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einz1975

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Über einz1975

  • Geburtstag 02.08.1975

Basis-Informationen

  • Geschlecht
    Männlich
  • Wohnort
    Berlin

Detail-Informationen

  • Vorname
    Matthias
  • Nachname
    Göbel
  • Postleitzahl
    10365
  • Land
    D

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  1. Auf zum Finale und ich kann vor weg sagen, es lohnt sich definitiv. Die „Unbesungenen“ (Ausgestoßene Klingonen) haben in den beiden Bänden zuvor viel Chaos und Schaden angerichtet. Worf und der Klon des Kahless, stehen mitten in den Ereignissen und mittlerweile dreht sich das Blatt. Lord Korgh seine hinterlistigen Pläne haben die Wahrheitsfabrik (Diebische Schauspieler, welche mit Hilfe von Holotechnologie unterschiedlichste Völker hinters Licht führen) an den Rand der Vernichtung gebracht. Jetzt setzt der Autor zum Schlussakt an und zieht dabei alle Register. Die „Unbesungenen“ sind mittlerweile bereit zu erkennen, dass ihr Weg ein falscher war und sie nur benutzt und getäuscht wurden. Genau in diesem Moment, versucht die letzte Angehörige des Zirkels der Wahrheitsfabrik ihren letzten Coup auszuführen, den auch sie einige Jahre bereits führt. Mit Hilfe der Breen und der Kinshaya versucht sie einen Krieg heraufzubeschwören, um dem Typhon Pact eine neue Machtposition zu geben. Ich den beiden Bänden zuvor war Shift schon eine sehr undurchsichtige Person und sie jetzt erneut im Sessel des zweiten Drahtziehers zu sehen überrascht nicht, aber ihre Herkunft schon. Hier zeigt sich auch der lange Aufbau der Romanreihe, denn erst jetzt lässt sich erkennen, auf was das alles hinauslaufen sollte. Die Machtbesessenheit von Korgh war und ist der Dreh und Angelpunkt. Er lässt das Abkommen zwischen dem Klingonischen Reich und der Föderation am seidenen Faden hängen, welcher immer weiter zu zerreißen droht. Worf hingegen führt seine Rolle als der mit Ehre erfüllte Klingone bis zum Schluss erhaben und glaubwürdig durch. Selbst Kahless scheint noch einiges von ihm zu lernen und auch das Volk der Klingonen geht ab sofort anders mit der Entehrung der eigenen Art um. Immerhin ist das Wort Ehre mehr als nur Ansehen aufgrund offenbarer oder vorausgesetzter Wertschätzung. Genau hier trifft der Autor ebenfalls die Seele der Klingonen und fügt ihr kleine Anekdoten hinzu, welche im Star Trek Universum vielleicht nicht an jeder Ecke auf Verständnis stoßen werden, aber das Volk und seine Lebensweise uns näherbringen. Kämpfe gibt es diesmal auch allerhand, welche erst durch das Blutvergießen zu den Heldentaten werden, die auch besungen werden können. Admiral William T. Riker und Captain Jean-Luc Picard haben diesmal eine, für meinen Geschmack, passendere Rolle abbekommen, als in den beiden Bänden zuvor. Picards Crew darf wie in den guten alten Zeiten ermitteln und findet detektivische Hinweise, die am Ende zur Auflösung des Falls beitragen. Riker als Admiral muss sich der Politik stellen, aber weiß dank seiner Pokerspielererfahrung, dass man auch mit einem schlechten Blatt ziemlich weit kommen kann. Es sieht auch zeitweise wirklich düster aus, doch lichtet sich nach und nach das Geheimnis hinter einhundert Jahre Hass und Abwarten auf den richtigen Zeitpunkt. Das Wiedersehen mit Ardra - einer alten Bekannten aus Star Trek - Next Generation, verbindet passend die neuen und alten Elemente. Die Wahrheitsfabrik erneut wiederzuentdecken, war nur ein logischer Schritt und man darf davon ausgehen, dass auch in der Zukunft Völker mit ihren Tricks beeinflusst werden. Die Klingonen hingegen haben in dieser Schlacht so viel mehr gewonnen und den Bund mit den Menschen gestärkt. Fazit: Danke John Jackson Miller, möge er platz nehmen in der Halle der Helden! Die raubeinigen Krieger aus Star Trek erheben sich aus ihrer Starre und finden in dieser Trilogie neuer Stärke. Der Autor nimmt sich neben den Lebensweisen und Weisheiten des Volkes auch vieler Fragen der Ehre an und definiert dabei Antworten, die man sich auch als Mensch stellen könnte. Mit vielen Details aus Star Trek - Next Generation verbringt man eine spannende Zeit und darf am Ende Zeuge des Untergangs einer mehrschichtigen Intrige sein. Dank unterschiedlichster Schauplätzen, kurzen Kapiteln und einem durchdachten roten Faden, darf hier wieder Star Trek in seiner ursprünglichen Form erlebt werden. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Übersetzer: Katrin Aust Taschenbuch: 485 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 03.09.2018 ISBN: 9783959816700
  2. einz1975

    Aliens: Defiance 2

    Alien und der Weyland-Yutani Konzern, eine unheilvolle Partnerschaft, welche schon seit einigen Jahren durch Kinos, Bücher oder Comics geistert. In Aliens: Defiance 2 erleben wir, wie es mit Private Zula Hendricks, Dr. Hollis und dem Androiden Davis weitergeht. Alle befinden sich aktuell auf dem Raumschiff Europa. Mehr ein Wrack, als das es wirklich flugtauglich ist, aber irgendwie schaffen sie es und begeben sich auf dem Weg nach Hause - Zur Erde. Ihre Mission war und ist es ein lebendes Exemplar des Aliens zurückzubringen, welches sie auch immer noch in die Tat umsetzten wollen. Dr. Hollis trägt eines dieser Bastarde in sich und bevor es zu spät ist und sie nicht mehr reagieren kann, wollen sie es ihr entfernen. Ja, das klingt schon recht gruselig und es kommt noch mehr. Denn dieses kleine Biest, können sie nicht einfach so auf dem Schiff herumlaufen lassen und so wird ein Frachtraum zu einem Kryoraum umfunktioniert. Natürlich nicht ohne Folgen, denn so ein altes und fast schrottreifes Schiff verträgt solche Experimente nicht sonderlich gut. Dank Davis schaffen sie es dennoch und der Weg zu Erde wird fortgesetzt. Schon hier zeigt sich, dass dieser Comic weit mehr erzählt, als nur starr die eigentliche Geschichte. Wir erfahren auch, wie Zula Hendricks zu den Marines gekommen ist oder wie Davis sich seitdem er mit den beiden zusammenarbeitet verändert hat. Er ist menschlicher geworden, als manch Weyland-Yutani Angestellter. Einige kleine Überraschungen warten noch in der Geschichte, welche ihr selbst erfahren solltet. Dafür gibt es zwischendurch immer wieder kurze Szenen, in denen die Charaktere noch einmal gegen die Aliens kämpfen müssen. Egal wie viele Magazine sie auf diese Monster leer schießen, sie sind einfach nicht auszurotten und ich gehe auch fest davon aus, dass dieses Ende noch Folgen haben könnte. Zurück auf der Erde, dreht sich die Story noch einmal und bekommt mehr Tiefe als zuvor und dank der unterschiedlichen Zeichner, kann man sich immer wieder einer etwas neuen Optik erfreuen. Die Schwärze und Dunkelheit führt zwar Hauptregie, doch auch Rot und einige schöne Lichteffekte werden euch in die passende Alien-Stimmung versetzen. Fazit: Mission completed! Die Aliens bleiben ein unaufhaltsamer Alptraum, der einen, der sie erlebt hat, nicht mehr loslässt. Zula Hendricks, Dr. Hollis und Android Davis füllen den Comic mit überraschend viel Gefühl und durch einige brutale Alien-Szenen, vergesst ihr einzelne Bilder so schnell nicht. Als Abschluss schön düster und mit einem Ende, welches sich noch die Überraschung für eine Fortsetzung offenhält. Grafisch kann sich jeder Alien-Fan zuhause fühlen, es gibt sie in all ihren Formen und Größen zu bestaunen. Matthias Göbel Autor: Brain Wood Zeichner: Stephen Thompson, Tony Brescini, Eduardo Francisco, Dan Jackson Übersetzer: Michael Schuster Softcover: 152 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 11.12.2018 ISBN: 9783959817967
  3. William Morgan Sheppard wurde am 24. August 1932 in London geboren. Mit 24 lernte er an der Royal Academy of Dramatic Art und machte 1958 seinen Abschluss. In den 60er Jahren spielte er in der Royal Shakespeare Company und trat auch am Broadway in dem preisgekrönten Theaterstück Marat/Sade auf. Zur selben Zeit, kam er auch zum Film und spiele seine erste Filmrolle in dem Film "Strongroom". Doch erst in den 80er Jahren fand er hier mehrere Rollen. Er spielte unter anderem mit in: Max Headroom, MacGyver, Navy CIS, Charmed, Mit Schirm, Charme und Melone, Criminal Minds und Mad Men. SciFi-Fans ist er bekannt aus: Transformers, Babylon 5, Doctor Who und auch im Star Trek Universum hat er seine Spuren hinterlassen: Star Trek: Raumschiff Voyager, Star Trek: The Next Generation, Star Trek VI: Das unentdeckte Land und Star Trek (2009). Nebenbei synchonisierte er auch Computerspiele wie: Medal of Honor, Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty und The Chronicles of Riddick.
  4. einz1975

    Die Reise der Scythe 2: Varianz

    Der Polizeikreuzers Scythe war eigentlich auf der Jagd nach einem Serienmörder, doch gerät Captain Lyma Apostol mitten in den Erstkontakt mit einer unheimlichen Sphäre. Die Licht, ein Forschungsschiff der Menschen, gerät zusammen mit der Scythe in die Sphäre, welche sie nicht mehr verlassen können. Hier lernen sie die unterschiedlichsten Alien-Rassen kennen. Hunderte Schiffe befinden sich bereits seit Generationen hier und durch Platzmangel und Ressourcenknappheit entsteht ein Konflikt, in dessen Kerbe nun auch noch die Menschen stoßen. Die beiden jungen Wissenschaftler Jordan und Elissi waren die ersten welche auf diese Sphäre aufmerksam wurden, jetzt geht es darum herauszufinden, was sie will und zu welchem Zweck sie erschaffen wurde. Im Grunde sind wir Leser nur Beobachter und können uns auf den ersten Seiten nur damit begnügen, sehr langsam an die nächsten Geheimisse herangetragen zu werden. Van den Boom versucht, wie auch schon im ersten Teil, die Spannung zu teilen. Auf der einen Seite haben wir die Forscher, welche immer mehr herausfinden und auf der anderen Seite sind da noch die Machtkämpfe zwischen den einzelnen Parteien innerhalb der Sphäre. Besonders letztere sind nicht immer spannend, lassen aber das Verhalten mancher Völker/Personen erklären. Davon abgesehen, entsteht erst durch eine dieser Konflikte eine völlig neue Situation, mit der man überhaupt nicht rechnet und der Autor für schöne kleine Überraschungen sorgt. Es ist schwer davon zu schreiben, um nicht zu viel zu verraten, denn schließlich wollt auch ihr die Spannung hinter der Geschichte finden. Ich kann nur noch so viel sagen. Die Wissenschaftler finden den Zentralkern der Sphäre. Dieser ist mehrere tausend Jahr alt. Jordan begibt sich in die Tiefe und findet... Dann haben wir noch die Licht, welche unter der Kontrolle feindlicher Aliens steht. Die Besatzung versucht nun zu verhandeln, was auch funktioniert und ein kleines Schiff schafft es sogar aus der Sphäre hinaus, genau in dem Moment, als die Menschen eintreten. Andere Aliens verfolgen die Sphäre schon seit vielen Jahren und es scheint, dass sie endlich an ihr Ziel gekommen zu sein scheint. Allianzen werden geschlossen und Krankheiten geheilt. Es scheint, als habe der Autor seine Figuren gut im Griff und dem ist auch so. In jeder Position findet man sich gut zurecht, wobei man bei den einzelnen Kapiteln ruhig hätte kurz erklären können, wo wir uns gerade befinden, denn es gibt mehr als einen Schauplatz und manchmal ist eine Seite nicht ausreichend, um sich wieder zurechtzufinden. Dennoch treibt einen die Neugier immer wieder nach vorn und da wir uns erst in der Mitte der Trilogie befinden, endet der Roman auch mit einem passenden Aufhänger für den dritten Teil. Einige Fragen werden beantwortet, aber viel mehr neue werden gestellt und vor allem wird das Mysterium hinter der Scythe immer größer, als ob wir uns nicht am richtigen Platz und zur falschen Zeit befinden. Fazit: Nichts ist schlimmer als neugierig zu sein und nicht alle Antworten zu bekommen. Genauso wie uns Lesern, ergeht es auch den Hauptprotagonisten von „Die Reise der Scythe 2: Varianz“. Die rätselhafte Sphäre aus dem ersten Teil bekommt nur schrittweise eine Vergangenheit, dafür werden alle Aliens und Figuren näher an uns herangebracht. Spannendes Rätselraten bis zum Schluss und erneut beweist Dirk van den Boom, dass er vollkommen in seinem Element ist. Matthias Göbel Autor: Dirk van den Boom Taschenbuch: 421 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 02.09.2018 ISBN: 9783959815291
  5. Autor John Jackson Miller geht mit „Der Trick des Schakals“ in die zweite Runde seiner Prey Trilogie. Im ersten Teil haben wir erfahren, dass eine Gruppe von ausgestoßenen Klingonen, „Die Unbesungenen“, sich auf einem Rachefeldzug befinden. Sie werden dabei angeführt von einem alten Klingonen, Kruge, welcher vor einhundert Jahren im Kampf gegen Kirk auf dem Planeten Genesis ums Leben gekommen sein sollte. Korgh, ein Nachfahre, fordert nun sein Erbe und hat sich dabei einen umfangreichen Plan ausgedacht. Mit Hilfe der sogenannten Wahrheitsfabrik und dem Illusionisten Cross, gelang es ihm sein Werk zu vollenden. Er muss nur noch seine Komplizen bezahlen und sich der Unbesungenen entledigen und der Sieg ist seiner. Genau davon handelt diese Ausgabe. Schon von Beginn an wird man eingestimmt, denn vorab erfahren wir, wie er damals auf die Idee kam und wie Cross sich im Lauf der Zeit entwickelt hat. Mit dabei sind auch wieder Admiral William T. Riker, die U.S.S. Titan, Captain Jean-Luc Picard und die U.S.S. Enterprise. Eine wichtigere Rolle übernimmt aber wieder Worf, welcher auch der Aufhänger für Teil drei ist. Er versucht den Tod vom Klon von Kahless mit Ehre zu füllen, damit auch seine Seele gerettet werden kann. Dabei gerät er, wie schon in Teil eins, wieder in Gefangenschaft. Die Hauptrolle übernimmt jedoch diesmal Cross. Welcher nicht besser als Schakal sein eigenes Schicksal mit seinen Taten besiegelt. Vielleicht wurde er einfach nur übermütig, weil seine Darstellung als Kruge so perfekt verlief. Er will auf jeden Fall so unsterblich in den Mythen anderer weiterleben, dass er dabei unvorsichtig wird. Riker muss sich indessen mit einer Versammlung herumschlagen, denn ein Handelskorridor soll eingerichtet werden. Dazu kommt es jedoch nicht und die Unbesungenen haben ihren großen Auftritt. Doch bis zum Ende des Buches bleibt die Frage offen, wie es jetzt wohl weitergehen wird. Hier hat sich der Autor eben das kleine Hintertürchen offen gelassen. Indessen erforscht man als Leser oft auch die Beweggründe der Unbesungenen. Nicht nur einmal fragt man sich, wie fanatisch man sein muss, um so blindlings in den Krieg zu ziehen. Durch die Angriffe der Klingonen, scheint nun auch die Beziehung zur Föderation in Gefahr und immer noch zu klären ist auch, wie ihre Technik funktioniert. In Summe bleibt Miller ziemlich gut am Thema und versucht durch kleine Rückblenden oder Hintergrundinformationen alles auf dem Niveau der ersten Teils zu halten. Nicht immer trifft er dabei auch die gleiche Spannungskurve, aber er findet neue serienbezogene Inhalte, welche quer durch die Star Trek Geschichte gehen. Ob Wahrheitsfabrik oder Kruge, die bekannten Bilder spinnt man sich als Leser neu zusammen und schafft dabei etwas Neues entstehen zu lassen. Das ein Trick hinter einem Trick und dann doch noch jemand anderes die eigentlichen Fäden zieht, scheint etwas sehr weit entfernt, doch wer wartet schon einfach nur so einhundert Jahre, um seine Rache zu vollenden? Fazit: Der Schakal findet sein Publikum und bleibt dem Vorgänger inhaltstreu. Neben den bekannten Figuren, werden diesmal besonders die neuen Charaktere unter die Lupe genommen. Das klingonische Reich im Herzen von Star Trek erwacht endlich wieder und Worf zieht letztendlich mehr Aufmerksamkeit auf sich. Willkommen zurück ihr wilden Krieger und Qapla'! Ich hoffe auf ein unvergessliches Finale! Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Übersetzer: Katrin Aust Taschenbuch: 505 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 01.08.2018 ISBN: 9783959816625
  6. Bevor wir mit dem eigentlichen Roman beginnen, gibt es ein kurzes Vorwort, welches uns die Geschichte hinter der Geschichte erzählt. So erfährt man, dass die Terranauten bereits in den siebziger Jahren ihren Ursprung haben und dort als Heft- und später als Buchromane erschienen sind. Wie wohl damals leider mit vielen Sci-Fi-Ausgaben, war auch bei dieser Reihe irgendwann Schluss, kann aber durch den Apex-Verlag jetzt wieder neu entdeckt werden und so habt auch ihr erneut die Chance in diese doch recht eigene Welt einzutauchen... Wir schreiben das Jahr 2499. Die Menschheit hat den Weltraum besiedelt und bereist ihn seit vielen Jahrhunderten. Dies war nur möglich, da sich im Lauf der menschlichen Entwicklung Psi-Kräfte bei einigen Personen entwickelt haben, welche mit den Misteln des Welturbaums Yggdrasil die Raumfahrt möglich machten. Ja, das klingt wirklich absonderlich und eher nach Fantasie und genau da liegt auch der springende Punkt der Geschichte, denn Robert Quint hat sich in seiner Version der Zukunft nicht darauf verlassen, dass wir Menschen es durch eigene Kraft ins All schaffen, sondern lässt auch unsere Geisteskraft mit ins All. Der Ansatz klingt dabei erstaunlich nach einer Geschichte, welche Millionen Zuschauer vor einigen Jahren im Kino begeisterte – Avatar. Doch geht der Held hier andere Wege. Wir begleiten einen jungen Treiber (Psi-Begabter) welcher sich plötzlich auf der Flucht befindet. Erst mit der Zeit erfahren wir, dass es sich um den Erben der Familie terGorden handelt, welche seit Jahren für die Misteln des Welturbaums zuständig sind. Keine Frage, dass hier Begehrlichkeiten geweckt werden, aber da gibt es noch eine andere Seite, denn die Menschen, und besonders die Treiber selbst, werden seit Jahren unterdrückt und nur die Konzerne führen ein Leben in Freiheit. Damit soll laut einer Weissagung Schluss sein, wenn der Erbe auftaucht und allen Menschen die Unabhängigkeit bringt. Doch bis es soweit ist, gibt es allerhand Abenteuer welche Dave zu meistern hat. Nicht nur der Angriff der Grauen Garde (Spezialeinheit gegen Psi-Feinde), auch die eigenen Reihen sehen endlich eine neue Zukunft. Wie es sich für einen Einstiegs-Roman gehört, endet er mit einem guten, aber halboffenen Ende. Viele Wege der Geschichte können noch begangen werden und noch sind alle Figuren im Spiel, auch wenn es fast so auszieht, dass ein besonderer Terranaut/Treiber sein Leben lassen müsste. Man spürt auch nur in wirklich kleinen Details, dass dieser Roman schon ein Oldie ist. Die Mischung aus Sci-Fi und Fantasie lässt genug Freiraum für eigene Visualisierungen. Schiffe reisen im sogenannten Weltraum II, was man wohl mit einer neuen Dimension über unsere übersetzten kann. Yggdrasil selbst bekommt auch eine Stimme, welche einem beim Lesen mächtig und allgegenwertig vorkommt. Einzig der Gegenspieler wirkt etwas stereotypisch, aber vielleicht entwickelt sich das Ganze noch, denn am Ende haben wir noch eine Kurzgeschichte von Christian Dörge, welche einen kleinen Einblick in weiteren mystischen Wege der Terranauten aufzeigt. Fazit: Allein der Name „Terranaut“ weckt schon Interesse und man wird reich belohnt. Die Reise durch Raum und Zeit, durch Fiktion und Wirklichkeit, hat schon vor so vielen Jahren begeistert und schafft es erneut sein Publikum zu finden. Neben der Heldengeschichte, gibt es interessante Kleinigkeiten über die Welt und die Geschichte der Menschheit dieser Zeit. Lässt man sich darauf ein, bekommt man ein rundum gelungenen Einstieg in die Welt der Terranauten... Matthias Göbel Autor: Robert Quint, Christian Dörge E-Book: 124 Seiten Printausgabe: 243 Seiten Verlag: Apex Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 18.09.2018 ISBN: 978-3-7438-6479-5
  7. Starke Charaktere lassen Star Wars schon immer das Herz der Fans höher schlagen und schön zu sehen, dass es endlich auch ein weiterer Nicht-Jedi geschafft hat, in diese Riege neu mit aufzusteigen. Poe Dameron hat schon in den beiden letzten Kino-Filmen gezeigt, dass er nicht mehr wegzudenken ist und daher verwundert es nicht, dass nun auch nach und nach Geschichten über ihn erzählt werden. Das Fliegerass ist Teil der berühmten Schwarzen Staffel, welche den Widerstand mehr als einen Sieg schon bescherte. Doch bevor er zurück in die geheime Basis fliegt, muss er noch eine alte Freundin besuchen, welche sich als Journalistin verdient und aktuell auf der Suche nach einer neuen Story ist. Der Kampf des Wiederstandes gegen die Erste Ordnung kommt da gerade recht. Nur haben beide nicht damit gerechnet, dass sie dabei selbst zur Zielscheibe werden. Poe schafft es dennoch und wir treffen auf General Organa. So ein Wiedersehen mit der Prinzessin bringt schon alte Erinnerungen zurück. Der Job der Schwarzen Staffel ist nun folgender, sie sollen zum einen Rohstoffe für den Wiedererstand besorgen und danach einen Verräter stellen. Im Verlauf der Geschichte treten sie dabei immer wieder in die Fallen der Ersten Ordnung, können aber durch ihr Glück immer wieder auch entkommen. Vielleicht nicht die innovativste Idee und Opfer gibt es auf beiden Seiten. Die Reporterin als Figur bringt eine neue Wendung in der Story, hat aber auch einen uncharmanten Liebreiz. Nett ist der Kurzauftritt von Captain Phasma und Agent Terex, welcher umprogrammiert der Ordnung dient. Alles wie gehabt und doch kann durch die neue Zeit auch etwas Neues geschaffen werden. Da bei den Zeichnungen in vielen Fällen auch neuste Technik zum Tragen kommt, kann man kaum etwas Negatives sagen, nur sind die Gesichter in einigen Passagen vielleicht etwas starr, was aber auch wiederum nur Geschmackssache ist. Dafür prachtvoll in Farbe gesetzt und man vermisst ein wenig mehr Innovationen bei den Raumschiffen oder Stationen. Die Konzentration auf die Schwarzen Staffel erklärt schön einige Details aus dieser Zeit, welche durch die Filme vielleicht nicht bekannt sind. Wie etwa, dass das geschlagene Imperium zwar durch die Erste Ordnung ersetzt wurde, aber sie selbst noch lange nicht die Macht des Imperiums besitzen. Es gibt also noch viel Material, welches in den nächsten Jahren umgesetzt werden kann. Fazit: Ja, in Poe Damero schlägt das Herz von Star Wars. Nicht mit der Macht, aber mit viel Geschick und einer gerechten Mission im Gepäck. Ein Pilot, welcher sich im Stil von Solo den Weg für den Widerstand bahnt und sich mit seiner Flotte der Ersten Ordnung stellt. Vielleicht nicht in alles Punkten wirklich erfindungsreich genug, um etwas ganz Eigenes zu schaffen, aber stilistisch auf aktuell neustem Stand. Matthias Göbel Autor: Charles Soule Zeichner: Angel Unzueta, Frank D´Armata, Arif Prianto, Phil Noto Softcover: 172 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 26.06.2018 ISBN: 978-3-741-600760-8
  8. Es ist schon eine Weile her, dass die Klingonen in den letzten Romanjahren wirklich in Erscheinung getreten sind. Weder bei Destiny noch bei Deep Space Nine waren sind lautstark vertreten. Doch das soll sich jetzt mit dieser Trilogie ändern. Dabei wird besonders an die alten Fans gedacht, denn wir müssen uns zurückerinnern an die Zeiten des Films - STAR TREK III - THE SEARCH FOR SPOCK. Genau hier findet diese Geschichte ihren Ursprung. Der klingonische Commander Kruge fiel im Kampf gegen James T. Kirk auf dem Planeten Genesis in den Tod und ließ dabei sein mächtiges Erbe zurück. Doch das war noch nicht alles, denn in einen seiner Pläne, ließ er ein Dutzend Bird-of-Preys bauen, welche nach seinem Tod ebenfalls verschwunden sind. Mit dem jungen Anführer namens Korgh, verschwand das letzte Puzzleteil, welches sich jetzt einhundert Jahre später zusammenfinden. Rache ist das einzige Ziel, was in diesem Klingonen jetzt noch keimt. Im späteren Verlauf der Geschichte wird deutlicher warum welcher Klingone wie handelt, jedoch springen wir erst einmal in der Zeit voraus und landen mit Captain Jean-Luc Picard und der U.S.S. Enterprise wieder in das mittlerweile uns bekannte Jahrhundert. Die Enterprise soll eine Gruppe von Klingonen abholen, welche eine besondere Ehrung erhalten sollen. Dass es sich dabei um die Mitglieder der Familie des Kruge´s handelt, scheint erst einmal nicht zu verwundern. Doch auch Worf merkt, dass hier etwas nicht stimmt, denn die Geschichten der Familienmitglieder klingen auf dem Papier beeindruckend, sind es aber wohl in Wirklichkeit gar nicht gewesen. Immerhin erleben wir ein Wiedersehen mit dem Klon von Kahless. Als amtierender Imperator, hat er die Ehre diese Familie auszuzeichnen. Doch wird die Zeremonie durch einen Überfall unterbrochen. Worf und der Imperator werden entführt und wir machen wieder eine Zeitreise und erleben Spock und Kirk, wie sie in einem Nebel auf eine Gruppe ausgestoßener Klingonen treffen. Dies führt alles am Ende zu dem Ergebnis, welches sich immer enger schnürt und man sich fragt, warum hat Korgh mit der Rache so lange gewartet? Auf diese Frage gibt es leider noch keine ausreichenden Antworten, dafür aber allerhand neue Informationen über Klingonen und ihr Leben. Ich habe mich auch immer gefragt, ob wirklich Klingonen alle Krieger sind, aber wer baut dann z.B. die Schiffe? Ja, es gibt sie die Ingenieure und Wissenschaftler. Interessant ist auch der erneute Kampf um Ehre und was man als Nachkomme macht, wenn ein Vorfahre als Ausgestoßener das Reich der Klingonen nicht mehr betreten darf. Hier greift der Autor viele bekannte Elemente auf, welche Worf auch schon widerfahren sind. Im Grunde liest sich der erste Teil recht schnell weg, auch wenn er für meinen Geschmack des ein oder Öfteren etwas in die Länge gezogen wurde. Die einzelnen Schritte wie Korgh seine Rache geplant hat, werden dabei zwar beschrieben, sind aber nicht immer stichhaltig. So viele Jahre und Jahrzehnte, nur um eine Generation von Klingonen wachsen zu lassen, welche nicht mehr ins Reich passen und sie die klingonische Gesellschaft neu aufbauen? Sollte es so einfach sein, die amtierende Regierung zu stürzen? Der Autor hat es aber dennoch geschafft und lässt viele Spekulationen im Raum stehen und macht damit unweigerlich Appetit auf alle drei Bände. Schön zu sehen, dass die einzelnen Zeiten wunderbar ineinanderpassen und wir ein paar Abenteuer Kirk und Spock aus dieser Zeit miterleben können. Fazit: Starrköpfigkeit und der tiefe Drang zur Rache, lässt diese Trilogie mit einem gelungenen Start in den Köpfen der Leser zurück. Der modrige Moschusgeruch der Klingonen, schwellt über viele Seiten hinweg und bringt gesellschaftliche, aber auch kulturelle Eigenarten ans Tageslicht. Helden gehen, Helden kommen und immer im Hinterkopf, dass wir erst am Anfang einer Vergeltung stehen, welche vor einhundert Jahren ihren Start genommen hat. Ob Picard oder Spock, Autor John Jackson Miller kennt beide Zeiten so gut, dass man sich gern hineinliest, auch wenn einige Figuren Entscheidungen treffen, welche wohl erst später völlig klar werden. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Übersetzer: Katrin Aust Taschenbuch: 524 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 17.07.2018 ISBN: 9783959816588
  9. Ihr kennt sie sicherlich langsam - Dr. Chelli Aphra. Eine berühmte, oder wohl besser gesagt, berüchtigte Archäologin, welche auf der Suche nach seltenen Relikten immer wieder gegen das ein oder andere Gesetz verstößt. Zuletzt war sie zusammen mit Luke Skywalker unterwegs und hat nach dem Rur Kristall gesucht. Ein Artefakt, welches das Wesen eines uralten Jedi enthält. An ihrer Seite die Droiden BT-1 und Triple Zero. Ebenfalls dabei Krrsantan, welcher in den letzten Comics immer wieder mal ein Kurzauftritt bekommen hat. Aphra hat nun diesen Kristall in ihrem Besitz und möchte mit einem Verkauf reich werden. Sie lädt dazu allerhand bekannte Unterweltverbrecher ein, damit sie auch in den Genuss dieses seltenen Objektes kommen können. Unvermeidlich wird diese Versteigerung jedoch zu einem Desaster, denn es gesellt sich noch jemand hinzu, mit dem wirklich keiner gerechnet hat. Wenn man es jedoch genau bedenkt, hier ist die Rede von einem Jedi-Artefakt und wer hast zu dieser Zeit diese Ritter des Lichts mehr als jeder andere in dieser Galaxie? Die Antwort dürft ihr euch selbst geben, wobei der Comic durch diese Wendung erst richtig Fahrt aufnimmt. Ein Kampf nach dem anderen und dank der Macht jedoch etwas einseitig. Die Körper fliegen durch die Gegend und die Blaster lassen ihre Läufe glühen. Es gibt ein eher unspektakuläres Ende, aber dafür ist Doctor Aphra ihr Team erst einmal los, so dass jeder jetzt ein völlig neues Abenteuer erleben kann. Zum Schluss gibt es noch einmal eine Vorgeschichte. In dieser wird beschrieben, wie es zu dieser Versteigerung kam und welche Hürde Chelli und Krrsantan nehmen mussten. Dabei ist die Herkunft von Krrsantan gar nicht mal so uninteressant, denn das er zu vielen Teilen aus kybernetischen Komponenten besteht war kein Unfall, vielmehr sein eigener Wille. Es gibt noch einige andere kleinere Hintergrundinfos, welche aber nur wirklich echte Fans interessieren mag. Optisch gibt es gemischte Seiten. Manchmal farbenfroh und mit netten Details, dann wieder etwas einfacher und ein wenig weiter wieder alles im modernen Comicstil. Dr. Aphra schafft sich mit dieser Geschichte sicherlich nicht viele Freunde unter ihresgleichen, jedoch macht ihre Art und vielleicht auch ihre Gerissenheit Lust auf mehr. Ich denke, dass wir sie nicht das letzte Mal gesehen haben und vielleicht läuft ihr wieder ein uns altbekannter Held über den Weg. Fazit: Ohne Luke, dafür mit dunkler Überraschung! Doctor Aphra schafft es als Nebenfigur, im schier unendlichen Star Wars Universum, den Leser positiv zu überraschen. Die Geschichte selbst ist sicherlich vorhersehbar, jedoch wird ein dunkler Herrscher euch positiv überraschen. Warum die Vorgeschichte erst am Ende kommt, mag seltsam sein, jedoch passt sie herrlich und bringt interessante Details mit sich. Matthias Göbel Autor: Kieron Gillen Zeichner: Kev Walker, Marc Laming, Marc Deering, Antonio Fabela, Will Sliney, Jordan Boyd Softcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 24.07.2018 ISBN: 978-3-741-60931-2
  10. einz1975

    Andreas Brandhorst - Ewiges Leben

    Wie wäre das wohl, keine Krankheiten mehr, für immer jung und die Zeit scheint für einen scheinbar stehen zu bleiben? Die Journalistin Sophia Marchetti ist mit ihren Berichterstattungen über den Technologiekonzern Futuria vielen Kollegen immer einen Schritt voraus und auch auf der neusten Ankündigung ist sie zugegen. Doch ein Anschlag auf das genmanipulierte Feld führt Sophia zu genaueren Untersuchungen. Der legendäre Salomon Leclerq, Gründer der Firma, ist seit einigen Jahren nicht mehr zu sehen gewesen und immer wieder gibt es Stimmen, welche sich gegen Futuria stellen, denn sie versprechen seit Jahren das ewige Leben der Menschheit zu schenken, doch bisher sind sie noch nicht soweit. Besonders die Kirche, scheint mit dieser Vorstellung in keine gute Zukunft zu sehen. Neben dem Papst, welcher sich ernsthaft Sorgen macht, gibt es auch eine radikale Gruppe unter der Führung von einem Priester namens Jossul. Dieser geht die Sache viel deutlicher an. Seine Reden führen zu erwähnten Anschlag und im Verlauf der Geschichte wird noch einiges mehr an Blut fließen. Das Geheimnis der Firma Futuria ist nicht etwa nur das Versprechen des ewigen Lebens, als Leser stößt man immer wieder auf neue Rätzel und versucht sich zusammenzureimen, was das Ziel dieser Firma wirklich ist. Sophia deckt mit ihrem Kameramann so einige dunkle Machenschaften auf und da wir hier von Science Fiction sprechen, werdet ihr euch auch das ein oder andere Mal nicht in der realen Welt zurechtfinden müssen. Erstaunt war ich nur, dass die Staatsgewalt nicht schon lange eingegriffen hat. Wenn man bedenkt, um welches Thema es sich hier handelt… Der genetische Schlüssel für die Unsterblichkeit wird von Brandhorst ziemlich genau erklärt und klingt schon fast zum Greifen nah. Die Möglichkeiten der Unvergänglichkeit sind allerdings vielfältig und so lenkt uns der Autor das ein oder andermal in eine völlig neue Richtung. Ein wenig hat mich der Thriller an einen der Dan Brown Romane erinnert und wer die letzten Bücher oder Filme gesehen hat, dem wird es ähnlich gehen. Immerhin gibt es selbstfahrende Elektroautos, Überwachungsdrohnen und Künstliche Intelligenzen, welche schon heute alle auf der möglichen Agenda stehen. Der Autor versucht auch den Zwist der Kirche zu erklären und die Angst, dass der Glaube an Gott verloren gehen könnte. Denn es gibt nur ein ewiges Leben und das findet bekanntlich erst nach dem Tod statt. Das Sophia selbst an einer schlimmen Krankheit leidet und sich von Futuria behandeln lässt, möchte den ein oder anderen Bericht von ihr in der Vergangenheit beeinflusst haben, doch was sie jetzt erlebt, verändert die Welt für alle. Jossul als Bösewicht macht seinen Job ausgesprochen gut und auch er muss am Ende erkennen, wo Gott gerade wirklich ist und wen er in sein Reich lässt und wen nicht. Mächtige Firmen, welche über ihre Ziele hinausschießen, gibt es heutzutage schon, nur sind die Konsequenzen weitaus harmloser, als das was hier passiert. Dennoch würde es mich freuen, wenn eine der Erfindungen in den nächsten Jahren Wirklichkeit werden würde und wir alle miterleben können, welche Zukunft uns Menschen noch bevorsteht. Fazit: Wer braucht schon einen Dan Brown, wenn man einen Andreas Brandhorst haben kann? „Ewiges Leben“ ist ein wunderbar anregender Sci-Fi-Roman, welcher euch in eine nahe Zukunft erführt und mit der Frage konfrontiert, welche Unsterblichkeit ihr wählen würdet. Gelungene Charaktere und eine immer wieder hinterfragende Hauptstory lassen nie lange Weile aufkommen. Theologisch und philosophisch greift Andreas Brandhorst diesmal ganz anders nach den Sternen und findet dabei überraschende Antworten. Matthias Göbel Autor: Andreas Brandhorst Broschur: 704 Seiten Verlag: Piper Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 02.10.2018 ISBN: 978-3-492-06133-9
  11. einz1975

    The Jurassic Games

    In einer nicht allzu fernen Zukunft lässt eine TV-Show namens „Jurassic Games“ zehn zum Tode Verurteilte in einem Virtual Reality-Spiel wie Gladiatoren gegeneinander antreten, bei dem es am Ende nur einen Überlebenden geben wird. Um die Zuschauer bei Laune zu halten, werden Dinosaurier auf die Mitspieler losgelassen. Die Show ist zwar hoch umstritten, aber die Einschaltquoten scheinen den Machern recht zu geben. Der Produzentin geht die Show dagegen nicht weit genug, schließlich gibt es immer noch einen Überlebenden. Doch gegen ihre Pläne regt sich Widerstand in der Redaktion und schon bald droht die ganze Show vollkommen zu eskalieren. Sci-Fi-Thriller vom preisgekrönten Kult-Regisseur Ryan Bellgardt (Armee der Frankensteins)! Bonusmaterial: Trailer; Bildgalerie; FSK-Wendecover Darsteller: Ryan Merriman, Perrey Reeves, Adam Hampton, Katie Burgess, Cate Jones Regisseur: Ryan Bellgardt Erscheinungstermin: 18. Oktober 2018 Produktionsjahr: 2018 Offizieller Trailer:
  12. einz1975

    Extraterrestrial – Die Ankunft

    Das Leben in der Zukunft, scheint nicht nur auf der Erde, sondern auch auf anderen Planeten stattzufinden, so zumindest in der Theorie von Larry Niven und Jerry Pournelle. Über die Zeit entstand ein regelrechtes Imperium und wo wir schon dabei sind, ja, es klingt nach Rom und mehr als eine Anspielung auf diese Zeit werdet ihr im Lauf der Geschichte entdecken. Ein Krieg nach dem anderen brachte die Menschen dahin, wo sie jetzt sind und dank des Alderson-Antriebs, ist das Reisen zwischen den Sternen kein Problem mehr. Im Jahr 3017 wurde ein fremdes Raumschiff entdeckt. Ein Schiff der Menschen macht sich auf den Weg um herauszufinden, um was es sich handelt. Ja, es ist ein Außerirdischer, jedoch wird er durch einen Zwischenfall getötet. Immerhin finden die Menschen heraus woher er kam und auch sein Aussehen können sie recht gut nachempfinden. Die große Überraschung bleibt dabei leider aus. Es handelt sich um eine humanoide Form und lediglich die Größe, Arme, Gesicht sind etwas anders als in unserem Spiegelbild. Schon schade, dass die beiden Autoren hier nicht weiter ausgeholt haben. Zwei Schiffe der Menschen nehmen nun das Abenteuer auf und begeben sich zu dem Ursprungsort der Kapsel. Keiner weiß was sie hier finden werden und als der erste echte Kontakt hergestellt wird, war ich wieder etwas enttäuscht, denn irgendwie kippt der Roman und kann die Spannung vom Anfang definitiv nicht mehr aufrechthalten. Die Aliens und ihre Gesellschaft, werden auf den kommenden Seiten grundlegend auseinandergenommen. Es gibt zwar ein Geheimnis, welches auch einige Opfer auf der Seite der Menschen fordert, aber so wirklich Spannung kommt leider erst am Ende wieder auf. Die Verhandlungen zwischen den beiden Völkern werden beiderseitig strategisch geführt, jedoch finden sie ein seltsames Ende. Genauso ergeht es zum Teil auch dem Leser. An einigen Stellen bleibt man kleben und lässt sich gekonnt berieseln wie das außerirdische Volk lebt und technisch sich von uns Menschen unterscheidet. Auf der anderen Seite schleppt man sich über einige Seiten hinweg, auf den zu wenig passiert und man gefühlt nicht weiterkommt. Interessant sind dennoch die Analogien zwischen diesen beiden kriegerischen Lebewesen, die Verhandlungen, die Intrigen und das astronomische Grundwissen. Gerade beim letztgenannten kann man sich anschaulich vorstellen, wie diese riesigen Raumschiffe sich zwischen den Sternen bewegen. Da dieses Buch aus den 70er Jahren stammt, fühlt man manchmal auch wie im Kalten Krieg, welcher diesmal eben nur in den Weiten des Alls stattfindet. Die Splitter, so werden die Aliens genannt, könnten eigentlich so viel mehr sein. Denn wenn man schon in seinem Sternensystem gefangen ist, ein Spezialist im Verhandeln, warum dann mit so wenig Strategie um mehr kämpfen? Genau hier entstehen meiner Meinung nach zu viele Fragen. Der Planet selbst ähnelt erstaunlich stark der Erde, was die Sci-Fi-Vorstellung des Lesers nachhaltend schmälert. Fazit: Dank neuer deutscher Übersetzung, kann man das Science-Fiction-Epos „Extraterrestrial – Die Ankunft“ (engl. „The mothe in gods eye“) aus dem Jahr 1974 noch einmal neu entdecken. Mit Spannung erlebt man die Entdeckung eines fremden außerirdischen Volkes. Erst für friedlich befunden, entpuppt sich die Rasse als die größte Herausforderung für die Menschheit. Einige Charaktere der Geschichte gehen über die Seiten leider verloren und die anfänglich hohe Spannung, hält leider nicht bis zum Ende an. Vieles von den Splittern/Aliens erinnert zu deutlich an den Menschen, egal ob in Form oder auch Tat. Hier fehlen oft neue Reize für die Vorstellungskraft und doch gibt es kleine Highlights, welche den Leser bis zum Ende des Romans kommen lassen. Nichts für den, der ein schnelles Abenteuer sucht. Matthias Göbel Autor: Larry Niven, Jerry Pournelle Übersetzung: Jan Enseling Broschur: 754 Seiten Verlag: Mantikore Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 16.08.2017 ISBN: 978-3-945493-99-1
  13. Der Schrecken der Galaxis, hat wohl so manchen Sieg, einfach nur durch bloße Anwesenheit geholt. Darth Vader ist der Charakter, welcher Star Wars deutlicher nicht präsentieren könnte und selbst nach seinem Ableben, ist er immer noch eine unheimliche Inspirationsquelle. Wir schreibe kurz nach „Die Rache der Sith“. Das Imperium steht im Krieg – Die berüchtigten Klonkriege sind entbrannt. Einer dieser Klone hat die Nummer CT-5539. Er dient seinen Jedi-Generälen, bis er von ihnen im Stich gelassen wird. Ab jetzt muss er sich allein durchschlagen und sein Leben selbst in die Hand nehmen. Verwundet auf einem Wüstenplaneten zu überleben ist nicht einfach und eine tiefe Verbitterung nimmt ihren Lauf. CT-5539 ändert seinen Namen und nennt sich fortan - Hock. Er findet einen neuen Anführer, welcher ihn schon seit seiner Erschaffung inspiriert hat - Darth Vader. Mehr als ein Kampf an seiner Seite wird gefochten und doch erkennt Hock zu spät, was es heißt unter diesem dunklen Fürsten zu dienen. Der Tod ist mehr als allgegenwärtig. Bilder und Schreie seiner Taten werden diesen Soldaten, bis an Ende seiner Zeit begleiten. Eine Geschichte die es wahrlich in sich hat und brillant erzählt wird. Passend in Szene gesetzt und ihr werdet selbst tief in die Augen von Darth Vader schauen können. Der moralische Aspekt hinter der Geschichte ist deutlich höher, als man sonst Star Wars Abenteuern zu erleben ist. Blinder Gehorsam führt nicht immer zu eigener Erfüllung, daher prüfe dich selbst, wer dein Vorbild ist. Als Bonus gibt es noch die Geschichte „Verfluchter Sand“. Während eine Rebellenbasis angegriffen wird, kann ein Schiff, beladen mit Droiden flüchten, jedoch stürzen sie auf einem Planeten ab. Hier werden sie von Jawas entdeckt und auf ihr Schiff mitgenommen, doch hat man nicht damit gerechnet einen Kampf-Droiden zu finden. Zwei Piraten geraten mitten in die Szenerie und kommen zwar mit heiler Haut davon, aber verlieren aber eines ihrer geliebten Bikes. So richtig wird nicht klar, warum diese Geschichte hier mitgeliefert wird, aber ein Text am Ende hilft herauszufinden, um was es sich handelt und wie man sie zeitlich einzuordnen hat. Fazit: Böse, aber dafür einfach gut! Der Star Wars Comic Kollektion Band 48 glänzt mit einer düsteren Geschichte, in der ein einfacher Soldat auf der Suche nach seinem Anführer das Vertrauen nur in sich selbst findet und dabei das Entsetzen der Taten von Darth Vader miterlebt. Ein bis zum Ende hin durchdachter Comic, mit optischer Raffinesse und einer gelungenen Pointe. Die Bonusgeschichte am Ende fühlt sich nicht wirklich passend an, bringt aber einen vergessenen Part der Lucas-Ideen zurück. Matthias Göbel Autor: Tim Siedell, Kilian Plunkett Zeichner: Gabriel Guzman, Kilian Plunkett, Michael Atiyeh, David Neselle Hardcover: 152 Seiten Verlag: Panini Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 22.06.2018 ISBN: 978-3-741-60565-9
  14. Zeitlich gesehen springen wir etwa vier Jahre zurück, weit vor den Ereignissen der Serie. Lieutenant Saru dient auf der U.S.S. Shenzhou und auch hier gilt seine ganz große Herausforderung der Wettstreit mit Lieutenant Michael Burnham. Beide hoch engagiert, intelligent und motiviert, keine Frage, dass sie sich oft auch selbst im Weg stehen. Zu Beginn erleben wir, wie es ist ein Kelpianer zu sein. Dur Furcht zu überwinden, ständig mit der Angst zu leben von Feinden umringt zu sein und immer darauf trainiert, einen Ausweg zu finden. Saru ist einzigartig, nicht nur in der Serie selbst, auch in der Sternenflotte, was ihn auch isoliert von allen anderen Bordmitgliedern. Dieser Fakt war dem Autor besonders wichtig, denn später zeigt sich, dass jeder Rasse zu großen Taten fähig ist, egal für wie stark oder schwach man sie hält. Eine zerstörte Kommunikationsboje wird gefunden und untersucht. Seltsame Anzeigen bringen keine eindeutigen Beweise und als ein fremdes Schiff in Not gerät und das sich in der Nähe der Grenzen zu den Tholianer, muss die Shenzhou helfen. Hier treffen sie auf ein Volk welches die Föderation zwar toleriert, aber ihr nicht beigetreten ist. Saru ist einer der Ersthelfer bei dieser Mission und entdeckt auf dem Schiff noch viel mehr, welches sein Handeln auf den kommenden Seiten bestimmt. Ein anderes Volk, welches umgesiedelt erden soll, befindet sich ebenfalls an Bord, doch irgendwie verheimlichen sie etwas. Genau das versucht Saru herauszubekommen und hintergeht dabei automatisch die Befehle seines Captains und die Protokolle der Sternenflotte. Ohne viel nachzudenken ergibt dies mehr als ein Problem und die Situation spitzt sich immer mehr zu, denn die Tholianer scheinen in dieser Region ebenfalls anwesend zu sein. Ich bin mir nicht sicher was der Autor als Grundlage dem Leser sagen wollte, aber hin und wieder verstrickt er sich dabei in eine seltsame, für mich, nicht zwingend föderationsartige Herangehensweise. Hier wird schon mehr als einmal mit Kampf gedroht, Befehle missachtet und die Konsequenzen erscheinen eher schnell als Lappalie abgegolten zu werden. Dafür muss man Saru ein äußerst geschickten Umgang mit Taktik einräumen und sein Drang Hilfe zu leisten, kann man nicht mehr als nachvollziehen und loben. Dennoch zieht sich die Geschichte in Teilen doch unnötig in die Länge und der heftige Kampf am Ende klingt anhand der Übermacht der Feinde doch eher unglaubwürdig. Der schnelle Umschwung der jeweiligen Parteien immer wieder Einheit zu finden wird auch viel zu kurz erörtert. Saru als neugeschaffene Lebensform im Star Trek Universum willkommen zu heißen funktioniert dennoch gut, nur seine Eifersucht gegenüber Michael Burnham ist nicht nur in der Serie, auch hier etwas zu übertrieben, denn am Ende zeigt sich, dass das Kongruenten untereinander sich oft besser kennen als andere es außen können. Fazit: Den starken Auftakt der ersten beiden Romane, kann Teil drei leider nicht mehr erfüllen. Saru als Held funktioniert moralisch gesehen gut und die Kelpianer als Volk kennenzulernen, bringt ein ungeahntes Hintergrundwissen für die Serie. Dieses Abenteuer hingegen verbirgt einige unnötige Elemente, welche in Summe nicht alle das moralische Ziel erreichen. In der Tat steckt massenhaft Star Trek in diesem Buch und lehrreich ist nicht nur für Saru... Matthias Göbel Autor: James Swallow Übersetzer: Helga Parmiter Taschenbuch: 350 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 09.07.2018 ISBN: 978-3-959-81665-0
  15. Timothy Zahn schlug mit der Thrawn Trilogie genau das Kapitel auf, welches die Fans damals lesen wollten. Luke, Leia, Han und Chewbacca erleben die Abenteuer nach Palpatines und Darth Vaders Tod und dennoch scheint es, dass das Imperium nicht gänzlich zu vernichten ist. Großadmiral Thrawn legt sich als Nachfolger mächtig ins Zeug sich gegen die Republik zu stellen, doch ein Fehlschlag folgt dem nächsten. So starten wir auch in den zweiten Comicband, welcher sich auch mit dem zweiten Roman der Trilogie befasst. Leia begibt sich mit Chewbacca auf einen Planeten, welcher in Kriegszeiten verwüstet wurde. Das Imperium und Vader halfen den Einwohnern, obwohl sich am Ende etwas ganz anderes herausstellt. Luke macht sich auf die Suche nach dem letzten Jedi-Meister - Jorus C´baoth. Dieser scheint jedoch nicht wirklich den Weg der Jedi zu folgen und genau das muss Luke mit eignen Augen miterleben. Lando und Han hingegen versuchen etwas über die verschollene Katana-Flotte herauszufinden. Dabei handelt es sich um 200 Dreadnaughts, welche durch einen Autopiloten im Krieg verschollen gegangen sind. Der Wettlauf um diese Flotte ist das Herzstück der Geschichte, auch wenn es noch einiges mehr zu erforschen gibt, wie etwa die Unschuld von Admiral Ackbar und ob es in den eigenen Reihen vielleicht doch einen Verräter gibt und auf welcher Seite wohl Mara Jade steht. Ja, dass liest sich ganz nach dem getreuen Konzept von den ersten Teilen und irgendwie bekommt die Geschichte langsam Ermüdungserscheinungen. Da verkleidet man sich, um unentdeckt auf einem feindlichen Schiff unterwegs zu sein, hier ein kleiner Trick, um Thrawn eins auszuwischen und Politik beherrscht den Geist der Macht. Verstrickt und zum Teil nicht wirklich nachvollziehbar, gibt es harte Sprünge in der Geschichte und Luke ist auch kaum als Jedi aktiv. Einige kleine Kämpfe im All sind schön actiongeladen, aber dafür ziehen sich die Dialoge über Seiten hinweg, welche kein genaues Ziel zu haben scheinen. Die Zeichnungen haben einen durchweg einheitlichen Stil, sind nett, aber auch nicht mehr ganz auf dem Höhepunkt der Zeit. Vielleicht haben einfach ein paar Seiten gefehlt, um auch in Gänze zu erzählen, um was es hier eigentlich geht. Fazit: „Die dunkle Seite der Macht“, bringt euch in der Trilogie voran, erzählt die Geschichte aber etwas schwerfällig. Luke Skywalker & Co machen ihren Job an sich tadellos, nur fehlen irgendwie die wirklich neuen Abenteuer. Alles scheint man schon einmal erlebt zu haben, nur in einer etwas anderen Reihenfolge. In Summe wirklich etwas für Liebhaber, welche sich den Roman noch einmal in Bildern anschauen möchten. Matthias Göbel Autor: Mike Baron, Timothy Zahn Zeichner: Kevin Nowlan, Terry Dodson; Pamela Rambo Hardcover: 160 Seiten Verlag: Panini Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 08.06.2018 ISBN: 978-3-741-60563-5
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