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Alessandro

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  1. Alessandro

    Star Trek Into Darkness

    Ich habe jetzt mal all das Promo-Material auf mich wirken lassen, da kam ja in den letzten beiden Wochen einiges. Mal meine Gedanken dazu: Positiv: Szene im roten Wald. Sieht optisch toll aus, mir gefallen auch die Masken der Bewohner. Grad wenn ich die Szene mal mit der Auto-Szene aus Nemesis vergleiche (sind sich ja im Aufbau nicht unähnlich) ist der Unterschied riesig... endlich bekommt auch Star Trek mal die heutigen Möglichkeiten geboten Quinto - in den paar Szenen wirkt er auf mich so, als hätte er seine Figur viel besser erfasst. Cumberbatch - tolle Stimme, wahnsinns auftreten, ich mag den Schauspieler einfach. Es wäre sehr positiv, wenn Gentechnik eine Rolle im Film spielen würde, denn dann besteht die Chance, dass ein aktuelles Thema kritisch betrachtet wird und das macht ja Star Trek auch aus Design der Zelle - ich gewöhn mich langsam daran :-) Musik! Inkl. der musikalischen Verbindung zum vorherigen Film Neutral: Design des Krankenhauses - wobei ich glaube, dass es sich hierbei eher um ein Hospitz handelt (sehr abgelegen, in einem alten Schloss, kein wiklicher Krankenhausalltag zu sehen) und dann wäre das Design wieder stimmig Vulkanszene ist direkt am Anfang - sehr schön! Hatte schon ein Lava-Finale wie bei Star Wars befürchtet Enterprise im Wasser - versteh die Diskussion auf den amerikanischen Boards nicht wirklich. Das Schiff muss mit Wurmlöchern, Torpedos, Schwarzen Löchern und jede Menge unbekanntem klar kommen und dann soll es nicht mit Wasser zurecht kommen? Immerhin haben wir ja auch schon Schiffe auf Planeten landen sehen und da es auch Planeten mit einem sehr hohen Druck gibt, muss die Hülle zwangsläufig diesen auch aushalten können... Pegg als Klassenclown - aber das war bei der Besetzung auch nicht anders zu erwarten Negativ: Zu viel Material auf einmal Zu viele Grautöne in London. Das hätte man auch lebhafter gestalten können Zu hohes Tempo - Szenen können sich nicht ganz entfalten Saldana - irgendwie fehlt mir bei ihr völlig das herzliche. Persönlich denk ich auch würden ihr ein paar Kilo mehr auf den Rippen auch eine ganz andere Ausstrahlung verleihen. Sie ist eben sehr knochig. Angriff auf die Erde... von der Utopie zur Dystopie... ich hoffe mal es wird nicht zu dunkel... aber ähnlich dunkle Filme haben wir ja schon massig bekommen
  2. Laut trekweb.com nur ein Fake: http://trekweb.com/articles/2012/10/17/Par...the-Movie.shtml
  3. Alessandro

    Star Trek - Vanguard 08: Sturm auf den Himmel

    STAR TREK - VANGUARD 08 STURM AUF DEN HIMMEL Taschenbuch: 360 SeitenVerlag: Cross CultAuflage: 1. Aufl. (Aug. 2012)Sprache: DeutschISBN-10: 386425034XISBN-13: 978-3864250347Inhalt Vanguard befindet sich im Belagerungszustand. Umgeben von Feinden. Admiral Nogura beauftragt das Spähschiff Sagittarius damit, eine uralte Waffe zu finden, die die einzige Hoffnung der Föderation sein könnte, um die Bedrohung durch die Shedai aufzuhalten … Qo’noS wird von Skandalen erschüttert. Ratsmitglied Gorkon kämpft darum, eine romulanische Verschwörung aufzudecken, die Mitglieder des Hohen Rates korrumpieren soll. Doch er muss am eigenen Leib erfahren, dass jemand, der einen Kreuzzug führt, wenig Verbündete hat und noch weniger Freunde … Auch Tholia bewegt sich am Rande des Wahnsinns. Um zu verhindern, dass die Sternenflotte die Macht der Shedai für sich nutzt, entsenden die Tholianer eine Flotte, die nur ein Ziel kennt: Die Shedai zu töten – indem sie Vanguard zerstörten. (Quelle: startrekromane.de) Kritik Es gibt Autoren, die ihren Kreationen einfach keine Ruhe gönnen. Wo überschaubare Abenteuer zu einer unendlichen Odyssee ausarten, wo einst geniale Geschichten bis zur Unkenntlichkeit verwässert werden und der treue Leser den Tag herbeisehnt, an dem alles endlich enden mag. Und dann gibt es Schriftsteller wie David Mack und seine Mitstreiter, die genau wissen wohin die Reise zu gehen und vor allem wann sie zu enden hat. Und VANGUARD endet mit einem ungeahnten Knall... Gleich zu Beginn des Romans STURM AUF DEN HIMMEL erwartet den Leser die erste Überraschung. Die Omari-Ekon ist mitsamt ihrer Besatzung Geschichte. Doch das wirklich explosive daran ist der Grund dafür, denn anscheinend hat die Sternenflotte das Raumschiff zerstören lassen, weil die Crew zu viel über die Operation Vanguard wusste. Auch wenn die Geschäftspraktiken der Omari-Ekon zutiefst verwerflich waren, so ist es doch verwunderlich, wie gleichgültig der Tod vieler, darunter vielleicht auch unschuldige, hingenommen wird. Ebenso schockiert die Tatsache, dass die Sternenflotte obendrein die Exekution eines Zivilisten anordnet, der bereits alles was er eins besaß für das Wohle der Operation opfern musste. Jetzt auch noch sein Leben einzufordern und das nur, weil auch er zu viel weiß, das hat nichts mit der altbekannten Sternenflotte gemein, das ähnelt mehr einer Verbrecherorganisation wie der Mafia. Aber das alles ist nichts im Vergleich zu dem was sich der Autor David Mack im Schlussteil für die Föderation erdacht hat. Die Gefangennahme einer gesamten Rasse ist bereits grenzwertig, doch die anschließende Versklavung zu einer grausamen Waffe, die selbst den Tholaron-Generator aus STAR TREK - NEMESIS zu einem harmlosen Spielzeug werden lässt, ist durch nichts zu rechtfertigen. Es wird leichtfertig in Kauf genommen, dass die Shedai dabei Höllenqualen erleiden oder sogar sterben können. Das ist Guantánamo im 23. Jahrhundert - mit der Föderation als Folterknecht. Die Verfehlungen der Föderation werden umso tragischer, wenn man bedenkt, dass sie nicht aus der Not heraus geboren werden, sondern einfach nur unnötig sind. Mit den Zivilisten hätte man ähnlich verfahren können wie mit dem ehemaligen Kommandanten der Station Diego Reyes. Ein einsamer Planet am Rande des bekannten Raums und schon wären diese Probleme, wenn auch nicht gänzlich sauber, gelöst. Hätte man zudem die Shedai und die Artefakte ohne falschen Zeitdruck und wissenschaftlich sauber erforscht, hätte man auch hier das schlimmste verhindern können. Doch so zeigt Mack eine skrupellose Föderation, die nach der Macht lechzt, ganze Planeten über Lichtjahre hinweg zu Staub verwandeln zu können. Bei aller Liebe, das passt nicht in den Kontext, das ist nicht Gene Roddenberrys STAR TREK. Nach dieser harten Kritik kann der Roman doch eigentlich nur schlecht sein oder? Falsch, denn legt man für einen Moment die Moralkeule zur Seite, so hält man ein Buch mit vielen fantastischen Aspekten in den Händen. Allein wenn man einen Blick darauf wirft, wie realitätsnah und facettenreich die Figuren gezeichnet wurden, kann man aus dem Schwärmen nur schwer wieder rauskommen. Die Charaktere sind nicht so aalglatt und heroisch wie man es aus den zahlreichen STAR TREK Serien gewöhnt ist. Es gibt keine simple Unterscheidung in Schwarz und Weiß, sondern Grautöne dominieren das Gesamtbild. Selbst die Tholianer bekommen endlich die Vorgeschichte, die ihnen zusteht. Ihre Handlungen werden verständlich und nachvollziehbar, selbst oder besser gesagt gerade in den Augenblicken, in denen ihre Aktionen gegen die eigentlichen Helden des Romans gerichtet sind. Zudem ist es schier unglaublich wie viele Verknüpfungen David Mack in seinem Buch herstellt. Gleich für drei Kinofilme (II, VI, VII) wird in diesem Roman die Vorgeschichte erzählt. Die gesamte TOS-Ära wird durch den VANGUARD-Zyklus in einen eleganten Rahmen gesteckt. Die Schlüsselereignisse dieser Zeit werden geschickt miteinander verbunden und fehlende Fakten, wie etwa das Bündnis zwischen den Romulanern und den Klingonen zustande kam und wieder aufbrach, werden nachgereicht. Wer sich für die Hintergründe und insbesondere für die politischen Manöver dieser Zeit interessiert, für den ist dieser Zyklus und insbesondere dieser Band ohne Wenn und Aber Pflichtlektüre. Mit welchem Geschick und Einfallsreichtum Mack vorgeht, ist trotz aller vorher genannten Problemen absolut lesenswert. Doch die Schattenseite davon ist, dass wenig Platz für die liebgewonnen Figuren bleibt. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn einige Charaktere sich bereits im letzten Buch verabschiedet hätten, so fehlt es leider am Raum, jeder Figur ein würdiges Ende zu bereiten. Der Roman endet leider auch mit einer bombastischen Actionsequenz, die Ansicht zu überzeugen weiß, aber trotzdem nicht vollends befriedigend ist. Auch DEEP SPACE NINE verabschiedete sich damals mit einer eindrucksvollen Schlacht, doch nahmen sich die verantwortlichen Autoren danach noch ebenso viel Zeit für die Charaktere. Ein Ende in diesem Stil wäre sicherlich besser gewesen, doch das ist zugegeben Meckern auf hohem Niveau. Die wenigsten Autoren einer Serie, ob in TV- oder Buchform, wissen wann es Zeit ist abzutreten. Und noch weniger wissen, wie sie die selbstgeschaffene Geschichte mit all ihren Fallstricken, zu einem würdigen Ende bringen können. Trotz aller Probleme, wie gravierend sie auch sein mögen, ist das Mack gelungen. Er hat den richtigen Zeitpunkt erkannt und ein anständiges Ende abgeliefert und das ohne offene Fragen zu hinterlassen. Er hat das STAR TREK Universum um dringend benötigte Schattierungen bereichert, auch wenn er zuweilen über das Ziel hinaus geschossen ist. Die Abkehr vom starren Schema der TV-Serien hat sich als goldrichtig erwiesen. Die VANGUARD-Romane gehören zweifelsfrei zu den besten STAR TREK Büchern, die jemals veröffentlicht wurden. „Licht und Schatten vereint” Alessandro HüttermannSelten sieht man einen Roman, der so viel Licht und Schatten vereint. Ohne weiteres könnte man STURM AUF DEN HIMMEL schlechtmöglichst bewerten, allein aufgrund der moralischen Aspekte. Doch genauso gut lässt sich die Bestnote durch die Genialität bei der Kontinuität und der Charakterdarstellung begründen. Auch wenn der Roman alles andere als durchschnittlich ist, so ist nicht mehr, aber auch nicht weniger, als eine mittelmäßige Bewertung drin. Schade, denn wären nur zwei bis drei Szenen anders verlaufen, wäre der Abschluss krönend gewesen.SpannungActionHumorErotikCharaktereKontiunitätAnspruchAktuelle VANGUARD Bücher im Überblick:Band 01 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 02 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 03 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 04 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 08 » Jetzt bestellen » Buchkritik
  4. Alessandro

    Star Trek - Vanguard 03: Ernte den Sturm

    STAR TREK - VANGUARD 03 ERNTE DEN STURM Taschenbuch: 459 SeitenVerlag: Cross Cult; Auflage: 1., Aufl. (Juni 2008)Sprache: DeutschISBN-10: 3936480931ISBN-13: 978-3936480931Inhalt Uralte Geheimnisse liegen auf dem fünften Planeten des Jinoteur-Systems, drei Rivalen kämpfen um ihre Kontrolle: Die Föderation und das Klingonische Imperium wollen sie für ihre Zwecke einsetzen, die Tholianische Versammlung sie vernichten. Aber die Bedrohung auf der entfernten Welt ist gefährlicher als die Völker zunächst annehmen. Die Shedai, die vor Äonen in der Taurus- Ausdehnung geherrscht haben, erwachen aus ihrem langen Schlaf, um mit ganzer Härte Rache an den Eindringlingen zu nehmen. Um zu verhindern, dass Jinoteur in die Hand des Feindes fällt, riskieren die Crews der Raumbasis Vanguard und der U.S.S. Sagittarius alles: Freunde ... Geliebte ... ihre eigenen Leben. Aber die Opfer, die sie bringen, sind vielleicht zu schrecklich, als dass man sie ertragen könnte. (Quelle: startrekromane.de) Kritik Bei Lizenzromanen besteht oftmals das Problem, dass sie unter hohem Zeitdruck verfasst werden müssen, wodurch für Kreativität nur wenig Platz bleibt. Werke wie J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe" brauchten Jahre der Vorbereitungszeit, während Lizenzprodukte wie die Star Trek Romane binnen weniger Monate fertiggestellt werden müssen. Selten geht es bei Auftragsromanen darum, eine Idee zu verwirklichen, sondern möglichst viel Profit zu machen. Altbewährte Konzepte werden verwurstet, so lange wie es Käufer dafür gibt. Dass es auch anders geht, beweist David Mack mit dem dritten VANGUARD Titel ERNTE DEN STURM, der vor Einfallsreichtum und Originalität nur so strotzt. Dabei beginnt der Roman wie die beiden Vorgänger ausgesprochen schleppend. Es sind wieder die vielen losen Handlungsstränge mit den unzähligen Charakteren, die der Geschichte in dieser frühen Phase die Geschwindigkeit raubt. Es sind auch einige Randhandlungen dabei, die man ersatzlos hätte streichen können. Hervorheben möchte ich da die Kapitel über die beiden verschrobenen Ensigns O'Halloran und Anderson. Der Autor verfügt über unglaublich viele, außergewöhnliche und zugleich realitätsnahe Figuren, da braucht es keine zusätzlichen - besonders wenn sie nur die Pausenclowns spielen sollen. Wahrlich brillant ist die Darstellung von T'Prynn. Bei einer vulkanischen Geheimdienstoffizierin besteht leicht die Gefahr, dass die Figur in klischeehafte Muster verfällt. Doch T'Prynn ist so vielschichtig, wie nur irgendwie möglich. Sie zeigt im Roman mehrfach neue, nicht für möglich gehaltene, Facetten. Sie ist auch eindeutig das Herzstück von VANGUARD. Und sie ist auch das Bindestück, das die Handlungsstränge miteinander verbindet. Im letzten Band konnte man spüren, dass die Autoren die Figur nicht richtig fassen konnten, doch David Mack beherrscht T'Prynn meisterlich, was für die Qualität des ganzen Romans entscheidend ist. Zur Geltung kommt ebenfalls das Duo Pennington & Quinn. Auch diese Charaktere entwickeln sich im dritten Band äußerst positiv. Endlich werden die beiden in die Haupthandlung integriert, was sich sofort bezahlt macht. Während man einem Angehörigen der Sternenflotte ahnt, wie er sich in bestimmten Situationen verhält, sind die beiden Zivilisten völlig undurchschaubar. Kritikwürdig an Pennington und Quinn ist einzig, dass sie im Anfangsteil fehlen. Kommen wir zu einer etwas schwierigeren Figur, dem Commodore. Auf Diego Reyes Schultern lastet so einiges. Neben der üblichen Stationsarbeit ist er verantwortlich für die Organisation und Überwachung der Geheimmissionen in der Taurus-Ausdehnung, die Kolonalisierung der umliegenden Sternensysteme und ganz nebenbei auch für die Wahrung des Friedens mit den Klingonen und den Tholianern. Getrost nach dem Motto "Ein Unglück kommt selten allein" darf er an allen Fronten gleichzeitig kämpfen, was ihm vieles abverlangt. In ERNTE DEN STURM kann man als Leser gut beobachten, wie diese Figur Stückchen für Stückchen zusammenbricht. Das Mitleid für Reyes hält sich dabei in Grenzen – zu hart sind die Entscheidungen die er trifft / treffen muss. Doch Reyes ist keinesfalls einer dieser kaltblütigen, eindimensionalen Befehlshaber, wie man sie des Öfteren vorfindet. Die Folgen seiner Befehle nagen an ihm und wirken sich auch zu seinem Ungunsten auf sein Privatleben aus. Die Darstellung des Commodores ist, um es auf den Punkt zu bringen, perfekt. David Mack weiß einfach, was er mit seinen Figuren machen muss, um das Maximum herauszuholen. Im Vergleich zum Vorband geht es im dritten Teil wieder blutrünstiger zu. Brutale Abschlachtungen und durch die Gegend fliegende Gedärme – das gehört nun zu VANGUARD und somit auch zu Star Trek. Mack geht wahrlich schonungslos mit seinen Kreationen um, was nicht jedermanns Geschmack sein dürfte, auch wenn die blutigen Abschnitte nur vereinzelnd auftauchen. Gepaart mit den realistischeren Charakterdarstellungen erscheint Star Trek in einem neuen, moderneren Gewand. Vanguard orientiert sich verstärkt an aktueller SciFi-Literatur, ohne aber dabei seinen Ursprung zu verlieren. Der größte Kritikpunkt betrifft den Gegenspieler, die Shedai. So ausgefallen und kreativ das Volk in den meisten Szenen ist, so eindimensional ist es in seinen Handlungen. Mir persönlich genügt die Begründung nicht, dass die Shedai einen Krieg gegen alle anderen Zivilisationen führen, nur weil sie sich für die legitimen Herrscher über Alles und Jeden halten. Dies wird der ansonsten ausgeklügelten Geschichte einfach nicht gerecht. Ein besonderes Leckerbissen stellt das Ende dar. Trotz der teils gravierenden Unterschiede zur Classic-Serie gelingt es Mack insbesondere im Schlussteil wieder das Alte mit dem Neuen so zu verbinden, dass es wie eine Einheit wirkt. Und nicht nur das, es scheint auch so, als würde in VANGUARD die Vorgeschichte von einem der ersten TOS-Kinofilme erzählt werden, was so manchem Fan sicherlich ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird. Zudem gibt es reihenweise gravierende Veränderungen, die die Vorfreude auf den Folgeband nur noch umso mehr in die Höhe treiben… „ein überwältigendes Lesevergnügen” Alessandro HüttermannMit dem dritten Band ERNTE DEN STURM ist David Mack der ganz große Wurf gelungen. Eine zutiefst packende Handlung, grandiose Figuren und zahlreiche Überraschungen sorgen für ein überwältigendes Lesevergnügen. Den Roman als Lizenzware zu bezeichnen kommt schon fast einer Beleidigung gleich. ERNTE DEN STURM ist auf Augenhöhe mit moderner SciFi-Literatur und ist damit nicht nur für eingefleischte Trekkies interessant. Dieses Buch sollte man unbedingt lesen - oder noch besser: verschlingen!SpannungActionHumorErotikCharaktereKontiunitätAnspruchAktuelle VANGUARD Bücher im Überblick:Band 01 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 02 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 03 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 04 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 05 » Jetzt bestellen Kritik folgt
  5. Alessandro

    Die deutschen Star Trek Romane 2011

    Der Cross Cult Verlag wird auch im nächsten Jahr heimische Star Trek Fans mit vielen neuen Romanen versorgen. Gleich neun neue Titel werden in der ersten Jahreshälfte erscheinen. Der vorläufige Terminkalender für Anfang 2011 beinhaltet erstmals Bände aus den Reihen THE ORIGINAL SERIES, ENTERPRISE und NEW FRONTIER. Letztere Serie erschien zum Teil bereits im Heyne Verlag unter dem Namen DIE NEUE GRENZE. Aber auch für die Leser der 'älteren' Romanserien (VANGUARD, TITAN, DS9 und TNG) wird es neues Lesefutter geben: Erscheinungstermin Reihe Titel und Autor Januar 2011 New Frontier Band 1 [Titel noch unbekannt] - von Peter David   New Frontier Band 2 [Titel noch unbekannt] - von Peter David   New Frontier Band 3: Märtyrer - von Peter David Februar 2011 TNG Den Frieden verlieren - von William Leisner März 2011 DS9 Mission Gamma II - Dieser graue Geist - von Heather Jarman April 2011 ENT Das Höchste Maß an Hingabe - von Michael A. Martin und Andy Mangels Mai 2011 TitanSynthese - von James Swallow Juni 2011 TOS Feuertaufe: McCoy - Die Herkunft der Schatten - von David R. George III Juli 2011 Vanguard Freigegeben - von Dayton Ward und Kevin Dilmore und David Mack und Marco Palmieri Natürlich erscheinen auch in diesem Jahr noch eine Vielzahl an neuen Titeln. Eine aktuelle Auflistung könnt Ihr auf startrekromane.de finden. Von vielen sicherlich heißersehnt ist der Auftakt der DESTINY-Trilogie. Im Folgenden eine Kurzübersicht für den ersten Titel Götter der Nacht (-> jetzt bei Amazon versandkostenfrei bestellen), der im Laufe der Woche in den Handel gelangt: Ein halbes Jahrzehnt nach dem Dominion-Krieg und mehr als ein Jahr nach Aufstieg und Fall des Praetors Shinzon, kehrt die größte Geißel der Galaxis zurück, um der Föderation verheerenden Schaden zuzufügen – und dieses Mal besteht ihr Ziel in nichts geringerem als der vollkommenen Auslöschung. Andernorts, tief im Gamma-Quadranten, wird ein uraltes Rätsel gelöst. Ein Raumschiff der ersten Generationen der Erde, seit Jahrhunderten verschollen, wird tot und verlassen auf einem einsamen Planeten gefunden. Aber seine Entdeckung, so weit von seinem Zuhause entfernt, hat beunruhigende Fragen aufgeworfen und die Antworten greifen zurück auf einen Überlebenskampf, den einst ein Captain und ihre Mannschaft an die Grenzen ihrer Menschlichkeit gebracht hatte. Von diesem erschreckenden Unruheherd beginnt eine apokalyptische Odyssee, die Zeit und Raum umfassen, die Vergangenheit enthüllen, die Zukunft bestimmen und drei Captains – Jean-Luc Picard von der U.S.S. Enterprise, William Riker von der U.S.S. Titan und Ezri Dax von der U.S.S. Aventine – zeigen wird, dass manche Schicksale unabwendbar sind. Äußerst hilfreich für die Trilogie ist diese Timeline, die Euch einen guten Überblick liefert, in welchem Zeitrahmen DESTINY spielt. Vor der Trilogie solltet Ihr unbedingt die TNG-Titel Widerstand, Heldentod und Mehr als die Summe gelesen haben, da hier die Grundlagen für die Ereignisse in DESTINY gelegt werden. Als besonderes Schmankerl hat der Künstler Martin Frei neue Cover exklusiv für den deutschen Markt entworfen, die wir Euch selbstverständlich nicht vorenthalten wollen: Solltet Ihr mit der Arbeit des Cross Cult Verlags zufrieden sein, könnt Ihr Euch mit einer Nominierung für den Deutschen Phantastikpreis bedanken. Mehr dazu findet Ihr hier.
  6. Alessandro

    Star Trek - Vanguard 02: Rufe den Donner

    STAR TREK - VANGUARD 02 RUFE DEN DONNER Taschenbuch: 437 SeitenVerlag: Cross Cult; Auflage: 1., Aufl. (April 2008)Sprache: DeutschISBN-10: 3936480923ISBN-13: 978-3936480924Review von Matthias Göbel Fern ab von Gene Roddenberrys bekannten Helden, spielt eine völlig eigene Geschichte im Star Trek Universum. Vanguard 2: Rufe den Donner führt nun die vorangegangenen Ereignisse fort, welche im ersten Band ihren Lauf genommen haben. Noch immer versteckt sich ein unheimliches Geheimnis in einer weit entlegenen und bisher kaum erforschten Region des Weltraums. So macht sich nicht nur die Föderation daran diese Schätze der Vergangenheit zu heben. Doch schnell wird klar, dass nicht nur Wissenschaft hier eine wichtige Rolle spielt und so kommen auch politische Entscheidungen auf den Tagestisch. Commodore Reyes kommandiert die Raumstation Vanguard. Sein handeln und seine Taten bestimmen nun wie die Föderation in dieser Region angesehen wird. Auf der anderen Seite haben wir die Ureinwohner, die Tholianer, und nicht zu vergessen die Klingonen, welche ebenfalls mehr als einen Planeten mit ihren eigenen Methoden erforschen oder besser gesagt besetzen. Kein Wunder das mächtige Spannungen zwischen dem Tholianischen und dem Klingonischen Reich aufkommen und kleinere Scharmützel keine Seltenheit mehr sind. Der „Donner“ des Krieges liegt unmittelbar in der Luft. Doch bevor die Taurus-Region in einem erneuten Krieg versinkt, wird man Zeuge der Auferstehung eines uralten Wächters. Er beschützt die Geheimnisse des Planeten Erilon. Nicht nur die Crew im All wird von dieser unheimlichen Macht getroffen, auch auf dem Boden und in den Forschungsstationen fallen viele Föderationsangehörige diesem Wesen zum Opfer. Nicht zum letzten Mal wird diese alte Technik zum Leben erweckt, selbst die Klingonen schaffen es, auf einem Lichtjahre entfernten Planeten Zugriff zu erlangen, werden jedoch genauso verheerend geschlagen. Sofort sind die Politiker aller Nation aktiv, denn jeder schwört dem anderen die Unschuld des eigenen Volkes, doch was wirklich dahinter steckt, mag keiner erfragen. Kleine Nebengeschichten, lassen den Roman zwar oft auch etwas abgleiten und man muss sich in tragische Journalisten verlieren und Spione oder Schiffskommandeure welche gar keine sein wollen bekommen auch ihre Seiten. Leider manchmal doch etwas sehr banal um was sich der ein oder andere Charakter so seine Gedanken macht, dafür kommen die Figuren dem Leser näher. Spannung wird nicht nur aufgebaut wenn diese Wächter ihrer Bestimmung nachgehen, viel interessanter ist es, wenn kleine Entdeckungen gemacht und dabei archäologische, medizinische oder technische Errungenschaften der vergangenen Zivilisation aufgedeckt werden. Jede einzelne Theorie welche hier von Dayton Ward und Kevin Dilmore zusammengeflochten werden ist schlüssig und bringt frischen Wind in manch angestaubte oder ähnlich klingende Star Trek Geschichte. Typisch wie gehabt werden die kampfeswilligen Klingonen und selbst die Tholianer beschrieben. Ähnlich auch die Romulaner, welcher hier zwar nur eine kleine Nebenrolle spielen, aber im Endeffekt für manch Tumult verantwortlich sind. Spionage und Intrigen sind anscheint ihr Lebensinhalt, schon seltsam dieses Volk. Doch zu all den bekannten Völkern fügen sich nun auch noch die Shedai hinzu, das Volk, welches nicht mehr ist, aber für all die seltsamen Ereignisse verantwortlich ist. Eine Wanderin, die seit Jahrtausenden die Geheimnisse gehütet hat, ist auf dem Weg dieses damals so gefürchtete Volk zurückzubringen. Die ersten Seiten waren schon etwas langatmig, auch wenn man die Charaktere gut beschrieben bekommt, sind es eindeutig zu viele auf die man sich konzentrieren muss. Handlungsstränge über seitenhinweg nicht mehr angesprochen, müssen teilweise erst wieder ins Gedächtnis gerufen werden, damit man diesen Abschnitt auch in ein passenden Zusammenhang bringen kann. Dafür halten sich die Autoren aber viele Türen offen, über wen oder was im kommenden Roman geschrieben wird. Natürlich hat der Roman alles was man als Leser haben möchte: Spannung, Action, Abenteuer und Geheimnisse, welche nie alle gelöst sein werden. „Nicht nur was für Fans…” Matthias Göbel Vanguard ist die perfekte Alternative zu all den bisher bekannten Star Trek Geschichten. Sicherlich wird hier nichts neu erfunden und auch die Story ist zum Teil schon ähnlich Picard oder Kirk passiert, aber die Lage der Region, die neuen Völker und Figuren sind mehr als eine Entdeckung, denn die Autoren haben ihre völlig eigene, aber nie unpassende Star Trek Welt geschaffen. Nicht nur was für Fans…SpannungActionHumorErotikCharaktereKontiunitätAnspruch Review von Alessandro Hüttermann Im ersten Band der Vanguard-Reihe wurde das Rätsel um die Taurus-Region nur angeschnitten, wodurch viele Fragen offen blieben. Zum Beispiel welche Geheimnisse liegen in dem Meta-Genom verborgen? Warum haben die Tholianer eine Flotte ausgesandt um den Föderationsaußenposten auf Ravanar IV und die U.S.S. Bombay zu zerstören? Welche Rolle spielt der klingonische Geheimdienst, dem es sogar gelang, die Föderation zu unterwandern? Und welche Aufgabe kommt der Shedai-Wanderin in diesem Mysterium zu? Natürlich beantworten Dayton Ward und Kevin Dilmore in RUFE DEN DONNER nicht alle Fragen, doch einige wesentliche Antworten kommen zu Tage. Zuvor wird jedoch das Rätsel auf ein neues Level gehoben, denn direkt in den ersten Kapiteln treffen wir auf die Romulaner, die nun ebenfalls mit von der Partie sind. Die Region um die Vanguard-Station entwickelt sich mit rasanten Schritten zur Schlüsselstelle des Alpha- und Betaquadtranten. Sämtliche Großmächte sind präsent, was die Geschichte bereits zu diesem frühen Zeitpunkt episch erscheinen lässt. Doch nach dem Auftauchen des romulanischen Schiffs fällt die Qualität des Romans. Dies liegt vor allem daran, dass RUFE DEN DONNER aus zahlreichen einzelnen Handlungssträngen besteht, die alle ihre Einleitungskapitel benötigen. Durch die hohe Anzahl an parallel verlaufenen Geschichten ist die Spannung nicht so hoch, wie sie sein könnte. Insgesamt komme ich auf neun größere Handlungsstränge (Geschichte um die Romulaner, des klingonischen Geheimdienstes, Botschafter Jetanien, die Endeavour, Pennington & Quinn, Lieutenant Xiong, Commodore Reyes und das Shedai-Wesen) und unzählige kleinere. Die Erzählweise ist mir prinzipiell willkommen, aber mit einer deutlich reduzierten Anzahl an Einzelgeschichten. Neun sind einfach zu viel. Auf Pennington und Quinns Aufgabe, eine Person für den Ganovenboss Ganz zu transportieren, hätte ich verzichten können. Beide Charaktere gefallen mir ungemein. Ich würde sogar soweit gehen, dass Pennington für mich die sympathischste Figur der Reihe ist. Quinns trockener und aus der Not geborener Humor möchte ich eigentlich auch nicht missen, jedoch ist deren Auftrag wenig förderlich für die Handlung. Ich würde sie sogar zu einem gewissen Grad als schädlich bezeichnen, da spannende Szenen für diese unterhaltsame, aber dennoch unwichtige Geschichte unterbrochen werden. Größeres Potenzial sehe ich für Pennington auch eher auf Vanguard. Dort wäre er in der Lage die Geheimaktivitäten der Sternenflotte, insbesondere die verwerflichen von T’Prynn, aufzudecken und so für viel Wirbel zu sorgen. Ebenfalls unnötig find ich die starke Einbindung der Romulaner in diesem Roman. Zwar ergeben sich daraus auch positive Aspekte, aber eine Konzentration auf die Haupthandlungsfäden wäre für die Spannung dienlicher. Zumal auch die anderen Geschichten nicht minder schlecht sind. Sehr gelungen finde ich beispielsweise die U.S.S. Endeavour, ein Schiff der legendären Constitution-Klasse. Der Führungsstab ist grundsympathisch und sehr gut ausgearbeitet. Es kommt sogar TOS-Feeling auf. Begeistern kann mich auch der Archäologie & Anthropologie Offizier Lieutenant Ming Xiong, der mit seiner unkonventionellen Art überall aneckt. Genauso positiv überrascht mich die Shedai. Es ist mutig von den Autoren, so früh den Gegner zu entmystifizieren, aber es funktioniert gut. Die Einblicke die wir in die Shedai-Kultur bekommen helfen die Rätsel zu entschlüsselt, schaffen aber gleichzeitig neue Fragen. Die sich daraus ergebene Mischung aus beantworteten Fragen und neuen Rätseln ist genau die, die dieser Roman braucht. Den Autoren gelingt es auch, dass Zeitalter, in dem VANGUARD spielt, zu etwas besonderem zu machen. Man spürt förmlich, dass eine Zeit des Wandels bevorsteht. Und damit sind nicht nur die politischen Veränderungen zwischen den dominierenden Mächten gemeint, sondern auch der technologische Fortschritt, der dabei ist einen großen Sprung zu machen. Es scheint so, als würden die Entwicklungen der Taurus-Region den Grundstein für die TNG-Ära legen, wodurch die ganze Reihe umso spannender wird, denn genau hier, auf dieser neuen Raumstation, wird Geschichte geschrieben. Dieses Gefühl zu wecken ist die grandioseste Leistung, die Ward und Dilmore mit diesem Roman vollbracht haben. Respekt. Weniger gefällt mir die Ausarbeitung der vulkanischen Geheimdienstoffizierin T’Prynn. Mit welcher Intensität David Mack im ersten Band den Fluch des zweiten Katras in ihr geschildert hat, ist schlichtweg herausragend. Die Gewalttätigkeit ihres Ehemanns, wie er versucht sie auch noch nach seinem körperlichen Tod durch massiven psychischen Druck zu unterwerfen, fand ich, nun ja, faszinierend. Leider greifen Ward und Dilmore diesen Aspekt nicht mit der Härte und Schonungslosigkeit auf, wie es ein David Mack getan hat. Doch wird T’Prynns Wahn in RUFE DEN DONNER noch auf neue Bereiche ausgedehnt, was mich etwas versöhnlich stimmt. Denn eine verrückte Geheimdienstoffizierin, die über unglaublich viel Macht verfügt, finde ich, wie ja schon erwähnt, faszinierend. „Absolut lesenswert!” Alessandro Hüttermann Mit dem zweiten Band RUFE DEN DONNER bestätigt sich der Eindruck, dass Star Trek mit VANGUARD eine erwachsenere und realistischere Facette bekommt. Auch ist mit den Shedai die Science-Fiction wieder stärker vertreten. Spannungsmäßig jedoch dümpelt der Roman größtenteils nur vor sich hin. Hätten Dayton Ward und Kevin Dilmore den Roman etwas gestrafft, also überflüssige Handlungsstränge entfernt und die Einleitungskapitel kürzer gefasst, wäre sicherlich die Bestnote drin gewesen. Doch auch so ist der Roman wirklich gut und gehört zweifelsfrei zu dem Besten, das derzeit erscheint. Absolut lesenswert!SpannungActionHumorErotikCharaktereKontiunitätAnspruchAktuelle VANGUARD Bücher im Überblick:Band 01 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 02 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 03 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 04 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 05 » Jetzt bestellen Kritik folgt
  7. Alessandro

    Star Trek - Vanguard 01: Der Vorbote

    Inhalt STAR TREK - VANGUARD 01 DER VORBOTE Taschenbuch: 395 SeitenVerlag: Cross Cult; Auflage: 1., Aufl. (Feb. 2008)Sprache: DeutschISBN-10: 3936480915ISBN-13: 978-3936480917Nach der historischen ersten Reise an die äußere Grenze der Galaxis: Die U.S.S. Enterprise durchquert unter Captain Kirk die Taurus-Region. Das Gebiet ist weitab der Föderationsgrenzen und ungewöhnlich nah an dem Raum der Tholianischen Gemeinschaft. Für eine fremde Weltraumregion hat sich die dort stationierte Sternenbasis 47 überraschend gut etabliert. Captain James T. Kirk befiehlt die Enterprise zur neuen Raumbasis, um Reparaturen an seinem beschädigten Schiff durchführen zu lassen. Kirk vermutet, dass Vanguard mehr ist, als sie zu sein scheint. Die Tholianer, Orioner und das Klingonische Imperium haben diesen Verdacht bereits lange und glauben, dass weniger freundliche Absichten hinter der plötzlichen Entscheidung der Föderation stehen, die Taurus-Region zu erforschen und zu kolonisieren. Als ein Vorfall tief innerhalb der Ausdehnung die Raumstation bedroht, müssen Kirk, Spock und andere Spezialisten der Vanguard-Crew beistehen, den Grund für die Katastrophe herausfinden und den entstandenen Schaden eindämmen. Dabei erfahren sie den wahren Grund hinter dem Bau Vanguards und was der Ausgang der Mission für das Leben in diesem Bereich der Galaxis bedeuten könnte ... (Quelle: startrekromane.de) Kritik Die Crews der fünf "Star Trek"-Fernsehserien wurden immer nach demselben Schema zusammengestellt (Captain, Arzt, Chefingenieur…), wobei jede neue Serie auf den altbewährten Zutaten der vorherigen Serien basierte. Es ist daher auch wenig verwunderlich, dass die Charaktere der jüngsten Serien zunehmend austauschbar und teilweise auch reizlos wirken. STAR TREK – VANGUARD gelingt es aus diesem überstrapazieren Muster auszubrechen und eine völlig neue Situation zu schaffen. Die neue Roman-Reihe handelt von der Sternenbasis 47, die auch Vanguard genannt wird. Angesiedelt ist VANGUARD in der "THE ORIGINAL SERIES"-Ära, zu Zeiten von Kirks erster Fünf-Jahres-Mission. Wie schon angedeutet, beleuchtet diese Reihe nicht das Leben einer typischen Sternenflottencrew. So stehen in VANGUARD Personen im Scheinwerferlicht, die auf dem ersten Blick in keinem Zusammenhang zueinander stehen, wie etwa ein wenig erfolgreicher Händler, ein ambitionierter Journalist, ein orionischer Kaufmannsprinz und ein JAG-Offizier der Sternenflotte. David Mack hat nun im ersten Band DER VORBOTE die Aufgabe all diese Charaktere einzuführen. Dies gelingt für meinen Geschmack jedoch zu zäh. Mack schmückt die Handlung mit unzähligen kleineren und unwichtigen Rollen aus, wodurch es am Anfang schwierig ist, den Überblick zu behalten und die wichtigen Figuren auszumachen. Erst nach und nach kristallisieren sich die eigentlichen Handlungsträger heraus. Zudem kommt, dass die Handlungsstränge zu Beginn nur lose miteinander verbunden sind und die Geschichte nur langsam Fahrt aufnimmt. Zugutehalten muss man Mack, dass er die Figuren ungewohnt realistisch darstellt. Jeder Charakter hat seine Fehler, Ecken und Probleme. Dies gilt auch für den kommandierenden Offizier der Vanguard-Station Commodore Diego Reyes, der im Buch mit der tödlichen Erkrankung seiner Mutter konfrontiert wird. Nebenbei ist er in einer heimlichen Beziehung mit der JAG-Offizierin Captain Rana Desai. Dies führt aber auch zu Schwierigkeiten, da es Desais eigentliche Aufgabe ist, den Commodore in seine Grenzen zu weisen. Im Laufe der Geschichte kommt Desai in die Situation einen Untersuchungsausschuss gegen ihren Lebensgefährten leiten zu müssen, was die Problematik dieser Liebe verdeutlicht. Wie weiter oben erwähnt baut Mack auf eine Vielzahl von Protagonisten, die keine Mitglieder der Sternenflotte sind. Dies stellt sich als Segen heraus, denn so wird endlich einmal ein Blick auf das zivile Leben innerhalb der Föderation geworfen. Gänzliche neue Perspektiven und Möglichkeiten eröffnen sich dadurch. Von den Zivilisten konnte mich am meisten der Föderations-Journalist Tim Pennington überzeugen. Trotz seiner vielen Fehler kommt er einer Sympathie- und Bezugsperson am nahsten. Pennington hat das Potenzial in die Rolle des moralischen Zeigefingers zu treten. Jedoch muss er dazu zuerst seine eigenen moralischen Entgleisungen verarbeiten, was eine schwierige und zugleich interessante Aufgabe werden dürfte. Ähnliches gilt für den Händler Cervantes Quinn, der dazu gezwungen ist, seine moralischen Ansichten seines Überlebens willen über Bord zu werfen. Allein anhand dieser beiden Figuren kann man das Talent eines David Macks erkennen. Er gibt sich nicht damit zufrieden bloß einen Moralapostel oder einen Ganoven zu kreieren. Er schafft einen glaubwürdigen Hintergrund und verleiht seinen Rollen so eine unverkennbare Vielschichtigkeit, die sich deutlich von jeder Schwarz-Weiß-Malerei abhebt. Genau nach diesem Prinzip geht Mack auch die Haupthandlung an. Statt eines eindimensionalen Aggressors holt der Autor die geheimnisvollen Tholianer aus der Mottenkiste. Die genauen Motive der Tholianer die Föderation anzugreifen werden zwar nicht komplett aufgedeckt, doch kann zumindest ausgeschlossen werden, dass die Tholianer den Krieg des Krieges willen führen. Dass die Tholianer die Föderation überfallen hängt viel mehr mit dem Rätsel der Taurus-Region zusammen – dem eigentlichen Baugrund für die Vanguard-Station. Platz um Teile des Rätsels zu lösen bleibt jedoch nicht, denn das primäre Ziel des Romans ist es die Figuren und ihre Umgebung einzuführen. Mack muss dazu nicht nur eine Sternenflottenbasis dem Leser nahe bringen, sondern auch noch drei zur Station gehörende Raumschiffe. Zusätzlich gibt es angrenzene Planeten, diplomatische Delegationen und die Enterprise unter dem Kommando von Captain Kirk stattet auch noch einen Besuch ab. Und als sei dies alles nicht genug, so mischt auch noch der Geheimdienst der Klingonen und der Föderation ordentlich mit. Eine hohe Spannungskurve sollte man angesichts all dieser Figuren, die allesamt ihren Platz brauchen um vernünftig in die Handlung integriert zu werden, nicht erwarten. Langeweile kommt aber zu keinem Zeitpunkt auf. Andorianer, Klingonen, Tholianer und Orioner – all diese klassischen Völker der TOS-Ära sind in VANGUARD vertreten. Wen wundert es da, dass auch eine Vulkanierin zu den Protagonisten gehört? Lieutenant Commander T'Prynn ist aber in mehrerer Hinsicht außergewöhnlich. Als Geheimdienstoffzierin wird sie künftig für die heiklen Missionen zuständig sein, während sie zugleich gegen den eigenen Wahnsinn ankämpfen muss. Ein geschickter Zug von Mack, denn dadurch, dass T'Prynn dem Wahnsinn verfällt können alle zwielichtigen Handlungen auf ihre Krankheit geschoben werden, die sonst auf den Geheimdienst der Sternenflotte zurückfallen würden. Der Autor hat also eine Lösung dafür gefunden, Roddenberrys Ideale die Treue zu halten, ohne, dass der Geheimdienst völlig machtlos erscheint. Besser hätte man das kaum lösen können! David Macks Schreibstil ist erwachsener als man es von einem "Star Trek"-Autoren erwarten würde. Auf Kraftausdrücke stößt man ebenso wie auf schonungslosen Beschreibungen von brutalen Szenen. Auch wenn er beides nur in Maßen einsetzt, so verdeutlicht es den düsteren Stil von VANGUARD. Garniert wird dies noch mit einer schönen Portion schwarzen Humors. Ausgeglichen wird das in DER VORBOTE ansatzweise durch den Auftritt der TOS-Crew. Über die Zweckmäßigkeit der Gastauftritte kann man sicherlich streiten, doch ist es mittlerweile eine beliebte Tradition, neue Serien mit einem Cameo-Auftritt zu starten. Mack nutzt auch die Gelegenheit, einige Lücken der TOS-Chronologie zu schließen, was den Gastauftritt der Enterprise im Großen und Ganzen abrundet. „innovativ und erfrischend" Alessandro Hüttermann Mysteriöse Rätsel, komplexe und nachvollziehbare Charaktere, Forschung, Krieg, Erstkontakte und Diplomatie – dies sind die Stützpfeiler, auf die VANGUARD aufbaut. Das Konzept ist innovativ und erfrischend. Abgesehen von den etwas holprigen Charaktereinführungen gibt es an dem ersten Band DER VORBOTE nichts zu kritisieren. Sollten die Nachfolgebände daran anschließen können, ist VANGUARD im Begriff zu einer großartigen Serie zu werden, die man auf keinen Fall verpassen sollte. Möge das Abenteuer beginnen!SpannungActionHumorErotikCharaktereKontiunitätAnspruchAktuelle VANGUARD Bücher im Überblick:Band 01 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 02 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 03 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 04 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 05 » Jetzt bestellen Kritik folgt
  8. Alessandro

    William Shatner Collection

    Hab mir die Collection auch vor kurzem geholt und bin ganz zufrieden damit. Kaufgrund war eigentlich FREE ENTERPRISE, aber der Film hatte mich ziemlich enttäuscht. Hatte einen lustigen Streifen über zwei durchgeknallte Fans erhofft, wo ganz klar Star Trek im Vordergrund steht. In Wirklichkeit aber gehts um eine Männerfreundschaft, wo Star Trek eigentlich nur als Verbindung dient. Sicher, es gibt viele Anspielungen und kultige Szenen, meine Erwartungen lagen trotzdem höher. Free Enterprise hat aber auch seine guten Momente und die Schlussszene mit Shatner könnte einigen gefallen. Allerdings ist der Film auch teilweise so schlecht, dass er schon fast wieder gut wird. Unfreiwillig lustig ist er sowieso. Für nen Fernsehabend hats gereicht, ein zweites Mal würde ich mir den Film eher nicht anschauen. THE VISITOR war für mich eigentlich nur eine Beigabe, aber der Film hatte mich ziemlich überrascht. Natürlich muss man seine Ansprüche auf einen ultimativen B-Movie zurückdrehen, aber dann kann man recht gut unterhalten werden. Auf die Effekte sollte man besser nicht achten ;-) und auch manche Schauspieler sind einfach nur grottig, aber insgesamt fand ich die Handlung unterhaltsam und die Hauptdarsteller (Shatner und Amy Acker) ansprechend. Shatners Regie war auch nicht die schlechteste. Den Film würde ich mir auch ein zweites Mal anschauen. Bei beiden Filmen gilt aber: bloß nicht ernst nehmen! Hatte bei Amazon um die 3,50 inkl. Versand bezahlt (Klick!) und dafür kann ich wirklich nicht meckern. Da beide Filme auf einer Scheibe gepresst wurden, sind die Filme sehr körnig, was aber auch am Original liegen könnte. Von mir gibts zu diesem Preis ne klare Kaufempfehlung. Ich mein: was kann man schon für 3,50€ verkehrt machen?
  9. Alessandro

    Kommt ein "Star Trek: Voyager" Film?

    Tim Russ, der Darsteller des Vulkaniers Tuvok, verbreitet auf seiner Facebook-Seite folgende Hoffnung erweckende Nachricht: "Könnte in einem neuen "Star Trek: Voyager" Film sein!" Nach vielen Nachfragen fügte er noch hinzu: "Im Moment weiß ich noch nicht viel darüber. Wir wissen noch nicht ob wir den Film machen werden." Weitere Informationen gibt es bisher noch nicht. Möglich wäre aber, dass Russ nur einen neuen Fan-Film wie Star Trek: Of Gods and Men meint. Sollte es eine offizielle Produktion sein, so wäre eine Veröffentlichung im TV oder als Direct-to-DVD-Movie am wahrscheinlichsten. Anmerkung: Es besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass die Facebook-Seite nur ein Fake ist. Update: Wie schon von vielen Lesern vermutet wurde, ist die Facebook-Seite von Tim Russ nur ein Fake. Bekannt wurde dies durch eine E-Mail von Russ an Trekmovie.com, in der er klar stellt, dass das Profil auf Facebook nicht von ihm ist. Einen Film mit der Voyager-Crew wird es demnach auch weiterhin nicht geben.
  10. Alessandro

    Star Trek - The Next Generation 04: Heldentod

    Inhalt STAR TREK - THE NEXT GENERATION 04 HELDENTOD Taschenbuch: 368 SeitenVerlag: Cross Cult; Auflage: 1., Aufl. (März 2010)Sprache: DeutschISBN-10: 3941248642ISBN-13: 978-3941248649Ein Gegner, der so unbeugsam ist, dass man mit ihm nicht vernünftig reden kann. Die gesamte Rasse denkt mit nur einem Verstand und strebt auf ein einziges Ziel hin: Sich unsere biologischen Besonderheiten anzueignen und jegliche Individualität auszulöschen, um jedes lebende Wesen zu Borg zu machen. In über zwei Jahrzehnten ist der Föderation keiner größeren Bedrohung begegnet. Zweimal entsandte die Sternenflotte bereits zahllose Raumschiffe, um sich ihnen entgegenzustemmen. Die Borg wurden aufgehalten, der Preis in Blut bezahlt. Die Menschheit atmete erleichtert auf und nahm an, dass sie nun sicher war. Mit der Zerstörung der Transwarpverbindungen glaubte die Föderation, den finalen Schlag gegen die Borg ausgeführt zu haben. An den Rand der Auslöschung getrieben, kämpfen die Borg nun um ihre bloße Existenz, um ihre Kultur. Die alten Regeln und Annahmen, wie das Kollektiv handeln sollte, gelten nicht mehr. Jetzt tötet es erst und assimiliert später. Doch ihr eigentlicher Plan ist noch viel größer. Die kybernetischen Organismen scheinen unaufhaltsam. Die Borg stellen ein Ultimatum: Sie fordern die Auslieferung von Jean-Luc Picard und Seven of Nine. Verzweifelt befiehlt das Oberkommando Picard, ins Sol-System zu fliegen, um sich den Borg zu ergeben. Doch er widersetzt sich dem Befehl. Er sieht eine letzte Chance ... (Quelle: startrekromane.de) Kritik Der TNG-Relaunch startete für meinen Geschmack schwächer als erwartet. Die neuen Charaktere waren austauschbar, die Geschichten langweilig und vom alten Flair fehlte jegliche Spur. Den Neustart von TNG hätte ich schon fast als gescheitert abgestempelt, wenn ich nicht mit den ersten Seiten von HELDENTOD begonnen hätte… Was war es für ein erinnerungswürdiger Moment, als die Borg im 'THE NEXT GENERATION'-Zweiteiler THE BEST OF BOTH WORLDS ihren Einstand feierten. Wie bedrohlich, mysteriös und angsteinflößend die Rasse damals wirkte. Doch mit der zunehmenden Ausschlachtung des Themas verloren die Borg ihren Reiz. Die Geheimnisse um das Kollektiv wurden nach und nach gelöst. Die Zerstörung der Transwarpverbindungen durch Kathryn Janeway beraubte den Borg schließlich ihrer stärksten Waffe. Um wieder so bedrohlich zu wirken wie einst mussten die Borg sich entwickeln. Sie mussten mächtiger werden. Und unberechenbar. Eine harte Nuss für Peter David – doch er hat die Aufgabe perfekt gemeistert. Bereits in den ersten Kapiteln überschlagen sich die Ereignisse. Trotz der eindringlichen Warnung der Q betritt Admiral Janeway den in J. M. Dillards WIDERSTAND außer Gefecht gesetzten Borg-Kubus. Mit Hilfe einer neuen Taktik gelingt es dem Kollektiv Janeway zu assimilieren und ihr Körper wird als neues Gefäß für die Borg-Queen missbraucht. Dass ausgerechnet der Borg schlimmster Feind als neustes Sprachorgan dient, ist schon zutiefst paradox. Doch die Borg legen noch eine Schippe drauf. Nicht nur auf die Menschheit hat es das Kollektiv abgesehen, sondern auch auf das Q-Kontinuum. Dass die Maschinenwesen eine ernst zu nehmende Gefahr für die Q darstellen, zeigt sich dadurch, dass die Borg in der Lage sind die Q zu orten und genauestens zu scannen und analysieren. Die Q wissen um diese Gefahr, sehen sich aber selbst als zu mächtig an, um die Borg als würdigen Gegner zu akzeptieren. Wie die Borg-Queen treffend bemerkt, könnte das irgendwann der schlimmste Fehler des Kontinuums sein. Sollte jemals ein Q assimiliert werden, könnten die Folgen für die bekannte Galaxis und darüber hinaus katastrophal sein. Genau das, der Mut sich gegen die Q zu stellen, ist es, was die Borg umso gefährlicher erscheinen lässt. Wenn selbst die allwissenden Q in Gefahr sind – wie steht es dann erst um die Menschheit? Gut für die Borg, schlecht für alle anderen, werden sich die Borg zudem über die Technologien bewusst, die sie über Jahrhunderte assimiliert haben. Dies sorgt dafür, dass der Kubus und alles was mit den Borg in Verbindung steht mysteriöser und dadurch (wie gefordert) unberechenbarer wird. Die Föderation weiß zu diesem Zeitpunkt nicht, dass die Borg zurück sind und noch weniger hat die sie eine Ahnung, welche Macht in den Borg schlummert, die nur darauf wartet, eine alte Rechnung mit der Erde zu begleichen. Seven of Nine warnt zwar die Sternenflotte eindringlich, doch erhört sie keiner. In ihrer Not wendet sie sich an Captain Picard, der ihr Glauben schenkt, aber nicht in der Lage ist entsprechend zu handeln. Statt sich auf die Bekämpfung der Borg zu konzentrieren, muss Picard gegen die Sternenflottenadministrative und seinen eigenen Führungsstab ankämpfen. Angeführt wird der schiffsinterne Widerstand durch die neuen Offiziere Commander Kadohata, Counselor L'Lana und Lieutenant Leybenzon, die allesamt in den vorherigen Romanen eingeführt wurden. Fanlieblinge dürften die drei so nicht werden, doch den neuen Schwung den sie so mitbringen stellt für mich glasklar eine Bereicherung dar. Picard genoss über Jahre das bedingungslose Vertrauen seines Stabes und konnte daher stets so handeln, wie es ihm beliebte. Dass dies auch Gefahren birgt, sahen wir eindrucksvoll in FIRST CONTACT, wo es einer Zivilistin bedurfte, um Picard wieder zu Verstand zu bringen. Die Motive von Kadohata sich gegen den Captain zu stellen werden verständlich vermittelt, sodass ich ihre Taten zwar nicht gutheißen, aber nachvollziehen kann. Im Gegensatz dazu steht Leybenzon, der völlig über die Stränge schlägt und mir daher nicht so recht gefällt. Ansonsten gelingt es Peter David aber die Charaktere brillant darzustellen, auch wenn er dazu die Figuren leicht überzeichnet. Beispielsweise ist Worf animalischer und Seven kühler und abweisender als gewohnt. Im Normalfall wäre das ein Kritikpunkt, doch in diesem speziellen Fall wirken die markanteren Charaktere wohltuend. Es symbolisiert zugleich auch unter welch enormen Druck die Figuren in dieser Geschichte stehen. T'Lanas Darstellung könnte für manche aber zu extrem sein. Sie lässt sich gut als eine Kreuzung zwischen einer Vulkanierin der ENTERPRISE-Ära und Admiral Nechayev beschreiben. Dieser Mischung ist auch geschuldet, dass die Stimmung innerhalb der Führungsriege vergiftet ist – stärker als es ja bei DS9 oder VOYAGER der Fall war. Mehr noch: T'Lana ist eine absolute Hassfigur, die unter dem Deckmantel der Logik Zwietracht sät und so für Spannungen sorgt. David greift für seinen Roman auch auf zahlreiche Figuren aus anderen Reihen zurück. So nimmt auch eine Schlüsselfigur aus TOS eine wichtige Rolle ein. Erfreulich ist ebenfalls die Einbindung eines Zivillistens, der den Lesern eine andere Perspektive der Geschehnisse aufzeigt und für gelegentliche Lacher sorgt. Der Humor ist allgemein angesichts der ernsten Thematik spärlich, dafür aber umso wirkungsvoller. HELDENTOD ist ohne jeden Zweifel ein pures Action-Abenteuer. Ohne ablenkende Logiklöcher gelingt es dem Autor die Geschichte rasant und vor allem abwechslungsreich zu erzählen. Das Tempo ist durchgehend auf einem hohen Niveau, was dafür sorgt, dass die Spannungskurve recht früh ins Unermessliche steigt. Das Buch löst sich dabei von dem Gedanken, nur ein Vorläufer der DESTINY-Reihe zu sein. Statt bloß das Mittelstücks des Borg-Handlungsbogens zu bilden, hätte HELDENTOD ohne Weiteres auch das glorreiche Finale sein können. Zwischen all dem Lob gibt es aber auch einen großen Wermutstropfen: Noch nie war Star Trek von seinen eigenen Idealen entfernter als jetzt. Die Erforschung des Weltraums und die Entdeckung neuer Zivilisationen scheinen vergessen. Krieg und Zerstörung stehen nun im Mittelpunkt. Utopia wird zu einem Kriegsschauplatz, der alle paar Jahre für eine neue Fuhr Leichen sorgt. In der Endnote wirkt sich dieser Punkt bei mir allerdings nicht aus, dafür ist die Qualität von HELDENTOD einfach zu hoch. [MASSIVER SPOILER – Diesen Absatz bitte nur lesen, falls ihr den Roman schon gelesen habt oder nicht plant, die Geschichte überhaupt zu lesen] Der Titel des Romans kommt nicht von ungefähr. Ein wichtiger Held kommt im Laufe der Handlung ums Leben. Mit ihrer Assimilierung zur Borg-Queen zog Janeway schnell den Verdacht auf sich und tatsächlich, Admiral Kathryn Janeway bestreitet in HELDENTOD ihr (vorerst) letztes Abenteuer. Ihr Tod mag überraschend kommen, stellt sie doch einer der wichtigsten Charaktere des 'Star Trek'-Universums überhaupt dar. Jedoch haben wir Trekkies schon in der Vergangenheit lernen müssen, dass in Star Trek der Tod nicht unbedingt ein unumkehrbarer Zustand ist. Und so haben sich auch dieses Mal die Verantwortlichen eine Hintertür offen gelassen. Direkt nach ihrem Ableben trifft Janeway auf Lady Q, was ein Indiz dafür sein könnte, dass die Q oder im speziellen Q mit ihr noch nicht fertig ist. Sollte das aber wider Erwarten Janeways endgültiges Ende sein, so wäre dies zutiefst enttäuscht. So emotionslos wie ihr Tod beschrieben wird, kann und darf dies nicht alles sein. Sie hat weitaus mehr verdient. [SPOILER ENDE] „eine Geschichte, die atemberaubender nicht sein könnte" Alessandro HüttermannPeter David ist mal wieder der große Wurf gelungen. Technisch einwandfrei präsentiert er eine Geschichte, die atemberaubender nicht sein könnte. Wer kein Problem damit hat sich auf Action, Action und noch mehr Action einzulassen, wird diesen Roman nicht so schnell aus der Hand legen können. Nach den zahlreichen Enttäuschungen der letzten Zeit endlich mal wieder ein Titel, der die Bestnote redlich verdient hat. Und damit zeigt sich einmal mehr: Peter David ist und bleibt ein Gott unter den 'Star Trek'-Autoren - Daumen hoch!SpannungActionHumorErotikCharaktereKontiunitätAnspruchAktuelle TNG Bücher im Überblick:Band 01 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 02 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 03 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 04 » Jetzt bestellen » BuchkritikBand 05 » Jetzt bestellen VÖ Mai 2010
  11. Alessandro

    Star Trek Romane in Deutschland

    Wie wir erst kürzlich berichteten, erscheinen ab 2011 im Cross Cult Verlag erstmals Romane aus den Reihen STAR TREK - THE NEW FRONTIER, STAR TREK - THE ORIGINAL SERIES und STAR TREK - ENTERPRISE. Unklar war bislang, mit welchen Titeln Cross Cult die Reihen starten würde, doch nun gibt ein neuer Katalog des Verlages Aufschluss darüber. So werden aus Peter Davids STAR TREK - THE NEW FRONTIER (hierzulande als STAR TREK - DIE NEUE GRENZE bekannt) die sechs bereits im Heyne Verlag erschienen Titel (Captain Calhoun, U.S.S. Excalibur, Märtyrer, Die Waffe, Ort der Stille und Finstere Verbündete) den Anfang machen. Ebenfalls wurde der noch nie in Deutschland erschiene siebte Band der Reihe Excalibur: Requiem angekündigt. Fans der Serie ENTERPRISE dürfen sich erst einmal auf vier Romane freuen, die allesamt nach dem eigentlichen Serienfinale spielen. Beginnen wird die Romanreihe mit Last Full Measure, The Good That Men Do und Kobayashi Maru. Als viertes wird der langersehnte Auftakt zur "Romulan War"-Trilogie Beneath the Raptor's Wing erscheinen. Die hier aufgelisteten Enterprise-Romane stammen allesamt aus den Federn von Michael A. Martin und Andy Mangels. Aus THE ORIGINAL SERIES veröffentlicht Cross Cult die Crucible-Trilogie (Provenance of Shadows, The Fire and the Rose und The Star to Every Wandering) von David R. George III, die sich um die drei TOS-Ikonen McCoy, Spock und Kirk dreht. Das aktuelle Programm mit den vorläufigen deutschen Titeln und Covern könnt Ihr Euch hier als PDF ansehen und runterladen. Solltet Ihr für die nächste Zeit neue Star Trek Literatur benötigen, so lohnt sich in den nächsten Tagen ein Besuch im Buch- oder Comichandel Eures Vertrauens. Erhältlich sind demnächst der DS9-Roman Sektion 31 - Der Abgrund (von David Weddle und Jeffrey Lang), der fünfte Band des TNG-Relaunches Mehr als die Summe (von Christopher L. Bennett) und der Comic Star Trek: Nero (von Tim Jones und Mike Johnson und David Messina). Zu letzterem könnt Ihr unter diesem Link eine 12-seitige Vorschau finden.
  12. Alessandro

    Cross Cult kündigt drei neue Romanreihen an

    Wie der Cross Cult Verlag auf ihrer Internetpräsenz startrekromane.de heute bekannt gab, werden 2011 drei neue Star Trek Romanreihen ins Programm aufgenommen. Jedoch hat der Verlag noch nicht verraten, welche Reihen es konkret sein werden. Es gibt aber drei ziemlich eindeutige Hinweise: "Eine der neuen Serien für das Jahr 2011 hat nächstes Jahr einen runden Geburtstag ... Eine gute Gelegenheit für den Start." "Die zweite neue Reihe hat ebenfalls ein ordentliches Jubiläum, wenn auch nicht so richtig rund." "Und der Tipp zur dritten neuen Reihe im nächsten Jahr: berühmtes Schwert des Königs Artus, nur ein Autor, Cliffhanger-Reigen" Unsere Tipps: Star Trek – Enterprise (der zehnte Geburtstag 2011) Star Trek – The Original Series (TOS wird 45 Jahre alt 2011) Star Trek – The New Frontier (hierzulande bekannt als Star Trek – Die neue Grenze vom Autor Peter David. Die Reihe spielt auf dem Raumschiff Excalibur…) Update 1: Auf Cross Cults Facebook-Seite wurde bereits Die neue Grenze bestätigt. Hier der Kommentar vom Verlag dazu:
  13. Alessandro

    Eure aktuellen Lieblingsserien?

    Viel Auswahl hat man ja als Freund der SciFi derzeit nicht. Lost ist in einem Monat Geschichte, Heroes und FlashForward werden vermutlich eingestellt und Neues ist kaum in Sicht. Ich denke interessant wären derzeit Berichte zu V und eventuell zu den Sci-Fi/Fantasy-Serien bzw. Serien mit Star Trek Bezug, die im Herbst starten (sofern die Piloten gut sind und die Serien bestellt werden). Das wären z.B. - The Cape (Superheldenserie mit Summer Glau) - A Game of Thrones (Fantasyserie mit Sean Bean, Jason Momoa und Lena Headey; erste Staffel wurde bereits bestellt) - Undercovers (Agentenserie von JJ Abrams) - Shit my Daddy says (Comedy mit William Shatner) - No Ordinary Family (Superheldenserie) - Murmurs (Zeitreiseserie von CBS) Und in Anbetracht der deutschen Fringe Quoten und der Präsenz von Nimoy dürfte auch News zu der Serie sicher gute Leserzahlen holen. Vielleicht liefert dir das ja ein paar Inspirationen :-)
  14. Alessandro

    Plasma

    PLASMA Broschiert: 409 SeitenVerlag: Piper (Juli 2009)Sprache: DeutschISBN-10: 3492266851Ob die Nanotechnologie nun Fluch oder Segen wird, hängt wohl von uns selbst ab, in der Version von Jeff Carlson haben wir jedoch eher Pech gehabt und die Menschheit hat sich selbst dem Untergang geweiht. Da ich bereits den Vorgängerroman „Nano“ gelesen habe, fiel mir der Einstieg nicht schwer und selbst wer erst jetzt zu Carlson´s Endzeit-Thriller greift, kann dank der guten Querverweise schnell verstehen was passiert ist und warum die Welt nicht mehr die ist, welche wir kennen. Um nicht ganz von neuem zu beginnen, hat er einige Figuren wieder reaktiviert. Die begabte Wissenschaftlerin Ruth Goldman und Cameron Najarro spielen auch diesmal wieder eine mehr als wichtige Rolle und sind die Schlüsselfiguren, zu denen sich ein junger Rekrut namens Mark Newcombe hinzugesellt. Ein unerschrockener Kämpfer der sich mit den beiden Helden auf den Weg macht den von Ruth entwickelten Impfstoff gegen die winzigen Maschinen in der ganzen Welt zu verbreiten. Leider leichter gesagt als getan, denn es gibt immer noch Regierungen die genau dies verhindern wollen. Wenn schon ein Heilmittel existiert, soll es schließlich nur den zustehen, die dafür würdig sind oder die im weitesten Sinne genug dafür bezahlt haben. Genau diese Ansichten führen zum Kampf und die drei stehen genau zwischen den Fronten der Rebellen und der neuen Regierung. Obwohl sie geimpft sind und sich damit auch in gefährlicheren Regionen aufhalten können, sind sie weiterhin schutzlos der Natur ausgesetzt und ein Haufen feindlicher Soldaten ist ihnen ständig auf den Fersen. Immer wieder treffen sie auf Insektenschwärme oder auf riesige Armeisenkolonien, welche sich aufgrund der fehlenden Fressfeinde explosionsartig vermehrt haben. Da der Impfstoff langsamer wirkt als die schädlichen Nanos, muss man auch genau darauf achten wo man sich gerade befindet, denn da sie sich unsichtbar in der Luft bewegen, gibt es Gebiete wo selbst der Gegen-Nano nicht alle Schäden verhindern kann. Der Weg führt sie durch manch verlassende Stadt und immer wieder die gefundenen Leichen und der daraus resultierende Schmerz über das was passiert ist macht jeden der Beteiligten schwer zu schaffen. Auf der anderen Seite bekämpfen sich nicht nur die Rebellen und die neue Regierung. Die Welt sollte aufgrund dieser fatalen Katastrophe eigentlich zusammenwachsen und zusammen nach einer Lösung suchen, doch genau das ist eben nicht der Fall. Da die Russen und Chinesen wissen, dass es einen Impfnano der Amerikaner gibt, machen sie sich auf um einen Vertrag mit dem Rest der USA abzuschließen. Allerdings wissen sie von Anfang an, dass sie niemals das bekommen werden, was sie sich erhoffen. Habgier und die Machtbesessenheit führen schlussendlich auch zum Ende der gesamten restlichen Nation. Ruth und Cameron bahnen sich wie erwähnt den Weg durch die verwüsteten Bergregionen und retten hier und da ein paar Leben, welche wiederum selbst unterwegs sind, um andere Überlebende mit dem Heilmittel zu versorgen. Nach und nach, so die Theorie, werden alle etwas davon haben und nicht nur eine Regierung. Was aber hat der Name „Plasma“ nun für eine Bedeutung? Erst ab dem zweiten Drittel des Buches wird man fündig. Ruth entdeckt einen völlig neuartigen Nano der sich nicht einfach so in der menschlichen Zelle befindet, sondern eben im besagten Plasma. Was genau dieser ausmacht und warum er für alle so wichtig wird, müsst ihr schon selbst herauslesen. Jeff Carlson ist von seiner bisher vorangegangenen Linie nicht abgewichen. Es gibt allerhand Militär was sich gegenseitig aufreibt und natürlich nicht zu vergessen die Beschreibungen, welche Auswirkungen die Krankheit auf den Körper hat. Jedoch hat er meiner Meinung nach ein wenig mehr recherchiert und dabei auch neuste Ideen der Wissenschaft verarbeitet. Diesmal kann man sich auch besser vorstellen wie die drei sich durch die Natur kämpfen und der Hintergrund ihrer Flucht erscheint auch logischer. Dennoch hat er auch wieder Passagen enthalten in denen man sich schon die Frage stellt, warum dies und das passiert. Allein schon die Gedankenwelt der Russen/Chinesen lassen sich eher schlecht erklären, immerhin hätte man sich den Gegen-Nano auch anders besorgen können. Bei den Actionszenen hat er sich auch etwas zurückgehalten und nicht mehr an langatmigen Details festgehalten, so darf man nun in kurzen und prägnanten Sätzen die Kampfszenen verfolgen. Schade das er in der Geschichte nicht noch ein paar Schritte weitergeht und vom globalen Geschehen mehr berichtet, denn immerhin sind auch einige andere Wissenschaftler an der Entwicklung von neuen Nanos beteiligt.   „Eine solide Geschichte" Matthias GöbelJeff Carlson führt mit „Plasma“ die Geschichte der Killer-Nanos nahtlos fort. Die Hauptcharaktere bekommen an jeder Stelle ihre Aufmerksamkeit und man fühlt mit, was sie gerade erleben. Die Katastrophe hat jedoch nur wenige Menschen zum Umdenken bekehrt und so wird an vielen Ecken und Enden immer noch mit allen Mitteln die noch zur Verfügung stehen gekämpft. Auch wenn das Ende des Romans etwas holprig daherkommt, kann man sich dennoch auf 400 Seiten voller Action freuen und es war sicherlich nicht die letzte Reise von Ruth und Cameron…SpannungActionHumorErotikCharaktereKontiunitätAnspruchBücher von Jeff Carlson im Überblick: Amazon.de Widgets
  15. Alessandro

    "Captain America" ist bekannt.

    Man merkt einfach bei solchen News, dass da zwei unterschiedliche Autoren am Werk waren. Außerdem ist das rechtliche Problem nicht zu missachten. Deswegen sind eigene Formulierungen immer besser. Und sieht ja auch n bissl blöd aus, wenn unter dem eigenen Text ne andere Quelle steht, nur weil man 1-2 Sätze kopiert hat.
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