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  1. Es gab schon so einige Zeitreisen, in der die Crew der Enterprise eine wichtige Rolle gespielt hat. Diesmal sind sie ebenfalls wieder mittendrin und ganz vorn mit dabei Spock und Kirk. Seit Tagen erleben sie schon seltsame Träume und sie scheinen so real, als ob sie in einer anderen Realität stattfinden. Selbst Spock ist davon nicht unberührt, doch dank seiner vulkanischen Physiologie, kommt er mit diesen Problemen besser zurecht als der menschliche Körper. Irgendwann wurde es jedoch so schlimm, dass fast die Hälfte der Besatzung betroffen war und das Schiff bekam zudem seltsame Befehle von der Sternenflotte. Sie sollen sich an der Neutralen Zone einfinden, da ein Angriff der Romulaner droht. Im selben Moment verschwimmt jedoch die Realität und als Leser landen wir in einem parallelen Universum, in dem wahrlich einiges anders ist. So stehen z.B. die Vulkanier an der Stelle der Menschen und befehligen die Schiffe der Sternenflotte und Captain Spock trifft auf Fähnrich James T. Kirk. Diese Idee hat wirklich einen gewissen Reiz, denn wer würde nicht gern einmal sehen, wie sich Kirk schlägt, wenn er nicht das Kommando hat? Es stellt sich weiterhin heraus, dass die Romulaner ein Zeitexperiment durchgeführt haben, so dass es nie zur ursprünglichen Gründung der Föderation kam. Das Wie ist dabei kaum richtig erklärt, auch wenn man hier die Idee der Kinofilme aus den 80er zur Hilfe genommen hat. Ab jetzt beginnt der Wettlauf gegen die Zeit, denn auch in dieser Realität, bekommt Spock mit, dass etwas nicht stimmt. Dank der Hilfe von McCoy findet er eine plausible Idee, welche sich erschreckend als wahr erweist. Sie haben nur wenige Tage, um das alte Universum zu retten... Die Romulaner hingegen versuchen jetzt die Macht an sich zu reißen. Leider schwimmt die Story jetzt etwas, denn so logisch wie bisher alles klang, entwickelt sich der Inhalt leider nicht mehr. Kirk und Spock einen eine unbeschreibliche Freundschaft, welche auch über Dimensionen hinweg zu spüren ist. Etwas sehr mystisch, aber es kommen noch fantastischere Ideen hinzu. So ist Kirk etwa sehr aufsässig als Fähnrich und seine Akte liest sich auch eher sehr unreif, als dass der den Dienst auf so einem Schiff vollziehen könnte. Spock hält dennoch fest an diesem jungen Mann, denn irgendetwas sagt ihm, dass es richtig sei. Später kommunizieren sie auch über Lichtjahre hinweg, nur in Form von Gedanken und als Bindeglied dient das „alte“ Universum. Die Romulaner hingegen entpuppen sich später als nicht wirklich Handlungswillig und als Spock auch noch gezwungen wird Theater zu spielen und sein Pon farr ausbricht, zerfällt leider die schöne Idee hinter dem Roman. Dennoch rundet auch diese Zeitreise sich wieder vollkommen ab und der Kreis schließt sich wohlwollend. Das nur wenige sich an die Ereignisse erinnern können, mag auch am kurzen Ende liegen. Der bereits 1985 erstmalig erschienene Roman hat für die damalige Zeit erstaunlich viel Gefühl parat. Nicht nur zwischen Spock und Kirk scheint es fast mehr als nur eine Freundschaft, auch manch andere Mitglieder an Bord gehen, neben einigen kleinen Sticheleien, doch sehr sorgsam miteinander um. McCoy hat erneut wieder alle Sympathiepunkte auf seiner Seite. Seine raue Art und der dennoch bedächtige Freund, in einer Person vereint, machen ihn zur schimmernden Randfigur. „Ich bin Arzt und kein Architekt…“ oder „Ich bin Arzt und kein Gärtner...“ lassen sogar die Synchronstimme im Kopf auferstehen und man erinnert sich an manch Wortgefecht auf der Brücke der Enterprise. Fazit: Zeitreisen und neue Universen, treffen auf eine überdimensionale Männerfreundschaft. Kirk und Spock stehen im Mittelpunkt der Geschichte einer seltsamen Zeitreise, in der ein Universum entsteht, welches nicht sein sollte. Autorin Della van Hise erklärt das tiefe freundschaftliche Band, zwischen Kirk und Spock vergisst dabei jedoch gelegentlich die eigentliche Story. Die Gegner haben großartig angefangen, verlieren sich jedoch nach und nach und somit bleiben nur die bekannten Hauptpersonen der Enterprise, welche alles herausreißen. Charmante Dialoge und ein McCoy in Höchstform, lassen das Gefühl von Star Trek aufleben. Matthias Göbel Autor: Della van Hise Übersetzung: Andreas Brandhorst eBook: 645 Seiten Seitenzahl der Print-Ausgabe: 308 Seiten Verlag: Heyne Verlag Erscheinungsdatum: 25.02.2014 ISBN: 9783641114657
  2. Wissenschaft kann gefährlich sein und da macht es wirklich Sinn, dass ein Institut sich weit weg von anderen bewohnten Planeten einrichtet. Ephrata ist ein solches und was hier plötzlich passiert, können selbst die Wissenschaftler nicht erklären. Ein pyramidenförmiger Riss öffnet sich in mitten des Instituts. Gewaltige Gravitaitionsenergieen lassen ein Portal entstehen, aus dem plötzlich eine handvoll Außerirdischer tritt. Humanoid, aber mit einer silbrigen Haut verkündet ihr Anführer, dass sie dieser Welt die Wahrheit bringen und das sich keiner fürchten muss. Kurz zuvor gelang es der Präsidentin des Instituts noch ein Notsignal abzusetzen und kein anderes Schiff als die U.S.S. Enterprise ist in der Nähe. Klingt bis hier hin sehr klassisch und genau so geht es auch weiter. Die Crew um Captain Kirk macht sich auf den Weg und im Außenteam darf Spock genauso wenig wie Kirk fehlen. Schön das Sulu auch mal wieder zum Einsatz darf und schon stecken wir wieder fast in den üblichen Schwierigkeiten fest. Das Außenteam wird getrennt und ein Katz- und Maus-Spiel mit den Behörden entbrennt, denn den unserem Enterprise-Duo wird von einer Widerstandsgruppe geholfen. Sulu hingegen darf sich direkt auf Ephrata mit den Außerirdischen herumschlagen. Bald bekommt auch die restliche Crew die deutliche Aufmerksamkeit zu spüren und selten wie nie, darf diesmal Uhura den Platz des Captains einnehmen. An jeder Stelle des Romans gelangen wir schnell in Erinnerungen an die gute alte Zeit. Egal ob es die Sprüche untereinander sind oder aber das, was gerade geschieht. Chekov meckert in seine russischen Art, der Doktor brummt sich von einem Einsatz zum nächsten und Spocks Logik ist wieder unumstritten. Kirk bekommt zudem eine besondere Aufmerksamkeit. Denn die Widerstandsbewegung hält ihn für ein ganz besonderes Lebewesen, welches endlich das Ende ihres Gottkönigs einläuten könnte. Schließlich hat er so etwas ja nicht das erste mal gemacht und dabei kann man sich getrost an manch Folge der Serie erinnern. Doch so schnell der Roman sich auch liest, er hat mehr als nur platte Sprüche und Action im Angebot. Greg Cox versucht die Atmosphäre von damals einzufangen und die Crew als solches funktionieren zu lassen. Genau das funktioniert hervorragend, denn egal welches Teammitglied aussetzt, es kann getrost ersetzt werden und die Mission wird trotzdem zum Erfolg. Das gute Zusammenspiel der Charaktere ist auch genau der Faden, welcher sich schnurstracks durch den Roman zieht und welchen man auch sonst von Kirk und seiner Crew bisher erlebt hat. Der Captain dient diesmal nicht nur als Erlöser, sondern muss zuvor einiges an Hinterlist erfahren und es scheint wirklich so, dass sich Götter vor ihm in acht nehmen sollten, denn kein Captain hat mit mehr im Ring gestanden als Jim Kirk. Fazit: Ja es ist die alte Crew und ja es ist ein Abenteuer wie man es von ihnen erwartet und doch gibt es mehr als nur eine Fortsetzung. Es duftet herrlich nach Nostalgie und es darf in ihr gebadet werden. Alle sind an Bord, dank McCoy gesund und mit etwas Glück und Tricks ist Kirk voll in seinem Element. Formbare Gravitation als Technologie ist zwar nicht neu, hat aber hier einen eigenen Plan für sich gefunden und vielleicht treffen auch andere Captains eines Tages auf diese religiösen Aliens wieder. Matthias Göbel Autor: Greg Cox Taschenbuch: 302 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 07.03.2018 ISBN: 978-3-95981-521-5
  3. Schon als ich die Ankündigung zu diesem Aufeinandertreffen las, war ich doch sehr überrascht, was sich hier die Autoren wohl ausgedacht haben werden. Dass die Crew der Enterprise schon so einige wunderliche Abenteuer überlebt hat, war nicht nur in der Originalserie der Fall, auch später konnte man auf Deep Space Nine beispielsweise Märchenfiguren erleben oder in Next Generation verlor man sich im Holodeck in einer anderen Zeit. Diesmal wird das DC Universum in den Kosmos von Star Trek transferiert und ich bin… fasziniert. Kirk, Spock und Pille sind auf einer Mission und entdecken einen Planeten. Schon hier sind kleine Witzelein zwischen Spock und Kirk wieder schön pointiert gelungen, auch wenn es später nichts mehr zu lachen gibt. Sie finden auf dem toten Planten eine Leiche, welche sie keiner bekannten Spezies zuordnen können. Zudem werden auch fünf Ringe gefunden. Scotty analysiert diese und noch während er dabei ist, taucht auch schon Hal Jordan auf. Die Ringe werden aktiviert und suchen sich ihre neuen Gefährten. Je nach Farbe landen sie dabei nicht nur in gute Hände. Rot, Gelb und Orange suchen sich Klingonen, Romulaner und Gorn. Die neuen Kräfte setzen diese ein, um Macht und Vorteil gegenüber ihren Vorgesetzen zu bekommen. Doch auch die Anführer dieser Ringe hat es in dieses Universum verschlagen. Der Erzfeind aller Lebenden „Nekron“ fehlt ebenso wenig und schon steht diese Galaxie vor einem unbezwingbaren Gegner. Wie sie diese Black Lantern vernichten oder vielleicht eben doch nicht, dass erfahrt ihr nur, wenn ihr selbst hineinschaut. Immerhin haben sich die Macher sehr deutlich an die neue junge Crew der Enterprise gehalten. Optisch, wie auch inhaltlich, greifen sie dabei alles auf, was man bis dato gewohnt ist. Schöne Massenkampfszenen, die vielleicht an kleinen Stellen etwas mehr Details bei den Schiffen vertragen hätten, geben einen passenden Comiclook. Selbst der Schluss, als Kirk noch einmal ordentlich auf die Schippe genommen wird, passt perfekt und ebnet irgendwie doch den Weg, dass sich Fans beider Universen öfter nähern könnten. Fazit: Ich bin wirklich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite, was für eine abstruse Idee, auf der anderen, erstaunlich wie gut das zusammenpasst. Wer sich frei macht von Logik und konventioneller Erzählweise, landet früher oder später sowieso bei Comicgeschichten und wer dazu noch wenigstens Fan einer dieser beiden Welten ist, darf getrost zugreifen. Ich bin positiv überrascht und denke mal, da kommt noch mehr! Matthias Göbel Autor: Mike Johnson Zeichner: Angel Hernandez Softcover: 148 Seiten Verlag: Panini Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.11.2017 ISBN: 978-3-7416-0536-9
  4. Die U.S.S. Enterprise ist auf ihrer Erforschungsmission weit weg von dem bekannten Raum und entdeckt eine seltsame Region, welche es zu untersuchen gilt. Doch bereits zu dem Klasse M Planeten zu gelangen, wird kein angenehmer Flug. Die eigenwilligen Gesteinsvorkommen werden später der Enterprise auch zum Verhängnis. Auf dem Planeten angekommen, werden Kirk und sein Landetrupp angegriffen. Bisher noch von Unbekannten. Sie stellen sich als Mitglieder der Goeg-Domäne vor. Ähnlich wie die Föderation, sind sie ein Zusammenschluss von verschiedenen Welten und Völkern. Bei der Flucht der Angreifer, wird das Schiff so schwer beschädigt, dass sie mehrere Wochen repariert werden müsste. Die neuen „Freunde“ bieten an, dass sie die Enterprise zu einem Raumdock transportieren und genau jetzt erst beginnt das Abenteuer. Der Captain der Goeg-Domäne versteht sich prächtig mit Kirk, doch er ist sich wie seine Mannschaftsmitglieder nicht sicher, ob sie das richtige tun. Immerhin überlassen sie ihr Schiff einem fremden Volk. Das kommende Desaster folgt auf dem Fuß. Während des Fluges wird Kirk immer mehr bewusst, dass er wohl einen riesigen Fehler begangen hat. Bleibt die Domäne ein Freund oder wird sie gar zum Feind der Föderation? Das könnt ihr selbst erfahren, wenn ihr euch durch die knapp 300 Seiten lest. Im Grunde ist das Abenteuer wie eine der alten Folgen der TV-Serie. Der Anfang klingt recht spannend und dann... dann... wartet man dass etwas passiert. Einige Passagen der Geschichte klingen wirklich wie eine 1:1 Kopie der Dialoge. Egal ob zwischen Spock und McCoy oder auch Chekov, welcher sich Gedanken über seine Arbeit als Sicherheitschef macht. Immerhin wird eine neue Rasse vorgestellt und der moralische Aspekt der Geschichte ist schnell verstanden. Ein paar kleine Wendungen am Ende sorgen sogar noch einmal für ein wenig Action, aber ansonsten geht es doch eher sehr ruhig und gelassen voran William Leisner nahm sich wirklich sehr genau die alten Charaktere vor. Alle haben ihre stimmigen Sprüche und ihren Arbeitsplatz. Einzig Kirk finde ich diesmal etwas ratlos und lässt sich für meinen Geschmack zu viel dirigieren. Manch technische Komponente ist sicherlich auch etwas sehr weit hergeholt und das nicht nur weil Scotty sein „Baby“ in andere Hände geben muss. Allein die Tatsache wie schnell sich die beiden fremden Schiffe verbinden können klingt schon recht seltsam. Ein letzten kleinen Kritikpunkt habe ich noch, die Befehle zwischen den Offizieren der Goeg-Domäne. All die Zahlen sind nicht nur für den Leser unverständlich, bringen auch selbst die Crew der Enterprise Kopfschmerzen. Fazit: Neue Geschichten von Kirk seiner Enterprise – Immer her damit! Autor William Leisner macht an sich keinen einzigen Fehler, wenn es darum geht eine klassische Star Trek Geschichte zu erzählen. Dennoch bleibt der Roman in Summe aber eher nur eine zähe Episode, in der sich der Captain einmal mehr die Frage stellen muss, wer Freund und wer Feind ist. Wer gern in alten Erinnerungen schwelgen will, liegt dennoch richtig. Matthias Göbel Autor: William Leisner Taschenbuch: 276 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.02.2017 ISBN: 978-3-95981-176-7
  5. Da haben wir sie wieder, die jungen Wilden der Sternenflotte. Mittlerweile in ihrer dritten und ich muss vorab gestehen, wieder in einer wunderbar erzählten kleinen kurzen Geschichte. Wir erfahren als Leser bereits im Prolog, dass die Romulaner eine gewisse Gemini-Agentin in den Einsatz schicken wollen. Was ihr Ziel ist und was es mit Gemini auf sich hat, erfahren wir jedoch erst zum Schluss. Indessen haben wir wieder Kirk, welcher sich erneut nicht gerade rühmlich auf dem Campus benimmt. Mit einer oder zwei Prügeleien ist er schon vor dem Admiral antreten müssen, doch dieses Mal ist es anders, denn Kirk kann sich an nichts mehr erinnern. Vielmehr wird er vom Geheimdienst der Sternenflotte irgendwo im Park gefunden. Das ruft unweigerlich auch McCoy auf den Plan, welcher sich erneut um seinen Patienten Jim kümmern muss. Das er Blessuren von einer Schlägerei trägt ist nicht verwunderlich, aber der Gedächtnisverlust schon. Uhura taucht auch in der Geschichte auf und kann mit einer neuen Freundin, einer doch recht ungewöhnlichen Vulkanierin die Geschichte erst in Schwung bringen. Denn hier zeigt sich wieder Kirks unbändiger Scharm und er verfällt dieser unglaublich schönen Frau. Doch auch ein anderer uns bekannter Kadett reiht sich langsam in das Geschehen mi ein – Chekov. Er erlebt n seinen eigenen vier Wänden das Chaos pur. Durch sein manipuliertes Zimmer wird er fasst umgebracht und alles deutet auf niemand anderen hin als Kirk. Während alle anderen Studenten der ZETA-Abschlussprüfungen des ersten Studienjahrs hin fiebern, erleben unsere Helden ein doch recht außergewöhnliches Abenteuer. Immerhin erfahren wir ein wenig mehr über Kirk und seine Herkunft. Die Liebe zwischen Uhura und Spock bekommt auch mehr Tiefe, McCoy darf auch wieder einer schönen Agentin den Hof machen und zu guter Letzt stirbt dieses Mal keine Person. Die Abschlussszenerie wird zwar recht schnell heruntergespielt, doch immerhin bekommt man hier auch noch einmal ein wenig Action und selbst die arrogantesten Studenten erkennen, dass sie nur zusammen ans Ziel kommen und nicht alles allein entscheiden müssen, so wie im echten Leben eben. Was ich Rick Barba allerdings vorwerfen möchte ist, dass er sich ruhig ein wenig mehr Zeit hätte nehmen können. Immerhin ist er in den Genuss gekommen einen Star Trek Roman zu schreiben und da kann man ruhig ein wenig ausholen. Sei es der Campus oder auch die Raumschiffe am Ende. Dennoch ist sein Schreibstil derart schnell und fließend zu lesen, dass hier jeder innerhalb von wenigen Stunden durch sein möchte. Da möchte man nur hoffen, dass er sich erneut hinsetzt und an einer neuen Geschichte schreibt, denn egal welcher der genannten Star Trek Personen, alle wurden perfekt in ihre Rolle eingebunden und erleben für sich das passende Abenteuer. Fazit: Ich kann es nur wiederholen, mit einer Ausgabe der Star Trek – Starfleet Academy macht man absolut nichts falsch. Ob Kirk, Uhura, Spock oder McCoy, alle haben ihren ganz eigenen Charme, welcher sich nicht nur in der Serie und den Filmen gefestigt hat, sondern sich in den Büchern nahtlos fortgeführt. Die Story selbst ist schön aufgebaut und man sucht ständig nach der Verdächtigen Person und wer genau mitliest ist schnell bei der Sache. Ich freue mich auf mehr und wer ein paar Minuten für eine gute Star Trek Geschichte übrig hat, der kann hier getrost zugreifen. Matthias Göbel Autor: Rick Barba Taschenbuch: 224 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 27.06.2016 ISBN: 978-3-86425-849-7
  6. Alles fängt sehr harmlos an. Die Enterprise-A befindet sich auf einer diplomatischen Mission. Eine Delegation soll zu einer Verhandlung gebracht werden, bis plötzlich ein seltsames und nicht zu identifizierendes Signal auftaucht. Kirk ist sofort Feuer und Flamme, denn es ist immer seine erste Aufgabe neue Zivilisationen und Völker kennen zu lernen. Also nehmen sie einen kleinen Umweg und schauen sich genauer an was Uhura da empfangen hat. Spock, Doktor McCoy, Chekov und ein paar Sicherheitsmitglieder nehmen an dem Außenteam teil und schon befinden wir uns wieder mitten in einer der bekannten klassischen TV Folgen. Nicht etwa wegen dem Trupp selbst, sondern eher das was passiert. Die Landung verläuft nicht ganz so ruhig wie gedacht, denn schon beim Eintritt in die Atmosphäre beginnt das Schicksal sein Lauf zu nehmen. Spock gelingt es gerade so eine ordentliche Bruchlandung hinzulegen, doch in dem Supf in dem sie sich befinden, lauern erneut Gefahren. Riesige egelartige Wesen greifen einen der Redshirts an und der erste Mann ist gefallen. Das sich das Team in höchster Gefahr befindet, bekommt nicht nur McCoy mit, sondern auch Kirk macht sich Sorgen schon so lange nichts mehr vom Team gehört zu haben und die Diplomaten trampeln auch schon, weil sich alles so in die Länge zieht. Also muss ein neuer Trupp geschickt werden. Doch zuvor schafft Uhura die Übersetzung, was auf eine deutliche Wahrung hinweist, dass man sich nicht dem Planeten nähern soll. Mit ein wenig „vulkanischem“ Gefühl und Blut wird die Mission zwar ordentlich actionreich, aber dennoch bleibt der Großteil des Teams am Leben. Wie und warum, dass müsst ihr schon selbst erlesen. Die Gespräche zwischen McCoy und Spock sind auch der eigentliche Hauptteil der Geschichte. Immer wieder verstricken sie sich in ihre typischen Zankereien und selbst als alles am Ende zu sein scheint, ist Spock immer noch für eine Überraschung gut. Saavik als Figur war mir selbst nicht mehr wirklich in Erinnerung, aber schön zu sehen, dass Autoren manch Figur in ihrer Schublade finden und sie passend in eine Geschichte verpacken. Fazit: Im Großen und Ganzen erlebt man genau das, was der Titel einem schon verrät - Star Trek – The Original Series. Eine schön klassisch erzählte Geschichte, mit ein wenig mehr Action, toten Rothemden und einem Kirk, der seine Kameraden niemals im Stich lassen würde. Ich für meinen Teil war wie immer herrlich unterhalten und kann Fans der alten Serie diese kleine Geschichte ohne Bedenken in den E-Book-Reader legen. Matthias Göbel Autor: Greg Cox E-Book: 100 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 08.09.2016 ISBN: 978-3-95981-270-2
  7. Ehrlich gesagt, habe ich mir unter dem Begriff „Eugenische Kriege“ etwas völlig anderes vorgestellt, was es in den Augen des Autors aber in Wirklichkeit war/ist. Khan Noonien Singh hat sich bereits in Teil Eins der Geschichte von seiner Menschlichkeit losgesagt und sich allmählich sein eigenes kleines Reich aufgebaut. Hier konnte er nach seiner eigenen Weltvorstellung handeln und sich Macht verleihen, seine Ordnung durchsetzen oder den Wunsch der Weltherrschaft ausbauen. Doch er muss sich dabei immer wieder seinen Wiedersachern Gary Seven und seiner Mitarbeiterin Roberta stellen. Sie halten die Welt zusammen, welche ohne ihre Arbeit wohl längt in die Luft geflogen wäre. Denn nicht nur Khan hat sich sein Reich geschaffen, sondern auch einige andere seiner Brüder. Diese sitzen z.B. in Jugoslawien und beginnen hier den Krieg den wir alle noch kennen, bis hin zu Vertreibung und Tötung aller nichtzugehörigen einer bestimmen ethnischen Gruppe. Ein anderer wiederum hat sich in Südamerika zurückgezogen und versucht hier das Weltgeschehen zu lenken, egal welche Verluste auch immer es kosten mag. So ziehen alle heimlich und fast unbemerkt gegeneinander in den Krieg. Noonien unternahm zwar als einziger den Versuch alle zu einen, doch der Ehrgeiz und die Machtbesessenheit eines jeden einzelnen hat dieses Unterfangen zum Scheitern verurteilt. Wir befinden uns mitten in den 1990er und auf der Erde gibt es politische Spannungen in jeder Ecke der Welt. Warum es nie zu mehr kam, als wie es in unseren Geschichtsbüchern steht, haben wir wohl den beiden Agenten zu verdanken, denn egal ob U-Boot Angriffe, Atombomben oder Biowaffen, alles gab es wirklich und alles fand ein Ende noch vor dem Start. Irgendwie könnte Khan dem Leser leidtun, denn egal wie ausgeklügelt sein Plan auch zu sein scheint, er scheitert immer wieder. Sein bester Schachzug jedoch ist das gegenseitige Ausspielen seiner Gegner untereinander. Viele Menschen verlieren dabei ihr Leben, doch die Menschheit kann überleben. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob wirklich irgendjemand über all das hier noch in 200-300 Jahren bescheid wüsste. Am Ende landet Khan da wo ihn Kirk viele Jahrzehnte später aufweckt. Kirk selbst muss sich nebenbei auch noch um eine Mission kümmern, welche aber nur Beiwerk ist und kurz abgehandelt wird. Das Zusammentreffen zwischen ihm und Gary Seven verwundet, jedoch wird hier das moralische Dilemma des Romans noch einmal aufgerollt und endgültig abgeschlossen. Khan hat einen Platz in der Geschichte von Star Trek gefunden, jedoch bin ich mir sicher, dass viele Gefahren die von heutigen Möchtegern Weltherrschern herrühren, nicht jedem in einigen Jahrzehnten mehr ein Begriff sein werden. James Bond lässt eben sehr stark Grüße und er erfüllt seine Aufgabe mit Bravour, aber ohne Anerkennung. Fazit: Khan Noonien Singh ist und bleibt ein gefährlicher Charakter des Star Trek Universums, kann jedoch in seiner eigenen Geschichte nicht völlig überzeugen. Auto Greg Cox nutzt eindrucksvoll die Geschichte unserer Erde und vermischt sie mit den Ereignissen zu Khans Weiterentwicklung, jedoch schafft er es meiner Meinung nach nicht, Khan mit seiner Grausamkeit für das Gedächtnis der Menschen unsterblich zu machen. Eine nette Agentengeschichte, mit austauschbaren Bösewichten. Matthias Göbel Autor: Greg Cox Taschenbuch: 504 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 03.08.2015 ISBN: 978-3-86425-440-6
  8. In der Menschheitsgeschichte gab es schon mehr als einen furchtbaren Krieg. Für Star Trek Kenner, ist der Begriff „Eugenische Kriege“ nichts Neues und man erinnert sich sofort an Khan. Genau von diesem Despoten soll der Roman handeln, was er auch zum Teil macht, ansonsten aber, erleben wir die Geschichte eines zeitgereisten Agenten, Kirk und seiner Crew, sowie die Geschichte, wie wir sie selbst kennen. Wir starten im Jahr 1974. Gary Seven, ein Undercover-Agent, der die Menschheit davor retten soll sich selbst zu vernichten, entdeckt zusammen mit seiner Assistentin Informationen über das Chrysalis-Projekt. Die Erschaffung künstlich verbesserter Männer und Frauen als Ziel, müssen sie eindeutig gestoppt werden. Ab jetzt erleben wir eine klassische James Bond Story, welcher meiner Meinung nach eindeutig viel zu lang geraten ist. Dennoch treffen wir hier auch das erste Mal auf Khan Noonien Singh. Er ist bereits Vier Jahre alt, kann aber schon damals mehrere Sprachen sprechen und sein Intellekt übersteigt deutlich alles, was die Agenten je gesehen haben. Die Basis wird zerstört und alle Kinder gerettet. Verteilt über die Welt, war es einzig Khan, welcher Gerry am Herzen lag und dieser sollte beobachtet werden. Doch auch eine andere Geschichte beschäftigt den Leser, denn Kirk befindet sich auf einer Mission zu einer Welt, die ebenfalls komplett nur von genmanipulierten Einwohnern beheimatet ist. Eine Konferenz wurde einberufen, denn auch die Klingonen wollen Welt Schutz anbieten. Im Zuge dessen, liest sich Kirk noch einmal in die genverbesserte Vergangenheit der Erde ein. Hier erfahren wir, dass Khan nach und nach zum Mann heranwuchs und schon damals Anzeichen zeigte, die eindeutig darauf hinwiesen, dass seine Methoden nicht immer human und überlegt erscheinen. Seven versucht ihn als Agent auszubilden, erkennt aber, dass Khan sich nicht beeindrucken lässt von reden und leben lassen. Sein Weg scheint vorprogrammiert. Seine Überlegenheit und Arroganz treibt ihn an. Losgesagt von allem, baut er nach und nach sein eigenes Netzwerk auf und darf wohl im zweiten Roman die Eugenischen Kriege ins Leben rufen. Ich war schon erstaunt, dass Seven ihn nicht eher gestoppt hat, denn zum einen hatte er das Potential dazu und zum anderen kennt er sich bestens aus, als Verbesserter und Normalen zu leben. Die Einbindung unserer normalen Geschichte, wie der Kalte Krieg oder der Fall der Mauer, liest sich nett und macht alles zeitnah und regt zum nachdenken an. Khan selbst kommt dennoch viel zu kurz. An dieser Stelle hätte ich mich gefreut, wenn man mehr aus seiner Sicht der Dinge geschrieben hätte. So muss man sich immer auf das verlassen, was andere beobachtet oder erzählt bekommen haben. Die echten Beweggründe und wie genau sein Aufstieg in die Macht der Politik und des Krieges stattgefunden haben, werden leider nicht erklärt. Da Kirk schon mehr als einmal mit Khan zu tun hatte, verwundert es ebenfalls, dass er sich noch einmal über alles informieren muss, denn mittlerweile sollte er ihn etwas besser kennen. Fazit: Greg Cox liefert uns eine umfangreiche Zusammenfassung der Arbeit des Agenten Gerry Seven und seinen Mitstreitern. Nebenbei entwickelt sich Khan zum dem, den wir kennen. Vielleicht verwirrt der Name des Buches, da es sich jedoch um einen Zweiteiler handelt, kann man dies als eine zu weit ausgeholte Vorgeschichte sehen. Gewürzt mit spanenden Agentenpassagen und ein wenig Star Trek dank Kirk, wird die Welt wie wir sie kannten, mit dem Erwachsen sein von Khan, nicht mehr die gleiche sein. Mal schauen, wie Cox die Brücken, zu den so oft unglaublich grausamen Eugenischen Kriegen schlägt. Matthias Göbel Autor: Greg Cox Taschenbuch: 600 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 25.05.2015 ISBN: 978-3-86425-439-0
  9. Die U.S.S. Enterprise befindet sich auf einer heiklen Mission, sie sollen diplomatisch versuchen einen Planeten vor dem auseinanderbrechen zu beschützen. Doch schon von der ersten Minuten an ist Diplomatie hier völlig fehl am Platz. Rimillia ist ein sehr eigenwilliger Planet, welcher sich nicht um seine eigene Achse dreht. Somit gibt es immer eine Tag- und eine Nachtseite. Die Bewohner haben sich damit abgefunden, doch über die Jahre hinweg, haben sie die Luft derart verschmutzt, dass man sie kaum noch atmen kann und der Platzmangel ist das nächste Problem. Mit sage und schreibe 30.000 gigantischen Impuls-Triebwerken soll dem Planeten jetzt geholfen werden, doch der Leiter des Projektes wurde entführt. Captain Kirk lernt beide politischen Seiten kennen und entscheidet sich, mit dem Weg der aktuellen Führer fortzufahren. Er begibt sich auf die Suche nach dem Professor und lässt in dessen Scotty sich das Meisterwerk anschauen. Dieser ist gar nicht so begeistert und sieht erst einmal viel Arbeit auf sich zukommen. Spock hat mittlerweile den möglichen Aufenthalt der Geisel ausfindig gemacht und zwei Teams nehmen sich die Orte vor. Am Ende bleibt Kirk Gefangener, kann aber mit ein wenig List und seiner üblichen Schlagkraft sich doch befreien und den Lauf der Geschichte des Planeten fortschreiben. Jedoch haben die Gegner des Projektes noch lange nicht alle ihre Karten auf den Tisch gelegt, als nächstes verwunden sie die aktuelle Regentin schwer. Pille kann sie zwar stabilisieren, es sieht jedoch nicht gut aus. Zu alledem soll er sich auch noch mit Sulu über die Pflanzenwelt des Planeten Gedanken machen. Schließlich brauchen die Einwohner Sauerstoff und nichts bringt mehr, als genmanipulierte Bäume. Doch auch hier gibt es mehr als einmal viele Rückschläge. Dank Scotty kann das Projekt immerhin rechtzeitig starten, doch wird es nicht von Erfolg gekrönt sein, denn der Planet scheint an der künstlich geschaffenen Umdrehung zu zerbrechen. Spok hat noch eine Idee wie er den Planeten und seine Einwohner retten kann. Vielleicht nicht die Geschichte die man am Anfang erwarten würde, aber passend zu all dem was im Verlauf alles vorfällt. Trotz vieler Momente die Spannung erzeugen könnten, war ich als Leser doch recht abgeklärt und wurde zu sehr an der Hand geführt. Oft stolpert man von dem einen zum nächsten Zwischenfall, nur um herauszufinden, dass es so weitergeht wie zuvor. Jerry Oltion hat sich viel Mühe bei der Beschreibung seiner Grundidee des toten Planeten gegeben und selbst bei den Genexperimenten mit den Pflanzen verweilt man gern, jedoch hat er viel Politik mit eingebracht, welche mit zu wenigen passenden Dialogen gefüllt wurde. Dennoch achtet er penibel auf Wortwahl und Aktion der einzelnen Figuren und ja, Kirk wird es auch diesmal wieder ganz heiß, weil er einer Frau am liebsten nicht wiederstehen würde. Fazit: Ein weiteres Abenteuer der U.S.S. Enterprise für jeden der Spok, Kirk, Pille und Scotty erneut in Action erleben will. Trotz der guten Grundidee schafft es der Autor jedoch nicht durchgängig die Spannung aufrechtzuhalten. Immer wieder boxt man sich durch zu viele Beschreibungen und einer Informationsflut, die jeden Lesefluss verhindert. Scotty spielt übrigens die Hauptrolle in dieser Episode und kann erneut beweisen wie gut sein Charakter funktioniert und wie viel Wert seine Arbeit wirklich ist. Vielleicht wird es beim nächsten Mal besser… Matthias Göbel Autor: Jerry Oltion Taschenbuch: 268 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 21.02.2014 ISBN: 978-3-86425-302-7
  10. Es scheint unfassbar, ein mehr als 14.000 Jahre anhaltender Krieg wird auf einmal beendet und keiner weiß genau warum. Genau diese Frage soll Kirk mit seiner Mannschaft klären und schon sind sie mitten in einem gewaltigen Abenteuer. Die Planeten Prastor und Distrel bekämpften sich derart lange, dass keiner mehr so wichtig weiß wie der Krieg damals ausgebrochen ist oder warum man heute noch kämpft. Selbst Kirk bekommt in den ersten Gesprächen nicht heraus was hier vorgeht. Doch als er erfährt, dass ein einziger Mann dafür verantwortlich sein soll, verschlägt es ihm dem Atmen - Harcourt Fenton Mudd. Eine Figur die schon mehr als einmal die Enterprise und seine Crew zum Narren gehalten hat und auch diesmal hat Kirk ein schlechtes Gefühl bei der Sache. Der Ärger lässt gar nicht lange auf sich warten und schon entbrennt ein neuer Kampf auf den beiden Planten. Als Angehöriger der Föderation muss Mudd gerettet werden und Kirk begibt sich mit einem Rettungstrupp auf die Mission. Hier stirbt eine Sicherheitsoffizierin und auch Harry löst sich regelrecht in Luft auf. Die gescheiterte Mission führt dazu, dass Kirk jetzt nur noch Harry Frau aufzuhalten versucht. Wobei in diesem Fall eher von einem Androiden gesprochen werden muss. Eine andere Mission hatte Mudd damals auf einen Planeten gelassen, auf dem es nur androide Kopien seiner Ehefrau gab und eine dieser begleitet ihn nun auf Schritt und Tritt. Somit fliegen sie von Distrel nach Prastor und wollen Schlimmeres verhindern. Allerdings endet dieser Tag in einem absoluten Desaster. Chekov, Scotty und Sulu werden in den Kämpfen verwickelt und sterben vor den Augen von Kirk. Als dieser nun versucht mit Diplomatie ein Ende zu finden verschwindet auch er von der Planetenoberfläche und es bleibt nichts von ihm übrig. Spok kann sich nicht vorstellen was da unten vor sich ging und trifft den Großen General von Distrel. Der ihm etwas von Göttern und ihren Augen erzählt und das man nach dem Tod an einen geheimnisvollen Ort gelangt. Indessen erwacht Mudd und auch die totgeglaubte Sicherheitsoffizierin und langsam kommt man als Leser hinter das Geheimnis dieser beiden Planeten. Als auch Kirk und der Rest der Crew erwacht wird klar, dass hier eine äußerst ausgereifte Technologie am Werk ist. Jedoch wird sie durch den „Tod“ des Androiden gestoppt, schließlich ist sie kein echtes Lebewesen und diese Maschine kann keine Maschine neu zum Leben erwecken. Dank eines Tricks kommt die Crew doch noch zum glücklichen Ende. Eine schön moralisch fragende Geschichte, wie man mit dem Tod umgeht, wenn er einem nicht direkt im Auge steht. Was wäre wenn eine Maschine darüber entscheiden könnte ob man noch einmal leben kann oder nicht? Würde man mit der zweiten Chance besser umgehen als mit der ersten? Das Harry mehr als eine Randfigur ist, kann man noch einmal deutlich miterleben und auch seine Beziehung zu Kirk findet sich aus der Serie eindrucksvoll wieder. Selbst die Gefühle als einer der alten Helden stirbt werden Fans das Herz fast stehen lassen und oft wünscht man sich beim Lesen, dass es diese Maschine im wirklichen Leben geben sollte. Fazit: Krieg ist eine furchtbare Sache und das Ende eines solchen das Beste was passieren kann, kein Wunder das nach so vielen Jahren auch die Sternenflotte wissen will, was auf diesen beiden Planeten passiert ist. Jerry Oltion hat eine spannende und absolut passende Geschichte mit Kirk und seiner Mannschaft geschrieben, welche sich flott und mit kleinen Schmunzelern und vielen Emotionen liest. Eine zeitlose Geschichte mit vielen Fragen über Tod, Verlust und das was bleibt, wenn es nicht mehr ist. Matthias Göbel Autor: Jerry Oltion Taschenbuch: 314 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.01.2013 ISBN: 978-3-86425-144-3
  11. einz1975

    Star Trek - Into Darkness - Filmroman

    Mittlerweile ist der Film schon wieder ein paar Jahre her, aber dennoch liest sich der Roman zum zweiten Teil des neuen Star Trek Universums frisch und unverbraucht. Die Enterprise-Crew befindet sich auf einem fremden Planeten und versucht hier einen Vulcan zu stoppen, dessen Ausbruch die gesamte Bevölkerung vernichten würde. Doch es läuft nicht alles glatt und Kirk muss Spok retten und er geht dabei das Risiko ein von dem fremden Volk gesehen zu werden. Diese Verletzung der Obersten Direktive und der nicht gerade inhaltlich richtige Bericht, führen schließlich zur Degradierung beider, jedoch schlägt in diesem Fall das Schicksal zu. Erst ein Anschlag auf ein Archiv der Sternenflotte und dann das Hauptquartier selbst. Dabei stirbt Christopher Pike und Kirk bekommt die Chance ihn zu rächen. Schnell wird der Schuldige ausgemacht, doch er befindet sich schon lange nicht mehr auf der Erde. Eine Reise zum Heimatplaneten der Klingonen steht an und bestückt mit völlig neuen und nicht ortungsbaren Torpedos wird die Enterprise auf die Mission geschickt. Schon von Beginn an spürt Scott, dass hier etwas nicht stimmt und auch der Rest der Crew ist sich nicht sicher wie das alles enden wird. Das Versteck von John Harrison alias Kahn wird gefunden, doch der Kampf gegen einige Klingonen ist unausweichlich. Am Ende gewinnt Kirk, auch wenn er noch nicht weiß warum. Auf dem Weg zur Erde, wird die Enterprise jedoch gestoppt und ein unglaublich riesiges neues Sternenflotten Raumschiff versperrt Kirk den Weg. Es stellt sich heraus, dass sich Admiral Marcus dahinter verbirgt, er will die Erde vor allen kommden und aktuellen Feinden schützen. Kahn war eines dieser Projekte welches fehlschlug und er es jetzt aufhalten will. Nur mit List und Glück schaffen es die jungen Helden den Despoten aufzuhalten, auch wenn am Ende viele ihr Leben verlieren. Die Freundschaft zwischen Kirk und Spok ist danach jedoch eine andere und fester denn je. Alan Dean Foster hat sich ziemlich genau an den Film gehalten und in jeder Situation nicht nur beschrieben was gesehen wird, sondern auch wie sich die einzelnen Charaktere fühlen. Besonders gelungen finde ich Spok, der seine menschliche Seite findet und lernt zu akzeptieren. Die Korruption und Machenschaften der Sektion 31 werden mit diesem Tag nicht vorbei sein, immer wieder kehren die heimlichen Beschützer der Erde wieder, auch wenn sie jetzt einen ihrer einflussreichsten Mitstreiter verloren haben. Am Ende bleibt zu hoffen, dass die Produzenten gemerkt haben welches Potential immer noch in Star Trek steckt und das sie mehr daraus machen. Fazit: Wer bereits den Film kennt, der wird hier sicherlich nichts Neues entdecken, lernt allerdings die Charaktere von einer intimeren Seite kennen als im Film. Das Zusammenspiel zwischen Spok und Kirk und die daraus entstehende Freundschaft schließt sich hier viel tiefer zusammen und auch der Zusammenhalt der Crew wird deutlicher als im gezeigten Bild. Alan Dean Foster hat sehr gute Arbeit geleistet und das nicht nur bei den Charakteren, sondern auch bei jeder einzelnen Szene in der Kampf und Zerstörung herrschen. Für mich ein Filmroman mit Wiederlesepotential. Matthias Göbel Autor: Alan Dean Foster Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 09.05.2013 ISBN: 978-3-86425-194-8
  12. einz1975

    Star Trek Comic 7: Die neue Zeit 2

    Die Reise der jungen/alten Enterprise geht endlich weiter und ich bin wirklich überrascht, wie gut sie sich im Lauf der Zeit gemacht hat. Wie auch schon in den Comic-Ausgaben zuvor, wurde für die erste Geschichte eine Episoden-Neuerzählung aus der klassischen Serie benutzt. „Spock außer Kontrolle“ erzählt von der Reise der Enterprise, welche einen Planeten besucht, dessen Bevölkerung von etwas befallen wird, was sie Wahnsinnig macht. Nur mit äußerster Vorsicht will Kirk herausfinden was sich auf dem Planeten abspielt und gerät dabei in Lebensgefahr. Die Bewohner sind ihm feindlich gesinnt und dann wird Spok auch noch von einer außerirdischen Lebensform angegriffen. Dank eines Einheimischen können sie in letzter Sekunde fliehen. Jedoch ist dieser Retter in der Not kein Fremder für Kirk, es ist sein lang verschollener Bruder. Das beide sich nicht Grün sind erkennt man schnell, die alten Wunden sollen jetzt jedoch keine Rolle spielen, wichtiger ist es die Bevölkerung zu retten. Spok leidet unter dem Wesen, kann aber durch eine spezielle Behandlung davon loskommen und somit auch die Epidemie stoppen. Immer wieder wird dabei von seiner verletzten Seele gesprochen und das er unnötig Risiken eingeht, was an sich unlogisch ist, er jedoch nur so mit seiner aktuellen Situation umgehen kann. Die zweite Geschichte, startet recht harmlos für Kirk und seine Crew. Sie finden eine sabotierte Relaisstation und nach gründlicher Untersuchung können sie feststellen, dass es sich um ein vulkanisches Schiff handeln muss, welches hier anwesend war. Die Warpsignatur ist noch frisch genug um verfolgt werden zu können und schon treffen sie auf zwei Schiffe, beide vulkanisch, doch das eine wurde vom anderen außer Gefecht gesetzt. Schnell wird klar, dass hier etwas nicht stimmt. Später erfährt man, dass angeblich Abtrünnige und Überlebende Romulaner der Narada (Neros Schiff) na Board sind. Sie wollen die gesammelten Reste der Roten Materie nutzen um weiter Rache zu üben. Was genau sich dahinter verbirgt, nun das dürft ihr selbst erlesen, ich kann euch nur so viel verraten, es gibt kein Happyend, aber viele neue Einflüsse auf das aktuelle Star Trek Universum. Was sich Mike Johnson und die Zeichner Joe Corroney und Joe Phillips hier ausgedacht haben ist wahrlich endlich da angekommen wo ich es erwartet habe. Es gibt neue Geschichten, die nur mit der neuen Welt zu tun haben und nicht alles nur ein Aufguss des Alten wird. Schön und actionreich gezeichnet, gibt es an wirklich keiner Seite etwas zu bemängeln, nur die Romulaner und ihre Helme wirken etwas übertrieben. Fazit: Inhaltlich und optisch ein Genuss für alle die wieder in ein wirklich neues Abenteuer der Enterprise springen wollen. Die Geschichten sind spannend erzählt und selbst der Witz wird nicht vergessen. Alte Bekannte bekommen neue Wege und neue Gegner unheimliche Waffen. Ich bin wirklich sehr froh, dass die Comicwelt von Star Trek weiter lebt und so schöne Geschichten für uns parat hält. Matthias Göbel Autor/Zeichner: Mike Johnson, Joe Corroney, Joe Phillips Softcover: 112 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 19.04.2013 ISBN: 978-3-942649-35-3
  13. einz1975

    Star Trek Comic - Countdown to Darkness

    Selbst wenn der Kinofilm jetzt schon einige Monate in der Vergangenheit liegt, kann sich jeder diesen Comic-Band immer noch zu Gemüte ziehen. Als direkte Vorgeschichte zum neuen Star-Trek-Kinofilm dachte ich zunächst, dass auch hier Khan eine Rolle spielen wird, aber weit gefehlt. Vielmehr erzählen die ersten Bilder von den quälenden Träumen Spoks, wie er den Verlust seiner Zivilisation und seines Heimatplaneten versucht zu überwinden. Selbst Uhura die ihm zur Seite steht, kann ihn nicht seine Trauer nehmen. Die Enterpriese hingegen befindet sich auf einer Routinemission. Ein Planet soll untersucht werden, welcher eine einfache Zivilisation beherbergt. Doch schon nach wenigen Minuten entdeckt die Mannschaft ein Energiefeld, welches sich dort definitiv nicht befinden dürfte. Kirk, Spok und einige andere begeben sich mit einem Shuttle auf den Planeten, denn sie wollen so wenig wie möglich Aufmerksamkeit erregen. Der Flug wird jedoch unruhiger als gedacht, denn plötzlich wird das Schiff angegriffen und abgeschossen. Mit letzten Kräften rettet sich die Besatzung aus den Trümmern und steht plötzlich vor einer Horde Außerirdischer mit Phasergewehren der Föderation. Noch bevor die Aliens die Fragen beantworten können, taucht ein Mensch auf – Captain April. Vor mehr als 20 Jahren für Tod erklärt, erzählt er, wie er der einheimischen Bevölkerung helfen wollte nicht vernichtet zu werden. Eine zweite Rasse führt Krieg gegen die andere und welch Wunder, auch diese werden mit neuster Technik unterstützt – Die Klingonen. Als Kirk das erfährt will er versuchen alles ohne Gewalt zu lösen und sucht den diplomatischen Weg, Spok hingegen versucht die restlichen Schiffbrüchigen auf eigene Faust zu befreien und Uhura kommt erneut in letzter Sekunde zur hilfreichen Rettung. Als Captain April sich an Bord der Enterprise befindet, startet er ein Programm, welches ihn erlaubt das Schiff zu übernehmen… Selbst in der Classic-Serie gab es eine doch verblüffend ähnliche Geschichte und selbst die Gegner waren damals die gleichen, auch wenn sie diesmal etwas anders aussehen. Damit haben sich die Macher zwar an die alten Geschichten gehalten und auch das Thema mit der obersten Direktive erneut beleuchtet, jedoch diesen Comic dann als Vorgeschichte zum Film zu bezeichnen erschließt sich mir nicht. Immerhin passt der Witz zwischen Spok und Kirk und auch Scott und Pille bekommen ihre viel geliebten Auftritte. Damals war sicher schon das Cover und einige Zeichnungen ordentliche Spoiler für alle Fans die gespannt waren wie die Klingonen aussehen möchten, doch auch hier kommen diese viel zu kurz. Die Überraschung aber war eine gewisse Ms Mudd und wir wissen wie oft dieser Händler auftauchte, diesmal jedoch seine Tochter. Fazit: Ein guter Comic – Ja. Die direkte Vorgeschichte zum Film - eher Nein. Irgendwie wirkt alles zu sehr dem Charme der 60ger entsprungen und wir wissen ja alle was hier zu Grunde liegt. Optisch kann man nicht meckern, auch wenn hier rund da besonders Details an den Schiffen fehlen. Da die Geschichte nicht allzu neu ist, wird man als Fan eher schnell durchblätternd den Comic beenden. Dennoch macht es Spaß die neuen/alten Mitglieder der Enterprise auf ihre Abenteuer zu begleiten, mit ihnen zu lachen und sie in Action zu sehen. Ich hoffe die Geschichten werden kreativer und bewegen sich weiter weg von der Original-Serie. Matthias Göbel Autor/Zeichner: David Messina, Mike Johnson Taschenbuch: 104 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 30.04.2013 ISBN: 978-3-86425-175-7
  14. einz1975

    Star Trek Comics 6: Die neue Zeit 1

    Bevor die neue Crew der Enterprise wieder in ein frisches Kinoabenteuer aufbricht, kann man bereits eins in Comicform erleben. Dabei wird so ziemlich nahtlos an den ersten Film von J.J. Abrams' gedacht. Die Enterprise empfängt ein Notruf des 200 Jahre alten Sternenflottenschiffs SS Valiant und es versteht sich von selbst, dass diesem Signal nachgegangen wird. Es wird von einem Magnetsturm gewarnt der sehr gefährlich ist und man sich ihm nicht nähern soll. Doch das Schiff kann nicht schnell genug reagieren und geriet in ein Energiefeld, bei dem ein Besatzungsmitglied verletzt wird. Doch die Verletzungen entpuppen sich eher zu einer Verwandlung, denn plötzlich verfügt dieser Offizier über übermenschliche Kräfte. Er kann Dinge schweben lassen, Energie fließt aus seinen Händen oder er kann andere zu seinen Zwecken manipulieren. Doch das ist noch nicht alles, er entwickelt auch den Drang dazu andere zu beherrschen und als Gott angesehen zu werden. Das kann Kirk nicht zulassen und muss ihn stoppen, was er dank der Hilfe von McCoy auch schafft. Auf dem Schiff kann er nicht bleiben, da er eine Gefahr für die gesamte Besatzung ist und so soll er auf einem Planeten ausgesetzt werden. Doch dies schlägt fehl und Kirk muss sich entscheiden ihm das Leben zu nehmen oder das aller anderen aufs Spiel zu setzten. Am Ende gibt es eine Lösung mit der er als Captain selbst leben muss. Die Aufgaben der Crew bleiben aber nicht stehen, es geht weiter und diesmal befindet sich die Crew auf einer Forschungs- und Beförderungs-Mission. Wichtige Güter müssen rechtzeitig ausgeliefert werden, jedoch will Kirk vorher noch ein ungewöhnliches Phänomen in All untersuchen lassen. Mr. Spok, Scott und zwei weitere Besatzungsmitglieder begeben sich mit einem Shuttle auf Erkundungsmission und stürzen dabei auf einem Planeten ab. Die Zeit wird knapp, denn auf der einen Seite muss die Fracht rechtzeitig an seinen Bestimmungsort und zum anderen werden Spok und sein Team von Kreaturen auf dem Planeten angegriffen. Erneut muss sich Kirk seinen Pflichten als Captain stellen, denn er verweigert direkt einen Befehl wenn er nicht rechtzeitig ankommt, aber auf der anderen Seite kann er auch seine Freunde nicht im Stich lassen. Er wartet solange er kann, bis Uhura einen eigenen Rettungsversuch unternimmt. Im Shuttle spitzt sich die Lage auch zu, denn um das Schiff wieder zu starten muss mindestens einer auf diesem Planeten zurück bleiben. Am Ende wird alles gut, auch wenn wieder einige ihr Leben lassen mussten. Wer sich jetzt an bereits bekannte Episoden erinnert, der liegt auch völlig richtig, denn als Grundlage wurden die Episoden "Die Spitze des Eisbergs" (Staffel 1, Episode 3") und "Notlandung auf Galileo 7" (Staffel 1, Episode 16) neu interpretiert. Dank der neuen Crew liest sich alles immer noch frisch und auch die neuen Charakterzüge der Figuren werden noch einmal deutlich unterstrichen. Jetzt bleibt nur noch die Frag wie der neue Kinofilm wird und ob die Crew auch für eine Serie reichen würde, denn Geschichten gibt es noch viele mehr. Fazit: Viel falsch konnten Mike Johnson, Stephen Molnar und Joe Phillips nicht machen, denn dank der interessanten neuen Crew, der bereits vorhandenen fantastischen Geschichten und den wirklich guten Zeichnungen liegt jedem Leser dieses Comicbandes der Grundstein einer hoffentlich kommenden Serie in den Händen. Für mich die perfekte Ablenkung um die Wartezeit auf den zweiten Kinofilm zu verkürzen. Matthias Göbel Autor/Zeichner: Mike Johnson, Stephen Molnar, Joe Phillips Taschenbuch: 112 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 20.07.2012 ISBN: 978-3-942649-34-6
  15. einz1975

    Star Trek Comics 1: Spiegelbilder

    Mehr als einmal konnten wir in Star Trek in ein mögliches Paralleluniversum reisen und dort die Erlebnisse in einer völlig neuen Welt betrachten. Mit diesem Hintergrund haben sich auch Scott Tipton, David Tipton und David Messina ans Werk gemacht und Star Trek: Spiegelbilder für uns ins Leben gerufen. Doch schon nach den ersten paar Seiten wird klar, irgendwie kenne ich die Geschichte und selbst bei den Charakteren gibt es immer wieder Fragezeichen, warum sie so oder eben nicht anders reagieren. Kommen wir erst einmal zum Anfang… Fans werden sich sicherlich noch an die Star-Trek-Originalserien-Folge "Ein Paralleluniversum" erinnern, in der ein böser Kirk die Enterprise des Terranischen Imperiums kommandiert. Natürlich befinden sich auch Spock, Pille und Scott an Bord, doch ihre Ambitionen sind weitaus anderer Natur. Man sollte wissen, dass in diesem Universum jeder nur nach ganz oben will, Macht ist wichtig und muss um jeden Preis erlangt werden. Der Status zählt und es ist unwichtig welche Mittel man dazu einsetzten muss. Genau das hat dieser Kirk hier auch vor. Er steht unter dem Kommando von Captain Pike, plant aber schon längst sein Feldzug gegen seinen Vorgesetzten. Als erstes soll ein Shuttleunfall ihn ein wenig aufmerksam werden lassen, denn erst nach und nach will Kirk sich nach oben arbeiten. Pike ist mehr als Misstrauisch und verlangt von seiner Mannschaft absolute Loyalität. Doch Kirk hat bereits mit McCoy und Scott zwei feste Verbündete, die schon auf seiner Seite stehen. Allein diese Tatsache wirkt mehr als komisch, denn Kirk hat nichts gegen einen der beiden in der Hand, oder würde bei einer „Beförderung“ ihnen einen anderen Posten zuteilen. Wie dem auch sei, sie helfen ihm und damit Pike sich weiterhin in Sicherheit fühlt, spielt Kirk den hilfsbereiten und umsatzbedachten Helfer. Ein für den Captain vorgeschlagenes sicheres und lukratives Geschäft mit ein paar zwielichtigen Händlern, wird ohne weitere Zwischenfälle absolviert und Kirk kann so noch einmal zeigen, wie wertvoll er für das Team ist. In Wirklichkeit haben diese „Händler“ ihm jedoch ein wichtiges Gerät an Bord geschmuggelt, mit dessen Hilfe er das Schiff übernehmen will. Auch wenn Pike sich sicher gefühlt hat und Spock als sein wissenschaftlicher Berater ihm keine Beweise für Kirks verräterisches Handeln liefern konnte, am Ende gewinnt eben der Stärkere, welcher in diesem Fall nur einer sein kann, oder besser gesagt der, den wir in der Folge "Ein Paralleluniversum" auf dem Kommandosessel gesehen haben. Damit die Geschichte nicht ganz so langweilig wird, darf man den jungen Picard in dieser anderen Welt begleiten. Es werden seine Machtanfänge im Klingonisch-Cardassianischen Reich dargestellt und auf welche Mittel er zurückgegriffen hat. Dennoch bleibt die Frage, warum sich die Macher unbedingt dieser alten Geschichten bedient haben und nicht an etwas Neuen gearbeitet haben? Schließlich hat "Star Trek - Countdown" doch auch wunderbar funktioniert, warum nicht dort weitermachen? Zeichnerisch gibt es einige schnell gezeichnete Passagen, was jedoch nicht weiter ins Gewicht fällt. Was die Hauptcharaktere angeht, kann man nicht meckern und selbst die Action wurde zwar nicht neu, aber sehr solide dargestellt. Manche Farben wirken hin und wieder sehr steril, aber besonders Spock oder Kirk kommen den echten Charakteren schon sehr nah. Fazit: Jeder Star Trek Fan der das Cover von „Spiegelbilder“ sieht, muss erst einmal zugreifen und reinschauen, so einladend hat Messina Spock auf das Papier gebannt, leider entpuppt sich die Story hingegen etwas unglaubwürdig. Immerhin wird an der Star-Trek-Originalserie geschrieben, welche immer wieder auch als Grundlage für alle kommenden Geschichten und Serien/Filmen galt. Dennoch freue ich mich, das Star Trek zurück ist in der Comic-Welt und neue spannende Abenteuer folgen werden. Matthias Göbel Autor/Zeichner: Scott Tipton, David Tipton und David Messina Seiten: 128 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 22.09.2009 ISBN: 978-3-941248-43-4
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