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Knut85

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Über Knut85

  • Geburtstag 02.05.1985

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    Sol 3

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  • Land
    Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation
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    Keine Angaben
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    Keine Angaben
  • Figur
    athletisch
  • Raucher
    Nichtraucher
  • Interessen
    Star Trek, kochen, Fitness, schreiben
  • Lieblingsbücher
    Eschbach, Heitz, Schätzing, Sachbücher, usw.
  • Lieblingsfilme
    Star Trek I-X , Terminator 1-3, usw.
  • Lieblingsserien
    Star Trek: TOS, TNG, DS9, VOY, ENT ; SGA, SG1, BSG, B5, Boston Legal, Simpsons, Al Bundy....

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  1. Neue Star Trek Serie hat Namen und Trailer!

    Ich glaube inzwischen, dass die Macher uns, was den zeitlichen Rahmen angeht, etwas in die Irre führen wollen. Vermutlich behandelt die Serie jene Ereignisse, die zu den 70 Jahre andauernden Feindschaften zwischen der Föderation und den Klingonen führen, wie Spock sie 2294 erwähnt. Die Handlung setzt demnach in Wahrheit in den 2220er Jahren an. "Michael" zerstört dabei irgendeinen klingonischen Tempel (darum diese Kultisten) als kurz vor der Beförderung zum Captain stehender erster Offizier der Shenzhou. Danach wird sie als in Ungnade Gefallene (so wurde sie bisher immer beschrieben) auf die Discovery versetzt und zum Lt. Commander degradiert. Dieses Ereignis scheint im Pilotfilm behandelt zu werden, aus dem der Trailer zusammengeschnitten wurde. EIne Handlung um 2220 würde auch Folgendes erklären: - Sareks optisches Alter, das eigentlich dem aus TOS entsprechen müsste. Hier ist er jedoch gefühlt 15 Menschenjahre beziehungsweise 30 bis 40 Vulkanierjahre jünger. - Die Nähe zu den Enterprise-Uniformen und das eigenständige Design, TOS passiert eben erst in 30 bis 40 Jahren - Die Registriernummern der Schiffe (NCC-1031, NCC-12irgendwas) sind ne ganze Ecke niedriger als die der Original-Enterprise und der meisten anderen Schiffe der Constitution-Klasse, die zehn Jahre vor TOS schon im Einsatz ist Offen bleibt, warum dann ausgerechnet jemand als Harry Mudd gecastet wurde. Vielleicht wird er der hinterher eingefroren?
  2. Neue Star Trek Serie hat Namen und Trailer!

    Ich finde es gar nicht problematisch, dass es zu "modern" im Hinblick auf die Technik wirkt. Das ist durchaus mit dem Kanon zu vereinbaren und auch einfach nötigt, wenn man 2017 eine Serie dreht, die 250 Jahre in der Zukunft spielen soll. Ich seh da auf den ersten Blick auch nichts, das moderner als bei TNG wäre, wie man es teilweise liest. Klar, bei TNG waren die Displays nicht echt und dadurch entsprechend statisch, aber das hatte einfach produktionstechnische Gründe und drüber kann man mit etwas Fantasie leicht hinwegsehen, wenn man im Hinterkopf hat, dass das Plexiglas kein Plexiglas darstellen sollte, sondern hochauflösende Touchscreens. Den Look aus TOS hätte man dennoch viel besser einfangen können. Zu Kompromissen war man ja durchaus bereit, wie man an den Kippschaltern und antik anmutenden Kommunikatoren sieht. Man hätte aber viel stärker die Farbpalette der Originalserie einfangen und das OS nach Art der Kontrolltafeln aus TOS aufziehen müssen. Enterprise hat das teilweise gemacht, wobei die Farben da etwas gesetzter waren. Die bunte Optik aus TOS ist bis heute sehr prägend. Das, was man im Trailer stattdessen sieht, dagegen generisch und ohne jeden Wiedererkennungswert. Als Fan fühle ich mich da schon ziemlich verschaukelt. Dabei wirbt die Serie sogar damit, dass sie während bzw. kurz vor einem etablierten Zeitrahmen spielt. Wenn man schon unbedingt in einem bekannten Zeitrahmen was erzählen will, muss man auch in den sauren Apfel beißen und einsehen, dass man sich optisch nicht alles rausnehmen kann. (Das gilt auch für den Inhalt, wobei man darüber noch zu wenig weiß.) Beim Außendesign des Schiffs ist das nicht anders. Selbst bei STINO hat man, was das angeht, einigermaßen die Epoche eingefangen. Und nun bekommen wir ein völlig überladenes Design mit eckigen Gondeln, das kaum wiederkehrende Elemente aufweist. Ich vermisse nicht nur die zylindrischen Warpgondeln mit dem rot-bunt kreiselnden Bussardkollektoren. Die Behauptung, das würde potentielle Neulinge abturnen, kann man bei so was nicht gelten lassen. Denen ist eh alles egal, solange es nicht nach Baumarkt aussieht. Es mangelte schlicht entweder am Willen oder an den Fähigkeiten. Axanar hat das deutlich besser hinbekommen, wie unter anderem die U.S.S. Ares beweist. Bei den Uniformen hätte ich auch mehr Farbe erwartet. Wirkt für mich eher wie eine Galauniform, die man neben aufgemotzten Uniformen aus The Cage tragen könnte. Und ich sehe auch nicht ein, dass man die Klingonen so dermaßen verunstalten muss, während man gleichzeitig immer noch auf Außerirdische setzt, die einfach nur bunt angemalt sind oder denen spitze Ohren angeklebt wurden. Sehe also die Logik dahinter nicht. Die Klingonen sehen, vor allem mit dem Kostum, auch ziemlich luschenhaft aus. Immerhin hat der Klingone, der auf dem Sarkophag abgebildet ist, eine typische Klingonenmähne. Insofern könnten das auch irgendwelche Kultisten sein, zu deren Auftreten das Entfernen jeglicher Körperbehaarung gehört. Vielleicht haben sie sich auch genetisch verunstaltet, wer weiß. Die haben da jedenfalls einen ziemlich sektenhaften Charakter.
  3. Star Trek Sammlung

    Aktuell gibt es die Sonderausgabe mit dem NX-Refit im Zeitschriftenhandel. MMn bisher das beste Sondermodell. Schön viele Details, groß und vor allem mal was, das nicht jeder schon irgendwie hat. Schade, dass es das nie in die Serie geschafft hat. Das Refit schlägt gekonnt die Brücke zu TOS - weit besser als die schäbige Kelvin.
  4. Neue Star Trek Serie hat Namen und Trailer!

    Wieso? Ich finde die Idee interessant. Da man bei Streaming-Serien auf das Dummvolk scheißen kann, darf die Serie sogar etwas altbacken aussehen, ohne dass irgendwelche Senderverantwortliche eingreifen und "awesome, aweseome" fordern wie damals bei Enterprise. Den Temporalen Kalten Krieg hatten sich die Produzenten auf Druck des Studios ausgedacht, weil man "was Cooles" haben wollte. Vorgesehen war das nicht. Jetzt kommt es natürlich auf die Umsetzung an. Bisher bin ich diesbezüglich recht zuversichtlich, abgesehen von Kurtzman haben die Beteiligten alle einen guten Ruf. Mir gefällt jedenfalls der Ansatz, eine Serie zusammenhängend zu erzählen und dabei mal eine andere Perspektive einzunehmen, weg vom makellosen Captain, hin zu einer Frau mit zweifelhaftem Lebenslauf. Das sind Neuerungen, die Star Trek braucht. Neue Perspektiven, ungeschliffene Figuren, neue Erzählweisen im Einklang mit dem bekannten Universum. Abrams` Unterschichten-Star Trek hat das nie geboten und ist damit nun auch verdient endgültig an den Kinokassen gescheitert. Das mag zwar als reine Actionklamotte funktionieren, aber so was läuft jede Woche. Star Trek-Label, Reboot und Brauereien sind keine ausreichend überzeugenden Alleinstellungsmerkmale für ein ansonsten glattgebügeltes und dümmliches Machwerk. Bin gespannt, ob man die Reihe nun auch offiziell ignorieren wird oder bei Discovery irgendwas davon aufgreift. Ich werde den Müll jedenfalls zu den Akten legen und freue mich auf ein modernes, anderes Star Trek, das immer noch Star Trek sein darf.
  5. Neue Infos: Zusammenhängende Handlung, 13 Folgen pro Staffel, Gerüchte um Handlung im Umfeld von Star trek 6 stimmen nicht, keine Anthology Show im Sinne von Fargo. http://www.treknews.de/treknews/newspro-treknews/static/146676808090579.php
  6. Paramount und CBS haben Wort gehalten und nach dem Streit um Star Trek: Axanar, den man werbeträchtig mit einem angeblichen Einlenken von JJ Abrams und Justin Lin für beendet erklärte, neue Richtlinien für Fan-Filme veröffentlicht. Von Richtlinien kann aber kaum die Rede sein - denn faktisch bedeuten sie ein Verbot. So dürften Fan-Filme fortan nicht länger als 15 Minuten dauern, außerdem sind nur noch Uniformen erlaubt, bei denen es sich um offizielles Merchandising handelt. Damit werden schlecht sitzende Faschingsanzüge zur Regel. Mehr dazu bei Robots and Dragons ... http://www.robots-and-dragons.de/news/110040-star-trek-cbs-und-paramount-geben-richtlinien-fuer-fan-filme-vor Es bleibt spannend abzuwarten, ob die beiden Rechteinhaber an ihrem rigiden Kurs festhalten. Beide hatten seinerzeit schon den Groll der Fanbase heraufbeschworen, als man die Macher von Star Trek. Axanar vor Gericht zerrte. CBS und Paramount drücken daraufhin noch mal ein Auge zu, stellten aber neue Richtlinien in Aussicht. Da diese nun einem Verbot von Fanfilmen gleichkommen, dürfte der Shitstorm im Netz jetzt erst richtig Fahrt aufnehmen.
  7. Star Trek Sammlung

    Bei mir war jetzt auch Shuttle 2 dabei, allerdings das TOS-Shuttle, mein erstes war das aus TNG. Der Rhythmus der Shuttles sieht laut Memory Alpha so aus: "Ursprünglich sollte die erste Auslieferung der Shuttle-Ausgabe 1 mit Magazin 18/19 erfolgen. Tatsächlich erfolgte die Auslieferung an Premium-Abonnenten Mitte November 2015 mit Ausgabe 22/23. Aufgrund der hohen Nachfrage werden die Shuttles nicht in der chronologischen Reihenfolge erscheinen, weswegen nicht alle Premium-Abonnenten bereits mit der Shuttle-Ausgabe 1 beliefert wurden. Viele Abonnenten erhielten stattdessen Shuttle-Ausgabe 2 als ihr erstes Shuttle. Alle 20 Magazine erfolgt die Auslieferung eines weiteren Shuttles. Da die ursprünglichen Liefer-Termine beibehalten werden sollen, ist das nächste Shuttle demnach in der Lieferung der Magazine 38/39 enthalten. Somit wird das dritte Shuttle mit Magazin 58/59 und das vierte Shuttle mit Magazin 78/79 ausgeliefert." Finds schon recht ärgerlich, aber das war wohl wirklich so geplant, auch wenn zwischenzeitlich mal von anderen Boni für Premium-Abonneten gesprochen hat. Aber den Preis nehme ich jetzt so hin. In UK ist das zwar billiger, aber 30 Euro pro Shuttle find ich aufgrund des Sammlerwertes noch akzeptabel. "Als Premium-Abonnent zahlt man bei 78 Ausgaben zu je 1,50 € extra demnach 117 € für alle 4 Shuttles. Das ergibt 29,25 € pro Shuttle. Zum Vergleich: In den USA und Großbritanien kostete im Oktober 2015 das separat verkaufte 4er Shuttle-Paket in den ersten 4 Wochen nach der Veröffentlichung nur 55 £, also 72 €. Aktuell ist es für 75 £ erhältlich, also 98 €. " Ich wäre allerdings verstimmt, wenn ich mit der Verlängerund der Sammlung nicht auch die beiden zusätzlichen Shuttles bekomme, die man aktuell in UK und den USA ordern kann. Eins ist der Shuttlepod aus Enterprise, das andere iirc das klobige Mini-Shuttle aus TNG. http://de.memory-alpha.wikia.com/wiki/Star_Trek:_Die_offizielle_Raumschiffsammlung Trotz diverser Ärgernisse werde ich am Abo festhalten. Da kommt ja doch noch einiges, was ich gerne haben will. Zum Beispiel die Enterprise C, die Enterprise B, der Delta Fyler, die Original-1701, die Steamrunner, die Phoenix, die NX Alpha und noch einiges mehr. Finds auch spannend, dass man nun die schöneren Wolf-359-Trümmerschiffe nun auch noch veröffentlicht. Ist zwar auch manches Belangloses dabei, aber was solls. Einiges ist auch noch offen und da könnte vielleicht noch Interessantes dazu kommen. Hoffe immer noch, dass endlich mal die D5, die Jenolan, Friedship One, die Constoga oder das romulanische Forschungsschiff dazu kommen. Es war bisher schon Unbedeutenderes dabei. Vermutlich hält man sich ein paar gute Sachen einfach noch offen. Demnächst kommen vermutlich erst einmal Semi- oder Non-Canon-Schiffe, wenn man sogar schon die Daedalus-Klasse umsetzt, die man nie On-Screen gesehen hat und von der man innerhalb des Kanons nicht mal weiß, ob sie wirklich so aussieht wie Siskos Modell.
  8. Das wäre tatsächlich eine weitere Möglichkeit und auch ein interessanter Ansatz. Vermutlich würde es dann auf mehrere Standorte hinauslaufen, an denen die Serie regelmäßig spielt. Beispielsweise auf einer Raumbasis und einem Schiff. Oder die Serie behandelt ein Ereignis aus verschiedenen Zeitperioden. Es gibt übrigens neue Infos: Joe Menosky, Kirsten Beyer und Aron Coleite gesellen sich zum Autorenstab. Menosky hat bereits verschiedene Drehbücher zu TNG, DS9 und vor allem Voyager geschrieben. Coleite ist neu im Star Trek-Universum und unter anderem durch Heroes bekannt. Kisten Beyer dürfte den Roman-Freunden ein Begriff. Sie ist für den Voyager-Relaunch verantwortlich und hat in der Reihe bereits acht Romane veröffentlicht. Siehe: http://www.robots-and-dragons.de/news/19807-neue-star-trek-serie-joe-menosky-und-aron-coleite-fuer-das-autorenteam-verpflicht und http://www.robots-and-dragons.de/news/19758-neue-star-trek-serie-trek-romanautorin-kirsten-beyer-stoesst-zum-team
  9. Arrow

    Ich finde die Serie mittlerweile auch recht albern. Ständig stirbt jemand, taucht dann doch wieder auf, ständig werden Freunde zu Feinden und wieder zu Freunden und zu allem Überfluss lässt sich bei den Feinden kaum glaubwürdige Motivation erkennen. Die Voraussetzung, Held zu werden, scheint mir dort auch arg niedrig. Untrainierte Anwältin geht ein bisschen boxen und hält danach die Verbrecherwelt in Atem. Die Choreographie dazu ist auch allzu bemüht und erinnert manchmal eher an TJ Hooker, wenn wieder wer völlig ohne Grund cool über eine Motorhaube wirbelt, nur um dann dann mit plumpen Faushieben mehrere Auftragskiller umzuhauen. Die Drehbücher waren nie besonders gut, doch das Ganze hatte anfangs immerhin noch Unterhaltungswert und war halbwegs stimmig. Mittlerwile sind da nicht mal mehr rote Fäden, die man ernstnehmen könnte. Man bedenke beispielsweise Lances patholgische Hass auf Arrow, der ganz plötzlich in offene Unterstützung umschlägt und später wieder zu einem Hass ausartet, der ihn blind für alles andere werden lässt. Jemad derart Sprunghaftes hätte nie mehr als einen Streifwanwagen fahren sollen. Es ist auch recht albern, dass die Superhelden nicht mal von Vätern und Lovern erkannt werde, selbst wenn sie direkt vor ihnen stehen. Als ob ein schmals Mäskchen und minimale Stimmverzerrung daran etwas ändern würden. Umgekehrt nutzen die Helden gerne auch mal Gesichtserkunnungssoftware. Man merkt, dass die Serie fürs klassische Linearfernsehen gemacht wurde und wohl zunehmend Zuschauerschichten bedient, die noch nicht bei Streaming-Anbietern zuhause sind. In den USA ist das ja wesentlich verbreiteter als hier. Wer gutes Programm haben will, der guckt Netflix oder bucht sich Bezahlsender. Den klassischen Sendern bleibt damit zunehmend das anspruchslose Publikum, außerdem mangelt es wohl auch sehr am Budget, was man Arrow manchmal auch an der Ausstattung ansieht. Aus dem Grund zeigen hierzulande ja auch die Privaten so viel Käse, weil die üppig mit Zwangsgeldern ausgestatteten Öffentlich-Rechtlichen den Bedarf an Nachrichten und Information bereits auf hohem Niveau abdecken.
  10. Marvel Cinematic Universe

    Civil War hat auch mich sehr überrascht. Aber das haben die Marvel-Filme schön öfters, immer nachdem ich dachte, das hätte sich jetzt mal mit den immergleichen Höhepunkten und Actionszenen auserzählt. Civil War hat reichlich Überlänge, doch die kommt ausschließlich der Handlung zugute. Die Captain America-Filme scheinen diesbezüglich aber sowieso ausgeglichener zu sein. Iron Man, den ich als Charakter recht lustig finde, hatte zuletzt ja einen sehr abgedroschenen Film. Spider Man fand ich auch putzig. Endlich mal wieder ein Nerd, der auch so aussieht, sich so benimmt und dem man die 16 Jahre noch abinmmt - auch wenn der Schauspieler bald schon 20 wird. Der 30-jährige Schönling, den man in den letzten Reboots hatte, war dagegen eine totale Fehlbesetzung. Ironischerweise wurde die Reihe eingestampft, obwohl Teil 2 800 Millionen eingenommen hat, weil er einfach gruselig schlecht war. Seitdem hört man auch nicht mehr viel vom einst künstlich hochgejubeltem Dreamteam Orci-Kurtzman. Die gehen nun getrennte Wege, nachdem man sie überall abserviert hat, und überlassen das Drehbuchschreiben anderen. MMn war deren Abstieg schon lange überfällig. Frage mich bis heute, wie die überhaupt soweit kommen konnten.
  11. Star Trek XIII/ Star Trek 3/ Star Trek Beyond

    Ich kann mich nicht erinnern, dass in Star Trek jemals gepredigt wurde, man müsse einem kapitalistisches Produkt, dessen Marschrichtung feststeht und das einem aufgrund dieser Marschrichtung nicht zusagt, unvoreigenommen begegnen. Toleranz habe ich dafür auch nicht übrig, denn es war mir als Fan gegenüber extrem intolerant. Finde es aber generell fraglich, bei Filmen Maßstäbe wie Toleranz anzulegen. Das halte ich mir für Menschen vor. Meine Offenheit habe ich mir durchaus bewahrt, denn ich bin gegenüber der neuen Star Trek-Serie offen, so wie ich es damals schon bei Enterprise war. Kann nach hinten los gehen, Kurtzman ist schließlich dabei, aber auch genau ins Schwarze treffen. Das wird sich zeigen. Ich bin aktuell aber recht zuversichtlich. Die Reboots hingegen kenne ich, da lässt sich nichts mehr retten. Das ganze Universum ergibt mit jede Entfernung in Sekunden überbrückenden Hyperraum-Triebwerken, Panzersternenzerstörern, Brauereien, Transwarpbeamen, Zaubertränken und all dem anderen Mist auch für sich genommen gar keinen Sinn. Ich mag keine Universen, wo man an jeder Ecke erkennen kann, dass sie nicht durchdacht sind. Vor allem mag ich sie nicht, wenn sie einen Haufen auf etwas machen, das ich sehr schätze. Ich halte es sogar für wahrscheinlich, dass meine Erwartungen übertroffen werden, denn die liegen bei 0. Sollte Beyond wirklich richtig gut werden, was irrational wäre anzunehmen, denn das käme einem Wechsel der Zielgruppe innerhalb einer Reihe gleich, dann ist er das eben. Ich würde mich dann vermutlich ärgern, dass er in diesem Nonsensuniversum stattfindet und könnte ihn womöglich als alleinstehenden SF-Film akzeptieren. Es ist allerdings unmöglich, den Schaden der Vorgänger wiedergutzumachen. Ich wäre auch bei Gefallen nach wie vor für die Entkanonisierung der Reihe. Vielleicht mag es tatsächlich unehrlich sein, sich für etwas zu interessieren, zu dessen Erfolg man nicht beitragen will. Ich fände es aber wesentlich unehrlicher, an Diskussionen teilzunehmen, bei denen ich eigentlich nicht mitreden kann. Als Star Trek-Fan ist das Interesse auch naturgemäß einfach hoch. Spock würde es nicht verstehen, aber ich muss einfach wissen, was da als Nächstes verschandelt wird. Gleichzeitig will ich aber, dass die Reboots aufhören zu existieren. Da ist gucken, aber Paramount dafür keinen Cent abdrücken, für mich der beste Kompromiss. Ich habe auch STINO 2 nach wie vor nicht auf Blu-ray oder DVD und den ersten Teil nur auf dem Trödel erstanden. Beim Countdown-Comic hatte ich mich damals noch blenden lassen, weil ich noch so naiv war zu glauben, es könnte vielleicht doch noch etwas werden. Seitdem lasse ich alles aus dem Abramsversum links liegen. Ich habe zum Beispiel auch die Sonderausgaben der aktuellen Raumschiffsammlung nicht abonniert, weil da permanent Abramsschiffe bei sind. Das geht mir generell gegen den Strich, weil die Modelle der Sonderausgaben größer sind. Und da kommt dann sogar potthässlicher Schrott wie der "D4" und die Qualle exklusiv raus, während selbst riesige Raumer aus dem echten Universum nur im normalen Mini-Format erscheinen. Lediglich die erste Sonderausgabe habe ich mir mal gekauft, weil da DS9 bei war. In einigen Monaten ist auch Doug Drexlers NX-Refit drin. Das wird dann auch wieder gekauft.
  12. Star Trek XIII/ Star Trek 3/ Star Trek Beyond

    Ich gehe doch nicht in einem Film, weil ich auf Teufel komm raus irgendwas am Leben erhalten sehen möchte, das mir schon seit Jahren nicht mehr gefällt. Ich bin doch keine Markenhure nach Art von Apple-Hipstern. Ich sehe auch im Trailer nichts, was mich von den Socken haut. Der obligatorische Vaterkomplex, viel Krawall, MG-Salven ... Natürlich würde TOS heute nicht mehr funktionieren, genauso wie auch TNG oder die ersten Staffeln Voyager oder überhaupt irgendwas aus den 90er Jahren. Lediglich Babylon 5 und Deep Space Nine (abgesehen vom Anfang) sind bis heute frisch geblieben. Auf der anderen Seite: Die neue Star Trek-Serie wird nur deswegen gemacht, weil die alten immer noch so gut laufen. Es kann also gar nicht so schlecht gewesen sein, wenn es bis heute geguckt wird. Stilistisch darf man sich daran also ruhig orientieren und es mit neuen Erzählweisen verbinden. Serien sind heute komplexer und anspruchsvoller denn je, zumindest das, was die Streamig-Anbieter und andere Bezahlsender so auffahren. Passt also gut zu Star Trek, das eine intelektuelle Frischenzellenkur gebrauchen könnte. Im Kino haben wir das Gegenteil bekommen. Da wurde inhaltlich und künstlerisch zu ziemlich alles weggelassen, was Star Trek besonders macht, und das, was schon bei Nemesis schiefgelaufen ist, bis ins Groteske hinein gesteigert. Ja, das ist wohl noch Science-Fiction. Aber das hat nichts mehr mit der Grundidee von Star Trek zu tun und es ist es auch nicht wert, nur seiner selbst willen geguckt zu werden. Ich würde es begrüßen, wenn nun Teil 3 wieder an der Kinokasse floppt und in der Versenkung verschwindet. Teil 1 und 2 waren finanziell bereits nur mäßig erfolgreich, wenn man es nach heutigen Blockbustermaßstäben misst und in Realition zu den Ausgaben setzt. Nach Teil 1 dauerte es daher auch ewig bis zum zweiten Teil, für Beyond wurde schließlich das Budget massiv gekürzt. Man setzt den dritten Teil vermutlich nur noch um, um die Verträge zu erfüllen und weil die Reihe immerhin noch etwas Geld abgeworfen hat. Sie war immerhin in Nordamerika erfolgreich, wo ein großer Teil der Einnahmen an die Studios geht. International war sie extrem schwach, was nicht so tragisch ist, wenn eh nur wenig Geld zurück zu Paramount fließt. Genisys hat ähnlich viel gekostet und sogar mehr eingespielt, da macht Paramount aber nicht mehr weiter, weil das US-Geschäft schwach war. Beyond muss nun einschlagen wie eine Bombe - damit man die Veträge wieder verlängern kann, was alles andere als billig wird. Angesichts der Verzögerungen, den Budget-Kürzungen und dem ewigen Hin und Her bezüglich Drehbuch und Regie gehe ich aber davon aus, dass man nur noch schnell was hingewürgt hat, damit das bereits investierte Geld nicht für die Katz war. Ich werde übrigens auch für Beyond ins Kino gehen, um mitreden zu können. Allerdings kaufe ich mir die Karte für einen beliebigen anderen Film und setzt mich dann einfach in die Beyond-Vorstellung ... Kann ich anderen, die Paramount kein Geld in den Rachen werfen und keine falschen Signale geben wollen, nur empfehlen. Am besten macht man das zu untypischen Zeiten, dann kann man sich auch noch einen besseren Platz ermogeln. Geht natürlich nicht bei allen Kinos, da bei manchen am Saaleingang kontrolliert wird.
  13. Klar, ist es schön, dass Axanar nun ungetrübt weitermachen kann. Hatte denen ja selbst ein paar Scheinchen locker gemacht. Aber Abrams´ Verlogenheit stößt dann halt doch sauer auf - vor allem, da ihn nun mancher dafür rauschartig feiert. Dabei war schon länger klar, dass Paramount bald die Notbremse ziehen muss, um sich noch halbwegs unbeschadet aus der Affäre zu ziehen. Abrams hat Star Trek geschändet, nie einen Fick auf die Fans gegeben und wollte sogar mal das Merchandising verbieten lassen. Und jetzt hat man den Antichristen zum Säulenheiligen erklärt. Ich finde das einfach grotesk. Aber für billiges Marketing sind ja leider viele empfänglich. Man sieht es zum Beispiel daran, dass Electronic Arts sich ein leeres Versprechen nach dem anderen leisten kann, vorbestellt und veröffentlichungsnah gekauft wird doch wieder alles.
  14. Ich bezeifle, dass es Fan-Service war. Paramount und CBS haben sich nämlich ein ziemlich großes Imageproblem eingehandelt. Axanar ist unter Fans extrem beliebt, während vielen das, was Paramount veranstaltet, seit 2009 einfach nicht mehr schmeckt und die Klage dadurch besonders sauer aufstößt. Dieses schlechte Marketing können aber weder CBS noch Paramount gebrauchen - weil beide neue Produkte in der Pipeline haben. Außerdem zeichneten sich für die Rechteinhaber verschiedene Niederlagen ab. So wurde beispielsweise schon festgestellt, dass Klingonisch Allgemeingut sei. Und wer weiß, was Paramount noch alles hätte einstecken müssen. Eventuell hätte man sogar noch durchbekommen, dass Paramount die Nutzung seiner Rechte der Allgemeinheit längst zugänglich gemacht hat - weil sie es durch Nichteingreifen vielfach erlaubten. Ein solches Urteil ist in den USA durchaus möglich. Das hätte womöglich ein anderes Gericht wieder kassiert, aber das Chaos wäre erst einmal groß. Außerdem ginge es Paramount schon gehörig ans Geld, wenn einzelne Elemente aus dem Universum als Allgemeingut angesehen würde. Genau so geschickt haben die Anwäte von Axanar das ja auch aufgezogen. Das Franchise in ganz viele Facetten auspalten, um zu klären, ob das alles überhaupt noch unter Urheberrecht fällt. Klingonische Bücker kann man jetzt wohl verlegen, ohne dass Paramount einen Cent davon sieht. Wer weiß, ob man nicht sogar Fanfiction hätte verlegen können, wenn das Verfahren länger gedauert hätte. Damit man möglichst wenig verliert, gibt man nun den Reumütigen, um wenigstens noch ein bisschen Kapital daraus zu schlagen, wenn nun die Macher von Beyond als große Fanversteher im Mittelpunkt stehen. Für kommende Projekte gibt es dann endlich klare Regeln für alle. Jetzt beißt man eben einmal in den sauren Apfel, um für den Moment zu profitieren, bevor es völlig nach hinten los geht. Und tatsächlich scheint es ja zu klappen. Abrams und Lin werden von einigen als Retter des Franchise glorifiziert - ausgerechnet Adolf Abrams, der Transwarpbeam-Stümper, der MG-Salven-Verschießer, der Handlungstöter, Mr. Anschlussfehler und ausgewiesener Kanongegner. Es ist wirklich abenteuerlich.
  15. Ich glaube, dass die Serie hierzulande entweder klassich im TV läuft oder vielleicht sogar auf Netflix oder so kommt, die ja auch hier Sachen exklusiv ausstrahlen, die in den USA eigentlich von anderen Sender sind. Gab auch mal ne Meldung dazu, dass man die internationalen Rechte bereits verkauft: http://www.robots-and-dragons.de/news/18822-star-trek-die-neue-serie-ist-international-schon-jetzt-ein-hit
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