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  1. einz1975

    Star Trek – Sektion 31: Verleugnet

    Da war es eine Weile kurz Still um David Mack und alle haben sich gefragt mit welcher Geschichte er wohl als nächstes um die Ecke kommt. Das Thema ist so eindeutig wie der Name des Romans – Sektion 31. Der Geheimbund der hinter den Kulissen der Föderation die Fäden spinnt, gerät erneut auf die Spur von Doktor Julian Bashir, welcher sich nicht erst einmal mit dieser Organisation herumschlagen musste. Alles immer im Deckmantel für die Föderation und gegen ihre Feinde. Auch dieses Mal ist es der Agent Cole, welcher Bashir und seine Freundin Sarina aufsucht und für eine Mission rekrutiert. Die Feinde sind dieses Mal die Breen. Mit einem Dimensionstransport, gelangen sie in das uns schon bekannte Paralluniversum. Hier gibt es gleiche Figuren, aber mit zum Teil sehr unterschiedlichen Ansichten und Ausgängen der Geschichte. Die ursprüngliche Mission der Breen ist es, ein sogenanntes Wurmlochsprungschiff zu kapern und in unser Universum mitzubringen. Auf der anderen Seite findet gerade das Dominion Zugang zu Bajor und eine Konferenz soll Frieden und Wohlstand für beide Quadranten bringen. Allein die Ankunft der Sektion 31 Mitglieder und die Anwesenheit der Breen verursachen ein unheilvolles Chaos. Denn als Bashir vom Dominion erkannt wird, können sich alle an damals erinnern, als der den Odo dieser Welt tötete. Ein politisches Pulverfass beginnt zu brennen. Er ersucht Asyl, doch die Konsequenzen daraus kann man sich vorstellen. Das Dominion bringt mehr und mehr Schiffe in Stellung, dass ein kleiner Funke ausreichen würde um alles in die Luft fliegen zu lassen. Es erübrigt sich sicherlich, dass die Lösung am Ende dann doch ganz anders kommt, als man es sich gedacht hätte. Genau hier sieht man auch die Raffinesse von David Mack. Er gibt zwar kleine Hinweise, lässt den Leser aber lange genug im Dunkeln, um die Spannung aufrecht zu halten. Wobei ich zugeben muss, dass man hin und wieder einige Schritte hinterfragen muss. Als Beispiel – Picard verfolgt mit der Enterprise ein gestohlenes Schiff. Sie kommen ganz knapp an die Entführer heran, aber die einzigen die auf das Schiff gebeamt werden sind Julian und Sarina. Also da frage ich mich schon, warum man nicht viel eher auf die Idee gekommen ist? Auch beim ersten aufeinandertreffen der Breen mit dem neuen Universum wird die Tarnung schnell entschlüsselt und sie müssen fliehen, später jedoch werden sie komischer weise nicht mehr gesehen?! Wie dem auch sei, die Geschichte hat dennoch ihren Reiz und man kommt schneller ans Ende als es einem lieb ist. Da es nicht die letzte Geschichte um die Sektion 31 ist, darf man sich auf ein baldiges Wiedersehen freuen. Fazit: Doktor Julian Bashir hat es schon immer geliebt Agent zu spielen, doch erst mit der Sektion 31 konnte er am eigenen Leib erfahren was es heißt ein Agent zu sein. Diese Geschichte schließt mit vielen alten Figuren ab und bringt uns auf einen neuen Level. Julian bekommt eine neue Zukunft, eine Chance der Sternenflotte doch noch behilflich zu sein und David Mack macht Hoffnung, dass wir als Leser weiterhin gute Geschichten aus den Star Trek Welten erhalten, egal in welchem Universum sie spielen. Matthias Göbel Autor: David Mack Taschenbuch: 352 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 26.12.2016 ISBN: 978-3-95981-172-9
  2. Nachdem Picard mit der Enterprise und zuletzt Dax von Deep Space Nine ihren Auftritt hatten, kommt ein weiterer Gast mit ins Spiel- William Riker von der USS Titan. Er bekam den überraschenden Befehl sich sofort auf der Erde einzufinden, was er auch prompt umsetzt. Schon bei seiner Ankunft spürt er, dass der Tod der Präsidentin immer noch alle beschäftigt, was jedoch nicht alles zu sein scheint. Er wird urplötzlich zum Admiral ernannt und man kann sich vorstellen, dass nicht nur er, sondern auch jeder Leser ordentlich überrascht ist. Denn wer seine Vergangenheit kennt, weiß, wie oft ihm der Rang eines Captains angeboten wurde und er abermals abgelehnt hat. Doch diesmal scheint er zu ahnen, dass dies eine Notwendigkeit der Situation gebietet, dass er zusagen und durchhalten muss. Denn schon schnell erkennt er die Grenzen auf die er stößt, wenn es um Doktor Julian Bashir geht. So nimmt er die Untersuchungen selbst in die Hand und lässt sein Schiff die Titan ermitteln. Indessen werden Tuvok und Nog zu einer Spezialmission gerufen. Keiner weiß genau woher dieser Befehl stammt, eins ist nur sicher, er ist von ganz oben. Sie machen sich auf den Weg den Spuren zu folgen, welche nach dem Attentat gefunden wurden. Ihre Reise ist interessanter als zuvor angenommen, denn es gibt ein Wiedersehen mit Tom Riker, den Totgeglaubten Zwilling von William Riker. Das Team macht gute Fortschritte und findet mit ein wenig Glück auch die richtige Spur, nur dass sie mitten im Klingonischen Reich endet. Ab hier wird er Roman etwas zäh, da man ständig hin und her springt und man sich an vier Orten gleichzeitig befindet. Erstaunt war ich über Admiral Akaar, welcher mehr weiß als er ständig zu sagen scheint. Obwohl er sicher nur das Beste für die Föderation will, ist er ebenfalls gewillt ständig Grenzen zu überschreiten, Befehle zu missachten und Riker steckt jetzt tiefer in der Sache mit drin als ihm lieb ist. Den ohne ihn wären viele Dinge nicht ans Tageslicht gekommen, nur schade, dass bis zum Ende kein wirklich handfester Beweis übrig geblieben ist, damit die wirklichen Täter endlich vor Gericht gestellt werden können. Dann haben wir noch Deanna Troi, die ebenfalls auf einer fast eher beiläufigen Mission ist. Sie versucht zwischen Andor und den Menschen zu vermitteln und sie ist es auch, welche Bashir erst richtig wieder ins Spiel bringt. Schließlich ist er eins Staatsfeind und wird auch so von der Regierung behandelt. Wie die Figuren aus der Geschichte schon selbst feststellen, gibt es am Ende keinen Sieger, aber dafür viele mehr die in dem Thema herumstochern und einiges zu Tage fördern. Es verdichtet sich immer mehr, dass der Interimspräsident hinter all diesen Taten steckt, allerdings keiner an ihn und seine Handlanger gelangt. Irgendwie hat der Roman damit das Ende zwar nur in die Länge gezogen, aber dafür eine neue Spannung in die Gesamtgeschichte gebracht. Schön verstrickt, jedoch mit ein paar Fäden zu viel für meinen Geschmack, geht die Detektivgeschichte über die Suche nach dem Mörder weiter und ich bin wirklich gespannt, was am Ende auf uns wartet und ob die Föderation wieder aus Ehrlichkeit und Vertrauen aufgebaut werden kann. Fazit: Keinen Schritt näher, aber ein großen Schritt weiter – So könnte man den Inhalt des Buches auch zusammenfassen. James Swallow hat sich besonders auf das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Figuren konzentriert und dabei besonders auf Kleinigkeiten geachtet. Die vielen Schauplätze sind ab und an zu schnell im Wechsel und manch Erklärung bleib er uns auch schuldig, dennoch hat er einen durchaus flotten Stil mit Star Trek umzugehen. Ich bin mir sicher, wir haben ihn nicht das letzte Mal als Autor erlebt. Jetzt bleibt die Spannung auf den Abschlussroman und die Aufdeckung des großen Geheimnisses. Matthias Göbel Autor: James Swallow Taschenbuch: 360 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 07.12.2015 ISBN: 978-3-86425-781-0
  3. Die Geschichte um Deep Space Nine bekam vom Cross Cult Verlag eine Wiederauferstehung, für welche alle Fans sehr dankbar sind. Im Mai 2010 geht die Geschichte um die Besatzung von DS9 endlich weiter. Doch vorweg gesagt, Sektion 31 - Der Abgrund – halt Mal, dass gab es doch schon als Buch - Richtig! Denn im Jahr 2002 erschien bereits ein Roman mit der gleichen Titel und man staune, auch mit ähnlichem Inhalt. Ist es nur ein Neuaufguss auf Altbekanntes? Alles fängt genau da an, wo der letzte Roman aufhörte. Deep Space Nine befindet sich in einem äußerst kritischen Zustand. Der Stationskern musste entfernt werden und auch sonst spielen die Systeme verrückt. Kira, die neue Kommandantin, hat jedoch viele kreative und fähige Mitarbeiter und so gelingt es Nog einen anderen Kern zu besorgen. Natürlich, da gab es doch noch Empok Nor. Eine glorreiche, aber auch riskante Idee. Doch das ist eigentlich nicht die wichtige Geschichte, um die es hier gehen soll. Vielmehr Dr. Julian Bashir bekommt es erneut mit der Sektion 31 zu tun. Eigentlich wollte sich Bashir mit Ezri auf eine Urlaubsreise Richtung Erde geben, doch ein Besucher in seinem Quartier hält ihn nun davon ab. Ein gewisser Cole erzählt ihm eine doch erschreckende Geschichte über ein gewissen Dr. Ethan Locken. Ein ebenfalls, wie Bashir, genetisch verbesserter Mensch, der im Namen von Sektion 31 auf eine Mission geschickt wurde. Doch wie das so mit superintelligenten Menschen sein kann, irgendeiner dreht doch durch, leider auch in diesem Fall. Ähnlich wie Khan Noonien Singh, schwingt sich Locken nun auf seine eigene Föderation, auf einem weit entfernten Planeten, zu gründen. Als Basis nimmt er einen verlassenen Jem'Hadar Außenposten in den Badlands und erschafft dort seine eigenen Krieger. Keine Frage, dass er gestoppt werden muss. Das sieht nicht nur Bashir so, sondern auch Kira und lässt ihn mit Ezri, einem Jem'Hadar und Ro zu diesem Planeten fliegen. Schon hier fragt man sich jedoch, warum die Föderation nicht eingeweiht wird, denn diese hätte viel bessere Agenten und Möglichkeiten. So machen sich die vier auf den Weg, um den „Neuen Khan“ zu stoppen. Schon auf dem Weg dorthin finden sie ein Wrack eines Schiffes, was zeigt, dass diese Mission weniger leicht wird, als vielleicht angenommen. Es kommt, wie es kommen musste und sie werden abgeschossen, können jedoch überleben, werden aber getrennt. Das eine Team besteht aus dem Jem'Hadar und Ro und auf der anderen Ezri und Julian. Das erste Team findet bei der Suche nach den anderen Beiden eine einheimische Rasse. Ro war vor vielen Jahren schon einmal hier und lernte dabei einige Einheimische kennen, doch die anwesenden Jem'Hadar haben ihre Anzahl erheblich minimiert. Bashir muss sich mit dem verrückt gewordenen Locken auseinandersetzten. Er bekommt von ihm bereitwillig alles erzählt was er hören muss. Warum er was macht und vor allem, was seine Pläne für die Zukunft sind. Erschreckend muss er feststellen, dass es fast schon zu spät ist. Der Kampf um die Zukunft der Föderation beginnt… Wie auch immer sich Jeffrey Lang und David Weddle die Geschichte gedacht haben, ich finde, dass Bashir und der Rest der Crew oft viel zu leichtes Spiel haben. Allein schon die Tatsache, dass Jem'Hadar als Krieger eingesetzt werden, so unerbittlich und brutal wie sonst beschrieben, kommen sie hier nicht zum Einsatz. Selbst das Sektion 31 noch immer derart stark die Fäden zieht... Doch eines muss man der Geschichte gutheißen, auch wenn schon einmal veröffentlicht, passt sie sich gut in das aktuelle Geschehen. Fazit: Deep Space Nine war für mich nicht nur als Serie interessant, auch die Romane fanden immer wieder mein Interesse. Die Fortsetzungen sind zwar noch nicht auf dem Stand, dass man als Fan bedingungslos zugreifen müsste, aber zumindest kann man weiter an seinen Charakteren hängen bleiben. Die Story liest sich schnell weg, auch wenn einige Ungereimtheiten hin und wieder stören. Das Ende erscheint leider auch nicht sonderlich überraschend. Wer bereits DS9 Sektion 31 - Der Abgrund gelesen hat, muss nicht noch einmal zugreifen, auch wenn es inhaltlich etwas anders umgeschrieben oder besser gesagt übersetzt wurde. Matthias Göbel Autor: Jeffrey Lang und David Weddle Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 30.04.2010
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