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  1. Da haben wir sie wieder, die jungen Wilden der Sternenflotte. Mittlerweile in ihrer dritten und ich muss vorab gestehen, wieder in einer wunderbar erzählten kleinen kurzen Geschichte. Wir erfahren als Leser bereits im Prolog, dass die Romulaner eine gewisse Gemini-Agentin in den Einsatz schicken wollen. Was ihr Ziel ist und was es mit Gemini auf sich hat, erfahren wir jedoch erst zum Schluss. Indessen haben wir wieder Kirk, welcher sich erneut nicht gerade rühmlich auf dem Campus benimmt. Mit einer oder zwei Prügeleien ist er schon vor dem Admiral antreten müssen, doch dieses Mal ist es anders, denn Kirk kann sich an nichts mehr erinnern. Vielmehr wird er vom Geheimdienst der Sternenflotte irgendwo im Park gefunden. Das ruft unweigerlich auch McCoy auf den Plan, welcher sich erneut um seinen Patienten Jim kümmern muss. Das er Blessuren von einer Schlägerei trägt ist nicht verwunderlich, aber der Gedächtnisverlust schon. Uhura taucht auch in der Geschichte auf und kann mit einer neuen Freundin, einer doch recht ungewöhnlichen Vulkanierin die Geschichte erst in Schwung bringen. Denn hier zeigt sich wieder Kirks unbändiger Scharm und er verfällt dieser unglaublich schönen Frau. Doch auch ein anderer uns bekannter Kadett reiht sich langsam in das Geschehen mi ein – Chekov. Er erlebt n seinen eigenen vier Wänden das Chaos pur. Durch sein manipuliertes Zimmer wird er fasst umgebracht und alles deutet auf niemand anderen hin als Kirk. Während alle anderen Studenten der ZETA-Abschlussprüfungen des ersten Studienjahrs hin fiebern, erleben unsere Helden ein doch recht außergewöhnliches Abenteuer. Immerhin erfahren wir ein wenig mehr über Kirk und seine Herkunft. Die Liebe zwischen Uhura und Spock bekommt auch mehr Tiefe, McCoy darf auch wieder einer schönen Agentin den Hof machen und zu guter Letzt stirbt dieses Mal keine Person. Die Abschlussszenerie wird zwar recht schnell heruntergespielt, doch immerhin bekommt man hier auch noch einmal ein wenig Action und selbst die arrogantesten Studenten erkennen, dass sie nur zusammen ans Ziel kommen und nicht alles allein entscheiden müssen, so wie im echten Leben eben. Was ich Rick Barba allerdings vorwerfen möchte ist, dass er sich ruhig ein wenig mehr Zeit hätte nehmen können. Immerhin ist er in den Genuss gekommen einen Star Trek Roman zu schreiben und da kann man ruhig ein wenig ausholen. Sei es der Campus oder auch die Raumschiffe am Ende. Dennoch ist sein Schreibstil derart schnell und fließend zu lesen, dass hier jeder innerhalb von wenigen Stunden durch sein möchte. Da möchte man nur hoffen, dass er sich erneut hinsetzt und an einer neuen Geschichte schreibt, denn egal welcher der genannten Star Trek Personen, alle wurden perfekt in ihre Rolle eingebunden und erleben für sich das passende Abenteuer. Fazit: Ich kann es nur wiederholen, mit einer Ausgabe der Star Trek – Starfleet Academy macht man absolut nichts falsch. Ob Kirk, Uhura, Spock oder McCoy, alle haben ihren ganz eigenen Charme, welcher sich nicht nur in der Serie und den Filmen gefestigt hat, sondern sich in den Büchern nahtlos fortgeführt. Die Story selbst ist schön aufgebaut und man sucht ständig nach der Verdächtigen Person und wer genau mitliest ist schnell bei der Sache. Ich freue mich auf mehr und wer ein paar Minuten für eine gute Star Trek Geschichte übrig hat, der kann hier getrost zugreifen. Matthias Göbel Autor: Rick Barba Taschenbuch: 224 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 27.06.2016 ISBN: 978-3-86425-849-7
  2. Egal ob in der Zukunft oder in unserer Zeit, Anerkennung bekommt nur der, welcher der Beste ist. Genau daraus entsteht bei vielen der Druck über seine Grenzen hinauszugehen und dabei nicht mehr auf sich selbst zu achten. Mit diesem Grundkontext könnte man auch gleich den Einstieg in die Geschichte beschreiben. Ein Wettrennen in der Wüste und nur der Erste erhält die Anerkennung. Kirk und Uhura nehmen auch daran teil, können aber trotz außergewöhnlicher Anstrengung nur als zweite ins Ziel gelangen. Das nagt an Kirk sehr und auch Uhura will noch mehr aus sich herausholen. Der Gewinner, ein Andorianer, für Kirk ein arroganter Kerl, den er am liebsten einmal auf die Bretter schicken will. Wozu er auch später eingeladen wird. Doch zurück zur Sternenflottenakademie. Hier wollen wie erwähnt alle höchste Leistungen zeigen. Eines Tages verstirbt ein Student. Keiner weiß wie das passiert ist. Solange bis er auf dem Tisch von McCoy liegt. Als Student darf er diesmal die Autopsie mitführen und entdeckt dabei etwas völlig undglaubliches. Der Student hat sich einer Operation unterzogen, welche ihm die Schmerzen nimmt und man so mehr als deutlich über seine Grenzen gehen kann. Schon wird dies alles zur Verschlusssache erklärt und er darf mit niemand darüber reden. Die Zeit geht weiter und Uhura lernt wie verrückt, trifft immer wieder erneut auf Spock und Kirk scheint sich auch ernsthaft in ein Mädchen verguckt zu haben. Doch diese Idylle wird unterbrochen, als erneut ein Student zusammenbricht. McCoy ermittelt auch hier wieder die Ursache und langsam wird die Sternenflottenakademie unruhig. Sie setzen Spock ein, der mit allen Beteiligten reden soll, was aber auch ihn an seine Grenzen bringt. Er holt sich Hilfe bei Uhura, da sie mit ihrem Kommunikationstalent auch ihm noch etwas beizubringen weiß. Leider entpuppt sich das Ende als viel zu schnell und harmlos. Gerade hier hätte Rudy Josephs viel mehr Spannung herausholen können. Klar werden die Hintermänner gefunden und Kirk begibt sich wieder unnötig in Gefahr, dennoch schließt sich der Kreis viel zu einfach und unspektakulär. Immerhin kann Jim Kirk zeigen, dass er mehr als nur ein Aufreißer ist. Er nimmt seine aktuelle Freundin in Schutz und versucht alles, um sie vor Schwierigkeiten zu bewahren. Genauso wie McCoy, der wie immer die Wahrheit ans Licht bringen will und seine Klasse als Arzt unterstreicht. Uhura hingegen funktioniert diesmal nicht ganz so als Figur, da ihre Verbissenheit im Lernen irgendwie doch etwas zu überspitzt dargestellt wird. Spock spielt gekonnt emotionslos seine Rolle und am Ende ist es der Gegenspieler von Kirk, welcher einem aufgrund seiner Art und Weise im Kopf bleibt, auch wenn er mehr als unsympathisch und lauthals auftritt. Fazit: Runde Zwei kann leider nicht ganz mit der Ersten mithalten. Die Figuren finden sich zurecht und haben ihre Rollen wieder aufgenommen, dennoch bleibt die Story an einigen Stellen hängen und das Ende findet meiner Meinung nach auch keinen richtigen Höhepunkt. Dennoch geht Rudy Josephs ein interessantes Thema an, was Schulen und Hochschulen auch heute schon besser unter Kontrolle haben sollten, denn nicht immer sind Höchstleistungen das Maß aller Dinge, manchmal ist es auch die Liebe und Hingabe zu dem was man macht/machen will. Matthias Göbel Autor: Rudy Josephs Taschenbuch: 300 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 26.06.2012 ISBN: 978-3-86425-019-4
  3. Na das nenne ich mal eine gelungene Überraschung. Nicht nur das durch die neuen Filme Star Trek wieder in aller Munde ist, auch mit dieser Romanreihe könnte es gut funktionieren, dass eine Schaar neuer Leser gefunden wird. Wir befinden uns mitten in San Francisco, besser gesagt, mitten in der Sternenflottenakademie. Hier erleben nicht nur James T. Kirk und seine Freunde ihren Akademiealltag, sondern viele Schüler mehr. Pille und Kirk sind schon länger Freunde und so weiß jeder von beiden wie der andere tickt. Es verwundert nicht, dass Kirk hinter jedem Rockzipfle hinter herschaut, egal ob in einer Bar oder selbst in unpassenden Situationen, scheint seine Libido ihm oft einen Streich zu spielen. Alles fängt mit einem solchen Abend an, in dem sie in eine Bar gehen und hier ein bekannte grüne Freundin von ihm, von einem Unbekannten angegriffen wird. Welch große Überraschung, als sich herausstellt, dass dieser Angreifer ein Serienmörder ist und bereits seit 18 Jahren gesucht wird und noch viel verwunderlicher ist, dass er nicht von der Erde zu stammen scheint. Es werden einige Überreste von Naniten gefunden. Pille analysiert diese Partikel mit ein paar anderen Wissenschaftlern und sie entdecken erstaunliches über ihre Fähigkeiten und Funktion. Indessen verliebt sich Kirk in ein Barmädchen, welches er jetzt anscheint wohl öfter sehen wird, auch wenn seine Ausbildung ihn ordentlich auf Trapp hält. Immer wieder stellt er sich einer Prüfung nach der anderen. Das eine Mal geht es um einen feindlichen Angriff auf ein Raumschiff und nur eine Gruppe kann überleben. Das andere Mal geht es um die Erforschung einer völlig fremden Raumstation. Nicht immer geht er als Sieger hervor, auch wenn sein Anspruch Bester zu sein immer mit ihm ist. Dank Commander Spock und Kadett Uhura kann ebenfalls einiges über den wundersamen Angreifer, genannt der Doktor, herausgefunden werden und am Ende stehen Kirk und Pille wirklich vor ihm. Zeitlich gesehen war ich schon etwas verwirrt wo und in welcher genauen Phase der Zeitlinie wir uns befinden, aber inhaltlich ist man köstlich unterhalten. Uhura hat dank ihrer linguistischen Ausbildung beste Referenzen und kann selbst einen Angriff knapp überstehen. Hier erfährt man auch mehr über die Sorge, welche Spock um ihre Person hegt, weil er ihr eine Sprachnachricht des Doktors gegeben hat. Schön ist auch die kurze, aber genaue Beschreibung des San Francisco der Zukunft. Die Einsatzwagen der Polizei, die Straßen, ihre Bars und das selbst noch kleine Buchläden ihre Chance haben trotz aller Technik zu überleben. Das Kirk sich wohl nie ändern wird, egal in welcher Zeitlinie wir uns befinden, bringt seinen Charakter immer wieder an den Rand zur Bewunderung und automatisch zum Belächeln seiner Art mit Frauen und Herausforderungen umzugehen. Fazit: Rick Barba kann mit seinem Star Trek-Debüt absolut zufrieden sein. Er nimmt viele der bekannten Figuren der neuen Filme und bringt sie in Situationen die ihrem Charakter wie auf dem Leib geschneidert wurden. Mit einer guten Portion Witz, Spannung und Abwechslung hat er einen wunderbaren Start einer kleinen feinen Serie hingelegt. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch hier junge Leser ihren Spaß haben werden und ich freue mich schon auf mehr Abenteuer aus der Starfleet Academy. Matthias Göbel Autor: Rick Barba Taschenbuch: 246 Seiten Verlag: Cross Cult Sprache: Deutsch Erscheinungsdatum: 26.03.2012 ISBN: 978-3-86425-018-7
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