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einz1975

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  1. Perry Rhodan befindet sich auf einer Mission. Er fliegt mit seinem Freund Homer Adams zu einer Dunkelwelt, ein Planet, welcher außerhalb eines Sonnensystems existiert und hier seine Bahnen zieht. Auf der einen Seite sollen wirtschaftliche Fragen für die Liga geklärt und auf der anderen muss ein politisch brisantes Thema behandelt werden, denn zwei Terraner haben angeblich einige Onryonen getötet und sie befinden sich jetzt in Untersuchungshaft. Die mehrfach geteilte Story baut sich herrlich Stück für Stück auf. Da haben wir Adam, welcher viel Privates blicken lässt und nebenbei die schwierigen Wirtschaftsverhandlungen führt. Einen jungen Eingeborenen, welcher sich zu einem Hüter ausbilden lässt und er eigentlich schon so weit ist, dass er zu einen der besten seiner Zunft zählt, aber sein Meister ihn noch nicht loslässt. Zu guter Letzt haben wir Perry Rhodan, welcher den Planeten erst einmal erforscht und dabei später in höchste Gefahr gerät. So eine Reise ins Ungewisse, ist auch nach so vielen Jahrtausenden selbst für einen Perry Rhodan immer noch eine Herausforderung. Denn ziemlich schnell bekommt man mit, dass hier hinter all den Ereignissen eine seltsame Macht steht. Erst spät erfährt man mit kleinen Happen was hier gespielt wird, was den Roman unglaublich spannend macht. Thurner verlässt sich dabei nicht nur auf Rhodan, dass er alles wieder richten wird, vielmehr bindet er alle Figuren mit ein. Besonders haben es ihn auch die Leuchttierchen, die Anuupi, angetan. Sie helfen dem Planten in Licht zu erstrahlen und das auf natürlich weise. Schon die Idee dahinter ist fantastisch und später kommen noch so einige merkwürdige, aber umso interessantere Eigenschaften hinzu. Nicht umsonst bekommt auch der Lehrling eine tragende Rolle. Als ungestümer junger Mann macht er Fehler, über die er selbst nur schwer hinwegkommen wird, aber seine Gabe hingegen ist unbeschreiblich und faszinierend. Der Gegenspieler für Rhodan ist im Endeffekt nicht ganz unbekannt, Fans werden später schön gekonnte Schlüsse ziehen, aber auch Neueinsteiger finden sich herrlich zurecht. Das macht diesen Roman auch besonders, denn er schließt am Ende zwar rundum ab, aber man erfährt auch, dass Perry Rhodan aktuell eine Mission für mehrere Jahre geplant hat. Er will einige verschlagene Dunkelwelten erforschen und sie für die Liga gewinnen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass in den beiden darauffolgenden Romanen noch so einige Überraschung warten. Denn diese Welten klingen rundum interessant. Der archäologische Aspekt hinter der Story bringt das Mysterium noch deutlicher hervor. Man erfährt auf jeder Seite so viel Neues, dass man den Roman ruhig ein zweites Mal lesen kann und man immer noch etwas für sich entdeckt. Mit geschulter Vorstellungskraft eines Sci-Fi-Fans, landet man schnell im Perry Rhodan-Universum und fühlt sich unglaublich wohl. Die Einzelheiten um seine Person spielen dabei zwar eine wichtige Rolle, sind aber geschmeidig eingeflochten worden, ohne dass er dabei zu sehr im Vordergrund steht. Der Held der Zeit, findet auch hier die Lösung, doch der Weg dahin ist wahrlich nicht einfach. Fazit: Eine außergewöhnlich gute Perry Rhodan-Geschichte - Durchweg spannend, bis zum Schluss. Das viele tausend Jahre alte Geheimnis bleibt lange gewahrt und man muss nicht Fan sein, um alles zu verstehen. Michael Marcus Thurner lädt euch auf eine umfangreiche Fantasy-/Science-Fiction-Story ein, die eines Perry Rhodan mehr als würdig ist. Diese Trilogie könnte definitiv eine große Schar neuer Fans generieren... Matthias Göbel Autor: Michael Marcus Thurner Seiten: 416 Seiten Verlag: Bastei Lübbe Verlag Erscheinungsdatum: 29.04.2019 ISBN: 9783404209422
  2. einz1975

    Vernor Vinge - Der Friedenskrieg

    Der Kalte Krieg ist Gott sei Dank Geschichte. Wenn man jetzt als Schriftsteller all diese Jahre miterlebt hat und zudem auch noch der Science-Fiction zugetan ist, dann lässt man auch das aktuelle Geschehen automatisch in seine Geschichten mit einfließen. Liest man jetzt diesen Roman von Vernor Vinge, dann werden viele Parallelen zu der damaligen Situation wach. Wir befinden uns im 22. Jahrhundert. Die Welt hat einen neuen großen Krieg hinter sich. Damit all das nie wieder passiert, wurden Wissenschaft und Technologie abgeschafft. Das „Friedensamt“ hat nun die Kontrolle übernommen und überwacht, dass es auch so bleibt. Im Lauf des Krieges, welcher jetzt etwa fünfzig Jahre her ist, wurden um bestimmte Städte oder Gefahren sogenannte Blasen geschaffen. Erst viel später im Roman erfährt man, was es damit auf sich hat und automatisch hat der Autor geschafft was er wollte, er weckt die Neugier beim Leser. Die Geschichte beginnt mit einer Pilotin und ein zweiter Plot handelt von einem Jungen. Die Pilotin stürzt irgendwann ab und kann sich an nicht mehr erinnern und der Junge strotzt nur so vor Intelligenz. Er wird durch einen alten Mann entdeckt und einladen sein Schüler zu werden. Was er als Weise auch sehr gern annimmt. Jetzt erfährt man auch, dass es neben dem Friedensamt, auch noch die sogenannten Tüftler gibt. Diese haben nicht ganz aufgehört an Wissenschaft und Technik zu glauben, müssen jedoch im Geheimen daran arbeiten. Nicht ganz einfach, wenn man nicht weiß, wann das Amt zuschlagen könnte. Unausweichlich kann man sich allerdings schon recht schnell denken, wie es weitergeht, es bleibt nur die Frage offen, warum diese Blasen und was passiert, wenn man in eine selbst gerät? Vinge hat durch kleine Nebenstränge die neue Welt zwar gut im Griff und erklärt damit viele Ereignisse, allerdings bleiben für meinen Geschmack viele Figuren dabei selbst auf der Strecke. Der Junge wird zum unausgesprochenen Helden, hat aber selten wirklich die Kraft all das allein zu stemmen. Da helfen auch nicht die restlichen Rebellen und gerade zum Ende hin fragt man sich doch, wenn schon keine Technik mehr zugelassen ist, warum das Amt selbst mit so viel unterwegs ist? Ob Hubschrauber oder Panzer, der Krieg wird auch in dieser Zukunft nicht anders ausgefochten. Interessant waren später Implantate, Hologramme und virtuelle Personen. Da muss man Vernor Vinge wirklich eine unglaubliche Weitsicht einräumen. Als Mathematiker und Informatiker war es schön zu sehen, dass der Autor dem Schachspiel so viel Bedeutung widmet. Das Friedensamt kommt mir an einigen Stellen auch recht bekannt aus George Orwells „1984“ vor. Vielleicht nicht ganz so umfangreich in der Spionage, aber grundlegend machtbewusst und zu jeder Zeit den Finger am Kopf der Katastrophe. Leider hält sich die Wage zwischen Spannung und Erzählung nicht immer Gleichklang. Oft verfällt sie zu sehr auf eine Seite und auch bei manch Dialogen erfährt man nicht wirklich etwas Neues. Dafür spielt in diesem Roman die Zeit mehr eine Rolle, als man anfangs glauben mag. Vielleicht erinnert euch auch alles etwas an Matrix, zumindest ging es mir so… Fazit: Nur wenn die Zeit stillsteht, bekommt man die Chance auf eine zweite Runde. 1984 erschien „Der Friedenskrieg“ (The Peace War) und spiegelte gut das aktuelle Weltgeschehen wieder. Zurückblickend ist diese Zukunft nichts anderes, als die Konsequenz aus der Angst, vor einem endgültigen Krieg. Sehr weitblickend hat Autor Vernor Vinge einige schöne Ideen für die Zukunft parat, erzählt sie leider nur nicht an jeder Stelle so fantastisch. Über Umwege kommt er dennoch ans Ziel. Die Faszination über seine Blasen und ihr Ergebnis schenken dem Roman einige gute Pluspunkte. Matthias Göbel Autor: Vernor Vinge Übersetzer: Rosemarie Hundertmarck Seiten: 432 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 10.12.2018 ISBN: 978345339608
  3. einz1975

    Star Trek – Next Generation: Absturz

    Captain Jean-Luc Picard ist mit der Enterprise-E unterwegs, um einen seltsamen Nebel zu untersuchen. Interessant ist auch ein Planet, welcher sich mitten in diesem Nebel befindet, denn eigentlich ist es völlig unmöglich, dass er sich hier befindet. Es werden Lebenszeichen und Energiewerte gemessen und Spuren von Quantenfelder werden entdeckt. Dann kommen wir zu Captain Riker, ja richtig gelesen, in einer der anderen Quantenebenen treffen wir auf die Enterprise-D. Neben der zeitlichen Trennung hat sich auch die Reise der Enterprise hier etwas anders entwickelt. Einige Personen die nicht mehr sind gibt es wieder und andere gibt es eben nicht mehr. Bis hier hin hätte es Dayton Ward belassen sollen, aber es kommt noch eine dritte Partei dazu. Unterdessen schickt Captain Picard Commander Worf auf den Planeten, denn das Geheimnis ist zu groß, um nicht gelüftet zu werden. Jetzt kommt auch der Name des Buches zum Tragen, denn wie es kommen musste, stürzt Worf mit seiner Crew ab. Der Roman benötigt schon etwas Zeit, um die Ereignisse auch in Gang zu bringen. Vielmehr konzentriert sich der Autor auf die unterschiedlichen vergangenen Ereignisse. Wie etwa Riker seinen Posten als Captain der Enterprise bekam oder wie dieser reisende Planet entstand. Damit hat er versucht die Nähe zu den Charakteren aufzubauen, was allerdings nicht an jeder Stelle funktioniert. Der neue Geschichtsverlauf der Enterprise-D klingt auf jeden Fall interessant, den viele der Ereignisse kennt man und ihren Ausgang auch. Egal ob der Kampf gegen die Borg, Klingonen oder Romulaner, alles wird in Zukunft für diese Dimension anders verlaufen, als wir es aus den Geschichten kennen. Ward verlässt sich nicht darauf, dass hier nur alte Hasen das Buch in die Hand nehmen, der versucht die letzten Jahrzehnte zusammenzufassen und bindet dabei den Absturz und die Quantenreise des Planeten mit ein. Vielleicht ist das eine nicht zwingend gute Entscheidung gewesen, denn so klassisch sich das Abenteuer liest, so verläuft es auch. Der ganz große Sprung in der Handlung fehlt leider. Zum Ende hin ein wenig Action und der Ausblick, dass alles doch noch anders kommen kann, aber das war es dann auch schon. Was die temporale Direktive angeht, nun ich bin mir sicher, dass sie in diesem Fall wohl etwas anders greift, da ein Paralleluniversum ganz anders auf die Entwicklungen reagiert, als das eigene. Die außerirdische Technik des Volkes ist zumindest von der Idee her wirklich beeindruckend und dürfte so ziemlich jedes machthungrige Volk, egal aus welchem Quadranten, interessieren. Die beiden Geordi La Forge haben zumindest alle Hände voll zu tun, um die jeweilige Enterprise zusammenzuhalten. Da man sich nicht wirklich viel von der Stelle bewegt, sondern „nur“ zwischen Dimensionen, bleiben die Schauplätze auch recht übersichtlich. Das hilft den schnellen Überblick über das Geschehen zu behalten. Für mich gab es etwas zu wenig von dem neuen Volk und zu viel von bereits bekannten Geschichten, da hätte der Autor ruhig mehr ausholen können. Fazit: Zwei mal Enterprise und zurück! Dayton Ward erzählt euch eine sehr klassische Geschichte aus dem Star Trek – Next Generation Universum. Er verhilft einigen alten Figuren erneut zusammen zu agieren und kreiert sogar ein eigenes Paralleluniversum. Dennoch fehlen die wirklich echten Überraschungen im Verlauf und hinter der Idee selbst. Technisch dennoch sehr interessant, hindert nur der der übliche Gegner am Vorankommen einer wirklich neuen Geschichte. Wer es dennoch klassisch mag, findet hier schöne alt geschmückte Bilder. Matthias Göbel Autor: Dayton Ward Übersetzer: Stephanie Pannen Seiten: 350 Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 06.05.2019 ISBN: 9783743897496
  4. Schauen wir zurück ins Jahr 1979. Hier erschien der Science-Fiction-Film „Das schwarze Loch“ mit Maximilian Schell und Anthony Perkins in den Hauptrollen, unter der Regie von Gary Nelson. Damals sorgte der Film mit seiner Ausstattung für Staunen, auch wenn der Film inhaltlich nicht jedem zugänglich war. Finanziell für Disney als eher nichterfolgreich eingestuft, erhielt der Film dennoch zwei Nominierungen bei den Oscars 1980. Alan Dean Foster nahm sich den Film als Grundlage und schuf daraus einen Roman, welcher nur kurz nach Kino erschien. Da er schon einige Filmromane aus dem Sci-Fi-Genre geschrieben hat, ist sein Gespür zum Festhalten der Szenen unbestritten gut. Der Film erzählt von der Reise des Forschungsraumschiffs USS Palomino. Ihre achtzehnmonatige Forschungsreise, auf der Suche nach fremdem Leben, nähert sich ihrem Ende. Alle an Bord sind enttäuscht, denn nichts dergleichen konnten sie auf ihrer Reise entdecken. Auf dem Nachhauseweg finden sie jedoch plötzlich ein nicht verzeichnetes schwarzes Loch. Ein Weltraumphänomen, welches sie noch einmal erforschen wollen. Viel erstaunlicher jedoch ist die Tatsache, dass sie auch ein seit 20 Jahren vermisstes Raumschiff entdecken – Die USS Cygnus. Dr. Hans Reinhardt ist der letzte Überlebende und seine Erfindungen in der Zeit der Isolation sind unbeschreiblich fortschrittlich. Doch gibt es ein Geheimnis auf dem Schiff und genau dieses gilt es zu ergründen. Die Besatzungsmitglieder der Palomino bekommen zwar keinen herzlichen Empfang, lernen aber dennoch das Schiff und seinen Besitzer kennen. Die vielen Roboter sind dabei der Grundstein des Mysteriums. In dem Film wird die Frage nach Wahnsinn und Wissenschaft gestellt. Wie weit gehen Wissenschaftler, um an ihre Ziele zu gelangen? Wie viele Leben opfern sie, damit der Gedanke den sie hegen zur Wirklichkeit wird? Der Film, wie auch der Roman, benötigen dafür einige Zeit, denn nicht jeder der Besucher will erkennen, was hier vor sich geht. Eines der Highlights sollte damals der schwebende Roboter V.I.N.CENT. sein. Seine sehr menschliche Art und Weise, sollte zeigen, dass es möglich ist in der Zukunft mit den Maschinen zusammenzuleben, wobei Dr. Reinhardt genau das Gegenteil aufzeigt. Der gehorsame Metallmensch, welcher nach dem Willen des Menschen handelt. Ein äußerst interessantester Punkt der Geschichte, genauso wie die wissenschaftlichen Hintergründe. Ein 0-G Kraftfeld oder ein Materie-/Antimateriegenerator und nicht zu vergessen das Schwarze Loch selbst. Sicherlich sind die Kräfte eines solchen Phänomens unvorstellbar und selbst Wissenschaftler rätseln heute immer noch, was es damit auf sich hat. Der Roman hingegen findet hingegen eine eigene Lösung, welche für sich steht und sicherlich als eine der Möglichkeiten gehandelt werden könnte. Der Kampf am Ende ist für meinen Geschmack etwas zu üppig ausgefallen und auch Vincent kommt mir manchmal etwas zu menschlich vor. Denn wenn es einen Roboter gibt, der sich wirklich ärgert, dass ein anderer seiner Bauart verachtet wird, dann könnte man meinen, dass er zu mehr als nur zur Hilfe bereit ist. Die Fäden welche man im Film an Vincent sieht, halfen damals nicht wirklich die Illusion der Zukunft aufrechtzuhalten, im Buch hingegen funktionieren die fantastischen Ideen sehr gut. Fazit: Die Urgewalt schlechthin zog vor über vierzig Jahren durchs Kino und gewinnt durch den dazugehörigen Roman, um ein vielfaches an Qualität. Alan Dean Foster poliert mit seinen anschaulichen Bildern die Filmfehler weg und hinterlässt einen Sci-Fi-Thriller, der sich besser liest, als einige Passagen im Film anzuschauen sind. Das große Geheimnis der USS Cygnus löst sich zwar nur langsam und am Ende mit zu viel Action auf, doch hat die Geschichte mehr als nur Kampf und Untergang zu bieten. Mensch = Gott und das Ende als Anfang, egal welcher Wahnsinn hier regiert, für Fans der 70er-Sci-Fi kann der mittlerweile zum Klassiker erhobene Film, dank Alan Dean Fosters Romanumsetzung immer noch gut unterhalten. Matthias Göbel Autor: Alan Dean Foster Übersetzer: Heinz Nagel e-Book: 379 Seiten Seitenzahl der Print-Ausgabe: 358 Seiten Verlag: Apex Verlag Erscheinungsdatum: 23.02.2019 ISBN: 9783743897496
  5. Der schon so viel besprochene Zweite der Teil der Sequel-Trilogie. Schwer zu sagen, ob die Fans den Film nun lieben oder die Mehrheit sich wünscht, er wäre nie erschienen. Die Erste Ordnung ist und bleibt der Nachfolger des Imperiums und kämpft gegen den Widerstand. General Leia Organa befindet sich mit den letzten Überlebenden Rebellen auf der Flucht und dank Poe Dameron schaffen sie die Flucht auch in die Tat umzusetzen. Indessen lernt Rey den letzten Jedi Luke Skywalker kennen, welcher sich sehr weit von der Welt und der Macht abgewandt hat. Er will von niemanden etwas wissen. Rey bekommt dennoch ihre Ausbildung und findet sogar Zugang zu Kylo Ren. Die Story nimmt im Comic natürlich den gleichen Verlauf wie im Film. Etwas kürzer in einigen Passagen und nicht jeder Witz funktioniert in Druckform, wie in bewegten Bildern. Doch auch die inhaltlichen Schwächen der Story greifen hier zum Teil schon vor. So muss Finn zusammen mit Rose auf einen Planeten, um einen Hacker zu finden, welcher den Großkampfkreuzer von Snoke aufhalten soll. Dann noch die Flucht der Rebellen, welche innerhalb weniger Stunden vor der Vernichtung stehen und doch kommen alle „plötzlich“ zusammen und es findet ein Ende. Wer einen seiner ältesten Helden dann auch noch in so einer verzweifelten Versfassung sieht, der gerät schon mal in tiefe Enttäuschung und wünschte am liebsten nicht mehr hinsehen zu müssen. Doch hat der Film auch etwas, dass man ihm nicht abstreiten kann. Er lässt irgendwie etwas Neues entstehen. Der klassische Jedi oder besser gesagt der mystische Jedi geht und eine neue Zeit bricht an. Dabei wurde grafisch mit netten, wenn auch nicht immer mit fein gearbeiteten Zeichnungen die Story aufs Papier gebracht. Mir persönlich haben einige Momente gefehlt, die zumindest im Film einen guten Eindruck hinterlassen haben. Allein schon der Kampf gegen die roten Wächter oder der Kampf im Schnee, wirken im Comic leider nicht ganz so bildgewaltig. Der Comic liefert zumindest den schnellen Zusammenhang der Story und wer noch einmal rekapitulieren will, warum jetzt alles so ist wie es ist, der findet hier noch einmal den Grund dafür. An einigen Stellen könnte man meine, dass hier das Storyboard noch einmal etwas aufpoliert wurde, aber auch das bleibt eine interessante Kunst der Comic-Kultur. Fazit: Wie schon als Film, hinterlässt auch der Comic den Leser viele Fragen und schickt ihn mit einem weinenden und einem lachenden Auge fort. Die Traurigkeit, dass auch wirklich die letzten alten Helden sich verabschieden und die Freude, dass etwas Neues entsteht, aus dem man wirklich etwas machen könnte. Solide mit dem Stift umgesetzt, muss man sich als Fan von Star Wars nur fragen, in wie weit man noch einmal die Schlüsselmomente des Films nachempfinden möchte, wenn ja, dann lohnt sich ein Blick in die Seiten, ansonsten aber behält man seine Gedanken an vergangene Zeiten und freut sich auf kommende neue Ideen. Matthias Göbel Autor: Garry Whitta Zeichner: Michael Walsh, Mike Spicer Übersetzer: Justin Aardvark Seiten: 136 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 18.12.2018 ISBN: 9783741609343
  6. einz1975

    Neal & Jarrod Shusterman - Dry

    Wer erinnert sich nicht an den Sommer von 2018. Eine schier endlos lange Phase ohne Regen. Flüsse haben noch nie so wenig Wasser getragen und einige Felder wuchsen zu Wüsten heran. Viel heftiger nimmt sich diesem Thema die Autoren Neal & Jarrod Shusterman an. Kaliforniern hat schon immer extreme Sommer erlebt, doch dieses Mal sollte es viel heftiger kommen. Aus der Sicht einer Schülerin nimmt alles seinen Lauf. Wir erfahren, dass ein Gouverneur eines Nachbarstaates die Zuflüsse gesperrt hat und so klein diese Anweisung, so groß das Chaos. Denn plötzlich bleibt das Wasser aus. Dauerhaft Sonne, immer um 35 Grad im Schatten, da sollte man sich wirklich so wenig wie möglich bewegen. Die Wiesen werden nicht mehr bewässert und die Pools stehen leer. Alles halb so wild, wenn nicht auch das Trinkwasser langsam zur Neige gehen würde. Bei dem Versuch noch etwas Wasser in dem nahegelegenen Shop zu kaufen, kommen die ersten Streitigkeiten ans Tageslicht, denn jeder muss eben schauen wo er bleibt. Alyssa und ihr kleiner Bruder Garrett erleben hautnah, wie weit Menschen auf einmal für Wasser gehen würden. Als Leser muss ich gestehen, dass ich bis hier hin mich recht gut unterhalten gefühlt habe. Doch schon als die nächsten Figuren hinzukamen und man immer wieder aus der Ich-Perspektive die Geschichte erzählt bekommt verschwamm die Hauptfigur mit den anderen zu sehr. Da gibt es den Nachbarsjungen, welcher aus einer Familie stammt, die sich schon immer für eine Katastrophe gewappnet hatten. Später noch ein taffes Mädchen ohne Zuhause und später alle zusammen ohne Eltern unterwegs. Damit könnte der Roman ideal als Jugendroman durchgehen, wenn da nicht das Ende wäre. Bis dahin erlebt man verschiedene Elemente einer Reise. Das Kommen und Gehen von Charakteren ist gelungen und auch viele Taten nachvollziehbar. Bis die Kids eben doch an einen Punkt kommen, wo sie nicht mehr ganz so logisch handeln. Ich frage mich auch, warum nicht alle viel zeitiger losgezogen sind und das nur das Abdrehen eines Flusses ausreicht, um ein halbes Land ins Chaos zu stürzen?! Nun ja, auch hier habe ich meine Zweifel, aber vielleicht geht es auch gar nicht um den Grund warum hier etwas passiert. Ich denke die beiden Autoren haben versucht die Trockenheit als Rahmen zu nutzen und wollen aufzeigen, wie wir Menschen untereinander in einer solchen Situation agieren. Kleine Anekdoten zwischendurch berichten von anderen Zwischenfällen, wie die Menschen im wahrsten Sinn über Leichen gehen, um selbst an eine Falsche Wasser zu gelangen. Die Flucht vor der Trockenheit, wird auch zur Flucht vor den Menschen. Wahrscheinlich gar nicht mal so abwegig, nur haben wir unsere Zivilisation nicht erst seit gestern und vielleicht bleibt ein Funken Menschlichkeit doch in jedem übrig, auch wenn der Kampf um das eigene Überleben an erster Stelle steht. Wie erwähnt kippt der Roman am Ende, so dass unnötige Gewalt Einzug hält, auch wenn sie sonst gefühlt ständig allgegenwärtig ist. Ich muss auch zugeben, dass ich beim Lesen wirklich Durst bekommen habe und mir ein schönes großes Glas, mit kaltem Wasser gegönnt habe. Fazit: Jeder Mensch weiß, drei Tage ohne Wasser und du bist tot. Wie weit würdest du nach dieser Zeit gehen, wenn es nur um eine Flasche Wasser geht? Wie menschlich bleibst du und wie viel davon übernimmt dein Überlebensinstinkt? Alles Fragen die sich auch die Jugendlichen in diesem Roman stellen und sie treffen dabei auf Grenzen und manchmal überschreiten sie diese auch. Der Verlauf der Geschichte hat kleine Überraschungen parat, auch wenn nicht alle Wendungen konsequent zu Ende gebracht werden, erlebt ihr spannende zeitnahe Science-Fiction, welche vielleicht schon diesen Sommer Wirklichkeit werden könnte. Matthias Göbel Autor: Neal Shusterman & Jarrod Shusterman Übersetzer: Pauline Kurbasik, Kristian Lutze Klappenbroschur: 448 Seiten Verlag: Fischer / Sauerländer Verlag Erscheinungsdatum: 22.05.2019 ISBN: 9783737356381
  7. einz1975

    Message - 1 - Loading

    Science-Fiction aus Deutschland hat eine lange Tradition und schön zu sehen, dass der Nachwuchs nicht abbricht. Mit dem ersten Band zu Message schicken uns Ronja Büscher und Christin Wendt in eine ferne Zukunft, in der die künstliche Intelligenz namens „Kiem“ die Erde und damit auch die Menschheit fast vernichtet hätte. Nach dem großen Krieg leben die Menschen abgeschottet in kleinen Städten und schützen sich vor der anhaltenden Kälte. Kiem schickt immer wieder Exekutoren (vielbeinige Roboter) aus, doch werden diese von Scouts wie Avarus aufgehalten. Dank seinem Anzug mit Maske und einem stylischen Scharfschützengewehr, macht die Hauptfigur einen mehr als ordentlichen Eindruck. Man erfährt weiterhin, dass er seinen Bruder Victor durch einen Angriff von Kiem verloren hat, er aber immer noch hofft, dass Victor überlebt hat. Die Erzählweise des Comics ist nicht immer klassisch gehalten, oft gibt es Großbilder oder längere Kampfpassagen, in den wenig Text, dafür mehr das Bild regiert. Die kleinen Exekutoren erinnern an Spinnen mit einem Teleskop auf dem Rücken. Avarus ist ein geübter Kämpfer, bis er dem Typ 8 dieser Viecher gegenübersteht. Ehrlich gesagt, schon lange nicht mehr so überrascht gewesen, was da auf euch wartet. Der Verlauf der Geschichte baut sich langsam mit kleinen Dialogen auf und lässt am Ende viel offen, um was es wirklich geht. Allein deswegen lohnt sich schon ein Blick und schaut man sich die Figuren an, hat Christin Wendt einen schönen eigenen Stil, welcher mich manchmal ein klein wenig an die Mangareihe Tokyo Ghoul erinnert hat. Sehr filigran malt sie nicht nur die Charaktere, sondern auch Einrichtungen, Computerelemente und natürlich auch die Exekutoren. Einzig bei manch Hintergründen haben mir ein paar Details gefehlt, was aber durch die durchweg gelungenen Farben zu verschmerzen ist. Anfangs noch recht unblutig, nimmt der Comic zum Ende hin deutlich an Rot zu. Ich bin gespannt wie Kiem als Gegner sich irgendwann mal selbst zeigt, denn als KI wird er sicherlich ein passendes Gefäß für sich gefunden haben, in welches er schlüpfen kann. 2018 im Selfpublishing bereits erschien, könnt ihr dank Cross Cult Band eins noch einmal in einem besonders schönen und großen Hardcoverband (24x32) genießen. Künstliche Intelligenzen haben selbst heutzutage schon Einzug in unser tägliches Leben gehalten, wollen wir hoffen, dass wir noch einmal die Kurve kriegen und selbst erkennen, wie wertvoll unsere Erde ist. Fazit: Das nenne ich mal ein Hammer-Debüt! Ronja Büscher und Christin Wendt haben mit Message - 1 – Loading einen Comic geschaffen, der zeitnah uns daran erinnert, wie zerbrechlich unsere Zukunft ist. Mit einer intelligenten Geschichte im Hintergrund und gut geführter Zeichenkunst, sollte der Comic sogar international erfolgreich sein. Gute Kämpfe, ein paar kleine Späßchen, aber immer den Ernst der Lage im Vordergrund. Vielleicht der Beginn einer neuen unendlichen Geschichte! Matthias Göbel Autor: Ronja Büscher Zeichner: Christin Wendt Seiten: 80 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 14.03.2019 ISBN: 9783959817103
  8. einz1975

    On Mars_ . Band 1: Eine neue Welt

    Ach ja... der Mars. Vielleicht schaffen wir es ja wirklich einmal und landen auf dem roten Planeten. Doch bis dahin müssen wir erst einmal die Ressourcen unserer Erde nutzen. In dieser Geschichte gingen sie im Jahr 2132 endgültig aus und das Ziel den Mars zu kolonisieren, wurde Wirklichkeit. Doch noch ist es nicht soweit und der Planet ist zu lebensfeindlich, als dass die Menschen hier ihr gewohntes Leben führen könnten. Eine Firma wurde beauftragt den Planeten lebensfähig zu machen und da Arbeiter zu teuer wären, werden Sträflinge zur Zwangsarbeit eingesetzt. Hier reichen dann manchmal schon kleinste Vergehen aus, um an diesen trostlosen Ort zu gelangen. Sie sollen jetzt Bewässerungssysteme aufbauen und die Sauerstoffversorgung durch Wälder garantieren. Ein kleiner Teil ist schon geschafft, doch viele Monate harter Arbeit stehen noch bevor. Jasmin Stenford ist nun eine dieser Gefangenen und von Anfang an hat sie es nicht leicht. Selbst als Leser kann man sie noch nicht so richtig einschätzen und harrt der Dinge, die da kommen möchten. Sie will allein sein, sucht keinen Streit, findet ihn aber ständig und weiß sich aber deutlich zu wehren. So kommt es vor, dass einige Gefangene zwar Übergriffe versuchen, diese landen dann aber schneller im Lazarett als es ihnen lieb ist. Doch irgendwann verlässt sie das Glück und sie gerät in einen Hinterhalt. Die Geschichte ist damit noch lange nicht erzählt, denn auf dem Mars läuft irgendetwas hinter den Kulissen. Eine seltsame Sekte scharrt dort ihre Anhänger und der gesellschaftliche Druck um die Fertigstellung des Projektes nimmt immer mehr zu. Sylvain Runberg nimmt zwar etwas viel Anlauf für seine Geschichte, erzählt sie aber spannend und mit kleinen Überraschungen. Die Kombination zu den Bildern von Gruns sind ebenfalls ansprechend. Man sieht deutlich die kleinen technischen Spielereien und auch die Augmentierung des Körpers, scheint eine nur logische Konsequenz aus der dort herrschenden Umwelt zu sein. Farblich bleibt alles in einem Orangeton, welcher auch unweigerlich an den Mars und seine Trockenheit erinnert. Manch Actionszene hätte ein wenig ausführlicher dargestellt werden können, aber in Summe bekommt auch der Erwachsene etwas zu sehen. Da das Ende offen bleibt, kann man sich auf den nächsten Teil freuen, welcher wohl noch tiefer greifen wird. Fazit: Aufbruch zum Mars und die Drecksarbeit erledigt das Gesindel… Wenn alle an einem Strang ziehen würden, aber so ist der Mensch anscheint nicht und die Hauptfigur der Geschichte muss das mehr als einmal miterleben, egal ob auf der Erde oder dem Mars. Mit gut geführter Spannung unterhält der Comic bis zum Schluss und legt dabei auch Fragen über die kommende Gesellschaft auf den Tisch. Optisch gibt Gruns mit seiner Zeichenkunst den passenden i-Tüpfel und dank des farblichen Grundtons, stimmt man sich gut auf den Mars ein. Matthias Göbel Autor: Sylvain Runberg Zeichner: Gruns Hardcover: 80 Seiten Verlag: Spliter Verlag Erscheinungsdatum: 19.02.2019 ISBN: 9783962192518
  9. einz1975

    C. Robert Cargill - Robo sapiens

    Die Welt liegt in Scherben… Wir Menschen sind nicht mehr… Das Leben ist gegangen… und doch bewegt sich noch etwas auf dem Planeten. Wenn man den Roman genau betrachtet, hat Robert Cargill sich zwar Anleihen bei Mad Max, Plant der Affen, Terminator oder auch I-Robot geholt, erzählt aber alles aus der direkten Sicht eines Roboters. Am Anfang erfahren wir, wie sich die Menschen die Roter zum Untertanen gemacht haben. Dass eine KI entwickelt wurde und wie diese sich dann selbst weiterentwickelt hat. Nichts was man vorhersagen konnte traf auch so ein, denn nach all den Jahren gab es diesen einen Roboter, der sein Ich entdeckte. Er war der Anfang dieser kommenden Zukunft. Machen wir einen Sprung weiter… Der Roboter namens Brittle streift durch die Gegend und sucht dabei immer wieder neue Teile, welche entweder als Ersatzteile für ihn selbst dienen oder sie gegen andere Sachen getauscht werden. Tote Städte und endlose Wüsten herrschen auf der Erde, denn irgendwann entbrannte ein Krieg zwischen Mensch und Maschine. Nur das der Mensch nicht allzu lange etwas entgegenzusetzen hatte. Die Logik siegte auf ganzer Linie und kein Weg führte wieder zurück. Eine Einigung mit den Maschinen war ebenfalls so ausweglos, wie ein möglicher Sieg. Erstaunlich wie menschlich sich die Roboter dennoch verhalten, denn auch hier erfahren wir, dass irgendwann mehr als ein Krieg zwischen ihnen selbst ausbrach. Die Welt war eben doch zu klein für all die großen Superhirne. So wurden auch die letzten Ressourcen der Erde genutzt um neue Waffen zu bauen oder neue Bots, welche sich gegenseitig die Köpfe abreißen. Brittle muss sich ebenfalls in Acht nehmen, denn es gibt nicht mehr viele ihrer Baureihe und ein alt bekannter Roboter liegt ihr schon auf der Lauer. Neben all den Kämpfen, welche am Ende übrigens für meinen Geschmack etwas zu üppig ausfallen, darf man sich auf vielen philosophischen Fragen stellen. Dabei wird nicht nur die Frage nach dem „Was ist Leben“ und wie wird es definiert besprochen, vielmehr geht es auch darum, wie die Menschen mit den Robotern interagiert haben. Können Maschinen lieben? Empfinden sie Schmerzen? Können sie träumen? Gibt es ein Leben nach ihrem Tod oder besser, können sie überhaupt sterben? All das wird in langen ausführlichen Passagen bearbeitet. Der Autor nutzt dabei unterschiedliche Formen der Erzählung. Einmal geht es im Monolog voran, dann wieder in Geflecht einer alten Geschichte oder im Dialog zwischen zwei Maschinen. Zum Ende hin bleibt er bei Brittle und wir können den ausgedehnten Kampf live miterleben. Ohne den Prolog, hätte die Geschichte für mich ein schönes und würdevolles Ende gefunden, so hat sich der Autor aber offen gelassen, ob er uns noch mehr aus der Roboter-Zukunft berichtet oder es dabei belässt. Das Wortspiel im Namen „Robo sapiens“ finde ich äußerst passend und kreativ, denn wie im Text schon gesagt wird, wenn eine Spezies geht, kommt eine andere, denn nur der Stärkere überlebt. Fazit: Das Ende der Menschheit, läutet das Zeitalter der Roboter ein. Allerdings haben sie weder aus den Fehlern der Menschen gelernt, noch sind die Weise genug, um endlich Frieden miteinander zu finden. Wir begleiten einen dieser neuen Herrscher der Erde, welcher im Kampf durch eine tote Welt auf eine ungewisse Reise gerät. Robert Cargill schuf eine schöne Mischung aus bekannten Science-Fiction Geschichten und fügt seine eigenen Visionen hinzu. Gelungen, nicht zu lang, immer spannend und sogar der Versuch den Sinn des Lebens herauszufinden. Matthias Göbel Autor: C. Robert Cargill Übersetzer: Jürgen Langowski Paperback: 416 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 13.05.2019 ISBN: 9783453320062
  10. Die Besatzung der Excalibur hat im Lauf ihrer Dienstzeit schon so manches Wunder gesehen und mehr als eine Krise überstehen müssen. Captain MacKenzie Calhoun geht es da nicht anders und nachdem er zuletzt erst ein Mitglied seiner Crew verloren hat, scheint sich die Mannschaft weiter zu dezimieren. Doch erst einmal wird er überraschenderweise ins Büro der Sternenflotte gerufen, da seine Aufdeckung über das Volk der D´myurj für viel Wirbel gesorgt hat. Sie können Körper jeder Person herstellen und sie damit vollständig ersetzten, ohne dass man ahnt, wen man vor sich stehen hat. Zudem sind sie verbündet mit seltsam gepanzertern Kriegern, welche sich „Die Brüder“ nennen. Calhoun und die Crew seiner Frau standen ihnen schon gegenüber und es wird leider nicht das letzte mal der Fall sein. Doch zurück zu seiner Crew und diesmal spielt Morgan die Hauptrolle. Als KI auf dem Schiff installiert, reagiert sie in letzter Zeit wirklich seltsam und von Seite zu Seite nimmt dieser Zustand zu. MacKenzie hat bereits einen Plan, jedoch haben auch andere Pläne, welcher bereits ihre ersten Bewegungen begonnen haben. So wird Calhoun im Lauf der Geschichte seinem Volk wieder ganz nah sein, Mütter werden ihre Kinder loszulassen lernen müssen und die Frage was ist Leben und was ist nur Existenz, wird auf den Prüfstein gestellt. Peter David hat sich für seinen mittlerweile siebzehnten Band eine ebenfalls recht interessante Schreibweise einfallen lassen. Er springt ein wenig hin und her. Manchmal ist er vor den aktuellen Ereignissen und manchmal wieder mitten drin. Ich hatte erst die Befürchtung, dass es vielleicht zu viel werden könnte, aber weit gefehlt. David hat eben seinen eigenen Stil, welcher fesselt und man dank kleiner Details an den Figuren hängen bleibt. Selbst die Diskussionen über Künstliche Intelligenz und das Sein als Lebewesen machen Spaß und man verfolgt den philosophischen Gedanken dahinter. Das Wiedersehen mit Seven of Nine und dem Doktor aus Star Trek Voyager kam ehrlich gesagt etwas überraschend, denn es gibt sicher noch einige andere Wissenschaftler zu dieser Zeit, welche gleich oder sogar besser qualifiziert gewesen wären für die anstehende Mission. Dennoch findet sich alles und das Ende ist mehr als erschütternd. Überrascht war ich ebenfalls, dass es deutlich mehr Action gibt, was wohl auch daran liegt, dass das xenexianische Volk den Kampf regelrecht anzieht. Nichtsdestotrotz haben wir auch Neu Thallon wieder im Visier und die Sternenflotte selbst darf sich hinterfragen. Das die Excalibur auch anders kann, beweisen kleine Sticheleien innerhalb mancher Dialoge und nicht zuletzt Calhoun selbst kann einen mit seiner Art köstlich amüsieren oder auch zur Weißglut bringen. Der Autor hält an seiner vorangegangenen inhaltlichen Stärke fest und lässt die Figuren nicht mehr aus den Augen. Manchmal sind es nur kleine Auftritte einzelner Personen, aber diese Momente reichen schon aus, um das gesamte Universum um Star Trek – New Frontier zu füllen. Fazit: Science-Fiction, Star Trek und New Frontier, eine der wohl schönsten Kombinationen die man sich als Leser zulegen kann. Das Leben vieler Geschöpfe steht auf dem Spiel und Captain MacKenzie Calhoun hat schon vor langer Zeit geahnt, dass dieser Tag kommen wird. Ein erst undurchsichtiger Plan nimmt seinen Lauf und schenkt dem Leser einen erneut spannenden Roman. Falls dies wirklich die letzte Ausgabe sein sollte, plädiere ich dafür eine Petition zu starten, damit Peter David sein Werk fortsetzen kann. Selten gelingt es einem Autor eine Buchreihe so fantastisch, bildgewaltig und emotional in ein Science-Fiction-Gewand zu verpacken wie es Peter David geschafft hat. Danke! Matthias Göbel Autor: Peter David Übersetzer: Helga Parmiter, Claudia Kern Taschenbuch: 336 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 01.04.2019 ISBN: 9783959819589
  11. Man möge es kaum glauben, aber auch der beste Jedi-Meister ist nicht davor gefeit Fehler zu machen. Wir haben es schon bei Anakin gesehen und nun auch bei Aurra Sing. Mittlerweile ist sie erwachsen geworden, doch vor vielen Jahren war sie noch eine junge Schülerin der Jedi. Sie wurde ausgebildet mit dem Lichtschwert umzugehen und die Macht einzusetzen, doch irgendetwas lief schief und sie drehte dem Orden der Jedi den Rücken zu und wurde Kopfgeldjägerin. Ihr Lieblingsziel – Die Jedi. So beginnt auch der Comic und man kann schon deutlich sehen, dass sie es locker mit selbst dem geübtesten Kämpfer aufnehmen kann. Dem Rat der Jedi bleiben ihre Taten nicht ungehört und so beschließen sie, dass sich einer ihr annehmen muss. Erst meldet sich ihre Meisterin „Die dunkle Frau“, doch es wird entschieden das Ki-Adi-Mundi mit zwei jungen Jedi sich auf die Suche machen soll. Interessanterweise werden dabei Kleinigkeiten zu den Mitstreitern bekannt, welche später noch Auswirkungen haben sollen. Indessen bekommt Aurra Sing einen neuen Auftrag und es darf davon ausgegangen werden, dass sie mehr als nur ein Ziel dabei im Auge hat. So schön und gut die Helle Seite auch ist, interessanter sind eben die Geschichten der dunklen Gestalten. Man erfährt leider nicht genau warum sie so geworden ist und warum sie die Jedi so hasst, aber dafür sind ihre Kräfte und Kampfeslust beeindruckend. Als Bonus gibt es am Ende eine Story welche kurz vor der Schlacht von Yavin stattfindet. Man sieht die Ereignisse aus der Sicht eines Sturmtrupplers, welcher nichts weiter will als dem Imperium zu dienen. Eine großartige Geschichte, welche zeigt, dass egal auf welcher Seite der Krieg stattfindet, es Tote gibt. Sobald man sich aber genauer über sein Handeln bewusst wird, erkennt man eben die Sinnlosigkeit seiner Taten und manchmal büßen die richtigen dafür. Optisch haben beide Geschichten zwar ihren eigenen Stil, sind aber künstlerisch gut umgesetzt worden. Aurra Sing bekommt viele Action-Szenen, welche ihr anmutig stehen und der Sturmtruppler darf einige Explosionen übererleben. Fazit: Ausnahmecharaktere wie Aura Sing haben definitiv eine eigene Geschichte verdient. Die gelungene Mischung aus gescheiterter Jedi-Ausbildung und das Leben eines Kopfgeldjägers, bringt sie an die Spitze ihrer Zunft. Starke Action und eine gelungene Bonusgeschichte, machen diesen Band zu einem kleinen Highlight. Der Anfang ist gemacht und ich hoffe, dass wir von Aurra Sing noch mehr zu sehen bekommen. Matthias Göbel Autor: Timothy Truman, Jeremy Barlow Zeichner: Christian Dalla Vecchia, Davidé Fabbri, Patrick Blaine, Dave Mccaig, Studio F Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 122 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 08.01.2019 ISBN: 9783741610424
  12. Han Solo - Was für ein Name! Schon so wenig Buchstaben reichen aus, um eine Legende zu schmieden. Neben seiner Haupttätigkeit als Schmuggler, hat er schon mehr als einen seiner Freunde übers Ohr gehauen, was ihm auch einen eher unrühmlichen Namen gemacht hat, er aber überall bekannt ist und stets auf der Hut sein muss, dass nicht gerade ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt wird. Aktuell scheint alles entspannt, wobei er zuletzt einen wichtigen Auftrag für Jabba vermasselt hat. Nicht seine Schuld, aber der Hut ist dennoch nicht erfreut. Er trifft sich indessen mit ein paar seiner Kollegen. Die dicken wohlgenährten Hutten kommen auf die Idee eine Wette abzuschließen. Eine Dienerin namens Jozzel, erzählt von der Yavin-Vassilika, ein altes Artefakt, welches es zu finden gilt. Jeder Hut kann nun seine besten Leute darauf ansetzten und so kommen neben Han Solo und Chewbacca auch Lando Calrissian, 4-Lom, Bossk und sogar Boba Fett an diesen Auftrag. Letzter ist allerdings mehr hinter Solo her und auch Bossk möchte Solo in seine Finger bekommen. Ab jetzt beginnt die Schnitzeljagd, denn viele Informationen gibt es nicht und erst nach und nach kommen alle mit ein wenig Hindernissen ans Ziel. Ich war sehr überrascht, wie lang diese Geschichte ist, nur passt leider das abrupte Ende nicht ganz dazu. Stilistisch muss man sich auch auf einen sehr eigenen Zeichenstil einlassen. Mit vielen auffallenden Extremdarstellungen schafft es Carlos Meglia diesen Comic wirklich sein Eigen zu nennen. Am Ende gibt es noch die Ministory „Beute“. Hier dürfen wir Boba Fett und Darth Vader auf einer Jagd begleiten. Das Ziel – Han Solo. Das diese beiden einmal aufeinandertreffen haben sich sicherlich auch einige unter euch gewünscht, leider fällt die Geschichte zu kurz aus, um sich ausgiebig freuen zu können. Das gleiche gilt für die Zeichnungen, welche in den Rüstungen gut aussehen, nur bei den Gesichtern hätte es etwas mehr Originaldetails geben dürfen. Fazit: Wer könnte besser den Millennium Falken fliegen als Captain Han Solo – Niemand. Die Geschichte ist witzig, hat Action und einen eigenen Stil. Im Endeffekt alles was man von einem Comic erwarten würde, welches sich dieser Person widmet. Auch wenn grafisch nicht immer brillant, wird man als Leser dennoch unterhalten und bekommt einen Part aus Solos Leben, welches noch vor den Ereignissen von „Eine neue Hoffnung“ spielt. Schön zu sehen, dass auch Nicht-Jedi die Chance auf eigene Geschichten haben... Matthias Göbel Autor: Mike Kennedy, Kia Asamiya Zeichner: Carlos Meglia, Kia Asamiya, David Stevart, Helen Bach Übersetzer: Benjamin Feuer Hardcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 07.12.2018 ISBN: 9783741610417
  13. Als Netflix sich die Serie Voltron schnappte, war noch nicht abzusehen, wie erfolgreich dieses Thema wird. Denn bereits 1984 konnten die ersten Abenteuer der fünf Jugendlichen in ihrem riesigen Kampfroboter erlebt werden. Als Neuauflage und in einem doch weitaus moderneren Look, kämpfen die Paladine zwar immer noch gegen König Zarkon und das böse Galra-Universum, doch sind sie erst am Anfang ihrer Geschichte. Im Comic wird ein wenig Vorwissen benötigt, denn man startet gleich ins Geschehen. Ihr Ausbilder Coran, begleitetet sie auf ihren Übungsmissionen und noch bevor er richtig erklären kann, um was es sich bei den Übungen handelt, wird er von einem alten „Freund“ festgehalten. Die Paladine sollen jetzt eine mysteriöse Perle besorgen und schon beginnt das Abenteuer. Eine schön miteinander verdorbene Geschichte bahnt sich an, denn um an Informationen zu gelangen, müssen die Kämpfer sich eine Herausforderung nach der anderen stellen. Dabei treffen sie nicht nur auf Monster, welche dutzende Meter groß sind, manchmal müssen sie auch Köpfchen beweisen und ein Rätsel lösen. Doch das Wichtigste, es sind alle Panzerlöwen wieder im Einsatz und zusammengesetzt ergeben sie den mächtigsten Roboter der je gebaut wurde – Voltron. Imposant zeigt er ein Können, ob mit Schulterkanone oder Schwert. Je nach Situation muss entschieden werden, welche Elemente gegen welchen Gegner eingesetzt werden. Da die Macher auch an der Serie Avatar: Der Herr der Elemente gearbeitet haben, werden viele Stilelemente euch bekannt vorkommen. Nicht nur der typische Manga/Anime-Look, welcher den Comic besonders macht, auch der Witz trifft hier auf genau den gleichen Nerv. Manchmal fehlen dann besonders detaillierte Hintergründe und auch die Kämpfe könnten länger sein, aber dafür bekommen wir genug Abwechslung und eine schöne Mischung Abenteuer und Science-Fiction. Schade das zur Entstehung nur teilweise etwas verraten wird. Hier wäre eine kurze Einleitung, auch wenn nur als Text, für einige hilfreich gewesen. Da die Zielgruppe doch eher an die Jüngeren gerichtet ist, muss man sich als damaliger Fan nur fragen, wie viel man von den neuen Ideen zulässt, ich war jedoch recht positiv überrascht. Fazit: Voltron schafft auch in Comicform ein schönes Comeback. Die Paladine als Beschützer der Erde erledigen ihren Job hervorragend mit Schwert und Blaster. Doch nicht nur Action wird gezeigt, manchmal helfen, wie schon damals, Verstand und kreative Ideen einen Feind in die Knie zu zwingen. Für das junge Zielpublikum gekonnt umgesetzt, könnten sogar einige alte Fans sich neu in den Riesenroboter verlieben. Matthias Göbel Autor: Tim Hedrick, Mitch Iverson Zeichner: Digital Art Chefs, Mariko Yamashin, Übersetzer: Michael Schuster Hardcover: 136 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 27.03.2019 ISBN: 9783741607608
  14. Ach Cade... ich dachte langsam wirst du erwachsen. Cade Skywalker hat sich mit seiner Crew zurückgezogen und nimmt es nach den letzten Ereignissen versteckt mit dem Imperium auf. Er wartet bis Piraten einen Frachter überfallen und zur selben Zeit lässt er sich blicken, um am Ende mit der Beute zu verschwinden. Diese Aktionen bleiben natürlich nicht unentdeckt und so legt er sich dabei mit dem Verbrechersyndikat der „Schwarzen Sonne“ an. Lun Rask will es sich nicht nehmen lassen, dass seine Bemühungen um die Fracht umsonst sind und so schickt er drei recht düstere Attentäter aus, die sich um dieses Ärgernis kümmern sollen. Indessen macht sich auch das Imperium Gedanken was sie davon halten sollen und auch sie entsenden zwei Agenten, welche im Sand von Tatooine ermitteln sollen. Nyny Calixte alias Morrigan Corde bekommt erneut die Chance ihren Sohn zu sehen. Doch was diese beiden sich nach all den Jahren zu sagen haben, wird euch genauso wie mich enttäuschen. Das Cade immer noch nicht mit seiner Vergangenheit umgehen kann ist wohl auch der Grund, warum der Geist von Luke Skywalker auftaucht und er ihm noch einmal zeigt, was es heißt, zu sehr auf die dunkle Seite zu hören. Nicht wirklich überraschend verläuft die Geschichte nahtlos ohne dabei groß aufzufallen. Indessen muss sich Darth Mynock um die Sith und das Imperium kümmern. Da sich Darth Krayt angeblich im Heilungstank befindet, ist er seine Stimme. Dieser Strang der Geschichte ist fast interessanter als das der Jedi, welcher keiner sein will und sich mit aller Macht dagegenstemmt, nicht erwachsen werden will. Die Zeichnungen haben auch in den vorangegangenen Geschichten schon gut funktioniert und sind auch diesmal nett anzuschauen. Die Bonus-Geschichte „Star Wars Legacy: Unter Beschuss“, erzählt vom Kampf gegen den Mandalore. Die Mandalorianer kämpfen gegen das Imperium, doch sind sie in der Unterzahl und nur einer schafft es zu entkommen. Hondo Karr verschleiert seine Vergangenheit und trifft irgendwann auf seine Ehefrau... Ja, das klingt verirrend und irgendwie passt diese Geschichte nicht wirklich zu den Ereignissen davor. Fazit: Cade Skywalker bleibt der Typ, den man weder in der Nacht, noch am Tag begegnen möchte. Jedi nein, die Macht ja, aber immer noch im Herz so zerrissen, dass er sich es nicht zutraut auf der hellen Seite in die Zukunft zu schauen. Der Kurzauftritt von Luke Skywalker ist nett, aber der Rest der Geschichte verläuft einfach zu sehr nach Plan. Grafisch gab es schon bessere Ausgaben und die Bonusgeschichte enthält nur ein Anriss, eines kleinen eigenen Universums. Matthias Göbel Autor: Jan Duursema, John Ostrander Zeichner: Dan Parsons, Jan Duursema, Kajo Baldisimo, -Brad Anderson, Jesus Aburto Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 09.11.2018 ISBN: 9783741607608
  15. einz1975

    Robert Charles Wilson - Kontrolle

    Alles fängt an... vielleicht ist es in diesem Fall schwierig wirklich mit dem Anfang zu beginnen. Denn vielmehr entwickelt sich erst im Lauf der Geschichte der eigentliche Hintergrund, warum hier wer auf der Flucht ist. Cassie, ein junges Mädchen, hat vor einigen Jahren ihre Eltern verloren. Zusammen mit ihrem Bruder lebt sie aktuell bei ihrer Tante. Als Leser erfahren wir auch ziemlich schnell, dass dafür seltsame menschenähnliche Wesen mit grünem Blut verantwortlich sind. Das klingt ganz nach Marsianer, aber weit gefehlt, vielmehr kommen sie direkt von der Erde. Sie stammen von der Hyperkolonie, eine Art Energie, welche sich um den gesamten Globus erstreckt. Diese wiederum scheint eine ganz eigene Art von Leben zu sein, welche mit dem ersten Radiosignal eindeckt wurde. Soviel zum Hintergrund, gegen was oder besser, gegen wen man hier auf der Hut sein muss. Wir befinden uns zwar im Jahr 2014, sind technologisch aber auf dem Stand der 50er Jahre stehen geblieben. Das mag zum einen ein Vorteil sein, weil wir einige der schlimmsten Erfindungen noch nicht am Menschen ausprobiert haben, aber auf der anderen Seite, werden wir Menschen in unserer Entwicklung gestoppt. Wie schnell und rasant sich in den letzten Jahren die Elektronik entwickelt hat, gerät hier völlig in Vergessenheit. Cassie erkennt nun, dass diese Wesen hinter ihr her sind. Sie flieht und als zweite Story, startet auch ein Wissenschaftler mit der Flucht, als eines dieser Wesen an seine Haustür klopft. Es passieren noch einige wirklich gruslige Taten, welche rückblickend wohl nur ein Mensch verüben kann. Was Leben ist oder wie es geschätzt wird, scheint in diesem Buch nicht wirklich eine Rolle zu spielen. So versteht sich irgendwie auch das Ende. Wo vorher noch von Leben und Reproduktion gesprochen wird, haben die Menschen nichts Besseres zu tun, als sich plötzlich die Köpfe einzuschlagen. Interessant war jedoch der Gedanken, dass wir alle nur gesteuert werden. Nicht wirklich neu, aber in diesem Fall wurden eben die Radiosignale neu interpretiert. Sanfte Worte für den aufbrausenden Humanoiden. Dennoch verläuft der Roman sehr vorhersehbar und selbst die großen Überraschungen am Ende sind schon von Anfang an zu erkennen. Nette kleine Beschreibungen helfen zwar sich das Geschehen gut vorzustellen, jedoch bleibt der Ablauf einfach zu stumpf. Gerade hier wären die interessanten Gespräche mit diesen Wesen viel wichtiger gewesen, als plumpe Aktion, in der halbe Kinder mit Waffen unterwegs sind. Irgendwie schade, denn Robert Charles Wilson hat wirklich einen eigenen Stil sich die Welt in der Zukunft vorzustellen. Fazit: Kontrolle hat, wer nicht zulässt, dass ein anderer sie bekommt. Menschen lieben ihre Freiheit und so sollte jeder auch leben können. Robert Charles Wilson schickt uns jedoch in einen fast aussichtslosen Kampf gegen ein Bewusstsein, welches uns zwar Frieden bringt, aber unter Kontrolle hält. Leider verläuft die Story sehr schwerfällig und nur selten horcht man als Leser auf. Die Charaktere handeln nicht immer logisch und oft auch unnötig brutal. Ohne groß mit der Moral zu winken, schließt er auch das Ende ein und es bleibt die Frage offen, ob wir Menschen nicht vielleicht doch besser unter Kontrolle gehalten werden sollten. Matthias Göbel Autor: Robert Charles Wilson Taschenbuch: 398 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 01.02.2017 ISBN: 9783453316584
  16. Anakin ist in seinem Tank erwacht. Er hat seine neue Rüstung an und von nun an wird ihn die Galaxie nur noch unter dem Namen Darth Vader kennen. Noch ganz benebelt von den Strapazen den Operationen kommt er langsam wieder in der Realität an und muss erkennen, dass alles was er liebte nicht mehr existiert. An seiner Seite der Imperator, dessen Worte nur noch mehr Gift in sein Herz pumpen. Von nun an soll Vader als rechte Hand des Imperators dienen, doch zuvor muss er sich sein Lichtschwert verdienen. Palpatine schickt ihn auf die Suche nach einem noch lebenden Jedi, denn dies ist die Grundlage für das Schwert eines Sith. Durch die Order 66 wurden jedoch so gut wie alle Jedi vernichtet. Nur sehr vereinzelt und versteckt kann man sie noch finden. So macht sich Vader auf den Weg, um einen finden und muss dabei erkennen, dass er noch nicht perfekt ist, aber der Perfektion sehr nahe. Leichen pflastern seinen Weg, denn egal wo er auftaucht, man muss einfach damit rechnen, dass sein Hass und seine Trauer in ihm die dunklen Mächte beflügeln und Leben nehmen. Er findet schließlich wonach er sucht und darf sich am Ende neben seinen neuen Lehrmeister stellen, dem er noch viele Jahre schenken wird. Eine kleine Bonusgeschichte erzählt am Ende von einem Tag von Darth Vader. Dieser möchte eigentlich meditieren, doch ständig wird er gestört und eine schlechte Nachricht ereilt die nächste. Die Überbringer überleben natürlich nicht ihre Botschaft. Ein kleiner Droide räumt artig hinter Vader hinter her, bis... ihr werdet schon sehen was passiert. Hier sollte auch neben den dunklen Taten etwas Witz aufkommen, was nicht an jeder Ecke funktioniert, aber als Ergänzung passt. Ansonsten darf man sich Vader wieder auf äußerst gut gestaltete Comic-Seiten anschauen. Egal ob im Kampf oder in seinen Machtposen, er schenkt dem Comic eine wunderbare Atmosphäre, in der sich der dunkle Fürst wirklich wohl fühlt. Schade fand ich nur, dass es so wenig Text gab. Auch wenn die Bilder alles sehr gut erzählen, hätte man gern noch mit ein paar Einzelheiten oder geschichtlichem Wissen aufwarten können. Fazit: Darth Vader hat die Dunkelheit zwar nicht erfunden, präsentiert sie aber dafür prächtig. Ein optisch gelungener Comic, über einen der mächtigsten Sith-Lords welche je gelebt haben. Seine Ausbildung wird hier komplettiert und er verdient sich sein Schwert. Ohne Rücksicht auf Verluste, greift er nach der Macht und hält sie bis zum Ende hin fest. Ich habe immer gewusst, dass dieser Charakter so viel mehr zu erzählen hat und endlich kann man tiefer in die Seele von Vader schauen. Matthias Göbel Autor: Charles Soule, Chris Eliopoulos Zeichner: Giuseppe Camuncoli, Cam Smith, David Curiel, Jordie Bellaire Übersetzer: Michael Nagula, Jürgen Zahn Softcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 20.11.2018 ISBN: 9783741609305
  17. einz1975

    Arale

    Rasputin, einer der wohl bekanntesten Magier Russlands, befindet sich auf einer Mission. Nicht nur das er die Zukunft des Landes formen muss, er ist auch ausschließlich für das Wohlbefinden des Zaren verantwortlich. Zudem verhindert er, dass die Macht der Hexe Baba Jaga überhand nimmt. Doch erst durch ihre Kräfte hat er Zugang zum Limbus. Hier befindet sich aktuell der Geist des Zaren, welcher bei einem Anschlag schwer verletzt wurde. Indessen bildet Leutnant Kyrl seine neuen Rekruten aus. Jünger als alle die je zuvor eingezogen wurden. Ein Kriegsheld seines gleichen, der mittlerweile berühmter nicht sein kann und selbst ein Denkmal krönt seine letzte große Schlacht. Der Krieg gegen die Welt hält schon viele Jahre an und die neusten "Schlächter" sollen endgültig den Sieg bringen. Hierbei handelt es sich um gepanzerte Roboter mit Spinnenbeinen und einem wirkungsvollen Flammenwerfer. Wie jetzt all diese Personen zu einander treffen ist im Endeffekt die Frage der Magie. Denn Kyrl ist nicht irgendein Soldat, vielmehr seine Vergangenheit spielt die heimliche Hauptrolle. Er kämpft später in einer Welt, welche nicht für die Lebenden bestimmt ist. Opfer, für viele eher die vermeintlichen Helden, treffen dabei auf ihren Anführer und erleben ihr Leben nach dem Leben erneut. Krieg, Tod und Mord sind die Zukunft welche für sie bereitsteht. Sie scheinen in einer Zeitschleife hängen geblieben zu sein. Der Comic endet zwar nicht mit einer Überraschung, hat aber einen interessanten Plot parat. Das fanatische Volk, welches nur an den unsterblichen Zaren glaubt und auf der anderen Seite der Zar selbst, welcher mehr Marionette ist als wirklich eine lebende Person. Loyalität ist der Ursprung des Sieges und ob Realität oder nicht, der Kampf findet allgegenwärtig statt. Schöne Strichzeichnungen und eine passende Farbwahl bieten dem Auge eine passende Optik zum Thema. Allerdings hätte ich mir Baba Jaga etwas bösartiger vorgestellt, dennoch siehst man passenderweise russisch bekannte Kleidung und futuristische Kampfroboter. Fazit: Ein Was-Wäre-Wenn-Universum in dem wir mit Hilfe von Magie und Technik einen russischen Zaren auf dem Weg zum Weltsieg begleiten. Wenig Sciencefiction, aber mit viel Mystik überrascht der Comic am Ende mit seiner Wendung und erzählt die unsäglichen Leiden seiner Opfer. Optisch nett, muss der Leser nur der Zauberei offen gegenüber stehen und schon ist das Interesse geweckt... Matthias Göbel Autor: Tristan Roulot Zeichner: Denis Rodier, Bruno Tatti, Clémentine Guivarc´h Übersetzer: Swantje Baumgart Hardcover: 64 Seiten Verlag: Splitter Verlag Erscheinungsdatum: 20.11.2018 ISBN: 9783962191917
  18. Man möge es kaum glauben, aber selbst nach den ersten Schwierigkeiten, welche die Föderation bei ihrer Gründung hatte, kommen immer wieder neue hinzu. Bereits in Teil drei ging es schon um die Technologie der sogenannten "Ware". Automatisierte Stationen, welche hilfsbereit jedem zur Seite stehen. Die Bezahlung als Gegenleistung, ist hingegen alles andere als normal. Im Kern dieser Stationen werden lebende Personen benötigt, denn nur ihre Gehirne erlauben dieser Technologie ihre Funktion. Über viele hundert Jahre hat sich die Ware in einem bestimmten Gebiet verbreitet. Einige Völker gelangten so zu einem Fortschritt, den sie noch viele Generationen hätten überstehen müssen. Der nächsten Nebenschauplatz ist die Hochzeit der Tochter von Doktor Phlox. Sie als Denobulanerin heiratet einen Mann aus einem verfeindeten Volk, was unweigerlich alten Hass bei bestimmten Personengruppen hervorruft. Sehr ausführlich beschäftigt sich der Autor mit dem Thema der Vergebung und das man nicht immer nur blind jemanden folgen, sondern sich selbst sein Bild machen sollte. Als Bindeglied zwischen den Ereignissen dienen diesmal erneut die Klingonen. Die durch den Virus veränderten Klingonen, welche jetzt mehr menschlich als außerirdisch aussehen, werden gejagt und ihre Vernichtung wird eingeläutet. Bennett bleibt somit seinen Vorgängern treu und schickt die ehemalige komplette Crew der Enterprise auf eine heikle Mission. Sie wollen egal wie die "Ware" stoppen, vergessen dabei aber völlig, dass manche Völker damit vielleicht sogar ganz gut klar kommen. Die Idee der "Obersten Direktive" und die dazugehörige Nichteinmischung wird erneut in die Diskussion eingebracht, wobei es wohl noch eine Weile dauern wird, bis alle Fehler begangen sind und man daraus gelernt hat. Vielleicht konzentriert sich der Autor an manchen Stellen etwas zu sehr um Nebensächlichkeiten, was unweigerlich das Thema in die Länge zieht. Durch wiederholte ähnliche Inhalte wird man zwar als Leser kräftig an das Thema gebunden, dennoch kommt er zu langsam für meinen Geschmack auf den Punkt. Inhaltlich belohnt er dennoch zurückdenkend alle die sich bereits gut in Star Trek auskennen. Der Ausblick auf das nächste Ziel ist ebenfalls im Epilog enthaltenen und ich bin gespannt, wie Tripp sich aus seiner Zugehörigkeit erneut befreien wird. Ob die "Ware" wirklich als der große Feind anzusehen ist, muss ebenfalls jeder für sich beantworten. Interessant fand ich dabei die Analogie mit unserer eigenen Geschichte. Was unsere Vorfahren bei einigen Völkern, mit manch technologischen Fortschritten angerichtet haben, welche so nie Zugang dazu gehabt hätten und heute noch darunter leiden, wird man wohl nie endgültig erklären können. Fazit: Der Roman enthält so viel Star Trek wie man sich nur wünschen kann: Neue Technologien, Raumschiffe, neue Völker, Diplomatie, Kämpfe und Klingonen. Christopher L. Bennett schickt wenig Admiral Archer, dafür mehr den Rest seiner Crew in eine undurchsichtige Situation. Hilfe ja, doch ist sie wirklich notwendig? Ein klein wenig zu detailliert, dafür stark in der Moral. Danke für den Einblick in diese wilde Zeit der Föderation und es darf ruhig weitergehen... Matthias Göbel Autor: Christopher L. Bennett Übersetzer: Bernd Perplies Taschenbuch: 464 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 06.03.2019 ISBN: 9783959816885
  19. Manchmal entscheiden ganz kleine Details wie eine Geschichte verläuft oder eben nicht mehr so verläuft, wie wir sie gekannt haben. Ihr erinnert euch sicherlich noch daran, dass Leia verkleidet als Kopfgeldjäger in Jabbas Palast eilt, um den eingefrorenen Han Solo zu befreien. Doch diesmal geht einiges schief. Nicht nur das Boba Fett mit Han Solo flieht, auch der Rest der Geschichte nimmt einen ganz andren Verlauf. Luke sollte sich mittlerweile auf dem Weg zu Yoda befinden, damit er seine Ausbildung zum Jedi-Ritter abschließen kann, doch durch all den aktuellen Schlamassel, kommt er zu spät. Indessen treiben Leia und Lando das Versteck von Boba Fett auf und schaffen es Han zu befreien. Luke muss sich jetzt als nicht voll ausgebildeter Jedi seinem Erzfeind stellen – Darth Vader. Selbst hier ist das Ende überraschender als ihr es euch vorstellen könnt. Allerdings muss sich gestehen, dass die Geschichte etwas holpriger daherkommt und vielleicht ist das auch der Grund, warum noch als Bonus „Tag und Bink – Die dunkle Rache der Klon-Bedrohung“ mit beigelegt wurde. Hier haben wir wieder diese beiden Ausnahme-Charaktere, welche dank ihres Glücks durch verschiedene Comics schon gestolpert sind und immer wieder hautnah am Hauptgeschehen beteiligt waren. Aktuell befinden sie sich im Tempel der Jedi und auch als Padawane leisten sie nicht immer sonderlich gute Arbeit. Im Gegenteil, ihnen kommt ein Sternensystem abhanden… ja, hier sollten Fans auch wieder Erinnerungen an Anakin und Obi Wan haben. Mit netten kleinen verstecken Zeichnungen aus anderen Universen oder der Popkultur, erleben sie wieder ein passend witziges Abenteuer. Nicht zwingen für den Erwachsenden, denn das ist schon im Zeichenstil zu erkennen. Die Geschichte zuvor glänzt schon eher mit manch netten Details, hat aber auch ein paar Schnitzer dabei. Fazit: Die Unendlichkeit des Möglichen, bringt euch eine ganz andere Version, wie Luke und sein Vater in die Zukunft schauen. Vielleicht eine bessere Variante, allerdings nicht so heldenhaft und düster erzählt wie das Original. Tag und Bink als Bonus bringen noch etwas Witz für Zwischendurch, so dass man eben nur Fan sein muss und der Comic gefällt, ansonsten schenkt er euch eine Person in weiß, welche nie dunkler in Star Wars war. Matthias Göbel Autor: Adam Gallardo, Kevin Rubio Zeichner: Ryan Benjamin, Lucas Marangon, Saleem Crawford, Joel Benjamin Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 23.11.2018
  20. einz1975

    John Scalzi - Frontal

    Auf geht’s in die nächste Runde. John Scalzi gilt nach seinen Romanen „Krieg der Klone“ und „Kollaps“ als aktueller Star in der Sci-Fi--Autoren-Szene. Diesmal nimmt er sich jedoch einem ganz anderen Thema an. „Frontal“ beginnt mit dem Besuch bei einem Sportevent. In einer entfernten Zukunft verbringen die Menschen zum Teil ihre Freizeit damit, dass sie sich anschauen, wie menschenähnliche Roboter, gesteuert von Menschen, sich gegenseitig versuchen den Kopf abzuschlagen, um damit ein Tor zu erzielen. Schon hier kann man bemerken, dass es ähnliche zukünftige Spielideen schon gab, nur muss man wissen, dass die Menschen, die diese Roboter steuern, einer Krankheit unterlegen sind. Sie liegen in einer Art Koma, können aber durch die Verbindung mit einer virtuellen Welt kommunizieren und sich in den Robotern frei in unserer Realität bewegen. Genau hier wird man sich ebenfalls an „Surrogates - Mein zweites Ich“ erinnern, in dem es ähnlich lief, nur das hier eben keine „normalen“ Menschen den Zugang zu diesen Robotern haben – Noch nicht. Kommen wir zurück zu dem Spiel. Hier besucht FBI-Agent Chris Shane, ebenfalls ein Roboter, dieses Spiel, als plötzlich ein Spieler nach mehrmaligem Kopf ab, tödlich zusammenbricht. Die Frage ist jetzt, war es ein Unfall oder Mord? Chris beginnt mit seiner Partnerin Leslie Vann, eine normale menschliche Frau, mit den Untersuchungen. Dabei hat sich Scalzi ein ausgehecktes Motiv ausgedacht, welches wirklich erst zum Ende des Romans aufgedeckt wird, davor werden wir als Leser und auch unsere beiden Agenten, immer wieder auf die falsche Spur gelockt. Wo es einmal danach aussieht, dass es wirklich nur ein Unfall war, fragt man sich später, ob es vielleicht doch die Rache einer Ehefrau ist oder steckten vielleicht die Funktionäre der Liga des Spiel Hilketa dahinter? Besonders auf den letzten Seiten versucht der Autor sehr nahtlos durch die gesammelten kleine Puzzleteile das Komplott aufzudecken. Ohne großartig in Action zu versinken, lässt er eher gute alte Polizeiarbeit walten und da geht es von Befragungen bis hin zu Tatrotanalyse und Informationsrecherche. Doch allein damit landen wir nicht zwingend in der Zukunft. Um das Verständnis für diese Zeit zu bekommen, erklärt er viele Einzelheiten, wie etwa das Leben eines Menschen mit dieser Krankheit abläuft, wie er sich in diesen Robotern fühlt oder wie er sich in der realen und in der virtuellen Welt zurechtfinden muss. Dennoch entstanden bei mir viele Fragen, welche nicht beantwortet wurden. Ist man als Roboter nicht doch stärker und schneller als „normale Menschen“? Warum nutzen die anderen nicht auch diese Technik? Warum gibt es noch Auto, wenn man sich egal wo einen „Threep“ mieten kann und von der einen zur anderen Sekunde, von der einen, zur nächsten Stadt reisen kann? Sicherlich kommen noch mehr Fragen auf, wie etwa die Frage nach dem Spiel und warum es trotz Zukunft so alt-backend erscheint? Egal in welche der Fragen man sich einreihen möchte, der Krimi dahinter ist dennoch mit schönen Umwegen bis zum Ende hin durchdacht. Die Zukunft möchte schon anders aussehen als das was wir jetzt vor unseren Augen haben und ich bin froh, dass es auch da immer noch Gesetzeshüter gibt, welche einen Mord nicht einfach hinnehmen, sondern den wahren Grund bis zum Ende hin untersuchen. Fazit: Sport frei und Kopf ab! John Scalzi hat sich in seinem Sci-Fi-Thriller mit dem Entertainment der Zukunft auseinandergesetzt. Er schenkt den Menschen mit eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten neue Wege und nimmt als Rahmen seiner Handlung einen Mord als Grundlage. Obwohl nicht alle Fragen dem Leser beantwortet werden, zieht der Krimi sich gnadenlos ohne große Action, aber mit vielen Opfern durch. Vielleicht nicht der stärkste Scalzi, dafür mit netten Charakteren und einer, zwar nicht ganz Neuen, aber dennoch interessanten Zukunft. Matthias Göbel Autor: John Scalzi Broschur: 368 Seiten Verlag: Fischer Tor Verlag Erscheinungsdatum: 24.10.2018 ISBN: 9783596299799
  21. Was passierte mit unseren Rebellen wohl zwischen vier und fünf? Es gibt unzählige Geschichten und einige davon bekommt ihr hier zu sehen. In der ersten Story müssen Luke und Leia auf einem Planeten nach einer geheimen Mission notlanden. Für beide auch mal eine kleine Auszeit, doch diese nutzen sie nicht etwa um sich auszuruhen, vielmehr lernen sie ein fremdes Wasservolk kennen und treten zu zweit gegen eine halbe Sturmtruppenarmee an. Danach bekommt es Lando Calrissian mit einer Meisterin in Sachen „Kaufen und Verkaufen“ zu tun. Er soll sie eigentlich nur begleiten, doch dass er dabei in höchster Gefahr schwebt, bekommt er nach und nach mit jedem einzelnen Coup von Sana mit. Han und Chewie dürfen ebenfalls wieder als Schmuggler arbeiten und bekommen dabei enge Gesellschaft mit einem Hutt. Nicht ganz verwunderlich, schließlich hatte er ja schon einmal recht nah das Vergnügen. Doch warum soll unbedingt Solo diese Mission durchführen? R2-D2 präsentiert sich in seiner Story auch von seiner kämpferischen Seite und man erinnert sich an manch Kampf, den er allein oder mit seinem alten Freund C-3PO bestritten hat. Es folgt noch eine Geschichte aus der Sicht eines treu ergebenen Sturmtruppler, ein kurzer Einblick in das Leben eines Tusken-Räubers und zum Ende hin dürfen Han und Leia noch zusammen eine Mission überleben. Egal welcher der Charaktere sich gerade mit dem Imperium herumschlägt, alle sehen gut getuscht und gezeichnet aus. Die letzte Story etwas weniger mit Details, aber manchmal reichen auch die passenden Umrisse. Optisch also ganz nett und auch inhaltlich machen die Protagonisten nicht viel falsch. Irgendwie schade, dass es nicht ein wenig zusammenhängender geworden ist und auch der Verlauf geht bei einigen der Story zu schnell vorbei. Doch dafür kann man diesmal nicht nur den Verlauf des Krieges von der Rebellenseite, sondern auch hautnah aus der Sicht des Imperiums miterleben. Fazit: In Summe erzählen die Geschichten vielleicht nicht wirklich etwas Neues oder bringen einen sich lange danach noch einmal Gedanken darüber zu machen was geschehen ist, aber die Lebensfreude der alten Charaktere und insbesondere Han Solo und R2-D2, bringen den eigentlichen Charme des Comics. Als deutsche Erstveröffentlichung enthält der Band viele Geschichten, welche bis dato nur in Heftform erschienen sind und damit vielleicht dem ein oder anderen in seiner Sammlung fehlen. Matthias Göbel Autor: Jason Aaron, Dash Aaron, Jason Latour Zeichner: Salvador Larroca, Edgar Delgado, Andrea Sorrentino, Lee Loughridge, Michael Walsch Übersetzer: Michael Nagula, Justin Aardvark Hardcover: 160 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 23.10.2018 ISBN: 9783741607608
  22. einz1975

    Devolution

    Da präsentiert uns Rick Remender mal eine richtig düstere Zukunft. Der ursprüngliche Grund, warum all dies geschieht, ist eigentlich gar nicht mal so weit hergeholt. Die Menschen streiten und töten sich seit Jahrhunderten aufgrund ihres Glaubens. Schaut man heutzutage in die Zeitungen, gibt es kein Tag, an dem nicht irgendwo in der Welt, irgendein Anschlag im Namen eines Gottes begannen wird. Selbst in der Vergangenheit wurden Kriege geführt oder Menschen aufgrund ihres Glaubens hingerichtet. Findige Wissenschaftler wollten aus diesem Grund diesen Glauben aus dem Genpool der Menschen treiben. DVO-8 war das Ergebnis und leider ein verehrendes, wie sich am Ende herausstellen sollte. Es führte definitiv dazu, dass keiner mehr an einen Gott glaubte, denn alles Leben degenerierte sich zurück und wir befinden uns in einer grauen Vorzeit, als das Leben auf der Erde erst erwachte. Neben Neandertaler, Riesenspinnen oder Mammuts, gibt es nur noch wenige kleine Camps des Homo Sapiens. In einem dieser Camps herrscht Gil, ein riesiger, fieser Nazityp, dessen Lebensaufgabe Gewalt und Fortpflanzung ist. Unsere Hauptprotagonistin Raja, gerät nun in seine Finger und eine Flucht wird schwer. Allein wird sie es nicht schaffen nach San Francisco zu kommen, wo ein Wissenschaftler ein Gegenmittel entwickelt hatte, es aber nicht mehr rechtzeitig freisetzten konnte – Ihr Vater. Im Lauf der Geschichte erfahren wir noch einige Details mehr und treffen dabei auf einige urtümliche Viecher. Gil als Gegenspieler schenkt dem Comic den herrlich dreckigen und ekelhaften Bodensatz, den die Menschheit übrig gelassen hat. Rajas Flucht auf der Suche nach dem Gegenmittel, lässt viele Opfer folgen. Mehr als ein Kopf wird gespalten, Blut verteilt sich seitenweise über den Comic und Gliedmaßen fliegen im hohen Bogen durch die Reste unserer Zivilisation. Jonathan Wayshak hat dank seines außergewöhnlichen Zeichentalents die Szenerie sehr passend eingefangen. Er rückt die fiesen Fratzen und lüsternen Leiber der Zukunft ins rechte Licht und vergisst dabei nicht den Inhalt zu transportieren. Schön zu sehen, dass es auch noch ohne Computer gelingt, Zeichnungen in Comicform zu bringen und am Ende erfährt man auch noch einmal, wie einzelne Passagen entstanden sind oder wie die Charaktere entwickelt wurden. Fazit: Heftig, dreckig, düster und ein entzückender Schlag in die Fresse unserer aktuellen Gesellschaft. Neben dem eigentlichen Problem der Vergötterung, geht es auch auf die Verschwendungssucht und dem „Scheiß-Egal-Gefühl“ nach und findet dabei die passende Antwort. Egal was wir machen, wir Menschen haben es eben doch selbst in der Hand wie wir untergehen. Wer mal kein Hochglanz mag, sondern auch mal in der Asche der Zukunft wühlen will, findet hier ein passend abgefahrenen Comic-Band für Erwachsene. Matthias Göbel Autor: Rick Remender Zeichner: Jonathan Wayshak, Jordan Boyd, Jae Lee Übersetzer: Bernd Kronsbein Hardcover: 160 Seiten Verlag: Splitter Verlag Erscheinungsdatum: 01.08.2017 ISBN: 9783958391390
  23. Willkommen zu den Ereignissen, knapp zehn Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“. In der Version des Crimson Empires hat ebenfalls Leia Organa Solo die Führung der neuen Republik übernommen. An ihrer Seite ihr Ehemann Han Solo und ihre drei Kinder. Wie man sieht, geht es auch hier immer wieder darum, dass die alten Helden nicht ganz von der Bildfläche verschwunden sind. Luke Skywalker fehlt genauso wenig und da fragt man sich schon, was diesen Comic so anders macht? Im Endeffekt ist es Kir Kanos, der letzte Vertreter der Imperialen Ehrengarde des Imperators Palpatine. In den beiden vorangegangenen Geschichten, schwor er Rache und setzte diese auch in die Tat um. In all der Zeit hat er jedoch so viel Tod und Leid gesehen, dass er wohl langsam einen anderen Weg zu suchen scheint. Er wird dennoch als Symbolfigur gern gesehen und das angeschlagene Imperium versucht immer noch, Ordnung in den eigenen Reihen zu finden. Ein Drahtzieher ist unter anderem Ennix Devian. Ein ebenfalls ehemaliger Auftragskiller des Imperators Palpatine. Seine Methoden sind jedoch derart brutal und rücksichtslos, dass selbst ein Darth Vader staunen würde. Devian versucht nun mit seinem Plan an die Macht zu gelangen und egal wie viele Opfer es dabei geben wird, er will an die Spitze des Imperiums. Der Kampf Kir Kanos mit seiner eigenen Vergangenheit und der aktuellen Zukunft des Imperiums ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Ob er seine Rache wirklich vollendet oder einen anderen Weg gehen wird, erfahrt ihr genau hier. Übrigens, ein interessanter Nebenfakt: Wer die ersten beiden Teile von Crimson Empire damals Anfang der neunziger Jahre gelesen hat, musste sage und schreibe zwölf Jahre auf das Ende der Geschichte warten. Paul Gulacy nahm sich bei den Zeichnungen sehr viel Zeit, als es um die rote Rüstung der Ehrengarde ging und Michael Bartolo brachte die Farben dazu perfekt in Einklang. Ansonsten sind die Gesichter hin und wieder etwas starr, doch dafür stimmen Raumschiffe und Umgebungen. Fazit: Ein langersehntes Wiedersehen, mit einem offenen Ende. Crimson Empire schlug damals schon mit einigen Ideen recht gute Wellen, doch die lange Wartezeit auf eine Fortsetzung, tat der Geschichte nicht an jeder Stelle gut. Viele Passagen passen nicht ganz zu den vorangegangenen Ausgaben, dennoch ist der Verlauf schlüssig und nachvollziehbar. Als Abschluss nicht für jeden zu erkennen, dennoch gut in Szene gesetzt und zeigt deutlich, wie zerrissen das Imperium, auch nach so vielen Jahren nach Palpatines Tod noch ist. Matthias Göbel Autor: Mike Richardson, Randy Stradley Zeichner: Paul Gulacy, Michael Bartolo Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 26.10.2018 ISBN: 9783741609084
  24. Alles begann mit einer seltsamen Sphäre, welche durch das Universum reiste. In all den Jahrhunderten sammelte sie dabei viele verschiedene Spezies ein und flog stets weiter. Ein klares Ziel war nicht zu erkennen und doch irgendwann kam sie an. Währenddessen ist viel innerhalb der Sphäre passiert, denn die unterschiedlichen Wesen mussten ihr Leben zusammen neu organisieren. Der Polizeikreuzers Scythe war nur auf der Suche nach einem unheimlich schlauen Verbrecher und gelangte in die Sphäre und dabei verändert diese Crew alles. Dirk van den Boom schrieb den ersten Teil der Trilogie eher klassisch, so dass man sich in einer schönen interessanten Sci-Fi-Welt wiederfand. In Teil zwei ging er einen ähnlichen Weg, wobei hier schon Anzeichen erkennbar waren, dass es mehr als nur fantastisch wird. Vielmehr lässt der Autor in Teil drei fast ausschließlich die Fantasie sprechen. Die Rede ist irgendwann von Paralleluniversen, Zeitreisen und nicht realen Welten. Er versucht mit Gleichnissen und Dialogen die Geschehnisse für den Leser vorstellbar zu machen, was aufgrund des Themas doch recht gut funktioniert. Er bezieht dabei wieder alle Figuren mit ein und verhilft so dem aktuellen Universum zu einem Neustart. Anfänglich steuert er noch durch vier Einzelgeschichten und man muss sich immer wieder neu darauf einstellen. Doch nach und nach kommen sich alle Protagonisten näher und der Sonnenkönig wird der Endschauplatz. Zeitweise haben mich einige Dialoge oder auch Vorkommnisse an Q aus Star Trek erinnert. Die Entdeckungen aus dem zweiten Teil werden nahtlos fortgeführt. Nachdem Ellisi so zaghaft ihr Leben entdeckt hat und Jordan ihr stets zur Seite stand, so unfassbar weitsichtig löst sie ein Problem, welches schon so viele Male aufgetreten ist. Der Verbrecher Gracen und seine Gegenspielerin, die Polizistin Apostol, finden auch eine erschreckende Gemeinsamkeit, allerdings wird für einen der beiden das Ende anders ausfallen, als man es anfänglich dachte. Im Grunde schließt van den Boom die Trilogie mit diesem Roman wirklich grenzenlos ab. Er hinterlässt uns eine Welt, in der Möglichkeiten für jeden wieder neu geboren werden. Zwischendurch analysiert er einige Komponenten des Lebens wie: Liebe, Eltern, Pubertät, Hass, Angst, Nazismus oder auch das Leben selbst. Nichts im Universum ist vielleicht wirklich so, wie wir es aktuell wahrnehmen. Der Endkampf beweist übrigens auch, dass der Autor es sich nicht hat nehmen lassen ein wenig Action mit hineinzubringen, dennoch will er es nicht nur darauf beruhen lassen. Die Gedanken des Lesers sollen durch die Bilder, die in seinem Kopf entstehen, erst wirklich zeigen, wie unglaublich diese Welt ist, welche er in seinem Buch geschaffen hat. Fazit: Genie und Wahnsinn treffen auf Fantasie und Science-Fiction. Dirk van den Boom bringt euch an den Rand eurer Vorstellungskraft und schließt seine Scythe-Trilogie mit einem ordentlichen Gedankenfeuerwerk ab. Die Größe des Alls, die unendlichen Weiten und die unmöglichen Möglichkeiten, alles trifft hier auf eine kleine Gruppe von Lebewesen, welche das Universum endgültig für sich zurechtrücken. Ich bin überrascht und fasziniert zugleich... Matthias Göbel Autor: Dirk van den Boom Taschenbuch: 426 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 04.03.2019 ISBN: 9783959815314
  25. Im ersten Teil lernten wir bereits die doppelte Kathryn Janeway kennen. Wie durch ein Wunder, wurde auf einem Planeten eine absolut identische Version der Kathryn entdeckt, welche als Admiral aktuell die Flotte um die Voyager befehligt. Diese andere Version, befindet sich aber auf einem Planeten, auf dem sich seit vielen hundert Jahren die Rilnar und die Zahl bekämpfen. Der Krieg ist schon lange im Gange, so dass keiner mehr weiß, warum er eigentlich angefangen hat, aber aufhören will auch keiner. Nach Voyager-Manier wird erst einmal im Wespennest herumgestochert, was unwiderruflich weiteren Stress heraufbeschwört. Selbst als Tuvok eintrifft und mit der anderen Janeway redet, lenkt sie nicht ein und will aus „privaten Gründen“, um den Sieg gegen die Zahl kämpfen. Die Flotte teilt sich wieder auf und ermittelt eine uns bereits bekannte Rasse – Die Krenim. Es ist die Rasse, welche sich mit dem Fluss der Zeit beschäftigt und immer wieder Veränderungen daran vornimmt, bis es ihnen passt. Vielleicht haben sie hier mehr damit zu tun, als es anfänglich den Schein hatte? Denn die zweite Kathryn berichtet von einem Mann an ihrer Seite und dieser sei wohl gefangen genommen worden. Ungeachtet der Obersten Direktive, stürzt sich zum wiederholten male ein Außenteam auf den Planeten. Sie haben seltsame Anzeichen gefunden, welche für temporale Aktivitäten gehalten werden und erinnert man sich an die Krenim, kommen im Leser schon Vermutungen auf. Hier schließt sich zumindest der Kreis und der Krieg erfährt ein Geheimnis über den Nachschub der Truppen der Zahl. Kirsten Beyer geht noch ein Schritt weiter und wir haben wieder einige kleine Zeitreiseerlebnisse zu erlesen, welche die Lösung für das Gesamtproblem mitbringen. Sicherlich bleibt selbst Kathryn Janeway von all den Ereignissen nicht verschont. Ihr Leben zu sehen, wie es auch hätte anders kommen können und das Verhalten ihrer Vertrauten, macht ihr am Ende ordentlich zu schaffen. An einigen Stellen fragt man sich allerdings wieder, warum die Crew dermaßen die Obersten Direktive verletzt und das obwohl sogar ein Admiral an Bord ist? Sollte Kathryn Janeway nicht endlich gelernt haben, dass man manchmal einfach weiterziehen sollte und sich nicht ständig einzumischen hat? Und wären auch alle die Toten auf dem Planeten nicht zu vermeiden gewesen? Etwas später im Roman gibt es eine kleine Überraschung, obwohl man diese fast mit einem Augenzwinkern sich hätte denken können und es klingt auch fast danach, als das wir von dieser Geschichte aus, vielleicht noch etwas Größeres zu erwarten haben. Tuvok beleuchtet die Autoren erneut sehr genau und gerade er als Vulkanier, scheint diesmal mehr Mitgefühl als manch anderer mitzubringen. Kleine Nebenschauplätze wie Harry und seine Freundin oder Icheb und seine Erkenntnis über die Protokolle der Sternenflotte, bringen uns wieder schön an die Mannschaft heran. Fazit: Kathryn Janeway ist eine Heldin, Anführerin, Beschützerin und mehr Mutter als sie sich manchmal eingestehen möchte. Wenn man auf ihr Leben zurückschaut, wurde ihre Vergangenheit so viel von anderen beeinflusst und unabhängig davon, wie viel sie Einfluss auf andere Lebewesen hatte, ihr Wille zu überleben, war stehts Kern der Handlung. Kirsten Beyer lässt die kämpferische Janeway auf eine nachdenkliche treffen, was inhaltlich zu kleinen Fragen führt, aber Voyager-Fans sehr gut bedient. Matthias Göbel Autor: Kirsten Beyer Übersetzer: René Ulmer Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 04.03.2019 ISBN: 9783959816922
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