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<rss version="2.0"><channel><title>Newsmeldungen: Newsmeldungen</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/?d=6</link><description>Newsmeldungen: Newsmeldungen</description><language>de</language><item><title>Motorola Milestone - der moderne Kommunikator?</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/motorola-milestone-der-moderne-kommunikator-r10219/</link><description><![CDATA[<table cellspacing="4" cellpadding="4" align="right"><tr><td><iframe src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=000000&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=trekndedassta-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=B002VWK69A" style="width:120px;height:240px;" scrolling="no" marginwidth="0" marginheight="0" frameborder="0"></iframe></td></tr></table><p>Vorweg: dies ist ein sehr praxisbezogener Test des <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002VWK69A?ie=UTF8&amp;tag=trekndedassta-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002VWK69A">Motorola Milestone (Droid)</a> - ich gehe weniger auf technische Details ein (die findet man viel übersichtlicher bei unserem <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002VWK69A?ie=UTF8&amp;tag=trekndedassta-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002VWK69A">Freund und Partner Amazon</a>) sondern bewerte das Gerät nach subjektiven Gesichtspunkten. Daher ein klein wenig zu mir: ich bin 26, selbstständig und nutze mein Mobiltelefon für:</p><ul><li>Navigation</li><li> Foto</li><li>E-Mail</li><li>Instant Messages</li><li>Telefonieren</li></ul><p>Mein bisheriges Gerät: Nokia N95<br>Motivation das Milestone zu kaufen: erleichterte Bedienung durch Keyboard und Touchscreen.</p><p>Ich möchte von Euch natürlich wissen: findet ihr Handy-Tests oder Reviews zu anderen "Gadgets" interessant? Wenn ja - schreibt mir doch eine E-Mail oder hinterlasst einen Kommentar! </p><ol><li><strong>Unboxing</strong><br><br>Nach dem öffnen der Packung fällt auf: Die Motorola-Verpackung ist zu klein und verbeult. Unten steht grau der Unterkarton hervor. Nach dem öffnen zeigt sich wie schlecht das ist: Überall am und ums Gerät herum ist Staub, Fussel und mehr. Das Telefon selbst ist mit zahlreichen Fingerabdrücken übersät als hätte es jemand bereits ordentlich abgegriffen.<br>Ich reklamiere telefonisch bei Amazon - man sagt mir das käme wohl von der Endkontrolle beim Versand und offeriert mir eine 25€ Gutschrift auf den Kaufpreis. Das ist in Ordnung. Dennoch ist die Verpackung sehr gewagt da das Gerät in keinster Weise gegen äußere Einflüsse geschützt ist.<br> </li><li><strong><img alt="" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/20091128_milestone.jpg" width="480" height="408" style="margin: 6px; float: right">Inbetriebnahme / Bedienung</strong><br><br>Ich bin angenehm überrascht, dass man mit einem Klick auf 'Überspringen' auch gänzlich ohne Google Konto das Telefon verwenden kann. <br>Die Oberfläche sieht auf den ersten Blick aufgeräumt und performant aus. Der Geschwindigkeitseindruck bleibt - in Sachen 'aufgeräumt' oder sogar 'logisch' weit gefehlt. Es ist zum Beispiel unmöglich im Hauptmenü - in welchem ALLE Anwendungen landen, und selbst wenn es 400 sind - die Reihenfolge der Symbole zu ändern (immer Alphabetisch sortiert) oder neue Ordner anzulegen. <br><br>Dies funktioniert immerhin auf dem Desktop - aber auch dort lassen sich zum Beispiel Anwendungen nicht umbenennen. Sehr blöd wenn man Opera Mobile 4 und 5 installiert und beide einfach nur 'Opera Mobile' heißen. <br><br>Standardmäßig ist kein brauchbares - sprich platzsparends - Desktop-Widget für Kalender, Wetter oder Uhr vorhanden. Entweder sie brauchen unnötig Platz, es fehlt an Einstellungsmöglichkeiten oder sind schlichtweg hässlich.<br><br>Der Android Market hat hier zahlreiche Alternativen - richtig überzeugen konnte mich aber kein Kalender-Widget. In Sachen Wetter steht der einigermaßen brauchbare WeatherBug zur Verfügung der jedoch nicht einstellen lässt mit welchem Zugangspunkt (Wlan oder GSM/3G), er nach neuem Wetter sucht. Dafür bietet er eine nette Google-Maps integration und - zumindest im Vollbildmodus schöne Vorhersage. Der deutschen Sprache mächtig ist er also nicht. Drizzle hooray!<br><br>Als Kalender-Widget ist einzig CalWidget brauchbar - nur dieses Widget hat eine gerade noch akzeptable Darstellung auf voller Breite des Desktops mit der Höhe einer Icon-Reihe.<br><br>Android Agenda bietet eine deutlich bessere Darstellung, benötigt aber mindestens zwei Symbolhöhen und lässt so nur noch Platz für vier Symbole (sofern man eine Uhr, Wetter, oder gar Facebook angezeigt haben möchte. ) In der Breitbildansicht sind diese Widgets jedoch allesamt unbrauchbar. Klickt man auf das Widget, startet der Kalender. Dies aber leider immer in der 31-Tage Ansicht. <br><br>Da auch lediglich drei Desktops zur Verfügung stehen muss man extreme Kompromisse eingehen. Hier wäre es mehr als wünschenswert gewesen, zum Beispiel den Icon-Abstand oder -Größe wählen zu können. Auch bleibt es unverständlich warum man die Positionen der Symbole nicht tauschen kann. Wenn das Desktop voll ist muss man daher zuerst eine Verknüpfung löschen um Platz zum umher schieben zu haben.<br><br>Ähnlich unintelligent sind viele Widgets - sie haben einen Fest eingestellten Rand. An die Google Suchleiste kann man keine Symbole platzieren - sie will nach unten hin einfach Freiraum. <br><br>Deutlich besser gefällt das Einstellungsmenü des Geräts. Von zahlreichen Übersetzungsfehlern einmal abgesehen (Nein, Close für einen Schließen-Knopf übersetzt man nicht mit 'Nah') bietet das Einstellungsmenü eine gut strukturierte Übersicht über alle wichtigen Gerätefunktionen. Verschiedene Profile (Lautlos, Besprechung, Laute Umgebung) gibt es jedoch leider nicht. <br>Interessant ist die Übersicht über den Akkuverbrauch - hier läuft ein Zähler mit, der berichtet wie hoch die Uptime des Geräts ist, und welche Applikation den meisten Strom verbraucht hat. So kann man sehr individuell optimieren. <br><br>Das Mitgelieferte Deutsche Wörterbuch für die automatische Vervollständigung von geschriebenem ist relativ klein, funktioniert und lernt jedoch gut. Sehr schade ist, dass dieses nur bei der Eingabe mittels Touchscreen-Bildschirmtastatur zur Verfügung steht. Warum die automatische Vervollständigungen nicht im Tastaturmodus zugänglich ist, ist unverständlich.<br><br>Weil wir gerade vom Keyboard reden: dies ist deutlich besser wie z.B. im Vergleich zu Nokias N97. Viel dazu bei trägt, dass sowohl ALT als auch SHIFT Tasten links und rechts vorhanden sind, eine eigene Taste für Punkt und Komma bereit steht und die Leertaste exakt in der Mitte ist. Weniger gut lassen sich Buchstaben wie Ä oder Ö schreiben - hier muss man unnatürlich lange auf A bzw. O bleiben bis ein Kontext-Menü erscheint, dass dann wiederum nur mit Touchscreen auswählbar ist. Das stört den Schreibfluss sehr. <br><br>Das D-Pad ist praktisch - besonders wenn man sich durch die zahlreichen Einstellungsmenüs hangelt. <br> </li><li><strong>Programmfunktionen</strong><br><br>Wer sich ein solches Handy kauft hat - zumindest in meiner Lage - bestimme Anforderungen. An vorderster Stelle steht hier die Synchronisation mit dem Heimischen Outlook/Thunderbird-Client der alle Kontakte, Termine und Aufgaben verwaltet.<br><br>Hier legt sich die ursprüngliche Euphorie als sich herausstellt, dass jegliche Synchronisierungen ausschließlich mit einem Google-Konto (oder Exchange-Server, aber wer hat den als Selbstständiger ohne Angestellte oder Privatperson schon rumstehen) funktioniert. Motorola bietet hierfür auch keinerlei Lösung an. Automatisches Synchronisieren ist demnach nicht möglich. <br><br>Ich Installiere die als 15-Tage Testversion angebotene Software "CompanionLink für Google" - diese gleicht alles recht unkompliziert mit Google ab, macht aber dabei auch logischerweise das Google-Konto für den Privatgebrauch unbrauchbar. Leider fehlen auch diverse Synchronisierungsmöglichkeiten wie zum Beispiel das komplette Löschen des Mobiltelefoninhalts wenn man gewissenhaft wirklich nur in eine Richtung abgleichen möchte.<br><br>Außerdem versteht das Milestone keine Aufgaben. Tasks aus Outlook landen einfach als 'dauerhafter' Kalendereintrag im System und blockieren so bei der Darstellung in einem Desktop Widget mit den kommenden Terminen die ersten Positionen. Wer dann mehr als zwei Aufgaben hat sieht auf seinem Desktop nur noch ausschließlich diese. Letztendlich kann man sagen, dass hier Aufgaben eigentlich gar nicht abgeglichen werden können, da sie wie soeben beschrieben die Kalenderansicht unbrauchbar machen.<br><br>Selbiges trifft auch auf Notizen zu. So etwas kennt Android ebenfalls nicht - die Software Synct sie einfach mit einem Prefix zu den Kontakten. Dümmer geht es nicht.<br><br>Nachdem Kalender und Kontakte einigermaßen übertragen sind zeigt sich: Das Adressbuch unterscheidet offenbar nicht zwischen Vor- und Nachname. Alle Kontakte werden nach Vornamen sortiert. In meinem Fall nicht sehr brauchbar. Von meinen 450 Kontakten weiß ich von den seltensten den Vornamen. Man sucht Herrn Müller - nicht den Sepp. Andere Sortiermöglichkeiten (z.B. nach Firma) gibt es leider auch nicht. Nur das Ausblenden von Kontakten ohne Rufnummer ist möglich.<br><br>Im Bereich E-Mails ein ähnlich trauriges Bild. Es gibt zwei Clients - einmal für Google Mail, einmal für den Rest. Hier lassen sich zwar IMAP, POP3 und Exchange-Konten anlegen, Einstellungen gibt es aber kaum. Nirgends eine Möglichkeit, zum Beispiel nur die Kopfzeilen oder Nachrichten bis zu einer bestimmten Größe zu laden. Nirgends ein Abrufintervall, dass sich in Richtung Tageszeit oder Tag einschränken lässt. Samstagnacht um 4 Uhr Nachts werden ich ungern von neuen E-Mails im 15-Minuten-Takt geweckt.<br><br>Wer seine Nachrichten löschen will guckt auch ins Ofenrohr - jede muss einzeln entfernt werden und landet dann auch erst einmal im Papierkorb. Ein direktes, endgültiges Löschen geht nur im zweiten Schritt.<br><br>Die kostenfreie Alternativsoftware K9-Mail macht da einiges besser, allerdings auch nichts 100%ig. Zu unübersichtlich ist der Mailclient, zu gering auch hier wieder die Einstellungsmöglichkeit. Immerhin lässt sich hier mit der Backspace-Taste des Keyboards die Mail entfernen ohne erst ein Kontextmenü aufzurufen. Verschieben oder Löschen von mehreren Nachrichten auf einmal bleibt aber höchst kompliziert.<br><br>Immerhin überrascht K9 mit schönen Funktionen für automatische Signaturen und Blindkopien an eine Dritt-Adresse. Auch so etwas kann der Standard-Client nicht.<br>Man kennt das: man sitzt im Auto, will telefonieren. Bei nahezu allen Geräten seit 1999 drückt man nun eine Taste am Telfon etwas länger und spricht den Namen der Person, die man anrufen möchte. Das Ganze nennt sich Sprachwahl. Das Ganze ist zwingend erforderlich wenn man mit einem Headset telefoniert und nicht mit 160 gegen einen Baum rasen möchte. Das Ganze fehlt leider beim Milestone - ich habe keine solche Funktion gefunden. <br><br>Immerhin lässt sich im Market eine Text-To-Speech-Enginge installieren. Die kann man aber leider nirgends verwenden. E-Mails vorlesen lassen ist nicht.<br> </li><li><strong>Konnektivität</strong><br><br>Wlan ist eine feine Sache. Sicheres Wlan umso mehr. Sehr bedauernswert ist daher, dass das Milestone zwar WPA2 Verschlüsselung versteht, es aber nicht erlaubt verborgene Acces-Points hinzuzufügen. Die Fehlermeldung lautet hier leider auch nur "Netzwerk kann nicht gespeichert werden" und bietet nicht viele Anhaltspunkte. So wird man in zahlreichen Hotels sehr schnell an seine Grenzen stoßen. Die Empfangsleistung ist besser wie z.B. beim Nokia N95, bleibt aber deutlich hinter dem machbaren zurück. Die Signalstärke lag bei 80% - im selben Raum wie mit dem Wlan Router <br><br>Schließt man das Telefon mit USB an den PC an stellt sich heraus: es braucht unfassbar viel Strom. Mein Netbook beispielsweise bringt nicht genug Power um das Gerät anzusprechen. Das ist sehr ärgerlich. Ist das Gerät angeschlossen überrascht die Motorola-CD mit zahlreichen Fehlermeldungen. Die Software ist nicht Windows 7 bzw. 64 Bit kompatibel. Für ein Produkt dass technisch neue Akzente setzen will ist dies absolut ungenügend.<br><br>Erst nach einiger Zeit Googlen fand ich einen 64Bit Vista-Treiber mit dem sich das Telefon über den PC Ansprechen lies. Hierbei verwirren nun die Zahlreichen USB-Modi. Es gibt sogar einen der 'Keinen' heißt aber dennoch 'irgendwie' das Telefon mit dem PC Verbindet. Sehr gut ist jedoch das sogenannte Phone-Portal. Hierbei wird auf dem Telefon selbst ein kleiner Webserver installiert. Nun kann man mit einem Beliebigen Browser - entweder ist das Telefon über Wlan oder USB angebunden - auf das Gerät zugreifen und zum Beispiel die neuesten Bilder anschauen, SMS schreiben oder Kontakte ändern. Ein übertragen von Daten ist in diesem Modus jedoch leider nicht möglich.<br> </li><li><strong>Kamera, Display, Gehäuse, Technik</strong><br><br>Entgegen vieler Reviews bin ich mit der Kamera positiv überrascht worden. Die Kamera startet angemessen schnell, löst ohne große Verzögerung aus und macht - zumindest mit Licht - sehr brauchbare Bilder. Das Display brilliert mit (auch automatisch steuerbarer) Helligkeit, sensationeller Auflösung und ausreichendem Spiegelverhalten.<br>Die Verarbeitung des Motorola Milestone ist sehr gut - nichts wackelt oder wirkt billig.<br><br>Im gerät arbeitet der selbe Prozessor der auch das iPhone betreibt - nur um 50 Mhz auf 550 Mhz heruntergetaktet. Etliche Spiele die bislang für iPhone verfügbar sind , sind bereits angekündigt. Das Telefon reagiert in fast allen Lagen sehr performant und direkt.<br> </li><li><strong>Fazit</strong><br><br>Erst mit sehr viel Fremdsoftware (Dateimanager, Kalenderwidget, Mailprogramm, Anwendungsmanager, Taskmanager usw.) wird das Telefon in der Alltagsbedienung erträglich. Wer Wert auf vernünftiges Arbeiten mit einer professionellen Umgebung wert legt und die oben kritisierten Funktionen benötigt wird sehr enttäuscht sein. <br>Für Personen die ein robust verarbeitetes Gerät mit sehr gutem Display, einer guten Tastatur und einem herausragenden Touchscreen möchte und ohnehin keine E-Mails, Kontakte oder Übersicht will der kann getrost zugreifen. Mit der Software die im Lieferumfang enthalten ist sind nette Spielereien möglich - ein kontinuierlicher Einsatz mit besagten Funktionen jedoch nicht. Hier muss Motorola/Google schnellstmöglich nachbesser. Alle Vorteile die das Betriebssystem gegenüber dem iPhone bietet werden durch die Unbrauchbarkeit sofort wieder zu Nichte gemacht. <br><br>Sehr schade, wie dieses von Hardwareseite absolut "Feature Complete" Gerät (GPS, WLAN, UMTS, Kamera, Touchscreen, Keyboard) durch unausgereifte Software SEHR weit hinter seinen Möglichkeiten zurück bleibt. Gerade wenn alle kritisierten Funktionen deutlich ältere Geräte anderer Hersteller seit Jahren, wenn nicht sogar Jahrzehnten beherrschen.</li></ol><p style="text-align: center; font-size: 20px"><strong>-&gt; <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B002VWK69A?ie=UTF8&amp;tag=trekndedassta-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B002VWK69A">Produktinfos zum Motorola Milestone</a></strong></p>]]></description><guid isPermaLink="false">10219</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Wissenschaftsguide Teil 05</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/wissenschaftsguide-teil-05-r2103/</link><description><![CDATA[<p>Dieser Guide beschäftigt sich mit vielen Dingen, wie sie heute in der Raumfahrt möglich sind bzw. die gerade erforscht werden. Diese Ausgabe enthält z. T. ältere Informationen, sollten einige von ihnen nicht mehr stimmen, bitte ich das zu entschuldigen. Tuvok</p><p align="center"><b><font size="2"><u>Teil 5: Problemfaktor „Mensch“</u></font></b></p><p>Abgesehen von Problemen wie dem Antrieb oder der „Umweltbedingungen“ im All (Strahlung usw.) gibt es in der Raumfahrt einen riesigen Problemfaktor der längere Reisen oder gar „Deep Space - Missionen“ in näherer Zukunft verhindern oder zumindest erschweren wird: Der Mensch. Dies hat vielfältige Gründe, die hier zumindest teilweise (selbst ich bin nicht perfekt gg) behandelt werden.</p><blockquote><p><b><font size="2" color="#FFFF00">Erstens: Medizinische Probleme</font></b></p></blockquote><p>Selbst auf der vergleichsweise kurzen Distanz zum Mars hätten die Astronauten mit einigen Problemen zu kämpfen: Da wäre einmal der Knochenabbau in der Schwerelosigkeit, den man von Astronauten, die auf dem Mond oder der Internationalen Raumstation ISS waren, kennt. Durch die Schwerelosigkeit im All geraten nämlich die natürlichen, automatischen Reparaturmechanismen durcheinander, was zu rapidem Calciumverlust führt. Die Knochen werden dadurch rund zehnmal weicher und spröder als normal. Als Folge dessen können laut Experten auf einer längeren Reise auch die Zähne (!) ausfallen. Von dieser Problematik seien laut Forschern besonders weibliche Astronauten betroffen, da diese, im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen, kleinere und weniger dichtere Knochen hätten. Zum Glück gibt es in dieser Richtung Gegenmaßnahmen, z.B. Medikamentöse und Hormonelle Behandlung aber auch ein ganz anderes Verfahren, welches ich nun beschreiben werde:</p><p>Der Astronaut müsse sich laut Forschern nur täglich 20 Minuten auf eine vibrierende Platte stellen um den Knochenabbau weitgehend zu verhindern. Versuche an Ratten, Truthähnen und Schafen zeigten, dass die Vibration, die eine Kraft auf die Knochen ausübt, die einem drittel der irdischen Schwerkraft entspricht (90 Bewegungen pro Sekunde, allerdings so schwach, dass sie zwar fühlbar, aber nicht sichtbar sind), ausreicht um den Vorgang aufzuhalten. Die Forscher hoffen, dass das Verfahren künftig nicht nur Astronauten, sondern auch Osteoporose-Patienten helfen kann. Erste Versuche mit Osteoporose-Patientinnen zeigten positive Resultate, bedürfen aber weiterer Bestätigung.</p><p>Ein weiteres Problem: Während eines längeren Aufenthalts in der Schwerelosigkeit, kommt der Körper allgemein ziemlich durcheinander. Eine Forschergruppe untersuchte vor etwa zwei Jahren einen US-Amerikanischen Astronauten während eines fünfmonatigen Aufenthalt auf der Raumstation „Mir“ (Russische Raumstation, inzwischen verschrottet). Sie entdeckten, dass während des Fluges die Tageszeitbedingten Schwankungen von Körpertemperatur, Aufmerksamkeit und Schlafbedarf zusehends abflachten. Gegen Ende der Mission musste sich der Astronaut sogar zum Schlaf zwingen und wachte immer wieder auf. Die Forscher glauben, dass die „innere Uhr“ des Menschen nach etwa drei Monaten Aufenthalt in Schwerkraftloser Umgebung durcheinander gerät. Auch werden durch die ungewohnte Schwerkraft offenbar Viren aktiviert, die längst inaktiv geworden sind und das Immunsystem schwächen. Bei jedem zweiten untersuchten Space-Shuttle-Astronaut fanden sich außerdem erhöhte Konzentrationen an Stresshormonen. Auch wurden Zeichen einer Reaktivierung des Epstein-Barr-Virus entdeckt.</p><p>Ein weiteres Problem ist der kontinuierliche Muskelabbau, der sich ebenfalls mit der ungewohnten Gravitation erklären lässt. Der Körper muss während eines Fluges (fast) keine Arbeit mehr verrichten, demzufolge werden die Muskeln geschwächt. Daher ist es fraglich, ob Astronauten, die auf dem Mars angekommen wären, überhaupt laufen könnten. Wahrscheinlicher ist nämlich, dass sie sich aufgrund der hohen Belastungen verletzen.<br>Um solche Bedingungen zu simulieren und die Auswirkungen hier auf der Erde kostengünstig zu studieren, untersuchen Raumfahrtmediziner Probanten, die in leicht kopfwärts geneigten Betten liegen. Das ganze geschieht über einen Zeitraum von drei Monaten.</p><blockquote><p><b><font size="2" color="#FFFF00">Zweitens: Psychologische Probleme</font></b></p></blockquote><p>Das zweite große Problem des Menschen ist seine Psychologie. Wer auf engem Raum über längere Zeit ohne Abwechslungen zusammenlebt, bekommt über kurz oder lang Streit. Deshalb versuchen Psychologen mit Probanten, die in abgeschlossenen Lebensbereichen zusammenleben, die besten Bedingungen zu schaffen um der Langeweile und dem Streit vorzubeugen. Doch in der Psychologie gibt es viele ungeklärte Fragen, unter anderem, was mit Astronauten passiert, die ihren Heimatplaneten nicht mehr sehen, also von dem sogenannten „Earth-out-of-view-Syndrom“ leiden. Bis die Menschheit sich in die Unendlichen Weiten des Weltalls aufmachen kann um neue Welten zu entdecken, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen.</p><p><b>Tuvok</b></p>]]></description><guid isPermaLink="false">2103</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Star Trek Technikguide Teil 06 - das Paralleluniversum</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/star-trek-technikguide-teil-06-das-paralleluniversum-r1768/</link><description><![CDATA[<p align="justify">Auch diesmal möchte ich euch wieder in die Welt hinter den Kulissen der Star Trek Physik entführen und um einen kleinen Kontrast zu meinem ersten Artikel zu bilden, habe ich diesmal ein Thema aus dem Bereich Physik gewählt: die Theorie vom Paralleluniversum.<br>Die Theorie des Paralleluniversums ist eines meiner persönlichen Lieblingsthemen! Man stelle sich vor: In einer anderen Welt existiert jemand, der genauso aussieht wie du, allerdings ein völlig anderes Leben führt und völlig andere Erfahrungen macht. Natürlich taucht das Paralleluniversum auch in einigen Star Trek Episoden auf, (ST DS9: Der Spiegel, ST DS9: Die andere Seite, ST DS9: Die Tarnvorrichtung um nur einige zu nennen) dort wird es jedoch als eine Welt dargestellt, die einen krassen Gegensatz zu der unseren darstellt. Dem australischen Physiker Robert Foot nach ist das allerdings reine Utopie. Aus der Idee der Supersymmetrie entwickelte er die Theorie des Paralleluniversums. Danach gibt es für jedes Materieteilchen in unserer Welt einen Doppelgänger aus reinen Energie in einer anderen. In einer solchen Spiegelwelt könnte jeder unserer Gedanken Realität werden.</p><p align="justify">Doch wo ist das Paralleluniversum? Und wie können wir das Geschehen dort beeinflussen?</p><p align="justify">Wie oben schon erwähnt, erweiterte der australische Physiker Robert Foot die Mathematik der Supersymmetrie zu einer Theorie des Paralleluniversums in der Geist in Materie und Materie in Geist verwandelt wird. Möglicherweise ist diese Welt nur eine Atomlänge weit von uns entfernt. Doch bevor wir uns mit diesem Paralleluniversum befassen - wie sie aussehen könnte und was sie möglicherweise für uns bedeutet -, zeige ich den Weg der Physiker der sie von einer Spiegelwelt zur nächsten führte. Tatsächlich war die Faszination an Spiegelwelten bei der Entwicklung der modernen theoretischen Physik ein starker Motor. Alle Physiker teilen diese Vorliebe für Symmetrien und insbesondere für Spiegelungen. Es begann mit James Clerk Maxwell Ende des 19. Jahrhunderts, der die erste Spiegelwelt schuf, indem er die Erscheinungen der Elektrizität mit denen des Magnetismus spiegelte. Ihm gelang es, Elektrizität, Magnetismus, Licht und Wellen in vier einfache Formeln zu fassen und rein mathematische den Spiegelcharakter zu zeigen: Ersetzt man nämlich in den ersten beiden Formeln ‚E’ (für Elektrizität) durch ‚M’ (für Magnetismus), dann entstehen die anderen beiden Formeln. Die beiden Formelgruppen sind spiegelsymmetrisch zueinander - na ja jedenfalls fast. Den Maxwell erreichte die allseits bewunderte Symmetrie seiner Formeln nur durch einen Trick. Er führte einen Vakuum-Strom ein, den er „Verschiebungsstrom“ nannte - und den es überhaupt nicht geben kann, denn im Vakuum fließt nun mal kein Strom. Doch Heinrich Hertz, ein begnadeter Experimentator, benutzte Maxwells Formeln so geschickt, dass er daraus die prinzipielle Gleichheit von Licht- und Radiowellen ableiten und experimentell bestätigen konnte. So wurde Maxwell dank seines Gespürs für Spiegelungen zusammen mit Faraday zum Urvater der Elektrifizierung und zusammen mit Herzt zum Urvater der Rundfunktechnik.<br>Die nächste Spiegelwelt wurde von A. M. Dirac entdeckt - oder sollen wir sagen: konstruiert? Dirac gefiel die Grundgleichung der Quantenphysik nicht: Die Schrödinger Gleichung (sie beschreibt die Zustände innerhalb eines Atoms) ist unsymmetrisch.</p><p align="justify">In dieser Formel, erkennt man, dass der Raum x im Quadrat vorkommt, die Zeit t aber nicht. Und das störte Dirac. Seit Einsteins Relativitätstheorie war es üblich geworden, Raum und Zeit als gleichberechtigt zu betrachten, auch wenn sie das nur in speziellen Fällen sind. Deswegen wollte Dirac die Schrödinger-Gleichung im Sinne Einsteins zu formulieren: Raum und Zeit sollten in der gleichen Potenz vorkommen, und zwar in der ersten (wie t) also ohne Quadrat. Und dieses Kunststück gelang ihm tatsächlich. Die Formel wurde dadurch allerdings wesentlich komplizierter und seine Umschreibprozedur hatte weit reichende Folgen.</p><p align="justify">Die eine war zunächst höchst erfreulich: Seine Gleichung beschrieb nun auch den &quot;Spin&quot;, die Rotation des Elektrons. Die andere Konsequenz erwies sich als sehr unangenehm: Seine Formel ließ auch negative Energien zu - mit einen Wert kleiner als Null. (So Entstand übrigens die Idee von der Antimaterie)</p><p align="justify"><b>Doch kommen wir zurück zum eigentlich Thema dazu einige Ausschnitt aus Internet-Net Berichten:</b></p><blockquote><blockquote><p align="justify">&quot;Eine Entdeckung von Astronomen verblüffte die Fachwelt: Es gibt isolierte Planeten, also solche, die keinem Sonnensystem angehören.</p><p align="justify">Dies widerspricht allen gängigen Theorien der Entstehung von Himmelskörpern: Sie können nur von einer Sonnen stammen und sind auch für immer an ihre kosmische Mutter gebunden.&quot;</p><p align="justify">&quot;Im Jahre 1908 schlug ein gewaltiger Himmelskörper in Sibirien ein. Von diesem &quot;Tunguska&quot; Meteorieten wurden jedoch nie Teile gefunden, obwohl seine Zerstörungskraft gigantisch war (wäre er in Berlin oder London eingeschlagen, hätte er diese Städte vollkommen vernichtet!!).<br>Foots Erklärung: Der Meteorit bestand aus (unsichtbarer Spiegelmaterie).&quot;</p><p align="justify">Skeptischer Physiker sind jedoch der Meinung das jene Phänomene genauso gut anders erklärt werden könnten. Natürlich ist Foots Spiegelwelt eine Theorie, sie regt jedoch zum nachdenken an!</p></blockquote></blockquote><p align="justify"><b>Gehen wir nun in die Welt der Robert Foot:</b><br>In seiner Spiegelwelt wird aus Licht Materie und andersherum. Wenn wir Licht und Energie mit Gedanken gleichsetzen könnten aus unseren Gedanken also Wirklichkeit werden! Diese Theorie wird von dem renommierten Hirnforscher Johnjoe McFadden unterstützt. Nach seinen Untersuchungen entsteht Bewusstsein nicht durch die Impulse der Nervenzellen, sondern durch das elektromagnetische Feld, das unser Hirn umhüllt und durchströmt. Dieses Feld wird mit Hilfe von Photonen erzeugt und erschafft auf diese Weise unser Bewusstsein. Wenn Energie im Spiegeluniversum zur Materie wird, dann würde dies bedeuten, dass die Energie unseres Bewusstseins sich in der Spiegelwelt in Materie verwandelt. Wo aber befindet sich das Spiegeluniversum? Sie könnte hier sein, um uns herum. Doch wie können wir uns dieses Universum vorstellen? Am ehesten wohl kommen wir ihr nahe, wenn wir in einen Spiegel blicken und alles Farben verkehrt sehen. Ob in diesem Spiegel auch die Seele verkehrt wird? Das Geschlecht? Der Charakter?</p><p align="justify">Man könnte das Spiegeluniversum auch vergleichen mit dem Bild auf - oder sollen wir besser sagen hinter? - einem Computerbildschirm. Virtuell, aber dennoch von uns manipulierbar. Der Bildschirm wäre dann der magische Spiegel, der uns einen Blick ins Paralleluniversum erlaubt.</p><p align="justify">Eigentlich könen wir diese Welt sogar selbst erschaffen. Wir müssen gar nichts tun. Allein unser denken würde im Spiegeluniversum zur Realität werden. Es kann aber auch umgekehrt sein: Was wir in der Nach oder am Tag träumen, ist vielleicht gar kein Traum, sondern ein Blick in die Spiegelwelt, deren Materie bei uns als Licht zu sehen ist. Wenn uns also gelingen würde, eine reale Spiegelwelt durch unsere Gedanken zu erschaffen, werden wir dann zu Göttern? Welche Verantwortung tragen wir dann für unsere Gedanken, Wünsche, Sehnsüchte und Ängste, wenn die in einer anderen Welt Wirklichkeit werden?</p><p align="justify">Ich bedanke mir für eure Aufmerksamkeit<br>Bis zum nächsten mal!</p><p align="justify"><b>Euer Dominik Günther</b></p>]]></description><guid isPermaLink="false">1768</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Star Trek Technikguide Teil 05 - das Holodeck</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/star-trek-technikguide-teil-05-das-holodeck-r1473/</link><description><![CDATA[<p> Mit diesen Artikeln werde ich euch in eine Welt jenseits eurer Vorstellungskraft entführen. Als erstes Thema habe ich das Vergnügungsmedium des 24. Jahrhunderts überhaupt gewählt: Das Holodeck! Das Holodeck gehört meiner Meinung nach zu den interessantesten technischen Einrichtungen an Bord von Starfleet Schiffen! Wer die wachsende Welt der virtuellen Realität kennt, ist von den Möglichkeiten des Holodecks wahrscheinlich außerordentlich fasziniert. Wer von uns möchte seinen Träumen nicht jederzeit konkrete Gestalt geben können?&nbsp;</p><p>Es wirkt so verlockend, dass ich sicher bin: Tatsächlich existierende Holodecks könnten weitaus süchtiger machen, als in verschiedenen Star Trek Serien beschrieben wird. Die Episoden "Der schüchterne Reginald" und "Die Energiefalle" vermitteln einen Eindruck davon.<br>Die meisten Besatzungsmitglieder nutzen das Holodeck zu einem eher harmlosen Zeitvertreib, was vermuten lässt, dass sich die Menschen des 24. Jahrhunderts durch andere hormonelle Instinkte auszeichnen (Will Riker bildet da natürlich eine Ausnahme). Wenn man die heutige Gesellschaft ansieht, sollte man eigentlich vermuten, das Sex die wichtigste Rolle bei den holographischen Projektionen spielen sollte. Doch bevor ich hier noch weiter philosophiere komme ich lieber zum eigentlichen Thema: "Wie funktioniert das Holodeck?&quot;</p><p>Die eigentliche Frage ist ja: Wie gelingt es, dreidimensionale Bilder zu erzeugen?&nbsp;</p><p>Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zunächst untersuchen, was wir sehen und auf welche Weise ein Foto "gespeichert" wird. Wir sehen Objekte, weil diese entweder Licht ausstrahlen oder jenes reflektieren - Licht, das dann unsere Augen erreicht. Wenn ein dreidimensionales Objekt beleuchtet wird, so sorgt seine dreidimensionale Natur dafür, dass es Licht in unterschiedliche Richtungen reflektiert. Wenn wir also das genaue Reflektionsmuster reproduzieren könnten, so wären unsere Augen nicht imstande, einen Unterschied zum original zu erkennen (Dieses Prinzip nutzt also das Holodeck!). Zum Beispiel müssten wir in der Lage sein, um bis dahin verborgene Merkmale zu erkennen, wenn wir den Kopf drehen oder uns zur Seite neigen. Der Grund: Das gesamte reflektierte Licht des Objekts ist aufgezeichnet. Wie kann man die betreffenden Informationen zunächst speichern und sie anschließend wieder zu einem Bild zusammenfügen? Aufschluss gewinnen wir, indem wir uns überlegen wie ein Foto die Daten eines zweidimensionalen Bilds aufzeichnet.  Wenn wir fotografieren, setzen wir ein spezielles Material dem Licht aus, das durch eine Linse fällt. Später wird das Material mit verschiedenen Chemikalien behandelt, wodurch es dort dunkel wird, wo zuvor das Licht aufgetroffen ist - je mehr Licht, desto stärker die Verfärbung. Die Gesamtmenge der auf einem fotografischen Film gespeicherten Informationen entspricht also der Intensität des Lichts das jeden Punkt des Films erreicht. Wenn wir den Film entwickeln, so stellen wir fest: Jene Teile, die mehr Licht ausgesetzt waren, sind dunkler als die andren - wir haben es also mit einer "negativen" zweidimensionalen Projektion des Ursprünglichen Lichtfeldes zu tun. Durch diese Negativ projizieren wir ein Bild auf lichtempfindliches Papier, um das endgültige Foto zu erzeugen. Wenn wir es betrachten geschieht folgendes: Von den hellen Flächen reflektiert mehr Licht als von den dunklen. Mit anderen Worten: Das vom Foto stammende Licht bildet ein zweidimensionales Intensitätsmuster auf unsrer Netzhaut, und unser Gehirn  interpretiert dieses Muster.</p><p>Doch wie wird ein Hologramm "hergestellt"?</p><p>Man kann verschiedene Linsen verwenden und dann den Eindruck erwecken, zwischen Beobachter und Film zu erscheinen - jetzt haben wir die Möglichkeit um das Hologramm herumzugehen und es von allen Seiten zu betrachten.&nbsp;</p><p>Nehmen wir mal an, man benutzt diese Methode um Hologramme auf dem Holodeck von Starfleet Schiffen herzustellen. Um solcher Bilder erzeugen zu können, sind keine Originalobjekte erforderlich. Schon heute sind Computer leistungsfähig genug, um fürs sogenannte "Raytracing" eingesetzt zu werden: Mit dieser Technik lassen sich beliebige Objekte auf dem Bildschirm darstellen und von allen Seiten "beleuchten". der Computer berechnet  die exakte Struktur der Licht- und Schattenmuster. Denkbar wäre, dass er außerdem die Beschaffenheit des Interferenzmusters feststellt, das entsteht, wenn das Licht eines direkten Strahls mit Reflexionen des Objekt verschmolzen wird. Das vom Computer erzeugte Interferenzmuster überträgt man anschließend auf einen transparenten Schirm, der von hinten beleuchtet wird. Das Ergebnis ist die dreidimensionale Fotografie eines Gegenstandes, der gar nicht existiert. Der holographische Aspekt des Holodecks könnte sich also durchaus verwirklichen lassen! Allerdings HOLOGRAMME ALLEIN GENÜGEN NATÜRLICH NICHT, da sie ja keinerlei Substanz haben!! Die Substanzlosigkeit wäre auf dem Holodeck natürlich ein großes Problem, denn sie würde verhindern, dass man Hologramme auch anfassen kann. Die Star Trek Autoren haben daher beschlossen Transporter für die Problemlösung zu verwenden, bzw. weniger komplizierte Versionen von ihnen: Replikatoren! Mit Hilfe des Transporters wird Materie repliziert und so auf dem Holodeck bewegt, dass sie mit den projizierten Geschöpfen identisch zu sein scheinen. Computerprogrammen übernehmen dabei dei Steuerung von Stimmen und Bewegungen. Die Replikatoren erschaffen natürlich auch alle unbelebten Objekte eines Szenarios. (Stühle, Tische, etc.). Diese Holodeckmaterie verdankt ihre Form den Strukturmustern im Replikatorspeicher. Wenn der Transporter deaktiviert oder das betreffende Objekt gelöscht wird, löst sich die Materie einfach auf. Dadurch könne die fiktiven Personen einfach auf dem Holodeck festgehalten werden!&nbsp;</p><p>Trotz allen Fortschritts lässt sich so etwas in unserer Zeit wohl kaum bewerkstelligen, deshalb können wir nur hoffen und in die Zukunft sehen! Na ja, vielleicht können unsere Kinder einmal das erleben, wovon wir unser ganzes Leben geträumt haben: Ein Besuch auf dem Holodeck!&nbsp;</p><p><b>Bis zum nächsten mal,<br>Dominik Günther</b></p>]]></description><guid isPermaLink="false">1473</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Woher wir kommen - wohin wir gehen</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/woher-wir-kommen-wohin-wir-gehen-r1423/</link><description><![CDATA[<p>"Der Weltraum, unendliche Weiten..."<br>Diese Worte sind uns allen sicherlich noch immer in guter Erinnerung. Star Trek hat in seiner inzwischen 35-jährigen Geschichte unglaublich viele Menschen inspiriert - begonnen vom einfachen Schüler bis hin zum Wissenschaftler und Forscher. Und Inspiration bringt uns alle voran. Der Tischcomputer von Picard war Zeit seiner Einführung genial - heutige Laptops leisten bereits mehr und sind wesentlich kleiner. Und das beste: wir haben nicht 300 Jahre benötigt, solche zu entwickeln. Scotty würde vermutlich einen Schock bekommen, wenn ich ihm mein Mobiltelefon verführe. Zwar sieht es nicht so schick aus wie die Kommunikationsgeräte aus der entsprechenden Fernsehserie, aber es ist immerhin im Stande, fast weltweit innerhalb von wenigen Sekunden zu fast allen mir bekannten Personen Kontakt aufzunehmen. Natürlich ist auch weltweite Datenkommunikation dank Internet schon eine Zeit lang keine Zauberei mehr. Computer arbeiten inzwischen mit einer Geschwindigkeit, bei der man noch vor 20 Jahren standrechtlich vom Geheimdienst erschossen worden wäre - nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass mein Arbeits-PC in der Lage gewesen wäre, sämtliche Sicherheitscodes der Erde innerhalb kurzer Zeit zu entschlüsseln. Vorsprung durch Technik kann man dazu nur sagen....</p><table border="0" width="290" cellspacing="0" cellpadding="5" bgcolor="#000000" align="left"><tr><td width="100%"><p align="center"><img src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/140802vernetzung.jpg" border="0" width="290" height="222"><br>V<font size="1"><b>ernetzung im Gehirn - es befinden sich ca. 100 Millionen Dendriten in unserem Mikrokosmos</b></font></p></td></tr></table>Und dennoch: So sehr uns Star Trek auch inspiriert haben mag, einen Aspekt hat man dabei leider immer ziemlich außer Acht gelassen - das menschliche Entwicklungspotential. Natürlich, werden jetzt einige kontern - Star Trek zeigt doch die gesellschaftlichen Fortschritte der Menschen in 400 Jahren immer wieder sehr deutlich auf. Stimmt auch - aber ich spreche von Evolution. Dafür seien 400 Jahre zu wenig Zeit? Stimmt so absolut nicht. Kleine Anekdote: vor nicht einmal 1000 Jahren schrieb ein Bischof in einem Brief an seinen Kollegen, dass er in seinem Kloster wohl den klügsten Menschen der Welt beherberge: Dieser könne lesen, ohne die Lippen zu bewegen oder gar laut mitzusprechen. Heute ist jedes Schulkind in der Lage, diese Wunderleistung zu vollbringen. Unser Gehirn ist noch immer der beste Computer, der auf diesem Planeten existiert. Von einem Teil unser Artgenossen leider völlig unterbeansprucht, benötigt man doch zum puren Überleben nur einen Teil des Hirnes von der ungefähren Größe einer Erbse. Um diesen Eindruck zu gewinnen, muss man sich nicht in einen Zoo begeben, es genügt völlig, sich nachmittags um 14 Uhr das Fernsehprogramm anzutun. Dort kann man sehen, wie Menschen es immer wieder schaffen, unseren ca. 2,5kg schweren Denkapparat auf die besagte Erbse zu reduzieren - wobei es bei dem intellektuellen Niveau der Gespräche ein Wunder ist, dass die Personen überhaupt sprechen können. Aber das kann wahrscheinlich heutzutage jeder - Dank der Evolution hat sich nämlich in der mehrere tausend Jahre alten Sprachgeschichte ein Hirnareal speziell für diese Form der Kommunikation herausgebildet, womit es beinahe unmöglich erscheint, die Sprache nicht zu erlernen.<p>So gesehen ist es eigentlich schade, dass die Menschen in Star Trek nie selber in der Lage waren, sich über unsere heutigen geistigen Fähigkeiten zu erheben. Dafür hatte man Außerirdische, welche solche Wunderleistungen wie Telepathie oder Telekinese vollbringen durften. Natürlich sind Betazoiden humanoide Lebewesen, dennoch suggeriert man damit unbewusst die Unfähigkeit des Menschen, solche Leistungen zu vollbringen. Wie viel in 400 Jahren passieren kann, zeigt eine Untersuchung der Gesellschaft für Rationelle Psychologie (GRP) in München. Die GRP führt seit Jahrzehnten alle 5 Jahre Untersuchungen an der geistigen Leistungsfähigkeit der Deutschen durch. Seit ca. 1965 spricht die GPR dabei von einer rapiden Veränderung des menschlichen Gehirns - die sogenannte Turbohirngeneration. Natürlich gab es auch früher sogenannte Hochbegabte, doch deren Anzahl hat in unserer Zeit rapide zugenommen. Oder würde man es als "normal" bezeichnen, dass ein Dreijähriger sämtliche Tiere, die er zuvor im Zoo gesehen hat mit Namen benennen, die Namen fast aller Automarken auswendig aufsagen und dazu noch im CD-Player seine Lieblings-CD einlegen und abspielen kann? Eben - Turbohirngeneration.</p><p>Die Hirnforschung hat im vergangenen Jahrhundert enorme Fortschritte gemacht - auch dank technischer Erfindungen wie dem EEG (ein Apparat zum Messen von Gehirnströmen). Das hat den Vorteil, dass der Patient die Untersuchung überlebt, denn was spräche ansonsten dagegen, das Objekt des Interesses mit dem Skalpell freizulegen? Begabte Menschen sind schon heute in der Lage, sogenannte Psi-Phänomene hervorzubringen, welche dann zum Beispiel besagte Telekinese, Telepathie oder auch das sogenannte Remote-Viewing beinhalten. Die Hirnforschung geht immer weiter, und solche Phänomene sind längst keine Spinnerei irgendwelcher Freaks mehr, sondern wissenschaftlich anerkannt aber leider derzeit noch etwas stiefmütterlich behandelt. Auch durch oder gerade wegen der EEG-Forschung rücken wir der Aufklärung solcher Phänomene immer näher.</p><p>Tatsache ist, dass uns viel mehr als die einfache Welt umgibt, in der wir täglich leben. Und auch wenn die Gefahr besteht, dass sich dem menschlichen Geist nie die ganze Wahrheit offenbaren wird, so entwickeln wir uns trotzdem weiter. Gut möglich, dass in 200-300 Jahren ein Viertel oder die Hälfte aller Menschen in der Lage sein wird, telepathisch zu kommunizieren. Die Evolution anderer Spezies wurde in Star Trek immer wieder gezeigt und geschieht auch mit uns, jeden Tag. Niemand kann wissen, wohin wir uns entwickeln werden. So lange wir uns unseren Forschergeist jedoch erhalten, könnte eine sprichwörtlich fantastische Zukunft vor uns liegen. Und bedenkt bitte immer, Wunder gibt es nur im Unbekannten...</p><p><b>Stefan Richert</b></p>]]></description><guid isPermaLink="false">1423</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Wissenschaftsguide Teil 04</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/wissenschaftsguide-teil-04-r1385/</link><description><![CDATA[<p>Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer fernen Zukunft. Dies sind die Abenteuer des, auf der Marskolonie lebenden – Marskolonie? Seit wann?<br>Ach, ja, in der Zukunft. Wirklich? Wie denn?&nbsp;</p><p>Der Mars ist doch viel zu kalt und besitzt fast gar keine Atmos- geschweige denn eine Biosphäre. Das Leben würde sich nur hinter den Spezialbeschichtungen der Häuser oder in fast unbeweglichen Raumanzügen abspielen. Außerdem hat der Mars nur eine sehr geringe Schwerkraft (Er ist nur ca. halb so groß wie die Erde), was das Leben dort noch erschweren würde. Die fehlende Schwerkraft würde sich zwar nicht so schlimm bemerkbar machen wie in der Schwerelosigkeit des Alls, aber es würden sich doch einige Probleme ergeben, vielleicht die größten in der Raumfahrt überhaupt. (Siehe dazu auch Teil 5: Problemfaktor Mensch)&nbsp;</p><p>Wenn diese Probleme überwunden wären, würden sich sofort die Frage stellen: Was sollen wir denn überhaupt auf dem Mars? Ja, ähhh,  .......... wohnen? Das könnnen wir doch auch auf der Erde. Der Mars – oder auch der Mond – wären ein Ausweichgelände für die Menschheit. Angesichts der Bevölkerungsexplosion der heutigen Tage wäre eine Lösung, eine Kolonie auf dem Mars zu errichten. Doch dann müssten wir schnell vorankommen.</p><p>So, oder so ähnlich wird wahrscheinlich auch der amerikanische Internet-Unternehmer Elon Musk gedacht haben, denn er plant eine Initiative zur Besiedelung des Planeten Mars. In der ersten Phase will er eine 20 Millionen Dollar teure Marssonde finanzieren, die eventuell schon im Jahr 2005 startet. Im Gegensatz zu anderen Sonden der NASA soll diese „Mars Oasis“ –Sonde nicht der Erforschung unseres Nachbarplaneten dienen, sondern sie soll vielmehr die verschiedensten Technologien testen, die man für eine permanente Siedlung auf dem Mars brauchen wird. Dazu gehören unter anderem die Gewinnung von Sauerstoff und Wasser aus der Marsatmosphäre, sowie Versuche, Getreide und andere Pflanzen auf einem Gemisch aus Marsboden und Nährstoffen anzubauen.</p><p>Doch auch die NASA beteiligt sich an den Besiedelungsvorhaben. (Is ja eigentlich klar, wer is noch mal für die Mondlandung verantwortlich???) So sagte Prof. Dr. Dipl.-Ing Jesco Freiherr von Puttkammer, der NASA-Projektleiter für die Marsmission in einem Interview mit dem Geschichtsmagazin G/GESCHICHTE:</p><p><i>„Diese wissenschaftliche Forschung und Entwicklung braucht noch etwa sechs bis acht Jahre, d. h. bis 1010/11. Dann könnte mit dem tatsächlichen Bau der Systeme begonnen werden. Das dauert noch einmal vier, fünf Jahre; dann folgt eine Prüf- und Testflugzeit, etwa nochmals acht Jahre. Das früheste Startdatum wäre etwa 2018, und wenn ich dann 2019 lande, könnte ich das am 20. Juli machen, am 50. Jahrestag von Apollo 11.“</i></p><p>Ob es aber wirklich einmal eine Marskolonie geben wird, das hängt wie so oft von den Kosten ab. Doch die Zukunft der Menschen steht in den Sternen.</p><p><b>Tuvok</b></p>]]></description><guid isPermaLink="false">1385</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Wissenschaftsguide Teil 03</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/wissenschaftsguide-teil-03-r1316/</link><description><![CDATA[Wissenschaftsguide<br><br>Teil 3: Leben im All<br><br><br>Selbst wer sich nur eine Star Trek Sendung ansieht, weiß: Die Serie wird von Außerirdischen bestimmt. Eingefleischte Fans träumen, wirklich welchen zu begegnen, was Kritiker wieder zum Schmunzeln bringt. Doch ganz allgemein drängt sich die Frage auf: Gibt es Leben im All? Und wenn ja, ist es (nach unseren Maßstäben) intelligent?<br><br>Vorerst ist die Menschheit auf unser Sonnensystem begrenzt. Intelligentes Leben existiert hier, da ist man sich mittlerweile sicher, nur auf der Erde. Doch einfaches Leben? Auf dem Mars gab es vor vielen Jahrmillionen welches, doch heute? (Siehe dazu auch: <a href="/_legacy_inhalte/static/102461456010562.php" target="_blank">Wissenschaftsguide Teil 2: Der Mars</a>) Auf den anderen Planeten ist es entweder entschieden zu heiß oder zu kalt. Hier kann kein Leben existieren. Doch es gibt noch einen Kandidaten für Leben im All: Der Jupitermond „Europa“. Forscher haben anhand von Computersimulationen errechnet, wie viel Materie Kometen zu ihm gebracht haben. Sie kommen auf zehn Milliarden Tonnen Kohlenstoff, das wäre genug um 1% der Biomasse der irdischen Meere zu erzeugen. Der Jupitermond ist von einer Eisschicht überzogen, unter der die Forscher einen Ozean aus Wasser vermuten. Ideale Bedingungen für Leben also. Leider ist der Eispanzer Europas etwa 19 km dick, eine Distanz vom Gipfel des Mount Everest bis zur Tiefe des Marianengrabens! Von der Fotosynthese können diese Lebewesen also nicht leben. In den 70er Jahren allerdings entdeckte man die Black Smoker, Unterwasservulkane, in deren Nähe kleinste Bakterien ohne Licht und Sauerstoff lebten. So etwas könnte es auch auf Europa geben, meinen Forscher. Die Chancen für Leben wären in unserem Sonnensystem theoretisch gegeben, um intelligentes Leben zu finden müssen wir in den unendlichen Weiten des Weltraums suchen. Und die Chancen, neues Leben zu entdecken, sind sogar ziemlich hoch, denn allein in unserer Galaxie wird die Zahl der Sterne auf 100 Millionen geschätzt. (im Universum gibt es, so schätzt man, 10²² Sterne – mehr als alle Sandkörner der Welt zusammen) Es gibt insgesamt drei Theorien, wie Leben entstehen könnte:<br><br><u>1.Die Zufallstheorie</u><br>Entgegen aller statistischer Wahrscheinlichkeit haben sich die Moleküle in<br>einer Ursuppe zu organischem Leben zusammengefunden, das in der Lage<br>war, sich zu vermehren.<br><br><u>2.Die Panspermien-Theorie</u><br>Meteore und Kometen tragen die molekularen Grundlagen des Lebens durch die Weiten Räume des Alls, es gibt quasi eine permanente „Befruchtung“ der Planeten.<br>3.Die Theorie der Selbstorganisation<br>Organische  Materie strebt von sich aus einen höheren Zustand an, sodass unter guten Bedingungen zwangsläufig Leben entstehen muss.<br><br><br>Nur die Zufallstheorie spricht für eine lebensleeres Universum, wogegen es nach den beiden anderen Theorien im Universum geradezu von Leben wimmeln müsste. <br>Doch genaues wissen wir nicht, und einen historischen Erstkontakt werden wir aller Voraussicht nach nicht mehr erleben. Doch sogar der Vatikan gehört nicht unbedingt zu den Skeptikern. Zitat: „Gott überrascht uns im Weltraum ...“<br><br><a href="mailto:SPeeder.Gauseweg@t-online.de">Tuvok</a><br>]]></description><guid isPermaLink="false">1316</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Wissenschaftsguide Teil 02</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/wissenschaftsguide-teil-02-r1284/</link><description><![CDATA[<b>Wissenschaftsguide</b><br><i>Teil 2:  Unser roter Nachbar – der Mars</i><br><br>von <a href="mailto:SPeeder.Gauseweg@t-online.de">Tuvok</a><br><br>Es würde an ein Wunder grenzen: Man tritt aus dem Haus und sieht einen fröhlich winkenden, grünhäutigen Marsianer vor sich, der einem – noch dazu in der eigenen Muttersprache – verkündet: „Hallo ich komme vom Mars, haben sie zufällig noch ein Zimmer frei?“<br><br>Leider ist auf dem Mars kein Leben möglich, jedenfalls nicht heute. Der Mars hat zwar eine Atmosphäre, doch sie ist etwa fünfzigmal dünner als die der Erde. Das liegt an der fehlenden Schwerkraft (der Mars ist mit seinem Durchmesser von 6787 km nur ca. halb so groß wie die Erde). Auch in anderen Bereichen sind Mars und Erde sehr unterschiedlich. Man stelle sich den Mars etwa wie den Mond vor: Wüstenähnlich und sehr steinig, dicht von Meteoritenkratern übersäht. Bodenproben von sowjetischen und amerikanischen Sonden ergaben, dass der Mars leblos und quasi steril ist, nicht einmal die primitivsten Lebensformen wie Bakterien oder Einzellern existieren hier. Allerdings ist die Temperatur auch sehr verschieden von der der Erde: Tagsüber beträgt sie +15°C, nachts sinkt sie bis auf –85°C! Der Mars hat wie die Erde Jahreszeiten, was sich daran zeigt, dass seine vereisten Polkappen im Marssommer fast ganz wegtauen, im Winter aber wieder wachsen und an den Polkappen Eisflächen, doch sie bestehen nicht, wie bei der Erde aus einer dicken Schicht gefrorenem Wassers, sondern aus einer dünnen Schicht Trockeneis – also gefrorener Kohlensäure.<br><br>Doch wie es aussieht, war der Mars nicht immer so. Plätschernde Bäche, rauschende Flüsse, Wellen, die an den Strand eines Meeres rollen. Dazu in der Ferne glitzernde Eismassen und das Grollen der Vulkane, die Lava und Asche in den blauen Himmel über der bewässerten Wüstenlandschaft schleudern. Und: Die ersten Formen des Lebens, das sich anschickt, diese Welt in Besitz zu nehmen. Dieses, Milliarden von Jahren zurückliegende Szenario könnte nicht nur allein für die Erde gelten, sondern auch für unseren Nachbarn – den Mars. Das zeigen jedenfalls die deutlichen Spuren des Vulkanismus und nicht zuletzt, des geflossenen Wassers. Vor Milliarden von Jahren herrschten auf dem Mars, verglichen mit heute, Paradiesische Umstände. Es könnte sogar sein, dass dem Leben eine Chance gegeben wurde. Die Geographischen Charakteristika des Mars sind inzwischen bekannt. Da wären zum Beispiel der 27 km hohe Schildvulkan „Olympus Mons“ dessen Durchmesser 520 km beträgt, das gewaltige Grabensystem „Valles Marineris“ gegen dessen größe selbst der Grand Canyon zur Bedeutungslosigkeit versinkt, sowie zahlreiche Flusstäler. Einige Formationen weisen sogar auf die Existenz eines Meeres oder Sogar eines Ozeans hin! All das wäre ohne eine dichtere Atmosphäre und höhere Temperaturen, hevorgerufen von intensivem Vulkanismus, nicht möglich gewesen. Doch wie lange dauerte diese Vulkanaktivität, gab es eine ähnliche Ursache für sie wie auf der Erde die Plattentektonik? Besaß der Mars in Folge dieser Vorgänge eine bewässerte Welt, die vielleicht sogar einen Wasserkreislauf und einen Ozean besaß? Und vor allem: Reichte dies für das entstehen von Leben?<br><br>Wenn ja, warum haben sich die Klimatischen Verhältnisse derart verändert? Wohin ist all das Wasser, und damit das Leben, verschwunden? Existiert es noch in untermarsianischen Höhlen? Woran lag die extreme klimatische Veränderung und wie ging sie vonstatten?<br>Vielleicht wird eine neue Marssonde, die die NASA in einem Jahr starten will, einige dieser Fragen klären. Der 150 kg schwere Roboter könnte auf dem Mars täglich hundert Meter zurücklegen um nach Spuren von Wasser zu suchen. Die Sonde wird voraussichtlich dem Modell der „Pathfinder“ ähneln, die 1997 auf dem Roten Planeten landete und Daten über seine geologischen Beschaffenheit lieferte. Die Sonde wird etwa im Januar 2004 auf dem Mars landen.<br>]]></description><guid isPermaLink="false">1284</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Wissenschaftsguide Teil 01</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/wissenschaftsguide-teil-01-r1248/</link><description><![CDATA[Wissenschaftsguide<br>Teil 1: Antrieb und Fortbewegung<br><br>von Tuvok<br><br>Dieser Guide beschäftigt sich mit vielen Dingen, wie sie heute in der Raumfahrt möglich sind bzw. die gerade erforscht werden. Diese Seite enthält z. T. ältere Informationen, sollten einige von ihnen nicht mehr stimmen, bitte ich das zu entschuldigen.<br><br>Wenn man heute Star Trek im Fernsehen sieht, heißt es immer „Energie“ und schon ist das Raumschiff da wo der Captain hinwill. Ganz so einfach ist es mit der Raumfahrt nicht: Heute dauert eine Reise über die, für Star Trek sehr, sehr kurze, Distanz zum Mars schon 10 Monate!<br>Also müssen schnellere Antriebe her. Zwei Forscher der Ben-Gurion University of the Negev in Israel haben jedoch einen Stoff entdeckt, der in den Computersimulationen die Reisedauer auf sage und schreibe zwei Wochen verkürzen würde: Der radioaktive Stoff Americium 242m kann unter anderem im Gegensatz zu anderen radioaktiven Stoffen, z. B. Uran eine Kettenreaktion in einem Film aufrecht erhalten, der weniger als ein tausendstel Millimeter dick ist. Das würde einerseits einen extrem leichten und kleinen Reaktor bedeuten, andererseits ist das Energiepotential des Reaktors höher als bei Uran Reaktoren. Bei Uran nämlich werden zur Aufrechterhaltung der Reaktion dicke Brennstäbe benötigt, die erstens groß, schwer und sperrig sind, und zweitens die Zerfallsprodukte der Reaktion abbremsen. Bei einem dünnen Film, wie bei Americium 242m, könnte man die Zerfallsprodukte sofort in den Antrieb leiten und damit eine viel höhere Energie nutzen. Der Grund dafür, dass dieser Antrieb in der Aktuellen Raumfahrt nicht genutzt wird, ist, dass zum realisieren des Reaktors noch einige Probleme aus der Welt zu schaffen sind.<br><br><br>Was ist jedoch mit der Erkundung von Planeten, die für Menschen aufgrund der langen Reisedauer nicht zu erreichen sind, und wie bringt man Proben der Erde oder des Gesteins zur Erde? Hier greifen wir wieder auf das Prinzip der Sonden zurück. Ein Computergesteuerter Flugkörper hat ein Fahrzeug dabei, dass wenn es auf dem Planeten landet, auf dem Gebiet wo es gelandet ist Proben sammelt. Traditionell wird dieses Gerät mit Rädern ausgestatte sein, doch was ist, wenn es (versehentlich) in einer Steinwüste mit vielen hinderlichen Gesteinsbrocken landet? Das Gebiet, indem er Proben sammeln würde, würde sehr klein sein.<br>Dagegen ergreift ein kalifornischer Ingenieur die Initiative: Er hat einen „Roboterfrosch“ konstruiert. Er sitzt auf einer runden Fußplatte und besitzt vorne eine Schnabelförmige Stütze, mit der er sich aufrichtet. Nach Angaben des Ingenieurs springt dieser „Roboterfrosch“ auf der Erde bis zu zwei Metern weit, auf dem Mars wären das an die sieben Meter! Da aber das Vorhandensein von Rädern das Probennehmen erleichtert wird die NASA voraussichtlich ende 2002 ein Gerät auf einen Asteroiden schicken, dass mit beiden Fähigkeiten ausgestattet ist.<br><br><br>Um die Reisedauer im All noch mehr zu verkürzen, erforscht die NASA derzeit auch den Antimaterieantrieb. Die Forscher glauben, das Projekt noch in diesem Jahrhundert realisieren zu können. Mit einem Antimaterie-Antrieb wäre eine Reise Jupiter hin und zurück in einem Jahr möglich. Zum Vergleich: Die Raumsonde Cassani brauchte allein für den Hinflug drei Jahre – und ein Rückflug war gar nicht möglich! <br>Antimaterie ist so etwas wie ein Spiegelbild der Materie. Sie besteht aus Anti-Teilchen mit negativer elektrischer Ladung. In einem Atomkern eines Anti-Elementarteilchens statt positiv geladener Protonen negativ geladene Protonen.  Treffen ein Teilchen und sein Anti-Teilchen aufeinander, vernichten sie sich gegenseitig und zerstrahlen zu reiner Energie die sich dann gut für Antriebe verwenden ließe. Die meisten Wissenschaftler finden Antimaterie-Antriebe für Raumschiffe unpraktisch, was vor allem daran liegt, dass Antimaterie sehr schwer herzustellen ist. Alle Labors der Welt können im Moment nur etwa 10 Nanogramm herstellen, also 10 Milliardstel Gramm. Doch nun ist in den Forschern die Idee geboren, die Antimaterie nicht vollständig zu zerstrahlen, sondern zur Auslösung eines kombinierten Kernspaltungs- und Kernfusionsprozesses zu nutzen. Theoretisch würde man so mit viel kleineren Mengen an Antimaterie auskommen müssen. Die Wissenschaftler glauben, dass sich diese Mengen schon in einigen Jahrzehnten herstellen ließen.]]></description><guid isPermaLink="false">1248</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Star Trek Technikguide Teil 04 - der Warpfaktor</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/star-trek-technikguide-teil-04-der-warpfaktor-r608/</link><description><![CDATA[<p>Nichts ist doch schöner wie das Reisen durch das Weltall - der Warpantrieb macht dies in Star Trek möglich. Tom Paris zweiter Teil seines Artikels über den Warpantrieb hilft euch ein wenig auf die Sprünge wenn ihr euch beim Warpfaktor nicht ganz sicher seit...</p><blockquote><p><b><i><font>2.4 Der Warpfaktor</font></i></b></p></blockquote><p>Wurde noch zu den Anfangszeiten ein Warpfaktorsystem benutzt, dass nach oben offen war (die U.S.S. Enterprise NCC-1701 erreichte normalerweise bis zu Warp 8, durch fremde Einflüsse sogar Warp 14,1), entschied man sich im 24. Jahrhundert (genauer: ab 2343), die Warpskala nach oben zu begrenzen. Seitdem bedeutet Warp 10 die schnellste theoretische Geschwindigkeit überhaupt, also unendlich.</p><p>Im Klartext heißt das, jemand, der mit Warp 10 unterwegs ist, ist zu jedem Zeitpunkt überall im Universum, oder anders ausgedrückt: Könnte man den Austrittspunkt definieren, wäre man innerhalb der Zeit t=0 sofort an einem anderen Ort.</p><p>Praktisch "erprobt" wurde dies durch Lt. Tom Paris (VOY: Die Schwelle), hatte jedoch verherende medizinische Folgen, die aber zum Glück wieder korrigiert werden konnten.</p><div align="center"><img border="0" name="Warp10" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/technik01.jpg" width="300" height="225"></div><br>Seit dieser Zeit wurden vorerst keine Experimente mehr mit Warp 10 Flügen gemacht, wohl aber mit verschiedenen Varianten, denoch den Warpantrieb zu verbessern.<br>Generell läßt sich sagen, dass alle Geschwindigkeiten jenseits von Warp 9,99 als "<b>Transwarp</b>" bezeichnet werden. Die Borg benutzen zum einen Transwarpkanäle, die die Schiffe selbst generieren können; aber auch so genante "<b>Transwarp Hubs</b>" (VOY: Endgame Pt.2), von denen in unserer Galaxie sechs (bzw. seit 2377 nur noch fünf) existieren und den Schiffen ermöglichen quasi sofort jeden beliebigen Ort aufzusuchen.<br><br><div align="center"><img border="0" name="Transwarpkanal" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/technik02.jpg" width="500" height="325"></div><br>Weiterhin gab es noch Versuche mit dem sogenannten "<b>Quanten-Slipstream-Antrieb</b>", wobei das Schiff, ähnlich wie beim konventionellen Warpantrieb, den normalen Raum verlässt und in eine Art Subraum eintritt. Die Geschwindigkeit lässt sich so gut wie gar nicht steuern und der Flug ist recht holprig, so dass die Voyager diese neue Technologie nicht für den kompletten Heimflug benutzen konnte, da die strukturelle Integrität der Hülle dass nicht lange aushält.<br><br><div align="center"><img border="0" name="Quantenantrieb" src="/_legacy_inhalte/upload/newsbilder/technik03.jpg" width="300" height="224"></div><br>Nun kommen wir zu einer kleinen Tabelle, anhand der man mit Hilfe des Warpfaktors die Geschwindigkeit erkennen und die Reisezeit erfahren kann:<br><center> <table border="1"><tbody><tr><td> </td><td> </td><td>Durchs<br>Sonnensystem</td><td>Zum nächsten<br>Stern</td><td>Durch die<br>Föderation</td><td>Durch die<br>Galaxie</td><td>Zur nächsten<br>Galaxie</td></tr><tr><td>Geschwindigkeit</td><td>Faktor der Licht-<br>geschwindigkeit</td><td>12 Mrd. km</td><td>5 Lj</td><td>10 000 Lj</td><td>100 000 Lj</td><td>2 000 000 Lj</td></tr><tr><td>Voller Impuls</td><td>0,25</td><td>44 Stunden</td><td>20 Jahre</td><td>40 000 Jahre</td><td>400 000 Jahre</td><td>8 000 000 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 1</b></td><td>1</td><td>11 Stunden</td><td>5 Jahre</td><td>10 000 Jahre</td><td>100 000 Jahre</td><td>2 000 000 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 2</b></td><td>10</td><td>1 Stunde</td><td>6 Monate</td><td>992 Jahre</td><td>9 921 Jahre</td><td>198 425 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 3</b></td><td>39</td><td>15 Minuten</td><td>1,5 Monate</td><td>257 Jahre</td><td>2 568 Jahre</td><td>51 360 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 4</b></td><td>102</td><td>7 Minuten</td><td>18 Tage</td><td>98 Jahre</td><td>984 Jahre</td><td>19 686 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 5</b></td><td>214</td><td>3 Minuten</td><td>9 Tage</td><td>47 Jahre</td><td>468 Jahre</td><td>9 357 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 6</b></td><td>392</td><td>2 Minuten</td><td>5 Tage</td><td>25 Jahre</td><td>255 Jahre</td><td>5 096 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 7</b></td><td>656</td><td>1 Minute</td><td>3 Tage</td><td>15 Jahre</td><td>152 Jahre</td><td>3 048 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 8</b></td><td>1024</td><td>39s</td><td>2 Tage</td><td>10 Jahre</td><td>98 Jahre</td><td>1 953 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 9</b></td><td>1516</td><td>26s</td><td>1 Tag</td><td>7 Jahre</td><td>66 Jahre</td><td>1 319 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 9,2</b></td><td>1649</td><td>24s</td><td>1 Tag</td><td>6 Jahre</td><td>61 Jahre</td><td>1 213 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 9,6</b></td><td>1909</td><td>21s</td><td>23 Stunden</td><td>5 Jahre</td><td>52 Jahre</td><td>1 048 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 9,9</b></td><td>3053</td><td>13s</td><td>14 Stunden</td><td>3 Jahre</td><td>33 Jahre</td><td>655 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 9,99</b></td><td>7912</td><td>5s</td><td>6 Stunden</td><td>1 Jahr</td><td>13 Jahre</td><td>253 Jahre</td></tr><tr><td><b>Warp 9,9999</b></td><td>199516</td><td>0,2s</td><td>13 Minuten</td><td>18 Tage</td><td>6 Monate</td><td>10 Jahre</td></tr><tr><td><b><font color="#ff0000">Warp 10</font></b></td><td><b><font color="#ff0000">unendlich</font></b></td><td><b><font color="#ff0000">0</font></b></td><td><b><font color="#ff0000">0</font></b></td><td><b><font color="#ff0000">0</font></b></td><td><b><font color="#ff0000">0</font></b></td><td><b><font color="#ff0000">0</font></b></td></tr></tbody></table></center><p>So, bis zum nächsten Mal versuche ich die aktuellsten wissenschaftlichen Meinungen zum Thema Warpantrieb zu bekommen. Denn, wie bei vielen Technologien aus Star Trek, ist auch der Warpantrieb theoretisch denkbar und einige Wissenschaftler basteln schon eifrig an ihm... ;)</p><p><b><i>Bis zum nächsten Mal,<a href="mailto:ltd.tom.paris@freenet.de"><br>TomParis</a>.</i></b></p><p>Links:</p><ul><li><a href="/_legacy_inhalte/static/99536310627334.shtml" target="_self">Star Trek Technikguide Teil 03 - Der Warpantrieb</a></li><li><a href="/_legacy_inhalte/static/99408592842156.shtml" target="_self">Star Trek Technikguide Teil 02 - Das Beamen</a></li><li><a href="/_legacy_inhalte/static/99194896137981.shtml" target="_self">Star Trek Technikguide Teil 01</a></li></ul>]]></description><guid isPermaLink="false">608</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Star Trek Technikguide Teil 03 - Der Warpantrieb</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/star-trek-technikguide-teil-03-der-warpantrieb-r362/</link><description><![CDATA[Wieder einmal soll es an dieser Stelle mit der Star Trek Technik weitergehen. Heute nehmen wir uns mal den Warpantrieb vor. Diesen Artikel werde ich zweiteilen, das heißt heute gibt es die Erklärung im Sinne von Star Trek, beim nächsten Mal dann Näheres zum Warpfaktor und die Meinung der modernen Wissenschaft!<p>Ich nöchte Euch an dieser Stelle nochmal ermuntern, mir zu schreiben, wenn es Fragen gibt (<a href="mailto:ltd.tom.paris@freenet.de">TomParis</a>). Verzeiht aber, wenn ich nicht sofort zurückschreibe, da ich erst Mitte August wieder aus dem Urlaub zu Hause bin!</p><p align="center"><b><font  size="3">2. Der Warpantrieb</font></b></p><p><b><font size="2">2.1 Allgemeines</font></b></p><p><font size="2">Die Erfindung des Warpantriebs und sein erster erfolgreicher Test am 05.04.2063 durch Zefram Cochrane war wohl einer der wichtigsten Momente der Geschichte auf der Erde in den letzten 300 Jahren. Seitdem ihm besagten Jahr die Lichtmauer erstmals durchbrochen wurde, wurde diese Technik in immer mehr Raumschiffen eingebaut, um endlich die Galaxis zu erforschen zu können; und das mit wesentlich weniger Zeitaufwand. Der Warpantrieb wurde mit der Zeit immer effizienter und die modernsten Schiffe von Starfleet (z.B. <b>U.S.S. Enterprise NCC-1701-E</b> [<i>Sovereign-Klasse</i>], <b>U.S.S. Prometheus NX-59650</b> [<i>Prometheus-Klasse</i>]) können mühelos Warp 9,99 erreichen und sind meist noch schneller.</font></p><p><b><font size="2">2.2 Physik des Warpantriebs</font></b></p><p><font size="2">Nachdem uns vor 500 Jahren der legendäre Einstein mit seinen Relativitätstheorien Geschwindigkeiten oberhalb der Lichtgeschwindigkeit &quot;verboten hatte&quot;, ließ er uns doch ein Schlupfloch, durch das wir erfolgreich hindurch sind.<br>Natürlich gilt das Gesetz heute immer noch, dass nichts, was Masse hat, auf die lokale Umgebung bezogen, Lichtgeschwindigkeit erreichen kann. Jedoch hat es sich als richtig erwiesen, dass man die Raumzeit, die uns umgibt (4 Dimensionen: 3 des Raums + Zeit), so weit verändern bzw. verzerren kann, dass das Raumschiff einfach nach vorne &quot;gezogen&quot; wird. Hierzu wird am Heck des Raumschiffs die Raumzeit gestaucht und am Bug geöffnet. Damit ist das Schiff in einer sogenannten Warpblase gefangen, bewegt sich innerhalb dieser (also lokal) gar nicht, erreicht aber trotzdem Geschwindigkeiten jenseits der des Lichts.<br>[Anm.: Das Verzerren von Raumzeit kann man sehr schön in der VOY-Episode &quot;Die Raumverzerrung&quot; sehen. Das ganze Schiff ist in so einer Verzerrung gefangen.]</font></p><p><b><font size="2">2.3 Funktionsweise des Warpkerns</font></b></p><p><font size="2">Für das Erzeugen von solch enormen Energien, die nötig sind, um ein stabiles Warpfeld zu erschaffen, gibt es den Warpkern, der mit Hilfe von Materie und Antimaterie (die ja bei Berührung sofort in reine Energie zerstrahlen), die Kraft erzeugt. Der Warpkern wird auch als MARK (Materie-Antimaterie-Reaktionskomplex) bezeichnet und besteht aus den folgenden Elementen:</font></p><ul><li><font size="2">Reaktioninjektoren</font><li><font size="2">magnetische Konstriktionssegmente</font><li><font size="2">Materie-Antimaterie-Reaktionskammer</font><li><font size="2">energetische Transferleitungen</font></li></ul><font size="2"><b>Insgesamt funktioniert das Technische so:</b><br>Oberhalb des Warpkerns befinden sich Deuteriumtanks, die Deuterium in tiefgekühlter halbflüssiger Form enthalten. Dieses wird dann über den oberen Reaktionsinjektor in den Warpkern eingeführt. Auf gleiche Weise wird die Antimaterie auch in den Warpkern gebracht, wobei hier wesentlich mehr Sicherheitsmaßnahmen notwendig sind, da schon bei der kleinsten Fehlfunktion das Schiff explodieren könnte. Materie und Antimaterie werden mit Hilfe von den magnetischen Konstriktionssegmenten zusammengepresst, damit sie genau im Zentrum des Warpkerns aufeinander treffen. Um eine geregelte Reaktion zu erhalten (also immer so viel Energie prodziert wie nötig), wird Dillithium verwendet. Diese Substanz ist die einzige bekannte, die nicht mit Antimaterie reagiert. Das Mischungsverhältniss von Materie und Antimaterie beträgt im Normalfall 1:1.</font><p><font size="2">Die resultierende Energie wird dann durch die energetischen Transferleitungen direkt zu den Warpgondeln geleitet, die sich meist an Steuerbord und Backbord befinden. Es gibt jedoch in der Starfleet auch Schiffe, mit einer Warpgondel (z.B. <b>U.S.S. Firebrand NCC-68723</b> [<i>Freedom-Klasse</i>]), bzw. mit dreien (z.B. <b>U.S.S. Princeton NCC-58904</b> [<i>Niagara-Klasse</i>]) oder sogar vier Warpgondeln (z.B. <b>U.S.S. Stargazer NCC-2893</b> [<i>Constellation-Klasse</i>], <b>U.S.S. Prometheus NX-59650</b> [<i>Prometheus-Klasse</i>]).</font></p><p align="right"><font size="2">Wird fortgesetzt...</font></p>]]></description><guid isPermaLink="false">362</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Star Trek Technikguide Teil 02 - Das Beamen</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/star-trek-technikguide-teil-02-das-beamen-r313/</link><description><![CDATA[<p>Hallo zusammen! Außerhalb des Klingonisch-Sprachkurses möchte ich hier in den nächsten Wochen/Monaten eine Technik-Datenbank aufbauen, in dem ich detailliert verschiedene technische Einrichtungen erläutern möchte, und gleichzeitig auch einen Überblick geben möchte, über das nach unserem jetzigen Stand der technisch Machbaren bzw. in Zukunft technisch Möglichen. Deshalb werde ich auch immer wieder die neuesten Wissenschaftsberichte durchschauen und falls es neue Erkenntnisse gibt, hier updaten! Aber auch Ihr könnt mir, wenn Ihr auf etwas Interessantes stößt, mailen.</p><p><font size="2">Weiterhin bestünde noch die Möglichkeit, hier einen Q&amp;A-Bereich einzuführen. Das bedeutet, falls Ihr irgendwelche Fragen in Bezug auf Star Trek habt (außer die Classic-Serie und Schauspielerinformationen) könnt Ihr mir mailen: <a href="mailto:ltd.tom.paris@freenet.de">Tom Paris</a>. Die Fragen und die Antworten werden dann hier veröffentlicht werden.<br><br>Ich würde sagen, dass wir zum Einstieg einfach das Thema "Beamen" nehmen...</font></p><p><font size="2"><b><font>1. Das Beamen</font></b><br><br></font><font size="2"><b>1.1 Allgemeines</b><br><br>Nach dem der Warpantrieb seit etwa Mitte des 21. Jahrhunderts zu Verfügung stand, wurde Anfang des 22. Jahrhunderts nach Jahrzehnterlanger Forschung der erste funktionsfähige Transporter in ein Raumschiff eingebaut. Seit dem sind nun fast 200 Jahre vergangen und das Beamen ist alltäglich geworden. Von den anfänglichen Risiken ist so gut wie nichts mehr vorhanden, die Technologie wurde stetig verbessert und gilt als "sicherstes Verkehrsmittel" für Kurzstrecken. Die Durchschnittsreichweite beträgt ca. 40 000 km, Nottransproter an Bord von Raumschiffen bringen es noch auf 15 000 km. Grenzen sind natürlich auch in der Verwendung dadurch gegeben, dass man nicht durch Schilde beamen kann; und dass es bei Warpgeschwindigkeit nur unter äußerst präziser Synchronisation der Geschwindigkeiten der beiden Raumschiffe (fast) risikolos ist.</font></p><p><font size="2"><b>1.2 Bestandteile eines Transporters</b></font></p><ul><li><font size="2">Primäre Energiespulen (erzeugen den ringförmigen Eindämmungsstrahl)</font></li><li><font size="2">Phasentransitionsspulen (für die Entmaterialisierung)</font></li><li><font size="2">4 redundante Molekularabbild-Scanner</font></li><li><font size="2">Strukturspeicher</font></li><li><font size="2">Biofilter</font></li><li><font size="2">Projektionsmodule (auf der Schiffshülle)</font></li><li><font size="2">Zielerfassungs-Scanner</font></li></ul><p><font size="2"><b>1.3 Funktionsweise eines Transporters</b></font></p><ol><li><font size="2">Objekt wird auf die Transporterplattform gestellt</font></li><li><font size="2">Zielkoordinaten werden eingegeben</font></li><li><font size="2">Jetzt erzeugen die Energiespulen den ringförmigen Eindämmungsstrahl, der verhindert, dass sich das Objekt bewegt</font></li><li><font size="2">Die Molekularabbild-Scanner erfassen nun den Quantenzustand (bei Lebewesen) bzw. den Molekularzustand eines leblosen Objekts.</font></li><li><font size="2">Die Strukturmuster werden als Transporterspur gespeichert</font></li><li><font size="2">Der Entmaterialisierungsprozess beginnt. Die Phasentransitionsspulen produzieren hierfür ein Breitband-Quarkfeld</font></li><li><font size="2">Der entandene Materiestrom wandert in den Strukturspeicher und kann dort in Notfällen bis zu 420 Sekunden aufrechterhalten werden. Danach fängt die molekulare Zersetzung an</font></li><li><font size="2">Danach wird der Materiestrom über die Projektionsmodule zum Zielort geleitet, dort geschieht in umgekehrter Reihenfolge wieder die Rematerielisierung</font></li><li><font size="2">In der Regel ist der Beam-Vorgang innerhalb von 5 Sekunden ohne Komplikationen abgelaufen</font></li></ol><p><font size="2"><b>1.4 Weitere Aspekte zum Transporter</b><br><br>Transporter werden generell nicht nur auf Raumschiffen eingesetzt, sondern auch auf Planeten. Sie benötigen keine Gegenstelle, d.h. Ein Objekt kann sich ohne einen Transporter beim Zielort trotzdem rematerialisieren. Dies gilt für beide Richtungen und nennt man Ort-zu-Ort-Transport. Mit Hilfe eines Schiffstransporters beispielsweise wird eine Person von der Planetenoberfläche direkt auf die Brücke gebeamt. Solche Ort-zu-Ort-Transporter gibt es auch als kleine Handgeräte, die zwar sehr praktisch sind, jedoch illegal und damit schwer zu bekommen.<br><br>Es kann durchaus vorkommen, dass es Schwierigkeiten beim Beamen gibt (z. B. durch starke Interferenzen in der Atmossphäre eines Planeten). Um dennoch etwas von der Oberfläche heraufzubeamen, kann die Verwendung von sog. Strukturverstärkern praktisch ein. Diese verstärken das molekulare Muster eines Objekts oder einer Lebensform, damit sich der Transferfokus einfacher ausrichten lässt.<br><br>Im Gegensatz dazu gibt es selbstverständlich auch Geräte, die einen Transport verhindern können. Diese nennt man Transporterinhibitoren und sorgen für Störungenn im Umkreis von einigen Metern.<br><br><b>1.5 Das Thema Beamen aus heutiger Sicht</b><br><br>Als aller Erstes möchte ich (wieder zurück im 21. Jahrhundert) auf einige Probleme hinweisen, zu denen es kommt, wenn man die Technik aus Star Trek näher betrachtet. Dazu gehe ich schrittweise vor:</font></p><ol><b><li><font size="2">Die Molekularabbild-Scanner</font></li></b><font size="2"><br>Der Begriff allein scheint ja noch recht harmlos zu sein, da steckt aber mehr dahinter. Während man heute im mikroskopischen Bereich Atome mittlerweile (indirekt) beobachten kann, meint dieser Begriff ein exaktes Abbild mit Quantenauflösung. Die ist aber insofern problematisch, als dass uns die Heisenbergsche Unschärferelation nahe legt, dass es uns nicht möglich ist von einem Quantenobjekt gleichzeitig den Ort und seinen Impuls zu betimmen, weil in diesem winzigen Bereich die Messung des Ortes den Impuls beeinflusst und umgekehrt. Tja, die Denker bei Star Trek waren sich dem Problem selbstverständlich bewusst (da man normalerweise immer auf die Korrektheit achtet) und haben kurzum den "Heisenberg-Kompensator" eingeführt. Auf die Frage, wie er denn funktioniere, kam prompt die Antwort: "Danke, gut!"</font><b><li><font size="2">Das Speichern der Strukturmuster</font></li></b><font size="2"><br>Ein Durchschnittsmensch mit einer Masse von 80kg, besteht ganz grob gerechnet aus 95% Wasser und einem Rest (meist Kohlenstoffmoleküle). Dies ergibt bei ungefährer Rechnung 10 +E28 (10 hoch 28) Moleküle. Nehmen wir weiter an, wir haben tatsächlich einen Heisenberg-Kompensator und wir brauchen um den exakten Zustand eines Moleküls zu beschreiben (mit allen Einzelheiten) pro Molekül etwa 1kB an Daten, dann wären wir damit schon bei 10 +E28 kB!! Umgerechnet auf heutige Server-Verhältnisse: 10 +E19 TB (Terabyte). Ist ne ganze Menge, und das bei nur einem einzigen Durchschnittsmensch! Die Datenmenge mit Festplatten ausgedrückt (z.B. die brandneue 180GB von Seagate), das ein Stapel, der zwei mal von der Erde bis zum Mond reicht! Ganz zu schweigen von der Geschwindigkeit des Datentransfers. "Scotty, ich werde angegriffen, Nottransport" - "Ok, Captain, in 13 Billiarden Jahren biste oben".<br>Zugegeben, das ist alles ein wenig übertrieben, besonders wegen unserer Fortschritte von Massenspeichern, trotzdem gehört das hierher!</font><b><li><font size="2">Die Entmaterialisierung</font></li></b><font size="2"><br>Was auch immer mit einem Breitband-Quarkfeld gemeint ist, es bedeutet jedenfalls, dass nicht nur die atomaren Bindungen (also die von Protonen und Neutronen der Atome) aufgelöst werden, sondern auch die Subatomaren Bindungen (also die der Quarks innerhalb der Protonen und Neutronen). Die dafür nötige Energie ist unbeschreiblich hoch! Sie entspricht nämlich mehr, als die Menschheit jemals ZUSAMMENGERECHNET erzeugt hat (siehe "Die Physik aus Star Trek", den Autor weiß ich leider nicht mehr). Veranschaulicht müßte man einen Menschen auf mehrere Milliarden Grad aufheizen, damit die subatomaren Bindungen brechen. Nicht gerade rosige Vorstellungen!</font><b><li><font size="2">Der Materiestrom</font></li></b><font size="2"><br>Nach dem man ja aus Energie Materie erstellen kann (und umgekehrt), kommen für den Materiestrom prinzipiel zwei Möglichkeiten in Frage. Star Trek widerspricht sich in der Hinsicht ein bisschen.<br>Entweder ist es tatsächlich ein Materiestrom (bestehend aus Subatomaren Partikeln und deren zuggehörige Informationen), dann könnte das Beamen nie so schnell von statten gehen. In Star Trek wird nie vom Subraum während des Beamens geredet, also wird die Materie ganz konventionel übertragen. Damit haben wir ein kleines Problem, dass sich Lichtgeschwindigkeit nennt. Man kann Materie nur unter größtem Energieaufwand auf fast Lichtgeschwindigkeit bringen, dies wäre jedoch Verschwendung.<br>Weiterhin dürfte es dann nicht zu dem Problem kommen dass beim Beamen aus einer Person zwei werden (siehe TNG: "Riker:2=?"). Hier wird uns erklärt, dass ein Teil des Materiestroms abgelenkt und reflektiert wurde und somit zwei identische Riker entstehen. Nachdem aber der Materiestrom aus einer festen Menge von Partikeln besteht, müßten beide Riker nur noch die Hälfte Ihrer ursprünglichen Masse aufweisen (bzw. es müßte noch einiges mehr fehlen).<br>Oder aber es handelt sich um einen reinen Energiestrahl, der zusätzlich die Informationen beherbergt. Damit hätten wir kein Problem mit der Geschwindigkeit und auch kein Problem mit dem Verlorengehen von Menschen oder Objekten. Sobald man die Informationen gespeichert hat, könnte man sie (wie mit einem Replikator) einfach wieder erschaffen. So wäre auch das 2xRiker-Problem erklärt.<br>Hier gäbe es jedoch ein massives ethisches Problem: Mit Hilfe der Informationen und purer Energie ließen sich theoretisch noch viele Riker mehr in sekundenschnelle erstellen. Klonen wäre eine Kleinigkeit!</font><b><li><font size="2">Noch ein ethisches Problem</font></li></b><font size="2"><br>Bei der Transportertechnologie von Star Trek stehen wir vor noch einem wesentlichen Problem: Sind wir tatsächlich nur die Summe unserer Bestandteile? Können wir uns tatsächlich ins Nichts auflösen lassen, um uns dann wieder einfach zusammensetzen lassen? Haben wir keine Seele? Oder ist sie quasi unsichtbar und "fliegt" zum Rematerialisierungsort zurück? Dies sollte keine Ernüchterung sein, sondern lediglich ein Denkansporn!</font><b><li><font size="2">Beamen ist trotzdem möglich!! (oder doch nicht?)</font></li></b><font size="2"><br>Tja, nach all diesen Schreckensnachrichten sticht diese Überschrift richtig ins Auge! Vor etwa zwei Jahren machte eine Meldung die Menschheit stutzig: Beamen ist möglich! Erst wenn man genauer hinguckt erkennt man, was damit gemeint ist. Ein Züricher Professor hatte es geschafft, die Eigenschaften eines Lichtquants über eine Strecke von mehreren Metern zu teleportieren! Das ist zwar ein Risenschritt in der Quantenphysik, aber noch weit davon entfernt, um mit dem Beamen verglichen zu werden, wie es jeder kennt. Denn in dem Fall wurde nicht mal das Lichtquant selber teleportiert, sondern lediglich seine Eigenschaften in Form von Informationen auf ein anderes Lichtquant übertragen. Geht das nur mit masselosen Teilchen? Das wäre schlecht, denn jeder von uns besitzt ein zwei Pfund an Masse ;-). Wir werden sehen was die Wissenschaft noch so hervorbringen wird.</font><b><li><font size="2">Ein Lichtblick am Horizont?</font></li></b><font size="2"><br>Ich selber bin der Meinung, dass wir aufgrund der technischen und ethischen Probleme das Beamen, so wie es uns in Star Trek beschrieben wird aus dem Kopf schlagen sollten!<br>Dennoch bin ich der Ansicht, dass wir uns evt. doch Hoffnungen machen könnten (jedenfalls in ferner Zukunft), über Transportationsmöglichkeiten zu verfügen. Ich denke da an den sykarianischen Raumtrajektor (VOY: "das oberste Gesetz"), der "nur" darauf basiert, dass das Objekt durch eine Raum-Zeit-Falte zum Bestimmungsort hingezogen wird (quasi ein Mini-Warpantrieb). Dies halte ich noch für die wahrscheinlichste Entwicklung <img src="/_legacy_inhalte/smile/grin.gif">.</font></ol><p align="right"><font size="2">Autor: <a href="mailto:ltd.tom.paris@freenet.de">Tom Paris</a></font></p>]]></description><guid isPermaLink="false">313</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item><item><title>Star Trek Technikguide Teil 01</title><link>https://www.scifinews.de/news/treknewsde-artikelarchiv/star-trek-technik-guide/star-trek-technikguide-teil-01-r230/</link><description><![CDATA[<p>Keine andere Serie war so von Technischen Finessen beherrscht wie Star Trek: Replikatoren, Warp-Antrieb, Photonen-Torpedos, sprechende Computer, Holodecks und noch einiges mehr prägen das Universum von dem wir alle Fan sind! Viele Wissenschaftler haben aus den Visionen von <font>Gene Roddenberry</font> ihre Schlüsse auf die heutige Zeit gezogen und nicht selten dient ein Instrument daß man schon Jahre zuvor in einer der Star Trek Folgen zu Gesicht bekam, als Vorlage für heutige Forschungen. Unser Autor Özgür Piroglu hat sich mit dem Thema auseinandergesetzt... Viel Spaß!</p><p><font size="2"><img border="0" src="http://www.treknews.de/treknews/images/features/science/Einstein-Foto-1916.jpg" align="right" width="128" height="185">Vor Hunderten von Jahren sagte <font>Galileo Galilei</font>, dass die Erde sich um die Sonne drehe. Dies stieß zu seiner Zeit auf heftige Kritik und man hielt es für eine Unmöglichkeit, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universum sei. Als Galileo diese Theorie weiterhin unterstützte wurde er von der Kirche wegen Gottes Lästerung zu Lebenslangem Hausarrest verurteilt. </font></p><p><font size="2"><img border="0" src="http://www.treknews.de/treknews/images/features/science/galileo.gif" align="left" width="107" height="126">So ging es die ganzen Jahre weiter bis heute sogar: Ein Mensch hat eine gute Idee, doch Professoren und Wissenschaftler, die nur an die normale Physik, Chemie, Astronomie oder Biologie glauben, bremsen diese Ideen als eine "Unmöglichkeit" ab. Natürlich kann man neue Ideen kritisieren, jedoch darf man nicht vergessen, dass fast die komplette moderne Physik nur durch die Phantasie, der Menschen, zum Leben gebracht worden ist. Ein weiteres Beispiel dazu wäre <font>Albert Einstein</font>, welcher die Relativitäts- Theorie aufstellte, nach der die Zeit Relativ ist. Neben dieser Theorie hat Einstein auch andere Erfindungen gemacht, wie z.B. die E-Gitarre oder die Atom Spaltung. Mehr über Albert Einstein können Sie <a href="http://www.tu-harburg.de/rzt/rzt/it/einstein/einstein.html">hier</a> lesen.</font></p><hr width="50%" size="1" color="#3366FF"><p><font size="2"><img border="0" src="http://www.treknews.de/treknews/images/features/science/gene.gif" align="left" width="100" height="140">Kommen wir nun zum Vater des Star Trek Universum, <font>Gene Roddenberry</font> (1921-1991). <font>Gene Roddenberry</font> schrieb die Kult Serie "Raumschiff Enterprise" von 1966-1969. Die Fan Gemeinde wuchs im rasanten Tempo und ließ alles da gewesene rechts liegen. Mehr über <font>Gene Roddenberry</font> könnt ihr <a href="http://www.uni-koblenz.de/~odsbbs03/startrek/home.htm">hier</a> auf einer sehr guten Gedenk-Seite von Fans lesen. Gene traf sich sehr oft mit der NASA und redete mit diesen über die neuste Technologie. So brachte Gene schon ohne es vorher wissen zu können die ersten Ansätze von Personal Computern in Raumschiff Enterprise. Für den Antrieb seiner Phantasie Raumschiffe benutzte er die Warp Theorie, nach der ein Schiff ein künstliches schwarzes Loch erzeugt, womit die Materie im Universum zum Raumschiff gezogen wird und so nicht zum Planeten fliegen muss, sondern der Planet kommt zum Raumschiff. Diese Theorie ist die Physikalische Theorie, Gene jedoch hat sie für seine Serie etwas geändert. Allerdings ist auch die Warp Theorie nach dem heutigen Stand der Physik unmöglich, da nichts schneller als das Licht ist. Da sieht man wieder mal wie Phantasielos die Physiker von heute sind.</font></p><hr width="50%" size="1" color="#3366FF"><p align="center"><b><font size="2" color="#FFFF00">Hintergrund des Warp Antriebs:</font></b></p><p><font size="2"><img border="0" src="http://www.treknews.de/treknews/images/features/science/warpkern1.jpg" align="right" width="187" height="210">Um die gewaltigen Entfernungen im Weltall in einer sinnvollen Zeitperiode zurücklegen zu können, muss man sich schneller als das Licht bewegen, das mit 300.000 Kilometer pro Sekunde immerhin acht Minuten von der Sonne zur Erde braucht. Allein um zum nächsten Stern, Proxima Centauri, zu gelangen, würde man mit Lichtgeschwindigkeit vier Jahre benötigen! Es war also erforderlich, einen Antrieb zu entwickeln, der die Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit ermöglicht. Das Problem dabei ist Albert Einsteins spezielle Relativitätstheorie. Sie besagt, dass kein Objekt auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen kann, da seine Masse größer wird, je näher seine Geschwindigkeit der des Lichts kommt. Um dieses Problem zu umgehen und Reisen von Stern zu Stern zu ermöglichen, wurde für Star Trek der Warpantrieb (in einigen deutsch synchronisierten Folgen auch "Sol-Antrieb" genannt) erfunden.</font></p><p><font size="2"><img border="0" src="http://www.treknews.de/treknews/images/features/science/transporter1.jpg" align="left" width="280" height="206">Als weiteres erfand Gene die Transporter Technologie, welche man damals nur für Fiktion hielt, heute allerdings für Wahrscheinlich. In den USA (wie immer <img src="/_legacy_inhalte/smile/grin.gif">) hat ein Wissenschaftler es geschafft Materie von einem Ort zu einem anderen zu Teleportieren. Jedoch sind wir noch weit von der Technologie in der Serie entfernt. Es ist nicht mehr ausgeschlossen, dass irgendwann mal die Transporter Technik Wirklichkeit wird. Durch diese Technik würde der Alltag der Menschen revolutioniert werden!</font></p><p><font size="2"><img border="0" src="http://www.treknews.de/treknews/images/features/science/transl.jpg" align="right" width="145" height="159"><font>Gene Roddenberry</font> war ein Mann der ziemlich Links gerichtet war und die große Völker Vereinigung (Final Unity) anstrebte. Diese Vereinigung würde aber Verständigungs-Probleme wegen der vielen Sprachen der verschiedenen Völker herbeirufen. </font></p><p><b><font size="2" color="#FFFF00">Da gibt es nur eine Alternative:</font></b></p><ol><li><font size="2">Allen Menschen eine Sprache beibringen, welches dann aber nicht viel für Außerirdische Völker nützen würde.<br>Ein schlaues Computer Programm erfinden, welches so komplex ist, dass er fast jede Sprache entschlüsseln kann. So etwas nannte</font></li></ol><p><font size="2">Gene "Universal Übersetzer". In "Raumschiff Enterprise" sahen die Universal Übersetzer noch sehr unhandlich aus. In "Star Trek: The Next Generation" wurde der Kommunikator und der Universal Übersetzer in einem Gerät verwirklicht. Nun kommt die Frage auf: Wird es je einen Universal Übersetzer geben? Die Wissenschaft sagt, dass es keinen Universal Übersetzer geben kann, da kein Computer Programm die Bedeutung eines Satzes erkennen kann. Computer erkennen nur Zahlen, Buchstaben und Fakten. Dies ist es, was uns Menschen vom Computer unterscheidet. Wir kennen die Bedeutung eines Satzes. Machen wir mal ein Experiment:<br>"Wenn ihr einem Menschen diesen Satz vorlegt: ‚Ich werde eute schwiommen gehen', dann weiß man sofort der Satz heißt so: ‚Ich werde heute schwimmen gehen'. Der Computer allerdings und dieses Programm kann so komplex sein wie es nur geht macht aus diesen zwei Wörtern einen Rechtschreibfehler und schaut in seiner Datenbank nach, welche Wörtern den falschen Wörtern im Satz ähneln und gibt uns eine beliebige Auswahl an Wörtern.<br>Aber Optimisten verschlägt das nicht die Sprache. Sie glauben weiterhin an ein super Programm von Menschen entwickelt, dass die Bedeutung, den Inhalt der Sätze versteht.</font></p><p align="center"><font size="2"><img border="0" src="http://www.treknews.de/treknews/images/features/science/holo01.gif" width="400" height="389"></font></p><p><font size="2">Zum Ende seines Lebens hin schrieb Gene noch eine weitere Star Trek Serie: The Next Generation im Jahr 1986, womit vielen neuen Völkern und vielen neuen Technologien im Star Trek Universum platz geschaffen wurde. Hier kam zum ersten mal die Holodeck Theorie zum Einsatz. Im Holodeck wird eine Holographische Umgebung erzeugt, die ziemlich real scheint, aber trotzdem nicht real ist. <img border="0" src="http://www.treknews.de/treknews/images/features/science/mtricorder_2.jpg" align="right" width="250" height="485"> Diese Projektion wird durch sogenannte Holoemitter erzeugt. Außer einer 3D Landschaft sind ebenfalls Sinnes Eindrücke und Kräfte auf dem Holodeck zu simulieren. Vor kurzer Zeit ließ das Amerikanische Militär die Trekki Herzen höher schlagen, weil sie gerade an einem Holodeck basteln, welches aber noch lang nicht wie in Star Trek funktioniert, sondern nur aus gekrümmten Scheiben mit Projektoren besteht. Weiterhin stellt die Software der Figuren im Holodeck ein großes Problem dar. Auf ein funktionierendes kommerziell benutztes Holodeck können wir nicht in den nächsten 50 Jahren erhoffen.</font></p><p><font size="2">Ein noch interessantere Technologie wäre der Replikator. Physikalisch ist schon erwiesen, dass ein Replikator in geraumer Zeit, der Realität angehören könnte, welches die Menschheit noch mal revolutionieren würde. Um einen Replikator im Physikalischen Sinne zu verstehen, muss man in die Nano Technologie eintauchen. Denn mit einem Rastertunnelmikroskop, welches Ursprünglich nur zur Veranschaulichung von Atomen benutzt worden ist, kann man auch einzelne Atome bewegen und so Atom für Atom bilden, was man möchte. Diese Methode ist noch mühevolle Handarbeit, deswegen müssen wir darauf warten, bis die ersten Nano Roboter einsatzbereit sind. Wenn das geschieht, dann ist die nächste Revolution der Menschheit so gut wie da ;).</font></p><p><b><font size="2" color="#FFFF00">In Star Trek wird ein Replikator ganz anders erklärt:</font></b></p><p><font size="2">Der Replikator erzeugt Materie nicht etwa aus Energie, sondern er formt bereits vorhandene Materie, die Replikatorrohmasse in das gewünschte Material um. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist, dass nicht jede Art von Materie repliziert werden kann. <br>Ein Vorteil des Systems ist, dass praktisch alle Gegenstände und auch Abfälle vom Replikator in Rohmasse zurückverwandelt werden können. Daher ist eine Rohstoffknappheit praktisch ausgeschlossen. Andererseits brauchen die Vorgänge eine Menge Energie.</font></p><p><font size="2">Sonst noch haben die Star Trek Macher auch an die Verteidigung und an Krieg gedacht. So wurde der Phaser, die Phaser Bänke, Quanten Torpedos, usw.... auch erfunden. Die Waffensysteme sind allerdings reine Phantasie und entsprechen nicht der Wirklichkeit. Ein Laser könnte allerdings als Waffe dienen. Die Sternzeit hat Gene vollkommen von dem Militär abgeguckt. An blinde oder behinderte Menschen wurde auch gedacht. Der Visor ermöglicht blinden Menschen, wieder zu sehen. Dabei wird ein Implantat ins Auge operiert, welches höllische Schmerzen mit sich bringt. Ob der Visor eines Tages Realität werden könnte....vielleicht wenn die Neuro-Chirurgie soweit entwickelt ist. </font></p><p><font size="2"><img border="0" src="http://www.treknews.de/treknews/images/features/science/tricord.jpg" align="left" width="248" height="224">Tricorder sind etwas ganz typisches bei Star Trek. Im Star Trek Universum läuft die Erkundung des Raumes so gut wie nur durch Sensoren und Scanner. In unserer momentanen Zeit haben wir nur Radar und Schall als Sensoren zur Verfügung. Die Tricorder (rechts) werden für alles mögliche benutzt. Sie werden für Erkundung benutzt, für Aufzeichnung von Ton Materialien, für die Identifizierung von Schriften, etc... . Außer dem normalen Standard Föderations Tricorder gibt es auch noch den Medizinischen Tricorder (links), der die selben Aufgaben wie der Standard Tricorder erfüllt nur eben für Medizinische Zwecke. Doch entsprechen solche Sensoren und allzweck Werkzeuge der Realität? Es könnte Realität werden, da die Entwicklung der Hardware immer kleinere und immer bessere elektronische Bauteile entwickelt. Tricorder könnten nochmals unser Leben revolutionieren, so könnte z.B. ein verschwundener Mensch schnell aufgespürt werden.</font></p><hr width="50%" size="1" color="#3366FF"><p><font size="2"><img border="0" src="http://www.treknews.de/treknews/images/features/science/padd1.jpg" align="right" width="142" height="183">Als letztes möchte ich ihnen die Standard Föderation Padds vorstellen. Ein Padd ist so etwas wie eine kleine elektronische Taschen Datenbank. Sie werden meistens für Notizen oder Berichte in der Starfleet benutzt. Man kann sagen, Padds haben das Buch ersetzt. <br>Lesen und schreiben muss man trotzdem können, da die Wörter, die auf dem Display erscheinen ja nicht irgendwie per Telepathie in die Gedanken eines Menschen fliegen ;). Der Padd wie wir ihn in Star Trek kennen ist schon Wirklichkeit geworden aber teuer. Die kleinen Taschen Computer von Palm sind Datenbank, Kommunikation, Notizbuch und Terminkalender in einem. Leider sind diese Taschencomputer im Moment noch ziemlich teuer, aber das wird schon in den nächsten Jahren billiger und besser.</font></p><p><font size="2">Im großen und ganzen können wir sehr optimistisch in die Zukunft schauen und auf einen großen Mann wie <font>Gene Roddenberry</font> für die ganze Menschheit stolz sein, wegen diesen Technologischen Errungenschaften.</font></p><p align="center"><font size="2">Ich hoffe Ihnen hat dieses Feature gefallen und Sie sind wieder mal etwas schlauer geworden <img src="/_legacy_inhalte/smile/grin.gif">.</font></p><p><font size="2"><a href="mailto:oezguer.p@gmx.de">Özgür Piroglu</a></font></p>]]></description><guid isPermaLink="false">230</guid><pubDate>Thu, 01 Jan 1970 00:00:00 +0000</pubDate></item></channel></rss>
