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Sloan

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  1. Sloan

    Star Trek Filmtag auf Pro7 mit free-TV Premiere

    Das ist ja gerade bei Pro7 nix neues. Selbst zur Primetime schneiden die da die Filme mitunter so abartig zurecht, dass es nicht mehr feierlich ist. Bestes Beispiel ist da zB The Rock ... da hatten se glaub ich fast 30 Minuten rausgenommen, darunter auch sehr viele Szenen, wo mans echt NICHT mit Jugendfreigabe oder etwas in der Art begründen konnte. MO nachmittags is halt ganz nett für diejenigen, die da Zeit haben, aber da ist halt der Schnitt meistens recht massiv angesetzt. Was dann auch wieder so ein Punkt ist, weswegen man Quoten da nicht immer so ernst nehmen kann ... denn wer einen Film wirklich mag (egal jetzt ob Star Trek oder was anderes) der schaut ihn meist eh net verstümmelt an ..
  2. Sloan

    TNG als Stütze für SG:U und Caprica

    Hmm, ob der Lead so passend ist wage ich aber auch mal zu bezweifeln. TNG ist unbestritten über weite Strecken großartig, aber es ist eben auch exakt diese Art von "sauberer und keimfreier" Science Fiction, die das exakte Gegenteil von Serien wie BSG und SG:U ist ... und bekanntlich gibts ja nunmal nicht wenige, die sich deswegen mit diesem anderen Stil einfach nicht anfreunden können. Es mag sicherlich auch eine gewisse Schnittmenge von Leuten geben, die beides gerne schauen ... nur fürchte ich, dass die nicht sonderlich hoch ist. Da wäre denke ich eine Serie wie zB Deep Space Nine die deutlich bessere Wahl gewesen, wo der Föderation ihr dauerhaft strahlend weiße Weste ja auch nach und nach ein wenig genommen wurde ... Die andere Frage ist, ob sich damit jetzt nicht generell die Sendezeit für beide Serien nach hinten verschiebt? Wenn ja, wirds das ja nunmal definitiv nicht leichter machen ... ist ja in D auch so, wenn eine Serie erst nach 22 Uhr läuft (wochentags) dann kann die einfach kein so großes Publikum generieren, wie eine Serie, die zur Primetime läuft ...
  3. Sloan

    Stargate Universe

    Naja, diese positive Zukunft bekam mit DS9 aber schon sehr deutliche Risse. Nicht nur mit dem ausufernden Dominionkrieg, sondern auch mit so Kleinigkeiten wie genetischen Manipulationen (Bashir), Sektion 31 usw. Im übrigen hat sich gerade auch da gezeigt, dass man nunmal ganz natürlich versucht, erfolgreiche Dinge auch in seiner eigenen Serie zu adaptieren (kopieren ist mir zu einfach gedacht, denn letztenendes muss es ja zu Story und Charakteren passen, sonst nützt es gar nix). Ohne Babylon 5 und dessen Erfolg hätte sich DS9 mit großer Wahrscheinlichkeit niemals in diese Richtung entwickelt und wäre vermutlich eine leidlich blasse Star Trek Serie geblieben. Auch BSG hat diesen düsteren Stil ja nun keineswegs erst erfunden. Man denke nur zB mal an Space 2063 ... und das gabs nen gutes Stück früher. Ansonsten ist halt die Frage, was man als Identität bezeichnet. Bei Star Trek das Weltbild und die Philosophie, okay. Bei Stargate sähe es da für mich schon schwieriger aus. Insofern würde ich mich da wohl noch am ehesten an die "Geschichte" halten, die aufgebaut wurde ... und da ist es ja nun nicht so, dass SGU widersprüchlich zu den Vorgängern wäre. Antiker, Luzianerallianz, selbst der Konflikt militärische und zivile Führung ... das ist ja im Stargate Universum alles nicht neu, sondern setzt vorhandenes logisch fort. Humor und Unbeschwerheit, okay. Finde ich zwar mehr ne Stil- als ne Identitätsfrage, aber das muss halt jeder für sich entscheiden. Wobei man auch nicht sagen kann, dass dies bei SGU gar nicht auftaucht. Gerade Eli hat hier ja immer mal wieder einige Szenen. Gelegentlich auch Chloe, Scott oder Greer. Wenn auch sicherlich deutlich seltener als in den alten SG Serien. Nur wie gesagt, den einen gefällts, den anderen nicht. Ist ja auch völlig in Ordnung so, Geschmäcker sind verschieden. Wäre das nicht so, bräuchte man ja auch nicht zig verschiedene Fernsehserien, sondern müsste nur eine produzieren, die dann 100 Prozent der (TV konsumierenden) Weltbevölkerung toll finden.
  4. Sloan

    Stargate Universe

    Naja, man kanns eben nunmal nicht vergleichen. Punkt. Man muss auch denke ich mal neue Wege gehen ... wenns immer nur nach dem bekannten Schema F gehen würde, bräuchte man sonst schließlich auch keine neue Serie. Wozu soll ich mir das gleiche nochmal anschauen, nur mit anderen Schauspielern? Auch bei Star Trek gabs diesen Schritt ansatzweise zu DS9 Zeiten. 2./3. Staffel, der große Umbruch mit den großen Handlungsbögen, dem Dominion als neuen Gegner usw. Oder man denke nur an TNG in Vergleich zu TOS. Was war da anfangs das Geschrei einiger Trekkies groß ... Im Endeffekt sind die aber so ziemlich alle verstummt. Die Qualität von DS9 hat sich extrem gesteigert, und TNG ist heutzutage im Großen und Ganzen wohl unbestritten ein Glanzlicht im Bereich Science Fiction und praktisch die Verkörperung des Star Trek Gedankens und der Philosophie, zehnmal mehr, als es TOS je war (oder in seiner Zeit sein konnte). SGU ist eben auch ein anderer Stil als SG-1 und SG-A. Sicher erreicht es bisher nicht mal im Ansatz die Qualität von BSG (und in diese Stilrichtung gehts ja unbestritten), aber es ist eben auch die erste Staffel. Da muss man die Kirche dann auch maln Stück weit im Dorf lassen. Wenn ich an SG-1 zurückdenke ... das war in der ersten Staffel bis auf 1,2 Folgen der größte Trash und reiner Müll. "Was ham die da den Stargate Film verhunst" ... waren damals meine Gedanken. Zum Glück hat sich Staffel 2 dann so stark gesteigert, dass es ne wirklich gute Serie wurde - und dieser Tendenz hielt an. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als es "Fargate" mit den Ori wurde ... weiß nicht, damit konnte ich irgendwie nix anfangen. So ähnlich wie die fünfte Staffel bei Babylon 5 damals ... ein unnützer Anhang, auf den man - bis auf einzelne sehr gute Episoden vielleicht - auch super hätte verzichten können. Und auch SG-A hatte in der ersten Staffel noch so ihre Längen. Wenns auch wesentlich besser war als SG-1 zu Beginn. So gesehen hat sicherlich auch SGU die Chance verdient, sich noch endgültig zu finden. Nur wirds wohl (zumindest hoffe ich das) nicht wieder ein mehr oder weniger reiner SG-1 Abklatsch werden, wie es stellenweise (grad zu Anfangszeiten) SG-A war. Wem der neue Stil nicht gefällt, wird sich wohl damit nicht anfreunden, unabhängig davon, welches qualitative Niveau SGU vielleicht noch erreicht. Naja, bin schon gespannt, wie es mit SGU nun weitergeht. Bisher kann mich die Serie fesseln, und das hat keine andere SG Serie geschafft. Die waren nette Unterhaltung, schickes Popcornkino im Serienformat mit ner Spur Comedy ... SGU ist da schon dramatischer angelegt. Insofern auch toll, dass eine 3. Staffel schon sicher ist Und eines ist auch nicht zu vergessen: SGU wird wohl für lange Zeit die einzige (US)Serie sein, wo wir als deutsches Publikum ein Staffelfinale mal früher genießen konnten als in den Staaten selbst - noch dazu (bei uns) im Free TV. Allein diesen Rekord dürfte so schnell wohl niemand schaffen zu brechen ...
  5. Sloan

    Stargate Universe

    Naja, das lag aber bei Enterprise weniger am düsteren Aspekt als vielmehr am Grundproblem der Serie selbst ... sie spielte eben in einer nicht gerade ganz unbekannten Vergangenheit, und dort dann glaubwürdig große Neuerungen wie die Xindi einzuführen ist schlichtweg zu abstrus gewesen. DS9 hingegen ist zB mit seiner düsteren Schiene sehr gut gefahren, wurde zu diesem Zeitpunkt besser als je zuvor ... Letztenendes ist es nur ein Stilmittel. Über die Qualität einer Serie sagt das noch nix aus. Eine Jubeltrubelheiterkeit SciFi Serie ist nur deswegen sicher nicht besser. Naja, zurück zu SGU. War im Großen und Ganzen ein gutes Finale, mit sehr bösem Ende. Es wurde ja bereits gesagt, dass hier keineswegs die Sicherheit besteht (wie bei SG1, SG-A etc) dass alle wichtigen Personen überleben. Insbesondere diese Aussprache zwischen Eli und Chloe hatte ja in der Tat fast etwas "Finales", und letztenendes wäre es wohl bei den beiden auch mit am ehesten denkbar, dass es einer oder gar beide nicht schaffen werden. So betrachtet find ichs weniger übertrieben als so manch anderen Cliffhanger, wo man im Endeffekt eh wusste, dass keiner der Hauptcharaktere sterben würde. Der Verteidigungsplan war im Großen und Ganzen gut, die Umsetzung allerdings in der Tat dilettantisch. Fraglich auch, warum sich Young und seine Leute so schlecht gewehrt habe. Als ein Beispiel: die Luzianer Allianz nutzte sinnvollerweise Handgranaten (oder etwas in der Art), nachdem sie die Türen geöffnet hatten. Warum haben das Young und seine Leute nicht auch getan? Nicht nur, um das Vorrücken zu verlangsamen, sondern vielleicht sogar um es zu verhindern? Gut, das Öffnen der Türen mochte überraschend und schnell geschehen sein, aber sie waren doch in Verteidigungsposition ... da hätte man doch darauf vorbereitet sein müssen und einfach mal ein halbes Dutzend Granaten durch jede Tür werfen können, als sie sich öffnete. Dann hätte es vielleicht anders ausgehen ... Das Hauptproblem ist aber natürlich ein anderes. Nur wegen einer (oder selbst zwei, wobei ja eigentlich bekannt ist, dass ein Rücktausch stattfindet, wenn das Schiff den Hyperraum verlässt) Person den Plan zu ändern, welcher - zumindest für die eigene Seite - komplett unblutig hätte ausgehen können, ist schon sehr extrem. Auf der anderen Seite passt es aber zu Young (man kann also nicht sagen, dass es jetzt vollkommen unglaubwürdig wäre) ... es kam ja schon mehrfach bei ihm zur Sprache, dass er nicht der Typ ist, harte Kommandoentscheidungen zu treffen und zu sehr davor zurückschreckt, dass es bei seinen Leuten zu Verlusten kommt. Möglicherweise wird der katastrophale Ausgang dieser Sache (denn mindestens einen Toten gabs ja jetzt schon mal auf Seiten von Young) dazu beitragen, dass sich dies in Zukunft bessert. Oder man will Young eben weiterhin so lassen, um ihn "Fehler" machen zu lassen. Nur gelegentlich muss man sich schon fast fragen, wie es dieser Mann je zum Colonel gebracht hat ...
  6. Sloan

    Star Trek Deep Space 9 Dominion Wars in Vista

    Das Spiel war doch selbst damals unter "optimalen" Systemvoraussetzungen schon total verbuggt und ist ständig abgeschmiert ...
  7. Sloan

    NEUERSCHEINUNGEN STAR TREK

    Japp, das Buch gabs schon bei Heyne. Hängt halt mit der Vorgehensweise zusammen. Heyne hatte zuletzt - neben den Shatnerbüchern - fast nur noch serienübergreifende Romanreihen herausgebracht (oder sich eben darauf konzentriert), wie eben die Sektion 31 Reihe. Cross Cult geht jetzt chronologisch vor ... eben die "8. DS9 Staffel" und die "8. TNG Staffel" in der entsprechend richtigen Reihenfolge. Ham se ja auch verbunden mit nem zusammenhängenden Bild auf den Buchrücken. Der Sektion 31 Roman von DS9 ist halt in dieser "8. Staffel" angesiedelt, insofern bringt Cross Cult ihn auch nochmal mit heraus, da er einfach chronologisch dazugehört. Verarsche würd ich das nun nicht nennen, aber halt durchaus unglücklich ... dürfte einfach viele geben, die den schon damals gekauft haben, und nur wegen nem Stück Buchrückenmotiv 13 Euro ausgeben ... naja, mag Leute geben, die das machen, aber so viele dürften es wohl auch net sein. Sollte im TNG/ DS9 Bereich aber das einzige Buch sein, wo es diese Überschneidung gibt. Nerviger finde ich da eher New Frontier, was Cross Cult im nächsten Jahr ja auch mit ins Programm nimmt. Nur anstatt dort einfach weiterzumachen, wo Heyne aufgehört hat, fangen sie diese Serie KOMPLETT neu an ... also 6 oder 7 Bücher nix neues, sondern bei Heyne schon Dagewesenes. Und dann wundern sie sich vermutlich noch, wenn die Verkaufszahlen dafür schlecht sind ...
  8. Sloan

    Stargate Universe

    Die letzte Staffel von 24 wurde glaub ich nur 3 oder 4 Tage Tage, maximal jedoch eine Woche, nach US Ausstrahlung in deutsch gesendet. Allerdings war dies in deutsch beim Pay TV Sender Fox. Für das Free TV dürfte es allerdings beispiellos sein. RTL2 hat sich schon immer um Stargate verdient gemacht, aber eine so zeitnahe Ausstrahlung gabs weder bei SG1 noch bei SG-A. Nicht mal annähernd. Wurde doch eigentlich schon recht ausführlich erklärt. Die Destiny war eine umfangreiche geplante Expedition der Antiker. Viele Hundert Jahre im Voraus entsendet, mit dem Ziel, dass halt in einer fernen Zukunft Antiker mittels Stargate dorthin gebracht werden sollten, damit diese dann die für sie bisher unbekannte Region des Weltraums erforschen können. Deswegen eben auch die Vorausschiffe, welche die Stargates auf bewohnbaren Welten errichtet haben, damit die Destiny diese Route abfliegt und den Antikern somit Gelegenheit gibt, ihre Ressourcen regelmäßig aufzufüllen, wenn eben erst einmal Crew an Bord ist. Anfangs musste die Destiny jedoch autonom agieren, da man ja erst soweit kommen wollte. Generationenschiffe waren offenbar nicht sehr beliebt bei den Antikern ^^ Naja, wie dem auch sei ... weiß jetzt net mehr genau welche Folge es war, aber es wurde ja gesagt ... durch die lange Vorlaufzeit kam den Antikern ihr "Aufstieg" dazwischen ... als die Destiny den Punkt erreicht hatte, wo eigentlich die Crew an Bord gebracht werden sollte, war kein Antiker mehr in körperlicher Form da, um das auch zu machen, deswegen flog das Schiff eben autonom weiter und verfolgt stur seine vorgegebene Route. Aber beim Start der Destiny wars eben so geplant, dass irgendwann dort die Crew hingeschafft wird, daher die Quartiere, Shuttles, Auslegung der Route auf Nachfüllung von Wasser, Nahrung und Ressourcen etcpp. Wurde doch eigentlich relativ genau erklärt in der Serie
  9. Sloan

    Ist Stargate anspruchsvoll?

    Nunja, ich würde Stargate nun nicht unbedingt als vollkommen anspruchslos bezeichnen, sie liegt schon noch einige Punkte über dem Niveau von Big Brother oder solchen Leichtkonserven. Aber im Science Fiction Genre war sie in den letzten Jahren, zumindest eben bei SG:1 und SG:A in den meisten Fällen zumindest - denn Ausnahmen und durchaus sehr anspruchsvolle Folgen gabs immer mal - sicherlich diejenige mit dem wenigsten Anspruch. Ob man da jetzt DS9, VOY und ENT dagegensetzt oderFirefly oder B5 oder BSG ... das alles war sicherlich wesentlich anspruchsvoller und in sich komplexer. Okay, gut, es gab auch Serien wie Andromeda, die sicherlich in Punkto Anspruch nun auch nicht besser waren als Stargate, aber in diesem Rahmen würde ich es halt einordnen. Denn dazu gehört nunmal mehr als eine in sich stimmige Serienmythologie (die Stargate sicherlich besitzt). Anspruch kennzeichnet sich für mich darin, dass man Themen kritisch angeht und betrachtet, nicht alles nur einseitig schwarz-weiß in bester Bush-Manier behandelt, sondern eben vielschichtig. Zudem sollten auch die Charaktäre irgendwo etwas von dieser Vielschichtigkeit besitzen. Und wenn man ehrlich ist ... weder SG:1 noch SG:A hatten das wirklich. Es mag ja im Laufe der Jahre etwas besser gewesen sein, aber im Prinzip waren die Charaktäre bei SG doch meistens bloße Abziehbilder und Schablonen. Da gab es den unbeschwerten Anführer, der niemals um nen Spruch verlegen war ... da gab es den stummen und starken Krieger ... den oftmals etwas trotteligen Wissenschaftler. Schubladendenken per excellence. Doch ich will nicht falsch verstanden, ich habe alle Stargateserien gemocht. Denn das Unbeschwerte, was diese Serien transportierten, war eben was eigenes und höchst unterhaltsam. Genauso wie Scott früher bei TOS immer der Wundertechniker war, war es eben bei SG:A zB McKay, der immer den rettenden Einfall parat hatte. Zudem hatte man teilweise ganz gute Storylines. SG war halt bisher so, dass schlichtweg diese Leichtigkeit und der Humor im Vordergrund standen. Bisher so, weil es eben jetzt bei SG:U anders ist, aber das hast du ja auch korrekterweise bei deiner Frage ausgeklammert SG und SG:A waren immer eine tolle Abendunterhaltung. Man könnte es mit gutem Popcornkino vergleichen. Denn im Kino schaue ich mir auch gerne einen toll gemachten, vielschichtigen und komplexen Film an (Politthriller, oder auch Dark Knight würde ich in dieser Schiene sehen), aber ich verbing auch gerne mal einen lustigen Abend und schau ne Komödie oder Filme wie Transformers, wo man eben einfach mal komplett abschalten und sich einfach nur amüsieren kann. Insofern passt dein Vergleich mit TOS denke ich ganz gut. Dort gabs auch anspruchsvolle Folgen, aber eben auch viel Trash, und im Mittelpunkt stand dort meistens auch eher der Humor. Insofern ist auch TOS sicher alles andere als anspruchslos, aber beispielsweise unter den Star Trek Serien generell sicherlich schon eher diejenige, welche noch den wenigsten Anspruch hat und hatte. Wobei man natürlich fairerweise auch sagen muss, dass TOS dabei auch ein Produkt seiner Zeit war. Genauso wie beispielsweise die Galactica Originalserie.
  10. Sloan

    Stargate Universe

    @Longman: Sry, aber da widersprichst du dir doch selbst, merkst du das nicht? Sicher ist das Militär wichtig bei diesem Einsatz, aber in Bezug auf die Kommandostruktur ist es eben auch irgendwo fragwürdig. Wenngleich ja nun schon oft genug festgestellt wurde, dass SG:U nunmal was anderes ist (und eigenständiges) als SG:1 und SG:A, so hast du es doch selbst gesagt: Bei SG:1 kamen die Befehle, wie ganz normal in westlichen Demokratien, von der Regierung - bzw. auch gerne mal direkt vom Präsidenten. SG:A stand auch ganz eindeutig unter ziviler Führung. Dass Weir Sheppard dabei viele Freiheiten gelassen hatte, ändert nichts an der Tatsache, dass im Zweifel Weir Sheppard die Befehle erteilte und nicht anders herum. Dass gerade die IOA dabei auch immer eine besondere Rolle spielte, wenn es darum ging, über solche Einsätze zu bestimmen und den Oberbefehl zu haben, ist auch nichts neues ... siehe letzte Staffel bei SG:A. Insofern war eine solche Folge einfach NOTWENDIG (ich fand sie auch sehr gut). Der Konflikt zwischen Zivilisten und Militärs schwelte schon länger, auch bevor sich Young Rush kurzfristig entledigt hatte. Unter anderem Greer oder auch Spencer (mittlerweile ja nun tot, aber egal) sind mit den Zivilisten ja mehrfach durchaus grob umgesprungen. Dass Rush diese Stimmung ausnutzen kann, ist nun nicht verwunderlich. Young hat sich mit deinem Verhalten eben extrem angreifbar gemacht. Das weiß er ja auch selbst, machte ja auch das Ende der Folge klar, als er ganz deutlich Ming-Na gegenüber einräumte, dass es ein Fehler gewesen war, Rush zurückzulassen. Die Serie hätte sich an dieser Stelle doch lächerlich und extrem unglaubwürdig gemacht, wenn nach der Rettung von Rush und Chloe plötzlich Friede, Freude, Eierkuchen auf dem Schiff ausgebrochen wäre. Davon abgesehen kann ich auch deine Argumentation nicht nachvollziehen. Denn die Zivilisten (zumindest einige) sind mindestens genauso wichtig wie die Militärs. Ohne Rush, Eli und Co. wären die Leute schlichtweg längst tot, denn die Soldaten hätten wohl nicht gerade all die Probleme, die sich aufgetan haben, lösen können. Sei es das Problem der Luft- und Wasserversorgung, das überhaupt Nutzen-Können der Waffensysteme oder des Shuttles und und und. Insofern lag es doch wesentlich an den Zivilisten (Wissenschaftlern), dass die Expedition überhaupt noch existiert und nicht längst alle die Löffel abgegeben haben. Wie gesagt, wenn es zu einem militärischen Konflikt kommt, wie eben in den letzten beiden Folgen oder bei SG:A mit den Wraith, spricht doch nichts dagegen, dass man Young alle Freiheiten einräumen würde. Nur das ist eben vollkommen unabhängig davon, wer generell das Kommando und den Oberbefehl hat - bzw eben den Militärs die Befehle gibt. Da gibt es sicherlich gute Gründe, warum Young das machen sollte. Genauso gute Gründe gibts aber eben auch dafür, dies z.B. Rush - oder wohl eher Ming-Na - zu überlassen. Nur krachen musste es irgendwann zwischen diesen beiden Fraktionen. Und das hat die Folge super behandelt. Wie es nun in der Zukunft weitergeht, wird sich zeigen. Letztenendes sind beide Fraktionen aufeinander angewiesen und ohne die jeweils andere Seite verloren, also müssen sie einen Weg finden, miteinander klarzukommen. Was mich, wenn ich an dieser Folge überhaupt eine Kleinigkeit zu kritisieren habe, eher verwundert hat, ist, wo einige Personen standen. Okay, dass Chloe sich nach ihrer Entführung Rush zu Dank verpflichtet bzw. auch generell eine besondere Bindung zu ihm verspürt, mag man ja noch ansatzweise nachvollziehen. Wobei es eben trotzdem eine Wendung um 180 Grad ist, nachdem sie ja zuvor Rush gegenüber sehr kritisch eingestellt war (man denke nur an den Pilot der Serie, wo sie quasi auf ihn eingeprügelt hat) und eigentlich immer stark auf der Seite von Young (Folge 10) und natürlich vor allem auch Scott stand. Denn auch gegen letzteren hat sie sich ja ganz eindeutig mit diesem Vorgehen gewandt. Aber Eli ... das war schon eher seltsam. Er ist ja quasi Rushs Zögling, wenn man so will. Sicher, er versteht sich gut mit den Militärs, und hat auch zuvor viele Aufgaben für Young übernommen, unter anderem auch die Überwachung von Rush. Nur gerade er wusste ja, was Rush getan hat ... gerade er wusste, dass Young durchaus ein ernstes Motiv hatte, Rush loszuwerden, und in Folge 11 hat er diesbezüglich auch Young gegenüber ja durchaus eins, zweimal deutliche Andeutungen gemacht. Dass er nun aber wieder felsenfest auf der Seite von Young steht wirkt da auf mich einfach nicht absolut überzeugend und macht fast mehr den Eindruck, als wäre es durch die Story bedingt: man brauchte eben jemanden, der mit Rush um die Systeme zerren kann, und man brauchte auf Seiten der Militärs wen mit technischen Sachverstand, um die Grundkonstellation der Auseinandersetzung interessant zu machen. Nur das ist wirklich nur ne Kleinigkeit - und auch Interpretationssache - an einer Folge, die ich ansonsten absolut hervorragend fand.
  11. Sloan

    Stargate Universe

    Naja, jetzt in den neuen Folgen ist bei Chloe ja durchaus eine gewisse Entwicklung zu erkennen. Wobei du grundsätzlich Recht hast: sie ist sicherlich einer der Charaktäre, der am wenigsten irgendwo beitragen kann. Auf der anderen Seite ist das ja aber nicht so unpassend; durch die Evakuierung der Ikarus Basis sind ja nunmal viele Personen an Bord der Destiny, die eigentlich nie dort hingekommen wären, wenn es eine richtige Expedition (wie zB bei Atlantis) gewesen wäre. Davon gibts sicherlich noch mehr Leute an Bord, nur bei Chloe fällts eben mehr auf, da sie häufiger mit im Mittelpunkt steht. Das wiederum ist sicher dem Umstand geschuldet, dass man ja auch etwas fürs Auge bieten will Mag man nun sehen, wie man will, aber diese Vorgehensweise ist ja keineswegs neu. Muss man ja immer wieder nur an Uhura damals bei TOS denken ... und auch später gabs das noch oft genug. Daran kann man wohl wenig ändern ... sex sells. Und ist ja auch verständlich; heutzutage sind Serien sehr viel schneller abgesetzt, wenn sie nicht die erforderlichen Quoten bringen. Da wäre es schon fahrlässig, auf solche "Argumente" zu verzichten. Synchro ... Greer ist wirklich grausam. Die anderen sind ja alle mehr oder weniger gut getroffen, aber Greers dunkle und sehr markante Stimme mit so nem Sprecher zu belegen, der genauso gut nen 15jährigen Teenie in irgender Schulsoap sprechen könnte, ist einfach nur ein schlechter Witz. Ein Grund mehr, sich die Folgen im Original anzuschauen @Walters: Ich glaube du beziehst dich da eher auf die Schwangerschaft bzw. das Kind von Scotts Jugendfreundin, Reaver aber auf - ACHTUNG SPOILER - die in Folge 13 angesprochene Schwangerschaft von TJ. Und da hat ja Scott (zur Ausnahme mal) nichts mit zu tun
  12. Sloan

    Stargate Universe

    Naja, ich wage mal zu behaupten, dass ein Teil deiner Kritikpunkte einfach daher kommt, dass es weniger Unlogik ist als vielmehr der Fakt, dass du immer noch in der alten SG Welt "festhängst", wo "unsere Helden" immer mehr oder weniger die perfekten Saubermänner waren. Das ist aber nunmal bei SG:U NICHT mehr der Fall. Nehmen wir die Anhörung von Young. Du hast durchaus Recht, im Zweifel hätte man das nie gegen den Willen von Young bzw der Militärs durchsetzen können. Aber Young WOLLTE es selbst so, da er eben den Frieden an Bord aufrecht erhalten wollte und die durchaus bereits vorhandenen Spannungen nicht noch weiter ausufern lassen wollte. Sicher ist es im Zweifel nur die Vorgaukelung eines Gerichtssystems, wie gerade Greers Versuch, das Ganze zu beenden, ja gezeigt hat. Nur Young wollte es eben nicht auf einen Konflikt innerhalb der Crew ankommen lassen. Und da sind wir dann auch beim Konflikt Rush - Young. Klar, sowas hatte es zwischen O'Neill und Daniel nie gegeben, aber deswegen ist es in diesem Fall keineswegs unlogisch. Ich glaube auch nicht, dass Young von Anfang an vorgehabt hat, Rush auf dem Planeten zurückzulassen. Er wollte ihn einfach unter vier Augen zur Rede stellen, und dann sind ihm die Sicherungen durchgebrannt. Gerade auch, als Rush ihm sagte, dass es nie Frieden zwischen ihnen geben wird (bzw. er sich nie Young unterordnen wird). Natürlich ist es ein Riesenfehler, den Young da begangen hat. Streng genommen auch eine Straftat, auf jeden Fall. Und betont damit eben auch einmal mehr, dass er nicht der Standardheld nach dem Schema O'Neill ist, der im Zweifel alles richtig macht und immer edel und gut agiert. Die Pluspunkte, die er gesammelt hat, um einen Konflikt zwischen Militärs und Zivilisten zu vermeiden, als er sich der Anhörung gestellt hat, hat er hier nun komplett verspielt. Denn man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass Rush zurück zur Destiny finden wird, er ist nunmal Teil des Hauptcasts (wenn nicht DER Hauptdarsteller, zumindest vom Namen her) ... und dann wirds wohl auf dem Schiff kräftig krachen. Die Charaktäre an Bord der Destiny agieren nunmal anders, als man es sonst aus der SG Welt gewohnt war. Zumindest die "Helden", denn es gab ja auch zuvor - zB mit dem IOA - immer schon eher zwielichtige Charaktäre. Aber das waren dann halt bei SG und SG:A auch meistens relativ klar abgegrenzt "die Bösen". SG:U behandelt Charaktäre nun einmal differenzierter. Teilweise äußert es sich in eher zweifelhaften Szenen (Sex im getauschten Körper usw.), die mir teils auch arg zu soapig geraten sind. Aber in dieser Folge zeigt es sich eben sehr schön darin, dass jeder auch seine negativen Seiten hat. Rush mit seinem Versuch, Young als Kommandanten loszuwerden. Young, als er Rush auf dem Planeten (quasi zum Sterben) zurücklässt. Greer, als er die Anhörung mittels Waffengewalt beenden will. Und so weiter. Nur das hat mit Unlogik nichts zu tun, sondern vielmehr damit, dass die Charaktäre eben nicht wie bei den vorherigen SG Serien (in den meisten Fällen) nur wie eindimensionale Abziehbilder nach dem Schema Gut und Böse klar getrennt agieren, sondern hier eben die Grautöne vorherrschen. Das mag nicht jedem gefallen, nur es deshalb als Unlogik anzutun ist doch eher zu kurz gedacht. Wo ich dir im Ansatz Recht gebe, ist der Punkt der Beweissicherung. Fingerabdrücke abzunehmen sollte selbst mit den äußerst begrenzten Ressourcen der Destiny möglich sein. Auf der anderen Seite ist Rush aber nun auch keineswegs ein Idiot. Es wurde natürlich nicht explizit erwähnt (soweit ich mich erinnere), aber ich denke, man kann durchaus unterstellen, dass Rush die Pistole entsprechend gereinigt hat, bevor er sie dort hinterlegt hat, und sie selbst vermutlich auch mit Handschuhen dort platziert hat. Zumindest ansprechen hätte man dies aber sollen/ müssen. Da hast du wie gesagt schon Recht: an ein, zwei Stellen wirkt dieser Aufhänger für den Konflikt ein wenig zu konstruiert, um wirklich hundertprozentig glaubwürdig zu sein.
  13. Sloan

    Star Trek auf Festplatte

    Hab mich ja eh gefragt, warum diese Möglichkeit bisher nie genutzt wurde. Aber auf die Art und Weise kanns ja eigentlich eh nur in die Hose gehen. Günstiger Dollar im Vergleich zum Euro hin und her, für den Betrag ist alleine schon die Festplatte vollkommen überteuert. Und 15 Dollar für so nen idiotischen Freischaltcode? Wenn es nicht absolut brandneue Filme sind (und selbst dann) kann man sich für das Geld auch locker gleich die DVD kaufen (wenn die dann net gar eh noch günstiger ist), wo man dann ggf. noch Extras und nicht selten heutzutage ohnehin eine digitale Kopie, die man sich ziehen kann, anbei hat. Einfach unverständlich, dass es die Anbieter nie kapieren, dass für den Käufer auch irgendwo ein entsprechender Mehrwert/nutzen vorhanden sein muss. Und wenn der eben in nem erheblich günstigeren Preis liegt.
  14. Sloan

    StarGate Universe mit guten Qouten

    Ich hätte gedacht, die Quoten wären sogar noch besser (las man ja häufiger), aber gut, SyFy ist eben wie gesagt ein Spartensender (und Pay TV nehm ich fast mal an?). Zur Serie selbst ... sie ist eben Geschmackssache. Mir gefällt es sehr gut, dass SG mal den Schritt Richtung ernsthafte SciFi wagt. Sicherlich nicht ohne Fehler, aber es ist zumindest mal eine Weiterentwicklung. Da sich der Stil ziemlich gewandelt hat, kann ichs durchaus nachvollziehen, dass Fans des bisherigen SG Stils da eher enttäuscht sind. Aber eine weitere Serie im Stile von SG oder SG:A wäre vermutlich (verdientermaßen) gescheitert. Warum soll man sich als Zuschauer den selben 08/15 Kram anschauen, den man schon kennt, nur vielleicht mit anderen Schauspielern? Leute, die das wollen, schauen im Zweifel eher Big Brother. Ich hab auch dieses fast schon Slpastickhafte an SG und SG:A (McKay) gemocht, aber ein Abklatsch vom Abklatsch ... naja. Auch Star Trek hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. TNG ging in eine ganz andere Richtung als TOS, und auch da gabs etliche TOS Fans, die da doch sehr enttäuscht waren - gerade zu Beginn. Oder nehmen wir DS9, wo spätestens mit Staffel 3 auch der Stil gewechselt wurde. Im Übrigen war das auch gewissermaßen ein Abkupfern von B5, aber es hat der Serie eben einfach unglaublich gut getan. Heutzutage werden von einem Großteil der Fans TNG und DS9 als die besten Star Trek Serien betrachtet. Vielleicht wird es bei SG:U irgendwann mal genauso sein. Sicherlich müsste man da auch an Qualität noch etwas zulegen, aber das ist irgendwo normal, dass eine Serie in Staffel 1 nicht schon am Maximum diesbezüglich ist. Denke nur, der größte Fehler wäre, jetzt das Rad zurückzudrehen und den Stil wieder Richtung SG und SG:A zu ändern.
  15. Sloan

    Die 5. Staffel aller Serien

    Ich denke, es ist wirklich nur ein subjektiver Eindruck Darmok ist ne Klasse Folge, unbestritten. Aber eine von einigen bei TNG, wo es imo viele Folgen auf erstklassigen Niveau gab - auch in anderen Staffeln. Bis auf vielleicht die erste Staffel waren dort eigentlich alle sehr stark. VOY ist für mich der Höhepunkt immer noch die Doppelfolge Ein Jahr Hölle ... die zeigt perfekt, was aus Voyager hätte (positives) werden können. Wie ich generell die 4. Staffel die mit Abstand beste fand ... während es in der 5. eher wieder kräftig bergab ging (ich sag nur Malon ...) DS9 ist für mich der Höhepunkt irgendwie der kleine Mehrteiler um die Besetzung von DS9 durchs Dominion Anfang der 6. Staffel. Gut, das hat streng genommen natürlich mit dem Cliffhänger der 5. Staffel begonnen ... aber so gesehen ist das ja nur eine von sieben Folgen, die Mehrzahl ist in der 6. Staffel angesiedelt. B5 wurde bereits genannt ... da war die 5. Staffel bis auf wenige tolle Einzelepisoden leider ein eher schwaches Anhängsel. Das ließe sich wohl noch fortsetzen ... so oder so, irgendwie kann man meiner Ansicht nach nicht sagen, dass die 5. Staffel generell eine so gute ist. Selbst (oder gerade) bei Star Trek nicht ... wenn überhaupt waren es dort meistens eher die 4. Staffeln ... DS9 kam dort erst richtig in Fahrt (Dominionkonflikt dank B5 Einfluss), VOY war dort generell am besten mit dem absoluten Highlight Ein Jahr Hölle, und auch Enterprise konnte dort nochmal zeigen, was man aus der Serie hätte machen können.
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