Jump to content

Daniel Räbiger

Masterchief
  • Gesamte Inhalte

    23.592
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    37

Episode Kommentare erstellt von Daniel Räbiger


  1. @Gast ThunderBlade

    Hallo Malte, altes Haus!

    vor 17 Stunden schrieb Gast ThunderBlade:

    Das ist genau das Problem. Du hast viel zu viel Scifi konsumiert

    Und nicht zu vergessen das ganze Spice.

    vor 17 Stunden schrieb Gast ThunderBlade:

    Alter, geh in Rente! Du hast zu viel gesehen und wunderst dich jetzt, dass es nix neues überraschendes mehr gibt.

    Nö, ich wundere mich, warum es aktuelle Serien wie "The Expanse", "Westworld" oder sogar "The Orville" es schaffen, hochwertige aktuelle Unterhaltung zu bieten, Trek aber nicht.

    vor 17 Stunden schrieb Gast ThunderBlade:

    Die eigentlichen Plotholes - wieso genau muss Rizzo jetzt alles und jeden auf dem Kubus wegballern und niemand hält sie auf? - entgehen dir dabei total.

    Für mich ist das kein Plothole... das passt zur Figur und Ihrem Kontext. Als Befehlshaberin der Zat Vash genießt Rizzo uneingeschränkte Befehlsgewalt. Und wer sollte Sie aufhalten? Wissenschaftler mit einem Skalpell? Es wirkte zwar etwas dümmlich, dass die Ex-Borg nicht mal versuchen wegzurennen, aber das wars auch schon.

    vor 17 Stunden schrieb Gast ThunderBlade:

    aber du hast es einfach nicht mehr drauf.

    Wie wärs, wenn du mal die Seite wechselst und selbst ein Review schreibst? Hier auf scifinews.de kann jeder Episodenkritiken und auch Newsmeldungen verfassen. Ich freu mich drauf.


  2. Am 3.4.2020 um 20:45 schrieb Scotty 1981:

    @Daniel Räbiger:

    Ich hab gerade nochmal deinen Artikel "Star Trek Discovery: "Ist das überhaupt Star Trek?" - Teil 2" gelesen....

    Ohweh.... Vieles was du da sagst, kann man fast eins zu eins auf ST: Picard übertragen.

    Warte auf einen Artikel mit ähnlicher Fragestellung zu ST: Picard.

    Hab mir den Artikel vor ein paar Tagen auch nochmal durchgelesen... eigentlich könnte man mit Copy/Paste einfach Discovery durch Picard ersetzen. Letztendlich würde ich mich da glaube ich zu sehr wiederholen... ;-)

    • Like 1

  3. vor 4 Stunden schrieb Gast Maddin:

    Ich kann mich noch erinnern 2009 mit dem lieben Herrn Räbiger in München zur vor Premiere von J.J. Star Trek, dabei gewesen zu sein.

    Oho? Wer versteckt sich hinter dem Nickname? :)


  4. vor 4 Stunden schrieb Scotty 1981:

    Hi Daniel, kannst du die Umfrage in der Art überarbeiten, dass man auch "keine der genannten" auswählen kann?

    Sorry, das geht nicht mehr. Kannst du dich nicht entscheiden? Habs halt auf die Haupt-Cast beschränkt die in Staffel 2 wieder mit dabei ist...

    vor 3 Stunden schrieb Scotty 1981:

    „Der Name Coppelius kann – wie auch der Name Coppola – verschiedene Bedeutungen haben. Zum einen kommt er von dem italienischen Wort coppo, das die Augenhöhle bezeichnet.“

    Ah, interessant!

     


  5. vor 7 Minuten schrieb Yngwie Malmsteen:

    Ist das was Neues? War das bei Kirk nicht oft so, wenn die Enterprise auf gefährliche Planetengirls stieß?

    Ich bin der letzte, der sich über ein paar Ärsche beschwert. Mein Problem damit ist der Kontext. In der Vision und der Lokalisierung des Planeten hieß es immer, dass auf dem Planeten dauerhafte Gewitter/Blitze sind. Jetzt erleben wir das Sommerparadies auf Mallorca. Warum? Damit sie nackte Oberkörper einbauen konnten.

    Das hätte natürlich wenig in den Traum von Soji gepasst, wäre ja nicht bedrohlich gewesen... und das ist so unfassbar billig.

    vor 7 Minuten schrieb Yngwie Malmsteen:

    Ich weiß gar nicht, was alle gegen die Weltraum-Blumen hatten! Ich finde die Idee originell.

    Auch hier: hätte ja nix gegen Weltraumblumen  - wenn die von irgendwelchen spirituellen Aliens gebaut wären, dann hätte das zusammengepasst. Von Androiden allerdings...? 

    vor 7 Minuten schrieb Yngwie Malmsteen:

    Hieß die nicht neulich noch Commodore Stööööhn?

    Da bin ich ganz doll böse auf Facebook für geschimpft worden ;-) 

    vor 7 Minuten schrieb Yngwie Malmsteen:

    Obwohl...tut es zur Not nicht auch das hier?

    Aber nur auf aufgespannt auf einem Bandschleifer!


  6. vor 40 Minuten schrieb Scotty 1981:

    Also ich hatte nach Folge 5 schon aufgehört die Serie zu schauen. Nepenthe hatte mich dann nochmal zum Einschalten verführt, aber danach war Schluss.

    Kann ich in gewisser Weise nachvollziehen.

    vor 40 Minuten schrieb Scotty 1981:

    Jetzt werden viele Sagen, mit den alten Fans alleine können sich eine neue STAR-TREK-Serie nicht halten.

    Dass es auch anders geht zeigt doch "The Orville". Was nur als Hommage gedacht war ist mittlerweile viel mehr Star Trek als Discovery und Picard in Summe. 

    vor 36 Minuten schrieb Scotty 1981:

    Frage: Warum braucht Narek (der Romulaner) eigentlich keine Sonnenbrille und kriegt in der prallen Sonne nicht sofort tödlichen Hautkrebs? Die neuen Romulaner sind doch so lichtempfindlich?

    Öh ist das so? Woher kommt die Info?


  7. vor 16 Stunden schrieb DocSommer:

    Ja das ist er (ist das noch die originale Vorlage von damals lol?) 

    Na klar, ich schmeiß doch nix weg. Schon gar nicht meinen premium-Daumen!!!

    • Like 1

  8. vor 3 Stunden schrieb DocSommer:

    Ich fand's gut, als hier der gute, alte Daumen als Fazitindikator angewendet wurde. Das sind dann 5 Abstufungen, die schlüssig visualisieren, was der Rezensent unterm Strich aussagen will.

    Der hatte aber auch eigentlich nichts anderes als das 1-5 prinzip:

    Daumen hoch: 5/5
    Daumen halb hoch: 4/5
    Daumen seitlich: 3/5
    Daumen halb runter: 2/5
    Daumen nach unten: 1/5


  9. vor einer Stunde schrieb Scotty 1981:

    Echt? So gut noch? Nach Stardust City Rag und Nepenthe hatte ich was anderes erwartet. ;-)

    Na ja, ein Totalausfall ists bislang nicht, die Serie macht mehr Spaß als Frust, daher auch etwas mehr Punkte wie die Mitte.

    vor einer Stunde schrieb Scotty 1981:

    Dann ist genau genommen 3,5 von 5 auf der Skala von 0 bis 5 aber nicht mehr 70% sondern nur noch 58,3 %. *Klugscheißermodus

    :P :muha:

    vor einer Stunde schrieb Scotty 1981:

    Aber das kennt jeder. Denn zur Schule mussten wir alle mal.

    Das ist schon richtig, aber dann würde es vermutlich ständig nachfragen in richtung "OMFG du Horst wie kannst du nur schon wieder nur 2 Punkte hergeben, das war die geilste Episode evaaaaaa!!!!11einself" ;-)


  10. vor einer Stunde schrieb Scotty 1981:

    Wie würdest du denn die Serie insgesamt bisher bewerten? Vor allem mit Blick auf EP 5, 6 und 7?

    Rein auf Einzelepisodenbasis ~3/5 - allerdings wäre, wenn z.B. das Finale schwach ist, der Rest der Staffel quasi mehr oder weniger entwertet. 

    vor einer Stunde schrieb Scotty 1981:

    Eine Skala von 1 bis 6 bzw. 6 bis 1 wäre vermutlich leichter verständlich, für viele. Im Studium oder in der Schule muss man mindestens 50 % richtig machen um noch zu bestehen (Note 4 oder umgekehrt 3 von 6).

    Indirekt gibt's das: Es gibt die Möglichkeit für eine 0/5 Wertung. 

    vor einer Stunde schrieb Scotty 1981:

    Das ist keine Kritik, nur ein nett gemeinter Ansatz oder eher ein Erklärungsversuch, warum viele Leser deine Bewertung eventuell missdeuten. Mir ist schon klar, dass du das Bewertungssystem jetzt nicht mehr einfach so umstellen kannst.

    Ich denk mal drüber nach, ob man das ggfs. umschlüsselt. Ich bin selbst kein großer Fan von Schulnoten für so etwas, da es quasi nirgend anders verwendet wird. Es gibt entweder bis zu 5 bzw. bis zu 10 Punkte. Gegen 10 Punkte bin ich ganz entschieden, weil man imo nicht auf 5% Genauigkeit ein Unterhaltungsprodukt bewerten kann. Finde das z.B. bei Tests zu Computerspielen mit einer 83% Wertung relativ dämlich. 


  11. vor 3 Stunden schrieb JungHans:

    Ne, er erinnert mich in gewisser Weise an ehm. Lehrer;  vornehmlich Deutsch,:)

    Einsen gibt es so gut wie nicht, und da ist eine 3,5 vom Masterchief schon so eine gute 2.:cool:

    Lieber Filius,

    selbstredend handhaben wir dies hier nicht nach "das beste der letzten 7 Werktage" wenn es um Bewertungspunkte geht, sondern tatsächlich dient als Maßstab das gesamte, bisher dagewesene Unterhaltungsangebot. Und in Sachen Star Trek bzw. Science Fiction im allgemeinen sind z.B.:

    Episoden mit 5/5 Punkten:

    • Star Trek: The Next Generation:
      • The Inner Light
      • Darmok
      • Measure of a Man
      • Best of Both Worlds
      • The Drumhead
    • Doctor Who
      • The Girl in The Fireplace
      • The Waters of Mars
      • Silence in The Library/Forest of the Dead
      • Vicent and The Doctor
    • Firefly
      • Out of Gas
      • Our Mrs. Reynolds
    • Battlestar Galactica
      • Pegasus
      • Lay own your Burdens
      • 33
    • Babylon 5
      • Sleeping in Light
      • The Long Night
      • War Without End
    • Star Trek: Voyager
      • Message in a Bottle
      • Equinox
    • Deep Space Nine
      • In the pale Moonlight
      • The Way of the Warrior
      • The Siege AR 558
    • Discovery
      • Project Deaedalus

    (Liste nicht vollständig, das sind die, die mir dazu spontan eingefallen sind)

    DAS ist der Maßstab. Und seien wir ehrlich: davon ist diese Serie aktuell leider eben noch 1,5 Punkte entfernt. Oder mal Prozentual ausgedrückt: Macht vieles Richtig (nämlich 70%) aber halt auch etwas falsch (30%)

    Noch Fragen? :)


  12. vor 54 Minuten schrieb TheOssi:

    Gerade die A-Story auf Nepenthe ist herausragend.

    Muss leider sagen: ich seh da nicht mal groß eine "Story" sondern nur etwas völlig wirr Zusammengewürfeltes. Hab die Folge zwei mal gesehen, der Eindruck war beim zweiten Mal sogar noch schlimmer. 


  13. vor 39 Minuten schrieb Alex16:

    Da hast du recht und dich selbst wiederlegt! Picard hat sich seit TNG charakterlich verändert.

    Dass Picard sich verändert hat mag ja sein. Aber das sinnvolle, nachvollziehbare "warum" fehlt hier. Ich finde so gut wie jede Charakterveränderung in "Picard" nicht einen deut glaubwürdig. Ebenso sind die ständigen "Gemütswechsel" untragbar. Und genau deswegen finde ich das so dramatisch, etwas derartiges als "Charakterentwicklung" zu verkaufen.

    Ich kann z.B. keinen Deut nachvollziehen, wie Picard überhaupt untätig auf dem Weingut gelandet ist. Die Figur war zum Ende von TNG bzw. Nemesis immer bereit, auch abseits der Föderation das Richtige zu tun (siehe "Der Aufstand"). Als er dann die Kündigung einreicht hört er einfach auf? Keine Bürgerinitiative, keine private Rettungsmission? Einfach ab aufs Weingut und ne Flasche Cabernet Syrah am Abend?

    Ich glaube wir zwei kommen an folgendem Punkt nicht zum selben Ergebnis: Du findest die Story nachvollziehbar, die Veränderungen der Figuren glaubwürdig. Ich nicht.

    :)

     


  14. vor 37 Minuten schrieb Scotty 1981:

    Nein, eigentlich wollte ich dir mit meinem Post zustimmen und wiederlegen, dass es in den alten Serien keine Charakterveränderungen gegeben hätte.

    :D

    Sorry, komme bei derart viel Diskussion ganz durcheinander wer was sagt. bin auch schon alt ;-)


  15. Gerade eben schrieb Scotty 1981:

    @Daniel Räbiger:

    Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, gab es früher schon Charaktere, die sich sehr wohl verändert haben. Bestes Beispiel Bashir. Nachdem raus war, dass er ein Augment ist, wurde er deutlich überheblicher.

     

    Klar, dass sich Figuren weiterentwickeln kritisieren ich doch gar nicht. Das ist ja auch sehr wünschenswert. Aber es ist nicht glaubwürdig für mich. Ganz extrem ist da Discovery. Da wird eine Welt gezeigt, die so niemals sein könnte. Ähnliches auch in Picard. Vieles in der Story passiert nicht etwa weil eine nachvollziehbare Entwicklung einer Figur dazu führt, sondern weil es passieren muss. 


  16. vor 32 Minuten schrieb Alex16:

    Die Aussage der Beispiele von Daniel hierzu vertsehe ich nicht.

    Vielleicht reden wir auch nicht vom selben. Ich hole mal etwas weiter aus:

    Eine charakterorientierte Geschichte ist eine Geschichte, die sich auf das Studium der Charaktere konzentriert, aus denen sich Ihre Geschichte zusammensetzt. Charaktergetriebene Geschichten können sich mit der inneren Veränderung oder den Beziehungen zwischen den Charakteren befassen. Während sich handlungsorientierte Geschichten auf eine Reihe von Entscheidungen konzentrieren, die ein Charakter treffen muss, konzentriert sich eine charakterbasierte Geschichte darauf, wie der Charakter zu einer bestimmten Entscheidung kommt. Wenn man sich auf die inneren Konflikte konzentriert, neigt man dazu, sich weniger auf die äußeren Konflikte zu konzentrieren. Die Handlung in einer charakterbetonten Geschichte ist normalerweise einfach und oft übermäßig auf den inneren oder zwischenmenschlichen Kampf der Figur(en) konzentriert. In einer charakterorientierten Geschichte wird die Handlung zur Entwicklung des Charakters verwendet.

    Und jetzt versucht mal das ganze auf Star Trek: Picard anzuwenden.... Gibt es hier durch eine Handlung eine Weiterentwicklung der Figuren? Ich finde: nein. Ganz im Gegenteil (und dazu waren die obigen Beispiele) - die Figuren sind in fast jeder Episode anders als wie in der vorhergehenden, gerade so, wie es den Autoren passt um ein bestimmtes Ziel zu Erreichen.

    Figuren und deren Entwicklung ist nur dann unterhaltsam, wenn das Glaubwürdig passiert. Viele lieben charakterbetonte Geschichten, weil die Autoren normalerweise dazu neigen, einen Schwerpunkt auf die Entwicklung realistischer, fehlerhafter und menschlicher Charaktere zu legen. Dafür braucht es Hintergrundgeschichten, Fakten und Motivationen. 

    Jetzt noch mal z.B. zu Beispiel 2 von oben: Woraus resultiert in Episode 4 die Predigt Picards in Richtung Elnor, dass er nicht töten soll und die Romulaner nicht hätten sterben müssen? Wenn man darauf jetzt antwortet "Weil Picard eine Figur mit tiefen moralischen Grundwerten ist", dann stellt sich die Frage, warum er es dann supi findet, als Elnor 2 folgen später ungefragt wieder die Köpfe rollen lässt.

    Wenn man die Frage "Warum findet es Picard gut, dass Elnor ungefragt in Episode 6 die Romulaner umlegt" mit "Weil Picard ein ergebnisorientierter Mann ohne moralischen Kompass ist" antwortet, stellt sich die Frage, warum er in Episode 4 die Standpauke erteilte.

    Und das ist es, was für mich da nicht zusammen passt.

    • Like 1

  17. Am 28.2.2020 um 10:10 schrieb Alex16:

    Die Kritik ist mir etwas zu kritisch in  sog. Ungereimtheiten, der Autor will gar selbst das Skript schreiben.
    Beispiel Hugh, als Direktor, lässt Picard in einen einsamen Bereich des Kubus beamen. Klar, denn er weiß dass Picard Zeit braucht um „klar“ zu kommen. Deshalb sind ja auch zwei XBorg da, die ihm helfen und Hugh ist auch gleich da.

    Ich fasse die Szene nochmal zusammen:

    • Picard landet allein auf dem Kubus
    • Picard wird von den Emotionen übermannt und droht zu fallen
    • Als ihm Borg zu Hilfe eilen wird er noch panischer
    • Erst als Hugh auftaucht entspannt sich die Lage

    Fazit: Wäre Hugh von Anfang an da gewesen, hätte es die Angstattacke gar nicht gegeben. Die Autoren brauchten aber unbedingt eine "dramatische Borg Szene". Darum fehlte Hugh beim Empfang. Und diese Art von zweckorientiertem, billigem Schreiben prangere ich an.

    Am 28.2.2020 um 19:03 schrieb Gast Dannic:

    Erst einmal danke für das ausführlich Review! Ich schätze Deinen wie immer kritischen Blick. Ich mochte die Folge persönlich sehr - ich fand sie nicht nur ebenfalls unterhaltsam, sondern auch Star Trek im besten Sinne.

    Danke dir :)

    Am 28.2.2020 um 19:03 schrieb Gast Dannic:

    In einem Punkt sehe ich es nämlich anders: Für viele ist die Charaktermotivation/-zeichnung oft ein Kritikpunkt, vor allem im Vergleich zu den älteren Serien, das habe ich jedenfalls schon häufiger gelesen. Dabei ist aber nicht zu vergessen, dass Discovery und Picard nicht nur „nicht-episodisch“, sondern auch „character-driven“ geschrieben sind, nicht mehr „plot-driven“ wie noch bei TNG bis Enterprise.

    Ich habe überhaupt nichts gegen "character-driven episodic television" - ganz im Gegenteil. Eine meiner Lieblings-Serien, Firefly, macht das ganz genauso. Ich finde das durchaus zeitgemäß. Problematisch finde ich allerdings, dass die Figuren teils innerhalb von wenigen Episoden sich gänzlich anders verhalten, als zuvor etabliert wurde. Dies teils so konträr, dass es eben keine organische, nachvollziehbare Entwicklung der Figur  ist.

    Drei Beispiele:

    • Episode 2-3: Picard drängt darauf, möglichst schnell Soji zu finden
    • Episode 4: Picard macht einen Abstecher zum Flüchtlingsplaneten um Elnor zu rekrutieren, obwohl er einfach seine Haushälter, die über perfektes Fachwissen zum Talshiar uvm. besitzen, hätte mitnehmen können
    • Episode 5: Maddox holen weil man dringend wissen will, wo Soji ist
    • Episode 6: OMG OMG OMG schnell zum Kubus!!
    • INNERHALB Episode 6: Picard zu Hugh: "Soji ist in großer Gefahr, wir müssen Sie sofort finden!!" - Schnitt. Jetzt aber erst mal in der Borg-Krankenstation vorbeischauen. Nachdem die Szene durch ist Picard so: "Bringen sie mich SOFORT zu Soji".

    Beispiel 2:

    • Episode 4: Picard zu Elnor: "Es wird hier nie wieder geötet ohne dass ich das sage" moralisch falsch blaaa
    • Episode 6: Elnor springt aus der Decke und schlägt Köpfe ab. Picard so: "Supi, toll gemacht mein Bub."

    Beispiel 3:

    • 7 Jahre TNG, Kinofilme, Comics, Bücher: Picard ist der derb intelligente Diplomat der mit Bedacht und Strategie Probleme auf moralisch richtige Art und weise löst
    • Episode 4: Picard ist trotzig, schmeißt das "nur Romulaner" Schild auf den Boden und provoziert einen Streit. Dann beklagt er sich, dass Elnor die Köpfe rollen lässt.

    Das ist alles höchst inkonsequent, hat nichts mit Charakter-Entwicklung zu tun sondern dient alles nur dazu, die Story auf schnellst- und billigstmögliche Art und Weise zu dem Punkt zu bringen, den die Macher sehen wollen:

    • Picard mit Schwert
    • Picard mit Borg
    • Picard mit Wut
    • Picard mit Angst

    :eierkopf:

     

     

     

     


  18. Am 17.2.2020 um 12:09 schrieb Gast MeisterZhaoYun:

    Der große Diplomat Picard provoziert den Streit. Es bestand wirklich kein Grund dafür. In Streit hingegen wirkt er überrumpel

    Absolut, das fand ich auch massiv unpassend.


  19. Ich hätte ggfs. vielleicht sogar noch 0,5 Punkte weniger gegeben. Die Folge wirkte auf mich nahezu wie eine Parodie. Picard als Würste-Bringer in einem 45-minütigem Rügenwalder Mühlenfest Werbespot, der Sex-Kubus, der jetzt sogar einen zwielichtigen Nachtclub und schlüpfrige Lüftungsschächte hat und ein Nachtelf zum Dessert. Da war mir Mr. T in dieser Rolle ja fast schon lieber. Schwache Vorstellung!

    • Like 1
×
×
  • Neu erstellen...

Nerviger Cookie Hinweis

Diese Seite verwendet Cookies um Funktionalität zu bieten und um generell zu funktionieren. Es werden technisch notwendige Cookies auf deinem Gerät gesetzt. Du kannst deine Cookie Einstellungen anpassen. Beim Fortfahren stimmst Du einer erweiterten Cookie-Nutzung zu. Datenschutzerklärung Beim Abensden von Formularen für Kontakt, Kommentare, Beiträge usw. werden die Daten dem Zweck des Formulars nach erhoben und verarbeitet.