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Ensign

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Über Ensign

  • Geburtstag 23.01.1986

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    Male
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    Baden bei Wien

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  • Raucher
    Nichtraucher
  • Interessen
    Star Trek *g*<br>U2, MOZART und Klassik gehen ab *gg*<br>Webdesign<br>ENTERPRISE - bekommt auch nen Extrapunkt :)<br>kreativ sein<br>Klavierspielen<br>und Anders ;-)

Kontaktmöglichkeiten

  1. Das erste Mal als Tucker Smallwood in eine Star Trek Episode auftrat, war er aus gutem Grund enttäuscht, dass seine Rolle keine Alien-Maske benötigte. Tucker, der mittlerweile schon 30 Jahre schauspielerische Erfahrung beim Fernsehen gesammelt hat, hatte bereits so einige Rollen bei Film und Theater, sowie zahlreichen Sciencefiction-Auftritte, wie als Commodore Ross in dem Militär-Sci-Fi Drama „Space: Above and Beyonde“. Wir kennen ihn zuletzt aus ‚Enterprise’ als einer der Primaten-Xindi und Freund von Degra. Aber auch zuvor hatte er Kontakt mit Star Trek. „Die Rolle in der ‚Voyager’-Episode bekam ich in einem Jahr (1998), dass für mich sehr hart war. Ich litt an der Bell-Lähmung (eine einseitige Gesichtlähmung, die mit der richtigen Behandlung gut heilbar ist). Ich wachte eines Morgens auf und es sah so aus, als hätte ich letzte Nacht eine Prügelei gehabt. Einige Monate lang war es fragwürdig, ob ich jemals wieder arbeiten können werde. Ich lies mich mit Akupunktur und Medikamenten behandeln. Ich sagte meinem Agenten, dass er mich vorläufig niemandem vermitteln solle, denn wenn die mich so gesehen hätten, hätte ich nirgendwo mehr einen Job bekommen. Ich konzentrierte mich einfach eine Zeit lang nur auf die Therapie. Aber eines Tage rief er mich dann an und erzählte mir von einer Rolle bei ‚Star Trek: Voyager’, die wirklich gut zu mir passen würde. Ich schlug vor, ich könnte doch ein Alien spielen, denn ich hörte mich gut an, fühlte mich gut, sah also nur schlecht aus, und das könnte man ja glücklicherweise hinter der Maske verstecken.“ Der Charakter Admiral Bullock in der ‚Voyager’-Folge „In the Flesh“ war ein Mitglied der Spezies 8472, der sich unglücklicherweise als Mensch verkleidete. „Ich wollte die Rolle trotzdem und bekam sie auch. Die Leute sagten mir dann, dass ich so ernst und unerbitterlich aussah, worauf ich nur antwortete, dass dies der einzige Gesichtsausdruck war, den ich machen konnte, ohne, dass man mir angesehen hätte, dass eine Gesichtshälfte gelähmt sei. Kurz danach, erholte ich mich wieder, gewann wieder die Kontrolle über meine Gesichtsmuskulatur und nahm meine Arbeit wieder auf.“ Von ‚Enterprise’ berichtet der Darsteller anderes: „Mit den Xindi kamen die Primaten und ich. Es war nicht so schlecht in den ersten paar Folgen, denn wir haben alle Einstellungen für die nächsten Episoden mit mir, an einem einzelnen Tag gedreht. Demnach war es ein sehr komplizierter, 16 bis 17-stundentag, mit zweit Stunden in der Maske am frühen Morgen und Eineinhalbstunden um das Ganze in der Nacht wieder abzuschminken." Da Tucker Probleme mit einem seiner Augen bekam und die Behandlung zu lange gedauert hätte, als, dass er ‚Enterprise’ hätte unterbrechen können, hatte er eine etwas harte Zeit am Set. „Meine Maske war auch noch so eng und fest anliegend um meine Augen, dass ich sie nicht zusammenkneifen konnte um schärfer zu sehen, also tippte ich mein Script auf Schriftgröße 14, fett, noch einmal selbst, denn nur so könnte ich meine Text am Set lesen.“ „Dann abgeschminkt zu werden, war nicht einfacher, als das Ding aufgesetzt zu bekommen. Die Leute von der Maske waren unglaublich genau. Das müssen sich ja auch, sie sind immerhin Profis, denn auch bei langen Drehstagen und Nahaufnahmen muss einfach alles stimmten. Es muss immer perfekt aussehen, auch wenn man nur für zehn Minuten vor der Kamera steht, absolut perfekt. Aber da muss man als Schauspieler einfach durch. Manche tun sich leichter, andere nicht. Ich fand es eigentlich ganz nett in der Maske, jedoch man hat nur ein Paar Augen und das sollte man nicht verspielen.“ Obwohl Tuckers Charakter in neun Episoden der dritten Staffel von ‚Enterprise’ vorkommt, hatte er niemals eine Namen im Drehbuch. Tucker wurde demnach auch oft auf Conventions danach gefragt, also entschloss er sich, für seinen Xindi-Charakter selbst einen Namen zu wählen. „Ich nenne ihn Depac“, so Tucker. „Degra (Randy Ogelsby) hatte einen Namen und Dolim (Scott MacDonald) hatte einen Namen. Die Fans auf den Conventions fragen dann nach deinem Namen. Eines Tages scherzte ich mit Rick Worthy, der den Arboreal-Xindi spielte, und sagte okay ich bin Depac und du bist Chopra. Ab diesem Zeitpunkt unterschreibe ich meinen Autogrammen mit Depac.“ Von den Problemen mit der Maske abgesehen, hatte Tucker mit ‚Enterprise’ wieder eine Gelegenheit mit Scott Bakula zu arbeiten. „Ich habe mit Scott schon zwei Mal zuvor gespielt. In einer Episode von ‚Murphy Brown’ und in der nur kurzlebigen Serie ‚Mr. And Mrs. Smith’. Er und Maria Bella waren Geheimagenten und ich war sein Waffenmeister. So etwas wie „M“ (Tuckers Charakter hieß „X“), wie James Bond „M“, als seinen Waffenmeister hatte.“ Über die Jahre hat Tucker Smallwood zahlreiche Rollen verkörpert. Er war unter anderem in den Filmen „Presumed Innocent“, „The Cotton Club“, „Contact“ und „Deep Impact“ zu sehen. Im April wird es die Gelegenheit geben ihn in einem weiteren neuen Werk namens „Spectres“ zusammen mit Linda Park (ENT, Hoshi) und Marina Sirtis (TNG, Diana Troi) zu sehen. Spectres wurde bereits auf mehreren SciFi-Filmfestspielen mit positiven Lorbeeren ausgezeichnet. In dem Film spielt Tucker das Medium Will Franklin, der sein ganzen Leben gegen seine Fähigkeiten gekämpft hat. „In der Story sind Elemente der Parapsychologie [zu finden], aber in seinem Kern ist Spectres eine Geschichte über die Beziehung eines Mädchens zu ihrer Mutter. Das ist der Kern der Geschichte“, sagt Tucker über den Film. Marina Sirtis spielt dabei die Rolle der Mutter Laura Lee, und die Newcomerin Lauren Kirkell spielt ihre Tochter Kelly. Der Film spielt zu einem grossteil in einem großen Haus auf einem Hügel, in dem seltsame Dinge geschehen. Tucker beschreibt es so: „Anomale Ereignisse finden statt, das Haus ist der Kontext dafür aber das Zentrum, die Verknüpfung ist das Mädchen, Kelly- Zu sagen sie wird gejagt ist eine Sache, aber die Quelle der annormalen Erfahrungen ist etwas völlig anderes.“ Die Schauspieler von Spectres merkten schnell, dass ihr Feedback auf das Drehbuch und die Charakterentwicklung nicht nur erwünscht war, sondern auch erwartet wurde. „Ich wurde dazu verpflichtet meinen Charakter lebendig, konsistent und glaubwürdig zu machen.“ Tucker erklärte auch, wie wichtig es sei, in einem Film Glaubwürdigkeit zu erzeugen. „Sobald du etwas falsches machst erinnerst du mich [als Zuschauer] daran, dass ich eine Geschichte ansehe und das ganze Kartenhaus bricht zusammen.“ Wie bei jedem Film ist die Auswahl des Drehortes wichtig, deshalb war es für „Spectres“ entscheidend das richte „Spukhaus“ auf dem Hügel zu finden, wo der Großteil der Szenen gedreht wurde. Das Haus musste dabei nicht nur optisch stimmen sondern auch die richtige Atmosphäre liefern. „Es ist ein Charakter im Film und es ist ein Charakter in der Produktion“, beschreibt Tucker den Beitrag des Hauses. „Das Haus hatte definitiv eine Präsenz, sogar der Besitzer gab das zu und uns war das auch bewusst.“ Der Schauplatz soll auch in Wirklichkeit angeblich von Geistern bewohnt sein, was Cast und Drehcrew ebenfalls spürten. „Sie waren nicht böse, es gab eine Energie, aber es ist eine andere Qualität wenn es böse ist. Es war nicht düster, aber es war da“, schildert Tucker seinen Eindruck. Zudem fühlt sich Tucker mit seiner Figur im Film verbunden: „Will [Franklin] war immer anders, und ich habe ein Gespür dafür, wie das sein muss. Ich wuchs in einer Zeit der Integration im Ausland auf, und ich war die erste schwarze Person die diese Leute jemals gesehen haben. Immer war ich ein Fremder in einem fremden Land in meinem ganzen Leben. Will, nachdem er entdeckt, dass er anders ist und diese Fähigkeiten hat, wird von den Leuten für Dinge beschuldigt, sie begegnen ihm mit Abneigung.“ Spectres erscheint am 19. April auf DVD und Video. Mehr über Spectres kann man auf der Seite der Produktionsfirma erfahren. Das Original Interview findet ihr auf trekweb.com (Links unten). News übersetzt von Oliver Schöndorfer und Marcel Labbé-Laurent
  2. T R E K N E W S W A R N T... ...seine Leser davor, ihr Geld an eine solche Aktion zu spenden. Die rechtliche Grundlage ist fragwürdig und der Erfolg nach unserer Erfahrung ausgeschlossen. Wir sind der Meinung, dass eine solche Aktion das eher negative Bild des Fandoms in der Öffentlichkeit bestätigt. TREKNews will Enterprise ein würdevolles Ende bereiten - nicht überschattet mit, in unseren Augen, fürs Fandom schädlichen und sinnlosen Aktionen. Paramount hat einen Ruf zu verlieren. Allein schon aus diesem Grund helfen selbst 30 Millionen nicht. Auch ein offizielles Statement von Paramount warnt: "Wir möchten zu äußerster Vorsicht raten bevor Sie Geld an die unten genannten Aktivisten abgeben. Diese Gruppen haben keinerlei Verbindung zu Paramount, noch sind Ihre Aktivitäten in irgendeiner Weise vom Studio geduldet." www.TrekUnited.com, die in letzter Zeit immer bekanntere Fankampagne, die sich das Ziel gesetzt hat über $30 Millionen zu sammeln, und für einen fünfte Staffel ‚Enterprise’ zu verwenden, haben heute mehr Details über die drei großzügigen anonymen Spender verkündet, die zusammen $3 Millionen zur Verfügung stellen möchte um die Serie am Leben zu erhalten. Dem Bericht von SaveEnterprise.com nach, ist auf TrekUnited.com ein Ausschnitt zu finden, in dem die drei Wohltäter ihr großzügiges Handeln, jeweils eine Million Dollar zur Rettung der Serie, bereitzustellen, versuchen zu erklären. Alle drei stehen mit dem kommerziellen Raumflug in Verbindung und schätzen Star Trek aus einem einfach zu erkennendem Grund: „Wir finden, dass Star Trek und im besonderen seine letzte Schöpfung,‚Enterprise’, die Art von Fernsehunterhaltung sind, die öfter gezeigt werden sollte, denn immerhin wurde zumindest einer von zwei, die nun im Bereich der kommerziellen Raufahrt arbeiten von Star Trek inspiriert...die Leute, die diese Art von TV-Serien senden, besitzen somit eine gewissen Verantwortung: nämlich Inspiration. Star Trek hat uns inspiriert...‚Enterprise’ muss fortegesetzt werden; für die Loyalität der Fans, für qualitative Fernsehunterhaltung, für Hoffung und die Veranschaulichung einer besseren Zukunft für uns alle, aber auf jeden Fall, dafür, dass sie uns weiterhin inspiriert so hart unser Leben lang dafür zu abreiten, unseren Kindern und uns selbst diese Zukunft nahe zu bringen. Der Artikel erwähnte auch, dass Virgin Galactics Flotte suborbitaler Schiffe, als erste die Bezeichnung „VSS Enterprise“, den namensgleichen Star Trek-Schiffen nacheifernd, erhalten werden. „Falls es noch immer einige Paramount-Manager gibt, die noch immer nicht aufgewacht sind und erkannt haben, dass sich die Trek-Fans bereits am Horizont vereinen, soll dies eine weiterer Grund sein, sie ein zweites Mal darüber nachdenken zu lassen“, so Chris Wales, TrekUnited Chief of Operations zu Trek Nation. „Dieser überraschend großzügige Spendenbetrag zeigt einfach, dass Star Trek noch immer eine hohen Wert in unserer Gesellschaft hat, und die Möglichkeit bekommen sollte sich auch über die nächsten Jahre weiterzuentwickeln.“ Wir von TREKNews möchten jedoch darauf hinweisen, dass selbst die von Paramount Pictures betriebene offizielle Star Trek Website nach wie vor von Spenden an eine derartige Aktion abrät. Den Originalartikel findet ihr wie gewohnt in den Links unten.
  3. Dan Curry, der schon seit langer Zeit als Visual-Effects Supervisor für Star Terk arbeitet, blickt mit gemischten Gefühlen in die Zukunft; einerseits freut er sich auf neue Herausforderungen und Projekte, andererseits muss er sich von der ‚Enterprise’-Crew verabschieden, die „für uns in all den Jahren bereits zu einer Familie geworden ist“. Bei einem Auftritt letzen Freitag (25. Februar) an der Humboldt State University, erzählte Curry von seinen Erlebnissen mit dem Franchise vom ‚Star Trek: The Next Generation’-Pilot (als er noch dachte diesen Job nur für fünf Monate anzunehmen), bis zur Gegenwart: der Arbeit an den wahrscheinlich letzen Trek-Episoden, die es für die nächsten Jahre geben wird. Er erwähnte, dass sich bereits viele der Crew nach neuen Anstellungen umsehen, obwohl sie natürlich alle beschwören am Finale mit derselben Aufopferung und Qualität zu arbeiten, wie bereits bei den vielen Episoden der Vergangenheit. Curry berichtete, dass er von allen Serien seit ‚The Next Geneneration’, bei ‚Enterprise’ am liebsten gearbeitet hat: „Da die Serie ja vor den anderen spielt, ist alles etwas rauer und turbulenter. Es bereitet mir wirklich Freude mit der Besetzung und den Teamkollegen zu abreiten, da wir alle über die Jahre schon zu einer richtigen Familie zusammengewachsen sind. Genau deshalb ist es eine so erfüllende Arbeit, einfach wegen des guten Umgangs der Leute untereinander.“ Auch einige Meilensteine im Bereich der Visual-Effects wurden, in seinen bereits 18 Jahre bei Star Trek, gesetzt: „Wir waren die ersten die sich mit vielen Dingen und Techniken beschäftigten, die später Standards wurden. Wir waren die aller ersten Serie mit Visual-Effects, die als Zielprodukt Videokassetten und nicht unbedingt die Leinwand hatte. Mein Aufgabenbereich lies mich als Director of Photography und Compositing Supervisor, zu einer Art Dirigent eines Team virtuoser Künstler im digitalen Bereich werden.“ Curry verdeutlichte auch den Unterschied zwischen Visual- und Special-Effects, denn Special Effects finden am Set statt, wie Explosionen oder das Wegsprengen von Türen, die Visual Effects jedoch „werden künstlich aus verschiedenen Aufnahmen, die zu verschieden Zeitpunkten stattfanden zu etwas völlig neuem zusammengesetzt. Bei am Set allein darzustellenden, sehr aufwendigen Einsätzen, wie starkes Feuer, werden auch beide Effekttypen miteinander kombiniert.“ Im vergleich zu damaligen Zeiten, als die Visual¬-Effekts noch mit Hilfe von Modellen verwirklicht wurden, hat nun der Computer das Sagen. Dan Curry zeigte bei seinem Auftritt auch Material aus der ‚Enterprise’-Episode „Countdown“, die eine Emmy abräumen konnte, und erwählte, dass er die aquarianische Xindi-Rasse an „einen ziemlich unbekannten Dinosaurier, dem Mososaurus“, angelehnt hatte. „In Star Trek versuchen wird dem Grundsatz treu zu bleiben, dass die Story im Vordergrund steht und die Effekte diese nur unterstützen sollen. Ebenso versuchen wir bei den Dreharbeiten die Philosophie anzuwenden, was wäre wenn dieses Ereignis wirklich stattfinden würde; wie würde man es dann so inszenieren, dass es das Publikum erfreuen und gleichzeitig in Erstaunen versetzen würde? Denn im Wesentlichen versuchen wir den Zusehern die Erfahrungen, die die Charaktere durchleben, ziemlich nahe zu vermitteln.“ Curry gab auch Einblicke in die Prozesse vor der eigentlichen Produktion einer Episode, wie der Budgetbesprechung: „Wenn sich die Produzenten gerade von einem Herzstillstand erholen, geben wir etwas nach und sagen, dass wir das auch etwas einschränken können, also anstatt von sechs Schiffaufnahmen, können wir die Story auch nur mit drei Außenaufnahmen vermitteln, oder vielleicht müssen wir nicht unbedingt ein fünfzehnstöckiges Gebäude in die Luft jagen, es könnte auch ein fünfstöckiges genügen, um das Ganze für alle machbar zu gestalten.“ Obwohl Paramount weder Pläne über eine weitere Serie, noch einem Film bekannt gegeben hat, meint Curry, dass es ziemlich wahrscheinlich 2006 irgendein TV-Special den 40. Jahrestag Star Treks betreffend, und vielleicht eine weitere Dokumentation die sich auf die Entwicklung der Specail-Effects bezieht, geben werde. Weiter Informationen von seinem Auftritt, wie unter anderem zu seiner Ausbildung und ein paar Ratschlägen für alle seine Nacheiferer, gibt es auf einer Abschrift Soul of Star Trek (Link unten).
  4. Titel: Cease Fire Episode: 041 DE Airdate: 28.11.2003 US Airdate: 12.2.2003 Buch: Chris Black Regie: David Straiton Gaststars: Jeffrey Combs als Shran Suzie Plakson als Tarah Gary Graham als Botschafter Soval John Balma als Muroc Vaughn Armstrong als Admiral Forrest Zane Cassidy als andorianischer Soldat Christopher Shea als Telev Inhalt Die Ruinen einer Stadt sind zusehen. Phaserschüsse hallen durch die Nacht und die Geräusche von Explosionen sind zu hören. Die Andorianer und Vulkanier liefern sich Infantriegefechte. Eine großgewachsene andorianische Frau betritt den Kommandostand und erstattet ihrem Kommandanten, der sich als Shran herausstellt, Bericht. Nach einigen Erklärungen über die Lage an der Front hört sie von dem vulkanischen Vorschlag, einen Waffenstillstand auszuhandeln. Tarah, so der Name des weiblichen Lieutenants, lehnt diesen ab, doch Shran ist gewillt, sich die Vorschläge der Vulkanier unter einer Bedingung anzuhören: Captain Jonathan Archer soll als Vermittler tätig sein. Admiral Forrest kontaktiert den Captain auf der Enterprise und unterrichtet ihn über seinen Auftrag. Dies ist das erste Mal, so Forrest, dass die Vulkanier die Menschen um Hilfe bitten und dies könnte die erste Gelegenheit für die Menschheit sein, sich diplomatisch einen Namen zu machen. Während sie mit maximaler Warpgeschwindigkeit zu dem umstrittenen Planeten fliegen, klärt T´Pol den Captain und Trip Tucker über die Ursache des Konfliktes auf: der Planet befindet sich quasi genau im Grenzgebiet zwischen vulkanischen und andorianischen Raum. Eigentlich ist es ein Planet der Klasse D, doch vor knapp 100 Jahren begannen die Andorianer mit der Terraformung, um eine Kolonie zu gründen. Die Vulkanier vermuteten jedoch, dass dieser Planet eine militärische Anlage beherbergen sollte und vertrieben die Andorianer. So wurde im Jahre 2079 der Planet offiziell von den Vulkaniern annektiert. Seitdem war der Planet immer wieder Grund für Auseinandersetzungen gewesen, was 2112 erneut zu einem Krieg zwischen beiden Mächten führte, der nur durch einen Kompromiss gelöst worden war. Nun sind die Andorianer wieder auf dem Planeten gelandet, da sie ihn als ihr eigenes Eigentum ansehen und versuchen die Vulkanier zu vertreiben, wobei sie drei Gefangene genommen haben. Bevor der diplomatische Auftrag der Enterprise beginnen kann, kommt jedoch noch Botschafter Soval persönlich an Bord und führt eine lebhafte Diskussion mit Archer, der nicht als vulkanischer Gesandter, sondern als neutraler Vermittler auftreten möchte. Zusammen mit T´Pol landet er auf dem Planeten und schließt recht unangenehme Bekanntschaft mit der impulsiven Tarah, die ihn zu Shran bringt. Dieser scheint sich sogar zu freuen, den Mensch wieder zusehen und hält einen diplomatischen Erfolg für möglich, verlangt aber nach einer persönlichen Unterredung mit Botschafter Soval. Archer überredet ihn, als Zeichen des guten Willens einen der gefangenen Vulkanier freizulassen und Shran willigt ein. Der Botschafter ist zwar nicht sehr angetan von der Idee, sich in andorianisches Gebiet zu begeben, doch auch er stimmt dem Vorschlag schließlich zu. Abermals brechen T´Pol und Archer, gemeinsam mit Soval, zum Planeten auf, doch plötzlich wird ihr Shuttle abgeschossen und muss mitten im Kampfgebiet abstürzen. Die drei müssen sich langsam durch das Kampfgebiet durcharbeiten, denn Captain Archer sieht immer noch, im Gegensatz zum Botschafter, die Chance für eine friedliche Lösung. Die vulkanischen Schiffe im Orbit des Planeten informieren die Enterprise, dass ihr Shuttle abgestürzt sei und man dies als Angriff der Andorianer sehe. In wenigen Stunden werden andorianische Kriegsschiffe eintreffen und Tucker, der den Captain als Kommandant vertritt, weiß, dass nicht mehr viel Zeit bleibt. Er weist Hoshi an, mit allen Mitteln nach ihren Offizieren zu suchen. Auf der Planetenoberfläche gerät das abgestürzte Außenteam von zwei Andorianern unter Beschuss und Soval wird (nicht lebensbedrohlich) verwundet. Archer trickst die beiden Schützen aus, von denen sich eine als Tarah herausstellt. Nach einem kurzen Kampf trifft Shran ein und es wird deutlich, dass Tarah den Abschuss des Shuttles befohlen hat. Sie sieht in Shran einen Weichling und nur den Krieg für die gerechte Sache als Lösung des Konflikts. Derweil sind auch die andorianischen Schiffe eingetroffen und beide Parteien bereiten sich auf einen Raumkampf vor, der den lokalen Konflikt in einen interstellaren Krieg verwandeln könnte. Trip manövriert die Enterprise zwischen die Kontrahenten und droht jedes Schiff, welches sich dem Planeten nähern möchte, anzugreifen. Gerade noch rechtzeitig kontaktiert Captain Archer die Schiffe und versichert, dass alles in Ordnung sei. Dank der Vermittlung der Menschen konnte ein zweiter Kompromiss zwischen Vulkaniern und Menschen ausgehandelt werden. Zwar ist keine Partei so recht glücklich über die Bedingungen, doch sowohl Soval als auch Shran sind zufrieden damit, einen Krieg verhindert zu haben. Damit hat die Menschheit das Fundament für zukünftige, friedlichere Kontakte zwischen beiden Reihen gelegt. Kritk ‚Enterprise’ scheint sich endlich wieder auf dem alten Niveau einzupendeln! Nach der doch recht gelungenen Folge „Stigma“ bekommen wir hier eine sehr gute Episode präsentiert, die über 45 Minuten konstant fesseln kann. Dies liegt vor allem daran, dass wir endlich wieder zwei bekannte Rassen sehen, die uns außerdem näher vorgestellt werden. Zum ersten Mal seit langem hatte ich hier wieder das Gefühl, dass wir Ereignisse sehen, die sich maßgeblich auf die Zukunft dieses Universums auswirken. Wir können vielleicht sogar sagen, dass wir hier wieder einige kleine Mosaiksteine sehen, die später zur Gründung der Föderation führen können! Bei „Cease Fire“ wissen wir, dass diese Episode noch öfters aufgegriffen wird und das macht sie gerade so wichtig. Interessanterweise gibt es keine B-Story in dieser Episode, für sie wäre wohl auch gar kein Platz gewesen. Die Haupthandlung nimmt genug Platz ein. Zwar man muss man kritisch anmerken, dass die Geschichte nicht unbedingt neu ist und die Entwicklungen, inklusive der Aufdeckung Tarahs als Verräterin, nicht gerade überraschend sind, trotzdem schafft es die Episode die gesamte Zeit über spannend zu bleiben. Den beiden Parteien bleibt ausreichend Zeit, um ihre unterschiedlichen Positionen darzulegen und dem Zuschauer wird nicht eine der Meinungen als Wahrheit aufgezwungen. Im Gegenteil, jeder hat selbst die Wahl, welcher Seite er sich mehr verbunden fühlt. Endlich kommt wieder ein altes Schema von Star Trek zum Tragen: die Vermeidung von Schwarz-Weiß-Malerei. Die Handlung schein allegorisch an den Nahost-Konflikt angelehnt zu sein: bei beiden Szenarien schwillt der Konflikt seit einer langen Zeit, bei beiden sind die Parteien unversöhnlich und der Umstand, dass beide Völker unterschiedliche Namen für ein und den selben Planeten haben, mag ein weiteres Indiz sein. Was die Folge gerade so wichtig für die Serienchronologie macht, ist der Umstand, dass die Menschheit endlich die Gelegenheit bekommt, sich diplomatisch zu engagieren und langsam zu dem Vermittler zu werden, der langsam die Vereinte Föderation der Planeten entstehen lässt. Diplomatische Ränkespiele waren von je her ein Teil und Stärke von Star Trek und hoffentlich wird man in Zukunft noch mehr davon zu sehen bekommen. Zum ersten Mal in der Geschichte von Star Trek sehen wir mit Tarah eine weibliche Andorianerin, die natürlich mit tiefen Ausschnitt über das Schlachtfeld rennt. Sollte dies vielleicht die vulkanischen Soldaten ablenken? Es scheint sich wohl wieder um eine dieser Maßnahmen zu handeln, die die Zielgruppe der männlichen Zuschauer von 18-35 Jahren ansprechen soll und doch einen Rückschritt in der emanzipierten Welt von Star Trek bedeutet. Beeindruckt war ich von der Größe der Schauspielerin, sie überragt locker ihre männlichen Kollegen um ein oder sogar zwei Köpfe. An ihrer schauspielerischen Leistung gibt es nichts zu mäkeln, sie versteht es exzellent, die so genannte „Verlorene Generation“, die nur im Krieg die Lösung sieht (eine weitere Allegorie des Nahostkonflikts?), darzustellen. Auch sehen wir zum ersten Mal die andorianischen Schiffe, die recht gut designt sind und einer andere Schiffskonstruktion als die vulkanische zugrunde liegt. Botschafter Soval ist zwar immer noch etwas reserviert, doch endlich ist er uns nicht so unsympathisch wie zu Beginn. Wir erfahren auch mehr über seine Vergangenheit, seine Aktivitäten. Schön ist auch zu sehen, wie T´Pol ein weiteres Mal ihre Loyalität gegenüber dem Captain klarmacht, wobei Soval übrigens meint, sie habe einen leichten menschlichen Akzent angenommen. Auch an der Atmosphäre gibt es nichts zu beanstanden. Wir sehen eine düstere Umgebung, Ruinen und immer wieder Kampfgetöse im Hintergrund. Dies wirkt nie übertrieben, sondern durchaus realistisch und erinnert an die eindringliche DS9-Folge „Die Belagerung von ARR-558“. Es herrscht Krieg auf dem Planeten, dessen sind wir uns immer bewusst und unterstreicht deutlich die Notwendigkeit des Friedens. Die Episode ist düster und so vielleicht ungewohnt für Star Trek, jedoch realistisch. Noch ein nettes Detail: wir sehen zum ersten Mal den roten Alarm bei ‚Enterprise’! Seit den Vorkommnissen in „Singularity“ scheint man ihn tatsächlich in das Schiff integriert zu haben, wodurch wieder eine kleine Lücke zu den späteren Zeiten geschlossen wurde. Fazit: Eine spannende, wenn auch nicht neue Hauptstory, gute Sets, gute Darsteller... was möchte man mehr? „Cease Fire“ ist ein Highlight der Staffel und vor allem Dank seiner Auswirkungen auf die Serienzukunft, sowie ihrer Kontinuität, vergebe ich knappe 9/10 Punkten. Inhalt und Kritik von Nadir Attar Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 9/10 Punten
  5. Titel: Stigma Episode: 040 DE Airdate: ? US Airdate: 5.2.2003 Buch: Rick Berman & Brannon Braga Regie: David Livingston Gaststars: Melinda Page Hamilton als Feezal Michael Ensign als Dr. Oratt Bob Morrisey als Dr. Strom Jeffrey Hayenga als Dr. Yuris Lee Spencer als vulkanischer Arzt Inhalt Während die Enterprise im Orbit eines Planeten ist, auf dem eine Konferenz des Interspezies Ärzte-Tausch-Programms abgehalten wird, teilt Dr. Phlox T’Pol mit, dass er ein paar vulkanische Ärzte fragen will, ob sie irgendwelche Fortschritte bei der Behandlung des Pa’nar Syndroms gemacht haben. T’Pol hält dies für zu riskant, aber Phlox sagt ihr, dass sie ohne diese Informationen sterben könnte und verspricht die Ärzte zu befragen, ohne zu enthüllen, dass T’Pol an dem Syndrom erkrankt ist. Bevor er auf den Planeten geht, heißt Phlox noch eine seiner (drei) Frauen an Bord willkommen, Feezal, die zu Besuch gekommen ist, um bei der Installation eines neuen Mikroskops zu helfen. Auf der Oberfläche erklärt Phlox dem vulkanischen Ärzteteam, dass Denobulaner unter einer Krankheit leiden, die dem Pa’nar-Syndrom ähnlich ist und bittet die Vulkanier um Daten. Die Wissenschaftler versprechen seine Bitte „zu überdenken“. Nach Phloxs Rückkehr auf die Enterprise, dockt ein vulkanisches Schiff völlig unerwartet an und bittet um ein Treffen mit Phlox und T’Pol. Die vulkanischen Ärzte fragen T’Pol, ob sie mit dem Pa’nar-Syndrom vertraut ist, das die synaptischen Bahnen und das endorkene System schwächt und nur via einer Gedankenverschmelzung von einer kleinen Anzahl Vulkanier, die zu dieser in der Lage sind, übertragen werden kann. Die Ärzte wollen von T’Pol wissen, ob die Bitte von Plox irgend etwas mit ihr zu tun hat und geben ihr einer Liste der „Verschmelzer“, sie wollen wissen, ob sie Namen von dieser Liste kennt. Sie weigert sich Fragen darüber, ob sie es den „Verschmelzern“ ihr Verhalten verzeiht. Die Ärzte kehren auf die Oberfläche zurück und scannen Überreste von T’Pols Hautfollikeln, die an der „Verschmelzer“-Liste hängen geblieben sind, nachdem sie sie sich angesehen hatte. Dadurch finden sie heraus, dass T’Pol mit dem Pa’nar-Syndrom infiziert ist. Von den vulkanischen Ärzten über T’Pols Zustand informiert, ist Archer wütend darüber, dass weder T’Pol noch Phlox ihm etwas gesagt haben. Als er aber erfährt, dass T’Pol ihre Stellung an Bord der Enterprise und auch innerhalb der vulkanischen Hierarchie verlieren könnte, nur wegen ihrer Krankheit, will er ihr helfen. T’Pol erklärt dass das Berühren der Geister von den Vulkaniern als unnatürlich angesehen wird… und als eine Bedrohung, da zwar nur eine kleine Anzahl Vulkanier in der Lage sind eine Gedankenverschmelzung zu initiieren, aber alle eine empfangen können. Und in ihrem Fall, war der Kontakt nicht einmal freiwillig. Entschlossen T’Pol zu helfen, besucht Archer die Ärzte auf der Oberfläche und wird selbst Zeuge ihrer Entschlossenheit. Zurück auf der Enterprise erfährt Archer, dass T’Pol eine geheime Nachricht von einem der Ärzte empfangen hat, der ihr seine Hilfe anbietet. Während eines geheimen Treffens übergibt Dr. Yuris T’Pol seine Forschungsergebnisse und gesteht ein, dass er zu der kleinen Gruppe der „Verschmelzer“ gehört. Im Gegenzug erzählt ihm T’Pol, wie sie mit dem Pa’nar-Syndrom infiziert wurde. Doktor Oratt, einer der Leiter der vulkanischen Ärzte, will T’Pol sofort mit zurück nach Vulkan nehmen, um sie dem Oberkommando zu übergeben. Aber Archer – der sich mit den vulkanischen Protokollen befasst hat – besteht auf ein Hearing. Er und Phlox glauben beide, dass T’Pol erklären sollte, dass die Infektion Folge einer erzwungenen Gedankenverschmelzung sei, aber T’Pol glaubt, dass dies die Vorurteile gegen alle anderen Infizierten rechtfertigen würde. Während des Hearings folgt Archer T’Pols Bitte nach Stillschweigen, obwohl er die Vulkanier intolerant findet und voller Vorurteile. Dr. Yuris jedoch folgt T’Pols Bitte nicht. Er berichtet den anderen, dass sie durch eine erzwungene Verschmelzung infiziert wurde und gibt zu, dass er einer der „Verschmelzer“ ist, und somit auch in der Lage das Pa’nar-Syndrom zu verbreiten. Währenddessen unterrichtet Freezal Trip Tucker im Umgang mit dem Neutronenmikroskop und macht dabei immer stärker werdende sexuelle Andeutungen gegenüber ihm. Sie geht so weit, dass Trip es für nötig hält, mit Phlox darüber zu reden. Zu Trips Erstaunen empfiehlt Phlox ihm eines von Freezals Rosenblüten-Bädern zu versuchen, und ist äußerst amüsiert darüber, dass Trip seine Hemmungen mit der Frau eines anderen Spaß zu haben (auch wenn dieser Mann noch zwei weitere Frauen, von denen jede zwei weitere Männer hat) nicht zu überwinden können scheint. Zwei Welten treffen hier aufeinander. Archer erfährt, dass Dr. Yuris suspendiert wurde, aber alle glauben ihm, dass T’Pol tatsächlich zur Verschmelzung gezwungen worden war und die Ärzte beschließen, sie nicht zurück nach Vulkan zu schicken. Sie sagt jedoch, dass sie auf jeden Fall das Oberkommando verständigen wird, da sie nicht will, dass Yuris ohne einen Kampf untergeht. Sie hofft, dass dieser Zwischenfall andere dazu bringen wird, sich an die Öffentlichkeit zu wagen… Kritk Alles in Allem ist diese Episode genau das, was man sich von einer Star Trek-Episode erwünscht. Eine gute, interessante Geschichte, begleitet von einem lustigen Nebenplot und keine Action. Also eine der Episoden, die TNG damals groß gemacht hat. Jolene Blalock schafft es zudem T’Pols Verwundbarkeit wunderbar darzustellen. Während sie sich im Grunde von ihrer Körperhaltung und ihrer Art zu Sprechen nichts anmerken lässt, sind es ihre Augen, die die eigentliche Geschichte erzählen und T’Pols Angst und Verwundbarkeit zeigen. Nur unter diesen Gesichtpunkten betrachtet, hat die Episode wohl höchste Punktzahl, also 10 von 10 Punkten verdient… Ja, jetzt kommt das große ABER, diese Folge muss man sich aus einem ganz besonderen Blickwinkel anschauen, denn sie war ‚Enterprise’’s Beitrag zur AIDS-Aufklärungskampagne und in dieser Hinsicht hat die Episode vollständig versagt. Klar, die Parallelen zwischen AIDS und dem Pa’nar-Syndrom sind überdeutlich und es ist wirklich eine Interessante Art gewesen, das Thema AIDS aufzugreifen, jedoch hat die Folge im Sinne der AIDS-Aufklärung dennoch versagt. Was erfahren wir in dieser Episode über AIDS? 1.) AIDS ist tödlich 2.) ein intimer Kontakt überträgt AIDS. Punkt, Ende, Aus. Das war’s. Der Rest der Episode dreht sich um T’Pols Zögern zuzugeben, dass sie im Grunde vergewaltigt und so infiziert wurde. Und hin ist die Aufklärung. Ziehen wir einmal direkte Verbindungen zwischen dem Pa’nar-Syndrom und dem HIV-Virus: Gedankenverschmelzungen übertragen das Pa’nar-Syndrom, Sex überträgt den HIV-Virus. Für diese Episode gilt also: Gedankenverschmelzung = Sex. – Laut der Episode führen die meisten Gedankenverschmelzungen zur Infizierung mit dem Pa’nar-Syndrom… Sex folglich in den meisten Fällen zur Infektion mit HIV? Konsequenz: Gedankenverschmelzungen sind böse und verboten… Moral von der Geschicht: Sex ist böse und (sollte) verboten (werden)? Okay, wenn das die Meinung der Autoren ist, akzeptiere ich ihre Einstellung… aber genau hier taucht der Nebenplot um Trip und Freezal auf. Denn was tut er? Richtig! Er wirbt für freie Liebe, jeder mit jedem, Sex ist das Größte! Die Nebenhandlung steht damit vollkommen im Widerspruch zum Hauptplot und macht damit alle Warnungen zu Nichte. Fazit Eine interessante Episode, die sich leider selbst zu sehr widerspricht und als Aufklärungsepisode gänzlich ungeeignet ist. Da es aber durchaus gute Ansätze gibt und auch die darstellerische Leistung Jolene Blalocks in der Bewertung nicht zu kurz kommen sollte, gebe ich der Folge 6 von 10 möglichen Punkten. Inhalt und Kritik von Sebastian Ostsieker Wertung als AIDS-Aufklärungsepisode: Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 6/10 Punten Wertung als STAR TREK-Episode: Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 10/10 Punten
  6. Titel: Dawn Episode: 039 DE Airdate: ? US Airdate: 8.1.2003 Buch: John Shiban Regie: Roxann Dawson Gaststars: Gregg Henry als Zho'Kaan Brad Greenquist als Khata'n Zshaar Inhalt Trip Tucker ist alleine auf einer Testmission mit Shuttlepod One unterwegs, als auf einmal auf ihn gefeuert wird. Er ist gezwungen auf der Nachseite eines Mondes notzulanden, da anscheinend etwas in der Mondatmosphäre seinen Antrieb neutralisiert hat. Nach einer turbulenten Landung versucht der Offizier die Enterprise zu kontaktieren, doch sein Transponder ist defekt. Während er dabei ist das Gerät zu reparieren, macht er wiederholt Bekanntschaft mit dem Alien, das ihn vorhin abgeschossen hatte und anscheinend auch notlanden musste. Tucker kann sich vor den feindlichen Phaserschüssen gerade noch ins Shuttle retten und der Fremde schnappt sich den Transponder, da es offensichtlich auch keinen Kontakt zu seinen Leuten herstellen kann. Auf der Enterprise ist man schon auf der Suche nach dem Chefingenieur und in Kontakt mit den Arkonianern. Sie sind erst sehr gereizt, da sich die Enterprise unautorisiert ihrem Territorium aufhält. Archer erklärt, dass er einen seiner Männer vermisst. Er findet heraus, dass es den Arkonianern ebenfalls so geht und schlägt vor für ihre gemeinsames Ziel doch gemeinsame Sache zu machen. 62 Monde lassen sich so schneller absuchen. Widerspenstig stimmt der fremde Captain zu. Trip sucht mittlerweile das Lager seines Angreifers auf um den Transponder zurückzuholen. Er trickst seinen Gegenspieler aus in dem er einen Eintrag auf seinem Pad abspielt und so das Alien ablenkt. Der Arkonianer sucht nach der Quelle der Geräusche und Trip will sich den Transponder wieder holen. Sein Feind kommt jedoch zu bald wieder zurück und Trip muss sich ihm stellen. Er kann zuerst zwar seine Waffe ergattern, jedoch schafft es der Außerirdische ihn dennoch zu überwältigen und legt den Sternenoffizier mit einem Phaserschuss lahm. Als Trip erwacht fordert ihn der Arkonianer auf irgendetwas zu tun. Leider verstehen sie sich nicht, da der Außerirdische keinen Universalübersetzter trägt. Doch irgendwie, mit viel Gebrüll und wohlmöglichen Drohungen erkennt Trip dann doch, dass der Fremde will, dass er seinen Transponder repariert. Diplomatie funktioniert anscheinend nicht so gut… Auf der Enterprise regt sich Archer auf, dass die Arkonianer, obwohl dies ihr Gebiet ist, nicht mehr Einsatz zeigen und z.B. mehr Schiffe senden. T’Pol denkt, dass es daran liegen könnte, dass sie Vulkanierin ist. Die Arkonianer sind auf Vulkanier nämlich nicht sehr gut zu sprechen, nachdem sie vor 100 Jahren den Erstkontakt mit ihnen aufnahmen und sich die zurückgezogene Rasse nicht mit den logischen Denkern einlassen wollte. Tucker ist gerade beim Werkeln während sich die beiden ein wenig verständigen, auch wenn der Außerirdische erstmal unserm Chefingenieur nur „Verdammt“ nachsagen kann. Sie teilen sich ihre Namen mit und Trip bekommt von Zho'Kaan sogar etwas zu trinken. Leider ist die braune Flüssigkeit für Menschen ungenießbar. Als er sich dann verletzt und blutet hilft ihm der Arkonianer sogar, indem er eine Flüssigkeit aus seinem Mund auf die Wunde spritzt. Sofort danach ist Tucker wieder putzmunter. Er kann den Transponder jedoch nicht wieder zum Laufen bringen ohne Teile aus seinem Shuttle zu holen. Da es zu schwierig wäre Zho'Kaan zu überzeugen, überlistet ihn Trip mit einem Tick und hat jetzt die Waffe. Gemeinsam machen sie sich zu Shuttlepod auf. Auf der Enterprise findet T’Pol gerade heraus, dass die Monde auf denen Tucker gelandete hätte können, auf der Tagesseite über 170 °C heiß sind. Alle hoffen, dass sich ihr Freund auf der Nachseite aufhält, müssen sich jedoch trotzdem beeilen ihn zu finden, bevor die Sonne aufgeht. Mittlerweile sind die beiden Gestrandeten beim Sternenflottenshuttle angelangt. Trip schafft es aus seinen Teilen und denen des Arkonianers wieder einen halbwegs funktionierenden Transponder zu basteln. Zho'Kaan sitzt die ganze Zeit gefesselt neben ihm. Anscheinend vertragen sie sich auch ganz gut. Trip gibt ihm sogar etwas zu essen, jedoch ist das wiederum für ihn nicht genießbar. Auch wenn der Transponder jetzt funktionieren könnte, beeinträchtigt das Vulkangestein den Empfang so stark, dass sie das Gerät auf einen höheren Punkt befördern müssen. Trip versucht Zho'Kaan die Situation zu erklären, dass er es nicht schafft ohne seine Hilfe den Sender aufzustellen. Er will ihn losbinden und vorher noch zu seinem Shuttle gehen um ihm auch etwas zu essen zugeben. Es scheint so, als würden sie sich verstehen, doch in dem Moment, in dem Tucker die Fesseln des Aliens löst, greift er ihn an. Beide kämpfen wild um die eine Waffe und schlagen sich mehrmals nieder. Sie ringen so lange umher, bis sie beide total erschöpft am Boden liegen. Mittlerweile geht auch schon die Sonne auf und es wird wärmer. Trotz Verständigungsschwierigkeiten sehen sie ein, dass sie nur durch Zusammenarbeite gerettet werden können. Also machen sie sich auf den Transponder auf einem felsigen Hügel aufzustellen. Sie können ein Notsignal senden, doch Zho'Kaans Zustand wird immer kritischer. Er kann anscheinend nicht schwitzen. Da kein Shuttle landen könnte, will die Enterprise beiden mit dem Transporte raufholen. Zho'Kaan kann jedoch nicht gebeamt werden. Trip weigert sich ihn alleine zurückzulassen und besteht darauf bei ihm zu warten, bis ein modifiziertes Shuttle sie abholt. Zho’Kaan liegt beinahe im Sterben, Tucker hält ihn noch mit Mühe wach, wobei er aber auch schon ziemlich am Ende ist. Als er schon glauben, es ging nicht mehr weiter, sehen sie ein Shuttle landen. Nach der gelungen Rettungsaktion redet Archer noch mit dem arkonianischen Captain, der nun vielleicht sogar etwas mehr Vertrauen zu Fremden zeit, die Enterprise aber dennoch auffordert, wenn Zho'Kaan wieder von Bord ist, das System umgehend zu verlassen. T’Pol lobt Archer und meint er habe ein besseres Verhältnis zu den Arkonianern in einem Tag aufgebaut, als die Vulkanier in einem Jahrhundert. Trip besucht Zho'Kaan auf der Krankenstation. Es geht ihm mittlerweile schon wieder ganz gut. Zho'Kaan sagt zu Trip, dass er glücklich sei, dass er sein Shuttle nicht zerstört habe, als er auf es feuerte. Trip sagt, er sei auch froh darüber und verlässt die Krankenstation mit einem Lächeln - vielleicht hat er sogar einen neuen Freund Kritk Nun war es also wieder soweit: John Shiban, ehemaliger Autor bei der Serie „Akte X“ und schon dort auf dem schmalen Grat zwischen Genialität und Langeweile, hat sein zweites Drehbuch für ‚Enterprise’ verfasst. Und was soll man dazu sagen? Man merkt leider, dass Mr. Shiban vor seinem Engagement bei ‚Enterprise’ weder viel mit Star Trek, möglicherweise sogar mit Science Fiction allgemein am Hut gehabt hat. Wie sonst ist es zu erklären, dass er einen solch unoriginellen Plot zustande gebracht hat? Während Star Trek-Fans diese Art von Handlung schon bei der TNG-Episode „Darmok“ erlebt haben, wo die Handlung beinahe ähnlich ablief, hat der Sci-Fi-Kenner recht schnell das große Vorbild für diese Episode gefunden. Geradezu schamlos bedient sich Shiban an einem der ersten Hollywood-Filme von Wolfgang Petersen: „Enemy Mine“ mit Dennis Quaid und Lous Gosset, Jr. in den Hauptrollen. Genau wie bei ‚Enterprise’ ging es dort um zwei Todfeinde, die auf einem Planeten abgestürzt sind und gemeinsam überleben müssen. Der einzige Unterschied zwischen beiden Geschichten ist, dass sich die Handlung des Kinovorbildes über Jahre hinweg zieht, während bei „Dawn“ die Handlung Stunden, vielleicht sogar ein paar Tage in Anspruch nimmt. Die Verwandtschaft beider Geschichten erkennt man an dem schamlosen Make-up-Klau des Arkonianers, denn hier wie da waren die Kontrahenten Echsenartige Wesen. Dadurch, dass man den Plot schon zigfach gesehen hat, vermag auch nicht so recht Spannung in dieser Folge aufzukommen. Zu offensichtlich weiß der Zuschauer, was nun als nächstes geschieht und wie die beiden Gestrandeten gerettet werden. Das zweite Problem der Folge sind enorme Logiklöcher. Die Logik war ja noch nie die Stärke von John Shiban gewesen und auch diesmal gibt er sich alle Mühe, bestimmte Faktoren zu ignorieren, um seine Geschichte zum Laufen zu bringen. So sei z.B. erwähnt, dass scheinbar auf einmal keine Phasenpistole in Tuckers Shuttle ist und er so gezwungen ist, sich mit dem Arkonianern in Faustkämpfen zu messen. Abgesehen davon, dass wir schon einmal gesehen haben, dass die Shuttles mit Handfeuerwaffen ausgestattet sind, diktiert es einfach der gesunde Menschenverstand, dass in der großen Unbekannten des Weltraums Waffen dabei sind. Ein weiterer Schnitzer ist, dass man zwar nicht den Arkonianer gegen Ende hochbeamen kann, aber ihm auch nichts runterbeamt, um sein Leiden zu lindern. Ein Zelt, Essen, Getränke, Medikamente, alles mögliche fällt mir im Moment ein, was man ihm hätte senden können, doch unsere schon weltraumerfahrene Crew kommt einfach nicht darauf. Den Mumpitz, dass die Menschen innerhalb eines Tages bessere Kontakte zu den Arkonianern herstellen, als die Vulkanier in hundert Jahren vergessen wir besser wieder schnell. Wieder wurde meine Meinung nach die Möglichkeit verschenkt, eine uns bekannte Rasse zu zeigen und ihr so etwas mehr Hintergrund zu geben. „Wieso hat man nicht einfach die Klingonen genommen?“ war es mir während der Betrachtung der Folge durch den Kopf geschossen. Nachdem doch recht einfältigen Auftritt in „Marauders“ wäre hier die Chance für die Rehabilitation der Kriegerrasse gewesen, doch man verzichtete leider auf diese Variante. So wäre die Geschichte zumindest für den weiteren diplomatischen Verlauf innerhalb der Serie wertvoll gewesen. Doch da wir wohl alle annehmen können, dass wir die Arkonianer niemals wieder sehen werden, ist diese Erfahrung wohl nur für Commander Tucker gut gewesen. An Connor Trineers Leistung hat es jedoch nicht gelegen, dass diese Episode eher dürftig ist. Im Gegenteil, abermals liefert Trip eine hervorragende Vorstellung ab und darf zur Freude der weiblichen Zuschauer zum Schluss auch noch halbnackt durch die Folge rennen. Ist sonst noch etwas gut an dieser Episode? Ja, definitiv. Auch wenn es sich nämlich seltsam anhört, ich fand die Folge nicht so übel, denn mir gefällt dieses Thema. Mir ist eine Aussage von einem Fan im Kopf geblieben, dass sich hier sehr viel nach dem guten alten James T. Kirk anfühlt. Wenn man dies mal genau betrachtet, ist der Gedanke gar nicht mal so abwegig. Abgesehen von Tuckers stählernem Oberkörper sind die guten alten Pappkulissen wieder zurück, von denen ich dachte, dass sie im Jahre 2003 nicht mehr nötig werden. Dies gibt der Folge geradezu einen nostalgischen, ich möchte schon fast sagen „trashigen“ Charme. Auch Roxann Dawson, die mal wieder Regie bei einer ‚Enteprise’-Folge führen durfte, hat das beste aus ihrer Situation gemacht und lieferte gute Arbeit ab. Retten kann sie jedoch nichts. Kommen wir zu dem Fazit, welches mir wirklich schwer fällt. Denn wie gesagt, subjektiv fand ich die Folge nicht schlecht, da sie auch mal wieder eine gute alte Trek-Botschaft enthält. Mein Bauch mag sie, aber mein Verstand findet viele kleine Mängel. Angesichts meiner doch recht harschen Kritik gegenüber „Vanishing Point“ muss ich einfach meiner Linie treu bleiben: Fazit Zu ausgelutscht, zu belanglos, zu langweilig ist „Dawn“ einfach, um als gute Folge angesehen zu werden. Im Gegenteil, sie drückt die sowieso eher dürftige zweite Staffel weiter nach unten. Daher gebe ich leider nur 5/10 Punkten. Inhalt von Oliver Schöndorfer, Kritik von Nadir Attar Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 5/10 Punten
  7. Titel: The Catwalk Episode: 038 DE Airdate: 07.11.2003 US Airdate: 18.12.2002 Buch: Mike Sussman & Phyllis Strong Regie: Mike Vejar Gaststars: Scott Burkholder als Tagrim Zach Grenier als Renth Aaron Lustig als Guri Elizabeth Magness als weiblicher Crewman Danny Goldring als Captain der Taktrit-Miliz Brian Cousins als Lieutenant der Taktrit-Miliz Sean Smith als Alien-Crewman Inhalt Die Enterprise kreist um einen unbewohnten Planeten, den man bald mit mehreren Shuttleteams zwecks Untersuchung anfliegen möchte. T’Pol informiert Captain Archer, der sich schon startbereit in einem der Shuttles befindet, dass sich ein fremdes Schiff nähere und man sie rufe: ein Außerirdischer namens Tagrim und seine Begleiter warnen ihn, dass sich ein Neutronensturm mit hoher Warpgeschwindigkeit nähere und die Enterprise sofort auf Warp 7 gehen solle, um ihm zu entgehen. Angespannt muss Archer den Außerirdischen, die bald an Bord kommen, erklären, dass die Höchstgeschwindigkeit der Enterprise nur Warp 5 beträgt. Scans zeigen, dass der Sturm etwa anderthalb Lichtjahre breit ist. Der Crew bleiben noch rund vier Stunden, bis der Sturm das Schiff erreicht und seine radioaktiven Isotope sie verstrahlen und somit töten würde. Trip kommt die rettende Idee, die gesamte Crew auf den „Laufsteg“ („Catwalk“) zu evakuieren, das Innere einer Warpgondel, da diese genug abgeschirmt sein müsste. Der Hauptreaktor muss für diesen Plan abgeschaltet werden, im „Catwalk“ herrschen bei Betrieb etwa 300°C. Archer stimmt zu und die Vorbereitungen beginnen. Tucker und Mayweather richten im vorderen Bereich der Gondel eine Kommandostation eine, während der Rest der Crew einige ihrer Habseligkeiten zum Laufsteg bringt. Travis erzählt davon, dass der Frachter seiner Eltern mal durch einen Klasse 3 Sturm fliegen musste und dabei schwere Schäden davongetragen hatte. Auch die drei Außerirdischen haben keine andere Wahl, als auf der Enterprise zu bleiben. Archer begrüßt sie und bemerkt, dass alle drei weit weg von ihrer Heimat sind, worauf einer der Drei, Renth, erklärt, sie seien Kartographen. Der Doktor muss ebenfalls einpacken: nach längeren Diskussionen mit T´Pol kann er sie überzeugen, dass doch alle seine lieben Tierchen, die doch für die Gesundheit der Crew so wichtig seinen, auch mit auf den Laufsteg kommen dürfen. Tucker zeigt den drei Außerirdischen ihren Platz in dem engen „Catwalk“. Nachdem er weg ist, beschwert Guri sich, dass er nichts über stellare Kartographie weiß und befürchtet, dass die Menschen unbequeme Fragen stellen könnten. Archer und T´Pol werfen, nachdem der Captain seine letzten Sachen eingepackt hat, einen letzten Blick auf en aufziehenden Neutronensturm, der, wie Archer meint, sehr schön sei. Er bedauert, dass sie keine Scans machen könnten, doch T´Pol „tröstet“ ihren Kommandanten damit, dass sie acht Tage lang im Neutronensturm verbringen und so genug Zeit für alle möglichen Scans haben würden. Die Hauptenergie wird am Anschluss deaktiviert, die Kontrollen zur improvisierten Kommandostation transferiert und dann macht sich der Captain auf dem Weg zum Laufsteg. Er hält eine kurze Ansprache an die Crew, in der er sie motiviert und verspricht, dass sie den Sturm unbeschadet passieren werden. Nach dem turbulentem Eintauchen in die Sturmfront wird die Crew erst einmal stark durchgeschüttelt. Der Captain beginnt nun, wohlwissend, dass sie eine lange Zeit hier verbringen werden, mit der Crew zu sprechen und ist auch mal bei einem Kreuzworträtsel behilflich. Ebenfalls erkundigt er sich nach Hoshis Klaustrophobie; die junge Frau versichert ihm jedoch, dass sie es schaffen werde. Ihnen gegenüber befindet sich der Bereich der drei außerirdischen Gäste. Die haben Decken aufgehängt und sondern sich von den Menschen ab. Archer schlägt vor, ihnen ein bisschen Zeit zu geben sich zu öffnen. Reed besucht den Doktor, da ihm ein wenig übel ist. Phlox gibt ihm geschwind ein Mittel dagegen, er hat ja schon mehrere seekranke Crewmitglieder behandelt. Malcolm fühlt sich daraufhin besser. Später will sich der Captain schlafen legen. T´Pol und er haben ihr Nachtlager in der Kommandosektion. Da keiner von ihnen so recht einschlafen kann, plaudern die beiden miteinander. Dabei stellt sich heraus, dass Archer den Sturm sogar positiv sieht, denn dadurch würde sich die Crew näher kommen. Leider, so bemerkt er, hält sich die Vulkanierin die meiste Zeit im Kommandobereich auf, anstatt ebenfalls Bekanntschaft mit ihren Mitmenschen zu machen. Sie selbst hält nicht viel von so etwas. Die Tage auf der Enterprise vergehen langsam und die Stimmung wird schlechter. Kleinere Reibereinen sind nun auf der Tagesordnung. Archer lässt nach Trip rufen, es gibt ein Problem mit dem Antimaterie-Injektor, der sich seltsamerweise wieder einschaltet. Während der Chefingenieur versucht, das Problem zu beheben, beschwert er sich über das für ihn nervige Verhalten der Besucher. Archer gibt ihm aber Anweisung, höflich zu sein, da sie sie ja vor dem Sturm gewarnt haben. Seltsamerweise fährt auch der Materie-Injektor hoch. Trip hat keinerlei andere Wahl, als sich mit einem Schutzanzug in den Maschinenraum zu begeben und den Reaktor abzuschalten. Ihm bleiben dafür 22 Minuten, bis die Strahlung für ihn bedrohlich wird. Dort angekommen, entdeckt Trip, dass jemand an den Maschinen gearbeitet hat. Plötzlich hört er eine Tür aufgehen, versteckt sich und wird Zeuge, wie sich Fremde, die keinen Schutzanzug tragen, an den Maschinen zu schaffen machen. Auch auf dem restlichen Schiff, so macht er die Entdeckung, sind Außerirdische. Ein genauerer Blick zeigt, dass sie der selben Spezies wie Tagrim und seine Begleiter angehören. Der Anführer dieser Außerirdischen, der sich selbst die „Taktrit-Miliz“ nennen, sitzt in Archers Bereitschaftsraum und hört sich seine Aufzeichnungen an. Er ist beeindruckt von den Taten der Menschen und meint im Anschluss zu seinem Offizier, dass die Crew wohl dieses Schiff aufgegeben und sich vor dem Sturm in Sicherheit gebrach hat, möglicherweise auf einem anderen Planeten. Anscheinend waren sie nicht in der Lage, die Enterprise-Crew auf dem Laufsteg zu orten. Wieder im „Catwalk“ stellt der Doktor fest, dass Tagrim und seine Begleiter gegen die Strahlung des Sturms immun sind. Archer hofft auf eine Erklärung, hat jedoch selbst schon eine Theorie, die letztendlich zutreffend ist: die Miliz sucht nach den drei Außerirdischen. Sie sind Fahnenflüchtige, die mit den Methoden der Takrit-Miliz nichts mehr zu tun haben möchten. Zu allem Unglück ist der Warpreaktor wieder aktiviert worden, so dass in bestenfalls 40 Minuten die Gondel unerträglich heiß werden wird. Weiterhin fehlt der Miliz jedoch die Kontrolle über Navigation. Archer, T´Pol und Reed ziehen sich Schutzanzüge an, mit dem Ziel, etwas gegen die ungebeten Gäste zu unternehmen. Captain Archers Weg führt ihn in die Vorratskammer der Schiffsküche, wo er an einigen Konsolen hantiert. Unterstützt von Tuckers Anweisungen über Funk begeben sich T´Pol und Reed in einen Wartungsschacht, um den Reaktor abzuschalten. Auf der Brücke stellt ein Takrit-Soldat fest, dass sie von irgendwo im Innern des Schiffes gerufen werden. Es ist Archer. Er erzählt dem Takrit-Captain, dass seine Crew vom Sturm getötet wurde. Archer fordert die Takrit mit scheinbar schmerzverzerrtem Gesicht auf, die Enterprise zu verlassen. Der Takrit-Kommandant bleibt jedoch hart und selbst die Drohung Archers, er werde die Enterprise zerstören, hält er für einen Bluff. Stattdessen lässt er Soldaten zu der ungefähren Position, von der Archers Signal gekommen ist, schicken. Der Captain will sich wieder auf den Weg zurück machen und befiehlt Fähnrich Mayweather, Kurs auf den Plasmalwirbel zu nehmen. Dabei gerät der Kommandant jedoch in eine Schießerei mit den Soldaten. T´Pol und Reed brauchen länger für die Reparatur als vermutet und so wird es auf dem Laufsteg immer heißer. Auf der Brücke haben die Takrit inzwischen die Kursänderung bemerkt. Ihnen bleiben noch acht Minuten, bis die Enterprise durch den Plasmawirbel vernichtet wird. Endlich schaltet T´Pol den Reaktor ab. Als sie noch drei Minuten vom Plasmawirbel entfernt sind, gibt der Takrit-Captain endlich den Befehl, die Enterprise zu verlassen. Kurz darauf legt ihr Schiff ab. Einige Zeit später hat das Schiff den Sturm fast durchquert. Die Crew sieht sich gerade einen altmodischen Western auf einem kleinen Bildschirm an und sogar T'Pol nimmt an der Vorführung teil. Captain Archer lässt alle über die Lautsprecher wissen, dass sie den Sturm bald verlassen werden und bald darauf haben sie es auch tatsächlich geschafft. Die Crew kehrt erleichtert aufs Schiff zurück. Tagrim entschuldigt sich noch einmal bei Archer für all die von ihm und seinen zwei Begleitern verursachten Schwierigkeiten, bevor er, Renth und Guri die Enterprise verlassen. Kritik Nachdem mir die letzten Folgen nicht so sehr gefallen haben, geht es mit „The Catwalk“ wieder aufwärts. Vor allem der Anfang der Episode ist recht vielversprechend. Von den Fremden gewarnt, dass ein Neutronensturm aufzieht, bereitet sich die Crew auf dieses „Unwetter“ vor. Hier zeigt sich schon zu Anfang, in wie fern sich ‚Enterprise’ doch z.B. von ‚Star Trek: Voyager’ unterscheidet. Während die Voyager ein hochgerüstetes Schiff war, dass scheinbar mühelos jedem Problem und jedem Gefecht begegnen konnte, ist die Enterprise nicht so weit entwickelt. Es ist erfrischend zu sehen, dass diesmal nicht die Menschen die schnellsten, besten und widerstandsfähigsten Schiffe bauen, sondern sogar mit ihrem Wissen hinterherhinken. Man muss nur auf den besorgten, ja sogar leicht verschämten Gesichtsausdruck Captain Archers achten, der erklärt, sein Schiff könne nur Warp 5 erreichen. Basierend auf diesem aufkommenden Neutronensturm entwickelt sich schon recht früh in der Episode eine spannende Dynamik, die gut 2/3 der Laufzeit dieser Episode gehalten werden kann. Es ist einfach interessant, die Vorbereitungen der Crew mitanzusehen, wie sie sich auf einen längeren Aufenthalt auf dem „Catwalk“ vorbereiten. Hier wirkt die Episode wie ein Katastrophenfilm; die Crew versucht sich, in einen rettenden Bunker zurückzuziehen. Extra für diese Episode wurden neue Sets gebaut, wie eben dieser Laufsteg oder die provisorische Kommandostation, die am Ende der Gondel eingerichtet worden ist. So kriegen wir die Möglichkeit, dass Schiff noch näher kennen zulernen, eine Möglichkeit, die die Autoren in Bezug auf die Crew leider verpasst haben. Wir sehen zwar jede Menge Besatzungsmitglieder auf dem Laufsteg, doch niemand von ihnen ist uns bekannt, was ich jedoch nicht so recht glauben möchte. Immerhin besteht die offizielle Mannschaft der Enterprise NX-01 aus 83 Personen und es wirkt langsam unglaubwürdig, wenn wir nach zwei Seasons immer noch neue Gesichter erblicken. Gerade hier hätte man etwas für die Kontinuität der Serie, die bisher recht gut eingehalten wurde, tun können und bekannte Gesichter wie Crewman Elizabeth Cutler, Crewman Novakowitsch oder andere wieder mit einbringen können. So hätte gerade der familiäre Aspekt, den ich bei dieser Serie im globalen (d.h. schiffsweiten) Maßstab vermisse, gestärkt werden können. Entschädigt werden wir natürlich durch das immer weitere Zusammenwachsen der Führungsoffiziere, die gemeinsam Karten spielen, sich unterhalten, etc. Auch der Captain fäll angenehm auf, er versucht seine Crew näher kennen zulernen und ihnen Mut machen zu wollen. Auffallend ist übrigens T´Pol. Während sie, getreu dem vulkanischen Credo, anfangs nicht zu viel mit der Crew zu tun haben will, sehen wir am Ende, wie sie sich gemeinsam mit der Mannschaft einen Western ansieht. Auch wenn ihr diese Unterhaltung trivial vorkommen mag, sie erkennt, dass sie auch ein Teil der Mannschaft ist und ich nicht abkapseln darf. Schön, dass man auch mal wieder Jonathan Archers Liebe für Watherpolo sieht. Ich halte es für eine gute Idee, dass der Captain zwar sportinteressiert ist, aber nicht ein Anhänger der „typischen“ Sportarten ist. Abgesehen von der Werbung für diesen Sport freue ich mich schon auf die Episode, in der, ähnlich wie bei DS9, die Crew zu einem Sportspiel antritt. Da Archer mal eine Anfrage an Trip gerichtet hatte, ob man einen Pool in das Schiff integrieren kann, bin ich immer noch optimistisch, dass wir eine solche Episode mal zu sehen bekommen. Ebenfalls wieder da ist der „Running-Gag“ mit dem Chefkoch. Diesmal sieht man ihn fast, zumindest ist sein Oberkörper zu erkennen. Doch es bleibt dabei: auch nach zwei Jahren ‚Enterprise’ kennen wir weder Gesicht noch Namen des Mannes, der täglich für das leibliche Wohlbefinden der Crew sorgt. So hätte die Episode auch ruhig weiterlaufen können, denn bis zu diesem Punkt (die Crew muss nun in diesem Bereich ausharren, bis der Sturm vorbei ist) kam keinerlei Langeweile auf. Leider kann das letzte Drittel der Episode nicht dieses Niveau halten. In erschreckend belangloser „Alien der Woche“-Manier hielten es die Autoren für einen schlauen Zug, das Schiff entern zu lassen und zwar von der sogenannten Takrit-Miliz. Es wäre ja interessant gewesen, wären zumindest alte Bekannte wie Tandaraner oder Mazariten aufgetaucht, aber wir diese Takrit-Miliz wohl nie wiedersehen werden, ließ mich ihr Auftauchen völlig kalt. Der Rest der Episode läuft dann im selben Schema ab wie immer, wenn das Schiff übernommen wurde: der Captain wendet einen Trick an, droht mit Selbstzerstörung und bekommt das Schiff wieder. Dieser Teil ist höchst enttäuschend und meiner Meinung auch sinnlos, man hätte ihn auch weglassen können. Ich hoffe, dass sich ‚Enterprise’ nicht dahin entwickelt, wo ‚Voyager’ in den letzten beiden Jahren war: dass man zwanghaft in jede Episode ein Gefecht einbauen muss, um den Action-Trieb einiger wenigen zu befriedigen. Fazit: „The Catwalk“ ist gut geworden, hätte aber meiner Meinung nach auch noch besser sein können, hätte man den Focus vollkommen auf die Crew gelenkt. Ich vergebe 7/10 Punkten. Inhalt und Kritik von Nadir Attar Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 7/10 Punten
  8. Titel: Vanishing Point Episode: 036 DE Airdate: ? US Airdate: 27.11.2002 Buch: Rick Berman & Brannon Braga Regie: David Straiton Gaststars: Keone Young als Hoshis Vater Gary Riotto als Alien #1 Morgan H. Margolis als Crewman Baird Ric Sarabia als Alien #2 Carly Thomas als Alison Inhalt Hoshi und Trip befinden sich auf einem fremden Planeten in einer alten Höhle, wo sie die Überreste einer längst vergangenen Kultur untersuchen. Plötzlich informiert Captain Archer die beiden, dass ein Sturm in ihrem Gebiet aufzieht und sie zu ihrem Shuttle zurückkehren sollen. Unglücklicherweise hat der Sturm eine Intensität erreicht, die das Erreichen des Shuttles unmöglich macht, wodurch die beiden darauf angewiesen sind, auf die Enterprise gebeamt zu werden. Fähnrich Sato ist von dieser Vorstellung nicht sonderlich begeistert, da sie um die Risiken des Molekültransports fürchtet. Um ihr Mut zumachen, beamt sich Trip als erster und funkt ihr von der Enterprise, dass alles gut gegangen ist. Hoshi ist so als nächstes an der Reihe und Sekunden später materialisiert sie problemlos auf der Transporterplattform. Captain Archer besucht im Anschluss seine Kommunikationsspezialisten, die sich frisch macht. Er gibt ihr den Rest des Tages frei und teilt ihr mit, dass sie morgen mit Trip auf den Planeten zurückkehren und das Shuttle abholen wird. Nach einer kurzen Verschnaufpause zieht es Hoshi in die Messe und möchte sich zu Tucker, Reed und Mayweather an den Tisch setzen, doch es dauert seine Zeit, bis sie sie bemerken. Travis möchte mehr über den Transportvorgang erzählen und die drei erzählen ihr eine Geschichte von einer legendären Testperson, bei deren Beamvorgang seinerzeit etwas schief gelaufen war. Die Krankenstation ist das nächste Ziel des Fähnrichs, doch seltsamerweise scheint sie verlassen zu sein. Wie aus dem Nichts taucht Dr. Phlox hinter ihr auf und Hoshi erzählt ihm, dass sie sich seit dem Transfer nicht so gut fühle. Eine Untersuchung ergibt jedoch keinerlei Probleme. Ein Kommruf von T´Pol reißt den Fähnrich aus dem Schlaf. Sie erkundigt sich nach der Uhrzeit und muss mit Erstaunen feststellen, dass sie verschlafen hat. Schnell eilt sie auf die Brücke, wo man ihr mitteilt, dass Trip und Travis auf dem Planeten als Geisel genommen wurden. Die Bewohner sind sauer, weil Trip und Hoshi ihre Ruinen untersucht haben. Hoshi ist verwirrt, da es auf dem Planeten keine Spuren von Leben gegeben hatte. Die Bewohner melden sich, doch unglücklicherweise ist der Computer nicht in der Lage, die Sprache zu erkennen und auch Hoshi versagt ebenfalls. Captain Archer ermutigt sie, ohne den Computer Kontakt aufzunehmen, doch auch hier scheitert sie, worauf Archer sie zurück in ihr Quartier schickt. Niedergeschlagen will Fähnrich Sato duschen und sieht sich auf einmal im Spiegel verschwinden. Dann ist wieder alles normal, gefolgt von einer seltsamen Beobachtung, wie die Wassertropfen durch ihre Hände gleiten… Auch beim nächsten Mittagessen wird Hoshi nur nach Verzögerung von der am Tisch sitzenden T´Pol wahrgenommen. Die Vulkanierin erzählt Hoshi, dass Crewman Baird die Sprache der Planetenbewohner ohne große Probleme übersetzen konnte und Trip und Travis wieder heil an Bord sind. Außerdem hat der Captain Hoshi vorerst außer Dienst gestellt. Sich wundern, was los sei, begibt sich Hoshi zu einem Turbolift, der aber nicht auf sie zu reagieren scheint. Erst ein eintretendes Crewmitglied erlaubt es ihr, den Lift ebenfalls zu benutzen, der sie zur Krankenstation bringt. Dem Doktor erklärt sie, dass sie ihre Arbeit nicht durchführen kann, da andere Leute sie nicht mehr wahrnehmen und sie sich aufzulösen scheint. Phlox meint aber, dass er sie sehe und die Türen der Krankenstation auf sie reagiert haben. Hoshi ist nun so verunsichert und glaubt, dass sie sei und dies nur eine natürliche Angst vor dem neuen Transportmittel ist. Im Fitnessraum will sich der junge Fähnrich ablenken und trifft dort auf Trip. Bei dem Gespräch verneint der Chefingenieur die Frage, ob er Nebenwirkungen des Transports spüre und er versucht ihr Mut zu machen. Auch nach seinem Verlassen des Übungsraumes trainiert Hoshi weiter, doch plötzlich ist sie nicht mehr in der Lage, mittels ihre Hände feste Gegenstände zu greifen. Auch die Türkontrollen reagieren nicht und um Spiegel verschwindet ihre Reflexion. Nach stundenlangem Warten kommen zwar T'Pol und Trip in den Fitnessraum, doch sie scheinen Hoshi, die die beiden anspricht, nicht zu bemerken. Ein besorgter Commander Tucker erklärt der Vulkanierin, dass er Hoshi noch am Abend hier trainiert gesehen habe. T’Pol teilt dem Captain mit, dass man noch immer keine Spur von ihr habe. Auch die Sensoren orten nichts. Hoshi folgt dem Subcommaner, die die Krankenstation ansteuert, wo ihr Phlox ihr und dem Captain von Hoshis Besuchen erzählt. Während diese im Hintergrund sitzt, ohne wahrgenommen zu werden, erklärt der Doktor, dass sich bei einer Gewebeprobe von Hoshi die Moleküle voneinander getrennt haben. Hoshi hat sich seiner Meinung nach aufgelöst. Eine Untersuchung des Transporters stellt Fehlfunktionen bei dem Gerät fest, welches zur Abschaltung führt. Dr. Phlox erklärt, dass von Fähnrich Sato wohl nicht mehr viel übrig sei, eine Mitteilung, die Hoshi entsetzt, obwohl sie immer noch neben ihnen steht. Schweren Herzens gibt Archer den Befehl, den Orbit zu verlassen und auf alten Kurs zu gehen. Als er weggeht, läuft er durch Hoshi hindurch. Später durchsuchen Tucker und Phlox einen Arbeitsschacht nach Hoshis vermeidlichen Überresten, wobei sie abermals nicht auf Hoshis Zusehen registrieren. Plötzlich hört sie aus einem Seitenschacht eine unbekannte Stimme, die in der Sprache der Planetenbewohner kommuniziert. Sie wendet sich wieder ihren Kameraden zu, als sie hört, dass Phlox und Tucker fündig geworden sind. Sie haben einen kleinen grünen Tropfen entdeckt und der anschließende DNS-Vergleich ergibt, dass es tatsächlich Hoshi gewesen war. Der Doktor packt die Überreste für Hoshis Eltern ein und lässt Trip alleine. Tucker macht sich schwere Vorwürfe, weil er sich als erster hat auf das Schiff hatte beamen lassen, obwohl er der ranghöhere Offizier war. Nachdem er weg gegangen ist, hört Hoshi plötzlich wieder die fremden Stimmen. Sie folgt dem Seitenschacht und entdeckt zwei Außerirdische, die gerade dabei sind, eine Bombe zu installieren. Inzwischen hat Hoshi sich daran gewöhnt durch die Wände zu gehen und so eilt zu Archers Bereitschaftsraum, um ihn vor der Bedrohung durch die Fremden zu warnen. Leider kann er sie nicht wahrnehmen. Von der Brücke erhält der Captain die Nachricht, dass eine Verbindung zu Hoshis Vater hergestellt wurde und traurig erklärt Archer Herrn Sato, dass es einen Unfall mit dem Transporter gegeben hat und Hoshi dabei ums Leben kam. Verzweifelt versucht Hoshi einen Weg zu finden, um den Captain auf sich aufmerksam zu machen und schließlich entdeckt sie, dass sie eine Schalttafel an der Decke beeinflussen kann und beginnt S.O.S. zu morsen. Archer wird er sogar darauf aufmerksam und erkennt das Notsignal, woraufhin er T'Pol zu sich ruft. Doch die Vulkanierin hält es für eine Fehlfunktion und kann den Captain davon überzeugen. Also geht Hoshi wieder zu den Außerirdischen, um einen Weg zu finden sie aufzuhalten. Diese sind mit ihrer Bombe schon sehr weit und installieren unbemerkt einen Sprengsatz auf dem Warpkern. Beim Hauptzünder gelingt es Hoshi, den Zündschaltkreis abzuschalten, leider nur vorübergehend. Während die Bombe wieder scharf gemacht wird, erscheint eine kleine Transporterplattform und die beiden Außerirdischen beamen nacheinander weg. Entschlossen, das Schiff zu retten und ihre Angst überwindend, springt sie auf die Plattform und verschwindet, nur um auf der Transporterplattform der Enterprise zu erscheinen. Sofort rennt sie los, um die Bombe noch zu entschärfen. Tucker und Reed, die den Transporter bedient haben, sind über ihr Verhalten verwundert. Auf einmal scheinen sie Hoshi wieder sehen zu können. Diese will immer noch die Außerirdischen aufhalten, doch Malcolm erklärt ihr, dass es für wenige Sekunden ein Problem mit dem Transporter gab, weshalb sie nicht sofort materialisierte. Hoshi wurde gerade erst von der Planetenoberfläche hochgebeamt. Ihr ganzes Abenteuer war nur Einbildung. Der Doktor untersucht Hoshi und versichert, dass mit ihr alles in Ordnung ist. Sie teilt Archer mit, dass sie vorerst darauf verzichten kann, gebeamt zu werden, jedoch wendet dieser ein, dass sie freiwillig auf die Transporterplattform der Außerirdischen gesprungen sei. Sie habe sich ihrer Angst gestellt. Trotzdem möchte Hoshi vorerst lieber Shuttles nehmen. Die beiden verlassen die Krankenstation, nachdem Hoshi beruhigt die Türen geöffnet hat. Kritik Oh je, oh je, hätte dies eine gute Folge sein können. Der Zuschauer fiebert mit Fähnrich Hoshi Sato, die wir inzwischen mit all ihren Marotten und Eigenheiten lieb gewonnen haben und muss sich wirklich die Frage stellen, ob die gute Hoshi nicht doch vielleicht verschieden ist. Linda Park liefert dabei eine glänzende Vorstellung und beweist, wie viel schauspielerisches Talent doch in ihr steckt. Ein weiteres Plus in dieser Folge sind die hervorragenden Charaktermomente. Zuerst zu nennen ist da natürlich Trip. In dieser Episode ist er einmal nicht der coole Typ aus´m Maschinenraum, der immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat, nein, hier ist er ein trauernder Kamerad, der sich selbst Vorwürfe wegen einer Sache macht, für die er eigentlich nichts kann. In diesen kurzen Szenen, in denen Connor Trineer ausgezeichnet agiert, gewinnt sein Charakter eine plastische Tiefe, die wir vielleicht seit „Shuttlepod One“ vermisst haben. Auch Scott Bakula macht eine gute Figur. Das Gespräch mit dem Vater von Hoshi, in dem er die traurige Nachricht von ihrem Tod übermitteln soll, ist emotional wirklich berührend. Es würde mich im übrigen freuen, wenn wir mehr über die Familie von Hoshi erfahren würden, was natürlich generell für alle Charaktere gilt. Das erste Minus bei der Episode kam jedoch, als die Fremden versuchten, ihre Bomben anzubringen. Schon wieder ein billiger Spannungsmoment, durchfuhr es mich. Die Hoshi-Story war doch schon spannend genug, wieso also noch künstlich Action mit einem überflüssigen Plot reinbringen? Diesen Fehler machen die ‚Enterprise’-Autoren wieder und wieder und ich frage mich, ob dies nicht sogar eine Vorgabe vom Produzententeam Berman & Braga zu sein scheint. Auf jeden Fall ermüdet es den Zuschauer, vor allem da ich persönlich ja nie die Action als Triebfeder von Star Trek gesehen habe. Das ganz Dicke Ende kommt jedoch... am Ende! Ich weiß nicht, was man sich dabei gedacht hat, dass alles, was wir gesehen haben, nur Einbildung gewesen sein soll? Es soll wohl wie Mystery aussehen, wie ein Versatzstück aus ‚Akte X’, aber mich als Zuschauer macht es einfach nur Sauer. Sauer, weil wir eigentlich betrogen worden sind. Natürlich hat keiner von uns tatsächlich erwartet, dass ein Hauptdarsteller jetzt, mitten in der Staffel ausscheidet. Aber ich dachte mir, dass Hoshi gerettet wird und sie, sowie der Rest der Besatzung, von dieser Erfahrung profitieren, ja gestärkt herausgehen werden. Aber da praktisch die gesamte Handlung Schmu ist, erdacht, nie geschehen, so profitiert niemand davon. Na gut, Hoshi hat einen ersten Schritt zur Bewältigung der Transporterangst gemacht, aber dies ist doch kein so dramatisches Ereignis. Es ist vielmehr eins, das man auch in 5 Minuten hätte abhandeln können. Und überhaupt, wieso träumt Hoshi das? Wieso? Immerhin ist man ja in Stasis, wenn man gebeamt wird und so kriegt man eigentlich von der Umwelt nichts mit. Und wieso träumt sie gerade das? Einer mag antworten: weil es unterdrückte Ängste sind! Schön und gut, aber wieso dann die Außerirdischen? Aber selbst wenn der Schluss nicht so wäre, wie er ist, gibt es doch diese kleinen unlogischen Punkten, wobei einer besonders schwer wiegt: Wieso ist Hoshi in der Lage nichts zu benutzen, abgesehen von zwei Knöpfen, die so eklatant wichtig sind: der Knopf im Bereitschaftsraum und der der Bombe? Wieso nur? Des Weiteren fällt mir ein weiterer unangenehmer Trend in Enterprise auf: Haut! Star Trek ist DIE Serie, die sich für Frieden, Toleranz und Gleichberechtigung einsetzt. Letzteres Wort kann man vor allem natürlich auf die Geschlechter zurückführen und bisher hat Star Trek immer gezeigt, dass Frauen viel mehr sind als Sexualobjekte, die den Männern gefallen sollen. Im Gegenteil, sie sind ebenso klug, versiert und können die selben Aufgaben erledigen. Doch ein Trend, der mit 7of9, die sich hinterher als gute Schauspielerin herausgestellt hat, wird hier fortgeführt. Natürlich wird rein zufällig im Sportraum Hoshi unsichtbar, wo sie nur mäßig bekleidet war und nun hat sie, ach Herr je, keinerlei Möglichkeit, sich umzuziehen. Also läuft sie die Hälfte der Episode mit Trägertopp und Sporthose durch die Gegend, welche freilich eng anliegen. Man mag mir Kleinkariertheit vorwerfen, doch ich sehe darin einen Schritt zurück: Zuschauerfang mit attraktiven Frauen, wodurch deren Leistungen nicht so stark bewertet wären wie ihre zugegebener Maßen Attraktivität. Unter Gleichberechtigung scheinen Berman & Brage ja zu verstehen, dass auch die männlichen Darsteller mit Ausnahme von Phlox bisher in Unterhose durch das Schiff hetzen mussten, doch für mich ist dies etwas anderes. Es bleibt abzuwarten, wie die weitere Entwicklung ist. Fazit: Gute schauspielerische Leistungen und Spannung hätten für 7 oder sogar 8 Punkte gereicht, doch das Ende macht so viel kaputt, dass ich mich nicht in der Lage sehe, mehr als 5 von 10 Punkten zu verteilen. Inhalt und Kritik von Nadir Attar Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 5/10 Punten
  9. Titel: Singularity Episode: 035 DE Airdate: 17.10.2003 US Airdate: 27.11.2002 Buch: Chris Black Regie: Patrick Norris Gaststars: Matthew Kaminsky als Cunningham Inhalt T’Pol erzählt von einer kritischen Krankheit, welche die gesamte Crew beeinflusst. Die Vulkanierin untersucht, wieso sie als einzige nicht von dieser betroffen ist. Die Enterprise hat eine Klasse-4-Singularität vermessen – ein Schwarzes Loch mit extremen Gravitationsscheren. Tucker wollte nahe genug heran fliegen, um einige „Bilder zu schießen“, also lässt Archer Kurs setzen und das Schiff näher an das Schwarze Loch bringen. – Leise bittet der Captain den Chefingenieur auch noch auf den Captain-Sessel zu werfen, der Archer einige Schwierigkeiten bereitet: Rückenschmerzen. Trip verspricht sich in den zwei Tagen, die sie brauchen werden, um das Schwarze Loch zu erreichen, darum zu kümmern. Während dieser Zeit setzt sich Archer an eine lange aufgeschobene Arbeit: Er soll eine Einleitung für ein Buch schreiben. Für eine Biografie seines Vaters. - Hoshi springt für den erkrankten Koch in der Kombüse der Enterprise ein und Reed nutzt die Zeit, um einige neue Sicherheitsprotokolle zu entwickeln und zu testen. – Unterdessen begibt sich Mayweather mit Kopfschmerzen auf die Krankenstation, wo Doktor Phlox sich weigert ihn wieder gehen zu lassen, bevor er nicht die Ursache der Kopfschmerzen herausgefunden hat. Bald schon liegen die Nerven der Crewmitglieder blank. Tucker arbeitet so besessen an Archers Sessel, dass er darüber hinaus seine anderen Aufgaben vernachlässigt. Archers Augenmerk ist nur noch darauf fixiert, den Essay über seinen Vater fertig zu stellen. Hoshi ist davon besessen, das japanische Mahl, welches sie der Crew serviert zu perfektionieren, besonders nachdem Reed anmerkte, dass seine Portion für seinen Geschmack etwas zu salzig war. Ungefähr zu selben Zeit beginnt Reed damit in beschränkten Bereichen Waffen zu tragen und schlägt vor, dass alle Crewmitglieder Sicherheitscodes bekommen, um im Notfall unterscheiden zu können, ob sie wirklich sie selbst sind, oder von Aliens ersetzt wurden. Weiterhin arbeitet er an einem taktischen Alarm, den Tucker scherzhaft „Reed Alert“ nennt (dies ist der Vorläufer des „Red Alert“, der der Crew befiehlt die Kampfstationen zu besetzen, automatisch die Waffen lädt und die Hüllenpanzerung polarisiert). T’Pol bemerkt unterdessen, dass das Verhalten der Crew mehr und mehr irrational und abnorm wird und bittet Phlox, die Crew zu behandeln. Der Denobulaner weigert sich jedoch dies zutun, bevor er nicht Mayweathers Kopf geöffnet und dessen Gehirn - auf der Suche nach der Ursache für dessen Kopfschmerzen – untersucht hat. T’Pol versucht den Doktor davon abzubringen, doch er bedroht sie mit einem Skalpell. Sie betäubt den Arzt daraufhin mit dem vulkanischen Nervengriff. Daraufhin sieht sich T’Pol die Scans des Doktors an und findet heraus, dass das Schwarze Loch offenbar die Gehirne der Crew beeinflusst. Daraus schließt sie, dass alle Crewmitglieder (sie natürlich nicht) davon beeinflusst werden. Auf ihrem Weg zurück zur Brücke, findet T’Pol bewusstlose Crewmitglieder in den Korridoren vor. Sie beschließt zu Archers Quartier zu gehen, wo sie den Captain aufweckt (ein Hoch auf kalte Duschen!) und darauf besteht, dass er ihr hilft das Schiff vom Schwarzen Loch fort zu manövrieren. Durch die Gravitationsscheren hindurch, da dies der einzige Weg ist, um schnell genug die Einflussbereich der Singularität zu verlassen. Auf jedem anderen Kurs, würde man das Schiff nicht rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich bringen können und die Crew würde sterben. Auf ihrem Flug muss das Schiff durch mehrere Trümmer hindurchmanövrieren, doch Archer kann einem Trümmer nicht ausweichen. Die einzige Möglichkeit das Schiff zu retten ist, die Phasenkanonan abzufeuern, doch diese könnten nicht rechtzeitig geladen werden. Ein kleines Trümmerstück trifft die Enterprise und plötzlich aktiviert sich der „Reed Alert“, der die Waffen aktiviert und die Hülle polarisiert. T’Pol feuert die Phasenkanonen ab und vernichtet das Trümmerstück. – Das Schiff verlässt daraufhin die Gravitationsscheren und den Einflussbereich des Schwarzen Lochs ohne weitere Zwischenfälle. Bald wacht die Crew wieder auf. Tucker repariert den Sessel des Captains, indem er ihn um einen Zentimeter in der Höher verkürzt, Archer beendet seinen Essay und Reed bekommt die Erlaubnis, seinen taktischen Alarm als ein Standartprotokoll einzurichten, wenn auch noch einige Modifikationen nötig sind. Kritik Bei Episoden, die sich in Grundstruktur und Aussage stark ähneln, ist es immer interessant, sich einmal die Vorgänger ins Gedächtnis zu rufen – zum Vergleich, aber auch um sich wiederkehrende Erzählformen einfach einmal klar zu machen. „Singularity“ spielt gekonnt mit dem Thema der durch äußere Umstände beeinflussten Crew, die sich mit der Zeit zunehmend merkwürdiger verhält und schließlich einen Ausweg in letzter Sekunde finden muss. Die Schar der Ersttäter zieht sich wie ein roter Faden durch die Serien der Trek-Franchise wie kein zweiter. Ins Gedächtnis zu rufen sind hierbei „The Naked Time“ (Classics), „The Naked Now“, „Conundrum“ (TNG), „Babel“, „Dramatis Personae“, „Fascination“ (DS9), „Strange New World“ (ENT) und natürlich noch diverse andere Variationen. Eigentlich sollte man meinen, dass jede weitere „die Crew dreht durch“-Story nur ein lahmer weiterer Aufguss werden könnte – jedoch war bereits „Strange New World“ in der ersten Season eine gelungene Variante des Themas und konnte über die gesamte Zeit fesseln. „Singularity“ hat nun den Vorteil, zwei Rahmenbedingungen grundlegend zu verändern. Die Handlung ereignet sich auf dem Schiff, nicht auf einem Planeten und somit in den uns vertrauten Sets, wir sehen nun auch, wie Archer, Phlox, Reed und Hoshi befallen werden (in „Strange New World“ waren es hauptsächlich Nebencharaktere sowie T´Pol und Trip), und die Episode entwickelt sich in Rückblenden – eine Erzählform die hier hervorragend funktioniert, da sich durch T´Pols Logbucheinträge ein stetiger Suspense aufbaut, der auch lange anzuhalten vermag. Somit spielen die Autoren geschickt mit einer eigentlich bekannten Story und ringen ihr neue und interessante Aspekte ab. Hierbei liegt das Augenmerk jedoch eindeutig auf dem Humor, der sich aus dem abstrakten Verhalten der Crew ergibt. Archer versucht, das Vorwort für eine Biographie über seinen Vater zu schreiben, Reed entwickelt neue Verhaltensprotokolle und ein neues Notfallsystem (inklusive Audio-Alarm!), Hoshi versucht sich als Ersatz für den erkrankten Küchenchef (den wir erneut natürlich nicht sehen) und Trip bastelt wie ein verrückter am Stuhl des Captains herum – jeder darf seinen versteckten Spleen ausleben, dass es für den Zuseher eine reine Freude ist. Während der ganzen Zeit sammelt sich ein schier unglaublicher Vorrat an herausragenden Zitaten an – ich habe weiter oben versucht, eine kleine Auswahl zu präsentieren. Bei der Wortgewalt der Autoren in dieser Folge bleibt das aber wirklich beim Versuch. Alle Charaktere erhalten ausreichend Raum zur Entfaltung, wobei besonders John Billingsley, Dominic Keating, Connor Trinneer und Linda Park in den Vordergrund treten. Dazu gibt Jolene Blalock die irritierte und distanzierte Vulkanier mit großer Perfektion. Man kann ihr geradezu ansehen, dass sie versucht zu ergründen, ob die Menschen um sie herum nicht vielleicht doch einfach nur ihrem Naturell entsprechend irrational agieren. Gerade wenn man Archers Verhalten in „A Night in Sickbay“ als Beispiel nimmt kein abwegiger Gedanke. Dieses Wissen verhindert für mich auch, Scott Bakula in den Vordergrund zu stellen. Er wirkt zwar auch neben der Spur, aber kaum mehr als in der genannten Episode – und dort war (dem Vernehmen nach) kein äußerer Einfluss schuld ... Herausragende Szenen sind für mich hierbei, Phlox Versuch, den armen Mayweather zu „sezieren“ um seinen Kopfschmerzen auf den Grund zu gehen, Reeds Anti-Archer-Rede gegenüber T´Pol, Trips ausfallendes Verhalten gegenüber T´Pol in deren Quartier (welches sie zum Schreien komisch schlicht mit einem naiven „Are you feeling alright, Commander?“ beantwortet ...) und die Auseinandersetzung zwischen Archer und Trip, als beide versuchen, ihre jeweiligen „Probleme“ an den Gegenpart zu bringen. Dies ist jedoch – wie die Zitatsammlung – nur eine kleine Auswahl. Die Episode erreicht mit der Zeit eine solch rasante Fahrt, dass man vollkommen in den Bann gezogen wird. Die vielen kleinen Randnotizen (erster Blick in die Kombüse, der „Reed-Alert“) tun ihr übriges um bis kurz vor Schluss eine vollkommen perfekte Episode zu erzeugen. Bis kurz vor Schluss? Leider muss diese Einschränkung gemacht werden – der letzte Akt der Handlung trübt nämlich das Bild ein wenig – nicht entscheidend, aber doch merklich. Archer lässt sich zu leicht aus seinem Wahn reißen (Dusche), der manuelle Flug sieht zwar gut aus, birgt aber wenig inhaltliche Stärke und, dass die komplette Wirkung des schwarzen Lochs verschwindet, Sekunden nachdem man den Einflussbereich verlassen hat, wirkt schlicht dumm. Hier wäre weniger Pathos mehr gewesen. Somit bleibt ein über jeden Zweifel erhabenes Setup, ein toller und in jeder Hinsicht „besonderer“ Mittelteil und ein leider nicht völlig überzeugender und zu gehetzt wirkender Schlussteil. Bei einer mittelmäßigen Folge wäre dieser wohl kaum auf- oder ins Gewicht gefallen – hier bringt er das Gesamtwerk jedoch um die Bestnote. Ich muss es jedoch noch einmal herausstellen – ENTERPRISE hat zusammen mit DEEP SPACE NINE die beste Cast der Trek-Geschichte und definitiv somit eine der besten der TV-Landschaft. Besonders Trinneer, Blalock, Keating, Park und Billingsley geben jeder – wirklich JEDER – Szene einen ganz besonderen Charme. Selbst ein „Aye, Sir“ ist bei Dominic Keating großes Schauspiel (ich überziehe hier natürlich ...). Einzig Scott Bakula (den ich allerdings dennoch immer sehr gerne sehe) und Anthony Montgomery (der aber immer besser einbezogen wird und auch zunehmend lockerer wirkt) fallen in den Bereich gutes bis normales Mittelmaß zurück. Man kann hier Berman und Braga nur ein riesiges Kompliment machen, dass sie eine solch talentierte Gruppe unbekannter Darsteller versammelt haben – allein wegen ihnen wird ENTERPRISE für mich noch sehr lange überdurchschnittliche Unterhaltung darstellen. Hoffen wir, dass die Storys mit ihnen Schritt halten können. Fazit: Enterprise lebt erneut perfekt vom Humor und den grandiosen Charakteren (und Darstellern) – die Story ist alt, kommt aber enorm frisch daher und verliert nur in den letzten Minuten den Drive des Setups – dennoch ein galaktisches Vergnügen und ganz klar ein Sieger! Inhalt von Sebastian Ostsieker, Kritik von Björn Sülter - siehe auch www.planet-trek.de Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 8/10 Punten
  10. Titel: The Communicator Episode: 034 DE Airdate: 10.10.2003 US Airdate: 13.11.2002 Buch: Rick Berman & Brannon Braga Regie: Andre Bormanis Gaststars: Francis Guinan als Gosis Tim Kelleher als Lt. Pell Dennis Cockrum als Barkeeper Brian Reddy als Dr. Temec Jason Waters als Soldat Inhalt Nachdem er von einer Forschungsmission auf einem Planeten, dessen Bewohner eine Prä-Warp-Zivilisation sind, zurückgekehrt ist, fällt Lieutenant Reed auf, dass er seinen Kommunikator nicht wiedefinden kann. Nach einer intensiven Suche muss er sich schließlich eingestehen, dass er ihn irgendwo auf dem Planeten verloren hat. Hoshi Sato gelingt es die Energiesignatur des Gerätes in einer kleinen Taverne zu orten, einen Ort, den die Enterprise-Crew kurz vorher besucht hatte. Archer ist sich sehr wohl den Gefahren einer „Kontaminierung“ der Rasse bewusst und so entscheidet er sich dafür, gemeinsam mit Reed den Planeten ein zweites Mal zu besuchen. Beide betreten die Taverne und werden von einer Gruppe von Soldaten kritisch beäugt. Bei ihrem Besuch hatte die Crew festgestellt, dass sich dieser Planet auf einem Niveau ähnlich dem unsrigen kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges befindet. Die politische Konstellation ist hier übrigens ähnlich. Mithilfe seines Tricorders ortet Reed den Kommunikator in einem angrenzenden Raum der Taverne, aber bevor sie ihn an sich nehmen können werden beide von den Soldaten überwältigt. Die Offiziere werden in einen Nebenraum gebracht und einem Major Pell vorgeführt, der sie befragt, ob der Kommunikator eine Waffe sei. Zudem nimmt Pell an, dass Archer und Reed zu der gegnerischen politischen Fraktion namens „Allianz“ gehören. Da beide Männer sich einer Antwort verweigern befiehlt Pell, dass beide in einen Militärkomplex gebracht werden. Dort angekommen werden Archer und Reed von Pells Vorgesetztem, General Gosis, verhört. Gosis informiert die beiden, dass jemand namens „T´Pol“ einen „Captain“ via den Kommunikator erreichen wollte. Archer identifiziert sich selbst als jenen „Captain“, was jedoch nur Gosis Annahmen bestärkt, das unsere beiden Offiziere Militärangehörige der Allianz sind. Während der Befragung fällt ein Stück von Archers Prothesen, welches ihn als Angehörigen jener Spezies maskieren soll, ab und enthüllt sein menschliches Gesicht. Gosis weiß natürlich nicht, wie er darauf reagieren soll und ordnet eine vollständige medizinische Untersuchung an. Währenddessen hat man es auf der Enterprise geschafft, die beiden Offiziere zu lokalisieren und Trip schlägt vor, dass man sie mittels eines Shuttles rettet. T´Pol jedoch lehnt diesen Vorschlag ab, da sie keine weitere Kontamination dieser Kultur riskieren will. Also hat der Chefingenieur einen zweiten Vorschlag: die Enterprise besitzt immer noch das Sulibanschiff, mit dessen Tarntechnologie sie die beiden retten könnten, ohne entdeckt zu werden. Dazu müsste das System jedoch wieder funktionsfähig gemacht werden. Diesmal ist T´Pol einverstanden und zusammen mit Travis Mayweather beginnt Trip mit seiner Arbeit. Während sie so am Schaffen sind wird Trip von Partikelstrahlung getroffen, welche wohl für den Tarnmechanismus verantwortlich ist, was zur Folge hat, dass sein rechter Arm unsichtbar wird. Phlox vermutet, dass er nach einiger Zeit wieder von selbst materialisieren wird und gibt Trip einen Handschuh mit, um sich so temporär zu helfen. General Gosis erhält die Resultate der medizinischen Tests und ist erstaunt. Es konnte keine vernünftige Erklärung für die verschiedenen physischen „Deformationen“ von Archer und Reed gefunden werden und so versucht man weiterhin Antworten von ihnen zu bekommen. Unglücklicherweise erhält Gosis einen weiteren verdächtigen Beweis: ein Überwachungsfoto des versteckten Shuttles. Um von der Wahrheit anzulenken erfindet Captain Archer eine Erklärung für die seltsamen Vorkommnisse: er und Reed seien demnach Prototypen für einen genetisch verbesserten Supersoldaten der Allianz und ihre verschiedenen Mitbringsel seien ebenfalls Allianzprototypen. Gosis sieht dies als eine mögliche logische Erklärung an, verlangt aber nach Beweisen – daher ordnet er die Exekution der beiden Männer an. Sobald sie tot wären, könnte man ihre inneren Organe detaillierter untersuchen. Auf der Enterprise ist Hoshi in der Lage eine Nachricht abzufangen, in der es heißt, dass zwei feindliche Spione exekutiert werden sollen. Während die Zeit immer knapper wird fliegen T´Pol, Trip und Mayweather mit dem Tarnschiff auf den Planeten. Unglücklicherweise zeigt die Tarnung einige Störungen an. Währenddessen bereiten sich der Captain und sein Sicherheitschef auf ihre Exekution vor und sind sich darüber einig, dass sie lieber sterben würden anstatt diese außerirdische Kultur weiter zu kontaminieren. Das Tarnschiff wird derweil von Kampfflugzeugen angegriffen, kann sich aber im letzten Moment endlich tarnen. Sie landen im Komplex, wo Archer und Reed schon die Schlingen über den Hals gelegt wurden, befreien die beiden Offiziere, sammeln alle technischen Geräte wieder ein und können rechtzeitig zur Enterprise zurückkehren. An Bord der Enterprise angekommen dankt Archer T´Pol dafür ihnen das Leben gerettet zu haben. Die Vulkanierin merkt ab, dass obwohl sie alle Geräte wieder haben einsammeln können sie trotzdem der Prä-Warp-Kultur geschadet haben. Nichtsdestotrotz ist sie jedoch davon beeindruckt, dass der Captain bereit war sich zu opfern um eine ganze außerirdische Rasse zu schützen. Abschließend sieht man noch, wie Phlox Vermutung zutrifft: Stück für Stück kehr Trips Arm wieder zurück. Kritik Eine gute Episode, die uns die Enterprise-Macher diesmal abliefern. „The Communicator“ ist spannend, flott und tiefsinnig. Sicher, es gibt auch einiges zu kritisieren. Zum einen ist der Plot an sich nicht sehr neu und mal ehrlich, keiner von uns hat jemals angenommen, dass unseren beiden Crewmitgliedern jemals etwas geschieht. Und langsam wirkt die Idee, dass dauern Captain Archer in Gefangenschaft gerät, sehr abgestumpft. Sicher, es sind noch die unbekannten Weiten, die wir Woche für Woche sehen, aber kann wenigstens nicht einmal jemand anderes zusammengeschlagen werden? . Ansonsten ist die Folge wirklich gut. Da wird uns zum einen wieder einmal der Sinn der obersten Direktive klar vor Augen geführt. Ähnlich wie bei „Der Gott der Mintakaner“ („Who watches the watchers?“) wird uns gezeigt, dass jede Rasse seine eigene Entwicklungsgeschwindigkeit hat, und gerade weil wir weiter entwickelt sind, wir uns heraushalten müssen. Jede Zivilisation muss sich Schritt für Schritt weiterentwickeln und sollte nicht zu etwas gedrängt werden, wofür sie noch nicht bereit ist. Sehr schön wird auch die Entwicklung von Jonathan Archer deutlich. Betrachtet man die Episode „Die Saat“ („Civilization“), so hat er doch aus seinen Fehlern gelernt. Damals ging er trotz der Bedenken T´Pols auf den Planeten und verursachte (unabsichtlich) ein kleines Chaos. Nun gut, hier mag es ihm auch nicht besser gelungen sein, aber diesmal hat er die Spielregeln erkannt und wollte den Fehler korrigieren. Sehr eindrucksvoll war dann seine Entscheidung lieber zu sterben, anstatt das Geheimnis zu verraten, um so nicht noch weiteren Schaden anzurichten. Doch konnte er überhaupt noch mehr Schaden anrichten? Höchstwahrscheinlich hat unsere Enterprise-Crew nun endgültig einen Weltkrieg zwischen den beiden Blöcken ausgelöst, denn durch das entstandene Misstrauen durch Supersoldaten der Allianz mag sich die andere Seite (habe ich da mal den Begriff Koalition fallen gehört?) zu einem Präventivschlag genötigt sehen. Das wir hier kein Happy End haben stellt ebenfalls eine der Stärken dieser Episode dar. Es kann nun mal nicht alles klappen und hoffentlich haben die Charaktere aus dieser Erfahrung gelernt. Auch hier würde ich mir im Zuge der Kontinuität wünschen, dass dieser Planet noch einmal aufgegriffen wird. Ein ganz großes Plus verdient diese Episode für ihre Liebe zum Detail bei diesem außerirdischen Völkchen. Auf der einen Seite wirkt die Technik sehr außerirdisch, auf der anderen Seite sind da all die kleinen Details, die uns diese Zeitperiode symbolisieren: das Röntgenbild, die Projektilwaffen, die Propellerflugzeuge, usw. Es ist schön anzusehen, wenn man sich richtig Mühe beim Darstellen auf den Sets macht und nicht nur alte Materialien wiederverwertet. Als abschließenden Kritikpunkt möchte ich noch das Suliban Tarnschiff nennen. Seine Existenz hat jetzt schon die Zeitlinie des Star Trek-Universum kräftig gestört und ich hoffe, dass es bald mal zerstört wird, damit diese Technik weiterhin ein Mysterium bleibt. Fazit: Es lässt sich hier nur sagen, dass „The Communicator“ eine absolut lohnenswerte Folge ist! Inhalt und Kritik von Nadir Attar Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 8/10 Punten
  11. Titel: The Seventh 033: The Seventh MPEG Video Größe: 3.81 Mb -> weitere Downloads Episode: 033 DE Airdate: ? US Airdate: 06.11.2002 Buch: Rick Berman & Brannon Braga Regie: David Livingston Gaststars: Bruce Davison als Menos David Richards als Dock-Aufseher Vincent Hammond als Alien Coleen Maloney als vulkanischer Offizier Inhalt Es ist Nacht auf der Enterprise, als T'Pol in Ihrem Quartier eine Nachricht vom vulkanischen Oberkommando erhält. Eine Person namens Menos wurde gefunden - weniger als 3 Tage von den momentanen Koordinaten der Enterprise entfernt. T'Pol fragt nur noch, ob sie sich sicher seien; nach einem knappen "Ja" von der anderen Seite endet die Verbindung. Am nächsten Morgen betritt T'pol Captain Archers Quartier und informiert ihn, dass Admiral Forest ihn diesen Nachmittag kontaktieren wird. Archer ist ein wenig verdutzt, und T'Pol erklärt, dass das vulkanische Oberkommando sie wegen einer "Sicherheitsangelegenheit" kontaktiert habe - der Admiral wird die Crew der Enterprise anweisen, Kurs auf ein nahegelegenes Sternensystem zu nehmen und T'Pol ein Shuttle und einen Piloten für eine geheime Mission von 3 bis 5 Tagen zur Verfügung zu stellen; nach Abschluss der Mission wird das Shuttle an ein vulkanisches Schiff andocken. Archer spekuliert, dass T'Pol jemanden fangen und den Vulkaniern übergeben soll, aber T'Pol wiederholt nur, dass der Admiral sich mit Captain Archer in Verbindung setzen wird. Logbuch des Captains: "Wie erwartet wurde ich von Admiral Forest kontaktet, der uns den Befehl gab, die Bitte der Vulkanier zu erfüllen." Archer betritt die Brücke und teilt Mayweather mit, dass er als Pilot T'Pol begleiten soll. Selbst der Admiral weiss nicht, wohin genau die Mission gehen wird, und der Gedanke, eine mehrere Tage lange Flugpause einzulegen, gefällt vor allem Tucker nicht besonders - auf die Frage, was sie an spezieller Ausrüstung benötigen wird, bittet T'Pol um Kleidung für kaltes Wetter, Fesseln und Phaserpistolen. Einige Zeit später besucht T'Pol den leicht frustrierten Archer in seinem Quartier und erzählt ihm von der Mission: Bevor sie ihren jetzigen Posten als Wissenschaftlerin annahm, war sie im Sicherheitsministerium auf Vulkan tätig. Vor vielen Jahren schickte dieses Ministerium Unndercover-Agenten auf einen Planeten namens Agaron, dessen Führung eine Allianz mit Vulkan wünschte. Die Agenten sollten einige kriminelle Gruppen auf dem Planeten infiltrieren und zerstören. Der Plan war schliesslich auch erfolgreich; nachdem die Allianz jedoch geschlossen und die Agenten zurückgerufen wurden, weigerten sich 19 von ihnen, nach Vulkan zurückzukehren. T'Pol, die eine spezielle Ausbildung für diese Art von Aufträgen hat, wurde der Auftrag gegeben, 6 von ihnen zurückzubringen; der sechste jedoch entkam ihr und wurde nicht mehr gesehen - bis heute. T'Pol bittet den erstaunten Archer, sie auf dieser Mission ebenfalls zu begleiten, da sie jemanden brauche, dem sie vertrauen kann. Am nächsten Morgen wird der Captain auf dem Weg zum Shuttle von einem sowohl nervösen als auch leicht frustrierten Chefingenieur belagert: Trip, der während T'Pols und Archers Abwesenheit das Kommando führen wird, will unbedingt wissen, auf was für eine Mission der Captain geht. Dieser antwortet aber nur, dass er in "3 bis 5 Tagen" wieder zurück sein wird - und dass Tucker den Vulkaniern nichts von seiner Beteiligung an dieser Mission erzählen darf. Im Shuttle erzählt T'Pol Archer mehr von Menos: bevor er nach Agaron geschickt wurde, wurde sein Aussehen genetisch verändert. Er infiltrierte eine Gruppe von Schmugglern, lernte ihr Metier kennen und weigerte sich schliesslich, nach Vulkan zurückzukehren. Nach den Informationen des Sicherheitsministeriums wurde er reich durch das Schmuggeln von synthetischen Biotoxinen. T'Pol verfolgte ihn drei Monate lang, konnte ihn aber schliesslich nicht fassen. Nur einmal hätte sie ihn beinahe gefasst: auf einem Planeten namens Risa. Während der Erzählung sehen wir eine Art Flashback von T'Pol - zwei Personen, die durch einen Wald rennen. Sie schliesst ihren Bericht und erzähl, dass sie ihn nach diesem Vorfall nie wieder gefunden hat. Auf Risa angekommen, betreten Archer, T'Pol und Mayweather eine Art Bar. T'Pols Scans zeigen an, dass Menos sich in einem Umkreis von 30 Metern befinden muss. Der Captain schickt Mayweather wieder hinaus - er soll aufpassen, falls Menos versucht, mit einem Schiff zu fliehen.Nach einigem Suchen findet T'Pol den Flüchtigen schliesslich, wird jedoch von einem übergroßen Alien angerempelt, was Menos Zeit gibt, zu fliehen. T'Pol berichtet Archer, dass Menor ihr entwischt sei. Der Captain probiert eine etwas offensivere Methode: er springt auf einen Tisch und versucht, Menos' Aufmerksamkeit auf sich zu lenken - der Plan funktioniert, in dem Sekunden später folgenden Feuergefecht kann T'Pol Menos festnehmen. Auf der Enterprise hat sich Trip inzischen ziemlich gut in den Posten des amtierenden Captains eingewöhnt - er hat Lt. Reed und Dr. Phlox zum Essen in der Kantine des Captains eingeladen. Die Schattenseiten dieses Postens werden ihm aber sofort klar, als Dr. Phlox ihn um die Erlaubnis bittet, an der Crew eine Impfung vornehmen zu dürfen, die einige vorübergehende Nebenwirkungen haben könnte. Tucker ist diese Entscheidung sichtlich unwohl - er will noch einmal darüber nachdenken. Reed auch einen Antrag: er möchte einige Arbeiten durchführen, die eine Abschaltung des Warpkerns für einen Tag in Anspruch nehmen würden. Nach einigem Zweifeln entscheidet Tucker, dass er noch einmal darüber nachdenken will. Aller guten Dinge sind drei, und so meldet sich auch prompt Hoshi über das Kom-System. Das vulkanische Schiff ist eingetroffen und der Captain möchte gerne Archer sprechen, um ihm eine extrem dringende Mitteilung von Admiral Forrest zu überbringen. Tucker lässt ausrichten, dass der Captain momentan beschäftigt ist und sich so bald wie möglich melden wird; Malcolm lässt es sich allerdings nicht nehmen, Trip darauf hinzuweisen, dass es schwer sein wird, die Vulkanier davon zu überzeugen, dass der Captain vier Tage lang "beschäftigt" sei... Auf dem Planeten spricht das Aussenteam unterdessen mit dem Aufseher des Raumhafens, auf dem die Landefähre der Enterprise steht. Er gibt die Genehmigung, Menos mitzunehmen, allerdings müssen sich Archer, T'Pol und Mayweather noch einige Stunden gedulden: wegen Wartungsarbeiten an der Landeplatform ist diese mit Säure behandelt und nicht zu betreten. Einsperren kann man Menos auch nirgendwo, also bleibt nichts anderes übrig, als ihn in der Bar an einen Tisch zu fesseln und abzuwarten. Dort beginnt Menos, seine Version der Geschichte zu erzählen. Er bittet T'Pol, ihn nicht auszuliefern; er habe die letzten zwanzig Jahre damit verbracht, gebrauchte Warp-Injektorgehäuse zu transportieren und hat durch die davon ausgehende Strahlung nicht mehr lange zu leben. Er will die Zeit, die ihm noch bleibt, nur mit seiner Familie verbringen. Er ist davon überzeugt, dass, wenn er nach Vulkan zurückgebracht wird, er auf jeden Fall für schuldig erklärt und ins Gefängnis geworfen wird. T'Pol, die sich die ganze Geschichte ruhig angehört hat, springt nach einem weiteren Flashback plötzlich auf, bindet sich Menos' Gürtel unter die Schuhsohlen und läuft über die säuregeflutete Landeplatform zu Menos' Schiff. [Bild: 2x07-5.jpg] Im Lagerraum öffnet sie nacheinander mehrere Kisten, begleitet von immer längeren und detaillierteren Flashbacks der Verfolgung auf Risa. In den Kisten befinden sich lediglich die gebrauchten Warp-Injektorgehäuse, die Menos' Geschichte bestätigen. Zurück auf der Enterprise muss sich ein ziemlich angespannter Trip inzwischen einem für ihn offensichtlich unangenehmen Plan stellen: er soll sich gegenüber dem vulkanischen Captain als Archer ausgeben und die dringende Nachricht entgegennehmen, ohne das Misstrauen der Vulkanier zu erregen. [Bild: 2x07-6.jpg] Die extrem dringende Mitteilung entpuppt sich allerdings lediglich als Sportergebnis. Trip murmelt vor sich hin, er werde es ihm (Archer) sicher ausrichten und geniesst es, die Verwirrung des vulkanischen Captains mit einem "Es tut mir leid, das ist Geheimsache" zu beantworten. Zurück auf dem Planeten betritt T'Pol wieder die Bar und bittet darum, alleine mit Menos zu sprechen. In ihren letzten Flashbacks hat sie einen zweiten Mann gesehen und will nun von Menos wissen, wer es war. Dieser reagiert ein wenig verwirrt darauf, dass T'Pol ihn nach Dingen fragt, die sie ihrer Meinung nach schon weiss, erzählt aber dennoch, dass die zweite Person ein Mann namens Jossen war. Dieser Name und die weitere Erzählung Menos' bringt T'Pols Erinnerungen nun vollständig zurück: sie hat Menos auf der Verfolgung verloren, weil Jossen - hinter Menos laufend - stürzte und T'Pol ihn in Notwehr erschiessen musste. Menos beteuert die Unschuld von Jossen noch mehr als seine eigene, und T'Pol verlässt sichtlich emotional den Tisch und verlässt zusammen mit Archer die Bar. Draussen erzählt T'Pol Archer, dass Jossen der siebte Flüchtige war, der ihr zugeteilt wurde. Allerdings konnte sie mit diesen Ereignissen nicht leben, und so unterzog sie sich einem vulkanischen Ritual, das ihre Erinnerungen an diesen Tag auf Risa unterdrückte - bis heute... T'Pol ist inzwischen davon überzeugt, dass Menos tatsächlich unschuldig ist. Archer will wissen, was er ihr erzählt hat, als in der Bar ein Feuer ausbricht. Menos ist noch immer an den Tisch gefesselt, und T'Pol versucht, ihn zu retten. Als sie seine Fesseln gelöst hat, bricht ein Balken von der Decke, und Menos nutzt die Gelegenheit, um zu fliehen. Archer, T'Pol und Mayweather laufen zu Menos' Schiff, aber T'Pols Scans zeigen keine Personen an Bord an. Travis bekommt den Auftrag, die Lebenserhaltung wieder anzuschalten. Archer ist ziemlich verärgert darüber, dass Menos geflohen ist, aber T'Pol ist eher erleichtert. Archer versucht T'Pol davon zu überzeugen, dass Menos sie möglicherweise nur manipuliert hat, aber ihr Gespräch wird unterbrochen von Travis, der Archer im Cockpit etwas zeigen will: eine versteckte Energieleitung. [Bild: 2x07-8.jpg] Archer deaktiviert das Gerät kurzerhand, woraufhin im Frachtraum hinter T'Pol eine Art Kraftfeld verschwindet - und Menos mit einer Waffe dahinter auftaucht. [Bild: 2x07-9.jpg] Archer und Travis kehren in den Frachtraum zurück, und Menos nimmt T'Pol als Geisel. Schliesslich gelingt es aber, ihn zu überwältigen und es kommt zu einem Feuergefecht im Frachtraum. Unerwarteterweise kapituliert Menos aber sofort. Er legt seine Waffe hin und beginnt, sich hinzuknien - allerdings nur, um eine Vorrichtung im Boden des Raumschiffs zu aktivieren, durch die er fliehen kann. T'Pol folgt ihm, bringt es aber nicht fertig, ihn mit Gewalt aufzuhalten. [Bild: 2x07-10.jpg] Archer kommt hinzu und überzeugt sie, dass sie nicht hier sind, um über Menos zu urteilen, sondern nur, um ihn nach Vulkan zurückzubringen. [Bild: 2x07-11.jpg] T'Pol schiesst auf Menos, der betäubt zu Boden fällt. Zurück auf Menos' Schiff hat Travis inzwischen ein weiteres Versteck gefunden, unmittelbar dort, wo Menos sich so plötzlich ergeben hat: der Inhalt sind etliche Flaschen mit Biotoxinen... Zurück auf der Enterprise wird Menos dem vulkanischen Schiff übergeben. Von seinem Bereitschaftsraum aus ordnet Archer bei Trip Warp 3 an. Der Chefingenieur nutzt die Gelegenheit, doch noch einmal nach der Mission zu fragen, aber der Captain antwortet nur mit einer neuen Anweisung: "Warp 4!". T'Pol betritt den Bereitschaftsraum. Archer bietet ihr einen Urlaub an, um die Ereignisse zu verarbeiten, aber T'Pol meint nur, sie müsse damit vielleicht auf die menschliche Art klarkommen: einfach weiterleben. [Bild: 2x07-12.jpg] Schliesslich bietet sich T'Pol noch an für den Fall, dass Archer jemals jemanden brauchen sollte, dem er vertrauen kann. Er versichert ihr, er werde es nicht vergessen. Kritik Nach dem eher actionlastigen "Marauders" der letzten Woche bietet sich mit "The Seventh" ein gelungener Mix aus Charakterstory mit Tiefgang und Actionszenen. Positiv fällt an dieser Folge vor allem die Weiterentwicklung von T'Pol sowie ihrer Beziehung zu Archer auf: Der Subcommander ist in vielerlei Hinsicht nicht so wie die Vulkanier der anderen Star Trek-Serien. T'Pol schien von Anfang an emotionaler, und während z.B. Tuvok (ST:VOY) erst mit der vierten Staffel anfing, menschliche Regungen zu zeigen, so geschah das mit T'Pol schon in der Season-1-Folge "Fusion". Auch ihre sehr emotionalen Reaktionen in dieser Folge zeigen, dass T'Pol kein "gewöhnlicher" Vulkanier ist. Interessant in dieser Hinsicht ist auch, dass wir etwas mehr über T'Pols Vergangenheit erfahren. Sie war für das Sicherheitsministerium tätig, wechselte dann aber nach dem Zwischenfall auf Risa zur Wissenschaft. Vielleicht ist auch gerade dieses Ereigniss ein Grund für ihre (für vulkanische Verhältnisse) relativ häufige Emotionalität. In der T'Pol-Archer-Beziehung hat diese Folge sicherlich nur noch einmal unterstrichen, was vorhergehende Folgen (allen voran schon der Pilotfilm) gezeigt haben: Archer und T'Pol sind bereit, sich gegenseitig uneingeschränkt zu vertrauen - der hieraus entstehende Konflikt für T'Pol zwischen ihrem eigenen Volk und der Sternenflotte liefert bestimmt noch Stoff für die eine oder andere interessante Episode. Überhaupt scheint die zweite Staffel bisher hauptsächlich mit Charakterepisoden aufzuwarten - das ist zwar zunächst mal interessant, allerdings besteht hier auch die Gefahr, zu sehr in diese Richtung zu geraten und den Forschungsaspekt zu vernachlässigen, vor allem daher, dass eigentlich alle Charaktere in Enterprise durchaus viel Raum für solche Charakterfolgen bieten. Auch das humoristische Element kam in dieser Folge nicht zu kurz: die Bemühungen Tuckers als amtierender Captain lockerten die ansonsten doch eher düstere Folge willkommen auf. Überhaupt scheint Conner Trinneer und damit Trip immer für einen heiteren Spruch gut zu sein - ein Trend, der vielleicht auf so erfolgreiche Figuren wie das MHN (ST:VOY) aufbaut. Natürlich überzeugten auch wieder einmal die (wenn auch diesmal natürlich etwas dünn gesähten) Spezialeffekte - besonders das stimmungsvoll beleuchtete Matte Painting des Raumhafens hat mir persönlich gut gefallen. Negatives an der Folge gibt es eigentlich kaum, einzig und allein die Tatsache, dass das Ende der an sich guten Story für "Star Trek"-Veteranen möglicherweise schon ziemlich früh erahnbar sein könnte. Alles in allem ist "The Seventh" eine gut durchdachte und inszenierte T'Pol-Folge, die durch ihre interessanten Storywendungen überzeugt. Inhalt und Kritik Philip Heber Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 8/10 Punten
  12. Titel: Marauders 032: Marauders MPEG Video Größe: 3.81 Mb -> weitere Downloads Episode: 032 DE Airdate: 26.09.2003 US Airdate: 30.10.2002 Buch: Rick Berman & Brannon Braga Regie: Mike Vejar Gaststars: Larry Cedar als Tessic Steven Flynn als Maklii Bari Hochwald als E'lis Jesse James Rutherford als Q'Ell Robertson Dean als Korok Wayne King, Jr. als Klingone #1 Peewee Piemonte als Klingone #2 Inhalt Vorgeschichte: Die Enterprise hat vor kurzer Zeit schweren Schaden genommen und braucht dringend Deuterium. Von den Kretassanern hat die Enterprise in Erfahrung bringen können, dass in der Nähe auf einem Planeten Deuterium abgebaut wird. Die Enterprise hat Kurs auf den Planeten genommen, um mit den Bewohnern ein Handelsabkommen über das Deuterium zu schließen. Zu diesem Zweck fliegen der Captain, T´Pol und Trip mit dem Shuttle auf die Oberfläche. Dort angekommen, treffen die drei auf den Anführer (Tessek) und einen Begleiter und bitten um etwas Deuterium; was jedoch abgelehnt wird. Erst nachdem sie anbieten bei den Reparaturen von den Deuteriumpumpen Hilfestellung zu leisten, werden Verhandlungen aufgenommen. Bei den Gesprächen einigen sich der Captain und der Anführer darauf, dass die Enterprise als Gegenleistung für 200 Liter Deuterium, 4 Energiezellen und medizinisches Equipment zu erbringen hat. Der Anführer fügt jedoch noch hinzu, dass der Deal platzt, wenn die Enterprise nicht in der Lage ist, die Pumpen innerhalb einer zwei Tagesfrist zu reparieren. Der Captain stimmt dem zu. An Bord der Enterprise holt sich die Ärztin der Kolonie das vereinbarte medizinische Equipment bei Dr. Phlox ab. Unterdessen registriert Travis auf seinem Navigationsschirm ein sich näherndes unidentifiziertes Schiff. Als Travis einen Bioscan durchführt findet er heraus, dass sich an Bord des Schiffes Klingonen befinden. Auf dem Planeten bekommen die Kolonisten mit, dass sich die Klingonen zwei Tage früher als erwartet im Orbit befinden. Um die Kolonie und die Enterprise zu schützen, versteckt der Anführer, den Captain und seine Leute in seiner Unterkunft. Tessek fordert von dem Captain sich nicht in die bevorstehenden Ereignisse einzumischen. Archer befiehlt der Enterprise auf sichere Distanz zu gehen, um nicht entdeckt zu werden. Die Klingonen beamen sich auf den Planeten und fordern ihr Deuterium. Durch den Pumpenausfall kann Tessek jedoch die geforderte Menge nicht liefern, sondern lediglich 80000 Liter und den Rest erst später. Der Klingone gerät daraufhin in Rage, wirft Tessek zu Boden und verlangt die gesamte Deuteriummenge in vier Tagen. Daraufhin beamen sich die Klingonen wieder weg. Nach diesen Geschehnissen erfährt der Captain, dass die Siedler schon seit über 5 Ernteperioden von den Klingonen unterdrückt werden. Als sie sich damals zur Wehr setzten, hatten dies fünf mit ihrem Leben bezahlen müssen. Tessek verlangt von Captain Archer das Deuterium zu nehmen und zu verschwinden, bevor die Klingonen zurückkommen. Auf die Enterprise zurückgekehrt, führt Archer eine Unterhaltung mit T´Pol über die Situation auf dem Planeten. Sie sind sich beide darüber einig, dass es der Enterprise möglich ist, die Kolonisten dabei zu unterstützen, sich gegen die Klingonen zu behaupten. Archer kehrt auf den Planeten zurück und unterbreitet Tessek diese Idee. Dieser ist jedoch davon nicht überzeugt, weil ihm das Risiko zu groß ist, erneut den Klingonen zu unterliegen und die Kolonie in Gefahr zu bringen. Schließlich trägt er immerhin die Verantwortung für die Sicherheit der Siedler. Archer überzeugt Tessek von seinem Vorhaben mit einem Sprichwort von der Erde „Gibst du einem Mann einen Fisch, hat er Essen für einen Tag. Zeigst du ihm wie man fischt, hat er Essen für sein ganzes Leben.“ Am nächsten Morgen versammeln sich Tessek, der Captain, Lt. Reed und einige andere in einem der Zelte, um einen Plan gegen die Klingonen zu schmieden. Sie beschließen die Kolonie um 15 Meter nach Süden zu verlegen, um den Anschein zu wahren als wäre alles beim Alten. Die Bohrungen werden mit Steinen und Sand getarnt und die Kolonisten werden in Waffenkunde und Selbstverteidigung an Bord der Enterprise unterrichtet. Währenddessen kommt es noch mal zu einen Gespräch zwischen Tessek und dem Captain. Als dieser von Tessek gefragt wird, warum er das alles tut, erzählt ihm Archer: „Als ich damals meinen Dienst an Bord der Enterprise antrat, ging ich davon aus, dass ich den Weltraum erforsche, neue Welten entdecke und Kontakt zu neuen Zivilisationen aufnehme. Aber ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir von einer schrecklichen Rasse namens Suliban ständig angegriffen werden. Ich musste mich entscheiden was ich tue... Ich entschied mich zu kämpfen.“ Travis meldet sich via Kommunikator bei Archer und berichtet, dass die Klingonen wieder da sind. Die Kolonie wirkt Menschenleer als sich die Klingonen auf den Planeten beamen. Vereinzelte Kolonisten haben sich in den Unterkünften versteckt, um die Klingonen zu überraschen. Ein anderer Teil hält sich in den umliegenden Bergen verborgen. Durch taktisches Handeln gelingt es ihnen die Klingonen in eine Falle zu locken. Den Klingonen wird nämlich zu spät klar, dass sie sich inmitten von versteckten Bohrungen befinden, als diese auf einmal entzündet werden. Tessek wagt sich ihnen zu nähern, um den Klingonen ein für alle mal klar zu machen, dass sie hier nichts mehr verloren haben und verschwinden sollen. Der Anführer der Klingonen ist in seinem kriegerischen Stolz verletzt und will Tessek erschießen. Dieser warnt ihn davor dies nicht zu tun, denn auf der Plattform auf der sie sich befinden sind weitere Zündungsladungen angebracht. Hätte er die Klingonen umbringen wollen, wäre dies schon längst geschehen. Tessek will nur, dass er und seine Leute für immer in Ruhe gelassen werden wollen und jederzeit bereit sind, sich gegen die Klingonen zur Wehr zu setzen. Die Klingonen verlassen daraufhin fluchtartig den Planeten. Nachdem alles wieder in Ordnung ist, will die Crew der Enterprise den Planeten verlassen. Tessek überreicht ihnen als Dankeschön mehr als 2000 Liter Deuterium, dafür dass die Crew der Enterprise ihnen nicht nur die geforderte Gegenleistung erbrachte, sondern weit aus mehr. Das Shuttle kehrt mit Archer, T´Pol und Trip nach erfolgreicher Mission zur Enterprise zurück um weiterhin dorthin vorzustoßen wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.... Inhalt von Sebastian Hartung und Robert Burand Kritik Nach einwöchiger Pause kehrt ‚Enterprise’ zurück – und beschert uns gleich drei Dinge in einem: - die bisher schwächste Episode der 2. Season, - eine der drei schwächsten Episoden der Serie bisher (knapp vor„Terra Nova“ und „Oasis“), - die immer wieder ungern gesehene „Klischee deluxe“-Karte der Autoren. Damit nehme ich natürlich schon vieles vorweg – dennoch ist es höchst interessant, wie sich „Marauders“ zusammensetzt. Es gibt nämlich nicht nur Kritikpunkte anzuführen – und selbst diese sind bei weitem nicht so schwerwiegend, dass man gleich in völliges Unverständnis ausbrechen müsste. Aber der Reihe nach. Beginnen wir ganz moderat mit den positiven Aspekten. Immer wieder sehe ich es zu gerne, wenn aus dem sterilen Kulissen-Schema der Serie ausgebrochen wird und man Außenepisoden präsentiert, die auch wirklich „on location“ gedreht wurden und nicht auf dem sogenannten „Planet Hell“ – dem künstlichen Ort für Außenaufnahmen im Studio. Das hier präsentierte Wüstenareal mit seinen sehr detailliert und liebevoll gebauten Kulissen, die perfekt die Illusion einer Minensiedlung irgendwo im Nirgendwo erschaffen, macht einen hervorragenden Eindruck und lässt die Serie hier mal wieder, die von Zeit zu Zeit notwendige, frische Luft atmen. Ein klarer Pluspunkt. Die Anfangssequenz mit der Kamerafahrt durch die Bauten wirkt dabei im Übrigen wie eine kleine Hommage an die Eröffnung des neunten Kinoabenteuers „Insurrection“. Die Szene, in der Reed und Sato den Siedlern Schussunterricht geben ist eine nette Fortführung der Problematik aus „Sleeping Dogs“ - Sato scheint geübt zu haben, Reed ist merklich angetan von ihren neuen Fähigkeiten. Solche Kleinigkeiten haben DS9 inhaltlich über alle Trek-Serien hinauswachsen lassen. Mehr davon, bitte! Der erneute Verweis auf den Zwischenfall in dem romulanischen Minenfeld – in „Dead Stop“ wurden die gröbsten Schäden beseitigt, in „A Night in Sickbay“ ein neues Stück Technik erworben und nun gilt es, den schwindenden Vorrat an Deuterium zu füllen. Diese Art der Kontinuität ist zwar sicherlich noch kein Geniestreich, stellt aber fraglos mehr dar, als in ‚TNG’ und ‚Voyager’ oft zu sehen war. ‚Enterprise’ zieht hier genau die richtigen Lehren und befindet sich mit diesen Kleinigkeiten auf einem erfreulichen Weg. All das darf auch in einem wohl eher negativen Review seinen Platz finden - in einer guten Episode hätte es sich um nette Dreingaben gehandelt – hier sind es ebenfalls willkommene, aber leider letztlich verschenkte Ideen. Doch warum? Was stimmt nicht mir „Marauders“? Leider ist die Beantwortung dieser Frage ebenso simpel wie langwierig. Zuerst einmal bin ich nie ein großer Fan dieser allzu menschlichen Außerirdischen gewesen. Ein Riffel auf der Stirn, perfektes Englisch und Klamotten unserer Zeit. So etwas stört mich immer. Natürlich werden solche Zivilisationen häufig benutzt, wenn es darum geht, wichtige Sachverhalte zu diskutieren und nicht vom Thema abzulenken – ein sehr gutes Beispiel ist hierbei „Dear Doctor“ – aber für eine – gelinde gesagt nur moderat anspruchsvolle – Episode wie „Marauders“ ist das einfach ein Manko uns zielt zu stark darauf ab, dass die Zuschauer mit den Siedlern mitfühlen , sich besser mit ihnen identifizieren können. Das ist zu einfach, das ist armseliges Niveau. Dann – er darf nicht fehlen - der klischeehaft nette Junge der Woche. Ich will nicht sagen, dass ich es hasse, wenn nette kleine Kinder unser Mitleid erregen sollen, aber ... doch: ich hasse es. Auch das ist ein Armutszeugnis für die Autoren und ein so alter Hut, dass ich mich kaum mehr darüber aufregen kann. Zu allem Überfluss hat der Junge auch noch seinen Vater durch die bösen klingonischen Plünderer verloren. Oh mein Gott – schlimmer geht´s nimmer. Abgesehen davon sind die Szenen mit Trip und dem Kleinen jedoch gut gespielt und geschrieben – ein Vorteil gegenüber Voyager´s „Friendship One“, die unter anderem auch an diesem Problem krankte. Drittens halte ich Archer´s Verhalten hier erstmalig für etwas irrational und unzureichend erklärbar. Ich werde das dem Anlass entsprechend mal Stück für Stück durchgehen und schauen, was sich ergibt. Den Aliens in „Flight or Fight“ wollte er helfen – er ist ein Idealist. Das ist völlig okay. Es war alles neu für ihn und er hat sein Schiff zwar in Gefahr gebracht, aber dafür am Ende doch das Richtige getan. Er hat in „Andorian Incident“ die Entscheidung getroffen, einzugreifen und sich in den Konflikt zwischen Vulkaniern und Andorianern einzumischen – ein klarer politischer und diplomatischer Fehler. Er hat in „Civilization“ Partei ergriffen und den fiesen Garos mit seinen Leuten vertrieben. Da die Vulkanier versprachen, mal vorbeizuschauen, eine auch am Ende gut durchdachte Entscheidung und auch moralisch völlig nachvollziehbar. In „Fortunate Son“ musste er in den Konflikt eingreifen, da die Frachter-Crew definitiv auf dem falschen Gleis war und Archer – wenn überhaupt einer – die Menschen im All vertritt. Okay. Er hat beschlossen, den Menk ihre Chance nicht zu verbauen und dafür eine Zivilisation unter Umständen sterben zu lassen („Dear Doctor“). Harter Tobak – aber dank des Doktors nachvollziehbar erläutert. Den Klingonen wollte er helfen und durfte sich dafür Vorhaltungen machen – hier merkte er selber, dass gute Taten vielleicht nicht immer erwünscht sind. Die Wesen in „Rogue Planet“ baten um Hilfe – er gestand sie zu und hatte Recht damit. In „Oasis“ überließ er die Vater und Tochter dem selbst gewählten Leben, obwohl er anderer Meinung war. Richtig so. Dafür half er den Suliban aus dem Internierungslager („Detained“). Kann ich natürlich verstehen – jedoch ist diese Entscheidung erneut politisch fast untragbar. Dafür verweigerte er in „Desert Crossing“ eine Hilfe, obwohl er angab, Zweifel an seiner Entscheidung zu hegen. Da er vielleicht aus dem vorher genannten Abenteuer gelernt hat lasse ich seine Einstellung erfreut als Folge des Lerneffekts gelten. Und nun in „Marauders“ trifft er auf nette Siedler, die von Klingonen terrorisiert werden und KEINE HILFE WOLLEN. Man könnte zwar sagen, sie denken, dass sie keine Hilfe wollen oder haben einfach kein Vertrauen in Fremde oder sind einfach nur ängstlich. Aber der folgende Punkt mach die Sache erst so richtig schlimm. Als Archer nämlich endlich dem Anführer seinen Willen aufgequasselt hat, startet er seinen Plan, der bei genauerer Betrachtung am Ende kaum mehr als dumm, verwegen, riskant oder schlicht lächerlich ist. Ich will lieber gar nicht auf die peinlichen Spielchen eingehen, mit denen die Klingonen beleidigt werden – es hätte hier soviel schief gehen MÜSSEN, dass es wehtut. Realistisch wäre es gewesen, wären alle Siedler und Crewmitglieder der Enterprise dahingemetzelt worden. Trip sagte es zwischendurch in einem hellen Moment richtig – das Ganze ist ganz schön weit hergeholt. Wie wahr! Nur zog er dann leider den Schwanz ein und nickte freundlich ab. Chance vertan. Schade. Die Autoren sollten nicht den Fehler machen, Archer zu „menschlich“ werden zu lassen. Soll heißen – von Zeit zu Zeit Fehler zeigen und eingestehen ist okay. Aber nicht dieses naive Getue jede Woche. So etwas schadet dem Charakter mit der Zeit (siehe Janeway) - und am Ende auch der Serie. In „A Night in Sickbay“ hatte er einen schlechten Tag – klar. Aber nun zählt das nicht mehr. Man kann nicht immer alles entschuldigen und rechtfertigen! Abgesehen davon empfinde ich diese doch etwas aufdringliche „Weltraumpolizei“-Attitude des Captains langsam als zu amerikanisch. Man sollte dieses Motiv etwas in den Hintergrund stellen ... Zu guter letzt war mir die Darstellung der Klingonen überhaupt nicht recht – in „Broken Bow“ hatten sie erstmals nach Jahren wieder diesen gewissen Zauber. In „Unexpected“ wirkten sie flach und witzlos. Ebenso in „Sleeping Dogs“. Nun sollten sie zu alter Stärke zurückkehren und ließen sich stattdessen von Archer´s Pseudoplan übertölpeln. Ein ganz schwaches Bild für diese stolze Kriegerrasse. Wer sagt übrigens, dass sie nicht zurückkehren? Und wenn – dann werden die tollen Kampfkünste, die die Siedler lernen durften bestimmt nicht ausreichen. Dann machen die Klingonen alles platt – aber richtig. Ich glaube man merkt es deutlich – auf „Marauders hätte ich fraglos verzichten können. Die Episode ist schlicht und ergreifend zu leichtgewichtig gestrickt. Einige gute Momente retten das Ganze knapp über den totalen Kollaps – vom allgemein inhaltlichen Faktor her ist aber ein Tiefpunkt erreicht, der gerne wieder verlassen werden darf. Bezeichnenderweise war es in der ersten Season auch die sechste Episode, die in freier Wildbahn spielte und kaum Punkte bei mir sammeln konnte („Terra Nova“). Abhaken und weitermachen. Nächste Woche kann alles schon wieder viel besser aussehen ... Fazit: Ein klarer Verlierer ohne Tiefgang mit gravierenden Schwächen im Storyaufbau, tölpelhaften Gegenspielern, erschreckend schwacher Auflösung und einem Klischeevorrat der für eine ganze Season reichen müsste. Punkte gibt es für Kontinuität, Optik und unscheinbare Kleinigkeiten in der Charakterentwicklung. Kritik von Björn Sülter, siehe auch www.planet-trek.de Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 4/10 Punten
  13. Titel: A Night In Sickbay 031: A Night In Sickbay MPEG Video Größe: 3.8 Mb -> weitere Downloads Episode: 031 DE Airdate: 20.09.2003 US Airdate: 16.10.2002 Buch: Rick Berman & Brannon Braga Regie: David Straiton Gaststars: Vaughn Armstrong als Kreetassan Inhalt 20:47 Die Folge beginnt mit einem wütenden Archer, der zusammen mit Hoshi, T’Pol und Porthos in der Dekontaminationskammer der Enterprise ist. Der Captain regt sich fürchterlich über die Kreetassans (aus „Vox Sola“) auf, die der Enterprise einen Plasmainjektor verkaufen wollten. Dummerweise hat es das Verhandlungsteam – eben die vier Crewmitglieder in der Dekontaminationskammer – einmal mehr geschafft die Außerirdischen zu verärgern. Und wie bereits beim letzten Mal, hat man keine Ahnung, was man falsch gemacht hat. – Doktor Phlox meldet sich und sagt, dass die Dekontamination abgeschlossen ist. Bei allen, bis auf Porthos, der sich auf der Oberfläche einen unbekannten Virus eingefangen hat. Der Weltraum-Beagle muss in der Dekon-Kammer bleiben. 21:09 Im Maschinenraum sprechen Archer und Trip über den Plasmainjektor. – Einer von den fünfen, die die Enterprise hat, steht kurz davor zu versagen. Zwar ist das Schiff auch mit vier Injektoren voll einsatzfähig, aber man hätte keinen in Reserve. Trip drängt Archer dazu, die Verhandlungen wieder fortzusetzen. Archer meint, sie werden sich wohl woanders einen neuen suchen müssen, da die Kreetassans einfach unmöglich sind! Trip merkt an, dass sie die kompatibelsten Injektoren haben, die er je aus einer nicht-menschlichen Produktion gesehen hat. Archer lässt sich davon überzeugen und setzt T’Pol darauf an herauszufinden, was man diesmal falsch gemacht hat. Archer geht auf die Krankenstation, um Porthos abzuholen, doch er findet seinen Hund in einem Quarantänekasten wieder. Phlox behandelt ihn. Der Doc sagt, Archer kann seinen Hund streicheln, aber nur mit Isolierhandschuhen. – Dem Arzt ist es gelungen das Virus in Porthos zu isolieren, aber das Immunsystem des Hundes scheint zusammenzubrechen. Bis es wieder aufgebaut ist, muss Porthos in dem Quarantänekasten bleiben, da er nur dort vor Bakterien geschützt ist, die ihm gefährlich werden können. – Phlox weiß nicht, wie es dazu kommen konnte, er weiß nur, DASS es geschehen ist. Alles, was er im Moment tun kann ist, weitere Test zu machen. – Der Captain will wissen, ob Phlox den Gen-Code des Hundes an die Kreetassans übermittelte, bevor man auf die Oberfläche ging. Er hat. – Archer meint, die Aliens hätten sie warnen müssen, dass es etwas in ihrer Atmosphäre gibt, das den Hund anstecken kann. Er meint, die Kreetassans sagen, sie wären (mal wieder) von ihnen beleidigt worden. Wenn aber nun Porthos etwas geschehen würde... dann würden die Kreetassans herausfinden, wie es ist, wirklich beleidigt zu werden. In seinem Bereitschaftsraum teilt T’Pol Archer mit, was die Kreetassans beleidigt hat: Porthos hat an einem ihrer heiligen Bäume das Bein gehoben! Archer erwidert: Wenn die Aliens sich Porthos Gen-Code angesehen hätten und sie gewarnt hätten, hätte er den Hund an Bord gelassen und Porthos hätte nicht die Gelegenheit gehabt „an einen ihrer wertvollen Bäume zu pinkeln“. – Archer sagt, die Kreetassans sollten sich lieber bei ihm und Porthos entschuldigen, anstatt umgekehrt. „Wenn Porthos irgend etwas zustößt“, sagt Archer, „werde ich derjenige sein, der an ihre Bäume pisst!“ Später kann Archer in seinem Quartier nicht einschlafen, da ihm Porthos fehlt. Er versucht sich müde zumachen, indem er seinen Wasserball immer wieder gegen eine Wand schleudert, hat aber keinen Erfolg. Also beschließt er auf die Krankenstation umzuziehen. Dort gibt Archer zu, dass er nicht hier ist, um den bewusstlosen Porthos aufzumuntern (wie auch?), sondern, damit Porthos Anwesenheit ihn aufheitert. – Archer versucht zu schlafen, doch… es ist Fütterungszeit für Phlox Tiere. Mit dem Schlafen wird es nichts. Fußnägel für die geheimnisvollen Tiere im Terrarium, Speichel (frisch von der Zunge gekratzt) für… was auch immer. 00:09 In der Sporthalle trifft Archer auf T’Pol, die auf einem Laufband läuft. Archer stellt sich auf ein anderes und läuft mit. Dabei veranstaltet er ein kleines Wettrennen mit T’Pol. Jedes Mal, wenn sie das Band beschleunigt, tut er es auch. T’Pol sagt, sie habe noch nichts neuen von den Kreetassans gehört und er solle sich entschuldigen. Archer: „Es tut mir Leid.“ T’Pol: „Was?“ Archer: „Ich übe nur.“ – Dann meldet sich Hoshi und sagt, dass sie eine Nachricht von den Kreetassans erhalten haben: Eine Zeremonie, die Archer als Entschuldigung ausführen soll. Er liest sich die ersten Sätze der Anweisungen durch und lacht kurz auf. Er meint im weiteren Text würde wohl stehen, dass er mit geschlossenen Augen auf einem Bein mit einem Licht auf dem Kopf ein Weinachtsgedicht vortragen muss. Er geht zurück zu Porthos auf die Krankenstation, um etwas zu schlafen. T’Pol soll sich die Vorgaben für die Zeremonie anschauen und sagen, ob es eine angemessene Entschuldigung ist. Hoshi sieht ihr über die Schulter und wirft einen kurzen Blick auf die Vorgaben. Dabei kommt ihr eine Frage auf: „Haben wir eine Kettensäge an Bord?“ 01:32 Ein Alarm weckt Archer auf. Es ist etwas mit Porthos! Er zeigt eine allergische Reaktion auf das Medikament, das Phlox ihm gab. Es geht nun darum den Hund zu stabilisieren. Archer will wissen, ob sein Kumpel sterben wird, Phlox weiß es noch nicht. – Schließlich gelingt es den beiden, den Hund zu retten. Phlox muss sich eine neue Behandlungsmethode überlegen. Da dies einige Zeit dauern wird, fragt Phlox nach den Fortschritten mit den Kreetassans. Archer meint, als Entschuldigung solle er sich „zur Sau“ machen. Hinzu käme, dass T’Pol meint, der Captain würde sich mehr um seinen Hund sorgen, als um sein Schiff. Phlox möchte wissen, wieso Archer T’Pols Meinung so wichtig ist. Weil sie seine Stellvertreterin ist, antwortet der Captain. Phlox hat aber eine andere Theorie: Phlox: „Wie lange ist es her, dass Sie mit einer Frau intim waren?“ Archer: „Was?“ Phlox: „Ich fragte…“ Archer: „Ich habe Sie verstanden! Jetzt werden Sie mir sicher sagen, dass Sie auch Psychologe sind.“ „Ja.“ „Keine Chance! Porthos ist der einzige Patient hier!“ Derweil melden sich die Kreetassans und verlangen, dass Archer sich endlich bei ihnen entschuldigt, wenn er noch den Plasmainjektor haben möchte. Hoshi versichert den Kreetassans, dass sie Archer sofort informieren wird. Nach nur wenigen Augenblicken des Schlafes wird Archer von merkwürdigen Lauten geweckt. Es ist Doktor Phlox, der in seiner Muttersprache flucht. Der Captain steht auf, zieht den Trennvorhang seines Biobettes beiseite und… zieht den Kopf ein, damit ihm die Fledermaus, die Phlox wohl gerade entwischt ist, nicht gegen den Schädel knallt. Eine abenteuerliche Jagd nach der Fledermaus beginnt. Archer und Phlox versuchen das Nagetier mit Netzen einzufangen, jedoch sind sie erfolgreiche Einrichtungsgegenstände der Krankenstation damit zu zerschlagen, als die Fledermaus zu fangen. Während der Jagd merkt Phlox ein weiteres mal an, dass er die angestiegene sexuelle Spannung zwischen Archer und T’Pol bemerkt hat. Archer will davon nichts hören. Hoshi, die auf die Krankenstation kommt, um mit Archer zu reden, ist es schließlich, die den Nager einfängt. Die Fledermaus fliegt ihr direkt in die Arme. – Hoshi berichtet Archer von ihrem Gespräch mit den Kreetassans. Archer ist wütend, da es mitten in der Nacht ist. Hoshi’s einfache Antwort: „Die Kreetassans haben vorgeschlagen, dass wir die Bordzeit der Zeit ihrer Hauptstadt anpassen“. Hoshi geht und Archer erkundigt sich einmal mehr nach Porthos’ Zustand. Bisher keine Veränderungen. Also legt sich Archer wieder Schlafen. Ein verregneter Tag. Die Führungsoffiziere stehen mit Schirmen im Regen. Nur Archer wird nass. Doktor Phlox hält eine Grabrede für Porthos, dem die Behandlung offenbar nicht geholfen hat. Während der Rede, nähert sich T’Pol Archer und teilt sich ihren Schirm mit ihm. Gleichzeitig ändert sich das Thema von Phlox’ Rede. „Wenn eine Person glaubt, dass ihre sexuelle Begeisterung für eine andere unangemessen ist, verhalten sich beide oft so, wie man es eigentlich von ihnen erwarten würde“. T’Pol nimmt Archers Hand. In der Dekontaminationskammer befinden sich Hoshi, T’Pol, Archer und Porthos und reiben sich gegenseitig mit Dekon-Gel ein. Phlox meldet sich und sagt, dass Hoshi und Porthos gehen könnten. Archer und T’Pol müssen noch etwas in der Kammer bleiben. Die beiden erstgenannten gehen und Archer und T’Pol kommen sich näher… Archer wacht auf um 02:49 Uhr. Besorgt erzählt er Phlox, dass er gerade von Porthos Tod geträumt hat. Phlox hofft, dass dieser Traum nicht die Zukunft vorhersah. Besonders angesichts der Tatsache, dass der Hund auch auf die zweite Behandlung nicht anzusprechen scheint. Archer erzählt darauf, wie er Porthos als Welpe von der Mutter seiner Ex-Freundin bekommen hat. Die Hündin hatte vier Welpen bekommen. Die „vier Muskeltiere“. Und auch vor Porthos hätte er – so lange er sich zurück erinnern kann – immer einen Hund gehabt. – T’Pol kommt herein und bringt den beiden etwas zu essen. Sarkastisch fragt Archer sie, ob die Kreetassans nicht etwas einzuwenden hätten, gegen eine Entschuldigung mit vollem Bauch. Sogleich entschuldigt er sich bei T’Pol für diese Bemerkung. Er meint, er hätte zu wenig Schlaf gehabt, aber „ich tue das Brüste – BESTE – was ich kann“. T’Pol berichtet, dass sie und Hoshi die Versöhnungsforderungen in zwei verschiedene Kategorien aufgeteilt hätten, doch Archer interessiert im Moment nur eins: Porthos. T’Pol entschuldigt sich dafür, ihn gestört zu haben. Dies bringt Archer dazu sich wiederum bei ihr zu entschuldigen. – Mit zwei weiteren freudschen Versprechern. Nachdem T’Pol gegangen ist, ist Phlox natürlich so freundlich, den Captain auf seine Versprecher hinzuweisen. Dann gibt es zumindest teilweise gute Nachrichten über Porthos: Dank Phlox Behandlung konnte sein Immunsystem stabilisiert werden, aber seine Hirnanhangdrüse hat starken Schaden genommen. Der Doc lässt sich von Archer eine Box mit einem außerirdischen Chamäleon bringen, während er selbst einen großen Glastank holt, den Archer für ihn mit einer bestimmten Flüssigkeit füllen soll. Der Doc bereitet unterdessen alles vor, um die Hirnanhangdrüse des Chamäleons in Porthos einzupflanzen. Archer will wissen, wofür der Tank gut ist und Phlox antwortet, er wird Porthos dort hineinlegen, sobald der Tank gefüllt ist. Archer ist von der Idee, seinen Hund eine Stunde lang unterzutauchen nicht begeistert, aber Phlox versichert ihm, dass dies nicht gefährlich sei. Jedenfalls nicht so gefährlich, wie der Eingriff selbst. Schließlich stimmt Archer zu, da Porthos sonst keine Überlebenschance hat. 03:44 Während Phlox den Eingriff vornimmt, wird Archer hypothetisch. Er fragt den Doktor, was er tun soll, wenn sein Ärger auf T’Pol wirklich etwas mit sexuellen Spannungen zutun haben sollte. Sollte er es ignorieren, oder sollte er T’Pol darauf ansprechen. Der Doc meint weder noch. Archer werde überrascht sein, was für einen Unterschied es machen würde, wenn er es einfach nicht verdrängt. Nach der Operation begibt sich Archer auf die Oberfläche und führt die Entschuldigungszeremonie durch. Die Kreetassans überlassen der Enterprise daraufhin mehrere Plasmainjektoren und der gute Zustand des Schiffes scheint gesichert zu sein. 09:15 T’Pol kommt in Archers Bereitschaftsraum und der Captain spricht sie indirekt auf eine mögliche sexuelle Spannung zwischen ihnen an. T’Pol meint, sie wären beide professionell genug, um sich von so etwas nicht beeinflussen zu lassen. Archer geht auf die Krankenstation, um nach Porthos zu sehen. Der Hund liegt noch immer in seinem Isolationskasten. Phlox weckt den Hund auf und entlässt ihn wieder in Archers Obhut, was beide – Hund und Herrchen – mehr als freut. Kritik Das war also nun die erste Porthos-Folge und was soll ich sagen? Sie war hammergeil! Aber ich muss schon zugeben, dass ich mir mehr Action für unseren vierbeinigen Freund gewünscht hätte. Die meiste Zeit über ist der putzige Weltraumbeagle ja bewusstlos, wobei er aber dennoch wieder einfach nur niedlich ist. – Die Folge ist eine eher untypische Star Trek Folge, die – wie schon „Two Days and Two Nights“ einfach nur darauf aus ist Spaß zu machen und humorvoll zu unterhalten. Das große Highlight dieser Folge war ganz sicher Archers und Phlox’s Jagd nach der der entflohenen Fledermaus des Docs. Selten bei einer Star Trek Folge habe ich so gelacht. – Die Freudschen Versprecher Archers gegenüber T’Pol haben das Erlebnis dann vollkommen abgerundet. „I’m doing the breast --- the best --- I can”. Wann habt ihr so was das letzte Mal bei Star Trek gehört? Die Entschuldigung am Ende der Folge war auch einfach nur spitzenklasse. Niemals hätte ich gedacht, dass ich mal einen Captain oben-ohne sehe, wie er mit einer Kettensäge einen Baum in Stücke schneidet!!! Alles in Allem gebe ich dieser Folge überdurchschnittliche 9 von 10 möglichen Punkten, wobei der zehnte auch drin gewesen wäre, wenn Porthos nicht so kurz gekommen wäre. Fazit: So eine Folge könnte es ruhig in jeder Staffel geben! Inhalt und Kritik Sebastian Ostsieker Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 9/10 Punten
  14. Titel: Dead Stop 030: Dead Stop MPEG Video Größe: 3.33 Mb -> weitere Downloads Episode: 030 DE Airdate: 19.09.2003 US Airdate: 09.10.2002 Buch: Mike Sussman & Phyllis Strong Regie: Roxann Dawson Gaststars: keine Gastauftritte Inhalt Was bisher geschah: Die Enterprise wurde beim Anflug auf einen M-Klasse Planeten durch ein Minenfeld der Romulaner schwer beschädigt. (Episode „Minefield“) Die Story geht weiter: Logbuch des Captains : Es sind nunmehr vier Tage vergangen seit dem wir das Minenfeld der Romulaner verlassen haben. Trip und ich machen gerade eine Inspektion der Schäden. Die Crew arbeitet mittlerweile Rund um die Uhr um die Schäden zu beseitigen und die Nerven liegen Blank. Im Pod: Trip gibt Archer, dessen Nerven ebenfalls Blank liegen, zu verstehen, dass die Reparatur über 4 Monate dauern wird und das Schiff nur maximal mit Warp 2 fliegen darf. Es würde somit auch Jahrzehnte dauern um die Erde zu erreichen. Archer befiehlt via Interkom an Hoshi einen Allgemeinen Notruf abzusetzen. Währendessen auf der Krankenstation behandelt Dr. Phlox unseren Waffenoffizier Reed, der gerade ein Schmerzverzerrtes Gesicht aufgelegt hat. Als Dr. Phlox die Behandlung abgeschlossen hat, will Reed unbedingt wissen wann er seinen Dienst wieder aufnehmen kann. Der Doktor sagt ihm, dass er in ungefähr 1 bis 2 Wochen wieder einsatzbereit sein dürft. Reed ist sehr verärgert und als noch zum Überfluss Dr. Phlox erwähnt, dass er bei ihm noch Regulianische Blutwürmer einsetzen will, wird Reed etwas unruhig. Dr. Phlox will, dass er ruhig bleibt, und gibt zu verstehen, dass er sein Bestes tut um alles wieder in Ordnung zu bringen. In Archers Bereitschaftsraum redet der Captain mit sich selbst und kann es gar nicht fassen das das Quietschen (aus Episode 3 „Fight or Flight“) immer noch da ist. Da kommt eine Meldung von T´Pol die besagt das sich jemand auf den allgemeinen Notruf gemeldet hätte. Es ist ein Terellanischer Frachter. Aufgrund der Beschädigungen am Subraumverstärker ist die Verbindung nicht besonders gut. Jedoch übermitteln die Terellaner der Enterprise Koordinaten zu einer Reparaturstation. Archer lässt, weil ihm nichts anderes übrig bleibt, Kurs auf diese Station setzen. Nach 2 Tagen Reise ist die Enterprise an der Station angekommen und Archer nimmt wie üblich Kontakt auf. Es Antwortet keiner. Ein Heller Lichtstrahl trifft die Enterprise, T ´Pol Identifiziert es als eine Art Scannerstrahl. Plötzlich beginnt die Station mit einer Anpassung einer seiner Reparaturwerften. Die Enterprise fliegt hinein und Dockt an. Der Captain, T´Pol und Trip betreten die Station und werden durch Lauflichter in eine Art Diagnoseraum geführt in dem schon eine Art Hologramm mit allen Schäden der Enterprise Projiziert wird. Trip merkt an, dass sogar noch der Schaden den er angerichtet hat, als er damals mit dem Pod in der Werft (Pilotfilm: „Broken Bow“) angeführt ist, obwohl er ihn eigentlich repariert hat. Aus der Wand fährt ein Display heraus und eine Computerstimme sagt, dass nun alle Analysen abgeschlossen sind und mit der Reparatur begonnen werden kann. Der Computer will aber vorher noch wissen, mit womit sie bezahlen wollen. Archer entscheidet sich in Absprache mit Trip für 200 Liter Warpplasma. Die Reparatur beginnt. Eine weitere Tür öffnet sich und die Computerstimme sagt, dass der Erholungsraum für die Crew bereit ist und wünscht einen guten Aufenthalt. Die drei betreten den Raum. T´Pol scannt ihn und findet heraus, dass in den Tischen überall Materiekonverter, vergleichbar mit den Proteinsequenzern auf der Enterprise, jedoch stark weiterentwickelt, eingebaut sind. Sie bestellt zum Test ein Glas Wasser. Trip probiert es auch und bestellt sich Catfish der prompt materialisiert wird. Archer will voller Neugier wissen woher der Konverter weiß, was Catfish ist. T´Pol, logisch wie immer, erläutert, dass die Station die Datenbank der Enterprise ebenso analysiert hat. Die Reparatur geht voran, auf der Krankenstation behandelt ein Gerät der Reparaturstation Reeds Verletzung und nach Abschluss der Kur transportiert es sich weg. Als Dr. Phlox das Bein scannt, scheint alles wie perfekt verheilt zu sein. Währenddessen unterhalten sich im Erholungsraum der Station Trip und Reed über den Computer dieser beeindruckenden Reparatureinheit. Der Computer der Enterprise ist zwar weit entwickelt, dafür aber auch 5 Decks hoch. Wo dann ist der Computer der Station? Trip will dies herausfinden, auch wie er funktioniert. Er überredet Reed ihm zu helfen. In einem Korridor der Station finden sie einen Zugangspunkt und klettern hinein, als sie weiter vordringen ertönt ein Alarm und sie werden auf die Enterprise Brücke gebeamt. Währendessen wird Travis in seinem Quartier von Archer gerufen; er soll in die Shuttlerampe kommen um sich dort mit ihm zu treffen. Travis betritt die Rampe und ruft nach dem Captain, keiner Antwortet. Dann findet er an der Wand eine Art Defekt… Im Bereitschaftsraum hält Archer jedoch gerade Trip und Reed eine Standpauke. T´Pol meldet sich über Interkom und möchte, dass sich Archers umgehend in Shuttlerampe 1 einfindet. Als die Shuttlerampe betritt, findet er Phlox vor, der gerade Travis untersucht. Phlox hat dem Captain eine schlechte Mitteilung zu machen. Travis ist tot. Archer ist voller Wut und will wissen was passiert ist. Keiner hat eine plausible Erklärung, darüber warum Travis überhaupt einen Bereich betreten hat, der wegen den Reparaturen als uzugänglich bekannt war. Der Captain geht auf die Station und will mit dem Computer sprechen jedoch gibt dieser auf Archers Fragen immer nur eine Reaktion von sich: „Ihre Anfrage wurde nicht verstanden“. Unterdessen macht Phlox eine Autopsie an Travis. Hoshi betritt die Station und will Travis ein letztes Mal sehen. Bei seinem Anblickt bricht sie in Tränen aus und dachte, es handle sich wieder mal um einen schlechten Scherz von ihm. Als Phlox noch mal darüber nachdenkt wie Travis starb bemerkt er etwas Ungewöhnliches…. Dr. Phlox nimmt Kontakt mit Archer auf und will ihn umgehend auf der Krankenstation sehen. Als der Captain ankommt, hat Dr. Phlox eine Überraschung für ihn: Der Tote nicht Travis, er ist eine sehr gute Kopie. Der Arzt nimmt an, dass jemand oder irgendetwas den echten Travis entführt und ihn durch diese Kopie ersetzt hat. Archer will nun in der Station den Computer suchen und Travis finden. Da die Reparaturen abgeschlossen sind, ist es nun auch an der Zeit die Bezahlung zu liefern. Trip tut dies in der Absicht den Computer abzulenken. Er bombardiert ihn mit einer Menge von Beschwerden, Anfragen und Ähnlichem. Der Computer will jedoch seine Bezahlung haben und Antwortet immer wieder auf Trips Gerede mit „Ihre Anfrage wurde nicht verstanden“. Währendessen schlängeln sich Reed, der Captain und T´Pol durch die Wartungsgänge, als wieder ein Alarm ertönt, es wird aber nur Reed zurück zu Enterprise gebeamt. T´Pol macht sich an den Leitungen zu schaffen und Sie können einen Zugang öffnen, der sie zu dem Computer führt. Als die beiden den Raum betreten, finden sie eine riesige Halle vor sich voll mit Körpern, die an den Computer angeschlossen zu sein scheinen. Die Beiden suchen Travis, wobei von der Station auf einmal die Warnung ertönt, den Bereich sofort zu verlassen oder die Enterprise wird zerlegt. Die beiden finden Travis und befreien ihn. Die Station beginnt sich wieder am Schiff zu schaffen zu machen. Die Enterprise wird erst mal von den Roboterarmen umklammert, dann wird ihr alle Energie geraubt und die Computerkontrollen übernommen. T´Pol, der Captain und der schwer angeschlagene Travis treffen auf der Enterprise ein. Die Katastrophe nimmt seinen Lauf jedes System beginnt sich zu deaktivieren, Selbst die Lebenserhaltung. Archer befiehlt Reed eine versteckte Sprengladung an den Warpplasmakanistern an Bord der Station zu zünden. Nach einigen Momenten beginnt die Station zu Explodieren. Reed feuert einige Torpedos ab um die Arme, die die Enterprise noch festhalten zu lösen. Nach ein paar Schüssen gelingt es und das Sternenflottenschiff kann von der explodierenden Werft fliehen. In der Krankenstation besuchen der Captain und T´Pol Travis und wollen Wissen wie es ihm geht. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Schließlich doch noch repariert, aber auch etwas geschockt, setzt die Enterprise ihre Reise fort. Doch was ist mit der Station? Bevor die Episode endet, sieht man gerade noch, wie dieses im Begriff ist sich selbst zu reparieren... Kritik Diese Folge ist zwar keine reine Fortsetzungsfolge, jedoch knüpft sie recht direkt an die vorangegangene an. Bei mir werfen sich in dieser Episode einige Fragen auf: wer die Station gebaut hat und wieso der Captain dachte, dass er Travis dort findet wo auch der Computer ist. Dies sind meiner Meinung nach einige wichtige Fragen, die die Autoren unbeantwortet gelassen haben, was ich leider sehr schade finde. Diese Folge hat einiges Potenzial, ist aber, finde ich, etwas zu kurz geraten. Was ich besonders anmerken muss, sind die Spezialeffekte die Musik und die Kamera, die in dieser Folge am besten sind. Die Darstellerischen Leistungen sollte man auch nicht außer Acht lassen. Im Großen und Ganzen ist die Episode für mich ein nettes Abenteuer und trägt zu Recht den Titel „Dead Stop“, im Deutschen Wahrscheinlich „Tödlicher Stopp“, denn das was mit anderen Crewmitgliedern anderer Schiffe passiert ist, wäre beinnahe auch mit der Travis Mayweather geschehen. Diese Folgen, die etwas Grips haben, spannend sind und abenteuerlich, möchte ich in Zukunft öfter sehen und ich denke ihr wahrscheinlich auch. Obwohl „Dead Stop“ besser sein hätte können, gebe ich gerne schöne 9 von 10 Punkten. Euer Robert Burand Inhalt und Kritik Robert Burand Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 9/10 Punten
  15. Titel: Minefield 029: Minefield MPEG Video Größe: 3.71 Mb -> weitere Downloads Episode: 029 DE Airdate: 13.09.2003 US Airdate: 2.10.2002 Buch: John Shiban Regie: James Contner Gaststars: Tim Glenn als medizinischer Techniker Elizabeth Magness als verletztes Crewmitglied Inhalt Während Archer bei einem Frühstück versucht, Lieutenant Reed etwas besser kennen zu lernen, fragt der Captain seinen Waffenoffizier, ob er irgendeinen Sport betreibt oder verfolgt. Reed verneint. Da meldet sich T’Pol via Interkom und informiert den Captain, man würde sich einem Planeten der M-Klasse nähern. Archer befiehlt den Planeten anzufliegen und geht zusammen mit Reed auf die Brücke.Auf der Brücke entdeckt T’Pol einige Vulkane auf der Oberfläche und Archer beschließt einmal wieder „frische Luft“ zu atmen. Er möchte gerne mit einem Außenteam auf Erkundungstour gehen. Mayweather fliegt das Schiff also in den Orbit. Plötzlich gibt es eine Explosion an der Backbordaußenhülle, die eine ganze Sektion in den Weltraum herausreißt! – Überall auf dem Schiff explodieren Leitungen, auf der Brücke wird Hoshi von der explodierenden Kommunikations-Konsole verletzt. Während sich Doktor Phlox auf der Krankenstation um die zahlreich eingelieferten Verletzten kümmert, versucht man auf der Brücke und im Maschinenraum herauszufinden, wie es zu der Explosion kam. Da meldet Mayweather, dass sich gerade irgendetwas an das Schiff gekoppelt hätte. Auf dem Bildschirm sieht man zunächst nichts, dann wird plötzlich ein wabenförmiges Objekt sichtbar, welches zuvor von einem Tarnschirm verborgen war. Reed identifiziert es als eine aktivierte Mine und der Lieutenant verlässt das Schiff, um die zu entschärfen. Unterdessen befiehlt Archer die Quantumleuchter (aus „Shockwave“) in Position zu bringen und auf dem Hauptschirm wird ein ganzes Minenfeld sichtbar, das die Enterprise vermutlich umgibt. Während Reed an der Außenhülle die Mine begutachtet und sieht, dass sie von kleinen Meteroiden beschädigt wurde und außerdem meldet, dass zwei von drei magnetischen Beinen sich an der Hülle befestigt haben, kommt Trip auf die Brücke. Er kann noch nicht sagen, wie groß der Schaden am Schiff ist, aber er hält ihn für „ziemlich hässlich“. Er verbreite aber auch die gute Nachricht, dass es keine Todesfälle unter der Crew gibt. Archer kommt auf die Mine an der Außenhaut zu sprechen und gesteht Trip, dass er nicht glaubt, dass Reed sie entfernen kann. Er befiehlt dem Chefingenieur alles vorzubereiten, um das Hüllenteil, an dem die Mine befestigt ist, abzutrennen und ins All treiben zu lassen. Trip beginnt mit den Vorbereitungen dafür, auch wenn dadurch ein Teil des Impulstriebwerks freigelegt werden würde. An der Außenhülle hat Reed unterdessen einen Zugang zur Mine gefunden und öffnet sie. Da sieht er, wie sich in der Ferne ein Schiff enttarnt, das auf die Enterprise zufliegt. Auf der Brücke merkt T’Pol an, dass sie ein solches Schiff noch niemals zuvor gesehen hat. Archer will wissen, warum die Leuchter seine Tarnung nicht durchdrungen haben. T’Pol meint, die Tarnvorrichtung des Schiffes wäre fortschrittlicher, als die der Minen und der Suliban. Das unbekannte Schiff ruft die Enterprise, doch der Universal Translator kann die Sprache der fremden nicht übersetzen und Hoshi hat zu starke Verletzungen, um auf die Brücke kommen zu können. Da die Enterprise nicht auf die Rufe antwortet, feuern die Fremden zwei Warnschüsse auf sie ab. Beide verfehlen die Warpgondeln nur um wenige Meter. Archer befiehlt, dass Schiff durch das Minenfeld aus dem Orbit zu bringen, während Reed weiterhin an der Außenhülle versucht, die dort befestigte Mine zu entfernen. Mayweather gibt sein Bestes, das Schiff ruhig zu halten, doch durch eine recht plötzliche Trägheitsveränderung, werden Reed und die Mine auf die Außenhülle gepresst. Das dritte magnetische Bein fährt sich aus und befestigt sich an der Hülle. Dabei durchstößt es Reeds linkes Bein! Kurz davor konnte er noch vier Detonationsschaltkreise identifizieren. Archer übergibt T’Pol das Kommando und begibt sich hinaus um Reed zu helfen. Und während Hoshi unbedingt die Krankenstation verlassen will, aber von Doktor Phlox zurückgehalten wird, indem er ihr verspricht, die Kom-Logbücher zur Übersetzung auf die Krankenstation bringen zu lassen, erreicht Archer Reed. Er will das Bein der Mine abschneiden, um den Lieutenant zu befreien, doch Reed rät davon ab. Wenn eines der Beine beschädigt wird, löst dies die Explosion aus. Archer bleibt also nichts anderes übrig, als mit Hilfe des durch ein Schmerzmittel beruhigten Reed, die Mine zu entschärfen. Auf der Krankenstation hört sich Hoshi die Mitteilung der Fremden an und berichtet T’Pol, dass sie der Enterprise befohlen haben, das System sofort zu verlassen, ansonsten würden sie das Sternenflottenschiff vernichten. Der Planet gehöre dem Romulanischen Sternen-Imperium. Trip hat keine Ahnung, wer diese Romulaner sind, T’Pol jedoch hat diesen Namen schon einmal gehört. Auch Archer kennt den Namen „Romulaner“. Er erinnert sich zurück, dass er, ein Buch mit dem Titel „The Romulan Star Empire“ im 31. Jahrhundert gesehen hat. Mehr als den Namen kennt er jedoch nicht. T’Pol schon. Sie sagt, Gerüchten zufolge, seinen die Romulaner eine aggressive, territoriale und gewalttätige Spezies, aber die Vulkanier hätten noch keinen direkten Kontakt mit ihnen gehabt. Sie berichtet auch, dass die Enterprise den Befehl erhalten hat, sofort das System zu verlassen. Da dies nicht so ohne weiteres möglich ist (schließlich hängt Reed an der Mine fest), soll Hoshi eine Erklärung an die Romulaner abschicken. Archer und Reed sind weiter damit beschäftigt die Detonationsschaltkreise zu deaktivieren. Dabei kommen beide wieder ins Gespräch. Der Captain fragt den Lieutenant nach seinen Hobbys. Reed hat jedoch keine. Außerdem bezweifelt Reed, dass dies der geeignete Zeitpunkt zum Plaudern ist. Archer antwortet, es würde ihm helfen ruhig zu bleiben. Er fragt Reed, warum er beim Frühstück so nervös war. Dieser antwortet, er sei es nicht gewohnt von Vorgesetzten eingeladen zu werden. Er glaubt auch, dass sich so etwas an Bord eines Raumschiffes nicht gehört. Archer meint, unter normalen Umständen würde er dem zustimmen, doch auf einer Mission, die Jahre andauern kann, braucht man eine gewisse Verbundenheit in der Crew. Schließlich müsse man sich auf einander verlassen können. Er höre sich aber gerne Reeds Meinung an. Die beiden reden noch etwas weiter über Archers Kommandostil. Dabei spricht Reed in der Vergangenheit, was Archer gar nicht gern hört. Die Enterprise verlässt das Minenfeld und gleichzeitig deaktivieren Reed und Archer den vorletzten Detonationsschaltkreis. Sie gehen zum letzten über. Dabei erzählt Reed, warum er in die Sternenflotte eingetreten ist, statt in die Royal Navy, wie seine männlichen Vorfahren: Er hat Angst vorm Ertrinken. Sein Großonkel hatte auch diese Angst, heuerte aber auf einem U-Boot an, welches dann auf eine Mine aus einem der Weltkriege auflief. Er rettete der Crew das Leben, indem er seines opferte. Archer versteht, was Reed ihm damit sagen will, meint aber, es sei noch nicht Zeit für solche Heldentaten. Reed sagt trotzdem noch einmal, dass das Wohl des Schiffes über dem seinen steht. Archer will dies nicht hören.Zwei romulanische Schiffe enttarnen sich hinter der Enterprise und rufen sie erneut. T’Pol erklärt ihnen die schwierige Situation mit der die Enterprise zu kämpfen hat, auch, dass zwei Crewmitglieder damit beschäftigt wären, die Mine zu entschärfen. Bevor sie fertig sind, könnte man nicht weg. Der Romulanische Kommandant (der sich nur über Audiokontakt meldet) sagt, er hätte die Enterprise gescannt und wüsste, dass man dort bereit wäre, die Hüllenplatte mit der Mine zu lösen. Er befiehlt genau dies zu tun, sonst werde er die Enterprise vernichten. Trip wirft ein, dass Reed an die Mine gefesselt ist. Der Romulaner entgegnet, dass es sich nur um einen Mann handelt. Nur ein Leben, das man opfern müsse. Die Schiffe tarnen sich wieder und T’Pol unterrichtet Archer. Dieser ist nicht bereit Reed sterben zu lassen. Der Lieutenant versucht ihn davon zu überzeugen, dass aber eben dies die richtige Entscheidung ist. Archer stimmt ihm jedoch nicht zu. Sie deaktivieren den letzten Detonationsschaltkreis, doch es gibt ein Problem. Ein Reservedetonationsschaltkreis wird aktiviert und Archer hat nur einige Sekunden, um die Explosion zu verhindern. Er reaktiviert den letzten Schaltkreis wieder und gewinnt so etwas Zeit. Da klar ist, dass es nicht gelingen wird die Mine zu entschärfen, bevor die Romulaner ihre Drohung wahr machen und die Enterprise vernichten, verlangt Reed erneut von Archer zurückgelassen zu werden und die Hüllenplatte samt ihm und Mine zu lösen. Um ihn zu zwingen, ihn zurück zu lassen, löst Reed die Sauerstoffschläuche seines Helmes. Archer gelingt es in letzter Sekunde, Reed wieder mit Luft zu versorgen und sagt erneut, dass dies nicht in Frage kommt. Er sagt Reed, er solle froh sein, dass er ihn nicht zum Crewman degradieren würde. Dann fragt Archer ihn, wie lange es gedauert hätte, bis er den letzten Schaltkreis reaktiviert hatte. Reed schätzt 12 Sekunden, Archer 20. Und da kommt dem Captain eine Idee… Er lässt Trip zwei Shuttlehüllenteile vorbereiten und sie zu ihm und Reed herausbringen. Dann trennt man das Hüllensegment mit der Mine, Reed und Archer ab. Es treibt in den offenen Raum hinaus. In geringer Distanz enttarnen sich unterdessen wieder die zwei romulanischen Schiffe. Mit der Hüllenplatte sind Archer und Reed währenddessen knapp einen Kilometer von der Enterprise entfernt und Archer durchtrennt mit einem Plasmabrenner das Bein der Mine, welches Reeds Bein durchbohrt hat. Augenblicklich wird der Sprengsatz scharf gemacht. Archer und Reed schnappen sich die Shuttlehüllenplatten und stoßen sich von dem Hüllenfragment und der Mine ab. Kurz bevor die Mine explodiert, drehen sich die beiden so, dass sie die Shuttlehülle als Schutzschild zwischen sich und die Explosion bringen. – Von der entstehenden Druckwelle werden die zwei in Richtung Enterprise geschleudert und gelangen durch die Shuttlerampe hinein ins Schiff. Die Romulaner bereiten derweil ihren Angriff vor, doch bevor sie noch feuern können, beschleunigt die Enterprise auf Warpgeschwindigkeit. Kritik Um es gleich vorweg zu sagen: Seit seinen meist doch recht schwachen Folgen in der Serie Akte X und seinen doch sehr zu wünschen übrig lassenden Regiefähigkeiten in der selben Serie, bin ich ein erklärter John Shiban Hasser. Dementsprechend gering war meine Begeisterung, als ich hörte, er würde ab der zweiten Staffel als Co-Executive Producer bei ‚Enterprise’ mit dabei sein. Als dann auch noch bekannt gegeben wurde, dass er die Folge schreiben würde, in der man erstmals auf die Romulaner trifft, war ich noch weniger begeistert.Und was soll ich sagen, nun, da ich „Minefield“, die erste Folge von John Shiban bei ‚Enterprise’ gesehen habe? Ganz klar, ich muss zugeben: Egal wie schlecht seine Akte X-Folgen auch sein mögen… ‚Enterprise’ kann er doch ein ganzes Stück besser! Was nicht heißen soll, dass diese Folge perfekt ist, denn das ist sie ganz bestimmt nicht. Es gibt eine gewisse Menge an logischen Fehlern, die einfach zu häufig sind, um die Episode als sehr gut zu bezeichnen. Zum einen ist der Universal Translator nicht in der Lage romulanisch zu übersetzen. Hoshi hört sich die Nachricht der Romulaner einmal an und versteht Wort für Wort. Egal, wie sprachbegabt sie auch sein mag, DAS geht nun wirklich nicht. Am Ende der Folge schützen sich Archer und Reed mit Shuttleteilen vor der Minenexplosion. Ich denke, dass dies auch ziemlich unmöglich ist, muss ich nicht näher erläutern. Dann haben wir eine ganze Menge an geklauten Szenen in dieser Folge. Es beginnt an der Stelle, wo Reed seinen Raumanzug anzieht. Diese Szene gibt es so ziemlich eins zu eins im Film „Batman & Robin“, die wirklich Einstellung für Einstellung abgeschaut ist. Die Szene mit den Shuttleteilen als Schilden erinnert auch stark an den Film „Batman & Robin“, nur „surfen“ die beiden Helden dort der Explosion davon und werden nicht einfach von ihr davon geschleudert. Dann wird noch eine Szene aus der DS9-Folge „Entscheidungen“ genommen und etwas umgeschrieben. In der DS9-Folge, ist die Crew mit einem Dominionschiff auf einen einsamen Planeten abgestürzt und O’Brien denkt nur an eines: Er hat sich seine Hose kaputt gerissen. In „Minefield“ hat Reed ein ähnliches Problem. Er sitzt auf der Außenhülle fest und muss dringend mal aufs Klo. Dann haben wir da noch Lieutenant Reed selbst, der zu Beginn dieser Episode einfach nur unsympathisch wirkt, da er stocksteif mit Archer frühstückt und nicht wirklich weiß, was er beim Captain soll. Klar, das ist in etwas Reeds Art, aber hier wurde es doch ziemlich übertrieben dargestellt. Als positiv zu bewerten ist, dass in keine Szene ein Romulaner zu sehen war, was die Zeitlinie also nicht durcheinander bringt. Die Special Effects in dieser Episode sind einfach grandios, allein schon, weil diese Folge zu einem großen Teil außerhalb der Enterprise spielt. Das Design der Romulanischen Schiffe erinnert stark an das des Birds of Prey aus der TOS-Folge „Spock unter Verdacht“, also ein weiterer Pluspunkt hier. Reed bekommt in dieser Folge mehr familiären Hintergrund, was so einiges über sein Verhalten erklärt. Und was in dieser Folge ganz hoch anzurechnen ist, ist eindeutig die Leistung von Scott Bakula und Dominic Keating, die ihre Figuren wieder einmal so überzeugend spielen, dass man bei jeder Entscheidung, die sie treffen, mit ihnen mitleidet. Das Oberminus der Folge: Der Joystick! Er ist zurück. Schon bei „Star Trek: Der Aufstand“ haben sich die Fans über die „Manuelle Steuersäule“ aufgeregt und siehe da… hier taucht sie wieder auf! Inhalt und Kritik Sebastian Ostsieker Spaß: Action: Erotik: Spannung: Anspruch: Gesamt: 7/10 Punten
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