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  1. Captain Cristóbal Rios... ihr habt noch nie von ihm gehört? Ist er überhaupt bei der Sternenflotte? Ist das noch Star Trek? Die Antworten findet ihr in „Schwarze Schafe“. Rios hatte seinen ersten Auftritt in der ersten Staffel von Star Trek - Picard. Damals eher als Nebencharakter verkörpert er in diesem Buch die Hauptperson. John Jackson Miller richtet seine volle Aufmerksamkeit auf ihn und dreht dabei eine wohlwollende Runde durch viele Star Trek Serien und Filme. Schon der Einstieg liest sich nicht wie üblich und wir treffen auf die vielleicht schon fast vergessenen Iotanier. Ihr erinnert euch an die Classic-Serie? Der Planet, dessen Gesellschaft sich an die Gang-Gesellschaft der Erde der Prohibitionszeit orientiert? Genau von diesen Ganoven versucht Rios ein Schiff zu kaufen. Da er selbst aber nicht der geradlinige Held zu sein scheint, gerät er mit ihnen aneinander und doch wird er später „Captain“ der La Sirena. Ein Frachter und nun soll er genau solch passende Aufträge erfüllen, um seine Schulden abzahlen zu können. Was leichter gesagt als getan ist, denn Rios quält seine Vergangenheit bei der Sternenflotte. Ein Ereignis, welches wir Leser nur in Fragmenten erzählt bekommen, hat sein Leben grundlegend verändert. Nach einigen kleinen Missgeschicken und nur schlecht erledigten Aufträgen, gerät Rios an den berühmt-berüchtigten Sammler und Antiquitätenhändler Kivas Fajo. Richtig, wir haben hier ein Wiedersehen mit einem äußerst unangenehmen Zeitgenossen aus Star Trek - The Next Generation. Diesmal scheint er allerdings aus seinen vergangenen Fehlern gelernt zu haben und will nur noch auf der richtigen Seite des Gesetztes stehen. Durch den Vorbesitzer des Schiffes, ein alter Klingone, kommt das eigentliche Spiel erst ins Rollen. Ein seltsames Puzzle vertreibt die lange Weile für Rios und doch beherbergt es den wahren Grund für sein anstehendes Abenteuer. Wir lernen Rios von vielen verschiedenen Seiten kennen. Zum einen als Casanova, welcher mit einer Prinzessin oder auch einer Professorin anbandelt, es aber bei Frauen seines Kalibers schwieriger hat. Er ist ein kluger, taktisch überraschend weit denkender Charakter, aber naiv genug, um auch in Fallen zu tappen. Seine Hologramme, die wohl auch in der Serie für manch Schmunzler gesorgt haben, werden nach und nach aktiviert und wir erfahren, wie und warum sie so sind, wie sie sind. Dass im Hintergrund eine komplett andere Geschichte läuft, als die, welche wir im Vordergrund lesen, offenbart sich erst im letzten Drittel des Buches, so dass der Autor sich ausgiebig Zeit nimmt, um auch Nebengeschichten zu platzieren, wie etwa Auszüge von Picrads Briefen und Büchern. Er verknüpft auch sehr gelungen den Hintergrundbezug zu alten Star Trek Figuren aus längst vergessenen Zeiten. Denn was John Jackson Miller hier erzählt, zeigt noch einmal, wie eng die Serien und Filme miteinander verbunden sind, ohne dass man es auf den ersten Blick vielleicht sehen würde. Ich gestehe, dass einzig Raffi, erneut eher störend wirkt, als Charakter jedoch beruhigender weise nur Nebensache ist. Fazit: Der Wolf im Schafspelz! Star Trek ist seit so vielen Jahren ein Zuhause für viele bekannte Figuren. Es wurde Zeit neuen Figuren eine Chance zu geben, welche vielleicht nicht zwingend der Sternenflotte dienen, ihr aber nicht abgeneigt sind. Captain Cristóbal Rios erinnert unweigerlich an Han Solo, ein Outlaw, mit dem Herz am richtigen Fleck, dem passenden Gerechtigkeitssinn und doch mit einem Fuß auf der Schwelle etwas Illegales zu machen. Gejagt und gefragt zieht er eine kleine Schneise von überraschenden Erkenntnissen durch die Seiten des Buches und darf am Ende sogar gefeiert werden. Selbst wenn man am Anfang nur etwas zaghaft an ihn herankommen mag, wünscht man sich zum Schluss mehr Abenteuer mit ihm erleben zu können. Kein Picard oder Kirk und auch kein Archer, manchmal Griesgram und manchmal Counselor, eben ein ganz normaler Mensch, mit Stärken, Schwächen, einer traurigen Vergangenheit und einer hoffentlich noch prächtigen Zukunft, auch in Romanform. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Übersetzung: Stephanie Pannen Taschenbuch: 576 Seiten Verlag: Cross Cult Verlag Veröffentlichung: 31.05.2022 ISBN: 9783986661083
  2. Schon bei der Ankündigung zur Serie von Star Trek - Picard war jeder Star Trek - The Next Generation Fan hellauf begeistert. Endlich geht es weiter und das mit dem Captain, der für Star Trek mehr als Geschichte schrieb. Wie auch immer die Serie dann wurde, steht auf einem anderen Blatt. Damit man aber ein wenig mehr Tiefe in die Grundgeschichte bekommt, hat sich James Swallow jetzt ein doch recht ungewöhnliches Thema zur Brust genommen. Es geht in dieser Geschichte nur am Rand wirklich um Picard. Vielmehr wird eine Geschichte rund um Captain William Riker erzählt. Die U.S.S. Titan befindet sich auf einer Transport-Mission. Die letzten Mitglieder einer Spezies sollen nach Hause gebracht werden. Dabei sind sie nahe der neutralen Zone und es verwundert nicht, dass ein romulanisches Schiff stets und ständig dabei beobachtet. Am besagten Planeten angekommen, gibt es schon eine Überraschung. Diese Spezies ist auf dem Weg, aus diesem Quadraten zu evakuieren. Eine ganze Spezies in einem Schiff? Das möchte wirklich mächtig riesig sein und so ist es auch. Ganz nach dem Prinzip der Arche von Noah wurden unterschiedliche Habitate, die jeweiligen Lebenszonen des Planeten nachgebildet. Ein paar der Tiere gibt es auch an Bord, doch plötzlich passiert es... Ein Unfall zwingt die Crew der Titan zur Hilfe und man möge es kaum glauben, auch die Romulaner scheinen diesmal nicht nur zuzusehen zu wollen. Bis zu diesem Zeitpunkt liest sich der Einstieg in den Roman sehr klassisch und leider geht es auch erst einmal genauso weiter. Die stereotypische Art der Romulaner ist nicht überwunden und der Tal-Shiar hat seine Agenten eben überall. Es beginnt ein mehr als einmal erlebtes intrigantes Spiel, welches auf jeden Fall hätte andere Wege finden können. So müssen einfach irgendwann die Waffen sprechen. Die Kampfszenen hat James Swallow hingegen recht gut unter Kontrolle. Man erlebt abwechselnd jede Seite und bekommt neben den gängigen Schiffsanweisungen, auch ein wenig mehr von Rikers verblüffende Taktiken mit. Er war noch nie der Kämpfer der einfach mit seiner Waffe in den Krieg zieht, vielmehr die List und sein Pokerface sind hier Trumpf. An dieser Stelle hat der Autor schöne Überraschungen für den Leser parat. Die Enttäuschung der etwas einfallslosen Gegenspielerin bleibt jedoch bedauerlicherweise bis zum Ende bestehen. Interessant fand ich noch Rikers neu entfachten Familiensinn und selbst Troi wirkt im Umgang mit ihrem Sohn an einigen Stellen etwas mehr als gefordert. Die Aliens, welche Riker schützt, hüten ein ziemlich interessantes Geheimnis, welches auch schon in der Serie zu Picard auf der Waage lag. Allerdings sind wir hier noch vor den Ereignissen der Serie. Picard wird nur ein paar mal kontaktiert, denn ein Rat von ihm, ist immer mehr als Gold wert. Am Ende gibt es auch noch ein Wiedersehen mit jemand, den wir alle schmerzlich als Mensch vermissen. Die Sternenflotte hat sich mit dem Austritt aus der Hilfsaktion für die Romulaner sicherlich nicht wirklich Freunde gemacht und auch das Verbot der künstlichen Lebensformen scheint weit überzogen, doch hat alles seinen Ursprung, auch wenn es hier nur die Erkenntnis für Riker selbst ist, dass eine Familie nicht immer auf einem Schiff leben kann. Fazit: Hass lässt Leiden immer nur größer werden... Captain William Riker, endlich eine Geschichte, die auch ihn in seinem Leben nach der Next Generation zeigt. Sein Führungs-Stil, seine Art und Weise an Probleme heranzugehen. Er hat eben von einem der Besten gelernt und doch hat er seinen ganz eigenen Charme. Es gibt spannende, kurzweilige Kämpfe und eine faszinierende neue Rasse. Leider eine doch so fantasiearme Romulanerin, dass man sich fast wie bei Kirk zurückversetzt fühlt. Hass führt auch in dieser Geschichte zu viel Schmerz und Verlust. Fanatisches Handeln, engstirnig und ohne die Chance auf Einsicht. Riker zeigt sich von seiner bisher stärksten Seite, nur der Story selbst, fehlt es an einigen Stellen an ebensolcher. Matthias Göbel Autor: James Swallow Übersetzung: Stephanie Pannen Taschenbuch: 380 Seiten Verlag: Cross Cult Verlag Veröffentlichung: 11.11.2021 ISBN: 9783966586344
  3. Endlich geht es in die finale Runde, um Captain Jean-Luc Picard und seine Verhandlung, um seine Mittäterschaft an der Amtsenthebung des ehemaligen Föderationspräsidenten Min Zife. Eine Tat, welche Picard schon so viele schlaflose Nächte bereitet hat, kommt endlich ans Licht und er kann offen darüber sprechen, auch wenn es diesmal ausschließlich vor Gericht passiert. Ein Verteidiger steht ihm zur Seite, auch wenn dieser all seine Erfahrung und Kunst der Verteidigung auspackt, Picard will voll und ganz die Wahrheit erzählen, egal welche Konsequenzen das haben wird. Dieser Strang der Geschichte ist für mich das absolute Highlight des Romans. Es erinnert an ein Gerichtsdrama aller John Grisham und hat doch so viel eigene Elemente in sich, dass es als Sologeschichte super funktioniert hätte. Doch David Mack war dies nicht genug und er fügt noch viele kleine Storys mit ein. Da haben wir Thadiun Okona, ja, richtig, genau dieser Okona! Ihr erinnert euch an die Folge „Der unmögliche Captain Okona“ aus Star Trek: Next Generation? Dann wisst ihr genau wer hier am Werk ist und mittlerweile arbeitet er beim Sternenflottengeheimdienst als aktiver Agent. Er sollte verdeckt eine Waffe der Husnock zum Kauf anbieten, um damit einige gefährliche Individuen aus den Verkehr zu ziehen, doch das lief mächtig schief und die Nausikaaner bekommen erneut einen Auftritt. Mit so einer Waffe in ihren Händen, ist der gesamte Quadrant in Gefahr und es gilt sie aufzuhalten. So wird Worf, welcher Picard auf der Enterprise als Captain vertritt, mit der Aufgabe betraut nach ihnen zu suchen, genauso wie Okona versucht er jetzt die Nausikaaner aufzuhalten. Ein Katz- und Maus-Spiel, welches recht ausgedehnt erzählt wird. Da sie auf ihrem Weg viel Zerstörung hinterlassen, bekommt die Geschichte noch einige Nebenschauplätze, welche nicht minder gefährlich erzählt werden. Kurzzeitig bekommt sogar Riker einen kleiner Auftritt und auch die restlichen amtierenden hohen Admiräle und selbst die Präsidentin kommen zu Wort, was aber zu erwarten war, wenn eine solche Persönlichkeit wie Picard vor Gericht steht. David Mack hat sich bei Okona und dem Anführer der Nausikaaner einem literarischen Trick bedient. So wird aus der Ich-Perspektive erzählt, was anfänglich gewöhnungsbedürftig war, aber auch eine gelungene Abwechslung bringt. Den Gedanken der beiden zu folgen und die Taten auf der anderen Seite zu beobachten, sind genau das, was die Geschichte um die Nausikaaner auch so besonders macht. Als gefürchtete Söldner bekannt, haben sie doch mehr Herz, als es bisher bekannt war. Okona hingegen erweist sich als der „Han Solo“ in seinen besten Tagen. Immer ein Spruch auf den Lippen, schönen Frauen nicht abgeneigt und trotzdem so trickreich unterwegs, dass er jede Situation meistern kann. Zudem noch witzig, was angesichts der grundlegenden Geschichte auch mal etwas Entspannung herbeiführt. Fazit: Schuldig oder nicht, die Wahrheit muss ans Licht! Captain Jean-Luc Picard in einer ungewohnt defensiven Situation, in der er nichts weiter machen kann, als seine Taten sprechen zu lassen und auf der anderen Seite ein Volk, welches bisher viel zu lange vergessen wurde. David Mack schafft es immer wieder Star Trek einen Rundumschlag zukommen zu lassen. Ob mit der Gerichtsverhandlung oder den Nausikaanern, er sortiert die Figuren korrekt und passend zusammen, lenkt mit kleinen Umwegen ab, bringt aber alle zum Schluss zusammen. Im Endeffekt, schafft Mack ein Abschluss, welcher auch schon zu lange hat auf sich warten lassen. Fans der Star Trek Romane kommen hier nicht drumherum! Matthias Göbel Autor: David Mack Übersetzung: Bernd Perplies Taschenbuch: 486 Seiten Verlag: Cross Cult Verlag Veröffentlichung: 05.10.2020 Erstveröffentlichung: 2020 ISBN: 9783966583237
  4. Die Sektion 31 ist jedem Star Trek Fan ein Begriff. Egal in welcher Serie, sie hat einen tiefen dunklen Schatten auf die Föderation geworfen, welcher durch ihre Auslösung der vorangegangenen Ereignisse nun endlich aufgedeckt wird. Viele hochrangige Offiziere der Sternenflotte und etliche Politiker müssen sich nun der Gerichtsbarkeit stellen und so fängt auch diese Geschichte an. Der Einstieg liest sich daher schon recht gewaltig und ermöglicht dem Leser noch einmal den Untergang dieser Geheimorganisation sich auf der Zunge zergehen zu lassen. Wer bis dato sich gut mit der Roman-Reihe der letzten Jahre befasst hat, wird auch die Story kennen, in der Captain Picard gezwungen war, einen ehemaligen Föderationspräsidenten zum Rücktritt zu bewegen. Damals war er schon nicht glücklich sich daran beteiligen zu müssen und jetzt steht Picard deswegen auch auf der Liste derer, die mit der Sektion 31 kooperiert haben sollen. Den Kampf mit seinem Gewissen, den er so viele Monate geführt hat, kann er endlich zu Ende bringen. Doch bevor es soweit ist, muss er noch seine Erforschung des Odysseeischen Passes fortsetzten. Hierbei finden sie ein scheinbar verlassenes altes Raumschiff. Es ist unglaublich, ja fast schon unmöglich groß. Ein Außenteam soll nun er forschen, was auf dem Schiff los ist, denn die Sensoren der Enterprise werden blockiert, egal wie dicht sie sich dem Schiff nähern. Im Verlauf der Geschichte wird eine weitere Partei auf dieses Schiff aufmerksam und ein neue Rasse präsentiert sich. Sie sind eher Schrottsammler, welche sich ihren Lebensunterhalt mit genau solchen Schiffen verdienen und sind nicht gerade erfreut, dass die Enterprise eingetroffen ist. Dafür beginnt peu à peu die Erforschung des riesigen Raumschiffs, was sich herrlich klassisch liest und für mich auch den typischen Star Trek Flair versprüht. Wie das Schiff funktioniert und wer sich hier alles doch noch darauf befindet, dass müsst ihr schon selbst erfahren. Dayton Ward nimmt euch dabei in eine virtuell, in echt agierende Welt mit, kein Holodeck, aber doch ein Leben, ohne Realität. Damit die Dramatik erhöht wird, gibt es auch allerhand Kämpfe, welche die Crew der Enterprise bestehen muss. Hier hätte es ruhig etwas weniger sein können, dennoch versucht der Autor die Abwechslung zu wahren. Im Hintergrund immer das Verfahren gegen die Sektion 31 Verschwörer, was eine gute Ablenkung zum eigentlichen Geschehen bringt. Gleichzeitig wird Picard und seine Haltung zur Föderation noch einmal deutlich unterstrichen. Ehre wem Ehre gebührt und Picard hat mehr als einmal nicht nur die Menschheit vor ihrem Untergang bewahrt, doch jetzt muss er selbst für Taten einstehen, welche er selbst so wohl nie wieder machen würde. Fazit: Ein Ende ist auch immer ein Anfang! Die Enterprise in ihrer Paraderolle – Entdecke neue Lebewesen und neue Zivilisationen. Das bringt ein althergebrachtes Star Trek Thema in die Geschichte, welche gut von Dayton Ward erzählt wird. Forschung, neue Technik und rätselhafte neue Wesen, gemixt mit ein wenig Kampfeinlagen und die Lösung in letzter Minute. Im Hintergrund dann noch der Einstieg in die Aufklärung um die Sektion 31 und die hat es in sich. Politisch und auch moralisch auf Messers Schneide, haben viele weit über ihre Befugnisse agiert und auch Picard scheint nun mitten in diesem Fall unterzugehen. Ein aufwühlender Schluss und eine angemessener Einstieg in eine neue Zeit. Matthias Göbel Autor: Dayton Ward Übersetzung: Aimée de Bruyn Ouboter Taschenbuch: 440 Seiten Verlag: Cross Cult Verlag Veröffentlichung: 07.09.2020 Erstveröffentlichung: 2020 ISBN: 9783966580731
  5. Alles fängt sehr harmlos an. Die Enterprise-A befindet sich auf einer diplomatischen Mission. Eine Delegation soll zu einer Verhandlung gebracht werden, bis plötzlich ein seltsames und nicht zu identifizierendes Signal auftaucht. Kirk ist sofort Feuer und Flamme, denn es ist immer seine erste Aufgabe neue Zivilisationen und Völker kennen zu lernen. Also nehmen sie einen kleinen Umweg und schauen sich genauer an was Uhura da empfangen hat. Spock, Doktor McCoy, Chekov und ein paar Sicherheitsmitglieder nehmen an dem Außenteam teil und schon befinden wir uns wieder mitten in einer der bekannten klassischen TV Folgen. Nicht etwa wegen dem Trupp selbst, sondern eher das was passiert. In der zweiten Geschichte darf sich Captain Picard erneut einer Herausforderung stellen, welche er bereits im Kino überstanden hat - Der Nexus. In „Treffen der Generationen“ musste er zusammen mit Kirk versuchen einen Wissenschaftler aufzuhalten, welcher unbedingt in dieses kosmische Band wollte und im Endeffekt wird die Geschichte hier nur noch einmal, nahe dem Raum zu den Kinshaya, neu interpretiert. Picard hat diesmal jedoch deutlicher die Frage im Hinterkopf, ob er vielleicht selbst so reagieren würde, wenn er seine frisch gebackene Familie verlieren würde. Tod und Verlust rückgängig zu machen und ein erfülltes Leben leben, auch wenn es nur eine Illusion wäre… doch zunächst ist eine kleine Detektivarbeit nötig, um den Nexus vor feindlichen Mächten zu schützen. Zum Ende erleben wir William Riker als Admiral… das hatte er sich damals nicht träumen lassen und auch jetzt wirkt es immer noch recht unwirklich. Dennoch ist er sich seiner Pflichten und Aufgaben bewusst. Viel schwieriger wiegen dann genau diese Einsätze, in denen man am liebsten schon von Anfang an weglaufen möchte. Diese kurze Geschichte spielt direkt nach den Ereignissen der Star Trek – The Fall Reihe. Riker befindet sich auf der Titan, als er zu einem Einsatz gerufen wird. Er soll als Friedensvermittler zwischen zwei Völkern fungieren. Doch kommen ihm sofort alte Erinnerungen hoch, denn bereits zur Zeit auf der Enterprise hat er versucht hier zusammen mit Captain Picard eine Einigung zu finden. Was damals nicht funktionierte, soll jetzt möglich sein? Fazit zu „Miasma“: John Jackson Miller hat es geschafft, aus einer kleinen Novelle einen Leckerbissen für Zwischendurch zu schreiben. Die Figuren finden sich schnell in ihrer Rolle zurecht und er vergeudet keine Zeile in der nicht etwas Wichtiges passiert. Viele Erinnerungen an die Enterprise werden wach und die Auflösung am Ende liest sich rund und logisch. Ich könnte mir vorstellen, dass es mehr solcher kleinen Geschichten gibt und zusammen würden sie wieder eine schöne Sammlung ergeben, welche am Ende die Serienausgaben komplettieren. Fazit zu „Der Stoff, aus dem die Träume sind“: Ohne Picard wäre das Universum schon längst en anderes. Der Nexus ist ein faszinierendes Phänomen, welches in dieser kleinen Geschichte tiefer beleuchtet wird, auch wenn seine Herkunft und sein Sein nicht wirklich erklärt werden. Spannend wird es trotzdem, da Picard sich erneut der starken und glücklichen Illusion erwehren muss. Vielleicht nicht so ausschweifend erzählt wie der Kinofilm, aber schön zu sehen, dass es ihn noch gibt und vielleicht löst eine der nächsten Generationen das Geheimnis. Fazit zu „Abwesende Feinde“: Im Großen und Ganzen erlebt man genau das, was der Titel einem schon verrät - Star Trek – The Original Series. Eine schön klassisch erzählte Geschichte, mit ein wenig mehr Action, toten Rothemden und einem Kirk, der seine Kameraden niemals im Stich lassen würde. Ich für meinen Teil war wie immer herrlich unterhalten und kann Fans der alten Serie diese kleine Geschichte ohne Bedenken in den E-Book-Reader legen. Fazit: Wenn man alle drei Geschichten in Ruhe durchgelesen hat, wird man sich danach einfach wünschen es würde unaufhörlich weitergehen. Die kleinen Einblicke und Anekdoten bringen einen zurück in die jeweilige Zeit und erinnern an spannende Momente mit seinen Lieblingscharakteren. Ebenfalls wird hier bewiesen, dass Star Trek selbst in Kurzgeschichten gut funktioniert. Diese Ausgabe ist ein sehr passendes kleines Geschenk für jeden Fan, der gern Zeit in Zeilen verliert. Matthias Göbel Autor: Greg Cox, James Swallow, John Jackson Miller Taschenbuch: 384 Seiten Verlag: Cross Cult Verlag Erscheinungsdatum: 22.10.2019 ISBN: 9783959813846
  6. Admiral William T. Riker hat in seiner Laufbahn bei der Sternenflotte schon das ein oder andere Abenteuer erlebt, doch diesmal steht er im absoluten Mittelpunkt des Geschehens. Der Anfang klingt recht entspannt. Eine Friedenskonferenz wird einberufen, bei der alle aktuellen Mächte des Quadranten anwesend sind. Doch eine wirklich echte Übereinkunft scheint nicht getroffen geworden zu sein. Dennoch hat der Admiral anscheint eine Mission, welche er nun aufnimmt. Au der anderen Seite haben wir noch einen romulanischen Senator, welcher sich auch endlich aus seinen eigenen Schatten erheben will. Die Mission führt Riker zur Aventine. Das schnellste Schiff der Flotte sollte hierfür genau das richtige sein. Sie begeben sich zu einer Kommunikationseinrichtung, denn hier soll ein schrecklicher Virus seinen Ursprung haben. Mit einem kurzen, aber gewaltigen Schlag wird sie außer Gefecht gesetzt. Doch scheint dies nicht das letzte Ziel zu sein. Immer mehr Stationen werden angegriffen und nicht nur von Riker, sondern auch von allen anderen Teilnehmern dieser geheimen Konferenz. Als Leser erfahren wir erst etwa nach zwei Drittel des Buches was wirklich dahinter steckt. Nur so viel kann ich sagen, wir sehen einmal mehr alte Bekannte wieder. Autor John Jackson Miller könnte einigen von euch auch anderweitig bekannt sein. Eigentlich ist er Comicbuch Autor und das eher für Star Wars, als für dieses Universum. Um so schöner, dass er hier hergefunden hat und mit seiner Geschichte uns noch einmal einige schöne Erinnerungen an eine alte Folge der Next Generation zurückbringt. Dennoch benötigt seine Geschichte ordentlich Fahrt, welche sie nicht immer bekommt. Ein paar der Stationen und Angriffe hätte man sich ruhig verkneifen können, da sie nicht zwingend das Drama der Geschichte vorantreibt oder inhaltlich uns wirklich mehr preisgibt. Dafür hat er sich sehr ausgiebig mit den uns bekannten Figuren auseinandergesetzt. Riker hat weiterhin sein verschmitzten Humor, Picard bleibt seinen Freunden treu und politisch wie taktisch ein Ass, Dax ist dank ihrer Erfahrung aller Wirte ein Captain der sein Schiff nie aufgeben wird und Diana kann ihrem Mann ein kleines unausgesprochenes Geheimnis anvertrauen. Das der Frieden das ein oder andere Mal auf der Kippe stand haben wir schon oft erlebt, doch diesmal gab es nicht nur einen, sondern gleich alle die daran beteiligt waren ihn zu vernichten. Ob der Admiral oder sogar die Föderation Schade genommen haben, könnt ihr jedoch selbst herausfinden. Fazit: Glaube nicht immer was du siehst und hinterfrage auch mal die Anweisungen deiner Vorgesetzten. So in etwa die Moral der Geschichte, welche uns Autor John Jackson Miller präsentiert. Eine gelungenes Abenteuer mit Riker und Picard, welches am Ende keinen Sieger, aber viele neue Erkenntnisse hervorruft. Als Debüt im Star Trek Universum hat er vieles richtig gemacht und dank der gut gewählten Charaktere kann man auch über manch trockene Passage schnell hinweggesehen. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Taschenbuch: 430 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 15.03.2017 ISBN: 9783959811781
  7. Da war es eine Weile kurz Still um David Mack und alle haben sich gefragt mit welcher Geschichte er wohl als nächstes um die Ecke kommt. Das Thema ist so eindeutig wie der Name des Romans – Sektion 31. Der Geheimbund der hinter den Kulissen der Föderation die Fäden spinnt, gerät erneut auf die Spur von Doktor Julian Bashir, welcher sich nicht erst einmal mit dieser Organisation herumschlagen musste. Alles immer im Deckmantel für die Föderation und gegen ihre Feinde. Auch dieses Mal ist es der Agent Cole, welcher Bashir und seine Freundin Sarina aufsucht und für eine Mission rekrutiert. Die Feinde sind dieses Mal die Breen. Mit einem Dimensionstransport, gelangen sie in das uns schon bekannte Paralluniversum. Hier gibt es gleiche Figuren, aber mit zum Teil sehr unterschiedlichen Ansichten und Ausgängen der Geschichte. Die ursprüngliche Mission der Breen ist es, ein sogenanntes Wurmlochsprungschiff zu kapern und in unser Universum mitzubringen. Auf der anderen Seite findet gerade das Dominion Zugang zu Bajor und eine Konferenz soll Frieden und Wohlstand für beide Quadranten bringen. Allein die Ankunft der Sektion 31 Mitglieder und die Anwesenheit der Breen verursachen ein unheilvolles Chaos. Denn als Bashir vom Dominion erkannt wird, können sich alle an damals erinnern, als der den Odo dieser Welt tötete. Ein politisches Pulverfass beginnt zu brennen. Er ersucht Asyl, doch die Konsequenzen daraus kann man sich vorstellen. Das Dominion bringt mehr und mehr Schiffe in Stellung, dass ein kleiner Funke ausreichen würde um alles in die Luft fliegen zu lassen. Es erübrigt sich sicherlich, dass die Lösung am Ende dann doch ganz anders kommt, als man es sich gedacht hätte. Genau hier sieht man auch die Raffinesse von David Mack. Er gibt zwar kleine Hinweise, lässt den Leser aber lange genug im Dunkeln, um die Spannung aufrecht zu halten. Wobei ich zugeben muss, dass man hin und wieder einige Schritte hinterfragen muss. Als Beispiel – Picard verfolgt mit der Enterprise ein gestohlenes Schiff. Sie kommen ganz knapp an die Entführer heran, aber die einzigen die auf das Schiff gebeamt werden sind Julian und Sarina. Also da frage ich mich schon, warum man nicht viel eher auf die Idee gekommen ist? Auch beim ersten aufeinandertreffen der Breen mit dem neuen Universum wird die Tarnung schnell entschlüsselt und sie müssen fliehen, später jedoch werden sie komischer weise nicht mehr gesehen?! Wie dem auch sei, die Geschichte hat dennoch ihren Reiz und man kommt schneller ans Ende als es einem lieb ist. Da es nicht die letzte Geschichte um die Sektion 31 ist, darf man sich auf ein baldiges Wiedersehen freuen. Fazit: Doktor Julian Bashir hat es schon immer geliebt Agent zu spielen, doch erst mit der Sektion 31 konnte er am eigenen Leib erfahren was es heißt ein Agent zu sein. Diese Geschichte schließt mit vielen alten Figuren ab und bringt uns auf einen neuen Level. Julian bekommt eine neue Zukunft, eine Chance der Sternenflotte doch noch behilflich zu sein und David Mack macht Hoffnung, dass wir als Leser weiterhin gute Geschichten aus den Star Trek Welten erhalten, egal in welchem Universum sie spielen. Matthias Göbel Autor: David Mack Taschenbuch: 352 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 26.12.2016 ISBN: 978-3-95981-172-9
  8. Dann auf in das Finale der “The Fall“-Reihe. Dayton Ward hat es sich zur Aufgabe gemacht, endlich den Schuldigen hinter dem Mord an Präsidentin Bacco zu präsentieren und vorweg, eine echte Überraschung gab es leider nicht. Immer tiefer verdichten sich die Verstrickungen des aktuellen Präsidenten und seine Fäden spinnt er weiter und weiter. Doch Captain Picard und Admiral Riker sind ihm schon lange auf der Spur. Der eine kümmert sich um das Abhören seiner Kommunikation und der andere nimmt sich einen möglichen Zeugen vor. So muss Picard seine Frau Beverly auf eine geheime Mission schicken. Das Ziel ist eine ehemalige Bergbauanlage der Cardassianer. Jeder wird sich sicherlich denken können, dass hier mehr als ein Bajoraner arbeiten musste und dabei auch ums Leben gekommen ist. Mit der Zeit löst der Roman so manches Puzzlestückchen auf, dennoch dauert alles viel zu lang. Bis der Autor wirklich auf den Punkt kommt, sind einige Seiten vergangen und Spannung spielt dabei nicht immer mit. Natürlich fließen alle Stränge am Ende brav zusammen und der Übeltäter wird gestellt, dennoch wird Ishan Anjar irgendwie auch als Opfer dargestellt, der nichts anderes wollte, als den Frieden, denn nach all den Kriegen bedarf es endlich eine neue und sichere Föderation, egal um welchen Preis. Hier ein Kampf den Picard mit seiner Enterprise überstehen muss und auf der anderen Seite eine Verfolgungsjagd durch eine Höhlenlabyrinth, doch kennt man längst die Lösung. Dennoch rüttelt der Autor auch noch einmal deutlich an der Geschichte und blickt zurück in die Zeit der Besatzung der Cardassianer. Ihre Art und ihre Kaltblütigkeit sind erschreckend und zeigen, dass auch entfernte Völker aus unseren Fehlern nicht gelernt haben. Das diese Detektivgeschichte am Ende doch noch heil endet, ist nicht nur dem Zufall überlassen worden, oder dem wie immer passenden Timing, Vielmehr die kleinen Aufklärungsarbeiten eines jeden Beteiligten verhalfen der Geschichte zum Schluss. Interessant fand ich die letzten Seiten, in den deutlich wird, wie sehr Picard die letzten Jahre in ihrer Form mit Herz und Verstand immer hinter der Flotte stand, es aber vermisst, den unbekannten Raum zu erforschen und neue Völker und neue Zivilisationen zu entdecken. Genau das ist es auch, was mir langsam in den Büchern der Next Generation auch fehlt. Politik ist wichtig und führt zum passenden Zusammenhalt zwischen all den Völkern, doch das Fantastische und Undenkbare ist dabei die letzten Jahre vielleicht wirklich etwas in den Hintergrund gerückt. Möge es sich ändern und wir erleben bald eine neue Mission weit weg von zuhause. Fazit: Im Königreich des Friedens befindet man sich noch lange nicht, dennoch ist der erste Schritt wieder in die richtige Richtung gelungen. Alle Täter sind geschnappt und die richtigen Personen sind in den richtigen Positionen. Dennoch verschwimmt das Ende der Reihe leider in einem langen Leseweg, welcher nur zum Ende hin richtig Fahrt aufnimmt. Zumindest ist der Weg jetzt wieder frei für ein komplett neues Abenteuer. Nicht vergessen, bald erleben wir auch eine völlig neue Crew, denn Star Trek – Prometheus klingt vorab nicht nur spannend, sondern bricht auch endlich wieder in eine neue Zeit, mit neuen Helden auf. Matthias Göbel Autor: Dayton Ward Taschenbuch: 380 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 25.01.2016 ISBN: 978-3-86425-782-7
  9. Nachdem Picard mit der Enterprise und zuletzt Dax von Deep Space Nine ihren Auftritt hatten, kommt ein weiterer Gast mit ins Spiel- William Riker von der USS Titan. Er bekam den überraschenden Befehl sich sofort auf der Erde einzufinden, was er auch prompt umsetzt. Schon bei seiner Ankunft spürt er, dass der Tod der Präsidentin immer noch alle beschäftigt, was jedoch nicht alles zu sein scheint. Er wird urplötzlich zum Admiral ernannt und man kann sich vorstellen, dass nicht nur er, sondern auch jeder Leser ordentlich überrascht ist. Denn wer seine Vergangenheit kennt, weiß, wie oft ihm der Rang eines Captains angeboten wurde und er abermals abgelehnt hat. Doch diesmal scheint er zu ahnen, dass dies eine Notwendigkeit der Situation gebietet, dass er zusagen und durchhalten muss. Denn schon schnell erkennt er die Grenzen auf die er stößt, wenn es um Doktor Julian Bashir geht. So nimmt er die Untersuchungen selbst in die Hand und lässt sein Schiff die Titan ermitteln. Indessen werden Tuvok und Nog zu einer Spezialmission gerufen. Keiner weiß genau woher dieser Befehl stammt, eins ist nur sicher, er ist von ganz oben. Sie machen sich auf den Weg den Spuren zu folgen, welche nach dem Attentat gefunden wurden. Ihre Reise ist interessanter als zuvor angenommen, denn es gibt ein Wiedersehen mit Tom Riker, den Totgeglaubten Zwilling von William Riker. Das Team macht gute Fortschritte und findet mit ein wenig Glück auch die richtige Spur, nur dass sie mitten im Klingonischen Reich endet. Ab hier wird er Roman etwas zäh, da man ständig hin und her springt und man sich an vier Orten gleichzeitig befindet. Erstaunt war ich über Admiral Akaar, welcher mehr weiß als er ständig zu sagen scheint. Obwohl er sicher nur das Beste für die Föderation will, ist er ebenfalls gewillt ständig Grenzen zu überschreiten, Befehle zu missachten und Riker steckt jetzt tiefer in der Sache mit drin als ihm lieb ist. Den ohne ihn wären viele Dinge nicht ans Tageslicht gekommen, nur schade, dass bis zum Ende kein wirklich handfester Beweis übrig geblieben ist, damit die wirklichen Täter endlich vor Gericht gestellt werden können. Dann haben wir noch Deanna Troi, die ebenfalls auf einer fast eher beiläufigen Mission ist. Sie versucht zwischen Andor und den Menschen zu vermitteln und sie ist es auch, welche Bashir erst richtig wieder ins Spiel bringt. Schließlich ist er eins Staatsfeind und wird auch so von der Regierung behandelt. Wie die Figuren aus der Geschichte schon selbst feststellen, gibt es am Ende keinen Sieger, aber dafür viele mehr die in dem Thema herumstochern und einiges zu Tage fördern. Es verdichtet sich immer mehr, dass der Interimspräsident hinter all diesen Taten steckt, allerdings keiner an ihn und seine Handlanger gelangt. Irgendwie hat der Roman damit das Ende zwar nur in die Länge gezogen, aber dafür eine neue Spannung in die Gesamtgeschichte gebracht. Schön verstrickt, jedoch mit ein paar Fäden zu viel für meinen Geschmack, geht die Detektivgeschichte über die Suche nach dem Mörder weiter und ich bin wirklich gespannt, was am Ende auf uns wartet und ob die Föderation wieder aus Ehrlichkeit und Vertrauen aufgebaut werden kann. Fazit: Keinen Schritt näher, aber ein großen Schritt weiter – So könnte man den Inhalt des Buches auch zusammenfassen. James Swallow hat sich besonders auf das Zusammenspiel zwischen den einzelnen Figuren konzentriert und dabei besonders auf Kleinigkeiten geachtet. Die vielen Schauplätze sind ab und an zu schnell im Wechsel und manch Erklärung bleib er uns auch schuldig, dennoch hat er einen durchaus flotten Stil mit Star Trek umzugehen. Ich bin mir sicher, wir haben ihn nicht das letzte Mal als Autor erlebt. Jetzt bleibt die Spannung auf den Abschlussroman und die Aufdeckung des großen Geheimnisses. Matthias Göbel Autor: James Swallow Taschenbuch: 360 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 07.12.2015 ISBN: 978-3-86425-781-0
  10. Krieg hatte noch nie etwas Gutes. Am Ende verlieren beide Seiten, auch wenn in diesem Fall die Borg nicht mehr existieren und die Föderation von ihrem schlimmsten Feind befreit wurde. Captain Jean-Luc Picard stand mitten im Geschehen, als seine Nemesis das Ende fand, doch zum Alltag zurückzukehren ist nicht leicht, bei so viel Tod, Trauer und Zerstörung. Nicht nur ihm ergeht es so, alle Mitglieder der U.S.S. Enterprise haben Verluste in ihren Familien zu verarbeiten. Auch wenn sie selbst überlebt haben und die Zukunft für andere gesichert ist, wer hilft ihnen jetzt den Schmerz zu verarbeiten? Genau dieser Frage geht Autor William Leisner nach und greift unweigerlich viele Parallelen zu unserer Zeit auf, welche gerade in diesem Augenblick stattfinden. Eine Mutter trauert um ihr verlorenes Kind, ein Mann um seine Ehefrau, ein Kind um seine Eltern oder ein Lebewesen um sein gesamtes Volk. Picard bekommt einen neuen Auftrag von der Flotte und soll sich im Erdsektor um Flüchtlinge, Krisen und Wiederaufbau kümmern. Als Forscher und Entdecker keine leichte Aufgabe, aber Picard stand schon immer für die Föderation in allen Belangen bereit und hat sie mehr als einmal vor der Vernichtung gerettet. Ein Notruf einer Regierung über einen möglichen Aufstand ist das erste Ziel der Crew. Schnell wird klar, dass es hier mehr um Politik und Einstellung geht, als um den Kampf um Ehre und Raum. Seine Frau Berverly übernimmt eine eigene Mission und fliegt nach Pacifika, ein Planet auf dem viele Flüchtlinge ihr neues Heim gefunden haben, jedoch das dort heimische Volk nicht weiß, wie es mit den Flüchtlingen umgehen soll. Das Camp sieht mehr nach einem trostlosen zusammengewürfelten Lager aus und die medizinische Versorgung ist genauso notdürftig. Ihre Aufgabe steht fest und plötzlich erinnert sie sich ständig an ihren ersten Ehemann Jack. Warum genau diese Rückblenden eingeflochten wurden, wird jedoch nicht ganz klar, vertieft zwar die aktuelle Beziehung zu Picard, hat jedoch wenig mit der aktuellen Geschichte zu tun. Lieutenant Jasminder Choudhury, Sicherheitschefin der U.S.S. Enterprise, kämpft ebenfalls mit dem Verlust ihres Heimatplaneten Deneva. Keiner weiß wie viele überlebt haben und ob vielleicht noch Angehörige die letzten Schiffe erwischt haben. Diese Erzählung ist der tragende Inhalt, der die gesamte Situation der Föderation wiederspiegeln soll. Viele Völker wissen nicht mehr wohin sie gehen sollen und die Regierungen, welche Flüchtlinge aufnehmen, wollen sie nicht mehr, da sie Probleme mitbringen und der geglaubte Frieden scheint plötzlich wieder so zerbrechlich wie zuvor. Jean-Luc benutzt einen alten Trick, um einen der Regierungsoberhäupter zu zeigen, um was es wirklich geht. Er entführt ihn aus seinem behaglichen Palast und zeigt ihm die Lager in den die Flüchtlinge des Krieges ihr Leben fristen. Erst als er dieses Ausmaß an Leid und Elend sieht, ist er bereit zu helfen. Für mich etwas zu einfach gestrickt die Einsicht, denn so oft wie beschrieben wird, wie viele Millionen auf der Flucht sind, gibt es sicher auch mehr als ein Bild oder Bericht über das wirkliche Leben der Überlebenden und ihre Lager. Der Roman beschreibt bis zum Ende den Kampf gegen die Gleichgültigkeit und Angst vor der eigenen Freiheit. Die Völker müssen zusammenrücken, sonst zerbricht die Föderation und alles was bisher aufgebaut wurde und wieder aufgebaut werden kann. Das nicht alle daran teilhaben wollen und jetzt erst recht einen Putsch gegen die angeschlagene Föderation schmieden, kann sich sicherlich auch jeder denken. Die Reise der Enterprise findet jetzt zwar nicht mehr in unerforschte Regionen statt, hat jedoch ihre Aufgabe als Friedensstifter und Aufbauhelfer gefunden. Leider fehlt dadurch die Spannung und Action kommt nur sehr selten auf. Die Verarbeitung der Verluste und der Gedanke an die aktuellen Situationen auf unserem Planeten, lassen den Leser schon mehr als einmal nachdenklich stimmen und man hofft, dass der Frieden endlich einen Platz finden kann. Vielleicht etwas zu viel Tragik und Drama, denn wo sonst Stärke und Entdeckertum herrscht, kommen jetzt Verzweiflung und Niedergeschlagenheit in den Vordergrund. Ich freue mich auf ein neues Abenteuer, was diese Krise ein und für alle Mal beendet. Schließlich gibt es noch so viel, dass es zu erforschen lohnt und das Kind von Jean-Luc und Beverly wird sicher auch nicht mehr lange auf sich warten lassen… Fazit: Inhaltlich mit einem sehr schweren Thema, versucht Autor William Leisner die unsichere Zeit nach dem Borg-Krieg zu beschreiben. Ich bin sehr geteilter Meinung, denn zum einen ist es wichtig, dass die Geschehnisse vom Leser und zum anderen von den Figuren verarbeitet werden können. Die sonst so gewohnte Spannung und Neuentdeckungen fallen daher leider weg und man wird in ein tiefes Leseloch an Trauer gerissen. Jeder Neuanfang nach solch einem galaxieübergreifenden Erlebnis könnte nicht behutsamer beschrieben werden wie in „Star Trek - Next Generation 6: Den Frieden verlieren“. Matthias Göbel Autor: William Leisner Taschenbuch: 354 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 05.04.2011
  11. Das die neue Enterprise sich in den letzten Geschichten immer wieder den Borg stellen musste, war aufgrund des Geschichtsverlaufs unvermeidlich und auch diesmal heißt der Erzfeind Nummer Eins – Die Borg. Schön und gut, dass dieses ultimative Böse so genau unter die Lupe genommen wird, aber selbst in der Serie fanden die Schreiber auch andere Wege, interessante Geschichten zu schreiben. Doch kommen wir jetzt zu Star Trek – The Next Generation 5: Mehr als die Summe… Das Föderationsraumschiff Rhea befindet sich weit außerhalb des bekannten Föderationsraumes und untersucht eine Region, in der es vor Kohlenstoffplaneten nur so wimmelt. Nur eine der Merkwürdigkeiten, denn als das Schiff immer wieder auf Quantenenergien stößt, scheint diese Region wahrlich etwas Besonderes zu haben. Lieutenant T'Ryssa Chen wird mit einem Außenteam auf einen diese Planten gebeamt und es erscheint eine seltsame Kreatur. Im gleichen Augenblick fallen die letzten Borg aus der vorangegangenen Geschichte über die Mannschaft der Rhea her. Ein Kampf ums Überleben entbrennt und nur ein Mitglied überlebt - T'Ryssa Chen. Halb-Vulkanier und Halb-Mensch ist sie etwas Besonderes, was wir ja bereits aus anderen Star Trek Geschichten kennen. Sie wird auf einem viele hundert Lichtjahre entfernten Planeten gebracht, so dass die Borg ihr nichts mehr anhaben können. Nur so konnte die Föderation von der Wiederkehr der Borg erfahren. Kein anderer als Picard wird nun auf diese „letzten“ Borg angesetzt. Ausgestattet mit der neusten Anti-Borg-Technologie an Bord, macht sich die Enterprise auf den Weg den Feind endgültig gegenüber zutreten. Es gibt einige Veränderungen. Viele Besatzungsmitglieder werden ersetzt und andere verlassen auf eigenen Wunsch das Schiff. Als neuer Kontaktoffizier heuert auch T'Ryssa Chen an und wird später der Schlüssel zur Lösung des Problems. Doch bevor es so weit ist, darf sich der Leser zusammen mit Picard die Frage stellen, ob er nicht Kinder haben möchte? Da er seit kurzem verheiratet ist und Dr. Crusher anscheint noch nicht genug von ihrem Sohn hat, soll nun Picard nun Papa werden. Eine heiße Diskussion entbrennt, ob der Zeitpunkt gut gewählt oder ob die in der Vergangenheit passierten Ereignisse diesen Schritt verhindern würden. An diesem Punkt gleich eine Kritik, denn so tiefgreifend wie hier beschrieben, lähmt es eher die Geschichte, als dass man mitfühlt oder mehr darüber wissen möchte. Beverly scheint Picard regelrecht zu drängen und wenn man bedenkt wie alt doch eigentlich beide sind - macht diese Frage nach einem Kinderwunsch überhaupt einen Sinn? Wie dem auch sei, die Fahrt zu diesem seltsamen Sternenhaufen geht weiter. Die Wissenschaftler finden heraus, dass eine sogenannte Quanten-Slipstream Technologie dafür verantwortlich war, dass T'Ryssa gerettet wurde und das die Kohlenstoffplaneten mehr sind als totes Gestein. Vielmehr, dass diese Planeten wie ein einziges riesiges Wesen miteinander in Verbindung stehen. Jetzt müssen die Borg noch dringender aufgehalten werden, denn schließlich steht diese neue Technologie auf dem Spiel. Doch bevor es zu diesem Aufeinandertreffen kommen soll, gibt es ein erneutes Wiedersehen mit Hugh, dem Anführer der „Befreiten Borg”, welcher mit seinen Anhängern auch in die Schlacht gegen die alten Feinde ziehen will. Der Kontakt mit dem Planeten-Wesen funktioniert natürlich nicht auf normaler, sondern nur auf geistiger Ebene, was für Vulkanier, auch wenn nur halb, wunderbar funktioniert. Das Wesen selbst kann jedoch nicht unterscheiden zwischen Gut und Böse, also schützt es die Menschen vor den Borg und andersherum. Jetzt ist Diplomatie und Wortgewandtheit gefragt, welche Picard bestens versteht. Der Kampf gegen die neuen Borg kann jedoch nur mit einem Opfer gewonnen werden, was im Lauf der Geschichte abzusehen war. Anscheint traut sich kein Autor verantwortlich oder in der Lage den Borg endgültig ein Ende zu setzten. Nicht nur, dass die jetzt am Ende beschriebenen Borg keine Ahnung von den “Absorbierenden Borg” hatten, auch das sie plötzlich alle resistent gegen alle Eingriffe und Waffen sind. Hinzu kommen die langen Passagen über die Familie in solch schwierigen Zeiten. Wenn jeder sich all das ständig fragen würde, gäbe es schon lange keine Menschen mehr. Viel zu tief wurde hier versucht das Vater- oder Mutterwerden zu bearbeiten, was die gesamte Geschichte nicht voranbringt. Auch wenn es wirklich lustige Passagen mit T'Ryssa gibt, welche hoffentlich ausgebaut werden, bleibt die Geschichte sehr langsam im Ablauf. Fazit: Ich bin mir nicht sicher ob die Autoren in den letzten Ausgaben den richtigen Weg gewählt haben. Immer der gleiche Feind, kaum ein vorankommen im Vertiefen der neuen Mannschaft, da wecken nur ein paar kleine Gegebenheiten und Nebengeschichten das Interesse der Leser. Vielleicht war es auch Absicht, denn um mit etwas richtig “Neuen” anfangen zu können, muss das „Alte“ eben endgültig abgeschlossen werden. Auf das die Borg dieses finden und wir weiter Geschichten erleben, aber bitte endlich ohne sie… Matthias Göbel Autor: Christopher L. Bennett Taschenbuch: 354 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 13.05.2010
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