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  1. Das die Föderation von Anfang an einen nicht ganz so leichten Start hatte, konnten wir nicht nur in der Serie miterleben, auch im ersten Teil zu „Rise of the Federation“ ging es turbulent her und der Frieden in der Galaxis schien in Gefahr zu sein. Auch dieses mal erleben wir wieder Admiral Jonathan Archer, welcher diesmal versucht die Bewohner des wohlhabenden Rigel-Systems zum Beitritt in die Föderation zu bewegen. Christopher L. Bennett hat uns dafür nicht nur eine Geschichte geschrieben, sondern versucht wieder mehrere Parallelstorys ineinanderlaufen zu lassen. Da haben wir zum einen Archer selbst, der sich „endlich“ mal wieder verliebt, wobei er am Ende erkennt, dass man das Glück meist schon lange kennt. T´Pol und Trip, sind sich nicht mehr sicher ob ihre Beziehung so funktioniert, denn er kann eben nicht von Sektion 31 lassen. Er begibt sich auf eine Mission, welche noch einmal zeigt, wie wichtig es ist auch im Schatten zu agieren, was offizielle Kräfte eben nicht immer können. Dann wird auch noch ein neuer Präsident gewählt, ja genau, Politik ist diesmal ein wichtiger Bestandteil des Buches, was unweigerlich zu langen Reden, mit fragwürdigen Inhalten führt. Wichtig für den Fortlauf der Geschichte vielleicht, aber wahrlich gähnend zu lesen. Reed,macht sich mit seinem Raumschiff, die Pionier, auf den Weg und muss das Verschwinden einiger Crewmitglieder klären, welche von einer Organisation gekidnappt werden, um geheime Daten zu entschlüsseln. Doch auch dieses Katz und Mausspiel ergibt sicher seiner Handlung und führt mehr zu einem zähen Fluss und nicht zu einer spannenden Jagd. Das die gleichen Drahtzieher wie in Teil eins wieder ihre Finger nach Archer ausstrecken, ist sicher auch logisch, aber irgendwie auch schade. All die Macht welche aktuell offen steht, warum nicht mal andere neue Figuren mit einbringen? Jedes einzelne Komplott welches heimlich und tückisch geschmiedet wurde, zerfällt nach und nach und das nicht nur weil Archer aufgepasst hat, vielmehr weil viele Köche eben den Brei dann doch verderben.Genau das gleich passiert dem Autor, welcher sich einfach zu sehr auf Abwechslung konzentriert hat, als auf die eigentliche Story. An vielen Stellen möchte man gar nicht wissen, was der ein oder andere denkt und gerade was die Reden der politischen Gegner angeht, sie zehren einfach nur am Geduldsfaden des Lesers. Da es mit dieser Buchreihe weitergehen wird, hoffe ich nur, dass der Autor sich wieder fängt und sich mehr auf die Einzelgeschichten konzentriert, als das er an zu vielen Plätzen zu gleich ist. Ebenfalls hat mir die Weiterzählung aus dem ersten Teil gefehlt, denn was ist nun mit dem Transporter? Wird er je wieder eingesetzt werden können? Dennoch war es schön alle alten Figuren wieder in Aktion zu erleben und Trip hat mir diesmal am besten gefallen. Fazit: Wer viele Hasen jagt, fängt keinen. Genau das passiert in diesem Fall Autor Christopher L. Bennett. Die Ideen sind alle gut und könnten jeweils einen Einzelroman hervorbringen, aber dennoch hat er versucht alles in einen einzigen zu quetschen. Obwohl am Ende alles gut wird und wir die Zukunft der Föderation weiter erleben können, sollten sich die Geschichten zukünftig mehr konzentrieren, denn es gibt sicherlich noch so viel was Archer selbst oder Red mit seiner eigenen Crew erleben könnte. Ich für meinen Teil hoffe es sehr. Matthias Göbel Autor: Christopher L. Bennett Taschenbuch: 375 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 06.06.2017 ISBN: 978-3-95981-196-5
  2. Ich habe mir schon vor einigen Roman-Ausgaben gewünscht, dass die Enterprise endlich wieder das macht wofür sie geschaffen wurde – Forschen und Abenteuer erleben und genau das bekommen wir hier. Captain Jean-Luc Picard erforscht einen Teil des Weltalls, welcher vor vielen Jahren nur mit einer Sonde untersucht wurde. Damals wurde festgestellt, dass es hier Anzeichen für intelligentes Leben gibt. Für Picard ein perfekter Start für seine aktuelle Forschungsreise. Doch schon auf dem Weg zu einen der beiden bewohnten Planeten, fällt der Crew ein riesiges Raumschiff ins Auge. Monströs und ohne ein Anzeichen das es aktiv im Raum seine Bahnen zieht, steht das erste Rätsel vor ihren Augen. Schon jetzt habe ich mich gefreut und es sollte genauso weitergehen. Denn auf dem Schiff ist alles seltsam, die Materialien, die Steuerung und zu guter Letzt auch noch Zeitreisen. Richtig gehört, es geht mal wieder um die Manipulation der Zeit. Doch wie und warum, dass wird alles erst später geklärt. Als erstes geht es um die an Bord befindlichen Mitglieder der Crew, welche sich im Kälteschlaf befinden und geweckt werden müssen. Wobei nur noch zwei davon überlebt haben und das automatische System dazu ausgefallen ist. Nicht lange lässt dann auch Besuch auf sich warten und schon befindet sich Picard in einer prekären Lage. Das Schiff gehört den Gegnern der Rasse, welche als erste die Enterprise entdecken und keinen verwundert es, dass sie das Schiff als Kriegsbeute festhalten wollen. Die „Pfeil des Schicksals“, so der Name des Schiffes, wird nach und nach erforscht und unfassbare Daten werden herausgefunden. Der Plan welcher dem Schiff zu Grunde liegt ist erschreckend und wenn er in die Tat umgesetzt würde, wird es Generationen von Leben verändern. Es muss am Ende nicht nur auf politischer Ebene gekämpft werden. Mehr als eine Schlacht steht auch der Enterprise selbst bevor. Vielleicht liegt es an der Crew, an Picard, Worf und alle anderen alten Charaktere, aber ich habe mich wirklich schnell in die Geschichte eingelesen. Dayton Ward benutzt auf seine ganz eigene Weise die typischen Eigenschaften der Figuren und mischt sie gekonnt mit allen aktuellen Gegebenheiten. Sehr professionell bindet der Autor die Geschehnisse der letzten Jahre im Star Trek Universum mit ein, so dass auch Neueinsteiger noch einmal einen schönen Querschnitt bekommen. Die Wendungen am Ende und die immer wiederkehrenden Momente der Überraschungen heben den Schluss noch einmal besonders gut hervor. Sicherlich erfindet er die grundlegenden Ideen nicht neu und die Paradoxen einer Zeitreise sind immer Gesprächsstoff für Diskussionen, aber warum nicht auch die anderen mal reisen lassen, wenn man es selbst schon mehr als einmal getan hat?! Fazit: Ganz genau das was ich haben will!!! Spannung, Enterprise, fremde Welten und Fantasie. Nach all den Kriegen und Auseinandersetzungen wurde es wirklich Zeit, dass die Crew etwas Neues erlebt und Dayton Ward trifft meiner Meinung nach den Nagel voll auf den Kopf. Eine schöne Geschichte mit allem was man als Star Trek Fan haben möchte. Wenn es jetzt so weitergeht, dann werden kommende Roman der Next Generation wieder ein absolutes Pflichtprogramm. Matthias Göbel Autor: Dayton Ward Taschenbuch: 426 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 06.06.2017 ISBN: 978-3-95981-184-2
  3. Das Ende des Regenbogens

    Wenn man den Roman von Vernor Vinge gelesen hat und man am Ende erfährt, dass er selbst Lehrer für Mathematik und Informatik war, dann verwundert weder das Thema, noch wie er damit umgegangen ist. Doch jetzt zu der eigentlichen Hauptperson - Robert Gu. Ein ehemaliger hoch gefeierter und geschätzter Schriftsteller, welcher in den letzten Zügen seiner Alzheimer-Krankheit steht. Er liegt schon fast im Tod, als er doch noch einer medizinischen Behandlung unterzogen wird. Wie befinden uns im Jahr 2025 und man möge es kaum glauben, aber die Krankheit ist hier heilbar. Mit ein paar kleinen Eingriffen und Medikamenten ist er schnell wieder er selbst und auch sonst kann die moderne Wissenschaft ihm weiterhelfen. Nach all den Behandlungen, siehst der über Siebzigjährige wieder wie ein Mittzwanziger aus. Klingt nach einer wirklich fantastischen Zukunft, nur muss man auch deutlich sagen, dass noch nicht alles heilbar ist. Gu hatte einfach Glück das alles so gut funktionierte und sein Körper darauf reagierte. Jetzt muss er sich nur noch in der neuen Welt zurechtfinden. Nicht nur das sich die Computer verändert haben, auch die Menschen selbst handeln und leben anders als er es noch in Erinnerung hatte. Was soll er aber mit seiner neuen Zukunft anfangen? Er entschließt sich noch einmal in die Schule oder besser gesagt auf die Uni zu gehen und will hier schauen, was von seinem Intellekt noch übrig geblieben ist. Indessen erfahren wir, dass ein paar Agenten versuchen an brisante Daten zu gelangen. Sie benutzen dabei die Hilfe eines außerordentlich gerissenen Hackers. Robert muss viel lernen. Da haben wir zum einen den wirklich genialen Trick mit den Kontaktlinsen, welche die neuen Rechner der Zukunft sind. Hier kann man nicht nur miteinander Kommunizieren, sich Bilder und Nachrichten schicken, vielmehr kann man hier Hologramme und andere ausgedachte Ideen und Geschichten zum leben erwecken. Gu vermisst jedoch sein wirkliches Talent und eines Tages wird er gefragt ob er bei einer bestimmten Sache behilflich wäre. Als Gegenleistung bekommt er seine Begabung im Umgang mit den Worten zurück. Robert ist sich der Tragweite nicht ganz bewusst, willigt ein und alles nimmt seinen Lauf. Wer wird wohl dieser Geheimnisvolle Fremde sein? In wie weit sich Vernor Vinge auf seinen Roman vorbereitet hat, er scheint sich virtuell selbst gut auszukennen und tobt sich besonders am Ende optisch ordentlich aus. Mit der Figur des alten Poeten, der seine Gabe wieder sucht, schlägt er eine schöne Brücke zum neuen digitalen Zeitalter. Der alte Brummbär, welcher sich eigentlich aus allem heraushalten wollte, gerät mitten in eine Verschwörung, welche als weitgreifende Katastrophe endet. Die Konsequenzen am Ende sind jedoch harmloser als sich der Endkampf wirklich liest. Immerhin kann man aber eine Sache mitnehmen, egal wie fortschrittlich wird sind, lasst uns die Bücher wie sie sind und vertraue nie einem Fremden, selbst wenn er noch schöne Versprechen hat. Fazit: Am „Ende des Regenbogens“... befindet sich nicht immer der Topf voll Gold. Genau das, muss die Hauptfigur Robert Gu in diesem Roman lernen. Die medizinischen Wunder dieser Zukunft sind wünschenswert und selbst die digitalen Errungenschaften klingen vernünftig, wenn man auch genau so damit umgehen würde. Einiges an der Geschichte ist sicherlich zu viel lang, die Verschwörung scheint auch weniger bedrohlich als sie ist und das Ende bekommt viel Moral, aber wenig haltbares. Dennoch ist der Kampf des alten Mannes, im Körper eines jungen Menschen, für die alten Werte, mit der neuen Technik, interessant. Matthias Göbel Autor: Vernor Vinge Taschenbuch: 576 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 11.10.2016 ISBN: 978-3-95981-144-6
  4. Carter & Lovecraft: Das Erbe

    Als ich den Namen Jonathan L. Howard las, war ich mir nicht ganz sicher, ob es wirklich der Autor Baphomets Fluch Spielereihe war, aber doch, ich lag genau richtig. Es ist daher nicht überraschend, dass sein neuer Roman mystisch und fantastisch geworden ist. Wir erleben die Geschichte eines Privatdetektivs - Daniel Carter, welcher wohl mehr Vergangenheit hat ,als ihm selbst bewusst ist. Sein letzter Fall als Polizist beschäftigt ihn heute noch und ich gebe auch zu, dass die hier beschriebenen Vorgänge wirklich nichts für leichte Gemüter sind. Wie dem auch sei, er kehrt dem Dienst den Rücken und versucht sich so durchzuschlagen, bis eines Tages ein Mann vor ihm steht und ihm etwas von einem Testament erzählt, in dem sein Name aufgetaucht ist. Ab sofort ist er Besitzer eines kleinen Buchladens in Providence. Doch wer war dieser H. P. Lovecraft der ihm sein Laden hinterlassen hat? Zunächst lernt Carter Emily Lovecraft kennen, welche erst sehr überrascht ist von dem neuen Besitzer, aber nach und nach findet sich auch eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden. Die Geschichte scheint bis hier hin eher normal zu verlaufen, liest sich aber erstaunlich flott und man wartet regelrecht auf die kommenden Ereignisse, welche dann auch nicht lange auf sich warten lassen, denn in der Stadt scheint sich etwas Seltsames abzuspielen. Ein Mann ertrinkt in seinem Auto, obwohl kein Wasser im Spiel war und dann gibt es da noch diesen gewissen Mr. Colt und eine Familie Namens Waite, welche schon sein mehr als 100 Jahren in dieser Stadt zu wohnen scheint. Wie sich das alles zusammenfügt und warum Carter am Ende fast wahnsinnig wird, dass müsst ihr schon selbst herausfinden, denn nicht alles was er zu sehen bekommt ist auch Wirklichkeit – oder doch? Genau an diesem Punkt muss ich der Geschichte auch einen Kritikpunkt geben. Es macht immer Spaß sich selbst seine Bilder im Kopf zu malen, wenn man von so unglaublichen Geschehnissen liest, dennoch gibt es hier einfach viel zu wenig Handfestes, was am Ende auch eine vernünftige Auflösung mit sich bringt. Es erscheint so, als ob man diesen Roman als Start für eine Serie genommen hat und man das „Böse“ nie vernichten kann, aber man immer ganz nah dabei ist und nach und nach mehr herausfindet. Die Beziehung der beiden Hauptcharaktere wurde schön herausgearbeitet, wobei ein, meiner Meinung nach, unnötiger Zwischenfall mit dem Ex-Freund von Lovecraft, dem Roman einen uncharmanten Beigeschmack gibt. Dafür bekommt man ein heftiges Ende mit vielen Wirrungen und einem wie schon erwähnt nicht greifbarem Ende. Etwas überrascht hat mich auch die hohe Anzahl von Filmen welche hier als Vergleich oder Idee oder Grundlage von Erklärungen genommen wurde. Howard hätte hier ruhig auf seine eigene Kreativität setzten können, denn von der hat er genug schon untergebracht. Wenn es weitergehen sollte mit diesem Duo, dann gehe ich davon aus, dass wir einige Personen definitiv wiedersehen und ich freue mich auf den wirklich echten Hintergrund und den Hauptbösewicht. Fazit: Du kannst nicht richtig schlafen und du denkst alles ist nicht wirklich echt? Willkommen in der Welt von Daniel Carter, Ex-Polizist, Privatdetektiv, Ladenbesitzer und seit kurzem auch Jäger von unwirklichen Kreaturen und mysteriösen Mördern. Autor Jonathan L. Howard hat mit viel Erfahrung einen gut ausbalancierten Mystery-Thriller geschrieben, welcher allen Akte-X Fans unter euch durchweg gefallen dürfte. Viele Fragen, wenig Antworten und am Ende weiß man nicht ob es wirklich passiert ist. Viel Spaß beim gruseln und hinterfragen. Matthias Göbel Autor: Jonathan L. Howard Taschenbuch: 398 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 20.06.2016 ISBN: 978-3-86425-854-1
  5. Wie wird wohl die Welt in 1000 Jahren aussehen? Paul O. Williams hat sich eine völlig eigene Version ausgedacht. Wir befinden uns in den Vereinigten Staaten oder besser gesagt, was davon übrig geblieben ist. Nach einem nuklearen Krieg wurde die alte Welt komplett zerstört und nur langsam erholen sich die Natur und auch die Menschen. Das Wissen über die vergangene Zeit ist rar und so wundert es nicht, dass sich die Menschen komplett neu entwickeln mussten. Telefon, Storm oder Flugzeuge, alles Utopie und längst nicht mehr bekannt. Selbst wenn es Ruinen gibt, geben sie nicht alles Preis und nicht jeder vermag zu lesen oder zu verstehen. was man hier lesen kann. Ein doch recht junger, aber sehr geschickter junger Mann namens Jestak steht im Mittelpunkt dieser Geschichte. Er kann aus einer langen Gefangenschaft fliehen und gelangt schließlich zurück zu seinem Stamm, in Pelbar. Es gibt anscheint noch viele unzählige andere Fraktionen die sich im Lauf der Zeit in diesem Landstrich gebildet haben. Zeitlich würde ich sagen, dass wir uns technisch gesehen am Anfang des Altertums befinden. In Burgen, hinter dicken Mauern wird Schutz gesucht, mit Schwert, Speer, Pfeil und Bogen wir gekämpft. Die Menschen scheinen dennoch aus ihrer Vergangenheit nicht gelernt zu haben, denn ein friedliches Zusammenleben kennen sie nicht. Die Protektorin der Stadt Nordwall ist von den Geschichten von Jestak fasziniert und schickt ihn mehrfach in die Wildnis raus, damit er ihr Informationen aus der Unbekannten Welt mitbringen kann. Auf seinen Reisen lernt er viele neue technische Errungenschaften kennen wie etwas das Reiten auf Pferden oder später sogar wie Kanonen ganze Siedlungen vernichten können. Doch diese Reise ist und bleibt gefährlich. Ständig wird er mit seinen neuen Freunden angegriffen und muss fliehen. Dabei lernt er auch eine wunderschöne Frau aus einem anderen Stamm kennen, welche jedoch wieder verschleppt wird und er sich schlussendlich auf die Suche nach ihr macht Am Ende gibt es einen großangelegten Angriff, welcher viele Tote fordert, aber auch neue Bünde und eine neue Zuversicht entsteht. Die Frage bleibt, ob Jestak es schafft, alle Stämme irgendwann zu vereinen und das alle Menschen in Frieden miteinander leben können. Der Anfang ist gemacht und doch Zukunft steht in den Sternen. Warum auch immer Williams bei seinem Roman eine derart kompliziert zu lesender Art und Weise benutzt hat, kann ich nicht genau sagen, dennoch verstärkt es den Eindruck, dass wir uns eben in einer anderen und veränderten Welt befinden, als die, die wir kennen. Viele Namen, lange Wege, unendliche Dialoge und Sprünge im Erzählen führten bei mir jedoch nicht dazu, dass ich in diese Welt entführt wurde. Selbst im angekündigten Endkampf konnte ich nicht umher, dass ich die ganz große Spannung nicht gefunden habe. Einzig die Ruinen in den die „Alte Welt“ entdeckt wird machen Spaß und genau da müsste es weitergehen. Jestak selbst ist als Held gut gewählt, da er mehr mit Wissen überzeugen kann, als mit Muskelkraft. Fazit: Die Mischung aus Fantasy und Science Fiction funktioniert meiner Meinung nach gut, ist aber durch die gewählte Schreib- und Erzählweise nur schwer zu erfassen. Die vielen Charaktere zerstreuen den Weg auf dem sich Jestak befindet, dafür stimmen die Abenteuer. Es gibt viel zu erleben auf dem neuen/alten Kontinent und wer den ersten Teil mag, wird sich auch auf weitere Sechs Bände freuen können. Ich für meinen Teil belasse es bei diesem ersten Ausflug der Neuauflage aus den 80gern und wünsche Jesatk weiterhin viel Glück. Matthias Göbel Autor: Paul O. Williams Taschenbuch: 470 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 18.04.2016 ISBN: 978-3-86425-842-8
  6. Egal ob in der Zukunft oder in unserer Zeit, Anerkennung bekommt nur der, welcher der Beste ist. Genau daraus entsteht bei vielen der Druck über seine Grenzen hinauszugehen und dabei nicht mehr auf sich selbst zu achten. Mit diesem Grundkontext könnte man auch gleich den Einstieg in die Geschichte beschreiben. Ein Wettrennen in der Wüste und nur der Erste erhält die Anerkennung. Kirk und Uhura nehmen auch daran teil, können aber trotz außergewöhnlicher Anstrengung nur als zweite ins Ziel gelangen. Das nagt an Kirk sehr und auch Uhura will noch mehr aus sich herausholen. Der Gewinner, ein Andorianer, für Kirk ein arroganter Kerl, den er am liebsten einmal auf die Bretter schicken will. Wozu er auch später eingeladen wird. Doch zurück zur Sternenflottenakademie. Hier wollen wie erwähnt alle höchste Leistungen zeigen. Eines Tages verstirbt ein Student. Keiner weiß wie das passiert ist. Solange bis er auf dem Tisch von McCoy liegt. Als Student darf er diesmal die Autopsie mitführen und entdeckt dabei etwas völlig undglaubliches. Der Student hat sich einer Operation unterzogen, welche ihm die Schmerzen nimmt und man so mehr als deutlich über seine Grenzen gehen kann. Schon wird dies alles zur Verschlusssache erklärt und er darf mit niemand darüber reden. Die Zeit geht weiter und Uhura lernt wie verrückt, trifft immer wieder erneut auf Spock und Kirk scheint sich auch ernsthaft in ein Mädchen verguckt zu haben. Doch diese Idylle wird unterbrochen, als erneut ein Student zusammenbricht. McCoy ermittelt auch hier wieder die Ursache und langsam wird die Sternenflottenakademie unruhig. Sie setzen Spock ein, der mit allen Beteiligten reden soll, was aber auch ihn an seine Grenzen bringt. Er holt sich Hilfe bei Uhura, da sie mit ihrem Kommunikationstalent auch ihm noch etwas beizubringen weiß. Leider entpuppt sich das Ende als viel zu schnell und harmlos. Gerade hier hätte Rudy Josephs viel mehr Spannung herausholen können. Klar werden die Hintermänner gefunden und Kirk begibt sich wieder unnötig in Gefahr, dennoch schließt sich der Kreis viel zu einfach und unspektakulär. Immerhin kann Jim Kirk zeigen, dass er mehr als nur ein Aufreißer ist. Er nimmt seine aktuelle Freundin in Schutz und versucht alles, um sie vor Schwierigkeiten zu bewahren. Genauso wie McCoy, der wie immer die Wahrheit ans Licht bringen will und seine Klasse als Arzt unterstreicht. Uhura hingegen funktioniert diesmal nicht ganz so als Figur, da ihre Verbissenheit im Lernen irgendwie doch etwas zu überspitzt dargestellt wird. Spock spielt gekonnt emotionslos seine Rolle und am Ende ist es der Gegenspieler von Kirk, welcher einem aufgrund seiner Art und Weise im Kopf bleibt, auch wenn er mehr als unsympathisch und lauthals auftritt. Fazit: Runde Zwei kann leider nicht ganz mit der Ersten mithalten. Die Figuren finden sich zurecht und haben ihre Rollen wieder aufgenommen, dennoch bleibt die Story an einigen Stellen hängen und das Ende findet meiner Meinung nach auch keinen richtigen Höhepunkt. Dennoch geht Rudy Josephs ein interessantes Thema an, was Schulen und Hochschulen auch heute schon besser unter Kontrolle haben sollten, denn nicht immer sind Höchstleistungen das Maß aller Dinge, manchmal ist es auch die Liebe und Hingabe zu dem was man macht/machen will. Matthias Göbel Autor: Rudy Josephs Taschenbuch: 300 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 26.06.2012 ISBN: 978-3-86425-019-4
  7. Die U.S.S. Enterprise befindet sich auf einer heiklen Mission, sie sollen diplomatisch versuchen einen Planeten vor dem auseinanderbrechen zu beschützen. Doch schon von der ersten Minuten an ist Diplomatie hier völlig fehl am Platz. Rimillia ist ein sehr eigenwilliger Planet, welcher sich nicht um seine eigene Achse dreht. Somit gibt es immer eine Tag- und eine Nachtseite. Die Bewohner haben sich damit abgefunden, doch über die Jahre hinweg, haben sie die Luft derart verschmutzt, dass man sie kaum noch atmen kann und der Platzmangel ist das nächste Problem. Mit sage und schreibe 30.000 gigantischen Impuls-Triebwerken soll dem Planeten jetzt geholfen werden, doch der Leiter des Projektes wurde entführt. Captain Kirk lernt beide politischen Seiten kennen und entscheidet sich, mit dem Weg der aktuellen Führer fortzufahren. Er begibt sich auf die Suche nach dem Professor und lässt in dessen Scotty sich das Meisterwerk anschauen. Dieser ist gar nicht so begeistert und sieht erst einmal viel Arbeit auf sich zukommen. Spock hat mittlerweile den möglichen Aufenthalt der Geisel ausfindig gemacht und zwei Teams nehmen sich die Orte vor. Am Ende bleibt Kirk Gefangener, kann aber mit ein wenig List und seiner üblichen Schlagkraft sich doch befreien und den Lauf der Geschichte des Planeten fortschreiben. Jedoch haben die Gegner des Projektes noch lange nicht alle ihre Karten auf den Tisch gelegt, als nächstes verwunden sie die aktuelle Regentin schwer. Pille kann sie zwar stabilisieren, es sieht jedoch nicht gut aus. Zu alledem soll er sich auch noch mit Sulu über die Pflanzenwelt des Planeten Gedanken machen. Schließlich brauchen die Einwohner Sauerstoff und nichts bringt mehr, als genmanipulierte Bäume. Doch auch hier gibt es mehr als einmal viele Rückschläge. Dank Scotty kann das Projekt immerhin rechtzeitig starten, doch wird es nicht von Erfolg gekrönt sein, denn der Planet scheint an der künstlich geschaffenen Umdrehung zu zerbrechen. Spok hat noch eine Idee wie er den Planeten und seine Einwohner retten kann. Vielleicht nicht die Geschichte die man am Anfang erwarten würde, aber passend zu all dem was im Verlauf alles vorfällt. Trotz vieler Momente die Spannung erzeugen könnten, war ich als Leser doch recht abgeklärt und wurde zu sehr an der Hand geführt. Oft stolpert man von dem einen zum nächsten Zwischenfall, nur um herauszufinden, dass es so weitergeht wie zuvor. Jerry Oltion hat sich viel Mühe bei der Beschreibung seiner Grundidee des toten Planeten gegeben und selbst bei den Genexperimenten mit den Pflanzen verweilt man gern, jedoch hat er viel Politik mit eingebracht, welche mit zu wenigen passenden Dialogen gefüllt wurde. Dennoch achtet er penibel auf Wortwahl und Aktion der einzelnen Figuren und ja, Kirk wird es auch diesmal wieder ganz heiß, weil er einer Frau am liebsten nicht wiederstehen würde. Fazit: Ein weiteres Abenteuer der U.S.S. Enterprise für jeden der Spok, Kirk, Pille und Scotty erneut in Action erleben will. Trotz der guten Grundidee schafft es der Autor jedoch nicht durchgängig die Spannung aufrechtzuhalten. Immer wieder boxt man sich durch zu viele Beschreibungen und einer Informationsflut, die jeden Lesefluss verhindert. Scotty spielt übrigens die Hauptrolle in dieser Episode und kann erneut beweisen wie gut sein Charakter funktioniert und wie viel Wert seine Arbeit wirklich ist. Vielleicht wird es beim nächsten Mal besser… Matthias Göbel Autor: Jerry Oltion Taschenbuch: 268 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 21.02.2014 ISBN: 978-3-86425-302-7
  8. Kenner wissen, wenn man den Namen David Mack liest, kann die Geschichte einfach nur unglaublich großartig werden und genau das hat er auch im dritten und letzten Teil seiner neuen Trilogie geschafft. Während die Crew der Enterprise sich immer noch mit den letzten Ereignissen befasst, begibt sich Data auf die Suche nach der "Gemeinschaft der Künstlichen Intelligenz". Der Grund ist recht einfach, denn sie halten den Mann gefangen, der das Geheimnis kennt, wie man Leben in einen gestorbenen künstlichen Körper zurückbringen kann. Doch Data ist nicht Willkommen auf dem Schiff der Gemeinschafft und wird als in eine Zelle gesperrt. Eine andere weitaus größere künstliche Intelligenz befindet sich ebenfalls auf einer Mission in unserer Milchstraße und kein geringerer als Wesley Crusher entdeckt sie bei ihrer Arbeit. Eine riesige metallende Kugel verschlingt ganze Welten, Systeme und Galaxien, um sie in einem Schwarzen Loch in Energie umzuwandeln und etwas völlig Neues zu schaffen. Wesley kann nichts gegen diese Maschine ausrichten und auch seine Freunde die Reisenden fliehen eher, als sich dieser Gewalt noch einmal entgegen zu stellen, denn bereits seit unendlich vielen Jahren vernichtet sie alles, was sich ihr in den Weg stellt. Als Hilfe holt er sich jetzt Captain Picard, denn nur er kann noch irgendwie das unvermeidliche aufhalten. Indessen versucht Data einen Plan auszuarbeiten um sich aus der Gefangenschaft zu befreien, doch es bliebt anfangs nur bei dem Versuch. Auch Picard hat kein Glück beim Aufhalten der Maschine und so kommt er zu dem Schluss, dass hier nur eine andere künstliche Lebensform vermitteln kann. Mit Hilfe von Wesley kann Data zumindest in die Nähe der Maschine gelangen, doch ist es noch ein weiter Weg, bis zur endgültigen Rettung der Galaxie. Mit viel Kampf, List und endlich auch wieder Diplomatie die einem Captain Picard würdig ist, kann all das erreicht werden, was vielen anderen Zivilisationen vorher misslungen ist. Moralisch gesehen, wird auch jeder Leser selbst gefragt, wie er zu künstlichen Intelligenzen stehen würde und wie er wohl selbst die Lösung angestrebt hätte. Ich kann euch versprechen, dass Ergebnis ist nicht vorhersehbar. Egal ob Data, Wesley, Pcard, Worf und all die anderen, es gibt witzige, spannende, traurige und nachdenkliche Passagen, dennoch hat der Autor immer darauf geachtet, nichts zu sehr in die Länge zu ziehen und in jeder Situation das Auge auf das Wesentliche gelassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese neue Trilogie erneut zum Bestseller mutiert und dabei mehr als einen neuen Leser finden wird. Fazit: Die Faszination und die Leichtigkeit mit der sich David Mack erneut in die Tiefen des Alls traut sind unglaublich und ein Paradebeispiel dafür, dass Science Fiction niemals ein Ende haben kann, denn der Geist, die Wissenschaft und die unendliche Weite der Gedanken schenken uns hiermit einen Roman, welcher in jeder Hinsicht den Leser fesselt. Bis zum letzten Wort hat Mack alles aus sich herausgeholt was ich in so vielen anderen Geschichten vermisse und er hat wieder bewiesen, dass Star Trek das Nonplusultra in Sachen Sci Fi und Moderne ist. Matthias Göbel Autor: David Mack Taschenbuch: 380 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 31.08.2015 ISBN: 978-3-86425-787-2
  9. Star Trek – Voyager 1: Heimkehr

    Janeway und ihre Crew hat es endlich nach Hause geschafft. Wie durch ein Wunder haben sie die letzten sieben Jahre überstanden, sich mutig allen Gefahren gestellt und derart viele Abenteuer erlebt, dass selbst die Enterprise zeitweise überrascht gewesen wäre. Doch so erfreulich das Ergebnis ihrer Ankunft auch ist, so ernüchternd ist der Empfang. Eine kleine schlichte Feier und eine fast nebenbei bemerkte Beförderung von Captain Janeway zum Admiral sind der Einstieg in die Geschichte. Als nächstes begibt sich jeder zu seinen Verwandten, welche das Wiedersehen kaum erwarten können. Paris stellt seine Frau und sein Kind vor, Harry begibt sich zu seiner Langzeitfreundin Libby, Tuvok wird dank seines Sohnes von einer Krankheit geheilt. Seven besucht ihre Tante, der Doktor hat Langeweile, B’Elana sucht nach ihren Eltern, Icheb geht zur Akademie und Chakotay sucht sich selbst. Wie man sieht, hat jedes Crewmitglied mehr als genug um die Ohren und so verwundert es nicht, dass bei der Sternenflotte etwas mehr passiert. Libby wird vom Sternenflottengeheimdienst beauftragt einen Maulwurf zu enttarnen, welcher zusammen mit dem Orion-Syndikat fortschrittliche Technik der Voyager stehlen will. Dabei geriet sie automatisch in einen Gewissenskonflikt, denn selbst wenn sie sich wieder an Harry gewöhnt und ihn lieben lernt, bleibt die Frage ob alles Echt ist. Der Doktor hingegen unterliegt einem ganz anderen Problem. Erst noch frönt er das Leben eines Babysitters und im nächsten Augenblick wird er festgenommen. Der Hintergrund ist erschreckend, denn plötzlich, überall auf der Erde begeben sich Hologramme in einen Streik und verweigern jegliche Arbeit. Kein Wunder, dass der in Verdacht gerät, denn sein Roman „Photonen brauchen Freiheit“ sorgte damals und auch jetzt für Aufsehen. Schlimmer jedoch ist, die Tatsache, dass seit dem Auftauchen der Voyager sich eine Borg-Seuche auf der Erde zu verbreiten scheint. Erst ähnelt alles einer ganz normalen Grippe und plötzlich erscheinen Implantate auf der Haut und verwandeln die Erkrankten nach und nach in Borg. Schon seltsam wie der Zufall sich hier sein Zuhause gesucht hat, aber irgendwie auch Spannung pur. Vielleicht wird an zu vielen Enden geschrieben und man muss sich ständig umgewöhnen wo sich gerade wer befindet, aber das bringt dem Roman auch gut Abwechslung und Unterhaltung. Da sich wirklich alle Mitglieder im Thema wiederfinden, macht den Auftakt in eine neue Reihe wunderbar einfach und unterstreicht noch einmal wie sehr sich die Crew die letzten Jahre zusammengeschweißt hat. Selbst der Marquis wird allen verziehen, denn dank des umfangreichen Krieges gegen das Dominion ist jeder gute Offizier derzeit gefragter denn je. Fazit: Christie Golden wartet nicht ab, sondern bringt den Start der neuen Voyager gleich auf 100 Prozent. Man erkennt sofort seine liebgewonnenen Figuren wieder und selbst wenn die Action mal etwas auf der Strecke bleibt, verweilt man dennoch vor Spannung an jeder Seite und will wissen wie es mit jedem einzelnen weitergehen wird. Ein herrlicher Auftakt und hat wirklich für jeden Leser, ob Neu oder Fan, etwas dabei. Matthias Göbel Autor: Christie Golden Taschenbuch: 260 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 30.10.2013 ISBN: 978-3-86425-287-7
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