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14 Ergebnisse gefunden

  1. einz1975

    Star Trek Comic 10 - Die neue Zeit 5

    So einige Jahre ist die neue Crew der Enterprise jetzt im All und in ihrer Zeit unterwegs, da könnte der ein oder andere auf die Frage stoßen, wie war es denn bevor sie zur Sternenflotte kamen? Genau mit diesem Hintergrund befasst sich dieser Comic-Band. Den Anfang nimmt dabei Dr. Leonard "Pille" McCoy. Während eines schwierigen medizinischen Falls, berichtet er, dass er damals eigentlich eher Basketballprofi werden wollte. Nicht nur die Patientin muss darüber schmunzeln, selbst als Leser stellt man sich McCoy auf dem Feld vor. Er ist vielleicht nicht der beste Spieler, aber seine Leistung in Sachen Medizin, sind so beeindruckend, dass er doch noch seinen Weg findet und er dabei mehr als ein Leben in seiner Kariere retten wird. Sein Kredo ist und bleibt, komme mit dem aus, was du zur Verfügung hast. Uhura und Spock führen uns als nächstes in ihre Vergangenheit. Dabei sehen wir, wie Nyota ihre Eltern fast verloren hätte und wie ihr geliebter Onkel ums Leben kam. Eine wirklich rührende Geschichte, in der mehr als eine Träne vergossen wird. Nicht nur Spock lernt seine Freundin besser kennen, auch wir als Leser erkennen, wie sehr die Vergangenheit Uhura zu der gemacht hat, die sie heute ist. Montgomery Scott tritt als nächster in Erscheinung. Seine Laufbahn ist wohl eine der verworrensten, denn der Weg zur Sternenflotte war mehr als steinig. Immerhin ist sein Erfindergeist und das in seinem Blut steckende Ingenieur-Gene dennoch der Grund für seinen Zugang zur Enterprise. Selbst später wird er zwar die Maschinen immer wieder am Laufen halten, aber der Kontakt zu Menschen fällt ihm weiterhin schwer. Zum Abschluss erleben wir noch Sulus und Chekovs Erlebnisse während ihrer Ausbildung in der Sternenflottenakademie. Dabei spielt das Red Suqard genauso eine wichtige Rolle, sowie ihre Fähigkeiten, bis zu ihrem Wiedersehen auf der Enterprise. Die Autoren haben sich nicht immer mit viel Text an die Geschichten gewagt, was etwas schade ist, denn hier wären die Infos doch umso interessanter gewesen. Bei den Zeichnungen ist man bisher gewohnt, dass sie ohne viele Details auskommen. Die Figuren selbst erkennt man deutlich gut, auch wenn sie zum Teil noch Kinder sind. An manchen Stellen etwas zu karg, aber dafür schön im Comicstil verpackt und in Summe eben genau das, was man erwartet. Fazit: Erlebt die neuen Geschichten aus der Jugend der jungen Crew der Enterprise! Wer ein wenig genauer wissen will, warum sie heute da sind, wo sie sind, der sollte sich diesen Comicband zur Hand nehmen. Manchmal witzig, manchmal traurig und doch immer mit Kleinigkeiten geschmückt, welche man bisher noch nicht kannte. Optisch solide und nur im Text etwas zu kurz, bekommt der Star Trek-Fan seine Helden unter der Lupe gelegt. Matthias Göbel Autor: Mike Johnson, F. Leonard Johnson, Ryan Parrott Zeichner: Claudia Balboni, Luca Lamberti, Erica Durante, Claudia SGC, Arianna Florean, Tim Bradstreet, Grant Goleash Übersetzer: Christian Langenhagen Softcover: 104 Seiten Verlag: Cross Cult Erscheinungsdatum: 27.05.2014 ISBN: 9783864252075
  2. einz1975

    Star Trek/Green Lantern: Fremde Welten

    Nachdem im ersten Teil der der sogenannte Spektren-Krieg überwunden schien, geht es gleichwohl bunt und heftig weiter. Dieses unglaubliche Crossover bietet eine unmögliche Zusammenkunft zweier wirklich verschiedener Universen. Das Green Lantern Corps wurde hierhergeschickt, um gegen Nekron zu kämpfen. Doch wurden auch alle anderen Ringfarben mit in diese neuen Welten übertragen. Sinestro hat die Macht über die Klingonen übernommen und da auch sein Ring nach und nach die Kraft verliert, muss die Heimatwelt OA gefunden werden. Nur hier gibt es die machtgebende Zentralbatterie, egal welche Farbe der Ring trägt. Doch befinden sich die Ringträger auch in der richtigen Zeit, gibt es OA hier überhaupt? Hal Jordan und dem Green Lantern Corps ergeht es nicht anders und doch finden sie bei der Unterstützung der Sternenflotte die ersten Anzeichen, dass auch in dieser Galaxie OA existieren muss. Die Manhunter werden entdeckt und mit ihrer Hilfe ist das Ziel aller Ringe nicht mehr weit. Zu allem kommt auch noch ein alter Erzfeind von Kirk zurück – Khan. Er wird durch einen roten Ringträger befreit und kann sich dessen Ring bemächtigen. Eine Jagd auf der Suche nach dem Heimatplaneten der Ringe entbrennt und das alles in einem finalen Kampf endet, ist wohl unausweichlich. Es dürfte ebenfalls nicht überraschen, dass die Crew der Enterprise hier ein deutlichen Wörtchen mitzureden hat. Zum einen haben wir Spock, welcher die Manhunter unter Kontrolle bekommt, Montgomery Scott in Love und Kirk welcher keinen Ring tragen will, aber es gibt eben immer die richtige Zeit und den richtigen Ort. Wer bisher nur den Kopf schüttelt und sich über den Hintergrund der Geschichte wundert, sollte auch gar nicht erst zum Fazit kommen, alle anderen sei gesagt, dass ihr grafisch ein wahres Feuerwerk an Farben bekommt. Da haben sicherlich die Ringe und ihre Spektren viel in die Tinte der Zeichner gelegt, was dem Comic allerdings perfekt in beide Welten taucht. Von mir aus darf es ruhig weitergehen, denn weder die eine, noch die andere Seite macht hier irgendetwas falsch und vielleicht gibt es das nächste Mal ein wenig mehr Text, damit auch die Tiefe der Geschichte etwas abbekommt. Fazit: Erneut überrascht und Daumen hoch! ACTION wird hier mit wirklich großen und besonders bunten Buchstaben geschrieben. Ein Ring schlägt den nächsten und ob Bösewicht oder Held, alle werden gekonnt in die Geschichte eingebunden. Selbst wenn man den ersten Teil verpasst hat, kommt man gut in die Story und darf sich über äußerst farbenfrohe Science Fiction, mit bekannten Charakteren freuen. Ein wirklich gelungenes Crossover, welches regelrecht nach einer Fortsetzung schreit. Matthias Göbel Autor: Mike Johnson Zeichner: Angel Hernandez, Mark Roberts, Alejandro Sanchez Softcover: 148 Seiten Verlag: Panini Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 08.05.2018 ISBN: 978-3-741-60695-3
  3. Schon als ich die Ankündigung zu diesem Aufeinandertreffen las, war ich doch sehr überrascht, was sich hier die Autoren wohl ausgedacht haben werden. Dass die Crew der Enterprise schon so einige wunderliche Abenteuer überlebt hat, war nicht nur in der Originalserie der Fall, auch später konnte man auf Deep Space Nine beispielsweise Märchenfiguren erleben oder in Next Generation verlor man sich im Holodeck in einer anderen Zeit. Diesmal wird das DC Universum in den Kosmos von Star Trek transferiert und ich bin… fasziniert. Kirk, Spock und Pille sind auf einer Mission und entdecken einen Planeten. Schon hier sind kleine Witzelein zwischen Spock und Kirk wieder schön pointiert gelungen, auch wenn es später nichts mehr zu lachen gibt. Sie finden auf dem toten Planten eine Leiche, welche sie keiner bekannten Spezies zuordnen können. Zudem werden auch fünf Ringe gefunden. Scotty analysiert diese und noch während er dabei ist, taucht auch schon Hal Jordan auf. Die Ringe werden aktiviert und suchen sich ihre neuen Gefährten. Je nach Farbe landen sie dabei nicht nur in gute Hände. Rot, Gelb und Orange suchen sich Klingonen, Romulaner und Gorn. Die neuen Kräfte setzen diese ein, um Macht und Vorteil gegenüber ihren Vorgesetzen zu bekommen. Doch auch die Anführer dieser Ringe hat es in dieses Universum verschlagen. Der Erzfeind aller Lebenden „Nekron“ fehlt ebenso wenig und schon steht diese Galaxie vor einem unbezwingbaren Gegner. Wie sie diese Black Lantern vernichten oder vielleicht eben doch nicht, dass erfahrt ihr nur, wenn ihr selbst hineinschaut. Immerhin haben sich die Macher sehr deutlich an die neue junge Crew der Enterprise gehalten. Optisch, wie auch inhaltlich, greifen sie dabei alles auf, was man bis dato gewohnt ist. Schöne Massenkampfszenen, die vielleicht an kleinen Stellen etwas mehr Details bei den Schiffen vertragen hätten, geben einen passenden Comiclook. Selbst der Schluss, als Kirk noch einmal ordentlich auf die Schippe genommen wird, passt perfekt und ebnet irgendwie doch den Weg, dass sich Fans beider Universen öfter nähern könnten. Fazit: Ich bin wirklich hin- und hergerissen. Auf der einen Seite, was für eine abstruse Idee, auf der anderen, erstaunlich wie gut das zusammenpasst. Wer sich frei macht von Logik und konventioneller Erzählweise, landet früher oder später sowieso bei Comicgeschichten und wer dazu noch wenigstens Fan einer dieser beiden Welten ist, darf getrost zugreifen. Ich bin positiv überrascht und denke mal, da kommt noch mehr! Matthias Göbel Autor: Mike Johnson Zeichner: Angel Hernandez Softcover: 148 Seiten Verlag: Panini Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.11.2017 ISBN: 978-3-7416-0536-9
  4. Die U.S.S. Enterprise ist auf ihrer Erforschungsmission weit weg von dem bekannten Raum und entdeckt eine seltsame Region, welche es zu untersuchen gilt. Doch bereits zu dem Klasse M Planeten zu gelangen, wird kein angenehmer Flug. Die eigenwilligen Gesteinsvorkommen werden später der Enterprise auch zum Verhängnis. Auf dem Planeten angekommen, werden Kirk und sein Landetrupp angegriffen. Bisher noch von Unbekannten. Sie stellen sich als Mitglieder der Goeg-Domäne vor. Ähnlich wie die Föderation, sind sie ein Zusammenschluss von verschiedenen Welten und Völkern. Bei der Flucht der Angreifer, wird das Schiff so schwer beschädigt, dass sie mehrere Wochen repariert werden müsste. Die neuen „Freunde“ bieten an, dass sie die Enterprise zu einem Raumdock transportieren und genau jetzt erst beginnt das Abenteuer. Der Captain der Goeg-Domäne versteht sich prächtig mit Kirk, doch er ist sich wie seine Mannschaftsmitglieder nicht sicher, ob sie das richtige tun. Immerhin überlassen sie ihr Schiff einem fremden Volk. Das kommende Desaster folgt auf dem Fuß. Während des Fluges wird Kirk immer mehr bewusst, dass er wohl einen riesigen Fehler begangen hat. Bleibt die Domäne ein Freund oder wird sie gar zum Feind der Föderation? Das könnt ihr selbst erfahren, wenn ihr euch durch die knapp 300 Seiten lest. Im Grunde ist das Abenteuer wie eine der alten Folgen der TV-Serie. Der Anfang klingt recht spannend und dann... dann... wartet man dass etwas passiert. Einige Passagen der Geschichte klingen wirklich wie eine 1:1 Kopie der Dialoge. Egal ob zwischen Spock und McCoy oder auch Chekov, welcher sich Gedanken über seine Arbeit als Sicherheitschef macht. Immerhin wird eine neue Rasse vorgestellt und der moralische Aspekt der Geschichte ist schnell verstanden. Ein paar kleine Wendungen am Ende sorgen sogar noch einmal für ein wenig Action, aber ansonsten geht es doch eher sehr ruhig und gelassen voran William Leisner nahm sich wirklich sehr genau die alten Charaktere vor. Alle haben ihre stimmigen Sprüche und ihren Arbeitsplatz. Einzig Kirk finde ich diesmal etwas ratlos und lässt sich für meinen Geschmack zu viel dirigieren. Manch technische Komponente ist sicherlich auch etwas sehr weit hergeholt und das nicht nur weil Scotty sein „Baby“ in andere Hände geben muss. Allein die Tatsache wie schnell sich die beiden fremden Schiffe verbinden können klingt schon recht seltsam. Ein letzten kleinen Kritikpunkt habe ich noch, die Befehle zwischen den Offizieren der Goeg-Domäne. All die Zahlen sind nicht nur für den Leser unverständlich, bringen auch selbst die Crew der Enterprise Kopfschmerzen. Fazit: Neue Geschichten von Kirk seiner Enterprise – Immer her damit! Autor William Leisner macht an sich keinen einzigen Fehler, wenn es darum geht eine klassische Star Trek Geschichte zu erzählen. Dennoch bleibt der Roman in Summe aber eher nur eine zähe Episode, in der sich der Captain einmal mehr die Frage stellen muss, wer Freund und wer Feind ist. Wer gern in alten Erinnerungen schwelgen will, liegt dennoch richtig. Matthias Göbel Autor: William Leisner Taschenbuch: 276 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 28.02.2017 ISBN: 978-3-95981-176-7
  5. Da haben wir sie wieder, die jungen Wilden der Sternenflotte. Mittlerweile in ihrer dritten und ich muss vorab gestehen, wieder in einer wunderbar erzählten kleinen kurzen Geschichte. Wir erfahren als Leser bereits im Prolog, dass die Romulaner eine gewisse Gemini-Agentin in den Einsatz schicken wollen. Was ihr Ziel ist und was es mit Gemini auf sich hat, erfahren wir jedoch erst zum Schluss. Indessen haben wir wieder Kirk, welcher sich erneut nicht gerade rühmlich auf dem Campus benimmt. Mit einer oder zwei Prügeleien ist er schon vor dem Admiral antreten müssen, doch dieses Mal ist es anders, denn Kirk kann sich an nichts mehr erinnern. Vielmehr wird er vom Geheimdienst der Sternenflotte irgendwo im Park gefunden. Das ruft unweigerlich auch McCoy auf den Plan, welcher sich erneut um seinen Patienten Jim kümmern muss. Das er Blessuren von einer Schlägerei trägt ist nicht verwunderlich, aber der Gedächtnisverlust schon. Uhura taucht auch in der Geschichte auf und kann mit einer neuen Freundin, einer doch recht ungewöhnlichen Vulkanierin die Geschichte erst in Schwung bringen. Denn hier zeigt sich wieder Kirks unbändiger Scharm und er verfällt dieser unglaublich schönen Frau. Doch auch ein anderer uns bekannter Kadett reiht sich langsam in das Geschehen mi ein – Chekov. Er erlebt n seinen eigenen vier Wänden das Chaos pur. Durch sein manipuliertes Zimmer wird er fasst umgebracht und alles deutet auf niemand anderen hin als Kirk. Während alle anderen Studenten der ZETA-Abschlussprüfungen des ersten Studienjahrs hin fiebern, erleben unsere Helden ein doch recht außergewöhnliches Abenteuer. Immerhin erfahren wir ein wenig mehr über Kirk und seine Herkunft. Die Liebe zwischen Uhura und Spock bekommt auch mehr Tiefe, McCoy darf auch wieder einer schönen Agentin den Hof machen und zu guter Letzt stirbt dieses Mal keine Person. Die Abschlussszenerie wird zwar recht schnell heruntergespielt, doch immerhin bekommt man hier auch noch einmal ein wenig Action und selbst die arrogantesten Studenten erkennen, dass sie nur zusammen ans Ziel kommen und nicht alles allein entscheiden müssen, so wie im echten Leben eben. Was ich Rick Barba allerdings vorwerfen möchte ist, dass er sich ruhig ein wenig mehr Zeit hätte nehmen können. Immerhin ist er in den Genuss gekommen einen Star Trek Roman zu schreiben und da kann man ruhig ein wenig ausholen. Sei es der Campus oder auch die Raumschiffe am Ende. Dennoch ist sein Schreibstil derart schnell und fließend zu lesen, dass hier jeder innerhalb von wenigen Stunden durch sein möchte. Da möchte man nur hoffen, dass er sich erneut hinsetzt und an einer neuen Geschichte schreibt, denn egal welcher der genannten Star Trek Personen, alle wurden perfekt in ihre Rolle eingebunden und erleben für sich das passende Abenteuer. Fazit: Ich kann es nur wiederholen, mit einer Ausgabe der Star Trek – Starfleet Academy macht man absolut nichts falsch. Ob Kirk, Uhura, Spock oder McCoy, alle haben ihren ganz eigenen Charme, welcher sich nicht nur in der Serie und den Filmen gefestigt hat, sondern sich in den Büchern nahtlos fortgeführt. Die Story selbst ist schön aufgebaut und man sucht ständig nach der Verdächtigen Person und wer genau mitliest ist schnell bei der Sache. Ich freue mich auf mehr und wer ein paar Minuten für eine gute Star Trek Geschichte übrig hat, der kann hier getrost zugreifen. Matthias Göbel Autor: Rick Barba Taschenbuch: 224 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 27.06.2016 ISBN: 978-3-86425-849-7
  6. Willkommen zum Finale der großartigen Prometheus Trilogie. Was in Teil Zwei eher ruhig und mit einer kleinen Einführung begann, wird diesmal gleich ein Feuerwerk an Action und Spannung. Captain Adams und Captain Kromm sind mit ihren Schiffen zum Ursprung der Energiequelle gelangt, doch kann ihre Technik die Strahlung des Wahnsinns nicht aufhalten. Jeder kämpft gegen jeden und es scheint sich das gleiche Schauspiel wie vor 120 Jahren zu wiederholen. Doch mit viel Mühe und auch ein Funken Glück gelangen beide an den Rand des Systems und müssen sich erst einmal sammeln. Wie soll man gegen solch einen Gegner vorgehen? Mit genau dieser Frage sind sie jetzt beschäftigt und sie müssen sich beeilen, denn die terroristischen Reano – Die Reinigende Flamme – rüsten weiterhin zum Krieg. Nachdem Spock es mit einer Gedankenverschmelzung nicht geschafft hat Kontakt zu dem Wesen auf dem Planeten aufzunehmen, bleibt nur noch die Hoffnung, dass diese Energie nicht die einzige ist, die es in dieser Galaxie gibt. Ich war schon gespannt auf wen man diesmal trifft und wahrlich die Überraschung ist den beiden Autoren gelungen. Wesley Crusher bekommt einen kleinen Kurzauftritt, welcher aber entscheidend für die Lösung des Problems ist. Ab jetzt müssen beide Schiffe an unterschiedlichen Fronten kämpfen. Captain Kromm sucht weiter nach den Terroristen und Captain Adams begibt sich zu dem System in dem eine ähnliche Energiequelle schon einmal gesichtet wurde. Dank des neuen Slipstream Antriebs der Prometheus sind Entfernungen nicht mehr relevant und viele Lichtjahre entfernt versucht Richard Adams den Kontakt zu einer sehr eigenen Lebensform herzustellen. Auch hier werden Fans sofort an viele Folgen aus der Next Generation Serie erinnert, was mich persönlich sehr gefreut hat und eine schöne Auffrischung für alle Leser bedeutet. Die Mühe lohnt sich und das Finale rückt immer näher. Ich selbst war überrascht wie schnell ich dann doch das Ende erreicht habe und obwohl nicht alle zurückkehren, sind es genau diese Momente, welche man als Leser nicht mehr vergessen kann. Vielleicht wirkt der Schlussteil etwas kurz, aber dafür bekommt man eine gewaltige Portion Spannung und Fantasie. Die Schlusssätze in der Föderationssitzung nach all den Kampfhandlungen sind auch auf unsere Zeit gut zu spiegeln, denn wenn man sich mehr Mühe gegeben und das Volk der Reano nicht einfach sich selbst überlassen hätte, wäre es wohl nie zu so vielen Toten gekommen. Inhaltlich kann ich mich bei den beiden Autoren wahrhaftig nur bedanken, denn mit einer Sammlung von so vielen bekannten Charakteren kann man als Fan nur glücklich sein. Vielleicht hebt die Prometheus zu einer komplett neuen Reihe ab, denn am Ende wird von einer neuen Tiefenraummission gesprochen. Christian Humberg und Bernd Perplies, sowie Captain Adams und die Prometheus haben es meiner Meinung eindeutig verdient. Fazit: 50 Jahre Star Trek und ein besseres Geschenk als diese Trilogie konnte man den Fans nicht machen. Inhaltlich bekommt man alles was Star Trek all die Jahre ausmacht. Dank der vielen bekannten Figuren erinnert man sich gern an die Filme und Serien, wobei besonders die neuen Figuren Spaß machen und ihren Job nicht nur für die Galaxie, sondern auch für unsere Fantasie hervorragend erfüllen. Christian Humberg und Bernd Perplies haben eindrucksvoll bewiesen, dass Star Trek lebt und ich wünsche beiden von Herzen, dass ihre Reise durch die unendlichen Weiten weitergeht. Matthias Göbel Autor: Christian Humberg, Bernd Perplies Taschenbuch: 520 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 20.09.2016 ISBN: 978-3-86425-853-4
  7. Mit viel Spannung und einer schön ausgeschmückten Anfangsgeschichte, steigen Christian Humberg und Bernd Perplies nun in den zweiten Teil des Prometheus Saga ein. Auf den ersten Seiten bekommt man noch einmal eine kleine Zusammenfassung, was gerade im Lembatta-Cluster los ist und warum die Reano plötzlich so aggressiv geworden sind. Was genau es aber mit dieser mysteriösen Strahlung auf sich hat, wurde bisher nicht verraten. Captain Richard Adams, Kommandant der U.S.S. Prometheus, hat indessen noch weitere Probleme, denn das begleitende Schiff der Klingonen, die I.K.S. Bortas unter dem Kommando von Catain Kromm, ist alles andere als Geduldig. Selbst der Hohe Rat will endlich blutige Rache für den Tod an so vielen ihrer Rasse. Die Sternenflotte kann, dank eines geschickten Schachzuges, ein Ultimatum herausholen, welches aber alles andere als sicher ist. Auf der Erde kommen einer uns sehr bekannten Botschafterin diese Ereignisse sehr seltsam vor und wir erleben nach langer Abwesenheit ein Wiedersehn mit Lwaxana Troi. Schon in der Serie oft exzentrisch, schafft sie es auch hier wieder humorvoll eingesetzt zu werden und hilft sogar den Fall voranzutreiben. Denn wie in Teil eins bereits bekannt, ist vor über 100 Jahren ein Schiff der Sternenflotte hier im Lembatta-Cluster verloren gegangen und genau jetzt beginnt der Roman auch erst spannend zu werden. Ich hatte schon die Befürchtung, dass er nur noch um politische Entscheidungen und Beratungen geht. Doch endlich wird wieder das Star-Trek-Feeling entfacht. Mit einer neuen Technik wird eine verschollene Rettungsboje des damaligen Schiffs gefunden und was hier auf einer Aufzeichnung zu sehen ist, lässt den Crewmitgliedern das Blut gefrieren. Selbst die Klingonen wollen jetzt genauer wissen was hier vor so vielen Jahren passiert ist. Eine alte Legende der Reano wird dann endgültig zum Wegbereiter in eine vergessene Welt und ich gebe zu, dass ich es nicht erwarten kann endlich zu erfahren was hier los ist. Das die Klingonen wieder als unbeherrscht und barsch auftreten, bringt dem Roman eine Spannung, welche nur noch von dem Redensführer der Reano übertroffen wird. Er selbst präsentiert eine unglaublich große Flotte von Schiffen, welche für die Vernichtung der Völker gedacht ist, die seit Jahren die Harmonie verletzten. Der Hass breitet sich immer weiter aus und scheint auch die Crew der beiden Schiffe zu erreichen. Die Zeit rennt und Captain Adams hat zumindest den Kurs, weiß aber nicht was ihn erwarten wird. Ein paar Seiten weniger Politik und mehr die Spannung bei der Entdeckung des Unbekannten, hätten dem Roman weitaus besser gestanden, dennoch werden einzelne Figuren genauer unter die Lupe genommen und das Wiedersehen mit einigen bekannten Helden der Star Trek Welten stimmen mich wieder voll auf einen rundum gelungenen Lesespass ein. Fazit: Bei Filmen haben es zweite Teile oft schwer den ersten zu übertreffen und so ist es auch bei diesem Roman. Der Einstieg zieht sich leider etwas in die Länge, doch dafür nimmt er dann so schnell Fahrt auf, dass man gar nicht mehr anhalten will. Die Suche nach der Wahrheit über die Geschichte des Hasses im Lembatta-Cluster, wird automatisch auch die Suche nach der Geschichte eines verschollenen Schiffes der Sternenflotte. Mehr Star Trek kann man sich kaum wünschen und wenn Spock, Worf und Picard sich auch noch kurz blicken lassen ist der Fan in mir komplett glücklich. Matthias Göbel Autor: Christian Humberg, Bernd Perplies Taschenbuch: 470 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 22.08.2016 ISBN: 978-3-86425-852-7
  8. Alles fängt sehr harmlos an. Die Enterprise-A befindet sich auf einer diplomatischen Mission. Eine Delegation soll zu einer Verhandlung gebracht werden, bis plötzlich ein seltsames und nicht zu identifizierendes Signal auftaucht. Kirk ist sofort Feuer und Flamme, denn es ist immer seine erste Aufgabe neue Zivilisationen und Völker kennen zu lernen. Also nehmen sie einen kleinen Umweg und schauen sich genauer an was Uhura da empfangen hat. Spock, Doktor McCoy, Chekov und ein paar Sicherheitsmitglieder nehmen an dem Außenteam teil und schon befinden wir uns wieder mitten in einer der bekannten klassischen TV Folgen. Nicht etwa wegen dem Trupp selbst, sondern eher das was passiert. Die Landung verläuft nicht ganz so ruhig wie gedacht, denn schon beim Eintritt in die Atmosphäre beginnt das Schicksal sein Lauf zu nehmen. Spock gelingt es gerade so eine ordentliche Bruchlandung hinzulegen, doch in dem Supf in dem sie sich befinden, lauern erneut Gefahren. Riesige egelartige Wesen greifen einen der Redshirts an und der erste Mann ist gefallen. Das sich das Team in höchster Gefahr befindet, bekommt nicht nur McCoy mit, sondern auch Kirk macht sich Sorgen schon so lange nichts mehr vom Team gehört zu haben und die Diplomaten trampeln auch schon, weil sich alles so in die Länge zieht. Also muss ein neuer Trupp geschickt werden. Doch zuvor schafft Uhura die Übersetzung, was auf eine deutliche Wahrung hinweist, dass man sich nicht dem Planeten nähern soll. Mit ein wenig „vulkanischem“ Gefühl und Blut wird die Mission zwar ordentlich actionreich, aber dennoch bleibt der Großteil des Teams am Leben. Wie und warum, dass müsst ihr schon selbst erlesen. Die Gespräche zwischen McCoy und Spock sind auch der eigentliche Hauptteil der Geschichte. Immer wieder verstricken sie sich in ihre typischen Zankereien und selbst als alles am Ende zu sein scheint, ist Spock immer noch für eine Überraschung gut. Saavik als Figur war mir selbst nicht mehr wirklich in Erinnerung, aber schön zu sehen, dass Autoren manch Figur in ihrer Schublade finden und sie passend in eine Geschichte verpacken. Fazit: Im Großen und Ganzen erlebt man genau das, was der Titel einem schon verrät - Star Trek – The Original Series. Eine schön klassisch erzählte Geschichte, mit ein wenig mehr Action, toten Rothemden und einem Kirk, der seine Kameraden niemals im Stich lassen würde. Ich für meinen Teil war wie immer herrlich unterhalten und kann Fans der alten Serie diese kleine Geschichte ohne Bedenken in den E-Book-Reader legen. Matthias Göbel Autor: Greg Cox E-Book: 100 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 08.09.2016 ISBN: 978-3-95981-270-2
  9. Star Trek in Deutschland hat seit 50 Jahren nicht nur viele Fans gefunden, sondern in diesem Fall auch zwei Autoren, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Geschichte von Star Trek auch aus Deutschland zu erzählen. Nach dem Interview mit Christian Humberg und einem kleinen Plausch auf der Comic Con mit Bernd Perplies, war ich wirklich sehr gespannt, was die beiden sich ausgedacht haben und vorweg – es ist Star Trek wie man es zu lieben gelernt hat. Der Lembatta-Cluster, eine weit entfernte Region der Föderation. Eine Raumstation die kaum einer mehr beachtet, bis zu diesem einen Tag. Eine gewaltige Explosion hinterlässt nur Trümmer und Trauer. Als auch noch ein Bekennervideo erscheint, stehen zwar die neuen Feinde fest, doch der Grund dafür nicht. Wenig später wird auch eine klingonische Minenwelt angegriffen und auf gleiche Art und Weise vernichtet. Was steckt hinter alle dem und warum kann ein so rückständiges Volk wie die Renao plötzlich mit einer derart ausgeklügelten Strategie und Kampfkraft aufwarten? Genau das sollen jetzt die U.S.S. Prometheus, unter der Führung von Captain Richard Admas und das klingonische Schlachtschiff die Bortas, mit Captain Kromm an Bord, untersuchen. Doch gibt es auch kleine Überraschungen wen man hier alles wiedertrifft. Da haben wir zum einen Alexander Rozhenko, welcher mittlerwieleer als klingonischer Botschafter seinen Platz gefunden hat und einen den wir alle sehr gut kennen – Spock. Wo Alexander eher weniger zu sagen hat, trifft gerade der Vulkanier wieder voll ins Schwarze und er führt seiner Logik den Leser durch das Geschehen. Die Geschichte fügt sich sehr logisch zusammen. Von den ersten Untersuchungen der Explosionen, bis hin zur Besichtigung der Heimatwelt der Reano. Man lernt sehr viel über das Volk und man kann sich sehr gut vorstellen, wie es aktuell weitergehen wird. Denn die Crews der Schiffe sind nicht umsonst so gut ausgebildet. Wo die einen Diplomatie und technisches Wissen benutzen, sind die Klingonen gut in Druck ausüben und einen geplanten Kampf umzusetzen. In Kombination eigentlich unschlagbar, wären da nicht die Reano und ihre erschreckend neue Technik, welche erst am Ende entdeckt und hoffentlich in den kommenden zwei Bänden genauer erklärt wird. Wie dem auch sei, die Sterneflotte findet viel heraus und weiß, dass wenn sie jetzt nicht handeln, steht ein neuer Krieg vor der Tür. Christian Humberg und Bernd Perplies haben einen ausgesprochen liebenswerten Sinn für Details. Selbst Romanfiguren welche nur einige seitenlang existieren bekommen ein Bild und damit Leben eingehaucht. Egal ob Mitarbeiter der Raumstation oder die neuen Mitglieder der Prometheus. Wo wir gerade dabei sind, dieses Schiff ist neu, keine Frage, und wer genau wissen will wie sie ausschaut, der bekommt eine farbige Ausklappseite mit einer detaillierten Übersicht über dieses Raumschiff. Vielleicht ist die Anfangsgeschichte etwas verwirrend, immerhin kann man sich so denken was den Reano widerfahren ist. Dafür stimmt Handlung und Fortgang, welcher meiner Meinung nach noch etwas mehr Pfeffer bekommen kann, aber wir sind ja erst am Anfang und das komplette Menü habe ich noch nicht probiert. Fazit: Die U.S.S. Prometheus erlebt dank Christian Humberg und Bernd Perplies ihren Jungfernflug und befindet sich auf direkten Weg in die Herzen der Star Trek Fans. Mit einer Unmenge an Details und wunderbaren Beschreibungen, lassen die beiden Autoren nichts aus, was der Fan sich wünschen würde. Egal ob Föderation oder Wild West Diplomatie aller Kirk, Dialoge, Handlungsstrang und selbst die kleine bunte ausklappbare Seite über die Prometheus, runden den Roman in seiner Kompaktheit ab. Für mich – Pflichtprogramm! Matthias Göbel Autor: Christian Humberg, Bernd Perplies Taschenbuch: 540 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 29.07.2016 ISBN: 978-3864258510
  10. James T. Kirk und Leonard „Pille“ McCoy, wer würde diese beiden nicht gern als seine Kameraden haben wollen? Der Alltag an der Akademie der Sternenflotte kann manchmal etwas langweilig sein und da haben sich die Studenten ein kleines Spiel ausgedacht. Mit einem Göffel soll die Zielperson ausgeschalten werden ohne, dass eine andere Person es sehen kann. Keine Frage, dass hier Panik und Paranoia bei vielen über den Tag anwächst, doch einen juckt es schon in den Fingern – Kirk. Er freut sich auf dieses Katz und Maus Spiel, doch wird er sich noch wundern, mit wem er es zu tun bekommt. Auf der anderen Seite haben wir Uhura und Spock, welche miteinander gerade nicht reden können, da Spock verdeckt gegen eine Geheimorganisation am Campus ermittelt. Viel interessanter wird es, als auch sie mit eingeschleust wird und sich nach und nach die Frage stellt, was hier gespielt wird. Kirk muss nebenbei noch für einen Vertreter der Spezies Varkolak den Aufpasser spielen. Das schmeckt ihm gar nicht, da diese hundeähnlichen Wesen eigentlich verfeindet sind mit der Föderation, aber aktuell an einer Konferenz teilnehmen. McCoy verliebt sich in die Initiatorin des Attentatsspiels und man staut, wie der ständig grimmige Mediziner auch eine romantische Seite zu haben scheint. Doch all die ruhigen und lustigen Zeiten haben ein Ende, als plötzlich ein Anschlag auf die Varkolak verübt wird. Spock vermutet die Geheimorganisation steckt dahinter und seine Ermittlungen bringen auch Sulu mit ins Spiel. Kirk muss nicht nur aufpassen, ermitteln und wachsam sein, sondern darf sich jetzt auch noch mit einem Kadett namens Finnegan herumschlagen. Fans wissen sofort etwas mit diesem Namen anzufangen und alle anderen werden diesen Namen sicher auch nicht mehr vergessen. Ein echtes Eckelpacket, welches ständig irgendjemand schikanieren muss. Doch die Lage mit den Varkolak spitzt sich zu, denn ein erneuter Anschlag droht zu einem Krieg auszuarten, doch ist Kirk schon längst der Lösung auf der Spur, nur Pille muss am Ende erkennen, dass er bei dem weiblichen Geschlecht kein Glück zu haben scheint. Wobei er auch in der damaligen Serie nicht viel über seine Vergangenheit geredet hat und es nur selten Episoden gab, in den er Kirk mal eine Frau weggeschnappt hat. Das Spiel selbst ist sicherlich alt und wird wohl auch heute in ähnlichen Formen an gewissen Institutionen gespielt. Die Kombination mit all der Action und der eigentlichen Story sind wunderbar miteinander verwoben worden. Immer wieder springt man einen kleinen Schritt nach vorn und da Kirk mehr als einen Kampf zu absolvieren hat, ist Langweile definitiv nicht angesagt. Rasant und manchmal auch mit Glück kommt am Ende alles zusammen und selbst wenn die Liebe diesmal nicht für alle gefunden wurde, einen Sieger des Spiels gibt es, Die Föderation wurde gerettet und Kirk konnte erneut beweisen, dass er zusammen mit seinen Freunden Fälle lösen kann, für die sonst kein anderer geschaffen wurde. Fazit: Ich war schon von den ersten beiden Romanen sehr positiv überrascht und ich kann auch diesmal dem Autor eine wunderbare Arbeit bescheinigen. Die Crew der kommenden Enterprise formt sich langsam. Die einzelnen Kadetten lernen sich nach und nach kennen und man erlebt sie wie in den aktuellen Kinofilmen. Schön sind die kleinen Anlehnungen an die Originalserie, wie etwa Finnegan und seine nervig fiese Art. Mehr als loben kann ich nicht, daher schaut euch einfach mal an, was die jungen wilden der Sternenflotte so alles in ihrer Jugend schon erlebt haben! Matthias Göbel Autor: Alan Gratz Taschenbuch: 346 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 11.07.2016 ISBN: 978-3-86425-850-3
  11. Was ist das denn? Seven of Nine und James T. Kirk auf dem Cover des Buches? Hier kann es sich doch nur um Zeitreisen handeln und so ist es auch. Die Voyager ist noch im Deltaquadranten gefangen, da empfängt sie ein altes Sternenflottensignal. Dem wird nachgegangen und auf einem toten kargen Planeten entdecken sie in einer Höhle ein seltsames Gerät. Plötzlich wird es aktiv und Seven befindet sich mitten an der Seite von Kirk und rettet ihm das Leben. Noch völlig überrascht was hier passiert ist, erklärt sie kurz allen Beteiligten, dass sie als Zeitreisende nun nichts sagen darf und sich der Temporalen Direktive verpflichtet sieht. Doch ein Artefakt legt nahe, dass sie noch ein paar andere Teile finden muss, damit sie vielleicht wieder zurück kann. Ab jetzt wird es ein Rennen gegen die Zeit, denn ein Haufen orionischer Söldner versucht Seven in ihren Besitz zu bekommen. Wer sich gut in der Originalserie auskennt, der wird auf den folgenden Seiten viele alte Schauplätze wiedererleben. Da haben wir zum ein ruhiges Volk, welches einen Gott in einer Höhle namens „Vaal“ verehrt. Genau hier befindet sich eines der Artefakte, welches Seven aufspüren muss. Dass sie dabei nicht ungestört vorgehen kann ist natürlich selbstverständlich. Gegen die orionischen Angreifer haben sie kaum eine Chance, aber dennoch gelingt das Glück. Als nächstes geht es zu einem Planeten auf dem seit vielen Jahrhunderten ein Bürgerkrieg die Nationen spaltet und das alles nur wegen der Hautfarbe. Ich denke ihr wisst sofort wovon ich spreche, denn die schwarz/weiß Halbgesichter sind mittlerweile Kult. Genau hier in mitten dieses Aufruhrs muss die Suche weitergehen. Ebenfalls mit viel Glück kommen Seven und Kirk gerade so an das Objekt der Begierde und ein langer Kampf von Schiff zu Schiff erwartet ab jetzt den Leser. Denn die Orioner wollen einfach nicht aufgeben und ziehen die Enterprise mit einem Trick in die Neutrale Zone. Am Ende kommen wir schlussendlich zum Ursprung dieser Reise und das Weltenprotal präsentiert den Erbauer dieser Technologie. Seven kann entscheiden wie alles enden soll und nimmt den Weg, der von Anfang an irgendwie klar war. Selbst wenn das alles spannend und nach einem typischen Abenteuer aller Kirk klingt, muss ich zugeben, dass ich es an vielen Stellen, von allem, als zu viel empfand. Ständig sterben Rothemden, die Kämpfe dauern über mehrere Seiten hinweg an und beherbergen Details, welche dem Roman nicht zwingend vorantreiben. Das Ende schließt sich meiner Meinung nach auch nicht richtig, denn dass Seven alles im Nachhinein noch wusste okay, aber warum auch Kirk? Wie Janeway es so schön schon sagte, Zeitreisen verursachen Kopfschmerzen, deshalb einfach akzeptieren oder eben ignorieren und wenigstens ein wenig in den alten Zeiten von Kirk und Co schwelgen. Fazit: Star Trek Original und Star Trek Voyager, ein seltsames Duo, welche zur selben Zeit irgendwie nicht ganz zusammenpassen. Es gibt schön dramatische Rückblicke auf viele alte Folgen der Serie und die Erinnerungen an die Abenteuer werden sofort wach, dennoch bleibt die aktuelle Geschichte dabei leider auf der Strecke. Seven ist gut passend unterwegs und auch Kirk, Spock, McCoy und Scotty sind in gewohnter Atmosphäre, nur dass sie alles eben nie so erleben werden, wie es hier beschrieben wurde. Für Fans der Calssics ein Muss, alle anderen können es getrost übersehen. Matthias Göbel Autor: Greg Cox Taschenbuch: 400 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 29.02.2016 ISBN: 978-3-86425-801-5
  12. Egal ob in der Zukunft oder in unserer Zeit, Anerkennung bekommt nur der, welcher der Beste ist. Genau daraus entsteht bei vielen der Druck über seine Grenzen hinauszugehen und dabei nicht mehr auf sich selbst zu achten. Mit diesem Grundkontext könnte man auch gleich den Einstieg in die Geschichte beschreiben. Ein Wettrennen in der Wüste und nur der Erste erhält die Anerkennung. Kirk und Uhura nehmen auch daran teil, können aber trotz außergewöhnlicher Anstrengung nur als zweite ins Ziel gelangen. Das nagt an Kirk sehr und auch Uhura will noch mehr aus sich herausholen. Der Gewinner, ein Andorianer, für Kirk ein arroganter Kerl, den er am liebsten einmal auf die Bretter schicken will. Wozu er auch später eingeladen wird. Doch zurück zur Sternenflottenakademie. Hier wollen wie erwähnt alle höchste Leistungen zeigen. Eines Tages verstirbt ein Student. Keiner weiß wie das passiert ist. Solange bis er auf dem Tisch von McCoy liegt. Als Student darf er diesmal die Autopsie mitführen und entdeckt dabei etwas völlig undglaubliches. Der Student hat sich einer Operation unterzogen, welche ihm die Schmerzen nimmt und man so mehr als deutlich über seine Grenzen gehen kann. Schon wird dies alles zur Verschlusssache erklärt und er darf mit niemand darüber reden. Die Zeit geht weiter und Uhura lernt wie verrückt, trifft immer wieder erneut auf Spock und Kirk scheint sich auch ernsthaft in ein Mädchen verguckt zu haben. Doch diese Idylle wird unterbrochen, als erneut ein Student zusammenbricht. McCoy ermittelt auch hier wieder die Ursache und langsam wird die Sternenflottenakademie unruhig. Sie setzen Spock ein, der mit allen Beteiligten reden soll, was aber auch ihn an seine Grenzen bringt. Er holt sich Hilfe bei Uhura, da sie mit ihrem Kommunikationstalent auch ihm noch etwas beizubringen weiß. Leider entpuppt sich das Ende als viel zu schnell und harmlos. Gerade hier hätte Rudy Josephs viel mehr Spannung herausholen können. Klar werden die Hintermänner gefunden und Kirk begibt sich wieder unnötig in Gefahr, dennoch schließt sich der Kreis viel zu einfach und unspektakulär. Immerhin kann Jim Kirk zeigen, dass er mehr als nur ein Aufreißer ist. Er nimmt seine aktuelle Freundin in Schutz und versucht alles, um sie vor Schwierigkeiten zu bewahren. Genauso wie McCoy, der wie immer die Wahrheit ans Licht bringen will und seine Klasse als Arzt unterstreicht. Uhura hingegen funktioniert diesmal nicht ganz so als Figur, da ihre Verbissenheit im Lernen irgendwie doch etwas zu überspitzt dargestellt wird. Spock spielt gekonnt emotionslos seine Rolle und am Ende ist es der Gegenspieler von Kirk, welcher einem aufgrund seiner Art und Weise im Kopf bleibt, auch wenn er mehr als unsympathisch und lauthals auftritt. Fazit: Runde Zwei kann leider nicht ganz mit der Ersten mithalten. Die Figuren finden sich zurecht und haben ihre Rollen wieder aufgenommen, dennoch bleibt die Story an einigen Stellen hängen und das Ende findet meiner Meinung nach auch keinen richtigen Höhepunkt. Dennoch geht Rudy Josephs ein interessantes Thema an, was Schulen und Hochschulen auch heute schon besser unter Kontrolle haben sollten, denn nicht immer sind Höchstleistungen das Maß aller Dinge, manchmal ist es auch die Liebe und Hingabe zu dem was man macht/machen will. Matthias Göbel Autor: Rudy Josephs Taschenbuch: 300 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 26.06.2012 ISBN: 978-3-86425-019-4
  13. Na das nenne ich mal eine gelungene Überraschung. Nicht nur das durch die neuen Filme Star Trek wieder in aller Munde ist, auch mit dieser Romanreihe könnte es gut funktionieren, dass eine Schaar neuer Leser gefunden wird. Wir befinden uns mitten in San Francisco, besser gesagt, mitten in der Sternenflottenakademie. Hier erleben nicht nur James T. Kirk und seine Freunde ihren Akademiealltag, sondern viele Schüler mehr. Pille und Kirk sind schon länger Freunde und so weiß jeder von beiden wie der andere tickt. Es verwundert nicht, dass Kirk hinter jedem Rockzipfle hinter herschaut, egal ob in einer Bar oder selbst in unpassenden Situationen, scheint seine Libido ihm oft einen Streich zu spielen. Alles fängt mit einem solchen Abend an, in dem sie in eine Bar gehen und hier ein bekannte grüne Freundin von ihm, von einem Unbekannten angegriffen wird. Welch große Überraschung, als sich herausstellt, dass dieser Angreifer ein Serienmörder ist und bereits seit 18 Jahren gesucht wird und noch viel verwunderlicher ist, dass er nicht von der Erde zu stammen scheint. Es werden einige Überreste von Naniten gefunden. Pille analysiert diese Partikel mit ein paar anderen Wissenschaftlern und sie entdecken erstaunliches über ihre Fähigkeiten und Funktion. Indessen verliebt sich Kirk in ein Barmädchen, welches er jetzt anscheint wohl öfter sehen wird, auch wenn seine Ausbildung ihn ordentlich auf Trapp hält. Immer wieder stellt er sich einer Prüfung nach der anderen. Das eine Mal geht es um einen feindlichen Angriff auf ein Raumschiff und nur eine Gruppe kann überleben. Das andere Mal geht es um die Erforschung einer völlig fremden Raumstation. Nicht immer geht er als Sieger hervor, auch wenn sein Anspruch Bester zu sein immer mit ihm ist. Dank Commander Spock und Kadett Uhura kann ebenfalls einiges über den wundersamen Angreifer, genannt der Doktor, herausgefunden werden und am Ende stehen Kirk und Pille wirklich vor ihm. Zeitlich gesehen war ich schon etwas verwirrt wo und in welcher genauen Phase der Zeitlinie wir uns befinden, aber inhaltlich ist man köstlich unterhalten. Uhura hat dank ihrer linguistischen Ausbildung beste Referenzen und kann selbst einen Angriff knapp überstehen. Hier erfährt man auch mehr über die Sorge, welche Spock um ihre Person hegt, weil er ihr eine Sprachnachricht des Doktors gegeben hat. Schön ist auch die kurze, aber genaue Beschreibung des San Francisco der Zukunft. Die Einsatzwagen der Polizei, die Straßen, ihre Bars und das selbst noch kleine Buchläden ihre Chance haben trotz aller Technik zu überleben. Das Kirk sich wohl nie ändern wird, egal in welcher Zeitlinie wir uns befinden, bringt seinen Charakter immer wieder an den Rand zur Bewunderung und automatisch zum Belächeln seiner Art mit Frauen und Herausforderungen umzugehen. Fazit: Rick Barba kann mit seinem Star Trek-Debüt absolut zufrieden sein. Er nimmt viele der bekannten Figuren der neuen Filme und bringt sie in Situationen die ihrem Charakter wie auf dem Leib geschneidert wurden. Mit einer guten Portion Witz, Spannung und Abwechslung hat er einen wunderbaren Start einer kleinen feinen Serie hingelegt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch hier junge Leser ihren Spaß haben werden und ich freue mich schon auf mehr Abenteuer aus der Starfleet Academy. Matthias Göbel Autor: Rick Barba Taschenbuch: 246 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 26.03.2012 ISBN: 978-3-86425-018-7
  14. einz1975

    Star Trek Comics 1: Spiegelbilder

    Mehr als einmal konnten wir in Star Trek in ein mögliches Paralleluniversum reisen und dort die Erlebnisse in einer völlig neuen Welt betrachten. Mit diesem Hintergrund haben sich auch Scott Tipton, David Tipton und David Messina ans Werk gemacht und Star Trek: Spiegelbilder für uns ins Leben gerufen. Doch schon nach den ersten paar Seiten wird klar, irgendwie kenne ich die Geschichte und selbst bei den Charakteren gibt es immer wieder Fragezeichen, warum sie so oder eben nicht anders reagieren. Kommen wir erst einmal zum Anfang… Fans werden sich sicherlich noch an die Star-Trek-Originalserien-Folge "Ein Paralleluniversum" erinnern, in der ein böser Kirk die Enterprise des Terranischen Imperiums kommandiert. Natürlich befinden sich auch Spock, Pille und Scott an Bord, doch ihre Ambitionen sind weitaus anderer Natur. Man sollte wissen, dass in diesem Universum jeder nur nach ganz oben will, Macht ist wichtig und muss um jeden Preis erlangt werden. Der Status zählt und es ist unwichtig welche Mittel man dazu einsetzten muss. Genau das hat dieser Kirk hier auch vor. Er steht unter dem Kommando von Captain Pike, plant aber schon längst sein Feldzug gegen seinen Vorgesetzten. Als erstes soll ein Shuttleunfall ihn ein wenig aufmerksam werden lassen, denn erst nach und nach will Kirk sich nach oben arbeiten. Pike ist mehr als Misstrauisch und verlangt von seiner Mannschaft absolute Loyalität. Doch Kirk hat bereits mit McCoy und Scott zwei feste Verbündete, die schon auf seiner Seite stehen. Allein diese Tatsache wirkt mehr als komisch, denn Kirk hat nichts gegen einen der beiden in der Hand, oder würde bei einer „Beförderung“ ihnen einen anderen Posten zuteilen. Wie dem auch sei, sie helfen ihm und damit Pike sich weiterhin in Sicherheit fühlt, spielt Kirk den hilfsbereiten und umsatzbedachten Helfer. Ein für den Captain vorgeschlagenes sicheres und lukratives Geschäft mit ein paar zwielichtigen Händlern, wird ohne weitere Zwischenfälle absolviert und Kirk kann so noch einmal zeigen, wie wertvoll er für das Team ist. In Wirklichkeit haben diese „Händler“ ihm jedoch ein wichtiges Gerät an Bord geschmuggelt, mit dessen Hilfe er das Schiff übernehmen will. Auch wenn Pike sich sicher gefühlt hat und Spock als sein wissenschaftlicher Berater ihm keine Beweise für Kirks verräterisches Handeln liefern konnte, am Ende gewinnt eben der Stärkere, welcher in diesem Fall nur einer sein kann, oder besser gesagt der, den wir in der Folge "Ein Paralleluniversum" auf dem Kommandosessel gesehen haben. Damit die Geschichte nicht ganz so langweilig wird, darf man den jungen Picard in dieser anderen Welt begleiten. Es werden seine Machtanfänge im Klingonisch-Cardassianischen Reich dargestellt und auf welche Mittel er zurückgegriffen hat. Dennoch bleibt die Frage, warum sich die Macher unbedingt dieser alten Geschichten bedient haben und nicht an etwas Neuen gearbeitet haben? Schließlich hat "Star Trek - Countdown" doch auch wunderbar funktioniert, warum nicht dort weitermachen? Zeichnerisch gibt es einige schnell gezeichnete Passagen, was jedoch nicht weiter ins Gewicht fällt. Was die Hauptcharaktere angeht, kann man nicht meckern und selbst die Action wurde zwar nicht neu, aber sehr solide dargestellt. Manche Farben wirken hin und wieder sehr steril, aber besonders Spock oder Kirk kommen den echten Charakteren schon sehr nah. Fazit: Jeder Star Trek Fan der das Cover von „Spiegelbilder“ sieht, muss erst einmal zugreifen und reinschauen, so einladend hat Messina Spock auf das Papier gebannt, leider entpuppt sich die Story hingegen etwas unglaubwürdig. Immerhin wird an der Star-Trek-Originalserie geschrieben, welche immer wieder auch als Grundlage für alle kommenden Geschichten und Serien/Filmen galt. Dennoch freue ich mich, das Star Trek zurück ist in der Comic-Welt und neue spannende Abenteuer folgen werden. Matthias Göbel Autor/Zeichner: Scott Tipton, David Tipton und David Messina Seiten: 128 Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 22.09.2009 ISBN: 978-3-941248-43-4
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