justify">Doch trotz dieses Opfers kommt Mr. Bennet dem Geheimnis um Claires Schicksal nicht auf die Spur - Isaacs Bilder sind nicht aufschlussreich.Zumindest seine neuesten Bilder, da sich die schon mit einer Zukunft nach dem Schulball befassen - doch es gibt noch andere Bilder von ihm, und eines davon möchte Peter unbedingt sehen. Nathan hat es auch geschafft, dieses Bild zu organisieren. Allerdings erklärte er Simone gegenüber, er fürchte, dass dies Peter in Gefahr bringen könnte. Daher schüttet er einen Farbeimer über das Bild, um es unkenntlich zu machen.</p><p align="justify">Peter jedoch ist von seiner Aufgabe, die Cheerleaderin überzeugt, so dass er Simone überreden kann, ihr ein Foto des Bildes zu zeigen, das sie gemacht hatte. Auf dem Bild ist ein Toter zu sehen, der frappierende Ähnlichkeit mit Peter hat - nichtsdestotrotz geht Peter zur Union Wells High School. Vorher macht er noch einen Abstecher in das Diner, in dem Ando sitzt, der immer noch vergebens auf Hiro wartet.</p><p align="justify">Auch Mohinder Suresh sucht in Indien bislang ergebnislos nach einem Ausweg aus seiner Entscheidungskrise: Soll er in die Fußstapfen seines Vaters treten oder einen anderen Weg einschlagen? Um eine Antwort zu finden, sucht er den Jungen Sanjog Iyer, der ihm immer wieder in seinen Träumen über den Weg läuft. Schließlich findet er ihn, doch der Junge spricht ein wenig in Rätseln. Er meint, es sei nicht so, dass er die Menschen in ihren Träumen aufsuchen würde - sie kämen vielmehr zu ihm. Und die Antwort, die Mohinder suche, kenne dieser bereits selbst. Und so entschließt sich Mohinder, die Datei seines Vaters, die die Namen der bislang von ihm entdeckten Heroes enthält, zu öffnen, und sein Erbe anzutreten.</p><p align="justify">In Amerika an der Union Wells High School kommt es derweil zum Show Down: Claire hat sich nämlich dem Verbot ihres Vaters widersetzt, ist dank der Hilfe ihres Freundes Zach ausgebüchst und zur Schule gegangen. Dort haben sich auch schon Peter und Sylar eingefunden, die beide einem Irrtum unterliegen: Sie halten Jackie für die Cheerleaderin mit den besonderen Kräften. Als Sylar auf Claire und Jackie trifft, schleudert er Claire bei Seite und fängt an, Jackies Schädel durch Telekinese aufzuschneiden. Claire wurde durch Sylars Angriff schwer verletzt, heilt sich jedoch rasant - als sie wegläuft, bemerkt Sylar seinen Irrtum, und nimmt die Verfolgung auf.</p><p align="justify">Claire trifft auf Peter, der ihr zur Flucht verhilft und sich Sylar stellt. Die beiden Männer stehen auf dem Dach und fallen miteinander kämpfend hinunter auf den Platz vor der Schule. Während Sylar wieder aufsteht und davon humpelt, bleibt Peter in einer Blutlache liegen. Claire kehrt zurück, und rettet damit Peters Leben, denn der borgt sich ihre Regenerationsfähigkeit, kehrt zurück ins Leben und heilt sich selbst. Allerdings wird er von der kurz daraufhin eintreffenden Polizei verhaftet.</p><p align="justify">Mr. Bennet kommt ebenfalls hinzu und ist erleichtert, dass Claire nichts passiert ist.Und nicht nur Mr. Bennet trifft am Ort des Geschehens ein: Auch seine Leute, Eden und der Haitianer, sind bei der Schule und nehmen Sylar in die Zange. Während der Haitianer Sylars Kräfte neutralisiert, wirkt Eden mit ihrer Überredungskraft auf ihn ein, und befiehlt Sylar zu schlafen. Gemeinsam nehmen sie Sylar gefangen.</p><p align="justify">In gefährlicher Freiheit bewegt sich dagegen Micahs Vater D.L. Zwar haben sich die beiden entschlossen, Niki zu helfen, doch deren dunkle Seite Jessica hat andere Pläne, organisiert sich ein Scharfschützengewehr und nimmt D.L. ins Visier.</p></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>KRITIK</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Da ist er nun also - einer der vorläufigen Höhepunkte der Serie. Sylar tritt nun so richtig in Aktion, scheitert allerdings zuerst an einer Verwechslung, dann an Peter und schließlich an den Bennet-Heroes.</p><p align="justify">Bemerkenswert ist einerseits, dass Peter sich Sylar in den Weg gestellt hat, obwohl er mit seinen eigenen Kräften noch immer nicht wirklich klar kommt und sie wohl kaum offensiv gegen Sylar einsetzen könnte. Sein Glück, dass Sylar ihm nicht nach dem Sturz vom Dach den Schädel geöffnet hat, und dass Claire gleich danach vorbeikam.Dass Sylar allerdings so viel Pech in einer Folge haben musste, ist schon fast ein bisschen viel des Zufalls.</p><p align="justify">Jedenfalls wird die Haupthandlung stark vorangetrieben, die Handlungen um Ando, Niki und Mohinder werden nebenher mitgeschleift, spielen aber keine allzu nennenswerte Rolle.</p><p align="justify">Zwar soll Jessicas anstehender Angriff auf D.L. der diesmalige Cliffhanger sein, allerdings käme die Folge auch ohne einen solchen aus (was an der anschließenden Episode "Sechs Monate zuvor" zu sehen ist, die die Gelegenheit nutzt, ein bisschen Hintergrundarbeit zu leisten).</p><p align="justify">Sylars Gefangennahme nimmt vorerst reichlich Luft aus dem Spannungsbogen, da man nun das Gefühl hat, dass die größte Gefahr vorerst abgewendet ist. Da Isaac jedoch das Bild eines explodierenden Menschen gemalt hat, bleibt immer noch die mögliche Atomexplosion als permanentes Damoklesschwert bestehen.Eine etwas actionreichere Folge, die durchaus einen Daumen nach oben verdient hat, obwohl für meinen Geschmack die Guten ein bisschen viel Glück hatten und der Böse ein bisschen vom Pech verfolgt war.Aber so läuft´s nunmal im Leben: Mal verliert man - und mal gewinnen die anderen.Man darf gespannt sein, wie sich Sylar in Gefangenschaft schlägt.</p><p align="center"></p><table cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" colspan="4"><p align="center"><b><font>Markus Sampls Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_64820.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=64820" border="0"></a></span></td><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif" width="160" height="160"></td><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Action</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Humor</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Spannung</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Erotik</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Anspruch</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">7555</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Heroes 1x08 - "Sieben Minuten bis Mitternacht"</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/heroes-1x08-sieben-minuten-bis-mitternacht-r7518/</link><description><![CDATA[<center><table width="450" cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font>SEVEN      MINUTES TO MIDNIGHT<br>Sieben Minuten bis Mitternacht</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">8      - 1x08</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">21.11.2007</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">13.11.2006</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Tim      Kring</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Paul      A. Edwards</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><b><font color="#FFFFFF">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Santiago      Cabrera als Isaac Mendez<br>Greg Grunberg als Matt Parkman<br>Masi Oka als      Hiro Nakamura<br>Hayden Panettiere als Claire Bennet<br>Sendil Ramamurthy      als Mohinder Suresh<br>Clea DuVall als FBI Agent Audrey Hanson<br>Nora      Zehetner als Eden McCain<br>James Kyson Lee als Ando Masahashi<br>Erick      Avari als Chandra Suresh<br>Jayma Mays als Charlie Andrews<br>Matthew John      Armstrong als Ted Sprague<br>Elizabeth Lackey als Janice Parkman<br>Stacy      Haiduk als FBI Agent Elisa Thayer<br>Shishir Kurup als Nirand<br>Sakina      Jaffrey als Mrs. Suresh<br>Kavi Ladnier als Miira Shenoy<br>Zachary Quinto      als Sylar<br>Karri Turner als Lisa<br>Jack Coleman als Noah Bennet<br>Josh      Clark als Sheriff<br>Michael Maury als Deputy Lloyd<br>Javin Reid als      Sanjog Iyer<br>Ben Murray als Rufus - Primatech Guard<br>Peyton Hinson als      Waitress</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" colspan="2">      <p align="center"> <span id="intelliTXT"><b><font color="#ffffff">-&gt;</font>      <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1558.html">Bildergallery zur      Episode</a>    <font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7300">Hier      ist eure Meinung gefragt</a></b></span></p>    </td></tr></table></center><p></p><table width="100%" cellspacing="0" bordercolor="#000000" border="0" bordercolorlight="#000000" bordercolordark="#000000"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td><td width="300" rowspan="4" bgcolor="#000000" valign="top">      <p align="center"> <span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_68136.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68136" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68149.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68149" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68166.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68166" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68178.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68178" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68190.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68190" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68208.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68208" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68220.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68220" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68248.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68248" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68293.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68293" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68306.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68306" border="0"></a></span></p></td></tr><tr><td><p align="justify">Mohinder Suresh ist zurück in Indien, nachdem er sich vorerst vom Pfad seines Vaters abgewandt hat. Doch so ganz lässt ihn dessen Erbe nicht los - in seinen Träumen durchlebt er Rückblenden aus der Zeit, in der sein Vater Chandra noch am Leben war, und ihm begegnet dabei immer wieder ein kleiner Junge, der offenbar mit diesen Visionen zusammenhängt. Als Mohinder seiner Mutter davon erzählt, offenbart sie ihm gegenüber ein streng gehütetes Geheimnis: Er hatte eine Schwester namens Shanti, die allerdings im Alter von fünf Jahren verstorben war. Weitere Träume mit dem rätselhaften Jungen beschäftigen ihn, bis er schließlich eine Akte findet, auf der der Name "Sanjog Iyer" steht. Innen findet er ein Foto des Jungen aus seinen Visionen, der offenbar wirklich existiert.</p><p align="justify">Am Leben ist auch Isaac Mendez, was angesichts seiner Drogensucht keine Selbstverständlichkeit ist. Eden bringt ihn daher zur Primatech-Zentrale von Mr. Bennet, um Isaac von seiner Drogensucht zu befreien, auch wenn dieser befürchtet, dass er ohne Drogen auch seine Gabe nicht mehr einsetzen können wird. Isaac schafft es sogar, kurzzeitig von seiner Sucht loszukommen - doch leider wird die Zeit knapp: Mr. Bennet sorgt sich um Claire, deren Ermordung er auf dem Heimspiel befürchtet, dass am nächsten Abend stattfinden wird. Daher drängt er Eden dazu, ihre Fähigkeit zur Überredung einzusetzen, um Isaac Mendez wieder unter Drogen zu setzen, damit er weitere Bilder von der Zukunft malt - und man so das Leben von Claire retten kann.</p><p align="justify">Wie sehr das Leben aller Menschen in Gefahr ist, versuchen Audrey und Matt herauszufinden, indem sie Ted Sprague verhören, der durch seine radioaktiven Kräfte eine tickende Bombe darstellt. Im Verlauf des Verhörs gelingt es Matt jedoch, nicht nur Informationen von Ted zu bekommen, sondern auch, seine eigenen Gedächtnislücken zu schließen. Beide sind nämlich einem mysteriösen Haitianer begegnet und sie haben beide unerklärliche Male an ihren Nacken, die sie haben, seitdem ihre Fähigkeiten erstmals aufgetreten sind. Ted wird abgeführt, und Matt hat ein neues Ziel: Er muss diesen Haitianer finden.</p><p align="justify">Auf der Suche nach der Cheerleaderin, die gerettet werden muss, um die Welt zu retten, machen Hiro und Andro ein kleines Päuschen in einem Diner. Dort lernen sie die reizende Bedienung Charlie Andrews kennen, die sich auf Anhieb hervorragend mit Hiro versteht. Auch sie hat eine besondere Fähigkeit: Sie kann sich alles merken. So gelingt es ihr bereits nach kürzester Zeit mit Hiro ein paar Worte japanisch zu wechseln, obwohl sie erst ein paar Seiten in einem Wörterbuch angesehen hat. Doch ihre Gabe wird ihr zum Verhängnis, denn nicht nur Hiro und Ando sind im Diner zu Gast - auch Sylar ist zugegen: Als Charlie in den Küchenbereich des Diners geht, um eine Dose zu öffnen, wird sie ermordet. Hiro und Ando erfahren, dass ihr der Schädel geöffnet wurde, und Hiro beschließt, seine Kräfte dazu einzusetzen, um in der Zeit zurückzureisen und Charlie zu retten. Obwohl er Ando verspricht, rasch zurückzukehren, bleibt Hiro nach dem Einsatz seiner Kräfte verschwunden.</p><p align="justify">Allerdings ist er nun auf einem der Fotos an der Wand des Diners zusammen mit Charlie zu sehen...</p></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>KRITIK</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">In der Tat trennen den Zuseher nun nicht mehr viele Minuten bis zum großen Showdown um Claires Leben. Die ganze Folge gibt ihren Protagonisten neue Ziele, und ist damit voll und ganz auf die Zukunft ausgerichtet: Mohinder muss den kleinen Jungen Sanjog finden, Matt will den Haitianer aufspüren, Isaac soll die Zukunft malen und Hiro möchte Charlie retten. Das alleine wäre etwas dünn - bemerkenswert ist an dieser Folge jedoch der Plot um Charlie Andrews, die gleich bei ihrem ersten Heroesauftritt umgebracht wird. Nicht nur, dass die Figur ungemein liebenswert (und hübsch) ist, man erlebt nun erstmals Sylar "bei der Arbeit", und rückt damit dem Oberbösewicht ein ganzes Stück näher, auch wenn sein Gesicht immer noch verborgen bleibt. Hiros Verschwinden sorgt zugleich für einen ordentlichen Cliffhanger, den schließlich weiß man nicht, was passiert ist: Hat sich Hiro falsch durch die Zeit bewegt bzw. konnte er den Weg zurück nicht finden? Oder hat ihn gar Sylar getötet? Was wäre eigentlich, wenn Sylar auch noch die Fähigkeit zur Zeitreise bekäme?Und da nun klar ist, dass der große Showdown in der kommenden Folge stattfinden wird, stellen sich gleich noch sehr viel mehr Fragen.</p><p align="justify">Nicht zuletzt deshalb, weil "Sieben Minuten vor Mitternacht" in vielfältiger Weise Appetit auf mehr macht und weil die Handlung um Charlie Andrews herum recht reizvoll ist, gibt es für diese Folge einen Daumen nach oben!</p><p align="center"></p><table cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" colspan="4">            <p align="center"><b><font>Markus Sampls Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_64820.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=64820" border="0"></a></span></td><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif" width="160" height="160"></td><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Action</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Humor</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Spannung</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr>        <tr>          <td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Erotik</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" height="5"></td>        </tr>        <tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Anspruch</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">7518</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Heroes 1x07 - "Nichts zu verbergen"</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/heroes-1x07-nichts-zu-verbergen-r7458/</link><description><![CDATA[<center><table width="450" cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font>NOTHING      TO HIDE / Nichts zu verbergen</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">7      - 1x07</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">14.11.2007</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">06.11.2006</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Jesse      Alexander</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Donna      Deitch</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><b><font color="#FFFFFF">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Tawny      Cypress als Simone Deveaux<br>Noah      Gray-Cabey als Micah Sanders<br>Greg Grunberg als Matt Parkman<br>Ali Larter als Niki      Sanders / Jessica Sanders<br>Masi Oka als Hiro Nakamura<br>Hayden Panettiere als Claire      Bennet<br>Adrian Pasdar als Nathan Petrelli<br>Sendhil Ramamurthy als      Mohinder Suresh (Stimme)<br>Leonard Roberts als D.L. Hawkins<br>Clea      DuVall als Audrey Hanson<br>Milo Ventimiglia als Peter Petrelli<br>Clea DuVall als Audrey Hanson<br>James Kyson Lee als Ando Masahashi<br>Elizabeth Lackey als Janice Parkman<br>Cristine Rose als Angela Petrelli<br>Ashley Crow als Sandra Bennet<br>Matthew John Armstrong als Ted Sprague<br>Thomas Dekker als Zach<br>Deirdre Quinn als Tina<br>Rick Peters als Tom McHenry<br>Stephen Spinella als Oliver Dennison<br>Rena Sofer als Heidi Petrelli<br>Richard Roundtree als Charles Deveaux<br>Justin Evans als Simon Petrelli<br>Jackson Wurth als Monty Petrelli<br>Kate Connor als Nurse Jennifer<br>Randall Bentley als Lyle Bennet<br>Mark Anthony Cage als Highway Patrol<br>Eliza Coleman als Woman in Car Crash</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" colspan="2">      <p align="center"> <span id="intelliTXT"><b><font color="#ffffff">-&gt;</font>      <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1557.html">Bildergallery zur      Episode</a>    <font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7300">Hier      ist eure Meinung gefragt</a></b></span></p>    </td></tr></table></center><p></p><table width="100%" cellspacing="0" bordercolor="#000000" border="0" bordercolorlight="#000000" bordercolordark="#000000"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td><td width="300" rowspan="4" bgcolor="#000000" valign="top">      <p align="center"> <span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_67886.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67886" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67898.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67898" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67924.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67924" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67937.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67937" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67967.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67967" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67976.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67976" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67984.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67984" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68015.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68015" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68023.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68023" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68029.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68029" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68045.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68045" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68066.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68066" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68087.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68087" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_68101.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=68101" border="0"></a></span></p></td></tr><tr><td><p align="justify">Niki Sanders erwacht auf dem Fußboden liegend - den Kampf mit ihrem Mann D.L. hat sie offenbar überlebt, doch mit Entsetzen muss sie feststellen, dass nicht nur D.L., sondern auch ihr Sohn Micah verschwunden sind. In ihrer Verzweiflung lässt sie es zu, dass ihr zweites Ich Jessica die Kontrolle übernimmt, und alle Hebel in Bewegung setzt, Micah wieder zu finden.</p><p align="justify">Der ist derweil mit seinem Vater unterwegs, als sie bei einem verunglückten Fahrzeug vorbeikommen. Zur gleichen Zeit kommen auch Hiro und Ando vorbei, und werden Zeuge, wie D.L. einen Verletzten aus dem Auto befreit. Als sich jedoch ausgetretenes Benzin entzündet und eine Explosion unmittelbar bevorsteht, hält Hiro die Zeit an, um alle, die unmittelbar bedroht sind, aus dem Gefahrenbereich zu retten - was ihm gelingt.</p><p align="justify">So schnell sich die Helden am Unfallort getroffen haben, so rasch ist das Treffen auch schon wieder vorüber. Als D.L. und Micah in einem Motel übernachten wollen, versucht Micah seine Mutter anzurufen. Zwar ist das Münztelefon kaputt, aber der Junge hat auch besondere Kräfte: Er kann - auch ohne Schraubenzieher - technische Geräte manipulieren, und ruft Niki an. Obwohl er nicht unterscheiden kann, ob Niki oder Jessica mit ihm spricht, verrät er seiner Mutter, wo er und sein Vater sich befinden.</p><p align="justify">Während Jessica nun ein klares Ziel vor Augen hat, ist Peter Petrelli immer noch auf der Suche nach seiner Bestimmung. Er erwacht aus einem Traum, in dem er den reichen, aber sterbenden Vater von Simone spricht, der in der Tat in etwa zum Zeitpunkt des Traums verstorben ist, wie er von Simone erfährt.</p><p align="justify">Daraufhin besucht Peter seinen Bruder Nathan, und erwischt dabei einen höchst ungünstigen Zeitpunkt: Nathan hat Besuch von einem Journalisten, der dem Politiker unangenehme Fragen stellt. Zunächst scheint für Nathan die größte Gefahr von seinem eigenen Bruder auszugehen, der ohne Rücksicht auf die Ziele Nathans diesen vor der Presse bloßstellen könnte. Doch es kommt anders: Als der Journalist Nathan mit der Frage in die Enge drängt, wer denn die blonde Dame gewesen sei, mit der er sich in Las Vegas getroffen habe, rettet ihn Peter mit einer Lüge aus der Situation - und schützt ihn damit nicht nur vor der Öffentlichkeit, sondern auch vor einer Ehekrise.</p><p align="justify">Doch diese Gefälligkeit hat ihren Preis: Peter möchte, dass Nathan ein Bild besorgt, das Mr. Linderman von Isaac Mendez gekauft hatte, und das ihm vielleicht dabei helfen kann, das Schicksal der Cheerleaderin und seine Rolle darin zu begreifen. Claire hat derweil das Problem, dass ihr Bruder Lyle zufällig an das Video herangekommen ist, auf dem Claires vermeintlich tödliche Stürze mit anschließender Regeneration zu sehen sind. Lyle ist völlig aufgelöst, und lässt sich erst nach einiger Zeit dazu überreden, die Ruhe zu bewahren und vor allem niemandem davon zu erzählen.</p><p align="justify">Der Polizist Matt scheint dagegen hat so seine Schwierigkeiten mit Dingen, die niemand erzählen will - und die er aber dennoch durch seine Gedankenleserei in Erfahrung bringt. Speziell im Privatleben zeigen sich gewisse Schattenseiten - so erfährt er von einem Kollegen nicht nur, was dieser wirklich über ihn denkt. Er bekommt ungewollt mit, dass der vermeintlich wohlwollende Kollege mit Matts geliebter Frau schläft. Das kann Matt so nicht hinnehmen, und er schlägt den völlig überraschten Mann.</p><p align="justify">Doch bevor Matt seine Energien weiter für private Sorgen verpulvert, möchte FBI-Agentin Audrey Hanson seine Hilfe bei ihrer Suche nach dem Mörder Sylar. Der Mann, den Audrey zunächst verdächtigt, entpuppt sich jedoch als etwas anderes: Sein Name ist Theodore Sprague, und er befindet sich am Sterbebett seiner krebskranken Frau. Er lässt sich von dort nicht entfernen und bedroht sogar eine Krankenschwester. Erst als Matt ihm die letzten Gedanken mitteilt, die Spragues Frau hat, bevor sie stirbt, beruhigt sich der Mann wieder, und lässt die Krankenschwester los, die an den Stellen, an denen sie festgehalten wurde, Verbrennungen davonträgt. Denn Sprague besitzt die Fähigkeit hohe Mengen an Radioaktivität abzusondern, was nicht nur den Krebstod seiner Frau erklärt, sondern auch den Zustand seines Hauses. Das Schlafzimmer dort ist völlig eingeäschert und strahlt munter vor sich hin.</p><p align="justify">Spragues Problem ist vor allem, dass er diese Kraft nicht kontrollieren kann, besonders, wenn er in Rage gerät, was bei ihm leicht mal vorkommt.</p><p align="justify">Und so stellt sich die Frage, was eigentlich passiert, wenn dieser wandelnde Brennstab eines Tages nicht nur ausrastet, sondern im wahrsten Sinne des Wortes explodiert...</p></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>KRITIK</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Eine interessante Episode, die die verschiedenen Nebenhandlungen vorantreibt. Am bemerkenswertesten ist die Einführung von Theodore Sprague, diesem ´Atomic Man´, der jede Menge Spekulationen über den Fortgang der Haupthandlung erlaubt, ohne dass sich diese allzu sehr voran bewegen würde. Die verschiedenen Heroes bekommen dieses Mal ausgiebig die Gelegenheit, von ihren Fähigkeiten Gebrauch zu machen, und ein Stück weit zu zeigen, was in ihnen steckt.</p><p align="justify">Doch die beste Szene dieser Folge spielt sich beim Brunch im Hause Petrelli ab, bei dem so viele Lügen die Dialoge bestimmen, dass kaum ein wahres Wort ausgesprochen wird. Die Wahrheit findet sich vor allen Dingen in den verschiedene Blicken der Darsteller wieder - sehr gelungen!Da sich allerdings nicht viel in Richtung Haupthandlungsstrang tut, gibt es ´nur´ einen Daumen nach schräg oben.</p><p align="center"></p><table cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" colspan="4">            <p align="center"><b><font>Marcus Sampls Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_64820.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=64820" border="0"></a></span></td><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" width="160" height="160"></td><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Action</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Humor</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Spannung</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr>        <tr>          <td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Erotik</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td>        </tr>        <tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Anspruch</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">7458</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Heroes 1x06 - "Das zweite Gesicht&#x201C;</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/heroes-1x06-das-zweite-gesicht%E2%80%9C-r7441/</link><description><![CDATA[<center><table width="450" cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font>BETTER      HALVES / Das zweite Gesicht</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">6      - 1x06</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">07.11.2007</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">30.10.2006</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Nathalie      Chaidez</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Greg      Beeman</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><b><font color="#FFFFFF">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Santiago      Cabrera als Isaac Mendez<br>Noah      Gray-Cabey als Micah Sanders<br>Ali Larter als Niki      Sanders / Jessica Sanders<br>Masi Oka als Hiro Nakamura<br>Hayden Panettiere als Claire      Bennet<br>Sendhil Ramamurthy als      Mohinder Suresh<br>Leonard Roberts als D.L. Hawkins<br>Milo Ventimiglia als Peter Petrelli<br>Nora Zehetner als Eden McCain<br>James      Kyson Lee als Ando Masahashi<br>Ashley Crow als Sandra      Bennet<br>Thomas Dekker als Zach<br>Karri Turner als Lisa<br>Colby French      als Hank<br>Jack Coleman als Noah Bennet<br>Mark Allan Stewart als High Roller<br>Dean      Napolitano als LVPD Deputy<br>Paul Raci als Ernie the Weasel<br>Stephen      Full als Lowlife</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" colspan="2">      <p align="center"> <span id="intelliTXT"><b><font color="#ffffff">-&gt;</font>      <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1556.html">Bildergallery zur      Episode</a>    <font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7300">Hier      ist eure Meinung gefragt</a></b></span></p>    </td></tr></table></center><p></p><table width="100%" cellspacing="0" bordercolor="#000000" border="0" bordercolorlight="#000000" bordercolordark="#000000"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td><td width="300" rowspan="4" bgcolor="#000000" valign="top">      <p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_67643.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67643" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67674.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67674" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67685.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67685" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67702.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67702" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67821.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67821" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67847.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67847" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67871.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67871" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67882.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67882" border="0"></a></span></p></td></tr><tr><td><p align="justify">Im Atelier von Mendez stehen Isaac und Peter vor dem vollendeten Bild, das eine ermordete Cheerleaderin zeigt. Um verstehen zu können, was mit der Cheerleaderin genau passieren soll, brauchen sie allerdings noch ein Bild, das nicht mehr in Isaacs Sammlung ist, und das Peter unbedingt wieder auftreiben will.</p><p align="justify">Claire selber weiß noch nichts von ihrem Schicksal - und auch nicht von ihrer wahren Herkunft. Doch nun hat ihr Vater ein Treffen mit Claires vermeintlichen leiblichen Eltern arrangiert. Dem Geheimnis ihrer Kräfte kommt sie in dem eher unergiebigen Gespräch mit den beiden allerdings keineswegs näher.</p><p align="justify">Hiro und Ando haben mit ihrem erstaunlichen Pokertalent für unfreiwillige Aufmerksamkeit gesorgt. Und so zwingt sie der Gangster, den sie in Las Vegas über den Tisch gezogen hatten, dazu, bei einer illegalen Hinterzimmerpokerpartie für ein gutes Blatt zu sorgen. Als Hiro dabei entdeckt, dass der Gangster bewaffnet ist, geht er mit Ando auf die Toilette, um ihn zu warnen. Doch während sie sich dort aufhalten, werden im Raum nebenan alle Kriminellen auf brutalste Art und Weise umgebracht - und zwar von Niki! Oder besser gesagt von ihrem zweiten Ich: Jessica.</p><p align="justify">Das erfährt Niki jedoch erst etwas später im "Selbstgespräch" mit Jessica, als ihr polizeigesuchter Ehemann D.L. zu Hause ist. Sie erfährt auch, dass Jessica es war, die D.L. hereingelegt hat, was dieser kurz darauf herausfindet. Jessica attackiert D.L., und es scheint zunächst, als müsste man sich um ihn ernsthafte Sorgen machen - doch auch er verfügt über besondere Kräfte. D.L. kann buchstäblich durch Wände gehen und durch feste Objekte hindurchgreifen - und so fasst er im Kampf mit Jessica direkt in ihre Brust, woraufhin diese bewusstlos zusammenbricht. D.L. schnappt sich Micah und flüchtet zusammen mit ihm.</p></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>KRITIK</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Die Episode "Das zweite Gesicht" hat mit ihrem englischen Titel "Better Halves" eine bessere, weil mehrdeutigere Bezeichnung. In der Übersetzung geht leider der doppelte Bezug verloren, nämlich einerseits die Zwiegespaltenheit von Niki und andererseits das Verhältnis zu ihrem Ehemann.Jedenfalls steht "Das zweite Gesicht" ganz im Zeichen von Niki bzw. Jessica. Ihre Figur wird deutlicher dargestellt und vor allem ihre dunkle Seite bekommt nun einen Namen. Auch der neue Heroe D.L. ist ein interessanter Gegenspieler zu Jessica, da sie ihn nicht so ohne weiteres erledigen kann. Und nachdem er schließlich Micah mitnimmt, ist es realtiv klar, mit welcher wütenden Raserei sie die Verfolgung aufnehmen wird.</p><p align="justify">Die übrigen Handlungsstränge dienen zur Weiterentwicklung der einzelnen Figuren, bringen die Haupthandlung aber nicht nennenswert voran.Eine eher durchschnittliche Folge, die aber Aufschlussreiches über Niki bringt - und in der es, wie gewohnt, eine Freude ist, mit anzusehen, wie Ali Larter den Schalter von der ängstlichen Niki zur Walk-through-walls-Furie Jessica umlegt.</p><p align="center"></p><table cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" colspan="4">            <p align="center"><b><font>Marcus Sampls Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_64820.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=64820" border="0"></a></span></td><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen3.gif" width="160" height="160"></td><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Action</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Humor</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Spannung</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr>        <tr>          <td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Erotik</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" height="5"></td>        </tr>        <tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Anspruch</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">7441</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Heroes 1x05 - "Botschaft aus der Zukunft" </title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/heroes-1x05-botschaft-aus-der-zukunft-r7428/</link><description><![CDATA[<center><table width="450" cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font>HIROS      / Botschaft aus der Zukunft</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">5      - 1x05</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">31.10.2007</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">23.10.2006</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Tim      Kring, Michael Green</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Paul      Shapiro</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><b><font color="#FFFFFF">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Santiago      Cabrera als Isaac      Mendez</font><br><font color="#FFFFFF">Tawny Cypress als Simone Deveaux</font><br><font color="#FFFFFF">Noah      Gray-Cabey als Micah Sanders</font><br><font color="#FFFFFF">Greg Grunberg als Matt Parkman</font><br><font color="#FFFFFF">Ali Larter als Niki Sanders/Jessica      Sanders</font><br><font color="#FFFFFF">Masi Oka als Hiro Nakamura</font><br><font color="#FFFFFF">Hayden Panettiere als Claire      Bennet</font><br><font color="#FFFFFF">Adrian Pasdar als Nathan Petrelli</font><br><font color="#FFFFFF">Sendhil Ramamurthy als      Mohinder Suresh</font><br><font color="#FFFFFF">Leonard Roberts als D.L. Hawkins</font><br><font color="#FFFFFF">Milo Ventimiglia als Peter Petrelli</font><br><font color="#FFFFFF">James      Kyson Lee als Ando Masahashi</font><br><font color="#FFFFFF">Elizabeth Lackey als Janice Parkman</font><br><font color="#FFFFFF">Ashley Crow als      Sandra Bennet</font><br><font color="#FFFFFF">Matt Lanter als Brody Mitchum</font><br><font color="#FFFFFF">Eugene Byrd als Campaign Manager</font><br><font color="#FFFFFF">Archie Kao als Doctor</font><br><font color="#FFFFFF">Deidre Quinn als Tina</font><br><font color="#FFFFFF">Danielle      Savre als Jackie Wilcox</font><br><font color="#FFFFFF">Michael Reilly Burke als Detective</font><br><font color="#FFFFFF">Nicole      Bilderback als Ms. Sakamoto</font><br><font color="#FFFFFF">Jack Coleman als Noah Bennet</font><br><font color="#FFFFFF">Jimmy      Jean-Louis als The Haitian</font><br><font color="#FFFFFF">Adam Harrington als Paramedic</font><br><font color="#FFFFFF">Mike Fox      als Actor</font>    </td></tr><tr><td bgcolor="#333333" colspan="2">      <p align="center"> <span id="intelliTXT"><b><font color="#ffffff">-&gt;</font>      <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1555.html">Bildergallery zur      Episode</a>    <font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7300">Hier      ist eure Meinung gefragt</a></b></span></p>    </td></tr></table></center><p></p><table width="100%" cellspacing="0" bordercolor="#000000" border="0" bordercolorlight="#000000" bordercolordark="#000000"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td><td width="300" rowspan="4" bgcolor="#000000" valign="top">      <p align="center"> <span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_67402.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67402" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67416.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67416" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67422.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67422" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67431.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67431" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67450.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67450" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67477.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67477" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67482.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67482" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67494.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67494" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67515.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67515" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67524.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67524" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67530.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67530" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67543.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67543" border="0"></a> </span></p></td></tr><tr><td><p align="justify">Manchmal kommt es einem beim U-Bahnfahren ja so vor, als stünde die Zeit still.</p><p align="justify">Für Peter Petrelli wird dies zur Realität, als ihn Hiro Nakamura aus der Zukunft besuchen kommt - er hat für Peter eine wichtige und prägnante Botschaft: "Rette die Cheerleaderin, rette die Welt!"</p><p align="justify">Obendrein soll Peter den Maler Mendez aufsuchen und dem Hiro der Gegenwart unbedingt mitteilen, wo sie sich treffen sollen. Kaum ist der Zukunftshiro wieder weg, platzt das soeben erlebte aus Peter heraus - was dazu beiträgt, die Skepsis des ihn begleitenden Mohinder Suresh noch weiter zu nähren. Mohinder wird das alles zu dumm und er verlässt die U-Bahn.</p><p align="justify">Peter folgt dagegen Hiros Hinweis und besucht Isaac Mendez in dessen Atelier. Dort findet sich ein unvollendetes Bild, dass Isaac ohne Drogen aber nicht fertig malen kann - nun schlägt Peters große Stunde. Ihm ist mittlerweile bewusst, dass er in Gegenwart von Mendez dessen Fähigkeiten haben kann, und er benutzt sie, um das Bild zu vollenden. Das Bild zeigt eine ermordete Cheerleaderin...</p><p align="justify">Doch noch ist es nicht so weit: Claire liegt zwar nach ihrem Auto-"Unfall" im Krankenhaus, doch wirklich schlecht ergeht es Brody. Besonders, nachdem Claire ihrem Vater gebeichtet hat, dass Brody sie vergewaltigen wollte. Dieser geht daraufhin in Begleitung des mysteriösen Haitianers zu Brodys Krankenbett, und lässt dessen Erinnerungen löschen - komplett. Brody kennt danach nicht einmal mehr seinen eigenen Namen.</p><p align="justify">Auch Matt hat eine kleine Erinnerungslücke, als er auf dem heimischen Sofa aufwacht. Um seine zerrüttete Ehe zu retten, setzt er seine Gedankenlesefähigkeiten ausgiebig dazu ein, seiner Frau im wahrsten Sinne des Wortes die Wünsche von den Lippen abzulesen, noch ehe sie diese geäußert hat. Das Rundherumwohlfühlprogramm scheint auch zu fruchten - seine Frau ist glücklich wie seit langem nicht mehr.</p><p align="justify">Weniger erfreut dürfte die Frau von Nathan Petrelli sein, wenn sie erfährt, was ihr Gatte so in fremden Betten treibt. Doch Nathan hat momentan ganz andere Probleme - er wurde von Claires Vater und dem Haitianer entführt. Es gelingt ihm, sich loszureißen und davon zu laufen, bis er jedoch an einem Zaun nicht mehr weiterkommt. In die Enge getrieben gelingt es dem Haitianer jedoch nicht, den Politiker zu schnappen, denn dieser zeigt schlagartig, dass er fliegen kann: Nathan schießt blitzartig in den Himmel empor, und braust dort wie ein Düsenjet davon.</p><p align="justify">Als er wieder auf dem Erdboden landet, wird er gerade von Hiro beobachtet, der sich vorübergehend mit Ando zerstritten hat und momentan alleine in einer abgelegenen Raststätte sitzt. Nathan sorgt dafür, rasch von seinem Stab abgeholt zu werden und nimmt Hiro mit, der Nathan für dessen Wahlen einen Erdrutschsieg vorhersagt. Wieder in Los Angeles angekommen, trifft Nathan auf Niki und erfährt, dass er beim Sex im Auftrag seines Geldgebers Linderman gefilmt wurde. Er spricht daraufhin die Vertreterin Lindermans an, die ihm klar machen will, dass dieses Video nur zur Absicherung zukünftiger Gefälligkeiten dient. Doch Nathan fordert daraufhin eine Verdoppelung der finanziellen Unterstützung Lindermans - wenn es so wichtig sein soll, ihn in der Hand zu haben, müsse es ja ebenso wichtig sein, dass Nathan die Wahlen auch sicher gewinnt.</p><p align="justify">Seine Partnerin für eine Nacht, Niki, bekommt derweil zu Hause Besuch von ihrem polizeigesuchten Mann.</p></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>KRITIK</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Was für eine witzige Szene! Als Nathan in die Ecke gedrängt wird, erwartet man, dass er nun davonfliegen würde - dass er dabei abhebt wie das HB-Männchen, und raketenartig davonrauscht, kommt dann aber doch etwas überraschend, zaubert aber auch ein gewisses Grinsen ins Gesicht des Zuschauers.</p><p align="justify">Ebenfalls sehr nett ist Matts Wiedergutmachung für seine Frau - zwar setzt er damit seine Fähigkeiten nicht direkt in den Dienst der Menschheit, aber er erfüllt ihr damit einen Traum, den gewiss die ein oder andere schon etwas länger verheiratete Dame vor ihr hatte.</p><p align="justify">Neben diesen Nebenplots gewinnt die Haupthandlung weiter an Spannung. Der Slogan "Rette die Cheerleaderin, rette die Welt" ist griffig und gibt zugleich Rätsel auf - was ist so wichtig an Claire?</p><p align="justify">Peter kann endlich einmal zeigen, dass er nicht nur unglücklich abstürzen kann oder im Sandkasten spielt, sondern dass er ein idealer Drogenersatz für Isaacs Zukunftsvisionen ist. Das Bild, das er von Claire malt, ist äußerst düster, und man stellt sich weiterhin die Frage, wie sich die verschiedenen Figuren zusammenfinden werden.</p><p align="justify">Eine gute Folge, die, wie für Heroes üblich, Lust macht auf die nächste Episode.</p><p align="center"></p><table cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" colspan="4">            <p align="center"><b><font>Marcus Sampls Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><span class="caption_thumb" name="intelliTxt" id="intelliTXT"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_64820.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=64820" border="0"></a></span></td><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" width="160" height="160"></td><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Action</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Humor</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Spannung</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr>        <tr>          <td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Erotik</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" height="5"></td>        </tr>        <tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Anspruch</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">7428</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Heroes 1x04 - "Kollision" </title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/heroes-1x04-kollision-r7407/</link><description><![CDATA[<center><table width="450" cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font>COLLISION      / Kollision</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">4      - 1x04</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">24.10.2007</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">16.10.2006</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Ernest      R. Dickerson</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Bryan      Fuller</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><b><font color="#FFFFFF">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Santiago      Cabrera als Isaac Mendez<br>Tawny Cypress als Simone Deveaux<br>Noah      Gray-Cabey als Micah Sanders<br>Greg Grunberg als Matt Parkman<br>Ali Larter als Niki      Sanders / Jessica Sanders<br>Masi Oka als Hiro Nakamura<br>Hayden Panettiere als Claire      Bennet<br>Adrian Pasdar als Nathan Petrelli<br>Sendhil Ramamurthy als      Mohinder Suresh<br>Milo Ventimiglia als Peter Petrelli<br>Nora Zehetner als Eden McCain<br>James      Kyson Lee als Ando Masahashi<br>Eugene Byrd als Campaign Manager<br>Matt      Lanter als Brody Mitchum<br>Danielle      Savre als Jackie Wilcox<br>Thomas Dekker als Zach<br>Jimmy Jean-Louis als      The Haitian<br>Jack Coleman als Noah Bennet<br>Ashley Crow als Sandra      Bennet<br>Deirdre Quinn als Tina<br>Nicole Bilderback als Ms. Sakamoto<br>Toni      Lewis als Medical Examiner<br>Matt Bushell als Linderman's Henceman<br>Kristin      Veitch als Roulette Dealer<br>Mark Allan Stewart als High Roller<br>Ashlee      Gillespie als Lori Trammel<br>Mark Nearing als Nevada State Trooper<br>Randall      Bentley als Lyle Bennet<br>Paydin LoPachin als Brody's Next Victim</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" colspan="2">      <p align="center"> <span id="intelliTXT"><b><font color="#ffffff">-&gt;</font>      <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1554.html">Bildergallery zur      Episode</a>    <font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7300">Hier      ist eure Meinung gefragt</a></b></span></p>    </td></tr></table></center><p></p><table width="100%" cellspacing="0" bordercolor="#000000" border="0" bordercolorlight="#000000" bordercolordark="#000000"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td><td width="300" rowspan="4" bgcolor="#000000" valign="top">      <p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_67006.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67006" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67022.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67022" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67030.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67030" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67072.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67072" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67095.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67095" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67112.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67112" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67126.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67126" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67150.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67150" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67183.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67183" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67189.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67189" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67205.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67205" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_67211.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=67211" border="0"></a></span></p></td></tr><tr><td><p align="justify">Claire ist doch nicht tot!</p><p align="justify">Das konnte man zwar dem Cliffhanger aus "Ein gewaltiger Schritt" bereits entnehmen, doch die genaueren Umstände klärt erst "Kollision":<br>Claires Leiche wird aus einem Fluss gezogen und in die Pathologie gebracht. Die dortige Medizinerin macht sich sogleich daran, die Cheerleaderin zu sezieren und den Stock zu entfernen, der sich in Claires Schädel gebohrt hatte. Als das Loch im Kopf zu heilen beginnt, verlässt die Ärztin wegen eines Telefonats den Raum, ohne etwas zu bemerken. Claires aufgedunsene und getrübte Augen werden wieder von Leben erfüllt - sie klappt die aufgeschnittenen Hautstücke über ihrem Torso zusammen, die daraufhin auch sogleich wieder zusammenwachsen, verlässt die Pathologie und schleicht sich quicklebendig nach Hause.</p><p align="justify">In der Schule sorgt Claires Erscheinen besonders bei Brody für Verstörung - doch sie behauptet, sie könne sich an die letzte Nacht nicht erinnern und habe wohl zu viel getrunken. In Wahrheit erinnert sich Claire an alles, und als ihr eine Mitschülerin Andeutungen macht, dass alle Mädels mit denen Brody sich trifft und die nicht freiwillig mit ihm schlafen wollen von ihm dazu gezwungen werden, fällt Claire eine Entscheidung: Sie will sich an Brody rächen. Also trifft sie sich noch mal mit ihm, und möchte in seinem Auto mitfahren, falls er sie ans Steuer lässt. Claire lenkt das Fahrzeug - mit Brody als Beifahrer - jedoch nicht nach Hause, sondern frontal und mit hoher Geschwindigkeit in eine Betonwand.</p><p align="justify">Doch nicht nur Brody bekommt Schwierigkeiten. Nathan Petrelli ist in Las Vegas und trifft dort scheinbar zufällig Niki. Tatsächlich wurde Niki jedoch beauftragt, Nathan zu verführen, um ein kompromittierendes Video anzufertigen - schließlich hat Nathan ja schon eine Frau. Für Niki würden sich damit ihre Geldsorgen auflösen - doch sie bringt es nicht fertig, mit Nathan ins Bett zu gehen. Ihr zweites Ich hat damit aber keinerlei Schwierigkeiten, wodurch Nathan zu einer berauschenden Nacht kommt. Am nächsten Morgen gibt es jedoch ein böses Erwachen - Nathan wird entführt.</p><p align="justify">Ebenfalls in Las Vegas sind nun auch Hiro und Ando unterwegs. Ando fällt aber nichts Besseres ein, als Hiros Fähigkeiten dazu zu benutzen, die Spielbanken auszunehmen. Das geht auch solange gut, bis die beiden schließlich unsanft rausgeschmissen werden.</p><p align="justify">Matt Parkman kommt nach seinem Zusammenbruch in der Bar wieder zu sich. Er ist an einen Tisch gefesselt und sieht vor sich Claires Vater, den er allerdings genauso wenig kennt, wie den haitianischen Mann, dessen Gedanken er nicht lesen kann. Allerdings konnte Matt zumindest den Namen "Claire" aufschnappen - was ihren Vater dazu veranlasst, den Haitianer dazu aufzufordern, Matts Erinnerungen in diesen Punkten zu löschen.</p><p align="justify">Peter, der mittlerweile Simone näher gekommen ist, besucht Mohinder Suresh und versucht ihn davon zu überzeugen, dass er einer der Menschen mit besonderen Fähigkeiten sei, von denen Mohinders Vater geschrieben hatte. Allerdings ist sich Peter selbst noch nicht so recht im Klaren darüber, worin seine Fähigkeit eigentlich besteht - und Mohinder ist wenig überzeugt von Peter. Als beide gemeinsam U-Bahn fahren, ereignet sich merkwürdiges. Plötzlich bleibt alles stehen als hätte jemand die Zeit angehalten - nur Peter kann sich bewegen, der vom Verursacher des Time-Outs angesprochen wird. Es ist Hiro, der ein Samuraischwert mit sich trägt und deutlich gereifter wirkt. Kein Wunder, schließlich kommt er aus der Zukunft, und hat eine wichtige Botschaft für Peter.</p></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>KRITIK</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Jetzt nimmt das Ganze schon recht klare Formen an - Claires Wiederauferstehung und Racheplan sind wirklich sehenswert und auch der Handlungsstrang zwischen Nathan und Niki nimmt eine interessante Wendung. Wenngleich mit der Entführung von Nathan abermals ein fieser Cliffhanger geschaffen wird. Bei Claire macht man sich da nicht so viele Sorgen, schließlich ist sie ja unkaputtbar und es erscheint recht unwahrscheinlich, dass sie gleich zweimal hintereinander sterben wird...</p><p align="justify">Hiro und Ando sorgen für die humorvolle Abwechslung mit ihrem Las-Vegas-Trip, und zeigen einmal mehr, dass besondere Kräfte von normalen Menschen nun mal nicht zwingend in den Dienst der Menschheit gestellt werden müssen - an einem Spieltisch gibt es auch ausreichend viel Versuchung, einen Zeitstopper zu benutzen.</p><p align="justify">Insgesamt eine - wie gewohnt, muss man schon fast sagen - gute Folge, für die diesmal sogar der Daumen nicht nur nach schräg oben zeigt, weil der Plot mit Claire einfach gelungen ist, und der Storybogen insgesamt einfach mal einen Daumen nach oben verdient hat.</p><p align="center"></p><table cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" colspan="3">            <p align="center"><b><font>Marcus Sampls Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif" width="160" height="160"></td><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Action</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Humor</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Spannung</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr>        <tr>          <td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Erotik</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td>        </tr>        <tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Anspruch</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">7407</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Heroes 1x03 - "Ein gewaltiger Schritt"</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/heroes-1x03-ein-gewaltiger-schritt-r7362/</link><description><![CDATA[<center><table width="450" cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font>ONE      GIANT LEAP / Ein gewaltiger Schritt</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">3      - 1x03</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">17.10.2007</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">09.10.2006</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Jeph      Loeb</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Greg      Beeman</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><b><font color="#FFFFFF">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Santiago      Cabrera als Isaac Mendez<br>Tawny Cypress als Simone Deveaux<br>Noah      Gray-Cabey als Micah Sanders<br>Greg Grunberg als Matt Parkman<br>Ali Larter als Niki      Sanders<br>Masi Oka als Hiro Nakamura<br>Hayden Panettiere als Claire      Bennet<br>Adrian Pasdar als Nathan Petrelli<br>Sendhil Ramamurthy als      Mohinder Suresh<br>Milo Ventimiglia als Peter Petrelli<br>Clea DuVall als      Audrey Hanson<br>Nora Zehetner als Eden McCain<br>Cristine Rose als Angela      Petrelli<br>Tina Lifford als Paulette Hawkins<br>Elizabeth Lackey als      Janice Parkman<br>James      Kyson Lee als Ando Masahashi<br>Eugene Byrd als Campaign Manager<br>Matt      Lanter als Brody Mitchum<br>Danielle      Savre als Jackie Wilcox<br>Thomas Dekker als Zach<br>Jimmy Jean-Louis als      The Haitian<br>Jack Coleman als Noah Bennet<br>Adair Tishler als Molly      Walker<br>Ashlee Gillespie als Lori Trammel<br>Riki Lindhome als Car      Rental Girl<br>Mark Nearing als State Trooper<br>Rick Scarry als Bartender<br>Matt      Eyde als Uniform Cop</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" colspan="2">      <p align="center"> <span id="intelliTXT"><b><font color="#ffffff">-&gt;</font>      <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1553.html">Bildergallery zur      Episode</a>    <font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7300">Hier      ist eure Meinung gefragt</a></b></span></p>    </td></tr></table></center><p></p><table width="100%" cellspacing="0" bordercolor="#000000" border="0" bordercolorlight="#000000" bordercolordark="#000000"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td><td width="300" rowspan="4" bgcolor="#000000" valign="top">      <p align="center"><span class="caption_thumb"> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66758.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66758" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66803.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66803" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66818.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66818" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66829.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66829" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66844.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66844" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66865.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66865" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66874.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66874" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66887.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66887" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66898.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66898" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66903.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66903" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66917.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66917" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66939.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66939" border="0"></a></span></p></td></tr><tr><td><p align="justify">Hiro ist zurückgekehrt nach Japan, und hat aus der Zukunft das Comicheft von Mendez mitgebracht, in dem seine und Andos Abenteuer beschrieben werden. Damit gelingt es ihm, Ando davon zu überzeugen, nach Amerika zu fahren, um ihrem Schicksal zu folgen und die Vernichtung New Yorks zu verhindern. Auch versucht Hiro mehrmals Mendez am Telefon zu warnen, was jedoch nur zu Verwirrung führt, weil der Maler nicht versteht, warum er ständig von einem japanisch sprechenden Anrufer belästigt wird...</p><p align="justify">Doch es gibt noch mehr Schwierigkeiten im Leben von Mendez: Durch seine Fähigkeit, die Zukunft malen zu können, sieht auch er sich seinem Schicksal gegenüber in der Verantwortung, was seine Freundin Simone von ihm entfremdet. Stattdessen nährt sich Simone dem Petrelli-Bruder Peter an, der seinerseits versucht, das Geheimnis seiner Kräfte zu entschlüsseln. Trotz mehrmaliger Sprünge in einen Sandkasten auf einem Kinderspielplatz, gelingt es ihm nicht, nochmals zu fliegen. Seinen Bruder Nathan interessiert das herzlich wenig: Er ist mit seinem Wahlkampf beschäftigt und schreckt dabei auch nicht davor zurück, Peters Sprung vom Hochhaus als Selbstmordversuch offensiv zu Publicity-Zwecken auszuschlachten.</p><p align="justify">Das Licht der Öffentlichkeit sucht auch Cheerleaderin Jackie, die sich weiterhin mit den falschen Lorbeeren für die Rettung des in den Flammen eingeschlossenen Mannes schmückt. Claire ist dagegen bemüht, ein möglichst normales Leben zu führen, und trifft sich abseits einer Feier mit dem Quarterback Brody. Der will allerdings etwas mehr von ihr als nur Küsse - Claire wehrt sich gegen die versuchte Vergewaltigung und fällt dabei auf einen herausstehenden Ast, der sich in ihren Kopf bohrt - Claire ist auf der Stelle tot.</p><p align="justify">Mohinder Suresh folgt derweil einer heißen Spur: Er bricht in die Wohnung des Mörders Sylar ein und entdeckt dort eine Karte ähnlich der seines Vaters, die allerdings deutlich umfangreicher ist. Auf der Karte befindet sich unter anderem das Foto von Nathan Petrelli, den Eden erkennt, da sie von dessen politischen Ambitionen weiß. Als Mohinder die Wohnung wenig später in Begleitung von Polizisten nochmals besucht, ist sie allerdings schon komplett ausgeräumt.</p><p align="justify">Die FBI-Agentin Audrey Hanson beginnt, dem Polizisten Matt zu vertrauen. Eine Begegnung mit Sylar endet für Audrey fast tödlich, doch Matts Eingreifen verhindert schlimmeres. Am Abend geht Matt in eine Bar und lauscht dort den Gedanken der Menschen - doch die Gedanken eines Mannes kann er nicht hören. Dieser fixiert ihn mit seinem Blick und Matt fällt bewusstlos zu Boden.</p><p align="justify">Zuletzt wird noch ein kleiner Ausblick auf die nächste Folge gezeigt, in dem Claire wieder zum Leben erwacht - seziert in der Pathologie.</p></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>KRITIK</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Auch diese Folge endet mit einem Cliffhanger, der einen zum Weiterschauen geradezu zwingt - und der auch zu Erleichterung führt. Schließlich hatte man die Cheerleaderin Claire doch eben erst lieb gewonnen, da war es doch eine ziemlich harte Überraschung, als sie sich von einem Ast aufgespießt nicht mehr regte. Zugleich werden damit aber auch Grenzen von Claires Heilungskräften aufgezeigt, die durch einen Gegenstand im Gehirn blockiert werden können - und die allerdings auf der anderen Seite so immens sind, dass sie Claire sogar aus dem klinischen Tod zurückholen können.</p><p align="justify">Damit wäre zumindest der interessanteste Teil dieser Episode genannt, doch auch die Handlungsstränge der anderen Figuren entwickeln sich weiter. So ist es durchaus unterhaltsam, Peter Petrelli wie einen Sack Reis in den Sandkasten fallen zu sehen oder das Gespann Hiro/Ando beim Nachleben des Comics aus der Zukunft zu begleiten.</p><p align="justify">Heroes scheint - nach den bisherigen drei Folgen zu urteilen - wie eine Dampflokomotive zu sein, die nach und nach an Fahrt aufnimmt. Die überraschende Wendung mit Claires plötzlichem (wenn auch vorübergehenden) Tod verleiht dieser Folge einen besonderen Kick, weshalb auch hier der Daumen nach schräg oben zeigt.</p><p align="center"></p><table cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" colspan="3">            <p align="center"><b><font>Marcus Sampls Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" width="160" height="160"></td><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Action</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Humor</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Spannung</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr>        <tr>          <td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Erotik</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" height="5"></td>        </tr>        <tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Anspruch</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">7362</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Heroes 1x02 - "Kein Blick zur&#xFC;ck" </title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/heroes-1x02-kein-blick-zur%C3%BCck-r7353/</link><description><![CDATA[<center><table width="450" cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font>DON'T      LOOK BACK / Kein Blick zurück</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">2      - 1x02</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">10.10.2007</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">02.10.2006</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Tim      Kring</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Allan      Arkush</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><b><font color="#FFFFFF">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Santiago      Cabrera als Isaac Mendez<br>Tawny Cypress als Simone Deveaux<br>Noah      Gray-Cabey als Micah Sanders<br>Greg Grunberg als Matt Parkman<br>Ali Larter als Niki Sanders/Jessica      Sanders<br>Masi Oka als Hiro Nakamura<br>Hayden Panettiere als Claire      Bennet<br>Adrian Pasdar als Nathan Petrelli<br>Sendhil Ramamurthy als      Mohinder Suresh<br>Milo Ventimiglia als Peter Petrelli<br>Clea DuVall als      Audrey Hanson<br>Nora Zehetner als Eden McCain<br>Cristine Rose als Angela      Petrelli<br>Stacy Haiduk als FBI Agent<br>James      Kyson Lee als Ando Masahashi<br>Richard Steinmetz als N.Y. Detective<br>Matt      Lanter als Brody Mitchum<br>Danielle      Savre als Jackie Wilcox<br>Thomas Dekker als Zach<br>Deidre Quinn als Tina<br>Jack Coleman als Noah Bennet<br>Brian      Tarantina als Weasel<br>Russell B. McKenzie als L.A. Beat Cop<br>Tadao      Tomomatsu als Detective Furakowa<br>Dennis Chavis als Newsie<br>Karl T.      Wright als Principal Marks<br>Carl Ciarfalio als Jumpsuit<br>Josh Clark      als Sheriff<br>Adair Tishler als Molly Walker<br>Jim Devoti als N.Y.      Uniform Cop</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" colspan="2">      <p align="center"> <span id="intelliTXT"><b><font color="#ffffff">-&gt;</font>      <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1552.html">Bildergallery zur      Episode</a>    <font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7300">Hier      ist eure Meinung gefragt</a></b></span></p>    </td></tr></table></center><p></p><table width="100%" cellspacing="0" bordercolor="#000000" border="0" bordercolorlight="#000000" bordercolordark="#000000"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td><td width="300" rowspan="4" bgcolor="#000000" valign="top">      <p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_66503.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66503" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66517.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66517" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66528.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66528" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66544.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66544" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66550.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66550" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66558.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66558" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66587.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66587" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66598.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66598" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66607.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66607" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66640.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66640" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66662.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66662" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66666.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66666" border="0"></a> </span></p></td></tr><tr><td><p align="justify">Peter Petrellis Flugdemonstration vor den Augen seines Bruders ging schief: Er stürzte ab.</p><p align="justify">Doch kurz vor seinem Aufprall auf dem Erdboden fing ihn sein Bruder Nathan im Flug auf - oder genauer gesagt: Bremste seinen Sturz ab. Nun erwacht Peter im Krankenhaus, und sein Bruder versucht ihm zunächst eine etwas andere Variante der Vorgänge einzureden, die alles nach einem gescheiterten Selbstmordversuch aussehen lassen. Schließlich jedoch gibt Nathan zu, geflogen zu sein.</p><p align="justify">Und mehr noch: Auch Peter soll sich ein wenig den Gesetzen der Physik widersetzt haben. Bei einem Gespräch auf dem Dach geht er ohne darüber nachzudenken auf seinen Bruder Nathan zu, bemerkt dabei aber gar nicht, dass er diesen Weg in der Luft zurückgelegt hat...</p><p align="justify">Die unkaputtbare Claire versucht derweil ihrer Heldentat zu entkommen. Als in der Schule das Mädchen geehrt werden soll, das einen Menschen vor dem Feuertod gerettet hat, hält Claire den Mund und toleriert, dass eine andere Cheerleaderin das Lob einheimst, das eigentlich ihr zustünde. Stattdessen will Claire mehr über ihre Herkunft erfahren. Ihr Adoptivvater sieht das nicht allzu gerne, was er mit den Gefühlen eines Vaters begründet, der sein Töchterchen beschützen will. Was Claire nicht weiß, ist, dass ihr Adoptivvater das Video entdeckt hat, auf dem Claire ihre enormen regenerativen Kräfte testet.</p><p align="justify">Fähigkeiten ganz anderer Art besitzt der Polizist Matt Parkman. Am Ort eines grausamen Verbrechens glaubt er die Stimme eines kleinen Mädchens zu hören. Er folgt der Stimme und befreit die Kleine vor den Augen der überraschten Kollegen. Doch in Wahrheit war es nicht die Stimme des Mädchens, die er hören konnte - es waren ihre Gedanken. Doch das Gedankenlesen führt schließlich zur Verhaftung von Parkman, als er den Kriminellen Sylar als Verantwortlichen für das Verbrechen benennt - ein Name, den er eigentlich nicht kennen sollte.</p><p align="justify">Niki Sanders´ zweites Ich hat ihr inzwischen weitere Hilfestellungen geleistet, v.a. was die Beseitigung der Leichen der beiden Mafiosi angeht.</p><p align="justify">Die Spurensuche nach den Forschungsergebnissen des Professor Suresh geht für seinen Sohn Mohinder weiter. Nachdem er nicht nur einen falschen Kammerjäger dank der Unterstützung der Buchhändlerin Eden McCain in die Flucht schlagen konnte, hilft ihm diese einstige Freundin des Professors bei seiner Suche. Im alten Apartment des Professors finden sie schließlich auf einem USB-Stick versteckt einige weitere Forschungsergebnisse.</p><p align="justify">"Super"-Hiro freut sich wie ein kleines Kind am Weihnachtsabend, als er durch New York tollt - eine Reise, die er Kraft seiner Gedanken antreten konnte. An einem Kiosk klaut er einen Comic, den er mit großer Aufmerksamkeit liest, denn darin wird die Geschichte eines Japaners beschrieben - seine Geschichte. Wortwörtlich sieht er dort Gespräche niedergeschrieben, die er mit seinem Kollegen Ando geführt hat, und er macht sich auf, den Urheber des Comics Isaac Mendez zu besuchen.</p><p align="justify">Der ist jedoch mittlerweile ermordet worden, und Hiro wird zunächst von der Polizei festgenommen. Um die Beamten von seiner Teleportationsstory zu überzeugen, ruft er Ando in Tokio an. Erst jetzt erfährt Hiro, dass er sich nicht nur durch den Raum, sondern auch durch die Zeit teleportiert hat - fünf Wochen in die Zukunft. Als New York schließlich in einer gigantischen Atomexplosion zerstört wird, konzentriert sich Hiro, und kehrt wieder zurück zu seinem Ursprungspunkt in der Raum-Zeit - in die Tokioter U-Bahn.</p><p align="justify">Wohl wissend, dass er gerade erlebt hat, wie New York in fünf Wochen vernichtet wird...</p></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>KRITIK</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">"Kein Blick zurück" leistet noch weitere Grundarbeiten, die nicht in der ersten Folge untergekommen sind:<br>So wird eine weitere Figur vorgestellt (der gedankenlesende Polizist Matt Parkman) und die einzelnen Geschichten der weiteren Protagonisten werden weiterentwickelt. Wie gehabt laufen diese verschiedenen Handlungsfäden noch recht unverbunden nebeneinander her, allerdings beginnen sich allmählich weitere Verflechtungen abzuzeichnen. Besonders Hiros Kurztrip in die Zukunft New Yorks ist von zentraler Bedeutung für diese Folge - dabei wird nicht nur klar, welches Ausmaß Hiros Kräfte haben, und dass er einen Kontakt zu Isaac Mendez herstellen muss, sondern auch, dass die Vision des Mendez, die er bereits in Genesis hatte, bittere Realität werden wird.</p><p align="justify">Es besteht also akuter Handlungsbedarf, und die Uhr tickt, als Hiro wieder in die U-Bahn zurückkehrt.</p><p align="justify">Im Prinzip komplettiert "Kein Blick zurück" die erste Folge, die man alleine stehen eigentlich kaum angemessen bewerten kann. Die zweite Folge deutet noch etwas stärker an, in welche Richtung sich die Haupthandlung zu bewegen hat und bastelt an den Nebenhandlungen weiter, so dass sich der größere Spannungsbogen allmählich aufzubauen beginnt. Jetzt ist der Punkt erreicht, an dem man wirklich wissen will, wie es nun weiter geht, und man sich einfach die nächste Folge ansehen muss.</p><p align="center"></p><table cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" colspan="3">            <p align="center"><b><font>Marcus Sampls Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" width="160" height="160"></td><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Action</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Humor</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Spannung</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr>        <tr>          <td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Erotik</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" height="5"></td>        </tr>        <tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Anspruch</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">7353</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Heroes 1x01 - "Genesis"</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/heroes-1x01-genesis-r7338/</link><description><![CDATA[<center><table width="450" cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Titel</b></font></td><td bgcolor="#333333"><b><font>GENESIS      / Genesis</font></b></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">1      - 1x01</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">10.10.2007</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US      Airdate</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">25.09.2006</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Tim      Kring</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Dave      Semel</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><b><font color="#FFFFFF">Darsteller</font></b></td><td bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Santiago      Cabrera als Isaac Mendez<br>Tawny Cypress als Simone Deveaux<br>Noah      Gray-Cabey als Micah Sanders<br>Ali Larter als Niki Sanders/Jessica      Sanders<br>Masi Oka als Hiro Nakamura<br>Hayden Panettiere als Claire      Bennet<br>Adrian Pasdar als Nathan Petrelli<br>Sendhil Ramamurthy als      Mohinder Suresh<br>Milo Ventimiglia als Peter Petrelli<br>Cristine Rose      als Angela Petrelli<br>Jack Coleman als Noah Bennet<br>Ashley Crow als      Sandra Bennet<br>Thomas Dekker als Zach<br>Shishir Kurup als Nirand<br>James      Kyson Lee als Ando Masahashi<br>John Prosky als Principal<br>Deirdre Quinn      als Tina<br>Brian Tarantina als Weasel<br>Richard Roundtree als Charles      Deveaux<br>Randall Bentley als Lyle Bennett<br>Max Amini als Cabbie<br>Claudia      DiFolco als Reporter<br>Milos Milicevic als Big Guy<br>David Ury als Super<br>Greg      Wrangler als Fire Chief<br>Tohoru Masamune als Boss at Yamagata<br>Corey      Kotler als Bus Driver</font></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" colspan="2">      <p align="center"> <span id="intelliTXT"><b><font color="#ffffff">-&gt;</font>      <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1551.html">Bildergallery zur      Episode</a>    <font color="#ffffff">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=7300">Hier      ist eure Meinung gefragt</a></b></span></p>    </td></tr></table></center><p></p><table width="100%" cellspacing="0" bordercolor="#000000" border="0" bordercolorlight="#000000" bordercolordark="#000000"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td><td width="300" rowspan="4" bgcolor="#000000" valign="top">      <p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_66242.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66242" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66245.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66245" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66248.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66248" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66256.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66256" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66259.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66259" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66271.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66271" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66284.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66284" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66287.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66287" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66293.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66293" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66295.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66295" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66299.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66299" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66304.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66304" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66310.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66310" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66316.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66316" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66321.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66321" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66336.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66336" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66355.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66355" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66374.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66374" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66381.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66381" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66406.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66406" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66408.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66408" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66436.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66436" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66441.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66441" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66460.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66460" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66468.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66468" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66469.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66469" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66476.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66476" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66477.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66477" border="0"></a><a href="http://downloads.scifinews.de/file_66483.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66483" border="0"></a>      <a href="http://downloads.scifinews.de/file_66485.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=66485" border="0"></a></span></p></td></tr><tr><td><p align="justify">Der indische Wissenschaftler Mohinder Suresh erfährt vom Tod seines Vaters, der ein angesehener Professor war. Suresh vermutet, dass sein Vater ermordet wurde, und so begibt er sich in New York auf die Suche nach dessen Forschungsergebnissen. Sein Vater befasste sich nämlich mit der Frage, inwieweit es tatsächlich möglich ist, dass Menschen außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen, wie etwa Teleportation.</p><p align="justify">Doch Suresh ist nicht der einzige, der auf den Spuren seines Vaters ist, und es kommt zu einer handfesten Auseinandersetzung mit einem vermeintlichen Kammerjäger.</p><p align="justify">Derweil werden die verschiedenen Geschichten anderer Menschen erzählt, die in unterschiedlicher Weise ihre speziellen Fähigkeiten entdecken:<br>Die Petrelli-Brüder Peter und Nathan sind ein ungleiches Gespann: Während Nathan durch seine politischen Ambitionen täglich nach den knallharten Regeln des Big Business lebt, ist sein Bruder Peter ein Tagträumer, der jedes Mal, wenn er die Augen schließt, glaubt, fliegen zu können. Für Nathan und die Mutter der beiden ist das nichts weiter als wirres Zeug, bis Peter beschließt, Nägel mit Köpfen zu machen, und sich vor den Augen seines Bruders von einem Hochhausdach stürzt...</p><p align="justify">Damit hätte Cheerleaderin Claire Bennet wohl auch kein größeres Problem: Weniger, weil sie vom Fliegen träumt, sondern vielmehr, weil sie den harten Aufprall auf den Erdboden kaum fürchten müsste.</p><p align="justify">So zum Beispiel verbringt Claire einen Nachmittag damit, sich vor der Kamera ihres Kumpels Zach kaputt zu machen. Immer wieder. Doch egal was sie macht, und wie viele Knochen sie sich bricht, ihre extremen Heilungskräfte führen dazu, dass sie keinen Schaden erleidet, der nicht binnen weniger Sekunden wieder verschwunden wäre. Als sie Zeugin eines Zugunglücks wird, läuft sie durch ein Flammenmeer und rettet einem Mann das Leben.</p><p align="justify">Einen Retter könnte auch Niki Sanders brauchen: Die allein erziehende Mutter will ihrem hochintelligenten Sohn Micah eine gute Zukunft bieten, hat allerdings erhebliche Geldnöte. Einen Kredit, den sie bei der Mafia aufgenommen hat, kann sie nicht zurückzahlen, so dass sie eines Tages Besuch von zwei Geldeintreibern bekommt, die sie als ´Zins´ für das fehlende Geld zu einem Pornodreh zwingen wollen - Niki weiß sich nicht zu helfen. Nach einer Art Filmriss wacht Niki wieder auf und stellt fest, dass die beiden Männer umgebracht wurden - gerettet wurde sie aber nicht durch einen Fremden, sondern scheinbar durch ihr zweites, überaus brutales, Ich.</p><p align="justify">Persönliche Probleme plagen auch den Maler Isaac Mendez. Er ist schwer drogenabhängig und malt Bilder, die nicht gerade hilfreich sind, ihn von seinen Drogen wegzukriegen. Seiner guten Freundin Simone Devaux, die sich um ihn große Sorgen macht, zeigt er diese Bilder, die Unglücke und Anschläge zeigen. Das wirklich erschreckende an diesen Bildern ist jedoch der Umstand, dass Mendez sie gemalt hat, bevor diese Anschläge tatsächlich passierten. Als Devaux mal wieder nach Mendez sieht, findet sie ihn in seinem Atelier am Boden liegen, nachdem er sich offenbar eine Überdosis Heroin verpasst hatte. Sein neuestes Bild zeigt eine Atombombenexplosion in New York...</p><p align="justify">Und genau in New York kommt der Japaner Hiro Nakamura an. Allerdings nicht durch die Düsenkraft einiger Flugzeugturbinen, sondern Kraft seiner Gedanken. Bereits seit längerem versucht er seinen Arbeitskollegen davon zu überzeugen, dass er das Raum-Zeit-Kontinuum durchbrechen und beispielsweise die Zeit anhalten kann. Doch eine verspätete U-Bahn oder der Rauswurf aus einer Damentoilette wirken nicht allzu überzeugend, bis Hiro sich so stark konzentriert, dass er sich von der Tokioter U-Bahn direkt in den Big Apple teleportiert.</p></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>KRITIK</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Was macht einen Menschen zum Superhelden?</p><p align="justify">Man kennt sie ja: Seien es nun Superman, Spidy oder die X-Men - sie alle haben besondere, oft sogar übernatürliche Fähigkeiten und damit verbunden auch doppelte Identitäten. Neben dem bürgerlichen Namen kommt noch der Heldenname dazu, dann noch eine nette Verkleidung, ein paar hehre Ideale - fertig ist der Held, der sich dann durch seine Taten beweist.</p><p align="justify">Die übernatürlichen Fähigkeiten müssen meist noch entdeckt werden - von der Serie ´Smallville´ ging nicht zuletzt deshalb ein besonderer Reiz aus, weil Hauptfigur Clark Kent nach und nach seine Fähigkeiten entdeckte und entwickelte. Doch natürlich immer vor dem Hintergrund seiner außerirdischen Herkunft.</p><p align="justify">Heros verfolgt einen etwas anderen Ansatz - es geht nicht darum, einen Comichelden zu adaptieren, und quasi in Form eines Episode-I-Effektes eine Vorgeschichte zu erzählen, die einen ohnehin nur interessiert, weil man weiß, was am Ende rauskommt (oder die einen vielleicht gerade deshalb nicht interessiert...).</p><p align="justify">Auch geht es nicht um Verkleidungen und fantasievoll benannte Doppelidentitäten von Helden, die ganz selbstverständlich das Richtige tun - es geht schlicht und ergreifend um ganz normale Menschen.</p><p align="justify">Normale Menschen, die aber herausfinden, dass sie etwas mehr können als andere - und die unterschiedlich damit umgehen. So ist es eigentlich sehr passend, dass Cheerleaderin Claire ihr unkaputtbares Dasein zunächst Mal auf Video bannt - hätte eigentlich nur noch gefehlt, dass sie das Band an Jack-Ass schicken. Und so ist auch die Rettung eines Mannes aus der Flammenhölle eines Zuges auch eher ein Nebeneffekt - eigentlich läuft Claire in die Flammen, um sich selbst und ihrem Kumpel zu beweisen, dass ihr das Feuer nichts anhaben kann. Claire ging nicht gezielt dorthin, um eine Heldentat zu vollbringen.</p><p align="justify">Peter Petrelli geht es dagegen schon eher darum, Menschen zu helfen, wenn auch nur als Krankenpfleger. Dass es dabei gerade der Tagträumer ist, der glaubt, fliegen zu können, ist recht treffend gewählt - wer hat nicht schon selber mal in der Schule oder Arbeit zum Fenster rausgeguckt, und sich gefragt, wie das wohl wäre, wenn man fliegen könnte...</p><p align="justify">Ganz anders geht dagegen Maler Mendez mit seiner Fähigkeit um, die Zukunft vorhersehen zu können. Er ist ohnehin schon ein instabiler Grenzgänger, der an der Wahrheit seiner Kunst zu zerbrechen droht.</p><p align="justify">Mutter Niki Sanders dagegen hat eine eher unheimliche Fähigkeit, die ihr zwar hilft, aber kompromisslos und blutrünstig ist, so dass ihre Selbstentdeckung durchaus mit einem flauen Gefühl in der Magengegend verbunden sein dürfte.</p><p align="justify">Und schließlich der Japaner Hiro, der im Gegensatz zu Claire oder Niki recht offen von seiner Fähigkeit spricht. Doch das bleibt ohne wirkliche Konsequenzen, denn obwohl er beständig behauptet, er könne sich teleportieren und die Zeit anhalten, sorgt dies weniger für Erstaunen, als vielmehr für Belustigung. Ein lieber Kerl, der aber irgendwie ganz schön bekloppt ist; das ist zumindest der Eindruck, den er erweckt. Was die extreme Fähigkeit, die Zeit beeinflussen zu können, tatsächlich bedeutet, dürfte ihm jedenfalls nicht ansatzweise bewusst sein.</p><p align="justify">Die erste Folge "Heroes" stellt zunächst einmal die verschiedenen Hauptfiguren vor - wobei deren Schicksale allesamt noch recht unverbunden im Raum stehen. Die Suche von Mohinder Suresh nach den Forschungen seines Vaters stellt einen gewissen Rahmen dar, der dazu dienen soll, die Fähigkeiten der ´Heroes´ von der wissenschaftlichen Seite anzugehen und weniger von einer Mysterie/Fantasy-Ecke, ohne dabei jedoch irgendeine Form von Aufklärung beizusteuern. Die Haupthandlung entfaltet sich sehr schwerfällig, was allerdings verständlich ist, da ja alle Figuren erst einmal sich selbst finden müssen, ehe sie zueinander finden können. Dies zu vertiefen wird Aufgabe der Serie sein, nicht der ersten Folge. Neben den Einzelgeschichten zu den Figuren braucht es aber noch etwas anderes, das eine übergeordnete Handlung darstellt.</p><p align="justify">Dabei spielt die Vision von Mendez eine entscheidende Rolle: Der Mann, der in die Zukunft guckt, ist natürlich prädestiniert dafür, einen guten Teaser bereitzustellen. Und eine Nuklearexplosion in New York ist nun wirklich gut geeignet, um für Aufmerksamkeit zu sorgen...</p><p align="justify">Somit ist "Genesis" vor allem als Grundstein anzusehen, der Lust auf mehr macht. Die eigentliche Qualität von "Heroes" wird sich erst an den nächsten Folgen messen lassen können.</p><p align="center"></p><table cellspacing="0" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" colspan="3">            <p align="center"><b><font>Marcus Sampls Wertung</font></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" rowspan="5"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen3.gif" width="160" height="160"></td><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Action</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Humor</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Spannung</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr>        <tr>          <td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Erotik</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" height="5"></td>        </tr>        <tr><td bgcolor="#000000" align="right"><font color="#FFFFFF">Anspruch</font></td><td bgcolor="#000000" align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" height="5"></td></tr></table></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">7338</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Star Trek New Voyages: 1x03 "World Enough and Time"</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/star-trek-new-voyages-1x03-world-enough-and-time-r6970/</link><description><![CDATA[<center><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/filmposter1.jpg"></center><br><br><u>Kurzinhalt:</u> <br>Die Episode beginnt mit Hikaru Sulu, Captain der USS Excelsior. Dieser erinnert sich an ein weit zurückliegendes Ereignis während seiner Zeit als Steuermann auf der Enterprise. Damals störte die Enterprise unter James T. Kirks Kommando eine romulanische Flotte beim Test einer neuen geheimen Waffe. Auf einer Shuttlemission wird das zurückgelassene romulanische Wrack von Sulu und Dr. Lisa Chandris untersucht. Die Situation wird brenzlig, sie müssen zurückgebeamt werden, doch die das Wrack umgebende Anomalie sorgt dafür, dass nur Sulu zurückkehrt, um 30 Jahre gealtert. Dieser hat die 30 fehlenden Jahre jedoch "erlebt" und so erscheint zur Überraschung der Enterprise-Crew auch seine Tochter auf der Transporterplattform....<br><br><center><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/worldenough1.jpg"></center><br><br><u>Review (geringe Spoiler-Warnung):</u> <br>Die lang erwartete Sulu-Folge "World Enough And Time" ist seit einiger Zeit mehr oder weniger Online. Mehr oder weniger, weil das Experiment "Live Stream" so ziemlich daneben ging. In der Nacht von Donnerstag (23.07) auf Freitag (24.07) hätte es soweit sein sollen, aber technische Probleme und der wohl nicht erwartete Ansturm auf die Seite haben dazu geführt, dass die meisten Fans allerhöchstens die ersten paar Sekunden sahen. Zwischendurch wurde die gesamte New Voyages Seite komplett aus dem Netz genommen und derzeit scheint es auch nicht möglich zu sein, sich die Folge im Live-Stream anzusehen. Offenbar versuchen die Verantwortlichen den technischen Problemen durch einen Server-Wechsel Herr zu werden. Angeblich soll die Folge dann auch zum Download angeboten werden, damit auch die Dial-Up-Fans auf Ihre Kosten kommen. <br><br>Das Warten lohnt sich aber auf alle Fälle. Eine wirklich gute Folge. Die Story ist interessant, allerdings nicht wirklich neu, da wir mehrmals in Star Trek sahen wie Besatzungsmitglieder (bspw. Picard in der TNG-Folge "Das zweite Leben"), oder andere Personen (bspw. Molly in der DS9-Folge "Das Zeitportal") in eine ähnliche Situation wie Sulu geraten. Nicht gut gelungen ist der Versuch einer Romanze zwischen Kirk (James Cawley) und Sulus Tochter (hübsch anzusehen: Christina Moses) aufzubauen, da hier die Chemie zwischen den beiden nicht wirklich stimmt... <br><br><center><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/worldenough2.jpg"></center><br><br>Die Folge hat nach einem erstklassigen Beginn im Mittelteil aber auch einen Durchhänger, da deutlich - vergleichbar mit der Chekov-Folge "To serve all my days" - das Tempo rausgenommen wurde, um mehr Charakterelemente einbauen zu können, dass exzellente Ende macht das aber wieder wett. Was die Special Effects angeht, so beeindruckt vor allem die Shuttle-Mission und die Excelsior Szenen. Gerade am technischen Aspekt dieser Episode gibt es wenig zu kritisieren. Das sieht zuweilen sehr professionell aus, was da auf die Beine gestellt wurde... Was die Schauspieler angeht, so sind insbesondere natürlich <font>George Takei</font> (super Leistung!) und der Darsteller des jungen Sulus (John Lim - sehr sympathisch) als herausragend zu nennen. Nett das auch Grace Lee Whitney (hat so einiges abgenommen, seit Voyagers "Flashback") dabei war. Das Ensemble um Cawley hat sich von Folge zu Folge stetig verbessert, allerdings muss man dennoch sagen, dass sie den Amateurstatus keinesfalls abgelegt haben. Insbesondere Cawley kann es einfach nicht mit dem Overacting lassen, er übertreibt es wirklich und legt in jeden noch so unwichtigen Satz eine Gestik und Mimik an den Tag, als würde sein Leben davon abhängen. Bill Shatner war sicher auch kein zurückhaltender Schauspieler, aber er war bei weitem nicht so theatralisch wie es Cawley ist. Den viel zu jungen und bedenklich dürren Darsteller des Spocks (Jeffery Quinn) habe ich trotz anfänglicher Skepsis da schon eher akzeptieren können. Im Netz gab es bereits vorab Kritiken (wie bspw. trekmovie.com), bei denen auch am Scotty-Darsteller (Charles Root) rumgemäkelt wird. Ich muss aber sagen, dass er seine Sache im Vergleich zu den anderen Stammdarstellern eigentlich ganz gut gemacht hat. <br><br><center><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/worldenough3.jpg"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/worldenough4.jpg"></center><br><br>Besonders gut hat mir die Schlussszene gefallen, für die allein lohnt sich das Warten auf diese Folge: Ein toller Star Trek Moment. Scheinbar bezeichnend, dass gerade in dieser Szene die New Voyages Crew nicht anwesend ist. Es folgt eine Vorschau auf die nächste Folge "Blood and Fire". Wie bereits vermutet wird in der nächsten Folge, wie bei der Greenscreen-Fanserie "Hidden Frontier", auch das Thema Homosexualität (zwischen Männern) eine Rolle spielen. Darüber hinaus verspricht dies aber eine actiongeladene Folge zu werden.<br><br><center><u>Finnegans Bewertung:</u> <br>Spaß: 4/5<br>Action: 4/5<br>Erotik: 3/5<br>Spannung: 4/5<br>Anspruch: 3/5<br><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif"></center><br><br><br><br><br><br>]]></description><guid isPermaLink="false">6970</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Sunshine</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/sunshine-r6734/</link><description><![CDATA[<table id="table65" align="right" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="250"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font size="4" color="#FF6600"><b>S U N S H I N E</b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63873.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63873" border="0"></a></span>    </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>REGIE</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000965/">Danny Boyle</a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>STORY</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0307497/">Alex Garland</a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>BESETZUNG</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><div align="center"><table class="cast" id="table68"><tr class="odd"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0126284/">Rose Byrne</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Cassie</td></tr><tr class="even"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0193295/">Cliff Curtis</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Searle</td></tr><tr class="odd"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0262635/">Chris Evans</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Mace</td></tr><tr class="even"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0004949/">Troy Garity</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Harvey</td></tr><tr class="odd"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0614165/">Cillian Murphy</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Capa</td></tr><tr class="even"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0760796/">Hiroyuki Sanada</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Kaneda</td></tr><tr class="odd"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0835016/">Mark Strong</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Pinbacker</td></tr><tr class="even"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0938950/">Benedict Wong</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Trey</td></tr><tr class="odd"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000706/">Michelle Yeoh</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Corazon</td></tr></table></div></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>SZENENBILDER</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63814.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63814" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63815.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63815" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63816.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63816" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63817.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63817" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63818.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63818" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63819.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63819" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63820.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63820" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63862.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63862" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63863.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63863" border="0"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1418.html">Weitere Downloads &amp; Bilder</a></b></p></td></tr></table><p align="justify">Die Sonne stirbt. Und mit ihr auch die Erde. Während mit einem solchen Szenario in der Realität wohl erst in ein paar Milliarden Jahren zu rechnen ist, geht „sunshine“ von einem wesentlich kürzeren Zeitraum aus: Bereits in 50 Jahren soll es schon soweit sein.<br>Die Sonne erlischt, und die Erde verschwindet zunehmend unter einem dicken Eispanzer.</p><p align="justify">Um das Ende allen Lebens auf der Erde zu verhindern, schickt die Menschheit die „Ikarus“ los. Ihre Mission ist es, die Kernfusion auf der Sonne durch eine gigantische Sprengladung wieder zu entfachen. Doch die Mission scheitert. Also wird die „Ikarus 2“ zur Sonne geschickt, um in einem letzten Versuch doch noch die Sonne zu retten.</p><p align="justify">Nachdem die „Ikarus 2“ den Merkur passiert hat, fängt die Crew plötzlich ein Notsignal auf. Es stammt von der verschollenen „Ikarus 1“, die in einem extrem nahen Orbit um die Sonne kreist. Die Besatzung spielt mit dem Gedanken, den Kurs zu ändern und zum Schwesterraumschiff zu fliegen. Dabei spielt weniger der Gedanke eine Rolle, dass man dort noch auf Überlebende treffen könnte – vielmehr hat die Crew der Ikarus 2 die Hoffnung, man könnte vielleicht auch die Sprengladung der Ikarus 1 benutzen, um die Sonne zu entfachen. Denn schließlich ist man sich keineswegs sicher, dass eine Ladung alleine wirklich zum gewünschten Erfolg führt.</p><p align="justify">Daher entscheidet sich die Crew schließlich, Kurs auf die Ikarus 1 zu nehmen, wobei ein fataler Fehler unterläuft, der den Sonnenschild beschädigt, und damit fast die gesamte Mission beendet. Die Ikarus 2 verliert bei der Reparatur ihren lebenswichtigen Sauerstoffgarten – und nach dem Rendezvous mit der Ikarus 1 hat die Crew nicht nur ein Sauerstoffproblem…</p><div align="center"><table id="table67" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="400"><tr><td colspan="2" bgcolor="#000000"><p align="center"><b>TRAILER</b></p></td></tr><tr><td align="center" bgcolor="#000000"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63813.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63813" border="0"><br>Sunshine Trailer 1 - Englisch HDTV 1080p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 135.68 MB</td><td align="center" bgcolor="#000000"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63812.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63812" border="0"><br>Sunshine Trailer 1 - Englisch HDTV 720p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 83.85 MB</td></tr><tr><td align="center" bgcolor="#000000"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63811.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63811" border="0"><br>Sunshine Trailer 1 - Englisch HDTV 480p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 37.16 MB</td><td align="center" bgcolor="#000000"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63861.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63861" border="0"><br>Sunshine Trailer 1 - Deutsch MPEG2 DVD</a></span><br>Dateityp: mpg<br>Größe: 50.91 MB</td></tr></table></div><p align="justify">„Sunshine“ stammt von Regisseur Danny Boyle, der sich durch Filme wie „Trainspotting“, „28 Days later“ und „The Beach“ einen Namen gemacht hat. „Sunshine“ ist daher auch nicht vergleichbar mir einem platten Hollywood-Katastrophenfilm im Stile von „The Core“.</p><table id="table70" bgcolor="#000000" align="left"><tr><td width="0">» </td><td><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1439.html">Featurette: Das Sterben einens Sterns</a></td></tr><tr><td width="0">» </td><td><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1436.html">Featurette: Psychologie eines Weltraumflugs</a></td></tr><tr><td width="0">» </td><td><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1438.html">Featurette: Spacesuits</a></td></tr><tr><td width="0">» </td><td><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1434.html">Featurette: Strahlung der Sonne</a></td></tr><tr><td width="0">» </td><td><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1435.html">Interview: Alwin Kuchler</a></td></tr><tr><td width="0">» </td><td><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1440.html">Interview: Danny Boyle</a></td></tr><tr><td width="0">» </td><td><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1441.html">Featurette: Die Luftschleuse</a></td></tr><tr><td width="0">» </td><td><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1437.html">Featurette: Schwerelosigkeit</a></td></tr><tr><td width="0">» </td><td><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1433.html">Featurette: Special-Effects</a></td></tr><tr><td width="0">» </td><td><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1431.html">Filmausschnitt: Mercury</a></td></tr><tr><td width="0">» </td><td><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1432.html">Interview: Chris Evans</a></td></tr></table><p align="justify">Zwar ist die Idee, die Sonne durch eine Explosion anzuheizen denkbar unrealistisch. Auch die Vorstellung, die Sonne würde einfach erlöschen, wenn es mit ihr zu Ende geht, ist falsch. Sie wird sich aufblähen und aufheizen – die Erde würde nicht im Eis erstarren, sie würde regelrecht verbrennen.<br>Aber bis die Temperaturen hier auf der Erde – bedingt durch die Sonne – lebensfeindlich werden, wird es wohl noch eine Milliarde Jahre dauern, und nicht 50 Jahre.<br>Doch akzeptiert man diese Ausgangslage, kann man sich anfangs gut auf „Sunshine“ einlassen. Die entspannenden und sehenswerten Bilder vom Flug zur Sonne trösten über gewisse inhaltliche Längen hinweg. Obendrein wird man als Zuschauer dazu eingeladen, diese Freiräume durch eigene Gedanken zu füllen – und die Crew nicht nur auf einer Reise von der Erde zur Sonne zu begleiten, sondern auch auf einer Reise zu sich selbst – und ihrer eigenen Sterblichkeit.</p><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63867.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63867" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63868.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63868" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63869.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63869" border="0"></a></p><p align="justify">Zumindest lässt sich durch solche Überlegungen prima die Zeit vertreiben, denn speziell am Anfang ist nicht recht viel mehr als Sonnenbankbräunen angesagt. Erst als die Crew aktiv wird und bei den wenigen Aktionen, die sie durchführt, immer etwas schief geht, kommt Bewegung in die Sache. Bis zum gescheiterten Andockmanöver an die Ikarus 1 baut sich ein recht flacher Spannungsbogen auf, ohne jedoch wirklich packend zu werden – vom viel gepriesenen ´Suspense-Thriller´ ist wenig zu spüren.</p><p align="justify">An diesem Punkt folgt nun ein Spoiler, der allerdings deshalb genannt werden muss, weil er sich stark auf die Gesamtbewertung des Films niederschlägt.</p><p align="justify">Nach dem gescheiterten Andockmanöver an die Ikarus 1 hat die Ikarus 2 einen blinden Passagier an Bord. Dieser Passagier ist nicht nur ein religiös verblendeter Fanatiker, der auf ungeklärte Art und Weise auf dem Schwesterraumschiff sieben Jahre lang in stark verbranntem Zustand überlebt hat. Er leitet auch das Ende fast der gesamten Besatzung ein, und zugleich das Ende eines Films, für den man die Hoffnung bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz aufgegeben hatte. Mit dem Auftreten dieses Verbrutzelten bekommt der Film einen nicht mehr verkraftbaren Bruch.</p><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63870.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63870" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63871.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63871" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63872.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63872" border="0"></a></p><p align="justify">Selten kann man einen Film sehen, der es fertig bringt, sich selbst so eindrucksvoll zu zerstören, wie das bei „Sunshine“ der Fall ist. Wähnte man sich zunächst noch bei wohlwollender Lesart auf einer metaphysischen Reise, findet man sich plötzlich in einem ganz billigen Alien-Film wieder, in dem ein Mensch, der wie ein Rostbratwürstchen mit Superkräften wirkt, nach und nach die Besatzung umbringt.</p><p align="justify">Die so gewonnene Dynamik am Ende des Films haucht dem Spannungsbogen zweifellos noch mal ordentlich Leben ein – aber der Glaubwürdigkeitsverlust ist so immens, dass man eigentlich nur noch lachen kann.</p><p align="justify"><b>Fazit:</b></p><p align="justify">Ein langatmiger Film, der von der unrealistischen Ausgangslage abgesehen sehr um realistische Darstellung bemüht ist, zerstört sich kurz vor seinem Ende selbst durch einen vollkommen unpassenden Höhepunkt. Was bleibt, ist ein Film, der schöne Bilder bietet – mehr hat „Sunshine“ nicht zu bieten – einem Vergleich mit „Odyssee 2001“ hält der Film auf keinen Fall stand.</p><p><i><b>Markus Sampl</b></i> </p><div align="center"><table id="table69" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="640"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>KOMMENTAR VON DANIEL RÄBIGER</b></p></td></tr><tr><td align="center" bgcolor="#000000"><p align="justify">Wenn der Braaaatmaxxe kommt fängt die Stimmung erst an!! Wohooo – wird der Film durch Trailer und Presseheft noch als regelrechter Arthaus-Film kommuniziert, wird spätestens nach der stereotypen und absolut unlogischen Rollenbesetzung im Film klar: das ist Bockwurst äh –mist. Warum kann nur ein einziges Crewmitglied z.B. den Computer einschalten? Sind die beliebten ‚Power-on/off’ Schalter nicht mehr in Mode? Warum befinden sich Crewmitglieder gegen Ende des Films an plötzlich völlig anderen Positionen im Schiff ohne jegliche Erklärung dazu? Warum gibt es in einem Film der konsequent in den Pressemitteilungen mit hohem Realismus, Anspruch, Tiefgang und wissenschaftlichem Hintergrund beworben wurde monströse Fly-by Geräusche im Weltraum, überall Schwerkraft, manchmal auch auf allen vier Seiten des Schiffs gleichzeitig, vorausschaubare Handlung und einen Bratmaxen?</p><p align="justify">Gut, ich könnte diese Art der Argumentation noch auf ca. eine Seite ausdehnen – das will keiner, auch nicht wenn er grad den Brutzler auf dem Teller hat.</p><p align="justify"><b>Darum mein Fazit: Finger weg vom Grill!</b></p></td></tr></table></div>]]></description><guid isPermaLink="false">6734</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>300</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/300-r6715/</link><description><![CDATA[<table id="table61" align="right" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="250"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font size="4" color="#FF6600"><b>3 0 0</b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63805.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63805" border="0"></a>    </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>REGIE</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0811583/">Zack Snyder</a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>STORY</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0811583/">Zack Snyder</a> (screenplay)<br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0426500/">Kurt Johnstad</a> (screenplay)<br><a href="http://www.imdb.com/name/nm1290582/">Michael Gordon</a> (screenplay) <br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0588340/">Frank Miller</a> (graphic novel)<br><a href="http://www.imdb.com/name/nm2241067/">Lynn Varley</a> (graphic novel)</p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>BESETZUNG</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><div align="center"><table class="cast" id="table63"><tr class="odd"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0124930/">Gerard Butler</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">King Leonidas</td></tr><tr class="even"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0372176/">Lena Headey</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Queen Gorgo</td></tr><tr class="odd"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0922035/">Dominic West</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Theron</td></tr><tr class="even"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0920992/">David Wenham</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Dilios</td></tr><tr class="odd"><td class="nm"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0716490/">Vincent Regan</a></td><td class="ddd">... </td><td class="char">Captain</td></tr></table></div></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>SZENENBILDER</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63792.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63792" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63793.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63793" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1406.html"><b>W</b></a><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1406.html">eitere Downloads &amp; Bilder</a></b></p></td></tr></table><p><i>„Das ist Wahnsinn!“<br>„Wahnsinn? – Das ist Sparta!!!“</i>,<br>brüllt der spartanische König Leonidas einem persischen Gesandten ins Gesicht, ehe er ihn samt Gesandtschaft niedermetzeln lässt. Diese Szene ist bereits im imposanten Kinotrailer zu ´300´ enthalten, und wer den Trailer gesehen hat, wurde schon mal eingestimmt auf allerlei pathetische Freiheitsfloskeln, bildgewaltige Schlachten und jede Menge Blutvergießen. Selten genug hält ein Film das, was der Trailer verspricht – in diesem Fall hält er es jedoch…</p><p>Doch zunächst zur Geschichte:</p><p>Vor knapp 2.500 Jahren (ca. 480 v.Chr.) erreicht das Machtstreben des persischen Gottkönigs Xerxes´ I. die Küsten der griechischen Stadtstaaten, Bünde und Könige. Eine riesige Armee setzt auf das griechische Festland über, um den Wünschen von Xerxes angemessenen Nachdruck zu verleihen. Die Griechen sind jedoch zerstritten, und können sich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen, während in dieser Situation eine persische Gesandtschaft Sparta erreicht. Der Gesandte trägt dem Spartanerkönig Leonidas I. eine schlicht klingende Bitte vor, und möchte „Wasser und Erde“ von Leonidas haben – als Symbol für die Unterwerfung Spartas unter die Herrschaft Persiens. Leonidas weigert sich, und will sich Xerxes im Krieg stellen.<br>Doch Korruption und Intrigen führen dazu, dass Leonidas nicht mit dem spartanischen Heer in den Krieg ziehen darf, so dass er sich dazu entschließt, lediglich mit seiner 300 Mann starken Leibgarde einen ´Spaziergang´ zu den Thermopylen zu unternehmen. Sinn des Unterfangens ist es nicht, die persische Armee zu besiegen, deren Größe mit einer Million beziffert wird; es geht vielmehr darum, den Engpass bei den Thermopylen zu blockieren und die persische Armee damit einige Zeit lang aufzuhalten. Leonidas will lange genug aushalten, um damit ein Zeichen zu setzen – so dass sich die Griechen zu einem gemeinsamen Vorgehen gegen Xerxes zusammenfinden.<br>Und in der Tat: Die spartanischen Elitekämpfer bringen es fertig, die gigantische Übermacht drei Tage lang am Vormarsch zu hindern, und fügen dabei den Persern herbe Verluste zu. Erst Verrat wird den Spartanern zum Verhängnis…</p><div align="center"><table id="table64" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="400"><tr><td bgcolor="#000000" colspan="2"><p align="center"><b>TRAILER</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63791.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63791" border="0"><br>300 Trailer 1</a><br><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63791.html">Englisch HDTV 1080p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 157.18 MB</td><td bgcolor="#000000" align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63807.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63807" border="0"><br>300 Trailer 1</a><br><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63807.html">Deutsch MPEG2 720x576</a></span><br>Dateityp: mpg<br>Größe: 86.31 MB</td></tr><tr><td bgcolor="#000000" align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63788.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63788" border="0"><br>300 Teaser Trailer</a><br><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63788.html">Englisch HDTV 1080p</a></span><br>Dateityp: mov<br>Größe: 129.83 MB</td><td bgcolor="#000000" align="center"><span class="caption_thumb"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63806.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63806" border="0"><br>300 Teaser Trailer</a><br><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63806.html">Deutsch MPEG2 720x576</a></span><br>Dateityp: mpg<br>Größe: 63.09 MB</td></tr></table></div><p>Soweit die Geschichte, die den Schilderungen des griechischen Geschichtsschreibers Herodot folgt. Der Comic von Frank Miller übernimmt dabei auch alle Übertreibungen Herodots – so dürften bei der Schlacht von den Thermopylen nicht einfach nur 300 Spartaner gewesen sein. Inklusive Hilfstruppen waren es vermutlich 7000 – und auf persischer Seite weniger als 200.000 Mann. Wer rechnen kann, bemerkt, dass dies dennoch ein extremes Missverhältnis ist. Nur entziehen sich solche Zahlen dem menschlichen Vorstellungsvermögen, was allerdings durch Rhetorik kompensiert werden kann. Sagt man, dass 300 Mann gegen eine Million gekämpft haben, stimmt das zwar nicht ganz mit den tatsächlichen Zahlen überein, aber es macht sehr viel stärker deutlich, wie extrem der tatsächliche Unterschied war.<br>Es geht also nicht darum, möglichst realistisch darzustellen, was damals geschehen ist – es geht darum, den Mythos zu zeigen – und in Bild und Ton zu bannen.</p><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63797.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63797" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63798.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63798" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63799.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63799" border="0"></a> </p><p>Auch die Darstellung der Krieger und Gegner folgt diesem Gedanken. Regisseur Zack Snyder meinte, „wenn man die Thermopylen besucht, sieht man dort eine nackte Statue des Leonidas – er trägt nichts außer einem Schild, einem Speer und einem Helm. Frank [Miller] ist bei den Thermopylen gewesen, und als er das sah, beschloss er: ´Genau so und nicht anders muss es aussehen.´“ Die Rüstung, die eigentlich halb so schwer ist wie ein ganzer Mann wird im Film auf das absolut Grundsätzliche reduziert – weshalb man bei ´300´ viele halbnackte Männer zu Gesicht bekommt, die mit Sixpack am Bauch und auch sonst wohl trainierten Leibern vom vielen Kämpfen ganz glänzend geschwitzt sind. Und während die guten Griechen ihre schönen Körper kaum verdecken, sind die Gegner entweder stark verhüllt oder, wenn sie sichtbar sind, sehr hässlich und geradezu monströs. All dies nicht nur vor dem Hintergedanken, um deutlich zu machen, wer gut und wer böse ist, sondern auch, um dem Zuschauer die Gefahr visuell deutlich zu machen – genau aus diesem Grund sind auch in anderen Filmen z.B. Zombies immer hässlich, und bei ´300´ werden die gegnerischen Heerscharen auch umso hässlicher, je besser sie kämpfen. Auch andere rhetorische Begriffe werden direkt ins Bild umgesetzt: So hat der große persische Gottkönig nicht einfach eine dicke Krone auf, nein, er ist in der Tat mindestens 2,20 Meter groß, und spricht mit einer füllenden tiefen Stimme, die irgendwie nicht von dieser Welt zu stammen scheint.<br>Neben ihm wirkt Leonidas wie ein kleiner David, der es gewagt hat, Goliath zu reizen – was vielleicht auch genau der Eindruck ist, der beim Zuschauer damit provoziert werden soll.<br>300 ist also ein Film der Bilder. Man könnte den Ton komplett ausschalten, sich einfach nur die oft imposanten und immer durchdachten Bilder ansehen, und könnte den Film auch so verstehen.<br>Manchmal wünscht man sich auch, man könnte den Ton abstellen. Speziell, wenn wieder einmal eine extrem pathetische Rede geschwungen wird, in der ein todesmutiger Spartanerkönig Ehre und Freiheit predigt. Zwar läuft man kaum Gefahr, dass einem das Blut zu den Ohren raus geflossen kommt, aber in diesem Punkt wäre weniger vielleicht mehr gewesen. Akustisch ist der Film übrigens dennoch sehr gelungen, was sich nicht nur im Schlachtengetümmel und dem Gebrüll tiefer und tieferer Männerstimmen widerspiegelt, sondern auch in einem Soundtrack, der pompöse klassische Elemente und rockige Klänge vereint. Inhaltlich ist der Film etwas dünn, aber es geht nun mal um die Darstellung einer der ältesten Heldengeschichten und einer Schlacht, weniger um philosophische Erörterungen.<br>Die Etappen der Schlacht selber sind sehr dynamisch dargestellt und gelegentliche Blutspritzer erinnern frappierend an den Frank Miller-Film „Sin City“.</p><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_63794.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63794" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63795.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63795" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_63796.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=63796" border="0"></a> </p><p>Manche ´300´-Interpretationen gehen sogar so weit, dass aktuelle politische Entwicklungen im Film wieder gesehen werden wollen, im Sinne eines Konflikts zwischen dem Westen und dem Iran. Daran anschließend könnte man sich natürlich ausgiebig darüber unterhalten, inwieweit die Darstellung der hässlichen persischen Völker als rassistisch zu sehen ist. Damit überspannt man den Bogen einer sinnvollen Interpretation jedoch bei weitem, und dichtet etwas in ´300´ hinein, das definitiv nicht impliziert ist. ´300´ ist schlicht und ergreifend eine opulente Comicverfilmung einer alten historischen Heldengeschichte, die zum Mythos überhöht wurde.</p><p>Insgesamt ist ´300´ nichts für zarte Gemüter, aber wer seine Freude an pathetischen Schlachten hat und eine famose bildverliebte Comicumsetzung sehen möchte, ist bei ´300´ genau an der richtigen Adresse.</p><p><i><b>Markus Sampl</b></i></p>]]></description><guid isPermaLink="false">6715</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>X-Men 3: Der Letzte Widerstand</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/x-men-3-der-letzte-widerstand-r6146/</link><description><![CDATA[<table id="table73" align="right" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="250"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font size="4" color="#FF6600"><b>X-MEN III:<br>THE LAST STAND</b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_53714.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53714" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51369.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51369" border="0"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>REGIE</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0711840/">Brett Ratner</a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>BESETZUNG</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><table cellspacing="1" id="table83" width="100%"><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0001772/"><font size="1"><font>Patrick Stewart</font></font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Professor Charles Xavier</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0413168/"><font size="1">Hugh Jackman</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Logan/Wolverine</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0005212/"><font size="1">Ian McKellen</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Eric Lensherr/Magneto</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000932/"><font size="1">Halle Berry</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Ororo Munroe/Storm</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000463/"><font size="1">Famke Janssen</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Dr. Jean Grey/Phoenix</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0001593/"><font size="1">Anna Paquin</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Marie/Rogue</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0001288/"><font size="1">Kelsey Grammer</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Dr. Hank McCoy/Beast</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0005381/"><font size="1">Rebecca Romijn</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Raven Darkholme/Mystique</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0039162/"><font size="1">Shawn Ashmore</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Bobby Drake/Iceman</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0680983/"><font size="1">Ellen Page</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Kitty Pryde/Shadowcat</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0004936/"><font size="1">Ben Foster</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Warren Worthington III/Angel</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0822155/"><font size="1">Aaron Stanford</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">John Allerdyce/Pyro</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0005188/"><font size="1">James Marsden</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Scott Summers/Cyclops</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0931404/"><font size="1">Olivia Williams</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Dr. Moira MacTaggart</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1214436/"><font size="1">Daniel Cudmore</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Piotr Rasputin/Colossus</font></td></tr></table></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font><b>SZENENAUSSCHNITTE</b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_53683.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53683" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">X-Men 3 Special: 7 Minuten aus dem Film - XviD</span></b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_53684.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53684" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">X-Men 3 Special: 7 Minuten aus dem Film - WMV</span></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font><b>TRAILER</b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1093.html">Pre-Teaser</a> (Versch. Formate)<br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1129.html">Trailer 1</a> (Versch. Formate)</b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_52521.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52521" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">X-Men 3 Trailer 1 - Englisch HDTV 1080p</span></b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_52520.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52520" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">X-Men 3 Trailer 1 - Englisch HDTV 720p</span></b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_52519.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52519" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">X-Men 3 Trailer 1 - Englisch HDTV 480p</span></b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_52523.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52523" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">X-Men 3 Trailer 1 - Englisch 480x204</span></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>SZENENBILDER</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_53685.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53685" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53688.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53688" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53689.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53689" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53690.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53690" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53691.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53691" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53692.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53692" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53693.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53693" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53694.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53694" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53695.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53695" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53696.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53696" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53697.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53697" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53698.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53698" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53699.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53699" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53700.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53700" border="0"></a></p></td></tr></table><p align="justify">In X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND („X-Men: The Last Stand“, 2006) droht ein „Heilmittel“ gegen Mutationen den Lauf der Geschichte für immer zu verändern. Zum ersten Mal haben Mutanten nun die Wahl: Entweder sie entscheiden sich dafür, ihre Einzigartigkeit zu bewahren und so ein isoliertes und von der Welt entfremdetes Leben zu führen, oder sie geben ihre Kräfte auf, um von der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Die unterschiedlichen Standpunkte der Mutantenanführer Charles Xavier, der an das Gute im Individuum glaubt, und Eric Lehnsherr (Magneto), der ganz im Sinne Darwins davon überzeugt ist, dass sich die stärkere Rasse durchsetzen wird, werden auf eine ultimative Probe gestellt. Der Krieg der Kriege, der alle Kämpfe beenden soll, steht kurz bevor...</p><div align="center"><table id="table75" bgcolor="#ff6600" border="0" cellpadding="0" cellspacing="1"><tr><td><center><table id="table76" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="5" cellspacing="0" width="400"><tr><td width="100%"><p align="center"><font color="#ff6600" size="3"><b>Gewinne zum Kinostart von X-Men 3: Der letzte Widerstand zwei  aufwendige Pressehefte des Films!</b></font></p><p align="center"><font size="2"><b>Zum Gewinnen maile einfach deine Adresse an:<br><a href="mailto:d.raebiger@treknews.de?subject=X3%20Presseheft%20gewinnen">d.raebiger@treknews.de</a></b></font></p></td></tr></table></center></td></tr></table></div><p align="center"><font><b>KRITIK</b></font></p><p align="justify"><font>Patrick Stewart</font> und Ian McKellen – zwei der hochkarätigsten Schauspieler die Hollywood derzeit zu bieten hat in einem Film über das Anders-Sein. Wie schon in den beiden Vorgänger setzen die Macher von X-Men 3: Der letzte Widerstand auch hier auf eine gekonnte Mischung aus Tiefgang und Action, obgleich in der neuesten Auflage der Action-Part, teils bedingt durch die Handlung, teils durch den Regisseur, an Oberhand gewinnt. Dennoch: X3 – The last Stand ist keineswegs stupides Popcorn-Kino. Und genau das macht den Film so sehenswert. Intensiv wie in noch keinem der bisherigen Filme der Reihe, wird der kleine große Unterschied so polarisiert wie hier: Die Vision der nicht allzu fernen Zukunft wird erschüttert vom Hass gegen das Andersartige. Weiterentwicklung wird zur Krankheit - eine ‚Heilung’ soll Abhilfe schaffen. Verständlich dass ein Teil der ‚Mutanten’ zu Recht der Auffassung sind, es gäbe nichts zu heilen. Andere wiederum sehnen sich danach, endlich wieder ‚normal’ zu sein. Hier wird eine große Metapher an die heutzutage durch Medien, Ideale und Gesellschaftszwang gleichgeschaltete Gesellschaft erzählt, was äußerst glaubwürdig gelingt. Wer sich selbst schon einmal gewünscht hat einfach irgendwo ‚dazu zu gehören’ wird wissen was ich meine. </p><p align="justify">Wie so oft gibt es aber auch hier die zwei Seiten der Medaille: Während Professor Charles Xavier an das Gute im Menschen glaubt und den Dialog zwischen der breiten Masse und den Mutanten sucht, ist für Erik Lensherr alias Magneto die Kriegserklärung längst ausgesprochen. „The humans will draw first blood“, aus dieser Auffassung heraus leitet er die Rechfertigung für einen Präventivschlag ab und erzeugt durch diese Drohhaltung erst den eigentlichen Konflikt den er verhindern wollte. So zeigt auch hier X3 seine Stärke und demonstriert auf schockierende Art und Weise wohin vorschnelles Urteilen und Vorurteile führen können. Gerade dem homosexuellen McKellen, dem Darsteller von Magneto, sieht man die Bedeutung der Rolle an.</p><p align="justify">Die Autoren Zak Penn (auch Autor von X-Men 2) und Simon Kinberg (Autor von xXx II und Mr. &amp; Mrs. Smith) schreckten zum Glück auch nicht vor drastischen Entscheidungen und deren Konsequenzen zurück und bauten gleich im ersten Drittel des Films einen echten Schocker ein, der viele Fans eines bestimmten Glatzkopfs das Blut in den Adern gefrieren lassen wird. Auch die Entwicklung von Erik Lehnsherr ist gelungen, obgleich er um Längen verbissener als noch in den beiden Vorgängern wirkt. Besonders genau aufpassen sollte man auch bei der letzten Szene des Films vor dem Abspann – hier kündigt sich etwas Großes an. Und: unbedingt den Abspann KOMPLETT ansehen, zum Schluss gibt es noch eine kleine Überraschung!</p><center><table id="table77" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="1"><tr><td><table id="table78" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="4" cellspacing="0" width="600"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><p align="center"><font color="#ffffff"><b>DANIEL RÄBIGER</b></font></p></td><td bgcolor="#333333"> </td><td bgcolor="#333333" width="160"><p align="center"><a href="mailto:d.raebiger@treknews.de">d.raebiger@treknews.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table id="table79" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="600"><tr><td width="160"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_danielraebiger02.jpg" border="0" height="180" width="160"></td><td><table id="table80" border="0" cellpadding="5" cellspacing="0" width="100%"><tr><td><p align="center"><b><font color="#ffffff">»Ein gelungener dritter Teil der sich vor seinen Vorgängern auf keinen Fall verstecken muss. Pflichtbesuch außerdem für alle Stewart und McKellen Fans. Wer die Möglichkeit hat, sollte den Film im Originalton sehen.«</font></b></p></td></tr></table></td><td valign="top" width="160"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif" border="0" height="160" width="160"></td></tr></table></td></tr><tr><td><table id="table81" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="600"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table id="table82" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" width="600"><tr><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></center><p align="center"><font><b>PRODUKTIONSNOTIZEN</b></font></p><p align="justify">X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND („X-Men: The Last Stand“, 2006) holt die Stars der ersten beiden Filme wieder gemeinsam vor die Kamera: Hugh Jackman als Wolverine, ein Kämpfer und Einzelgänger mit der Fähigkeit, sich selbst zu heilen, mit einziehbaren Klauen aus Adamantium und tierähnlichen Wutausbrüchen; Halle Berry als Storm, die dank ihrer Fähigkeiten das Wetter kontrollieren und fliegen kann; Ian McKellen als Magneto, ein sehr mächtiger Mutant, der sämtliche Arten von Metall manipulieren und kontrollieren kann; <font>Patrick Stewart</font> als Xavier, ein Telepath und der legendäre Gründer der X-Men; Famke Janssen als Jean Grey, eine Mutantin mit unberechenbaren telekinetischen und telepathischen Kräften; Anna Paquin als Rogue, die dadurch, dass sie Energie absorbieren kann, das Leben all derer in Lebensgefahr bringt, die sie berührt; Rebecca Romijn als Formwandlerin Mystique; James Marsden als Cyclops, dessen Augen Energiestrahlen produzieren, die sogar Berge durchbohren können; und Shawn Ashmore als Iceman, der seine Körpertemperatur herabsenken und eisige Kälte verbreiten kann.<br>Des Weiteren wieder mit von der Partie: Aaron Stanford in der Rolle des Feuer-manipulierenden Mutanten Pyro und Daniel Cudmore als Colossus, der sein Körpergewebe in Stahl verwandeln kann. </p><table border="0" id="table84" align="left" cellspacing="4" cellpadding="4" width="81"><tr><td bgcolor="#000000"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_53666.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53666" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53701.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53701" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53702.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53702" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53703.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53703" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53704.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53704" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53705.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53705" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53706.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53706" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53707.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53707" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53708.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53708" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53709.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53709" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53710.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53710" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53711.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53711" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_53712.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=53712" border="0"></a></td></tr></table><p align="justify">Kelsey Grammer ist neu an Bord der Crew von X-MEN:  DER LETZTE WIDERSTAND und spielt einen der beliebtesten Charaktere des X-Men-Comic-Universums: Dr. Henry McCoy, besser bekannt als Beast. McCoy, ist nicht nur ein hoch-intelligenter und renommierter Genforscher, sondern auch ein Mutant mit übernatürlicher Beweglichkeit und immensen Kräften. Nachdem er eines seiner Experimente an sich selbst getestet hatte, mutierte McCoy weiter, seine Haut wurde blau und ihm wuchs ein Pelz.<br>Regie führt Brett Ratner, der bereits für Filme wie RUSH HOUR („Rush Hour“, 1998) und RED DRAGON („Roter Drache“, 2002) verantwortlich zeichnete. X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND bleibt den beiden Vorgängerfilmen X-MEN („X-Men - Der Film“, 2000) und X2 („X-Men 2“, 2003) treu und behält die ganz besondere Stimmung und Dramaturgie der Story der ersten beiden Teile bei. Der Film entwickelt die Charaktere weiter, findet die richtige Mischung aus Spektakel und Wirklichkeit und geht noch mehr auf die Gefühle und Beziehungen der Figuren ein.<br>Dabei spricht der Film durchaus auch aktuelle Probleme der Gesellschaft an: Ist Konformität ein Mittel gegen Vorurteile? Ist es Feigheit, seine Individualität aufzugeben, nur um in die Gesellschaft zu passen und der Verfolgung zu entgehen? Ist das Grundrecht auf eine eigene, freie Entscheidung unanfechtbar? Ist große Macht ein Fluch oder ein Segen?<br>Die Schauspieler sind sich einig, dass X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND den wohl anspruchvollsten Teil der Trilogie darstellt. „Dieser Film ist von Anfang bis Ende viel komplexer. Er wird einen zum Nachdenken bringen - und genau das <br>sollte er auch. Der Film zieht die Zuschauer sofort in seinen Bann und bindet sie emotional an die Charaktere,“ so <font>Patrick Stewart</font>.<br>Die Geschichte um das Heilmittel bringt das wichtigste Thema der Filmreihe, die Andersartigkeit, auf ein ganz neues Level. Genau dieses Problem ging den Schauspielern sehr nahe.<br><br>„Das Heilmittel ist der eigentliche Bösewicht des Films. Genau mit diesem Problem habe ich mein Leben lang gekämpft. Als ich noch ein Kind war, dachte ich oft, dass mein Leben viel besser sein würde, wenn ich mich bloß verändern könnte. Erst als ich älter wurde, wurde mir klar, was für ein Unsinn das eigentlich ist und der Film spricht genau dieses Thema an und rückt es in den Mittelpunkt,“ so Halle Berry.<br>Das Heilmittel ruft Magneto auf den Plan, denn nun kann er endlich aus seinem Versteck in die Öffentlichkeit treten, seine Armee aufstellen und eine Revolution der Mutanten mit ungeheurer Kraft entfachen. Magneto und seine Gehilfen wollen das Heilmittel und jeden, der es befürwortet, egal ob Mensch oder Mutant, zerstören.<br>„Magneto sagt zu seinen Gefolgsleuten: Niemand wird versuchen, uns zu heilen; wir sind das Heilmittel!“, so Ian McKellen. So wie seiner Figur im Film ist auch dem britischen Schauspieler die Idee, alles, was Menschen zu einzigartigen Individuen macht, auszulöschen, ein Dorn im Auge. „Ich fände es absolut abstoßend, wenn mir jemand vorschreiben würde, ein Mittel zu nehmen, um meine Sexualität zu ,heilen‘, oder auch wenn irgend jemand einer farbigen Person vorschlagen würde, eine Pille zu schlucken, um sie von ihrer Hautfarbe zu ,heilen‘.“<br>Jackman weist darauf hin, dass dieses Problem und all die Konflikte, die sich daraus ergeben, für die X-Men „wirklich existenziell“ sind. Der Schauspieler zeigt die Schwierigkeiten des Mutantenlebens auf: „Da gibt es noch eine andere Seite, die es zu entdecken gilt. Bei Rogue zum Beispiel. Ihre Fähigkeiten (anderen Mutanten ihre Kräfte zu entziehen, was tödlich enden kann) sind faszinierend, aber die Kehrseite der Medaille ist nun mal, dass sie dazu verdammt ist, ein sehr einsames Leben zu führen. Sie wird niemals eine andere Person berühren, eine körperliche Beziehung führen oder Kinder haben können. Wie moralisch verabscheuungswürdig die Vorstellung eines derartigen Heilmittels auch sein mag, ist es dennoch verständlich, dass jemand wie Rogue sicherlich darüber nachdenken würde, es zu nehmen.“<br>Auch Beast, der am wenigsten menschenähnliche aller Mutanten, hat eine gespaltene Meinung zu dem Thema: „Im Gegensatz zu den anderen X-Men kann man Beast seine Mutation ansehen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass er durchaus über die Möglichkeit, ein ganz normaler Mensch zu werden, nachdenkt. Natürlich stellt er aber fest, dass es nun mal nicht sein Schicksal ist, „normal“ zu sein. Er ist ein tapferer Held, denn Tapferkeit bedeutet, sein Schicksal anzunehmen und zu versuchen, Gutes damit zu tun. Und Beast macht genau das,“ so Kelsey Grammer.<br>Diese emotionalen Themen sind eng mit einigen der beliebtesten Geschichten aus der X-Men-Comicreihe verbunden. „Vor den X-Men-Comics aus den 70er Jahren hatte noch nie jemand versucht, Gefühle in Comics einzubauen. Wir schuldeten es dem grandiosen Original, diese starke Emotionalität auch auf die Leinwand zu bannen. Damit das gelingen konnte, mussten wir die Welt der X-Men so realistisch wie möglich darstellen. Das Publikum muss glauben, dass dieses Universum real ist, dass sowohl Gutes als auch Böses darin passieren kann,“ so Zak Penn, der, wie auch Ko-Autor Simon Kinberg, ein echter Fan der X-Men-Comics ist.<br>„Einer der wichtigsten Aspekte der Comics war es, dass die Leser mit den Figuren mitfühlen konnten und das in jeder Ausgabe. Es ging nicht nur um die Geschichte, sondern auch besonders um die Charaktere,“ fügt Kinberg hinzu. Brett Ratner gefiel nicht nur das grandiose Drehbuch an sich, sondern auch die Tatsache, dass es den Vorgängerfilmen treu bleibt. „Bryan Singers X-MEN-Filme waren für mich wie eine Vorlage. Ich wollte die ganz besondere Stimmung und Dramaturgie der Story, die Bryan und die Schauspieler entwickelt hatten, beibehalten. Die Zuschauer fühlen mit diesen Figuren mit und deshalb war es mir wichtig, sie nicht zu verändern. Ich hatte es mir zum Ziel gesetzt, das, was in den ersten beiden Filmen bereits funktioniert hat, beizubehalten, aber es ein wenig emotionaler zu gestalten und einige Charaktere weiterzuentwickeln,“ so Ratner.<br>Die Darsteller, die nun bereits zum dritten Mal gemeinsam vor die Kamera traten, schätzen Ratners Vorgehensweise. „Brett respektiert den Stil aus X-MEN und X2 und bleibt ihm treu. Gleichzeitig aber hebt er alles auf ein neues Level, macht es gefühlvoller und intensiviert die Beziehungen zwischen den Figuren,“ so Hugh Jackman.<br>Auch von Halle Berry bekommen Ratner und die Drehbuchautoren großes Lob, besonders deshalb, weil sie Storms Figur noch weiter ausgebaut haben, ihre Verantwortung, ihren Standpunkt und auch ihr Potenzial deutlich machen. „Ich wusste, dass Brett das alles verwirklichen konnte. Er hat es von Anfang an befürwortet, Storm eine größere Rolle zuzuschreiben. Es ging nicht darum, mir mehr Dialoge zu geben. Aber wenn ich auf der Leinwand zu sehen bin, möchte ich, dass mein Auftritt etwas bewirkt und Spuren bei den Zuschauern hinterlässt,“ so Berry.<br>„In den ersten beiden Filmen denkt Wolverine darüber nach, ob er den X-Men beitreten oder sich selbst treu bleiben und als Einzelgänger weiter machen soll. In X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND dreht es sich mehr darum, ob Wolverine bei den X-Men den Posten eines Anführers übernehmen soll. Das hebt die Story auf ein ganz neues Level, was für mich sehr wichtig war, denn wenn ich zum wiederholten Mal in dieselbe Rolle schlüpfe, dann möchte ich meine Arbeit stets noch besser machen und die Figur weiterentwickeln. Dieser Film hat mir das ermöglicht,“ so Jackman.<br>Wie man den Aussagen von Jackman, Berry, ihren Filmkollegen und Brett Ratner bereits entnehmen kann, handelt es sich bei X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND um einen Film im großen Hollywoodstil. Eine Idee, die Stan Lee und Jack Kirby nie in den Sinn kam, als sie vor über 40 Jahren die X-Men erschufen. Lee und Kirby kreierten Figuren und eine Geschichte, die reich an Dramatik, Gefühlen und Konflikten ist. Die X-Men waren, wie viele ihrer Marvel-Comics-Vorgänger, eine Heldentruppe. Manchmal sarkastisch, unsozial und sicherlich auch mit Fehlern, aber dennoch sympathisch, besonders wenn sie wieder einmal mit ihrem Liebesleben zu kämpfen hatten, sich mit ihrem Selbstwertgefühl auseinandersetzen mussten oder mit ihren Superkräften mächtige Bösewichte bekämpften.<br>„Ich wollte den X-Men interessante Persönlichkeiten verleihen und sie einfühlsam und glaubwürdig zeichnen. Als wir mit Marvel anfingen, lag uns immer sehr viel daran, Figuren zu schaffen, zu denen man eine Beziehung aufbauen konnte; sie mussten wie echte Menschen wirken, auch wenn sie übernatürliche Fähigkeiten besaßen. Diese Tiefe der Figuren fanden wir sehr wichtig,“ so Lee. <br>Nach all diesen Jahren bleibt der Stil von Lee und seinen Nachfolgern immer noch ein wichtiger Teil des X-Men-Universums - etwas, dass sich selbst Lee mit seiner großen Phantasie nicht hatte vorstellen können. „Ich hätte mir nie erträumen können, dass diese kleinen Geschichten, die wir da erfunden haben, irgendwann einmal zu solch grandiosen Filmen werden würden,“ so Lee.</p><p align="center"><font><b>ÜBER DIE PRODUKTION</b></font></p><p align="justify">Wegen der vollen Terminkalender der Schauspieler erforderte es viel Planungsgeschick, um den gesamten Cast für X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND wieder gemeinsam vor die Kamera zu bringen. An der Tatsache, dass sie alle wieder mit von der Partie sein werden, wurde sowieso nie gezweifelt. „Das war für die Story und die Beziehungen zwischen den Figuren, aber besonders auch für die Fans, die diese Filme lieben, sehr wichtig,“ so Produzentin Lauren Shuler Donner. „Es sagt sehr viel über die Liebe der Schauspieler zu diesem Drehbuch und zu den X-Men-Filmen generell aus, dass sie alle wieder gemeinsam vor die Kamera getreten sind,“ fügt Avi Arad hinzu. „Es ist die Besetzung, die diese Filme zu dem gemacht haben, was sie sind und es war außerordentlich wichtig, alle Darsteller für diesen Film wieder ins Boot zu holen.“<br>Die Schauspieler merkten, dass ihren Charakteren nun große Veränderungen bevorstanden. Besonders Famke Janssen, die die Telepathin Jean Grey spielt. In X2 hatte Jean ihr Leben geopfert, um die anderen X-Men zu retten und ertrank im Alkali Lake. Aber die letzte Szene in diesem Film deutet bereits an, dass wir sie wahrscheinlich noch einmal sehen werden - und X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND zollt dieser Tatsache im großen Stil Tribut.<br>Jean kehrt zurück, wiedergeboren als „Dark Phoenix“ mit außergewöhnlich starken Kräften. Sie ist sozusagen zur ultimativen Waffe geworden - die jeder, da der Krieg kurz bevorsteht, für sich haben will. Sie wird also zur Bedrohung, nicht nur für die X-Men selbst, sondern für die ganze Welt.<br>„Jeans Geschichte ist die extremste von allen. Wir wurden von einer bestimmten Storyline der Comics inspiriert, die so zuvor noch nie zu sehen war: Wir nahmen einen Helden und machten aus ihm einen Bösewicht. Ihr Schicksal ist sehr emotional, denn es dreht sich unter anderem auch darum, mit ansehen zu müssen, wie jemand, den man liebt, nach innen und nach außen explodiert,“ so Simon Kinberg.<br>„Das, was Jean in diesem Film tut, unterscheidet sich erheblich von ihrem Verhalten und Handeln in den ersten beiden Filmen. Es ist eine riesige Veränderung, auf die Comicfans bereits sehnlichst warten und von der die Zuschauer sicherlich geschockt sein werden,“ so Famke Janssen.<br>In X-MEN und X2 ist Jean Lehrerin an Xaviers Schule und eine Heldin. Zusammen mit ihrem Mentor und Freund, Professor Charles Xavier, ihrem Verlobten Scott Summers (aka Cyclops) und dem Rest der X-Men kämpft sie im ersten Teil gegen Magneto und im zweiten gegen den Mutanten hassenden Stryker.<br>Trotz ihrer Heldentaten wird ihr dunkles Schicksal bereits in den ersten beiden Filmen angedeutet. Dieses Schicksal wird nun in X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND enthüllt. „In den ersten beiden Filmen merkt man bereits, dass mit Jean irgendetwas nicht stimmt - es gibt Momente, in denen ihre Kräfte sie überfordern. In X2 wird das noch weiter ausgebaut - sie hat Kopfschmerzen und kann ihre Kräfte manchmal nur schwer kontrollieren,“ so Janssen.<br>Das Schicksal von Cyclops (James Marsden) ist eng mit Jeans Wiedergeburt verbunden. Die beiden waren verlobt und hatten bereits geplant zu heiraten, doch Jeans Heldentod machte den einst so linientreuen Cyclops verbittert und bekümmert. „Er hat seinen Lebensmittelpunkt, den Menschen, den er liebte, verloren. Die X-Men und all das, für das sie einstehen, haben für ihn an Bedeutung verloren, nun, da Jean nicht mehr da ist. Eigentlich leidet das gesamte X-Men-Team,“ so Marsden.<br>Rogue (Anna Paquin) freundet sich mit dem Gedanken an, als Mensch wiedergeboren zu werden. „Nun, da es ein Heilmittel gibt, steht Rogue vor einer schweren Wahl. Entweder kann sie sich heilen lassen und somit ihr Leben für immer verändern, oder sie akzeptiert, wer sie ist und lebt weiterhin wegen ihrer Mutation ein isoliertes, einsames Leben,“ so Paquin.<br>„Rogue hat schlicht und einfach die schlimmsten Fähigkeiten im gesamten Mutantenuniversum. Sie kann niemanden berühren, keine Liebe zum Ausdruck bringen. Was soll sie nun machen? Der Film gibt Antwort auf diese Frage,“ so Produzent Ralph Winter.<br>Rogues Geschichte ist eng mit der von Bobby Drake (aka Iceman) verbunden, mit dem sie in X2 eine Beziehung begonnen hatte. Aber ihrer aufkeimenden Liebe wird ein schweres Hindernis in den Weg gelegt, denn sie kann aufgrund ihrer Kräfte niemanden anfassen, sonst würde sie dessen Leben aufs Spiel setzen. „Die Beziehung zu Rogue stellt Bobby auf eine harte Probe. Alles wird sogar noch komplizierter, als er merkt, dass er auch etwas für Kitty Pryde (eine junge Mutantin, die sich durch Materie bewegen kann) empfindet. Er ist bereit, ein vollwertiges Mitglied der X-Men zu werden,“ so Shawn Ashmore. <br>Auch der Kampf gegen seinen Erzfeind Pyro, der ein Mitglied der bösen Bruderschaft ist, und das Feuer kontrollieren und manipulieren kann, geht weiter. „Es ist ein Krieg zwischen Feuer und Eis,“ so Aaron Stanford (Pyro). „Meine Figur ist Magnetos rechte Hand geworden. Er ist nun noch selbstsicherer, noch mächtiger und kann noch größeren Schaden anrichten.“<br>Auch Mystique, eine Formwandlerin und Mitglied in Magnetos Bruderschaft, bekommt die Auswirkungen des Heilmittels zu spüren. „Sie kämpfte stets treu an Magnetos Seite. Aber sie muss einiges einstecken als Magneto seiner Empörung und seinem Zorn über die Entwicklung des Heilmittels freien Lauf lässt. Und die Wut der Hölle ist nichts gegen die einer verschmähten Frau,“ so Rebecca Romijn, die, wie bereits in den ersten beiden Filmen, stundenlang in der Maske verbrachte, um zur blauhäutigen Mutantin zu werden.<br><br>Das Universum der X-Men Comics wird von Hunderten von verschiedenen Charakteren bevölkert, von denen die meisten aufgrund der begrenzen Zeitvorgaben keinen Platz in einem zweistündigen Film finden konnten. Nach jeder Bekanntmachung des Drehvorhabens für einen neuen Film der X-Men-Reihe erhielten die Filmemacher unzählige Fanbriefe, in denen die Fans ihre Ideen und Gedanken darüber, welche neuen Figuren den Weg auf die Leinwand finden sollten, kundtaten. Beast und Angel führten die Liste dieser Charaktere an. Als der dritte Film Gestalt anzunehmen begann, hatten die Filmemacher endlich eine Story, die groß genug war, um diese Figuren einzubauen. <br>Nachdem es beschlossene Sache war, Beast in den Film zu integrieren, stand das Team vor der Herausforderung, einen geeigneten Schauspieler für die Rolle zu finden. Beast, der zu Beginn des Films die Abteilung für Mutant Affairs der US-Regierung leitet, ist einer der weltbekannten Experten auf den Gebieten der Mutationen und Evolutions-biologie. Er hat ein immenses Wissen in Genetik, Biochemie und vielen anderen Wissenschaftsfeldern und er verfügt trotz seines massigen Körperbaus über übernatürliche Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit.<br>„Jeder hatte seine eigene Vorstellung davon, wer für diese Rolle am besten geeignet war. Am schwierigsten war es nicht, den Charakter für das Drehbuch zu schreiben, sondern den passenden Schauspieler zu finden. Kelsey Grammer ist für mich die absolute Idealbesetzung. Er verkörpert Beast mit seiner Stimme, seinem Verhalten, seiner körperlichen Darstellung und seinen Augen,“ so Ko-Autor Simon Kinberg.<br>Grammer war begeistert von der einzigartigen Mischung aus Intellekt und Körperkraft, die Beast in sich trägt. „Beast ist sehr intelligent und kämpft eigentlich nur ungern. Aber wenn er kämpft, dann tut er das ganz ausgezeichnet. Ich dachte mir also, okay, das will ich spielen,“ so Grammer.<br>Der Schauspieler, der weltweit für seine fünf mal mit dem Emmy gekrönte Rolle des Dr. Frasier Crane in den erfolgreichen Sitcoms „Cheers“ und „Frasier“ bekannt ist, ist unter der dicken Make-up-Schicht und den Prothesen, die ihn in Beast verwandeln, kaum noch wiederzu-erkennen. <br>„Als ich für die Rolle zugesagt hatte, ist mir klar geworden, dass dies mein erster Ausflug in die Welt der Make-up-Prothesen ist. Und ich muss zugeben, dass ich mir nicht ganz sicher war, ob ich mich darüber freuen sollte, oder nicht. So eine Maske hilft einem sehr dabei, den Charakter realistisch zu spielen, aber gleichzeitig erdrückt es einen auch ein wenig. Man muss viel stärker arbeiten, um seine Energie auch durch die Maske sichtbar und spürbar zu machen. Andererseits hatte das Ganze auch seine positiven Seiten. Die Prothesen halfen mir zum Beispiel dabei zu erkennen, wie wichtig auch eine gewisse Ruhe in der Performance ist. Ich entschied mich, nicht zu viele Gesichtsausdrücke in die Rolle zu bringen, sondern mich mehr auf die Augen zu konzentrieren. Es sind seine Augen, durch die man Beasts Intellekt erkennen kann,“ so Grammer weiter.<br>Laut Bart Mixon von Spectral Motion, eine der führenden Make-up-Effects-Firmen, die auch für das Make-up von Angel, Colossus und Juggernaut verantwortlich zeichnet, dauerte es drei Stunden, bis Grammers Make-up fertig war. Mixon arbeitete hierfür mit Thom Floutz, einem Künstler auf dem Gebiet des Prothesen-Make-ups, zusammen. „Beasts Make-up ist ziemlich kompliziert. Es gibt fünf verschiedene Prothesenstücke für den Kopf. Eines für den Hals, für die Schädeldecke mit Ohren, eine große Prothese für die Wangenknochen und den Kiefer, ein Stück für seine Stirn und noch eine eigene Unterlippen-Prothese. Dann gibt es noch einen Ganzkörperanzug, Handschuhe, spezielle Füße und natürlich sechs Haarteile. Außerdem musste das Make-up sehr flexibel sein,“ so Mixon.<br>Angel (gespielt von Ben Foster) ist den meisten Comicfans genauso ans Herz gewachsen wie Beast. Angels Vater, der reiche Industriemogul Warren Worthington II (gespielt von Michael Murphy), kann die Mutation seines Sohnes nicht akzeptieren. Angel hat Flügel mit einer Spannweite von beinahe fünf Metern und kann deshalb fliegen. Die Sorge um seinen Sohn und dessen Mutation bringt Warren Worthington II dazu, die Entwicklung eines Heilmittels voranzutreiben.<br>Eine der ausdrucksstärksten Szenen zeigt den jungen Angel, der versucht, seine Mutantenkräfte los zu werden. „Angels Handeln zeigt, wie viel jungen Leuten daran liegt, in die Gesellschaft zu passen, von allen anderen gemocht zu werden. Auf gewisse Weise fasst es das zusammen, worum es bei den X-Men eigentlich geht: Wir alle fühlen uns, als wären wir vollkommen unterschiedlich und das einzig richtige ist, dass wir diese Unterschiede akzeptieren. Wenn wir das nicht tun, können katastrophale Dinge passieren,“ so Foster.<br>Laut Ratner brachte Foster Angels Pein und Probleme sehr gut zur Geltung. Genauso eindrucksvoll waren auch die körperlichen Anstrengungen des Schauspielers. Foster musste nicht nur die Prothesen ertragen, die in langwierigen Prozessen angebracht werden mussten, er brachte sich auch körperlich in unglaubliche Form, um die kraftvolle Comicfigur optimal darzustellen. „Ben trainierte mehr als jeder andere, den ich je gesehen habe. Er hat sich wirklich komplett in eine andere Person verwandelt,“ so der Regisseur.<br>Auch Angels Bekleidung stellte die Designer vor eine Herausforderung: „Wir mussten Angels Outfits so entwerfen, dass man darin drei Arten von Flügeln unterbringen konnte. Es gab insgesamt drei verschiedene Bekleidungssets. Das erste musste die Flügelprothesen unterbringen und auch in Szenen realistisch wirken, in denen Angel mit nacktem Oberkörper gezeigt wird; das zweite Set wurde speziell für Szenen entworfen, in denen Angels Flügel in einem Zaumzeug zurück-gebunden und versteckt werden; und das dritte „normale“ Outfit benutzten wir, wenn Angels Flügel computergeneriert wurden,“ so Kostümdesignerin Judianna Makovsky.<br>Vinnie Jones spielt die unaufhaltsame Kampfmaschine Juggernaut (aka Cain Marko), eine weitere sehr beliebte Figur aus der Comicreihe. Wenn Juggernaut einmal in Bewegung ist, kann sich ihm nichts und niemand widersetzen. Jones, ein ehemaliger Fußballstar, machte sich mit der Rolle des Haudegens bereits in Filmen wie SNATCH („Snatch - Schweine und Diamanten“, 2000) und LOCK, STOCK AND TWO SMOKING BARRELS („Bube, Dame, König, Gras“, 1998) einen Namen. Seine bereits sehr massive Statur wurde durch die Arbeit der Make-up-Zauberer von Spectral Motion noch gesteigert.<br>„Juggernaut ist ein Söldner, eine Kampfmaschine. Er ist zwar ein Mitglied der Bruderschaft, aber er teilt nicht unbedingt Magnetos Ansichten und sein Ziel, das Heilmittel zu zerstören. Er lebt einfach nur für den Kampf,“ so Jones.<br>Des Weiteren neu in der Reihe der Comichelden sind Dania Ramirez als Callisto, die mit ihrer übermenschlichen Sinneswahrnehmung die Kräfte anderer Mutanten fühlen und diese so aufspüren kann; Eric Dane als Multiple Man, der sich duplizieren kann; Cameron Bright als Leech und Shohreh Aghdashloo als Genforscherin Dr. Kavita Rao.</p><p align="justify">Mit seinen eindrucksvollen Sets und explosiven Kampfszenen verleiht X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND dem Begriff Action ganz neue Dimensionen. Simon Crane, einer der renommiertesten Stunt-Koordinatoren der Branche, arbeitete für den Entwurf der Actionszenen und der verschiedenen Kampfarten eng mit Brett Ratner zusammen. Crane hatte gerade Brad Pitt und Angelina Jolie die entsprechenden Kampftechniken für den Blockbuster MR. AND MRS. SMITH („Mr. &amp; Mrs. Smith“, 2005) beigebracht, als ihm die Arbeit an X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND angeboten wurde. Seine Aufgabe war es, Actionszenen zu erschaffen, die so zuvor noch nie auf der Leinwand zu sehen waren, neue Filmvarianten und Einstellungen für Kampfszenen zu kreieren und durch nervenaufreibende Action die Story voranzutreiben.<br>Crane arbeitete dafür eng mit John Bruno, einem Oscar-prämierten Visual Effects Supervisor, zusammen. Die beiden schufen dank grandioser Stunts, Spezialeffekten und Computertechnik Actionszenen, die sowohl atemberaubend sind als auch glaubwürdig wirken.<br>Eine von Cranes Hauptaufgaben war es, ausgehend von den Comics, Wolverines einzigartigen Kampfstil zu entwickeln - eine Mischung aus unbändigem Zorn und blinder Wut, die Wolverine zur unaufhaltsamen Ein-Mann-Armee macht. „Wolverines Kampftechnik in den ersten beiden Filmen war großartig, doch für den neuen Film wollten wir uns enger an die Comicvorlage und den dort beschriebenen Kampfstil halten. Die meiste Zeit hat Wolverine bloß für sich selbst gekämpft. Nun steht dahinter etwas größeres, wichtigeres, kein Wunder, dass er deshalb auch wilder und härter agiert. Im Film wird der Zuschauer einen Wolverine zu sehen bekommen, der wirklich wütend ist,“ so Crane. <br>Hugh Jackman, der als Vorbereitung auf seine Kampfszenen Hunderte von Stunden im Fitnessstudio verbrachte, absolvierte ein spezielles Training. „In X-MEN und X2 könnte man meinen Stil als ,slicing and dicing‘ bezeichnen. Ich schlitze mit meinen Klauen wie wild um mich herum alles auf. Für diesen Film wollte ich mich mehr auf die Comicvorlagen besinnen, die wirklich brillante Kampfszenen zeigen,“ so Jackman.<br>Auch wenn Wolverine eigentlich eher mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht, für manche Szene macht er sogar die Luft unsicher. Und das mit Hilfe des superstarken Colossus. Für diese Einstellungen nahmen die Filmemacher ein Comicelement zum Vorbild, das bei den Fans besonders beliebt ist: das „Fastball Special“. Crane und sein Team entschlossen sich dazu, Jackman an einem Draht durch einen Wald fliegen zu lassen - und das mit einer Geschwindigkeit von bis zu 120 km/h. „Es war ein phänomenales Erlebnis. Und wir drehten ohne CG-Tricks,“ so Jackman. <br>Auch Halle Berrys Storm kann fliegen, eine Tatsache, die in den ersten beiden Filmen unbeachtet blieb. „Ich weiß, es klingt jetzt vielleicht komisch, aber seit den ersten beiden Filmen habe ich immer wieder gesagt: ‚Ich möchte einfach nur fliegen!’“<br>In X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND geht ihr Wunsch nun endlich in Erfüllung. In einer Szene, in der Storm den Himmel erobert und dort wie ein Tornado herumwirbelt, schaffte Berry 24 Umdrehungen in nur zwei oder drei Sekunden. „Es ist ein so wahnsinnig spektakulärer Stunt, dass niemand glauben wird, dass Halle ihn selbst ausgeführt hat. Aber sie hat es getan,“ so Brett Ratner. Um Übelkeit vorzubeugen, musste Berry für den Stunt extra Medikamente schlucken.<br>Neben der Erfindung neuer Kampfstile zeichnete Crane auch für die großen Actionsets verantwortlich. Eine Herausforderung war die Szene, in der Magneto Autos von der Golden Gate Bridge auf Alcatraz schleudert und Pyro diese dann in der Luft in Brand setzt, so dass die Wagen als brennende Geschosse auf die X-Men herabregnen. <br>Die Golden Gate Bridge-Sequenz ist eine der größten Szenen des Films, Magneto übernimmt die Kontrolle über das Wahrzeichen von San Francisco, reißt es aus seiner Verankerung und benutzt es als Brücke nach Alcatraz. Diese Szene, die spektakulärste aller X-Men-Filme, entsprang der Kreativität von Crane, John Bruno und Edward Verreaux.</p><p align="justify">„Der Golden Gate Bridge-Sequenz ist Magnetos eindrucksvollste und intensivste Szene. Es ist die anspruchsvollste Visual Effects-Szene der Filmreihe,“ so John Bruno, Oscarpreisträger und enger Mitarbeiter James Camerons (TITANIC („Titanic“, 1997) und TERMINATOR 2: JUDGMENT DAY („Terminator 2 - Tag der Abrechnung“, 1991)). Die Effektabteilung baute hierzu einen Teil der Brücke und einen Teil Alcatraz’ in Originalgröße nach. Bruno und sein Team fügten digital den Rest der Bauwerke hinzu und verbanden die realen Sets mit computergenerierten Bildern. Zusätzlich wurden auch detailgetreue Miniaturen gebaut.<br>Um die unzähligen eindrucksvollen Effekte realisieren zu können, holten sich die Filmemacher Unterstützung von einigen der besten Visual Effects-Firmen des Landes, darunter WETA Digital Ltd., die für ihre Arbeit an KING KONG („King Kong“, 2005) und der HERR DER RINGE-Trilogie <br>mit dem Oscar ausgezeichnet wurde. WETA war für große Teile der Alcatraz-Szene sowie für die besonderen Fähigkeiten von Dark Phoenix verantwortlich. Auch Framestore CSC, eine Londoner Firma, arbeitete an der Golden Gate-Sequenz. Weitere Firmen, die an der Verwirklichung der Effekte beteiligt waren, waren die Moving Picture Company, Hydraulics und Klesier-Walczak, die mithalfen, Mystique zum Leben zu erwecken.<br>Für die Eröffnungsszene, ein Flashback, griff John Bruno auf eine „Verjüngungs-Software“ mit dem Namen LOLA zurück. „Die Software wurde bereits zuvor in anderen Filmen verwendet. Allerdings kam sie dort immer nur kurz zum Einsatz. Wir aber haben uns dazu entschlossen, die Software gleich für die ersten vier Minuten unseres Films zu benutzen. <br>Mithilfe des Programms konnten wir Professor X und Magneto um 20 Jahre verjüngen und eine Reise in die Vergangenheit wagen,“ so Bruno. Die Software benutzt 3-D-Masken und legt sie über das Gesicht der Schauspieler, um sie so jünger wirken zu lassen.<br>Neben den digitalen Effekten spielten auch die tatsächlichen Sets eine wichtige Rolle. Auf einem 40.000 qm2 großen Gelände in Vancouver, auf dem zuvor eine Holzfirma gestanden hatte, schuf die Crew riesige Sets, die zusammen 25.000 qm2 umfassten. An dem einen Ende des Geländes wurde die fast 80 Meter lange Golden Gate Bridge aufgebaut und von beiden Seiten mit einem 15 Meter hohen Bluescreen eingefasst. Ein anderes Megaset stand am anderen Ende des Geländes: Alcatraz Island.<br>86 Stromgeneratoren waren nötig, um die Sets zu betreiben. (zum Vergleich: X2 benötigte für seine Outdoorsets 54 Generatoren) Laienhaft ausgedrückt ist das die Energiemenge, die man für 176.000 60-Watt-Glühbirnen benötigt. „Alles sieht so wahnsinnig natürlich aus ... und wunderschön,“ so Kameramann Dante Spinotti (THE INSIDER („Insider“, 1999); L.A. CONFIDENTIAL („L.A. Confidential“, 1997)), der bereits zweimal für den Oscar nominiert war.<br>Set-Ausstatter Edward Verreaux’ Konzept zielte auf einen eleganten Realismus ab. „Im Film passiert sehr viel Fantastisches, deshalb dachte ich, und Brett Ratner war derselben Meinung, dass die Sets im Gegensatz dazu sehr realistisch gehalten werden sollten“, so Verreaux. <br>X-MEN: DER LETZTE WIDERSTAND kehrt an viele der legendären Drehorte der ersten beiden Filme zurück, darunter der X-Jet, Xavier’s School, die einzigartigen Gänge unter den Klassenzimmern und Alkali Lake, wo Jean Grey in X2 ihren Tod fand. „Wir wollten dem Stil der ersten beiden Filme treu bleiben. Die Vorgabe war, in der Welt, die in den ersten beiden Filmen etabliert wurde, zu bleiben, sie aber gleichzeitig noch schöner, interessanter und eindrucksvoller zu machen. Dabei half uns auch die Story selbst, und so entstand eine Art apokalyptische Landschaft,“ so Verreaux.</p><p align="justify">X-Men 3: Der letzte Widerstand startet stilecht am 25.05., dem Geburtstag des Chefs, deutschlandweit in den Kinos.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">6146</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Silent Hill - Willkommen in der H&#xF6;lle</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/silent-hill-willkommen-in-der-h%C3%B6lle-r6129/</link><description><![CDATA[<table id="table62" align="right" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="250"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font size="4" color="#FF6600"><b>S I L E N T   H I L L </b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_52693.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52693" border="0"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>REGIE</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0304521/">Christophe Gans</a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>BESETZUNG</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><table cellspacing="1" cellpadding="1" id="table72"><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0593664/"><font size="1">Radha Mitchell</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Rose Da Silva</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000293/"><font size="1">Sean Bean</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Christopher Da Silva</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0390229/"><font size="1">Laurie Holden</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Cybil Bennett</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000679/"><font size="1">Deborah Kara Unger</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Dahlia Gillespie</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0167649/"><font size="1">Kim Coates</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Officer Thomas Gucci</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0021091/"><font size="1">Tanya Allen</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Anna</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000481/"><font size="1">Alice Krige</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Christabella</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0272706/"><font size="1">Jodelle Ferland</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Sharon DaSilva/Alessa Gillespie</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0930306/"><font size="1">Colleen Williams</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Archivist</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0300277/"><font size="1">Ron Gabriel</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Old Mechanic</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0186763/"><font size="1">Eve Crawford</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Sister Margaret</font></td></tr></table></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font><b>TRAILER</b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_52694.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52694" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">Silent Hill Trailer 1 - Englisch HDTV 1080p</span></b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_52695.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52695" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">Silent Hill Trailer 1 - Englisch HDTV 720p</span></b></p><p align="center"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/file_52696.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52696" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">Silent Hill Trailer 1 - Englisch HDTV 480p</span></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>SZENENBILDER</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_52677.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52677" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52678.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52678" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52679.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52679" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52680.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52680" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52681.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52681" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52682.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52682" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52683.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52683" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52684.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52684" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52685.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52685" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52686.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52686" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52687.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52687" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52688.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52688" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52689.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52689" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52690.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52690" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52691.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52691" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52692.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52692" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52674.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52674" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52675.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52675" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_52676.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=52676" border="0"></a></p></td></tr></table><p align="justify">Mit der Adaption eines der populärsten Videogames der letzten Jahre wirft das französische Regie-Genie Christophe Gans („Pakt der Wölfe“) einmal mehr jegliche Genre-Regeln über Bord und präsentiert mit SILENT HILL eine erschreckend-spannende Mischung aus Horror, Science Fiction und Drama. Unterstützt wird der Grusel-Visionär von einem stimmigen Drehbuch, das aus der Feder von „Pulp Fiction“-Co-Autor Roger Avary stammt, unheimlichen Bildern vom dänischen Kameramann Dan Lautsten („Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“) und schaurig-schönen Make-Up-Effekten von Patrick Tatopoulos („Underworld“). Für den romantischen Aspekt in dieser surrealistischen Science Fiction, die den Zuschauer mit vier Raum/Zeit-Ebenen konfrontiert, sorgen die Schauspieler, allen voran Sean Bean („Flight Plan“), der als liebender Ehemann und Vater einen ganzen Film lang versucht, seine Frau, Radha Mitchell („Melinda und Melinda“) und seine Tochter, sensationell: die erst zehnjährige Jodelle Ferland in einer höchst komplizierten Dreifachrolle, wieder zu finden.</p><div align="center"><table id="table64" bgcolor="#ff6600" border="0" cellpadding="0" cellspacing="1"><tr><td><center><table id="table65" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="5" cellspacing="0" width="400"><tr><td width="100%"><p align="center"><font color="#ff6600" size="3"><b>Gewinne zum Kinostart von Silent Hill fünf Poster des Films!</b></font></p><p align="center"><font size="2"><b>Zum Gewinnen maile einfach deine Adresse an:<br><a href="mailto:d.raebiger@treknews.de?subject=Silent%20Hill">d.raebiger@treknews.de</a></b></font></p></td></tr></table></center></td></tr></table></div><p align="center"><font><b>INHALT</b></font></p><p align="justify">Die junge Mutter Rose (RADHA MITCHELL) ist verzweifelt auf der Suche nach einem Heilmittel für ihre Tochter Sharon, die an einer seltsamen Krankheit leidet. Als die Ärzte ihr den Rat geben, Sharon in eine psychiatrische Anstalt einweisen zu lassen, ergreift sie mit ihrer Tochter die Flucht. Sie will sich auf den Weg nach Silent Hill machen, einer Stadt, deren Namen Sharon immer im Schlaf vor sich hin murmelt. <br><br>Rose ist fest davon überzeugt, dass sie dort die Antworten auf all ihre Fragen finden wird. Ihr Ehemann Christopher (SEAN BEAN) hält dagegen gar nichts von Roses Idee, das Geheimnis von Silent Hill ergründen zu wollen. <br><br>Rose macht sich zusammen mit ihrer Tochter auf den Weg in die mysteriöse Stadt, doch kurz vor der Stadtgrenze taucht plötzlich eine seltsame Gestalt mitten auf der Straße auf. Rose versucht auszuweichen, doch ihr Auto gerät außer Kontrolle. Als sie wieder zu sich kommt, ist ihre Tochter verschwunden. Zusammen mit einer Polizistin (LAURIE HOLDEN) aus der Nachbarstadt macht sich Rose auf die verzweifelte Suche nach ihrem Kind.<br><br>Ziemlich schnell wird klar, dass die Stadt aus Sharons Träumen ein höchst merkwürdiger Ort ist: Nach einer verheerenden Brandkatastrophe scheint Silent Hill wie ausgestorben. Umgeben von dichten Nebelschwaden hausen dort seltsame Spukgestalten. Die Stadt wird immer wieder von einer dunklen Macht heimgesucht, die alles, was mit ihr in Berührung kommt, zerstört. Auf der Suche nach ihrer Tochter stößt Rose auf die düstere Geschichte von Silent Hill und die Gründe, warum auf der einst streng puritanischen Stadt nun ein grausamer Fluch liegt. Doch das ist noch nicht alles. Erschrocken muss sie feststellen, dass ihre Tochter Teil eines noch viel größeren und furchtbaren Geheimnisses ist...</p><center><table id="table66" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="1"><tr><td><table id="table67" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="4" cellspacing="0" width="600"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><p align="center"><font color="#ffffff"><b>DANIEL RÄBIGER</b></font></p></td><td bgcolor="#333333"> </td><td bgcolor="#333333" width="160"><p align="center"><a href="mailto:d.raebiger@treknews.de">d.raebiger@treknews.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table id="table68" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="600"><tr><td width="160"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_danielraebiger02.jpg" border="0" height="180" width="160"></td><td><table id="table69" border="0" cellpadding="5" cellspacing="0" width="100%"><tr><td><p align="center"><b><font color="#ffffff">»Endlich eine wirkliche unterhaltsame Umsetzung eines Videospiels die den Flair und die Stimmung des Spiels einfangen kann und dabei auch nahe an der Vorlage bleibt. Trotz der starken Spiele-Affinität auch für Nichtkenner der Vorlage eine Empfehlung!«</font></b></p></td></tr></table></td><td valign="top" width="160"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" border="0" height="160" width="160"></td></tr></table></td></tr><tr><td><table id="table70" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="600"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table id="table71" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" width="600"><tr><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></center><p align="center"><font><b>ÜBER DIE PRODUKTION</b></font></p><p align="justify">Die spannende Mischung aus Horror, Science Fiction und Drama, die jeglichen Genre-Regeln widerspricht – das war es, das Regisseur Christophe Gans an SILENT HILL besonders gereizt hat. „Eigentlich handelt es sich bei dem Film um eine klassische Twilight Zone Story, in der es sowohl um Gefühle als auch um übernatürliche Phänomene geht“, so Gans. „Die Geschichte spielt in verschiedenen Dimensionen, die durch die Tatsache verbunden sind, dass alle Personen, egal in welcher Dimension sie sich befinden, leiden müssen. Das Ergebnis ist ein sehr interessanter Mix aus romantischem Melodram und surrealistischer Science Fiction. Mir gefällt besonders gut, dass Silent Hill auf den ersten Blick ein normaler Ort zu sein scheint. Aber er birgt ein düsteres Geheimnis: alle, die ihren Fuß in diese Stadt setzten, sind dazu verflucht, ewig dort herumzuirren. Es ist keine normale Geschichte, sondern etwas sehr Mythologisches. Und genau das hat mich fasziniert.“<br><br>Die Idee, aus dem beliebten Videospiel-Klassiker SILENT HILL einen Film zu machen, entstand zusammen mit Produzent Samuel Hadida, Chef von Metropolitan FilmExport und Davis Films, am Set von LE PACTE DES LOUPS („Pakt der Wölfe“). Gans und Hadida, die auch schon bei dem Film CRYING FREEMAN („Crying Freeman – Der Sohn des Drachen“) zusammengearbeitet hatten, waren sofort begeistert von der packenden Geschichte über eine zwischen Himmel und Hölle gefangene Stadt, die ein dunkles Geheimnis birgt. <br><br>„SILENT HILL geht einen Schritt weiter und bietet ein Erlebnis, das so zuvor noch nie auf der Leinwand zu sehen war. Das Videospiel ist besonders deshalb so beliebt, da jeder Spieler seine ganz eigenen Erfahrungen sammeln kann. Mit dem Film vertiefen wir diese Erlebnisse und erweitern das herausragende Konzept des Videospiels um neue Dimensionen und Rätsel“, so Hadida. „Als ich Christophe zum ersten Mal traf, stellte ich gerade einen meiner Filme, EVIL DEAD, auf dem Festival du Film Fantastique de Paris vor. Das war 1982 und Christophe war mit seinem Kurzfilm „Silver Slime“ vertreten. Seit wir zusammenarbeiten, träumten wir beide davon, einmal einen Film als Hommage an das Horror-Genre zu drehen. Dies ist uns mit SILENT HILL nun gelungen.“<br><br>Es war eine große Herausforderung, die Macher des Videospiels, Konami, davon zu überzeugen, die Rechte für den Film an Gans und Hadida abzutreten. Doch Hadida wusste, dass Gans´ enormes Filmwissen perfekt zu der visuellen Darstellung und der gruseligen Erzählung passen. „Da die japanischen Entwickler sich bei der Gestaltung des Videospiels von Meilensteinen des Horror-Genres inspirieren haben lassen, weist das Spiel viele Parallelen zum heutigen Kino auf. Christophe, der beinahe jeden Film, der jemals gemacht wurde, gesehen hat, ist genau der Richtige dafür, um diese Parallelen auch im Film herauszuarbeiten“, so Hadida. Die Konkurrenz im Kampf um die Filmrechte zu SILENT HILL war hart. Neben Gans und Hadida buhlten auch einige der größten Filmproduktionsfirmen Hollywoods um die Gunst der Spieleentwickler. Ausschlaggebend für die Entscheidung war letztendlich ein 30-minütiges Videoband, auf dem Gans den Spieleherstellern seine Visionen und Vorstellungen zum Film erläuterte. Das Filmstatement überzeugte die Chefetage von Konami sofort. Die Firma fand, dass Gans als einziger den ganz speziellen Charakter des Spiels verstanden hatte und so erhielt er den Zuschlag.<br><br>Trotz der vielen Parallelen zwischen Spiel und Film ist es wichtig, den grundlegenden Unterschied dieser beiden Medienformen nicht aus den Augen zu verlieren: „Ein Spiel ist ein Spiel, und ein Film ist nun mal ein Film“, so Gans. „Im Spiel geht es besonders darum, Teil einer Furcht einflößenden Welt zu sein und in diese einzutauchen. Für den Film war es mir wichtig, die eigentliche Hintergrundgeschichte in den Vordergrund zu rücken. Außerdem sollten alle Charaktere vieldeutig und mehrdimensional gezeichnet werden.“<br><br>Produzent Don Carmody arbeitete mit Samuel Hadida bereits bei einer anderen erfolgreichen Computerspiel-Verfilmung zusammen: RESIDENT EVIL: APOCALYPSE („Resident Evil: Apocalypse“). Als er von SILENT HILL erfuhr, war er sofort Feuer und Flamme und versprach sich von dem Projekt „ein kluges, interessantes, aufregendes und natürlich filmisch anspruchsvolles Kinoerlebnis“. </p><p><font><b>Die Welt von Silent Hill</b></font></p><p align="justify">Um das komplexe SILENT HILL Universum verstehen zu können, muss man die vielen verschiedenen Wirklichkeiten und Unwirklichkeiten dieses Ortes begreifen. „SILENT HILL unterscheidet sich von all den anderen Genrefilmen. Es gibt nicht nur eine Realität, sondern die Welt existiert in vier verschiedenen Dimensionen. Da gibt es zum einen die Stadt Silent Hill, wie sie tatsächlich in den 70ern war, dann das Silent Hill von heute, das Silent Hill im Nebel und natürlich das Silent Hill in der Dunkelheit“, so Hadida. Carmody fügt hinzu: „Es ist eine enorme Herausforderung, all diese Parallelwelten zu zeigen. Um sie visuell so anspruchsvoll wie möglich zu gestalten, bauten wir riesige Sets, für die wir ganze fünf Studios benötigten. Jedes Set gab es wiederum in zwei oder drei verschiedenen Arten entsprechend der Parallelwelten.“<br><br>Zwei der vier Dimensionen, in denen der Film spielt, rücken die Zeit als Aspekt in den Vordergrund – das echte Silent Hill aus den 70er Jahren, das, ganz im Stil verkratzter Archivaufnahmen, immer wieder in Flashbacks gezeigt wird, und das Silent Hill von heute, in dem Christopher (Sean Bean) seine Frau sucht. Die anderen beiden Parallelwelten der Stadt spielen mit dem räumlichen Aspekt: Die nebelige Stadt, in der Rose versucht, ihre Tochter zu finden, und das Silent Hill, das in Dunkelheit getaucht ist und wie eine Heraufbeschwörung der Hölle zu verstehen ist. „Die Idee, dass wir mit diesem Film viele verschiedene zeitliche, räumliche und manchmal sogar metaphysische Dimensionen erforschen konnten, gefiel mir besonders gut“, so Gans.<br><br>Andrew Mason (ausführender Produzent) konnte dank seiner Arbeit an Filmen wie THE CROW („The Crow – Die Krähe“), DARK CITY („Dark City“) und MATRIX („Matrix“) auf Erfahrungen mit Werken, die mit verschiedenen Dimensionen spielen, zurückgreifen. Bereits als Kind war er leidenschaftlicher Science-Fiction-Fan. Kein Wunder, dass er für diese speziellen Welten eine ganz besondere Vorliebe entwickelt hat: „Es gibt zwei Ansätze für diese Geschichte. Entweder erzählt sie von den Momenten zwischen dem Tod und dem Schicksal, oder es ist eine Story über eine tatsächlich existierende fremde Dimension, in der Menschen gefangen werden, die ihr Schicksal verleugnen“, so Mason. „Der Film handelt von Angst. Angst vor dem Alleinsein, vor der Dunkelheit, vor der eigenen dunklen Seite und vor dem Schicksal. Im Videospiel wird der Spieler immer wieder in fremde, bedrohliche Welten gestoßen. Der Film versucht genau diese Stimmung einzufangen und sie einem größeren Publikum zu vermitteln.“<br><br>Mit vier verschiedenen Parallelwelten als Schauplatz kann es schon mal sein, dass der Zuschauer etwas verwirrt ist. Doch das ist beabsichtigt. Dazu Gans: „Wir haben darauf verzichtet, alles zu erklären, weil es doch viel spannender ist, wenn das Publikum selbst mitdenkt und versucht, eine Erklärung zu finden. Diese Undurchsichtigkeit ist eine Herausforderung, eine Einladung zum Nachdenken, wenn man so will.“<br><br>Bei der Adaption des Spiels für die Leinwand nahm Gans einige Veränderungen vor. So ist die Hauptfigur im Film, im Gegensatz zum Videospiel, eine Frau. „Wenn man eine so verstörende und furchteinflößende Geschichte erzählt, muss man eine Art friedlichen Rettungsanker, einen ruhenden Pol mit einbauen. Ich habe mich dazu entschieden, dies dadurch zu erzielen, indem ich viele Frauencharaktere in die Handlung einbaue. Auf diese Weise wird die Geschichte komplexer und zur gleichen Zeit auch zweideutiger.“<br><br>Als Leitmotiv dienen in SILENT HILL Mutterschaft, Glaube und Verfolgung. Gans spielt mit diesen Aspekten besonders auf einer symbolischen Ebene. In LE PACTE DES LOUPS („Pakt der Wölfe“) verkörpert Mani, ein indianischer Schamane, der an die Kräfte der Natur glaubt, diese Aspekte. In SILENT HILL ist Rose (Rahda Mitchell) das weibliche Gegenstück zu diesem Part. Sie kämpft mit der Kraft der Mutterliebe gegen Intoleranz. „Obwohl Sharon von Rose adoptiert wurde, liebt sie das Mädchen wie ihre eigene Tochter. Die Mutterschaft im Film ähnelt also auch ein wenig der unbefleckten Empfängnis, der großmütigsten Art, Mutter zu werden. Genau das ist der „Rettungsanker“ des Films. Alle weiblichen Charaktere besitzen verschiedene Art und Weisen, mit ihrem Dasein als Mutter umzugehen.“<br><br>Das Gegenstück zu Rose ist Cybil, eine kinderlose Polizistin, die Rose bei der Suche nach ihrer Tochter hilft. Weitere weibliche Figuren aus dem Film sind Dahlia, eine Mutter, die schwer darunter leidet, ihre Tochter an eine fanatische Sekte verloren zu haben; Cristabella, die als religiöses Oberhaupt der Stadt der Mutterschaft zugunsten des Allgemeinwohls ganz entsagt hat; Anna, eine Unschuldige, die sich an alles, was einer Mutter ähnlich kommt, klammert; und Dark Alessa, die sich mit der Kraft ihrer mütterlichen Instinkte um Sharon kümmert.<br><br>Seinen verheerenden Schluss findet SILENT HILL im Heiligtum eines von Hexen besessenen Kults. Bis dahin hat sich der Film bereits zu einer warnenden Geschichte über die Gefahren religiösen Fanatismus´ entwickelt und erinnert an die blutige Geschichte der Inquisition.<br><br>„Im Europa des 17. und 18 Jahrhunderts wurden Frauen, die frei von allen Zwängen sein wollten, die als eigenständig gelten wollten, als Hexen verfolgt und hingerichtet. Monotheistische Religionen greifen das weibliche Ideal immer wieder an und stellen sich dagegen. Das war mir auch im Film durchaus bewusst, aber trotzdem wollte ich nicht den Moralapostel spielen. Zu allererst möchte ich eine Geschichte erzählen und wenn die Zuschauer noch tiefer in den Film eintauchen, können sie meine Einstellung zu verschiedenen Themen entdecken. Jemand, der LE PACTE DES LOUPS („Der Pakt der Wölfe“) und SILENT HILL gesehen hat, kennt mich und meine Meinung danach sehr gut“, so Gans.<br><br>„Jeder, der LE PACTE DES LOUPS („Der Pakt der Wölfe“) kennt, weiß, dass da jemand am Werk war, der wirklich etwas von seiner Arbeit versteht. Jemand, der die vielen Möglichkeiten eines Kinofilms zu schätzen weiß und der ein überwältigendes Abenteuer auf die Leinwand bringen kann. Allerdings trat dabei in den Hintergrund, dass Christophe auch viele verdrehte und surrealistische Ideen besitzt, und genau die kann er nun in SILENT HILL unter Beweis stellen“, so Mason.<br><br>Nachdem Dan Laustsen (Kamera) bereits bei LE PACTE DES LOUPS („Der Pakt der Wölfe“) mit Gans zusammengearbeitet hat, gehört er erneut zum Team von Gans. „Christophe hat eine ganz klare Vorstellung von dem, was ihm gefällt und wie er den Film haben will. Das ist einfach fantastisch. Ich habe noch nie mit jemandem zusammengearbeitet, der soviel Ahnung von Film hat. Er hat eine riesige Vorstellungskraft und ich bin mir sicher, dass er fast alle Filme dieser Welt schon mal gesehen hat. Bei SILENT HILL dreht sich nicht alles nur um Horror, Horror, Horror. Der Film ist zwar gruselig, aber zur gleichen Zeit auch wunderbar poetisch mit schönen, mitreißenden Aufnahmen. Genau das zeichnet den Film aus“, so Laustsen.<br><br>Auch wenn die Arbeitsschritte bei der Adaption eines Romans und der eines Videospiels doch sehr ähnlich klingen, gibt es gravierende Unterschiede. Ein Roman wird für die Filmversion oft heruntergekürzt und komprimiert, bei einem Videospiel spielen noch viele andere Faktoren eine wichtige Rolle. Akira Yamaoka, der Erfinder des Silent Hill Videospiels, ließ bei der Entwicklung die Arbeiten französischer Surrealisten wie Hans Beller und moderner Künstler wie Francis Bacon mit einfließen. Auch die Geschichten und Ideen von Franz Kafka spielen eine wichtige Rolle. „Christophe entschied sich dafür, die Geschichte aus dem Blickwinkel eines französischen Surrealisten zu betrachten. SILENT HILL erzählt eine sehr vielschichtige Story. Immer, wenn man denkt, das Rätsel gelöst zu haben, passiert etwas Neues und man muss seine Interpretation überdenken. Bei der Adaption ging es uns darum, die Quintessenz des Spiels zu finden und zu vermitteln, aber zur gleichen Zeit auch so viel bekanntes Material wie möglich einzubauen, um diese intensive und mysteriöse Spannung beizubehalten“, so Mason.<br><br>„Als ich ´Silent Hill 2´ spielte, musste ich weinen. Es ist viel mehr als ein Videospiel, nämlich ein wunderschönes Kunstwerk, das ewig existieren wird. Um etwas gänzlich Neues zu entwerfen, mussten wir das Spiel allerdings auseinander nehmen“, so Drehbuchautor Roger Avary. Gans und Avary verbrachten viele Stunden damit, das Spiel bis ins kleinste Detail zu studieren. Nicht nur die wichtigen Storyelemente spielten dabei eine Rolle, auch die Kameraführung wurde genauestens analysiert. „Eines war uns von Anfang an klar. Wir wollten unbedingt die einzigartige Stimmung des Spiels beibehalten. Wenn diese verloren geht, ist alles verloren“, so Avary weiter.<br><br>Doch was genau ist diese spezielle Stimmung in SILENT HILL? „Darüber haben Christophe und ich oft gestritten, da wir verschiedene Ansichten vertreten. Ich glaube an Vergebung, Christophe allerdings an gerechtfertige Rache und ich denke, Christophe hat hierbei gewonnen. Er versteht SILENT HILL mindestens genau so gut wie der Erfinder des Spiels, wenn nicht sogar besser. Dadurch dass er auf drei verschiedene Arten an das Spiel herangegangen ist, erst als Spieler, dann als Autor und nun als Regisseur, konnte er alle für den Film notwendigen Elemente und Metaphern herausfinden. Allerdings beruht der Film nicht nur auf seinem Ansatz, auch meine Interpretation und die vieler anderer flossen in das Projekt mit ein. Man hätte viele verschiedene Regisseure ihre eigene Interpretation von SILENT HILL drehen lassen können, aber nur Christophe kann den Stoff so treffend vermitteln. Er kennt sich mit sämtlichen Medienformen, sei es Mangas, Romane, Filme, Fernsehsendungen, Videospiele oder Musik, bestens aus. Deshalb war er als Regisseur auch die perfekte Wahl. Er lebt und atmet das Material förmlich“, so Avary. Laut Avary hat SILENT HILL einen ganz speziellen, undefinierbaren Charakter: „Ist es ein Beziehungsdrama? Ist es Science Fiction? Ist es spannungsgeladener Horror? Ist es eine Endzeitsaga? Was Christophe da geschaffen hat, ist eine absolute Neuheit auf der Leinwand. SILENT HILL kann nicht in irgendeine Genre-Schublade gesteckt werden, der Film hat seine eigene Kategorie geschaffen.“ </p>]]></description><guid isPermaLink="false">6129</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Aeon Flux</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/aeon-flux-r5965/</link><description><![CDATA[<p>text="#FFFFFF" bgcolor="#333333"&gt;</p><table id="table68" align="right" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="250"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font size="4" color="#FF6600"><b>A E O N    F L U X</b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_51721.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51721" border="0"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>REGIE</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0476201/">Karyn Kusama</a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>STORY</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0006534/">Phil Hay</a> &amp; <a href="http://www.imdb.com/name/nm0542062/">Matt Manfredi</a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>BESETZUNG</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><div align="center"><table cellspacing="1" cellpadding="1" id="table79"><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000234/"><font size="1">Charlize Theron</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Aeon Flux</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0190744/"><font size="1">Marton Csokas</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Trevor Goodchild</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0001538/"><font size="1">Jonny Lee Miller</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Oren Goodchild</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0645683/"><font size="1">Sophie Okonedo</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Sithandra</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000531/"><font size="1">Frances McDormand</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Handler</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000592/"><font size="1">Pete Postlethwaite</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Keeper</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0912396/"><font size="1">Amelia Warner</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Una Flux</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0157410/"><font size="1">Caroline Chikezie</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Freya</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0455895/"><font size="1">Nikolai Kinski</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Claudius</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0430667/"><font size="1">Paterson Joseph</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Giroux</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1062017/"><font size="1">Yangzom Brauen</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Inari</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm2012434/"><font size="1">Aoibheann O'Hara</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Scientist</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0399411/"><font size="1">Thomas Huber</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Scientist</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0515033/"><font size="1">Weijian Liu</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Scientist</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0703058/"><font size="1">Maverick Queck</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Chemist </font></td></tr></table></div></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1102.html">Aeon Flux Downloads</a></b></p></td></tr></table><p>Aeon Flux kämpft auf der großen Leinwand. Die 90er-Jahre MTV-Kultserie über eine Topagentin und Profikillerin war die Vorlage des Science-Fiction-Abenteuers „Aeon Flux” mit Oscar®-Gewinnerin Charlize Theron in ihrer ersten Actionrolle. Gedreht in Berlin und Umgebung überträgt der Film das Trickuniversum der Serie ins überlebensgroße Kinoformat und schenkt der Legende ein neues Leben in einer beklemmenden Zukunftsvision. Hochkarätig besetzt mit Marton Csokas, Jonny Lee Miller, Pete Postlethwaite, und Frances McDormand, inszeniert von Karyn Kusama („Girlfight – auf eigene Faust”). Aeon Flux startet Deutschlandweit am 16.02.2006 in den Kinos.</p><p>Die Zukunft in 400 Jahren. Eine makellose Stadt namens Bregna im Jahr 2415. Keine Krankheiten, kein Hunger, keine Kriege... Eine perfekte Welt und eine perfekte Lüge. Denn der Preis für den vermeintlichen Frieden auf Erden ist die Freiheit. In dieser sterilen Welt wächst Aeon Flux (Charlize Theron) auf. Als ihre Familie brutal von Regierungsagenten ermordet wird, schwört sie Rache. Sie wird zum Eliteagenten der Rebellion und zur tödlichsten Waffe der Regimefeinde. Endlich bekommt sie den Auftrag, auf den sie ihr ganzes Leben gewartet hat – die Ermordung des Alleinherrschers Trevor Goodchild (Marton Csokas). Doch je näher sie ihrem Opfer kommt, desto näher kommt sie auch der Wahrheit, die sich hinter der perfekten Lüge eines perfekten Lebens verbirgt. Eine Wahrheit, mit der selbst sie nie gerechnet hätte. </p><blockquote><p><font><b>Gelebte Dekadenz: über 700MB Downloads zu Aeon Flux!</b></font></p></blockquote><p>Wir von <a href="http://www.treknews.de">TREKNews</a> haben selbstverständlich für Euch weder Kosten noch Mühen gescheut und bringen Euch massivst Downloadmaterial zu Aeon Flux! Zahlreiche Szenenausschnitte, Trailer, Szenenbilder und auch Behind-The-Scenes-Aufnahmen warten darauf, von Euch begutachtet zu werden. Viel Spaß beim Downloaden!</p><div align="center"><table id="table77"><tr><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1108.html">Behind the Scenes</a></b> <b><span class="categories_info"><font size="1">55 Dateien, 12.97MB, 0 Unterbereiche</font></span></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1106.html">Specials &amp; Featuretten</a></b> <b><span class="categories_info"><font size="1">4 Dateien, 115.64MB, 0 Unterbereiche</font></span></b></td></tr><tr><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1127.html">Szenenausschnitte</a></b> <b><span class="categories_info"><font size="1">12 Dateien, 188.39MB, 0 Unterbereiche</font></span></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1107.html">Szenenbilder</a></b> <b><span class="categories_info"><font size="1">203 Dateien, 46.97MB, 0 Unterbereiche</font></span></b></td></tr><tr><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1103.html">Trailer</a></b> <b><span class="categories_info"><font size="1">7 Dateien, 347.29MB, 1 Unterbereiche</font></span></b></td></tr></table></div><blockquote><p><font><b>Über die Produktion</b></font></p></blockquote><p>„Als ihre Familie von Regierungsagenten getötet wird, will Aeon Flux unbedingt Rache nehmen”, sagt Charlize Theron, die die Titelrolle spielt, „doch bevor sie ihre Mission erfüllen kann, stößt sie auf ein paar Geheimnisse, die alles verändern.” Sie ist die Topagentin der Rebellenbewegung gegen die Diktatoren der ummauerten Zukunftsstadt Bregna. Mit ihrem neuesten Auftrag – der Ermordung des Herrschers Trevor Goodchild - wird alles in Frage gestellt, was sie glaubte zu wissen. „Es ist der Auftrag, auf den sie ihr ganzes Leben gewartet hat”, so Produzentin Gale Anne Hurd, die solche Science-Fiction-Klassiker wie „Der Terminator”, „Aliens – Die Rückkehr” und „Abyss – Abgrund des Todes” produzierte. Laut Hurd ist Aeon Flux die einzige Agentin, die eine solche Mission ausführen kann: „Aeon kann Dinge tun, die andere nicht können – sie ist die Beste in jeder Disziplin – doch was sie herausfindet, bringt ihr ganzes Weltbild ins Wanken.” „Aeon ist skrupellos – alles, was sie interessiert, ist ihre Mission”, so Theron. „Sie hat die Vorstellung von einem normalen Leben vor langer Zeit aufgegeben – sie ist ein professioneller Killer. Soweit es sie angeht, ist sie aus einem einzigen Grund auf dem Planeten: um den Mord an ihrer Familie zu rächen.” Produzent David Gale - außerdem Executive Vice President von MTV Films – glaubt, dass „Aeon Flux” den Erwartungen der Serienfans gerecht wird und gleichzeitig ein neues Publikum erschließen kann. „Man hat nur selten einen jungen, klugen und starken weiblichen Charakter, der nicht nur ein zweidimensionaler Actionheld ist. Karyn, Charlize, Phil und Matt haben eine einzigartige und aufregende Vision auf die Leinwand gebracht, die Peter Chungs Originalkonzept treu bleibt und viele der bahnbrechenden Ideen transportiert, die auch die Serie ausgemacht haben.” „Aeon Flux” begann als Serie animierter Kurzfilme in MTVs „Liquid Television”. Diese Kurzfilme gaben den Filmemachern eine umfassende Inspiration, um den einzigartigen Charakter zum Leben zu erwecken. „Die animierte Aeon Flux ist ein provokantes, akrobatisches und sexy Wesen – sie ist weder an die Gesetze des Menschen noch an Naturgesetze gebunden”, so Hurd. „Dem gerecht zu werden, war die Herausforderung. Den hohen Standard der Serie zu halten und trotzdem eine Welt zu erschaffen, in der zumindest eine Schauspielerin mit ihrem Talent und ihrer Beweglichkeit agieren kann. Aeon ist eine Ikone – kein Zweifel – und es war aufregend, eine reale Actionheldin zu erschaffen, wie es sie noch nie zuvor gab.” „Das was Aeon von so vielen anderen Frauenfiguren des Genres unterscheidet”, so Regisseurin Karyn Kusama, die zuvor den Independenthit „Girlfight – Auf eigene Faust” inszenierte, „ist ihr freier Wille, ihre Selbstbestimmung.” </p><table id="table78" align="right" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="315"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>BILDERGALERIEN</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1107.html">Szenenbilder</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_51463.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51463" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51464.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51464" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51467.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51467" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51469.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51469" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51470.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51470" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51471.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51471" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51472.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51472" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51474.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51474" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51475.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51475" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51477.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51477" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51478.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51478" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51479.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51479" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51480.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51480" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51483.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51483" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51484.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51484" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51485.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51485" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51488.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51488" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51490.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51490" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51491.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51491" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51492.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51492" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51493.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51493" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51494.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51494" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51495.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51495" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51496.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51496" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51498.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51498" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51499.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51499" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51500.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51500" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51501.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51501" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51503.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51503" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51511.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51511" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51512.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51512" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51514.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51514" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51515.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51515" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51516.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51516" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51520.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51520" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51522.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51522" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51525.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51525" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51526.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51526" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51528.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51528" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51529.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51529" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51530.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51530" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51531.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51531" border="0"></a> <a 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Scenes</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_51669.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51669" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51671.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51671" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51672.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51672" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51674.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51674" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51675.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51675" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51676.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51676" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51678.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51678" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_51679.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=51679" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1102.html">Aeon Flux Downloads</a></b></p></td></tr></table><p>„Die Story von ‘Aeon Flux’ greift einige der provokanten Themen auf, die oft in Science-Fiction-Stoffen zu finden sind, und es war wichtig, dass sie ein komplexer und moralisch mehrdeutiger Charakter bleibt. Ihre Sexualität ist beispielsweise so ein Element: sehr mächtig und völlig unverhohlen.” In ihrer ersten Actionrolle besann sich Theron auf ihre Vergangenheit als Balletttänzerin: „Ich war 12 Jahre lang eine Ballerina. So lange hat es gedauert, bis ich wusste, warum ich das Ballett so sehr mochte. Es waren nicht die technischen Aspekte. Ich wollte auf die Bühne und eine Geschichte erzählen und habe das jahrelang nur mit meinem Körper getan. Für mich ist der körperliche Aspekt genauso wichtig wie jede Zeile Dialog.” „Niemand sonst hätte die Rolle spielen können”, so Kusama. „Wir brauchten jemanden mit Grazie und Kraft, aber nicht mit übertriebener Muskelkraft. Charlize war die perfekte Wahl.” „Charlize machte die Stuntarbeit zum integralen Teil der Charaktergestaltung”, so Hurd. „Ihre beeindruckenden körperlichen Fähigkeiten, die aus ihrem Training als Tänzerin stammen, halfen ihr von Anfang bis Ende bei der Darstellung ihres Charakters. Eben nicht nur in den dramatischen Szenen, sondern in fast jedem Actionmoment, den man im Film sieht.“ In bester Science-Fiction/Action-Tradition präsentiert „Aeon Flux” eine Zukunft, in der nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Aeons Auftrag ist die Ermordung von Trevor Goodchild, dem Herrscher über die scheinbar utopische Zukunftsgesellschaft Bregnas, in der es keine Krankheiten, keinen Hunger und keinen Krieg gibt. „Wenn man an Science-Fiction denkt, sieht man eine brutale, verdreckte und überbevölkerte Zukunft vor sich, eine Welt des Verfalls”, fügt Hurd hinzu. „Wir haben dagegen ein Bild von einer Welt geschaffen, ein makelloses Prachtstück. Erst später erfährt man von der perfekten Lüge, die darin verborgen liegt.” „Aeon Flux” entstand ursprünglich als Trickserie, entwickelt von Peter Chung als Teil von MTVs „Liquid Television”. 1991 hatte „Aeon Flux” seine Debüt als Serie von sechs zwei- bis dreiminütigen Kurzfilmen. 1992 kehrte die Serie mit fünf weiteren drei- bis fünfminütigen Kurzfilmen zurück und 1995 strahlte MTV zehn halbstündige Episoden aus. „Ich wollte schon immer Animation für Erwachsene machen”, so Chung. „Ich hatte viele Animationen aus Japan gesehen und kannte Comicalben aus Europa. Sie waren komplex in ihrer Erzählform, es ging nicht um das simple Gut gegen Böse, um Helden gegen Schurken. Das waren meine Haupteinflüsse in dieser Zeit und ich versuchte, etwas zu schaffen, das man noch nicht kannte. Aeon ist keine Verbrechensbekämpferin. Sie ist keine Regierungsagentin. Sie ist nicht einmal eine Heldin im klassischen Sinn. Anstelle dessen ist sie eine Kraft im Dienst der persönlichen Freiheit. „Ich wollte die Elemente übernehmen, die Peter Chung für Aeon erschaffen hatte – physisch, soweit es ging, aber vor allem ihr Wesen”, sagt Theron. „Aeon ist eine sehr kraftvolle Frau, ein ziemlicher Freigeist dazu, der die Dinge hinterfragt, die in ihrer Gesellschaft passieren. Sie glaubt, dass diese eine Mission ihr Leben verändern wird, aber es stellt sich heraus, dass sie ein paar schwierige Entscheidungen treffen muss.” Chung ist begeistert davon, wie Theron seine Vision zum Leben erweckt hat. „Es ist aufregend, etwas, an dem ich vor so langer Zeit gearbeitet habe, zu neuem Leben erwachen zu sehen, aufbereitet für ein völlig neues Publikum”, sagt er. Seine Vision wurde von Karyn Kusama auf die Leinwand gebracht, die vorher den Kritikerliebling „Girlfight – Auf eigene Faust” inszenierte, in dem Michelle Rodriguez als junge Lateinamerikanerin ihre Fäuste einsetzt, um ihre persönliche Würde durchzusetzen. Der Film eroberte 2000 das Sundance Film Festival im Sturm und gewann den Grand Jury Prize und Directing Award in Dramatic Competition. Kusama war 2000 außerdem für den Independent Spirit Award als Bester Film nominiert. Auch wenn „Aeon Flux” Kusamas erster Ausflug ins Science-Fiction-Genre ist, sagt Hurd, dass sie genau die Richtige gewesen sei, um diese Story auf die Leinwand zu bringen. „Es ist die perfekte Kombination aus Material und Regisseurin”, so Hurd. „In vielerlei Hinsicht war ‚Girlfight’ die passende Visitenkarte für diesen Film, denn wie Aeon Flux war Michelle Rodriguez Charakter hart, kompromisslos und überlebensgroß.“ </p><blockquote><p><font><b>Über die Charaktere</b></font></p></blockquote><p>Der Titelcharakter Aeon Flux ist – wie es der Name schon andeutet – eine dynamische Agentin im Dienste der so genannten Monicans, die sich gegen die übermäßig keimfreie Gesellschaft Bregnas auflehnt, die von ihrem Erzfeind Trevor Goodchild beherrscht wird. Sie ist groß, sexy und tödlich. Und endlich bekommt sie die Mission, auf die sie schon immer gewartet hat: Die Ermordung von Trevor. „Sie glaubt, dieser Auftrag würde ihr Leben endlich ändern und alles besser machen, doch das ist nicht so einfach”, sagt Charlize Theron, die Aeon zum Leben erweckt. Diese Rolle ist die erste, die sie nach ihrer Oscar ® ausgezeichneten Leistung in „Monster” übernahm. Außerdem spielte sie vor kurzem die Hauptrolle in dem Drama „Kaltes Land”. „Ich habe nach etwas völlig anderem gesucht”, sagt Theron. „Ich habe diesen Part, als eine enorme Herausforderung betrachtet.” Theron erklärt, dass „Aeon Flux” völlig anders ist, als alle anderen Filme, in denen sie bislang mitgespielt hat. In Peter Chungs Trickserie fand sie die Inspiration für ihren Part aber auch genug Raum, um sich den Charakter eigen zu machen. „Ich wollte Peters Schöpfung so treu wie möglich bleiben, aber - so sagt er es auch selbst – diese Schöpfung entwickelt sich ständig weiter”, so Theron. „Ich hatte von Peter eine ungefähre Vorgabe für die Rolle, aber ich konnte sie noch formen wie einen noch weichen Klumpen Lehm. Mir war wichtig, dass der Charakter ein echtes Fundament hat, ich habe ihn nie als weit hergeholt oder zu futuristisch betrachtet.” „Aeon ist ein sehr menschlicher Charakter”, so Kusama. „Sie ist rücksichtslos und unberechenbar, aber sie hat auch einen Sinn für Humor und Ehre. Ich wollte sicherstellen, dass diese Elemente durchkommen.” Bregna wird von Trevor Goodchild beherrscht, einem gütigen Diktator, dessen Wille zwar absolutes Gesetz ist, der aber behauptet, einzig im besten Interesse Bregnas und seiner Bürger zu handeln. Während sich Aeon Trevor nähert – dem Ziel ihrer Geheimmission – werden sich Killer und Opfer einer Verbindung untereinander bewusst. Marton Csokas, der vorher Galadriels Mann Celeborn in „Der Herr der Ringe” gespielt hat, erweckt Trevor zum Leben. „Trevor weiß sehr viel mehr über Aeon als umgekehrt”, erklärt der in Ungarn geborene Schauspieler. „Es gibt eine unbestreitbare Verbindung zwischen den beiden und sie hat eine gewisse Erinnerung oder ein Gefühl mit Ursprung in ihrer Vergangenheit, auch wenn sie es zunächst nicht als solches erkennt.” Csokas sagt, dass es Trevors Ziel sei, das richtige Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Freiheit zu finden. „In gewisser Weise ist das also gut, was er tut, um die menschliche Rasse zu erhalten – schließlich überlebt die Menschheit”, so Csokas. „Gleichzeitig aber verweigert er den Menschen ein gewisses Maß an freiem Willen und Entscheidungsfreiheit.” Trevors rechte Hand ist sein Bruder Oren Goodchild, gespielt von Jonny Lee Miller. Eine Beziehung, die im Laufe der Jahre angespannt geworden ist, was während des Filmes immer deutlicher wird. „Die Beziehung zwischen den beiden hat etwas von Kain und Abel”, erklärt Marton Csokas. „Da gibt es eine große Dynamik. Es gibt dieses Spannungsdreieck zwischen Trevor, Oren und Aeon, das keinem der drei am Anfang wirklich bewusst ist. Als Aeon plötzlich wieder bei Trevor auftaucht, setzt das eine Kette von Ereignissen frei, die ihr aller Leben verändern.”. Sophie Okonedo (Academy Award® nominiert für „Hotel Ruanda”) spielt Sithandra, Aeons Schützling. „Mein Charakter ist eine Soldatin und sie bewundert jede einzelne Zelle Aeons ehrfürchtig. Sie ist sehr konzentriert. Sie arbeitet wie eine Maschine und mag es im Gegensatz zu Aeon nicht gerade, zu improvisieren und andere Wege als geplant einzuschlagen”, sagt Okonedo. „Für Sithandra ist Aeon ein Idol, auch wenn sie nicht besonders gut darin ist, Aeons Entscheidungen immer zu folgen. Sie ist nicht besonders gut darin, mit Emotionen klar zu kommen, egal wie sie aussehen.” Im Film hat sie sich dazu entschlossen, ihren Körper zu verwandeln, um ein effektiverer Soldat zu sein. Sie hat ihre Füße chirurgisch verändern lassen, sodass sie diese wie Hände benutzen kann („fands”, eine Kurzform von „feet-for-hands”) und Okenodo lernte wie auf Händen zu gehen. „Ich experimentierte damit, legte Musik auf und versuchte, mich anders auf meinen Füßen zu bewegen”, erinnert sich Okonedo. „Es ist schwieriger als man denkt.” Okonedo trainierte vier Stunden am Tag, fünf Tage die Woche, und konzentrierte sich auf Beweglichkeit und Balance. Yoga, Gymnastik, Laufen, Radfahren und Kabelanzug-Training gehörten zu ihrem täglichen Übungsprogramm. „Ich habe noch nie in meinem Leben etwas Ähnliches gespielt”, sagt Okonedo. „Ich musste noch lernen zu kämpfen oder so hart trainieren. Das war alles völlig neu für mich. Als ich den Part bekam, habe ich verschwiegen, dass ich Angst vor Höhen habe. Als Schauspieler neigt man bei fast jeder Frage dazu, zu sagen: „Klar, ich kann das alles!”, und so wurde ich an meinem ersten Drehtag an einem Kabel 15 Meter in die Höhe gezogen. Das hat mir die Angst vor Höhen ziemlich schnell ausgetrieben.” Frances McDormand spielt The Handler, Aeons Kommandantin in der Monican-Rebellion. „Sie ist ein schwer durchschaubarer Charakter”, sagt McDormand und macht darauf aufmerksam, dass The Handler Aeon kontrolliert, obwohl Aeon für persönliche Freiheit kämpft. „Wieviel weiß sie wirklich? Wie sehr steuert sie Aeon, und was bleibt Aeon überlassen? Was ist vorbestimmt und was können sie kontrollieren? Diese Zweideutigkeit passt zu den Motiven des Filmes.” Einer der letzten wichtigen Charaktere bewacht den Schlüssel zu Goodchilds’ Kontrolle über Bregna und zu allen Antworten auf Aeons Fragen. The Keeper ist, wie der Name schon sagt, die Person, der Trevor and Oren mit Zugang und Sicherung aller Daten über die Bürger Bregnas betraut haben. The Keeper ist niemanden außer den Goodchilds bekannt und er lebt in einem schwebenden Denkmal hoch über Bregna. Pete Postlethwaite (mehrfach Oscar® nominiert) sieht seinen Charakter als jemanden, der gegen die Regierung rebelliert hat, der er lange gedient hat: „The Keeper ist tatsächlich jemand, der das System bekämpft hat”, sagt Postlethwaite. „Vor Generationen begriff er dann, dass das der falsche Weg ist. Ich denke, er entschied sich dafür, so lange am Leben zu bleiben, weil er die Hoffnung, ja die Gewissheit hatte, dass es Menschen gibt, die die Welt retten können. Einer dieser Menschen ist Aeon Flux.” </p><blockquote><p><font><b>Training</b></font></p></blockquote><p>Nachdem sie 15 Kilo für ihre Academy Award® ausgezeichnete Verwandlung in „Monster” zugenommen hatte, war Theron begeistert von den körperlichen Herausforderungen in „Aeon Flux”. „Ich war selbst überrascht, wie weit ich tatsächlich gehen konnte, und wie viele neue Dinge ich mir selbst bei diesem Film beibringen konnte, um mich körperlich so zu fühlen wie der Charakter”, sagt sie. „Es hat mir Spaß gemacht, meinen Körper bis zum Limit zu fordern.” Theron trainierte fast vier Monate bis zum Beginn der Dreharbeiten. „Als ich mit dem Training begann, hatte ich zwei Jahre lang nichts mehr für meinen Körper getan”, erinnert sich Theron. „Ich musste Gewicht verlieren und Muskeln und Kraft aufbauen. Ich wollte mich sicher und kräftig fühlen. Ich wollte in der Lage sein, die Dinge zu schaffen, die ich im Film zeigen musste.” Um die letzten Pfunde zu verlieren und die langen, mageren Muskelstränge aufzubauen, kombinierte Theron Gymnastik, Trampolin, Akrobatik und Tanz mit Karate, Judo, Capoiera und Krav Maga, den israelischen Kampfstil. Das Ziel war, Flexibilität und Kraft aufzubauen. Theron besteht darauf, dass die Stuntarbeit notwendig war, um den Charakter zu entwickeln. „Es war mir wichtig, dass ich mir selbst glaube, dass ich diese Dinge tun kann”, sagt Theron. “Das war die Frage, die ich mir bei jedem Stunt gestellt habe. Der körperliche Aspekt ist manchmal viel wichtiger als jeder Dialog und bei einem so körperbetonten Charakter wie Aeon ist das der Fall. Klar, ich werde mit Kabeln gehalten und mein Fall mit Matten gebremst – es muss ein Sicherheitsnetz geben – aber ich denke es ist wichtig, dass man so nahe wie möglich dahin gelangt, es selbst zu tun. Ich denke, das hilft enorm bei einem Charakter wie diesem.” „Wir hatten ein Riesenglück mit Charlize”, so Stuntkoordinator Charlie Croughwell. „Sie ist entschlossen, stark und so fit, wie man es sich bei einem Schauspieler nur erhoffen kann. Aeon Flux ist eine Frau mit einer Mission, mit einer Bestimmung und vielen Kenntnissen, Fähigkeiten und viel Disziplin. Charlize ist extrem beweglich und sie trainierte mit dem Cirque du Soleil Akrobaten Terry Bartlett, der sie bei Akrobatik, Trampolin und Kabeltraining begleitete. Mika Saito half mit dem Krafttraining und anderen Stunts. </p><blockquote><p><font><b>Die Stadt Bregna</b></font></p></blockquote><p>Die Charaktere von „Aeon Flux” leben in der ummauerten Stadt Bregna, beherrscht von den Diktatoren Trevor und Oren Goodchild. Die Vision der Filmemacher für Bregna war weit entfernt von den überbevölkerten, schmutzigen Zukunftswelten in anderen Filmen. Sie wollten vielmehr eine hypersterile Umgebung, die die finsteren Absichten seiner Herrscher widerspiegelt. „Ich wollte eine organische Welt zeigen, die nicht so sehr von der Hardware beeinflusst ist”, so Regisseurin Karyn Kusama. “Ich wollte eine oberflächlich sonnige und schöne Welt, in der Aeon Geheimnisse und Spannungen entdeckt, umso tiefer man in die Geschichte vordringt.” Als Kusama und ihr Produktionsdesigner Andrew McAlpine mit dem Design der Zukunftswelt begannen, betrachteten sie zunächst die Vergangenheit: „Um eine Welt 400 Jahre in der Zukunft zu verstehen, muss man 400 Jahre in die Vergangenheit blicken”, so McAlpine. „Man entdeckt, dass viele Dinge gleich geblieben sind – bestimmte Utensilien, Werkzeuge, Geschirr, Regale, Betten, Fenster – und von dort aus beginnt man mit dem Design.” Bregna ist eine Stadt hinter Mauern, die ihre Bewohner vor der Natur beschützen. Die letzte Stadt der Erde, umzingelt von Urwuchs. Es ist eine kleine, beschützte Welt ohne jede Berührung mit der Außenwelt. Die Filmemacher fanden das, wonach sie suchten – eine bestimmte Kombination aus Gestern und Morgen – in den Gebäuden und Gärten von Berlin und Potsdam. Der Bauhaus-Stil, den Walter Gropius zwischen 1919 und 1928 in seiner Bauhaus-Kunstschule populär machte, steht für das, was Kusama auf der Leinwand erreichen wollte. Der Bauhaus-Gedanke, dass die Vereinigung von Kunst und Technologie durch die Schaffung einer neuen visuellen Umgebung auch eine neue soziale schaffen kann, liegt den Entscheidungen zugrunde, die Kusama für den Look der streng überwachten und völlig abgeschlossenen Stadt Bregna traf. Ein Staat, in dem normale Bürger unter ständiger Bewachung stehen und nichts ganz so ist, wie es scheint. Mit seinen klaren, nicht unterbrochenen Linien und dem geometrischen Modernismus passte das Bauhaus-Design perfekt in den stilisierten, aber organischen Look von „Aeon Flux”. “Wir blicken auf die schönste Form des Designdenkens”, sagt McAlpine über das Bauhaus Museum, das als Una Fluxs Wohnung ausgesucht wurde. “Es ist das letzte Gebäude, das Gropius gebaut hat und wir haben mit einigen der reinsten Architektur arbeiten können, die man sich vorstellen kann. Es war ein einmaliges Erlebnis.” Die Location Manager Christian Alexander Klempert und Matthias Braun durchkämmten die Gebäude und fanden eine fast surreale Kombination aus modernen und historischen Architekturmomenten. “Es gab erstaunliche Plätze mit einer historischen Bandbreite vom 17. Jahrhundert bis in die 1960er Jahre, die niemals zuvor gefilmt wurden”, sagt McAlpine und weist darauf hin, dass diese Plätze bis vor einiger Zeit hinter dem eisernen Vorhang der Mauer standen. „Wir hatten Zugang zu 400 Jahre alter Architektur und zu unglaublich modernen Entwürfen, die alle wunderschöne Kurven und geometrische Formen aufwiesen.” Die Drehorte, für die sich die Filmemacher entschieden, waren die Gärten und Gebäude im Potsdamer Schloss Sanssouci-Park, auf dem Buga-Gelände und am und im Berliner Maria Regina Martyrum. Peter Chung, Schöpfer der Fernsehserie, hat das Gefühl, dass sich die Hingabe der Filmemacher ausgezahlt hat. „Ich war an verschiedenen Drehorten in Berlin. Alle mit der Textur und der Funktionalität wirklich bewohnter Orte”, so Chung. “Die Locations sehen sehr echt aus und fühlen sich sehr echt an, auch wenn sie anscheinend direkt aus der Animation stammen.” Genau den gleichen Eindruck hinterließen die Drehorte auch bei Frances McDormand. “Karyn nutzte Berlins beeindruckende Architektur, um ein erstaunliches filmisches Umfeld zu erschaffen”, sagt McDormand. „Berlin war der perfekte Drehort.” Ein Drehort forderte die besondere Aufmerksamkeit der Filmemacher. Ein Großteil der Szenen in und außerhalb des Regierungskomplexes im Film wurde im Berliner Tierheim Falkenberg gedreht, dem futuristischen Anwesen des Tierschutzvereins für Berlin und Umgebung. Einige Crewmitglieder, die die Arbeit dort genossen haben und etwas zurückgeben wollten, organisierten einen Spendenaufruf für das Tierheim. Eine Gruppe von Sängern und Musikern traf sich an ihrem einzigen freien Tag und probte für ein Nachtkonzert im Berliner Hard Rock Cafe. Die ausverkaufte Show wurde vom Rest der Crew besucht und unterstützt. So kamen 3000 Dollar für das Tierheim zusammen. </p><blockquote><p><font><b>Die Kostüme</b></font></p></blockquote><p>Peter Chungs Trickserie “Aeon Flux” war nicht nur berühmt für die besondere Story, sondern auch für die Kostüme der Charaktere, insbesondere der Titelfigur Aeon. Sie gibt dem Provokanten den Vorzug vor dem Schlichten und setzt gerne auch ihre Sexualität als eine der auffälligeren Waffen ihres Arsenals ein. Beatrix Aruna Pasztor wurde der beneidenswerte (manche sagen auch der einfache) Job übertragen, Charlize Theron sexy zu machen. Die erfahrene Kostümdesignerin, die zuvor Kostüme für so unterschiedliche Filme wie “Alfie”, “Vanity Fair – Jahrmarkt der Eitelkeit” , „Der gute Will Hunting” und “To Die For” entwarf, sagt, dass Theron viele Ideen für die einzigartigen Filmkostüme des Charakters hatte. „Charlize hat einen sehr guten Geschmack. Sie ist sehr modebewusst und weiß, worin sie gut aussieht”, erklärt die Kostümdesignerin. „Sie musste viel rennen und sich schnell und ausladend bewegen können, also waren Komfort und Praktikabilität sehr wichtig. Charlize hatte großen Einfluss auf ihren Look.” Fans der Serie werden erkennen, dass besonders ein Kostüm an die animierte Aeon erinnert. „Ich glaube, das ist das heißeste Kostüm, das ich kenne”, sagt Produzentin Gale Anne Hurd. Was natürlich nicht heißt, die anderen Kostüme – insbesondere das schwarze Ensemble, das sie bei ihrem Einbruch in den Regierungskomplex trägt - würden diesem Spitzenreiter in Sexyness wirklich nachstehen. Umwerfend sieht Charlize Theron hier in jedem Outfit aus. Im Einklang mit der Regie-Vision einer organischen Zukunft, gab die Kostümdesignerin natürlichen Materialien den Vorzug. „Baumwolle gibt es immer noch”, sagt Pasztor. „Und die Menschen würden sicher auch in der Zukunft lieber Baumwolle als Plastik tragen.” Pasztor gestaltete insgesamt fünf Outfits für Aeon, darunter einen weißen Body Suit und ein wehendes Kostüm mit einer Kapuze. Ein anderes aber stellte die Kostümdesignerin besonders heraus: „Ich liebe den einzigartigen Dress, den sie auf dem Marktplatz trägt”, sagt Pasztor. „Die Brustplatte auf diesem Kostüm ist aus Leder und handbemalt... Es ist großartig.” Neben den aufregenden Kostümen gehören Aeons Haare zu ihren auffälligen Merkmalen. In der Animationsserie hat Peter Chung ihr Locken gezeichnet, wilde Locken, auf die die Schwerkraft keinen Einfluss zu haben schien. Diese Locken waren unpraktikabel für die ‚echte’ Aeon, aber die Filmemacher haben ihr Bestes gegeben, um ihr eine exklusive Frisur zu bieten. Die Aufgabe, Therons langes blondes Haar in einen kurzen brünetten Bob zu verwandeln, fiel dem Haarkünstler Enzo Angileri zu, der Therons Haare für den Film färbte und frisierte. „Wir haben einige längere Strähnen ihr Gesicht einrahmen lassen. Als eine Hommage an diese Rammbockähnlichen Locken, die sich niemals bewegt haben”, erklärt Angileri. „Es war klar, dass sie sich bewegen musste, und wir wollten, dass sich das Haar mit ihr bewegt. Nicht steif und seltsam allerdings, und so mussten wir eben vom Original etwas abweichen.” Beim Aussehen von Trevor, Oren und anderen Mitgliedern der Regierung wählte Pasztor eine ungewöhnliche Herangehensweise. Bei einer frühen Anprobe mit Csokas drehte sie einen ‘40er Jahre’-Mantel linksherum, um Kusama eine ihrer Ideen über Schnitt und Stoff zu verdeutlichen. Beide waren auf Anhieb von dem „inside-out”-Look begeistert und Kusama ermutigte die Designerin, beim 1940er-Look zu bleiben, und ihn mit modernen Stretchelementen und ungewöhnlichen Proportionen zu vermischen. „Es war im Grunde eine Kombination eines 40er-Jahre Mantels mit einem Schnitt aus dem 18. Jahrhundert und besonderen Stickereien”, sagt Pasztor. „Bei Marton machten wir eine kürzere Jacke, die etwas moderner im Design erscheint. Wir wollten keine zu breiten Schultern und fanden diesen körperengen Schnitt, der auch militant wirkt, sehr treffend.” Den Effekt, den Kusama erreichen wollte, war eine sehr glatte Silhouette: „Die Kostüme haben eine Eleganz, wie man sie aus der ‚Alten Welt’ kennt”, sagt Csokas. „Die Aufmerksamkeit auf jedes Detail ist bemerkenswert, ob in den Stickereien oder dem Schnitt der Kostüme.” </p>]]></description><guid isPermaLink="false">5965</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>King Kong - das Mega-Special!</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/king-kong-das-mega-special-r5845/</link><description><![CDATA[<table id="table59" align="right" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="250"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font color="#ff6600"><b><font size="4">K I N G   K O N G</font></b></font></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50335.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50335" border="0"></a>    </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>REGIE</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0001392/">Peter Jackson</a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>STORY</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0909638/">Fran Walsh</a> &amp; <a href="http://www.imdb.com/name/nm0101991/">Philippa Boyens</a>  &amp; <a href="http://www.imdb.com/name/nm0001392/">Peter Jackson</a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>BESETZUNG</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><table cellspacing="1" cellpadding="1" id="table60"><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0915208/"><font size="1">Naomi Watts</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Ann Darrow</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0085312/"><font size="1">Jack Black</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Carl Denham</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0004778/"><font size="1">Adrien Brody</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Jack Driscoll</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0785227/"><font size="1">Andy Serkis</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">King Kong/Lumpy the Cook</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0068260/"><font size="1">Jamie Bell</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Jimmy</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0151419/"><font size="1">Kyle Chandler</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Bruce Baxter</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0150999/"><font size="1">Lobo Chan</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Choy</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0470981/"><font size="1">Thomas Kretschmann</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Captain Englehorn</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0661992/"><font size="1">Evan Parke</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Hayes</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0004988/"><font size="1">Colin Hanks</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Preston</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0838605/"><font size="1">John Sumner</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Herb</font></td></tr></table></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>SZENENAUSSCHNITTE</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50481.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50481" border="0"></a><br><b><span class="caption_thumb">King Kong NBC Preview Szenenausschnitte</span><br></b>Größe: 50.56 MB</p><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50482.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50482" border="0"></a><br><b><span class="caption_thumb">King Kong Ausschnitt von Jay Leno</span></b><br>Größe: 11.65 MB</p></td></tr></table><p>Mit seiner „Herr der Ringe“-Trilogie hat er Kinogeschichte geschrieben. Nun präsentiert der dreifache Oscar®-Gewinner Peter Jackson seine mitreißende Vision von einem der legendärsten Kinoklassiker und einem der großartigsten Filmabenteuer aller Zeiten: King Kong. </p><p>Als Regisseur, Produzent und Koautor erweckt Jackson diese einzigartige Kino-Ikone zu neuem Leben, die 1933 von Merian C. Cooper und Ernest B. Schoedsack für die Leinwand geschaffen wurde. Diese beiden ehemaligen Abenteurer inszenierten einst jenes unvergessene Bild eines gigantischen Affen auf dem Dach des Empire State Building, der seine menschliche Begleiterin vor dem Luftangriff der Doppeldecker schützt. Jackson versieht diese tragische ‚Die Schöne und das Biest’-Lovestory mit atemberaubender Action und packender Humanität und zeigt einen Kong, wie er bislang nie vorstellbar war: Einmal mehr präsentieren sich die mehrfach Oscar®-prämierten Effekt-Zauberer von Weta Digital Ltd. und von Weta Workshop Ltd. mit einer kreativen Meisterleistung.</p><p>Mit „King Kong“ erfüllt sich Jackson einen langjährigen Traum und setzt dabei auf die besten Elemente der Originalstory, auf den Adrenalinschub modernster Effekt-Magie sowie auf ein bewährtes Erfolgsteam, das schon bei „Der Herr der Ringe“ beteiligt war. Erneut verfasste Jackson das Drehbuch gemeinsam mit seinen langjährigen Mitarbeitern, der dreifachen Oscar®-Gewinnerin Fran Walsh und der Oscar®-Preisträgerin Philippa Boyens. Mit Jan Blenkin und Carolynne Cunningham produzierten Walsh und Jackson den Film unter der Flagge ihrer Firma WingNut Films.</p><blockquote><p><font><b>Kurzinhalt</b></font></p></blockquote><p>Wir schreiben das Jahr 1933, die Zeit der Großen Depression in Amerika. Wie so viele findet die Varieté-Schauspielerin Ann Darrow (die Oscar©-nominierte Naomi Watts) keine Arbeit. Sie lehnt faule Kompromisse ab und will ihre Seele nicht für eine Tingeltangel-Karriere verkaufen. Ziellos streift sie durch die Straßen von Manhattan. Bei ihrem verzweifelten Versuch, einen Apfel zu stehlen, wird sie von Regisseur Carl Denham (Jack Black) gerettet. Der schillernde Denham scheint ebenfalls ein eigenwilliges Verhältnis zum Eigentum zu haben: Kurz zuvor hat er die einzige Kopie seines unvollendeten Films gestohlen, weil das Studio dessen Fertigstellung verhindern wollte. Noch an diesem Abend will Carl seine Crew an Bord des Dampfers S. S. Ventura versammeln, um auf die geheimnisvolle Skull Island im fernen Singapur zu reisen, wo er seinen Abenteuerfilm vollenden will. Weil seine Hauptdarstellerin kurzfristig abgesprungen ist, kommt Ann dem Regisseur gerade recht. Die Schauspielerin reagiert skeptisch. Erst als sie erfährt, dass der gesellschaftskritische Bühnenautor Jack Driscoll (Oscar®-Preisträger Adrien Brody) das Drehbuch schreibt, lässt sie sich für die Rolle überreden – dass Driscoll den Job aus bloßer Geldnot übernahm, ahnt Ann noch nicht.</p><p>Mit der naiven Schauspielentdeckung und einem genötigten Drehbuchautor an Bord verlässt Denhams Film-Dampfer den Hafen von New York und beginnt eine Reise, deren Verlauf sich niemand an Bord je hätte erträumen können. </p><blockquote><p><font><b>Unglaublich: über 1,8 Gigabytes Downloads zu King Kong</b></font></p></blockquote><p>Wir von <a href="http://www.treknews.de">TREKNews</a> haben selbstverständlich für Euch weder Kosten noch mühen gescheut und bringen Euch das wohl dickste Downloadpaket das wir je zu einem Film hatten: über 1,8 Gigabyte an Material wartet auf Euch. Mit dabei: Alle Ausgaben von Peter Jacksons Production Diary, Bilder und Videos von der Weltpremiere, Trailer in HDTV 1080p und vieles mehr! Viel Spaß beim Downloaden!</p><div align="center"><table border="0" width="420" id="table61" cellspacing="6" cellpadding="6"><tr><td bgcolor="#000000"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_859.html">Trailer</a></b></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><table id="table62" width="100%"><tr><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1071.html">Teaser</a><br><span class="categories_info">8 Dateien, 399.65MB,</span></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1072.html">Trailer 1</a><br><span class="categories_info">1 Dateien, 15.68MB</span></b></td></tr><tr><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1076.html">Trailer 2</a><br><span class="categories_info">4 Dateien, 435.35MB,</span></b></td></tr></table></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1073.html">Specials &amp; Featuretten</a></b></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><table id="table64" width="100%"><tr><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1077.html">A look inside</a><br><span class="categories_info">3 Dateien, 219.73MB</span></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1078.html">Peter Jacksons Production Diary</a><br><span class="categories_info">36 Dateien, 541.88MB</span></b></td></tr></table><table id="table63"><tr><td align="center" valign="top"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50480.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50480" border="0"></a><br><b><span class="caption_thumb">King Kong: Naomi Watts bei Jay Leno</span></b><br>Größe: 59.39 MB</td><td align="center" valign="top"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50481.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50481" border="0"></a><br><b><span class="caption_thumb">King Kong NBC Preview Szenenausschnitte</span></b><br>Größe: 50.56 MB</td><td align="center" valign="top"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50482.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50482" border="0"></a><br><b><span class="caption_thumb">King Kong Ausschnitt von Jay Leno</span><br></b>Größe: 11.65 MB</td></tr></table></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1079.html">King Kong World Tour</a></b></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><table id="table65" width="100%"><tr><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1081.html">Berlin</a><br><span class="categories_info">27 Dateien, 93.76MB</span></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1087.html">London</a><br><span class="categories_info">54 Dateien, 14.28MB</span></b></td></tr><tr><td width="0"><b>» </b></td><td><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1080.html">New York</a><br><span class="categories_info">71 Dateien, 24.74MB</span></b></td></tr></table><table id="table66"><tr><td align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50673.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50673" border="0"></a><br><b><span class="caption_thumb">King Kong Premiere Berlin - Realmedia</span></b><br>Größe: 19.80 MB</td><td align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50674.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50674" border="0"></a><br><b><span class="caption_thumb">King Kong Premiere Berlin - WMV</span></b><br>Größe: 7.94 MB</td><td align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50675.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50675" border="0"></a><br><b><span class="caption_thumb">King Kong Premiere Berlin - Quicktime</span></b><br>Größe: 60.09 MB</td></tr></table></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b><font size="3">» </font><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1074.html"><font size="3">Szenenbilder</font></a></b></p></td></tr></table></div><blockquote><p><font><b>Ein junger Träumer begegnet einer klassischen Story</b></font></p></blockquote><table id="table67" align="right" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="315"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>BILDERGALERIEN</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1074.html">Szenenbilder</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50327.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50327" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50328.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50328" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50329.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50329" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50330.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50330" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50331.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50331" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50332.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50332" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50333.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50333" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50676.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50676" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50677.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50677" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50678.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50678" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50679.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50679" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50680.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50680" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50681.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50681" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50682.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50682" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50683.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50683" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50684.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50684" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50685.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50685" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50686.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50686" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50687.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50687" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50688.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50688" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50689.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50689" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50690.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50690" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50691.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50691" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50692.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50692" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50693.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50693" border="0"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1079.html">King Kong World Tour</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1081.html">Berlin</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1085.html">Am roten Teppich</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50519.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50519" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50520.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50520" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50521.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50521" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50522.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50522" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50523.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50523" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50524.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50524" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50525.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50525" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50526.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50526" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50527.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50527" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50528.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50528" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50529.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50529" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50530.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50530" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50531.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50531" border="0"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1079.html">King Kong World Tour</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1081.html">Berlin</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1086.html">Pressekonferenz</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50532.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50532" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50533.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50533" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50534.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50534" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50535.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50535" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50536.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50536" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50537.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50537" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50538.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50538" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50539.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50539" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50540.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50540" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50541.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50541" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50542.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50542" border="0"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1079.html">King Kong World Tour</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1087.html">London</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1089.html">Am roten Teppich</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50619.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50619" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50620.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50620" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50621.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50621" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50622.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50622" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50623.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50623" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50624.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50624" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50625.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50625" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50626.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50626" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50627.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50627" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50628.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50628" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50629.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50629" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50630.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50630" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50631.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50631" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50632.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50632" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50633.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50633" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50634.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50634" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50635.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50635" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50636.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50636" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50637.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50637" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50638.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50638" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50639.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50639" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50640.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50640" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50641.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50641" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50642.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50642" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50643.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50643" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50644.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50644" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50645.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50645" border="0"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1079.html">King Kong World Tour</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1087.html">London</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1090.html">Party</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50663.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50663" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50664.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50664" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50665.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50665" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50662.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50662" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50646.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50646" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50647.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50647" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50648.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50648" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50649.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50649" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50650.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50650" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50651.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50651" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50652.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50652" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50653.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50653" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50654.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50654" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50655.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50655" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50656.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50656" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50657.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50657" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50658.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50658" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50659.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50659" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50660.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50660" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50661.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50661" border="0"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1079.html">King Kong World Tour</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1087.html">London</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1088.html">Pressekonferenz</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50666.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50666" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50667.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50667" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50668.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50668" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50669.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50669" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50670.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50670" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50671.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50671" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50672.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50672" border="0"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1079.html">King Kong World Tour</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1080.html">New York</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1083.html">Am roten Teppich</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50543.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50543" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50544.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50544" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50545.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50545" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50546.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50546" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50547.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50547" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50548.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50548" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50549.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50549" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50550.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50550" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50551.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50551" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50552.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50552" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50553.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50553" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50554.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50554" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50555.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50555" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50556.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50556" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50557.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50557" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50558.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50558" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50559.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50559" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50560.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50560" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50561.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50561" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50562.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50562" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50563.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50563" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50564.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50564" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50565.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50565" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50566.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50566" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50567.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50567" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50568.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50568" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50569.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50569" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50570.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50570" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50571.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50571" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50572.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50572" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50573.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50573" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50574.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50574" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50575.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50575" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50576.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50576" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50577.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50577" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50578.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50578" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50579.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50579" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50580.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50580" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50581.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50581" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50582.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50582" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50583.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50583" border="0"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1079.html">King Kong World Tour</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1080.html">New York</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1084.html">Party</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50584.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50584" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50585.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50585" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50586.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50586" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50587.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50587" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50588.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50588" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50589.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50589" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50590.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50590" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50591.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50591" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50592.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50592" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50593.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50593" border="0"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="justify"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1079.html">King Kong World Tour</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1080.html">New York</a> » <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1082.html">Photocall</a></b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_50594.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50594" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50595.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50595" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50596.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50596" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50597.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50597" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50598.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50598" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50599.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50599" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50600.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50600" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50601.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50601" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50602.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50602" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50603.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=50603" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_50604.html"><img 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einen so großen Eindruck, dass ich noch an diesem Abend beschloss, Regisseur zu werden. Ich dachte: ‚Ich will Filme machen. Ich will genau solche Filme machen wie King Kong.’ Dieser Film hatte eine nachhaltige Wirkung auf mich.“</p><p>Dass ausgerechnet King Kong zum Auslöser seiner Filmkarriere wurde, verdeutlicht, wie visionär und fantasievoll Jackson schon als Kind war. Das RKO- Meisterwerk von 1933 war seiner Zeit weit voraus. Mit einer Kombination aus bahnbrechenden visuellen Effekten (Einzelbild-Animation, Rückprojektion, mehrschichtige Glasplatten-Hintergründe, detailgenaue Miniaturmodelle) erzählt der Film die fantastische Geschichte eines gigantischen Affen, der in der Wildnis einer geheimnisvollen Insel gefangen und per Schiff nach New York City gebracht wird, wo sich sein tragisches Schicksal erfüllen soll. </p><p>Bei seinem ersten Kinostart spielte der Film über 1,75 Millionen Dollar ein und rettete das vom Bankrott bedrohte Studio RKO. Der Film erlebte bis in die 50er Jahre regelmäßig Wiederaufführungen. 1991 wurde King Kong vom National Film Preservation Board der Library of Congress in das National Film Registry aufgenommen. Auch sieben Jahrzehnte nach seiner Erstaufführung lebt der Mythos King Kong weiter, beeinflusst bis heute Filmhistoriker, Künstler und Autoren.</p><p>Jene schicksalhafte Fernsehnacht hatte für den jungen Peter Jackson Folgen: Drei Jahre später, als Zwölfjähriger, machte er sich an seine eigene Version des Klassikers. Ein Schal seiner Mutter diente als Fell des Gorillas, ein Drahtgestell machte Kong beweglich. Für das Dach des Empire State Building benutzte er ein Modell aus Pappe – schon der kleine Peter erwies sich als effekteffizient und bemalte lediglich die Vorderseite, weil die Rückansicht nie im Bild sein würde. Die Skyline von New York City malte er auf ein Leintuch – wovon seine Mutter nie etwas erfahren hat. </p><p>Leider wurde der Film nie fertiggestellt. Doch die Kulissen von einst, der kleine Kong, das Empire State Modell und das bemalte Betttuch existieren noch heute. Auch seine Idee sollte Jackson nie vergessen. </p><p>Seine langjährige Mitarbeiterin, die Drehbuchautorin Philippa Boyens sagt dazu: „Für viele Filmemacher, nicht nur für Peter, gehört das King Kong Original zu den Schlüsselerlebnissen: Hier erreicht Kino das schier Unmögliche und schafft etwas Außergewöhnliches. Ein gigantischer Gorilla in New York? Wie absurd? Aber gerade die Möglichkeiten, mit denen ein Film diese Geschichte erzählen kann, unterscheidet Kino vom Buch oder einer Erzählung. Darin liegt bis heute die Faszination für das Publikum - und diese Faszination möchten wir mit unserem Kong erneut bieten.“ </p><p>Anfang der 90er Jahre hatte sich Jackson mit mehreren Filmen einen Ruf als Regisseur mit unverkennbarer Handschrift erworben. Für seine hochgelobten „Himmlische Kreaturen“ (Heavenly Creatures) bekam er 1994 eine Oscar©-Nominierung für das Beste Drehbuch. </p><p>1996 widmete er sich erneut seinem Traum von King Kong und entwickelte das Drehbuch für einen Kinofilm. „Unsere Version von 1996 war stark an den Hollywood-Stil angelehnt, eine Abenteuerstory mit vielen Gags und witzigen Dialogen“, erinnert sich Jackson. Große Affen und andere Riesenkreaturen kamen mit Filmen wie „Mein großer Freund Joe“ oder „Godzilla“ zwar in Mode, dennoch legte Universal das Jackson-Projekt, zu dessen großen Enttäuschung, zunächst auf Eis. Jackson wandte sich einem anderen ambitionierten Vorhaben zu, das ihn sieben Jahre seines Lebens beschäftigen sollte: Der Trilogie von „Der Herr der Ringe“.</p><p>Um dieses Großprojekt zu verwirklichen, drehte der Regisseur in seiner Heimat Neuseeland alle drei Teile gleichzeitig – ein einzigartiges Unternehmen in der Filmgeschichte. Nach 274 Drehtagen in über 16 Monaten kam 2001 „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ in die Kinos. 2002 folgte „Der Herr der Ringe: Die zwei Türme“ und 2003 schließlich „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“. </p><p>Noch bevor Jackson und sein Team bei der Oscar®-Verleihung für ihre Trilogie vielfach ausgezeichnet wurden, schmiedete der Regisseur bereits neue Pläne für sein King Kong-Remake. Noch unter dem Eindruck, eines der größten Fantasy-Abenteuer der Weltliteratur erfolgreich auf die Leinwand gebracht zu haben, wollte er die Geschichte des großen Affen nunmehr ganz anders umsetzen als bei seinen Versuchen von 1996.</p><p>„Unsere Lektion aus ‚Der Herr der Ringe’ lautete: Je fantastischer deine Story, desto stärker muss sie in der Wirklichkeit verankert sein“, erläutert Jackson, „unser King Kong spielt in den 30er Jahren, deshalb zeigen wir ein sehr realistisches Bild dieser Zeit. Das Gefühl für Echtheit sollte nie verloren gehen. Das ist eine Geschichte des Überlebens, über die Liebe und das Mitgefühl für diese große Bestie. Aber diese Story wird sehr bodenständig und realistisch erzählt. Nur weil es fantastische Elemente in einer Geschichte gibt, sollte ein Regisseur nicht in einen fantastischen Stil verfallen. Für mich ist es viel interessanter, Fantasie durch das Fenster der Wirklichkeit zu zeigen und alles so realistisch wie möglich zu schildern. Durch das Furnier zur realen Welt wirkt Fantasie viel außergewöhnlicher. Mit ‚Herr der Ringe’ haben wir definitiv einige Lektionen gelernt, die wir 1996 noch nicht kannten. Mit diesen Erfahrungen haben wir das Drehbuch völlig überarbeitet.“ Derart als Regisseur gereift konnte Jackson für seine King Kong-Version nun Realität und Fantasie elegant verknüpfen. „Der Original King Kong von 1933 ist mein absoluter Lieblingsfilm“, berichtet Jackson, „vermutlich war genau das der Grund für mich, ein Remake zu machen. Ich dachte mir einfach, es müsste absolut faszinierend sein, diese wundervolle Geschichte mit modernster Technologie neu zu erzählen. Ich habe das King Kong-Remake als Fan gemacht, der eine High-Tech-Version dieser großartigen Story sehen wollte.“</p><p>Jackson fährt fort: „Es ist schon seltsam, wie lange King Kong bereits zu meinem Leben gehört. Seit 35 Jahren ist dieser Film mein absoluter Liebling. Mit dem Remake ist ein unglaublicher Traum für mich wahr geworden – ich hätte nie gedacht, dass ich ihn jemals tatsächlich verwirklichen könnte. Dass ausgerechnet ich derjenige bin, der dieses Remake macht, hat meine Liebe zu King Kong für immer zementiert. Ich fühle mich Kong sehr verpflichtet, weil er es war, der meine Karriere als Filmemacher begründete. Ich wollte ihm die Ehre erweisen, seine Story in neuer Fassung zu erzählen. Wenn mir das gut gelänge, könnte ich mich damit für den Gefallen revanchieren, den ich ihm schon lange schuldig bin.“</p><blockquote><p><font><b>Die Schauspielerin, der Regisseur, der Dramatiker und die Crew</b></font></p></blockquote><p>Jackson lässt seine Geschichte ganz bewusst wie das Original in der Zeit der Großen Depression von 1933 spielen. „Auch bei mir sollte der Höhepunkt des Films auf dem Dach des Empire State Building stattfinden. Die berühmte Sequenz mit dem Luftangriff der Doppeldecker wäre in der heutigen Zeit allerdings nicht glaubhaft. Zudem fehlt der modernen Welt weitgehend der Reiz des Geheimnisvollen. In den 30er Jahren konnte man noch daran glauben, dass es einen Fleck auf der Welt gibt, der noch nicht entdeckt wurde. Dass eine kleine Insel im Ozean existiert, die auf keiner Karte verzeichnet ist.“</p><p>Das New York von 1933 spielt zugleich eine bedeutende Rolle für die weibliche Hauptfigur Ann Darrow. Als Schauspielerin im Varieté verdient sie ihren Lebensunterhalt damit, die Menschen mit Songs, Satire und Slapstick zum Lachen zu bringen. So ausgelassen sie auf der Bühne wirkt, so unglücklich verläuft ihr wahres Leben. Ihre spürbare Traurigkeit ist allgegenwärtig, gleichsam ein Spiegelbild der Großen Depression. Wie viele andere verliert auch Ann ihren Job. Als sie zur Arbeit gehen will, findet sie das Theater geschlossen. In dieser ausweglosen Situation begegnet sie Denham, der sie überredet, an Bord der Ventura zu kommen – eine Entscheidung, die ihr Leben verändern sollte. </p><p>Auf der Suche nach einer geeigneten Schauspielerin, die diese vielschichtige Rolle der Ann mit all ihrer Melancholie, ihrem Überlebensinstinkt und ihrer Charakterstärke verkörpern könnte, erinnerte sich Jackson an die Oscar®-nominierte Naomi Watts. Seit ihrer grandiosen Darstellung in „Mulholland Drive“ von David Lynch hatte er sie als Wunschkandidatin für ein künftiges Projekt vorgemerkt. </p><p>„Ich dachte, ‚Wow, mit ihr möchte ich eines Tages einmal arbeiten’“, erinnert sich Jackson, „sie ist eine großartige Schauspielerin, so ehrlich und wahrhaftig. Jeder Moment ihrer Darstellung wird von emotionaler Wahrhaftigkeit getragen. Man kann das in ihren Augen erkennen. So sehr ich sie als Fan bewunderte, hatte ich Naomi doch noch nie getroffen. Bei der Besetzung von King Kong suchten wir jemanden, der jene Rolle spielen konnte, die durch Fay Wray unsterblich geworden ist. Ich dachte mir: ‚Das könnte die passende Gelegenheit sein, mit Naomi zu arbeiten.’“</p><p>Während Jackson mit seinem Team in London mit der Postproduktion von „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ beschäftigt war, traf er sich mit Watts zum Essen. Sehr schnell war er überzeugt, mit ihr die würdige Nachfolgerin für Fay Wray gefunden zu haben. </p><p>Für Watts fiel die Wahl ebenso schnell. „Bei der Entscheidung für einen Film gibt es viele Elemente, die man bedenken muss. An erster Stelle steht bei mir der Regisseur. Ich kannte fast alle Arbeiten von Peter und war begeistert, als ich seinen Anruf bekam. Damals gab es noch kein Skript. Aber ich kannte das Original und mochte seine Idee eines Remakes. Mit den großartigen Drehbüchern, die Fran Walsh und Philippa Boyens zuvor geschrieben hatten, war ich von dem Projekt überzeugt. Ich gab meine Zusage ohne eine Skriptseite vorher gesehen zu haben.“ </p><p>Als sie später das Drehbuch bekam, wurden die Erwartungen der Schauspielerin noch übertroffen. „Beim Lesen dachte ich ‚wow, hier steckt so viel drin’. Das war anders als alles, was ich bislang gemacht habe. Bei allem Spektakel besitzen die Figuren eine große Tiefe. Die Story ist unglaublich menschlich“, erläutert Watts. </p><p>Die Schauspielerin fährt fort: „Mich interessiert an einem Film die Dynamik, vor allem in den Beziehungen. Hier bieten sich zahlreiche Möglichkeiten, die Untiefen des menschlichen Verhaltens auszuloten. Zudem gibt es einen großen Spaßfaktor: Action, Verfolgungsjagden, Humor, Gesang und sogar Tanz.“</p><p>Einige Zeit später arrangierte Jackson ein gemeinsames Treffen von Watts mit Walsh und Boyens sowie mit jener Schauspielerin, deren Karriere auf immer mit ihrer Rolle als Schönheit verbunden ist, die ein Biest namens Kong verzauberte: Fay Wray. Die Filmemacher hofften nicht nur, dass sie dabei Wray zu einem Gastauftritt überreden konnten – sie wollten die legendäre Leinwandschönheit und einzige Überlebende der damaligen Originalbesetzung ganz einfach kennen lernen.</p><p>Das Treffen fand in der New Yorker Wohnung eines Freundes von Wray statt. An diesem Winterabend plauderte man darüber, wie es war, in der Filmindustrie der 30er Jahre zu arbeiten. Im Jahr von King Kong drehte Wray noch ein Dutzend weiterer Filme, der Luxus langer Proben oder Pausen war unbekannt. Arbeit war Arbeit, die Unterhaltungsindustrie sollte die Menschen von der trostlosen Wirtschaftslage ablenken. Die Erzählungen der Hollywood-Ikone inspirierte an diesem Abend zu so vielen Fragen, dass Watts Bedenken hatte, die alte Dame zu überfordern. Aber Wray antwortete mit viel Elan und großer Deutlichkeit: „Ich fühlte mich wie in einem altmodischen Filmdialog“, erinnert sich Watts an den Abend. </p><p>Als Jackson seine Schauspielerin Naomi als neue Ann Darrow vorstellt, scherzte Wray: „Ich bin Ann Darrow!“. Auch nach fast 100 Filmen in ihrer Karriere hat Wray bis heute ein ganz besonderes Verhältnis zu ihrer damaligen Glanzrolle. </p><p>„Einer der Gründe für meine Zusage lag auch darin, dass Peter von diesem Film schon so lange, seit er neun Jahre alt war, begeistert ist“, erläutert Watts, „an diesem Abend beobachtete ich sein Verhalten gegenüber Fay. Sie hat ihn offensichtlich sehr berührt. Welcher neunjährige Junge verliebt sich schon in eine Schauspielerin? Und nun traf er sie leibhaftig. Das wirkte schon sehr anrührend.“ </p><p>Watts fühlte sich außerordentlich geehrt, als ihr Wray am Ende des Abends zuflüsterte: „Ann Darrow ist in guten Händen!“.</p><p>Ihr zunehmend schlechter Gesundheitszustand verhinderte leider den geplanten Gastauftritt von Wray. Als im August 2004 ihr Tod verkündet wurde, sagte Jackson: „Ihre ikonenhafte Schönheit ist im Film unsterblich. Aber wer das Glück hatte, Fay zu treffen, wird ihren Witz, ihre Energie, ihren Stil und ihren Charme nie vergessen.“</p><p>Während Ann Darrow als Schönheit bei King Kong in Erinnerung ist, ist Carl Denham der schillernde Drahtzieher in der Geschichte. „Ursprünglich dachten wir an einen älteren Denham, ganz wie im Original. Wir suchten nach einem Darsteller, der wie Robert Armstrong um die 50 Jahre alt war“, erläutert Jackson, „doch dann kam uns die Idee, unseren Denham jünger zu machen. Ausschlaggebend war der Film ‚School of Rock’, von dem unsere Kinder begeistert waren. In den Weihnachtsferien haben wir uns den Film wohl ein Dutzend Mal angeschaut und wir liebten alle diesen Jack Black. Irgendwann kam mir der Gedanke, dass er ein perfekter Denham sein könnte.“</p><p>Der Regisseur fährt fort: „Unser Denham sollte eine Art junger Orson Welles sein, ein Unternehmer, der in den 30er Jahren das Mercury Theatre in New York leitete. Er besitzt eine Energie und die Fähigkeit, alle Menschen von seiner Vision zu begeistern. Er würde alles tun, um seinen Film zu verwirklichen. Er ist ehrgeizig und ein bisschen ein Halunke – ganz so wie Orson Welles. Orson würde sich das Geld für einen Film geben lassen und damit einen völlig anderen Film drehen. Mit diesem Ansatz fanden wir mit Jack Black die perfekte Besetzung.“</p><p>So selbstsicher Denham nach außen wirkt, treibt ihn eine ähnliche Verzweiflung wie Ann Darrow. „Jeder im Film ist auf seine Art von Verzweiflung getrieben“, erläutert Jackson, „sei es die Depression durch die allgemeine Wirtschaftslage oder die Depression eines Filmemachers, der nicht ganz ehrlich mit seinen Investoren war und nun überambitioniert sein möchte. Diese Ausgangslage sorgt für den notwendigen Druck, auf den die Figuren reagieren müssen und der die Geschichte vorantreibt.“</p><p>Während der Countdown läuft, muss Denham seine verschwundene Hauptdarstellerin ersetzen, seine Crew samt der gestohlenen Kopie seines unfertigen Films auf die Ventura bringen und mit dem Dampfer den Hafen verlassen, bevor ihn die vom Studio längst alarmierte Polizei erwischt. Carls große Hoffnung liegt darin, die geheimnisvolle Skull Island zu finden, um dort mit atemberaubenden Aufnahmen sein Abenteuer-Opus zu vollenden und so die ignoranten Studiobosse zu blamieren. </p><p>Jackson über Denham: „Jack bringt seinen wunderbaren Sinn für Humor in die Rolle ein, was für diese Figur sehr wichtig ist. Wir wollten Denham nicht zum Bösewicht machen. Er ist einfach ein Typ, dessen Leidenschaft und Begeisterung bisweilen dazu führt, dass er falsche Entscheidungen trifft. Dank des Humors und der Frechheit, mit der Jack die Rolle spielt, erlebt man ihn nicht als Verbrecher, sondern vielmehr als eine Figur mit kleinen Fehlern. Denham sollte kein schlechter Mensch sein, sondern jemand, der einfach oft falsche Entscheidungen trifft.“</p><p>Black traf sich mit den Filmemachern in Los Angeles und nahm die Rolle sofort an. „Es ist eine ganz andere Situation, wenn die erste Wahl für die Besetzung sofort zusagt“, erläutert Jackson, „für einen Regisseur ist es wunderbar, wenn jene Schauspieler, die ganz oben auf der Wunschliste stehen, bei einem Projekt dabei sind. Das vermittelt von Anfang an ein gutes Gefühl.“</p><p>Nach seiner Zusage machte sich Black Gedanken, wie er die Figur des Denham anlegen sollte. „Als ich die Rolle bekam, habe ich viel nachgedacht“, sagt der Schauspieler, „ich überlegte, ob mich Peter nur deshalb besetzte, weil ich ihm ähnlich sehe, wir haben ja die gleiche Figur und die gleiche Größe. Wenn dich ein Regisseur engagiert, den Regisseur in seinem Film-im-Film zu spielen, liegt es nahe, dass er sich damit ein bisschen selbst porträtieren möchte. Also beobachtete ich Jackson heimlich, um ihn genauer zu studieren. Aber ich stellte bald fest, dass dies die falsche Methode war. Peter ist nicht so unsicher wie Carl. Er tobt nicht aus Wut oder Leidenschaft. Und er ist in keinster Weise so verzweifelt, wie ich mir Carl vorstellte.“</p><p>Schließlich kam Black auf die Idee, sich bei seiner Figur an dem Zirkuspionier P. T. Barnum zu orientieren. „Carl ist der kämpfende Künstler, zumindest hält er sich dafür“, erläutert Black, „er hat ein großes Ego und glaubt, dass er höchste Anerkennung verdient. Hinter dieser stolzen Fassade sieht es allerdings ganz anders aus. Carl hat große Angst zu versagen - und genau das treibt ihn an.“ </p><p>Die Figur des Jack Driscoll, der im Original einen raubeinigen Ersten Maat spielt, entwickelten Jackson, Walsh und Boyens ebenfalls weiter. „Ich wollte ein Remake, aber keine neue Interpretation von King Kong machen,“ erläutert Jackson, „ich wollte der Originalgeschichte treu bleiben, allerdings haben wir einige Figuren verändert. Jack Driscoll als Macho, wie ihn Bruce Cabot damals spielte, hätte für mich nicht funktioniert. Schließlich gibt es mit Kong bereits einen Macho im Film. Wir fanden es deshalb spannender, Driscoll entgegen diesem Typ anzulegen.“</p><p>Aus dem abenteuerlichen Seemann Driscoll wurde ein Intellektueller, ein Dramatiker in New York, der gesellschaftskritische Theaterstücke in der Tradition von Eugene O’Neill, Clifford Odets oder Arthur Miller schreibt – eine Figur bei Eugene O’Neill heißt übrigens Jack Driscoll, der Autor soll mit den Filmemachern des Originals befreundet gewesen sein. Weil sich sozialkritische Aufklärung 1933 schlechter verkauft als realitätsferne Zerstreuung, willigt Driscoll ein, seinem Freund Carl Denham als Autor für dessen Abenteuerfilm zu helfen.</p><p>„Wir entwickelten die Figur von Driscoll ohne dabei an einen bestimmten Schauspieler zu denken“, berichtet Jackson, „wir wollten die Rolle zunächst ganz einfach verändern. Als wir schließlich über die Besetzung nachdachten, stand Adrien Brody sofort ganz oben auf unserer Wunschliste. Wir waren in London für die BAFTA Verleihung, Adrien drehte gerade in Schottland. Wir vereinbarten ein Treffen in unserem Hotel und Brody gab sofort seine Zusage.“</p><p>Kaum hat Driscoll seinen Fuß auf Skull Island gesetzt, verändert sich der sensible Dramatiker sofort. „Wenn es die Situation verlangt, wird aus Driscoll ein Abenteurer“, erläutert Jackson, „das ist eine schwierige Rolle. Wir haben viele Filme von Adrien gesehen, darunter natürlich auch ‚Der Pianist’. Wir dachten, er wäre absolut wundervoll für diesen Part. Zum dritten Mal hatten wir das Glück, dass unsere erste Wahl für die Rolle sofort zusagte. Es ist einfach fantastisch, wenn man die Traumbesetzung für seinen Film bekommt.“ </p><p>Brody erinnert sich an das Treffen in London: „Ich bin ein Fan des Originals. Ich erinnere mich aus meiner Jugend noch sehr gut daran, aber sah mir den Film vor dem Treffen mit Jackson nochmals an. Ich hatte zahlreiche Vorschläge für das Remake aufgeschrieben – dabei wusste ich gar nicht, ob ich die Rolle überhaupt bekommen würde. Üblicherweise gibt es immer eine Reihe von Kandidaten, die für einen Part in Frage kommen. Aber bei diesem Treffen sagten die Filmemacher ganz direkt: ‚Wir wollen, dass du die Rolle übernimmst’ – das war schon sehr außergewöhnlich.“ </p><p>„Mir lag an einer starken Figur, die nicht dem Stereotyp des ‚Action Hero’ entspricht, aber durchaus in der Lage ist, ein Held zu sein sehr viel“, fährt Brody fort, „zudem wollte ich schon immer einmal in einem Film spielen, der eine zeitlose Fabel ist.“</p><p>Wie seine Kollegin Watts war auch Brody fasziniert von Jacksons Konzept, bei aller Fantasie die Realität nicht zu vergessen. „Mir gefällt an Peter, Fran und Philippa, dass sie in einer unrealistischen Welt die Bezüge zur Wirklichkeit nie außer Acht lassen. Ich habe Peter absolut vertraut, weil er dieses Talent schon oft bewiesen hat. Er hat seine Vision, der man ganz einfach folgen muss.“ </p><p>Als Kapitän der Venture wurde Thomas Kretschmann engagiert, der mit Brody bereits in „Der Pianist“ spielte. Mit seinem verrosteten Schiff reiste Captain Englehorn bereits rund um den Globus, transportierte exotische Tiere für Zoos und machte nebenbei noch einige nicht ganz saubere Geschäfte. </p><p>Kretschmann war fasziniert von seinem neuen Arbeitsplatz: „Bei ‚Herr der Ringe’ dachte ich, dieser wunderschöne Film wäre in einem riesigen Studio in Neuseeland entstanden. Als ich dort ankam war ich überrascht, dass alles eher wie ein großer Spielplatz wirkte, einige Szenen drehte man sogar auf dem Parkplatz. Entscheidend ist allerdings, was mit diesen Szenen passiert. Es ist schon pure Kino-Magie, aus solchen Szenen auf einem Parkplatz etwas Wunderbares wie King Kong zu zaubern.“ </p><p>Für die Rolle von Preston, Denhams unermüdlichem Assistenten, wurde Colin Hanks engagiert, der zuvor mit Jack Black in „Nix wie raus aus Orange County“ spielte. Zu Beginn ist Preston der fleißige, gleichwohl schon lange unter seinem Boss leidende Assistent von Denham. Je mühseliger und gefährlicher die Reise wird, desto mehr wird aus dem jungen Idealisten ein Realist mit eigenem Gewissen, der sich zunehmend von seinem immer skrupelloser werdenden Chef abwendet.</p><p>Wie Kretschmann war auch Hanks beeindruckt vom Arsenal der Spezialeffekte, die bei dem Projekt zum Einsatz kamen. Noch mehr allerdings begeisterte ihn, wie sehr Jackson die Vorschläge seiner Schauspieler berücksichtigte. „Es ist zwar eine enorm große Produktion, zugleich wird die Geschichte auf eine sehr persönliche Art erzählt“, berichtet Hanks, „ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich in einem der größten Filme die Möglichkeit bekäme, eigene Vorschläge zu meiner Figur so umsetzen zu können. Peter verhält sich wie ein Kind, das mit seinem Spielzeug spielt - nur sind die Spielzeuge hier eben sehr groß und sehr teuer. So fantastisch die Elemente seines Films sein mögen, steht die menschliche Geschichte immer im Mittelpunkt. Peter erzählt gerne persönliche, dramatische Storys, allerdings erzählt er sie gerne auf einer sehr großen Leinwand.“ </p><p>Jimmy, das jüngste Crewmitglied der Venture, wird vom 19jährigen Jamie Bell gespielt. Als der clevere Waise seine Chance auf ein Abenteuer sieht, geht er als blinder Passagier an Bord. Laut Seegesetz müsste Jimmy nach seiner Entdeckung am nächsten Hafen ausgesetzt werden, doch seine Zähigkeit und schnelle Auffassungsgabe überzeugen den Ersten Maat Hayes, ihn an Bord zu behalten. Er ermutigt ihn zum Lernen, um im Leben mehr zu erreichen. Jimmy nimmt diesen Ratschlag etwas zu wörtlich als er in der New Yorker Bibliothek eine Ausgabe von Joseph Conrads Klassiker „Herz der Finsternis“ entwendet. </p><p>Bell sieht Ähnlichkeiten zwischen Marlow, dem Erzähler in Conrads Novelle und der Figur von Carl Denham. „Skrupellos nimmt Denham diese Leute mit auf eine gefährliche Reise in ein unbekanntes Gebiet. Er weiß sehr wohl, dass dort allen etwas Unheimliches erwartet. Warum kehrt er nicht einfach um? Hayes fasst es einmal sehr gut zusammen, als er zu Jimmy sagt: ‚Ein Teil von ihm möchte zurück. Aber ein anderer Teil möchte auf diese Insel, um das zu besiegen, was ihm Angst macht.“ </p><p>Evan Parke spielt die Figur des Ersten Maats Hayes, einem Veteranen der 369th Division der 24th Infantry, jener ersten vollständig schwarzen Armee-Einheit, die im Ersten Weltkrieg kämpfte. Trotz dieser Erfahrung ahnt Hayes schon früh, dass diese Reise verdammt gefährlich werden würde. „Das Meer steht für Abenteuer und neue Erfahrungen“, sagt Parke, „es ist schon merkwürdig, dass die Menschen bis heute behaupten, es wäre auf dieser Welt schon alles entdeckt worden – was wohl kaum der vollen Wahrheit entspricht.“</p><p>Als Hommage an Bruce Cabot, der im Original den Jack Driscoll spielte, wurde die Figur des Bruce Baxter eingeführt, einem arroganten und aufdringlichen Typen, der von Kyle Chandler verkörpert wird. Für Chandler war dieses Remake ein unwiderstehliches Angebot: „Jedes Kind wäre begeistert, einen riesigen Gorilla zu erleben, der gegen einen Dinosaurier kämpft. Der im Käfig per Schiff nach New York gebracht wird, wo er ausbricht, um seine Freundin zu suchen und schließlich auf das höchste Gebäude klettert, wo er von Flugzeugen angegriffen wird. Das ist einfach eine großartige Story. Ich glaube, deswegen wollte Peter diesen Film drehen. Dieser Stoff hat ihn gefesselt - und ähnlich wird es wohl nun erneut sehr vielen Menschen ergehen.“</p><blockquote><p><font><b>Die Erschaffung eines einzigartigen Affen</b></font></p></blockquote><p>Eine entscheidende Frage des Remakes war, wie Kong am besten zum Leben erweckt werden sollte. </p><p>Philippa Boyens dazu: „Vom ersten Moment der Planung war es Peter wichtig, dass aus Kong kein Monster werden sollte. Er sollte ein Silberrücken sein, der nun eben einmal 7,5 Meter hoch und 4000 Kilo schwer ist. Dieser Kong war kein Monster und er sollte nicht vermenschlicht werden.“</p><p>Jackson über seine zentrale Figur: „Wir gingen davon aus, dass Kong der letzte Überlebende seiner Art ist. Seine Eltern und seine möglichen Geschwister sind tot. Er ist der letzte riesige Gorilla, der auf Skull Island lebt. Man muss sich Kong als sehr einsame Kreatur vorstellen, er ist ein absoluter Einsiedler. Vermutlich führt er die einsamste Existenz, die man sich vorstellen kann. Fast täglich muss er Überlebenskämpfe mit den furchteinflößenden Dinosauriern der Insel bestehen, die vielen Narben auf seinem Körper zeugen davon. Ich schätze, dass Kong etwa 100 bis 120 Jahre alt ist. In seinem langen Leben hat er niemals Mitgefühl für ein anderes Wesen empfunden, er hat immer ein sehr brutales Leben geführt.“</p><p>Bei ihrer Gestaltung des Kong orientierten sich die Autoren stark am Konzept des Originals von 1933, zugleich wollten sie dem Silberrücken von 2005 einen größeren Freiraum bieten. Die Bewohner von Skull Island haben die gigantischen Gorillas seit jeher vergöttert. Schon immer war es Tradition, dass dem letzten Affengott in regelmäßigen Abständen eine Frau auf dem Altar geopfert wird. Der Gorilla wird angerufen, er erscheint, schnappt sich das Mädchen und verschwindet wieder. Auf seinem Rückweg ist Kong von den verängstigten Opfern schnell ermüdet und tötet sie. Die überraschende Ankunft der Fremden bringt die Bewohner auf die Idee, mit der blonden Ann dem Affengott ein Opfer der ganz besonderen Art darzubieten. Wie üblich erscheint Kong und verschwindet mit seinem Opfer. Aber Ann ist anders als die anderen Frauen, sie will ihr Schicksal nicht akzeptieren. Sie kämpft, sie flieht und fordert ihren Peiniger heraus. Kurz bevor Kong sie töten will, überrascht ihn Ann mit einer Demonstration ihrer Varieté-Künste – ein schwieriges Publikum ist ein schwieriges Publikum, egal ob in New York City oder im Dschungel einer geheimnisvollen Insel. Ann gelingt es, Kong lange genug zu faszinieren, dass er sie nicht mehr als Beute, sondern als etwas ganz Besonderes wahrnimmt: Seine Neugier ist geweckt – und plötzlich scheint die schmerzliche Einsamkeit des Kämpfers wie verflogen. </p><p>Wenngleich der Beginn dieser Beziehung von Kong zu Ann ausführlich dargestellt wird, war es den Filmemachern wichtig, dass Kong immer ein Gorilla bleibt – ein imposantes, furchteinflößendes, brutales Biest, das nach den Gesetzen der Natur lebt. Und dessen Schwäche, seine Raubtierinstinkte besänftigen zu lassen, zum sicheren Untergang führen wird. </p><p>Von Anfang an stand fest, dass Kong vollständig am Computer entstehen sollte. </p><p>Die bahnbrechende Technik, die den Gollum in „Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs“ zum virtuellen Lebewesen erweckte, wurde für die Erschaffung des Achten Weltwunders weiterentwickelt. Wie dort spielte Andy Serkis erneut die reale Vorlage. Seine Bewegungen werden mit Motion-Capture-Kameratechnik (mo-cap) aufgenommen und anschließend mit Computer generierten Bildern (CGI) verschmolzen. </p><p>„Kong übertraf alles, was wir bislang gemacht haben“, berichtet Jackson, „die Komplexität dessen, was Kong tut und was er sein soll, war enorm. Kong sollte die Fähigkeit zum ausdrucksstarken Spiel bekommen, wobei er kein Mensch, sondern ein Gorilla ist. Zugleich sollte er all jene Dinge beherrschen, die Affen üblicherweise tun. Das war nur möglich, wenn wir Kong digital erschaffen. Sein Gesicht und seine Augen mussten eine große Bandbreite von Gefühlen ausdrücken können. Wir haben fast zwei Jahre an der digitalen Modellierung von Kong gearbeitet, bevor wir die ersten Aufnahmen mit ihm machten.“</p><p>Die Besetzung von Serkis als Kong brachte Jackson und seinem Team den Vorteil, dass ein echter Schauspieler agierte und reagierte – was bei rein digitalen Kreaturen sonst nie der Fall ist. Für die anderen Darsteller war es gleichfalls hilfreich, dass ihnen eine reale Person als Partner gegenüber stand. „Es mag seltsam erscheinen, dass wir mit Andy einen Menschen als Kong engagierten. Aber ich wollte, dass ein realer Schauspieler diese Rolle spielt und so reagiert, wie es eben nur Schauspieler können. Naomi sollte für ihre Szenen einen realen Partner haben. Als digitale Figur wäre Kong unsichtbar gewesen, aber ich wollte, dass er beim Drehen immer greifbar war, damit ich die Rolle mit einem Schauspieler diskutieren konnte. All das wurde durch die Besetzung von Andy ermöglicht.“ </p><p>Serkis erinnert sich an ein Essen, zu dem er im April 2003 bei Jackson und Walsh eingeladen war. Die beiden zeigten ihm ein Foto von Snowflake, dem Albino-Gorillla vom Zoo in Barcelona und erklärten, dass sie Kong auf die gleiche Weise tricktechnisch zum Leben erwecken wollten wie Gollum. Dafür benötigten Jackson und Walsh einen Schauspieler, der sich mit der Rolle eingehend auseinandersetzt, der den anderen Darstellern ein Pendant bietet und als Vorlage für die Motion-Capture-Technik dient, aus der später die CGI-Kreatur entstehen sollte – und für diese Rolle wollten sie Serkis. </p><p>In den folgenden Monaten wurde der letzte Teil von Jacksons „Ring“-Triolgie fertiggestellt und in die Kinos gebracht. „Gollum wurde bejubelt und mir wurde langsam klar, dass wir mit dieser Figur einen neuen Maßstab in der Tricktechnik geschaffen hatten: Eine CG-Kreatur, die glaubwürdig wirkte und zugleich Gefühle zeigen konnte“, erinnert sich Serkis, „weil Peter so leidenschaftlich über sein neues Projekt sprach war mir klar, dass King Kong kein Monsterfilm werden würde. Als er mir dieses Foto von Snowflake zeigte, wusste ich, dass sein Kong eine Figur mit Charakter und Gefühlen werden sollte.“ </p><p>Bei ihrer Vorbereitung auf das Projekt orientierten sich Jackson und Serkis unter anderem an Quasimodo, dem Glöckner von Notre Dame, insbesondere an der Interpretation von Charles Laughton in der Verfilmung von William Dieterle. Zudem begann Serkis mit intensiven Recherchen: „Ich beschäftigte mich viel mit Verhaltensforschung und Tierpsychologie, ganz besonders mit den Gorilla-Studien von Dian Fossey. Heute weiß man viel mehr über Gorillas als zu Zeiten von Cooper. Deshalb frisst unser Kong zum Beispiel nicht das Fleisch der Dinosaurier, weil Gorillas Vegetarier sind. Wichtig war uns auch, dass Kong nicht immer aufrecht, sondern meist auf allen Vieren läuft.“ </p><p>So atemberaubend die Kreation von Gollum gelungen war, wussten die Trickexperten von Weta, dass ihre bahnbrechende Technologie für Kong weiterentwickelt werden musste. „Vor unseren Spezialisten lag viel Arbeit,“ erläutert Jackson, „bei Kong ist die Animation noch wichtiger als bei Gollum. Vieles, was Kong tut, kann von Andy unmöglich geboten werden: Kein Mensch kann so klettern, so rennen oder gegen Saurier kämpfen wie Kong. Für all diese Sequenzen konnten wir nicht auf Motion-Capture zurückgreifen, sondern mussten mit traditioneller Animationstechnik arbeiten. Umso wichtiger war es, dass Andy und die Animatoren sehr eng bei der Entwicklung des Charakters von Kong zusammenarbeiteten.“</p><p>Bei Gollum konnten die menschlichen Gesichtszüge nach Vorlage von Andy Serkis entwickelt werden, für das realistisch wirkende Gesicht eines Gorillas gestaltete sich die Aufgabe weitaus schwieriger. Mit bloßer Mo-Cap-Technik allein hätte man am Computer keinen glaubwürdigen CGI-Kong erschaffen können. Um das Problem zu lösen, bauten die Weta-Spezialisten zunächst einen Kong mit dem Skelett und der Muskulatur eines Gorillas. Anschließend entwickelten sie eine Software, mit der menschliche Gesichtszüge auf das Gorillagesicht übertragen werden konnten: Die Mo-Cap-Markierungspunkte auf dem Gesicht von Serkis wurden auf Kong transferiert, der Gorilla bekam ein ausdrucksfähiges Gesicht. Wenn Jackson zum Beispiel einen wütenden Affen benötigte, wurde das wütende Gesicht von Serkis auf Kong übertragen. </p><p>Joe Letteri, Leiter der visuellen Effekte bei Weta, erklärt: „Mit der Mo-Cap-Technik für Kong betraten wir Neuland. Wir benutzen zwar Techniken, die wir schon zuvor eingesetzt hatten, der springende Punkt war aber die neuartige Kombination dieser Technologien. Wir haben ein System entwickelt, das auf Gefühlen basiert. Wir mussten dazu alle Gesichtsmuskeln eines Menschen mit jenen von einem Gorilla in Einklang bringen. Durch den Abgleich der beiden Muskelstrukturen gelang es uns, der Kreatur einen glaubhaften Ausdruck zu verleihen. Diese ausgefeilte Animationstechnik für Kong ist gleichsam die nächste Generation der Gollum-Technologie.“ </p><p>Um Kong möglichst realistisch zu gestalten, beschäftigte sich Serkis intensiv mit dem Verhalten von Gorillas. Bücher und Videos reichten ihm bald nicht mehr aus, der Schauspieler wollte die Tiere auch real studieren. Zunächst besuchte er den Howletts Wild Animal Park im britischen Kent, wo mit 70 Tieren die weltweit größte Gorilla-Gruppe in Gefangenschaft lebt. Anschließend war er Stammgast im Londoner Zoo. Ein befreundeter Wärter erlaubte ihm, den vier Gorillas des Tierparks sehr nahe zu kommen – eine Nähe, die ihren Preis hatte. „Es gab drei Weibchen und ein armes Männchen namens Bob“, erläutert Serkis, „Bob kam vom Zirkus, weil er keinerlei Erfahrung als Alphatier hatte, machten ihm die Weibchen das Leben schwer. Ich besuchte die Affen über Monate hinweg alle zwei oder drei Tage. Ich verbrachte viel Zeit mit ihnen, fütterte sie und langsam entwickelte sich eine besondere Beziehung zur Gorilladame namens Zaire. Auf den Besuch meiner Gattin reagierte Zaire höchst eifersüchtig: Sie griff sofort nach einer Wasserflasche und warf damit nach meiner Frau.“</p><p>Ähnliche Emotionen zeigte Bob: Beschäftigte sich Serkis zu sehr mit Zaire, trommelte Bob wild gegen die Gitterstäbe, als der Schauspieler die Tiere filmen wollte, bewarf der Gorillamann die Videokamera mit Steinen. </p><p>Kurz vor den Dreharbeiten reiste Serkis nach Ruanda, um dort jene Berggorillas zu beobachten, die einst schon die Wissenschaftlerin Fossey erforschte. Bei diesem Besuch bekam Serkis einen einzigartigen Eindruck davon, wie sich die Tiere verhalten, mit welchen Geräuschen und Gesten sie sich verständigen. „Die wichtigste Lektion meiner Studien im Londoner Zoo und in Ruanda war, dass uns Gorillas sehr ähnlich sind. Jeder von ihnen hat seine individuellen Eigenarten: Es gibt sehr launische Gorillas, sehr liebevolle, sehr nervöse und völlig entspannte Tiere. Mit diesen Erfahrungen begann ich, meine Figur zu entwickeln. Die große Frage war nur noch: Wie sollte unser Kong sein?“ </p><p>Vor seinen Szenen als Affenvorlage kam Serkis noch zu einem menschlicheren Einsatz: Als Schiffskoch Lumpy verstärkt er die Mannschaft der Venture. „Es war das erste Mal, dass wir Szenen mit Andy drehten, bei denen er anschließend nicht ausradiert wurde“, scherzt Peter Jackson. </p><blockquote><p><font><b>Die Dreharbeiten: Eine Insel, die auf keiner Karte steht</b></font></p></blockquote><p>Für Jackson und den Großteil seiner neuseeländischen Crew war das neue Projekt wie eine Fortsetzung ihrer intensiven Arbeit an „Der Herr der Ringe“. Man schaltete auf ‚Kong Modus’ um und wollte mit King Kong mehr Effekte bieten als in der gesamten „Ring“-Trilogie. </p><p>„In gewisser Weise, was die Infrastruktur und Logistik betraf, war Kong wie ein vierter Teil von ‚Der Herr der Ringe’“, sagt Jackson, „es war wunderbar, dass das Team gleich weiterarbeiten konnte. Während wir mit der Postproduktion von ‚Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs’ beschäftigt waren, entwickelten wir bereits die animatics [Animierte Storyboards] für King Kong und bereiteten die Kampfsequenzen des Tyrannosaurus vor. Nach Abschluss von ‚Der Herr der Ringe’ begannen wir sofort, die Dschungelszenen für die T-Rex-Sequenzen zu drehen. Es war also durchaus sinnvoll, die Produktion einfach fortzuführen.“</p><p>Bevor im September 2004 die Dreharbeiten begannen, war ein Team von über 450 visual effects-Spezialisten mit der Vorbereitung und Entwicklung der Effekte beschäftigt. Die ersten digitalen Konzeptentwürfe wurden von Gus Hunter und Jeremy Bennett in enger Zusammenarbeit mit Jackson realisiert. Jeder der beiden Experten fertigte über 2500 Renderings an [Rendern bezeichnet die Erzeugung eines digitalen Bildes aus einer Bildbeschreibung]. Viele der hochaufgelösten Bilder, wie etwa der stürmische Himmel, konnten von der Matte Painting- und der Digital Composition-Abteilung direkt weiterverarbeitet werden. </p><p>Ein entscheidender Unterschied zwischen der „Herr der Ringe“-Trilogie und King Kong lag in den verschiedenen Drehorten. „Am Anfang dachten wir alle, Neuseeland wäre die ideale Kong-Kulisse“, berichtet Jackson, „es gibt sogar eine Art von Regenwald bei uns. Aber wenn man in diese Wälder geht, fühlt man sich wie auf Hawaii, solche Wälder hat man schon tausendfach gesehen. Deshalb haben wir digital nachgeholfen. Mit wunderbaren Renderings haben wir gigantische, verbogene und deformierte Bäume, Steinbrücken und endlos tiefe Abgründe geschaffen. Es ist wie ein Dschungel der Hölle – die unwirtlichste Natur, die man sich vorstellen kann. Weil es solche Schauplätze nirgendwo auf der Welt gibt, haben wir sehr früh entschieden, dass Skull Island vollständig virtuell entstehen sollte.“</p><p>Als Resultat entstand eine surreal anmutende Insel, auf der sich die Evolution seit Millionen von Jahren ungestört entwickelte. Die rein virtuelle Natur dieser Insel erlaubte es Jackson, andere digitale Effektkomponenten, etwa die Miniaturen, nahtlos in der Landschaft einzubauen. </p><p>„Unsere Technik bietet eine schöne Verbindung zum Original von 1933 mit seinen Tischmodellen und Miniaturen“, sagt Jackson, „alles wirkt eindrucksvoll realistisch, zugleich aber gibt es feine Nuancen von schöner Stilisierung.“ </p><p>Joe Letteri, Leiter der visuellen Effekte, fügt hinzu: „Peter lag viel daran, dass unser Skull Island ein ähnliches Gefühl vermittelt wie im Original von 1933. Man sollte sich wie auf der gleichen Insel fühlen, wobei wir dank unserer Technik jetzt viel mehr davon zeigen können. Die Insel sollte realistisch wirken, zugleich all jene fantastischen Qualitäten aufweisen, die das Original auszeichneten.“ </p><p>Für die Insel bauten die Weta-Künstler 53 verschiedene Modelle. Zur detailgenauen Ausstattung des Dschungels benötigte man: 104.000 künstliche Blätter; 3.100 Schlingpflanzen aus Gummi; 1.500 Schlingpflanzen aus Stoff; 25.000 Miniatur-Pflanzen; 250 Miniatur-Bäume; Unmengen von Wurzeln, Rinden, Moosen und anderer Bodenflora. </p><p>Der Aufbau von jedem Modell begann unter der Leitung von Richard Taylor mit einem gezeichneten Konzeptentwurf, dem ein erstes Tischmodell folgte. Nachdem Jackson das Modell freigegeben hatte, wurde die Grundstruktur aus Styropor geformt. Auf dieses Basisgelände wurden Felsen, Berge und andere Erhebungen angebracht und mit mehreren Farbschichten in Handarbeit bemalt. Das größte Modell, das im Weta Workshop entstand, war 38 Meter lang, 5,2 Meter breit und 5,5 Meter hoch und musste in zwei Teilen aufgebaut werden.</p><p>Die Miniaturen wurden anschließend von Weta Digital mit zusätzlichen CG und 2-D Elementen versehen, die für eine weitere Detailgenauigkeit sorgten. Mit einer eigens entwickelten Software konnten die Künstler die Insel auf einzigartige Weise gestalten und die Pflanzen regelrecht wachsen lassen. Auf der fertigen Skull Island finden sich Hunderte von verschiedenen Pflanzenarten und Dutzende unterschiedlicher Bäumen – ein vollständig digitaler, interaktiver Dschungel. </p><p>Wie bei der Fauna galt auch bei den Tieren das Prinzip ‚Amok-Evolution’. Ganz bewusst wollte Jackson, dass seine Dinosaurier nicht paläontologisch korrekt aussahen, sondern „eine Art von coolem Look“ bekamen. „Wir orientierten uns an den Sauriern der alten Kinozeiten, die noch Schuppen und Stacheln auf dem Rücken hatten und eine Haut wie Krokodile. Unsere Saurier sind völlig fantastisch.“</p><p>Die Exemplare der Brontosaurus-Herde oder die drei T-Rex-Saurier mögen vertraut erscheinen, doch auch sie haben ihre Skull Island-Besonderheiten. Andere Kreaturen, wie die fliegenden Echsen, hat es nirgendwo gegeben – außer im 65 Millionen Jahre alten Evolutionsbrutkasten von Skull Island. Während als Vorlage der Modelle echte Saurier-Skelette dienten, gestaltete man das Aussehen der Tiere sehr frei nach Darwin, man erschuf sogar eine eigene Rasse, die man sinnigerweise „Wetasaurier“ taufte. „Unsere Saurier sind Eigenkreationen, keine Tyranodon-Mischlinge“, erklärt Jackson, „wir haben die Tiere so entworfen, dass sie einfach gut nach Skull Island passen.“ </p><p>Der Entstehungsprozess der Saurier verlief ähnlich wie bei den Dschungelmodellen. Den gezeichneten Entwürfen folgte eine handgeformte Skulptur, von denen über 150 Stück entstanden. Für die digitale Bearbeitung wurden anschließend zehn Exemplare mit höchster Detailgenauigkeit angefertigt – für jedes dieser Modelle benötigte man über 1.500 Arbeitsstunden. </p><p>Für King Kong entstanden mehr Kreaturen als für alle drei „Der Herr der Ringe“-Filme zusammen! </p><p>Um die Inselbewohner möglichst furchteinflößend aussehen zu lassen, stellte Weta für die 100 Darsteller Kostüme her, die aus Muscheln, Federn, Fischen, Tierknochen und Haaren bestanden. Durch unterschiedliche Perücken, Kontaktlinsen und verschiedene Waffen bekamen die Insulaner ein individuelles Aussehen. Besondere Figuren wie das wilde Kind, die Trommler oder die Schamanin bekamen eine spezielle Ausstattung. Für die Verwandlung zur bedrohlichen Schamanin musste sich die Schauspielerin fünf Stunden lang von drei Make-up-Künstlern bearbeiten lassen.</p><p>Das Design für den berühmtesten Inselbewohner, für Kong persönlich, stellte Gus Hunter im Mai 2003 fertig. Die größte Herausforderung bestand darin, einen realistischen Gorilla zu schaffen, der zugleich einzigartig und sofort wiedererkennbar war. Nach dieser Vorgabe von Jackson modellierten Bildhauer eine dreidimensionale Studie von Kong, die immer wieder überarbeitet und schließlich für den Scan-Prozess vorbereitet wurde. Diese Daten dienten den Weta-Spezialisten als Grundlage für die weitere digitale Bearbeitung. </p><p>Für Richard Taylor war die intensive Arbeit an dieser Produktion „sehr angenehm, weil bei Weta Workshop sämtliche Entwicklungsstadien vom ersten Konzept bis zur fertigen Figur stattfanden. Es war eine kreative Herausforderung, eine der größten Ikonen des Kinos neu zu erschaffen.“</p><p>Joe Letteri ergänzt: „Die schwierigste Aufgabe bestand darin, die Reaktionen von Kong für jeden verständlich zu machen. Sein Denken und seine Gefühle mussten spürbar sein, zumal die Figur ohne Sprache auskommt. Gorillas stehen uns so nahe, dass man ihr Verhalten leicht als menschlich interpretiert. Wir wollten allerdings bewusst verhindern, dass Kong vermenschlicht wird. Man sollte verstehen, wie er denkt. Aber er sollte immer ein wildes Tier bleiben, das sich nach den Regeln eines Affen verhält.“ </p><p>Nachdem Weta Digital die Muskulatur von Körper und Gesicht geschaffen hatte, musste die 7,5 Meter große Kreatur mit einem Fell versehen werden – eine wahrlich haarige Angelegenheit für die Effektexperten, gehören Haare doch zur schwierigsten Herausforderung der Computeranimation. Erst mit der innovativen Software, die von Weta eigens entwickelt wurde, konnte das digitale Fell-Problem überzeugend gelöst werden.</p><p>Nicht nur King Kong entstand am Computer, auch von den Schauspielern wurden bei Weta digitale Doppelgänger hergestellt, die bei Action-Sequenzen zum Einsatz kamen. </p><p>Als die Dreharbeiten mit den echten Darstellern begannen, wurde Andy Serkis von seinen Kollegen nur noch „Kong“ gerufen. Im Affenkostüm gab Serkis den Sparringspartner für die anderen Schauspieler. Ein „Kongalizer“, der die Schreie von Kong lautstark simulierte, sorgte für zusätzliche Atmosphäre am Set. </p><p>„Andy war jeden Tag als Double von Kong am Set“, berichtet Jackson, „weil er selbst nicht ganz so groß ist wie die 7,5 Meter hohe Kreatur, brachten wir ihn mit Leitern auf die richtige Höhe. Besonders für die Szenen mit Naomi war es wichtig, dass Andy auf gleicher Augenhöhe mit ihr war. Es macht schon einen Unterschied, ob eine Schauspielerin einen gelben Tennisball auf einem Stock als Partner hat oder einen realen Kollegen, dem sie in die Augen sehen kann.“</p><p>Serkis ergänzt: „Bei diesen bewegenden, sehr emotionalen Szenen war völlig gleichgültig, welches Kostüm ich trage. Entscheidend war der Augenkontakt. Als Schauspieler muss man in jeder Situation eine wahrhaftige Vorstellung bieten. Peter macht zwar Fantasy-Filme, aber er macht sie auf einer Basis, die sehr real ist.“</p><p>Watts kommentiert: „Mir war am Anfang völlig unklar, was mich erwartet. Mir wurde gesagt, dass ich zwei Drittel des Films mit Kong spielen würde – aber wie spielt man gegen einen Riesenaffen? Ich dachte, ich müsste gegen eine Markierung auf einem Stock starren und vorgeben, dass wir uns gut verstünden. Aber dann kam Andy auf das Set. Ich hatte plötzlich menschliche Augen und eine Seele als Gegenüber – welche Erleichterung! Ohne ihn hätte ich die Rolle nie spielen können. Das war jeden Tag eine atemberaubende Erfahrung für mich.“ </p><p>Serkis diente nicht nur bei den Dreharbeiten als reales Double für Kong, versehen mit Markierungspunkten musste er diese Rolle erneut für die Digitalaufnahmen spielen. </p><p>Joe Letteri erläutert: „Der Gesichtsausdruck von Kong entstand durch eine Mischung aus der Animation von Weta Digital und den mit Motion-Capture gefilmten Aufnahmen von Andy Serkis. Unser Team hat beide Komponenten verschmolzen und daraus diesen einzigartigen Charakter des Kong geschaffen.“</p><blockquote><p><font><b>Eine Stadt, die nicht mehr existiert</b></font></p></blockquote><p>Neben Skull Island ist New York City der zentrale Schauplatz von King Kong, genauer das New York von 1933. Um die Zeit glaubwürdig um 72 Jahre zurück zu drehen, bedienten sich die Effektspezialisten modernster Computertechnologie. Weil sich die reale Stadt so stark verändert hat, musste auch sie rein virtuell entstehen. Im Unterschied zu Skull Island, das frei erfunden werden konnte, durften beim virtuellen New York die historischen Gegebenheiten nicht vernachlässigt werden. </p><p>Alte Fotos und Luftaufnahmen dienten als Grundlage für die Künstler. Die Bilder von damals wurden mit aktuellen Fotos kombiniert, danach wurden alle Gebäude, die nach 1933 entstanden, aus der Stadtansicht gelöscht. Um die entstandenen Baulücken zu füllen, wurden virtuelle Gebäude konstruiert, die sich architektonisch bis ins Detail am Stil der damaligen Zeit orientierten. </p><p>Die Visual Effects-Produzentin Eileen Moran fügt hinzu: „Es war faszinierend, dieses New York der 30er Jahre nachzubilden. Wir bauten die Stadt nach Vorlage der Luftaufnahmen authentisch in 3-D nach. Unser CG-Spezialist Chris White entwickelte eine Software namens ‚City Bot’, mit der er ganze Häuserzeilen im Stil der damaligen Architektur entstehen lassen konnte.“</p><p>In einem Jahr intensiver Arbeit entstanden so:</p><dir><dir><li>57.469 einzigartige Gebäude in Manhattan, für die 22.011.949 Bildkomponenten benötigt wurden. Hinzu kommen 32.839 Gebäude in Queens, Brooklyn und New Jersey, sowie 51 ‚hero’-Gebäude, die an prominenter Stelle im Film zu sehen sind. Diese 90.358 Gebäude würden eine Länge von rund 42 Kilometern ergeben.</li><li>Die vollständige 3-D Konstruktion der Stadt ermöglichte es dem Regisseur, mit der Kamera jeden Winkel der virtuellen Metropole aus jeder Perspektive zu erreichen.</li><li>Von besonderer Bedeutung war die authentische Darstellung der Dächer, die sich seit den 30er Jahren sehr stark verändert haben. </li><li>Weta Digital entwickelte eine Wetter-Software, die es in Manhattan regnen und schneien lassen konnte.</li><li>Die Stadt kam bei Tag und Nacht zum Einsatz. Wenn in einem Gebäude das Licht angeht, wird die Einrichtung von allen Zimmern sichtbar.</li><li>Würde man die Bilder der Skyline von damals über die virtuelle Skyline legen, wären kaum Unterschiede zu entdecken.</li></dir></dir><p>CG Supervisor Chris White stellt fest: „Wir haben über 90.000 Gebäude geschaffen, von denen 60.000 eine einzigartige Detailgenauigkeit aufweisen. Jedes Gebäude hat Fenster, Türen, Griffe und Treppen. Es gibt Tausende von Kaminen, Wassertürmen und Feuertreppen. All diese Details sorgen für ein glaubhaftes Ambiente. Ein New York wie hier gab es im Kino noch nie zu sehen.“</p><p>Jackson ergänzt: „Wir haben ein New York geschaffen, das historisch überaus stimmig ist, aber damals so nie fotografiert werden konnte. Es ist eine Stadt, die heute so nicht mehr existiert.“</p><blockquote><p><font><b>Drehen in einer Nicht-Digitalen-Welt</b></font></p></blockquote><p>Aller avantgardistischen Digitaltechnik zum Trotz, wurde auch bei King Kong noch in der ganz realen Welt gedreht. </p><p>Als zentraler Schauplatz dienten die Stone Street Studios im neuseeländischen Miramar. Die ehemalige Farbenfabrik bietet heute verschiedenen Studiohallen Platz. Für King Kong wurde eigens die Halle ‚Kong Stage’ gebaut – mit einer Fläche von 2,276 Quadratmetern gilt sie als das größte Studio in der südlichen Hemisphäre. Zusätzliche Aufnahmen, vor allem die Szenen auf dem Schiff, entstanden auf dem umgebauten Parkplatz des Studios: Eine aufgespannte grüne Leinwand im Hintergrund ermöglichte später die digitale Bearbeitung der Sequenzen. </p><p>Andere Szenen wurden am Mt. Crawford und am Windy Point gedreht, einer Felsenküste, die zehn Minuten vom Studio entfernt ist. Die Varieté-Sequenzen mit Ann entstanden in der historischen Staatsoper von Wellington. Als einer der wenigen Naturschauplätze diente in Taupo der Waikato River, der längste Fluss in Neuseeland. </p><p>Die Szenen von Kongs Bühnenauftritt in New York entstanden im Civic Theatre von Auckland, das 2.350 Plätze bietet und vor kurzem restauriert wurde. </p><p>Die Sequenz, in der Kong zum ersten Mal ausgestellt wird und ausbricht, benötigte 250 Crew-Mitglieder und 500 Statisten als Zuschauer. Die Komparsen wurden später von Weta Digital vervielfältigt, damit der Eindruck eines ausverkauften Theaters entstand. </p><p>Wie bei den Modellen und den digitalen Schauplätzen begann auch die Arbeit von Ausstatter Grant Major und seinem Team mit intensiven Gesprächen mit Jackson. Die Entwürfe von Major wurden digital umgesetzt und anschließend gebaut. Als Inspiration für seine Arbeit nennt Major den viktorianischen Illustrator Gustave Doré und dessen Verwendung von Licht und Tiefenwirkung. </p><p>Von besonderer Bedeutung war die nahtlose Verbindung von Modellen und digitalen Elementen. „Die digitale Technologie hat die Arbeit für die Produktionsdesigner völlig verändert“, erläutert Major, „wir bauen zwar noch immer große Kulissen, aber diese Bauten entstehen heute nicht mehr komplett, sondern in Teilstücken. Mit dem umfangreichen Einsatz der Blue Screen-Technik kann die Kamera jeden Winkel erreichen, die Hintergründe werden später digital eingefügt. Für uns bedeutet das, dass wir nun viel stärker an der Entwicklung dieser digitalen Hintergründe beteiligt sind.“</p><p>Als größte Requisite kam das 60 Meter lange Schiff Maniua zum Einsatz, aus dem die S.S. Venture entstand. Ein Bogen aus Blei sorgte für die typische Bootsilhouette der 30er Jahre. Die meisten Szenen an Bord entstanden im Studio, zusätzlich filmte ein Second-Unit-Team die Sequenzen auf dem Meer. Die Reise der Venture dauert im Film sechs Wochen – was genau den realistischen Bedingungen entspricht. </p><p>Ein Nachbau des Schiffs kam im Stone Street Studio zum Einsatz. Mit diesem Replikat, das um einen Winkel von 15 Grad gedreht werden konnte, entstanden die stürmischen Landungsszenen auf der Insel. „Bei den Schiffen der 20er Jahre gab es so gut wie keine rechten Winkel oder ebenen Flächen“, berichtet supervising art director Dan Hennah, „diese Eigenheit mussten wir bei der Konstruktion des Nachbaus berücksichtigen.“</p><p>Für die Szenen von Skull Island wurden fünf Dschungel-Sets aufgebaut, um deren echte Pflanzungen sich eigens eine Gärtnerei-Abteilung kümmerte. </p><p>Auf 200 Metern Länge und 160 Metern Breite wurden die Straßenfluchten von New York aufwändig nachgebaut. Über 80 Ladenfronten wurden errichtet, die als Kulisse für den Times Square und, nach sorgfältigem Umbau, für den Herald Square dienten. Die meisten Geschäfte waren nur Fassade, bei besonderen Gebäuden wie dem Empire State Building, Macy’s, dem Globe Theatre oder dem italienischen Restaurant gab es detailgenaue Innenbauten. Nach einem Umbau diente die Kulisse zudem als Tenement Street, in der die Autoverfolgungssequenz mit Jack Driscoll entstand. </p><p>Im Art Department entstand mit der Curtiss Helldiver auch das Flugzeug, das den Angriff auf Kong anführt. Weil reale Versionen des Fliegers nicht mehr existieren, dienten alte Konstruktionspläne und Fotos als Vorlage. </p><p>Für den originalgetreuen Fuhrpark machten sich die Ausstatter auf die Suche durch ganz Neuseeland. Neben dem Ankauf von 20 PKW und vier Lastwagen, bei denen die Lenkung eigens auf Rechtsverkehr umgebaut wurde, stellten Oldtimer-Clubs und Sammler der Produktion 70 weitere historische Fahrzeuge zur Verfügung. </p><p>Für die Suche nach originalgetreuen Requisiten wurden Tausende von Arbeitsstunden benötigt. Aus Kostengründen wurde meist nur ein Original angekauft und von diesem Exemplar mehrfache Kopien angefertigt. </p><p>In der Kostümabteilung arbeiteten unter Leitung von Terry Ryan über 20 Ausstatter; für die Massenszenen waren 50 Mitarbeiter beschäftigt, um die Statisten einzukleiden. Um die Kostüme authentisch zu entwerfen, beschäftigte sich das Team intensiv mit der Mode der 30er Jahre. Wie bei den Requisiten wurde auch bei den Kleidungsstücken meist nur ein Original angekauft und von diesem Exemplar weitere Kopien angefertigt. </p><p>Für Ryan war es eine besondere Herausforderung, die passende Kleidung für so unterschiedliche Figuren wie eine Varieté-Künstlerin, einen schmuddeligen Schiffskoch oder den Arzt zu entwerfen. Bei aller Kreativität war die Haltbarkeit der Kleidung ein wichtiger Aspekt: Das Kleid von Ann oder der Anzug von Jack sollten die langen Dreharbeiten möglichst unbeschadet überstehen. </p><p>Nach 35 Jahren hat sich Peter Jackson seinen Jugendtraum von einem Remake von King Kong schließlich erfüllt. Der Junge, der damals von einer fantastischen Welt mit einer glamourösen Schauspielerin, einem gigantischen Affen und dem Abenteuer auf einer fernen Insel träumte, hat als Regisseur diese Welt nun Wirklichkeit werden lassen. Nach allen Anstrengungen äußert der Regisseur einen ganz einfachen Wunsch: „Ich hoffe, das Publikum wird von unserem Film gut unterhalten und emotional angesprochen. Für mich ist Kino mehr als bloße Unterhaltung. Natürlich darf ein Regisseur nicht langweilen, aber großartig wird die Sache erst, wenn ein Film seine Zuschauer berührt und zum Nachdenken bringt. Ich hoffe, dass man mit unseren Figuren mitfühlen kann und auch mit unserem Kong – wenngleich wir ihn zu einem brutalen und furchterregenden Gorilla gemacht haben. Ich hoffe, wir haben Kong so präsentiert, dass man Verständnis für ihn aufbringt und die Tragödie seines Schicksals begreift – denn das ist das Herz unseres Films.“</p><blockquote><p align="JUSTIFY"><font><b>Die Schauspieler</b></font></p></blockquote><p align="JUSTIFY"><b>Naomi Watts (Ann Darrow)</b></p><p align="JUSTIFY">Sie bekam eine Oscar®-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle in „21 Gramm“ von Alejandro González Iñárritu, wo sie an der Seite von Sean Penn und Benicio Del Toro auftritt. Für diese Leistung erhielt sie zudem die Best Actress Awards der Los Angeles Film Critics Association, der Southeastern Film Critics Association, der Washington, D.C. Area Film Critics Association sowie der San Diego Film Critics Society. Nominiert als Beste Schauspielerin wurde sie von der SAG, der BAFTA, der Broadcast Film Critics Association sowie der International Press Academy. Bei der Premiere in Venedig bekam sie 2003 den Publikumspreis als Beste Schauspielerin. Zudem wurde sie beim Palm Springs International Film Festival geehrt. </p><p align="JUSTIFY">Großes Lob erhielt Watts für ihre Darstellung in David Lynchs kontroversem Drama „Mulholland Drive“, das 2001 beim Festival von Cannes Premiere hatte. Zahlreiche Kritikervereinigungen, darunter die National Society of Film Critics, zeichneten sie dafür mit ihrem Schauspielpreis aus. Vom National Board of Reviews bekam sie 2001 den Breakthrough Award, bei der ShowWest wurde sie 2002 zum Female Star of Tomorrow gekürt und erhielt beim Hollywood Film Festival den Breakthrough Acting Award.</p><p align="JUSTIFY">Demnächst wird Watts an der Seite von Edward Norton in „The Painted Veil“ von John Curran zu sehen sein. </p><p align="JUSTIFY">Im vorigen Jahr spielte Watts in den Filmen „We Don’t Live Here Anymore“ mit Laura Dern, Peter Krause und Mark Ruffalo (zugleich war sie Produzentin), „The Assassination of Richard Nixon“ mit Sean Penn und Don Cheadle sowie „I Heart Huckabees“ von David O. Russell mit Jude Law und Dustin Hoffman. Zu ihren jüngsten Produktionen gehören „Stay“ von Mark Forster mit Ewan McGregor und Ryan Gosling sowie „Ring 2“, die Fortsetzung des Horrofilm-Hits von 2002. Hauptdarstellerin und Produzentin war sie beim abendfüllenden independent-Film „Ellie Parker“, der 2005 beim Sundance Film Festival gezeigt wurde. </p><p align="JUSTIFY">2003 spielte sie mit Kate Hudson, Glenn Close und Stockard Channing in der Merchant-Ivory Produktion „Eine Affäre in Paris“. </p><p align="JUSTIFY">2002 war sie im Hit „Ring“ von Gore Verbinski zu sehen. </p><p align="JUSTIFY">Zu den weiteren Filmen gehören „Grabgeflüster“ und „Gesetzlos – Die Geschichte des Ned Kelly“.</p><p align="JUSTIFY">Geboren in England, kam Watts mit 14 Jahren nach Australien, wo sie Schauspiel studierte. Ihre erste große Rolle bekam sie in „Flirting“ von John Duigan. Hauptdarstellerin und Produzentin war sie beim Kurzfilm „Ellie Parker“, der 2001 beim Sundance Film Festival gezeigt wurde und für den sie beim Method Fest den Best Actress in a Short Film Award erhielt. </p><p align="JUSTIFY">Im Fernsehen war Watts in „The Outsider“ von Randa Haines zu sehen. Zu den weiteren TV-Arbeiten gehören das BBC-Drama „The Wyvern Mystery“ mit Derek Jacobi, der NBC-Film „Die Jagd nach dem Unicorn-Killer“, der HBO-Film „Täter: Unbekannt“ mit James Earl Jones sowie die australische Miniserie „Brides of Christ“.</p><p align="JUSTIFY">Watts lebt derzeit in Los Angeles.</p><p align="JUSTIFY"><b>Jack Black (Carl Denham)</b></p><p align="JUSTIFY">Als sarkastischer Plattenverkäufer in Stephen Frears hochgelobter Komödie „High Fidelity“ spielte er sich in die Herzen des Publikums. Für diese bahnbrechende Rolle bekam Black im Jahr 2000 den Blockbuster Entertainment Award als Bester Nebendarsteller sowie eine Nominierung für den American Comedy Award. Gemeinsam mit Sarah Michelle Gellar moderierte Black 2002 die Verleihung der MTV Movie Awards, die die höchsten Zuschauerzahlen aller MTV Movie Awards erreichte und glänzende Kritiken bekam. </p><p align="JUSTIFY">2003 spielte Black in „School of Rock“ von Richard Linklater. Die Scott Rudin-Produktion, die von Mike White geschrieben wurde, belegte beim Start den ersten Platz der Charts und spielte allein in Amerika über 80 Millionen Dollar ein. Für die Rolle des gescheiterten Rockmusikers, der sich als Lehrer in einer Privatschule verdingt, wurde Black für den Golden Globe nominiert.</p><p align="JUSTIFY">2004 war Black an der Seite von Ben Stiller in der DreamWorks-Produktion „Neid“ von Barry Levinson zu sehen. Gemeinsam mit Will Smith, Angelina Jolie, Renée Zellweger und Martin Scorsese gehörte Black zu den Synchronsprechern von „Grosse Haie – Kleine Fische“, wo er den Lenny sprach. Der Film spielte allein in Amerika über 160 Millionen Dollar ein. </p><p align="JUSTIFY">Gemeinsam mit Kyle Gass gründete Black die Rock/Folk-Gruppe Tenacious D, deren gleichnamiges Album 2001 vergoldet wurde. Nach einer Serie von HBO-Auftritten hat das Duo für New Line Cinema mit „Tenacious D in: The Pick of Destiny“ gerade seinen ersten Spielfilm abgedreht.</p><p align="JUSTIFY">Seine erste Hauptrolle spielte Black 2001 an der Seite von Gwyneth Paltrow im Hit „Schwer verliebt“ von den Farrelly-Brüdern. In „Nix wie raus aus Orange County“ von Jake Kasdan spielt Black den drogensüchtigen Bruder von Colin Hanks.</p><p align="JUSTIFY">Zu seinen weiteren Filmen gehören „Zickenterror – Der Teufel ist eine Frau“ mit Jason Biggs und Steve Zahn, „Jesus’ Son“ mit Billy Crudup sowie „Bob Roberts“ von Tim Robins, mit dem Black sein Kinodebüt gab. </p><p align="JUSTIFY"><b>Adrien Brody (Jack Driscoll)</b></p><p align="JUSTIFY">Er gewann den Oscar© als Bester Hauptdarsteller in Roman Polanskis „Der Pianist“ und ist der jüngste Preisträger in dieser Kategorie. Für die Rolle des Wladyslaw Szpilman bekam er zudem Nominierungen als Bester Schauspieler von der Hollywood Foreign Press Association, der Screen Actors Guild sowie der BAFTA. Zu den weiteren Auszeichnungen gehören die Preise der Boston Society of Film Critics, der National Society of Film Critics sowie ein französischer César. </p><p align="JUSTIFY">Zuletzt sah man Brody an der Seite von Keira Knightley in „The Jacket“ von John Maybury sowie im Thriller „The Village – Das Dorf“ von M. Night Shyamalan mit Joaquin Phoenix, William Hurt und Sigourney Weaver. Abgedreht hat er vor kurzem mit Ben Affleck und Diane Lane den Krimi „Truth, Justice, and the American Way“ von Allen Coulter.</p><p align="JUSTIFY">Erste Aufmerksamkeit erregte Brody mit seiner Rolle im „König der Murmelspieler“ von Steven Soderbergh, glänzende Kritiken bekam er danach für „Summer of Sam“ von Spike Lee und „Liberty Heights“ von Barry Levinson. Er spielte in „Harrison’s Flowers“ von Eli Chouraqui sowie dem Ensemble-Film „The Singing Detective“ mit Robert Downey, Jr., Mel Gibson und Robin Wright Penn, der auf dem Sundance Film Festival gezeigt wurde. Zu den weiteren Filmen gehören Charles Shyers „Das Halsband der Köngin“ mit Hilary Swank, „Bread and Roses“ von Ken Loach, „Der schmale Grat“ von Terrence Malick, „Wie ich zum ersten Mal Selbstmord beging“ mit Keanu Reeves sowie „Ten Benny“ von Eric Bross. </p><p align="JUSTIFY">Brody wurde in New York City geboren, wo er die High School of Performing Arts und danach die American Academy of Dramatic Arts besuchte. </p><p><b>Thomas Kretschmann (Captain Englehorn)</b></p><p align="JUSTIFY">Der Deutsche spielte mit Adrien Brody bereits im Oscar®-Preisträger „Der Pianist“. Demnächst ist er als Kannibale im Drama „Butterfly: A Grimm Love Story“ zu erleben sowie als Papst Johannes Paul II im Biopic „Have No Fear: The Life of Pope John Paul II“, der das Leben des Karol Wojtyla erzählt. Ein weiteres neues Projekt ist die Bestseller-Verfilmung „Die Prophezeiungen von Celestine“. </p><p align="JUSTIFY">Kretschmann wurde in Dessau geboren, war Leistungsschwimmer in der DDR und gehörte zum Olympiakader. 1982 floh er über Ungarn, Jugoslawien und Österreich nach West-Berlin. Nach der Schauspielschule bekam er ein Engagement beim Berliner Schiller-Theater. Für sein Kinodebüt „Der Mitwisser“ erhielt er 1991 den Max Ophüls-Preis als Bester Nachwuchsdarsteller. 1993 folgte „Stalingrad“ von Joseph Vilsmaier, der Kretschmann international bekannt machte. Patrice Chéreau engagierte ihn für „Die Bartholomäusnacht“. Zu seinen anschließenden US-Produktion gehören „U-571“ mit Matthew McConaughey und Harvey Keitel, „Blade II“ mit Wesley Snipes und „Head In The Clouds“ mit Charlize Theron. Im US-Fernsehen trat er unter anderem in der Kultserie „24“ auf. In Deutschland stand Kretschmann zuletzt mit Julia Jentsch und Maria Schrader für „Schneeland“ von Hans W. Geissendörfer sowie mit Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara und Corinna Harfouch für „Der Untergang“ von Oliver Hirschbiegel vor der Kamera. </p><p>Kretschmann lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Los Angeles. </p>]]></description><guid isPermaLink="false">5845</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Doom - Der Film</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/doom-der-film-r5769/</link><description><![CDATA[<p>Irgendwann in ferner Zukunft haben die Menschen den Mars besiedelt. Auf dem roten Planeten befindet sich die Olduvai-Forschungsstation. Eine abgeschiedene Einrichtung für wissenschaftliche Experimente, wo etwas Schreckliches passiert sein muss. Alle Versuche wurden eingestellt, die Verbindung zur Station ist fast völlig zusammengebrochen und die wenigen Nachrichten, die dennoch durchkommen, sind alles andere als beruhigend. Da niemand weiß, was geschehen ist, wird Quarantänestufe 5 über die Einrichtung verhängt. Womit es nur der knallharten Spezialeinheit Rapid Response Tactical Squad (RRTS) erlaubt ist, sich dort sowohl innen als auch außen aufzuhalten. Eine Gruppe von starken Space Marines, die bis an die Zähne bewaffnet sind und jeden Feind mühelos auslöschen können.…zumindest glauben sie das.</p><div align="center"><table border="0" id="table1" cellspacing="1" cellpadding="0" width="640" bgcolor="#000000"><tr><td><map name="FPMap0"><area target="_blank" coords="39, 133, 601, 282" shape="rect" href="http://downloads.scifinews.de/file_48919.html"><area target="_blank" href="http://www.doom-film.de" shape="rect" coords="215, 4, 423, 129"><area href="mailto:doom@treknews.de?subject=Doom%20Gewinnspiel" shape="rect" coords="42, 300, 602, 544"></map><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/051030_gewinnspieldoom01.jpg" width="640" height="550" usemap="#FPMap0"></td></tr><tr><td><table border="0" width="100%" id="table2" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="center"><font size="1"><b>Du hast schon jetzt die Möglichtkeit DOOM noch vor der offiziellen Veröffentlichung mitsamt einem SonyEricsson W800 zu gewinnen! DOOM RPG – erhältlich ab Dezember bei allen deutschen Mobilfunkanbietern im Games Bereich!</b></font></p><p align="justify"><font size="1">Langweilige Handyspiele waren einmal – DOOM RPG ist da! Eine unheimliche und unbekannte Streitmacht ist in die Forschungseinrichtung der Union Aerospace Corporation auf dem Mars eingedrungen. Es liegt nun an dir sie mit deinem Handy zu stoppen! Kämpfe gegen hunderte von Cyber-Dämonen aus der first-person shooter Sicht mit den altbekannten DOOM Waffen und der original Ausrüstung. Erkunde 10 gewaltige Level, vollgepackt mit versteckten und geheimen Räumen, um das Rätsel der dämonischen Invasion zu lösen. Übernehme mit deinem Handy die Rolle des DOOM Marines und stelle Dich dem Showdown auf dem Mars mit den Legionen der Hölle! Die mobile Edition von DOOM RPG, speziell entwickelt für dein Handy, wird dich fesseln! </font></p></td></tr><tr><td><p align="center"><font size="1" color="#666666">© 2005 id Software, Inc. All Rights Reserved. ® 1993-2005 id Software, Inc. Published by JAMDAT Mobile Inc, under license from id Software, Inc. Fountainhead Entertainment and the FE logo are trademarks of Fountainhead Entertainment, Inc. © 2005 Game Technology JAMDAT Mobile Inc. All Rights Reserved. JAMDAT, JAMDAT Mobile and the bubbles logo are trademarks or registered trademarks of JAMDAT Mobile Inc. in the United States and/or other countries/regions. All other trademarks are the property of their respective owners and are used with permission.</font></p></td></tr></table></td></tr></table></div><p>Als sie die Forschungsstation erreichen, wird ihnen schnell klar, dass die Wissenschaftler ungewollt das Tor zur Hölle aufgeschlagen haben. Überall lauern widerliche Kreaturen und niemand weiß, woher sie gekommen sind. In den unzähligen Räumen und verwinkelten Tunnelgängen lauern sie hinter jeder Ecke. Sie gieren nach Menschenfleisch! Ein grausiger Zoo aus Dämonen, Imps, Barons und Hell Knights ist erwacht. Sie haben in Olduvai die Herrschaft übernommen, und die werden sie nicht wieder kampflos aufgeben. <br><br>Die Söldner Sarge (Dwayne „The Rock“ Johnson) und Reaper (Karl Urban) haben nur eine Möglichkeit, die Menschheit zu retten. Mit ihrem Team verschließen sie das Portal zur Erde, und von nun an brauchen sie jede Waffe, die ihnen in die Hände fällt, um ihren Befehl ausführen zu können. Der Befehl lautet: Nichts und niemand verlässt lebend die Station! Doch leider laufen die Dinge nicht so wie geplant…</p><table border="0" width="150" id="table3" cellspacing="0" cellpadding="4" align="right"><tr><td align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_48964.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48964" border="0"></a> <p><a href="http://downloads.scifinews.de/file_48919.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48919" border="0"></a><br><b><span class="caption_thumb">Interview mit The Rock</span></b> </p><p><b><font size="2">» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_900.html">Teaser 1</a> <br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1046.html">Trailer 1</a> <br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1047.html">Trailer 2</a> </font></b></p><p><a href="http://downloads.scifinews.de/file_36470.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36470" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36471.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36471" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36472.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36472" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36473.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36473" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48965.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48965" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48966.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48966" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48967.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48967" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48968.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48968" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48969.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48969" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48970.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48970" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48973.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48973" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48974.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48974" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48975.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48975" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48976.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48976" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48977.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48977" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48978.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48978" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48979.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48979" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48981.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48981" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48982.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48982" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48983.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48983" border="0"></a> </p></td></tr></table><p><font><b>Über den Film</b></font></p><p>„DOOM” ist ein zum Kult gewordenes Videospiel, das eine ganze Generation von Spielern in den Bann gezogen hat. Nun hat „DOOM“ den Sprung vom Computerbildschirm auf die große Leinwand geschafft. Die Kinozuschauer müssen sich auf ein gruseliges Science-Fiction-Abenteuer gefasst machen, das sie in eine dunkle und beunruhigende Zukunft entführt. Sie erleben den gleichen Nervenkitzel, durch den bereits der spielerische Vorgänger zu einem globalen Phänomen wurde. <br><br>In den Hauptrollen dieses actionreichen Horrortrips sind mit Dwayne „The Rock“ Johnson („Scorpion King“, Welcome to the Jungle“, „Walking Tall – Auf eigene Faust“) als Sarge und Karl Urban („Der Herr der Ringe“, „Die Bourne Verschwörung“) als John Grimm alias Reaper zwei starke Männer zu erleben, denen mit Rosamund Pike („James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag“, „Stolz &amp; Vorurteil“) als Dr. Samantha „Sam“ Grimm eine ebenso starke Frau an die Seite gestellt wurde. Raz Adoti, De Obia Oparei, Ben Daniels, Richard Brake, Yao Chin, Al Weaver als RRTS-Mitglieder und Dexter Fletcher als am Rollstuhl gefesselter Nachrichtenoffizier vervollständigen das Ensemble. <br><br>„DOOM“ wurde von Actionspezialist Andrzej Bartkowiak („Romeo Must Die“) mit viel Spannung und Tempo in Szene gesetzt, und mit Lorenzo di Bonaventura („Constantine“, „Vier Brüder“) und John Wells („Dem Himmel so fern“, „Weißer Oleander“, „The West Wing“, „Emergency Room – Die Notaufnahme“) standen ihm zwei erfahrende Produzenten zur Seite. Basierend auf dem Videospiel „DOOM“ von id Software entwickelten David Callaham und Wesley Strick ein packendes Drehbuch. <br><br>Für die Kamera war Tony Pierce-Roberts, BSC („Underworld“) verantwortlich, während Stephen Scott („Hellboy“) für das Produktionsdesign zuständig war. Die phantasievollen Kostüme kreierte Carlo Poggioli („Van Helsing“, „Unterwegs nach Cold Mountain“), Kit West („Die Bourne Verschwörung“, „Jäger des verlorenen Schatzes“, „Star Wars – Episode VI – Die Rückkehr der Jedi-Ritter“) leitete die Abteilung für die aufwändigen Spezialeffekte, Jon Farhat („Die Dolmetscherin“, „Die Maske“) übernahm die Führung des Teams für visuelle Effekte. John Rosengrant („Aliens – Die Rückkehr“, „Jurassic Park III“) war mit seinen Leuten für die wahrlich abscheulichen Kreaturen verantwortlich. Am Schneidetisch saß der erfahrende Derek G. Brechin („Born 2 Die“). Dion Lam („Matrix“-Trilogie) setzte die Kämpfe effektvoll in Szene, und als ausführende Produzenten agierten Laura Holstein und Jeremy Steckler. Gemeinsam haben sie mit „DOOM“ ein atemberaubendes Science-Fiction-Horror-Spektakel geschaffen. </p><p><font><b>„DOOM“ – DIE GESCHICHTE DES SPIELS</b></font></p><p>„Ein Höllentrip” schrieb das amerikanische Fachblatt Computer Gaming World, als eine kleine Firma aus Mesquite, Texas namens id Software am 10. Dezember 1993 ¬ihr neues bahnbrechendes Spiel „DOOM“ auf die Welt losließ. Als technisch überwältigendes Meisterwerk mit einer explosiven Mischung aus nervenzerreißender Action und unbeschreiblichem Grauen leitete „DOOM“ in der Branche der Videospiele einen Paradigmenwechsel ein: Die so genannte ‚Ego-Shooter’-Perspektive, durch die der User durch die Augen eines Spielcharakters die virtuelle Welt am Bildschirm erkundet und Feinde vernichtet, war geboren. „DOOM“ führte weitere Neuerungen ein: Das Spielen mit mehreren Usern über Netzwerke, File Shareware, also kostenlose Downloads von Demo-Leveln des Spiels, sowie ein System, das den User ermutigt, ein Level zu modifizieren und eigene zu kreieren. Mit millionenfach verkauften Spielen, Shareware-Downloads im siebenstelligen Bereich, unzähligen Preisen und Kritikerauszeichnungen ist „DOOM“ zu einem der beliebtesten PC-Spiele aller Zeiten geworden. Im Oktober 1994 stellte id Software die Fortsetzung „DOOM II: Hell on Earth“ vor, gefolgt von „Final DOOM“. Mit „Ultimate DOOM“ kam das erste im Einzelhandel erhältliche „DOOM“-Spiel heraus. <br><br>Die Entwicklung von „DOOM 3“ begann im Jahre 2000. Vier Jahre später, im August 2004, wurde das Spiel der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit einem revolutionären Grafikmodul (Grafik-Engine) und intensiven atmosphärischen Bildern übersteigerte es die „DOOM“-Erfahrungen der Spieler mit einem noch höheren Spannungslevel. In nur fünf Monaten verkaufte sich „DOOM 3“ für den PC mehr als eine Million Mal. Eine Microsoft Xbox-Version und das PC-Erweiterungspaket „Resurrection of Evil“ folgten wenig später. Als spannendes Science-Fiction-Horror-Action-Abenteuer macht dieses revolutionäre Spiel nun den Sprung vom Computermonitor auf die große Kinoleinwand.<br><br>Die Produzenten Lorenzo di Bonaventura und John Wells sind selbst leidenschaftliche Spieler und natürlich zwei ausgesprochene „DOOM“-Fans. Sie wollten ein einzigartiges Kino-Erlebnis schaffen, das der Atmosphäre und dem Geist des Spiels gerecht wird. „Für uns war es extrem wichtig, dem Wesen und dem Kern des Spiels treu zu bleiben“, sagt di Bonaventura. „Aber die eigentliche Herausforderung war es, eine Story zu entwickeln, die auch Nicht-Spieler mögen würden.“ <br><br>„Das Spiel selbst ist sehr filmisch aufgebaut und geradezu unheimlich“, kommentiert Wells. „Man betritt diese Welt in der Rolle eines Helden und verfolgt mit seinen eigenen Augen das Geschehen. Man läuft düstere Flure entlang und hinter allen Ecken lauern Dämonen, die dich jede Sekunde angreifen könnten. Wenn man ‚DOOM’ am PC spielt, sollte man besser die Lichter dämmen und die Vorhänge schließen, um das richtige Gefühl zu bekommen, sich fast zu Tode zu fürchten. Wir beide, Lorenzo und ich, dachten, dies ließe sich hervorragend in einem Film umsetzen.“ <br><br>Um das echte „DOOM“-Gefühl zu erzeugen, brachten di Bonaventura und Wells eine Gruppe von Leuten zusammen, um die Spielwelt so real wie möglich zum Leben zu erwecken. Also holten sie sich sofort den Geschäftsführer von id Software, Todd Hollenshead, und die Erfinder des Spiels, John Carmack, Kevin Cloud und Tim Willits, an ihre Seite. „Id Software sollte die Führung übernehmen”, erinnert sich di Bonaventura. <br><br>„Es ging uns allerdings nicht darum, dass der Film genau unserer Story entsprechen müsste“, fügt Hollenshead hinzu. „Wir wollten neue Elemente hinzufügen, die für die Fans interessant und aufregend sein sollten. Wir wollten sie überraschen, und das ganz im Stil des Videospiels.“ </p><p><font><b>VOM VIRTUELLEN RAUM AUF DIE KINOLEINWAND</b></font></p><p>Wenn man einen Film mit einer Vorgeschichte wie „DOOM“ machen will, braucht man einen Regisseur, der in der Lage ist, gleichzeitig ein gehaltvolles Drama und ein visuelles Erlebnis mit der nervenaufreibenden Anspannung des Spiels zu schaffen. Lorenzo di Bonaventura arbeitete bereits bei den Martial-Art-Filmen „Romeo Must Die“, „Exit Wounds – Die Copkiller“ und „Born 2 Die“ mit Andrzej Bartkowiak zusammen. Er hatte gleich das Gefühl, dass Bartkowiaks Vorstellung, wie man „DOOM“ verfilmen könnte, genau richtig war und wusste, dass der Regisseur eine überzeugende, schnelle und kooperative Arbeitsweise hat, was für ein Unternehmen dieser Art absolut wichtig war. <br><br>„Bevor er als Regisseur anfing, war Andrzej einer der meist gefragten Kameramänner der Branche“, sagt di Bonaventura. „Ich wusste, dass er dem Film zu einer ungeheuren Wirkungskraft und Größe verhelfen könnte.“<br><br>Die Autoren David Callaham und Wesley Strick wurden damit beauftragt, ein Drehbuch zu schreiben, das für sich allein bestehen und gleichzeitig das unverwechselbare Erlebnis des Spiels wiedergeben könnte. „Die Filmsituation ist sehr ähnlich, nur komplizierter als im Spiel. Dennoch sind Film- und Spielwelt fast identisch“, bemerkt Wells. „Wir übernahmen wichtige Kult-Elemente aus dem Spiel, die man aber nicht gespielt haben musste, um den Film zu verstehen und sich gruseln zu können.“<br><br>Einer der herausragenden Schauspieler in „DOOM“ ist Dwayne „The Rock“ Johnson, der selbst ein großer Fan des Spiels ist. Er erinnert sich: „Es hat alles verändert. Zum ersten Mal in der Geschichte der Videospiele konnte man als ‚Ego-Shooter’ aus der Ich-Perspektive spielen. Man glaubt, sich selbst durch diese unglaubliche Welt zu bewegen und Monster zu erledigen.“<br><br>Obwohl er eigentlich für die Heldenrolle des Films vorgesehen war, wollte Johnson unbedingt Sarge, den Antihelden, spielen. Ein kompromissloser Marine-Sergeant, dessen Gehorsamkeit sich zwischen aufgezwungener Moral und purer Bösartigkeit bewegt. „Der Film geht aufs Ganze“, so Johnson weiter. „Wir zeigen diese Welt und erzählen diese Geschichte, ohne uns zu rechtfertigen.“<br><br>„Jeder von uns war total begeistert, als er hörte, dass Dwayne unbedingt Sarge verkörpern wollte”, sagt di Bonaventura. „Dwayne hat ein unglaubliches Talent. Wenn er durch die Tür kommt, beherrscht er sofort den ganzen Raum. Das ist gut, wenn man eine Einheit kommandieren soll.“<br><br>Für die Rolle des Marine-Soldaten Reaper, der im eigentlichen Mittelpunkt des Abenteuers steht, brauchten die Filmemacher jemanden, dem man den knallharten und nonstop metzelnden Krieger einerseits abnehmen würde, andererseits müsste er der Rolle eine Vielschichtigkeit und emotionale Tiefe verleihen. Karl Urban, der durch seine Darstellung des Eomer aus der ‚Herr der Ringe’-Trilogie berühmt wurde, ist ebenfalls ein Fan des Spiels. „Die Möglichkeit, meine eigene 3-D-Version zu besitzen und selbst darin zu spielen…nichts leichter als das“, grinst Urban. „Das Drehbuch war sehr solide und hatte phantastische dreidimensionale Charaktere, die sich im Verlauf des Films weiterentwickeln. Vor allem war es aber die getreue Umsetzung des Spiels, die mir gefiel. Der Film rechtfertigt sich nicht. Er ist düster und sehr heftig.“ <br><br>Sarges Spezialeinheit setzt sich aus einem vielseitigen Ensemble amerikanischer und britischer Schauspieler zusammen, von denen viele eine klassische Schauspielausbildung haben: DeObia Oparei als Destroyer, Ben Daniels als Goat, Raz Adoti als Duke, Richard Brake als Portman, Yao Chin als Mac und Al Weaver als The Kid. Rosamund Pike als brillante Wissenschaftlerin Dr. Sam Grimm und Dexter Fletcher als gelähmter Nachrichtenoffizier Pinky runden die Besetzung ab. <br><br>Wie Johnson und Urban kannten auch die meisten anderen Schauspieler das Videospiel „DOOM“. „Es ist ein gewaltiges Spiel mit einer ebenso gewaltigen Anzahl an Fans“, bemerkt Adoti. „Dem will man gerecht werden.“ Daniels spielt „DOOM“ bereits, seit es das erste Mal auf den Markt kam. „Als ich das Drehbuch las, wusste ich, dass die Autoren selber Spieler sind“, meint er. „Nur jemand, der selbst spielt, hätte eine ‚Ego-Shooter’-Szene in die Kinofassung eingebaut.“ Für die Spezialisten der visuellen Effekte war die bahnbrechende ‚Ego-Shooter’-Szene aus Reapers Perspektive eine große Herausforderung. Es ist eine radikale Such- und Zerstörungsmission, in der Reaper es mit vielen Kreaturen aufnimmt, die bisher in keinem der „DOOM“-Spiele aufgetaucht sind. <br><br>Die Filmemacher wollten den Zuschauern den gleichen Nervenkitzel bieten, den man auch bei der „DOOM“-Spielserie hat. Militärische Tarnanzüge, Waffen fest umklammert in der Hand – die Zuschauer werden fast selbst zu den Marines im Film. Die ‚Ego-Shooter’-Perspekive ist für einen Spieler das absolute Nonplusultra“, meint di Bonaventura. „Die Möglichkeit, den Realitätseindruck des Zuschauers zu fördern, ist ein wahnsinnig aufregendes Konzept. Ich glaube, dass diese Szene ebenso Nicht-Spielern vermitteln kann, warum Spielfans davon so fasziniert sind.“ <br><br>„Man ist plötzlich mitten in der Handlung“, sagt Adoti. „Es packt dich beim Kragen und zieht dich hinein. Man kann nicht einfach bequem im Sessel sitzen und Popcorn essen. Auf einmal ist man mittendrin und alles ist sehr real.“</p><p><font><b>WIE WIRD MAN EIN MARINE AUF DEM MARS?</b></font></p><p>Viele Wochen vor Produktionsbeginn fuhren Schauspieler und Filmemacher in die tschechischen Barrandov Studios bei Prag. Während die Sets entworfen und gebaut wurden, begannen die männlichen Schauspieler mit ihrem intensiven Training, um sich in die eingeschweißte Militäreinheit zu verwandeln, die sie im Film verkörpern sollten. <br><br>Selbst wenn „DOOM“ nur in einer futuristischen Welt auf einem weit entfernten Planeten spielt, gaben Schauspieler und Filmemacher ihr Bestes, um in jeder Hinsicht einen größtmöglichen Realismus zu erreichen. Daher mussten die Darsteller alles darüber lernen, wie ein Elitesoldat handelt, wie er sich bewegt und wie er spricht. Diese Herausforderung übernahm der Berater Tom McAdams, der fast 30 Jahre in der Armee gedient hatte. Zwei Wochen lang bildete McAdams die Schauspieler in einem Camp aus. In den verkürzten, aber umso intensiveren Kursen lernten sie alles über Waffen, Munition, Erste Hilfe und Nachrichtentechnik. McAdams trainierte das Team mit der Dauerfeuer-Kalashnikov AK-47 aus, obwohl im Film andere Waffen vorkommen würden.<br><br>„Ich erstellte ein Basisprogramm. Anfangs sollte sich jeder erstmal mit den Waffensystemen vertraut machen und lernen, wie man sie auseinander nimmt und wieder zusammenbaut, wie man sie hält und damit zielt, wie man sie sichert und entsichert, lädt und entlädt – all die Dinge, die jeder Soldat können muss“, erklärt McAdams. „Auch wenn einige Schauspieler bereits in früheren Filmen Waffen benutzt haben, besaß keiner von ihnen das Wissen, das man meiner Meinung nach dafür benötigt. Denn wenn man eine Waffe in die Hand nimmt, muss man damit auch umgehen können und alles lernen, was man braucht, um wie echte Spezialkräfte auszusehen, die schon jahrelang Erfahrungen gesammelt haben.“<br><br>„Wie echte Soldaten sollten wir viel Zeit miteinander verbringen“, erinnert sich Johnson. „Ich habe viel Respekt vor unseren Soldaten und war daher sehr aufgeregt.“ Urban fügt hinzu: „Tom hat uns nicht nur das militärische Wissen und die Fähigkeiten, die wir brauchten, eingeflößt, sondern half uns dabei, ein echtes Team zu werden. Zum Schluss waren wir wie eine richtige Einheit.“<br><br>„Wir sind jeden Morgen um sechs Uhr aufgestanden und haben zusammen trainiert“, erzählt Johnson. „Tom war für die Gruppe unersetzlich, denn er wusste auf jede Frage eine Antwort.“ Obwohl er anfangs nur mit dem Drill der Schauspieler beauftragt war, erkannte jeder vor und hinter der Kamera den unschätzbaren Wert von McAdams für diesen Film. Mit seinem einzigartigen Wissen und seinen fundierten Kenntnissen wurde er unverzichtbar für alle militärischen Fragen, die sich beim Drehen ergaben. Wenn er Anmerkungen oder Einwände hatte, wurden diese sofort umgesetzt, um so die Kluft zwischen phantasievoller Fiktion und militärischer Realität zu überwinden.<br><br>McAdams, der zuvor noch nie als Berater bei einer Filmproduktion fungiert hatte, war überrascht, wie ernst und fokussiert sich die Schauspieler bei ihrem Waffentraining verhielten. „An manchen Abenden nach Drehende trainierten wir manchmal noch zwei Stunden, damit die Jungs ihre Drills wiederholen und eine gewisse Kontinuität aufrecht erhalten konnten“, erinnert sich McAdams.<br><br>Regisseur Bartkowiak konsultierte McAdams vor jeder Einstellung, um sicher zu gehen, dass die Handlung im Drehbuch auch dem scharfen Auge des Militärexperten standhielt. „Vor jedem Dreh sind wir die Szenen zusammen durchgegangen. Dann kamen die Schauspieler dazu, und wir erklärten ihnen, wer angreift und wer Feuerschutz gibt“, erklärt McAdams.<br><br>Die Männer für die Rollen der RRTS-Spezialeinheit waren nicht die einzigen, die sich nach ihrer Ankunft in Prag einem Training unterziehen mussten. Schon ihr ganzes Leben lang hegte Rosamund Pike, die im Film die Wissenschaftlerin Samantha Grimm spielt, eine große Faszination für die Medizin und freute sich daher sehr, an einigen Sezier- und Anatomievorlesungen an der Prager Medizinischen Fakultät teilnehmen zu können. „Ich arbeitete mit einem Rettungsassistenten und besuchte einen Kurs für menschliches Sezieren im 2. Studienjahr“, erklärt sie. „Das war ziemlich heftig, als ich in einem Raum voller Kadaver stand. Für den Film musste ich einige ziemlich eklige und feuchte Dinge anfassen“, so Pike weiter.</p><p><font><b>MIT GROSSEN WAFFEN GEGEN GROSSE MONSTER</b></font></p><p>Für die Handhabung der zahlreichen Waffen im Film arbeitete McAdams sehr eng mit Produktionsdesigner Stephen Scott, Waffenmeister Richard Hooper und Requisiteur Ray Perry zusammen. In seinen Konzeptzeichnungen änderte Hooper existierende Waffen um und ließ sich davon leiten, dass der Film irgendwann in der Zukunft spielt. Die Waffen mussten für alle im Film gezeigten Zwecke und Absichten voll funktionstüchtig sein, um vor der Kamera zum Einsatz kommen zu können. Das Ziel war es, „einige der stärksten Waffen zu kreieren, die jemals hergestellt wurden“, sagt Produktionsdesigner Scott.<br><br>Zudem sollte jedes Teammitglied durch seine Waffen identifizierbar sein. „Man lernt die Charaktere über ihre Waffen kennen. Daher haben wir versucht, für jeden eine einzigartige Waffe zu entwickeln“, fügt Hooper hinzu. <br><br>Ganz im Sinne der „DOOM“-Serie sind die Waffen der Darsteller originalgetreu. Reaper besitzt eine Standartkampfwaffe mit einem äußeren Schutzmantel. Sarge trägt eine größere Pistole, und Destroyer hat von allen die größte Waffe: Eine Chain Gun, bei der die Munition durch eine Patronentasche auf dem Rücken nachgeladen wird. Goat ist mit einer Pump-Action-Shotgun bewaffnet. Duke und Portman kämpfen mit Plasma-Guns, die mit starken Lampen und Kameras ausgerüstet sind, und The Kid hat ein tragbares Maschinengewehr. <br><br>„Die meisten Schauspieler haben ihre Waffen sogar in den Pausen mit sich herumgetragen“, erinnert sich Hooper. „Sie hielten sie in der Hand oder warfen sie über die Schulter. Das Gewicht der Waffe hatten sie scheinbar völlig vergessen. Die Waffen wurden zu einem Teil von ihnen.“ Oft blieben die Schauspieler noch nach Drehende am Set, um die zuvor verschossenen Patronenhülsen einzusammeln.<br><br>Zwischen Hooper und McAdams war Waffensicherheit immer ein großes Thema, und auch die Schauspieler waren sich der Gefahr durch die abgefeuerten Platzpatronen durchaus bewusst. „Wir haben sicher gestellt, dass jeder so gut wie nur möglich geschützt ist, und das jeder richtig zielt und sein Ziel wirklich trifft“, erläutert Hooper. Im Laufe des Films kommt Sarge mit der Destroyers Chain Gun und der Bio-Force Gun (BFG) in den Besitz zweier weiterer Waffen. Die Chain Gun war für Johnson bei weitem die lauteste und eindrucksvollste Waffe. „Wenn man das Ding abfeuert, gibt dir das ein unglaubliches Gefühl von Macht. Selbst wenn 50 Zombies auf dich zukommen“, sagt er. <br><br>Ein Markenzeichen des Spiels durfte in der Kinoversion von „DOOM“ auf keinen Fall fehlen: Die BFG war ein Element, das man einfach übernehmen musste. „So wie im Spiel schwebt sie auch hier quasi in der Luft. Als Sarge sie das erste Mal in die Hand nimmt, kriegt er nichts als jede Menge ‚Ohs----’ aus ihr heraus“, lacht Johnson. Die ersten Entwürfe für die BFG waren zu sperrig und schwer, um sie wirklich als Schusswaffe gebrauchen zu können. Also überlegten sich Hooper und Jon Farhat, der Leiter der Abteilung für visuelle Effekte, etwas, das durch digitale Effekte optisch überzeugen würde. „Die BFG ist im Waffenlager des Planeten der ‚Heilige Gral’ unter den Gewehren“, erörtert Hooper.</p><p><font><b>DÄMONEN AUS DER HÖLLE SCHAFFEN</b></font></p><p>In dem Spiel „DOOM“ gibt es eine ganze Reihe von Imps, Zombies, Dämonen und anderen Ungeheuern, die digital von den id Software-Kreativen John Carmack, Kevin Cloud, Tim Willits, Kenneth Scott und weiteren Designern zum Leben erweckt wurden. Für den Film wollten Regisseur Bartkowiak und die Produzenten di Bonaventura und Wells genau die gleichen Bestien. Diesmal jedoch nicht digital, sondern real und damit greifbar. „Mit den Mitteln, die wir zur Verfügung hatten, wollten wir noch etwas weiter gehen und sie noch differenzierter als im Spiel gestalten“, kommentiert di Bonaventura. Zur Lösung dieses Problems wandten sie sich an das Stan Winston Studio, das schon früher legendäre Kino-Monster geschaffen hatte, wie etwa die fremdartigen Biester aus „Aliens – Die Rückkehr“,den Jäger aus „Predator“ oder den unaufhaltsamen „Terminator“. <br><br>Damit die Kreaturen im Film denen im Spiel wirklich ähnlich sehen, schickte das Team von id Software ihre so genannten High-Poly- und Matte-Modelle von den verschiedenen Dämonen, wie zum Beispiel den Hell Knights, den Pinky Demon und den Imps, an John Rosengrant, Leiter der Special Make-up-Effekte, und Jon Farhat, Leiter der Visuellen Effekte. Für die wichtigsten Höllenwesen engagierte das Stan Winston Studio gleich zwei Riesen: Den 1,93 Meter großen Doug Jones und Brian Steele mit einer Größe von 1,98 Meter. Jones, der schon den Fischmann Abe Sapien in „Hellboy“ spielte, erinnert sich: „Ich sah die Zeichnungen von den Monstern aus dem Spiel. Das sind Kreaturen mit stacheligen Schultern, die Feuerbälle werfen und Wände hochklettern können. Ich dachte: ‚Oh ja, das kann ich.’“ Jones trainierte zudem die Tänzer, die Bartkowiak aus Prag mitgebracht hatte, um sie in den Massenszenen als Zombies auftreten zu lassen. <br><br>Jones trug bereits in früheren Filmen Körpermodelle, und nachdem er seinen Vertrag unterschrieben hatte, begann Rosengrant mit seinem Team Latex-Bodysuits für die verschiedenen Kreaturen zu entwickeln, die Jones verkörpern sollte. „Ich spiele alle Imps in diesem Film“, sagt er. „Ich sterbe vier Mal, jedes Mal auf eine andere Art.“ Für Szenen, in denen ein Dämon durch Kugeln getötet wird, stattete Kit West, der Verantwortliche für die Spezialeffekte, die Bodysuits mit explosiven Anzündinitiatoren aus. Der Schauspieler wurde vor den Kugeln durch einen dicken Körperpanzer geschützt. Die pyrotechnischen Frösche, die Klauen und alle anderen mit Servomotoren betriebenen Teile, die auf dem äußeren Panzer der Kreaturen angebracht wurden, standen am Set alle unter der Kontrolle von Rosengrants Technikern. „Diese Monster sind der absolute Hammer“, freut sich Johnson. „Sie sehen mit ihrer bloßen Masse und ihrem Gewicht großartig aus. Die haben’s voll drauf.“ <br><br>Dazu Pike: „So wie sie aussehen und sich bewegen, wirken sie unheimlich real und jagen einem echt Angst ein. Es ist, als wäre man selbst in einem Videospiel.“ Ben Daniels beschreibt die Szene, in der ein Imp seine Zähne in ihm vergräbt, als „total monströs. Der Motor in seinen Klauen ist echt stark, und seine Zähne sind aus dem gleichen Material wie bei echtem Zahnersatz. Ich hatte wochenlang Alpträume!“ </p><p><font><b>KAMPFBEREIT: DIE KREATUREN DER „DOOM“-ATTACKE</b></font></p><p>Die ausgedehnten Kampfszenen mit den Dämonen erforderten die Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen. Angefangen bei Wests Team für Spezialeffekte über Rosengrants Crew für Make-up-Effekte bis zu den Schauspielern selbst. Diese Kämpfe zu choreografieren, fiel in die Hände von Hongkongs Kampfexperten Dion Lam, der sein Talent bereits in vielen Filmen wie die drei „Matrix“-Abenteuer unter Beweis stellen konnte. Lam machte sich mit den Stärken und Schwächen der Schauspieler vertraut und besichtigte die Drehorte, an denen die Kämpfe stattfinden würden, um jedem Kampf situationsspezifische Elemente hinzuzufügen. Anschließend erarbeitete er für jede Szene ein Storyboard und spielte sie erst einmal selbst mit seinen Leuten durch.<br><br>Die Mammutschlacht zwischen Destroyer (DeObia Oparei) und dem Hell Knight, einem gewaltigen Dämon, mit dem er in einer elektrisch geladenen Gefängniszelle aus Metall eingeschlossen ist, bildet die Eröffnungsszene, für die Lam erstmals einen Kampf mit einem Kämpfer im Bodysuit choreografieren musste. „Ich habe den Kampf zwischen den beiden so gestaltet, dass der eine über gewaltige Kräfte verfügt, während der andere nur ein Mensch ist“, sagt Lam. „Destroyer wird mit einer enormen Kreatur konfrontiert, die es nur darauf abgesehen hat, ihn zu töten. Ein linker Hacken, ein Tritt und schon liegt der Gegner am Boden...nein, das würde nicht funktionieren. Also…muss er sich was einfallen lassen.”<br><br>Zusammen mit West und dem Regisseur setzte Lam am Set genau fest, wie der Kampf ablaufen würde. „Jedes Mal, wenn einer der Kämpfer gegen den Zaun gestoßen wird, bekommt er einen Elektroschock“, erklärt West, der für die Spezialeffekte zuständig war. West kleidete sein Team in schwarze Kostüme vor schwarzem Hintergrund und befestigte Schweißstäbe an den Enden von Stöcken, die jedes Mal in alle Richtungen Funken versprühten, wenn ein Körper gegen die Wand prallte. „Das war ein ziemlich brutales Gemetzel“, erinnert er sich.<br><br>Lams zweite große Kampfszene war die zwischen Sarge und John, die beide am Ende des Films körperlich gestärkt sind. „Dwayne Johnson ist ein großer Kerl“, erklärt Lam. „Dafür ist Karl stark und schnell. Beide sind clevere Marines mit militärischem Hintergrund, und das beinhaltet ein gewisses Training in Kampfkunst.“ Um ihre im Verlauf des Films zunehmende Stärke darzustellen, befestigte Lam Drähte an den Schauspielern, damit sie hohe Sprünge und tiefe Fälle ausführen konnten. Trotz diverser Science-Fiction-Elemente sollte der Film dennoch realitätsnah bleiben. Daher wollte er weiteres Kabelwerk vermeiden, das üblicherweise für Martial-Arts-Filme gebraucht wird.<br><br>Jon Farhat, der die Visuellen Effekte überwachte, entwickelte mit seinem Team die technischen Arbeiten von West und Rosengrant weiter. So wurden zusätzliche futuristische Elemente geschaffen wie etwa der Transport des Teams durch das Arc Chamber-Wurmloch und Pinkys digitaler Rollstuhl. Dexter Fletcher, der im Film Pinky spielt, flog bereits in der Vorbereitungsphase nach Prag, um mit einem speziellen Rollstuhl ausgestattet zu werden. Später wurde dieser Rollstuhl durch ein digitales Modell ersetzt, damit es so aussehen würde, als wäre er an seinem Körper angeschweißt. </p><p><font><b>THE LOOK OF HORROR - SCHAUPLÄTZE AUF DEM MARS</b></font></p><p>Um die unterirdische Forschungsstation, die alle Spieler bereits kennen, zu gestalten, brachten die Filmemacher den zweifach für den Oscar nominierten Produktionsdesigner Stephen Scott an Bord. Scott machte sich nicht nur technisch mit unterirdischen Projekten, Tunnelarchitekturen und Tunneltechnologien vertraut, sondern analysierte das Spiel selbst. „Ich wollte die Atmosphäre und die charakteristischen Elemente des Spiels in der Gestaltung der Kulissen einfließen lassen“, sagt er. „Ich hoffe, dass gerade Spielfans solche Dinge durch die Form und die Technologie wieder erkennen. Da ein Großteil des Spiels unterirdisch stattfindet, wollte ich das Gefühl von Kraft und Masse übertragen. Die Sets sollten wuchtig aussehen, als ob sie Millionen Tonnen von Felsen und Erde auf sich tragen.“<br><br>Durch die Beleuchtung und Fotografie von Kameramann Tony Pierce-Roberts wurden die Sets noch besser zur Geltung gebracht. „Wie Tony das Licht gesetzt hat, ist brillant“, lobt ihn Ben Daniels. „Er hat die Stimmung des Spiels eingefangen, in dem er viel Blau- und Gelblicht verwendete. Wenn man über das Set lief, dachte man, mitten im Spiel zu sein.“<br><br>Scott und sein Konstruktionsteam bauten in Barrandov viele miteinander verbundene Studiokulissen, die einem das Gefühl von dunklen und engen Räumen vermittelten, wobei Kameras und Ausrüstungen dennoch der Zugang ermöglicht werden musste. Ursprünglich hatte Scott niedrige Decken vorgesehen, um den Eindruck von Enge zu verstärken. Doch er gestaltete ‚schwebende’ Decken, und so konnte Bartkowiak die Kamera in dem Raum auf jede Höhe einstellen lassen. Zudem wurden die Korridore so gebaut, dass sie entsprechend der Perspektive, in der sie aufgenommen wurden, unterschiedlich aussahen. „Der Flur ist eigentlich dunkel, doch abhängig aus der Richtung, aus der gefilmt wurde, hat man den Eindruck, dass es sich um zwei verschiedene Korridore handelt“, sagt er. <br><br>Für die Gestaltung der Sets entwickelte Scott Zukunftsvisionen aus heutigen Technologien und Designs. Natürlich ließ er sich ebenfalls von dem Spiel inspirieren. „Ich denke, es ist das Beste, wenn man Schauplätze hat, mit denen die Leute etwas verbinden können und bei denen sie sich als Teil des Ganzen fühlen“, erklärt Scott. „Die Krankenstation beinhaltet ein Equipment, dass wir zuvor nie gesehen haben, und dennoch wirkt es sehr vertraut.“ <br><br>Auf dem Mars gibt es neben der Arc Chamber ein Atrium, das zu einer Luftschleuse führt. Durch die Luftschleuse wird der Zuschauer in die verschiedenen Laborbereiche geführt. Dazu gehören das Tierlabor, die Gefängniszelle, das Archäologielabor, das Waffenlabor, Carmacks Büro, die Krankenstation, der Überwachungsraum, das Badezimmer und der Mudroom, der von der archäologischen Ausgrabungsstätte abgeht.<br><br>Für das Atrium-Set wurde in Prag das Vitkov-Mausoleum genutzt, das in den Dreißigern mit mehr als einer Million Tonnen Fels erbaut wurde. Die Farbe des Bodens wurde durch die Auflage einer schwarzen Abdeckung verändert, und mit dem Logo der Union Aerospace Corporation (UAC) und Corporate Identity-Symbolen wurden weitere Elemente hinzugefügt. Der mit Ratten verseuchte Abwasserkanal verläuft unterhalb des Korridors. „Tunnel und Kanalsysteme sind meine Spezialität“, behauptet Scott. „Es macht Spaß, sie zu gestalten. Man kann sich alle möglichen charakteristische Oberflächen und Strukturen ausdenken. Wir bauten einen fast 25 Meter langen Kanal. Wenn man ihn clever filmt und die Sequenz hinterher geschickt schneidet, sieht er jedoch viel länger aus.“<br><br>Mit einem Helicopter Gun-Ship fliegt das RRTS-Team von ihren Baracken auf dem Heimatplaneten zum Außenfahrstuhl, der sie zur unterirdischen Arc Chamber bringt. Dafür gestaltete Scott einen futuristisch anmutenden Helikopter, der mit Waffen wie beispielsweise durch Laser gesteuerte Raketen bestückt wurde. Die Leute von id Software waren natürlich die strengsten Kritiker, um die Welt, die Bartkwiak und sein Team in Prag geschaffen hatten, zu beurteilen. Als Todd Hollenshead und Tim Willits das Set besuchten, waren sie sprachlos. „Wir haben vier Jahre an dem Spiel gearbeitet und plötzlich war unser virtuelles Spieluniversum Realität geworden. Alles, selbst die Zeichen an den Türen und der UAC-Schriftzug auf den Computermonitoren, wurde detailgetreu vom Spiel übernommen“, erinnert sich Hollenshead.<br><br>„Am Set spürte man förmlich die Gefahr von dem, was hinter den Ecken lauern könnte“, sagt di Bonaventura. „Bereits im Spiel beschleicht einen ständig ein klaustrophobisches Gefühl. Durch die Sets und die Art, wie sie für den Film in Szene gesetzt wurden, überträgt sich dieses Gefühl eines unmittelbar bevorstehenden Untergangs hervorragend auf das Publikum.“ </p><p><font><b>EIN VERLORENER PLANET: DIE HINTERGRUND-STORY</b></font></p><p>Angesiedelt in einer nicht näher bestimmten Zukunft, entspinnt sich die Geschichte durch die Augen eines RRTS-Marines. RRTS ist eine hoch ausgebildete Gruppe von Spezialkräften und wird von Sarge, gespielt von Dwayne „The Rock“ Johnson, angeführt. „Sarge liebt sein Land“, erzählt Johnson. „Gegenüber dem Marine-Corps ist er pflichtbewusst, und sein größtes Anliegen ist, dass alle Befehle ausgeführt werden - egal wie sie lauten mögen. Und für seine Männer, die er anführt, empfindet er ein Höchstmaß an Respekt.“ <br><br>Sarges Gegenspieler ist John „Reaper“ Grimm, gespielt von Karl Urban. „John Grimm ist ein komplexer und introvertierter Charakter”, bemerkt Urban. „Er ist der Sohn von Wissenschaftlern, die bei einem Unfall in der Olduvai Station getötet wurden. Mit der Wissenschaft will er nichts zu tun haben, deshalb ist er zum Militär gegangen. Sein Spitzname ist ‚Reaper’, was so viel heißt wie ‚Schnitter’ oder ‚Mäher’, und in Verbindung mit seinem Nachnamen Grimm wird daraus ‚Sensenmann’. Ein Titel, den er nicht zu unrecht trägt. Schließlich ist er sehr gut in dem, was er tut.“ Sarge und Reaper werden von einem Team ganz unterschiedlicher, aber knallharter Marines unterstützt. „Es ist eine Spezialeinheit“, so di Bonaventura. „Ein Sondereinsatzkommando, das durch die eigentümliche Art seiner Charaktere entstanden ist, um die richtig schmutzige Arbeit zu verrichten.“ Ben Daniels, der Goat spielt, fügt hinzu: „Sie machen ihren Job echt gut. Wenn man jedoch eine Gruppe hat, die so speziell und hoch ausgebildet ist wie RRTS, hat man zwangsläufig viele extreme Persönlichkeiten auf einen Haufen.“<br><br>DeObia Oparei („Moulin Rouge“) spielt Destroyer, eine Tötungsmaschine von fast zwei Metern und 118 Kilogramm. „Er ist ein richtig mieser Hundesohn“, beschreibt ihn Johnson. „Seine Chain Gun hat er immer dabei und ihm macht es Spaß, Leute abzuknallen.“ Theaterschauspieler Ben Daniels spielt Goat, den er als sehr „zwangsneurotisch, hyperreligiös und als sehr speziell“ bezeichnet. Raz Adoti („Resident Evil: Apocalypse“) porträtiert den Frauenschwarm Duke. „Er ist ein Spieler und der Inbegriff von glatt”, so Johnson. Richard Brake („Batman Begins“) spielt den düsteren Portman. „Ich sehe ihn als echten Mistkerl, der nach Drogen giert und sich gern prügelt“, erklärt Brake. „Aber unter der Oberfläche ist er nur ein verängstigter kleiner Junge.“ Al Weaver („Der Kaufmann von Venedig“) spielt The Kid, einen Scharfschützen und das jüngste Mitglied des Teams. Dazu Weaver: „Es ist sein erster Auftrag. Er ist ein guter Schütze, und er weiß, dass er seinen Job gut macht. Dennoch muss Kid erwachsen werden, und die Mission zwingt ihn dazu.“ Theaterschauspieler Yao Chin spielt Mac, der erst auf dem Weg zur Olduvai-Station auf das Team stößt. „Mac ist ein echtes Rätsel”, sagt Johnson. <br><br>Gerade als sich die Truppe auf einen ausgedehnten Urlaub vorbereitet, kommt ein neuer Auftrag: Die Olduvai Research-Station auf dem Mars steht unter Quarantänestufe 5. Sie ist im Besitz der UAC, die diese Anlage auch betreibt. „Sie wollen gerade in den Urlaub fahren als sie zu einem ‚Spiel’ - allein das sagt ein wenig über ihre Mentalität aus - gerufen werden“, kommentiert di Bonaventura. „Für das Team sind das schlechte Nachrichten, nur für Sarge nicht. Denn RRTS ist sein Leben“, fügt Johnson hinzu. Der Schlachtruf des RRTS-Teams lautet „Bete für Krieg!“<br><br>„Sie leben dafür“, sagt di Bonaventura. „Krieg ist ihr Kick. Darüber definieren sie sich.“ Wells fügt hinzu, dass dieser Ausruf den Zwiespalt ausdrückt, die der Job beim Militär mit sich bringt, nämlich dafür zu trainieren und das zu tun, was man fürchtet. „Es bedeutet, dass wir unseren Ängsten aufrecht gegenübertreten müssen”, sagt Wells. „Im Film ist es die Ahnung, dass etwas Schlimmes passiert ist, und dass sie diejenigen sind, die es in Ordnung bringen müssen. Es ist eine Herausforderung und wie ein Schreien, bevor man von einer Klippe springt.“ <br><br>Um von der Erde zum Mars zu gelangen, muss das Team durch ein wurmlochartiges Teleportation-System namens Arc reisen. Betrieben wird es von dem an den Rollstuhl gefesselten Pinky, der ein Opfer der Forschung geworden ist und von Dexter Fletcher gespielt wird. „In den Anfangstagen von Arc und dem Wurmloch-Transport war die Technologie noch nicht ausgereift, und Pinky hat es besonders schlimm erwischt“, erklärt Fletcher seine Figur. „Während eines Transports ging alles schief, oder wie es einer der Männer im Film ausdrückt: ,Ich bin auf einem Planeten gelandet, mein Arsch auf einem anderen.’ Ein Rollstuhl, der mit seinem Torso verbunden ist, ermöglicht es Pinky, mobil zu bleiben.“</p><p><font><b>VERFOLGT VON MEHR ALS NUR GEISTERN</b></font></p><p>Reaper hat auf diesem Planeten einst seine Vergangenheit zurückgelassen. Dazu gehört ebenfalls seine Schwester Dr. Samantha „Sam“ Grimm (Rosamund Pike), die den Weg der Wissenschaft wählte und ihren Bruder nicht mehr gesehen hat, seit dieser zum Militär gegangen ist. „Der Tod ihrer Eltern war eine große Tragödie in ihrem Leben“, erklärt Pike. „Als es passierte, waren sie noch Teenager, und sie sind damit auf ganz verschiedene Art und Weise umgegangen: John wurde zu einer Tötungsmaschine, die einfach Befehlen gehorcht, während Sam die Entscheidung getroffen hat, die Forschung ihrer Eltern fortzuführen. Dadurch haben sie sich voneinander entfernt.“<br><br>Sarge stellt Reapers Motive, das Team auf ihrer Mission zu unterstützen, in Frage. Doch Reaper versichert ihm, dass seine persönlichen Probleme den Job nicht beeinträchtigen werden. „Aber das passiert natürlich trotzdem“, bemerkt Urban. „Der Hauptgrund, warum John zu diesem schrecklichen Platz zurückkehrt, wo er aufgewachsen ist und seine Eltern sterben sehen musste, ist, dass er seine Schwester holen will.“<br><br>„Ihre Befehle sind klar“, sagt di Bonaventura. „Sie sollen die Situation unter Kontrolle bringen und Ruhe einkehren lassen. Auf den ersten Blick ist das keine große Sache. Doch sie werden auf eine ultimative Probe gestellt. Manche von ihnen werden überleben, andere nicht.“ Samantha fängt eine Transmission von dem meist erfahrenen Wissenschaftler der Olduvai Station, Dr. Carmack (benannt nach dem Schöpfer der „DOOM“-Saga), auf. Die Nachricht signalisiert einen katastrophalen Notfall. „Er ist offensichtlich über irgendetwas entsetzt, aber Sam begreift die Tragweite des Horrors noch nicht, der gerade freigesetzt wurde“, so Pike. Die Befehle des Teams lauten, die unterirdische Anlage abzuriegeln und zu sichern. Gleichzeitig sollen sie herausfinden, was in der Forschungsstation auf dem Mars passiert ist. Die Nerven liegen blank, als sich das Team durch dunkle Korridore, leere Labore und Kanäle schleicht. Jede neue Entdeckung bestärkt sie in der Vermutung, dass auf der Station ein ungeheueres Chaos und Gemetzel ausgebrochen ist. Das Team ist auf alles vorbereitet. Nur nicht auf das, was sie finden.<br><br>Die Forschungsstation wurde von Kreaturen übernommen, die direkt aus der Hölle gekommen sind. Die Situation weitet sich schnell zu einem kompromisslosen Krieg aus. Sarge und seine Männer versuchen, die unzähligen Kreaturen zu vernichten und gleichzeitig ihren Befehl auszuführen, wieder alles unter Kontrolle zu bringen. „Die Hölle bricht los“, sagt Johnson. „Und es gibt keine Verschnaufpause.“<br><br>„Das Team ist plötzlich mit außergewöhnlichen Dingen konfrontiert, die außerhalb jeglicher Vorstellungskraft liegen“, erzählt Daniels. „Es gibt einige wie Sarge, die voranschreiten und alles schwarz und weiß sehen. Allen anderen ist nicht wohl bei der Sache. Dennoch versuchen sie, ihren Job zu machen. Sie wollen so wenig Männer wie möglich verlieren.“ Diese Monster sind mehr als menschlich, und Menschen allein können sie nicht bekämpfen. „Wenn man gegen Dämonen kämpft, braucht man massive Waffen“, sagt di Bonaventura. Obwohl sie zum Mars schon mit jeder Menge Feuerkraft kamen, stoßen die Marines unterwegs auf neue und verbesserte Waffen. Besonders eindrucksvoll ist die BFG, eine Forschungswaffe, die in einer eigens verstärkten Kammer eingeschlossen ist. „Sarge stolpert darüber”, sagt Johnson. „Sie ist alles, was er sich immer erträumt hat.”<br><br>Sarges Befehle sind eindeutig: Was immer diesen Ausbruch auf dem Mars verursacht hat, muss unter Kontrolle gebracht werden. Das heißt, niemand kommt aus der Olduvai-Station lebend raus. „Als sich die Situation verschlechtert, ist die Einheit der Männer bedroht, und Sarge driftet zunehmend in eine moralisch sehr gefährliche Richtung ab“, sagt Urban.<br><br>„Sarge bewegt sich in einer Grauzone“, merkt Johnson an. „Er tut Dinge, die sicherlich fragwürdig sind. Gleichzeitig hat er seine Befehle, und die erscheinen logisch, wenn man die Situation bedenkt.“ Als das Team von weiteren grausigen und tödlichen Dämonen angegriffen wird, steigt die Spannung zwischen Reaper und seinem kommandierenden Offizier. Reaper verweigert die Befehle, die alle geschworen haben, zu befolgen. „Zusammen haben Sarge und John einiges durchgemacht, und sie kämpften oft Seite an Seite”, berichtet Urban. „Aber im Verlauf ihrer neuen Mission wird ihre Beziehung zunehmend angespannter. Sie beginnt sich zu verschlechtern, denn der Unterschied in ihrer Ideologie, Philosophie und Moral tritt immer deutlicher hervor, und John muss sich entscheiden.”<br><br>Das Geheimnis hinter den Mutationen wirft ein entsetzliches Licht auf die Arbeit, mit der Sam und ihren Kollegen in der Olduvai-Station betraut waren. „Es geht zurück auf unsere Grundängste über Gut und Böse, Leben und Tod“, erzählt Pike. „Den besten Action- und Horrorfilmen liegen immer ganz menschliche Themen zu Grunde“, führt Wells weiter aus. „Inmitten all der Brutalität und Action im Film müssen die Charaktere eine klare moralische Wahl darüber treffen, wer sie sein wollen, und wie sie damit nicht nur ihr eigenes Schicksal beeinflussen werden, sondern das der ganzen Welt.”</p>]]></description><guid isPermaLink="false">5769</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Die Legende des Zorro</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/die-legende-des-zorro-r5768/</link><description><![CDATA[<table border="0" width="150" id="table6" cellpadding="2" align="right"><tr><td align="center"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_48951.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48951" border="0"></a> </p><p align="center"><b><font size="2">» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1043.html">Trailer 1</a> <br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_1044.html">Trailer 2</a> </font></b></p><p><a href="http://downloads.scifinews.de/file_48921.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48921" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48922.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=48922" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_48923.html"><img 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Im Jahr 1850 steht die spanische Provinz kurz davor, zum 31. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika erklärt zu werden. Die Wahl, die in den einzelnen Bezirken stattfindet, scheint nur eine Formsache – längst haben sie die Einwohner des Landes entschieden, Amerikaner zu werden. Dennoch mischt sich der maskierte Held Zorro (ANTONIO BANDERAS), „der Fuchs“, bei der Wahl unerkannt unters Volk, um Tumulte zu verhindern. Er weiß: Die Freiheit des Landes hat ihren Preis. Machtgierige, spanischstämmige Dons könnten in letzter Sekunde verhindern, dass Kalifornien den USA beitritt. </p><p>Und Zorro hat recht: Mitten im Trubel und Freudentaumel seiner Nachbarn fallen Schüsse. Der skrupellose Bandit Jacob McGivens (NICK CHINLUND) versucht zusammen mit seinen Komplizen, die Wahlurne zu stehlen. Dass die Gangster von dem kecken kleinen Joaquin (ADRIAN ALONSO) gepiesackt werden, stört sie nicht weiter. Aber auch Zorro ist zur Stelle – bei einer hitzigen Verfolgungsjagd und einem erbitterten Kampf luchst er seinen Gegnern die Wahlurne wieder ab. Das Volk jubelt. Und Zorro genießt sichtlich das Bad in der Menge und den Respekt seiner Landsleute. </p><p>Zurück auf seiner Hacienda legt Zorro Maske, Cape, Peitsche und Degen ab – und verwandelt sich wieder in den unauffälligen, eleganten Don Alejandro De La Vega. Mit seiner Frau Elena (CATHERINE ZETA-JONES) feiert er, dass Kalifornien bald zu den USA gehören wird. Und er hat Elena längst versprochen, seine Identität als Rächer der Rechtlosen und Helfer der Schwachen aufzugeben und sich mehr seiner Familie zu widmen. Aber noch ist es nicht so weit. Alejandro weiß: Noch wird Zorro gebraucht. Sehr zum Missfallen von Elena – Alejandros ebenso schöne wie smarte Gattin weiß, dass ihr Mann bei all seinen Heldentaten seine Frau und seinen Sohn Joaquin vernachlässigt. Es kommt zu einem heftigen Streit. Und nur wenige Tage später – nachdem Elena eine bemerkenswerte Begegnung mit zwei mysteriösen Männern hatte – bekommt Alejandro vom Anwalt Elenas die Scheidungspapiere zugestellt… </p><div align="center"><table id="table4" bgcolor="#ff0000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="1"><tr><td><center><table id="table5" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="5" cellspacing="0" width="500"><tr><td width="100%"><p align="center"><b><font color="#ff0000" size="3">Wir verlosen zum Kinostart tolle  Preise:</font></b></p><p align="center"><font size="2"><b>Gewinne zum Kinostart des Antonio Banderas und Catherine Zeta-Jones Films DIE LEGENDE DES ZORRO am 27. Oktober mit <a href="http://www.treknews.de">TREKNews</a>.de und Sony Pictures stilgerechte Preise zum Film: <br>Verlost wird 2 x die Deluxe Edition DVD von DIE MASKE DES ZORRO (1998) zur Einstimmung auf das aktuelle Kino-Abenteuer! Außerdem: je 3 x ein Brieföffner in Degenform und ein Sitzkissen aus der limitierten Edition des Films.</b></font></p><p align="center"><font size="2"><b>Zum Gewinnen maile einfach an:<br><a href="mailto:zorro@treknews.de">zorro@treknews.de</a></b></font></p></td></tr></table></center></td></tr></table></div><p>Drei Monate später ist der ehemals stolze Alejandro De La Vega nur noch ein Schatten seiner selbst. Die Trennung von seiner Frau nimmt ihn mit, und auch sein Sprössling Joaquin leidet unter dem Streit zwischen seinen Eltern. In der Schule muckt der freche Junge immer öfter gegen seine Lehrer auf: Sein erklärtes Vorbild ist der Freiheitskämpfer Zorro – mit seinem scheinbar mutlosen, friedliebenden Vater kann Joaquin nicht viel anfangen. Doch nach wie vor gehört Alejandro zur High Society seiner Provinz. Bei einem der prunkvollen Bälle lernt er den reichen und vornehmen Armand (RUFUS SEWELL) kennen, der als Winzer in Kalifornien sein Glück versuchen will. Als Armand den Festgästen seine schöne Begleitung vorstellt, traut Alejandro seinen Augen nicht: Es ist Elena. Alejandro rast vor Eifersucht und macht dem Paar eine Szene. Danach betrinkt er sich sinnlos. Doch trotz Dutzender Tequilas ist er nicht so benebelt, dass er nicht die gewaltige Explosion wahrnehmen würde, die sich nach dem Fest im Schutz der Dunkelheit mitten in der Wüste ereignet… </p><p>Ehe er es sich versieht, muss Alejandro an zwei Fronten kämpfen. Bei einem erbitterten Polospiel misst er seine Kräfte mit Armand um die Gunst von Elena. Und auch Zorro wird wieder gebraucht: Um ihr Land überschrieben zu bekommen, bedroht der brutale McGivens eine Familie, mit der Alejandro seit Jahren befreundet ist. Als sein Freund bei einem von McGivens Angriffen ums Leben kommt, schwört Alejandro Rache: Zorro soll ein letztes Mal reiten… </p><p>Während Alejandro De La Vega ein weiteres Mal seine Maske des Zorro anlegt, ist auch seine Frau Elena nicht untätig: Sie unterrichtet die beiden mysteriösen Männer, dass sie bei ihrem Verehrer Armand zum Abendessen eingeladen ist. Im Auftrag der Männner soll Elena das Anwesen Armands untersuchen. Aber auch Zorro ist an jenem Abend in Armands prachtvollem Haus unterwegs. Als er entdeckt, dass sich Elena immer noch von Armand den Hof machen lässt, schäumt er vor Wut. Aber Zorro findet noch mehr heraus: McGivens arbeitet im Auftrag von Armand. Während er die beiden belauscht, entdeckt Elena, dass Armand für die gigantische Explosion verantwortlich ist, bei der Alejandro nach dem schicksalhaften Ball unfreiwilliger Augenzeuge war. Was zunächst nur eine vage Vermutung war, wird nun für Zorro und Elena zur Gewissheit: Irgend etwas Finsteres führt Armand im Schilde… </p><p>Am nächsten Tag nimmt McGivens mit seinen Männern an der Küste eine seltsame Fracht in Empfang: Dutzende Kisten mit der Aufschrift „Orbis Unum“, gefüllt mit Seife. Joaquin beobachtet den Banditen – und wird entdeckt. Aber wieder einmal ist Zorro rechtzeitig zur Stelle. Scheinbar mühelos besiegt er die Gangster in einem kurzen, schmerzvollen Kampf und rettet seinen Sohn. Der wiederum ist begeistert, seinen Helden Zorro endlich persönlich kennen zu lernen und ahnt nicht, dass es sein Vater war, der die Gangster ausgeschaltet hat. </p><p>Mit Hilfe eines vertrauten Priesters findet Zorro heraus, dass „Orbis Unum“ das Motto der geheimnisvollen, uralten Bruderschaft der Ritter von Aragon ist. Diese Bruderschaft plant Schreckliches: Einer alten Legende nach soll Kalifornien zerstört werden… Wie Armand das mit einer Schiffladung Seife anstellen will, ist Zorro freilich noch schleierhaft. Aber er hat keine Zeit, sich lange darüber zu wundern: Schon kurz nach dieser Entdeckung entführen die beiden mysteriösen Männer Alejandro und geben sich ihm zu erkennen: Die beiden sind Detektive der berühmten Agentur Pinkerton. Sie ermitteln gegen Armand, kennen Alejandros Geheimnis und haben Elena erpresst, sich von ihm scheiden zu lassen, um Armand besser ausspionieren zu können. <br><br>Während sich Elena bei einem erneuten Abendessen im Haus von Armand in höchste Gefahr begibt, scheint Alejandro machtlos zu sein. Doch er bekommt Hilfe von unerwarteter Stelle: Sein Sohn Joaquin befreit mit einer cleveren List seinen Vater aus dem Gefängnis der Pinkertons. Und schon ist Zorro unterwegs, um seiner tapferen Frau zu Hilfe zu eilen… <br><br>In der Hacienda von Armand belauschen Zorro und Elena eine Versammlung der Bruderschaft. Hier enthüllt Armand seinen teuflischen Plan: Mit Nitroglyzerin, das er aus den zahllosen Seifestücken extrahieren will, soll Kalifornien bei Dutzenden verheerender Explosionen ins Chaos gestürzt und zerstört werden. Die erste dieser Explosionen soll ausgerechnet bei der offiziellen Feier zum Beitritt des Landes zu den Vereinigten Staaten die ersten Opfer fordern. <br><br>Dann überstürzen sich die Ereignisse: McGivens hat Joaquin entführt, um mit ihm als Geisel die geheime Identität von Zorro zu lüften. Armand hat wiederum längst entdeckt, dass Elena ihn ausspioniert – und er hat die Pinkerton-Detektive getötet. Als Zorro seine Frau retten will, fällt auch er in die Hände der Schurken. Armand triumphiert: Er demaskiert Zorro und flüchtet zusammen mit Elena und Joaquin in dem Zug, der das Nitroglyzerin zu der Unabhängigkeitsfeier transportieren soll. McGivens soll zurück bleiben und Zorro töten. Doch der Fuchs ist noch lange nicht geschlagen: Zorro kann McGivens ausschalten und sich befreien. <br><br>Nun bleibt dem Helden nicht mehr viel Zeit. Bei seinem letzten, gefährlichsten Ritt muss Zorro – Seite an Seite mit seiner Frau – an zwei Fronten kämpfen. Er muss Kalifornien vor dem Untergang bewahren – und seine Familie retten… </p><p><font><b>Zorro – der Held des Volkes </b></font></p><p>Zorro schwang im Jahr 1919 in dem Roman „The Curse Of Capistrano“ erstmals seine Peitsche und gilt als erster maskierter Held der modernen amerikanischen Fiktion. Martin Campbell, der Regisseur von DIE LEGENDE DES ZORRO bemerkt: „Zorro beschützt den gewöhnlichen Mann – vor ihm haben das nicht viele Helden getan. Er ist wahrlich ein Mann des Volkes. Und er hat keine Superkräfte oder technischen Spielereien, nur seinen Degen, seine Peitsche und seine Klugheit und Witz.“Aber Campbell stellt klar: „Natürlich muss man immer im Kopf behalten, dass Zorro mit diesen Requisiten ziemlich außergewöhnliche Dinge anstellen kann. Aber letztlich ist er ein Mann aus Fleisch und Blut und keine digitale Figur wie viele andere Superhelden von heute.“ <br><br>Es war die Menschlichkeit von Zorro, die auch die Produzentin Laurie MacDonald reizte. „Der Grund, warum ich Zorro gut finde ist, dass wir uns alle in ihn hineinversetzen können – eben weil er keine übermenschlichen Kräfte hat“, sagt sie. „Er ist ein gewöhnlicher Mensch. Er kann zwar besser reiten als die meisten anderen und er ist ein Experte im Schwertkampf, aber unterm Strich ist er genau wie jeder andere Mann, der mit ganz normalen Problemen umgehen muss.“ <br><br>Und Antonio Banderas, der in DIE LEGENDE DES ZORRO als Titelheld zurückkehrt, sieht seine Figur „als Charakter, der aus dem Volk heraus geboren wurde und dem Volk nun etwas zurückgibt. Das Volk braucht jemanden und Zorro ist für sie wie ein Traum, der wahr geworden ist – jemand, der sie vor dem retten kann, was für sie unfair und ungerecht halten.“ </p><p><font><b>DIE LEGENDE DES ZORRO: Die Saga geht weiter </b></font></p><p>„Das neue Abenteuer führt uns tiefer hinein in die Geschichte von Zorro, einem wahren Helden nach amerikanischer Tradition – ein Mann, der bereit ist, sich den Unterdrückern entgegenzustellen, obwohl er damit ein großes persönliches Risiko eingeht“, erklärt Regisseur Campbell. <br><br>Ein großer Teil der Erfolgs von The Mask of Zorro (Die Maske des Zorro, 1998) war die schlagfertige Besetzung von Antonio Banderas und Catherine Zeta-Jones für die Rollen von Zorro und Elena. Der Produzent Walter F. Parkes erinnert sich: <br>„Da gab es etwas, das zwischen ihnen auf der Leinwand zündete.“ <br><br>Dieser Funke sorgte dafür, dass der Film weltweit über 250 Millionen Dollar einspielte. <br><br>DIE LEGENDE DES ZORRO greift die Geschichte nun eine Dekade später wieder auf: Zorro und Elena sind verheiratet, haben ein Kind und müssen sich einem neuen Abenteuer stellen. „Eine der Herausforderungen bei der Schöpfung des neuen Films war es für uns, dass wir die beiden am Ende des ersten Teils verheiratet haben“, sagt Produzentin MacDonald. „Wir besuchen sie zehn Jahre später wieder, sie sind immer noch glücklich verheiratet, es gibt aber ein paar Probleme zwischen ihnen – und zwar genug, dass sich zwischen ihnen eine Kluft aufgetan hat. Und von diesem Punkt aus entwickelt und vertieft sich die Bindung von Zorro und Elena in einer sehr dramatischen Art und Weise.“ <br><br>In DIE LEGENDE DES ZORRO stellte sich Zorros und Elenas Trennung als perfekter Ausgangspunkt für das neue Abenteuer der beiden heraus. „Liebesgeschichten sind immer dann am besten, wenn ihr Status quo offen ist“, erläutert Regisseur Campbell, „wenn die Liebenden etliche Hindernisse überwinden müssen, um sich zu finden oder, wie in unserem Fall, sich wiederzufinden. Und genau das geschieht hier.“ <br><br>Auf bestimmte Weise ist das, was zwischen Zorro und Elena in DIE LEGENDE DES ZORRO passiert, eine Hommage an die klassischen Hollywoodliebesgeschichten. „Es ist eine Art Rückkehr zu den Hollywoodkomödien, in denen der Held und die Heldin nicht miteinander – aber auch nicht ohne einander leben können“, bemerkt Produzent Parkes. „Das ist nicht nur ein kraftvolles Werkzeug für die Geschichte – es entzündet auch die romantische Energie wieder neu, die zwischen ihnen besteht.“ <br><br>Als Banderas das neue Drehbuch las, fand er alle Elemente wieder, die er in dem ersten Film für gut befunden hatte: „Da war die Comedy, die essenziell für diese Art Film ist, es gab sehr gut geschriebene Dialoge und eine Menge Abenteuer. Ich wusste, dass Martin und viele andere, die schon an dem ersten Teil mitgearbeitet hatten, wieder dabei sein würden und dass es sehr aufregend sein würde, selbst wieder mitzumachen.“ <br><br>Zeta-Jones ergänzt: „Keiner von uns hätte sich wohl auf ein neues Abenteuer eingelassen, wenn wir nicht gewusst hätten, dass wir die gleiche Magie wie beim ersten Film wieder erschaffen können. Als wir sahen, dass das Drehbuch genau dies geschafft hatte, wussten wir einfach, dass es ein Volltreffer war.“ <br><br>Und für Regisseur Campbell war die Produktion von DIE LEGENDE DES ZORRO „eine dieser seltenen Gelegenheiten, bei denen sich alle darüber einig waren, was wir da tun und alle von uns teilten die Begeisterung. Wir haben die finale Version des Drehbuchs gedreht. Es gab nur ein paar kleine Änderungen. Und so etwas geschieht beim Film ziemlich selten.“ </p><p><font><b>Der Sohn des Zorro? </b></font></p><p>Die Suche nach dem geeigneten jungen Schauspieler, der Zorros Sohn Joaquin darstellen sollte, erstreckte sich weltweit von Los Angeles über London, Miami, Spanien, New York bis hin nach Mexiko. „Wir hatten schon mit den Dreharbeiten angefangen, als nur noch zwei Jungs zur Auswahl standen – ein sehr talentierter junger Schauspieler aus Amerika und Adrian Alonso“, sagt Walter F. Parkes.<br><br>Es war der Regisseur Martin Campbell, der sich schließlich für den zehnjährigen gebürtigen Mexikaner entschied, trotz der wenigen Erfahrung, die Alonso in nur zwei Filmen gesammelt hatte – und der Tatsache, dass er kein Wort Englisch sprach. Und dennoch, sagt Campbell, „wusste ich, dass Adrian der Richtige war. Wir hatten am Ende nur zwei Jungs in der Auswahl, die wir getrennt voneinander mit Antonio sprechen ließen und dies dann filmten.“ <br><br>Banderas erinnert sich, dass „Martin mir sagte: ‚Geh mal mit den Jungs vor die Kamera und rede einfach mit ihnen. Ich will, dass du mit ihnen interagierst und über normale Dinge sprichst – Fußball, Schule, Schauspielkurse…‘ Als ich das tat, wurde auch mir klar, dass es Adrian sein musste.“ <br><br>Catherine Zeta-Jones gehört zu Alonsos größten Fans: „Martin hat für die Rolle von Joaquin ein kleines Juwel gefunden. Der entzückende Adrian könnte der nächste Marlon Brando werden, wenn er sich darauf konzentriert. Er hat diese fantastische natürliche Qualität – er spielt nicht einfach, er ist einfach er selbst. Es ist schwer genug, einem Erwachsenen zu erklären, er solle einfach er selbst sein, aber bei einem Kind ist es noch schwerer. Und auch die Tatsache, dass er kaum ein Wort Englisch sprach, hat mich immer wieder fasziniert. Martin spielte ihm immer diese Art Marcel-Marceau-Pantomimen vor und das hat wunderbar funktioniert.“ <br><br>Banderas stimmt ihr zu und ergänzt: „Adrian ist einfach umwerfend. Er hat ein unglaubliches Gespür für Rhythmus und Timing. Er ist sehr lustig und versteht den Humor des Films, der für Kinder eher schwer nachvollziehbar ist.“ <br><br>Seine Dialoge lernte der junge Schauspieler rein phonetisch durch die Arbeit mit seiner Dialog-Trainerin Tina French, die sämtliche Szenen mit ihm ohne Kamera durchspielte. „Tina ist unsere unbesungene Heldin, denn durch sie kam Adrian absolut begeistert an den Set und es konnte sofort losgehen. Er hatte vollkommen verstanden, um was es sich in jeder einzelnen Szene handelt“, erinnert sich Campbell. <br><br>Und Parkes ergänzt: „Adrian ist absolut uneitel und hat einen fantastischen Sinn für Humor und Timing – und das ist das wertvollste Geschenk, das ein Schauspieler haben kann. Ich habe das noch nie vorher so ausgeprägt bei einem Kinderdarsteller gesehen.“ </p><p><font><b>Die Schurken </b></font></p><p>Rufus Sewell, den viele noch als Bösewicht aus A Knight’s Tale (Ritter aus Leidenschaft, 2001) kennen, und Nick Chinlund, Veteran aus Filmen der vergangenen zwanzig Jahre mit Rollen in Training Day (Training Day, 2001) und Ultraviolet (2006), spielen in dem Ensemble zwei sehr unterschiedliche Männer, die beide ihre Gründe dafür haben, warum sie Kalifornien nicht als Teil der Vereinigten Staaten sehen wollen. <br><br>Der Produzent Parkes erinnert sich daran, dass während der Entwicklung von DIE LEGENDE DES ZORRO, „als wir über unseren Schurken Armand redeten, wir ihn nicht unbedingt als einen bösen Buben, der nur hinter Geld her ist, haben wollten. Statt dessen fügten wir dieser Figur eine neue Facette hinzu und machten ihn zum Letzten einer langen Reihe von Rittern, die das zu erreichen versuchen, was sie als ihr Schicksal in der Welt ansehen.“ <br><br>Der von Sewell gespielte Armand ist ein Repräsentant des alten Europa, der das von ihm durchaus bemerkte Wachstum von Amerika als Supermacht zu stoppen versucht. „Er sieht sich selbst als eine Art moralisches Signalfeuer in der Welt“, erläutert Parkes. „Das bringt eine historische und beinahe mythische Note in das jüngste Zorro-Abenteuer.“ <br><br>Regisseur Campbell wählte Sewell für die Rolle des Gentlemans Armand aus, der sich darüber hinaus von Zorros Frau Elena angezogen fühlt. „Man soll glauben, dass Armand ein guter Kerl ist und dass seine Motive ehrenhaft sind“, sagt Campbell. „Rufus bringt diese Art, etwas vorzugeben was er nicht ist, extrem gut rüber.“ <br><br>Nachdem er schon einmal den Schurken gespielt hatte, war Sewells Interesse relativ gering, als Schauspieler noch einmal das Gleiche zu spielen. Aber nachdem er die Rolle mit Campbell diskutiert hatte, entdeckte er, dass Armand kein gewöhnlicher Bösewicht ist. „Martin sieht Armand als Patriot und als Soldat“, erläutert Sewell. „Er widmet sich voll und ganz seiner Sache. Leider ist es nur die falsche Sache.“ <br><br>Für die Rolle des heimtückischen Jacob McGivens entschied sich Campbell für Nick Chinlund. „In meinen Augen sieht Nick bedrohlich aus und bringt diese Vollstreckerattitüde mit – er ist der Revolvermann, der angeheuert wird, um die Drecksarbeit zu erledigen“, erklärt der Regisseur. <br><br>Chinlund sagte für den Part zu, weil er mit Campbell arbeiten wollte, aber hauptsächlich, weil ihn das Drehbuch faszinierte: „Die Worte waren großartig, die Art der Sprache war sehr speziell. Es gibt nur eine Art und Weise, diese Dialogzeilen rüberzubringen und es ist wie ein Geschenk, wenn es so funktioniert..“ <br><br>Campbell bereute die Wahl von Chinlund und Sewell zu keinem Zeitpunkt und lobt das Zusammenspiel der beiden in den höchsten Tönen. „Ich fand es großartig, dass es Nick niemals übertrieben hat“, gibt der Regisseur zu Protokoll. „Er hat sich sehr zurückgenommen. Er spielt einen Mann, dem man abnimmt, dass er nur für das Geld arbeitet, dass er für Geld tötet und darin auch sehr effizient ist. Er ist ein sehr starker Kontrast zu dem weltmännischen Armand, der es verachtet, sich mit jemandem wie McGivens abgeben zu müssen, aber es tun muss, um sein Ziel zu erreichen. McGivens auf der anderen Seite genießt es, dass Armand immer wieder daran Anstoß nimmt.. Das hat eine großartige Dynamik.“ <br><br>Auch Antonio Banderas war begeistert von der Besetzung Sewells und Chinlunds. „Es ist unglaublich wichtig, dass man fantastische Schauspieler zur Verfügung hat, die Schurken glaubwürdig darstellen können“, sagt er. „Wenn du keinen entsprechenden Gegenspieler hast, wenn die Person, gegen die du kämpfst, nicht glaubwürdig ist, dann interessiert sich das Publikum auch nicht für dich. Rufus und Nick sorgen dafür, dass das nicht geschieht.“ </p><p><font><b>Die Nebendarsteller </b></font></p><p>Nachdem alle Schlüsselrollen besetzt waren, machte sich Campbell mit der gleichen Hingabe daran, ein ebenso glaubwürdiges Ensemble von Nebendarstellern zu finden. Von dem Charakterdarsteller Julio Oscar Mechoso als Fray Felipe über die mexikanischen Schauspieler Raúl Mendez als Ferroq, Gustavo Sánchez Parra als Cortez, Giovanna Zacarias als Blanca und Pedro Armendariz als Gouverneur von Kalifornien bis hin zu Mary Crosby (an die sich sicher noch viele als die Frau erinnern, die in „Dallas“ auf J.R. geschossen hat) in einer Gastrolle, brachte jeder Schauspieler seine persönliche Präsenz in die Geschichte ein. <br><br>Da DIE LEGENDE DES ZORRO in Mexiko gedreht wurde, bot sich für die Filmemacher die Möglichkeit, lokale Talente zu engagieren. Mendez hat dank seiner Arbeit an der mexikanischen Satire Matando Cabos (2004) eine große Fangemeinde. Zacarias spielte eine Hauptrolle in der teuersten TV-Produktion des Landes – in der epischen Miniserie „Zapata“. Und Armendariz spielte schon in etlichen englischsprachigen Filmen, die in Mexiko gedreht wurden. Auch in The Mask of Zorro ist er zu sehen – dort spielte er die Rolle von Don Pedro. </p><p><font><b>Action und noch mehr Action </b></font></p><p>Wie die meisten Filmfans wissen, ist Martin Campbell ein versierter Action-Regisseur, der schon Hits wie GoldenEye (James Bond 007 – GoldenEye, 1995), Vertical Limit (Vertical Limit, 2000) und The Mask of Zorro verantwortet hat. DIE LEGENDE DES ZORRO, gibt er zu, ist allerdings eines seiner komplexesten Actionprojekte. „Die Kampfszenen sind, was die Fechtkunst angeht, viel intensiver als im ersten Teil und gegen Ende des Films gibt es eine aufwändige Szene auf einem Zug. Es gibt so viel Action, dass wir sowohl für die First als auch für die Second Unit eine außergewöhnlich lange Planungsphase anberaumen mussten. Alles musste präzise mit Storyboards vorbereitet und sehr sorgfältig ausgearbeitet und geplant werden.“ <br><br>Nachdem er schon etliche Jahre mit Martin Campell zusammengearbeitet hat, weiß der Chefkameramann Phil Meheux: „Martin kennt sich mit Actionfilmen gut aus. Er weiß, wie man sie dreht und das basiert auf seinen Erfahrungen beim britischen Fernsehen, als er an einigen Polizeiserien arbeitete, die vollgepackt mit Action waren. Weil diese immer sehr schnell gedreht werden mussten, wurde alles bis ins kleinste Detail geplant. Und Martin ist ein Meister der Planung.“ <br><br>Der Schwertmeister Mark Ivie, der schon bei The Mask of Zorro als Assistent des Schwertmeisters beteiligt war, bestätigt: „Die Schwertkämpfe in diesem Film gehen einen Schritt weiter als im ersten Teil. Sie sind dynamischer und komplexer, denn sie finden an dramatischen und schwierigen Schauplätzen statt, zum Beispiel auf einem Aquädukt, ein Sechs-Personen-Kampf auf einem Weingut und auf dem Dach eines fahrenden Zuges. Martin ist ein großartiger Actionregisseur, der seine Konzepte ausarbeitet, mit den Storyboardzeichnern bespricht und so präzise zu Papier bringt, dass wir damit arbeiten konnten. Als wir dann die Sets sahen, konnten wir die Kämpfe so detailiert choreografieren, so dass sie für alle Beteiligten am Ende wunderbar funktionierten.“ <br><br>Der Stuntkoordinator Gary Powell, der nach den massiven Schlachtszenen von Alexander (Alexander, 2004) direkt an den Set von DIE LEGENDE DES ZORRO kam, gibt zu: „Als ich die Drehpläne bekam, wurde mir schnell klar, dass dies wahrscheinlich der anstrengendste Film werden würde, an dem ich je gearbeitet hatte. An jedem einzelnen Drehtag wurde ein Stunt aufgenommen. Jeder hatte unglaublich viel zu tun, auch Catherine. Im ersten Teil war sie eher das Fräulein in Not. In diesem ist sie definitiv eine Heldin. Sie hat drei große Kampfszenen.“ <br><br>„Ich denke, wenn ich für den ersten Teil nicht so fantastisch von Bob Anderson und Mark Ivie trainiert worden wäre – so richtig klassisch trainiert –, wäre es für mich nicht so einfach gewesen, zurückzukehren und schnell wieder reinzukommen“, sagt Catherine Zeta-Jones. „Und meine Kämpfe in DIE LEGENDE DES ZORRO würden nicht so elegant aussehen. Etwas passierte mit mir, wenn ich den Degen in die Hand nahm: Ich fühlte mich auf einmal stark. Fechten ist ein fantastischer, athletischer Sport und ich sollte das eigentlich als Hobby betreiben, denn es ist sehr ein sehr gutes Ganzkörpertraining.“ <br><br>Wie in den meisten seiner Actionrollen wollte Antonio Banderas auch hier den größten Teil seiner Stunts selbst erledigen. „Ich versuche das meiste selbst zu spielen, denn ich bin gerne ehrlich mit dem Publikum, und ich möchte, dass man mich auch in Actionszenen erkennt“, sagt er. <br><br>Banderas war dazu auch mehr als in der Lage, verrät Campbell: „Die Wahrheit ist: Antonio ist ein deutlich besserer Fechter als die meisten der Stuntmänner. Er ist jemand, der alles gibt und dies auf der Leinwand auch gern zeigt.“ </p><p><font><b>Campbells Crew </b></font></p><p>Für DIE LEGENDE DES ZORRO versammelte Regisseur Campbell wieder etliche seines üblichen Hinter-der-Kamera-Teams, unter anderem seinen langjährigen Mitarbeiter und Chefkameramann Phil Meheux. „Jeder Regisseur ist anders“, sagt Meheux. „Jeder hat einen anderen Arbeitsstil, aber bei Martin bekommt man sofort ein Gespür dafür, wie er sich seinem Projekt nähert. Ich finde, dass sein Stil das Beste aus jedem herausholt. Ich habe ganz sicher einige meiner besten Filme mit ihm zusammen gedreht.“ <br><br>Ihr jüngstes gemeinsames Projekt forderte Meheuxs Einfallsreichtum. „Das größte Problem mit der Figur des Zorro ist, dass der eigentliche Autor ihn mit einem schwarzen Umhang, Maske und Hut dargestellt hat“, erläutert er. „Wenn er also nachts auftaucht oder dort, wo es keine natürliche Lichtquelle gibt, verschafft das einem schon einiges Kopfzerbrechen, besonders weil er auch noch ein schwarzes Pferd reitet. In einer Szene springt Zorros Pferd von einem Zug in einen Güterwagen, der in einem Tunnel verschwindet. Also haben wir da einen Mann in schwarz, der auf einem schwarzen Pferd in einem Tunnel sitzt. Es hat uns einige Mühe gekostet, einen realistischen Weg zu finden, den Helden dort überhaupt sichtbar zu machen.“ <br><br>Um herauszufinden, wie Meheux dieses Problem gelöst hat, müsse man sich allerdings den Film ansehen.. <br><br>Darüber hinaus hat DIE LEGENDE DES ZORRO ein außergewöhnliches Setdesign. Die Produktionsdesignerin Cecilia Montiel, die auch schon am ersten Teil mitgearbeitet hat, hatte rund 76 verschiedene Schauplätze für das neue Abenteuer gestaltet „und kein einziger davon war wirklich einfach“, sagt sie. „Ich hatte sehr viele Mitarbeiter, denn wir mussten an vieles denken: wie die Charaktere sich in den Sets bewegen, was sie am Set machen wollten, die Specialeffects, die Stunts und besonders die Schwertkämpfe … für all das braucht man viel Platz. All diese Elemente mussten bei dem Design des Films bedacht werden.“ <br><br>Montiel hofft, dass „das Publikum gar nicht bemerkt, dass vor einem künstlichen Hintergrund gedreht wurde, sondern dass es so aussieht, als ob alle Kulissen real existieren. Ich möchte sogar, dass es ihnen gar nicht mehr auffällt, dass sie einen historischen Film sehen. Das ultimative Kompliment für einen Produktionsdesigner ist es, wenn alles echt aussieht.“ <br><br>Auch die Garderobe spielt eine signifikante Rolle in dem Film und auch hier mussten etliche besondere Überlegungen angestellt werden, um den Anforderungen der Actionszenen an die Kostüme gerecht zu werden. Die Kostümdesignerin Graciela Mazon, die ebenfalls an The Mask of Zorro beteiligt war, erläutert: „Als ich den Stoff für das Cape kaufte, brauchte ich einen fließenden Stoff, der elegant und mit Stil fällt. Aber gleichzeitig durfte er nicht schwer sein oder gar Antonios Bewegungen behindern. Schließlich musste er ihn einige Monate lang tragen. Dasselbe galt für Catherines Kleidung. Ich nahm einige kleine Änderungen am Gewicht des Stoffes vor, so dass sie sich freier bewegen und sich darin richtig wohl fühlen konnte.“ </p><p><font><b>Die Pferdeflüsterer</b></font></p><p>Die Produktion trainierte insgesamt elf Pferde, die Zorros schwarzen Hengst Tornado spielen sollten. Der Leiter der Abteilung, Jack Lilley, ist seit über 50 Jahren als Stuntman und als bekannter Tiertrainer im Filmgeschäft. Über die benötigten elf Pferde sagt er: „Manche waren Springpferde, drei oder vier wurden für ‚Schönheits‘-Aufnahmen benutzt – wenn Tornado zum Beispiel neben dem fahrenden Zug entlang galoppieren musste. Dann gab es die stillen Pferde, die ganz ruhig bleiben mussten, damit die Schauspieler ungestört ihre Dialoge sprechen konnten.“ <br><br>„Weil wir so viele verschiedene Pferde auf der Leinwand benutzt haben, erscheint es einem fast so, als hätte Tornado eine gespaltene Persönlichkeit“, lacht Lilley. <br><br>Bobby Lovgren, der Cheftrainer, der auch für Seabiscuit (Seabiscuit, 2003) arbeitete, begann mit seiner Arbeit über ein Jahr vor der eigentlichen Produktion von DIE LEGENDE DES ZORRO. „Man kann Pferde nicht unter Druck setzen und dann dazu bringen, bestimmte Dinge zu tun“, sagt Lilley. „Die Stunts erfordern eine Menge Routine und Trainer wie Bobby brauchen dazu sehr viel Geduld. Bewegungsabläufe wie z.B. sich gegen etwas anlehnen oder die Beine kreuzen entsprechen nicht dem Naturell eines Pferdes. Die Trainer haben mit jedem einzelnen Pferd so gearbeitet; immer wieder Pausen eingelegt und dann alles wiederholt. Irgendwann haben es dann die Pferde verstanden: ‚ Oh, das soll ich also jetzt tun!‘, und dann haben sie es raus.“ <br><br>Alles in allem kamen bei DIE LEGENDE DES ZORRO 40 Pferde, 15 Esel, 29 Kühe, 15 Schweine und 50 Hühner zum Einsatz. „Auf Schafe und Ziegen haben wir verzichtet“, grinst Lilley. „Die machen zu viel Lärm.“ </p><p><font><b>Die Dreharbeiten in Mexiko </b></font></p><p>Obwohl die Handlung von DIE LEGENDE DES ZORRO in Kalifornien spielt, wurde der komplette Film an Originalschauplätzen in San Luis Potosí, Mexiko, gedreht, denn es stellte sich als unmöglich heraus, das Kalifornien des 19. Jahrhunderts in Kalifornien selbst zu rekonstruieren. Die mexikanische Stadt gilt als das Herz des kolonialistischen Mexiko und produzierte den größten Teil an Silber und Getreide, das Mexiko verarbeitete, als es noch unter spanischem Gesetz stand. Das Terrain ist eine Halbwüste, liegt in der Nähe der Oriental Mountains der Sierra Madre und wird „Altiplano“ genannt, was spanisch für „Hochplateau“ ist. <br><br>Die Produktion musste während der Dreharbeiten mit einigen Wetterumschwüngen zurecht kommen, besonders während einer Schlüsselsequenz bei der festlichen Gala von Armand (Rufus Sewell), die eine Tanzszene mit Antonio Banderas, Catherine Zeta-Jones und 500 Statisten erforderte. „Das schlechte Wetter war sehr frustrierend beim Dreh und gleichzeitig auch die größte Herausforderung“, erinnert sich Martin Campbell. „Die Gewitter waren einfach schrecklich und wir sind buchstäblich im Regen untergegangen. Wir standen knietief im Wasser und die Statisten konnten keinen Schutz suchen. Der Himmel brach über uns herein – es war eine Katastrophe.“ <br><br>Zeta-Jones ergänzt: „Wir mussten uns eine ganze Woche lang mit dem Regen herumschlagen. Jedes Mal, wenn die Kameras gerade wieder anliefen, hörten wir in der Ferne schon wieder Donner und sahen die Blitze. Innerhalb von Sekunden gab es dann einen richtigen Wolkenbruch. Alle Blumen lagen platt gedrückt vom Regen auf dem Boden, die Kerzen gingen aus, die Crew rannte, um das Feuerwerk ins Trockene zu bringen … Wenn man die Szene im fertigen Film sieht, hält man es für unglaublich, dass so etwas passiert ist, denn sie sieht so einfach aus. Aber ich kann Ihnen sagen …“ </p><p><font><b>Drehtage auf der Hacienda Gogorrón </b></font></p><p>„Beim ersten Teil sind wir sehr oft umgezogen und haben dadurch einen großen Teil der Drehtage verloren“, erklärt Martin Campbell. „Also habe ich mich entschlossen, diesmal eine Hacienda zu finden, um die wir unseren Film herumbauen konnten.“ Die Entscheidung fiel auf die Hacienda Gogorrón als zentraler Drehort – hier entstanden ca. 75 Prozent des Films. <br><br>Die Hacienda Gogorrón wurde im Jahr 1750 von einem reichen Spanier namens Pedro Arizmendi Gogorrón erbaut, der sich in den Silberminen von San Luis Potosí ein Vermögen erarbeitet hatte. Das Anwesen wurde in der Familie weitergegeben und wuchs teilweise auf eine Größe von bis zu 35.000 Hektar. Die letzte Generation der Familie wechselte auf dem Anwesen, das bis Ende des 19. Jahrhunderts – durch die natürliche Wasserversorgung – erfolgreich in der Landwirtschaft war, die Branche und verdiente ihr Geld mit Textilien und in der Mescal-Herstellung und baute etliche Fabriken auf dem Gelände. Die derzeitigen Besitzer haben die Hacienda umfangreich restauriert, um sie wieder in ein prächtiges spanisches Herrenhaus zu verwandeln. <br><br>Der Produzent Lloyd Phillips, der schon in Dutzenden von Ländern auf dem ganzen Globus gearbeitet hat, traf sorgfältige Vorbereitungen, um die abgelegene Location nutzen zu können: „Nachdem die Entscheidung gefallen war, einen Drehort mitten im Nirgendwo zu verwenden, war es nötig, eine Infrastruktur mit Telefon- und Stromleitungen aufzubauen. Wir hatten sehr viel Glück, dass wir diese Hacienda gefunden haben, denn die Besitzer waren sehr kooperativ und ließen uns schalten und walten wie wir wollten.“ <br><br>Für die Produktionsdesignerin Montiel bot die Hacienda zahllose wundervolle Möglichkeiten. „Sie hat eine rund 300-jährige Geschichte, die sich den verschiedenen Stilen der drei Fassaden widerspiegelt, und das haben wir ausgiebig genutzt“, sagt sie. <br><br>Die Front des Hauptgebäudes wurde für die Außenaufnahmen von Armands Hacienda genutzt, die Ostseite war das Äußere der De-La-Vega-Villa und die Westseite stellte den Platz der Stadt dar, an dem die Geschichte beginnt. <br><br>Darüber hinaus fanden die Produktionsbüros, die Pferdeställe, die künstlerische Abteilung, die Trainingshalle für die Schwertkämpfer und Stuntmen und 20 weitere Sets für den Film – darunter die Straßen von San Francisco im Jahr 1850 – innerhalb des Anwesens der Hacienda Platz. </p><p><font><b>Der Mühen Lohn </b></font></p><p>Wahrscheinlich wäre ein zweiter Zorro-Film ohne das Talent und das handwerkliche Geschick eines Regisseurs wie Martin Campbell überhaupt nicht möglich gewesen, sagt Produzent Parkes. „Martin ist in seinem Metier extrem versiert. Was er in diesem Film, noch mehr als im ersten Teil geschafft hat, ist, über sein eigenes Ziel hinauszuwachsen. Er hat Stunts und einen visuellen Rahmen und eine Größenordnung kreiert, die unsere Geschichte viel weiter gehen lässt als im ersten Film.“ <br><br>Die Produzentin Laurie MacDonald ergänzt: „Martin wird nicht müde, seinen eigenen Regiestil zu verfolgen. Es gibt nur wenige Regisseure, die eine so wunderbar altmodische Geschichte mit einer solchen Leidenschaft darstellen können. Weil er bekennender Liebhaber dieses Genres ist, war er mit seinem präzisen Sinn für Comedy und Action in der Lage, den Film auf ein ungeahntes Niveau heben.“ <br><br>„Der Film ist mit ganz verschiedenen Elementen angereichert“, sagt Zeta-Jones. „Es gibt familiäre Liebe, eine Romanze, eine Menge Humor. Wir hätten niemals ein solches Unterfangen begonnen, wenn wir nicht wirklich daran geglaubt hätten, dass dieser Teil nicht noch besser und magischer werden könnte als der erste. Ich glaube, wir haben uns dabei selbst übertroffen, auch dadurch, dass wir unseren Sohn Joaquin in DIE LEGENDE DES ZORRO vorstellen, den man kennen- und prompt lieben lernen wird.“ <br><br>Neben seinem Anspruch, sein Talent als Actionregisseur in DIE LEGENDE DES ZORRO voll auszuschöpfen, erweiterte Campbell laut Zeta-Jones auch die humoristischen Elemente, die beim ersten Teil nicht nur für die Schauspieler eine reine Freude waren. „Er erlaubt es einem stets, selbst inmitten der Actionszenen den Humor durchscheinen zu lassen, besonders beim eigentlichen Zorro-Thema. Das macht den Film zu einem Riesenspaß. Außerdem gibt es keine harte Gewalt in dem Film. Die Action basiert auf der wunderbaren Kunst des Schwertkampfs. Die Fechtszenen sind wunderschön, wunderbar rasant im Tempo und stilistisch hervorragend..“ <br><br>Am Ende ist es die menschliche Seite, die der Geschichte ihren Glanz verleiht, meint Antonio Banderas. „Dieser Film wurde unter größten Anstrengungen produziert und manchmal floss sogar ein wenig Blut: Das Publikum wird das zu schätzen wissen. Er nimmt einen mit in eine Zeit, als Hollywood noch regelmäßig solche heldenhaften Figuren erfand und solche Filme drehte.“ <br><br>Und sein Regisseur Martin Campbell bringt es abschließend auf den Punkt: „DIE LEGENDE DES ZORRO ist ein wahrhaft romantisches Actionabenteuer mit großartigen Actionszenen, wunderbarem Humor, viel Herz und einer wirklich guten Story.“ </p>]]></description><guid isPermaLink="false">5768</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Spiel ohne Regeln - The longest Yard</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/spiel-ohne-regeln-the-longest-yard-r5640/</link><description><![CDATA[<p>Nachdem er bei einer wilden Jagd durch Los Angeles von der Polizei in volltrunkenem Zustand in der geklauten Nobelkarosse seiner Freundin gestellt wird, landet der ehemalige Footballprofi und Star-Quarterback Paul „Wrecking“ Crewe (ADAM SANDLER), der wegen Spielmanipulation hochkant aus der Liga geflogen war, in einem knallharten Knast in der Einöde von Texas. Die Hoffnungen, seine drei Jahre ungestört absitzen zu können, werden gleich bei seiner Ankunft zunichte gemacht: Gefängnisdirektor Hazen (JAMES CROMWELL) ordnet Paul an, ein Footballteam aus Gefängnisinsassen zusammenzustellen, das in einem Spiel gegen die sadistischen Wärter um Captain Knauer (WILLIAM FICHTNER) verheizt werden soll. Doch Hazen rechnet nicht damit, dass Paul einen ganz anderen Plan verfolgt. Mit Hilfe des gewieften Caretakers (CHRIS ROCK) und dem alten Profi Nate (BURT REYNOLDS) stellt er eine Mannschaft auf die Beine, die nur ein Ziel hat: den Wärtern auf dem Spielfeld eine deftige Abreibung zu verpassen...</p><div align="center"><table border="0" id="table2" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#FF0000"><tr><td><center><table id="table3" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="5" cellspacing="0"><tr><td width="100%"><p align="center"><b><font color="#ff0000" size="3">Wir verlosen zum Kinostart sportliche Preise:</font></b></p><p align="center"><b><font size="2">2x Men's Team Colour Replica Shirts aus der neuen Reebok-Kollektion <br>4x Kinokarten für Spiel ohne Regeln.</font></b></p><p align="center"><font size="2"><b>Zum Gewinnen maile einfach an:<br><a href="mailto:spielohneregeln@treknews.de">spielohneregeln@treknews.de</a></b></font></td></tr></table></center></td></tr></table></div><p><b><font  size="2">INHALT</font></b></p><p>Einst war Paul „Wrecking“ Crewe (ADAM SANDLER) ein erfolgreicher Football-Quarterback der NFL mit einer höchst aussichtsreichen Karriere. Doch dann wurde er der Manipulation von Spielen und dem absichtlichen Verschenken von Punkten überführt und von der Liga suspendiert. Mittlerweile ist Paul nur noch ein Schatten seiner selbst. Er lässt sich von seiner reichen High-Society-Freundin aushalten und schüttet sich regelmäßig mit Bier zu, um sich nicht mit seinen Problemen auseinandersetzen zu müssen. Probleme hat er zum Beispiel damit, sich bei der Nobelparty seiner Freundin artig allen Gästen vorstellen zu müssen – in einem denkbar albernen Kostüm wohlgemerkt, das sie für ihn ausgesucht hat. Paul hat die Schnauze voll. Lieber trinkt er noch ein Bier, lässt das Kostüm Kostüm sein, sperrt die Freundin in ihren begehbaren Schrank und schnappt sich ihren nagelneuen Bentley für eine kleine Spritztour durch Los Angeles. <br><br>Die flotte Fahrt in Schlangenlinien entgeht auch der Polizei nicht, mit der sich Paul zunächst einen launigen verbalen Schlagabtausch liefert, um dann das Auto der Beamten zu rammen und Vollgas zu geben. Binnen kürzester Zeit ist ihm eine regelrechte Flotte von Polizeiautos auf den Fersen und das Fernsehen strahlt die waghalsige Hatz vom Hubschrauber aus live aus. Mit einem gewaltigen Crash geht sie zu Ende – und Paul, der nach seinem Manipulationsdelikt nur auf Bewährung auf freiem Fuß war, wird zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.<br><br>Und was für ein Gefängnis das Allenville Penitentiary in der texanischen Einöde ist! Paul erhält sofort einen Vorgeschmack, als er von den Wärtern um den sadistischen Captain Knauer (WILLIAM FICHTNER) mit ein paar derben Schlägen empfangen wird. Leicht haben es die Insassen hier nicht, während die bulligen Wärter außerhalb der Knastmauern auf einem eigens angelegten Footballfeld trainieren, weil Gefängnisdirektor Hazen (JAMES CROMWELL) als großer Sports-Fan viel Wert darauf legt, sein öffentliches Ansehen mit einem ausgezeichneten Footballteam zu stärken. Schnell wird Paul klar, dass der Football auch der Grund ist, warum er ausgerechnet nach Allenville geschickt wurde. Weil das letzte Spiel seiner von Captain Knauer geführten, semiprofessionellen Mannschaft schon ein paar Jahre zurückliegt, erhofft sich Hazen von Paul die nötigen Impulse, das Team wieder auf die Siegerstraße zu führen. Dass sich das gut mit seinen politischen Ambitionen vertragen würde, muss der Gefängnisdirektor nicht weiter betonen. Paul, der sich eigentlich vorgenommen hat, seine drei Jahre im Knast still und leise abzusitzen und dann wieder seiner Wege zu gehen, lehnt auch dann noch ab, als ihm gedroht wird, dass seine Zeit in Allenville in diesem Fall keine leichte sein wird.<br><br>Eine harte Zeit steht Paul Crewe in der Tat bevor, und das nicht nur wegen der Wärter, von denen er keine Almosen zu erwarten hat. Als er erstmals in den großen Speisesaal tritt, ist klar, dass auch sämtliche Häftlinge ihn hassen – mit unverhohlener Inbrunst. Das läge daran, erklärt ihm der gewiefte Caretaker (CHRIS ROCK), der Paul als einziger einen Sitzplatz anbietet, dass die Insassen hier jedes Verbrechen verzeihen würden – nur das Manipulieren eines Footballspiels sei absolut inakzeptabel. Denn das sei unamerikanisch. Also verschafft sich Paul, der doch eigentlich nur seine Ruhe haben will, erst einmal Respekt und löst damit sofort eine Massenschlägerei aus, die ihm eine Woche Einzelhaft in einem Wellblechloch einbringt – bei bestialischen Temperaturen. <br><br>Im wahrsten Sinne weich gekocht, willigt Paul ein, dem Gefängnisdirektor bei seinen Footballplänen zu helfen. Das Einzige, was dem Wärter-Team fehlen würde, so Paul, sei ein vernünftiges Aufwärmspiel, bevor sie wieder in der Liga spielen, um das nötige Selbstvertrauen zu sammeln. Hazen leuchtet die Idee ein. Und er ordnet Paul an, er habe binnen vier Wochen ein Footballteam unter den Häftlingen auf die Beine zu stellen, das gegen die Wärter-Mannschaft antritt – mit ihm als Quarterback. Nach kurzem Zögern sagt Paul zu, unter der Voraussetzung, die Wärter um Knauer hätten ihn künftig in Frieden zu lassen. Hazen stimmt zu.<br><br>Auf große Begeisterung stoßen die Versuche von Paul und dem gewieften Organisationstalent Caretaker zunächst nicht, eine schlagkräftige Truppe zu rekrutieren. Die richtig harten Hunde im Knast haben keine Lust auf Sport und die schwarzen Sportskanonen wollen nichts mit Paul zu tun haben, also kann er zunächst nur auf einen Haufen von Versagern und Verlierern vertrauen, bei denen sich auch intensives Training als verlorene Liebesmüh’ erweist. Guter Rat ist teuer, denn mit diesem Team wird Paul förmlich zermalmt werden. Rettung naht aus ungeahnter Richtung. Zu Paul und Caretaker stößt Nate Scarborough (BURT REYNOLDS), seinerseits ein in die Jahre gekommener ehemaliger Footballstar, der ebenfalls in Allenville eingebuchtet ist und sich anbietet, Paul die Trainer-Arbeit abzunehmen, damit der sich auf sein Spiel als Quarterback konzentrieren kann. <br><br>Nate, für den es selbst ein innerer Triumph wäre, wenn er sich mit dem Spiel bei den Wärtern für Jahre der sadistischen und ungerechten Behandlung revanchieren könnte, hat den zündenden Einfall: Warum versucht Paul nicht einfach, die härtesten der harten Jungs im Knast zu rekrutieren und ihnen das Footballmatch genau mit dieser Argumentation schmackhaft zu machen: eine einmalige Gelegenheit, den Spieß umzudrehen und den Wärtern zu zeigen, wo der Hammer hängt, bzw. besagten Hammer mehrfach auf deren Köpfe niedersausen zu lassen. Zunächst erweist sich auch diese Vorgehensweise als schwierig und zäh, doch nach und nach findet sich ein Furcht einflößendes Muskelpaket nach dem anderen auf dem Trainingsplatz ein. Die Crew von Crewe beginnt Form anzunehmen. Die Abwehr des Teams steht. Was fehlt, ist Geschwindigkeit im Angriff. Pauls Pässe sind gut, aber da ist keiner, der schnell genug wäre, das Footballei aufzunehmen und durch die gegnerischen Reihen zu spurten. Caretaker weiß: Paul wird nicht darum herumkommen, bei der schwarzen Community im Knast vorstellig zu werden und sie für die Sache zu begeistern.<br><br>Natürlich stößt Paul auf nackte Ablehnung. Aber immerhin ringt er dem Anführer der Schwarzen eine direkte Konfrontation auf dem Baseballplatz ab – einer gegen einen, alles ist erlaubt. Paul hat keine Chance, aber er lässt sich auch von brutalen Fouls nicht aus der Ruhe bringen. Wenn er niedergeschlagen wird, steht er wieder auf. Am Schluss ist er der Verlierer – und doch der Gewinner. Denn mit seinem Auftritt hat er sich so viel Respekt verschafft, dass der junge Megget (NELLY) Paul die Hand reicht: Er ist mit dabei – und erweist sich sogar barfuß als wieselflinke Sportskanone. Die Entwicklung bleibt der gegnerischen Mannschaft nicht verborgen. Von einem Spion über den Stand der Dinge informiert, schickt Knauer seine drei brutalsten Wärter los. Sie sollen Megget bei seiner Arbeit in der Gefängnisbücherei so lange provozieren und drangsalieren, bis dem der Geduldsfaden reißt und den Wärtern damit einen Grund liefert, den neuen Star von Pauls Team krankenhausreif zu prügeln. Doch mit der Aktion wird das genaue Gegenteil bewirkt: Megget lässt sich nicht provozieren. Seine schwarzen Kumpels sind so empört über die Aktion der Wärter, dass sie am nächsten Tag bei Paul vorstellig werden. Auch sie sind mit an Bord. Wenn die Knackis in exakt einer Woche gegen die Wärter auf dem Footballplatz antreten, sollen diese ihre verdiente Abreibung bekommen.<br><br>Doch obwohl sich Paul von Gefängnisdirektor Hazen noch einmal die ausdrückliche Zusage einholt, dass die Wärter die Finger von seiner Mannschaft lassen sollen und der Verräter in den Reihen der Knastinsassen kalt gestellt wird, hat der Gegner noch ein paar Trümpfe im Ärmel. Nachts überfluten sie den Trainingsplatz der Sträflinge und machen ihn damit unbenutzbar; Paul wird eine potenziell tödliche Falle gestellt; und dann ist da noch das allgegenwärtige Ressentiment, dass Paul seinerzeit ein Spiel zu seinen Ungunsten manipuliert hat – bislang hat er zu den Vorwürfen noch keine Stellung genommen. Vielmehr sind er und seine Kumpels damit beschäftigt, den Wärtern Gleiches mit Gleichem zu vergelten – und sich ansonsten auf den Tag der Abrechnung zu freuen<br><br>Je näher das große Spiel rückt, desto größer wird die Anspannung. Mit nagelneuen, von Caretaker organisierten Mannschaftsuniformen läuft das Team um Paul schließlich auf – unter dem Namen „Mean Machine“. Ob sie ihn verdient haben, wird sich in den nächsten Minuten erweisen – speziell für Paul, der mitten im Match von seiner Vergangenheit eingeholt wird und eine folgenschwere Entscheidung zu treffen hat...</p><p><font size="2" color="#FFFF00"><b>PRODUKTIONJSNOTIZEN</b></font></p><p>Adam Sandler sah man zuvor in den Sportkomödien Happy Gilmore (Happy Gilmore, 1996) und The Waterboy (Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden, 1998). In SPIEL OHNE REGELN kehrt er jetzt mit seiner Variante eines seiner Lieblingssportfilme, The Longest Yard (Die härteste Meile, 1974) auf das Footballfeld zurück. Sandler wagt sich an die Figur, die ihn am allermeisten bewegte: den Quarterback Paul Crewe, der im Original von Burt Reynolds gespielt worden war.<br><br>Produzent Jack Giarraputo merkt an, dass sich die Filmemacher dem Projekt mit dem größtmöglichen Respekt näherten. „Wir riefen Burt Reynolds an, um uns seinen Segen geben zu lassen – was er auch tat“, sagt er. Doch nicht nur das. Wie sich herausstellte, war Reynolds sehr daran interessiert, an dem Projekt beteiligt zu sein. <br><br>„Ich hatte keine Lust auf einen einfachen Gastauftritt“, berichtet Reynolds. „Ich sagte ihnen: ,Wenn ihr zum Mond fliegt, will ich mit an Bord des Raumschiffs sein.’’’ Der Star der Filmfassung übernimmt jetzt die Rolle des Trainers Nate Scarborough. „Ich fühle mich geehrt, dass ein Film, den wir vor 30 Jahren gedreht haben, auch heute nicht in Vergessenheit geraten ist“, meint er. „Mir schien, als wäre es eine gute Idee, jetzt eine neue Fassung zu drehen. Ich kann Ihnen versprechen, dass all das, was die Menschen am ersten Film mochten, diesmal noch viel besser ist.“<br><br>„Ich sah das Original mit meinem Vater. Und jetzt sind die Jungs in meinem Alter selbst Väter, die wiederum ihre Söhne mit in den Film nehmen können“, sagt Giarraputo. „Wir packten die großartige Gelegenheit beim Schopf, diese wunderbaren Figuren einer neuen Generation vorzustellen.“<br><br>Chris Rock, der als Caretaker zu sehen ist, jener Typ, an den man sich im Knast wendet, wenn man irgendetwas von draußen organisiert haben will, betont, dass sich die Darsteller und Filmemacher den Klassiker als Inspiration zu Herzen nahmen und sich alle Mühe gaben, die guten Zeiten und die Ensemble-Energie des Originals erneut einzufangen. „Unser SPIEL OHNE REGELN ist ein Spaßfilm mit einer großen Besetzung – genau die Art von Film, in der ich mitspielen wollte“, erzählt Rock. „Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einen Film dieser Art gesehen habe – ein Film, in dem jeder die Gelegenheit erhält, komisch zu sein, und jeder so gut wie möglich rüberkommen darf.“<br><br>Regisseur Peter Segal, der mit Adam Sandler zuvor bereits an den Komödienerfolgen 50 First Dates (50 erste Dates, 2004) und Anger Management (Die Wutprobe, 2003) gearbeitet hatte, erklärt seinen Ansatz bei einem Remake eines allseits beliebten Klassikers. „Es ist, als würde man in einem Schuppen auf einen Corvette stoßen. Das ist ein amerikanischer Klassiker“, erklärt der Regisseur. „Man muss sehr vorsichtig sein, wenn man ihn wieder auf Vordermann bringen will. Man lässt die Karosserie in Frieden, aber man bringt vielleicht neue Reifen an, richtet das Innendekor neu her. Und dann dreht man eine Runde damit. Das Publikum kann bei unserer Fassung immer noch das genießen, was es am ersten Film mochte.“<br><br>Rap-Künstler Nelly gibt in SPIEL OHNE REGELN sein Spielfilmdebüt. Er sagt, dass es ausreichend Gründe für das Publikum geben wird, sich auf die Seite des Sträflingsteams zu stellen. „Jeder jubelt am liebsten dem Underdog zu“, meint er. „Wenn man einen Typen am Boden liegen sieht, der eigentlich keinen Grund hat, wieder aufzustehen, und es dann aber trotzdem macht – will man sehen, wie er das schafft und wie er den anderen eins auswischt. Der Gefängnisdirektor macht den Jungs das Leben zur Hölle, aber sie stehen immer wieder auf.“<br><br>Adam Sandler trainierte mit dem ehemaligen NFL-Quarterback Sean Salisbury, um wie ein echter Quarterback werfen und sich bewegen zu können. „Damals gab es Gerüchte, Salisbury würde mit Dennis Green bei den Arizona Cardinals als Quarterback-Coach arbeiten. Schlussendlich landete er bei dem viel härteren Job“, berichtet Giarraputo. <br><br>„Als ich Adam zum ersten Mal beim Pickup-Basketball zusah, wusste ich, dass er das nötige Ballgefühl hatte“, sagt Salisbury. „Das machte meinen Job deutlich einfacher. <br><br>Mark Ellis, der Sportkoordinator des Films, bemerkt, dass es hilfreich war, dass der Schauspieler sowohl die Action so real wie möglich aussehen lassen wollte als auch die nötigen athletischen Voraussetzungen mitbrachte, um das umzusetzen. „Sandler ist ein Kämpfer“, beobachtet Ellis. „Er arbeitet hart und das Publikum wird diesem Typen wirklich alles glauben. So wie es in der Realität ist.“</p><p>ÜBER DIE FIGUREN</p><p>Einer der Gründe für die anhaltende Popularität des Original-Films, so Giarraputo, sei der bunt zusammengewürfelte Haufen denkwürdiger Figuren, die das Gefängnis bevölkern. Daran erinnerten sich die Filmemacher, als sie sich an eine Reihe ehemaliger Footballprofis, Wrestler und andere knallharte Jungs wandten, die diese Charaktere zum Leben erwecken sollten. „Meine Lieblingsfigur im Original ist der Riese, der von Dick Kiel gespielt wurde“, erzählt Giarraputo. „Wir nahmen ihn und ein paar weitere Figuren als Inspiration für eine etwas andere, aber mindestens genauso unvergessliche Truppe von schrägen Typen.“<br><br>Der Geist der Figur des Riesen lebt in Dalip Singh weiter, ein 2,20 Meter großer, 180 Kilo schwerer Ringer aus Indien. „Sein Agent schickte uns ein Band. Wir fanden ihn ziemlich gut, aber verstanden nicht so recht, was das Besondere an im sein sollte – bis ein Mann mit normaler Größe neben ihn ins Bild trat. Dalip war ungefähr drei Meter größer als der Typ. Zum Frühstück isst er ungefähr zwei Dutzend Eier und vier Hühnchen. Er ist riesig.“</p><p>Das Rückgrat der Mean Machine bilden Quarterback Paul Crewe, der von Adam Sandler gespielt wird, seine rechte Hand Caretaker, dargestellt von Chris Rock, der Coach Nate Scarborough, gespielt von Burt Reynolds, und der Running Back Megget, der von Nelly in seinem Filmdebüt verkörpert wird.<br><br>Den Ton gibt Paul „Wrecking“ Crewe an. Er selbst wird aus der Liga geschmissen, weil er Spiele manipuliert. Dann landet er im Knast, weil er die Polizei zu einer halsbrecherischen Fahrt durch die Nacht zwingt.<br><br>Adam Sandler, dessen Filme mittlerweile mehr als eine Milliarde Dollar eingespielt haben, spielt Crewe. Er wird von den anderen Gefangenen gehasst, weil er die Spiele manipuliert hat (er wird sogar als „unamerikanisch“ beschimpft). Crewe will einfach nur seine Strafe absitzen, für sich bleiben und dann wieder abhauen. Der Gefängnisdirektor macht diesen Plan umgehend zunichte. <br><br>„Als Crewe ins Gefängnis wandert, ist Football die letzte Sache, an die er einen Gedanken verschwendet“, sagt Regisseur Peter Segal. „Das ist Teil einer bitteren Vergangenheit. Als er dann vom Gefängnisdirektor rekrutiert wird, will er nichts damit zu tun haben. Aber obwohl er letztlich dazu gezwungen wird, erhält er eine zweite Chance, den Respekt für das Spiel wieder zu gewinnen – und das hat dann auch für die Mitinsassen, diese Horde von Kriminellen und Außenseitern, Bedeutung.“<br><br>Segal sagt, dass Sandler genau der Richtige sei, in die Rolle von Burt Reynolds zu schlüpfen. „Als Burt Reynolds die Rolle spielte, war er ein Sexgott“, erläutert der Regisseur. „Er war der bestaussehende Mann des ganzen Planeten und der größte Star der Welt. Das ist ganz schön einschüchternd, aber Adam nahm sich der Sache an und sorgte dafür, dass die Rolle voll und ganz seine wurde. Er ist so witzig, wie man es von ihm gewohnt ist, aber er zeigt sich auch von einer ungewohnt harten Seite. Er wird eine Menge Leute überraschen.“<br><br>Crewes rechte Hand ist Caretaker, der über beste Kontakte nach draußen verfügt. „Caretaker ist der Typ, der Beziehungen überall im Knast hat“, erklärt Giarraputo. „Er kann alles besorgen, kann jeden mit jedem bekannt machen. Er ist der perfekte Freund, wenn man im Knast sitzt.“<br><br>Für diesen Part wandten sich die Filmemacher an Chris Rock, was bedeutete, dass die ehemaligen „Saturday Night Live“-Kollegen Sandler und Rock erstmals gemeinsam an einem Spielfilm arbeiteten. Giarraputo sagt, dass Rock der perfekte Typ für die Rolle war.<br><br>„Sandler wollte seit den alten ,SNL’-Tagen mit Rock arbeiten. Als er sah, in welche Richtung sich die Figur des Caretakers entwickelte, dachte er sofort an Rock, den er für perfekt hielt.“<br><br>„Chris Rock trägt dazu bei, dass man diesen Klassiker einer neuen Generation vorstellen kann“, sagt Segal.<br><br>„Ich bin seit 18 oder 19 Jahren mit Adam Sandler befreundet“, überlegt Rock. „Als wir bei ,Saturday Night Live’ arbeiteten, teilten wir uns sogar drei Jahre lang ein Büro. Aber bei diesem Film haben wir zum ersten Mal wirklich zusammen gearbeitet.“<br><br>Trotz der Tatsache, dass er das einzige Mitglied des Casts war, das sich nicht in Footballklamotten werfen konnte, hat Rock nicht den Eindruck, er habe etwas verpasst. „Football ist nichts für mich“, sagt er. „Romanowski, Bosworth – diese Typen haben Nacken, die dicker sind als ein Bein von mir. Damit will ich nichts zu tun haben. Ich muss mir doch nicht von Romanowski Schläge auf den Kopf einfangen. Dalip ist der größte Typ da draußen – ich wette, dass sich meine Hände für ihn anfühlen wie die Hände meiner Tochter für mich.“<br><br>Dennoch kann der preisgekrönte Komödiant nicht verhehlen, dass er sich durchaus in einer Konkurrenzsituation befand. „Adam Sandler ist wirklich komisch in diesem Film“, meint er. „Ich musste mich richtig anstrengen, um ihn zu übertreffen.“<br><br>Bevor man sich mit dem Rest der Besetzung beschäftigte, wandten sich Giarraputo und Sandler an Burt Reynolds, der im Original-Film die Rolle des Quarterbacks Paul Crewe gespielt hatte. Reynolds übernahm die Rolle von Coach Nate Scarborough, ein ehemaliger Sooner und mittlerweile Gefängnisinsasse. Obwohl seine Zeit auf dem Spielfeld längst passé ist, kann Scarborough mit lebenslanger Footballerfahrung glänzen. Im gleichen Maße war Reynolds’ Erfahrung von unschätzbarem Wert für die Filmemacher. „Burt ist Herz und Seele des Films“, sagt Giarraputo. „Es war eine immense Hilfe, dass wir ihn am Set hatten – er ließ uns wissen, wie die Dinge beim ersten Mal gelaufen waren.“<br><br>Die Fassung von The Longest Yard (Die härteste Meile) aus dem Jahr 1974 war ein riesiger Hit gewesen. Wie fühlte es sich für Reynolds, einen der größten Filmstars der 70er-Jahre, an, seine Paraderolle Adam Sandler, einem der größten Filmstars dieser Dekade, zu überlassen?<br><br>„Es war wirklich ein komisches Gefühl, Adam das Jerseyhemd mit dem Namen Crewe auf dem Rücken tragen zu sehen“, sagt Reynolds. „Am ersten Drehtag rief Chris ,Crewe!’ und ich drehte mich um und ruinierte damit die Aufnahme. Aber es war ein cooles Gefühl zu wissen, dass wir diesen Film drehten, weil die erste Fassung so beliebt ist.“<br><br>„Burt spielte für Florida State – er ist ein echter Athlet und kennt das Spiel“, sagt Segal. „Er bringt alles mit ans Set. Er steckt einen echten Zusammenstoß auf dem Feld einfach weg. Er ist ein legendärer Athlet bzw. Schauspieler. Mir lief es eiskalt den Rücken runter, als ich ihn auf das Feld joggen sah und er die Nummer 22 trug.“<br><br>Reynolds war auch eine echte Inspiration für viele der anderen Athleten am Set, wie Kickboxer Bob Sapp betont. „Kurz vor dem Dreh des großen Spiels hielt er eine Rede“, erinnert sich Sapp. „Er sagte: ,Ich habe zu meiner Zeit Hunderte von Filmen gedreht und ich kann euch sagen: Dies sind die Momente, an die ihr euch immer erinnern werdet. Sorgt dafür, dass ihr mit Leidenschaft und Herz reagiert und euer Bestes gebt, weil ihr nie wieder einen Moment wie diesen in eurem ganzen Leben haben werdet.’ Das bedeutete uns sehr viel.“<br><br>Der Erfolgsrapper Nelly gibt sein Spielfilmdebüt als Meget, der Star des Teams als Running Back. Er war begeistert von der Aussicht, mit Adam Sandler und Chris Rock arbeiten zu können.<br><br>„Das ist Komödien-Poesie“, findet der Rapper. „Sie spornen sich gegenseitig an. Und wenn sie einfach nur so dastünden und sich ansähen – man müsste trotzdem lachen. Es ist verrückt.“<br><br>„Nelly ist zweifellos ein zukünftiger Filmstar“, sagt Jack Giarraputo. „Er hat jede Menge Talent, daran besteht kein Zweifel. Das Publikum fiebert mit seiner Figur mit. Man kann prima mit ihm arbeiten – er ist definitiv der netteste Rapper, den ich kenne.“<br><br>„Meine Mama würde sagen, dass ich schon mein ganzes Leben lang Schauspieler bin“, lacht Nelly. „Sie sagt, dass sie nie weiß, wer am Morgen aufwachen wird. Aber mal ganz im Ernst, es ist eine Herausforderung, sich locker zu machen, in verschiedenen Situationen verschiedene Charaktere zu spielen. Aber das ist es, worum es beim Schauspiel geht.“<br><br>Neben seinem Talent für das Rappen beherrscht Nelly auch das Footballspiel. „Wir sahen ihn vor ein paar Jahren beim Football bei einem MTV Event beim Super Bowl. Es ist offensichtlich, dass er ein wirklich guter Athlet ist“, sagt Giarraputo. „Selbst die Profis waren erstaunt von seinem Können.“<br><br>„Er ist ein wirklich großartiger Sportler“, bestätigt Peter Segal. „Und er unternahm alles in seiner Macht Stehende, um seinen ersten Film zu einem denkwürdigen Ereignis zu machen. Er hat sich mit vollem Einsatz in alles gestürzt. Er war so enthusiastisch. Oft mussten wir sein Stuntdouble auf die Bank setzen, damit Nelly selbst vor der Kamera stehen und sein Ding durchziehen konnte.“<br><br>Nicholas Turturro spielt Brucie, einen Ganoven, der viel Begeisterung, aber nur wenig Talent beim Football hat. „Er ist der mit Energie geladene, verrückte, kleine Typ“, sagt Turturro. „Er hat immer kesse Sprüche auf den Lippen, doch eigentlich ist er ein Softie. Aber er ist ein Spieler, und er muss einstecken können.“<br><br>Überdies hat Rob Schneider einen Gastauftritt, um einen Satz zu sagen, den viele Sandler-Fans bereits bestens kennen. Kein Wunder, denn Schneider sagt genau diesen Satz bereits in The Waterboy und Little Nicky (Little Nicky - Satan Junior, 2000): „You can do it!“ („Du kannst es!“)</p><p>IMMER AUF DIE ZWÖLF: DER DREH DER FOOTBALLSZENEN</p><p>Um sicherzugehen, dass die Footballszenen so authentisch wie möglich aussahen, holte sich die Produktion einen ehemaligen NFL-Quarterback und einen bekannten Footballkoordinator, die den Schauspielern die Feinheiten des Sports beibringen sollten.<br><br>Als Sportkoordinator war Mark Ellis, der bereits an Coach Carter (Coach Carter, 2005), Friday Night Lights (Friday Night Lights, 2004) und Any Given Sunday (An jedem verdammten Sonntag, 1999) gearbeitet hatte, dafür verantwortlich, dass die Schauspieler so für ihre Footballszenen vorbereitet wurden, dass sie vollkommen sicher und doch so echt wie möglich umgesetzt werden konnten.<br><br>„Ich sorgte dafür, dass das Footballspiel authentisch und sicher ist und dazu beiträgt, die Geschichte zu erzählen“, berichtet Ellis. „Nachdem wir die Spieler ausgewählt hatten, schätzten wir die Jungs zuerst einmal ein, um festzustellen, wo ihre Stärken und wo ihre Schwächen lagen.“ Und dann konnten wir ihre Stärken zu unserem Vorteil nutzen.<br><br>Der Regisseur merkt an, dass Sandler bereits vor dem Projekt das nötige Rüstzeug besaß. „Adam ist ein wirklich guter Athlet“, sagt Segal. „Er war Quarterback des Pop-Warner-Teams. Zurzeit verbringt er jeden Tag bis zur Erschöpfung auf dem Basketballplatz. Allerdings hatte er schon lange keinen Football mehr geworfen, also war Salisbury zur Stelle, um seine 14-jährige NFL-Erfahrung mit Adam zu teilen und ihn in Footballform zu bringen. Es dauerte nicht lange, dann hatten Adams Würfe den typischen engen Spiralendreh und er arbeitete die Formationen und Kommandos aus – alles, was einen Quarterback auszeichnet.“<br><br>Segal merkt auch an, dass zur Darstellung eines Quarterbacks allerdings mehr gehört als ein paar präzise Würfe: „Es geht auch darum, wie man sich hält, man braucht den richtigen Gang. Man muss mit dem nötigen Selbstvertrauen auf den Platz treten, muss immer so aussehen, als hätte man alles unter Kontrolle, wenn man der Mittelpunkt des Spiels ist, die Verteidigung analysiert und die Kommandos gibt. Adam bringt das von sich aus mit. Und je länger das Training dauerte, desto klarer wurde jedem, dass er wirklich der Anführer des Teams ist.“<br><br>Um sein Vertrauen zu stärken, zeigten Ellis und sein Team dem Star, wie er durch die Veränderung seiner Tonlage seinen Mitspielern gegenüber bei der Rückpasslinie die Führung in dem Gedränge signalisieren konnte, wie das ein ehemaliger NFL-Spieler tun würde, der die Kontrolle über die Mean Machine hat.<br><br>Coach Ellis war beeindruckt vom Einsatz des Stars und seinen athletischen Fähigkeiten. „Wir drehten eine Szene mit Adam, in der er einen Football wirft. Der Ball verlässt seine Hand und die Kamera folgt dem Ball etwa 15 Meter, wie er schließlich mitten in die Arme von Michael Irvin segelt. Da gibt es keinen Schnitt“, sagt Ellis. „Ich mache das jetzt seit 13 Jahren, aber noch nie ist es mir gelungen, diese Szene so hinzukriegen, wie wir es mit Adam geschafft haben.“<br><br>Coach Ellis nahm sich auch 22 150-Kilo-Typen vor und schickte sie durch zwei Football-Training-Camps, zuerst in Los Angeles und dann in Santa Fe, New Mexico. Die Herkunft seiner Rekruten war ganz unterschiedlich: Sie waren ehemalige NFL-Spieler, AFL-Spieler, Wrestler, Kickboxer, Schauspieler und einer war sogar Musiker.<br><br>Das Training wurde nach allen Regeln der Kunst durchgezogen. „Viele der Jungs hatten am Morgen ihr Workout mit Gewichten. Am Nachmittag schickten wir sie dann ins Training“, erinnert sich Ellis. „Das Training ist erschöpfend – mental und körperlich. Aber das war Teil dessen, um die Kameradschaft aufzubauen, die ein solches Team braucht. Man muss sich kennen lernen, genauso wie man zu spielen lernen muss.“<br><br>Obwohl die körperlichen Anforderungen an die Spieler hoch waren, mussten sie auch daran erinnert werden, dass es darum ging, gemeinsam einen Film zu drehen. Deshalb mussten die Footballsequenzen in eine koordinierte Struktur gebracht werden – eine inszenierte Realität. „Man kann eine Analogie zwischen der Choreographie für einen Tanz und Football sehen“, erklärt Ellis. „Ich habe 22 Jungs, die an einem sehr gewalttätigen Tanz teilnehmen. Also müssen sie wissen, was sie tun. Andernfalls ist die Chance ziemlich hoch, dass sich jemand verletzt.“</p><p>DER AUFBAU DER MEAN MACHINE (UND DIE REKRUTIERUNG DER WACHEN)</p><p>Um die restlichen Rollen der Ganoven und Wachen zu komplettieren, wandten sich die Filmemacher an echte NFL-Spieler, professionelle Wrestler und andere harte Jungs. „Football kann man nicht vortäuschen“ sagt Peter Segal. „Dies ist das quintessenzielle amerikanische Spiel – jeder im Land hält sich für einen Experten. Die Treffer müssen echt sein. Ich bin stolz darauf, dass wir mitten reingegangen sind und man die Gesichter der tatsächlichen Spieler und Schauspieler, die ihre eigenen Stunts absolvierten, sehen kann.“<br><br>Im Zentrum der Mean Machine steht der Star-Receiver Deacon Moss. Für diese Rolle hatten die Filmemacher einen der größten Spieler in der Geschichte des Sports ausgewählt: den ehemaligen Receiver der Dallas Cowboys und Nominierten für die Football Hall of Fame, Michael Irvin.<br><br>„Ich hatte die Polster schon eine Weile nicht mehr angelegt“, gesteht Irvin. „Aber sobald ich in die Uniform geschlüpft war, fing ich an, darüber nachzudenken, doch wieder mit dem Spielen anzufangen – gegen diese Gedanken war ich machtlos. Aber ich wurde für den Film so hart rangenommen, hatte so viele blaue Flecken und war am Ende so hundemüde – ich kann mir nicht vorstellen, jemals wieder als Spieler zurückzukehren.“<br><br>„Der Unterschied zwischen einem Film und dem realen Spiel besteht darin: Wenn man davor steht, einen Schlag ins Gesicht zu kriegen, kann man das Stuntdouble aufs Feld rufen“, lacht Irvin. „Aber ich liebe dieses Spiel wirklich von ganzem Herzen.“<br><br>Irvin merkt an, dass es eine entscheidende Parallele zwischen dem Dreh eines Films und dem Footballspiel gibt: „Ich fand es ganz bemerkenswert, dass man einen Haufen Jungs zusammensteckte, die einander nicht kannten, und ein richtiges Footballteam aus uns machte. Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, wie man das auch in der NFL macht, und wuchsen zu einer echten Mannschaft zusammen.“<br><br>World-Champion-Wrestler Bill Goldberg legte ebenfalls zum ersten Mal seit einigen Jahren die Polster wieder an. Obwohl man ihn vor allem als Wrestler kennt, hatte er zuvor fünf Jahre in der NFL verbracht. „Es war ein tolles Gefühl, nach zehnjähriger Pause wieder die Polster umzuschnallen“, meint Goldberg. „Aber der Tag danach fühlte es sich gar nicht mehr so toll an. Ich wachte auf und fühlte mich, als wäre ich von einem Monsterlastwagen angefahren worden.“<br><br>Dennoch fand es Goldberg toll, eine Figur zu spielen, die so voll und ganz seiner Persönlichkeit entspricht. „Ich wusste, dass ich den härtesten Typen auf dem Feld spielen wollte, wenn ich die Gelegenheit bekäme, bei dem Film mitzumachen. Ich wollte der sein, der die Gegenspieler am allerkompromisslosesten rannimmt“, sagt er. „Ich habe es auf jeden einzelnen Wärter im gegnerischen Team abgesehen. Sie sind alle auf meiner schwarzen Liste.“<br><br>Eine Reihe weiterer ehemaliger NFL- und Wrestling-Größen spielen Wärter in dem Film, die es mit der Mean Machine aufnehmen wollen. Der vierfache Super-Bowl-Champion Bill Romanowski landete in der Rolle des gewalttätigsten Wärters. „Football kann man nicht vortäuschen. Man kann es nicht vortäuschen, wenn man jemand mit voller Wucht rammt“, sagt Romanowksi. <br><br>Wie nicht anders zu erwarten, liebte Romanowski die Action auf dem Spielfeld. „Die Polster wieder anzulegen, da rauszugehen, rumzurennen und Football zu spielen, das war einfach toll“, gibt er zu Protokoll. „Was man wirklich vermisst, wenn man mit dem Football aufhört, ist die Kameradschaft. Man vermisst das Team, man vermisst die Jungs. Dies war ein wunderbarer Ersatz dafür. Es hat viel Spaß gemacht.“<br><br>Romanowski, der berühmt für seine bedingungslose Härte auf dem Spielfeld ist, nahm sich die Green-Bay-Packer-Legende Ray Nitschke als Vorbild. Während des Drehs der Fassung von 1974 hatte Nitschke unentwegt versucht, den Star des Films, Burt Reynolds, anzugreifen. „Romanowski ist ein authentischer Champion“, sagt Giarraputo. „Es schien, als hätte er vergessen, dass er am Set eines Films war. Er schnallte die Polster um – und für ihn bedeutete das, dass er wieder ein Profi auf dem Spielfeld war. Seine Angriffe waren allesamt echt. Seine Energie ist einmalig.“<br><br>Wrestler Kevin Nash ist als Wärter Engleheart zu sehen, der beschließt, sich mit Hilfe von Steroiden einen entscheidenden Vorteil auf dem Spielfeld zu verschaffen. Obwohl Nash ein ausgewiesener Athlet ist und über eine imposante Erscheinung verfügt, war seine Footballtechnik ein wenig eingerostet. „In der Schule habe ich Basketball gespielt. Auf dem Footballfeld habe ich seit der zehnten Klasse nicht mehr gestanden“, gesteht er. „Als wir uns zum Training zusammenfanden und das Kommando ,Shift!’ kam, fragte ich ganz dämlich: ,Was soll das denn bedeuten?’. Zum Glück war Bill Romanowski mein Mentor. Er nahm mich unter seine Fittiche.“<br><br>K-1-Kickboxer Bob Sapp tritt international unter dem Namen The Beast auf. Er meint: „Das Beast kann viele Gestalten annehmen. Diesmal ist The Beast ein Kätzchen – Switowski ist einfach nur ein großer, gemütlicher Kerl. Das soll nicht heißen, dass er nicht auch wütend werden kann. Und wenn er wütend wird, dann sollte man besser nicht derjenige sein, der es abbekommt, denn sonst wirst man heulen wie ein kleines Kind.“<br><br>Cheesburger Eddy wird von dem ehemaligen NFL-Profi Terry Crews dargestellt; Cheeseburger Eddy ist der Ganove, der dir den Quarterpounder mit Käse besorgen kann. Der indische Wrestler Dalip Singh ist Turley, der größte und gemeinste Ganove vom ganzen Block.<br><br>Der ehemalige NFL-Profi Brian Bosworth spielt den Wärter Garner und der ehemalige Wrestler Steve Austin ist als Wärter Dunham zu sehen. Beide finden immer einen Weg, den Sträflingen das Leben zur Hölle zu machen. „Man muss erstmal Bösewichte haben, um dann auch Helden zu bekommen“, merkt Bosworth an. „Man muss die Wärter abgrundtief hassen können, wenn man zu den Sträflingen halten soll. Aber aus Sicht der Wärter haben all diese Typen natürlich etwas angestellt – sonst wären sie ja nicht im Knast. Sie erkennen nicht, dass die schweren Jungs etwas aus ihrem Leben machen wollen. Also setzen die Wärter alles daran, ihnen das Leben schwer zu machen.“</p><p>DIE GROUNDS CREW: DAS DESIGN VON GEFÄNGNIS UND SPIELFELD</p><p>Die Filmemacher durchkämmten das gesamte Land, um ein Gefängnis zu finden, das die nötige Einsamkeit, Trockenheit und Isolation aufwies, die für das fiktive Allenville Federal Penitentiary gesucht waren. Ausstatter Perry Andelin Blake bereiste ganz Amerika – von Chicago über Nashville und Hawaii bis Los Angeles – und stieß schließlich auf das Santa Fe State Penitentiary, das man als „Old Main“ kannte, bevor es vor 20 Jahren stillgelegt wurde. Blake sagt: „Old Main hatte den perfekten Look, genau die richtige Struktur. Das alte Gefängnis liegt am Rand einer langen, weit offenen Ebene: Wüste, wohin man sieht.“<br><br>„Es verstärkt das Gefühl, dass man sich in der Mitte von Nirgendwo befindet. Man glaubt sofort, dass dieser Gefängnisdirektor hier das Sagen hat, weil es niemanden gibt, der ihn beobachten könnte – da ist nichts und niemand um das Gefängnis herum“, sagt Produzent Jack Giarraputo.<br><br>Während die existierende Struktur eines Gefängnisses aus den 50er-Jahren – eine Reihe von flachen und eng beieinander liegenden Gebäuden – eine großartige Basis bot, hatten Blake und Segal den Eindruck, dass einige gewaltige Bauten das Gefängnis umgeben müssten. Blake und sein Team errichteten Wachtürme, ein Kraftwerk mit Schornsteinen und einen neuen Gefängnishaupteingang mit großen Fenstern. Hinter diesen Fenstern befindet sich das Büro des Gefängnisdirektors, von dem aus er dem Footballtraining der Wärter zusehen kann (und zusätzlich ein Auge auf das Feld der Sträflinge werfen kann).<br><br>Neben den beiden Zellblöcken befindet sich die von Blake gebaute Rotunda, ein Eingang mit großen, ausladenenen Rundbögen. Diese strahlen eine gewisse Stärke und Macht aus – sie vermitteln den Sträflingen zusätzlich das Gefühl, dass sie gegen ein System ankämpfen, das man nicht in die Knie zwingen kann. <br><br>Nach einem Monat Dreharbeiten in New Mexico zog die Produktion weiter nach Los Angeles, um dort das letzte Spiel zwischen den Wärtern und den Häftlingen zu filmen. Die Filmemacher hatten nach einem Footballstadion gesucht, das das Feeling einer texanischen Kleinstadt vermitteln sollte – und waren ausgerechnet in der zweitgrößten Stadt des Landes fündig geworden. Das Stadion am El Camino College in Torrance mit seiner Hufeisenform war perfekt – mit einer Ausnahme. „Wir bauten eine Anzeigetafel, die aussah wie die Frontansicht des Alamo“, sagt Blake. „Sie war klein, also nannten wir sie Mini-Alamo, und dies hieß bald nur noch Malamo.“</p>]]></description><guid isPermaLink="false">5640</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>The Island - Die Insel</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/the-island-die-insel-r5435/</link><description><![CDATA[<table id="table46" align="right" border="0" cellpadding="6" cellspacing="6" width="250"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>THE ISLAND - DIE INSEL</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_36382.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36382" border="0"></a> <br><a href="http://downloads.scifinews.de/file_36381.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36381" border="0"></a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>REGIE</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/ad/?id=17033&amp;spec=Degree/Degree&amp;to=20&amp;bg=%23FFFFFF&amp;rule=degree45&amp;dest=http%3A//www.imdb.com/name/nm0000881/">Michael Bay</a> </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>STORY</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="http://www.imdb.com/name/nm1047021/">Caspian Tredwell-Owen</a> (story)<br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0476064/">Alex Kurtzman</a> (screenplay) &amp;<br><a href="http://www.imdb.com/name/nm0649460/">Roberto Orci</a> (screenplay) </p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>BESETZUNG</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><table cellspacing="1" cellpadding="1" id="table47"><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000191/"><font size="1">Ewan McGregor</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0399201/quotes"><font size="1">Lincoln Six Echo/Tom Lincoln</font></a></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0424060/"><font size="1">Scarlett Johansson</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0399201/quotes"><font size="1">Jordan Two Delta/Sarah Jordan</font></a></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0005023/"><font size="1">Djimon Hounsou</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Albert Laurent</font></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000293/"><font size="1">Sean Bean</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0399201/quotes"><font size="1">Merrick</font></a></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0000114/"><font size="1">Steve Buscemi</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0399201/quotes"><font size="1">McCord</font></a></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0003817/"><font size="1">Michael Clarke Duncan</font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/title/tt0399201/quotes"><font size="1">Starkweather</font></a></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://www.imdb.com/name/nm0680392/"><font size="1"><font>Ethan Phillips</font></font></a></td><td valign="top" nowrap><font size="1">.... </font></td><td valign="top"><font size="1">Jones Three Echo</font></td></tr></table></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>MULTIMEDIASPECIAL</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><a href="/_legacy_inhalte/static/112241287297236.php"><img src="/_legacy_inhalte/upload/images/featuresbox_smallspecial_theisland01.gif" border="0" hspace="10"></a></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>TRAILER</b></p></td></tr><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><b>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_892.html">International Trailer 1</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_893.html">International Trailer 2</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_894.html">Teaser 1</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_895.html">Teaser 2</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_896.html">Trailer 1</a><br>» <a href="http://downloads.scifinews.de/cat_897.html">Trailer 2</a></b> </p></td></tr></table><p>You have been chosen - Du wurdest auserwählt! Deine Zeit ist gekommen. Es ist Zeit für... Die Insel! Wir präsentieren Euch zum kommenden SciFi-Blockbuster 'The Island - Die Insel' von Star-Regisseur Michael Bay (The Rock, Armageddon) die wohl umfangreichste Media-Coverage die es je auf <a href="http://www.treknews.de">TREKNews</a> zu einem Film gab: über 680 MB an Multimedia warten auf Euch. Ob Bilder, Trailer, Szenenausschnitte oder Behind the Scenes-Aufnahmen - alles ist dabei.</p><p>Ebenso dabei im 'You have been Chosen' Special: mehr über die Hintergründe des Films, die Produktion und die Darsteller sowie eine Filmkritik von Daniel Räbiger</p><p align="center"><font><b>INHALT</b></font></p><p>Lincoln Six-Echo (McGregor) und Jordan Two-Delta (Johansson) leben Mitte des 21. Jahrhunderts in einer scheinbar utopischen Wohneinheit, die in Wirklichkeit ein Gefängnis ist. Wie alle Bewohner werden sie ständig überwacht, angeblich zu ihrem eigenen Schutz. Sie alle hoffen, irgendwann auf „Die Insel“ reisen zu dürfen: die allerletzte unverseuchte Oase auf der Erde. Denn es heißt, dass alle Menschen auf der Welt – außer ihnen – bei einer Umweltkatastrophe umgekommen sind.</p><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_36425.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36425" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36426.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36426" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36427.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36427" border="0"></a> </p><p>Seit kurzem wird Lincoln jedoch von unerklärlichen Albträumen geplagt. Immer ungeduldiger stellt er sein Gefangenendasein infrage. Doch auf die Wahrheit ist er nicht vorbereitet: Neugierig geworden, entdeckt Lincoln, dass sein gesamtes Leben eine einzige Lüge ist – und die Insel nur Auswuchs eines grausamen Betrugsmanövers. Ihm wird klar, dass er, Jordan und alle anderen tot sehr viel mehr wert sind als lebendig. Die Zeit wird knapp, und so flieht Lincoln mit Jordan aus der einzigen Welt, die sie kennen. Draußen entkommen sie den wachsamen Augen des unheimlichen Instituts, und ihre anfangs platonische Freundschaft entwickelt sich zu einer intensiven Beziehung. Doch schon haben die gnadenlosen Schergen des Instituts die Verfolgung aufgenommen. Lincoln und Jordan kennen nur ein Ziel: am Leben zu bleiben.</p><p>Weitere Hauptrollen in „Die Insel“ übernehmen der für den Oscar nominierte Djimon Hounsou („In America“) als Laurent, Leiter des Sicherheitsteams, das Lincoln und Jordan jagt; Sean Bean als Institutschef Merrick; Steve Buscemi als McCord, der sich mit Lincoln anfreundet, obwohl er für das Institut arbeitet; und der für den Oscar nominierte Michael Clarke Duncan („The Green Mile“) als begeisterter und allseits beneideter Bewohner Starkweather, der auf die Insel reisen darf.</p><p align="center"><font><b>KRITIK</b></font></p><p>Mit 'The Island - Die Insel' geht Regisseur Michael Bay für ihn neue Wege - zum ersten mal beschäftigt er sich neben dem klassischen Gut/Böse Szenario mit Zeitkritischen Elementen und setzt nicht nur auf totalen Amerikanismus und Pathos. Ein 'Experiment' das erstaunlich gut gelingt. The Island überzeugt von der ersten Minute an durch fesselnde Bildergewalt die bis zur letzten der 136 Filmminuten anhält.</p><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_36428.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36428" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36429.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36429" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36430.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36430" border="0"></a> </p><p>Wie kein zweiter schafft es Bay den tristen Gegensatz von Schein und Wirklichkeit auf Leinwand zu bannen. Zur Seite stehen im Hierbei eine Riege erstklassiger Schauspieler. Allen voran Ewan McGregor und Scarlett Johansson denen die Rollen wie auf den Leib geschneidert sind. Auch der Rest der Besetzung überzeugt voll und ganz. Besonders hervorzuheben wäre hier auch <font>Ethan Phillips</font> (Star Trek Voyager: Neelix) dessen Rolle des Jones Three Echo nahezu zu seiner Paraderolle mutiert.</p><p>Ganz elementar beschäftigt sich der Film auch mit Fragen die das Leben betreffen: Was tun wir, wohin gehen wir, was ist unsere Aufgabe, unser Sinn im Leben. Hier kratzt man glücklicherweise nicht nur an der Oberfläche der Materie sondern veranschaulicht sehr eindrucksvoll in mächtigen Sequenzen, wie wertlos Leben und Sein werden kann wenn man die Moral nur mit genug Geld ertränkt. Eine der fesselnsten Szenen des Films ist, wie zwei 'Doktorinnen' ein Kind zur Welt bringen, der todgeweihten Mutter als letzte Worte noch 'was ein schöner Junge' mit auf den Weg geben bevor das tödliche Gift initiiert wird. Wie es die Sean Bean als Merrick doch so schön im Film beschreibt - without life, there is no life. Daran sollte man immer denken. </p><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_36431.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36431" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36432.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36432" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36433.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36433" border="0"></a> </p><p>Von der effekttechnischen Seite her präsentiert sich The Island ebenfalls von atemberaubender Qualität. Wir erleben eine Stadt in der nahen Zukunft. Hier zeigt sich ganz besonders wie wichtig es war, nicht ausschließlich auf Computereffekte zu setzen. Die gewaltigen Los Angeles Straßenzüge wurden real in Detroit gefilmt und lediglich nachträglich um einzelne markante Häuserstellen ergänzt. Ebenso gelungen wie die Optik ist der Ton. Der Newcomer Steve Jablonsky komponierte für den Blockbuster einen mächtigen Score der perfekt zur Untermalung der Bilder passt.</p><p>Neben all den positiven Aspekten fällt nur eins wirklich negativ auf: die dermaßen penetrante Schleichwerbung! Da gibt es MSN-Telefonzellen, Puma-Schuhe und Kreditkarten namhafter Hersteller mehr als deutlich und störend im Bild platziert.</p><center><table id="table40" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="1"><tr><td><table id="table41" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="4" cellspacing="0" width="600"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><p align="center"><font color="#FFFFFF"><b>DANIEL RÄBIGER</b></font></p></td><td bgcolor="#333333"> </td><td bgcolor="#333333" width="160"><p align="center"><a href="mailto:d.raebiger@treknews.de">d.raebiger@treknews.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table id="table42" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="600"><tr><td width="160"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_danielraebiger02.jpg" border="0" width="160" height="180"></td><td><table id="table43" border="0" cellpadding="5" cellspacing="0" width="100%"><tr><td><p align="center"><b><font color="#ffffff">»Perfekt inszenierte, rasante Blockbuster-Unterhaltung bei der auch der Anspruch und der Intellekt nicht zu kurz kommt. Der Sci-Fi Tipp des Sommers!«</font></b></p></td></tr></table></td><td valign="top" width="160"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif" border="0" height="160" width="160"></td></tr></table></td></tr><tr><td><table id="table44" bgcolor="#000000" border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="600"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table id="table45" border="0" cellpadding="3" cellspacing="0" width="600"><tr><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#ffffff" face="Verdana">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" align="middle" border="0" width="31" height="5"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" align="middle" border="0" width="31" height="5"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" align="middle" border="0" width="31" height="5"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font color="#ffffff" face="Verdana"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" align="middle" border="0" height="5" width="31"></b></font></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></center><p align="center"><font><b>ÜBER DIE PRODUKTION</b></font></p><p><b>Inselinformationen</b></p><p>Als die Filmemacher in Richtung „Insel“ in See stachen, hielten sie ihre Science-Fiction-/Action-Story für eine reine Fantasy-Geschichte. Doch aufgrund von kürzlichen Pressemeldungen meint Produzent Walter F. Parkes nur halb im Scherz: „Wir haben anscheinend einen aktuellen Thriller gedreht.“</p><p>Tatsächlich holt die Realität früher undenkbare Theorien mit derartiger Geschwindigkeit ein, dass man die Handlungszeit der von Drehbuchautor Caspian Tredwell-Owen ursprünglich Ende des 21. Jahrhunderts angesiedelten Story vorverlegte. Dazu Regisseur/Produzent Michael Bay: „Wir mussten die Geschichte eher in der nahen Zukunft ansiedeln, etwa 20 Jahre nach unserer Gegenwart. Sie wirkt nämlich viel überzeugender und gruseliger, wenn uns dieses Schicksal praktisch schon morgen bevorsteht.“</p><p>Parkes fügt hinzu: „Wir leben in einer Epoche rasanter wissenschaftlicher Entwicklungen, die Geschwindigkeit nimmt exponentiell zu. Je weiter wir die Story also in der fernen Zukunft ansiedelten, desto normaler und uninteressanter hätte sie gewirkt. Wenn man die Entwicklungen in Betracht zieht, über die man derzeit liest und in den Nachrichten hört, ist es durchaus vorstellbar, dass sich unsere Geschichte in 15 oder 20 Jahren tatsächlich zutragen könnte. Wir behaupten nicht, dass sie sich derart extrem abspielen wird… aber technisch erscheint es eben möglich.“</p><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_36434.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36434" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36435.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36435" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36436.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36436" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36437.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36437" border="0"></a> </p><p>Caspian Tredwell-Owen behauptet: „Es wird menschliche Klone geben, das lässt sich gar nicht verhindern. Irgendjemand wird das ausprobieren – legal oder illegal. Die Frage ist nur, wer den Anfang macht. Die Motivation der Wissenschaftler ist Neugier, aber bis zu einem gewissen Grad reagieren sie auch auf die Nachfrage, und die Nachfrage gibt es. Menschliche Organe und Ersatzteile kann man heute bereits außerhalb des Körpers züchten. Doch was würde passieren, wenn man von sich ein Duplikat erstellen lassen könnte, eine genaue Kopie, der man jedes Organ oder Körperteil entnehmen kann, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen?“</p><p>Als Produzent Walter F. Parkes und Executive Producer Laurie MacDonald von dem Originaldrehbuch „The Island“ (Die Insel) hörten, entwickelten sie bereits versuchsweise eine ganz andere Story zum Klon-Thema. Dazu Parkes: „Was uns an diesem Drehbuch sofort faszinierte: Statt den Standpunkt des Forschers oder eines Beobachters einzunehmen, wird ,Die Insel‘ aus der Sicht der Klone selbst erzählt. Das hat uns überzeugt: Die Story ist viel emotionaler, persönlicher, denn ein Aspekt ist zwar die aus dem Ruder laufende Wissenschaft, aber gleichzeitig geht es darum, die Welt aus der Sicht der unschuldigen Opfer zu zeigen.“</p><p>„Wir waren davon überzeugt, dass unsere Hauptfigur Lincoln selbst das Geheimnis entdecken muss, denn der Zuschauer versetzt sich sofort in seine Lage“, sagt Drehbuchautor Alex Kurtzman. „Durch Lincoln erfährt der Zuschauer schon gleich zu Anfang, dass irgendetwas nicht stimmt, und das heutige Publikum ist sehr aufgeklärt: Es wird wahrscheinlich sofort das Schlimmste annehmen. Aber trotzdem ist man durch das, was Lincoln erfährt, wie vor den Kopf geschlagen.“</p><p>Sein Autorenpartner Roberto Orci stimmt ihm zu: „Weil wir die Geschichte aus Lincolns Perspektive erleben, wirkt der Schock viel unmittelbarer, selbst wenn wir den Eindruck haben, dass wir schon Bescheid wissen. In der ersten halben Stunde des Films geht es also um diese andere Realität, und der Zuschauer könnte meinen, dass die Story dann geradlinig weitererzählt wird, weil er glaubt, dass er die Richtung erkannt hat. Was aber nicht der Fall ist. All diese großartigen Ideen haben wir Caspian zu verdanken – durch ihn entdecken wir das Geheimnis zusammen mit Lincoln.“</p><p>Das Originaldrehbuch erreichte Regisseur Michael Bay auf direktem Weg von DreamWorks-Chef Steven Spielberg. Bay berichtet: „Steven rief mich eines Abends an und sagte: ,Ich schicke dir ein Drehbuch, das du noch heute Abend lesen musst.‘ Es traf erst gegen 23 Uhr ein und war 140 Seiten lang, aber ich habe es nicht aus der Hand gelegt und beendete es gegen 3 Uhr morgens. Es gefiel mir sehr, also rief ich morgens an und sagte: ,Ich mach’s.‘ “</p><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_36438.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36438" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36439.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36439" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36440.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36440" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36441.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36441" border="0"></a> </p><p>Parkes zählt die Gründe auf, warum nur Michael Bay als Regisseur für „Die Insel“ infrage kam: „Er arbeitet sehr konzentriert und dynamisch, ist sehr kreativ und selbstbewusst, und er hat genug Erfahrung, um eine Produktion dieser Größenordnung zu leiten. Perfekter geht es nicht. Von der Produktion her ist der Film äußerst aufwändig und kompliziert: viele Schauplätze, Hunderte von Statisten, gewaltige Sets, digitale Effekte, real gefilmte Effekte… von allem etwas. Es gibt nur eine Hand voll Regisseure, die sich von all dem nicht unterkriegen lassen. Anders gesagt: Es gibt natürlich eine Menge Experten für digitale Effekte, und andere Regisseure können eine Verfolgungsjagd inszenieren. Aber manchem wachsen die Anforderungen bei unüberschaubaren Spektakeln mit riesigem Aufwand über den Kopf. Doch Michael kann nichts erschüttern – er beherrscht buchstäblich jede Funktion am Set – und er stellt eine Art Energiespender im Regiestuhl dar… obwohl er sich nie hinsetzt“, lacht Parkes. „In mancher Hinsicht wirkt er wie ein großes Kind mit ausgeprägtem Spieltrieb. Dadurch entsteht eine sehr dynamische und mitreißende Stimmung am Set, die sich direkt auf den Film überträgt. So etwas ist äußerst ansteckend.“</p><p>„Ich halte Michael für einen großen Regisseur“, stellt Produzent Ian Bryce fest. „Er ist ein begabter Künstler, hat ein unbestechliches Auge. Er weiß, wie er seine Bilder aufnimmt, und er dreht sehr schnell. In all diesen Aspekten ist er also der Traum eines Produzenten, denn er bereitet sich genau vor, und wenn er erscheint, geht es sofort los. Er leistet täglich ein enormes Pensum. Die Arbeit mit ihm war für mich eine großartige Erfahrung.“</p><p>Sobald er „Die Insel“ betrat, war Bay klar, dass er zwei unterschiedliche Ansatzpunkte in Einklang bringen musste. „Einerseits will ich einen unterhaltsamen Sommerfilm drehen, der Spaß macht. Aber andererseits geht es im Kern der Story um ein sehr tiefschürfendes menschliches Thema: Wenn wir uns klonen könnten, würden wir es wirklich tun? Wir wollen den Zuschauern solche moralischen Aspekte bestimmt nicht aufdrängen, aber wir werfen zumindest die Frage auf… und dann geht es rund.“</p><p><b>Inselbewohner</b></p><p>Auch Schauspieler Ewan McGregor begeisterte sich für die Kombination von atemloser futuristischer Thriller-Action und einer moralischen Problematik, die aktuell in den Medien diskutiert wird. Es fiel ihm also nicht schwer, die Rolle des Lincoln Six-Echo zu akzeptieren. „Ich bin immer auf der Suche nach ungewöhnlichen Drehbüchern, und hier handelt es sich um einen großen amerikanischen Action-Film, der aber eine Botschaft transportiert – was durchaus nicht üblich ist“, sagt McGregor. „Mich hat diese Darstellung der ins Extreme gesteigerten Klon-Problematik sehr bewegt, gerade weil sie den Kern eines handfesten Action-Films bildet. So eine Rolle habe ich eigentlich noch nie gespielt.“</p><p>„Ich spiele einen Mann namens Lincoln, der in einer klar reglementierten Gesellschaft lebt – den Menschen werden alle Entscheidungen abgenommen: was sie anziehen, was sie essen, wo sie arbeiten… Alles wird von anderen kontrolliert“, fährt McGregor fort. „Man erzählt ihnen, dass die Außenwelt verseucht sei, mit Ausnahme eines Traumparadieses, nämlich der Insel. Von Zeit zu Zeit wird per Lotterie ermittelt, wer auf die Insel reisen darf. Dort sollen die Menschen die Erde neu bevölkern – ist doch ein netter Job“, grinst er. „Sie glauben, dass der Sinn ihres Lebens darin besteht, irgendwann zur Insel zu reisen, und alle scheinen damit zufrieden zu sein. Aber Lincoln stiftet Unruhe, beginnt Fragen zu stellen: Warum muss das so laufen? Wer trifft die Entscheidungen?“</p><p>Parkes verrät, dass Lincoln nicht weiß, was sein kompletter Name Lincoln Six-Echo bedeutet: Er ist ein Klon der fünften Generation, also auf der Echo-Ebene. Die Industrie war derart auf Fortschritt versessen, dass seine Generation versehentlich einen Fehler enthält, der sich als tödlich erweisen könnte. „Lincoln hat wie einige andere das Glück – oder vielleicht auch Unglück –, eine in jener Welt sehr gefährliche Charaktereigenschaft zu entwickeln: Neugier. Und schon wirkt er wie Sand im Getriebe.“</p><p>„Man hat eine Reihe verschiedener Klon-Generationen produziert, und die Echo-Generation ist etwas zu gut gelungen“, erklärt Bay. „Lincolns Gene beeinflussen sein Gedächtnis, und nun machen ihn seine Träume nervös. Lincoln ist mit seinem Leben unzufrieden, weiß aber nicht, warum. Ewan ist ein sehr begabter Schauspieler, und er wirkt irgendwie unschuldig, er hat einen kindlichen Zug, der wunderbar zu seiner Rolle passt.“</p><p>Lincolns Neugier verwandelt sich in Argwohn, als er Beweise dafür findet, dass der Schein trügt. Er spürt weitere Fakten auf und entdeckt die Wahrheit – sie ist viel schlimmer, als er sich vorstellen konnte. Dazu McGregor: „Lincoln merkt, dass alles eine gigantische Lüge ist. Die Lotteriegewinner reisen gar nicht zur Insel. Die Insel gibt es überhaupt nicht. Dann wird Jordan als nächste ausgewählt – für Lincoln also höchste Zeit, sie da herauszuholen.“</p><p>Jordan Two-Delta wohnt in demselben Wohnturm wie ihr guter Freund Lincoln, ist aber nicht so argwöhnisch wie er. Jordan-Darstellerin Scarlett Johansson stellt fest: „Jordan ist ein liebes und unschuldiges Mädchen. Sie kennt nur das Gefängnis, in dem sie lebt. Sie weiß nicht mehr, als dass die Welt angeblich völlig verseucht ist.“</p><p>Dazu Bay: „Jordan arrangiert sich völlig passiv mit ihrem sehr eingeschränkten Leben. Sie glaubt an die Existenz der Insel, aber ihre Beziehung zu Lincoln ist doch so intensiv, dass sie ihm folgt, als er behauptet: ,Die Insel gibt es gar nicht; du musst mir einfach glauben.‘ “</p><p>Johansson fügt hinzu: „Jordan ist schockiert, aber instinktiv weiß sie, dass sie ihm folgen muss – was sie dann auch tut. Sie vertraut ihrem Freund. Die beiden mögen sich – nicht unbedingt körperlich; eher als Seelenverwandte. Sexuelle Intimität ist ihnen unbekannt. Sie sind völlig naiv, weil sie unter einer Glasglocke aufgewachsen sind und keine Ahnung von der Außenwelt haben. Daraus ergibt sich eine wunderbare Liebesgeschichte, weil wir erleben, wie Menschen, die füreinander bestimmt sind, einander dann auch finden und dabei alle Hindernisse überwinden.“</p><p>Doch die Beziehung zwischen Jordan und Lincoln war nur ein Aspekt, der Johansson am „Insel“-Projekt interessierte: „Ich mag Genre-Filme sehr, und als ich das Drehbuch las, hat mich die Spannung richtig mitgerissen. Ich wollte außerdem unbedingt mit Ewan und Michael arbeiten – da fiel mir die Entscheidung natürlich sehr leicht.“</p><p>Bay berichtet, dass er sich bei der Besetzung von Johansson und McGregor als Paar vor allem von seinem Instinkt leiten ließ. „Als Ewan zugesagt hatte, mussten wir für ihn eine Partnerin finden, die nicht nur eine fähige Schauspielerin ist, sondern auch gut zu ihm passt. Ich kannte Scarlett bisher nicht, wusste aber, dass sie ausgezeichnet spielt. Manchmal muss man etwas riskieren, wenn man ein überzeugendes Leinwandpaar sucht. Es zeigte sich dann aber schnell, dass die Chemie zwischen Ewan und Scarlett absolut stimmt.“</p><p>Als wir Lincoln, Jordan und ihre Mitbewohner kennen lernen, sehen sie sich eine Aufzeichnung mit ihrem ehemaligen Mitbewohner Starkweather an, der begeistert berichtet, dass er auf die Insel reisen darf. Als Lincoln später herausfindet, was wirklich mit Starkweather geschehen ist, durchschaut er erstmals die Lüge ihrer Existenz. Starkweather wird von Michael Clarke Duncan gespielt: „Durch meinen Auftritt kommt Bewegung in die Handlung. Eben hat er noch gesagt: ,Wir sehen uns auf der Insel.‘ Einen Moment später wacht er auf dem Operationstisch auf. Er steht auf und rennt um sein Leben. Er hat Todesangst und überlegt: ,Wo bin ich überhaupt? Man hat mir doch gesagt, dass ich auf die Insel fahre. Aber dort bin ich doch eindeutig nicht angekommen.‘“</p><p>Duncans Szenen in „Die Insel“ waren bereits nach zwei Tagen abgedreht, aber Michael Bay, der ihn schon von der Arbeit an „Armageddon“ kannte, sorgt dennoch dafür, dass er im Film einen unvergesslichen Eindruck hinterlässt. „Mike behauptet sicher, dass ich ihn zwei Tage lang gefoltert habe“, lacht Bay. „Er musste rennen, weinen, er war etwa acht Stunden auf dem Tisch festgeschnallt, bis er endlich stöhnte: ,Also, eine Wiederholung noch.‘ Worauf ich antwortete: ,Ach, komm schon, Mike, fünf machen wir noch.‘ Ich nehme ihn gern auf den Arm.“</p><p>„Michael Bay ist eine komische Nummer“, entgegnet Duncan. „Ich war nur kurz beim Dreh dabei, aber immer dachte er sich neue Sachen aus, um mich zu piesacken. Doch ich habe es ihm ebenfalls nicht leicht gemacht! Nein, im Ernst, ich halte ihn für einen der größten Regisseure der Gegenwart.“</p><p>Die Bewohner des sterilen, abgeschotteten Wohnturms können nicht ahnen, dass sie tief unter der unverseuchten Außenwelt dahinvegetieren… über ihnen befindet sich ein Komplex, der in der Außenwelt als Merrick Biotech bekannt ist. Die Bewohner wissen nur, dass ein Mann namens Merrick scheinbar wohlwollend und sehr insistierend an ihrer Gesundheit und ihrem Wohlergehen interessiert ist.</p><p>Tatsächlich hat Merrick aber nur ein Interesse an den Bewohnern oder „Agnaten“, wie man sie nennt: Er wacht über seine extrem wertvolle Investition, bis sie reif ist. Er hat dafür gesorgt, dass die Außenwelt von seinen Agnaten ebenso wenig ahnt wie die Agnaten von der Außenwelt.</p><p>Sean Bean, der Merrick darstellt, erklärt: „Merrick täuscht seine zahlenden Kunden, indem er behauptet, Merrick Biotech kopiere nur Organe, die gemäß den Eugenik-Gesetzen von 2015 gezüchtet und in der Nährlösung bereit gehalten werden. Diese Gesetze verbieten das menschliche Klonen. Merrick hat aber inzwischen gemerkt, dass diese Organe in der Warteschleife nicht lebensfähig sind. Also klont er Agnate mit menschlichem Bewusstsein – was absolut illegal ist.“</p><p>Abgesehen davon ist Merrick laut Parkes „ein hochintelligenter Mensch, der überzeugt ist, letztlich richtig zu handeln. Wie alle glaubwürdigen Bösewichte ist er kein eindimensionaler Schurke, sondern nur furchtbar weit vom rechten Weg abgekommen. Er glaubt wirklich, der Menschheit einen Dienst zu erweisen, indem er die Grenzen der Wissenschaft auslotet.“</p><p>Bean findet auch, dass Merricks Motiv zwar fragwürdig, aber nicht rundweg amoralisch ist. „Er leistet auf seinem Fachgebiet Pionierarbeit, und er glaubt wirklich, den Menschen Gutes zu tun. Ich halte ihn für ganz sympathisch, obwohl er klinisch abweisend wirkt… kaltblütig und geschäftsmäßig. Als Figur finde ich ihn sehr interessant.“</p><p>„Sean Bean ist ein sehr cooler Typ, er wirkt sehr raffiniert“, kommentiert Bay. „Er spielt Merrick sehr elegant, aber nicht verschlagen. Aufgrund seiner Darstellung spüren wir deutlich, dass Merrick von seinem Tun tatsächlich überzeugt ist.“</p><p>Nur einem Menschen im Institut vertraut Lincoln voll und ganz: dem Arbeiter McCord, der sich mit Lincoln angefreundet hat und ihm manchmal auch etwas zusteckt, Schmuggelware wie zum Beispiel Alkohol. „McCord gehört zu den wenigen, die den Fehler begehen, Umgang mit den ,Produkten‘ zu pflegen. Wegen der Vorgänge im Institut fühlt er sich mitschuldig. Er weiß, dass dort Unrecht geschieht, aber seine Arbeit macht er trotzdem, weil er keinen anderen Job finden würde“, berichtet Bay.</p><p>Von Anfang an konnte Michael Bay sich nur einen Schauspieler als McCord vorstellen: Steve Buscemi, der für ihn bereits in „Armageddon“ aufgetreten war. „Als Einziger kam Steve infrage“, sagt Bay. „Er ist buchstäblich mit McCord identisch – die Rolle ist ihm absolut auf den Leib geschrieben. Er spielt ihn humorvoll, was traumhaft ist, denn er muss uns in seinen Dialogen eine Menge erklären. Aber Steve kann sogar trockene Texte menschlich mitreißend präsentieren. Es gibt nur wenige Schauspieler, die ihm das Wasser reichen können.“</p><p>Dazu Buscemi: „Ich arbeite gern mit Michael, weil er sogar im letzten Moment noch mit neuen Ideen kommt und auch mich oft auffordert, von einem Moment zum anderen zu improvisieren. Wir halten uns natürlich an die Vorgabe des Drehbuchs, aber er zögert nicht, mal was Neues auszuprobieren – wir alle müssen bei ihm auf Überraschungen gefasst sein.“</p><p>Als Lincoln und Jordan den Mut zur Flucht aufbringen, gibt es nur einen, den sie um Hilfe bitten können: McCord. Buscemi erzählt: „Weil Lincoln unbedingt die Wahrheit herausbekommen muss, hält er sich an McCord, doch der weiß natürlich, dass er in Teufels Küche kommt, wenn die beiden in die Außenwelt gelangen. Denn niemand da draußen darf von der Existenz der Agnaten erfahren. Falls man sie erwischt, ist McCord dran. Das macht ihm schwer zu schaffen, aber andererseits bringt er es nichts übers Herz, ihnen die Hilfe zu verweigern. Er sieht sie als gleichwertige Menschen an und hilft ihnen also wider besseres Wissen, auch wenn er damit sein eigenes Leben aufs Spiel setzt.“</p><p>McCord hat durchaus Recht: Die Agnaten werden gejagt, und wer dem Institut im Weg ist, schwebt in Lebensgefahr. Natürlich kann Merrick sich nicht an die Polizei wenden, weil er damit seine ungesetzlichen Machenschaften zugeben müsste. Stattdessen engagiert er ein Elite-Sicherheitsteam unter der Leitung von Albert Laurent, gespielt von Djimon Hounsou. „Ich will den beiden Flüchtlingen echt schwere Jungs auf den Hals schicken“, gibt Bay zu. „Durch meine Filme hatte ich oft mit den Navy SEALs und anderen Spezialeinheiten zu tun. Manche arbeiten später unabhängig, was mehr Verdienst einbringt, und außerdem können sie dann nach den so genannten Big-Boy-Regeln operieren. In dieser Preisklasse sind Laurent und seine Crew angesiedelt.“</p><p>„Laurent hat in einer französischen Spezialeinheit gedient“, berichtet Hounsou. „Jetzt ist er ein regelrechter Söldner. Für ihn ist das einfach ein Job. Er kommt mit seiner Aufgabe gut zurecht. Er soll die Agnaten einfangen oder sie unter allen Umständen eliminieren, denn es ist einfach unvorstellbar, was passieren würde, wenn man sie entdeckt. Leider versäumt es Merrick, Laurent genau zu erklären, was es mit den beiden Flüchtlingen auf sich hat und wozu sie imstande sind. Als er die Wahrheit erfährt, befindet er sich in einem Konflikt, denn ihm wird klar, dass er es hier mit Menschen zu tun hat.“</p><p>Die Produzenten Walter Parkes und Laurie MacDonald kennen Hounsou schon lange: Er spielte seine erste große Rolle in ihrem Film „Amistad“ und wirkte später auch in „Gladiator“ mit. „Es ist wunderbar mitzuerleben, wie sich dieser außergewöhnliche Schauspieler vor unseren Augen weiterentwickelt“, sagt Parkes. „Interessant ist in diesem Fall, dass er mit seinem beeindruckenden Körper diesmal einen ganz bösen Buben spielt, was überhaupt nicht seiner privaten Natur entspricht. Djimon ist einer der sympathischsten Menschen auf der ganzen Welt. Der Konflikt, der sich aus Laurents kompromisslosem Auftreten und seinem sensiblen Kern ergibt, macht ihn auf der Leinwand so interessant.“</p><p>Hounsou und seine Kollegen in Laurents Sicherheitsteam wurden von dem technischen Berater Harry Humphries angeleitet. Humphries diente einst bei den Navy SEALs und ist ein Kriegsexperte, der sein Wissen schon bei etlichen Filmen beigesteuert hat, darunter auch Michael Bays „Pearl Harbor“, „Armageddon“ und „The Rock“. Neben den Profi-Schauspielern treten in dem schlagkräftigen Sicherheitsteam auch aktive und ehemalige Soldaten und Polizisten auf, die für größtmögliche Authentizität sorgen.</p><p><b>Von Insel zu Insel</b></p><p>„Die Insel“ zeigt zwei völlig unterschiedliche Welten: die farblose, streng reglementierte, künstliche Welt der Wohntürme im Institut, von den Filmemachern Centerville genannt, und die bunte, unberechenbare Welt auf der Erdoberfläche. Jedes Detail der Produktion sollte den unvereinbaren Gegensätzen dieser beiden Milieus Rechnung tragen.</p><p>Kameramann Mauro Fiore berichtet, wie er mit Michael Bay die unterschiedliche Ausleuchtung und den Einsatz der Kameras diskutierte, um diese Trennung sichtbar zu machen. „Die Welt unter der Erde wird künstlich beleuchtet, soll also eine klinische Atmosphäre haben… das Licht ist weiß, Farben gibt es nicht. Als die Agnaten dann aber die Außenwelt entdecken, erscheint sie in satten Farben, denn die beiden erleben die Sonne und die Natur zum ersten Mal. Auch in den Kamerapositionen soll sich dieser Kontrast widerspiegeln. Am Anfang des Films befinden wir uns in einer total überwachten Umgebung. Hektische Kamerabewegungen gibt es daher nicht, alles wirkt streng formell und objektiv. Später, in der Außenwelt, bewegt sich die entfesselte Kamera sehr viel subjektiver, oft benutzen wir Handkameras.“</p><p>Die Dreharbeiten zu „Die Insel“ begannen im Herbst 2004 in den Wüstenzonen von Kalifornien und Nevada: Dort kommen Lincoln und Jordan aus ihrem Gefängnis hervor und betreten die Außenwelt. Dazu Walter Parkes: „Laut Michael sollen die Helden nach dem Ausbruch aus dem Gefängnis zunächst eine unwirtliche Welt erleben – zwar keine von Umweltkatastrophen verseuchte Welt, aber trotzdem nicht sehr einladend. Dadurch läuft der Entdeckungsprozess in zwei Stufen ab. Zunächst kommen sie heraus und merken, dass sie die Luft durchaus atmen können, aber dennoch befinden sie sich in der bedrohlichen Wüstenlandschaft des Südwestens der USA. Später erreichen sie dann Los Angeles und kommen sich vor wie im Schlaraffenland. Diese Welt hätten sie sich nie vorstellen können.“</p><p>Während der Endfertigung wurden die kargen Wüstenpanoramen nachträglich vom für die visuellen Effekte verantwortlichen Eric Brevig und seinem Expertenteam bei Industrial Light &amp; Magic ergänzt: Digital fügten sie Ventilatoren von 30 Meter Durchmesser ein, die die unterirdische Stadt mit Luft versorgen, und auch die futuristische Magnetschwebebahn, mit der Lincoln und Jordan nach Los Angeles reisen.</p><p>Die Wüste bildet auch den Hintergrund für die erste von zahlreichen Szenen, in denen Michael Bays ständiger Mitarbeiter, der für die Flugsequenzen verantwortliche Alan Purwin, und sein Pilotenteam zum Einsatz kommen. Purwins Helikopter sind einerseits auf der Leinwand zu sehen: Laurents Sicherheitsteam setzt sie ein, um die entflohenen Agnaten zu jagen. Andererseits wurden die Helikopter auch mit Kameras bestückt, die von der Luft aus die anderen Helikopter oder Actionszenen am Boden filmten. Die schwarzen Helikopter von Laurents Einheit werden Whispers genannt – in diesen Szenen ist erstmals der neu entwickelte Eurocopter EC120 zu sehen, einer der geräuschärmsten Helikopter aller Zeiten, voll gestopft mit den neuesten technischen Ausrüstung. Er bringt es locker auf 220 Stundenkilometer Fluggeschwindigkeit.</p><p>Nach einer Woche in der Wüste zog das Produktionsteam um nach Detroit/Michigan, das das Los Angeles der nahen Zukunft darstellt. Dazu Produzent Ian Bryce: „Wir haben uns die Städte im ganzen Land angeschaut und fanden, dass Detroit Los Angeles am besten ,spielen‘ kann, weil die Ästhetik der Architektur dem Zentrum von L.A. am ehesten entspricht. Außerdem waren die Behörden dort äußerst flexibel und hilfsbereit.“</p><p>Und Bay fügt hinzu: „Detroit erinnert an Los Angeles, und erstaunlicherweise erlaubte man uns, ganze acht Straßenblocks gleichzeitig abzusperren und über die Straßen so lange zu verfügen, bis wir alles im Kasten hatten. Ich habe sehr gern in Detroit gedreht… von der Kälte einmal abgesehen“, meint der in Los Angeles aufgewachsene Regisseur.</p><p>Schon etliche Wochen vor Ankunft des Hauptteams bereitete das Ausstattungsteam bestimmte Bereiche für den Dreh vor – man brachte entsprechende Schilder und andere Details an, um den Eindruck einer futuristischen Metropole zu unterstreichen.</p><p>„Detroit hat einen klassischen, zeitlosen Look – die perfekte Kulisse“, stellt Produktionsdesigner Nigel Phelps fest. „Im Vordergrund der Szenen fügten wir futuristische Elemente hinzu: Verkehrsampeln, Bushaltestellen usw. Unser Konzept bestand dann darin, dass wir die futuristischen Gebäude später digital auf die tatsächlich vorhandenen Häuser draufsetzten.“</p><p>Dazu Brevig: „Natürlich befindet sich unsere reale Welt nicht in der Zukunft, also müssen wir die realen Bilder durch Gebäude und Nahverkehrsmittel ergänzen, die es heute noch nicht gibt. Aber wir haben diese Bilder nicht komplett im Computer erzeugt. Denn wenn man einen real gefilmten Hintergrund als Ausgangspunkt nimmt, wirkt das Endresultat viel realistischer.“</p><p>Eine der Schlüsselszenen des Films entstand in dem ehemaligen Michigan-Hauptbahnhof, einem klassischen Bahnhofsgebäude, etwa 1913 vom legendären Architektenteam Warren &amp; Wetmore im Jugendstil errichtet. Seit 1988 steht das historische Gebäude leer. Hier kommt es zum Showdown zwischen Lincoln Six-Echo und seinem „Sponsor“ Tom Lincoln, die beide Ewan McGregor darstellt.</p><p>McGregor ergriff diese ungewohnte Gelegenheit, eine Doppelrolle zu spielen. Und obwohl die beiden Männer sich biologisch wie ein Ei dem anderen gleichen, überlegte der Schauspieler, wie er ihre Unterschiede betonen könnte. „Ich schlug zum Beispiel vor, dass Tom Schotte sein könnte, während Lincoln, der in Amerika aufgewachsen ist, einen amerikanischen Akzent hat. Ich wollte Tom aber auch in seinem Verhalten von Lincoln absetzen. Tom ist reich, arrogant und egoistisch. Alle Wandbilder in seinem Apartment zeigen nur ihn selbst. Er ist also das genaue Gegenteil von Lincoln, der ein sehr sensibler Mensch zu sein scheint.“</p><p>„Tom Lincoln ist ein echt schmieriger Typ“, bestätigt Bay. „Ich war ganz begeistert, wie Ewan die beiden Persönlichkeiten entwickelte und ihnen völlig unterschiedliche Charaktereigenschaften verpasste.“</p><p>Auch hier waren wieder visuelle Effekte gefragt, damit die Schlüsselszenen zwischen Lincoln Six-Echo und Tom Lincoln auf der Leinwand nahtlos und wie aus einem Guss wirken. Brevig erklärt: „Wenn ein Schauspieler sich selbst auf der Leinwand begegnet, versucht man normalerweise eine Berührung der beiden zu vermeiden, weil das sehr schwer zu bewerkstelligen ist. Aber Michael hielt sich natürlich nicht daran und baute die Szene so auf, dass der eine Lincoln den anderen am Handgelenk packt – was schon problematisch genug wäre. Aber gleichzeitig sollte die Kamera auch noch eine Fahrt machen.“ Dennoch gibt er zu: „Natürlich überzeugen wir das Publikum viel eher, wenn das tatsächlich funktioniert. Also entwickelten wir eine Methode, eine Kombination aus Motion-Control-Kameras und sehr exakter Choreografie, damit Ewan als Lincoln Nummer eins den von Ewan gespielten Lincoln Nummer zwei festhalten kann – alles in einer Einstellung direkt vor unseren Augen.“</p><p>Dazu erklärt Michael Bay: „Motion Control nennt man jenes Verfahren, bei dem die Kamera auf Schienen läuft und automatisch mit einer präzisen Zeitvorgabe gesteuert wird, so dass jede Wiederholung der Einstellung absolut identisch aufgenommen wird. Wir drehten die Szene einmal, Ewan spielte die eine Rolle. Dann drehten wir noch einmal, und er spielte die andere. Sein eigener Schatten fällt auf ihn, er blickt sich selbst direkt in die Augen. Aber dazu war kein Computer nötig: Timing ist alles.“</p><p>Tom Lincoln, dem reichen Playboy in dieser futuristischen Welt, ist das Beste gerade gut genug, und das betrifft natürlich auch seinen fahrbaren Untersatz. Doch der Entwurf eines Wagens, der seinem Wohlstand und seiner Persönlichkeit gerecht wird, erwies sich als eines der kniffligsten Probleme für die Filmemacher. „Wir entwarfen immer neue Autos und verwarfen sie wieder“, berichtet Bay. „Es war einfach nicht das, was wir uns vorstellten.“</p><p>Weil sie nun mal in der Autohauptstadt der Welt drehten, ließ der Regisseur seine Verbindungen spielen und sprach mit einigen der berühmtesten Auto-Designer der Welt. „Durch meine früheren Filme hat sich eine gute Beziehung zu General Motors entwickelt, ich habe auch Werbespots für sie inszeniert. Also fragte ich nach, was für Konzepte sie in der Schublade haben. Sie zeigten mir einige Entwürfe, und natürlich suchte ich mir den teuersten Prototyp im Stall aus, den Cadillac CIEN. Er hat Flügeltüren, sieht einzigartig aus. Ich habe vergessen, was das Auto letztlich gekostet hat – als sie die Sieben-Millionen-Marke erreichten, haben sie aufgehört zu zählen. Ich gab ihnen persönlich mein Wort, dass ich den Wagen mit meinem Leben schütze. Und beim Dreh konnte man mich dann schreien hören: ,Die Trittleiter da beim Wagen muss verschwinden! Der Scheinwerfer dort drüben weiter weg!‘ Ein Mitarbeiter wollte gerade mit matschigen Schuhen einsteigen, und da bellte ich ihn an: ,Dude! Hast du mir nicht zugehört? Der Wagen kostet sieben Millionen Dollar?!?‘ “</p><p>Der für die Spezialeffekte verantwortliche John Frazier kam Bay zur Hilfe – gemeinsam hielten sie das gegebene Versprechen, jeden Kratzer auf dem Wagen zu vermeiden, obwohl er vor der Kamera von Schauspielern oder Stuntmen gefahren wurde. Frazier und sein Team bauten nämlich einen „Klon“ des millionenschweren Wagens, den man fahren und im Notfall auch verbeulen konnte, ohne die derart horrenden Kosten in Kauf zu nehmen. Er erinnert sich: „Sie kamen an und sagten: Okay, wir haben euch einen Wagen ausgesucht, einen Cadillac-Prototyp aus dem Jahr 2002. Aber ihr dürft nicht damit fahren. Ihr müsst ihn erst nachbauen. Also haben wir in 17 Tagen eine genaue Kopie des Cadillacs gebaut. Den Wagen haben wir per Flugzeug zum Drehort verfrachtet, und schon am nächsten Tag drehten sie die Szene.“</p><p>Doch der Wert des Cadillac-Prototyps wird von jenem Schiff in den Schatten gestellt, das der Zuschauer zunächst in Lincoln Six-Echos Träumen sieht und das später auch in der realen Welt des Tom Lincoln auftaucht. Bay verlangte, dass die Yacht ebenso teuer aussehen sollte wie der Wagen, hatte aber keine Ahnung, dass die Suche nach einem geeigneten Boot die gesamte Drehzeit in Anspruch nehmen und bis nach Europa führen würde. Bay berichtet: „Ich wollte die schönste Yacht der Welt. Wir entdeckten die WallyPower 118, sie gehört einem Italiener namens Luca, er ist unglaublich nett. Es hat dann aber sehr lange gedauert, bis die Versicherung mitspielte, denn die Yacht ist 25 Millonen Dollar wert und einfach traumhaft, alles auf dem neuesten Stand der Technik. Die Konturen ähneln einem Stealth-Fighter, der Antrieb besteht aus drei Harrier-Maschinen. Ich glaube, sie schafft an die 120 Stundenkilometer. Wir hatten die Dreharbeiten schon abgeschlossen, Scarlett und Ewan drehten bereits andere Filme – uns blieb nur ein Drehtag, ein Samstag. Wir flogen also nach Italien, aber die Wettervorhersage war grauenhaft; es regnete so stark, dass es in meinem Hotelzimmer von der Decke tropfte. Am nächsten Tag wachte ich auf, öffnete die Fensterläden, draußen war es fürchterlich, es goß vom Himmel. Also machte ich das Fenster einfach zu und ging wieder ins Bett. Wenig später rief mein Kameramann an: ,Mike, aufstehen, am Horizont ist die Sonne zu sehen.‘ Tatsächlich heiterte es auf – gerade lange genug, damit wir die Szene drehen konnten. Scarlett musste bei rauer See ohne Reling an Deck stehen… ein Albtraum. Es war tierisch kalt, und dabei sollen die beiden sich unter heißem Himmel vor einer tropischen Insel befinden… Aber wir hatten die Einstellung im Kasten.“</p><p>Die futuristischsten Fahrzeuge im Film sind die Wasps, fliegende Motorräder, die Laurent und seine Männer bei der Jagd auf die flüchtigen Agnaten Lincoln und Jordan einsetzen. „Ich wollte eine buchstäblich fliegende Maschine“, sagt Bay. „Klein, aber stark und schnell. Sie soll wie ein Hai aussehen, ein japanischer Torpedo, der fliegen kann – das musste im Film echt cool wirken.“</p><p>Besonders prominent werden die Wasps in der wohl atemberaubendsten Stuntsequenz des Films eingesetzt – sie entstand nach Ende des Detroit-Drehs im südlichen Kalifornien, wo alle restlichen Szenen gedreht wurden.</p><p>An drei Wochenenden sperrte das Filmteam einen sechs Kilometer langen Abschnitt des Terminal Island Freeway in San Pedro/Kalifornien. Dort liefern sich Laurents Team sowie Lincoln und Jordan eine wilde Jagd. Die beiden Ausreißer befinden sich dabei auf einem riesigen Tieflader, der Eisenbahnwaggonräder transportiert – sie sehen wie gigantische Kabelrollen aus. Die beiden verwenden die Räder zur Abwehr ihrer Verfolger, bis Lincoln selbst eine Wasp ergattert. </p><p>Beim Dreh dieser Actionsequenz filmte Bay mit 15 Kameras gleichzeitig, darunter einer Handkamera, die der Regisseur oft selbst führte. Die Wasp wurde kardanisch aufgehängt und auf einen Anhänger montiert, so dass man die Illusion erzeugen konnte, dass die Wasp den Freeway entlang „flog“. John Frazier erklärt: „Über die kranartige Aufhängung konnte man die Wasp auf und ab und auch seitwärts bewegen. Mein Set Coordinator Jim Schwalm bediente die Armaturen, der Wagen raste über den Freeway, und die Stuntleute hockten überall auf dem Hänger, als ob sie auf dem futuristischen Flugmotorrad saßen. Damit hatten wir mehrere Tage zu tun, das war eine echte Achterbahnfahrt. Nochmal machen wir sowas nicht, das kann ich Ihnen sagen!“</p><p>Bei der digitalen Nachbearbeitung der Wasp-Sequenzen auf dem Freeway und in den Straßen von Los Angeles fügte man entsprechende Effekte hinzu. Brevigs Team filmte die Schauspieler auf originalgroßen Wasps, die vor einer Bluescreen aufgehängt wurden. Außerdem schufen sie im Computer weitere Wasps, die in bestimmten Einstellungen von im Computer animierten Fahrern gesteuert werden.</p><p>Bei der Gestaltung der Action-Sequenzen in „Die Insel“ verließ sich Michael Bay auf seine Drehbuchautoren Alex Kurtzman und Roberto Orci. Dazu Bay: „Mit Bob und Alex arbeite ich gern, denn ich konnte meine Einfälle nach und nach zu Papier bringen, und sie haben meine Ideen dann gemeinsam ausgebaut. Aber manchmal improvisiert man auch einfach“, grinst er. </p><p>Um die Zuschauer direkt in die Action einzubeziehen, verwendeten Bay und das Spezialeffekte-Team einen speziellen Kamerawagen, der erstmals bei „Bad Boys II“ eingesetzt wurde. Er trägt den Spitznamen „Bay-Buster“. Durch außen angebrachte Überrollbügel können mehrere Kameras gleichzeitig sicher aufmontiert und mitten durch die explosivsten Action-Szenen gesteuert werden. Frazier erklärt: „Die Überrollbügel sind nicht wie üblich im Truck, sondern außen angebracht, um sowohl den Truck als auch die Kameras zu schützen. Manchmal waren auf dem Truck sogar drei Kameras gleichzeitig im Einsatz. Wenn also der Truck mit den Wagen kollidiert und sie sich überschlagen, sind die Kameras voll dabei. Das ist der Bay-Buster.“</p><p>Stunt Coordinator Kenny Bates saß bei mehreren Szenen selbst am Lenkrad des Bay-Busters. Er bestätigt: „Die Zuschauer erleben den Crash und den Aufprall viel unmittelbarer als üblich, weil sie mit im Auto sitzen.“</p><p>Bates konstruierte auch einen einzigartigen Kamerawagen, der seinen Namen trägt: Der Bates-Kart ist ein innovativer Hochgeschwindigkeits-Gokart, auf den man vorn oder hinten eine Kamera schrauben kann. Der Bates-Kart kann ohne Schalten von null auf 200 Stundenkilometer beschleunigen. Dadurch ist der Regisseur in der Lage, per Fernsteuerung eine Autojagd ohne Sicherheitsrisiko zu begleiten, auch wenn die Autojagd in eine Verfolgung zu Fuß übergeht. In „Die Insel“ wird der Bates-Kart erstmals eingesetzt – er hält alles, was sich sein Erfinder versprochen hat.</p><p>Im zweiten Teil der wichtigsten Stuntsequenz des Films fliegen Lincoln und Jordan auf der Wasp in die Innenstadt von Los Angeles und krachen in den 70. Stock eines Wolkenkratzers. Am Ende hängen sie im riesigen „R“ eines Logos über dem Abgrund, während ein Helikopter bedrohlich über ihnen schwebt.</p><p>Darsteller und Team wussten genau, dass bei dieser komplizierten Actionszene keine Wiederholung möglich sein würde. Deshalb liefen 13 Kameras gleichzeitig, um die Szene aus jedem nur denkbaren Blickwinkel aufzunehmen. </p><p>„Natürlich müssen wir bei bestimmten Einstellungen mit digitalen Effekten nachhelfen“, sagt Frazier. „Aber sehr viel wurde live gedreht. Ewan und Scarlett hängen tatsächlich selbst in dem ,R‘ über dem Abgrund. Es ist ganz klar, dass man etliche dieser Stunts nicht wiederholen konnte, und in einem solchen Fall sagt Michael dann: ,Wir machen das nur einmal, und wir bekommen das beim ersten Mal hin.‘ Bei uns heißt so etwas dann ,Baysaster‘“, verrät er. „Das ist der Michael-Bay-Stil: Man muss jederzeit bestens vorbereitet sein und sich 110-prozentig einbringen. Was die Zusammenarbeit mit ihm spannend macht. Denn Langweile kommt nie auf.“</p><p>Solche Action-Sequenzen erfordern stundenlange Vorbereitungszeiten, weil die Sicherheit in jeder Phase gewährleistet sein muss. „Wir lehnen uns immer weit aus dem Fenster, aber wenn es mit der Sicherheit nicht hundertprozentig klappt, blasen wir die Sache ab“, stellt Frazier fest. „Kenny Bates achtet peinlich genau auf die Sicherheitsmaßnahmen, denn unterm Strich müssen wir uns immer wieder sagen: Es ist doch nur ein Film.“</p><p>Und Bay fügt hinzu: „Kenny und ich arbeiten nun schon 15 Jahre zusammen, wir sind wie Brüder. Immer wieder spornen wir uns gegenseitig zu Höchstleistungen an. Ich schätze an ihm sein physikalisches Fachwissen. Er denkt immer drei, vier, fünf Schritte voraus, überlegt, was schiefgehen könnte, denn wir bringen Menschen in riskante Situationen und wollen das so sicher wie möglich abwickeln.“</p><p>Umso wichtiger ist der Sicherheitsfaktor, wenn die Schauspieler ihre Stunts persönlich ausführen. „Ewan und Scarlett geraten manchmal in gefährliche, schwierige Positionen, sind aber erfahrene Teamarbeiter“, bescheinigt Bates. „Sie müssen sich in Deckung werfen, hechten, krabbeln, rennen, springen, abstürzen, klettern… Sie werden durchnässt, ausgedörrt, verdreckt, aber sie haben alles wie echte Kumpel ganz gelassen ertragen.“</p><p>„So etwas habe ich noch nie gemacht – man muss dafür echt fit sein“, gibt Johansson zu. Sie erzählt, dass ihr die Stunts umso schwerer fielen, weil man ihr gerade vor Beginn der Dreharbeiten die Mandeln entfernt hatte. Für das nötige Fitnesstraining war also praktisch keine Zeit. „Dennoch ist es immer interessant, seine eigenen Grenzen auszuloten“, sagt sie. „Ich bin noch nie um mein Leben gelaufen – doch jetzt beim Dreh musste ich das jeden Tag. Dadurch erreicht man mental und auch körperlich eine neue Dimension.“</p><p><b>Das Ende am Anfang</b></p><p>In den letzten Wochen der Dreharbeiten entstanden die Szenen der Innenschauplätze. Die meisten davon spielen am Anfang der Handlung in dem unterirdischen Gefängnis, das die Filmemacher, Darsteller und Techniker als Centerville bezeichnen. Diese unterirdische Stadt wird im Film als nahtlose Kombination riesiger realer Sets und im Computer hinzugefügter Umgebung gezeigt. Sie besteht aus drei mehrstöckigen Wohntürmen, die einen gemeinsamen Arbeits- und Spielbereich namens Zentrales Atrium einrahmen.</p><p>Produktionsdesigner Nigel Phelps sagt: „Centerville sollte ursprünglich einen militärischen Zweck erfüllen – wie ein Atombunker, der im Falle einer Katastrophe 100.000 Menschen Schutz bieten soll. Dann, schon bevor unsere Geschichte einsetzt, ist die Stadt in eine Art futuristischen Erholungsort umfunktioniert worden. Die Bewohner glauben, sie leben auf der Erdoberfläche, und ahnen nicht, dass sie unter der Erde in einer ehemaligen militärischen Einrichtung wohnen. </p><p>Phelps studierte etliche einschlägige Bücher und schaute sich eine ganze Reihe entsprechender Gebäude an, bevor er eine überzeugende unterirdische Stadt schuf. „Michael besitzt ein wunderbares Buch über gewaltige unterirdische Bauwerke, die mich stark beeinflusst haben. Ich schaute mir auch das Design der Bohrinseln in der Nordsee an, ganz erstaunliche Konstruktionen, die aus hundert Meter hohen Betontürmen zusammengesetzt werden, bevor man sie im Meer verankert. Grundsätzlich suchte ich Bauten als Vorbilder, die man als in jeder Hinsicht riesig bezeichnen kann.“</p><p>Phelps konstruierte Centerville aus Beton, Glas und Stahl, mit klaren Linien, scharfen Kanten, fast völlig farblos, als deutlichen Kontrast zwischen dieser Gefängnisatmosphäre und der chaotischen Welt, die Lincoln und Jordan später draußen erwartet. Die Agnaten können den blauen Himmel sehen, wenn sie aus dem Fenster schauen, ohne zu ahnen, dass sie nur auf eine holografische Projektion starren, die ihnen die Illusion vom Leben auf der Erdoberfläche suggeriert.</p><p>Der Produktionsdesigner stimmte sich eingehend mit der Kostümbildnerin Deborah L. Scott ab, um sein Konzept auch auf die Uniformen der Bewohner und der Betreuer anzuwenden. Dazu Scott: „Auch ich durfte nicht allzu viel Farbe in diese Umgebung bringen, sonst hätte der strenge architektonische Look, den Nigel plante, nicht so überzeugend gewirkt. Ich bekam also die Aufgabe, Kostüme zu liefern, die dazu passten. Wenn wir jemand in eine knallig gelbe oder rote Uniform gesteckt hätten, wäre der gewünschte Eindruck verpufft. Dennoch sind die Uniformen nicht einfach weiß, sondern haben kleine Farbtupfer und Muster, die ihnen eine Struktur verleihen.“</p><p>Scott musste bedenken, dass identische Kostüme von den verschiedenen Darstellern und Hunderten Statisten getragen werden: „Das Agnaten-Kostüm ist gar nicht einfach zu tragen. Viele Leute schauten uns ungläubig an: ,Weißer Stretch? Soll das ein Witz sein?‘ Es war äußerst schwierig, eine Uniform zu entwerfen, die an so vielen sehr unterschiedlich gebauten Menschen gut aussieht. Wir einigten uns schließlich auf ein einfaches, sauberes Design für beide Geschlechter. Die Körperformen werden kaum betont, alles sieht sehr funktional aus.“</p><p>Die Centerville-Sets wurden in den Downey Studios errichtet, einem 32 Hektar großen ehemaligen Nasa-/Boeing-Fabrikgelände, dem größten Filmstudio im Großraum Los Angeles. Es dauerte fünf Monate, bis die Sets vollendet waren. Sie füllten die beiden riesigen Hallen des Studios. Der größte Set, das Zentrale Atrium, stand in dem gewaltigen Gebäude eins mit 57.700 Quadratmeter Grundfläche. </p><p>Dazu Bay: „Ich wollte nicht, dass Nigel Einzelsets baut, die dann erst beim Schnitt zur Szene zusammengesetzt werden. Alles sollte aus einem Stück sein, damit es noch riesiger und ausladender wirkt. Tatsächlich handelt es sich um den größten Set, auf dem ich je gearbeitet habe. Ich wurde ganz kleinlaut, als wir dort drehten – der Set ist so lang wie fünf Football-Plätze, und ich hatte keine Ahnung, wie wir das jemals ausleuchten sollten.“</p><p>Die Ernährungsplaza, auf der die Agnaten ihr Essen einnehmen, wurde in das Wasserbecken mit 6000 Quadratmeter Grundfläche gebaut. Dieses Becken ist das größte in Nordamerika, befindet sich im Gebäude eins und war für die Dreharbeiten natürlich geleert worden.</p><p>Merricks Büro entspricht vom Design her seiner Position – bis hin zum sorgsam ausgewählten Picasso an der Wand. „Er ist ein sehr fähiger Geschäftsmann“, stellt Bay fest. „Also wollte ich, dass er einen exquisiten Geschmack hat. Die wohlhabendsten Menschen der Welt sind seine Kunden, er muss also sehr auf ein gepflegtes Image achten.“</p><p>Das etwas kleinere Gebäude zwei in den Downey Studios beherbergte die komplizierteren und sehr futuristischen Sets: das Inkubationssilo mit den Agnaten-Brutkästen und den Grundlagenraum. Hier bekommen die neu „geborenen“ Agnaten die Erinnerung an ein Leben eingepflanzt, das sie nie gelebt haben. Außer einigen wenigen Statisten im Grundlagenraum bestehen die Agnaten – in verschiedenen Entwicklungsstadien – aus Puppen des berühmten Monstereffekt-Spezialisten Greg Nicotero und seinem Team bei der KNB EFX Group. Bei der Gestaltung dieser Körper ließ sich Nicotero zum Teil von der aktuell im California Science Museum gezeigten Ausstellung „Körperwelten: Die Anatomieausstellung echter menschlicher Körper“ inspirieren.</p><p>Im Film erleben wir die „Geburt“ eines Agnaten mit, die im Extraktionsraum stattfindet. Bay hatte genaue Vorstellungen davon, was sich in diesem bedeutenden Moment abspielt. „Die Geburt ist hier ein Verfahren, bei dem Lkw-Fahrer als Geburtshelfer fungieren. Das soll ganz banal wirken und wie ein völlig alltäglicher Job aussehen. Ich habe Caspian (Tredwell-Owen) einmal gefragt: ,Wie definierst du das Thema des Films?‘ Seine Antwort gefiel mir sehr: „Wir essen alle Fleisch, aber wir wollen nicht wissen, was im Schlachthaus abläuft.‘ Genau das möchte ich mit dieser Szene ausdrücken.“</p><p>Walter Parkes fügt hinzu: „Wir wollen die moralischen Konsequenzen der Klon-Problematik nicht ernsthaft behandeln, aber selbst wenn man das Thema umgehen will, lässt es sich nicht vollkommen vermeiden. Letztlich spielt es in jeder Szene eine gewisse Rolle, und das ist auch ganz in Ordnung so.“</p><p>Michael Bay sinniert: „Als wir uns mit dem Team zum ersten Vorbereitungstreffen zusammensetzten, sagte ich gleich zu Anfang, was ich den Zuschauern beim Verlassen des Kinos mitgeben möchte: Sie sollen sich fragen: ,Wenn ich mich klonen könnte, würde ich das tun?‘ Diese Frage hat uns während der gesamten Produktion beschäftigt. Wir alle wollen länger leben – das ist in der menschlichen Natur eingebaut… aber auf wessen Kosten?“</p><div align="center"><table id="table6" border="0" cellpadding="4" cellspacing="4" width="600"><tr><td align="center" bgcolor="#333333"><b><font size="4">Plakate und Titelschriftzüge</font></b></td></tr><tr><td><div align="center"><table id="table7"><tr><td align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_36381.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36381" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">The Island - Die Insel Filmplakat</span></td><td align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_36382.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36382" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">Die Insel Titelschriftzug 1</span></td><td align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_36383.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36383" border="0"></a><br><span class="caption_thumb">Die Insel Titelschriftzug 2</span></td></tr></table></div></td></tr><tr><td align="center" bgcolor="#333333"><b><font size="4">Featuretten</font></b></td></tr><tr><td><table id="table8" width="100%"><tr><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_890.html">Featurette 1 - Bay-Hem</a></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_891.html">Featurette 2 - Production</a></b></td></tr></table></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><p align="center"><b><font size="4">Filmausschnitte</font></b></p></td></tr><tr><td><table id="table9" width="100%"><tr><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_881.html">Clip 1 - I Wish There Was More</a></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_882.html">Clip 2 - Jordan Wins the Lottery</a></b></td></tr><tr><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_883.html">Clip 3 - Two Products Have Escaped</a></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_884.html">Clip 4 - You are Clones</a></b></td></tr><tr><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_885.html">Clip 5 - Never Give Her Your Credit Card</a></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_886.html">Clip 6 - Getting Caught</a></b></td></tr><tr><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_887.html">Clip 7 - Train Wheel Chase</a></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_888.html">Clip 8 - Worth Every Penny</a></b></td></tr></table></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><p align="center"><b><font size="4">Trailer</font></b></p></td></tr><tr><td><table id="table10" width="100%"><tr><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_892.html">International Trailer 1</a></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_893.html">International Trailer 2</a></b></td></tr><tr><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_894.html">Teaser 1</a></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_895.html">Teaser 2</a></b></td></tr><tr><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_896.html">Trailer 1</a></b></td><td width="0"><b>» </b></td><td width="50%"><b><a href="http://downloads.scifinews.de/cat_897.html">Trailer 2</a></b></td></tr></table></td></tr><tr><td bgcolor="#333333"><p align="center"><b><font size="4">Szenenbilder</font></b></p></td></tr><tr><td><p align="center"><a href="http://downloads.scifinews.de/file_36404.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36404" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36405.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36405" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36406.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36406" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36407.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36407" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36408.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36408" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36409.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36409" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36410.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36410" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36411.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36411" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36412.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36412" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36413.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36413" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36414.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36414" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36415.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36415" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36416.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36416" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36417.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36417" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36418.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36418" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36419.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36419" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36420.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36420" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36421.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36421" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36422.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36422" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36423.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36423" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36424.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36424" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36425.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36425" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36426.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36426" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36427.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36427" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36428.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36428" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36429.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36429" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36430.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36430" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36431.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36431" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36432.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36432" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36433.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36433" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36434.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36434" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36435.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36435" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36436.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36436" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36437.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36437" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36438.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36438" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36439.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36439" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36440.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36440" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36441.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36441" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36442.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36442" border="0"></a> <a href="http://downloads.scifinews.de/file_36443.html"><img src="http://downloads.scifinews.de/ssi_getthumbnail.php?file=36443" border="0"></a> </p></td></tr></table></div>]]></description><guid isPermaLink="false">5435</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Alien vs. Predator</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/alien-vs-predator-r4413/</link><description><![CDATA[<p>Heute Beginnt die Schlacht zwischen Böse und Böse: Alien vs Predator startet Deutschlandweit in den Kinos. Wir haben für Euch ein Umfangreiches Special zusammengestellt - zahlreiche Interviews und Dialogausschnitte, Infos zur Handlung, die Hintergründe, die Schauspieler und eine Kurzkritik von Daniel Räbiger. Viel Spaß!</p><p align="center"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/041104_avp01.jpg" width="600" height="200"></p><blockquote><p><i><b><font size="2" color="#FFFF00">Inhalt</font></b></i></p></blockquote><table border="0" width="140" id="table2" cellspacing="0" cellpadding="5" align="right"><tr><td align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=023.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_023.jpg" border="0"></a><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=022.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_022.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=021.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_021.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=020.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_020.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=019.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_019.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=018.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_018.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=017.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_017.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=016.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_016.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=015.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_015.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=014.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_014.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=013.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_013.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=012.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_012.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=011.jpg&amp;img="><img 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border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=005.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_005.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=004.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_004.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=003.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_003.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=002.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_002.jpg" border="0"></a></p><p><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder&amp;image=001.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenbilder/t_001.jpg" border="0"></a> </p></td></tr></table><p>Der milliardenschwere Industrielle Charles Bishop Weyland (Lance Henriksen), Herrscher über ein weltweit operierendes Firmenkonsor-tium, hat von seinen Forschungssatelliten Hinweise auf eine ungewöhnliche Hitzestrahlung in der Tiefe des antarktischen Eises erhalten. Die Aufnahmen deuten auf altertümliche architektonische Spuren tief unter dem ewigen Eis hin, die der besessene Weyland erforschen möchte, bevor jemand anderes diesem einzigartigen Phänomen auf die Spur kommen kann. Unverzüglich stellt er ein multinationales Team von Wissenschaftlern und Sicherheitsexperten zusammen, das, angeführt von der expeditionserfahrenen Umweltschützerin Alexa „Lex“ Woods (Sanaa Lathan), dem rätselhaften archäologischen Wunder auf den Grund gehen soll. <br>Als Lex erfährt, dass sie die Expedition aus dem Stand, ohne Training und Vorbereitung für die Crew starten soll, verweigert sie zuerst die Mitarbeit. Sie weiß aus Erfahrung, welche Gefahren in diesem unwirtlichen Teil unserer Erde lauern. Doch letztlich übernimmt sie den gefährlichen Job. <br>Mit Eisbrecher und Raupenfahrzeugen erreichen sie schließlich eine vor 100 Jahren – aus nie geklärten Gründen – verlassene Walfangstation, unter der die außergewöhnliche Hitze-Entwicklung lokalisiert wurde. Als sie mit ihren Bohrungen beginnen wollen, entdecken sie einen offensichtlich frisch angelegten Schacht, der geradewegs in die Mitte der Erde zu führen scheint. Auf den Satellitenbildern vom Vortag war dieses technische Wunder, dessen Ausführung absolut rätselhaft ist, noch nicht zu sehen – hier muss auf unerklärliche Weise Zukunftstechnologie zum Einsatz gekommen sein. Verwundert beginnt die Crew den gefährlichen Abstieg. </p><table border="0" id="table3" align="left" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><iframe width="300" height="250" scrolling="no" frameborder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=trekndedassta-21&amp;l=st1&amp;search=Alien&amp;mode=dvd-de&amp;p=12&amp;o=3&amp;f=ifr&amp;lt1=_blank"><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="300" height="250"><tr><td><map name="boxmap12"><area shape="RECT" coords="6, 234, 61, 247" href="http://rcm-de.amazon.de/e/cm/privacy-policy.html?o=3" target="_blank"><area coords="0,0,10000,10000" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect/172-2378489-5183921?path=tg/browse/-/301128&amp;tag=trekndedassta-21&amp;creative=@CCMID@&amp;camp=@CAMPID@&amp;link_code=@LINKCODE@" target="_blank"></map><img src="http://images-eu.amazon.com/images/G/03/associates/recommends/300x250.gif" width="300" height="250" usemap="#boxmap12" border="0" access="regular"></td></tr></table></iframe></td></tr></table><p>Was sie dort unten, 700 Meter unter der eisigen Oberfläche, vorfinden, fasziniert sie zunächst, aber bald entwickelt es sich zum unfassbaren Grauen. Denn in einer riesigen Pyramide, in der aztekische, ägyptische und kambodschanische Kulturen ihre Spuren hinterlassen haben, stoßen sie auf eine ungewöhnliche Anordnung von Kammern, die die Eigenschaft haben, sich ständig zu verändern. In Abständen von zehn Minuten bewegen sich die Wände, konfigurieren sich neu und bilden andere Räume, die dem Team den Rückweg versperren. Die Pyramide wird zum Labyrinth und für einige der Teammitglieder zur tödlichen Falle, die sie für immer von ihren Kollegen abschneidet. <br>Sebastian De Rosa (Raoul Bova), ein italienischer Archäologe, der Lex nicht von der Seite weicht, kann die Hieroglyphen, die überall in die Wände gemeißelt sind, entziffern und übersetzen. Dennoch stehen die Wissenschaftler vor einem Rätsel. In einer Opferkammer finden sie uralte Gebeine, die alle ein gemeinsames Merkmal aufweisen: In jedem Brustkorb klafft ein großes Loch, das nicht auf eine äußere Verletzung hindeutet, sondern vermuten lässt, dass etwas Unerklärliches mit unglaublicher Wucht aus den Körpern entwichen sein muss. Der schottische Chemie-Ingenieur Graeme Miller (Ewen Bremner), der im Team die Aufgabe hat, das Alter archäologischer Funde zu bestimmen, ahnt wie seine Kollegen, dass in dieser Pyramide noch etwas anderes als die menschliche Evolution Spuren hinterlassen hat: eine fremde, unbekannte Kultur. Ist es vorstellbar, dass hier seit Tausenden von Jahren außerirdische Kräfte am Werk gewesen sind? <br>Je weiter sie sich in das Innere der Pyramide vorarbeiten, desto deutlicher werden die Zeichen, dass sie nicht allein sind in der Tiefe der Antarktis. Schließlich wird die schreckliche Vermutung zur Gewissheit: Horrorwesen aus einer anderen Welt befinden sich im Krieg! Predator, hünenhafte Kämpfer mit tödlichen Waffen, halten eine gefangene Alien-Königin seit Ewigkeiten künstlich am Leben, die alle 100 Jahre Eier legt. Ist die Brut geschlüpft, braucht sie menschliche Wirte, in denen sie heranreifen kann. Facehugger, die noch unreifen Alien-Nachkommen, dringen durch Mund und Nase in die Körper ihrer menschlichen Opfer ein, in denen sie sich schnell zu gefährlichen Aliens entwickeln, die sich schließlich explosionsartig aus ihren unfreiwilligen Gastgebern herauskatapultieren. In einem mörderischen Initiationsritual der jungen Predator-Krieger müssen sie sich dann im Kampf bewähren. <br>Das Forscherteam ist den Predatorn in die Falle gegangen, die menschliche Wirte brauchen, um die Lebensgeister ihrer Todfeinde zu wecken. Die Forscher sind gefangen in dem mörderischen Ritus des Erwachsenwerdens Außerirdischer – im Krieg zwischen Alien und Predator. Ein unglaublicher Horrortrip nimmt seinen Anfang, ein Krieg auf Leben und Tod, in dem Menschen keine Überlebenschance haben. Mit einer Ausnahme ...</p><p>1979 brachte Twentieth Century Fox Ridley Scotts längst zum Genreklassiker avancierten Film ALIEN („Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“) in die Kinos, der von Kritik und Publikum weltweit als Meilenstein des Science-Fiction-Films gefeiert wurde. Der riesige Erfolg führte zu einer Reihe von Nachfolgefilmen mit drei weiteren Abenteuern: James Camerons ALIENS („Aliens – Die Rückkehr“, 1986), David Finchers ALIEN3 („Alien 3“, 1992) sowie Jean-Pierre Jeunets ALIEN: RESURRECTION („Alien – Die Wiedergeburt“, 1997). <br>1987 präsentierte Fox mit John Mc Tiernans PREDATOR („Predator“), produziert von John Davis, eine weitere außerirdische Film-Kreatur: ein Krieger, der sich unsichtbar machen kann und ein mörderisches Chaos im Dschungel veranstaltet. (Unter den Darstellern waren übrigens gleich zwei zukünftige amerikanische Gouverneure: Arnold Schwarzenegger, Kalifornien, und Jesse Ventura, Minnesota.) PREDATOR 2 („Predator 2“, 1990) verwandelte drei Jahre später den urbanen Dschungel von Los Angeles in die Hölle auf Erden. <br>Fast ein Vierteljahrhundert nach dem Debüt von ALIEN kommt ALIEN VS. PREDATOR in die Kinos, eine der am heißesten erwarteten Konfrontationen in der Geschichte des Science-Fiction-Films. <br>ALIEN VS. PREDATOR auf die Leinwand zu bringen war ein fast zehn Jahre andauerndes Abenteuer für sich. Twentieth Century Fox lehnte etliche Drehbuch-Entwürfe ab, bevor Autor und Regisseur Paul W. S. Anderson dem Studio seine Idee unterbreitete, den Film hier und heute auf dem Planeten Erde spielen zu lassen. Die Story sollte historisch zwischen PREDATOR und ALIEN angesiedelt sein.<br>„Menschen mitten ins Geschehen zu setzen, erhöht die Spannung im Kampf Aliens gegen Predator“, meint AVP-Produzent John Davis. „Über die Jahre hatte ich von mehr als 40 Drehbuchautoren Geschichten zu diesem Thema angeboten bekommen, bis endlich Paul mit seiner Idee kam. Sein Ansatz hat uns wirklich überzeugt.“<br>Anderson hatte diese Version seit dem Beginn seiner Karriere im Kopf – lange bevor das Studio ihn einlud, sein Konzept zu präsentieren. „Vor fast neun Jahren dachte ich schon über einen Alien-Predator-Film nach, nur so zum Spaß“, erinnert sich Anderson. „Als ich dann mit meinem ersten Film, SHOPPING (1994), einem europäischen Indie-Film, in Sundance war, dachte ich, du wirst nie einen Film wie AVP machen.“<br>„Und acht Jahre später will Fox den Film machen und lädt mich ein, darüber zu sprechen“, fährt Anderson fort. „Ich erzählte ihnen im Prinzip dieselbe Geschichte, die ich damals in Sundance im Kopf hatte. Und jetzt sollte ich sie verfilmen.“<br>Laut Davis war es unverzichtbar, einen Regisseur zu haben, der in beidenWelten zu Hause war, und niemand kannte die Filme besser als Anderson. „Neben der Tatsache, dass er ein talentierter Regisseur ist, ist Paul der ultimative Alien- und Predator-Fan“, sagt der Produzent. „Er hat die Originale Hunderte Male gesehen und er kann ohne Übertreibung jede Szene aus der Erinnerung zitieren. Wenn man einen aufregenden Film machen will, braucht man einen Regisseur, der eine Leidenschaft für die Geschichte hat und das Gefühl, dass er diesen Film machen muss! Paul musste ALIEN VS. PREDATOR machen.“<br>Andersons geradezu enzyklopädisches Wissen über Alien und Predator führte zwangsläufig zu dem Anspruch, definitiv auszuschließen, dass sich Elemente vorangegangener Alien- und Predator-Filme in irgendeiner Form widersprechen könnten. (Ein kurzes Bild der „Totenkopf-Trophäe“ eines Alien in PREDATOR 2 zum Beispiel deutete an, dass es früher zu Begegnungen der beiden Spezies gekommen sein könnte.) „Gleichzeitig führt ALIEN VS. PREDATOR eine Menge an Mythologie ein“, sagt Anderson, „aber sie bezieht sich mehr auf die Geschichte der Erde als auf die früheren Filme.“</p><blockquote><p><i><b><font size="2" color="#FFFF00">Kurzkritik von Daniel Räbiger</font></b></i></p></blockquote><p>Alien vs Predator mach eigentlich alles Falsch was ein Film mit dem Marken-Namen 'Alien' falsch machen kann: er ist nicht gruslig. Der Film ist zwar ein fulminantes Action-Spektakel aber eben nicht das, was man als Nachfolger eines Klassikers wie 'Alien' erwartet. Es wird eine Materialschlacht abgefeiert: Special Effects soweit das Auge reicht, Action Action Action und, wie in ähnlichen Filmen der modernen Mainstream-Neuzeit, plumper Humor.</p><p>Der Film ist, unter dem Anspruch eines klassischen Popcorn Actionkinos durchaus solide und sehr unterhaltsam - als beängstigender, schockierender Film, so wie es der erste Alien Teil auch war, versagt er völlig. Auch schauspielerisch ist lediglich Lance Henriksen hervorzuheben. Der Rest der Besetzung hat charakterlose Rollen und ist absolut austauschbar. Hier wurde großes Potential vergeudet.</p><p>Sound- und Kulissenmäßig ist der Film sehr gut gelungen - über die enttäuschen Erwartungen hinwegretten kann dies jedoch nicht.</p><p align="center"><b><font size="2" color="#FFFF00">Gesamt: 5/10</font></b></p><p> </p><blockquote><p><i><b><font size="2" color="#FFFF00">Interviews und Szenenausschnitte</font></b></i></p></blockquote><div align="center"><table cellspacing="5" cellpadding="0" width="620" border="0" id="table1"><tr><td width="33.33%"><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews&amp;display=Interviewausschnitt_13.mp3"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews/t_Interviewausschnitt_13.gif" border="0"></a><br><b><font size="1">Lance Henriksen ("Charles Bishop Weyland") über sein Mitspielen in diesem Film</font></b><br>  </center></td><td width="33.33%"><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews&amp;display=Interviewausschnitt_12.mp3"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews/t_Interviewausschnitt_12.gif" border="0"></a><br><b><font size="1">Lance Henriksen ("Charles Bishop Weyland") über seine Rolle</font></b><br>  </center></td><td width="33.33%"><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews&amp;display=Interviewausschnitt_11.mp3"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews/t_Interviewausschnitt_11.gif" border="0"></a><br><b><font size="1">Lance Henriksen ("Charles Bishop Weyland") über das Publikum in der Mitte der Story</font></b><br>  </center></td></tr><tr><td width="33.33%"><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews&amp;display=Interviewausschnitt_10.mp3"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews/t_Interviewausschnitt_10.gif" border="0"></a><br><b><font size="1">Lance Henriksen ("Charles Bishop Weyland") über den Film</font></b><br>  </center></td><td width="33.33%"><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews&amp;display=Interviewausschnitt_09.mp3"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews/t_Interviewausschnitt_09.gif" border="0"></a><br><b><font size="1">Lance Henriksen ("Charles Bishop Weyland") über seine Rolle</font></b><br>  </center></td><td width="33.33%"><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews&amp;display=Dialogausschnitt_06.mp3"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews/t_Dialogausschnitt_06.gif" border="0"></a><br><b><font size="1">Dialog: "Du bist ein hässliches Mistvieh."</font></b><br>  </center></td></tr><tr><td width="33.33%"><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews&amp;display=Dialogausschnitt_05.mp3"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews/t_Dialogausschnitt_05.gif" border="0"></a><br><b><font size="1">Dialog: Kampf zwischen Alien und Predator (2)</font></b><br>  </center></td><td width="33.33%"><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews&amp;display=Dialogausschnitt_04.mp3"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews/t_Dialogausschnitt_04.gif" border="0"></a><br><b><font size="1">Dialog: Kampf zwischen Alien und Predator (1)</font></b><br>  </center></td><td width="33.33%"><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews&amp;display=Dialogausschnitt_03.mp3"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews/t_Dialogausschnitt_03.gif" border="0"></a><br><b><font size="1">Dialog: "Du willst Dich mit mir anlegen?"</font></b><br>  </center></td></tr><tr><td width="33.33%"><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews&amp;display=Dialogausschnitt_02.mp3"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews/t_Dialogausschnitt_02.gif" border="0"></a><br><b><font size="1">Dialog: "Na los, weg hier!"</font></b><br>  </center></td><td width="33.33%"><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews&amp;display=Dialogausschnitt_01.mp3"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Alien_vs_Predator/Szenenausschnitte_und_Interviews/t_Dialogausschnitt_01.gif" border="0"></a><br><b><font size="1">Dialog: Vor sieben Tagen</font></b><br> </center></td></tr></table></div><blockquote><p><i><b><font size="2" color="#FFFF00">Produktionsnotitzen</font></b></i></p></blockquote><p>Andersons neue Geschichtsschreibung in AVP positioniert die Predator, die die Erde vor Tausenden von Jahren besuchten, als Wesen, die als Götter verehrt wurden und einen großen Einfluss auf bestimmte Kulturen wie die der Azteken und Mayas hatten. „Diese Vorstellung hatte ihren Ursprung tatsächlich in einem kurzen Blick in das Innere des Raumschiffs in PREDATOR 2, das ein aztekisches Design hatte“, erinnert sich Anderson. „Das führte dazu, dass ich über die Auswirkungen nachzudenken begann, die die Predator – als eine fremde Art – auf frühe menschliche Kulturen gehabt haben könnten.“ <br>Während er diese Mythologie etablierte, stellte Anderson wichtige Figuren- und Darsteller-Bezüge zu der Alien-Filmreihe her. Die Rolle des milliardenschweren Industriellen Charles Bishop Weyland wurde für den Schauspieler Lance Henriksen geschrieben, einen Veteranen aus ALIEN und ALIEN3. Alien-Fans werden den mittleren und den Familiennamen wiedererkennen: „Weyland“ ist der Weyland-Yutani Corporation entlehnt, der multinationalen Gruppe, die die Nostromo im ersten Film auf ihre schicksalhafte Reise schickte, um den Alien wiederzufinden. Und „Bishop“ ist der Name des Androiden, den Henriksen im zweiten und dritten Alien-Film spielte. Anderson meint: „Weyland machte sein Geld in der High-Tech-Industrie, er ist der Vater der modernen Robotertechnik und als der Bishop-Androide 150 Jahre später (in der Alien-Zeitrechnung) erschaffen wird, ist er ganz einfach das Ebenbild seines Erfinders.“ <br>Eine weitere Verbindung, diesmal zum Alien-Original, findet sich in der Figur der Alexa „Lex“ Woods, der Forscherin, Abenteurerin und Umweltschützerin, gespielt von Sanaa Lathan. ALIEN war mit Sigourney Weavers Verkörperung der tapferen Ellen Ripley ein Wegbereiter der weiblichen Heldenfigur und Anderson stellt die gleichermaßen unerschrockene Lex in diese Tradition.<br>Der Autor und Regisseur orientierte sich in seiner Entscheidung, die Kreaturen und die Kämpfe erst relativ spät im Film zu zeigen, an der bewährten Praxis der ersten beiden ALIEN-Filme und an PREDATOR. „Das hat wesentlich zum Erfolg von ALIEN, ALIENS und PREDATOR beigetragen“, meint Anderson. „Diese Filme zwangen die Zuschauer darauf zu warten, endlich die Kreaturen sehen zu können. Das Publikum wusste, sie konnten jeden Moment auftauchen – und das verstärkt natürlich die Spannung. Es war mir wichtig, dass sich ALIEN VS. PREDATOR langsam entwickelt, ähnlich dem Original-ALIEN, um es dann in den letzten 45 Minuten richtig zur Sache gehen zu lassen und unablässig Action zu bringen.“</p><p>Anderson wollte die Kreaturen so „real“ wie möglich zeigen – was bedeutete, die computergenerierten Effekte auf ein Minimum zu reduzieren und die beachtlichen Talente der Entwickler und Designer der Furcht einflößenden Geschöpfe, Alec Gillis und Tom Woodruff jr. sowie des Visual Effects Supervisors John Bruno zu nutzen. Die Effekt-Spezialisten teilten Andersons Haltung, den Einsatz des Computers so gering wie möglich zu halten. Annähernd 70 Prozent der Effekte in ALIEN VS. PREDATOR sind physisch erarbeitet und ohne Computertricks entstanden. „Das Publikum heutzutage ist sehr anspruchsvoll und durchaus in der Lage, eine gewisse Künstlichkeit auch bei den besten Computer-Effekten zu erkennen“, meint Anderson. „Wir wollten, dass die Zuschauer akzeptieren, dass die beiden mächtigen Kreaturen ‚Mann gegen Mann‘ kämpfen. Und die beste Möglichkeit war, es real zu zeigen.“ <br>Die außergewöhnlichen Fähigkeiten von Woodruff und Gillis, die schon bei ALIENS, ALIEN3 und ALIEN RESURRECTION für die Spezialeffekte zuständig waren, war ausschlaggebend für Andersons Entscheidung, möglichst viele Effekte real zu inszenieren. Aufbauend auf dieser Arbeit – und H.R. Gigers originalem Alien-Design sowie Stan Winstons Predator-Kreationen – waren Gillis und Wodruff darauf bedacht, das Aussehen der Aliens und Predator möglichst wenig zu verändern, um die Fans nicht zu enttäuschen. „Gigers und Winstons Arbeit ist großartig“, sagt Gillis. „In AVP haben wir versucht, die Effekte mit neuer Konstruktions- und Artikulationstechnologie zu verfeinern und die Kreaturen im Design stromlinienförmiger zu entwickeln. Dadurch wirken sie noch Furcht erregender.“<br>Für AVP gestalteten Woodruff und Gillis die ambitionierteste Kreatur ihrer Karriere: eine Alien-Königin, die die anspruchsvollste Animatronik auf die Leinwand brachte und ein Riesenschritt nach vorne war im Vergleich zu früheren „Inkarnationen“ der Königin. <br>Die Körperteile der Alien-Königin von Gillis/Woodruff wurden hydraulisch angetrieben, was schnelle und kontrollierbare Bewegungen ermöglichte. Die Bewegungssequenzen wurden von einem Computer überwacht, der jede noch so kleine Aktion aufzeichnete. „Hatten wir eine Bewegung, die Paul Anderson gefiel, konnten wir das immer gleich wiederholen, was eine Einheitlichkeit der ‚Performance‘ ermöglichte“, erzählt Gillis. Und sie gaben der außerirdischen Königin, die ihr Leinwanddebüt in ALIENS gegeben hatte, ein schlankeres Aussehen – ihr enorm großer Kopf wurde beibehalten, aber die Taille abgespeckt.<br>Viele der Alien- und Predator-Auftritte wurden mit ferngesteuerten animatronischen Köpfen durchgeführt, die Woodruff und Gillis entworfen hatten. Abhängig von den Anforderungen der jeweiligen Szene wurden entweder animatronische Alien-Puppen, verkabelte Aliens oder ein Alien-Anzug (in dem Woodruff selbst steckte) benutzt. „Wenn das Geschöpf von der Taille aufwärts gedreht wurde oder nur flüchtig in einer Szene zu sehen war, steckte ich in dem Anzug“, erzählt Woodruff. „Aber für besondere Aktionen, wenn etwa das Alien die Zunge herausstreckt, benutzten wir Animatronik.“<br>Scar, einer der Predator, spielt eine Hauptrolle und Gillis/Woodruff führten die notwendigen Verbesserungen am Original-Design durch, um ihn hervorzuheben und eine glaubhafte Darstellung zu ermöglichen. „Wir mussten Scar in die Lage versetzen, wichtige Szenen ‚schauspielerisch zu tragen‘ ohne zu sprechen“, erklärt Alec Gillis. Und Woodruff ergänzt: „Scars Skulptur ist feiner, kann sich besser bewegen und dadurch mehr Emotion ausdrücken.“ <br>So wie Woodruff für verschiedene Szenen in ein Alien-Kostüm schlüpfte, wurde der Haupt-Predator von dem knapp 2,18 Meter großen Ian Whyte gespielt, einem ehemaligen Basketball-Profi aus England. (Kevin Peter Hall spielte die Kreatur in PREDATOR und PREDATOR 2.) Whytes kraftvolle Physis und seine athletischen Bewegungen gaben Scars Auftritten die gewünschte Ausdruckskraft. <br>Da die Effekte für Anderson von größter Wichtigkeit waren, mussten sie mitunter von modernsten Computer-Zaubereien unterstützt werden, die von John Bruno überwacht wurden. Die größte Herausforderung für den altgedienten Filmemacher, der seine künstlerischen Qualitäten an internationalen Erfolgen wie TERMINATOR 2: JUDGEMENT DAY („Terminator 2 – Tag der Abrechnung“, 1991) und TITANIC („Titanic“, 1997) hinlänglich bewiesen hatte, war es, sicherzustellen, dass die „reale“ und die computergenerierte Alien-Königin nahtlos zusammenpassten. <br>Von der Majestät selbst gab es ein „ausgewachsenes“, fast 4,90 Meter großes „reales“ Exemplar, eine zirka 1,20 Meter große Puppe sowie eine computergenerierte Version. Zusätzlich zur Computer-Königin, die – anders als in ALIENS – völlige Bewegungsfähigkeit hatte, ergänzte Bruno die „große“ Königin mit einem computergenerierten spitzen Schwanz, der problemlos Menschen und Predator aufspießen konnte. Die Alien-Face Hugger benötigten Brunos digitalen Touch in Szenen, in denen sie fliegen oder jemanden angreifen mussten, der sich ihnen in den Weg stellte. Bruno arbeitete eng mit Produktionsdesigner Richard Bridgland und dem Chefkameramann David Johnson zusammen. <br>Wie bei den Kreaturen legten die Filmemacher auch bei den Sets großen Wert darauf, „real“ zu drehen. „Nur wenn es absolut unmöglich war, ein Set zu bauen, und nur dann, nutzten wir visuelle Effekte“, sagt Bridgland. Seine ambitionierten Set-Designs kombinieren ein futuristisches Aussehen mit Versatzstücken der Vergangenheit. Seine Sets haben einen bestimmten Maya-, Azteken- und Südamerika-Touch, der Andersons Hintergrundgeschichte reflektiert, nach der die Predatoren diese Regionen vor Tausenden von Jahren besucht hatten. Dadurch orientiert sich sein Design eindeutig am Predator-Einfluss.<br>Aber die Erfindung und Gestaltung der Predator-Architektur und -Technologie war keine einfache Aufgabe, da wenig davon in den vorherigen Filmen angelegt war. Der zuvor erwähnte kurze Einblick in das Innere des Predator-Raumschiffs mit seinem Maya-Look in PREDATOR 2 gab Bridgland einen Anhaltspunkt, von dem aus er das Design für AVP entwickeln konnte. <br>Zu Bridglands beeindruckenden Sets gehören eine antarktische Walfangstation aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert und eine Eisgrotte, zirka 700 Meter unter der arktischen Oberfläche, die sich öffnet, um den Blick auf eine enorm große Pyramide freizugeben. Ferner eine Opferkammer mit Opferscheiben, die mumifizierte Leichen enthält, und bizarre antike Darstellungen, die in die Wände graviert sind. Und die Hieroglyphen-Kammer, welche die Vorgeschichte erzählt, die Kammer der Götter, die Kammer des Kampfes, Schauplatz für eine mörderische Schlacht zwischen Aliens und Predator, sowie das Predator-„Mutter-schiff“ – ein enormes Set, das weit über das hinausgeht, was vom Schiff in PREDATOR 2 zu sehen war. Das wohl Beeindruckendste von Bridglands Designs ist die Kammer der Alien-Königin, die besonders groß gebaut wurde, um möglichst viel Bewegungsfreiheit zu haben. Im Inneren dieser Kammer wird die Alien-Königin von einer Maschine gefangen gehalten, die an mittelalterliche Folterinstrumente erinnert. Sie ist mit Metallseilen gefesselt, ein großer, eiserner Gürtel hält ihre Arme und Beine fest und brutale, stachelige Predator-Ketten lassen ihr wenig Bewegungsmöglichkeit. Sie hat Sonden im Nacken, durch die ihr Chemikalien injiziert werden, die sie am Leben erhalten. Eine elektrische Stimulation sorgt dafür, dass sie Eier legt – aus denen sich die potenziellen Opfer der jungen Predator entwickeln, die sie für ihre Initiationsrituale brauchen.</p><p>Analog zu den verfeinerten Effekten der Kreaturen hat sich auch das Waffenarsenal des Films seit den Predator- und Alien-Filmen weiterentwickelt. Der Predator hat noch die gleichen Waffen, die er in den vorhergehenden beiden Filmen benutzte, unter anderem den teleskopischen Speer, der modernisiert wurde und dekorativer und bedrohlicher wirkt. Das mörderische Wurfmesser des Predator hat Außenklingen bekommen, die aus- oder eingefahren werden können – einem sechsklingigen Wurfstern ähnlich. Zusätzlich tragen die Predator einen mit Ornamenten versehenen Dolch in einer Beinscheide, den sie benutzen, um Aliens zu häuten und deren schützende Hülle zu zerstören. <br>Eine signifikante Änderung erfuhr das Schultergewehr der Predator. Anderson wollte, dass es größer ist: Jetzt ist es etwa einen halben Meter lang und hat einen dickeren Lauf, der zurückspringt, wenn es abgefeuert wird. Alle Waffen sind aus dem gleichen Material und von gleicher Qualität wie die vorherigen, aber sie wirken viel beeindruckender. <br>So wichtig die Komponenten Design, Waffen, Kreaturen und visuelle Effekte für Andersons Vision von ALIEN VS. PREDATOR auch sein mögen – die Figuren und ihre Darsteller sind das Herz des Films. „Wir etablieren die Figuren als Individuen, damit die Zuschauer sich Sorgen um sie machen, wenn sie zu sterben beginnen – und sie beginnen definitiv zu sterben“, meint Anderson. <br>Die Filmemacher suchten in der ganzen Welt nach den passenden Darstellern. „Der Cast ist wirklich sehr international und verleiht dem Film seinen Charakter“, sagt Produzent John Davis. <br>Das Studio und die Filmemacher sahen sich Hunderte von Schauspielerinnen für die begehrte Hauptrolle der Forscherin und Abenteurerin Alexa „Lex“ Woods an, die sich schließlich zwischen den kriegerischen Stämmen der Außerirdischen wiederfindet. Sanaa Lathan, die kürzlich eine Tony Award Nominierung erhielt für ihre Rolle in der erfolgreichen Broadway-Produktion „A Raisin in the Sun“, machte schließlich das Rennen und spielte die Lex. <br>Lathan ließ sich von der Aufgabe, eine Action-Hauptrolle zu spielen, nicht einschüchtern. „Eine Woche vor dem Abflug nach Prag begann ich damit, mich auf den Film vorzubereiten, und zwei Tage nach der Ankunft drehten wir bereits“, erinnert sie sich. <br>„Sanaa hat das Zeug, ein großer Filmstar zu werden“, sagt John Davis. „Sie hat wundervolle Arbeit in ihren vorherigen Filmen und in ‚A Raisin in the Sun‘geleistet und ich denke, AVP könnte ihr den großen Durchbruch bringen. Sie ist eine glaubhafte Action-Heldin, man kann sich emotional mit ihr identifizieren und verliebt sich einfach in sie, sobald sie auf der Leinwand auftaucht. Sie hat Intensität, Intelligenz und Wärme und bringt all das in den Film ein.“<br>Trotz der Ähnlichkeiten zwischen Sanaa Lathans Lex und Sigourney Weavers Ripley besteht die AVP-Schauspielerin darauf, dass es auch wichtige Unterschiede gibt: „Ich habe Lex nicht als Kopie von Ripley angelegt“, sagt Lathan. „Lex ist sehr stark, wie Ripley, aber da hört die Gemeinsamkeit auch schon auf. Lex ist eine Umweltschützerin und Einzelgängerin, die sich in einer unglaublichen Situation wiederfindet und erkennt, dass sie eine Kraft hat, von der sie bisher keine Ahnung hatte.“<br>Raoul Bova, der an der Seite von Diane Lane in UNDER THE TUSCAN SUN („Unter der Sonne der Toskana“, 2003/04) zu sehen war, porträtiert Sebastian De Rosa, einen Archäologen, der eine in der Antarktis begrabene Zivilisation erforscht und dabei schließlich eine ganz grauenvolle Entdeckung macht. Bova ist einer der populärsten Darsteller des gegenwärtigen italienischen Kinos und war auch in einer Serie von provokativen GAP-Anzeigen zu sehen. Sein Leben lang Alien-Fan, erinnert sich Bova sehr genau an seine erste Begegnung mit dem Monster, für die er sich als 10-jähriger Junge, trotz strengem Verbot der Eltern, heimlich ins Kino geschlichen hatte. <br>Bova, ein ehemaliger Olympia-Schwimmer, war gut vorbereitet für die nicht ganz einfachen Stunts und Action-Sequenzen des Films. Er war außerdem bestens präpariert für einige mehr intime Leinwandereignisse. Im Verlauf der Geschichte kommen sich der von Bova gespielte Sebastian und die forsche Lex behutsam immer näher. Aber letztlich war es ein Alien, das von Bova geherzt wurde – allerdings nicht auf der Leinwand. „Bei meinem ersten Zusammentreffen mit einem Alien im Film sieht man, wie die Kreatur von hinten auf mich zu kriecht und direkt hinter meinem Rücken anhält – bereit, mich zu attackieren“, erzählt der Schauspieler. „Nachdem ich mich umgedreht hatte, schauten wir uns in die Augen. Als der Regisseur ‚Cut‘ rief, drückte ich dem Alien einen fetten Kuss auf!“<br>Während Sanaa Lathan erst relativ spät im Verlauf des Casting-Prozesses besetzt wurde, war Lance Henriksen, dessen Rolle des Charles Bishop Weyland eine direkte Verbindung zu den Alien-Filmen herstellt, der einzige Schauspieler, der von Anfang an als Ensemble-Mitglied feststand. „Paul Anderson rief mich an, wir trafen uns und er erzählte mir buchstäblich die ganze Geschichte – wie er sich Bishops Rolle vorstellte und warum er sie so wichtig für den Film fand“, erinnert sich Henriksen. „Ich hatte nicht damit gerechnet, jemals wieder in diese Welten zurückzukehren, aber ich konnte Pauls Enthusiasmus und seiner profunden Kenntnis des Alien- und Predator-Universums nicht widerstehen.“<br>Sogar nach seiner Arbeit an zwei Alien-Filmen sowie an THE TERMINATOR („Der Terminator“, 1984) und einigen anderen Werken dieses Genres, war Henriksen beeindruckt vom Tempo und von der Action in ALIEN VS. PREDATOR. „Ich habe in einigen sehr temporeichen Filmen mitgespielt“, meint er, „aber AVP ist anders als alles, was ich vorher gemacht habe. Die Zuschauer werden Sicherheitsgurte für diesen Film brauchen!“<br>Ein weiteres Ensemblemitglied ist der britische Schauspieler Ewen Bremner in der Rolle des Graeme Miller, ein Chemie-Ingenieur, der im Forscherteam die Aufgabe hat, das Alter der antiken Strukturen zu bestimmen. Zuvor hatte Bremner einen eigensinnigen Piloten in THE RUNDOWN („Welcome to the Jungle“, 2003/04) gespielt sowie kleinere Rollen in BLACK HAWK DOWN („Black Hawk Down“, 2001) und TRAINSPOTTING („Trainspotting – Neue Helden“, 1996). <br>In den Nebenrollen sind Colin Salmon, bekannt aus RESIDENT EVIL („Resident Evil“, 2002) und dem James-Bond-Abenteuer DIE ANOTHER DAY („James Bond 007 – Stirb an einem anderen Tag“, 2002), Carsten Norgaard, Joseph Rye, Agathe de la Boulaye, Tommy Flanagan und Sam Troughton zu sehen.<br>Mit dieser hervorragenden Besetzung und seinem hochkarätigen Team im Rücken realisierte der Autor, Regisseur und Alien- und Predator-Fanatiker einen Traum, indem er einen Film inszenierte, der diese beiden Leinwand-Ikonen zusammenbrachte. „ALIEN sah ich zum ersten Mal als Schüler und natürlich hinterließ der Film einen bleibenden Eindruck bei mir“, sagt Anderson. „Jetzt ist AVP fertig und ich muss mich jeden Tag kneifen, um sicher zu sein, dass ich nicht träume."</p>]]></description><guid isPermaLink="false">4413</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Dawn of the Dead auf DVD</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/dawn-of-the-dead-auf-dvd-r4356/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table border="0" id="table1" cellspacing="5" cellpadding="0"><tr><td><p align="center"><font size="1"><img src="http://www.areadvd.de/cover/Dawn_of_The_Dead_DVD.png"></font></p></td><td><u><b><font size="1">Regie</font></b></u><font size="1"><br>Zack Snyder<br><br><u><b>Story</b></u><br>George A. Romero<br>James Gunn</font><u><b><font size="1"><br><br>Besetzung:</font></b></u><font size="1"><br>Sarah Polley .... Ana <br>Ving Rhames .... Kenneth <br>Jake Weber .... Michael <br>Mekhi Phifer .... Andre <br>Ty Burrell .... Steve <br>Michael Kelly .... CJ <br>Kevin Zegers .... Terry <br>Michael Barry .... Bart <br>Lindy Booth .... Nicole <br>Jayne Eastwood .... Norma <br>Boyd Banks .... Tucker <br>Inna Korobkina .... Luda <br>R.D. Reid .... Glen <br>Kim Poirier .... Monica <br>Matt Frewer .... Frank </font></td></tr></table><p> </p></div><center><font><b>Inhalt:</b></font></center><p>Warum es begann und wo alles seinen Anfang nahm – das ist unbekannt. <br>Aber was - auf welche Weise auch immer – über Nacht geschehen ist, bedeutet: Die Erde ist plötzlich ein lebendiger Alptraum mit surrealen Dimensionen. Die Bevölkerung wird von einer unerklärlichen, unvorstellbaren und absolut tödlichen Plage heimgesucht. Die Toten steigen aus ihren Gräbern. Vom Hunger getriebene Leichen machen erbarmungslos Jagd auf die wenigen Überlebenden dieses apokalyptischen Horrors, gehetzt von der kannibalischen Gier nach Menschenfleisch... <br><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Dawn_of_the_Dead/t_003.jpg" align="left">Nach einer panischen Flucht aus ihrem Haus, irgendwo in einer Vorstadt im US-Bundesstaat Wisconsin, trifft Ana Clark (Sarah Polley) auf eine kleine Gruppe Überlebende, die aus dem wortkargen Polizisten Kenneth (Ving Thames), dem zurückhaltenden Michael (Jake Weber), dem abgebrühten Andre (Mekhi Phifer) und dessen schwangeren Frau besteht. Diesem zu-sammengewürfelten Haufen gelingt es schließlich, sich in einem verlassenen Luxuseinkaufs-zentrum zu verschanzen. <br><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Dawn_of_the_Dead/t_002.jpg" align="right">Während die Welt vor den Toren dieser Festung des 20sten Jahrhunderts längst zur lebendi-gen Hölle mutiert ist, kämpft die kleine Gruppe mit aller Kraft gegen die ständig größer wer-dende Zombie-Armee, die drauf und dran ist, das Einkaufszentrum zu stürmen. Abgeschottet von den Überresten einer zivilisierten Außenwelt müssen sich Ana und ihre Mitstreiter nicht nur gegen Horden von Untoten zur Wehr setzen, sondern auch ihre eigenen Vorurteile und Verdächtigungen, die sie gegeneinander hegen, über Bord werfen. Denn nur so haben sie eine kleine Chance dem Zombie-Terror zu entkommen. Und was am Wichtigsten ist – als “Mensch” zu überleben.<br>Wenn in der Hölle kein Platz für sie ist, kommen die Toten auf die Erde... </p><center><font><b>Bild</b></font></center>Bei „Dawn of the Dead“ haben wir es mit einem normalen ( sofern man diesen Ausdruck verwenden darf ) Bild zu tun. Das heißt ein scharfes und gut erkenntliches Bild, was jedoch nicht das Nonplusultra des Genres darstellt. Gerade in diesem Punkt, wo das Medium DVD gegenüber anderen Datenträgern auftrumpft, hätte man mehr herausholen und das Geschehen plastischer darstellen können.<br>Was jedoch auf keinen Fall heißt, dass das Ergebnis mangelhaft ist. Alles ist gut und sauber zu erkennen, das Bild ist deutlich und kontrastreich und auch die dunklen Szenen, die bei einem Film dieses Metiers überaus wichtig sind, weisen keine nennenswerten Fehler auf. Die Kompression ist gut, Rauschen und ähnliche Probleme sind so gut wie nicht vorzufinden.<br>Dennoch bleibt der Eindruck, dass mehr drin gewesen wäre.<br> <center><font><b>Ton:</b></font></center><p>Wählbar ist zwischen drei Modi: Deutsch, Deucht Dolby Digital und Englisch. Der Ton ist klar verständlich, Umgebungsgeräusche kräftig und klar zu erkennen. Bei der englischen Sprachfassung fällt jedoch auf, dass manche Dialoge im Vergleich zu Umgebungslauten zu leise sind. Ob dies ein Manko der DVD oder schon in der Kinofassung enthalten gewesen ist, lässt sich nun nicht mehr feststellen. In diesem Punkt ist die deutsche Sprachfassung besser abgestimmt.<br>Rein subjektiv hatte ich den Eindruck, dass im Kino die Schockmomente größer, der Ton mancher Situationen beängstigender gewesen ist. Diese Ansicht ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Erstens hat ein Kino bessere Soundmöglichkeiten als ein handelsübliches Heimsystem und zweitens wissen wir ja beim DVD-Genuß zuhause meist, was in der kommenden Szene auf uns zukommt. Also lasst euch eventuell von meiner Aussage nicht in die Irre führen! </p><center><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Dawn_of_the_Dead/t_006.jpg"> <img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Dawn_of_the_Dead/t_005.jpg"> <img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Dawn_of_the_Dead/t_004.jpg"><p><font><b>Specials</b></font></p></center><p>Bei dieser Fassung handelt es sich um einen leicht längeren Director´s Cut. Wer nun jedoch weitere, tiefschürfende Charakterszenen erwartet, der wird möglicherweise enttäuscht sein. Die meisten zusätzlichen Szenen dienen nur einem leicht angestiegenen Gore-Faktor und nur wenige beschäftigen sich ausführlicher mit den Charakteren. Was dem interessierten Zusehen jedoch keinen Abbruch tut. So erleben wir in einer kurzen Sequenz, wie sich die Überlebenden Zutritt in das Kaufhaus verschaffen oder in einer anderen, wie vor Andy´s Waffenladen eine Propangasflasche gesprengt wird.</p><p>Natürlich gibt es noch weiteres Bonusmaterial:</p><ul><li>zwei Feautreretten zum Thema Masken der Zombies und wie man einige ( Schuß-) Wunden bei ihnen dargestellt hat.</li><li>Eine kurze Einleitung von Regisseur Zack Snyder, die man sich optional vor dem Film einspielen lassen kann und in der er sich zu der verlängerten Version äußerst.</li><li>Einen Trailer zur britischen Zombie-Komödie „Shaun of the Dead“.</li><li>„Andy´s Videoband“: dabei handelt es sich um eine Art Tagebuch des Waffenladenbesitzers Andy, der seine Eindrücke und Sehnsüchte schildert. Jenes Video ist jedoch nur begrenzt unterhaltsam und stellenweise sogar langweilig.</li><li>"Special News Report": Viel unterhaltsamer ist jedoch diese fiktive Nachrichtensendung, die über den Verlauf der Zombie-Epidemie berichtet und sogar sehr realistisch rübergebracht wird.<br>Bemerkenswert bei dieser Sendung ist, dass es sich hierbei um eine der letzten Arbeiten des inzwischen verstorbenen Schauspielers Richard Biggs ( Dr. Franklin ) aus Babylon 5 ) handelt, wodurch dieses Video einen fast schon sentimentalen Wert besitzt. B5-Fans kommen nochmals auf ihre Kosten, denn die eingespielte Stimme des US-Präsidenten stellt niemand geringeres als Bruce Boxleitner ( Captain Sheridan ).</li></ul><center><font><b>Fazit</b></font></center><p>Eigentlich bin ich ganz und gar nicht Fan des Zombie-Genres, da es zumeist für blinden und sinnlosen Splatter steht. „Dawn of the Dead“ war anders. Der Film bringt die Materie ungewohnt ernsthaft herüber und erinnert dabei mehr an einen Katastrophenfilm denn an eine Horrorproduktion. Allein dieser Ansatz sorgt dafür sich mehr mit dieser Situation zu beschäftigen. Auch geht man mit dem Seelenleben der Protagonisten um, die sich quasi mit der Apokalypse, dem Ende der Welt, abfinden müssen. Und der einleitende Videozusammenschnitt zu Beginn, untermalt mit Musik von Jonny Cash, ist für mich jetzt schon Filmgeschichte. <br>Die DVD ist ordentlich, ohne Bäume auszureißen. Man bekommt einen Film von guter Qualität, einer Ausstattung, die in Ordnung ist und gutem Bild/Audiomaterial. Was will man also mehr? Es bleibt abzuwarten, ob das ganze irgendwann noch einmal als 2Disc Special-Edition noch einmal neu aufgelegt wird, doch Fans des Films und solche, die es werden wollen, können mit dem Kauf nichts falsch machen. Greift zu!</p><p><b>Kritik von Nadir Attar</b></p>]]></description><guid isPermaLink="false">4356</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Resident Evil: Apocalypse</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/resident-evil-apocalypse-r4243/</link><description><![CDATA[<p align="center"><i><b><font size="2">Sie dachte, alles wäre unter Kontrolle. Sie dachte, sie wäre frei. Doch das war ein Irrtum...</font></b></i></p><div align="center"><table border="0" id="table12" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td valign="top"><a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000071IY2/trekndedassta-21"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/040925_resi2_01.jpg" border="0" width="250" height="351"></a><p>&gt; <a href="http://www.re2.film.de/">zur Website</a>  &gt; <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/external-search?tag=trekndedassta-21&amp;keyword=Resident%20Evil&amp;index=blended">Resident Evil Spiele/DVDs</a></p></td><td valign="top"><p align="center"><b><font size="2" color="#FFFF00">RESIDENT EVIL: APOCALYPSE</font></b></p><p><b>Regie</b><br><a href="http://imdb.com/name/nm0936838/">Alexander Witt</a></p><p><b>Story</b> <br><a href="http://imdb.com/name/nm0027271/">Paul W.S. Anderson</a></p><table cellspacing="1" cellpadding="1" id="table13"><tr><td align="left" colspan="3"><b>Besetzung</b><b class="blackcatheader">: </b></td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0000170/">Milla Jovovich</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Alice</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0347149/">Sienna Guillory</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Jill Valentine</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0004912/">Oded Fehr</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Carlos Olivera</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0470981/">Thomas Kretschmann</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Major Cain</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm1070538/">Sophie Vavasseur</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Angie Ashford</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0012398/">Razaaq Adoti</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Peyton Wells</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0364813/">Jared Harris</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Dr. Ashford</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0258402/">Mike Epps</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">L.J.</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0002142/">Sandrine Holt</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Terri Morales</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0007092/">Matthew G. Taylor</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Nemesis</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0911934/">Zack Ward</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Nicholai Sokolov</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0322513/">Iain Glen</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Dr. Isaacs</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0629565/">Dave Nichols</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Captain Henderson</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm1706630/">Stefan Hayes</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Yuri Loginova</td></tr><tr><td valign="top"><a href="http://imdb.com/name/nm0693785/">Geoffrey Pounsett</a></td><td valign="top" nowrap>.... </td><td valign="top">Mackenzie</td></tr></table></td></tr></table></div><blockquote><p><i><b><font size="2" color="#FFFF00">Inhalt</font></b></i></p></blockquote><table border="0" width="150" id="table14" cellspacing="0" cellpadding="5" align="right"><tr><td><center><iframe width="120" height="240" scrolling="no" frameborder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=trekndedassta-21&amp;l=st1&amp;search=Resident%20Evil&amp;mode=dvd-de&amp;p=8&amp;o=3&amp;f=ifr&amp;lt1=_blank"><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120" height="240"><tr><td><map name="boxmap8"><area shape="RECT" coords="32, 227, 86, 241" href="http://rcm-de.amazon.de/e/cm/privacy-policy.html?o=3" target="_blank" alt="Information"><area coords="0,0,10000, 10000" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect/028-7791725-3994129?path=tg/browse/-/301128&amp;tag=trekndedassta-21&amp;creative=@CCMID@&amp;camp=@CAMPID@&amp;link_code=@LINKCODE@" target="_blank"></map><img src="http://images-eu.amazon.com/images/G/03/associates/recommends/120x240.gif" width="120" height="240" usemap="#boxmap8" border="0" access="regular"></td></tr></table></iframe><br><iframe width="120" height="240" scrolling="no" frameborder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=trekndedassta-21&amp;l=st1&amp;search=Resident%20Evil&amp;mode=video-games-de&amp;p=8&amp;o=3&amp;f=ifr&amp;lt1=_blank"><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120" height="240"><tr><td><map name="boxmap8"><area shape="RECT" coords="32, 227, 86, 241" href="http://rcm-de.amazon.de/e/cm/privacy-policy.html?o=3" target="_blank" alt="Information"><area coords="0,0,10000, 10000" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect/028-7791725-3994129?path=tg/browse/-/301128&amp;tag=trekndedassta-21&amp;creative=@CCMID@&amp;camp=@CAMPID@&amp;link_code=@LINKCODE@" target="_blank"></map><img src="http://images-eu.amazon.com/images/G/03/associates/recommends/120x240.gif" width="120" height="240" usemap="#boxmap8" border="0" access="regular"></td></tr></table></iframe></center><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=000.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_000.jpg" border="0"></a></p><p align="center"> </p><p align="center"> <a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=001.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_001.jpg" border="0"></a></p><p align="center"> </p><p align="center"> <a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=002.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_002.jpg" border="0"></a></p><p align="center"> </p><p align="center"> <a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=003.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_003.jpg" border="0"></a></p><p align="center"> </p><p align="center"> <a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=004.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_004.jpg" border="0"></a></p><p align="center"> </p><p align="center"> <a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=005.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_005.jpg" border="0"></a></p><p align="center"> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=006.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_006.jpg" border="0"></a> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=007.jpg&amp;img="><img 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href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=010.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_010.jpg" border="0"></a> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=011.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_011.jpg" border="0"></a> </p><p align="center"> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=012.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_012.jpg" border="0"></a> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=013.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_013.jpg" border="0"></a> </p><p align="center"> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=014.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_014.jpg" border="0"></a> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=015.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_015.jpg" border="0"></a> </p><p align="center"> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=016.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_016.jpg" border="0"></a> </p><p align="center"> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=017.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_017.jpg" border="0"></a> </p><p align="center"> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=018.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_018.jpg" border="0"></a></p><p align="center"> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=019.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_019.jpg" border="0"></a></p><p align="center"> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=020.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_020.jpg" border="0"></a></p><p align="center"> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=021.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_021.jpg" border="0"></a></p><p align="center"> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=022.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_022.jpg" border="0"></a></p><p align="center"> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=023.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_023.jpg" border="0"></a></p><p align="center"> </p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/cgi-bin/gallery-treknews/imageFolio.cgi?action=view&amp;link=Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder&amp;image=024.jpg&amp;img="><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Resident_Evil_-_Apocalypse/Szenenbilder/t_024.jpg" border="0"></a> </p></td></tr></table><p>Zwei Jahre nach dem gigantischen Erfolg des Horror-Thrillers RESIDENT EVIL, der weltweit an den Kinokassen über USD 110 Millionen umgesetzt hat, folgt nun die Fortsetzung. Regisseur Alexander Witt, der seine Handschrift schon bei den Action-Sequenzen einer Vielzahl von Hollywood-Blockbustern, wie z.B. „Fluch der Karibik“ oder „TripleX“ hinterlassen hat, liefert mit RESIDENT EVIL: APOCALYPSE jetzt sein Gesellenstück. Spektakuläre Stunts, bahnbrechende Effekte und ein Tempo, das dem Zuschauer kaum Zeit zum Atemholen lässt, machen RESIDENT EVIL: APOCALYPSE zu einem Action-Event. Das tödliche Virus, das wir alle aus RESIDENT EVIL noch gut kennen, kommt zurück an die Oberfläche von Raccoon City. Eine Gruppe von Überlebenden, geführt von Alice (MILLA JOVOVICH), versucht aus der Stadt, in der durch den Ausbruch des Todesvirus bereits Teile der Bevölkerung mutiert sind, zu flüchten. Doch auch die von der übermächtigen Umbrella Corporation und dem zwielichtigen Major Cain (Thomas Kretschmann) entwickelte genetische Kampfmaschine „Nemesis“ soll die Flucht verhindern. Sienna Guillory („Tatsächlich... Liebe!“) als toughe Ex-Polizistin Jill Valentine und Oded Fehr („Die Mumie“) stehen Alice in ihrem Kampf zur Seite. Das Drehbuch, das auf den gleichnamigen legendären “Resident Evil”-Videospielen beruht, stammt von Paul W. S. Anderson, Regisseur und Drehbuch des ersten „Resident Evil“-Films.</p><p>Wie durch ein Wunder entkam Alice (MILLA JOVOVICH) der Hölle des unterirdischen Forschungslabors “The Hive”. Der künstlich hergestellte T-Virus hatte dort alle Mitarbeiter in Untote verwandelt, die, getrieben von der Gier nach Menschenfleisch, Jagd auf Alice und ihre Gefährten machten.</p><p>Zurück an der Erdoberfläche wurden Alice und ihr Freund Matt von Söldnern des allmächtigen Umbrella-Konzerns, der die Virus-Katastrophe zu verantworten hatte, festgenommen und in ein künstliches Koma versetzt. Erst Tage später erwacht Alice. Und nichts ist mehr, wie es war: Die Stadt Raccoon City, unter der sich “The Hive” befindet, ist inzwischen vom T-Virus kontaminiert. Tausende von Untoten bevölkern die Strassen. Als sich Alice aus dem verwaisten Krankenhaus befreit, in dem man sie gefangen gehalten hat, merkt sie schnell, dass auch sie sich verändert hat. Sie hat übermenschliche Kräfte, eine scheinbar nie versiegende Energie und bizarr verschärfte Sinne. Alice wurde mit einer modifizierten Form des Virus infiziert und in eine menschliche Wunderwaffe verwandelt. Sie ist fest entschlossen, diese neuen Kräfte dazu zu benutzen, das Umbrella-Imperium ein für alle mal zu zerstören. </p><p>Doch Alice ist nicht die einzige Überlebende in Raccoon City. Schon bald stößt sie auf die knallharte Ex-Polizistin Jill Valentine (SIENNA GUILLORY), den schrägen L.J. (MIKE EPPS) sowie den Umbrella-Söldner Carlos Olivera (ODED FEHR) und sein Team, die von ihren Auftraggebern im Kampfgebiet zurück gelassen wurden. Gemeinsam versuchen sie, sich einen Weg aus der Stadt zu bahnen. Ein scheinbar hoffnungsloses Unterfangen, denn nicht nur die fleischfressenden Untoten machen Jagd auf die Menschen, sondern auch mutierte, unglaublich schnelle und brutale Bestien – die „Licker“.</p><p>Doch dies ist nicht genug. Es wurde auch noch eine andere Kreatur geschaffen: Nemesis. Eine genetisch manipulierte Killerwaffe, deren spezielle Fähigkeiten weit über die von Alice hinaus reichen. Nemesis wurde programmiert, alle noch lebenden Menschen in Raccoon City zu töten, sofern die Untoten und Licker sie nicht vorher erwischen. Er ist das Produkt des Umbrella-Chefs Major Cain (THOMAS KRETSCHMANN), der besessen von der Idee ist, Gottes Schöpfung zu “verbessern” und Wesen zu kreieren, die die Durchschlagskraft und den totalen Gehorsam einer ganzen Armee besitzen. Ein perverses Experiment, denn Cain will wissen, mit wem von beiden er die bessere Kampfmaschine geschaffen hat – mit dem Riesen Nemesis oder mit der genetisch manipulierten, menschlicheren Alice. Doch es soll noch schlimmer kommen: Cain hat dafür gesorgt, dass in wenigen Stunden ganz Raccoon City von einer kontrollierten Atomexplosion ausgelöscht wird...</p><p>Alice, Jill, Carlos und L.J. haben nur eine einzige Chance, die Stadt rechtzeitig zu verlassen. Der an den Rollstuhl gefesselte Umbrella-Wissenschaftler Dr. Charles Ashford (JARED HARRIS) hat ihnen mitgeteilt, dass sich ein noch funktionsbereiter Helikopter in Raccoon City befindet. </p><p>Den Standort will Ashford allerdings erst verraten, wenn Alice und ihre Weggefährten seine kleine Tochter Angie (SOPHIE VAVASSEUR) gerettet haben. Sie wurde bei der chaotischen Evakuierung von ihren Bewachern getrennt und verbirgt sich nun irgendwo in der Stadt. Verzweifelt macht sich die Gruppe inmitten des feindlichen Gebietes auf die Suche nach dem Kind, gehetzt von bestialischen Mutationen und dem erbarmungslosen Nemesis. Die Uhr läuft. Als die Überlebensfighter Angie tatsächlich gefunden haben, sind es nur noch wenige Minuten bis zur bevorstehenden Atomexplosion. Der größte Kampf und die entsetzlichste Überraschung stehen Alice und ihren Freunden allerdings noch bevor...</p><blockquote><p><i><b><font size="2" color="#FFFF00">Kritik</font></b></i></p></blockquote><p>Resident Evil 2 ist dank neuem Regisseur um einiges anders als der erste Teil. Zwar wird ganz klassisch immer wieder der Spannungsbogen gespannt aber es fehlen die typisch cool-kalten elemente die Resident Evil 1 zum Klassiker gemacht haben. Keine genialen Laserkammern mit Bratwursteffekt, keine schlurfenden Zombies mit Feueraxt.</p><p>Überhaupt: es wurde sich viel weiter vom Flair des Games entfernt. Es ist ein reines Actionfeuerwerk - Hintergrundinfos über den HIVE, den T-Virus gibt es kaum. All das fällt unter den Tisch. Die so beliebten Zombies werden auch sehr unpassend eingesetzt... die Hauptfiguren haben keinerlei Angst vor ihnen und die netten Kerle werden auch nie als echte Bedrohung vom Zuschauer wahrgenommen. Klar, Alice ist inzwischen zur Über-Alice mutiert - aber dennoch ist es nicht das was man von einem Zombi-Film erwartet.</p><p>Und dann sind da die unglaublichen Löcher in der Handlung die gegen Ende des Films derart störend werden, dass man sie nicht einmal mehr lustig findet. Ebenso die Dialoge. Der Film nimmt sich zwar über große Teile hinweg selbst nicht ernst - aber derart tief zu sinken wäre dann doch nicht nötig gewesen.</p><p>Was das Thema zu wenig Gewalt angeht: ich will einen Horror-Thriller sehen, keinen MTV Musikvideoactionclip. Die Schnitte sind extrem hektisch, verwischt und unbefriedigend. Ich will KÄMPFE sehen, nicht Schatten davon. Das mindert die Atmosphäre sehr, besonders im Endkampf mit dem NEMESIS.</p><p>Im großen und ganzen bin ich sehr unbefriedigt aber dennoch etwas amüsiert und unterhalten aus dem Kino marschiert. Unglaublich mies ist dann auch noch die Deutsche Synchronfassung... Hilfe! Für Fans des Games ist der Film durchaus nett anzusehen, für Anhänger brachialer Exlposionen auch. Wer aber einen guten Horror-Thriller oder einen Film für Erwachsene sehen will geht lieber in Dawn of the Dead oder in den Punisher.</p><blockquote><p><i><b>Daniel Räbiger</b></i></p></blockquote><center><div style="TEXT-ALIGN: justify"><center><table cellspacing="0" border="0" id="table8"><tr><td colspan="4"><table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0" id="table11" width="100%"><tr><td bgcolor="#000000"><p align="center"><font size="1"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points.jpg" border="0" width="185" height="75"></b></font></p></td><td bgcolor="#000000"><font size="1"><font color="#FFFFFF"><b><font face="Verdana">Spaß</font></b></font><font face="Verdana"><font color="#FFFFFF">: <b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" align="middle" border="0" width="31" height="5"></b><br><b>Action</b>: <b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b><br><b>Erotik</b>: <b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" align="middle" border="0" width="31" height="5"></b><br><b>Spannung</b>: <b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" align="middle" border="0" width="31" height="5"><br>Anspruch</b>: </font><b><font color="#FFFFFF"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" align="middle" border="0" width="31" height="5"></font><font color="#ffffff"><br></font><font>Gesamt: 5/10 Punten</font></b></font></font></td></tr></table><table cellspacing="0" cellpadding="0" width="100%" border="0" id="table9"><tr><td width="100%" bgcolor="#c0c0c0"><b><font color="#000000" size="1">DAS FÜHRTE ZUR WERTUNG</font></b></td></tr></table><table cellspacing="0" width="100%" border="0" id="table10"><tr><td width="50%" bgcolor="#008000"><b><font color="#000000" size="1">PRO</font></b></td><td width="50%" bgcolor="#ff0000"><b><font color="#000000" size="1">KONTRA</font></b></td></tr><tr><td valign="top" width="50%" bgcolor="#99ffcc"><font color="#000000">+ knallharte Action<br>+ tolle Technik und Präsentation<br>+ unterhaltsames Popcorn-Kino</font></td><td valign="top" width="50%" bgcolor="#ffcccc"><font color="#000000">- zu wenig Gewalt<br>- keine Gruselatmosphäre wie im Spiel<br>- absolut innovationslos<br>- Handlung hat Löcher so tief wie der Niagarafall</font></td></tr></table></td></tr></table></center></div></center><blockquote><p><i><b><font size="2" color="#FFFF00">Produktionsnotizen</font></b></i></p></blockquote><p>Davis Films/Impact (Canada) Inc. und Constantin Film (UK) Limited präsentieren RESIDENT EVIL: APOCALYPSE, die furiose Horror- und Action-Fortsetzung des 100 Millionen Dollar-Kinohits „Resident Evil“, die auch auf der gleichnamigen, legendären Videospielserie basiert. Im zweiten Abenteuer der toughen Heldin Alice verbündet sie sich mit Charakteren, die Gamer in aller Welt bereits aus den Capcom-Spielen kennen. Das Drehbuch zu RESIDENT EVIL: APOCALYPSE stammt von Paul W.S. Anderson, der beim ersten Teil sowohl als Autor als auch als Regisseur fungierte. </p><p>Die Inszenierung übernahm diesmal Action-Experte Alexander Witt, Regisseur des zweiten Teams bei Kinohits wie „The Italian Job“, „Daredevil“ und „Fluch der Karibik“. Mit RESIDENT EVIL: APOCALYPSE gibt er sein Regiedebut. <br>Neben Hauptdarstellerin Milla Jovovich („Das fünfte Element“, „Zoolander“) spielen Sienna Guillory („Time Machine“), Oded Fehr („Die Mumie“), Thomas Kretschmann („Der Pianist“, „Blade II“) Jared Harris („I Shot Andy Warhol“, „Mr. Deeds“), Mike Epps („Next Friday“, „Fighting Temptations“), Sandrine Holt („Once A Thief“, „Happy Hour“) und Sophie Vavasseur („Evelyn“).<br>Als Produzenten fungieren Jeremy Bolt, Paul W.S. Anderson und Don Carmody. Die ausführenden Produzenten sind Bernd Eichinger, Samuel Hadida, Robert Kulzer und Victor Hadida. Zum kreativen Team hinter der Kamera zählen die Kameramänner Christian Sebaldt und Derek Rogers, C.S.C., der Cutter Eddie Hamilton, Production Designer Paul Denham Austerberry, der Visual Effects-Supervisor Alison O’Brien und die Kostümbildnerin Mary McLeod. Als Music Supervisor zeichnet Liz Gallacher verantwortlich, den Soundtrack komponierte Jeff Danna. </p><center><iframe width="468" height="240" scrolling="no" frameborder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=trekndedassta-21&amp;l=st1&amp;search=Resident%20Evil&amp;mode=video-games-de&amp;p=15&amp;o=3&amp;f=ifr&amp;lt1=_blank"><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="468" height="240"><tr><td><map name="boxmap15"><area shape="RECT" coords="20, 223, 74, 236" href="http://rcm-de.amazon.de/e/cm/privacy-policy.html?o=3" target="_blank" alt="Information"><area coords="0,0,10000,10000" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect/028-7791725-3994129?path=tg/browse/-/301128&amp;tag=trekndedassta-21&amp;creative=@CCMID@&amp;camp=@CAMPID@&amp;link_code=@LINKCODE@" target="_blank"></map><img src="http://images-eu.amazon.com/images/G/03/associates/recommends/468x240.gif" width="468" height="239" usemap="#boxmap15" border="0" access="regular"></td></tr></table></iframe></center><blockquote><p><i><b><font size="2" color="#FFFF00">Der Albtraum geht weiter</font></b></i></p></blockquote><p>”Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Fortsetzung nur funktionieren kann, wenn man nicht einfach das Konzept des Originals kopiert”, erklärt Autor Paul W.S. Anderson, der beim Originalfilm auch als Regisseur fungierte. ”Der neue „Resident Evil“ musste größer, besser und anders werden als sein Vorgänger.”<br>Im ersten Teil gelang es Alice (MILLA JOVOVICH) und Matt (ERIC MABIUS) den grauenhaften T-Virus, der für die Untoten-Plage verantwortlich war, in einem unterirdischen Forschungslabor namens “The Hive” unter Quarantäne zu bringen. Doch jetzt hat der mysteriöse Umbrella-Konzern nicht nur genetische Experimente mit den beiden Überlebenden dieses Höllenkommandos angestellt, er hat auch die Armee der Untoten aus dem Hive heraus nach Raccoon City gebracht. ”Wir sind aus dem Inneren der Erde heraus ans Tageslicht getreten”, erklärt Produzent Don Carmody, ”und der Terror des Umbrella-Imperiums betrifft jetzt nicht mehr nur eine Handvoll von Leuten, sondern die ganze Welt. Und diese Gefahr ist größer und schrecklicher denn je.”</p><p>Eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Überlebenden, angeführt von Jill Valentine und Carlos Oliveira, schöpft neue Hoffnung, als sie sich mit der genetisch manipulierten und dadurch übernatürlich starken Alice zusammen tut. ”Milla ist Dreh- und Angelpunkt dieses Films”, erklärt Anderson. ”Ohne sie hätte es diesen zweiten Teil nie gegeben. Der Film wurde eigens für sie geschrieben – jede Szene, jeder Dialog entstand mit ihr im Hinterkopf.”<br>”Alice hat die grauenerregende Ereignisse in “The Hive” überlebt und ist dadurch nun ein viel entschlossenerer Mensch geworden”, erklärt Milla Jovovich. ”Sie ist außerdem ein Umbrella-Experiment, ein Versuchskaninchen, infiziert mit dem T-Virus. Sie weiß nicht, welche Konsequenzen das für sie haben wird. Alles, was sie weiß, ist, dass Umbrella ihr Fähigkeiten verliehen hat, mit denen sie den Konzern vernichten kann. Und sie ist fest entschlossen, das zu tun.”<br>Die Figur der Jill Valentine, gespielt von Sienna Guillory, steht Alice in Sachen Toughness allerdings in nichts nach. ”Man will immer jemanden spielen, mit dem man Spaß hat. Man will jemanden spielen, der man selbst gern wäre”, erklärt Guillory lachend. ”Jill ist alles, was eine Frau sein möchte: Sie zieht sich scharf an, sagt, was sie denkt und kann jedem Lebewesen aus 50 Meter Entfernung eine Kugel zwischen die Augen jagen. Sie ist knallhart und sie ist cool drauf. Und, sie hat kein Problem damit, gleichzeitig auch noch höllisch sexy zu sein.” <br>”Ich bin ein großer Fan der ‚Resident Evil’-Spiele und als ich Sienna zum ersten mal in ihrem Outfit sah, sprang ich begeistert auf und ab und klatschte in die Hände wie ein kleines Kind”, erinnert sich Milla Jovovich. ”Im Game ist Jill dieses raue Girl mit dem Minirock und dem knappen Top. So, wie Sienna sie verkörpert, ist sie nun auch noch höllisch hart. Wenn sie eine Knarre in der Hand hält, läuft man besser so schnell man kann davon. Sienna sieht wirklich aus wie die fleischgewordene Jill – nur schöner und cooler. Ich finde es einfach unglaublich.”<br>Guillory betont, wie selten es ist, dass zwei selbstbewusste, durchsetzungsfähige Frauen wie Alice und Jill einen Film anführen dürfen: ”Die beiden sind stark, haben etliche Waffen und ein großes Arsenal an kämpferischen Tricks. Wenn man jemanden hat, der so atemberaubend schön wie Alice und so sexy wie Jill ist, und diese zwei dann auch noch kämpfen können – dann hat das eine tolle Dynamik. Es herrscht ein offensichtlicher Respekt zwischen diesen beiden Figuren.”</p><p>Ein anderer Kämpfer, der den Untoten Paroli bietet, ist Carlos Oliveira, gespielt von Oded Fehr. Carlos besitzt neben seinen Überlebensinstinkten auch ein Mitgefühl, dass sich niemals vom Horror der Ereignisse abtöten lassen würde. ”Carlos ist der Chef eines unabhängigen SWAT - Teams des Umbrella-Imperiums” erklärt Fehr. ”Dieses Team wurde nach Raccoon City geschickt, um einen Umbrella - Angestellten heraus zu holen. Auf dem Weg dahin sah Carlos eine Zivilistin auf einem Hausdach und sprang kurzentschlossen aus dem Helikopter, um ihr Leben zu retten. Er und sein Team sitzen deshalb allerdings in Raccoon City fest. Umbrella ließ sie einfach zurück und nun müssen sie sich ihren eigenen Weg aus der Stadt bahnen.” <br>Carlos und Alice sind beides Kämpfernaturen und so entsteht eine enge Verbundenheit zwischen den beiden. Sie sind aufeinander angewiesen, wenn sie die Hölle Raccoon City überleben wollen. ”Alice und Carlos ziehen sich auf Anhieb an”, erklärt Fehr. ”Sie sind beide Menschen, für die Krieg Alltag ist, und sie haben einen großen Respekt voreinander, während sie Seite an Seite kämpfen und ihre Bindung immer enger wird. Jill Valentine ist ebenfalls ein sehr toughes und starkes Girl und sie scheint einfach auf alles und jeden wütend zu sein. Sie ist ein harter Brocken.” </p><p>Als dieses Trio endlich Angie findet, die Tochter des Umbrella - Wissenschaftlers Dr. Charles Ashford (JARED HARRIS), betrachtet Carlos Angies Schutz unverzüglich als seine private Mission. ”Das sind echte Menschen in einer unwirklichen Situation”, sagt Fehr. ”Sie sind umzingelt von mörderischen, seelenlosen Kreaturen und in gewisser Weise ist es ihre Menschlichkeit, die ihnen das Leben rettet.”<br>Nachdem sie nur knapp den bestialischen Lickers entkommen sind, die weitaus schneller und gerissener sind als die Untoten aus dem Hive-Labor und danach noch anderen biogenetisch manipulierten Monstern und wilden, untoten Dobermännern trotzen mussten, steht ihnen die schwerste Prüfung noch bevor: <br>Sie müssen Raccoon City mit dem letzten verfügbaren Hubschrauber verlassen, bevor die komplette Stadt von einer offenbar unmittelbar bevorstehenden nuklearen Explosion ausradiert wird. <br>Es gibt nur ein Problem: Der Umbrella-Boss Major Cain verfolgt jeden ihrer Schritte und ist fest entschlossen, Umbrellas Geheimwaffe Nemesis auf die Gefährten zu hetzen. Gegen diese Kreatur dürfte nicht einmal Alice eine Chance haben.<br>Thomas Kretschmann beschreibt Cain als ”einen modernen Frankenstein. Er hat das alles erschaffen. Das ist alles sein Projekt, sein Baby – diese Mutationen, diese bizarre Evolution, alles. Er glaubt an das, was er tut, und es ist ihm wichtiger als irgendwelche Menschenleben. Nemesis ist sein besonderer Favorit. Cain genießt es mitzuerleben, wie seine Schöpfung zum Leben erwacht.”</p><blockquote><p><i><b><font size="2" color="#FFFF00">Vom Spiel zum Film</font></b></i></p></blockquote><p>Im März 2002 verwandelte Paul W.S. Anderson eines der populärsten Videospiele aller Zeiten auf geniale Weise für die Leinwand. Mit unglaublichem Erfolg. Dank einer innovativen neuen Story, gepaart mit der bewährten „Resident Evil“ - Prämisse einer wandelnden Armee von lebenden Toten, setzte der Film den Grundstein für eine Schlacht von ungeahntem Grauen. <br>”Ich wollte schon immer mal einen richtig gruseligen Film machen,” erklärt der ausführende Produzent Bernd Eichinger. Als er einige der Angestellten seiner Firma sah, wie sie im Büro ”Resident Evil”® spielten, erkannte er sofort das Potenzial dieses Games, das mit seiner suggestiven, lebensechten und furchterregenden Machart die Phantasie von Millionen Spielern beflügelte und begeisterte. ”Resident Evil”® ist eine der erfolgreichsten Videospielserien, die es je gab. Von den Games wurden weltweit über 24 Millionen Exemplare verkauft. Noch in diesem Jahr werden zwei weitere “Resident Evil” ® - Spiele erscheinen: “Resident Evil Outbreak” für die PlayStation 2™ und “Resident Evil 4” für den Nintendo GameCube™. ”Ich wusste, wenn wir die einzigartige Qualität dieses Spiels auf die Leinwand übertragen können, dann haben wir einen todsicheren Hit”, sagt Eichinger. <br>Constantin sicherte sich die Rechte an dem Spiel beim weltweiten Game - Entwickler und -Vertrieb “Capcom”. ”Constantin ist eine unabhängige Produktionsfirma”, erklärt Eichinger. ”Wir können unsere Entscheidungen schnell fällen, ohne Hunderte von Executives konsultieren zu müssen. Ich glaube, diese Unabhängigkeit hat Capcom sehr angesprochen. Außerdem nahmen wir ihr Konzept sehr ernst und bewiesen aufrichtigen Respekt für ihre Arbeit.” </p><p>RESIDENT EVIL: APOCALYPSE vereint erneut das Produktionsteam des ersten Teils, bestehend aus Constantins ausführendem Produzenten Robert Kulzer, Jeremy Bolt von Impact Pictures und Paul W.S. Anderson, der sowohl als Produzent als auch als Drehbuchautor fungierte. Mit im Team ist zudem Produzenten-Veteran Don Carmody („Chicago“, „Gothika“), der zuletzt den Constantin-Thriller „Wrong Turn“ produzierte.<br>Anderson war bereits leidenschaftlicher ”Resident Evil”® - Spieler, bevor das Filmprojekt existierte. Schnell erkannte er die Chance, den Film mit zahlreichen einmaligen und essentiellen Elementen des Games zu perfektionieren. </p><p>Da Anderson zur geplanten Drehzeit von RESIDENT EVIL: APOCALYPSE als Regisseur von „Alien vs. Predator“ tätig war, übergaben die Produzenten das Regie-Zepter an den verdienten Second Unit - Regisseur Alexander Witt, der bei zahlreichen Filmen sein untrügliches Gespür für visuelle Raffinesse und makellose Action bewies, darunter „Hannibal“ und „Black Hawk Down“. <br>”Alexander hat einen großartigen Instinkt für Bilder und inszenierte einige der spektakulärsten Actionszenen der letzten zehn Jahre”, erklärt Produzent Bolt. ”Er hat solch eine unglaubliche Erfahrung als Filmemacher, dass man RESIDENT EVIL: APOCALYPSE nicht wirklich als sein Regiedebüt bezeichnen kann.”</p><p>Anderson und Jovovich vertraten beide die Ansicht, dass der zweite „Resident Evil“ neben Schocks und Spannung auch einige monumentale Actionszenen enthalten müsse, von Hubschrauber - Stunts bis zu Stürzen aus nie zuvor gesehenen Höhen. ”Wir wussten, dass dieser Film jeden Regisseur bis an seine Grenzen treiben würde”, lacht Anderson. “Wir wollten also einen Filmemacher, der ein breitgefächertes Talent besitzt, der sowohl die gigantische Action als auch den Horror und die menschliche Komponente der Story umsetzen kann.”<br>Schauspieler Oded Fehr ergänzt: ”Man würde niemals glauben, dass dies Alexanders erster Film ist. Er war so entspannt, so ruhig! Er weiß, was er will, er weiß, was er tut und dennoch ist er sehr offen für Vorschläge. Es fühlte sich an, als würde man mit einem guten Freund einen Film drehen.”</p><p>Neben dem Regisseur hatte auch Hauptdarstellerin Milla Jovovich eine große Last zu tragen, denn die physischen und psychischen Herausforderungen dieser Rolle waren noch weitaus größer als im ersten Teil. ”Milla stellte sicher, dass Alice nicht bloß eine faszinierende Kampf- und Tötungsmaschine ist. Sie zeigt auch ihre menschliche Seite”, schwärmt Anderson. ”Alice bekommt ihre übernatürlichen Kräfte nicht auf einen Schlag. Milla wollte, dass die Verwandlung realistisch vor sich geht, dass Alice mit ihrer Mutation leidet und erst mit ihr umzugehen lernen muss. Ich glaube, dieser Input von Milla hat der Glaubwürdigkeit ihrer Rolle sehr gedient.”</p><p>Jovovich gab sich der Rolle völlig hin – körperlich wie emotional. ”Ich glaube, keiner von uns hatte erwartet, wie viele Stunts sie tatsächlich selbst absolvieren würde, weil niemand von uns geahnt hatte, wie viel körperliches Training sie für diesen Film auf sich zu nehmen bereit war”, erklärt Anderson. ”Sie hat buchstäblich vier komplette Monate vor dem Dreh mit Training verbracht. Und es war ein wirklich hartes Training. Milla hat sich regelrecht in Alice verwandelt.”<br>”Ich bin eine Kämpfernatur und ich liebe Kampfsport”, sagt Jovovich und fügt lachend hinzu: “Ich fühle mich gern körperlich stark. Und ich habe definitiv ein Talent im Umgang mit Waffen und anderen gefährlichen Gegenständen. Vielleicht hat das mit meinen jugoslawischen Wurzeln zu tun. Ich bin immer bereit zu kämpfen – vielleicht ist das mein wahres, barbarisches Ich, das irgendwo aus den Abgründen meiner DNA durchkommt.”<br>Milla Jovovichs Training beinhaltete unter anderem Unterricht in der hochakrobatischen brasilianischen Kampfkunst Capoeira, die ihr von Mestre Amen Santo beigebracht wurde. Diese sehr spezielle Form des Kampfsports ist in weiten Teilen von Brasilien verboten, da sie als Nahkampftraining eingestuft wurde. Jovovichs Capoeira-Training umfasste auch ”Maracatu”, einen Kampftanz mit Stöcken. Ihr Geschick und ihre Grazie beim Maracatu inspirierte die Filmemacher zu der Szene, in der Alice mit Stöcken gegen die Umbrella-Söldner kämpft. Jovovich ließ sich außerdem in dem souveränen Umgang mit Waffen – inklusive des gekonnten Herumwirbelns mit den Knarren – unterrichten. Ihr Lehrer war Phil Spangenberger, der bereits Mel Gibson und Will Smith zu seinen Schülern zählt. <br>Auch Stunt-Koordinator Steve Lucescu, in dessen Filmographie sich Titel wie „Chicago“, „Gothika“ und „Wrong Turn“ finden, arbeitete mit Jovovich ausgiebig zusammen. ”Als ich Milla traf, erkannte ich, dass sie zu den Stunts in der Lage war – sowohl physisch als auch schauspielerisch”, erinnert sich Lucescu. ”Es war phänomenal. Milla ist unermüdlich, sie hört nie auf.”<br>Eine der entscheidenden Kampfszenen im Film ist das Duell zwischen Alice und Nemesis. ”Am Anfang sagte ich: ‘Okay, wir versuchen so etwa zwanzig Bewegungsabläufe und schauen mal, wie es läuft.’ Diese zwanzig Moves hatte Milla bereits nach wenigen Stunden drauf. Wir verfeinerten die Bewegungen dann immer mehr und fügten immer neue Moves hinzu. Milla schaffte jede noch so komplizierte Herausforderung!”</p><p>Die zweite Hauptdarstellerin neben Milla Jovovich ist Sienna Guillory, die im Film Jill Valentine verkörpert, die Heldin diverser “Resident Evil” - Spiele. Die britische Schauspielerin wurde nach einer langen, aufwändigen Suche ausgewählt. ”Die Besetzung erforderte nicht nur, das Kinopublikum zu begeistern, auch die Spieler, die mit Jill Valentine am Monitor bereits viele, viele Stunden verbracht und sie ausgiebig studiert hatten, mussten sie akzeptieren”, erklärt Produzent Don Carmody. Jeremy Bolt ergänzt: ”Sie ist eine außergewöhnlich talentierte Schauspielerin und obendrein extrem fotogen. Sie war die perfekte Wahl für die Rolle der Jill Valentine.”<br>Guillory war bereits vor den Dreharbeiten eine leidenschaftliche Spielerin und hegte schon lange eine innige Beziehung zu ihrem Gameboy. Ihre erste Probe für RESIDENT EVIL: APOCALYPSE brachte sie in Kontakt mit den ”Resident Evil”® - Games. Sie wurde schnell ein Fan der Survival Horror-Serie und studierte das Game genau nach speziellen Eigenschaften und Manierismen der Videospiel-Figuren, die sie auf die Leinwand übertragen konnte.<br>Während des Drehs besuchte Hiroyuki Kobayashi, Produzent der ”Resident Evil”® - Games, die Dreharbeiten und war ebenso verblüfft wie begeistert von Sienna Guillory. ”Er konnte es absolut nicht fassen”, erinnert sich Carmody. ”Sie ist wirklich Jill.”</p><p>Jovovich und Guillory verstanden sich während des Drehs nicht nur schauspielerisch sondern auch menschlich bestens. ”Mit Milla zu arbeiten ist einfach großartig”, schwärmt Guillory. ”Sie ist unglaublich klug. Sie weiß, wie man mit einem Drehbuch arbeitet – und mit anderen Menschen.”</p><blockquote><p><i><b><font size="2" color="#FFFF00">Raccoon City Live</font></b></i></p></blockquote><p>RESIDENT EVIL: APOCALYPSE wurde in Studios und Außenschauplätzen in Toronto und dem nahegelegenen kanadischen Ort Hamilton gedreht. Der Look der Stadt war essentiell für den Film. ”Um diesen Film zu machen, mussten wir eine nordamerikanische Stadt sozusagen okkupieren”, sagt Produzent Don Carmody “und unsere Wahl fiel auf Toronto.” In der kanadischen Metropole waren in den letzten Jahren zahlreiche grosse Filmproduktionen entstanden, darunter der Academy Award® - Gewinner „Chicago“. ”Wir nahmen diverse Durchgangsstrassen tagelang unter Beschlag und blockierten zwei Wochen lang das Rathaus, vor dem wir Hubschrauber starteten und landeten, Sprengsätze zündeten und Fenster zerschossen. Wir sperrten außerdem für die Schussgefechte mit den Untoten ganze Straßenzüge ab. Mir fällt keine andere Großstadt ein, die mit uns dermaßen großzügig kooperiert und uns all dies ermöglicht hätte.”</p><p>Production Designer Paul Denham Austerberry bezog die Architektur von Toronto geschickt in seine apokalyptische Vision des zerstörten Raccoon City ein. Torontos einzigartiges Rathaus, ein modernistischer Klassiker des finnischen Architekten Vijo Revell, wurde zu einem der Hauptschauplätze des Films. Das Filmteam nutzte den kompletten oberen Bereich des Gebäudes, filmte rund um den kugelförmigen Bau, der große Teile der Stadtverwaltung beherbergt. Um dem ungewöhnlichen Gebäude eine noch interessantere Anmutung zu verleihen, schuf Austerberry eine gläserne Umrandung des Gebäudekerns. Das Tagesgeschäft der Stadtverwaltung kam durch den riesigen Aufwand der Dreharbeiten trotzdem nicht zum Erliegen: Tagsüber ging im Rathaus alles seinen gewohnten Gang. Die Dreharbeiten fanden ausschließlich nachts statt.</p><p>Für jene Szene, in der Alice sich auf das Rathaus von Raccoon City hinunterwagt, hatte Regisseur Witt eine ganz besondere Vision: Mit Hilfe einer komplizierten Seilkonstruktion, an der Milla Jovovich befestigt wurde, erschuf er eine optisch hochgradig verwirrende Sequenz. ”Ich wollte die sehr spezielle Form des Gebäudes nutzen”, erklärt er. “Ich wollte die Szene so fotografieren, dass der Zuschauer ursprünglich das Gefühl hat, dass Alice eine horizontale Ebene entlang rennt. Doch wenn die Kamera dann zurück fährt und sich dabei langsam um 90 Grad dreht, erkennt das Publikum, dass sie senkrecht an der Fassade des Hauses entlang läuft. Ich wollte ein wirklich einmaliges Bild erschaffen, dass die Übernatürlichkeit von Alice unterstreicht. Der einzige Haken an der Sache war, dass jemand für diese Szene tatsächlich senkrecht ein 85 Meter hohes Gebäude herunterrennen musste, gehalten von nur einem einzigen Seil.”<br>Jeremy Bolt ergänzt: ”Es mag vielleicht aussehen, wie ein sehr teurer und aufwändiger Computertrick, doch wir haben diese Szene wirklich ohne Computerunterstützung in Echtzeit gedreht. Das ist erheblich beeindruckender.”<br>Obwohl Milla Jovovich auch diesen Stunt unbedingt selbst absolvieren wollte, erhob die Versicherungsgesellschaft starken Protest gegen diese Szene – ganz egal, wie sicher das Seil auch sein mochte. So wurde dies eine der wenigen Sequenzen, in denen Jovovichs Double Joanne Leach zum Einsatz kam. Sie musste die halsbrecherische Szene insgesamt zwölf mal durchmachen. <br>Jovovich, die das tollkühne Manöver vom Boden aus verfolgte, war fassungslos: ”Das ist Wahnsinn. Diese Frau rannte wirklich kopfüber ein Hochhaus hinunter. Über 80 Meter! Mit voller Geschwindigkeit! Ich selbst musste für die Nahaufnahmen nur die letzten zwanzig Meter herunterlaufen, und das war schon angsterregend genug. Ich habe nicht geschrien vor Angst, ich wirkte ganz cool, schließlich steckte ich voll in der Rolle von Alice. Doch innerlich fragte ich mich panisch: ‚Oh Gott, wie soll ich das bloß schaffen?!’” </p><p>Der Wahnsinn setzte sich fort: Eine unerwartete Kältewelle machte der Stadt zu schaffen und drückte die Temperaturen bis in die Nähe des Gefrierpunkts. Der letzte Monat der Dreharbeiten bestand nahezu ausschließlich aus Nachtaufnahmen. Milla Jovovich erinnert sich an ein Gespräch, das sie einen Monat zuvor mit der Kostümbildnerin hatte: ”Ich hatte diese irre Idee, dass ich sehr sexy sein wollte in diesem Film. Also schlug ich vor, dass Raccoon City gerade eine Hitzewelle erlebt. Nicht nur, damit ich mit möglichst wenig Textilien auskommen würde, sondern auch wegen Jill Valentine mit ihrem Minirock und ihrem kurzen Top. Hitzewelle, klare Sache. Doch dann war es Oktober und wir drehten nachts und wir froren wie wahnsinnig. Doch natürlich konnten wir jetzt nichts mehr ändern, wir konnten nicht plötzlich in Parkas herumrennen.”</p><p>Einer anderer tollkühner Stunt wurde auf dem Dach eines schwarzen, vierzig Stockwerke hohen Bürogebäudes gedreht. Produzent Bolt erklärt: ”Wir haben tatsächlich einen leibhaftigen Stuntman aus einem fliegenden Helikopter springen lassen. Aus über zwanzig Metern Höhe. Eine Erkenntnis, die Paul und ich gewonnen haben, ist, dass man, wenn irgend möglich, die Szenen real und nicht mit dem Computer drehen sollte. Es wirkt auf der Leinwand einfach besser. Das war unser erklärtes Ziel bei diesem Film: Alles sollte so real wie möglich wirken.”</p><p>Die größte Innenkulisse von RESIDENT EVIL: APOCALYPSE war die Ravens’ Gate Church, die im Studio aufgebaut wurde. Produzent Carmody erklärt: ”Die Sequenz in diesem Gotteshaus beginnt als eine sehr gruselige Szene, die sich langsam zu echtem Horror steigert und schließlich in einem furiosen Action-Feuerwerk gipfelt. Nachdem wir die Sequenz auf dem Papier durchkonzipiert hatten, war uns klar, dass wir die ganze Kirche auseinander nehmen würden. Wir schauten uns an und sagten: ‘Es gibt nicht eine einzige Gemeinde auf der ganzen Welt, die uns erlauben würde, solche Szenen in ihrer Kirche zu drehen.’ Also bauten wir die Kathedrale komplett im Studio nach.”</p><blockquote><p><i><b><font size="2" color="#FFFF00">Das Monster Nemesis</font></b></i></p></blockquote><p>Die Kreatur Nemesis wurde von Make – Up – Effect - Künstler Paul Jones erschaffen, der zuvor unter anderem bei „Ginger Snaps“ und „Chucky und seine Braut“ mitarbeitete.<br>Bewaffnet mit einer neuartigen, tödlichen Waffe und natürlich auch seinem Markenzeichen, dem Raketenwerfer, war das Monster in extrem dichter Anlehnung an den populärsten aller Killer aus dem Game gestaltet worden. <br>Das Kostüm von Nemesis wurde für den Schauspieler Matthew G. Taylor maßgeschneidert, einem knapp zwei Meter großen früheren Polizisten und Bodybuilder. <br>Jones und sein Team konstruierten ein aus mehreren Teilen bestehendes Kostüm aus Silikon, Polyurethane, Leder und Metall, um Taylor in die bedrohlichste und schrecklichste Kreatur des ganzen Films zu verwandeln. <br>”Ich benutzte Silikon für Nemesis’ Haut, da dieses Material eine ganz eigene Art von Schimmer auf der Oberfläche besitzt”, erklärt Jones. “Es lässt sich wirklich wie menschliche Haut fotografieren. Um Nemesis’ Präsenz auf der Leinwand zu verstärken und die Details seines Äußeren zu betonen, haben wir seine Haut und sein Fleisch permanent mit einer dünnen Schleimschicht überzogen. Diesen Schleim haben wir mit Methocellulose angerührt – gemeinhin besser bekannt als Lebensmittelzusatz.”<br>Die ledernen und metallenen Schutzplatten an Nemesis’ Kleidung wurden in verschiedenen Schichten angefertigt und mit zahlreichen künstlichen Einschusslöchern versehen. Anders als die Kreatur selbst, regeneriert sich die Schutzschicht nach einer Wunde nicht von selbst. Um die ohnehin schon imposante Erscheinung von Nemesis noch weiter zu erhöhen, wurden ihm hohe Stahl-Sohlen in seine Schuhe eingebaut, die ihn um weitere 15 Zentimeter wachsen ließen.</p><p>Die größte Herausforderung bei der Erschaffung von Nemesis lag in dem grotesk entstellten Gesicht des Monsters. Eine nasenlose Masse von schleimigen Hautfetzen und freiliegenden Knochen, zusammengehalten von nachlässig getackerten Metallkrampen. Nemesis lässt nur sehr vage erahnen, dass er einmal ein Mensch war. Um diesen schaurigen Effekt zu erreichen, schuf Jones einen künstlichen Schädel aus Fiberglas, den Nemesis-Darsteller Taylor sich überstülpen musste. Von dessen Inneren aus konnte er den Mund und die Augen von Nemesis bewegen. Der Großteil von Nemesis’ Mimik wurde jedoch durch fünf Mini-Motoren erzeugt, die sich unter der Silikonhaut befanden und via Fernbedienung kontrolliert wurden. </p><p>Wie im Spiel benutzt Nemesis auch im Film einen Raketenwerfer, um Tod und Zerstörung über die Stadt zu bringen. Ferner benutzt er im Film noch eine einzigartige, tödliche ”Rail Gun”. ”Diese Rail Gun ist eine völlig neuartige und unermesslich zerstörerische Erfindung”, erklärt Anderson. ”Ich hatte diese Vorstellung von einem Typen, der in jeder Hand eine gigantische Waffe trägt und sich kaum entscheiden kann, welche dieser tödlichen Geräte er zuerst einsetzen soll. Natürlich benutzt er in meiner Lieblingsszene beide gleichzeitig.”<br>Die “Rail Gun” - Spezialanfertigung stammt vom Filmwaffen - Experten Charles Taylor, der sie als Modifikation der General Electric M134 Mini Gun konzipierte. Ursprünglich war sie erfunden worden, um von Hubschraubern aus abgefeuert zu werden (zu sehen unter anderem in „Black Hawk Down“) und kann 6000 Schüsse pro Minute abfeuern.<br>Taylor zerlegte diese Waffe, kürzte die sechs rotierenden Kammern und fügte stattdessen Mündungsbremsen hinzu, welche die abgefeuerten Kugeln aus der Bahn lenkten und so einen einzigartigen Plasma - Effekt erzeugten. Eine Countdown-Anzeige und das Umbrella - Logo wurden am Griff und der Armstütze angebracht. Die fertige Waffe wog stolze 25 Kilo. RESIDENT EVIL: APOCALYPSE ist der erste Film, in dem solch eine Waffe tatsächlich einhändig abgefeuert wurde. Am Set wurde die Waffe erstmals in einem engen Gang in der Polizeiwache von Raccoon City abgefeuert. In nur drei Sekunden krachten 150 Schüsse in ohrenbetäubender Lautstärke durch die Kulisse, rissen jeden noch so kleinen Fetzen Tapete von den Wänden und besaßen einen Druck, dass selbst zwei Kamerawagen am äußersten Ende des Flures noch nach hinten gedrückt wurden. Niemand am Set hatte so etwas je zuvor erlebt.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">4243</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>RIDDICK - Chroniken eines Kriegers</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-scifi-filme/riddick-chroniken-eines-kriegers-r4173/</link><description><![CDATA[<p></p><div align="center"><table border="0" id="table2" cellspacing="0" cellpadding="10" width="620"><tr><td bgcolor="#000000" colspan="2"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/040911_riddick01.gif" width="590" height="136"></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" colspan="2"><div align="center"><center><table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0"><tbody><tr><td width="100%"><center><object classid="clsid:22D6F312-B0F6-11D0-94AB-0080C74C7E95" id="MediaPlayer1" width="450" height="420"><param name="AudioStream" value="-1"><param name="AutoSize" value="1"><param name="AutoStart" value="0"><param 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drücken -  DSL768+ Version</b></font></p></td></tr></tbody></table><font face="Verdana,Arial,Helvetica" size="1"> <br>Probleme mit dem Streamen?<br></font><font face="Verdana,Arial,Helvetica" size="2"><b><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/The_Chronicles_of_Riddick&amp;display=riddick_finalrender01_768.wmv">Klicke hier um das Video herunterzuladen</a></b></font> </center></div></td></tr><tr><td bgcolor="#333333" valign="top"><p align="center"><font size="2"><b>I  N  H  A  L  T</b></font></p><ul><li><b>Das Mega-Interview mit Vin Diesel</b><br> </li><li><b>Eindrücke von der Premierenfeier<br> </b></li><li><b>Meinung zum Film<br> </b></li><li><b>Bilder von der Premieren-Party<br> </b></li><li><b>Ausschnitte aus dem Xbox-Game<br> </b></li><li><b>und vielem mehr!</b></li></ul><p align="center"><b>Eine Sendung von Daniel Räbiger</b></p></td><td bgcolor="#333333" valign="top"><p align="center"><font size="2"><b>T   E   A   M</b></font></p><ul><li><b>Moderation:</b><br>   Daniel Räbiger<br> </li><li><b>Kamera<br></b>   Florian Rödl<br> </li><li><b>Chat Moderation<br></b>   Julia Becker<br> </li><li><b>Kreativ-Team<br></b>   Daniel Räbiger<br>   Julia Becker<br>   Florian Rödl</li><li><b>3D Animation<br></b>   Zabiegly Matthias</li></ul></td></tr></table></div><div align="center"><table cellspacing="0" cellpadding="3" border="0" width="620" bgcolor="#000000"><tbody><tr><td align="center"><center><div style="TEXT-ALIGN: justify"><div align="center"><table id="table4" cellspacing="0" cellpadding="5" width="400" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td><p align="center"><b>JETZT MITMACHEN UND GEWINNEN!<br></b><br>Zum Filmstart von 'Riddick - Chroniken eines Kriegers' und dem DVD-Start der 'Pitch Black - Planet der Finsternis' Special Edition<br>verlosen wir Preise im Wert von über 1500 Euro!</p><p align="center"><b><font size="4"><a 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bgcolor="#333333">															<div align="center"><center><table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0"><tbody><tr><td width="100%"><center><object classid="clsid:22D6F312-B0F6-11D0-94AB-0080C74C7E95" id="MediaPlayer1" width="352" height="370"><param name="AudioStream" value="-1"><param name="AutoSize" value="1"><param name="AutoStart" value="0"><param name="AnimationAtStart" value="-1"><param name="AllowScan" value="-1"><param name="AllowChangeDisplaySize" value="-1"><param name="AutoRewind" value="0"><param name="Balance" value="0"><param name="BaseURL" value="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/Traumschiff_Surprise_-_PERIODE_1/bullyreportage_high.wmv"><param name="BufferingTime" value="1"><param name="CaptioningID" value><param name="ClickToPlay" value="1"><param name="CursorType" value="0"><param name="CurrentPosition" value="-1"><param name="CurrentMarker" value="0"><param name="DefaultFrame" value><param 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herunterladen:</p><p align="center"><b><font size="2">-&gt;<a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Traumschiff_Surprise_-_PERIODE_1&amp;display=bullyreportage_high.wmv">jetzt Sendung downloaden</a></font></b></p></object></center></td></tr><tr><td width="100%"><p align="center"><font size="1"><b>Zum Abspielen einfach auf den PLAY Button drücken</b></font></p></td></tr></tbody></table></center></div>																																	</td>			<td bgcolor="#333333">			<p align="center">			<font size="2"><b>I  N  H  A  L  T</b></font></p>			<ul>				<li><b>Interviews mit:</b><br>   Michaela Schaffrath<br>   Christoph Maria Herbst<br>   Stefan Raab<br>   Michael Mittermeier<br>   Otto Waalkes<br>   dem roten Teppich<br> </li>				<li><b>zahlreiche Meinungen zum Film<br> </b></li>				<li><b>Eindrücke von der Premierenfeier<br> </b></li>				<li><b>Infos zur Entstehung der Premierenfeier<br> </b></li>				<li><b>und vielem mehr!</b></li>			</ul>			<p> </p>			<p align="center"><b>moderiert von:<br>			Daniel Räbiger</b></p></td>		</tr>	</table></div><div align="center"><table cellspacing="0" cellpadding="3" border="0" width="620" bgcolor="#000000"><tbody><tr>	<td align="center"><font face="Verdana,Arial,Helvetica" size="1"><br>	<font>Probleme mit dem Streamen?<br></font></font><font face="Verdana,Arial,Helvetica" size="2"><b>	<a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/Traumschiff_Surprise_-_PERIODE_1&amp;display=bullyreportage_high.wmv">Klicke hier um das Video herunterzuladen</a></b></font></td></tr></tbody></table></div><p align="center"><b><font size="2"> <br>B I L D E R   V O N    D E R   P R E M I E R E</font></b></p><div align="center">	<table border="0" width="620" id="table3" cellspacing="0" cellpadding="0">		<tr>			<td>			<p align="center">			<a 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