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einz1975

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Über einz1975

  • Geburtstag 02.08.1975

Basis-Informationen

  • Geschlecht
    Männlich
  • Wohnort
    Berlin

Detail-Informationen

  • Vorname
    Matthias
  • Nachname
    Göbel
  • Postleitzahl
    10365
  • Land
    D

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16.445 Profilaufrufe
  1. Wenn man heutzutage an Wissenschaft denkt, kommt man unweigerlich auch auf das in Genf liegende CERN. Hier arbeitet Matthieu Savary, ein außergewöhnlich intelligenter Wissenschaftler, welcher schon so einige Theorien neu aufbauen und untermauern konnte. Dennoch ist er sehr exzentrisch und führt im geheimen einen Plan durch, der die Welt verändern soll. Hier greifen die Autoren auf das zurück, was allgemein bekannt ist. Denn ob Einstein oder Hawking, beide haben Zeiteisen als Theorie zwar nie komplett ausgeschlossen, aber Beweise dafür sind bis heute nicht gefunden worden. Savary hat nun eine Idee entwickelt, wie dies in die Tat umgesetzt werden könnte. Doch sein Experiment geht schief... oder doch nicht? Zumindest erwacht er schwer verletzt im völlig zerstörten Labor und als er endgültig im Krankenhaus die die Augen öffnet, .wird ihm ein unschlagbares Angebot gemacht. Er soll sein Experiment wiederholen, allerdings für den britischen Geheimdienst. Nicht sonderlich innovativ, aber immerhin wird so die Geschichte weitererzählt. Ein sehr pikanter Auftrag liegt nun in seiner Hand. Er soll in das Jahr 1888 zurückreisen und die Morde eines gewissen Jack untersuchen. Ja, richtig gelesen, hier geht es um Jack the Ripper. Er stellt sich sein Team zusammen, die in die Vergangenheit reisen, um die Identität des Killers festzustellen. So zumindest der grundlegende Plan. Leider haben es die Autoren nicht wirklich für nötig gehalten die Reise in ihrer Eigenart zu erklären. Lediglich ein kleines Schwarzes Loch wird zur Hilfe genommen und damit können sie zwischen dem Jetzt und Damals wechseln. Immerhin gehen sie gut auf die Paradoxen ein, welche durch kleinste Änderungen passieren könnten. Doch schon bei dem ersten Ausflug hat das Team so seine Schwierigkeiten sich in dieser Zeit wirklich zurechtzufinden. Der Ekel, der Gestank und die Trostlosigkeit dieser Zeit, greifen unweigerlich auch auf den Leser über. Besonders wenn man später direkt aus der Sicht der Opfer von Jack liest, ist man wirklich froh jetzt und nicht damals zu leben. Die recherchierten Augenzeugenberichte und detaillierten Autopsieschriftstücke werden hier noch einmal genau unter die Lupe genommen und auch da würgt man schon selbst wie brutal der Mörder seine Opfer verstümmelte. Bei all dem was später passiert, habe ich mich allerdings am Ende gefragt, warum man nicht zum Anfang wieder zurückgekehrt ist und einfach die Fehler vermieden hat, welche man vorher begangen hat? Außerdem gibt es sicherlich viel interessantere Orte welche man besuchen könnte... aber wer weiß schon wie Zeitreisen funktionieren? Dies ist eben die Version von Tess Riley & Christian Brandt und mit etwas mehr technischen Details und einem nachvollziehbaren Ziel, wären ein paar mehr Leser abgeholt worden. Fazit: Selbst ein Jack the Ripper ist in der Zukunft nichts anderes als eine Leiche. Eine Mordserie in London, welche bis heute nicht aufgelöst wurde, bekommt hier endlich eine neue Chance. Tess Riley & Christian Brandt haben viele historische Fakten einfließen lassen, eine kleine Zeitreise-Crew zusammengestellt und lassen sie einfach auf die Vergangenheit los. Ohne die Details der Reise an sich zu vertiefen, bleiben sie eher bei jedem einzelnen des Teams. Verstricken sich allerdings ein wenig im Verlauf der Story, welche zeitweise doch etwas zu schleierhaft erscheint, aber mit anschaulichen Feinheiten der damaligen Zeiten punkten kann. Matthias Göbel Autor: Tess Riley & Christian Brandt Taschenbuch: 336 Seiten Verlag: Rowohlt Verlag Erscheinungsdatum: 30.05.2015 ISBN: 9783499269578
  2. Die Physiker haben in den letzten Jahrzehnten so manche Überraschung erfunden oder zumindest in der Theorie entwickelt. Ein spannendes Thema aus diesem Bereich ist das Wurmloch. Eine Verbindung zwischen zwei extrem weit entfernten Punkten, welche mehrere Lichtjahre überwinden kann. Das klingt alles nach Humbug und doch hat ein Wissenschaftler sich dieser Thematik gewidmet und er findet einen Weg dies in die Realität umzusetzen. Von allen belächelt, zieht er sich auf eine kleine Insel zurück. Ab jetzt wird es etwas undurchsichtig, denn wo er all das Geld und weitere Mittel herbekommen hat bleibt weitestgehend ein Rätsel. Zumindest verändert sich diese Insel. Eine riesige Kuppel wird errichtet und in einigen Jahrzehnten entsteht hier etwas, was die Welt noch nicht gesehen hat – Die „Alien Biosphere“. Mit dem Wurmlochtor haben die Wissenschaftler eine kleine Welt im Sternbild Schwan entdeckt, auf der anderen Leben vermutet wird. Dieses wird auch gefunden und jetzt auf diese Insel transportiert und ein Themenpark entsteht. Richtig gelesen, hier wird nicht etwa mit dem Tor weitergeforscht, sondern fremde Wesen eines Planeten werden in einen Zoo gesteckt, so dass wir Menschen sie uns anschauen können. Ganz nach der Manier von Jurassic Park. Vor der Eröffnung des Themenparks wird eine Gruppe von Gästen durch das sechsstöckige Habitat geführt. Jede Ebene ist dabei mehrere Kilometer groß und wird durch verschiedene Mechanismen gesichert. Alles klingt so gemütlich und faszinierend, bis eine Gruppe von Terroristen das Unheil heraufbeschwört. Wo man noch auf den ersten Seiten von der Idee überrascht ist, was die Menschen hier geschaffen haben, fragt man sich später immer mehr, warum und wieso eine Biosphäre? Wäre es nicht sinnvoller gewesen durch das Wurmloch zu reisen und sich die Wesen in freier Wildbahn anzuschauen? Der Autor versucht zu erklären welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, aber mal ganz ehrlich, keiner wusste was da die letzten Jahre wirklich vor sich ging und keiner hat an so einen Zwischenfall gedacht? Die einzelnen Gruppen von Menschen fliehen nun durch die Ebenen, wobei man so manch seltsames Wesen kennenlernt. Nett beschrieben und mit anschaulichen Worten dargestellt, erinnern viele Wesen eher an Mutationen unserer heimischen Tiere, aber es gibt eben doch kleine Unterschiede. Das Ende wirkt leider auch recht abrupt, auch wenn es die Geschichte an sich schön abschließt. Es wird gestorben, gerannt, entschärft, gebetet und gestaunt. Eine Flucht, die eigentlich nicht hätte sein müssen und doch hat der Mensch mal wieder mehr Fehler gemacht als gute Ideen gehabt. Fazit: Leben gibt es überall und es gehört frei, nicht eingesperrt! Bücher, Filme und Geschichten sagen es voraus und doch machen die Menschen hier wieder gleiche Fehler. Das fremde Leben eines Planeten fangen, hier auf unserer Erde einsperren und bestaunen lassen… Es gibt kein Beispiel, ob in der Fiktion, noch in der Realität wo dies ungestraft funktioniert hat und auch hier schlägt das Schicksal zu. Roland Enders bringt neue Ideen des Lebens mit, vergisst aber dabei seine handelnden Figuren. Viele sind recht farblos und wenn es den ein oder anderen erwischt – es gibt genug. Selbst die Idee der Biosphäre klingt nach Jurassic Park und endet auch so. Eine leider in sich nicht gänzlich durchdachte Geschichte, aber mit vielen seltsamen neuen Wesen. Matthias Göbel Autor: Roland Enders Taschenbuch: 406 Seiten Verlag: Droemer Knaur Verlag Erscheinungsdatum: 11.01.2016 ISBN: 9783426215647
  3. Als die Menschen nur einen Planeten hatten, war es schon schwierig genug für Frieden zu sorgen. In dieser fernen Zukunft hat sich die Menschheit über viele hundert Welten verbreitet. Es sind riesige Reiche entstanden, welche anfangs auch nicht den Finger vom Abzug halten konnten, doch seit der Erfindung der N-Bombe, hat sich alles verändert. Über 300 Jahre herrscht mittlerweile Frieden. Plötzlich ist es aber passiert, ein Raumschiff mit einer solchen Waffe an Bord meldet einen Zwischenfall und gilt als verschollen. Daniel York, Agent des Reiches, soll sich der Sache annehmen. Er gilt als einer der Besten, wäre da nicht Myron Terle. Er ist nicht einfach nur ein Mensch, vielmehr hat er eine unglaubliche Fähigkeit - Er ist ein Teleporter. Die Mission ist jetzt erst einmal klar, finde das Schiff und verhindere das die Bombe in die falschen Hände gerät. Beide Agenten bewegen sich recht unbedeckt und das vielleicht auch mit etwas Absicht. Die Story baut darauf, dass man zuerst wissen will was mit dem Schiff ist und später kommt die Frage auf, wer hier wirklich die Fäden zieht. Immerhin wird der Name des Buches erst zum Ende hin aufgelöst, so dass die wirkliche Überraschung auch erst in den letzten Zeilen auf sich warten lässt. Zwischendurch muss man sich als Leser durch zum Teil ziehende Dialoge wälzen. Allein die Unterhaltungen zwischen den beiden Oberhäuptern der Agenteneinrichtung verwirren, bringen aber kleine Details des eigentlichen Plans ans Licht. Wie es sich für einen Thriller gehört, gibt es mehr als einen Spieler auf dem Schachbrett. Leider führt das in diesem Fall aber dazu, dass man zu sehr versetzt wird von den Autoren. Sie versuchen anschaulich die Reise durch das All zu beschreiben, was allerdings sehr gut funktioniert, nur bei den Schritten der Agenten fehlen einige Passagen. Die weiteren Figuren wie z.B. Kapitän Hull, sind gut ausgebaut, verlieren aber später leider an Gewicht. Genau hier spürt man zum Teil auch das Alter der Geschichte. Ende der 60er entstandenen, ist es inhaltlich nicht verwunderlich, dass eine Bombe hier mit im Mittelpunkt steht. Der Kalte Krieg ist im vollen Gange und genauso viel wie hier geredet und diskutiert wird, kann man sich die Treffen der Politiker von damals vorstellen. Spannend ist der Part der detektivischen Aufdeckung hinter Anschlag und Mord, nur schade das die wirklichen Beweggründe nicht besser erklärt werden. Gerade wenn man bedenkt, dass hier mehr auf dem Spiel steht, als nur der Überfall auf ein einzelnes Schiff. Fazit: Ein Spion, ist ein Spion, egal auf welcher Seite er steht. Jean und Jeff Sutton lebten in einer Zeit der Unsicherheit und ständigen Angst vor dem großen Knall. Dieses Gefühl haben sie in die Zukunft teleportiert und wie 007 die Welt schon damals rettete, ist es hier ein Einzelner, der die Geschicke der Welt am Laufen hält. An einigen Stellen etwas zu konfus gehalten und doch mit kleinen Überraschungen gefüllt, kommt der leichte Charme eines Agenten-Thrillers aus einer längst vergessenen Zeit auf. Matthias Göbel Autor: Jean & Jeff Sutton Übersetzung: G. Feidel und Christian Dörge Taschenbuch: 192 Seiten Verlag: Apex Verlag Erscheinungsdatum: 18.09.2019 ISBN: 9783750205321
  4. Die Welt ist schon ein wunderbarer Ort. Er gibt so viel zu entdecken und so viel wurde in den letzten Jahren erfunden. Glaube und Religion hat nicht immer den Fortschritt vorangebracht, vielleicht manchmal sogar eher gehemmt. Chris Beckett beschreibt in seinem Roman eine Zukunft, in der das Land Illyria als Mekka für Technik und Fortschritt entstand. Hier leben Menschen zusammen mit Maschinen. Roboter, welche so täuschend echt aussehen, dass man nicht weiß wo man einen Unterschied finden kann. Dieser wird jedoch schnell gefunden, denn eine Seele kann so ein „Ding“ doch nicht besitzen, oder? Der Hauptprotagonist George ist ein sozial recht unterentwickelter junger Mann. Als Übersetzter, welcher mehr als sieben Sprachen fließen sprechen kann, ist er intelligent, jedoch so schüchtern, dass er mit echten Menschen kaum etwas zu tun hat. Vielmehr verliebt er sich in eine mechanische Prostituierte. Im Verlauf der Geschichte wird berichtet, wie die Menschen in der Vergangenheit schon einmal wegen ihres Glaubens aneinandergeraten sind. Das gleiche beginnt langsam wieder zu entbrennen, nur das sie diesmal nicht untereinander kämpfen, sondern gegen einen Feind den sie selbst geschaffen haben. Der Staat Illyria steht nun gegen den Rest der Welt, da alle Religionen die Roboter-Menschen verachten und sie als die Ausgeburt der Hölle sehen. Der Mensch ist Gottes Ebenbild und der Mensch sollte nicht selbst Gott spielen. Die ewige Frage, was ist Leben und was nicht, wird dabei zum zentralen Thema. George´s Mutter spielt ebenfalls eine interessante Rolle, da sie ihr Leben so gut wie komplett in einer virtuellen Welt stattfinden lässt. Sie getraut sich nicht mehr nach draußen und später... Das Leben ist eben nicht einfach nur ein Satz, in dem man ausdrücken kann, was Leben zu sein scheint und was es definiert. Das gleiche gilt für die Seele. Was ist sie? Wo kommt sie her? Gibt es sie überhaupt? Es gibt dazu sicherlich viele philosophische Abhandlungen und auch die Theologen werden sich ihre Gedanken dazu gemacht haben, aber am Ende muss jedoch jeder selbst entscheiden was er davon hält. Die Geschichte hat ihre Höhen und Tiefen. George selbst wirkt oft sehr unbeholfen und so handelt er auch. Die sozialen Ängste kann man nicht immer ganz nachvollziehen und die zwischenmenschlichen Zärtlichkeiten gleiten nur über in einen Zwang. Die sehr seltsamen Zufälle der Begegnungen muss man auch so hinnehmen, sonst würde die Geschichte nicht funktionieren. Sehr gut hingegen fand ich den Perspektivwechsel zur Maschine und auch die Nebengeschichte mit der Mutter, welche erst am Ende hin abgeschlossen ist, wühlt einen innerlich schon auf. Das Thema ist nicht neu, wird hier aber etwas globaler in Augenschein genommen. Fazit: Erst wenn du erkennst was du bist, weißt du was das Leben bedeutet. Chris Beckett stellt nicht Glauben, Religion oder die Wissenschaft in Frage, er hinterfragt lediglich warum der Mensch nicht einfach akzeptieren kann, dass es mehr gibt, als die eine Sicht der Dinge. Es liegt wohl in uns selbst, dass alles was Anders ist auf Ablehnung trifft. Eine Zukunft in der Mensch und Maschine eins werden ist auch diesmal nicht gelungen. Die vielen Zufälle nehmen Kraft und die Nebengeschichten sind fast interessanter als der Hauptcharakter. Dennoch denkt man unweigerlich während man liest nach und fragt sich selbst, ob man nicht eigentlich doch nur eine Maschine ist, eben nur nicht aus Metall, sondern aus Fleisch und Knochen... Matthias Göbel Autor: Chris Beckett Übersetzung: Jakob Schmidt Taschenbuch: 336 Seiten Verlag: Droemer Knaur Verlag Erscheinungsdatum: 02.07.2012 ISBN: 9783426511190
  5. Star Wars hat so viele facettenreiche Figuren, dass die Idee des Han Solo ihn schon damals unfreiwillig zum Liebling machten. Seine undurchschaubare Art sich aus allen Missgeschicken herauszuwinden und sein verschmitzter Charme sind legendär und kommen nicht von ungefähr. In seinem Soloabenteuer konnte er die Kinozuschauer zwar nicht ganz überzeugen, dennoch trägt er so viel Geschichte mit sich, dass es mehr als einen Roman auch über ihn selbst gibt. In diesem Fall spielt alles einige Jahre vor seinem Film. Willkommen auf Corellia, einem Planeten der Kernwelten der Galaxis. Armut und Hoffnungslosigkeit beherrschen hier den Alltag und ein Ausweg muss man sich über viele Jahre hin erarbeiten. Han und Qi’ra sind beide Mitglied der „White Worms“ unter der Führung von Lady Proxima. Ein Verbrechersyndikat, welches sich besonders im Armenviertel herumtreibt und hier seine Leute rekrutiert und diese mit unterschiedlichen Aufträgen in die besseren Teile der Stadt schickt. Aktuell soll ein neuer Unterführer gewählt werden und beide bekommen von Lady Proxima einen einfachen und sehr ähnlichen Auftrag. Sie sollen lediglich zu einem geheimen Treffen und dort ein Angebot für den Kauf eines kleinen Päckchens abgeben. Wie man es schon vorahnt, geht dabei aber so einiges schief. Auf beiden Seiten bricht ein Kampf aus und der Roman beginnt mit seiner unaufhörlichen Flucht von Han und Qi’ra vor so ziemlich jeden, der auf Corellia etwas zu sagen hat. Damit sind wir beim namengebenden Titel des Buches. Meistgesucht ist damit Tagesordnung und die Autorin hat sich Mühe gegeben, so ziemlich alles zu verarbeiten, was man sich dabei nur vorstellen kann. Rennen, schwimmen, fahren, fliegen und zu guter Letzt auch im Weltraum flüchten. Das dabei das Glück und der Zufall immer auf der Seite von Han und Qi’ra ist, nun ja, dass hat eben Star Wars für sich gebunkert, wird hier aber in vielen Fällen für meinen Geschmack etwas zu viel ausgepackt. Das Hin und Her war zeitweise auch etwas verwirrend, aber es beweist das Sprichwort, dass der Verbrecher oft zum Ort des Verbrechens zurückkehrt. Da hier alle Helden noch sehr jung sind, machen sie auch einige Fehler, welche das ein oder andere Leben kosten. Damit gab es in Star Wars ebenfalls schon immer wenig Probleme – Opfer gibt es eben immer. Han übernimmt dennoch einen starken Part der Geschichte ein und präsentiert sich von einer unglaublichen Gewandtheit mit Wort und Tat. Seine ungewollt soziale Ader gegenüber allen Lebewesen und Doriden bringen ihm den ein oder anderen Freund und man weiß nie, wann man einen guten Freund gebrauchen kann. Qi’ra hingegen bekommt die Chance ihres Lebens, dank ihrer gewieften Art, überzeugt sie nicht nur ihre Anführerin, sondern auch so manch Gegenpartei. Allerdings so richtig sympathisch wirkt sie nicht. Überrascht war ich von kleinen technischen Details, welche zwar später nie wirklich auftauchen, aber für diesen Roman gut funktionieren. Fazit: Auf der Flucht und doch so zuhause wie noch nie. Han Solo bekommt in dieser Geschichte Farbe, wirkt nicht ganz so hart wie in anderen Geschichten und es gibt viele Infos zu seinem Leben vor Luke und Leia. Als Vorgeschichte und Einstimmung zu seinem Film passend arrangiert. Sehr temporeich und mit viel Bewegung erzählt Rae Carson die Flucht durch ganz Coronet, der Hauptstadt Corellia, von zwei kleinen Gaunern, die das Glück gepachtet haben und ihr Ideenreichtum ihr Überleben sichert. Ein wenig sehr üppig mit vierblättrigen Kleeblättern behaftete Situationen, aber sieht man darüber hinweg, weckt das Buch sogar Lust auf den Film. Matthias Göbel Autor: Rae Carson Übersetzung: Timothy Stahl Taschenbuch: 332 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 24.07.2018 ISBN: 9783833236372
  6. Wer bisher die Reise der Discovery mitverfolgt hat, der wird so einige Überraschungen erlebt haben. Nicht nur, dass die erste Staffel so viele Neuheiten beinhaltet hat, dass man in der zweiten Staffel umdenken musste, auch die verblüffende Verbindung zur Original-Serie ist mittlerweile allzeit bekannt. Captain Christopher Pike und Spock sind zurück auf dem Bildschirm. Dieser Roman spielt nun direkt vor den Ereignissen der zweiten Staffel von Star Trek – Discovery. Die Enterprise wurde von der Sterneflotte beauftragt einen Nebel zu untersuchen. Dieser ist so umfangreich, dass die Crew hier mehrere Monate verbringen und jeden Planeten genau unter die Lupe nehmen soll. Indessen überfallen die Klingonen die Föderation. Hier wundert man sich schon, dass gerade die Enterprise nicht zurück kommen soll, stattdessen muss sie ihre Mission weiterführen. Es wird auch später nicht klar, aber so muss sich Captain Pike eben doch noch länger in dieser undurchdringlichen Suppe zurechtfinden. Ein Planet der Klasse M erweist sich als recht vielversprechend und auch die ersten Stunden und Tage der Erforschung sind erholsam und lehrreich, doch wie zu erwarten, hält die Gefahr sich nicht lange zurück. Zuerst glaubt man das es ein paar Piraten sind, aber später wird klar, dass dieser Nebel mehr als nur von einem Volk bewohnt ist. Diese scheinen sich seit mehreren Jahrhunderten im Kriegszustand zu befinden. Das wird auch der Crew der U.S.S. Enterprise zum Verhängnis. Der Autor holt jetzt nicht einfach nur ein klassisches Abenteuer aus seinem Ärmel, vielmehr versucht er zu beschreiben, was die Mannschaft innerhalb eines ganzen Jahres miterleben muss. Dabei wird nicht nur auf Pike besonders eingegangen, welcher noch einmal von einem Erlebnis aus seiner Zeit als Jugendlicher berichtet und sich immer wieder daran erinnert. Spock bekommt ebenfalls einen Großteil der Geschichte spendiert und hier gibt es schon die ersten Ausblicke in die zweite Staffel Discovery. Da die deutsche Übersetzung um einiges später eintrifft, wird man als Fan schon wissen, um was sich später alles drehen wird. Miller hat sich zu Nutzen gemacht, dass er den Ausgang aller Ereignisse schon vorher kannte und den Leser nur nach und nach an das Geschehen heranlässt. Die Kämpfe sind gut beschrieben, wenn auch des Öfteren etwas zu lang. Interessant fand ich die Kampfanzüge, welche zwar später so nicht in der Serie zu sehen sind, aber hier das Leben des ein oder anderen retten. Die Idee der Völker und die Auflösung des eigentlichen Problems sind schön aufgeschlüsselt und beherbergen einen starken Aspekt, welchen vielleicht auch auf unseren Planeten heimische Volksgruppen sich einmal überlegen sollten. Das Leben in einer Gemeinschaft ist nie einfach und wird immer für Missverständnisse sorgen, nur wer bereit ist zuzuhören und auch mal auf den anderen zuzugehen vermag, hat die Chance die Wahrheit zu erkennen. Fazit: Hier erfährt man, warum Spock so wurde und warum Pike so ist. Was alles in einem Jahr passieren kann weiß jeder von sich selbst und John Jackson Miller lässt der Crew der Enterprise keine ruhige Minute. Mit einer ordentlichen Portion Action, in einem echten Krieg gefangen und mit seltsamen Wesen die man so noch nie gesehen hat. Das klingt nach Star Trek und es steckt auch viel davon in dieser Geschichte. Mutige Taten, geistreiche Wissenschaftsoffiziere und nur kleine Logikfragen geben dieser Ausgabe alles, was man erwartet. Ein interessanter Einstieg in die Welt von Star Trek – Discovery... Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Übersetzung: Helga Parmiter Taschenbuch: 500 Seiten Verlag: Cross Cult Verlag Erscheinungsdatum: 18.12.2019 ISBN: 9783966520311
  7. einz1975

    Xcom 2: Eskalation

    Wer Strategiespiele mag, der wird mit Sicherheit auch über den Titel Xcom gestoßen sein. Rundenbasierte Taktik trifft dabei auf ein ausgeklügeltes Sci-Fi-Setting. Nach dem großen Erfolg der Neuauflage, war es besonders der zweite Teil, welcher noch einmal von der Story her einiges mehr bieten konnte. Hier haben sich die Menschen mit den Aliens geeinigt und leben nun "friedlich" miteinander. Das damalige Einsatzteam der Xcom ist verschollen und mit der offensichtlichen Unterdrückung durch gezüchtete ADVENT-Truppen, wird das Volk unter Kontrolle gehalten. Hier setzt jetzt auch der Roman ein. Irgendwo in den Bergen in Colorado ist eine kleine Gruppe von Widerstandskämpfern unterwegs. Sie jagen gerade eine Gruppe Aliens, welche in einer verlassenen Siedlung irgendetwas suchen. Sie selbst nennen sich "Schnitter" und sind exzellente Scharfschützen. Unfreiwillig treffen sie irgendwann auf die "Scharmützler". Auch diese Gruppe hat sich dem Kampf gegen die Aliens gewidmet. Allerdings sind es ehemalige ADVENT-Soldaten, welche jedoch endlich wieder frei denken können. Durch ihre gemeinsame Aktivität wird auch die verschollen geglaubte Xcom-Einheit auf diese Teams aufmerksam. Doch es soll noch einige Zeiten dauern, bis wirklich alle zusammenfinden. In der Story baut der Autor einige Gefechte mit ein. Wie im Spiel beschreibt er dabei den Angriff mit EMP-Granaten, den Nahkampf mit dem Schwert oder wie die Scharfschützen sich ihre Ziele suchen. Klingt alles sehr militärisch und das ist es auch. Zwar lockern einige Sprüche der Kämpfer untereinander die Runde auf, dennoch läuft alles strickt nach Plan ab. Wer das Spiel gespielt hat, wird sich schnell zurechtfinden. Hier eine halbe Deckung, da eine zu hackende Konsole oder ein Medipack, was das Leben eines Verwundeten rettet. Der Autor geht auch auf die Waffen ein, behält sich jedoch vor, nichts zu verraten, was der Spieler später selbst freischalten kann. Nebenbei wird auch erklärt, was mit den Menschen passiert ist. Warum Xcom verschwunden ist und was sonst noch in den letzten Jahren geschah. Es stellt sich auch heraus, dass die Aliens ebenfalls Eliteeinheiten ins Feld schicken, um den letzten Widerstand auszumerzen. Inhaltlich befinden wir uns vor dem Beginn des Spiels, denn hier spielt man selbst den Commander, welcher erst gerettet werden muss. Interessant fand ich auch die Erklärung zur Avenger. Das getarnte Flugzeug, welches jetzt als Operationsbasis für Xcom dient. Im Spiel nur nebenbei erwähnt, bekommt man noch ein paar Hintergrundinfos, genauso wie zu den beliebten Wissenschaftlern der Widerstandsgruppe. Warum Rick Barba das Ende des Romans so offen lässt möchte vielleicht auch daran liegen, dass man sich selbst in diese Welt hineinspielt und hier nur Appetit bekommen soll. Es funktioniert in so weit, dass man den Aliens wirklich gern selbst in den Hintern treten möchte, aber wirft der Roman viele Fragen auf, welche nur im Spiel erklärt werden. Fazit: Widerstand ist niemals zwecklos! Als Fan des Spiels, wollte ich gar nicht aufhören zu lesen und war sofort wieder an der Front. Mit angelegtem Gewehr, im Visier die Köpfe der fiesen Aliens und viele der beschriebenen Taktiken werden zum wiederholten male umgesetzt. Wer sich nicht auskennt und einfach so einen Sci-Fi-Roman erwartet, der wird sich etwas wundern. Dennoch stimmt die Aktion und militärisch liegt der Autor auch auf nachvollziehbaren Wegen. Definitiv guter Fanservice und von mir aus könnte es weitergehen. Matthias Göbel Autor: Rick Barba Übersetzung: Andreas Kasprzak Softcover: 288 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 03.07.2018 ISBN: 9783833236983
  8. einz1975

    Marj Dusay verstorben

    1967 und nur ein jahr später spiele sie bei Raumschiff Enterprise in der Folge "Spock's Brain" mit. Der Erfolg war da und so spielte sie kurze Zeit später an der Seite von Elvis Presley in "Nur nicht Millionär sein". Daraufhin folgten zahlreiche Auftritte in Fernsehserien wie Hawaii Five-O, Bonanza, Ein Käfig voller Helden, Quincy, Hart aber herzlich und viele mehr. 1977 spielte sie im Kriegsfilm "MacArthur – Held des Pazifik" an der Seite von Gregory Peck, wobei sie später wieder zu TV-Serien wechselte und besonders in ihren Rollen aus California Clan und Springfield Story bekannt wurde. Dusay starb am 28. Januar 2020 im Alter von 83 Jahren.
  9. Anfang der 2000er Jahre gab es in Sachen Science Fiction so einiges was mittlerweile Kult geworden ist. Serenity und die dazugehörige TV-Serie „Firefly“ zählen unumstritten dazu. Die Fangemeinde ist groß und wurde nicht zuletzt durch die Comicreihe bedient. Das Firefly Universum spielt viele Jahre in der Zukunft. Die Menschen haben schon lange die Erde verlassen und neue Planeten besiedelt. Der Krieg zwischen der Allianz und den freien Welten ist Geschichte. Malcolm Reynolds und seine Crew halten sich mit kleinen Aufträgen über Wasser. Hier ein kleiner Diebstahl und da ein Schiff voller Gold im Weltall finden. Es fällt leider auf, dass der Comic etwas anders als alle anderen abläuft. Oft wird zwischen den Szenen zu schnell hin und her gesprungen. In der Serie war das anders und selbst im Film gab es bessere Erklärungen und Einführungen zu dem Gezeigten. Immerhin gibt es interessante Bezüge, so dass der Fan hier definitiv bedient wird. Leider haben mir persönlich die witzigen Passagen gefehlt. Es gibt zwar ein paar nette Sprüche der Crewmitglieder, aber das war es dann auch schon. Immerhin kann Reynolds mehr als einmal sich wieder durchboxen und die Kämpfe werden auch in Comicform sehr oft zur Untermalung eingesetzt. Dennoch wird in Summe aber zu wenig zusammenhängend erzählt. Die Gegner halten sich nicht zurück und die Aufträge purzeln einfach so nacheinander herein. Gerade da hätte man kleine Episoden oder Vorgeschichten zu Folgen entwickeln können, was dem Comic besser gestanden hätte. Immerhin stimmt die Optik. Malcolm Reynolds, gespielt von Nathan Fillion, bekommt seinen gewissen verschmitzten Look. Ein kleines Lächeln wo es nicht angebracht ist und das ein oder andere blaue Auge oder die blutige Lippe zählen auch dazu. Die Raumschiffe haben alle einen zur Seite passenden Anstrich und selbst das Chaos nach einer Schlacht ist gut im Bild eingefangen. Es bleibt das Sci-Fi-Western-Flair, egal ob man in einer Bar ist oder sogar an Bord der Serenity. Wie auch im Text ist es schade, dass einige Szenen zu schnell abgeschlossen wurden. Es kommt vor das Seiten hintereinander die Schauplätze wechseln und man schnell aus der jeweiligen Atmosphäre gerissen wird. Positiv daran, es wird Abwechslung geboten und man darf sich bunt durch die Galaxie freuen. Fazit: Nathan Fillion als Comicfan, hätte wohl nie damit gerechnet, selbst als Comicfigur einmal zu enden. Mit der ersten Ausgabe zu Serenity werden Fans gut bedient. Es gibt die komplette Crew, ihre Eigenarten und ihr etwas vom Pech verfolgter Capatin. Leider ist die Storystruktur teilweise nur skizzenhaft erzählt und gezeichnet. Wer wo gerade was macht reimt man sich zwar zusammen, doch einen kompletten Fluss gibt es nicht. Grafisch auf einem sehr guten Niveau, ist der Service für den Firefly-Anbeter dennoch gelungen, nur Neueinsteiger sollten zuerst die Serie schauen, um mithalten zu können. Matthias Göbel Autor: Joss Whedon, Brett Matthews Zeichnung: Will Conrad, Michele Madsen Übersetzung: Claudia Kern Softcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 24.02.2010 ISBN: 9783866079847
  10. Schon wenn man den Namen Captain Jean-Luc Picard liest ist die Enterprise nicht weit. Die letzten Ereignisse sind noch gar nicht so lange her und während der Erforschung einer Passage wird ein bewohnter Planet entdeckt. Doch bevor Picard hier selbst sich ein Bild machen kann, wird er erst einmal vom Sternenflottenkommando hingehalten und mit viel zu wenig Informationen ans Ziel geschickt. Schön zu sehen, dass er immer noch den Oberen die Stirn bieten kann, denn genau das passiert hier mehr als deutlich. Im Orbit des Planeten angekommen muss die Crew feststellen, dass hier ein schrecklicher Nuklearkrieg gewütet hat. Viele Millionen Lebewesen sind wohl dabei ums Leben gekommen, die Frage ist jetzt, wie konnte das geschehen und warum hat die Sternenflotte so ein Geheimnis darum gemacht? Dayton Ward geht dabei herrlich zurück auf Ereignisse, welche über dreihundert Jahre zurückliegen. Auf der Erde sind die ersten kleinen Schritte zur Raumfahrt zu spüren, doch noch steckt alles in den Anfängen fest. Als ein außerirdisches Raumschiff irgendwo in den Bergen abstürzt und das eine seltsame Geheimorganisation auf den Plan ruft, könnte man meinen, die Geschichte nimmt einen klaren Verlauf, aber weit gefehlt. Je weiter man kommt, desto mehr erfährt man was hier auf der Erde passiert ist und in wie weit hier Agenten unterschiedlicher Organisationen ihre Finger im Spiel hatten. Erinnert ihr euch noch an Gary Seven? Er selbst ist zwar nicht mehr aktiv, aber es gibt Nachfolger. Star Trek spielt gern mit der Zeit und auch in diesem Fall gibt es Wissen welches einige haben, was sie eigentlich nicht haben sollten. Doch anwenden können sie es nur selten, dafür ist die Menschheit noch nicht bereit genug. Im Verlauf der Jahrhunderte mussten viele Brücken überwunden werden und auch der 3. Weltkrieg wird viel Leid und Elend bringen, aber die Zukunft schreibt eben Geschichte und wir wissen ja wie alles ausgegangen ist. Interessant fand ich auch, dass der Autor sich viel Mühe gegeben hat und geht auf die verschiedenen Bücher oder Serienelemente ein. Kleine Dinge wie etwa der Servo oder der Aufbruch der ersten Raumfahrer ins tiefe All sind spannend und geschichtsträchtig beschrieben. Es gibt auch allerhand Gefechte, die wiederum kurzgehalten sind, nicht zu ausufernd und auch wenn Leben verloren geht, wird wenigstens eine Wahrheit ans Tageslicht gefördert, welche wohl sonst für immer verloren gegangen wäre. Schrecklich, dass die Angst oft die Früchte des Todes trägt und wir können alle froh sein, dass der Kalte Krieg nicht zu unserem Ende geführt hat. Erwachsen werden ist für das einzelne Lebewesen schon eine Herausforderung, für eine ganze Zivilisation jedoch mehr als eine schier überwindbare Hürde. Ich habe Star Trek immer als die positive Variante für die Menschen gesehen, auch wenn wir hier geschichtlich noch viele Fehler machen, wurde viel Hass und Angst überwunden und entstanden ist eine Gemeinschaft, die hoffentlich auch unsere Nachkommen erschaffen werden. Fazit: Star Trek wie man es liebt! Dayton Ward nimmt einen klassischen Anfang, einen der beliebtesten Captains und schickt ihn in ein überraschendes Abenteuer. Die Menschheit hat in ihrer Vergangenheit schon wirklich viele Dummheiten begangen und auch hier glaubt man kaum, was geheime Organisationen alles umsetzten wollen. Jean-Luc Picard glänzt endlich wieder als Diplomat, auch wenn es kurzweilige Action gibt. Autorität und Führung sind diesmal ein zweiseitiges Schwert und wenn man aus der Vergangenheit lernen kann, dann dass was diese Geschichte lehrt. Matthias Göbel Autor: Dayton Ward Übersetzung: Aimée de Bruyn Ouboter Taschenbuch: 405 Seiten Verlag: Cross Cult Verlag Erscheinungsdatum: 18.12.2019 ISBN: 9783864258749
  11. Hallo Nick, ich weiß nicht genau was du meinst?
  12. Unsere Welt hat sich seit der Industrialisierung so intensiv verändert, dass wir heute damit jetzt schon Probleme haben. Zwar haben wir das erkannt und reagieren langsam darauf, dennoch kostet das alles viel Geld und die Zeit bleibt nicht stehen. Der Autor beschreibt in seinem Roman jetzt die Abfallentsorgung von Elektroschrott gesammelt auf einer Insel nahe China. Hier wird recycelt, was die Welt nicht mehr benötigt. Er geht dabei sehr genau auf die Details ein, wie die Menschen hier leben und wie die Gewinnung der Rohstoffe von statten geht. Da wir in einer entfernten Zukunft lesen, findet man hier nicht nur irgendwelche Handys oder TV-Geräte. Interessant dabei sind die Exoskelettteile wie Arm- oder Beinprothesen. Die Müllmenschen hier leben nicht nur vom Müll, sondern leben auch direkt in ihm. Im Kopf kann man sich das leider sehr gut vorstellen, da es auch heute schon solche Bilder gibt. Hier geht die Geschichte jedoch noch weiter. Neben dem Müll ist auch die virtuelle Welt ein wichtiger Platz für die Erzählung. Bevor jedoch dieser Part seinen Lauf nimmt, werden uns weitere Figuren vorgestellt. Eine amerikanische Firma möchte auf dieser Insel eine Recyclingfabrik errichten. Dazu sind einige Beobachtungen wichtig. Denn erst wenn man versteht wie hier alles funktioniert, kann auch die Fabrik später richtig aufbauen. Doch gibt es von Anfang an Probleme. Die Unterwelt-Clans der Gegend haben seit Jahrzehnten das Geschäft in der Hand. Sie verdienen am Schrott und an den billigen Arbeitskräften. Menschen sind hier nur Mittel zum Zweck. Da verwundert es auch nicht, dass ein junges Mädchen von Clan-Mitgliedern schwer misshandelt wird. Das sie später noch der Grund für eine Revolution ist, würde man niemals vermuten. Heftig im Wort, beschreibt der Autor, was mit den Menschen hier zustößt. Jedoch rutscht er dabei immer wieder in Erzählungen ab, welche nichts mit der aktuellen Situation zu tun haben. Die Tiefe der Figur gewinnt zwar, dennoch bleibt das Erzählte oft zu unwichtig für den Verlauf. Wer sich für chinesische Erzählungen oder Sprichwörter interessiert, wird hier ebenfalls fündig. Ob Lebensweisheit oder kleine Fabel, die Kultur bekommt ihren Platz. Die Story baut sich leider etwas lückenhaft auf. Es wird gut erklärt, wer hier gegen wen antritt, aber oft sind Geschehnisse doch sehr fabelumwoben fortgeführt. Besonders Hauptfigur Mimi erlebt von tiefster Verletzung, bis hin zur göttlichen Macht unterschiedliche Durchläufe. Die Sciencefiction selbst bekommt einen in wenigen Jahrzehnten möglichen Charme. Prothesen, welche den Menschen verbessern oder Teile komplett ersetzen und die virtuelle Welt, in der die Menschen der Zukunft zum Teil nur noch existieren. Nicht wirklich neu was der Autor hier beschreibt, dennoch versteht er sein Handwerk und mit einem kleinen Zusatz schafft er auch etwas Eigenes. Während man die Story so liest, fragt man sich unweigerlich wie real all das sein könnte und im Anhang erfährt man, dass es diese Insel heute schon gibt. Qiufan Chen war selbst vor Ort und konnte die Menschen im Müll mit eigenen Augen sehen. Nicht alles wohl so wie hier beschrieben, aber jetzt schon auf einem Level, der mehr als unglaublich und unwürdig ist. Fazit: Silizium, dass Gold der Zukunft! Geschürft aus dem Müll der reichsten Länder der Welt, leben und arbeiten hier Menschen unter schlimmsten Bedingungen. Hier erwacht in einem Mädchen ein neues Leben, wie es die Welt noch nicht gesehen hat. Schwierig und komplex verpackte Textpassagen hemmen hin und wieder den Lesefluss, der direkte Weg der Erzählung wäre meiner Meinung nach besser gewesen. Umfangreiche Erklärungen zu chinesischen Weisheiten sind lehrreich, keine Sciencefiction, aber davon hat der Roman noch genug. Manchmal etwas zu weit weg und oft so nah, dass man es beim aus dem Fenstersehen erblicken könnte. Matthias Göbel Autor: Qiufan Chen Übersetzung: Marc Hermann Paperback: 480 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 09.09.2019 ISBN: 9783453319226
  13. Für manche ist es schon Science Fiction an den morgigen Tag zu denken und andere denken sich in fantastische Welten und schreiben diese auf. Caroline Hofstätter schrieb mit „Das Ewigkeitsprojekt“ ihren Debüt-Roman und kann dank einer schönen Idee und überraschenden Wendungen mehr als gut unterhalten. Die aus Österreich stammende Autorin lass schon als Kind Bücher von Asimov, Robert Bradbury und Arther C. Clarke und die Sterne waren ihr dank eins Teleskops immer etwas näher als anderen. In diesem Interview gibt es ein paar Hintergrundinformation zu ihrem Roman, ihre Gedanken zu Science Fiction und ihr Leben als Autorin. In welcher Situation kam dir die Idee deines Buches „Das Ewigkeitsprojekt“? Die Idee kam mir beim Joggen durch die im Herbst ziemlich nebligen Weinberge rund um Wien. Ich entwickle die meisten meiner Ideen beim Laufen. Schwierig ist nur, mir das alles auch zu merken, bis ich am heimischen Laptop sitze. Die Aufwachszene am Anfang, wie viel davon schreibst du dabei von dir selbst? Die Aufwachszene ist - genau wie der Rest des Romans - überhaupt nicht autobiographisch. Mit zwei Kindern habe ich normalerweise keine Chance, mich morgens noch ein paar Minuten unter der Bettdecke zu verkriechen. Mit der Art, wie Sarah sich den Ereignissen in Hills View stellt, hat sie allerdings dann doch einiges von mir. Sie ist keine Kämpferin mit schussbereitem Blaster in der Hand, sondern versucht lange, friedliche Lösungen zu finden. Ihr Leben im idyllischen Hills View hat sie nicht auf das vorbereitet, was ich mit ihr vorhatte. Aber man wächst mit den Monstern, denen man sich stellt, nicht wahr? In dem Buch geht es auch um Einsamkeit, was hilft dir dagegen? Hab ich das mit den zwei Kindern schon erwähnt? Alleine zu sein ist für mich mehr Utopie als Angstgegner. Um an sich selbst und neuen Zielen zu arbeiten ist es manchmal gar nicht so schlecht, eine Weile für sich selbst zu sein. Man muss natürlich zwischen Einsamkeit und Alleinsein unterscheiden. Einsamkeit ist das Gefühl, nicht gebraucht und nicht geschätzt zu werden - das ist natürlich furchtbar. Sarah ist im Ewigkeitsprojekt nicht nur alleine, sie erhält auch lange Zeit keine Rückmeldung, welchen Sinn ihre Arbeit und ihre Gefangenschaft überhaupt hat. Diese Form der Isolation durchzuhalten, verlangt ihr einiges ab. Ihre Strategie, einen Fuß vor den anderen zu setzten und ihre Aufgaben so gut es geht zu erledigen, ist wohl das Beste, was sie in dieser Situation tun kann. Selbst schon Erfahrungen mit Virtuellen Welten gemacht? Ich liebe virtuelle Welten wie World of Warcraft. Was könnte besser sein, als im Bademantel und in Kuschelsocken gemütlich auf der Couch zu liegen und gleichzeitig als Elfe auf einem Greifen in den Kampf zu ziehen? Virtuelle Welten bieten mir als Autorin auch die Gelegenheit, ganz unkompliziert einen Abend mit Lesern aus verschiedenen Ländern zu verbringen. Letzten Monat durfte ich zum Beispiel zusammen mit dem Gewinner des Deutschen Science Fiction Preises, Thorsten Küper, in Second Live eine Lesung halten. Es hat wirklich Spaß gemacht, sich dort zu treffen. Das Ende lässt ja viel offen, könnte es weitergehen in Hills View? Gut möglich, für Sarah und Nicolai gäbe es ja tatsächlich noch einiges zu tun. Mein nächster Roman wird allerdings erstmal ins Wien der Zukunft führen, in dem eine recht dominante KI über das Wohlergehen der Bewohner wacht. Mein Protagonist Joben Murphy wurde von ihr auf eine zuckerfreie Diät gesetzt. Ich fühle bei jedem Wort, das ich schreibe, mit ihm. Welche Lösungen könntest du dir noch vorstellen, um der Nachwelt etwas von uns mitzugeben? Eine spannende Frage! Unsere Persönlichkeit und unsere Erinnerungen auf ein externes Speichermedium zu übertragen wird vielleicht eines Tages möglich sein. Aber wird es die Nachwelt tatsächlich interessieren, sich mit uns über die gute alte Zeit zu unterhalten? Was fasziniert dich an Science Fiction? Ich denke, das Streben nach Neuem ist ganz zentral in uns verankert. Wir haben unsere Höhlen verlassen, Kontinente durchquert und wollten immer schon herausfinden, was hinter dem Horizont liegt. Science Fiction lässt uns von neuen Abenteuern träumen - und manchmal warnt sie uns auch vor Gefahren, denen wir vielleicht gegenübersehen werden. Science Fiction ist das Genre für Entdecker, Träumer und alle, die gerne ein bisschen weiter als nur bis zu den eigenen Fußspitzen blicken. Wie hat sich dein Leben verändert seit du Autorin geworden bist? Meine Recherche bringt mich immer wieder in Kontakt mit Menschen in spannenden Berufsfeldern und ich genieße den Entstehungsprozess der Geschichten, wenn sich die Puzzleteile langsam zusammenfügen, sehr. An dieser Stelle danke an alle, die geduldig meine nächtlichen Emails beantworten mit Fragen wie „welches Giftgas ist geruchlos und schwerer als Luft?“ Erzähle etwas über deine Seite www.carolinehofstaetter.at und die Geschichten, welche du kostenlos zur Verfügung stellst. Als kleine Überbrückung bis zu meinem nächsten Roman findet man auf meiner Website immer wieder eine neue Kurzgeschichte, die dann für ein paar Wochen kostenlos zu lesen ist. Wer keine verpassen möchte, sollte sich natürlich unbedingt für meinen Newsletter anmelden. Nenne uns deine Lieblingsautor-in/Vorbilder? Ich bewundere Stephen King sehr. Egal welches Genre man als Autor wählen möchte - sein Schreibratgeber „Das Leben und das Schreiben“ ist ein guter erster Schritt ins Autorenleben. Mit deinem Debüt hast du schon sehr gut vorgelegt, welche neuen Projekte stehen an? Danke, freut mich sehr, dass du das so siehst! Ich arbeite gerade an meinem nächsten Roman „Sohn der Sterne“, in dem ich den Leser mitnehmen möchte ins Wien der Zukunft. Hast du noch einen Lesetipp? Von allen Büchern, die ich 2019 gelesen habe, hat mich Becky Chambers mit „Die lange Reise zu einem zornigen kleinen Planeten“ am meisten beeindruckt. Es gibt viele gute Space Operas, aber Becky Chambers führt uns optimistisch in eine Welt, in der wir im besten Sinne über uns hinausgewachsen sind.
  14. Ich muss gestehen, dass es in diesem Fall wirklich schwer ist völlig spoilerfrei eine Rezension zu schreiben, wer also nicht wissen will, um was genau es sich handelt, der sollte sich so diese Geschichte zulegen – Es lohnt sich definitiv! Dr. Sarah Berger ist eine äußerst talentierte und herausragende Ärztin. Sie wacht an einem schönen Frühlingsmorgen auf. Die Sonne scheint und es sieht so aus, als ob dies ein wirklich wundervoller Tag wird. Seltsam nur, dass ihr Mann nicht neben ihr liegt. Diese ersten Zeilen lesen sich schön ruhig und man träumt regelrecht mit, wie angenehm so ein Morgen wäre. Dazu eine Tasse Kaffee und… doch plötzlich tauchen die ersten seltsamen Dinge auf. Die Autorin schafft es schnell die Fragezeichen des Lesers wachsen zu lassen. Nicht nur die Frage was mit ihrem Mann passiert ist kommt auf, auch sonst verhält sich der Rest des Hauses und vor allem ihr Arbeitsweg sehr viel anders als sonst. Hinzu kommt noch ein seltsamer Nebel… Bis hier hin erinnert alles an einen Mystery -Thriller, doch das soll sich noch heftig ändern. Es stellt sich heraus, dass sie gar nicht in der realen Welt unterwegs ist. Über ihren Laptop bekommt sie Zugang zur realen Welt und kann zumindest ansatzweise mit der Außenwelt kommunizieren. Sie erfährt, dass es möglich ist, dass das Gedächtnis etwas Schaden nimmt und man sich erst nach und nach an das erinnern, kann was passiert ist. Sie bekommt immer wieder Aufträge, in denen sie Medikamente zusammenbrauen muss, bis eines Tages erneut ein Auftrag hereinkommt, der alles verändert. So viel zur Story, denn was genau es mit dem Ewigkeitsprojekt auf sich hat und was Sarah alles hier noch erlebt, sind es mehr als wert gelesen zu werden. Caroline Hofstätter nimmt sich einem Thema an, was hier und da schon sicherlich ähnlich verarbeitet wurde, aber nicht auf diesem Level. Die Chance der Menschen mit den virtuellen Welten etwas Neues zu schaffen, ist aktuell sicherlich noch begrenzt, aber in einer vielleicht nicht allzu fernen Zukunft, sollte das definitiv anders aussehen. Die verarbeiteten Ideen klingen überraschend fantastisch und die Gedanken der Hauptperson sind nachvollziehbar, sowie ihr Handeln. Alle weiteren Figuren haben ihr Mysterium in sich und ergänzen die Story nahtlos, wobei auch ein unerwarteter Gegenspieler seinen Auftritt feiern darf. Wenn man sich das Ewigkeitsprojekt jedoch genauer anschaut, muss den Erfindern selbst irgendwann dabei aufgefallen sein, dass es niemals so in seiner Funktion die Zeit überdauern kann. Der Mensch ist und bleibt freiheitsliebend und Gesellschaft ist wichtig, auch wenn man manchmal gern allein ist. Wir haben schon viel über uns gelernt, doch bleibt jeder einzelne ein Rätsel mit guten und schlechten Seiten, die oft erst viel später ans Tageslicht kommen. Fazit: Für immer allein und doch für alle da! Das Ewigkeitsprojekt beschreibt eine Idee einer virtuellen Welt, in der viel möglich ist, manchmal sogar zu viel. Warum dieses Projekt geschaffen wurde ist ehrbar, nachvollziehbar, aber nicht bis zu Ende gedacht. Caroline Hofstätter lässt ihrer Hauptfigur erst eine mystische, dann eine technische und zu guter Letzt eine zerstörte Welt übrig und schafft es, den Leser von Anfang an zu überraschen. Schöne Wendungen, nachvollziehbare Handlungen und eine Welt, die man mal sehen, aber nicht darin existieren möchte. Uneingeschränkte Leseempfehlung! Matthias Göbel Autor: Caroline Hofstätter Taschenbuch: 210 Seiten Verlag: Atlantis Verlag Erscheinungsdatum: 30.09.2019 ISBN: 9783864026768
  15. Zayne Carrick hat es nicht leicht. Wo er im ersten Teil der Knights of the Old Republic schon einer unglaublichen Tat beschuldigt wurde, die er nicht begangen hat, wird er nun von der gesamten Galaxie gesucht. Vielleicht ist er auch der Grund dafür, dass ein neuer Krieg zwischen den Mandalorianern und der Republik entbrennt. So richtig Frieden gab es zwar nie, daher sind die Mandalorianischen Kriege auch etwas für die Geschichtsbücher. Genau in diesen Konflikt gerät Zayne mit seiner unfreiwilligen Crew. Der wohl spannendste Teil der Geschichte beginnt, denn hier erfahren wir zum einen mehr über die Mandalorianern - ihr Handeln, ihr Wille zu kämpfen und sogar ein wenig über ihre Herkunft. Warum genau der Krieg jedoch ausbricht bleibt eher noch im Dunkeln. Sehr interessant fand ich auch, dass sie selbst Jagd auf Jedis machen, da einer ihrer Anführer herausfinden will wo die Macht herkommt und ob man sie stoppen oder vielleicht sogar für die eigenen Soldaten nutzbar machen kann. Nicht das erste mal, dass solche Experimente unternommen wurden, aber wir befinden uns 4.000 Jahre vor „Die dunkle Bedrohung“ und da kommt noch einiges auf die Jedis zu. Da der Rat der Jedi jetzt weiß, wer der eigentliche Mörder der Jünglinge war, ist es erstaunlich, wie sehr sie den Vorhausahnungen vertrauen und das es keine Konsequenzen für den Mörder gab. Die Geschichte von Lucien Draay bekommt ebenfalls einen sehr schönen und tiefen Einblick. Es ist fast davon auszugehen, dass die dunkle Seite hier schon länger im Spiel ist. Leider endet der Comic etwas einfacher, dafür kann Zayne noch einmal seinen Vater wiedersehen. Die ersten Seiten sind auch um einiges ausgefeilter gezeichnet. Sehr gute Details bei den Mandalorianern lassen den Leser interessiert auf den Seiten verweilen. Allein schon die Anzahl der Kämpfer ist beeindruckend, nur die Kämpfe sind etwas weniger in Szene gesetzt. Es bleibt zumindest alles auf einem recht düsteren Level. Die Schritte von Zayne Carrick sind nicht mehr ganz so ungeschickt wie im ersten Teil. Er scheint seiner Ausbildung durch die Flucht einige Besonderheiten hinzufügen zu können, was ihm als Jedi gut steht und ihn interessanter werden lässt. Fazit: Die Mandalorianischen Kriege finden ihren Anfang! Schon von der ersten Seite an wird die alte Republik auf den Untergang eingestimmt. Nicht nur das die Jedi sich aufgrund der Suche nach den Sith zurückgezogen haben, auch die Mandalorianer beginnen ihren Großangriff und der wird definitiv heftig werden. Die Geschichte um Zayne Carrick, den gejagten Jedi-Schüler, bekommt weiter Futter und die Spannung bleibt, ob er die Schuld für die Rückkehr der Sith ist oder nicht. Schöne düstere Optik in Kombination mit passenden Farben bringen dem Comic ebenfalls gute Punkte. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Zeichnung: Brian Ching, Dustin Weaver, Harvey Tolbao, Michael Atiyeh, Jay David Ramos Übersetzung: Michael Nagula Taschenbuch: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 26.04.2019 ISBN: 9783741610516
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