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  1. Man möge es kaum glauben, aber selbst nach den ersten Schwierigkeiten, welche die Föderation bei ihrer Gründung hatte, kommen immer wieder neue hinzu. Bereits in Teil drei ging es schon um die Technologie der sogenannten "Ware". Automatisierte Stationen, welche hilfsbereit jedem zur Seite stehen. Die Bezahlung als Gegenleistung, ist hingegen alles andere als normal. Im Kern dieser Stationen werden lebende Personen benötigt, denn nur ihre Gehirne erlauben dieser Technologie ihre Funktion. Über viele hundert Jahre hat sich die Ware in einem bestimmten Gebiet verbreitet. Einige Völker gelangten so zu einem Fortschritt, den sie noch viele Generationen hätten überstehen müssen. Der nächsten Nebenschauplatz ist die Hochzeit der Tochter von Doktor Phlox. Sie als Denobulanerin heiratet einen Mann aus einem verfeindeten Volk, was unweigerlich alten Hass bei bestimmten Personengruppen hervorruft. Sehr ausführlich beschäftigt sich der Autor mit dem Thema der Vergebung und das man nicht immer nur blind jemanden folgen, sondern sich selbst sein Bild machen sollte. Als Bindeglied zwischen den Ereignissen dienen diesmal erneut die Klingonen. Die durch den Virus veränderten Klingonen, welche jetzt mehr menschlich als außerirdisch aussehen, werden gejagt und ihre Vernichtung wird eingeläutet. Bennett bleibt somit seinen Vorgängern treu und schickt die ehemalige komplette Crew der Enterprise auf eine heikle Mission. Sie wollen egal wie die "Ware" stoppen, vergessen dabei aber völlig, dass manche Völker damit vielleicht sogar ganz gut klar kommen. Die Idee der "Obersten Direktive" und die dazugehörige Nichteinmischung wird erneut in die Diskussion eingebracht, wobei es wohl noch eine Weile dauern wird, bis alle Fehler begangen sind und man daraus gelernt hat. Vielleicht konzentriert sich der Autor an manchen Stellen etwas zu sehr um Nebensächlichkeiten, was unweigerlich das Thema in die Länge zieht. Durch wiederholte ähnliche Inhalte wird man zwar als Leser kräftig an das Thema gebunden, dennoch kommt er zu langsam für meinen Geschmack auf den Punkt. Inhaltlich belohnt er dennoch zurückdenkend alle die sich bereits gut in Star Trek auskennen. Der Ausblick auf das nächste Ziel ist ebenfalls im Epilog enthaltenen und ich bin gespannt, wie Tripp sich aus seiner Zugehörigkeit erneut befreien wird. Ob die "Ware" wirklich als der große Feind anzusehen ist, muss ebenfalls jeder für sich beantworten. Interessant fand ich dabei die Analogie mit unserer eigenen Geschichte. Was unsere Vorfahren bei einigen Völkern, mit manch technologischen Fortschritten angerichtet haben, welche so nie Zugang dazu gehabt hätten und heute noch darunter leiden, wird man wohl nie endgültig erklären können. Fazit: Der Roman enthält so viel Star Trek wie man sich nur wünschen kann: Neue Technologien, Raumschiffe, neue Völker, Diplomatie, Kämpfe und Klingonen. Christopher L. Bennett schickt wenig Admiral Archer, dafür mehr den Rest seiner Crew in eine undurchsichtige Situation. Hilfe ja, doch ist sie wirklich notwendig? Ein klein wenig zu detailliert, dafür stark in der Moral. Danke für den Einblick in diese wilde Zeit der Föderation und es darf ruhig weitergehen... Matthias Göbel Autor: Christopher L. Bennett Übersetzer: Bernd Perplies Taschenbuch: 464 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 06.03.2019 ISBN: 9783959816885
  2. einz1975

    Star Trek Comic 10 - Die neue Zeit 5

    So einige Jahre ist die neue Crew der Enterprise jetzt im All und in ihrer Zeit unterwegs, da könnte der ein oder andere auf die Frage stoßen, wie war es denn bevor sie zur Sternenflotte kamen? Genau mit diesem Hintergrund befasst sich dieser Comic-Band. Den Anfang nimmt dabei Dr. Leonard "Pille" McCoy. Während eines schwierigen medizinischen Falls, berichtet er, dass er damals eigentlich eher Basketballprofi werden wollte. Nicht nur die Patientin muss darüber schmunzeln, selbst als Leser stellt man sich McCoy auf dem Feld vor. Er ist vielleicht nicht der beste Spieler, aber seine Leistung in Sachen Medizin, sind so beeindruckend, dass er doch noch seinen Weg findet und er dabei mehr als ein Leben in seiner Kariere retten wird. Sein Kredo ist und bleibt, komme mit dem aus, was du zur Verfügung hast. Uhura und Spock führen uns als nächstes in ihre Vergangenheit. Dabei sehen wir, wie Nyota ihre Eltern fast verloren hätte und wie ihr geliebter Onkel ums Leben kam. Eine wirklich rührende Geschichte, in der mehr als eine Träne vergossen wird. Nicht nur Spock lernt seine Freundin besser kennen, auch wir als Leser erkennen, wie sehr die Vergangenheit Uhura zu der gemacht hat, die sie heute ist. Montgomery Scott tritt als nächster in Erscheinung. Seine Laufbahn ist wohl eine der verworrensten, denn der Weg zur Sternenflotte war mehr als steinig. Immerhin ist sein Erfindergeist und das in seinem Blut steckende Ingenieur-Gene dennoch der Grund für seinen Zugang zur Enterprise. Selbst später wird er zwar die Maschinen immer wieder am Laufen halten, aber der Kontakt zu Menschen fällt ihm weiterhin schwer. Zum Abschluss erleben wir noch Sulus und Chekovs Erlebnisse während ihrer Ausbildung in der Sternenflottenakademie. Dabei spielt das Red Suqard genauso eine wichtige Rolle, sowie ihre Fähigkeiten, bis zu ihrem Wiedersehen auf der Enterprise. Die Autoren haben sich nicht immer mit viel Text an die Geschichten gewagt, was etwas schade ist, denn hier wären die Infos doch umso interessanter gewesen. Bei den Zeichnungen ist man bisher gewohnt, dass sie ohne viele Details auskommen. Die Figuren selbst erkennt man deutlich gut, auch wenn sie zum Teil noch Kinder sind. An manchen Stellen etwas zu karg, aber dafür schön im Comicstil verpackt und in Summe eben genau das, was man erwartet. Fazit: Erlebt die neuen Geschichten aus der Jugend der jungen Crew der Enterprise! Wer ein wenig genauer wissen will, warum sie heute da sind, wo sie sind, der sollte sich diesen Comicband zur Hand nehmen. Manchmal witzig, manchmal traurig und doch immer mit Kleinigkeiten geschmückt, welche man bisher noch nicht kannte. Optisch solide und nur im Text etwas zu kurz, bekommt der Star Trek-Fan seine Helden unter der Lupe gelegt. Matthias Göbel Autor: Mike Johnson, F. Leonard Johnson, Ryan Parrott Zeichner: Claudia Balboni, Luca Lamberti, Erica Durante, Claudia SGC, Arianna Florean, Tim Bradstreet, Grant Goleash Übersetzer: Christian Langenhagen Softcover: 104 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 27.05.2014 ISBN: 9783864252075
  3. In den ersten beiden Ausgaben war schon deutlich zu sehen, wie gefährlich fragil diese Föderation eigentlich ist. Genau das denken sich auch einige finstere Gestalten und die Föderation ist wieder am Wanken. Dazu müssen wir uns zeitlich zurück an die Serie erinnern. Vor einigen Jahren haben Jonathan Archer und T’Pol die wahren Lehren des großen vulkanischen Philosophen Surak mit entdeckt, was der Beginn einer neuen Ära für alle Vulkanier werden sollte. Doch die genaue Untersuchung des Artefakts ergibt, dass es eine Fälschung sei. Auf einmal steht diese Bewegung vor dem Ende. Archer und T’Pol begeben sich sofort nach Vulkan und wollen die Ermittlungen aufnehmen. Was ist mit dem Original passiert ist? Zusammen mit der Besatzung der U.S.S. Endeavour kommen sie einem verdeckten Komplott auf die Schliche, welcher den Planeten fast in einen Bürgerkrieg schickt. Mehr als einmal wird man dabei auch an die damalige Folge erinnert und es ist schon erstaunlich, mit wie wenig Logik manch Vulkanier hier zum Fanatiker werden lässt. Doch das ist nicht das einzige Problem, um was sich unsere wackeren Helden zu kümmern haben. Captain Malcolm Reed von der U.S.S. Pioneer trifft erneut auf eine automatische Reparaturstation, welcher wir auch aus der Serien kennen. Diese Stationen scheinen sich mittlerweile ausgebreitet zu haben und wie damals, werden sie durch die Gehirne von Lebewesen erst funktionsfähig. Diesmal hat es eine Rasse erwischt, welche erst vor kurzem die Raumfahrt entwickelt hat. Reed erkennt die große Gefahr, welche in dieser Technologie steckt und mit Hilfe seines alten Freundes Trip, will er mit einer Föderation-Einsatztruppe den Erbauern auf den Grund gehen. Sie stoßen bei ihren Ermittlungen nicht zwingend auf Gegenliebe, denn viele Völker akzeptieren diese sogenannte „Ware“ und wollen sich eher mehr mit ihnen entwickeln, als sich gehen sie stellen. Doch auf einem Planeten haben sie Glück und es gibt Unterstützer. Der wohl spannendste Teil des Romans, denn hier wird Star Trek wieder gelebt – Neue Technologien und neue Völker und die Sternenflotte mittendrin. Leider zieht sich der Teil auf Vulkan doch sehr in die Länge. Bennett hat zwar versucht die Wichtigkeit hinter Suraks Lehre deutlich zu machen, doch bleibt die gesamte Kultur der Vulkanier immer noch ein Rätsel. Diesmal wäre die Konzentration auf eines der beiden Ereignisse besser gewesen. Dafür gibt es aber eine Unmenge an Hintergrund Informationen, welche sich später im Lauf der Geschichte von Star Trek erst ereignen oder hier ihren Ursprung haben. Es werden sogar einige alte Gesichter das Licht der Welt erblicken und besonders Fans der Vulkanier wird es freuen, auf wen sie hier treffen. Das Trip einen kurzen Auftritt bekommt, genauso wie Phlox, Mayweather und Hoshi rundet die Crew und ihre alten Mitglieder ab und man bekommt jeweils einige Hinweise auf kommende Abenteuer. Fazit: Christopher L. Bennett führt seine begonnene Geschichte um den Anfang der Föderation nahtlos weiter. Mit einer spannenden und einer weniger aufregenden, dafür aber weitreichenden Geschichte der Vulkanier, bringt er uns die Erlebnisse von Damals gut zusammengefasst auf den Tisch. An einigen Stellen hat der Spannungsbogen sicher einen Knick, doch wer die Zukunft beschreiben will, muss eben am Anfang anfangen und da gibt es mehr Text als Action. Matthias Göbel Autor: Christopher L. Bennett Übersetzer: Bernd Perplies Taschenbuch: 478 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 02.04.2018 ISBN: 978-3-95981-533-8
  4. Captain, oder besser gesagt Admiral Archer ist zurück mit einer Geschichte weit vor Kirk und noch weiter vor Picard. Doch was diese frühen Helden schon alles erleben, ist wirklich beeindruckend. Neben Archer, welcher nur noch politisch eingreifen muss, gibt es alle anderen bekannten Figuren der Serie, welche sich wieder ordentlich ins Zeug legen, um uns doch noch von ihrem Können zu überzeugen. Da haben wir z.B. Reed, welcher dank seines alten Captains befördert wird und sich mit seinem eigenen Schiff auf eine Entdeckungsreise begibt. T´Pol hingegen ist Captain der Enterprise und kann zumindest Dr. Phlox und Sato bei sich behalten. Sie untersuchen unter anderem geheimnisvolle Angriffe auf Schiffe und Außenposten. Keiner weiß wer diese Angreifer sind.. Doch damit nicht genug, es gibt noch eine dritte Geschichte. Diese handelt ausschließlich von Politik und die Erkenntnis, dass man manchmal weniger bekommt, aber am Ende mehr erreicht. Die Einzelstorys laufen am Ende zwar nicht zusammen, haben aber einen doch recht gleichen Tenor, denn es soll der Kampf so gut es geht vermieden werden, vielmehr Wissenschaft und Kommunikation stehen im Vordergrund. Was dem Roman in Summe auch recht gut steht, abgesehen von kleineren Kampfeinlagen. Dabei geht es gegen ein Volk welches nur die „Stummen“ genannt wird. Hier helfen, eher nicht überraschend, die außergewöhnlichen vulkanischen Fähigkeiten einer Gedankenverschmelzung. Ach ja, wir haben auch noch unseren Spion bei Sektion 31. Trip ist ganz der Alte und gelangt an Informationen, welche sonst keiner hätte organisieren können. Das sich diesmal nicht alle zur selben Zeit und am selben Ort befinden, macht die Sache auf der einen Seite umfangreich, aber auf der anderen zerreißt man damit auch manch frisch aufgebaute Spannung. Da haben wir zum einen Archer und Trip, wie sie zusammen einige herausfinden, doch plötzlich landet man wieder bei Reed und muss miterleben wie er mit seiner Besatzung fast das zeitliche segnet. Bereitet euch also darauf vor, viel hin und her zu springen. Immerhin sind die Absätze schön kurz gehalten und man kommt nie wirklich aus dem Lesefluss, nur schade dass man über manch neues Volk oder Wesen so wenig erfährt. Was mir an dieser Enterprise schon immer gefallen hat waren zum Teil die unbekannten, aber für Fans, alten Gesichter. Planeten, Namen, Völker oder Technik, alles kennt man und lernt es doch gerade erst kennen. Die staunenden Augen, wenn man plötzlich schneller als mit Warp 5 fliegen kann oder das ein Transporter vielleicht doch nicht die beste Möglichkeit ist zu reisen, all das findet noch einmal aus einem völlig neuen Blickwinkel statt. Das die Föderation nur mit Frieden Stärke beweisen kann, ist nach dem gerade erst gewonnenen romulanischen Krieg logisch, auch dass die Völker sich erst richtig kennen lernen müssen und nur zusammen ans Ziel kommen ist ebenfalls nur verständlich, aber warum haben wir Menschen das nicht schon früher auf unserer eigenen Erde erkannt? Fazit: Star Trek - Enterprise, schön dass es dich wieder gibt und ich freue mich mehr von dir und deiner Mannschaft zu erfahren. Ich wünsche dir weiterhin allzeit gute Fahrt, ein waches Auge auf fremde Welten, neue Lebensformen und selbst wenn sie noch so unwirklich erscheinen, begegne ihnen mit Ehrfurcht und Frieden. Christopher L. Bennett schenkt uns einen kleinen Einblick in eine Zeit, bevor man sich auf die Stärke der Föderation verlassen konnte und zeigt wie schon damals Intrigen und Machtspielchen an der Tagesordnung waren, um das Kartenhaus zusammenfallen zu lassen. Matthias Göbel Autor: Christopher L. Bennett Taschenbuch: 380 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 02.05.2017 ISBN: 978-3-95981-188-0
  5. einz1975

    Star Trek – Next Generation 12: Jagd

    Admiral William T. Riker hat in seiner Laufbahn bei der Sternenflotte schon das ein oder andere Abenteuer erlebt, doch diesmal steht er im absoluten Mittelpunkt des Geschehens. Der Anfang klingt recht entspannt. Eine Friedenskonferenz wird einberufen, bei der alle aktuellen Mächte des Quadranten anwesend sind. Doch eine wirklich echte Übereinkunft scheint nicht getroffen geworden zu sein. Dennoch hat der Admiral anscheint eine Mission, welche er nun aufnimmt. Au der anderen Seite haben wir noch einen romulanischen Senator, welcher sich auch endlich aus seinen eigenen Schatten erheben will. Die Mission führt Riker zur Aventine. Das schnellste Schiff der Flotte sollte hierfür genau das richtige sein. Sie begeben sich zu einer Kommunikationseinrichtung, denn hier soll ein schrecklicher Virus seinen Ursprung haben. Mit einem kurzen, aber gewaltigen Schlag wird sie außer Gefecht gesetzt. Doch scheint dies nicht das letzte Ziel zu sein. Immer mehr Stationen werden angegriffen und nicht nur von Riker, sondern auch von allen anderen Teilnehmern dieser geheimen Konferenz. Als Leser erfahren wir erst etwa nach zwei Drittel des Buches was wirklich dahinter steckt. Nur so viel kann ich sagen, wir sehen einmal mehr alte Bekannte wieder. Autor John Jackson Miller könnte einigen von euch auch anderweitig bekannt sein. Eigentlich ist er Comicbuch Autor und das eher für Star Wars, als für dieses Universum. Um so schöner, dass er hier hergefunden hat und mit seiner Geschichte uns noch einmal einige schöne Erinnerungen an eine alte Folge der Next Generation zurückbringt. Dennoch benötigt seine Geschichte ordentlich Fahrt, welche sie nicht immer bekommt. Ein paar der Stationen und Angriffe hätte man sich ruhig verkneifen können, da sie nicht zwingend das Drama der Geschichte vorantreibt oder inhaltlich uns wirklich mehr preisgibt. Dafür hat er sich sehr ausgiebig mit den uns bekannten Figuren auseinandergesetzt. Riker hat weiterhin sein verschmitzten Humor, Picard bleibt seinen Freunden treu und politisch wie taktisch ein Ass, Dax ist dank ihrer Erfahrung aller Wirte ein Captain der sein Schiff nie aufgeben wird und Diana kann ihrem Mann ein kleines unausgesprochenes Geheimnis anvertrauen. Das der Frieden das ein oder andere Mal auf der Kippe stand haben wir schon oft erlebt, doch diesmal gab es nicht nur einen, sondern gleich alle die daran beteiligt waren ihn zu vernichten. Ob der Admiral oder sogar die Föderation Schade genommen haben, könnt ihr jedoch selbst herausfinden. Fazit: Glaube nicht immer was du siehst und hinterfrage auch mal die Anweisungen deiner Vorgesetzten. So in etwa die Moral der Geschichte, welche uns Autor John Jackson Miller präsentiert. Eine gelungenes Abenteuer mit Riker und Picard, welches am Ende keinen Sieger, aber viele neue Erkenntnisse hervorruft. Als Debüt im Star Trek Universum hat er vieles richtig gemacht und dank der gut gewählten Charaktere kann man auch über manch trockene Passage schnell hinweggesehen. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Taschenbuch: 430 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 15.03.2017 ISBN: 9783959811781
  6. einz1975

    Star Trek – Titan: Abwesende Feinde

    William Riker als Admiral… das hatte er sich damals nicht träumen lassen und auch jetzt wirkt es immer noch recht unwirklich. Dennoch ist er sich seiner Pflichten und Aufgaben bewusst. Viel schwieriger wiegen dann genau diese Einsätze in denen man am liebsten schon von Anfang an weglaufen möchte. Diese kurze Geschichte spielt direkt nach den Ereignissen der Star Trek – The Fall Reihe. Riker befindet sich auf der Titan, als er zu einem Einsatz gerufen wird. Er soll als Friedensvermittler zwischen zwei Völkern fungieren. Doch kommen ihm sofort alte Erinnerungen hoch, denn bereits zur Zeit auf der Enterprise hat er versucht hier zusammen mit Captain Picard eine Einigung zu finden. Was damals nicht funktionierte, soll jetzt möglich sein? Er hat schon Kopfschmerzen bevor sie einen Fuß auf den Planeten setzten. Da es sich um einen Grenzplaneten zu den Breen handelt und der Typhon Pact sich zwar aktuell ruhig verhält, aber immer noch seine Finger Richtung Föderation ausstreckt, ist es ein besonderer Einsatz, der auf alle Fälle ein gutes Ende finden muss. Garadius IV ist keine Welt auf der man wirklich leben möchte, doch zwei Völker versuchen es und als Riker die ersten Einwohner trifft, ist er überrascht, wie entspannt auf einmal alle sind. Er findet nicht einen Hinweis darauf, dass noch das andere Volk anwesend ist und er bekommt es wirklich mit der Angst zu tun. Ist hier ein Massaker verübt worden? Wohin sind sie verschwunden? Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, will ich euch nicht die Lösung verraten, es sei nur so viel verraten, eine alte Folge der Next Generation und Geordi La Forge war damals die Hauptfigur. Rikers Unwohlsein und Tuvoks kühle vulkanische Art, machen diese kleine Randgeschichte zu einem passenden Beitrag, der nicht die Welt ändert wie wir sie kennen, aber wie ich finde gut bereichert. Außerdem wird eine Frage gestellt, die mir bis dato selbst noch nicht in den Sinn gekommen ist. Denn nicht alle technischen und unwirklichen Ereignisse aus der Zeit der Enterprise sind je wieder in Erinnerung geholt worden. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Geschichte als Folge einer Serie wunderbar funktioniert hätte. Passende Rückblenden und ein humorvoller Umgang mit Riker und den Redensführern der Völker, werden euch sogar zum Schmunzeln bringen. Fazit: John Jackson Miller hat es geschafft, aus einer kleinen Novelle einen Leckerbissen für Zwischendurch zu schreiben. Die Figuren finden sich schnell in ihrer Rolle zurecht und er vergeudet keine Zeile in der nicht etwas Wichtiges passiert. Viele Erinnerungen an die Enterprise werden wach und die Auflösung am Ende liest sich rund und logisch. Ich könnte mir vorstellen, dass es mehr solcher kleinen Geschichten gibt und zusammen würden sie wieder eine schöne Sammlung ergeben, welche am Ende die Serienausgaben komplettieren. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller E-Book: 100 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 25.07.2016 ISBN: 978-3-86425-731-5
  7. Nachdem Picard mit der Enterprise und zuletzt Dax von Deep Space Nine ihren Auftritt hatten, kommt ein weiterer Gast mit ins Spiel- William Riker von der USS Titan. Er bekam den überraschenden Befehl sich sofort auf der Erde einzufinden, was er auch prompt umsetzt. Schon bei seiner Ankunft spürt er, dass der Tod der Präsidentin immer noch alle beschäftigt, was jedoch nicht alles zu sein scheint. Er wird urplötzlich zum Admiral ernannt und man kann sich vorstellen, dass nicht nur er, sondern auch jeder Leser ordentlich überrascht ist. Denn wer seine Vergangenheit kennt, weiß, wie oft ihm der Rang eines Captains angeboten wurde und er abermals abgelehnt hat. Doch diesmal scheint er zu ahnen, dass dies eine Notwendigkeit der Situation gebietet, dass er zusagen und durchhalten muss. Denn schon schnell erkennt er die Grenzen auf die er stößt, wenn es um Doktor Julian Bashir geht. So nimmt er die Untersuchungen selbst in die Hand und lässt sein Schiff die Titan ermitteln. Indessen werden Tuvok und Nog zu einer Spezialmission gerufen. Keiner weiß genau woher dieser Befehl stammt, eins ist nur sicher, er ist von ganz oben. Sie machen sich auf den Weg den Spuren zu folgen, welche nach dem Attentat gefunden wurden. Ihre Reise ist interessanter als zuvor angenommen, denn es gibt ein Wiedersehen mit Tom Riker, den Totgeglaubten Zwilling von William Riker. Das Team macht gute Fortschritte und findet mit ein wenig Glück auch die richtige Spur, nur dass sie mitten im Klingonischen Reich endet. Ab hier wird er Roman etwas zäh, da man ständig hin und her springt und man sich an vier Orten gleichzeitig befindet. Erstaunt war ich über Admiral Akaar, welcher mehr weiß als er ständig zu sagen scheint. Obwohl er sicher nur das Beste für die Föderation will, ist er ebenfalls gewillt ständig Grenzen zu überschreiten, Befehle zu missachten und Riker steckt jetzt tiefer in der Sache mit drin als ihm lieb ist. Den ohne ihn wären viele Dinge nicht ans Tageslicht gekommen, nur schade, dass bis zum Ende kein wirklich handfester Beweis übrig geblieben ist, damit die wirklichen Täter endlich vor Gericht gestellt werden können. Dann haben wir noch Deanna Troi, die ebenfalls auf einer fast eher beiläufigen Mission ist. Sie versucht zwischen Andor und den Menschen zu vermitteln und sie ist es auch, welche Bashir erst richtig wieder ins Spiel bringt. Schließlich ist er eins Staatsfeind und wird auch so von der Regierung behandelt. Wie die Figuren aus der Geschichte schon selbst feststellen, gibt es am Ende keinen Sieger, aber dafür viele mehr die in dem Thema herumstochern und einiges zu Tage fördern. Es verdichtet sich immer mehr, dass der Interimspräsident hinter all diesen Taten steckt, allerdings keiner an ihn und seine Handlanger gelangt. Irgendwie hat der Roman damit das Ende zwar nur in die Länge gezogen, aber dafür eine neue Spannung in die Gesamtgeschichte gebracht. Schön verstrickt, jedoch mit ein paar Fäden zu viel für meinen Geschmack, geht die Detektivgeschichte über die Suche nach dem Mörder weiter und ich bin wirklich gespannt, was am Ende auf uns wartet und ob die Föderation wieder aus Ehrlichkeit und Vertrauen aufgebaut werden kann. Fazit: Keinen Schritt näher, aber ein großen Schritt weiter – So könnte man den Inhalt des Buches auch zusammenfassen. James Swallow hat sich besonders auf das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Figuren konzentriert und dabei besonders auf Kleinigkeiten geachtet. Die vielen Schauplätze sind ab und an zu schnell im Wechsel und manch Erklärung bleib er uns auch schuldig, dennoch hat er einen durchaus flotten Stil mit Star Trek umzugehen. Ich bin mir sicher, wir haben ihn nicht das letzte Mal als Autor erlebt. Jetzt bleibt die Spannung auf den Abschlussroman und die Aufdeckung des großen Geheimnisses. Matthias Göbel Autor: James Swallow Taschenbuch: 360 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 07.12.2015 ISBN: 978-3-86425-781-0
  8. Kenner wissen, wenn man den Namen David Mack liest, kann die Geschichte einfach nur unglaublich großartig werden und genau das hat er auch im dritten und letzten Teil seiner neuen Trilogie geschafft. Während die Crew der Enterprise sich immer noch mit den letzten Ereignissen befasst, begibt sich Data auf die Suche nach der "Gemeinschaft der Künstlichen Intelligenz". Der Grund ist recht einfach, denn sie halten den Mann gefangen, der das Geheimnis kennt, wie man Leben in einen gestorbenen künstlichen Körper zurückbringen kann. Doch Data ist nicht Willkommen auf dem Schiff der Gemeinschafft und wird als in eine Zelle gesperrt. Eine andere weitaus größere künstliche Intelligenz befindet sich ebenfalls auf einer Mission in unserer Milchstraße und kein geringerer als Wesley Crusher entdeckt sie bei ihrer Arbeit. Eine riesige metallende Kugel verschlingt ganze Welten, Systeme und Galaxien, um sie in einem Schwarzen Loch in Energie umzuwandeln und etwas völlig Neues zu schaffen. Wesley kann nichts gegen diese Maschine ausrichten und auch seine Freunde die Reisenden fliehen eher, als sich dieser Gewalt noch einmal entgegen zu stellen, denn bereits seit unendlich vielen Jahren vernichtet sie alles, was sich ihr in den Weg stellt. Als Hilfe holt er sich jetzt Captain Picard, denn nur er kann noch irgendwie das unvermeidliche aufhalten. Indessen versucht Data einen Plan auszuarbeiten um sich aus der Gefangenschaft zu befreien, doch es bliebt anfangs nur bei dem Versuch. Auch Picard hat kein Glück beim Aufhalten der Maschine und so kommt er zu dem Schluss, dass hier nur eine andere künstliche Lebensform vermitteln kann. Mit Hilfe von Wesley kann Data zumindest in die Nähe der Maschine gelangen, doch ist es noch ein weiter Weg, bis zur endgültigen Rettung der Galaxie. Mit viel Kampf, List und endlich auch wieder Diplomatie die einem Captain Picard würdig ist, kann all das erreicht werden, was vielen anderen Zivilisationen vorher misslungen ist. Moralisch gesehen, wird auch jeder Leser selbst gefragt, wie er zu künstlichen Intelligenzen stehen würde und wie er wohl selbst die Lösung angestrebt hätte. Ich kann euch versprechen, dass Ergebnis ist nicht vorhersehbar. Egal ob Data, Wesley, Pcard, Worf und all die anderen, es gibt witzige, spannende, traurige und nachdenkliche Passagen, dennoch hat der Autor immer darauf geachtet, nichts zu sehr in die Länge zu ziehen und in jeder Situation das Auge auf das Wesentliche gelassen. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese neue Trilogie erneut zum Bestseller mutiert und dabei mehr als einen neuen Leser finden wird. Fazit: Die Faszination und die Leichtigkeit mit der sich David Mack erneut in die Tiefen des Alls traut sind unglaublich und ein Paradebeispiel dafür, dass Science Fiction niemals ein Ende haben kann, denn der Geist, die Wissenschaft und die unendliche Weite der Gedanken schenken uns hiermit einen Roman, welcher in jeder Hinsicht den Leser fesselt. Bis zum letzten Wort hat Mack alles aus sich herausgeholt was ich in so vielen anderen Geschichten vermisse und er hat wieder bewiesen, dass Star Trek das Nonplusultra in Sachen Sci Fi und Moderne ist. Matthias Göbel Autor: David Mack Taschenbuch: 380 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 31.08.2015 ISBN: 978-3-86425-787-2
  9. Der Auftaktroman hat bereits so viel Freude gemacht, dass die Spannung, wie es wohl weitergehen mag, nicht mehr auszuhalten war. Data macht sich mit seinem neuen Körper auf die Suche nach dem Wissenschaftler, der laut Angaben seines Vaters, seine Mutter wieder zum Leben erweckt hat. Hinzu kommt, dass der Typhon Pact sich auch seine Gedanken macht, wie man mit der Föderation umgehen soll und so starten die Gorn eine Konferenz. Im Hintergrund agieren jedoch die Breen und versuchen ihre eigenen Interessen durchzusetzen, was ihnen auch auf vielen Seiten gelingt und eine Falle nach der nächsten zuschnappt. Doch Captain Jean-Luc Picard und die Enterprise haben im Lauf ihrer Jahre schon viele Abenteuer erlebt, so dass sie auch diesmal dahinterkommen, was hier eigentlich gespielt wird. Zum einen haben wir die restlichen Androiden, welche in der Vorgeschichte gefunden und zum Teil vernichtet wurden. Jetzt werden sie als Attentäter eingesetzt und sollen die Konferenz stören. La Forge muss als erstes die Unschuld von Data beweisen, denn erst später passen sich die übrigen Androiden optisch anderen Vorbildern an. Ein direktes Attentat auf die Präsidentin und den Gorn Führer kann ebenfalls in letzter Sekunde vereitelt werden, bis endgültig herausgefunden wird, woher die Signale und Befehle für die Roboter stammen. Eine technisch weit entwickelte Technologie kann über Lichtjahre hinweg diese Körper steuern, doch vermögen sie es nicht ihnen Leben einzuhauchen. Das die Geschichte noch lange nicht zu Ende ist erfährt man bereits in der Mitte des Romans, denn bis zum Ende ist der Hauptgrund nicht gefunden und die wahren Drahtzieher immer noch nicht entlarvt. Mit viel Raffinesse für neue Ideen und Technik, entführt uns David Mack wieder einmal in eine für Data, Picard und Co mehr als würde Geschichte. Er schafft es sogar, dass hier Politik nicht umspannend bleibt, denn wie in einem Krimi, baut er Stück für Stück die Puzzle so zusammen, dass man ihnen selbst als Neueinsteiger folgen kann. Das immer wiederkehrende Auf und Ab lässt den Roman nicht langweilig werden, auch wenn in der Mitte etwas mehr Erklärungen und Dialoge vorhanden sind. Dafür schafft Mack eine neue Zukunft für viele neue und alte Mitglieder der Enterprise. Die Erinnerung an manch vorangegangene Geschichte, ob in Buch oder Serienform, hilft zur Festigung der Story, hat aber auch den Vorteil, dass man manch Charakter wieder neu entdecken kann. Im Schlussteil wird natürlich auf den dritten Roman hin schon angespielt, was das Warten nicht sonderlich leicht macht. Vielleicht schafft es Mack erneut Star Trek mit seiner Geschichte neu zu erfinden und einen Abschluss für manch alte Helden zu schreiben. Fazit: David Mack, was soll man da noch sagen? Ich bin begeistert und hoch erfreut, dass es Star Trek nach all den Jahren immer noch gibt und dank solcher Geschichten, wird es auch weiterhin noch viele alte und vor allem neue Anhänger geben. Eine Geschichte mit Tiefgang, Spannung, Action und eine schön ungewissen Zukunft, mehr geht nicht. Selbst wenn die Einzelgeschichten zum Typhon Pact doch eher zäh erscheinen, hier trifft erneut alles Aufeinander und erlebt ein Abenteuer, so wie es sein sollte. Freut euch auf Teil Drei!!! Matthias Göbel Autor: David Mack Taschenbuch: 412 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 03.08.2015 ISBN: 978-3-86425-786-5
  10. einz1975

    Star Trek – Typhon Pact 4: Zwietracht

    Die Probleme und Ereignisse um den Typhon Pact haben mittlerweile auch die Enterprise erreicht. Captain Picard und die Besatzung der Enterprise wurden jetzt auf eine diplomatische Mission zum Planeten Andor geschickt. Hier soll ermittelt werden, wie der Bevölkerung bei dem Wiederaufbau des Planeten nach dem Borg-Angriff geholfen werden kann und zum anderen, das Problem mit den Nachkommen untersucht werden. Doch auf dem Planeten hat sich mittlerweile eine sehr deutliche Anti-Föderations-Haltung breit gemacht und ein Bürgerkrieg scheint sich nach und nach anzubahnen. Schon bei der Ankunft muss sich der Captain einiges anhören, was in den letzen Monaten alles auf dem Planeten passiert ist und erlebt es wenig später selbst. Die Crew versucht nun alles Mögliche, um die anstehende Konferenz so sicher wie nur möglich ablaufen zu lassen, doch wie man sich von Anfang an denken kann, geht einiges schief. Eine andorianische Terrororganisation lässt nicht nur Bomben hochgehen, sondern sie versuchen auch die Föderationmitglieder gefangen zu nehmen, was Gott sei Dank nicht funktioniert. Die Bevölkerung spaltet sich immer mehr, denn als der Anführer der Terrormiliz davon berichtet, dass die Wissenschaftler der Föderation bereits seit 100 Jahren ein mögliches Heilmittel für das andorianische Problem haben, dieses aber nicht geteilt wurde, sind sich alle sicher, dass jetzt Schluss ist.. Doch so einfach wie er es darstellt ist es nicht. Wir schreiben das Jahr der Vanguard-Mission. Hier wurde ein Meta-Genom gefunden, welches jetzt helfen könnte. Damals wurde es als Geheim eingestuft und niemand hat seit dem mehr davon erfahren. Was das alles mit dem Typhon Pact zu tun hat? Nun ganz einfach, die Tholianer waren damals ebenfalls in dieser Region unterwegs und haben Wissen von diesem Genom, welches sie einer Wissenschaftlerin zukommen ließen, diese aber nicht wusste von wem sie kamen. Am Ende verlassen die Andorianer als eines der Gründungsmitglieder die Föderation und sie ist so geschwächt wie noch nie. Wenn das Buch nur halb so lang gewesen wäre, dürfte der Geschichte nichts fehlen, was sie spannend und passend zum Thema gemacht hätte, so leider, ist sie viel zu lang und oft an vielen Stellen viel zu ermüdend. Das Politik langatmig ist und oft auch sehr trocken sein kann, ist sicherlich jedem bekannt, dennoch wäre hier der kurze Weg der bessere gewesen. Selbst Picard wirkt langsam müde und Worf scheint auch seinen Scheid langsam verloren zu haben. Selbst der Oberbösewicht taucht nur nebenbei auf und verschwindet am Ende wieder. Viele andere Charaktere beliben ohne Fabe und Profil. Fazit: Nur wer wirklich wissen will warum sich Andor von der Föderation losgesagt hat, der sollte sich hier an das Buch wagen. Ihr müsst einiges an Geduld mitbringen, wenn ihr euch durch den Dschungel an Begebenheiten und kleinste Ereignisse lest. Dayton Ward erweist sich zwar als sehr clever, weil er ein längst vergessenes Thema wieder zu Tage fördert, doch leider bleibt er weit hinter dem Potential der Geschichte. Irgendwie schade, dass die Typhon Pact Serie bisher nicht so richtig Feuer fängt... Matthias Göbel Autor: Dayton Ward Taschenbuch: 480 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 05.09.2013 ISBN: 978-3-86425-283-9
  11. Wer die bisherigen Ereignisse verfolgt hat der weiß, in welcher Kriese die Erde sich befindet und wie weit der Krieg gegen die Romulaner fortgeschritten ist. Vulkan, Andor und Tellar haben den Vertrag aufgekündigt und keiner steht der Menschheit im Kampf zur Seite. Archer versucht nun mit der Enterprise irgendwie neue Verbündete zu finden und leistet Hilfe wo er nur kann. Doch während dessen nimmt der Krieg seinen Lauf und die Romulaner gewinnen eine Schlacht nach der anderen. Die Vulkanier indessen versuchen ihren Verlust von Suraks Erbe zu verarbeiten. Premierministerin T´Pau sieht daher auch keinen Grund in den Krieg zu ziehen, da das Volk schon so viel verloren hat. Der einzig übrige versteckte Verbündete ist Trip Tucker, der immer noch als Agent unterwegs ist und sich mittlerweile auf Vulkan befindet. Von hier aus wird er jedoch zurück zu den Romulanern geschickt. Als Schlüsselfigur in all dem Spiel, ist er wahrlich das letzte Ass im Ärmel. Dennoch kann nur T´Pol mit ihm per Geist kommunizieren, was mich erneut verwundert und auch viele Fragen aufwirft, warum nicht schon früher oder auch später von solchen Fähigkeiten gesprochen wird. Wie dem auch sei, fügt sich langsam alles zusammen und die große Schlacht steht bevor. Eine Ansammlung von mehr als 80 gegnerischen Schiffen steht einer kleinen Anzahl von Erden-Schiffen gegenüber. Freundschaft und Aufopferung kann jedoch der entscheidende Funke in solch einer Situation sein und die Geschichte einer ganzen Zivilisation neu schreiben. Genau das passiert hier in diesem Roman. Der Autor hatte viel Anlauf nötig, um wirklich auf den Punkt zu kommen. Immer wieder schweift er vom eigentlichen Problem ab und kümmert sich um Nebensächlichkeiten. Selbst einige Hauptfiguren kommen viel zu kurz weg. Archer zum Beispiel kann in der Endschlacht nicht wirklich eingreifen und nimmt meiner Meinung nach auch nicht das Heft in die Hand. Selbst einige Kampfhandlungen sind nicht ganz nachvollziehbar, so das der Leser sich fragt wer gerade wo steht. Den zeitlichen Sprung am Ende finde ich ebenfalls eher fragwürdig, da er jetzt für einige kommende Geschichten einschränkt, wann was passiert ist und wer wie und wo überlebt. Die vulkanische Zurückhaltung ist schon immer ein Thema gewesen, welche nicht nur in der Serie, sondern auch in den ersten Romanen immer wieder für Verärgerung gesorgt hat und auch weiterhin sorgen wird. Dennoch habe ich mich über das Ende gefreut, denn wer hier wieder in Erscheinung tritt sind genau die, welche man in solch einer Situation erwartet. Endlich ist der Krieg vorüber und es können neue Abenteuer geschrieben werden. Fazit: Der Krieg findet ein Ende, jedoch müssen vorher viele mit ihrem Leben bezahlen. Michael A. Martin beendet eine sehr dunkle und unsicher Zeit in der Menschheitsgeschichte. Archer und seine Crew schreiben erneut Geschichte und finden am Ende Freundschaft die über alles erhaben ist. Leider hat der Roman einige Ecken und Kanten, welche nicht immer schlüssig zusammenpassen oder auch wirklich mit Spannung zu lesen sind, dafür gibt es aber ein passendes Ende für den Krieg, der hoffentlich nie wieder entflammt. Matthias Göbel Autor: Michael A. Martin Taschenbuch: 424 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 19.01.2015 ISBN: 978-3-86425-295-2
  12. einz1975

    Star Trek – Typhon Pact 7: Risiko

    Politik ist bewegend, Politik ist notwendig und Politik ist auch langweilig. Genau darauf muss man sich als Leser einlassen, wenn man sich an diesen Roman setzt. Im Lauf dieser Reihe hat sich schon viel ereignet, der Typhon-Pakt, ein Zusammenschluss von verschiedenen Rassen des Quadranten, steht plötzlich in Anspannung gegen die Föderation, die auch noch Andor als Verbündeten verloren hat. Dafür wurde aber eine Koalition mit den Cardassianern geschmiedet, welche bisher noch nie dagewesen ist. An den Grenzen zur Föderation sollen nun Stationen der venettischen Regierung durch die Tzenkethi-Koalition besetzt werden, was nicht gerade auf große Freude bei der Föderation trifft. Eine Versammlung wird einberufen, um sich genau über dieses Thema zu unterhalten. Captain Jean-Luc Picard und die Crew Enterprise sollen den Verhandlungen beiwohnen, genauso wie Vertreter der Ferengi und der Cardassianer. Der Eklat lässt nicht lange auf sich warten, denn der neue Verbündete, die Cardassianer, beschuldigen die Gegenseite, dass sie sich direkt für einen Krieg vorbereiten. Deshalb wird Captain Ezri Dax und die Besatzung der U.S.S. Aventine entsandt, um sich eine der Stationen anzuschauen und soll genaueres herausfinden. Pricard und der Rest der Delegation wird von den Gesprächen ausgeschlossen und von Seite zu Seite spitzt sich die Lage zu, ein Krieg scheint unausweichlich. Da sieht man wieder, dass manchmal nur ein falsches Wort reicht, um am Ende Tod und Leid über die gesamte Galaxis bringen zu lassen. Dax findet schließlich Hinweise, aber nichts Stichhaltiges und die Nebengeschichte über eine Spionin wächst nach und nach zur eigentlichen Lösung der Provokation der Cardassianern hinaus. Klingt ganz so, als hätte man hier viel Spannung zu erwarten und das man sich selber fragt, ob es zum Ausbruch des Krieges kommt, doch leider hat die Autorin vergessen, dass es mehr gibt als nur Worte. Oft bleiben sehr viele Diskussionen völlig belanglos und die Auflösung ist überraschend schnell. Manchmal liest sich alles als ob sich hier kleine Kinder um ein Spielzeug streiten. Sicherlich ist genau das Politik. Der eine will, der andere nicht und am Ende soll ein Kompromiss die Lösung sein. Mir persönlich fehlt die Spannung und dass Picard kaum zu Wort kommt, macht seine Anwesenheit völlig überflüssig. Dax ermittelt sicher auch nicht mit absolut sicherer Hand und das alles nur ein Bluff sei, der auf Messers Schneide gespielt wurde, macht alle Beteiligten eher zu Spielfiguren und nicht Akteuren. Vielleicht ein gutes Beispiel für aktuelle Probleme unserer Welt, aber nicht zwingend der Roman, den ich in Star Trek erwarte. Fazit: Una McCormack lässt den Typhon-Pakt erneut auf die Föderation los und hat dabei nur Politik und Verschwörung im Gepäck. Leider verliert der Roman rasch an Spannung und jede Debatte um Schuld und Unschuld ermüdet nicht nur den Leser, sondern auch die Helden der Geschichte. Verhandlungen und das Geschick mit Tricks und List das zu bekommen, was für seine Seite das Beste ist, hat schon immer in Star Trek einen Platz gehabt und wird auch in Zukunft nicht verloren gehen, nur sollten dabei mehr als ein Spieler die Fänden in den Händen halten. Matthias Göbel Autor: Una McCormack Taschenbuch: 360 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 29.09.2014 ISBN: 978-3-86425-286-0
  13. Es scheint unfassbar, ein mehr als 14.000 Jahre anhaltender Krieg wird auf einmal beendet und keiner weiß genau warum. Genau diese Frage soll Kirk mit seiner Mannschaft klären und schon sind sie mitten in einem gewaltigen Abenteuer. Die Planeten Prastor und Distrel bekämpften sich derart lange, dass keiner mehr so wichtig weiß wie der Krieg damals ausgebrochen ist oder warum man heute noch kämpft. Selbst Kirk bekommt in den ersten Gesprächen nicht heraus was hier vorgeht. Doch als er erfährt, dass ein einziger Mann dafür verantwortlich sein soll, verschlägt es ihm dem Atmen - Harcourt Fenton Mudd. Eine Figur die schon mehr als einmal die Enterprise und seine Crew zum Narren gehalten hat und auch diesmal hat Kirk ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Der Ärger lässt gar nicht lange auf sich warten und schon entbrennt ein neuer Kampf auf den beiden Planten. Als Angehöriger der Föderation muss Mudd gerettet werden und Kirk begibt sich mit einem Rettungstrupp auf die Mission. Hier stirbt eine Sicherheitsoffizierin und auch Harry löst sich regelrecht in Luft auf. Die gescheiterte Mission führt dazu, dass Kirk jetzt nur noch Harry Frau aufzuhalten versucht. Wobei in diesem Fall eher von einem Androiden gesprochen werden muss. Eine andere Mission hatte Mudd damals auf einen Planeten gelassen, auf dem es nur androide Kopien seiner Ehefrau gab und eine dieser begleitet ihn nun auf Schritt und Tritt. Somit fliegen sie von Distrel nach Prastor und wollen Schlimmeres verhindern. Allerdings endet dieser Tag in einem absoluten Desaster. Chekov, Scotty und Sulu werden in den Kämpfen verwickelt und sterben vor den Augen von Kirk. Als dieser nun versucht mit Diplomatie ein Ende zu finden verschwindet auch er von der Planetenoberfläche und es bleibt nichts von ihm übrig. Spok kann sich nicht vorstellen was da unten vor sich ging und trifft den Großen General von Distrel. Der ihm etwas von Göttern und ihren Augen erzählt und das man nach dem Tod an einen geheimnisvollen Ort gelangt. Indessen erwacht Mudd und auch die totgeglaubte Sicherheitsoffizierin und langsam kommt man als Leser hinter das Geheimnis dieser beiden Planeten. Als auch Kirk und der Rest der Crew erwacht wird klar, dass hier eine äußerst ausgereifte Technologie am Werk ist. Jedoch wird sie durch den „Tod“ des Androiden gestoppt, schließlich ist sie kein echtes Lebewesen und diese Maschine kann keine Maschine neu zum Leben erwecken. Dank eines Tricks kommt die Crew doch noch zum glücklichen Ende. Eine schön moralisch fragende Geschichte, wie man mit dem Tod umgeht, wenn er einem nicht direkt im Auge steht. Was wäre wenn eine Maschine darüber entscheiden könnte ob man noch einmal leben kann oder nicht? Würde man mit der zweiten Chance besser umgehen als mit der ersten? Das Harry mehr als eine Randfigur ist, kann man noch einmal deutlich miterleben und auch seine Beziehung zu Kirk findet sich aus der Serie eindrucksvoll wieder. Selbst die Gefühle als einer der alten Helden stirbt werden Fans das Herz fast stehen lassen und oft wünscht man sich beim Lesen, dass es diese Maschine im wirklichen Leben geben sollte. Fazit: Krieg ist eine furchtbare Sache und das Ende eines solchen das Beste was passieren kann, kein Wunder das nach so vielen Jahren auch die Sternenflotte wissen will, was auf diesen beiden Planeten passiert ist. Jerry Oltion hat eine spannende und absolut passende Geschichte mit Kirk und seiner Mannschaft geschrieben, welche sich flott und mit kleinen Schmunzelern und vielen Emotionen liest. Eine zeitlose Geschichte mit vielen Fragen über Tod, Verlust und das was bleibt, wenn es nicht mehr ist. Matthias Göbel Autor: Jerry Oltion Taschenbuch: 314 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.01.2013 ISBN: 978-3-86425-144-3
  14. einz1975

    Star Trek Comic 7: Die neue Zeit 2

    Die Reise der jungen/alten Enterprise geht endlich weiter und ich bin wirklich überrascht, wie gut sie sich im Lauf der Zeit gemacht hat. Wie auch schon in den Comic-Ausgaben zuvor, wurde für die erste Geschichte eine Episoden-Neuerzählung aus der klassischen Serie benutzt. „Spock außer Kontrolle“ erzählt von der Reise der Enterprise, welche einen Planeten besucht, dessen Bevölkerung von etwas befallen wird, was sie Wahnsinnig macht. Nur mit äußerster Vorsicht will Kirk herausfinden was sich auf dem Planeten abspielt und gerät dabei in Lebensgefahr. Die Bewohner sind ihm feindlich gesinnt und dann wird Spok auch noch von einer außerirdischen Lebensform angegriffen. Dank eines Einheimischen können sie in letzter Sekunde fliehen. Jedoch ist dieser Retter in der Not kein Fremder für Kirk, es ist sein lang verschollener Bruder. Das beide sich nicht Grün sind erkennt man schnell, die alten Wunden sollen jetzt jedoch keine Rolle spielen, wichtiger ist es die Bevölkerung zu retten. Spok leidet unter dem Wesen, kann aber durch eine spezielle Behandlung davon loskommen und somit auch die Epidemie stoppen. Immer wieder wird dabei von seiner verletzten Seele gesprochen und das er unnötig Risiken eingeht, was an sich unlogisch ist, er jedoch nur so mit seiner aktuellen Situation umgehen kann. Die zweite Geschichte, startet recht harmlos für Kirk und seine Crew. Sie finden eine sabotierte Relaisstation und nach gründlicher Untersuchung können sie feststellen, dass es sich um ein vulkanisches Schiff handeln muss, welches hier anwesend war. Die Warpsignatur ist noch frisch genug um verfolgt werden zu können und schon treffen sie auf zwei Schiffe, beide vulkanisch, doch das eine wurde vom anderen außer Gefecht gesetzt. Schnell wird klar, dass hier etwas nicht stimmt. Später erfährt man, dass angeblich Abtrünnige und Überlebende Romulaner der Narada (Neros Schiff) na Board sind. Sie wollen die gesammelten Reste der Roten Materie nutzen um weiter Rache zu üben. Was genau sich dahinter verbirgt, nun das dürft ihr selbst erlesen, ich kann euch nur so viel verraten, es gibt kein Happyend, aber viele neue Einflüsse auf das aktuelle Star Trek Universum. Was sich Mike Johnson und die Zeichner Joe Corroney und Joe Phillips hier ausgedacht haben ist wahrlich endlich da angekommen wo ich es erwartet habe. Es gibt neue Geschichten, die nur mit der neuen Welt zu tun haben und nicht alles nur ein Aufguss des Alten wird. Schön und actionreich gezeichnet, gibt es an wirklich keiner Seite etwas zu bemängeln, nur die Romulaner und ihre Helme wirken etwas übertrieben. Fazit: Inhaltlich und optisch ein Genuss für alle die wieder in ein wirklich neues Abenteuer der Enterprise springen wollen. Die Geschichten sind spannend erzählt und selbst der Witz wird nicht vergessen. Alte Bekannte bekommen neue Wege und neue Gegner unheimliche Waffen. Ich bin wirklich sehr froh, dass die Comicwelt von Star Trek weiter lebt und so schöne Geschichten für uns parat hält. Matthias Göbel Autor/Zeichner: Mike Johnson, Joe Corroney, Joe Phillips Softcover: 112 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 19.04.2013 ISBN: 978-3-942649-35-3
  15. einz1975

    Star Trek Comics 6: Die neue Zeit 1

    Bevor die neue Crew der Enterprise wieder in ein frisches Kinoabenteuer aufbricht, kann man bereits eins in Comicform erleben. Dabei wird so ziemlich nahtlos an den ersten Film von J.J. Abrams' gedacht. Die Enterprise empfängt ein Notruf des 200 Jahre alten Sternenflottenschiffs SS Valiant und es versteht sich von selbst, dass diesem Signal nachgegangen wird. Es wird von einem Magnetsturm gewarnt der sehr gefährlich ist und man sich ihm nicht nähern soll. Doch das Schiff kann nicht schnell genug reagieren und geriet in ein Energiefeld, bei dem ein Besatzungsmitglied verletzt wird. Doch die Verletzungen entpuppen sich eher zu einer Verwandlung, denn plötzlich verfügt dieser Offizier über übermenschliche Kräfte. Er kann Dinge schweben lassen, Energie fließt aus seinen Händen oder er kann andere zu seinen Zwecken manipulieren. Doch das ist noch nicht alles, er entwickelt auch den Drang dazu andere zu beherrschen und als Gott angesehen zu werden. Das kann Kirk nicht zulassen und muss ihn stoppen, was er dank der Hilfe von McCoy auch schafft. Auf dem Schiff kann er nicht bleiben, da er eine Gefahr für die gesamte Besatzung ist und so soll er auf einem Planeten ausgesetzt werden. Doch dies schlägt fehl und Kirk muss sich entscheiden ihm das Leben zu nehmen oder das aller anderen aufs Spiel zu setzten. Am Ende gibt es eine Lösung mit der er als Captain selbst leben muss. Die Aufgaben der Crew bleiben aber nicht stehen, es geht weiter und diesmal befindet sich die Crew auf einer Forschungs- und Beförderungs-Mission. Wichtige Güter müssen rechtzeitig ausgeliefert werden, jedoch will Kirk vorher noch ein ungewöhnliches Phänomen in All untersuchen lassen. Mr. Spok, Scott und zwei weitere Besatzungsmitglieder begeben sich mit einem Shuttle auf Erkundungsmission und stürzen dabei auf einem Planeten ab. Die Zeit wird knapp, denn auf der einen Seite muss die Fracht rechtzeitig an seinen Bestimmungsort und zum anderen werden Spok und sein Team von Kreaturen auf dem Planeten angegriffen. Erneut muss sich Kirk seinen Pflichten als Captain stellen, denn er verweigert direkt einen Befehl wenn er nicht rechtzeitig ankommt, aber auf der anderen Seite kann er auch seine Freunde nicht im Stich lassen. Er wartet solange er kann, bis Uhura einen eigenen Rettungsversuch unternimmt. Im Shuttle spitzt sich die Lage auch zu, denn um das Schiff wieder zu starten muss mindestens einer auf diesem Planeten zurück bleiben. Am Ende wird alles gut, auch wenn wieder einige ihr Leben lassen mussten. Wer sich jetzt an bereits bekannte Episoden erinnert, der liegt auch völlig richtig, denn als Grundlage wurden die Episoden "Die Spitze des Eisbergs" (Staffel 1, Episode 3") und "Notlandung auf Galileo 7" (Staffel 1, Episode 16) neu interpretiert. Dank der neuen Crew liest sich alles immer noch frisch und auch die neuen Charakterzüge der Figuren werden noch einmal deutlich unterstrichen. Jetzt bleibt nur noch die Frag wie der neue Kinofilm wird und ob die Crew auch für eine Serie reichen würde, denn Geschichten gibt es noch viele mehr. Fazit: Viel falsch konnten Mike Johnson, Stephen Molnar und Joe Phillips nicht machen, denn dank der interessanten neuen Crew, der bereits vorhandenen fantastischen Geschichten und den wirklich guten Zeichnungen liegt jedem Leser dieses Comicbandes der Grundstein einer hoffentlich kommenden Serie in den Händen. Für mich die perfekte Ablenkung um die Wartezeit auf den zweiten Kinofilm zu verkürzen. Matthias Göbel Autor/Zeichner: Mike Johnson, Stephen Molnar, Joe Phillips Taschenbuch: 112 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 20.07.2012 ISBN: 978-3-942649-34-6
  16. Captain Archer mit seiner Crew war es nicht vergönnt die magischen sieben TV-Staffeln zu erreichen, dennoch soll nun die Reise weitergehen. Die Ideen und Charaktere der Serie waren grundsätzlich nicht falsch gewählt, nur die Zeit war vielleicht etwas unglücklich. Die Autoren Andy Mangels und Michael A. Martin haben sich für den Einstieg einer altbekannten und raffinierten Methode bedient – Schau mit altbekannten Figuren zurück. Nichts leichter als das und schon besucht Nog seinen alten Freund Jacke in der Zukunft, unter dem Arm ein Holodatenpacket mit brisantem Inhalt. Hier wird eine Geschichte von Captain Archer und besonders von Trip seinem Chefingenieur erzählt. Alles begann vor 200 Jahren. Die Föderation steht gerade am Anfang und die ersten Vertragsunterzeichnungen sollen beginnen, als der Captain von seinem Freund Shran einen Hilferuf bekommt. Eine Frau und einige andere ihrer Rasse wurden von orionnischen Söldnern entführt, doch es steckt viel mehr dahinter als man am Anfang glauben mag. Schnell wird klar, dass hier auch die Romulaner ihre Hand im Spiel haben. Dennoch will die Sternenflotte nicht, dass diesen Spuren nachgegangen wird, schließlich muss Archer in den nächsten Wochen dafür sorgen, dass er vor den ersten Nationen spricht, welche in die Föderation eintreten werden. Wie schon immer von allen Captains aus Star Trek bekannt, entschließt sich auch Archer Shran zu helfen. Doch allein schafft er es nicht und so entschließt sich Trip für die Sektion 31 zu arbeiten. Hier muss er jedoch erst einmal seinen eigenen Tod vortäuschen, damit er ungehindert spionieren kann. Leider erschließt sich mir bis zum Ende hin nicht warum er unbedingt sterben muss, denn später wird er optisch verändert und auch genetisch in ein Romulaner umgewandelt. Das Ziel ist es die Romulaner daran zu hindern einen neuen Antrieb in Gang zu bekommen und einen Krieg soweit es geht hinauszuzögern. Die Enterprise hingegen versucht die entführten Telepaten zu retten, was mit ein wenig Glück und Kampf auch gut funktioniert, am Ende finden dennoch viele Leben ihren Tod, aber manchmal kann eben ein einzelner Mann auch etwas verändern, so wie Trip. Seine Reise führt ihn tief in den romulanischen Raum, wo er als ehemaliger Assistent eines Wissenschaftlers den anstehenden Krieg zumindest für einen kleinen Zeitraum aufhält und die Unterzeichnung zur Grundsteinlegung der Föderation sichert. Selbst Jacke und Nog können kaum glauben was hier alles geschrieben steht und auch ich musste hin und wieder über viele Zufälle staunen und mich über einige Inhalte wundern. Romulaner hat niemand vorher gesehen, aber alle kennen sie?! Über Lichtjahre hinweg können Telepaten mit einander in Verbindung treten? Ein Drei-Mann Enterkommando erobert die gesamte Enterprise? Mangels und Martin haben sich für meinen Geschmack teilweise zu weit aus dem Fenster gelehnt, um eine spannende Star Trek Geschichte zu schreiben. Als Einstieg in die neue Ära der Enterprise sicherlich auch nicht ganz geeignet, eher aber noch einmal ein Abschluss, denn hier bekommt man noch einmal hautnah mit wie empfindlich der Vertrag auf der Kippe stand. Sicherlich war es auch schön das Nog und Jacke einen kleinen Gastauftritt haben, hilfreich als Bindemittel und schön zu sehen das es beiden auch in ihrem hohen Alter noch gut geht. Fazit: Die Serie geht weiter, macht jedoch gleiche Fehler in Buch- wie in Film-Form. Die Figuren sind zeitweise sehr unglaubwürdig und der Weg der Geschichte nimmt einen zu holprigen Weg. Immerhin sind alle bekannten Serienhelden an Bord und wir reisen quer durch den Alphaquadranten. Die Spannung hat ihre Kurven, fällt aber in den Kämpfen immer gut aus und selbst die neuen Aliens werden anschaulich dargestellt. Im Endeffekt kein wirklicher Neuanfang für die Enterprise, aber ein netter Auftakt um Serie zurück in die Erinnerung zu bringen. Matthias Göbel Autor: Andy Mangels, Michael A. Martin Taschenbuch: 504 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 15.12.2011 ISBN: 978-3-942649-42-1
  17. Captain Archer und die Crew der Enterprise waren als Serie leider nicht sonderlich erfolgreich, bekommen nun als Buchausgabe aber noch einmal die Chance Überzeugungsarbeit zu leisten. Dabei fällt schnell auf, dass es sich bei „Das höchste Maß an Hingabe“ nicht um den Anfang der Serie oder ein völlig neues Abenteuer handelt, sondern vielmehr steckt man schon mitten drin. Der Kampf gegen die Xindi ist schon sehr weit fortgeschritten und wer völlig neu anfangen, will muss sich mit ein wenig Klappentext als Info begnügen. Eine Xindi-Waffe griff die Erde an und tötete dabei viele Millionen Menschen. Weiterhin erfuhr die Sternenflotte, dass dies nur eine Testwaffe war und die richtige sich gerade im Bau befindet. Archer wird mit der Enterprise NX-01 ausgesandt, um die Xindi zu stoppen und dabei ist jedes Mittel recht. Damit die Crew nicht allein den Aliens gegenübersteht, bekommen sie kampferprobte Soldaten, die sogenannten MACOs, mit an Bord. Doch so leicht wollen sich Sternenflottenoffiziere und Soldaten nicht verstehen, auch wenn sie zum Teil gleiche Quartiere teilen. Als erstes verfolgt die Enterprise eine Ionenspur eines Xindi-Schiffs und landen dabei auf einem Planeten, der sich tief in einer völlig unerforschten Region des Alls befindet. Die Hälfte der Crew ist durch eine Anomalie außer Gefecht gesetzt und langsam denkt auch Archer, dass alles wohl kein gutes Ende nehmen wird. Er übernimmt selbst den Landetrupp und schickt T´Pol weg von dem Planeten, damit das Schiff nicht entdeckt wird. Funkverkehr gibt es auch nicht, also darauf hoffen, dass alles gut wird. Schon bei der Ankunft wird klar, dass dieser Planet eine Außenstation für Verbrecher und Halsabschneider ist, dennoch bekommen sie die Informationen die Archer ein Schritt näher an die Xindi bringt. Sie nehmen einen Gefangenen und fliehen mit seinem Schiff vom Planeten zur angeblichen Waffe der Xindi. Indessen findet T´Pol eine neue Inonenspur der Xindi und schickt Mayweather mit ein paar MACOs los, um diese Spur zu untersuchen. Der Captain hat währenddessen zwar den Mann mit den Infos, aber noch nicht das, was er wissen will. Er setzt Folter ein, was Reed gar nicht gutheißt, schließlich verlieren die Menschen damit jeglichen Anspruch, eine zivilisierte Rasse zu sein. An diesem Punkt muss ich gleich einhacken, denn das Buch handelt dieses Thema und den Tod der vielen Menschen über sehr viele Seiten ab. Keine Frage, es ist eine wahrlich schlimme Sache die der Menschheit passiert ist und auch die Trauer ist mehr als gerechtfertigt, dennoch liest sich alles eher zäh und die Trauer schwingt um, in eine gewisse Leere, welche man einfach viel zu oft antrifft. Natürlich bekommt der Captain am Ende seine Infos und findet die Station der Xindi und auch Mayweather entdeckt ein Treibstoff-Depot, welches er mit den MACOs kurzerhand in die Luft sprengt. Sehr seltsam wie unerkannt sie sich hier der Station nähern kann. Auch Archer ist nicht besser, als er die falsche Xindi-Waffe sprengt. Der Angriff der Aliens gerät damit ein wenig in Verzug, doch aufgehalten hat die Enterprise damit noch lange nichts. Und so geht die Geschichte weiter, wobei, wer das Ende der Serie kennt... Vielleicht auch ein Grund warum das Buch eher nochmal als Aufwärmung gilt und nicht viel Neues erzählt. Fazit: Eigentlich hatte ich mich schon auf dieses Buch gefreut und dachte, dass es neue Abenteuer von Archer und seiner Crew geben wird, doch dem ist leider nicht so. Mit viel Trauer und Wut im Bauch bahnen sich die Menschen ihren Weg durch die Galaxis und hinterlassen dabei viel Zerstörung und einen etwas faden Beigeschmack, denn auch wenn es um das Überleben des eigenen Planeten geht, findet man sicher andere Mittel und Wege, um ans Ziel zu kommen. Die spannenden Passagen, wenn auch zum Teil sehr überzogen, helfen dem Buch voranzukommen und lenken gut von der Ohnmächtigkeit nach dem Erdangriff ab. Ich hoffe es gibt bald neue Abenteuer und es geht nicht mit einer weiteren Aufwärmung der Serienfolgen weiter! Matthias Göbel Autor: Andy Mangels, Michael A. Martin Taschenbuch: 336 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 05.04.2011
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