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  1. Oft liefen die Star Wars Geschichten nach dem gleichen Schema ab. Gut gegen Böse und das Böse zieht dabei den Kürzeren. Selbst wenn es diesmal anfänglich ähnlich klingt, ist der Verlauf so heftig, wie ihn wohl noch keiner mit Star Wars in Verbindung gebracht hätte. Auf dem Gefangenenkreuzers „Sühne“ leben mehr als 500 Gefangene unterschiedlichster Spezies zusammen. Ihr Ziel ist ein Arbeitslager und abgesehen davon, dass hier einige wohl zurecht ihrer Strafe zugeführt werden, hat es auch zwei Jugendliche auf die Fahrt verschlagen. Ihr Vater wurde festgenommen und sie gleich mit. Durch kleine Gaunereien versuchen sich beide über Wasser zu halten, doch werden sie bald schlimmere Probleme bekommen, als sie sich je ausmalen konnten. Warum plötzlich die Triebwerke des Schiffes ausfielen, wird schlussendlich nicht geklärt, aber es ist nun einmal so und wie es der Zufall will, befindet sich ein Sternenzerstörer in der Nähe. Sie bekommen zwar keine Antwort auf ihre Rufe, aber eine andere Hilfe ist derzeit nicht in Sicht. Mit einem Shuttle versucht der Captain und eine Gruppe Sturmtruppler herauszufinden was hier los ist. Allein schon der Hangar ist ungewöhnlich still. Kein Lebewesen in Sichtweite. Bei einer Besatzung von fast zehntausend Mann ist das schon sehr erschreckend. Ab jetzt beginnt der Roman auch seine dunklen Flügel auszubreiten, denn die ersten seltsamen Funde werden gemacht. In der Krankenstation findet das Erkundungsteam eigenartige Versuchsaufbauten und das sollte nur der Anfang des Übels sein. Nachdem sich das Team die Ersatzteile für ihr Schiff besorgt hat, geht es so schnell wie möglich zurück auf ihr eigenes Schiff. Anfänglich ist es nur der Husten, doch dann... Hier nimmt der Autor sich, so klischeehaft es klingt, zwar keine neuen Ideen vor, sondern präsentiert uns durch einen Virus verwandelte Wesen – Zombies. Der Virus scheint so ansteckend, dass es schwer wird sich davor zu schützen. Selbst die Ärztin und ihr Droide müssen um ihr Leben bangen. Ziemlich spät und gar nicht im Vordergrund treffen wir auch auf zwei alte Bekannte. Han Solo und Chewbacca wurde nicht nur der Millennium Falken abgenommen, sie selbst wurden verhaftet und sollen in ein Lager gebracht werden. Es scheint, dass hier Fans ein Abenteuer weit vor der Begegnung mit Luke und Leia erleben. Joe Schreiber hat den Roman in verschiedene Phasen eingeteilt. Der Anfang liest sich ruhiger und man bekommt die einzelnen Figuren vorgestellt. Danach folgen schon die erste Horrorelemente, welche im letzten Teil ganz deutlich vorherrschen. Hier wird nicht mehr nur von einem Scharren oder lauten Schreien gesprochen, vielmehr von verwesendem Fleisch, Blut und brechenden Knochen. Damit lässt der Autor auch mal die andere dunkle Seite von Star Wars aufleben. Bisher hatte alles einen leichten Charme mit kleinen Witzen und niedlichen Tierchen, hier jedoch ist alles düster, brutal und lebensfeindlich. Kein Jedi und kein Sith, hier geht es einfach ums nackte Überleben. Fazit: Star Wars meets Walking Dead! Es schon erstaunlich wie gut Han Solo und Chewbacca selbst in solch einer düsteren Umgebung hineinpassen, auch wenn sie nur Nebenfiguren sind. Vielleicht funktioniert der Roman auch, weil man es eben nicht gewohnt ist, dass es in Star Wars so heftig zu Sache geht. Morbide und blutüberströmt stapfen die Sturmtruppler diesmal als Untote durch die dunklen kalten Flure eines Sternenzerstörers. Ich bin mir fast sicher, dass Disney dieses Buch heute so niemals zugelassen hätte. Matthias Göbel Autor: Joe Schreiber Übersetzung: Andreas Kasprzak Taschenbuch: 288 Seiten Verlag: Blanvalet Verlag Erscheinungsdatum: 09.02.2012 ISBN: 9783641077778
  2. Es gab so einige ausgefallene Star Wars Comic Serien und eine besondere ist sicherlich „Dark Times“. Nicht nur das die Charaktere besonders gewählt wurden, auch Darth Vader kann hier noch einmal intensiv seine Rache gegenüber den Jedi zur Schau stellen. Nachdem die Order 66 so ziemlich jeden Jedi getötet hat, sind die letzten Überlebenden auf der Flucht. Hohe Kopfgelder bringen ihnen nur noch mehr Feinde und davon weiß Jedi Dass Jennir ein Lied zu singen. Da dieser Band in der Mitte der Geschichte stattfindet, muss man ein wenig Vorwissen mitbringen. Dass Jennir half so einigen Bewohnern ferner Planeten und zuletzt war er Mitglied auf einem Raumschiff, aber auch hier musste er fliehen und an seiner Seite zurzeit Ember Chankeli. In Sicherheit können sie sich nicht wiegen, denn schon sind neue imperiale Jäger ihnen auf der Spur. Sie stürzen auf einem Planeten ab und müssen sich fortan durch eine Wüste kämpfen. Indessen ist auch ein Kopfgeldjäger hinter ihnen her. Dieser bringt auch Darth Vader in Rage, weil er Gefangenentransport überfallen hat. Vader will jetzt ihn und diesen flüchtigen Jedi endlich in seine Finger bekommen. Am Rande sucht auch noch die alte Crew von Jennir nach ihm und schon haben wir den Inhalt der Geschichte zusammen. Das es zu Kämpfen mit dem Lichtschwert kommt, ist so logisch, wie das Vader seinen Würgegriff einsetzt. Schön, dass man sich auf alte gewohnte Bilder verlassen kann. Genau das will der Fan allerdings auch sehen, nur das diese Story hier leider nicht wirklich so viel erzählt. Eine Flucht auf einem Planeten ist nicht neu, dafür aber visuell schön eingefangen. All die Aliens und Tiere haben interessante Bewegungen und besonders in den Kämpfen hat Randy Stradley darauf geachtet, nicht nur Standartkost zu servieren. Allein die Szenen mit dem Reittier erinnern eher an einen Western, sind aber herrlich integriert worden. Wem es nicht stört mitten in die Dark Times zu springen, bekommt mit dieser Ausgabe immerhin für sein Auge allerhand geboten und muss sich nur den Anfang der Geschichte als Text durcharbeiten. Fazit: Die Dark Times sind eine Besonderheit, welche man am besten komplett genießt. Inhaltlich lässt der Band leider einiges liegen, hat aber dafür optisch viel zu bieten. Unterschiedliche Schauplätze, gute Actionszene und Vader in Aktion. Dass Jennir als Jedi lässt niemanden im Stich, selbst wenn er von allen Seiten bedroht wird. Für die Comic-Kollektion ein fehlendes Puzzleteil, nur sollte man die anderen Bände vorher und nachher gleich mitlesen. Matthias Göbel Autor: Douglas Wheatley Zeichnung: Randy Stradley, Dan Jackson Übersetzung: Michael Nagula Hardcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 29.03.2019 ISBN: 9783741610493
  3. „Star Wars: Eine neue Hoffnung“ ist gerade beendet, da legt die Rebellion erst richtig los. Viele kleine Widerstandsnester bilden sich und stellen sich gegen das Imperium. Agenten gibt es auch auf beiden Seiten und einer davon ist Wyl Tarson. In seiner Vergangenheit hat er für den Informations-Verbrecherlord Raze gearbeitet, welcher aber von Wyl verraten wurde. Jetzt wiederum rächt sich Raze und nimmt sich Tarsons Kopf vor. Er pflanzt ihm einen Sender ein und nebenbei auch gleich noch eine Bombe. Über den Sender kann er alles sehen und hören und sogar mit ihm kommunizieren. Als Wyl Tarson davon erfährt ist er völlig geschockt, aber eine letzte Mission könnte ihn davon befreien. Er soll zusammen mit einem Team, welcher er selbst zusammenstellt, eine imperiale Sendestation infiltrieren. Aktuell sind keine anderen Agenten greifbar, also rekrutiert Wyl alte ausrangierte Söldner. Ein Dieb und ein Jedi-Killer sind dabei. Ersterer dient auch gleich zur Unterhaltung und bringt mit seinen Sprüchen den ein oder anderen Witz in die Runde. Der andere wiederum ist und bleibt ein Geheimnis. Ich denke mal, dass man gerade von ihm noch einiges zu sehen bekommen wird. Ansonsten läuft die Mission eher anders als man es von Star Wars gewohnt ist. Hier wird gestorben, auf der Guten und auf der Bösen Seite. Viele verlieren ihr Leben und als auch noch Darth Vader auftaucht, erleben wir den Dunklen Lord erneut von seiner durchgreifenden Art. Kein Widerstand wird geduldet, alles gleich im Keim ersticken. Das diese Mission ein Himmelfahrtskommando ist, war allen von Anfang an klar. Besonders die Lichtschwertkämpfe werden euch gefallen. Hier wird auch Vader wieder gut eingefangen. Michel Lacombe hat sonst einen sehr detailgetreuen Stil und auch die Blickwinkel hat man in einigen Einstellungen sicher seltener in Comics gesehen. Bei den Explosionen hätte es mehr Farben geben können, dafür gibt es sehr melancholische Einzelbilder, an den man ruhig eine Weile hängen bleiben darf. Fazit: Star Wars funktioniert auch ohne Happyend! Wie der Name „Bauernopfer“ es schon verspricht, geht es hier um Tod, die Frage bleibt, wie „wertvoll“ dieser dabei ist. Rebellion hat nicht immer mit Heldenmut zu tun und Wyl Tarson Vergangenheit zeigt, wie schwer es ist während der Rebellion aufzuwachsen. Spione welche entlarvt wurden, haben es nie leicht zurück ins Leben zurückzufinden. Das Imperium hat schon so viele auf dem Gewissen und auch diesmal greift Darth Vader hart durch. Ein schön gezeichneter Comic, mit einem ernsten Thema, ohne großartig mit der Moralkeule zu schwingen. Matthias Göbel Autor: Rob Williams, Brandon Badeaux Zeichnung: Michel Lacombe, Wil Glass Übersetzung: Michael Nagula Hardcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 15.03.2019 ISBN: 9783741610486
  4. Die Comic-Szene hat mit Doctor Aphra eine doch recht ungewöhnliche Figur im Star Wars Universum zu bestaunen. Nicht nur, dass sie mehr auf der dunklen Seite zu stehen scheint, auch ihr eigenes Leben ist mehr durcheinander als man meinen mag. Die letzten Ereignisse mit Darth Vader liegen noch gar nicht so lange zurück und schon muss sie sich ihren ehemaligen beiden Droiden Triple-Zero und Beetee anschließen. Nichts mit Urlaub und Cocktails am Strand, jetzt geht es richtig los. Schon von den ersten Seiten an bekommt man ein regelrechtes Feuerwerk präsentiert und die eigentliche Archäologin wird hier immer mehr zur Action-Heldin. Zudem bekommt die Story ein interessante Nebengeschichte. Magna Tolvan, Offizierin im Namen des Imperiums, hatte schon mehr als einmal mit Aphra zu tun und es scheint, dass sich beide irgendwie zueinander hingezogen fühlen. Kleine Überraschung, aber es dauert noch ein paar Seiten, bis sich beide auch wirklich sicher sind, was da zwischen ihnen passiert. Indessen darf die Doktorin noch so einige Missionen durchführen, wobei ihr diesmal einige Söldner zur Seite stehen. Den Grund für die Datenbeschaffung erfahren wir auch ziemlich spät, jedoch werden so einige imperiale Stützpunkte ordentlich in Mitleidenschaft gezogen. Aphra selbst stellt sich allerdings nicht auf eine der beiden Seiten. So dürfen auch die Rebellen Aphra kennenlernen und mit dem Geschick einer Gaunerin und ein wenig Glück, kommt sie durch alle Widrigkeiten durch. Bei all den Schüssen und Explosionen, gibt es auch in grafischer Form viel zu sehen. Jede Seite ist vollgestopft mit viel Farbe und fliegenden Körpern, wobei auch kurze ruhige Phasen schöne große Raumstationen zeigen oder Aphra auch mal in einer liebkosenden Umarmung darstellen. Ansonsten gibt es allerhand neue Aliens, genug Sturmtuppler und ein paar explodierende Schosstierchen. Besonders letzte haben mich eher an Disney Sidekicks erinnert und hätten meiner Meinung nach weggelassen werden können. Fazit: Star-Wars-Comic-Popcorn, mit viel viel Action. Doctor Aphra stand bisher irgendwie für verlorene Schätze und ein wenig weiblicher Indianer Jones im Weltraum, doch nun ändert sich alles und sie zieht mit einer Söldnertruppe von Gefecht zu Gefecht. Schade das ihre einst so interessante Figur eine so neue Ausrichtung bekommt. Immerhin erfährt man, dass sie lieben kann und dass sie immer noch versucht von ihrer alten Crew wegzukommen. Wer es richtig bunt und rasant mag... bitteschön.... Matthias Göbel Autor: Simon Spurrier, Kieron Gillen Zeichnung: Emilio Laiso, Rachelle Rosenberg Übersetzung: Justin Aardvark Hardcover: 140 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 26.03.2019 ISBN: 9783741610714
  5. Wer sich mit Star Wars beschäftigt, der kommt irgendwann auch auf „Knights of the old Republic“. Wer zudem auch noch das Rollenspiel von BioWare kennt und lieben gelernt hat, der wird sich hier schnell zuhause fühlen. Wir schreiben etwa 4.000 Jahre bevor Luke Skywalker den Todesstern zerstört hat. Schon in der damaligen Republik gab es die Jedi, welche die Welten und ihre Einwohner schützen. Viele Jedi müssen ausgebildet werden und der Rat der Jedi hat alle Hände voll zu tun. Padawan Zayne Carrick befindet sich mit seinem Meister aktuell auf Taris. Ein ziemlich gebeutelter Planet, nachdem der Krieg gegen die Mandalorianer beendet wurde. Sein Geschick als Jedi ist kaum vorhanden. Mehr als einmal gerät er in ein Missgeschick. Seine Mission ist eigentlich recht einfach. Er soll einen flüchtigen Kleinganoven dingfest machen, doch irgendwie scheitert er jedes mal daran. Einmal entkommt Gryph weil Zayne die Fesseln nicht findet und ein anderes mal fällt er aus dem Fenster. Schon ein wenig trottelig der Gute, aber vielleicht steckt auch die Macht dahinter, denn eines Tages kommt er zu spät zu einer Zeremonie, welche die Meister eingebrufen haben. Als nun ankommt, sind alle seine Freunde und Mit-Jedi-Schüler tot – Getötet von ihren Meistern. Ab jetzt beginnt die Flucht vor dem Gesetz und die Suche nach der Wahrheit. Es bilden sich recht ungewöhnliche Freundschaften und besonders der Grund hinter dieser schlimmen Tat klingt ganz nach einer alten Sith-Legende. Erstaunlich wie hier mit den Jedi umgegangen wird. Es wird nicht lange drum herumgeredet, hier gibt es eine rasante Story, die immer tiefer in die alte Republik hineinschaut. Brain Ching und Travel Foreman haben sich bei diesem Comic recht schön an die klassischen Jedi-Kämpfe gehalten. Stilvoll mit dem Lichtschwert wird hier galant gezeigt, dass diese Dinger nicht nur wunderbar leuchten, sondern auch töten. An einigen Stellen sind die Gesichter vielleicht ein wenig zu dunkel, dafür gibt es ein paar schöne Großbilder und die Cover-Galerie finde ich diesmal besonders gut gelungen. Fazit: Vor so langer Zeit und doch steckt so viel Star Wars in Knights of the old Republic. Die Geschichte um Padawan Zayne Carrick liest sich sehr flüssig und beherbergt neben den Slapstick-Momenten und lustigen Sprüchen, auch viele ernsthafte Themen. Meister gegen Schüler ist in Star Wars so alt, wie ihre Herkunft und in diesem Fall lernen wir die Jedi auch mal von ihrer düsteren Seite kennen. Ein mehr als schöner Auftakt und Einstieg in die viel zu wenig beachtete alte Republik. Matthias Göbel Autor: John Jackson Miller Zeichnung: Brain Ching, Travel Foreman, Michael Atiyeh Übersetzung: Michael Nagula Hardcover: 152 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 01.03.2019 ISBN: 9783741610479
  6. Ihr kennt Jedha? Dann wisst ihr auch warum dieser Mond jetzt so aussieht wie er jetzt aussieht. Ein riesiges Loch klafft in seiner Mitte und das alles nur als Machtdemonstration des Todessterns. Strategisch ist dieser Ort nicht groß von Bedeutung, aber die hier befindlichen Kyberkristalle sind nicht nur für Jedi interessant, auch das Imperium muss nach der Zerstörung des Todessterns erneut nach diesem wertvollen Rohstoff suchen. Die letzten Überlebenden haben sich hier zusammengefunden und treten als Partisanen gegen das Imperium an. Leia und Luke sind sich sicher, dass sie hier wichtige Verbündete finden und die neuen Gerüchte, dass das Imperium an einer neuen Waffe arbeitet, scheinen mehr als nur Gerüchte zu sein. Kommandant Kanchar soll sich um den Abbau kümmern und so stereotypisch wie man sich einen imperialen Vorgesetzten vorstellt, ist er dann auch. Grausam und rücksichtslos ist er nicht nur gegenüber seinen Gefolgsleuten, auch gegen die Partisanen geht er mit deutlicher Schärfe vor. Han, Luke und Leia haben indessen den Anführer der Aufständischen getroffen und schaffen es die ersten Bauvorhaben des Imperiums zu stoppen. Gekonnt und in alter Star Wars Manier, gibt es mehr als einen Kampf mit Tricks und Heldenmut. Skywalker darf zudem auch noch einmal erfahren, wie es ist die Macht zu spüren und wie man sich der einen oder anderen Seite zugehörig fühlt. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht und der Tod manch Gläubiger kommt mir mehr als unnötig vor. Der finale Kampf ist ebenfalls etwas holprig. Weder schöne Einlagen mit dem Lichtschwert oder mit dem Blaster sind zu entdecken, vielmehr wird mehr im Verborgen gekämpft. Das Han Solo das erste mal ein richtiges Kommando übernimmt, ist hingegen eine kleine Überraschung. Rest der Geschichte vergeht allerdings so schnell, dass von all den anderen Figuren wenig hängen bleibt. Interessant war noch die Einbindung der Story von Rogue One. Angel Unzueta und GURU eFX haben sich erneut als gutes Grafik-Team erwiesen und bringen besonders die Details der Schauspieler deutlich zum Vorschein, so dass man in jeder Situation die noch so jungen Helden der Rebellion erkennt. Fazit: Was geschah nach Star Wars: „Eine neue Hoffnung“? Hier werdet ihr fündig und bekommt einen Einblick in Leia´s erste Künste der Diplomatie, Luke´s Suche nach seinem Jedi-Inneren und Han´s erste Rolle als Kommandant. Inhaltlich vielleicht nicht die stärkste Geschichte und auch dem Schlussakkord gelingt keine Hymne, aber dafür grafisch wieder sehr gut umgesetzt. „Die Asche von Jedha“, schließt eine kleine Lücke der Ereignisse, jedoch ohne Auswirkungen auf kommende Geschichten. Matthias Göbel Autor: Kieron Gillen Zeichnung: Angel Unzueta, GURU eFX, David Marquez Übersetzung: Matthias Wieland Hardcover: 140 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 26.02.2019 ISBN: 9783741610707
  7. Während der Klonkriege sind so einige Schlachten ausgefochten worden, von denen man bisher gar nichts wusste. Eine davon erlebt man hier und vorweg gesagt, der Comic hat es wirklich in sich. Jedi-Meister Quinlan Vos hat sich bereits mehr als einmal weit auf die dunkle Seite begeben. Aktuell ist er immer noch auf der Suche nach dem zweiten Sith und er will ihn unbedingt zur Strecke bringen. Als Doppelagent für die Jedi und auf der Seite für Count Dooku, gerät er mehr als einmal in Gefahr die helle Seite in sich zu verlieren. Quinlans Meister Tholme, hat sich ebenfalls auf die Suche gemacht und findet in Sora Bulo den Feind, der es geschafft hat, dem Count eine neue Klon-Armee zu züchten. Quinlan Vos ist nicht nur ein Jedi, er hat auch seltene psychometische Kräfte und kann von Gegenständen Bilder empfangen. Diese weisen ihm dann den Weg oder er bekommt so Informationen, die er von töten Körpern lesen kann. Genau das ist es auch, was ihn so besonders macht und nicht nur der Count, sondern auch die Jedi ihn für äußerst wichtig halten. Da er aber innerlich selbst einen Kampf zu führen hat, trifft er oft Entscheidungen, welche ihn zwar näher an die Sith bringen, aber er sich immer weiter von den Jedi entfernt. In diesem Band muss er sich entscheiden und es kommt zu einem wirklich grandiosen Finale. Ich habe schon lange nicht mehr so viele Kämpfe in einem Comic-Band von Star Was gesehen wie hier. Egal ob Sturmtruppler oder völlig neue Aliens, hier wird mit allen Mitteln gekämpft, bis am Ende nur der Tod entscheidet, welche Seite übrig bleibt. Genau hier haben die Zeichner sich besonders Mühe gegeben. Nicht nur die Kampfszenen sind gut eingefangen, auch die Farben und Hintergründe sind diesmal schön miteinander kombiniert worden. Dunkel und düster, so wie man es auch von einem solchen Comic erwarten würde, werden Geheimnisse gelüftet, tote Jedi der Macht übergeben und den Separatisten ein erheblicher Schlag versetzt. Fazit: Star Wars lebt genau von solchen Geschichten. Jedi-Meister Quinlan Vos zählt sicherlich nicht zu den bekanntesten der Jedi-Meister, doch ist seine Geschichte umso aufwühlender. Ob dunkele oder helle Seite, diesen Kampf wird jeder Jedi in seinem Inneren ständig mit sich selbst ausfechten. Manchmal gibt man nach, wie damals Darth Vader und manchmal ist die Macht in der Lage die Dinge auf die richtige Bahn zu lenken. Sehr actionreich und mit sehr passend gezeichneten Kampfposen, haben Dan Parsons & Jan Duursema erneut sehr gute Arbeit abgeliefert. Matthias Göbel Autor: John Ostrander Zeichnung: Dan Parsons, Jan Duursema, Brad Anderson Übersetzung: Michael Nagula Hardcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 01.02.2019 ISBN: 9783741610455
  8. Der beste Pilot des Wiederstandes gibt niemals auf! Poe Dameron mausert sich nach und nach zu einem waschechten Helden der neuen Star Wars Zeit. Nicht nur sein kleiner Droide BB-8 unterstützt ihn auf Schritt und Tritt, auch seine Freunde aus der Schwarzen Staffel würden ihr Leben für ihn geben. General Leia Organa ist zwar nicht immer mit ihm und seinen Methoden einverstanden, sie ist es eben auch gewohnt von ihrem Ehemann, welcher auch mehr als einmal die Gesetze und Regeln zu seinen Gunsten bog. Aktuell befinden wir uns noch vor den Ereignissen der Filme. Luke ist immer noch verschollen, aber ein Archäologe, welche seit vielen Jahren die Macht studiert, könnte wissen wo er sich befindet. Lor San Tekka befindet aktuell auf dem Planeten Cato Neimoidia. Hier gibt es die sichersten Lager der Galaxis und in einem dieser soll sich ein seltenes Artefakt befinden, welches der Archäologe sucht. Leider gelingt sein Versuch nicht dieses Stück von nahen zu betrachten und er wird verhaftet. Das ruft nach einer Befreiungsaktion und die gibt es auch. Zusammen mit der Schwarzen Staffel begibt sich diesmal Leia Organa selbst zum Einsatzort. Mit einem sehr vielschichtigen Plan versuchen sie die ansässigen Barone auszutricksen, was bis zu einem gewissen Grad auch funktioniert. Leider kommen einige alte Widersacher der Erste Ordnung dazwischen - Terex und Malarus. Beide hatten schon mehr als einmal mit Poe Dameron zu tun und diesmal geht es richtig zur Sache. Am Ende gibt es noch eine kleine Nebengeschichte, hier beweist Poe Dameron, dass er zwar nicht immer auf die Anweisungen hört, aber seine Ergebnisse unbeschreiblich wertvoll sind und sein Herz am richtigen Platz sitzt. Angel Unzueta und Nik Virella haben bei ihren Zeichnungen einen jeweils unterschiedlichen, aber guten Stil verwandt. Wo der eine eher mit kleinen feinen Schatten und sehr getreuen Details der Schauspieler-Gesichter arbeitet, wird es beim anderen etwas grober, aber in Summe bleiben beide auf einem hohen Niveau. Denn Farben und Tusche beleben jedes Bild, egal ob riesige Raumschlachten oder nur BB-8, welcher in dieser Ausgabe beweist, dass zwischen seinen Schaltkreisen vielleicht doch mehr zu finden ist als nur Nullen und Einsen. Fazit: Ein Schlitzohr und ein Held - Poe Dameron. Nicht jede neue Figur bekommt so viel Aufmerksamkeit wie dieses Flieger-Ass und meiner Meinung nach funktioniert die Strategie recht gut. Ohne Macht, aber mit viel Mut und Vertrauen in sein Können, erlebt er spannende Abenteuer, welche wie hier, mit einem sehr interessanten Plan erzählt werden. Ein Comicband mit dem man ihn besser kennenlernt und auch die Vorgeschichte zu Lor San Tekka gut erzählt wird. Matthias Göbel Autor: Charles Soule, Robbie Thompson Zeichnung: Angel Unzueta, Arif Prianto, Nik Virella, Jordan Boyd Übersetzung: Gero Lutz Softcover: 160 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 22.01.2019 ISBN: 9783741610691
  9. In den vorangegangenen Geschichten der Legacy-Reihe, konnten wir Cade Skywalker schon sehr gut kennenlernen. Ständig am Rand zur dunklen Seite, hat er sich im Lauf seines Lebens mehr Feinde als Freunde gemacht. Dennoch halten seine Schiffskameraden zu ihm und besonders Blue. Es ist unübersehbar, dass sie ihr Herz an ihn verloren hat, doch will er es einfach nicht sehen. Ein Auftrag führt sie nach Wayland, ein Planet mit einer schrecklichen Vergangenheit. Hier wollte Cades Vater, Kol Skywalker, den Planeten heilen, jedoch haben sich auch hier die Sith eingemischt und sein Projekt ist gescheitert. Um seine Freunde von dem sicheren Tod zu bewahren, muss Cade hier erneut beweisen, auf welcher Seite er nun stehen wird - Sith oder Jedi. Indessen wird auch der Kampf den Thron des Imperiums weitergeführt. Die Sith spüren, das mit ihrem Anführer Lord Krayt etwas nicht stimmt und der geflohene Imperator Roan Fel verbündet sich mit den Jedi. Allerdings werden sie bei ihren Verhandlungen heftig zu Schwert und Blaster greifen müssen. Der Planet Wayland ist jedoch die Hauptartaktion in diesem Comic. Nicht nur die titelgebenden Monster findet man hier, auch der Kampf von Cade nimmt diesmal einen etwas anderen Verlauf als sonst. Das Wort Liebe, welches in seinem Wortschatz bisher nicht vorkam, findet plötzlich Zugang und das Jedi mehr als nur mit dem Lichtschwert umgehen können, kann man hier auch noch einmal deutlich sehen. Da grafisch alles wie gewohnt behandelt wird, kommt man sehr schnell in den Comic und muss sich nicht umgewöhnen. Dank Wayland können diesmal auch sehr ausgefallene Kreaturen das Licht der Comicwelt erblicken. Oft erinnern sie zwar „nur“ an schlangenartige Drachen und der Rest der Welt scheint unter einem Wald aus Dornen unterzugehen, doch dafür ist diesmal so viel Düsternis zu sehen, wie schon lange nicht mehr. Die Kämpfe sind ebenfalls sehr üppig, egal ob auf dem Boden oder im All, denn auch die Flotten der jeweiligen Seite bereiten sich auf eine mächtige Schlacht vor. Mit diesem sehr spannenden offenen Ende, kann man nur hoffen, dass Cade sein Versprechen hält und er endlich den Krieg zu den Sith bringt. Fazit: Es wurde lange und viel geredet, doch endlich folgen auch Taten. Cade Skywalker muss sich dem Licht stellen und die Stih erwachen aus ihrer erzwungenen Führung. Der Imperator verbündet sich mit den Jedi und der endgültige Krieg, scheint unausweichlich. Die Zeichnungen haben passende neue Einflüsse, dank des verseuchten Planeten Wayland und schön zu sehen, dass die Geschichte wieder Stärke beweist und das die Macht es sich nicht nehmen lässt, ihren eigenen Weg zu gehen. Matthias Göbel Autor: John Ostrander, Jan Duursema Zeichnung: Dave Ross, Jan Duursema, Dan Parsons, Jesus Aburto, Brad Anderson Übersetzung: Michal Nagula Taschenbuch: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 04.01.2019 ISBN: 9783741610431
  10. Die Geschichten um Star Wars sind mittlerweile so vielzählig, dass vielleicht einige davon langsam in Vergessenheit geraten sind. Irgendwie schade, denn besonders in Comic-Form wurden damals wahre kleine Wunder geschaffen, welche auch heute noch, trotz optischer Schwächen, typischer nicht erzählt werden könnten. Wir schreiben sechs Jahre nach die „Rückkehr der Jedi-Ritter“. Das Imperium wurde zerschlagen und der Imperator getötet. Damit sollte eigentlich Ruhe für die Neue Republik herrschen, doch erneut haben sich imperiale Splittergruppen zusammengetan und greifen erneut an. Han Solo und Leia Organa sind mittlerweile ein Paar und kämpfen auch zusammen an der Front. Leia hat indessen auch ihre Jedi-Fähigkeiten entdeckt, auch wenn sie noch lange nicht so mächtig sind wie bei Luke. Dieser hat sich derweil auf die Suche nach der dunklen Seite begeben. Denn irgendwie ist er sich sicher, dass da ein neuer düsterer Schatten die Fäden zieht. Er verfolgt seine Spur und findet auch was er sucht. Da sie ihren Bruder nicht im Stich lassen will, muss Leia mehr als einmal über ihre Angst springen und der Macht vertrauen. Darauf baut auch der gesamte Comic auf. Die Macht ist nicht nur allgegenwärtig, sie fließt auch durch die Zeit. Das man Palpatine irgendwann noch einmal zu Gesicht bekommt, war irgendwie abzusehen und auch die Lösung dahinter klingt so einfach, dass es schon verwunderlich ist, warum man diese Lösung nicht für die offiziellen neuen Filme mit verwandt hat. Luke darf erneut einiges lernen, denn die dunkle Seite scheint ihn diesmal wirklich aufzufressen. Er begibt sich derart weit in die Höhle des Löwen, dass er von ihm fast verschlungen wird. Ein nettes Zwischenspiel bildet der Abstecher von Leia und Han auf der Heimatwelt der Hutt – Nal Hutta. Schöne viele alte Anspielungen auf das Leben als Schurke mit dem Herzen eines Helden werden hier aufgezeigt. Leider sind die Zeichnungen zum Teil sehr farblos und auch das Schwarz ist an vielen Stellen so matt, dass man am liebsten selbst nachmalen würde wollen. Dennoch sehen die neuen Kriegsmaschinen des Imperiums wieder sehr beeindruckend aus, egal ob Größe oder Detail und all die vielen Schlachten in dem Comic, bringen euch so viele kleine Feinheiten ins Bild, dass ihr ruhig etwas länger hinschauen könnt. Fazit: Diese Geschichte beschreibt eindrucksvoll, wie es hätte eigentlich weitergehen sollen mit den Helden aus Star Wars. Viele neue alte Gegner lassen sich blicken, mächtiges neues Kriegsmaterial kommt zum Einsatz und das Herz der Republik steht kurzzeitig still. Dunkelheit lässt sich nur mit Licht besiegen und genau aus diesem Grund versucht Luke allein sich dieser Bedrohung zu stellen, muss aber erkennen, dass man Hilfe nie ausschlagen sollte, denn darauf erwächst Stärke, welche man selbst nicht aufbringen kann. Schade das die Zeichnungen nicht aufgewertet wurden, den grundlegend sind sie großartig, nur die Farben sind oft zu schwach umgesetzt worden. Matthias Göbel Autor: Tom Veitch Zeichnung: Cam Kennedy Übersetzung: Uwe Anton Taschenbuch: 160 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 18.01.2019 ISBN: 9783741610448
  11. Der schon so viel besprochene Zweite der Teil der Sequel-Trilogie. Schwer zu sagen, ob die Fans den Film nun lieben oder die Mehrheit sich wünscht, er wäre nie erschienen. Die Erste Ordnung ist und bleibt der Nachfolger des Imperiums und kämpft gegen den Widerstand. General Leia Organa befindet sich mit den letzten Überlebenden Rebellen auf der Flucht und dank Poe Dameron schaffen sie die Flucht auch in die Tat umzusetzen. Indessen lernt Rey den letzten Jedi Luke Skywalker kennen, welcher sich sehr weit von der Welt und der Macht abgewandt hat. Er will von niemanden etwas wissen. Rey bekommt dennoch ihre Ausbildung und findet sogar Zugang zu Kylo Ren. Die Story nimmt im Comic natürlich den gleichen Verlauf wie im Film. Etwas kürzer in einigen Passagen und nicht jeder Witz funktioniert in Druckform, wie in bewegten Bildern. Doch auch die inhaltlichen Schwächen der Story greifen hier zum Teil schon vor. So muss Finn zusammen mit Rose auf einen Planeten, um einen Hacker zu finden, welcher den Großkampfkreuzer von Snoke aufhalten soll. Dann noch die Flucht der Rebellen, welche innerhalb weniger Stunden vor der Vernichtung stehen und doch kommen alle „plötzlich“ zusammen und es findet ein Ende. Wer einen seiner ältesten Helden dann auch noch in so einer verzweifelten Versfassung sieht, der gerät schon mal in tiefe Enttäuschung und wünschte am liebsten nicht mehr hinsehen zu müssen. Doch hat der Film auch etwas, dass man ihm nicht abstreiten kann. Er lässt irgendwie etwas Neues entstehen. Der klassische Jedi oder besser gesagt der mystische Jedi geht und eine neue Zeit bricht an. Dabei wurde grafisch mit netten, wenn auch nicht immer mit fein gearbeiteten Zeichnungen die Story aufs Papier gebracht. Mir persönlich haben einige Momente gefehlt, die zumindest im Film einen guten Eindruck hinterlassen haben. Allein schon der Kampf gegen die roten Wächter oder der Kampf im Schnee, wirken im Comic leider nicht ganz so bildgewaltig. Der Comic liefert zumindest den schnellen Zusammenhang der Story und wer noch einmal rekapitulieren will, warum jetzt alles so ist wie es ist, der findet hier noch einmal den Grund dafür. An einigen Stellen könnte man meine, dass hier das Storyboard noch einmal etwas aufpoliert wurde, aber auch das bleibt eine interessante Kunst der Comic-Kultur. Fazit: Wie schon als Film, hinterlässt auch der Comic den Leser viele Fragen und schickt ihn mit einem weinenden und einem lachenden Auge fort. Die Traurigkeit, dass auch wirklich die letzten alten Helden sich verabschieden und die Freude, dass etwas Neues entsteht, aus dem man wirklich etwas machen könnte. Solide mit dem Stift umgesetzt, muss man sich als Fan von Star Wars nur fragen, in wie weit man noch einmal die Schlüsselmomente des Films nachempfinden möchte, wenn ja, dann lohnt sich ein Blick in die Seiten, ansonsten aber behält man seine Gedanken an vergangene Zeiten und freut sich auf kommende neue Ideen. Matthias Göbel Autor: Garry Whitta Zeichner: Michael Walsh, Mike Spicer Übersetzer: Justin Aardvark Seiten: 136 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 18.12.2018 ISBN: 9783741609343
  12. Man möge es kaum glauben, aber auch der beste Jedi-Meister ist nicht davor gefeit Fehler zu machen. Wir haben es schon bei Anakin gesehen und nun auch bei Aurra Sing. Mittlerweile ist sie erwachsen geworden, doch vor vielen Jahren war sie noch eine junge Schülerin der Jedi. Sie wurde ausgebildet mit dem Lichtschwert umzugehen und die Macht einzusetzen, doch irgendetwas lief schief und sie drehte dem Orden der Jedi den Rücken zu und wurde Kopfgeldjägerin. Ihr Lieblingsziel – Die Jedi. So beginnt auch der Comic und man kann schon deutlich sehen, dass sie es locker mit selbst dem geübtesten Kämpfer aufnehmen kann. Dem Rat der Jedi bleiben ihre Taten nicht ungehört und so beschließen sie, dass sich einer ihr annehmen muss. Erst meldet sich ihre Meisterin „Die dunkle Frau“, doch es wird entschieden das Ki-Adi-Mundi mit zwei jungen Jedi sich auf die Suche machen soll. Interessanterweise werden dabei Kleinigkeiten zu den Mitstreitern bekannt, welche später noch Auswirkungen haben sollen. Indessen bekommt Aurra Sing einen neuen Auftrag und es darf davon ausgegangen werden, dass sie mehr als nur ein Ziel dabei im Auge hat. So schön und gut die Helle Seite auch ist, interessanter sind eben die Geschichten der dunklen Gestalten. Man erfährt leider nicht genau warum sie so geworden ist und warum sie die Jedi so hasst, aber dafür sind ihre Kräfte und Kampfeslust beeindruckend. Als Bonus gibt es am Ende eine Story welche kurz vor der Schlacht von Yavin stattfindet. Man sieht die Ereignisse aus der Sicht eines Sturmtrupplers, welcher nichts weiter will als dem Imperium zu dienen. Eine großartige Geschichte, welche zeigt, dass egal auf welcher Seite der Krieg stattfindet, es Tote gibt. Sobald man sich aber genauer über sein Handeln bewusst wird, erkennt man eben die Sinnlosigkeit seiner Taten und manchmal büßen die richtigen dafür. Optisch haben beide Geschichten zwar ihren eigenen Stil, sind aber künstlerisch gut umgesetzt worden. Aurra Sing bekommt viele Action-Szenen, welche ihr anmutig stehen und der Sturmtruppler darf einige Explosionen übererleben. Fazit: Ausnahmecharaktere wie Aura Sing haben definitiv eine eigene Geschichte verdient. Die gelungene Mischung aus gescheiterter Jedi-Ausbildung und das Leben eines Kopfgeldjägers, bringt sie an die Spitze ihrer Zunft. Starke Action und eine gelungene Bonusgeschichte, machen diesen Band zu einem kleinen Highlight. Der Anfang ist gemacht und ich hoffe, dass wir von Aurra Sing noch mehr zu sehen bekommen. Matthias Göbel Autor: Timothy Truman, Jeremy Barlow Zeichner: Christian Dalla Vecchia, Davidé Fabbri, Patrick Blaine, Dave Mccaig, Studio F Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 122 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 08.01.2019 ISBN: 9783741610424
  13. Han Solo - Was für ein Name! Schon so wenig Buchstaben reichen aus, um eine Legende zu schmieden. Neben seiner Haupttätigkeit als Schmuggler, hat er schon mehr als einen seiner Freunde übers Ohr gehauen, was ihm auch einen eher unrühmlichen Namen gemacht hat, er aber überall bekannt ist und stets auf der Hut sein muss, dass nicht gerade ein Kopfgeld auf ihn ausgesetzt wird. Aktuell scheint alles entspannt, wobei er zuletzt einen wichtigen Auftrag für Jabba vermasselt hat. Nicht seine Schuld, aber der Hut ist dennoch nicht erfreut. Er trifft sich indessen mit ein paar seiner Kollegen. Die dicken wohlgenährten Hutten kommen auf die Idee eine Wette abzuschließen. Eine Dienerin namens Jozzel, erzählt von der Yavin-Vassilika, ein altes Artefakt, welches es zu finden gilt. Jeder Hut kann nun seine besten Leute darauf ansetzten und so kommen neben Han Solo und Chewbacca auch Lando Calrissian, 4-Lom, Bossk und sogar Boba Fett an diesen Auftrag. Letzter ist allerdings mehr hinter Solo her und auch Bossk möchte Solo in seine Finger bekommen. Ab jetzt beginnt die Schnitzeljagd, denn viele Informationen gibt es nicht und erst nach und nach kommen alle mit ein wenig Hindernissen ans Ziel. Ich war sehr überrascht, wie lang diese Geschichte ist, nur passt leider das abrupte Ende nicht ganz dazu. Stilistisch muss man sich auch auf einen sehr eigenen Zeichenstil einlassen. Mit vielen auffallenden Extremdarstellungen schafft es Carlos Meglia diesen Comic wirklich sein Eigen zu nennen. Am Ende gibt es noch die Ministory „Beute“. Hier dürfen wir Boba Fett und Darth Vader auf einer Jagd begleiten. Das Ziel – Han Solo. Das diese beiden einmal aufeinandertreffen haben sich sicherlich auch einige unter euch gewünscht, leider fällt die Geschichte zu kurz aus, um sich ausgiebig freuen zu können. Das gleiche gilt für die Zeichnungen, welche in den Rüstungen gut aussehen, nur bei den Gesichtern hätte es etwas mehr Originaldetails geben dürfen. Fazit: Wer könnte besser den Millennium Falken fliegen als Captain Han Solo – Niemand. Die Geschichte ist witzig, hat Action und einen eigenen Stil. Im Endeffekt alles was man von einem Comic erwarten würde, welches sich dieser Person widmet. Auch wenn grafisch nicht immer brillant, wird man als Leser dennoch unterhalten und bekommt einen Part aus Solos Leben, welches noch vor den Ereignissen von „Eine neue Hoffnung“ spielt. Schön zu sehen, dass auch Nicht-Jedi die Chance auf eigene Geschichten haben... Matthias Göbel Autor: Mike Kennedy, Kia Asamiya Zeichner: Carlos Meglia, Kia Asamiya, David Stevart, Helen Bach Übersetzer: Benjamin Feuer Hardcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 07.12.2018 ISBN: 9783741610417
  14. Ach Cade... ich dachte langsam wirst du erwachsen. Cade Skywalker hat sich mit seiner Crew zurückgezogen und nimmt es nach den letzten Ereignissen versteckt mit dem Imperium auf. Er wartet bis Piraten einen Frachter überfallen und zur selben Zeit lässt er sich blicken, um am Ende mit der Beute zu verschwinden. Diese Aktionen bleiben natürlich nicht unentdeckt und so legt er sich dabei mit dem Verbrechersyndikat der „Schwarzen Sonne“ an. Lun Rask will es sich nicht nehmen lassen, dass seine Bemühungen um die Fracht umsonst sind und so schickt er drei recht düstere Attentäter aus, die sich um dieses Ärgernis kümmern sollen. Indessen macht sich auch das Imperium Gedanken was sie davon halten sollen und auch sie entsenden zwei Agenten, welche im Sand von Tatooine ermitteln sollen. Nyny Calixte alias Morrigan Corde bekommt erneut die Chance ihren Sohn zu sehen. Doch was diese beiden sich nach all den Jahren zu sagen haben, wird euch genauso wie mich enttäuschen. Das Cade immer noch nicht mit seiner Vergangenheit umgehen kann ist wohl auch der Grund, warum der Geist von Luke Skywalker auftaucht und er ihm noch einmal zeigt, was es heißt, zu sehr auf die dunkle Seite zu hören. Nicht wirklich überraschend verläuft die Geschichte nahtlos ohne dabei groß aufzufallen. Indessen muss sich Darth Mynock um die Sith und das Imperium kümmern. Da sich Darth Krayt angeblich im Heilungstank befindet, ist er seine Stimme. Dieser Strang der Geschichte ist fast interessanter als das der Jedi, welcher keiner sein will und sich mit aller Macht dagegenstemmt, nicht erwachsen werden will. Die Zeichnungen haben auch in den vorangegangenen Geschichten schon gut funktioniert und sind auch diesmal nett anzuschauen. Die Bonus-Geschichte „Star Wars Legacy: Unter Beschuss“, erzählt vom Kampf gegen den Mandalore. Die Mandalorianer kämpfen gegen das Imperium, doch sind sie in der Unterzahl und nur einer schafft es zu entkommen. Hondo Karr verschleiert seine Vergangenheit und trifft irgendwann auf seine Ehefrau... Ja, das klingt verirrend und irgendwie passt diese Geschichte nicht wirklich zu den Ereignissen davor. Fazit: Cade Skywalker bleibt der Typ, den man weder in der Nacht, noch am Tag begegnen möchte. Jedi nein, die Macht ja, aber immer noch im Herz so zerrissen, dass er sich es nicht zutraut auf der hellen Seite in die Zukunft zu schauen. Der Kurzauftritt von Luke Skywalker ist nett, aber der Rest der Geschichte verläuft einfach zu sehr nach Plan. Grafisch gab es schon bessere Ausgaben und die Bonusgeschichte enthält nur ein Anriss, eines kleinen eigenen Universums. Matthias Göbel Autor: Jan Duursema, John Ostrander Zeichner: Dan Parsons, Jan Duursema, Kajo Baldisimo, -Brad Anderson, Jesus Aburto Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 09.11.2018 ISBN: 9783741607608
  15. Anakin ist in seinem Tank erwacht. Er hat seine neue Rüstung an und von nun an wird ihn die Galaxie nur noch unter dem Namen Darth Vader kennen. Noch ganz benebelt von den Strapazen den Operationen kommt er langsam wieder in der Realität an und muss erkennen, dass alles was er liebte nicht mehr existiert. An seiner Seite der Imperator, dessen Worte nur noch mehr Gift in sein Herz pumpen. Von nun an soll Vader als rechte Hand des Imperators dienen, doch zuvor muss er sich sein Lichtschwert verdienen. Palpatine schickt ihn auf die Suche nach einem noch lebenden Jedi, denn dies ist die Grundlage für das Schwert eines Sith. Durch die Order 66 wurden jedoch so gut wie alle Jedi vernichtet. Nur sehr vereinzelt und versteckt kann man sie noch finden. So macht sich Vader auf den Weg, um einen finden und muss dabei erkennen, dass er noch nicht perfekt ist, aber der Perfektion sehr nahe. Leichen pflastern seinen Weg, denn egal wo er auftaucht, man muss einfach damit rechnen, dass sein Hass und seine Trauer in ihm die dunklen Mächte beflügeln und Leben nehmen. Er findet schließlich wonach er sucht und darf sich am Ende neben seinen neuen Lehrmeister stellen, dem er noch viele Jahre schenken wird. Eine kleine Bonusgeschichte erzählt am Ende von einem Tag von Darth Vader. Dieser möchte eigentlich meditieren, doch ständig wird er gestört und eine schlechte Nachricht ereilt die nächste. Die Überbringer überleben natürlich nicht ihre Botschaft. Ein kleiner Droide räumt artig hinter Vader hinter her, bis... ihr werdet schon sehen was passiert. Hier sollte auch neben den dunklen Taten etwas Witz aufkommen, was nicht an jeder Ecke funktioniert, aber als Ergänzung passt. Ansonsten darf man sich Vader wieder auf äußerst gut gestaltete Comic-Seiten anschauen. Egal ob im Kampf oder in seinen Machtposen, er schenkt dem Comic eine wunderbare Atmosphäre, in der sich der dunkle Fürst wirklich wohl fühlt. Schade fand ich nur, dass es so wenig Text gab. Auch wenn die Bilder alles sehr gut erzählen, hätte man gern noch mit ein paar Einzelheiten oder geschichtlichem Wissen aufwarten können. Fazit: Darth Vader hat die Dunkelheit zwar nicht erfunden, präsentiert sie aber dafür prächtig. Ein optisch gelungener Comic, über einen der mächtigsten Sith-Lords welche je gelebt haben. Seine Ausbildung wird hier komplettiert und er verdient sich sein Schwert. Ohne Rücksicht auf Verluste, greift er nach der Macht und hält sie bis zum Ende hin fest. Ich habe immer gewusst, dass dieser Charakter so viel mehr zu erzählen hat und endlich kann man tiefer in die Seele von Vader schauen. Matthias Göbel Autor: Charles Soule, Chris Eliopoulos Zeichner: Giuseppe Camuncoli, Cam Smith, David Curiel, Jordie Bellaire Übersetzer: Michael Nagula, Jürgen Zahn Softcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 20.11.2018 ISBN: 9783741609305
  16. Manchmal entscheiden ganz kleine Details wie eine Geschichte verläuft oder eben nicht mehr so verläuft, wie wir sie gekannt haben. Ihr erinnert euch sicherlich noch daran, dass Leia verkleidet als Kopfgeldjäger in Jabbas Palast eilt, um den eingefrorenen Han Solo zu befreien. Doch diesmal geht einiges schief. Nicht nur das Boba Fett mit Han Solo flieht, auch der Rest der Geschichte nimmt einen ganz andren Verlauf. Luke sollte sich mittlerweile auf dem Weg zu Yoda befinden, damit er seine Ausbildung zum Jedi-Ritter abschließen kann, doch durch all den aktuellen Schlamassel, kommt er zu spät. Indessen treiben Leia und Lando das Versteck von Boba Fett auf und schaffen es Han zu befreien. Luke muss sich jetzt als nicht voll ausgebildeter Jedi seinem Erzfeind stellen – Darth Vader. Selbst hier ist das Ende überraschender als ihr es euch vorstellen könnt. Allerdings muss sich gestehen, dass die Geschichte etwas holpriger daherkommt und vielleicht ist das auch der Grund, warum noch als Bonus „Tag und Bink – Die dunkle Rache der Klon-Bedrohung“ mit beigelegt wurde. Hier haben wir wieder diese beiden Ausnahme-Charaktere, welche dank ihres Glücks durch verschiedene Comics schon gestolpert sind und immer wieder hautnah am Hauptgeschehen beteiligt waren. Aktuell befinden sie sich im Tempel der Jedi und auch als Padawane leisten sie nicht immer sonderlich gute Arbeit. Im Gegenteil, ihnen kommt ein Sternensystem abhanden… ja, hier sollten Fans auch wieder Erinnerungen an Anakin und Obi Wan haben. Mit netten kleinen verstecken Zeichnungen aus anderen Universen oder der Popkultur, erleben sie wieder ein passend witziges Abenteuer. Nicht zwingen für den Erwachsenden, denn das ist schon im Zeichenstil zu erkennen. Die Geschichte zuvor glänzt schon eher mit manch netten Details, hat aber auch ein paar Schnitzer dabei. Fazit: Die Unendlichkeit des Möglichen, bringt euch eine ganz andere Version, wie Luke und sein Vater in die Zukunft schauen. Vielleicht eine bessere Variante, allerdings nicht so heldenhaft und düster erzählt wie das Original. Tag und Bink als Bonus bringen noch etwas Witz für Zwischendurch, so dass man eben nur Fan sein muss und der Comic gefällt, ansonsten schenkt er euch eine Person in weiß, welche nie dunkler in Star Wars war. Matthias Göbel Autor: Adam Gallardo, Kevin Rubio Zeichner: Ryan Benjamin, Lucas Marangon, Saleem Crawford, Joel Benjamin Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 23.11.2018
  17. Was passierte mit unseren Rebellen wohl zwischen vier und fünf? Es gibt unzählige Geschichten und einige davon bekommt ihr hier zu sehen. In der ersten Story müssen Luke und Leia auf einem Planeten nach einer geheimen Mission notlanden. Für beide auch mal eine kleine Auszeit, doch diese nutzen sie nicht etwa um sich auszuruhen, vielmehr lernen sie ein fremdes Wasservolk kennen und treten zu zweit gegen eine halbe Sturmtruppenarmee an. Danach bekommt es Lando Calrissian mit einer Meisterin in Sachen „Kaufen und Verkaufen“ zu tun. Er soll sie eigentlich nur begleiten, doch dass er dabei in höchster Gefahr schwebt, bekommt er nach und nach mit jedem einzelnen Coup von Sana mit. Han und Chewie dürfen ebenfalls wieder als Schmuggler arbeiten und bekommen dabei enge Gesellschaft mit einem Hutt. Nicht ganz verwunderlich, schließlich hatte er ja schon einmal recht nah das Vergnügen. Doch warum soll unbedingt Solo diese Mission durchführen? R2-D2 präsentiert sich in seiner Story auch von seiner kämpferischen Seite und man erinnert sich an manch Kampf, den er allein oder mit seinem alten Freund C-3PO bestritten hat. Es folgt noch eine Geschichte aus der Sicht eines treu ergebenen Sturmtruppler, ein kurzer Einblick in das Leben eines Tusken-Räubers und zum Ende hin dürfen Han und Leia noch zusammen eine Mission überleben. Egal welcher der Charaktere sich gerade mit dem Imperium herumschlägt, alle sehen gut getuscht und gezeichnet aus. Die letzte Story etwas weniger mit Details, aber manchmal reichen auch die passenden Umrisse. Optisch also ganz nett und auch inhaltlich machen die Protagonisten nicht viel falsch. Irgendwie schade, dass es nicht ein wenig zusammenhängender geworden ist und auch der Verlauf geht bei einigen der Story zu schnell vorbei. Doch dafür kann man diesmal nicht nur den Verlauf des Krieges von der Rebellenseite, sondern auch hautnah aus der Sicht des Imperiums miterleben. Fazit: In Summe erzählen die Geschichten vielleicht nicht wirklich etwas Neues oder bringen einen sich lange danach noch einmal Gedanken darüber zu machen was geschehen ist, aber die Lebensfreude der alten Charaktere und insbesondere Han Solo und R2-D2, bringen den eigentlichen Charme des Comics. Als deutsche Erstveröffentlichung enthält der Band viele Geschichten, welche bis dato nur in Heftform erschienen sind und damit vielleicht dem ein oder anderen in seiner Sammlung fehlen. Matthias Göbel Autor: Jason Aaron, Dash Aaron, Jason Latour Zeichner: Salvador Larroca, Edgar Delgado, Andrea Sorrentino, Lee Loughridge, Michael Walsch Übersetzer: Michael Nagula, Justin Aardvark Hardcover: 160 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 23.10.2018 ISBN: 9783741607608
  18. Willkommen zu den Ereignissen, knapp zehn Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“. In der Version des Crimson Empires hat ebenfalls Leia Organa Solo die Führung der neuen Republik übernommen. An ihrer Seite ihr Ehemann Han Solo und ihre drei Kinder. Wie man sieht, geht es auch hier immer wieder darum, dass die alten Helden nicht ganz von der Bildfläche verschwunden sind. Luke Skywalker fehlt genauso wenig und da fragt man sich schon, was diesen Comic so anders macht? Im Endeffekt ist es Kir Kanos, der letzte Vertreter der Imperialen Ehrengarde des Imperators Palpatine. In den beiden vorangegangenen Geschichten, schwor er Rache und setzte diese auch in die Tat um. In all der Zeit hat er jedoch so viel Tod und Leid gesehen, dass er wohl langsam einen anderen Weg zu suchen scheint. Er wird dennoch als Symbolfigur gern gesehen und das angeschlagene Imperium versucht immer noch, Ordnung in den eigenen Reihen zu finden. Ein Drahtzieher ist unter anderem Ennix Devian. Ein ebenfalls ehemaliger Auftragskiller des Imperators Palpatine. Seine Methoden sind jedoch derart brutal und rücksichtslos, dass selbst ein Darth Vader staunen würde. Devian versucht nun mit seinem Plan an die Macht zu gelangen und egal wie viele Opfer es dabei geben wird, er will an die Spitze des Imperiums. Der Kampf Kir Kanos mit seiner eigenen Vergangenheit und der aktuellen Zukunft des Imperiums ist Dreh- und Angelpunkt der Geschichte. Ob er seine Rache wirklich vollendet oder einen anderen Weg gehen wird, erfahrt ihr genau hier. Übrigens, ein interessanter Nebenfakt: Wer die ersten beiden Teile von Crimson Empire damals Anfang der neunziger Jahre gelesen hat, musste sage und schreibe zwölf Jahre auf das Ende der Geschichte warten. Paul Gulacy nahm sich bei den Zeichnungen sehr viel Zeit, als es um die rote Rüstung der Ehrengarde ging und Michael Bartolo brachte die Farben dazu perfekt in Einklang. Ansonsten sind die Gesichter hin und wieder etwas starr, doch dafür stimmen Raumschiffe und Umgebungen. Fazit: Ein langersehntes Wiedersehen, mit einem offenen Ende. Crimson Empire schlug damals schon mit einigen Ideen recht gute Wellen, doch die lange Wartezeit auf eine Fortsetzung, tat der Geschichte nicht an jeder Stelle gut. Viele Passagen passen nicht ganz zu den vorangegangenen Ausgaben, dennoch ist der Verlauf schlüssig und nachvollziehbar. Als Abschluss nicht für jeden zu erkennen, dennoch gut in Szene gesetzt und zeigt deutlich, wie zerrissen das Imperium, auch nach so vielen Jahren nach Palpatines Tod noch ist. Matthias Göbel Autor: Mike Richardson, Randy Stradley Zeichner: Paul Gulacy, Michael Bartolo Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 26.10.2018 ISBN: 9783741609084
  19. Die Frage nach dem „Was wäre wenn“ beschäftigt sicherlich jeden irgendwann einmal in seinem Leben. Das Star Wars - Imperium schlägt zurück schrieb Geschichte und ist in seiner Story den Fans so bekannt, wie der eigene Vorname. Luke befindet sich auf dem Eisplaneten Hoth und macht sich auf, den Absturz eines Meteoriten zu untersuchen. Dann wird er angegriffen und landet kopfüber in einer Eishöhle. Leia spürt das etwas nicht stimmt und Han rückt aus, um nach ihm zu suchen. Bis hier hin klingt die Geschichte absolut vertraut, doch in diesem Comic, verläuft die Rettung von Luke etwas anders. Er schafft es nicht und seine letzten Worte: „Du musst nach Dagobah fliegen“, ermutigen Han Solo dazu, dass er zum Jedi ausgebildet werden soll. Ja wir treffen auch auf Yoda und natürlich darf auch der Vater der beiden nicht fehlen – Darth Vader. Die Geschichte wird schon ordentlich durcheinandergebracht und bevor ich zu viel verrate, halte ich mich vom Inhalt erst einmal fern. Die Schauplätze sind hingegen alle bekannt – Die Wolkenstadt von Lando oder die tiefen Dschungel von Dagobah. Jedi und Sith begegnen sich hier und Gut gegen Böse tritt an. Auf der einen Seite schon interessant zu sehen, wie hier alles einen anderen Lauf nimmt, aber auf der anderen auch nicht ganz so flüssig wie im Original. Schön fand ich noch Vader, wie er sich mit seiner Menschlichkeit auseinandersetzen muss und sich seinen alten Meistern stellen darf. Dennoch ist das Original eben das Original. Als Bonus schenkt euch Panini noch die Geschichte „Star Wars: The Return of Tag & Bink: Special Edition“. Hier sind die beiden beliebten Comic-Helden Tag und Bink erneut in Schwierigkeiten. Sie bewegen sich aktuell in der Zeit der „Rückkehr der Jedi-Ritter“ und da verwundert es nicht, dass wir Boba Fett, den Imperator und auch Darth Vader wiedersehen. Selbst der berühmten Endszene wohnen diese beiden bei und haben mit ihrem Glück immer die Chance mit heiler Haut davonzukommen. Wer sie bis dato mochte, wird auch in dieser Episode einen Spaß finden, allen anderen ist es vielleicht ein wenig zu albern. Immerhin haben die Zeichner den Mut bewiesen einen anderen bekannten „Boy“ aus dem All, in einen der Bilder zu verstecken. Fazit: Alles Neu und doch bekannt, denn dieser Comic würfelt die euch bekannte Geschichte durcheinander und präsentiert euch eine Zukunft, in der nicht Luke Skywalker zum Jedi ausgebildet wurde. Leia steht im Focus und Han Solo darf seine eigene Zukunft schmieden. Mit viel Witz gibt es noch das Tag & Bink Spezial, welches den Comic-Band abschließt und nicht einmal Fragen offenlässt. Wer schon immer wissen wollte, wie die Geschichte auch hätte anders laufen können, der findet hier seine Antworten... Matthias Göbel Autor: Dave Land, Kevin Rubio Zeichner: Christian Dalla Vecchia, Davide Fabbri, Lucas Marangon; Dan Jackson, Christian Dalla Vecchia Übersetzer: Michael Nagula Softcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 12.10.2018 ISBN: 9783741609077
  20. In den Zeiten des Krieges, gibt es immer wieder Missionen, welche von ganz besonderen Personen erledigt werden müssen. Wir schreiben die Zeit zum Anfang der Klonkriege. Jedi-Meister/General Mace Windu bekommt von dem Rat der Jedi den Auftrag, auf einen Dschungelplaneten zu fliegen. Dort haben sich Truppen der Separatisten eingenistet und keiner weiß den Grund. Windu hat sein Team auch schon zusammengestellt und es gesellen sich hinzu: Kit Fisto, Prosset Dibs und Rissa Mano. Alle, bis auf Rissa, erfahrene Jedi, welche nun an der Seite von Mace Windu in die Mission starten. Anfänglich wissen sie noch nicht genau, was hier gespielt wird. Ein paar Droiden werden schnell zur Strecke gebracht und da haben wir auch den typischen Witz dieser Roboter, welchen man auch schon aus der Serie „Star Wars – Clone Wars“ kennt. Die Jedi finden schließlich doch das Geheimnis des Planeten, doch wird es nicht leicht die Bevölkerung zu schützen, denn ein Söldner-Killer-Droide führt die Armee an und er scheint den Jedi gewachsen zu sein. Sicherlich kein Sith, aber kampferfahren und ernst zu nehmen. In dem Comic geht es aber um mehr als die Rettung der Lebewesen, vielmehr stellt einer der Jedi die Frage, ob er auf der richtigen Seite steht. Wären auch so viele Leben gestorben, wenn er nicht hier gewesen wäre? Sind die Jedi nicht besser als die, gegen die sie kämpfen? Um Mace Windu besser verstehen zu können, gibt es noch eine kleine Anekdote aus seinem Leben als Padawan. Hier lernt er welcher der bessere Weg ist, wenn Gefühle einen zu schnell das Schwert ziehen lassen. Optisch kommt ihr hier ordentlich auf eure Kosten. Besonders der Endkampf kann mit buntgemischten Seiten aufwarten. Es ist egal welches Lichtschwert die Umgebung erhellt, ob es das Lila von Mace Windu oder das Grün von Kit Fisto, gekonnt bringen sie die Macht zum Einsatz und lassen dem Leser gern eine Weile auf die Bilder schauen. Interessant fand ich noch die Cover-Galerie, denn die Hardcover-Version hat definitiv das bessere Motiv von Jesús Saiz abbekommen. Fazit: Bevor der Krieg gegen die Klone seinen Lauf nimmt, erleben wir Jedi-Meister Mace Windu auf einen seiner geheimen Missionen. Mit moralischen Fragen im Gepäck und einer gut gezeichneten und bunten Farbwahl, macht der Comic genau das was er soll – Er unterhält. Die Droiden sind manchmal etwas überflüssig mit ihrem Witz, aber dafür bringen die Jedi und auch der Söldner-Droide den Erst der Lage zurück. Wer mehr über Mace Windu, sein Handeln und Denken erfahren will, der findet hier einige gute Antworten. Matthias Göbel Autor: Matt Owen Zeichner: Denys Cowan, Edgar Salazar, Roberto Poggi, Scott Hanna, Jesús Saiz, Guru-eFX Übersetzer: Dennis Dusella Softcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 28.08.2018 ISBN: 9783741609329
  21. Wer die Geschichte um den Muur Talisman verfolgt hat, der wird ähnlich wie ich gedacht haben, dass die Story um Cade Skywalker nun endlich auch ein Ende gefunden hat, aber dem ist nicht so. Cade konnte in einem Kampf Darth Krayt besiegen, wobei erst Darth Wyyrlok im endgültig das Leben nahm. Jetzt muss Wyyrlok die Tarnung aufrechterhalten, denn der Machtkampf, welcher jetzt in den Reihen der Sith stattfinden würde, wäre das Ende des Imperiums. Doch zunächst erleben wir die Vernichtung der Mon Calamari. Durch den Verrat an die Sith, soll ihr Volk ausgelöscht werden, doch ein imperialer Ritter Namens Sinde unterstützt sie im Kampf. Der gefallene Imperator Roan Fel möchte zwar das er zurückkehrt, aber Sinde kann den Völkermord einfach nicht mit ansehen. Im eindrucksvollen Finale gegen den Meeresleviathan der Sith, bekommt ihr optisch noch einmal schönste Comickunst. Danach geht es mit Cade Skywalker weiter, welcher seine verletzte Freundin Azlyn Rae retten will. Dazu begibt er sich in die Hände zweier bekannter Heiler, welche schon damals Darth Vader retten konnten. Cade hingegen kann nicht still ausharren und zettelt ein Kampf nach dem anderen an. Bis Azlyn erwacht und aus ihr etwas anderes geworden ist, als sie es sich je vorstellen hätten können/wollen. Skywalker und seine Crew müssen erneut fliehen... Am Ende erleben wir noch eine gewaltige Raumschlacht mit General Gar Stazi. Er hatte sich bisher zwar mit dem Imperator Roan Fel verbündet, doch möchte er keine Marionette des Imperiums sein. Die Sith unterliegen zwar der Übermacht dieser Flotte, aber ob dieses Bündnis von Dauer ist, möchte man doch bezweifeln. Wie man sieht, geht es munter weiter in der Geschichte um Star Wars nach die „Rückkehr der Jedi-Ritter“. Diesmal gibt es einige schöne Großformatbilder, in den die Details der Raumschiffe oder zu Beginn auch der Meeresungeheuer, herrlich zu sehen sind. Farblich wieder bunter und sonst alles in gewohnt guter Qualität. Fazit: Darth Krayt ist Geschichte, doch Cade Skywalker schreibt weiter an seiner Zukunft. Ob Jedi oder Sith, diesmal haben imperiale Ritter und Generäle auch das Wort, denn ein Imperium ist immer nur so stark, wie die Mannschaft, welche die Befehle ausführt. Der Band ist eine schöne Fortführung zu den vorangegangenen Ereignissen und die Zukunft der Sith bewegt sich aktuell auf einer hauchdünnen Klinge, welche jederzeit zu zerbrechen droht. Matthias Göbel Autor: John Ostrander Zeichner: Jan Duursema, Omar Francia, Dan Parsons, Brad Anderson Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 120 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 28.09.2018 ISBN: 9783741609060
  22. Anfang der neunziger Jahre erfreute Timothy Zahn die Star Wars Fans mit seiner Thrawn-Trilogie. Die dazugehörige Comic-Umsetzung endet mit dieser Ausgabe und schließt somit den Kreis, welcher sich über einige verschlungene Abenteuer hingezogen hat. Nicht nur Luke Skywalker stellt sich einem waschechten Imperatornachfolger, auch Prinzessin Leia und Han Solo müssen sich um ihren Nachwuchs Sorgen machen. Denn diese beiden sind für Großadmiral Thrawn der Schlüssel für seine Zukunft. Aktuell hat er immer noch die volle Kontrolle über Palpatines ehemalige Truppen, welche er mit den Noghi verstärkt hat und jetzt sogar noch eine Klon-Produktion starten will. Selbst die verschollene Katana-Flotte viel nun in seine Hände. Jedi-Meister C`baoth führt weiterhin seinen eigenen Plan aus und versucht als Nachfolger des Imperators an die Macht zu kommen. Luke und Leia sollen ihn dabei zur Seite stehen. Einzig Mara Jade stellt sich zu den Rebellen, obwohl sie damals als rechte Hand des Imperators galt, verrät sie nun die Lage der Klon-Anlage. Im Kopf immer noch die Worte ihres Meisters, soll sie Luke töten. Ich war überrascht, wie viel Text diesmal für den Comic benutzt wurde. Inhaltich erfährt man so viel tiefer, wer mit wem ein Spielchen treibt. Denn jeder scheint hier eigene Pläne zu verfolgen, welche dank der Macht, nicht immer ganz aufgehen. Luke führt dennoch das Happyend herbei und schaut man auf die aktuelle Entwicklung von Star Wars, spielen die Kinder von Leia und Han schon jetzt eine Rolle und vielleicht ist die Idee mit den Klonen gar nicht mal so weit hergeholt. Edvin Biukovic schuf mit seinen Zeichnungen schnelle Szenen und verband so die komplexe Story von Mike Baron & Timothy Zahn mit seinen Bildern. Nicht immer so farbenfroh wie heute und manchmal auch fast erschlagen vom Text, aber in Summe gelungen und im Stil der Charaktere sehr treu unterwegs. Ein Fact noch am Ende, Edvin Biukovic starb knapp ein Jahr nach Vollendung des Bandes an den Folgen eines Gehirntumors. Fazit: Thrawn-Trilogie findet auch optisch ihr Ende und gibt der Neue Republik eine neue Hoffnung. Leia und Han´s Kinder sind bei bester Gesundheit und Luke Skywalker findet sein Schicksal im Kampf gegen Jedi-Meister C`baoth. Thrawn hingegen spielt alle seine Karten aus und versucht seinen lang geschmiedeten Plan endlich mit Ergebnissen zur krönen. Grafisch gelungen und passend in den 90ern anzusiedeln, ist vielleicht der Text nur etwas zu viel, aber aufgrund der Tiefe der Story notwendig. Matthias Göbel Autor: Mike Baron, Timothy Zahn Zeichner: Edvin Biukovic, Eric Shanower, Pamela Rambo Übersetzer: Michael Nagula Hardcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 14.09.2018 ISBN: 9783741609053
  23. Immer wieder dieser Darth Vader... oder doch nicht? Genau hier könnte man meinen, dass es doch noch andere Geschichten zu erzählen gibt, als immer wieder nur auf die bekannten Figuren zurückzugreifen. Charles Soule hat sich als Autor jedoch genau das Gegenteil gedacht und präsentiert die fortführende Story der Dath Vader Vergangenheit. Wie ging es weiter mit Anakin Skywalker nach „Die Rache der Sith“? Nachdem er bereits einige Anschläge auf sein Leben überlebt hat, bekommt er eine neue Aufgabe vom Imperator. Nach der Säuberung gegen die Jedi, sind kaum noch welche zu finden und dennoch gibt es sie noch. Vader soll sich um eine ganz besondere Meisterin kümmern - Jocasta Nu. Sie hat die Jedi-Archive geführt und keiner kennt sich hier besser aus als sie. Allein schon deswegen ist sie wertvoll, aber im Hintergrund, gibt es noch viel mehr Storystränge, welche unserem Dunklen Lord erst später bewusst werden. Jocasta versucht indessen alle Geheimnisse zu sichern. Ein Holocron nach dem anderen füttert sie mit Informationen, so dass die kommenden Gegenrationen, auch noch etwas aus den Vorzeiten der Jedi erfahren können und wir alle wissen, wer später das Vermächtnis tragen durfte. Im Endeffekt ist der Comic nicht einfach nur eine Jagd, Sith vs. Jedi, vielmehr wird hier auch gezeigt, wie sehr Vader auf der Suche nach dem Kampf ist. Er sucht jede Konfrontation. Am liebsten agiert er dabei mit seinem Schwert und mit der Macht an seiner Seite. Der Tod begleitet ihn in jeder erdenklichen Situation und überlegt man, wie er mal enden wird, müsste man sich wirklich fragen ob man mit ihm Mitleid haben sollte. Zudem wird auch eine neue Gruppe aus übergelaufenen Jedi unter seine Führung gestellt - Die Inquisitoren. Viele neue Charaktere lassen sich blicken und sie sehen zum Teil schon recht finster aus, egal wie viel Jedi mal in ihnen war. Giuseppe Camuncoli als Zeichner hat sich derart viel Mühe gegeben, dass man sich gern jede Seite extra lange anschaut. Ergänzt werden die Bilder mit den Farben von Daniele Orlandini und David Curiel. Licht, Schatten, Effekte, alles auf einem hohen Niveau, welches modern daherkommt und besonders Darth Vader oft in den Vordergrund stellt. Nicht immer mit besonders viel Text gefüllt, aber in einem Comic darf eben auch ein Bild komplett für sich sprechen und das gelingt hier tadellos. Fazit: All der Hass und all die Intrigen, bringen die düstere Stimmung in Lord Vader in diesem Comic perfekt zum Vorschein. Sein Leben ist geprägt vom Kampf gegen die Jedi, mit sich selbst und mit der Macht. Es ist interessant zu sehen, wie Anakin Skywalker sich mehr und mehr in die Rolle des Sith-Lord einlebt und fast nicht mehr davon loskommen wird. Sehr zu empfehlen und das nicht nur wegen der Bilder, sondern auch von der Kraft der Geschichte. Matthias Göbel Autor: Charles Soule Zeichner: Giuseppe Camuncoli, Daniele Orlandini, David Curiel Übersetzer: Michael Nagula Softcover: 140 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 22.01.2019 ISBN: 9783741610363
  24. Endlich mal ein Abenteuer unser beiden Lieblings-Droiden, welches sie ganz allein, ohne Lea, Luke und Han bestreiten. Wir schreiben Anfang der 90er Jahre und Star Wars erwacht zu neuer Blüte. Eine kurze Trickfilm-Serie mit dem Namen „Star Wars: Droids“ erscheint und somit war auch klar, dass es ein Comic dazu geben muss. 1994 erschien dann der erste Band und R2-D2 und C-3PO erleben ihre Abenteuer auf dem Planeten Kalarba. Als Gefangene einer Lieferung von Droiden, kommen sie im Raumhafen an und treffen dabei das erste mal auf Olag Greck, einen undurchsichtigen Schurken, welcher überall seine Finger im Spiel hat, Hauptsache es bringt Geld. Kein Wunder, dass er sich im Lauf seiner Karriere einige Feinde gemacht hat. Einer der mitgelieferten Droiden ist ein bekannter Attentäter und hat es auf sein Leben abgesehen. Mit Glück kann sich Olag retten und R2-D2 und C-3PO finden somit die Freiheit. Sie gelangen jetzt in die Hände der Adelsfamilie Pitarreezes. Sie werden angestellt und C-3PO darf sich um den jungen Nak kümmern. Dieser ist allerdings ziemlich frech und heckt einen Streich nach dem anderen aus. Selbst gegenüber seiner Familie scheint er noch einiges zu lernen zu haben und schon haben wir wieder diesen Olag Greck, welcher sich den Prototypen des Urgroßvaters erpressen will. Die Geschichten verlaufen meist im gleichen Takt. Einer der Droiden gerät in ein Schlamassel, kommt am Ende aber mit heiler Haut davon. Es klingt fast so, als sei dieser Comic-Band für jüngere Leser – und dem ist auch so. Sehr Zielgruppengerecht, wird hier mit wenig Gewalt ein Problem gelöst. Schnell geht die Story vorbei und den beiden Helden passiert nicht wirklich etwas Böses. Vielleicht auch der Grund, warum die Serie damals schon nach einer Staffel abgesetzt wurde und auch der Comic eher nur als Nischenprodukt seine Käufer fand. Besonders Bill Hughes malte damals schon viele Kinderbücher für Star Wars und der Stil ist auch diesmal genauso eingehalten worden. Bis auf R2-D2 und C-3PO sind die Figuren schräg und manchmal etwas detailarm. Immerhin gibt es einen Killerdroiden namens C-3PX, welcher C-3PO zu verwechseln ähnlich sieht und auch der Kampf gegen einen gefräßigen Riesenroboter am Ende und einige neue Schiffe bringen dem Comic die typischen netten Star Wars Details. Jedi oder Sith werdet ihr jedoch vergeblich suchen, diese scheinen sich wohl gerade auf einem anderen Planeten gegenseitig zu bekämpfen... Fazit: Star Wars hatte schon immer ein großes Herz für Kinder. Mit R2-D2 & C-3PO haben sie zwei passende Heldenfiguren, welche auch eigene Abenteuer finden und sie meistern. Der zurückhaltende C-3PO und der technikverliebte R2-D2, beide haben, wie auch schon den Filmen, ständig das Glück auf ihrer Seite. Kurze Storys, leichter einfacher Comicstil, mehr braucht der Comic nicht und die kleinen Leser werden mehr von diesen beiden Droiden sehen wollen. Matthias Göbel Autor: Dan Thorsland, Ryder Windham Zeichner: Andy Mushynsky, Bill Hughes, Ian Gibson, Pamela Rambo, Lea Hernandez Übersetzung: Uwe Anton Hardcover: 192 Seiten Verlag: Panini Verlag Erscheinungsdatum: 31.08.2018 ISBN: 9783741609046
  25. Die Vergangenheit, trifft auf eine noch düstere Zukunft. Vector II bringt euch endlich in der Geschichte weiter, im Kampf um den Muur Talisman. Wo im ersten Teil Celeste Morne 4.000 Jahre ausharren musste, um endlich wieder das Licht der Welt zu erblicken, sind es diesmal nur wenige Jahrzehnte, welche sie allein mit ihren Rakghouls ausharren muss. Darth Vader schickt noch einmal einen Trupp hin, welcher auch wieder vernichtet wird. Warum nicht dieses Monster nutzen, um sich der Rebellion mit Luke und Leia & Co. zu entledigen? Genau nach diesem Plan, lässt Vader durch einen Mittelsmann die Rebellen mitten in diese Falle laufen. Ich will nur so viel verraten – Luke ist noch lange nicht der Jedi, der er später einmal werden wird. Nach diesem kleinen Intermezzo gerät Celeste erneut in Vergessenheit, wobei auch hier der Zufall es wieder will, dass ein Skywalker mit diesem Artefakt zusammentrifft - Cade Skywalker. Gerade noch war er in tiefer Mediation und plötzlich taucht ein Sternenkreuzer auf. Celeste stellt sich auch ihm entgegen, doch erkennt sie seine ungewöhnliche Art mit der Macht umzugehen. Neben seinen starken Heilkräften, ist besonders die Gradwanderung zwischen Gut und Böse der Schlüssel zum Erfolg und so schließt sich Celeste Morne Cade an, um Darth Krayt endgültig zur Strecke zu bringen. Klingt allerdings leichter als es am Ende wird, denn auch Sith-Lord Muur, dessen Geist im Talisman haust, spürt, dass er endlich einen würdigen Träger seines Amuletts gefunden hat. So ein Kampf kann natürlich nicht ohne Opfer von statten gehen und ihr werdet euch damit abfinden müssen, dass einige bekannte Gesichter ihr Leben lassen werden. Wie der Kampf gegen Darth Krayt ausgeht, solltet ihr euch selbst anschauen, denn was sich hier die Zeichner haben einfallen lassen, war schon lange nicht mehr so actiongeladen und düster wie in dieser Ausgabe. In schnellen Bildern erzählen sie schon fast ohne Text, wie der Verlauf der Geschichte enden wird. Mit vielen Effekten und einer hochgeladenen Grundstimmung, kann man sich endlich wieder Star Wars von seiner dunklen Seite genießen. Sith oder Jedi, jeder hat diesmal viel zu gewinnen. Das Ende lässt zwar kleine Fragen offen, aber in Summe findet jeder seinen Weg. Fazit: Bildgewaltig!!! Genau so sollte man sich einen Comic vorstellen, in dem Star Wars nicht nur von Politik beherrscht, sondern der Kampf zwischen Gut und Böse direkt ausgefochten wird. Den Autoren ist mit dieser Story ein wirklich interessanter Clou gelungen. Egal in welcher Zeit man sich bei Star Wars wohl fühlt, hier findet jeder Fan sein zu Hause. Die Macht hat wohl auch ihren ganz eigenen Willen, denn keiner konnte hier vorausahnen, wie der Weg des Muur Talisman die Zeiten beeinflusst. Matthias Göbel Autor: John Ostrander, Rob Williams Zeichner: Dan Parsons, Dustin Weaver, Jan Duursema, Will Glass, Brad Anderson Hardcover: 144 Seiten Verlag: Panini Verlag Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 17.08.2018 ISBN: 9783741605697
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