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  1. Ihr kennt Neena Thurman, da bin ich mir ziemlich sicher, nur eben nicht unter ihrem richtigen Namen. Sie nennt sich eher Domino und wer in den letzten Jahren alle Superhelden-Marvel-Kino-Filme miterlebt hat, durfte sie bereits in einem der Abenteuer miterleben. In dem zweiten Film zu Deadpool, kämpfte sie an der Seite von ihm und Cable, doch hier, in dieser Geschichte, geht es eher um das Jetzt, die Vergangenheit und ihre Herkunft. Als Söldnerin hat sie schon so manchen Auftrag angenommen. Aktuell geht es um zwei mittlerweile erwachsene Zwillinge, welche seit Monaten verschwunden sind. Laut ihrer Mutter haben sie sich einer Sekte angeschlossen und sind seit her spurlos verschwunden. So viel zur eigentlichen Story. Tristan Palmgren hat allerdings noch einiges mehr zu erzählen und zerstückelt die Story in unterschiedliche Zeitabschnitte. Kindheit, ein Einsatz vor ein paar Jahren und eben der aktuelle Auftrag. Grundlegend ein nettes Stilmittel, welches hier für meinen Geschmack aber zu sehr den Rahmen zerreißt. Immerhin erfährt man so, dass Neena als Kind mit einigen anderen Kindern in einer geheimen Einrichtung eingesperrt war. Wie schon bei den X-Men, wurden hier Experimente durchgeführt, um herauszufinden, was die Besonderheit dieser Kinder ist. Neena kann das Glück manipulieren, was sie allerdings nicht von Anfang an wusste. Erst später fand sie heraus, wie sie ihr Talent richtig einsetzt. Hier hätte der Autor viel interessantere Situationen beschreiben können und etwas weiter ausholen müssen, da Glück ja eher eine ungreifbare Sache und nicht wie Feuer oder Eis einfach so herzuzaubern ist. Domino erklärt es so, dass sie wirklich in Bedrängnis sein muss. Erst dann greift durch ihr Zutun das Glück und rettet sie oder verhindert z.B. dass sie von einer Kugel getroffen wird. Allerdings muss sie die Gefahr auch sehen oder spüren. Wenn etwas aus dem Hinterhalt passiert, kann auch sie nichts mehr dagegen machen. Was wiederum auch ein Widerspruch in sich ist, denn würde das Glück sie nicht eigentlich auf die Gefahr hinweisen? Doch zurück zur Geschichte im Einsatz um die Befreiung der Zwillinge. Sie legt sich ein zusammengewürfeltes Team zu, mit White Fox oder auch Avengers-Star Black Widow. Nicht das letztgenannte wirklich gern ein Team bildet, aber wenn es um die gute Sache geht, ist auch sie manchmal mit an Bord. Action und Erzählung mischen sich in dieser Phase recht gut, so das die Herkunft von Domino nie in den Hintergrund gerät. Ihre Erlebnisse nach dem Geheimlabor, dass Leben in einer kirchlichen Einrichtung und ihre spätere zufällige Begegnung mit ihrer Vergangenheit, bringen über einige Entscheidungen Klarheit. Allerdings liest sich alles nicht so flüssig und erzählerisch finde ich die Ich-Perspektive nicht immer nachvollziehbar. Die angesprochenen „Glücksmomente“ sind leider nicht ganz so häufig, doch wen, dann lesen sie sich erfrischend spannend. Sie wirft einen Stift in die Luft und will das dieser einen Jungen trifft, was auch geschieht, wobei die Wahrscheinlichkeit dazu schwindend gering ist. Eben ganz wie bei einem Dominoeffekt, ein Stein kippt um und trifft einen nächsten usw. Ja, sie hatte keine einfache Kindheit und auch später entscheidet sie sich oft eher nicht die glorreiche Heldin zu sein, obwohl sie mehr als einmal auch dabei war die Menschen zu retten. Keine leichte Aufgabe als Söldnerin sein Geld zu verdienen und doch auch mal den Abzug drücken, wo andere eher diskutieren oder nur verhaften. Fazit: Glück ist, glücklich zu sein... oder aber, man lässt das Glück einfach für sich arbeiten. Domino macht mit ihrer oft recht kecken Art viel richtig, hat aber ein klein gestückeltes Ich, genau wie die Geschichte. Erst nach und nach erfährt man in Fragmenten wer Neena Thurman aka Domino wirklich ist. Ein im Labor misshandeltes Kind, ohne Eltern, mit einer schwierigen Jugend, steht sie als Söldnerin mit dem einen Bein auf der guten Seite, aber mit dem anderen tötet sie, ohne zu wissen, wer hier wirklich der Bösewicht ist. Gut und Böse, ein Kampf, den auch viele andere Marvel-Charaktere ständig mit sich ausfechten. Ihre wahrscheinlichkeitsmanipulierenden Superkräfte sind interessant und hätten viel öfter auftauchen sollen. Dennoch lernen wir eine Marvel-Figur besser kennen, mit gekonnter Agenten-Action und wer ein großer Marvel-Fan ist, darf diesen Ausflug der Söldnerin mit dem Dominoeffekt nicht verpassen. Autor: Tristan Palmgren Übersetzung: Stephanie Pannen Taschenbuch: 331 Seiten Verlag: Cross Cult Verlag Veröffentlichung: 05.04.2021 ISBN: 9783966524043
  2. „Banale Aufgaben in einer banalen Welt...“ - Allein mit diesem Satz hat der Autor mich schon gehabt. Das Leben von John, dem Hauptcharakter, verlief bisher eher in gleichen Bahnen. Angestellt, mit einem Gehalt, was okay ist, lebt er mit seiner Frau von Tag zu Tag. Er befindet sich aktuell in New York, knapp 900 Meilen weit entfernt von Zuhause. Die laufende Präsentation nimmt er zwar wahr, aber so richtig ist er nicht bei der Sache. Interessant wird es erst, als das Chaos ausbricht. Ein YouTube-Video macht die Runde. In einem Restaurant wird plötzlich ein Kellner von einem Gast angegriffen. Er wird mitten in den Hals gebissen und ein großes Stück Fleisch herausgerissen. Der Autor lässt ab jetzt nicht mehr locker. Er beschreibt sehr haarklein die Flucht von John. Von dem Büro in New York ist es allerdings ein weiter Weg und was hier alles passiert, da wird man mehr als einmal als Leser getestet, ob man Blut „sehen“ kann oder nicht. Waffen sind von Anfang an eher Mangelware. Eine Eisenstange und ein Hammer sind die helfenden Utensilien, mit den man sich die Zombies vom Hals hält. Knackende Knochen und Fontänen von Blut sind da keine Seltenheit. Jedoch geht es nicht hauptsächlich um den Ekel oder die Brutalität, die hier beschrieben werden. Davis geht eher darauf ein, wie sich John und sein Mitstreiter fühlen, wenn sie eines dieser untoten Wesen töten müssen. Da ist keine Freude oder Gelächter in ihren Gesichtern, vielmehr das blanke Entsetzen und der Wille zum Überleben. Den müssen sie auch haben, denn John will unbedingt zurück zu seiner Frau. Diese wartet auf ihn, nur aktuell funktioniert sein Handy nicht, da der Funkverkehr ausgefallen ist. Wie auf dem Cover zu sehen, spielt ein Hummer eine wichtige Rolle. Wenn man dieses Auto sieht, kann man sich auch noch einmal einige der Situationen besser vorstellen. Hartes Metall trifft auf ein paar menschliche Knochen, nun, den Ausgang ist recht eindeutig. Ansonsten hält der Autor immer wieder Bezug zu bekannten Zombie Filmen oder Geschichten. Der Kopf ist abzuschlagen, leere Augen, hier allerdings rot leuchtend und je älter die Zombies, desto langsamer bewegen sie sich. Sie bewegen sich auch auch ohne Unterleib oder Gliedmaßen, Hauptsache der Kopf ist noch intakt. Die Reise von John hält Wendungen parat. Nicht nur der Mensch und sein soziales Verhalten wird dabei auf die Probe gestellt, vielmehr wird die Menschlichkeit als solches aufgerufen und bei vielen nicht mehr gefunden. Ob super reiche Hausbesitzer, verschanzt in einem Bunker oder schon völlig abgebrüht und man erkennt den Unterschied zwischen Zombie und Mensch nicht mehr. Alles Themen, auf die man sich vorbereiten muss. An einigen Stellen findet Davis sogar die richtigen Worte, um den Leser auch Schmunzeln zu lassen, was angesichts der Geschehnissen schon recht überraschend war. Das liegt zum einen auch an John, aber auch an Kyle, der ihm mehr als einmal das Leben rettet und selbst zum Ende hin, beide nur zusammen diesen Wahnsinn überleben. Die geheime sichere Zuflucht Avalon dient perfekt als Showdown-Ort und wird die größte Herausforderung der Geschichte. Schade das man über den Ursprung der Seuche/Virus nicht all zu viel erfährt, aber es gibt ja einen Teil zwei... Fazit: WTF - An dieser Geschichte beißt man sich fest! S. Johnathan Davis hat mit „900 Meilen“ einen harten Endzeit-Thriller geschrieben der es in sich hat. Die beiden Hauptcharaktere erscheinen erstaunlich lebensecht und jede Situation ist kurzweilig und anschaulich beschrieben. Mit der richtigen Mischung aus Zombie-Action und Horror wird man Nonstop unterhalten. Eine trostlose Zukunft in die uns der Autor schickt und mit all den Menschen, welche bereits ihr zivilisiertes und soziales Leben aufgegeben haben, wirkt der Roman gleich noch brutaler, als die Kämpfe gegen die Untoten selbst. Nicht zu viele Seiten vor dem Schlafengehen lesen, man schreckt unweigerlich nachts auf und hört bei jedem Knacken genauer hin... Matthias Göbel Autor: S. Johnathan Davis Übersetzung: Katrin Fahnert Taschenbuch: 280 Seiten Verlag: Luzifer Verlag Veröffentlichung: 24.04.2014 ISBN: 9783943408249
  3. Das Ende! Armageddon! Die Apokalypse! Welches Wort man auch immer dafür findet, sicherlich würde man es nicht zwingend mit dem Begriff „Vakuum“ in Verbindung bringen. Eine Physikerin auf der Arktis macht den Anfang. Sie entdeckt mit ihrem Neutrino-Teleskop ein Signal, welches so nicht existieren sollte. Phillip P. Peterson nimmt uns ab jetzt mit auf eine Reise durch die Physik. Er beschreibt zum einen sehr wissenschaftlich, aber auch erstaunlich verständlich was gerade passiert – Der Vakuumverfall. Weder das hier sich irgendetwas ausgedacht wurde, noch dass es nicht passieren könnte. Der Autor ist bekannt für sein tiefgreifendes astronomisches und physikalisches Wissen. Man stelle sich jetzt einfach vor, dass das Universum, wie wir es kennen einfach aufhört zu existieren. Alle bekannten physikalischen Gesetze werden außer Kraft gesetzt, keine Materie, keine Energie, keine Zeit - Nichts. Man könnte sagen, dass es sich um den Urknall eines neuen Universums handelt. Doch genug von dem Hintergrund, was passiert auf der Erde? Bevor man von all dem erfährt, schickt der Autor den Leser auf eine spannende Entdeckung, denn man vermutet erst einmal, dass es hier um die Entdeckung von Außerirdischen geht. Ein Raumschiff wird entdeckt, welches sich durch unser Sonnensystem bewegen wird. Peterson beschreibt dabei, wie man so ein Objekt/Schiff mit unseren heutigen Mitteln identifizieren könnte. Diese kleine Ablenkung ist aber schnell vorbei, denn der Autor nimmt sich jetzt noch allerhand andere Theorien vor, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Außerdem bleibt die Frag, wie verhalten sich die Menschen, ist die Wahrheit erst einmal bekannt? Wie vermutet und sicherlich auch wissenschaftlich belegt, werden einige es nicht verkraften, dass das Ende der Welt bevorsteht. Aufruhr, Gewalt, Plünderungen... doch irgendwann kommt die Erkenntnis, dass dies auch nichts an der Situation ändert. Von Anfang an begleiten wir eine handvoll Wissenschaftler und Astronauten, welche es sich zur Aufgabe machen, wenigstens einen kleinen Teil der Menschheit zu retten. Innerhalb von zwei Jahren soll eine Arche gebaut werden. Diese soll vor der drohenden Vernichtung des Vakuumverfalls fliehen. An dieser Stelle war ich schon etwas überrascht, wie wenig Zeit der Autor den Menschen gelassen hat. Wenn man bedenkt, wie lange heutzutage geforscht und gebaut wird, möchte man doch meinen, dass hier viele Jahrzehnte notwendig wären, um so ein Projekt umzusetzen. Not macht eben erfinderisch und weckt Kräfte, die wohl so nicht wachgerufen worden werden. Ein schier unmögliches Projekt wird aus dem Boden gestampft. Geld spielt keine Rolle, alles dreht sich nur noch um die Rettung, volle Konzentration und keine Sekunde verschwenden. Nebenbei erfährt man wie der Rest der Welt sich verändert. Hier ein Krieg, da eine Atombombe, Selbstmord, Angst oder einfach nur noch vor sich hin vegetieren. Mit starken Bildern blickt Peterson dabei tief in dunkle Regionen menschlicher Taten. Moral, Anstand oder das zivilisierte Zusammenleben findet kaum noch statt. Selbst wenn man weiß, wie alles ausgehen wird, liest man gespannt und will wissen ob es dem Homo Sapiens gelingt, seine DNA in der Unendlichkeit des Alls zu bewahren. Fazit: Albert Einstein - „Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.“ Phillip P. Peterson schreibt nicht einfach nur Science-Fiction-Geschichten, denn dank seines gründlich recherchierten Wissens, lehrt er regelrecht dem Leser Physik und Astronomie. Er sieht das große Ganze, aber auch die kleinen Details. Er hält seine Figuren bis zum Ende fest, hat aber auch keine Angst sie gehen zu lassen. Während von Anfang an eine schattenhafte Atmosphäre in den Worten liegt, hinterlässt der Gedanke an das Ende der Welt die Frage im eigenen Kopf – Was würde man selber machen? Kurz gesagt, ein packender Science-Fiction-Thriller mit lebendigen Bildern über eine sterbende Welt. Matthias Göbel Autoren: Phillip P. Peterson Broschur: 491 Seiten Verlag: FischerTOR Verlag Veröffentlichung: 23.09.2020 ISBN: 9783596700745
  4. Da kam das Ende dann doch schneller als alle gedacht haben. In einer gar nicht so entfernten Zukunft, haben die Menschen nur noch wenige Wochen zu leben, denn die Sonne hat begonnen sich zu verändern – Sie stirbt. Währenddessen, gibt es auf dem Planeten ein Team von Wissenschaftlern, welche an einer „Künstlichen Intelligenz“ arbeiten, die so menschlich wie möglich ist. Sie geben ihr den Namen Emily. Sie kann sich mit den Menschen verlinken und direkt in ihr Bewusstsein eindringen. Dabei erfährt sie grundlegend alles über die Person. Egal ob Kindheitserinnerungen, Krankheiten oder all das Wissen, was sie sich im Lauf der Zeit angeeignet hat. Sie ist sogar zu so viel mehr in der Lage, jedoch erkennt sie das erst im Lauf der Geschichte. Denn wie will man nun einen ganzen Planeten vor dem Untergang retten? Welche Möglichkeiten gibt es? Haben wir genug Raumschiffe, um der Bedrohung zu entkommen? Wäre eine Flucht überhaupt sinnvoll oder soll man sich gleich dem Schicksal ergeben und sich das Leben nehmen? Panik, Angst und Resignation greifen daher in allen Facetten um sich. Die meisten haben aber entschieden einfach weiterzuleben, solange es eben geht. Irgendwann kommt die Präsidentin der Vereinigten Staaten bei den Wissenschaftlern zu Besuch und gibt Emily einen Auftrag, welcher nicht unmöglicher sein könnte – Sie soll die Menschheit bewahren. Nebenbei wird ab diesem Zeitpunkt auch noch eine Liebesgeschichte mit eingeflochten, welche für meinen Geschmack etwas hölzern erzählt wird, aber zumindest die Menschlichkeit der KI belegt. Wobei KI das falsche Wort ist, sie möchte lieber als KB – „Künstliches Bewusstsein“ bezeichnet werden, da ihr Gedanken, Gefühle und selbst Träume nicht fremd sind. Es musste ja so kommen, dass die Grundidee nicht so ohne weiteres ausgeführt wird und so kommt einiges an Action auf den Leser zu. Immerhin hat Emily hier ein Wörtchen mitzureden, was wiederum recht unterhaltsam dargestellt wird. Die darauffolgende Flucht zieht die Story etwas in die Länge, bringt die Protagonisten aber zum eigentlichen Ziel des Romans. Ziemlich schlau wie M.G. Wheaton hier mit den Hoffnungen der Leser spielt und bleibt dabei den Wünschen immer wieder fern. Es ebnen sich neue Wege und Ideen, welche er wieder abreißt, aber wer weiß, vielleicht kommt doch alles am Ende zusammen? Das wir irgendwann mit künstlichen Intelligenzen zusammenleben werden ist unvermeidlich, dazu sind wir schon zu weit in ihrer Entwicklung, die Frage bleibt nur, wie uns diese KIs sehen werden? Ist der Mensch es wirklich wert erhalten zu werden oder wäre eine künstliche Zukunft nicht doch erstrebenswerter, in der nicht Emotionen und freier Wille die Wege eines Einzelnen lenken? - Ich hoffe nicht... Fazit: Künstlich und doch so menschlich... Emily ist wahrlich mehr als nur ein Programm, welches auf Abfolgen von Befehlen reagiert. Interaktion und Reaktion schmelzen zu einem Lebewesen zusammen, was es so noch nicht gegeben hat. Die Vorstellung per Chip sich zu verbinden und ist nicht neu, dass darin enthaltene Leben aber zu erleben und mit ihm so zu interagieren wie hier schon. M.G. Wheaton schreibt bildhaft, bei der Liebe etwas kitschig, aber von der Zukunft durchweg unterhaltend. Ob die Menschheit durch eine KI gerettet wird? Ihr erfahrt es hier... Matthias Göbel Autor: M.G. Wheaton Übersetzung: Charlotte Lungstrass-Kapfer Broschur: 384 Seiten Verlag: Heyne Verlag Veröffentlichung: 05.05.2020 Erstveröffentlichung: 2020 ISBN: 9783453319967
  5. Wer erinnert sich nicht an die Folge aus Next Generation, als die Crew der Enterprise auf einen Planeten trifft, auf dem nur ein ganz kleiner Fleck von einer planetenumgreifenden Vernichtung übrig geblieben ist. Es stellt sich heraus, dass hier ein gottähnliches Wesen lebt, welches sich in einem Augenblick der Wut an einer Rasse gerächt hat. Somit starben in einem einzigen Wimpernschlag die Husnocks aus. Übrig blieben nur ihre Städte, Bauwerke und Raumschiffe. Diese Ereignisse liegen jetzt mehr als zwanzig Jahre zurück und bisher ist keiner aus dem Alpha-Quadranten auf die Idee gekommen nach den Resten zu forschen – Bis heute. Einer Gruppe von Wissenschaftlern der Föderation ist bei der Entschlüsselung der Schrift endlich der Durchbruch gelungen. Eine Feier bleibt leider aus, denn das Camp der Gelehrten wird überfallen, viele getötet und einige entführt. Das ruft die USS Titan auf den Tagesplan, jedoch sind mittlerweile auch andere auf der Suche nach den hinterlassenen Schätzen. Ganz nach dem Prinzip „Wie gewonnen, so zerronnen“, tauchen immer wieder neue bekannte Gegner der Föderation auf und halten für einen kurzen Moment diese unglaubliche Kostbarkeit in ihren Händen. Klingonen, Breen, Orioner, Ferengi, Nausikaaner und selbst die Pakleds haben hier ein Stelldichein. Recht nett und passend fand ich die Wiederkehr von Gaila und Brant, zwei Ferengi, welche man eher aus Deep Space Nine kennt. Hier in einer sehr ungewohnten neuen Rolle, aber immer noch aus nach Profit und Anerkennung. Da ständig neue Figuren auftauchen und wieder verschwinden, wird der Lesefluss leicht zerrissen, dennoch bringt Mack damit eine frische neue Art seiner Schreibkunst mit. Gut gelöst fand ich die Rolle von Admiral Riker, welcher sich mit Diana immer noch an Bord der Titan befindet. An der Seite von Captain Christine Vale zwar ranghöher, aber nicht der Captain und damit auch nicht sein Schiff! Die Crew der Titan bekommt kleine Aufmerksamkeiten am Anfang und in der Mitte, zum Ende hin gibt es mehr Kämpfe und Gefechte, welche auch recht ungewöhnlich umfangreich ausfallen für David Mack. Ob Einsatz in der Schlacht am Boden oder im All, es verlieren viele ihr Leben, jedoch nichts im Vergleich dazu, was egal wer, mit der Flotte der Husnocks hätte anstellen können. Die Waffen waren weit entwickelt, dass sie ganze Planeten oder Sonnen vernichten konnten. Ich habe mich die ganze Zeit nur gefragt, warum nicht schon eher jemand auf die Idee kam danach zu suchen oder warum die Feinde der Husnocks, sich nicht längst alles unter den Nagel gerissen haben? Fazit: Einer jagt den anderen... Die Titan hat allerhand zu tun, wenn man liest wer sich diesmal alles einmischt. Ein Potpourri an Star Trek Rassen sucht nach einer untergegangenen Großmacht, welche derart tödliche Waffen hervorgebracht hat, dass selbst die Föderation davor erzittert. David Mack spult gekonnt seine Story ab. Er nimmt und verwirft gleichzeitig einige Figuren, bringt aber im gleichen Augenblick neue ins Spiel. Die Crew der Titan hat sich gefunden und dürfte nach diesem Nachschlag noch für einige Überraschungen gut sein, auch wenn die Action diesmal an manchen Stellen etwas zu lang ausfiel. Matthias Göbel Autor: David Mack Übersetzung: Stephanie Pannen Taschenbuch: 351 Seiten Verlag: Cross Cult Verlag Veröffentlichung: 03.08.2020 Erstveröffentlichung: 2020 ISBN: 9783966580717
  6. Zombies und Nazis? Wer sich ein wenig mit Third-Person-Shootern auskennt, der wird sicherlich schon einmal von Sniper Elite gehört haben. Das britische Spiele-Entwickler-Studio Rebellion Developments hatte bereits vor vielen Jahren zu Sniper Elite einen Ableger herausgebracht, in der die Weltgeschichte ein wenig anders verlief, als wie wir sie kennen. In dieser alternativen Version über das Ende des 2.Weltkriegs, wurde kurz vor Ende „Plan Z“ umgesetzt. Ein im Verborgenen operierender Kult hat dabei versucht, das Werk Hitlers zu vollenden. Eine Legion von untoten Supersoldaten sollte dabei die Hauptrolle spielen. Das Besondere an dem Spiel war die umstrittene Röntgen-Tötungskamera & Zombie-Zerstückelung. Diese Elemente zusammengefasst ergeben einen erstaunlichen Bausatz für eine Romanvorlage. Als Leser wird man gleich in die Action geworfen. Jun ist eine junge, aber erfahrene Zombie-Jägerin, die die Hochrisikozone Norditalien mit ihren Gefährten nach versprengten Untoten und potenziellen Überlebenden durchkämmt. Ein anscheint verlassenes und zerbombtes Dorf ist der erste Schauplatz, in dem sich einige der lebenden Toten blicken lassen. Für alle die nicht die Spiele gespielt haben, erfährt man im Lauf des Buches, was ungefähr passiert ist, aber leider fehlen allerhand Hintergrundinformationen zu den Zombies. Wo genau sie herkommen oder wie sie entstanden sind, erfährt man leider nicht. Dafür wird der Trupp gut vorgestellt und man kann sich anschaulich vorstellen, wie bewaffnet und brutal sich die einzelnen Kämpfer ihren Weg durch die Zombie-Horden bahnen. Hier ein Kopfschuss, da ein paar fliegende Gliedmaßen, eine Ladung Schrot in die Brust oder wie der Kolben des Gewehrs die Augäpfel der Toten platzen lässt. Nichts für zarte Gemüter! Hier wird gekämpft und dabei geht es schlussendlich nicht mehr um Nazis, vielmehr geht es darum den Tod selbst aufzuhalten. Durch eine Gruppe Überlebender kann die Einsatzgruppe um Sergeant Josiah von einer Festung in den Alpen erfahren. Ist das der Ursprung allen Übels? Zuvor gibt es immer wieder kleine Scharmützel, in den die Zombies ordentlich Blei schlucken dürfen und sich die Soldaten langsam die Frage stellen, ob diese Hirntoten Monster nicht doch mit Verstand und koordiniert vorangehen?! Am Ende heißt es dennoch - Eine Handvoll Soldaten gegen eine Armee von Zombies! Na das wird ein vorhersehbares Fest für Blut und Exitus. Etwas schneller als gedacht wird das Ende zwar abgespult, allerdings könnte auch nach dieser Geschichte alles noch um einige Ausgaben weitergehen. Ein Ende der Zombie-Armee scheint also noch in weiter Ferne und die Jäger werden noch genug Opfer vor ihre Flinten bekommen. Fazit: Trash! - Na und? Es war abzusehen, dass dieser Roman nicht eine intellektuelle Herausforderung wird. Kopf aus - Nicht ab! - und einfach mal eine andere Version über das Ende des 2. Weltkriegs erleben. Die Militäraction wird detailliert dargestellt und trotz des vorhersehbaren und linearen Verlaufs der Geschichte, bleibt man als Kenner des Spiels dran und selbst als Neueinsteiger, möchte man wissen, was wirklich hinter alle dem steckt. Nur schade, dass man so wenig über den Ursprung der Untoten erfährt. Wer dennoch den Weg mit den Zombie-Jägern wagt, bekommt was er sich vom Namen des Buches verspricht. Matthias Göbel Autor: Chris Roberson Übersetzung: Andreas Kasprzak Broschur: 283 Seiten Verlag: Panini Verlag Veröffentlichung: 25.08.2020 Erstveröffentlichung: 2020 ISBN: 9783833239496
  7. Eine schier unlösbare Mission – Finde anderes Leben in den Weiten des Alls. Das Raumschiff Arcturus ist mittlerweile seit fünf Jahren unterwegs, doch bisher ist der Erfolg ausgeblieben. Im Gegenteil, die Stimmung der Besatzung sinkt von Tag zu Tag. Was am Anfang noch mit Euphorie und Enthusiasmus begann, kippt langsam um, in eine träge alltägliche Aufgabe ohne Sinn und Ziel. Hier greift der Autor auf die Isolation der Menschen zurück und kann recht gut und nachvollziehbar beschreiben, dass irgendwann die Luft raus ist und man einfach nur noch nach Hause will. Die Mission hinter sich lassen und endlich wieder etwas bedeutendes machen. So macht sich der Captain des Schiffs zurecht Gedanken darüber, dass es zu einer Meuterei kommen könnte. Doch dann passiert es, weit draußen werden seltsame Daten von einem Planeten aufgefangen. Sie sind so ungewöhnlich, dass sich ein Besuch lohnen könnte und Lieutenant Gary Slater ist sich sicher, dass sie endlich am Ziel sind. Der Planet ist allerdings wirklich sehr ungewöhnlich, denn wie der Name des Romans es schon verrät, gibt es hier überall nur Wasser. Ein riesiger Ozean umhüllt diese Welt und soweit das Auge reicht gibt es nur Wasser. Doch so richtig freuen sich die Besatzungsmitglieder gar nicht, denn es scheint hier kein Leben zu geben. Werder jetzt, noch früher - Nichts deutet darauf hin. Schließlich wird doch noch eine Landmasse entdeckt und das Raumschiff kann landen und mit genauen Untersuchungen beginnen. Damit startet der Roman in die nächste Phase. Diese leere Welt entpuppt sich eher als Herberge von zwei computergesteuerten Intelligenzen, welche zwischendurch immer wieder auftauchen und sich über die fremden Wesen, welche gelandet sind unterhalten. Welche Absichten sie haben und wie die Geschichte ausgeht, kann man als Leser jetzt noch nicht vorausahnen. Der Autor nimmt sich ein paar klassische Ereignisse, wie etwa das Verschwinden eines Besatzungsmitgliedes und mischt das mit recht klassischen Konsequenzen. Das der Mensch mit seinen Emotionen oft überfordert ist, erkennen nicht nur die KIs, sondern wird ein jeder selbst schon einmal erlebt haben. Dennoch driftet der Roman zum letzten drittel hin in ein reines Action-Szenario. Was vorher noch geheimnisumwittert klang, wird von Gewalt und Gewehr abgelöst. Irgendwie schade, da man als Leser irgendwie herausgerissen wird. Dennoch hat Moore einige nette Idee parat, wie er sich die Gegner der Menschen vorstellt. Geprägt durch die technische Revolutionen der 70er Jahre, gibt es Roboter, Laser und mächtige Computer. Das Ende kommt dann doch schneller als man denkt und somit weiß die Menschheit zumindest endlich mit Sicherheit, dass sie nicht mehr allein sind in diesem Universum. Fazit: Klassisch und doch irgendwie anders. Der Einstieg ist wunderbar menschlich gehalten. Raumfahrer, welche sich ihrer Sache sich nicht mehr sicher sind und doch wollen sie an der Mission festhalten, auch wenn der Geist so schwach geworden ist. Dann die Entdeckung des Planeten – großartig! Der Verlauf zum Kampf hin nimmt dem Roman für meinen Geschmack zwar das Geheimnisvolle, gibt ihm aber den passenden Charme der Zeit aus der er stammt und lässt überraschend viele Ideen zurück, welche nur einem geschulten Science-Fiction-Geist entspringen können. Matthias Göbel Autor: Harris Moore Übersetzung: Horst Kube, Christian Dörge Taschenbuch: 228 Seiten Verlag: Apex Verlag Veröffentlichung: 22.11.2019 Erstveröffentlichung: 1971 ISBN: 9783748721.505
  8. Auf in eine Zukunft, in der viele Krankheiten einen großen Teil von Großbritannien befallen haben. Keiner weiß genau wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte, aber eine Lösung hat die Regierung dennoch paart. Sie bauen eine mehrere Kilometer große Kuppel in der Nähe von London und schicken hier die Kranken hin. An dieser Stelle kurz ein Einwand, denn allein die Logik sträubt sich schon etwas zu glauben, dass dies in so einer kurzen Zeit möglich ist. Dennoch haben die Menschen es in der Zukunft anscheinend irgendwie geschafft und so leben nun zwei Gesellschaften nebeneinander. Habitat Miseria und das London der Zukunft. Rick Thorndyke versucht sein Leben nach dieser Katastrophe irgendwie zu Leben. Ziemlich spät erfährt man als Leser erst, was ihm alles in den letzten Jahren zugestoßen ist. Er verlor vor einiger Zeit seine Freundin oder besser gesagt, wurde sie nach Miseria abtransportiert. Seit dem hat sich alles völlig verändert. Um nicht obdachlos zu sein, muss er arbeiten gehen. Seinen aktuellen Job, könnte man als Kopfgeldjäger bezeichnen. Er soll sich allen Hinweisen aus der Bevölkerung widmeten und nach neuen Erkrankten Ausschau halten. London wurde indessen in mehrere Bezirke, die sogenannten Ringe eingeteilt. Je weiter man nach innen kommt, um so nobler, gesünder und reicher wird es. Man kann sich denken, dass er eher weiter außerhalb sein Zuhause gefunden hat. An seiner Seite steht noch ein Android. Kein neues Modell, aber doch recht menschlich vom Aussehen, nur mit der Sprache und den Emotionen hapert es etwas. Im Verlauf der Geschichte kommt Rick irgendwann selbst ins Habitat. Schön das er gleich nach seiner Freundin sucht und auch seine Fragen, warum, weshalb und was ist hier los sind nachvollziehbar dargestellt. Taucht man aber weiter in den Verlauf ein, kommen doch einige Fragen, denn warum sollte die Regierung kein Interesse mehr an diesem gigantischen und sicher auch unheimlich teuren Bau haben? Warum werden die Menschen dort vergessen? Hier muss ich gestehen, fand ich zu wenig nachvollziehbare Lösungen von der Autorin. Das hier eine kleine eigene Welt entstanden ist, ist hingegen absolut nachvollziehbar. Was wurde aus den Kranken? Gibt es wirklich keine Hilfe? Ich kann nicht viel verraten, ohne das ich die wenigen Rätsel euch schon verrate. Da müsst ihr schon selbst ran, nur so viel noch, die Androiden sind die eigentlichen Stars der Geschichte. Ihr Wille dem Menschen zu ähneln kommt aller Star Trek gleich und da die Autorin selbst Fan ist, sind die Parallelen nicht von ungefähr. Es gibt Spannung und auch eine ordentlichen Jagt am Ende. Nur fehlt zwischendurch manchmal der Biss und selbst wenn ein Umweg kurz die Welt der erdachten Zukunft erklärt, lähmt er irgendwie den Fluss. Der Held selbst hat nicht viel zu verlieren und findet aber erstaunliche Menschen, welche ihn sehr oft in den Schatten stellen. Zum Schluss noch ein Wort zum Bösewicht: Schnell zu erkennen und am Ende genauso schnell verschwunden. Fazit: Eine riesige Kuppel, Androiden, fliegende Autos und eine Seuche in London. Kris Brynn füllt ihren Roman mit allerhand Sciencefiction und lässt den etwas blassen Held der Geschichte ein gehaltvolles Abenteuer erleben. Hinderlich sind allerdings einige Logiklücken. Lässt man sich dennoch darauf ein, funktioniert die Geschichte bis zum Ende. Besonders die Androiden stechen dabei hervor und geben dem Roman eine schönen kleinen Beigeschmack auf eine harte, aber spannende Zukunft. Matthias Göbel Autor: Kris Brynn Taschenbuch: 326 Seiten Erscheinungsdatum: 31.05.2019 Verlag: Bastei Lübbe Verlag ISBN: 9783741301315
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