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  1. 5.000 Jahre vor der Schlacht um Yavin. Die Jedi greifen den Sith-Kreuzer „Omen” an. Dabei handelt sich nicht einfach nur um ein einfaches Schiff, an Bord befindet sich eine Ladung Kristalle und eine große Anzahl Sith. In letzter Sekunde schaffen sie es in den Hyperraum und gelangen so in eine Region, die weit weg von allen bekannten Schiffsrouten liegt. Der Autor beschreibt sehr nachdrücklich, wie sehr der Captain um sein Schiff kämpft und mit letzter Kraft auf einem fremden Planeten landet. Das Schiff ist schwer beschädigt und wird wohl nicht mehr so schnell zwischen den Sternen fliegen. Was macht man nun mit einem Haufen Sith in so einer Situation? Erst einmal in Sicherheit wiegen und beschwichtigen, dass man Hilfe holen wird. Schon jetzt beginnt die genaue Analyse der Sith. Eigensinn, Eigennutz, Gier, Macht, Hinterlist und alles was man sich noch so vorstellen kann, wenn es um Sturheit und Arroganz geht. Dass der Planet nicht unbewohnt ist, war keine große Überraschung. Die hiesige Rasse lebt recht einfach, vielleicht sogar etwas rückständig. Doch haben sie im Lauf ihrer Entwicklung einiges geleistet. Sie konnten riesige fliegende Echsen zähmen und so durch die Lüfte fliegen. Doch was jetzt auf sie zukommt, damit konnten sie nicht rechnen. Denn als der Captain der Sith merkt, dass keine Hilfe kommen wird, stellt er einen neuen Plan auf. Die Welt hat noch keinen Herrscher, was wäre also naheliegender als einen Sith auf den Thron zu setzten? Es folgt, was man sich schon denken konnte. Kämpfe und die Machtübernahme des ganzen Landes durch die Sith. Wie ein Blitzkrieg ziehen sie durch die Dörfer, doch das ist erst der Anfang einer unwirklichen Ära. Die Sith untereinander stellt man sich als eine Art Königsfamilie vor, die ständig eine Intrige nach der anderen spinnt. Ein Verrat und eine Falle später, alles fließt zusammen und endet sehr vorhersehbar im Tod. Die Jahre ziehen dahin, auch für die, die an der Macht sind. Die Figuren wechseln zwar, der Ablauf bleibt aber recht gleich. Später springen wir sogar .1.000 Jahre weiter. Es gibt sogar einen kleinen Kurzauftritt eines Jedi, auch wenn er als Ausgestoßener gilt, scheint er die Lehren seiner Meister nie vergessen zu haben. Vielleicht war der Umfang der Geschichte etwas zu gut gemeint. Die einzelnen Episoden ziehen sich oft sehr in die Länge, so dass man nicht immer gewillt ist wissen zu wollen, warum, welcher Sith gerade etwas macht. Die Benutzung der Macht und das Schwingen der Lichtschwerter erscheint eher beiläufig, ohne zu hinterfragen, warum und wie sie eigentlich funktioniert. Gerade hier hätte der Autor tiefer ausholen können. So viele Jahre vor allen bekannten Sith & Jedi und doch klingt alles so gleich. Ein kleiner Nebensatz hebt dennoch die Stimmung, als von einem gewissen „Revan“ die Rede ist und Fans wissen sofort, um welchen gefallenen Ritter es sich handelt. Fazit: Zeit ändert... gar nichts! Gut und Böse, Jedi und Sith, kann eine Geschichte so einfach sein? Sind Sith wirklich von Grund auf Böse oder gibt es auch Unterschiede? John Jackson Miller vertieft sich mit einem autark lebenden Clan und beschreibt den Werdegang der Sith auf einem unschuldigen Planeten. Mit ihrer Ankunft bringen sie den Tod für so viele Leben. Selbst ihre eigenen Artgenossen sind nicht sicher. In all der Zeit haben sie es nicht verstanden, ihre Macht anders als, nur für sich selbst einzusetzen. Das führt am Ende unweigerlich zum Untergang. Millers Geschichte umfasst viele tausend Jahre, wobei es wohl besser gewesen wäre, wenn er sich auf einen kleinen Zeitraum konzentriert hätte. Die Epochen werden zwar anschaulich eingeführt, dennoch fehlt es ihnen an packendem Inhalt. Die internen Machtkämpfe sind aufreibend, nicht nur für die Sith, auch für den Leser. Da nicht wirklich Kanon, eher nur nett, als Randwissen mal gelesen zu haben. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Übersetzung: Andreas Kasprzak Broschur: 512 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Veröffentlichung: 15.04.2013 ISBN: 9783442269310
  2. Die Hintergrundgeschichte zu Star Wars - Die Hohe Republik war und ist zwar nicht sonderlich überraschend, dennoch gibt es noch ein paar Geschichten, die in dieser neuen fiktiven Zeitlinie stattfinden. Die Nihil-Weltraumpiraten sind zurückgedrängt worden. Sie haben sich tief in ihren Raum zurückgezogen und doch gibt es immer noch vereinzelte Vorfälle, denen die Jedi nachgehen müssen, damit ein Schlussstrich gezogen werden kann. So machen sich Jedi-Ritterin Vernestra Rwoh und ihr Padawan Imri Cantaros auf den Weg ihre Freundin Avon Starros zu retten, welche von einer Station entführt wurde. Das Mädchen selbst ist ein recht helles Köpfchen. Sie liebt es zu experimentieren, besonders mit Kyberkristallen. Der Angriff der Nihil war schnell und effektiv. Viele Kinder sind plötzlich verschwunden und von den Piraten fehlt erst einmal jede Spur. Klar erleben wir auch die Sicht der Dinge aus Avons Augen, jedoch ist anfänglich nicht ganz klar, was die Piraten eigentlich wollen. Sollen die Kids wirklich auch Piraten werden? Werden so neuen Leute rekrutiert? Kann so etwas wirklich funktionieren? Die Jedi hingegen begeben sich auf die Suche. Kleine Hinweise können manchmal einen komplett neuen Blickwinkel auf die Situation bringen. Der richtige Planet, die falsche Regierung, denn die Jedi finden heraus, dass hier Fremden nicht immer die Wahrheit gesagt wird. Erst durch Hilfe kommt alles ins Rollen. Avons Tüfteln bringt am Ende auch mehr Schaden als gedacht und dass die Nihil nicht nur Piraten sind, sondern auch vor der Vernichtung ganzer Planeten nicht zurückschrecken, nun, das gab es bereits am Anfang zu „Die Hohe Republik“. Die Autorin hat sich Mühe gegeben, die Figuren gut einzufangen, was ihr auch auf der Seite der Jedi und bei Avon gut gelungen ist. Man bekommt gut konstruierte Gespräche zwischen Meisterin und Schüler und auch die Informationen zu den Kristallen haben ihren Reiz. Was die Nihil angeht, da hat die Autorin leider nicht so ein glückliches Händchen bewiesen. Hier wird nur sehr schwammig am Rand gekratzt, um die wirklichen Hintergründe ihrer Taten zu erfahren. Sehr unspektakulär und abrupt verschwinden sie auch wieder und die eigentliche Verursacherin dieses immensen Schadens bekommt an keiner Stelle genug Aufmerksamkeit. Der Jugendroman bleibt auch sonst sehr harmlos. Die wenigen kurzen Kämpfe sind schnell Schnee von gestern und selbst in Wort und Ton vergreift sich nicht einmal einer der Piraten. So bleibt zumindest, das der Meister seinem Padawan zeigen konnte, dass die Jedi immer zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle sind, denn die Macht zeigt ihnen ihren Weg. Fazit: Die verlorenen Piraten. Wenn man in die Ecke gedrängt wird, reagiert man oft anders als erwartet. So auch in diesem Fall. Die Nihil haben ihren großen Kampf verloren, geben jedoch nicht auf. Diese kleine Splitter-Gruppe versucht sich neu zu finden und hinterlässt dabei mehr Schaden, als sie wohl wollten. Justina Ireland geht behutsam auf die Geschichte um die „Die Hohe Republik“ ein, findet allerdings nicht ganz den Zugang zu den Piraten. Gut funktionieren hingegen Jedi, aber es bleibt ein viel zu schwach beleuchteter Gegenspieler. Für junge Leser, die in diese Star Wars Ära tauchen wollen ganz nett, für Erwachsene vielleicht nicht das spannendste, aber sehr schnell zu lesende Abenteuer. Matthias Göbel Autorin: Justina Ireland Übersetzung: Andreas Kasprzak Taschenbuch: 265 Seiten Verlag: Panini Verlag Veröffentlichung: 24.05.2022 ISBN: 9783833241949
  3. Wer hätte gedacht, dass Ahsoka Tano noch einmal derart intensiv in Star Wars stattfinden wird? Als Schülerin von Anakin Skywalker, überlebte sie die Clone Wars, doch hat sich aktuell alles geändert. Seit der Order 66 ist sie auf der Flucht. Viele Jedi sind bereits tot, nur wenige konnten sich vor dem Imperium verstecken. Sie selbst lebt unter anderem Namen auf einem weit entfernten Wüstenplaneten. Da sie eine gute Mechanikerin ist, hat sie schnell einen Arbeitsplatz gefunden, eine Bleibe und auch neue Freunde. Das Leben wäre so zu ertragen, wenn da nicht das Imperium wäre. Denn irgendwann musste es so kommen und sie wurde entdeckt. Es folgt eine überhastete Flucht ohne Ziel, aber immerhin mit einem neuen eigenen Raumschiff. Am Ende landet Ahsoka auf einem kleinen Mond. Die Atmosphäre ist ausgewogen und günstig, sodass hier Felder für Getreide bestellt werden können. Keine Truppler, keine Sith und kein Imperium – noch nicht. Erneut beginnt Ahsoka mit einem „normalen“ Leben. Logisch nachvollziehbar baut sich die Geschichte allmählich auf. Überrascht war ich von der Einbindung einiger bekannter Figuren, wie R2D2, Yoda oder Obi-Wan. In relativ kurzen Episoden fließen hier ein paar Ereignisse zusammen, die ein wenig den Hintergrund stürzen sollen, was gut funktioniert. Da Ahsoka mittlerweile das Leben unter anderem Namen gewohnt ist, macht es ihr auch nichts aus hier wieder neuen Fuß zu fassen. Erneut wird sie mit offenen Armen empfangen und kann neue Menschen in ihr Herz schließen. Der plötzliche Schritt zu einem dem Imperium dienenden Berater kommt doch sehr abrupt. Man muss sich erst einmal in seine Gedanken hineinmanövrieren, was am Ende gar nicht so notwendig ist. Das gleiche gilt für eine seltsame graue Figur, die irgendwann in der Mitte der Geschichte auftaucht. Er wird nie gänzlich genau beschrieben, lediglich dass er der Dunkeln Seite sehr zugetan ist, was seine Boshaftigkeit unterstreicht. Hinzu kommt eine Wendung, die mehr als verwirrt. Ahsoka flieht, kommt zurück und flieht... man denkt plötzlich in einer völlig anderen Geschichte festzustecken. Die Idee mit den Lichtschwert-Kristallen ist nett, wird aber für meinen Geschmack etwas zu holprig in die Story eingeflochten. Dennoch verläuft das Abenteuer wohl genau so wie Snips von ihrem Charakter her zu sein scheint. Nie den ganz geraden Weg gehen, immer wieder auch darauf achten, dass man zwar das Ziel im Auge hat, aber unvorhersehbar wie ein Hase die Haken schlagen, unberechenbar bleiben, bis der Jedi in dir erwacht. Ihre Ausbildung konnte sie nie abschließen, dennoch sind ihre Fähigkeiten beeindruckend und auch all die Weisheiten durch ihre Lehrer so gut verankert, dass nur noch der obligatorische Ritterschlag fehlt. Die vielen kleinen Nebenparts, in den sogar über Leia und Luke gesprochen wird, lassen ein wenig hinter den Vorhang schauen, was damals noch so passiert ist, haben aber keine großen Auswirkungen auf die eigentliche Story. Fazit: Vom Padawan zur Jedi-Meisterin! Star Wars - The Clone Wars-war die Geburtsstätte von Ahsoka Tano. Es gibt keinen, der sie nicht sofort in sein Herz geschlossen hat. Etwas aufmüpfig, manchmal ohne Plan, dennoch mutig und schlau. Sie ist gut geübt in den Jedi-Fähigkeiten, welche in dieser Geschichte allerdings etwas selten in Erscheinung treten. Sie lässt nie ihre Freunde im Stich und ihr Herz für die Rebellion ist größer den je. Einzig die Sprünge innerhalb des Gesamtbildes geben der Story ein paar Minuspunkte, ansonsten aber kann man Ahsoka endlich mal wieder in einer Hauptrolle erleben. Ein viel zu wenig beleuchteter Charakter, welcher definitiv eine eigene Serie verdient hat und gern noch ein paar mehr Einzel-Geschichten erleben darf. Matthias Göbel Autorin: E. K. Johnston Übersetzung: Andreas Kasprzak Taschenbuch: 346 Seiten Verlag: Panini Verlag Veröffentlichung: 28.02.2017 ISBN: 9783833234507
  4. Ich erinnere mich noch sehr gut, als ich das erste Mal von Star Wars - Clone Wars gehört habe. Eine Zeit des Krieges und der Auferstehung der dunklen Mächte. Hier wurden viele Grundsteine gelegt, welche später die Charaktere und ihr Handeln besser erklären. Da haben wir zum einen Obi-Wan Kenobi, welcher als General nicht nur über eine beeindruckende Armee von Clonen verfügt, vielmehr seine Weitsicht der Dinge und die Taktik seiner Einsätze retten vielen das Leben. Anakin Skywalker, sein ehemaliger Padawan , ist mittlerweile zum Jedi-Ritter aufgestiegen und auch er ist im Kampf mittlerweile mehr als geübt. In diesem aktuellen Einsatz, bekommt er endlich die Chance zu zeigen, dass noch mehr in ihm steckt. Wir erleben auch erstmals den Auftritt von Ahsoka, welche Anakin nun als ihren Meister bezeichnen darf. Allein dieses Konstrukt würde schon reichen, um unendliche Seite zu füllen, doch die Idee hinter dem ersten Band zu Star Wars - Clone Wars geht noch weiter. Während die Jedi sich gegen die Separatisten erwehren und einen harten Kampf führen, wird der Sohn des berüchtigten Jabba entführt. Als Leser wissen wir sofort wer dahinter steckt, die Jedi werden dafür noch einen langen Weg benötigen. Kein geringerer als Count Dooku zieht die Fäden im Hintergrund. Durch einen Trick möchte er den Hutten auf seine Seite ziehen und die Republik und somit auch die Jedi in Misskredit bringen. Sehr gut fand ich die Einbindung von Captain Rex und seine Männer der 501. Legion. Clone sind eben nicht nur stumpfe Kämpfer, sondern leben, denken, fühlen und haben genauso Schmerzen wie alle anderen Menschen. Ein Fakt, der oft vergessen wurde, wenn Horden von Truppler getötet wurden. Die Autorin hat sich auch darauf konzentriert, nicht einfach nur das Geschehen der Serie blind nachzuerzählen. Sie geht gut auf die einzelnen Figuren ein. Allen voran dabei Anakin Skywalker. Seine Gedanken an seine schreckliche Tat gegen die Tusken oder seine heimliche Liebe mit Padmé Amidala, ein starker und in sich zerrissener Charakter und wir wissen, wohin das am Ende geführt hat. Nebenbei wird die Entführungsgeschichte mit sehr viel Militär-Action erzählt. Bei all den Kämpfen geht manchmal das Gefühl für das Wesentliche leider etwas verloren. Allerdings ist man so direkt dabei und an der Seite der Jedi. Wie viele Droiden auch immer hier abgeschlachtet werden, es dürften am Ende mehrere Berge voll Schrott als Zeugnis dienen. Dass Dookus Erfüllungsgehilfin Asajj Ventress noch auftritt, schließt an sich die Story ab, welche gelungen erzählt wird. Selten gibt es auch mal einen ruhigen oder witzigen Moment, die Story wird eher düster, kämpferisch und mit viel Verlust von Leben geschrieben. Fazit: Der Aufbruch in eine neue Ära... Clone Wars hatte von Anfang an die Chance Star Wars in eine neue Zeit zu begleiten, was meiner Meinung nach auch gelungen ist. Die Figuren waren bekannt und jetzt hieß es den Ausbau voranzutreiben. Dass hier viel militärischer Kampf im Vordergrund steht, sollte jedem Leser bewusst sein. Einige Aktionen ziehen sich dabei doch etwas arg in die Länge, andre wiederum spiegeln gut das taktische und logische Vorgehen wieder. Dooku als Widersacher - sehr gut! Anakin und Ahsoka mit ihrer ersten Mission - unbedingt miterleben! Mit Rex und seiner Truppe mitfiebern - ich bin dabei! Nach so langer Zeit, noch einmal das passende Buch zum Start von Star Wars - Clone Wars zu lesen, bringt jedem Fan noch einmal ganz neue Eindrücke. Matthias Göbel Autorin: Karen Traviss Übersetzung: Peter Bondy eBook: 288 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Veröffentlichung: 09.02.2012 ISBN: 9783641077891
  5. Es gibt Begegnungen, die man sein Leben lang nicht mehr vergisst. Genauso geht es Jules. Als kleiner Junge spielt er gern mit der Nachbarstochter Izzy. Sie verbringen viel Zeit miteinander. Doch irgendwann ist sie über Nacht verschwunden, zusammen mit ihren Eltern. Ohne sich zu verabschieden oder ein Hinweis zu hinterlassen. Was ist passiert? Geht es ihr gut? Wohin und warum? Es gibt für den Leser einen Sprung und wir befinden uns dreizehn Jahre in der Zukunft. Beide Kinder sind mittlerweile erwachsen und haben ihr aktuelles Leben gefunden. Nach dem Verlust ihrer Eltern musste Izzy sich alleine durchschlagen. Sie hat zwar das Schiff ihrer Mutter geerbt, aber ohne Aufträge kommt kein Geld in die Kasse. So kam es, dass sie sich mit den falschen Leuten eingelassen hat. Jules hingegen lebt immer noch auf Batuu. Er arbeitet Tag und Nacht, um seinen Traum zu erfüllen. Er möchte sich irgendwann ein eigenes Schiff kaufen und Planeten erforschen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Wie das Schicksal es will, führt Izzys neuer Auftrag sie genau dahin zurück, wo damals alles angefangen hat. Sofort werden auch die Gedanken an Jules wach. Lebt er noch da? Wenn ja, wird er sie vielleicht wiedererkennen? Zeitlich bewegt sich alles weit nach den Ereignissen der ersten Filme. Es gibt bereits die Erste Ordnung, welche auf diesem Planeten nach neuen Rekruten sucht und nicht davor zurückschreckt, auch mal mit Gewalt sich zu nehmen, was ihnen nicht gehört. Das Zusammentreffen der beiden Hauptfiguren ist natürlich inklusive. Man merkt schon deutlich, dass die Autorin hier nichts dem Zufall überlässt. Die jeweiligen kurzen Wechsel der beiden Blickwinkel sind gut arrangiert, so dass man von Izzys Gedanken, prompt zu den von Jules wechselt. Dabei wird noch eine kleine Nebengeschichte erzählt, die später sogar ein wenig Action bringt. Wichtiger war Zoraida Córdova jedoch eher der Aufbau ihrer Figuren. Es gibt immer wieder Einblicke in ihre Vergangenheit, damit der Leser auch erfährt, was in den letzten Jahren alles passiert ist. Wie beide ihre Eltern verloren haben und wie ihr Leben ohne einander verlaufen ist. Es gibt sogar ein paar nett gestrickte Nebencharaktere, denen man glatt eigene Abenteuer zutrauen würde. Die Atmosphäre bleibt allerdings sehr sanft und harmlos. Selten passieren wirklich aufregende Momente und wenn, dann haben sie eher mit dem Herz und den Gedanken der beiden verloren geglaubten Liebenden zu tun. Was im Endeffekt der Geschichte aber keine Negativpunkte bringt, im Gegenteil. Wo sonst viel gekämpft wird und ein Blasterschuss den nächsten jagt, geht es hier eher um den Menschen, seine Gedanken, Ängste und seine Vergangenheit. Da die Geschichte keine Verbindung zu einem der anderen großen Erzählsträngen von Star Wars hat, steht sie für sich und ergänzt lediglich das Gefühl, dass es noch mehr gibt als Sturmtruppler, Raumschiffe und die Macht. Fazit: Die Macht bringt zusammen, was zusammengehört! Als Leser ist man schnell geneigt, dass Buch als Jugendroman mit Liebesdrama in die Ecke zu stellen. Kann man machen, allerdings verpasst man eine kleine gut durchdachte Story im Star Wars Universum, mit netten Figuren und sanfter Aufregung. Der Verlauf der Geschichte fordert den Leser an keiner Steller heraus und genau das macht sie so schön kurzweilig. Kurzgehaltene Kapitel, schnelle Wechsel und genug Star Wars, dass hier junge und sogar einige Hardcore-Fans ein kleines noch nicht erzähltes Abenteuer miterleben. Matthias Göbel Autorin: Zoraida Córdova Übersetzung: Andreas Kasperzak, Tobias Toneguzzo Broschur: 384 Seiten Verlag: Panini Verlag Veröffentlichung: 22.10.2019 ISBN: 9783833238307
  6. Schon nach den ersten Informationen zu Star Wars - Die Hohe Republik, waren die Fans aus dem Häuschen. Zurecht, denn es geht zurück in eine Zeit, in der die Republik stark ist, die Jedi als Retter der Welten agieren können und die Sith Geschichte sind. Autor Charles Soule hat sich also einiges vorgenommen und er fängt recht genüsslich an. Ein riesiger Transporter nimmt seinen Kurs durch All auf. Mitten im Hyperraum passiert es jedoch und er wird in Stücke gerissen. Damit nicht genug, denn das gleiche Schicksal ereilt noch anderen Raumschiffen. Diese zerfetzen Schiffsreste sind jedoch erst der Anfang, denn daraus ergibt sich eine neue Krise. Schneller als das Licht fallen jetzt diese Geschosse plötzlich aus dem Hyperraum und zerstören durch ihre Geschwindigkeit alles, was sich ihnen in den Weg stellt. Ganze Welten sind plötzlich bedroht. Dabei erleben wir als Leser abwechselnd die Situation aus sehr unterschiedlichen Perspektiven. Auf der einen Seite die Regierungen der Region, wie sie um Hilfe rufen und die Evakuierung in Gang bringen. Dann die Republik, wie sie Hilfe schickt. Wer könnte da besser geeignet sein, als die Jedi? Hier wird eine ganze Flotte entsandt, denn neben dem Aufhalten der gefährlichen Geschosse, geht es auch um andere Probleme, wie etwa uneinsichtige Schiffsbesitzer, die keine Flüchtenden aufnehmen wollen oder noch so unmögliche Flugmanöver, die wiederum nur Jedi meistern können. Dabei spielt die Macht eine überraschend große Rolle. Eins dieser Bruchstücke hat zum Beispiel eine so gefährliche Fracht an Bord, dass ein ganzes System verseucht werden könnte. Wir alle wissen, dass die Jedi mit Hilfe der Macht Dinge bewegen können, diesmal jedoch, sind es viele Jedi, konzentriert auf ein riesiges Objekt, Ein Moment wie man ihn sich wünscht, leider fehlen davon im Lauf der Geschichte immer mehr. Denn was hinter dieser Bedrohung steckt, ist dann wiederum so ernüchternd, dass die gut aufgebaute Anfangsstimmung enttäuschenderweise kippt. Sicherlich wurde der Hyperraum noch nie so beugt, wie in diesem Buch. Verständlich, dass es Völker gibt, die ihn schon länger bereisen und besser kennen als die Völker, welche jetzt an der Macht sind. Wie auch immer man sie nennen mag, ganz so schlau stellen sie sich allerdings nicht an. An vielen Stellen werden falsche Entscheidungen getroffen und dieser sinnlose Fanatismus, nach „Freiheit“ und eigenen Willen, führt am Ende nur zu Elend und Tod. Geld, Macht und Ehre dem Volk, was aber, wenn man am Ende nichts davon hat? Die Jedi tauchen dabei immer wieder in unterschiedlichen Einsatzgebieten auf, bis sie schließlich auch auf die Drahtzieher treffen. Selbst hier wirken die Ritter der Macht manchmal eher wie die Putzkolonne der Republik. Sie sind selbstlos und wollen Leben schützen und bewahren, das ist der Weg der Jedi. Doch das Gefühl von Star Wars, geht mir persönlich des Öfteren verloren. Kleine Gespräche oder Situationen zwischen Meister und Padawan sind sehr unterhaltsam. Es gibt allerdings viel zu viele unnötige Figuren, welche zudem auch noch plötzlich ausgelöscht werden. Mehr Konzentration auf die Jedi und weniger das unsinnige und unkoordinierte Vorgehen der Piraten, das wäre ein viel intensiverer Start für „Die Hohe Republik“ gewesen. Das Mysteriöse hinter den Rittern des Lichts fehlt irgendwie und auch wenn ein paar von ihnen hier hervorstechen, wirken sie lange nicht so kraftvoll, wie sie sein sollten. Fazit: Ein Raum voller Gefahren! Star Wars - Die Hohe Republik bietet allen Autoren die Chance, völlig neue Geschichten zu erzählen und neue Legenden aufzubauen. Charles Soule beginnt seinen Roman kraftvoll und mit viel Spannung. Leider schafft er es jedoch nicht, dieses Gefühl bis zum Ende hin zu halten. Einige Jedi glänzen mit ihren Fähigkeiten und ihrer Aufopferung, andere gehen bedauerlicherweise viel zu schnell verloren. Die Fronten sind relativ schnell geklärt, die Frage ist nur, wann die jeweilige Seite auf die andere trifft. Früher oder später passiert es und ein paar kurzweilige Kämpfe unterhalten den Leser sogar. Nicht der stärkste Start einer neuen Star Wars Ära, jedoch bleibt das Hauptgeheimnis noch ungelüftet. Einige der Jedi würde man auf jeden Fall gern öfter im Einsatz erleben, daher auf in neue Abenteuer. Matthias Göbel Autor: Charles Soule Übersetzung: Andreas Kasprzak Paperback: 496 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Veröffentlichung: 16.08.2021 ISBN: 9783734162893
  7. Die Jedi gibt es schon so viele Jahrhunderte, da ist es nicht verwunderlich, dass es auch schon Geschichten weit vor der Skywalker-Saga gab. „Die Hohe Republik“ ist allein deswegen schon interessant, da hier komplett neue Helden geboren werden können und völlig neue Figuren ihren Platz finden werden. Als Leser erleben wir hier die Abenteuer des jungen Padawan Reath Silas. Er selbst ist eher ein Bücher-Narr und verbringt mehr Zeit in den Archiven als alle anderen seines Alters. Dennoch hat er bisher alle Ausbildungsschritte zur absoluten Zufriedenheit seiner Meisterin absolviert. Heute ist der Tag, an dem er die Chance bekommt, aus seiner Leseecke herauszukommen und soll zusammen mit seiner Meisterin zu einer weit an den Grenzen des bekannten Raums errichteten Raumstation fliegen. Welche Aufgaben dort genau auf ihn warten bleibt geheim, als Erstes soll er allein einen Weg dorthin finden. Zu seiner Überraschung ist er aber gar nicht allein. Ihn begleiten einige junge Jedi-Ritter, wobei einer der ehemalige Schüler seiner Meisterin ist. Alle haben sehr unterschiedliche Ausbildungen genossen und somit auch eine andere Art, mit der Macht zu arbeiten und sie zu verstehen. Ein für Reath noch nicht zu erkennender perfekter Moment sich weiterzuentwickeln und zu lernen. Denn wie es der Zufall will, gerät das Schiff, welches alle zur neuen Station der Republik bringen soll, in Schwierigkeiten. Sie müssen aus dem Hyperraum austreten und gelangen in eine unbekannte Region des Alls. Hier finden sie eine verlassene Raumstation, welche Schutz vor den anstehenden Sonneneruptionen bietet. Es kommen noch ein paar andere Schiffe hinzu, da es sich um eine größere Störung im Hyperraum handelt und schon sind wir mitten im Abenteuer. Diese verlassene Station ist sehr alt, viele hundert Jahre und doch funktioniert sie immer noch. Interessanterweise haben sich überall Pflanzen gebildet. Riesige baumartige Geflechte durchziehen die Gänge. Von Anfang an spüren die Jedi, dass hier etwas Dunkles existiert, nur können sie es nicht genau definieren. Sind die seltsamen Statuen der Grund oder steckt etwas ganz anderes dahinter? An einigen Stellen gibt es sicherlich vorhersehbare Momente, die auch ein Skywalker genau so erlebt hat. Genauso verhält es sich mit den Kämpfen mit Blaster oder Lichtschwert. Dennoch hat Claudia Gray auch einige neue Gegner und auch ein paar Geheimnisse mit eingeflochten, sodass der Fan immer noch etwas dazulernen kann. Die Zurückhaltung des Padawan und sein „über sich hinauswachsen“ ist und bleibt der Kern der Story. Durch eine kleine Nebengeschichte, welche 25 Jahre vor diesen Ereignissen spielt, lernt man auch die beiden anderen jungen Jedi-Ritter besser kennen und rundet gerade in Hinblick auf das Ende die Geschichte wunderbar ab. Interessant fand ich auch die Anspielungen auf die Sith und da die Autorin schon mehrere Star Wars Bücher geschrieben hat, kennt sie sich auch bestens mit der Macht und ihre Wege aus. Ob dunkel oder hell, alles findet seinen Weg wie es sein soll. Fazit: Einmal hin und wieder zurück! Es gibt viele Gelehrte, die anhand von Büchern so viel Wissen haben und doch nicht wissen, wie es sich wirklich anfühlt, wenn man es selbst erlebt. Abenteuer sind nicht nur für Jedi der Moment, in denen sie all ihr Wissen anwenden und umsetzten können. Padawan Reath Silas ist von Anfang an sehr sympathisch. Man verfolgt als Leser seinen Werdegang und schaut ihm gespannt über die Schulter. Die restlichen Figuren, von denen es allerhand gibt und manchmal vielleicht etwas zu viel, machen ebenfalls einen guten Job. Die Macht-Geheimnisse sind genauso spannend und bei der Entdeckung der verlassenen Raumstation, war ich fast der Meinung ein wenig Star Trek Feeling zu entdecken. Die Hohe Republik: In die Dunkelheit - Eine spannende Zeit, mit einer guten und würdigen Jadi-Padawan-Story. Matthias Göbel Autorin: Claudia Gray Übersetzung: Tobias Toneguzzo & Andreas Kasprzak Taschenbuch: 411 Seiten Verlag: Panini Verlag Veröffentlichung: 23.03.2021 ISBN: 9783833239434
  8. Wer kennt sie nicht, die „Gutenachtgeschichten“? Nicht nur bei Kindern, mittlerweile erfreut sich dieses Genre auch immer mehr Beliebtheit bei den Erwachsenen. Wer George Mann und Grant Grifin kennt, der hat vielleicht auch schon etwas von Star Wars: Myths & Fables gehört. Eine Sammlung von eben solchen Erzählungen, die dem jungen Geschwisterpaar Luke und Leia zum Einschlafen vorgelesen wurden. Was vielleicht damals eher als harmlos und für das junge Publikum gedacht war, soll hier nun auch die Dunkle Seite der Geschichten rund um Star Wars beleuchten. Grundlegend eine großartige Idee und der Autor steigt mit „Das Waisenhaus“ auch gleich gruslig ein. Kurz nach den Clon-Kriegen werden elternlose Kinder in einem Heim aufgenommen. Hier redet man von einem Geist der Nachts erscheint, welcher aber bisher nie gesehen wurde. Doch eines Tages wird aus dem Schauermärchen erschreckende Wahrheit. Was Sith und Jedi hiermit zu tun haben? Lest selbst... „Ein echtes Schnäppchen“ handelt wiederum von einem Sammler, auf irgendeinem fernen Planeten. Er ersteht eine seltsame Maske, mit der man wie in eine andere Welt schauen kann. Doch sollte man nicht die gleichen Fehler machen, wie dort gezeigt, sonst... Bei „Der Vorgänger“ erleben wir ein Wiedersehen mit Dath Vader oder besser gesagt der Hauptcharakter dieser kleinen Story. Schon seltsam wie das Leben spielt, von einem Tag zum anderen Captain eines Sternenzerstörers und doch ist die Zukunft für den jungen Rekruten so ungewiss. Damit auch andere Fabelwesen ihre Chance haben, heißt die nächste Geschichte „Blutmond“, dazu muss man nicht all zu viel sagen, da der Name schon das Wesen dahinter verrät. „Der dunkle Spiegel“ berichtet wiederum von einem Jedi-Meister, welcher zu Lebzeiten eine legende wurde, aber wer er wirklich war, fand sein Padawan erst am Ende seines eigenen Lebens heraus. „Der goldene Käfig“ lässt den Sith wieder freien Lauf. Ein Lord welcher unsterblich werden will und ein Ritual einer mächtigen Rasse, doch wer hier wen verführt, bleibt bis zum Schluss die Frage. „Ein Leben ohne Tod“ ist doch recht ähnlich der vorangegangenen Story, spielt aber auf einem anderen Planeten und mit einem selbst auflösenden Ende für eine mächtige längst vergessene Sith-Meisterin. Eine dritte Erzählung über ewiges Leben „Der Schlaf der Ewigkeit“ kann auch nur wieder bedeuten, dass hier die dunklen Mächte ihr Werk vollendenden wollen, was auch der Fall ist, nur in „Bakurat“ hat der Autor wieder mehr Kreativität bewiesen. Hellseher sind schon immer mehr Mythos als Wahrheit, aber doch gibt es Schicksale, die sich genau so ereignen wie vorausgesagt. „Bittere Ernte“ schließt das Buch der Gruselstorys ab. Ein Fremder erscheint auf einem Planeten, wird fortgejagt und warnt vor der den Konsequenzen die jetzt folgen. Das Star Wars Gewand hinter den Geschichten klingt verlockend und bei einigen Storys funktioniert dies auch wunderbar. Bei anderen wiederum wirkt es zu gewollt und in das Thema hineingepresst. Gruselt man sich als Erwachsener, sicherlich nicht, aber wer seinem Kind mal eine doch etwas andere Gutenachtgeschichte vorlesen will, findet hier nettes Potential. Nur muss man sich nicht wundern, wenn es heißt „Ich kann nicht schlafen...“... Fazit: Legenden und Fabelwesen, mögen sie deine Träume beflügeln... Star Wars hatte schon immer die Macht, mit der Fantasie Welten zu erschaffen. George Mann hat es in einigen Storys gut verstanden das Franchise zu nutzen, um kleine Geschichten drumherum zu erzählen. Der Auftritt von Dath Vader und all die anderen Sith zeigen, wie dunkel diese Seite sein kann. Leider hat Panini die Illustrationen von Grant Grifin im Buch selbst nur in Schwarz/Weiß umgesetzt, was wirklich schade ist, da einige sehr schöne Ideen dabei sind und man kaum Details erkennt. Gleichfalls hat der Autor bekannte Fabelwesen wie Werwolf oder Geister beschworen, so dass auch hier eher ein bekannter Beigeschmack nicht jede Geschichte den Gruselfaktor hoch hält. Dennoch als kurzweiliger Ausflug für den großen oder kleinen Star-Wars-Fan zum selbst lesen oder vorlesen gut geeignet... Autor: George Mann Zeichnungen: Grant Grifin Übersetzung: Andreas Kasprzak & Tobias Toneguzzo Broschur: 188 Seiten Verlag: Panini Verlag Veröffentlichung: 15.06.2021 ISBN: 9783833240157
  9. Eine ungewisse Zeit, egal ob Rebell oder Imperialer. Der Imperator ist tot und der Todesstern zerstört, wie soll es jetzt weitergehen? Die neue Republik steckt noch in ihren Kinderschuhen und es sind noch lange nicht alle Militärs des Imperators geschlagen. Das 204. imperiale Jägergeschwader zählte während des Krieges zu den gefürchtetsten seiner Art und bekam den Beinamen „Schattengeschwader“. Yrica Quell war ein Mitglied, stürzte jedoch bei einem Einsatz ab und konnte so auch gleichzeitig zu den Rebellen überlaufen. Viele imperiale Soldaten standen jetzt auf der anderen Seite, doch Vertrauen muss man sich verdienen. Das muss auch Yrica erkennen und auch wenn sie so gern wieder fliegen würde, erst einmal muss ein psychologisches Profil zeigen, dass sie es auch wirklich ernst meint. Nebenbei erfahren wir von einer Fliegerstaffel der Rebellen – Die Chaos-Staffel. Auf einer Fregatte stationiert, fliehen sie aktuell von einem Ort zum nächsten, da ihnen das 204. auf den Fersen ist. Etwas zäh wie ich finde, aber eben ganz typisch nach Star Wars Manier, wird hier die Taktik des Auszehrens benutzt, um den Feind in die Knie zu zwingen. Die gewohnte Militär-Action kommt ebenfalls sehr häufig vor. Der Autor hat zwar versucht alles recht kurz zu halten, aber er kommt über einige Längen eben nicht hinweg, sodass die Geschichte sich um viele Seiten zieht, die mit der eigentlichen Story an sich nichts zu tun haben. Das gleiche gilt für einige Charaktere, welche langsam aufgebaut werden, aber im nächsten Kapitel plötzlich wieder verschwinden. Hier erhält er zwar einen Punkt für die Überraschung, aber so beiläufig, wie es passiert, fehlt der Name später nicht. Mehr Mühe hat er sich mit Yrica Quell gegeben. Man spürt deutlich, wie zerrissen sie innerlich ist. Das Leben als imperialer Soldat hat eben doch Spuren hinterlassen, aber nach der „Operation Asche“ wusste sie, wo ihr Platz ist. Diese Mission war der letzte Befehl des Imperators und führte nur zu einem – Die komplette Vernichtung aller Welten. Alle getreuen Offiziere befolgten dieses grausame Vorhaben und unzählige Leben wurden sinnlos ausgelöscht. Ganze Planeten verwüstet und die Galaxie in ein Ort des Schreckens verwandelt. Irgendwann bekam Yrica die Chance, beim Geheimdienst der neuen Republik anzuheuern und mit ihrer Erfahrung und ihrem Können, sollte sie in der Lage sein, dass 204. aufzuhalten. An ihrer Seite ein A-Flügler, B-Flügler, Y-Flügler, U-Flügler und sie in einem X-Flügler – Das Alphabet-Geschwader wurde geboren. Bis sie jedoch zu der Einheit wurden, die sie am Ende im Showdown sind, vergehen einige Wochen/Monate. Erst langsam vertrauen sich die einzelnen Mitglieder. Alle aus den unterschiedlichsten Ecken des Universums und jeder mit seiner eigenen Geschichte. Im Lauf der Story darf jeder einzeln vortragen, wie sein Leben bisher verlief. Manchmal etwas eintönig muss ich gestehen und auch wenn man sonst von der Lockerheit der Rebellen redet, so entspannt sind sie alle gar nicht. Verständlich, denn wer weiß schon, ob diese eine Mission nicht die letzte ist? Zumindest war der Blick kurz nach dem Fall des Imperiums interessant und führt unweigerlich zu vielen weiteren Geschichten, die es zu erzählen gilt. Fazit: Auf Schatten folgt das Licht... Aller Anfang ist schwer und gerade wenn man als Deserteur plötzlich auf der anderen Seite steht. Yrica Quell ist eine geborene Fliegerin. Während ihrer Ausbildung wurde sie nicht umsonst in das berühmte Schattengeschwader aufgenommen, nur kann man sich Loyalität eben nicht immer erkaufen. Ihren Weg zur Anführerin des Alphabet-Geschwader der neuen Republik hat Alexander Freed passend umgesetzt. Solide spult er Kampfszenen im All ab und versucht auch taktisch den Leser bei Laune zu halten. Einige unnötige Figuren hätte er ruhig weglassen können und auch von der Seite der Imperialen fehlt der Tiefgang. Doch dafür gibt es X-Wing-Action der guten alten Zeit und ihr werdet sofort an die ersten Filme erinnert und wisst, wie der Funkspruch von A nach B gemeint ist. Star Wars und seine Flieger-Asse, wer ein wenig tiefer hineinschauen möchte, ist hier genau richtig... Autor: Alexander Freed Übersetzung: Andreas Kasprzak Paperback: 576 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Veröffentlichung: 21.06.2021 ISBN: 9783734162381
  10. Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi, zwei Jedi, welche die Star Wars Geschichte mehr als nur bereichert haben. Der Meister und sein Schüler, ein Klassiker, doch wie stand es eigentlich um sie? Haben sie sich immer gut verstanden oder gab es auch Zweifel? Genau hier versucht Claudia Gray die Brücke in ihrer Geschichte zu schlagen. Auf den ersten Seiten erleben wir einen sehr jungen Obi-Wan, welcher noch recht unerfahren ist und nicht ganz die Anweisungen seines Meisters versteht. Auf der anderen Seite haben wir Qui-Gon, welcher offensichtlich nicht richtig mit seinem Schüler umzugehen weiß. Ausschlaggebend dafür war eine Mission gegen ein paar Hutten. Danach quälten beide sich mit Skepsis und Selbstzweifel. Bisher hatte ich nie davon gelesen oder gehört, dass sich beide derart missverstanden haben sollen, doch das Buch liefert auch Antworten und eine Lösung für ihre Probleme. Der Rat der Jedi lädt die beiden Jedi zu einem Gespräch ein und Jinn wird ein Sitz im Rat angeboten, zuvor soll er aber noch eine Mission abschließen, auf einem Planeten am Rand der Republik. Schüler und Meister sind nun wieder auf sich gestellt und sollen herausfinden, wer diese mysteriöse Opposition ist, welche aktuell die Vertragsverhandlungen stört. Zwischendurch hat die Autorin versucht uns Qui-Gon Jinn und seine Denkweise näher zu bringen. Sein Meister Dooku war auch nicht gerade ein Paradebeispiel dafür, wie man die Lehren der Jedi verinnerlicht – Wir kennen ja das Ergebnis. Dabei zerstückelt Claudia Gray leider erheblich den Lesefluss und auch später greift sie immer wieder auf dieses Stilmittel zurück, was irgendwie mehr störend, als informativ wirkt. Während Jinn und Kenobi ihrer Detektivarbeit nachgehen, entwickeln sich auch verschiedene kleine Nebengeschichten, wie etwas das Schicksal von zwei kleinen Edelstein-Schmugglern. Auch hier wirkt ihre Geschichte zu sehr ins Hauptgeschehen hineingepresst, als das alles in einem Guss erscheint. Dennoch gibt es massig wunderbare Star Wars Momente. Das Lichtschwert wird noch einmal grundlegend von Aufbau und Funktion erklärt und ebenfalls die Kyber-Kristalle, welche noch eine wichtige Rolle spielen werden. Das gleiche gilt für die Archive der Jedi, in denen Qui-Gon Jinn schon als Padawan Wochen und Monate verbracht hat. Prophezeiungen sollte man nie wörtlich nehmen, sondern interpretieren, aber was, wenn man selbst eine Vision der Zukunft hat? Wie kann man verhindern das Blut vergossen wird? Eine recht spannende Frage und selbst Meister Yoda hat hier keine genaue Antwort. Das letzte Drittel liest sich sehr klassisch, es wird viel gekämpft und die wahren Absichten und Hintergründe kommen ans Licht. Mit überraschenden Wendungen, weiß der Leser nicht was auf ihn zukommt. Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi finden auch einen Weg sich besser zu verstehen, auch wenn noch lange nicht perfekt, wie es sein sollte. Es bleibt wohl wie bei der Geschichte zwischen Vater und Sohn, dass auch Meister und Padawan erst zusammenfinden, wenn man einander blind vertrauen kann. Fazit: Möge die Macht euch niemals trennen, sondern den richtigen Weg zueinander zeigen... Qui-Gon Jinn und Obi-Wan Kenobi, Meister, Schüler und doch haben sich beide am Anfang sich so wenig zu sagen, dass man glauben könnte, dass sie sich eher aus dem Weg gehen wollen als zusammenzuarbeiten. Die Autorin findet viele klassische Anhaltspunkte aus einer Partnerschaft, denn nur wenn man miteinander redet, versteht man den anderen besser und weiß ihn auch so zu nehmen wie er ist. Leider müssen das Meister und Padawan mit viel Umstand erst kennenlernen. Die eigentliche Story ist gut verschleiert erzählt, wobei die Nebenstränge den Lesefluss zum Teil schaden. Dafür gibt es kurzweilige Action, interessante Hintergrundinformationen und ein nicht vorhersehbares Ende. Wer Fan von einen der beiden Star Wars Figuren ist, der sollte hier getrost reinlesen, auch wenn beide ungewohnt getrennt erscheinen... Autorin: Claudia Gray Übersetzung: Andreas Kasprzak Broschiert: 448 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Veröffentlichung: 18.11.2019 ISBN: 9783734162237
  11. Padmé Naberrie ist nicht nur ein Teil der Star Wars Geschichte, sondern ein Grundstein für alle späteren Ereignisse. Das sie die Königin von Naboo ist, bedarf sicherlich keiner Erklärung mehr, aber wie kam es dazu? Genau hier setzt die Autorin ein, denn bereits im Alter von 14 Jahren hat sie den Thron bestiegen. Die Geschichte fängt kurz vor ihrer Wahl zur Königin an und damit einige Monate vor den Ereignissen zu Star Wars: Episode I. Das junge Mädchen war sich von Anfang an bewusst, dass sie alles erreichen kann. Mit Fleiß und aufopfernder Hingabe lernt Padmé die zu sein, die sie später wurde. Schon hier muss ich gestehen, wären mir einige Details ihrer Ausbildung lieber gewesen, doch darum geht es leider nicht in dieser Geschichte. Schon vor ihrer Wahl hat der Anführer der Palastwache Panaka sich um ein Mädchen gekümmert, welches der zukünftigen Königin wie aus dem Gesicht geschnitten gleicht. Jetzt beginnt die Story auch endlich Spannung aufzubauen, denn nach und nach entwickelt sich das später oft eingesetzte Verwirrspiel. Die einzelnen Zofen von Padmé oder besser gesagt von Königin Amidala haben alle eine unterschiedliche Herkunft, Interessengebiete und Talente. Eine begabte Fälscherin, eine Musikerin oder eine Schauspielerin und am Ende haben sie nur ein Ziel - Die Königin so zu vertreten, als stünde sie selbst vor dem Volk. Einen Doppelgänger zu haben und damit einem Attentat zu entkommen ist natürlich keine Erfindung von Star Wars. Schon vor vielen hundert Jahren gab bereits dieses Prinzip und hier darf man als Leser auch einmal hinter die Kulissen schauen. Die jungen Mädchen sind für ihr Alter schon ziemlich schlau, denn man bedenke, dass sie alle nicht älter als 14 Jahre alt sind. Wie dem auch sei, sie finden Wege sich gegenseitig einiges beizubringen. Sprache, Gang, Auftreten, Stimmlage, Lebensweise und vieles mehr. Ich bin mir sicher, dass so etwas wirklich mehr als herausfordernd ist jemand zu sein, der man gar nicht ist. Irgendwann rutscht die Story mitten in Episode I. Die Handelsföderation verhängt die alles ins rollen bringende Blockade und das eigentliche Verwirrspiel der Königin beginnt. Leider wird man jetzt nicht mehr ganz so nah auf den anderen Blickwinkel gezogen. Wo man zuvor noch miterlebt, wie die Mädchen sich nachts aus dem Palast schleichen, um an einem Konzert teilzunehmen, geht es jetzt eher darum das Volk von Naboo zu retten. Fan-Service gab es natürlich auch. Palpatine hat seinen Auftritt, Obi-Wan Kenobi oder Anakin Skywalker finden sich auch ein, allerdings alle nur in wenigen Augenblicken, so dass man schnell zuordnen kann, in welcher Phase der Gesamtgeschichte man sich gerade befindet. Jar Jar Binks hat auch seine Zeilen, bleibt aber im Hintergrund und lässt den Zofen von Padmé eher die Hauptrolle. Die Schlacht um den Palast selbst wird leider recht schnell abgeschlossen, da hätten man ruhig noch mehr aus ihrer Sicht schreiben können und nur durch die Offenlegung ihrer wahren Identität, schafft es Amidala am Ende alle Einwohner von Naboo zu retten. Fazit: Eine Königin die weiß was sie will... Mit 14 Jahren hätte ich mir sicherlich nicht zugetraut, die Entscheidungen für ein ganzen Volk zu treffen. Doch Naboo ist eben nicht die Erde und Padmé Naberrie kein normales Kind. Ihr Leben als Königin beginnt nicht nur mit dem Sieg der Wahl, vielmehr entsteht an diesem Tag eine völlig neue Person. Die Story nimmt sich anfänglich viel Zeit die einzelnen Zofen vorzustellen und es wird anschaulich erklärt, wie sie das Täuschungsspiel perfektioniert haben. Ein bisher unbekannter Part der Star Wars Geschichte, den Fans sicherlich interessant finden könnten. Die Einbindung in die Geschehnisse von Episode I sind gelungen, wenn auch sehr kurz gehalten. Es ging Amidala eben nie um Macht, sondern um Fortschritt, Verbesserung, Aufschwung, Vertrauen, Liebe - Alles was sie immer wollte und trotzdem wird sie das Leben so vieler Lebewesen noch beeinflussen... Autorin: Emily Kate Johnston Übersetzung: Marc Winter Taschenbuch: 265 Seiten Verlag: Panini Verlag Veröffentlichung: 24.09.2020 ISBN: 9783833239410
  12. Mittlerweile sind die Skywalkers Geschichte und doch sind sie immer noch ein Grund für mehr Geschichten. Karr ist ein Junge, welcher mit seinen Eltern auf einem kleinen Planeten außerhalb der bekannten Regionen lebt. Sein Leben ist nicht immer leicht, denn es plagen ihn seltsame Ohnmachtsanfälle und das Sammeln von Jedi-Artefakten hat ihn nicht unbedingt viele Freunde gemacht. Vielmehr wird er ausgelacht, einzig seine Großmutter hält an ihn fest. Sie berichtet von der Macht, von den Jedi, wer sie waren und was aus ihnen geworden ist. Denn mittlerweile sind sie verschwunden. Legenden und Erzählungen sind übrig geblieben, aber kann man all das glauben? Ich habe mich allerdings die ganze Zeit gefragt, gibt es denn da keine Archive? Kein Internet oder ähnliche Datennetze? Kann man so schnell aus der Geschichte verschwinden? Vielleicht war es auch der Imperator, welcher mit seiner Order 66 dafür gesorgt hat, dass nicht nur die Person der als Jedi verschwindet, sondern auch alle Aufzeichnungen, Erwähnungen, damit sie regelrecht aus der Geschichte getilgt werden. Wie dem auch sei, es gibt immer noch allerhand Lebewesen die sich an die Jedi erinnern und genau diese sucht Karr nun. Er will alles erfahren und bricht mit einer Freundin auf, um sein Lebenstraum zu erfüllen – Finde einen echten Jedi! Doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Die Erste Ordnung hat sich in der Galaxis breit gemacht und da gilt es ein wenig Vorsicht walten zu lassen. Doch Karr ist überzeugt, dass die Macht ihn leiten wird und so ist es auch. Ein Hinweis nach dem anderen gehen die beiden nach und treffen dabei auf überraschend viele neue Figuren aus den aktuellen Filmen. Es finden sich sogar Verweise auf unsere alten Helden wie Luke, Han und Obi-Wan. Damit schließt sich der Kreis und der Einstieg in den Aufstieg Skywalkers bringt kleine Erinnerungen an völlig andere Zeiten zurück. Wo noch Jedi die Galaxis schützen, Sith bekämpft wurden, die Macht ein unbestreitbarer Bestandteil des Lebens war und das Gute gewann, auch wenn sie eigentlich verloren haben. Der Roadtripp von Karr durch die Galaxis und die kleinen Artefakte welche verschollene Ereignisse zu Tage fördern, sind nicht nur etwas für Kenner. Als Leser identifiziert man sich schnell mit der Hauptfigur und folgt ihr getrost, auch wenn es überraschend wenig kämpferische Szenen gibt. Es reicht völlig aus dem Jungen bei der Entdeckung seiner Fähigkeiten zu beobachten und durch die schnellen vielen Schauplätze, gibt es üppig Abwechslung für den Leser. Wie genau es mit Star Wars weitergehen wird bleibt eher ungewiss und doch kann so ein kleiner Ausblick wie „Der Sammler“ neue und alte Fans begeistern. Fazit: Kevin Shinick versucht es nicht mit brachialer Gewalt uns zu erklären, was in den letzten 30 Jahren passiert ist. Das Schicksal der Jedi schließt so viele Leben ein, dass sie immer noch Funken in Lebewesen wecken und sie sich auf die Suche nach der Wahrheit begeben. Neben all den neuen Charakteren, hat der Autor aber darauf geachtet, dass ein Held neben einem Droiden steht, Freunde an seiner Seite sind und das ein Abenteuer auf sie wartet, welches ihr Leben verändert. Also im Endeffekt eben doch alles wie gehabt und doch liest sich der Roman so gut, als würde man das erste mal von Star Wars und der Macht erfahren. Matthias Göbel Autorin: Kevin Shinick Übersetzung: Andreas Kasprzak Klappenbroschur: 316 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 17.12.2019 ISBN: 9783833238314
  13. BioWare hat mit der Einführung von Star Wars: The Old Republic ein unglaubliches Geschenk für alle Fans von Star Wars auf die Beine gestellt. LucasArts hätte somit nichts besser machen können, als den kreativen Köpfen einfach freien Lauf zu lassen und die Ergebnisse sprechen für sich. Nach zwei wunderbaren Einzelspieler-Games, ging es mit dem Onlinespiel weiter und hier gibt es weiter viele Geschichten aus der alten Republik. Basierend darauf, startet man im ersten Sammelband mit der Story „ Eine unheilvolle Allianz“. Hier ist ein junger Jedi dabei, mitten in einen Kampf einzugreifen, wobei er zuvor erfahren hat, dass er noch nicht zur Ritterprüfung zugelassen wird. Ein Freibeuter entert ein Schiff und die Hutten bieten die Reste dieses Schiffes zum Verkauf an. Dabei wird das Imperium (die Sith) und die Republic eingeladen mitzubieten. Um was genau es geht, bleibt lange Zeit ungenannt. Es stellt sich heraus: Ein Navigationscomputer und ein außergewöhnliches Objekt aus seltenen Metallen steht zum Angebot. Da nun Sith, Jedi, Imperium und Republic hinter diesen Objekten her sind, macht das die Sache komplett und man darf sich auf eine wirklich wendungsvolle Geschichte freuen. Auf der Suche nach den Koordinaten aus dem Nav-Computer, gibt es allerhand Kämpfe und mächtige Schlachten. Miteinander und untereinander stehen sich die bekannten Feinde nicht immer gegenüber, denn manchmal ist der Feind meines Freundes... na ihr kennt den Spruch. Darauf zielt im Endeffekt die gesamte Story ab, jedoch dauert es schon eine ganze Weile, bis man alles aufgedeckt bekommt. Die Figuren bekommen mit jedem Schritt immer mehr Farbe. Ob der Jedi, welcher sich selbst findet und über seine bisherigen Fähigkeiten hinauswächst oder auch die Sith-Schülerin, welche am Ende selbst den Rat der Sith völlig überrascht. In diesem Band wurden sehr interessante Charaktere geboren, welche durchaus das Zeug haben zu mehr. Der Autor hat ebenfalls einen schönen Spannungsbogen gefunden, so dass sich Action und Inhalt gut abwechseln. Die Macht hat hier an vielen Stellen auch wieder ihren eigenen Weg und führt vielleicht auch unbewusst das Schicksal aller Protagonisten zusammen. Ein mehr als gelungener Auftakt und wer schon Fan der Spiele war, findet weiteres Futter. Nachdem man schon in der ersten Geschichte tief in Star Wars eintauchen konnte, geht es in „Betrogen“ mit einer völlig neuen Charakter-Gruppe weiter. Die Sith machen sich auf nach Coruscant. Ihr Ziel ist der Jedi-Tempel. Darth Malgus führt den Angriff an und sein Hass und seine Wut auf die Helle Seite ist so groß, dass er fast im Alleingang alle Jedi des Tempels tötet. Ein Schmuggler geht auf der anderen Seite seiner Arbeit nach, wobei das Glück ihm nur selten zur Seite steht. Vielmehr rutscht er immer tiefer in den Sog und muss am Ende auch noch Drogen schmuggeln, was er nie wollte, aber jetzt muss, um endlich abschließen zu können. Als der Tempel zerstört wird, spürt eine Schülerin, dass ihr Jedi-Meister sein Leben verloren hat. Von Anfang an weiß man, dass diese drei Einzel-Geschichten irgendwie zusammenfinden werden, was sie auch machen. Doch zuerst erfährt man, dass der Krieg zwischen Imperium und Republic erneut verschoben werden soll, denn im Hintergrund gibt es Friedensverhandlungen, so dass die Sith sich von Coruscant wieder zurückziehen werden. Darth Malgus hingegen erkennt für sich, dass dies der falsche Weg wäre. Nur der Kampf und der Hass kann das Imperium stärken und voranbringen. Das ist der einzige Weg und er versteht nicht, warum die anderen Sith nicht seinen Idealen folgen wollen. Diese lächerliche Schwäche wird sie alle fallen lassen... Na solche Sprüche sind nichts Neues und haben die Jahrtausende überdauert. Doch ist dieser Sith auch etwas anders, denn er ist auch verliebt. Gefühle sind auch nicht den Jedi fremd, jedoch sollen sie sich davon verhalten, denn nur so sind sie unantastbar für die Dunkle Seite. Das Zwischenspiel ist auch hier wieder schön ausgewogen. Es wird allerhand gekämpft, mit Blaster und Schwert, aber auch Raumschiffe bekommen ihren Auftritt. Die Charaktere werden schön langsam eingeführt und man erfährt jeweils so viel Hintergrund, dass jeder Einzelne den Leser ans Herz wächst. Sehr interessant fand ich diesmal die Seite der Sith, wie anschaulich beschrieben wurde, dass der Hass und die Emotionen die Macht stärken, aber den Lenker dahinter auch auffressen. Die Jedi-Schülerin hingegen kann aus ihrer Trauer kaum ausbrechen und schafft es nur in dem sie sich von den Jedi selbst abwendet, auch keine alltägliche, aber notwendige Entscheidung. Fazit: Zwei brillante und herausragende Geschichten, aus der Old Republic und da steckt noch viel mehr drin. Vielleicht liegt es an den neuen Charakteren und ihre unbekannten Wegen, dass diese Storys so fesseln. Inhaltlich greifen Hell und Dunkel nach der Macht und schicken ihre Jünger aus, um den Leser zu fesseln, was sie auch mit Leichtigkeit schaffen. Das Mysterium hinter Star Wars bekommt kleine Einblicke in die Macht und der jeweiligen Seite, vergisst aber niemals die Figuren. Hier werden selbst einfachste Menschen zu Helden, von den man gern mehr erfahren würde. Wer sich bisher noch nicht getraut hat Star Wars: The Old Republic eine Chance zu geben, sollte mit dieser Sammelausgabe im hochwertigen Hardcoverband den Anfang machen. Matthias Göbel Autorin: Sean Williams, Paul S. Kemp Übersetzung: Jan Dinter Klappenbroschur: 764 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 03.07.2018 ISBN: 9783833236303
  14. Macht hin oder her, wenn man von ihr berührt wird, gerät man unweigerlich in Versuchung. Asajj Ventress ist im Star Wars Universum nicht nur mit offenen Armen willkommen geheißen worden, sie hat mehr als einmal die Wege der mächtigsten Jedi gekreuzt die wir kennen. Aktuell verdient sie ihr Geld als Kopfgeldjägerin und geht ihrem ehemaligen Meister Count Dooku aus dem Weg. Dieser hingegen verübt ein Verbrechen nach dem anderen an den verschiedenen Völkern der Republik und dem Jedi-Rat bleibt kein anderer Ausweg, als dass sie ein Attentat auf ihn verüben müssen. Denn erst wenn er nicht mehr ist, wird das Blutvergießen endlich ein Ende finden. Wie wir aus Star Wars: The Clone Wars wissen, dauert der Krieg wahrlich schon viel zu lange. Der Rat schickt nun Quinlan Voss aus, ein Jedi, welcher nicht immer den geraden Weg gegangen ist, aber in vielen Bereichen mit der Macht bestens vertraut ist. Er soll sich zuerst Asajj nähern und sie überreden mit ihm zusammen Dooku zu töten. Diese Phase des Buches liest sich so schnell, dass man wünschte, sie würde nicht aufhören. Die kleinen Sticheleien untereinander und die verstohlenen Blicke, welche am Ende zu Liebe führen, finden hier ihren Anfang. Ja, richtig gelesen, Asajj Ventress ist mehr als nur das kalte Monster, welches man sonst so kennt. Quinlan hingegen ist von Anfang bis Ende ein sehr sympathischer Charakter, auch wenn er seine Schwächen hat, wie eben jedes Lebewesen. Genau diese macht sich aber auch der dunkle Lord zu nutzen. Nachdem Asajj sich schon ordentlich um Voss gekümmert hat und ihm die ersten Wege zur dunkeln Seite gezeigt hat, vollendet er nun das Werk. Genau darum geht es in der zweiten Hälfte des Buches. Neben dem eigentlichen Auftrag Dooku zu töten, wird hier wieder der Kampf Hell gegen Dunkel aufgezeigt. Die Macht im inneren und das Zerreißen der Seele auf der Suche nach dem richtigen Weg. Nicht jeder schafft den Sprung wieder hinaus und Quinlan hält nur eine Person am Leben - Asajj Ventress. Nicht das hier etwa eine schmalzige Liebesgeschichte geschrieben wurde, es geht eher darum aufzuzeigen, wie sehr sich zwei einsame Herzen finden und ihren Hass und Trauer im Innern umwandeln in ein Gefühl, dass für beide unmöglich gehalten wurde. Da Star Wars gern den Weg des Dramas geht, müsst ihr am Ende schon mit ein wenig Gänsehaut rechnen. Dafür werdet ihr unentwegt mit vielen Kämpfen und Jagden belohnt. Hier wird ein Kopfgeld eingeholt, da eine Flucht vor Dooku und seinen Droiden. Schön fand ich auch die Einbindung aller bekannten Figuren zu dieser Zeit. Von Boba Fett, über Yoda, Obi Wan Kenobi, Anakin Skywalker oder Mace Windu, alle sind dabei und spielen überraschend nur eine Nebenrolle. Die beiden Hauptfiguren Asajj Ventress und Quinlan Voss schreiben hier mehr als ihre eigene Geschichte und ich hätte mich wirklich gefreut, wenn diese Geschichte auch optisch noch einmal umgesetzt worden wäre, denn die Qualität und die Tragik ist weitreichend und mitreißend. Fazit: Möge die Macht mit ihr sein... Christie Golden fühlt sich in den Sternen ob in Star Trek: Voyager oder wie hier in Star Wars mehr als wohl und das spürt man auch. Die Geschichte reißt den Leser von Anfang an mit. Man wünscht sich das Dooku endlich sein Ende findet und Quinlans Art das Leben zu sehen und zu erleben, bringt selbst das kälteste Herz der Galaxis zum erweichen. Mutig, taktvoll, ehrlich und mit einer schönen Mischung aus hetzenden Szenen und ruhigen liebevoll gestalteten Momenten, hat Star Wars hier viel mehr zu bieten, als in manch Hauptgeschichte. Matthias Göbel Autorin: Christie Golden Übersetzung: Tobias Toneguzzo, Andreas Kasprzak Broschur: 409 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Erscheinungsdatum: 21.11.2016 ISBN: 9783734161063
  15. Nicht jeder Jedi-Meister ist gleich. Die unterschiedlichen Fähigkeiten in der Beherrschung der Macht, machen jeden so besonders, sowie individuell. Mander Zuma hatte im Lauf seiner Jahre als Jedi-Meister ebenfalls einen Schüler. Die Jahre der Ausbildung sind vorbei und nun wurde es Zeit, dass der Schüler selbst eine Mission antritt. Im Prolog erfahren wir, was mit Toro Irana passiert. Ein letzter Kampf, eine Unachtsamkeit und das Ende seines Lebens. Das ruft nicht nur Mander Zuma zum Tatort, ziemlich schnell tummeln sich so einige andere Figuren der Geschichte auf den Seiten. Die Story baut jetzt darauf, dass man getreu einer Detektiv-Geschichte den Spuren folgt, welche hinterlassen wurden. Hier eine Information, da ein wenig seltsames Kristall und dann auch noch die Hutten. Diese mächtigen Unterweltbosse, haben in der Vergangenheit von Star Wars ebenfalls Tradition, denn mehr als einmal haben sie sich schon in die Geschichten geschlichen. Einer dieser fetten Würmer hat zwar erst einmal nicht direkt etwas mit dem Tod des Schülers zu tun, aber das soll sich später noch ändern. Denn der Jedi bleibt nicht mit seinem neugewonnenen Team nicht auf dem Planeten, vielmehr wird jetzt recht gut Abwechslung geboten. Hier eine alte verlassene Welt, da ein Asteroid und dann wieder ein altes Schiff, welches eigentlich nicht mehr existieren sollte. Unabhängig zu erwähnen, dass es auch mehr als einmal zu Kämpfen kommt. Ob Lichtschwert oder Gedankentrick, alles ist dabei. Später wird man auch erfahren, warum alle Mander Zuma für einen eher ungewöhnlichen Jedi halten. Nicht das er nicht die Kräfte beherrscht, vielmehr lag sein Interesse in der Vergangenheit eher nicht im Kampf, sondern im Wort, was wiederum gar nicht so ungewöhnlich ist. Besonders interessant fand ich die Geschichte über den Heimatplaneten der Hutten. So genau wie hier beschrieben, tauchte diese Erzählung nur selten auf. Dennoch muss man sich auch auf eine sehr durchsichtige Story gefasst machen. Der eigentliche Drahtzieher ist schnell durchschaut und damit fehlen die wirklich echten Überraschungen, auch wenn einige Methoden des Ablebens einzelner Figuren, wiederum unterhalten können. Vertrauen ist und bleibt eine Sache, die man sich verdienen muss. Das auch Jedi Fehler machen ist nicht neu und das die Hutten durch und durch verdorben sind auch. Wie Han Solo es schon wusste, einem Hutt, kann man niemals trauen! Fazit: Drogen haben noch nie zu etwas Gutem geführt! Star Wars findet in diesem Roman im Endeffekt neue Figuren, alte bekannte Aliens und eine leichte Unterhaltung, mit einem traurigen Kern. Die Welten sind anschaulich dargestellt, die Figuren wackeln hin und wieder, aufgrund zu wenig Hintergrundinformationen, aber dennoch hält das Grundgerüst. Die Kämpfe sind nett, auch wenn es der Hauptstory ein wenig an Pfeffer fehlt. Nicht jeder Jedi wird ein Meister und nicht jedes Buch zu einem Bestseller. Nett als Ergänzung, aber nicht wichtig genug um Pflicht zu sein. Matthias Göbel Autor: Jeff Grubb Übersetzung: Andreas Kasprzak Paperback: 384 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Erscheinungsdatum: 16.09.2013 ISBN: 9783442269389
  16. Bevor der Autor Joe Schreiber sich mit Darth Scabrous beschäftigt hat, schickte er Star Wars schon einmal in dunkle Tiefe Abgründe. In "Der Todeskreuzer" traf ein Gefangenenschiff auf einen verlassenen imperialen Kreuzer, auf dem etwas Schreckliches erwacht war. So heftig hatte ich bisher Star Wars noch nicht erlebt und anscheinend war der Erfolg des Buches so groß, dass Schreiber noch einmal die Chance bekam erneut in die Hölle auf Erden abzutauchen. Der Roman fängt recht locker und leicht an. An einer Sith-Akademie irgendwo tief im All und zeitlich fast 4.000 Jahre vor "Eine neue Hoffnung", erfahren wir was es bedeutet ein Schüler der dunklen Seite der Macht zu sein. Nicht nur untereinander bekämpfen sich die Schüler, auch die Meister gehen nicht gerade zimperlich mit den Rekruten um. Verletzungen, Pein, Schmerz, Angst... alles nur die Anfänge dessen, was sie hier erleben müssen. Anfänglich dachte ich auch, dass könnte glatt ein entspannter Jugendroman werden... doch das sollte sich schon einige Seiten später ändern. Nachdem die Schüler und der mysteriöse Darth Scabrous etwas vorgestellt wurden, bekam auch langsam die helle Seite ihren Auftritt. Hestizo Trace hat die seltene Gabe der Macht mit Pflanzen kommunizieren zu können. Im Besonderen geht es dabei um eine schwarze Orchidee, welche von der Macht durchflutet wird wie kaum ein anderes Lebewesen. Die Jedi und die Pflanze bilden eine Symbiose für das Leben und genau hinter dieser Pflanze ist Darth Scabrous her. Den Grund dafür erfährt der Leser erst recht spät, wenn das Übel bereits freigelassen wurde. Mehr als ein Kopfgeldjäger macht sich im Namen des Darth auf die Suche und die meiner Meinung nach beeindruckendste Figur hat hier ihren Auftritt. Der sehr stark an einen Predator erinnernde Jäger schnappt sich die Jedi und der Roman wird immer schwärzer. Seite für Seite beginnt jetzt Joe Schreiber die Welt aufzubrechen und entlässt sie irgendwann wieder – Die Zombies. Da ich zuvor den Todeskreuzer las, wusste ich in etwa, was jetzt auf mich zukommt - Tod, Gemetzel, Verwesung - kurz gesagt: blutiger Horror. Da diesmal allerdings Sith und Jedi aufeinandertreffen, sind die Kämpfe um einiges geladener. Hier wird nicht nur das geliebte Lichtschwert benutzt, vielmehr auch die Macht selbst. Von Blitzen, Machtstößen bis Feuer ist alles vertreten. Eine besondere Überraschung war die Jedi, aber findet selbst heraus, welche Macht sie zusätzlich entfesseln kann. Im Endeffekt gibt es ab der Hälfte so gut wie keine Atempause mehr. Die Flucht vor den Horden Untoter beherrscht das Geschehen. Genau das fand ich zeitweise etwas zu viel. Die beklemmende und erdrückende Atmosphäre ist allgegenwärtig und da ist es egal, welche der Figuren es gerade erwischt. Irgendwann fängt man allerdings an zu ahnen was auf den nächsten Seiten zu passieren wird. Kratzende Geräusche und schmerzverzerrte Schreie sind so üppig, wie das Atmen der Überlebenden. Dennoch versucht Schreiber den Faden wieder zu fangen und scheidet dabei stark am Pool seiner Figuren. Das hier viele ihr Leben lassen werden: logisch. Das es nicht nur die eine Seite erwischt: richtig so. Das die Kreaturen sich nicht so leicht abschütteln lassen: so soll es sein. Doch wer bleibt übrig? Damit spielt er bis zum Ende hin und hat dabei ein paar unschöne Überraschungen für die Charaktere parat. Wenn ihr der Anfang noch harmlos fandet, die Steigerung hat es in sich. Nur Darth Scabrous hätte ich mir nicht so stereotypisch gewünscht. Fazit: Schreie ruhig toter Sith... solange du noch einen Kopf hast! Uralte Mächte zu verstehen und zu beherrschen bleibt ein schier unmögliches Unterfangen. Joe Schreiber lädt erneut die Zombieapokalypse ein, Einzug im Star Wars Universum Platz zu nehmen. Da diesmal Sith und Jedi mit von der Partie sind, gelingt der dunkle Ausflug erneut, auch wenn er etwas mehr vorhersehbarere Situationen beinhaltet. Würgender Todesgeruch auf unzähligen Seiten, bis das letzte Licht erlischt. Nichts für die Disneyfraktion, aber für alle die gern beim Lesen länger das Licht anlassen... Matthias Göbel Autor: Joe Schreiber Übersetzung: Andreas Kasprzak Taschenbuch: 336 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Erscheinungsdatum: 16.11.2012 ISBN: 9783641100506
  17. Star Wars hat so viele facettenreiche Figuren, dass die Idee des Han Solo ihn schon damals unfreiwillig zum Liebling machten. Seine undurchschaubare Art sich aus allen Missgeschicken herauszuwinden und sein verschmitzter Charme sind legendär und kommen nicht von ungefähr. In seinem Soloabenteuer konnte er die Kinozuschauer zwar nicht ganz überzeugen, dennoch trägt er so viel Geschichte mit sich, dass es mehr als einen Roman auch über ihn selbst gibt. In diesem Fall spielt alles einige Jahre vor seinem Film. Willkommen auf Corellia, einem Planeten der Kernwelten der Galaxis. Armut und Hoffnungslosigkeit beherrschen hier den Alltag und ein Ausweg muss man sich über viele Jahre hin erarbeiten. Han und Qi’ra sind beide Mitglied der „White Worms“ unter der Führung von Lady Proxima. Ein Verbrechersyndikat, welches sich besonders im Armenviertel herumtreibt und hier seine Leute rekrutiert und diese mit unterschiedlichen Aufträgen in die besseren Teile der Stadt schickt. Aktuell soll ein neuer Unterführer gewählt werden und beide bekommen von Lady Proxima einen einfachen und sehr ähnlichen Auftrag. Sie sollen lediglich zu einem geheimen Treffen und dort ein Angebot für den Kauf eines kleinen Päckchens abgeben. Wie man es schon vorahnt, geht dabei aber so einiges schief. Auf beiden Seiten bricht ein Kampf aus und der Roman beginnt mit seiner unaufhörlichen Flucht von Han und Qi’ra vor so ziemlich jeden, der auf Corellia etwas zu sagen hat. Damit sind wir beim namengebenden Titel des Buches. Meistgesucht ist damit Tagesordnung und die Autorin hat sich Mühe gegeben, so ziemlich alles zu verarbeiten, was man sich dabei nur vorstellen kann. Rennen, schwimmen, fahren, fliegen und zu guter Letzt auch im Weltraum flüchten. Das dabei das Glück und der Zufall immer auf der Seite von Han und Qi’ra ist, nun ja, dass hat eben Star Wars für sich gebunkert, wird hier aber in vielen Fällen für meinen Geschmack etwas zu viel ausgepackt. Das Hin und Her war zeitweise auch etwas verwirrend, aber es beweist das Sprichwort, dass der Verbrecher oft zum Ort des Verbrechens zurückkehrt. Da hier alle Helden noch sehr jung sind, machen sie auch einige Fehler, welche das ein oder andere Leben kosten. Damit gab es in Star Wars ebenfalls schon immer wenig Probleme – Opfer gibt es eben immer. Han übernimmt dennoch einen starken Part der Geschichte ein und präsentiert sich von einer unglaublichen Gewandtheit mit Wort und Tat. Seine ungewollt soziale Ader gegenüber allen Lebewesen und Doriden bringen ihm den ein oder anderen Freund und man weiß nie, wann man einen guten Freund gebrauchen kann. Qi’ra hingegen bekommt die Chance ihres Lebens, dank ihrer gewieften Art, überzeugt sie nicht nur ihre Anführerin, sondern auch so manch Gegenpartei. Allerdings so richtig sympathisch wirkt sie nicht. Überrascht war ich von kleinen technischen Details, welche zwar später nie wirklich auftauchen, aber für diesen Roman gut funktionieren. Fazit: Auf der Flucht und doch so zuhause wie noch nie. Han Solo bekommt in dieser Geschichte Farbe, wirkt nicht ganz so hart wie in anderen Geschichten und es gibt viele Infos zu seinem Leben vor Luke und Leia. Als Vorgeschichte und Einstimmung zu seinem Film passend arrangiert. Sehr temporeich und mit viel Bewegung erzählt Rae Carson die Flucht durch ganz Coronet, der Hauptstadt Corellia, von zwei kleinen Gaunern, die das Glück gepachtet haben und ihr Ideenreichtum ihr Überleben sichert. Ein wenig sehr üppig mit vierblättrigen Kleeblättern behaftete Situationen, aber sieht man darüber hinweg, weckt das Buch sogar Lust auf den Film. Matthias Göbel Autor: Rae Carson Übersetzung: Timothy Stahl Taschenbuch: 332 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 24.07.2018 ISBN: 9783833236372
  18. Zayne Carrick hat es nicht leicht. Wo er im ersten Teil der Knights of the Old Republic schon einer unglaublichen Tat beschuldigt wurde, die er nicht begangen hat, wird er nun von der gesamten Galaxie gesucht. Vielleicht ist er auch der Grund dafür, dass ein neuer Krieg zwischen den Mandalorianern und der Republik entbrennt. So richtig Frieden gab es zwar nie, daher sind die Mandalorianischen Kriege auch etwas für die Geschichtsbücher. Genau in diesen Konflikt gerät Zayne mit seiner unfreiwilligen Crew. Der wohl spannendste Teil der Geschichte beginnt, denn hier erfahren wir zum einen mehr über die Mandalorianern - ihr Handeln, ihr Wille zu kämpfen und sogar ein wenig über ihre Herkunft. Warum genau der Krieg jedoch ausbricht bleibt eher noch im Dunkeln. Sehr interessant fand ich auch, dass sie selbst Jagd auf Jedis machen, da einer ihrer Anführer herausfinden will wo die Macht herkommt und ob man sie stoppen oder vielleicht sogar für die eigenen Soldaten nutzbar machen kann. Nicht das erste mal, dass solche Experimente unternommen wurden, aber wir befinden uns 4.000 Jahre vor „Die dunkle Bedrohung“ und da kommt noch einiges auf die Jedis zu. Da der Rat der Jedi jetzt weiß, wer der eigentliche Mörder der Jünglinge war, ist es erstaunlich, wie sehr sie den Vorhausahnungen vertrauen und das es keine Konsequenzen für den Mörder gab. Die Geschichte von Lucien Draay bekommt ebenfalls einen sehr schönen und tiefen Einblick. Es ist fast davon auszugehen, dass die dunkle Seite hier schon länger im Spiel ist. Leider endet der Comic etwas einfacher, dafür kann Zayne noch einmal seinen Vater wiedersehen. Die ersten Seiten sind auch um einiges ausgefeilter gezeichnet. Sehr gute Details bei den Mandalorianern lassen den Leser interessiert auf den Seiten verweilen. Allein schon die Anzahl der Kämpfer ist beeindruckend, nur die Kämpfe sind etwas weniger in Szene gesetzt. Es bleibt zumindest alles auf einem recht düsteren Level. Die Schritte von Zayne Carrick sind nicht mehr ganz so ungeschickt wie im ersten Teil. Er scheint seiner Ausbildung durch die Flucht einige Besonderheiten hinzufügen zu können, was ihm als Jedi gut steht und ihn interessanter werden lässt. Fazit: Die Mandalorianischen Kriege finden ihren Anfang! Schon von der ersten Seite an wird die alte Republik auf den Untergang eingestimmt. Nicht nur das die Jedi sich aufgrund der Suche nach den Sith zurückgezogen haben, auch die Mandalorianer beginnen ihren Großangriff und der wird definitiv heftig werden. Die Geschichte um Zayne Carrick, den gejagten Jedi-Schüler, bekommt weiter Futter und die Spannung bleibt, ob er die Schuld für die Rückkehr der Sith ist oder nicht. Schöne düstere Optik in Kombination mit passenden Farben bringen dem Comic ebenfalls gute Punkte. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Zeichnung: Brian Ching, Dustin Weaver, Harvey Tolbao, Michael Atiyeh, Jay David Ramos Übersetzung: Michael Nagula Taschenbuch: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 26.04.2019 ISBN: 9783741610516
  19. Acht Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“. Luke Skywalker hat sich zurückgezogen und bildet eine neue Reihe von Jedi-Rittern aus, denn die Galaxie ist und bleibt ein gefährlicher Ort. Vorgestellt werden uns einige der Neuen, doch am meisten unterhält uns Kyp Durron. Zusammen mit dem Klon Dorsk 82 begibt er sich auf eine Mission. Eine Minenkolonie weit außerhalb der bekannten Routen fleht um Hilfe und laut Luke wäre es eine gute Gelegenheit die Fähigkeiten seiner neuen Ritter zu testen. Hier angekommen merkt Kyp schon, dass etwas furchtbares passiert ist. Nicht nur die Vernichtung der Einrichtungen zeigt es deutlich, sondern auch die verlorenen Stimmen in seinem Kopf bereiten ihm Schmerz. Auf der Suche nach Überlebenden kommen sie dem eigentlichen Geheimnis auf die Spur und wie der Name der Ausgabe es schon verrät, weiß man welches Biest hier gewütet hat. Doch damit nicht genug, es gibt noch eine zweite Geschichte. Hier wird die Vermählung von Palpatines Ex-Agentin Mara Jade vor den Traualtar und Luke Skywalker aufgezeigt. Ja richtig gelesen, Luke heiratet und auch wenn es in manch Büchern schon behandelt wurde, hier kann man noch einmal live dabei sein. Es erübrigt sich jedoch vorauszuahnen, dass nicht alles glatt läuft. Nicht nur das es schwierig wird ein Kleid zu finden, auch Luke hat so seine Probleme mit ein paar Attentätern. Denn das geschlagene Imperium ist noch immer da draußen und versucht seine Macht durchzusetzen. Schon interessant, dass es einen einzelnen Comic über dieses Ereignis gibt, denn so spektakulär es klingt, sieht es am Ende leider nicht so aus. Doch geht es vielmehr um die Vorbereitungen und die erwähnten Ruhestörer, welche es aufzuhalten gilt. Da die beiden Geschichten auch völlig anders vom Verlauf sind, war es richtig unterschiedliche Zeichner zu engagieren. In dem ersten wird viel gekämpft und besonders wenn die Untiere auftreten sieht man mehr als einmal ein Lichtschwert blitzen. Damit ist der große Action-Part erledigt und man kann sich etwas ruhiger der zweiten Geschichte widmen. Hier wird zwar auch gekämpft, aber alles auf eine schnelle und kurzweilige Art und Weise. Hier eine Kleideranprobe, da eine Barschlägerei und dann wieder ein Saunaaufenthalt und natürlich das traute Paar vor dem Altar. Vielleicht hätte ich mir etwas mehr Details gewünscht, denn manchmal sind die Gesichter sehr einfarbig, dafür aber den Schauspielern gut entnommen. Ansonsten gibt es nicht viel zu meckern, auch wenn die Lichtschwerter zur Hochzeit eindeutig zu kurz kommen. Fazit: Ein Hoch auf das Paar und des Meisters neue Schüler. Star Wars beweist in dieser Ausgabe, dass es weiterhin glücklich in eine Zukunft schauen kann. Luke Skywalker hat starke Schüler an seiner Seite und die Liebe zu Mara Jade wird, wie wir wissen, später Früchte tragen. Zwei bis dato selten zu erlebende Momente in einem Band zusammengefasst und für Star Wars Anhänger definitiv ein Blick wert, auch wenn die Hochzeit gesitteter ausfällt, als ich es mir gedacht hätte. Bei einem Freund wie Han Solo sollte der Junggesellenabschied doch eigentlich heftiger ausfallen, als nur der Besuch in einer Bar... oder? Die Zeichner haben sich ansonsten viel Mühe gegeben und unterstreichen viele Szenen mit netten Bildern. Matthias Göbel Autor: Michael A. Stackpole, Kevin J. Anderson Zeichnung: Robert Teranishi, Dario Carrasco Jr., Christopher Chuckry, Ray Murtaugh, David Jacob Beckett, Mark G. Heike, Bill Black, Übersetzung: Benjamin Feuer, Michael Nagula Taschenbuch: 192 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 12.04.2019 ISBN: 9783741610509
  20. Mit „Solo – A Star Wars Story“ legte Disney die erste Kinobruchlandung hin, wobei der Umsatz im Verhältnis zu anderen Filmen doch noch weit im Millionenbereich lag. Neben Han Solo wurde auch sein Kollege Lando Calrissian in seiner besten Zeit vorgestellt. Der als Falschspieler und Schmuggler bekannte Charakter hat sich im Lauf seiner Karriere mehr Feinde als Freunde gemacht. Kein Wunder, dass egal wo er sich blicken lässt, irgendeiner dabei ist, den Lando schon einmal übers Ohr gehauen hat. Aktuell befindet er sich wieder mitten in einem Kartenspiel, als eine junge Frau die Bar betritt. Noch lange vor der Rebellion und der Wolkenstadt ist der Millennium Falken sein Domizil und genau dieses Gespann benötigt die Auftraggeberin. Im Film zu Solo wurde auch der treue Droide(in) Eldrei vorgestellt. Ein frei denkender Roboter, welcher auch mal etwas schnippischer reagiert. Dieser Schlagabtausch sorgte für so einige Lacher und soll auch im Comic dazu führen. Ich muss allerdings zugeben, dass es mir doch etwas zu viel unnötige Dialoge gab. Der eine schwärmt nur von sich wie toll er ist, was schon über Narzissmus hinaus erscheint und die andere ergibt sich in ihrer künstlichen Gefangenschaft als nicht lebendes Wesen. Doch damit nicht genug, denn der Comic will auch eine Geschichte erzählen. Die Auftraggeberin konnte Lando überreden den Auftrag anzunehmen Waffen für die Befreiung ihres Volkes zu schmuggeln. Selbst in den unmöglichsten Situationen hat Lando immer eine lockere Zunge und witzelt sich durch die Gefahren hindurch. Für den Comic passend, für die Story leider ermüdend. Das so viel mehr in ihm steckt weiß er und wissen wir aus seinen späteren Taten, warum er aber einfach nicht mal die Klappe hält... Die kleine Rebellion, welche er anführt, befreit einige Sklaven aus ihrer Gefangenschaft, jedoch verliert er seinen Falken. Vielleicht der Anfang von weiteren Geschichten? Gezeichnet wurde alles in einem schön modernen und lockeren Stil. Lando bekommt sein schelmisches Lächeln und erinnert stark an den Schauspieler Donald Glover. Actionreich, farbenfroh und abwechslungsreiche Szenen, da wird zumindest kaum ein Schwachpunkt zu finden sein. Fazit: Lando Calrissian, wahrlich ein Typ, aber mögen muss man ihn nicht. Mit dem Ansatz des tiefer blickenden Backgrounds vergibt der Comic die Möglichkeit Lando wirklich in einem anderen Licht darzustellen. Arrogant, oberflächlich und doch gerissen und mit dem gewissen Glück an seiner Seite überlebt er ein Abenteuer nach dem anderen. Imposant in Szene gesetzt und hübsch getuscht, kann man optisch dem Comic einiges abgewinnen, nur die Story schafft es leider nicht im Gleichgewicht zu bleiben. Zumindest steht Lando Calrissian von Anfang an auf der halbwegs richtigen Seite. Matthias Göbel Autor: Paolo Villanelli Zeichnung: Rodney Barnes, Andres Mossa, Übersetzung: Justin Aardvark Taschenbuch: 116 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 23.04.2019 ISBN: 9783741610721
  21. Oft liefen die Star Wars Geschichten nach dem gleichen Schema ab. Gut gegen Böse und das Böse zieht dabei den Kürzeren. Selbst wenn es diesmal anfänglich ähnlich klingt, ist der Verlauf so heftig, wie ihn wohl noch keiner mit Star Wars in Verbindung gebracht hätte. Auf dem Gefangenenkreuzers „Sühne“ leben mehr als 500 Gefangene unterschiedlichster Spezies zusammen. Ihr Ziel ist ein Arbeitslager und abgesehen davon, dass hier einige wohl zurecht ihrer Strafe zugeführt werden, hat es auch zwei Jugendliche auf die Fahrt verschlagen. Ihr Vater wurde festgenommen und sie gleich mit. Durch kleine Gaunereien versuchen sich beide über Wasser zu halten, doch werden sie bald schlimmere Probleme bekommen, als sie sich je ausmalen konnten. Warum plötzlich die Triebwerke des Schiffes ausfielen, wird schlussendlich nicht geklärt, aber es ist nun einmal so und wie es der Zufall will, befindet sich ein Sternenzerstörer in der Nähe. Sie bekommen zwar keine Antwort auf ihre Rufe, aber eine andere Hilfe ist derzeit nicht in Sicht. Mit einem Shuttle versucht der Captain und eine Gruppe Sturmtruppler herauszufinden was hier los ist. Allein schon der Hangar ist ungewöhnlich still. Kein Lebewesen in Sichtweite. Bei einer Besatzung von fast zehntausend Mann ist das schon sehr erschreckend. Ab jetzt beginnt der Roman auch seine dunklen Flügel auszubreiten, denn die ersten seltsamen Funde werden gemacht. In der Krankenstation findet das Erkundungsteam eigenartige Versuchsaufbauten und das sollte nur der Anfang des Übels sein. Nachdem sich das Team die Ersatzteile für ihr Schiff besorgt hat, geht es so schnell wie möglich zurück auf ihr eigenes Schiff. Anfänglich ist es nur der Husten, doch dann... Hier nimmt der Autor sich, so klischeehaft es klingt, zwar keine neuen Ideen vor, sondern präsentiert uns durch einen Virus verwandelte Wesen – Zombies. Der Virus scheint so ansteckend, dass es schwer wird sich davor zu schützen. Selbst die Ärztin und ihr Droide müssen um ihr Leben bangen. Ziemlich spät und gar nicht im Vordergrund treffen wir auch auf zwei alte Bekannte. Han Solo und Chewbacca wurde nicht nur der Millennium Falken abgenommen, sie selbst wurden verhaftet und sollen in ein Lager gebracht werden. Es scheint, dass hier Fans ein Abenteuer weit vor der Begegnung mit Luke und Leia erleben. Joe Schreiber hat den Roman in verschiedene Phasen eingeteilt. Der Anfang liest sich ruhiger und man bekommt die einzelnen Figuren vorgestellt. Danach folgen schon die erste Horrorelemente, welche im letzten Teil ganz deutlich vorherrschen. Hier wird nicht mehr nur von einem Scharren oder lauten Schreien gesprochen, vielmehr von verwesendem Fleisch, Blut und brechenden Knochen. Damit lässt der Autor auch mal die andere dunkle Seite von Star Wars aufleben. Bisher hatte alles einen leichten Charme mit kleinen Witzen und niedlichen Tierchen, hier jedoch ist alles düster, brutal und lebensfeindlich. Kein Jedi und kein Sith, hier geht es einfach ums nackte Überleben. Fazit: Star Wars meets Walking Dead! Es schon erstaunlich wie gut Han Solo und Chewbacca selbst in solch einer düsteren Umgebung hineinpassen, auch wenn sie nur Nebenfiguren sind. Vielleicht funktioniert der Roman auch, weil man es eben nicht gewohnt ist, dass es in Star Wars so heftig zu Sache geht. Morbide und blutüberströmt stapfen die Sturmtruppler diesmal als Untote durch die dunklen kalten Flure eines Sternenzerstörers. Ich bin mir fast sicher, dass Disney dieses Buch heute so niemals zugelassen hätte. Matthias Göbel Autor: Joe Schreiber Übersetzung: Andreas Kasprzak Taschenbuch: 288 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Erscheinungsdatum: 09.02.2012 ISBN: 9783641077778
  22. Es gab so einige ausgefallene Star Wars Comic Serien und eine besondere ist sicherlich „Dark Times“. Nicht nur das die Charaktere besonders gewählt wurden, auch Darth Vader kann hier noch einmal intensiv seine Rache gegenüber den Jedi zur Schau stellen. Nachdem die Order 66 so ziemlich jeden Jedi getötet hat, sind die letzten Überlebenden auf der Flucht. Hohe Kopfgelder bringen ihnen nur noch mehr Feinde und davon weiß Jedi Dass Jennir ein Lied zu singen. Da dieser Band in der Mitte der Geschichte stattfindet, muss man ein wenig Vorwissen mitbringen. Dass Jennir half so einigen Bewohnern ferner Planeten und zuletzt war er Mitglied auf einem Raumschiff, aber auch hier musste er fliehen und an seiner Seite zurzeit Ember Chankeli. In Sicherheit können sie sich nicht wiegen, denn schon sind neue imperiale Jäger ihnen auf der Spur. Sie stürzen auf einem Planeten ab und müssen sich fortan durch eine Wüste kämpfen. Indessen ist auch ein Kopfgeldjäger hinter ihnen her. Dieser bringt auch Darth Vader in Rage, weil er Gefangenentransport überfallen hat. Vader will jetzt ihn und diesen flüchtigen Jedi endlich in seine Finger bekommen. Am Rande sucht auch noch die alte Crew von Jennir nach ihm und schon haben wir den Inhalt der Geschichte zusammen. Das es zu Kämpfen mit dem Lichtschwert kommt, ist so logisch, wie das Vader seinen Würgegriff einsetzt. Schön, dass man sich auf alte gewohnte Bilder verlassen kann. Genau das will der Fan allerdings auch sehen, nur das diese Story hier leider nicht wirklich so viel erzählt. Eine Flucht auf einem Planeten ist nicht neu, dafür aber visuell schön eingefangen. All die Aliens und Tiere haben interessante Bewegungen und besonders in den Kämpfen hat Randy Stradley darauf geachtet, nicht nur Standartkost zu servieren. Allein die Szenen mit dem Reittier erinnern eher an einen Western, sind aber herrlich integriert worden. Wem es nicht stört mitten in die Dark Times zu springen, bekommt mit dieser Ausgabe immerhin für sein Auge allerhand geboten und muss sich nur den Anfang der Geschichte als Text durcharbeiten. Fazit: Die Dark Times sind eine Besonderheit, welche man am besten komplett genießt. Inhaltlich lässt der Band leider einiges liegen, hat aber dafür optisch viel zu bieten. Unterschiedliche Schauplätze, gute Actionszene und Vader in Aktion. Dass Jennir als Jedi lässt niemanden im Stich, selbst wenn er von allen Seiten bedroht wird. Für die Comic-Kollektion ein fehlendes Puzzleteil, nur sollte man die anderen Bände vorher und nachher gleich mitlesen. Matthias Göbel Autor: Douglas Wheatley Zeichnung: Randy Stradley, Dan Jackson Übersetzung: Michael Nagula Hardcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 29.03.2019 ISBN: 9783741610493
  23. „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ ist gerade beendet, da legt die Rebellion erst richtig los. Viele kleine Widerstandsnester bilden sich und stellen sich gegen das Imperium. Agenten gibt es auch auf beiden Seiten und einer davon ist Wyl Tarson. In seiner Vergangenheit hat er für den Informations-Verbrecherlord Raze gearbeitet, welcher aber von Wyl verraten wurde. Jetzt wiederum rächt sich Raze und nimmt sich Tarsons Kopf vor. Er pflanzt ihm einen Sender ein und nebenbei auch gleich noch eine Bombe. Über den Sender kann er alles sehen und hören und sogar mit ihm kommunizieren. Als Wyl Tarson davon erfährt ist er völlig geschockt, aber eine letzte Mission könnte ihn davon befreien. Er soll zusammen mit einem Team, welcher er selbst zusammenstellt, eine imperiale Sendestation infiltrieren. Aktuell sind keine anderen Agenten greifbar, also rekrutiert Wyl alte ausrangierte Söldner. Ein Dieb und ein Jedi-Killer sind dabei. Ersterer dient auch gleich zur Unterhaltung und bringt mit seinen Sprüchen den ein oder anderen Witz in die Runde. Der andere wiederum ist und bleibt ein Geheimnis. Ich denke mal, dass man gerade von ihm noch einiges zu sehen bekommen wird. Ansonsten läuft die Mission eher anders als man es von Star Wars gewohnt ist. Hier wird gestorben, auf der Guten und auf der Bösen Seite. Viele verlieren ihr Leben und als auch noch Darth Vader auftaucht, erleben wir den Dunklen Lord erneut von seiner durchgreifenden Art. Kein Widerstand wird geduldet, alles gleich im Keim ersticken. Das diese Mission ein Himmelfahrtskommando ist, war allen von Anfang an klar. Besonders die Lichtschwertkämpfe werden euch gefallen. Hier wird auch Vader wieder gut eingefangen. Michel Lacombe hat sonst einen sehr detailgetreuen Stil und auch die Blickwinkel hat man in einigen Einstellungen sicher seltener in Comics gesehen. Bei den Explosionen hätte es mehr Farben geben können, dafür gibt es sehr melancholische Einzelbilder, an den man ruhig eine Weile hängen bleiben darf. Fazit: Star Wars funktioniert auch ohne Happyend! Wie der Name „Bauernopfer“ es schon verspricht, geht es hier um Tod, die Frage bleibt, wie „wertvoll“ dieser dabei ist. Rebellion hat nicht immer mit Heldenmut zu tun und Wyl Tarson Vergangenheit zeigt, wie schwer es ist während der Rebellion aufzuwachsen. Spione welche entlarvt wurden, haben es nie leicht zurück ins Leben zurückzufinden. Das Imperium hat schon so viele auf dem Gewissen und auch diesmal greift Darth Vader hart durch. Ein schön gezeichneter Comic, mit einem ernsten Thema, ohne großartig mit der Moralkeule zu schwingen. Matthias Göbel Autor: Rob Williams, Brandon Badeaux Zeichnung: Michel Lacombe, Wil Glass Übersetzung: Michael Nagula Hardcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 15.03.2019 ISBN: 9783741610486
  24. Die Comic-Szene hat mit Doctor Aphra eine doch recht ungewöhnliche Figur im Star Wars Universum zu bestaunen. Nicht nur, dass sie mehr auf der dunklen Seite zu stehen scheint, auch ihr eigenes Leben ist mehr durcheinander als man meinen mag. Die letzten Ereignisse mit Darth Vader liegen noch gar nicht so lange zurück und schon muss sie sich ihren ehemaligen beiden Droiden Triple-Zero und Beetee anschließen. Nichts mit Urlaub und Cocktails am Strand, jetzt geht es richtig los. Schon von den ersten Seiten an bekommt man ein regelrechtes Feuerwerk präsentiert und die eigentliche Archäologin wird hier immer mehr zur Action-Heldin. Zudem bekommt die Story ein interessante Nebengeschichte. Magna Tolvan, Offizierin im Namen des Imperiums, hatte schon mehr als einmal mit Aphra zu tun und es scheint, dass sich beide irgendwie zueinander hingezogen fühlen. Kleine Überraschung, aber es dauert noch ein paar Seiten, bis sich beide auch wirklich sicher sind, was da zwischen ihnen passiert. Indessen darf die Doktorin noch so einige Missionen durchführen, wobei ihr diesmal einige Söldner zur Seite stehen. Den Grund für die Datenbeschaffung erfahren wir auch ziemlich spät, jedoch werden so einige imperiale Stützpunkte ordentlich in Mitleidenschaft gezogen. Aphra selbst stellt sich allerdings nicht auf eine der beiden Seiten. So dürfen auch die Rebellen Aphra kennenlernen und mit dem Geschick einer Gaunerin und ein wenig Glück, kommt sie durch alle Widrigkeiten durch. Bei all den Schüssen und Explosionen, gibt es auch in grafischer Form viel zu sehen. Jede Seite ist vollgestopft mit viel Farbe und fliegenden Körpern, wobei auch kurze ruhige Phasen schöne große Raumstationen zeigen oder Aphra auch mal in einer liebkosenden Umarmung darstellen. Ansonsten gibt es allerhand neue Aliens, genug Sturmtuppler und ein paar explodierende Schosstierchen. Besonders letzte haben mich eher an Disney Sidekicks erinnert und hätten meiner Meinung nach weggelassen werden können. Fazit: Star-Wars-Comic-Popcorn, mit viel viel Action. Doctor Aphra stand bisher irgendwie für verlorene Schätze und ein wenig weiblicher Indianer Jones im Weltraum, doch nun ändert sich alles und sie zieht mit einer Söldnertruppe von Gefecht zu Gefecht. Schade das ihre einst so interessante Figur eine so neue Ausrichtung bekommt. Immerhin erfährt man, dass sie lieben kann und dass sie immer noch versucht von ihrer alten Crew wegzukommen. Wer es richtig bunt und rasant mag... bitteschön.... Matthias Göbel Autor: Simon Spurrier, Kieron Gillen Zeichnung: Emilio Laiso, Rachelle Rosenberg Übersetzung: Justin Aardvark Hardcover: 140 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 26.03.2019 ISBN: 9783741610714
  25. Wer sich mit Star Wars beschäftigt, der kommt irgendwann auch auf „Knights of the old Republic“. Wer zudem auch noch das Rollenspiel von BioWare kennt und lieben gelernt hat, der wird sich hier schnell zuhause fühlen. Wir schreiben etwa 4.000 Jahre bevor Luke Skywalker den Todesstern zerstört hat. Schon in der damaligen Republik gab es die Jedi, welche die Welten und ihre Einwohner schützen. Viele Jedi müssen ausgebildet werden und der Rat der Jedi hat alle Hände voll zu tun. Padawan Zayne Carrick befindet sich mit seinem Meister aktuell auf Taris. Ein ziemlich gebeutelter Planet, nachdem der Krieg gegen die Mandalorianer beendet wurde. Sein Geschick als Jedi ist kaum vorhanden. Mehr als einmal gerät er in ein Missgeschick. Seine Mission ist eigentlich recht einfach. Er soll einen flüchtigen Kleinganoven dingfest machen, doch irgendwie scheitert er jedes mal daran. Einmal entkommt Gryph weil Zayne die Fesseln nicht findet und ein anderes mal fällt er aus dem Fenster. Schon ein wenig trottelig der Gute, aber vielleicht steckt auch die Macht dahinter, denn eines Tages kommt er zu spät zu einer Zeremonie, welche die Meister eingebrufen haben. Als nun ankommt, sind alle seine Freunde und Mit-Jedi-Schüler tot – Getötet von ihren Meistern. Ab jetzt beginnt die Flucht vor dem Gesetz und die Suche nach der Wahrheit. Es bilden sich recht ungewöhnliche Freundschaften und besonders der Grund hinter dieser schlimmen Tat klingt ganz nach einer alten Sith-Legende. Erstaunlich wie hier mit den Jedi umgegangen wird. Es wird nicht lange drum herumgeredet, hier gibt es eine rasante Story, die immer tiefer in die alte Republik hineinschaut. Brain Ching und Travel Foreman haben sich bei diesem Comic recht schön an die klassischen Jedi-Kämpfe gehalten. Stilvoll mit dem Lichtschwert wird hier galant gezeigt, dass diese Dinger nicht nur wunderbar leuchten, sondern auch töten. An einigen Stellen sind die Gesichter vielleicht ein wenig zu dunkel, dafür gibt es ein paar schöne Großbilder und die Cover-Galerie finde ich diesmal besonders gut gelungen. Fazit: Vor so langer Zeit und doch steckt so viel Star Wars in Knights of the old Republic. Die Geschichte um Padawan Zayne Carrick liest sich sehr flüssig und beherbergt neben den Slapstick-Momenten und lustigen Sprüchen, auch viele ernsthafte Themen. Meister gegen Schüler ist in Star Wars so alt, wie ihre Herkunft und in diesem Fall lernen wir die Jedi auch mal von ihrer düsteren Seite kennen. Ein mehr als schöner Auftakt und Einstieg in die viel zu wenig beachtete alte Republik. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Zeichnung: Brain Ching, Travel Foreman, Michael Atiyeh Übersetzung: Michael Nagula Hardcover: 152 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 01.03.2019 ISBN: 9783741610479
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