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<rss version="2.0"><channel><title>Newsmeldungen: Newsmeldungen</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/?d=6</link><description>Newsmeldungen: Newsmeldungen</description><language>de</language><item><title>Deep Space Nine 1x15 - Mulliboks Mond</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x15-mulliboks-mond-r5887/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>PROGRESS        / Mulliboks Mond</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">15        - 1x15</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">24.04.1994</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">08.05.1993</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Peter        Allan Fields</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Les        Landau</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Michael Bofshever als Toran<br>        <font>Aron Eisenberg</font> als Nog<br>        Terrence Evans als Baltrim<br>        Brian Keith als Mullibok<br>        Annie O'Donnell als Keena<br>        Daniel Riordan als First Guard<br>        Mark Allen Shepherd als Morn<br>        Nicholas Worth als Lissepian Captain</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2">        <p align="center"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Eure Meinung        zu DS9</a>   <font color="#FFFFFF">-&gt;</font>  <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php"> Alle Episodenkritiken</a></b></p>      </td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Der geschmolzene Kern des 5. Mondes von Bajor soll angezapft werden, um den ersten großen Energietransfer nach Bajor zu vollziehen. Die Crew von DS9 hilft dabei, während Minister Toran aus der provisorischen Regierung, verantwortlich für das Projekt, das Geschehen observiert.</p><p align="justify">Bei einer Untersuchung des Mondes vor dem Transfer entdecken Kira und Dax, dass es auf dem Mond trotz der Evakuierung noch immer Aktivität gibt. Als Kira der Sache nachgeht, entdeckt sie auf der Oberfläche ein paar Einwohner innerhalb einer idyllischen Anlage, die den Mond um nichts in der Welt verlassen wollen. Kira trifft auf Mullibok, den Bewohner eines Landhauses, der dort mit zwei Arbeitern als Farmer tätig ist. Ihn scheint der Energietransfer nicht zu interessieren, jedoch lädt er Kira zum Abendessen ein.</p><p align="justify">Bei der weiteren Diskussion bleibt Mullibok hartnäckig. Er ist alt, lebt seit 40 Jahren in diesem Haus und verlässt er den Mond, so Mullibok, stirbt er. Also bevorzugt er es, dies auf dem Mond zu tun. Beim Abendessen wird Mullibok Kira sympatisch und sie beginnt zu verstehen, wieso es für diesen Mann keine Möglichkeit gibt, den Mond zu verlassen.</p><p align="justify">Zurück auf der Station berichtet sie Sisko und Toran von Mullibok und schlägt vor, den Termin aufzuschieben oder ein langwieriges Verfahren anzuwenden, das nicht tödlich für die Bewohner des Mondes ist. Toran akzeptiert dies nicht, da das Projekt zu wichtig ist. Er schlägt eine Zwangsevakuierung vor, der Kira heftig widerspricht. Toran bestimmt, dass Kira den Auftrag der Räumung des Mondes auszuführen habe, ansonsten suche sich jemand anderen dafür.</p><p align="justify">Kira kehrt mit zwei Sicherheitsleuten auf den Mond zurück und ist fest entschlossen, den Auftrag zu Ende zu bringen. Sie lässt Mullibok keine Wahl und droht, den Mond gewaltsam zu räumen. Gewalt geht zunächst jedoch nur von Mulliboks stummen Feldarbeitern aus, die Kiras Sicherheitsleute mit Forke und Spaten angreifen. Als Mullibok einschreitet und die Sicherheitsleute angreift, feuert einer der beiden auf ihn.</p><p align="justify">Dies scheint ein Schlüsselerlebnis für Kira zu sein. Als Bashir erklärt, er müsse Mullibok auf die Station zur Behandlung schaffen, widersprechen Kira und Mullibok beide. Kira will bei ihm bleiben und ihn pflegen. Sie legt ihre Uniform ab und beginnt, Mulliboks Arbeit an einem Ofen fortzuführen.</p> <p align="justify">Sisko erscheint auf dem Mond und erinnert Kira daran, wer sie ist, wofür sie steht und was ihre Aufgaben sind. Außerdem beteuert er, dass er sie braucht und mag. Unter Tränen erkennt Kira, dass sie nicht auf dem Mond bleiben kann. Nach der Vollendung des Ofens am nächsten Tag brennt sie Mulliboks Haus nieder und beamt beide auf das Shuttle. Mullibok ist weise genug um zu wissen, dass es keinen anderen Weg gibt. Zwar verlangt er von Kira als Freund, dass sie ihn tötet, dazu ist sie aber nicht fähig.</p><p align="justify">In der B-Story gründen Jake und Nog das Nojay-Konsortium, um an Latinum zu gelangen. Hierfür müssen sie durch einige komplizierte Tauschgeschäfte gehen, angefangen bei 500 Packungen cardassianischer Yamoksauce, die Rom fälschlicherweise für Quark's Bar bestellt hat, über selbstdichtende Schaftbolzen, deren genaueren Zweck niemand zu kennen scheint bis zu einem Stück Land, das Nog nur als "Dreck" bezeichnet. Dieses Land können sie am Ende allerdings überaus profitabel an Quark verkaufen, womit sich der Kreis schließt.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Eine ganz wunderbare Charakterepisode haben wir mit "Mulliboks Mond" vorliegen. Die Folge dreht sich gänzlich um Kira und ihren widersprüchlichen Werdegang. Mit Mullibok gibt es einen starken Charakter, der Kira brillant den Spiegel vorhält und sie Dinge erkennen und eingestehen lässt, die sie am liebsten verdrängen würde. Kira, die all ihre Taten während der Besatzung durch Gerechtigkeit rechtfertigt muss erkennen, dass es eine Grauzone gibt. Tatsächlich sieht sie sich in der Rolle des Aggressors, der von einer Übermacht gesandt wird, um den schutzlosen, sympatischen Farmer zu vertreiben und vor allem muss sie sich in die Rolle einfügen und sich den Vergleich mit den Cardassianern gefallen lassen. Sie muss komplizierte Entscheidungen fällen und sich differenziert mit allem auseinandersetzen. Das ist etwas, was zur Besatzungszeit nicht der Fall war. Dort gab es einen klaren Feind, keine Kompromisse und kein Mitleid.</p><p align="justify">Dieses Thema wurde schon in der Episode "Die Khon-Ma" angerissen. Kira sieht sich einem Vertreter ihres Volkes gegenüber und muss gegen dessen Interessen handeln. Wieso ist nun also diese Episode so herausragend, "Die Khon-Ma" hingegen bestenfalls Durchschnitt? Das liegt sowohl an gekonnter Inszenierung und absoluter Glaubwürdigkeit, als auch am zehn Klassen besseren Gegenspieler Kiras. Hatten wir in "Die Khon-Ma" noch einen fanatischen Bösewicht, der nichts aus der Besatzungszeit gelernt hat und sehr eindimensional war, ist Mullibok jemand, der Kira mehr als nur Paroli bieten kann und das Herz am rechten Fleck hat.</p><p align="justify">Dies ist trotz der kurzen Laufdauer der Serie bereits eine typische DS9-Folge, was an der Problembehandlung deutlich wird. Ganz offensichtlich wird hier Unrecht begangen. Wie Picard auch Admiral Dougherty sagte: "Wie viele Menschen braucht man, damit aus Recht Unrecht wird?" Die gleiche Argumentation wie Dougherty setzt auch Minister Toran ein: Ein Projekt, das Hunderttausenden zu Gute kommt, kann nicht durch drei widerspenstige Personen gestoppt werden. Die Parallelen zu "Der Aufstand" sind kaum zu übersehen. Dennoch ist die Situation eine entscheidend andere, nämlich eine ausweglose. Picard weiß, dass die Föderation mit dem Vorgehen nicht einverstanden wäre, wenn sie besser informiert wäre. Es macht einen Unterschied für das große Ganze, wenn Picard sich einsetzt. Bei Kira macht es keinen. Sie muss sich sicher sein, dass Mullibok den Mond so oder so verlässt. Sie ist sogar kurzzeitig bereit, ihre Karriere aufzugeben, weil sie es nicht mit sich vereinbaren kann und die Aufgabe einem anderen zukommen lassen will. Doch hier kommt der große Auftritt von Sisko, der als Führungspersönlichkeit mehr und mehr gewinnt. Er kann Kira glaubhaft deutlich machen, dass es nicht in ihrer Hand liegt, über Mullibok zu entscheiden. Dass sie nicht ihre Karriere für einen Mann aufgeben soll, dem leider nicht mehr zu helfen ist. Es geht darum, das beste aus einer schlechten Situation zu machen. Sisko zeigt Verständnis für Kira, aber treibt sie auch dazu an, mutige Entscheidungen zu treffen, es sich nicht leicht zu machen und sich der Sache zu stellen. Was für ein wichtiger Schritt in der Beziehung zwischen Sisko und Kira, dass er sich so für sie einsetzt, weil er weiß, wie wertvoll sie ist. Hiermit beginnt das Vertrauen und der Abbau der Kälte zwischen den beiden. Gut, dass er ihr das zeigen und sagen kann, ohne pathetisch zu wirken. Es wirkt alles richtig, echt und ergreifend. Es geht hier darum, wie sich Charaktere mit hohen moralischen Werten verhalten, wenn sie in eine Situation kommen, in der sie gegen diese Werte handeln müssen. Wie sie das tun, wie sie damit umgehen und es bewerten zeigt dann umso deutlicher, was wirklich in ihnen steckt, macht sie dreidimensionaler und wertvoller. Dazu passt auch das offene Ende, bei dem niemand wirklich mit der Lösung glücklich ist. Das ist einzigartig in Star Trek, das ist Deep Space Nine.</p><p align="justify">Neben dem zentralen Auftritt von Sisko spielen besonders die großartigen Dialoge zwischen Mullibok und Kira eine wichtige Rolle. Die Beziehung zwischen den beiden wird von Beginn an klug und voraussehend gestrickt. Kiras anfängliches Unverständnis, das sich nach und nach legt und sie schließlich an den Rand der uneingeschränkten Solidarität zu Mullibok bringt wird fantastisch eingesetzt um den Weg, den Kira in der Episode geht, nachvollziehbar zu gestalten. Ihre Dialoge strotzen vor Symbolik und die rethorischen Kniffe von Mullibok sind überaus intelligent. So etwa die Geschichten, die Mullibok unentwegt Kiras pragmatischer Sichtweise entgegensetzt, die aber letztlich viel treffender und realer sind als alles, was Kira hervorbringt. Mit seinen Geschichten, Fabeln und Erinnerungen trifft er Kira wirklich. Das ist ein interessanter Gegensatz und die Dynamik dieses ganzen Gebildes funktioniert fabelhaft. Das Symbol des Ofens für den Widerstand, den Aufbau und alles, was mit ihm passiert, man glaubt kaum, wie viele feinsinnige Gedanken in dieser Episode stecken. Ich empfehle, die Folge einfach zu sehen, um alles aufnehmen zu können.</p><p align="justify">Ich rede so überschwänglich, weil diese Episode für mich so vieles von dem ausmacht, was an Star Trek faszinierend ist. Gerade, wenn man zweimal hinschaut sieht man, wieso es sich hier um erstklassiges Fernsehdrama handelt. Es gibt nichts, was ich an dieser Episode kritisieren könnte und das ist mir erst bei diesem Mal aufgefallen. Ich denke, die Folge wird generell zu Unrecht unterschätzt. Auch die schauspielerischen Leistungen seien hier erwähnt, die Serie hat mittlerweile einen entscheidenden Sprung gemacht und droht niemals, ins Peinliche abzudriften.</p><p align="justify">Auf meinem Notizzettel stehen noch weitaus mehr Dinge, die mir positiv aufgefallen sind, das meiste im Zusammenhang mit der Kira, die in dieser Folge wohl mehr gewonnen hat, als in allen anderen zusammen. Damit es jedoch nicht ausufert, bloß noch ein paar Bemerkungen zum Rest der Folge.</p><p align="justify">Die B-Story ist die bisher beste Jake/Nog-Geschichte, weil sie ohne Peinlichkeiten und Klischees auskommt und sehr unterhaltsam ist. Dadurch bildet sie auch einen guten Gegenpol zur bedeutungsschweren Hauptgeschichte ohne diese zu konterkarieren. Humor zieht sich durch beide Handlungsstränge. O'Briens Kommentar zu den Schaftbolzen, Roms Kurzauftritt und Mulliboks bissige Kommentare sorgen dafür. Die Charaktere neben Kira treten zwar nur am Rande auf, jedoch haben die Autoren die Gesamtentwicklung offenbar voll im Blick und gehen geschickt mit jedem in der Crew um. Bei Dax und Kira deutet sich die spätere Frauenfreundschaft an, deren Charakter schon hier im Gespräch über Morn deutlich wird und auch das Verhältnis von Sisko und Bashir wird interessant dargestellt. Sisko will Kira mehr Zeit gewähren und sagt, sie müsse wohl auf Bajor bleiben. Bashir widerspricht ihm, doch Sisko bittet ihn autoritär darum, dafür zu sorgen, dass es doch so ist. Daraufhin erklärt Bashir Sisko, dass Kira aus medizinischer Sicht unbedingt auf dem Mond bleiben muss. Sehr witzig und offenbar hat Bashir den Berg hinter sich, denn er fällt schon seit 3 Folgen überhaupt nicht mehr negativ auf, im Gegenteil. Die Gerissenheit von Nog, die von Quark durchaus erkannt und honoriert wird - "Irgendwie mag ich dich" - ihr blindes Verständnis und die Freude von Quark, dass Nog nicht so ein Einfaltspinsel, wie sein Vater ist; Jakes Fähigkeiten als Teilhaber des Konsortiums, die sogar Nog beeindrucken... Es ist alles so lückenlos und klug erzählt, dass man nur staunen kann. Man merkt der Geschichte genau an, an welchen Stellen sie billig, unglaubwürdig und schlecht hätte erzählt werden können. Dies hätte ganz leicht eine unterdurchschnittliche, bedeutungslose Episode sein können, aber gerade deswegen ist sie im Umkehrschluss so gelungen.</p><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="215"><p align="left"><b><font color="#FFFFFF">BENJAMIN                    GILDEMEISTER</font></b></p></td><td bgcolor="#333333" width="197"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="mailto:Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister02.jpg" width="160" height="180"></font></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify"><font color="#FFFFFF">Überaus tiefgehend und facettenreich. Eine Charakterepisode at it's best mit unterhaltsamer B-Story!</font></p><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Star Trek ohne Schwächen«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif" width="160" height="160"></font></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#FFFFFF">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Charaktere</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Kontinuität</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div><p> </p></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">5887</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x14 - Die Legende von Dal-Rok</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x14-die-legende-von-dal-rok-r5814/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>THE        STORYTELLER / Die Legende von Dal-Rok</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">14        - 1x14</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">17.04.1994</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">02.05.1993</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Kurt        Michael Bensmiller, <font>Ira Steven Behr</font></font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">David        Livingston</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Amy Benedict als Woman<br>        <font>Aron Eisenberg</font> als Nog<br>        Jim Jansen als Faren Kag<br>        Kay E. Kuter als The Sirah<br>        Jordan Lund als Woban<br>        Lawrence Monoson als Hovath<br>        Gina Philips als Varis Sul<br>        Mark Allen Shepherd als Morn</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2">        <p align="center"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Eure Meinung        zu DS9</a>   <font color="#FFFFFF">-&gt;</font>  <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php"> Alle Episodenkritiken</a></b></p>      </td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Dr. Bashir wird zu einem Noteinsatz in ein bajoranisches Dorf gerufen, das angeblich von der kompletten Auslöschung bedroht ist. Chief O'Brien soll ihn dabei als Pilot begleiten. Auf dem Planeten angekommen kann Bashir nichts Ungewöhnliches      feststellen, der Magistrat des Dorfes erscheint jedoch in heller Aufregung und erklärt, das Dorf würde in großer Gefahr schweben. Die beiden werden zu einem kranken, alten Mann geführt. Sein Tod, so der Magistrat, hätte das Ende des Dorfes und seiner Bewohner zur Folge.</p><p align="justify">Als der alte Mann bei Bewusstsein ist, wird klar, dass es ihm nicht bloß um die medizinische Betreuung ging, sondern um jemanden, den ihm die Propheten gesandt haben. Bashir scheint dies nicht zu sein, O'Brien hingegen schon. Zufrieden und erschöpft legt sich der Mann zurück. Für den Magistraten gibt es eine weniger beruhigende Nachricht: Der Alte liegt im Sterben, Bashir kann außer Schmerzminderung nichts für ihn tun. Dies sei eine Katastrophe für das Dorf, denn nur der alte, der "Sirah" könne das Dal-Rok besiegen. Dabei handele es sich um ein grausames Monster, das immer zum Ende der Erntezeit das Dorf fünf Nächte hintereinander heimsucht. Nur der Sirah kann das Dal-Rok vertreiben und zwei Nächte stehen noch aus. Bashir traut dem Alten nicht zu, überhaupt noch aufzustehen.</p><p align="justify">Entgegen der Bedenken Bashirs erscheint der Sirah am Abend, um sich dem Dal-Rok entgegenzustellen. Kurz darauf erscheint ein weißes Wolkengebilde, begleitet von einem Sturm. Mit dem Tricorder kann jedoch nichts festgestellt werden, es scheint gar nicht da zu sein. Der Alte schmettert dem Dal-Rok eine kämpferische Rede entgegen, bricht jedoch plötzlich unter Schmerzen zusammen, woraufhin das Dorf von energieartigen Entladungen bombardiert wird. Der Sirah ruft O'Brien zu sich, er solle die Worte nachsprechen, so dass es alle hören können. Mit vereinter Kraft und unter Führung von O'Briens Worten gelingt es, das Dal-Rok zu vertreiben. Dann bricht der Sirah ein weiteres Mal zusammen, diesmal stirbt er. Dennoch ist die Lage aus Sicht des Magistraten alles andere, als hoffnungslos. O'Brien sei offensichtlich der von den Propheten gesandte Nachfolger.</p><p align="justify">Der Ingenieur ist damit ganz und gar nicht einverstanden, Bashir jedoch ist geradezu begeistert von diesem "Abenteuer". Er meint, O'Brien müsse sich der Aufgabe stellen und das Dal-Rok bekämpfen, dieser kommt mit der Verantwortung jedoch nicht klar, weil er gar nicht weiß, was er tun muss. Der Magistrat sagt ihm, er müsse von nun an hier leben, um die Geschichten zu erzählen, die das Dal-Rok verjagen. O'Brien ist skeptisch, aber gewillt, zu helfen, zumindest in dieser letzten Nacht des Jahres. </p><p align="justify">Als O'Brien vor begeisterten Dorfbewohnern flüchtet, um allein zu sein, entgeht er nur knapp einem Attentat durch den Lehrling des Sirah, der Anspruch auf seinen Posten erhebt. Anschließend erklärt der Adjutant, was wirklich im Dorf vor sich geht. Das Dorf war zerstritten, entzweit und am Rande der Zerstörung durch sich selbst. Deshalb schuf der erste Sirah mit Hilfe eines Drehkörperfragmentes eine körperliche Form dieses Zwistes, das Dal-Rok. Es half, das Dorf zu einen und vor der Zerstörung zu bewahren. Der Adjutant selbst lernte 9 Jahre beim Sirah und versagte schließlich in der ersten Nacht dieses Jahres. O'Brien zu ernennen sei sein Weg, ihn dafür zu bestrafen. O'Brien ist mehr als nur nur gewillt, den Sirahposten zu übergeben, doch der Magistrat verbietet es. So muss O'Brien doch den Platz auf dem Hügel einnehmen. Der Adjutant sieht dies selber ein. Er hätte keine Unterstützung bei den Bewohnern, sein Handeln war töricht.</p><p align="justify">O'Brien schlägt sich so gut er kann, doch das Dal-Rok lässt sich davon nicht beeindrucken und streckt ihn nieder. Der Adjutant des Sirahs erscheint auf dem Hügel, bestärkt durch Bashir und schlägt das Dal-Rok mit seiner Rede in die Flucht. Bashir vermutet, der Sirah habe dies geplant, weil das Dorf das Vertrauen in den eigentlichen Nachfolger verloren hatte. Das Dorf hat nun einen neuen Sirah und die beiden Männer kehren nach DS9 zurück.</p><p align="justify">Die B-Story dreht sich um einen Konflikt zwischen zwei bajoranischen Gruppierungen, die sich um Gebietsrechte streiten und somit einen kleinen Bürgerkrieg auslösen könnten. Zu diesem Zweck kommen zwei Vertreter der Parteien auf die Station, mit denen Sisko eine Übereinkunft aushandeln soll. Die Vertreterin einer Seite ist eigentlich noch ein Kind, das seit dem Tod ihres Vaters verantwortlich ist und ernst genommen werden will. Sie weckt das Interesse von Nog, der mit Jake einmal mehr auf dem Promenadendeck herumlungert. Während Jake und Nog erfolgreich darin sind, sie zu umgarnen, plagt sich Sisko mit ihrem Starrsinn und ihrer Kompromisslosigkeit herum. Sie scheint keinen Millimeter von ihrer Position abrücken zu wollen und ist bereit, einen Krieg zu riskieren. Ausgerechnet Nog ist es, der sie auf die Idee eines Tauschhandels bringt, welcher schließlich zum erfolgreichen Verhandlungsabschluss führt.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Es stecken sehr viele thematische Felder in dieser Episode, die abgearbeitet werden. Da haben wir Religiosität, Dorf-Zwist, O'Brien als Vertreter des "Erklärbarem" gegenüber einem unerklärlichen Phänomen, eine Mädchenerfahrung für Teenager, das Problem des Durchsetzungsvermögens als Kind, Verhandlungstaktiken, der Wert von Landbesitz, Elternlosigkeit, Unterschiedlichkeit von Persönlichkeiten und vieles mehr. Zum ersten Mal haben wir außerdem eine Folge, die nicht nur eine von der Haupthandlung völlig separierte B-Story, sondern noch eine damit verknüpfte C-Story um Jake und Nog beinhaltet. Kann all dies inhaltlich mehr als nur oberflächlich behandelt werden? Leider nur zum Teil. Es ist in der Tat so, dass sich die Autoren zu viel vorgenommen haben. All diese Handlungsstränge und Ideen unter einen Hut zu bringen, ist einfach nicht möglich. Bei der Haupthandlung gelingt das noch am besten.</p><p align="justify">Wir haben eine Story, bei der Bashir endlich einmal wirklich interessant dargestellt wird und das, ohne die vorangegangenen Peinlichkeiten zu ignorieren und einfach alles anders zu machen. Das muss ich doch loben, man hätte den verkorksten Start für Bashir einfach negieren und nach und nach ersetzen können, stattdessen hat man sich damit abgefunden und macht jetzt das Allerbeste daraus. Schon die Art, wie die Beziehung mit O'Brien angegangen wird: Bashir ist aufdringlich, nervtötend und ein Plappermaul. Er freut sich ungemein auf die Mission mit O'Brien, was ganz und gar nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Dabei ist er durchaus selbstkritisch und weiß, wie sehr er Menschen nerven kann. In der ganzen Handlung stehen sich die beiden wie zwei Extreme gegenüber und wie gut und wichtig ist es da, dass gerade O'Brien die Rolle des Sirah zufällt. Bashir hätte sich pudelwohl gefühlt. Geschenke, Aufmerksamkeit, Frauen, er hätte alles liebend gern angenommen. Dennoch beneidet er O'Brien nicht darum, aber man merkt, wie er sich im Starrummel laben möchte, während O'Brien mürrisch davonläuft. O'Brien will die Geschenke ablehnen, Bashir widerspricht ihm freudig in Erwartung all der Köstlichkeiten, die da ankommen. Bislang war Bashir nur ein wenig interessant, wenn er den Mediziner spielte. Jetzt haben die Autoren das Potential gesehen, ihn als lebensbejahenden, interessierten und aufgeschlossenen Menschen darzustellen, der mit dem Gegenteil namens O'Brien zusammen ein fantastisches Duo abgibt. Dabei fühlte sich Alenxander Siddig offenbar auch sichtlich wohler, denn in dieser Rolle kann man zum ersten Mal von einem echten Schauspieler sprechen. Die Freundschaft zwischen beiden wird auch sehr angenehm zaghaft aufgebaut. Zögernd willigt O'Brien zunächst ein, Bashir beim Vornamen zu nennen, jener korrigiert dies am Ende, indem er ihm sagt, es sei doch nicht nötig, ihn Julian zu nennen. Zum ersten Mal kommen die beiden in diesem Moment überein und O'Brien freut sich geradezu über seinen Kollegen, trotzdem wird hier noch die Distanz gewahrt, um solche Entwicklungen nicht unnatürlich schnell ablaufen zu lassen.</p><p align="justify">O'Brien selber ist auch interessant, da er den absoluten Pragmatiker gibt, der auf einmal mit Übernatürlichem zu tun hat, all das nicht will und dennoch nicht vor der Verantwortung davonlaufen kann. Auch seine Abhängigkeit zu Bashir, die im Kontrast zu seiner Abneigung steht, wird gut in Szene gesetzt: Wie wäre es wohl verlaufen, wäre Bashir nicht dort gewesen? Hätte O'Brien sich der Verantwortung gestellt? Die beiden ergänzen sich auf elementare Weise. O'Brien ist ein hierarchiegewohnter, Distanz wahrender, professioneller Arbeiter, der mit Bashirs lockerer Art nicht umgehen kann. Er kann sich nicht in andere Kulturen hineindenken, ist kein geborener Diplomat und am liebsten unter seinesgleichen. Er hat seine Familie, seinen Job und ist wieder einmal der ganz gewöhnliche Typ. Hier hat ihm Bashir einiges voraus und beide sind mit ihrer Art sehr glaubwürdig.</p><p align="justify">Die Hauptstory an sich ist vielleicht etwas peinlich geraten, durch die merkwürdige Wolkenmasse, die lächerlichen Reden gegen das Dal-Rok - "Das Dorf ist staaaark!" - und das panische Volk, aber dennoch unter dem Aspekt der Religiosität und der Propheten nicht ganz uninteressant. Zugegeben: Ein entzweites Dorf, das durch einen cleveren Dorfältesten mit einem Trick zusammengeschweißt wird ist in den Grundzügen ein alter Hut. Unglaubwürdig auch, dass das Dal-Rok, das doch durch die negativen Gedanken der Dorfbewohner erzeugt wird, immer zur selben Zeit im Jahr erscheint und stets fünf Tage hintereinander. Vielleicht waren die Bewohner früher existenzbedrohend entzweit, aber das wird doch zur Zeit der Folge nicht mehr so sein. Einen gewissen Zwist gibt es immer, aber gewiss nicht so stark, dass ein vernichtendes Dal-Rok erschaffen werden kann. Aber das ist ja auch nur alles Mittel zum Zweck.</p><p align="justify">Die Gerissenheit des Alten Sirah ist ein schöner Einfall, der so weise voraussieht, dass sein Adjutant sich nur durchsetzen kann, wenn er O'Brien aus der Misere befreit. Zumal das nur die halbe Wahrheit ist. Sicherlich war dies so vom Alten geplant, aber vielleicht haben die Propheten doch ihre Finger im Spiel. Schließlich hat der Alte ausdrücklich O'Brien gefordert und Bashir abgelehnt. Dieses war sehr wichtig für O'Brien, für seine persönliche Entwicklung. Um Mut zu entwickeln, andere Kulturen zu akzeptieren und in ihnen zu partizipieren. Wenn sich die Propheten in solchen Dingen bemerkbar machen und das scheint die Linie zu sein, die sich bei der Serie durchsetzt, nämlich dass sie bestimmte Personen in Situationen bringen, aus denen sie erstarken, so geschehen mit Kira in der letzten Episode, dann bin ich sehr zufrieden damit, wie Religion und Götter in der Serie behandelt werden. In der Hauptgeschichte haben wir also auf den ersten Blick eine leicht peinliche Geschichte um den Erzähler und seinen Lehrling, der erst das Lehrgeld zahlen muss, um ein würdiger Nachfolger zu sein, auf den zweiten Blick jedoch offenbart sich der nötige Tiefgang.</p><p align="justify">Dennoch reicht es nicht zu einer Top-Episode. Das liegt neben der unglücklichen groben Umsetzung des Hauptplots vornehmlich an den anderen Themen. "Kleines Kind muss sich behaupten und unbedingt Stärke zeigen" ist nicht sehr aufschlussreich. Das aufmüpfige Bajoraner-Kind, das den großen Verhandlungsstar markiert ist zwar glaubwürdig, aber dennoch eher peinlich. Am Rande gibt es viele nette Nebenerkenntnisse, so etwa, dass Nog trotz seiner Art ein wertvoller Freund sein kann, oder dass die Galaxie ein sehr gefährlicher und mitunter grausamer Ort ist, der Kindern ihre Elternteile entreißt. Die Hauptverhandlungsgeschichte aber ist sehr dünn. Das Mädchen will stark, wie ihr toter Vater sein, lernt im Gespräch mit Ersatzvater Sisko sowie Gleichaltrigen, was es wirklich bedeutet, ein Anführer zu sein und erfolgreich zu verhandeln und alles wird gut. Naja.</p><p align="justify">Sisko tritt einmal mehr als geschickter Diplomat auf, der weiß, worauf es ankommt, zwischen wichtig und unwichtig unterscheiden kann und auch Kira zu instrumentalisieren weiß, zudem ein guter Vater und Vorbild ist. Schön, dass er diese Rückmeldung auch durch die Bajoranerin bekommt, die ihm mitteilt, wie stolz Jake auf ihn ist. Dax taucht nicht auf, Kira nur am Rande und auch nicht ganz ihrer Person gerecht, obwohl wir sie hier zum ersten Mal als Schlichterin und Privatperson erleben, der die zähen Verhandlungen zu schaffen machen. Das tut ihr ganz gut, weil es ihre sture, unpersönliche, unfröhliche Art etwas ausgleicht und sie menschlicher und somit greifbarer macht. Jake ist klasse, weil er gegenüber Nog als Frauenheld auftreten kann und weit weniger Berührungsängste zu haben scheint.</p><p align="justify">Der Humor war diesmal eher schwach, man hat es zwar versucht, aber nicht geschafft, was die Sache eher schlimmer macht, die Szenen mit Odo und den Lausbubenstreichen waren unnötig und blöd, jedoch werden Drehkörper erwähnt, die Kontinuität gewahrt und alles in allem ist es keine vertane Zeit, aber auch keine große Erleuchtung, sich diese Episode anzusehen.</p><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="215"><p align="left"><b><font color="#FFFFFF">BENJAMIN                    GILDEMEISTER</font></b></p></td><td bgcolor="#333333" width="197"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="mailto:Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister02.jpg" width="160" height="180"></font></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify"><font color="#FFFFFF">Eine solide Folge, die etwas zu vollgestopft und bisweilen öde ist, um wirklich zu überzeugen.</font></p><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Guter Durchschnitt«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen3.gif" width="160" height="160"></font></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#FFFFFF">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Charaktere</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Kontinuität</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div><p> </p></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">5814</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x13 - Die Prophezeiung</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x13-die-prophezeiung-r5715/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>BATTLE        LINES / Die Prophezeihung</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">13        - 1x13</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">10.04.1994</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">24.04.1993</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Richard Danus, Evan Carlos Somers</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Paul Lynch</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Jonathan Banks als Shel-La<br>        <font>Majel Barrett</font> als Runabout Computer (Stimme)<br>        Paul Collins als Zlangco<br>        Camille Saviola als Kai Opaka</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Eure Meinung        zu DS9</a>   <font color="#FFFFFF">-&gt;</font>  <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php"> Alle Episodenkritiken</a></b></td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Kai Opaka, religiöse Führerin von Bajor besucht die Station. Sisko hatte ihr bei ihrem letzten Aufeinandertreffen noch einen Rundgang der Station versprochen, doch die Kai ist unruhig. Sie redet von Prophezeiungen, die eintreten könnten. Da sie das Wurmloch - den Himmelstempel - aufgrund niedriger Flugaktivität nicht vorgeführt bekommen kann, beschließt Sisko, begleitet von Kira, der Kai einen Flug durch das Wurmloch zu gestatten. Bashir redet sich mit in die Gruppe hinein und die vier brechen auf.</p><p align="justify">Im Gamma Quadranten angekommen, ist Opaka sprachlos. Sisko möchte umdrehen, doch etwas hält Opaka, sie spricht in Rätseln, bezweifelt, dass sie je nach Bajor zurückkehren wird. Nichtsdestotrotz kehrt das Shuttle um, bis Kira ein unbekanntes Signal empfängt. Sisko will eine Sonde dortlassen und später nachsehen, schließlich will man die Kai nicht in unnötige Gefahr bringen. Opaka insistiert aber auf eine sofortige Untersuchung, sie möchte unbedingt dabei sein. Die vier verfolgen das Signal zu einem Mond zurück, der von einem Satellitennetzwerk umspannt ist. Bashir stellt gerade noch Lebenszeichen auf dem Mond fest, da nimmt einer der Satelliten Kurs auf das Shuttle und feuert, was die Gruppe zu einer Notlandung auf dem Mond zwingt.</p><p align="justify">Bashir, Sisko und Kira überstehen den Aufprall unbeschadet, die Kai jedoch stirbt an den Verletzungen. Kira hat kaum Zeit, den Tod ihrer religiösen Führerin zu betrauern, da erscheinen einige Humanoide zwischen den Felsen des Mondes. Sisko sieht sich dem Anführer der sogenannten Ennis gegenüber. Dieser erklärt, dass sich die Ennis in einem Krieg mit einem grausamen Feind, den Nol-Ennis befinden. Das Satellitennetzwerk werde nicht von ihnen kontrolliert, weshalb niemand den Mond verlassen könne.</p><p align="justify">Die Nol-Ennis greifen mit einem kurzen, aber effektiven Sturm auf die Höhle der Ennis an, viele Opfer auf beiden Seiten sind zu beklagen. Da erscheint Kai Opaka auf einmal in der Höhle. Bashir stellt fest, dass sich etwas in ihrer Physiologie geändert hat, findet aber keine Erklärung. Diese folgt auf dem Fuße, als die Opfer des Überfalls plötzlich wieder zum Leben erwachen. Etwas auf dem Mond verändert die Verstorbenen und lässt sie wiederauferstehen. Der Anführer der Ennis bestätigt dies, er habe "aufgehört zu zählen", wie oft er getötet wurde. Er erklärt Sisko, wie es zu dieser Situation kam: Die beiden Parteien waren verfeindet und die Regierungen konnten keinen Frieden schaffen, also schickten sie die erbitterten Kämpfer auf den Mond, als Bestrafung für ihre Fehde. Heute wisse niemand mehr, warum die Kämpfe einst begonnen haben. Sisko plädiert darauf, den Krieg zu beenden, indem sich die Anführer der Fraktionen miteinander treffen. Er wäre bereit, beiden Seiten zur Flucht zu verhelfen, sobald es der Föderation gelingt, das Verteidigungsnetz zu durchbrechen.</p> Man einigt sich auf ein Treffen Nahe des Shuttles. Bashir hat den Bordcomputer angeworfen und kann bereits bestätigen, dass die Mikroben auf dem Mond künstlicher Natur sind. Die Gespräche beginnen vielversprechend, doch das Misstrauen auf beiden Seiten ist zu groß, um eine Übereinkunft zu erzielen. Die Nol-Ennis misstrauen Sisko, keiner will den ersten Schritt zum Frieden machen und es kommt zum erneuten Kampf.<p align="justify">Dr. Bashir stellt indes fest, dass der Kontakt zu den Mikroben abhängig macht und diese auf die speziellen Umweltbedingungen des Mondes eingestellt sind. Keiner, der einmal dort gestorben ist, kann weggehen, ohne dass die Mikroben ihre Tätigkeit einstellen und würde somit sofort sterben. Das bedeutet auch für Kai Opaka, ihr Leben dort zu verbringen. Sisko muss dies Opaka jedoch gar nicht mitteilen, sie selber beschließt, zu bleiben, um den Heilungsprozess der Leute auf dem Mond zu beginnen. Sie wurde, so Opaka, von den Propheten hergeleitet, alle Prophezeiungen stimmen damit überein.</p><p align="justify">Bashir sagt, es gäbe einen Weg, den Mechanismus der Mikroben derart zu ändern, dass sie den Wirt nicht mehr Wiederbeleben. Der Anführer der Ennis sagt, dann könne man den Krieg beenden, aus Furcht, zu sterben. Doch Kira entgegnet, die Unvernunft sei größer, als die Furcht. Da der Krieger nur daran denken kann, Bashirs Methode als Waffe zu nutzen, verlassen die drei den Mond und lassen Opaka zurück.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Wir haben es hier mit einer Folge zu tun, die eine sehr interessante Idee zur Grundlage hat und diese geschickt mit einer gelungenen Charakterdarstellung verknüpft. Leider gibt es auch einige Schwächen, besonders was die Konstruiertheit der Folge angeht.</p><p align="justify">Zunächst wie gewohnt das Positive: Das eigentlich klassische Trek-Thema "Crew gerät zwischen die Fronten eines unerbittlichen Krieges" bekommen wir hier in der neuen Variante dargeboten, dass niemand in diesem Krieg sterben kann. Folglich kann die Sinnlosigkeit und doch Unvermeidbarkeit einer derartigen ewigen Fehde gut dargestellt werden. Dieser Stoffbietet Grundlage für eine gute Geschichte, in die Kira sehr gekonnt eingegliedert wird. Hier, auf diesem elenden Mond, wo es nichts als Gewalt und Sinnlosigkeit gibt, muss sie sich ihrer eigenen Gewalt stellen. Muss sich eingestehen, ihr Leben lang Gräultaten unglaublichen Ausmaßes begangen zu haben. Hierfür wird die Figur Kai Opaka genutzt, die ihr als Gewissen, Vertraute, Führerin und in einer gewissen Weise als Freund den Anstoß zum Selbstheilungsprozess geben kann. Kira spult zunächst bekannte Mechanismen des Selbstschutzes ab: "Bei uns war es für eine gute Sache, es war notwenig, ich hoffe, die Götter vergeben mir." An dieser Stelle spricht Opaka einen zentralen Satz aus: "Die Propheten warten darauf, dass du dir selber vergibst." Was für ein wahnsinnig wichtiger Ausspruch und was für eine tolle Betrachtungsweise der Religion. Kai Opaka wird als religiöse Führerin im bestmöglichen Sinn dargestellt. Du brauchst deine Götter nicht, damit sie dir deine Taten vergeben. Du musst dich selbst deinen Taten stellen und es schaffen, dir zu vergeben, dann bist du mit deinen Göttern im reinen. Dies ist eine sehr wichtige Erkenntnis, die man jedem Strenggläubigen auf der Welt vorhalten sollte. Opaka ist auch für Kira da, als diese ihre Schecklichkeit erkennt, sie verstößt sie keineswegs, weil sie weiß, wie verletzt und alleine Kira nun ist.</p><p align="justify">Die ganze bajoranische Thematik ist insgesamt sehr viel interessanter, als der Krieg der Zombies. Bajor liegt in Trümmern, in jeder Hinsicht. Nicht nur der materielle Aufbau muss beginnen, vor allem müssen die Bewohner zu sich finden. Kai Opaka ist eine starke Figur, um dies möglich zu machen. Sie kann die geschundenen Bajoraner aufrichten, ohne vergessen zu machen, dass sie nicht nur Opfer waren. Sie steht für den Wiederaufbau und die Hoffnung, die alle Bajoraner so dringen brauchen. Das macht auch die vielleicht etwas überzogene Reaktion Kiras klarer, als Opaka scheinbar verloren ist. Das kleine bisschen Hoffnung, das da war, scheint zerschlagen. Der ohnehin uneinige provisorische Regierung wird es nur noch schwerer fallen, Ordnung zu schaffen. Kira selber erkennt, wie viel Verdrängungsarbeit sie geleistet hat und ist auf schwerste Weise emotional erschüttert. Erscheint sie zu Beginn der Folge noch überzeichnet und peinlich, ist ihre Szene mit Opaka sehr bewegend und überzeugend.</p><p align="justify">Kai Opaka findet zwar ein eher Ungebührliches Ende auf einem faden Mond, was einen zunächst verärgern mag, dennoch hat es seinen Sinn. Zum einen muss sie weg wegen der wahnsinnig Interessanten Entwicklung, die auf Bajor folgt, das hätte man ja aber noch anders erledigen können. Wichtiger ist vielleicht, dass Kira damit fertig werden muss, weil es scheinbar so sinnlos ist. Opaka sieht das nicht so: Es sind nur wenige auf dem Mond, aber diese brauchen dringend Hilfe, wie sie sie auch leisten kann. Vielleicht braucht Bajor sie auch, aber auch hier zeigt sich die Stärke Opakas, sie tritt für die ein, die noch schwächer sind, als die Bajoraner und zudem wird ein weiterer Satz fundiert: Die Wege der Götter sind unergründlich...</p><p align="justify">Auch Sisko und Bashir, die beiden weiteren Charaktere, mit denen sich die Folge beschäftigt, machen einen (zugegeben kleineren) Schritt vorwärts. Bashir bekommt zum allerersten Mal überhaupt ein Profil jenseits von verunsichert und naiv. So viele Fehler er auch begeht und so unbeholfen er oft wirkt, wenn es um die Medizin geht, weiß er hart durchzugreifen und wichtige, verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Er wird ausfallend gegenüber einem Bewaffneten, als diese nicht gleich den Medizinkoffer herausrückt, ist sich der Gefahr bewusst und geht trotzdem zum Shuttle, um den Wiederauferstehungsprozess zu untersuchen und legt die Priorität auf die Versorgung der Verletzten. Dabei ist er furchtlos und fähig, endlich also auch zu etwas zu gebrauchen.</p><p align="justify">Bei Sisko ist es zunächst eher ernüchternd, weil er uns als großer Föderationsverfechter dargestellt wird, der, bei den Fremden angekommen, geradezu stolz seinen Föderationsrang und die Prinzipien der Föderation herunterbetet und wenig Flexibilität in derartigen Ausnahmesituationen zeigt. Dieses Verhalten ist jedoch sehr wichtig, schaut man auf die Entwicklung von Sisko in der gesamten Serie, aber auch in dieser Folge. Er kommt auf die Station mit der Maßgabe, auf alles die große Föderationsschablone aufzudrücken, muss aber schnell feststellen, dass er damit nicht weit kommt und sich anpassen. In diesen frühen Folgen ist ihm dabei sichtlich unwohl. Als er vorschlägt, alle vom Mond zu schaffen, ist ihm bewusst, dass es ein Bruch der ersten Direktive ist, schließlich ist es eine Bestrafung, auferlegt von gänzlich Fremden. Als Bashir ihm dies vorhält, reagiert er ausfallend, sucht nach einer Rechtfertigung. Wie gut, dass so ein Problem überhaupt angesprochen und dargestellt wird. Archer hätte sofort allen zur Flucht verholfen, schließlich ist es ja ungerecht, was muss man da noch nachdenken. Sisko hat damit Probleme, weiß aber, sie zu verbergen und nach außen Stärke zu zeigen. Auch hier ein Pluspunkt.</p><p align="justify">Die eigentliche Geschichte ist zwar voller netter Ideen, krankt aber leider an der Umsetzung. Mir liegt zwar eher etwas daran, dass gute Geschichten erzählt werden, als dass alles komplett logisch und erklärbar ist, aber wenn man die Rahmenhandlung so sehr konstruieren muss, dass nichts ineinandergeht, leidet eine Folge doch sehr darunter. Da unten leben jeweils eine Handvoll Ennis und Nol-Ennis, die sich schon unzählige Male gegenseitig umgebracht haben. Man fragt sich zunächst doch: Werden die sich nicht irgendwann der Sinnlosigkeit bewusst? Gut, es gab diese "Verhandlungsszene", die wohl dazu diente, zu zeigen, wie festgefahren beide Parteien sind und wie sehr sie sich misstrauen. In jeder normalen Situation verständlich, aber wenn niemand sterben kann? Wo ist da der nutzen eines Angriffs. Wieso Energie darauf verschwenden, sinnlos immer wieder zu sterben? Das war sehr wenig überzeugend, auch wenn man sich darum beühte, es zu erklären. Und wenn man schon in so einer Situation kämpft, dann doch effektiver. Es mag brutal klingen und wäre sicher nicht Thema einer Trek-Folge, aber würde man nicht auf die Idee kommen, den Toten die Köpfe abzutrennen oder einzelne Gliedmaßen? Ich denke nicht, dass die Mikroben es fertigbringen würden, Köpfe wieder anzunähen.</p><p align="justify">Überhaupt die Mikroben: Man kann die Leute nicht vom Planeten bringen, weil die Mikroben darauf ausgelegt sind, nur dort zu funktionieren... ok. Dann kommt Bashir mit einer Möglichkeit, sie auszuschalten, aber nur so, dass sie die Leute nicht wiederbeleben. Es scheint so, als ob man über die Mikroben nur bestimmte Situationen herbeiführen wollte, wenn etwas nicht zusammenpasst, erklärt man es über die Mikroben. Es ist des Weiteren unglaubwürdig, dass dort keine anderen Fremden sind, unlogisch, dass erst gesagt wird, man kämpfe seit Jahren nicht mehr mit Energiewaffen, sie im ersten Kampf aber dann ausschließlich im Einsatz sind. Die größte Ungereimtheit erscheint mir jedoch, weshalb, egal ob tötbar oder nicht, sich nicht eine der Parteien gegen die andere durchsetzen kann? Man könnte sie gefangen nehmen, sie in Schach halten, nach dem Töten immer wieder töten und nicht weglaufen lassen (bzw. eben die Köpfe abtrennen). Bei den Ennis schienen ja sogar zwei Nol-Ennis eingesperrt zu sein. Niemand kann mir erzählen, dass sich so lange ein exaktes Gleichgewicht hält.</p><p align="justify">Was ich damit sagen will: Die ganze Geschichte war so sehr zusammengeschustert. Da hatte jemand eine Menge guter Vorstellungen und Ideen und hat sie einfach nicht zusammenbekommen. Die weitere Kritik geht an die B-Story, wenn man sie überhaupt so nennen kann, in der Dax und O'Brien den Rettungsversuch unternehmen und in ihren Szenen nichts anderes tun, als das unsägliche Technobabble herunterzurattern, mit einigen kleinen Witzchen zwischendurch und sich so der Problemlösung wieder "entgegendenken". Das ist so schwach und in der kurzen Zeit von DS9 schon viel zu oft passiert. Außerdem hat Odo nur eine einminütige Szene, Quark und Jake tauchen gar nicht erst auf und von der Station sieht man nichts.</p><p align="justify">Humor gibt es wenig, höchstens in der Anfangsszene, als Kira aus cardassianischen Stationsakten entdeckt, dass sie für die Dukat bloß ein unwichtiger, ungefährlicher Miniterrorist war.</p><p align="justify">Trotz allem bleiben gute Charakterentwicklungen und viele gute Ideen. Auch, wenn der Hauptplot um den Minikrieg mit vielen Schwächen zu kämpfen hat, ist er nicht ganz schlecht. Spannung will zwar leider nicht aufkommen, aber Opaka als Nebendarstellerin ist interessant, Kira, Sisko und Bashir werden sehr gut vorangetrieben und auch für die Bajor-Problematik bekommt man ein tieferes Verständnis. Von daher gutes Mittelmaß.</p><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="215"><p align="left"><b><font color="#FFFFFF">BENJAMIN                    GILDEMEISTER</font></b></p></td><td bgcolor="#333333" width="197"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="mailto:Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister02.jpg" width="160" height="180"></font></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify"><font color="#FFFFFF">Eine zu konstuierte Haupthandlung wird durch gute Charakterentwicklung aufgewogen. Eine durchschnittliche Episode.</font></p><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Einige Schwächen, guter Kurs«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen3.gif" width="160" height="160"></font></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#FFFFFF">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Charaktere</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Kontinuität</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div><p> </p></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">5715</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x12 - Der Steinwandler</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x12-der-steinwandler-r5027/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>VORTEX        / Der Steinwandler</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">12        - 1x12</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">03.04.1994</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">18.04.1993</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Buch</b></font></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Sam Rolfe</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Winrich Kolbe</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Max Grodenchik als Rom<br>        Cliff DeYoung als Croden<br>        Randy Oglesby als Ah-Kel/Ro-Kel<br>        Gordon Clapp als Hadran<br>        Kathleen Garrett als Vulcan Captain<br>        Leslie Engelberg als Yareth</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2">        <p align="center"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Eure Meinung        zu DS9</a>   <font color="#FFFFFF">-&gt;</font>  <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php"> Alle Episodenkritiken</a></b></p>      </td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Odo bezichtigt Quark einmal mehr, dubiose Geschäfte jenseits der Legalität zu führen, diesmal mit den Miradorn, einem aggressiven Volk, von denen sich einige kürzlich zur Station verirrt haben. Außerdem befragt er ihn zu einem schweigsamen Gast aus dem Gamma-Quadranten, der von einigen Klingonen aufgegabelt worden ist und Sisko gegenüber sehr reserviert war. Quark streitet alles ab und relativiert die Bedeutung des Fremden.</p><p align="justify">Kurz darauf trifft sich Quark selbstverständlich doch mit zwei Miradorn, die ein Schmuckstück zu verkaufen haben. Als Quark den Handel wegen Zweifel an der legalen Herkunft für nichtig erklärt, betritt der Fremde bewaffnet den Raum, kann jedoch von den Miradorn übertölpelt werden. Odo, der die ganze Zeit als 5. Glas anwesend war, greift ein, kann jedoch nicht verhindern, dass der Fremde einen der Miradorn tötet.</p><p align="justify">Der überlebende Miradorn, ein Zwillingsbruder des Toten erklärt Sisko, auf ihrer Heimatwelt seien Zwillingsbrüder wie eine funktionierende Einheit und beim Verlassen schwört er tödliche Rache an dem Fremden. Odo beschuldigt Quark, den Überfall inszeniert zu haben, um kostenlos in den Besitz des Gegenstandes zu kommen. Als Gegenleistung sollte er dem Fremden sicheres Geleit zum Wurmloch gewähren.</p><p align="justify">Beim Verhör von Croden, so heißt der Fremde, erfährt Odo, dass es dort, wo Croden herkommt, noch weitere Formwandler gibt. Zwar zweifelt Odo an dem, was Croden sagt, jedoch ist sein Interesse merklich geweckt. Croden setzt nach und erzählt Odo Dinge über die Formwandler. Einst haben sie auf seiner Heimatwelt gelebt, jedoch wurden sie verfolgt und verjagt. Viele Eigenschaften, die Formwandlern laut Croden zu Grunde liegen scheint er in Odo wieder zu erkennen. Schließlich überreicht er Odo einen Anhänger, der beim Öffnen die Form verändert. Er habe dies aus der Formwandlerkolonie, die er besucht hat. Odo will wissen, wo diese Kolonie ist, doch Croden versichert ihm, dass sie in einem Asteroidenfeld liegt, das nicht verzeichnet ist und zu dem nur er Odo führen kann. Dr. Bashir stellt fest, dass der Stein tatsächlich eine Art entfernter Verwandter von Odo ist.</p><p align="justify">Dax und Sisko erreichen unterdessen die Heimatwelt von Croden, wo ihnen mitgeteilt wird, dass man die sofortige Auslieferung Crodens verlangt, kein Interesse an Kontakten zu Völkern aus dem Alpha-Quadranten hat und keine Kompromisse toleriert. Sisko muss dies hinnehmen und kehrt zu DS9 zurück, wo er Odo damit betraut, Croden trotz der Gefahr der Miradorn zu seiner Heimatwelt zu bringen. Mithilfe eines rigelianischen Frachters als Sensorenschutz gelangt das Shuttle mit Odo und seinem Gefangenen in den Gamma-Quadranten. Dabei erzählt Croden Odo seine Geschichte: Auf seiner Welt wird man damit bestraft, dass die Familie getötet wird. Eines Nachts drangen zwei Sicherheitsleute in sein Haus ein, obwohl er nichts getan hatte und brachten als Strafe für ein unbekanntes Verbrechen seine beiden Frauen um. Er durchtrennte ihre Kehlen und muss sich nun dafür verantworten. Odo will nichts von diesen Geschichten hören und auch nicht durch den Wirbel fliegen, in dem das Asteroidenfeld liegt, trotz seiner starken Neugier.</p><p align="justify">Auf der Station greift Arkel, der Miradorn Quark an, um herauszufinden, wo Croden steckt. Aus Selbstschutz findet Quark durch Zugriff auf die Sicherheitsdateien heraus, wo sie hingeflogen sind, woraufhin Arkel sofort die Verfolgung aufnimmt, weshalb Croden Odo schließlich doch in den Wirbel treibt, wo sie auf besagtem Asteroiden notlanden. Auf der Oberfläche hat es Croden plötzlich furchtbar eilig, was Odo stutzig macht. Er stellt ihn zur Rede und findet heraus, dass alles eine Lüge war. Der Anhänger von einem Händler, die Formwandler bloß alte Geschichten seiner Heimat. Croden sagt, der sich wandelnde Stein werde als Schlüssel benutzt. Als Schüssel zu seinem einzigen Lebensinhalt. Die Stasiskammer seiner Tochter, die einzige Angehörige, die er retten konnte. Er bittet Odo, sich um sie zu kümmern und will sich selber für seine Verbrechen verantworten.</p><p align="justify">Bei der Flucht vom Asteroidenfeld, das nunmehr unter Beschuss durch Akrel steht, wird Odo von einem Fels getroffen, jedoch von Croden gerettet. Als er zu sich kommt, werden sie noch immer angegriffen, aber Odo entwickelt einen Plan, indem er das flüchtige Gas des Feldes nutzt, um das Miradornschiff außer Gefecht zu setzen.</p><p align="justify">Ein Schiff der Vulkanier erkundigt sich nach dem Wohlergehen der Insassen des Shuttles und erklärt sich auf Odos Bitte hin bereit, Croden und seine Tochter mit nach Vulkan zu nehmen. Odo versichtert Croden, er würde für ihn Lügen und behaupten, er sei auf dem Asteroiden ums Leben gekommen. Nachdem Croden Odo den Stein überreicht hat, verlassen ihn die beiden dankbar Odo und überlassen ihn der kleinen Hoffnung auf das Entdecken seiner Herkunft, seiner Heimat.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Dies war eine richtig feine DS9-Folge, aber auch eine richtig feine Star Trek-Folge. Zunächst ist mir aufgefallen, wie unglaublich außerirdisch und fremd diese Folge war. Alle Menschen, die in der Serie mitspielen, hatten nur relativ bedeutungslose Nebenrollen und die menschenähnlichsten (Dax, Kira) ebenfalls. Zudem erleben wir auch Deep Space Nine tatsächlich als Umschlagsplatz für alle möglichen Völker. Früher hat man eine bis zwei Aliens pro Folge gesehen, hier bekommen wir es in einer Folge am Rande mit Vulkanieren und Klingonen zu tun und finden uns mitten in einer Episode wieder, die von Formwandlern, Ferengi, fremden Leuten aus dem Gamma-Quadranten und den auch ziemlich außerirdischen Miradorn bestritten wird. Auch in der Schlussszene spielt die Föderation gar keine Rolle. Odo trifft eine Vereinbarung mit den Vulkaniern, von der die Föderation überhaupt nichts weiß. Ein Lob für den Mut, wenig Vertrautes zu zeigen und sogar Sisko, der ja nun die Hauptrolle hat, mal für eine Episode stark in den Hintergrund zu drängen.</p><p align="justify">Zentral beleuchtet die Folge natürlich Odo. Zuvor hatte Odo immer schon viel zu tun, er hatte tolle Momente und hat mit seiner Art für großartige Dynamik, Zynismus und Fremdartigkeit gesorgt. Jetzt haben die Autoren sich der Aufgabe angenommen, Odo als fühlendes Wesen mit seinen eigenen Schwächen darzustellen und damit einen ganz großen Wurf gelandet. Einen Charakter, wie Odo es in den letzten 10 Folgen war, kann man ohne Weiteres eine Serie lang durchziehen, aber diese Art der Vertiefung ist es, weshalb ich Star Trek gucke. Odo wird nach wie vor als Hardliner dargestellt, hier aber als Hardliner mit Herz (Gott, das klingt wie eine RTL-Serie).</p><p align="justify">Man muss diese Folge auch in Hinblick auf die Zukunft von Odo betrachten, weil es so gut gemacht ist, wie er hier flüchtige Anzeichen seines späteren Verhaltens zeigt und dies über die Folge hinweg stetig weiterentwickelt wird. Von seiner ersten Reaktion auf die Erwähnung anderer Wandler, über seine Aufgebrachtheit, als er versucht, etwas von Quark zu erfahren, bis hin zur Schlussszene, in der er zum ersten Mal dieses unendlich liebevolle Lächeln zeigt, das so sehr die andere Seite von Odo zeigt. Im Gegensatz zum abgeklärten, zynischen Gerechtigkeitskämpfer zeigt er sich hier wie ein naives Kind, das zum ersten Mal die Wunder der Welt entdeckt. Auf diesem Grat wandelt Odo perfekt, so dass er einem wirklich wahnsinnig sympathisch wird. Er ist ein durch und durch aufrechter, ehrlicher, aber auch liebevoller und witziger... Formwandler. Seine aufrichtige Sorge um das Mädchen, die er mit einer kindgerechten Betonung paart, als er fragt, ob bei ihr alles okay sei, sein Blick, als er entdeckt, dass Croden alles nur aus Liebe zu seiner Tochter getan hat und so vieles mehr. Auch das Thema der Isolation wird angesprochen, ein sehr klassisches Star Trek Thema, das gerne immer wieder genutzt wurde. Croden kitzelt aus Odo die Unzufriedenheit mit sich und seiner Situation heraus. Außerdem bringt er ihn dazu, über seinen engen Schatten zu springen, und an angemessener Stelle eine Lüge zu platzieren, sowie Humor jenseits des Zynismus zu zeigen.</p><p align="justify">Das Volk Odos wird famos eingeführt. Zunächst sind es nur Märchen, die man sich auf einem Planeten des Gamma-Quadranten erzählt. Märchen über Formwandler, die verfolgt und verjagt werden, dementsprechend misstrauisch gegenüber solchen sind, die ihre Form nicht ändern können, aber auf jeden Fall ein stolzes Volk voller Gerechtigkeitsgefühl sind. Ob die Autoren das Dominion hier schon geplant haben, weiß man nicht. Auf alle Fälle haben sie eine Tür zu einem so interessanten Aspekt des ST-Universums geöffnet, dass es später ein Leichtes war, auf dieser Basis weitere, gute Geschichten zu erzählen. Odos (genetischer) Drang, zu seinem Volk zurückzukehren wird auch in einigen Szenen deutlich, zum Teil wird davon sogar sein Blick fürs Wesentliche getrübt und ein Konflikt zwischen ihm und seiner Heimat ist nach dieser Folge sowieso vorprogrammiert.</p><p align="justify">Neben Odo ist auch Croden eine sehr interessante Gestalt. Am Anfang ist es total merkwürdig, wie Unbekümmert er sich verhält und im Nachhinein kann es einem wirklich leid tun, dass er an Quark geraten ist, der ihn schamlos für seine Zwecke missbraucht hat und seine Vaterliebe (auch wenn er von der nichts wusste) so ausnutzt. Er hat absolut nichts mehr zu verlieren, ist nach dem gruseligen Mord an seinen Ehefrauen nur nicht völlig zerbrochen, weil er noch seine Tochter hatte und ist jetzt bereit, alles sofort zu tun, wenn er sie dafür retten kann. Außerdem ist er offenbar ein mit Menschenkenntnis und der Gabe der cleveren Täuschung ausgestatteter Vertreter seines Volkes. Odo gibt zwar nicht wirklich nach und das bisschen Vertrauen, dass er in den Wahrheitsgehalt von Crodens Geschichten steckt, entstammt seinem vernebelten Geist, aber Croden spürt genau, dass Odo derjenige ist, den er für seine Sache gewinnen kann. Dass Odo ihm sofort alles vergibt, als er sieht, wie er seine Tochter umarmt, spricht sehr für ihn und dafür, dass er auch zugeben kann, sich geirrt zu haben. Auch für den Zuschauer ist es rührend, zu sehen, dass Croden all das nur für seine Tochter tat. Damit sind alle anderen Argumente vom Tisch gefegt. Hier wäre vielleicht fraglich, ob der Zweck die Mittel heiligt und wie Star Trek so etwas sagen kann, aber die Tochtergeschichte ist wirklich nicht für die Tränendrüse aufgesetzt, sondern wirkt  absolut echt. Croden ist eigentlich ein gescheiterter Mann, der an einem Unrecht zu Grunde gegangen ist. Weil er auf so einen feinen Kerl wie Odo trifft, erhält er ein neues Leben, mit dem er nie gerechnet hätte.</p><p align="justify">Doch wo so viel Güte ist, ist auch Böses. Und damit auch Kritik. Der „Bösewicht“ ist ein rachefanatischer, eindimensionaler Kerl, der unorigineller nicht sein könnte. Die Geschichte mit dem Zwillingsbruder und „wie eine zweite Hälfte“ ist auch wenig überzeugend. Das einzig Interessante dabei ist, dass Croden, der so einen schrecklichen Verlust erlitten hat, nun auch so einen Verlust bei einem anderen verursacht, jedoch wird das in der Folge nicht gleichwertig dargestellt, was ich etwas schwach finde. Die Miradorn(?) sind von Anfang an bösartig, aggressiv und auch nicht zu bemitleiden, wohingegen Croden der freundliche Familiendaddy ist, dem alle übel mitgespielt haben. Eine weitere Kritik geht in Richtung einer fehlenden B-Story, die wirklich gut Platz gehabt hätte, denn das Einzige, was am Hauptplot nicht zu gefallen wusste, war die Streckung der Geschichte. Man hätte viele Szenen, die sich in ähnlicher Form wiederholten (Gespräch zwischen Odo und Croden in der Zelle) zusammen schneiden und kürzen können, stattdessen hatte man oft das Gefühl von Wiederholungen und Längen. Eine B-Story, die uns die anderen Charaktere wieder etwas näher gebracht hätte, wäre sehr fein gewesen. Bashir wirkt zwar von Folge zu Folge weniger peinlich und wird mittlerweile auch recht gut gespielt, aber dafür kriegt er einfach kaum noch etwas zu spielen. Auch Dax und Kira verschwinden immer weiter und O’Brien hat gerade drei Folgen ausgesetzt und jetzt schon wieder zwei Folgen lang nur eine periphere Rolle gespielt.</p><p align="justify">Loben möchte ich die teilweise sehr schicken Nebel, durch die sich die Schiffe bewegen. Sie geben einem eher das Bild eines bedrohlichen Weltraumes als die ewig gleiche glasklare schwarze Suppe.</p><p align="justify">Achja, eine Bemerkung zum deutschen Episodentitel „Der Steinwandler“: Es mag zwar sein, dass Crodens Schlüssel wirklich als „Steinwandler“ bezeichnet wird, jedoch wird dies nicht einmal in der Episode erwähnt, was auch noch nicht schlimm wäre. Cohen sagt jedoch einmal zu Odo: „Wie finden sie den Stein, Wandler?“, weil er ihn immer mit „Wandler“ anspricht. Ich vermute mal bösartig, dass es ein Missverständnis gab und man „Wie finden sie den Steinwandler?“ hörte und die Episode nach dem Artefakt benannte. Lustig.</p><p align="justify">Erwähnenswerte Kleinigkeiten diese Woche: </p><ul>  <li>    <p align="justify">Quark schmeißt Odo aus seiner Bar, weil er nichts trinkt und andere Gäste    vergrault.</p></li>  <li>    <p align="justify">Morn ist Zeuge und belastet Quark. Quark entgegnet ihm, er solle seine „große Klappe“ halten. Die erste Anspielung darauf, dass er eigentlich eine „Plappertasche“ ist.</p></li>  <li>    <p align="justify">Rom tritt schon wieder auf, spielt keine große Rolle, ist aber immerhin präsent.</p></li>  <li>    <p align="justify">Quark zu Rom: „Wenn du solche Theorien verbreitest, könnte es passieren, dass ich eines Morgens tot aufwache!“</p></li>  <li>    <p align="justify">Quark: „Das Übliche?“ Odo: „Nichts!“ Quark: „Genau!“</p></li>  <li>    <p align="justify">Odo ist „schwerer, als er aussieht“.<br>  </p></li></ul><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="215"><p align="left"><b><font color="#FFFFFF">BENJAMIN                    GILDEMEISTER</font></b></p></td><td bgcolor="#333333" width="197"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="mailto:Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister01.jpg" width="160" height="180"></font></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify"><font color="#FFFFFF">Eine sehr gelungene Odo-Folge, die Lust auf viel mehr macht und dennoch einige Schwächen beinhaltet.</font></p><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Heimat, was ist das? Ich werds wissen!«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" width="160" height="160"></font></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#FFFFFF">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Charaktere</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Kontinuität</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div><p> </p><p align="center"><b><font size="3"><a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=4843">-&gt; Eure Meinung zu "DerSteinwandler"</a></font></b></p></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">5027</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x11 - Die Nachfolge</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x11-die-nachfolge-r4997/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>THE        NAGUS / Die Nachfolge</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">11        - 1x11</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">27.03.1994</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">21.03.1993</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Teleplay</b></font></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF"><font>Ira Steven Behr</font></font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Story</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">David Livingston</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">David Livingston</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Max Grodenchik als Rom<br>        <font>Aron Eisenberg</font> als Nog<br>        Wallace Shawn als Zek<br>        Tiny Ron als Maihar'du<br>        Lee Arenberg als Gral<br>        Lou Wagner als Krax<br>        Barry Gordon als Nava</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2">        <p align="center"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Eure Meinung        zu DS9</a>   <font color="#FFFFFF">-&gt;</font>  <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php"> Alle Episodenkritiken</a></b></p>      </td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Ein vermummter Ferengi, der die Station unbemerkt betritt, gibt sich Quark als der große Nagus zu erkennen – das Oberhaupt der Ferengi. Quark ist wenig erfreut darüber, weil er befürchtet, der große Nagus Zek sei gekommen, um ihm seine Bar für einen Spottpreis abzukaufen. Nachdem Zek die Vorzüge von Quarks Holosuiten genossen hat, eröffnet er Quark beim Abendessen, dass der wahre Grund für sein Kommen eine Konferenz der höchsten Ferengi-Handelsvertreter ist, die in Quarks Bar stattfinden soll und den Zweck hat, Planungen über die Erschließung des Gamma-Quadranten durchzuführen.</p><p align="justify">Nach und nach treffen die Schiffe unter dem argwöhnischen Blick von Odo, Kira und Sisko ein und die Konferenz beginnt. Der Nagus berichtet den Anwesenden, dass die Ferengi zwar noch immer große Geschäftsleute seien, ihnen jedoch ein schlechter Ruf im ganzen Alpha-Quadranten vorauseilt, der zur Folge hat, dass keiner mehr den Ferengi traut. Aus diesem Grund müsse man in den Gamma-Quadranten vorstoßen, wo niemand je den Namen „Ferengi“ gehört hat und unzählige Welten darauf warten, betrogen zu werden. Die Anwesenden sind begeistert, bis es zu der Frage kommt, wer diesen Vorstoß leiten soll. Zek selber hält sich zur großen Verwunderung aller für zu alt dafür und ernennt Quark zum großen Nagus. Die Handelsvertreter verlassen schockiert, fluchend und enttäuscht den Raum, jeder hatte sich selber Chancen auf den Posten ausgerechnet.</p><p align="justify">Quark selber fühlt sich geschmeichelt und stolziert gebieterisch mit Stock und Umhang auf der Station umher. Als er jedoch erfährt, dass ihm so ziemlich jeder Ferengi auf der Station nach dem Leben trachtet, wendet er sich wimmernd an Zek, der ihm einige Tipps gibt, jedoch im Anschluss stirbt. Kurzerhand ernennt Quark Rom zum Leibwächter, weil er niemandem mehr trauen kann, dieser wollte jedoch eigentlich Quarks Bar übernehmen, was von Quark mit starkem Gelächter abgewiesen wird.</p><p align="justify">Odo ist skeptisch und will Zeks Tod untersuchen, muss jedoch feststellen, dass dieser bereits Vakuumgetrocknet in Scheiben versteigert wird, ein Ferengibrauch. Bei Zeks Trauerfeier entgeht Quark haarscharf einem Attentat, weil er sich nach einer Münze bückt, was Sisko und Odo abermals auf den Plan ruft. Quark lehnt jede Hilfe ab, aber immerhin ergibt sich, dass Zeks Diener nicht auf der Feier anwesend war, was für einen Diener seines Volkes sehr ungewöhnlich ist, sind diese doch bis in den Tod hinein und weiter ihm Herren treu ergeben. Außerdem erwähnt Quark, dass es für Krax, den Sohn Zeks, am profitabelsten wäre, stöße Quark etwas zu.</p><p align="justify">Quark schüchtert sämtliche Ferengi, die einen Vorstoß in den Gamma-Quadranten wagen wollen ein und schafft es, profitable Geschäfte durchzuboxen, wobei er sich immer wohler in seiner neuen Rolle fühlt. Kurz vor seiner ersten geplanten Reise in den Gamma-Quadranten stellt sich heraus, dass Rom und Krax hinter den Attentaten stecken. Krax würde im Todesfall der große Nagus werden und Rom könnte endlich die Bar übernehmen.</p><p align="justify">Kurz bevor Quark, Rom und Krax aufbrechen wollen, fragt Rom ihn noch einmal, ob er nicht die Bar haben könnte, was von Quark nochmals höhnisch abgeschmettert wird. Odo beobachtet Zeks Diener und verfolgt diesen, während Quark von Rom und Krax in die leere Luftschleuse gesperrt wird, wo er zunächst herrisch seine Freilassung befiehlt, dann um Gande winselt, bis schließlich Odo in letzter Sekunde zusammen mit Zeks Diener und Zek, der offenbar doch nicht gestorben ist, eintrifft. Zeks Tod war fingiert, um zu überprüfen, ob sein Sohn ein würdiger Nachfolger wäre. Dieser hat jedoch versagt, weil er die Macht mit einem Mal an sich reißen wollte und sie nicht langsam ergattert hat, indem er z.B. die Bar übernommen hätte und die Geschehnisse im Gamma-Quadranten beobachtet und beeinflusst hätte. Enttäuscht über die Unfähigkeit seines Sohnes übernimmt Zek wieder das Zepter und zieht davon. Quark gratuliert Rom zu einem gelungenen Verrat und gibt ihm einen Drink aus.</p><p align="justify">Die B-Story handelt von Jake und Nog, die sich über die Wünsche ihre Eltern hinwegsetzen und mehrere Hürden nehmen müssen, um schließlich doch Freunde zu bleiben. Sisko, der einen Streit zwischen den beiden nutzen will, um endgültig einen Keil zwischen sie zu treiben, erfährt am Ende, dass diese Freundschaft vielleicht doch nicht so einen schlechten Einfluss auf Jake hat. Jake bringt Nog heimlich gegen den Wunsch von Rom in einem Frachtraum das Lesen bei.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Nun also die erste echte Ferengi-Folge. Nicht nur die Ferengi werden eingeführt, auch die Hauptferengicharaktere Quark, Nog und Rom bekommen endlich gebührende Tiefe und stehen nicht mehr nur als Statisten herum.</p><p align="justify">Ferengi-Folgen wie diese sind stets primär Humorfolgen. Das ganze Konzept des Volkes birgt einfach ein unglaubliches Humorpotential und vom ersten Augenblick an nutzen die Autoren dies, um ein Volk der ganz anderen Sorte zu präsentieren. Habgier, Verrat, Jämmerlichkeit und Verschlagenheit sind primäre Charakterzüge der Ferengi und dennoch scheinen sie in einer funktionierenden Gesellschaft zu leben und auch keineswegs Bösewichter zu sein. Quark beweist in dieser Episode unglaublich viel Schläue, Anpassungsfähigkeit und Gerissenheit. Er ist umsichtig, weiß, wie er mit wem umzugehen hat und gibt in der Tat einen prima Nagus ab.</p><p align="justify">Sowohl das Drehbuch als auch die schauspielerische Leistung zeichnet ein sehr dreidimensionales Bild von Quark. Den Statuten der Ferengi treu, aber nicht blind ergeben, schafft er es immer, sich gegen alle rhetorisch zu behaupten. Trotz seiner selbstsicheren Arroganz ist er, wie jeder Ferengi, erbärmlich sobald er bedroht wird. Nichts ist ihm zu schade, um einen Vorteil zu erlangen, Stolz ist dem absolut untergeordnet.</p><p align="justify">Das ganze Szenario dieser Folge wird klasse eingeführt. Clever wird die Gelegenheit ergriffen, dass man Ferengi auf der Station, sowie das Setting mit der Nähe zum Gamma-Quadranten hat. Bislang kamen nur unbedeutende, vereinzelte Besucher zufällig auf die Station, aber ist es nicht gerade einleuchtend, dass alle großen Kräfte des Alpha-Quadranten Interesse an diesem neu erschließbaren Gebiet zeigen? Das nun gerade die profitgierigen Ferengi die ersten sind, ist zwar irgendwie skurril, aber es leuchtet auf der Stelle ein. Dies gibt die nötige Ernsthaftigkeit für der Ferengi ganz allgemein. Es ist schwierig, ein Volk einzuführen, dessen Protagonisten bislang vornehmlich bizarre Einzelerscheinungen waren. Hier ist dies sehr überzeugend gelungen.</p><p align="justify">Einiges ist jedoch auch fragwürdig. Kann Quark sich wirklich dermaßen respektlos gegenüber dem Nagus und vor allem gegenüber seinem Sohn verhalten und auch, wenn Zek am Ende deutlich macht, dass es nicht der Weg der Ferengi ist, die Macht mit einem simplen Attentat an sich zu reißen, scheinen ja nicht alle Ferengi diese Ansicht zu teilen. Wie also kann sich jemand wie Zek, der nur von seinem grotesken Diener begleitet wird, so lange schützen? Die Ferengi sind nämlich nicht bloß oft zu feige, sondern haben auch einen gewissen Respekt vor ihrem Oberhaupt und wir er dorthin gelangt ist. Dass ein Wurm wie Rom und Krax sofort bereit sind, Quark in die Galaxie herauszupumpen, obwohl sie doch mit Sicherheit von Odo überführt würden, ist wenig glaubhaft.</p><p align="justify">Weiterhin positiv an dieser Episode ist, dass sie im Allgemein unverkrampfter und lockerer daherkommt, als die vorigen, was nicht nur am reichlich ausgestreuten Humor liegt. Die Dialoge und Verknüpfungen der Handlungen gehen leichter von der Hand, sind weniger aufgesetzt und kein Stück peinlich. Kira, Dax und Bashir haben alle nur Miniauftritte, sind in diesen jedoch sehr viel gefestigter, als zuvor. Dax spricht mit Sisko über Jake und kann ihm einen Ratschlag als dreifache Mutter und zweifacher Vater geben. Sisko solle durchgreifen und Jake zum Abendessen nach Hause zerren. Nachdem Sisko das Quartier verlassen hat, macht sie sich voller Freude über den Aubergineneintopf her. Diese 3 Minuten geben Dax mehr, als fast alle bisherigen Folgen. O’Brien darf sich als Aushilfslehrer und ebenfalls als Ratgeber für schwer erziehbare Kinder gegenüber Sisko versuchen und muss dabei lernen, dass es keine einfachen Lösungen für einen 14-jährigen gibt und die in den letzten Folgen aufgebaute Spannung zwischen Jake und seinem Vater findet ihren Höhepunkt und führt schließlich zu einem Happyend. Die B-Story ist zwar nicht so gelungen, wie der Hauptplot, bedient sie sich doch teilweise leicht durchschaubarer Klischees, aber dennoch ist es eine schöne Geschichte über Völkerverständigung, Vater-Sohn-Beziehungen und Freundschaft. Die misstrauische Elternsgeneration kann von den Kindern lernen. Die Szene am Ende, in der Sisko die beiden beim Lesenlernen „erwischt“, ist großartig. Auch die Spannungen, die sich zwischen Nog und Jake aufbauen, sind gut gemacht. Jake muss für Nog lügen, Nog wendet sich von Jake ab, weil er selber darüber frustriert ist, dass sein Vater nicht einsieht, dass er zur Schule geht, aber Jake glaubt die ganze Zeit an eine mögliche Freundschaft. Hilfe findet er nicht bei seinem Vater, nur er und Nog können selber zu sich finden. Auch Rom ist nicht mehr nur der blöde Sepp, der herumsteht. Er hat sogar eine etwas düstere Seit im Umgnag mit Nog, als er die aufgebrummte Arbeit unter einem Vorwand auf Nog abwälzt. Er ist mitunter gerissener, als man es vermutet, auch wenn dies hier nur sehr leicht angedeutet wird. Ansonsten ist er seinem Bruder noch hoffnungslos unterlegen, weshalb Quark ständig in der Lage ist, ihn beleidigen zu können, selbst, nachdem er in der Luftschleuse seinen Rom angewinselt hat. Quark ist ihm immer eine Nummer voraus und Rom ist viel zu demütig, um sich gegen ihn auflehnen zu können. Dennoch ist Rom auch gutmütig, was sich zeigt, als er freiwillig eine Geldbörse zurückgibt. Die Frau habe ihn mit ihrer Schönheit übermannt, ist eine schwache Ausrede. Rom hat definitiv Potential, weil er nicht ganz festlegbar ist und sehr vielschichtig zu sein scheint.</p><p align="justify">Nicht nur interessante Details über die Ferengi können wir erfahren (Tote werden Vakuumverpackt verkauft), sondern auch Schmunzeln können wir an vielerlei Stellen, z.B. bei der Erwähnung der bajoranischen Feuerhöhlen, die Sisko mit Jake besichtigen will und die noch eine nicht unwichtige Rolle in Siskos Leben spielen sollen. Nogs Ausrede für O’Brien, Vulkanier haben seinen Schulaufsatz über Ethik gestohlen, weil sie nicht wissen, was Ethik sei, ist sehr amüsant. Wann kriegt man in Star Trek schon die Gelegenheit, das Alltagsthema der nicht gemachten Hausaufgaben zu thematisieren. Quarks Mimik in der Münzenszene ist ein Lacher für sich; Rom und Krax versuchen, das Leben eines Dabo-Mädchens zu retten, das Quark mit auf die „Reise in den Gamma-Quadranten“ nehmen will; Quarks Schoßtier als Nagus sieht aus, wie ein Trichter-Roboter; Zeks Tod ist so absurd, er nickt mitten im Satz ein, dass er sogar glaubhaft ist. Man geht wirklich nicht davon aus, dass der Tod nur eine Finte ist. Zek zeigt sich ohnehin als sehr gerissener Ferengi, der zu Recht den Titel des Nagus trägt.</p><p align="justify">Merkwürdig finde ich, dass Quark einfach so zum Nagus ernannt wird, Zepter und Umhang bekommt und weiter nichts zu tun hat. Keine Kontakte nach Ferenginar, keine zu anderen Spezies, keine Mitteilungen und überhaupt gar nichts, das das Amt mit sich bringt. Sollte man nicht meinen, dass ein Oberhaupt mehr zu tun hat!? Überhaupt finde ich es schade, dass man zwar so viel über die Ferengi erfährt, aber so gut wie nichts über die Rolle des Nagus, obwohl es doch zentral um diese Figur geht.</p><p align="justify">Schließlich noch wird der Wert von Quarks Bar bewusst gemacht, schließlich sagt Zek, dort würde die eigentlich Macht über den Gamma-Quadranten stecken und immer wieder lobt er Quark für sein gutes Händchen in diesen Dingen. Wir haben es also nicht mit irgendeinem Ferengi zu tun, der sich mehr schlecht als recht an der Bar verdingt, sondern mit einem, der sogar die Aufmerksamkeit des Oberhauptes der Ferengi auf sich zieht und der gewiss noch häufiger einen Besuch von Zek bekommen wird. Und wer hat Quark dazu überredet, zu bleiben? Unser Freund Sisko. Das gute Händchen scheint also auch auf die eine oder andere Hilfe angewiesen zu sein. Auch hier haben sich die Autoren wieder einfallsreich zugearbeitet, auf dass ihnen ja nicht der Stoff für gute Geschichten ausgehe.</p><p align="justify">Den letzten Absatz widme ich ganz und gar Morn. Bislang saß er nur herum und war schon toll, aber in dieser Folge wurde mir ganz warm ums Herz. Erst erzählt ihm Quark einen Witz, den er erst mit Erklärung versteht, was schon einem Mornfreund das Herz höher schlagen lässt und dann die Szene an der Bartür. Die Konferenz beginnt und ein wirklich großer Schatten steht im Türrahmen. Krax ist entrüstet, dass jemand anderes Anwesend ist und Quark rennt aufgebracht zu... Morn! ...und schmeißt ihn rüde aus der Bar. Morn gestikuliert, muss sich jedoch schließlich mit der geschlossenen Tür abfinden. Ich liebe Morn!!!</p><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="215"><p align="left"><b><font color="#FFFFFF">BENJAMIN                    GILDEMEISTER</font></b></p></td><td bgcolor="#333333" width="197"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="mailto:Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister01.jpg" width="160" height="180"></font></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify"><font color="#FFFFFF">Eine gelungene Einführung der Ferengi mit viel Witz und Charme und eine netten B-Story, die für die nötige Tiefe sorgt.</font></p><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Morn ist der Beste«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" width="160" height="160"></font></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#FFFFFF">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Charaktere</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Kontinuität</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div><p> </p><p align="center"><b><font size="3"><a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=4832">-&gt; Eure Meinung zu "Die Nachfolge"</a></font></b></p></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">4997</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x10 - Chula - das Spiel</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x10-chula-das-spiel-r4926/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>MOVE        ALONG HOME / Chula - das Spiel</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">10        - 1x10</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">20.03.1994</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">14.03.1993</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Teleplay</b></font></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Frederick Rappaport, Lisa Rich, Jeanne Carrigan-Fauci</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Story</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF"><font>Michael Piller</font></font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">David Carson</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Joel Brooks als Falow <br>        James Lashly als Lieutenant George Primmin <br>        Clara Bryant als Chandra</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2">        <p align="center"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Eure Meinung        zu DS9</a>   <font color="#FFFFFF">-&gt;</font>  <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php"> Alle Episodenkritiken</a></b></p>      </td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Die Führungsoffiziere von DS9 bereiten sich auf den Erstkontakt mit den Wadi, einer Spezies aus dem Gamma-Quadranten vor. Sisko achtet darauf, dass die Formalitäten gewahrt werden, überraschenderweise haben die Fremden jedoch bloß Interesse für die Spiele im Quark’s und möchten unverzüglich dorthin gebracht werden, da sie ein Volk von leidenschaftlichen Spielern sind.</p><p align="justify">Quark hat sofort starkes Interesse an den Wadi und versucht, sich mit ihnen gut zu stellen, da er sich gewinnbringende Kontakte zum Gamma-Quadranten erhofft und schiebt damit Sisko beiseite, der noch immer am Erstkontakt interessiert ist. Als es Sisko jedoch zu langweilig wird, da die Wadi nur Augen für Dabo haben, verabschiedet er sich in sein Quartier.</p><p align="justify">Am Dabotisch gewinnen die Fremden unentwegt, was Quark dazu veranlasst, zu betrügen. Schnell fliegt sein falsches Spiel auf und der Anführer der Wadi – Falow -  fordert ihn dazu auf, ein „ehrliches Spiel“ mit ihm zu spielen.</p><p align="justify">Kurz darauf erwacht Sisko in einer unbekannten Umgebung, in einem symmetrischen, farbenfrohen Raum mit mehreren Türen (Der mich irgendwie an „Cube“ erinnert). Nach kurzer Zeit trifft er erst auf Falow, der ihm sagt, er müsse zum Ziel gehen („Move along home!“), danach verschwindet er wieder. Sisko vernimmt einen Schrei und entdeckt Bashir, Dax und Kira, die genauso ungehalten und verwirrt sind. Bashir vermutet einen Laborrattenversuch, Kira ist wütend und Sisko schlägt vor, sich aufzutrennen und nach einem Ausweg zu suchen.</p><p align="justify">Auf der Station sucht Jake Odo auf, um ihm mitzuteilen, dass Sisko nicht mehr an Bord ist. Odo leitet zusammen mit Lt. Primmin eine Untersuchung ein.</p><p align="justify">Die vier Führungsoffiziere müssen nun eine Reihe von Rätseln lösen, die ihnen gestellt werden, sie müssen einen Kinderreim aufsagen, um ein Kraftfeld zu passieren und auf einer Party etwas trinken, um gegen einströmendes Gas immun zu sein. Dabei wird ihnen immer wieder klar gemacht, dass sie vorankommen, zum Ziel müssen und dies alles ein gigantisches Spiel ist.</p><p align="justify">Zeitgleich erkennt auch Quark, der von Odo aufgesucht wird, dass die Spielfiguren, mit denen er Falows merkwürdiges Spiel spielt, Sisko, Kira, Dax und Bashir darstellen. Er wird nervös, vertraut jedoch auf seinen Spielerinstinkt. Odo fordert Falow auf, das Spiel sofort zu beenden, doch dieser entgegnet, dass im Falle eines Abbruchs alle Figuren fallen. Quarks Würfelglück verlässt ihn und eine Figur fliegt raus. Die Auswirkung auf die vier Spieler ist, dass Bashir von einer Energieform erfasst wird und verschwindet.</p><p align="justify">Abermals würfelt Quark unglücklich und muss nun eine Figur opfern, damit zwei zum Ziel gelangen. Es ist der finale Zug. Er kann sich nicht entscheiden und so wird eine Figur per Zufall ausgewählt. Dax, Kira und Sisko folgen einem Ruf Bashirs, der angeblich das Ziel entdeckt hat, sich jedoch als Falow entpuppt. Sie finden sich in einer instabilen, einstürzenden Höhle wieder. Dax rutscht ab und verletzt sich am Bein, so dass sie nur mit Hilfe der anderen weiterkommt. Sowohl Sisko als auch Kira weigern sich, sie im Stich zu lassen und schließlich fallen alle drei in den Abgrund und landen zusammen mit Bashir im Quark’s.</p><p align="justify">Quark hat das Spiel verloren und muss sich für seine Betrügerei vor Sisko verantworten. Die Fremden verlassen die Station.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Mit dieser Folge begann für mich Deep Space Nine. Damals am 20.03.1994 schaute ich zum ersten mal die Serie, die mir nun also die gleiche Qualität wie die heißgeliebten Abenteuer von Jean-Luc, Will und Co. bieten sollte. Das ich ausgerechnet diese Folge als meine erste auswählte war aus zwei Gründen unglücklich. Zum einen ist es eine unsagbar schlechte Episode und zum anderen ist sie schon für DS9 ungewöhnlich und wenn man die Charaktere nicht kennt und ein Sternenflottenschiff mit Regeln und leicht einzuordnenden Figuren gibt, ist man beim Ansehen dieser Folge zu 100% verwirrt und sucht vergeblich nach irgendetwas, das DS9 und TNG verbinden könnte. Der einzige gemeinsame Nenner sind die Sternenflottenuniformen, die geringe Teile der Crew tragen. Nicht mal O’Brien ist in der Folge dabei, wie auch schon in den letzten beiden nicht.</p><p align="justify">Doch zur eigentlichen Episode: Die Haupthandlung ist dermaßen lächerlich, unspannend und teilweise auch peinlich, dass man keinen Funken daran ernst nehmen kann. Eine Episode über Spiele und was sie bedeuten zu machen, ist an sich zwar eine ungewöhnliche, aber vielleicht gerade deswegen gute Idee. Ein Episodenrahmen, in dem es um Erstkontakte geht und der trotzdem erfrischend erzählt wird ist auch sehr löblich, da es zum einen ein Leitmotiv von Star Trek ist und es sich zum anderen bei DS9 als Vorposten der Föderation an der Passage zum unbekannten Gamma-Quadranten ziemlich anbietet. Diese beiden Dinge zu verbinden, ist jedoch unglaublich bescheuert.</p><p align="justify">Das Volk der Wadi kommt also aus dem Gamma-Quadranten und hat deswegen mysteriöse Gesten, mysteriöse Zeichen auf der Stirn, mysteriöse Sprechweisen, lächerliche Klanghölzer und mysteriöse Spiele. Wenn man ein Volk schon möglichst anders und fremdartig darstellen will, dann sollte es nicht so ins Lächerliche abrutschen und die Fremdartigkeit nicht auf lauter Klischees beruhen. Es wirkt nur gewollt, wenn alles so gar nicht abläuft, wie Sisko sich das vorstellt. Man kommt zum Erstkontakt also auf die Station und will bloß spielen. Die Wadi wirkten auf mich in Ansichten und Ideen nicht so anders, als die Menschen, ist denn da gar kein Interesse am anderen Volk? Sind sämtliche Wadi nur zum Spielen da? Nein, nur einer spielt, die anderen stehen drum rum, brüllen „OPFER! OPFER!“, benutzen ihre stimmungsvollen Klanghölzer und tuscheln ein wenig.</p><p align="justify">Das Spiel – Chula – an sich ist auch selten dämlich. Wie spielt man das denn auf ihrer Welt? Und für wen soll es spannend sein? Ist es nur für fremde „Erstspieler“ konzipiert? Der Außenstehende würfelt vier bis fünfmal und trifft zwei Entscheidungen, weiß dabei aber normalerweise, dass keine Gefahr für diejenigen besteht, die sich im Spiel befinden. Nicht gerade spannend. Dazu scheint es kein schweres Spiel zu sein. Jeder, der es einmal gespielt hat, dürfte ohne Probleme durchfegen. Die „Insassen“ haben es schon besser. Sie bekommen lustige Rätsel mit tanzenden Kindern vorgesetzt. Aber wie werden die vier eigentlich ausgewählt? Hat Falow das programmiert? Vermutlich. Dann sind die vier wohl die eigentlichen Spieler, aber das Spiel verliert doch wohl auch arg an Reiz, wenn man weiß, dass man nicht in Gefahr ist und wenn es überhaupt nicht mehr rätselhaft ist. Und für all das so eine komplizierte Technik. Das Holodeck ist irgendwie toller.</p><p align="justify">Da ist es doch auch blödsinnig, Quark in seiner Rolle als Spieler zu portraitieren, wenn er nur minimalen Einfluss auf das Spielgeschehen hat. Sogar als einer für zwei geopfert werden muss, haben immer noch Sisko und Kira die Entscheidungsfreiheit, dass Dax eben nicht geopfert wird. Quark kann nichts dafür, dass die beiden Dax nicht haben liegen lassen und verliert deswegen das Spiel? Die Rolle des Würflers ist mir Unbegreiflich. Es wäre ja interessant gewesen, wenn Quark wirklich einmal Odo beweisen könnte, dass dies sein Metier ist und er dann auch wirklich das richtige Gespür hat. Stattdessen kriecht er winselnd unter den Tisch und macht bei den paar Dingen, die er zu tun hat, auch noch alles falsch, was man falsch machen kann. Odo und Quark haben bisher jede Folge von ihren Gesprächen als Charaktere profitiert. Diesmal lässt man sie endlich den Disput handlungsbezogen austragen und verspielt jede Chance auf gelungenes Drama und Charakterentwicklung.</p><p align="justify">Dazu kommen unnötige Szenen und Handlungslöcher. Der Versuch von Odo und Primmin, auf anderem Weg das Problem zu lösen scheitert, weil Odo auf dem fremden Schiff in ein Licht steigt, dass ihn zurück in Quark’s Bar bringt. Gähn. Die fremden fliegen sofort nach dem Spiel wieder weg... naja.</p><p align="justify">Bei den Charakteren gibt es ansonsten nur wenig zu meckern. Kira verfällt zwar wieder in ihre aufgeregte „Ich bin Bajoranerin, bei mir ist das anders“-Haltung, aber Bashir ist weniger peinlich als sonst und sonst haben alle gute Momente.</p><p align="justify">Der große Schatten, den die hanebüchene Handlung wirft, wird bloß von den üblichen Stärken bekämpft. Die Dialoge sind zum Teil wieder spitzenklasse, Odo und Primmin liefern sich interessante Wortgefechte. „Widerspricht es den Sternenflottenvorschriften, ein paar Knöpfe zu drücken?“, Jake tritt endlich wieder auf und bindet den nicht auftretenden Nog ins Geschehen ein. Hierbei zeigt sich Jakes Situation auf der Station und was passiert, wenn man ein Kind in diesem Alter sich selbst überlässt und es zu wenig Anregungen findet. Die Schule ist geschlossen, also lässt er sich von einem Ferengi die Frauenwelt erklären. Das alles zum Unmut des überforderten Sisko, der sich darum bemüht, seinem Sohn gute Werte zu vermitteln, dabei aber sowohl an der Vater-Sohn – Geschichte, als auch an seinen Pflichten auf der Station scheitert und sogar seine Autorität in Frage gestellt wird. Dies alles wir in kurzen Szenen glaubwürdig und wertvoll vermittelt.</p><p align="justify">Man muss jedoch sagen, dass es hier leicht war, intelligente Nebenhandlungen einzubauen, weil der Hauptplot in seiner simplen und abspulenden Art ohne jede Wendung nicht gerade viel Raum einnimmt. So ist auch Platz für einen wimmernden Quark, der wie ein Kind hinter dem Tisch verschwindet und die mitleidig-verachtenden Blicke Falows und Odos auf sich zieht oder für einen Quark, der sich in Hinblick auf die Holosuiten erkundigt, ob es „Sex in ihrer Welt“ gibt. Sisko kann den Captain der Sternenflotte erwähnen, der die Statuten für Erstkontakte entwarf, Bashir kann seine Galauniform vergessen – ausgerechnet er – und sich von Sisko rügen lassen, sowie sich mit Kira darüber zoffen, ob es denn nun faszinierend oder bloß ärgerlich ist, was mit ihnen passiert. Die spezielle Beziehung zwischen Odo und Jake und Nog wird eingeführt, er beobachtet sie regelmäßig auf dem Promenadendeck und Kira darf mit allem, was dazu gehört einen Kinderreim aufsagen und den anderen hinterher hoppeln. Und am allertollsten: Quark lässt sich von Odo die Würfel pusten. Hier ist auch wieder Schauspielerei hervorzuheben: Armin Shimmerman und <font>Rene Auberjonois</font> sind großartig in jedem Blick, jeder Geste.</p><p align="justify">Spannung gibt es gar keine, man weiß von Anfang an, was mit den Vier passiert ist, es gibt keine Wendungen und man weiß auch, dass sie nie wirklich in Gefahr sind, was Dax heroisches „Ich habe schon sieben Leben gehabt – gehen sie ohne mich“ auch eher lächerlich erscheinen lässt.</p><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="215"><p align="left"><b><font color="#FFFFFF">BENJAMIN                    GILDEMEISTER</font></b></p></td><td bgcolor="#333333" width="197"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="mailto:Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister01.jpg" width="160" height="180"></font></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify"><font color="#FFFFFF">Eine Handlung, bei der man Lachen und Weinen will, kann in ihrer Schwäche durch ein paar gute Dialoge, Witz und Charaktere nicht aufgewogen werden.</font></p><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Ich möchte nicht mitspielen«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen5.gif" width="160" height="160"></font></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#FFFFFF">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Charaktere</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Kontinuität</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div><p> </p><p align="center"><b><font size="3"><a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showtopic=4834">-&gt; Eure Meinung zu "Chula - das Spiel"</a></font></b></p></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">4926</guid><pubDate>Thu, 24 Mar 2005 15:25:25 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x09 - Der Parasit</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x09-der-parasit-r4846/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>THE        PASSENGER / Der Parasit</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">9        - 1x09</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">13.03.1994</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">22.02.1993</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Teleplay</b></font></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Morgan Gendel, Robert Hewitt Wolfe, <font>Michael Piller</font> </font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Story</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Morgan Gendel</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Paul Lynch</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Caitlin Brown als Ty Kajada<br>        James Lashly als Lt. George Primmin<br>        Christopher Collins als Durg<br>        James Harper als Rao Vantika</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2">        <p align="center"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Eure Meinung        zu DS9</a>   <font color="#FFFFFF">-&gt;</font>  <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php"> Alle Episodenkritiken</a></b></p>      </td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Auf dem Rückflug von einer Mission empfangen Kira und Dr. Bashir einen Notruf eines Gefangenentransporters der Koblianer. An Bord finden sie eine Überlebende und ein weiteres Biozeichen. Die Überlebende rät Bashir dringend davon ab, zu ihm zu gehen, es handle sich um einen Gefangenen, der sehr gefährlich sei. Er habe auch das Feuer gelegt, das zu dem Unglück führte. Bashir als Arzt geht darüber hinweg und glaubt, der Gefangene könne in seinem Zustand kaum eine Gefahr sein. So ist es dann auch, nachdem der Gefangene noch einen letzten Atemzug tut und nach Bashirs Hals greift, verendet er vor dessen Augen.</p><p align="justify">Auf der Station erklärt die Frau, Ty Kajada, es handle sich bei dem Gefangenen um Rao Vantika, einen überaus gefährlichen, kriminellen Wissenschaftler, der alles tut, um sein Leben zu verlängern und seinen Tod bereits mehrfach mit ausgeklügelten technischen und medizinischen Tricks vorgetäuscht habe und ihr so entwischt sei. Bashir versichert ihr, er sei diesmal definitiv tot, aber sie schenkt dem keinen Glauben und fordert jede denkbare Untersuchung, um dies zu beweisen. Es könne sich um einen Klon handeln oder der Leichnam sei gar kein solcher.</p><p align="justify">Es stellt sich heraus, dass Vantikas Ziel tatsächlich DS9 war, wo ein Transporter von Deridium aus dem Gamma-Quadranten erwartet wird. Dabei handelt es sich um einen raren Stoff, der den Kobilianern zu längerem Leben verhilft und von ihnen benötigt wird, damit sie nicht aussterben. Leider wird nicht ausreichend viel gefördert, um alle zu versorgen. Offenbar wollte sich Vantika der Ladung bemächtigen. Ty Kajanda wird von Sisko zunächst nicht ernst genommen, als diese nach wie vor darauf pocht, Vantika sei noch am Leben, dennoch ist Sisko bereit, den Transport besonders zu sichern und lässt entsprechende Vorkehrungen treffen.</p><p align="justify">Als Odo nicht auf die Sicherheitsdaten bezüglich des Transports zugreifen kann, wird für Kajanda endgültig klar, dass Vantika noch am Leben sein muss, dies sei eindeutig seine Handschrift. Vantika benutzte ein Modul, um unbemerkt die Sicherheitsdaten zu löschen. Sisko glaubt zwar an einen Komplizen, dies erscheint aber wenig plausibel, da der Plan nur der Verlängerung von Vantikas Leben galt und hinfällig wäre, wenn Vantika tatsächlich der Tod ereilt hätte. Darüber hinaus entdeckt Dax, dass jemand in den Gefangenentransporter eindringen wollte, vermutlich, um den Plan eines humanoiden Gehirns zu entwenden, den Dax dort vorfand.</p><p align="justify">Quark wird in seiner Bar von „Vantika“ überrascht. Dieser verlangt, ohne sich zu zeigen, dass Quark sich an die Vereinbarung halte, Söldner zu beschaffen. Quark ging von Vantikas Tod aus und ist sichtlich verwirrt.</p><p align="justify">Dax entdeckt, dass Vantika an einem Bewusstseinstransfer von seinem auf ein anderes Gehirn gearbeitet hat, das er nicht kontrolliert, aber von Zeit zu Zeit ausschalten kann, um den Wirtskörper zu benutzen. Dax und Bashir verdächtigen sofort Kajada, da sie der gleichen Spezies angehört und dazu noch die perfekte Person – als erbittertster Gegenspieler – darstellt. Odo verhängt eine Sicherheitssperre für Kajada.</p><p align="justify">Wärend Quark mit den Söldnern verhandelt, wird Kajada, die Quark auf eigene Faust beschattete, vom Geländer hinuntergestürzt, zeigt anschließend Lähmungserscheinungen und kann kaum reden, bloß mitteilen, dass es Vantika war. Dax entdeckt, dass Vantika ein Modul zur Ladungsübertragung unter seinem Fingernagel hatte und per Berührung sein Bewusstsein übertragen hat.</p><p align="justify">Quark führt die Söldner zum Shuttle, dass Vantika rätselhafterweise startklar machen konnte. An Bord befindet sich Bashir, der sich als Vantika zu erkennen gibt. Er entführt das Shuttle und entert den Transporter, kann jedoch mit dem Traktorstrahl festgehalten werden, da sein Plan, die Stationssysteme auszuschalten von Major Primman, einem Sternenflotten-Sicherheitsoffizier vereitelt wurden.</p><p align="justify">Er entschließt sich, Sisko mit Bashirs Körper zu erpressen, er würde den Transporter eher zerstören, als sich zu ergeben. Dax entwickelt eine Methode, Bashir den Parasiten „auszutreiben“ und nach einiger Zeit gelingt es, Bashir dazu zu bringen, die Schilde herunterzufahren, so dass er hinübergebeamt werden kann. Vantikas Bewusstsein wird aus Bashirs Gehirn in ein Modul gebeamt, welches von Ty Kajanda vernichtet wird.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Im letzten Review hatte ich noch gefordert, dass Bashir doch bitte etwas mehr Charaktertiefe erhalten solle, da er bislang nur als naiver, leicht arroganter, unbeholfener und langweiliger Junior-Arzt dargestellt wurde. Zudem waren die schauspielerischen Leistungen Siddig el Fadils alles andere als ausgezeichnet. Nun drehte sich also eine ganze Episode um ihn. Das sollte zwar eigentlich ein Grund zur Freude sein, aber warum in alles in der Welt schreiben die Autoren die erste Folge, in der Bashir einigermaßen im Mittelpunkt steht nicht über Bashir, sondern über einen Bashir, der von einem außerirdischen Massenmörder besessen ist? Eine absolut verschwendete Möglichkeit, den guten Doktor endlich interessant zu machen. Etwas, was in der letzten Folge sogar mit der bis dahin schwer unterkühlten Dax gelang.</p><p align="justify">Wäre das Ganze zu Gunsten einer interessanten Haupthandlung von Statten gegangen, hätte man sich versöhnlich zeigen können. Aber dort offenbart sich sogar die eigentliche Schwäche der Episode. Der Hauptplot ist nichts sagend. Ein böser, außerirdischer Mörder, zudem böser Wissenschaftler ergreift boshafterweise Besitz von einem fremden Gehirn und schmiedet böse Pläne. Dazu sehen wir eine Nebendarstellerin, die absolut keine Tiefe zeigt. Sie verfolgt ihr Leben lang Vantika und am Ende löscht sie ihn aus. Ende, mehr können wir nicht aus ihr herausziehen. Dabei hätte man aus dem ganzen Setting so viel machen können. Ein paar Vorschläge: Man hätte den Fokus auf einen Konflikt bei den Koblianern lenken können. Eine aussterbende Rasse, die dringend einen Stoff zum Überleben braucht, doch gibt es nicht genug. Man hätte Vantika als ausgegrenzten, unterpriviligiert, verzweifelten Kerl darstellen können, für den es in seiner Gesellschaft diesen Stoff nicht gibt und durch die ungerechte Behandlung in seiner Heimat zu solchen Schritten bereit ist, eigentlich aber kein schlechter Kerl ist. Es hätte sich ein Gespräch zwischen Kajada und Sisko, gleich dem zwischen dem Jäger der Tosk und Sisko ereignen können, indem man dieser Frage nachgeht. Aber nein, wir haben einen durch und durch bösen Kerl, den es zur Strecke zu bringen gilt. Selbst wenn das nicht möglich ist, hätte man sich mehr mit dem Phänomen beschäftigen können, was Individuen bereit sind, zu tun, wenn es um ein verlängertse (oder gar unsterbliches) Leben geht. Man hätte sich mit dem Wert der Unsterblichkeit befassen können. Auch das nicht. Und an Hand von Kajada hätte man zeigen können, welche Auswirkungen eine jahrelange Jagd auf einen Verbrecher hat. Dieses Thema wird von einem saublöden, pseudobedeutsamen Satz von Dax abgehandelt: „Sie sind so eng verbunden, sie hat ihn jahrelang gejagt.“ Klasse, Dax. Fehlanzeige mal drei. Das einzig Positive an der Hauptstory ist, dass es zwar zahlreiche Hinweise darauf gibt, dass Bashir der Wirt ist, dies jedoch nie zu deutlich gezeigt wird und man bis zum Schluss wirklich davon ausgeht, dass Kajada von Vantika besessen ist. Das bringt allerdings auch nur einen Funken Spannung in die Episode.</p><p align="justify">Dazu kommen noch mehr Missstände: Wieder beklage ich z.B. Jakes Abwesenheit, aber das kann ich mir wohl in Zukunft sparen und sollte mich damit abfinden. Es gibt auch noch mehr Schlimmeres in der Episode. So etwa der kleine Rest, der von Bashir übrig geblieben ist. Nichts... fast. Immerhin kann er beweisen, dass er dem hippokratischen Eid untersteht und als Arzt jedem helfen muss, der im Sterben liegt, egal, ob Freund oder Feind. Dies tut er entschlossen und ohne zu zögern. Ansonsten... Am Anfang beweist er abermals, dass er überheblich ist und dann zeigt vor allem sein Schauspieler, dass er den falschen Beruf ergriffen hat. El Fadils Darstellung von Bashir ist nicht besonders gut gelungen, das fällt besonders am Anfang der Episode auf. Die Darstellung von einem besessenen Bashir wird dann aber komplett lächerlich. Er redet, gestikuliert und guckt so, wie ein zehnjähriger, der bei einem Theaterstück einen Bösewicht spielt. Zum Glück kenne ich den Verlauf der Serie und weiß, dass in Fadil weitaus mehr schlummert, aber offenbar brauchte er einige Monate, um zu sich und zu Bashir zu finden. Das, was er hier leistet, ist unter aller Kanone. Und der sollte ursprünglich Sisko spielen...</p><p align="justify">Auch Dax nervt mehr, als dass sie interessant ist. Sie besticht wiederum dadurch, dass sie ellenlange Technobabblesätze vor sich hin leiert und jeden blöd angrinst, wie das Dummchen vom Dienst. Dax mag glänzen, wenn sie im Mittelpunkt steht, aber als Randfigur bereitet sie mir Magenschmerzen. So auch das Ende der Episode. Schon wieder in der kurzen Zeit von DS9 denkt man sich am Ende einfach eine beliebige, technische Lösung aus, um die bösen Pläne zu vereiteln. Geht es noch langweiliger und undramatischer? Schließlich wird der Vogel abgeschossen, indem der böse Geist einfach aus Bashirs Gehirn herausgebeamt wird... also bitte!!!</p><p align="justify">Am Ende fragte ich mich zudem, wieso Kajada so schnell mit einem Todesurteil für Vantikas Geist zur Hand ist. Jahrlang hat sie ihn gejagt und obwohl sie sich der Gefahr bewusst ist, nicht getötet, als sie ihn gefangen nahm. Wenn es nun so ist, dass es keine Todesstrafe bei den Jungs gibt, wie kann sie dann am Ende so leichtfertig sein Leben nehmen. Weil sie nicht mehr verantwortlich ist und sagen kann, er sei beim Feuer umgekommen? Rausgewunden wäre das, zudem wird es einfach übergangen und als selbstverständlich angesehen. Dass die Leute an Bord des Transporters sterben müssen, soll wohl auch nur noch mal auf Vantikas unglaubliche Boshaftigkeit -  harhar – hindeuten. Eindimensionaler kann man einen Bösewicht kaum gestalten. Dabei bietet ein Überlebenskünstler doch soviel Potential, aber es gibt keinen einzigen großen Dialog, an dem Kajada oder Vantika beteiligt sind. Der Hauptplot gibt nichts her, was Star Trek würdig wäre.</p><p align="justify">Dennoch, es ist eine DS9-Folge. Und wie schon in vergangenen Episoden gesehen, gibt es einen roten Faden der Qualität, die sich durch die Nebenschauplätze zieht und der Serie Charakter verleiht. Man kommt nicht umhin zu sagen, dass hier abermals Großartiges geleistet wurde. Alles, was nicht direkt mit dem Hauptplot und Bashir zu tun hatte, war gelungen. Allem voran die B-Story. Ein Sicherheitsoffizier von der Sternenflotte kommt an Bord, wieso sollte sich die Flotte auch auf einen wie Odo verlassen. Odo selber warf Sisko bereits vor, ihm zu leichtfertig zu vertrauen, von der Sternenflotte kann man das kaum erwarten. Das bietet herrlich viel Reibungspotential, das hier auch noch überraschend und intelligent umgesetzt wird. Odo entwickelt sich ohnehin am meisten von allen und dennoch behält er einen Schleier des Mysteriösen, des Unnahbaren. Es wird deutlich, wie wichtig ihm sein Job als Sicherheitschef der Station ist und dass das Unterwerfen unter die Regeln anderer, das millimeterweite Abrücken von seinen Kompetenzen für ihn einer Aufgabe seines Jobs gleichkommt. Und subtil, aber eindeutig wird dargestellt, dass es keineswegs um sein Ego geht, denn freilich buhlt Odo nicht gerade um Anerkennung. Er will bloß seinen Job machen – uneingeschränkt. Er zeigt sich Verständnisvoll dafür, dass die Sternenflotte ihre Sicherheitsinteressen in so einem Gebiet gewahrt sehen will – ein weiterer Beleg dafür, dass er nicht machtgierig ist, sondern dass er nur auf seine Art arbeiten kann – oder gar nicht. Weil er Perfektionist ist. Das scheint mir sogar eine allgemeine Kritik an dem Arbeiten in einer Gemeinschaft zu sein. Kompromisse, Verwässerungen von Maßnahmen aufgrund von Machtspielereien. Odo geht es immer nur um die Sache, nie um die Personenbezüge. Das macht ihn zum optimalen Sicherheitschef als Vertreter der Gerechtigkeit. Die rationale Sachbezogenheit in Hinblick auf Justiz ist ein elementarer Wert der von Odo als notwendig dargestellt wird. Sehr sympathisch wird uns in diesem Zusammenhang Sisko, der auf Anhieb versteht, worum es geht und Odo uneingeschränkte Kompetenzen zusichert. Man merkt bei Sisko bereits, dass er anfängt, für die Station zu denken. Er hat längst begriffen, dass Föderationsstandards hier nicht ohne weiteres umsetzbar sind und passt die ideale der Föderation an die gegebenen Umstände an.</p><p align="justify">Die allwöchentliche Szene zwischen Odo und Quark ist auch dieses Mal wieder überaus gelungen. Die beiden schaffen es, über ihre unterschiedlichen Ansichten, die aus Alltagssituationen entspringen, in kürzester Zeit philosophische Themen zu behandeln, wobei sie beide jeweils die Extrempositionen vertreten. Quark lässt sich über die Vorzüge der Gesellschaft mit all ihren Annehmlichkeiten aus und Odo porpagiert die Distanz zu anderen. In dem Moment, in dem sich die beiden ganz abstrakt philosophisch austauschen, schlägt Odo voll zu, indem er einen Wirklichkeitsbezug herstellt, der Quark entlarvt, in diesem Fall seine Verwicklung in den Deridiumtransport. Quark zeigt in dieser Szene mehr von sich, als bloß den geldgierigen Ferengi, er zeigt Scharfsinn, Witz und ein Gespür für die Bedürftnisse der Menschen. Beide sind sie überaus schlagfertig und es ist immer wieder eine Freude, ihnen zuzusehen.</p><p align="justify">Odo und Major Pimman gelingt es, eine gemeinsame Lösung des Problems zu finden und es kommt zu einer klassischen Star Trek-Versöhnung, denn auch Primman tut nur das, was er für richtig hält und ist keiner von den blasierten Sternenflottenoffizieren, mit denen man es gelegentlich zu tun bekommt.</p><p align="justify">Als etwas unglücklich möchte ich den deutschen Titel bezeichnen, der gleich darauf hindeutet, wie der Fremde sich am Leben erhält – „The Passenger“ ist da besser gewählt. Es gibt einen netten Vulkanierbezug, als darauf hingewiesen wird, dass nur sie in der Lage seien, ein Bewusstsein zu übertragen und wir fühlen und gleich an McCoy und Spock erinnert.</p><p align="justify">Insgesamt trennt sich die Crew für mich mehr und mehr in starke und schwache Charaktere auf. Bashir und Dax bestätigen Folge für Folge, dass man sie eigentlich nicht dabeihaben will, während Odo und Sisko sich immer mehr zu Paradebeispielen für intelligent aufgebaute Charaktere im Star Trek-Universum entwickeln. Unterm Strich ist die Charakterentwicklung für eine Serie, die 9 Folgen jung ist, jedoch mehr als nur löblich.</p><p align="justify">Anmerkung: Für Bashir sollte es eigentlich Abzüge in der Charakterentwicklungswertung geben, aber da sich bei Odo, Sisko und Quark wirklich etwas getan hat, verzichte ich darauf.</p><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="215"><p align="left"><b><font color="#FFFFFF">BENJAMIN                    GILDEMEISTER</font></b></p></td><td bgcolor="#333333" width="197"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="mailto:Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister01.jpg" width="160" height="180"></font></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify"><font color="#FFFFFF">Die miese Hauptstory und der schauspielerische Tiefpunkt El Fadils werden durch tolle Nebenschauplätze                    inklusive Charakterentwicklung gerade noch etwas ausgeglichen.</font></p><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Schwache Episode, großartige Serie«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen4.gif" width="160" height="160"></font></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#FFFFFF">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Charaktere</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Kontinuität</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div><p> </p></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">4846</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x08 - Der Fall "Dax"</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x08-der-fall-dax-r4567/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Titel</b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>Der        Fall "Dax" / DAX</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Episode</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">8        - 1x08</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>DE Airdate</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">06.03.1994</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>US Airdate</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">14.02.1993</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Story</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">Peter        Allan Fields </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Teleplay</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">Peter        Allan Fields, D.C. Fontana </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Regie</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">David        Carson </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Gaststars</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">Richard Lineback als Selin Peers<br>Anne Haney als Judge Renora<br>Gregory Itzin als Tandro<br>Fionnula Flanagan als Enina</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333">        <p align="center"><b>-&gt; <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php">Alle Episodenkritiken</a></b></p>      </td><td valign="top" bgcolor="#333333">        <b>-&gt; <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Hier        ist eure Meinung zu den Episoden gefragt</a></b>      </td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Dax wird von drei Leuten vor ihrem Quartier überwältigt und von Bord der Station auf ein Schiff gebracht. Beim Versuch, zu fliehen können die Entführer nahezu in letzter Sekunde aufgehalten werden, nachdem sie Sisko, Odo und Kira zuvor mit allerlei Tricks davon abgehalten haben, sie zu fassen.</p><p align="justify">Als Sisko eine Erklärung verlangt, überreicht ihm der Anführer der Entführer einen Haftbefehl gegen Dax, der als Anklagepunkte Verrat und Mord am Volkshelden seines Planeten, Klaestron IV aufführt. Dieser Volksheld, Ardelon Tandro war zudem der Vater des Fremden, Illon Tandro. Die Vorfälle liegen 30 Jahre zurück und betreffen somit Curzon Dax, den letzten Wirt von Dax vor Jadzia, welcher ein überaus guter Freund Siskos war. Auf die Anklagepunkte steht die Todesstrafe.</p><p align="justify">Dax schweigt sich zu dem Thema seltsam aus, was bei Sisko, der um ihre Hilfe bittet, auf Unverständnis stößt. Sisko kann nicht glauben, dass Curzon zu so etwas fähig gewesen sein soll.</p><p align="justify">Sisko bemerkt, dass Tandro, der vermeintliche Entführer, auch um die Auslieferung von Dax hätte bitten können. Da DS9 jedoch eine bajoranische Station ist, haben die Bajoraner, vertreten durch Major Kira, ein Wort mitzureden und so wird beschlossen, dass eine Anhörung stattfinden soll, die die Bajoraner überzeugen muss, Dax auszuliefern, denn der Auslieferungsvertrag besteht bloß zwischen Klaestron IV und der Föderation. Sisko hofft, damit Zeit zu gewinnen und schickt Odo nach Klaestron VI, damit dieser den Anschuldigungen auf den Grund gehen kann.</p><p align="justify">Die Verhandlung beginnt und Sisko beharrt darauf, dass es sich bei Jadzia und Curzon nicht um ein und die selbe Person handelt. Während Sisko hoffnungsfroh ist, die alte Bajoranerin, die die Anhörung leitet, überzeugen zu können, umgibt Dax eine seltsam finstere Aura, weiterhin schweigt sie sich bloß zu dem Thema aus. Sisko beauftragt Bashir damit, von der medizinischen Seite Unterstützung für seine These zu erhalten, sowie Kira, herauszufinden, ob ein Trill für die Verbrechen seiner früheren Wirte verantwortlich sein kann, bzw. wie das in Präzedenzfällen bislang ausgelegt wurde.</p><p align="justify">Auf Klaestron IV erfährt Odo unterdessen von der Witwe des ermordeten Tandro-Vaters, dass dieser ein sehr guter Freund Curzons war und dass ihr Sohn besessen sei, den Mörder des Vaters zu finden, den er nie gekannt habe. Sie scheint absolut überzeugt zu sein, dass Dax unschuldig ist, jedoch benötigt Odo Fakten, die sie ihm nicht geben kann. Dax war einer von fünf Leuten, die die Route kannten, die General Tandro nahm, als er von Verhandlungen kam. Auf dem Rückweg geriet er in einen Hinterhalt, nachdem eine Transmission mit der Route an die Rebellen hinausging. Das fehlende Alibi von Dax scheint Beweis genug zu sein. Des Weiteren scheint die Witwe des Generals übermäßig bestürzt über den Tod Curzons vor zwei Jahren zu sein.</p><p align="justify">Unterdessen geht die Verhandlung weiter – ein Trill, Dr. Bashir und Sisko als Freund Curzons werden als Zeugen aufgerufen und jeweils ins Kreuzverhör genommen. Sisko scheint die überzeugenderen Argumente zu haben, um zu beweisen, dass die beiden Personen unterschiedlich seien und Jadzia nicht für Curzons Taten verantwortlich ist. Nur Dax muss noch aussagen, doch weiterhin sperrt sie sich gegen alle Versuche Siskos, sie zur Räson zu bewegen.</p><p align="justify">Odo deckt auf, dass Curzon und Enina Tandro eine Beziehung unterhielten, was ein plausibles Mordmotiv wäre und dem Sohn des Generals bei der Anhörung in die Hände spielen könnte, falls Dax nicht aussagt. Als sich die Witwe mit den möglichen Konsequenzen des Schweigens konfrontiert sieht, eröffnet sie, dass ihr Mann absolut nicht der Held war, der er nach seinem Tod geworden ist. Sie muss ihn nun stets vertreten und alle Leute belügen, damit sie ihren Nationalhelden behalten können und sie trägt seinen Ruf nun lebendig weiter, doch angesichts der Situation wird sie wohl aussagen müssen, dass sie ihren Mann betrogen hat.</p><p align="justify">Odo und Enina platzen also in die Verhandlung hinein, gerade als Dax durch Tandros Fragen in Bedrängnis gerät und Enina sagt aus, Curzon habe sich zur Zeit der Transmission in ihrem Bett befunden. Anschließend unterhalten sich Dax und Enina und wir erfahren, dass General Ardelon Tandro selbst der Verräter war, der sich mit den Rebellen treffen wollte, um ihnen Informationen zu geben und anschließend von ihnen ermordet wurde. Dax wollte bloß Enina schützen und hat deshalb die ganze Zeit geschwiegen.</p>    </td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%">      <p align="justify">Diese Folge ist aus einem Guss, es gibt nur wenige Ungereimtheiten und Handlung und Charaktere fügen sich sehr gut ineinander. Einzig Dax Verhalten scheint etwas merkwürdig, da sie bereit ist, die Todesstrafe entgegenzunehmen und nicht nur eines, sondern sieben Leben wegzugeben für einen Besessenen wie Illon Tandro. Zumindest hätte sie sich mit Enina in Verbindung setzen können, um die Lage zu bereden. Insgesamt scheint mit ihr Charakter noch nicht besonders ausgereift, jedoch spürt man am Ende der Folge gerade in der letzten Szene, dass sie nun einen guten Start bekommen hat, als eine ganz junge Frau, die am Anfang ihres Lebens steht und dennoch so vorgeprägt ist. Bislang war ihr Charakter mir sehr suspekt. Eine leicht luftige, langweilige Frau, so schien mir. Dies ist mit dieser Folge anders geworden. Die dunkle Aura, die sie umgab und auch die schauspielerische Leistung Terry Farrels trugen zur Formung eines interessanter werdenden Charakters bei.</p><p align="justify">Was uns zum Besten Punkt der Folge führt: Innerhalb einer interessanten Kriminalgeschichte wird uns glaubwürdig und in großem Detailreichtum so viel über eine bislang eher unbekannte Spezies erzählt, wie in kaum einer anderen Folge. Durch die Anhörung wird dem Zuschauer sehr genau erklärt, was die meisten an Bord der Station wohl wissen: Wie die Trill genau „funktionieren“, dass es eine große Konkurrenz und nur wenige vereinigte Trill, gemessen an der Zahl der Humanoiden, gibt und was es für ein Training erfordert. Gleichzeitig erfahren wir ungeheuer viel über Jadzias Hintergrund, stark verwoben mit der Trill-Geschichte, sowie über ihren früheren Wirt Curzon und dessen Beziehung zu Sisko und schließlich sogar die hochbrisante Frage der Erbsünde und wieder eine typische Star Trek-Frage: Was macht ein Individuum aus?! All diese Themen werden in der kurzen Zeit einer Episode gebührend behandelt.</p><p align="justify">So gibt es eine fantastische Szene zwischen Dax und Sisko, in der innerhalb eines kleinen Dialoges extrem viel von der komplizierten Beziehung zwischen den beiden und wie sie dazu stehen aufzeigt. Hier muss man auch die Serie als Ganzes loben: Es wurde schon angesprochen, dass Sisko sich noch nicht ganz daran gewöhnen kann, dass Dax jetzt eine Frau ist, bzw. jemand anderes. Was so platt dahingesagt wurde und hätte stehen bleiben können, bekommt mit dieser kleinen Szene ungeheuren Tiefgang, der die Dimension des Problems grandios darstellt. Während der Verhandlung setzt Sisko alles daran, zu beweisen, wie unterschiedlich und grundverschieden Curzon und Jadzia sind - „ein völlig neues Individuum“ – und beim privaten Gespräch mit Jadzia muss sie ihn darauf hinweisen, dass er von Curzon redet, als er ihr sagt, sie habe ihn in einer Kneipe niedergeschlagen. Das kennt man: Man hält eine Sache für selbstverständlich und vertritt sie und auf einmal wird man dabei ertappt, dass man selber gar nicht danach handelt, weil es eben doch nicht so selbstverständlich ist. Es gibt eben keine einfachen Antworten.</p><p align="justify">Der Kern der Folge – Kann ein Trill für die Verbrechen seines früheren Wirtes belangt werden – wird jedoch letztendlich etwas umgangen, da Curzon ja überhaupt nicht Schuld war. Das Gute dabei ist, dass die Folge dadurch einen weiteren, sehr gelungenen Handlungsfaden bekommen hat: Die Kriminalgeschichte. Hierbei kann Odo einmal mehr auftrumpfen und auch die ganze Rolle der Enina Tandro wirft in kurzen Sätzen große Fragen und Probleme auf. Eine Frau als Witwe des Nationalhelden von dem nur sie weiß, dass er keiner war. Die Verantwortung, die Einsamkeit, die Distanz zu ihrem Sohn und schließlich der Entschluss, sich für eine gute Sache einzusetzen: Enina Tandro ist ein starker Gastcharakter. Außerdem gäbe es in der Folge ohne diese Geschichte keine Spannung, da man die Aufklärung bzw. die Aufklärungsschritte der Anhörung stets leicht absehen kann. Bloß Dax Schweigsamkeit bleibt lange Zeit ein Rätsel – bis sich die Affäre mit Enina aufdeckt. Hätte man Curzons Unschuld also nicht, sondern er hätte ein tatsächliches Verbrechen begangen, wäre die Folge nach 5 Minuten durchschaubar gewesen und hätte kaum etwas geboten.</p><p align="justify">Was sich nach einer interessanten Frage anhört ist nämlich genauso leicht zu beantworten, wie Sisko das tut: Erbsünde ist zwar ein interessantes, heikles und sogar aktuelles Thema, aber bei diesem Fall ist von vorneherein Jadzia so unverurteilbar wie nur irgendetwas. Selbst wenn man nicht von Curzon wissen würde, dass er ein ungeheuer cooler Typ gewesen sein muss: Der Zuschauer merkt instinktiv, dass man gar nicht zweimal nachdenken muss, um Jadzia unschuldig zu sprechen. Es handelt sich also nicht „Star-Trek-Like“ um eine Frage, auf die eine Antwort zu finden sehr schwierig oder gar unmöglich ist, obwohl das bei der Frage der Erbsünde prinzipiell möglich wäre. Sisko muss nur noch einem Kerl wie Illon Tandro, welche wir von Star Trek zu Hauf kennen, beweisen, dass Jadzia unschuldig ist, weshalb es kaum noch um eine moralische Frage, mit der sich der Zuschauer befassen muss, handelt. Die Überzeugung der Unverurteilbarkeit Jadzias ist jedoch nicht sonderlich schwierig, da wir es mit einer gerechten Bajoranerin zu tun haben, weshalb nie eine echte Gefahr für Jadzia besteht. Es ist interessant zu verfolgen, wie sich Sisko und Tandro duellieren, nur merkt man immer schon 2 Minuten, bevor Sisko zu Wort kommt, woran Tandros Argumentationen kranken und wo er sich widerspricht. So z.B. in der Frage, ob überhaupt der Symbiont das kriminelle Moment dargestellt hat. Und sein Beispiel vom Salzwasser, mit dem er einen Trill vergleicht, ist absolut dämlich und spielt Sisko dermaßen in die Hände, dass man Tandro der Dummheit bezichtigen muss. Ich denke, die Autoren haben versucht, die Frage als unbeantwortet im Raum stehen zu lassen und Sisko nur Zeit gewinnen zu lassen, bis Odo eintrifft, aber irgendwie haben sie es versäumt, Sisko einen ebenbürtigen Gegner mit ebenbürtigen Argumenten zu liefern, weshalb die Frage für meinen Geschmack dann doch beantwortet wird. Dennoch - Irgendwie haben die Autoren es hingekriegt, diesen an sich schwachen Handlungsstrang, der eine verspielte Möglichkeit, das Thema der Erbsünde dramatisch zur Sprache zu bringen darstellt, an einen Hilfsstrang zu ketten (die Kriminalgeschichte), so dass beide zusammen eine unterhaltsame, spannende und anspruchsvolle Geschichte ergeben, aus der wir jede Menge Hintergrundinformationen erlangen. Und letztlich ist es doch das Produkt, das zählt. Dennoch ist der Anhörungsteil etwas zu lang und somit langweilig geraten, vieles wirkte überflüssig, wie zum Beispiel Dr. Bashirs Vortrag, der unterm Strich weder Sisko noch Tandro etwas brachte. Außerdem war der Verhandlungsteil lange nicht so packend wie in anderen ST-Episoden (Riker unter Verdacht, Talos IV – Tabu). Besser wäre es da gewesen, noch mehr über Eninas Leben auf Klaestron IV zu erfahren.</p><p align="justify">Nun noch die „Kleinigkeiten“ der Folge, die mich bei DS9 generell besonders beschäftigen. Das Positive zuerst:</p><p align="justify">Zwei Dinge werden bei DS9 in all diesen ersten Folgen groß geschrieben: Kontinuität und Charakterentwicklung. Man merkt förmlich, wie sich das Stationsleben entwickelt, nachdem die Föderationscrew am Anfang der Serie erst hier eingetroffen ist. Die Station ist weiterhin in extrem schlechten Zustand und die Abwesenheit von O’Brien bekommt man gleich zu spüren. Der Raktajino ist und wird auch in Zukunft das DS9-Getränk sein und die Szenen zwischen Odo und Quark werden einfach nicht langweilig. Fein ausgetüftelt und grandios geschauspielert werden die beiden aufeinander losgelassen und was sich zwischen ihnen abspielt, muss man sehen, es ist ganz großes Kino. Man bekommt bei DS9 wirklich das Gefühl, dass die Folgen genau in die und nur in diese Reihenfolge gehören, in der sie ausgestrahlt werden. Es wird zwar wenig Bezug auf Vergangenes genommen, aber man spürt von Folge zu Folge, wie sich die Leute und das Drumherum verändern und erweitern. Kira hat abermals nur wenig zu tun, aber tut dies immer besser. Als sie Tandro erklärt, weshalb die Bajoraner sehr wohl ein Wort mitzureden haben, wirkt nicht mehr affektiert, sondern schlitzohrig, genial und vor allem echt. Dass Sisko und Kira ein Traumduo sind, wird hier erstmals deutlich. Sobald sie gemeinsame Interessen vertreten, können sie ihre Eigenschaften so kombinieren, dass sie jeden in Grund und Boden diskutieren können, so scheint es jedenfalls. Sisko untergräbt auch keineswegs ihre Autorität und Kira spürt dies und beide wissen, dass sie zusammen ihre Ziele besser erreichen können, als wenn sie gegeneinander arbeiten. Der Beginn von etwas sehr, sehr Großem. Über Sisko und Dax wurde genug gesagt, die Charaktere wirken einfach alle menschlich und echt, in ihren guten Eigenschaften, wir in ihren Fehlern.</p><p align="justify">Auch der Humor ist diesmal wieder genau richtig eingesetzt in Form von diversen Sprüchen und der einen Odo/Quark-Szene, darin war DS9 aber bislang immer goldrichtig, in den entsprechenden Folgen das richtige Maß an Humor einzusetzen.</p><p align="justify">Abermals ist jedoch auch Schatten zu vernehmen, aber ich mag das kaum verübeln, da dieser mir unvermeidlich scheint. Bis auf einige Dinge. So frage ich mich, wieso Tandro – trotz des Haftbefehls – einfach so mit einer versuchten Entführung davonkommt. Sisko scheint nach Vorlage des Befehls gar nicht mehr daran zu denken, was etwas untypisch für ihn ist. Außerdem fragt sich, wie so eine dünne Beweislage für einen Haftbefehl ausreichen kann. Gut, das Volk mag die Todesstrafe haben, aber unzivilisiert und ungerecht wirken sie auf mich nicht. Nur weil Dax kein Alibi hat, wird er nach 30 Jahren, in denen die „Beweise“ in Akten ruhten verhaftet und zum Tode verurteilt? Was ist, wenn einer der anderen Vier, die die Route kannten, einem Sechsten davon bereichtet hat? Und sind die Alibis wirklich alle überprüft worden? Das alles wirkt sehr merkwürdig. Eventuell hat Tandro als Sohn des Nationalhelden die Möglichkeit, da etwas zu deichseln, dennoch kommt es mir spanisch vor und hat mich die ganze Folge lang beschäftigt.</p><p align="justify">Auch komisch kam mir vor, dass es von der Trill-Welt aus selber keine konkrete Erklärung über die Frage gibt, ob ein Trill verantwortlich ist für die Taten seiner früheren Wirte. Diese Erklärung könnte garantiert viel besser als Sisko jedem halbwegs gerechten Lebewesen in der Galaxie deutlich machen, warum zwei Trill mit dem selben Wirt total unterschiedliche Leute sind.</p><p align="justify">Bashir nervt noch immer mit seinen Bestrebungen, bei Jadzia zu laden. Mal ehrlich: Wer, ob Mann oder Frau, könnte sich an Jadzias Stelle vorstellen, darauf einzugehen? Der liebe Doktor macht sich bloß lächerlich und das auch noch auf niedrigem schauspielerischen Niveau. Ich warte auf eine echte Verbesserung für seinen Charakter. Immerhin bekommt er in genannter überflüssiger Szene bei der Anhörung die Gelegenheit, zu beweisen, dass er als Doktor scheinbar einiges auf dem Kasten hat. Aber das ist auch alles.</p><p align="justify">O’Brien ist in der Folge gänzlich abwesend, was aber nach seinen starken und häufigen Auftritten der letzten Episoden in Ordnung geht – vielleicht war der gute <font>Colm Meaney</font> auch bloß krank. Jakes abermalige Abwesenheit wird jedoch allmählich zum Störfaktor. Er mag zwar nur wenig auftreten dürfen, aber in acht Folgen nur zwei Mal, zumal es die ersten sind? Zumindest mit kleinen Szenen hätte man ihn bedenken können, er gerät ja bereits in Vergessenheit. Dann hätten sie ihn gleich als wiederkehrenden Nebendarsteller einführen sollen. Auch Quark kommt abermals viel zu kurz. Für die Quark/Odo-Szenen ist er zwar unabkömmlich und das wird sich auch nicht so schnell abnutzen, aber er soll doch nicht ausschließlich für den (intelligenten) Humor herhalten müssen...</p>      <div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="213"><p align="center"><b>BENJAMIN                    GILDEMEISTER</b></p></td><td bgcolor="#333333" width="199"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister01.jpg" width="160" height="180"></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify">Durchschnitt bei der Umsetzung der Kernfrage und hochkarätig in der Darstellung und Weiterentwicklung der beteiligten Charaktere.</p><p align="center"><b>»Dax gewinnt an Tiefe«</b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" width="160" height="160"></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b>Spannung</b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b>Action</b></font></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b>Charaktere</b></td><td align="center" width="14%"><b>Kontinuität</b></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b>Anspruch</b></font></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">4567</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x07 - Q - unerw&#xFC;nscht</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x07-q-unerw%C3%BCnscht-r4496/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Titel</b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>Q - unerwünscht / Q-LESS</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Episode</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">7 - 1x07</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>DE Airdate</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">27.02.1994</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>US Airdate</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">06.02.1993</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Story</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">Hannah Louise Shearer</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Teleplay</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">Robert Hewitt Wolfe </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Regie</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">Paul Lynch</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Gaststars</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font>John deLancie</font> als Q<br>Jennifer Hetrick als Vash<br>Van Epperson als Bajoran Clerk<br>Tom McCleister als Kolos<br>Laura Kameron als Bajoran Woman</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><p align="center"><b>-&gt; <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php">Alle Episodenkritiken</a></b></p></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>-&gt; <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Hier ist eure Meinung zu den Episoden gefragt</a></b></td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Das Stationsshuttle Ganges, aus dem Gamma Quadranten zurückgekehrt und mit Dax an Bord, kommt ohne Energie an der Station an. Alle Systeme inklusive der Lebenserhaltung sind ohne Versorgung. Bei der Rettung stellt die Crew fest, dass Dax Vash im Gamma Quadranten aufgegabelt hat, die dort zwei Jahre lang alleine umhergereist ist, aber nicht sagen will, was sie dort genau gemacht hat und wie sie hinkam, denn das Wurmloch war ihr bis dahin unbekannt. Q wird gezeigt.</p><p align="justify">Nach einem Treffen mit Dr. Bashir, der sich offenbar zu Vash (wie zu allen jungen Frauen) hingezogen fühlt, lässt Vash einige sehr wertvolle archäologische Funde aus dem Gamma Quadranten in hochgradig gesicherten Schließfächern auf dem Promenadendeck unterbringen. Dabei handelt es sich größtenteils um Schmuck, sowie um einen großen Kristall, der ungewöhnliche Eigenschaften aufzeigt.</p><p align="justify">Sisko versucht mehr über Vash herauszubekommen, fragt sie nach ihrem Aufenthalt im Gamma-Quadranten und ob sie nicht, anstatt gleich weiterzureisen, doch lieber zur Erde zurückkehren möchte, um dort über ihre einzigartigen und wertvollen Erfahrungen zu berichten. Vash scheint dem nicht gänzlich abgeneigt, obwohl deutlich wird, dass sie Profit eigentlich mehr schätzt, als Vorlesungen auf der Erde, die sie seit 12 Jahren nicht besucht hat.</p><p align="justify">O’Brien kann am Shuttle keine Ursache für den Energieverlust finden, doch dann scheint auch die Station von kurzen Energieausfällen betroffen zu sein. Die Ursache dafür, wie Dax entdeckt, scheint die gleiche wie auf der Ganges zu sein.</p><p align="justify">Als Vash sich in ihr Quartier begibt, erscheint Q, der mit ihr darüber diskutiert, wieder zusammen durch den Weltraum zu reisen, Vash lehnt strikt ab, sie will mit Q nichts mehr zu tun haben. Q macht ihr immer wieder Angebote, verhöhnt das Leben, das sie wählt und macht sich über Quark und Bashir lustig, die in Vashs Quartier erscheinen. Quark, um eine geschäftliche Beziehung mit Vash einzugehen und Bashir wohl für die Beziehung anderer Art – Er möchte Vash zum Essen einladen. Erfolg haben beide. Vash entgegnet Q, er sei anmaßend und arroaant und solle sie bloß in Frieden lassen, da sie sehr gut alleine zu Recht komme.</p><p align="justify">O’Brien entdeckt Q, als dieser gerade, als bajoranischer Kellner verkleidet, Bashir „müde macht“, so dass er sich nicht mit Vash treffen kann. Daraufhin informiert er Sisko, der einen Zusammenhang zwischen den schlimmer werdenden Energieausfällen und Qs Präsenz auf der Station vermutet. Er sucht sofort den Dialog zu Q, den er in Form eines Faustkampfes findet, den Q inszeniert und bei dem Sisko diesen knallhart niederstreckt.</p><p align="justify">Der nächste Energieausfall hat Hüllenbrüche auf der Station zur Folge, was die Lage nicht gerade verbessert. Während Q Vash noch einmal verdeutlicht, was sie ohne ihn in den Weiten des gefährlichen Raumes wäre, indem er sie alt, krank und hässlich erscheinen lässt, entwickelt die Crew auf der Ops eine Methode, herauszufinden, was die Quelle des Energieabfalls ist. Q weißt nochmals darauf hin, was Sisko schon vermutete – Er ist nicht verantwortlich, wohl aber Vash, wie er sagt. Vash gegenüber gibt er zu verstehen, dass er die Station retten könne – wenn sie sich ihm wieder anschließe – sie lehnt ab.</p><p align="justify">Die Station bewegt sich plötzlich Richtung Wurmloch, Quark und Vash versteigern zu hohen Preisen die Fundstücke Vashs bei einer Auktion mit allerlei verschrobenen Gestalten, zu Letzt kommt der mysteriöse Kristall dran. O’Brien und Dax haben indes mittels diverser technischer Tricks gerade das Promenadendeck als die Quelle des Energieabfalls ausgemacht und so stellt sich heraus, dass der Kristall, der gerade von Q für 1 Million Barren Latinum ersteigert wurde, in Wahrheit eine Lebensform ist, die zurück in den Gamma-Quadranten will.</p><p align="justify">Vash beschließt nach einigem hin und her und dank Quarks Überredungskunst, doch nicht zur Erde zu fliegen, sondern an weiteren archäologischen Untersuchungen teilzunehmen.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Nach so kurzer Zeit bekommen wir also bereits einen alten Bekannten serviert: Q. Und er ist in Bestform, womit wir schon bei der größten Qualität der Episode wären. Q im Dialog ist einfach fantastisch. Ob er Kira einen Gernegroß oder Quark einen hässlichen Gnom nennt, Bashirs „Annäherungsrituale“ ekelhaft findet oder O’Brien gar nicht wieder erkennt, weil er ja auf der Enterprise „nicht viel zu melden hatte“ – er teilt wieder kräftig aus und zieht „Benjis“ Crew einmal komplett durch den Dreck – lässt Sisko und seinen „bunten Haufen“ als unfähige Idioten dastehen, die die Bestrafung eines solch kläglichen Kommandos auferlegt bekommen haben – sogar Picard und seine Lakaien hätten das Rätsel weitaus schneller gelöst, so Q.</p><p align="justify">In keiner der vorigen Folgen gab es auch nur annähernd so viele Bemerkungen in Richtung TNG, wie in dieser. Das kommt natürlich durch Vash und Q, aber auch durch O’Brien, der Sisko von der Zeit auf der Enterprise erzählt. So gibt es eine Referenz an die Sherwood Forest – Episode aus TNG und „Jean-Luc“ wird oft erwähnt, dieser sei ein „selbstgerechter Weltverbesserer“ und wenn Vash ihre Zeit mit Leuten wie Quark verbringt, sei es klar, dass sie am Ende bei Picard landen würde – herrlich.</p><p align="justify">Sisko gelingt es jedoch, zurückzuschlagen, im wahrsten Sinne des Wortes. Q grenzt ihn klar von Picard ab, stellt ihn weit unter ihn und Sisko entgegnet ihn mitsamt zwei harten Faustschlägen, er sei ja auch nicht Picard. Mag sein, dass die Autoren auch etwas übertrieben haben, wenn sie Sisko als Gegenpol zu Picard darstellen, indem sie ihn auch mal draufschlagen lassen und er sich nicht auf feine Dialoge mit Q einlässt, aber Q gibt gekonnt zurück, dadurch sei Sisko leichter zu provozieren und degradiert ihn abermals, was Picards Fähigkeit im Dialog als die Bessere hervorhebt – Sisko braucht wohl noch Erfahung, die er in den folgenden Jahren auch bekommen wird. Sisko mag zwar Q also bei Weitem nicht so gewachsen sein, wie Picard es ist, aber er lässt sich nicht zum Idioten machen und beweist Q schließlich auch, dass er und sein „Haufen“ durchaus in der Lage sind, mit derartigen Problemen fertig zu werden.</p><p align="justify">Auch ansonsten muss ich abermals Q in den Mittelpunkt stellen, weil es einfach unzählige wunderbare Szenen mit ihm gibt – ja, jede einzelne Bemerkung von ihm ist witzig, treffend, bissig und einfach gut, weil es auch wunderbar den etwas verbissenen Ernst dieser jungen Crew nimmt, wie wir ihn auch von der frühen Crew um Captain Picard kennen. Zu erwähnen wäre sein Statement zur Erde: „Ein entsetzlicher Ort: Vor 1000 Jahren hatte er noch Charakter: Kreuzzüge, Inquisition, Watergate - aber heute...“</p><p align="justify">Wenn wir beim Positiven bleiben, sei noch Vash erwähnt, die glaubwürdig dargestellt wird, interessant ist und in der kurzen Zeit auch viel von ihrer durchaus differenzierten Persönlichkeit zu zeigen weiß. So hat sie zwar schon etwas von einer schlitzohrigen Gaunerin, die knallhart mit Quark verhandelt und dabei alle Register zieht und dennoch wirkt sie auch menschlich und erfrischend kindlich, als sie sich mit dem verschüchterten Bashir zum Essen verabredet, der es aber ganz offensichtlich ehrlich und gut meint, was sie zu schätzen weiß. Bei der Auktion erzählt sie lang und breit, was vor eine Kultur hinter den Fundstücken steckt, während Quark gleich zum Punkt kommt. Etwas schade, dass die Geschichte mit Bashir im Sande verlaufen ist, doch letztlich ist sie – wie wir sehen und wozu Dax nur schmunzelnd den Kopf schüttelt – eine Abenteurerin, die mehr erleben will, als es ihr Bashir vermutlich zu diesem Zeitpunkt bieten kann und mehr als das, was sie auf der Erde erwartet. Ein Lob hier für die Charakterdarstellung.</p><p align="justify">Der Humor in der Folge ist – auch abseits von Q – großartig. DS9 ist, wie es jetzt schon beweist, in den kleinen Zwischenszenen ganz groß. Bashir, der eine junge Bajoranerin bezirzt, indem er ihr von medizinischen Vorlesungen erzählt oder Odo, der sich geradezu philosophisch über das Raffen von Geld auslässt sowie O’Brien, der Genugtuung empfindet, als Bashirs Unterhaltung mit dem jungen Mädel durch einen Ruf von Sisko jäh unterbrochen wird. Auch ein sechsfingriges Alien, das bei der Auktion 600 Barren Latinum anzeigen und überhaupt die ganze Auktion ist wunderbar.</p><p align="justify">Was die Geschichte angeht, so habe ich nicht ganz so viele lobende Worte übrig. Dass der Kristall Schuld an allem ist, weiß man ab dem Moment, in dem man ihn das erste Mal sieht. Irgendwie hat er mir auch etwas zu viel Ähnlichkeit mit den Drehkörpern – einfallslos. Sisko sagt selber sehr früh, dass er Q nicht für den Schuldigen hält. TNG-Kenner wissen, dass Q das nie tun würde, das ist wahrlich nicht sein Stil. Bleibt also nur der Kristall, zumal es etwas sein muss, was an Bord des Shuttles war und oh Zufall – sie haben ja Vash mitsamt des Kristalls aufgesammelt und dann begannen die Probleme. Dass es sich um ein Lebewesen handelt und dass Q involviert ist, ohne schuldig zu sein haben wir schon einmal – wenn auch weitaus schlechter – in Mission Farpoint gesehen. Überhaupt wirkt diese Episode, als wolle man Mission Farpoint noch einmal „in gut“ nachmachen. Q ist sehr viel besser gelungen und die Geschichte geht über eine und nicht zwei Episoden, was überhaupt das schlimmste am Piloten von TNG war. Auf jeden Fall wirkt der Stoff arg recycled und das schon nach so wenigen Episoden der „Star Trek“-Neuzeit. Auch die Tatsache, dass wieder etwas aus dem Gamma Quadranten kommt, was der Crew Ärger macht, wirkt einfallslos. Ist der Quadrant denn nur dazu da, um Probleme vor die Station zu tragen, die sonst nicht dahinkämen, weil es ein stinklangweiliger Ort ist? In dieser Staffel offenbar schon.</p><p align="justify">Dann das Problem der Q-Vash Geschichte. Die ist in meinen Augen sehr an den Haaren herbeigezogen. Zwar stört es nicht den Handlungsablauf, aber dass Vash Q so viel bedeutet, ist schon irgendwie komisch, zumal er nach Auflösung des Problems auf einmal nichts mehr von Vash will und vorher Ewigkeiten herumgebettelt hat, was ganz und gar nicht seine Art ist. Genauso wie die „Eifersucht“, die er beweist, als er Bashir daran hindert, sich mit Vash zu treffen. Auch die Tatsache, dass sich Vash 2 Jahre lang so ziemlich überall im Gamma-Quadranten aufgehalten hat und nun ausgerechnet knapp vor dem Wurmloch erscheint ist fragwürdig, aber nicht weiter schlimm, irgendwie muss man die Dinge ja zusammenführen. Fragt sich nur noch, was Q eigentlich sollte. Sicher, er hat der Episode viel Humor gebracht, aber hätte man ihn nicht geschickter in die Rahmenhandlung einbauen können? Man wollte die Zuschauer wohl mit einem bekannten und beliebten Gesicht locken, aber insgesamt wirkte alles viel zu sehr konstruiert.</p><p align="justify">Die Lösung der Bedrohung durch das Energiewesen ist sehr langweilig. Dax und O’Brien stottern batzenweise technische Verse herunter, wie in Parodien auf Star Trek und kommen so zur Lösung. Absolut fad.</p><p align="justify">Des Weiteren haben Odo und Kira so gut wie gar nichts zu tun, Jake erscheint abermals gar nicht, was jedoch verständlich und zu entschuldigen ist. Dafür sehen wir kurz Rom (ich glaube, es ist Rom, der mit an der Auktion teilnimmt, zusammen mit einem von Quarks Cousins) und eine weitere Dienstleistung auf dem Promenadendeck, das amüsante Schließfachsystem, das so toll gesichert ist, dass nicht mal Quark es knacken könnte.</p><p align="justify"> </p><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="213"><p align="center"><b>BENJAMIN GILDEMEISTER</b></p></td><td bgcolor="#333333" width="199"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister01.jpg" width="160" height="180"></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify">Qs großartiger und einziger Auftritt bei DS9, eine überzeugende Vash und viele nette, kleine Szenen können nicht über die belanglose und langweilige Story hinwegtäuschen.</p><p align="center"><b>»Q wurde verschwendet«</b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen4.gif" width="160" height="160"></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b>Spannung</b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b>Action</b></font></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b>Charaktere</b></td><td align="center" width="14%"><b>Kontinuität</b></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b>Anspruch</b></font></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">4496</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x06 - Tosk, der Gejagte</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x06-tosk-der-gejagte-r4261/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Titel</b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>Tosk, der Gejagte / CAPTIVE PURSUIT</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Episode</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">6 - 1x06</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>DE Airdate</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">20.02.1994</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>US Airdate</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">30.01.1993</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Story</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">Jill Sherman Donner </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Teleplay</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">Jill Sherman Donner, <font>Michael Piller</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Regie</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">Corey Allen </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>Gaststars</b></td><td valign="top" bgcolor="#000000">Scott MacDonald als Tosk<br>Gerritt Graham als Hunter<br>Kelly Curtis als Miss Sarda</td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><p align="center"><b>-&gt; <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php">Alle Episodenkritiken</a></b></p></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><b>-&gt; <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Hier ist eure Meinung zu den Episoden gefragt</a></b></td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Ein unbekanntes Schiff erreicht die Station durch das Wurmloch, es ist – offenbar durch Beschuss – beschädigt. An Bord befindet sich ein Pilot, der jede Hilfe jedoch ablehnt, bis er einsehen muss, dass sein Schiff explodiert, wenn er nicht den Antrieb stoppt und sich helfen lässt. O’Brien soll ihn empfangen, kann ihn jedoch beim Betreten des Schiffes im Andockring nicht entdecken. Also verschafft er sich zunächst einen Überblick über die Schäden, doch da erscheint der (bis dahin unsichtbare) Fremde hinter O’Brien und überrascht ihn. Dennoch scheint er keine bösen Absichten zu haben, er wirkt bloß sehr verstört und hat es vor allem sehr eilig. Mit O’Briens Scherzen kann er nicht viel anfangen.</p><p align="justify">Auf alle Fragen, die ihm O’Brien zu seiner Person stellt, kennt er nur eine Antwort: „Ich bin Tosk“. Das gilt für seine Spezies, seine Person und seinen Beruf. Er betont es mit ungewöhnlichem Stolz und scheint irritiert, als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt. Da es sich bei Tosk um den ersten Besucher aus dem Gammaquadranten handelt, ist die Neugier natürlich groß und so erfährt O’Brien, als er Tosk sein Quartier zeigt, dass Tosk nichts zu Essen und bloß 18 Minuten Schlaf am Tag benötigt. Kaum hat O’Brien das Quartier verlassen, befragt Tosk den Computer nach dem Standort der Waffenkammer der Station. O’Brien mutmaßt, dass er verfolgt wird und deshalb so nervös ist. Dazu passt auch der Schaden durch Beschuss an seinem Raumschiff, auch wenn Tosk darüber nicht reden will.</p><p align="justify">In einer Reparaturpause besuchen die beiden das Quark’s, wo Tosk zwar fasziniert von dieser ihm völlig fremden Kultur zu sein scheint, jedoch feststellen muss, dass O’Briens und seine eigene Spezies sehr verschieden sind. Gegenüber seinen Kollegen nimmt O’Brien Tosk in Schutz, er scheint auch etwas Sympathie für ihn zu hegen und ist davon überzeugt, dass er keine Bedrohung darstellt. Gleich darauf zeigt sich jedoch, dass sich Tosk an der Waffenkammer zu schaffen macht. Odo – schlecht getarnt als Gemälde in einem kahlen Gang – erwischt ihn dabei und stellt ihn sogleich. „Wenn sie es leid sind, zwischen den Kraftfeldern hin- und her zuspringen, können wir ja miteinander reden.“ Tosk wird verhaftet und gibt als Erklärung bloß an, dass er sich „vorbereitet“ und einen ehrenvollen Tod will.</p><p align="justify">Wie erwartet, passiert noch ein unbekanntes Schiff das Wurmloch, das aber gar nicht erst kommuniziert, sondern die Schilde der Station wirkungslos macht; das Promenadendeck wird geentert. Die Eindringlinge sind Maskierte, die sich auch gegen Phaser gut zur Wehr zu setzen vermögen. Schließlich sprengt einer von ihnen die Tür des Sicherheitsbüros auf (mit einer Art Strahlenbazooka, die gleich mal das ganze Büro in Flammensetzt) und stellt Tosk.</p><p align="justify">Nun wird alles aufgelöst: Die Tosk sind eine von der Spezies der Jäger gezüchtete Art, die sich ihr ganzes Leben lang auf diese eine Jagd, die mit ihrem ehrenvollen Tode endet, vorbereiten. Sie sind meisterhaft darin, die Jäger zu überlisten, so dass es eine immer neue Herausforderung für die Jäger ist. Dabei sind die Tosk keineswegs „bloß“ Beute, sondern Symbole für Mut und Stolz, heldenhafte Figuren der fremden Kultur. Sie dürfen mit keinem Fremden sprechen oder ihn gar um Hilfe bitten, das wäre die größte Schande für sie. Getan hat Tosk dies nicht, jedoch ist er ein Gefangener Siskos und das ist in den Augen des Jägers eine genauso große Schande. Tosk muss sich – lebend - mit den Jägern in die Heimat begeben, um dort bis zu seinem Tode dem Spott der Gesellschaft preisgegeben zu werden. Tosk ist am Boden zerstört, trägt aber sein Schicksal. Sisko erhebt Einspruch, man könne keine intelligenten Lebensformen jagen und töten oder einer solchen Erniedrigung aussetzen, muss jedoch im Dialog mit dem Anführer der Jäger feststellen, dass er nicht eingreifen kann, da die erste Direktive es verbietet, sich in die fremde Kultur einzumischen, auch wenn er selber damit alles andere als einverstanden mit dem Gedanken ist, dass hinter dem Wurmloch hunderte von Tosk zum Vergnügen der Jäger gejagt werden. Er muss einsehen, dass er hilflos ist. Kira hat zwar die Idee, dass Tosk um Asyl bitten könnte, dies schlägt Tosk jedoch aus. Er würde sich und alles, woran er glaubt, verleugnen, was eine noch größere Schande darstellen würde.</p><p align="justify">O’Brien fühlt sich hilflos, kommt jedoch im Gespräch mit Quark auf eine Idee. Er löst Odo gegen dessen Willen auf Befehl von Sisko ab und begleitet Tosk und den Jäger an Odos Stelle zum Andockring. Odo ist entsetzt und beschwert sich bei Sisko, der beteuert, den Befehl nie gegeben zu haben. Da erwischt auch schon das Waffenkontrollkraftfeld den Jäger und setzt ihn außer Gefecht. O’Brien und Tosk fliehen, Sisko winkt ab, als Odo die Kraftfelder aktivieren will. Hierbei sehen wir Tosk auch einmal in Aktion, wie er mehrere Jäger außer Gefecht setzt. Sie erreichen Tosks repariertes Schiff, wo sich Tosk noch einmal auf seine Art für alles bei O’Brien bedankt. Die Jagd geht weiter.</p><p align="justify">O’Brien erhält von Sisko die obligatorische Standpauke, er hat seinen Kommunikator abgelegt, die erste Direktive verletzt und den ersten Kontakt mit einer Spezies aus dem Gamma-Quadranten nicht gerade friedlich gestaltet. Dennoch bekommt O’Brien zu spüren, dass Sisko mit seiner Handlungsweise einverstanden ist, denn Sisko hätte die beiden leicht stoppen können, die Standpauke ist – natürlich - bloß eine offizielle.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Star Trek. Das fiel mir als erstes zu der Folge ein. Durch und durch Star Trek. Die Folge lässt nur wenig zu wünschen übrig. Sie beinhaltet moralische sowie charakterliche Konflikte, Humor und Spannung, sowie ruhige Momente und doch eher dezent eingesetzte Action.</p><p align="justify">Die Folge gliedert sich prinzipiell in zwei Teile, was aus meiner Sicht brillant umgesetzt wurde. Die erste Hälfte beschäftigt sich mit dem Unbekannten Tosk, der wirklich eine furiose Schöpfung der Autoren ist. Er verhält sich genauso, wie es jemand tut, der in eine ihm völlig fremde Umgebung kommt. Selbstverständliche Dinge werden hinterfragt, Rätselhaftes als Selbstverständlich dargestellt. Er verhält sich einfach total ungewöhnlich und dennoch gewinnt er im Sturm die Sympathie der Zuschauer und jene O’Briens. Tosk bietet O’Brien und uns einen ganz neuen Blickwinkel auf Vertrautes. So sagt er den wunderbaren Satz, der Alpha-Quadrant biete ungewöhnlich viel Freizeit, was auf einen gesamten Quadranten bezogen gleichermaßen zutreffend wie absurd erscheint. Auch sprachlich wurde viel gespielt, so dass er den Platz, der ihm als Alpha-Quadrant vorgestellt wird auch als Alpha-Quadranten beurteilt und O’Brien genauso anspricht, wie er von sich selber spricht: „Ich bin Tosk“. Mehr versteht Tosk nicht, ohne dumm zu sein, aber ihm ist nicht begreiflich, dass es etwas anderes, als die Jagd geben kann, denn nur dafür leben die Tosk. Außerdem weiß man nicht, was Tosk eigentlich will, es gibt zwar viele Andeutungen auf das, was er ist, aber es ist nie zu durchsichtig, so dass es in der Tat eine Überraschung ist, als man erfährt, was Tosk wirklich ist. So scheint zunächst eine Ehrlichkeit und unbestimmte Freundlichkeit wie eine düstere Bedrohung von ihm auszugehen. Man hat keinen blassen Schimmer, was Tosk vorhat.</p><p align="justify">Die zweite Hälfte der Folge beschäftigt sich mit dem moralischen Konflikt. Sisko ist der festen Überzeugung, dass niemand ein intelligentes Lebewesen derartig behandeln darf, wohingegen es für die Jäger und die Tosk das Natürlichste der Welt ist. Gut, dass es nicht dargestellt ist als blutige Hetzjagd auf Opfer, sondern so, dass beide – die Jäger und die Tosk - diese Rolle mit Würde, Stolz und vor allem freiwillig übernehmen. Tosk fühlt sich als der Gejagte und es ist das Richtige und Gute für ihn. Die unabrückbare moralische Vorstellung über dieses Thema, die Sisko inne hat, wird in Frage gestellt und anders beleuchtet. Und am Ende der Folge bleibt dieses Gefühl, denn man hätte die einfache Lösung des Asyls wählen können und ein lustiges Happy End mit bösen Jägern und einem freudigen, in die menschliche Kultur eingegliederten Tosk schreiben können. Aber natürlich hätte man das nicht, bzw. man hätte in Reviews eine Abstrafung dafür bekommen. Das meinte ich eingangs mit „Star Trek“. Denn das ist Star Trek. Und es ist das, was Deep Space Nine schon in diesen frühen Tagen zu anderen Serien abgegrenzt hat. Man kann nicht immer helfen und der Mensch ist auch im 24. Jahrhundert noch reichlich naiv. Eine wunderbare Szene ist jene, in der O’Brien zu Tosk angelaufen(!) kommt, um ihm die freudige Nachricht der Asyllösung bekannt zu geben. „Es ist so einfach, du musst nur alle deine Wertvorstellungen und deine Seele verkaufen, dich selbst verleugnen und alle werden froh sein.“ Das ist eine Philosophie, die wir auch bei Captain Archer hin und wieder entdecken können. O’Brien sieht jedoch ein, wie blind er war, zu glauben, das könne Tosk helfen.</p><p align="justify">Und obwohl es jedem Zuschauer und vermutlich auch jedem Crewmitglied aufs Äußerste widerstrebt, ist die Flucht-Lösung, die O’Brien entwickelt, die einzig mögliche. Und auch irgendwie die Richtige. Zwar könnte man anführen, dass kein Lebewesen eine solche Behandlung verdient hat und selbst wenn es glaubt, es wäre das Richtige, könnte man sagen, dass es ihm einfach so anerzogen wurde, dass ihm falsche Werte vermittelt wurden. Dennoch fühlt man sich ein bisschen wie Trip Tucker, der eine Frau anpöbelt, weil sie scheinbar ein Kind quält, obwohl es zur normalen Entwicklung gehört. Wir Menschen verstehen vieles nicht und wir mögen es auch nicht akzeptieren, dennoch ist unser selbstverständliches Umgehen mit unseren Werten und Vorstellungen – so überaus wichtig es auch ist – Garant für Missverständnisse, falsche Erwartungen und Enttäuschungen.</p><p align="justify">Diese Folge lässt uns verstehen, wieso die Hände gebunden sind und O’Briens Lösung ist nur das, was man unter „das Beste draus machen“ versteht, denn im Prinzip ist es nur ein persönlicher Gefallen gegenüber Tosk, den man ja doch irgendwie lieb gewonnen hat mit seiner Art. Dennoch muss klar sein, dass es kein Happy End in dem Sinne gibt. Es gibt ein gutes Ende, denn ein Happy End wäre hier kein gutes. Man ist nicht einmal böse auf die Jäger, denn gewissermaßen handeln sie genauso richtig oder falsch, wie Tosk es tut, es ist ihre Überzeugung. Wobei an dieser Stelle gleich Kritik anzubringen ist: Der Tod des Hauptjägers ist unnötig und sogar falsch. Er zeigt nämlich genau das Gegenteil von dem, was der Rest der Folge vermittelt. Als sei der Jäger ein böser Gegner des lieben Tosk, der nun für seine Gemeinheit bezahlen muss. Dabei war er nicht anders als Tosk, nur auf der anderen Seite. Die ganze Szene auf dem Korridor mit den 3 Jägern hätte man streichen müssen, denn der letzte Satz des Hauptjägers davor („Die Jagd geht weiter“) war für ihn ein passender Schluss, durch den Tod erhielt er etwas unnötig Böses.</p><p align="justify">Was mich an der Folge besonders beeindruckt ist, dass sie neben der prall gefüllten Handlung mit unzähligen, wichtigen, tiefgründigen Gesprächen noch Platz für weitere Aspekte gibt. Vorweg noch, in der Haupthandlung integriert ist natürlich O’Brien und nach Kira und Odo ist er der Dritte, der die Hauptrolle in einer Folge spielen darf. Er wird tiefer beleuchtet, sein Umgang mit Tosk und die sich schrittweise entwickelnde Freundschaft, sowie seine Bereitschaft, für seine Überzeugung den Kommunikator ohne weiteres abzulegen werfen ein Licht auf ihn, das ansatzweise genau das erkennen lässt, was einmal aus seiner Person werden soll. Keine Widersprüche mit der Zukunft an dieser Stelle, die Autoren haben eine gute Charakterentwicklung durch Bausteine in den allerersten Episoden bereits möglich gemacht. Dass bei dieser Episode nicht alle Charaktere ausreichend auftreten können, ist klar: Kira, Dax und Bashir (noch immer der nervöse Clown) sind Statisten, Jake tritt überhaupt nicht auf, aber was Odo und Quark angeht, hat die Episode sehr viel zu bieten, ohne dass es groß auffällt. Sie scheinen nur Nebenrollen zu haben, aber besonders Odo bekommt durch kleine Bemerkungen und Szenen einen wahren Aufwind. Ein kleines Nicken gegenüber Sisko zeigt, dass er sich langsam damit abfindet, dass er nicht immer alles machen kann, wie er es will. Er zögert zwar noch, aber man merkt die Bereitschaft, Sisko zu vertrauen und sich unterzuordnen. Seine Bemerkung gegenüber Kira, er würde keine Waffen benutzen, sein geradezu cooler Spruch gegenüber Tosk und sein pragmatisches Denken, als er O’Brien versichert, dass er keine Schuld an Tosks Verfehlungen habe oder seine Versicherung, niemand würde einen Gefangenen entführen, solange Odo lebe... das Bild fügt sich zusammen.</p><p align="justify">Quark tritt endlich auch abseits von Odo auf und bekommt als Wirt, der mit seinen Gästen über ihre Probleme redet ebenfalls eine neue Dimension. Etwas taktlos, etwas verplant aber doch irgendwie clever und natürlich sehr witzig taucht er hier und da in der Episode auf und zwar jedes Mal ohne Odo, eine Premiere. Der Humor kommt auch nicht zu kurz, wenngleich er nicht so sehr ausgeprägt ist, aber Dialoge zwischen O’Brien und Tosk, Bashir, Odo und Quark sorgen für viele heitere Momente. Dazu lässt sich die Episode mit den Szenen Zeit, ist zu keinem Zeitpunkt hektisch und es gibt auch interessante Informationen z.B. zur Station als Handelsstandort, sowie zu Quarks Verträgen mit den Dabomädchen, die eine ganz besondere Klausel beinhalten...</p><p align="justify">Dann möchte ich noch die genialen Anzüge der Jäger erwähnen, die so auch in TOS hätten auftreten können. Sehr trashig. Tosk hingegen ist überaus gut gelungen, sieht in der Tat sehr fremdartig aus.</p><p align="justify">Zwar hat die Episode auch die eine oder andere Ungereimtheit (Odos lächerlicher Auftritt als Gemälde sei erwähnt), aber die sind diesmal absolut unerheblich und so in jeder Episode anzutreffen, also nicht weiter erwähnenswert. Die hohe Wertung vergebe ich deshalb, weil es zu diesem Zeitpunkt von Star Trek auch noch zusätzlich etwas gänzlich Neues war, diese Art eines moralischen Konfliktes ohne Lösung und eine Folge, die einen wirklich nachdenken lässt über die Frage von moralischen Vorstellungen.</p><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="213"><p align="center"><b>BENJAMIN GILDEMEISTER</b></p></td><td bgcolor="#333333" width="199"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister01.jpg" width="160" height="180"></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify">Der Episode fehlt es ganz im Gegensatz zur vorangegangenen an nichts, was eine gute Star Trek Folge ausmacht und kommt aus einem Guss daher – Überzeugend!</p><p align="center"><b>»Durchgehend Überzeugend«</b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen1.gif" width="160" height="160"></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b>Spannung</b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b>Action</b></font></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b>Charaktere</b></td><td align="center" width="14%"><b>Kontinuität</b></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b>Anspruch</b></font></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" align="middle" border="0"></b></font></td><td align="center" width="14%"><font face="Verdana" color="#ffffff"><b><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></b></font></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">4261</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x05 - Babel</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x05-babel-r4215/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>BABEL        / Babel</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">5        - 1x05</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">14.02.1994</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">23.01.1993</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Story</b></font></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Sally Caves, <font>Ira Steven Behr</font></font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Teleplay</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Michael McGreevey, Naren Shankar</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Paul Lynch</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Lee Brooks als Aphasia Victim<br>Matthew Faison als Surmak Ren<br>Geraldine Farrell als Galis Blin<br>Todd Feder als Federation Male<br>Jack Kehler als Jaheel<br>Frank Nowak als Businessman<br>Kathleen Wirt als Aphasia Victim<br>Bo Zenga als Asoth</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Eure Meinung        zu DS9</a>   <font color="#FFFFFF">-&gt;</font>  <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php"> Alle Episodenkritiken</a></b></td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Die Station weist nach wie vor unzählige Defekte auf - O'Brien hat alle Hände voll zu tun und ist dennoch längst nicht in der Lage auf die Wünsche und Begehren eines Jeden einzugehen. Einem außerirdischen Captain Jaheel sind O’Briens Bemühungen nicht genug, er hat eine verderbliche Fracht an Bord und kann, wegen eines Defektes, seit zwei Tagen die Station nicht verlassen. O’Brien kann ihn lediglich vertrösten, was der Captain sehr ungehalten zur Kenntnis nimmt.</p><p align="justify">Genervt und überarbeitet von all den Sonderwünschen der Crewmitglieder repariert O’Brien die Replikatoren der Kommandoebene und aktiviert dabei versehentlich ein Gerät hinter der Replikatorwand, das ihm aber zunächst verborgen bleibt.</p><p align="justify">Indessen sitzt Odo in Quark’s Bar und amüsiert sich über die nicht vorhandenen Besucher. Quark nörgelt – seit Tagen sind die Replikatoren funktionsuntüchtig und die Kundschaft bleibt aus. Da Quark Zugriff zu scheinbar allen Sicherheitsbestätigungen der Station hat, ist es ihm möglich sich die Standorte der (funktionierenden) Replikatoren der Kommandoebene anzeigen zu lassen. Der Zuschauer ahnt, welchen Plan er fasst.</p><p align="justify">Auf der Ops fallen bei O’Brien merkwürdige Sprachstörungen auf. Er kann sich nicht richtig ausdrücken und verlässt die Ops in Richtung Krankenstation, wo Dr. Bashir aber keine Störung ausmachen kann. Er diagnostiziert auf Vermutung beruhend eine Aphasie, bei der die assoziativen Verknüpfungen im Gehirn blockiert sind. Er kann also weder seine Umgebung verstehen, noch sich verständlich machen. Die Ursache hierfür liegt im Dunklen.</p><p align="justify">Als Dax ebenfalls befallen ist, wird klar, dass es kein Einzelfall ist. Schnell häufen sich die Erkrankungen und Quarantäne wird ausgerufen. Dr. Bashir entdeckt ein Virus als Ursache für die Störungen, welcher in der Tat die gleichen Wirkungen wie Aphasie zu haben scheint.</p><p align="justify">Auf der Promenade haben in Folge der Quarantänemaßnahmen alle Geschäfte geschlossen – bis auf das Quark’s – das wieder überraschend gut besucht ist. Allen scheint es zu schmecken, was Odo stutzig machen. Quark erklärt, Rom habe die Replikatoren repariert.</p><p align="justify">Captain Jaheel beschwert sich abermals, diesmal bei Sisko. Dieser erlaubt ihm jedoch nicht, die Station während der Quarantäne zu verlassen, seine Crewmitglieder könnten sich angesteckt haben.</p><p align="justify">Nun wird die Vermutung des Zuschauers bestätigt – Quark besorgt sich das Essen unerlaubter Weise aus einem leeren Mannschaftsquartier der Kommandoebene und wird prompt von Odo erwischt. Da Bashir festgestellt hat, dass sich das Virus über die Nahrung verteilt und das Gerät gefunden wurde, das alles ausgelöst hat, kann Odo nun das Puzzle vervollständigen – das Rätsel darum, weshalb auch andere Personen von der ganzen Station betroffen sind – über Quarks Speisen und Getränke, die er sich auf dem infizierten Bereich geholt hat.</p><p align="justify">Indes ist das Virus mutiert, da so viele befallen sind, wird es nun auch über die Luft übertragen. Schon 60% der Personen an Bord sind betroffen. Das Gerät, welches das Virus in die Nahrung brachte, ist zwar mit cardassianischer Technologie versehen, wurde aber von Bajoranern hergestellt. Es ist ein synthetisches Virus, eine „meisterhafte Arbeit“, wie Bashir sagt. Und nun stellt sich zu allem Überfluss auch noch heraus, dass das Virus tödlich ist. O’Brien hat laut Bahir nur noch 12 Stunden zu leben. Bei der Suche nach einem Gegenmittel wird auch Bashir befallen.</p><p align="justify">Kira bekommt den Auftrag, denjenigen zu finden, der vor 18 Jahren das Virus erschaffen hat und stößt über Umwege auf einen Surmak Ren, der damit zu tun haben könnte. Als sie ihn kontaktiert, bricht er das Gespräch harsch ab, weshalb sie sich sicher ist, dass er mehr weiß und will sich nun mit Surmak Ren treffen, was Sisko erst ablehnt, aber, auf Odos Drängen hin, doch akzeptiert.</p><p align="justify">Alleine auf der Ops bleiben Sisko und Odo, die versuchen, Jaheel vor einem Fluchtversuch abzuhalten. Er kann nicht länger warten und gibt trotz geschlossener Andockklammern „Gas“, was zu heftigen Problemen führt, bis es weder vor, noch zurück geht und sein Schiff sowie der halbe Andockring zu explodieren drohen.</p><p align="justify">Kira beamt Ren auf ihr Shuttle. Noch immer ist er wenig hilfsbereit, doch als er erfährt, dass er nun auch infiziert ist, zeigt er sich schließlich doch etwas kooperativer.</p><p align="justify">Nun ist schließlich auch noch Sisko befallen und Odo scheint verzweifelt, niemand kann ihm noch behilflich sein bei der Rettung der Station und der Sache mit Jaheel – außer Quark. Als noch 5 Minuten Zeit sind, beamt Quark Odo nach unten zur Andockschleuse und dieser kann das Schiff gerade noch in das All hinausschleudern, bevor es die Station mitreißt – Jaheel rettet er gleich mit.</p><p align="justify">Ren ist auf der Krankenstation erfolgreich und schnell können alle mit dem Gegenmittel gerettet werden.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Die Folge hinterlässt einen faden Nachgeschmack, man ist nicht so recht zufrieden mit dem Gesehenen. Schauen wir uns im Detail an, woran die Episode krankt.</p><p align="justify">Zum einen wäre da die ganze Thematik. Ein Virus, der nach und nach die Crew befällt. Eine verzweifelte Suche nach einem Gegenmittel – das alles gab es sogar zu diesem noch eher frühen Zeitpunkt von Star Trek des Öfteren, man denke nur an die quasi identischen Folgen „Implosion der Spirale“ (TOS) und„<a href="/_legacy_inhalte/static/109050680883251.php">Gedankengift</a>“ (TNG). Man weiß letztlich die ganze Zeit lang, dass am Ende und zwar kurz, bevor alle sterben müssen, doch noch eine Lösung gefunden wird und deswegen kommt auch die ganze Folge über nicht ein einziger Funken Spannung auf.</p><p align="justify">Alles scheint sehr durchkomponiert und nach Schablonentaktik gelaufen zu sein: Einer wird krank, es ist rätselhaft. Ein zweiter wird krank, es ist bedrohlich. Dann wird der Krankheitserreger endlich in seiner Ursache entdeckt und ist plötzlich unaufhaltbar und dazu auch noch auf einmal tödlich. Die wichtigsten Personen, die die Rettung bewirken können - Bashir als Arzt, Kira als investigative Aufklärerin der Hintergründe und Sisko als Commander, der die Fäden zusammenhält – werden als letztes befallen, aber trotzdem auch irgendwann erwischt und zwar gerade kurz, bevor sie wirklich gebraucht werden. Dann gibt es natürlich auch noch welche, die gar nicht befallen werden und das sind Außenseiter, die mit den Operationen nicht so sehr vertraut sind: Der auf der Ops überforderte Odo und ein Ferengi. Das alles wirkt viel zu altbacken und unglaubwürdig.</p><p align="justify">Dazu kommt die unglaubliche Vorhersehbarkeit der Folge, was sowohl die oben erwähnte Thematik betrifft, als auch die B-Storys. Captain Jaheel ist eine unnötige Zusatzbedrohung, von der man von Anfang an genau weiß, was mit ihr geschehen wird. Man weiß genau, dass er die ganze Operation noch zusätzlich in Gefahr bringt und dass er so ein Wagnis unternimmt, obwohl es sich nur um eine Lieferung handelt ist auch zweifelhaft. Zumal er als erfahrener Captain wissen müsste, was passiert, wenn er seinen Antrieb bei geschlossenen Andockklammer startet, oder nicht? Genauso weiß man gleich, was Quark mit den Replikatoren vorhat.</p><p align="justify">Und Surmak Ren. Der ist wirklich nur dumm. Wenn er auf das Virus angesprochen wird und scheinbar sofort Bescheid weiß, ist es hochgradig unklug, so auf Kiras Anfrage zu reagieren. Er kann sich sicher vorstellen, was auf der Station los ist und auch, dass weitere Schritte unternommen werden, wenn er so durchsichtig reagiert. Zudem: Wieso hilft er nicht einfach? Wo ist das Problem, wieso versucht er das so (hoffnungslos mies) zu vertuschen? Man weiß es nicht.</p><p align="justify">Aus den befallenen Personen hätte man wesentlich mehr machen können. Zum einen brabbeln sie ziemlich merkwürdigen Unsinn und reden auch noch alle gleich. Würde man nicht vermuten, dass sie einfach irgendwas sagen? Sie reden alle auf die gleiche Art und Weise und dann noch auf eine sehr unglaubwürdige. Zumal sie zum Teil sogar sinnvolles geben können, wie Dax, die auf den kranken O’Brien hinweist. Auch merkwürdig, dass Jake Hilfe holen kann, Dax Probleme diagnostizieren kann, aber Bashir nicht mehr an seinem Gegenmittel weiterarbeiten kann. Auch Sisko bricht sofort nach Ausbruch einfach zusammen, wohingegen O’Brien noch stundenlang durch die Gegend spaziert ist. Klar, dass das Virus unterschiedlich wirkt, aber auf genau diese Art und Weise. Ein wenig mehr Unvorhersehbarkeit hätte der Folge gut getan. Oder eine Szene, in der man sich mit der Thematik befasst, was Menschen tun, die sich nicht verständlich machen können. Das wäre doch ein interessantes Thema gewesen. Stattdessen ist hier das Thema die schlechte Konstitution der Station und die versteckten Bedrohungen, die sie birgt – uh.</p><p align="justify">Ansonsten fallen weitere kleine Ungereimtheiten auf, ein Beispiel: Der Computer wird ungehalten, als Bashir zweimal etwas Unsinniges sagt – wo gibt es denn sowas?</p><p align="justify">Auch Unnötige oder überzogene Szenen sind zu finden. So der klischeehafte „Explosionsknopf“, auf den Odo nur zu hauen braucht, um das Schiff loszusprengen. Oder der ganze Rauch und das Feuer an Bord – unnötig. Des Weiteren zwei peinliche Szenen, die eine zwischen Sisko und Jake, die auf eine aufgesetzte Art auf die Beziehung zwischen den beiden anspielt („Ich brauche dich, ich habe doch nur dich...“) und eine mit Kira und Dax, bei der Dax sich daran erfreut, mal wieder eine Frau und Blickfang aller Männer zu sein... läppisch. (Zumal sich wirklich JEDER Mann nach ihr umdreht und sie dämlich angrinst).</p><p align="justify">Aus der Bajoraner-Cardassianer-Geschichte hätte man auch mehr rausholen können, aber man hat das Gefühl, dass man dafür einfach keine Zeit hatte. Nicht einmal eine politische Komponente ist dadurch in die Folge geflossen. Auch Surmak Rens merkwürdiger „Konflikt“ bietet keine Einsicht in menschliche Verhaltensweisen, dazu ist er viel zu platt. Die Episode bietet damit weder auf sozialer, noch auf politischer Ebene irgendeine Aussage, eine Weisheit oder überhaupt irgendeine Darstellung. Dazu ist sie nicht spannend. Hat sie somit also gar nichts zu bieten? Naja, fast...</p><p align="justify">Das war jetzt alles ziemlich vernichtend, aber da ich Positives und Negatives gerne trenne, könnte man nicht an dieser Stelle aufhören. Denn nur schlecht ist die Episode keineswegs. Zwar bleibt sie auch charakterlich weitestgehend schwach oder wiederholt das, was bereits in den vorigen Folgen gesagt wurde, aber gerade in Bezug auf die Person Quarks ist diese Episode doch eine sehr gute. Quark kam bislang ausschließlich als Spaßmacher an der Seite Odos vor. Auch in dieser Folge ist er zwar fast nur für den Humor zuständig, aber zum Einen gelingt das sehr gut und zum anderen hat man das Gefühl, dass er sich etwas entwickelt. Die Hassliebe zwischen ihm und Odo wird abermals sehr gut aufgezeigt und es gibt diverse fantastische Sprüche seitens Quark. Schwach zwar, dass er so blöd ist und glaubt, Odo käme ihm nicht auf die Schliche bei seinem Replikatorbetrug, wo er doch sowieso unter Sonderüberwachung steht – man bekommt das Gefühl, dass man nur einmal mehr Odos Verwandlungseffekt irgendwie unterbringen wollte, aber dennoch kommt er voran als Typ.</p><p align="justify">Quark hat Zugriff auf die Sicherheitscodes der Station, Quark hat auf einem Ferengischiff gedient und Quark besitzt eine gewisse Selbstironie, Cleverness und sehr viel Humor. Rom wird erwähnt und herrlich von Odo als Grund dafür angeführt, weshalb er Quark auf die Schliche kam – „Sie sagten, Rom hätte die Replikatoren repariert. Rom ist ein Idiot. Die größte intellektuelle Leistung, zu der er fähig ist, ist bis drei zu zählen.“ Es gibt eine ganze handvoll lustiger Szenen, wenn Quark versucht, die Befallenen zu Verhören, ob sie nicht nur simulieren, um Spielschulden aus dem Weg zu gehen, oder wenn er Odo anbietet, Dabo zu spielen und dieser gestehen muss, die Spielregeln nicht zu kennen, sowie weitere fantastische Sprüche, die aber nicht alle hier einzeln genannt werden müssen. Auch O’Brien kann für ein paar Lacher sorgen, wenn er für Dax etwas repariert und sofort im Anschluss das Licht ausfällt.</p><p align="justify">Quarks großer Auftritt folgt schließlich als Retter in der Not, als er Odo mit flapsigen Sprüchen per Transporter in die Gefahrenzone schickt (Wieso ist Odo eigentlich nicht in der Lage, schon früher loszugehen und blitzschnell in seiner flüssigen Form oder als etwas sehr schnelles nach unten zu gelangen?) oder ihm sagt, er solle sich gefälligst beeilen. Eine sehr schöne Szene.</p><p align="justify">Auch wenn der Humor und die Odo-Quark Geschichte, sowie intelligente Verknüpfungen von A und B-Story (das Einzige, was man nicht unbedingt vorhersieht ist nämlich, dass Quark dafür verantwortlich ist, dass alle infiziert werden) durchaus erfreulich sind, zieht die dünne Dramatik, das vorhersehbare Drehbuch und die Fehlanzeige von Charaktermomenten und aufgetauten Klischees die Folge tief in die Mittelmäßigkeit. Es sind zwar keine Dinge, die nicht passieren dürfen, nichts, was man einer Folge als Verbrechen vorwerfen müsste. Es gibt nichts wirklich Schlechtes an der Folge. Aber eben auch nur verdammt wenig Gutes und das ist nicht gut genug, gerade wenn man das Ganze mit den beiden vorangegangenen Folgen vergleicht, besonders mit„<a href="/_legacy_inhalte/static/108973219667797.php">UnterVerdacht</a>“. Spannung kommt nicht auf und auch in Dialogen ist die Folge unterdurchschnittlich.</p><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="215"><p align="left"><b><font color="#FFFFFF">BENJAMIN                    GILDEMEISTER</font></b></p></td><td bgcolor="#333333" width="197"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="mailto:Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister01.jpg" width="160" height="180"></font></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify"><font color="#FFFFFF">Eine Folge mit wenigen echten Fehlern, aber (fast) keinen Stärken, die letztlich in der Belanglosigkeit verschwidnet und nur mit Humor noch etwas reißen kann. Die Folge versucht nichtmal, bedeutsam zu sein.</font></p><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Star Trek kann weitaus mehr«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen4.gif" width="160" height="160"></font></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#FFFFFF">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Charaktere</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Kontinuität</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div><p> </p></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">4215</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x04 - Unter Verdacht</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x04-unter-verdacht-r3924/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>A        MAN ALONE / Unter Verdacht</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">4        - 1x04</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">06.02.1994</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">17.01.1993</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF"><font>Michael Piller</font>, Gerald Sanford</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Paul Lynch</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Rosalind Chao als Keiko O'Brien<br>Edward Lawrence Albert als Zayra<br>Stephen James Carver als Ibudan<br>Hana Hatae als Molly O'Brien</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Eure Meinung        zu DS9</a>   <font color="#FFFFFF">-&gt;</font>  <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php"> Alle Episodenkritiken</a></b></td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Ein Bajoraner namens Ibudan betritt die Station. Unter cardassianischer Führung der Station war er von Odo wegen Mordes verhaftet worden und wurde nun von der provisorischen Regierung Bajors wieder freigelassen, da ein Mord an einem Cardassianer zur Zeit der Besatzung nicht gerade das schlimmste Verbrechen auf Bajor aus aktueller Sicht ist. Odo greift Ibudan verbal an und es kommt zu einem kurzen Gefecht, das von Sisko unterbrochen wird. Odo stellt Ibudan ein Ultimatum, die Station binnen 26 Stunden zu verlassen.</p><p align="justify">Während sich Ibudan einer Massage in der Holosuite unterzieht, wird er mit einem Dolch ermordet. Untersuchungen ergeben, dass die Tür zur Holosuite nach Ibudans Eintreten nur einmal geöffnet wurde – als der Mörder heraustrat.Des weiteren ist am Tatort nur die DNA Ibudans vorhanden, abgesehen von der DNA der Leute, die hinterher zur Untersuchung am Tatort waren, inklusive Odo. Ein bajoranischer Zivilist meldet Sisko, Ibudan habe ihm kurz vor dem Mord erzählt, er habe Angst, Odo würde ihn umbringen, Kira protestiert heftig, Odo sei ehrenwert.</p><p align="justify">Bei seinen Untersuchungen stellt Odo fest, dass Ibudan eine Doppelunterbringung beansprucht hat, was ihn stutzig macht. Mittlerweile wird die Stimmungunter den Zivilisten immer aggressiver, was Odo angeht, sie beschimpfen ihn als etwas fremdartiges, für sie steht fest, dass Odo der Mörder ist. Als Dr. Bashir auf Odos Wunsch hinnoch einmal Ibudans Quartier untersucht, entdeckt er Reste eines biologischen Experimentes, das Ibudan durchgeführt haben muss. Unterdessen suspendiert Sisko Odo vorläufig vom Dienst – unter Kiras Protest – was den Constable wütend auf Sisko macht, er wisse selber, was für ihn gutsei und was nicht.</p><p align="justify">Während Odo sein Sicherheitsbüro total verwüstet vorfindet, entdeckt Bashir DNA-Bruchstücke in der Substanz und führt damit Experimente durch, was die Entstehung einer organischen Masse hervorruft. Sie ist humanoid. Der Druck auf Odo erreicht sein Maximum, als ein tumber Mob ihn aus der Bar zu seinem Büro verfolgt und dort seine Auslieferung fordert, ihn als Mörder beschimpft. Als Sisko erscheint, um einzugreifen, wird mit Steinen nach Odo geworfen. Als die Situation eskaliert, erscheinen Dax und Bashir und teilen der Meute mit, dass Ibudankeineswegs ermordet wurde, sondern dass es ein Klon Ibudans war, den dieser eigenhändig erschaffen hatte. Odo stellt den echten Ibudan kurz vor dessen Abreise und entlarvt ihn.</p><p align="justify">In der B-Story geht es hauptsächlich um Keiko O’Brien, die hier ihren ersten Auftritt bei DS9 hat. Siestreitet sich mit Miles und fühlt sich auf der Station unnütz, sie böte außerdem keineswegs diegeeignete Umgebung für Molly, ihre Tochter. Als sie Jake und den Ferengijungen Nog beobachtete, wie diese den Zivilisten auf dem Promenadendeck Streiche spielen und von der Sicherheit erwischt werden, beschließt sie, sich insofern nützlich zu machen, als dass sie den Kindern der Station eine Schule eröffnet. Sie wirbt bei den Eltern, bekommt von dem begeisterten Sisko die Genehmigung und die Mittel zum Bau der Schule und schlussendlich ist sie sogar erfolgreich. Miles schenkt ihr eine Schulglocke und die ersten Kinder, inklusive des skeptischen Nogs, dessen Vater Rom sich zunächst lange dagegen gestäubt hatte, ihn zur Schule zu schicken.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Eine sehr interessante Episode. Zum einen haben wir eine gelungene Hauptstory um Odo, über den es bislang eher wenig zu erfahren gab und dazu gibt es zahlreiche Nebenplots, die alle sehr gekonnt miteinander verstrickt wurden. Um dies gleich vorwegzunehmen: Es ist mir hier besonders die Regiearbeit aufgefallen, die die einzelnen Szenenbrillant miteinander verknüpft hat. Wir haben viele Dialoge zwischen Personenpaaren über ganz unterschiedliche Themen und in diese Gespräche greifen von außen immer andere Teile der Handlung ein. Wenn sich etwa O’Brien mit Keiko über die Schule unterhält kommen von Promenadendeck Rufe des Mobs, der Odohinterher jagt. Diese Art der Verknüpfung mag sich jetzt behelfsmäßig anhören, ist aber insgesamt wunderbar gemacht und gibt einem wirklich das Gefühl eines Alltages (nun gut, eines besonders aufregenden Alltages). Man sieht die Handlung aus der Sicht unterschiedlicher Personen und es geschieht vielDrumherum. Man ist nicht fixiert auf die eine Handlung. Die Folge wirkt sehr wenig konstruiert, ganz im Gegenteil z.B. zum Pilotfilm, sie hat einen schönenFluss. In die gleiche Kerbe schlagen nette Szenenwechsel. So trifft Jake das erste Mal auf Nog und fragt diesen nach seinem Namen. Als er ihn endlich herausrückt („Mein Name ist Nog“), gibt es einen Schnitt in Siskos Büro auf Odo, der den Satz „Sein Name ist Ibudan“ beginnt. Das funktioniert und wirkt. Noch ein Beispiel: Sisko fragt Dax, ob sie zusammen Abendessen wollen, was Bashir Dax schon zuvor fragte. Dax antwortet, sie habe keine Zeit, doch Julian sagt im gleichen Moment „warum nicht“, obwohl er gar nicht gemeint war. Siskos verwirrter Blick und Bashirs unsicheres Lachen daraufhin kommen sehr gut herüber.</p><p align="justify">Bevor ich die Haupthandlung kommentiere noch etwas zu den erwähnten Personenpaaren. Es fällt wirklich auf, wie viele es in dieser Episode sind. Wir haben:</p><p align="justify">Bashir und Dax - Bashir versucht sie die ganze Folge über zu einem Abendessen zu überreden und scheitert dabei recht kläglich, gibt sich aber nicht geschlagen, was Daxgeradezu amüsiert. Bashir wirkt immer noch wie der Serienclown, aber man gibt sich sichtlich Mühe, ihn etwas seriöser zu gestalten.</p><p align="justify">Miles und Keiko O’Brien – Mit ihrer Diskussion darüber, was sie für sich wollen, was sie für den anderen zu tun bereit sind und wie sie die ersten Schritte gehen, um das Leben auf der Station schöner zu machen. Ihr Streit ist gar kein solcher, sondern drückt nur die frustrierende Lage aus, in der sie sich befinden. Etwas, das man aus dem alltäglichen Leben sehr gut kennt.</p><p align="justify">Sisko und Dax – Siskos hat Probleme damit, nicht mehr Curzon, sondern Jadzia gegenüberzustehen. Im Kontrast zu diesem Klammern an alte Zeiten steht Jadzias absoluter Realismus und ihre Rationalität, die sich mit dem hier und jetzt beschäftigt, ohne jedoch zu vergessen, was war. Man sieht hier einen Lernprozess, den Sisko durchmacht. Zunächst klammert er sich an vergangene Tage, doch als er später dem von den Geschichten begeisterten Bashir aus früheren Tagen mit Curzon erzählt, unterbricht er sich selber. Schauspielerisch gut gemacht, man sieht, wie er an Jadzias Standpunkt denkt und ihn langsam begreift. Ihr Gespräch läuft leider teilweise recht peinlich ab.</p><p align="justify">Jake und Nog – Das ungleiche Paar und die typische Geschichte. Man merkt gleich, worauf es hinausläuft. Menschen trauen Ferengi nicht, Ferengi trauen Menschen nicht, die Kinder lernen sich kennen und verstehen sich, was die Eltern nicht gutheißen und schließlich doch einsehen müssen, dass Toleranz angebracht ist. In dieser Folge wollen beide Väter noch, dass ihre Kinder nichts mit dem jeweils anderen zu tun haben. Auch wenn das Thema etwas altbacken ist, funktioniert es dennoch gut, man kann sich geradezu vorstellen, wie das Misstrauen dieser beiden Völker füreinander mit einer neuen Generation ausstirbt. Bringt man zwei Völkererst mal zusammen, so werden es die unbelasteten Kinder schon richten. Zumal sie nun auch noch zur gleichen Schule gehen – man hat bloß ein wenig das Gefühl, dass die Schreiber sich dieser Sache bedienen mussten, weil sie so offensichtlich ist.</p><p align="justify">Odo und Sisko – Wie schon in den letzten Folgen kann man hier Reiberein erkennen zwischen Odo, der sich niemandem untergeordnet fühlt und sich schlecht anpassen kann und Sisko, der der Ansicht ist, dass man ohne Vorschriften kein geregelten Ablauf auf der Station hinbekommen kann. Kira kommt zwar in dieser Folge etwas kurz, aber es wird deutlich, dass sie eine Art Verbindungsstelle zwischen Odo und der Föderation darstellt. Odo sagt ihr, sie solle „diesem Föderationsarzt“ etwas sagen. Wir haben definitiv keine geschlossene Crew. Obwohl Sisko meint, das Richtige für Odo zu tun, ist dieser frustriert und prangert sogar Siskos Unsachlichkeit an, er dürfe ihm überhaupt nicht vertrauen, wie könne er davon ausgehen, dass Odo nicht der Mörder sei. Das ist natürlich sehr schmerzhaft für Sisko – Er geht mit seiner unendlichen Toleranz und Umsicht an die Sache heran und verärgert Odo dennoch.</p><p align="justify">Dies alles gibt die Folge in kleinsten Szenen her und damit wäre ich nichteinmal wirklich auf die Haupthandlung eingegangen. Diese ist ebenfalls zu loben. Ein paar Kritikpunkte vorweg: Es stellt sich einem schon die Frage, wieso Odo dermaßen aggressiv auf Ibudans Ankunft reagiert. Dies ist, nach den paar Informationen, die wir über Odo haben, nicht sehr typisch. Er ist von Gerechtigkeitssinn gesteuert, ok. Aber dermaßen scharf gegen ihn vorzugehen, ohne dass er sich etwas zu Schulden hat kommen lassen, ist schon sehr verwunderlich. Was mich wirklich gestört hat ist, dass niemand folgenden Gedankengeäußert hat: Odo soll also durch die „Türritze“ der Holosuite (als ob diese Türen Türritzen hätten)„geflossen“ sein und Ibudan ermordet haben. Ja, das erklärt, wieso die Tür nicht ein zweites Mal geöffnet wurde. Jedoch wurde die Tür ja direkt nach dem Mord geöffnet und man geht davon aus, dass es der Mörder war, der heraustrat. Wieso sollte Odo denn nicht auf dem gleichen Weg die Suite wieder verlassen, wie er sie betreten hat!? Soll er heraustreten und riskieren, gesehen zu werden? Als Formwandler hätte er da nie getan. Und wie hat er eigentlich das Messer (das ja noch im Leichnam steckte) hereinbekommen? Es war sicher nicht Teil des Massageprogramms, zumal es sich dann hätte auflösen müssen.</p><p align="justify">Davon abgesehen funktioniert die (zugegeben recht kurz geratene) Hauptstory ziemlich gut. Odo ermittelt gegen sich selber und man weiß auch wirklich nicht, was Ibudans Projekt ist, bis es aufgelöst wird,zumindest, bis Bashir verkündet, es sei humanoid. Da man Odo noch nicht wirklich gut kennt und er auch reichlich fremdartig wirkt, kann mannicht einmal völlig ausschließen, dass er der Mörder ist, die Standpauke, die er Sisko hält, könnte er auch jedem blauäugigen Zuschauer halten, der sich nicht vorstellen kann, dass ein Hauptcharakter auch bösartig sein kann. So wirkt es auch beinahe. Um dies konsequent durchzuhalten hätte man eigentlich auf die zwei Szenen verzichten müssen, in denen man den als alten Mann verkleideten Ibudan zeigt und deutlich wird, dass da doch noch etwas anderes ist. Das wäre konsequenter gewesen. DenVerdacht auch beim Zuschauer zeitweise auf Odo zu lenken, dass dieser sich am Ende gar Vorwürfe macht, ihn verdächtigt zu haben. Odos Alibi ist ziemlich witzig. Wir erfahren erstmals, dass er sich regenerieren muss. Und zwar in einem Papierkorb. Er ist in allen Belangen ein totaler Außenseiter und dies wird durch den Pöbel, der sich gegen ihn auflehnt, mehr als deutlich, aber auch etwa in Gesprächen mit Sisko oder seiner Vorgehensweise in den Ermittlungen. Die letzte Szene zwischen Ibudan und Odo ist recht unspektakulär bis auf Odos Schlusssatz: „Seinen Klon zu ermorden ist auch Mord“. Ein Problem bereit mir noch die Verfahrensweise mit dem von Bashir neu erschaffenen Klon. Ist das auf einmal gar kein Thema mehr? Bei TNG war es das noch, hier lässt man ihn einfach so vor sich hinwachsen auch lange, nachdem man weiß, was es ist und lässt ihn ein neues Leben beginnen. Und dann ist es noch der Klon eines Mörders, der auch vor brutalen Racheakten nicht zurückschreckt, denn der ganze Aufwand, den er betrieben hat, war nur dazu da, sich an Odo zu rächen.</p><p align="justify">Wieder zu wenig gibt es über Quark zu berichten. Wir haben zwar eine nette Szene, in der Quark Odo vor dem Zivilistenmob verteidigt, was geradezu komisch ist und eine folgende Szene zwischen Quark und Odo, wo uns diese Hassliebe bewusst gemacht wird, aber Quark wurde uns bis jetzt nur in Verbindung mit Odo präsentiert, ansonsten kommt nicht viel bei rum. Ansonsten kann ich ein großes Lob aussprechen: Alles Charaktere sind in diesen 45 Minuten würdig dargestellt worden und haben sich weiterentwickelt. Das hat man selten, dass eine Episode so Crewallumfassend ist. Und zwar nicht nur, dass sie etwas zu tun bekommen, sondern, dass man auch wirklich etwas über sie erfährt.</p><p align="justify">Zu guter Letzt sei Keikos nette Enterprise-Referenz zu bemerken und Rom, Nogs Vater, der – in Hinblick auf kommende Folgen – noch gänzlich anders dargestellt wird. Vermutlich hat man ihn einfach zunächst nur für einen Auftritt eingeplant und erst später etwas aus seinem Charakter gemacht, denn dies ist ganz und gar nicht der Rom, den wir aus späteren Folgen kennen, sondern ein ziemlich beliebig daherkommender 08/15-Ferengi. Ansonsten gab es in den 4 Folgen bereits vielversprechende Nebencharaktere zu sehen. Nog, Garak, Keiko, Dukat und die anderen haben noch eine große Zukunft.</p><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="215"><p align="left"><b><font color="#FFFFFF">BENJAMIN                    GILDEMEISTER</font></b></p></td><td bgcolor="#333333" width="197"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="mailto:Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister01.jpg" width="160" height="180"></font></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify"><font color="#FFFFFF">Wundervoll miteinander verstrickte Nebenhandlungen und Einblicke in alle Charaktere ergänzen die spannende, jedoch etwas knappe Haupthandlung zu einer tollen Episode. Einzig der Schluss ist zu unspektakulär.</font></p><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Fantastische Charakterentwicklung«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" width="160" height="160"></font></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#FFFFFF">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Charaktere</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Kontinuität</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div><p> </p></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">3924</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x03 - Die Khon-Ma</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x03-die-khon-ma-r3857/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>PAST        PROLOGUE / Die Khon-Ma</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">3        - 1x03</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">30.01.1994</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">11.01.1993</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Buch</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Kathryn        Powers</font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Winrich        Kolbe</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">Jeffey Nordlin als Tahna Loss<br>Barbara March als Lursa<br>Gwynyth Walsh als B'Etor<br><font>Andrew Robinson</font> als Garak<br>Vaughn Armstrong als Gul Dunar<br>Susan Bay als Admiral<br>Richard Ryder als Bajoran Deputy</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font>        <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Eure Meinung        zu DS9</a>   <font color="#FFFFFF">-&gt;</font>  <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php"> Alle Episodenkritiken</a></b></td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Als Bashir im Replimat sitzt, gesellt sich der cardassianische Schneider Garak zu ihm und verwickelt ihn in ein Gespräch. Bashir ist sehr nervös, er hat Gerüchte gehört, Garak sei ein verbliebener Spion der Cardassianer, was dieser jedoch heftig dementiert.</p><p align="justify">Als Bashir auf der OPS aufgeregt von diesem Treffen berichtet, erreichen ein bajoranisches Schiff und ein cardassianisches Kriegsschiff DS9. Der Bajoraner wird heftig beschossen und kurz, bevor er zerstört wird, kann der Pilot an Bord gebeamt werden. Es ist Tahna Loss, ein alter Bekannter Kiras und Mitglied der Khon-Ma, einer terroristischen Organisation, die auch nach dem Rückzug der Cardassianer diese noch gewalttätig bekämpft und ein strikter Gegner der provisorischen Regierung und der Föderationspräsenz bei Bajor ist. Er bittet um Asyl – Sisko ist jedoch nicht sofort bereit, ihm dieses zu gewähren, er hat große Vorbehalte gegen die Khon-Ma, während Kira sich heftig für Tahna ausspricht. Gul Dunar von den Cardassianern verlangt die Auslieferung Tahnas und Sisko sieht sich nun zweier streitender Parteien gegenüber und muss die Vermittlerrolle übernehmen. Kira fordert dieFörderung der Eingliederung von Splittergruppen zurück in die bajoransicheGesellschaft, während Sisko die Argumente der Caradssianer betont.</p><p align="justify">Auf der Krankenstation erklärt Tahna seinen Bruch mit der Khon-Ma, er sei die Gräueltaten leid. Während Kira Tahna ihre Loyalität zusichert und sich bei Starfleet über Siskos Handlungsweise beschwert, hat Sisko Tahna längst Asyl gewährt. Wenngleich er die Position der Cardassianer versteht, kann er nicht den dünnen Vertrauensaufbau mit den Bajoranern gefährden, an dem er arbeitet. Die Auslieferung eines Freiheitskämpfers an die grausamen Cardassianer würden viele Bajoraner missbilligen. Kira hat einen Konflikt mit Tahna auszustehen, der ihr immer wieder vorwirft, verweichlicht zu sein und föderationshörig ein Politikerdasein führe. Kira verspricht Tahna die Eingliederung bereitwilliger Khon-Ma Mitglieder in die Gesellschaft.</p><p align="justify">Auf der Station Treffen die Klingonenschwestern Lursa und B’Etor aus dem Hause Duras ein, Odo würde sie am liebsten sofort verhaften, da sie Gegner des klingonischen Imperiums sind, aber Sisko gestattet ihm eine derartige Handlungsweise nicht, ist aber ebenfalls sehr besorgt ob ihrer Anwesenheit auf der Station. Kurz darauf wird klar, wozu sie auf der Station sind: Sie treffen sich mit Tahna, um Verhandlungen zu führen, was Odo nicht verborgen bleibt. Des weiteren treffen sich die beiden mit Garak undverhandeln über die Auslieferung Tahnas an die Cardassianer – ist Garak doch ein Spion?</p><p align="justify">Tahna offenbart Kira, immer noch Khon-Ma zu sein, jedoch ohne Gewalt auszukommen und dennoch die Freiheit für Bajor mit einem einzigen Schlag zu erlangen. Kira kann damit nicht zu Sisko gehen, da sie zuvorT ahna gegenüber stets Abstritt, nicht von der Föderation abhängig zu sein undfür Bajor zu kämpfen. Mit dieser Last geht Kira zu Odo, der ihr deutlich macht, das wichtigste sei, sich selber nicht zu verraten. In der Konsequenz ruft Odo Sisko zu sich, damit Kira ihm davon erzählen kann. Gleichzeitig sind zweiweitere Khon-Ma eingetroffen, angeblich, um auch Asyl bei der provisorischenRegierung zu erbitten, in Wirklichkeit aber, um Tahna das Gold für den Handel mit den Klingonen zu überreichen. Garak bestellt Bashir zu sich in den Laden, damit dieser ein Gespräch zwischen Garak und den Klingonen über die Auslieferung Tahnas mithören kann – hierbei kommt heraus, dass Tahna Komponenten für den Bau einer gefährlichen Bombe erwirbt.</p><p align="justify">Mit der neuen Kenntnis ausgestattet fasst Sisko den Plan der Übergabe der Ware unentdeckt beizuwohnen. Kira fliegt mit Tahna, damit dieser keinen Verdacht schöpft und die Cardassianer sind ebenfalls informiert. Nach der Übergabe will Tahna mit der Bombe zum Wurmloch fliegen, um dieses zuzerstören. Föderation und Cardassianer würden in der Folge Bajor in Ruhe lassen. Weder die Cardassianer, noch Sisko und O’Brien können das Shuttle rechtzeitig abfangen, jedoch gelingt es Kira, Tahna zu überwältigen und sie trudeln durch das Wurmloch in den Gamma-Quadranten, wo die Bombe ohne Wirkung im All explodiert. Tahna gibt auf und wird verhaftet.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Wow, das Niveau des Piloten kann gehalten werden. Im Mittelpunkt der Folge steht ganz klar Kira, aber auch Sisko bzw. deren Verhältnis. Deutlich wird dargestellt, dass die beiden keineswegs zusammenarbeiten, teilweise sogar gegeneinander bzw. ohne Absprachen. Sisko gewährt Asyl und gleichzeitig beschwert sich Kira über seinen Kopf hinweg darüber, dass er dies nicht tue. Kiras Konflikt ist das, was der Episode ihre Spannung gibt. Zunächst bezieht sie klar Position für die Freiheit Bajors, muss jedoch im Laufe der Episode immer schmerzhafter erfahren, dass die Föderationspräsenz doch nicht so schlecht ist, sie betont dies später sogar gegenüber Tahna. Dieser Konflikt gipfelt in dem Gespräch mit Odo. Sie kommt zu ihm und hat eine Information, die Sisko unbedingt benötigt, die sie ihm aber vorenthält, da Tahna ihre Loyalität zu Bajor in Frage gestellt hat. Brillant ist dargestellt, wir sie vor ihm herumdruckst und nicht damit rausrückt. Alssie schon gehen will, hält Odo sie auf. Das nun folgende Gespräch ist sehr ergreifend. Odos Einwand auf das quälende Problem Kiras, eine Seite verraten zumüssen, sie dürfe nur sich selbst nicht verraten ist der Kern dieser Geschichte. Die aufgelöste Kira sieht ein, dass sie das Richtige tun muss und Menschen wie Tahna nicht stützen darf. Sehr gelungen auch die Szene, in der sich Kira heuchelnd bei Sisko bedankt, dieser sie aber auf sehr unmissverständliche Art zurechtweist und ihr zu verstehen gibt, dass er von der Beschwerde an die Föderation über ihn weiß. „Wenn sie über meinen Kopf hinweghandeln, serviere ich ihren auf einem Tablett“. Diese Art der Heuchelei wirftO do Kira auch vor – und sie muss es einsehen. Am Ende der Folge kann sie Sisko gegenüber kein Wort heraus bringen, sie fühlt sich im Unrecht und wurde gleichzeitig von Tahna als Verräter bezeichnet – diese Bürde muss sie nun tragen. Ein wenig nerven tut die sich zu oft wiederholende Klingonen-Thematik, die wir schon von Worf kennen: „Du hast kein Feuer mehr in dir, du bist verweichlicht“ – Ob Kira oder Worf, es wird irgendwann langweilig.</p><p align="justify">Tahna selber ist leider nicht so überzeugend gelungen. Fantastisch an ihm ist, wie er Kiras Prioritäten in Frage stellt und es sogar schafft, Zweifel in ihr aufkommen zu lassen, über das, was sie tut. Man sieht Kira ihre Unsicherheit und Verzweiflung von Szene zu Szene deutlicher an. Er als Bösewicht der Folge ist allerdings etwas dümmlich und eindimensional. Er ist eben der typische „Bajor den Bajoranern“-Freiheitskämpfer, der blind alles tut, um äußere Einflüsse fernzuhalten und dafür sogar bereit ist, seine eigenen Leute und sich selbst zu opfern. In dieser blinden Wut gegen alles, was Bajor bedroht stellt er sich jedoch recht unklug an. Dass die Klingonen ihn an die Cardassianer verraten, zieht er überhaupt nicht in Betracht, eine sehr riskante Handlungsweise, diesbezüglich keine Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Des weiteren ist die Annahme, eine kleine Bombe würde das Wurmloch zum Kollaps bringen auch sehr unfundiert und vorallem macht es gänzlich keinen Sinn, anzunehmen, dass die Föderation dann abziehen würde. Sie war ja schließlich auch da, bevor das Wurmloch entdeckt wurde. Der Plan wirkt insgesamt sehr konstruiert (von den Autoren). Dass er dann schließlich den roten Knopf (welch Klischee) – drückt, obwohl er den Eingang(!) des Wurmlochs zerstören wollte, als sie sich bereits im Gamma Quadranten befinden grenzt an Hirnlosigkeit. Seine einzige Waffe verpulvert er so leichtsinnig, da fällt mir nichts zu ein.</p><p align="justify">Odo, über den wir im Piloten nur sehr wenig erfahren haben wird uns in dieser Episode sehr sympathisch gemacht durch diese eine kurze Szene, in der wir sehenkönnen, dass er ein sehr feines Gespür für das Verhalten von Menschen hat. Gerade als Außenseiter hat er einen guten Blick auf die Personen, mit denen er zu tun hat und er ist nicht von Loyalitäten gelenkt, sondern von der Gerechtigkeit. Seine Analyse Kiras ist schockierend, aber treffend und hilfreich. In dieser Folge wird bereits die Grundlage für die wichtige Odo/Kira-Beziehung gelegt. Andere Entwicklungen werden aus dem Piloten übernommen und fortgeführt. So sehen wir noch mal O’Briens Abneigung gegenüber den Cardassianern durchscheinen, wobei man sich etwas wundert, wieso Sisko so eine Pauschalisierung gänzlich übergeht, Kira aber sofort zurechtweist.</p><p align="justify">Als vierte Person sei Sisko zu erwähnen, der auch feststellen muss, dass nicht immer alles so klappt, wie man das gerne hätte. Natürlich hätte er auf Dunar hören können/müssen und zu Recht drückt er dessen Anmerkung dies bezüglichwütend weg. Es ist in der Tat sehr angenehm, Geschichten erzählt zu bekommen,bei denen wir nicht einseitig richtig handelnde Charaktere (nicht einmal denCommander/Captain) haben. Odo würde die Klingonen gerne sofort verhaften und sehnt sich diesbezüglich nach den Cardassianern zurück, Sisko ist noch nicht allzu erfahren auf dem Gebiet der Diplomatie und Kira ist zwischen den Loyalitäten in einer für sie sehr schweren Zeit gefangen – das sind wirklich nicht gerade und geschliffene Persönlichkeiten.</p><p align="justify">In dieser Folge entsteht das vielleicht interessanteste Star Trek-Personenpaar überhaupt: Bashir trifft mit Garak zusammen. Garak wertet jede Folge – und diese ist ohnehin nicht allzu schlecht – um einiges auf. Während Bashir immernoch etwas nervt mit seiner aufgeregten, nervösen Art (ist er nicht viel zu jung für so einen Job?) – ist Garak bereits auf sehr, sehr hohem Niveau (sowohl der Charakter als auch <font>Andrew Robinson</font>, der ihn fantastisch verkörpert) und Bashirs Unerfahrenheit sorgt für den Spaß der Episode – „Ein Anzug?“. Auch Kleinigkeiten sind nett z.B. Bashirs Kampf mit den Blättern einer Pflanze, als sich Garak ihm vorstellt, oder der Ansatz zu dem bekannten Pille-Spruch „Ich bin Arzt, und kein...“ (Spion – was für ein Zufall, dass der gute Doktor genau dies später ist). Als weitere Gaststars haben wir zwei bekannte Gesichter: Lursa und B’Etor mit ihrem letzten Auftritt vor ihrer Zerstörung durch die Enterprise. Ich persönlich mochte die beiden nie sehr gerne, aber die Referenz zum Klingonsichen Bürgerkrieg, der uns bekannt ist, ist ein sehr netter Bonus. Seriencrossings sind sowieso immer einen Applaus wert.</p><p align="justify">Was ich mich gefragt habe, ist, wieso Sisko Tahnas Plan überhaupt so weit kommenlässt, dass er es nicht mehr rechtzeitig schafft, Tahna zu erreichen, etwasnachlässig war er hier schon, gerade, weil er sich der Gefahr, die von Tahna ausgeht, bewusst war. Zudem wäre negativ anzumerken, dass Dax kaum zu sehen ist und Quark und Jake sogar gar nicht (!) Wie kann man denn in der ersten echten Episode einer Serie gleich zwei Hauptcharaktere nicht vorkommen lassen?! Von <font>Cirroc Lofton</font> weiß ich, dass er nicht so viel arbeiten konnte durfte/wegen seines Alters. Aber gleich in der ersten Episode? Und was ist mit Quark?</p><p align="justify">Insgesamt kann man sagen, dass die Charaktere überaus überzeugend dargestellt wurden und die Bajor-Problematik ebenso. Die Handlung wird recht spannend erzählt, jedoch ist die eigentliche Gefahr etwas dürftig und man merkt zu schnell, dass Tahna sich keineswegs von der Khon-Ma gelöst hat bzw. glaubt es von Anfang an nicht. Einiges wurde aus bekannten Folgen recycled (die Kira-Problematik) und die Auflösung am Ende ist auch sehr, sehr unbefriedigend.</p><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="215"><p align="left"><b><font color="#FFFFFF">BENJAMIN                    GILDEMEISTER</font></b></p></td><td bgcolor="#333333" width="197"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="mailto:Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister01.jpg" width="160" height="180"></font></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify"><font color="#FFFFFF">Eine gute erste Episode mit Aufnahme von bereits im Piloten dargestellten Problemen, starken Charakteren und einigen nicht ganz unerheblichen Schwächen.</font></p><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Feuerprobe                          bestanden«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen3.gif" width="160" height="160"></font></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#FFFFFF">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Charaktere</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Kontinuität</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/0points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div><p> </p></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">3857</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Deep Space Nine 1x01/02 - Der Abgesandte</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/deep-space-nine-1x0102-der-abgesandte-r3773/</link><description><![CDATA[<div align="center"><table id="table18" cellspacing="1" cellpadding="5" bgcolor="#000000" border="0"><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Titel</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#333333"><font><b>EMISSARY        / Der Abgesandte</b></font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Episode</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">1/2        - 1x01/02</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">DE Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">28.01.1994</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">US Airdate</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">03.01.1993</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><font color="#FFFFFF"><b>Story</b></font></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF"><font>Rick Berman</font> &amp; <font>Michael Piller</font></font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Teleplay</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF"><font>Michael Piller</font></font> </td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Regie</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF">David Carson</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333"><b><font color="#FFFFFF">Gaststars</font></b></td><td valign="top" bgcolor="#000000"><font color="#FFFFFF"><font>Patrick Stewart</font> als Captain Jean-Luc Picard<br>Felicia M. Bell als Jennifer<br>Camille Saviola als Kai Opaka<br><font>Marc Alaimo</font> als Gul Dukat</font></td></tr><tr><td valign="top" bgcolor="#333333" colspan="2">        <p align="center"><b><font color="#FFFFFF">-&gt;</font> <a href="http://forum.scifinews.de/index.php?showforum=41">Eure        Meinung zu DS9</a>   <font color="#FFFFFF">-&gt;</font>  <a href="http://www.treknews.de/treknews/reviews_ds9.php"> Alle Episodenkritiken</a></b></p>      </td></tr></table></div><p> </p><table id="table19" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td bgcolor="#333333"><font><b>INHALT</b></font></td></tr><tr><td><p align="justify">Ein vertrautes Szenario: Die Schlacht von Wolf 359, Locutus diktiert der Föderation die „Bedingungen“. An Bord der U.S.S. Saratoga leitet der erste Offizier Commander Benjamin Sisko die Schritte für einen Angriff ein, doch die Saratoga ist kaum erfolgreich. Heftige Explosionen auf der Brücke töten den Captain und den Großteil der Brückencrew, Sisko veranlasst eine Evakuierung. Auf dem Weg zur Rettungskapsel macht Sisko bei seinem Quartier halt, sein Sohn Jake wird in Sicherheit gebracht, doch seine Frau Jennifer ist tot. Sisko kann sich kaum von ihr losreißen, muss das Schiff aber schließlich ohne sie verlassen.</p><p align="justify">3 Jahre später befinden sich Sisko und Jake auf dem Weg zur Raumstation Deep Space Nine im Orbit von Bajor, wo bis vor kurzem die Cardassianer eine Schreckensherrschaft führten und die Bajoraner wie ein Sklavenvolk behandelten. Nun haben sie sich zurückgezogen und Bajor befindet sich im Aufbau aus Ruinen, die Cardassianer haben ein verwüstetes Bajor zurückgelassen. Die Föderation soll die Lage sichern, und die Station verwalten. Jake hält nicht viel davon, auf einer „blöden Station“ zu leben, doch Sisko versichert ihm, es wäre wunderbar dort.</p><p align="justify">Bei ihrer Ankunft finden sie ein Schlachtfeld vor. Der mit der Enterprise angekommene Chief Miles Edward O'Brien, der neue Chefingenieur der Station führt die beiden über die Station und erklärt ihnen die trostlose Lage. Die Cardassianer haben alles verwüstet und ausgeplündert, die Primärsysteme müssen zunächst in Gang gebracht werden. Auf dem Promenadendeck der Station hat Sisko eine seltsame Begegnung mit einem bajoranischen Mönch, der ihn „schon erwartet“. Nach einem Besuch im „Quartier“ trifft Sisko im Büro des Kommandanten Major Kira Nerys, den Verbindungsoffizier von Bajor, den Sisko sich als ersten Offizier gewählt hat. Sie ist in eine heftige Auseinandersetzung mit einem Mitglied der provisorischen bajoranischen Regierung verwickelt, als Sisko eintritt. Offenbar hält sie nicht viel von der Föderationspräsenz und ist überzeugt, Bajor müsse die Probleme alleine lösen und die Föderation würde eh bald wieder verschwinden.</p><p align="justify">Auf der Promenade verhilft währenddessen der Ferengijunge Nog einem Fremden zum Diebstahl, er wird jedoch von Odo, dem Formwandler und Sicherheitschef der Station, gestoppt. Bei dieser Gelegenheit trifft Sisko auch das erste Mal auf Odo, der ihm gleich den Gebrauch von Waffen auf dem Promenadendeck verbietet.An Bord der Enterprise macht Captain Jean-Luc Picard Sisko mit seiner Aufgabe vertraut, alles zu unternehmen, um Bajors Eintritt in die Föderation einzuleiten. Sisko scheint nach seinen ersten Erfahrungen nicht begeistert zu sein, seinen Sohn alleine hier am Rand des Föderationsraumes auf einer trostlosen Station großzuziehen, Picard solle sich besser nach einem Ersatz umhören. Auf der Station versucht Sisko Quark zum Bleiben zu zwingen. Er war der Besitzer der Bar und nun sitzt sein Neffe Nog im Gefängnis. Sisko möchte, dass die Promenade nicht verlassen wird und versucht Quark als Initiator für dieses Projekt zu gewinnen.</p><p align="justify">Sisko erfährt von Kai Opaka, der religiösen Führerin Bajors, die eventuell das Volk vereinen könnte, andernfalls droht ein Bürgerkrieg. Bei einem Besuch Siskos auf Bajor stellt diese fest, dass es sich bei Sisko um den „Abgesandten“ handelt und lässt ihn in einem Schrein eine Vision erfahren, hervorgerufen durch einen Drehkörper der Propheten, der laut Opaka aus dem Himmelstempel stammt. In dieser Vision findet sich Sisko an einem Strand wieder, an dem Tag, an dem er Jennifer kennen lernte. Es sei Siskos Bestimmung den Himmelstempel ausfindig zu machen. Sisko versteht davon nicht viel, nimmt aber den Drehkörper mit und erhält die Information, dass sich die anderen 8 den Händen der Cardassianer befinden. An Bord der Station sind mittlerweile Jadzia Dax, der Wissenschaftsoffizier, und Dr. Julian Bashir eingetroffen: Sisko und Dax kennen sich lange, aber damals war Dax noch mit dem Körper eines alten Mannes, Curzon, verbunden. Dax soll den Drehkörper analysieren und erfährt dabei selber eine Vision aus ihrer Vergangenheit.</p><p align="justify">An Bord der Enterprise nimmt O'Brien Abschied und geht ein letztes Mal durchs Schiff. Gul Dukat, der ehemalige Präfekt der Station kommt nach DS9 und bietet Sisko Hilfe an. Offenbar weiß er von dem Drehkörper und Siskos Besuch bei Opaka, Sisko lehnt aber jede Hilfe und Kooperation ab. Dax hat mittlerweile herausgefunden, dass die meisten der Drehkörper im Denoriusgürtel gefunden wurden und dass dort auch diverse Berichte merkwürdige Phänomene aufzeigen. Sisko findet, das sei genug, um einen Abstecher dorthin zu unternehmen, nur sind die Cardassianer noch im Weg. Deswegen schleust sich Odo mit einer List auf dem cardassianischen Schiff ein und blockiert deren Sensoren, so dass Sisko und Dax unbemerkt mit einem Shuttle zu den entsprechenden Koordinaten fliegen können. Hier stoßen sie auf ein Wurmloch, durch das sie in den Gammaquadranten gelangen. Dax meint, dies könnte der Ort sein, von dem die Drehkörper stammen und das Wurmloch sei künstlich erzeugt, ein mindestens 10.000 Jahre altes Wurmloch, das erste stabile, das je entdeckt wurde.</p><p align="justify">Auf dem Rückflug halten sie ungewollt an und landen – worauf weiß niemand. Außen ist ungewöhnlicherweise eine Athmosphäre mit atembarer Luft vorhanden. Ein Drehkörper erscheint, scannt beide und wirft sie um. Dax wird vom Drehkörper „verschlungen“ und verschwindet. Sisko bleibt in einer weißen Wolke zurück. Er kommuniziert nun mit Wesen, die absolut unterschiedlich zu den Menschen sind. Sisko erkennt, dies sidn die Wesen, die für die Bajoraner die Propheten sind. Sie haben keine Vorstellung von Zeit, Erinnerungen, Tod und anderem und erscheinen Sisko als bekannte Personen aus seinem Leben. Dax wird von dem Drehkörper zurück auf die Station gebracht.</p><p align="justify">Nun wo die Sensoren der Cardassianer wieder funktionieren, nehmen sie Kurs auf das Wurmloch. Kira fasst den Plan, die Station vor das strategisch wichtige Wurmloch zu bewegen. Dank einiger Modifikationen ist dies technisch Möglich. Um etwas Zeit zu gewinnen, verfolgen Kira, Bashir, Dax und Odo, der im Denoriusgürtel gefunden wurde und etwas über seine unbekannte Herkunft erfahren will, mit einem Shuttle die Cardassianer. Währenddessen diskutiert Sisko mit den Wesen, dass er keine Gefahr für sie darstelle und versucht, die menschliche Form der Existenz deutlich zu machen. Kira kann Dukat nicht überzeugen, vom Wurmloch zu verschwinden. Als Dukats Schiff das Wurmloch durchquert, implodiert das Wurmloch. Die Station erreicht die Stelle, an der das Wurmloch war und 3 cardassianische Schiffe nähern sich, um in Erfahrung zu bringen, was mit Dukats Schiff passiert ist.</p><p align="justify">Der Kommandant des Führungsschiffes, Gul Jassad, fordert Kira auf, die Station zu übergeben, doch durch eine List gelingt es etwas Zeit herauszuschlagen und die Cardassianer glauben zu lassen, die Station sei schwer bewaffnet. Jassad durchschaut dies jedoch bald und es kommt zu Kampfhandlungen, bei denen die Station stark unterlegen ist. Gerade als Kira kapitulieren will, öffnet sich das Wurmloch und Sisko kommt mit Dukat im Schlepptau heraus, die Station hat jedoch schwere Schäden davon getragen, jedoch keine Toten zu beklagen. Die Cardassianer ziehen ab, die Enterprise trifft ein und Sisko informiert Picard, dass er das Kommando doch gerne behalten würde. Auf der Station beginnen die Reparaturen. Ein langer Weg liegt vor der Crew von DS9.</p></td></tr></table><table id="table21" cellpadding="5" width="100%" border="0"><tr><td valign="top" align="justify" width="50%" bgcolor="#333333"><font><b>Meinung zur Episode</b></font></td></tr><tr><td valign="top" width="50%"><p align="justify">Die Pilotfolge von DS9 ist ohne Frage ein besserer Start in eine Serie, als es Mission: Farpoint damals für TNG war. Das ganze Konzept wird überaus glaubwürdig dargelegt und es wird eine schöne Kontrastatmosphäre zu TNG geschaffen. Gerade im verwüsteten Zustand des Promenadendecks und z.B. der Krankenstation merken wir sofort, dass wir nicht mehr auf dem sauberen Raumschiff Enterprise sind. Wie Dr. Bashir es richtig bemerkt, wir sind „in der Wildnis“. Diese Wildnis ist nun ausgerechnet das Zuhause von Major Kira, die über diese Bemerkung nicht wirklich lachen kann. Hier zeigt sich eine weitere Stärke, die sofort im Pilot auffällt: Die wirklich unterschiedlichen Charaktere auf der Station. Wir haben keine Starfleet-Crew, wir haben einen zusammengewürfelten Haufen von Figuren, die nicht wirklich reibungslos miteinander klarkommen. Konfliktpotential wird reichlich angeboten: Bahirs jugendliche Abenteuerlust und seine Begeisterung kann Kira nicht teilen, sie kämpft hier seit Jahren für ihr Volk und ihre Freiheit, da ist Bashirs Art nicht gerade willkommen. Kira scheint allgemein nicht viel von der Föderation zu halten und die wird natürlich durch Sisko dargestellt, dem sie kein Vertrauen entgegenbringen kann. Zunächst. Odo ist ein sehr komischer Kauz und sein Zwist mit Quark scheint erheiternd, aber Odo wirkt sehr verbittert und die Ungewissheit über seine Herkunft trägt stark zu diesem Bild bei.</p><p align="justify">Allgemein werden die Charaktere sehr Überzeugend eingeführt. Sisko allemal, er bekommt eine sehr große Rolle spendiert, wir erfahren viel über seine Vergangenheit, sogar sein Vater wird erwähnt. Der tragische Verlust von Jennifer, sein Konflikt, den er mit seinem Sohn als alleinerziehender, kommandierender Offizier hat. Er wird als starker Mensch dargestellt, man setzt bei der Gestaltung seines Charakters auf Abgrenzungen zu Picard, besonders deutlich wird das in der starken Picard-Sisko Szene zu Beginn, in der Sisko recht rau daherkommt und den bei uns doch so beliebten Captain ganz anders dastehen lässt. Ebenso sieht man Siskos andere Art in der Verfahrensweise mit Quark und Nog. Er ist gewillt, ihn zu erpressen – so was sind wir eigentlich nicht von Starfleet Offizieren gewohnt. Bis zu diesem Zeitpunkt zumindest ;-) Überhaupt eine gute Idee, die „Ablösung“ so darzustellen, so bildlich. <font>Patrick Stewart</font> spielt die paar Szenen in dieser Folge absolut überzeugend und auch wenn die anderen Leistungen für einen Piloten durchweg gut sind, merkt man doch den Unterschied in der Klasse. Kira wird in meinen Augen etwas überzogen dargestellt. Wenn sie wild durch das Büro hampelt und all ihren Unmut kundtut ist das hart an der Grenze zur Lächerlichkeit, aber sie fängt sich mit der Episode und wird immer überzeugender, bis sie schließlich ihren eigenen starken Auftritt im Kampf gegen Jassad bekommt.</p><p align="justify">Eine der größten Szenen ist leider oft der Schere zum Opfer gefallen. O'Briens Abschied von der Enterprise. Hier schauspielert er großartig. Wie er auf der Brücke steht und noch überlegt, ob er zu Picard geht, oder nicht, sich schließlich für zu nichtig hält, als simpler Transporterchief. Wir atmen auf, als Picard hereintritt und die Abschiedszene zwischen ihnen ist herrlich. „Das hier ist doch ihr Lieblingstransporterraum?“ Ja, an Bord der Enterprise wird ohne unseren sympathischen Chief tatsächlich etwas fehlen, Picards Blick wehmütiger ist gerechtfertigt. O'Briens zweite große Szene ist, wie er sich vor den bajoranischen Technikern als kompetent beweisen kann – später wird er unter ihnen noch großes Ansehen erlangen. Zu Odo wurde schon etwas gesagt, er ist eben noch sehr mysteriös, aber seine harte Linie scheint schon durch. Für alle gelten die gleichen Gesetze, egal, welche Uniform sie tragen. Die Standpauke, die er Sisko für seinen Phaserschuss erteilt, macht ihn sympathisch, ebenso sein Spruch „Wer sind denn sie zum Teufel?“ – Auch hier wird deutlich, wie sehr sich die Serie von der Saubermann-Art TNGs abkehrt – auch ein Starfleetoffizier ist kein Heiliger und macht alles richtig, es gibt auch andere Interessen. Dax kriegt eine kleine Hindergrundgeschichte mit ihrer Vision von dem Symbionten, über Bashir erfährt man noch recht wenig, außer, dass er ein etwas nerviger, unsicherer, jugendlicher Abenteurer ist, der noch nicht weiß, was für Gefahren der Weltraum birgt und Quark wird auch bloß eingeführt und mit ein paar Szenen bedacht. Die Exposition einer Serie ist also sehr, sehr gut gelungen, sowohl was Charaktere, als auch Atmosphäre und Sets angeht.</p><p align="justify">Bajor ist wunderschön, DS9 ist ein herrliches Set, das weiß man sofort. Vieles wird angefangen, was man später noch erkennt, z.B. O'Briens „Verhältnis“ zum Computer, er tritt ihn und dann funktioniert er, er spricht zu ihm... Es gibt aber noch andere positive Aspekte. Einmal wäre der geringe Actionanteil – für einen Pilotfilm glaube ich einmalig. Die eine Kampfszene mit den Cardassianern, bei denen die Station auch glaubhafte Schäden davonträgt. Löblicherweise muss niemand in dieser Folge sterben (mit Ausnahme der Leute auf der Saratoga) und sie wirkt auch nicht aufgesetzt oder peinlich. Für kleine Humoreinlagen ist auch schon Platz. Siskos verwunderter Blick, als die hochreligiöse Opaka ein Energiefeld über einem Brunnen abschaltet, um diesen zu betreten, Siskos Geste, als er in seiner Vision sagt, wer sei ein junger Offizier und an seinem Hemd zieht, wie Picard oder O'Briens Computerszenen. Kleinigkeiten, aber schöne Kleinigkeiten. Ein letzter Punkt wären die Wurmlochwesen oder Propheten. Sie sind wirklich gänzlich anders, als alles, was man von Star Trek kennt und es ist schön, dass hier der Spieß umgedreht wird. SIE können sich nicht vorstellen, dass Leben wie das UNSRIGE existiert.</p><p align="justify">Ein Gegenpol zur menschlichen Arroganz. Der ganze Dialog mit den Wurmlochwesen verleiht der Episode etwas Tiefe. Es geht gleich um das typische Star Trek Thema: Forschung, Entdeckung, Wissensvermehrung. Als Sisko den Wesen klar macht, worum es in unserer Existenz geht, macht er uns auch klar, worum es in dieser Serie geht. Ein dickes Plus dafür. Zudem fiele mir noch eine Kleinigkeit ein. Als die Enterprise wegfliegt hört man noch kurz „ihre“ Melodie, dann das DS9-Thema. Wunderbar! Aber hey, es ist ein Pilotfilm. Gilt nicht die Regel, alle Pilotfilme seien schlecht? Tja, was gewisse Sachen anbelangt ist DS9 leider keine Ausnahme. All die Nebenhandlungen, die die Charaktere so nett einführen (Die Verhaftung durch Odo, Dax Vision, Quarks Bar) wirken wie hereingeschnitten und als Selbstzweck. Überhaupt passen viele Szenen überhaupt nicht gut hintereinander, die Geschichte wird sehr holperig erzählt. Die Geschichte. Welche Geschichte eigentlich? Der Hauptplot ist wirklich sehr, sehr dünn. Da kommen Drehkörper von woher, die bösen Cardassianer haben Wind davon bekommen, aber zum Glück entdecken unsere Helden den Tempel mit den doch gutgesinnten, andersartigen Wesen zu erst und Sisko kann sogar eine Art Vertrag abschließen, während die Cardassianer werden in Schach gehalten werden. Das wars. Ansonsten ist es eine Aneinanderreihung von (unbestritten guten) Szenen. Gegen Ende wird es ganz unpassend. Wir haben die Station, die sich auf den Kampf vorbereitet und Sisko, der mit den Wurmlochwesen über sich und sein Leben philosophieren. Daraus werden einfach abwechselnd Szenen gezeigt. Des weiteren ist die Entdeckung des Wurmloches reichlich unspektakulär in Szene gesetzt, sie fliegen einfach hinein. Die Szene mit Sisko und Dax auf dem „Wurmlochwesenplaneten“ ist auch absurd.</p><p align="justify">Zum einen die unterschiedliche Wahrnehmung und dann die völlig abstruse Rückkehr von Dax nach DS9. Also bitte, das war wirklich mehr als billig. Zudem ist die Einführung in die „Abgesandten“-Geschichte nicht richtig geglückt von Seiten Kai Opakas und Bajors. Es wirkt irgendwie alles unglaubwürdig, Sisko hinterfragt kaum etwas und was nun eigentlich seine Vision sollte weiß keiner genau. Spannung will in der Episode auch nur teilweise aufkommen. Durch die Wurmlochwesengeschichte fast mehr als durch den Kampf, Gul Jassad ist jedoch recht überzeugend als Gegenspieler, genau wie die anderen Nebencharaktere. Das alles trübt das gute Bild doch sehr, allerdings ist mir das lieber als eine gute Handlung, bei der wir aber nichts über die Charaktere erfahren. „Der Abgesandte“ bietet eine grandiose Exposition an und wirft viele Fragen, Probleme und Konflikte auf, liefert Stoff für etliche Geschichten und hat eine tolle Darstellung. Dem zum Opfer muss leider eine wirklich überzeugende Eigenhandlung der Episode fallen, die Handlung der Serie wird sehr in den Vordergrund gerückt. Die absolut schwachen Szenenwechsel lassen sich aber nicht entschuldigen und einige wirklich unnötige Szenen hätte man auch herauslassen können. – Da es aber ein Pilotfilm ist, überwiegt hier die Exposition, also sieben von zehn Punkten. Übrigens: Die Synchronstimme von Siskos Captain auf der Saratoga ist die von Chakotay, aber das dürfte eh jedem aufgefallen sein.</p><div align="center"><table border="0" id="table33" cellspacing="1" cellpadding="0" bgcolor="#000000"><tr><td><table border="0" width="603" id="table34" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="4"><tr><td bgcolor="#333333" width="215"><p align="left"><b><font color="#FFFFFF">BENJAMIN                    GILDEMEISTER</font></b></p></td><td bgcolor="#333333" width="197"> </td><td bgcolor="#333333" width="161"><p align="center"><a href="mailto:Benni@noneoftheabove.de">Benni@noneoftheabove.de</a></p></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table35" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td width="160"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_benjamingildemeister01.jpg" width="160" height="180"></font></td><td><table border="0" width="100%" id="table36" cellspacing="0" cellpadding="5"><tr><td><p align="justify"><font color="#FFFFFF">Ein toller Einstieg. Wahnsinnig viel Potenital wird offen gelegt – leider ist dafür die eigentliche Handlung der Episode mehr als dürftig.</font></p><p align="center"><b><font color="#FFFFFF">»Ein                    sehr guter Pilot«</font></b></p></td></tr></table></td><td width="160" valign="top"><font color="#FFFFFF"><img border="0" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/review_daumen2.gif" width="160" height="160"></font></td></tr></table></td></tr><tr><td><table border="0" width="600" id="table37" cellspacing="0" bgcolor="#000000" cellpadding="0"><tr><td bgcolor="#333333" width="160"><table border="0" width="600" id="table38" cellspacing="0" cellpadding="3"><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Spannung</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Action</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#FFFFFF">Humor</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Erotik</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Charaktere</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font color="#FFFFFF">Kontinuität</font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff">Anspruch</font></b></td></tr><tr><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/1points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td><td align="center" width="14%"><b><font face="Verdana" color="#ffffff"><img height="5" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" width="31" align="middle" border="0"></font></b></td></tr></table></td></tr></table></td></tr></table></div><p> </p></td></tr></table>]]></description><guid isPermaLink="false">3773</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>DS9 auf DVD - Season 2</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/ds9-auf-dvd-season-2-r2359/</link><description><![CDATA[<table cellspacing="8" cellpadding="0" align="right" border="0" width="160"><tbody><tr><td width="100%" bgcolor="#333333"><font color="#ffffff" size="1"><p align="center"><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=trekndedassta-21&amp;l=st1&amp;search=Star%20Trek%20Deep%20Space%20Nine%20Season%202&amp;mode=dvd-de&amp;p=31&amp;o=3&amp;f=ifr&amp;lt1=_blank" frameborder="0" width="120" scrolling="no" height="212"><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120" height="212"><tr><td><p align="center"><map name="boxmap31"><area shape="RECT" coords="64,2,118,13" href="http://rcm-de.amazon.de/e/cm/privacy-policy.html?o=3" target="_blank" alt="Information"><area coords="0,0,10000,10000" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect/028-3626747-2299762?path=tg/browse/-/301128&amp;tag=trekndedassta-21&amp;creative=@CCMID@&amp;camp=@CAMPID@&amp;link_code=@LINKCODE@" target="_blank"></map><img src="http://images-eu.amazon.com/images/G/03/associates/recommends/120x212.gif" border="0" usemap="#boxmap31" access="regular" width="120" height="212"></p></td></tr></table></iframe></p><p></p></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=023.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_023.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=021.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_021.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center><p></p><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=020.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_020.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=019.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_019.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center><p></p><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=018.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_018.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=017.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_017.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center><p align="center"> </p><div align="center"><center><table height="30" cellspacing="0" cellpadding="0" border="0"><tbody><tr><td bgcolor="#eeeeee"><p align="center"><b><font color="#000000" size="1">TECHNISCHE INFOS</font></b></p></td></tr></tbody></table></center></div><p align="center"><font color="#ffffff" size="1">Laufzeit: ca. 44 min. pro Episode</font></p><p align="center"><font color="#ffffff" size="1">DVD-Typ: 7 x DVD-9</font></p><p align="center"><font color="#ffffff" size="1">TV-Norm: PAL<br>Bitrate: 5.65/6.14 Mbps (Video: ca. 4.1/4.6 Mbps)<br>Bildformat: 4:3</font></p><p align="center"><font color="#ffffff" size="1"><b>Audiokanäle:</b><br>Englisch Dolby Digital 5.1<br>Deutsch Dolby Digital 5.1<br>Französisch Dolby Digital 2.0 <br>Italienisch Dolby Digital 2.0<br>Spanisch Dolby Digital 2.0</font></p><p align="center"><font color="#ffffff" size="1"><b>Untertitel:</b><br>Englisch, Englisch für Hörgeschädigte, Französisch, Deutsch, Dänisch, Norwegisch, Niederländisch, Italienisch, Spanisch</font></p><p align="center"><font color="#ffffff" size="1">Regionalcode: 2</font></p></td></tr></tbody></table><p>1880 Minuten- in dieser Zeitspanne kann man sich etwa 376 Fünf-Minuten Terrinen zubereiten - oder die komplette zweite Staffel <i>Star Trek: Deep Space Nine </i>ansehen. In der gewohnt schönen Verpackung erfreut das sieben Scheiben starke DVD Box-Set das Auge des Käufers.</p><blockquote><p><b><font size="2" color="#FFFF00"><i>Von Alpha bis Gamma</i></font></b></p></blockquote><table border="0" align="left"><tr><td width="50%"><font color="#ffffff" size="1"></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=034.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_034.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center></td><td width="50%"><font color="#ffffff" size="1"></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=033.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_033.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center></td></tr></table><p>Nahtlos schließt die zweite Staffel der beliebten TV-Serie an die ersten 19 Folgen an und zeigt erneut eindrucksvoll eine lebendige Raumstation. Die zwischen jeden Episoden zusammenhängende Geschichte erzählt nach und nach - über die ersten Andeutungen zum Dominion hinweg bis zum aufeinandertreffen der Jem'Hadar mit Captain Benjamin Sisko - die Entwicklung zum kommenden Krieg mit der Übermacht aus dem Gamma-Quadranten. Endlich wird auch auf den einzigen auf Deep Space Nine verbliebenen Cardassianer, den mysteriösen Elim Garak näher eingegangen. Das grandiose schauspielerische Talent beweist <font>Andrew Robinson</font> unter anderem in der emotionsgeladenen Folgen "Das Implantat" und "Profit und Verlust". Immer mehr rückt auch <font>Armin Shimerman</font> alias Barkeeper Quark in den zentralen Handlungsbogen. Mit einer übermäßigen Anzahl an guten Episoden hebt sich Season 2 deutlich von der ersten Staffel ab.</p><table border="0" align="right"><tr><td width="50%"><font color="#ffffff" size="1"></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=032.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_032.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center></td><td width="50%"><font color="#ffffff" size="1"></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=031.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_031.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center></td></tr></table><p>Obwohl sich diesmal nur wenige Episoden wie z.B. „Die andere Seite“ mit typischem Science Fiction Stoff beschäftigen bleibt alles durchwegs spannend. Kontroverse und auch höchst zynische Dinge wie die cardassianische „Rechtssprechung“ bereichern zudem die zweite Staffel. Unter der Vorraussetzung, dass der Staat die Schuld des Angeklagten bereits bewiesen hat, wird im Prozess der „Schuldige“ von seinem falschen Tun überzeugt. Anschließend soll er – so will es das System – am Ende frohen Mutes über seine Erlösung der Hinrichtung ins Auge sehen.</p><blockquote><p><b><font size="2" color="#FFFF00"><i>Das Auge des Universums...</i></font></b></p></blockquote><p>...blickt kritisch nachdem bei der ersten Staffel <i>Deep Space Nine</i> auf DVD die Bildqualität nur ausreichend war. Doch unsere Argusaugen erspähten ein positives Ergebnis: Die Audiobitrate wurde zu Gunsten der Videospur auf 384 kbps reduziert was in einer besseren Bildschärfe und mehr Kontrast resultiert. Nur noch selten unterliegt das Bild Schwankungen. Lediglich die Bildschärfe ist noch nicht optimal aber immer noch weit entfernt davon, störend zu wirken. Wie schon bei den anderen Season-Box Veröffentlichungen überzeugt auch hier der eingesetzte Rauschfilter.</p><blockquote><p><b><font size="2" color="#FFFF00"><i>Ordentlich Druck...</i></font></b></p></blockquote><table border="0" align="right"><tr><td width="50%"><font color="#ffffff" size="1"></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=030.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_030.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center></td><td width="50%"><font color="#ffffff" size="1"></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=029.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_029.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center></td></tr></table><p>macht die Deutsche 5.1 Dolby Sourround Mischung welche extra für die DVD angefertigt wurde. Ordentliche Klänge im den Tiefen machen die übersetzte Fassung sogar noch eindrucksvoller als den englischen Originalton. Das Brummen der Station umgibt einen permanent und die audiovisuelle Darstellung der Umgebung ist sehr überzeugend. Aufgrund des Ursprungsmaterials kommt es leider Gottes bei der Sprache zu kleinen Überschneidungen in den Kanäle. Des weitern klingt die deutsche Fassung ein klein wenig blechern. Dennoch: gerade für eine TV-Serie dieses Alters ist die Qualität des Tons überragend.</p><blockquote><p><b><font size="2" color="#FFFF00"><i>Tischlein Deck dich</i></font></b></p></blockquote><p>Special Features waren schon immer eine Paradedisziplin der Season-Boxen. So auch hier: In über 85 Minuten, teilweise auch nett als sogenannte ‚Hidden Files’ versteckten, Specials erfährt der Käufer alles rund um die Entstehung der zweiten Staffel <i>Deep Space Nine</i>. Hier die einzelnen Parts im Überblick:</p><blockquote><blockquote><font face="Wingdings"><table border="0" align="right"><tr><td width="50%"><font color="#ffffff" size="1"></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=028.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_028.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center></td><td width="50%"><font color="#ffffff" size="1"></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=027.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_027.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center></td></tr></table><p>§ </p></font>Neue Herausforderungen – die Geschichte von Deep Space Nine<br>Ähnlich wie bei dem einleitenden Special zu Season 1 wird hier das Konzept der Serie näher beleuchtet. Der Fokus auf die Figuren selbst lässt die Erforschung des Weltraums in den Hintergrund rücken. Zusätzlich dazu gibt es noch einige Kurzinformationen zu den wichtigsten Crewmitgliedern.<font face="Wingdings"><p>§ </p></font>Michael Westmoores Aliens<br>Der Meister aller Masken verrät hier einige Geheimnisse. Von der cardassianischen Wühlmaus bis hin zu skurrilen Wesen von fremden Welten – es ist alles dabei.<font face="Wingdings"><p>§ </p></font>Deep Space Nine Sketchbook:<br>Aus dem Bügeleisen wird mit ein Paar Strichen der Tetrion-Werfer und der Regenschirm wird zur Transmittereinheit umfunktioniert. Wie die zahlreichen Requisiten entstehen demonstriert dieses Special.<font face="Wingdings"><table border="0" align="right"><tr><td width="50%"><font color="#ffffff" size="1"></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=026.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_026.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center></td><td width="50%"><font color="#ffffff" size="1"></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=025.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_025.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center></td></tr></table><p>§ </p></font>Quarks Geschichte:<br>Der listige und raffgierige Ferengi ist schon in der Serie eine Schau – nun hat man ihm ein eigenes Special gewidmet. Man erfährt viel über Quarks Werdegang, seine Entwicklung innerhalb der Serie sowie seine Kultur. Hier wird, wie schon in Staffel 1, einiges aus den kommenden Handlungssträngen vorausgenommen.<font face="Wingdings"><p>§ </p></font>Crew-Dossier: Jadzia Dax:<br>Terry Farrel – sie verkörpert die sympathische Trill-Dame – erzählt hier viel über ihren Weg zur Serie. Über die korrekte Aussprache des sogenannten Technobabbels weis Sie einige nette Anekdoten zu erzählen. Im Anschluss folgt ein Portrait ihrer Entwicklung vom schüchternen femininen Wesen zur schlagkräftigen Jadzia. Auch hier gibt es erneut einige Spoiler.<font face="Wingdings"><table border="0" align="right"><tr><td width="50%"><font color="#ffffff" size="1"></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=024.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_024.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center></td><td width="50%"><font color="#ffffff" size="1"></font><center><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=022.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_022.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></center></td></tr></table><p>§ </p></font>Neue Stationen – neue Schiffe:<br>Wie der Name schon sagt: hier werden die neuen Schiff- und Stationsdesigns vorgestellt und erläutert.<font face="Wingdings"><p>§ </p></font>Hidden Files:<br>Wie schon bei Season eins gibt es zahlreiche, leicht zu findende, versteckte Boni. Die jeweils zweiminütigen Clips widmen sich folgenden Themen:<br>- Design der Computer<br>- Episode "Shadowplay" - Virtuelle Welt<br>- Crossover - Kira doppelt in einer Parallelwelt<br>- Invasive Procedures - Entführung des Dax-Trill-Symbionten<br>- Rivalität Kira – Jadzia<br>- Alter Ferengi<br>- Alte Klingonen<br>- The Wire – Garak<br>- Bajoranische Religiosität</blockquote><p><b><font size="2" color="#FFFF00"><i>Fazit</i></font></b></p></blockquote><p>Die sehr gelungene DVD Box ist Pflichtprogramm für jeden <i>Deep Space Nine</i> Fan. Kleine Schwächen, wie das teils unscharfe Bild, trüber zwar den Spaß ändern aber nichts an unserer absoluten Kaufempfehlung.</p><p align="center"><b>Endwertung:</b></p><div align="center"><center><table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0"><tbody><tr><td width="100%"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/8points.jpg" align="left" border="0" width="185" height="75"><font size="1">Bild</font></b><font size="1">:<b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" align="absMiddle" border="0" width="31" height="5"></b><br><b>Ton</b>: <b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" align="absMiddle" border="0" width="31" height="5"></b><br><b>Specials</b>: <b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/5points_small.gif" align="absMiddle" border="0" width="31" height="5"></b><br><b>Handlung</b>: <b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" align="absMiddle" border="0" width="31" height="5"><br>Preis/Leistung</b>: </font><b><font size="1"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" align="absMiddle" border="0" width="31" height="5"></font><br>Gesamt: 8/10 Punkte</b></td></tr></tbody></table></center></div><p><font size="2"><b><i>Daniel Räbiger</i></b></font></p>]]></description><guid isPermaLink="false">2359</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>DS9 auf DVD - Season 1</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/ds9-auf-dvd-season-1-r2126/</link><description><![CDATA[<table border="0" align="right" cellspacing="8" cellpadding="0"><tr><td width="100%" bgcolor="#333333"><div align="center"><center><table height="30" cellspacing="0" cellpadding="0" border="0"><tbody><tr><td bgcolor="#EEEEEE"><p align="center"><b><font size="1" color="#000000">5 EURO GESCHENKT !</font></b></p></td></tr></tbody></table></center></div><p align="center"><font color="#FFFFFF" size="1">Amazon: <strong>Gutschein über EUR 5,00</strong></font></p><ol><li><font size="1" color="#FFFFFF">Diese URL aufrufen: <a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00008DI0L/trekndedassta-21" target="_blank"><font color="#FFFFFF">Amazon</font></a><li><font size="1" color="#FFFFFF">Einkaufen<li><p align="justify"><font size="1" color="#FFFFFF">Als Gutscheincode <br>"<strong>MWPM-33XT-YVF4</strong>" eingeben</font></p></li></font></li></font></li></ol><div align="center"><font size="1" color="#FFFFFF">Verfalldatum: 30.04.2003<br><b>Merfachverwendbar</b></font></div><p align="center"><iframe width="120" height="212" scrolling="no" frameborder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=trekndedassta-21&amp;l=st1&amp;search=Star%20Trek%20Deep%20Space%20Nine%20Season%201&amp;mode=dvd-de&amp;p=31&amp;o=3&amp;f=ifr&amp;lt1=_blank"><table border="0" cellpadding="0" cellspacing="0" width="120" height="212"><tr><td><p align="center"><map name="boxmap31"><area shape="RECT" coords="64,2,118,13" href="http://rcm-de.amazon.de/e/cm/privacy-policy.html?o=3" target="_blank" alt="Information"><area coords="0,0,10000,10000" href="http://www.amazon.de/exec/obidos/redirect/028-3626747-2299762?path=tg/browse/-/301128&amp;tag=trekndedassta-21&amp;creative=@CCMID@&amp;camp=@CAMPID@&amp;link_code=@LINKCODE@" target="_blank"></map><img src="http://images-eu.amazon.com/images/G/03/associates/recommends/120x212.gif" border="0" usemap="#boxmap31" access="regular" width="120" height="212"></p></td></tr></table></iframe></p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=016.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_016.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=013.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_013.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=004.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_004.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=001.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_001.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=002.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_002.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=014.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_014.jpg" border="0" width="133" height="107"><br></a> </p><div align="center"><center><table height="30" cellspacing="0" cellpadding="0" border="0"><tbody><tr><td bgcolor="#EEEEEE"><p align="center"><b><font size="1" color="#000000">TECHNISCHE INFOS</font></b></p></td></tr></tbody></table></center></div><p align="center"><font size="1" color="#FFFFFF">Laufzeit: ca. 44 min. pro Episode</font></p><p align="center"><font size="1" color="#FFFFFF">DVD-Typ: 5 x DVD-9, 1 x DVD-5</font></p><p align="center"><font size="1" color="#FFFFFF">TV-Norm: PAL<br>Bitrate: ca. 5.5 Mbps<br>(Video: ca. 3,6-4 Mbps)<br>Bildformat: 4:3</font></p><p align="center"><font size="1" color="#FFFFFF"><b>Audiokanäle:</b><br>Englisch, Dolby Digital 5.1<br>Deutsch, Dolby Digital 5.1<br>Französisch, Dolby Digital 2.0<br>Italienisch, Dolby Digital 2.0<br>Spanisch, Dolby Digital </font></p><p align="center"><font size="1" color="#FFFFFF"><b>Untertitel:</b><br>Englisch, Englisch für Hörgeschädigte<br>Französisch, Deutsch, Dänisch<br>Norwegisch, Niederländisch<br>Italienisch, Spanisch</font></p><p align="center"><font size="1" color="#FFFFFF">Regionalcode: 2</font></p></td></tr></table><p align="justify">Sternzeit 43989.1 - die Enterprise NCC-1701-D ist in ihrem vierten Jahr unterwegs. Captain Jean-Luc Picard (<font>Patrick Stewart</font>) wurde von den Borg zu ihrem Anführer "Locutus" im Krieg gegen Sektor 001, unser Sonnensystem, assimiliert und kommandiert einen Borg-Kubus bei Wolf 359. Commander Benjamin Sisko auf einem Schiff in dieser großen Schlacht gegen die Borg. Auch an Bord befinden sich seine Frau sowie sein Sohn Jake. Doch Locutus Zerstörungskraft ist gewaltig und Sisko muss seine Frau tot auf dem verlorenen Schiff zurücklassen...</p><p align="center"><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=006.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_006.jpg" border="0" width="133" height="107"></a> <a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=011.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_011.jpg" border="0" width="133" height="107"></a> <a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=009.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_009.jpg" border="0" width="133" height="107"></a></p><p align="justify">Exakt hier beginnt die Handlung rund um die neue Serie von <font>Rick Berman</font> und <font>Michael Piller</font>:<i> Deep Space Nine</i>! Die gleichnamige Raumstation gelangt nach einem Abkommen mit den Cardassianern unter das geteilte Kommando von Bajoraner und der Föderation. Benjamin Sisko übernimmt die Führungsposition der Station - immer noch unter Einfluss des dramatischen Verlusts seiner Frau. Kurz nach seiner Ankunft begegnet er der religiösen Führerin der Bajoraner, Kai Opaka, welchen ihn als Abgesandten sieht. Sie betraut Sisko damit, das Geheimnis über die verschollenen Drehkörper, Gegenstände mit großer Macht, zu lösen. Als sich Sisko und sein Freund Dax auf die Suche machen geraten Sie in das innere eines Wurmloches. Dort wird Benjamin von körperlosen Wesen mit dem traumatischen Verlust seiner Frau konfrontiert während die Station von Cardassianern bedroht wird...</p><blockquote><p align="justify"><b><font size="3">Handlung</font></b></p></blockquote><i></i><p align="justify">Star Trek: Deep Space Nine erzählt auf neuem Terrain die Story einer Raumstation gelegen inmitten eines Krisengebiets. Neue Materie also für <font>Michael Piller</font> und <font>Rick Berman</font>, die Erschaffer der Serie. Keine Erforschungen neuer, unbekannter Zivilisationen die noch nie ein Mensch zuvor gesehen hat also. Keine Flüge in neue Regionen und kein reagieren auf Notrufe anderer Schiffe. Stattdessen zeigt <i>Deep Space Nine </i>das Aufeinandertreffen zahlreicher Kulturen auf engen Raum und die damit verbundenen Komplikationen. Auch hat der Handlungsrahmen um die, nach jahrelanger Unterdrückung wieder nach Stärke strebenden, Bajoraner spielt eine entscheidende Rolle im Verlauf der Serie. Gerade hier kommt auch der Gedanke des groß gespannten Handlungsbogens zum tragen. Jede Folge ist zwar in sich abgeschlossen, jedoch treibt jede Episode die Gesamthandlung, ähnlich wie in Babylon 5, voran.</p><p align="justify"><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=012.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_012.jpg" border="0" align="right" width="133" height="107"></a>Was nach den ersten Folgen als langweilig anmuten mag entwickelt sich bald zu einem interessanten Charakterspiel. Das Konzept, viele absolut neuartige Hauptcharaktere, abseits der Norm in die Serie einzubinden geht sehr gut auf. Typische Merkmale wurden gebrochen und besonders das Zusammenspiel von Constable Odo (<font>Rene Auberjonois</font>), dem Sicherheitschef der Station und Barkeeper Quark (<font>Armin Shimerman</font>) die eine Art Hass-Liebe, wie schon bei Spock und Pille, pflegen gelang sehr gut. Hierdurch wird auch eine Rasse in Form des gerissenen, aber dennoch gutmütigen Geschäftsmanns Quark ins Rampenlicht gerückt: die Ferengi, eine durch das Erwirtschaften von Profit geprägte Kultur.</p><p align="justify">Gastauftritte von Lawxana Troi (Majel Barret, Frau des Star Trek Erschaffers <font>Gene Roddenberry</font>), Q (John DeLancie), Captain Picard und natürlich Chief O'Brien als technischer Leiter verstärken das positive Bild.</p><p align="justify"><b>4/5 Punkte</b></p><blockquote><p align="justify"><b><font size="3">Bildqualität</font></b></p></blockquote><p align="justify"><a href="http://www.treknews.de/treknews/gallery.php?direct=Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD&amp;display=003.jpg"><img src="http://www.treknews.de/treknews/gallery-treknews/gallery/Bildergallery/Presse-Bilder/DS9_Auf_DVD/t_003.jpg" border="0" align="left" width="133" height="107"></a>Zeitgleich gedreht mit der sechsten <i>Star Trek: The Next Generation </i>Staffel wartet die Deep Space Nine Seasonbox 1 mit einer ausreichenden Bildqualität auf den Käufer. Durch eine sehr geringe Videobitrate von lediglich 3,6-4,0 Mbps entstehen teilweise unschöne Artefakte und Bildstörungen. An vielen Stellen ist das Bild zudem sehr weich geraten was große Detaileinbußen zur Folge hat. Die Kantenschärfe ist auf schwankendem Niveau jedoch akzeptabel. Farblich gesehen ist das Bild gut ausbalanciert, könnte jedoch einen Tick kräftiger sein. Das Grundmaterial ist in Bezug auf Rausch im oberen Drittel angesiedelt - lediglich an einigen wenigen Stellen ist dem verwendeten Rauschfilter ein Fehler unterlaufen.</p><p align="justify">Dass hier noch nicht das Ende der Fahnenstange erreich ist dürfte klar sein - Season zwei dürfte hier wie schon die 7. TNG Box um einiges besser ausfallen.</p><p align="justify"><b>2/5 Punkte</b></p><blockquote><p align="justify"><b><font size="3">Tonqualität</font></b></p></blockquote><p align="justify">Technisch gesehen ein großer Schritt für die erste Season <i>Deep Space Nine</i>: von Serienbeginn an dürfen wir uns über Deutschen Dolby 5.1 Ton freuen. Zwar entstand jener aus einem Upmix doch gelang dieser sehr gut und trägt ein gutes Stück dazu bei, sich wie an Bord zu fühlen. In punkto Bassvolumen übertrifft er sogar das Englische, von Anfang an 5.1 gemixte Material muss aber Einbußen bei der Qualität der Sprache hinnehmen. Diese klingt ein wenig hohl und ist aufgrund des Upmixes nicht exakt auf den Center-Speaker ausgerichtet. Besondere Effekte bekommt man zwar nicht hören, es reicht aber das vorhandene um einen sehr ordentlichen Eindruck von einer echten, lebenden Raumstation zu schaffen.</p><p align="justify"><b>4/5 Punkte</b></p><blockquote><p align="justify"><b><font size="3">Special Features</font></b></p></blockquote><p align="justify">Ein gutes Konzept für die Special Features gab es ja schon bei den <i>Star Trek: The Next Generation </i>Season Boxen - dies wurde bei <i>Deep Space Nine </i>fortgesetzt: insgesamt über eine Stunde Bonusmaterial fasst in verschiedenen Bereichen Informationen zusammen. Besonders die Fans von Uniformen, Design von Masken und der Gleichen werden an den neuen Bonusfeatures gefallen finden. Ein nettes Gimmick sind auch die sogenannten 'Hidden Files' die weitere Infos zur Crew offenbaren.</p><p align="center"><b>Hier die Specials im Überblick:</b></p><ul><li><b>Deep Space Nine: Ein Neuer Anfang (17:57 min.)</b><br>Hier wird das Grundkonzept, eine Serie auf 'Festland' und ohne Konkurrenzdenken zu <i>The Next Generation </i>thematisiert. Die einzelnen Stadien der Erschaffung der Raumstation werden hier genauer beleuchtet.<br> </li><li><b>Crew-Dossier - Kira Nerys (14:11 min.)</b><br>Ein ausführliches Charakterprofil zum bajoranischen Führungsoffizier. Zum ersten mal wird bei Star Trek Seasonboxen auf einen Charakter in dieser Weise eingegangen. Mit zahlreichen, entscheidenden Szenen im Handlungsverlauf wird die Person Kira Nerys erklärt. Hierbei werden auch Ausschnitte aus zukünftigen Seasons eingesetzt. In den kommenden Boxen wird dieser Punkt wohl mit anderen Charakteren fortgesetzt werden.<br> </li><li><b>Michael Westmoores Aliens (09:59 min.)</b><br>Wie entstehen die mannigfaltigen Rassen an Bord von DS9? Was für Make-up Tricks verwendet der Meister?<br> </li><li><b>Geheimnisse aus Quarks Bar (04:37 min.)</b><br>In einem eher durchschnittlichen Clip bekommt man die verschiedenen Trinkbehälter, Flaschen und Becher des Barkeepers Quark vorgestellt.<br> </li><li><b>Außerirdische Artefakte (02:47 min.)</b><br>Wer immer schon einmal einen Blick auf Requisite werfen wollte wird hier fündig: Zahlreiche Gerätschaften und Apparaturen werden vorgestellt.<br> </li><i><li><b>Deep Space Nine </b></li></i><b>Sketchbook (05:13 min.)</b><br>Von der Skizze bis zum fertigen Gegenstand: In zahlreiche Entwurfzeichnungen und deren Entwicklung bekommt der Zuseher hier Einblick.<br> <i><li><b>Deep Space Nine</b></li></i> <b>- Notizbuch (13:45 min.)</b><br>Ein Zusammenschnitt diverser bereits in den Specials gezeigter Szenen sowie noch detailliertere Darstellung einzelner Schrittes des Baus der Station sowie Masken der Ferengis und Bajoraner.</ul><p align="justify"><b>4/5 Punkte</b></p><blockquote><p align="justify"><font size="3"><b>Fazit</b></font></p></blockquote><p align="justify">Eine gelungene Box wartet auf den Käufer des etwa 100 Euro teuren Produkts. Zwar schmälern einige Dinge wie die Bildqualität den Gesamteindruck, ändern aber nichts an der Tatsache, dass jeder Trekkie hier zugreifen sollte!</p><p align="center"><b>Endwertung:</b></p><div align="center"><center><table cellspacing="0" cellpadding="0" border="0"><tbody><tr><td width="100%"><b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/7points.jpg" align="left" border="0" width="185" height="75"><font size="1">Bild</font></b><font size="1">:<b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/2points_small.gif" align="absMiddle" border="0" width="31" height="5"></b><br><b>Ton</b>: <b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" align="absMiddle" border="0" width="31" height="5"></b><br><b>Specials</b>: <b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" align="absMiddle" border="0" width="31" height="5"></b><br><b>Handlung</b>: <b><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/4points_small.gif" align="absMiddle" border="0" width="31" height="5"><br>Preis/Leistung</b>: </font><b><font size="1"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/3points_small.gif" align="absMiddle" border="0" width="31" height="5"></font><br>Gesamt: 7/10 Punkte</b></td></tr></tbody></table></center></div>]]></description><guid isPermaLink="false">2126</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>020: Blasphemie</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/020-blasphemie-r770/</link><description><![CDATA[<p><b>020 	Blasphemie (In the Hand of the Prophets)</b><br>Erschienen: Woche vom  19.6.1993<br>Regie: David Livingston<br>Drehbuch: Robert Hewitt Wolfe<br>Story:  ???</p><p>Guests:<br>Keiko O&#8217;Brien: Rosalind Chao; Vedek Winn: Louise Fletcher; Vedek Bareil: Phillip Anglim; Neela: Robin Christopher</p><p>Sternzeit: Unbekannt</p><p>Keiko unterrichtet in der von ihr eröffneten Schule sehr weltliche Ansichten, insbesondere über das Wurmloch.  Dies ist den bajoranischen Geistlichen natürlich ein Dorn im Auge. Der Zwist scheint außer Kontrolle zu geraten, als Vedek Winn auf der Station eintritt, und beginnt, die Bajoraner aufzuwiegeln.. Der Höhepunkt des eskalierenden Streites ist erreicht, als die Schule in die Luft gesprengt wird.&nbsp;<br>Um zu schlichten, reist Vedek Bareil an. Beide, er und Winn, sind die hochgehandelsten Kanditen für das Amt des Kais. Das Amt wurde seit Opakas &#8222;verschwinden&#8220; nicht mehr besetzt. Doch während Bareil die Massen beruhigen will, wird ein Attentat auf ihn verübt.<br><br><br><br>Die Folge an sich ist eher durchschnittlich. Sie ist nicht schlecht, aber eben auch nicht gut. Dennoch ist sie sehenswert, da sie der Beginn für viele rote Fäden ist, die in den nächsten Folgen fortgesetzt werden. Zunächst einmal der beginnende Konflikt zwischen der Förderation und den Bajoranern, der in den nächsten drei Folgen anhand des Kreises eine Rolle spielen wird. Und dann natürlich die Einführung von Winn und Bareil, die in den nächsten Staffeln eine große Rolle spielen werden. Winn sogar bis zum Schluss, und Bareil nicht ganz solange.<br><br>Hintergrund: Louise Fletcher erhielt einen Oscar für ihre Rollen in dem Kinofilm &#8222;Einer flog übers Kuckucksnest&#8220;. </p>]]></description><guid isPermaLink="false">770</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>019: Der undurchschaubare Marritza</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/019-der-undurchschaubare-marritza-r769/</link><description><![CDATA[<p><b>019 	Der undurchschaubare Marritza (Duett)</b><br>Erschienen: Woche vom 12.6.1993<br>Regie: James L. Conway<br>Drehbuch: Peter Allan Fields<br>Story: Lisa Rich</p><p>Guests.<br>Marritza: Harris Yulin; Dukat: <font >Marc Alaimo</font>; Kaval: Ted Soral</p><p>Sternzeit: Unbekannt</p><p>Als ein alter, kranker Cardassianer nach DS9 kommt, schöpft Kira sofort Verdacht, da diese Krankheit hauptsächlich in einem der alten Straflager der Cardassianer auftrat, als diese noch auf Bajor hausten. Sie glaubt in ihm den Gul DarheÉl zu erkennen, der für den Tod vieler bajoranischer Gefangenen verantwortlich ist.<br>Doch als Odo den Cardassianer gefangen nimmt, behauptet dieser standhaft, nur ein Sekretär in dem Gefangenenlager gewesen zu sein.&nbsp;<br>Kira glaubt ihm kein Wort, und beginnt Nachforschungen anzustellen. Je mehr sie herausfindet, desto mehr kann sie den Cardassianer unter Druck setzten, bis dieser voller Stolz zugibt, der Kriegsverbrecher zu sein.<br>Doch anstatt Triumph zu empfinden, wachsen in Kira nun Zweifel heran, ob sie wirklich den richtigen erwischt hat. Und diese Zweifel mehren sich mit jeder &#8222;Heldentat&#8220; die der Cardassianer schildert.&nbsp;<br>Ein DAN Scan bringt endgültige Sicherheit. Der Cardassianer ist tatsächlich nur ein kleiner Sekretär gewesen. Doch weshalb sollte er so eine gewaltige Schuld auf sich laden?<br><br><br><br>&#8222;Der undurchschaubare Marritza&#8220; zählt ohne Zweifel zu den Höhepunkten der Staffel. Diese Episode ist von Anfang an spannend aufgebaut und verliert diese auch nicht über die gesamten 45 Minuten. Die Wendungen des Marritzas sind so einschneidend dargelegt, dass es einem kalt den Rücken runterläuft, ganz besonders natürlich wenn man erfährt, warum Marritza die Schuld auf sich nimmt. Unterstützt wird diese Folge durch das hervorragende Schauspiel seitens Yulins und Visitors. Gerade letztere bringt es meisterhaft fertig, Kira so darstellen, dass der Zuschauer ihre Wut und Schmerzen bedingt durch die Vergangenheit beinahe wirklich miterlebt.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">769</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>018: Meuterei</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/018-meuterei-r768/</link><description><![CDATA[<p><b>018 	Meuterei (Dramatis Personae)</b><br>Erschienen: Woche vom 29. 5. 1993<br>Regie: Cliff Bole<br>Drehbuch: <font >Joe Menosky</font><br>Story: ???</p><p>Guests:<br>Klingone: Tom Towless; Valerian: Stephen Parr</p><p>Sternzeit: 46922,3</p><p>Gerade noch rechtzeitig kann der einzige Überlebende eines klingonischen Kreuzers, welcher aus dem Gamma Quadrant kommt, auf die Station gebeamt werden, bevor das Schiff explodiert. Doch auch dieser Klingone stirbt kurz darauf an seinen Verletzungen.<br>Kurz darauf beginnen seltsame Veränderungen mit der Crew. Immer öfter eskalieren  Streitereien, und nicht selten kommt es zu Schlägereien. Aber es ist nicht nur einfach die Crew, die Spannungen zwischen Föderationsoffizieren und dem Bajoranischen Personal nehmen immer zu. Als Kira und Sisko aneinandergeraten, und Kira die Station übernimmt. Gerät die Situation außer Kontrolle.&nbsp;<br>Nur Odo scheint nicht betroffen zu sein. Zusammen mit Bashir versucht er ein Gegenmittel zu finden, um der Sache ein Ende zu bereiten.<br><br><br><br>Die Spannungen, die über die gesamte erste Staffel schon eine Rolle spielten, werden hier mal so richtig ausgelebt. Natürlich unter dem Einfluss eines Virus. Aber nichtsdestotrotz ist es eine interessante Folge. Wer hätte schon gedacht, dass Bashir so integrant sein kann, oder dass O&#8217;Brien so machtbesessen ist. Auch Kira als schon beinahe diabolische Kommandantin, oder Dax, die verzweifelt versucht, den anderen versucht, etwas über sich zu erzählen geben der Folge den gewissen Schliff.<br>Insgesamt kann man also sagen, dass dies durchaus eine gelungene Folge ist.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">768</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>017: Pers&#xF6;nlichkeiten</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/017-pers%C3%B6nlichkeiten-r767/</link><description><![CDATA[<p><b>017 Persönlichkeiten (The Forsaken)</b><br>Erschienen: Woche vom 22.5.1993<br>Regie: Les Landau<br>Drehbuch: Don Carlos Dunaway und <font >Michael Piller</font><br>Story: ???</p><p>Guests:<br>Lwaxana Troi: <font >Majel Barrett</font>; Taxco: Constance Towers; Lojal: Michael Ensign; Vadosia: Jack Shearer; Anara: Benita Undre</p><p>Sternzeit: 466925,1</p><p>Lwaxana Troi besucht die Station mit einer Reihe anderer Botschafter. Doch Lwaxanas Ziele sind nicht unbedingt diplomatischer Natur, sie ist (mal wieder) auf der Suche nach einem Mann. Und dieses mal hat sie sich Odo ausgesucht.<br>Zur selben Zeit bekommt O&#8217;Brien Probleme mit seinem Computer. Kaum ist eine Sonde aus dem Wurmloch aufgetaucht, beginnt dieser ein Eigenleben zu entwickeln, und verursacht nur Probleme auf der Station.<br>Und so bricht dann das Chaos aus. Der sichtbar überforderte Bashir, der nicht so richtig mit Botschafterdelegation zurechtkommt, wird mit eben jenen in einem brennenden Korridor eingeschlossen, und Odo bleibt mit Troi in einem Turbolift stecken. Doch während diese den Zwischenfall sichtlich genießt, bleibt er kühl und abweisend.&nbsp;<br>O&#8217;Brien versucht alles mögliche, um die Situation wieder unter Kontrolle zu bekommen, aber er kommt nur sehr langsam voran. Und Odo läuft die Zeit davon, denn alle 16 Stunden muss er ja in seinen natürlichen Zustand zurückkehren.&nbsp;<br>Mit der Zeit kommen er und Lwaxana sich aber näher, und als er seine Gestalt überhaupt nicht mehr halten kann, vertraut er ihr seinen Körper an, der daraufhin zur eigentlichen, gallenartigen Masse wird. Von nun an verbindet beide eine Tiefe Freundschaft.<br><br><br><br><font >Majel Barrett</font> erhält hier die Chance, ihre Rolle als Lwaxana Troi fortzuführen, und sie erfüllt jede Erwartungen. Und doch wächst sie einem in dieser Folge erst richtig ans Herz, da sie nun nicht mehr nur die oberflächliche Mutter von Deanna Troi ist, sondern weil sie durch ihre Vergangenheit nun auch Schwächen gewonnen hat. Auch die gewonnenen Einblicke in Odos Leben machen diese Folge absolut sehenswert. Nach &#8222;Der Steinwandler&#8220; erhält René Auberjonois die zweite Chance, Odo ein bißchen menschlicher werden zu lassen. Und er nutzt sie exzellent aus, was durch die wunderbare Zusammenarbeit mit Barrett noch mehr an Klasse gewinnt.<br>Neu an dieser Folge ist allerdings, dass es neben der A und B Handlung (das kennt man bereits aus TNG) noch eine C Handlung gibt (Bashir und seine Undankbare Aufgabe). Dies soll die Vielfältigkeit des Geschehens auf DS9 betonen. Mit drei Handlungssträngen lässt sich ein vielschichtiges Alltagsleben auf einer Raumstation eben viel besser darstellen als nur mit zweien.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">767</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>016: Die Macht der Phantasien</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/016-die-macht-der-phantasien-r766/</link><description><![CDATA[<p><b>016 Macht der Phantasien (If Wishes were Horses)</b><br>Erschienen: Woche vom 15.5.1993<br>Regie: Robert Legato<br>Drehbuch: Nell McCue Crawford, <font >Michael Piller</font>, William L. Crawford<br>Story: Nell McCue Crawford und William L. Crawford</p><p>Guests:&nbsp;<br> Keiko: Rosalind Chao; Hana Hatae: Molly; Buck Bokai: Keone Young; Michael John Anderson: Rumpelstilzchen&nbsp;</p><p>Sternzeit: 46853,2</p><p>O&#8217;Brien staunt nicht schlecht, als seine Tochter ihm eines Abends sagt, dass Rumpelstilzchen bei ihr im Zimmer sei. Der erstaunte Vater will ihr natürlich nicht glauben, doch als er selbst nachsieht, muss er einsehen, dass Molly recht hatte. Da sitzt wirklich Rumpelstilzchen im Zimmer.<br>Aber nicht nur bei den O&#8217;Briens geschehen merkwürdige Dinge. Jake bringt aus der Holosuite die holographische Figur von Buck Bokai, ein verstorbener Baseball Star, mit nach Hause, und Bashir kann sich kaum noch einer sehr willigen Dax erwehren. Aber auch anderswo auf der Station geschehen merkwürdige Dinge.&nbsp;<br>Und seien dass noch nicht Probleme genug., wird die Station von einer Subraumverschiebung bedroht.&nbsp;<br>Als es schon beinahe zu spät ist, findet Sisko heraus, was der Grund für die seltsamen Vorgänge auf DS9 ist.&nbsp;<br>Eine fremde Spezies versuchte mittels Telepathie Kontakt aufzunehmen, und bemächtigte sich dafür der Traumgestalten einiger Crewmitglieder.  Sisko kann sie am Schluss davon überzeugen, das der direkte Kontakt sehr viel ungefährlicher für die Menschen sei.<br><br><br><br>In Ordnung. Wenn man die zwei anderen Star Trek Serien gesehen hat, dann könnte einem hier vielleicht auffallen, dass es bereits ein paar solcher Folgen gab, in der die innersten Gedanken Wirklichkeit wurden. Nichtsdestotrotz sind solche Folgen immer wieder ein Spass, da sie für sehr viel Verwirrungen sorgen.&nbsp;<br>Aber am besten von allen Szenen in dieser Folge ist, als Bashir beginnt zu begreifen, dass die Dax, die in anmacht nur seine Traumgestalt ist, und die andere Dax, die wirkliche, ihn darauf anspricht. Übrigens musste, laut <font >Michael Piller</font>, die Szene 12 mal aufgenommen werden, in der Farell Drehbuchgerecht El Fadil anmacht, weil dieser einfach nicht ernst bleiben konnte, bei der für ihn vollkommenen neuen Situation.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">766</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>015: Muliboks Mond</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/015-muliboks-mond-r765/</link><description><![CDATA[<p><b>015 	Muliboks Mond ( Progress)</b><br>Erschienen: 8.5.1993<br>Regie: Les Landau<br>Drehbuch: Peter Allan Fields<br>Story:  ???</p><p>Guests:<br>Mullibok: Brian Keith; Nog: <font >Aron Eisenberg</font>; Alien Captain: Nicholas Worth</p><p>Sternzeit 46844,3</p><p>Um die Industrialisierung von Bajor voranzutreiben, soll der Mond Jeaddo zu einem Kraftwerk umgebaut werden. Dazu müssen allerdings alle Siedler den Mond verlassen, die sich im Laufe der Zeit hier niedergelassen haben. Widerwillig geben die Siedler nach, bis auf einen. Ein alter Farmer namens Mullibok weigert sich beharrlich, seine Farm aufzugeben.<br>Sisko schickt Kira auf den Mond, um Mullibok zum einlenken zu bewegen. Doch sie erreicht nicht mehr, als die anderen zuvor. Im Gegenteil. Sie freundet sich sogar mit Mullibok an, und versteht mehr und mehr seine Sichtweise. Sie zieht zu ihm, und sieht sich plötzlich mit einem Gewissenskonflikt konfrontiert. Entweder befolgt sie Siskos Befehle, und schafft Mullibok von diesem Mond, oder aber sie hilft ihrem neuen Freund sein Land zu behalten.&nbsp;<br>Letztendlich jedoch sieht sie aber ein, dass der Mond für Bajor wichtiger ist, als das Land für Mullibok, und zerstört sein Haus. Nun hat der Farmer nichts mehr was ihn zurückhält.<br><br><br><br>In der zweiten Folge hintereinander befasst sich der Hauptstrang der Folge mit geschenissen, die nicht auf der Station passieren. Das ist aber nicht unbedingt zum Negativen. Hier erhält Kira mal wieder die Chance zu beweisen, dass trotz ihrer Abneigung gegen die Förderation sie dennoch Loyal gegenüber Sisko ist, und über dem allen das Wohl für Bajor sieht. Hier allerdings wird ihr Konflikt sehr viel besser dargestellt, als in &#8222;Die Khon-Ma&#8220;.<br>Was auch interessant ist, das das kalte Verhältnis zwischen Kira und Sisko langsam aufzutauen scheint. Immerhin versichert der Commander ihr hier zum ersten Mal seine Freundschaft.<br>In der B-Handlung der Folge kommen mal wieder (sehr erfolgreich) Jake und Nog zum Einsatz.. Und es ist einfach herrlich mit anzusehen, wenn alle herumraten, was Selbstschaffende Schaftbolzen sind.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">765</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title><![CDATA[014: Die legende von Dal&#8217;Rok]]></title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/014-die-legende-von-dal8217rok-r764/</link><description><![CDATA[<p><b>014 	Die legende von Dal&#8217;Rok (The Storyteller)</b><br>Erschienen: Woche vom 1.5.1993<br>Regie: David Livingston<br>Drehbuch: Kurt Michael Bensmiller und <font >Ira Steven Behr</font><br>Story: Kurt Michael Bensmiller</p><p>Guests:<br>Der Sirah: Kay E. Kuter; Hovath: Lawrence Monoson; Varis: Gina Phillips; Nog: <font >Aron Eisenberg</font></p><p>Sternzeit: 46729,1</p><p>ährend Sisko versucht, zwischen zwei verfeindete bajoranische Stämme diplomatische Beziehungen zu entwickeln, folgen O&#8217;Brien und Bashir, die sich beide nicht besonders gut leiden können, einem Notruf, der von einem abgelegenen Dorf auf Bajor gesendet wurde.&nbsp;<br>Auf dem Planeten finden sie zwar die Bewohner des Dorfes bei allerbester Gesundheit, sie müssen jedoch erfahren, dass jedes Jahr ein mystisches Wesen kommt, und das Dorf heimsucht. Nur ein alter Weiser konnte bis jetzt den größten Schaden vom Dorf abwenden. Doch eben dieser Weise .weiß, das er bald sterben muss, und ernennt kurzerhand O&#8217;Brien zu seinem Nachfolger. Dieser hat natürlich keine Ahnung, von dem was er da machen soll.  Und so geschieht, trotz Bashirs tatkräftiger Hilfe; das große Unglück, als das Dal&#8217;Rok in der nächsten Nacht zurückkehrt, und O&#8217;Brien nicht weiß, wie er es vertreiben soll.<br><br><br><br>Diese Folge legt den Grundstein für die lang anhaltende und immer enger werdende Freundschaft zwischen Bashir und O&#8217;Brien. und er ist gar nicht mal so schlecht dieser Anfang. Der Inhalt der Folge wirkt zwar etwas übertrieben (warum weiß sonst niemand auf Bajor von diesem Monster?), aber was solls. Man sieht die Folgen ja nicht nur, um Fehler zu finden. Ebenfalls wird die Freundschaft zwischen Jake und Nog weitergeführt, die in der Nebenhandlung dieser Folge versuchen, dem bajoranischen Mädchen Varis, welches gleichzeitig die abgesandte ihres Stammes ist, zu imponieren. Die genialste Szene hierbei ist, als Nog einen Eimer Schleim über Jake kippt, und dieser glaubt, es sei Odo.<br><br>Hintergrund: In einer Szene wird Bashir von einer Frau Kiwi angeboten. Diese Frau wurde von Frances Praksti gespielt, die hier ihr Debüt feierte, und so nervös war, dass der Detailbesessene Livingston die Szene 15mal aufnehmen  ließ. Siddig El Fadil soll später behauptet haben, er würde nie wieder Kiwis essen.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">764</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>013: Die Prophezeiung</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/013-die-prophezeiung-r763/</link><description><![CDATA[<p><b>013 Die Prophezeiung (Battle Lines)</b><br>Erschienen: Woche vom  24.4.1993<br>Regie: Paul Lynch<br>Drehbuch: Richard Danus und Evan Carlos Somers<br>Story: Hilary Bader</p><p>Guests: Kai Opaka: Camille Saviola; She-La: Jonathan Banks; Zlangco; Paul Collins</p><p>Sternzeit: Unbekannt</p><p>Kai Opaka macht einen Überraschungsbesuch auf DS9, und da gerade nichts besonderes los ist, wird ihr vorgeschlagen, einen Ausflug auf die andere Seite des Wurmlochs zu machen. Die Kai nimmt diesen Vorschlag begeistert an, und so fliegen sie, Sisko, Kira und Bashir mit einem Runabout in den Gamma Quadranten.<br><br>Als sie auf der anderen Seite jedoch landen wollen, wird das Schiff beschädigt, und Sisko muss Notleiden. Zum Entsetzen aller stirbt die Kai kurz darauf an den schweren Verletzungen, die sie bei dem Absturz erlitt.<br>Besonders Kira kann sich kaum von diesem Schock erleiden, für sie war die Kai die geistige Führerin ihres Volkes, die Verbindung zu den Propheten.<br>Doch viel zeit zum trauern bleibt den drei Offizieren nicht. Schon bald merken sie, dass sie nicht allein auf dem Planeten sind. Sie müssen mit ansehen, wie zwei verfeindete Gruppen, die auf dem Planeten leben, sich gegenseitig bekriegen und abschlachten. Doch den gefallenen ist keine Ruhe erlaubt. Aufgrund einer Mutation sind sie unsterblich, und kämpfen so immer weiter. Plötzlich taucht auch die Kai wieder auf. Sie ist nun auch von diesem Virus befallen, der die Mutation bewirkt, und kann infolgedessen den Planeten nie wieder verlassen.<br><br>Sie bleibt zurück, mit dem erklärten Ziel zwischen den verfeindeten Parteien Frieden zu stiften. Schweren Herzens erkennt Kira, dass Opaka keine andere Wahl hat, und kehrt auf die Station zurück.<br><br><br><br>Irgendwie wirkte diese Folge unmotiviert. Nicht nur, weil die Schauspieler sich irgendwie unwohl in ihrer Haut zu fühlen schienen, es wirkte auch alles sehr konstruiert, so als sei das einzige Ziel dieser Folge, Opaka los zu werden. Was auch durchaus stimmen dürfte. Den laut Gerüchten sollen die Verantwortlichen zu sehr von Saviolas Auftritt im Pilotfilm enttäuscht gewesen sein. Und diese Lösung brachte noch gleich einen Pluspunkt mit sich. Man hatte nun wieder einen richtigen Krisenherd auf Bajor. Den wer wird nun der/die Neue Kai?<br>Nebenbei schafften die Autoren allerdings auch noch, die &#8222;Religiosität&#8220; der Bajoraner wieder ins Spiel zu bringen, die nach dem Pilotfilm sehr ins Hintertreffen geraten war.<br><br>Hintergrund: Obwohl Kai Opaka nun im Gamma Quadranten verschollen ist, bekommt Camille noch einmal die Chance, ihre Rolle zu spielen. In der Episode &#8222;Die Wahl des Kai&#8220; kehrt sie in einer Traumsequenz zurück.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">763</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>012: Der Steinwandler</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/012-der-steinwandler-r762/</link><description><![CDATA[<p><b>012 	Der Steinwandler (Vortex)&nbsp;</b><br>Erschienen: Woche vom 17.4.1993<br>Regie: Winrich Kolbe<br>Drehbuch: Sam Rolfe<br>Story:  ???</p><p>Guests:<br>Croden: Cliff deYoung; Ah-Kel, Ro-Kel: Randy Oglesby; Hadran: Gordon Clapp; Rom: Max Grodenchik&nbsp;</p><p>Sternzeit: Unbekannt</p><p>Während Quark mit zwei Miradorn Brüdern einen sehr zwielichten Handel durchführen will, taucht plötzlich ein Rakhari auf, und erschießt einen der beiden. Odo, der den Handel im Verborgenen verfolgen wollte, nimmt den Mörder sofort fest. Um sich aus seiner Lage zu befreien, bietet der Rakhari Odo einen Deal an. Er soll ihn frei lassen, und im Gegenzug würde er, Croden, Odo seinen Heimatplaneten zeigen. Natürlich glaubt ihm Odo nicht, immerhin weiß er ja selbst nicht, wo seine Heimat ist, doch Croden zeigt im ein Gestein, welches in der Lage ist, die Form zu verändern.<br><br>Doch Odo will sich nicht auf einen Handel mit einem Kriminellen einlassen, und macht sich wenig später auf, Croden zu seinem Heimatplaneten zu überführen. Doch auf dem Weg dorthin werden sie von dem verbliebenen Miradorn angegriffen, der nun seinen Bruder rächen will. Um seinen Gefangenen zu schützen fliegt Odo in einen Nebel, der auf dem gleichen Kurs liegt, wie der Planet, zu dem Croden Odo führen sollte.&nbsp;<br>Geblendet von der Aussicht, endlich etwas über sein Volk zu erfahren, vergisst Odo sämtliche seiner Vorsätze, und gibt dem Drängen Croden´s nach.&nbsp;<br>Doch anstatt Odo´s Volk finden sie nur einen verlassenen Gesteinsbrocken, auf dem Croden seine Tochter in einer Stasiskammer zurückgelassen hat, um sie zu schützen. Er beteuert vor Odo, dass er ihn nur belogen hat, um seine Tochter zu retten. Er erklärt ihm weiter, dass dies nötig war, da er in seiner Heimat ein politischer Verfolgter ist.  Odo glaubt ihm, und auf dem Rückweg ermöglicht er ihm die Weiterreise mit einem vulkanischem Raumschiff.<br><br><br><br>Zu Beginn einer neuen Serie ist es fast immer so, dass jeder einzelne Charakter eine Folge bekommt, damit der Zuschauer mehr über seinen Hintergrund erfährt. Ds9 macht da keine Ausnahme. Und so bekommt Odo hier seine zweite Chance, mit dem Publikum warm zu werden. Und diese wurde von den Drehbuchautoren auch sehr viel besser benutzt. Nicht nur, dass man hier zum erstenmal so etwas wie menschliche Regung bei Odo bemerkt, man erfährt auch mehr über seine Wurzellosigkeit. Die Autoren selbst, und auch Piller und Behr, wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, wie sie diese große Frage auflösen würden. Das sie aber eine gute Lösung gefunden haben, darüber besteht keine Frage.&nbsp;<br>Und noch etwas ist auffällig an der Figur von Odo. Den bei allen neuem, was die Macher von DS9 hier riskiert haben, so haben sie doch ein Erfolgselement aus den vorhergehenden Serien übernommen. Die Figur, die am Anfang eine totale, kalte Wand darstellt, und nach und nach die menschliche Seite an sich entdeckt. Und so ist Odo nach Spock und Data der dritte Charakter, der dies durchmachen darf.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">762</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>011: Die Nachfolge</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/011-die-nachfolge-r761/</link><description><![CDATA[<p><b>011 	Die Nachfolge (The Nagus)</b><br>Erschienen: Woche vom 20.3.1993<br>Regie: Paul Lynch<br>Drehbuch: Richard Danus und Evan Carlos Somers<br>Story: Hilary Bader</p><p>Guests:<br>Rom: Max Grodenchik; Nog: <font >Aron Eisenberg</font>; Zek: Wallace Shawn; Maihar&#8217;du: Tiny Ron; Krax: Lou Wagner&nbsp;</p><p>Sternzeit: Unbekannt</p><p>Bei Quark herrscht große Aufregung, als unerwartet der Große Nagus Zek, das Oberhaupt der Ferengi, bei ihm im Kasino auftaucht, und ihm erklärt, das er sein Etablissement für eine Konferenz benötigt.&nbsp;<br>Als sämtliche wichtigen Wirtschaftsvertreter auf der Station eingetroffen sind, erklärt Zek zu Überraschung aller seinen Rücktritt. Diese Überraschung verwandelt sich in Entsetzten, als er seinen Nachfahren bestimmt: Quark.<br><br>Der Barbesitzer ist natürlich auch Überrascht, nimmt seine neue Aufgabe aber an. Schon bald jedoch muss er merken, dass er  von nun an umgeben ist von Neidern und sogar Attentätern. Und noch während er den Nagus um Rat fragen will, stirbt der Große Nagus zu allem Überfluss auch noch.&nbsp;<br>Nun ist guter rat teuer. Die Situation spitzt sich immer mehr zu, als Rom und Krax, Zeks Sohn, versuchen, Quark aus der nächsten Luftschleuse zu werfen.&nbsp;<br>Im letzten Moment taucht der Nagus auf, und erklärt, dass sein Tod nur gespielt war, weil er testen wollte, ob sein Sohn gerissen genug ist, seine Nachfolge anzutreten.<br><br><br><br>Dies ist die erste Ferengi Folge, in der die Ferengi zum erstenmal an Dreidimensionalität gewinnen (was bei TNG ja nicht unbedingt der Fall war). Neben der eigentlichen Story wird einiges über die Ferengi Kultur erzählt. Und doch dient die Folge in erster Linie dazu, die sehr düstere Stimmung der letzten Folgen etwas abzumildern, was ja durchaus gelingt. Es ist genial mitanzusehen, wie der sonst so souveräne Quark, dem in seiner Bar niemand an die Wand reden kann, sich plötzlich auf Glatteis wiederfindet, und trotzdem noch den Mut findet, Sisko zu erzählen, dass er nun als Würdenträger behandelt werden müsse.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">761</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>010: Chula - Das Spiel</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/010-chula-das-spiel-r760/</link><description><![CDATA[<p><b>010 Chula - Das Spiel (Move along home)</b><br>Erschienen: Woche vom 13.3.1993<br>Regie: David Carson<br>Drehbuch: Frederick Rappaport, Lisa Rich und Jean Carrigan - Fauci<br>Story: <font >Michael Piller</font></p><p>Guests:&nbsp;<br>Falow: Joel Brooks; Lt. Primmin: James Lashly; Chundra: Clara Bryant</p><p>Sternzeit: Unbekannt</p><p>Ein großer Tag für Sisko. Zum ersten mal empfängt er eine Delegation aus dem Gamma Quadranten von einem Volk, dass sich Wadi nennt. Doch anstatt der üblichen Zeremonien haben die Wadi nur eines im Sinn: Spielen.<br>Und so bleibt Sisko nichts anderes übrig, als sechs Stunden im Quarks zu verbringen, und dabei den Wadis bei ihrem (erfolgreichen) Spiel zuzusehen.&nbsp;<br>Kurz nachdem Sisko jedoch völlig übermüdet das Kasino verlassen hat, beginnt Quark mit den Wadis falsch zu spielen. Die jedoch merken es, und zwingen den Barbesitzer eins ihrer Spiele zu spielen: Es nennt sich Chula, und kaum sind die ersten Würfe gefallen, finden sich Sisko, Kira, Dax und Bashir in einer unwirklichen Welt wieder, welche nur aus einzelnen Räumen zu bestehen scheint.<br>Natürlich werden die vier Offiziere auf der Station bald vermisst, und als Odo bei seinen Ermittlungen Quark darauf anspricht, fängt der an zu realisieren, dass seine vier Spielfiguren für die vier Offiziere stehen. Und es kommt wie es kommen musste. Nachdem er viele Runden gewonnen hat, verliert er, und muss sich nun entscheiden, welche Figur er opfern will.&nbsp;<br><br><br><br>Eine sehr gelungene Folge, die für viele Charaktere ein Schritt nach vorne war - insbesondere natürlich Quark. <font >Armin Shimerman</font> zeigt hier zum erstenmal, dass Quark nicht nur ein habgieriger Ferengi ist, als er unter Tränen zusammenbricht, und Falow um Vergebung bittet.&nbsp;<br>Die Idee, dass Menschen zu Spielfiguren werden, ist allerdings nicht neu. Im Kinofilm &#8222;Jumanji&#8220; wurde ein ähnliches Prinzip benutzt.&nbsp;<br>Ein ähnliche Situation, nur sehr viel grausamer, wurde übrigens im Film &#8222;Cube&#8220; mit <font >Nicole deBoer</font> vorausgesetzt, der 1999 in die Kinos kam.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">760</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>009: Der Parasit</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/009-der-parasit-r759/</link><description><![CDATA[<p><b>009 Der Parasit (The Passenger)</b><br>Erschienen: Woche vom 20.2.1993<br>Regie: Paul Lynch<br>Drehbuch: Morgan Gendel, Robert Hewitt Wolfe und <font >Michael Piller</font><br>Story: Morgan Gendel</p><p>Guests:&nbsp;<br>Ty Kajada: Caitlin Brown; Lt.. Primmin: James Lashly; Durg: Christopher Collins</p><p>Sternzeit: Unbekannt</p><p>Als ein Gefangenenschiff der Kobliadianer mit großen Beschädigungen auf DS9 eintrifft, kann Dr. Bashir nur die Kriminalbeamtin Ty Kajada retten. Die beiden anderen Mitreisenden sterben, wobei einer der beiden der Schwerverbrecher Rao Vantika ist.&nbsp;<br>Doch obwohl Bashir den Tod des Verbrechers bestätigt, ist Ty noch immer sehr beunruhigt. Ihrer Meinung nach ließe sich Vantika nicht durch etwas wie den Tod aufhalten.&nbsp;<br>Und tatsächlich findet Dax wenig später heraus, dass Vantika es fertig gebracht hatte, eine Methode zu entwickeln, mit der er seinen Geist in einen anderen Körper transferieren konnte. - Doch welchen Körper hat er gewählt.&nbsp;<br>Sicher ist nur, dass das Opfer versuchen wird, an Deuterium zu gelangen, da dieses lebenswichtig für die Zellstruktur der Kobliadianer ist. Und tatsächlich versucht wenig später Bashir an dieses Material heranzukommen, um danach zu fliehen.<br><br><br><br>Paul Lynch drehte hier bereits seine vierte Folge bei DS9, und bei den Kritikern konnte bis jetzt keine so richtig überzeugen. Das liegt nicht etwa an der Qualität der Folgen, die ist gar nicht mal so schlecht. Es liegt viel mehr daran, dass er immer wieder Storys nimmt, die schon unendlich oft in der Geschichte gezeigt wurden. So auch hier die Geschichte vom Geist, der einen anderen Körper übernimmt. Zwar versucht Lynch einige Horrorelemente mit einzubringen, aber dies misslingt kläglich. Dies ist insofern sehr schade, als das dies die erste Folge ist, in der Bashir mal etwas anderes zu tun hat, als den erfolglosen Verehrer von Dax zu spielen.<br><br>Hintergrund: Caitlin Brown spielte bereits in der TNG Folge &#8222;Der Schachzug&#8220; die Figur der Vekor. </p>]]></description><guid isPermaLink="false">759</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>008: Der Fall Dax</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/008-der-fall-dax-r758/</link><description><![CDATA[<p><b>008 Der Fall Dax  (Dax)</b><br>Erschienen: Woche vom 13.2.19993<br>Regie: David Carson<br>Drehbuch: D. C. Fontana und Peter Allan Fields<br>Story: Peter Allan Fields</p><p>Guests:<br>Tandro: Gregory Itzin; Enina: Fionnula Flannagan; Selin Peers: Richard Linebeck; Anne Haney: Arbiter Els Renora</p><p>Sternzeit: 46910,1</p><p>Nach einem weiteren Versuch bei Dax zu landen, folgt Bashir ihr, und muss mit ansehen, wie sie von ein paar Fremden entführt wird. In letzter Sekunde gelingt es Sisko, dass fliehende Schiff mittels eines Traktorstrahles, an der Station festzuhalten.<br>Doch anstatt ein Verbrechen zuzugeben, beschuldigt Tandro, der Kopf der Kidnapperbande, Dax vor dreißig Jahren einen Mord begangen zu haben, und zwar an seinem Vater, einen berühmten General auf Klaestron.&nbsp;<br>Sisko kann nicht glauben, dass sein alter Freund, Curson Dax (damals war es logischerweise noch nicht Jadzia), einen kaltblütigen Mord begangen hat, doch Dax verteidigt sich überhaupt nicht, sonder schweigt beharrlich.&nbsp;<br>Um Zeit zu gewinnen fordert Sisko eine Anhörung auf der Station, während er Odo losschickt, damit dieser entlastende Beweise für Dax auf Klaestron findet.<br>Die Anhörung findet unter der Leitung  einer bajoranischen Richterin statt, und gestaltet sich als recht schwierig, da Dax immer noch nicht gewillt ist, etwas zu sagen. Doch als der Prozess schon beinahe verloren scheint, taucht Odo mit einem überraschenden Zeugen auf: der Mutter von Tandro. Sie sagt aus, dass Curson in jener Nacht nicht ihren Mann umgebracht haben kann, da er mit ihr im Bett lag.<br>Er versprach damals nichts zu sagen, um das Ansehen der Familie nicht zu beschmutzen.<br><br><br><br>Diese Folge hätte ein richtiger Reinfall werden können. Immerhin ist dies bereits die zweite Folge innerhalb der ersten zehn Folgen der Serie, in der ein Mannschaftsmitglied des Mordes angeklagt wird.&nbsp;<br>Was diese Folge jedoch interessant macht, ist einmal, dass es die erste Trill - Folge ist, und zum anderen, ob Jadzia für etwas verantwortlich gemacht werden kann, was ein früherer Wirt getan hat. Der Symbiont ist immerhin noch der gleiche. Die Frage nach der Verantwortlichkeit wird in der Serie noch öfters gestellt werden.<br>Außerdem besteht hier für Terry Farell zum ersten Mal die Chance, Dax dem Zuschauer näher zu bringen. Zugegeben, die Folge ist dafür etwas unglücklich gewählt (sie schweigt ja die meiste Zeit), aber ich denke sie hat das maximale aus der Folge für ihre Figur herausgeholt.<br><br>Hintergrund: Fionnula Flannagan hatte einen weiteren Star Trek Auftritt. In der siebten Staffel von TNG spielte sie in &#8222;Soong&#8217;s Vermächtnis&#8220; die Rolle von Datas Mutter.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">758</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>007: Q - unerw&#xFC;nscht</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/007-q-unerw%C3%BCnscht-r757/</link><description><![CDATA[<p><b>007 Q - Unerwünscht (Q - Less)</b><br>Erschienen: Woche vom 6.2.1993<br>Regie: Paul Lynch<br>Drehbuch: Robert Hewitt Wolfe<br>Story: Hannah Louise Shearer</p><p>Guests:<br>Q: John  de Lancie; Vash: Jennifer Hetrick; Kolos: Tom McCleister&nbsp;</p><p>Sternzeit: 46531,2</p><p>Dax und Bashir kommen mit einem unverhofften Gast aus dem Gamma Quadranten zurück: Vash, die ehemalige Freundin Picards. Sie will zwar nicht sagen, wie sie dort hingekommen ist, aber sie bringt einen Rucksack  voller wertvoller Antiquitäten mit<br>Mit ihrer gewohnten Zielstrebigen Art überredet sie Quark dazu, ihre Mitbringsel auf einer Auktion zu versteigern, während ein zweiter ungewöhnlicher Gast eintrifft: Q.<br>Und Q wäre nicht Q, wenn nicht mit seinem Auftritt auch Schwierigkeiten Einzug hielten.&nbsp;<br>Denn während dieser schon beinahe verzweifelt versucht, Vash wieder dazu zu bringen mit ihm durch die Galaxy zu ziehen, wird der Station nach und nach die Energie entzogen. Q behauptet zwar standhaft, er sei nicht schuld daran, aber wer glaubt schon Q ?!?&nbsp;<br>Und so spitzt sich die Situation immer mehr zu, als die Station soviel Energie verliert, dass sie vom Gravitationsfeld des Wurmlochs angezogen wird, und Quark seinen Reichtum schon ganz nahe fühlt, als Q ihm auf der Auktion eine Million Barren für ein Artefakt bietet. Wie sich aber herausstellt, war gerade dieses Artefakt für den Energieabfall verantwortlich, denn es ist nicht nur einfach ein Stein, sondern vielmehr ein lebendes Wesen aus dem Gamma Quadranten, welches aus seinem &#8222;Ei&#8220; schlüpfen wollte.&nbsp;<br><br><br><br>Dass Q nach seinen sehr erfolgreichen Auftritten bei TNG auch mal bei DS9 auftreten würde, war abzusehen. Auch die Story ist nicht schlecht ausgedacht, und die Idee, Vash wieder Auftreten zu lassen, zeugte davon, dass die Drehbuchautoren sich doch ab und zu ein paar alte Bücher durchlesen, um zu sehen, welchen roten Faden man wieder aufgreifen könnte. Die Ausgangssituation ist also ganz gut. Und auch die üblichen Wortspiele von Q klappen wie sonst auch, aber etwas ist anders. Es fehlt der richtige Gegenspieler für Q. Und da kann man sagen was man will, Picard war und ist der Beste für diesen Job, und wie Sisko ganz richtig in der Folge zu Q sagt: Ich bin nicht Picard! (Nachdem er ihn Niedergeschlagen hat). Aber mal von diesem kleinen Manko abgesehen, ist dies eine gut gelungene Folge.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">757</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>006: Tosk, der Gejagte</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/006-tosk-der-gejagte-r756/</link><description><![CDATA[<p><b>006 Tosk, der Gejagte (Captive Pursuit)</b><br>Erschienen: Woche vom 30.1.1993<br>Regie Corey Allen<br>Drehbuch Jill Sherman Donner und <font >Michael Piller</font><br>Story: Jill Sherman Donner</p><p>Guests:<br>Tosk: Scott MacDonald; The Hunter: Gerrit Graham; Miss Sarda: Kelly Curtis.</p><p>Sternzeit: Unbekannt</p><p>Die Aufregung auf der Station ist groß, als zum ersten mal ein Schiff das Wurmloch von der Seite des Gamma Quadranten aus durchquert. Da es stark beschädigt ist, bietet Commander Sisko dem Piloten an, es auf DS9 reparieren zu lassen. Nur sehr widerwillig stimmt dieser zu. Auf die Frage, wer er sei und woher er kommt, antwortet dieser nur: Ich bin Tosk.<br>Das Verhalten des Besuchers erweist sich sowieso als sehr merkwürdig. Er sagt überhaupt nichts darüber aus, woher er kommt, warum er mit seinem Schiff geflogen ist, und warum es beschädigt ist. Für ihn scheint die Erklärung, dass er Tosk sei, erklärend genug. Und doch entwickelt sich zwischen ihm und O&#8217;Brien sehr behutsam eine Freundschaft.<br>Doch sobald Tosk ohne Aufsicht ist, beginnt er, sich taktische Informationen über die Station zu besorgen, und wird wenig später von Odo dabei festgenommen, als er versucht, ein Waffenlager auszurauben. Tosk wird inhaftiert, weigert sich aber weiterhin näheres über seine Mission bekanntzugeben.&nbsp;<br>Als ein zweites Schiff  durch das Wurmloch kommt, klärt sich die Situation langsam. Tosk ist ein Gejagter, Freiwild sozusagen. Er gehört zu einer Spezies, die extra gezüchtet, und nur auf dieses eine Ereignis, die Jagd; hintrainiert wird. Indem sich Tosk von seinen Jägern lebend gefangennehmen ließ, brachte er die größte Schande über sich, die ein Tosk  nur erleben kann.<br>Sisko und die anderen sind natürlich entsetzt, aber es lässt sich aufgrund der ersten Direktive nichts machen. Natürlich, und insbesondere O&#8217;Brien, sind alle wütend darüber, und auch Siskos versuch, den fremden  Captain umzustimmen, misslingt.<br>Letztendlich, als O&#8217;Brien begreift, dass die Jagd alles für Tosk ist, und dieser nichts anderes will gejagt zu werden, befreit er Tosk, und ermöglicht ihm die Fortführung der Jagd.<br><br><br><br>&#8222;Tosk, der Gejagte&#8220; kann man ohne lang zu zögern als Höhepunkt der ersten Hälfte der ersten Staffel bezeichnen. Hier stimmt alles, was Star Trek ausmacht. Ein moralisches Problem (die Menschenjagd), man hat die Möglichkeit es zu ändern, darf aber nicht (die erste Direktive), und wenn man ihm Asyl gibt, trotz aller Verbote, so will das vermeintliche hilflose Opfer gar nicht. Nebenbei hat man auch noch ein paar Augenzwinkernde  Momente, wenn O&#8217;Brien seine Unterhaltungen mit Tosk führt, und natürlich bei Siskos Begründung am Schluss.&nbsp;<br>Dass die Folge so gut gelungen ist, liegt aber vor allem an den hervorragenden Leistungen von Scott MacDonald und Colm Meany, der hier zum erstenmal die Chance erhält, seiner Figur einen gewissen Tiefgang zu verschaffen, was ihm ja auch gelingt.&nbsp;<br>Aber noch etwas wird am Ende klar. Sisko ist ein vollkommen anderer Typ als Picard. Denn während Picard sich immer haargenau, auch bei schwierigen Entscheidungen, an die Direktiven (insbesondere die berühmte erste) gehalten hat, verdonnert hier Sisko zwar O&#8217;Brien wegen seiner Aktion, aber im Prinzip hätte er es ja auch verhindern können, wie O&#8217;Brien ganz richtig bemerkt. Sisko lässt also auch mal &#8222;fünfe gerade&#8220; sein, wobei er auch gar keine andere Wahl hat. Immerhin hatte Picard das Flaggschiff der Förderation mit einer disziplinierten Crew, während Sisko einen interstellaren Hafen kommandiert, auf dem an einem Tag mehr zwielichte Gestalten rumlaufen als in den ganzen sieben Jahren auf der Enterprise.<br>Tosk hatte hier seinen einzigen Auftritt bei DS9. Auch als Kontakte zum Gamma Quadranten häufiger werden, taucht er nicht mehr auf. Dafür kann man davon ausgehen, dass die Autoren die Idee von Tosk´s Figur wiederverwendet haben: Bei den Jem´Hadar. Die parallelen sind zu deutlich, als das sie zufällig sein können. (bewiesen ist dies aber nicht!!!). Beide sehen sehr schuppig aus, sind genetisch gezüchtet worden, und werden nur für den Kampf bzw. die Jagd verwendet. Meiner Meinung nach ziemlich viele Übereinstimmungen. Aber warum auch nicht? Beide Figuren sind sehr gut und überzeugend gelungen.<br><br>Hintergrund: Scott MacDonald ist inzwischen ein erfahrener Star Trek Mime. In der TNG Folge &#8222;Das Gesicht des Feindes&#8220; spielte er den Romulaner N&#8217;Vek, in der DS9 Folge &#8222;Der Hippokratische Eid&#8220; spielt er den Jem´Hadar Goran&#8217;Agar und im Voyager Pilotfilm &#8222;Der Fürsorger&#8220; mimte er Rollins. </p>]]></description><guid isPermaLink="false">756</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>005: Babel</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/005-babel-r755/</link><description><![CDATA[<p><b>005 Babel (Babel)</b><br>Erschienen: Woche vom 23.1.1993<br>Regie: Paul Lynch<br>Drehbuch: Michael McGreevey und Naren Shankar<br>Story: Sally Cavens und Ira Behr</p><p>Guests:<br>Jaheel: Jack Kehler; Surmak Ren: Matthew Faison; Nurse Jabara: Ann Gillespie; Galis Blin: Geraldine Farell; Asoth: Bo Zenga.</p><p>Sternzeit 46425.8</p><p>Als Chief O&#8217;Brien sich von der Enterprise nach DS9 versetzen ließ, war ihm wahrscheinlich klar, dass es einige Zeit dauern würde, um alles den Sternenflottenansprüchen anzueignen. Hätte er aber gewusst, dass im Prinzip alles kaputt ist, und einfach auch nicht mehr heile werden will, hätte er es sich mit Sicherheit noch mal überlegt.&nbsp;<br><br>Zum allen übel geben mal wieder die Replikatoren den Geist auf, und um eine Versorgung der Station zu gewährleisten, hat dieses System Vorrang. Bei dem Versuch es zu reparieren, löst O&#8217;Brien ausversehen und ohne es zu merken einen Virus aus, der vom damaligen bajoranischen Widerstand eingebaut wurde, als noch die Cardassianer Bajor besetzt hielten.<br><br>Der Virus bewirkt bizarre Veränderungen mit der Crew. Keiner kann sich mehr richtig mit dem Anderen verständigen und labert nur noch sinnloses Zeug. Dank Quark verbreitet sich der Virus über die ganze Station, da er die Replikatoren aus den Offiziersmessen benutzt, um sein Angebot aufzubessern.<br><br>Letztendlich gelingt es Kira den Entwickler des Virus ausfindig zu machen, und zwingt ihn, ein Gegenmittel zu entwickeln.<br><br><br><br>Zugegeben, alles was man zur letzten Folge sagen konnte, trifft hier auch zu. Das Problem mit dem Virus hatte man auch schon diverse male bei TNG und auch schon bei der Original Serie. Und auch bei dieser Folge gibt es in der Ausführung die Schwäche in der Ausführung. Hier wurde zuviel Zeit damit verbracht, Surmak Ren zu finden. Interessanter wäre es, die Problematik dieses Virus dem Zuschauer näherzubringen, und die allgemeine Verwirrung auf der Station zu beschreiben, wie sie beim Turmbau zu Babel entstanden sein muss. Denn auf diese Sage spielt der Titel ja an.<br>Trotzdem  finde ich die Folge als Unterhaltung durchaus sehenswert. Sie führt zwar keine tiefgehende Problematik mit sich, und ist auch nicht dass, was man unter einer &#8222;Humorfolge&#8220; versteht (sorry: eigene Wortkreation), aber könnte man alle Folgen Star Treks  in solche Schubladen packen, würde die Serie sehr bald langweilig werden.<br>Höhepunkt der Folge ist aber nicht etwa die Sprachverwirrung unter der Crew, sondern als Odo Quark dabei erwischt, wie er in die Offiziersmesse einbricht. Einmal wirft Quark Odo vor, dass er keinen vernünftigen Wagen nachbilden kann (das eine Vorderrad quietschte) und zum anderen sind beide davon überzeugt, dass Rom ein Idiot ist. Gut, er ist nicht der hellste, aber spätestens in &#8222;Die Ermittlung&#8220; wird sich herausstellen, dass mehr zu bieten hat, als alle denken.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">755</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>004: Unter Verdacht</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/004-unter-verdacht-r754/</link><description><![CDATA[<p><b>004 Unter Verdacht (A Man Alone)</b><br>Erschienen: Woche vom 16.1.1993<br>Regie: Paul Lynch<br>Drehbuch: <font >Michael Piller</font><br>Story: Gerald Sanford und <font >Michael Piller</font></p><p>Guests:<br>Keiko O&#8217;Brien: Rosalind Chao; Ibudan: Stephan James Carver; Zayra: Edward Laurance Albert; Nog: Aron Eisenberger; Molly O&#8217;Brien: Hana Hatae:</p><p>Sternzeit: 46421,5</p><p>Während bei den O&#8217;Briens sich immer mehr und mehr ein Ehestreit anbahnt, weil Keiko es einfach nicht mehr auf der Station aushält, da sie nicht mehr ihre Tätigkeit als Biologin ausführen kann, gerät Sicherheitschef Odo unter Mordverdacht, als ein Bajoraner getötet wird, mit dem er kurz zuvor noch eine handfeste Auseinandersetzung hatte.&nbsp;<br>Die Situation gerät außer Kontrolle, als aufgebrachte Bajoraner versuchen, Odo selbst zu richten und zu hängen. Sisko enthebt Odo daher seines Amtes um ihn selbst zu schützen. Und doch ist kein Täter zu finden, bis Dax und Bashir eine interessante Entdeckung machen.&nbsp;<br><br><br><br>Odo reiht sich hier in die immer länger werdende Reihe von angeklagten Besatzungsmitgliedern ein. Und so ist er nach Scotty, Spock, Kirk, Riker, Crusher der sechste in dieser Reihe. ( Kira,  Paris, Tuvok  werden Folgen).<br>Mal vom Wiederholungseffekt abgesehen ist die Folge zwar unterhaltsam und nett anzuschauen, aber das war&#8217;s dann auch schon. Es fehlt ihr an Überzeugungskraft, und es fehlt ,für eine Star Trek Serie, das Sci-Fi Element.&nbsp;<br>Interessanter als die eigentliche Handlung ist da schon eher die Reaktionen der Hauptcharaktere aufeinander. Sisko weiß noch immer nicht, wie er mit Dax umgehen soll, und nennt sie unbeholfen &#8222;alter Knabe&#8220;, die Hassliebe zwischen Odo und Quark wird behutsam aufgebaut und die O&#8217;Briens überwinden ihren ersten (aber nicht letzten) Ehestreit auf der Station, indem am Ende der Folge eine Schule eingeweiht wird, in der Keiko von nun an als Lehrerin arbeitet.<br><br>Hintergrund: Diese Folge wurde vor der Khon-Ma gedreht. Da aber beide Folgen bei den Kritikern nicht überzeugten, &#8222;Die Khon-Ma&#8220; aber etwas mit dem Konflikt auf Bajor zu tun hatte, musste sich &#8222;Unter Verdacht&#8220; um eine Woche gedulden.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">754</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>003: Die Khon-Ma</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/003-die-khon-ma-r753/</link><description><![CDATA[<p><b>003  Die Khon-Ma  (Past Prologue)</b><br>Erschienen: Woche vom 9.1.1993<br>Regie: Winrich Kolbe<br>Drehbuch: Peter Allan Fields<br>Story: Kathryn Powers</p><p>Guests:<br>Tahana Los: Jeffrey Nordling; Garak: <font >Andrew Robinson</font>; Lursa: Barabara March; B&#8217;Etor: Gwyneth Walsh; Gul Dunar: Vaughn Armstrong&nbsp;</p><p>Sternzeit: Unbekannt<br>Kaum haben sich die ersten Aufregungen um das Wurmloch gelegt, erreicht DS9 ein stark beschädigtes Shuttle das von den Cardassianern  verfolgt wird. Sisko gewährt, auf bitten von Kira hin, dem Piloten Tahana Asyl auf der Station. Tahana und Kira kennen sich noch aus der Zeit des Widerstandes, doch im Gegensatz zu Kira ist Tahana noch nicht bereit, den Friedensprozess auf Bajor zu unterstützen. Für ihn sind alle Nicht-Bajoraner Feinde, und müssen bekämpft werden.<br><br>Verschärft wird die Situation, als die berüchtigten Durasschwestern auf der Station eintreffen, und beginnen mit Tahana handel um eine Bombe zu treiben. Aber der Bajoraner braucht Kiras Hilfe, um sein Unternehmen durchzuführen. Für sie stellt sich nun die Frage, Sisko loyal bleiben soll, oder ob sie versuchen soll, Bajor noch unabhängiger zu machen.<br><br><br><br>Der Ansatz der Folge ist sehr interessant - aber das war&#8217;s dann auch schon. Das Thema, wie ehemalige Soldaten nach dem Krieg mit ihrem Leben fertig werden, und ob sie überhaupt noch etwas anderes können als Kämpfen ist ein sehr anspruchsvoller Themenkomplex, und auch die Frage nach Kiras Loyalität ist gut gestellt. Aber bei beiden Themen hapert es an der Umsetzung. Das Kira sich gegen Tahana entscheidet ist von vornherein klar, da ansonsten die Serie mit der Zerstörung des Wurmlochs im Prinzip ja schon vorüber gewesen wär. Sinnvoller wär hier eine kleinere Terroristische Aktion, zum Beispiel gegen die Cardassianer. Hier wäre es auch spannend geblieben, ob Kira dem zustimmt. Die Handlung um bajoranische Splittergruppen, die gegen die provisorische Regierung sind, wird noch öfters in der Serie aufgegriffen.<br>Eine Einführung erhält <font >Andrew Robinson</font> als Garak, einem (angeblichen) cardassianischen Schneider, der sich ein Spass daraus macht, den ziemlich überdrehten Bashir in die Irre zu führen. Ein weiterer Höhepunkt ist das immer wieder gern anzuschauende &#8222;kraftvolle&#8220; Auftreten der Schwestern Duras.<br><br>Hintergrund: Lursa und B&#8217;Etor haben hier ihren einzigen Auftritt bei ST:DS9. In der siebten Staffel von ST:TNG werden sie noch in der Folge &#8222;Ritus des Aufsteigens&#8220; zu sehen sein, bevor sie dann im siebten Kinofilm Star Trek: Treffen der Generationen das Zeitliche segnen.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">753</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>001: Der Abgesandte</title><link>https://www.scifinews.de/news/rezensions-archiv-von-treknewsde/reviews-star-trek-deep-space-nine-episoden/001-der-abgesandte-r752/</link><description><![CDATA[<p><b>001/</b><b>2  Der Abgesandte  (The Emissary )<br></b>Erschienen: Woche vom 2.1.1993<br>Regie: David Carson<br>Drehbruch: <font >Michael Piller</font><br>Story: <font >Rick Berman</font> und <font >Michael Piller</font></p><p>Guests:&nbsp;<br>Capt. Picard: <font >Patrick Stewart</font>; Jennifer Sisko: Felicia Bell; Gul Dukat: <font >Marc Alaimo</font>; Kai Opaka: Camille Saviola</p><p>Sternzeit: 46379,1</p><p>Nach Fünfzig jähriger Besatzung ziehen sich die Cardassianer aufgrund des zu großen Widerstandes von Bajor zurück, und lassen einen Planeten in Schutt und Asche zurück. Die provisorische Regierung Bajors bittet die Förderation um Hilfe beim Wiederaufbau und zum Schutz gegen die Cardassianer, falls diese zurückkommen sollten. Die Förderation willigt ein, unter der Bedingung, das einer ihrer Offiziere die ehemalige cardassianische  Raumstation in der Umlaufbahn Bajors befehligt.&nbsp;<br><br>Commander Benjamin Sisko wird von der Förderation nach Bajor geschickt, um diesen Auftrag zu übernehmen. Sisko, dessen Frau drei Jahre zuvor bei Wolf 359 ums Leben kam, ist alles andere als begeistert, und will seinen Auftrag so schnell wie möglich weiterreichen.<br>Auf  DS9 lernt Sisko seine Stellvertreterin Kira Nerys kennen, eine ehemalige Widerstandskämpferin während der Besatzung, die dem Abkommen mit der Förderation sehr verschlossen gegenübersteht, da sie glaubt, dass Bajor mal wieder ausgenommen wird. Durch sie lernt Sisko Kai Opaka kennen, die religiöse Führerin Bajors. Sie vertraut ihm an, dass er der prophezeite Abgesandte sei.&nbsp;<br><br>Wenig später treffen auch die restlichen Offiziere der Förderation ein, unter ihnen Jadzia Dax, eine Trill, die in sich einen Symbionten trägt, dessen früherer Wirt sehr gut mit Sisko befreundet war. Die beiden machen sich wenig später auf, um im nahegelegenen Denorios Gürtel ein Phänomen zu untersuchen. Dabei werden beide in ein Wurmloch gezogen, und finden sich unverhofft im weit entfernten Gamma Quadranten wieder. Auf dem Rückweg durch diese Wurmloch, treffen sie auf  Fremde, die in diesem Wurmloch zu leben scheinen. Diese Fremden, die weder die Räumliche noch Zeitlich Existenz kennen, helfen Sisko seinen Schmerz über den Verlust seiner Frau zu verarbeiten. Sie erkennen, dass die Förderation nichts böses im Schilde führt, und geben die Passage zum Gamma Quadranten als Handelsroute frei.<br><br>Wieder auf DS9 angekommen beschließ Cmdr. Sisko doch auf der Station zu bleiben, und übernimmt nun auf Dauer das Kommando des neu gewonnen Handelsposten im bajoranischen Raum.<br><br><br><br>Jeder Pilotfilm einer Serie stellt die Drehbuchautoren vor ein schwieriges Problem. Einerseits soll die Handlung spannend und unterhaltsam sein, zum anderen müssen die neuen Charaktere (und das sind bei Star Trek nicht wenige) eingeführt werden. Und nicht selten misslingt es, eine gute Mischung zu finden.<br>Trotz dieser Hindernisse ist &#8222;Der Abgesandte&#8220; ein recht gelungener Pilotfilm. Die Story ist originell, auch wenn einem  die Geschichte von Wesen, die nicht an Zeit oder Raum gebunden sind irgendwie bekannt vorkommt (man denke ans Q - Kontinuum), die Kulissen von DS9 sind mit sehr viel Liebe zum Detail hergestellt worden und die Darstellung der Figuren ist mehr als überraschend. Allein Sisko, als innerlich zerrissener und von Wut erfüllter Mann, bildet ein starken Gegensatz zum immer ausgeglichenen, beinahe würdevollen Typen Picards, an das man sich erst gewöhnen muss.&nbsp;<br>Aber auch die Kälte, fast schon Feindschaft unter den einzelnen Hauptfiguren ist sehr gut dargestellt worden, und durchaus nachvollziehbar (man siehe nur Kiras Einstellung gegenüber Sisko).&nbsp;<br>Ebenfalls interessante Konflikte und Handlungen wurden um Sicherheitschef Odo aufgebaut, der nicht weiß, woher er kommt, und um Sisko, der neben Starfleet Offizier nun auch eine Religiöse Leitfigur der bajoranischen Kultur ist.<br><br>Hintergrund: Gul Dukat war nicht die erste Star Trek Rolle von M. Alaimo. Er mimte  bereits in der ST:TNG Folge &#8222;Die neutrale Zone&#8220;  den romulanischen Commander Tebok.</p>]]></description><guid isPermaLink="false">752</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
