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Daniel Räbiger

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Alle erstellten Inhalte von Daniel Räbiger

  1. nun ja..... man könnte das schon so erklären - fakt ist aber, dass die autoren einfach stories mit explosionen schreiben MÜSSEN damit die jemand anschaut was ich persönlich sehr schade finde.... Die voyager hat inzwischen sagen wir mal locker 20 Shuttles geschrottet - obwohl der ursprungsbestand 3 oder so waren. und shuttles kann man nicht so einfach bauen oder klauen.
  2. na ja vollkommen sinnlos ist sie auch wieder nich - wenn einer etwas extrem wird und den anderen damit beleidigt usw.. dann sollte man das schon einschränken. kann ja auch nicht angehen dass man einfach sagt "nazisau" - das ist nicht fair.... wo der admiral ist weis ich grad ned
  3. *lool* sowas mach ich doch in meiner grenzenlosen großzügigkeit gerne )
  4. hmm stolz oder nicht ? auf was bin eigentlich ich so alles stolz ? Auf meine freundin, meinen arbeitsplatz, meine freunde, meine homepage, auf meine tollen mitarbeiter... aber auf unser land ? was haben wir in der gesamtheit denn vollbracht? etwas, zu dem jeder etwas beigetragen hat findet man irgendwie nicht. Gut wir entsenden friedenstruppen usw... aber das sind friedenstruppen die mit waffen den 'frieden' erzwingen.. das finde ich schlichtweg und ergreifend scheisse... Ich bin nicht unbedingt Stolz ein deutscher zu sein sondern mir ist es völlig egal wo ich geboren bin.
  5. Hi ! hui da hast du einiges verpasst: in der Folge 'Die Gabe' (The Gift) entschwand Kes in die unendlichen weiten des weltraums.... hier eine kleine beschreibung: Titel: Die Gabe Episode: 70 PCode: 170 Sternzeit: Unbekannt deutsche Erstausstrahlung: 30.10.1998 Buch: Joe Menosky Regie: Anson Williams Gaststars: Jennifer Lien (Kes) Aufgrund ihres Kontakts mit Spezies 8472 verändert sich Kes. Sie bemerkt, daß sie schon jetzt in die höhere Bewußtseinsebene vordringen muß, die alle Ocampa nach ihrem Tod erreichen. Um die Voyager nicht zu gefährden, nimmt sich Kes ein Shuttle, das mit ihr verschwindet. Währenddessen setzt sich Seven Of Nine damit auseinander, was es bedeutet, ein Individuum zu sein... Kes steigt in dieser Folge zu einer Art Höheren Lebensform auf und verlässt die Voyager... übrigends: du kannst Kes (also jenniffer Lien) vom 06-08.04.2001 auf der FedCon in Bonn bewundern - wir werden auch live davon berichten!! Grüße DReffects
  6. hi Labs, *g* ich und hitgeil ? Krasses wort - auf den erste blick sieht das aus wie 'Hitlergeil' :-( Beides bin ich auf jeden Fall nicht!!! Der kleine hit4hit banner bringt in der tat traffic zu uns - und deine news werden gelesen also freuen! grüße daniel
  7. hI labs, nun ja deine meinung kann ich nicht gaaaaaaaaaanz teilen - mir persönlioch sind solceh spiele zu langweilig und aufwendig Greetz DReffects
  8. Hi, Hmm dramatisch schön und gut - ich bin aber dennoch für ein Happy End. Wenn man nach den Aktuellen Gerüchten geht wird Neelix sowieso frühzeitig das Schiff verlassen (siehe Newsmeldung http://www.ststarfire.de/newspro/static/98398010182484.shtml ) da glaub ich ist der Dramatik schon genug.... Ansonsten bin ich der meinung sollte man in ein paar Folgen zeigen wie es weiter geht NACHDEM die Voyager zuhause angekommen ist - aber dafür ist es ja schon zu spät da die Folgen schon feststehen :-( Grüße DReffects
  9. Hallo! Nachdem mich gestern leider nur eine einzige Feedbackmail erreichte frage ich einfach mal im Forum danach :-) wir sind ja hauptsächlich eine News und Infoseite - da interessiert mich als Webmaster natürlich die Meldungen Euch vom Aufbau her gefallen. Ich bin auf Eure Antworten gespannt... Grüße DReffects
  10. hi! Hört sich gar nicht schlecht an - nur weis ich nicht genau wie du dir das vorstellst *ggg* Deine Hilfe nehm ich gerne an!! Grüße DReffects
  11. Wuhahahah guter witz! So ne frechheit einfach den account vor !! dem geplanten termin zu löschen
  12. Für manche ein genialer Film, für viele ein Veriss - dieser Film spaltet die Fangemeinde... Inhalt Admiral Dougherty fordert Datas Baupläne an, um den Androiden zu deaktivieren oder zu zerstören, da dieser bei einer Beobachtungsmission scheinbar außer Kontrolle geraten ist. Picard beschließt, sich der Sache selbst anzunehmen und begibt sich mit der Enterprise in den Brior Patch, einer Region des Alls, die voller Störungen ist und Subraumkommunikation erschwert, und in dem der Planet liegt, auf dem Data seine Mission erfüllen sollte. Picard und Worf fangen Data, und Geordi repariert ihn, wobei er feststellt, dass Datas Beschädigung durch einen Phaserbeschuss keine Notwehr war, wie Admiral Dougherty an Bord eines Schiffes der verschlagenen Son´a behauptet, sondern vielmehr die Ursache für dessen Funktionsstörung. Picard und Co stellen Nachforschungen an und beamen auf den Planeten, auf dem das pazifistische Volk der Ba´ku lebt, und deren Sprecherin Anij auf Picard eine Faszination ausübt. Sie finden nicht nur heraus, dass die Ba´ku trotz ihrer einfachen Lebensweise den Warpantrieb kennen, ihn jedoch nicht benutzen, sondern sie entdecken in einem See ein getarntes Schiff der Föderation, in dem eine holografische Nachbildung des Ba´kudorfes ist, die offenbar zur Zwangsumsiedelung des kleinen Volkes gedacht ist. Der Grund dafür findet sich bald: Die Ringe um den Planeten strahlen eine Energie aus, die auf seine Bewohner wie ein Jungbrunnen wirkt und das Leben enorm verlängert. Die Son´a haben eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, sich diese Macht nutzbar zu machen, allerdings würde die Heimat der Ba´ku für Generationen unbewohnbar werden. Der Föderationsrat scheint dafür die Zwangsumsiedlung in Kauf zu nehmen und damit die Prinzipien der Föderation zu verraten, doch Picard spielt da nicht mit. Bis auf Riker und Geordi verlassen die anderen Offiziere die Enterprise und bringen die Ba´ku unter den Angriffen der Son´a in die Berge, damit sie nicht gewaltsam vom Planeten weggebeamt werden können. Die Enterprise versucht derweil den Brior Patch zu verlassen, um die Öffentlichkeit der Föderation von den Ereignissen in Kenntnis zu setzen, wird unterwegs jedoch von zwei Son´a-Schlachtschiffen attackiert, doch Riker gelingt es durch ein gewagtes Manöver die Son´a außer Gefecht zu setzen. Unterdessen sind weitere Ba´ku entführt worden, unter ihnen Anij und Picard. An Bord des Son´a-Kommandoschiffes kommt es zur Stunde der Wahrheit - Picard deckt auf, das die Son´a und Ba´ku von derselben Rasse stammen und die Föderation mitten in eine Blutfehde geschlittert ist. Dougherty kehrt sich von Ru´afo, dem Führer der Son´a, ab und wird von ihm ermordet. Ru´afo setzt den Countdown für seine Technik in Gang und nimmt damit den Tod des ganzen Ba´kuvolkes in Kauf, was seinen treuesten Gefolgen dazu bringt, dies verhindern zu wollen. Er befreit Picard und es gelingt ihnen, die Technologie zu zerstören, wobei Ru´afo umkommt. Die Ba´ku sind gerettet, und die Enterprise bricht wieder auf, gefährliche Zeiten für die Föderation vor Augen sehend... Kritik Ein Moment kann ein ganzes Universum sein - Star Trek neun nimmt sich diesen Moment und zeigt ein Star Trek-Universum von einer ganz eigenen Warte aus; einer überaus humorvollen. Auch dieser Film hat eine ganze Reihe positiver Seiten, sei es nun die Musik, die abermals von Altmeister Goldsmith komponiert wurde, die Kameraführung, das Makeup, das riesige Set oder die Spezialeffekte, die diesesmal nicht von der Episode I-ausgelasteten Lucas-Schmiede ILM, sondern von VIFX geschaffen wurden, ohne Modelle komplett aus dem Rechner. Der Unterschied fällt jedoch kaum auf, so dass festzuhalten bleibt, dass VIFX wirklich großartige Arbeit abgeliefert hat. Zahllose Außenaufnahmen lassen den Film frischer und freier wirken als seinen Vorgänger. Auch die Handlung ist spannend erzählt, es gibt keine Durchhänger und der Plot von der Jagd nach dem ´Gral´ der ewigen Jugend ist interessant, weil er einerseits die Crew Verjüngungen durchleben lässt und vor allem weil er zum Nachdenken anregt, allerdings wäre er alleinstehend etwas zu wenig. Glücklicherweise wartet der Film noch mit vielen andern Elementen auf und erzählt zu jedem Charakter eine kleine Geschichte: Picard darf sich in Anij verlieben, Riker und Troi wärmen ihre alte Geschichte wieder schwungvoll auf, Data hat ohne Emotionschip wieder etwas von seinem pinocchiohaftem zurückgewonnen und Geordi kann wieder sehen. Worf pubertiert und Crushers Brüste werden straffer, womit wir beim nächsten, auffälligsten Punkt wären: Der Humor. Im Vergleich zu dem sehr ernsten First Contact ist Insurrection beinahe eine Komödie oder vielmehr eine Parodie, schon fast die Galaxy Quest der Next Generation. Ich habe selten so gelacht in einem Star Trek-Film (außer bei Teil 1, aber das lag nicht in der Absicht des Films), sei es nun die Szene, in der Data überprüft, ob Rikers Rasur wirklich so glatt ist wie ein Androidenpopo oder Worfs Pickel, der von jedem Crewmitglied kommentiert wird, und speziell von Riker in der deutschen Übersetzung (die in diesem Fall witziger ist als das englische Original) mit einem herrlichen Spruch bedacht wird. Auch sehr schön bereits am Anfang ist das Ineinanderübergreifen und Auseinandergleiten der Dialoge. Der Zuschauer bekommt einen Teil des einen Dialogs mit, der im Hintergrund entschwindet und stolpert in den nächsten hinein. Endlich rührt sich einmal was auf der Enterprise, es herrscht emsiges Treiben und man steht mitten in der Feier. Wunderbare Dynamik! Das Erleben des Moments und die Andeutungen zur menschlichen Wahrnehmung sind schon fast philosophisch, allerdings mehr angedeutet und nicht die Message des Films. Picards Widerstand gegen den Verrat an den Föderationsgrundsätzen ist schön und lässt für Teil zehn auf mehr hoffen. Was uns zur Kritik führt. Was mir den Kinospaß etwas gedämpft hatte, war die falsche Erwartungshaltung, die der Titel des Films in mir geweckt hatte. ´Insurrection´ ist doch wohl ein Witz. Star Trek - Der Zwergerlaufstand wäre ein weitaus treffenderer Titel, denn Picards Aufbegehren gegen den Admiral ist nichts wirklich weltbewegendes. Auch der Umstand, dass die Son´a die Bösewichte spielen fand ich bedauerlich. Ich hätte beim Aufstand erwartet, dass bürgerkriegshaft Föderationsschiffe sich gegenseitig bekämpfen; das wäre schon wesentlich dramatischer gewesen, ähnlich wie in der DS9-Folge Paradise Lost (84). Aber es wird am Ende ja angedeutet, dass schwere Zeiten auf die Föderation zukämen, was nicht nur Appetit macht auf mehr, sondern den Aufstand eher als Einleitung zu einem viel größeren Ereignis gelten lässt. Was neben dem leider nicht allzu starken durchschaubaren Plot noch häufig kritisiert wird, ist das, was am häufigsten gelobt wird: Der Humor. Manchen ist es einfach zu viel, es fehlt dem Film etwas an Ernsthaftigkeit. Gerade dadurch wirkt die Crew jedoch viel lebendiger und nicht so steif. Sicher, Worf hat es voll erwischt, der Klingone wird fast nur verschaukelt, aber was ein echter Krieger ist, der muss auch einstecken können. Wirklich lächerlich ist jene Szene, in der Riker die Enterprise mit dem Joystick lenkt, aber solche Dinger sollte man nicht überbewerten. Fazit: Star Trek - Insurrection ist ein guter Film. Die Äußerlichkeiten stimmen, der Film ist sehr dynamisch, spannend und enorm humorvoll. Hier liegt auch die Crux des Ganzen, denn nicht jeder verträgt so viel Spaß, und so kann es sein, dass sich manch ein Fan auf den Schlipps getreten fühlt, wenn er Star Trek zur Komödie werden sieht. Das passiert jedoch nicht. Der Plot ist etwas Schwach, ansonsten ist der Film für jeden Nicht-Trekkie sehenswert, und für jeden Trekkie, der Spaß versteht, ganz besonders. Markus Sampl
  13. Der erste Star Trek Kinofilm ausschließlich mit der TNG Crew - ein voller Erfolg! Inhalt Als ein Borgwürfel die Erde attackiert, greift Picard an Bord der neuen Enterprise E entgegen seiner Befehle in die Schlacht um die Erde ein. Es gelingt der Flotte, den Würfel zu zerstören, doch während er explodiert, verlässt ihn eine Borgsphäre, die daraufhin einen Zeitsprung macht, und die Erde in der Vergangenheit assimiliert. Die Enterprise folgt dem sich wieder schließenden Zeitwirbel der Sphäre in die Vergangenheit, ins Jahr 2061. Kaum angekommen, zerstören sie die Sphäre, die mehrere Torpedos auf eine Raketenabschussbasis in Montana abgefeuert hat. Dort befindet sich nämlich die Phönix, das erste Schiff mit Warpkapazität, das nur wenig später ihren Jungfernflug haben soll, dem nach Föderationsgeschichte der erste Kontakt mit einer fremden Rasse folgen würde. Die Enterprise muss ein Ingenieursteam abstellen, um die beschädigte Phönix zu reparieren, und so ihr und ihrem Erbauer Zefram Cochrain den ersten Kontakt zu ermöglichen. Unterdessen stößt man an Bord der Enterprise auf ein gewaltiges Problem: Die Borg konnten sich kurz vor Zerstörung ihrer Sphäre auf die Enterprise beamen, und sind nun dabei, das Schiff und ihre Crew Deck um Deck zu assimilieren. Der Hauptcomputer wird gesperrt und es entbrennt ein erbitterter Kampf um die Enterprise, bei dem die Borg Data gefangen nehmen, und er vor ihr Oberhaupt geführt wird, die Borgqueen. Sie versucht Data mit lebender Haut und Gewebe zu überziehen und ihn somit der Menschlichkeit so nahe zu bringen, wie er es noch nie war, um ihn für sich zu gewinnen. Die Borg sind derweil auf dem Vormarsch, und trotz der Zerstörung der Deflektorphalanx lassen sich die Pläne des Kollektivs kaum durchkreuzen. Nach einem heißen Wortgefecht erklärt sich Picard bereit, den sinnlosen, weil aussichtslosen Kampf zu beenden, und er befiehlt die Selbstzerstörung und Evakuierung des Schiffs einzuleiten. Picard selbst bleibt an Bord und versucht Data zu retten. Er trifft auf die Borgqueen und bietet sich ihr freiwillig an, um Data gehen zu lassen. Doch der scheint sich den Borg angeschlossen zu haben, denn auf Kommando der Queen deaktiviert Data die Selbstzerstörung, gibt den Borg die Kontrolle über die Enterprise und feuert eine Reihe von Quantentorpedos auf die mittlerweile gestartete und warpsprungbereite Phönix ab. Doch die Torpedos verfehlen die Phönix, und Data setzt Kühlplasma frei, das die organischen Komponenten der Borg auflöst, und die Queen tötet. Der Sprung der Phönix ist geglückt und die Crew der Enterprise, ehe sie in ihre Zeit zurückkehrt, wohnt des Abends noch dem historischen Moment bei, als ein Patrouillenschiff in Montana landet und der erste Kontakt hergestellt wird - mit spitzohrigen Außerirdischen. Kritik Der achte Teil der Saga war ein voller Erfolg an den Kinokassen, und ein guter Start für die neue Crew der Enterprise in ihr erstes eigenes Kinoabenteuer. Der Film wusste äußerlich auf ganzer Linie zu überzeugen: Die Spezialeffekte aus der Schmiede von ILM ließen keine Wünsche offen, die neue Enterprise ist schnittig und spritzig designed (wenngleich ich den Hals vermisse), das Makeup ist oscarnominiert und die Musik von Altmeister Goldsmith mit Unterstützung seines Sohnes ist exzellent, speziell das First Contact-Thema ist einfach wunderbar trekkig. Die Handlung selbst ist actiongeladen, es kommt keinerlei Langeweile auf, einige witzige Szenen sind auch diesesmal dabei, wie etwa Deanna Trois Vollrausch, und es geht dennoch um einen Urgedanken Star Treks, den ersten FRIEDLICHEN Kontakt mit einer fremden Rasse, den Vulkaniern. Speziell das Thema des ersten Kontakts, des damit verbundenen gegenseitigen Vertrauens ist wundervoll gewählt, und wird nicht nur am Ende des Films gezeigt, denn das wäre etwas dünn, sondern auch im Verhältnis zwischen Picard und Lilly. Insbesondere die Ahab-Szene ist bemerkenswert, denn hier wird der rachsüchtige Picard, was ein Charakterzug ist, der dem sonst so besonnenen Captain der Enterprise überhaupt nicht zu Gesicht steht, zur Ordnung gerufen. Und zwar von der außenstehenden Lilly, die von all den Geschehnissen an Bord und Picards Verfehlung eigentlich gar nichts weiß, jedoch einen klaren Maßstab an das Beobachtete legt, und äußerst scharf zwischen richtig und falsch zu unterscheiden vermag. Ähnlich wie dies die Föderation mit ihren Direktiven handhabt, die sinngemäß ausgelegt auf jede Situation passen (auch im Deltaquadranten, Miss Janeway), und als moralischer Verhaltenskatalog gelten können. Sie, Lilly, die eine der Grundsteinlegerinnen der künftigen Föderation ist, muss Picard, gewissermaßen das Endprodukt zu dem mahnen, was die Föderation, was Star Trek ausmacht. Zum Glück hält er sich daran. Bei einem Warlord wie Sisko wären diese Worte wahrscheinlich auf taube Ohren gestoßen, ähnlich taub, wie Sisko gegenüber den Propheten in den letzten DS9-Staffeln war. Doch es gibt auch einige Kritikpunkte. Wie immer stellen Zeitreisen an sich ein großes logisches Problem dar. Warum haben die Borg nicht einfach ein Lichtjahr vor Erreichen der Erde ihren Zeitsprung gemacht? Keiner hätte sie daran hindern können, und kein feindliches Schiff wäre in ihren Zeitsog geraten. Ist der Beschuss der Raketenbasis an sich nicht schon so drastisch genug, dass die Zeitlinie nachhaltig beeinflusst wurde? Nach Chaostheorie kann der Flügelschlag eines Schmetterlings in China genügen, um in Florida einen Hurricane auszulösen. Was könnte ein Duzend Torpedos verursachen? Sei es drum. Auch die Borg an sich sind zu bemäkeln. Sämtliche Entwicklungen, die sie in der Serie durchgemacht hatten wurden ignoriert, stattdessen wurde eine Queen, von der noch nie zuvor jemand gehört hat eingeführt, die dem Sinn des Kollektivs völlig widerspricht. Denn sie bringt in das sogenannte Chaos Ordnung, und zwar eine hierarchische, die dem, was das Kollektiv sein soll, nämlich ein Wille, der das gemeinschaftliche Produkt seiner Köpfe ist, komplett entgegensteht. Andererseits würde das erklären, wie es möglich ist, dass ein Volk, das sich aus so vielen Individuen zusammensetzt, dem Individualismus entsagt und sich in eine Sklaverei des Gemeinschaftsgeistes begibt - die Sklaverei entstammt nicht dem Gemeinschaftsgeist, sondern den Borgqueens, die diesen Geist beherrschen. Ebenfalls kritisch zu hinterfragen ist, ob dieser Film nicht zu militant ist, denn schließlich wurde hier massiv von Alien/ Aliens abgekupfert, und es stellt sich die Frage, was das noch mit Star Trek zu tun haben soll. Fazit: Star Trek VIII ist einer der besten, wenn nicht gar der beste Star Trek-Film von allen. In ihm finden sich eine geschlossene und spannende Handlung, auch Humor ist auffindbar, die Äußerlichkeiten sind exzellent und das Thema des ersten Kontakts ist Star Trek pur. Berücksichtigt man das Grundproblem einer Zeitreise, sowie die leicht von der Serie abgekehrte Borgart und hinterfragt das recht militante Spektrum des Films, bleibt dennoch ein Werk, das für jedes Publikum mehr als nur zu empfehlen ist. Anschauen! Markus Sampl
  14. Das ehrgeizige Projekt der Autoren eine Verbindung zwischen TOS und TNG Crew zu flechten ging nur bedingt in diesem Film auf... Inhalt Die Enterprise NCC-1701-B dockt im Jahr 2293 für ihren Jungfernflug ab, bei dem als Ehrengäste die altgedienten Offiziere Kirk, Chekov und Scotty mit dabei sind. Kaum auf dem Weg erreicht sie ein Notruf von zwei Frachtern, die Flüchtlinge von El Aurian an Bord haben, und die in einem Energieband, dem Nexus, gefangen sind. Das Band droht sie zu zerreissen, und da die Enterprise ganz in der Tradition ihres Namens steht, ist sie natürlich das einzige Schiff in Reichweite. Bevor die Frachter zerstört werden beamt die Enterprise 47 Flüchtlinge an Bord, unter ihnen Dr. Soran und Guinan, wobei sie jedoch selbst in den Sog des Bandes gerät. Kirk moduliert die Deflektorphalanx in einer der unteren Sektionen des Schiffs, wodurch die Enterprise frei kommt. Allerdings wird sie noch von dem Band getroffen, und die gesamte Sektion, in der sich Kirk befindet, wird vernichtet. 80 Jahre später untersucht die Enterprise D unter Captain Picard das Amargosaobservatorium, das von Romulanern angegriffen wurde. Sie finden den Wissenschaftler Dr. Soran, der sehr unter Zeitdruck steht, jedoch von Picard an der Vollendung seines Projekts gehindert wird. Soran beamt sich daraufhin auf eigene Faust auf die Station und feuert eine Trilithiumwaffe auf die Amargosasonne ab. Er wird von einem getarnten klingonischen Bird of Prey der Schwestern Lursa und B´Etor von der Station weggebeamt, bevor die Sonne explodiert und das gesamte System ausgelöscht wird. Picard findet dank Guinan heraus, dass Soran in den Nexus zurück möchte, da dieser nicht nur ein Energieband ist, sondern zugleich ein Ort, an dem Zeit bedeutungslos ist, und an dem der Mensch höchstes Glück und Erfüllung findet. Um dorthin zu gelangen, kann er kein Raumschiff benutzen, und soverändert er durch Auslöschen von Sonnensystemen den Kurs des Bandes, damit es auf den Planeten Veridian III trifft, wenn er die Sonne auch dieses Systems vernichtet, und dadurch nebenbei 230 Millionen Veridianer tötet. Im Veridian System angekommen wird die Enterprise im Orbit von dem Bird of Prey angegriffen. Das Klingonenschiff wird zwar zerstört, doch die Enterprise erleidet dermaßen schweren Schaden, dass die Kampfsektion explodiert und die Untertassensektion auf Veridian III abstürzt. Währenddessen versucht Picard Soran auf dem Planeten aufzuhalten, was ihm zunächst jedoch nicht gelingt. Er findet sich im Nexus wieder, wo er auf den todgeglaubten Kirk trifft. Zusammen kehren sie auf Veridian zurück und stoppen Soran, wobei James T. Kirk sein Leben lässt, jedoch in dem sicheren Wissen, etwas bewegt zu haben... Kritik Der erste Auftritt der neuen Crew im Kino sollte zugleich auch den letzten der alten Crew markieren; heraus kam das Treffen der Generationen, was nicht unbedingt von großem Einfallsreichtum zeugt, doch der Reihe nach. Es gibt allerlei Gutes am ersten Film der Next Generation zu bemerken, wie etwa die Spezialeffekte, die wie immer aus der Hand von ILM stammen, wenngleich hier zu bemäkeln ist, dass die Explosion des Bird of Prey 1:1 von Teil sechs geklaut ist. Die Nebenhandlungen haben interessante Schwerpunkte: Picard erfährt vom Tod seines Neffen und durchlebt ein tiefes Tal der Tränen. So von Gefühlen und Trauer übermannt hat man den starken Mann der Enterprise noch nie gesehen; eine von Stewart überzeugende Darbietung. Gefühle spielen auch bei Data eine große Rolle, als er seinen Emotionschip ausprobiert und alle möglichen Emotionen in voller Gänze durchlebt. Gerade das ist die Hauptquelle des Humors im siebten Teil, so etwa, als Data die Pointe eines Witzes erst nach sieben Jahren verstanden hat oder er beim Absturz der Untertassensektion ein Wort benutzt, das im Star Trek-Universum bislang nicht zu existieren schien. Die Idee von einem Nexus, in dem ein Echo eines jeden verbleibt, der jemals dort war, ist sehr geschickt ersonnen, denn dadurch werden Kirk und Picard im Star Trek-Kosmos nicht nur im übertragenen Sinne unsterblich. Auch die Darstellung der Paradiesvorstellungen Kirks und Picards sind vor allem für Fans reizvoll. Die Haupthandlung selbst ist ganz in Ordnung, aber nicht gerade begeisternd. Leider hat dieser Film ein großes Problem: Sein Thema. Die beiden Generationen in einen Film zu packen wirkt gezwungen. Der Film vermittelt den Eindruck, als sei er lediglich der Augenblick, in dem der Stab des Staffelläufers weitergereicht wird, ohne selbst ein Läufer zu sein. Es fehlt dem Film an Eigendynamik, die Struktur ist starr auf das Treffen ausgerichtet. Dieser Film ist nicht der letzte Film der alten Generation, denn das war Teil sechs - ein vollwertiges Abenteuer der gesamten alten Crew und nicht nur Captain Kirks. Dieser Film ist aber auch nicht so recht der erste Film der Next Generation, denn dazu bezieht er sich zu sehr auf das Alte. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Auch der Nexus selbst wirft die übliche Zeitreisefrage auf: Weshalb hat Picard den Nexus nicht an einem anderen Zeitpunkt verlassen hat, um Soran auf 10 Vorne verhaften zu lassen, statt sich mit ihm waghalsig auf Veridian III zu prügeln? Desweiteren ist ein dickes Minus dem Soundtrack von McCarthy zu geben. Die Musik düdelt mehr oder weniger lustlos vor sich hin, trotzdem das Thema an sich ganz gut ist, wie aus den letzten zwei Minuten des Abspanns hervor geht. Aber die Enterprise ohne instrumentale Untermalung abstürzen zu lassen ist einfach schwach. Womit wir beim nächsten Punkt wären: Es kann doch wohl nicht sein, dass ein jämmerlicher schrottreifer Bird of Prey das Flakschiff der Föderation einäschert! Spätestens nach dem ersten Treffer hätte ein halbwegs intelligenter Ingenieur die Schildharmonik geändert (wäre ja nicht das erste Mal, seit den Borg ist man das ja gewohnt), und dann hätten die Klingonen die Enterprise rammen können und drinnen wär nicht mal ein Teller aus dem Regal gefallen. Der Tod Kirks war zwingend, aber wenig heroisch, denn wen interessiert denn allen Ernstes Veridian III irgendwo im nirgendwo? Wäre es wenigstens um das wohl der Föderation gegangen, aber so wurde dem Denkmal Kirk ein wenig glanzvolles Ende zuteil. Fazit: Star Trek VII ist ein gut gemachter und inszenierter Film, der sich vor allem durch seine Nebenhandlungen und den Humor auszeichnet. Insgesamt wirkt er aber gezwungen und hat wenig Potential, um sich innerhalb der Reihe besonders positiv zu profilieren. Trekkies können sich diesen Film ansehen, schon allein wegen Datas emotionaler Erfahrungen, Nichtfans sollten diesen Film mit Vorsicht genießen, da seine Haupthandlung einfach zu reizlos ist. Markus Sampl
  15. Alle guten Dinge müssen einmal vorüber sein... mit diesem fulminanten Kino-Epos endet die Filmreihe um die TOS Crew... Inhalt Als der Mond Praxis, auf dem sich die Hauptenergieversorgung der Klingonen befindet, explodiert, gerät das Machtgefüge im Alphaquadranten aus der Balance. Denn durch die Explosion wird Quonos, die Heimatwelt der Klingonen, so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass sie nur noch 50 Jahre zu leben hat, wenn die Klingonen nicht all ihre Kräfte darauf konzentrieren, die entstandenen Schäden zu beheben. Allerdings wären die Klingonen dann nicht mehr in der Lage, sich weiterhin einen Krieg mit der Föderation zu leisten, und so bleiben nur zwei Alternativen: Entweder ein alles entscheidender Angriffskrieg oder Frieden mit dem Todfeind. Als der klingonische Kanzler Gorkon den ersten Ölzweig zum Friedensschluss reicht, schickt die Föderation Botschafter Spock, Captain Kirk und seine Crew, um den klingonischen Kanzler an Bord der Quonos 1 zu Verhandlungen zur Erde zu eskortieren. Nach dem ersten Treffen wollen sie sich auf den Weg zur Erde machen, als die Enterprise plötzlich zwei Photonentorpedos auf die Quonos 1 feuert, und damit deren künstliche Gravitation außer Kraft setzt. Zwei Attentäter beamen in Gravitationsstiefeln an Bord und verletzen den Kanzler tödlich. Keiner an Bord der Enterprise kann sich erklären, was geschehen ist, und so kapituliert Kirk und beamt sich mit McCoy auf die Quonos 1, um zu sehen, was passiert ist. Doch McCoy kann den sterbenden Gorkon nicht mehr retten, woraufhin er und Kirk gefangen genommen und für den Tod des Kanzlers verantwortlich gemacht werden. Ein klingonisches Gericht verurteilt sie zu lebenslanger Haft im Arbeitslager Rura Penthe, während an Bord der Enterprise akribisch Nachforschungen angestellt werden, da die Attentäter offenbar an Bord sind, und vermutlich ein Bird of Prey die Torpedos abgefeuert hat, und zwar trotz aktivierter Tarnvorrichtung, was bislang als technisch unmöglich galt. Nachdem Spock und die Crew die beiden Inhaftierten befreit haben, werden die wahren Attentäter ermordet aufgefunden, und es stellt sich heraus, dass Lt. Valeris, eine Vulkanierin, Teil der Verschwörung ist. Um ein erneutes Attentat zu verhindern, machen sie sich auf den Weg nach Khitomer, wo die neuen geheimen Friedensverhandlungen stattfinden sollen, um die Katastrophe zu verhindern. Im Orbit wird die Enterprise, die von der Excelsior und deren Captain Sulu unterstützt wird, von dem getarnten Bird of Prey attackiert, kann ihn aber durch einen präparierten Suchtorpedo zerstören. Auf Khitomer gelingt es ihnen schließlich, ein Attentat auf den Präsidenten der Föderation zu verhindern, und den Weg in eine neue Zeit des Friedens zu ebnen, um einer neuen Generation Platz machen zu können. Doch vor der Abmusterung lassen sie es sich nicht nehmen, entgegen den Befehlen noch ein wenig dem zweiten Stern von rechts entgegenzufliegen... Kritik The Undiscovered Country markiert das Ende der Kinoabenteuer der alten Enterprisecrew. Hier kommen noch einmal alle Recken zusammen um nichts geringeres als Frieden in der Galaxis zu schaffen. Der Film zeichnet sich in vielerlei Hinsicht aus: Die Spezialeffekte sind abermals von ILM und wie immer sehr gelungen, die Formwechsel von Model Iman sind sehenswert, und auch die Musik von Eidelman ist sehr schön, eine gute Mischung aus Abschieds- und Aufbruchsstimmung. Auch die Grundidee vom Frieden zwischen den Erzfeinden Föderation und Klingonen passt gut ins Star Trek-Universum, ist allerdings weniger spektakulär, da Teil 6 damit nur eine politische Entwicklung nachbereitet, und nicht visionär vorwegnimmt. Gemeint ist damit das reale Ende des Konflikts zwischen den Großmächten USA und Sowjetunion, die ja durchaus als äußere Vorlagen für die Föderation und die Klingonen zu betrachten sind. Da die Next Generation-Serie bereits vor Ende dieses Konflikts das Ende des Konflikts Föderation - Klingonen vorsah, liegt die Vorwegnahme hier, worin sich abermals das visionäre Genie eines Gene Roddenberry zeigen lässt. Die Umsetzung dieser Idee ist durchaus gelungen, und so ist ein spannender Film entstanden, der den Erstbetrachter zum Miträtseln bei Spocks Detektivarbeit anregt und dem es nicht an einer Portion Action mangelt. Die gesamte Crew kommt zwar zum Einsatz, allerdings konzentriert sich die Handlung diesmal vorrangig auf die Hauptfiguren Kirk, Spock und McCoy, die sich noch ein letztes Mal von ihrer Schokoladenseite zeigen können. Natürlich gibt es auch ein paar Minuspunkte zu erwähnen. Ein gut gewähltes Zitat zur passenden Gelegenheit kann jedem Text oder Film noch einen gewissen Schliff verleihen; leider sind die Ecken und Kanten bei ´The Undiscovered Country´ rund gelutscht. Überall Shakespeare, wohin das Ohr nur hört. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Shakespeare ist herrlich. Aber diese ständige Herumreiterei auf Zitaten tut dem Film nicht gut, und passt auch nicht immer. Die etwas kriegerische Art des Films ist ebenfalls zu bemäkeln, doch akzeptabel, da dies ja zur Wahrung des Friedens gedacht ist, und somit kein Bruch mit der Star Trek-Idee vorliegt. Es gibt eine kleine Gruppe Menschen, die diesen Film furchtbar schlecht finden. Es wird argumentiert, dass zuviele Bilder an den Wänden sind, dass eine Szene in der Kombüse der Enterprise stattfindet oder zur Kommunikation mit den Klingonen Bücher gewälzt werden, was zugegebener Maßen wirklich blödsinnig ist, aber auch durchaus unterhaltsam. Bei all diesen Punkten handelt es sich jedoch fast nur um Kleinigkeiten, nichts, was wirklich gravierend ins Gewicht fällt. Fazit: Star Trek 6 ist einer der besten Filme der Reihe. Das Streben nach Frieden entgegen allen Widrigkeiten und Vorurteilen und die Einleitung einer neuen Ära sind ein wunderbares Thema. Der Film ist spannend und interessant erzählt, zwar etwas ernst, aber er lässt den Witz auch nicht vermissen und setzt die Troika Kirk, Spock und McCoy noch ein letztes Mal gekonnt ein, den Frieden im All zu retten. Von einigen Dummheiten und Zitatenreitereien abgesehen ist der Film ein Muss für jeden Trekkie, auch Nichttrekkies dürften sich freuen. Markus Sampl
  16. Das wohl beliebteste Abenteuer der Crew um Kirk und Co. spielt nicht etwa in der Zukunft sondern in der Gegenwart... Inhalt Eine Sonde unbekannter Herkunft bahnt sich unaufhaltsam ihren Weg zur Erde. Alle Schiffe, die sich ihr nähren, werden von ihr neutralisiert. An der Erde angekommen, beginnt sie sogleich, ein unbekanntes Signal auf die Meere zu senden und den Himmel mit einer dichten Wolkendecke zu überziehen, die die lebensnotwendige Sonne verdeckt. Kirk und Crew begeben sind nach einigen Monaten auf Vulkan mit ihrem gekaperten Bird of Prey, den McCoy ´Bounty´ getauft hat, in Richtung Erde, um sich dort für ihre Vergehen zu verantworten, als sie von der Situation erfahren. Sie finden heraus, dass das Signal nicht für die Menschen, sondern die bereits ausgestorbenen Buckelwale bestimmt ist, und daher nicht beantwortet werden kann. Die einzige Möglichkeit die Welt zu retten, liegt darin, einen Zeitsprung zu machen und einige Wale aus der Vergangenheit zu holen. Kaum im 20.Jahrhundert angekommen, steht die Crew jedoch vor großen Problemen. Die Dilithiumkristalle sind kurz davor sich aufzulösen, es fehlt ein Walbecken an Bord und die beiden ausgemachten Wale müssen aus dem Catecean Institute in San Francisco beschafft werden. Die Aufgaben werden aufgeteilt: Scotty und McCoy organisieren Plexiglasplatten im Tausch für eine bis dato unbekannte Formel, Sulu einen Hubschrauber zum Transport der Platten, und Chekov und Uhura beschaffen, um das Dilithium wieder zu rekristallisieren die nötige Energie. Sie zapfen diese dem Reaktor des Flugzeugträgers Enterprise ab, wobei Chekov jedoch gefangengenommen wird und durch einen Fluchtversuch schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden muss. Kirk und Spock untersuchen derweil das Institut, an dem sie die Meeresbiologin Gillian Taylor kennenlernen, und von der sie erfahren, dass die Wale bald freigelassen werden sollen. Als an Bord der Bounty alles bereit ist, müssen sie noch Chekov aus den Fängen der Ärzte befreien, ehe sie mit Gillian an Bord die nun freien Wale vor einem Walfänger retten, und alle zusammen in die Zukunft zurückkehren. Dort kommuniziert die Sonde mit den Walen, lässt von der Zerstörung der Welt ab und verschwindet wieder. Kirk und seine Crew verantworten sich nun vor dem Gericht, da sie aber gerade die Welt gerettet haben, fällt die Strafe mild aus: Kirk wird zum Captain degradiert, und sie bekommen ein neues Schiff mit altem Namen: Die Enterprise (NCC-1701-A). Kritik The Voyage Home ist in der Tat eine Reise nach Hause, und zwar nicht nur zurück zur Erde. Im vierten Teil kehrt Star Trek nach den etwas militanten Teilen II & III wieder zurück zu seinen Wurzeln und besinnt sich auf eine friedliche Rettung der Welt, ohne dafür auch nur einen Phaser oder Photonentorpedo zu gebrauchen. Stattdessen greift der Film die bis dahin im Star Trek-Universum noch nicht behandelte Thematik der Umweltzerstörung und Ausrottung von Tieren auf, und hebt deren Bedeutung hervor, indem das Schicksal der Menschheit von Walen abhängig gemacht wird. Damit greift der Film die immer stärker ins Bewusstsein der Menschen der 80er Jahre dringende Wichtigkeit des Umweltschutzes auf und bezieht eine eindeutige Position, ähnlich klar, wie Star Trek es tat, als eine Schwarze, ein Japaner und ein Russe die Enterprise in den 60er Jahren durchs All leiteten... Die Geschichte ist gut erzählt und alle Charaktere spielen eine wichtige Rolle für den Handlungsausgang. Durch das Zusammentreffen mit der befremdlichen Vergangenheit ergeben sich zahlreiche witzige Situationen, so etwa, als Kirk und Spock am Bus kein Kleingeld haben, Scotty die Computermaus als Mikrophon benutzen will oder der Russe (!) Pavel Chekov an Bord eines US-(!)-Flugzeugträgers in der Zeit des Ost-West-Konfliktes verhört wird. ILM war wieder einmal für die Spezialeffekte verantwortlich, und auch die Musik von Altmeister Rosenman ist in Ordnung. Doch es gibt auch Kritikpunkte. Um die Zeitlinie nicht zu beeinflussen, darf man bekanntlich möglichst wenig verändern. Ist es da nicht etwas leichtsinnig, eine Formel aus der Zukunft der Vergangenheit auszuhändigen? Oder wie steht es damit, dass Chekov auf dem Flugzeugträger seinen Phaser und seinen Kommunikator zurückgelassen hat? Es ist zweifelhaft, dass solche Geräte in Folge von Unkenntnis ihrer Funktion von der Navy in den Mülleimer geworfen werden. Auch zu hinterfragen ist das Konzept einer Zeitreise an sich. So ließe sich beispielsweise fragen, weshalb Kirk & Co. nach Spocks Tod nicht schon zurückgereist sind, um ihn zu verhindern? Aber mögen diese Überlegungen hier enden. Die ungeklärte Herkunft und die relativ unklare Absicht der Sonde lassen ein etwas unbefriedigendes Gefühl zurück, sind aber nicht gravierend. Fazit: Star Trek IV ist einer der besten Filme der Reihe. Er verfügt über eine gute und humorvoll erzählte Geschichte, lässt alle Hauptcharaktere zum Zug kommen und ist gut in Szene gesetzt. Gewisse Widersprüche, die sich bei den meisten Zeitreisegeschichten ergeben, lassen sich nicht von der Hand weisen, doch sieht man darüber hinweg, bleibt noch hervorzuheben, dass die Thematik exzellent gewählt wurde, da sie jeden Zuschauer gleichermaßen anspricht, egal ob Trekkie oder nicht. Ein guter Film für jedes Publikum. Markus Sampl
  17. Am Rande des Universums sollte der fulminante Nachfolger zu Star Trek IV werden, scheiterte jedoch kläglich an der Story... Inhalt Der Vulkanier Sybok schart auf dem Planeten Nimbus III, der von Föderation, Klingonen und Romulanern zusammen regiert wird, zahlreiche Anhänger um sich, und löst dort eine Revolte aus. Er nimmt dabei die drei Regierungsvertreter in der Stadt Paradise City gefangen, um ein Raumschiff herzulocken, mit dem er diesen öden Planeten verlassen kann. Natürlich ist die Enterprise das einzige Schiff, das für die Aufgabe geeignet ist, auf Nimbus III für Ordnung zu sorgen, und so begibt sie sich trotz zahlloser technischer Probleme dorthin, nachdem sich die im Landurlaub befindliche Crew wieder an Bord zusammengefunden hat. Auf Grund der defekten Transporter müssen Kirk und seine Leute mit einem Shuttle auf Nimbus III landen. Dort scheitern sie mit dem Versuch die Geiseln zu befreien, da sich diese, wie alle in Paradise City, Sybok freiwillig angeschlossen haben. Sie werden gefangen genommen, und müssen Sybok mit auf die Enterprise nehmen. Unterwegs werden sie jedoch von einem klingonischen Bird of Prey attackiert, dessen Captain Klaa Kirk töten will, um Ruhm und Ehre zu erwerben. Sie schaffen es bis in den Hangar der Enterprise, die gerade noch entkommen kann. Dort hat Spock die Chance, Sybok zu töten, macht dies aber nicht, da dieser sein Halbbruder ist, woraufhin Kirk, Spock und McCoy in eine Arrestzelle gesperrt werden, und Sybok die Enterprise übernimmt. Er lässt Kurs setzen auf die große Barriere, hinter der er den Planeten Sha Ka Ree vermutet, auf dem er Gott zu finden glaubt. Nach einem Fluchtversuch zeigt Sybok Spock und McCoy ihren größten Schmerz und hilft ihnen, diesen zu überwinden, um sie für sich zu gewinnen. Doch Kirk und die beiden weigern sich dennoch, im Gegensatz zum Rest der Crew, sich ihm anzuschließen. Bei Sha Ka Ree angekommen, fliegen Sybok und das Trio im Shuttle auf die Oberfläche, wo sie auf ein Wesen treffen, das sich als Gott ausgibt. Es entpuppt sich jedoch als bösartig, und Sybok opfert sich, um den anderen die Flucht zu ermöglichen. Kirk entkommt jedoch nicht, wird aber von dem Bird of Prey gerettet, der wider erwarten nicht Kirk, sondern den ´Gott´ per Torpedo vernichtet. An Bord des Klingonenschiffes befindet sich Spock, der dank des klingonischen Regierungs- vertreters eine vorübergehende Allianz mit dem Klingonencaptain schließen konnte, um Kirk zu retten. Sie verlassen Sha Ka Ree wieder, und Kirk, Spock und McCoy setzen ihren Landurlaub am Lagerfeuer fort, wobei sie unter freiem Sternenhimmel ein Lied anstimmen... Kritik The Final Frontier war zum Glück nicht die letzte Herausforderung für die alte Crew, trotz dem der Film an der Kasse mehr oder weniger floppte. Dieser Misserfolg ist jedoch weniger an äußeren Umständen zu suchen, wie etwa dem parallelen Kinostart von Indie III oder der Next Generation-Serie, als durchaus in der Qualität des Films selbst, doch zunächst zu den guten Seiten. Star Trek V zeichnet sich vor allem durch seinen Humor aus. Jeder Charakter der Stammcrew erhält ein paar gute Szenen, die recht unterhaltsam sind, wie etwa Scotty, der gegen den Stahlträger läuft, Chekov und Sulu, die sich im Wald verlaufen oder Kirk, Spock und McCoy am Lagerfeuer. Zu letzterem ist anzumerken, dass die Idee, die drei ans Lagerfeuer zu setzen einfach wunderbar ist. Dadurch wird der kumpelhafte Umgang und Zusammenhalt dieser alten Pfadfinder perfekt getroffen. Die äußere Handlung selbst ist auch ganz in Ordnung, in sich geschlossen und dynamisch, sieht man von McCoys und Spocks Schmerzszenen ab, die jedoch für die Fans interessantes und neues über diese beiden Charaktere vermitteln. Doch nun zu den weniger positiven Seiten des Films, beginnend mit den Äußerlichkeiten: Aus Kostengründen wurde diesesmal nicht ILM, sondern Associates & Ferren für die Spezialeffekte beauftragt. Nie zuvor waren die Spezialeffekte so erbärmlich schlecht, wie in diesem Film. Angesichts der bis dahin in Star Trek-Filmen dargebotenen Qualität fällt dieser Unterschied nur noch um so extremer auf. Beispiele seien hier nicht genannt, man möge sich den Film ansehen. Furchtbar! Die musikalische Gestaltung übernahm glücklicherweise Jerry Goldsmith, allerdings sprüht der Meister in diesem Film nicht unbedingt vor Innovationskraft. Die Kameraführung ist in manchen Szenen nur noch als erschütternd zu bezeichnen, was auf William Shatners, der die Regie führte, Wunsch nach Gebrauch der Handkamera zurückzuführen ist. Das Drehbuch selbst ist, wie gesagt, ganz nett, allerdings fehlt es dem Film gänzlich an Tiefgang. Geben die anderen Filme noch ein wenig Interpretationsspielräume (in manchen ganz wenig), so wird hier ganz einfach nach Gott gesucht, und zwar nicht in einem metaphysischen, sondern ganz plump physischen Sinne, und das lässt sich auch durch das Lagerfeuerlied "Life is just a dream" nicht kompensieren, eher zementieren. Fazit: Star Trek V gehört zweifellos zu den schlechtesten Filmen der Reihe, da er trotz vieler witziger Szenen und guten Einsatzes der Charaktere den Tiefgang eines Surfboards hat. Die Handlung ist zwar nett und gut strukturiert, setzt aber nicht gerade neue Maßstäbe und die Äußerlichkeiten, in die das alles eingebettet ist, vornehmlich die Spezialeffekte, spotten jeglicher Beschreibung. Nichttrekkies sollten sich das nicht antun, nur dem ganz harten Kern (die mit der Nichelle Nichols-Plattensammlung) ist dieser Film zuzumuten. Markus Sampl
  18. Oder ist er etwa doch nicht tot? Teil drei der Erfolgreichen Star Trek Kinofilme dreht sich voll und ganz um unseren spitzohrigen Freund. Inhalt Als die schwer beschädigte Enterprise ins irdische Raumdock zurückkehrt, wird McCoy - in hohem Maße geistig verwirrt - in Spocks versiegeltem Quartier gefunden. Kirk begibt sich nach Hause und wird dort von Spocks Vater Sarek besucht, da dieser von ihm die unsterbliche Seele Spocks, die Katra, haben möchte. Sie finden durch Aufzeichnungen heraus, dass Spock kurz vor seinem Tod seinen Geist mit dem McCoys verschmolzen hat, ihm also seine Katra hinterließ, was auch McCoys Verwirrtheit erklärt. Um beide Seelen zu retten, müssen sie jedoch zum Genesisplaneten zurück und Spocks Leichnam nach Vulkan bringen. Dies gestaltet sich schwierig, da McCoy im Gefängnis sitzt, Genesis zum verbotenen Planeten erklärt wurde und Kirk die Enterprise, die ausgemustert wird, nicht zurückerhält. Um die Freunde zu retten bleibt also keine andere Möglichkeit, als McCoy zu befreien, die Enterprise zu stehlen und die Excelsior zu sabotieren, um eine Verfolgung zu vereiteln. In der Umlaufbahn um Genesis wird derweil die Grissom, nachdem sie Kirks Sohn David und Lt. Saavik zur Forschung auf die Oberfläche gebeamt hat, von einem klingonischen Bird of Prey zerstört, der auf der Suche nach dem Geheimnis von Genesis ist. Auf dem Planeten finden sie einen kleinen vulkanischen Jungen, Spock, auf dessen Leiche sich offenbar die regenerative Wirkung von Genesis übertragen hat, der aber rapide altert, ähnlich wie der Planet, der allmählich zu zerfallen droht. Wenig später nehmen die Klingonen sie gefangen. Als die Enterprise auftaucht, wird sie vom Bird of Prey attackiert, kann sich aber nicht verteidigen, da sie ja nahezu unbemannt ist. Als die Klingonen Kirks Sohn töten, kapituliert er zum Schein, lockt dadurch fast die gesamte Besatzung des kleinen B´Rel-Klasse Bird of Prey an Bord, und beamt sich und seine Leute auf Genesis, nachdem er die Selbstzerstörung der Enterprise eingeleitet hat. Die Enterprise und die feindliche Crew, die sie übernehmen wollte, sterben. Der erzürnte Klingonencaptain Kruge stellt Kirk daraufhin zum Zweikampf auf dem kurz vor dem völligen Zerbersten stehenden Planeten, und verliert. Kirk & Co. gelingt es, das nur noch von einem Klingonen bemannte Schiff zu kapern, und mit dem mittlerweile alten Spock nach Vulkan zu fliegen. Dort wird seine Katra wieder mit seinem Körper vereint, und er beginnt, sich wieder an seine alten Freunde zu erinnern. Kritik Die Suche nach Spock knüpft exakt dort an, wo Star Trek II aufhört, sowohl in puncto Effekte (ILM) als auch Musik (James Horner), ist also eine direkte Fortsetzung, die allerdings andere Schwerpunkte setzt als der Vorgänger. Die Crewmitglieder bekommen dieses Mal ein paar eigene, recht witzige Szenen ab, wie etwa Sulu, der den goliathhaften Gefängniswächter mit Martial Arts-Technik abserviert, Uhura, die ihren Transporterassistenten in den Schrank sperrt, oder Scotty, der McCoy die Einzelteile des Transwarpantreibs der Excelsior in die Hand drückt. Der Dualismus Kirk-Khan findet mit dem Klingonen Kruge eine dezente Aufbereitung, ohne jedoch wirklich eine ähnliche Spannungsdichte zu erzeugen. Gut gelungen ist die Verarbeitung der Freundschaftsthematik, die durch die Verschwörung der alten Crew und dem darin liegenden Zusammenhalt schön herausgearbeitet wird, und auch McCoys gelegentliche Spockanwandlungen sind sehenswert. Die Zerstörung der Enterprise war zweifelsohne bitter für die Trekkies, denn schließlich ist dieses Schiff quasi das Zuhause im Trek-Universum, ein Ort der Zuflucht und Sicherheit (solange man kein Besatzungsstatist mit Sprechrolle ist), aber die Vernichtung hat zumindest neue Handlungsmöglichkeiten eröffnet. Das Manko des Films ist jedoch, dass er nur Wegbereiter und Ausbesserer ist. Er muss den Fehler, Spock in Teil II sterben zu lassen korrigieren, und den Vulkanier für den nächsten Teil wieder bereitstellen, was Titel, Sinn und Zweck des Filmes ist. Dass es daher, wie schon im vorangegangenen Teil angeklungen, um Freundschaft geht, ist nur logisch, und nicht überraschend. Und dass Spock am Ende wieder da ist - auf welche abenteuerliche Weise auch immer - geht aus dem Titel hervor, sonst hieße es ja: Auf der Suche nach Mr. Spock - aber leider nicht gefunden. Der Film ist also leicht durchschaubar, unerwartet ist nur die Zerstörung der Enterprise. Die Klingonen als Widersacher zu wählen war eine gute Idee, doch leider sind sie seit der alten Serie auch nicht intelligenter geworden. Kruge beweist zwar guten Instinkt, als er die vermeintlich weit überlegene Enterprise angreift, doch seine Crew beweist grobe Unterbelichtung, als sie selbst beim Countdown zur Selbstzerstörung nicht begreift, dass sie auf der menschenleeren Enterprise in die Falle gelaufen ist. Fazit: Star Trek III ist ein solider und gut gemachter Film, der durchaus zu überzeugen weiß. Da er allerdings nur Handlungsfäden aufnimmt, korrigiert, und neue vorbereitet, ist er zu leicht durchschaubar und besitzt wenig Eigenständigkeit innerhalb der Reihe. Dies, und das zentrale Thema um Spocks Auferstehung, machen den Film für Nichttrekkies unattraktiv, für Star Trek-Fans oder Interessierte ist er jedoch durchaus sehenswert, wenngleich der Film nicht überragend ist. Markus Sampl
  19. Verdammnis - das wünschten viele Star Trek Fans den Produzenten und Storyschreibern nachdem Spock in diesem Teil sein Leben lies... Inhalt Dr. Carol Marcus und ihr Sohn David, der auch der Sohn Admiral Kirks ist, arbeiten an dem geheimen Projekt Genesis auf der Raumstation um Regula I. Um Genesis erproben zu können, brauchen sie einen geeigneten, leblosen Planeten, den zu finden die Aufgabe der USS Reliant ist, auf der auch Chekov arbeitet. Im Ceti Alpha System stoßen sie ahnungslos auf Kirks Erzfeind Khan, der vor vielen Jahren dort vom Admiral ausgesetzt wurde. Seine Frau und viele seiner Gefolgen starben durch eine Klimaveränderung, so dass Khan auf Rache sinnend, die Reliant kapert und sich das Geheimnis des Genesis-Projekts aneignen will. Ein Hilferuf von Regula I erreicht die Enterprise, die wieder unter dem Kommando Kirks steht, den es nach einiger Zeit an der Sternenflottenakademie wieder zu den Sternen zieht. Aus einer Geheimdatei erfahren Kirk, Spock und McCoy, dass Genesis fertigentwickelt auf einen toten Planeten abgefeuert werden soll, um dort eine Kettenreaktion auszulösen, die dem Planeten neues Leben einhaucht und ihn bewohnbar macht. Allerdings nimmt Genesis dabei keine Rücksicht auf eventuell bereits bestehende Lebensformen, und kann daher zweckentfremdet als Vernichtungswaffe dienen. Auf dem Weg nach Regula I begegnen Kirk und seine Crew der Reliant. Da sie nichts von der Kaperung wissen, wird die Enterprise durch einen Überraschungsangriff schwer getroffen. Kirk gelingt es in Folge eines Tricks, Khan vorübergehend zu vertreiben. An der Raumstation angekommen, entdecken sie, dass sich Dr. Marcus mit Sohn und Genesis-Projektil in das Innere des Regulaplanetoiden geflüchtet haben. Sie folgen dorthin, und sitzen einige Stunden fest, nachdem Khan den Genesis-Torpedo per Transporterstrahl gestohlen hat. Als sie auf die Enterprise zurückgekehrt sind, findet im nahegelegenen Mutara-Nebel die Entscheidungsschlacht statt, die Kirk gewinnt. Kurz vor seinem Tod startet Khan gedoch den Countdown zur Genesiszündung. Die Enterprise, deren Warpantreib immer noch funktionsunfähig ist, kann nicht entkommen. Und so begiebt sich Spock in die verseuchte Reaktorkammer, repariert den Antrieb und opfert so sein Leben, um das Leben der vielen auf der Enterprise zu retten. Sein Leichnam wird auf dem neu entstandenen Genesis-Planeten zurückgelassen und die Enterprise fliegt mit einer schwerherzigen Crew langsam zurück zur Erde. Kritik Star Trek II war nicht nur an der Kasse erfolgreich - dieser Film hat viele Fehler seines Vorgängers ausgewetzt: Kirk & Co. sind diesesmal so, wie sie es sein sollten, die Dialoge sind gut und auch die Handlung ist diesesmal gut strukturiert, ereignisreicher und spannend. Letzteres ist vor allem der guten Idee zu verdanken, Kirk einen ebenbürtigen und alten Gegner in Form des Khan Noonien Singh (TOS 23) entgegenzusetzen. Hier entwickelt sich ein interessantes Spannungsfeld. Ebenfalls gut ist die Geschichte vom Kobayashi-Maru-Test, einer ausweglosen Situation, und damit dem Tod, dem sich Kirk mit Witz und Einfallsreichtum nicht gestellt hat. Auch als er Khan mit Hilfe der Kommandocodes der Reliant überlistet, stellt er sich nicht der Ausweglosigkeit. Als die Situation schließlich ausweglos ist, stellt sich nur Spock mit seiner harten, aber zweckmäßigen und sinnvollen Logik, und bezahlt mit dem Leben. Und so ist Kirk schließlich doch gezwungen, sich dem Tod, und zwar dem eines Freundes, zu stellen. Dadurch belastet ihn das Älterwerden auch nicht mehr - er fühlt sich jung. Zu den Spezialeffekten lässt sich nur eines sagen: ILM. Die Lukasspecialeffectsfabrik leistet wie immer gute Arbeit, auch der Soundtrack von ´Titanic´-Horner ist in Ordnung. Die Schlafanzüge aus Star Trek I wurden wohltuend durch neue quasikolonialbritische Uniformen ersetzt. Was zu kritisieren ist, sind gewisse logische Fehler. Wie ist es möglich, dass die Reliant nicht bemerkt, das einer der Planeten im Ceti-Alpha-System fehlt, da explodiert? In der Zukunft werden wir doch nicht etwa das Zählen verlernen, hoffe ich doch. Chekov war in TOS 23 noch gar nicht an Bord der Enterprise, kann Khan daher nicht kennen. Geht man davon aus, dass er ihn doch kennt, stellt sich abermals die Frage, weshalb bei ihm nicht bereits bei der Ankunft im Ceti-Alpha-System der Groschen gefallen ist. Weshalb nimmt Kirk nicht die Schilde hoch, selbst als es offensichtlich ist, dass die Reliant nur vorgibt, ein Kommunikationsproblem zu haben? Es gibt noch ein paar andere Fehler, aber die aufzuzählen wäre etwas erschöpfend. Fazit: Star Trek II gehört zu den besten Filmen der Reihe. Er ist spannend und interessant erzählt, hat einen guten Plot und weiß auch visuell und musikalisch zu überzeugen. Gewisse logisch Fehler und Ungereimtheiten müssen dem Film angekreidet werden, unter dem Strich bleibt jedoch ein gutes Werk, das auf Grund der einfachen und leicht zugänglichen Rahmenhandlung auch für Zuschauer ausserhalb des Star Trek-Lagers sehenswert ist. Markus Sampl
  20. Die Enterprise bricht auf in ihr erstes Kinoabenteuer - mit neuer Technik wurde dieser Film ein großer Erfolg... Inhalt: Eine Wolke gigantischen Ausmaßes und unbekannter Herkunft bewegt sich auf die Erde zu, und hinterlässt auf ihrem Weg eine Spur der Verwüstung. Natürlich ist die generalüberholte Enterprise die letzte Hoffnung, und so übernimmt Admiral Kirk kurzerhand das Kommando über sein altes Schiff, ruft seine pensionierte alte Crew zusammen und degradiert im Zuge dessen den eigentlichen Captain des Schiffes - Decker - mehrfach. Nachdem sie auf die Wolke getroffen sind, die sich V´ger nennt, werden sie in sie hineingezogen, und in ihrem Inneren wird die Deltanerin Ilia (Deckers ehemalige Geliebte) von der Wolke entführt und ausgelöscht. V´ger schickt eine mechanische Kopie Ilias zurück, die fortan als V´gers Sonde und Sprachrohr agiert. Spock erfährt per Gedankenverschmelzung etwas mehr über die Wolke, die auf der Suche nach ihrem ´Schöpfer´ ist, den sie auf der Erde vermutet. Da diese von Kohlestoffwesen verschmutzt ist, möchte V´ger die Erde säubern, also alles Leben auslöschen. Als Kirk & Co. schließlich ins Herz der Wolke vordringen, stehen sie auf einmal vor einer alten NASA-Sonde und erfahren endlich die ganze Wahrheit: V´ger ist eigentlich Voyager 6, die vor Jahrhunderten von einer Maschinenrasse entdeckt und mit allem nötigen ausgestattet wurde, um das einzige Ziel ihrer Programmierung auch erreichen zu können: Das Universum erforschen. Nachdem sie das nun getan hat, möchte sie zu ihrem ´Schöpfer´ zurückkehren, um ihm zu berichten. Doch V´ger will plötzlich die Suche noch nicht beenden, denn ihr wird bewusst, dass sie neben all dem empirischen Wissen eines noch nicht kennt: Das Leben. Und so beschließt sie, sich in Person der Sonde Ilia mit dem Schöpfer zu vereinigen, also einem Menschen. Decker erklärt sich freudig dazu bereit, die Wolke löst sich in Wohlgefallen auf und steigt zu einer höheren Form des Seins auf und die Enterprise fliegt neuen Abenteuern entgegen. Kritik Zunächst einmal die guten Seiten: Star Trek - The Motion Picture ist vor allem in puncto ´Picture´ sehr überzeugend. Die Spezial- und Visualeffekte sind opulent und exzellent; man erkennt deutlich, wohin ein großer Teil des Budgets geflossen ist. Auch die musikalische Gestaltung durch Jerry Goldsmith ist schlichtweg genial. In diesem Film schuf er das berühmte Star Trek-Thema, das zur Titelmusik der Next Generation avancieren sollte und er komponierte für eine 5-Minuten-Szene das eindrucksvolle Klingonen-Thema. Kein Wunder, dass diese Musik für den Oskar nominiert wurde. Die Grundidee zur Handlung ist auch nicht schlecht, denn es geht ohne große Raumschlachten um die Suche nach dem Ursprung, ein Selbstfindungsprozess kosmologischen Ausmaßes. Nicht nur V´ger blickt über seinen Tellerrand hinaus, auch Spock erkennt die Kälte und Leere absoluter Logik. Es ist, wenn man es interpretatorisch so weit treiben will, ein Film über das Menschsein. Doch was nutzt eine gute Idee alleine ohne Ausgestaltung? Und hier kommt nun die dunkle Seite von ´The Motion Picture´: Es fehlt an ´Motion´. Der Film wartet angesichts seiner 130 Minuten Länge mit großer Handlungsarmut auf, und zieht sich folglich furchtbar hin. Ein wirklich guter tiefsinniger Film ist selten actiongeladen, aber allein bis die gesamte Stammcrew an Bord versammelt ist (und darin liegt nichts tiefsinniges...), vergeht eine halbe Ewigkeit. Die Crew selbst ist ein weiteres Manko. Denn sie ist nicht sie selbst. Alle wirken wie ferngesteuert, keiner der Charaktere verhält sich wie gewohnt. Hinzu kommt, dass die Dialoge gelinde gesagt katastrophal sind (Szene am Krankenbett: Jim: "Spock!" Pille: "Jim -" Jim: "Pille!" Spock: "Jim..." Jim: "Spock!" - Kultverdächtig!) oder es wird überhaupt nicht gesprochen, was wiederum zur Langeweile beiträgt, aber immerhin nicht zur geistigen Abstumpfung. Die lächerlichen Kostüme/ Schlafanzüge tragen ihr übriges bei. Fazit: Star Trek I verbreitet von allen 9 Filmen das beste Star Trek-Feeling, ist visuell und musikalisch ein Leckerbissen, aber aufgrund miserabler Charakterzeichnung (nicht auf Decker & Ilia bezogen!), entsetzlicher Dialoge und unendlich weiter Langeweile nur etwas für Hartgesottene. Markus Sampl
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