Jump to content

H'Qar Sohn von Gar'Tok

RPG Member
  • Gesamte Inhalte

    249
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputation in der Community

0 Neutral

4 Benutzer folgen diesem Benutzer

Über H'Qar Sohn von Gar'Tok

  • Rang
    Lieutenant Senior Grade
  • Geburtstag 22.02.1978

Basis-Informationen

  • Geschlecht
    Male

Detail-Informationen

  • Vorname
    Andre´
  • Beziehungsstatus
    Single
  • Haarfarbe
    schwarz
  • Körpergröße
    Keine Angaben
  • Figur
    Keine Angaben
  • Raucher
    Nichtraucher

Kontaktmöglichkeiten

  • ICQ
    17214429
  1. "Gir'nak tovosor" „Sorg hör auf zu fluchen und bekomm endlich die Warpkernkraftfelder wieder in den Griff. Wir treiben immer weiter vom Geschehen ab Ich komme mir hier am Steuer momentan ziemlich nutzlos vor“ brüllte Tewar gegen den Lärm der Brücke und der verschiedenen Alarme an. Hastig versuchte die junge Klingonin die Navigationsprotokolle über ihre Kontrollen wieder in gang zubekommen. Da die Konsole allerdings aufgrund der schwankenden Energiezufuhr immer wieder ausfiel, war dies ein absolut hoffnungsloses Unterfangen. Nebenbei versuchte sie das Trudeln der Feuertänzer auszugleichen dazu standen ihr nur die Manöverdüsen zu Verfügung und das auch nur Zeitweise. Nämlich nur dann wenn auch Energie zur Verfügung stand. Langsam begann sich Die Luft mit Rauch zufüllen es musste an Bord brennen hoffentlich kümmerte sich jemand um das Feuer. Die Feuertänzer driftete weiter weg von dem Ort des Geschehens zumindest bestand nun nicht mehr die Gefahr das sie von einem der Asteroiden getroffen wurde. Die Flüche des Maschinisten wurden immer heftiger, und mit einem Mal wurde es still auf der Feuertänzer und dunkel. „Damit sind wir nun offiziell außer Gefecht gesetzt.“ Tewars Stimme hallte über die Brücke. „Wir dürften noch für 40 Minuten Sauerstoff haben.“ Auch von außerhalb der Feuertänzer sah man das, das Schiff gerade sämtliche Energie verloren hatte, kein Licht drang mehr aus den Sichtluken und der Antrieb war erloschen. In der stille des Weltraums trieb die Feuertänzer wie ein lebloser klumpen Metall durch den Raum. ******************************************************************** Seit dem sie das Kind verloren hatte spürte sie wie der Klingone ihr immer dichter kam. Sie konnte seinen Atem förmlich in ihrem Nacken spüren. Sie musste so schnell wie möglich zu dem Shuttle kommen denn wenn der Klingone sie einholen würde, hätte sie verspielt er würde sie töten. Ihr Atem ging stoßweise, immer wieder guckte sie gehetzt nach hinten, sie konnte ihn nicht sehn aber er war da. Sie konnte seine Schritte hören, seinen Atem, er musste direkt hinter der letzten Gangbiegung sein. Wenn sie stehen blieb würde er in nur wenigen Sekunden in ihr Blickfeld geraten und er würde schießen. Also hastete sie weiter, die Hand umklammerte den Phaser, Schweiß rann ihr in Strömen von der Stirn und den Rücken hinunter. Sie schmeckte das Salz auf ihren Lippen. Und plötzlich lief sie gegen etwas und stürzte rücklings zu Boden. Die Haare flogen ihr ins Gesicht, unsanft prallte die Frau auf den Boden. Als sie durch die Strähnen ihrer Haare blickte sah sie das starre Gesicht des Klingonen. Verdammt wie hatte der Mistkerl es geschafft sie zu überholen. Plötzlich schien alles in Zeitlupe abzulaufen. Während sie rückwärts von dem Klingonen weg krabbelte, hob er langsam beide Arme und fing an auf die Frau zu zielen. Panisch weiteten sich ihre Augen, das war ihr Ende, aus dieser Entfernung konnte er nicht daneben schießen. Irgendwie war es ihr gelungen wieder auf die Beine zu kommen, hastig drehte sie sich herum und stürzte dabei fast wieder, aber genau das schien ihr das Leben gerettet zu haben. Hinter sich hörte sie noch das Fauchen des Phasers und das Aufheulen des Disruptors. Stechender Schmerz durchzuckte ihr Bein dicht neben ihrem linken Fuß war die Energiekugel aus dem Disruptor eingeschlagen und ihr Bein gab nach und wieder fiel sie zu Boden. Im Fallen gelang es ihr noch die Richtung zu wechseln und sich so hinter die Biegung des Ganges zu werfen. Scheiße war das knapp aber es war ja noch nicht vorbei. Dieser Kerl würde sich nicht so einfach aufhalten lassen und die Wunde an ihrem Bein brannte höllisch. Blind feuerte sie um die Ecke und hoffte das sie den Klingonen so in Deckung zwingen würde. Aber kaum hatte sie zwei Salven abgefeuert schlugen schon mehrere Phaser- und Disruptorsalven in die Korridorwand ein hinter der sie momentan hockte. Schnell riskierte sie einen Blick und sah das der Klingone sich weiter auf sie zu bewegte und sie sah auch die Gestallt die hinter dem Klingonen aufgetaucht war. Da sie allerdings nicht lange genug schauen konnte, konnte sie den Neuankömmling nicht erkennen. Wieder streckte sie ihre Hand mit dem Phaser um die Korridorecke und feuerte wieder zweimal in den Gang. Sie wusste nicht ob sie getroffen hatte aber da die Wand vor ihr weiter von Energieladungen getroffen wurde und sie nicht hörte wie der Klingone auf den Boden aufschlug, ging sie davon aus das sie nicht getroffen hatte. Mit einem Mal hörte der Beschuss auf und wurde durch wilde klingonische Flüche ersetzt, wieder fauchte ein Phaser auf und die Flüche erstarben und etwas schweres schlug auf den Korridor auf. Von etwas weiter entfernt hörte sie die Stimme von Vrell: „Verdammter klingonischer Sturkopf.“ Erleichtert atmete Shaniel auf. Jetzt würde sie doch überleben. „Ardon ich bin hier, komm und hilf mir das Schwein hat mich erwischt. Nicht schlimm aber das Bein brenn wie die Hölle.“ Hastig kam der Andorianer um die Ecke gelaufen und half der Frau auf. „Ich musste diesen Sturkopf dreimal erwischen bevor er zu Boden ging, den ersten Treffer hat der dämliche Kerl nicht einmal mitbekommen.“ So schnell die beiden konnten verließen sie diesen Bereich des Schiffes um zum Shuttle zu kommen. Mach nur wenigen Augenblicken hatten sie die Luftschleuse erreicht an der das Shuttle lag. „Bringt dieses Ding endlich weg hier, wir haben eh keine Zeit mehr.“ Gerade als sich die Druckschleuse geschlossen hatte legte das Shuttle auch schon von der Community ab end entfernte sich mit Maximalen Impuls von den beiden Sektionen die in Richtung Neria unterwegs waren.
  2. „Versuchs noch mal“, forderte John Milseya auf, als er sich über den Körper eines Crewman beugte und dessen Lebenszeichen überprüfte. „Er hat vorhin nicht geantwortet“, erwiderte sie. „Avary hat es wohl noch nicht in die Brigg geschafft.“ „Aber vielleicht in der Zwischenzeit“, sagte John. „Na los! Nicht, dass wir deinen Mann aus Versehen über den Haufen schießen!“ „H'Qar? Mit einem Phaser?“, lachte sie amüsiert. „Also, das würde ich eigentlich gerne sehen, aber gut.“ Die Pilotin aktivierte die Flight Comm. „Milseya an H'Qar. Liebling, bist du wach?“ H´Qar hatte sich einen Tricorder besorgt und sich in das interne Sensorennetz eingeloggt. Zwar hatte er so nicht die neuen Führungsoffiziere, aber vor wenigen Augenblicken waren anormale Energieentladungen angezeigt worden. Kurz zuvor war irgendeine Transmission aus diesem Bereich gekommen. Milis Stimme in seinem Ohr lenkte ihn nicht sonderlich von seinem Vorhaben ab. "Ja, ich bin wach und auf der Jagd." Sie atmete erleichtert durch. „Freut mich zu hören ... und ja danke, mir geht es auch gut. Deinem Sohn übrigens auch – wieso bei allen Höllen meldest du dich nicht bei mir, wenn du wach bist!“, brüllte sie jetzt recht ungehalten. "Du bist auf der Krankenstation in guten Händen, genau so wie unser Sohn. Und ich werde jetzt die Verantwortlichen finden, die verhindert haben, dass ich bei der Geburt dabei sein konnte." „Krankenstation? Bist du verrückt? Glaubst du tatsächlich, dass ich gemütlich in der Krankenstation rumliege, während hier alles drunter und drüber geht?“ "Ja genau das denke ich. Und ich denke auch, dass du genau dort unseren Sohn wie eine Säbelbärin gegen alle Gefahren verteidigst." „Die größte Gefahr droht unserem Sohn gerade von außerhalb der Krankenstation. Und deshalb bin ich auch nicht dort, sondern da, wo ich etwas dagegen tun kann.. John!!! Links!!“ Der OPS-Offizier sah die Frau, die vor sich hintorkelte, öffnete ein Schott und schob die Schlafwandlerin in den Raum. H´Qar schüttelte seinen Kopf - was fing er überhaupt erst an zu diskutieren. Mili würde ja doch nur ihre Meinung zählen lassen. "Gut, und was hast du jetzt vor?" Der Klingone spähte vorsichtig um eine Ecke. Der Korridor war frei. In diesem Gang musste der Zugang sein, von dem aus er an den Ort der anormalen Entladungen gelangen musste. "Ich werde jetzt eine Weile nicht antworten können", flüsterte er. Der Zugang war verschweißt worden. Der Klingone fackelte nicht lange und schmolz das Schott einfach mit seinem Phaser. Als er durch die so entstandene Öffnung stieg, verbrannte er sich leicht an der Hand. „Gut, dann hör mir nur zu.“ Unwillkürlich hatte sie auch zu flüstern begonnen. „John Connor und ich haben, nachdem wir herausgefunden haben, dass die Führungsoffiziere die Gravitationsverhältnisse wahrscheinlich mit einer Singularität verändert haben, das Hangardeck und die Shuttles gesichert. Jetzt sind wir auf dem Weg zur Primärbrücke. George konnte ja die Stromfallen deaktivieren. Die Systeme werden nach und nach wieder hochgefahren. Gemeinsam mit den anderen auf der Brücke werden wir versuchen, einen Weg zu finden, wie wir den Effekt der Singularität wieder rückgängig machen können – falls es möglich sein sollte. Auf jeden Fall müssen wir einen Weg finden, das Schiff aus dem Nebel zu navigieren, denn hier sind wir eine Zielscheibe für alle möglichen Asteroiden, die in Richtung Neria unterwegs sind. Und wir werden höchstwahrscheinlich von der Singularität angezogen.“ Langsam schob sich H´Qar in dem Schacht nach vorne, Schweiß trat ihm auf die Stirne. Den Disruptor ständig vor sich haltend ging es langsam vor an. Dies war ein gutes Versteck, es wurde von den Standardsensoren nicht erfasst. Die Frage war, ob die Verräter nach der Energieentladung sich immer noch hier aufhielten. Über die Com-Verbindung hörte Milseya das gleichmäßige Atmen ihres Mannes. Sie runzelte die Stirn. Was trieb ihr Mann da nur? „Ich hoffe, dass wir uns nur in einer äußeren Geodäte der Singularität aufhalten, dann könnten wir uns einfacher befreien, aber ohne Sensoren ist das einfach nur Wunschdenken“, fuhr sie leise fort, während John und sie sich weiter in Richtung Hauptbrücke bewegten. Sie seufzte kurz. „Es wäre viel einfacher, wenn wir diese Offiziere hätten, damit wir sie befragen könnten. Ich glaube zwar nicht, dass sie uns irgendetwas verraten werden, aber ein Versuch ist es wert.. Wo bist du?“ H`Qar hockte inzwischen vor den immer noch dampfenden Überresten der Konsole und der bis zur Unkenntlichkeit zerstörten Überreste der zurückgelassenen Ausrüstungsgegenstände. "Verdammt, sie sind weg. Aber noch nicht lange." Sofort machte H´Qar sich auf den Rückweg zum Korridor. "Warst du schon einmal in der Nähe der Warppylonen?" Milseya blieb stehen und dachte kurz nach. „Vielleicht ein oder zwei Mal“, antwortete sie. „Warum? Hast du das Lager der Offiziere gefunden?“ "Nun ja, es ist kein Lager mehr da, sie haben alle Ausrüstungsgegenstände vernichtet und eine provisorisch angebrachte Konsole. Ich glaube, dass sie nachdem George die Kontrolle über das Schiff zurück gewonnen hatte, das Lager aufgegeben haben. Jetzt sind sie ein rein bewegliches Ziel.“ H´Qar hatte sich beeilt, um wieder auf den Korridor zu kommen. Die Suche würde wieder von vorne beginnen. "Mili, die Brücke, der Maschinenraum und die Sekundär- und Tertiärbrücke müssen gesichert werden. Das sind taktische Ziele, die von unseren Freunden aufgesucht werden könnten.“ „Verdammt!“, erwiderte die Pilotin. Schnell schilderte sie John, was ihr Mann entdeckt hatte. Der OPS-Offizier sah besorgt und erhöhte seine Vorsicht, als er die Vorhut übernahm. „Ich werde Lucas kontaktieren. Er soll mit seinen Leute diese Punkte sichern... Und Schatz?“ "Ja, was ist?" „Pass auf dich auf. Mili Ende.“ Gleich nachdem sie die Verbindung beendet hatte, gab sie die neusten Erkenntnisse an alle anderen, insbesondere jedoch an Lucas, dem sie H'Qars Empfehlung bezüglich der Sicherung der strategischen Ziele detaillierter erläuterte, weiter. Fee und Shane in "Danke mir gehts auch gut."
  3. H´Qar stand noch immer vor der Tür der Krankenstation und neben ihm stand auch noch immer Dr. Chod der offensichtlich immer noch entrüstet und überrascht davon war das man ihn aus seiner eigenen Krankenstation ausgeschlossen hatte. Nach einer schier endlos wirkenden Zeit öffneten sich zischend die Türen und Anna und Mili traten heraus. Milseya umarmte ihren Mann und sagte freudig, aber erschöpft wirkend: „Alles ist gut gelaufen mein Schatz.“ Als H´Qar ihre Arme ergriff steckte Sie ihm einen Isolinearenchip in den Handschuh. „Das ist schön mach blQDep. Wie geht es jetzt weiter?“ „Anna und ich werden jetzt spazieren gehen um die letzte Phase einzuleiten. Wir rufen dich wenn es soweit ist.“ „In Ordnung überanstrenge dich nicht Milseya.“ In diesem Augenblick piepste H´Qars Insignienkommunikator. Es meldete sich Sha'Kur, der Leibwächter von Milseya. Er sprach klingonisch: "H'Qar la wie geht es meiner Herrin? Können wir uns treffen?" Nach dem fragenden Blick von Dr. Chod nach zu Urteilen sprach der Arzt kein klingonisch. Also antwortete H´Qar ebenfalls auf klingonisch und hoffte das Lucas seine Kenntnisse in der klingonischen Sprache soweit verbessert hatte das er ihn ausreichend verstand. „Deiner Herrin geht es gut. Wir treffen uns im Casino dort werde ich dir weitere Einzelheiten zu ihrem Zustand berichten können.“ Lucas verstand jedes Wort und war völlig erstaunt. Er hatte unter den Klingonen deren Sprache gelernt. "Gut, dann sehen wir uns im Casino!" war die knappe Antwort. „Ja.“ Mit diesem Wort unterbrach H´Qar die Verbindung und drehte sich kurz zu dem blauhäutigen Arzt. „Wir sehen uns später Doktor.“ Ohne eine Antwort abzuwarten verließ H´Qar den Mann und ging zum Casino der Community. Lucas alias Sha´Kur war schon anwesend und nur einen Tisch weiter saßen zwei Sicherheitsoffiziere die offensichtlich auf den als Klingonen verkleideten Lucas aufpassten. H´Qar kannte die beiden noch von seinem Aufendhalt als Austauschoffizier. „Ich sehe du hast Freunde mitgebracht Sha´Kur.“ Sagte H´Qar und deutete auf die beiden Sicherheitler. "OH ja, die laufen mir die ganze Zeit wie Hunde hinterher. Die hat mir der Geier auf den Hals gehetzt..." antwortete Lucas und nahm ein Schluck Zilmkachsaft. „Wie dem auch sei, deiner Herrin geht es gut,“ Mili würde Lucas, wenn das hier vorbei ist, wohl noch Jahrelang damit ausziehen das sie seine Herrin ist, „sie hat die zweite Phase der Geburt gut überstanden und bereitet sich nun auf die dritte vor. Ich werde dich informieren wenn die dritte Phase der Geburt beginnt. Damit du dann in unserer Nähe sein kannst.“ "Gut, aber die halten mich für verdächtig. Die werden alles kontrollieren was ich von nun an tue. Leider sind dass nicht die Jungs aus meinem Team." erklärte Lucas die aktuelle Situation. „Dann musst Du halt mit Bedacht vorgehen.“ Unauffällig zog H´Qar den Isolinearenchip aus seinem Handschuh und verbarg ihn in seiner Hand. Plötzlich und überraschend packte H´Qar Lucas am Kragen und zog ihn halb über den Tisch so das sich ihre Nasen fasst berührten. „Mach mir auf diesem Schiff keine Schande.“ Er deutete auf die beiden Sicherheitsoffiziere. „Solltest du unser Haus entehren werde ich dich persönlich töten.“ Als er Lucas wieder losließ und auf den Stuhl zurückstieß waren beide Hände leer und Lucas spürte den Chip unter seinem Kragen sitzen. Lucas stand auf und stellte sich kerzengerade hin. "Ich werde sie nicht enttäuschen, Gebieter. Lang lebe das Haus des Kar'Mek!" meinte der Klingone und schlug sich mit der Faust auf die Brust. Mit grimmigen Gesichtsausdruck nickte H´Qar. „Das will ich auch hoffen.“ Das sich inzwischen alle Augenpaare auf die beiden Klingonen gerichtet hatten störte H´Qar nicht im geringsten. „Geh jetzt und sende der Feuertänzer das sie eine Kommunikationssonde Nach Halli schicken soll damit die Familie deiner Herrin darüber informiert wird das sich jetzt bald der Nachwuchs für unsere Familie einstellt. Der Captain dieses Schiffes hat die Kommunikation mit der Feuertänzer genehmigt. Also hab keine Sorge das die da,“ wieder deutete er auf die Sicherheitsoffiziere, „Auch sie sollten wissen das uns dieses erlaubt ist.“ "Wird gemacht, Sir! Nur wurde uns noch kein Terminal zugewiesen..." berichtete Sha'Kur und schaute auf den Boden. „Sieh mich an wenn du mit mir redest.“ Herrschte H´Qar, Lucas an. „Das mit dem Terminal wird wohl das leichteste sein.“ Jetzt stand auch H´Qar auf und ging zu den beiden Sicherheitsoffizieren. „Euer Captain hat die Kommunikation mit meinem Schiff erlaubt, bringt meinen Untergebenen an ein Terminal wo er das erledigen kann.“ Die beiden Sicherheitsoffizieren nickten und standen auf. "Wir werden erst den Captain fragen!" meinte der Ältere der beiden. „Ich hoffe für sie das sie nicht gerade behauptet haben das ich lüge. Gehen sie und fragen sie ihren Captain. Aber beeilen sie sich.“ Der eine Sicherheitsmann verschwand und der Andere setzte sich wieder. Die Klingonen taten das Gleiche. H´Qars Stimmung schien immer noch auf dem Nullpunkt zu sein. „Hoffentlich dauert das nicht allzu lange. Die Geburt kann jeden Augenblick beginnen.“ Knurrte er. Der Sicherheitler kam zurück und entschuldigte sich bei H'Qar. Dann führten sie Sha'Kur an ein Terminal. U_E und Shane in: Die Hand ist schneller als das Auge.
  4. H´Qar erhob sich und lehnte seine Arme auf den Messetisch. "Um die Crazy Fox im Sensorschatten der Feuertänzer fliegen zu lassen sollen wir beide Bordcomputer mit einander verbinden. George sie werden das von der Fox aus koordinieren. Niels sie haben noch maximal zwei Stunden um mit ihrer Arbeit fertig zuwerden denn dann werden wir mit unserer Operation starten. Lucas, Mili und ich werden uns auf die Community begeben und von dort die vereinbarten Huckepack-Nachrichten senden. Und wenn es nötig wird das sie ebenfalls auf die Community kommen müssen werden wir unser bestes tun um ihnen dabei zu helfen. Jeder weis was er zu tun hat also an die Arbeit." Ohne auf weitere Reaktionen zu warten verließ H´Qar die Messe des Bird of Prey, nur blieb er kurz in der Tür stehn. Lucas sobald du fertig bist werdem wir und Mili uns auf den Einsatz fertig machen du wirst als Milis Leibwächter auftreten." Dann verließ der Klingone die ehemaligen Führungsoffiziere der Community.
  5. "Und dann willst du mit Hilfe der Romulaner an Bord der Community gelangen?" H´Qar spie die Worte der Deltanerin förmlich entgegen. "Das du so tief sinkst hätte ich nicht gedacht. Selbst wenn diese zusichern würden euch nur an Bord zu bringen so würden sie sich nicht die möglichkeit entgehen lassen das Schiff zu übernehmen." H´Qar machte eine kurze Pause und seine Stimme war eiskalt als er weiter sprach: "Oder war das von anfang an dein Plan?"
  6. H´Qar schüttelte seinen massigen Schädel. "Alle Reperaturen die wir vornehmen konnten wurden auf DS 6 durchgeführt. Wir haben also keine möglichkeiten weitere Reparaturen durchzuführen. Das wird erst in einer klingonischen Werft möglich sein. Deshalb werden wir es wohl nicht schaffen ein derartiges Dämpfungsfeld zu erschaffen." H´Qar sah in die Runde und sein Blick blieb auf George liegen. "Sie dürfen es natürlich versuchen ich räume ihnen aber keine großen Chancen ein. Was die Geschichte angeht. Wir können der Community erzählen das wir sie alle an Bord geholt haben das die Crazy Fox kurz vor einem Warpkernbrucgh stand und Das Mili infolge der Aufregung ihre Wehen bekommen hat."
  7. H´Qar hatte sich ebenfalls zur Besprechung in der Messe des Schiffes eingefunden und hörte nun mit störrischer Mine den ersten Ausführungen zu. und mischte sich nach Lucas Ausführungen ein. "Ich möchte anmerken das Ich durchaus Ach infrage kommen würde als Begleiter für meine Frau. denn was ist natürlicher als ein werdender Vater der bei der Geburt seines Sohnes dabei sein möchte. Außerdem wird die Community sicherlich die Feuertänzer scanen bevor irgendjemand an Bord gebeamt wird dabei werden sie sicherlich feststellen das sich an Bord der Feuertänzer mehrere nicht Klingonische Biozeichen befinden. Und wir sind immoment nicht in der Lage dieses zu vertuschen. Die Schäden die die Feuertänzer davon getragen hat sind zu groß."
  8. Lucas saß in seinem leeren Büro und hörte Musik von Romulan Park mit dem Titel "Datacut", es war das Lieblingslied von Jolani. Plötzlich bekam er die Nachricht, dass die Klingonen den Gefangen abholen wollten. Seine letzte Amtshandlung als CoS der Community. Soeben hatte H´Qar die Mitteilung bekommen das die batlt´Ip an Sternenbasis 2 angedockt hatte und er wurde benachrichtigt das er sich mit dem Sicherheitschef des Klingonischen Schiffes bei den Arrestzellen treffen sollte und das seine persönliche Habe auf das Schiff gebeamt werden würde. Also machte H´qar sich auf den Weg zu Lucas Büro, so hatte er die Möglichkeit noch ein paar letzte Worte mit dem Menschen zu reden. Lt. Cmdr. Bishop wollte gerade sein Büro verlassen, als Botschafter H'Qar in der Tür stand. "H'Qar schön dich noch mal zu sehen. Wann verlässt du die Community?" „Hallo Lucas, ich verlasse das Schiff in dem gleichen Augenblick wie der Gefangene, ich treffe mich mit einem klingonischen Sicherheitskommando um den Gefangenen an Bord der batlt´Ip zu bringen. Dieses Schiff wird übrigens auch mein neuer Dienstposten.“ "Dann bist du wohl den langweiligen Botschafterposten los? Freut mich für dich..." meinte Lucas ehrlich und klopfte seinem Blutsbruder auf die Schulter. „Ja genau genommen bin ich kein Botschafter mehr wenn ich die Community verlasse. Wohin wird es dich verschlagen?“ der Klingone erwiderte den Klapps. „Hast Du deine Post von heute schon durch gesehen?“ "Ich werde auf einen Außenposten an der romulanischen Grenze versetzt und um Dixon soll sich mein Nachfolger kümmern." antwortete Lucas und lachte. H´Qar stimmte in das Lachen mit ein. „Nun dann pass gut auf dich auf, auf diesem Außenposten die Romulaner waren verdächtig ruhig in letzter Zeit.“ "Wenn nicht rufe ich die Klingonen um Hilfe!" scherzte Lucas und verließ sein Büro. Die beiden Männer hatten sich dem Arrestbereich genähert und als sie um die nächste Gangbiegung gingen sahen sie schon drei klingonische Krieger, die aus der Gegenrichtung auf den Arrestbereich zugingen. Der offensichtliche Anführer ging auf H´Qar zu und begrüßte ihn. „Qai H´Qar ´la.“ „Qai Sogh. Solange wir noch hier an Bord sind sprechen Sie so das die Föderationsoffiziere uns verstehen.“ Der klingonische Offizier schlug sich zur Bestätigung auf die Brust. „Lt.Cmdr. Bishop übergeben sie uns den Gefangenen.“ "Na also das habe ich noch verstanden...." Das Gesicht des klingonischen Sicherheitschefs wurde ernster. Und reichte Lucas ein klingonisches PADD. „Hier sind die Überstellungsformulare.“ "Danke! Laut Akte ist der Gefangene sehr gefährlich. Er hat fünf Klingonen getötet." meinte Bishop und nahm das PADD. „Er tötet keinen in einem richtigen Kampf, vier Mann sind genug um ihn auf unser Schiff zu bringen.“ "Gut, wenn sie das sagen dann viel Erfolg. Hier lang bitte!" entgegnete Lucas neutral und zeigte den Klingonen den Weg. Alle vier Klingonen folgten Lucas zu der Isolierzelle. Als sie vor der speziellen Zelle standen wand sich der klingonische Sicherheitschef wieder zu Lucas. „Wir werden den Gefangenen direkt von hier auf unser Schiff beamen.“ Die beiden Sicherheitsoffiziere die bis jetzt noch keinen Ton von sich gegeben hatten zogen ihre Disruptoren und stellten sich so auf das sie die Zelle jeder Zeit im Blick hatten und den Gefangenen nicht aus den Augen verlieren konnten. Auch H´Qar und der Sicherheitschef hatten ihre Disruptoren gezogen. „batlt´Ip halten Sie sich bereit sobald die Kraftfelder unten sind beamen sie Drei Personen hinüber.“ Jetzt sah er wieder Lucas an: „Senken Sie die Kraftfelder.“ "Computer senke das Kraftfeld von ISO02 - Authorisation Bishop Bravo Fünf Fünf Delta Acht Rot" befahl der Sicherheitschef der Community. Wenig später war das gesperrte Kraftfeld unten und Lucas senkte das normale Kraftfeld per Hand. „jol ylchu´.“ (Transporterstrah aktivieren) In dem Augenblick in dem Lucas das letzte Kraftfeld von Hand gesenkt hatte erfasste den gefangenen der rote Transporterstrahl ebenso wie die beiden Sicherheitsoffiziere. Zurück blieben Lucas, H´Qar und der klingonische Sogh. „Commander wir verlassen jetzt auch das Schiff Captain Ge´roch erwartet Sie schon.“ „Gut Sogh lassen sie uns gehen.“ H´Qar reichte Lucas seine Hand zum Abschied. „Dann heißt es jetzt Abschied nehmen Lucas. Viel erfolg auf deinem neuen Posten und vertraue immer deinen Instinkten.“ "Warte H'Qar ich begleite dich noch zum Transporterraum!" „Wie Du meinst.“ Die drei Männer gingen nun zügigen Schrittes in Richtung Transporterraum. "Dann mach du es auch gut und Ehre für dich und dein Haus! Und grüß mir Milseya. Quaplar H'Qar ´la" verabschiedete sich Lucas und gab dem Klingonen die Hand. „Qapla' Lucas.“ H´Qar drückte die ihm dargebotene Hand kräftig und herzlich. Danach stellte er sich mit seinem neuen Crewkameraden auf die Transporterplattform und verschwand im blauen Eindämmungsstrahl des Transporters. U_E und Shane in: standardverabschiedung 2.01
  9. Wie Captain Tanrim angekündigt hatte war keine 24 Stunden nach der Besprechung H´Qars Versetzungsbefehl eingegangen. Er würde als erster Offizier auf die batlh´Ip versetzt werden, dieses Schiff würde auch den Gefangenen den die Community auf Betazed aufgenommen hatte ins Klingonische Reich bringen damit er dort verurteilt werden kann. H´Qar wollte sich den Gefangenen allerdings noch einmal ansehen bevor die Community Sternenbasis 2 erreichte. Also hatte er sich in den Arrestbereich begeben wo der Gefangene in seiner Isolierzelle saß und darauf wartete an die Klingonen übergeben zu werden. Doch hatte sich das nicht so einfach gestaltet wie der Klingone sich das vorgestellt hatte. Als er am Arrestbereich ankam wurde ihm der Weg von Fähnrich Rock Dixon versperrt. „Tut mir leid Sir ich habe Befehl niemanden zu dem Gefangenen zu lassen, bis die Klingonen den Gefangenen übernehmen.“ H´Qar hatte seinen Ohren nicht getraut. „Verstehe ich das richtig Sie wollen mich nicht zu dem Gefangenen lassen?“ „Richtig, nur Cmdr. Bishop und die Klingonen haben zutritt zur Isolierzelle.“ H´Qar räusperte sich. „Fähnrich Sie lassen mich jetzt dort hinein.“ Doch Dixon hatte sich nicht beirren lassen und versperrte weiterhin den Eingangsbereich und hatte H´Qar nicht hinein gelassen. „Ich habe Ihnen doch gesagt dass ich nur Lt.Cmdr. Bishop und die Klingonen zu dem Gefangenen lassen darf.“ Der Klingone holte tief und geräuschvoll Luft. „UND NACH WAS SEHE ICH FÜR SIE AUS DIXON? NACH EINEM FERENGIE? NACH EINEM MENSCHEN? ODER SEHE ICH VIELLEICHT AUS WIE EIN KLINGONE. UND NUN AUS DEM WEG, BEVOR ICH DURCH SIE HINDURCH GEHE.“ Rock Dixon schien mit sich selbst im Zwiespalt zu sein. Aber er hielt an seinem Entschluss fest, und hatte H´Qar nicht eintreten lassen. „Aber Sie sind hier auf dem Schiff stationiert.“ „JA, ALS BOTSCHAFTER DER KLINGONISCHEN HOHEN RATES.“ „Trotzdem sind Sie hier stationiert.“ H´Qars Gesicht hatte zu diesem Zeitpunkt schon deutliche Anzeichen von Zorn gezeigt. „Dixon Sie spielen mit ihrer Kariere, ich hoffe das wissen sie. Zum letzen mal lassen Sie mich nun hinein oder nicht?“ „Nein ich lasse sie nicht hinein.“ „Dixon was jetzt auf Sie zukommt haben Sie sich selbst zuzuschreiben.“ Mit diesen Worten hatte der Klingone den Arrestbereich verlassen. … Die Zeit war viel zu schnell vergangen, jedenfalls fühlte sich Milseya so, eben noch hatte Sie H´Qar gesagt das Sie schwanger war und nun würden sie und er voneinander getrennt werden. Sie hatte zwar mit einer kurzen Trennung gerechnet immerhin hatte sie die Möglichkeit ihre Theorien zu den Quantenfäden vor einem Wissenschaftlichen Ausschuss zu präsentieren und mit dem anschließenden Aufenthalt auf der Eisenstein währe sicherlich ein Monat vergangen bevor sie und H´Qar sich wieder gesehen hätten. Aber nun lag diese Planung in Scherben vor ihr. Natürlich würde sie immer noch vor den Wissenschaftlichen Ausschuss treten und sie würde auch sauf die Eisenstein gehen, aber danach würde sie nicht auf die Community zurückkehren und selbst wenn sie das könnte dann währe auch H´Qar nicht mehr an Bord. Er wurde ja auch versetzt. Die letzen gemeinsamen Tage hatten die beiden so gut wie möglich miteinander geteilt. Sie hatten jede freie Minute miteinander verbracht, hatten alles Mögliche zusammen gemacht angefangen beim gemeinsamen Packen bis hin zu einem romantischen Abendessen auf dem Holodeck. Milseya würde fast alle Hochzeitsgeschenke mitnehmen, da auf einem klingonischen Schiff nicht viel Platz für persönliche Dinge war. Milseya hatte auch das zerbrochene Kästchen eingepackt das einmal Assjimas Geschenk gewesen war, bevor H´Qar es, am Vorabend von Georges Hochzeit, an die Wand geworfen hatte. Als letzte Amtshandlung Hatte H´Qar noch ein Beschwerdeschreiben über Rock Dixon verfasst und es an Lucas und das Sternenflottenhauptquartier geschickt. Die Abschiedsfeier die Jaton Beins wurde ebenfalls von mili und H´Qar besucht. Mili konnte sich die Tränen nicht unterdrücken als Sie sich von allen verabschiedete. H´Qar hatte sich von allen mit seiner üblichen Haltung verabschiedet und zeigte keinerlei Gefühlsregung. Nur Assjima hatte er bei der Verabschiedung ausgeschlossen, wofür Mili sich gleich darauf für ihren Mann entschuldigte. Was dieser allerdings nicht mitbekam. … Nun war die Community also an Sternenbasis 2 angekommen und es wurde Zeit das Sich Mili und H´Qar verabschiedeten, zwar hatte H´Qar noch etwas Zeit da die batlt´Ip noch nicht auf der Sternenbasis angekommen war, aber Milseya musste nun ziemlich zügig von Bord gehen wenn Sie Ihr Schiff nicht verpassen wollte. Milseya und H´Qar standen an der Luftschleuse und umarmten sich innig, sanft strich der Klingone über Milis Bauch. „Ich werde versuchen bei der Geburt dabei zu sein. Ich werde Sto´Vo-Kor und Gre´thor in Bewegung setzen um dabei zu sein.“ „Ich weis.“ Mili schluckte bei den Worten und unterdrückte ihre Tränen. Die Weitere Verabschiedung ließ vollkommen ohne dass noch ein Wort gewechselt wurde. Ein langer Kuss und das langsame auseinander gleiten ihrer Hände war die letzte Berührung die Milseya und H´Qar an Bord der Community miteinander teilten. Mit leicht gesenktem Kopf verließ Milseya die Community und blickte sich noch winkend zu ihrem Mann um bis H´Qar sie im Menschengewühle der Raumstation aus den Augen verlor.
  10. Nach dem er dem Brautpaar seine Glückwünsche überbracht hatte und Mili ins Ohr geflüstert hatte das er sich kurz entfernen würde, verließ der Klingone mit langen Schritten das Brautpaar und seine Frau. Nach wenigen Augenblicken hatte er die gesamte Hochzeitsgesellschaft hinter sich gelassen und war hinter die Kappelle gegangen wo ein kleiner beschaulicher Park lag. Keine zweihundert Meter weiter lag als Herzstück dieser kleinen Anlage ein kleiner künstlich angelegter See. Gerade als H´Qar das Grasbewachsene Ufer erreichte piepste sein Kommunikator. „Botschafter ein Gespräch aus dem Klingonischen Reich für sie.“ „Stellen Sie es durch.“ „Aye.“ Es gab ein leises Rauschen in der Leitung und dann hörte H´Qar die Stimme des Handelsbeauftragten des Reiches. … Milseya hatte sich schließlich von George und Jenax verabschiedet. Nachdem sie noch kurz ein paar Worte mit Peter gewechselt hatte, verließ sie still und leise die Hochzeitsgesellschaft in Richtung Park., wo H'Qar sich mit ihr verabredet hatte. „Die Verträge wurden gestern abgeschlossen ich sende ihnen die unterzeichneten Exemplare noch heute zu. Qapla´ .“ H´Qar blickte während des gesamten Gespräches auf den See geblickt und bemerkte so nicht das sich Mili ihm näherte. „H´Qar?“, rief Milseya leise. „Komm her ich habe das Gespräch gerade beendet.“ Er nahm Mili in den Arm als sie zu ihm herangetreten war. Sie schmiegte sich an ihn und sah auf den vom Mond erleuchteten See. „Gute Nachrichten?“ „Arbeit nichts als arbeit.“ Er beugte sich zu Milseya nach unten und Küsste sie auf den Kopf. „Und hast Du dich gut unterhalten?“ „Ja. Es ist eine schöne Feier. Aber jetzt will ich lieber mit dir allein sein.“ „Gibt es einen besonderen Grund dafür? Oder einfach nur weil ich unwiderstehlich bin?“ „Du hast mich gestern so traurig angesehen, weil ich erst so spät von dem Bankett zurückgekommen bin“, lächelte sie. „Da dachte ich mir, heute widme ich dir meine volle Aufmerksamkeit. Und natürlich auch, weil du so unwiderstehlich bist!“ „Klingonen sind nicht traurig.“ Sagte er bestimmt. „Ich war gestern Abend wütend und enttäuscht.“ Nach dem er Milis halb entsetzten und halb fragendes Gesicht erblickte fügte er noch schnell ein: „Nicht wegen Dir.“ hinzu. Sie löste sich aus der Umarmung. „Und wegen wem dann?“ „Meine Sache.“ „Oh!“, kam es sarkastisch zurück. „deine Sache - interessant. Vielleicht erklärst du mir irgendwann einmal, warum wir eigentlich geheiratet haben, wenn es immer noch deins und meins, aber kein unser gibt. Bis dahin gehe ich in MEIN Quartier.“ „Auch in einer Ehe gibt es Dinge die ein Ehemann oder eine Ehefrau mit sich selber ausmachen muss. Und dieser besondere Fall betrifft mich und meine Ehre, die von einer so genannten Freundin in den Dreck getreten wurde.“ „Moment mal!“ Milseya stemmte ihre Fäuste in die Hüfte und sah ihren Mann entrüstet an. „Ist es denn nicht so, dass wenn jemand deine Ehre beleidigt, automatisch die von deiner ganzen Familie beleidigt wird?. Also letzlich auch meine? Oder zähle ich etwa nicht dazu?“ Sie trat einen Schritt näher zu ihm. „Also raus mit der Sprache, inoumerii! Was bei allen Höllen ist los?“ „Ganz so leicht ist das nicht, ich wurde persönlich beleidigt das ist eine Angelegenheit die jeder Klingone für sich bewältigen muss, sollte diese Schmach allerdings bis zu meinem Tot nicht ausgetilgt worden sein, dann kann die Familie Rache üben meistens machen das dann die Kinder.“ Er atmete tief ein. „Hast Du dich mit allen Hochzeitsgeschenken befasst die wir von deinen Kollegen bekommen haben?“ „Natürlich!“, erwiderte Milseya stirnrunzelnd. Sie hatte keine Ahnung, was H´Qar meinte. Von welcher Schmach redete er da? „Sonst würden die ja immer noch irgendwo auf dem Boden herumliegen.. nur das von Nanni und Assjima finde ich nicht mehr.“ Sie zuckte mit den Schultern. „Aber das von Nanni brauchen wir wohl erst in ein paar Jahren, falls uns die Phantasie ausgehen sollte und das von Assjima..“ Sie lachte. „Das brauchen wir nun wirklich nicht.“ Als Assjimas Name fiel verfinsterte sich der Blick des Klingonen und als Mili dann noch das Geschenk erwähnte riss er wütend seinen Kopf zur Seite. „Du hast es auch noch gewusst?“ „Wie bitte?“ Milseya war überrascht. „Was gewusst? Dass sie mir dabei behilflich sein wollte, zu empfangen? Natürlich, ich hab dir doch davon erzählt. An demselben Abend, als ich dir sagte, dass Sta´el mich untersucht hatte. Erinnerst du dich denn nicht? Ich sagte dir, dass es diese Essenz widerlich geschmeckt hatte.“ „SIE HAT NICHT VERSUCHT DIR ZU HELFEN SONDERN MIR.“ Sprachlos stand Milseya vor ihrem Mann. Es dauerte eine gewisse Zeit bis… “Dir?“ Es dauerte noch eine Weile länger, bis… “Bei allen Himmeln!“ „Ja mir.“ Die pure Verachtung war in H´Qars Gesicht abzulesen. „Ich hätte sie gleich gestern töten sollen als ich es erfahren habe. Und dieses Gift war auch für dein Verhalten in den letzten Tagen verantwortlich.“ „Gift?“ Milseya schüttelte den Kopf auf der Suche nach den richtigen Worten. „H´Qar, ich verstehe deine Wut, aber ich denke, dass diese Essenz nur wenig mit meinem Verhalten zu tun hat.“ „Sie hat es doch zugegeben und gesagt dass dieses Zeug dafür verantwortlich gewesen ist.“ „Oh! Nun, dann sollten wir sie vielleicht erst dann töten, wenn sie uns noch ein paar Fläschchen davon gebraut hat - für mich, versteht sich! Begreifst du denn nicht, mein Herz? Was auch immer da drin ist, es hat verdammt gut funktioniert. Bei mir! Bei allen Himmeln und Höllen, wir hatten einfach unglaublichen Sex! Vielleicht war es nicht voll und ganz klingonischer Sex, aber der hätte mich wohl auch umgebracht. Aber, ich … mein Körper … wir haben uns angepasst… wir haben …“ Sie lächelte unsicher. „Ein Kind gezeugt.“ „Ich werde von dieser Person nie wieder irgendetwas annehmen oder mit ihr sprechen. Assjima von Delta existiert für mich nicht mehr.“ Sein Gesichtsausdruck blieb unverändert und zeigte noch immer eine Mischung aus Zorn, Abscheu und Verachtung. Milseya seufzte. „Gut, aber wenn das nur dich betrifft, wie du vorhin sagtest, dann kann ich noch weiterhin mit ihr reden, oder? Was ist mit der Entbindung unseres Kindes? John ist nicht mehr an Bord. Und bitte verlange nicht von mir, dass das MHN das übernimmt!“ H´Qar schnaubte laut. „Wenn Du keinen Wert darauf legst das ich bei der Entbindung dabei bin dann Lass dir von ihr helfen, aber das kannst Du dann entscheiden wenn es irgendwann einmal so weit sein wird. Denn sie ist ja der Meinung das es ohne ihre Hilfe nie klappen wird.“ „Inoumerii, wir sollten diese Entscheidung JETZT treffen“, sagte Milseya leise und legte ihre Hand auf seinen Brustkorb. H´Qar spürte die Berührung kaum und auch drangen Milis Worte wie durch einen Nebel in sein Gehirn. „Was gibt es für einen Sinn JETZT etwas zu entscheiden, Du wirst jetzt kein Kind bekommen.“ „Stimmt, nicht augenblicklich. Aber in etwa 5 Monaten oder auch 6.“ „Siehst Du dann können wir auch dann darüber sprechen.“ H´Qars Augen weiteten sich. „Wie in 5 oder 6 Monaten?“ Sie verschränkte amüsiert ihre Arme vor der Brust. „Ahh! Du fängst langsam an, mir zuzuhören!“ „Seit wann weißt Du?“ „Vor drei Stunden habe ich einen Test gemacht.“ „Und dann sagst Du mir erst jetzt etwas davon? „Wie ich schon sagte, ich wollte mir dir alleine sein. Jetzt weiß du auch warum.“ „Aber warum hast Du mir nicht gleich nach dem Test etwas gesagt? Ich meine das war doch noch vor der Hochzeit.“ Milseya setzte sich in das Gras und starrte schweigend auf den See. „Das letzte Mal, als ich erfuhr, dass ich schwanger bin“, begann sie leise. „..endete es in einer Katastrophe. Ich musste erst begreifen, dass jetzt alles anders ist - es tut mir leid, wenn dich das verletzt haben sollte.“ „Du hast mich nicht verletzt sondern nur überrascht. Und dieses Mal wird es keine Katastrophe sondern ein kräftiger Krieger oder eine große Kriegerin.“ „Nur dann, wenn wir jetzt gut aufpassen.“ Milseya starrte weiterhin auf den See. „Du hast nicht gesagt, ob es eine erfreuliche Überraschung ist.“ „Zu allererst war es unerwartet. Aber es ist eine sensationelle und freudige Überraschung.“ Sie sah hoch. AAlso, so siehst du aus, wenn du dich sensationell freust? Ich dachte, du reißt dir sämtliche Kleider vom Leib und springst in den See. Oder du brüllst aus Leibeskräften und reißt dir dann die Kleider vom Körper. Am liebsten wäre es mir allerdings, du würdest mich in den Arm nehmen und mich an dich drücken und dabei vom Scheitel bis zur Sohle küssen. Aber man kann ja nicht alles haben, nicht wahr?“ Milseya lachte leise. H´Qar nahm Mili in seine starken Arme und hob sie Federleicht hoch. Dann drückte er ihr einen langen Kuss auf ihre Lippen. „Freude gibt es in 1000 Gesichtern und Formen. Glaub mir wir werden dieses Ereignis schon gebührend würdigen. Wir zwei alleine in unserem Quartier.“ ‚Und später wird noch auf Qo´noS gefeiert’ fügte er in Gedanken hinzu. Sie lachte erneut auf. „Davon bin ich überzeugt, inoumerii.“ Sie küsste ihn zurück. „Doch ich möchte, dass im Moment NUR wir beide das würdigen. Zumindest so lange, bis nichts mehr passieren kann.“ „Du willst deinen Freunden nichts darüber erzählen? Und deine Familie? Willst du es Ihnen erst sagen wenn das Kind da ist?“ „Mein großer Schatz, du erinnerst dich bestimmt noch daran, was passiert ist, als wir meiner Familie mitteilten, dass wir heiraten werden? Was, denkst du, wird passieren, wenn Jasny erfährt, dass ich schwanger bin? Ich bin dafür, dass wir ihr es erst dann sagen, wenn ich in den Wehen liege - und selbst das halte ich noch für noch viel zu früh!“ Sie strich zärtlich über H´Qars Haar. „Wir werden es allen erst dann mitteilen, wenn wir sicher sind, dass ich das Kind nicht mehr verlieren kann. Bis dahin ist das UNSER Geheimnis.“ „Kannst Du dir vorstellen was Jasny sagen wird wenn Du es vor ihr NICHT sagst? Wenn sie mich irgendwann darauf anspricht werde ich ihr sagen dass es dein Wunsch war ihr nichts zu sagen. Außerdem Du kannst erst sicher sein wenn das Kind 18 ist findest Du das nicht ein wenig lang? Ich meine wo willst du Unser Kind so lange verstecken? Und glaubst Du nicht auch das irgendjemand in den nächsten 6 Monaten bemerken könnte das du schwanger bist?“ „Lass Jasny meine Sorge sein!“, grinste Milseya. „Du weißt, wie sehr ich es liebe, mich mit ihr zu streiten. Und ich rede ja gar nicht davon, es für sechs Monate lang zu verheimlichen. Sta´el meinte doch, dass nach dem 3. Monat die Gefahr einer Abstoßung so gut wie ausgeschlossen ist, wenn ich mich an die Anweisungen halte. Und genau so lange möchte ich warten. Danach kann es von mir aus das ganze Universum erfahren!“ Fee und Shane in: Ihr Kinderlein kommet.
  11. Seit seiner Unterhaltung mit Assjima war er einmal kurz in Milis du seinem Quartier gewesen hatte sich dort allerdings nicht lange aufgehalten und saß nun schon seit Stunden über Berichten und Handelsabkommen die das Klingonische Reich mit Betazed. Es würde nicht mehr lange dauern und er würde mit dem Handelsminister von Betazed über ein weiteres Handelsabkommen sprechen. H´Qar befürchtete einige sehr lange und langweilige Stunden vor sich zu haben. Mit einem Stapel PADDs bewaffnet ging der Klingone durch die Korridore der Community in Richtung Transportertraum 3, im gehen ging er immer wieder die Handlungsspielräume durch die ihm vom Hohen Rat eingeräumt waren. Nach dem Dominon-Krieg gab es noch immer einige Mangelartikel auf Betazed, bei den jetzigen Verhandlungen ging es um Luxusartikel insbesondere um alkoholische Getränke und klingonische Nahrungsmittel für die High Society. Alles in allem keine interessanten Verhandlungen. Die Schotts des Transporterraums öffneten sich mit einem leisen zischen und H´Qar trat ein. An den Konsolen stand ein junger Fähnrich den H´Qar bis jetzt noch nicht kannte doch dieser grüßte freundlich und sagte das soeben die Koordinaten zum hinunter beamen übermittelt wurden und das der Minister ihn jeder Zeit erwarten würde. Eilig ging der Klingone auf die Transporterplattform, wenn auch nur aus dem Grund das er sich davon versprach schneller wieder an Bord der Community zu sein. In einem bläulich-weißen Energiestrahl lösten sich die Umrisse des Klingonen langsam auf. 5 Stunden später… Ein sichtlich erschöpfter und vor allem gelangweilter H´Qar rematerialisierte sich auf der Transporterplattform und wurde von demselben Fähnrich begrüßt, der ihn vor Stunden schon auf den Planeten gebeamt hatte. Wieder wirkte der junge Mann freundlich und fröhlich, allerdings interessiert das den Klingonen nicht wirklich und er verließ murrend den Transporterraum. Ohne Umwege ging er in sein Büro und griff sich aus einem Schrank zwei Flaschen Blutwein. Wenn dieser Abend schon sterbenslangweilig war so würde der Rest der Nacht wenigstens etwas angenehmer werden. Die erste Flasche war schon geleert als er in Milis und seinem Quartier angekommen war. Enttäuscht musste er feststellen das Milseya noch nicht wieder auf die Community zurückgekehrt war.
  12. H´Qar eilte durch die Korridore der Community seine Rippen schmerzten noch, immerhin hatte er sie nach der Nacht mit Mili nur selber gerichtet, die unzähligen Bissspuren am Hals und Nacken bereich waren noch gut zu sehen und auch das linke Bein konnte er im Augenblick nicht voll belasten. Mili hatte wirklich unglaubliche Kraft und Ausdauer an den Tag gelegt. Und dann war ihm dieses Fläschchen in die Finger geraten. „ASSJIMA.“ rief der große Klingone den Gang entlang als er die Deltanerin im Gang zum Transporterraum sah. Die Ärztin blieb stehen, hob das lange Kleid etwas an und drehte sich vorsichtig um. Der Botschafter kam mit langen Schritten auf sie zugeeilt. Er hinkte. „H´Qar! Du bist noch gar nicht in Abendgarderobe. Gehst du nicht auf das Fest?“ Als sie die Kratzer im Gesicht des Klingonen sah zogen sich ihre Augenbrauen zusammen. „Wie siehst du denn aus? Bist du in einen Stacheldraht gefallen?“ „Nein, ich gehe nicht, ich habe noch einige diplomatische Formalitäten zu erledigen. Aber ich habe noch mit dir zu reden bevor Du dich dort unten vergnügst.“ Seine Miene zeigte eine Mischung aus Verärgerung und Besorgtheit. „Es geht um Mili.“ Assjima seufzte. „Und das kann nicht warten bis der Festabend zu Ende ist? Ich bin schon spät dran“ - Im nächsten Augenblick bereute sie die Bemerkung. Das Gesicht des Freundes zeigte deutlich, dass es nicht warten konnte - worum es auch immer gehen mochte. „Na dann komm. Eigentlich habe ich sowieso keine richtige Lust. Dann kann ich auch sehr viel zu spät kommen.“ Sie hängte die Handtasche über die Schulter. „Sollen wir in mein Büro gehen?“ „Mein Büro ist näher dort lässt es sich genauso gut reden.“ H´Qar deutete die Richtung an und ging neben der Deltanerin zu seinem Büro. Schnell war sein persönlicher Sicherheitscode eingegeben und er ließ Assjima vorgehen. „Setz dich.“ Noch immer etwas verwundert setzte Assjima sich wegen des engen Kleides ziemlich vorsichtig auf einen Stuhl. Er wollte also nicht behandelt werden - trotz der Kratzer und des Hinkens. Doch sie hatte es schon lange aufgegeben dem Klingonen ihre medizinische Hilfe anzubieten. „Was ist los, H´Qar?“ „Milseya hat heute Morgen mit der bloßen Hand die Duschkabinentür zertrümmert Und das nur weil ich nicht sofort aus der Dusche gekommen bin um mit ihr Sex zu haben. Ich weis ja das sie fordernd sein kann aber so etwas ist noch nicht passiert.“ Er setzte sich in seinen ledernen Sessel hinter seinem Schreibtisch und lehnte sich leicht zurück. „Hast Du eine Erklärung für ein solches Verhalten?“ „Hm.“ Die Ärztin rutsche auf ihrem Stuhl weiter nach hinten um sich anlehnen zu können. „Sie hat sich in letzter Zeit wohl mehrmals sehr sonderbar benommen. Ich habe da einige seltsame Gerüchte gehört. Aber ich habe es nur gehört. Um mich scheint sie irgendwie einen Bogen zu machen. Womöglich war sie aber bei“ - Sie stand auf und sah H´Qar fragend an. „Darf ich kurz dein Terminal benutzen? Vielleicht hat John eine Eintragung in ihrer Akte gemacht.“ „Natürlich kannst du das Terminal benutzen.“ H´Qar schob den Desktop so hin das Assjima bequem damit arbeiten konnte. Sie beugte sich über das Gerät und rief Milseyas Krankenakte auf. „Ah, sie war tatsächlich bei John“ Dann schüttelte sie lächelnd den Kopf. „H´Qar - ich will mich ja nicht einmischen, aber ihr solltet es doch etwas ruhiger angehen lassen. Diese permanenten Knochenbrüche sind auf Dauer nicht tragbar. Auch nicht bei einem derartig zähen Wesen wie Milseya. Das führt zur Schwächung der Knochenstruktur.“ Sie schaute konzentriert auf die Daten. Das ist ungewöhnlich. Da haben sich endorphinähnliche Substanzen in ihrem Körper angesammelt. Ihr Wert ist im Laufe der Behandlung angestiegen. Das würde schon einiges erklären „Sag mal - weißt du wann Mili das letzte Mal ihre Tage hatte?“ „Die sind erst in ein paar Wochen dran. Und selbst wenn es ihre Tage gewesen währen so dürften sie Mili nicht die Kraft geben bruchsicheres Plexiglas zu zerschlagen. Nicht ohne Hilfsmittel.“ H´Qar beugte sich nach vorne und öffnete eine der Schubladen seines Schreibtisches. „Könnte so etwas durch eine Droge verursacht werden?“ „Wenn ich mir das so ansehe würde ich sagen, sie produziert sich ihre Droge selber. Das endogene Morphin ist ein körpereigenes Opioid. Der Körper setzt es in Notfall- und Stresssituationen frei. Angst, Schmerz, Verletzungen - solche Dinge eben. Aber auch Sex und vor allen Dingen das Küssen löst eine erhöhte Endorphinfreisetzung aus. All das, was ihr so in der letzten Nacht gemacht habt.“ „Sie hat sich aber auch schon vorher eigenartig verhalten, sie hat ihrem Stellvertreter das Handgelenk gebrochen sie hat Vinara auf der Hochzeit nahe gelegt sich von mir fern zuhalten. Die Duschkabine war sozusagen der Höhepunkt des ganzen.“ Der Klingone hatte etwas aus der Schublade geholt und selbige wieder geschlossen. „Nun aber kann der Körper alleine durch das beißen und küssen soviel von dieser körpereigenen Droge herstellen und speichert der Körper diese Drogen auch über mehrere Stunden hinweg?“ Die Deltanerin lehnte sich zurück und schaute ihrem Gegenüber ernst ins Gesicht. „Ein endogenes Morphin kann vom Körper jederzeit hergestellt werden. Aber nicht nur durch Schmerz oder Glücksgefühle - man nennt Endophine ja auch Glückshormone. UV-Strahlung, Schokoladengenuss - Hat sie womöglich in letzter Zeit übermäßig viel Chili gegessen? Ihre augenblickliche Tendenz, sich selber Schaden zuzufügen, ihr ausgeprägter Sexualtrieb - all das sind Möglichkeiten, einen Glückzustand herbeizuführen.“ H´Qar lehnte sich wieder in seinem Sessel zurück und hielt ein zierliches Glasfläschchen in seinen Händen und drehte es gedankenverloren. „Soweit ich weis hat sie all das nicht gemacht. Ich plädiere ja immer noch auf Drogen.“ Der Klingone schoss förmlich nach vorne und stellte das das Flaschchen sacht auf den Tisch und drehte das Etikett langsam in Assjimas Richtung. Langsam kam ein Schriftzug in der Handschrift der Ärztin zum Vorschein. Wenn Nachwuchs erwünscht ist! „Was hast Du meiner Frau da verabreicht?“ Assjima griff nach dem Fläschchen und hielt es gegen das Licht. „Da drin war eine Essenz aus diversen Kräutern, welche die Fruchtbarkeit der männlichen Spermien er…“ Sie starrte H´Qar an. „Wer hat das getrunken? Doch nicht etwa Mili?“ „Hab ich das nicht gerade gesagt?“ Der Klingone war aufgestanden und stützte sich mit seinen großen Händen auf dem Tisch auf und funkelte die Ärztin finster an. „Also hast Du wirklich meine Frau vergiftet.“ Assjima erhob sich. „Ich habe deine Frau nicht vergiftet. Das Fläschchen war für dich bestimmt. In dem roten Buch, das der Kiste beigepackt war habe ich persönlich für jedes Mittel eine exakte Gebrauchsanweisung beigefügt. Der Inhalt dieser Flasche hätte von dir im Laufe von 6 Monaten eingenommen werden sollen. Jeden Tag drei Tropfen in einem Glas Wasser. Und ich habe es sogar noch idiotensicher gemacht! Siehst du den blauen Schraubverschluss? Blau ist für dich, Rot für Mili.“ Sein Blick wurde noch finsterer. Seine Stimme war inzwischen nur noch ein zischen. „Für mich? Ich glaube Du solltest jetzt besser gehen.“ Assjima beugte sich vor. Ihr Blick ließ seine Augen keine Sekunde lang los als sie kühl erwiderte. „Du glaubst ernsthaft, ich zweifle deine Potenz an? Ihr Männer seid doch gewaltige Hornochsen! Was bildet ihr euch nur ein? Es ist nur jede fünfte klingonische Samenzelle fruchtbar. Milseya kann nur an zwei Tagen in zwei Monaten empfangen und du bist beleidigt weil ich dir ein Mittelchen gebe, das die Fruchtbarkeitsquote von durchschnittlichen Fünf auf Drei erhöht? Deine Frau ist keine Klingonin, die an 23 Tagen im Monat empfangen kann. Was glaubst du, wie lange du dich abmühen müsstest um trotz deines Stehvermögens einen Treffer zu landen? Die Wahrscheinlichkeitsquote ist verdammt niedrig, mein Freund. Aber was rede ich hier gegen dich an. Du hast deine Meinung ja bereits gefasst“ - Sie warf die Handtasche über die Schulter und wandte sich zum gehen. Langsam ließ er sich in seinen Sessel zurück gleiten. Ohne ein Wort zu sagen blickte er von Assjima zur Tür und wieder zurück. Mit einer schnellen Handbewegung hatte er den Knopf betätigt der die Tür des Büros öffnete. Die Deltanerin blieb in der Türe stehen, wandte sich noch einmal um und sah ihn an. Etwas war in ihr zerbrochen. Dieser Mann hatte nicht ihren Rat einholen wollen. Er hatte von Anfang an vor gehabt, sie einer kriminellen Handlung zu beschuldigen. Und nun saß er da und war beleidigt weil er sich den medizinischen Tatsachen nicht stellen wollte. Klingonen und ihr falsches Ehrgefühl! Bitterkeit stieg in ihr auf. Dass er selber die schlimmste Beleidigung ausgesprochen hatte, die man einer deltanischen Heilerin an den Kopf werfen konnte würde diesem Klingonen, den sich bis vor wenigen Augenblicken als Freund betrachtet hatte, nie bewusst werden. Die Freundschaft ist ein zerbrechliches Gut. Ohne ein weiteres Wort ging sie. Bryn und Shane in: “scheiden tut weh … meißtens.“
  13. H´Qar blickte sich im Raum um und blieb einen Augenblick an den Vorgängen zwischen Milseya und Vinara hängen. Was war bloß los mit Mili? Erst aß sie augenscheinlich mit Genuss die klingonischen Käfer und dann lächelte sie in dem einen Augenblick und im nächsten Augenblick fuhr sie Vinara an und nur ein paar Herzschläge später schien sie wieder die freundlichste Person auf dem Schiff zu sein. Er pflügte sich einen Weg durch die Gästeschar und reichte Milseya seinen Arm in den sie sich auch gleich einharkte und sich mit dem Kopf an seinen Oberarm schmiegte. Es war gar nicht so einfach sich mit Milseya am Arm hängend zu George und Jenax durchzudrängeln. In seiner schwarzen Uniform bildete der Klingone einen scharfen Kontrast zu den unzähligen weißen Galauniformen. Inzwischen hatte sich eine kleine Schlange vor dem Brautpaar gebildet, Mili und H´Qar hatten noch einige Paare vor sich stehen, als der Klingone zu seiner Frau blickte bemerkte er wie sie die anwesenden Frauen taxierte und besonders den Frauen in Abendkleidern warf sie teilweise giftige Blicke zu. „Ist alles in Ordnung mit dir?“ „Ja natürlich.“ trällerte Milseya und blickte verliebt zu H´Qar nach oben. „Wirklich? Du hast eben einen Käfer gegessen.“ „Du spinnst doch, Du weißt ganz genau dass ich die nicht mag.“ „Aber Du hast doch…“ in dem Augenblick legte Mili dem Klingonen ihre Finger auf die Lippen „Schatz der Spaß ist jetzt genug.“ entgegnete Mili lächelnd. H´Qar hatte nicht mehr die Gelegenheit etwas zu entgegnen denn nun waren Sie bis zu George und Jenax vorgedrungen. Mili umarmte beide herzlich und gratulierte mit beschwintr Fröhlichkeit. H`Qar schüttelte dagegen nur die Hände der beiden Brautleute und sagte: „Eine nette Feier, Commander.“ Was ihm einen heftigen Rippenstoß von Milseya einbrachte. „Benimm dich H´Qar.“ Zischte Mili dem Klingonen zu so dass nur er es hören konnte. Und schon waren die beiden schon wieder von den nächsten Gratulanten verdrängt worden. Der Klingone wollte sich schon wieder an den Rand stellen doch Mili hielt ihn fest blickte ihn mit einem regelrechten Dackelblick an. „Komm lass und tanzen.“ Seine Gesichtsmimik entglitt ihm und sein Gesicht zeigte nun absolute Verblüffung und Unglaube. „Nein Milseya Du weißt ganz genau das ich nicht tanze.“ „Nun komm schon, jeder kann tanzen.“ „Nein Mili, ich werde nicht tanzen.“ Sagte er bestimmt. Mili blickte H´Qar noch immer verliebt an und zuckte dann mit den Schultern. „Gut dann tanze ich halt mit Peter, mach aber keinen Unfug und halte dich von den Frauen fern.“ Mili schwebte förmlich von dannen auf Peter zu. H´Qar blieb allein und verwirrt zurück, während Mili und Peter über das Parkett glitten und Mili andauernd zu H´Qar blickte.
  14. ich schätze mal das ich ab 16:00 Uhr da sein werde.
  15. @ Jones: es muss sich dann allerdings um einen kurzen Dialog handeln da ich immer noch nicht lange sitzen soll. Und es müsste am späten NAchmittag oder Abend sein da ich morgen Vormittag mit Arztbesuchen voll gebommt bin.
×
×
  • Neu erstellen...

Nerviger Cookie Hinweis

Diese Seite verwendet Cookies um Funktionalität zu bieten und um generell zu funktionieren. Es werden technisch notwendige Cookies auf deinem Gerät gesetzt. Du kannst deine Cookie Einstellungen anpassen. Beim Fortfahren stimmst Du einer erweiterten Cookie-Nutzung zu. Datenschutzerklärung Beim Abensden von Formularen für Kontakt, Kommentare, Beiträge usw. werden die Daten dem Zweck des Formulars nach erhoben und verarbeitet.