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  1. Irgendwann einmal müssen auch die besten Geschichten ein Ende finden, aber dafür kann man sich auf ein ordentliches Ende freuen. Tim Lebbon hatte bereits in den beiden Vorgängern mit einer Vielzahl von Wörtern den Kampf zwischen Alien und Predator hautnah beschrieben. Der letzte Teil der Trilogie nimmt sich nichts weniger vor, als euch die Angst in den Nacken zu schicken. Härchen hoch und los geht’s… Die Rage, eine längt vergessene Flotte der Menschen, kehren nach vielen Jahrhunderten zurück. Dank neuer außerirdischer Technologie, sind sie den Menschen überlegen. Der Hass der Anführerin sitzt so tief, dass nur dieses immense Blutbad als Rache infrage kommt. Doch hat sie nicht mit der Menschlichkeit einer Androidin gerechnet. Diese stielt einen wichtigen Teil der neuen Technologie und gelangt in die Hände der Predatoren, welche wiederum mit den Menschen zusammenarbeiten, um diese neue unheimliche Bedrohung zusammen auszuschalten. Eine Wissenschaftlerin findet ebenfalls den Zugang zur Sprache der Predatoren und als sie auf die Androidin trifft, fügt sich das Ende auch schon fast von ganz allein zusammen. Tim Lebbon beschreibt uns noch wie auch die höchsten der Generäle funktionieren und wie es auch bei ihnen Unterschiede gibt. Auf der einen Seite blindes Gehorsam und auf der anderen der Weitblick, um den Untergang doch noch hinauszuzögern. Doch viel genauer geht er auf die Gräueltaten der Xenomorphs und ihrer Generäle ein. Diese überfallen eine weit von der Erde besiedelte Welt. Millionen von Siedlern stehen plötzlich einer Übermacht von totbringenden Monstern gegenüber. Die Colonial Marines stemmen sich mit aller Macht dagegen und versuchen den Feind in Schach zu halten, doch nur mit der Hilfe der Yautja (Predatoren) können kleine Siege gefeiert werden. Viel zu oft werden sie einfach überrannt. Der Tod ist irgendwie auf jeder Seite zuhause. Egal welches Blut gerade vergossen wird, ein Krieg hat nun einmal keine schönen Seiten. Sehr zielstrebig geht es dem Ende entgegen. Nicht nur für die Menschheit wird die Luft langsam eng, auch die Yautja treten nun mit jedem Mann an, der zur Verfügung steht. Ich bin mir sicher, dass Tim Lebbon hin du wieder eine Pause machen musste, denn einige der beschriebenen Szenen, wirken schon recht verstörend und man kann sich lebhaft vorstellen, wie das Leben hier den Körpern entweicht. Der Nahkampf gegen die Xenomorphs klingt dabei immer noch am spannendsten, auch wenn jede Salve der Gewehre sitzt, bleibt der direkte Kontakt immer noch der Grusel wie der Schatten in der Nacht. Die Kämpfe finden auch mit den jeweiligen Raumschiffen statt und da hätte ich mir ein wenig mehr Details zu den Yautja-Schiffen gewünscht, aber ansonsten gibt es wirklich wenig, was man noch erwartet hätte oder sich in solche einer Situation vermissen würde. Fazit: „Waidmannsheil“ - Colonial Marines! Auf das ihr mit jedem Schuss in Schwarze trefft, die Predatoren euch den Rücken freihalten und die Xenomorphs zur Hölle fahren. Tim Lebbon schuf mit seiner Rage War Trilogie eine furchterregend fesselnde Geschichte im Alien/Predator-Universum. Es gibt kaum eine Atempause, Helden sind nicht unsterblich und selbst die größte Rache findet durch die Kooperation zweier Feinde ein Ende und trifft auf eine ungewisse, aber hoffungsvolle Zukunft der Menschheit. Dem Luzifer Verlag einen riesen Dank, dass auch wir in den Genuss eines solchen Romans kommen können. Matthias Göbel Autor: Tim Lebbon Übersetzter: Andreas Schiffmann Taschenbuch: 414 Seiten Verlag: Luzifer Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 30.04. 2018 ISBN: 978-3-95835-220-9
  2. Tim Lebbon legte sich bereits im ersten Teil dieser Trilogie ordentlich ins Zeug, um diese beiden Kreaturen gemäß ihrer Herkunft aufeinandertreffen zu lassen. Der zweite Teil wird nahtlos fortgeführt und wir können auf den ersten Seiten, die Geschehnisse des ersten Teils noch einmal Revue passieren lassen. Starten wir jedoch gleich in die aktuelle Geschichte… Die letzten zwei Überlebenden eines Colonial Marines Einsatzes werden in letzter Minute von einer anderen Einheit gerettet und befinden sich endlich wieder in Sicherheit. Ihre gesammelten nützlichen Informationen werden an das Hauptquartier übermittelt. Es stellt sicher heraus, dass die Xenomorphs durch Androiden gesteuert werden. Dies ist jedoch nur ein Indiz und ich kann euch versprechen, da kommt noch viel mehr auf euch zu. Indessen fallen auch die ersten Schiffe der RAGE in die menschliche Zone ein. Ein Sprungtor nach dem anderen fällt. Egal wie viele Schiffe der Erde zum Schutz vor Ort sind, gegen diese Macht sind sie absolut schutzlos. Weiter geht es mit der Wissenschaftlerin, welche die Yautja (Predatoren) erforscht hat und zum Waffenstillstand im ersten Teil aufgerufen hat. Sie wird ebenfalls von einem Außenposten gerettet und darf sich an Bord eines der einfallenden Schiffe begeben. Das aktuelle Ziel ist es, einen dieser Androiden zu erwischen, um herauszufinden, wie er diese Viecher steuert. Die damals geflohene Androidin, welche sich gegen die RAGE gesellt hat, ist mittlerweile mit ihrer Yautja-Begleitung auf einer der Station „Hell“ gelandet. Die trägt immer noch all das Wissen und die Informationen in sich, um die RAGE aufzuhalten. Nur knapp konnten sie ihren Verfolgern entkommen und Zeit spielt aktuell eine mehr als wichtige Rolle. Als letztes haben wir noch die Anführerin der RAGE, welche ihren Hass auf die Menschheit unaufhaltsam nach vorn treibt. Mit ihrer schier unendlichen Zahl an Alien-Soldaten, scheint ein Sieg und vor allem die Rache, welche seit vielen hundert Jahren in ihr brodelt zum Greifen nah. Kleine Episoden aus der Sicht von Siedlern oder Marines, welche gegen die Xenomorphs antreten, verdeutlichen noch einmal die aktuelle Gefahr und die gewaltige Brutalität, mit der dieser Krieg geführt wird. Die beschriebenen Technologien, egal ob Lebenserhaltung für die Gründer, Sprungtore, die technologieverbessernde Masse einer Alien-Rasse, Schutzanzüge der Marines und und und… All das erwartet man von einem Science-Fiction-Roman und man bekommt es auch. Hinzu kommt die unglaubliche Verschwörung, welche vor vielen hundert Jahren begonnen hat und eine Rache, welche blutiger nicht ausgeführt werden könnte. Menschliches Leben ist den RAGE nichts Wert und so werden sie nicht nur als Brutplätze, sondern auch als Nahrung gesehen. Schade das die Predatoren diesmal etwas weniger in Erscheinung treten, aber die Entwicklung der Geschichte lässt schon vorausahnen, dass sie ihren großen Auftritt noch haben werden. In wie weit die Weyland-Yutani-Cooperation diesmal wieder ihre Finger mit im Spiel hat und wer sein Leben opfert oder sinnlos verliert, wird euch traurig stimmen, aber den Genuss auf Teil drei erhöhen. Fazit: Xenomorphs & Predatoren - Die Schreckgespenster der Science-Fiction sind endlich wieder zurück. Tim Lebbon schenkt uns in Alien Invasion einige schrecklich schöne neue Alpträume. Die Schlinge um den Hals der Menschheit schließt sich immer weiter und ein Entkommen aus der Vernichtung scheint schier unmöglich. Heftig, aber dafür auch unheimlich und gut! Matthias Göbel Autor: Tim Lebbon Übersetzt von: Peter Mehler Taschenbuch: 404 Seiten Verlag: Luzifer Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.02.2018 ISBN: 978-3-95835-218-6
  3. Aliens und Predator zählen unumstritten zu den besten Sci-Fi-Welten, die je geschaffen wurden. Die dazu passenden Filme haben in vielen Bereichen schon Kultstatus erreicht und die Fangemeinde wächst stetig. Romane gibt es auch allerhand und wer jetzt schon Fan ist, der sollte hier ein Auge auf Tim Lebbon´s Rage War werfen. Auf den ersten Seiten geht es schon ordentlich zur Sache. Wir erleben eine Wissenschaftlerin, welche sich auf einem Schiff befindet, welches im Selbstzerstörungsmodus auf die Sonne zufliegt. Den Grund dafür könnt ihr euch sicherlich denken - Die Xenomorphs sind los und toben sich ordentlich in den Gängen und Quartieren aus. Doch gibt es noch zwei andere Schauplätze, an denen wir als Leser teilnehmen. Eine Einsatztruppe von Colonial Marines, muss aktuell eine Station säubern. Hier zeigt sich noch einmal, wie weit es die Menschen mittlerweile geschafft haben. Denn wir befinden uns schon im Jahr 2692 und damit um einiges weiter als in den Filmen oder bisher veröffentlichen Büchern. Neu sind zum einen die Schiffe selbst, die Sprungtore und Kampfanzüge, sowie die Waffen der Marines. Die Anzüge z.B. sind computergesteuert und können so den Träger mit Informationen füttern, aber auch Wunden automatisch verschließen oder Angreifer weit auf Abstand halten. Doch alles nützt nichts, wenn man solch einen Feind vor sich sieht. Die Yautja, oder uns besser bekannt als die Predatoren, sind der Menschheit seit vielen Jahrzehnten bekannt, nur haben bis auf einige kleine Kämpfe sich beide Spezies bisher nicht viel zu sagen gehabt. Das soll sich aber in Zukunft ändern. Als letzten Schauplatz erleben wir erneut eine Wissenschaftlerin, welche dank der Weyland-Yutani-Cooperation, seit vielen Jahren die Yautja studiert und sie als absolute Spezialistin auf diesem Gebiet gilt. Im Verlauf der Geschichte wird sie auch zum wichtigsten Schlüssel, denn hier bricht genau das aus, wie das Buch heißt – Krieg. Im Endeffekt darf ich euch gar nicht viel mehr von der Story verraten. Tim Lebbon hat für uns Menschen eine mehr als düstere Zukunft parat. Wir können wieder erneut in unsere eigenen Abgründe schauen und egal wie man es bezeichnen will, der Kampf, welcher für viele Jahre für gewonnen galt, wird erneut entfacht. Das in diesem Buch mehr als eine Person ihr Leben lässt, wird man sich anhand von Alien und Predator ebenfalls denken können. Knochen splittern, Blut spritzt und Eingeweide sähen den Weg der Story und sofort hat man all die fürchterlichen Bilder wieder vor seinen Augen. Lebbon hat sich dabei viel Mühe gegeben den Fan mehr als nur zu bedienen, er geht meiner Meinung nach sogar einen Schritt weiter. Die neuen Raumschiffe, die neue Zeit und die gut erzählten Einzelgeschichten fließen förmlich dem blutroten Leitfaden der Story entlang zusammen. Man lernt zum anderen auch die Predatoren viel besser kennen. Ihr eigenartiges Verhalten und ihre seltsame Lebensweise wird hier dank der vielen Wissenschaftler grundlegend aufgedeckt und doch gibt es in den Weiten des Alls immer noch Feinde die schlimmer sind als sie selbst und der Mensch darf sich erneut fragen, ob er nicht selbst die schlimmste Geißel des Universums ist. Fazit: WOW! Ich will mehr davon! Alien und Predator sind und bleiben ein Faszinationsmagnet und Tim Lebbon schickt diese beiden Urängste in eine unglaublich spannende Schlacht. Finstere Aliens, unbekannte Technologien und eine längst vergessene Macht finden sich zu einem blutrünstigen Stelldichein zusammen. Fans werden definitiv glücklich gemacht und alle anderen die bisher vielleicht nichts mit dem Thema anfangen konnten, finden hier einen harten und kompromisslos spannenden Sci-Fi-Thriller. Matthias Göbel Autor: Tim Lebbon Übersetzung: Peter Mehler Paperback: 432 Seiten Verlag: Luzifer-Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.02. 2018 ISBN: 978-3-9583-5313-8
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