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  1. Es gibt wohl unzählige Geschichten über das Ende unserer Welt. Freddy Vogt präsentiert mit „Apokalypse Schwarze Sonne“ seine eigene Version. Alles fängt schon sehr mysteriös an. Es erscheint plötzlich eine riesige rote Wand im All. Diese verdeckt jetzt unsere Sonne. Sofort sind die Wissenschaftler damit beschäftigt herauszufinden, um was für ein Phänomen es sich handelt. Dank der ISS, hat man auch direkt einige Beobachter vor Ort, welche jedoch auch nicht allzu viel herausfinden. Mit der Zeit ändert sich die Farbe der Wand und irgendwann landen wir beim blau. Damit aber noch nicht genug, es taucht zusätzlich ein riesiges schwarzes Dreieck auf, welches sich allmählich auf die Erde zubewegt. Das alles hat natürlich Folgen und so langsam ist auf der Erde die Ordnung zusammengebrochen. Als Leser folgen wir einigen US-Wissenschaftlern und ein paar Soldaten. Mittlerweile strahlt die Sonne nur noch schwarz vom Himmel und seltsame blaue Quader sind hin und wieder auf der Erde anzutreffen. Freddy Vogt lässt den Figuren dabei wenig Atempause und streicht sogar einige nach ein paar Seiten auch gleich wieder heraus. Andere erleben zwar nicht das Warum, aber es gibt erste Hinweise wer dahinterstecken könnte. Allerdings ist das Ende nur der Anfang der wohl kommenden richtigen großen Geschichte. Die Story zieht sich zwar schön mit einem roten Faden bis zum Ende durch, bekommt aber leider wenig Tiefe in den Figuren. Hier ein Soldat, da ein alter Wissenschaftler, es fehlt eindeutig der Background, um sich den Figuren wirklich nah zu fühlen. Der Autor hat jedoch ein gutes Talent Spannung aufzubauen. So seltsam sich alles anhört, möchte man schon gern wissen, was die Ursache von allem ist. Vielleicht schenkt Freddy Vogt uns noch einen echten Roman über die Schwarze Sonne. Um ein wenig in sein Schaffen eintauchen zu können, gibt es noch eine kurze zweite Geschichte: „Geheimsache Unna“ - Zwei Jugendliche sind auf dem Weg zum Schwimmbad, als sie plötzlich verschwinden. Sie hinterlassen nur ihre Fahrräder und ein Ring aus verbrannter Erde. Das ruft unweigerlich die Polizei auf die Tagesordnung, welche auch gleich ans Werk geht. Wie zu vermuten, gibt es keine echten Anhaltspunkte. Doch nach und nach melden sich plötzlich BKA, LKA, BND, SEK usw. und den einheimischen Polizisten schwant, dass hier irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Eine Reporterin greift auch noch mit ein und bald stecken wir mitten in einer seltsamen Verschwörung mitten in Deutschland. Leider entpuppt sich die Story dann doch als viel zu einfach gestrickt. Die Teenager sollen den Wissenschaftlern helfen? Sind die beiden wirklich so hochintelligent? Das gleiche gilt für das Militär, was einer privaten Firma ein Gelände mit einem alten Atombunker überlässt und stellt keine Fragen was da passiert? Es gibt noch einige andere Ungereimtheiten und für mein Geschmack unnötige Action-Einlagen am Ende. Freddy Vogt schafft es trotzdem einige Spannungsbögen gut zu halten, jedoch war es vielleicht nicht die beste Wahl diese beiden Geschichten miteinander vereint zu veröffentlichen. Wobei die erste, definitiv das Potential für mehr hat, wenn er sich ein wenig mehr Zeit für seine Figuren nimmt und dem Geheimnis dahinter eine schöne Überraschung schenkt. Fazit: Kaufe eins, bekomme zwei... Freddy Vogt verarbeitet in seinem Buch zwei recht klassische Science-Fiction-Szenarien. Wo in der ersten die Erde unterzugehen scheint, verschwinden in der zweiten ein paar Teenager. Beiden Geschichten fehlt leider die Bindung des Lesers an die Figuren. Atmosphäre und Spannung kann Freddy Vogt dennoch gut aufbauen, auch wenn der zweiten Geschichte von Anfang an die Glaubwürdigkeit fehlt. Auf jeden Fall ausbaufähig und der Autor hat sein passendes Genre gefunden. Wer Freddy Vogt kennenlernen will, einfach mal die Leseprobe anschauen: Leseprobe Autor: Freddy Vogt Taschenbuch: 188 Seiten Verlag: Engelsdorfer Verlag Veröffentlichung: 01.07.2021 ISBN: 9783969401736
  2. Das Ende... mal wieder hat es uns ereilt. Ein Virus, der mehr als 80 Prozent der Menschheit dahingerafft hat. Seine Herkunft ist völlig unklar. Man erkennt ihn an einem kleinen Ausschlag und innerhalb von drei Tagen stirbt man. Es gab keine Heilung und doch haben einige die Apokalypse überlebt. Die „Große Welle“ war in nur wenigen Wochen vorbei und danach trafen sie ein - Die Aliens. Wobei man auch hier sagen muss, dass alles recht wage beschrieben wird und man nicht genau weiß, ob es Aliens oder was auch immer sind. Seltsame Wesen, meist mehrere Meter groß, in deren Nähe man auf keinen Fall geraten sollte. Sie sind nicht etwa aggressiv oder angriffslustig. Der menschliche Körper reagiert eben nur darauf und kann daran sterben. Da haben wir zum einen den Typ Migräne, hier kann es zu Blutungen im Hirn kommen, an denen man stirbt oder der Typ Widerling, hier wird Angst und Ekel hervorgerufen und es kann zu einem Herzstillstand kommen. Ich gebe zu, dass ich anfangs nicht genau wusste, wie das mit den Aliens gemeint ist, aber später wird alles noch einmal in Textform von einem Reporter/Erzähler genauer beschrieben. In dem Comic selbst wird die Geschichte von Andrew Kennedy erzählt. Ein ehemaliger FBI Agent, welcher damals allein ein paar Tage vor seiner Familie in die Berge fuhr. Dort wartete er vergebens auf die Ankunft seiner Frau und den Kindern. Das ist jetzt sieben Jahre her und er hat sich mit einigen Überlebenden zusammengetan. Auf der andere Seite werden die Widerständler vorgestellt, welche nicht ganz so heroisch erscheinen wie der Name es vermuten lässt. Sie stehlen, morden und unterdrücken, damit sie gegen die Aliens antreten können. Wobei bisher nicht ein bestätigter Fall bekannt ist, dass sie je erfolgreich waren. Die Story verläuft zum Teil recht heftig und blutig und auch das Ende wird euch mit offenem Mund stehen lassen. Nur einer der Gründe, warum die Menschen sich irgendwann wirklich selbst vernichten werden. Marcial Toledano hat sich bei den Figuren recht viel Mühe gegeben. Passende Gesichtsausdrücke und gekonnte Szenen für die Action. Die Aliens hingegen wirken eher ungenau, nicht wirklich greifbar, wie etwas, dass man unter dem Mikroskop eher sieht, aber nicht mit den eigenen Augen. Fazit: Widersteht dem Widerstand! Das ein Virus die Welt verändert, hat Corona in den letzten Jahren deutlich gezeigt. Wenn dieser so aggressiv wie hier, zwei drittel der Menschen dahinrafft, ist das so unglaublich, wie die Ankunft der darauffolgenden Aliens. Deshalb nimmt man diese Tatsache erst einmal so hin und genau hier baut Sylvain Runberg eine spannende Story auf, in der die vermeintlichen Helfer, eher zu den Unterdrückern werden. Als Comic funktioniert die Geschichte sehr gut, da Marcial Toledano allgegenwärtig seine Figuren im Griff hat. Selbst wenn es brutal und heftig wird, findet er genug Abstand, dass man die Details als Leser trotzdem gut mitzuerleben. Eine gelungene postapokalyptische Geschichte, über das Ende, den Ursprung und dass Leben darin. Matthias Göbel Text: Sylvain Runberg Zeichnung: Marcial Toledano Übersetzung: Jano Rohleder Hardcover: 64 Seiten Verlag: Cross Cult Verlag Veröffentlichung: 28.05.2021 ISBN: 9783966583503
  3. Wenn sie eintritt die Apokalypse, wie wirst du dann auf deine Vergangenheit zurückschauen? Mit etwa diesem Gedanken sollte man an diesen Comic herangehen. Es wird nicht einfach nur eine Story abgespult, sondern es gibt fünf einzelne Schicksale, welche mit einender verknüpft werden. Das Cover verrät schon, dass wir es mit Zombies zu tun haben werden. Alles fängt irgendwo im Eis der Antarktis an. Sara Lemons ist Wissenschaftlerin und sie versucht anhand einer Bohrung herauszufinden, wie sich das Klima in den letzten Jahrtausenden entwickelt hat. Sie stößt dabei zufällig auf einen konservierten Leichnam. Keine Sorge, wir sind hier nicht bei „Das Ding aus einer anderen Welt“, wobei es sicherlich leichte Ähnlichkeiten gibt. Jetzt wird die Story aufgeteilt, wir erleben den Straßenjungen Daniel Martinez, welcher sich mit Betteln sein Lebensunterhalt verdient. Saga Watanabe ist ein Auftragskiller in Tokio, Fatemah Shah lebt in Afghanistan und hat sich mit einer Gruppe von Frauen zusammengetan, welche schreckliche Schicksale erlebt haben. Zum Schluss noch B.J. Hool, ein schüchterner Nerd, welcher schon vor vielen Jahren anfing einen Bunker zu bauen, welcher jetzt mehr den je zu seiner Heimat wird. Eine interessante bunte Mischung, aus der man nicht wirklich einen Charakter herausheben kann, da alle ihre eigene Geschichte haben und alle fünf erleben das Ende der Menschheit auf eine ganz eigene Art und Weise. Daniel Martinez schafft es z.B. die erste Welle in den Tunneln der Stadt zu überleben, da die Zombies hier nicht hineinklettern. Watanabe nutzt seine Waffen, um sich blutig einen Weg zu seinem Ziehvater zu bahnen und trifft dabei mehr als einmal mit seinen Kugeln die Köpfe der Untoten. B.J. Hool hingegen legt sich einen Zombie Killer Van zu und versucht über Funk andere Überlebende zu erreichen. Nur Sara Lemons scheint der Grundstein allen Übels gelegt zu haben oder gab es diese Untoten schon immer? Hier hat der Autor eine sehr interessante These aufgestellt, dass es in den letzten Jahrhunderten immer wieder Aufzeichnungen gab, wie diese Zombies schon einmal das Licht der Welt erblickt haben. Ob im Mittelalter oder weit davor, der Tod war ihnen anzusehen, auch wenn die Schriften manchmal etwas andere gesagt haben. Die Zeichnungen sind durchweg gut. Gerade durchdachte Linien, gut gewählte Farben und auch die Zombies sehen „nett“ aus, wobei sie ruhig etwas häufiger hätten auftreten können. Blut gibt es dennoch genug und davon wird auch noch einiges mehr fließen… Fazit: Der Tod dauert so lange bis er eintritt und manchmal kommen sie wieder. Zombies haben schon immer die Menschen fasziniert. Ihre Herkunft ist genauso unerklärlich, wie ihr Verhalten. Benjamin Percy hat die einzelnen Geschichten in kurzen, sehr prägnanten Passagen aufgeteilt. Man erfährt viel über die Charaktere und will wissen was aus ihnen wird. Die eingeflochtenen Story-Elemente, wo der Zombie herkommen könnte und der Rückblick in die Vergangenheit der Menschheit sind brillant erklärt. Hinzu kommen passende Zeichnungen von Ramon Rosanas und Farbe von Lee Loughridge. Mit den Cover-Kollagen von Kaare Andrews schließt sich der Kreis. Eine Zombieapokalypse die ganz anders als The Walking Dead den Figuren tiefer auf den Grund geht. Text: Benjamin Percy Zeichnung: Ramon Rosanas, Lee Loughridge, Kaare Andrews Übersetzung: Frank Neubauer Hardcover: 144 Seiten Verlag: Cross Cult Verlag Veröffentlichung: 30.04.2021 ISBN: 9783966583381
  4. Das Ende! Armageddon! Die Apokalypse! Welches Wort man auch immer dafür findet, sicherlich würde man es nicht zwingend mit dem Begriff „Vakuum“ in Verbindung bringen. Eine Physikerin auf der Arktis macht den Anfang. Sie entdeckt mit ihrem Neutrino-Teleskop ein Signal, welches so nicht existieren sollte. Phillip P. Peterson nimmt uns ab jetzt mit auf eine Reise durch die Physik. Er beschreibt zum einen sehr wissenschaftlich, aber auch erstaunlich verständlich was gerade passiert – Der Vakuumverfall. Weder das hier sich irgendetwas ausgedacht wurde, noch dass es nicht passieren könnte. Der Autor ist bekannt für sein tiefgreifendes astronomisches und physikalisches Wissen. Man stelle sich jetzt einfach vor, dass das Universum, wie wir es kennen einfach aufhört zu existieren. Alle bekannten physikalischen Gesetze werden außer Kraft gesetzt, keine Materie, keine Energie, keine Zeit - Nichts. Man könnte sagen, dass es sich um den Urknall eines neuen Universums handelt. Doch genug von dem Hintergrund, was passiert auf der Erde? Bevor man von all dem erfährt, schickt der Autor den Leser auf eine spannende Entdeckung, denn man vermutet erst einmal, dass es hier um die Entdeckung von Außerirdischen geht. Ein Raumschiff wird entdeckt, welches sich durch unser Sonnensystem bewegen wird. Peterson beschreibt dabei, wie man so ein Objekt/Schiff mit unseren heutigen Mitteln identifizieren könnte. Diese kleine Ablenkung ist aber schnell vorbei, denn der Autor nimmt sich jetzt noch allerhand andere Theorien vor, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Außerdem bleibt die Frag, wie verhalten sich die Menschen, ist die Wahrheit erst einmal bekannt? Wie vermutet und sicherlich auch wissenschaftlich belegt, werden einige es nicht verkraften, dass das Ende der Welt bevorsteht. Aufruhr, Gewalt, Plünderungen... doch irgendwann kommt die Erkenntnis, dass dies auch nichts an der Situation ändert. Von Anfang an begleiten wir eine handvoll Wissenschaftler und Astronauten, welche es sich zur Aufgabe machen, wenigstens einen kleinen Teil der Menschheit zu retten. Innerhalb von zwei Jahren soll eine Arche gebaut werden. Diese soll vor der drohenden Vernichtung des Vakuumverfalls fliehen. An dieser Stelle war ich schon etwas überrascht, wie wenig Zeit der Autor den Menschen gelassen hat. Wenn man bedenkt, wie lange heutzutage geforscht und gebaut wird, möchte man doch meinen, dass hier viele Jahrzehnte notwendig wären, um so ein Projekt umzusetzen. Not macht eben erfinderisch und weckt Kräfte, die wohl so nicht wachgerufen worden werden. Ein schier unmögliches Projekt wird aus dem Boden gestampft. Geld spielt keine Rolle, alles dreht sich nur noch um die Rettung, volle Konzentration und keine Sekunde verschwenden. Nebenbei erfährt man wie der Rest der Welt sich verändert. Hier ein Krieg, da eine Atombombe, Selbstmord, Angst oder einfach nur noch vor sich hin vegetieren. Mit starken Bildern blickt Peterson dabei tief in dunkle Regionen menschlicher Taten. Moral, Anstand oder das zivilisierte Zusammenleben findet kaum noch statt. Selbst wenn man weiß, wie alles ausgehen wird, liest man gespannt und will wissen ob es dem Homo Sapiens gelingt, seine DNA in der Unendlichkeit des Alls zu bewahren. Fazit: Albert Einstein - „Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.“ Phillip P. Peterson schreibt nicht einfach nur Science-Fiction-Geschichten, denn dank seines gründlich recherchierten Wissens, lehrt er regelrecht dem Leser Physik und Astronomie. Er sieht das große Ganze, aber auch die kleinen Details. Er hält seine Figuren bis zum Ende fest, hat aber auch keine Angst sie gehen zu lassen. Während von Anfang an eine schattenhafte Atmosphäre in den Worten liegt, hinterlässt der Gedanke an das Ende der Welt die Frage im eigenen Kopf – Was würde man selber machen? Kurz gesagt, ein packender Science-Fiction-Thriller mit lebendigen Bildern über eine sterbende Welt. Matthias Göbel Autoren: Phillip P. Peterson Broschur: 491 Seiten Verlag: FischerTOR Verlag Veröffentlichung: 23.09.2020 ISBN: 9783596700745
  5. Die Welt im Jahr 2264. Wie wird sie wohl aussehen und wie werden sich die Menschen in dieser Zeit an uns erinnern? Zuerst einmal muss man wissen, dass es eine Katastrophe gab. Ein Virus hat einen Großteil Europas vernichtet, besonders betroffen davon Deutschland. Der „Dark Winter“ ist jetzt etwa zweihundert Jahren Geschichte. Die neue Gesellschaft ist eine in sich geschlossenes kühles Zusammenleben der Menschen. Finn Nordstrom ist Historiker für deutsche Sprache, besonders für das handgeschriebene Wort. Vor wenigen Wochen hat er seine komplette Familie verloren und sein Leben scheint völlig aus den Bahnen zu laufen. Doch eine neue Aufgabe könnte ihn aus seiner Trauer holen. Vor einiger Zeit hat ein Institut bei Ausgrabungen ein Tagebuch gefunden. Ein 13jähriges Mädchen hat es verfasst und anfänglich glaubt Finn nicht daran, dass seine neue Aufgabe ihn wirklich weiterbringen wird. Doch welch große Überraschung, dass Buch liest sich überraschend gut. Er taucht immer weiter in die Welt des jungen Mädchens ein. Später soll er auch die Virtual-Reality-Umsetzung dazu testen und schon kann man sich als Leser fast denken was passiert… und es passiert auch. Rahlens nimmt von Anfang an den Leser mit und treibt, dank der unterschiedlichen Zeiten in der die Geschichte spielt, die Erzählung gut voran. Die Beschreibungen der modernen Errungenschaften klingen gut überlegt und nicht zu weit hergeholt. Hier ein schneller Gleiter zum nächsten Ort oder Klonprojekte für die Wirtschaft. Interessant fand ich auch die Auswirkung auf die Sprache und die Schrift. Kaum einer kann mehr handschriftlich schreiben, fast alle europäischen Sprachen als tote Sprachen und Bücher gibt es schon viele hundert Jahre nicht mehr. Erstaunlich wie Finn sich im Lauf der Story auch entwickelt. Erst ist er etwas abgeneigt, aber umso näher er dem Mädchen kommt, desto mehr verändert er sich und seine Umgebung. Die Erklärung zum Dark Winter wird eher nur beiläufig an den Leser herangetragen, vielmehr will der Leser eh wissen, was mit Finn wirklich passiert. Das es irgendwann auch um Liebe gehen wird, nun, das ist schon aus dem Klappentext deutlich herauszulesen, dennoch ist es ein weiter Weg, den beide zu bestreiten haben bis es auch wirklich soweit ist. Wer von euch zum Beispiel „Das Haus am See“ oder „Kate & Leopold“ kennt und mag, der wird sich hier ziemlich wohlfühlen. Dabei geht die Autorin auch deutlich auf das Paradox ein, welches bei 250 Jahren automatisch entsteht. Viele kleine Hinweise streut sie immer wieder ein und löst sie erst ziemlich spät auf. Die durchgängig gut geführten Dialoge und die dazugehörige Charakterisierung der Figuren, fügen ein schönes Gesamtbild, was zwar nicht zwingend für Erwachsene geschaffen wurde, aber auch hier deutlich Zielgruppenausreißer finden wird. Mit dem Ende schenkt die Autorin auch dem Leser die Hoffnung, dass jeder das finden kann was er schon ewig sucht und manchmal darf Science Fiction auch mehr sein als Raumschiffe und Aliens, die die Erde vernichten wollen. Fazit: In einer leidenschaftslosen Zukunft, findet die verlorengeglaubte Liebe, tiefe Gefühle in einem Tagebuch der Vergangenheit. Trotz der Möglichkeiten der Zukunft, sind es die täglichen Entscheidungen, die wir fällen und manchmal auch die Zufallsbegegnungen was aus uns wird. Vielleicht an einigen Stellen etwas zu gefühlsselig, aber da diese Zukunft schon so viel von unserem Leben verloren hat, schön zu sehen das wenigstens einer noch richtig weiß was Liebe ist. Ein kleiner Tipp noch nebenbei, da das Buch in Berlin spielt, vielleicht fährt man einfach mal nach dem Lesen an die besagten Orte und erlebt das Buch mit anderen Augen. Matthias Göbel Autor: Holly-Jane Rahlens Taschenbuch: 421 Seiten Verlag: Rowohlt Verlag Erscheinungsdatum: 01.10.2013 ISBN: 9783499256660
  6. ...und plötzlich haben wir weniger Zeit als wir dachten. Magda ist ein junges Mädchen, welches kurz vor ihrem 13. Geburtstag steht und durch den Direktor ihrer Schule erfährt, dass die Welt untergehen wird. Schuld ist eine Verkettung von Naturkatastrophen, welche nach dem Ausbruch eines Vulkans die Erde komplett zerstören werden. Die Nachrichten überschlagen sich mit Expertenmeinungen und alle kommen zum gleichen Ergebnis - In genau einem Jahr ist Weltuntergang. Magda, ihre Freunde und ihre Familie reagieren alle sehr unterschiedlich auf diese Situation. Auf der einen Seite die Mutter und Schwester, welche versuchen das Leben so normal wie vorher zu Leben und auf der anderen Seite ihr Vater, welcher abhaut und mit einer neuen Liebe durchbrennt. Zu alledem entwickelt sich Magda vom Kind zum Teenager. Sie bekommt erstmals ihre Periode, was für jede junge Frau ein mehr als wichtiges Ereignis ist. Ihr Freund ergibt sich fortan Zigaretten, Alkohol und später Schlimmeres. So jung und keine Chance auf das Leben was vor ihnen liegt... beängstigend! Ab jetzt beginnt für das junge Mädchen eine Spirale, aus der sie irgendwie nicht mehr herausfindet. Sie erlebt ihren ersten Sex, trinkt Alkohol und später flüchtet sie von Zuhause, da ihr eh keiner mehr Vorschriften machen kann, da sie zu wenig Zeit hat um zu leben. Was aber ist das Leben? Sex, Party, Anarchie? Gibt es da wirklich nicht mehr, was man mit seiner verbleibenden Zeit abzufangen weiß? Carole Maurel hat für ihre Zeichnungen einen zum Teil vielleicht einfachen Stil benutzt, dennoch spürt man die jeweilige Situation der Figuren in ihrer Mimik und Gestik. Hinzu kommen schöne Einzelbilder wie etwa das Entzünden eines Streichholzes oder das Auffangen von Schneeflocken in einem Handschuh. Ein Hauch der Stimmung gelingt auch durch die Farbwahl, welche oft in Orange oder ähnlich warmen Farben gehalten wurde. Der Hintergrund des Erzählten wird besonders zum Ende hin sehr anschaulich. Die Welt wie sie Magda vor einem Jahr kannte gibt es nicht mehr, weder für sie, noch für alle anderen dieser neuen/alten Welt. Manchmal ist unser Leben vielleicht nicht spannend oder aufregend, aber vielleicht muss man auch nicht alles ausprobieren, um sagen zu können man hat gelebt. Fazit: Erwachsen werden ist nicht leicht und die Welt dabei untergehen zu sehen umso schwieriger. Magdas Apokalypse ist ein starkes Stück Comic-Kunst, aus der Sicht einer heranwachsenden Teenagerin. Mit all ihren Ängsten und Problemen und der Vorstellungskraft, wie das Leben gelebt werden sollte. Ansprechend dargestellt und dramatisch zum Höhepunkt gebracht, beschäftigt den Leser unweigerlich die Frage, was man selbst alles machen würde mit dem Wissen, dass die Welt in einem Jahr unter geht. Matthias Göbel Autor: Chloé Vollmer-Lo Zeichnung: Carole Maurel Hardcover: 192 Seiten Verlag: Spliter Verlag ISBN: 9783962190272
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