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16 Ergebnisse gefunden

  1. Die Besatzung der Excalibur hat im Lauf ihrer Dienstzeit schon so manches Wunder gesehen und mehr als eine Krise überstehen müssen. Captain MacKenzie Calhoun geht es da nicht anders und nachdem er zuletzt erst ein Mitglied seiner Crew verloren hat, scheint sich die Mannschaft weiter zu dezimieren. Doch erst einmal wird er überraschenderweise ins Büro der Sternenflotte gerufen, da seine Aufdeckung über das Volk der D´myurj für viel Wirbel gesorgt hat. Sie können Körper jeder Person herstellen und sie damit vollständig ersetzten, ohne dass man ahnt, wen man vor sich stehen hat. Zudem sind sie verbündet mit seltsam gepanzertern Kriegern, welche sich „Die Brüder“ nennen. Calhoun und die Crew seiner Frau standen ihnen schon gegenüber und es wird leider nicht das letzte mal der Fall sein. Doch zurück zu seiner Crew und diesmal spielt Morgan die Hauptrolle. Als KI auf dem Schiff installiert, reagiert sie in letzter Zeit wirklich seltsam und von Seite zu Seite nimmt dieser Zustand zu. MacKenzie hat bereits einen Plan, jedoch haben auch andere Pläne, welcher bereits ihre ersten Bewegungen begonnen haben. So wird Calhoun im Lauf der Geschichte seinem Volk wieder ganz nah sein, Mütter werden ihre Kinder loszulassen lernen müssen und die Frage was ist Leben und was ist nur Existenz, wird auf den Prüfstein gestellt. Peter David hat sich für seinen mittlerweile siebzehnten Band eine ebenfalls recht interessante Schreibweise einfallen lassen. Er springt ein wenig hin und her. Manchmal ist er vor den aktuellen Ereignissen und manchmal wieder mitten drin. Ich hatte erst die Befürchtung, dass es vielleicht zu viel werden könnte, aber weit gefehlt. David hat eben seinen eigenen Stil, welcher fesselt und man dank kleiner Details an den Figuren hängen bleibt. Selbst die Diskussionen über Künstliche Intelligenz und das Sein als Lebewesen machen Spaß und man verfolgt den philosophischen Gedanken dahinter. Das Wiedersehen mit Seven of Nine und dem Doktor aus Star Trek Voyager kam ehrlich gesagt etwas überraschend, denn es gibt sicher noch einige andere Wissenschaftler zu dieser Zeit, welche gleich oder sogar besser qualifiziert gewesen wären für die anstehende Mission. Dennoch findet sich alles und das Ende ist mehr als erschütternd. Überrascht war ich ebenfalls, dass es deutlich mehr Action gibt, was wohl auch daran liegt, dass das xenexianische Volk den Kampf regelrecht anzieht. Nichtsdestotrotz haben wir auch Neu Thallon wieder im Visier und die Sternenflotte selbst darf sich hinterfragen. Das die Excalibur auch anders kann, beweisen kleine Sticheleien innerhalb mancher Dialoge und nicht zuletzt Calhoun selbst kann einen mit seiner Art köstlich amüsieren oder auch zur Weißglut bringen. Der Autor hält an seiner vorangegangenen inhaltlichen Stärke fest und lässt die Figuren nicht mehr aus den Augen. Manchmal sind es nur kleine Auftritte einzelner Personen, aber diese Momente reichen schon aus, um das gesamte Universum um Star Trek – New Frontier zu füllen. Fazit: Science-Fiction, Star Trek und New Frontier, eine der wohl schönsten Kombinationen die man sich als Leser zulegen kann. Das Leben vieler Geschöpfe steht auf dem Spiel und Captain MacKenzie Calhoun hat schon vor langer Zeit geahnt, dass dieser Tag kommen wird. Ein erst undurchsichtiger Plan nimmt seinen Lauf und schenkt dem Leser einen erneut spannenden Roman. Falls dies wirklich die letzte Ausgabe sein sollte, plädiere ich dafür eine Petition zu starten, damit Peter David sein Werk fortsetzen kann. Selten gelingt es einem Autor eine Buchreihe so fantastisch, bildgewaltig und emotional in ein Science-Fiction-Gewand zu verpacken wie es Peter David geschafft hat. Danke! Matthias Göbel Autor: Peter David Übersetzer: Helga Parmiter, Claudia Kern Taschenbuch: 336 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 01.04.2019 ISBN: 9783959819589
  2. einz1975

    Star Trek – New Frontier 15: Vermisst

    Nach dem beenden des Buches, musste ich erst einmal kurz durchatmen, mich besinnen und kann gleich vorwegsagen, was schon gut war, wird noch um einiges besser. Kommen wir jedoch erst einmal zur Geschichte. Captain Mackenzie Calhoun und die Besatzung der U.S.S. Excalibur geraten mitten in einen Kampf gegen ein unglaublich riesiges Raumschiff. Es ist so groß, dass die Excalibur regelrecht lächerlich dagegen wirkt. Doch plötzlich wie es erschienen ist, verschwindet es auch wieder und die Excalibur ist ebenfalls nicht mehr in unserem Universum. Auf Neu Thallon hingegen muss sich Si Cwan dem Vater des Verlobten seiner Schwester Kesalla stellen. Diese hat ihn in der Hochzeitsnacht getötet und nun droht ein Bürgerkrieg zu entbrennen. Soleta hingegen langweilt sich mächtig auf ihrem neuen Posten. Nach ihrem Wechsel zum romulanischen Geheimdienst, ist sie zwar immer noch Vorsichtig genug niemand zu Vertrauen, aber dennoch ihrer Pflicht bewusst im Dienst des Reiches zu agieren. Da beobachtet sie zufällig den Zwischenfall mit der Excalibur. Admiral Shelby wird informiert, kann aber nicht handeln und Captain Müller hingegen auf der Trident darf auch nicht eingreifen. Vertrackte Geschichte und es kommt noch dicker. Calhoun erwacht in einem völlig neuen Universum. Eine Art zähe, klebrige Masse durch die sich sein Schiff nun bewegen muss. Es gibt hier auch Lebewesen, welche sich aber untereinander überhaupt nicht ausstehen können. Doch es wäre nicht der Mackenzie Calhoun, den wir bisher kennengelernt haben, wenn er sich nicht etwas einfallen lassen würde, um zum einen in unser Universum zurückzukehren und zum anderen die Feindschaft der Aliens zu beenden. Doch am härtesten trifft es Robin Lefler, Ehefrau von Si Cwan, welche sich in diesem Roman von einer völlig neuen Stärke zeigen muss. In Summe kann ich euch nur sagen, es warten heftige schnelle Gefechte auf euch, Intrigen werden aufgedeckt, Liebe wächst, eine Liste findet nicht das perfekte Ergebnis, alte Feinde bleiben Feinde und der Tod lauert und trifft dabei eine unsre liebgewonnenen Figuren. Ja richtig gelesen, es gibt drastische Änderungen bei New Frontier. Manchmal muss man sich eben die Hände schmutzig machen und genau hier greift Peter David sich dieser Redewendungen und schreibt eine Figur mit größter Hochachtung einen Abgang, der ihr mehr als würdig ist. Was die U.S.S. Excalibur alles schon erleben musste, ich bin mir sicher, dass Picard oder Kirk hier mehr als Stolz auf solch unerschrockene Nachfolger sind. Egal in welche Richtung der Autor seine Figuren schickt, sie finden für den Leser mehr als eine spannende Geschichte. Gekonnt schafft es David erneut dieses kleine selbstgeschaffene Universum völlig autark und mit doch so viel Star Trek zu verpacken, wie ich es mir bei manch anderen Autoren wünschen würde. Fazit: „Vermisst“ habe ich absolut nichts, nur erneut den Beweis gefunden, dass Peter Davids New Frontier der Grund ist, warum man ein großer Fan von Star Trek und Science-Fiction sein/werden kann. Mit Wehmut verfolgt man Seite für Seite wie es weitergeht und dennoch bleibt eine gebannte Faszination für diese Geschichte. Selbst der Anfang und das Ende, lassen zwei alte Bekannte aufwachen und runden zuletzt dieses kleine Meisterwerk ab. Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 407 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 07.08.2017 ISBN: 978-3-95981-200-9
  3. Oh Peter... wie sehr habe ich die Geschichten um Mackenzie Calhoun vermisst... endlich geht es weiter. Doch vorweg, hat uns der Autor gleich einiges zu sagen, denn er wollte nicht mehr einfach an die letzten Ereignisse anschließen, sondern springt einfach ein paar Jahre weiter und fängt damit an seine Figuren neu zu formen. Das hat den Vorteil, dass viel Spielraum bleibt für das, was passiert ist und warum der ein oder die andere so geworden ist, wie sie jetzt ist. So erfahren wir zum einen, dass Soleta der Sternenflotte den Rücken gekehrt hat und sich nun auf Romulus befindet. Sie möchte nicht länger ihre Wurzeln leugnen und geht dabei ein gefährliches Spiel ein. Wie genau es mit ihr weitergeht, erfahren wir wohl erst in den kommenden Romanen, zumindest scheint sie einen Gönner gefunden zu haben.Viel interessanter jedoch ist, dass sie mit jemand zusammengearbeitet hat, der eigentlich tot sein sollte – Xyon. Richtig gelesen, der Sohn von Mackenzie Calhoun lebt, obwohl er alle im Glauben lies, bei der Rettung der Excalibur ums Leben gekommen zu sein. Das er aus der Versenkung hervorkommt, hat einen ganz einfachen Grund, Kallinda, die Schwester vom Si Cwan, dem thallonischen Premierminister heiratet. Bevor sie einen Fehler macht, will er sie zu Rede stellen. Sein Plan scheint jedoch nicht ganz ausgereift zu sein, denn kurzerhand entscheidet er sich sie zu entführen, was natürlich schwerwiegende Folgen hat und Calhoun mit seiner Excalibur sich sofort zum Ort des Geschehens begibt. Dennoch hat Peter David nicht vergessen etwas Mysteriöses mit in den Roman zu packen. Ein altes Volk, welches vor vielen hundert Jahren seine Planeten an die Thallonianer verloren hat, möchte nun ihre Besitz zurück, denn ihre Vorfahren - Die Wanderer – sind auf dem Weg. Nicht überraschend glaubt niemand diesem Volk, was sich am Ende jedoch als großer Fehler herausstellen könnte. Captain Elizabeth Shelby ist inzwischen Admiral und Zak Kebron kann auf der Excalibur als Counselor seine neu entdeckte Redegewandtheit unter Beweis stellen. Viele andere Figuren erfahren ebenfalls eine durchmischte neue Vergangenheit, so dass ihr selbst als Neueinsteiger viel Spaß haben dürftet. Action und Spannung kommen nicht zu kurz, wobei sich Captain Müller doch etwas mehr davon erhofft hatte als sie aufbrach, um Kallinda zu befreien. Was die Hochzeit angeht und ob Xyon mit einer Strafe davonkommt, dass müsst ihr schon selbst herausfinden, aber ich verspreche euch, dass Ende wird euch süchtig machen nach dem hoffentlich bald kommenden Nachfolger. Fazit: Zeiten ändern sich, doch die Qualität bleibt. Peter David schafft mit „Neue Zeiten“ einen perfekten Neustart dieser mehr als unterhaltsamen Star Trek Buchreihe. Ich weiß nicht genau wie er das macht, aber er packt mich jedes mal. Die Abenteuer um Mackenzie Calhoun sind mittlerweile so legendär wie einst Kirk oder Picard und ich würde immer noch behaupten, dass ihr alle viel verpasst, wenn ihr euch nicht einmal genauer mit New Frontier befasst. Ein Hoch auf Peter David, möge er lang leben und noch viel schreiben. Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 339 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.11.2016 ISBN: 978-3-95981-160-6
  4. einz1975

    Star Trek – New Frontier: Grenzenlos

    Ein neues Buch aus der New Frontier Reihe – Immer her damit! Mit großen Augen nahm ich diesen wirklich heftigen Band in die Hand und war gespannt wie die aktuelle Geschichte der Crew um Mackenzie Calhoun weitergeht, doch schon im Vorwort wurde ich überrascht. Peter David selbst schreibt hier die Einleitung und berichtet, wie er von Keith R. A. De Candido überredet wurde, dass auch andere Autoren ein Teil seiner New Frontier Welt werden könnten. Mit ein wenig Bedenkzeit willigt er schließlich ein und das Ergebnis halte ich nun in den Händen. In „Grenzenlos“ gibt es jetzt 19 Kurzgeschichten, welche alle vor den aktuellen Ereignissen spielen. Dabei wird nicht nur Captain Calhoun noch einmal genauer unter die Lupe genommen, auch der Rest der Crew bekommt einige kleine Nebenerzählungen. Mackenzie selbst zeigt gleich in der ersten Geschichte, wie stark er damals in die Geheimaktivitäten der Sterneflotte eingebunden war. Wir alle kennen sicherlich noch die Folge, in der Captain Picard eine heimliche Tarntechnologie der Sternenflotte entdeckt. Am Ende wurde diese, um den Frieden zu wahren, den Romulanern übergeben. Doch diese sollten sie nicht lange haben, denn hier beginnt die Geschichte, welche erneut zeigt, wie ausgefuchst der Captain ist und warum er der Beste für diese Angelegenheit war. Shelbys erste Begegnung mit den Borg ist ebenfalls ein Thema, welches sich meiner Meinung nach aber viel zu holprig liest, nicht nur das sie selbst etwas anders dargestellt wird, auch die Borg sind meiner Meinung nach irgendwie nicht ganz die gleichen. Ein für mich kleines Highlight, war die Geschichte von Susan Shwartz. Hier dürfen wir Solet und niemand geringeren als Botschafter Spock auf einer Flucht begleiten. Gerade aus dem Gefängnis entkommen, schaffen sie es gerade so auf einen Frachter der sie aus dem feindlichen Gebiet bringen soll, doch schon nach kurzer Zeit wird klar, dass diese Flucht noch lange kein Ende hat. Spock schafft es die Kommunikation des Schiffes anzuzapfen und als sie herausbekommen, dass dieses Schiff einem neuen Besitzer übergeben werden soll, scheint ihre Flucht in Gefahr. Doch Spock ist nicht umsonst einer der größten Strategen und schon haben wir ein fantastisches Ende mit dem wirklich keiner gerechnet hätte. Eine weitere absolut lesenswerte Geschichte ist von Terri Osbornes und behandelt die Aufzeichnung von Selars Begegnung mit den Q. Wir schreiben die Zeit, in der die Q selbst einen Bürgerkrieg abhielten und da Selar Doktor ist, landet sie auch mitten in einem Feldlazarett. Q sind eigentlich allmächtig und man wundert sich schon warum es plötzlich Verletzte geben soll, aber so ist es nun einmal im Krieg und Selar bringt den jungen Q bei, wie man Verletzungen heilt oder zumindest die Erstversorgung übernimmt. Dabei lernt sie viel über die Q aber auch über sich selbst und als der uns bekannte Q auftaucht, fühlt man sich wieder wie in einer passenden Folge einer Star Trek Serie gefangen. Weitere Favoriten wären noch der längste Tags in Zak Kebrons Leben und Peter David Geschichte von Calhouns und Shelbys Flitterwochen auf Xenex. Fazit: Ja ich bin Fan von New Fontier und ich bin begeistert. Gern hätte ich noch weiter viele kleine Geschichten von dieser verblüffenden Crew gelesen und vielleicht lässt sich Peter David ja noch einmal überreden, denn es gibt sicher noch Vieles was es zu erzählen gibt. Oft wünschte ich sie wären etwas länger und manchmal war es absolut ausreichend. Auch hier hat Peter David genau die richtige Mischung gefunden und bleibt bei mir in vorderster Front, wenn es um Star Trek und Mut zu neuen unglaublichen Helden geht. Matthias Göbel Autor: Peter David, David Mack, Dayton Ward, Loren L. Colemans, Robert Greenberger, Susan Shwartz, Terri Osbornes, Keith R. A. De Candido, Susan Wright, Josepha Sherman, Ilsa J. Bick, Kevin Dilmore, Christina F. York, Robert T. Jeschonek, Peg Robinson, Mary Scott-Wiecek, Allyn Gibson, Glenn Hauman, Lisa Sullivan Taschenbuch: 592 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 19.05.2016 ISBN: 978-3-86425-802-2
  5. Ob man ihn als Rebell oder Einzelgänger bezeichnen will, liegt immer im Auge des Betrachters, dennoch hat Mackenzie Calhoun eine völlig eigene Art und Weise seinen Weg zu gehen und seine Mannschaft zu führen. Genau aus diesem Grund hat sich Peter David auch den Anfangsjahren auf der Akademie gewidmet. So springen wir zwischen dem Jetzt und Damals hin und her, jedoch bindet sich Geschichte am Ende herrlich zusammen. Dank Jean-Luc Picard findet Calhoun schnell den Weg zur Akademie und lernt dort auch Shelby kennen, welche damals jedoch noch mit einem anderen Mann zusammen war. Das sollte sich jedoch ändern, denn wenn Mackenzie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, dann bringt er es auch zu Ende. In der anderen Geschichte geht es um einen Mord an Bord der Trident, welcher aufgeklärt werden muss. Alle Beweise sprechen für sich, dass es Janos war, ein Mitglied der Crew der Excalibur. Doch so einfach wie sich der Fall darstellt ist er leider nicht, schließlich ist Janos nicht ein ganz normales Mitglied der Sternenflotte. Er ist das Ergebnis eines Gen-Experiments und seit Jahren unauffälliges Mitglied der Crew. Doch plötzlich scheint ihn irgendetwas zu verändern und nur noch ein rasendes Tier in ihm wird wach. Das Volk des getöteten möchte nun seine Auslieferung, doch das kann Mackenzie nicht zulassen. Er weiß genau wen er fragen kann, was mit Janos los ist und macht sich auf den Weg zu seinem Erschaffer. Schon damals zu seinen Tagen auf der Akademie ist er mit ihm in Kontakt geraten und nun treffen sich die beiden wieder. Calhoun war kein leichter Schüler. Immer wieder geriet er mit den Vorgesetzten aneinander und es gab besonders anfangs mehr als eine Schlägerei in die er verwickelt war. Mit der Zeit konnte er sich besser kontrollieren. Für die Laufbahn als Führungsoffizier muss man auch den berühmten Kobayashi Maru Test absolvieren. Hier zeigt sich noch einmal, dass er sofort handeln und dabei Entscheidungen, ob furchtbar oder nicht, sofort umsetzten kann. Ein Charaktertest, den nicht all auf diese Weise lösen und Shelby lernt dabei auch viel über sich selbst. Sein Weg vom Freiheitskämpfer, bis hin zum Captain ist mit diesem Buch sicherlich nur in Bruchstücken erzählt, zeigt aber eindrucksvoll, wie aus einem ungestümen jungen Mann, einer der wichtigsten Personen für die Sternenflotte erwachsen ist. Die Passagen in den sich Calhoun seiner schon damals großen Liebe Eppy stellt sind hin und wieder etwas trocken, aber gehören genauso zur Geschichte, wie all die Abenteuer die er allein und in Zukunft noch erleben wird. Trotz seines oft unnötigen Starrkopfes schafft er es durchzuhalten. Jean-Luc Picard wusste von Anfang an, dass hinter diesem Namen eine ganz große Persönlichkeit steckt, auch wenn sie am Ende des Romans sich mit geladenen Waffen gegenüberstehen, siegt dieses Mal mehr der Verstand als die Gewalt. Fazit: Der Autor kann mit seinen Figuren perfekt umgehen und findet immer wieder neue, spannende, mitreißende, nachdenkliche und abenteuerliche Geschichten. Mackenzie Calhoun wirkt nach all den Büchern schon so vertraut und dennoch schafft er es, immer wieder zu überraschen. Dank der kleinen Detektivgeschichte im Jetzt und der schön zurückgeblendeten Jahre auf der Akademie, bleibt er Roman in keiner Zeit stecken und vollendet wieder einmal mehr einen absolut lesenswerten Roman aus der Feder von Peter David. Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 380 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 22.06.2015 ISBN: 978-3-86425-777-3
  6. Das mit dem Tod auch immer wieder ein neuer Anfang verbunden ist, spielt nicht nur in unserer Gegenwart eine Rolle, sondern auch in einer fernen Zukunft. Captain Mackenzie Calhoun hatte im letzten Roman nicht nur fast sein Schiff verloren, es starben auch einige Mannschaftsmitglieder, weil sie von einem gottähnlichen Wesen angegriffen wurden. Diese Wesen haben schon zu Zeiten des Captain Kirk den Menschen das Leben schwer gemacht und sie kommen jetzt zurück, um ein neues Zeitalter einzuläuten. Dazu benutzen sie einen Planeten, auf dem sich zufälliger weise auch Si Cwan und seine Schwester Kallinda, die Erben des Thallonische Imperium befinden. Sie sollen überzeugt werden, dass die Substanz der Götter, dass sogenannte Ambrosia, eine friedvolle und glorreiche Zukunft für alle bringen wird. Doch schnell wird klar, wer den Willen der Götter nicht folgt, muss vernichtet werden. Indessen wird die Excalibur wieder zusammengeflickt und begibt sich zu genau diesem Planeten, genauso wie Captain Shelby und die Crew der Trident. Sie sollen im Namen der Föderation untersuchen was hier vor sich geht und was dieses Ambrosia wirklich ist. Eher per Zufall gelingt Si Cwan die Flucht und wird von niemand geringeren als Botschafter Spok aufgesammelt, der sich ebenfalls zu diesem Planeten einfinden soll, da er schon einmal mit diesen Wesen zu tun hatte. Damals war es Apoll welcher sich die Crew der Enterprise zu Nutzen machen wollte, um eine neue Zivilisation aufzubauen. Damals wie heute beziehen diese Wesen ihre Kraft aus dem Glauben ihrer Anhänger und Dank des Ambrosias werden sie in einen Zustand der Glückseligkeit versetzt, welcher zudem auch noch fast übermenschliche Kräfte verleiht. Indessen befindet sich Mark McHenry als Geist auf dem Schiff und kann dank eines Gottwesens namens Woden (Zeus, Odin) den Übergang zu einer neuen Existenzebene erleben und Moke erfährt wer sein wirklicher Vater ist und warum er immer noch recht außergewöhnliche Kräfte besitzt. Wie soll man jedoch Götter mit unbegrenzter Macht stoppen? Genau diese Frage stellt sich Mackenzie Calhoun findet am Ende aber eine brillant technische und geistige Lösung. Dank der Erfahrungen die Spok schon damals sammeln konnte, sind die irdischen Götter der griechischen, römischen und nordischen Sagen irgendwann selbst Geschichte. Zwischendurch gibt es noch einige kleine Extrageschichten, welche sich zwischen den Crewmitgliedern abspielen.Wer bisher die Abenteuer von Calhoun und seiner Crew erlebt hat, wird auch hier wieder staunen wie fantastisch diese Reise ist und was sie alles schon erlebt haben. Hinzu kommt der reibungslose Schreibstil von Peter David. Ein geschmeidiger Fluss aus Wörtern ergießt sich hier zu einer wunderbar ausgedachten Geschichte über Götter, die keine sind und wie sie durch ihren Hochmut zu Fall geraten. Ich könnte mir vorstellen, dass wir die ein oder andere Figur nicht das Letzte mal gesehen haben. Fazit: Peter David nimmt selbst bei einem solch übersinnlichen Thema die richtigen Worte zusammen und lässt daraus ein brillantes Abenteuer für alle Star Trek Fans ob Jung oder Alt entstehen. Die Symbiose aus Enterprisezeiten und Captain Mackenzie Calhoun eigener Geschichte funktioniert fabelhaft. Der Humor, die Wortwahl und die Szenendarstellung lesen sich ungebrochen flüssig und das Finale verschlingt man regelrecht. Star Trek und Peter David, möget ihr euch nie trennen!!! Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 330 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 27.04.2015 ISBN: 978-3-86425-776-6
  7. Nachdem wir im letzten Roman erfahren haben, wie Captain Calhoun sein letztes Abenteuer überlebt hat und wieder zurück in seinen Kapitänssessel gelangt ist, wirft er sich schon in das nächste sehr fantastische Abenteuer. Als erstes geht es um zwei Völker, welche sich seit unendlich vielen Jahren bekämpfen und der Hass über all die Jahrhunderte immer noch ansteht. Ein erneuter Angriff der einen Seite schürt erneut das Feuer, nur dass diesmal eine Technologie benutzt wurde, welche sie gar nicht besitzen können. Indessen sucht die Föderation nach den Iconianer und ihren interdimensionalen Teleportationsportalen. Diese sind nicht nur besonders selten, sondern stellen eine riesige Gefahr dar wenn sie in die falschen Finger gelangen. Captain Calhoun von der U.S.S. Excalibur und Captain Elizabeth Shelby von der U.S.S. Trident sind jetzt unterwegs diese beiden Völker sind näher anzuschauen. Dabei stellen sie schnell fest, dass hier die Fronten derart festgefahren sind, dass jeder auf seiner Seite versuchen muss sie an einen Tisch zu bringen. Mit ein wenig List schaffen beide ihre Ziele und erfahren so, dass hier ein Thallonianer sich eingemischt hat. Offensichtlich gibt es auf beiden Planeten eines dieser Portale, jedoch können sie nur von den Thallonianern bedient werden. In erster Linie soll aber endgültig der Krieg zwischen den beiden Völkern beendet werden, was anscheint auch funktioniert und da beide Völker vor vielen Jahren von einem Planten auf zwei weit entfernte getrennt wurden, fügt man nun die beiden Oberhäupter auf den einst gemeinesamen Planeten wieder zusammen. Leider entpuppt sich diese Reise am Ende allerdings als bizarr und extrem Unwirklich. Die Thallonianer bringen plötzlich ihre Portale in Bewegung. Dabei werden Shelby und Calhoun an einen Ort gebracht den sie selbst nicht für möglich gehalten hätten. An dieser Stelle möchte ich zur Geschichte lieber keine weiteren Worte mehr verlieren. Peter David schafft es Calhoun und Shelby gleichermaßen im Vordergrund zu halten. Egal an welcher Stelle man sich im Roman befindet, als Leser bekommt man nie lange Weile und der moralische Aspekt hinter dieser Geschichte, würde auch heute einigen sich verfeindeten Völkern gut tun. Das führt hin und wieder dazu, dass auch über Politik und Macht philosophiert wird, allerdings auf einer angenehmen und nachvollziehbaren Ebene. Passend finde ich auch die Einbindung alter Charaktere aus der Classic Serie mit Kirk. Allein Fans werden hier genau wissen aus welchen Folgen diese Figuren stammen und wie sie sich in dieser neuen Zeit zurechtfinden müssen, wird anschaulich beschrieben. Einzig die Iconianer bleiben auch hier weiterhin ein Rätsel und selbst das Ende sorgt für Fragezeichen, denn es ist nicht gesagt wie die beiden Völker wohl jetzt ihren Frieden finden werden. Ich hoffe, dass sich alles im nächsten Roman klärt und dass unsere beiden Captains Calhoun und Shelby weiterhin als ein so fantastisches Team zusammenarbeiten. Fazit: Selbst mit trockenen und sehr ernsten Themen kann Peter David brillant umgehen und schafft erneut eine perfekte Fortführung seiner New Frontier Geschichte zu präsentieren. Mit der Zeit hat Calhoun viel seiner Erfahrung und seines doch recht eigenwilligen Führungsstils weitergegeben und Shelby führt diesen mit einer Prise eigener Ideen weiter. Ich freue mich über mehr und kann euch wieder nur raten auch endlich hier in diesem spannenden Geschichtsstrang um Star Trek einzusteigen. Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 350 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 27.01.2014 ISBN: 978-3-86425-313-3
  8. Da braut sich wieder einiges im New Frontier Universum zusammen und dank Peter David bekommen wir eine fantastisch neue Geschichte auf den Tisch. Das die U.S.S. Excalibur zerstört wurde ist bereits in den beiden letzten Bänden ordentlich behandelt worden. Jetzt gilt es über die Schicksale der einzelnen Crewmitglieder zu berichten. Wo es in Band Sieben noch um Soleta, Zak Kebron, Mark McHenry, Si Cwan und Kallinda ging, erfahren wir jetzt, wie es mit Morgan, Robin, Burgoyne und Selar weitergeht. Alles fängt mit einer recht einfachen und leichten Grundstory an. Morgan hat sich überlegt, dass Robin mit ihr zusammen Urlaub machen soll. Allerdings nicht einfach so, sondern an dem schönsten Ort den die Föderation kennt - Risa. Doch ist es nicht einfach Robin davon zu überzeugen, dass der Spaß ein großer wird. Schlussendlich wird die Fahrt angetreten und überraschenderweise gefällt Robin der Ort schneller, als sie selbst vermutet hätte. Zwischen Burgoyne und Selar sieht es leider nicht so friedlich aus. Selar als Vulkanierin wünscht sich das ihr gemeinsames Kind auf Vulkan aufwächst, was Burgoyne nicht zwingend nachvollziehen kann und es entbrennt ein langer ausgedehnter Streit, welcher um Tradition, Liebe, Erziehung und Ehre ausgefochten wird. Burgoyne erkennt schnell, dass er/sie mit Worten wohl keine Chance hat voranzukommen, denn auch er/sie möchte teilhaben an Xions Leben und er/sie begibt sich in die Archive von Vulkan. Morgan hat indessen einen sehr bekannten und anscheint auch sehr unterhaltsamen Mann kennengelernt – Montgomery Scott. Welch eine Überraschung den Chefingenieur der Enterprise hier anzutreffen. Schnell entwickelt sich eine Freundschaft, jedoch bleibt Scotty dabei auf der Strecke, denn Morgan lässt sich mit einem anderen Mann ein und Robin überraschender weise mit seinem Sohn. Die Zeit wird genutzt und aus Abendessen werden schöne Stunden zu zweit. Burgoyne indessen gibt den Kampf um seinen/ihren Sohn nicht auf. Ein Schiedsspruch soll jetzt entscheiden. Hier hat er/sie jedoch gegenüber der Logik keine Chance, also beruft er/sie sich auf ein uraltes Ritual, in der wirklich mit Waffen, um eine solche Entscheidung gekämpft wird. Morgan und Robin verbringen eine wunderbare Zeit, bis der Roman kippt und plötzlich etwas völlig unerwartetes passiert und die wahre Natur der beiden Männer enthüllt wird. Genauso wie bei Burgoyne und Selar, welche dank eines weiteren alten Bekannten erkennen, dass nicht immer die Logik der beste Weg ist um ein Streit zu beenden, manchmal sollte man einfach auf sein Herz hören. Am Schluss bindet sich die Geschichte in den Vorroman ein. Passender kann man ein Ende nicht setzten und den Leser heiß machen wie es jetzt wohl weitergehen wird. Fazit: Peter David zaubert wieder an seiner Schreibmaschine und was er zu Tage fördert ist pures geschriebenes Gold. Herrlich familiär packt er die Figuren bei ihren Eigenarten und verpasst ihnen eine schön durchdachte Geschichte. Ob Mutter Tochter oder zwei Liebende, die erkennen müssen, dass kämpfen nicht immer siegen heißt, macht er dank bekannter Star Trek Figuren alles richtig, was den Roman zu einer weiteren Kaufempfehlung werden lässt. Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 260 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 25.07.2013 ISBN: 978-3-86425-179-5
  9. Oh wie ich es hasse wenn Bücher kein richtiges Ende haben. Oft muss man Wochen oder Monate warten bis es endlich weitergeht und genau das ist hier der Fall. New Frontier war von Anfang an eine fantastisch eigene Welt, welche mit der mittlerweile elften Ausgabe nun noch etwas eigener wird als vorher. Es ist viel passiert seit die erste Excalibur vernichtet wurde. Pilot Mark McHenry ist bereits seit der erste Stunde an Bord, doch trägt er irgendwie ein Geheimnis mit sich, dass denkt zumindest Zak Kebron, der Sicherheitschef, womit er auch recht behalten sollte. Shelby hat indessen ihr eigenes Schiff und bringt Lord Si Cwan zu einem Treffen mit den Danteri. Während der Erforschung einer unbekannten Energiequelle, wird die Excalibur plötzlich gestoppt. Keiner weiß was gerade passiert ist, außer McHenry. Es erscheint eine riesige menschliche Hand und greift nach dem Schiff. Captain und Besatzung wissen nicht genau was sie davon halten sollen und als auch noch eine Frau einfach so auf der Brücke erscheint, ist die Verblüffung perfekt. Sie erklärt, dass sie die griechische Göttin Artemis sei, welche hier nach ihrem Geliebten sucht - Mark McHenry. Vor vielen Generationen hatte eine Frau der McHenrys etwas mit Apoll, als sie damals mit der Enterprise und Captain Kirk auf einen entfernten Planeten unterwegs war. In McHenry steckt viel göttliches Potential, welches sich nun entfalten soll, doch dieser weigert sich und will nichts davon wissen. Indessen erklären die Danteri, dass sie Lord Si Cwan ein außergewöhnliches Angebot machen wollen, sie wünschen sich das Thallonianische Imperium zurück und bieten ihre uneingeschränkte Hilfe an. Calhoum kann es nicht glauben das Si Cwan wirklich überlegt, schließlich sind die Danteri nicht nur an dem Tod seines Vaters Schuld, sondern auch an der Unterdrückung der gesamten Bevölkerung seines Heimatplaneten. Si Cwan erkennt jedoch eine unglaubliche Möglichkeit alles wieder richtig zu stellen wie es war und geht auf den Handel ein. Calhoum hat jedoch andere Probleme, denn McHenry möchte kein Gott werden, was Artemis natürlich nicht gefällt und sie eigentlich der Föderation noch dazu ein eigentlich unausschlagbares Angebot gemacht hat. Endet doch alles nur in Tod und Vernichtung wie wir es bisher von vielen Göttergeschichten gewohnt sind, oder findet Calhoum und seine Crew noch eine Lösung? Selbst Si Cwan muss am Ende erkennen, dass der Schein oft mehr trügt als man sieht und er sich plötzlich in der Lage als Verlierer sieht. Spannend muss ich sagen, auch wenn die Götter, oder hier besser erklärte weiterentwickelte Wesen, mit ihrer Macht eigentlich besseres anzufangen wüssten, als sich mit diesen Sterblichen abgeben zu müssen. Fazit: Ich kann es immer wieder nur wiederholen, Peter David ist ein brillanter Schriftsteller und Sciencefiction-Autor. Selbst wenn er hier eine alte Folge der Enterprise als Grundlage wählt und dabei Götter und unerklärliche Mächte aufleben lässt, findet er immer die richtigen Worte, um selbst das irrsinnigste Thema in ein spannendes Abenteuer zu verpacken. Ich freue mich wirklich auf die Fortsetzung und ich bin mir sicher, dass die Götter von einst, nicht mehr die gleichen sind, wie wir sie aus unseren Geschichten kennen. Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 256 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 10.11.2014 ISBN: 978-3-86425-441-3
  10. Willkommen zurück! Captain Calhoun befindet sich mit seiner Excalibur tief im ehemaligen thallonianischen Raum. Seine Besatzung begrüßt die verloren geglaubte Schwester von Si Cwan und der Captain selbst seinen unbekannten Sohn – Xyon. Als dieser mit der befreiten Schwester auch noch etwas anfängt, entbrennt ein Kampf auf dem Schiff. Das ist jedoch nicht das einzige Problem um das sich Calhoun kümmern muss, denn die Erlöser treten mal wieder auf die Tagesordnung und bedrohen einen Planeten und wollen mit niemanden anderen als den Captain sprechen. Was sich wie eine Falle anhört entpuppt sich auch als eine solche, nur das Calhoun gut vorgesorgt hat. Die Erlöser erpressen ihn mit der Vernichtung eines Volkes wenn er nicht die Schwarze Masse stoppt. Eine Lebensform im All, welche immer wieder auftaucht und ganze Planeten und Sonnensysteme verschlingt. Aktuell bewegt sie sich auf den Heimatplaneten der Erlöser zu und niemand konnte sie bisher stoppen. Mit viel List und Tücke auf beiden Seiten werden Verhandlungen zu einem Hochgenuss an Strategie und Führung. Jeder Gegner spielt nur mit den Karten die man sieht, hat aber in der Hinterhand noch mehr als einen Plan. Bis zum Ende wird man überrascht wie weit Calhoun und der oberste Erlöser ihre Schritte vorausgeplant haben und selbst Xyon sorgt am Ende für viel Emotionen und überraschende Taktik. Das hin und wieder der Roman mehr über Gefühle und Beziehungen spricht ist nicht verwunderlich, zum einen geht es um Vater und Sohn, Bruder und Schwester, frisch verliebte oder werdende Eltern. Selbst hier erkennt man auch, dass selbst der härteste Soldat Gefühle hat und diese hin und wieder zeigen kann. Für den Leser nur Anfangs etwas zäh, was aber dank des Witzes immer wieder aufgelockert wird. Das dramatisch und überraschend wendige Ende ist wahrlich wieder ein Paradebeispiel dafür, dass Peter David ein ausgezeichneter Schriftsteller ist. Die fantastisch neuen Gegner, Aliens und Phänomene sind gut bildlich beschrieben und bei jeder Kampfszene, ob mit Fäusten in den Fluren des Excalibur oder mit Schiffswaffen gegen Riesenwesen, hört man regelrecht das Kriegsgeschrei in seinen Leseohren. Der letzte Satz des Buches verrät auch das es definitiv weitergehen wird, allerdings bleibt die Frage ob wirklich alle Beteiligten die Reise überleben werden. Fazit: Sicherlich wiederhole ich mich nur wenn ich schreibe wie toll ich diese Buchreihe finde, aber ehrlich sie ist einfach gut. Schon lange haben mich Geschichten nicht mehr so gefesselt, zum lachen, staunen und nachdenken gebracht wie Star Trek - New Frontier. Selbst als nicht Fan von Star Trek kann man mit vielen Figuren mit fiebern und beißt sich regelrecht an der Story fest. Möge Peter David´s Schreibmaschine nie stillstehen! Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 11.02.2013 ISBN: 978-3-942649-06-3
  11. Was mit Captain Colhoun begann, geht nun in ein neues Abenteuer. Völlig eigenständig und von allen bekannten Star Trek Figuren befreit, konnte sich Peter David getrost auslassen und hat wieder einen fantastischen Roman abgeliefert. Am Ende von Band Vier wurde das thallonianische Imperium endgültig zerschlagen und Botschafter Si Cwan stand vor dem Ende seiner königlichen Herkunft. Auf dem Planeten Montos hingegen kämpft ein kleines Mädchen nicht nur mit ihrem seltsamen Äußeren, sondern auch mit Alpträumen die sie jede Nacht plagen und zuletzt haben wir noch Xyon, ein Abenteurer, Weltenbummler, Träumer und äußerst guter Kämpfer. Kurz vor seiner Hinrichtung erfährt er von einem geheimnisvollen Mädchen, welches ein Geheimnis bewahrt, denn sie kennt den „Ort der Stille“. Eine Gruppe von Söldnern, die sogenannten Hunde des Krieges - genmanipulierte Wesen in der Form eines Wolfes – suchen ebenfalls diesen Ort und begeben sich nach einigen Auseinandersetzungen ebenfalls auf den Planeten Montos. Hier werden alle Hauptfiguren nun zusammen geführt – das Mädchen, Xyon und Si Cwan. Letzterer war eher auf einer Friedensmission, doch gerät er mitten in den Angriff der Hunde. Xyon hingegen schafft es das Mädchen aus den Klauen dieser zu befreien und zu fliehen, doch die Reise ist nicht allzu lang, denn eine weitere Fraktion erfährt von dem Ort der Stille und will das Mädchen und somit auch das Wissen wo dieser sich befindet. Die Erlöser, eine Gruppe fanatischer Religiöser, können Xyon jedoch auch nicht ewig aufhalten und irgendwann landen wieder alle Beteiligten an dem oft genannten Ort der Stille. An diesem Punkt unterbreche ich die Geschichte, denn was dieser Ort ist, oder besser, was man sich darunter vorzustellen hat, liegt wohl bei jedem Leser selbst. Zumindest wird Si Cwan in dieser Geschichte von dem überleben einer seiner Angehörigen überrascht, die Hunde finden nicht das was die zu hoffen gewagt haben und Xyon trifft am Ende auf jemand, den er lieber nicht wieder sehen wollte. Jetzt bleibt nur noch die Frage was ist mit Captain Colhoun passiert? Nichts, er bedient lediglich kurz das Ende und einige Zeilen den Anfang, allerdings kommt er schon im nächsten Roman mit voller Besatzung zurück. Peter David hat in vielen Nahkampfszenen wahrlich kein Blatt vor dem Mund genommen und sehr genau beschrieben, wann wo und wie welche Kehle gerade durchgeschnitten wird. Dennoch hat er nicht vergessen das auch zwischen all der Gewalt ein wenig Witz mit eingesponnen werden muss und selbst die bisher unbekannten Rassen kann man sich erstaunlich gut vorstellen. Schade das Colhoun etwas zu kurz kommt, dafür hat er aber bald jemand ganz besonderes an seiner Seite und ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung! Fazit: Star Trek - New Frontier ist und bleibt für mich eine wahrlich brillante Entdeckung für sich selbst. Die Charaktere sind gut ausbalanciert, die Geschichten gewaltig umfangreich und bisher nie zäh und der Zeitrahmen passend in die Star Trek Welt adoptiert. Ich bin mir sicher das jeder der einmal angefangen hat zu lesen, dringend weiter wissen will wie es weitergeht oder vielleicht sogar endet. Daher Fan werden und Star Trek - New Frontier lesen! Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 320 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 21.11.2012 ISBN: 978-3-942649-05-6
  12. einz1975

    Star Trek - New Frontier 4: Die Waffe

    Captain Calhoun und seine Crew befinden sich immer noch auf Friedensmission im Thallonianischen Sektor und eine neue Aufgabe ist schon gefunden. Lieutenant Robin Leflers längst tot geglaubte Mutter taucht plötzlich auf dem Planeten Armista auf und wird dort von der Regierung festgehalten. Wie sie dort hingelangte und warum sie all die Jahre sich kaum verändert hat, bleibt vorerst ein Mysterium. Doch bevor das Schiff aufbrechen kann, wird der Schauplatz des letzten Romans noch einmal untersucht und eine seltsame silberne Scheibe wird als Souvenir mitgekommen, welche später noch eine große Bedeutung haben soll. Dann geht es langsam auf, die Gefangene zu befreien, besonders Lefler will endlich ihre Mutter wiedersehen und ihr mal ordentlich die Meinung sagen. Ein sehr tiefgreifender, aber nicht zu ausgeschlachteter Erzählstrang der Geschichte, denn man kann sich schon gut vorstellen wie sauer das Kind auf die Mutter ist, dass sie einfach so abgehauen ist und ihren Tod vorgetäuscht hat. Unterdessen gibt es auf dem Schiff auch viele Beziehungsprobleme einiger Besatzungsmitglieder untereinander. Auch wenn die vulkanische medizinische Leiterin der Excalibur, mit dem/der Chefingenieur/in geschlafen hat und jetzt schwanger ist, weiß sie nicht ob sie eine Beziehung eingehen kann/soll. Auf der anderen Seite erwartet aber auch der/die Chefingenieur/in ein Kind des Piloten der aus allen Wolken fällt, als er davon erfährt und nicht so richtig weiß wie er jetzt mit dieser Situation umgehen soll. Somit sind unweigerlich auch vertrauliche Gespräche vorprogrammiert, welche die zweite Vulkanierin auf dem Schiff übernehmen muss. Eine der witzigsten Szenen des Romans und ich gebe zu, dass ich beim Lesen richtig gut und lauthals lachen konnte, wie jede einzelne Begegnung und Gespräch beschrieben wurden. Irgendwann kommt die Excalibur auf dem Planeten an und die Übergabe gelingt recht gut, nach ein wenig Reiberein. Damit jedoch die Spannung auch etwas angehoben wird, entdecken die Ingenieure im Kern des Schiffes ein Lebewesen, was als Überbleibsel des "Großen Galaktischen Vogel" zurückgeblieben ist. Wie es sich herausstellt, ist es ein kleiner Nachkomme, der jetzt im Schiff heranwächst und gedeiht. Doch als man ihm die Energie wegnimmt, rastet er aus und bringt damit das ganze Schiff in Gefahr. Leflers Mutter Morgan versucht bei dem Chaos zu flüchten, schafft es jedoch nicht und führt später Captain Calhoun zu einem Planeten auf dem ein geheimnisvolles Volk leben soll, welche bei dem Problem mit dem Energiewesen helfen könnte. Hier trifft die Mutter auch auf ihre alte Freundin wieder und mit dem Zusammensetzen einer Superwaffe, schaffen sie es wirklich diese Prometheaner herbeizurufen. Hier gibt es auch gleich einen Hinweis welchen nächsten Planeten die Crew ansteuern soll und somit geht die Geschichte der Excalibur immer weiter und weiter. Auch wenn diesmal die Actionszenen nicht ganz so vielzählig sind, können besonders die Figuren diesmal mit ihren Emotionen und Gedankenkämpfe überzeugen. David hat sich demnach nicht nur auf Technologien konzentriert, sondern schweißt die Crew immer fester aneinander und bleibt seinem Stil absolut treu. Erstaunt war ich nur, dass der Captain diesmal eher nur eine Nebenrolle spielt und man das Tochter/Mutter-Thema als Hauptidee gewählt hat. Sicherlich sind die Zufälle auch diesmal sehr hilfreich, damit die Story vorankommt, aber dafür hat der Autor auch an die Erschaffung optisch neuer Aliens gedacht, alte wieder zurück ins Geschehen gerückt und eine Familie zusammengeführt, welche wohl unter normalen Umständen nie einander gefunden hätte. Das einzige was mich doch sehr wundert. Captain Calhoun muss keine seiner Handlungen mit der Sternenflotte absprechen, ihm wurden anscheint wirklich alle Möglichkeiten des Universums gelassen der Region den Frieden zu bringen. Fazit: Selbst im vierten Teil schafft es Peter David Star Trek - New Frontier unbeschreiblich aufregend, witzig und ideenreich zu gestalten, dass ich kaum auf den neusten Teil warten kann. Die Figuren bekommen eine Tiefe wie schon lange nicht gelesen und die Abenteuer sind atemberaubend und die Ideen sind zum Teil völlig neu und noch nie im Star Trek Universum dagewesen. Aktuell die wohl beste Star Trek Buchreihe die man sich kaufen kann und ich danke Cross Cult für das Wiederaufleben hier in Deutschland! Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 310 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 06.06.2011 ISBN: 978-3-942649-04-9
  13. einz1975

    Star Trek - New Frontier 3: Märtyrer

    Götter gibt es viele, doch was, wenn man zu einem gemacht wird, ohne zu wissen warum? Genau diese Frage muss sich Captain Mackenzie Calhoun im Lauf dieser Geschichte beantworten. Nachdem Calhoun „erfolgreich“ das Ende der thallonianischen Welt eingeleitet hat und der große Vogel der Galaxis seine Feuerschwingen durch den Quartanten zog, hat die Crew der U.S.S. Excalibur ein neues Ziel – der Planet Zondar. Hier lebt ein sehr religiöses Volk, aber auch ein sehr streitlustiges, denn seit Jahrhunderten tobt auf dem Planeten ein Krieg, der aber mit der Sichtung des Feuervogels ein Ende haben soll. Ein Heiland soll kommen und endlich Frieden bringen. Er wird kommen aus der Luft, er ist stark, ein grandioser Anführer und hat eine lange Narbe im Gesicht… ist es wirklich Captain Mackenzie Calhoun? Nicht alle sind von der Idee begeistert dies herauszufinden, schließlich weiß kaum einer etwas über das Volk, doch Calhoun lässt sich nicht abbringen, schließlich ist es seine Mission Frieden zu bringen und wie könnte er das besser als jetzt? Doch bevor sie ankommen, gilt es noch an Bord einige Probleme zu klären. Denn die vulkanische Chefärztin Selar kämpft immer noch mit ihrem Pon Farr und denkt dafür eine Lösung gefunden zu haben. Sie muss sich so schnell wie möglich einen Partner suchen und ihre Wahl fällt dabei auf niemand geringeren als den Captain. Dass es dann doch nicht so einfach wird, kann man sich denken, denn schließlich ist der erste Offizier, die Ex vom Captain und auch sonst sollte er eher eine Vorbildfunktion sein und nicht wild mit irgendjemand an Bord seines Schiffes verkehren… so zumindest besagt es die Etikette und einige Vorschriften der Sternenflotte. Dabei erfährt man auch einiges über Mackenzies Vergangenheit. Er ist nicht der große Aufreißer für den man ihn halten könnte, vielmehr der Kämpfer, der alles andere immer verdrängt hat und nie mehr als an seinen Kampf gedacht hat. Selar hat jedoch noch ein weiteres Problem, den/die Schiffsingenieur/in Burgyone. Halb Mann, halb Frau, hat er/sie sich in den beiden vorangegangenen Romanen bereits mehr als einmal an Selar herangemacht, doch ist ständig abgeblitzt, obwohl er/sie eine tiefe Verbindung zu ihr von Anfang an gespürt hat. Diese Verbindung ist es auch, welche am Ende Leben retten wird. Mittlerweile ist die Excalibur in der Umlaufbahn des Planeten und das Volk feiert mit großer Freude die Ankunft ihres Erlösers. Alle sind gespannt und haben Hoffnung, dass endlich Frieden auf ihrer Heimatwelt einkehrt. Calhoun wird wie ein Gott empfangen und ist sichtlich gerührt von dem was er sieht und hört, dennoch möchte er so schnell wie möglich die Sache hinter sich bringen. Schließlich warten noch andere Missionen, doch diese müssen eben warten, denn nach der großen Empfangsfeier, verschwindet er plötzlich. Die Crew macht sich auf die Suche, kann ihn jedoch nicht finden. Viel schlimmer noch, sie werden bei der Suche fast getötet. Am Ende macht sich Burgyone auf die Suche und die Excalibur steht einem neuen Feind im All gegenüber. Wird die Prophezeiung erfüllt und kommt der Captain zurück auf sein Schiff? Ist er der Heiland für den ihn alle halten? Wird es einen neuen Krieg gegen die Föderation geben oder schafft es die Crew alles abzuwenden? Wahrlich ein spannendes Ende was uns Peter David hier präsentiert. Auch sonst hat er es wieder geschafft viel Witz einzubinden und besonders bei den Passagen in den es um Sex und Beziehungen geht, wird jeder mehr als ein Schmunzeln auf den Lippen haben. Die Kampfszenen hat er diesmal etwas heftiger und vielleicht etwas zu lang beschrieben, dennoch schafft es David die Balance zwischen Spannung und Erzählen immer aufrechtzuhalten. Das Ende läutet den vierten Teil ein, was allerdings noch nicht sonderlich spannend klingt, dennoch scheint der thallonianische Raum eine faszinierende Entdeckung für die gesamte Star Trek Welt zu sein. Fazit: Star Trek - New Frontier 3: Märtyrer knüpft ohne Pause an die Erlebnisse der Vorromane an und schafft es genauso witzig und spannend wie zu vor zu bleiben. Peter David versucht philosophisch zu ergründen was Götter göttlich macht und was eine Beziehung mit Sex zu tun hat. Erstaunlich, dass New Frontier damals keinen kommerziellen Erfolg hatte, denn inhaltlich findet man kaum Mängel und auch vom Schreibstil des Autors können sich viele noch eine wahrlich dicke Scheibe abschneiden. Ein TV-Format hätte meiner Meinung nach gleichfalls sehr gute Chancen… Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 310 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 10.02.2011 ISBN: 978-3-942649-03-2
  14. Da hat sich Captain Calhoun seine Mission sicherlich viel ruhiger vorgestellt. Schon bei seiner Ankunft im thallonianischen Sektor war klar, dass es hier keine leichte Aufgabe wird, aber nun gleich angegriffen zu werden? Damit fängt der zweite Teil der Geschichte sehr actionreich und spannend an. Die U.S.S. Excalibur will einem gestrandeten Schiff helfen, wird jedoch von einer dort heimischen Rasse beschossen. Nach ein wenig Diplomatie werden die Feindseligkeiten jedoch eingestellt und die thallonianischen Flüchtlinge werden eingeladen auf dem Heimatplaneten, der vielleicht doch nicht so aggressiven Rasse sich niederzulassen. Calhoun ist erleichtert und nimmt Fahrt auf. Zwei andere Mitglieder seiner Crew haben es da nicht ganz so einfach. Sie geraten mit ihrem Shuttle ebenfalls in einen Kampf, der jedoch soweit führt, dass sie nicht mehr fliehen oder irgendwelche diplomatischen Gespräche führen können, sie werden buchstäblich aus dem All gefegt. Allerdings wäre nicht einer umsonst bei der Sterenflotte gewesen, wenn er nicht wüsste, wie man einen Nottransport aktiviert und schon landen beide auf dem Schiff der Angreifer. Lord Si Cwan, ehemaliger Prinz des Thallonianischen Imperiums und Zak Keborn, der Sicherheitschef der Excalibur befinden sich nun auf dem angreifenden Schiff. Hier befinden sich nicht etwa neuartige Wesen oder dergleichen, vielmehr Thallonianern, die Lord Si Cwan Tod sehen möchten. Ein heftiger Kampf entbrennt und als der Lord hört, dass die Crew seine kleine Schwester getötet haben soll, rastet er völlig aus und kämpft mit seinem ganzen Hass gegen diese Mörder. Egal an welcher Stelle dieser Szenen, Si Cwan behält die Oberhand und schafft es bis zum Endkampf vorzudringen, doch sein Gegner transportiert sich kurz vor dem Sieg weg. Das Schicksal der beiden scheint besiegelt, denn zuvor wurde noch eine Bombe aktiviert und ein Entkommen oder Entschärfen ist nicht mehr möglich. Zurück zu Captain Calhoun, dieser muss sich gegen seine neugefundenen Freunde durchsetzten, denn sie wollen die Flüchtlinge als Geiseln benutzen, um so an neue Technologie zu kommen. Doch Calhoun hat dies mit einer sehr raffinierten Lösung vereitelt. Danach begeben sie sich auf die Suche nach den beiden verschollenen Crewmitgliedern, schließlich haben sie schon eine Weile nichts von einander gehört. Unterdessen hat die Halbvulkanierin Selar ein mächtiges Problem. Als ihr Mann damals bei der Vereinigung starb, ist er irgendwie bei ihr geblieben und sie konnte sich nicht von ihm trennen, doch nun brechen plötzlich Gefühle auf und der Chefingenieur (Halb Mann, Halb Frau) hat dies mitbekommen und weicht nicht mehr von ihrer Seite. So sucht sie Hilfe bei ihrer Artgenossin – Soleta. Doch ob sie wirklich helfen kann und ob sie echte Freunde werden, wird wohl die ganze Reise der Excalibur erst zeigen. Als Calhoun mit seinem Schiff an dem Punkt ankommt, an dem sich das Shuttle befinden sollte, findet er nur Trümmer von zwei Schiffen, doch eine dritte Ionenspur macht ihn aufmerksam und er folgt ihr. Willkommen auf Thallon. Hier wird nun das Ende der Geschichte eingeläutet und gleichzeitig auch das Ende des Planeten. Denn immer wieder kommt es zu Erbeben, die sich keiner erklären kann. Cwan und Zak wachen im Gefängnis auf und dort werden sie auch bis zur Ankunft von Calhoun bleiben. Allerdings ergeben sich noch einige sehr interessante Begebenheiten, welche ihr euch nicht entgehen lassen solltet. Mit viel Kampf, Hass und Hartnäckigkeit gehen am Ende alle unter, die auf Thallon ausgeharrt haben. Selbst Calhoun muss sich am Ende noch einmal der Vergangenheit stellen. Jedes Ende ist aber auch ein Neuanfang, so auch in diesem Fall, denn aus dem Planeten bricht ein Wesen hervor – der Galaktische große Vogel. Okay, an dieser Stelle muss ich wirklich sagen, dass ich diese Wendung nicht ganz so glorreich fand, aber da es sich um Sci-Fi handelt, ist eben alles möglich. Ende gut, alles gut könnte man meinen, doch die Geschichte geht weiter… Fazit: Bis auf das etwas seltsame Ende, ist dieser Roman als Nachfolger fast noch besser als der Start. Die Figuren bekommen mehr Tiefe und die Szenen sind besser beschrieben. Die Geschichte hat einen sehr guten Ablauf mit logischen und vielen witzigen Passagen. Selbst bei all den Kämpfen und Blut das fließt, wird immer versucht das eine andere Lösung zum Ziel führt, was Calhoun in aller Tradition der Captains der Sternenflotte gut beherrscht. Ich kann euch erneut nur empfehlen „Neue Grenzen“ zu erforschen… Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 340 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 10.02.2011 ISBN: 978-3-942649-02-5
  15. einz1975

    Star Trek - New Frontier 1: Kartenhaus

    Ein neues Schiff ... Eine neue Mannschaft ... Eine neue Mission! So zumindest die ersten Worte, welche wohl auch auf jede andere neue Crew passen würde, die sich im Lauf von Star Trek geformt hat. Spock und Picard übergeben sozusagen das Zepter und sind kurzweilig mit dabei. Willkommen ihr neuen Helden, obwohl auch hier das noch nie dagewesen nicht ganz stimmt. Denn bereits 1997 erschien in den USA die erste Ausgabe von Star Trek - New Frontier und 2000 erstmalig in Deutschland. Warum nun ein Wiedersehen und eine Neuauflage? Zum einen wurden bis dato nur die ersten sechs Ausgaben in Deutschland veröffentlicht und zum anderen gibt es viele weitere Abenteuer, die seit vielen Jahren hier nie erschienen sind. Dank Cross Cult kann man nun erneut die Abenteuer von Captain Calhoun und seiner Crew erleben. Alles fängt mit eben benannten Captain an. Noch als junger Kämpfer mit gerademal 19 Jahren führt er eine Revolte gegen die damaligen Herrscher seines Heimatplaneten an. Schon damals wusste er sich durchzusetzen und vor allem auf sich aufzupassen. Kämpferisch gut ausgebildet und mit einem gewissen sechsten Sinn ausgestattet, war es eine Vision die ihm den Weg weiterebnete. Er sah Captain Picard auf den er wenig später auch wirklich trifft und er ihn ermutigt zur Sternflotte zu kommen. Was er anscheint auch tat, doch seine Laufbahn nahm abrupt ein Ende. Er fiel nicht etwa in Ungnade, vielmehr konnte er ein gewisses Erlebnis seines ersten Kommandos nicht vergessen, was viele Leben forderte. Seither ist er für „Spezialeinsätze“ immer noch ein wichtiges Mitglied der Sternenflotte, nur nicht mehr ganz so offiziell unterwegs. Als die Systeme des ehemaligen Thallonianischen Imperiums im Chaos versinken, wird die Föderation um Hilfe gebeten. Der Aufstand kam nicht aus heiterem Himmel, vielmehr werden Verschwörungen und Einmischungen der Nachbarvölker vermutet. Was soll man also machen, denn die Thallonianer sind nicht Mitglied der Föderation? Man entschließt sich kurzerhand die U.S.S. Excalibur, ein runderneuertes Schiff der Ambassador-Klasse, in diese Region zu schicken, damit sie für Frieden und Ruhe sorgen kann. Das Calhoun zur Sternenflotte zurückkehrt ist wieder Picard zu verdanken, der ein ernstes Wörtchen mit ihm redet und schließlich davon überzeugen kann, dass er genau der richtige für diese Mission ist. Nach und nach lernt man auch das neue Team kennen. Da haben wir eine Halbvulknierin, welche als Wissenschaftlerin auf den Weg zu den Sternen gezwungen wird. Ein recht außergewöhnlichen Hauptingenieur, welcher zu gleichen Teilen einer beidergeschlechtlichen Rasse angehört und einen Sicherheitschef, der mit Worf an der Akademie gelernt und zusammen gewohnt hat. Doch damit noch nicht genug, denn es gesellt sich ein doch nicht ganz unbekanntes Gesicht hinzu. Als ersten Offizier bekommt Calhoun seine ehemalige Verlobte Commander Shelby zur Seite gestellt. Sie sollte man aus der Star Trek Next Generation Serie kennen. Dort spielte sie die Borg-Expertin und Rikers große Konkurrenz. Tja und wie man gelesen hat, hat sie sogar eine gemeinsame Vergangenheit mit ihrem aktuellen Captain, dass allein schon für Spannung sorgen könnte, zumindest in kommenden Ausgaben, hier ist alles noch recht harmlos und läuft viel ruhiger als gedacht ab. Am Rande gibt es auch hier zwei Streithähne, welche sich schon bei ihrer ersten Begegnung nicht riechen können - Der Sicherheitschef und der Botschafter. Das mag auch daran liegen, dass Botschafter Lord Si Cwan, ehemaliges Mitglied der königlichen Familie des Thallonianischen Imperiums, sich eher an Bord der Excalibur geschmuggelt hat und nicht offiziell dem Schiff zugeteilt wurde. Beide erleben ihre ganz eigene Geschichte, was besonders das offene Ende sehr spannend macht und dem Roman ein gewissen Witz mitbringt. Fazit: Neue Figuren haben es anfangs immer schwer sich eine eigene Fangemeinde zu erschließen, doch Star Trek - New Frontier macht meiner Meinung nach sehr viel richtig, dass auch der zweite Versuch sehr gut funktionieren könnte. Zeitlich spielt alles nach der vereitelten Borg-Invasion aus Star Trek – Der Erste Kontakt und es verwundert nicht, dass Picard und auch Spock eine kleine Gastrolle bekommen. Ich bin sehr gespannt wie sich Captain Calhoun und seine Crew weiter schlagen werden. Wer die ersten Ausgaben kennt, muss warten bis es weitergeht, wer neu einsteigen will, dem kann ich getrost empfehlen reinzulesen! Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 330 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 10.02.2011 ISBN: 978-3-942649-01-8
  16. Mackenzie Calhoun, der wohl beeindruckteste neue Captain der Star Trek Romangeschichten kehrt mit einem eigenen Roman zurück. Mit New Frontier schuf Peter David eine faszinierende Crew mit ebensolchen Geschichten. Damit man einige der doch recht drastischen und auch sehr listigen Entscheidungen des Captains besser nachvollziehen kann, gibt es jetzt eine Geschichte, die sich mit dem Werdegang von Calhoun in der Sternenflotte beschäftigt. Alles fängt nach einem doch recht heftigen Einsatz an, der ihm bis heute noch in den Knochen steckt und er irgendwo in einer Bar plötzlich ein Gespräch hat, welches er nie vergessen wird. Der „The Captain’s Table“ ist nicht etwa nur eine einfache Bar, in der jeder beliebige Gast sein Drink bestellen kann, nein, vielmehr treffen sich hier genau die, deren Entscheidungen das Leben vieler beeinflusst. Willkommen sind nur die, die es auch verdient haben hier zu sein, was Mackenzie auch am eigenen Leib erfahren muss, er sich jedoch ohne Probleme durchsetzen kann. Am Ende soll er eine Geschichte erzählen, doch dazu kommt es erst viel später. Denn zunächst verschwindet die Bar und niemand außer ihm hat sie gesehen. Jahre später tritt er plötzlich wieder in diese Bar und kann kaum glauben wen er alles hier wiederfindet. Die Zeit scheint stehengeblieben zu sein und erstmals erzählt er eine Geschichte, die sein gesamtes Leben beeinflusste. Als guter Offizier machte er nach und nach Karriere und irgendwann landete er auch auf U.S.S. Grissom. Sein Posten sollte der des Ersten Offiziers werden, schließlich wurde er von höchster Stelle empfohlen, auch wenn er sich selbst noch nicht in der Lage sah dies zu übernehmen. Captain Kenyon begrüßte ihn und stelle ihn auch gleich auf die Probe, denn ein erster Offizier muss eben mehr können als nur Befehle auszuführen. Schnell wird klar, dass Calhoun genau der Richtige für diesen Job ist und seiner Karriere wird damit ein weiterer Baustein hinzugefügt wird. Die Zeit auf der Grissom genießt er und freundet sich gar mit der Sicherheitschefin an. Keine feste Beziehung, aber eben die Entspannung welche man als Mann und Frau hin und wieder braucht. Als das Schiff den Auftrag erhält den Streit zwischen zwei Völkern zu schlichten, werden noch zwei Personen auf das Schiff geholt - Die Tochter und der Bruder des Captains. Beide sind bekannte Vermittler, welche die Herausforderung annehmen. Doch der Verlauf der Geschichte ist leider anders als sich alle gewünscht hatten. Beide werden bestialisch ermordet, was in der Tat an sich schon verheerend ist, doch es sollte noch viel schlimmer kommen. Der Captain verkraftet den Verlust anscheint sehr gut, denn er entschließt sich mit der anderen Seite des Konflikts auseinander zu setzen. Nach der angeblichen Absprache mit der Sternenflotte, soll die Crew dem Volk helfen sich besser gegen die Angriffe der anderen zu verteidigen und so sorgt Calhoun dafür, dass sie beste Anleitung im Kampf und Angriff bekommen. Schließlich konnte er damals als Anführer seinen ganzen Planeten von den Unterdrücken befreien. Nach ein wenig hin und her stehen sich plötzlich die beiden Völker im offenen Krieg gegenüber und Calhoun kann es nicht verhindern das der Captain mit in den Krieg zieht. Hier steht nicht nur die Erste Direktive in Gefahr, sondern auch das Leben vieler Unschuldiger Lebewesen. Die letzten Seiten und das Ende der Geschichte werde ich nicht verraten nur so viel, es war wie immer ein absoluter, spannender Hochgenuss Peter Davids Worten zu folgen. Mit einer brillanten Erzählweise, holt er selbst aus der kleinsten Begebenheit das Maximum an Action heraus. Mackenzie Calhoun wird dadurch zu einem noch interessanteren Charakter, auch wenn seine Vergangenheit und sein brutales Leben ihn dermaßen gebrandmarkt haben, weiß er immer noch was falsch und was richtig ist und wie weit man gehen kann und wo man besser einen Schlussstrich ziehen sollte. Auf jeden Fall kein leichter Stoff und ein Ende, welches keiner so von Anfang an erwartet hätte. Fazit: Für Fans der Star Trek - New Frontier Reihe kann ich dieses Buch absolut empfehlen. Es vertieft die bereits gesammelten Eindrücke über Mackenzie Calhoun und macht ihn zu einem außergewöhnlichen Antihelden, welcher eine Mischung aus Kirk und ein wenig Picard gleichkommt. Auf der einen Seite die Rauheit und sich mit Gewalt auch mal den Weg bahnen und auf der anderen mit List und Strategie voranschreiten. Die eingebettete Idee des Captain's Table ist sicherlich etwas sehr weit hergeholt, führt aber zu vielen Möglichkeiten, was dieser Ort eigentlich ist und die erzählte Lebensgeschichte von Calhoun macht den Roman runder, als manch andere Star Trek Geschichte. Bitte mehr davon!!! Matthias Göbel Autor: Peter David Taschenbuch: 250 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 10.08.2011
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