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Scotty 1981

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Alle erstellten Inhalte von Scotty 1981

  1. @Shitting Bull: Dazu, dass Star Trek immer ein Abbild unserer Zeit ist, habe ich schon mehrfach etwas geschrieben. Das stimmt zwar, aber die Zustände unserer Zeit wurden in der Regel der paradiesischen Eder / Föderation gegenübergestellt. Und eine Dystopie war Star Trek nie. Und auch in der zweiten Hälfte der 60er oder der zweiten Hälfte der 80er Jahre war in der wirklichen Welt nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen. Das vergessen die meisten gerne.
  2. @Daniel Räbiger 100% Zustimmung!
  3. Naja, mit dreckig ist realtiv. Die Hauswände waren beschmiert. In First Contact antwortet Picard auf Lillies Frage, was die Enterprise gekostet habe, „Die Wirtschaft der Zukunft funktioniert etwas anders“, und sagt danach, dass die Menschen im 24. Jahrhundert nicht mehr nach Besitztümern und Reichtum streben. Dass die Menschen für Lau arbeiten würden oder das es keine Wirtschaft mehr gibt, sagt er nicht. Und die Föderation ist ja nun auch nicht mittellos und Handel mit anderen Völkern scheint es ja auch noch zu geben. Ich weiß, es wird auch immer wieder gesagt, dass es kein Geld mehr gäbe. Gerade bei DS9 fragt man sich daher auch, wie die Offiziere z.B. Quark bezahlen, wenn sie dort hingehen. Denkbar wäre, dass die Sternenflottenoffiziere für ihre Freizeitaktivitäten ein Taschengeld erhalten. Für wahrscheinlicher halten ich aber, dass es auf der Erde / in der Föderation so etwas wie ein bedingungsloses Grundeinkommen gibt und/oder dass alle für ihre Arbeit das gleiche bekommen. Siscos Vater hat ja auch ein Restaurant und ich glaube kaum, dass er das für „Umme“ macht. In der Zukunft von STAR TREK gibt es auf der Erde keinen Hunger und keine Armut mehr und es geht allen Menschen gleich gut. Die Leute können, das machen was sie am besten können und wozu sie Lust haben ohne sich sorgen machen zu müssen, ob sie damit genug verdienen. Und keiner überlegt mehr ob er mit seinem Job reich werden kann. Karrieristen gibt es natürlich immer noch und Leute die sich überlegen, welche Tätigkeit das meiste Prestige bringt. Sicherlich gibt es auch noch Dinge, die „teuer“ sind und für deren Anschaffung man entweder lange sparen oder geschickt Handel treiben muss. Aber diese Dinge sind nicht wichtig und ein Großteil der Menschen macht sich nichts mehr aus Statussymbolen. Den neoliberalen, auf „ewigem“ Wachstum basierenden Kapitalismus mit seinem „immer mehr und mehr, immer weiter, immer größer“ gibt es nicht mehr. Das gleiche gilt wahrscheinlich auch für die rund 150 anderen Mitglieds-Welten der Föderation und ähnliches wäre auch für das romulanische Reich denkbar. Ich weiß, das wurde auch in der Vergangenheit nicht immer konsistent dargestellt, bzw. umgesetzt. Diese Vision der Zukunft mag uns unrealistisch erscheine, weil wir nichts anderes als unseren Kapitalismus kennen und uns nur schwer in aller Konsequenz etwas anders vorstellen können. Aber z.B. der Club of Rome warnte schon in den 70ern vor den Grenzen des Wachstums. Wir haben begrenzte Ressourcen und einen begrenzten Planeten. Auch das, was Wasser Erde und Luft an Schadstoffe oder Treibhausgasen aufnehmen können, ist begrenzte. Es muss also auch zur Eingrenzung der drohenden ökologischen Krisen einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel geben. Daher wage ich die Steile These: Eine Darstellung der dreihundert Jahre entfernten Zukunft, in der eine Gesellschaft vorherrscht, die der unseren gleicht – nur eben futurisiert – und der wir den, auf ewigem Wachstum basierten, neoliberalen Kapitalismus nicht überwunden haben, ist noch viel unrealistischer und unwahrscheinlicher. Denn wenn wir es nicht schaffen diese Form des Kapitalismus zu überwinden wird unsere Gesellschaft bis dahin untergegangen sein. Mag sein, dass die Menschen wirklich zu dumm und zu Trieb gesteuert sind, um eine Gesellschaft, wie im alten STAR TREK hinzubekommen, aber dann werden wir eher untergehen, als dass es unsere Gesellschaft in dreihundert Jahren noch gibt. Der Wandel wird kommen. „By design or by disaster.“ Zu diesem Thema würde ich z.B. die Arbeiten und Vorträge von Prof. Dr. Henning Austmann empfehlen. Ja, so kann man das mit Raffi wohl interpretieren. -> Zustimmung ;-)
  4. Moment, Raffis Drogenabhängigkeit habe ich doch gar nicht kritisiert, sondern nur in der Zusammenfassung erwähnt. Der Kapitalismus scheint auch auf der Erde und in allen anderen Teilen der „erschlossenen“ Galaxie wieder vorzuherrschen. Wenn du darauf achtest, findest du Andeutungen dazu immer wieder in der ganzen Serie. Ähnlich unschön fand ich die schmutzigen Straßen von Paris in Folge 1, Wegwerf-Tee-Beutel oder Milch-Shakes im Wegwerf-Becher. OK, bei letzterem hatte vermutlich der Programmierer des Replikators einfach keinen Sinn für Geschmack und Stil. Außerdem habe ich ja auch eingeräumt, dass es Element wie Profit-Gier, Missgunst und Gewalt auch im alten Star Trek schon gab. Zitat aus der Rezension: „(…) Nicht, dass es das früher nicht auch schon gegeben hat. Man denke z.B. an die Ferengi. Und auch zwielichtige Bars gab es schon vorher, z.B. in „Der Schachzug“. Aber jetzt nimmt das ganze so langsam überhand. (…)“ Darauf bin ich ja gar nicht weiter eingegangen. Es war nur eine Zusammenfassung der Szene, die (aus meiner Sicht) recht platt die Begründung für Sevens Gier nach Rache an Bjayzl liefern soll. ------------------------------- Wie ich sehe wurde die FSK der Folge nachträglich von 18 auf 16 herabgestuft. Das macht die Szene nur leider nicht weniger (unnötig) brutal. Und kommt mir jetzt nicht mit der (ungekürzten Fassung von) "Die Verschwörung" aus der ersten Staffel von TNG. Die war auch Mist, konnte aber wenigstens gekürzt werden.
  5. Scotty 1981

    Stardust City Rag

    Die Crew reist nach Freecloud um dort Bruce Maddox zu finden. Raffi verfolgt dort andere Interessen.
  6. Als ich heute Abend den Fire-TV-Stick gestartet habe und mit meinem Sohn die fünfte Folge STAR TREK: Picard ansehen wollte, gab es für ihn (12 Jahre) erstmal eine herbe Enttäuschung: FSK 18! Also musste das Anschauen erstmal warten, bis er im Bett war. --------------------- Wow, das war wirklich eine tolle Folge von Firefly/The Expanse mit bekannten Star-Trek-Charakteren. Inhaltlich ist die Serie mit dieser Folge eigentlich nur soweit gekommen, dass jetzt endlich auch Picard weiß, wo Soji ist und wir nun mit Gewissheit wissen, dass Jurati nicht zu trauen ist. Der Charakter von Raffi hat etwas mehr Tiefe erhalten und wir wissen jetzt, dass mehr als Picards Rückzug aus der Sterneflotte zu ihrem Absturz geführt hat. Die Aufarbeitung von Picards und Sevens Borg-Vergangenheit hat für meinen Geschmack viel zu wenig Raum erhalten. In dieser Folge wird die Demontage der einstigen, positiven Utopie weiter vorangetrieben. Mit der Sternenflotte, die ihren Kompass verloren hat und in der jetzt anscheinend die Bad-Admirals die Mehrheit bilden, hatte ich kein Problem. Aber jetzt scheint die ganze Galaxie erfüllt zu sein von Profit-Gier, Missgunst und Gewalt. Nicht, dass es das früher nicht auch schon gegeben hat. Man denke z.B. an die Ferengi. Und auch zwielichtige Bars gab es schon vorher, z.B. in „Der Schachzug“. Aber jetzt nimmt das ganze so langsam überhand. Was mir ganz besonders negativ auffällt, ist wie sehr sich (in Zeiten von Trump?!) der Kapitalismus im ST-Universum (wieder) breit macht. So als hätte einer von den Verantwortlichen gesagt: „Weg mit dem alten STAR TREK! Das war doch nur Propaganda von dreckigen Kommunisten.“ Jetzt werden wahrscheinlich viele Sagen, die einstige Utopie sei nicht mehr zeitgemäß oder Star Trek sei immer ein Kind seiner Zeit gewesen. Dazu muss ich sage: Gerade heute brauchen wir eigentlich wieder eine positive Utopie der Zukunft, genauso wie damals in der zweiten Hälfte der 60er oder in der zweiten Hälfte der 80er. Und ja, ST war immer ein Kind seiner Zeit. Dabei war es ein zentrales Element, dass die Erde ein Paradies war und die irdischen Probleme der Gegenwart auf andere Welten gespiegelt und der „klinisch sauberen“ Föderation gegenübergestellt wurden. Deep Space Nine hat die Gradwanderung zwischen der paradiesischen Erde (Föderation) auf der einen Seite, Handel und das Streben nach Profit auf der anderen Seite und den Probleme anderer Gruppen und Völker wie z.B. den Bajoranern oder dem Maquis auf der dritten Seite immer sehr gut hinbekommen. Fazit: Währen der ersten beiden Folgen war ich noch begeistert von STAR TREK: Picard. Diese Begeisterung verfliegt leider immer mehr. Ich denke beim Anschauen zunehmend einen Mix aus The Expanse, Mass Effect, Das fünfte Element, Blade Runner, QualityLand, Firefly und Star Wars zu sehen, garniert mit ein paar sexuellen Andeutungen und jetzt auch noch Gewalt. Aus Sicht eines Vaters muss ich fragen: Warum muss heutzutage alles (außer Kindersendungen) so brutal sein? Ich hatte mich echt drauf gefreut, mit meinem Sohn Woche für Woche eine neue Folge anzusehen, wie ich es einst in seinem Alter tat. Von daher kann ich dieser Folge noch mit Mühe und Not 1,5 von 5 Punkten geben.
  7. Soll das eine Karnevals-Folge werden? Immerhin kommt sie zum Beginn der Karnevals-Hochsaison raus und Karneval / Mardi Gras kennt man in den USA ja auch. Find ich ja schon wieder irgendwie witzig. Halloween-Folgen gab es ja früher auch. Z.B. „Catspaw“ Rios Outfit sieht auch so ein bisschen Mardi Gras mäßig aus.
  8. Soll man in diesem Bereich eigentlich eine Bewertung für die Episode oder die Rezension hinterlassen? (Anm. d. Red.: Hier bitte Bewertung der Episode, also , Bewertung der Reviews bitte über den Kommentare-Reiter.) Also die Rezension von TheOssi fand ich spitze! Die Folge eher nicht so. Ein romulanischer Krieger-Legolas, Romulaner die viel zu menschlich aussehen, zu viele Romulaner mit Glatze (OK, Oberflächlichkeiten) und dann die Galaxy ...äh ... Fenris Ranger. Vom "Sex-Kubus" will ich erst gar nicht anfangen.... Wo bleiben die nackten Frauen, die sich an einem Kleinwüchsigen reiben?
  9. Eine Vulcanieren bei der Sternenflotte die ohne Grund eine Sonnenbrille trägt? Bitte nicht das Spiegeluniversum aus Discovery!!!
  10. CHABON: Ja, aber hier ist die Sache mit Rios: Er behält fleißig viele scheinbar veraltete Gewohnheiten, Praktiken und Beschäftigungen bei, von denen viele (aber keineswegs alle) mit seinem alten lateinamerikanischen Erbe zusammenhängen. Genau, im 24. Jahrhundert sind alle Latinos Zigarre rauchende Alkoholiker. Irgendwie kommen mir die Macher ein bisschen rassistisch vor.
  11. Aha, Commodore Oh ist also eine Romulanerin, weil Sie im freien eine Sonnenbrille braucht, genau wie alle anderen Romulaner bei Star Trek vor ihr ..... nicht! Gibt es einen Canon-Beleg für die orionische Pfeife? Und Rios ist einfach so ein plattes Macho-Klischee. Er ist mit seinem Schiff im Orbit um die Erde, wo gerade nichts los ist, und empfängt einen Kunden. Warum zur Hölle sitz er mit einem Titansplitter in der Schulter und oberkörperfrei auf seinem Kommandosessel? Um zu zeigen, was für ein harter Kerl er ist? Man könnte auch böse sagen Rios ist ein rauchender und trinkender Hans-Solo-Abklatsch. Musiker ist ein drogenabhängiger Chewbacca, Picard ist Obi-Wan und die Kybernetikern ist Luke Skywalker.
  12. Das ist auch irgendwie fast rassistisch. Weil Musiker eine Farbige ist, muss sie „super cool“ Dschäi Äl zu Picard sagen? Geordie ist ja auch nicht rumgelaufen und hat Data ständig mit "Jo Bro" angesprochen.
  13. Ja, die "Bad-Admirals", wie du sie nennst, hatte ich im letzten Absatz auch angedeutet. Mit der "Neuausrichtung" der Sternenflotte habe ich auch keine Probleme. Damit, dass es auf der Erde plötzlich wieder Armut und Kaptialismus gibt, dagegen schon.
  14. Gerade das fände ich sogar sehr schlimm, denn es hat Star Trek immer ausgezeichnet, dass es ein hoffungsvolles und positives Bild der Zukunft zeichnet, auch wenn es in der Welt vielleicht gerade nicht so positiv aussieht. Nachdem die alten Trekkies ewig auf eine Serie wie Picard gewartet haben, in der das Alte weitergeführt wird, bekommen wir jetzt eine Demontage der Star Trek typischen, positiven Vision der Zukunft vorgeführt? Ein Bruch mit der Sternenflotte bzw. eine Sternenflotte, die jetzt viel mehr in sich gekehrt ist und ihre Offenheit und ein Stück weit ihre Humanität verloren hat? - OK, damit kann ich leben. Das wird auch einigermaßen begründet, und solche oder ähnlich Tendenzen gab es auch in der Vergangenheit immer mal wieder. Wobei ich da darauf hoffe, dass sie am Ende von ST Picard wieder zu ihren alten Werten zurückfindet.
  15. Scotty 1981

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    "You're frozen, when your heart's not open..."
  16. P.S.: Bei diesem "Free Cloud" schwant mir nichts Gutes.
  17. Scotty 1981

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    Sailer-Moon-Arven bei ihrer Bewerbung als neues Mitglied der Blues Brothers?
  18. Ja, das ist nicht mehr die Sternenflotte die wir kennen. Das wurde auch mehrfach gesagt und ist, weil es ein wichtiger Teil der Handlung ist, in Ordnung so. Aber auf der Erde gibt es keine Armut und eigentlich auch kein Geld mehr. Das hat sich sicherlich nicht geändert, nur weil in der Sternenflotte die „alten“ Werte seit der Zerstörung von Utopia Planitia nicht mehr hochgehalten werden. Daher passt, vor allem mit dem Erscheinen von Raffi Musiker, so einiges nicht mehr in das Bild der Zukunft, dass man aus Star Trek kennt. Für meinen Geschmack eine zu starke Abweichung Der Look des Quartiers von Rios oder auch sein MHN haben mir gar nicht gefallen. Das erinnert mich zu sehr an andere „schmutzige“ SciFi-Filme und sieht mir zu unfuturistisch aus. Das ist wieder der Versuch, es durch Unordnung und einem Look, der Eher an das Wohnzimmer eines Junggesellen der Gegenwart erinnert, es scheinbar realistischer wirken zu lassen. Und warum trägt Commodore Ow eine Sonnenbrille? Seit wann haben Vulcanier denn lichtempfindliche Augen? Und diese Segelohren – wie eine Elfe aus einem Anime. Oder sollte die Sonnenbrille ganz dezent darauf hinweisen, dass sie eine Doppelagentin ist? Ich hätte dieser Folge max. 3 Punkte gegeben.
  19. Scotty 1981

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    Ja, das kann natürlich sein. Aber darum ging es ursprünglich gar nicht, sondern darum, dass die eindeutig romulanischen Romulaner, für meinen Geschmack, in dieser Serie keine schön gemachten Ohren haben.
  20. Scotty 1981

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    Sind die Romulaner denn mittlerweile auch bei der Sternenflotte? Außerdem hat Sie an Ihrem Tisch das vulcanische IDIC und noch ein paar andere Dinge die vulcanisch aussehen.
  21. Scotty 1981

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    Sie hat deutlich schönere Ohren. Liegt das daran, dass Sie Vulcanierin ist?
  22. Scotty 1981

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    Aha, wie es scheint sind die Solar-Module aus Discovery wieder der Tram aus TMP gewichen.
  23. Scotty 1981

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    Also die neuen fleischfarbenen Romulaner mit Wuschelfrisuren etc. gefallen mir irgendwie nicht. Und die neuen Ohren sehen, finde ich, auch nicht besser aus. Im Gegenteil, sie wirken übertrieben groß und man kann die Form der richtigen Ohren der Schauspieler sehen.
  24. Scotty 1981

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    Was sind das für unfassbar viele Satelliten?
  25. Scotty 1981

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    Oh Mann, was sollen diese 3D-Drucker-Replikatoren? Soll das realistischer wirken?
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