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19 Ergebnisse gefunden

  1. Wie wird es wohl mit Deep Space Nine weitergehen? Genau diese Frage beantwortet dieses Buch leider nicht, vielmehr erleben wir ein Abenteuer zweier alter Bekannter - Chief Miles O’Brien & Lieutenant Commander Nog. Nicht das erste Mal, dass die beiden in Schwierigkeiten stecken und das erneut unfreiwillig. Jedoch fängt alles ganz anders an, denn Captain Benjamin Maxwell zerstört ein cardassianischen Kriegsschiff und tötet dabei alle Besatzungsmitglieder, rettet aber seiner Crew das Leben. Doch dieser Umstand bringt ihn um den Schlaf und so fristet er als Patient sein Leben in einer Strafkolonie der Föderation. Nicht allzu lange lässt auch der Rest der Geschichte auf sich warten. Maxwell wurde irgendwann entlassen und arbeitet jetzt als „Hausmeister“ auf einer fernen privaten Raumstation. Hier bekommt er Besuch von Miles O’Brien, seinem ehemaligen Crewmitglied. 20 Jahre sind vergangen und immer noch kämpft Maxwell mit seinem Gewissen. Auf der Raumstation selbst befinden sich etliche Wissenschaftler, welche mit ihren Erfindungen nicht zwingend mit den Föderationsgesetzen konform einhergehen. Mit diesem Hintergrund kann man sich denken, dass eine Katastrophe irgendwann eintreten muss und genau das passiert an dem Tag, als O’Brien und Nog eintreffen. Der Stationsvorsitzende Finch präsentiert den beiden Besuchern seine Erfindung, etwas ähnliches wie eine Riesenbazille, welche allerdings extrem anpassungsfähig ist und selbst im Weltall überleben kann. Borgverseuchte Planeten könnten wieder kultiviert werden und sie ernährt sich von radioaktiver Strahlung... klingt fast zu gut um wahr zu sein. Leider hat jede Medaille eben zwei Seiten und die Erfindung macht sich selbstständig. Das verkraftet weder die Station, noch die Bewohner und der Run ums Überleben beginnt. So in etwa die Story, welche jedoch nicht ganz so flüssig erzählt wird. Jeffrey Lang hielt es für eine gute Idee immer wieder kleine Anekdoten aus der Vergangenheit mit einfließen zu lassen, was sich jedoch eher als hinderlich erweist. Die Sprünge sind zum Teil sehr unwillkürlich, bringen uns immerhin die Hauptcharaktere näher. Benjamin Maxwell steht dabei im Mittelpunkt und anhand seiner Vergangenheit, würde man nicht vermuten, dass er jetzt da ist, wo er gelandet ist. Im Verlauf der Geschichte treffen unsere beiden Besucher auch auf andere neugeschaffene Kreaturen. Spinnenähnliche Wesen, welche sich überraschenderweise als ziemlich nützlich erweisen und manch Leben auf der Station retten. Dennoch fehlt der Geschichte irgendwie der Zusammenhalt. Grundlegend wird auch nicht wirklich etwas dazu beigetragen, dass man mehr um Deep Space Nine erfahren würde, vielmehr ist es wirklich „nur“ eine kleine Geschichte im Leben von O’Brien und Nog. Captain Maxwell verschwindet leider auch genauso wie er gekommen ist. Keiner wird ihn wohl je wiedersehen. Spannung kommt dennoch auf, denn schließlich hat die Wissenschaft mal wieder etwas geschaffen, was eigentlich nicht existieren sollte und der Raum der Föderation muss beschützt werden. Die Dialoge und Sticheleien unserer beiden Besucher sind anschaulich gehalten und treffen sich gut im Ton der Serien wieder. Fazit: Willkommen bei Deep Space Nine und doch nicht. Star Trek – Deep Space Nine: Kraft und Bewegung ist eine in sich geschlossene Story, welche nur kleine Bezüge zu anderen Star Trek relevanten Serien- oder Buchausgaben hat. Chief Miles O’Brien & Lieutenant Commander Nog dienen hier als Anker zu Deep Space Nine und Captain Benjamin Maxwell zeigt sich als neuer starker Charakter, welcher aber nur einen kurzen Auftritt genießen darf. Die zeitlichen Sprünge helfen der Geschichte zwar Tiefe zu finden, hindern aber stark den Fluss des Lesens. Fans bekommen eine nette Story für zwischendurch, mehr leider nicht. Matthias Göbel Autor: Jeffrey Lang Übersetzer: René Ulmer Taschenbuch: 360 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 04.06.2018 ISBN: 978-3-959-81666-3
  2. Deep Space Nine hat im Lauf der aktuellen Roman-Geschichten schon so einiges miterlebt. Leider gab es irgendwann eine Entwicklung, in der ein Teil irgendwie gefehlt hat und keiner wusste, was hier geschehen war. David R. George III. hat es sich zur Aufgabe gemacht uns diese Erlebnisse zu präsentieren und vorweg, ich bin begeistert! Wir springen zurück in die Zeit, als Captain Kira Nerys noch die Station befehligte. Eines Tages bricht aus dem Wurmloch ein klingenförmiges Schiff hervor, welches die Föderation noch nicht gesehen hat. Mit Spannung wird gewartet was passiert und als noch eins und noch eins usw. hinzukommt, wird die Angst eines Angriffes immer größer. Kira versucht Kontakt herzustellen, aber vergebens. An Bord eines dieser Schiffe befindet sich Iliana Ghemor. Jetzt muss man sich ein wenig mit den restlichen Büchern auskennen, denn sie wurde damals von den Wurmlochwesen auserkoren, als „Das Feuer“, ihr Leben noch einmal neu starten zu können. Als Anführerin der Aszendenten bahnt sie sich nun den Weg und will dabei auch Bajor vernichten und damit Kira den Scherz ihres Lebens zufügen. Während dieses Krieges passiert so viel, dass man es auch für mehrere Teile hätte ausweiten können. Nebenbei wird auch die Geschichte um Odo weitererzählt. Er befindet sich auf einer geheimen Forschungsstation und untersucht mit den dort ansässigen Wissenschaftlern eine totgeglaubte Masse, welche plötzlich zum Leben erweckt wird. Dabei wird Odo verletzt und gerät in einen Zustand der Starre. Erst am Ende erfahren wir, was mit ihm weiter passieren wird und ob er überlebt hat. Während des Kampfes gegen die Aszendenten treffen wir auch auf noch einmal auf Commander Elias Vaughn, jedoch spielt Taran´atar eine überraschend tragende Rolle in dieser Geschichte. Er taucht mit seinem Schiff der Even Odds auf und führt seinen ganz eigenen Plan durch. Der Autor nahm sich wirklich die kompletten Ereignisse der letzten Jahre und schließt damit einen Kreis, welcher wirklich weit ausgeholt wurde. Die gewaltige Schlacht hat aucu auf Bajor heftige politische, aber auch religiöse Auswirkungen, denn auf einem der Monde um Bajor wird eine lange verschollene Reliktstätte freigesetzt, welche noch weiterhin für viel Wirbel sorgen wird. Wie man schon weiß, führt Captain Ro später die Station und bekommt eine Aufgabe zugeteilt, welche ich hier kaum beschreiben möchte. Nur so viel sei noch gesagt, Odo erweckt etwas, dass im wahrsten Sinn eine Veränderung für sich selbst vornimmt und auch das Denken über Formwandler beflügelt. Gefühlvoll und mit einer überraschenden Wende werden die Ereignisse verschmolzen, auch wenn es ein paar Sprünge in den Jahren geben musste. Der Abschluss dieses Romans findet genau den Punkt, an dem man sich auch wünscht, dass er so endet und das Cover verrät schon ein wenig, was genau auf euch zukommt. Schade das Captain Benjamin Sisko diesmal nicht wirklich in Erscheinung tritt, dafür wird aber die Story um Nog und seinen Holofreund Nick Fontane wieder in Angriff genommen. Da erinnert man sich gern an die Folgen auf dem Holodeck und an manches Abenteuer welches hier bestritten wurde. Quark bekommt auch nur eine Randerscheinung und Bashir ist seit seiner Hilfe für die Andorianer auch nicht mehr greifbar. Immerhin werden ein paar neue Figuren eingefügt, welche vielleicht in den kommenden Erzählungen mehr Tragkraft bekommen werden. Mit der neuen Station, dem Voranschreiten aller anderen Teile des Star Trek Roman Universums und der fähigen Ro Laren sollte jetzt eigentlich nichts mehr schiefgehen. Fazit: Ich wusste doch, dass auch David R. George III. an der Schreibmaschine zaubern kann. Fehlende Storyelemente werden endlich zur Hauptgeschichte geschlossen und es wird euch faszinieren, was hier alles passiert. Einige Charaktere werden wir danach zwar nicht mehr wiedersehen, aber dass bietet endlich auch Platz viel Neues. Als Fan fühlt man sich nicht nur abgeholt, sondern bekommt Spannung, Mystik und ein passendes Star-Trek-Gefühl, welches auch eine Weile danach noch anhalten könnte. Matthias Göbel Autor: David R. George III. Übersetzt von: René Ulmer Taschenbuch: 406 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 05.03.2018 ISBN: 978-3-95981-525-3
  3. Da weiß man gar nicht wo man anfangen soll... David R. George III. nahm sich die letzten geschriebenen Jahre um Deep Space Nine und fasst sie im Geflecht der neuen Geschichte zusammen. Da haben wir zum einen Kira, welche nach dem Verschwinden im Wurmloch plötzlich wieder auftaucht und zwar auf einem Schiff, mit welchem auch schon Jake eine Weile durch den Gamma-Quadranten geflogen ist. Dabei trifft sie auf Taran´atar und schon werden alle die bisher die Romane verfolgt haben erkennen, dass wir uns definitiv in einer anderen Zeit befinden, denn eigentlich ist er schon lange tot. Auch Captain Ro hat alle Hände voll zu tun, denn der Anschlag auf Präsidentin Nanieta Bacco liegt nur wenige Tage zurück und da taucht auch hier ein seltsamer Mann auf der neuen Deep Space Nine Station auf. Dieser scheint ebenfalls aus einer völlig anderen Zeit zu stammen und wird als möglicher Attentäter erst einmal festgenommen. Sisco hingegen wollte eigentlich zu einer mehrjährigen Erforschungsmission aufbrechen, darf aber nicht und muss jetzt entlang der Grenzen patrouillieren. Der Typhon Pakt könnte es sich jederzeit doch noch anders überlegen und einen Krieg vom Zaun brechen. Nicht zu vergessen ist auch Odo, welcher zu einer geheimen Forschungseinrichtung der Föderation aufbrechen will. Auf einem Asteroiden wurde eine Masse gefunden, welche ein Wechselbalg sein könnte und er will diesem Geschöpf die Chance geben anders diese Welt zu entdecken als er selbst. Die kleinen Randgeschichten über Nog oder Quark und einige andere Figuren sind sicherlich nett, wichtiger ist jedoch ein Geheimnis, welches uns die Autoren bisher verschwiegen haben und nun endlich deutlicher – Die Aszendenten. Fanatisch und mit einer neuen Anführerin, findet sich dieses alte kriegerische Volk wieder zusammen und will alle Ungläubigen aus der Galaxis tilgen. Auch hier haben die Wurmlochwesen wieder ihre Finger im Spiel. Denn Iliana Ghemor wird als das „Feuer“ zu ihnen geschickt, so dass ihr Hass auf Kira, als Antrieb reicht, um diese Schlacht beginnen zu lassen. Wie man sieht gilt es viel im Auge zu behalten und als Leser wird man mehr als einmal verführt nicht wirklich wissen zu wollen, was da auf dem Blatt gerade passiert. Die Spannung hält sich zeitweise in Grenzen, auch wenn es neue Entdeckungen gibt, welche ganze Glaubensgefüge ins Wanken bringen könnten. Genau diese Kleinigkeiten retten den Roman und lassen hoffen, dass der alte Charme um Deep Space Nine erneut erwacht. Leider bleiben am Ende mehr Fragen offen, allein schon wie es mit Odo weitergeht oder ob Kira ihrem Schicksal direkt ins Auge schaut, oder ob sie doch die Zeitlinie verändern wird, oder es bereits getan hat?! Fazit: So viele Fragen und viel zu wenig Antworten. David R. George III. versucht keinen Neustart für Deep Space Nine, vielmehr sammelt er alle Informationen der letzten Romanausgaben und gibt einen Querschnitt über das Erlebte. Dabei bleibt die eigene Story irgendwie auf der Strecke. Dafür bekommen die Aszendenten endlich mehr Farbe und auch auf die Geschichte um Odo kann man sich freuen. Doch letztlich bleibt die Gesamtheit der Story leider zu lückenhaft. Matthias Göbel Autor: David R. George III. Taschenbuch: 505 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 04.09.2017 ISBN: 978-3-95981-202-3
  4. ...und ich hatte mich schon gefragt, ob es mit Deep Space Nine irgendwann einmal weitergeht. Una McCormack hat sich nun endlich der Figuren wieder angenommen und präsentiert uns die fortlaufende Geschichte nach „The Fall“. Alles fängt mit der Idee von Doktor Katherine Pulaski an. Sie schließt sich einer Forschungsmission an, welche wieder zu den Wurzeln der Sternenflotte zurückgeht – Die Erforschung des Alls und des Unbekannten. Dabei soll das Schiff vor allem viele verschiedene Völker beherbergen, so dass man zusammen lernt und lebt und sich dabei kennenlernt. Doch schon bei dieser Idee scheint es schon Schwierigkeiten zu geben, denn ein Sternenflotten-Geheimdienst-Offizier meldet sich mit einer Tzenkethi und will mit an Bord. Captain Ro Laren hat derzeit ein paar andere Probleme, denn eine außerirdische Rasse nimmt DS9 in Besitz. Das Volk der Himmelsweite ist friedlich, schert sich wenig um Regeln und all die vielen Kinder an Bord bringen ordentlich Gewusel auf die Station. Doktor Beverly Crusher hat derzeit das Sagen auf der Krankenstation und auch sie findet die Kinder zwar unterhaltsam, nur erinnert es sie an ihren eigenen Sohn. Das Schiff mit Dr. Pulaski bricht schlussendlich doch auf und trifft überraschender Weise schnell auf einen Erstkontakt. Nichtsahnend, dass dieses Volk noch für die Lösung manch anderer Probleme auf DS9 notwendig ist. Auch Odo kehrt aus seiner Einsiedelei zurück und will sich um einen ganz besonderen Fall kümmern, Im Krieg zwischen Romulaner und Cardassianer gab es einige Gefangene, welche bis heute, 10 Jahre danach, immer noch nicht in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Was ist aus ihnen geworden? Leben sie noch? Genau das führt zur nächsten kleinen Krise, welche gemeistert werden muss. Da die Geschichte einen doch schönen roten Faden hat und man mit manch kleiner Überraschung erst das Gesamtbild zu sehen bekommt, muss man sich als Leser schon ordentlich gedulden und wird dabei nicht enttäuscht. Jeder unser alten Helden bricht nicht aus seinem Rahmen und verhält sich wie gewohnt. Selbst Quark darf seine uns bekannte Schlitzohrigkeit wieder zur schau stellen. Überrascht war ich, dass Miles O'Brien immer noch auf der Station ist , aber einer muss sich ja um die neue Technik kümmern. Garak als neues Oberhaupt von Cardassia muss sich politischen Auseinandersetzungen stellen und der Zwist zwischen Pulaski und Crusher wird auch auf eine neue Ebene gehoben. Das Denken und Fühlen von Flüchtlingen wird hier ebenfalls deutlich unter die Lupe genommen. Ich muss gestehen, dass ich selten so viel Themen, auf im Endeffekt doch so wenig Seiten gefunden habe. Fazit: Eine Mischung aus Krimi, ethnischen und politischen Debatten, sowie Spannung und auch etwas zum Lachen wartet hier auf euch. Deep Space Nine hat schon immer als Schmelzpunkt für Völker und Verständigung funktioniert und auch diesmal führen die Charaktere der Serie zu einer Lösung, welche manch Politiker nicht hinbekommen hätten. Ich freue mich das Odo zurück ist und das es endlich neue Geschichten geben wird, in den es mal ausnahmsweise nicht um Krieg und Tod geht. Matthias Göbel Autor: Una McCormack Taschenbuch: 287 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 30.01.2017 ISBN: 978-3-95981-174-3
  5. Nachdem in dem ersten Sammelband die Crew von Captain David Gold in einer Subraumspalte gefangen ist, muss sich sein Vertreter auf der U.S.S. da Vinci einiges einfallen lassen, um das Schiff und die andere Crew zu retten. Alles nicht so einfach, wenn man sich im feindlichen Raum befindet und die Zeit immer viel zu wenig vorhanden ist. Doch es wären nicht die Besten der Besten Ingenieure der Flotte, wenn sie keine Lösung finden würden. Schön spannend wird der erste Teil des Sammelbands mit dem Vorgänger verknüpft und man kommt auch nach längerer Zeit schnell wieder ins Thema. Das Ende kam dann doch recht schnell und kaum holt die Crew Luft, da geht es schon wieder zum nächsten Einsatz, Diesmal dürfen sie Deep Space Nine helfen. Unter der Leitung von Lieutenant Nog, soll es nach Empok Nor gehen, denn durch einen Angriff auf DS9 musste der Kern abgestoßen werden und die Hilfsgeneratoren halten nicht mehr all zu lange. Doch auch hier lässt der Ärger nicht lange auf sich warten. Die Station, so ruhig und still sie auch im All liege mag, wird nicht das erste Mal besucht. Ein Mr. Brion, auf den die Crew schon einmal gestoßen ist, hat sich hier ebenfalls eingefunden und will die Station bergen. Aus dem Spaziergang wird ein Kampf um Leben und Tod, denn keiner von beiden möchte die Stadion ohne das gewünschte etwas verlassen. Interessant fand ich hier wie sich Nog mit der Zeit weiterentwickelt hat. Sein Durchsetzungsvermögen und auch seine Phantasie über die Möglichkeiten technischer Umsetzungen, scheinen sich seit den Tagen der Akademie doch recht stark verbessert zu haben. Wie alles endet, nun da gibt es einige spannende Situationen, welche ihr schon selbst erleben solltet. Am Ende gibt es noch eine Geschichte, welche eine sehr eigenwillige Form und Schreibweise besitzt. Die ehemalige Enterprise-Ingenieurin und aktueller erster Offizier der U.S.S. da Vinci - Sonya Gomez - darf einen Sondereinsatz auf Nalori durchführen. Zusammengetragen wird das Abenteuer ausschließlich aus Logbucheintragungen und Briefen der dort lebenden Mitarbeiter. Schon das allein frischt eindeutig das Thema auf und man bekommt einen guten Eindruck, wie so ein Bericht geschrieben zu sein scheint. Seit Jahren versucht ein Volk einen Subraumbeschleuniger zu bauen, doch die Umstände scheinen es einfach nicht zuzulassen. Sonya Gomez muss sich ordentlich durchsetzen. Die Sternenflotte hat hier keinen besonders guten Ruf und auch die Föderation ist nicht beliebt. Wie holt man seine Mitarbeiter ins Team? Sie entscheidet sich hart in der Linie zu blieben und gibt Befehle und Aufgaben. Nach und nach zeigen sich Erfolge, doch eines Tages überfällt ein einheimisches Raubtier das Lager. Viele sterben und erst am Ende erfahren wir, dass neben den Horta, auch noch andere Lebewesen aus Stein/Kristall existieren können, oder sind sie doch etwa künstlich? Fazit: Mit einer schön bunten Mischung an Geschichten, bringt uns Teil Zwei von „Corps of Engineers“ eine passende Fortsetzung. Stilistisch gibt es eine willkommende Abwechslung der Romanschreibweise. Die Figuren finden sich wieder herrlich zusammen, die Ideen und Lösungen sind brillant und Captain Montgomery Scott könnte nicht stolzer auf seine Einsatzteams sein. Wer bisher die E-Book Reihe noch nicht gelesen hat, findet hier in den Sammelbänden eine passende und für meinen Geschmack eine überraschend schöne kleinen Serie, die ihr nicht verpassen solltet. Matthias Göbel Autor: Dayton Ward, Keith R. A. DeCandido, Kevin Dilmore, David Mack Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 23.05.2016 ISBN: 978-3-86425-855-8
  6. Nachdem Picard mit der Enterprise und zuletzt Dax von Deep Space Nine ihren Auftritt hatten, kommt ein weiterer Gast mit ins Spiel- William Riker von der USS Titan. Er bekam den überraschenden Befehl sich sofort auf der Erde einzufinden, was er auch prompt umsetzt. Schon bei seiner Ankunft spürt er, dass der Tod der Präsidentin immer noch alle beschäftigt, was jedoch nicht alles zu sein scheint. Er wird urplötzlich zum Admiral ernannt und man kann sich vorstellen, dass nicht nur er, sondern auch jeder Leser ordentlich überrascht ist. Denn wer seine Vergangenheit kennt, weiß, wie oft ihm der Rang eines Captains angeboten wurde und er abermals abgelehnt hat. Doch diesmal scheint er zu ahnen, dass dies eine Notwendigkeit der Situation gebietet, dass er zusagen und durchhalten muss. Denn schon schnell erkennt er die Grenzen auf die er stößt, wenn es um Doktor Julian Bashir geht. So nimmt er die Untersuchungen selbst in die Hand und lässt sein Schiff die Titan ermitteln. Indessen werden Tuvok und Nog zu einer Spezialmission gerufen. Keiner weiß genau woher dieser Befehl stammt, eins ist nur sicher, er ist von ganz oben. Sie machen sich auf den Weg den Spuren zu folgen, welche nach dem Attentat gefunden wurden. Ihre Reise ist interessanter als zuvor angenommen, denn es gibt ein Wiedersehen mit Tom Riker, den Totgeglaubten Zwilling von William Riker. Das Team macht gute Fortschritte und findet mit ein wenig Glück auch die richtige Spur, nur dass sie mitten im Klingonischen Reich endet. Ab hier wird er Roman etwas zäh, da man ständig hin und her springt und man sich an vier Orten gleichzeitig befindet. Erstaunt war ich über Admiral Akaar, welcher mehr weiß als er ständig zu sagen scheint. Obwohl er sicher nur das Beste für die Föderation will, ist er ebenfalls gewillt ständig Grenzen zu überschreiten, Befehle zu missachten und Riker steckt jetzt tiefer in der Sache mit drin als ihm lieb ist. Den ohne ihn wären viele Dinge nicht ans Tageslicht gekommen, nur schade, dass bis zum Ende kein wirklich handfester Beweis übrig geblieben ist, damit die wirklichen Täter endlich vor Gericht gestellt werden können. Dann haben wir noch Deanna Troi, die ebenfalls auf einer fast eher beiläufigen Mission ist. Sie versucht zwischen Andor und den Menschen zu vermitteln und sie ist es auch, welche Bashir erst richtig wieder ins Spiel bringt. Schließlich ist er eins Staatsfeind und wird auch so von der Regierung behandelt. Wie die Figuren aus der Geschichte schon selbst feststellen, gibt es am Ende keinen Sieger, aber dafür viele mehr die in dem Thema herumstochern und einiges zu Tage fördern. Es verdichtet sich immer mehr, dass der Interimspräsident hinter all diesen Taten steckt, allerdings keiner an ihn und seine Handlanger gelangt. Irgendwie hat der Roman damit das Ende zwar nur in die Länge gezogen, aber dafür eine neue Spannung in die Gesamtgeschichte gebracht. Schön verstrickt, jedoch mit ein paar Fäden zu viel für meinen Geschmack, geht die Detektivgeschichte über die Suche nach dem Mörder weiter und ich bin wirklich gespannt, was am Ende auf uns wartet und ob die Föderation wieder aus Ehrlichkeit und Vertrauen aufgebaut werden kann. Fazit: Keinen Schritt näher, aber ein großen Schritt weiter – So könnte man den Inhalt des Buches auch zusammenfassen. James Swallow hat sich besonders auf das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Figuren konzentriert und dabei besonders auf Kleinigkeiten geachtet. Die vielen Schauplätze sind ab und an zu schnell im Wechsel und manch Erklärung bleib er uns auch schuldig, dennoch hat er einen durchaus flotten Stil mit Star Trek umzugehen. Ich bin mir sicher, wir haben ihn nicht das letzte Mal als Autor erlebt. Jetzt bleibt die Spannung auf den Abschlussroman und die Aufdeckung des großen Geheimnisses. Matthias Göbel Autor: James Swallow Taschenbuch: 360 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 07.12.2015 ISBN: 978-3-86425-781-0
  7. Auf in die letzte Schlacht! Denn mit diesem Roman endet die offizielle Buch-Reihe von Deep Space Nine. Man muss auch zwingend Band 12 gelesen haben, um wirklich alles zu verstehen. Inhaltlich geht es sofort mit Iliana Ghemor, die cardassianische Agentin, welche sich jetzt im Spiegeluniversum befindet und sich als Intendantin ausgibt, weiter. Sie bewegt sich auf einer sehr eigenen Reise und ihr Ziel ist bis zum Ende hin nicht völlig unklar. Ihre Skrupellosigkeit ist ebenfalls absolut nicht greifbar. Millionen von Bajoranern werden durch ihre Taten getötet und das nur, weil sie egoistisch ihre Ziele verfolgt. Kira Nerys hingegen versucht sich mit dem Wiederstand auf Bajor anzufreunden und findet schnell die richten Personen. Vaughn hat seinen eigenen Auftrag, doch dieser entwickelt sich zu einem völlig anderen und an allem ist Sisco schuld. Taran`atar wird endlich von seinem Zwang befreit, wobei es ein weiter Weg für ihn ist und die Erkenntnis erst am Ende fällt. Die Intendantin schnürt das Netz immer enger. Zuerst greift sie DS9 an, verbündet sich mit den Klingonen und schafft es, dass sie ihrem Ziel ganz nah ist. Denn auch sie hat erkannt, dass Religion der Schlüssel für siie ist. Mit der Suche nach bestimmten Artefakten im Universum auf der anderen Seite, will sie die neue Abgesandte werden. Sie möchte sich auch so selbst heilen, indem sie in Zusammenarbeit mit den Wesen aus dem Wurmloch nur noch eine Kira Nerys entstehen lässt. Klingt alles etwas kompliziert und wirr, doch wenn man konzentriert liest und sich nicht von Kleinigkeiten ablenken lässt, ergibt alles einen wundervollen Star Trek Moment. Denn auch hier passen Timing und Zufall wieder super zusammen. So wird in letzter Sekunde der Eintritt in das Wurmloch noch verhindert und ihr werdet genauso überrascht sein wie ich, wer sich hier blicken lässt. Dennoch sind einige Sprünge in der Zeit sicherlich unnötig und wäre schon gut verbaut im ersten Teil passend gewesen. Olivia Woods schlägt zwar ihre Hacken, kommt aber immer wieder auf den Punkt der Geschichte zurück. Leider sterben im Paralleluniversum einige wichtige Charaktere, doch dafür bekommen andere aus dem bekannten viele neue Chancen. Warum das Ende dann doch recht offen gehalten wurde ist wirklich sehr schade, denn auch wenn im Typhon Pakt alle Charaktere sich wiederfinden, bleiben z.B. Taran`atar und Iliana Ghemor für kommende Geschichten verschollen. Die Spannung ist allgegenwärtig und selbst wenn man ahnt wie es wohl weitergeht, schafft es die Autorin den Leser immer noch zu überraschen. Die Kampfszenen kann man sich gut vorstellen und selbst in den kurz gehaltenen Beschreibungen findet man sich schnell und anschaulich zurecht. Am Ende ist das Ende nicht der Abschied von unseren liebgewonnenen Figuren, eher die Chance aus den Figuren mehr und etwas Neues zu machen, was hoffentlich auch noch nach dem Typhon Pakt stattfinden wird. Fazit: Die Seele von Deep Space Nine sind die Figuren und die Abenteuer der Schlüssel zu Star Trek. Ein fulminanter und aufregender Abschluss einer Reihe, welche sicherlich nicht immer vor Spannung strotze, jedoch man immer wieder gern zurück gekommen ist, um selbst zu erleben wie es weitergeht. Ich bleibe auch weiterhin Star Trek und Deep Space Nine treu und kann nur hoffen, dass auch Olivia Woods sich wieder an den Geschichten beteiligen wird. Matthias Göbel Autor: Olivia Woods Taschenbuch: 310 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 31.05.2013 ISBN: 978-3-86425-173-3
  8. Das Deep Space Nine mehr als nur Action geboten hat, werden Kenner wissen und zu schätzen gelernt haben. Die tiefgreifende Story über die Zeit der Besatzung der Cardassianer auf Bajor ist legendär und es gibt anscheint immer noch Geschichten die geschrieben werden müssen. So haben wir die cardassianische Agentin namens Iliana Ghemor, welche chirurgisch verändert wurde, um wie Kira Nerys auszusehen, um so dem Obsidianischen Orden wertvolle Insiderinformationen zu liefern. Doch soweit kam es nicht, denn kein geringerer als Gul Dukat hat sich hier eingeschalten und diese Mission vereitelt. Vielmehr hat er sie in einem geheimen Stützpunkt gefangen gehalten, über Jahre hinweg missbraucht, bis der Krieg mit dem Dominion ein Ende fand und somit ihre Gefangenschaft. Ihr einziges und absolut nachvollziehbares Ziel ist es jetzt, dass Dukat für seine Taten zur Rechenschaft gezogen wird. Doch ihr Wahnsinn scheint kein Ende zu nehmen, denn auch die echte Kira Nerys steht ihr im Weg. Ab jetzt wird es ein wenig kompliziert, denn wo wir im vorangegangenen Roman noch mit dem Spieluniversum zu kämpfen hatten, wird diesmal nicht wirklich aufgedeckt wer und was dahinter steckt. Die echte Kira erkennt, dass sie damals in der Besatzungszeit wirklich mehr als einmal manipuliert wurde und jetzt stellt sich die Frage, was hat Iliana Ghemor mit der anderen Seite des Universums zu tun? Ich gebe zu, dass ich hin und wieder wirklich im Gedächtnis blättern musste auf welche Folge hier angespielt wird, aber nach und nach kommt man drauf. Was jedoch die bösartige Intendantin vorhat, bleibt weiterhin ein Rätzel. Steht das Wurmloch auf dem Spiel und vor allem warum gibt es in diesem Universum einen Abgesandten und im anderen keinen Sisco? Sehr komplex erfahren wir, dass Vaughn nun die Aufgabe hat, den Sisco der anderen Seite zu finden und zu überreden, dass er das Wurmloch findet und Bajor in eine neue Zeit begleitet. Dann endet der Roman und man kann wirklich nicht sagen wo und wie welche Seite zuschlagen wird. Überrascht war ich von der möglichen Kommunikation mit dem Paralleluniversum und auch der zielsichere Transport erscheint mir doch etwas zu fantastisch, aber solange es der Geschichte hilft, ist alles gut. Interessant und abwechslungsreich war hingegen der Dreh des Buches ab der Mitte. Auf der einen Seite geht es normal mit der bekannten Zeitlinie weiter und auf der anderen erhalten wir einen Einblick in das Leben von Iliana Ghemor. Ein wenig mehr Linie hätte dem Buch dennoch gut getan, denn auch auf der anderen Seite springt man ständig in der Geschichte hin und her. Schön nachvollziehbar wird hingegen der Wandel von Iliana beschrieben, denn einst war sie eine begabte Künstlerin, doch durch den Tod ihres Geliebten, geriet sie zwischen die Fornten der Politik, des Geheimdienstes und der Gier von Dukat. Manche Dialoge verlaufen sicher ins Leere und helfen der Story nicht zwingend, dennoch schafft der Roman eine gewissen passende Stimmung aufzubauen, welche sehr typisch für DS9 ist. Fazit: Hass, Tod und Intrigen, alles liegt so nah beieinander und alles findet einen Schuldigen. In diesem Fall müssen wir sicher noch auf den nächsten Roman warten, denn eine Komplettlösung gibt es hier nicht. Dafür bekommen wir Deep Space Nine, wie man es schon lange nicht mehr gewohnt war. Der alte Krieg wird wieder aufgerollt und neue Figuren bekommen einen Platz. Wenn der Faden etwas straffer gespannt gewesen wäre, blieben nicht so viele Fragen offen, daher konzentriert euch beim Lesen und erinnert euch an gute alte Zeiten mit Kira Nerys in der Hauptrolle. Matthias Göbel Autor: Olivia Woods Taschenbuch: 310 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 26.04.2013 ISBN: 978-3-86425-170-2
  9. Im Endeffekt hat sich alles schon in den Romanen zuvor abgezeichnet. David R. George III. führt jetzt diesen Schritt weiter und nimmt sich dabei Figuren aus Next Generation und Deep Space Nine, um die Krise gegen den Typhon-Pakt voranzutreiben. Da haben wir zum einen Sisco, der sich von seiner Familie losgesagt hat, dann aber doch wieder nicht und dann doch wieder. Genau solch Verwirrungen führen dazu, dass der Roman nach und nach mehr als schwer zu lesen ist und nie wirklich Spannung und Freude aufkommt. Immerhin bleibt er Captain und soll erneut in den Gamma Quadranten vorstoßen und neue Planeten finden und neue Zivilisationen entdecken. Seine Frau hingegen versucht sich auch wieder als Captain, allerdings mit verehrenden Folgen am Ende. Picard muss sich ebenfalls um einige Aufgaben kümmern, denn zwischen Föderationspräsidentin Bacco und der romulanische Praetor Kamemor wird ein Abkommen geschlossen, welches eine sichere Passage in der Typhon-Ausdehnung gewährt und genau zu diesem Zweck erforscht die Enterprise nun diese Route. Dabei werden sie von Romulanern unterstützt, welche sich später erneut als sehr trickreich und Hinterlistig präsentieren. Nebenbei versuchen die Tzenkethi und das Romulanische Sternenimperium noch an den Quanten-Slipstream-Antrieb zu gelangen. Dafür benötigen die Schiffe des Dominion. Diese Mission dorthin war an sich von Anfang an zum Scheitern verurteilt, was die Agenten jedoch nicht davon abhielt es trotzdem zu versuchen. Während man in sehr langen Passagen, mit einzelnen, völlig unwichtigen Geschehnissen abgelenkt wird, arbeiten schon einige Agenten im Hintergrund auf Deep Space Nine an einem Komplott gegen die Föderation. Klingt erst einmal spannend und es hätte sicherlich auch so werden können, jedoch verrennt sich David R. George III. oft in derart viele Details, dass man diese entweder gar nicht wissen möchte oder das sie für die Geschichte so belanglos und unwichtig sind, dass man sie schlichtweg überlesen möchte. Das Ro zum Captain ernannt wird und Kira eine Vedek wird, ist ebenfalls sehr schwer nachvollziehbar, denn keine der beiden hat sich je für eine dieser Laufbahnen interessiert noch darauf hingearbeitet. Das Ende rollt dann auch recht holprig daher, oder aber es liegt daran, dass der Roman in zwei Teile zerlegt wurde, denn mit einem solchen Aufhänger, sollte man nicht unbedingt enden. Es gibt allerdings auch positives, zum Beispiel ein entdeckter Planet der anscheint mit einer Schicht aus Diamanten belegt ist oder das Zusammenspiel zwischen Picard und seiner Crew. Hier fühle ich mich wohl aufgehoben, hilft aber für meinen Geschmack nicht über die restlichen Längen und Schwächen hinweg. Fazit: Ein Ende einer Ikone mit solch einer Geschichte? Das habe ich mir wirklich anders vorgestellt! David R. George III. gab sich viel Mühe alle bisherigen Geschehnisse in den Roman einfließen zu lassen. Er wollte auch keinen Charakter vergessen und schaut immer wieder nach links und rechts, doch genau das fehlt dem Roman – Ein Roter Faden. Es liest sich alles zerstückelt und ohne Fluss. Mehr Konzentration auf die Hauptgeschichte und um die Hälfte kürzer und schon wäre eine prima Geschichte für das Ende von DS9 entstanden, doch so bleibt der Roman leider nur eine Sammlung von Geschichten mit einem traurigen Ende. Matthias Göbel Autor: David R. George III. Taschenbuch: 460 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 17.03.2014 ISBN: 978-3-86425-284-6
  10. Irgendwann musste es ja soweit kommen, und Autor David R. George III. bekam die mühevolle Aufgabe das Ende zu verfassen. Vorweggesagt war ich bis zum Ende nicht sicher auf was das alles hinauslaufen soll, doch schließt sich der Kreis, auch wenn er recht schnell vollzogen wird. Fangen wir jedoch ganz von vorn an… Odo befindet sich auf seinem Heimatplaneten, als er von einem weiteren Gründer gefragt wird, warum er damals mit den anderen Hundert ausgesandt wurde. Schutzlos, allein, verlassen und ohne Wissen, dass es die Große Verbindung gibt. Eine richtige Antwort kann er nicht geben, schließlich verbirgt sich viel mehr dahinter als er selbst ahnt. Auf der anderen Seite haben wir Taran´atar dem es erlaubt wird die gefangene Gründerin in einem Hochsicherheitsgefängnis zu besuchen. Er sieht keinen Sinn mehr in seinem Leben und hofft von ihr neue Befehle zu erhalten und dienen zu können. Doch auch seine Erleuchtung fällt dabei in tiefe Enttäuschung. Odo indessen erfährt von einem Gründer aus der Verbindung das sie selber an einen Gott, einen sogenannten Urahn glauben, der sie geschaffen hat und eines Tages zurückkommen wird. Plötzlich kommen ihm dabei viele Erinnerungen an Kira auf, wie er über ihren Glauben mir ihr diskutiert hat. Besonders diese Rückblendungen sind leider auch ein wenig ermüdend, helfen jedoch die Beziehung die beide aufgebaut haben noch einmal zu verdeutlichen. Die Gründer sind außerdem sehr in Aufregung, es scheint, dass er Urahn ganz in der Nähe sei, wobei Odo nur eine Supernova sieht, was ein interessantes Naturschauspiel ist aber mehr nicht. Jedoch hat er sich geirrt, es stellt sich heraus, dass es keine einfache natürliche Nova ist, sonder hier andere Mächte ihre Finger mit im Spiel haben. Taran´atar hingegen erfährt ebenfalls von seiner Göttin, dass sie sich selbst gar nicht als Götter sehen. Erschüttert von dieser Aussage, bricht in ihm eine Welt zusammen und er macht sich auf den Weg sein „neues Ziel“ zu finden. Wobei man hier selbst grübeln muss um was es sich handelt, da der Autor dies uns verschweigt. Ganz offen erzählt er jedoch das Ende der großen Verbindung. Wie sich alle Gründer aus ihr trennen und das Exil und die Abgeschiedenheit suchen. Was genau dazu führt verrate ich natürlich nicht, aber ihr könnt es auch sicher denken und so logisch und einfach die Lösung hier scheint, so viele Fragen bleiben allerdings auch offen. Das Dominion war nicht nur eine Ansammlung von ein paar einfachen Bauern, hier stand eine quadrantumgreifende Macht im Mittelpunkt, die sich nun einfach so auflöst? Ich geben zu, dass ich das alles erst nicht glauben und nachvollziehen wollte, aber vielleicht erklärt es die Überschrift schon selbst: Wenn die Götter fallen, fällt auch das Reich! Fazit: 200 Seiten für ein so wichtiges Thema und meine ehrliche Meinung dazu: Viel zu kurz! In wenigen Stunden verschlingt man die Seiten und wird nur durch Odo seine Vergangenheitsrückblenden ein wenig aufgehalten. Der Kampf der Götter mit sich und ihrer eigenen Geschichte ist perfekt beschrieben, schön verschachtelt und alle die es betrifft stehen jetzt vor einem völlig neuen Anfang. Ich muss gestehen, dass ich wirklich gespannt bin, was jetzt aus dem Dominion werden soll und wie Odo sein Leben mit dem Wissen was er jetzt hat fortführt. Der wohl spannendste Roman aus dieser kleinen Serie! Matthias Göbel Autor: David R. George III. Taschenbuch: 200 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.01.2013 ISBN: 978-3-86425-142-9
  11. Die Ferengi haben seit DS9 einen merklich größeren Anteil an der Star Trek Geschichte genommen als zuvor. Allen voran hat Quark Zuschauer und auch den Leser schon viele Male unterhalten und genau das funktioniert auch diesmal wieder wunderbar. Rom hat als der neue Große Nagus die Welt der Ferengi ordentlich durcheinandergebracht. Frauen dürfen Kleider tragen, sich an Geschäften beteiligen, Geld verdienen und im sozialen Bereich hat er Mittel freigegeben wie kein Nagus vor ihm. Dass dies nicht allen Ferengi schmeckt, kann man sich denken und schon geschieht es, Rom soll als Nagus gestürzt werden. Jetzt gilt es diesen ziemlich ausgeklügelten Plan zu untersuchen und da gibt es keinen besseren als Quark. Er wird eingeladen auf die Heimatwelt zurückzukehren und entweder seinen Bruder endgültig zum Fall zu bringen oder eben er besinnt sich seiner Familie und löst den Fall auf. An seiner Seite wird er begleitet von Ro, welche schon sehr gespannt ist auf Quarks Heimatwelt, diese jedoch am Ende so schnell wie möglich wieder verlassen will. Die Idee der Gegner ist recht einfach, diskreditiere den Amtsinhaber und er wird fallen. Rom wird beschuldigt den Ehevertrag mit der Mutter von Nog gebrochen zu haben. Das dies eine Fälschung ist steht außer Frage, nur hat Rom gerade andere Sorgen, den Leeta, seine neue Frau von Bajor, ist hochschwanger und aktuell ist ihr Zustand kritisch. Sie muss medizinisch behandelt werden, denn es gab noch nie ein Mischling zwischen Ferengi und Bajoraner. Indessen brechen Ro, Nog und Quark auf, die Fälschung als solche zu enttarnen, was auch nach und nach mit Erfolg gekrönt wird. Brunt hingegen, den wir schon aus einigen Folgen der DS9 Reihe kennen, schürt immer mehr das Feuer um als neuer Nagus aufzusteigen. TV-Spots, Plakate, Interviews… er lässt nichts aus und viele Ferengi sagen sich schon von Rom ab. Am Ende muss eine Abstimmung entscheiden ob er Nagus bleibt oder nicht. Ich will nicht die Lösung verraten, aber ja es gibt ein Happyend. Das Ro und Quark nun doch nicht zusammen finden war sicherlich auch abzusehen und selbst Quark hat erkannt, dass er nicht der typische Ferengi ist für den er sich sonst hält. Die Geschichte ist flott erzählt, hält viele Schmunzler für den Leser bereit und bindet sich herrlich in das aktuelle Geschehen ein. Am Ende werden noch einmal alle bekannten Ferengi-Erwerbsregeln aufgezeichnet mit den entsprechenden Verweisen auf die jeweilige Folge. Selbst hier kann man als Fan immer noch lernen und wie wir wissen, ist dieses Regelwerk recht erfinderisch und erhält ständig neue Einträge. Fazit: Nachdem wir schon auf Bajor eine sehr gute Geschichte um die Welten von Deep Space Nine lesen konnten, folgt nun auch der nächste Leckerbissen. Obwohl ich DeCandido als Autor bisher nicht sonderlich mochte, bin ich diesmal völlig überrascht. Er hat es geschafft aus einem kleinen Thema extrem viel Tiefe zu holen und jede Figur entwickelt sich so, wie man sich es als Leser gewünscht hat. Ein wirklich schöner Roman und ich hoffe das Quark und seine Familie uns noch lange unterhalten werden! Matthias Göbel Autor: Keith R. A. DeCandido Taschenbuch: 200 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 29.11.2012 ISBN: 978-3-86425-140-5
  12. Andor, kein einfacher Planet und damit meine ich nicht unbedingt die unwirkliche Lebensbedingungen die dort herrschen, eher die Einwohner und ihre Kultur. Wer bisher die aktuelle Geschichte um Deep Space Nine verfolgt hat, ist nicht drum herum gekommen, auch das Leiden von Ensign Thirishar ch'Thane (Shar) mit zu verfolgen. Nach dem Tod seiner Bündnispartnerin, wird er in seine Heimat zurückzitiert, was aufgrund der Umstände auch nicht verwunderlich ist. Doch diese Reise wir er nicht allein bestreiten, nicht nur die Psychologin der Station begleitet ihn, sondern auch von Prynn Tenmei. Prynn und Shar kamen sich bereits auf der Reise mit der Defaint näher und sie möchte ihn jetzt bei diesem wichtigen Schritt nicht allein lassen. Schon bei der Ankunft auf dem Planeten wird klar, dass diese Reise kein Vergnügen wird. Den Shar ist nicht irgendwer, er ist der Sohn der Ratsherrin und somit auch politisch eine entscheidende Figur. Das Volk ist unruhig und ständig entbrennen Demonstrationen zu heftigen Auseinandersetzungen. Ein Grund dafür ist die Komplexität ihrer Fortpflanzung, denn es müssen sich immer vier Bündnispartner verbinden, um einen Nachkommen zu zeugen und so singt von Jahr zu Jahr die Zahl der Einwohner. Durch Genmanipulation könnte dies aufgehalten werden, doch die traditionellen politischen Führer wollen davon nichts wissen. Shar indessen zieht sich eher aufs Land zurück, hier hofft er aus den Augen der Medien zu verschwinden, was ihm auch ganz gut gelingt. Dennoch erkennt er, wie sein Herz an seiner Heimat und ebenfalls an Prynn hängt. Eine Reise durch verschiedene Gebiete Andors bringt sie schließlich doch noch in die Hauptstadt. Hier wurde indessen seine Mutter entführt, da endlich jemand die Berichte über die mögliche Genbehandlung lesen soll. Shar und Prynn machen sich auf den Weg seine Mutter zu retten, denn nur sie kann dem Volk wirklich erklären was auf dem Spiel steht. Klingt als hätten wir hier eine schöne Mischung aus Liebe und Spannung, jedoch weit gefehlt. Oft verliert sich der Autor in Kleinigkeiten die weder der Geschichte helfen voranzukommen, noch das sie wirklich schmückend die Umgebung oder die Situation festhalten. Vielmehr verkommen einige Passagen in einen langweiligen Reisebericht, der nur am Ende durch die Entführung ein wenig Action bekommt. Fazit: Sicher muss man nicht immer die Galaxie retten, um einen guten Roman im Star Trek Gewand zu schreiben, manchmal sind es die Charaktere die einen fesseln und die Geschichte, sei sie noch so banal am Leben halten. Hier jedoch hat es leider nicht funktioniert, weder Shar noch Prynn können wirklich überzeugen, lediglich die Lösung des Geschlechterproblens klang interessant und gut beschrieben. Eine nette Ergänzung zum Volk der Andorianer, notwendig zu lesen leider nicht! Matthias Göbel Autor: Heather Jarman Taschenbuch: 224 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 31.08.2012 ISBN: 978-3-86425-030-9
  13. In dem letzten Deep Space Nine Buch der Staffel Acht, musste sich Miles O´Brien entscheiden ob er Keiko nach Cardassia begleitet oder eben nicht. Natürlich hat er für sich entschieden, dass es genau der richtige Weg sei, denn zum einen ist er seiner Familie so nah wie nie und zum anderen kann Keiko endlich auch ihren Wunsch nach Erfüllung nachgehen. Doch Cardassia selbst steht nach dem Dominion-Krieg immer noch in Schutt und Asche. Es wird Jahrzehnte dauern bis diese stolze Rasse wieder einen belebten Planeten vorzeigen kann. Elim Garak, der sich ebenfalls wieder auf seiner Heimatwelt befindet, versucht sich derzeit nicht mehr als Schneider, sondern hat einigen politischen Einfluss, welchen er später, dank seiner Spionagevergangenheit, noch gut geltend machen wird. Keiko übernimmt in einer Großstadt die Führung zum Wiederaufbau der Flora und Fauna. Dabei müssen Gelder koordiniert werden, was auch hier wieder viel Politik und Geschick auf die Tagesordnung ruft. So soll sie an einer Entscheidung über die Vergabe dieser Gelder teilnehmen und da geschieht es. Ein kleines Mädchen tritt hervor und lässt allem dem Atmen stocken. Sie hat einen Sprengstoffgürtel umgeschnallt und verlangt, dass alle Außenweltler von Cardassia abziehen, denn das ist der wahre Weg, allein soll das Volk zurückfinden. Genau an diesem Punkt fragen sich Miles und Keiko warum sie eigentlich hier sind und ihre Kinder auch noch in eine solche Gefahr bringen. Die gesamte Geiselnahme wird von Seite zu Seite allerdings recht anstrengend und als Unterhändler tauchen Macet und ein Bajoraner auf. Natürlich schaffen sie es dem Mädchen diese Idee mit dem Märtyrerselbstmord auszureden. Garak indessen erkennt die Handschrift eines alten Bekannten, welchen er aufsucht und somit das gesamte Puzzle aufgeht. Keiko bleibt an Ort und Stelle, Miles O´Brien kümmert sich hier und da um ein wenig Technik und die Kinder wachsen in einer Umgebung auf die nach und nach sich zu verbessern scheint. So schön sich diese Worte lesen, liest sich der Roman leider nicht. Oft quält man sich durch belanglose Passagen die weder zu Miles, noch zu einem anderen DS9 Charakter passen. Die Gundstory an sich ist nett, hätte aber viel mehr Tiefe vertragen. Fazit: Die Welten von Deep Space Nine bieten sicher mehr als diese erste Ausgabe. Das Cardassia ein gebeutelter Planet ist, konnte man in vielen Büchern und auch in der Serie selbst sehen. Jetzt beginnt der Wiederaufbau, dann aber bitte mit mehr als dieser Story. Da helfen auch keine kleinen politischen Geheimnisse und auch Garak spiele eine viel zu unspektakuläre Rolle. Ich bin mir sicher, dass wir nicht das letzte Mal aus diesem Teil der Galaxis etwas gelesen haben, der nächste Ausflug sollte jedoch bitte spannender sein! Matthias Göbel Autor: Una McCormack Taschenbuch: 224 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 31.07.2012
  14. Alte Feinde sind neue Feinde! So könnte man auch den Inhalt dieses Buches beschreiben, denn nach sehr langer Zeit kommt plötzlich ein altbekannter Gegenspieler der Föderation zurück. Zuerst einmal nach Deep Space 9 und Bajor, welches sich der Föderation anschließen wollte, doch durch die Ermordung des Glaubensführers Shakaar, bekommen die Gegner noch mehr Zuspruch und plötzlich scheint das große Ereignis zu einem Desaster zu werden. Doch Ro wäre nicht umsonst Sicherheitsbeauftragte geworden, wenn sie nicht wüsste wie man diesen Job auch macht. Unter Hochdruck wird nach dem Mörder gefahndet und sie findet heraus wo er sich befindet. Die Defiant indessen begibt sich langsam auf den Heimweg zur Station, als ein bekanntes Föderationssignal Commander Vaughn aus der Bahn wirft. Prompt fliegen sie zu diesem Planeten und entdecken ein abgestürztes Schiff des Dominion. Doch alle Mitglieder der Besatzung scheinen tot zu sein, was sich allerdings als falsch erweist und eine Gründerin auf dem Planeten seit Jahren auf ihre Abholung wartet. Was hat dieses Schiff hier wohl gesucht? Was macht diesen Planeten so besonders? Die Lösung war sehr ernüchternd, denn die Borg treten erneut in Erscheinung und es wird klar, was hier wohl passiert sein muss. Falsch gedacht, denn auf dem zweiten Schiff der Borg befinden sich ausschließlich Drohnen von ehemaligen Föderationsmitgliedern und dabei auch eine ganz besondere – Vaughns Ehefrau. Der Schock sitzt tief und er will sie retten, wenn noch möglich. Zurück zur Station, denn hier verhört Ro den Mörder und findet heraus, dass das Attentat auf Shakaar zum Schutz der gesamten Föderation wichtig war. Als Grund wird ein Parasit genannt, welcher sich Shakaars bemächtigt hat und er nicht mehr Herr seiner Sinne war. Auf eben diesen ist vor vielen Jahren auch Picard getroffen und konnte damals Schlimmeres verhindern. Jetzt ist er zurück und sinnt auf Rache und ganz besonderes Augenmerk hat er diesmal auf den Heimatplaneten der Trill. Kira befindet sich mittlerweile auf einem Schiff in genau diese Richtung und versucht den Feind zu stoppen. Vaughn will seine Frau zurückzuholen und Prynn, seine Tochter, ist glücklich bei ihrer Mutter sein zu können. Doch das Glück währt nur kurz. Die Borgimplantate drohen das Schiff zu übernehmen und die Überreste ihrer Mutter müssen getötet werden. Nach diesem Verlust geht die Reise mit der Gründerin weiter, schließlich soll sie nachhause gebracht werden. Doch dann passiert es, dass Wurmloch öffnet sich nicht mehr da wo es soll und das Dominion kehrt zurück?! Unerklärliches wird nicht erklärt und Personen die verloren geglaubt kehren zurück. Denn keine geringeren als Jacke und Kai Opaka feiern ein Wiedersehen im Geschehen um Deep Space Nine. Sicherlich habe ich jetzt viel vorweggenommen, was aber Aufgrund der Gesamtgeschichte 1-4 auch notwendig ist. Erstaunlich, dass nur der letzte Teil ein wirklicher Hochgenuss für alle Leser war. Vielleicht liegt es auch an Robert Simpson, der sich nicht in kleine politische oder theologische Fragen verwickelt, sondern kurz und knapp genau das erzählt, was man für den Inhalt der Geschichte benötigt. Das Ende macht wirklich wieder Spaß auf mehr und ich kann nur hoffen, dass die Reise von Jacke ebenfalls so spannend weitergeht. Fazit: Ende gut - Alles gut? - Nicht ganz! Denn es gab in den letzten Wochen auf DS9 und der Defiant viele Verluste, Streit und Kampf, welche nun ein Ende haben. Die Rückkehr der alten Feinde ist recht schlüssig erklärt und sie werden auch nicht das letzte Mal in Erscheinung getreten sein. Ob die Mission Gamma so fortgeführt wird, mag ich bezweifeln und ich gebe auch zu, dass ich erstaunt bin, wie gut das Ende sich doch noch entwickelt hat. Nach drei eher sehr zurückhaltenden Romanen, kann man sich jetzt als Fan getrost auf eine bessere Romanzukunft von Deep Space Nine freuen! Matthias Göbel Autor: Robert Simpson Taschenbuch: 230 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 20.10.2011
  15. Die Mission Gamma scheint für keinen der Beteiligten ein wirklich gutes Ende zu nehmen, denn irgendwie entwickelt sich die Geschichte nicht wie eine Komödie, sondern eher wie ein Drama. Was im ersten Teil schon recht zäh begann, wird nun auch in Teil Zwei ziemlich nahtlos fortgeführt. Dennoch enthält der Roman auch einige, wenn auch nur kleine Momente der Lesefreue. Nachdem die Defiant gerade so einen Planeten retten konnte, gerät sie plötzlich in eine Raumfalle einer außerirdischen Rasse. Hierbei werden Nanoroboter eingesetzt, welche die Schilde durchdringen und die Energie des Schiffes lahmlegen. Selbst Nog weiß sich nicht gleich zu helfen und es scheint, als sei das Schiff verloren. Doch dann taucht eine andere Rasse des Gammaquadranten auf, welche sich mit diesem Problem auskennt und sie helfen wo sie nur können. Noch ist das Schiff nicht gerettet, also werden sie zu ihrem Planeten geschleppt. Dort erfährt die Crew der Defiant, dass sie sich mitten in einem Kriegsgebiet befinden und eigentlich wollen die neuen „Freunde“ noch viel mehr. Auf der Station entbrennt ebenfalls eine heikle Situation, denn Gul Macets Kriegsschiff liefert niemand geringeren als Botschafterin Natima Lang ab, welche an Verhandlungen mit Bajor interessiert ist. Colonel Kira Nerys kann dies kaum glauben, doch irrt sie sich und erkennt schnell, dass die Cardassianer diesmal wohl wirklich daran interessiert sind, die alte Feindschaft endlich zu begraben. Dennoch sind sie keine willkommenen Gäste und der erst so friedliche Anschein trügt, denn später eskaliert alles und ein wahrer Regen der Gewalt bricht über die Station hinein. Eine dritte Geschichte handelt von Ensign Thirishar ch’Thane (Shar), welcher als Andorianer ein Bund fürs Leben mit mehr als einem Partner eingehen muss, um sich fortpflanzen zu können, er jedoch sich aktuell nicht binden möchte. Hier bereits ein Kritikpunkt, denn ich weiß nicht über wie viele Seiten sich Heather Jarman über die andorianische Fortpflanzung auslässt, es sind einfach viel zu viele. Ezri Dax und Shar haben eine besondere Aufgabe bekommen, sie sollen dem Volk der Yrythnyaner helfen sich zu einigen und somit die Defiant wieder flott zu machen. Doch leichter gesagt als getan, denn die unterschiedlichen Kasten in den dieses Volk lebt, wollen sich nicht einigen, bis es eben zum Äußersten kommt und mit Gewalt versucht wird etwas zu ändern. Hier erzählt die Autorin ebenfalls über viele Seiten wie schwer es die eine und wie leicht doch die andere Seite hat, lähmt allerdings nur die Gesamtstory und lässt den Leser oft völlig kalt. Kira hat indessen ordentlich auf der Station zu tun, denn es gibt Morddrohungen und Schlägereinen und das alles wegen der Cardassianer. Sie findet sogar einen Draht zu Gul Macet, was sie selbst für nie möglich gehalten hätte und erkennt, wie schwer es ist zu vergeben, aber dass es der einzige Weg ist, um voranzukommen. Leider wird man erst im dritten Buch erfahren wie die Verhandlungen ausgehen, denn hier endet der Roman. Immerhin kommt die Defiant wieder frei und macht sich auf in ein neues Abenteuer, Shar hingegen findet endlich zu sich selbst, verliert jedoch einen Bündnispartner, was wohl noch lange ein Thema dieser Reihe bleiben wird. Ach ja, da hatten wir ja noch Quark und Ro, welche anscheint wirklich versuchen mehr als nur Freunde zu sein, allerdings bleibt auch dieser Strang der Geschichte leider nur trocken und beinhaltet wenig Spannung. Genau dieser Fakt ist es auch, welcher den Roman so langsam macht. An keiner Stelle ist man wirklich überrascht was passiert und selbst wenn ein Fluchtmanöver funktioniert, wusste man schon vorher, dass hier wenig schief gehen kann. Jarman hätte sich viele Seiten sparen können, in denen es um die Andorianer geht oder die Lebensweise der Yrythnyaner. Dafür bleibt sie aber den Bajoranern und ihrem Glauben treu. So wie man sie aus der Serie kennt benehmen sie sich auch hier und das gleiche gilt für die Cardassianer, bei denen man nie genau weiß, warum sie was, wie und warum machen. Leider fällt Jacke nur als Randbemerkung, aber weckt damit Hoffnung, dass es auch da bald weitergehen wird. Fazit: Deep Space Nine hat schon wahrlich spannendere Geschichten erlebt als diese. Kira muss politisch dafür sorgen das alles im Lot bleibt und selbst Dax darf sich als Botschafterin versuchen, die Defiant schafft es neue feindliche Technologien abzuwimmeln und ein Selbstmord verändert das Leben eines Bordmitgliedes. Sicherlich sind die genauen Beschreibungen gut recherchiert und versiert zusammengefasst, dennoch sind es viele überflüssige Informationen mit denen Heather Jarman den Leser hier füttern will. Etwas weniger davon und das Erlebte hätte sicher einen besseren Tiefgang, so bleibt das Buch leider nur im Mittelmaß hängen… Matthias Göbel Autor: Heather Jarman Taschenbuch: 514 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 31.03.2011
  16. Eine Bedrohung nach der anderen hat Deep Space Nine nach dem Krieg gegen das Dominion ereilt und langsam könnte doch wirklich etwas Ruhe aufkommen. Eine wahrhaft glorreiche Idee, denn es gibt nach der Evakuierung vieler Flüchtlinge durch die Ereignisse im Vorroman endlich auch wieder mehr als unheimliche Aliens die irgendwelche Technologien benutzen, um die Föderation in die Dunkelheit zu schicken – dachte ich zumindest noch am Anfang. Was auf den ersten Seiten noch mit Spannung anfängt, kleckert sich die nächsten 200 Seiten durch belangloses Zusammenleben auf der Station und Beziehungsproblemen. Bei knapp 600 Seiten ist es sicherlich nicht leicht die Spannung ständig oben zu halten, deshalb hat sich der Autor gedacht, dass er einfach drei oder vier Handlungsstränge aufbaut und diese dann nach und nach abarbeitet. Als erstes hätten wir Commander Elias Vaughn, der sich nach seiner Rückkehr auf der Station vorbereitet die erste wirkliche Erkundungsmission mit der Defiant im Gamma-Quadranten durchzuführen. Doch bevor es soweit ist, muss er sich seiner Tochter stellen – Prynn, wobei diese ihren Vater immer noch für den Tod ihrer Mutter verantwortlich macht. Diese Vater-Tochter-Geschichte zieht sich auch bis zum Ende durch den gesamten Roman, ist jedoch nicht immer logisch, aber schmückendes Beiwerk. Natürlich läuft bei dieser Mission nicht alles glatt und auf einmal finden sie einen Planeten… dazu dann später mehr. Kira Nerys hingegen muss sich um viele Kleinigkeiten auf der Station kümmern. Da reicht es nicht mehr, dass sie für Bajor repräsentativ vor Ort ist, denn schon bei der Ankunft eines hohen Admirals der Sternenflotte wundert sie sich über seine doch recht ausführlichen Fragen in Bezug auf ihre Person und Bajor. Schnell stellt sich heraus, dass sich die Regierung ihres Heimatplaneten dazu entschlossen hat nun doch der Föderation beizutreten. Damals hatte Sisco es verhindert, weil er durch die Propheten sah, dass es Bajor damit nicht gut gehen würde, doch anscheint ist genug Zeit verstrichen, um jetzt zuzugreifen. Die Dialoge schwimmen so daher. Kira stellt sich unendlich viele Fragen, warum und weshalb, was gar nicht so sehr zu ihrer Person passt. Nebenbei wird noch erzählt, wie Ro sich hingezogen zu Quark fühlt, aber mal ehrlich … Ro und Quark? Schon wieder kann der Autor meiner Meinung nach nicht ganz überzeugen, auch wenn Quark wie immer seine Rolle am besten übernimmt. Ob man über die beiden in den kommenden Romanen mehr erfahren wird bleibt abzuwarten, denn weder Ro noch Quark sind mit der Föderation in den vergangenen Jahren ganz warm geworden. Selbst die schwangere Kasidy wird erwähnt, wobei langsam das Kind des Abgesandten doch das Licht der Welt Bajors erblicken müsste? Am Ende wird noch Ezri mit in die Geschichte genommen, schließlich spielt sie später wie aus der Destiny bekannt, eine doch nicht ganz unerhebliche Rolle als Captain. Da sie mit auf der Defiant ist, muss sie sich ebenfalls der Situation mit diesem unheimlichen Planeten stellen. Wolkenverhangen schwebt er im All und hat einen doch so tödlichen Impuls ausgesendet. Deshalb wird ein Team zur Erforschung entsendet und Vaughn und seine Tochter sind mit dabei. Schon hier merkt man wie gezwungen der Autor versucht die Geschichte am Faden zu halten. Es stellt sich heraus, dass die ehemaligen Bewohner dieser Welt ein anderes lebendiges Universum entdeckt haben, welches nun versucht in unseres zu gelangen und ein Riss im Raum verursacht hat. Etwas verwirrend wird versucht zu erklären, wie unbeschreiblich es ist, diesen Zustand der Wesen zu beschreiben. Ezri verbindet sich mit ihnen und Vaughn erlebt in Träumen ihre Kommunikation und ihre Vergangenheit. Am Ende passiert alles sehr schnell und keiner unserer Helden verliert sein Leben. Ganz im Gegenteil, Vaughn kann endlich seine Tochter wieder in den Arm nehmen, Quark verabredet sich mit Ro, Kira ist über den Beitritt in die Föderation froh, Ezri und der Doktor lieben sich wieder und Kasidy freut sich über Schnee… Fazit: Lohnt es sich nun diesen Roman zu lesen? Schwer zu sagen, denn die Geschichte selbst liest sich zwar flott und ist auch nett geschrieben, nur ist der Inhalt oft auch langatmig und ohne Spannung. Eigentlich hatte ich gedacht, dass die Föderation wirklich noch andere Probleme hat, aber anscheint ist der Forscherdrang in den nächsten Jahrhunderten größer als gedacht. Vaughn und die Defiant erleben sicherlich noch einige merkwürdige Erlebnisse im Gamma-Quadranten und Kira wird noch viel auf DS9 bewegen können, doch entfernen sich die Autoren meiner Meinung nach immer weiter von der eigentlichen Idee von Deep Space Nine. Matthias Göbel Autor: David R. George III. Taschenbuch: 589 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 03.12.2010
  17. Die Station der Wunder und immer wieder aufstehenden Helden - So zumindest könnte man Deep Space Nine auch beschreiben. Egal welchen der Charaktere der Serie man herauspickt, jeder hat schon einmal mit dem Tod gerungen und ist dabei „meistens“ mit heiler Haut davon gekommen. Auch diesmal können Colonel Kira Nerys und ihr neuer Beschützer Taran’atar ein Lied davon singen, wie es ist, an der Schwelle des Todes zu stehen. Dabei hatte alles so ruhig angefangen… Ein Schiff, voll beladen mit giftigem Abfall, irgendwo im Delta-Quadranten und plötzlich öffnet sich ein Portal zu einer neuen Region des Weltalls. Was macht man als profitbewusster Kapitän eines solches Frachters? Richtig, man lädt seinen Müll einfach darin ab und verschafft sich damit Platz für einen neuen Auftrag. Doch wären da nicht die Folgen auf der anderen Seite... Auf dieser kämpft ein Planet jetzt um sein überleben. Europa Nova wird von einer ungeheuren Menge von Theta-Strahlung verseucht und nur ein Hilferuf an die Sternenflotte kann die Siedler noch retten. Hier kommt Deep Space Nine zum Einsatz, denn der Planet befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft und eine Rettungsmission, angeführt von Ezri und Commander Vaughn, soll eine komplette Evakuierung garantieren. Kira und Taran’atar machen sich auf den Weg, allerdings sollen sie nebenbei noch die Frage lösen, was diese Portale sind und wie man sie wieder schließen kann. Immerhin sind sie auch für die Föderation ein erhebliches Sicherheitsrisiko, denn keiner weiß, wie viele sich dort draußen befinden und wo genau sie hinführen. Doch schon bald melden sich die angeblichen Erbauer dieser Tore und wollen sie an die meistbietende Regierung verkaufen. Selbst die Orioner wollen auch ein Stück vom großen Kuchen in ihrem Besitz wissen und haben niemand geringeren als Quark damit beauftragt, sich als Unterhändler mit den Iconianer an einen Tisch zu setzen. Jedoch war er nicht darauf gefasst einen seiner Verwandten wiederzutreffen: Gaila. Jetzt liegt es an den beiden Ferengi, wer das Beste für seinen Auftraggeber herausholt. Doch dieser Strang der Geschichte nimmt noch einen ganz anderen Verlauf als Anfangs gedacht. Zurück zu Kira, welche mit aller Macht versucht Europa Nova zu retten. Lieutenant Nog und Ensign Thirishar ch’Thane suchen derweil nach einem Weg, die Raumportale für immer zu schließen, denn immer wieder kommt neue Strahlung hindurch. Als auf der anderen Seite ein Schiff geortet wird, muss Kira eingreifen und untersucht dieses Schiff. Hier trifft sie jedoch auf nur einen angeschlagenen Frachter, welcher fast auseinanderzubrechen droht. Lebenszeichen sind nicht erkennbar, also macht sie sich mit Taran’atar auf, um dieses Rätsel zu lösen. Dass der Jem Hadar dabei auf einen sehr härtesten Gegner treffen wird, konnte keiner ahnen. Ein Herogen versucht seine Beute nie aus den Augen zu lassen und nachdem er bereits die gesamte Besatzung des Frachters getötet hat, macht er nun Jagd auf die beiden neuen Besucher. Der Kampf spitzt sich zu und Kira muss auf einen nahegelegenen Planeten flüchten, doch ihre Reise hat gerade erst begonnen. Quark hingegen muss wieder einmal erkennen, dass er Ro nie unterschätzen darf und dass nicht aus jedem Geschäft Profit zu schlagen ist. Was genau passiert und warum Kira plötzlich wieder auf DS9 auftaucht, müsst ihr schon selbst erlesen. Leider klingt die Geschichte spannender als sie in Wirklichkeit geschrieben wurde. DeCandido schafft es zwar alle Charaktere gut einzubinden und ihnen die üblichen Angewohnheiten mitzugeben, doch bleibt er in Sachen Spannung und Storyaufbau weit hinter den Möglichkeiten. Lange Dialoge zwischen manchen Personen ziehen den Ablauf der Geschichte nur unnötig in die Länge, so dass man als Leser doch hin und wieder müde Augenlieder bekommt. Selbst bei manchen Kampfszenen, hat er nette Details zu kurz und andere wieder viel zu lang beschrieben. Fazit: Leider entpuppt sich „Dämonen der Luft und der Finsternis“ nicht als die Überraschung, die es hätte werden können. Der mittlerweile vierte Roman der neuen Star Trek - Deep Space Nine Reihe schafft es nicht über ein Mittelmaß hinaus. Der Autor verliert sich in zu vielen unnötigen Details und lässt dabei oft einige Figuren und auch die Story im Stich. Immerhin wird genauso mystisch und fantastisch gearbeitet wie in der TV-Serie, doch ist es schwer sich bis dahin durchzukämpfen. Vielleicht liegt es auch einfach nur am Stil von DeCandido, denn auch schon Star Trek: Die Gesetze der Föderation empfand ich eher zu trocken als lesenswert. Immerhin wird die Geschichte um DS9 weitererzählt, was Fans trotzdem fesseln könnte. Matthias Göbel Autor: Keith R.A. DeCandido Taschenbuch: 360 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 29.09.2010
  18. Die Geschichte um Deep Space Nine bekam vom Cross Cult Verlag eine Wiederauferstehung, für welche alle Fans sehr dankbar sind. Im Mai 2010 geht die Geschichte um die Besatzung von DS9 endlich weiter. Doch vorweg gesagt, Sektion 31 - Der Abgrund – halt Mal, dass gab es doch schon als Buch - Richtig! Denn im Jahr 2002 erschien bereits ein Roman mit der gleichen Titel und man staune, auch mit ähnlichem Inhalt. Ist es nur ein Neuaufguss auf Altbekanntes? Alles fängt genau da an, wo der letzte Roman aufhörte. Deep Space Nine befindet sich in einem äußerst kritischen Zustand. Der Stationskern musste entfernt werden und auch sonst spielen die Systeme verrückt. Kira, die neue Kommandantin, hat jedoch viele kreative und fähige Mitarbeiter und so gelingt es Nog einen anderen Kern zu besorgen. Natürlich, da gab es doch noch Empok Nor. Eine glorreiche, aber auch riskante Idee. Doch das ist eigentlich nicht die wichtige Geschichte, um die es hier gehen soll. Vielmehr Dr. Julian Bashir bekommt es erneut mit der Sektion 31 zu tun. Eigentlich wollte sich Bashir mit Ezri auf eine Urlaubsreise Richtung Erde geben, doch ein Besucher in seinem Quartier hält ihn nun davon ab. Ein gewisser Cole erzählt ihm eine doch erschreckende Geschichte über ein gewissen Dr. Ethan Locken. Ein ebenfalls, wie Bashir, genetisch verbesserter Mensch, der im Namen von Sektion 31 auf eine Mission geschickt wurde. Doch wie das so mit superintelligenten Menschen sein kann, irgendeiner dreht doch durch, leider auch in diesem Fall. Ähnlich wie Khan Noonien Singh, schwingt sich Locken nun auf seine eigene Föderation, auf einem weit entfernten Planeten, zu gründen. Als Basis nimmt er einen verlassenen Jem'Hadar Außenposten in den Badlands und erschafft dort seine eigenen Krieger. Keine Frage, dass er gestoppt werden muss. Das sieht nicht nur Bashir so, sondern auch Kira und lässt ihn mit Ezri, einem Jem'Hadar und Ro zu diesem Planeten fliegen. Schon hier fragt man sich jedoch, warum die Föderation nicht eingeweiht wird, denn diese hätte viel bessere Agenten und Möglichkeiten. So machen sich die vier auf den Weg, um den „Neuen Khan“ zu stoppen. Schon auf dem Weg dorthin finden sie ein Wrack eines Schiffes, was zeigt, dass diese Mission weniger leicht wird, als vielleicht angenommen. Es kommt, wie es kommen musste und sie werden abgeschossen, können jedoch überleben, werden aber getrennt. Das eine Team besteht aus dem Jem'Hadar und Ro und auf der anderen Ezri und Julian. Das erste Team findet bei der Suche nach den anderen Beiden eine einheimische Rasse. Ro war vor vielen Jahren schon einmal hier und lernte dabei einige Einheimische kennen, doch die anwesenden Jem'Hadar haben ihre Anzahl erheblich minimiert. Bashir muss sich mit dem verrückt gewordenen Locken auseinandersetzten. Er bekommt von ihm bereitwillig alles erzählt was er hören muss. Warum er was macht und vor allem, was seine Pläne für die Zukunft sind. Erschreckend muss er feststellen, dass es fast schon zu spät ist. Der Kampf um die Zukunft der Föderation beginnt… Wie auch immer sich Jeffrey Lang und David Weddle die Geschichte gedacht haben, ich finde, dass Bashir und der Rest der Crew oft viel zu leichtes Spiel haben. Allein schon die Tatsache, dass Jem'Hadar als Krieger eingesetzt werden, so unerbittlich und brutal wie sonst beschrieben, kommen sie hier nicht zum Einsatz. Selbst das Sektion 31 noch immer derart stark die Fäden zieht... Doch eines muss man der Geschichte gutheißen, auch wenn schon einmal veröffentlicht, passt sie sich gut in das aktuelle Geschehen. Fazit: Deep Space Nine war für mich nicht nur als Serie interessant, auch die Romane fanden immer wieder mein Interesse. Die Fortsetzungen sind zwar noch nicht auf dem Stand, dass man als Fan bedingungslos zugreifen müsste, aber zumindest kann man weiter an seinen Charakteren hängen bleiben. Die Story liest sich schnell weg, auch wenn einige Ungereimtheiten hin und wieder stören. Das Ende erscheint auch nicht sonderlich überraschend, nur hätte man definitiv mehr auf Jacke eingehen sollen. Wer bereits DS9 Sektion 31 - Der Abgrund gelesen hat, muss nicht noch einmal zugreifen, auch wenn er inhaltlich etwas anders umgeschrieben oder besser gesagt übersetzt wurde. Matthias Göbel Autor: Jeffrey Lang und David Weddle Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 30.04.2010
  19. Eine kleine Quizfrage am Anfang: Wer übernahm die Rolle des Elim Garak in der TV-Serie Star Trek - Deep Space Nine? Als Hilfe: Er ist Cardassianer, Geheimagent, Schneider und sehr geheimnisvoll. Richtig - Andrew J. Robinson. Wer hätte aber gedacht, dass er auch ein Autor ist und Bücher schreibt? Er ist zwar nicht der erste, welcher sich mit seiner Rolle so sehr auseinander gesetzt hat, dass daraus Bücher entstanden, aber er fügt dem Star Trek Universum hiermit ein kleines besonderes Puzzlestück hinzu. Im Endeffekt ist der Roman ein etwas längerer Brief an Dr. Julian Bashir und eine Erzählung wie Garak seinen Weg durch die cardassianischen Gesellschaft fand. Angefangen hat alles vor vielen Jahren. Seine Eltern schickten ihn irgendwann auf ein Militärinternat, in dem er sich beweisen sollte. Doch aller Anfang ist schwer. Die ersten Jahre vergehen einfach nicht. Am liebsten wollte er weg und alles hinter sich lassen. Doch irgendwann lernte er dort eine Mitschülerin kennen, welche er bis an sein Lebensende nicht vergessen wird. Von diesem Zeitpunkt an, beginnt er regelrecht zu erwachen. Er steigt auf und seine taktischen und kämpferischen Leistungen sind tadellos. Er wird sogar um Rat gefragt und sticht als Frischling derart heraus, dass er sich bald zwar zum Außenseiter macht, aber als Aushängeschild seiner Truppe gilt. Der Autor scheint selbst einige Jahre gedient zu haben, so verwundert es nicht, dass viele Details des militärischen Drills hier aufgrund der cardassianischen Herkunft etwas überspitzt dargestellt werden. Irgendwie lähmen auch einige Seiten, in denen er sich windet, warum alles so gekommen sei und wie er z.B. von Tieren lernt sich anzupassen. Doch ab etwa der Hälfte des Buches ist Schluss mit Kämpfen und im Dreck robben, Garak wird nachhause geschickt und weiß erst einmal nicht wieso. Seine Leistungen sind gut und er hatte keine größeren Verstöße begangen, warum muss er zurück nach Cardassia? Hier bekommt er jedoch noch einmal die Gelegenheit mit seinem Vater zusammenzuarbeiten. Er ist Gärtner und kennt sich mit der einheimischen Pflanzenwelt bestens aus. Elim lernt viel über Pflanzen, was ihm später noch von Nutzen sein wird. Doch eines Tages, er hatte nicht mehr damit gerechnet das sich noch einmal jemand bei ihm melden wird, taucht sein Onkel auf und sucht ein Gespräch mit ihm. Dabei ging es um eine neue Aufgabe für ihn, er soll dem cardassianischen Geheimdienst beitreten. Da er gerade eh nichts Besseres zu tun hat, ergreift er diese Chance und darf nach wenigen Tagen zur ersten Mission aufbrechen. Seine Laufbahn scheint ebenfalls glorreich voranzuschreiten, denn es liegt ihm anscheint im Blut, sich der Gegend und den Umständen derart gut anzupassen, dass keiner seiner Aufträge ein Misserfolg wird. Was anfangs noch einfache Informationsbeschaffungsmissionen sind, werden später zu heimtückischen Beseitigungsaktionen. Im Buch selbst wird lediglich von einem direkten Anschlag gesprochen, doch kann man davon ausgehen, dass es weitaus mehr waren, die Elim ins Jenseits befördert hat. Wie schon anfangs erwähnt gab es diese eine Mitschülerin, welche er auch wiedertrifft, natürlich nicht ganz unspontan, denn als Agent hat man eben seine Mittel und Wege. Mittlerweile ist sie jedoch verheiratet, was er respektiert und sich auch eigentlich nicht einmischen will, jedoch weiß man eben nie wo die Liebe hinfällt. Genau das ist auch der Grund, warum seine Karriere ein so abruptes Ende nimmt. Ihr Mann, ein hochrangiger cardassianischer Militär, lässt ihn nach Terok Nor bringen. Hier soll er sich nun erneut beweisen, doch bei der Flucht der Cardassianer wird er schlichtweg im Stich gelassen und konnte so die Zeit von Deep Space Nine miterleben. Als der Dominionkrieg sein Ende fand, ging er zurück in seine alte Heimat und selbst in diesem Chaos ist ein Agent, Schneider und Gärtner gefragter als zuvor. Vielleicht ist er sogar der Grund dafür, dass Cardassia aus der Asche wieder auferstehen kann und diesmal ohne all den Hass und die Selbsterhabenheit. Robinson verpackt alle drei Zeiten immer wieder zwischen kleinen und recht schnell lesbaren Kapiteln. Das Ende kommt recht flott daher, denn eigentlich hätte man doch viel genauer auf Kleinigkeiten eingehen sollen. So richtig kommt nie eine Spannung auf und auch sonst ist er bei weitem nicht so geheimnisvoll wie in der TV-Serie. Man lernt Elim Garak sicherlich von einer ganz anderen Seite kennen, was wohl auch dem Schauspieler zu verdanken ist, der sich viele Jahre mit der Rolle des zwielichtigen Cardassianer auseinander gesetzt hat, doch bleibt der Beigeschmack, dass allem ein wenig Würze fehlt. Fazit: Obwohl ich mich sehr auf diesen Roman gefreut habe, bin ich am Ende irgendwie doch etwas enttäuscht. Man erfährt zwar warum Garak so eigenbrötlerisch geworden ist wie man ihn eben kennt, aber seine Abenteuer als junger Mann und später als Geheimagent erinnern nicht an die Geschichten, die man sich vorstellt, wenn man den Namen Garak hört. Auch wenn der Autor in diesem Fall fast über sich selbst schreibt, hat er es meiner Meinung nach nicht geschafft, die Rolle von Elim in Buchform, mit der Rolle in der Serie zu übertreffen. Matthias Göbel Autor: Andrew J. Robinson Taschenbuch: 440 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: Februar 2011
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