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  1. Macht hin oder her, wenn man von ihr berührt wird, gerät man unweigerlich in Versuchung. Asajj Ventress ist im Star Wars Universum nicht nur mit offenen Armen willkommen geheißen worden, sie hat mehr als einmal die Wege der mächtigsten Jedi gekreuzt die wir kennen. Aktuell verdient sie ihr Geld als Kopfgeldjägerin und geht ihrem ehemaligen Meister Count Dooku aus dem Weg. Dieser hingegen verübt ein Verbrechen nach dem anderen an den verschiedenen Völkern der Republik und dem Jedi-Rat bleibt kein anderer Ausweg, als dass sie ein Attentat auf ihn verüben müssen. Denn erst wenn er nicht mehr ist, wird das Blutvergießen endlich ein Ende finden. Wie wir aus Star Wars: The Clone Wars wissen, dauert der Krieg wahrlich schon viel zu lange. Der Rat schickt nun Quinlan Voss aus, ein Jedi, welcher nicht immer den geraden Weg gegangen ist, aber in vielen Bereichen mit der Macht bestens vertraut ist. Er soll sich zuerst Asajj nähern und sie überreden mit ihm zusammen Dooku zu töten. Diese Phase des Buches liest sich so schnell, dass man wünschte, sie würde nicht aufhören. Die kleinen Sticheleien untereinander und die verstohlenen Blicke, welche am Ende zu Liebe führen, finden hier ihren Anfang. Ja, richtig gelesen, Asajj Ventress ist mehr als nur das kalte Monster, welches man sonst so kennt. Quinlan hingegen ist von Anfang bis Ende ein sehr sympathischer Charakter, auch wenn er seine Schwächen hat, wie eben jedes Lebewesen. Genau diese macht sich aber auch der dunkle Lord zu nutzen. Nachdem Asajj sich schon ordentlich um Voss gekümmert hat und ihm die ersten Wege zur dunkeln Seite gezeigt hat, vollendet er nun das Werk. Genau darum geht es in der zweiten Hälfte des Buches. Neben dem eigentlichen Auftrag Dooku zu töten, wird hier wieder der Kampf Hell gegen Dunkel aufgezeigt. Die Macht im inneren und das Zerreißen der Seele auf der Suche nach dem richtigen Weg. Nicht jeder schafft den Sprung wieder hinaus und Quinlan hält nur eine Person am Leben - Asajj Ventress. Nicht das hier etwa eine schmalzige Liebesgeschichte geschrieben wurde, es geht eher darum aufzuzeigen, wie sehr sich zwei einsame Herzen finden und ihren Hass und Trauer im Innern umwandeln in ein Gefühl, dass für beide unmöglich gehalten wurde. Da Star Wars gern den Weg des Dramas geht, müsst ihr am Ende schon mit ein wenig Gänsehaut rechnen. Dafür werdet ihr unentwegt mit vielen Kämpfen und Jagden belohnt. Hier wird ein Kopfgeld eingeholt, da eine Flucht vor Dooku und seinen Droiden. Schön fand ich auch die Einbindung aller bekannten Figuren zu dieser Zeit. Von Boba Fett, über Yoda, Obi Wan Kenobi, Anakin Skywalker oder Mace Windu, alle sind dabei und spielen überraschend nur eine Nebenrolle. Die beiden Hauptfiguren Asajj Ventress und Quinlan Voss schreiben hier mehr als ihre eigene Geschichte und ich hätte mich wirklich gefreut, wenn diese Geschichte auch optisch noch einmal umgesetzt worden wäre, denn die Qualität und die Tragik ist weitreichend und mitreißend. Fazit: Möge die Macht mit ihr sein... Christie Golden fühlt sich in den Sternen ob in Star Trek: Voyager oder wie hier in Star Wars mehr als wohl und das spürt man auch. Die Geschichte reißt den Leser von Anfang an mit. Man wünscht sich das Dooku endlich sein Ende findet und Quinlans Art das Leben zu sehen und zu erleben, bringt selbst das kälteste Herz der Galaxis zum erweichen. Mutig, taktvoll, ehrlich und mit einer schönen Mischung aus hetzenden Szenen und ruhigen liebevoll gestalteten Momenten, hat Star Wars hier viel mehr zu bieten, als in manch Hauptgeschichte. Matthias Göbel Autorin: Christie Golden Übersetzung: Tobias Toneguzzo, Andreas Kasprzak Broschur: 409 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Erscheinungsdatum: 21.11.2016 ISBN: 9783734161063
  2. Nicht jeder Jedi-Meister ist gleich. Die unterschiedlichen Fähigkeiten in der Beherrschung der Macht, machen jeden so besonders, sowie individuell. Mander Zuma hatte im Lauf seiner Jahre als Jedi-Meister ebenfalls einen Schüler. Die Jahre der Ausbildung sind vorbei und nun wurde es Zeit, dass der Schüler selbst eine Mission antritt. Im Prolog erfahren wir, was mit Toro Irana passiert. Ein letzter Kampf, eine Unachtsamkeit und das Ende seines Lebens. Das ruft nicht nur Mander Zuma zum Tatort, ziemlich schnell tummeln sich so einige andere Figuren der Geschichte auf den Seiten. Die Story baut jetzt darauf, dass man getreu einer Detektiv-Geschichte den Spuren folgt, welche hinterlassen wurden. Hier eine Information, da ein wenig seltsames Kristall und dann auch noch die Hutten. Diese mächtigen Unterweltbosse, haben in der Vergangenheit von Star Wars ebenfalls Tradition, denn mehr als einmal haben sie sich schon in die Geschichten geschlichen. Einer dieser fetten Würmer hat zwar erst einmal nicht direkt etwas mit dem Tod des Schülers zu tun, aber das soll sich später noch ändern. Denn der Jedi bleibt nicht mit seinem neugewonnenen Team nicht auf dem Planeten, vielmehr wird jetzt recht gut Abwechslung geboten. Hier eine alte verlassene Welt, da ein Asteroid und dann wieder ein altes Schiff, welches eigentlich nicht mehr existieren sollte. Unabhängig zu erwähnen, dass es auch mehr als einmal zu Kämpfen kommt. Ob Lichtschwert oder Gedankentrick, alles ist dabei. Später wird man auch erfahren, warum alle Mander Zuma für einen eher ungewöhnlichen Jedi halten. Nicht das er nicht die Kräfte beherrscht, vielmehr lag sein Interesse in der Vergangenheit eher nicht im Kampf, sondern im Wort, was wiederum gar nicht so ungewöhnlich ist. Besonders interessant fand ich die Geschichte über den Heimatplaneten der Hutten. So genau wie hier beschrieben, tauchte diese Erzählung nur selten auf. Dennoch muss man sich auch auf eine sehr durchsichtige Story gefasst machen. Der eigentliche Drahtzieher ist schnell durchschaut und damit fehlen die wirklich echten Überraschungen, auch wenn einige Methoden des Ablebens einzelner Figuren, wiederum unterhalten können. Vertrauen ist und bleibt eine Sache, die man sich verdienen muss. Das auch Jedi Fehler machen ist nicht neu und das die Hutten durch und durch verdorben sind auch. Wie Han Solo es schon wusste, einem Hutt, kann man niemals trauen! Fazit: Drogen haben noch nie zu etwas Gutem geführt! Star Wars findet in diesem Roman im Endeffekt neue Figuren, alte bekannte Aliens und eine leichte Unterhaltung, mit einem traurigen Kern. Die Welten sind anschaulich dargestellt, die Figuren wackeln hin und wieder, aufgrund zu wenig Hintergrundinformationen, aber dennoch hält das Grundgerüst. Die Kämpfe sind nett, auch wenn es der Hauptstory ein wenig an Pfeffer fehlt. Nicht jeder Jedi wird ein Meister und nicht jedes Buch zu einem Bestseller. Nett als Ergänzung, aber nicht wichtig genug um Pflicht zu sein. Matthias Göbel Autor: Jeff Grubb Übersetzung: Andreas Kasprzak Paperback: 384 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Erscheinungsdatum: 16.09.2013 ISBN: 9783442269389
  3. Bevor der Autor Joe Schreiber sich mit Darth Scabrous beschäftigt hat, schickte er Star Wars schon einmal in dunkle Tiefe Abgründe. In "Der Todeskreuzer" traf ein Gefangenenschiff auf einen verlassenen imperialen Kreuzer, auf dem etwas Schreckliches erwacht war. So heftig hatte ich bisher Star Wars noch nicht erlebt und anscheinend war der Erfolg des Buches so groß, dass Schreiber noch einmal die Chance bekam erneut in die Hölle auf Erden abzutauchen. Der Roman fängt recht locker und leicht an. An einer Sith-Akademie irgendwo tief im All und zeitlich fast 4.000 Jahre vor "Eine neue Hoffnung", erfahren wir was es bedeutet ein Schüler der dunklen Seite der Macht zu sein. Nicht nur untereinander bekämpfen sich die Schüler, auch die Meister gehen nicht gerade zimperlich mit den Rekruten um. Verletzungen, Pein, Schmerz, Angst... alles nur die Anfänge dessen, was sie hier erleben müssen. Anfänglich dachte ich auch, dass könnte glatt ein entspannter Jugendroman werden... doch das sollte sich schon einige Seiten später ändern. Nachdem die Schüler und der mysteriöse Darth Scabrous etwas vorgestellt wurden, bekam auch langsam die helle Seite ihren Auftritt. Hestizo Trace hat die seltene Gabe der Macht mit Pflanzen kommunizieren zu können. Im Besonderen geht es dabei um eine schwarze Orchidee, welche von der Macht durchflutet wird wie kaum ein anderes Lebewesen. Die Jedi und die Pflanze bilden eine Symbiose für das Leben und genau hinter dieser Pflanze ist Darth Scabrous her. Den Grund dafür erfährt der Leser erst recht spät, wenn das Übel bereits freigelassen wurde. Mehr als ein Kopfgeldjäger macht sich im Namen des Darth auf die Suche und die meiner Meinung nach beeindruckendste Figur hat hier ihren Auftritt. Der sehr stark an einen Predator erinnernde Jäger schnappt sich die Jedi und der Roman wird immer schwärzer. Seite für Seite beginnt jetzt Joe Schreiber die Welt aufzubrechen und entlässt sie irgendwann wieder – Die Zombies. Da ich zuvor den Todeskreuzer las, wusste ich in etwa, was jetzt auf mich zukommt - Tod, Gemetzel, Verwesung - kurz gesagt: blutiger Horror. Da diesmal allerdings Sith und Jedi aufeinandertreffen, sind die Kämpfe um einiges geladener. Hier wird nicht nur das geliebte Lichtschwert benutzt, vielmehr auch die Macht selbst. Von Blitzen, Machtstößen bis Feuer ist alles vertreten. Eine besondere Überraschung war die Jedi, aber findet selbst heraus, welche Macht sie zusätzlich entfesseln kann. Im Endeffekt gibt es ab der Hälfte so gut wie keine Atempause mehr. Die Flucht vor den Horden Untoter beherrscht das Geschehen. Genau das fand ich zeitweise etwas zu viel. Die beklemmende und erdrückende Atmosphäre ist allgegenwärtig und da ist es egal, welche der Figuren es gerade erwischt. Irgendwann fängt man allerdings an zu ahnen was auf den nächsten Seiten zu passieren wird. Kratzende Geräusche und schmerzverzerrte Schreie sind so üppig, wie das Atmen der Überlebenden. Dennoch versucht Schreiber den Faden wieder zu fangen und scheidet dabei stark am Pool seiner Figuren. Das hier viele ihr Leben lassen werden: logisch. Das es nicht nur die eine Seite erwischt: richtig so. Das die Kreaturen sich nicht so leicht abschütteln lassen: so soll es sein. Doch wer bleibt übrig? Damit spielt er bis zum Ende hin und hat dabei ein paar unschöne Überraschungen für die Charaktere parat. Wenn ihr der Anfang noch harmlos fandet, die Steigerung hat es in sich. Nur Darth Scabrous hätte ich mir nicht so stereotypisch gewünscht. Fazit: Schreie ruhig toter Sith... solange du noch einen Kopf hast! Uralte Mächte zu verstehen und zu beherrschen bleibt ein schier unmögliches Unterfangen. Joe Schreiber lädt erneut die Zombieapokalypse ein, Einzug im Star Wars Universum Platz zu nehmen. Da diesmal Sith und Jedi mit von der Partie sind, gelingt der dunkle Ausflug erneut, auch wenn er etwas mehr vorhersehbarere Situationen beinhaltet. Würgender Todesgeruch auf unzähligen Seiten, bis das letzte Licht erlischt. Nichts für die Disneyfraktion, aber für alle die gern beim Lesen länger das Licht anlassen... Matthias Göbel Autor: Joe Schreiber Übersetzung: Andreas Kasprzak Taschenbuch: 336 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Erscheinungsdatum: 16.11.2012 ISBN: 9783641100506
  4. Die Ausgabe lässt schon sehr viel hoffen: „Cade Skywalker, Sith-Jäger“. Erkennt er endlich wer er ist und findet er seine Bestimmung? Doch bevor es um Cade geht, erleben wir General Stazi, welcher mit seiner Flotte den Mon Calamari zur Hilfe eilt. Die Sith haben den Auftrag bekommen den Planeten komplett zu vernichten und setzen dafür ein Gift ein, welches sofort wirkt und viele tausende schon dahingerafft hat. Der organisierte Konvoi von Schiffen schafft es eine geringe Anzahl Überlebender auf andere Planeten zu bringen, doch werden auch diese Planeten für ihre Hilfe von den Sith bestraft und verseucht. Jetzt kommt auch Cade ins Spiel, denn er erfährt von diesen Gräueltaten und schwört sofort Rache. Der Sith der dafür verantwortlich ist, muss zur Rechenschaft gezogen werden. Doch erst einmal muss er gefunden werden. Genau hier kann man sich auf einige schöne Kämpfe freuen und Cade ist nicht gerade zimperlich. Dennoch steht noch viel mehr auf dem Spiel als den Beteiligten aktuell bewusst ist. Das Böse der Sith bekommt einen neuen Aufschwung. Nachdem Darth Krayt getötet wurde, schien es, dass die Jedi endlich wieder die Oberhand gewinnen könnten, doch in diesem Band gibt es glatt eine heftige Überraschung. Es wäre auch zu einfach gewesen, ein Kampf und das Übel wird ausradiert. Wo die Sith sich anfänglich noch fast selbst vernichtet hätten, da sie herausgefunden haben, dass Krayt tot ist, umso stärker stehen sie am Ende dieses Bandes da. Dass die Getreuen um Exil-Imperators Roan Fel ebenfalls ein Wörtchen mitzureden haben, erscheint fast als Nebengeschichte, hat wohl aber später noch deutliche Auswirkungen. Als Bonus gibt es noch eine Geschichte zwischen dem rebellentreuen Schmuggler/Mechaniker Boshek und Agentin Captain Bex. Im Verlauf dieser kleinen Story muss der äußerst Han-Holo-Ähnliche Boshek erkennen, dass man nicht immer einer schönen Frau blind vertrauen sollte und auf der anderen Seite hat Bex sich zu entscheiden, auf welche Weise sie dem Imperium dienen mag. Grafisch darf es dank der vielen Sith diesmal wieder dunkler sein und genau das steht dem Comic wunderbar. Schön viele Kämpfe und die Sith haben mit ihren Rot/Schwarzen-Bemalungen immer wieder neue Muster parat. Weniger mit dem Blaster, geht es diesmal viel mit dem Schwert zur Sache und auch im All treffen viele Laser manch Defensivschild der Raumschiffe. Fazit: Cade Skywalker findet endlich seinen Weg in der Geschichte von Star Wars. Der Start des Endes der Reihe ist gesetzt. Neben den wirklich schrecklichen Taten der Sith, bekommen sie endlich einen Gegner, den sie selbst nicht einschätzen können. Cade ist gewandt und schließt langsam seine Ausbildung unfreiwillig als Jedi ab. Zumindest steht er auf der richtigen Seite und der Comic-Fan kann sich auf einen unterhaltsamen Band freuen, mit einer starken Überraschung für das große Finale! Matthias Göbel Autor: John Ostrander, Jeremy Barlow Zeichner: Jan Duursema, Bradon Badeaux, Dan Parsons, Brad Anderson, Michael Atiyeh Übersetzung: Michael Nagula Hardcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 15.02.2019 ISBN: 9783741610462
  5. Während der Klonkriege sind so einige Schlachten ausgefochten worden, von denen man bisher gar nichts wusste. Eine davon erlebt man hier und vorweg gesagt, der Comic hat es wirklich in sich. Jedi-Meister Quinlan Vos hat sich bereits mehr als einmal weit auf die dunkle Seite begeben. Aktuell ist er immer noch auf der Suche nach dem zweiten Sith und er will ihn unbedingt zur Strecke bringen. Als Doppelagent für die Jedi und auf der Seite für Count Dooku, gerät er mehr als einmal in Gefahr die helle Seite in sich zu verlieren. Quinlans Meister Tholme, hat sich ebenfalls auf die Suche gemacht und findet in Sora Bulo den Feind, der es geschafft hat, dem Count eine neue Klon-Armee zu züchten. Quinlan Vos ist nicht nur ein Jedi, er hat auch seltene psychometische Kräfte und kann von Gegenständen Bilder empfangen. Diese weisen ihm dann den Weg oder er bekommt so Informationen, die er von töten Körpern lesen kann. Genau das ist es auch, was ihn so besonders macht und nicht nur der Count, sondern auch die Jedi ihn für äußerst wichtig halten. Da er aber innerlich selbst einen Kampf zu führen hat, trifft er oft Entscheidungen, welche ihn zwar näher an die Sith bringen, aber er sich immer weiter von den Jedi entfernt. In diesem Band muss er sich entscheiden und es kommt zu einem wirklich grandiosen Finale. Ich habe schon lange nicht mehr so viele Kämpfe in einem Comic-Band von Star Was gesehen wie hier. Egal ob Sturmtruppler oder völlig neue Aliens, hier wird mit allen Mitteln gekämpft, bis am Ende nur der Tod entscheidet, welche Seite übrig bleibt. Genau hier haben die Zeichner sich besonders Mühe gegeben. Nicht nur die Kampfszenen sind gut eingefangen, auch die Farben und Hintergründe sind diesmal schön miteinander kombiniert worden. Dunkel und düster, so wie man es auch von einem solchen Comic erwarten würde, werden Geheimnisse gelüftet, tote Jedi der Macht übergeben und den Separatisten ein erheblicher Schlag versetzt. Fazit: Star Wars lebt genau von solchen Geschichten. Jedi-Meister Quinlan Vos zählt sicherlich nicht zu den bekanntesten der Jedi-Meister, doch ist seine Geschichte umso aufwühlender. Ob dunkele oder helle Seite, diesen Kampf wird jeder Jedi in seinem Inneren ständig mit sich selbst ausfechten. Manchmal gibt man nach, wie damals Darth Vader und manchmal ist die Macht in der Lage die Dinge auf die richtige Bahn zu lenken. Sehr actionreich und mit sehr passend gezeichneten Kampfposen, haben Dan Parsons & Jan Duursema erneut sehr gute Arbeit abgeliefert. Matthias Göbel Autor: John Ostrander Zeichnung: Dan Parsons, Jan Duursema, Brad Anderson Übersetzung: Michael Nagula Hardcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 01.02.2019 ISBN: 9783741610455
  6. Der schon so viel besprochene Zweite der Teil der Sequel-Trilogie. Schwer zu sagen, ob die Fans den Film nun lieben oder die Mehrheit sich wünscht, er wäre nie erschienen. Die Erste Ordnung ist und bleibt der Nachfolger des Imperiums und kämpft gegen den Widerstand. General Leia Organa befindet sich mit den letzten Überlebenden Rebellen auf der Flucht und dank Poe Dameron schaffen sie die Flucht auch in die Tat umzusetzen. Indessen lernt Rey den letzten Jedi Luke Skywalker kennen, welcher sich sehr weit von der Welt und der Macht abgewandt hat. Er will von niemanden etwas wissen. Rey bekommt dennoch ihre Ausbildung und findet sogar Zugang zu Kylo Ren. Die Story nimmt im Comic natürlich den gleichen Verlauf wie im Film. Etwas kürzer in einigen Passagen und nicht jeder Witz funktioniert in Druckform, wie in bewegten Bildern. Doch auch die inhaltlichen Schwächen der Story greifen hier zum Teil schon vor. So muss Finn zusammen mit Rose auf einen Planeten, um einen Hacker zu finden, welcher den Großkampfkreuzer von Snoke aufhalten soll. Dann noch die Flucht der Rebellen, welche innerhalb weniger Stunden vor der Vernichtung stehen und doch kommen alle „plötzlich“ zusammen und es findet ein Ende. Wer einen seiner ältesten Helden dann auch noch in so einer verzweifelten Versfassung sieht, der gerät schon mal in tiefe Enttäuschung und wünschte am liebsten nicht mehr hinsehen zu müssen. Doch hat der Film auch etwas, dass man ihm nicht abstreiten kann. Er lässt irgendwie etwas Neues entstehen. Der klassische Jedi oder besser gesagt der mystische Jedi geht und eine neue Zeit bricht an. Dabei wurde grafisch mit netten, wenn auch nicht immer mit fein gearbeiteten Zeichnungen die Story aufs Papier gebracht. Mir persönlich haben einige Momente gefehlt, die zumindest im Film einen guten Eindruck hinterlassen haben. Allein schon der Kampf gegen die roten Wächter oder der Kampf im Schnee, wirken im Comic leider nicht ganz so bildgewaltig. Der Comic liefert zumindest den schnellen Zusammenhang der Story und wer noch einmal rekapitulieren will, warum jetzt alles so ist wie es ist, der findet hier noch einmal den Grund dafür. An einigen Stellen könnte man meine, dass hier das Storyboard noch einmal etwas aufpoliert wurde, aber auch das bleibt eine interessante Kunst der Comic-Kultur. Fazit: Wie schon als Film, hinterlässt auch der Comic den Leser viele Fragen und schickt ihn mit einem weinenden und einem lachenden Auge fort. Die Traurigkeit, dass auch wirklich die letzten alten Helden sich verabschieden und die Freude, dass etwas Neues entsteht, aus dem man wirklich etwas machen könnte. Solide mit dem Stift umgesetzt, muss man sich als Fan von Star Wars nur fragen, in wie weit man noch einmal die Schlüsselmomente des Films nachempfinden möchte, wenn ja, dann lohnt sich ein Blick in die Seiten, ansonsten aber behält man seine Gedanken an vergangene Zeiten und freut sich auf kommende neue Ideen. Matthias Göbel Autor: Garry Whitta Zeichner: Michael Walsh, Mike Spicer Übersetzer: Justin Aardvark Seiten: 136 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 18.12.2018 ISBN: 9783741609343
  7. Immer wieder dieser Darth Vader... oder doch nicht? Genau hier könnte man meinen, dass es doch noch andere Geschichten zu erzählen gibt, als immer wieder nur auf die bekannten Figuren zurückzugreifen. Charles Soule hat sich als Autor jedoch genau das Gegenteil gedacht und präsentiert die fortführende Story der Dath Vader Vergangenheit. Wie ging es weiter mit Anakin Skywalker nach „Die Rache der Sith“? Nachdem er bereits einige Anschläge auf sein Leben überlebt hat, bekommt er eine neue Aufgabe vom Imperator. Nach der Säuberung gegen die Jedi, sind kaum noch welche zu finden und dennoch gibt es sie noch. Vader soll sich um eine ganz besondere Meisterin kümmern - Jocasta Nu. Sie hat die Jedi-Archive geführt und keiner kennt sich hier besser aus als sie. Allein schon deswegen ist sie wertvoll, aber im Hintergrund, gibt es noch viel mehr Storystränge, welche unserem Dunklen Lord erst später bewusst werden. Jocasta versucht indessen alle Geheimnisse zu sichern. Ein Holocron nach dem anderen füttert sie mit Informationen, so dass die kommenden Gegenrationen, auch noch etwas aus den Vorzeiten der Jedi erfahren können und wir alle wissen, wer später das Vermächtnis tragen durfte. Im Endeffekt ist der Comic nicht einfach nur eine Jagd, Sith vs. Jedi, vielmehr wird hier auch gezeigt, wie sehr Vader auf der Suche nach dem Kampf ist. Er sucht jede Konfrontation. Am liebsten agiert er dabei mit seinem Schwert und mit der Macht an seiner Seite. Der Tod begleitet ihn in jeder erdenklichen Situation und überlegt man, wie er mal enden wird, müsste man sich wirklich fragen ob man mit ihm Mitleid haben sollte. Zudem wird auch eine neue Gruppe aus übergelaufenen Jedi unter seine Führung gestellt - Die Inquisitoren. Viele neue Charaktere lassen sich blicken und sie sehen zum Teil schon recht finster aus, egal wie viel Jedi mal in ihnen war. Giuseppe Camuncoli als Zeichner hat sich derart viel Mühe gegeben, dass man sich gern jede Seite extra lange anschaut. Ergänzt werden die Bilder mit den Farben von Daniele Orlandini und David Curiel. Licht, Schatten, Effekte, alles auf einem hohen Niveau, welches modern daherkommt und besonders Darth Vader oft in den Vordergrund stellt. Nicht immer mit besonders viel Text gefüllt, aber in einem Comic darf eben auch ein Bild komplett für sich sprechen und das gelingt hier tadellos. Fazit: All der Hass und all die Intrigen, bringen die düstere Stimmung in Lord Vader in diesem Comic perfekt zum Vorschein. Sein Leben ist geprägt vom Kampf gegen die Jedi, mit sich selbst und mit der Macht. Es ist interessant zu sehen, wie Anakin Skywalker sich mehr und mehr in die Rolle des Sith-Lord einlebt und fast nicht mehr davon loskommen wird. Sehr zu empfehlen und das nicht nur wegen der Bilder, sondern auch von der Kraft der Geschichte. Matthias Göbel Autor: Charles Soule Zeichner: Giuseppe Camuncoli, Daniele Orlandini, David Curiel Übersetzer: Michael Nagula Softcover: 140 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 22.01.2019 ISBN: 9783741610363
  8. Dann tauchen wir mal in eine mehrere tausend Jahre umfassende Geschichte ein. Wie der Name der Ausgabe es schon verrät, geht es um den Muur-Talisman. Dabei handelt es sich um ein uraltes Sith-Artefakt, welches eine ganz besondere Gabe hat. Als erstes kann nur aktiviert werden, wenn man mit der Macht vertraut ist. Hat man es einmal geschafft, dann kann der Besitzer Menschen und auch andere Lebewesen in Rakghouls verwandeln und sie auch steuern. Na wenn das nicht nach Knights of the old Republic klingt und genau da findet diese Geschichte ihren Ursprung. Wir schreiben etwa 4.000 Jahre vor „Eine neue Hoffnung“. Die Republik und die Mandalorianer befinden sich im Krieg und die Jedi führen einen Geheimbund, welcher die Sith mit allen Mitteln versucht aufzuhalten. Zu dieser Zeit ist Lucien Draay Anführer dieses Bundes und er schickt die Jedi-Kämpferin Celeste Morne aus, um den abtrünnigen Padawan Zayne Carrick zu finden. Sie begibt sich nach Taris und versucht dort als erstes den Talisman zu finden und nebenbei läuft ihr Zayne Carrick über den Weg. Wie das Schicksal es so wollte, gelangt sie sogar in dessen Besitz oder besser gesagt, der Talisman nimmt sich ihrer an. Erst 4.000 Jahre später, erweckt sie kein geringerer als Darth Vader wieder aus einem Sarg und der Rest folgt im zweiten Teil. In groben Zügen wisst ihr jetzt, um was es geht und schaut man genau hin, erlebt man wahrlich ein ungewöhnliches Abenteuer. Die Jedi nahmen sich schon damals deutlicher den Sith an, als es später zu sehen war und mit den Rakghouls und den Mandalorianer haben besonders eingefleischte Fans ein schönes Wiedersehen zu feiern. Mit dem Sprung durch die Zeit, wurden auch die Zeichner getauscht und ganz persönlich, finde ich die ersten zwei Drittel manchmal etwas seltsam bei den Darstellungen der Gesichter, aber dennoch wurden Körper und Bewegung schwungvoll umgesetzt. Später nimmt alles eine gewohnte Art und Weise an, wobei durchweg Farben und Texturen immer stimmig sind. Man merkt wirklich, dass der Comic eine komplett eigene Geschichte erzählen will. Er verlässt sich nicht nur auf bekannte Figuren, sondern fügt immer wieder auch neue hinzu und man darf sogar mit etwas Witz rechnen. Der Talisman als Verbindung zwischen den unterschiedlichen Zeiten funktioniert wunderbar und auch seine ausgesprochen ungewöhnliche Macht, lässt ihn schon fast omnipotent erscheinen. Wenn er jetzt noch in die falschen Hände geraten würde, man möchte sich nicht ausmalen, was wohl mit Luke und den Rebellen passieren würde. Fazit: Die Sith haben schon so einige Artefakte in ihrer Vergangenheit heraufbeschworen und der Muur-Talisman zählt wohl zu einen der eindrucksvollsten Waffen. Dank dieser Comic-Ausgabe erlebt ihr seinen Werdegang. Rakghouls, Mandalorianer, Jedi und Sith, was will man mehr aus der Old Republic und man bekommt am Ende sogar noch Darth Vader zu sehen. Mit etwas mehr Feingefühl bei den Gesichtern wäre der Comic perfekt, allerdings trifft er mit seiner Geschichte jeden Fan beim Nerv. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller, Randy Stradley Zeichner: Dan Parsons, Dave Ross, Douglas Wheatley, Joe Pimentel, Scott Hepburn, Michael Atiyeh, Dave McCaig Übersetzung: Michael Nagula Hardcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 03.08.2018 ISBN: 9783741605680
  9. Die Star Wars Legends Reihe, brachte schon so einige kleine Schätze wieder an Tageslicht und auch diesmal muss ich gestehen, dass man als Leser wirklich viel geboten bekommt. Wir befinden uns mitten in der Zeit nach Angriff der Klonkrieger. Den Anfang der ersten Story übernimmt Mace Windu. Als einer der Besten mit dem Lichtschwert, ist er nicht nur ein gefürchteter Jedi, auch seine akribische Ruhe führt seine Feine oft in Verdruss. Sein Auftrag ist es aktuell auf einem besetzten Planeten Überlebende zu finden, welche zuvor von Söldnern angegriffen wurden. Mit der Macht als Verbündeter schafft er es in letzter Sekunde. Die Kopfgeldjäger-Gilde muss endlich für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden und schon befinden wir uns in ihrer Basis. Ein ordentlicher Plan wird ausgeführt und am Ende steht ein Sieg für die Jedi im Haus. Als nächstes erfahren wir von einem angeblich abtrünnigen Jedi namens Quinlan Vos. Ursprünglich wurde er ausgesandt, um sich bei Count Dooku einzuschleichen, doch sind seine Taten mittlerweile so dunkel, als ob er nur noch in den Schatten wandelt. Ob er genau das macht, darf der Leser selbst entscheiden. Zumindest treffen wir ihn mehr als einmal und er bleibt so undurchsichtig, wie sein eigentlicher Auftrag. Vielleicht auch der Grund, um gleichzeitig Anakin und Obi Wan Kenobi auf die Tagesordnung zu rufen. Diese erleben zunächst ein Abenteuer, in dem Anakin versucht eine andere Jedi zu retten, denn ihre Mission scheint mehr als Selbstmörderisch zu sein. Später darf sich Kenobi mit Vos herumschlagen, wobei er diesmal auf der richtigen Seite zu stehen scheint. Als Gegenspieler treffen sie auf Ventress, welche, wie schon auf dem Cover zu sehen, einen Rancor unter ihre Kontrolle bringt. Anakin hingegen steht Ventress mit einem Ende gegenüber, welches einiges über seine Zukunft verrät. Ob die Jedi es schaffen werden die Separatisten daran zu hindern, eine ganze Flotte zu übernehmen? Es ist herrlich anzusehen, wie die Intrigen nach und nach ineinander versponnen werden und vor allem mit was für einer gewaltigen Malkunst hier der Comic zum Leben erweckt wird. Nicht nur die Farben, besonders die Figuren sind gut in Szene gesetzt und spiegeln einen Jedi, Kopfgeldjäger, Klonkrieger oder Sith detailgetreu wieder. Fazit: Du denkst du kennst schon alle Star Wars Geschichten? Weit gefehlt! Star Wars Legends Band 41 hält für euch diesmal einige sehr dunkle, aber dafür optisch gewaltige und mit Spannung gefüllte Geschichten parat. Ihr erfahrt etwas mehr über Anakin, Obi Wan und wie Jedi sich gegen die Dunkle Seite wehren oder sich ihr ergeben. Matthias Göbel Autor: Jan Ostrander, Randy Stradley Zeichner: Jan Duursema, Dan Parsons Softcover: 172 Seiten Verlag: Panini Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 16.03.2018 ISBN: 978-3-7416-0558-1
  10. Der Sith-Lord Darth Krayt hat sich zum neuen Imperator ernannt und greift danach, die gesamte Galaxis zu beherrschen. Wie wir in der Vorgeschichte erfahren haben, sind die Jedi nicht mehr. Ihre Stützpunkte wurden zerstört und nur noch vereinzelt sind sie zu auffinden. Cade Skywalker ist immer noch ganz hin und her gerissen. Auf der einen Seite kennt er sein Erbe und er weiß auch was er zu tun hat, doch auf der anderen, kann er einfach nicht den Jedi beitreten, Was haben sie je für ihn getan? Im Stich gelassen haben sie ihn, alle waren fort. Nur ein Haufen Piraten hat damals sein Leben gerettet und von der Macht oder seinem Vater war weit und breit nichts zu sehen. Während Cade mit sich kämpft, schmieden auf der anderen Seite die Sith und das neue Gefolge des Imperiums den Schlag gegen den alten Imperator Fel. Dieser hat Bastion zurückerobert und führt von hier seinen Krieg gegen die Sith. Diese haben das Imperium schon soweit infiltriert, dass sie die Fäden ziehen, obwohl sich die Moffs, wie Nyna Calixte, größte Mühe geben, auch ihre eigenen Interessen durchzusetzen .Als kleine Überraschung, und für mich das kleine Highlight dieser Geschichte, erfahren wir auch wer die Mutter von Cade ist. Was damals nach seiner Geburt alles passiert ist, bleibt noch ein Geheimnis, aber immerhin gibt es allerneustes Hintergrundwissen. Luke hatte anscheint nicht viel Glück mit den Frauen und Cade macht sich als einer seiner Nachkommen wahrlich nicht sonderlich beliebt. Seine Art und Weise ist immer noch sehr unverständlich, selbst wenn er so verletzt wurde wie er ständig beschwört. Hier hofft man nach einigen Seiten, dass er endlich zur Einsicht kommt, aber weit gefehlt. Er gibt bis zum Ende hin den Jedi an allem die Schuld. Es wird wohl noch einige Ausgaben dauern, bis wir ihn als jenen welchen kennenlernen dürfen. Grafisch gibt es wie gehabt alles in gewohnter Kost, wobei die Kämpfe mir diesmal etwas zu kurz kamen und auch die Sith sich nicht sonderlich weiterentwickelt haben. Fazit: Einen langen Weg hat Cade Skywalker noch zu beschreiten und sicherlich wird er den ein oder anderen Leser dabei verlieren. Sein Temperament hin oder her, aber diese Engstirnigkeit lässt den Lauf der Geschichte zu sehr stocken. Sehr zerstückelt, reimt man sich diesmal alles über die verschiedenen Ereignisse, auf den unterschiedlichsten Planeten zusammen. Man erfährt viel und dank kleiner neuer Hinweise, wird die Größe der Geschichte doch interessant. Matthias Göbel Autor: John Ostrander Zeichner: Jan Duursema Softcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 16.02.2018 ISBN: 978-3-7416-0556-7
  11. Nachdem im Kino Star Wars wieder zu völlig neuem Leben erwacht ist, kann man sich mit dieser Ausgabe noch ein wenig weiter in die Zukunft wagen. 126 Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ befindet sich das Imperium an der Macht und die Rebellen sind Geschichte. Damals waren sie mit den Sith verbunden, doch heute wollen diese selbst nach oben. Darth Kryt befindet sich auf einem Kreuzzug gegen die Jedi und stürzt zudem auch noch Imperator Roan Fel von seinem Thron. Er muss fliehen und zieht sich mit ein paar getreuen Truppen zurück. Indessen muss sich ein Nachfahre von Luke Skywalker gegen eine Scharr von Sith erwehren. Cade Skywalker ist noch kein voll ausgebildeter Jedi, doch ist die Macht in ihm stark. Er soll mit den anderen Jünglingen vom Planeten fliehen, doch er kann seinen Vater und auch seinen Meister nicht im Stich lassen. Mit letzter Kraft rettet er das Leben seines Meisters, muss aber dabei tief an den Rand der Dunklen Seite der Macht. Indessen festigt Darth Kryt seine Position als Imperator und die Jedi werden immer weniger. Cade ist verschwunden und verdient sich verdeckt als Kopfgeldjäger. Doch eine Mission, bringt ihn wieder mit den Jedi zusammen und er muss sich seinem Schicksal stellen. Im Verlauf der Geschichte lernen wir noch einige weitere Charaktere kennen, wie etwa Darth Talon. Als neue rechte Hand von Darth Kryt ist sie auf der Suche nach Imperator Roan Fel und nimmt es dabei auch mit jedem Jedi auf. Die Kämpfe sind die optischen Highlights des Comics, denn egal ob mit dem Laserschwert, der Macht, dem Blaster oder einfach nur mit einem Fußtritt, die Zeichner haben sich ordentlich ins Zeug gelegt um jede Szene gut einzufangen. Der Kurzauftritt von Luke kommt nicht von ungefähr, denn auch Darth Kryt lässt sich von einigen alten Sith besuchen, doch bleibt sein Problem ungelöst. Cade wird von seiner Art her sicherlich nicht gleich jedem gefallen. Durch den Verlust des Vaters und seiner Abkehr von den Jedi, ist er in seiner Verbitterung gut aufgehoben. Doch er findet nach und nach zurück und Imperator Roan Fel steht am Ende tief in seiner Schuld. Ich freue mich das Star Wars: Legacy 1-7 noch einmal zusammen herausgekommen sind und als Bonus gibt es noch eine Kurzgeschichte – „Sturmtruppler gegen Sturmtruppler“. Hier erfährt ein junger Rekrut was es heißt unter einem Sith zu dienen und das es manchmal Wichtigeres gibt, als nur stur Befehle zu befolgen. Fazit: Ein schöner Sammelband, welcher euch noch einmal zeigt, dass es die Jedi auch in der Zukunft nicht leicht haben werden. Cade Skywalker ist etwas unsympathisch, aber aufgrund seiner Vergangenheit, bleibt er dennoch ein Teil der Jedi. Die kleinen Gastauftritte bekannter Figuren bringen schönes Star Wars Feeling und optisch gibt es auch nichts weiter auszusetzten. Matthias Göbel Autor: John Ostrander, Jan Duursema Zeichner: Jan Duursema, Travel Foreman Softcover: 168 Seiten Verlag: Panini Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 05.01.2018 ISBN: 978-3-7416-553-6
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